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Die SchnittstelleAusgabe 14 Informationen der IG Metall für Studium und BerufSommersemester Studium Arbeit ServiceDie IG Metall engagiert sich bundesweitan wichtigen HochschulstandortenAus der Wolke entwickelt:Crowd und Cloud und ihre FolgenSchau mir in die Augen: Blickkontaktund federnder Gang bringen gute2013für Studierende.Haltungsnoten bei der BewerbungSeite 4Seite 2Seite 6Über den Wolken Schneller, höher, weiter.Moderne Technik macht es immereinfacher, Arbeitsprozesse kosteneffizientzu gestalten. Und was wäreeffizienter, als Ideen oder ganze Produktevon Menschen entwickeln zulassen, denen man nicht über eindauerhaftes Arbeitsverhältnis verpflichtetist?Was unter dem Stichwort „Crowdsourcing“zu verstehen ist und welche Fragensich dabei stellen, ist auf Seite 2 zulesen.Gute Ergebnisse lassen sich nur mit gesundenund motivierten Beschäftigtenerzielen. Gesund bleibt man mit ausreichendenErholungsphasen, die immerschwieriger in den Alltageinzubauen sind.Betriebsräte habenzusammen mit derIG Metall Lösungendurchgesetzt, die diedienstliche Erreichbarkeitwährend der Freizeitbegrenzen (Seite2). Ungerechtigkeitund Intransparenz senkendie Motivation vonBeschäftigten, stärkenaber oft das Engagementin eigener Sache.Ingenieurinnen und Ingenieurebei REpower,Mit einerIG Metall-Fahne an derSpitze einesRotorblattesunterstrichendie KolleginnenundKollegen beiREpower mitErfolg ihreForderungnach Tarifverhandlungen(Seite 3).einem Hersteller von Windenergieanlagensetzen sich deshalb vehement füreinen Tarifvertrag ein (Seite 3).Die Eintrittskarte in diese schöne neueArbeitswelt ist ein qualitativ hochwertigesStudium. Dafür setzt sich dieIG Metall an vielen Stellen ein. Welchelokalen Angebote es gibt, findet sichauf Seite 4. Gewerkschaftliche Positionenzur Hochschulpolitik sind aufSeite 5 zu finden.Auf das Studium folgt die Bewerbung.Neben den fachlichen Qualifikationenkommt es nicht zuletzt auf ein selbstbewusstesAuftreten im Bewerbungsgesprächan.Wie wichtig Körper sprache ist, lässtsich auf Seite 6 nachlesen. Leicht lässtman sich durch unerwartete Fragenverunsichern. Welche zulässig sind undwelche nicht, steht auf Seite 7.Die inzwischen 14. Ausgabe derSchnittstelle bietet auch dieses Malwieder eine Mischung von Informationenaus Wirtschaft, Hochschule undServiceangeboten der IG Metall.Viel Spaß beim Lesen und einerfolgreiches Semester wünscht


Stark für die Interessen StudierenderDie IG Metall weitet ihr Engagement an Hochschulen und Universitäten ausSozialpartnerschaftkonkretDie Still GmbH in Hamburgmacht’s vor: Gewerkschaftund Arbeitgeberstehen sich nichtimmer unvereinbar gegenüber.Im Rahmen derPraktikumsbegleitung informierenIG Metall undPersonalentwicklunggemeinsam über Einstiegsentgelteund Arbeitsvertragsgestaltung.„Wir wissen natürlich umden Interessengegensatz.An dieser Stelle ziehenwir aber am gleichenStrang.“mail: Dominique Weber (1)Equal Pay undCareer ServiceIm den kommenden Semesternwird es wiederdiverse Seminar- undWorkshopangebote inZusammenarbeit mit denCareer-Services der Universitätenin Berlin undDresden, zu Themen wieBerufseinstieg und Arbeitund Leben, geben.mail: Anne Karl (2)17.000 gegenStudiengebühren!In Niedersachsen und Sachsen-Anhaltsprechen wir inVorlesungen zu Tarifverträgen,betrieblicher Mitbestimmungund Möglichkeiten desBerufseinstiegs – gerne zusammenmit Betriebsräten.So kommen die Studierendenfrüh mit der betrieblichenPraxis in Kontakt. Die Vorträgehaben wir in einemKatalog dargestellt. Lehrendean Hochschulenkönnen so einfachVorträge auswählen.Ende 2012 habenwir eine CampusTour zur VorstellungunsererhochschulpolitischenPositionendurchge­5führt. Circa17.000 Menschenhaben diese unterschrieben.Zusammenmit unserenKolleginnen und Kollegenin den Betriebenstehen wir auch dort denStudierenden zur Seite.mail:mail:Ferienjob:Mehr Urlaub für Mitglieder!Die Benz-Werke in Rastatt und Gaggenausind im Sommer Anziehungspunkt fürStudierende. Dank der dortigen IG Metallund des Betriebsrates haben Mitgliederder Gewerkschaft als Ferienjobber/-innenAnspruch auf den tarifvertraglichen Urlaub.Constanze Krätsch unterstützt dieBetriebsräte der beiden Werke dabei, dieFerienjobber/-innen anzusprechen: „Wichtigist, dass die Studierenden merken, wasdie IG Metall ihnen bietet“.mail:Constanze Krätsch (8)Maik Neumann (3) undChristian Busch (4)8619133 24 4Auf den regionalen Unterseiten von www. hochschulinformationsbuero.de stellenSekretärinnen und Sekretäre ihre Aktivitäten vor. Dort gibt es auch die Kontaktdaten.710342Vor gut einem Jahr haben dieSekretärinnen und Sekretäreder IG Metall für Studierendeihre Arbeit aufgenommen. Allemachen mehr, als sie hier darstellenkonnten.Öder Unialltag?Nicht in Aachen!Wenn Du Interesse an Themenrund um Uni, Job undPolitik hast: Die IG Metall Studierendengruppein Aachen plant spannende Exkursionen, Veranstaltungenund Seminare. Da ist Schluss mit trägem Unialltag!Du kannst Dich und Deine Interessen gezielt einbringen!Neugierig geworden? Dann bist Du herzlich willkommen vorbeizu schauen! mail:Anke Zaar (5)Aktive HochschulgruppeSeit 2011 existiert in Darmstadteine Hochschul gruppe desDGB für die Studierenden anden Darmstädter Unis. 2012 organisiertesie unter anderemeine Veranstaltung zur Wohnungssituationvon Studierendenin Darmstadt sowie zurEuro-Krise.Auch im neuen Jahr will sichdie Gruppe mit hochschul- undgesellschaftspolitischen Fragenauseinandersetzen:dgbhochschulgruppe@yahoo.commail:Tobias Wölfle (6)Seminare zum BerufseinstiegDie IG Metall Nürnberg bietetan der Simon Ohm HochschuleSeminare zum Berufseinstiegfür Ingenieure und Ingenieurinnenan. Der Fokus liegt beider Entgeltgestaltung und den Vertragsbedingungen. Ander FAU in Erlangen gibt es dieses Angebot jetzt auch. Abdem Wintersemester 2013/14 wird es für Studierende Exkursionenin Nürnberger Betriebe geben.mail:Bianka Möller (7)ErfolgreicherBerufseinstiegMit dem nahendenEnde des Studiums folgen Bewerbungsschreiben,Bewerbungsgespräche und AssessmentCenter. Damit der Einstieg ins Berufslebenerfolgreich gelingt und der neueLebensabschnitt gut organisiert ist, bietenwir in Stuttgart Seminare an. Wir trainierenAssessment Center und geben Informationenzu Bewerbungen, Einstiegsgehälternund Arbeitsbedingungen – speziell für denMINT-Bereich.mail:Nora Leser (9)Assessment SeminarAm Campus Garching dertechnischen Universität Münchenbieten wir eine Veranstaltungsreihezu Fragen derEntgeltgestaltung, von Arbeitsbedingungenund zu Beschäftigungsverhältnissenan. ImWintersemester werden wirwieder ein Assessment-Seminardurchführen.mail: Sascha Wojtkowski (10)Eine Hochschule für die StudierendenHochschulpolitisches Programm entwickelt. Jetzt geht es an die Umsetzung.Hochschulen haben vieleAufgaben. Der DGB hat zusammenmit der IG Metallund den Einzelgewerkschaftenein umfassendesProgramm erarbeitet: Vonder Lehrqualität und den Zugangsvoraussetzungenüberdie Arbeitsbedingungen bishinzur Finanzierung und dergesellschaftlichen Rolle derHochschulen.Gerade die gesellschaftlicheVerantwortung der Hochschulenwird aber immermehr zurückgedrängt. BerndKaßebaum, IG Metall-Bildungsexperte,sieht „den Trend zurPrivatisierung auf institutionellerEbene mit großer Sorge“.Hochschulen sind Orte derAusbildung und ein Tor zu dengut bezahlten Jobs. Der breiteZugang zu den Hochschulenist Bedingung für eine sozialdurchlässige Gesellschaft undBedingung.Gute Lehre macht eine gutehochschulische Ausbildungaus.Praktische UmsetzungDie IG Metall unterstützt dieseZielsetzung praktisch. InBayern war die IG Metall imBündnis für das Volksbegehrengegen Studiengebühren aktivund hat für die Abschaffungder Studiengebühren geworben.In Niedersachsen hat dieIG Metall ein eigenes Kurzprogrammentworfen und diesesauf einer Campus Tour an denHochschulen des Landes diskutiertund beworben. Vor derLandtagswahl konnten so etwa17.000 Unterschriften für diePositionierung der IG Metallgefunden werden.Krise, Cloud und gutes Lebenum direkte Veränderungen.Diskutiert wurden Strategieänderungenvon Unternehmenund deren Auswirkungen(siehe zum Beispiel S. 2).Was ist die Zukunft der Ingenieursarbeit?Wie verändert sichwww.www. aufruf.hochschulinformationsbuero.dewww.Um die Welt verändern zu können, muss man sie tragfähig interpretieren.Aktuell stecken Europa unddie Welt in großen politischenUmbrüchen.Mit dem Kongress „Kurswechsel“im Dezember 2012 inBerlin sollten die Möglichkeiteneines besseren Lebens ausgelotetwerden: Was verändertsich gerade? Wie können wir eszum Besseren drehen?In Wolfsburg ging es auf derEngineering- und IT-TagungForderungen inNiedersachsen• Studiengebührenabschaffen• Studierbarkeit derStudiengänge• Freier Zugang zumMaster• Öffnung derHochschulen• Demokratisierungder HochschulenWeitere Informationen:dgb.de/leitbild-hochschuledie Arbeitsorganisation undwie die Lebenssituation derMenschen? Wie lässt sich eingutes Leben realisieren?Klar war und ist:Es geht um die Menschen ineiner intakten Umwelt.Die Beiträge der Tagungen sind im Internet bereitgestellt:igmetall-kurswechselkongress.dewww. engineering-igmetall.de/herausforderungen-der-zukunft-meisternNicole Sanders,EnergietechnikUniversität Duisburg- EssenIch binwährend meiner Ausbildungzur Elektronikerinfür Betriebstechnikzur IG Metall gekommen.Verstärkt hat sich derKontakt zur IG Metall alsich in die JAV gewähltwurde.Als ich angefangen habezu studieren bin ich dabeigeblieben, weil eswichtig ist, dass es gutgestaltete Arbeitsbedingungendurch Tarifverträgegibt. Mein Wunsch istnatürlich, dies auch nachmeinem Studium im Berufslebenzu haben. Deswegenwerde ich auchnach meinem Abschlussdabei bleiben.Während des Studiumsnehme ich an den landesweitenTreffen derIngenieurinnen und Ingenieuresowie der Studierendenteil, die vonder IG Metall NRW organisiertwerden.Dort werden Themenbehandelt, die für Studierendeebenso wie fürim Berufsleben Stehendeinteressant sind. Nebenbeivernetzt man sichund tauscht sich interdisziplinäraus. Letztes Jahrwar die bundesweiteEngineering-Tagung eingroßes Ereignis.4 5


Marc Spille,1. MastersemesterFlugzeugbauHAW HamburgIch binin der IG Metall, weilGewerkschaften undMitbestimmung wichtigePfeiler einer demokratischenGesellschaftsind.Die Bedeutung der Gewerkschaftenwurdemir sehr schnell nachdem Beginn meinerBerufsausbildung zumFluggerätmechanikerbei der ASL GmbH klar.Der Bestand desFlugzeugwerkes stand1993/94 vor dem Ende.Durch den leidenschaftlichenArbeitskampf derdamaligen Belegschaft,wurde der Fortbestanddes Werkes gesichert.So konnten noch vielehundert Auszubildende,darunter auch ich,eine hochwertige Ausbildungin der Luftfahrtindustriedurchlaufen.Später wurde ich in dieJugend- und Auszubildendenvertretunggewählt und hatte sodie Möglichkeit, dieArbeit des Betriebsratesund der IG Metallmitzugestalten.Heute engagiere ichmich in der StudierendengruppederIG Metall Hamburg.Die Haltung bewirbt sich mitWorauf es im Bewerbungsgespräch in Sachen Körpersprache ankommtDas Bewerbungsgesprächdient Personalern dazu, sicheinen persönlichen Eindruckvon den Kandidaten/-innenzu machen. Dieser wird immerwichtiger, da die Lebensläufevergleichbarerwerden. Der persönliche Eindruckwird stark von unsererKörpersprache bestimmt.Man sollte sich nicht bewusstverstellen. Denn wenn unsereWorte und unser Körper Unterschiedlicheskommunizieren,wirken wir auf andere Personennicht authentisch unddie Aussagen zweifelhaft. Trotzdemlassen sich typische körpersprachlicheFallen vermeiden.Das Bewerbungsgespräch beginntnicht, wenn man sitzt,sondern beim Eintreten. Einselbstbewusster, federnderGang gibt Pluspunkte. Im Sitzensollten die Hände nicht dieStuhllehnen „umkrallen“.Das wirkt angestrengt undwenig locker, was als Außenwirkunghöchstens in derBuchhaltung von Vorteil ist.Offenheit und Ehrlichkeit signalisiertman durch das Zeigender Handflächen, einefrontale Stellung des Oberkörperssowie gestischesUnterstreichen des Gesagten.Ein nach vorn geneigter Oberkörperbezeugt Interesse,ein abgewendeter hingegenDesinteresse.Je ungeschützter – keineverschränkten Arme, keineweggedrehte Körperhaltung –man sich präsentiert, destoselbstsicherer wirkt man.Ebenfalls positiv wirkt das„Spiegeln“ des Gegenüber:eine Körpersprache und Gestikzu finden, die der anderen Personähnelt ohne als Kopie zuwirken. Denn wer uns ähnelt,den oder die mögen wir – undSympathie ist im Bewerbungsgesprächoft entscheidend.Aus dem Grenzbereich derKörpersprache stammt folgendeRegel: Ist es der eigeneSchreibtisch des Gesprächspartners,so sollte dieser nachMöglichkeit nicht berührt werden.Der eigene Schreibtischist ein Stück Privatsphäre. Beieinem Besprechungstisch hingegensind abgelegte Händevöllig okay.Moritz Kirchner ist Diplom-Psychologe und berätPolitiker/-innen, Studierendeund Firmen in SachenPersönlichkeit und Körpersprache.Ebenso interessierter sich sehr für Rhetorikund war 2011 OstdeutscherDebattiermeister.Weitere Informationen:www.Jedoch ist Körpersprache niedas alleinige Interpretationskriterium.Ein interessierterGesichts ausdruck und das Suchendes Augenkontaktes sindebenfalls sehr wichtig.Und nicht zu vergessen:Die Authentizität.So nicht! Knie verschlossen, die Arme bilden eine Barriere und das Ganzewirkt angestrengt.improvit.deStattdessen:Normal sitzen, gerade Haltung, freundlicher Blick und Erwartungsfreudeals Grundgestus. Schließlich wollen wir S ympathie erzeugen.Facebook-Recherche 1.0Arbeitgeber forschen nichtnur das Internet aus, sie fragenauch direkt nach.In Vorstellungsgesprächenwerden auch nicht fachbezogeneFragen gestellt. Gibt esda Grenzen? Was muss mannicht mehr beantworten?Was ist erlaubt?Man muss nur Fragen beantworten,die in einem direktenZusammenhang mit der Tätigkeitstehen. Plaudereien zurSchaffung einer angenehmenAtmosphäre gehören zu Vorstellungsgesprächendazu,aber Fragen nach der sexuellenOrientierung, Gewerkschaftsmitgliedschaftoder der Religionbeispielsweise sind unzulässig.Warum muss man diese Fragennicht beantworten?Bereits 1957 erkannte dasBundesarbeitsgericht (1 AZR594/56) das Recht zur Lüge inBewerbungsgesprächen an.Die Grenzen der zulässigenFragen werden durch das allgemeinePersönlichkeitsrecht,wie es aus Art. 1 und Art. 2Technologie trifft TechnikDie IG Metall auf der CeBIT und der HannoverMesseWie die Jahre zuvor könnenIG Metall-Mitglieder auch2013 kostenlos die ComputermesseCeBIT und dieHannover Messe besuchen.Abs. 1 des Grundgesetzes abgeleitetwird, und die Koalitionsfreiheitnach Art. 9 Abs. 3bestimmt.Die Koalitionsfreiheit macht dieGewerkschaftsmitgliedschaftzu einem Grundrecht. Damitdie Ausübung dieses Grundrechtesnicht behindert wird,darf man gegenüber Arbeitgebernlügen. Denn diese sindmeist nicht begeistert von einerstarken Gewerkschaft.Das allgemeine Persönlichkeitsrechtführt dazu, dass Fragennach den Familienverhältnissen,Kinderwunsch oderSchwangerschaft nicht zulässigsind. Fragen nach Krankheitenund Behinderungen sind nurdann erlaubt, wenn diese dieAusübung der Tätigkeit erschwerenoder andere gefährden.Und was ist die Begründung fürdiese Gesetze?Die Eintrittskarten kosten normalerweisefür die CeBIT 35 €und für die Hannover Messe28 €. Die Freikarten gibt es beider IG Metall vor Ort.Jeder Mensch soll sich entfaltenkönnen. In der Arbeitsweltsitzen die Arbeitgeberzunächst am längeren Hebel.Damit die Beschäftigten sichdem Willen des Arbeitsgebersnicht bis auf´s Haar unterwerfenmüssen, hat der GesetzgeberSchranken eingeführt.Die Begründung für das Rechtauf Lüge bei der Frage nachder Gewerkschaftsmitgliedschaftlautet ähnlich. Die Gewerkschaftensind eine demokratischeGegenmacht undals solche auch gewollt. Sienehmen dem Hebel die Länge,möglichst bis zur Ausgeglichenheit.Wenn es verboten ist, werdendie Fragen dann überhaupt gestellt?Die Fragen werden gar nichtso selten gestellt. Insbesonderedie Frage nach der Schwangerschaftkommt bei jungenFrauen ziemlich sicher. Es istdann erlaubt zu lügen, dennkeine Antwort kann andernfallsauch als Antwort ausgelegtwerden. Am besten legt mansich Antworten auf möglicheFragen zurecht. Wenn man imNachhinein der Lüge überführtwird, ist das selbstverständlichkein Kündigungsgrund.sucherinnen und Besuchernwieder ein umfangreichesAngebot zu Fragen rund umden Job.Die Hannover Messe findetvom 08. bis 12. April 2013statt. Dort ist der Infostand derIG Metall in Halle 18 zu finden.Mit Vorträgen, u. A. zu Einstiegsgehälternund Tippszum Arbeitsvertrag, bietetständen man sich eineAntwort auf diese Fragenzurechtlegen sollte?Abgesehen von der Fragenach Familienplänenist das nicht so eindeutig.Man sollte darauf vorbereitetsein, dass unangenehmeFragen kommenkönnen. Wann diese Fragenunangenehm sind,muss jede und jeder fürsich selbst überlegen.Ebenso wie die dannpassende Antwort.Gibt es auch Ausnahmenvon der Regel?Wenn ein direkter Bezugzur Arbeit besteht,kann es Ausnahmen geben.Fragen nach Vorstrafensind unter engenVoraussetzungen zulässig.Fragen nach der Religionszugehörigkeitsinderlaubt, wenn es umeine Beschäftigung beieiner Religionsgemeinschaftgeht. Die Grenzensind hier aber positiverweisesehr eng gesteckt.Bei Unklarheiten hilft dieIG Metall.Solch eine Frage gestellt zubekommen ist oftmals überraschend.Gibt es Erfahrungswerte,unter welchen UmdieIG Metall vor allemHochschulabsolventen/-innenund Berufsanfängern/-inneninteressante Angebote.Weitere Informationen:Die Computermesse CeBIT istvom 5. bis 09. März 2013. DerInfostand der IG Metall befindetsich in Halle 9. Neben vielenaktuellen Vorträgen bietetdie IG Metall interessierten Bewww.igmetall.de6 7


How to......get in contactAnsprechpartner, Angebote,Themen und Veranstaltungender IG Metall fürStudierende:www. hochschul informationsbuero.deMitgliedernetzwerk für(angehende) Beschäftigteaus der IT-Branche und ausEngineering-Unternehmen:www. engineering-igmetall.deNetzwerk von Beschäftigten,Vertrauensleuten undBetriebsräten aus IT- undEngineering-Betrieben imIG Metall Bezirk Niedersachsenund Sachsen-Anhaltwww.i-connection.infoOnline-Serviceangebot derIG Metall NRW für SchülerInnen,Auszubildende undStudierendewww.igmetall4you.deKooperationsstellen Hochschulen-Gewerkschaften:www. kooperationsstellen.deMeinungen und Nachfragenzu Themen dieser Zeitung:schnittstelle@www. hochschulinformations buero.deImpressumDie Schnittstelle 14Sommersemester 2013Herausgeberin:IG Metall VorstandFB Zielgruppenarbeit und GleichstellungRessort Angestellte, IT, StudierendeRedaktion:Christian Busch, Peter Frank,Diana Kiesecker, Maik NeumannHochschulinformationsbüro derIG MetallWilhelmstraße 5, 4. OG,38100 BraunschweigFon 0531 - 38080188, Fax 0531 - 85829www.hochschulinformationsbuero.deAlle Artikel sind unter Mitarbeitvon Experten/-innen der IG Metallentstanden.Fotos:IG Metall, ImproVitGestaltung:Design & Distribution | www.d-welt.deDruck:apm AGV.i.S.d.P.:Berthold Huber | IG Metall VorstandWilhelm-Leuschner-Straße 79,60329 Frankfurt • www.igmetall.deSeminare für StudierendeFür Studieneinsteiger sowie für Absolventinnen und Absolventen der Ingenieurwissenschaftenbietet die IG Metall verschiedene Seminare an. Die Anmeldung erfolgtjeweils über die lokalen Verwaltungsstellen der IG Metall. Inhaltliche Rückfragenbitte an Diana Kiesecker: diana.kiesecker@igmetall.de„Studium gekonntmeistern“17.-19. Mai 2013 in Pichelssee(Seminar-Nr. BB 02113)Studierende tauschen sichin diesem Seminar darüberaus, wie sie Studium und Engagementverbinden können.Die Frage nach demrichtigen Lernen wird ebensobeantwortet wie die folgendenFragestellungen:Wie können Studierendeeine erfolgreiche Unterstützungselbst organisierenund wie verarbeiten sie dievielen neuen Eindrücke, diein ihrem Studium auf sie einwirken?Ein weiterer Schwerpunktwird das Thema Praktikumsein. Fragen nach rechtlichenPflichten und strategischenÜberlegungen, diebei einem Praktikum zu berücksichtigensind, werdenin der Gruppe bearbeitet.Das Seminar vermittelt gewerkschaftspolitische,fachlicheund methodischeKompetenzen sowie Strategienzur individuellen undgemeinsamen Gestaltungdes Studiums.Mitglied sein... geht auch im Studium geringen Monatsbeitragvon 2,05 Euro* umfassendeLeistungen bereit.• Rechtsberatung undSchutz in Fragen desArbeits- und Sozialrechts• Freizeit-Unfallver sicherungDie IG Metall handelt fürihre Mitglieder in Entwicklung,Produktion undVerwaltung Tarifverträgezu Einkommen, Arbeitszeit,Urlaub und anderenArbeitsbedingungen aus.Auch für Studierende hältdie IG Metall für einen„Vom Beruf ins Studium“07.-10. Juli 2013 in Lohr(Seminar-Nr. LH 02813)Ein Studium aufnehmen –doch was soll ich studieren?Was passt und baut auf meinerberuflichen Ausrichtungauf? Was ergänzt oder verändertsie sinnvoll? WelcheFähigkeiten brauche ich eigentlich,um erfolgreich einStudium zu absolvieren? Wieorganisiere ich den Studienalltagzwischen Auswahlund Pflichtprogramm?Wie nutzte ich die StudienundPrüfungsplattformender Universitäten effektiv?Themen im Seminar sindu. a.:• Lernbedürfnisseanalysieren• Lernvoraussetzungen undRessourcen klären• persönliche KompetenzentwicklungplanenNach § 37.7 BetrVG ist diesesSeminar als Bildungsurlaubanerkannt.Die Mitgliedschaft in derIG Metall beinhaltet u. a.:• Zugriff auf ein umfangreichesNetzwerk von betrieblichenPraktiker/innen• Berufseinstiegs- undOrientierungsseminare* Dual Studierende zahlen ein Prozent ihrer Ausbildungsvergütung.„Berufseinstieg fürAkademiker/-innen –Von der Bewerbung biszur Gehaltsverhandlung“15.-17. Nov. 2013 in Bad Orb(Seminar-Nr. OB 09613)Kurz vor Ende eines Studiumsgeht es nicht nurum den erfolgreichen Abschluss,sondern auch umdie Organisation des nächstenLebensabschnitts. Damitdieser Start ins Berufslebengut gemeistert werdenkann, ermöglichen wir eineAustauschplattform.Themen im Seminar sindu. a.:• Bewerbung und Vorstellungsgespräch• Arbeitsverträge undEinstiegsgehälter• Mitbestimmungsmög­lichkeiten im BetriebDarüber hinaus können dieTeilnehmenden einen Betriebsratzum betrieblichenUmgang mit Bewerbungenund mit neuen Mitarbeiterinnenund Mitarbeitern befragen,sowie dazu, welcheMitbestimmungsmöglichkeitenfür Ingenieurinnenund Ingenieure im Betriebbestehen.Eintreten ist vor Ort bei derIG Metall – zu finden unterwww.igmetall.de/vor-ortoder ganz einfach auchonline möglich:www. igmetall.de/beitreten8

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