Leben & Wohnen in Freiberg

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Leben & Wohnen in Freiberg

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Telefon: 03731/2691-0 · Fax: 03731/2691-20

e-mail: info@lstw-freiberg.de

Homepage: www.lstw-freiberg.de

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H E R Z L I C H W I L L K O M M E N

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn gute Ideen an die Tür klopfen, sollte man

sich nicht über den Lärm beschweren. Eine lobenswerte

Idee für unsere Stadt ist es unbestritten,

alljährlich die Broschüre „Freiberg

aktuell“ herauszugeben – inzwischen ist es bereits

die achte in Folge.

Freiberg - eine

besondere Stadt

Die Broschüre, an deren Gelingen zahlreiche Institutionen, Unternehmen, Vereine und Einrichtungen beteiligt

waren, zeigt erneut die Vielfalt unserer Stadt, die Wert auf ihre Traditionen legt und dabei doch mit

der Entwicklung Schritt hält, weltweit auf sich aufmerksam macht – sei es durch den strahlenden Glanz

der einmaligen Mineralienschau „terra mineralia“ oder wirtschaftliche Erfolge.

Freiberg aktuell“ bietet einen, wenn auch nicht vollständigen, so doch interessanten Blick auf unsere Stadt

und zeigt die hiesige Wirtschaftskraft und Innovationsfähigkeit ebenso wie die touristischen Highlights,

die Heimatverbundenheit der hier lebenden Menschen und deren Traditionsbewusstsein und spiegelt

die besonderen Seiten einer besonderen Stadt wider: Freiberg, unsere Stadt im Herzen Sachsens.

Nun ist die achte Ausgabe zugleich die erste „Freiberg aktuell“, die in Mittelsachsen erscheint. Als lebendige

Universitätsstadt, als kulturelles Zentrum mit einem vielfältigen Freizeit- und Kulturangebot und als

Stätte geistigen Austauschs hat Freiberg hier sowie im gesamten Erzgebirge einen hohen Stellenwert.

Als größte Stadt im Raum zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz ist Freiberg angetreten, um gemeinsam

mit den anderen Städten und Gemeinden des neuen großen Landkreises, Mittelsachsen zum Schwerpunkt

Sachsens zu machen.

Vielleicht ist es ein Glücksumstand für zukünftige Entwicklungen, dass unsere Stadt ein Knoten im Netzwerk

des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen ist.

Man darf dem Glück aber nicht nur hinterherlaufen – man muss ihm entgegen gehen. Dazu kann auch

Freiberg aktuell“ beitragen.

Ich wünsche „Freiberg aktuell“ viele interessierte Leser.

Glück auf!

Bernd-Erwin Schramm

S e i t e 3

A 9

A 72

Leipzig

A 14

Zwickau

A 4

A 13

Freiberg

Dresden

Chemnitz

A 4

www.freiberg.de

www.freiberg-service.de

Inhaltsverzeichnis

F r e i b e r g e r l e b e n S . 4 – 1 6

W i s s e n s c h a f t / W i r t s c h a f t

2 9

S . 1 7 –

L e b e n s w e r t e S t a d t S . 3 0 – 3 7

V e r a n s t a l t u n g e n S . 3 8

K o n t a k t e / F r e i b e r g o n l i n e S . 4 0 – 4 1

S t a d t p l a n S . 4 2

Warum gerade diese Stadt?

■ P r o f . U n l a n d

Sächsischer Finanzminister

Wenn ich durch die Stadt gehe,

dann begegnen mir oft Menschen,

mit denen ich gerne ungezwungen

ins Gespräch komme. Außerdem ist

hier meine Familie zu Hause, und

die hilft mir, nach einem anstrengenden

Arbeitstag wieder auf den

Boden zurück zu kommen.

■ M o n j a H e i n z i g

Schülerin

Ich lebe gern hier, weil man sich, egal

wie alt man ist, sozial und kulturell engagieren

kann. Die Bildungschancen

sind sehr hoch. Mit dem Kinder- und

Jugendparlament kann man sich

selbst als Kind oder Jugendlicher

schon frühzeitig politisch betätigen.

Freiberg hat eine attraktive Uni.

■ G i s e l a W a r n c k e

Studentin

Freiberg ist für Studenten eine tolle

Adresse. Die TU hat einen sehr guten

Ruf, der sich mir während meines Chemiestudiums

immer wieder bestätigt

hat. Die Stadt ist sehr sympathisch,

man kann gut ausgehen und von hier

aus ist es außerdem nicht sehr weit bis

zu meiner Heimat bei Leipzig.

■ Hans-Christian Franke

Unternehmer

Die Fülle an kulturellen Angeboten

und die wirtschaftliche Vielfältigkeit

macht die Stadt attraktiv. Ich bin hier

geboren, Bodenständigkeit gehört

dazu und ich habe hier mit meiner Familie,

Freunden und Bekannten ein

persönliches Umfeld, welches ich

nicht mehr missen möchte. Kurz: Freiberg

hat was.


Freiberg kann auf eine über 800-jährige Geschichte

zurückblicken. Allerdings sind sich die Gelehrten

über die genaue Geburtsstunde der Stadt nicht

ganz einig. 1986 feierten die Freiberger den 800.

Geburtstag ihrer Stadt, im Jahr 2012 soll es der 850.

sein. Doch ganz gleich, der wievielte Geburtstag es

nun wirklich ist, gefeiert wird er alljährlich mit dem

Bergstadtfest Ende Juni, bei dem der Aufzug der

Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft

stets den Höhepunkt darstellt.

Freiberg ist Kreisstadt und Sitz des Landratsamtes

für den 2008 neu geschaffenen Landkreis Mittelsachsen.

41.000 Einwohner leben hier, wobei die weiblichen

Bewohner leicht in der Überzahl sind. Die Fläche

Freibergs einschließlich der dazugehörigen

Gemeinden Halsbach, Zug und Kleinwaltersdorf

umfasst 4.805 Hektar. Damit dehnt sich die Stadt

neun Kilometer in Nord-Süd- und fast neuneinhalb

Kilometer in Ost-West-Richtung aus. Der Obermarkt

als Zentrum des öffentlichen Lebens liegt 398 Meter

über dem Meeresspiegel, die Stadt selbst weist

einen Höhenunterschied von 80 Metern aus.

Täglich kommen Hunderte Touristen aus dem Inund

Ausland in die Stadt, besichtigen viele der 520

Denkmale in der Altstadt, von denen etwa 220 bereits

aus der Zeit vor 1600 stammen. Und auch

zahlreiche Sportler finden den Weg nach Freiberg,

denn viele Vereine agieren – so zum Beispiel im

Handball, Hockey und Casting (Sportangeln) in

höchsten deutschen Ligen.

Es gibt in der Stadt und ihren Stadtteilen 18 Beherbergungsstätten

mit 600 Betten. 2007 wurden

rund 85.000 Übernachtungen verzeichnet.

H E R Z L I C H W I L L K O M M E N

Freiberg

und seine spannende Vergangenheit

Mit einem freundlichen „Glück auf!“ grüßt man sich

von jeher in der sächsischen Silber- und Universitätsstadt

Freiberg. Schon die Bergleute, die unter „den

freien Bergen“ nach Silbererz schürften, wünschten

sich mit diesem Gruß eine reiche Ausbeute und

eine glückliche Wiederausfahrt aus den

zahllosen Gruben des Reviers. Einige

davon, wie die Besucherbergwerke

„Alte Elisabeth“ und „Reiche Zeche“,

kann man heute befahren

und sich dabei auf die

Spuren der Bergleute

begeben, die mit ihrer

harten Arbeit der

Stadt und deren

Bürgern Ruhm

und Reichtum

bescherten.

Die Geschichte

wird unter anderem

im

Stadt- und Bergbaumuseum lebendig, und überaus

zahlreiche Zeugnisse der aufregenden Geschichte Freibergs

sind noch heute im Stadtbild zu sehen. So ist

Stadtgründer Otto der Reiche auf dem Obermarkt-

Brunnen zu bewundern, und das Schwedendenkmal im

Albertpark kündet von Mut und Durchhaltevermögen

der Freiberger während einer siebenwöchigen Belagerung

der Stadt im 30-jährigen Krieg. Aufmerksamen

Beobachtern werden die vielen Tafeln an den Häusern

der Altstadt auffallen, die über berühmte Besucher

oder historisch wichtige Ereignisse berichten.

Vom Erker des mittelalterlichen Rathauses am

Obermarkt schaut ein bärtiger Männerkopf auf den

Markt, Sinnbild einer Geschichte, die einst weit über

Sachsens Grenzen hinweg für Aufregung sorgte: Kunz

von Kauffungen hatte nach Meinungsverschiedenheiten

mit dem sächsischen Kurfürsten Friedrich dem

Sanftmütigen im Jahr 1455 dessen minderjährige

Söhne entführt. Nach der Flucht des einen und der

Befreiung des anderen Jungen wurde Kunz von Kauffungen

festgesetzt, in Freiberg zum Tode verurteilt

und hier geköpft. Man sagt, sein Kopf am Rathaus -

erker schaue auf den Stein, auf dem damals das

Schafott stand, und der noch heute sichtbar im Obermarkt

eingelassen ist.

Bergakademist, alias Horst Weber,

ist seit einiger Zeit als historisch gekleideter Stadtführer

unterwegs. (Foto links)

Zeuge des Bergbaus: Abraham-Schacht.

(Foto unten links)

Blick von der Himmelfahrtsgasse auf die Altstadt

mit Donatsturm. (Foto unten)

S e i t e 4 S e i t e 5

Die Zukunft der Stadt baut auf

Wirtschaft und Wissenschaft

Wer heute in die Silberstadt kommt, der ist nicht nur an

den vielen Sehenswürdigkeiten interessiert. Resultierend

aus dem Bergbau, wurden in Freiberg zwei Elemente

des Periodensystems entdeckt: Germanium und

Iridium. Auch heute gibt es in der Silberstadt wichtige

Entdeckungen. So hat ein Freiberger Unternehmen ein

Verfahren entwickelt, um aus organischen Reststoffen

synthetischen Kraftstoff herzustellen. Viele Geschäftsreisende

machen hier Halt, um sich über neue Technologien

zur Gewinnung alternativer Kraftstoffe der

Firma Choren Industries oder zur Herstellung von Photovoltaikanlagen

bei der Solarworld AG zu informieren.

Letztere lieferte im vergangenen Jahr sogar Module

für den Vatikan, so dass Papst Benedict XVI. nun sauberen

Strom aus der Sonne nutzen kann. Seit Jahren

wird Freiberg das „Silicon Saxony“ genannt, die hier

ansässigen Unternehmen der Halbleiterindustrie haben

sich einen Namen in aller Welt gemacht. Auch eine

Stadt der Forschung ist Freiberg seit langem. Insbesondere

die TU Bergakademie Freiberg, die älteste

montanwissenschaftliche Hochschule der Welt, hat mit

Silbermühle mit Stadtplan und traditionellen Sprüchen in der

Shoppingmeile. (Foto unten)

Wasserturm, seit über 100 Jahren ein Wahrzeichen Freibergs.

(Foto oben rechts)

H E R Z L I C H W I L L K O M M E N

ihren Fakultäten der Energie- und Verfahrens- sowie der

Werkstoffwissenschaften daran einen großen Anteil.

Aber auch über viele andere Themen wird hier geforscht

– beispielsweise über Materialien zum Erhalt

historischer Bausubstanz oder nach neuen Einsatzmöglichkeiten

für Leder aller Art.

Keine Frage, dass schon die jüngsten Freiberger an die

Wissenschaft herangeführt werden. Die „terra mineralia“,

die weltgrößte Mineralienschau, lädt jüngere

ebenso wie ältere Besucher, im Schloss Freudenstein auf

eine mineralogische Entdeckungsreise ein.

Eine wichtige Rolle im Reigen der kulturellen Highlights

hat das Freiberger Stadttheater inne, das älteste

seiner Art in der Welt. Im Repertoire stehen bekannte

Opern und Operetten neben kompositorischen Uraufführungen,

Schauspielen im Studiotheater und Spannendem

für Kinder und Jugendliche. Und nicht zuletzt

ist in der Silberstadt auch Hebamme Marthe „zu Hause“,

die die Freiberger Schriftstellerin Sabine Ebert in

ihren – bisher drei veröffentlichten – „Hebamme“-

Romanen in ganz Deutschland bekannt gemacht hat.

Plastiken wie diese laden im Tierpark zum Verweilen ein

und sind immer ein schönes Fotomotiv.

(zweites Foto rechts)

Schloß Freudenstein (drittes Foto rechts)

Wasserspiel im Albert-Park inmitten der

Stadt. (Foto unten rechts)


90 Jahre Lehrbergwerke

Im Jahr 1919 übernahm die Bergakademie Freiberg

das Grubenfeld der für ihren Silberreichtum berühmten

Himmelfahrt Fundgrube mit den seit dem 14. beziehungsweise

16. Jahrhundert bekannten Gruben „Reiche

Zeche“ und „Alte Elisabeth“ als Lehrbergwerk. Hier erfolgt

heute die fachspezifische Ausbildung für Studenten.

Die „Alte Elisabeth“

In Sichtweite zur „Reichen Zeche“ befindet sich die „Alte

Elisabeth“, die für Übertage-Besichtigungen geöffnet ist.

Zwischen Mai und Oktober gibt es hier im 14-tägigen

Rhythmus eine kombinierte Über- und Untertageführung.

Sehenswert sind die Betstube und die Dampfmaschine aus

dem 19. Jahrhundert, die für Besuchergruppen auch zum

Laufen gebracht wird.

Familienprogramm

Nicht nur für Kinder, sondern für die ganze Familie hat

sich Markus Link, der Leiter der Freiberger Besucherbergwerke,

etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Aus seinem Hobby, dem Marionetten-Theater, hat er für

die Besucher ein neues Angebot erarbeitet und präsentiert

mit seinen nach Originalvorlagen angefertigten

sächsischen Puppen regelmäßig kleine Aufführungen.

Besonders Märchenfreunde werden bei den etwa eine

Stunde dauernden Stücken ihre Freude haben. Die Zuschauer

der Premieren zu Weihnachten 2008 waren jedenfalls

hellauf begeistert.

Einzigartige Modellsammlung

Rund 100 Modelle historischer Maschinen und Anlagen des

Berg- und Hüttenwesens können im Schaudepot der „Reichen

Zeche“ in Augenschein genommen werden. Sie gehören

zu einer der schönsten und bedeutendsten Sammlungen

der TU Bergakademie Freiberg und stellen

gegenwärtig den größten Bestand an Berg- und Hüttenmodellen

in ganz Deutschland dar. Schon vor der Gründung

der Bergakademie 1765 wurden Bergbaumodelle

hergestellt, um bestimmte neue Techniken im kleinen

Maßstab auszutesten und den Bergschülern komplizierte

Techniken näher zu bringen.

Wo Familien feiern

Außergewöhnliche Orte für kleine und größere Feiern

und Veranstaltungen sind in Freiberg über und unter

Tage zu finden. Im „Ziegenstall“, 150 Meter unter der

Erde, haben etwa 20 Personen Platz, im „Heilstollen“ sogar

80 Personen. Es können ein Bergmannsschmaus

und andere kulinarische Köstlichkeiten gebucht werden.

F R E I B E R G E R L E B E N F R E I B E R G E R L E B E N

Reiche Zeche – Bergbauhistorie zum Anfassen und Erleben.

Von hier kam einst

der Reichtum Sachsens

Hier in Freiberg bieten Besucherbergwerke interessante

Erlebnisse für die ganze Familie: Am Rande von Freiberg

betreibt der Förderverein „Himmelfahrt Fundgrube“

Europas größtes Besucherbergwerk, die „Reiche Zeche“.

Die hier seit Jahrhunderten aus der Tiefe geförderten

Erze sorgten einst für Sachsens Reichtum. Nach mehreren

Abbauperioden steht es heute nicht nur den Studenten

der TU Bergakademie Freiberg, der ältesten montanwissenschaftlichen

Universität der Welt, für ihren

praktischen Unterricht zur Verfügung. Auf einem Streckennetz

von 20 Kilometern Länge können außerdem Besucher

in 150 Metern Tiefe mehr als 600 Jahre Bergbaugeschichte

erleben. Dabei reicht das Angebot von der 2,5

Stunden dauernden Standardführung bis hin zur Spezi-

Das Stadt- und Bergbaumuseum

Das Stadt- und Bergbaumuseum entstand im Jahre 1861 als

Sammlungsstätte des städtischen Altertumsvereins. Gesammelt

wurden viele Zeugen der Vergangenheit, gegliedert

nach kirchlichen und bürgerlichen Werken. Neben Gegenständen

des Freiberger Bergbaus im Mittelalter zeigt das Museum

heute eine umfangreiche Schau zur Geschichte und

Technik des Bergbaus in Deutschland, Freiberger Sakralkunst

sowie umfangreiche Stücke spätgotischer Plastik, eine bedeutende

Sammlung historischer Blank- und Schusswaffen

und obersächsisches Kunsthandwerk. Die Fotothek des Museums

verfügt über mehr als 10.000 fotografische Glasnega-

alführung über fünf Stunden im freien Grubenfeld. Einzigartig

in ganz Europa sind die Führungen mit Sohlenwechseln,

bei denen ein Höhenunterschied von 60 Metern

überwunden wird. Auch für Kinder ab sechs Jahren

und Rollstuhlfahrer ist es seit kurzer Zeit möglich, die

„Reiche Zeche“ unter Tage zu erleben. Auf 350 Metern

Länge wurde eigens dafür im Füllortbereich ein neuer

Lehrpfad angelegt. Dieser erhielt einen festen und ebenen

Laufbelag, Sitzbänke und elektrische Beleuchtung,

und kann frei und ohne Begleitung begangen werden. In

Schaukästen werden die von den Bergleuten einst genutzten

Werkzeuge, Hilfsmittel und Schutzausrüstungen,

modernere Geräte sowie im Freiberger Revier geförderte

Erze gezeigt.

tivplatten aus der Zeit der Jahrhundertwende. Die Fotografen

Reymann (Vater und Sohn) haben Bauwerke und Straßenansichten

der Stadt sowie Alltagsleben und Arbeitsprozess der

Bergleute für die Nachwelt festgehalten. Zum Angebot des

Stadt- und Bergbaumuseums gehören neben Führungen

durch das Haus und einzelne Ausstellungsbereiche auch Veranstaltungen

für Kindergruppen, Konzerte an der Betstubenorgel

aus dem 17. Jahrhundert, Bastelaktionen sowie Sagenwanderungen

durch Freiberg. Neu ist der Audio-Guide, der es

dem Besucher ermöglicht, allein durch das Museum zu gehen

und dabei den Erläuterungen zu lauschen.

S e i t e 6

Umweltausstellung „WassErleben“ – Wasserwirtschaft im Montanwesen des Freiberger Reviers.

„WassErleben“ im ältesten

Kavernenkraftwerk der Welt Gleich

Zwischen Freiberg und Brand-Erbisdorf befindet sich der

Drei-Brüder-Schacht mit dem ältesten Kavernenkraftwerk

der Welt. Nach der Einstellung des Bergbaus im

Freiberger Revier entstand der Gedanke, das vorhandene

unterirdische Wasserpotential zur Erzeugung von

elektrischer Energie zu nutzen. So entstand in 272 Metern

Tiefe ein Kraftwerk mit einer mittleren Jahresleistung

von rund elf Millionen Kilowattstunden. Bis 1972 befand

es sich im regulären Betrieb und wird nun nach jahre-

Außerhalb der früheren Freiberger Stadtgrenze, im

ehemaligen Dorf Freibergsdorf auf dem heutigen Wasserberggebiet,

wird im über 400 Jahre alten Hammerwerk

die Geschichte der Schmiedekunst anschaulich er-

Das Schauschmieden im Hammerwerk ist immer wieder

eine Attraktion für Jung und Alt.

langem Dornröschenschlaf durch einen rührigen Verein

wieder zum Leben erweckt. Heute kann man neben den

Schachtgebäuden und dem Fördermaschinenraum vor

allem die original erhaltene und noch funktionsfähige

Schaltwarte besichtigen. Highlights sind der darin verwendete

italienische Marmor sowie die Armaturen von

1914. Geöffnet hat die Anlage dienstags bis freitags von

10 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung.

www.drei-brueder-schacht.de

Über 400 Jahre alt: der Freibergsdorfer Hammer

S e i t e 7

zählt. Der Freibergsdorfer Hammer hatte im Laufe der

Jahrhunderte viele Besitzer, doch das Prinzip des Hammerwerkes

blieb immer gleich. Wasserrad, Hammer,

Amboss und Schmiedefeuer bildeten die Grundausstattung.

Zum Antrieb der drei Schwanzhämmer des

Freibergsdorfer Hammers dient ein oberschlächtig angetriebenes

hölzernes Wasserrad mit einem Durchmesser

von 3,80 Metern und einer Breite von 1,10 Metern.

Ein zweites Wasserrad treibt über ein Gestänge die

zwei Kastengebläse im Obergeschoss des Hammergebäudes

an. Damit wird Luft für die Schmiedefeuer erzeugt.

Die achtkantige Hammerwelle ist aus einem Eichenholzstamm

gefertigt und hat ein Gewicht von etwa

sieben Tonnen. Im Freibergsdorfer Hammer wurde vorwiegend

Eisen bzw. Stahl, aber auch Kupfer verarbeitet.

Daraus fertigte man bergmännisches Gezähe und

Werkzeuge für die Bauern, Rittergüter und Handwerker

der Umgebung. 1974 wurde der Hammer stillgelegt

und später rekonstruiert. Seit 1991 wird er vom Freibergsdorfer

Hammerverein e.V. betreut.

60. Internationale

Freiberger Mineralienbörse

zwei Tage, am 20. und 21. Juni 2009, wird die Freiberger

Heubner-Sporthalle im Glanz funkelnder Steine

und seltener Erze erstrahlen. Der Freiberger Mineralienfreunde

e.V. lädt zu seiner 60. Internationalen Mineralienbörse

alle Sammler sowie interessierte Gäste aus nah

und fern ein, steinerne Kostbarkeiten der Natur zu bewundern,

zu tauschen und zu kaufen. Besonderer Höhepunkt

verspricht die Sonderschau „Freiberg, ein altes,

berühmtes Fundgebiet schöner Minerale“ zu werden.

Für die Kleinen gibt es die beliebten „Schenkerite“ und sogar

beim Goldwaschen können sich die Gäste versuchen.

Geöffnet ist die Börse am 20. Juni von 10 bis 16 Uhr und

am 21. Juni von 10 bis 15 Uhr.

Bergarchiv steht Besuchern offen

Seit Herbst vergangenen Jahres steht das Bergarchiv im

Schloss Freudenstein Nutzern wie Besuchern gleichermaßen

offen. Auf rund 4.000 Quadratmetern und in

fünf Etagen verwahrt das Archiv einen Teil des Aktenund

Rissbestandes des Sächsischen Staatsarchivs sowie

die schriftliche Überlieferung der Sächsischen Bergverwaltungen

und vieler Montan- und Bergbaubetriebe

auf dem Gebiet des heutigen Sachsens. Das älteste Dokument,

ein Schöppenstuhlspruch, stammt aus dem

Jahr 1477, das jüngste aus den 90-er Jahren des 20.

Jahrhunderts. Insgesamt lagern in den Magazinen des

Bergarchivs 4.500 Laufmeter Akten, 65.000 Karten und

Pläne, 26.000 Fotografien und in einer Spezialbibliothek

19.000 zum Teil wertvolle historische Bücher zum sächsischen

Bergbau. Damit ist das Bergarchiv Freiberg eines

der bedeutendsten Bergbauarchive Mitteleuropas.


16. Brauhausfest

Vom 7. bis 9. August öffnet das Freiberger Brauhaus

nicht nur für die Freunde des Premium Pils seine Tore

und bietet neben zahlreichen Gaumenfreuden ein ausgefallenes

Bühnenprogramm mit bekannten Stars aus

Funk und Fernsehen. Für Laufmuffel gibt es einen Shuttle-Service,

für Mutige einen Kran, um das Fest von

oben anzuschauen und für Nachtschwärmer das große

Höhenfeuerwerk. www.freiberger-brauhaus.de

Flower Power in Sachsen

F R E I B E R G E R L E B E N

Das Sunflowerfestival hat sich bei den Freunden von

Rock, Blues und World-Music, Jazz, HipHop und Folk

längst einen Namen gemacht. In diesem Jahr verwandelt

sich das Wiesengelände am Fuchsmühlenweg vom

24. bis zum 26. Juli in ein Meer von Bühnen und Zelten.

Es gibt Live-Musik und Kleinkunst, Theater und Workshops

sowie eine gigantische Feuershow. Exotische

Händler gestalten mit ihren Ständen eine ausgefallene

Basarlandschaft. www.sunflowerfestival.de

Impressionen vom historischen Markt zum Bergstadtfest.

Auf zum 24. Bergstadtfest

Was wäre Freiberg ohne seine Feste. Besonders das Bergstadtfest

ist mittlerweile fest in Freibergs Tradition verankert.

Seit der 800-Jahr-Feier der Stadt im Jahr 1986 herrscht

an jedem letzten Juni-Wochenende ein bunter Trubel in der

Innenstadt. In diesem Sinne bietet das 24. Bergstadtfest

vom 25. bis 28. Juni 2009 einen großen Spannungsbogen

– von Live-Musik aller Epochen bis zum Wein-, Käse- und

Bierdorf. Etwa 20 Berg- und Hüttenknappschaften mit über

600 Teilnehmern gestalten die große Bergparade. Nach

dem Berggottesdienst im Dom St. Marien erfolgt die „Berg-

Gemütlichkeit

zur Weihnachtszeit

In der Weihnachtszeit hüllt sich der Obermarkt in Stollen-

und Glühweinduft. Es ist Christmarkt-Zeit. Auf dem

Markt dreht sich die große Pyramide und der Weihnachtsmann

bedenkt die kleinen und großen Kinder

mit süßen Nascherein. Das eine oder andere Weihnachtsgeschenk

wird noch erstanden. Und so richtig

besinnlich wird es, wenn Musiker und Chöre, Schulklassen

und Instrumentalisten auf der Bühne neben

dem Rathaus weihnachtliche Weisen zum Besten geben.

Und nicht zu vergessen der Weihnachtsmann, der täglich

die Wünsche der Kinder entgegen nimmt. In diesem

Jahr öffnet der Freiberger Christmarkt vom 27. November

bis zum 22. Dezember seine Pforten.

Und der Aufzug der Bergparade im Fackelschein am

5. Dezember wird einen der Höhepunkte bilden.

männische Aufwartung“ auf dem Obermarkt. Mit von der

Partie ist seit einigen Jahren der Mittelsächsische Kultursommer

mit seinem Programm auf dem Historischen Markt

rund um den Petriplatz. Dazu kommen über 100 Schausteller,

Handwerker und Händler. Vom Riesenrad aus hat

man übrigens den besten Ausblick auf die gesamte Szenerie.

Den Abschluss des Festes bildet traditionell ein Feuerwerk

der Extraklasse, welches erstmalig vor der Kulisse

des Schlosses Freudenstein die Zuschauer begeistern wird.

www.bergstadtfest.de

Die Weihnachtspyramide dreht jedes Jahr auf dem Obermarkt

ihre Runden.

S e i t e 8 S e i t e 9

Probenfoto aus „Zar und Zimmermann“.

Mittelsächsisches Theater – Kunst im Herzen Sachsens

Freiberger Schlossfestspiele: Grete Beier, Napoleon und Novalis auf der Theaterbühne

Im Sommer 2008 erwachte das Freiberger Schloss Freudenstein aus dem Dornröschenschlaf.

Der neue Anziehungspunkt am Rande der historischen Altstadt war das ideale Zentrum der

Freiberger Schlossfestspiele, die gleich im ersten Jahr mehrere Tausend Besucher anzogen:

Nachdem die „Zeitreise“ im vergangenen Jahr 100 Jahre zurück führte und das Schicksal

der Grete Beier in den Mittelpunkt stellte, geht es vom 21.08. - 12.09.2009 zweihundert Jahre

zurück ins Jahr 1809 – an die Wiege der deutschen Romantik, mitten hinein in die Wirren

der napoleonischen Fremdherrschaft. Andreas Pannach, Schauspieler am Mittelsächsischen

Theater, hat unter dem Titel „Das Napoleonkomplott“ ein Stück geschrieben, das die

Schriftsteller Heinrich von Kleist und Theodor Körner in Freiberg zusammen führt: Sie treffen

dort auf Schauspielerinnen des Wiener Burgtheaters und planen mit ihnen eine Theateraufführung

zur Begrüßung Napoleons. Diese Gelegenheit will ein Attentäter nutzen, um

den verhassten Herrscher zu töten … Von Intendant Manuel Schöbel stammt der Text zum

Tanz-Theater „Die blaue Blume“. Hier wird insbesondere den Freiberger Spuren Friedrich

von Hardenbergs gefolgt, der als Novalis einer der bekanntesten Autoren der deutschen

Romantik war. Das Ensemble des Mittelsächsischen Theaters bringt gemeinsam mit Mitgliedern

des Balletts des Theaters in Ustì nad Labem Episoden aus Novalis´ Leben auf die

Bühne im Freiberger Schlosshof; die Musik dazu stellt GMD Jan Michael Horstmann aus

Vorhang auf im ältesten Stadttheater der Welt

Auch vor Beginn der Freiluftsaison gibt es im Freiberger Theater und in der Nikolaikirche

noch eine Reihe attraktiver Vorstellungen: So waren in dieser Spielzeit die Neuinszenierungen

der Kriminalkomödie „Die Mausefalle“ und des „Hauptmann von Köpenick“

ebenso wie der Komischen Oper „Zar und Zimmermann“ im historischen Theater am Buttermarkt

besonders erfolgreich. Im Juni gibt es außerdem wieder eine große Musiktheaterproduktion

in der Nikolaikirche: Giacomo Puccinis „Tosca“ wird hier vom 13. bis

F R E I B E R G E R L E B E N

Vokal- und Instrumentalkompositionen Franz Schuberts zusammen. Und noch vor diesen

beiden Premieren startet am 27. August eine zweite Aufführungsserie der „Grete Beier“.

Erstes Open Air 2008 im Schlosshof:

„Grete Beier“.

zum 25. Juni gezeigt. Dazwischen begeistern Aufführungen der „ShowBiss Musical Company“,

des „MusicaLike“-Ensembles und des Mittelsächsischen Kultursommers sowie

am 13. Juni „Geschichtenlieder im Traumzauberwald“ von und mit Reinhard Lakomy das

Publikum.

Karten für alle Veranstaltungen sind beim Besucherservice in der Freiberger Borngasse

zu haben, Tel. 03731/3582-35. www.mittelsaechsisches-theater.de


F R E I B E R G E R L E B E N

Festtage und Orgelwettbewerb

zu Ehren Gottfried Silbermanns

Die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft bereitet gegenwärtig

die 18. Gottfried-Silbermann-Tage vom 5. bis

zum 20. September 2009 vor. Während das Eröffnungskonzert

in der Kathedrale Dresden stattfindet,

ist der Freiberger Dom am 20. September Austragungsort

des Abschlusskonzertes. Einbezogen in die Gesamtveranstaltung

ist der IX. Internationale Gottfried-

Silbermann-Orgelwettbewerb vom 9. bis zum 20.

September, der besonders junge Organisten fördern

soll, die sich mit der Interpretation von Orgelmusik an

historischen Orgeln beschäftigen. Der Wettbewerb wird

an der Zacharias-Hildebrandt-Orgel von 1722 in Langhennersdorf,

der Gottfried-Silbermann-Orgel von 1735

in der Petrikirche Freiberg und beiden Gottfried-Silbermann-Orgeln

1714 und 1719 im Dom zu Freiberg

ausgetragen.

Petrikirche ist eine „Offene Kirche“

Im Herzen Freibergs thront über dem Obermarkt die Petrikirche.

Sie ist nicht nur ein Ort der Besinnung und des

Gebetes, sondern wegen ihrer Silbermann-Orgel aus

dem Jahr 1735 auch Anziehungspunkt für viele Besucher.

Dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer und der

Petri-Nikolai-Gemeinde ist die Kirche eine „offene Kirche“

und montags bis freitags von 13 bis 16 Uhr sowie

samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet.

Von Mai bis Ende Oktober findet jeden Mittwoch von

12 bis 12.30 Uhr ein Orgelvorspiel auf der Silbermannorgel

mit Kantor Andreas Hain statt. Bei dieser Gelegenheit

kann die Balganlage der Orgel besichtigt werden.

Der Eintritt ist frei.

www.petri-nikolai-freiberg.de

Domorganist Albrecht Koch

Abendmusiken im Dom und mehr

Mit einem Konzert für Orgel und Trompete begannen

im April die Freiberger Abendmusiken

im Dom. Bei insgesamt 25 Konzerten werden

sich in diesem Jahr renommierte

Künstler aus dem In- und

Ausland an den Silbermannorgelnvorstellen.

Dabei begeht

die Reihe der

Abendmusiken ihr

70-jähriges Jubiläum.

Auf dem Lettner steht

gleichzeitig seit 70 Jahren auch die kleine Silbermann-

Orgel .

Zahlreiche weitere Konzerte werden das musikalische

Jahr im Freiberger Dom bestimmen. So wird der Domchor

im Juni Joseph Haydns „Jahreszeiten“ zur Aufführung

bringen. Und das Abschlusskonzert der Gottfried-Silbermann-Tage

mit den Preisträgern des

Orgelwettbewerbs findet im Dom statt. Einen festen

Platz im Konzertkalender haben die Advents-Aufführungen

des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian

Bach. Das weihnachtliche Orgelkonzert im Kerzenschein

am Vorabend des 3. Advent ist neu in diesem

Jahr. www.freiberger-dom.de

Europäische Sternstunden mit „himmlischer Orgel“

In der Freiberger Petrikirche befindet sich Gottfried Silbermanns

größte zweimanualige Orgel. Sie besitzt 32 Register

auf zwei Manualen und Pedalen und dazu 1784 klingende

Pfeifen. Von September 2006 bis November 2007 erhielt

sie eine umfangreiche Restaurierung, die sie nun fast im

Originalzustand wieder erstrahlen lassen. Auch die verschlissenen

Magazinbälge wurden entfernt und durch vier

neue, den Originalen von Silbermann entsprechende Keilbälge

ersetzt. Der notwendige Orgelwind kann daher nun

sowohl durch Motorkraft als auch durch zwei Kalkanten

(Bälgetreter) erzeugt werden. Die Stimmtonhöhe liegt bei

462,5 Hz und wurde nach Neidhardt 2 „für die kleine Stadt“

von 1732 temperiert.

Die Petrikirchenorgel gehört zu den Meisterwerken Gottfried

Silbermanns und zu den besonderen kunst- und kulturhistorischen

Denkmalen in Freiberg. 435.000 Euro hat ihre Restauration

gekostet, Geld, das hauptsächlich über Spenden,

unter anderem durch das Land Sachsen, die Landeskirche,

die ostdeutsche Sparkassenstiftung, die Solar World AG und

viele Einzelspender gesammelt wurde. Trotzdem gibt es

noch ein Defizit, für dessen Deckung weitere Spender gesucht

werden. Ihren Klang kann man bei zahlreichen Konzerten

in diesem Jahr erleben, und sicherlich werden die Einträge

ins Gästebuch dann erneut von „europäischen

Sternstunden“ einer „himmlischen Orgel“ zeugen.

www.petri-nikolai-freiberg.de

Silbermann-Orgel in der Petrikirche

S e i t e 1 0

Ein Besuch in der terra mineralia – einfach faszinierend vom ganz kleinen „Steinchen“ bis zum riesigen Shivalingam

Eine mineralogische Weltreise

terra mineralia führt zu den Schätzen der Erde und des Alls

Das Schloss Freudenstein, im 12. Jahrhundert zum

Schutz des Silberbergbaus errichtet und 1577 zum

Residenzschloss umgebaut, diente in den letzten Jahrzehnten

nur noch als Getreidespeicher. Nach um -

fassender Sanierung fand hier bereits im Frühjahr 2008

das Sächsische Bergarchiv/Bergarchiv Freiberg seinen

neuen Platz.

In der terra mineralia zeigt die TU Bergakademie Freiberg

über 3.500 Mineralien, Edelsteine und Meteoriten

aus der Pohl-Ströher-Mineralienstiftung. Mit der Eröffnung

der terra mineralia ist das Freiberger Schloss

Freudenstein im Oktober 2008 zu ganz neuem Leben

erwacht. Der 100.000 Besucher konnte bereits während

der Osterfeiertage auf den Spuren der Steine im Freiberger

Schloss begrüßt werden.

Die mineralische Weltreise von Kontinent zu Kontinent

beginnt auf der Aussichtsplattform im 5. Geschoss.

Dicke Holzbalken des ehemaligen Getreidespeichers

teilen den Saal in Zwischengeschosse. Eine

Willkommen zur

mineralogischen Weltreise

S e i t e 1 1

F R E I B E R G E R L E B E N

riesige Weltkarte mit den Fundorten und Namen der

Minerale, welche in der Ausstellung zu sehen sind,

erstreckt sich über beide obere Etagen.

Die erste Station der Weltreise ist der Saal Amerika, in

dem sich der Glanz der Minerale in speziell beleuchteten

Vitrinen spiegelt und dadurch ein ganz besonderes

Raumerlebnis entsteht. Weiter geht der Weg

über das Renaissancetreppenhaus in den Saal Asien.

Ein begehbarer Drusengang vermittelt, in welcher

Form unter Tage Kristalle gefunden werden. In voller

Schönheit wurden diese Stufen aus China fachgerecht

nachgebaut. Dann begibt man sich auf „Gullivers

Reisen“ zu einer Exkursion in das Innere des Minerals,

sogar bis in seine Kristallstruktur. Weiter geht es nach

Afrika, wo das Mineral im Mittelpunkt seiner Landschaft

steht. In einer „Zeitreise“ werden Mineralien in

ihren verschiedenen Anwendungen im Laufe der

Menschheitsgeschichte vorgestellt. Am Anfang stehen

der Quarz als Faustkeil und am Ende der Quarz als

Über 3500 atemberaubende Minerale und Edelsteine sowie seltene Meteoriten

von fünf Kontinenten erwarten die Besucher im Freiberger Schloss Freudenstein.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag sowie an allen Feiertagen 10 bis 19 Uhr

www.terra-mineralia.de

Rohstoff für Solarzellen. Im vierten Saal geht es auf

eine Reise durch die Länder Europas mit Russland. In

der Schatzkammer endet die Weltreise mit weiteren

Höhepunkten. Im Tresorraum werden prunkvolle

Schmuck- und Edelsteine präsentiert. Aber auch

Meteorite, Tektite und riesige Impaktplatten aus Südafrika

sind zu bewundern.

Die Freiberger Uni hat mit der terra mineralia eine der

bedeutendsten und wertvollsten Sammlungen der

Welt. Alle Ausstellungsstücke, in über 60 Jahren zusammengetragen,

stammen aus der Pohl-Ströher-

Mineralienstiftung von 2004.

Atemberaubende Stufen mit ihrer Formenvielfalt und

Farbenpracht aus Europa, Asien, Afrika, Nord- und Südamerika

sowie Australien lassen Kinder und Jugendliche,

Sammler und Wissenschaftler, Bildungsreisende

und Touristen Minerale, Edelsteine und Meteoriten

völlig neu erleben.

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Zeit mitbringt, der kann

Mike Gehler beim Rösten der Kaffeebohnen

zuschauen und diese im

Anschluss daran entweder mit nach

Hause nehmen oder gleich zu einer

Tasse heißem Kaffee brühen lassen.

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Gastraum. Im stilvollen Ambiente

kann man hier im privaten Antiquariat

des Hausherren stöbern, sich

ein Buch zum Lesen auswählen oder

in Ruhe die Tageszeitung durchblättern.

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nichts mehr im Wege.

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gefasst haben, sind bei Schreib -

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Tischkarte bis hin zur passenden Serviette

alles, was man an dekorativ

aufeinander abgestimmten Papierwaren

bei einer solch wunderbaren

Feierlichkeit benötigt. Doch auch auf

den richtigen Schriftzug kommt es

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nicht nur ein unvergleichliches

Schreibgefühl, sondern gibt den

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einer über 140-jährigen Tradition des

Hauses sieht man sich stets verpflichtet,

mit persönlichem Einsatz und

individuellem Service für jeden Kunden

da zu sein.

Kleine nette Geschäfte laden auf der Burgstraße zum Shoppen ein.

Einkaufen macht Spaß

Freibergs Einkaufsstraßen sind im Wandel.

Nach erfolgreich durchgeführten

Baumaßnahmen haben sich Peters- und

Burgstraße in richtige Flaniermeilen gewandelt.

Neben der Verlegung von fußgängerfreundlichem

Pflaster wurden Bäume

gepflanzt, Bänke und Fahrradständer

aufgestellt. Um die Burgstraße gestalterisch

aufzuwerten, erhielt diese ein in-

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Fachliteratur zu den Themen Bergbau,

Geologie und regionale Geschichte

sucht, der findet im „Büchereck am Dom“

sicherlich genau das richtige Buch. Hier

im Geschäft, das sich in der historischen

Altstadt eingebettet zwischen Dom und

Schönbergischem Hof befindet, stehen

nicht nur neue, sondern auch Bücher aus

antiquarischen Beständen in den Regalen,

die im normalen Buchhandel längst

vergriffen sind. Seit 1998 gibt es das

Büchereck, das durch seine Barrierefreiheit

auch Rollstuhlfahrern jede Möglichkeit

gibt, sich im gesamten Ladenareal

teressantes Wasserspiel sowie die so genannte

Silbermühle mit vielen traditionellen

Sprüchen und einem Stadtplan, in

dem ein Silberling bewegt werden kann.

Und so bietet die liebevoll restaurierte

Innenstadt mit den vielen kleinen und

großen Geschäften für viele Freiberger

und ihre Gäste einen wunderbaren Ort

zum Einkaufs-Bummeln und zum Entspannen.

problemlos umzuschauen. Und auch an

die jüngsten Leser wurde hier gedacht,

die ihre Lieblingsbücher in kindgerechter

Höhe finden. Selbstverständlich steht

jedem Kunden eine fachgerechte Beratung

sowie ein prompter Bestellservice

zur Verfügung, der das gewünschte aber

nicht vorrätige Buch am nächsten Tag

ins Haus liefert. Ein besonderer Service

sind die regelmäßig stattfindenden

Vorträge zur gesunden Lebensweise in

Zusammenarbeit mit Frau Dr. Walter, die

sich regem Interesse erfreuen.

Büchereck am Dom · Kirchgassse 15

09599 Freiberg · www.aka-buch.de

S e i t e 1 2

Architektenskizze vom neuen Eingangsbereich des Kaufhauses.

Ab Frühjahr 2010:

Innerstädtisches Shopping-Center

Mode und noch viel mehr – darauf freuen sich die Freiberger

und ihre Gäste. Im Frühjahr 2010 wird das Erlebnis-

Shopping-Kaufhaus in der City eröffnet.

Der Bau eines Kaufhauses am altehrwürdigen Standort in

der Petersstraße hat begonnen und ist für alle erlebbar. Für

die Stadt ist dies ein weiterer großer Meilenstein, den die

RWR Objektwert GmbH und die Wurzel-Gruppe in Freiberg

mit bereits über 60 sanierten Objekten und einem Investitionsvolumen

von mehr als 60 Millionen Euro setzt.

Nach einem Marathon an Verhandlungen über einen Zeitraum

von sechs Jahren mit den Schokkenerben, Betreiberinteressenten

und Investoren wurden die Weichen gestellt

für ein Textilkaufhaus, das auf einer Fläche von ca.

3.000 qm auf zwei Etagen die Attraktivität der Freiberger

Innenstadt erhöhen soll.

Maßgeblich für den erfolgreichen Abschluss war die Bereitschaft

der Stadt, das Projekt großzügig mit Fördermitteln

zu unterstützen.

Modemarken und Fashion-Trends aus aller Welt (SEIDEN-

STICKER, LISA TOSSA, SPEIDEL, STOOKER, ESPRIT, TOM

S e i t e 1 3

TAILOR, CECIL, usw.), werden für alle modisch interessierten

Kunden zu haben sein. Das Erfolgsrezept heißt Shop

in Shop oder Fashion-Spezialabteilungen – bekannte Marken

unter einem Dach. AWG-Mode wird einen frischen

Waren-Mix für Damen, Herren, Kinder und Spezialabteilungen

bieten.

Nicht unerheblich für den Erfolg und die Annahme des

Centers wird die Bereitstellung entsprechender Parkflächen

sein. „Deshalb haben wir uns entschlossen, durch den Bau

eines Parkhauses in der Fischerstraße die besondere Attraktivität

des Standortes noch weiter hervorzuheben.

Dafür laufen gegenwärtig die entsprechenden Untersuchungen

und Planungen“, so die Projektleitung.

Wohnen in der Innenstadt mit Balkon und Garage oder

Stellplatz, großzügigem Grün – das ist der Traum vieler Freiberger.

Aus diesem Grunde haben wir uns intensiv um solche

Standorte bemüht.

In der Nonnengasse werden Eigentumswohnungen entstehen,

die von ihrer Lage und Ausstattung einmalig für

Freiberg sind.

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Aus Alt wird Neu – das alte Gemäuer des Kaufhauses (Foto

oben) wird ab Frühjahr 2010 mit Shop-in-Shop-Läden

zum ausgiebigen Bummeln einladen.

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Gartenlokal, „Loft“ der Partyraum

mit Dachterrasse und das Chillout

Wir haben für Ihre Veranstaltung

den passenden Raum.

Der „Büttel zu Freiberg“ mit Gästen.

Gastlichkeit zwischen kunlinarischer

Wenn „Der Büttel zu Freiberg“ alias Jürgen Lucht im

Brauhof auftaucht, dann ist Krimizeit in der altehrwürdigen

Gastlichkeit. Aufmerksam schaut er von Gast zu

Gast, um den einen oder anderen als „Zeugen“ zu finden.

Und wer sich bereit erklärt, bei der „Wahrung von Ordnung

und Redlichkeit“ dabei zu sein, dem kann es schon

mal passieren, dass er seine Zeche für Speis` und Trank`

behalten darf.

Bunt gemixt ist das Angebot an Einkehrmöglichkeiten in

Freiberg, die von sächsisch rustikal bis ausgefallen exotisch

Freibergs

kulinarisches Doppel

Café · Restaurant · Gondelteich

Hier dreht sich alles um die Kartoffel

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täglich von 10.00 bis 23.00 Uhr

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täglich von 17.00 bis 0.30 Uhr

einen großen Bogen spannen. Dabei steht aber nicht nur

die Speisekarte im Fokus des Gastes, sondern das oftmals

ganz spezifische Ambiente der unterschiedlichen Örtlichkeiten.

Die Palette reicht von traditioneller bis zur modernen

Spitzenküche, von mittelalterlicher Deftigkeit bis hin zur

europäischen und asiatischen Vielfalt. Im Schloss Freudenstein

kann man zum Beispiel, inspiriert von der „terra

mineralia“, auf eine kulinarische Weltreise gehen und dem

Koch dabei über die Schulter schauen. Und selbst unter Tage

ist eine Einkehr zum Bergmannsschmaus möglich.

Eine Grüne Oase inmitten der Stadt

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S e i t e 1 4 S e i t e 1 5

Einladend für einen Ausflug zu jeder Jahreszeit, die Zugspitze.

Weltreise und Krimi-Schmaus

Freiberg hält ganz besondere, eigene Spezialitäten bereit,

wie das Freiberger Bier, die Freiberger Magenwürze, den

Freiberger Bauerhase und die Freiberger Eierschecke. Alle

lukullischen Köstlichkeiten haben mittlerweile weit über

Sachsens Grenzen hinaus Bekanntheit erlangt. Und auch

so manche Begebenheit, die sich um sie rankt, hielt Einzug

in die Geschichtsbücher. So ist überliefert, dass einst

Markgraf Friedrich und sein Freund, der Kaplan von St. Marien,

am Fastnachtsdienstag bei guter Tafel zusammen saßen

und es sich wohl sein ließen. Gegen Mitternacht be-

Unsere Angebote für Sie:

• 37 ****Komfort-Zimmer

• Personenlift, Tagungs- und Banketträume

• Hotelbar und Biergarten • Hotelrestaurant

• 50 m zur Fußgängerzone

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kontakt@hotel-kreller.de

stellte der Markgraf noch einen Hasenbraten, aber der

Kaplan erhob Einspruch, denn die Fastenzeit hatte begonnen.

Doch während die beiden Herren noch disputierten,

handelte der Koch, der den Namen „Bauer“ trug:

Er formte aus Teig einen Hasen, bespickte ihn mit Mandeln

und trug ihn nach Mitternacht auf. So waren Kurfürst und

Kaplan recht angetan. Der Kurfürst aber bestimmte, dass

das wohlschmeckende Hefegebäck, das man noch heute

in der Konditorei Hartmann am Obermarkt erhalten kann,

fortan „Bauerhase“ heißen solle.

Sächsische Gastlichkeit

mit Tradition – seit 1850.

Die gemütlich eingerichtete Schankstube,

der aufwändig restaurierte Festsaal sowie

die Bergmannsstube und die Vereinsstube

laden zum Verweilen ein.

Rauchern steht die extra eingerichtete

Dampfstube zur Verfügung.

Genießen Sie ein gepflegtes Freiberger

Bier und die Spezialitäten unserer sächsischen

Küche.

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Ratskeller

Freiberg

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Genießen – Wohlfühlen – Feiern

Inmitten der altehrwürdigen Bergstadt am Obermarkt

lässt sich Freiberger Gastlichkeit in historischen Gemäuern

in vollen Zügen genießen. 1880 als Wein- und Bayrische

Bierstube eröffnet, findet man noch heute viele

große und kleine Details aus alten Zeiten, so die originalen

Holzdecken aus dem 17. Jahrhundert, die dem

Hause ein originelles Ambiente verleihen.

In unseren Räumlichkeiten – ob im gediegenen Kaminzimmer,

im rustikal eingerichteten Restaurant, in der

Ratstrinkstube, im Jagdzimmer, auf dem Festsaal oder

im Fuhrmann – hier können Sie sich bei Ihren Feiern

kulinarisch verwöhnen lassen.

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Fuhrmann ab 18 Uhr


IHK Südwestsachsen, Geschäftsstelle Freiberg

F R E I B E R G E R L E B E N

Tradition und Zukunft in der Forschung

Bildungseinrichtungen für jedermann

Jeder Freiberger hat die Möglichkeit, sich entsprechend seines Alters, seiner Interessen,

seines Ausbildungsstandes und seiner beruflichen Ziele weiterzubilden. Dazu stehen ihm

die Türen der verschiedensten Bildungseinrichtungen offen.

■ Das Freiberg-Kolleg

1949 gegründet ist das Freiberg-Kolleg das älteste von drei Kollegs in Sachsen. Hier können

Schüler ihre Hochschulreife und damit die Berechtigung zum Studium an allen Hochschulen

und Universitäten erwerben. Neben Deutsch, Mathematik, Biologie und anderen

Grundfächern gibt es verschiedene Wahlfächer, die praxisnahes Wissen vermitteln. Aufnahmekriterien

sind ein Mindestalter von 19 Jahren, ein mittlerer Bildungsabschluss, eine

abgeschlossene Berufsausbildung oder alternativ eine ebenso lange geregelte Berufstätigkeit.

■ Staatliches Amt für Landwirtschaft mit Lehranstalt Zug

Im Freiberger Stadtteil Zug befindet sich das Staatliche Amt für Landwirtschaft mit Lehranstalt.

Fachschüler aller Bundesländer bilden sich hier in ihren Fachgebieten aus der Landwirtschaft,

Hauswirtschaft und des Umweltschutzes weiter. Zu den Aufgaben des Amtes

gehören ebenso die Beratung, Weiterbildung und Förderung der Landwirte.

■ Volkshochschule

Als Institution der Kontakt Kultur gGmbH hat sich die Freiberger Volkshochschule (Foto)

auf den Wissensdurst der Bürger eingerichtet und bietet vom Babysport über Sprach- und

kaufmännische Kurse, Handwerks- und Computerkurse bis hin zu Kommunikationsund

Wellness-Seminaren viele Weiterbildungsmöglichkeiten für den privaten und beruflichen

Bereich an. Auch firmenspezifische Kurse gehören zum Angebot.

■ Musikschule

Die Musikschule Freiberg ist ebenfalls der Kontakt Kultur gGmbH angegliedert. Kinder,

Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen können bei einem Team erfahrener Musikschulpädagogen

das Spielen von Musikinstrumenten erlernen oder in einem der Chöre,

wie dem renommierten Freiberger Knabenchor, mitsingen. Die Freude am Musizieren

steht dabei im Vordergrund, doch konnten Absolventen aufgrund der hervorragenden

fachlichen Ausbildung auch schon zahlreiche nationale und internationale Preise erringen.

■ Studium generale und Freiberger Kolloquien

Die TU Bergakademie Freiberg bietet seit vielen Jahren ihren Studenten, Mitgliedern und

Angehörigen der Universität sowie Gasthörern die Möglichkeit, im Rahmen des STUDIUM

GENERALE, der Freiberger Kolloquien und verschiedener Vortragsreihen fachübergreifende

Qualifikationen zu erwerben. Einmalig in Deutschland ist der vom Institut für Wissenschafts-

und Technikgeschichte angebotene Studiengang für Industriearchäologie.

Das 1889 als Deutsche Gerberschule gegründete Institut ist heute ein führendes Brancheninstitut für Werkstoffe wie Kollagen,

Leder, Kunstleder und Werkstoffverbunde mit polymeren Beschichtungen. Eine praxisnahe, anwendungsgetriebene Forschung und

Entwicklung zum Nutzen der Industrie, vor allem für mittlere und kleine Unternehmen, ist das zentrale Anliegen. Gemeinsam mit

Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft wird vorwiegend an der Überführung wissenschaftlicher Kenntnisse in neue innovative

Anwendungen gearbeitet, so z. B. durch die Weiterentwicklung, Optimierung, Modifizierung und Diversifizierung von Technologien,

Verfahren, Werkstoffen, Produkten, Rezepturen und Prüfmethoden.

Aber auch auf historischem Boden bewegen sich einige der über 90 Mitarbeiter um Institutsdirektor Prof. Dr. Michael Stoll.

So wurde erst kürzlich gemeinsam mit der Denkmalpflege Sachsen nach neuen Wegen gesucht, um Leder herzustellen, das in all

seinen Eigenschaften historischem Leder so nah wie möglich kommt. Damit soll die Restauration der wertvollen Bestände an reich

verzierten Ledertapeten des frühen 18. Jahrhunderts im Schloss Moritzburg möglich werden.

Das unabhängige Institut ist aber nicht nur in der Forschung aktiv, sondern engagiert sich auch in der Lehre für die Fakultät Werkstoffwissenschaften

und Werkstofftechnologie an der TU Bergakademie Freiberg. Und nicht zuletzt sorgt das FILK auch für neue

Nachwuchsforscher, in dem es seit vielen Jahren auch Doktoranden und Diplomanden zu ihrem akademischen Abschluss führt und

eigene Lehrlinge ausbildet.

Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen gGmbH · Meißner Ring 1 - 5 · 09599 Freiberg

Telefon: 03731/366 - 0 · Fax: 03731/366 130 · www.filkfreiberg.de

S e i t e 1 6

Die Geschichte des Freiberger Studentenwerkes reicht in die Mitte der Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts

zurück. Von Anfang an war es das Ziel der damals ehrenamtlich tätigen Helfer, finanziell schlechter gestellten

Kommilitonen das Studium zu erleichtern.

So genannte „Freitische“, günstige Darlehen sowie Übernachtungsvermittlung waren die bescheidenen Vorläufer

von Mensa, BAföG und Wohnheimen. Seit seiner Neugründung im Juli 1991 arbeitet das Studentenwerk wieder

an dieser ursprünglichen Aufgabe – wenn auch in angepasster Struktur und mit veränderten Möglichkeiten. Neben

den klassischen Bereichen engagiert sich das Studentenwerk heute zum Beispiel im kulturellen und sozialen

Gebiet, schließlich ist der Leitspruch dieses Unternehmens „...damit studieren gelingt.“

Gelebte Internationalität bereits im Kindergartenalter.

S e i t e 1 7

...damit

studieren

gelingt

Für’s drumherum beim Studium

Fragen…

W I S S E N S C H A F ( F ) T W I R T S C H A F T

Studium mit Kind

In der Kindertagesstätte Hornmühlenweg haben

60 Knirpse im Alter von 4 Monaten bis zum Schuleintritt

wunderbare Voraussetzungen, um zu spielen, zu lernen

und täglich neue Dinge zu entdecken. Eine kleine Besonderheit:

Viele unterschiedliche Sprachen klingen

durch die Räume, denn hier wird praktische Internationalität

schon im Kleinkindalter gelebt.

Diese Beispiele sind nur eine kleine Auswahl der breiten

Angebotspalette des Studentenwerkes Freiberg.

Bei allen seinen Bereichen – BAföG, Wohnen, Verpflegung,

Soziales und Kultur – versucht das Studentenwerk

den Studierenden hilfreich zur Seite zu stehen und somit

zu einem schnellen Studienabschluss beizutragen.

Außergewöhnlicher Blick auf ein Campus-Gebäude.

Wohnen auf dem Campus

Drei Wohnheimkomplexe – allesamt in Campusnähe

– bieten mit 1.000 Wohnheimplätzen Wohnmöglichkeiten

für jeden Geldbeutel.

Die Wohnheime liegen in unmittelbarer Nähe von

Mensa, Hochschule und Altstadt. Alle Einzelappartements

und Wohngemeinschaften für zwei bis

sechs Personen sind vollständig möbiliert. Und

noch ein Pluspunkt: Von allen Wohnheimplätzen

aus ist man per Internetanschluss direkt und (fast)

ohne Einschränkungen im weltweiten Netz.

Vermittlung von Alternativen

Das Studentenwerk hilft bei der Vermittlung von anderen

Wohnmöglichkeiten. Eine Kartei von privaten

Vermietern in der Bergstadt und ihrer Umgebung

hilft auch denjenigen „Neuen“, die im Studentenwerk

leider keine Bleibe finden.

Mit dieser Aktion übernimmt das Studentenwerk

Freiberg eine Vermittlerfunktion zwischen der Studentenschaft

und den Freibergern. Viele Vermieter

haben mittlerweile die Studenten als Kundenkreis

erkannt und freuen sich in jedem Jahr erneut auf die

oftmals nicht sächsischen „Freiberger auf Zeit“.

zum Wohnen? ☎ (0 37 31) 38 34 55

zur Verpflegung? ☎ (0 37 31) 38 33 40

zum BAföG? ☎ (0 37 31) 26 24 15

zur Sozialberatung? ☎ (0 37 31) 38 32 00

Internet: http://www.studentenwerk.tu-freiberg.de


W I S S E N S C H A F ( F ) T W I R T S C H A F T

Universität belebt die Altstadt

Mit dem Schlossplatzquartier entsteht vis a vis von Schloss

Freudenstein ein neuer Lehr- und Forschungsstandort im historischen

Stadtkern. Das Gemeinschaftsprojekt von Universität

und Stadt favorisiert eine Lösung, bei der leerstehende

Immobilien in der Innenstadt genutzt und durch einen Neubau

ergänzt werden.

Der Standort zwischen Schlossplatz, Burg- und Prüferstraße

beherbergt künftig die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

und das Internationale Universitätszentrum (IUZ) der TU

Bergakademie. In Verbindung mit dem bestehenden historischen

Ensemble finden ein neuer Hörsaal plus zwei Seminarräume

Platz. Sie bieten etwa 1.200 Studenten und 65 Mitarbeitern

beste Studien- und Arbeitsbedingungen und

sorgen für die Belebung der Innenstadt. Das Projekt ist Ergebnis

eines Architektenwettbewerbs, den die Stadt 2008

www.studieren-ganz-nah.de

www.tu-freiberg.de

• an den Professoren

die für Sie da sind und Sie auf dem

Studienweg begleiten

• an der Industrie

die Sie fördert und ein starker Partner

unserer Universität ist

• am Leben

das in Freiberg die richtige Mischung aus

Unterhaltung und Entspannung bietet

Unsere Stärke liegt in diesem Profil

Mathematik und Naturwissenschaften

Ingenieurwissenschaften

Geowissenschaften und Geoingenieurwesen

Wirtschaftswissenschaften

TU Bergakademie Freiberg, Zentrale Studienberatung

tel: 03731 - 39 34 61 • mail: studium@zuv.tu-freiberg.de

ausgeschrieben hatte. Daran beteiligten sich rund 100

Architekturbüros. Durchgesetzt hat sich der Entwurf von

Thomas Obermann, Architekten BKSP, Hannover, da er am

besten die Verbindung von alten denkmalgeschützten Gebäuden

und Neuem nachvollziehbar macht. Ende 2010 soll

diese Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Mit einem Wissenschaftskorridor möchte die Universität in

Zukunft noch stärker das Stadtbild prägen.

Eine Kette aus Gebäuden wird sich in den nächsten Jahren

in diesem Korridor zwischen dem Zentrum über den Meißner

Ring bis zum Campus an der Leipziger Straße ziehen. Zu

den bestehenden Gliedern wie Universitäts-Hauptgebäude

in der Akademiestraße, Schlossplatzquartier und Schloss

Freudenstein gesellen sich dann das „Krüger“-Haus, die

neue Universitätsbibliothek und ein Hörsaalzentrum. Architektenskizze: Hörsaal mit Durchblick

Gemeinsamer Startschuss von TU Bergakademie und Stadt: Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm

(2.v.r.) und Rektor Prof. Bernd Meyer (l.).

In den Ferien an die Uni

Warum nicht das Studieren mal probieren? Die Schüleruniversität 2009 der TU Bergakademie Freiberg

hält dazu für Gymnasiasten ab Klasse 10 und Abiturienten sechs spannende Angebote bereit.

Ange sprochen sind vor allem mathematisch, naturwissenschaftlich und technisch

interessierte Mädchen und Jungen. Neben dem Kennenlernen von verschiedenen

Studiengängen erfahren die Teilnehmer,

welche Anforderungen ein Studiengang stellt, wie lange

ein Studium dauert oder was man mit seinem Abschluss

in der Praxis anfangen kann. Außerdem probieren die

Schüler schon einmal das Leben auf dem Campus als

„Student auf Zeit“. Das jeweilige Projekt beinhaltet neben

Vorlesungen, Praktika und Exkursionen auch gesellige

Runden mit Studenten und Wissenschaftlern.

Projekte in den Sommerferien:

Wie die Väter so die Töchter 29.06. - 03.07.2009

Auf Humboldts und Darwins Spuren 06.07. - 10.07.2009

Prozesse im System Erde – Ceramics meet steel 14.07. - 16.07.2009

Faszination Geoingenieurwesen 20.07. - 24.07.2009

Werkstoffwunder Automobil

Projekt in den Herbstferien:

03.08. - 07.08.2009

16. Schülerkolleg Keramik, Glas- und Baustofftechnik 20.10. - 22.10.2009

S e i t e 1 8

Einer von vielen „Entdeckerorten“ ist am 20. Juni der Große Hörsaal auf der Winklerstraße.

Universität und Stadt starten gemeinsam auf Forschungsexpedition

Lange Nacht

der Wissenschaft und Wirtschaft

Am 20. Juni 2009 erlebt die Lange Nacht der Wissenschaft

ihre zweite Auflage auf dem Campus der TU Bergakademie

Freiberg. Nach der Premiere 2007 präsentieren sich nun die

Fakultäten und Institute der TU Bergakademie mit einer

neuen Forschungsexpedition im Campus-Nord. Erstmals mit

dabei sind Einrichtungen und Unternehmen im Gewerbegebiet

Süd.

Jung und Alt können zwischen 18 und 24 Uhr einen Blick

hinter die Türen von Instituten, Laboren, Technika, Bibliothek,

Mensa und Wohnheimen werfen. Dabei ist der Auftritt

der Kultband „Polarkreis 18“ Höhepunkt und Abschluss

zugleich. In den Gebäuden und Technika rundherum können

die kleinen und großen Besucher Wissenschaft und Forschung

schnuppern – bei Vorträgen, Demonstrationen, Experimenten

und Ausstellungen. Natürlich kommen auch

Kunst und Kultur in dieser Nacht nicht zu kurz. Zentrum und

zugleich Hauptanlaufpunkt an diesem Sonnabend ist die

Neue Mensa am Hornmühlenweg. Neben der kulinarischen

Die Welt des Motorsports fasziniert auch Studenten der TU

Bergakademie Freiberg. Bereits zum dritten Mal nimmt

das racetech racing Team am internationalen Wettbewerb

Formula Student mit einem selbst entwickelten und gebauten

Rennwagen teil. Mit dem neuen „RT03“ treten die

über 50 Studenten ingenieur-, natur- und wirtschaftswissenschaftlicher

Studienrichtungen gegen ihre Kontra -

henten an. Die erste Bewährungsprobe auf der Piste findet

vom 16. bis 19. Juli in Silverstone, Großbritannien statt.

Dort starten die Freiberger erstmals, bevor es im August auf

dem Hockenheimring gegen 78 Studententeams aus 19

Nationen und deren Boliden um technische

Details, Meter und Sekunden geht.

Versorgung bietet ein buntes Rahmenprogramm immer

neue Akzente. Auf dem Mensavorplatz zieht ein spektakuläres

Bühnenprogramm sicher zahlreiche Gäste an.

Zwischen über 80 Veranstaltungen auf dem Campus haben

die Besucher die Qual der Wahl. Die Themen reichen von

Visionen aus Stahl und Keramik über die Welt der Metalle

und Ingenieurskunst zum Anfassen und Mitmachen bis zur

Entdeckungstour im Dschungel der Verfahrenstechnik.

Wind, Sonne, Rohstoff und Energie spielen ebenso eine

Rolle wie die Minerale und die Erkundung der Tiefe. Extra-

Angebote gibt es für Kinder, Studieninteressierte und Einwohner,

die sich beispielsweise berechnen lassen können,

ob sich eine Solaranlage rentiert. Bibliothek und Mensa erlauben

einen Blick hinter die Kulissen. Das Wissensforum im

Audi Max bietet in 20-minütigen Kurzvorlesungen aktuelle

Themen aus Wirtschaft, Informatik, Chemie, Werkstoffwissenschaft

und Technikgeschichte an. Ein Musikfeuerwerk

beschließt um 24 Uhr die Wissenschaftsnacht.

Rennwagen mit Magnesium-Außenhaut

S e i t e 1 9

Von Anfang an setzten die Freiberger Studenten bei der Karosserie

auf das Leichtmetall Magnesium. Mit einer neuartigen

Legierung wird die Außenhaut noch einmal um fast

ein Drittel dünner als beim Vorgängermodell. In Handarbeit

musste sie deshalb von den jungen Leuten geformt

werden. Das Produkt der Magnesium Flachprodukte GmbH

Freiberg (MgF) erlebt damit den ersten Einsatz im Rennwagen.

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, dessen Schirmherr

Bundespräsident Horst Köhler ist, wählte das Freiberger

racetech-Projekt zu einem von 365 „Ausgewählten Projekten“

für das Jahr 2009 aus. Im Rahmen der bundesweiten

Aktion präsentiert sich das Team am 20. Juni auf dem Campus.

Bereits im Frühjahr erhielten die Studenten den Nachwuchsförderpreis

der Fachmesse intec. Auf der

Leipziger Messe nahm das Team die Auszeichnung

für ihre Entwicklung des Rennwagens

entgegen. Die Juroren überzeugte der Teamansatz

und der Einsatz modernster, auf den

Leichtbau ausgerichteter Konstruktionswerkstoffe

und deren Bearbeitungsverfahren.

www.racetech-racingteam.de

W I S S E N S C H A F ( F ) T W I R T S C H A F T

Studiengänge:

Mathematik und Naturwissenschaften

Angewandte Mathematik

Angewandte Naturwissenschaft

Chemie

Network-Computing

Wirtschaftsmathematik

Ingenieurwissenschaften

Elektronik- und Sensormaterialien

Engineering & Computing

Fahrzeugbau: Werkstoffe und

Komponenten

Keramik-, Glas- und Baustofftechnik

Maschinenbau

Technologiemanagement

Umwelt-Engineering

Werkstofftechnologie/Gießereitechnik

Werkstoffwissenschaft und

Werkstofftechnologie

Geowissenschaften und

Geo-Ingenieurwesen

Geologie/Mineralogie

Geoinformatik und Geophysik

Geoökologie

Geowissenschaft

Geotechnik/Bergbau

Markscheidewesen und Angewandte

Geodäsie

Wirtschaftswissenschaften

Betriebswirtschaftslehre

International Management

of Resources and Environment

Wirtschaftsingenieurwesen

Zwischen Geistes-, Natur- und Ingenieurwissenschaften

Industriearchäologie

Regelstudienzeit: je nach Studiengang

und Abschluss 6 bis 10 Semester

Abschluss: Bachelor, Master, Diplom

Studienbeginn: Wintersemester,

Sommersemester

Kontakt & Informationen:

TU Bergakademie Freiberg

Zentrale Studienberatung

Akademiestraße 6 · 09599 Freiberg

Tel.: 03731/ 39-3461, -2711, -2083

Fax: 03731/ 39-2418

E-Mail: studium@zuv.tu-freiberg.de


W I S S E N S C H A F ( F ) T W I R T S C H A F T

In diesem Jahr wird sich erstmalig auch die Wirtschaft an der 2007 durch die TU Bergakademie

Freiberg ins Leben gerufenen Nacht der Wissenschaft am 20. Juni 2009 beteiligen.

Unter dem Slogan »WISSEN SCHAF(F)T WIRTSCHAFT« werden sich Unternehmen

des Gewerbegebietes Süd als Teil der Freiberger Wirtschaft der Öffentlichkeit

präsentieren. An diesem Standort ist eindrucksvoll der Weg von der Grundlagenfor-

Freiberger

Compound Materials GmbH

Am Junger Löwe Schacht 5

09599 Freiberg

Telefon (03731)280-0

Fax (03731)280106

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E-Mail: info@fcm-germany.com

Wir feiern Richtfest!

Sonnige Aussichten: Durch den Bau der neuen Waferfertigung

im Industriegebiet Ost entstehen bei den Freiberger

Tochtergesellschaften des internationalen Solar-

World-Konzerns in den nächsten Jahren hunderte von

neuen Arbeitsplätzen. Schon heute produzieren mehr

als 1.000 Mitarbeiter Wafer, Solarzellen und Solarmodule.

Vom Rohsto über den Bausatz bis hin zum Recycling

in einem weltweit einzigartigen Fertigungszentrum

deckt der SolarWorld-Konzern die komplette Wertschöpfungskette

der Solarstromtechnologie ab.

Die Freiberger Compound Materials GmbH (FCM)

produziert in Freiberg, einem tradi tionsreichen

Standort der Werkstoffindus trie, Galliumarsenid

(GaAs)-Scheiben für die Mikro- und Optoelektronik.

GaAs-Bauelemente zeichnen sich insbesondere

durch hohe Grenzfrequenzen, geringen

Rausch pegel sowie die Fähigkeit zur Lichtemission

aus. GaAs wird daher vorrangig in der Telekommunikation

(Mobilfunk, Handys, direkter

Satellitenempfang, Verkehrsleitsysteme), der

Computer- und Bürotechnik sowie für die Herstellung

von lichtemittierenden Bau elementen

(LED und Laserdioden) eingesetzt. FCM gehört

zu den weltweit führenden Herstellern und beliefert

mit seinen Erzeugnissen den internationalen

Halbleitermarkt.

SolarWorld. And EveryDay is a SunDay. www.solarworld.de

lichen Umsetzung nachvollziehbar. So wurde mit der Entdeckung des Indiums (1862)

und des Germaniums (1886) der Grundstein für die Entwicklung der Halbleiterindustrie

an diesem Standort gelegt.

Mit der Siltronic AG, der Freiberger Compound Materials GmbH und der Deutschen Solar

AG sind an diesem Standort leistungsfähige Unternehmen mit über 2.000 Arbeitsplätzen

in der Halbleiterindustrie in den zurückliegenden Jahren entstanden.

Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft

schung an der TU Bergakademie über die Angewandte Forschung bis hin zur gewerb-

S e i t e 2 0

GIZeF: von der Vision zum Erfolg

Zahlreiche Existenzgründungen und Ansiedlungen von

Jungunternehmern im technologieorientierten Bereich

haben ihren Ursprung in den meisten Fällen direkt oder

indirekt in der TU Bergakademie Freiberg.

Seit der Gründung im Jahre 1991 zur Unterstützung des

Strukturwandels ist das Technologiezentrum bemüht,

die vorhandenen Innovationspotentiale der Region –

vorrangig aus der Hochschule und den Forschungsbetrieben,

gewerblich umzusetzen. Neben der klassischen

Wirtschaftsberatung von potentiellen Existenzgründern

und der Bereitstellung kostengünstiger Gewerberäume

auf ca. 15.000 m² Gewerbefläche wird immer stärker auf

Projektarbeit zur Entwicklung, Koordinierung und Umsetzung

innovativer Vorhaben orientiert.

Gründer- und Innovationszentrum

Freiberg / Brand-Erbisdorf GmbH

w w w . g i z e f . d e W E G W E I S E N D

GEOmontan Freiberg GmbH ■ Geologie + Umwelt

www.geomontan.de ■ Rohstoffe + Brennstoffe + Bergbau

■ Bodenschutz + Rekultivierung

■ Geotopschutz + Geodidaktik

UVR-FIA GmbH ■ Forschung für Rohstoffaufbereitung und Recycling

www.uvr-fia.de ■ Verfahrensentwicklung

■ Engineering

■ Pilotanlagen

IBT.InfraBioTech GmbH ■ Infrarotstrahler und Strahlersysteme für die Trocknung und

www.infrabiotech.de Vernetzung von dünnen Schichten und Erwärmen von Kunststoff,

für das Backen, Grillen, das Trocknen von Obst, Gemüse, Kräutern

■ Infrarotwandtrockner für feuchte Wände und Fußböden

geoENERGIE Konzept GmbH ■ Fachplaner für Erdwärme

www.geoenergie-konzept.de ■ Standortbewertung

■ Testarbeiten

■ Bauüberwachung

ResearchControl ■ Softwareentwicklung, Automatisierung und Elektronik

www.researchcontrol.de ■ Spezialisierte Problemlösungen mit besonders hoher Komplexität

■ Großes Know-How in Robotik, Waferhandling, SPS, Mikrocontroller

■ Weiterentwicklung bestehender Projekte

S e i t e 2 1

Der FOKUS richtet sich daher auf ausgewählte regionale

Technologiekompetenzen der Ressourcenwirtschaft, angefangen

von der Geologie über Aufbereitung, Recycling,

Umwelttechnik, Material, Werkstoff bis hin zu den regenerativen

Energien und der Energiespeicherung.

Zukünftig wird das GIZeF den begonnenen Konzentrationsprozess

zielstrebig weiterentwickeln. So soll der

Standort im Gewerbegebiet Süd (GIZeF II) zum Innovationszentrum

für Halbleitermaterialien und der Standort

Chemnitzer Straße (GIZeF I) zum Innovationszentrum

für Geologie, Aufbereitung, Recycling, Umwelttechnik

sowie regenerative Energien und Energiespeicherung,

entwickelt werden.

Gestützt werden diese Strategien durch Bemühungen der

■ V I S I O N E N E N T W I C K E L N

■ C H A N C E N N U T Z E N

■ M E H R W E R T S C H A F F E N

■ E R F O L G E S I C H E R N . . .

W I S S E N S C H A F ( F ) T W I R T S C H A F T

Gesellschaft um bessere vorwettbewerbliche Gründungsunterstützung

und Schaffung spezifischer technischer

Infrastruktur.

Damit verfolgen wir das Ziel, Unterstützung für langfristig

stabile Unternehmen und Arbeitsplätze im ingenieurtechnischen

und naturwissenschaftlichen Bereich

zu schaffen, zu erhalten und weiter zu entwickeln.

In den zurückliegenden Jahren haben direkt 200 Firmen

mit ca. 800 Mitarbeitern mit Unterstützung des GIZeF

erfolgreich ihr Unternehmen aufbauen und entwickeln

können. Davon konnten sich 135 Firmen mit 420 Mitarbeitern

in der Region niederlassen. Der Personalbestand

setzt sich zu ca. 90 Prozent aus Hoch- und Fachschulabsolventen

zusammen.

GI eF


W I S S E N S C H A F ( F ) T W I R T S C H A F T

Das Gewerbegebiet Süd ist das erste vollerschlossene in Freiberg, welches nach 1989

entstanden ist. Bereits 1993 war die Nettofläche von 13,4 Hektar zu 100 Prozent

verkauft. Die Gesamtfläche umfasst 16,6 Hektar.

Die Halbleiterindustrie kann auf eine über 50-jährige Tradition verweisen. Als 1957 der VEB

Spurenmetalle auf diesem Areal gegründet wurde, war dies der Anfang der heutigen Erfolgsgeschichte.

Inzwischen gehören die hiesigen Unternehmen Siltronic AG, Freiberger Compound

Materials GmbH und SolarWorld AG zu den sogenannten „global players“ der Halbleiterindustrie.

Mit dem Aufbau des Technologiezentrums für Halbleitermaterialien als

Verbund zwischen Wirtschaft – Fraunhofer Institut – TU Bergakademie wird zukünftig das

Zusammenspiel zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zielstrebig weiterent wickelt.

Weitere Firmen wie W+D Langhammer GmbH und Nürmont Installations GmbH & Co. KG

im Maschinen- und Anlagenbau sowie das Gründer- und Innovationszentrum mit seinen

Jungunternehmen kennzeichnen das große Potential der Verknüpfung von Wissenschaft

und Wirtschaft und Know-how seiner Mitarbeiter.

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Ausgezeichnet mit dem Sächsischen Umweltpreis und dem

Wirtschaftspreis der DDN

Das Fraunhofer Technologiezentrum Halb -

leitermaterialien (THM) unterstützt Industriepartner

auf dem Gebiet der Entwicklung von

Technologien zur Herstellung innovativer

Halbleitermaterialien mit maßgeschneiderten

Eigenschaften für deren Einsatz in der Mikround

Optoelektronik sowie der Photovoltaik.

Luftaufnahme vom Gewerbegebiet Süd.

Foto: Stadt Freiberg/Foto Böhme – Detlev Müller

Zur Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft:

Exkursionen

ins Gewerbegebiet

Im Rahmen von Exkursionen öffnen Unternehmen der Halbleiterindustrie im Gewerbegebiet

Süd zur Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft am 20. Juni 2009 ab 17 Uhr ihre

Pforten. Im Foyer des Gründer- und Innovationszentrum Freiberg/Brand-Erbisdorf GmbH

GIZeF befindet sich ein Infopoint, von dem aus alle Aktionen im Gewerbegebiet Süd um

die Berthelsdorfer Straße koordiniert werden.

Die Unternehmen geben einen Einblick in das vielfältige Leistungsprofil und werden durch

spezielle Präsentationen die innovative Wirtschaft dieses Standortes erlebbar gestalten.

Kulturelle und gastronomische Aktivitäten werden den Abend zum Erlebnis machen.

www.gizef.de

Materialtechnologie • Materialanalyse

• Numerische Simulation

Forschungsschwerpunkte sind:

· Herstellung von kostengünstigeren Halbleitersubstraten

· Verbesserte Materialqualität von kristallinem Silicium

und von Verbindungshalbleitern

· Herstellung dünner Wafer hoher Qualität

· Entwicklung neuer Materialien für Substrate und

funktionelle Schichten

Fraunhofer Technologiezentrum Halbleitermaterialien · Am St.-Niclas-Schacht 13 · 09599 Freiberg · www.thm.fraunhofer.de

S e i t e 2 2

S e i t e 2 3

W I S S E N S C H A F ( F ) T W I R T S C H A F T

Forschen grenzenlos

Schülerforschungszentrum Mittelsachsen im Entstehen

Qualifizierte Fachkräfte sind eine wesentliche Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung

der Unternehmen im Landkreis Mittelsachsen. In Anbetracht der demografischen

Entwicklung besteht die Herausforderung in der bedarfsgerechten Sicherung

der Fachkräfte sowohl an Hochschulabsolventen als auch an Absolventen der Berufsschulen

in den wachstumsrelevanten Branchen. Basierend auf der vorhandenen Forschungskompetenz

haben sich in Mittelsachsen neue und innovative Unternehmen

angesiedelt. Interdisziplinäre Ansätze spiegeln sich u.a. in Kooperationen der TU Bergakademie

Freiberg und der Hochschule Mittweida zur Information und Weiterbildung

von Schülern und Lehrern in ausgewählten Fachdisziplinen wider. Dabei sollen die bereits

vorhandenen Angebote wie die Schüleruniversitäten, Projekttage für Schüler, Weiterbildungen

an Schulen für Lehrer und das Schülerlabor an der TU Bergakademie

„Science meets School – Werkstoffe und Technologien in Freiberg“ erhalten bzw. ausgebaut

werden. Durch diese enge Kooperation von Schulen, Wirtschaft und Wissenschaft

kann dem verstärkten Fachkräftebedarf in der Region begegnet werden.

Im Jahr 2006 kam es zu ersten Kontakten der SAXONIA Standortentwicklungs- und

-verwaltungsgesellschaft mbH zum Schülerforschungszentrum Südwürttemberg (SFZ,

siehe Foto). In dieser Einrichtung werden Jugendlichen, die sich gern mit naturwissenschaftlichen

Fragestellungen befassen, Möglichkeiten eröffnet, alle Phasen einer

Forschungsarbeit/eines Forschungsprojektes zu durchlaufen: Recherchen, Experten-

gespräche und experimentelle Realisierungen. Kinder und Jugendliche werden gezielt

unterstützt, um sowohl Interesse zu wecken als auch Begabungen zu fördern. Dabei

wird besonders Wert darauf gelegt, keine elitären Entwicklungen, sondern Neugier und

Leistungsbereitschaft auch außerhalb der schulischen Bildung und auf freiwilliger Basis

zu befördern.

Im Ergebnis der bisherigen Arbeit der Arbeitsmarktkoordinatorin für den Landkreis Mittelsachsen

und weiterer Aktivitäten der SAXONIA, u.a. im EU-Projekt „CHANCE“, welches

sich auf europäischer Ebene mit den Fragen der Zukunftsfähigkeit von Regionen

beschäftigte, wurden mit Beginn des Jahres 20 die Aktivitäten vertieft, ein

Schülerforschungszentrum Mittelsachsen in Freiberg aufzubauen. Akteure aus Verwaltung,

Politik, Wissenschaft und Bildung werden in diesen Prozess einbezogen. „Zukunft

anbieten“, unter diesem Motto sehen sie gemeinsam die Notwendigkeit der

nachhaltigen Sicherung von Fachkräften für die Region.


Wärme aus der Erde hat Zukunft

Die Stadt und ihre Unternehmen setzen nicht nur auf Solarenergie, sondern auch auf die

Energie aus der Erde. So erhalten immer mehr Gebäude geothermische Anlagen, um damit

Wärme und Kühlung zu generieren. Die geologischen Rahmenbedingungen des

Freiberger Untergrundes mit seinen Gneisstrukturen bieten dafür beste Voraussetzungen.

So hat das Kreiskrankenhaus Freiberg bereits einen Wärmekreislauf, der mit den

Muldenhütten

Recycling und Umwelttechnik

GmbH

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Postanschrift: Postfach 1264 D - 09582 Freiberg

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Aus Altakkus produzieren wir hochwertige

Produkte, vor allem Blei für die

Akkumulatorenindustrie.

Das geschieht auf höchstem technischen

Niveau und umweltfreundlich.

Mit der thermischen Verwertung von

Sonderabfällen in der modernen

Verbrennungsanlage entlasten wir

unsere Umwelt.

Wir setzen in Sachsen Maßstäbe

im umweltgerechten Recycling.

Für Bürger und Gewerbebetriebe besteht die

Möglichkeit der kostenlosen Entsorgung von

verbrauchten Starterbatterien. Dazu stehen

am Betriebszugang entsprechende

Sammelbehälter bereit.

Moder ner

Innenausbau

Sanierung

Die SF-Ausbau GmbH ist seit 1991 ein kompetenter Partner für

alle Sektoren des modernen Innenausbaus und der Sanierung

von bestehenden Gebäuden aller Art.

Die Leistungen beziehen sich im Einzelnen auf die Gewerke: Maler,

Fußboden, Tischler, Trockenbau, Heizung, Sanitär, Fliesenleger,

Maurer/Putz und Elektroinstallation.

Aber auch im Umbau von Ladengeschäften verschiedener Modeketten

wirkt die SF-Ausbau GmbH als Generalunternehmer mit.

Derzeit ist die Firma im gesamten Bundesgebiet tätig.

SF-Ausbau GmbH · 09599 Freiberg · Zuger Straße 1

Tel.: 03731-7878-0 · Fax: 03731-7878-30

www.sf-ausbau.de

W I R T S C H A F T

geothermischen Ressourcen im unterhalb gelegenen Stollensystem gekoppelt ist. Die

ACTech GmbH setzt auf Geothermie, um damit Kosteneinsparungen bei Kühlkreisläufen

zu erzielen. Prominentester Nutzer der Erdwärme ist das Schloss Freudenstein. Hier werden

mit der Geothermie-Anlage die sowohl für die „terra mineralia“ als auch für das Bergarchiv

notwendigen konstanten Raumklimabedingungen hergestellt.

Ingenieurleistungen

aus einer Hand

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S c h l ü s s e l f e r t i g b a u e n , s a n i e r e n u n d m o d e r n i s i e r e n

S e i t e 2 4

Kompetenzzentrum für moderne

Recycling- und Entsorgungsindustrie

Freiberg hat sich zu einem Kompetenzzentrum der Recycling-

und Entsorgungsindustrie entwickelt. Hochtechnologien

machen diesen Industriezweig zu einem

festen Standbein der Freiberger Wirtschaft. Die

Betriebe dieser Sparte haben sich in der Freiberger Interessengemeinschaft

der Recycling- und Entsorgungsunternehmen

e. V. (FIRE) zusammengeschlossen.

Einige der leistungsfähigsten Unternehmen sind

die Muldenhütten Recycling und Umwelttechnik

GmbH, die hauptsächlich Altbatterien zu verschiedensten

Bleilegierungen aufarbeitet, und die BEFESA

Zinc Freiberg GmbH & Co.KG, die aus Stahlwerksstäuben

vor allem Zink rückgewinnt. Mit Know-how,

Tagungen und Koordinierungsaufgaben unterstützt

das Sächsische Informations- und Demonstrationszentrum

„Abfallbehandlungstechnologien“ Freiberg

(SIDAF) die Entwicklung dieses Wirtschaftszweiges.

Solare Wertschöpfungskette

Das Freiberger Unternehmen SolarWorld AG ist mit

seinen Tochterfirmen ausschließlich im Kerngeschäft

der Photovoltaik tätig und deckt am Standort Freiberg

alle solaren Wertschöpfungsstufen vom Rohstoff Silizium

bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage samt

Recycling ab. Dazu gehört die weltweit erste Recycling-Anlage

für Photovoltaikmodule aus kristallinem

Silizium der SolarWorld-Tochter Sunicon AG, die unter

anderem schon Deutschlands und Belgiens älteste

Solaranlagen recycelt hat. Dabei gelingt eine 100prozentige

stoffliche Verwertung, wobei bei der neuerlichen

Nutzung von recyceltem Silizium etwa

30 Prozent an Energie gegenüber dessen Neugewinnung

gespart wird. Und da in Zukunft nur noch Frei-

Anlagen installiert werden dürfen, deren Recycling

am Ende ihrer Lebensdauer abgesichert ist, hat die Solaranlagen-Recycling-Industrie

in Freiberg ein großes

Zukunftspotential.

Reinigungslinie in Recycling-Anlage

S e i t e 2 5

Auf dem SAXONIA-Areal macht die BEFESA Zinc GmbH & Co. KG Zink aus Stahlwerkstäuben wieder verhüttbar.

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BEFESA Zinc Freiberg – Umweltschutz und Arbeitssicherheit als Zukunftskonzept

Zink – aus dem Staub in die Hütte

Etwa 220.000 Tonnen zinkhaltiger Stahlwerksstäube verarbeitet

das Unternehmen BEFESA Zinc Freiberg GmbH

& Co.KG jährlich. Die darin enthaltenen 20 bis 35 Prozent

Zink werden in den beiden 43 und 50 Meter langen Drehrohr-Öfen

mittels des patentierten SDHL-Verfahrens thermisch

zu einem Wälzoxid aufbereitet, das mit rund 65 Prozent

Zink in den entsprechenden Hütten weiter

verarbeitet werden kann.

Hervorgegangen aus dem ehemaligen Bergbau- und

Hüttenkombinat „Albert Funk“, hat BEFESA Zinc Freiberg

– bis 2007 B.U.S. Zinkrecycling – eine stabile und positive

Entwicklung genommen. Auch aufgrund der Tatsache,

dass das Unternehmen nicht nur in die

Technologie, sondern immer auch in Arbeitssicherheit

und Umweltschutz investiert hat. Die im Ausgangsmaterial

vorliegenden Schwermetalle erfordern dabei die

größte Aufmerksamkeit. Im Jahr 2007 wurde mit der Einhausung

der Waggonentladung den letzten diffusen

Emissionen zinkhaltiger Stäube in die Umgebung endgültig

ein Riegel vorgeschoben. „Diese 3,5-Millionen-Investition

war für uns ein Beitrag zur langfristigen Sicherung

des Standorts, an dem auch klassische Metallurgie

und Hochtechnologie nebeneinander bestehen können“,

so Geschäftsführer Uwe Hasche angesichts der

Nachbarschaft zur Solar World AG.

Für die Installation eines geschlossenen Brauchwasserkreislaufs

war das Unternehmen bereits 2003 mit dem

Chemnitzer Umweltpreis ausgezeichnet worden. Ende

2007 erhielt BEFESA Zinc als das fünfte Unternehmen in

Sachsen die Zertifizierung des Arbeitsschutzmanagements

auf der Grundlage des „Occupational Health and

Risk Managementsystems“. Mit diesem Zertifikat und der

bereits im Jahr 2000 erfolgten Zertifizierung des Umweltmanagements

ist die BEFESA Zinc Freiberg GmbH &

Co. KG nun mit einem komplexen Umwelt- und Sicherheitsmanagement

für die Zukunft gut aufgestellt.

BEFESA Zinc Freiberg GmbH & Co. KG · Alfred-Lange-Str. 10 · 09599 Freiberg

Tel. 03731-3899-0 · Fax 03731-389912 · www.befesa.com


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Freiberger Know-how

weltweit gefragt

Das KnowHow des jungen Freiberger Ingenieurbüro

Dr. Ziegenbalg GbR ist heute bereits in aller Welt gefragt.

Das Forschungsteam, welches seit 2003 kontinuierlich

gewachsen ist, hat ein Material zur schonenden

Konservierung und Restaurierung von

natürlichem und künstlichem Stein entwickelt. Dieses

neuartige Material ermöglicht eine Festigung von

Stein, Putz oder Mörtel sowie von Fresken durch den

Einsatz von arteigenen, natürlichen Komponenten.

Mit den neuartigen Nanomaterialien revolutioniert

das Unternehmen die Denkmalpflege sowie die Schimmelbekämpfung

in Gebäuden. Dieses Forschungsergebnis

sucht Vergleichbares und fließt daher in die

Koordinierung eines EU-Forschungsprojektes mit zwölf

Partnern aus sieben Ländern ein.

Intelligente Konzepte






T: F:

Auf zahlreiche Patente für seine Entwicklungen kann das

Ingenieurbüro Dr. Ziegenbalg GbR bereits verweisen.

Auch in der Auftragsforschung und im Dienstleistungsbereich

auf dem Gebiet der Entwicklung von chemischen

Technologien, Prozessen zur Rohstoffverarbeitung

und –aufbereitung sind die Fähigkeiten der

Freiberger gefragt. Vielfältige Arbeiten und Technologien

zur Gesteinsabdichtung, Gesteinsverfestigung im

Bergbau und auch zur Lösung geotechnischer Fragestellungen

gehören zum Profil.

Und die weltweite Technologieentwicklung und Zusammenarbeit

mit Kooperationspartnern in Kanada,

Russland, USA, Chile sowie nahezu allen EU-Ländern

stellt für das kleine dynamische Team eine echte Herausforderung

dar.

WIND

Untersuchungen zur Applikation von Nanokalk.

Festigkeitsbestimmungen. Foto (2): IBZ

Ingenieurbüro Dr. Ziegenbalg GbR · Halsbrücker Str. 34 · 09599 Freiberg · Tel. 03731-200155 · Fax 20015 · www.ibz-freiberg.de

Umschalten auf erneuerbare Energie:

Umschalten auf 3ENERGY

Service, Wartung, Montage und Demontage

von Groß- und Kleinwindkraftanlagen

Planung und Errichtung von

Solar- und Photovoltaik-Anlagen

Planung und Auslegung von

dezentralen Energieversorgungsstationen

SOLAR

BIO



© MedienTeam

S e i t e 2 6

Regenerative Energien

mit breiter Anwendung

Alternative Kraftstoffe auf unseren Straßen

S e i t e 2 7

W I R T S C H A F T

Auf Freibergs Straßen fahren immer mehr Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen. Neben dem bekannten

Erdgas gibt es außerdem Flüssiggas, Biodiesel und Pflanzenöl als Antriebsvarianten. Tendenz steigend.

Dabei stehen Flüssig- bzw. Autogas sowohl bei der Tankstellendichte als auch bei der Anzahl der umgerüsteten

Fahrzeuge an vorderster Stelle. Autobesitzer sparen dadurch nicht nur Mineralöl- und Ökosteuer,

sondern tragen in erheblichem Maße zur Verringerung von schädlichen Emissionen bei. Fahrzeuge im Einsatz

der Stadt und der Stadtwerke fahren übrigens mit umweltfreundlichem Erdgas.

„Tanklust“ –

macht Lust auf Tanken

„Tanklust“ heißt eine Freiberger Initiative, die sich zum einen

die Adaption herkömmlicher Dieselmotoren für den

Betrieb mit reinem Pflanzenöl zur Aufgabe gemacht hat und

die gleichzeitig ein „Carsharing“ betreibt, bei dem sich

Menschen, die nicht immer ein eigenes Auto benötigen, eines

der beiden auf Pflanzenölbasis fahrenden „Tanklust“-

Fahrzeuge teilen. Der Fokus der Arbeit liegt jedoch auf

Pflanzenöl als erneuerbarem Energieträger und auf einer

allgemein verstärkten Nutzung alternativer Kraftstoffe im

mobilen Bereich.

SunDiesel auf dem Vormarsch

Ein wichtiges Zugpferd für den Einsatz regenerativer

Kraftstoffe in Freiberg ist die Forschung und technische

Umsetzung für den alltäglichen Einsatz von Biokraftstoffen.

Die Choren Industries sind einer der weltweit

führenden Anbieter von Vergasungstechnologien

für feste Biomasse und kohlenstoffhaltige Reststoffe. Die

erste industrielle Produktionsanlage für die Herstellung

von synthetischen Kraftstoffen, wie dem „Sun-

Diesel“, die in Freiberg gebaut wurde, erreicht eine Produktionskapazität

von 15.000 Tonnen pro Jahr.

Strom aus Sonne –

ein zukunftsweisendes Erbe

Das Bergbauerbe Freibergs wird heute noch zukunftsweisend

genutzt. Allen voran setzt die Halbleiterindustrie

für die energetische Nutzung der Sonne neue

Maßstäbe. Angefangen von der Gewinnung reinsten Siliziums

für die Waferproduktion bis hin zur Herstellung

und Installation von Solarmodulen auf Gebäuden und

Freigeländen bieten die Unternehmen der Branche im

Gewerbegebiet Süd das notwendige Know-how, um

ganz Deutschland und den Weltmarkt mit sauberem

Strom zu versorgen.


Perfekter Service

Gemeinsame Sache

Die STREICHER Gruppe steht für Innovation und Qualität. Mit mehr als 2.600 Mitarbeitern werden anspruchsvolle Projekte auf regionaler,

nationaler und internationaler Ebene durchgeführt. Die Geschäftsfelder umfassen die Bereiche:

ROHRLEITUNGS- & ANLAGENBAU

Pipelinebau

Anlagenbau

Ortsnetzbau

Tiefbohrtechnik

Horizontalbohrtechnik

Dienstleistungen

MASCHINENBAU

Apparatebau

Bohranlagentechnik

Verfahrenstechnik

Karussellbau

Gewerbepark Schwarze Kiefern:

Hier ist noch Platz!

Sauberkeit verkaufen? Das erfordert

klare Konzepte – und dazu

kostenoptimiertes Denken. Dies gilt

Die Erschließung des Gewerbeparks

„Schwarze Kiefern“ auf Tuttendorfer Flur

begann im Jahr 1992 durch die damalige

Gemeinde Conradsdorf. Im Rahmen einer

bei der Versorgung der Mitarbei-

Gemeindegebietsreform liegt jetzt der Geter

mit gepflegter Berufskleidung

werbepark im Gebiet der Gemeinde Hals-

ebenso wie bei der professionell

brücke. Der Name des Gewerbeparks

organisierten Beschaffung und

„Schwarze Kiefern“ ist wie folgt erklärbar:

Wäsche von Mops oder Schmutz-

Vom vorigen Jahrhundert bis in die 60-er

fangmatten. Wir unterstützen Sie

dabei. Mit unserem textilen Mietservice.

Immer nah. Immer da.

Immer perfekt abgestimmt auf die

Bedürfnisse Ihrer Branche. DBL –

Ihr Partner in Sachen Sauberkeit.

Jahre säumten die Straße nach Tuttendorf

Schwarzkiefern. Dann mussten sie

aus Altersgründen gefällt werden und

heute erinnern nicht nur das nach ihnen

benannte Gewerbegebiet an sie, sondern

auch neu gepflanzte Schwarzkiefern im

Einmündungsbereich Halsbrücker Straße/

Freiberger Straße und noch zwei uralte

Schwarzkiefern am Ortseingang Hals -

brücke.

Die Gründung des Gewerbezweckverbandes

Freiberg-Halsbrücke/Schwarze

Kiefern“ erfolgte im Jahr 1998 durch die

Steyer Textilservice GmbH

Gewerbepark „Schwarze Kiefern“ • 09633 Halsbrücke

Stadt Freiberg und die Gemeinde Hals-

Tel. 0 37 31/39 77 0 • Fax 0 37 31/39 77 59

09_Anzeige_small2:09_Anzeige_small2 steyer-freiberg@dbl-steyer.de

06.04.2009 21:03 Seite brücke 1zu

jeweils 50 Prozent der Anteile

am Verband.

TIEF- & INGENIEURBAU

Straßen- & Tiefbau

Brücken- & Ingenieurbau

Deponiebau

Industriebau

Kanalbau

Public Private Partnership

Verbandsvorsitzender ist seit der Gründung

Jörg Kiehne, gleichzeitig auch Bürgermeister

der Gemeinde Halsbrücke, sein

Stellvertreter ist der Oberbürgermeister

der Stadt Freiberg Bernd-Erwin Schramm.

Im Bebauungsplan wurden vier Zonen

unterschiedlicher Größe, Eignung und

Festsetzungen für Unternehmensansiedlungen

unterteilt.

Die noch verfügbaren Freiflächen für eine

gewerbliche Ansiedlung haben eine

Grundflächenzahl von 0,8 und eine Geschossflächenzahl

von 2,0 und sind damit

zweigeschossig bebaubar.

Das Sondergebiet eignet sich zum Beispiel

als attraktiver Standort für ein Kongresshotel

mit Blick auf die historische Altstadt

von Freiberg und auf das Gelände

der TU Bergakademie hat eine bebaubare

Fläche von 2.800 m 2 und ist dreigeschossig

bebaubar.

Auf der restlichen Freifläche dieses

Sondergebietes stehen ca. 1,3 Hektar für

Parkplatzflächen und Begrünung zur

Verfügung.

ROH- & BAUSTOFFE

Asphaltmischanlagen

Steinbrüche &

Schotterwerke

Kiesgewinnung

Baustoffannahme

STREICHER Maschinenbau GmbH, Niederlassung Freiberg

Gewerbepark Schwarze Kiefern Tel.: +49(0)3731 7984-0 www.streicher.de

09633 Tuttendorf Fax: +49(0)3731 7984-120 freiberg@streicher-mb.de

S e i t e 2 8

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1 - GE-Gebiet 1.920 m 2

2 - SO-Gebiet 16.446 m 2

S e i t e 2 9

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Luftbild-Service Büschel · 08301 Schlema/Erzgebirge

Luftbildaufnahme Stand 2006

Der Gewerbepark „Schwarze Kiefern“ umfasst eine Gesamtbruttofläche

von 17,5 Hektar. Insgesamt arbeiten in

den im Gewerbepark ansässigen Unternehmen ca. 530

Arbeitskräfte. Dabei reicht die Palette von Ingenieurbüros,

Bausachverständigen und Finanzdienstleistungen

bis hin zum Maschinenbau, Werkzeug- und Automatisierungsmittelbau,

Bauunternehmen und Baumaschinenverleih,

von der Stein-, Zinn- und Siliziumverarbei-

2

W I R T S C H A F T

3 - GE-Gebiet 2.907 m 2

4 - GE-Gebiet 3.623 m 2

Raum für Investitionen

3

Von Ingenieur- und Dienstleistungsbetrieben bis zur verarbeitenden Industrie

4

tung bis hin zum Reinigungsunternehmen für Arbeitskleidung

aller Art. Letzte realisiert die Firma Steyer Textilservice

GmbH, die mit gegenwärtig rund 200 Mitarbeitern

zu Freibergs Top-Arbeitgebern zählt.

National und international sind viele der Unternehmen

gut aufgestellt und haben neben diesem Standort auch

Niederlassungen in Italien, der Schweiz, in Spanien und

in ganz Deutschland.

Flächen

Der Gewerbepark umfasst eine Gesamtbruttofläche

von 17,5 ha auf der Gemarkung Tuttendorf.

Von der verfügbaren Gesamtnettofläche wurden 83%

verkauft.

Insgesamt 8.450 m 2 stehen für gewerbliche Ansiedlungen

noch zur Verfügung und rund 1,7 ha für eine Nutzung

als Sondergebiet zum Beispiel für einen Hotelstandort,

wobei davon 2.800 m 2 dreigeschossig

bebaubar sind.

Die Parzellen sind ausnahmslos sofort verfügbar.

Es handelt sich nicht um Altlastengebiete.

Kaufpreis

Flächenpreise sind beim Gewerbezweckverband zu erfragen.

Erschließung und Bebauungsplan

Der Gewerbepark „Schwarze Kiefern“ ist voll erschlossen,

ein genehmigter und rechtskräftiger Bebauungsplan

liegt vor.

Investoren

Gegenwärtig haben sich 19 Unternehmen angesiedelt,

darunter ein Textilreiniger, ein Maschinen- und

Tiefbauunternehmen, ein Werkzeug- und Automatisierungsmittelbauunternehmen,

ein Silicium- und Targetbearbeitungsunternehmen,

weitere gewerbliche

Unternehmen sowie Ingenieur- und Finanzdienstleistungsunternehmen.

Verkehrsanbindung

Das Gewerbegebiet wird direkt vom Achsenabzweig

der Kreuzung B101/B173 begrenzt, der nach Halsbrücke

führt. Die nächste Autobahnanschlussstelle befindet

sich mit Siebenlehn in 18 Kilometern Entfernung.

Der nächste Gleisanschluss der Deutschen Bahn

liegt in Freiberg und der nächste Flughafen in Dresden

(35 Kilometer).

Gewerbezweckverband »Freiberg-Halsbrücke/Schwarze Kiefern«

Gesamtbruttofläche des Gewerbeparks: 17,5 ha

freie Gewerbeflächen:

größte Parzelle : 3.623 m 2 · kleinste Parzelle: 1.920 m 2 und

SO-Gebiet zum Beispiel für einen Hotelstandort:

Gesamtfläche: 16.446 m 2 · davon bebaubare Fläche 2.800 m 2 dreigeschossig

Geschäftsstelle: Ahornstraße 7 in 09627 Hilbersdorf

Telefon: 03731/41937-11 · Fax: 03731/41937-29 · Mail: GZV-Schwarze-Kiefern@enviatel.net · Internet: www.freiberg.de

Lage des Gewerbeparks »Schwarze Kiefern«:

an der S 196, Gemeinde Halsbrücke, Ortsteil Tuttendorf und angrenzend an das Gebiet der Stadt Freiberg im Norden


jo-bad_95x130.fhmx 22.04.2009 16:01 Uhr Seite 1

Probedruck

S P O R T L I C H E S T A D T

„Fass“zination

Fassathlon-WM

Am 13. Juni kann man bereits zum 7. Mal junge Menschen

mit Fässern auf dem Rücken durch die Stadt radeln

und laufen sehen. Diese Sportart erfreut sich immer

größerer Beliebtheit und wird einmal jährlich von

Studenten der TU Bergakademie Freiberg als Weltmeisterschaft

ausgetragen. Sie besteht aus den Teildisziplinen

Laufen, Radfahren, Schwimmen und Bier

trinken, und das alles mit einem zehn Kilogramm

schweren Fass auf dem Rücken. Der Sieger 2008 benötigte

für die Strecke quer durch die Stadt 43 Minuten

und 55 Sekunden und wurde mit einem 30-Liter-

Fass Freiberger Bier belohnt.

www.fassathlon.de

C M Y CM MY CY CMY K

Karate für die ganze Familie

Zwischen Tradition und Wettkampfbetrieb findet seit vielen Jahren der Freiberger

Karate-Verein „Oshiro Dojo“ seine Mitte. Mehr als 70 Sportler trainieren das sogenannte

Shima-Ha Shorin Ryu Karate und das Yamanni-Ryu Bojutsu. Kampfsport

ohne Leistungsdruck heißt das Motto. Bei diesem Sport kommt es vor allem auf die

Entwicklung des eigenen Körpergefühles an.

Neben den Wettkampfgruppen, die von erfolgreichen Meistern trainiert werden,

gibt es auch eine Familiengruppe. Hier steht der Spaß im Vordergrund. Leistungsdruck

gibt es keinen, denn Kinder und Erwachsene stehen gemeinsam auf der Trainingsmatte.

Gelehrt wird hauptsächlich die Grundtechnik, bei der es vor allem auf

Konzentration und Koordination ankommt. Kraftübungen und Sportspiele vervollständigen

den Trainingsablauf. Und wer will, kann sich freiwilligen Prüfungen

unterziehen. www.karate-freiberg.de

S e i t e 3 0

Selbst die Kleinsten sind schon begeisterte Läufer.

Freiberg ist laufbegeistert:

Die Tradition des Bergstadtcups

Im laufbegeisterten Freiberg wird nun mehr schon zum

15. Mal der Bergstadtcup vergeben. Drei Einzellaufveranstaltungen,

der Stadtmauer-, der Herbst- und der

Adventslauf, gehen dabei in die Wertung ein.

Der 24. Lauf „Rund um die Stadtmauer“ wird nach Auflösung

des Stadtmauerlauf-Vereins nun durch den

Bergstädtischen Sportclub (BSC) Freiberg durchgeführt.

Er findet am 27. Juni zum Bergstadtfest statt.

Der 27. Freiberger Herbstlauf wird vom Triathlon- und

Skiverein 92 Freiberg e.V. voraussichtlich am 19. September

ausgetragen. Die Läufer begeben sich auf eine

S e i t e 3 1

Cross-Strecke quer durch den Freiberger Stadtwald. Es

gibt Wertungsläufe, aber auch Kinder- und Nordic-Walking-Wettbewerbe.

Ein Rahmenprogramm sorgt für

Abwechslung bei den Zuschauern.

Zum 18. Mal gibt es 2009 den Freiberger Adventslauf,

ausgetragen vom Hetzdorfer SV, der in diesem Jahr

wieder durch die weihnachtlich geschmückte Innenstadt

verlaufen wird. Start ist am 28. November am

Obermarkt. Eine Runde beträgt 2,6 Kilometer. Das Spektrum

reicht vom Kinder-, Volks- über einen Haupt- bis

zu einem Staffellauf.

Partnerstädte kämpfen um Gold und Silber

In Freiberg wird Städtepartnerschaft auch im Sport

groß geschrieben. So stehen mehrere der acht Partnerstädte

einmal jährlich Freiberger Mannschaften auf

dem Fußballfeld gegenüber. Und bei Tanz-, Judo- und

Handballveranstaltungen sind regelmäßig Partnerstädte

mit dabei. Zum ersten Mal gab es im Frühjahr

2009 ein Partnerstadt-Turnier im Schwimmen, zu dem

der SSV Freiberg e.V. in das Johannisbad eingeladen

hatte. Mit viel Spaß und Enthusiasmus schwammen

alle Akteure um Medaillen und gute Zeiten, so dass

das Internationale „Silvererz Swim Meeting“ für 2010

fest eingeplant ist.

Basketball in der City

Am 6. und 7. Juni verwandelt sich der Obermarkt in ein

großes Beach-Βasketballfeld. Dort laden die Freiberger

„City Open“ zu Sport und Spaß für jedermann ein. Neben

Basketball gibt es auch Tischkicker und Kinderflohmarkt,

Feuerwehr- und DRK-Präsentationen , Bastelstraße

und Hüpfburg. Dazu erwartet die Besucher

am Samstag der Start zum Spinning-Marathon sowie

am Sonntag die Familien-Radtour „Freiberger Land“.

Strandflair auf dem Obermarkt.

S P O R T L I C H E S T A D T

ADMV-Rallye im Freiberger Land

Rallye- oder Motorsport gehören seit Jahren in die

Bergstadt. Die fünfte Auflage der Rallye startet am

5. Juni in der Bergstadt und führt über die Landstraßen

des Freiberger Landes. Drei verschiedene Wertungsprüfungen,

die jeweils zweimal gefahren werden,

bilden den Kern der Veranstaltung. An

Altbewährtem, wie dem Rallye-Zentrum im Skoda-

Autohaus an der Leipziger Straße sowie der Sieger -

ehrung am Samstagabend im Autohaus mit anschließender

Rallye-Party wird in diesem Jahr wieder

festgehalten, so die Veranstalter vom Rallye Racing

Club Freiberg e. V. im ADMV (RRCF). www.rrcf.de

Pocket-Biker-Domizil

Im Industriegelände Muldenhütten entstand im April

2005 ein Outdoor-Domizil für Kartfahrer und Minibiker.

Ein Containertrakt mit Bistro, Büro, Schulungsraum,

Werkstattbereich und Sanitärtrakt ist behindertenfreundlich

eingerichtet. Der ca. 750 Meter

lange und acht bis zwölf Meter breite Rundkurs bietet

auch Minibikern einen optimalen Parcours. Seit

der Eröffnung hat es bereits viele Events auf dem

Saxoniaring gegeben. Für die Pocketbiker aus nah

und fern ist die Piste des Saxoniarings im Industriegebiet

Muldenhütten zu einem begehrten Örtchen

für die „heißen Öfen“ mit ihren kleinen und großen

Kerls geworden. www.saxoniaring-freiberg.de

BeBoTTa 2009

Bereits zum 7. Mal werden Betonboote in diesem

Jahr am „Großen Teich“ zu erleben sein. Vom 3. bis

zum 5. Juli gibt es neben den traditionellen Bootsrennen

wieder ein buntes Rahmenprogramm mit

Open-Air-Party und Disco mit DJ Happy Vibes im

großen Festzelt. www.bebotta.net

Kreativität und sportlicher Einsatz zur BeBoTTa.


Foto: Foto Böhme/Detlev Müller

Glück auf:

Leben & Wohnen in Freiberg

Leben mit Zukunft

in Freiberg.

Freiberg hat als Wohnort einiges zu bieten. Sie

können bei uns auswählen, wie und wo Sie

wohnen möchten. Sie lieben den Charme einer

historischen Altstadt? Sie möchten sich

gleich um die Ecke Kunst und Kultur gönnen?

Ihr Kind soll einen kurzen und sicheren Schulweg

haben? Einkaufsmöglichkeiten sollten in

der Nähe sein und die Natur vor der Haustür?

In Freiberg, der „Stadt der kurzen Wege“ können

Sie dies alles in Einklang bringen. Dazu

bieten wir Ihnen zeitgemäße Wohnungen in gepflegten

Wohnanlagen und an individuellen

Einzelstandorten. Sie können entscheiden, ob

Sie Ihren Wohn(t)raum selbst gestalten oder

einzugsfertig anmieten möchten.

Lassen Sie sich

überzeugen.

Die Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa.

mbH (kurz SWG) ist ein modernes

kommunales Wohnungsunternehmen.

Mit rund 10.000 von uns betreuten Woh -

nungen ist die SWG die immobilienwirtschaftliche

Marktführerin im Landkreis

Mittelsachsen.

S e i t e 5

Als Partner der Wirtschaft sichern wir einen

wichtigen Standortfaktor, indem wir ein breites

Angebot an zeitgemäßen Wohnungen

und individuellen Baugrundstücken bereitstellen.

Bei uns findet jeder ein passendes

Zuhause – von der praktischen Einraumwohnung,

über Wohnungen für Familien in

fast allen Stadtgebieten bis zum Grundstück

für das eigene Haus in Zentrumsnähe

Sie sind uns herzlich

willkommen.

Kompetente Beratung, persönliche Betreuung

und Familienfreundlichkeit sind unsere

Markenzeichen. Unser MieterBetreuungszentrum

steht Ihnen montags bis freitags

von 10:00 bis 18:00 Uhr durchgehend offen.

Oder fordern Sie unseren aktuellen E-Mail-

Newsletter an.

H E R Z L I C H W I L L K O M M E N

– A N Z E I G E –

… auch ein Stück Freiberg:

moderne Wohnungen in der

historischen Altstadt.

Lassen Sie sich begeistern vom

unverwechselbaren Flair und

einem breiten Spektrum kultureller

Angebote.

… auch ein Stück Freiberg:

Talstraße 5, 7, 9. Nach Sanierung

entstehen hier in der

Altstadt höherwertige Miet -

wohnungen mit ressourcenschonender

Heiztechnologie,

teilweise als Maisonette mit

Balkon, Pkw-Stellplatz und

Mietergarten.

… auch ein Stück Freiberg:

Individuelle Baugrundstücke in

bevorzugten innerstädtischen

Wohnlagen. An der Johannisstraße

z.B. stehen Grund -

stücke in Größen von 576 m²

bis 1.118 m² zur Bebauung

mit großzügigen Einfamilienhäusern

zur Verfügung.

Wohnen leicht gemacht

Die positive Entwicklung der Wirtschaft am Standort

Freiberg erfordert heute eine entsprechende Gestaltung

des Umfeldes für alle, die hier arbeiten und leben

möchten. Dazu gehört sowohl die Bereitstellung von

ausreichendem, bezahlbarem und auf zukünftige Erfordernisse

ausgerichtetem Wohnraum für alle als auch

die Schaffung von Freizeitangeboten für jede Altersgruppe.

So wurde von der Stadt in den letzten Jahren

auf eine umfangreiche Begrünung von Wohngebieten,

auf die Errichtung von Spielplätzen und auf die

Nähe von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen

Wert gelegt. Die Sauberkeit öffentlicher Plätze hat

sich Dank der Initiative von Stadt und Stadtmarketing

stark verbessert. Und diese Entwicklung bringt immer

mehr Familien dazu, sich für eine Wohnung in der

Stadt zu entscheiden.

S e i t e 3 3

L E B E N S W E R T E S T A D T

Familienfreundlich im Alltag

In punkto Familienfreundlichkeit ziehen in Freiberg Unternehmen, Vereine, Institutionen und Familien an

einem Strang. Anfang 2005 wurde das Freiberger Bündnis für Familienfreundlichkeit gegründet, das es sich zur

Aufgabe gemacht hat, die breite Palette an familienfreundlichen Angeboten zusammenzufassen und alle

Kräfte zu bündeln. Wichtiges Instrument ist dabei der Freiberger Familienkatalog, in dem sich Angebote rund

um das Familienleben wiederfinden, die Familien helfen sollen, ihren Alltag zu erleichtern oder abwechslungsreicher

zu gestalten.

Modern ausgestattete Wohnungen und viel Grün im

Außenbereich sorgen für ein gemütliches Miteinander.

Fotos: Marion Schreiber

Spielorte für die Jüngsten

Für die jüngsten Freiberger gibt es an verschiedenen

Plätzen in der Innenstadt Spielmöglichkeiten. So findet

man beispielsweise eine kleine Eisenbahn aus buntem

Robinienholz, die die Kleinen zum Spiele und Klettern

und die Großen zum Verweilen einlädt. An der Wasserturmstraße

sind die ebenfalls aus Robinienholz gefertigten

„Bergzwerge“ Anziehungspunkt. Der Albertpark

ist mit Springbrunnen und weitläufigen Grünanlagen

ein Ruhepol der Stadt. Das Kinderherz findet hier alles,

was es zum Spielen begehrt: Kletterburg, Rutsche, Schaukel,

Wippe und jede Menge Sand zum Buddeln. Die neueste,

sogar umzäunte Spieloase mit Klettergerüsten und

Sport- und Spielanlagen erwartet die Kleinsten an der

Schmiedestraße. Und am Saubachweg gibt es inmitten

hoher Bäume einen Spielplatz mit Naturmaterialien, der

für Abenteuer wie geschaffen ist.

»Gemeinsam statt einsam«

55 Jahre Wohnungsgenossenschaft - gemütliche Plätzchen zum Wohnen und

Leben von ganz ruhig bis mittendrin im pulsierenden Leben der Bergstadt.

Im größten Wohngebiet der Bergstadt am Wasserberg wohnt heute fast jeder dritte Freiberger. Mit

Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindertagesstätten, Gesundheits- und Freizeiteinrichtungen für

jedes Alter ist es ein beliebtes und zentrumnahes Wohngebiet. Vor 30 Jahren konnten die

ersten Genossenschafter die damals heißbegehrten Neubauwohnungen mit Fernwärme

und ständigem Warmwasser (Wohnungstyp IW-73) beziehen.

Heute nennt die Wohnungsgenossenschaft rund 300.000 Quadratmeter

Wohnfläche in Freiberg, Halsbrücke, Weißenborn und Hilbersdorf ihr Eigen.

Alle Wohnungen sind nach neuesten Richtlinien modernisiert.

Ein Energiepass für alle Wohnungen liegt bereits vor. Mit Balkon und Loggia

konnten rund 85 Prozent ausgestattet werden.

Ob Familien, Pärchen oder Singles,

Senioren oder Auszubildende, Studenten

oder Erwachsenwerdende – alle finden eine

Wohnung gemäß ihren Wünschen.

Wohnungsgenossenschaft Freiberg eG

Siedlerweg 1 · 09599 Freiberg · Tel.: (03731)6765-0 · Fax: (03731)6765-55

Internet: wg-freiberg.de · E-Mail: wg.freiberg@t-online.de

Stadtteil-Treffs für jedermann

■ Stadtteilbüro Bahnhofsvorstadt

Bahnhofstraße 10 · 09599 Freiberg

Tel.: 03731/164495 · Fax: 03731/164496

Mo, Mi, Fr 10 – 16 Uhr und Di, Do 10 – 18 Uhr

www.bahnhofsvorstadt.de

■ Wohngebietstreff Seilerberg

Siedlerweg 10 · 09599 Freiberg

Tel.: 03731/765987 (Lichtpunkt e.V.)

■ Wohngebietstreff Friedeburg

Paul-Müller-Straße 78 · 09599 Freiberg

Tel.: 03731/765987

Mo, Mi, Do 9 – 15 Uhr, Di 9 – 18 Uhr,

Fr 9 – 12 Uhr

■ Stadtteiltreff Bahnhofsvorstadt

Schillerstraße 3 · 09599 Freiberg

Tel.: 03731/765987

■ Mehrgenerationenhaus (Buntes Haus)

Tschaikowskistraße 57 · 09599 Freiberg

Tel.: 03731/ 7 62 50

Mo, Do, Fr 8 – 18 Uhr, Di, Mi 8 – 21 Uhr

Sa nach Bedarf

■ SWG-Freizeittreff

Beuststraße 1 · 09599 Freiberg

Tel.: 03731/3680, täglich 15 – 20 Uhr

Zu Hause Hause bei der


Freibergs Bibliotheken

In Freiberg gibt es mehrere Bibliotheken, die für jedermann

offen stehen. Neben der Stadtbibliothek auf dem

Obermarkt über dem „Ratskeller“ sind dies die Bibliothek

am Wasserberg im „Bunten Haus“ und die Kinderbibliothek

im Pi-Haus, die neben Ausleihmöglichkeiten für

Bücher, CD´s und zahlreiche Kinderzeitschriften regelmäßige

thematische Lese- und Bastelveranstaltungen

durchführen. Selbst die TU Bergakademie Freiberg verfügt

über eine eigene Bibliothek. Der „Büchertausch“

im Stadtteiltreff Schillerstraße ist eine ganz besondere

Bücherei, denn hier bringt jeder, der ein Buch haben

möchte, ein Neues fürs Regal mit.

Novalis – ein berühmter Besucher

Der bedeutendste Vertreter der frühromantischen Dichtung,

Friedrich Freiherr von Hardenberg, der sich selbst

das Pseudonym Novalis gab, lebte einige Zeit in Freiberg

und studierte hier an der Bergakademie Freiberg bei

Lampadius und Werner. Sein Studium umfasste u.a.

Bergwerkskunde, Mathematik und Chemie sowie praktische

Tätigkeiten in den Gruben. Sein Pseudonym „Novalis“

benutzte er erstmalig während seines Aufenthaltes

in Freiberg. 1798 verlobte er sich hier mit Julie von

Charpentier, der Tochter des Bergrates. Am Wohnhaus

der Familie von Charpentier in der Burgstraße 9 erinnert

eine Tafel an ihn.

L E B E N S W E R T E S T A D T

Eine der ältesten

Schulbibliotheken Deutschlands

Die Andreas-Möller-Bibliothek des Geschwister-Scholl-

Gymnasiums ist eine der ältesten Schulbibliotheken

Deutschlands. Hier schlummern Handschriften aus dem

Mittelalter, Inkunabeln, Frühdrucke und andere Werke

längst vergangener Zeiten. Ihren Namen hat die Bibliothek

vom Freiberger Konrektor der früheren Lateinschule, dem

Historiker, Chronisten und Stadtarzt Andreas Möller (1598–

1660). Dessen 1653 erschienene Chronik „Theatrum Freibergense

Chronicum“ bildet noch heute noch eine wichtige

Grundlage regionalgeschichtlicher Forschungen. Seit

1565 wird die Bibliothek immer von einem Lehrer der

Schule ehrenamtlich geleitet.

Auf Tour durch die Heimat der „Hebamme“

Die Freibergerin Sabine Ebert hat mit ihren bisher drei

„Hebamme“-Romanen in jüngster Vergangenheit sehr

zum Ruhme ihrer Stadt beigetragen und dabei viele

Fans selbst auf die Spur von Marthe und Christian bringen

lassen. Dabei erhalten diese jetzt von Reni Bremerstein

und Heidemarie Tolke tatkräftige Unterstützung,

die ihre Gäste seit kurzem auf „Marthe-Tour“ mitnehmen.

Es geht zu Schauplätzen, an denen die Hauptfigur der Romane

möglicherweise agierte, an denen aber auch nachweislich

historische Ereignisse stattfanden. Anmeldungen

zur Tour sind unter 03731/4195190 oder unter

tourist-info@freiberg-service.de möglich.

Bestseller-Autorin Sabine Ebert beim Signieren ihrer Sachsen-Saga

während der Buchpremiere „Die Entscheidung

der Hebamme“.

S e i t e 3 4

S e i t e 3 5

L E B E N S W E R T E S T A D T

Senioren fühlen sich wohl

Im Februar 2007 öffnete das Mehrgenerationenhaus am

Wasserberg. Hier gibt es seitdem nicht nur Angebote

für Kinder und Jugendliche. So wurden für Senioren verschiedene

Möglichkeiten der individuellen Betätigung

geschaffen, die vom Sport über den Computerkurs bis

hin zum kreativen Gestalten reichen. Im Fitnessraum

kann jeder täglich Sport mit und ohne Anleitung trei-

Ein netter Plausch unter Gleichgesinnten.

ben, und das Internetcafe lädt ebenfalls zum Surfen und

Chatten, aber auch zum Lernen und Arbeiten ein. Computer-

und Handykurse, Handarbeits- und Töpferkurse

vervollständigen das Angebot. Zudem gibt es ein Lesecafé

und einen Oma-Opa-Dienst, der Kindern ohne

Großeltern ein wenig familiäre Anbindung schaffen

soll.

Der Seniorenbeirat

leistet wertvolle Arbeit

Seit 2001 gibt es den Seniorenbeirat der Stadt Freiberg.

Besetzt mit Vertretern verschiedener Sozialverbände

und der Stadtverwaltung sowie einzelnen Stadträten

und sachkundigen Einwohnern unterstützt er die Stadtverwaltung

und den Stadtrat bei ihren Entscheidungen

mit wichtigen Ratschlägen und Hinweisen. Bei den regelmäßigen

Sitzungen und den monatlichen Telefonsprechstunden

werden Anliegen der älteren Bevölkerung

aufgenommen, besprochen und zur Klärung

gebracht. Die Telefonsprechstunde dient dabei vor allem

denjenigen Freibergern, denen die Wege zu den Ämtern

zu schwierig oder zu weit sind.

Frauenzentrum als

Treffpunkt für alle Altersgruppen

Im überregionalen Frauenzentrum für Orientierung und

Information im Stadtteil Zug an der Haldenstraße treffen

sich fast täglich Frauen aller Altersgruppen aus ganz

Freiberg, um gemeinsam zu basteln, zu lesen, Sport zu

treiben, zu tanzen, zu malen oder um sich über aktuelle

Probleme auszutauschen. Besonders stolz sind die

Frauen auf die in den letzten Jahren gewachsene Zusammenarbeit

mit der benachbarten Grundschule. Hier

helfen sie den Kindern bei ihren Hausaufgaben, üben mit

ihnen das Lesen und freuen sich gemeinsam über jeden

Fortschritt. Die Kinder danken es dafür mit guten Noten

und ab und an mit einer gedeckten Kuchentafel und einem

kleinen Programm.


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LEBENSWERTE STADT

Kliniken

• Klinik für Innere Medizin

• Klinik für Chirurgie

• Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

• Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

• Klinik für Urologie

• Klinik für Neurologie

• Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

• Belegabteilung Hals-Nasen-Ohren

Abteilungen

• Abteilung für Labordiagnostik

und Transfusionsmedizin

• Abteilung für Physiotherapie

• Notfallaufnahme

• Apotheke

• Pflegezentrum mit Ambulanter Pflege, Tagesund

Kurzzeitpflege

Weitere Gesellschaften

• Vereinigte Gesundheitseinrichtungen

Freiberg GmbH

• Kreiskrankenhaus Freiberg Service GmbH

• Medizinisches Versorgungszentrum

Freiberg GmbH

Kreiskrankenhaus Freiberg gGmbH

Donatsring 20 · 09599 Freiberg · Telefon 0 37 31/ 7 70 · Fax 0 37 31/ 77 23 99

www.kkh-freiberg.de · geschaeftsleitung@kkh-freiberg.de

Modern, funktional, kompetent

Ein Haus für die Gesundheit

Das Kreiskrankenhaus Freiberg sichert als einziges Schwerpunkt-

Krankenhaus im Landkreis Mittelsachsen die regionale Patientenversorgung

mit rund 400 Betten in acht Fachgebieten der Medizin.

Jährlich werden ca. 16.500 Patienten stationär und ebenso viele Patienten

ambulant behandelt.

Mit seiner optimalen Anordnung und einer zeitgemäßen Ausstattung

von Stationen und Funktionsbereichen und nicht zuletzt

durch sein angenehmes, lichtdurchflutetes Ambiente in dem

modernen Gebäudekomplex wird das Krankenhaus höchsten Ansprüchen

gerecht.

Seit 2005 hat das Kreiskrankenhaus ein akkreditiertes Diabeteszentrum.

Endoskopische Untersuchungen, Onkologie, die

Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren sowie

die Behandlung von Schlaganfällen gehören ebenso zu den Leistungsschwerpunkten

wie die Versorgung von Frühgeborenen und

kranken Neugeborenen. Dabei kooperiert die Freiberger Einrichtung

Bei uns sind Sie in guten Händen

Mit der Eröffnung des Pflegezentrums am 01.06.2008 hat das Krankenhaus

Freiberg den ambulanten Leistungsschwerpunkt deutlich

erweitert und bietet nun umfassende Pflege aus einer Hand.

Unsere Kurzzeitpflege eignet sich für pflegebedürftige Menschen,

deren Angehörige in Urlaub oder zur Kur fahren möchten bzw.

selbst erkrankt sind. Aber auch ältere Menschen, die nach einem

Krankenhausaufenthalt nicht direkt in die eigene Wohnung zurückkehren

können oder auf einen Dauerpflegeplatz warten, zählen zu

unseren Gästen.

Unsere Tagespflege gibt dem älteren und/oder hilfs- bzw. pflegebedürftigen

Menschen die Möglichkeit, in seinem persönlichen

Wohn- und Lebensumfeld zu bleiben und dennoch tagsüber betreut

zu werden. Die Tagespflege hilft, die soziale Isolation zu

durchbrechen.

mit weiteren Spezialisten – so mit dem Herzzentrum Dresden und

der dortigen Universitätsklinik, mit dem Klinikum Chemnitz und dem

Rehabilitationszentrum am Tharandter Wald. Auch mit niedergelassenen

Ärzten vor Ort und weiteren Pflegeeinrichtungen werden

gute Kontakte gepflegt.

Der eingeschlagene Weg zum Medizinischen Zentrum wurde

2008 mit der Ansiedlung der Rettungswaches, dem Neubau

eines Praxisgebäudes für die Medizinische Versorgungszentrum

Freiberg GmbH am Krankenhaus, der Eröffnung des

Pflegezentrums und dem Baubeginn des Projektes „Wohnen

im Alter“ zielgerichtet fortgesetzt. Die Management- und Verwaltungsaufgaben

für das Krankenhaus und die anderen

Gesellschaften nimmt seit August 2008 die Vereinigte

Gesundheitseinrichtungen Freiberg GmbH wahr. Damit

konzentriert sich das Krankenhaus zukünftig noch mehr auf

seinen eigentlichen Versorgungsauftrag.

Unsere Ambulante Pflege, die schon seit mehreren Jahren in der

Umgebung von Freiberg aktiv und sehr beliebt ist, wurde direkt am

Pflegezentrum angesiedelt.

Anschrift: Kreiskrankenhaus Freiberg gGmbH

Pflegezentrum Freiberg

Claußallee 1 · 09599 Freiberg

Heimleiter: Herr Hennig

Leitende Pflegefachkraft: Frau Peter

Telefon: 0 37 31/ 20 780 251

Fax: 0 37 31/ 20 35 80

E-Mail: pflegezentrum@kkh-freiberg.de

Internet: www.kkh-freiberg.de

Seite 36

Hotel und Restaurant „Hotel Regenbogenhaus“.

S e i t e 3 7

L E B E N S W E R T E S T A D T

Das Hotel „Regenbogenhaus“

In Freiberg gibt es ein ganz besonderes Hotel, ein Haus

von und für Menschen mit Behinderung. Hier ist nicht

nur das gesamte Haus barrierefrei gestaltet, sondern

auch ein Arbeitsort für behinderte Menschen entstanden.

Der Verein „Regenbogenhaus“ e.V. ist der Betreiber

des in Deutschland einmaligen Hotels und gleichzeitig

Arbeitgeber für etwa 15 Menschen mit Down-Syndrom

oder Lernbehinderungen. Sie erhalten hier eine Ausbildung,

bei der der einfühlsame Umgang miteinander

und eine der Behinderung angepasste Anleitung im

Mittelpunkt stehen. Insgesamt 32 Betten stehen im

Haus für Individualreisende oder Gruppen zur Verfügung,

darunter Zimmer mit spezieller Ausstattung für

Allergiker. Ein vormals leerstehendes Nebengebäude

wurde 2006 zu einem ebenfalls barrierefreien Funktionsgebäude

mit drei Seminarräumen umgebaut. Und

eine weitere Besonderheit hält das Hotel, zu dem ein

Restaurant gehört, bereit. Auf Wunsch gibt es im Haus

einen Pflege-, Mobilitäts- und Familienservice sowie

eine medizinische Betreuung für die behinderten Gäste.

Unter Anleitung gezielt lernen.

Freiberg barrierefrei

Zu den 500.000 Touristen, die Freiberg jährlich besuchen,

gehören auch körperbehinderte Menschen, die

bei einem Stadtrundgang gehandicapt sind. Ein behindertenorientiertes

Informationsblatt hilft vor allem

Personen mit einem Rollstuhl auf ihrem Weg

durch die historische Altstadt. Behindertengerecht

hergerichtete Eingänge von Rathaus, Stadttheater,

Nikolai- und Petrikirche, Stadt- und Bergbaumuseum,

Kunsthandwerkerhof sowie Dom werden genauso

beschrieben wie Gaststätten und Hotels mit barrierefreien

Zugängen, Parkplätze für Behinderte und

barrierefreie Toiletten. Außerdem gibt es eine empfohlene

Besichtigungsroute durch die Altstadt, bei

der insbesondere Gefällestrecken durch Richtungsangaben

„entschärft“ werden. Das Informationsblatt

ist in der Freiberg-Information, im Rathaus und in verschiedenen

touristischen Einrichtungen erhältlich.


WIRTSCHAFT 2009

S E R V I C E

Datum Veranstaltung, Info

Datum Veranstaltung, Info

Datum

Veranstaltung, Info

AUSSTELLUNGEN

20. - 21.06. 60. Internationale Freiberger Mineralienbörse,

Sa. 10-16 Uhr, So. 10-15 Uhr, Heubner-Sporthalle

27.06. - 26.07. Ausstellung Polnischer Künstler, Austellungseröffnung

27.06. 11 Uhr, Konzertund

Tagungshalle Nikolaikirche

09.05. - 01.11. Das Jägerbataillon Nr. 12 und die Garnisonsstadt

Freiberg, Stadt- und Bergbaumuseum,

www.museum-freiberg.de

28.11. - Weihnachtsausstellung Schnitzkunst

Februar 2010 von Rolf Mudrak, Stadt- und Bergbaumuseum,

www.museum-freiberg.de

KUNST & KULTUR

06.06. Festkonzert d. gemischten Chores zum

15-jährigen Jubiläum, 17 Uhr, Petrikirche,

www.musikschule-freiberg.de

07.06. Kammerkonzert, 17 Uhr, Stadt-u. Bergbaumuseum

Freiberg,

www.museum-freiberg.de

08.06.-14.06. Kleinkunstwoche mit Tivoli Freiberg,

Schlosshof Schloss Freudenstein,

www.freiberg-service.de

13.06. Musikalische Reise mit dem Brass collegium

Chemnitz, 19.30 Uhr, Petrikirche,

www.petri-nikolai-freiberg.de

13.06. Bergbauhistorische Stadtführung,

9.30 Uhr, www.freiberg-service.de

13.06. Tosca – Eine Oper von Giacomo Puccini,

19.30 Uhr, Nikolaikirche,

www.freiberg-service.de

20.06. Bergbauhistorische Wanderung „Hist.

Bergbau in Zug“, 9 Uhr,

www.freiberg-service.de

21.06. Orgelkonzert, 18 Uhr, Petrikirche,

www.freiberger-dom.de

24.06. Tom Pauls „Ein Sommernachtstraum“,

Schlosshof Schloss Freudenstein,

www.freiberg-service.de

25.06.-28.06. 24. Bergstadtfest, Bergparade am 28.06.,

www.bergstadtfest.de

25.06. Abendmusik, 20 Uhr, Dom,

www.freiberger-dom.de

27.06. Bergbauhistorische Wanderung „Himmelfahrt

Fundgrube“, 10 Uhr,

www.freiberg-service.de

28.06. Abschlusskonzert zum 24. Bergstadtfest,

17 Uhr, Nikolaikirche,

www.freiberg-service.de

04.07. Bergbauhistorische Wanderung „Roter

Graben“, 9.30 Uhr,

www.freiberg-service.de

05.07. 4. Tag der Schauanlagen des Bergbaues,

10-17 Uhr, www.freiberg-service.de

08.07. 10. Otto-Filmnacht, Alte Mensa,

www.tu-freiberg.de

09.07. 8. Sinfoniekonzert, Nikolaikirche,

www.freiberger-dom.de

07. - 09.08. 16. Brauhausfest,

www.freiberger-brauhaus.de

21.08.-12.09. Schlossfestspiele, Schlosshof Schloss Freudenstein,

www.freiberg-service.de

22.08. Hofball der Wettinerinnen, 20 Uhr, Schloss

Freudenstein, www.freiberg-service.de

27.08. Abendmusik, 20 Uhr, Dom,

www.freiberger-dom.de

05.09.-20.09. Silbermanntage, Schlosshof Schloss Freudenstein,

www.silbermann.org

06.09. Festgottesdienst, 10 Uhr, Dom,

www.freiberger-dom.de

VERANSTALTUNGEN IN DER STADT FREIBERG

08.09. Sonderführung, 10 Uhr, Mittelsächsisches

Theater

10.09. Abendmusik, 20 Uhr, Dom,

www.freiberger-dom.de

11.09. Konzert mit der Mittelsächsischen Philharmonie

Freiberg , 19 Uhr, Schloss Freudenstein,

www.freiberg-service.de

13.09. Tag des offenen Denkmals,

www.freiberg-service.de

15.09. Orgelwettbewerb, 9 Uhr, Petrikirche,

www.silbermann.org

17.09. Abendmusik, 20 Uhr, Dom,

www.freiberger-dom.de

20.09. Abschlusskonzert, 17 Uhr, Dom,

www.freiberger-dom.de

01.10. Abendmusik, 20 Uhr, Dom,

www.freiberger-dom.de

03.10. Festveranstaltung d. geschmischten Chores

zum 15-jährigen Jubiläum, 15 Uhr,

Städtischer Festsaal,

www.musikschule-freiberg.de

15.10. Abendmusik, 20 Uhr, Dom,

www.freiberger-dom.de

18.10. Tag des traditionellen Handwerks

31.10. 6. Ball der Wirtschaft, 20 Uhr, Tivoli,

www.freiberger-wirtschaftsball.de

14.11. 14. Festtag d. sächsischen Zupfmusik,

ganztägig, Petrikirche,

www.musikschule-freiberg.de

19.11. u. 20.11. 40-jähriges Bühnenjubiläum – Die Puhdys,

jeweils 21 Uhr, Tivoli,

www.tivoli-freiberg.de

27.11.-22.12. 20. Freiberger Christmarkt mit Bergparade

am 05.12., Obermarkt,

www.freiberg-service.de

28.11. Bergmännische Musik zur Adventszeit,

18 Uhr, Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg,

www.museum-freiberg.de

05.12. Weihnachtsoratorium, 16-19.30 Uhr, Dom,

www.freiberger-dom.de

06.12. Weihnachtskonzert der Musikschule,

16 Uhr, Theater Freiberg,

www.musikschule-freiberg.de

11.12.-13.12. Freiberger Weihnacht,

www.freiberg-service.de

12.12. Orgelkonzert im Kerzenschein, 17 Uhr,

Dom, www.freiberger-dom.de

18.12. Adventskonzert bei Kerzenschein,

19.30 Uhr, Stadt- und Bergbaumuseum

Freiberg, www.museum-freiberg.de

19.12. Weihnachtsoratorium, 17 Uhr, Dom,

www.freiberger-dom.de

22.12. Orgelkonzert, 20 Uhr, Dom,

www.freiberger-dom.de

26.12. Schauschmieden im Freibergsdorfer Hammerwerk

30.12. Konzert zum Jahresausklang, 19.30 Uhr

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg,

www.museum-freiberg.de

31.12. Orgelvesper, 23.15 Uhr, Dom, www.freiberger-dom.de

31.12. Silvesterkonzert des Freiberger Knabenchores,

16 Uhr, Nikolaikirche,

www.freiberger-knabenchor.de

Mai bis Kleine Orgelmusiken, jeden Mittwoch,

Oktober: 12-12.30 Uhr, Petrikirche

Mai bis Kleine Orgelmusiken, jeden Freitag,

Oktober: 12-12.30 Uhr, jeden Mittwoch, 15 Uhr,

Dom

Den aktuellen Spielplan des Mittelsächsischen

Theaters finden Sie unter

www. mittelsaechsisches-theater.de

& WISSENSCHAFT

17.06.-19.06. Freiberger Forschungsforum, 14 -17 Uhr,

Clemens Winkler Bau, www.tu-freiberg.de

19.06. Agricola-Kolloquium, 9-16 Uhr, Senatssaal

Akademiestr. 6, www.tu-freiberg.de

20.06. Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft

24.06. Werner-Novalis-Forum, Winkler Bau,

www.tu-freiberg.de

30.08.-05.09. Weltkongress f. Industriearchäologie u. Industriedenkmalpflege,

TU Bergakademie,

www.tu-freiberg.de

14.07.-16.07. 5. Schülerkolleg, Institut f. Keramik, Glas-u.

Baustofftechnik, www.tu-freiberg.de

10.09.-11.09. 15. Internationale Fachtagung, Winkler

Bau, www.tu-freiberg.de

12.09. Studien-Infotag f. Spätentschlossene, Akademiestr.

6, www.tu-freiberg.de

27.09-07.10. 10. Internationales Symposium, TU Bergakademie,

www.tu-freiberg.de

05.10.-09.10. Short course, Humboldt-Bau,

www.tu-freiberg.de

06.10.-07.10. 4. Freiberger Fachtagung Dampferzeugerkorrosion,

Deutsches Brennstoffinstitut,

www.tu-freiberg.de

08.10.-09.10. Jahrestagung Bauchemie, Institut f. Anorganische

Chemie, Leipziger Str.,

www.tu-freiberg.de

12.10.-23.10. Schüleruniversität Herbst, TU Bergakademie,

www.tu-freiberg.de

11.11.-12.11. Jahrestagung „Aufbereitung u. Recycling“,

GIZEF Chemnitzer Str. 40,

www.tu-freiberg.de

SPORT

27.06. 24. Freiberger Stadtmauerlauf, 17.15 Uhr:

3 km/18 Uhr: 15 km, G.-Scholl-Gymnasium,

www.freiberger-stadtmauerlauf.de

03.07.-05.07. 7. Betonbootregatta 2009 Open Air Festival,

Soldatenteich, www.bebotta.net

08.07. mdr-Bädertour im Johannisbad,

www.jo-bad.de

18.07. 3. Lauf Pocketbike-Sachsen-Rennen, Saxoniaring

Freiberg,

www.saxoniaring-freiberg.de

06.08. Action u. Poolparty f. Kids im Johannisbad,

ab 14 Uhr, www.jo-bad.de

19.09. Herbstlauf, Crosslauf und Kinderlauf,

✆ 03731/767099

17.10. Power & Ice, Großes Kart- und Pocketbike-

Rennen, Saxoniaring Freiberg,

www.saxoniaring-freiberg.de

VORSCHAU 2010

01.01. Schauschmieden im Freibergsdorfer Hammerwerk

14.01. Tag der offenen Tür an der TU Berg -

akademie mit Firmenkontaktbörse

16.01. Freiberger Neujahrsball im Brauhof

23.01.-24.01. 16. Theaterball im Theater und Nikolai -

kirche

16.06.-18.06. 61. Berg- und Hüttenmännischer Tag,

www.tu-freiberg.de

18.06.-20.06. Mitteldeutsche Regionalkonferenz d. Wirtschaftjunioren,

www.mirko2010.de

24.06.-27.06. 25. Bergstadtfest

Auszüge, Änderungen vorbehalten

S e i t e 3 8

Die „Sieben Künste“ im Barockgarten Lichtenwalde.

Um Freiberg gibt es viel zu sehen

Nicht weit weg: „Die sehenswerten Drei“

Wer die Silberstadt nutzen möchte, um mehr vom Freistaat

Sachsen, dem Landkreis Mittelsachsen und dem Erzgebirge

zu entdecken, der kann von hier aus mit dem

Auto, dem Motorrad, Fahrrad, dem Bus oder der Bahn in

das Umland fahren. Ein Geheimtipp für Alt und Jung

sind „Die sehenswerten Drei“. Gemeint sind die Burg

Scharfenstein, die Augustusburg und das Schloss Lichtenwalde.

Alle drei Bauwerke gehören zu den beeindruckendsten

Ausflugszielen in ganz Sachsen. Die Familien-

und Erlebnisburg Scharfenstein thront hoch über

dem Zschopautal und wartet sowohl mit Ausstellungen

über die Geschichte der Burg als auch mit einem Weihnachts-

und Spielzeugmuseum sowie einem Schaugewerberaum

auf, in dem man beim Schnitzen, Malen und

Klöppeln zuschauen oder selbst basteln und gestalten

kann. Zudem lädt die Burg mehrmals im Jahr Kinder zu

einem Märchen-Wochenende ein.

Das Renaissanceschloss Augustusburg wird aufgrund

Seebühne Kriebstein

Seit 2006 gibt es die Seebühne an der Talsperre Kriebstein

(40 km). Auf einer 250 Quadratmeter großen Bühnenplatte

mitten im See führt das Mittelsächsische Theater

im Sommer hier regelmäßig besondere Stücke auf.

850 Zuschauer finden auf den Rängen Platz. Freuen

kann man sich 2009 auf „Die Geschichte von Odysseus,

erzählt von seinen Kindern“, „Gulliver“ und „Evita“.

Einen Riesenerfolg erzielte das Mittelsächsische Theater

im letzten Sommer auf der Seebühne an der Kriebsteintalsperre

– knapp 8.000 Zuschauer erlebten im Juni

und Juli 2008 Lakomys Familienmusical „Gulliver“ und

Andrew Lloyd Webbers „Evita“. Für den Sommer 2009

wurde deshalb das Angebot noch einmal erweitert.

S e i t e 3 9

A U S F L U G S T I P P S

seiner Bauweise und der exponierten Lage auch „Krone

des Erzgebirges“ genannt. Weithin sichtbar liegt es

516 m hoch, mitten in der wunderschönen Erzgebirgslandschaft.

Wie in keinem anderen Schloss Deutschlands

sonst findet der Besucher hier viele unterschiedliche

Angebote. Es gibt ein Motorradmuseum mit der

umfangreichsten Zweiradsammlung Europas, je ein Kutschen-,

Jagdtier- und Vogelkundemuseum, Ausstellungen

zur Schlossgeschichte und zu Gerichtsbarkeiten

längst vergangener Zeiten. Highlight ist der Adler- und

Falkenhof, wo 40 frei fliegende Vögel gezeigt werden.

Ein „Rendezvous der Künste“ bietet das Schloss Lichtenwalde

mit seinem einzigartigen Barockgarten. Gegenwärtig

befindet sich das Schloss selbst allerdings im

Umbau. Ab 2010 sollen hier historische Salons, ein Scherenschnittmuseum,

eine Ausstellung zu Kunst und Lebensweise

der Völker Nordafrikas, Ostasiens und der Himalaja-Region

beherbergt werden.

Familienmusical „Gulliver“ auf der Seebühne.

Oederan

Berühmt für seine erzgebirgischen Sehenswürdigkeiten im

Kleinformat ist das „Klein-Erzgebirge“ Oederan (15 km).

Hier gibt es die gesamte Region originalgetreu im Miniformat

nachgestaltet auf 12.000 Quadratmetern Fläche.

Über 75 Jahre alt, ist es die älteste Miniatursammlung der

Welt. Auch Deutschlands neuestes und modernstes Museum

zur Geschichte der Weberei befindet sich in Oederan.

Von den Anfängen im 15. Jahrhundert bis hin in die

Neuzeit reichen die Exponate. Außerdem werden Webkurse

angeboten, die den Besucher hautnah an das

Weberhandwerk heranführen. www.oederan.de

Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt Dresden (45 km) ist sowohl

für den Liebhaber von Kunst und Kultur als auch

für den Erholung suchenden Gast ein lohnendes Ziel.

Seien es die gerade restaurierte Frauenkirche oder die

Staatlichen Kunstsammlungen, die Brühlschen Terrassen

oder der Dresdner Zoo, die Zeit wird hier wie im

Fluge vergehen. www.dresden.de

Frauenstein

Die Silbermannstadt Frauenstein (20 km) hat nicht nur

reizvolle Wanderziele in ihrer Umgebung. Die Burgruine

ist eine der schönsten in Sachsen und das im

Schloss befindliche Silbermann-Museum lockt jährlich

Tausende Besucher an. Jugendliche und Familien finden

in der Kultur-Jugendherberge freundliche Aufnahme,

die jährlich verschiedene Kunst-Events bereit

hält. www.frauenstein-erzgebirge.de

Zugspitze in Sachsen

Die Zugspitze mit 496 m ü. NN zählt zu den interessantesten

Baudenkmälern des Freiberger Landes. Nach

Stilllegung des Areals im Jahre 1896 entwickelte es sich

zu einem beliebten Ausflugsort. 2003 wurde dem Areal

wieder neues Leben eingehaucht. Das Gelände mit

Gasthaus, Pavillion, Wohngebäuden sowie einer Parkund

Gartenanlage lädt heute nach der aufwändigen

Sanierung zu entspannten Ausflügen ein.

www.zugspitze-sachsen.de

Golfsport Gahlenz

Golf? Das ist doch was für die oberen Zehntausend, so

eine Art Mercedes des Sports. Weitgefehlt, dieses sportliche

Areal, eingebettet in das Augustusburger Land, unweit

der Bergstadt (25 km) lädt zum aktiven Entspannen

für jedermann ein. www.golfsport-gahlenz.de

Weitere Ausflugsziele

Stracoland (Colmnitz, 15 km und

Dresden im Quartier an der Frauenkirche 45 km)

Bob- und Rodelbahn Altenberg (50 km)

Nussknackermuseum Neuhausen (40 km)

Spielzeugdorf Seiffen (45 km)

Spielzeugland Stockhausen (Olbernhau)

Chemnitz mit seiner Museenlandschaft (38 km)


ÖFFNUNGSZEITEN · KONTAKTE · TERMINE

Tourist-Information Freiberg

Burgstraße 1, 09599 Freiberg, ✆ 03731/ 4 19 51-61

und 4 19 51-90

Januar bis März: Mo bis Fr 9-17 Uhr, Sa 9-12 Uhr

April bis Dezember: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9 bis 12 Uhr

Informationen, Unterkunftsvermittlung, Stadtführungen

für Gruppen, Bergwerksführungen, Informationen zu

Theater- und Konzertbesuchen und mehr

Souvenirs am Dom - Stadtführungen

Kirchgasse 4, 09599 Freiberg, ✆ 03731/212167

Mo bis Fr 10-12 Uhr und 13.30-18 Uhr

von März bis Anfang November Sa und So 10-16 Uhr

Sondertermine möglich, während Führungen bleibt der

Laden geschlossen, Informationen zu Stadt- u. Sehens -

würdigkeiten, Stadtführungen für Einzelpersonen durch die

Freiberger Altstadt : Mo bis Fr 14 und 16 Uhr, Treffpunkt:

»Souvenirs am Dom«

Weitere Termine für Führungen

(Mitte Mai bis September)

Petriturm: Mi 11 Uhr und Sa 14 Uhr

Historischer Rathauskeller: nur auf Anfragen,

Treffpunkt: Obermarkt, Eingang zum Rathaus

✆ 03731/ 21 50 00 oder 01 71/2 81 30 85

Herr Horst-Günther Hahmann

Stadtmarketing Freiberg GmbH

Schlossplatz 6, 09599 Freiberg

✆ 03731/ 41 95 10, Fax: 03731/ 41 95 119

www.freiberg-service.de

terra mineralia

im Schloss Freudenstein, Schlossplatz 4, 09599 Freiberg

✆ 03731/ 39 46 54

Öffnungszeiten: Di bis So 10-19 Uhr,

an Feiertagen 10-19 Uhr

www.terra-mineralia.de

Geowissenschaftliche Sammlungen

Abraham-G.-Werner-Bau

Brennhausgasse 14, 09599 Freiberg

✆ 03731/392264

• Mineralogische Sammlung

• Petrologische Sammlung

• Lagerstätten-Sammlung

Mo bis Do 9-12 und 13-16 Uhr

A.-von-Humboldt-Bau

Freiberg, Bernhard-von-Cotta-Straße 2

• Paläontologische Sammlung

• Brennstoffgeologische Sammlung

• Geologisch-Stratigrafische Sammlung

Mo bis Do 9-12 und 13-16 Uhr

S E R V I C E

Sächsisches Staatsarchiv, Bergarchiv Freiberg

im Schloss Freudenstein, Schlossplatz 4, 09599 Freiberg

✆ 03731/ 39 46 10

Öffnungszeiten: Mo und Di 8-18 Uhr, Di und Mi 8-16 Uhr

und Fr 8-15 Uhr

www.sachsen.de/archiv

Stadt- und Bergbaumuseum

Freiberg, Am Dom 1

Geöffnet: Di bis So jeweils von 10 bis 17 Uhr (Einlass bis

16.30 Uhr), ✆ 03731/ 2 02 50

www.museum-freiberg.de

Besucherbergwerke

Schacht »Reiche Zeche« (Untertageführungen)

Mo bis Fr 11 Uhr: 2,5 h Erlebnisführung auf 2 Sohlen,

14 Uhr: 1,5 h auf einer Sohle

Sa 11 und 14 Uhr: 2,5 h Erlebnisführung auf 2 Sohlen,

15 Uhr: 1,5 h auf einer Sohle

jeden 1. Samstag im Monat auf Anmeldung:

5 h Spezialführung

jeden 2. u. 4. Sonntag 11 u. 14 Uhr:

2,5 h Erlebnisführung auf 2 Sohlen

15 Uhr: 1,5 h auf einer Sohle

Erlebnislehrpfad 1 h

(für Kinder ab 6 Jahre und Behinderte geeignet)

Mo bis Fr je 10, 11, 13, 14 und 15 Uhr

Sa 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr

jeden 2. u. 4. Sonntag je 11, 12, 13, 14, 15 u. 16 Uhr

Schacht »Reiche Zeche« (Übertageanlagen)

Modellsammlung und Mineralienausstellung

Mo bis Fr 9 – 16 Uhr

Sa u. So 11 – 17 Uhr

»Alte Elisabeth« (Mai bis Oktober)

Mo bis Fr 1 h Übertageführung: nur nach Voranmeldung

Sa 10 und 14 Uhr: 1 h Übertageführung

jeden 2., 3. und 5. Sonntag 11 und 14 Uhr jeweils 1,5 h

Übertage- u. Untertageführung kombiniert,

Voranmeldung empfohlen

jeden Sonntag 14.30 Uhr: 1 h Übertageführung

mit Vorführung der Dampfmaschine

Zu allen Führungen sind Sonderzeiten für Gruppen möglich.

Anmeldung unter ✆ 03731/394571, Kurzinfo zu

Öffnungszeiten ✆ 03731/394572, Fax: 03731/394572

www.besucherbergwerk-freiberg.de

Dom St. Marien

Untermarkt 1, 09599 Freiberg

✆ 03731/ 2 25 98, Fax: 03731/300943

Domgottesdienst: Sonntag 10 Uhr

Besichtigung/Führung:

Mai bis Oktober 10-12 Uhr u. 14-17 Uhr

November bis April 11-12 Uhr u. 14-16 Uhr

(an Sonn- u. kirchlichen Feiertagen

Beginn gegen 11.30 Uhr)

Orgelvorspiel: ganzjährig an Sonn- u. kirchlichen

Feiertagen gegen 11.30 Uhr

(bei kirchlichen Amtshandlungen Änderungen möglich)

Abendmusiken/Orgelkonzerte: Mitte Mai bis Oktober

Do 20 Uhr

www.freiberger-dom.de

Silbermann-Orgeln

Gottfried-Silbermann-Gesellschaft e.V.

Schlossplatz 6, 09599 Freiberg, ✆ 03731/22248

Freiberger Dom : siehe dort

Petrikirche: Mai bis Oktober, jeden Mittwoch,

kleine Orgelmusiken 12-12.30 Uhr

Jakobikirche: Mai bis Oktober, jeden Freitag,

kleine Orgelmusiken 12-12.30 Uhr

www.silbermann.org

Mittelsächsisches Theater

Besucherservice, Borngasse 1, 09599 Freiberg,

✆ 03731/3582 35

Öffnungszeiten: Di bis Fr 10-13.30 Uhr und 14-18 Uhr,

Sa 10-12 Uhr

Abendkasse: Eine Stunde vor Beginn der Vorstellung

www.mittelsächsisches-theater.de

Änderungen vorbehalten

S e i t e 4 0

FREIBERG ONLINE

A L L G E M E I N

www.bahnhofsvorstadt.de

www.blick.de

www.erzgebirge.de

www.freiberg-objektiv.de

www.freiberg-stiftungen.de

www.freiberg-gaestewohnungen.de

www.freiberg.de

www.freiberger-agenda21.de

www.freiberg-sachsen.de

www.freiberg-service.de

www.fremdenverkehrsverein-freiberg.de

www.montanregion-erzgebirge.de

www.willkommen-in-sachsen.de

www.599media.de

H O T E L S , E S S E N & T R I N K E N

www.alekto.de

www.blaue-blume.de

www.freiberger-brauhof.de

www.freiberger-bier.de

www.freiberger-eierschecke.de

www.genuss-im-schloss.de

www.hotel-am-obermarkt.de

www.hotel-brander-hof.de

www.hotel-maucksches-gut.de

www.hotel-kreller.de

www.kartoffelhaus-freiberg.de

www.lebambou.de

www.magenwuerze.de

www.ratskellerfreiberg.de

www.hotel-regenbogenhaus.de

www.silberhof.de

www.schwanenschloesschen.de

www.zugspitze-sachsen.de

B I L D U N G

www.ausbildungszentrum-bobritzsch.de

www.die-bildungsberatung.de

www.eso.de

www.fachschulzentrum-freiberg-zug.de

www.freiberg-stiftungen.de

www.saxoniabildung.de

www.studentenwerk.tu-freiberg.de

www.tu-freiberg.de

www.vhs-freiberg.de

V E R K E H R

www.alfaromeoclubfreiberg.de

www.autos-von-apel.de

www.autoverwertung-lawicki.de

www.auto-talkenberger.de

www.freiberger-eisenbahn.de

www.frankeundmoritz.de

www.gebietsverkehrswacht-freiberg.de

www.swmb.de

K U L T U R & S P O R T

www.beachclub7.com

www.bebotta.net

www.besucherbergwerk-freiberg.de

www.bsc-freiberg.de

a.

S e i t e 4 1

S E R V I C E

Spezialist für Pumpen- und

Abwassertechnik –

Zertifi ziertes Fachunternehmen

für Kleinkläranlagen

• Klär- und Regenwasseranlagen

Schwimmbad- und Saunabau

• Planung • Projektierung • Bau

Hochdruckreinigungstechnik

• Kommunal- und Gartentechnik

– Geräteverleih

www.cityopen.de

www.collegium-musicum-freiberg.de

www.der-bergakademist.de

www.drei-brueder-schacht.de

www.freiberger-altertumsverein.de

www.freiberger-bergsaenger.de

www.freiberger-dom.de

www.freiberger-knabenchor.de

www.freiberger-wirtschaftsball.de

www.freundeskreis-altekulturen.de

www.hsg-freiberg.de

www.jo-bad.de

www.kammerchorfreiberg.de

www.karate-freiberg.de

www.kinopolis.de

www.kultur-freiberg.de

www.kulturraum-magazin.de

www.ki-di.de

www.kvfussball-freiberg.de

www.lichtpunktfreiberg.de

www.mittelsaechsisches-theater.de

www.museum-freiberg.de

www.mumm-freiberg.de

www.nepalfreiberg.de

www.pink-petticoats.de

www.pi-haus.de

www.reit-und-fahrverein-freiberg.de

www.saxioniaring-freiberg.de

www.silbermann.org

www.silbernes-erzgebirge.de

www.stadtchor-freiberg.de

www.sunflowerfestival.de

www.taekwondo-freiberg.de

www.tanzschule-emmerling.de

www.tanzschulerichter.de

www.tivoli-freiberg.de

www.vereinsmesse.de

W I R T S C H A F T

www.actech.de

www.admedia-reha.de

www.asglawo.de

www.apotheke-kl-freiberg.de

www.arcadis.de

www.autoteile-weinhold.de

www.baeckereikaestner.de

www.bauagentur-web.de

www.behrindustry.behrgroup.com

www.betten-24.de

www.berzelius.de

www.blick.de

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www.choren.com

www.dbi-freiberg.de

www.dbl-steyer.de

www.deutschesolar.de

www.eab-group.de

www-eab-newenergy.eu

www.elektro-union.de

www.fat-innenausbau.de

www.fcm-germany.com

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www.freiberger-bank.de

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www.landwirtschaft.sachsen.de

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www.montanregion-erzgebirge.de

www.nuermont.com

www.pumpenveit.de

www.racetech-racingteam.de

www.regionalmanagement-erzgebirge.de

www.renta-personaldienstleistungen.de

www.researchcontrol.de

www.rhenus-hellmann.de

www.rm-otto.de

www.rwr.de

www.saechsischer-baustammtisch.de

www.satzpunkt-hoenig.de

www.saxonia.de

www.saxonia-freiberg.de

www.seniorenheime-freiberg.de

www.sf-ausbau.de

www.sidaf.de

www.siltronic.com

www.solifer.de

www.solarworld.de

www.sparkasse-freiberg.de

www.sportradshop.de

www.stadtwerke-freiberg.de

www.sternenbaeck.de

www.steyer-textil.de

www.streicher.de

www.sunstrom.de

www.takata-petri.com

www.talsperre.de

www.tanklust.de

www.thm.fraunhofer.de

www.uvr-fia.de

www.variocont.de

www.vbf-freiberg.de

www.vemano.de

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www.wohnungsgesellschaft.de

www.woellner-franz.de

www.wg-freiberg.de

www.wj-freiberg.de

www.wasser-freiberg.de

www.zwoch.de

www.3energy.eu

Pumpen Veit

Fa. F

Hainichener Str. 37 Telefon (037292) 5 00 --0 0

09569 Oederan Telefax (037292) 5 00 30

www.pumpenveit.de · pumpen-veit@t-online.de


I M P R E S S U M

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Brückenstraße 15 · 09111 Chemnitz

Telefon: 0371/3349131 · Fax: 0371/3349136

Internet: www.blick.de

Geschäftsführer: Christian Jaeschke

Verantwortlich für den Gesamtinhalt:

Marion Schreiber

E-Mail: marion.schreiber@blick.de

BLICK Freiberg

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Redaktion:

Pressebüro A. Baselt, M. Schreiber

Anzeigen:

BLICK Freiberg: Marion Schreiber, Sylvia Liebscher,

Regina Kessel

Satz:

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E-Mail: tourismus@pagepro-media.de

Produktionsleitung:

Kerstin Adam

E-Mail: k.adam@willkommen-in-sachsen.de

Druck:

Limbacher Druck GmbH

Anna-Esche-Straße 6

09212 Limbach-Oberfrohna

Auflage:

5.000 Exemplare

© 2009 für Texte und von uns gestaltete Anzeigen

beim Urheber/Verlag. Nachdruck, Vervielfältigung

und elektronische Speicherung nur mit schriftlicher

Genehmigung.

Einzelverkaufspreis: 2,- €

Fotos der Titelseite und Seite 3:

Leben in der Stadt/E. Midner; terra mineralia/D. Müller;

Säulenfertigung bei der Waferproduktion/Deutsche

Solar/D. Müller; Freiberger Meinungen: A. Baselt

Weitere Fotos im Heft:

A. Baselt; E. Mildner; TU Bergakademie/D. Müller,

Theater/D. Müller; M. Schreiber; Förderverein Dreibrüderschacht/D.

Müller; Dom St. Marien; Andreas-

Möller-Bibliothek; Deutsche Solar/D. Müller; C. Wirbeleit;

S. Liebscher, U. Schubert, Stadt Freiberg/D. Müller

TAKATA-PETRI

(Sachsen) GmbH

Human Resources

Pulvermühlenweg

09599 Freiberg

Tel.: 03731-7733-0

Nutzfahrzeuge

S e i t e 4 3

TAKATA-PETRI – 40 Millionen Mal Sicherheit aus Freiberg

Wieder ein Schritt geschafft – nachdem im letzten Jahr die Erweiterung der Produktionshalle um 2.900 m² abgeschlossen

und zwei neue Fertigungslinien für Seiten- und Fahrerairbags in Betrieb genommen wurden, stehen nun

neue Herausforderungen ins Haus.

Dazu gehören unter anderem die Fertigstellung von Kommissioniergebäuden und Bunkern zur Verarbeitung und

Lagerung von Pyrotechnik. Außerdem werden weitere Produktionslinien in das Werk einziehen.

Seit 2001 existiert das Freiberger TAKATA-PETRI-Werk – bis heute ist die Fertigung kontinuierlich gewachsen. Letztes

Jahr wurde die Produktion des 30.000.000. Gasgenerators gefeiert – Mitte 2009 wird bereits die Stückzahl von

40 Millionen überschritten.

Die Produkte werden in die TAKATA-Werke Elterlein und Aschaffenburg gesendet, wo sie zusammen mit Airbag -

einheiten zu Sicherheitsmodulen montiert werden. Viele europäische Automobilhersteller verwenden Sicherheits -

systeme der TAKATA-PETRI Gruppe.

Neben Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags gibt es bereits so genannte „Vorhangairbags“ für die Seitenscheiben

sowie Kopf- und Knieairbageinheiten. In Japan entwickelte TAKATA sogar einen Airbag für Motorräder.

VW Nutzfahrzeuge in Freiberg

Drei Modellreihen, mit denen Sie in der ersten Reihe stehen

Volkswagen Nutzfahrzeuge entwickelt und produziert qualitativ hochwertige Nutzfahrzeuge, Großraumlimousinen

und Freizeitmobile. Sie können immer auf Zuverlässigkeit, enorme Wirtschaftlichkeit, hohe Robustheit und Lang -

lebigkeit bauen.

Der Variantenreichtum macht die Auswahl nicht leicht. Aber er sorgt dafür, dass Ihnen für jeden individuellen Bedarf

das optimale Fahrzeug zur Verfügung steht – quasi maßgerecht.

Die Franke und Moritz Automobile GmbH ist Ihr Partner für den Verkauf und selbstverständlich auch für den Service.

Ein gut geschultes Team betreut Sie. Mit unserem Notdienst 0151 122 343 16 sind wir rund um die Uhr erreichbar.

Franke und Moritz

Automobile GmbH · Freiberg

www.frankeundmoritz.de

Brander Straße 71

03731 / 678 100

Nutzfahrzeuge


www.freiberger-brauhaus.de

Prost Freiberg

mit Freiberger …

… eine schöne Stadt, ein gutes Bier:

Das Freiberger Brauhaus wünscht

„Glück Auf“ und eine herb-frische

Zeit zum Genießen.

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