Mittweida

willkommen.in.sachsen.de

Mittweida

Tag der Sachsen

Mittweida Erscheinung:

August 2009

SONDERVERÖFFENTLICHUNG VON FREIE PRESSE UND BLICK ZUM TAG DER SACHSEN


Seit 1915 entstehen bei Wendt & Kühn

liebevolle Figuren und Spieldosen in feiner

deutscher Handarbeit. Bei einem Besuch

in unserer Grünhainichener Verkaufsausstellung

können Sie sich davon

gern selbst überzeugen:

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09579 Grünhainichen

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Oder Sie besuchen unsere große Verkaufsgalerie

in Seiffen. Auf ca. 250 m 2 werden

Sie hier vom Weihnachtsland der Engel

hinein in die sonnige Welt der Blumenkinder

geführt:

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Gern zeigen wir Ihnen auch zu unseren

Schautagen die feine Handarbeit der Manufaktur

(jeweils 10.00 - 17.00 Uhr):

17. 10. - 18. 10. 2009 (Seiffen)

30. 10. - 01. 11. 2009 (Grünhainichen)

28. 11. - 29. 11. 2009 (Grünhainichen)

Unsere Öffnungszeiten und weitere Informationen

erhalten Sie gern unter:

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willkommen in der grossen welt kleiner figuren

◗ Oberbürgermeister Matthias Damm begrüßt alle Gäste

Willkommen in Mittweida!

Liebe Gäste, es ist für mich eine große Freude

und Ehre, dass Mittweida in diesem Jahr den

Tag der Sachsen ausrichten darf.

Die Große Kreis- und Hochschulstadt im Herzen

Sachsens mit ihrer liebevoll sanierten Altstadt

Wie das Fest zu

seinem Motto kam…

„Besser MiTTeinander“ ist das Motto des diesjährigen

Tags der Sachsen. Kreiert wurde es von

Peter Schwede, einem Maschinenbau-Studenten

an der Hochschule Mittweida. Er hatte sich – wie

Hunderte andere mit ihm – an einem Wettbe -

werb beteiligt, der vom Organisationsteam Tag

der Sachsen, der Stadtverwaltung Mittweida,

der Hochschule und der „Freien Presse“ ausgerufen

worden war.

„Es sind viele schöne Ideen von ,Mittweida in der

Mitte Sachsens’ bis ,Zusammen feiern’ eingegangen“,

erinnert sich Thomas Waldheim, Chef

des Organisationsteams Tag der Sachsen, an die

Aktion im Frühjahr vergangenen Jahres. Überzeugt

habe die Jury schließlich das Motto

„Besser MiTTeinander“, weil es das gemeinsame

Feiern beim größten Volksfest des Freistaates

mit Mittweida verbindet und für die Zschopaustadt

als Gastgeber wirbt.

Der Staffelstab kommt aus Grimma

Die Freude war Mittweidas Oberbürgermeister Matthias Damm anzusehen, als er am 7. September 2008 in

Grimma den Staffelstab für den Tag der Sachsen von Grimmas Bürgermeister Matthias Berger (r.) und Landtagspräsident

Erich Iltgen, Vorsitzender des Sachsentag-Kuratoriums, erhalten hatte. Schon damals sah sich

Mittweida in der Vorbereitung auf gutem Wege. Trotzdem meinte Damm: „Bis jetzt habe ich immer gesagt,

nach Grimma sind wir dran. Und jetzt ist da nichts mehr vor uns, wir sind tatsächlich dran.“

und intakten Infrastruktur, die zudem in diesem

Jahr ihr 800-jähriges Stadtjubiläum feiert, ist

bereit für das größte Volksfest unseres Freistaates.

Wir haben in den vergangenen Monaten

mit einem erfahrenen und engagierten Team

und der Unterstützung vieler Bürger, Vereine,

Firmen, Institutionen und Gewerbetreibender

alle Voraussetzungen geschaffen, damit die drei

Festtage im September für Jung und Alt zu

einem unvergesslichen Erlebnis werden. Auf

20 Medien- und Vereinsbühnen erleben Sie die

ganze Vielfalt der Kulturlandschaft und des Vereinslebens

in unserem Freistaat.

Als Besonderheit haben wir zum Beispiel einen

Kletterwald in die Bäume unseres Schwanen -

teiches gespannt, ein Raumfahrtzentrum mit

Originalteilen aus der Apollo Mission aufgebaut

und ein echtes historisches Spiegelzelt gesetzt,

in dem Varieté- und Theateraufführungen stattfinden.

Ich spreche für alle Mittweidaer, wenn ich Sie

herzlich in eine Stadt einlade, die weltoffen und

aufgeschlossen gegenüber allen ihren Gästen ist.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Erleben Sie den

Tag der Sachsen 2009 getreu unserem Festmotto

„besser MITTeinander“.

Ihr Matthias Damm

Oberbürgermeister der Stadt Mittweida

WAS LOS IST

Das lesen Sie in

diesem Journal

Auf den Seiten 6

und 7 stellt sich

die Gastgeberstadt

vor.

Auf den Seiten 8

bis 11 erhalten

Sie einen Überblick

über das

Festprogramm.

Was „Freie Presse“

und „BLICK“ den

Gästen bieten,

steht auf den

Seiten 12 und 13.

Etwas zu Persönlichkeiten,

Museen

der Stadt, ihrem

Wahrzeichen und

Maskottchen ist

auf den Seiten14

bis 20 zu lesen.

Einen Serviceteil

gibt es auf den

Seiten 21 bis 24.

Mehr über die

„Sachsentag-

Macher“ erfahren

Sie auf Seite 25.

Um die Wirtschaft

in Mittweida und

das Krankenhaus

geht es auf den

Seite 26 und 27.

Bildungsmöglichkeiten

von

Gymnasium bis

Hochschule

werden auf den

Seiten 29 bis 31

beschrieben.

Sportlich geht es

weiter auf den

Seiten 32 und 33,

kulturell auf den

Seiten 34 und 35.

Was die Region an

Möglichkeiten zur

aktiven Erholung

bietet, finden Sie

auf den Seiten 36

und 37.

Über Freizeit und

Spaß um und in

Mittweida wird

auf den Seiten 38

und 39 berichtet.

Auf den Seiten 40

bis 42 werden

Altmittweida,

Oelsnitz als

nächster Sachsentag-Ausrichter

sowie die Partnerstädte

Mittweidas

vorgestellt.

Seite 3


Dresden – 1914 Wiege des allerersten Sachsentages

Die Tradition des Tags der Sachsen im Freistaat ist 1992 geboren worden – eigentlich wiedergeboren. Denn die

Wiege des Sachsentages steht in Dresden. Die Landeshauptstadt war bereits im Juli 1914 Ausrichter eines

großen Festes, das „Wenden und Vogtländer, Oberlausitzer und Altenburger, Meißner und Erzgebirgler zu einer

riesigen Familie vereinte“, wie die Presse seinerzeit schrieb. Höhepunkt damals wie heute: ein großer Festumzug.

SACHSENTAGE

Alle Ausrichter

des Tags der

Sachsen im

Überblick

4. – 6.9.1992

Freiberg

512 Vereine

250.000 Gäste

3. – 5.9.1993

Görlitz

718 Vereine

270.000 Gäste

2. – 4.9.1994

Annaberg-

Buchholz

749 Vereine

330.000 Gäste

1. – 3.9.1995

Rochlitz

636 Vereine

350.000 Gäste

6. – 8.9.1996

Torgau

547 Vereine

310.000 Gäste

5. – 7.9.1997

Plauen

713 Vereine

380.000 Gäste

4. – 6.9.1998

Hoyerswerda

641 Vereine

436.000 Gäste

3. – 5.9.1999

Riesa

665 Vereine

495.000 Gäste

1. – 3.9.2000

Zwickau

829 Vereine

595.000 Gäste

7. – 9.9.2001

Zittau

705 Vereine

330.000 Gäste

6. – 8.9.2002

Döbeln

Das Fest fiel

wegen des Hochwassers

aus

5. – 7.9.2003

Sebnitz

596 Vereine

255.000 Gäste

3. – 5.9.2004

Döbeln

641 Vereine

400.000 Gäste

2. – 4.9.2005

Weißwasser

652 Vereine

278.000 Gäste

1. – 3.9.2006

Marienberg

784 Vereine

280.000 Gäste

7. – 9.9.2007

Reichenbach

647 Vereine

295.000 Gäste

5. – 7.9.2008

Grimma

647 Vereine

420.000 Gäste

Ausrichterstadt

nach Mittweida

2009 ist im Jahr

2010 Oelsnitz

Seite 4

◗ Grußwort von Stanislaw Tillich, Ministerpräsident Sachsens

Eine Feier für uns selbst

Tag für Tag packen wir Sachsen an, damit

unsere Heimat noch ein bisschen schöner, bunter

und lebenswerter wird. Sächsischer Gemeinsinn

äußert sich aber nicht nur darin, dass wir in

Beruf und Ehrenamt vor keiner Herausforderung

zurückschrecken. Wir teilen auch die

Freude über das Erreichte und das Gefühl, in

Sachsen gut aufgehoben zu sein. Beim Tag der

Sachsen feiern wir dann uns selbst. Ich lade Sie

ganz herzlich ein, auch in diesem Jahr bei

Sachsens größtem Volksfest dabei zu sein.

Mittweida hat viel zu bieten, nicht nur am Tag

der Sachsen. Eine ordentliche Portion Geschichte,

die genau 800 Jahre bis zur ersten urkundlichen

Erwähnung zurückreicht. Eine

wunderbar restaurierte Altstadt, die den

Bürgern eine gute Heimat und Anziehungspunkt

für Touristen ist, die ins schöne Zschopautal

kommen. Und ein gutes Stück Zukunft: Im alten

Wasserkraftwerk werden Kinder und Jugendliche

an Technik und die Zukunftsfragen herangeführt.

Das Bildungs- und Kommunikationszentrum

ist dafür vom Bundespräsidenten als „Ort

im Land der Ideen 2009“ ausgezeichnet worden.

An der Hochschule wird an Zukunftstech-

nologien geforscht.

Kluge Köpfe und gute

Ideen für das Sachsen

der Zukunft. Tradi -

tions bewusstsein und

Aufbruchstimmung

kommen in Mittweida

zusammen. Hier weht

der Geist, der so ty -

pisch ist für uns in

Sachsen. Die Teilneh -

mer der Partnerstädte und -regionen zeigen

zudem: Sachsenstolz und Weltoffenheit gehen

bei uns Hand in Hand.

Ich wünsche mir, dass dieser Geist beim Tag der

Sachsen wieder Hunderttausende beflügelt und

uns im Alltag eine gute Strecke trägt. Wir

können in den vor uns liegenden schwierigen

Zeiten solche Stärkung gut brauchen. Aber ich

bin überzeugt: Wenn wir im Sinne des Festmottos

mit Zuversicht und Zusammenhalt anpacken,

wird Sachsen auch künftig eine gute

Heimat sein.

Stanislaw Tillich

Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

◗ Grußwort von Erich Iltgen, Präsident des Kuratoriums »Tag der Sachsen«

Marathon der Lebensfreude

Nur noch zwei Wochen – dann feiern wir wieder

den Tag der Sachsen, das größte Volks- und Heimatfest

unseres Landes. Auf der Reise unseres

Festes der Vereine und Verbände durch den Freistaat

machen wir in diesem Jahr Station in Mittweida,

der schönen Stadt im Zschopautal.

Vom 4. bis 6. September werden Hunderte Vereine,

Verbände, Institutionen und Einrichtungen

zum nunmehr 18. Tag der Sachsen kommen und

wiederum eine überaus breit gefächerte Palette

von hochkarätigen und unterhaltsamen Veran -

staltungen und Präsentationen bieten, die garan -

tiert für jeden Geschmack etwas bereit hält.

Jeder einzelne Tag der Sachsen hatte sein eigenes

Gesicht und hat uns die Schönheiten und

Eigenheiten der einzelnen Regionen unserer Heimat

nahegebracht: in Freiberg beispielsweise die

bergmännischen Traditionen des Erzgebirges, in

der Region des Muldentals Handwerk und

Brauchtum des ländlichen Raumes und in

Hoyerswerda die sorbischen Kulturelemente.

Eines zeichnet jedoch alle bisherigen Tage der

Sachsen gleichermaßen aus: Es ist ein VON

Bürgern FÜR Bürger gestaltetes Fest, das vom

ehrenamtlichen Enga -

gement der Men schen

unseres Landes lebt.

Hier werden Identifi -

kation und Verbun -

denheit mit dem Freistaat

Sachsen auf eine

höchst lebendige Art

zum Ausdruck gebracht.

Vor den Mittweidaern

und ihren Gästen liegen drei Tage voller Musik,

Tanz, Spaß und Sport. Uns erwartet ein Marathon

der Lebensfreude, und die Stadt wird –

da bin ich ganz sicher – eine sehr gute Gastgeberin

sein.

Namens des Kuratoriums „Tag der Sachsen“

und auch ganz persönlich lade ich Sie sehr

herzlich ein, mit uns gemeinsam unter dem

Motto „Besser MITTeinander“ die nunmehr

18. Auflage des bedeutendsten und größten

sächsischen Volks- und Heimatfestes in Mittweida

zu feiern.

Erich Iltgen

Präsident des Sächsischen Landtags

IMPRESSUM

Das Journal zum Tag der Sachsen ist eine Gemeinschaftsproduktion

von Freie Presse und BLICK.

Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG

Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz

09111 Chemnitz · Brückenstraße 15

www.freiepresse.de · www.blick.de

Freie Presse

Geschäftsführer: Johannes Schulze

BLICK

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Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz

Verantwortlich für den Gesamtinhalt

(Anzeigen/Redaktion):

Verlagsbezirksleiter Joachim Bittner

Freie Presse · Telefon: 037 31/376-14000

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E-Mail: juergen.zimmermann@freiepresse.de

Freie Presse-Geschäftsstellen in Brand-Erbisdorf,

Chemnitz, Flöha, Freiberg, Plauen, Rochlitz,

Zschopau

BLICK-Geschäftsstelle Limbach-Oberfrohna

09212 Limbach-Oberfrohna · Helenenstraße 4

Telefon: 03722/77918-22411

Geschäftsstellenleiter: Hartmut Meyer

E-Mail: hartmut.meyer@blick.de

BLICK-Geschäftsstellen in Aue, Chemnitz,

Freiberg, Marienberg

Amtsblatt Chemnitz

Anzeigen nach Sonder-Preisliste vom 01.12.2008

einschließlich der Allgemeinen und Zusätzlichen

Geschäftsbedingungen der o. a. Verlage.

Redaktion:

Babette Philipp

Lokalredaktion Freie Presse Mittweida

09648 Mittweida · Rochlitzer Straße 64

Telefon: 03727/983 – 14650

E-Mail: babette.philipp@freiepresse.de

Regionalleiter: Sven Frommhold

E-Mail: sven.frommhold@freiepresse.de

Titelfoto:

Falk Bernhardt: „Mitti, das Mittweidaer Stadt -

maskottchen mit David, Maike, Laura und Marvin

vor dem Rathaus“

Satz & Gestaltung:

Page Pro Media GmbH

09111 Chemnitz · Markt 20-21

E-Mail: agentur@pagepro-media.de

Produktionsleitung:

Kerstin Adam

Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz

(siehe obige Anschrift)

Druck:

Chemnitzer Verlag und Druck GmbH Co. KG

09111 Chemnitz · Brückenstraße 15

Vertrieb:

Vertriebsdienstleistungen Express GmbH Sachsen

09116 Chemnitz · Winklhoferstraße 20

Telefon: 0800 1014087

E-Mail: petra.leber@vdl-sachsen.de

Die Verteilung erfolgt in die Haushalte der Region

Südwestsachsen sowie über ausgewählte Touristinformationen

und Fremdenverkehrsämter sachsen -

weit, Schwerpunkt Landkreis Mittelsachsen.

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Mittweidaer Altstadtfest als »Probe« für die große Feier

Zum Mittweidaer Altstadtfest brodelt jedes Jahr die Innenstadt. Sind die Einheimischen und ihre Gäste doch von

dieser zur Tradition gewordenen Veranstaltung ein buntes Treiben mit einem tollen Programm, Festumzug und

speziellem Theaterstück gewöhnt. Dieses Jahr nun wird der Tag der Sachsen gefeiert – um vieles größer und

bunter. Die Erfahrungen aus dem Altstadtfest sind aber als eine Art „Probe“ in die Planung des Sachsenfestes

eingeflossen. Im Foto begeistern die Karo-Dancers, die auch zur Sachsenfete auftreten, das Publikum.

Am Ende der Bahnhofstraße finden die Besucher den

Aktionsstand der AOK PLUS. Wir möchten Sie über

unsere attraktiven Wahltarife und über die Gesundheitsprämie

informieren.

Gesundheitsprämie:

Wussten Sie schon, dass Sie bei der AOK PLUS eine

Gesundheitsprämie von bis zu 750 EURO erhalten

können? Für Versicherte der AOK PLUS gibt es bis zu

150 Euro, wenn sie an Maßnahmen der Gesundheitsförderung

und Prävention teilnehmen. Zusätzlich hilft

der Selbstbehalttarif AOK PLUS aktiv je nach Einkommen

bis zu 600 EURO im Jahr einzusparen. Beide

Prämien können auch einzeln in Anspruch genommen

werden. Neugierig geworden? Dann besuchen uns

doch am AOK Stand.

Erinnerungsfoto:

Wer ein ganz ausgefallenes Erinnerungsfoto an den

Tag der Sachsen mitnehmen will, hat bei uns

ebenfalls die beste Gelegenheit. Lassen Sie sich

überraschen. Sie werden Ihren Augen nicht trauen.

Rezeptbroschüre:

In Sachsen ist die Kartoffel in vielen Varianten häufig

und gern auf dem Mittagstisch. Was man aus dieser

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MG Nährmittel Produktservice ist ein bayerisch-sächsisches

Unternehmen mit 75 Mitarbeitern,

ausgerüstet mit neuester Technik. Der

helle, großzügig gestaltete Standort, Mittweida/Sachsen,

verfügt über 2500 m 2 Produktionsfläche

und 5000 m 2 Lagerkapzität. Fast alle

Räume sind klimatisiert und entsprechen den

strengsten Hygieneanforderungen (HACCP).

Regelmäßige Kontrollen und bakteriologische Untersuchungen

sind selbstverständlich, ebenso wie

ein ausgeklügeltes Qualitätsmanagement. Dazu

gehören z.B. die ständige Überwachung der Produktqualität

durch unsere Versuchsküche, die Untersuchung

auf metallische Gegenstände im fließenden

Fertigungsprozess oder die permanente

Anja Dietel, Regionalgeschäftsführerin der AOK PLUS

tollen Knolle alles zaubern kann, haben wir in einer

Broschüre extra für den Tag der Sachsen zusammengetragen.

Sie erhalten darin Tipps für eine gesunde

Ernährung und natürlich viele leckere Rezepte zum

Nachkochen. Die Kartoffel ist nicht nur fettfrei und

ohne Cholesterin, sondern liefert auch Ballaststoffe

und wichtiges Eiweiß. Schauen Sie doch einfach am

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Kontrolle des Füllgewichts mittels check-Ware.

Wir haben ferner die Zulassung, Bionahrungsmittel

abpacken zu dürfen. Mit unserer Erfahrung

können wir gute Tipps auch zur Wahl und Gestaltung

der Verpackungsmittel geben. Die reiche Vielfalt

der Verpackungsformen kennt kaum Grenzen.

Auf der Suche nach immer neuen Ideen arbeiten

wir eng mit regionalen Kooperationspartnern zusammen

und sind so in der Lage, individuelle

Lösungen in kurzer Zeit auf die Beine zu stellen.

Zuverlässigkeit und Flexibilität stehen in unserem

Unternehmen an oberster Stelle.

Große Auftragsmengen sind aufgrund umfangreicher

Lager- und Maschinenkapazität zu bewältigen.

Ebenso groß ist die Palette der verarbeitbaren

Produkte, ob ein- oder mehrkomponentig,

ob Bioprodukte oder temperaturempfindliche Erzeugnisse.

Als Energieversorger der Region unterstützen wir die

sächsischen Sportvereine auch beim Tag der Sachsen.

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In einem Non-Stop-Bühnenprogramm auf der Erdgas+Sport-Bühne

an der Zimmerstraße, zeigen sie ihr Können. Die Erdgas-Fahrzeug-

Ausstellung und das Info-Zelt haben ebenfalls Erstaunliches zu bieten.

Machen Sie mit bei unserem Sportparcours!

MOSAIK

Die Bühnen zum

Tag der Sachsen

◗ Landtagsbühne

am

Technikumplatz

◗ Festumzugsbühne

(nur am Fest -

sonntag) im

Gewerbegebiet

Leipziger Straße

◗ MDR-Bühne

auf dem Markt

◗ PSR-Bühne

auf dem Netto-

Parkplatz an

der Weberstraße

◗ Energy-

Bühne auf

dem Gelände

der ehemaligen

Brauerei

◗ Chorbühne

auf dem Hochschul-Campus

◗ Kirchenbühne

an der Weberstraße

◗ Bühne der

historischen

Meile in der

Frongasse

◗ Bühne der

Internationa -

len Meile

auf dem Parkdeck

an der

Schillerstraße

◗ Mittelsachsen-

TV-Bühne

auf dem

Tzschirnerplatz

◗ Bühne

Kinderwelt

nördliche

Schwanenteichanlagen

◗ Spiegelzelt

südliche

Schwanenteichanlagen

◗ Bühne im

Bürgerkarree

◗ Bühne der

Unterhaltungsmeile

im Stadion am

Schwanenteich

◗ Bühne der

Blaulichtmeile

an der Luther -

straße, Gelände

des ehemaligen

Holzbaus

◗ Verkehrsmeilen-BühneBahnhofsvorplatz

◗ Landessport -

bund-Bühne

an der Zimmerstraße

Seite 5


Sachsentag-Hymne im Disco-Fox und Puhdys-Stil

Diese 4:35 Minuten Disko-Fox im Puhdys-Stil haben das Zeug zum Ohrwurm. Es sollte kein Schunkellied

werden, sondern eine moderne, rockige Sachsentag-Hymne. Das ist dem Komponisten und Texter Jens Ditt rich

gelungen. Viele Wochen Arbeit stecken in dieser musikalischen Hommage an die Gastgeberstadt, in der Jens

Ditt rich die Schönheiten Mittweidas besingt, seine Sehenswürdigkeiten und die Menschen. Zudem setzt er den

Pionieren, die Mittweida als Stadt der Wissenschaft bekannt gemacht haben, ein musikalisches Denkmal.

FAKTEN

Das ist

Mittweida

Lage

Die Stadt befindet

sich mitten im

Freistaat im

romantischen

Zschopautal,

tangiert von den

drei Landschaftsschutzgebieten

Talsperre Kriebstein,

Mittweidaer

Zschopautal und

Mittleres Zschopautal.

Einwohner

Mittweida zählt

rund 16.000

Einwohner.

Das weibliche Geschlecht

ist mit

knapp 8200 in der

Überzahl.

Fläche

Die Stadt hat eine

Fläche von

41,2 Quadratkilometern,

davon

sind zwölf Prozent

Waldbestand.

Stadtteile

Elf Ortsteile gehören

zu Mitt -

weida: Rößgen,

Neudörfchen,

Kockisch, Weißthal,

Zschöp -

pichen, Ringethal,

Falkenhain,

Frankenau, Thal -

heim, Lauenhain

und Tanneberg.

Zudem besteht

seit 2002 eine

Verwaltungsgemeinschaft

mit

der Gemeinde Altmittweida.

Geschichte

Mittweida wurde

1209 erstmals

erwähnt. Im Jahr

1286 in einer Urkunde

Heinrich

des Erlauchten,

Markgraf von

Meißen, erfolgte

die Erstnennung

als Stadt.

Wappen

Im abgewandelten

dreieckigen Schild

(Heroldschild) ist

der nach rechts

blickende

springende

markmeißnische

Löwe dargestellt.

Rachen, Zunge

und Krallen sind

rot; Augen, Zähne

und Fellspitzen

weiß. Die Grundfarbe

des Löwen

ist schwarz.

Seite 6

Mittweida – moderne Hochschulstadt in idyllischer Lage von Petra Schumann

Eine 800-jährige Schönheit

Mittweida ist eine gelungene Kombination aus Tradition, Industrie, Bildung und Kultur. So

zieht der „Klangzauber“ auf dem Schwanenteich alljährlich das Publikum in seinen Bann.

Foto: Falk Bernhardt

ENERGIE VON enviaM

AN JEDEM TAG IN SACHSEN.

Als führender regionaler Energiedienstleister in Ostdeutschland sind wir in den Kommunen

zu Hause. Räumliche und menschliche Nähe zeichnet unsere Beziehungen zu den Gemeinden

aus. Als Förderer des Tages der Sachsen in Mittweida spenden wir gern die notwendige

Energie für ein Erlebnis der Extraklasse. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Mehr über unser

wirtschaftliches und gesellschaftliches Engagement erfahren Sie unter www.enviaM.de.

In diesem Jahr feiert Mittweida 800-jähriges Bestehen.

Kriege und Brände zerstörten im Mittelalter

oft die Stadt. Die Industrialisierung setzte

im 19. Jahrhundert ein. Mittweida entwickelte

sich zu einer Textil- und Metallindustriestadt,

IMM und MPT gehören heute zu den größten

Unternehmen. Die Gründung des Technikums,

der heutigen Hochschule, im Jahr 1867 verhalf

zu hohem Ansehen. Dort studierten unter ande -

rem der Lebensmittelingenieur Hans Bahl sen

und der Pionier der Automobilindustrie August

Horch. Auch landschaftlich hat die Stadt etwas

zu bieten – gelegen im romantischen Zschopautal.

Von besonderer Bedeutung ist die Talsperre

Kriebstein mit rund 11,5 Millionen Kubikmeter

Stauraum. Es besteht zudem ein ausgedehntes

Wanderwegenetz. Das Bildungsangebot ist umfassend:

Es gibt zwei Grund- und eine Mittelschule,

ein Gymnasium und eine Berufsschule.

Neben dem Museum „Alte Pfarrhäuser“ wurde in

Erinnerung an den großen Bildhauer ein

Schilling-Haus eingerichtet. Ein Loest-Haus vervollkommnet

das Angebot.

Wir sind dabei!

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Nachdruck zeigt Blick über Mittweida im Jahr 1828

Als Beitrag zum Tag der Sachsen hat der Förderverein des Stadtmuseums einen Nachdruck von einem kolo -

rierten Druck anfertigen lassen, der im Original in der Bildergalerie des Museums „Alte Pfarrhäuser“ Mittweida

ausgestellt ist. Bei dem Original handelt es sich um einen Kupferstich von Johann August Richter nach einer

Zeichnung von C. Meltzer. Der Blick über Mittweida vermittelt einen interessanten und detaillierten Eindruck

um das Jahr 1828. In der Bildmitte erkennt man unter anderem Stadtmauer, Stadtkirche und Rathaus.

◗ Bunt, bunter, Sachsentag-Programm: 800 Veranstaltungen auf 20 Bühnen von Babette Philipp

Gigantische Auswahl wartet

Erstmals zu einem Tag der Sachsen stellt sich die Gastgeberstadt in einem Theaterstück

vor. Präsentiert wird „Das Rad der Geschichte“ (Probenfoto) vom Verein „Mittelsächsischer

Kultursommer“. Foto: Falk Bernhardt/Archiv

Nicht umsonst ist der Tag der Sachsen das größte

Volksfest im Freistaat: Auch in diesem Jahr ist

die Auswahl an Veranstaltungen wieder gigan -

tisch. Auf 20 Bühnen gibt es rund 800 Auftritte,

die sich zu einem bunten Programm für alle

Altersklassen und jeden Geschmack vereinen. So

ist Musik von Gesang des Mittweidaer Gemisch -

ten Chores über Stimmungsvolles von und mit

der Gruppe Die tolle Band aus Mittweidas Partnerstadt

Viersen bis hin zu Gospelklängen auf

der Kirchenbühne zu hören. Die Fans von

Schlagern kommen am Freitagabend voll auf

ihre Kosten, wenn auf der MDR-Bühne Roland

Kaiser auftritt. Erstmals zu einem Tag der

Sachsen werden die Besucher mit der Historie

der Stadt in einem Schauspiel bekannt gemacht.

„Das Rad der Geschichte“ heißt das Stück, das

vom Verein „Mittelsächsischer Kultursommer“

am Festsamstag und -sonntag aufgeführt wird.

Wie fit die Mittweidaer sind, zeigen verschiedene

Vereine, unter anderen die Abteilungen Judo und

Karate der Hochschule sowie Mitglieder des

Fitness-Centers Proagil.

MITTI-TIPP

NDW-Nacht auf

der Partybühne

Absolute Stim -

mung verspricht

gleich zum Auftakt

des großen

Festes die große

Neue-Deutsche-

Welle-Nacht auf

der Partybühne.

Freitagabend ab

19.30 Uhr treten

dort unter ande -

rem Geier Sturzflug

(Foto),

Fräulein Menke

und die Gruppe

UKW auf – alles

Stars der Neuen

Deutschen Welle.

Zur Erinnerung:

Diese deutschsprachige

Variante

des Punk und

New Wave kam

Mitte der 1970er

Jahre auf und

erreichte Anfang

der 1980er ihren

Höhepunkt.

Kennzeichnend

sind vor allem die

deutsche Sprache,

der Mini malismus

und die Sanft heit

der Dar bietungen.

Mit Tanz geht es

auf der Partybühne

in den

Samstag. Dann

vermitteln unter

anderen die Mitglieder

des Chem -

nitzer Cinderella-

Square-Dance-

Clubs einen Hauch

von Amerika

(Foto).

Seite 7


Schlager-Feeling mit Roland Kaiser am Eröffnungsabend

Ein ganz Großer des deutschen Schlagers tritt am Freitagabend auf der MDR-Bühne am Markt auf: Roland

Kaiser. Nachdem dem Künstler 1980 mit dem Millionen-Hit „Santa Maria“ der entscheidende Durchbruch gelang,

hat der heute 57-Jährige den Zenit seiner Karriere noch immer nicht überschritten. Anfang des Jahres

2009 erschien seine neue Album-CD „Wir sind Sehnsucht“. Mehr als 90 Millionen verkaufte Tonträger – das ist

die stolze Bilanz, die Roland Kaiser präsentieren kann.

MITTI-TIPP

Nacht gehört

den Chören

Gleich eine ganze

Nacht wird auf

der Chorbühne

am Campus der

Hochschule zum

Lauschen, Mitsingen

und Mitklatscheneingeladen.

So wird der

Lehrerchor

Chemnitz Volkslieder

darbieten,

die ChorgemeinschaftLützeltal

aus dem

nahe gelegenen

Frankenberg mit

Wanderliedern erfreuen.

Internationales

Liedgut ist vom

Singeverein

Kolorit zu hören.

Messe gesänge im

Mönchsgewand

bietet der Männerchor

Lyra aus

Hainichen.

Den Abschluss des

Abends bildet Gesang

vom Gemischten

Chor

Mittweida und

dem Frauenchor

Rochlitz.

Der Chorabend

beginnt am Festsamstag

um

19.30 Uhr und

endet 23 Uhr.

Seite 8

Drei Tage volles Programm

4. SEPTEMBER 2009

Zeit Bühne Bürgerkarree

14.00 Torgauer Karnevalsclub u. a. mit Männerballett

16.00 Schützengilde Wasserschloß Klaffen bach,

Vorführung alter Kanonen, Hieb und

Stichwaffen, Lagerleben

18.00 Stammtischler Markranstädt

20.00 Dreyfuß & CCRider, Oldies

Bühne Takko/Lidl

17.00 Lommatzscher Spielleute

18.30 Zenker & Co. Görlitz, Country-Musik

21.00 Eintracht Sermuth, Rock’n’Roll

Chorbühne

14.00 Orchester der Feuerwehr Eschweiler

16.00 Zimmermann Duo Ruppendorf

17.00 Torgauer Kunst- und Kulturverein

18.30 Sportverein Schönbrunn

19.30 Schalmeienkapelle Großolbersdorf

Historische Bühne

17.00 „Das Rad der Geschichte“ – Theaterstück

über die 800-jährige Geschichte Mittweidas

ab 14.00 Wohlgemut: Historische Musik, Fahnenschwinger

und Ritterkämpfe der Gruppe

Herold, Kinderprogramm mit der Rittergruppe

Scoiattoli Neri und der Hexe Chibraxa

Internationale Meile

15.15 Eröffnung der Internationalen Meile

16.00 Rock’n’Roll-Tanzclub Ireen Torgau

17.00 Jazzformation Ceska-Lipa

18.30 Firek und Kukuni aus Bulgarien

20.00 Trommler Nimbek

Kinderbühne Schwanenteich

14.00 bis 20.00 Uhr Moderation, Zauberei und

Spielrunden mit „ Jonny and Friends“

15.00 „Pan Panazeh’s verrückter Zirkus“

17.00 Kindertanzgruppe „Tanzcenter Passion life“

Kirchenbühne

16.00 Beyond Precipice

17.15 Benjamin Rabe – Band „Crossaint“

18.30 Band Steeproad

20.00 Band Kurfürsten

23.00 Waiting for Steve

Landessportbund-Bühne

13.55 Eröffnung des sächsischen Landessportbund

Zentrums

14.00 Tanzsportteam „Eternity“präsentiert Tänze

verschiedener Genres

15.30 Rock’n’Roll-Club „Caddy“

16.20 Tanzperlen des Zschopautales

17.00 Rock’n’Roll-Club Ireen Torgau

119.00 Krostitzer Sportverein, Abteilung Akrobatik

19.40 SV Eintracht Sermuth, Rock’n’Roll

Landtagsbühne/Technikumplatz

13.00 Mädchenspielmannszug Dresden und Die

Ersten Schönburger Fahnenschwinger

14.00 Eröffnung der Agrar-, Schlemmer- und

Reise meile

15.15 HSG Mittweida mit sportlichen Darbietungen

von Judo bis Karate

16.30 Tanzperlen des Zschopautales

17.00 Dance Company Wiederitzsch

19.00 Rock’n’Roll Club Caddy

20.00 Fanfaren- und Trompetenkorps Zschopautal

MDR-Bühne

21.45 Musik und Moderation mit Ronny Krappmann

22.15 Stargast Roland Kaiser

MTV/Bundeswehr

15.00 Eröffnung des Tages der Sachsen

15.30 Lommatzscher Spielleute

18.30 Dainty, Gewinner des Xmas Bandwettbewerbs

2007

19.30 Freischwinger, deutschsprachiger Pop-Punk

21.00 Schwarzkittel Five, Party-Musik

Partybühne

14.00 Stammtischler Markranstädt

16.30 Torgauer Carneval Club

19.30 Neue-Deutsche-Welle-Nacht mit Geier Sturzflug,

Marcus, Fräulein Menke und UKW

Spiegelzelt

13.00 Theaterband Freiberg

14.00 Artistengruppe Carivo-Deluxe

15.00 Tanzperlen des Zschopautales

15.30 Lene-Voigt-Gesellschaft, Mundartkabarett

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16.00 Rockin’ Accordions zu Leipzig

17.00 Kurzfassung „Diva auf dem Divan“

18.00 „Drei Diven“

19.00 „Gretchen ff“

20.00 „Lose Verse“

21.00 „Frivole Lieder“

22.00 East Dance Company Chemnitz

23.00 Rock’n’Roll-Club Dancing Shoes

Zeit Unterhaltungsmeile/Sachsenstrand

12.00 Eröffnung des Sachsenstrandes

15.00 Ölfässertrommeln

16.00 Blizzard Rock – Band Gymnasium Brand-

Erbisdorf

20.00 Große Mallorca Ballermann Party

mit DJ Samson und DJ Flamme

24:00 Feuerwerk am DJ-Tower

ab 0.15 Sachsenstrand goes to Cafe del Mare Party

Unterhaltungsmeile/Western Camp

14.00 Unterhaltung im Western Camp mit Spiel und

Spaß und verschiedenen Darbietung durch die

Teilnehmer des Western Camps unter Einbeziehung

der Gäste

Verkehrsmeile I/Bahnhofsvorplatz

14.00 Jazzcompanie Chemnitz

16.00 Lommatzscher Spielleute

18.00 Nic’s Dance Factory im SV Prießnitz

18.30 Tanzperlen des Zschopautales

19.50 Eisenbahnersportverein Lokomotive Riesa,

Showübungen aus der Sportaerobic

20.45 Orchester Liebertwolkwitz, Blasmusik

Verkehrsmeile ll/Goethestraße

14.00 Stammtischler Makranstädt

15.30 Rock’n Roll-Tanzclub Ireen, lustige Tanzmischung

von Square Dance, Boogie, Woogie

17.00 Dance Formation Kitzscher

18.00 Zenker & Co Görlitz, Country-Musik

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Böttcher & Fischer blödeln auf der PSR-Bühne

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Böttcher & Fischer, die zwei Urgesteine des Privatradios in Sachsen, dürfen zum Tag der Sachsen natürlich nicht

fehlen. Das Morgenduo von RSA steht am Freitagabend auf der Bühne von Radio PSR, dem Muttersender von

RSA. Thomas Böttcher, Jahrgang 1965 und aus der Nähe von Delitzsch stammend, sowie Uwe Fischer, Jahrgang

1968 und aus Halle, werden wie von ihrer Radio-Morgensendung gewohnt locker und mit Humor durch

das Programm führen – diesmal aber eben abends.

20.00 Schalmeien Hartmannsdorf

20.30 Rock’n’Roll-Club Torgau

20.15 Eröffnungsshow zum 18. Tag der Sachsen

11.00

5. SEPTEMBER 2009

Bühne Bürgerkarree

Schalmeienkapelle Reichenbach/Vogtland

12.00 East Dance Company Chemnitz

13.00 Ballettgruppe der Lausitzhalle aus Hoyerswerda,

Kinder-, Jugend- und Showballett

14.00 Tanzstudio Step 5 aus Mittweida

15.00 Kindermodenschau

16.00 Tanzstudio Step 5 aus Mittweida

17.00 Hainer See Piraten, Guggenmusik

18.00 Sächsische Trommlercorps Glauchau

19.00 Weinrestaurant Bürgerkarree, Wilhelm

Busch Abend und Swing bei Kerzenschein

mit dem GalgenTrio Berlin

20.00 The Melleties

ab 11.00 Bücherflohmarkt vor der Stadtbibliothek

Bühne Takko/Lidl

10.00 Zwönitzer Handballsportverein, Taekwondo

10.45 Radfahrverein Weinhöhla, Vorstellung der

Geschichte des Fahrrades

11.30 Lommatzscher Spielleute

12.30 Nic’s Dance Factory Prießnitz

13.30 Kinder-, Jugend- und Familienverein Mittelsachsen

14.00 Zenker & Co. Görlitz

16.00 Sächsischer Sportverein Altenberg

17.00 Mädchenspielmannszug Dresden und Die

Ersten Schönburger Fahnenschwinger

18.00 Karate-Dantai Marienberg, Schaukämpfe

19.00 Fanfarenzug Hoyerswerda

19.30 Tanzperlen des Zschopautales

21.00 Eintracht Sermuth, Rock’n’Roll

22.00 Dance Company Wiederitzsch

Chorbühne

10.00 Eröffnung

10.10 Gemischter Chor Mittweida

10.50 Städtisches Gymnasium Mittweida

11.30 Seniorenchor der Volkssolidarität Dresden,

Volkslieder

12.10 Marienberger Spatzen, Gesang in

erzgebirgischer Mundart

13.30 Sorbischer Männerchor Delany

14.10 Lehrerchor Chemnitz

16.10 „Kolorit“ Chemnitz, internationales Liedgut

117.30 Männerchor Lyra Hainichen,

Messegesänge im Mönchsgewand

20.00 Wilandes-Chor Wilsdruff

20.30 Sing- und Trachtengruppe Großschönau

21.30 Chorgemeinschaft Lützeltal Frankenberg

22.30 Gemischter Chor Mittweida, Frauenchor

Rochlitz

Historische Bühne

12.00 Historischer Tanz mit Cirkulus iocundus

14.00 „Das Rad der Geschichte“ – Theaterstück

über die 800-jährige Geschichte Mittweidas

18.30 Historischer Tanz mit „Cirkulus iocundus“

21.00 Fabula aetatis – Sackpfeifenmusik (1.Teil)

22.15 Fabula aetatis – Sackpfeifenmusik (2.Teil)

ab 10.00 Wohlgemut – Historische Musik, Fahnenschwinger

und Ritterkämpfe der Gruppe

Herold, Rittergruppe Scoiattoli Neri, den

Lautenlümmeln, Andre Streine mit seinem

lustigen Puppenspiel, und Narrateau mit

Gaukelei, Zauberei und Feuershow

Internationale Meile

11.00 Integrationsverein stellt sich vor

12.00 Einmannorchester Burkhard Dannenberg

12.30 Orchester der Feuerwehr Eschweiler

Erdgas Südsachsen arbeitet für die

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und Linus aus Südsachsen

MITTI-TIPP

Die alte Kunst

der Fähnriche

Ein volles Programm

ist auch

auf der großen

Landtagsbühne an

allen drei Tagen

der Sachsenfete

zu erleben. Gleich

zu Beginn, am

Freitag, 13 Uhr,

erwartet die

Besucher ein

Knül ler: Unter

Beglei tung des

Mädchen spielmannszuges

aus

Dresden präsentieren

sich die

1. Schönburger

Fahnenschwinger.

Sie zeigen

wechselnde

Marschformationen

mit Würfen,

Schwüngen

und geführten

Figuren. Die

Schönburger

lassen dabei die

alte Kunst der

Fähnriche leben -

dig werden. Und

das nicht als

schlagende Horde,

sondern ganz im

Gegenteil friedlich

mit den Fähigkeiten,

die in

Zeiten vor dem

30-jährigen Krieg

– quasi als „Tele -

kom des Mittelalters“

– auch

über Sieg und

Niederlage eines

Heeres entschieden.

Nicht verpassen

sollte man ebenfalls

den Auftritt

der Kinder- und

Jugendtanzgruppe

„Höfchener Sternchen“

am Festsamstag,

13 Uhr.

14 Uhr beginnt

das Programm

der „Freien

Presse“ mit Stargast

Muck und

großer Auto-Verlosung.

Seite 9


»Freie Presse« holt Muck auf die Landtagsbühne

Im Rahmen des Programms der „Freien Presse“ tritt am Samstagnachmittag Hartmut Schulze-Gerlach auf der

Landtagsbühne am Technikumplatz auf. Der in Dresden geborene und aufgewachsene Sänger und Moderator

sang sich Mitte der 1970er Jahre mit „Hey, kleine Linda“ in die Herzen der Schlagerfans. Zunächst Mitglied des

legendären Gerd Michaelis-Chores, begann er 1976 seine Solo-Karriere. Seit 1993 läuft seine monatliche

Erfolgsreihe „Damals war’s“ im MDR-Fernsehen.

MITTI-TIPP

Himmlisches an

der Schillerstraße

Am Samstagnachmittag

geht es auf

der Internatio -

nalen Meile auf

dem Parkdeck an

der Schillerstraße

himmlisch zu.

Ab 14 Uhr tanzen

dort, präsentiert

vom Integrationsverein

für Zuwanderer,

die Mädchen

der Gruppe

Crazy. Für solche

Auftritte trainieren

die vier Teenager

viel – min -

des tens ein- bis

zweimal pro

Woche. Jetzt

haben die Mäd -

chen schon etliche

Auftritte gemeis -

tert und fühlen

sich sicherer. Was

sie vereint, ist

nicht nur ihre

Leidenschaft für

das Tanzen,

sondern auch ein

großer Traum:

berühmt zu

werden.

Kennengelernt

haben sich die

feurigen Tänzerinnen

vor fünf

Jahren. Damals

führten 14 Jugendliche

bei der

Interkulturellen

Woche in Rode -

wisch das Theaterstück

„Regen -

bogenfisch“ auf.

Aus diesem ersten

Auftritt entstand

eine Tanzgruppe.

Inzwischen gehören

nur noch

vier Mädchen

dazu: Viktoria und

Kristina Polotova,

Viktoria Kitajew

sowie Anastasia

Graf. Aber die

wollen auf jeden

Fall zusammen

bleiben und noch

viel erreichen.

Seite 10

15.00 Wir sind Europa – Jazzformation Ceska Lipa,

Schützenkapelle Bornheim, Folkloregruppe

Gabrowo

21.00 Die tolle Band aus der Partnerstadt Viersen

Zeit Kinderbühne Schwanenteich

11.00 Kindertanzgruppe des Städtischen

Freizeitzentrums Mittweida

16.15 Kindertanzgruppe Tanzcenter Passion Life

17.00 Kindertanzgruppe des Städtischen

Freizeitzentrums Mittweida

18.00 Kindertanzgruppe Tanzcenter Passion Life

Kirchenbühne

11.00 Kindergarten „Triangel“ Frankenberg

11.45 Reggy Flair

12.15 Die positiven Resonanzkörper, Saxophon

14.45 Mr. Joy

15.30 Hohes C, Jugendchor mit Band

16.45 Mr. Joy

17.30 Annett Herold & Band Ungeprobt

18.45 Mr. Joy

19.45 Gideon

21.30 Band D-Projekt

23.45 Ulterior Motive

Landessportbund-Bühne

10.00 Krostitzer Sportverein, Abteilung Akrobatik

11.05 Mädchenspielmannszug Dresden und Die

Ersten Schönburger Fahnenschwinger

13.35 Artistengruppe „Carivo-Deluxe“ Radebeul

15.35 Akrobatikverein Ostritz

16.45 IMM proagil GmbH Mittweida

18.15 Kinder- und Jugendtanzgruppe „Höfchener

Sternchen“, verschiedene Showtänze

19.25 Döbelner Dance Company

20.00 T.I.M.E. – Musical des Johannes-Keppler-

Gymnasiums Chemnitz

22.00 Konzert mit Band Manila

10.00

Landtagsbühne/Technikumplatz

Spielmannszug SV Einheit Mutzschen

12.10 Pölbitzer Trommelkompanie

13.00 Kinder- und Jugendtanzgruppe „Höfchener

Sternchen“

14.00 Programm der „Freien Presse“

16.30 Super-Dance-Club

18.10 Le Bagad Ergué-Armel

19.00 Heier Seepiraten, Guggemusik

21.00 Orchester Liebertwolkwitz, Blasmusik

MDR-Bühne

10.00 Sportverein Schönbrunn, Kinder - und

Jugendtanz

12.00 Musikverein Ruppersdorf

15.00 Spiel, Sport und Spaß mit Peter Neumann

& Gert Zimmermann

18.00 Bellmondo (Westernhagen-Coverband )

20.00 Die MDR-1-Radio-Sachsen-Schlagernacht mit

Nicole Freytag, Leonard, Ireen Sheer, Olaf

Berger und Fernando Express, anschließend

MDR-1-Diskothek

MTV/Bundeswehr

12.00 Spielmannszug Taucha

13.00 Die Ersten Schönburger Fahnenschwinger

14.00 Dudelsackspieler, Band aus der Bretagne

16.00 Maila, Powerpop aus Brandenburg

18.00 Krositzer Sportverein, Akrobatik

21.00 Rock’n’Roll & Boogie Woogie Connection

22.00 Robbie-Williams-Coverband

Partybühne

11.00 Tanzschule Karo Dancers Schlema

12.00 Fireboots, Line Dance

13.30 Dance Company Wiederitzsch

15.00 Schalmeienkapelle Großolbersdorf

18.00 Rockpirat – Live-Musik mit Power

19.30 Mickie Krause – live

22.00 Zipfelbuben

Spiegelzelt

10.00 Musikschule Fröhlich Dresden

12.00 Harmonic Sound Orchestra

13.00 Artistikshow – Krystallpalast Varieté Leipzig

14.00 Tanzperlen des Zschopautales

15.00 Sporttanzverein Avanti Lichtenstein

17.00 Deutsche Geschichten – Deutsche Opern

18.00 Döbelner Dance Company

20.00 Schlager und Chansons

21.00 Rock’n’Roll-Club Ireen, Torgau

22.00 Tanzsportclub der Meeraner Tanzgirls

Unterhaltungsmeile/Sachsenstrand

10.00 Wake up with the morning DJ’s, mit DJ’s

Samson

11.00 Tanzsportteam Eternity

13.00 Beachparty

16.00 Ölfasstrommler

18.00 1. Durchgang zur Wahl Miss Sachsenstrand

19.30 2. Durchgang zur Wahl Miss Sachsenstrand

20.00 Große Ü-30-Beach-Party, Finale und

Siegerehrung der Misswahl

24.00 Feuershow

Unterhaltungsmeile/Westerncamp

10.00 Unterhaltung im Western Camp mit Spiel

und Spaß und verschiedenen Darbietungen

unter Einbeziehung der Gäste

Verkehrsmeile I/Bahnhofsvorplatz

10.00 Blasmusik Mittweida 1919

12.00 Tanzboden Meerane

14.00 Pölbitzer Trommelkompanie

15.00 Nic’s Dance Factory im SV Prießnitz

16.00 Spielmannszug TV Deutsche Eiche

17.30 Zenker & Co. Görlitz, Country-Musik

19.00 Rock’n’Roll-Club Torgau

20.30 Schalmeienkapelle Reichenbach

21.15 Fröhlicher Akkordeon-Express

Zeit Verkehrsmeile ll/Goethestr.

10.00 Akkordeon Orchester Gelenau

12.00 Colditzer Turnverein, Hip-Hop Darbietungen

15.00 Musikschule Fröhlich aus Erlau

19.00 The Dollwoods, Band aus Frankenberg

19.45 Jubiläumskonzert Exakt aus Mittweida

21.15 Akkordeonorchester C’est la vie

6. SEPTEMBER 2009

Bühne Bügerkarree

11.00 Frühschoppen mit traditioneller Blasmusik

Bühne Takko/Lidl

10.30 Orchester Liebertwolkwitz

12.00 Sächsischer Sportverein Altenberg,

moderner Tanz

16.00 Kriebethaler Tanzsportverein

17.00 Blizzard Rock Band vom Gymnasium Brand-

Erbisdorf

Chorbühne

11.00 Das Zusammenleben, Freital

12.00 Hoffnung Nadeshda, Freiberg

13.00 Wilandes-Chor, Wilsdruff

Historische Bühne

11.15 Historischer Tanz mit Circulus iocundus

ab 11.00 Wolgemut – Historische Musik, Fahnenschwinger

und Ritterkämpfer,

Lautenlümmel, Andre Streine und sein

Puppenspiel, Narrateau mit Gaukelei,

Historischer Markt

Internationale Meile

11.00 Kolorit, russische und slawische Volksmusik

17.00 „Trommler Nimbek“

Mr. Joy zieht Zuschauer auf der Kirchenbühne in seinen Bann

Mr. Joy – der wohl bekannteste christliche Illusionskünstler, Jongleur und Artist Deutschlands – ist am Samstag

auf der Kirchenbühne an der Weberstraße zu erleben. Auftritte in Funk und Fernsehen, dazu eine Live-Präsenz

von über 1000 Auftritten und zehnjährige Erfahrung machen die Show von Karsten Strohhäcker alias Mr. Joy

mit extrem vielseitigen Elementen zu einem unvergesslichen Erlebnis, das unter dem Motto „Faszinierende

Show – ansteckender Glaube“ unter die Haut geht.

Kinderbühne Schwanenteich

11.00 Kindertanzgruppe des Städtischen Freizeitzentrums

Mittweida

15.30 Duo Schmunzelfink

16.40 Kindertanzgruppe „Tanzcenter Passion life“

ab 11.00 Zauberei und Spielrunden

Kirchenbühne

11.00 Voice Point

13.00 Liedermacher Christian Rau

16.30 Grounstaff

18.00 Anita Heller & Band

Landessportbund-Bühne

11.00 Tanzschule Karo Dancers Schlema

11.55 Sportverein Süptitz, Rad-Artistik

15.35 Colditzer Turnverein, Showdance

16.10 Döbelner Show Tanz Gruppe

17.35 1. Kriebethaler Tanzsport Verein

Landtagsbühne/Technikumplatz

11.00 Tanzsportclub der Meeraner Tanzgirls

12.00 Sportverein Süptitz, Rad-Artistik-Gruppe

MDR-Bühne

10.30 MDR-1-Radio-Sachsen-Frühschoppen

11.00 East-Dance-Company Chemnitz

12.30 Radsportverein Weinböhla, Vorstellung der

Geschichte des Fahrrades

13.00 Proagil Mittweida, Fittness-Center

15.00 Rock’n’Roll-Club Caddy

18.00 Abschlussveranstaltung Tag der Sachsen mit

der Jazz Company Chemnitz

MTV/Bundeswehr

11.00 Swing & Old Friends

12.00 Begrüßung des Ministerpräsidenten

17.30 Hainer See Piraten Borna, Guggenmusik

18.30 Neid Klapp – eine musikalische Zeitreise der

besonderen Art

Partybühne

12.00 Schalmeienkapelle Großolbersdorf

16.00 Stammtischler Markranstädt

-18.30 Torgauer Carneval Club

Spiegelzelt

11.00 Theaterfrühschoppen mit den Blechbläsern

der Mittelsächsischen Philharmonie

16.00 Theatergruppe Spielbrett Dresden

17.30 Rossauer Karnevalsclub

19.00 Torgauer Carneval Club

Unterhaltungsmeile/Sachsenstrand

11.00 Frühschoppen am Strand

0.30 Ibiza-dance-Party mit Happy Hour, den

Castillo Brothers und DJ Jerryl

Unterhaltungsmeile/Westerncamp

11.00 Unterhaltung im Western Camp mit Spiel

und Spaß und verschiedenen Darbietungen

durch die Teilnehmer des Western Camps

unter Einbeziehung der Gäste

Verkehrsmeile I/Bahnhofsvorplatz

11.00 Eisenbahnersportverein Lokomotive Riesa,

Sportaerobic

12.00 Radfahrverein Weinböhla, Vorstellung der

Geschichte des Fahrrades

16.00 Sweet Devils vom VFL Pirna Copitz

17.00 1. Sächsisches Trommlercorps

Verkehrsmeile ll/Goethestr.

11.00 Jazzcompanie Chemnitz

11.45 Jugendblasorchester Görlitz

12.30 Spielmannszug Mutzschen

16.00 dream 4 life Callenberg, Modenschau für

junge Leute von jungen Leuten

18.00 Theatergruppe Spielbrett Dresden

18.30 Einmannorchester Burkhard Dannenberg

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MITTI-TIPP

Von Tanz bis

Akrobatik

Vorführungen von

Tanz bis Akrobatik

sind in der erstmals

zu einem

Tag der Sachsen

eingerichteten

Verkehrsmeile zu

sehen. Während

sich die Männer

sicher von Old -

timern oder den

Finessen der

neuesten Ange -

bote aus den

Auto häusern

angezogen fühlen,

haben die Frauen

Gelegenheit ein

buntes Programm

zu erleben.

So bieten die

Tanzperlen des

Zschopautales

aus Waldheim,

Hartha und Um -

gebung Kindertanz

und Tanzgeschichten

sowie

Folklore, Jazz und

modernen Tanz.

Zu sehen sind sie

am Freitagabend,

18.30 Uhr am

Bahnhofsvorplatz.

Traditionelle BlasundUnterhaltungsmusik

gibt es am Samstagvormittag

ab 10 Uhr auf der

Verkehrsmeile. Es

spielt der Verein

Blasmusik Mittweida

1919.

Am Sonntag,

17 Uhr, sorgt das

1. Sächsische

Trommlercorps

mit klassischen

und modernen

Rhythmen für

Stimmung.

Seite 11


»Freie Presse« verzaubert mit Programm auf großer Bühne

Der Zauberer Torsten Pahl lässt sogar Wasser erröten – und er ist einer der Gäste, die die „Freie Presse“ zum

Tag der Sachsen am Samstagnachmittag in ihrem Programm auf der großen Bühne am Technikumplatz

präsentiert. Höhepunkt wird die Ermittlung des Hauptgewinners des „Freie Presse“-Sachsentagsrätsels sein. Er

darf sich über ein Auto freuen. An allen drei Tagen ist die „Freie Presse“ vor und hinter dem Redaktionsgebäude

an der Rochlitzer Straße präsent. Zudem ist die Geschäfstsstelle am Festwochenende geöffnet.

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entfällt beim

Bezahlen damit

das Erfassen der

Karte am Abrechnungsterminal.

Für die Nutzer

wird auf der Stelle

sichtbar, wie viel

man mit der

Pressekarte

gegenüber dem

vollen Preis gespart

hat.

Die Karte ist

übrigens auf

Familienmitglieder

übertragbar, die

im gleichen Haus -

halt wohnen.

Allerdings erhält

bei bestimmten

Partnern, zum

Beispiel in beteiligten

Reisebüros,

nur derjenige den

Rabatt, auf den

die Karte ausgestellt

ist. Deshalb

ist es ratsam,

noch eine Zweit -

karte zu bestellen.

Seite 12

◗ »Freie Presse« lädt zum Enspannen ins Pressecafé ein von Babette Philipp

Abends Live-Musik und Wein

Zum Altstadtfest präsentiert sich die „Freie Presse“ an der Rochlitzer Straße. Zum Sachsentag

ist vor, im und hinter dem Presse-Haus etwas los. Foto: Falk Bernhardt/Archiv

Hier schmeckt es uns! Restaurantführer der Freien Presse

Herausgegeben von Jens Kraus und Matthias Zwarg

ISBN 978-3-937025-23-0 I 14,80 Euro

E




Ob exklusives Gourmet-Restaurant,

gemütliche Eck-Kneipe oder schöner

Landgasthof – in diesem Restaurantführer

finden Sie 100 Empfehlungen für jede Gelegenheit,

für das romantische Essen zu zweit ebenso wie

für die unvergessliche Familienfeier und

den schnellen Besuch beim Wochenendausflug.

Und dazu gibt es von jedem der vorgestellten

Restaurants eine Rezeptempfehlung,

die einen Vorgeschmack auf die zu erwartenden

Köstlichkeiten bietet.

In allen Freie Presse-Shops, in den

BLICK-Shops Limbach-Oberfrohna und Hof

sowie im Buchhandel erhältlich.

Vor, hinter und im „Freie Presse“-Haus an der

Rochlitzer Straße 64 ist an allen drei Festtagen

etwas los: Im Pressecafé auf dem Hof gibt es

nachmittags Kaffee und Kuchen, zu vorgerückter

Stunde wird zum sächsischen Weinabend

mit Live-Musik eingeladen. Dafür ist im

Hof extra eine kleine Bühne eingerichtet. Für das

leibliche Wohl ist unter anderem – passend zum

Wein – mit Käsespezialitäten gesorgt.

An der Rochlitzer Straße sind die jüngsten Festbesucher

zu Spiel und Spaß eingeladen. In vier

Pavillons wird gebastelt, geht es spannend zu bei

einem Wurfspiel, können sich die Kinder lustig

schminken lassen und eine eigene Zeitung erstellen.

Natürlich hat zum Fest auch die Geschäftsstelle

der „Freien Presse“ geöffnet. Die Besucher kön -

nen Anzeigen aufgeben, Fragen loswerden, sich

aber auch das Buchprogramm der „Freien

Presse“ anschauen, den Ticketverkauf für Ver -

an staltungen in ganz Deutschland nutzen, sich

beim Blättern im Katalog inspirieren lassen und

eine Leserreise buchen.

www.chemnitzer-verlag.de

buchprogramm@freiepresse.de

Die so genannte T-Wall (Berührungswand) des

Mittweidaer Unternehmens IMM, an der sich die

Gäste am BLICK-Stand versuchen können, ist auf

dem Weg, die Welt zu erobern: Vergangenes

Jahr im August wurde ein Exemplar nach Dubai

Vereine

stellen sich vor

Vereine präsentieren

sich im Internet

Sind Sie dabei?

BLICK-Aktionen mit Schwerpunkt auf Kinderfitness

Mit einem bunten Stand unter dem Motto „Spiel, Spaß und Aktion“ lädt der BLICK die Sachsentag-Gäste auf der

Vereinsmeile zum Mitmachen ein. Dabei stehen alle Aktivitäten in diesem Jahr unter dem Motto „Die BLICK-

Kinder- und Jugendoffensive“. So wird zum Tag der Sachsen der Schwerpunkt auf Kinderfitness liegen. So

können die großen und kleinen Festbesucher unter anderem an der so genannten T-Wall, die es am BLICK-Stand

in der kleinen Version gibt, ihre Kräfte messen.

◗ Am BLICK-Stand kann man sich an der kleinen T-Wall probieren von Babette Philipp

Schnelles Reagieren gefragt

Der Erfolgsschlager aus Mittweida: Die T-Wall der Firma IMM (im Bild IMM-Geschäftsführer

Detlev Müller). Foto: Falk Bernhardt/Archiv

KINDER & JUGEND & SPORT

Willkommen in der Vereinsdatenbank

Die Möglichkeit für Vereine, egal ob mit oder ohne eigener Homepage,

sich im Internet auf einer gemeinsamen Plattform zu präsentieren!

Natürlich kostenlos!

www.blick.de

geliefert. Inzwischen gibt es Exporte in die USA

und Anfragen aus ganz Europa und Asien.

In Deutschland wurden bereits mehrere Geräte

verkauft. So trainiert unter anderem der Fußball-Bundesligist

TSG Hoffenheim mit einer

Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz

Brückenstraße 15 · 09111 Chemnitz

solchen Wand. Auch im Fernsehen war die T-Wall

bereits zu sehen – zweimal stand sie im Mittelpunkt

von „Schlag den Raab“. Für dieses Jahr

erwartet IMM den Verkauf von 100 bis

200 Geräten. Die Wand gibt es dabei als kleine

Variante mit 16-Aktionsfeldern und als große

mit 64 – jeweils mobil oder als Wandmontage.

Auch Sonderkonstruktionen sind möglich.

Die Geburtsstunde der T-Wall schlug 2004, als

sie als Prototyp vorgestellt wurde. Schon ein

Jahr später folgte ein Auftritt auf der „Fibo“, der

Internationalen Leitmesse für Fitness, Wellness

und Gesundheit. Danach wurde das Gerät komplett

überarbeitet, sodass es nun wesentlich

mehr Funktionen aufweist.

Dabei ist die Handhabung der T-Wall, ursprünglich

für die Therapie von Erkran kun gen des

Bewegungsapparates gedacht, ganz einfach. So

fand sie schnell Anwendung im Sport- und Er -

lebnisbereich. Das Funktionsprinzip: Tastelemente,

die computergesteuert aufleuchten,

müssen durch Druck deaktiviert werden. Die

dafür benötigte Reaktionszeit wird gespeichert.

MITTI-TIPP

Melodien zum

Mitschnippen

Nach Action an

der T-Wall empfehle

ich zur Entspannung

einen

musikalischen

Leckerbissen: Am

Festsonntag in der

Zeit von 10 bis

13 Uhr tritt am

BLICK-Stand die

Band die Swinging

Dixie Union aus

Saalburg auf. Mit

Live-Musik im Stil

von Charleston,

Dixie und Swing

werden die sechs

Vollblutmusiker

der Gruppe für

Stimmung sorgen

und zum Mitschnippen

und

Mit singen ani -

mieren.

Auch an die jüngs -

ten Besucher ist

beim BLICK natür -

lich gedacht. Sie

können sich an

mobilen kleinen

Sportgeräten austoben

und haben

die Möglichkeit,

Buttonvorlagen zu

bemalen und

daraus Anstecker

fertigen zu lassen.

Neben Informa tio -

nen zum Thema

Kinderfitness gibt

es am BLICK-

Stand auch die

beliebten BLICK-

Publikationen

„WILLKOMMEN

im Erzgebirge“,

„WILLKOMMEN

im Vogtland“,

„WILLKOMMEN

aktuell“ sowie

„Freiberg aktuell“.

Zudem sind im

BLICK-Zelt eben -

falls diverse

Werbe-Produkte

des Verlages er -

hältlich.

Seite 13


Mittweidas Wahrzeichen weist schon von weitem den Weg

Das Wahrzeichen von Mittweida – der Wasserturm – weist schon von weitem den Weg in die Zschopaustadt.

Erhaben gelegen, wurde das Bauwerk auf der Basis von Plänen des Architekten Johann Nepomuk Bürkel errichtet.

1896 genehmigte der Stadtrat das Vorhaben. Unmittelbar danach wurde mit der Errichtung des

Wasserturms und eines Wasserwerkes begonnen. Die Fertigstellung des Turmes erfolgte nach knapp zweijähriger

Bauzeit im Jahre 1898. Das Foto zeigt einen Blick ins modernisierte Innere des Bauwerkes.

ZUR PERSON

Bürkel, wohin

man schaut

Die Bauwerke des

1864 in München

geborenen Archi -

tekten Johann

Nepomuk Bürkel

prägen noch heute

das Stadtbild Mittweidas.

Neben

den Pfarrhäusern,

dem elektrotechnischen

Institut

der Hochschule,

dem „Europäi -

schen Hof“ und

etlichen Villen und

natür lich dem

Wasserturm steht

auch die Johann-

Gottlieb-Fichte-

Schule für die

vielseitige Baukunst

Bürkels.

Im Jahr 1891

kam Bürkel auf

Initiative des

Technikums nach

Mittweida. Hier

leistete er bis

1899 nicht nur als

Architekt, sondern

auch als Lehrer

für Bauwissenschaften

am Technikum

wertvolle

Arbeit. Danach

brach er zu einer

Studienreise nach

Russland auf.

Ende des Jahres

1900 siedelte die

Familie – Bürkel

war inzwischen

verheiratet und

hatte einen Sohn

– nach Winterthur

(Schweiz) über.

Dort war Bürkel

weiter als Architekt

tätig. 1934

wurden unter

seiner Leitung in

Oberwinterthur

erste Ausgrabungsarbeiten

am

Kastell „Vitudu -

rum“ aus römi -

scher Zeit getä -

tigt, 1936 nach

seinen Plänen der

Turm der Burg -

ruine Alt-Wülf -

lingen instand

gesetzt. Im Alter

von 86 Jahren

starb Bürkel 1951

in Winterthur.

Seite 14

Ein Schmuckstück, das weithin sichtbar ist:

Mittweidas Wahrzeichen Wasserturm.

Foto: Falk Bernhardt/Archiv

ELICON – Wir denken solar.

Die 1999 gegründete ELICON

Energie Dienstleistungen &

Consulting GmbH ist eine

Tochtergesellschaft der Stadtwerke

Chemnitz AG. Das Unternehmen

wurde 2005 neu

ausgerichtet, um zum angestrebten

Chemnitzer Energiemix einen

größeren Teil erneuerbarer Energien beizusteuern.

ELICON ist auf die Entwicklung und Umsetzung progressiver

Energiekonzepte, insbesondere auf Basis erneuerbarer

Energien spezialisiert. Das Unternehmen

betreut in und um Chemnitz die Kunden von der Beratung

über die Finanzierung bis zur Errichtung kompletter

eigener Anlagen.

Die Mitarbeiter der ELICON in den Bereichen Planung,

Konzeption, Konstruktion und Betriebsführung sorgen

für eine umfassende Planung und professionelle Umsetzung

der Projekte unserer Kunden.

ELICON kann dabei als Tochtergesellschaft der Stadtwerke.

Chemnitz AG auf langjährige Erfahrungen in der

Branche der regenerativen Energien zurückgreifen.

Die Entwicklung der installierten Solarleistung in der

Stadt Chemnitz auf ca. 4 MWp Ende 2008 geht zu

einem großen Teil aus der Geschäftstätigkeit der ELICON

und der Stadtwerke Chemnitz AG hervor. Einen weiteren

wesentlichen Anteil hat aber auch die Investitionsbereitschaft

Chemnitzer Firmen in derartige fortschrittliche

Energieanlagen.

◗ Schönheitskur für 1,4 Millionen Euro von Babette Philipp

Wasserturm erstrahlt

in alter Schönheit

Seit mehr als zwei Jahren erstrahlt der alte

Wasser turm Mittweidas in neuem Glanz: Im Mai

2007 wurde die umfangreiche Sanierung des

Bauwerkes abgeschlossen und der Turm feierlich

wieder eingeweiht.

Bereits Anfang der 1970er Jahre hatte das Bauwerk

des berühmten Architekten Johann Nepo -

muk Bürkel eine Teilsanierung erfahren. Weil

man eine statische Überlastung durch das Klin -

kermauerwerk im Fassadenbereich befürch tete,

wurde die Stahlkonstruktion verstärkt. Doch der

Zahn der Zeit nagte weiter an dem 1898 fertig

gestellten Turm.

Im August 2005 begannen deshalb umfangreiche

Erneuerungsarbeiten. So wurde unter

anderem die genietete Stahlblechwasserkammer

saniert. Durch Sandstrahlung, teilweise Nietenauswechslung,

Korrosionsschutzbeschichtungen

im Außenwandbereich und die Aufbringung

einer speziellen Beschichtung im Innenbereich

konnte die Konstruktion erhalten bleiben.

Elicon Energie

Dienstleistungen & Consulting GmbH

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● Im Technopark in Chemnitz hat die ELICON bereits zwei

Photovoltaikanlagen errichtet.

Im Vordergrund befindet sich die 24,9 kWp Anlage auf

dem Dach des Start-up-Gebäudes. Die Anlage ging am

23.12.2008 ans Netz, Eigentümer ist die ELICON.

Im Hintergrund ist die am 09.04.2009 in Betrieb gegangene

Anlage mit einer installierten Leistung von 36,66 kWp auf

dem Gebäude der 3 D-Micromac AG sichtbar.

Die Fassade erhielt durch vorgehängte Flachklinker-Elemente

nicht nur eine edle Verkleidung,

sondern wurde so dem früheren Aussehen

angeglichen. Des Weiteren erfolgte eine

Erneuerung der gesamten Wärmedämmung im

Wasserkammerbereich, der Einbau einer Trinkwasserbehälterabdeckung

mit Be- und Entlüftung

für den über zehn Meter tiefen Behälter

sowie die komplette Sanierung des Dachberei -

ches einschließlich der oberen Laterne und des

Schaftbereiches.

Der neugestaltete Turm bietet mit einer Bruthilfe

für Turmfalken sowie mehreren Nistplätzen

für Mauersegler nun zudem gute Bedingungen

für die heimische Vogelwelt.

Die Gesamtkosten der Rekonstruktion beliefen

sich auf rund 1,4 Millionen Euro. Ein Teil des

Geldes floss vom Freistaat als Fördermittel

für den denkmalschützerischen Mehraufwand.

Gleich zeitig wurden Eigenleistungen von fast

180.000 Euro realisiert.

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◗ Tierischer Vertreter präsentiert Mittweida von Uwe Schönberner

Zum Tag der Sachsen

im neuen Zottelfell

Mittweidas knuffeliges Stadtmaskottchen.

Foto: Uwe Schönberner

Jede größere Stadt lässt sich bei offiziellen Veranstaltungen,

die nicht so ernst sind wie ein

Staatsbesuch, auch von einem Maskottchen vertreten.

Im Falle von Mittweida entschied man

sich in Anlehnug an das Stadtwappen für einen

Löwen. „In Absprache zwischen Vertretern des

Freie Presse: Na, Mitti, Dein Fell sieht nicht

gerade dünn aus. Sicher frierst Du nicht?

Mitti: Ach, so schlimm ist das nicht, Löwen mögen’s

nun mal warm.

Freie Presse: Wie oft muss sich Mitti im Jahr

für einen Aufritt schick machen?

Mitti: So etwa fünf- bis sechsmal. Oft sind das jährlich

stattfindende Veranstaltungen, bei denen ich

dabei bin.

Freie Presse: Nenne bitte mal einige…

Sympathischer Löwe ist das Maskottchen der Stadt

Er ist neben Oberbürgermeister Matthias Damm wohl einer der wichtigsten Repräsentanten Mittweidas: Mitti,

das Stadtmaskottchen. Der sympathische Löwe – dem Stadtwappen mit dem Meißner Löwen entlehnt – ist seit

nunmehr fast zehn Jahren die Symbolfigur der Zschopaustadt. In Absprache zwischen Vertretern des Mittelsächsischen

Kultursommers und der Mittweidaer Stadtverwaltung wurde 1999 entschieden, dem Maskottchen

Leben einzuhauchen. Mitte August 2000 fand die Taufe statt.

Vereines „Mittelsächsischer Kultursommer“ und

der Stadtverwaltung wurde entschieden, dem

Maskottchen, das damals noch namenlos war,

Leben einzuhauchen“, erinnert sich Karin

Güldner, die Chefin der Mittweida-Information,

daran, wie es mit Mitti los ging. 1999/2000 entstand

unter den geschickten Händen der Näherinnen

Erika Rudelt, Bärbel Borsdorf und Anne

Delling vom Mittelsächsischen Kultursommer

die Symbolfigur. Zeitgleich gab es eine Bürgerumfrage

zum Namen des tierischen Stadtvertreters.

Unter den knapp 100 Vorschlägen

erfüllte Mitti mit „kurz und prägnant“ am besten

die Anforderungen. So sah das damals jedenfalls

die Jury.

Kurz vor dem 7. Altstadtfest kam es Mitte

August 2000 zur Taufe des Stadtmaskottchens.

Während dieses Altstadtfestes war Mitti auch

erstmals im Festtrubel dabei, bereicherte mit

seinen lustigen Auftritten das fröhliche Treiben,

bei dem er später nie fehlen durfte. Inzwischen

ist ein Fest oder ein Umzug in der Zschopaustadt

ohne Mitti nicht mehr denkbar.

Auf Anregung des damaligen Mittweidaer Stadtoberhauptes

Bruno Kny gibt es seit 2003 Mitti

auch als Plüschtier: Ein beliebtes Souvenir,

natürlich vor allem bei den kleinen Mittweida-

Besuchern. Auch verschiedene Aufkleber mit der

Löwen-Figur sind inzwischen erhältlich. Vergangenes

Jahr war Mittis Fell dann so verschlissen,

dass ein neues her musste. Auch eine

neue Weste sowie eine Hose bekam er. Die

Frauen von der Rochlitzer Außenstelle des Mittweidaer

Vereins Netzwerk sorgten dafür.

Aber wer steckt eigentlich in Mitti? Meist ein

junger Mittweidaer – mehr wird nicht verraten.

◗ Ein paar Fragen an Mitti ... von Uwe Schönberner

Löwen mögen’s heiß

Mitti: Gerne. Das sind diverse Maskottchentreffen,

Aufritte bei der Parkeisenbahn in Chemnitz und in

der Mini-Welt Lichtenstein. Selbstverständlich gehören

das Mittweidaer Altstadtfest und der Mittweidaer

Weihnachtsmarkt dazu.

Freie Presse: Gab’s schon mal ungewollte Lacher,

für die Mitti sorgte?

Mitti: Ja, schon mehrmals. Wenn mich Kinder am

Kostüm-Schwanz ziehen oder wenn ich wegen

meiner eingeschränkten Sicht mal einen Poller

übersehe ...

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MASKOTTCHEN

Turmi, Kali und

Muldenperle

Reichenbach im

Vogtland war

2007 der Gastgeber

des 16.

Tages der Sach -

sen. Turmi heißt

dort das Maskottchen.

Es ist be -

nannt nach dem

Wahrzeichen der

Stadt, dem im

Bauhaus-Stil

1926 errichteten,

28 Meter hohen

Wasserturm.

Die Muldenperle

präsentierte

Grimma als Ausrichterstadt

des

2008er Sachsentages.

Aus 80 Vorschlägen

setzte sie

sich durch. Kein

anderes Maskottchen

könne Grimma

als „Perle des

Muldentals“ so

gut repräsentieren,

war die Begründung.

Äquatorsteiger

Karli heißt der

Sympathieträger

für den Tag der

Sachsen 2010 in

Oelsnitz. Der

lustige Geselle mit

der Erdkugel als

Leib und nach der

Tradition des

Bergbaues einer

Kappe auf dem

Kopf wurde vor

einigen Wochen

aus Einsendungen

ausgewählt.

Seite 15


Flugzeugtriebwerk und Farbfernsehen made in Mittweida

Wer weiß, dass das erste zivile Großtriebwerk (im Bild ein Strahltriebwerk) von einem Mittweidaer Ingenieur

entwickelt wurde? Und das Farbfernsehen als Selbstverständlichkeit des Alltags – auch hier war es ein Mittweidaer,

genannt „Mister Pal“, der die Entwicklung dieses Systems vorantrieb. „Mittweidas Ingenieure in aller

Welt“ hieß ein Leitspruch, der bereits in den 1930er Jahren als Sonderpoststempel die Zschopaustadt und ihre

Ingenieure bekannt machte – und von ihnen gibt es viele!

PERSONEN

Zahlreiche in aller

Welt bekannte

Persönlichkeiten

haben in Mittweida

studiert.

Unter anderen:

Automobilbauer

August Horch

1900 entwickelt

er das erste

Horch-Automobil,

1903 baut er ein

Auto mit Vierzylinder-Motor.

1909 gründet er

in Zwickau ein eigenes

Werk.

Name: Audi, die

lateinische Übersetzung

von

„horch“.

Ein Lötkolben

von Ernst Sachs

1921 lässt Ernst

Sachs den ersten

serienreifen Löt -

kolben patentie -

ren und legt damit

den Grundstein

für die rasante

Entwicklung der

Elektronikproduktion.

Keksfabrik-Chef

Hans Bahlsen

Nach mehreren

Auslandsaufenthalten

übernimmt

Hans Bahlsen die

technische Leitung

der H. Bahlsen

Keksfabrik in

Hannover. Ab

1945 erfolgt der

Wiederaufbau der

Firma, die Kekse

werden bis nach

Kanada liefert –

nur echt mit

52 Zähnen.

Voller Durchblick:

Bernhard Schmidt

Der Hobby-Astronom

baut seine

Fernrohre selbst.

Ihn stört, dass

beim Durchschauen

die Randgebiete

verschwommen

sind – und er

behebt das. Mit

seinen koma freien

Spiegelteleskopen

wird er berühmt.

Postleitzahlen

seit Richard

Stücklen

Als Postminister

von 1957 bis

1966 führt er die

automatische

Telefonvermittlung

ein und auch

die vierstelligen

Postleitzahlen.

Seite 16

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Mittweidas Ingenieure in aller Welt bekannt von Babette Philipp

»Mister Pal« und

»Hermann the German«

Rund 80.000 junge Menschen haben in den

142 Jahren seit der Gründung des „Technicum

Mittweida“ dort studiert. Für viele unterneh -

merische und ingenieurtechnische Meisterleistungen

wurde hier der Grundstein gelegt. So zum

Beispiel in einer kleinen Mittweidaer Studenten -

bude, als eine große Erfindung ihre ersten kleinen

Schritte ging. Am 10. Juni 1929 strahlte der

Mittelwellensender Witzleben in Berlin die ersten

Fernsehbilder aus. Dank seiner selbst gebastelten

Technik konnte sie der damals 21-jährige Student

Walter Bruch empfangen. Nach erfolgreichem Abschluss

seines Studiums in Mittweida ging Bruch

als Hospitant an die Universität in Berlin, 1936

begann er bei der Telefunken AG. 1937 richtete

Bruch das erste vollelektronische Fernsehstudio in

Deutschland ein. Nach dem Krieg, Bruch arbeitete

wieder bei Telefunken, ging es mit dem Fernsehen

rasant voran. Und es kam Farbe ins Spiel: Zunächst

sorgte dafür 1954 das in Amerika entwickelte

NTSC-System, 1956 präsentierte der

Franzose Henri de France Secam. Bruch erhielt

den Auftrag, beide Systeme zu vergleichen. Doch

er tat mehr, entwickelte ein eigenes System: Pal.

1967 hatte es seine große Stunde: Mit einem

Knopfdruck von Willy Brandt führte die Bundesrepublik

Deutschland am 25. August als erstes europäisches

Land das Farbfernsehen ein.

Ein anderer Mittweidaer Hochschulabsolvent war

schon zu Lebzeiten eine Legende: Als Vize-Präsident

von General Electric in den USA sorgte

Gerhard Neumann für Furore – „Herman the

German“. Dabei war der Weg zum Erfolg für

Neumann alles andere als einfach. Wegen seiner

jüdischen Herkunft musste er 1938 das

Maschinenbau-Studium in Mittweida abbrechen

und das Land verlassen. Auf der Suche nach Arbeit

verschlug es ihn nach Asien. 1940 begann

Neumann in der chinesischen Armee, trat 1941 in

Blick in das nachgestellte Studierzimmer von

Walter Bruch. Foto: Falk Bernhardt

ein von den USA unterstütztes Korps der Chinese

Air Force ein, das ein Jahr später von der amerikanischen

Luftwaffe übernommen wurde. 1945

folgte die Einbürgerung Neumanns in die USA.

1948 stellte der Flugzeug-Triebwerkskonzern

General Electric Neumann als Testingenieur ein.

Bereits 1953 war Neumann als Abteilungsleiter

für die Entwicklung verschiedener Flugzeugantriebssysteme

verantwortlich. 1961 stieg er an

die Spitze des Konzerns. Zu seinen Meister -

werken gehört das J 79, das erste Jet-Triebwerk,

das doppelte Schallgeschwindigkeit ermöglichte

und für den Starfighter produziert wurde. Mit

dem CF 6, dem ersten zivilen Großtriebwerk,

eingebaut in den Airbus A 300, die DC-10 und in

die Boeing 747, wurde General Electric zum

führenden Hersteller von Airliner-Motoren.

Clarice Neumann, Witwe des Ingenieurs „Hermann the German“ vor einem Kunstwerk von

Günter Radtke (l.), das die Leistung des Konstrukteurs würdigt. Foto: Falk Bernhardt

Schwedin richtete Heim

für Waisenkinder ein

Wenn sich im Herbst die Sonnenstrahlen noch

einmal mit Kraft ihren Weg durch die Wolken

bahnen, lassen sie das Barockschloss Neusorge

im Mittweidaer Ortsteil Zschöppichen in besonderem

Licht erstrahlen. Man kann sich leicht

vorstellen, dass hier einst Kinder tobten und

Leben in das kleine Dorf brachten.

Einst, das war in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts,

als die Schwedin Elsa Brändström in

Neusorge ein Waisenheim für Kinder einrichtete,

deren Eltern den Ersten Weltkrieg nicht überlebt

hatten. Von 1924 bis 1931 kümmerten sich

Brändström und ihre Mitarbeiter um 60 Stammkinder

und etwa 3000 Sommergastkinder im

Schloss und Park Neusorge. Mittlerweile ist das

Gebäude dem Verfall preisgegeben – ein Zustand,

den die Einwohner bedauern. Mit ihrer

Einstellung, das geschichtsträchtige Denkmal der

Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen,

steht die dortige Bürgerinitiative offenbar nicht

allein da. Nachdem in den vergangenen Jahren

immer wieder Konzepte zur Umnutzung des

Schlosses scheiterten, hofft man nun auf eine

baldige Lösung. Grund dazu könnte es geben,

denn mittlerweile hat die Berner-Group, ein

Experte hinsichtlich denkmalgeschützter Immo -

Elsa Brändström: eine Frau, die kam, um zu helfen

◗ Geborgenheit einst im Schloss Neusorge von Katrin Reimann

Zu den Persönlichkeiten, die in Mittweida und Umgebung gewirkt haben, zählt Elsa Brändström. Im Örtchen

Zschöppichen richtete die Schwedin im Schloss Neusorge (im Foto links) in den 1920er Jahren ein Waisenhaus

ein. Seit Jahren setzt sich eine Bürgerinitiative dafür ein, Brändströms Andenken zu wahren. In Mittweida trägt

eine Kindereinrichtung ihren Namen, und die Wirkungsstätte in Zschöppichen wird von Bürgern so gut es geht

gepflegt. Eine Gedenktafel ist entstanden. Sie soll vor dem Schloss über das Leben Brändströms informieren.

Elsa Brändström mit ihrer Tochter Britta.

Foto: Archiv

bilien, das Gebäude erworben. Konkrete Vorhaben

sind noch nicht bekannt, aber vielleicht

toben mit Unterstützung von vielen engagierten

Leuten bald wieder Kinder durch den Schlosspark,

der so viele Erinnerungen in sich trägt.

Geborgenheit heute in der Kindertagesstätte

In der Kindereinrichtung „Elsa Brändström“ in Mittweida toben und lachen die Mädchen und

Jungen gern. Dass das Haus den Namen einer sehr engagierten Frau trägt, ist den Kindern

durchaus bekannt. Ein großes Bild von Elsa Brändström hängt im Eingangsbereich.

Das 20-jährige Bestehen der Einrichtung war 2008 zugleich der 120. Geburtstag von Elsa

Brändström. Die Einrichtung ist zum Tag der Sachsen Festkindergarten. Foto: Falk Bernhardt

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ZUR PERSON

Elsa Brändström

wurde 1888 in

St. Petersburg als

Tochter eines

schwedischen

Diplomaten geboren.

Nach dem

Studium der

Pädagogik in

Schweden kehrte

sie im Alter von

20 Jahren nach

Russland zurück.

Dort widmete sie

sich der Krankenpflege

und begann,

sich um Verwundete

zu

kümmern. Fünf

Jahre lang setzte

sich Elsa Brändström

im Ersten

Weltkrieg für

Kriegsgefangene

in Sibirien ein,

pflegte sie und

versprach, sich

auch um deren

Kinder zu küm -

mern. 1923

gründete sie

schließlich im

Barockschloss

Neusorge in

Zschöppichen bei

Mittweida ein

Waisenhaus, half

vor Ort und

sammelte Spenden.

Damit löste

sie ihr Verspre -

chen gegenüber

den Gefangenen

ein. Im Jahr 1934

emigrierte Elsa

Brändström in die

USA. Sie starb

1948 an Knochenkrebs.

Ihr Engage -

ment für die Gefangenen

im Ers -

ten Weltkrieg hat

ihr den Beinamen

„Engel von Sibi -

rien“ eingebracht.

In dem Buch

„Unter Gefange -

nen in Russland

und Sibirien”

schilderte die

Schwedin ihre Erfahrungen

in den

Kriegswirren.

Auch in späteren

Jahren hörte ihr

Einsatz für andere

nicht auf. Immer

wieder organisierte

Brändström

Spendensammlungen,

half mit

Paketen aus den

USA vor allem

den Kindern in

Deutschland wäh -

rend des Zweiten

Weltkrieges.

Seite 17


Geschichte der Stadt im Museum »Alte Pfarrhäuser«

Eine kulturelle Attraktion in Mittweida ist das Museum „Alte Pfarrhäuser“. Neben Dauerausstellungen zur

Geschichte der Stadt und deren Industrie werden jährlich zahlreiche Sonder-Expositionen sowie weitere

interessante Aktionen wie Handwerkspräsentationen und Führungen veranstaltet. Die aktuelle Sonderausstellung

„Germania kommt nach Mittweida“ zeigt Kinderzeichnungen von Schülerinnen und Schülern aus

Rüdesheim und Mittweida zu Schillings monumentalstem Werk – der Germania.

ZUR PERSON

Museumschef

Heiko Weber

Seit 1994 ist das

Museum der Stadt

mit einem Namen

fest verbunden:

Heiko Weber. Der

61-jährige Leiter

der Einrichtung

hat ihr den

Stempel seiner

Arbeit verpasst.

Seine Maxime:

„Wo gehen

Touristen und

Gäste in einer

Stadt zuerst hin?

Ins Museum.“

Dem entsprechend

ist seine Arbeit

immer darauf ausgerichtet,historisch

wertvolles

Kulturgut und

dessen Geschichte

den Besuchern in

interessanten, ansprechenden

Präsentationen

und ansehnlich

aufbereitet nahe

zu bringen.

Der aus Weißenfels

an der Saale

stammende Heiko

Weber hat Betriebsschlosser

gelernt. „Weil ich

mich immer für

Geschichte

interessiert habe,

studierte ich ab

1970 Museologie,

dann ab 1975

in Berlin Geschichte“,

erzählt

Weber. Zeitz und

Lützen waren

nach den Studien

Museumsstationen,

bevor

er nach Lüdenscheid

(Nordrhein-

Westfalen) und

Aurich (Niedersachsen)

ging.

„Weil ich aber

sehr heimatverbunden

bin, zog

es mich wieder

nach Sachsen.“

So kam er 1994

nach Mittweida,

wo er die Stelle

des Museumsleiters

übernahm.

In etwa einem

Jahr wird Heiko

Weber in den

Vorruhestand

gehen.

Seite 18

◗ 2008 rund 8000 Besucher gezählt von Uwe Schönberner

Ein bauliches Kleinod

mit Garten und Scheune

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

Hatte das Mittweidaer Stadtmuseum 1994

lediglich 289 Besucher, so waren es im vergangenen

Jahr rund 8000. Diese Steigerung

kommt nicht von ungefähr. Schließlich sind in

die Sanierung des Museums „Alte Pfarrhäuser“

allein nach den politischen Veränderungen von

1989/90 rund 1,5 Millionen Euro geflossen.

„Und das hat sich gelohnt“, sagt Mu seums leiter

Heiko Weber.

Schließlich hat das ehemalige Pfarrhaus, das in

den Jahren 1625 bis 1627 errichtet wurde, als

Sammel-Museum bereits seit 1899 Tradition.

Auf diese Erfahrungen aufbauend, wurde die

1996 dem Mittweidaer Stadtrat vorgelegte

Museums-Konzeption schrittweise umgesetzt.

Dabei war es „für das Museum und seine

Sammlungen ein Glücksfall“, wie es Weber im

Nachhinein be zeich net, „dass in der Sanierungsphase

ein Teil des Gebäudes der Pestalozzi-

Grundschule als Depot ge nutzt werden konn-

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und Elektronikschrott

te.“ Inzwischen hat das Depot dort seinen

festen Platz.

Bei der kompletten Entkernung des Museumsgebäudes

kamen auch noch architektonische

Schätze ans Licht: unter anderem eine geschlossene

Decke aus der Erbauungszeit des

Hauses. Um dem Gebäude auch sein äußeres

Erscheinungsbild annähernd zurückzugeben –

1974 wurden die Anbauten abgebrochen –

erfolgte 1998/99 das Umsetzen eines Auszüglerhauses

von 1732 aus der Gemeinde Königshain.

Inzwischen ist dieser Gebäudeteil ein

fester Bestandteil des Ensembles. Auch eine

Scheune ergänzt den Museumskomplex. Diese

stammt aus dem Mittweidaer Ortsteil Fran -

kenau und wurde im Jahr 2002 durch die Mitglieder

des Fördervereines wieder aufgebaut.

Hinzu kommt der Museumsgarten. Auch die

frei gelegten und nun wieder begehbaren

Speicherkeller bereichern das museale Geschehen.

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Schillings Erbe

wird bewahrt

von Uwe Schönberner

Dem seit 1996 bestehenden Förderverein des Mu -

seums „Alte Pfarrhäuser“ ist ein wesentlicher Schritt

zur Bewahrung des Erbes des wohl bekanntesten

Sohns Mittweidas, des Bildhauers Johannes Schilling

(1828 bis 1910), zu verdanken: Im August 2003

wurde von den Mitgliedern beschlossen, im Gebäude

Kirchplatz 4 das Johannes-Schilling-Haus einzurichten.

Am 4. Juni 2005 war es soweit: Mit

einem Festakt, an dem mehr als 100 Gäste aus aller

Welt teilnahmen, wurde das Schilling-Haus eröffnet.

Schilling war einer der hervorragendsten Bildhauer

des 19. Jahrhunderts. Zu seinen bedeu tendsten

Werken zählen die „Vier Tageszeiten“, das König-

Johann-Denkmal und die Pantherquadriga an der

Semperoper in Dresden. Über Sachsen hinaus hat

der Künstler sich mit dem Niederwalddenkmal

(Rüdesheim am Rhein), europaweit mit den Denk -

mälern für Kaiser Maxi milian I. in Triest (Italien)

sowie Friedrich von Schiller in Wien (Österreich)

einen Namen ge macht. Im Mittweidaer Schilling-

Haus werden zahl reiche Gipsmodelle des Bildhauers,

persönliche Briefe, Grafiken und Gemälde

sowie Mobiliar aus seinem Arbeitszimmer gezeigt.

Das gigantische Niederwald-Denkmal ist als

Modell im Schilling-Haus zu sehen.

Foto: Uwe Schönberner

Hochzeitstruhe

und Lederjacke

von Babette Philipp

Mit dem Erich-Loest-Haus in unmittelbarer

Nähe zum Museum, dem Schillinghaus, der

Stadtbibliothek und dem Museums-Depot so -

wie der Kirche entwickelt sich der Bereich des

Mittweidaer Pfarrbergs immer mehr zur Kul -

tur-Meile – auf kurzem Wege ist es Einheimischen

und Gästen dort möglich, die Geschichte

der Stadt und ihre Traditionen zu

erleben sowie das Leben und Wirken der mit ihr

verbundenen Persönlichkeiten kennen zu ler -

nen.

Eine von ihnen ist zweifellos Erich Loest. Der

am 24. Februar 1926 in Mittweida geborene

Schriftsteller widmete für die Dauerausstellung

am Pfarrberg persönliche Dinge aus seinem

Vorlass der Stadt. So wird im Museum unter

anderem die Fliegerjacke, die Loest trug, als er

aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkehrte, zu

sehen sein. Neben Familienfotos, vielen Bü -

chern und Dokumenten wie Entlassungszerti -

fikaten, stellte Loest auch eine Munitionskiste

und eine braune Lederjacke aus den 1950er

Jahren zur Verfügung.

Ein interessantes Stück ist zudem die große,

aus Eichenholz gefertigte Hochzeitstruhe von

Loests Urgroßmutter. Mit dem Möbel aus dem

Jahr 1886 verbindet der Schriftsteller ganz besondere

Gefühle. „Nach über 150 Jahren und

unzähligen Umzügen ist sie das einzige Stück,

das aus dieser Zeit noch erhalten ist. Rührung

kommt in mir auf, wenn ich sie sehe“, sagte

Loest bei einem Besuch in Mittweida, während

er sich in den Ausstellungsräumen umschaute.

Alle Stationen, die die Truhe zurücklegte, seien

verzeichnet, sodass man ihren langen Weg bis

in die Zschopaustadt nachvollziehen könne, erklärte

er. „In der Truhe war die Aussteuer

meiner Urgroßmutter, Bett- und Tischwäsche,

Tücher – alles aus Linnen, besonderem Linnen

aus Pommern, aus einer speziellen Art Flachs

gemacht“ so Loest.

Mit der Hochzeitstruhe seiner Urgroßmutter

aus dem Jahr 1886 verbindet Loest besondere

Gefühle. Fotos: Falk Bernhardt

Mit Loest-Haus um kulturgeschichtliche Attraktion reicher

Mittweida wird in diesem Jahr mit einem Erich-Loest-Haus um eine kulturgeschichtliche Attraktion reicher. In

dem Gebäude Pfarrberg 12, wo der in Mittweida geborene Schriftsteller von 1933 bis 1948 wohnte, soll eine

ständige Ausstellung von persönlichen Gegenständen und Dokumenten des Ehrenbürgers der Stadt zu sehen

sein. Alle Exponate hat Erich Loest der Stadt in einem so genannten Vorlass zur Verfügung gestellt, so auch das

Triptychon „Aufbruch wagen“ (Foto), das er beim Leipziger Maler Reinhard Minkewitz in Auftrag gab.

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FAKTEN

Ausgewählte

Werke von Loest

Die Liebe und das

Interesse des in

Mittweida geborenen

Erich

Loest galt immer

seiner Wahlheimat

Leipzig. Dort arbeitete

er bereits

seit 1947 als

Jour nalist und

studierte dann.

Nach der Wende

kehrte er, 1981 in

die Bundesrepu -

blik übergesiedelt,

zurück nach Leip -

zig.

»Löwenstadt«

Pünktlich zu

Loests 83. Geburtstag

erschien

dieses Jahr dieser

Roman. Durch

einen überraschendenErzählkniff

werden

darin zweihundert

Jahre – von der

Niederlage Napoleons

in der

Völkerschlacht bei

Leipzig bis zur

Gegenwart –

lebendig.

»Nikolaikirche«

Das Buch erschien

1995 und beleuchtet

vor dem

Hintergrund der

Ereignisse, die

1989 zum Fall

der Mauer und

Ende der DDR

führten, die Geschichte

einer

Leipziger Familie.

Sie spiegelt die

Konflikte und Entwicklungen

eines

Volkes wider.

»Völkerschlachtdenkmal«

In dem 1984

erschienenen Buch

wird ein Mann

vom Staatssicherheitsdienstverhaftet.

Sein Beruf:

Wärter des

Völkerschlachtdenkmals.

Sein

Vergehen: versuchte

Sprengung

desselben. Was

der wunderliche

alte Mann namens

Linden bei seinem

Verhör zu erzählen

weiß, entwickelt

sich zu

einem Ritt durch

die Historie

Sachsens.

Seite 19


Mittweidaer Kirchenorgel spielt mit elektronischem Bypass

Die Ladegast-Jehmlich-Orgel in der Mittweidaer Stadtkirche „Unser lieben Frauen“ wird derzeit saniert. Im

ersten Bauabschnitt ist der Spieltisch mit einem so genannten elektronischen Bypass versehen worden. Dieser

ersetzt die alte Traktur von 1930. Die Technik dafür entwickelte die Hochschule in Zusammenarbeit mit dem

Mittweidaer Unternehmen IMM und der Orgelbau-Firma Eule. Im nunmehr stattfindenden zweiten Bauabschnitt

erfolgt die Überholung und Reinigung des gesamten Pfeifenwerkes.

FAKTEN

Zur Geschichte

der Kirchen

Die im Raum Mittweida

vorhande -

nen Evangelisch-

Lutherischen

Kirchen sind in

ihrem Ursprung

auf die Rodungsund

Siedelaktion

durch Jungbauern

aus dem Westen

des Deutschen

Königreiches zurückzuführen,

die

etwa um 1150 bis

1180 im Waldgebiet

des Miri -

quidi erfolgte. Die

Siedler, die hier

ihre Waldhufen -

dörfer schufen,

kamen aus Gegen -

den, in denen das

Christentum eine

längere Tradition

hatte. Meist

wurde daher in

den neu gegrün -

deten Orten eine

Pfarrkirche geschaffen.

Kleinere

Dörfer wurden

oftmals von der

Kirche benachbarter

Gemeinden

mit betreut. So

war die ursprüngliche

Dorfkirche

von Mittweida zuständig

für Lauen -

hain, Rößgen, Kockisch,

Zschöp -

pichen/Neusorge

und Krumbach.

Sie lag daher am

unteren Ende des

Waldhufendorfes,

aber zentral für

die eingepfarrten

Ortschaften.

Mit der Entwicklung

zur Stadt

wurde die ehe -

malige ländliche

Kirche Mittweida

zur Stadtkirche

„Unser Lieben

Frauen“. In

Frankenau, Ringe -

thal und Tanneberg

gibt es eige ne

Kirchgemeinden.

Sowohl die katholische

Kirche

St. Laurentius als

auch die Gebäude

der anderen Glau -

bensgemeinschaf -

ten entstanden

erst im Laufe des

20. Jahrhunderts.

Seite 20

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◗ Das Wichtigste zum größten Volksfest im Freistaat für unterwegs von Babette Philipp

MiTTeinander in Mittweida

Blick über die Dächer von Mittweida – am Boden wird am ersten Septemberwochenende Festtrubel herrschen. Foto: Falk Bernhardt

Mittweida rüstet sich für den 18. Tag der

Sachsen. Rund 300.000 Besucher werden in der

Großen Kreis- und Hochschulstadt erwartet, und

um die 800 Veranstaltungsbeiträge gehen vom

4. bis 6. September über die Bühnen. Damit Sie

als Besucher einen Überblick erhalten und zielgerichtet

Ihre Lieblingsveranstaltung ansteuern

können, sind die wichtigsten Service-Fakten und

eine Festgebietskarte in diesem herausnehmbaren

Kompaktteil zusammengefasst.

Die Sachsentags-Medaille ist erstmals nicht

nur in Silber (Foto), sondern auch in Gold zu

haben. Foto: Falk Bernhardt

kompakt

Der Sachsentag in Mittweida wird auch ein Fest

der kurzen Wege. Jede Ecke der Stadt, die sich

an diesem Septemberwochenende in eine große

Partymeile verwandelt, ist bequem zu Fuß zu

erreichen. Besucher, die mit dem Auto anreisen,

können es auf einem der fünf Großparkplätze

stehen lassen und kommen per Bus binnen

weniger Minuten in die Stadt. Die Abfahrtszeiten

werden dabei dem Besuchstrom angepasst,

sodass keiner lange warten muss.

Die Sächsische Staatskanzlei hat gemeinsam mit

der Großen Kreisstadt Mittweida und der

Sächsischen Numismatischen Gesellschaft die

Sachsentags-Tradition fortgesetzt und zum Fest

eine Silbermedaille geprägt.

Auf ihrer Vorderseite rollt ein Planwagen des Besiedlungszuges

über die Zschopaubrücke vor

einer Collage markanter Gebäude: das Rathaus,

der Carl-Georg-Weitzel-Bau der Hochschule, die

Stadtkirche und der Wasserturm. Es sind jeweils

historische Darstellungen, die das 800-jährige

Bestehen Mittweidas würdigen. Auf der Rückseite

sind die Symbole der Herausgeber ver-

DER SERVICETEIL ZUM HERAUSNEHMEN

Hauptakteure des Festes sind sächsische Vereine

und Verbände. Auf 20 Bühnen und in Veran -

staltungszentren wird ein buntes Programm für

jeden Geschmack stattfinden. Neu in diesem

Jahr: Technik-Interessierten wird eine Verkehrsmeile

geboten, Abenteuerlustige können sich im

Kletterwald am Schwanenteich ausprobieren. In

der Hochschul-Mensa ist ein Raumfahrtzentrum

eingerichtet. Für die jüngsten Besucher stehen

zwei Festkindergärten zur Verfügung.

◗ Erinnerungsstück erstmals auch in Gold zu haben von Babette Philipp

Medaille zum Sachsentag

würdigt 800 Jahre Mittweida

einigt: das Logo des Sachsentages, das der

Sächsischen Numismatischen Gesellschaft und

der Kopf der Stadtgöttin Tyche, die seit der

Antike für die städtische Selbstverwaltung steht.

Die Medaille hat einen Durchmesser von 40 Millimetern

und einen Feinsilbergehalt von 999. Sie

kostet 35 Euro und kann aus Kaiserzinn gefertigt

auch für zehn Euro erworben werden. Erstmalig

wird die Medaille auch in einer kleinen

Auflage in Gold gefertigt. Kosten: 885 Euro.

Die Gedenkprägung ist in der Mittweida-Infor -

mation und im Internet unter www.mittweida.de

erhältlich.

MITTI-TIPPS

Altbewährtes mit

Neuem verbinden

– das ist das Ziel

des Organisationsteams

beim Tag

der Sachsen. Auch

Mittweida wird

diese Tradition

fortführen und

eigene Akzente

setzen. Und auf

einige Neuheiten

möchte ich Sie

neugierig machen:

»Kamera ab

und Action!«

Multimediale

Höhepunkte, ein

Festgebietsradio

und ständige Aktualität

durch eine

zweimal täglich

erscheinende Festgebietszeitung

sichert die Zusammenarbeit

mit

dem Fachbereich

Medien der Hochschule

Mittweida.

Höhenluft

schnuppern

... können die Besucher

im Kletterwald

rund um den

Schwanenteich.

Genießen Sie die

atemberaubende

Fahrt mit einer

Seilbahn quer

über den Teich

oder wagen Sie

selbst eine

Kletterpartie.

Kindergärten

Zwei Festkindergärten

bieten

Unterhaltung für

Kinder ab drei

Jahre. Ältere

Kinder und

Jugendliche

können sich in

einem Fußballcamp

austoben,

das der Mittwei -

daer Sportverein

Germania veranstaltet.

Ab in die Glocke

Eine Taucherglocke

steht für

die wagemutigen

Festbesucher bereit,

die sich in bis

zu sieben Meter

Tiefe hinab trauen

möchten.

Seite 21


MITTI-TIPP

Gerstensaft zum

Tag der Sachsen

Das sollte man

unbedingt kosten:

ein Tag-der-

Sachsen-Festpils.

Zum ersten Mal

wurde es zum

Mittweidaer

Nachtshopping

Ende vergangenen

Jahres und auf

der Messe

„Touristik &

Caravaning“ in

Leipzig verkauft.

Gebraut wird es

von der Hartmannsdorfer

Brauerei, doch eigentlich

ist es ein

Bier der MittweidaerLöwenbrauerei.

Auf

jeden Fall ist der

süffige Gerstensaft

beliebt.

Ebenso wie die

dazugehörigen

Kastenbeileger.

Die Blechschilder,

die in fünf verschiedenenAusführungenerscheinen,

dürften

vor allem Sammlerherzen

höher

schlagen lassen.

Zudem gibt es

eine Tag-der

Sachsen-Straßenbahn.Ebenfalls

im Tag-der

Sachsen-Layout

gestaltet und mit

dem Logo der

Hartmannsdorfer

Brauerei versehen,

liegt sie

einem Kasten des

Sachsentag-Festbieres

bei.

Mitti-Zusatz-Tipp:

Liebe Autofahrer,

düst nüchtern

nach Hause! Das

Bier könnt ihr

mitnehmen und

mit ihm das Fest

auf dem heimischen

Sofa ausklingen

lassen.

Seite 22

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Mittweida zum

Infos unter www.vms.de

Service-Telefon

01801 4000888 *

* Mo - Fr von 07:00 bis 18:00 Uhr für 3,9 ct/Min

aus dem Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend

kompakt

◗ Praktische Informationen für Besucher

Bequem mit dem Bus vom

Parkplatz in den Festtrubel

Eintritt

Der Festbesuch ist kostenlos. Allerdings müssen

diejenigen, die mit Pkw oder Krad anreisen, zehn

Euro Parkgebühr bezahlen. Dabei ist es unerheblich,

wie viele Insassen ein Fahrzeug hat. Zudem

gibt es ein Programmheft und die mit dem Auto

angereisten können kostenlos den Shuttlebus

zum Festgebiet nutzen.

Toiletten

Stille Örtchen sind ausreichend im Festgebiet zu

finden. Etwa 40 Toilettencontainer hat die Stadt

geordert. Hinzu kommen noch etwa 50 Dixi-

Klos.

DER SERVICETEIL ZUM HERAUSNEHMEN

Parkplätze

Für den Tag der Sachsenin Mittweida werden

rund 50.000 Stellflächen auf fünf großen Parkplätzen

am Rande der Stadt eingerichtet. Sie

befinden sich an der Dresdener Straße, der

Chemnitzer Straße, in Erlau-Lauenhain, an der

Königshainer Straße und der Waldheimer Straße.

Sicherheit

Ordnung und Sicherheit spielen bei großen

Menschenansammlungen eine besondere Rolle.

Deshalb hat das Organisationsteam sowohl für

Wach- und Streifendienste sowie Geldtransporte

eine Sicherheitsfirma unter Vertrag.

Preise

in EUR

1 Zone

2 Zonen

3 Zonen

4 Zonen

Verbundraum

Tageskarte 3,40 5,60 8,20 10,80 13,00

Tageskarte Kind

bis einschl.

15. Geburtstag

2,20 3,80 5,40 7,20 8,70

Gruppenkarte

„Familie Plus”

6,80 11,00 14,50 17,00 19,00

Diese Fahrscheine sind ab Entwertung bis 3:00 Uhr

des Folgetages gültig. Gruppenkarte „Familie Plus”

gilt für fünf Personen ohne Altersbeschränkung.

Ankommen,

aussteigen und feiern

Viele Wege führen nach Mittweida. Am

schnellsten geht es über die A 4. Von den Anschlussstellen

Hainichen und Oberlichtenau

kommen die Besucher über die S 201 be -

ziehungs weise die S 200 direkt nach Mittweida.

An allen Ortseingängen befinden sich

Großparkplätze. Von dort fahren Shuttlebusse

in die Stadt. „In Spitzenzeiten halten

wir 40 Busse in Bereitschaft“, sagt Michael

Tanne, Geschäftsführer der Regiobus GmbH

Mittweida. Die Busse verkehren im so genannten

Permanentpendel, sprich je nach Besucheransturm

dann unter Umständen auch

im Zwei-Minuten-Takt. Die Gäste können

kostenlos mitfahren, da sie ja bereits die

Parkplatzgebühr in Höhe von zehn Euro

bezahlt haben.

Schnell, sicher, gut:

der VMS

Das Gebiet des Verkehrsverbundes Mittelsachsen

(VMS) umfasst die kreisfreie Stadt

Chemnitz, die Landkreise Erzgebirgskreis und

Zwickau sowie Teile des Landkreises Mittelsachsen

(ehemalige Landkreise Freiberg und

Mittweida). Auf einer Fläche von 4683 Quadratkilometern

leben zirka 1,26 Millionen

Menschen. Mit einer Bevölkerungsdichte von

durchschnittlich 350 Einwohnern pro Quadratkilometer

ist die Region zwischen Zwickau

und Chemnitz sehr dicht besiedelt, während

insbesondere das nördliche und östliche Verbundgebiet

überwiegend ländliche Strukturen

aufweist.

Am 5. November 1997 gründeten die Landkreise

und kreisfreien Städte des Verbundgebiets

den Zweckverband Verkehrsverbund

Mittelsachsen (ZVMS). Mit Unterzeichnung des

Verbundvertrags zwischen dem Freistaat

Sachsen und dem ZVMS am 15. August 2001

nahm der Verkehrsverbund Mittelsachsen offiziell

Gestalt an. Der Freistaat Sachsen unterstützte

damit im großen Umfang die Verkehrsverbundlösung

in der Region.

Der VMS in Zahlen

◗ 31 Verkehrsunternehmen

◗ rund 4000 Mitarbeiter

◗ rund 81,3 Millionen beförderte Personen

pro Jahr

◗ sieben Straßenbahnlinien, 351 Buslinien

◗ 95 Straßenbahnen, 1000 Busse und

60 Eisenbahnzüge

◗ 1386 Meter Linie pro Quadratkilometer

◗ Was verbirgt sich hinter ...? – die acht Themengebiete im Stenogrammstil

Spannung, Spaß und Shopping

Unterhaltungsmeile

Spaß für die ganze Familie mit Fahrgeschäften

und in einem Partyzelt für 6000 Personen ist

auf der Heinrich-Heine-Straße und im Stadion

gesi chert.

Verkehrsmeile

Dort kommen Autofreaks und Liebhaber von

Oldtimern auf ihre Kosten. Von einem Kran aus

kann man in 40 Metern Höhe über das Festgebiet

schauen.

Blaulichtmeile

Hier präsentiert sich alles, was ein Blaulicht hat –

angefangen von der Bundespolizei bis hin zum

kompakt

DRK. Auch die Reservisten der Bundeswehr

stellen sich vor. Für Unterhaltung sorgt unter

anderem das Polizeiorchester.

Vereinsmeile

Über 100 Vereine aus ganz Sachsen präsen -

tieren sich mit verschiedenen Aktionen und Programmen.

Schlemmermeile

Kulinarische Köstlichkeiten, gepaart mit touris -

tischen Sehenswürdigkeiten bietet die 420 Meter

lange Agrar-, Schlemmer- und Reisemeile. 79 regionale

Erzeuger, Verbände und Vereine sind vertreten.

DER SERVICETEIL ZUM HERAUSNEHMEN

Shoppingmeile

Auf der Rochlitzer Straße präsentieren Händler

ihre Produkte und zeigen ihr Können.

Historische Meile

Dort herrscht Trubel mit historischem Handwerk

und Markttreiben. Zudem wird das Stück

„Das Rad der Geschichte“ – eine Reise in die

Geschichte Mittweidas – aufgeführt.

Kirchenmeile

Bibelmobil sowie Kirchen und Glaubensge -

mein schaften stellen sich vor. Auf der Bühne

spielen Bands und Chöre Musik von Rock bis

Gospel.

MITTI-TIPP

Ein Kosmonaut

»zum Anfassen«

Sowas gab’s noch

nie bei einem Tag

der Sachsen: ein

Raumfahrtzentrum.

Dabei sind

in der Hochschul -

mensa nicht nur

diverse Teile ausgestellt,

die einen

gedanklichen Ausflug

ins All mög -

lich machen und

zudem zeigen,

was Mittweidaer

Ingenieure zur Erforschung

des

Weltraums bei -

trugen.

Mit Anatoli Solow -

jow ist auch ein

Kosmonaut „zum

Anfassen“ dort zu

finden. Dabei ist

Solowjow nicht

irgendein Kosmonaut.

Der Russe

war bereits fünfmal

im All und

verbrachte dort

insgesamt 651

Tage. Drei der

Missionen dauer -

ten rund ein hal -

bes Jahr. Seine

16 Außenbordeinsätze

und

15 Koppel manö -

ver sind Weltrekord.

Mit einer

Gesamtzeit von

78 Stunden und

48 Minuten frei

im Weltraum ist

der 1948 in Riga

geborene Solow -

jow der mit Ab -

stand erfahrenste

Mensch in dieser

Arbeits disziplin.

Im Raumfahrt -

zentrum zum Tag

der Sachsen kann

man mit dem Kos -

monauten reden,

er gibt auch Autogramme.

Seite 23


MITTI-TIPP

Eintritt gibt es

nur mit Foto

Sie sind eine

Neuheit zum Tag

der Sachsen: die

Festkindergärten.

Mitti erklärt, was

zu beachten ist:

Bei der Ankunft

des Kindes in

einem Festkindergarten

wird es

zusammen mit

den Eltern oder

der Begleitperson

fotografiert.

Zudem werden

Name und weitere

persönliche Daten

des Kindes und

der Eltern erfasst.

Die müssen

außerdem ihre

Handy-nummer

angeben, um

immer er reichbar

zu sein.

Wenn ein Kind

sich nicht wohl

fühlt, die Sehn -

sucht nach den

Eltern vielleicht zu

groß wird oder

zum Spielen mit

den anderen keine

Lust mehr hat,

werden die Eltern

benachrichtigt.

Beim Abholen –

ohnehin ist die

Aufenthaltsdauer

begrenzt – werden

die Persona -

lien verglichen und

vor allem, ob die

Abholenden iden -

tisch mit denen

sind, die auf dem

Foto abgebildet

sind. So wird

sichergestellt, dass

das richtige Kind

mitgeht.

Jeweils 60 Kinder

können in den

Einrichtungen betreut

werden.

Wenn der Bedarf

höher ist, müssen

die Eltern es spä -

ter noch einmal

versuchen, denn

die Kapazität wird

nicht über -

schritten.

Seite 24

◗ Erstmals Festkindergärten zum Tag der Sachsen von Babette Philipp

Ruhe-Oase für die jüngsten Festbesucher

Eine Oase der Entspannung, zum Spielen und

Ausruhen müder kleiner Füße nach dem Lauf

übers Gelände – das sollen die Festkindergärten

sein, mit denen in Mittweida den Besuchern

zum Tag der Sachsen ein Novum angeboten

wird. An zwei Orten – der Kindertagesstätte

„Elsa Brändström“ und der Kindertagesstätte

„Spielhaus“ an der Lutherstraße – wird eine

professionelle Betreuung junger Festbesucher

im Alter von drei bis zwölf Jahren stattfinden.

„Damit wollen wir die Kinderfreundlichkeit, die

wir uns unter anderem auf die Fahne geschrieben

haben, unter Beweis stellen“, sagt

Thomas Waldheim, Leiter des Organisationsteams

für den Sachsentag. Und er betont, dass

das Angebot sich tatsächlich an die Kinder

richtet. „Die Eltern sollen ihre Sprösslinge nicht

abgeben, um in Ruhe bummeln zu können.

Sondern wir wollen den jüngsten Festbesuchern

anbieten, sich dort auszuruhen und gemeinsam

zu spielen.“

Gleichzeitig dienen die beiden Einrichtungen als

Anlaufstelle für Kinder, die ihre Eltern im

Trubel verloren haben, und es werden dort

auch die Kinder der Sachsentaghelfer betreut.

Die Steppkes vom „Spielhaus“ an der Lutherstraße

lassen am Festwochenende andere

Kinder in „ihren“ Räumen und dem Garten

spielen. Foto: Falk Bernhardt/Archiv

Dazu sind die Erzieher-Teams der beiden

Kindertagesstätten sowie Helfer am gesamten

Festwochenende im Einsatz.

Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein und

vor allem rechtlich auf sicheren Beinen zu

stehen, wurde alles bis ins Detail vorbereitet.

Neben den Pädagogen und Sozialarbeitern sind

das Jugendamt des Landratsamtes sowie die

Polizei hinzugezogen worden. „Es ist das erste

Mal, dass es zu einem Sachsentag so etwas

gibt. Und wir wollen dabei ganz auf Nummer

sicher gehen“, erklärt Thomas Waldheim.

So müssten Eltern, die ihr Kind in einem Festkindergarten

abgeben, einen Vordruck ausfüllen,

in dem neben Angaben zur Person unter

anderem das Eintragen der Parkplatz- und der

Handynummer Pflicht ist. Des Weiteren werden

Eltern und Kind gemeinsam abgelichtet, das

Foto dann beim Abholen mit den entsprechenden

Personen verglichen.

In den Festkindergärten werden die Kleinen

über die Betreuung und das gemeinsame

Spielen hinaus auch mit Besonderem überrascht.

Sie können sich unter anderem über

Puppenspiele und lustige Einlagen freuen.

Zum Tag der Sachsen vom 04. - 06. September 2009

in Mittweida und Umgebung für Sie unterwegs!

* zusätzliche Fahrten

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Chemnitz

Mittweida

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Hainichen

Frankenberg

Linie 747

Freiberg

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Genau das

muss sich auch die dreiköpfige Arbeitsgruppe Festumzug

des Tages der Sachsen gedacht haben. Um

sicher zu gehen, dass der Höhepunkt reibungslos

über die Bühne – oder besser durch Mittweida

geht, hatten die Macher des Festumzuges in diesem

Jahr erstmals in der Geschichte des Volksfestes

einen Probelauf durch die Zschopaustadt veranstaltet.

„Hintergrund war, den Umzug realistisch zu

simulieren, um später nicht böse überrascht zu

werden. Denn bei dem Spektakel zählt jede Sekunde“,

erklärt Klaus Krellmann, Chef der Arbeitsgruppe.

Bei dem etwas mehr als zweistündigen

Probemarsch im März handelte es sich natürlich

nur um eine abgespeckte Version, zu der sich

knapp 100 Schüler vom Gymnasium Mittweida und

froh gestimmte Hortkinder auf einem Kremser -

Ein Original

aus dem schönen

Mittelsachsen

Kreative Köpfe machen das Volksfest unvergesslich

Der 18. Tag der Sachsen nähert sich mit großen Schritten. Damit die nicht alltägliche Sachsen-Fete in Mittweida

in guter Erinnerung bleibt, arbeiten schon seit März 2008 mehr als 120 fleißige Helfer hinter den Kulissen an

dem Festkonzept. An oberster Spitze steht das Organisationsteam mit Thomas Waldheim als Chefplaner (Foto,

2. v. l.). Unterstützung erhielt er von neun Arbeitsgruppen mit unzähligen Aufgaben. Diese reichten von A wie

Abstecken des Festgebietes bis Z wie Zusammenstellung des Festumzuges.

◗ Festumzug: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser von Ralf Härtel

Einmal zur Probe im Tross durch die Stadt

Neugierige Blicke erntete an einem regnerischen

Märztag dieser Tross durch Mittweida. Der Festumzug-Probelauf

samt Kremserwagen, an dem

sich knapp 100 Schüler und Hortkinder beteiligten,

führte auch am Markt vorbei.

Foto: Ralf Härtel/Archiv

wagen als Probanten zur Verfügung stellten. Dem

annähernd 100 Meter langen Tross hatten sich

ebenso drei Biker der Krumbacher Motorradfreunde

angeschlossen.

Alle bewältigten den zweistündigen Marsch trotz

einiger heftiger Regenschauer problemlos. „Wir

waren mit einer Geschwindigkeit von zweieinhalb

Kilometern pro Stunde unterwegs und damit

schneller als angenommen“, zog Krellmann ein

Resümee. Nur ein Pferdegespann machte Proble -

me. „Wenn es zum Umzug regnen sollte, rutschen

die Tiere mit ihren Hufen übers Kopfsteinpflaster.

Da müssen wir uns noch etwas einfallen lassen“, so

Krellmann.

Am besten für alle wäre aber, wenn sich Petrus als

ein wahrer Freund des sächsischen Volksfestes erweisen

und an dem Sep temberwochenende die

Schleusen geschlossen halten würde.

Mit peppigem Jeep

auf Werbetour

Marie Schreiter und Julia Wonneberger sind zu

beneiden. Die beiden Mädels wurden dazu auserkoren,

ein Jahr lang auf Werbe-Tour für den

Sachsentag zu gehen – im peppigen Promotion-

Jeep, der vom Mittweidaer Honda-Autohaus gesponsert

wurde. Das Besondere an dem Wagen

ist, dass auf ihm Bilder von Menschen aus Mittweida

zu sehen sind, die sich im Rahmen einer

Marketing-Aktion ablichten ließen. Mehr als

200 Leute hatten sich daran beteiligt. Inzwischen

hat der Jeep rund 17.000 Kilometer in Sachsen

zurückgelegt. Zu seinen Stationen zählten unter

anderem die Touristikmesse in Leipzig, ein Besuch

im Dresdner Landtag, die Landesgartenschau

in Reichenbach und das Pressefest

in Chemnitz. Foto: Falk Bernhartd/Archiv

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“Traditionativ!”

Eigentlich wollten wir damit nur sagen, dass wir eines der

innovativsten Unternehmen der Fertigelemente-Branche sind

und diese Qualität seit vielen Jahrzehnten aus Mittweida stammt.

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FAKTEN

Festumzug zeigt

sich fahrbenfroh

Facettenreich,

farbenfroh und

lebendig: So ge -

mixt und mit einer

Portion Überraschungenversehen

wird sich

am Festsonntag,13.30

Uhr,

der Festumzug

durch Mittweida

schlängeln. Dass

alles gelingt und

ein Knüller wird,

dafür hat die

Arbeitsgruppe

Festumzug unter

Leitung von Klaus

Krellmann (Foto)

gesorgt.

Mehr als 3000

Frauen, Männer,

Kinder und Ju -

gend liche werden

den zweistündigen

Umzug gestalten.

Dazu gesellen sich

45 Tiere und 306

Fahrzeuge mit

71 geschmückten

Anhängern. Eine

logistische He -

rausforderung,

die 133 Helfer am

Streckenrand verlangt.

Die Besu -

cher dürfen sich

auf 195 Bilder

freuen, die verschiedene

Themen

und Zeitepochen

Revue passieren

lassen.

Umzugs-Verlauf:

Der Zug beginnt

am Stadion und

führt weiter über

die Leisniger-,

Melanchthon- und

Lutherstraße, den

Tzschirnerplatz,

die Zimmerstraße,

den Markt. Von

dort aus geht’s

über die Weberstraße,Burgstädter

Straße,

Heinrich-Heine-

Straße, den

Zeisig, die Bahn -

hofstraße und Am

Güterbahnhof zurück

zur Leipziger

Straße.

Seite 25


Einstiges Ein-Mann-Unternehmen kommt ganz groß raus

Dass Firmen aus kleinen Städten groß rauskommen können, beweist die IMM Holding GmbH aus Mittweida. Als

Ein-Mann-Betrieb 1991 gegründet, gehören zur Gruppe jetzt fünf Firmen mit Standorten in Mittweida und

Lichtenau. In den Geschäftsfeldern Unterhaltungs- und Medientechnik, Gesundheits- und Medizintechnik sowie

Automatisierungstechnik sind etwa 250 Beschäftigte tätig. IMM ist ein kreativer Dienstleister, Kooperationspartner

sowie Impulsgeber in Mittelsachsen und darüber hinaus. Das Foto zeigt den IMM-Renner: die T-Wall.

FAKTEN

In Mittweida gibt

es zahlreiche

Unternehmen, die

sich nicht nur in

der Region, son -

dern sogar auf

internationaler

Ebene einen

Namen gemacht

haben. Angesie -

delt sind sie in

zwei Gewerbe -

gebieten und in

der Innenstadt.

Purholz GmbH

Wandelemente,

Häuser, Gartenlauben

– das Angebot

ist breit

gefächert. Etwa

50 Mitarbeiter

sind beschäftigt.

Neueste Entwicklung

ist die Luxus-

Luftmatratze

„iLand“.

MG Nährmittel

Produktservice

ist ein bayrischsächsisches

Unter -

nehmen mit etwa

70 Beschäftigten.

Am Standort Mittweida

werden

trockene Lebensmittel

abgefüllt

und verpackt.

MPT Präzisionsteile

GmbH

ist ein führendes

Unternehmen in

der Fertigung von

Wälzlagerkäfigen,

die in Erzeugnissen

vom Fahrrad

bis zum Auto

stecken.

Regiobus GmbH

Mittweida

sorgt dafür, dass

der Linienverkehr

mit Omnibussen in

der Region läuft.

Mehr als 150 Mitarbeiter

und rund

80 Busse gehören

zur Firma.

Cotesa GmbH

ist Spezialist für

die Herstellung

von hochwertigen

Faserverbundwerkstoffen

für

die Luftfahrtindustrie.

Jeld-Wen GmbH

hat einen Standort

im Gewerbegebiet

Leipziger Straße

in Mittweida. Hier

werden Türen in

allen Farben und

Formen gefertigt.

Seite 26

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◗ Das Freizeitprodukt der anderen Art von Katrin Reimann

»Lustinsel« sorgt für

Spaß auf dem Wasser

Die so genannte Lustinsel der Mittweidaer Firma

Purholz Verbundelemente soll in diesem Herbst

auf den Markt kommen. Wie Geschäftsführerin

Margot Sander sagt, gibt es für das schwim mende

Freizeitprodukt mit Namen „iLand“ etliche

Interessenten, und auch zum Tag der Sachsen

wird man die Erfindung im Festumzug präsen -

tieren. „Es gab schon Nachfragen, vor allem von

Einrich tungen im Wellness-Bereich“, freut sich

Sander. Auf verschiedenen Messen entwickelte

sich die innovative „Luftmatratze“ für etwa acht

Personen zu einem richtigen Publikumsmagneten.

Die Idee für die „Lustinsel“ entstand im Sommer

vor drei Jahren. „Damals befassten wir uns

gerade mit dem Thema schwimmendes Wohnen.

Das sind richtige Wohnhäuser mit einem stabilen

Fundament“, erklärt Sander. In diese Zeit fiel ein

Symposium, bei dem unter anderem über künst-

Vermietung | Verkauf | Verwaltung | Gästewohnungen | Clubraum | Mieterreisen | Mietercenter

Vermietung

preiswerter Wohnraum in gep egtem

Wohnumfeld

Wohnungsbaugesellschaft mbH Mittweida

Verkauf

von Wohnobjekten (sanierungsbedürftig)

zum Schnäppchenpreis

liche Inseln referiert wurde. Das sei ihr nicht

mehr aus dem Kopf gegangen. Denn nicht

riesige, aber kleine Inseln, so fand sie, könnten

die zahlreichen Wasserflächen in der Region

beleben.

In Zusammenarbeit mit der Architektin Claudia

Lüling initiierte sie einen Wettbewerb unter

Architekturstudenten der Fachhochschule Frankfurt

(Main). Nach sechs Wochen stellten die

jungen Leute das Siegermodell auf dem Kriebsteinsee

vor: Auf einem 2,5 mal 7 Meter großen

Styroporelement mit glasfaserverstärkter Kunst -

stoffoberfläche klappten sie aufgeschraubte Elemente

– ein Dach, einen Tisch und Sitzgelegen -

heiten – auf. Die „Lustinsel“ war geboren. Bevor

diese nun in Serie geht, werden noch Kleinigkeiten

verändert. Danach steht dem schwim -

menden Freizeitvergnügen nichts mehr im Weg.

Mit Sekt wurde auf der Kriebsteintalsperre die Geburt der „Lustinsel“ gefeiert.

Foto: Falk Bernhardt/Archiv

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kompetente Wohnungs- und WEG-Verwaltung

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◗ Fachkompetenz und moderne Ausstattung von Petra Schumann

Erfolgreiche Premiere der

»Schlüsselloch-Chirurgie«

In der Krankenhaus Mittweida gGmbH arbeiten

die Ärzte nach den neuesten wissenschaftlichen

Erkenntnissen interdisziplinär zusammen. Wohl

bestes Beispiel ist das Brustkrebszentrum. Im

Jahr 2006 wurde die Frauenklinik Mittweida in

Kooperation mit der Frauenklinik der Klinikum

Chemnitz gGmbH von der Deutschen Krebsgesellschaft

und der Deutschen Gesellschaft für

Senologie als Brustzentrum zertifiziert. Eine

Wiederholung folgte im Herbst des vergangenen

Jahres.

Auf der Geburtenstation haben im vergangenen

Jahr 653 Mädchen und Jungen das Licht der

Welt erblickt. Im ersten Halbjahr dieses Jahres

waren es 309 Kinder, darunter zwei Zwillingspärchen.

Für Fachkompetenz spricht auch die erfolgreiche

Premiere der Schlüsselloch-Chirurgie“. So wurde

Häuslicher Pfl egedienst „Am Anger“

Augustusburger Straße 23

09557 Flöha

Tel. 03726 – 790 77 55

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Hervorragende Patienten-Betreuung an drei Standorten

Zugegeben, wer sieht schon gern ein Krankenhaus von innen? Doch wohl höchstens an einem Tag der offenen

Tür. Wird ein Aufenthalt dennoch notwendig, so ist das Krankenhaus Mittweida der Landkreis Mittweida

Krankenhaus gGmbH eine gute Adresse. Mit den drei Standorten in Mittweida, Rochlitz und Frankenberg

sichert die Einrichtung eine wohnortnahe Versorgung auf einem hohen medizinischen und pflegerischen Niveau.

Anspruch ist es, jeden Patienten rundum professionell und gut zu versorgen.

im November 2008 die erste laparoskopi-sche

Operation bei Dickdarmkrebs durchgeführt, vor

kurzem auch die erste Schlüssellochoperation an

einer Gallenblase. Neben der Regelversorgung in

den medizinischen Fachrichtungen an den Standorten

Mittweida, Frankenberg und Rochlitz

bietet das Krankenhaus unter anderem auch eine

Kinder- und Jugendpsychiatrie mit einem weiteren

Standort in Chemnitz und der Tagesklinik

in Riesa an. Dazu gibt es eine ganze Reihe von

ambulanten Behandlungsangeboten.

Doch das Krankenhaus Mittweida glänzt nicht

nur innen durch Fachkompetenz. Der Freistaat

stellte Millionen für Sanierung und Neubau der

Gebäude am Standort Mittweida zur Verfügung.

Der erste Bauabschnitt, der 2000 eingeweiht

werden konnte, kostete rund 45,9 Millionen

Mark, der zweite 19 Millionen Euro.

Operation am Dickdarm gelungen: Chefarzt Lutz Mirow (l.) führte sie im November vergangenen

Jahres erfolgreich im Krankenhaus Mittweida durch.

Foto: Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH

Pfl egeheim „Am Bottichberg“

Am Bottichberg 2

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E-Mail: info@pfl egezentrum-bottichberg.de

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09669 Frankenberg

Tel. 037206 – 88 750

FAKTEN

75 Ärzte sind für

die Patienten da

Das Krankenhaus

Mittweida ist eine

Einrichtung des

Landkreises Mittelsachsen

und hat in

den Städten Mittweida,

Franken -

berg und Rochlitz

Standorte.

Das Krankenhaus

verfügt insgesamt

über 360 Betten.

Die Zimmer sind

modern ausge -

stattet – unter

anderem mit einer

Nasszelle, Fern -

seher und Telefon -

anschluss.

670 Beschäftigte,

davon 75 Ärzte,

kümmern sich um

das Wohl der

Patienten. Die Besuchszeiten

sind

flexibel eingerichtet.

Fachabteilungen

in Mittweida

◗ Allgemein- und

Viszeral chirurgie

◗ Unfall- und

Gelenkchirurgie

◗ Anästhesiologie

und Intensivmedizin

◗ Innere Medizin

◗ Frauenheilkunde

und

Geburtshilfe

◗ Zertifiziertes

Brustzentrum

◗ Kinder- und

Jugend -

psychiatrie

◗ Pädiatrie

◗ Physiotherapie

◗ Funktionsdiagnostik

Fachabteilungen

in Rochlitz

◗ Allgemein- und

Viszeral chirurgie

◗ Unfall- und

Gelenkchirurgie

◗ Anästhesiologie

und Intensivmedizin

◗ Innere Medizin

◗ Funktionsdiagnostik

Fachabteilungen

in Frankenberg

◗ Chirurgie

◗ Anästhesiologie

und Intensiv -

medizin

◗ Innere Medizin

◗ Physiotherapie

◗ Funktionsdiagnostik

Seite 27


Packende Ritterkämpfe auf der historischen Meile

Spannende Ritterkämpfe sind am Festwochenende auf der historischen Meile zu verfolgen. Die Mitglieder der

Gruppe Herold (Foto) entführen das Publikum mit Hilfe zeitgemäßer Musik, Trommelschlägern, historischer

Kostüme und anderer Requisiten in die Zeit der Gotik, Renaissance und des Barock. In packender Weise liefern

sich die Ritter Gruppenszenen und Zweikämpfe mit Schwertern, Schildern, Äxten, Dolchen, Fackeln, Stäben,

Degen und anderen Waffen.

MITTI-TIPP

Mittelalter mit

Markt und Show

Ein buntes Markttreiben

und viele

Shows versetzen

die Besucher auf

der historischen

Meile zurück in

die Zeit des

Mittel alters. So

unterhalten

Narre teau und

Chibraxa Klein mit

Zauber und

Feuer pracht das

Publikum. Die

Gruppe Scoiattoli

Neri hat ein

Ritterlager aufgeschlagen

und

lädt die Gäste ein,

sie dort zu besuchen.

Mit

mittelalterlicher

Musik, Gesang,

Jonglage und

Spaß zieht der

Lautenlümmel das

Publikum in

seinen Bann.

Dudelsackklänge

unter dem Motto

„Musik aus allen

vier Winden“ ist

bei einem Live-

Konzert von

Fabu la Aetatis

(Foto) am Festsamstag,

ab

21 Uhr, zu hören.

Die Gruppe gehört

zum „Alten Eisen“

der Szene und

steht für sprit -

zige, mystische

und professionelle

Drum’n’Pipe-

Musik gepaart mit

einer mitreißen -

den Bühnenshow.

Auch Fahnenschwinger

und

Trommler zeigen

ihr Können.

Seite 28

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Junge Leute aus aller Welt studieren in Mittweida

Wie vielfältig das Studentenleben in Mittweida sein kann, zeigen die zahlreichen Studierenden aus dem Ausland.

Bei vielen Gelegenheiten vereinen sich die verschiedenen Nationalitäten und lernen sich dabei besser kennen. Um

zueinander zu finden und den Neuankömmlingen aus aller Welt den Start in Mittweida zu erleichtern, wurde vor

zehn Jahren der Cosmopolitan Club, kurz Cosmo-Club, gegründet. Einheimische und ausländische Studenten arbeiten

hier zusammen, organisieren unter anderem Länderabende, Ausflüge und Weihnachtsfeiern.

◗ Studienplätze an der Hochschule Mittweida sind heiß begehrt von Katrin Reimann

Modern und praxisnah

Das Hochschul-Hauptgebäude am Technikumplatz. Foto: Falk Bernhardt

junge Leute die Gelegenheit, in kleinen Seminargruppen

und mit vielen Praktika ihren Wunschstudiengang

zu verfolgen. Unzählige ausländische

Studenten verpassen dem Campus zudem

ein internationales Flair. Viele bauliche Ver-

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änderungen haben aus dem Technikum einen

modernen Hochschulstandort gemacht.

Die guten Bedingungen sorgen dafür, dass

Studienplätze in Mittweida heiß begehrt sind

und es in einigen Studiengängen fast doppelt so

viele Bewerber gibt wie Plätze. Ein solcher Fachbereich

sind die Medien, denen in der Hochschule

eine große Bedeutung zukommt. In Eigenregie

kümmern sich die Studenten um den Radiosender

99,3, die wöchentlich erscheinende

Zeitung „Novum“ und viele andere aktuelle Produktionen.

Neben der Mediennacht, die einmal

jährlich als große Unterhaltungssendung live

stattfindet, organisieren die Studenten auch ein

Medienforum, bei dem aktuelle Themen mit prominenten

Experten besprochen werden.

Nicht nur hinsichtlich der Ausbildung gibt sich

die Hochschule zukunftsorientiert. In den kommenden

Jahren möchte sie den Frauenanteil bei

Professorenstellen deutlich erhöhen. Der Professorinnenanteil

soll dann bei 19 Prozent und

damit über dem bundesweiten Durchschnitt

liegen.

Unser Motto: „Ihr Problem – unsere Lösung“

Wir sind ein freier Veredler und Innovationswerkstatt

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FAKTEN

Von Technicum zu

Fachhochschule

... hat die Hochschule

Mittweida

eine mehr als

140-jährige

wechselvolle Geschichtedurchgemacht.

Viele

Persönlichkeiten

haben die Einrichtung

im Laufe

der Zeit geprägt.

1867 gründete

der aus Mannheim

stammende Ingenieur

Carl

Georg Weitzel das

„Technicum Mittweida

als private

Bildungsstätte.

Zunächst began -

nen 17 Maschi -

nenbau-Studenten

ihre Ausbildung

dort, die Zahl

wuchs jedoch

schnell an. Weitzel

führte weitere

Unterrichtsfächer

ein und wurde für

seine Verdienste

Ehrenbürger von

Mittweida.

1892 übergab

Weitzel die Geschäfte

an Alfred

Udo Holzt, der als

junger Ingenieur

am Technicum

lehrte und auf die

Praxis großen

Wert legte.

Laboratorien und

Werkstätten entstanden.

Mitte der

1920er Jahre

studierten bereits

2300 junge Leute

in Mittweida.

1969 wurde die

Ingenieurhochschule

gegründet,

das Promotionsrecht

erhielt die

Einrichtung 1980.

In den folgenden

Jahrzehnten wur -

den das MensaundBibliotheksgebäude

errichtet,

weitere Studiengänge

eingeführt,

Labors modernisiert

und erwei -

tert. 1992 erhielt

man den Status

einer Fachhochschule.

Heute

studieren in Mittweida

mehr als

5000 junge Leute

vorwiegend in

Bachelor- und

Masterstudien -

gängen.

Seite 29


Mehr als 500 Schüler lernen im Städtischen Gymnasium

Am 28. April 1908 wurde das Schulgebäude am Schwanenteich feierlich eingeweiht. Mehrmals erhielt der

damalige Bau in den über 100 Jahren seiner Geschichte Erweiterungen. Heute werden hier etwa 550 Mädchen

und Jungen der Klassen fünf bis zwölf von 56 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Besonders vielseitig sind

am Städtischen Gymnasium Mittweida die Möglichkeiten, die persönlichen Stärken zu entwickeln. Aktuell gibt

es 24 Arbeitsgemeinschaften.

STICHWORT

Der Verein der

Ehemaligen

Zum 100-jährigen

Jubiläum des

Mittweidaer

Schulgebäudes am

Schwanenteich im

vergangenen Jahr

hatte der Verein

ehemaliger Real -

schüler (VER) bereits

zwei Jahre

mehr auf dem Buckel.

Denn schon

1906 wurde er

gegründet und ist

seitdem Anlaufpunkt

für viele

Absolventen.

In den Anfangsjahren

zeichnete

sich der Verein

durch die Orga -

nisation von

vielfältigen gesellschaftlichen

und

kulturellen Aktivitäten

aus. So

stärkte er nicht

nur den Zusam -

menhalt unter den

Absolventen,

sondern schaffte

eine einzigartige

Verbundenheit zu

ihrer ehemaligen

Schule.

Heute engagieren

sich die etwa

80 Mitglieder für

die Belange des

Städtischen

Gymnasiums.

Schon immer

wurden Spenden

für die Schule gesammelt,

damit

verschiedene

Dinge realisiert

werden konnten.

Lange Zeit gab

der VER auch eine

Vereinszeitung

heraus, in der

nicht nur Neuigkeiten

zu erfahren

waren, sondern

auch besonders

bemerkenswerte

Mitglieder ihre

Würdigung

fanden. So war in

deren Reihen

Ottomar Heinsius

von Mayenburg

aus Dresden registriert,

der als

Apotheker tätig

war und die

Chlorodont-

Zahnpasta in der

Tube erfand. Er

ließ dem VER einmal

130 Reichsmark

zukommen.

Der damalige

Jahresbeitrag lag

bei sechs Reichsmark.

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◗ Anspruchsvolle und kreative Ausbildung von Uwe Schönberner

Der Einzelne wird

individuell gefördert

Eine qualitativ hochwertige Ausbildung ist in

den Mauern des Städtischen Gymnasiums Mittweida

Ehrensache. Auch wenn die Zahl der

Schüler im vergangenen Jahrzehnt rapide abgenommen

hat: noch 1998 lernten dort rund

1200 Mädchen und Jungen, heute sind es rund

550. „Trotzdem ist die Zukunft der Einrichtung

zumindest bis 2015 gesichert“, sagt Gerd Becker,

der seit 2005 Schulleiter ist. „Wegen der

zentralen Lage haben wir ein großes Einzugsgebiet“,

ergänzt er. Seit 2005 werden hier das

naturwissenschaftliche und das sportliche Profil

angeboten.

Neben der schulischen Ausbildung wird am

Städtischen Gymnasium Mittweida auch viel für

das Entwickeln und Fördern der Interessen,

Kenntnisse und Fertigkeiten der Gymnasiasten

getan. „In zahlreichen Arbeitsgemeinschaften

ist es möglich, sich ganz nach den jeweiligen

persönlichen Stärken und Interessen ins

Gesamtbild unserer Lehr-Einrichtung einzu -

bringen“, streicht Schulleiter Becker heraus.

Bildung auf den Punkt gebracht

Weiterbildungsangebote aus einer Hand

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Unter den Arbeitsgemeinschaften, die zwischen

fünf und 50 Mitglieder zählen, ist schon seit einigen

Jahren der Schulchor die personell

stärkste. Ebenfalls hoch in der Gunst stehen die

Theater-Arbeitsgemeinschaft und die Cheer -

leader. Sie unterstützen die spielstarken ersten

HSG-Damen- und Herren-Teams der Basket -

baller mit ihren Tänzen oft bei ihren Heimspielen.

Seit drei Jahren nimmt der Profilunterricht am

Gymnasium einen hohen Stellenwert ein. Die

Mittweidaer Bildungseinrichtung beteiligt sich

auch regelmäßig am Schülerwettbewerb des

Säch sischen Landtages. Dabei heißt es, sich

kreativ mit aktuellen Themen des Alltags aus

verschiedenen Gebieten auseinanderzusetzen.

Gefragt sind Phantasie und Origi nalität. Wie

das Thema umgesetzt wird, steht dabei jedem

offen – als Plakat, schriftliche Arbeit, Foto-

Story, Plastik oder auch Spiel. Mittweidaer

Gymnasiasten gehörten schon mehrmals zu den

Preisträgern.

Der Schulchor am Städtischen Gymnasium besteht seit 16 Jahren. Jede Woche treffen sich

die Mädchen und Jungen zum Proben. Foto: Uwe Schönberner

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◗ Abschluss bis zur Fachhochschulreife möglich von Babette Philipp

Berufsschul-Zentrum punktet

mit geringen Klassenstärken

Auch in der Freizeit ist im Beruflichen Schulzentrum in Mittweida was los: Beim Sportfest

zeigt hier ein Schüler, was er im Bankdrücken drauf hat. Foto: Falk Bernhardt/Archiv

Die Zahl der Schulabgänger an den Haupt- und

Realschulen sinkt. Das bekommt auch das Berufliche

Schulzentrum (BSZ) in Mittweida zu spüren.

Dennoch kann die Einrichtung mit ihren drei Standorten

– neben Mittweida noch in Burgstädt und

Rochlitz – punkten. „Wir haben gegenüber den

größeren Städten wie beispielsweise Chemnitz einen

entscheidenden Vorteil: die geringe Klassenstärke.

Sie liegt bei etwa 20 Schülern. Damit haben unsere

Lehrer die Möglichkeit, individuell auf jeden einzelnen

einzugehen“, erklärt die stellvertretende Schulleiterin

Ortrun Meißner. Ein weiteres Plus sei die moderne

Einrichtung beispielsweise der Schule in

Rochlitz sowie das dortige Internat gleich neben

dem Schulgebäude. Zum Ausbildungsangebot des

Schulzentrums gehören unter anderem die Berufsfelder

Metall- und Elektrotechnik sowie Wirtschaft

und Verwaltung. Weiterhin werden Abschlüsse zum

Wirtschaftsassistenten angeboten.

Beste Lern- und Lehrbedingungen im Beruflichen Schulzentrum

Auch wenn das Hauptgebäude des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) in Mittweida äußerlich einen betagten Eindruck

macht: Im Inneren finden Schüler und Lehrer beste Bedingungen für die Ausbildung vor. Vor sechs Jahren

erfolgte eine aufwändige Sanierung am Standort in Mittweida. Weitere Standorte befinden sich in Burgstädt und

Rochlitz. Angeboten wird ein Berufsgrundjahr, die Ausbildung in der Berufschule sowie der Fachoberschule. Der

Abschluss der letzteren bietet die Voraussetzung für ein Studium an einer Fachhochschule.

Für Schulabgänger mit Realabschluss, die noch keine

Lehrstelle gefunden haben, bietet sich das so genannte

Berufsgrundjahr an, in Mittweida in der

Richtung Metall. Der Unterricht in Theorie und

Praxis entspricht dem der einjährigen Berufsfachschule

Metall. Damit ist ein problemloser Wechsel

während des laufenden Jahres in eine Klasse der

dualen Ausbildung möglich, falls in der Zeit noch

eine Lehrstelle angetreten werden kann. Ansonsten

ist nach erfolgreichem Abschluss eine Anerkennung

als erstes Ausbildungsjahr durch den künftigen Betrieb

möglich.

Neben der Berufsschulausbildung kann am Schulzentrum

auch die Fachoberschule durchlaufen

werden. Nach einer zentralen Prüfung erlangen die

Schüler die Fachhochschulreife und somit den Zugang

für ein Studium an allen Fachhochschulen

Deutschlands.

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FAKTEN

In die Historie

geschaut

Das Mittweidaer

Gebäude an der

Poststraße 13

strotzt vor geballterLerntradition.

Schon

seit mehr als 90

Jahren wird dort

Berufsschulunterricht

erteilt.

Erbaut wurde das

Haus im letzten

Jahrzehnt des

19. Jahrhunderts

als Kaiserliches

Postgebäude.

Seit dieser Zeit

erfolgten mehrere

Um- und Erweite -

rungsbauten.

Nach den poli -

tischen Verände -

rungen von

1989/90 wurden

die ehemaligen

Gebäude des

Nährmittelwerkes

im gegenüberliegenden

Gelände

der Poststraße

16a an die

Berufsschule angegliedert.

Die

Einrichtung wurde

um- und aus -

gebaut. Heute

dienen die Räume

dort in erster Linie

als Labor- und

Praxisräume für

die Metall- und

Elektrotechnikausbildung.

Auch das Hauptgebäude

und die

ehemalige Turn -

halle sind 2002/03

komplett saniert

worden, sodass

alles auf einem

modernen Stand

ist und beste

Lernbedingungen

bietet.

Heute gehören

zum Beruflichen

Schulzentrum

Mittweida neben

dem Standort in

der Zschopaustadt

auch die Schulen

in Burgstädt und

Rochlitz.

Seite 31


Mittweida als Sportstadt in der Region bekannt

Mittweida macht auch als Sportstadt von sich reden. Die Basketball-Frauen der HSG Mittweida spielen in der

dritthöchsten deutschen Spielklasse, der Regionalliga. Die Männer sind in die Basketball-Oberliga aufgestiegen.

Kegler des TSV Fortschritt Mittweida starten bei Deutschen Seniorenmeisterschaften, die Handball-Männer

kämpfen in der Bezirksliga und die Frauen tragen ihre Punktspiele in der 1. Bezirksklasse aus. Auch im Freizeitsport

setzen die Vereine der Stadt Akzente. So finden seit Jahren die traditionellen Stundenläufe statt.

VEREINE

In Mittweida und

seinen Ortsteilen

gibt es 19 Sportgemeinschaften

mit einem umfangreichen

Sportangebot.

Eine Auswahl:

TSV Fortschritt

Mittweida

Angebot: Fußball,

Boxen, Leichtathletik,

Handball,

Kegeln, Schach,

Turnen, Volleyball,

Badminton und

allgemeine Sportgruppen.

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SV Germania

Mittweida

Angebot: Fußball,

Kegeln, Gymnastik,

allgemeine

Sportgruppe.

(03727 602760)

Kanusportverein

Mittweida

Angebot: Kanu,

Gewichtheben und

Fitness, allgemeine

Sportgruppe.

(03727 359)

HSG Mittweida

Angebot: Basketball,Gesundheitssport,

Judo,

Karate, Tennis,

Tischtennis,

Volleyball, allgemeineSportgruppe.

(03727 623826)

Tennis-Club

Grün-Weiß

Angebot: Tennis.

(034327 53223)

SG Ringethal

Angebot: Kegeln,

Fußball.

(0162 6360866)

SG Frankenau

Angebot: Fußball,

Gymnastik, Kegeln,

allgemeine

Sportgruppe.

(03727 9506349)

Reit- und Fahrverein

Frankenau

Angebot: Pferdesport.

(03727 601483)

Tanneberger

Tischtennis -

verein

Angebot: Tischtennis.

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Seite 32

Wolfram Lindner startete seine einzigartige

Karriere als Radsport-Trainer in Mittweida.

Foto: Archiv

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◗ Ausnahmetrainer Lindner begann in Mittweida von Mirko Weigelt

Ein Herz für den Radsport

„Ich denke gern an meinen radsportlichen Beginn

bei Einheit Mittweida zurück“, sagt der

erfolgreichste Radsporttrainer der Welt, Wolfram

Lindner. Der heute 68-Jährige in Berlin

lebende Ausnahmetrainer wurde in Lauenhain

geboren. Von 1957 bis 1959 arbeitete er als

Übungs- und Sektionsleiter Radsport bei Einheit.

„Doch hier hatte man nur den Fußball im Kopf.“

So wechselte er 1959 zu Motor Hainichen und

startete seine Karriere. 1970 wurde er als Verbandstrainer

für den Straßenrennsport nominiert.

Bis 1990 fungierte er als DDR-Nationaltrainer,

war ab 1991 Bundestrainer, 1993 bis

1996 Chef der Schweizer Radprofis, von 2000

bis 2003 betreute er den Rennstall Coast und

den Nachfolger Bianchi, wo auch Jan Ullrich

fuhr. „Seine“ Sportler gewannen 23 Medaillen,

darunter drei Olympiasiege und sechs WM-Titel.

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◗ Schon zu DDR-Zeiten ein beliebter Rundkurs von Mirko Weigelt

Packende Wettkämpfe

vor zauberhafter Kulisse

Die Kriebsteintalsperre kann in Sachen Motorboot -

rennen auf eine lange Tradition verweisen. Für

den 7. Oktober 1962 wurde der MC Rochlitz erstmals

mit der Ausrichtung einer Motorbootregatta

auf der Talsperre beauftragt. Die Rennstrecke

entwickelte sich schnell zu einer der beliebtesten

in der DDR. Am 22. Juni 1963 fand dort bereits

die zweite Internationale Motorbootregatta statt.

Zu den Veranstaltungen pilgerten bis zu 15.ooo

Zuschauer.

Die sehr gute Organisation der Rennen durch die

Sportfreunde um Regattaleiter Harry Claus vom

MC Rochlitz sowie die herrliche Rennstrecke

waren wohl ausschlaggebend dafür, dass die Europameisterschaft

in der Klasse LX 1000 im

Mai 1965 an die Talsperre vergeben wurde. Am

15. Mai 1966 wurde die Europameisterschaft in

der Klasse J hier ausgetragen. Bereits ein Jahr

später, am 8. Mai 1967, fand wieder die Eu-

Per Kran werden die Rennboote ins Wasser gelassen. Foto: Falk Bernhardt/Archiv

Pfeilschnelle Kraftpakete

In der Klasse OSY 400 sind Rennboote mit

Außenbordern zugelassen, deren Konstruktion

recht freigestellt ist. Zum Einsatz kommen in

der Regel „Proprider“ und „Dreipunkter“, die

Motoren mit 400 Kubik Hubraum haben. Die

Boote erreichen rund 115 Stundenkilometer.

In der Formel R 1000 werden Motoren mit

einem Hubraum von 1000 Kubik verwendet, die

im Bootskörper montiert sind. Geschwindigkeit:

etwa 150 Stundenkilometer.

Motorbootrennen haben Tradition auf der Kriebstein-Talsperre

Motorbootrennen, wie sie auf der Talsperre Kriebstein veranstaltet werden, haben eine lange Geschichte. 1902

fand in Berlin das erste Rennen Deutschlands statt. 1932 gründete der Berliner Rudolf König eine kleine Firma

und begann mit der Entwicklung und Produktion von Außenbordmotoren. Nach dem Krieg fand in der DDR

1951 das erste Motorbootrennen statt. Für den 7. Oktober 1962 wurde der MC Rochlitz erstmals mit der Ausrichtung

einer Motorbootregatta auf der Talsperre Kriebstein von den DDR-Sportoberen beauftragt.

ropameisterschaft der Klasse LX 1000 in Kriebstein

statt.

Höhepunkt in der Renngeschichte an der Talsperre

war der 20. September 1970, als die Weltmeisterschaft

in der Klasse R1 ausgetragen wurde.

In einem packenden Rennen erkämpfte sich der Eisenacher

Konrad von Freyberg die Weltmeistertrophäe.

Nach 18 Jahren, zum Talsperrenfest am

30./31. Juli 1988, präsentierte sich der MC

Rochlitz nochmals in Kriebstein mit einem Schaurennen.

Dann mussten 16 Jahre vergehen, bis

2004 wieder Rennboote an die Talsperre kamen.

Diesmal war es eine Gruppe des ADAC Sachsen,

Team Motorbootrennsport Dresden, die ihre

Bootstypen Katamaran und Dreikantfeile zur

Schau stellte. Seit 2006 werden wieder jährlich

Wertungsläufe in der deutschen Meisterschaft ausgetragen.

Nach 40-jähriger Unterbrechung fanden

2009 auch Europameisterschaften statt.

◗ Die Rennklassen am Start von Mirko Weigelt

In der Klasse DMYV T-550 fahren Einrumpfboote

mit serienmäßigen Außenbordern. Auch hier

werden nach Hubraum das Gewicht und die

Mindestmaße vorgegeben. Die 550-Kubikzentimeter-Motoren

leisten rund 35 PS. Die Boote

erreichen etwa 110 Stundenkilometer.

Die Boote der Formel 350 werden von 3-Zylinder-Rennmotoren

angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeiten

liegen bei rund 175 Stundenkilometern.

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INTERVIEW

Lob für gute

Betreuung

Seit 2007 werden

Ehrengäste der

Kriebsteiner

Motorbootrennen

von einem Mann

betreut, der

Kenner und Liebhaber

des Motorsportes

ist.

Jürgen Kitzing,

stellvertretender

Bürgermeister der

Großen Kreisstadt

und Besitzer des

Honda-Autohauses,

sorgt

dafür, dass ehe -

malige Rennfahrer

und deren Fami -

lien sich beim

Rennen in Kriebstein

gut betreut

fühlen.

Freie Presse:

Was hat Sie dazu

bewogen, die

Rennfahrer zu

betreuen?

Jürgen Kitzing:

Der Veranstalter

hat mich angesprochen,

da ich

Teamchef der

Mannschaft war,

die 1999 mit dem

Honda-Cart-Team

Deutscher Meister

wurde, und mich

im Motorsport

auskenne.

Freie Presse:

Die Ehemaligen

loben ihre Betreuung.

Was

sind Ihre Vorzüge?

Kitzing: Wir plau -

dern über Motorsport

allgemein,

vom Motorbootrennen

bis hin zur

Formel 1. Das

kommt an, die

Leute haben ja

noch Musik im

Blut. Gern

sprechen die

Ehemaligen auch

über ihre erfolgreicheWettkampfzeit

und

loben den Kriebsteinsee

als ideale

Rennstrecke.

Seite 33


Mittelsächsischer Kultursommer bietet vielfältigstes Festival

Der Tag der Sachsen in Mittweida fällt in die 16. Saison des Mittelsächsischen Kultursommers. Das Festival hält

in diesem Jahr bis Mitte September mehr als 40 Veranstaltungen bereit. Neben der regionalen Geschichte spielt

Musik dabei eine wichtige Rolle, und zwar Musik fast aller Genres. Doch auch für das vielfältigste Kulturfestival

ist der Tag der Sachsen in der Zschopaustadt ein Höhepunkt. Immerhin ist Mittweida die Kommune, mit der der

Verein „Mittelsächsischer Kultursommer“ am längsten zusammenarbeitet.

FAKTEN

Ein Festival

der Viefalt

Es sind vor allem

drei Marken -

zeichen, die jährlich

zwischen

200.000 und

300.000 Besu -

cher zu den etwa

40 Veranstaltungen

des Mittelsächsischen

Kultursommers

locken. Eines ist

die Vielfalt an

musikalischen

Genres, die das

Festival in die Altkreise

Döbeln,

Freiberg und Mittweida

bringt –

wohl kein anderes

Festival in

Deutschland bietet

diese Bandbreite.

Weiteres Markenzeichen

ist das

Bemühen der

Organisatoren, die

Geschichte der

Region lebendig

zu halten. Veranstaltungen

wie

das Marktfest in

Wechselburg, die

Ritterspiele auf

der Rochsburg

oder das Burgund

Altstadt

Leisnig wären

ohne die historischen

Stücke

nicht mehr denkbar.

Mehr als

90 Skripts kamen

in der Vergangenheit

vielfach

aus der Feder von

Norbert Hein, bis

Herbst 2008

künstlerischer

Leiter. Dieses Ziel

des Kultursommers,

den Men -

schen der Region

die Geschichte der

Region nahezu -

bringen, ist eng

mit dem dritten

Markenzeichen

verknüpft. Neben

namhaften

Berufskünstlern

sind es die Laien -

darsteller, die historische

Persön -

lichkeiten lebendig

werden lassen.

Und es sind die

Vereine, die die

vielfältigen Programme

mit gestalten.

Jährlich

mehr als 3500

Mitwirkende aus

etwa 180 Vereinen

sind dabei.

Seite 34

Mittweida als »Kinderstube« des Miskus von Galina Pönitz Sie wirken im

Schauspiel macht mit Geschichte

der Sachsentag-Stadt bekannt

Laiendarsteller proben für ein Historienstück auf der Rochsburg. Foto: Mario Hösel/Archiv

„Mit keiner anderen Stadtverwaltung arbeitet der

Mittelsächsische Kultursommer so lange zusam -

men wie mit Mittweida“, sagt Regina Herberger,

die Geschäftsführerin des Vereines „Mittelsäch -

sischer Kultursommer“ (Miskus). Das hat einen

guten Grund: In der Stadt an der Zschopau

befindet sich die „Kinderstube“ des Kulturfestivals,

das in seiner Vielfalt und Art in Deutschland einzigartig

ist.

Hier wurde der gleichnamige Verein am 6. Dezem -

ber 1993 gegründet. Hier hatte er seinen Sitz,

bis das Organisatorenteam im Jahr 1999 nach

Rochlitz umzog. Und in Mittweida war es auch, wo

am 30. Juni 1994 die erste Saison des Mittelsächsischen

Kultursommers eröffnet wurde.

Aus diesen ersten Kontakten ist eine dauerhafte

enge Kooperation geworden. Seit 1994 beteiligt

sich der Kultursommer jährlich am Mittweidaer

Altstadtfest. Bis heute wird das Festival jedes Jahr

in den Mittweidaer Schwanenteichanlagen eröffnet.

Zweimal fand das Abschlusskonzert in der

Mittweidaer Kirche statt. So leuchtet es ein, dass

der Tag der Sachsen in Mittweida auch ein Höhe-

handgemachte erzgebirgsoriginale

Um Freude zu bereiten, gibt es viele

Möglichkeiten. Eine besonders kunstvolle

bietet unsere knuffi ge Kollektion

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punkt in der Spielzeit des Kultursommers ist.

Dessen Trägerverein gestaltet zum Beispiel den gesamten

historischen Teil des Festes in der Frongasse

um das Sattlersche Haus, das im Volksmund

auch Kaserne genannt wird. Außerdem werden die

Sachsentag-Besucher den historischen Markt

erleben, den der Miskus beisteuert. Dazu kommen

Schauvorführungen traditioneller Gewerke. Und

das Sattlersche Haus, das wohl älteste noch

erhaltene Haus von Mittweida, bietet die Kulisse

für ein historisches Theaterstück. „Erstmals in der

mir bekannten Geschichte des Tages der Sachsen

werden die Besucher mit der Geschichte der Stadt

in einem Schauspiel bekannt gemacht“, sagt Herberger.

In fünf Spielszenen wird „Das Rad der Geschichte“

gedreht. Und der Miskus wird auch

Rockmusik nach Mittweida bringen – mittelalterliche

Rockmusik, dargeboten vom Ensemble

Fabula Aetatis.

Für den Verein „Mittelsächsischer Kultursommer“

ist es übrigens der dritte Tag der Sachsen. Das

Festival war auch 1995 im Rochlitzer Raum und

2002 in Döbeln dabei.

Hintergrund

Regina Herberger, Miskus-Geschäftsführerin, Norbert

Hein, bis 2008 künstlerischer Leiter, und sein Nachfolger

Thomas Meyer – das sind die Personen, die

stets im Mittelpunkt stehen, sei es als Mitwirkende

oder als Organisatoren. Doch zum Team gehören

auch all die, die hinter den Kulissen wirken. Stellvertretend

für sie alle seien drei vorgestellt:

Erika Rudelt ist die Leiterin der Abteilung Gestaltung.

Sie sorgt dafür,

dass Kostüme für historische

Theaterstücke

bereitgestellt oder angefertigt

werden. Und sie

ist verantwortlich für die

Anfertigung und das Bereitstellen

von Requisiten

und Dekorationen für

Bühnen, Darsteller und

Märkte.

Wilfried Sturm ist der Marktmeister im Miskus-Team.

Er muss Händler, Markttreibende

und Handwer -

ker für die historischen

Märkte finden und die entsprechenden

Verträge mit

ihnen aushandeln. Er si -

chert die stilgerechte kuli -

na rische Versorgung, muss

aber auch Plätze vermes -

sen, Lagepläne erstellen,

Standplätze verteilen, Ablaufpläne

erstellen.

Helga Müller ist Projektleiterin und verantwort lich

für organisato rische Fra -

gen. Sie hat Künstler, Vereine

und andere Mitwir -

kende für die Programme

zu finden, und sie handelt

auch die Verträge mit den

Stadtverwaltungen aus.

Nicht zuletzt ist es ihre

Aufgabe, an Ablauf-, Trans -

port- und Belegungsplä -

nen zu feilen.

Idyllische Kulisse

für Kulturgenuss

von Babette Philipp

Der geistige Grundstein für die Seebühne Kriebstein

wurde bereits 2005 gelegt. In diesem

Jahr fand an der Talsperre eine erste Aufführung

des Mittelsächsischen Theaters statt.

Im Jahr darauf lief eine kleine Serie der

Shakespeare-Komödie „Viel Lärm um Nichts“

sehr erfolgreich in der alten Ausflugsgaststätte

hinter den Seeterrassen. Grund genug, den

Traum von der Seebühne wahr werden zu

lassen.

Bereits Mitte Januar 2007 begannen die Fundamentarbeiten

für die 250 Quadratmeter

große Grundplatte. Im Sommer wurde dann

eine Bühne für 200 Zuschauer mit auf dieser

Bühnenplatte errichtet. In diesem ersten Seebühnen-Jahr

erlebten rund 3000 Gäste dort die

insgesamt 13 Aufführungen der „Schatzinsel“.

Im nächsten Bauabschnitt entstand ein Sitzblock

mit bequemen Holzbänken an der Ufer -

böschung. 2008 waren es dann bereits knapp

8000 Zuschauer, die sich von Andrew Lloyd

Webbers Musical „Evita“ und dem Familienstück

„Gulliver“ mitreißen ließen. In diesem Jahr begeisterte

das „Odysseus“-Musical als „Neuzu -

gang“ neben „Gulliver“ und Reinhard Lakomys

„Geschichtenlieder im Traumzauberwald“ die

Besucher. Ab dem 21. August sind noch einmal

sieben Vorstellungen von „Evita“ zu sehen.

Für die Zeit nach der Saison hat man sich

zudem allerhand Bauliches vorgenommen. So

soll nach Angaben von Uwe Fritzsching, Geschäftsführer

des Zweckverbandes Kriebstein -

talsperre, der Bereich der alten Freilichtbühne

erneuert wer den. Zudem werde der Neubau des

Parkplatzes in Lauenhain in Angriff genommen.

Wenn alles glatt läuft, stehen etwa im Mai des

kommenden Jahres in Lauenhain rund 150

neue Parkplätze zur Verfügung. Vor Beginn der

Saison war unter anderem bereits eine neue

Ufermauer errichtet worden.

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Die Seebühne – der Besuchermagnet an der Kriebsteintalsperre

Die Seebühne Kriebstein ist innerhalb kürzester Zeit zu dem Besuchermagneten schlechthin geworden. 2007

erlebte sie einen fulminanten Start. Das erste Stück – „Die Schatzinsel“ (Foto) – wurde zu Lande wie zu Wasser

gespielt. Dabei bezogen die Darsteller die Zuschauer von Anfang an ins Geschehen ein, ob beim Trinkgelage an

Land oder als es mit Booten über den Kriebsteinsee zur Bühne ging. 2008 kamen die Aufführungen „Gulliver“

und „Evita“ hinzu, dieses Jahr wurde „Odysseus“ als neues Stück gespielt.

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MITTI-TIPP

»Evita« entführt

nach Argentinien

Die Saison der

Seebühne neigt

sich dem Ende zu.

Aber Sie haben

noch nicht alles

verpasst! Ab

21. August wird

Andrew Lloyd

Webbers Musical

„Evita“ gespielt.

Es entführt Sie in

die Geschichte

Argentiniens und

lässt Sie mit der

Titelheldin Evita

mithoffen und

mitbangen. Und

wer kennt ihn

nicht, diesen ergreifenden

Titel

„Don’t cry for me

Argentina“?

Erzählt wird die

Geschichte von

Eva Perón, der

Gattin des ehe -

maligen argentinischen

Präsiden -

ten Juan Domingo

Perón. In ärmli -

chen Verhältnissen

aufgewachsen,

versuchte sie

schon mit

15 Jahren ihr

Glück in Buenos

Aires. Dort lernte

sie Perón kennen,

wurde seine Frau

und war als diese

politisch sehr aktiv.

Bereits mit

33 Jahren starb

sie an Krebs.

Das Musical wird

am 21., 22., 23.,

25., 26., 28. und

30. August,

jeweils 19 Uhr

aufgeführt.

Seite 35


Naturschönheit zu jeder Zeit auf Schusters Rappen zu genießen

Das Zschopautal lädt zu jeder Jahreszeit zum Wandern ein. Mittweida ist dabei Ausgangspunkt für interessante

Touren. Entlang der Zschopau entdeckt man nicht nur Schönheiten der Natur, sondern auch stille Zeitzeugen. In

einem Prospekt hat die Mittweida-Information einige Strecken zusammengestellt, darüber hinaus erhält man

detaillierte Beschreibungen der Touren und Wanderkarten. Begehrt bei „Vielwanderern“: Wer seinen Wanderpass

an 18 verschiedenen Stellen im Zschopautal abstempeln lässt, erhält das Wanderabzeichen.

INTERVIEW

Der »Herr der

Wanderwege«

Uwe Starke

aus Mittweida

kümmert sich als

Ortswegewart

darum, dass man

sich als Wanderer

sicher und orien -

tiert bewegen

kann. Katrin

Reimann sprach

mit ihm über

seine ehrenamt -

liche Aufgabe und

die schönsten

Strecken.

Freie Presse:

Sie betreuen im

Zschopautal

etwa 60 Kilometer

markierte

Wanderwege.

Was ist da zu

tun?

Uwe Starke: Die

Strecken sind zu

kontrollieren und

ausreichend zu

beschildern, damit

sich auch Ortsfremdezurechtfinden.

Der

Vandalismus hört

leider auch auf

den Wander-

strecken nicht auf,

sodass viele Repa -

raturen notwen -

dig sind. Die mut -

willige Zerstörung

von Geländern

und Schildern

macht uns die

größten Sorgen.

Freie Presse:

Als Ortwegewart

sind Sie fast täg -

lich im Zscho -

pautal unter -

wegs. Welche

Strecken empfehlen

Sie?

Starke: Alle, aber

gerade Ringethal

bietet tolle Mög -

lichkeiten. Der Ort

ist Ausgangspunkt

für viele Rundwanderwege,

was

die Leute gern

nutzen. Neun sol -

cher Wege sind in

der Region ange -

legt.

Seite 36

◗ MDR entdeckt das Zschopautal Von Katrin Reimann

Am Ufer entlang bis zur

Talsperre Kriebstein

MDR-Moderatoren Heike Opitz und Robby Mörre im Zschopautal unterwegs. Foto: Falk Bernhardt

Für Wanderer ist das Zschopautal ein kleines Paradies,

in dessen Mitte die Große Kreisstadt

Mittweida Ausgangspunkt für viele Erkundungstouren

ist. Während Rundwanderwege in den

Mittweidaer Ortsteilen meist innerhalb von

90 Minuten zu bewältigen sind, bietet der

Zschopautal-Wanderweg gleich zwei Tagestouren

von 20 Kilometer Länge. Von Mittweida

läuft man entweder flussabwärts nach Kriebstein

oder flussaufwärts nach Sachsenburg.

Im Frühling dieses Jahres haben auch die MDR-

Moderatoren Heike Opitz und Robby Mörre das

Zschopautal für die Sendung „Rucksack“ entdeckt.

Für den 30-minütigen Film drehte das

Fernseh-Team vier Tage und machte aus den

zwei Routen kurzerhand eine große, interessante

Tagestour. Im Frankenberger Ortsteil

Sachsenburg, am Fuße des gleichnamigen

Schlosses, begannen die Moderatoren ihren Fuß-

Gehen Sie

auf

Entdeckungsreise

Bei uns können Sie erleben:

• Fahrgastschifffahrt • Fährbetrieb

• Camping • Übernachtung

• Kletterwald • Seebühne

• Kunstpfad rund um die Talsperre

marsch, überquerten den Fluss auf der Hängebrücke

und in Krumbach mit der Fähre Anna.

Danach wandelten Opitz und Mörre zunächst auf

mittelalterlichen Bergbaupfaden und wagten

einen Abstecher unter Tage. Im Besucherbergwerk

„Alte Hoffnung Erbstolln“ in Schönborn

ging es zunächst mit dem Kahn ins Innere des

Stollens und mittels Leitern wieder hinauf. Nach

einem kurzen Stück mit der Erzbahn Dreiwerden

kamen die Moderatoren auf ihrem Weg durch

Mittweida und legten schließlich eine kleine,

aber hoch interessante Pause am Wasserkraftwerk

Liebenhain ein. Auch in Ringethal gab es

etwas zu bestaunen: in der Kirche befindet sich

die kleinste Silbermannorgel der Welt. Von dort

aus ging es auf den ufernahen Pfaden bis zur

Talsperre Kriebstein.

Der Gebietswanderweg ist mit weiß-rot-weißen

quadratischen Wegezeichen markiert.

Auf »Weltreise«

im Baumpark

Eine kleine Attraktion ist die Ortsmitte von

Ringethal, einem Mittweidaer Ortsteil mitten im

Zschopautal. Baumpark heißt das Projekt, das

Ortswegewart Uwe Starke und Hobby-Dendrologe

Bernd Jentsch seit knapp zwei Jahren

dort umsetzen, und schon jetzt locken sie damit

zahlreiche Touristen an.

Die natürliche Vielfalt an Baumarten, mehr als

60 sind es, brachte die Männer auf die Idee des

Projektes. Nach viel Eigeninitiative sind mittlerweile

Schilder an den Bäumen angebracht, die

nicht nur die genaue Bezeichnung des Gehölzes

verraten, sondern auch dessen Herkunft.

Geht man den Naturlehrpfad entlang, begibt

man sich sogar auf eine kleine Weltreise. Von

Europa und damit den heimischen Baumarten

ausgehend, gelangen die Weltenbummler nach

Nordamerika, das unter anderem durch einen

Riesenmammutbaum vertreten ist. Und sogar

bis nach Asien kommen die Naturkundler: Eine

japanische Zypresse nahe der Kirche ist einer der

Höhepunkte auf der kleinen Entdeckungstour im

Zschopautal. Ergänzt wird die etwa einstündige

Wanderung durch allerhand Sehenswertes wie

das neu entstandene Wasserkraftwerk, die

Kirche mit der Silbermannorgel und mittelalterliche

Spuren wie Brückenreste und den

Inselteich. Ein Informationsheft gibt seit kurzer

Zeit Aufschluss über die Stationen im Ortskern

Ringethals.

Ortswegewart Uwe Starke, Ortschaftsratschef

Ulrich Sachse und Bernd Jentsch (v. l.)

pflanzen im Baumpark eine Weißtanne.

Foto: Falk Bernhardt/Archiv

ZWECKVERBAND KRIEBSTEIN

TALSPERRE

An der Talsperre 1

09648 Kriebstein

Telefon: 03 43 27 / 9 31 53

Telefax: 03 43 27 / 6 83 38

E-Mail: ZV-Kriebstein@t-online.de

Internet: www.Kriebsteintalsperre.de

Das Zschopautal bietet nicht nur Wanderern

tolle Möglichkeiten, sondern auch das Radeln

ist eine Möglichkeit, die Natur zu erkunden.

Vor den Toren Mittweidas, im Rossauer Wald,

ist unter anderem dazu Gelegenheit. Verschiedene

Vereine und Einrichtungen bieten regelmäßig

geführte Fahrradtouren an.

In Mittweida organisieren die Chefs des Radmarktes

regelmäßig Ausfahrten und das mittlerweile

seit 17 Jahren. Erstmals startete man

1992 eine Tour, mehr als 80 Teilnehmer

nahmen die Einladung an – auch in den Folgejahren

war die Beteiligung hoch.

Die Touren haben sich etabliert, immer im

Frühjahr und im Herbst starten die Radfahrer

dann durch. Die Strecken wählen die Radexperten

Detlef Klunke und Thomas Naumann

meist spontan aus. Das Fahrerfeld wird dabei

von einem Fahrzeug begleitet, unterwegs

werden die Teilnehmer wie im Profisport mit

Getränken und Snacks versorgt.

Allerdings steigen die Hobbyradler im Gegensatz

zu Profisportlern für das Genießen der

Verpflegung vom Rad, machen es sich in der

Pause gemütlich und entdecken die Heimat aus

ganz anderen Blickwinkeln.

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Freizeitsport von Wasserski bis Radeln

Der Rossauer Wald in der Nähe von Mittweida ist ein gern genutzter Treff für alle, die ihre Freizeit gern sportlich

und an der frischen Luft verbringen. Die Wasserskianlage bietet im Sommer nicht nur die Möglichkeit, das

Skifahren auf dem Wasser zu üben, sondern lädt mit Volleyballplatz und Grillmöglichkeit auch die ganze Familie

zum Verweilen ein. Der Wald ist beliebtes Ziel für Radfahrer, Jogger, Walker und Inlineskater. Die asphaltierten

Wege bilden eine gut fünf Kilometer lange Schleife, auch zwei kleinere Runden gibt es.

◗ Der Rossauer Wald und andere grüne Oasen vor den Toren Mittweidas Von Katrin Reimann

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Der Rossauer Wald ist sowohl für Radler als

auch für Skater, Jogger und Walker eine gute

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Montag-Mittwoch: 8.00-17.00 Uhr

Donnerstag: 7.00-18.00 Uhr

Freitag: 7.00-18.00 Uhr

Samstag: 7.00-11.00 Uhr

Das gelingt regelmäßig auch den Teilnehmern

an den Radtouren des SV Turbine Frankenberg.

Beim Abendradeln beispielsweise fallen plötz -

lich Dinge im schwachen Lichtschein der unter -

gehenden Sonne auf, die man zuvor sehr wahrscheinlich

nicht beachtet hatte.

Ebenso wie in der unmittelbaren Umgebung

von Mittweida lässt es sich auch in Frankenberg

und der Umgebung dieser Stadt gemütlich an

der Zschopau entlang radeln. Und auch von

Frankenberg nach Mittweida und umgekehrt

kann man mit dem Drahtesel auf Tour gehen,

jedoch nicht ganz ohne Hindernisse. Durchgehende

Radwege sind nicht vorhanden, und so

müssen die Drahtesel meist auf der Straße mit

den Autos „konkurrieren“.

Dennoch gibt es Routen über weniger befahre -

ne Straßen und in den Waldgebieten. Von Fran -

kenberg in den Ortsteil Sachsenburg lässt es

sich prima auf dem Dammweg entlang radeln.

Überquert man die Hängebrücke kommt man

über Biensdorf, Krumbach und Zschöppichen

nach einigen Anstiegen schließlich nach Mittweida.

Wer sich sogar bis Kriebstein mit dem

Zweirad traut, sollte vorher das Bergfahren

trainieren.

TIPPS

Was Sportler

beachten sollten

Im Rossauer Wald

treffen die unter -

schiedlichsten

Leute aufeinander:

Radfahrer schlän -

geln sich zwischen

Spaziergängergruppen

hindurch,

während Inlineskater

ebenfalls

die Strecke nut -

zen. Damit bei

hohem „Verkehrsaufkommen“

auf

der beliebten Radrennstrecke

keine

Unfälle passieren,

gibt es einige Regeln,

die beachtet

werden sollten:

◗ Radfahrer

bewegen sich im

Rossauer Wald im

Uhrzeigersinn.

Skater und Jogger

entgegengesetzt.

Vorteile: Zum

einen besteht

rechtzeitig Sichtkontakt,

zum

anderen ist ein

problemloses Aneinandervorbeikommengewährleistet.

◗ Die Mitglieder

des RSV Hainichen

nutzen dienstags-,

mittwochs- und

freitagsnachmittags

den Rossauer

Wald zum Trai–

ning, an einigen

Wochenenden

finden auch

Rennen statt. Zu

diesen Zeiten sollte

man besonders

aufmerksam sein,

denn die Sportler

fahren mit hohem

Tempo.

◗ Wie überall ist

Schutzkleidung

wichtig: beim

Skaten und Radeln

ein Helm.

◗ Generell sollte

man Augen und

Ohren offen hal -

ten, um ein ander

rechtzeitig zu

sehen.

◗ Am Rossauer

Wald bestehen

Parkmöglich -

keiten, auf der

Strecke dürfen

aber keine Autos

fahren.

Seite 37


Abenteuer und Spaß für Jung und Alt

Für Abenteuer, Spaß und Vergnügen ist in der Umgebung von Mittweida bestens gesorgt. So können sich

Wagemutige im Kletterwald an der Kriebsteintalsperre auf verschiedenen Parcours ausprobieren. Eine Kostprobe

davon gibt es zum Tag der Sachsen in den Schwanenteichanlagen in Mittweida: Dort kann man an Seilen von

Baum zu Baum klettern und so den Teich auch in luftiger Höhe überqueren. Diese Anlage zieht nach dem Fest

als neuer Parcours an die Talsperre. Im dortigen „Kriebelland“ ist zudem ein Baumhaus-Camp im Entstehen.

SERVICE

Kletterwald

Öffnungszeiten:

9.30 Uhr bis

19.30 Uhr

Preise:

(für 150 Minuten)

Erwachsene zah -

len 15 Euro;

Jugendliche, Stu -

denten, Azubis

12 Euro;

Kinder bis 12

Jahre 9 Euro.

Zudem gibt es

spezielle Familienkarten.

So zahlen

zwei Erwachsene

mit einem Kind

oder Jugendlichen

32 Euro.

Auch für Schulklassen

und Gruppen

ab 15 Personen

gelten

andere Preise.

Kontakt:

0172 5855573

www.kletterwaldkriebstein.de

Kriebelland

Genutzt werden

können Badezuber,

Grillplatz

und Kanuverleih.

Eintrittsgeld wird

nicht erhoben. Die

Preise richten sich

nach der Personenzahl,

den

einzelnen Komponenten,

die

individuell zusammengestellt

werden können,

und ihrer Nutzungsdauer.

Kontakt:

0172 7946601

www.kriebelland.de

Sonnenlandpark

Öffnungszeiten:

bis 25. Oktober

von 10 Uhr bis

18 Uhr, in den

Sommermonaten

kann der Park

bis 19.30 Uhr

genutzt werden.

Preise:

Kinder ab 4 Jahren

zahlen 8 Euro,

die Feierabendkarte

ab 17 Uhr

kostet 5 Euro, die

Familienkarte

29,50 Euro.

Gruppen werden

gebeten, sich

unter Telefon

03727 94730

anzumelden.

Kontakt:

www.sonnenlandpark.de

Seite 38

Museum ALTE PFARRHÄUSER Mittweida

Was erwartet Sie heute im Museum?

❖ Handwerksgeschichte ❖ Bürgerhäuser des 16. bis 18. Jh.

❖ Stadtgeschichte 1209 bis 1700 ❖ Industriegeschichte

❖ Biedermeierzimmer ❖ gotische Bildwerke ❖ Pfarrküche

❖ Stadtansichten – Ansichten der Stadt

❖ historischer Kaufmannsladen ❖ wechselnde Sonderausstellungen

❖ Im Anbau (ehem. Auszüglerhaus von 1732) können Kaffee

und Kuchen eingenommen werden. Gleichwohl besteht nach

vorheriger Anmeldung die Anmietung für private Zwecke.

SCHILLING-HAUS

Unweit vom Museum befindet sich in einem Gebäude der Nachlass

des Bildhauers Prof. Johann Schilling (1828 - 1910), von Mittweida

stammend. In zwei Geschossen wird das Leben und Werk des berühmten

Vertreters der sächsischen Bildhauerschule nach modernen

Gesichtspunkten präsentiert. Dazu gehören Gipsmodelle, Archivalien

und Teile seines Arbeitszimmers.

Beide Museen haben täglich – außer montags – geöffnet.

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Mit einem zünftigen Bad im Zuber ist das Kriebelland an der Talsperre Kriebstein eröffnet

worden. Foto: Falk Bernhardt/Archiv

◗ Hölzernes Naturabenteuer an der Talsperre von Babette Philipp

Auf den Spuren kriebeliger

Gesellen im Baumhaus-Camp

Rund um den Kriebstein-Kriebel und seine

märchenhaften Begleiter wird sich die Welt des

„Krie bel landes“ am Kriebsteinsee ranken. „Wir

wollen an der Talsperre keinen Rummel ein -

richten und auch keinen Freizeitpark. Im Gegenteil:

Das Baumhaus-Camp wird ganz eng an die

Natur angelehnt sein, sie für die Besucher erlebund

erfühlbar machen“, betont Steffen Mäding,

der seine Idee Stück für Stück umsetzt.

So soll der alte Bademeisterturm am See nicht

weggerissen, sondern zum hölzernen Wachturm

umfunktioniert werden und das Eingangsportal

des Baumhaus-Camps bilden. „Dort wird jedes

Haus anders aussehen. Natürlich gibt es die Burg

Kriebstein, aber auch ein Fassbaumhaus, ein

Wurzelbaumhaus und vieles mehr“, sagt Mäding.

Bei all dem ist der Besucher dann kleinen

kriebeligen Gesellen auf der Spur – die erlebbare

Umsetzung einer Geschichte des Künstlers Andreas

Krause. Der Geringswalder hatte 2004 bei

der Aktion „Kunst am Wasser“ die Figur des

Kriebstein-Kriebels an der Talsperre geschaffen.

Schon damals suchte er nach einer Sage oder Geschichte

zu Kriebstein, wurde aber nicht fündig.

Also schrieb er selbst eine, die nun im Kriebelland

Wirklichkeit wird.

Familienspaß pur im »Sonnenlandpark«

Der „Sonnenlandpark“ an der Autobahnabfahrt Chemnitz-Ost ist vor allem für Familien mit Kindern

ein beliebtes Ausflugsziel. Auf 26,5 Hektar werden den Besuchern in Lichtenau 30 Attrak tionen geboten.

Rutschen auf Reifen, Fliegen mit dem Boot und Hüpfen auf Riesenkissen gehören dazu.

Zudem gibt es Minidampfer und Flöße auf dem See. Foto: Andreas Seidel

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nicht nur einen einzigartigen Blick über Mittweida und die sächsische Landschaft, sondern kann ebenso das

Dahingleiten im Wind genießen. Dabei werden die Mitfahrer von vornherein in das Abenteuer einbezogen, das

mit dem Füllen des Ballons beginnt. Mit einem erfahrenen Piloten geht es – übrigens auch zum Tag der Sachsen

– dann in luftige Höhen, bevor nach etwa drei Stunden Fahrt die Landung auf einem geeigneten Gelände erfolgt.

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1997 bis 2001

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im Chem -

nitzer Verein für

Luftfahrt. Von

1999 bis 2001

durchlief er eine

Ausbildung zum

Ballonpiloten.

2002 erfolgte

dann die Grün -

dung des Luftfahrtunternehmens

Ballonfahr -

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Moosheim. Zum

Team des 37-Jährigen

gehören

neben seiner Frau

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Sven Pfufar und

Olaf Groschupf.

Der Wirkungsbereich

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liegt im

Herzen Sachsens,

ziemlich genau in

der Mitte zwischen

Chemnitz,

Leipzig und Dres -

den. Orte wie

Frankenberg,

Mittweida, Hainichen,

Döbeln,

Waldheim, Nos -

sen, Siebenlehn,

Freiberg, Oede -

ran, Flöha, Burgstädt,

Penig,

Rochlitz, Lunzenau

und Geringswalde

werden oft

mit dem Ballon

überquert. Der

hauseigene Startplatz

befindet sich

dabei in Moosheim.

Weitere

Startplätze liegen

in der unmittelbaren

Umgebung.

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Seite 39


Altmittweida macht mit Ortsjubiläum Lust auf den Sachsentag

Die Gemeinde Altmittweida vor den Toren Mittweidas hat im Juni 800-jähriges Bestehen gefeiert. Höhepunkt

war ein großer Festumzug, in dem sich Vereine und Firmen präsentierten und die Geschichte des Ortes vorgestellt

wurde. Ein Hingucker im Umzug kam unter anderem von der Firma Lobe Wäsche: Sie hatte eine überdimensionale

Dreieckbadehose angefertigt. Mit Liebe zum Detail wurde die Feier gestaltet. Deshalb gab es viel

Lob für das Festkomitee und die Organisation des Spektakels, das schon Lust auf den Sachsentag machte.

FAKTEN

Zum Festumzug

anlässlich der

800-Jahr-Feier im

Juni wurde die

Geschichte der

heutigen GemeindeAltmittweida

für zwei

Stunden lebendig.

Von der Besied -

lung in den Jahren

1156 bis 1162

über den Bau der

Eisen bahnstrecke

Chemnitz-Riesa

im 19. Jahrhundert

bis hin

zur Gründung der

bestehenden

Handwerksbetriebe

in der

Gegenwart: Altmittweida

wurde

am Festwochenende

ein Ort zum

Anfassen.

Das typische

Waldhufendorf ist

im 12. Jahrhun -

dert planmäßig

gerodet worden,

und entlang der

Wasserläufe entstanden

neue

Siedlungen. Mittweida

fand seinen

Ursprung rund

um eine hölzerne

Kirche. Der Name

der heutigen

Großen Kreisstadt

ergibt sich, wenn

man sich die Entstehung

des Ortes

vor Augen führt.

Mittweida bedeu -

tet „mitten in der

Weide“, also

mitten im Wald,

wo das Dorf einst

entstand. Der

ländliche Teil des

Ortes, also das

heutige Altmittweida,

trennte

sich in der Zeit

vor 1350 vom

eher städtischen

Part Mittweida

ab. Seitdem setzte

sich die individuelleEntwicklung

beider Orte

fort. Doch wie in

der Großen Kreisstadt

haben sich in

Altmittweida viele

Unternehmen

angesiedelt. Ein

Gewerbegebiet

mit einer Fläche

von 17 Hektar gehört

ebenso zum

Ort wie Kindergarten,Grundschule

und großer

Sportplatz.

Seite 40

◗ Auch in Zeiten der Wirtschaftskrise erfolgreich von Katrin Reimann

Lasertechnik aus Altmittweida

Der Festumzug zur 800-Jahr-Feier. Foto: Falk Bernhardt

Altmittweida liegt vor den Toren der Stadt Mittweida,

mit der die Gemeinde seit 2002 eine Verwaltungsgemeinschaft

bildet. Verkehrstechnisch

ist der 2000-Einwohner-Ort gut zu erreichen;

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entfernt. Wirtschaftlich steht Altmittweida gut

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der Agro-Service GmbH und der Firma Lobe Wäsche

haben sich in der Gemeinde vor allem

kleinere Handwerksbetriebe angesiedelt, die sich

durch ihre Verbundenheit zum Ort auszeichnen.

So hatten die hiesigen Unternehmen auch einen

großen Anteil am Gelingen der 800-Jahr-Feier.

Bei vielen anderen Gelegenheiten unterstützen

die Betriebe die ortsansässigen Vereine und

setzen sich so für die Gemeinschaft ein.

Dass man in dem 800 Jahre alten Dorf durchaus

innovativ sein kann, belegen gleich mehrere

Beispiele. Die Firma Laservorm, die in diesem

Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feiert, entwickelt

auch in Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise

Neuheiten in der Lasertechnologie.

Die Tischlerei Koch hat sich als einziger

sächsischer Handwerksbetrieb auf die Verarbeitung

von Zirbenkieferholz spezialisiert.

Die gesundheitsfördernde Wirkung des Holzes

hat sich herumgesprochen. Wegen der Zir -

benmöbel hat die Altmittweidaer Tischlerei

schon Anfragen aus vielen europäischen Ländern

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Das große Volksfest im kommenden Jahr in

Oelsnitz steht unter dem Motto „Sachsen feiert

am Äquator“. Was zunächst etwas seltsam

anmutet, ist eine geschickte Verbindung der

Nächstes Jahr wird der Sachsentag am Äquator gefeiert

Der Tag der Sachsen 2010 findet in Oelsnitz/Erzgebirge statt. Die Stadt konnte sich gegen Mitbewerber Görlitz

durchsetzen und freut sich nun auf viele Gäste. Diesmal steht das Fest unter dem Motto „Sachsen feiert am Äquator“.

Dass die Fete heiß wird, ist klar, dass das Motto etwas mit dem Bergbau zu tun hat, eher nicht. 74 Vereine

werden das Fest, das vom 3. bis 5. September stattfindet, gestalten. Maskottchen ist Äquatorsteiger Karli, im

Foto präsentiert von Sachsentag-Organisationsleiter Tilo Nüßler (l.) und Bürgermeister Hans-Ludwig Richter.

◗ Was der Äquator mit dem Bergbau zu tun hat von Babette Philipp

Fete in Oelsnitz wird heiß

Das Bergbaumuseum ist immer einen Besuch wert. Foto: Bernd Franke/Archiv

Oelsnitzer Bergbautradition mit einem pfiffigen

Festspruch. „So haben wir die Steinkohle elegant

verpackt“, sagt der Oelsnitzer Bürgermeister

Hans-Ludwig Richter. Der Äquator, in der Oels-

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nitzer Badstraße als rote Linie gepflastert, symbolisiert

die südliche und nördliche Erdhälfte

vor 310 Millionen Jahren. Und moderne Methoden

zur Altersbestimmung der Erde belegen,

dass sich Steinkohlelagerstätten nur am Äquator

bilden konnten – wie jene im Lugau-Oelsnitzer

Revier.

An jenem Äquator in Oelsnitz wurde dann quasi

probehalber im Juni dieses Jahres auch gefeiert.

Akteure waren Vereine der Stadt und des Ortsteils

Neuwürschnitz. Auch einen Festumzug gab

es, angeführt von den Oelsnitzer Blasmusikanten

und vom Musikverein Neuwürschnitz und

natürlich unter Mitwirkung des Fördervereins

des Bergbaumuseums.

Übrigens: Oelsnitz im Landkreis Stollberg führt

zur Unterscheidung von der gleichnamigen

vogtländischen Stadt den Zusatz „im Erzgebirge“.

Es liegt am Fuße dieses Mittelge -

birges. Sein Untergrund gehört geologisch zur

Schichtenfolge des Erzgebirgischen Beckens mit

eingelagerten Steinkohlenflözen aus der Karbonzeit.

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FAKTEN

Das ist Oelsnitz

im Erzgebirge

Lage

Die Stadt liegt im

sächsischen Erzgebirgskreis.

Durch die Nähe zu

Chemnitz (Sitz

der Landesdirektion)

und

Zwickau ist eine

gute Verkehrsanbindung

gewährleistet.

Einwohner

Die Einwohnerzahl

liegt bei

knapp 12.300.

Stadtoberhaupt

Bürgermeister ist

Hans-Ludwig

Richter.

Stadtgliederung

Die Gemeinde

Neuwürschnitz

wurde 1999

eingegliedert.

Fläche

Die Fläche beträgt

26,34 Quadrat -

kilometer.

Verkehr

Zur A-72-Anschlussstelle

Har -

tenstein sind es

vier Kilometer, zu

Stollberg-Nord

und -Süd fünf

Kilometer. Die

A4-Anschlussstelle

Hohenstein-Ernstthal

ist 13 Kilometer

entfernt.

In der Stadt fährt

die Citybahn mit

den Haltepunkten

Oelsnitz, Mitteloelsnitz

und Neu -

oelsnitz. Busverbindungen

gibt es

nach Stollberg,

Zwickau, Chem -

nitz, Hohenstein-

Ernstthal und

Glauchau.

Seit 1998 ist die

„Grüne Linie“ in

Betrieb, eine Busverbindung

im

„Städte-Dreieck“

Stollberg – Oelsnitz

– Lugau.

Sie befördert die

Fahrgäste im

Stundentakt.

Seite 41


Reger Austausch mit vier Partnerstädten

Mittweida präsentiert sich als weltoffene Stadt, die gern Kontakte pflegt. Gleich vier Partnerschaften mit

Städten aus Deutschland, Tschechien und Bulgarien kann die Große Kreisstadt vorweisen. Ein reger Austausch

besteht mit den Städten Bornheim (im Foto die Musikfreunde Roisdorf/Bornheim) und Viersen sowie Ceska Lipa

und Gabrovo schon über viele Jahre hinweg. Auch zu weiteren europäischen Städten wird Kontakt gehalten.

Damit möchte Mittweida einen Beitrag zum Zusammenwachsen der Nationen in Europa leisten.

FAKTEN

Partnerstädte

im Überblick

Bornheim

... liegt in Nordrhein-Westfalen

zwischen Köln und

Bonn. Die 50.000

Einwohner zäh -

lende Kommune

umfasst ein Gebiet

von 82 Quadrat -

kilometern und

kann auf eine gute

Infrastruktur verweisen.

Derzeit

zählt die Stadt

etwa 2600 Wirtschaftsbetriebe.

Viersen

... ist Sitz des

Landkreises

Viersen am linken

Niederrhein in

Nordrhein-Westfalen.

Auf einer

Fläche von etwa

91 Quadratkilometern

leben rund

75.000 Men -

schen. Durch seine

günstige Lage an

der Westgrenze

Deutschlands und

die Nähe zum

Düsseldorfer

Flughafen versteht

sich Viersen als

Brücke zu Europa.

Ceska Lipa

... befindet sich in

Nordböhmen in

Tschechien. Die

Stadt hat sich in

den vergangenen

30 Jahren sehr

verändert, die

Lebensbedingungen

für die

rund 40.000 Einwohner

haben sich

durch Wohnungsbau,

Sportstätten -

sanierung und

andere Investitio -

nen seit dem Eintritt

Tschechiens in

die EU verbessert.

Gabrovo

... liegt im Herzen

Bulgariens. Die

Stadt mit ihren

etwa 70.000 Einwohnern

gilt als

Industrie- und

Kulturzentrum.

Hauptwirtschaftszweige

sind

Metallindustrie

und Maschinenbau.

Mit Theater,

Museen und zahl -

reichen Festivals

hat die Stadt viel

Kultur zu bieten.

Seite 42

◗ Regelmäßige Treffs sorgen für eine lebendige Freundschaft von Katrin Reimann

Wanderung ist Tradition

Ortswegewart Uwe Starke führt zum Wandertag Ausflügler der Region und der Partnerstadt

Bornheim durch das Zschopautal. Foto: Ralf Härtel/Archiv

Gemeinsamer Auftritt

zum Sachsentag

Unter dem Motto „Wir sind Europa“ haben

Kapellen der Partnerstädte Mittweidas am Festsamstag,

15 Uhr, auf der internationalen Meile

einen gemeinsamen Auftritt. Mit von der Partie

ist die Schützenkapelle Bornheim (Foto). Sie

wurde 1967 von einigen musikbegeisterten

Bornheimer Schützen gegründet. Mittlerweile

besteht sie als selbstständiger Verein, der bis

auf den Namen und die freundschaftliche Verbundenheit

keine Gemeinsamkeiten mehr mit

der Bornheimer Schützenbruderschaft hat. Zur

Zeit hat der Verein 35 aktive Mitglieder. Das

Repertoire reicht von traditioneller Blasmusik

über Bearbeitungen von klassischen Werken und

Originalkompositionen bis hin zur Rock- und

Popmusik. Foto: Schützenkapelle Bornheim

Menschen zusammenführen, gemeinsame Erlebnisse

schaffen und das gegenseitige Verständnis

fördern, das ist der Sinn von Städtepartnerschaften.

Während diese anderswo nur auf

Verwaltungsebene stattfinden, möchte Mittweida

auch den kulturellen Austausch ermöglichen.

Und das gelingt seit vielen Jahren

durch die Organisation verschiedener Veranstaltungen.

Einmal jährlich lädt die Stadt mit

etlichen Partnern zum Mittweidaer Wandertag

ein, eine Gelegenheit, auch etwas für die

deutsch-tschechische Verständigung zu tun.

„2008 waren 80 Leute aus Ceska Lipa dabei, und

auch Mittweidaer beteiligten sich an Ausflügen in

den Norden Tschechiens“, so Karin Güldner von

der Mittweida-Information. Zwischen den Vereinen

der Städte gibt es ebenfalls regen Kontakt.

Natürlich treffen sich auch die Verwaltungen der

Partnerstädte regelmäßig, um Erfahrungen auszutauschen.

In Bornheim beispielsweise hat sich

Oberbürgermeister Matthias Damm Anregungen

für ein Bürgerbüro geholt. Auch wenn Hilfe gebraucht

wird, setzen sich die Partner füreinander

ein. So half beispielsweise Viersen, als

in Mittweida unzählige Menschen vom Jahrhunderthochwasser

2002 betroffen waren, und

unterstützte mit 10.000 Euro aus dem eigenen

Haushalt. Aber auch Mittweida greift anderen

unter die Arme: Für die bulgarische Partnerstadt

Gabrovo wurden schon mehrfach Sachspenden

für Kinderheime gesammelt.

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