Mit dem Jobticket clever und mobil. - Bus Thüringen

bus.thueringen.de
  • Keine Tags gefunden...

Mit dem Jobticket clever und mobil. - Bus Thüringen

Nr.7/RVGA u s g a b e G o t h a , B a d La n g e n s a l z aM a i 2 0 0 5d a s m a g a z i n v o n b u s t h ü r i n g e nMit dem Jobticketclever und mobil.Lukrativ: Bus fahren und Steuern sparen.Gut informierenund gut fahrenSeite 8-9Moderne TechnikMehr SicherheitSeite 111_


BUS_NACHRICHTENGewinner ermitteltDas Gewinnspiel von „bus thüringen“ auf der ErfurterThüringen-Ausstellung, verbunden mit Fragen überErfahrungen mit dem ÖPNV, fand bei den zahlreichen Besucherneine sehr erfreuliche Resonanz. Die Regionale VerkehrsgemeinschaftGotha GmbH (RVG) ermittelte unter Ausschluss desRechtsweges folgende Gewinner, die einen Gutschein in Höhevon 24,50 € zum Kauf von Zeitkarten erhalten: Hans Stehlingaus Ohrdruf, Jutta Görlach aus Gotha, Anke Ullrich aus Wechmar,Cornelia Oschmann aus Tambach-Dietharz und Fabian Enk ausAspach. Herzlichen Glückwunsch! Die Gutscheine werden perPost den glücklichen Gewinnern zugestellt.InhaltGewinner ermittelt _2Aktion schöner Busbahnhof _2Ländliche Regionengenauso unterstützen _3Der Bus sichert preisgünstigMobilität _5Bus fahren und Steuern sparen _6Mit Jobticketclever und mobil sein _7Umfassend informieren undgut fahren _8Mehr Sicherheit durchbewusstes Verhalten _10Moderne Technik fürmehr Sicherheit _11Für Herz und Sinne wandern _12Ozonalarm _14Schlafen und Predigen _14Rechnen und Fahren _14Aktion schöner BusbahnhofBestimmt ist es Ihnen schon aufgefallen.Im Februar haben wir, dieRegionale VerkehrsgesellschaftGotha GmbH (RVG), am Zentralen Omnibusbahnhofin Gotha die veralteten undteilweise zerstörten Abfahrts- bzw. Bussteigtafelnerneuert. Nach dem erfolgtenAbriss der leerstehenden Baracke wirkter nun etwas freundlicher. Künftig wollenwir in Zusammenarbeit mit der StadtGotha eine Verbesserung der Situation amBusbahnhof erreichen.Rätsel und Adressen _15_2


BUS_DIALOGLändliche Regionen genauso unterstützenBusregionalverkehr mit gleichen Standards wie in BallungsräumenDer Thüringische Landkreistagfordert vom Land, auch künftigden Regionalbusverkehrangemessen finanziell zufördern. OMNI sprach mit demPräsidenten des ThüringischenLandkreistages, dem Landratdes Kreises Sömmerda,Rüdiger Dohndorf.Welche Auswirkungen für dieBürger hat das novellierte ThüringerÖPNV-Gesetz aus derSicht der Aufgabenträger aufden Buslinienverkehr im ländlichenRaum?Nach dem Gesetz würde der Regionalverkehrauf Dauer von einer Finanzierung ausgeschlossen,denn nur Stadtbus und Straßenbahnnetze werdenfür eine zukünftige Finanzierung von ÖPNV-Leistungenberücksichtigt. Den Regionalbusverkehrenfehlen damit Finanzmittel, um die gegenwärtigvorhandenen Angebote voll beizubehalten. Daswird zwangsläufig dazu führen, dass Fahrtenreduzierungenvon derzeit bestehenden Angebotenunumgänglich sein werden. Besonders dramatischwerden sich die Veränderungen auf den ländlichenRaum auswirken.Allerdings können die Aufgabenträger vom Landzweckgebundene Zuwendungen für eine bedarfsgerechteVerkehrsbedienung erhalten. Die Förderungsoll nach Maßgaben einer Förderrichtlinie durchdas Thüringer Verkehrsministerium erfolgen.Das neue ÖPNV-Gesetz hat auch einige Vorteilefür die ÖPNV-Firmen, da Sie mit der Rechtskraftdes Gesetzes Gewinne, welche für Investitionenbenötigt werden, auch erwirtschaften dürfen.Landrat des Kreises Sömmerda,Rüdiger Dohndorf.zen. Es darf nicht dazu kommen,dass der ländliche Raum keinenÖPNV mehr anbieten kann, weildie Kreise, welche mehr Flächeals Einwohner haben, sich diesennicht mehr leisten können. Nurmit einem vernünftigen Standardkann ein einheitlicher ÖPNVauch in der Fläche angebotenwerden. Die Standards (Taktverkehre,Niederflur, Klimaanlage),welche in Ballungsgebieten fürden ÖPNV gelten, darf man nichtin der Region abstufen.Wie können Landkreise und Busunternehmenüber die Schülerbeförderung hinaus für einMindestmaß an öffentlichen Verkehrsdienstleistungenfür Bürger im ländlichen Raum sorgen?Die Landkreise sollten auch weiterhin als Aufgabenträgerin ihren Regionen den ÖPNV nachMaßgabe ihres Haushaltes mitfinanzieren. Für dieVerkehrsunternehmen wird es darauf ankommen,mit den erzielten Einnahmen möglichst effektivden ÖPNV zu gestalten. Wenn dann die Busunternehmennoch vernünftige Konzepte zur Nutzungdes Schülerverkehrs im Linienverkehr unterbreiten,dann sehe ich mehr als ein Mindestmaß anöffentlichen Verkehrsleistungen. Allerdings mussman auch klar sagen, dass Leistungen, welchenicht vom Bürger angenommen werden, auch keineBerechtigung mehr haben, aufrechterhalten zu werden.Das Geld, was hier eingespart werden kann,ist dann an anderer geeigneter Stelle besser eingesetzt.Wir sollten uns auf einen bedarfsgerechtenÖPNV einstellen und nicht versuchen einen ÖPNVzu erzwingen, welcher nicht benötigt wird.Welche Erwartungen haben Sie an die neue Förderrichtliniedes Landes?Die Finanzrichtlinien dürfen nicht nur dieStadtbusse und Straßenbahnen fördern, sie müssenauch die ländlichen Regionen genauso unterstüt-Welche Möglichkeiten sehen Sie, z. B. die Wochenendverkehremit Omnibussen zu erhaltenund eventuell wieder auszubauen?Speziell an den Wochenenden sehe ich großeProbleme diese Leistungen aus den 90er JahrenFortsetzung Seite 43_


BUS_RATGEBERBus fahren und Steuern sparenWer täglich mit Omnibus oder Straßenbahn zuseinem Arbeitsort und zurück nach Hause fährt,kann Steuern sparen. Sogar für den Chef desUnternehmens ist das eine lukrative Sache.Jobticket vom Chef? Warum nicht? Das vomArbeitgeber finanzierte oder zum Teil finanzierteJobticket ist für den Arbeitnehmer undden Arbeitgeber lukrativ, weil beide Steuern undSozialabgaben sparen.Wie das funktioniert, erläutert SteuerberaterRené Schilling von der ErfurterSteuerberatungsgesellschaft B. M. S.,der auf die aktuelle Gesetzgebung verweist.Erstattet ein Arbeitgeberseinem Arbeitnehmer freiwilligoder aufgrund vertraglicherVereinbarungen dieKosten für Fahrten zwischenWohnung und Arbeitsstätte mitöffentlichen Verkehrsmitteln imLinienverkehr, also beispielsweisedie Fahrt mit einem Linienbus, soist die Gehaltszulage für den Beschäftigtensteuer- und sozialabgabenfrei. ImKlartext: 35 Euro brutto monatliche Gehaltszulagesind in Form eines Jobtickets 35 Euro netto monatlichmehr.Der Arbeitgeberspart,weil er für diesen „Sachbezug“,das Jobticket,nur eine geringfügigePauschalsteuer zahlt.Eine Beispielrechnung:DerChef gewährteine Gehaltserhöhungum 35Euro von bisher1.200 Euro bruttoauf jetzt 1.235 Euro brutto. Voll versteuert, erhältder Arbeitnehmer netto 953,90 Euro, das sind 21,38Euro netto mehr als vorher. Als Gehaltszulage inForm eines Jobtickets erhält der Arbeitnehmer dievollen 35 Euro dazu, also brutto gleich netto.Diese Form der Gehaltsumwandlung wird „Sach-bezug“ genanntund ist für denArbeitgeber deshalbauch attraktiv,weil er nureine pauschaleLohnsteuer inHöhe von aktuellDie Verkehrsunternehmenvon BusThüringen (KontaktSeite 15) bieten eineindividuelle Beratung an.15 Prozent plus den Solidaritätszuschlag in Höhevon aktuell 5,5 Prozent auf die Lohnsteuer zuzahlen hat. Bei einer Gehaltserhöhung um35 Euro in Form eines Jobtickets beträgtder Arbeitgeberaufwand nur 40,54Euro anstelle von 48,62 Euro.Zu beachten ist, für alle Sachbezügegibt es monatlicheine Freigrenze von 44Euro. Zu den Sachbezügengehören nebendem Jobticket unteranderem die unentgeltlicheÜberlassung vonTelefonkarten, Sachgeschenkealler Art oder Warengutscheine.Wenn also der Chef keine weiterenSachbezüge gewährt, kann der Arbeitnehmer einJobticket für maximal 44 Euro im Monat steuerfreiin Anspruch nehmen.Möglich ist auch eine Vereinbarung zwischenArbeitgeber und Arbeitnehmer, nach der der Chefzum Teil die Kosten für das Jobticket übernimmt.Das ist ebenfalls für den Chef steuerbegünstigtund für den Arbeitnehmer steuer- und sozialabgabenfrei.Die Verkehrsunternehmen von Bus Thüringen(Telefon und Internetadressen auf Seite 15 dieserAusgabe) bieten allen Interessenten eine individuelleBeratung an. Nehmen Sie die Chance wahr,sicher und bequem mit dem Linienbus zu fahrenund Steuern zu sparen._6


Mit Jobticket clever und mobil seinUnternehmen jeder Größe können es nutzen.Natürlich sind auch Verwaltungen und Behördenangesprochen.Institutionen aller Art können für ihre Mitarbeitereinen Vertrag mit der Regionale VerkehrsgemeinschaftGotha GmbH (RVG) überdie Nutzung von Jobtickets abschließen. Denndamit können Arbeitnehmer clever Steuernund Sozialabgaben sparen (siehe Beitrag Seite6) und ein Jahr lang Bus fahren sowie weitereVergünstigungen nutzen.Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden,um in den Genuss eines Jobtickets zu kommen?Die RVG, empfiehlt Geschäftsführer MarkusWürtz, bietet interessierten Unternehmen undInstitutionen eine individuelle Beratung an. Dennnur Arbeitgeber können für ihre fest angestelltenArbeitnehmer einen Vertrag über den Kauf vonJobtickets abschließen. Die Laufzeit beträgt mindestenszwölf Monate, also zum Beispiel vom 1. Juni2005 bis 31. Mai 2006. Das Unternehmen erwirbtvon der RVG die Jobtickets, analog wie Abo-Karten,zu einem günstigen Preis. Mengenrabatt bis zuzehn Prozent ist möglich. Das Unternehmen legtdie Höhe des Weitergabepreises an seine Mitarbeiterselbst fest.Vergleichbar den Abo-Karten ist das Jobticketnicht übertragbar. Es gilt nur in Verbindung mit einemamtlichen Personenausweis mit Lichtbild undUnterschrift des Inhabers. Das Jobticket berechtigtden Inhaber zu Fahrten mit den Linienbussen derRVG entsprechend der gewählten Verbindung.Für Inhaber des Jobtickets gibt es aber auchweitere Vergünstigungen. An den Wochenenden,also samstags und sonntags, können neben demInhaber zusätzlich bis zu vier weitere Personenmitgenommen werden, darunter maximal drei, dieälter als 14 Jahre sein dürfen. Im Idealfall kann alsodie ganze Familie die Linienbusse der RVG nutzen.Da lohnt sich doch ein spontaner Ausflug.Wer rechnet und Bus fährt, spart in einem Jahrin der Summe zum Beispiel die Steuer und Versicherungfür einen Kleinwagen, den morgendlichenStress im Straßenverkehr sowieso.Für Fragen steht Ihnen Herr Kästner, Telefon03621-30 11 49, gern zur Verfügung.7_


Der Vorteil für die Fahrgäste: Neben einer größerenSchrift sind die Fahrplantabellen übersichtlichergestaltet und damit kundenfreundlicher. Dieauf die jeweilige Haltestelle bezogenen Fahrplänebieten eine bessere Orientierung. Wer gut informiertist, kann das Buslinienangebot in der Stadtund Region optimal nutzen.Im Folgenden bieten wir eine Lesehilfe für dieFahrplantabellen, differenziert nach StadtverkehrGotha und Regionalverkehr. Bei Fragen und Meinungenlassen Sie uns das wissen.Service-InformationenRegionale Verkehrsgemeinschaft Gotha GmbHReinhardsbrunner Straße 23 | 99867 Gothawww.rvg-gotha.de | service@rvg-gotha.deTel.: 03621-30 11 49 | Fax: 03621-40 65 04AbfahrtszeitenHaltestelle: Molschleben455666666777Montag - Freitag4.00 - 7.0054 890 Friemar 4.58Gotha, Berufsschulz. 5.03Gotha, ZOB 5.0817 892 Gotha, Berufsschulz. 5.22Gotha, ZOB 5.2749 890 Friemar 5.53Gotha, Berufsschulz. 5.58Gotha, ZOB 6.0309 890 Tröchtelborn 6.16Pferdingsleben 6.20Friemar 6.24Gotha, Berufsschulz. 6.29Gotha, ZOB 6.3417 892 Gotha, Berufsschulz. 6.22Gotha, ZOB 6.2724 892 Gotha, Berufsschulz. 6.29Gotha, ZOB 6.3444 890 Friemar 6.48Gotha, Berufsschulz. 6.53Gotha, ZOB 6.5850 892 Gotha, Berufsschulz. 6.55Gotha, ZOB 7.0551 890 Gotha, Berufsschulz. 6.57Gotha, Siebleb. Gym. 7.06Gotha, ZOB 7.167.00 - 9.0023 890 Friemar 7.27Friemar, Schule 7.2932 892 Gotha, Berufsschulz. 7.37Gotha, ZOB 7.4233 893 Friemar, Schule 7.37737 890 Friemar, Schule 7.41Friemar 7.50Gotha, Berufsschulz. 7.55Gotha, ZOB 8.00809 890 Tröchtelborn 8.16Pferdingsleben 8.20Friemar 8.24Gotha, Berufsschulz. 8.29Gotha, ZOB 8.34832 892 Gotha, Berufsschulz. 8.37Gotha, ZOB 8.42836 892 Gotha, Berufsschulz. 8.41Gotha, ZOB 8.469.00 - 12.00954 890 Tröchtelborn 10.01Pferdingsleben 10.05Friemar 10.09Gotha, Berufsschulz. 10.14Gotha, ZOB 10.191019 892 Gotha, Berufsschulz. 10.24Gotha, ZOB 10.2932 892 Gotha, Berufsschulz. 10.37101112121313131414151515151617171719Gotha, ZOB 10.4254 890 Tröchtelborn 12.01Pferdingsleben 12.05Friemar 12.09Gotha, Berufsschulz. 12.14Gotha, ZOB 12.191937 892 Gotha, Berufsschulz. 19.42Gotha, ZOB 19.47Samstag7.00 - 14.00723 892 Gotha, Berufsschulz. 7.28Gotha, ZOB 7.3312.00 - 14.00 843 892 Gotha, Berufsschulz. 8.48Gotha, ZOB 8.5312 892 Gotha, Berufsschulz. 12.17Gotha, ZOB 12.22 934 890 Tröchtelborn 9.41Pferdingsleben 9.4556 892 Gotha, Berufsschulz. 13.01Friemar 9.49Gotha, ZOB 13.06Gotha, Berufsschulz. 9.54Gotha, ZOB 9.5916 893 Friemar, Schule 13.25Tüttleben 13.39 1343 892 Gotha, Berufsschulz. 13.48Gotha, ZOB 13.5327 892 Gotha, Berufsschulz. 13.32Gotha, ZOB 13.37= an Schultagen54 890 Tröchtelborn 14.01 = nicht an SchultagenPferdingsleben 14.05 H = weiter als Linie EFriemar 14.09Gotha, Berufsschulz. 14.14Gotha, ZOB 14.1914.00 - 16.0001 890 Tröchtelborn 14.08Pferdingsleben 14.12Friemar 14.16Gotha, Berufsschulz. 14.21Gotha, ZOB 14.2605 892 Gotha, Berufsschulz. 14.10Gotha, ZOB 14.1507 892 Gotha, Berufsschulz. 15.12Gotha, ZOB 15.1711 893 Friemar, Schule 15.17Tüttleben 15.3134 890 Friemar 15.38Gotha, Berufsschulz. 15.43Gotha, ZOB 15.4857 892 Gotha, Kindleber Feld15.59H16.00 - 19.0034 890 Friemar 16.38Gotha, Berufsschulz. 16.43Gotha, ZOB 16.4802 892 Gotha, Berufsschulz. 17.07Gotha, ZOB 17.1219 892 Gotha, Berufsschulz. 17.24Gotha, ZOB 17.2937 892 Gotha, Berufsschulz. 17.42Gotha, ZOB 17.4719.00 - 20.0013 892 Gotha, Berufsschulz. 19.18Gotha, ZOB 19.23Haltestelle:Molschleben, gültig für denRegionalverkehr, alle Fahrtenan dieser HaltestelleTagesartenblöcke:differenziert nachWochentagenStundenblöcke:zeitlich chronologischgeordnetAbfahrtszeiten:in zeitlicher Reihenfolge undminutengenau an dieserHaltestelle mit Angabe derjeweiligen Linie und wichtigenZwischenhaltenErläuterungen:Symbole mit abweichendenRegelungenService:Kontakt zur RVG undFerientermine 2005Regionale Verkehrsgemeinschaft Gotha GmbH, Reinhardsbrunner Straße 23, Tel: (03621) 30 11 49 *** www.rvg-gotha.deSchulferien in Thüringen: 22.12 - 31.12.2004; 07. - 12.02.2005; 21.03. - 02.04.2005; 17.05.05; 14.07. - 24.08.2005; 17. - 29.10.2005gültig ab: 12. Dezember 2004, ohne Gewähr Hst: 431Pos2 Erstellt: 15.4.20059_


BUS_TRENDSMehr Sicherheit durch bewusstes VerhaltenDer Omnibus ist mit Abstand das sicherstePersonenverkehrsmittel. Dennoch garantiertein bewusstes Verhalten in allen Situationen einhöheres Maß an Sicherheit.1. BushaltestelleDamit Sie als Fahrgast schnell erkannt werden,sollten Sie für den Fahrer gut sichtbar im Haltestellenbereichwarten. Achten Sie bitte auf denrichtigen Sicherheitsabstand, mindestens 50 Zentimeter,zur Bordsteinkante bzw. dem Straßenrand.Im Bedienungsgebiet der RVG markiert oft eine roteLinie diesen Sicherheitsabstand.fall bestimmte Sitzplätze anzuweisen. Um Unfällezu vermeiden, sollte sich der stehende Fahrgaststets festhalten. In den Doppelstockbussen ist derTreppenbereich freizuhalten.Während der Fahrt darf nicht mit dem Busfahrergeredet werden, das mindert dessen Aufmerksamkeiterheblich. In den Fahrzeugen besteht Rauchverbot.Notbremsen und andere Sicherheitsvorrichtungensind nur für den Gefahrenfall vorhanden.Eine missbräuchliche Benutzung gefährdet andereFahrgäste und ist strafbar.2. Einsteigen in den BusBitte erst einsteigen, wenn die Türen vollständiggeöffnet sind. Es sollte zügig, aber ohne Drängelnund Schubsen eingestiegen werden. GegenEinklemmen sind die Türen mit Lichtschrankenausgerüstet. Damit die Türen einwandfrei schließen,ist der Türbereich stets freizuhalten. Nachdem Einsteigen ist der Fahrschein unverzüglichzu entwerten oder ein Fahrschein beim Fahrer zukaufen. Zur Sicherstellung der Fahrersicht darfsich kein Fahrgast vor die Klappschranke beimBusfahrer stellen.Rote Linie für den Sicherheitsabstand3. Während der FahrtSitzplätze sind vor allem für Schwerbehinderte,in ihrer Gehfähigkeit eingeschränkte Fahrgäste,vorgesehen. Der Fahrer ist berechtigt, im Bedarfs-Türnotöffner im Bus4. Verhalten in NotfällenIn Notfällen ist immer Ruhe zu bewahren und aufdie Anweisungen des Fahrpersonals zu achten. AlsNotausstiege dienen Türen mit Notentriegelung,Fenster und Dachluken. Zum Einschlagen der Fensterscheibenbefinden sich an den FensterholmenNothammer. Eventuell sind auch gekennzeichneteFenstergummis zu lösen.5. Aussteigen aus dem BusVor dem Aussteigen bitte rechtzeitig den Haltewunschtasterbetätigen. Als Ausstiege sind inder Regel die hinteren Türen zu benutzen. DasAussteigen sollte zügig, aber ohne Drängeln undSchubsen erfolgen. Damit beim Weiterfahrendes Busses niemand gefährdet wird, ist an derAusstiegshaltestelle wiederum auf ausreichendenSicherheitsabstand von mindestens 50 Zentimeterzum Fahrbahnrand zu achten._10


BUS_TRENDSModerne Technikfür mehr SicherheitWer wirtschaftlich denkt, setzt auf Sicherheit.Thüringer Busunternehmer setzen auf Fahrzeugemit ausgereiften Sicherheitssystemen, die denhohen Standard der aktuellen Omnibusmodellenochmals verbessern.Der Bus gilt statistisch als das sicherstePersonenverkehrsmittel – vor der Bahn,dem Flugzeug und weit vor dem Pkw.Zu diesem positiven Bild trägt neben demumsichtigen Verhalten der Fahrer vor allem dietechnische Ausstattung der Busse bei. ModerneOmnibusse verfügen seit Jahren über Sicherheitsdetailswie ABS, ASR (Antriebsschlupfregelung),eine verschleißfreie dritte Dauerbremsesowie Sicherheits-Doppelglas. Darüber hinauswird ständig an der Festigkeit des Busgerippesgearbeitet, das im Falle eines Umsturzes besondersstabil sein muss.Zusammen mit Überrollbügeln in der B-Säule,hinter dem Fahrersitz, und im gesamten Heckbereichwird so ein Rohbau geschaffen, der allegesetzlichen Vorschriften erfüllt. Hierzu tragenauch die hochfesten Anbindungen der Sitze bei,die bei einem Umsturz nicht aus ihrer Veranke-Regelmäßige Sicherheitschecks gehören zum gesetzlichvorgeschriebenen Standard für den Bus.Moderner Fahrerarbeitsplatz für maximale Sicherheitder Fahrgäste. (Quelle: NEOMAN)rung gerissen werden können und festen Haltgewährleisten.Darüber hinaus werden die Sicherheitssystemeim Bus ständig weiterentwickelt und durch neueFahrerassistenzsysteme ergänzt. Im Mittelpunktsteht der Einsatz des Elektronischen Stabilitätsprogramms(ESP), das im Bedarfsfall rechnergestütztin das Brems- und Motormanagement eingreift.Unfallsituationen wie das Ausbrechen oder Umkippenkönnen mit dieser elektronischen Hilfe häufigvermieden werden. Deshalb ist das ESP in derLage, schnell und zuverlässig Gefahrensituationenzu erkennen und das Fahrzeug im Rahmen derphysikalischen Grenzen kontrollierbar zu halten.Typische Unfallkonstellationen wie zu schnelleKurvenfahrt, rutschige Fahrbahn und hektischeAusweichmanöver können entschärft und dieUnfallgefahr gemindert werden.Das elektronische Stabilitätsprogramm ESPist für Reise- und Überlandbusse verfügbar. DasSystem ist mitunter immer aktiv und kann nichtausgeschaltet werden. ESP umfasst die beidenHauptfunktionen DSP (dynamisches Stabilitätsprogramm)und ROP (Umkippschutz).Ein weiteres Sicherheitsfeature, das z.B. beiNeoplan und MAN Bussen serienreif seit 2004 sukzessivein allen Modellen eingeführt wird, ist derHöchstgeschwindigkeitsbegrenzer unter der BezeichnungMaximum Speed Control (MSC). DiesesSystem verhindert zuverlässig ein Überschreitender vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit, auchfür den Fall einer schnelleren Bergabfahrt.11_


BUS_ZIELEFür Herz und Sinne wandernZum 105. Deutschen Wandertag mit dem Bus in die Wanderparadieseim Städtedreieck Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg30.000 Wanderfreunde werden MitteJuli erwartet. Für Bus und Bahn eineHerausforderung, weil die Wanderer zu denAusgangspunkten ihrer Touren und zurückgefahren werden.Thüringen ist ein Land für Wanderer. DieSchönheiten der Natur und der Reichtuman Kultur locken alljährlich Tausendevon Wanderfreunden in das Land zwischenRhön, Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge.Sie finden hier 17.000 Kilometerausgeschilderte Wanderwege vor und mit demRennsteig einen von drei Premiumwanderwegenin Deutschland.Kein Wunder, dass der 105. Deutsche Wandertag,nach 2001 in Schmalkalden, wiederum nachThüringen vergeben wurde, ins StädtedreieckSaalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg. Vom16. bis 25. Juli erwarten die Veranstalter unter demMotto „Für Herz und Sinne wandern“ rund 30.000Wanderfreunde aus ganz Deutschland, die ausetwa 130 Wanderrouten auswählen können. Fastalle Tourenvorschläge in die Wanderparadiese sindDas Schwarzatal ist ein beliebtes Wandergebiet.mit einem Transferangebot per Bus oder Bahn andie Ausgangspunkte der Wanderungen und zurückverbunden. Der 105. Deutsche Wandertag ist eineHerausforderung an die OmnibusverkehrsgesellschaftSaale-Orla-Rudolstadt mbH (OVS), die überden normalen Linienverkehr hinaus täglich rund15 Omnibusse im Einsatz haben wird, berichtetBetriebsleiter Dietmar Wurmb.Informationen zum ProgrammOrganisationsbüro 105. Deutscher WandertagTelefon: 03671-527991www.deutscher-wandertag2005.devom 13.07. bis 26.07.2005Telefon: 036741-5682710 | 036741-62528Informationen zum Busverkehrvom 04.07. bis 20.07.2005Telefon: 03671-528377Der Bustransfer ist mit dem Organisationsbürodes Wandertages im Detail schon längst abgestimmtund im Programmheft für jede einzelneRoute nachzulesen. Am Sonntag,dem 17. Juli, führt beispielsweiseeine Wanderung von der ehemaligenFreien SchulgemeindeWickersdorf zum Haflingergestütnach Meura, eine Streckeüber 17 Kilometer, bei der 275Höhenmeter zu bewältigen sind.Der Omnibus fährt um 9.00 Uhrab Busbahnhof Saalfeld nachWickersdorf. Von dort beginntum 9.45 Uhr die Wanderung.Die Karten für die in der Regelgeführten Wanderungen inklusivedes Bustransfers gibt esausschließlich über das Organisationsbürodes 105. Deutschen_12


gut ausgebauten Liniennetz empfiehlt die OVSdas preisgünstige Tagesticket, das in den Bussenoder Servicecentern gekauft werden kann.Haflinger-Gestüt Meura, mit rund 350 Pferden dasGrößte in Europa.Wandertages, sagt OVS-Betriebsleiter DietmarWurmb.Die Tour von Wickersdorf über Steinberg führtzum Haflingergestüt nach Meura, dem Höhepunktder Wanderung. Dort kann das mit über150 Zuchtstuten größte Haflinger-Gestüt Europasbesichtigt werden. Es liegt mitten im ThüringerWald in der Nähe von Neuhaus am Rennweg. Dieinsgesamt über 350 Fohlen und Stuten werden biszum Winter auf großen, naturbelassenen Weidenin der frischen Bergluft so artgerecht wie möglichgehalten, im Winter in geräumigen Laufställen.Der Haflinger ist ein hübsches, sehr umgänglichesKleinpferd mit ruhigem Temperament und liebenswertemCharakter. Die Stutenmilch wird als einhervorragendes Naturprodukt geschätzt.Von Meura geht’s per Pedesüber die Meurasteine, Brandisbachund Hasenleite zurück an denAusgangspunkt nach Wickersdorf.Dort bringt der Bus die Wandererzurück nach Saalfeld. So ähnlichsind alle Wandertouren mit demTransfer hin und zurück organisiert:mit Omnibus, der OberweißbacherBerg- und Schwarzatalbahn oder derBahn. Die Anmeldung für die Wandertoureninklusive des Transferserfolgt über das Organisationsbüro.Für individuelle Bustouren auf demZu den Höhepunkten des 105. DeutschenWandertages organisiert die OVS einen Buspendelverkehr.Das betrifft beispielsweise am23. Juli die Veranstaltung „Stausee in Flammen– ein Feuerwerksspektakel“. Ein Busshuttlewird vom Parkplatz Drognitz bis in die Nähe desCampingplatzes Droschkau und zurück eingerichtet.Zum großen Festumzug durch Saalfeldam 24. Juli wird die Innenstadt für die erwarteten12.000 Wanderer gesperrt, der Busstadtverkehrumgeleitet. Das Organisationsbüro und dieOVS schalten Telefonhotlines für Fragen undAuskünfte zum Programm des 105. DeutschenWandertages und zum Bustransfer.Wandern und BusfahrenBei angemeldeten Wanderungen wird einBustransfer angeboten. Die Karten müssen beimOrg.-Büro gekauft werden.Zu den Höhepunkten des 105. DeutschenWandertages wird ein Busshuttle eingerichtet.Detaillierte Informationen im Programmheft,Internet oder per Telefon.Für individuelle Busfahrten im Linienverkehrempfiehlt sich ein Tagesticket, erhältlich beimBusfahrer oder in den Servicecentern.Feuerwerksspektakel. Der „Stausee in Flammen“ am 23.Juli, ohne Schiffsparty.13_


MarketingkooperationBus Thüringen e.V.IOV Omnibusverkehr GmbHIlmenau (IOV)Telefon: 03677/8 88 90www.iov-ilmenau.deJES Verkehrsgesellschaft mbH (JES)Tel. 036691/49 90www.jes-eisenberg.deLandesverband ThüringerOmnibusunternehmer e. V. (LTO)Telefon: 0361/222 75 28www.lto.deLVK LinienverkehrskooperationHildburghausen GmbHTelefon: 03685/7 92 80www.lvk-hbn.deMeininger Busbetriebs GmbH (MBB)Tel. 036945/58 061www.meininger-busbetriebs-gmbh.deOmnibusverkehrsgesellschaftSaale-Orla-Rudolstadt mbH (OVS)Telefon: 0180/3 33 72 87 (Ortstarif)www.ovs-pvg.deOmnibus Verkehrs Gesellschaft mbHSonneberg (OVG)Tel.: 03675/7 52 90www.ovg-son.deWolfgang SteinbrückOmnibusbetrieb und ReisebüroTelefon: 03621/3 07 90www.steinbrueck-reisen.dePersonenverkehrsgesellschaftNeuhaus am Rennweg mbH (PVG)Telefon: 0180/3 33 72 87 (Ortstarif)www.ovs-pvg.deRegionalbus Arnstadt GmbH (RBA)Tel. 03628/6 13 30www.rbarnstadt.deDas Lösungswort des letzten Rätsels lautete: ParadigmaImpressumHerausgeber:Marketingkooperation Bus Thüringen e.V.Steigerstraße 8 | 99096 ErfurtTelefon: 0361-226 20 44v.i.S.d.P. Markus WürtzGestaltung:Diemar, Jung & Zapfe, ErfurtRedaktion:Dr. Michael Plote, Tilman Wagenknecht, Markus WürtzFotos:Marketingkooperation Bus Thüringen e.V.www.bus-thueringen.deRegionalbus GmbH Unstrut-Hainich- u.Kyffhäuser-KreisTel. 03601/80 16 88www.regionalbus.deRegionale VerkehrsgemeinschaftGotha GmbH (RVG)Telefon: 03621/30 11 49www.rvg-gotha.deSalza-Tours Lutz KönigTelefon: 03603/8 26 70www.salzatours.deVerkehrsgemeinschaftLandkreis Greiz (VLG)Tel: 03661/87 64 25www.landkreis-greiz.deVerkehrsgesellschaft WartburgkreismbH (VGW)Telefon: 03691/22 88 44www.vgwak.deVerwaltungsgesellschaft des ÖPNVSömmerda und Weimar mbH (VWG)Telefon: 0700/55 44 55 55www.linienverkehr.de15_


Wenn früham Morgen die Werksirene dröhnt ...haben Sie mit Monatskarten schon zum erste Mal gespart.Mit der Monatskarte beim Fahren sparen.So einfach funktioniert Thüringensältestes Bonussystem:Je öfter Sie Bus fahren, desto mehr sparenSie. Sicher ist: Monatskarten nutzen heißtBus fahren schnäppchenweise.www.bus-thueringen.de_16

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine