Weihnachtsstadt Nürnberg - WIM-Magazin

wim.magazin.de

Weihnachtsstadt Nürnberg - WIM-Magazin

WIRTSCHAFT IN MITTELFRANKEN 12| 2008

Weihnachtsstadt

Nürnberg

Bessere

Bildung

Seite 10

wim-magazin.de

Special

Wirtschaftsrecht

Seite 22


Nutzen Sie unsere Specials

für Ihre Anzeigenschaltung

Druckaufl age:

104 367 Exemplare

3. Quartal 2008

Über Ü 300.000 Leser erreichen Sie

mit einer Ausgabe der „WiM“.

Bei einer Insertion, z.B. 1/4 Seite s/w (€ 1115,–)

kostet Sie ein Kontakt 0,003 Euro!

Buchen Sie jetzt für die Januar-WiM:

Messen |

Ausstellungen

Anzeigenschluss: 12. Dezember 2008

Unser Anzeigenleiter Rüdiger Sander

berät Sie gerne.

Februar Personalwirtschaft

März Kommunikationswirtschaft

April Mobilität

Mai Freizeit | Kultur

Juni Finanzierung | Versicherungen

Juli Energie | Umwelt

August Gründung

September Immobilien

Oktober Marketing | Werbung

November Büroorganisation | IT

Dezember Recht

Hofmann Druck Nürnberg GmbH & Co. KG

Emmericher Straße 10 · 90411 Nürnberg

Tel. 0911/5203-355 · Fax 0911/5203-351

sander@hofmann-infocom.de

www.hofmann-infocom.de

Foto/Idee: Rüdiger Sander


IHK - Die erste Adresse

Hauptmarkt 25/27 | 90403 Nürnberg

Postanschrift: 90331 Nürnberg

Internet www.ihk-nuernberg.de

E-Mail info@nuernberg.ihk.de

Geschäftszeiten

des Service-Centrums

Mo. bis Do. 8 –16 Uhr, Fr. 8 – 15 Uhr

Tel. 0911/1335-0 | Fax 1335-200

der Geschäftsbereiche

Mo. bis Do. 8 –12.30 Uhr, 13 – 16 Uhr

Fr. 8 – 12.30 Uhr und 13 – 15 Uhr

Hauptgeschäftsführer

Markus Lötzsch

Tel. 1335-373 | Fax 1335-201

Standortpolitik und

Unternehmenförderung

Dr. Hans-Joachim Lindstadt

Tel. 1335-383 | Fax 1335-333

Berufsbildung

Ursula Poller

Tel. 1335-254 | Fax 1335-255

Innovation | Umwelt

Dr. Robert Schmidt

Tel. 1335-299 | Fax 1335-122

International

Armin Siegert

Tel. 1335-401 | Fax 1335-488

Recht | Steuern

RA Oliver Baumbach

Tel. 1335-388 | Fax 1335-463

Kommunikation

Dr. Kurt Hesse

Tel. 1335-379 | Fax 1335-300

Zentrale Aufgaben

Brigitte Lipinski

Tel. 1335-408 | Fax 1335-453

Geschäftsstelle Ansbach

Gerhard Fuchs

Kanalstraße 2–12

91522 Ansbach

Tel. 0981/97111-6 | Fax - 79

Mo. bis Do. 8 –12.30 Uhr u. 14 –16 Uhr

Freitag 8 – 12.30 Uhr

Geschäftsstelle Erlangen

Renate Doeblin

Henkestraße 91

91052 Erlangen

Tel. 09131/260-96 | Fax -95

Mo. bis Do. 8 –12 Uhr u. 13 –16 Uhr

Freitag 8 – 12 Uhr u. 13 – 14.30 Uhr

Geschäftsstelle Fürth

Christian Nowak

Alexanderstraße 15, 90762 Fürth

Tel. 0911/7707-75 | Fax -78

Mo. bis Do. 8 –12 Uhr u. 14 –16 Uhr

Freitag 8 –12 u. 13.30 –14.30 Uhr

Wirtschaftsjunioren

Knut Harmsen

Tel. 1335-320 · Fax 1335-122

Vieles ist im Fluss

EDITORIAL

Ein turbulentes Jahr geht dem Ende zu: Bayerische

Landtagswahl mit einer historischen Zäsur,

Zeitenwende durch die US-Präsidentschaftswahl

und weltweite Finanzkrise. Vieles ist im Fluss. Der wirtschaftliche

Höhenfl ug zu Beginn des Jahres hatte die

Realitäten verzerrt. Banken agierten so abgehoben, dass

sie jede Bodenhaftung verloren.

Vieles, was zu Jahresbeginn als tragende Säulen der

Weltwirtschaft schien, erwies sich als brüchig. Das

Misstrauen in die Finanzwelt sitzt nun tief und wird das

Denken vieler Akteure noch lange beeinfl ussen. Vertraute

man vor Monaten noch auf die Weisheit der Märkte, wird nun ein hoher Staatseinfl

uss als Mittel der Wahl angepriesen.

Wir sollten kühle Vernunft bewahren und auf die Leistungsfähigkeit der sozialen

Marktwirtschaft und ihre ausgleichende Wirkung vertrauen. Und wir sollten zum

Jahreswechsel nicht allzu schwarzmalen. Sicher wird das kommende Jahr eine deutliche

Abschwächung der Konjunktur und einen Anstieg der Arbeitslosenzahl bringen.

Denn die Finanzkrise ist in der Realwirtschaft angekommen. Aber hüten sollten wir

uns vor Pessimismus, der zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung wird.

Wir können mit Selbstbewusstsein in die nächsten Monate gehen, die sicher nicht

ganz leicht werden. Die Unternehmen haben ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit

in den letzten Jahren deutlich gesteigert. Deutsche Produkte sind weltweit gefragt,

die Arbeitsmarktreformen zeigen spürbare Wirkung. Nach Jahren des Aufschwungs

befi nden wir uns auf hohem Niveau, sodass wir gut gerüstet sein dürften. Ein Hoffnungszeichen

ist auch die überraschend hohe Konsumneigung der Menschen vor

dem Weihnachtsfest.

Auch die IHK möchte für die schwere Zeit ihren Beitrag leisten: Dies bedeutet für

2009 noch mehr Serviceorientierung, u.a. durch ein aktiveres Kundenmanagement

und Inves titionen in unser wichtigstes Pfund – die Bildung – mit dem Projekt „Bauwerk

Bildung“ (Modernisierung unserer IHK Akademie Mittelfranken). Ein weiteres

wichtiges Zeichen ist die Senkung des Umlagesatzes beim IHK-Beitrag um 6,25 Prozent

auf 0,30 Prozent. Denn das „E“ in meinem Mission Statement DRIVE bedeutet

Effi zienz nach innen und außen.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das

Neue Jahr 2009.

IHK-Präsident

Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst

TITEL

Der Nürnberger Christkindlesmarkt: Im Hintergrund

das IHK-Gebäude am Hauptmarkt

erstmals im weihnachtlichen Lichterglanz,

gestaltet von der auf Deko ration spezialisierten

Firma Barthelmess, Fürth.

Foto: Fuchs


���������������

�������������

�������������������������������

�������������������

��������������������������������������������

�����������������������������������������

��������������������������������

����������������������������

����������������������������������������������


������������������

������������������������������

��������������������������������

���������������������

�������������������


6 12 | 08

Dezember 2008

Qualifi zierung � 10

Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den bildungspolitischen

Initiativen der Bundesregierung.

� AKTUELLES IN KÜRZE

8 Kurzberichte aus Mittelfranken

9 Karikatur von Gerd Bauer

� BERICHTE | ANALYSEN

10 Qualifi zierungsgipfel

Weichenstellungen für bessere Bildung

11 „Jugend denkt Zukunft“

Hauptschüler auf der Spur der Megatrends

12 Lebkuchenstadt Nürnberg

Süße Handwerkskunst

14 Handelsvertreter

Mehr als nur Warenvermittler

15 Ludwig-Erhard-Initiativkreis

Droht eine neue Weltwirtschaftskrise?

16 Chemikalienverordnung „Reach“

Neue Informationspfl ichten

18 Verpackungsverordnung

Komplizierte Kiste

20 WiM-Serie: Metropolregion kompakt (Teil 9)

Zu Land, zu Wasser und in der Luft

Verpackungsverordnung � 18

Auf die Unternehmen kommen

im neuen Jahr zusätzliche Pfl ichten zu.

Chemikalien � 16

Bei besonders sensiblen Stoffen

gibt es neue Regelungen.

� SPECIAL: RECHT

22 GmbH-Reform

Alte Rechtsform im Höhenfl ug

24 GmbH-Geschäftsführer

Haftung verschärft

26 Kündigung von Mitarbeitern

Finanzielle Risiken

27 IHK-Zertifi katslehrgang

„Arbeitsrecht“

28 Versicherungsvertragsgesetz

Mehr Transparenz

29 Selbstständige

Kein Krankengeld bei freiwilliger Versicherung

30 FAQ – Häufi g gestellte Fragen

Was ist beim Unternehmertestament zu beachten?

31 Leasing

Vom PC bis zum Auto

32 Steuerrecht

Welche Geschenke gefallen dem Finanzamt?

34 Beschäftigung von Ausländern

Aufenthaltstitel genau prüfen

35 Rechte von Fluggästen


Fotos Titel: Fuchs (2), Fotolia.com

Fotos Inhalt: Picture-Alliance, Fotolia.com (2), Fuchs, Grafi k: Herberger

Lebkuchen � 12

Die Nürnberger Lebkuchentradition

wurde im Mittelalter durch die reichen

Honigvorkommen begründet.

� IHK-NEWS

36 IHK-Abschlussprüfungen

141 junge Fachkräfte ausgezeichnet

36 Changping

Chinesische Öko-Modell-Region

37 Rechts- und Steuerausschuss

Fahrenschon zu Gast

37 Volks- und Raiffeisenbanken

Förderung der Kultur

37 Rumänien

Geschäftskontakte verdoppelt

� UNTERNEHMEN | PERSONEN

38 Firmenberichte aus Mittelfranken

� RUBRIKEN

Spielwarenbranche Ehrhardt Bleistiftmaschinenfabrik Nürnberger

etone intermedia group modern time work ZFE Zum Spießgesellen

Riedel-Gruppe Baum Alarm- und Schließsysteme Opel Hoefl er Schirmer

Galvanotechnik Raiffeisenbank P&P Wohnbau Franken Vauen Armatec

Vierhaus Feldmann Media Group Consumenta Iena greenfi eld development

Handke Industrial Solutions Garthe Audi-Zentrum Feser BMW

M-net Paperdrive Siemens Gemeinsamgeschichten EuromedClinic

UBS KKT Kraus frame Doras / Sitoo Rosieland Hoss / Grüske

Special Wirtschaftsrecht � 22

GmbH-Recht, Leasing, Geschäftsführer-Haftung,

Unternehmer-Testament, Kündigungen sowie Beschäftigung

von Ausländern sind Themen des WiM-Specials.

13 Verbraucherpreisindex

20 Metropolregion

60 Weiterbildungsprogramm

der IHK Akademie Mittelfranken

61 Kurse I Tagungen I Seminare

� FIRMENDATEN

62 Bekanntmachungen

62 Handelsregister

80 Kooperationsbörse

80 Existenzgründungsbörse

81 Bücher

81 Impressum

82 Vorschau / Inserentenverzeichnis

57 Was macht eigentlich …?

Das Christkind

48 Personalien

54 Auszeichnungen

55 Geschäftsjubiläen

12 | 08 7


AKTUELLES IN KÜRZE

WWW.IHK-TECNOPEDIA.DE

Materialien für praxisnahen Unterricht

Die deutschen Industrie- und

Handelskammern haben das

neue Internet-Portal www.ihktecnopedia.de

freigeschaltet, das

den naturwissenschaftlich-technischen

Unterricht an allgemeinbildenden

Schulen verbessern

soll. Bei der Areva NP

GmbH in Erlangen wurde der

regionale, mittelfränkische Teil

des Angebotes offi ziell online

geschaltet.

Das Portal enthält Unterrichtsmaterialien

für Lehrer,

beispielsweise für den Aufbau

von Experimenten. Unternehmen

und Hochschulen können

zudem Veranstaltungen online

stellen, mit denen sie junge Leu-

HANDELSREGISTER-EINTRAGUNGEN

Print-Veröffentlichung

ist nicht mehr Pfl icht

te für Naturwissenschaften und

Technik begeistern wollen. Für

Unternehmen bietet Tecnopedia

die Möglichkeit, Kontakte

zu Schulen aufzubauen. „Wir

wollen die Lehrer zum Experimentieren

anregen und außerdem

die Verbindungen der

Schulen zu Wirtschaft und Wissenschaft

ausbauen“, so Markus

Lötzsch, Hauptgeschäftsführer

der IHK Nürnberg für Mittelfranken,

bei der offi ziellen Freischaltung

der mittelfränkischen

Seiten.

Tecnopedia ist ein Angebot

von derzeit 28 Industrie- und

Handelskammern, weitere IHKs

planen eine Beteiligung. Koor-

Foto: Fuchs

Das neue Internet-Portal

beschreibt Experimente für den

Unterricht in den Naturwissenschaften.

Weil die Handelsregister elektronisch geführt werden, werden die Eintragungen seit dem

1. Januar 2007 auch elektronisch bekannt gemacht. Sie sind für jedermann kostenfrei im

Internet einsehbar (www.handelsregister-bekanntmachungen.de). Die Pfl ichtpublizität

in der gedruckten Ausgabe des Bundesanzeigers wurde bereits vollständig aufgegeben.

Der Zwang zur Bekanntmachung durch „mindestens ein anderes Blatt“ blieb demgegenüber

für eine Übergangszeit bis 31. Dezember 2008 beschränkt auf eine Tageszeitung

oder ein sonstiges Blatt erhalten. Ab 1. Januar 2009 wird diese Pfl icht zur zusätzlichen

Printbekanntmachung nun vollständig entfallen.

Dadurch werden die Unternehmen erheblich von Kosten und Bürokratieaufwand

entlastet, da die elektronische Bekanntmachung nur pauschal einen Euro kostet. Über

die zentrale Internet-Plattform kann sich Jeder ein Bild von den für ihn relevanten

Registerbekanntmachungen deutschlandweit machen. Den Unternehmen wie auch den

Zeitungsverlagen bleibt es jedoch auch nach der neuen Rechtslage unbenommen, eine

Eintragung freiwillig in traditioneller Weise über eine Tageszeitung zu veröffentlichen.

In WiM wird das Handelsregister in gewohnter Form weiter erscheinen. ■

IHK, Beate Plewa, Tel. 0911/1335-393, plewa@nuernberg.ihk.de

8 12 | 08

diniert wird das Projekt vom

Deutschen Industrie- und Handelskammertag

(DIHK) und der

IHK Darmstadt. Die IHKs wollen

mit Tecnopedia möglichst

alle regionalen Informationen

zur Förderung von Mathematik,

Informatik, Naturwissenschaft

und Technik in ihrer Region

bündeln. Sie rufen deshalb Unternehmen,

Hochschulen und

Forschungseinrichtungen auf,

dieses kostenlose Angebot zu

nutzen und ihre Projekte in

Tecnopedia einzustellen. ■

IHK, Martin Mach Tel. 0911/1335-351,

mach@nuernberg.ihk.de

www.ihk-tecnopedia.de

FÖRDERKREIS INGENIEURSTUDIUM

Info-Veranstaltung

für Schüler

Der Förderkreis Ingenieurstudium e.V. veranstaltet

am Donnerstag, 12. Februar 2009 die

Informationstag „realize your visions – Ingenieure

gestalten Zukunft“ am Flughafen Nürnberg.

Er soll Jugendlichen einen Einblick in das

Studium und die Arbeit von Ingenieuren

vermitteln und sie für diesen Karriereweg

begeistern. Erwartet werden wie in den Vorjahren

wieder über 500 Schülerinnen und Schüler

ab der 9. Jahrgangsstufe. Die Unternehmen

der Region sind eingeladen, sich mit einem

Ausstellungsstand an der Veranstaltung zu

beteiligen. ■

Info und Anmeldung:

Förderkreis Ingenieurstudium e.V.,

Tel. 09131/85-29591, www.fking.de


ARABISCHES MUSEUM

Nürnberg und

die arabische Welt

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Mittelfranken und den arabischen

Ländern in Vergangenheit und Gegenwart beleuchtet die Veranstaltung

Nürnberg und die arabische Welt“ am Samstag, 24. Januar 2009, 19.30

Uhr im Hirsvogelsaal beim Tucherschloss in Nürnberg (Hirschelgasse 9).

Der Anlass: In Nürnberg ist ein Museum für Arabische Kultur geplant,

das zum einen Wissen mit modernen Methoden übermitteln will und zum

anderen auch als Begegnungszentrum dienen soll. Vorbereitet wird das

Projekt von dem gemeinnützigen „Arabisches Museum Nürnberg e.V“, der

von Prof. Dr. Horst Kopp als 1. Vorsitzendem geleitet wird und der u.a. mit

der IHK und der Deutsch-Arabischen Freundschaftsgesellschaft (DAFG)

zusammenarbeitet. Die Finanzierung des Museums soll im Wesentlichen

von Sponsoren getragen werden, wobei Förderer aus dem arabischen Raum

einen maßgeblichen Beitrag leisten sollen. Die Informationsveranstaltung

richtet sich an Unternehmer aus der Region Nürnberg, die bereits Geschäftsbeziehungen

zur arabischen Welt haben (über 600 sind es bereits)

oder solche beabsichtigen. ■

IHK, Christian Hartmann

Tel. 0911/1335-357, hartmann@nuernberg.ihk.de

METROPOLREGION

Zentrum des

Instrumentenbaus

170 Betriebe des Musikinstrumentenbau

sind in der

Metropolregion Nürnberg zu

fi nden. Damit ist die Region

ein Zentrum dieser Branche,

rund zehn Prozent aller

deutschen Instrumentenbauer

sind hier zu fi nden. Überwiegend handelt es sich dabei

um kleine Handwerksbetriebe, aber auch große Hersteller

wie Meinl aus Neustadt a.d. Aisch (Percussion), Höfner aus

Baiersdorf (Gitarren und Bässe) und Kühnl & Hoyer aus

Markt Erlbach (Blechblasinstrumente) haben hier ihren

Sitz.

Dies war die zentrale Botschaft eines „Branchendialogs“,

den das Forum „Wirtschaft und Infrastruktur“ der Metropolregion

veranstaltete. Diese Veranstaltung, an deren

Premiere über 50 Musikinstrumentenbauer der Region

teilnahmen, soll fortgeführt werden, um die Vernetzung und

den Austausch dieser Branche voranzubringen. ■

Foto: Bodo Steckel/Fotolia.de

AKTUELLES IN KÜRZE

12 | 08

Karikatur: Gerd Bauer

9


BERICHTE | ANALYSEN

QUALIFIZIERUNGSGIPFEL

Weichenstellungen

für bessere Bildung

„Wohlstand für alle“ – das war die große Verheißung der Sozialen Marktwirtschaft,

als sie noch in Kinderschuhen steckte. Heute, in Zeiten von Globalisierung und

internationaler Arbeitsteilung, bedeutet die Sicherung von Wohlstand vor allem eines:

Bildung für alle. Von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Bildung und Qualifi zierung sind der

Schlüssel für die persönlichen Chancen

jedes Einzelnen und für die Zukunft

unseres Landes. Sie sind das Fundament von

wirtschaftlicher Stärke, gesellschaftlichem

Zusammenhalt und sozialer Stabilität. Deshalb

brauchen wir in Deutschland möglichst

viele gut qualifi zierte Fachkräfte und kluge

Köpfe in Wissenschaft und Wirtschaft, die aus

kreativen Ideen innovative und marktfähige

Produkte machen. Unser Land muss die Bildungsrepublik

Deutschland werden.

Bund und Länder haben am 22. Oktober

2008 in Dresden die „Qualifi zierungsinitiative

für Deutschland“ beschlossen. Diese

gemeinsame Vereinbarung über alle Bildungsbereiche

hinweg ist einmalig in der Geschichte

der Bundesrepublik. Mit ihr sind wir

auf dem Weg der Weiterentwicklung als Wissensgesellschaft

einen wichtigen Schritt vorangekommen.

10 12 | 08

An erster Stelle unserer Vereinbarung steht

das ehrgeizige Ziel, bis zum Jahr 2015 zehn

Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Bildung

und Forschung zu investieren – drei

Prozent in Forschung und Entwicklung und

sieben Prozent in Bildung.

Forschungsförderung

Die Bundesregierung nimmt ihren Teil der

Verantwortung sehr ernst. So haben wir in

dieser Wahlperiode die Ausgaben zur Forschungsförderung

um mehr als sieben Mrd.

Euro erhöht. Bereits Anfang dieses Jahres haben

wir Qualifi zierungsmaßnahmen und

-programme mit einem Gesamtvolumen von

rund vier Mrd. Euro für die Jahre 2008 bis

2012 beschlossen. Darüber hinaus stellt der

Bund den Ländern bis 2013 vier Mrd. Euro

für den Ausbau der Kinderbetreuung zur

Verfügung. Auch die Länder haben in den

Bildungsgipfel in Dresden: Bundeskanzlerin

Angela Merkel bei einem

Treffen mit Schülern.

letzten Jahren wichtige Weichenstellungen

vorgenommen, um die Qualität unserer Bildungseinrichtungen

zu verbessern.

Gleichwohl stehen wir vor großen Herausforderungen.

Unser Bildungssystem muss

insgesamt durchlässiger werden. Es darf nicht

aus Sackgassen bestehen, sondern muss Türen

offen halten. Auch junge Menschen mit

Migrationshintergrund sollten gleiche Bildungschancen

in unserem Land haben. Dazu

bedarf es nicht zuletzt einer besseren Sprachförderung.

Außerdem müssen wir es schaffen,

mehr junge Menschen für naturwissenschaftlich-technische

Studiengänge zu

gewinnen und die Universitäten in die Lage

zu versetzen, Nachwuchskräfte für zukunftsträchtige

Berufe bestmöglich auszubilden.

Schließlich muss die Bereitschaft zu lebenslangem

Lernen fester Bestandteil des

Alltags werden. Dementsprechend zielt die

Qualifi zierungsinitiative auf Begabungsför-

Foto: Picture-Alliance


derung auf allen Bildungsstufen ab – von der

frühkindlichen Bildung über Schule, Ausbildung

und Studium bis hin zur berufsbegleitenden

Weiterbildung. Aufstieg durch Bildung

– das ist der dahinterstehende zentrale

Leitgedanke.

Durch mehr Investitionen in die frühkindliche

Bildung verbessern wir die Startchancen

aller auf eine erfolgreiche Bildungslaufbahn.

Dazu gehören aufeinander abgestimmte Bildungsziele

für Kindertagesstätten und

Grundschulen ebenso wie eine intensivierte

Sprachförderung der Kinder rechtzeitig vor

Eintritt in die Schule.

Eine gute Schulbildung und ein erfolgreicher

Schul- und Ausbildungsabschluss

sind die beste Voraussetzung für einen gelungenen

Start in den Beruf und eine eigenverantwortliche

Lebensgestaltung. Deshalb ziehen

Bund und Länder an einem Strang, um

die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss

und der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss

zu verringern. So sollen etwa an allen

Schulen, die zu einem Hauptschulabschluss

führen, Praxisangebote eine bessere Orientierung

hinsichtlich des künftigen Berufs geben,

damit der Übergang von der Schule in die

Ausbildung möglichst reibungslos gelingt.

Mehr Durchlässigkeit brauchen wir auch

zwischen Beruf und Studium. Deshalb wollen

wir die Hochschulen für berufl ich Qualifi

zierte öffnen. Dazu forciert die Bundesregierung

den Ausbau der im letzten Herbst

erfolgreich eingeführten Aufstiegsstipendien

für Begabte aus der berufl ichen Bildung, die

ein Hochschulstudium aufnehmen. Zudem

Eine Woche denken Schüler über die Welt

von morgen nach und entwickeln praxisnahe

Lösungen für das Jahr 2020. Dies ist die

Idee der bundesweiten Wirtschaftsinitiative

„Jugend denkt Zukunft“, bei der Unternehmen

und Schulen vor Ort kooperieren. An

der diesjährigen regionalen Projektwoche,

die die IHK und das Beratungsunternehmen

wird das „Meister-BAföG“ um über 60 Prozent

aufgestockt. So können wir den Kreis

der Förderberechtigten und der förderfähigen

Aufstiegsfortbildungen ausweiten, gezielte

Leistungsanreize setzen und Familien

noch besser unterstützen. Berufl ich Qualifi -

zierten wird nach dreijähriger Berufstätigkeit

der fachgebundene Hochschulzugang eröffnet.

Die Länder werden bis 2010 länderübergreifend

die Voraussetzungen formulieren,

unter denen Meister, Techniker und Fachwirte

die Möglichkeit des allgemeinen Hochschulzugangs

erhalten.

Hochschulpakt

Gemeinsames Ziel von Bund und Ländern

ist, die Studienanfängerquote auf 40 Prozent

eines Jahrgangs zu steigern. Dazu werden wir

den Hochschulpakt 2020 konsequent fortsetzen.

Besondere Anreize schaffen wir damit

für Studienplätze in den sogenannten MINT-

Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften

und Technik.

Außerdem hat die Bundesregierung in diesem

Herbst das BAföG um zehn Prozent bei

den Leistungssätzen und um acht Prozent bei

den Freibeträgen erhöht. Dies ist nicht nur die

erste Anhebung seit 2001, sondern zugleich

eine der größten in der Geschichte des BAföG.

Auch die Begabtenförderung weitet die Bundesregierung

massiv aus, um mehr Studierende

mit einem Stipendium zu unterstützen.

Bund und Länder werden außerdem die

Exzellenzinitiative sowie den Pakt für Forschung

und Innovation über das Jahr 2010

„JUGEND DENKT ZUKUNFT“

Hauptschüler auf der Spur der Megatrends

Ifok GmbH gemeinsam veranstalteten, nahmen

rund 30 Schüler der Bismarck-Hauptschule

Nürnberg und der Grete-Schickedanz

Hauptschule Hersbruck teil.

Am Abschlusstag präsentierten die Schüler ihre Ergebnisse vor Vertretern aus Wirtschaft,

Politik und Medien.

Sie beschäftigten sich eine Woche lang

mit dem Thema „Zukunft der Arbeit – Berufswahlorientierung

aus Sicht der Jugendlichen“.

Unterstützt wurden sie dabei von

Foto: Fuchs

BERICHTE | ANALYSEN

hinaus weiterführen und -entwickeln. Denn

der Nachwuchs in Deutschland braucht international

konkurrenzfähige Bedingungen.

Qualifi zierung ist längst nicht mehr nur

eine Frage im vorberufl ichen Leben. Niemand

kann heute noch davon ausgehen, einmal

einen Beruf gelernt zu haben und sich

dann nicht mehr weiterbilden zu müssen.

Bund und Länder wollen deshalb bis zum

Jahr 2015 die Weiterbildungsquote von 43

auf 50 Prozent der Erwerbsbevölkerung erhöhen.

Dazu werden die Beratungsangebote

und Infrastrukturen zur Weiterbildung gemeinsam

mit den Kommunen und der Bundesagentur

für Arbeit ausgebaut. Mit der Einführung

des Bildungssparens schafft die

Bundesregierung auch neue Möglichkeiten

zur Finanzierung von Weiterbildung und lebenslangem

Lernen.

Für ein erfolgreiches Bildungssystem trägt

jedoch nicht allein der Staat die Verantwortung.

Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche

Aufgabe. Sie betrifft Bund, Länder und Kommunen

ebenso wie Wirtschaft, Gewerkschaften,

Stiftungen und in der Bildungsarbeit

tätige Menschen und letztlich jeden

Einzelnen.

Die „Qualifi zierungsinitiative für Deutschland“

soll deshalb Schwung in ein breites gesellschaftliches

Bestreben nach besserer Bildung

und Qualifi zierung geben. Nur wenn

alle zusammenarbeiten, die in unserem Land

für Bildung Verantwortung tragen, können

wir wirklich eine Bildungsrepublik Deutschland

werden – ein Ziel, das jegliche Anstrengung

lohnt. ■

einem Moderator sowie von der Fürst Unternehmensgruppe,

Nürnberg, und der

Nürnberger Versicherungsgruppe, die sich

als regionale Paten und Sponsoren engagierten.

Am Abschlusstag präsentierten die

Schüler in Anwesenheit von Parlamentarischer

Staatssekretärin Dagmar Wöhrl und

IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch

ihre Ideen, um die Berufswahl und den

Übergang von der Schule in das Berufsleben

zu verbessern.

„Jugend denkt Zukunft“ ist ein deutschlandweites

Projekt ohne zeitliche Befristung.

Mit dem Innovationsspiel, von dem

Wirtschaft und Schulen gleichermaßen

profi tieren sollen, ist ein Wettbewerb verbunden.

Einmal im Jahr prämiert jeweils

eine ausgewählte Jury sowohl auf Regional-

als auch auf Bundesebene die besten Ideen

der teilnehmenden Klassen. ■

www.jugend-denkt-zukunft.de

12 | 08

11


BERICHTE | ANALYSEN

LEBKUCHENSTADT NÜRNBERG

Süße Handwerkskunst

Reiche Honigvorkommen und exotische Gewürze begründeten im Mittelalter

die Erfolgsgeschichte des Nürnberger Lebkuchens.

Foto: Stadt Nürnberg

Jede große Erfolgsgeschichte hat ihre Stiftungslegende

und die Nürnbergs als Lebkuchenstadt,

die in aller Welt einen süßen

Ruf genießt, geht so: Im frühen 15.

Jahrhundert, als die Reichswälder rund um

St. Lorenz und St. Sebald noch üppige

Mischwälder, wild und undurchdringlich

waren, wurden diese von mutigen, wilden

Gesellen durchstreift. Das waren aber keine

Robin Hoods, keine Anarchisten, sondern

reichskaiserlich privilegierte Zeidler – mit

dem „Bienenregal“ ausgestattete Honigschneider.

Sie holten die von ewig emsigen

Bienenvölkern gesammelten, zuckrig triefenden

Honigwachsscheiben aus den Höhlen in

morschen Waldbäumen. Der Honig war die

süße Versuchung der Vorzuckerzeit, das

machte das Werk der Zeidler so ertragreich.

Und dann paarte sich Zeidlerfl eiß mit

Kaufmannsgeschick: Denn über Venedig kamen

exotisch-fremde Gewürze wie Zimt, Piment,

Kardamom in die Reichsstadt im

Schnittpunkt der Handelsstraßen. Weil Piment

diese gewisse Schärfe besitzt, wurde das

Gebäck aus Nüssen, exotischen Gewürzen

und Honig bald auch Pfefferkuchen genannt.

12 12 | 08

Jeder Lebküchner hat bis heute seine eigene,

sorgsam gehütete Backanleitung, das älteste

schriftliche Lebkuchen-Rezept stammt

aus dem 16. Jahrhundert und wird im Germanischen

Nationalmuseum aufbewahrt.

Grundzutaten des Teigs waren und sind Ölsamen

(v.a. Haselnüsse, Walnüsse und Mandeln),

Orangeat und Zitronat, Honig, (Mehl),

(Zucker) und Eier (Eiweiß), dazu Marzipan

und eine sorgsam ausgetüftelte Würzmischung

mit Anis, Ingwer, Kardamom, Koriander,

Macis (Muskatblüte), Nelken, Piment

und Zimt. Der edle

Elisenlebkuchen enthält

besonders wenig

(höchstens 14 Prozent)

oder gar kein

Mehl – was nicht nur

den Preis anhebt,

sondern auch die

Herstellung schwieriger

macht.

Die erste Wirtschaftskrise

in der

Welt der Zeidler war

übrigens selbst verschuldet

und in

Historische Bienenzucht im Reichswald.

Zeiten hysterisch überzeichneter Immobilienfonds,

die Weltwirtschaftskrisen auslösen,

kann man sie getrost zum lokalen Lehrstück

erheben: Als die Lebküchner immer mehr

Honig nachfragten, begannen die Zeidler in

den Wäldern nach Gelegenheiten zu suchen,

den Bienen scheinbar günstige Baumhöhlen

künstlich anzubieten und sie mit allerlei

Tricks attraktiv zu gestalten, um die Produktion

anzukurbeln. Irgendwann – auch durch

die Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges

– war das Ökosys tem Bienenwald überlastet

und der Markt kollabierte. Später haben sich

die freien Baumbesteiger und Honigschneider

in zahme Imker verwandelt. Der ehrbare

Beruf des Lebküchners aber besaß große Zukunft

und bietet bis heute gute Ertragschancen.

Wicklein, Haeberlein-Metzger, ifri

Schuhmann und Lebkuchen-

Schmidt sind klingende Namen, die

nach altem Brauch und neuem

Recht innerhalb der Stadtgrenzen

bis weit ins 20. Jahrhundert die

Nürnberger Köstlichkeit produzierten.

Die Firma Lebkuchen-

Schmidt gibt im soeben erschienenen „Nürnberger

Lebkuchen“-Buch preis, dass sie an

Spitzentagen bis zu drei Mio. der berühmten

Gebäckstücke produziert.

Was das Werk des Lebküchners wirklich

ausmacht, der fast ausschließlich in Handarbeit,

unterstützt nur durch ein Rührgerät,

edelste Elisenlebkuchen

in der engen

Backstube herstellt,

fi ndet man bis heute

beim Nürnberger Familienunternehmer

Düll. Christine und

Holger Düll haben

sich vor 24 Jahren im

Leistungskurs Latein

auf dem Nürnberger

Melanchthon-Gymnasium

lieben gelernt.

Beide studierten eine

Zeitlang, dann stieg

Unternehmenserfolg braucht Strategie und Kreativität in der

Abbildung: Zeidel-Museum


Holger Düll doch in den Traditionsbetrieb

der Eltern ein. Als er allein verantwortlich

wurde, beschloss er, es „entweder auf meine

Weise oder gar nicht zu tun“. Sein Konzept

war schlicht, sein Glück mit aufwändig produzierten

Backwaren zu suchen. Auch Semmeln

und Brote gehören natürlich zum Sortiment,

seinen Ruf aber verdankt Düll

wunderbaren fast vergessenen fränkischen

Kuchen, altmodisch und nach überlieferten

Rezepten hergestellt, Gebäckstücken und

Plätzchen, wie wir sie sonst kaum noch kennen.

Das Geschäft lief ein wenig zäh – bis

Düll sein altes Lebküchnerhandwerk ausbaute.

Nun produziert er in den Monaten

bis Weihnachten 7 000 Lebkuchen am Tag,

alle werden sie von Hand einzeln auf die

Oblate aufgetragen, glasiert

und kuvertiert.

Die Hälfte seines

Jahresumsatzes erwirtschaftet

er in

diesen wenigen Wochen

mit den Lebkuchen.

„Wir

Budig

Lebküchner

Holger Düll. Foto:

könnten das Doppelte verkaufen“, sagt Christine

Düll, „aber die alte Backstube liegt in

einem historischen und geschützten Gebäude

und wir können nicht beliebig ausbauen.

Mittags sind die Trockenräume, in denen die

Lebkuchen einen Tag liegen müssen, voll,

dann endet die Produktion.“

Vorne im Laden, wo es auch Lebkuchen mit

orangenem oder pinkfarbenen Überzug gibt

– keine Chemie wohlgemerkt, sondern auch

beim Zugeständnis an moderne Wünsche

reinste eigens komponierte Frucht auszüge –

kosten wir einen der wunderbar frischen, gewürzsatt

atmenden Kuchen. Inmitten eines

kleinen Verkaufsraumes mit übervoller Theke

und Regalen, sich eilig in der Enge zurecht

fi ndenden Verkäuferinnen steht man und genießt

ein Stück wahre Weihnacht. Dann kommen

sie auch sofort, die Gefühle von süßem,

Verbraucherpreisindex für Deutschland

Oktober 2008

Oktober 07

Nahrungsmittel

und alkoholfreie Getränke

Alkoholische Getränke, Tabakwaren

Bekleidung und Schuhe

Wohnung, Wasser, Strom, Gas

und andere Brennstoffe

Einrichtungsgegenstände, deren Instandhaltung

und Anderes für den Haushalt

Gesundheitspfl ege

Verkehr

Nachrichtenübermittlung

Freizeit, Unterhaltung und Kultur

Bildungswesen

Beherbergungs- und

Gaststättendienstleistungen

Andere Waren und Dienstleistungen

Verbraucherpreisindex

(Gesamtlebenshaltung)

Markenführung. www.da-kapo.de

Basisjahr 2005 = 100

Anteil am

Gesamtindex

10,4 %

3,9 %

4,9 %

30,8 %

5,6 %

4,0 %

13,2 %

3,1 %

11,6 %

0,7 %

4,4 %

7,4 %

100 %

Oktober

2008

September

2008

Vgl. zu

Okt. 2007

Alle Werte Bundesrepublik Deutschland. Weitere Informationen: IHK, Dr. Udo Raab, Tel. 0911/1335-376, raab@nuernberg.ihk.de.

Das Statistische Bundesamt bietet im Internet unter www.destatis.de ein Programm zur Berechnung von Schwellenwerten für

Wertsicherungsklauseln. Ferner fi nden Sie dort einen Leitfaden zur Berechnung der Schwellenwerte.

seltenem Glück, von Kindheit, von etwas, das

nur aus dem Echten entstehen kann und man

versteht, warum der alte Lebküchner diesen

Ruf als König der Nahrungsmittelhandwerker

genießt. Peter Budig ■

BERICHTE | ANALYSEN

112,5

109,0

104,0

109,6

103,0

103,3

109,9

90,8

99,2

132,9

106,1

106,1

107,0

112,3

108,9

102,9

109,3

102,8

103,4

112,3

90,9

99,7

137,0

106,1

105,9

107,2

www.lebkuchen.nuernberg.de

www.lebkuchen-nuernberg.com

Zeidel-Museum Feucht,

Pfinzingstr. 6 , Feucht

(www.zeidel-museum.de)

da kapo

108

107

106

105

104

Oktober 08 103

+ 4,3 %

+ 2,3 %

+ 1,1 %

+ 3,9 %

+ 1,5 %

+ 1,7 %

+ 2,3 %

– 3,5 %

+ 0,2 %

– 3,8 %

+ 2,9 %

+ 1,9 %

+ 2,4 %

12 | 08

13


BERICHTE | ANALYSEN

HANDELSVERTRETER

Mehr als nur Warenvermittler

Mittelständische Unternehmen können sich oft keine eigene Außendienstorganisation leisten.

Sie beauftragen damit externe Handelsvermittlungen. Von Norbert Wolff

Stagnierende oder schrumpfende Nachfrage

in vielen gesättigten Branchen,

ein zunehmend harter Konkurrenzkampf

sowie Konzentration in Industrie und

Handel. Das sind aktuelle Trends, mit denen

sich die Handelsvertreter derzeit konfrontiert

sehen. Die Internationalisierung ist ein weiterer

Trend, der den Vertrieb herausfordert.

Handelsvermittlungen sind Spezialisten, die

sich auf den Märkten auskennen und die für

die Kundenunternehmen sämtliche Aufgaben

des Vertriebs übernehmen.

Der selbstständige Vertrieb ist in der Praxis

unterschiedlichen Vertriebsinstrumenten mit

jeweils unterschiedlicher rechtlicher Grundlage

übertragen. Handelsvertretungen sind

selbstständige Unternehmen, die in nahezu

allen Branchen tätig sind. Sie vermitteln Waren

zwischen Unternehmen auf allen Wirtschaftsstufen,

zwischen Industrie und Handel,

zwischen Industrieunternehmen (z.B. im

Zulieferbereich) oder auch zwischen Groß-

und Einzelhandel. Auch Vertriebsingenieure

können selbstständig tätig sein. Sie arbeiten

an der Schnittstelle zwischen Markt und

Technik im Vertrieb von technischen Gütern

und Dienstleistungen. Neben dem Einzelhandel

und dem Großhandel gehört die

Handelsvermittlung zu den drei klassischen

„Bewerben ist wie Verkaufen – Was hat

ein Handelsvertreter bei der Bewerbung

um eine neue Vertretung zu beachten?“

Diesen Titel trägt eine neue Veröffentlichung

des Forschungsverbandes der

Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände

für Handelsvermittlung

und Vertrieb (CDH), Berlin. Beschrieben

wird u.a., wie man professionelle

Unterlagen für die Bewerbung erstellt

und wie ein Angebot ausgearbeitet wird.

Bestellung: Fax 030/72625-699

centralvereinigung@cdh.de

14 12 | 08

PUBLIKATION

Bereichen des Handels, die Handelsvertretungen

bilden dabei den Kernbereich.

Das Bild einer modernen Handelsvertretung

hat sich jedoch in den letzten zehn Jahren

grundlegend gewandelt. Handelsvertreter

befassen sich schon längst nicht mehr nur

mit bloßer Warenvermittlung, sie sind zu

Komplettdienstleistern geworden und auf

vielen Ebenen Partner von Industrie und

Handel. „Heutzutage haben wir die vielfältigsten

Aufgaben im Umgang mit unseren

Vertriebspartnern zu erfüllen“, so Michael

Rambach, Vizepräsident des Bayerischen

Wirtschaftsverbandes für

Handelsvermittlung und Vertrieb

(CDH) e.V. „Zu unseren Aufgaben

zählen Kundenschulungen und Gewährleistungsabwicklung

genauso

wie die Rechnungsstellung und Zahlungsüberwachung.“

In den letzten

Jahren habe sich zudem angesichts

der eingangs genannten Trends ein

tiefgreifender Strukturwandel vollzogen,

der noch in vollem Gange sei.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen

für Handelsvertreter sind zwar seit

vielen Jahren konstant, der Gesetzgeber ist im

Bereich des Handelsvertreterrechts nicht

sonderlich aktiv. Gleichwohl sorge eine Fülle

von höchstrichterlicher Rechtsprechung für

eine starke Verrechtlichung, die Komplexität

des Vertriebsrechts sei für den einzelnen

Handelsvertreter kaum noch zu überblicken.

Beispiele seien die Themen Ausgleichsanspruch

des Handelsvertreters oder Anforderungen

an einen sogenannten Buchauszug.

Neben die Kerntätigkeit des Handelsvertreters,

die Vermittlung von Waren, ist ein

Paket an Dienstleistungen rund um den Vertrieb

getreten: Information und Beratung,

technischer Beratungsdienst und Entwicklungsarbeiten,

Auslieferungslager, Musterlager,

Repräsentation bei Messen und Ausstellungen,

Durchführung und Kontrolle von

Sonderaktionen, Regalpfl ege, Organisation

und Durchführung von Logistikleistungen

und anderes mehr. Welche Funktionen oder

Unterfunktionen ein Unternehmen an den

externen Vertriebspartner ausgliedert bzw.

welche die Handelsvertretung übernimmt, ist

von Fall zu Fall verschieden und sollte im

Einzelfall vertraglich geregelt werden.

Das Agieren als selbstständiges Distributionsorgan

und das Treffen eigener unternehmerischer

Entscheidungen setzt eine gewisse

Unabhängigkeit voraus. Dies ist besonders

bei Mehrfi rmenvertretern der Fall, die in

Deutschland bei weitem überwiegen. Etwa 90

Prozent aller Handelsvertretungen fallen in

diese Kategorie. Die Anzahl der vertretenen

Firmen liegt im Durchschnitt bei sechs, allerdings

bei stark branchenabhängiger Schwankung.

In zunehmenden Maß übernehmen

Handelsvertretungen auch die Vertretung

ausländischer Firmen: 55 Prozent verfügen

mittlerweile über mindestens eine ausländische

Vertretung. Das Vertragsverhältnis besteht

dabei in vielen Fällen über Jahre hinweg.

Mit fast 16 Prozent der vertretenen Firmen

besteht das Vertragsverhältnis sogar mehr als

20 Jahre. Mit jeder fünften vertretenen Firma

arbeitet eine Handelsvertretung zwischen elf

und 20 Jahren zusammen.

Die Vertretung mehrerer Firmen ist dabei

auch eine wichtige Voraussetzung für das Erfüllen

der Sortimentsfunktion. Die Kunden

profi tieren von der Zusammenarbeit mit

Handelsvertretungen u.a. dadurch, dass sie

durch das zusammengestellte Sortiment

(Sortimentsbündelung) ein Angebot sich ergänzender

Erzeugnisse fi nden und so den

Einkauf mit wenigen Geschäftspartnern rati-

Wir realisieren erfolgreiche Markenkommunikation ganzheitlich

Foto: CDH


HANDELSVERTRETER-FORUM

Am Montag, 15. Dezember 2008, 9 bis

ca. 12.30 Uhr, veranstaltet die IHK Nürnberg

für Mittelfranken ein Handelsvertreterforum,

das über Rechte und Pfl ichten

des Handelsvertreters informiert.

Aus dem Programm: Gebietsschutz,

Provisions- und Auskunftsanspruch,

Ausgleichsanspruchs usw. Referent ist

Norbert Wolff Geschäftsführer des Bayerischen

Wirtschaftsverbandes für Handelsvermittlung

und Vertrieb (CDH)

e.V., Geschäftsstelle Nürnberg. ■

IHK, Hans-Joachim Teschner

Tel. 0911/1335-480, teschner@nuernberg.ihk.de

oneller abwickeln können. Eine Handelsvertretung,

die mehrere Firmen mit sich ergänzenden

Produkten vertritt, kann hier den

optimalen Service leisten.

Der Kundenstamm ist das Kapital, das die

Handelsvertretungen in die Partnerschaft mit

den vertretenen Firmen einbringen. Sie agieren

sozusagen als „Relationship-Manager“

und vertreten die Interessen beider Marktpartner.

Die richtigen Informationen zum

richtigen Zeitpunkt zu haben, kann einen

entscheidenden Wettbewerbsvorsprung bedeuten,

gerade in Märkten, wo die Produkte

einem raschen technologischen Wandel oder

modischen Trends unterliegen. Handelsvertretungen

mit engem Kontakt zu beiden

Marktseiten haben – auch durch die Mehrfi rmenvertretung

– vielfältigen Zugang zu diesen

marktrelevanten Informationen.

Die rund 60 000 Handelsvertretungen in

Deutschland mit über 200 000 Beschäftigten

vermitteln Waren im Wert von etwa 178 Mrd.

Euro pro Jahr. Einschließlich eines Eigenumsatzes

von ca. fünf Mrd. Euro ergibt sich ein

Einschaltungsgrad in die inländischen Warenströme

von rund 30 Prozent – eine starke

Position der Handelsvertretungen auf den

Absatzmärkten. Der CDH e.V. mit Sitz in

Berlin repräsentiert als Spitzenverband die

mehr als 60 000 Handelsvermittlerbetriebe

aller Branchen, in Bayern sind es 1 750 Mitgliedsunternehmen.


Rechtsanwalt Norbert Wolff ist

Geschäftsführer des Bayerischen Wirtschaftsverbandes

für Handelsvermittlung und

Vertrieb (CDH) e.V., Geschäftsstelle Nürnberg

(norbert.wolff@bayern.cdh.de).

Der „Ludwig-Erhard-Initiativkreis Fürth

e.V.“ diskutierte kürzlich im Rahmen seiner

Veranstaltungsreihe „Fürther Gespräche“ vor

über 150 Teilnehmern über das aktuelle Thema

„Droht eine neue Weltwirtschaftskrise?“.

Evi Kurz, Vorsitzende des Initiativkreises,

konnte dazu eine kompetente Expertenrunde

als Podiumsteilnehmer begrüßen: IHK-Präsident

Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst, Prof.

Dr. Berthold U. Wigger (Universität Erlangen-Nürnberg)

und Wolfgang Graf zu

Castell-Castell, Direktor der Fürstlich

Castell’schen Bank in Nürnberg.

HANDELSVERTRETER

Partnerland Österreich

CDH-Geschäftsführer Norbert Wolff, Horst Reit (Vizepräsident

CDH Bayern), Konsul Michael Love (Generalkonsulat

München) und IHK-Geschäftsbereichsleiter

Armin Siegert (v.l.).

Über 50 österreichische Unternehmen nahmen

am „Handelsvertretertag Österreich“ in

und interdisziplinär. www.da-kapo.de

LUDWIG-ERHARD-INITIATIVKREIS

Droht eine neue

Weltwirtschaftskrise?

Foto: Fuchs

BERICHTE | ANALYSEN

Krisengespräch: Dr. Horst Friedrich Wünsche, Wolfgang Graf zu Castell-Castell, Moderatorin Evi

Kurz, Prof. Dr. Berthold U. Wigger und Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst (v.l.).

Einig waren sich die Diskutanten darin,

dass sich die wirtschaftlichen und sozialen

Perspektiven stark verdüstern. Unklar sei

aber, welches Ausmaß die Krise annehmen

werde. Fraglich sei, ob die verzweifelt geschürten

Rettungspakete den erhofften Ausweg

weisen können. Ludwig Erhards letzter

Mitarbeiter, Dr. Horst Friedrich Wünsche,

stellte den nun stark propagierten Staatseingriffen

Erhards Konzept der sozialen Marktwirtschaft

gegenüber. ■

www.ludwig-erhard-initiative.de

der IHK Akademie Mittelfranken

teil. Die Veranstaltung war vom österreichischen

Generalkon sulat in

München in Zusammenarbeit mit

dem Bayerischen Wirtschaftsverband

für Handelsvermittlung und Vertrieb

(CDH) organisiert worden. Über

100 Handelsagenturen aus Bayern

hatten sich zu individuellen Gesprächen

angekündigt. Öster reich ist

gemessen an den Außenwirtschaftskontakten

wichtigster Handelspartner

der mittel fränkischen Wirtschaft,

bei der Rangfolge der wichtigsten

Investitionsländer belegt die Alpenrepublik

Platz drei vor Frankreich und Großbritannien.


da kapo

12 | 08

15


BERICHTE | ANALYSEN

CHEMIKALIENVERORDNUNG „REACH“

Neue Informationspfl ichten

Wie können Unternehmen mit Kundenanfragen umgehen, die sich auf

„besonders besorgniserregende Stoffe“ beziehen?

Viele Unternehmen erhalten derzeit

Frage bögen, ob sie den Pfl ichten

der neuen Chemikalienverordnung

„Reach“ („Registration, Evaluation, Authorisation

and Restriction of Chemicals“) nachkommen.

Während sich die Abfragen in den

letzten Monaten hauptsächlich auf die Pfl ichten

zur Registrierung bzw. Vorregistrierung

von Stoffen bezogen, häufen sich nun Kundenanfragen

zu den „besonders besorgniserregenden

Stoffen“.

Nachholen der Vorregistrierung

Bis zum 21. November 2008 wurden knapp

1,5 Mio. Vorregistrierungen bei der Europäischen

Chemikalienagentur ECHA durchgeführt.

Mit Ablauf der Vorregistrierfrist zum

1. Dezember 2008 dürfen nicht vorregistrierte

Stoffe in Mengen größer als einer Jahrestonne

erst dann hergestellt oder importiert

16 12 | 08

Foto: Paolo Toscani/Fotolia.com

werden, wenn sie unmittelbar wie Neustoffe

angemeldet werden. Dazu sind umfangreichere

Prüfungen erforderlich. Eine Ausnahme

gibt es für die Stoffe, die nach dem 1.

Dezember 2008 erstmals hergestellt oder importiert

werden. In diesem Fall kann die existenziell

wichtige Vorregistrierung nachgeholt

werden und ein Anspruch und die Übergangsfrist

von dreieinhalb bis elf Jahren

(2010, 2013 oder 2018) zur eigentlichen Registrierung

des Stoffes in Anspruch genommen

werden. Voraussetzung ist aber, dass die

Herstellung oder der Import nicht länger als

sechs Monate zurückliegt und noch mindestens

ein Jahr bis zum Stichtag der mengenabhängigen

Registrierungsfrist verbleibt.

Am 1. Januar 2009 wird die ECHA die endgültige

Liste aller vorregistrierten Stoffe auf

ihrer Website (http://echa.europa.eu) veröffentlichen.

Dieser Stichtag ist besonders für

Anwender wichtig. Denn ist der Stoff nicht

genannt, hat sich kein Hersteller oder Importeur

gefunden, der ihn registrieren will. Der

Anwender kann dann der ECHA sein Interesse

an dem Stoff mitteilen. Die ECHA veröffentlicht

auf ihrer Website den Namen des

Stoffes und übermittelt einem potenziellen

Registranten auf Ersuchen die Kontaktdaten

des nachgeschalteten Anwenders.

Informationspfl ichten

Die Europäische Chemikalienagentur ECHA

hat Ende Oktober 2008 eine erste Kandidatenliste

der „besonders besorgniserregenden

Stoffe“ veröffentlicht (http://echa.europa.eu/

chem_data/candidate_list_table_en.asp).

Diese Liste wird in Zukunft ständig erweitert

und fortgeschrieben. Die Nennung dieser

Stoffe löst nach Art. 33 der Reach-Verordnung

unmittelbare Informationspfl ichten für

Lieferanten von Erzeugnissen (z. B. Spritzgussteile,

Textilien, Maschinen, Elektroartikel

oder Verpackungen) aus. Dies betrifft Produkte,

die mehr als 0,1 Massenprozent eines

besonders besorgniserregenden Stoffes enthalten.

Jeder Lieferant muss seinen gewerblichen

Kunden unaufgefordert diesen Sachverhalt

mitteilen. Neben dem Namen des

Stoffes muss er dazu noch die ihm vorliegenden,

für eine sichere Verwendung des Erzeugnisses

ausreichenden Informationen zur

Verfügung stellen. Die Pfl icht zur Informationsweitergabe

betrifft die gesamte Lieferkette

innerhalb der EU. In den letzten Wochen

häufen sich Kundenanfragen, die diesen

Sachverhalt klären sollen. Auch private Endkunden

müssen entsprechend informiert

werden – allerdings nur auf Anfrage innerhalb

einer Frist von 45 Tagen.

Die deutschen Spitzenverbände der Industrie

und des Handels, BDI und HDE, weisen

darauf hin, dass eine Informationspfl icht unmittelbar

nach Veröffentlichung der Kandidatenliste

in der Lieferkette häufi g nicht realisierbar

sei, da Informationen erst über die

gesamte Lieferkette ermittelt werden müssen.

In der Regel würden beispielsweise bei importierten

Erzeugnissen mindestens sechs

Monate dazu benötigt werden. Musterformulierungen

können von der Internet-Seite

der IHK Nürnberg für Mittelfranken (www.

ihk-nuernberg.de/umweltrecht) oder vom

Reach-Helpdesk des BDI (http://reach.bdi.

info) heruntergeladen werden. ■

IHK, Dr. Ronald Künneth,

Tel. 0911/1335-297, kuenneth@nuernberg.ihk.de


BERICHTE | ANALYSEN

Lust auf Bücher –

Spaß am Lesen

Interessante, einmalige Bilddokumente und historisch

aufgearbeitete Geschichte über Nürnberg zeichnen die

Buchreihe der „Nürnberger Erinnerungen“ aus.

Band 15 Farbfotografi en vor und nach 1945

mit 19 doppelseitigen Farbstereo-Luftbildaufnahmen

der zerstörten Stadt. Diese Aufnahmen wurden mit

einer speziellen Kamera 1947 fotografi ert. Mit der im

Buch beigelegten 3-D-Brille entstehen verblüffende

räumliche Bilder der Ruinenstadt.

Band 14 Die Stadt vor der Zerstörung

in Farbfotografi en

Band 13 Die Menschen in den Bildern

Band 12 Panoramen, Übersichts- und

Luftaufnahmen seit 1865

Band 11 Unbekannte Altstadt

Band 10 Rund um die Altstadt – Nürnbergs Vorstädte

Band 9 Bilder, Daten und Ereignisse aus über 100 Jahren

Band 8 Sport in Nürnberg

Band 7 Ereignisse der Jahre 1976–1990

Band 6 Verkehr und Technik

Band 5 Stadt der Reichsparteitage

Band 4 Nürnberg nach 1945

Band 2-3 Nürnberg 1920–1945

Weitere Bildbände und Dokumentationen des Hofmann Verlages

Nürnberg überwiegend in Ganzleineneinband und Schutzumschlag

hochwertig aufgebunden.

Nürnberg – Romantik einer Stadt, 116 Seiten 25,50 € · Die Burg zu

Nürnberg, 128 Seiten 14,00 € · Die Nürnberger Kirchen, 128 Seiten

14,00 € · Glasfensterkunst in St. Lorenz, 120 Seiten 15,00 € ·

Schlösser und Burgen in Mittelfranken, 200 Seiten mit fast 200

Farb- und 190 s/w Abbildungen 38,50 € · Schlösser und Burgen

in Unterfranken, 200 Seiten mit fast 200 Farb- und 190 s/w

Abbildungen 38,50 € · Schlösser und Burgen in Oberfranken,

200 Seiten mit fast 210 Farb- und 190 s/w Abbildungen 38,50 € ·

Augenblicke in der Fränkischen Schweiz, 128 Seiten 9,90 € · Fürth –

Bild einer Stadt, 124 Seiten 20,50 € · Regnitzreise – ein Flußbilderbuch,

104 Seiten 9,90 € · Frankens gemütliche Ecke, Ldkr.

Neustadt a.d.A./Bad Windsheim, 136Seiten 9,90 € · Kulturraum

Knoblauchsland, 124 Seiten 3,00 € · Kleiner Bildband Nürnberg in

Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch, Italienisch, Spanisch,

Tschechisch, 64 Seiten 6,60 € · Der Nürnberger Prozess (mit 24 S.

Supplement in Englisch), 160 Seiten 38,50 € · Von den Siegern zur

Rechenschaft gezogen, (mit 24 S. Supplement in Englisch), Soft -

cover, 360 Seiten 14,70 € · Nürnberg, Geschichte und Geschichten

für Jung und Alt, 254 Seiten 19,50 € (ein echter Klassiker) ·

Berühmte Nürnberger aus neun Jahrhunderten, 464 Seiten 28,00 € ·

3 x Nürnberg, 108 Seiten 27,80 € · Sagen aus Mittelfranken,

354 Seiten 9,00 € · Nürnberger Stadtsagen, 350 Seiten 9,00 €

Insgesamt mehr als 60 Titel im Buchhandel erhältlich.

Fragen Sie Ihren Buchhändler.

Emmericher Straße 10 · 90411 Nürnberg

Postfach 120 260 · 90109 Nürnberg

www.hofmann-infocom.de

12 | 08

17


BERICHTE | ANALYSEN

VERPACKUNGSVERORDNUNG

Komplizierte Kiste

Ab dem 1. Januar 2009 ergeben sich für zahlreiche Unternehmen zusätzliche Pfl ichten.

Die wichtigsten sind die Pfl icht, sich an einem dualen System zu beteiligen, sowie die Erstellung

einer Vollständigkeitserklärung.

Betroffen sind beispielsweise Unternehmen,

die Waren abpacken oder abfüllen,

Hersteller von Serviceverpackungen,

Importeure auf allen Handelsstufen

sowie Versand- und Internet-Händler.

Beteiligungspfl icht

an einem dualen System

Ab 1. Januar 2009 müssen sich Unternehmen,

die mit Ware befüllte Verkaufsverpackungen

in Verkehr bringen, an einem fl ächendeckenden

Rücknahmesystem („dualen System“)

beteiligen. Voraussetzung ist, dass die

befüllten Verkaufsverpackungen typischerweise

beim privaten Endverbraucher anfallen.

Nimmt ein Vertreiber lizenzierte Verkaufsverpackungen

selbst zurück, kann der

„Erstinverkehrbringer“ die Erstattung der für

die zuvor zwingend lizenzierten Verpackungen

verlangen.

Die Lizenzierungspfl icht entfällt nur noch

bei einer Eigenrücknahme im Rahmen von

branchenbezogenen Lösungen. Diese müssen

eine regelmäßige Abholung der nicht lizenzierten

Verpackungen an den belieferten Anfallstellengaran-

18 12 | 08

tieren. Zudem muss eine Branchenlösungen

von einem unabhängigen Sachverständigen

testiert und beim Bayerischen Umweltministerium

angezeigt werden.

Internet- und Versandhändler

Auf politischer Ebene wurde noch nicht abschließend

geklärt, ob es sich bei den im Internet-Handel

eingesetzten „Versandverpackungen“

um Serviceverpackungen handelt.

Nur für Serviceverpackungen ermöglicht es

der Gesetzgeber, dass ein Vertreiber wie beispielsweise

der Internet-Händler vom Lieferanten

oder Hersteller die Lizenzierung der

Verpackungen verlangen kann, sofern dieser

in Deutschland ansässig ist. Werden die Serviceverpackungen

dagegen aus dem Ausland

bezogen, trifft den Importeur auf alle Fälle

die Lizenzierungspfl icht. Nach Einschätzung

der IHK-Organisation, die im Sommer 2008

auch vom Bundesumweltministerium bestätigt

wurde, stellen „Versandverpackungen“

derartige Serviceverpackungen dar, sofern sie

zum Versand an den privaten Endverbraucher

genutzt werden. Damit besteht nach

Ansicht der IHKs für entsprechende Internet-

und Versandhändler eine Wahlmöglichkeit,

sich selbst an einem dualen Entsorgungssys

tem zu beteiligen

oder diese Pfl icht „nach oben“

zu delegieren.

Der Ausschuss für Produktverantwortung

(APV) der

Länderarbeitsgemeinschaft

Abfall (Laga)

hat diese Auf-

fassung der IHKs allerdings Ende Oktober

2008 verneint, eine endgültige Bestätigung

durch den Gesetzgeber steht noch aus. Vor

diesem Hintergrund setzt sich die IHK-Organisation

für eine schnelle politische Klärung

der Rechtslage ein. Alle Internet- und

Versandhändler, die schon jetzt Rechtssicherheit

suchen, haben die Möglichkeit, ihre Versandverpackungen

selbst bei einem der dualen

Systeme zu lizenzieren.

Neue Vollständigkeitserklärung

Unternehmen, die Verkaufsverpackungen

oberhalb von bestimmten Mengenschwellen

in Verkehr bringen, müssen jährlich bis zum

1. Mai eine Vollständigkeitserklärung bei der

IHK hinterlegen. Seit Oktober 2008 hat die

IHK-Organisation ein neues Internet-Portal

freigeschaltet. Unter der Internet-Adresse

www.ihk-ve-register.de sind u. a. Rechtsgrundlagen,

Handlungsanweisungen, Fragen

und Antworten (FAQ) sowie die IHK-Ansprechpartner

eingestellt. Die konkrete elektronische

Hinterlegung in diesem Register ist

erst ab dem 1. Februar 2009 möglich und

muss gesetzlich bis zum 1. Mai 2009 erfolgt

sein. Ab dem 2. Mai 2009 wird dort auch die

Liste der Unternehmen veröffentlicht, die

eine Vollständigkeitserklärung bei der zuständigen

IHK abgegeben haben. Mit diesem Internet-Portal

können sich alle verpfl ichteten

Unternehmen bereits jetzt vorbereiten. ■

IHK, Dr. Ronald Künneth

Tel. 0911/1335-297, kuenneth@nuernberg.ihk.de

Foto: Irina Fischer/Fotolia.com


WIM-SERIE: METROPOLREGION KOMPAKT (TEIL 9)

Zu Land, zu Wasser

und in der Luft

Aufgrund ihrer geografi schen Lage und der hervorragenden Verkehrsinfrastruktur trägt die

Metropolregion Nürnberg das EU-Prädikat „Gateway to Eastern Europe“.

Drei Faktoren müssen gewährleistet

sein, damit eine Region zur Metropolregion

aufsteigen kann: die Entscheidungs-

und Kontrollfunktion, die Wettbewerbsfunktion

und die Gateway-Funktion.

Gerade letztere, die „Torweg-Funktion“, ist

im Großraum Nürnberg von besonderer

Qualität. Das bescheinigte die EU bereits im

Jahr 1997, also acht Jahre vor Aufnahme der

Region in den Kreis der „Europäischen Metropolregionen

in Deutschland“.

Im damaligen Entwurf des Europäischen

Raumentwicklungskonzepts (Eurek) wurde

der Raum Nürnberg zwar noch nicht als

„Metropole“ ausgewiesen, aber ausdrücklich

als „Tor nach Osteuropa“ – als einziger neben

Dresden. Damit bestätigte man der Region

Nürnberg eine herausgehobene Rolle als Impulsgeberin

für die Entwicklung der wirtschaftlichen

Beziehungen zu Osteuropa. Ein

Grund für die Verleihung des offi ziellen Prädikats

war die geografi sche Lage: Mit der

Wiedervereinigung und der Öffnung der

Grenzen nach Osten ist die Region Nürnberg

ins Zentrum eines gesamteuropäischen Wirtschaftsraumes

gerückt. Den eigentlichen Anstoß

aber gab die hervorragende Verkehrsinfrastruktur,

um neue Achsen und Märkte in

alle Richtungen zu erschließen – zu Land, zu

Wasser und in der Luft.

Multimodaler Verkehrsknotenpunkt

Die Metropolregion Nürnberg ist der westliche

Knotenpunkt zweier Paneuropäischer

Korridore (PEK), der wichtigsten Verkehrsverbindungen

Europas. Durch die Region verlaufen

auch drei der vorrangigen Achsen des

Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN) für

den Straßen-, Schienen und Schifffahrtsverkehr.

Die EU fördert die Entwicklung der TEN

in einem langfristig angelegten Schwerpunktprogramm.

Ziel der optimierten Verkehrsinfrastruktur

ist es, den Binnenmarkt zu stärken,

grenzüberschreitende Verbindungen herzustellen

und Randregionen anzugliedern.

Im Straßenverkehr verknüpft die Metropolregion

Nürnberg vier europäische Autobahn-Magistralen:

Hier kreuzen sich die

Nord-Süd-Achsen von Stockholm nach Mailand

und von Kopenhagen nach Verona. In

Ost-West-Richtung verlaufen die Fernverkehrsstraßen

von London nach Budapest

20 12 | 08

und von Paris nach Prag. In die tschechische

Metropole führt von Nürnberg her die A 6,

deren letztes Teilstück im September 2008

feierlich eröffnet wurde, was auch dem beharrlichen

Einsatz der Nürnberger IHK mit

zu verdanken ist. Die im Mittelalter von Kaiser

Karl IV. geschaffene historische Achse der

Via Carolina, der „Goldenen Straße“, ist damit

wiederbelebt und gilt als Katalysator für

die Entwicklung der gesamten, grenzüberschreitenden

Region.

Auch im Schienenverkehr ist die Metropolregion

ein wichtiger Knotenpunkt: Über den

Nürnberger Hauptbahnhof – einen der 20

Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg

(VGN) ist der drittgrößte Verkehrsverbund

in Deutschland. Seit mehr als 20

Jahren erschließt sein weitläufi ges Streckennetz

die Region mit einem einheitlichen

Tarifsystem – Tendenz steigend! Damit

trägt der VGN wesentlich dazu bei, die

DIE REGIONALE INFRASTRUKTUR

In der Metropolregion Nürnberg

kreuzen sich drei bedeutende Achsen des

Transeuropäischen Verkehrsnetzes.

größten Bahnhöfe in Deutschland – bieten

ICE-Verbindungen kurze Wege in die Großstädte

des Landes. Zugleich verlaufen hier

zwei TEN-Eisenbahnprojekte: Zum einen die

Strecke von Nürnberg nach Athen, die das

neue Rückgrat des Mittel-Süd-Ost-Europäischen

Bahnnetzes werden soll, und zum anderen

die nach Palermo.

Von der günstigen Lage im Schnittpunkt

des Fernstraßen- und Eisenbahnnetzes profi -

tiert auch das Güterverkehrszentrum (GVZ)

bayernhafen Nürnberg. Es liegt an Europas

wichtigster Binnenwasserstraße Rhein/Maas-

Main-Donau, der direkten Verbindung von

Metropolregion täglich als Einheit erfahrbar

zu machen.

Weitere Informationen zu den lokalen und

überregionalen Glanzlichtern aus dem Bereich

Verkehr fi nden Sie auf der Internetseite

der Europäischen Metropolregion Nürnberg

unter www.em-n.eu (Rubrik „Verkehr“). ■


WIM-SERIE:

METROPOLREGION KOMPAKT

33 Städte und Landkreise aus Franken

und der Oberpfalz haben sich 2005 zusammengeschlossen,

um im internationalen

Wettbewerb von Wirtschaft, Wissenschaft

und Kultur konkurrenzfähig

zu sein. WiM beschreibt, was die Europäische

Metropolregion Nürnberg bisher

erreicht hat und wohin sie noch will.

Nächsten Monat lesen Sie, wie kluge

Köpfe hier seit jeher wirken: Tradition

und Innovation.

der Nordsee zum Schwarzen Meer. Die Vernetzung

von Schiff, Bahn und Lkw macht das

Drehkreuz zu einem der am besten erschlossenen

Binnenhäfen der Republik. Schon jetzt

ist das GVZ Nürnberg mit einem jährlichen

Warenumschlag von über zehn Mio. Tonnen

das größte Logistikzentrum Süddeutschlands.

Mit dem geplanten Umzug des Güterbahnhofs

aus der Nürnberger Innenstadt auf das

Hafengelände wird dort eine der leistungsfähigsten

Umschlaganlagen des Kombinierten

Verkehrs (KV) in Deutschland entstehen.

Wortwörtlich ausgezeichnet ist der Internationale

Airport Nürnberg: Er wurde mehr-

����������������������

��������������������

�������������

�������������

���������������������

�������������

�����������������������

fach zum „Besten Regionalfl ughafen“ und

jüngst sogar zum „Besten deutschen Flughafen“

gekürt. Hier starten und landen jährlich

über vier Mio. Fluggäste. Allein 60 Ziele sind

von der Metropolregion aus non-stop zu erreichen

und mehr als 300 weitere bieten Anschluss

in alle Welt. Mit einem Luftfrachtumschlag

von über 100 Tonnen pro Jahr bildet

der Nürnberger Flughafen ein wichtiges

Standbein für die Wirtschaft in der Region.

Was Bürger wie Gäste gleichermaßen schätzen,

ist die direkte Verbindung vom Airport

zu Innenstadt und Messegelände – die U-

Bahn benötigt hierfür nur wenige Minuten.

Übrigens: Im erweiterten Sinn zählt auch die

NürnbergMesse zu den Pluspunkten der

„Gateway-Region“, bildet sie doch mit ihren

großen Messen und Kongressen eine Plattform

für den Austausch von Waren und Wissen.

Tatsächlich gehört die NürnbergMesse

zu den Top Ten-Messestandorten in Europa.

Zentrum der Verkehrstechnologie

Doch aus der Metropolregion Nürnberg

kommen auch die notwendigen Innovationen

rund um den Verkehr. Universitäten,

Forschungseinrichtungen und über 770

Unternehmen liefern wissenschaftliche

Kompetenz und Know-how, etwa für die er-

��������������

������

�����������

�������

����������������

���������������������

�������������������

��������������������������������

VERKEHR/LOGISTIK

Netzwerk CNA

mit 100 Mitgliedern

Der CNA Center for Transportation &

Logistics Neuer Adler e.V. (CNA e.V.)

hat jetzt 100 Mitglieder: CNA-Vorstandsvorsitzender

Jürgen Nutz begrüßte

die GVE Viehbeck Engineering + Systemtechnik

GmbH aus Ansbach als 100.

Mitglied im Netzwerk. Seit der Gründung

Anfang 1996 verfolgt CNA das Ziel,

den Innovationsprozess im Bereich Verkehr

und Logistik voranzutreiben und

zu unterstützen. Wichtige Themen der

Kompetenzinitiative sind intelligente

Mobilität sowie die Vernetzung von Herstellern,

Betreibern, wissenschaftlichen

Einrichtungen und Verwaltung. ■

www.c-na.de

METROPOLREGION

ste vollautomatische U-Bahn Deutschlands.

Der Bereich Verkehr und Logistik zählt zu

den zentralen Kompetenzfeldern des derzeit

entstehenden „Entwicklungsleitbildes“ für

die Region. Dr. Janette Witt ■

�����

����������

���������������������������

�����������������������������������������

�����������������������������������������

������������������������

������������������������������

��������������������������������

��������������������������

�������������������������������������������

�������������������������������

�������������������������������������

�������������������������������������

�������������������

12 | 08

21


SPECIAL: RECHT

GMBH-REFORM

Alte Rechtsform im Höhenfl ug

Die GmbH-Reform ist nach zweijährigem Gesetzgebungsverfahren am 1. November 2008

endlich in Kraft getreten. Es handelt sich um die wichtigste Reform des Gesellschafts- und

Insolvenzrechts in den letzten 28 Jahren. Illustration: Petra Herberger

Für Gründer brechen ganz neue Zeiten

an. Das Stammkapital kann bei der neu

eingeführten „Unternehmergesellschaft

(haftungsbeschränkt)“ – abgekürzte offi zielle

Schreibweise „UG (haftungsbeschränkt)“ –

frei gewählt werden. Daneben hat das GmbH-

Recht etliche weitere Änderungen erfahren,

die für Geschäftsführer und Gesellschafter

von entscheidender Wichtigkeit sind.

Unternehmergesellschaft

(haftungsbeschränkt)

Die neue Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

ermöglicht es Existenzgründern,

ihr Stammkapital frei festzulegen.

Je nach geplanter Tätigkeit kann das Kapital

zwischen einem Euro und 24 999 Euro frei

bestimmt werden. Allerdings ist dieses Kapital

in jedem Fall bar und in voller Höhe zu

erbringen. Sacheinlagen sind bei dieser Sonderform

nicht möglich.

Um ein Anwachsen des Kapitals zu ermöglichen,

muss die UG (haftungsbeschränkt)

aber jedes Jahr in ihrer Bilanz eine gesetzliche

Rücklage bilden. Jeweils 25 Prozent des um

einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr geminderten

Jahresüberschusses sind zu thesaurieren,

also in diese Rücklage einzustellen. Diese

Rücklage darf nur dazu verwendet werden,

eine Kapitalerhöhung durchzuführen oder

unter bestimmten Voraussetzungen einen

Jahresfehlbetrag oder Verlustvortrag auszugleichen.

Diese Rücklagepfl icht endet erst dann,

wenn ein Kapitalerhöhungsbeschluss auf

25 000 Euro vorgenommen und dieser im

Handelsregister eingetragen wird. Die UG

(haftungsbeschränkt) kann dann auch entscheiden,

ob sie die Umfi rmierung mit den

Rechtsformzusatz GmbH beschließt.

Eine weitere Erleichterung ist, dass sowohl

für die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

als auch für die reguläre GmbH

ein Gründungsset (Musterprotokoll und

Mus tersatzung) verwendet werden kann, was

zu einer weiteren Kosteneinsparung bei der

Gründung führt. Dieses Gründungsset kann

verwendet werden, wenn nicht mehr als drei

Gesellschafter und nicht mehr als ein Geschäftsführer

vorhanden sind.

Ob diese Muster – insbesondere bei mehreren

Gründern – immer interessengerecht

sind, ist stets vorab in einer Beratung zu klären.

Dafür steht der IHK-Geschäftsbereich

22 12 | 08

Recht|Steuern gerne zur Verfügung.

Soll vom Mustertext abgewichen

werden, so muss der geänderte

oder ergänzte Text

notariell beurkundet werden.

Die Gesellschaft muss

immer unter der BezeichnungUnternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)

oder UG

(haftungsbeschränkt)

auftreten. Weitere Abkürzungen

sind nicht zulässig.

Insbesondere darf sie nicht

als GmbH fi rmieren, da

sonst die persönliche Haftung

der Gründer eintreten kann.

Die UG (haftungsbeschränkt)

ist buchführungs- und bilanzierungspfl

ichtig wie die GmbH. Sie muss

auch ihre Bilanz offen legen. Auch ansonsten

gelten die Vorschriften aus dem GmbH-

Gesetz und Handelsgesetzbuch.

Zu den ersten UG-Gründern in Nürnberg

gehören Mi chael Kubens und Eugen Sobolewski.

Sie haben bereits am 3. November

2008 das Unternehmen „designenlassen.de –

Marktplatz für Kreativ dienst leis tungen UG

(haf tungsbeschränkt)“ ge gründet (www.designen

lassen.de). Die UG betreibt eine Webseite,

auf der Auftraggeber Designleistungen –

wie beispielsweise die Gestaltung eines Logos

– ausschreiben können. Designer können

sich dann online an der Ausschreibung beteiligen

und daraufhin ihre Vorschläge einreichen.

Die Motivation, eine UG zu gründen,

resultierte aus der Möglichkeit der Kombination

von fl exiblem Stammkapital und Haftungsbeschränkung.

Anfangs hätten sie mit

der englischen Limited geliebäugelt, bei näherem

Hinsehen hätten jedoch bei der Limited

die Bedenken wegen der Mischung deutschen

und englischen Rechts überwogen, so

Michael Kubens. Sowohl beim Notar, als auch

beim Ordnungsamt und bei der Bank seien

sie mit ihrer Unternehmergesellschaft jeweils

als Erste vorstellig geworden. Auf Anraten des

Notars haben Kubens und Sobolewski einen

individuellen Gesellschaftsvertrag abgeschlossen.

Die GmbH muss zwar auch weiterhin ihren

Satzungssitz in Deutschland unterhalten,

kann aber künftig ihren Verwaltungssitz auch

ins Ausland verlegen. Das erleichtert es insbesondere

Konzernen, ihre Tochterunter-

nehmen alle

nach deutschem

Recht zu gründen und

zu führen, obwohl diese

ihren tatsächlichen

Sitz im Ausland haben.

Im Handelsregister ist

eine inländische Geschäftsanschrift verbindlich

zu hinterlegen, die online abrufbar

ist und unter der die GmbH erreichbar ist. Es

ist daher darauf zu achten, dass die GmbH

unter der dem Register mitgeteilten

Adresse auch erreichbar ist. Daneben

können auch Nicht-Gesellschafter,

wie z.B. Rechtsanwalt oder Steuerberater

als zusätzliche zustellungsfähige

Adresse im Handelsregister eingetragen

werden. Ist eine „normale“

Zustellung nicht möglich, steht künftig eine

öffentliche Zustellung zur Verfügung.

Die Gründer haben auch bei der GmbH

die Wahl, ob sie eine individuelle, notariell zu

beurkundende Satzung erstellen oder das

neue vereinfachte (notarielle) Verfahren nutzen

(siehe oben).

Erlaubnispfl ichtige Tätigkeiten

Für gewisse Tätigkeiten benötigt die GmbH

bzw. UG (haftungsbeschränkt) eine gewerberechtliche

Erlaubnis, so z.B. für die Versi-


cherungsvermittlung, für Finanzdienstleistungen,

Wach- und Sicherheitsgewerbe

usw. Damit das Gründungsverfahren in

Zukunft noch schneller vollzogen werden

kann, müssen derartige Genehmigungen

zukünftig nicht mehr zum Zeitpunkt der

Eintragung dem Regis terge richt vorgelegt

werden. Allerdings gilt auch weiterhin: Erlaubnispfl

ichtige Tätigkeiten dürfen erst

dann von der Gesellschaft ausgeübt wer-

den, wenn die entsprechende Erlaubnis

vorliegt.

Erschwerung von Missbrauch

Die Ausschlussgründe für Geschäftsführer

werden erweitert. So ist eine Person, die z.B.

wegen Betruges, Untreue, Vorenthalten und

Veruntreuen von Arbeitsentgelt etc. zu einer

Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr

SPECIAL: RECHT

verurteilt wurde,

von der Geschäftsführung

für fünf

Jahre ausgeschlossen.

Gesellschafter, die vorsätzlich

oder grob fahrlässig einen

Geschäftsführer bestellen, der nach

dem GmbHG ein solcher nicht

sein kann, haften für etwaigen

Schaden.

Ist die Gesellschaft führungslos,

können ab sofort

auch die Gesellschafter in die

Pfl icht genommen werden. Dies gilt

für die Stellung des Insolvenzantrages

ebenso wie für die Entgegennahme

von Willenserklärungen und

Zustellungen. Es liegt also

im Interesse jedes

Gesellschafters, die

Führungslosigkeit

alsbald zu beseitigen.

Weitere Neuregelungen

Die GmbH-Reform enthält weiterhin neue

Formulierungen zur Einlagepfl icht und zum

„Hin- und Herzahlen“, zur verdeckten

Sacheinlage, zum genehmigten Kapital, zu

Gesellschafterdarlehen, zum Cash-Pooling

usw. Die bisher im GmbHG enthaltenden

insolvenzrechtlichen Regelungen wurden in

die Insolvenzordnung integriert.

Insgesamt werden durch die Änderungen

das GmbH-Recht entrümpelt, Unternehmensgründungen

beschleunigt und die Attraktivität

der GmbH als Rechtsform insbesondere

gegenüber der britischen Limited

weiter erhöht. Missbräuche (Stichwort

„GmbH-Bestattungen“) werden eingedämmt

und die Verhaltenspfl ichten im Vorfeld der

Insolvenz für alle Rechtsformen mit beschränkter

Haftung vereinheitlicht. ■

IHK, Beate Plewa

Tel. 0911/1335-393

plewa@nuernberg.ihk.de

12 | 08

23


SPECIAL: RECHT

GMBH-GESCHÄFTSFÜHRER

Haftung verschärft

Die Haftungsrisiken für Geschäftsführer sind ohnehin erheblich. Durch das

„Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen“

(MoMiG) werden sie noch erweitert. Von Hans-Georg Woertge

Der Geschäftsführer einer GmbH ist mit

einer Vielzahl von Haftungsrisiken

konfrontiert. Er kann aus verschiedensten

Gründen von der Gesellschaft und

den Gesellschaftern (Innenhaftung), aber

auch unter bestimmten Voraussetzungen von

außenstehenden Dritten (Außenhaftung) in

Anspruch genommen werden. Außerdem

kommt, insbesondere in Zusammenhang mit

dem Gründungsvorgang oder in einer Krise

auch eine strafrechtliche Verantwortlichkeit

des Geschäftsführers in Betracht.

Mit dem am 1. November 2008 in Kraft getretenen

„Gesetz zur Modernisierung des

GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von

Missbräuchen (MoMiG)“ werden die ohnehin

schon erheblichen Haftungsrisiken für

GmbH-Geschäftsführer weiter ausgebaut.

Wie ein roter Faden zieht sich durch das Gesetz

die Tendenz, die Haftung für die auf diesem

Gebiet auch nach bisherigem Recht

schon in hohem Maße belasteten Geschäftsführer

noch zu verschärfen. Beispiele hierfür

sind die nachfolgenden Regelungen:

Das MoMiG bringt in § 19 Abs. 4 GmbH-

Gesetz (GmbHG) eine Neuregelung zur verdeckten

Sacheinlage. Nach der Neufassung

von § 19 Abs. 4 GmbHG sind nunmehr Ver-

24 12 | 08

träge über die Sacheinlage und die Rechtshandlungen

zu ihrer Ausführung – entgegen

der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs

(BGH) – nicht unwirksam. Es

wird nur der Wert des als Sacheinlage gegebenen

Vermögensgegenstandes auf die Einlageverpfl

ichtung angerechnet. Dies führt zu

Haftungsrisiken des Geschäftsführers, und

zwar in zivil- als auch strafrechtlicher Hinsicht.

Aus der Anrechnungslösung ergibt sich

eine Verpfl ichtung des Geschäftsführers zur

Prüfung der Werthaltigkeit der Sacheinlage,

die er zweckmäßigerweise ausreichend dokumentieren

sollte. Es drohen nämlich ansonsten

zivilrechtliche Schadensersatzansprüche

(gemäß § 43 Abs. 2 bzw. § 9 a Abs. 1 GmbHG).

Strafrechtlich könnten sich Probleme ergeben,

weil die Versicherung nach § 8 GmbHG,

die Geldeinlage sei durch Anrechnung erloschen,

nicht zutrifft.

„Hin- und Herzahlen“

Der neue § 19 Abs. 5 GmbHG behandelt im

Rahmen der Kapitalaufbringung das Hin-

und Herzahlen. Es ist nun vorgesehen, dass

die Rück zahlung an den Gesellschafter der

ordnungsgemäßen Einlageleistung nicht entgegensteht,

wenn sie durch einen vollwertigen

Rückgewähranspruch gedeckt ist, der

jederzeit fällig ist oder durch fristlose Kündigung

durch die Gesellschaft fällig werden

kann. Zur Erfüllung der Einlageschuld

kommt es also nur bei Vollwertigkeit und Liquidität

des Darlehensanspruchs der Gesellschaft.

Dies bedeutet, dass der Geschäftsführer

wiederum zu einer Werthaltigkeitsprüfung

verpfl ichtet wird. Diese besteht darüber hinaus

nicht in Zusammenhang mit der Erbringung

der Einlage bei Gesellschaftsgründung,

der Geschäftsführer wird vielmehr auch in

der Folgezeit im Rahmen seiner organschaftlichen

Pfl ichten (nach § 43 Abs. 2 GmbHG)

zu laufender Beobachtung verpfl ichtet.

Cash-Pool-Systeme

Wie § 19 Abs. 5 GmbHG bei der Kapitalaufbringung,

so begünstigt § 30 Abs. 1 S. 2

GmbHG die aus wirtschaftlichen Gründen

für sinnvoll erachteten Cash-Pool-Systeme

und sichert diese rechtlich ab. Danach gilt das

Verbot der Auszahlung des zur Erhaltung des

Stammkapitals erforderlichen Vermögens der

Gesellschaft nicht bei Leistungen, die durch

einen vollwertigen Gegenleistungs- oder

Rückgewähranspruch gegen den Gesellschafter

gedeckt sind.

Dies eröffnet auf der anderen Seite Haftungsrisiken

und Interessenkonfl ikte für den

Geschäftsführer. Dieser muss beurteilen, ob

die Voraussetzung eines vollwertigen Gegenleistungs-

oder Rückgewähranspruchs gegen

den Gesellschafter erfüllt ist, dieser also

ausreichend liquide ist. Auch hier bleibt der

Geschäftsführer – ebenso wie bei § 19 Abs. 5

GmbHG – in der Folgezeit zur Beobachtung

verpfl ichtet. Der Geschäftsführer einer

Tochtergesellschaft wird daher regelmäßig

verlangen müssen, über die Lage der Muttergesellschaft

zeitnah, umfassend

und wahrheitsgemäß

informiert zu

werden, was in

Konzernstrukturen

durchaus

zu Problemen

führen kann.

Foto: Aamon/Fotolia.com

Zahlungshaftung

Eine weitere Haftungsverschärfung

wird durch

die Zahlungshaftung der

Geschäftsführer gem. § 64

S. 3 GmbHG eingeführt.

Danach ist eine Ersatzpfl icht

der Geschäftsführer für Zahlungen

an Gesellschafter vorgesehen,

soweit diese zur Zahlungs-


IHK-NEWSLETTER

„Recht aktuell“

Der Geschäftsbereich Recht | Steuern der

IHK Nürnberg für Mittelfranken bietet

zwei kostenlose E-Mail-Newsletter zu aktuellen

Rechts- und Steuerthemen an.

Quartalsweise erscheint der Informationsdienst

„IHK Recht aktuell“ (Bestellung:

IHK, Karin Kenner, Tel. 0911/1335-389,

kenner@nuernberg.ihk.de).

Monatlich kommt der E-Mail-Newsletter

„IHK-Steuer aktuell“ zu aktuellen

Steuerthemen heraus (Kontakt: Gertraud

Schmalhaus, Tel. 0911/1335-391, schmal

haus@ nuernberg.ihk.de). ■

unfähigkeit der Gesellschaft führen mussten,

es sei denn, dass dies aus der Sicht eines

ordentlichen Geschäftsmannes nicht erkennbar

war. Die Regelung tritt in Ergänzung

zu der von der Rechtsprechung entwickelten

Existenzvernichtungshaftung.

Sie richtet sich aber nicht an die Gesellschafter,

sondern an die Geschäftsführer,

wobei die Voraussetzungen für eine Haftung

weniger streng sind als bei dem Gesellschafter.

Die Norm führt – zumindest bis zu weiteren

Klärungen durch die Rechtsprechung –

zu erheblicher Rechtsunsicherheit für Geschäftsführer.

Unklar ist z.B., welchen

Prognosezeitraum der Geschäftsführer bei

der Prüfung zu beachten hat, ob eine Zahlung

an Gesellschafter zur Zahlungsunfähigkeit

führen musste. Insoweit sind durchaus

auch Konfl ikte zwischen Gesellschaftern und

Geschäftsführern im Gesetz angelegt. In kritischen

Fällen wird dem Geschäftsführer

wohl zu raten sein, ein Gutachten unabhängiger

Fachleute einzuholen, um nicht Gefahr

zu laufen, in die Zahlungshaftung gem. § 64

S. 3 GmbHG zu geraten.

Insgesamt werden durch das MoMiG also

erhebliche neue Haftungsrisiken für GmbH-

Geschäftsführer eröffnet. Dies führt zu

weitergehenden Prüfungs- und Beobachtungspfl

ichten der Geschäftsführer. Dem Geschäftsführer

wird anzuraten sein, die Erfüllung

der vom Gesetz auferlegten Pfl ichten

durch hinreichende Dokumentation festzuhalten

einschließlich des Nachweises etwa

hierbei eingeholten fachkundigen Rates.

Auch könnten die Risiken Anlass für Geschäftsführer

und Gesellschafter sein, die

Möglichkeiten einer Absicherung von Haftungsrisiken

noch eingehender zu prüfen,

z.B. durch Abschluss von sogenannten D&O-

Versicherungen. ■

Dr. Hans-Georg Woertge,

Greger Woertge Kunert –

Rechtsanwälte Steuerberater,

Nürnberg, www.gwk-jurtax.de

BETRUGSVERSUCH

Dubiose Marken

Die IHK warnt vor irreführenden Zahlungsaufforderungen

im Zusammenhang mit

Schutzrechtsanmeldungen bzw. Markenregistrierungen

(trade mark). Derzeit werden

vermehrt Zahlungsaufforderungen vor allem

aus London versandt, tatsächlich handelt es

sich um versteckte Eintragungsofferten, wie

dem „Kleingedruckten“ zu entnehmen ist.

Die IHK warnt dringend davor, die geforderte

Summe zu überweisen. ■

IHK, Oliver Baumbach

Tel. 0911/1335-388, baumbach@nuernberg.ihk.de

Dr. WALDMANN KOHLER & KOLLEGEN

RECHTSANWÄLTE

Wir haben uns verstärkt

JÜRGEN MADEL

Rechtsanwalt

Leitender Rechtsdirektor a.D.

Tätigkeitsschwerpunkt:

Bauplanungs- und Bauordnungsrecht

EBERHARD WOLLNER

Rechtsanwalt

Tätigkeitsschwerpunkt:

Bau- und Architektenrecht

Ihre Rechtsanwälte für Bau- und Immobilienrecht

SPECIAL: RECHT

KÜNSTLERSOZIALABGABE

DIHK-Ratgeber

Jedes Unternehmen, das regelmäßig künstlerische

Leistungen in Auftrag gibt und

verwertet, muss in der Regel auf die gezahlten

Entgelte eine Abgabe in Höhe von

derzeit 4,9 Prozent in die Künstlersozialversi

cherung (KSV) zahlen. Vor einiger

Zeit wurde die Abgabepfl icht an die

Künstler sozialkasse verschärft. Die DIHK-

Publikation „Die Künstler sozial abgabe“

beantwortet die wichtigsten Fragen. ■

Bezug zum Preis von drei Euro:

www.dihk.de/publikationen

DR. KLAUS WALDMANN

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

HERBERT KOHLER

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Verwaltungsrecht

DR. MICHAEL WASCHK

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

Fachanwalt für Strafrecht

EDMUND BAYER

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Steuerrecht

Vereidigter Buchprüfer

MATTHIAS BIEGER

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Arbeitsrecht

RALPH TIEDE

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Verwaltungsrecht

ACHIM STACH

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

JÜRGEN MADEL

Rechtsanwalt

Leitender Rechtsdirektor a.D.

EBERHARD WOLLNER

Rechtsanwalt

Dr. Gustav-Heinemann-Str. 14 · 90491 Nürnberg

Telefon 0911 58698-0 · Telefax 0911 58698-30

kanzlei@waldmann-kohler.de · www.waldmann-kohler.de

12 | 08

25


SPECIAL: RECHT

KÜNDIGUNG VON MITARBEITERN

Finanzielle Risiken

Nach Ablauf der Kündigungsfrist kommt der Arbeitgeber in Annahmeverzug.

Was ist zu beachten, damit man sich dennoch reibungslos von gekündigten Mitarbeitern

trennen kann? Von Ulrich Zirnbauer

Das übliche Szenario: Der Arbeitgeber

kündigt, der Arbeitnehmer wehrt sich

und klagt. Dass er dabei so tun muss,

als wolle er nichts als die Fortführung des Arbeitsverhältnisses,

wird ihm vom Gesetz vorgegeben.

Was folgt aus dieser Konstellation

für den Arbeitgeber?

Ohne dass der Arbeitnehmer antreten und

seine Arbeitskraft anbieten müsste, entsteht

– anders als im unstreitig bestehenden Arbeitsverhältnis

– nach Ablauf der Kündigungsfrist

der Annahmeverzug des Arbeitgebers.

Das ist so, weil der Arbeitgeber

verpfl ichtet ist, dem Arbeitnehmer einen

funktionierenden Arbeitsplatz zur Verfügung

zu stellen und ihm Arbeit zuzuweisen. Regelmäßig

tut der Arbeitgeber das aber nicht,

denn er vertraut auf die Durchsetzbarkeit der

Kündigung.

Insoweit aber hängen die Hürden hoch:

Dort, wo – wegen erfüllter persönlicher

(sechs Monate bestehendes Arbeitsverhältnis)

und betrieblicher Voraussetzungen

(Schwellenwert von in der Regel „mehr als

zehn“ Arbeitnehmern) – das Kündigungsschutzgesetz

anzuwenden ist, muss eine Kündigung

gerechtfertigt werden. Dafür trägt der

Arbeitgeber in jedem Detail die Beweislast.

Nur drei Gründe kommen dann in Betracht,

nämlich

� verhaltensbedingte

� personenbedingte (z.B. Krankheit) und

� betriebsbedingte.

Es ist nicht ein Schadensersatzanspruch,

der dem Arbeitnehmer wegen Annahmeverzugs

des Arbeitgebers zusteht, sondern ein

Anspruch, so gestellt zu werden, als hätte er

gearbeitet. Er hat Anspruch auf alle Lohnbe-

26 12 | 08

Foto: Bilderbox

standteile, gegebenenfalls Provisionen (nicht

nur die bereits verdienten). Er hat Anspruch

auf eine Verzinsung der Rückstände ab deren

Fälligkeit mit fünf Prozentpunkten über dem

jeweiligen Basiszins. Hier können die Forderungen

schnell sehr hoch wachsen.

Risiken vermeiden

Vermeiden kann man dies nur durch den

Rückzug, d.h. durch ein Angebot an den Arbeitnehmer,

das Arbeitsverhältnis fortzufüh-

ren. Um das an den Mann/die Frau zu bringen,

muss richtig taktiert werden: Dem

Arbeitnehmer muss gesagt werden, dass man

aus der Kündigung keine Rechte mehr herleiten

will und obendrein, dass er/sie zum Termin

X wieder erscheinen soll, um sich wieder

seine/ihre Arbeit zuweisen zu lassen. Nur damit

ist das Angebot vollständig.

Kommt der Arbeitnehmer dann, ist der

Annahmeverzug vorbei. Kommt er nicht, so

endet der Annahmeverzug nicht. Allenfalls

kann fortan dem Arbeitnehmer Böswilligkeit

entgegen gehalten werden, weil er die Verwertung

seiner Arbeitskraft unterlässt. Er hat

dann keinen Vergütungsanspruch.

Im bereits laufenden Arbeitsgerichtsprozess

lässt sich der Rückzug am besten im

Wege eines gerichtlichen Vergleiches regeln.

Will man den Rückzug nicht antreten, so

muss man die Fortdauer des Risikos ertragen.

Allenfalls lassen sich die Folgen lindern.

Denkbar ist es, dem Arbeitnehmer eine Prozessbeschäftigung

anzubieten, d.h. mit ihm

zu vereinbaren, dass er bis zur Rechtskraft

der gerichtlichen Entscheidung arbeiten

kann. Das hat jedoch Tücken. Zunächst erfordert

eine entsprechende Vereinbarung die

Schriftform – und zwar vor einer Arbeitsaufnahme

(wird das missachtet, hat der Arbeitnehmer

seinen Dauerarbeitsplatz zurück!).


Außerdem muss in Kauf genommen werden,

dass je nach Kündigungsgrund ein Widerspruch

zum eigenen Verhalten entsteht:

Wurde betriebsbedingt gekündigt, dann ist

der Arbeitsplatz ja angeblich weg. Wurde personenbedingt

gekündigt, dann handelt man

sich weitere Krankheitszeiten ein. Wurde verhaltensbedingt

gekündigt, dann ist das Argument

der Unzumutbarkeit der Fortsetzung

des Arbeitsverhältnisses nicht mehr glaubhaft.

Hier ist Strategie gefragt. Im Falle einer

verhaltensbedingten Kündigung könnte außerdem

die Art der Kündigung dem Argument

entgegen stehen, dass der Arbeitnehmer

böswillig ist. Böswilliges Unterlassen liegt im

Allgemeinen vor, wenn eine zumutbare Arbeit

nicht angenommen wird. Zumutbar ist

nicht identisch mit der vertraglich geschuldeten

Arbeit. Auch wenn eine „gezielt daneben“

liegende Arbeit angeboten wird, kann

Böswilligkeit entstehen. Hier gibt es maximale

Risiken für den Arbeitnehmer, denn die

Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts

zu diesem Thema ist sehr im Fluss zu Lasten

der Arbeitnehmer. Ausnahmen von der Gefahr

des Annahmeverzugs bleiben schließlich

nur übrig für den Fall, dass der Arbeitnehmer

arbeitsunwillig ist (kaum beweisbar!) oder

dass er arbeitsunfähig ist (auf Dauer).

Der KREUZER-Tipp

Unternehmer

und Schenkung

Für den Inhaber eines

Unternehmens kann es

sinnvoll sein, schon zu

Lebzeiten Teile seines

Vermögens schenkweise

zu übertragen. So kann

er nicht nur die Fortführung des Unternehmens

frühzeitig gestalten, sondern

auch die Freibeträge der Erbschaftssteuer

wiederholt ausschöpfen. Was ist dabei zu

beachten?

Rückforderung

Wenn sich die mit der Schenkung verfolgten

Ziele nicht erfüllen, soll diese oft „annulliert“

werden.

Eine Rückforderung ist – außer bei schweren

Verfehlungen des Beschenkten oder

Verarmung des Schenkers – aber nur möglich,

wenn sie ausdrücklich vereinbart ist.

Auf diese Weise kann sich der Schenker

IHK-ZERTIFIKATSLEHRGANG

„Arbeitsrecht“

Der nächste Zertifi katslehrgang „Arbeitsrecht“

der IHK Akademie Mittelfranken

fi ndet im März 2009 statt. Aus dem Programm:

Begründung von Arbeitsverhältnissen,

kollektives Arbeitsrecht und korrekte

Beendigung von Arbeitsverhältnissen.

Der Zertifi katslehrgang richtet sich primär

an Personalleiter, Personalreferenten und

sonstige Personalverantwortliche im Un-

Hat nun alles zur Vermeidung oder zur

Linderung nicht geholfen, so kommt am

Schluss nach einer Entscheidung über die

Kündigung und deren Rechtfertigung die

große Abrechnung. Sie kann aber verzögert

werden und das vielleicht doch noch mit einigen

Erfolgen: Der Arbeitnehmer ist auskunftspfl

ichtig darüber, was er während der

Zeit des Annahmeverzugs gemacht oder unterlassen

hat. Er hat seinen Verdienst anzugeben.

Bis er dies tut, hat der Arbeitgeber ein

Leistungsverweigerungsrecht. Offenbart er

dann seine anderweitigen Einkünfte, so fi ndet

eine Verrechnung im Wege des sogenann-

von Rechtsanwalt Dr. Günther Kreuzer

schützen, z. B. mit einer Rückfallklausel für

den Fall der Scheidung vom Beschenkten,

aber auch, wenn dieser verstirbt oder insolvent

wird.

Bei Grundstücksübertragungen sollte dieser

Anspruch durch Eintragung einer Vormerkung

ins Grundbuch gesichert werden.

Andernfalls ist die Durchsetzung erschwert

oder unmöglich, wenn etwa das Geschenk

inzwischen weiterverkauft wird.

„Gegenleistungen“

Häufi ger ist aber die sog. gemischte

Schenkung, bei der der Schenker eine Art

Gegenleistung erhält. So kann er sich etwa

die volle Nutzungsmöglichkeit des übertragenen

Unternehmens (Nießbrauch)

oder bei Grundstücken ansonsten ein

Wohnrecht vorbehalten. Möglich ist auch

eine Verpfl ichtung des Beschenkten, über

einen Mindestzeitraum wiederkehrende

Zahlungen an den Schenker zu entrichten.

Sollen diese für den Lebensunterhalt

verwendet werden, sollte eine Wertsiche-

SPECIAL: RECHT

ternehmen. Der Lehrgang umfasst 45 Unterrichtsstunden

an fünf Tagen. Weitere

Bestandteile des Lehrgangs, der mit einer

freiwilligen Klausur abgeschlossen werden

kann, werden über Online-Training (ca. 15

Stunden Lernzeit) vermittelt. ■

IHK, Martin Mach

Tel. 0911/1335-351, mach@nuernberg.ihk.de

ten Gesamtvergleichs statt: Der gesamte Zeitraum

des Annahmeverzugs wird geprüft und

Soll und Ist werden saldiert. Vielleicht ist im

Rahmen dieser Abrechnung auch noch zu

berücksichtigen, dass der Arbeitnehmer einen

Teil seiner Ansprüche hat verfallen lassen.

Verfallfristen spielen im Arbeitsrecht

eine große Rolle. Das aber ist ein anderes

Thema, das mehr den Arbeitnehmer interessiert.


Ulrich Zirnbauer, Kanzlei Zirnbauer,

Dr. Hoevels & Partner, Nürnberg

(www.rae-hoezi.de).

rungsklausel eingebaut werden, die die

Infl ation ausgleicht.

Ausgleich gegenüber anderen Angehörigen

Hat der Übergebende mehrere Angehörige,

ist meist ein gerechter Ausgleich zwischen

diesen gewollt. Dies kann zum einen

dadurch erreicht werden, dass dem Beschenkten

Abfi ndungszahlungen auferlegt

werden; deren Höhe ist jedoch sorgfältig

zu wählen, damit die Zuwendung nicht

unattraktiv wird. Zum anderen kann erst

im Todesfalle eine Anrechnung auf Erb-

oder Pfl ichtteilsansprüche stattfi nden.

Kreuzer-Tipp

Je nach Empfänger und zu übertragendem

Gegenstand gibt es Unterschiedliches

zu beachten, gerade auch was die

Form anbelangt. Um zu klären, welche

Gestaltungsmöglichkeiten im jeweiligen

Fall geeignet sind und was dabei beachtet

werden muss, ist anwaltlicher Rat dringend

empfohlen.

Dr. Günther Kreuzer ist zuständig für Wirtschaftsrecht im Nürnberger Büro von DR KREUZER & COLL Anwaltskanzlei an der Lorenzkirche am Lorenzer Platz 3a.

Die Kanzlei ist Gründungsmitglied der weltweiten Anwaltsgruppe ij INTERNATIONAL JURISTS: Mehr Informationen unter www.kreuzer.de oder Telefon 0911/2022-0.

12 | 08

27


SPECIAL: RECHT

VERSICHERUNGSVERTRAGSGESETZ

Mehr Transparenz

Zum 1. Januar 2008 ist ein neues Versicherungsvertragsgesetz (VVG) in Kraft getreten,

mit dem die Rechte der Verbraucher und der Versicherungsnehmer gestärkt werden sollen.

Es brachte zahlreiche Veränderungen mit sich. Von Eva Greilich

Neben inhaltlichen Gesetzesänderungen

gibt es die gravierendsten Änderungen

im Bereich der Lebensversicherung.

Aber auch im allgemeinen Teil des VVGs

wurden relevante Neuerungen eingeführt.

Zeitlicher Anwendungsbereich: Das neue

VVG gilt ab dem 1. Januar 2008 für alle Neuverträge.

Für Altverträge muss es spätestens

zum 1. Januar 2009 angewendet werden. Zuvor

gilt für Altverträge eine Übergangsfrist,

binnen derer Anpassungen der alten Versicherungsbedingungen

möglich sind, was

derzeit auch von den Versicherungen weitgehend

umgesetzt wird.

Informationspfl ichten: Während bisher

der Versicherungsnehmer die Versicherungsbedingungen

und Verbraucherinformationen

erst mit Aushändigung

der Police erhielt, müssen nun dem Versicherungsnehmer

rechtzeitig vor Abgabe

seines Antrages alle relevanten Versicherungsbedingungen-

und Informationen

vorgelegt werden.

Widerrufsrecht: Im Bereich der Sach-,

Haft-, Unfall- und Kfz-Versicherung

gilt nun einheitlich eine zweiwöchige Widerrufsfrist,

im Bereich der Lebensversicherung

eine Frist von 30 Tagen.

Wegfall des „Alles-oder-nichts-Prinzips“:

Neu ist im Bereich der Obliegenheitsverletzungen

und im Bereich der Gefahrerhöhung

die Abschaffung des „Alles- oder- Nichts-

Prinzips“ und daher des bisher starren Prinzips,

wonach bei Obliegenheitsverletzungen

oder unterlassener Anzeige gefahrerhöhender

Umstände, die Versicherung entweder leis-

28 12 | 08

tungsfrei wurde oder die Versicherungsleistung

komplett bezahlen musste. Die Reform

schreibt jetzt eine abgestufte Rechtsfolgenregelung

vor, bei der der Grad des Verschuldens

des Versicherungsnehmers berücksichtigt

wird. Demnach wird

die Versicherung bei

Vorsatz leistungsfrei,

bei grober

Fahrlässigkeit

kann

der Anspruch

je nach Verschuldensgrad

im Wege einer Quotelung gekürzt

werden. Bei einfacher Fahrlässigkeit besteht

voller Versicherungsanspruch.

Abschaffung der kurzen Klagefrist und

des Grundsatzes der Unteilbarkeit: Die Klagefrist

von sechs Monaten wurde abgeschafft

und durch eine einheitliche dreijährige Verjährungsfrist

ersetzt. Gleichermaßen abgeschafft

wurde der Grundsatz der Unteilbarkeit

der Prämie. Nach neuem Recht muss bei

vorzeitigem Vertragsende die Prämie nur

noch bis zu diesem Tag bezahlt werden. Während

nach altem Recht die volle Jahresprämie

selbst dann bezahlt werden musste, wenn der

Vertrag zuvor endete.

Lebensversicherung: Die gravierendsten

Änderungen liegen im Bereich der Lebensversicherungen,

deren Abschluss- und Vertriebskosten

künftig transparent ausgewiesen

werden müssen. Ebenso markant sind die

nachfolgenden Änderungen im Bereich der

Überschussbeteiligung und des

Rückkaufwertes.

Anspruch auf

Überschussbeteiligung: Aufgrund

der Reform ist der Versicherungsnehmer

an den Überschüssen zu

beteiligen, es sei denn, dies wird im Vertrag

ausdrücklich ausgeschlossen. Bislang verhielt

es sich gerade konträr, da eine Überschussbeteiligung

nur erfolgte, wenn dies konkret vertraglich

vereinbart war. Daher gilt das neue

VVG ab dem 1. Januar 2008 auch nur für solche

Altverträge, in denen eine Überschussbeteiligung

vereinbart war.

Neben der beibehaltenen jährlichen Informationspfl

icht schreibt das neue VVG auch

einen Anspruch auf Beteiligung an den stillen

Reserven der Versicherungen vor. Bei Vertragsbeendigung

muss die Hälfte der stillen

Reserven, die durch die Beiträge des Versicherungsnehmers

erwirtschaftet worden

sind, an diesen ausgezahlt werden. Die andere

Hälfte verbleibt als eine Art „Notgroschen“

bei den Versicherungen.

Rückkaufswert: Bei vorzeitiger Vertragsbeendigung

bekommt der Versicherungsneh-

Foto: Sylvie Thenard/Fotolia.com


mer nicht die komplett eingezahlte Summe,

sondern nur einen Teil (Rückkaufswert) ausbezahlt.

Über dessen aktuellen Wert muss die

Versicherung regelmäßig informieren. Neu

ist die Gesetzesregelung zur Berechnung der

Rückkaufswerte. Diese fi ndet nun nach dem

Deckungskapital der Versicherung statt und

nicht mehr nach dem intransparenten Begriff

des Zeitwertes. Die Neuerung gilt für alle ab

dem 1. Januar 2008 abgeschlossenen Neuverträge,

nicht für Altverträge.

Zu Beginn der Laufzeit sind bei den Rückkaufswerten

die Abschlusskosten relevant.

Bei frühzeitiger Vertragsbeendigung erhielt

der Versicherungsnehmer bislang aufgrund

der Verrechnung von Abschlusskosten mit

den einbezahlten Prämien keinen oder nur

einen marginalen Rückkaufswert. Die Reform

hat hier eine spürbare Verbesserung geschaffen.

Nun müssen bei Vertragsschlüssen

nach dem 1. Januar 2008 die Abschlusskosten

bei einer vorzeitigen Vertragskündigung auf

die ersten fünf Jahre verteilt werden. Damit

fällt der Rückkaufswert in den ersten Jahren

höher aus. ■

Rechtsanwältin Eva Greilich,

Zimmermann, König, Singer Rechtsanwälte,

Nürnberg (www.rae-nuernberg.de)

Armin Goßler

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Handelsvertreter- und Außendienstrecht,

Vertragshändlerrecht

Bernd Kreuzer

Fachanwalt für Familienrecht /

AnwaltMediator (DAA)

Spezialist für int. Recht, Erbrecht

Carl-Peter Horlamus

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

/ Handels- und Gesellschaftsrecht

Bank- und Kapitalanlagerecht

Oliver Fouquet

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

/ Verkehrsrecht

Spezialist für Grundstücks- und Immobilienrecht

Stefan Böhmer

Fachanwalt für Familienrecht

Spezialist für Reise- und Tourismusrecht,

Erbrecht

Anwaltskanzlei

Telefon 0911 / 32 38 6 - 0

Fürther Straße 98-100 � 90429 Nürnberg � Fax 0911 / 32 3 86 - 70 � info@kgh.de

www.kgh.de

SELBSTSTÄNDIGE

Kein Krankengeld

bei freiwilliger Versicherung

Ab dem 1. Januar 2009 ist das Krankengeld

für freiwillig versicherte Selbstständige nicht

mehr Teil der Versicherungsleistungen. Dies

ist auf eine Neuregelung durch das GKV-

Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG)

zurückzuführen. Die IHK-Organisation

empfi ehlt, bei der Krankenkasse nach Informationen

zu entsprechenden zusätzlichen

Wahltarifen zu fragen.

Bislang gab es bezüglich des Krankengeldanspruchs

in der GKV für freiwillig versicherte

Selbstständige drei Varianten: Die

Kassen zahlten Krankengeld für Selbstständige

ab der siebten Woche, es galt der allgemeine

Beitragssatz (derzeit durchschnittlich

14,9 Prozent). Manche Kassen boten Selbstständigen

gegen einen erhöhten Beitragssatz

schon ab dem 22. Krankheitstag Krankengeld

an, und wieder andere Kassen boten Selbstständigen

gar keinen Krankengeldanspruch,

dann galt der ermäßigte Beitragssatz.

Ab dem neuen Jahr gilt für alle Versicherten,

die keinen Anspruch auf Krankengeld

Oliver Stigler

Fachanwalt für Familienrecht

Marken- und Patentrecht, Wettbewerbsrecht

Katja Gumbert

Arzthaftungs- und Medizinrecht, Computer-

und IT-Recht, Ausländer- und

Asylrecht, Sozialversicherungs-, Schwerbehinderten-

und Rentenrecht

Cristina Venturi

Strafrecht, Jugendstrafrecht, Inkasso- u.

Forderungseinzugsrecht, Vereinsrecht

24-Stunden Strafverteidiger-Notdienst

Telefon 01 60 / 948 42 103

Olga Steinl

Rechtskundige auf dem Gebiet des russischen

Rechts

Mit Recht zum Erfolg.

Die Anwaltskanzlei KGH informiert:

Das neue GMBH-Gesetz ist da.

Jetzt gibt es die Ein Euro GmbH!

SPECIAL: RECHT

haben, ein einheitlicher, reduzierter Tarif, der

bei 14,9 Prozent liegen wird (Neufassung des

§ 243 Sozialgesetzbuch SGB V), der allgemeine,

einheitliche Satz beträgt 15,5 Prozent.

Dies betrifft dann alle freiwillig versicherten

Selbstständigen, da der Anspruch auf Krankengeld

für sie prinzipiell entfällt. Aufsattelnd

auf den reduzierten Beitragssatz kann dann

entweder ein Wahltarif bei der Kasse abgeschlossen

werden oder eine Absicherung über

eine private Krankentagegeldversicherung

gewählt werden. Die Kassen sind verpfl ichtet,

ab dem 1. Januar 2009 Krankengeld-Wahltarife

anzubieten. Bei Abschluss eines Wahltarifes

ist man für drei Jahre an die jeweilige

Kasse gebunden. Die Kassen werden in diesen

Tagen ihre Wahltarife veröffentlichen.

Die Alternative ist, sich nach den Kosten einer

privaten Krankentagegeldversicherung

zu erkundigen. Grundsätzlich bleibt aber wie

zuvor die Möglichkeit bestehen, sich zu

einem reduzierten Beitragssatz zu versichern

– ohne Versicherung des Krankengeldes. ■

ANZEIGE

Zum 1. November 2008 ist das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-

Rechts kurz MOMIG in Kraft getreten. Als Reaktion auf die große Anzahl

der Gründungen ausländischer Gesellschaften in Deutschland hat der Gesetzgeber

nun die Möglichkeit geschaffen, bereits ab einem Euro Stammkapital

eine deutsche GmbH zu gründen. Wird diese Möglichkeit gewählt,

trägt die Gesellschaft zunächst des Namen UG (Unternehmergesellschaft

haftungsbeschränkt) und hat die Verpflichtung, jährlich 25 Prozent ihres

Gewinns in eine gesetzliche Rücklage einzustellen, bis dort € 25.000,00

angespart sind.

Zusätzlich hat der Gesetzgeber die Gründung und Eintragung der Gesellschaft

etwa durch Musterprotokolle vereinfacht und beschleunigt. Es

bestehen also insgesamt neue Möglichkeiten, die nicht nur für Existenzgründer,

sondern auch für bestehende Firmen etwa zur Gründung von

Tochtergesellschaften von großem Interesse sind.

Welche Rechte haben Anleger in der Finanzkrise?

Nicht erst seit der Insolvenz der Lehman Brothers fragen sich viele Anleger,

ob sie für ihre Verluste ihre Berater bzw. Banken verantwortlich machen

und von diesen Schadensersatz verlangen können.

Ein solcher Anspruch kann bestehen, wenn der Kunde nicht anleger- und

anlagegerecht beraten wurde. So muss die Bank zunächst von dem Anleger

alle Informationen in Bezug auf seine Kenntnisse und Erfahrungen mit

solchen Geschäften einholen. Sie muss sich ferner über die Anlageziele des

Kunden und dessen finanzielle Verhältnisse informieren.

Hinsichtlich der Anlage muss z.B. über das Wesen derivativer Wertpapiere

aufgeklärt und auch die Gebührengestaltung der Zertifikate, etwaige

Provisionsrückvergütungen und die Gewinnbeteiligung transparent

gemacht werden. Wurde nicht ausreichend beraten, kann ein Schadensersatzanspruch

bestehen, der auf Rückerstattung aller Zahlungen gegen

Rückübertragung der Anlagen gerichtet ist. Betroffene sollten sich zeitnah

beraten lassen, welche Ansprüche bestehen. Es droht eine Verjährungsfrist

von drei Jahren.

12 | 08

29


SPECIAL: RECHT

FAQ – HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Was ist beim Unternehmertestament zu beachten?

An Unternehmer und Betriebsinhaber

werden bei der Abfassung eines

Testaments besondere Herausforderungen

gestellt. Schließlich gilt es nicht

nur, durch die Bestimmung eines geeigneten

Nachfolgers den Fortbestand des

Unternehmens zu sichern, sondern auch

den Ehegatten oder „weichende Erben“

gerecht abzufi nden oder zu versorgen.

Hierbei werden seitens der Unternehmer

häufi g Fehler gemacht, die oftmals

gravierende Folgen haben. So kommt es

z.B. immer wieder vor, dass die privaten

und unternehmerischen Belange im

Rahmen der Testamentsgestaltung nicht

konsequent getrennt und mit etwa bestehenden

Gesellschaftsverträgen abgestimmt

werden. Dies kann unter Umständen

dazu führen, dass der im

Testament eingesetzte Erbe die Erbschaft

später nicht erhält, weil der Gesellschaftsvertrag

dazu etwas anderes vorsieht. Setzt

z.B. der Mitgesellschafter einer oHG im

Testament seine Ehefrau als Alleinerbin

ein, während im Gesellschaftsvertrag geregelt

ist, dass als Nachfolger des Unternehmens

nur ein Abkömmling in Betracht

kommt, so erbt die Ehefrau nicht

etwa die Beteiligung an dem Unternehmen,

sondern erhält stattdessen nur eine

deutlich unter dem Verkehrswert liegende

Abfi ndung. Denn mit der Testamentseinsetzung

wurde den Bestimmungen

im Gesellschaftsvertrag widersprochen.

Aber auch das Kind erbt in diesem Fall

nicht die Geschäftsanteile, da es im Testament

nicht als Erbe eingesetzt war.

Stattdessen scheidet der verstorbene Gesellschafter

durch Tod aus der Gesellschaft

aus und die Beteiligung ist verloren.

Darüber hinaus sollte bei Firmenvermögen

grundsätzlich vermieden werden,

mehrere Personen zu Erben einzusetzen,

die hiernach eine „Erbengemeinschaft“

bilden. Wichtige Entscheidungen können

in diesem Fall nur noch gemeinsam durch

alle Erben getroffen werden. Kommt es

zum Streit oder ist einer der Erben daran

interessiert, seine Mitbeteiligung ausgezahlt

zu erhalten, besteht in diesen Fällen

immer auch die Gefahr der „Zerschlagung“

des Unternehmens, wenn einer der

Miterben die Aufl ösung der Erbengemeinschaft

verlangt. Es empfi ehlt sich daher,

grundsätzlich nur eine Person zum

Nachfolger zu bestimmen. Ist dies nicht

möglich, z.B. weil kein geeigneter Einzelnachfolger

vorhanden ist, sollte das Testament

bei einer Erbeinsetzung von mehreren

Personen eine klare Teilungsanordnung

darüber enthalten, wie die Erben die Erbschaft

untereinander aufzuteilen haben.

Die Überwachung der Auseinandersetzung

kann in einem solchen Fall auch

einem rechtlich und steuerlich versierten

Testamentsvollstecker übertragen werden.

Ein weiteres Problem ist, dass sogenannte

„weichende Erben“ im Testament häufi g

deutlich schlechter bedacht werden als der

Nachfolger. Hier muss darauf geachtet

werden, dass das dem oder den weichenden

Erben Zugedachte nicht weniger

als die Hälfte ihres gesetzlichen Erbteils

beträgt. Damit wird der Gefahr der Erbausschlagung

durch die so Benachteiligten

vorgebeugt. Es besteht die Gefahr,

dass die weichenden Erben stattdessen ihren

Pfl ichtteilsanspruch geltend machen,

was dazu führt, dass die Berechtigten einen

Geldanspruch in Höhe ihres Pfl icht-

Informationen: IHK, Beate Plewa, Tel. 0911/1335-393, plewa@nuernberg.ihk.de

30 12 | 08

teils gegen den oder die Erben hätten. Dessen

Begleichung muss sodann aus „freiem

Vermögen“ möglich sein, da eine Entnahme

aus dem Betriebsvermögen den Nachfolger

in erhebliche wirtschaftliche

Schwierigkeiten stürzen könnte.

Ein falsch oder ungünstig errichtetes

Tes tament kann für alle Beteiligten zudem

auch erhebliche steuerliche Folgen haben.

Dabei geht es nicht nur um die mögliche

Erbschaftsteuer, sondern auch um Auswirkungen

auf Ertragssteuern wie Einkommensteuer

oder Körperschaftsteuer.

Führt die vom Erblasser angeordnete

Nachfolgeregelung dazu, dass Vermögenswerte

des Unternehmens in Privatvermögen

überführt, also „herausgenommen“

werden, liegt ein Entnahmegewinn vor.

Das hat zur Folge, dass die in diesem Gegenstand

befi ndlichen stillen Reserven voll

und sofort zu versteuern sind. Es muss daher

unbedingt darauf geachtet werden,

dass das gesamte Betriebsvermögen auch

nach dem Erbfall im Betrieb verbleibt.

Umgekehrt darf Privatvermögen durch

den Erbfall aber auch nicht zu Betriebsvermögen

werden. Vor diesem Hintergrund

ist allen Inhabern oder Mitgesellschaftern

von Unternehmen zu empfehlen,

testamentarische Regelungen nur nach

gründlicher rechtlicher und steuerlicher

Prüfung vorzunehmen und Erbfolgeregelungen

nicht „privat“ abzufassen. ■

Dr. Norbert Gieseler ist Fachanwalt für

Erbrecht und Steuerrecht bei der Kanzlei

Dr. Scholz & Weispfenning, Nürnberg, und

Vizepräsident der DASV Deutsche

Anwalts- und Steuerberatervereinigung für

die mittelständische Wirtschaft e.V.

(kanzlei@scho-wei.de).


LEASING

Vom PC bis zum Auto

Für Unternehmer und Selbstständige bietet diese spezielle Form

des Mietvertrags vielfach eine günstige Finanzierungsmöglichkeit.

Von Esther Wellhöfer.

Leasing kommt nicht nur für den Dienstwagen

oder den betrieblichen Fuhrpark

in Frage. Vom Bürostuhl über den PC

bis zu Maschinen und Produktionsanlagen

lassen sich alle wichtigen Betriebsmittel leasen

- sogar Immobilien. Und im Gegensatz

zu Privatleuten können Unternehmer und

Selbstständige die Leasingzinsen als Betriebsausgaben

bei der Steuererklärung geltend

machen.

Ausgangspunkt ist der Leasing-Vertrag, in

dem sich der Leasing-Geber verpfl ichtet, dem

Leasing-Nehmer für eine bestimmte Zeit das

Nutzungsrecht an dem Leasing-Gegenstand

zu überlassen. Als Gegenleistung erhält er ein

Entgelt (Leasing-Zins), das in Raten gezahlt

wird (Leasing-Rate). Nach Ablauf der Vertragszeit

kann dem Leasing-Nehmer eine

Kaufoption, der Abschluss eines Anschlussvertrages

oder auch die Rückgabe der Sache

eingeräumt werden.

Für das Leasing gibt es keine speziellen

Vorschriften. Aus juristischer Sicht ist der

Leasing-Vertrag eine besondere Art des Mietvertrages.

Doch im Vergleich zum regulären

Mietvertrag, werden mit dem Leasing Verpfl

ichtungen auf den Leasing-Nehmer übertragen,

die normalerweise der Vermieter zu

tragen hätte. Hierzu zählen insbesondere das

Objektrisiko (Reparatur, Wartung), die Instandhaltung,

die Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen

gegenüber dem

Hersteller oder Verkäufer und gegebenenfalls

auch die Versicherung. Da auch für Leasing-

Verträge die Vertragsautonomie gilt, kommen

sie in der Praxis in vielen Varianten vor,

jeweils an die Bedürfnisse und Wünsche der

Vertragsparteien angepasst. Sofern der Vertrag

Regelungslücken aufweist, gelten ergänzend

die gesetzlichen Vorschriften zum Mietvertrag.

Je nachdem, ob es sich bei dem Leasing-

Gegenstand um eine bewegliche oder unbewegliche

Sache handelt, bezeichnet man das

zugrunde liegende Vertragsverhältnis als Mobilien-Leasing

oder Immobilien-Leasing. Ist

der Leasing-Geber identisch mit dem Hersteller

bzw. Verkäufer des Produktes, spricht

man vom sogenannten direkten Leasing

(Hersteller-/Händler-Leasing). Beim indirekten

Leasing fungiert ein Finanzunternehmen

als Leasing-Geber.

Außerdem unterscheidet man in Hinblick

auf die Vertragsausgestaltung zwischen dem

Finance-Leasing und dem Operating-Leasing.

Das Finance-Leasing ist das klassische

Finanzierungs-Leasing mit mittellanger bis

langer Grundlaufzeit. Der Leasing-Nehmer

trägt hier das komplette Objektrisiko, ist für

Wartung, Reparatur und Instandhaltung der

geleasten Sache verantwortlich und haftet

dem Leasing-Geber gegenüber für Verlust

oder Beschädigung. Die Vertragslaufzeit ist

kurzfristig. Diese Leasing-Form ist für den

Leasingnehmer interessant, wenn beispielsweise

nur kurzzeitig ein Bedarf an Betriebs-

oder Produktionsmitteln besteht. Aufgrund

der kurzen Laufzeit kann der Leasing-Geber

die Anschaffungskosten für den Gegenstand

in der Regel nicht durch die Leasing-Raten

tilgen. Einen vollständigen Kostenausgleich

kann er nur erwirtschaften, wenn er die geleaste

Sache anschließend weiterverleast und/

oder verkauft.

Anhand des Ausgleichs, den der Leasing-

Geber erhält, unterscheidet man weiter zwischen

der sogenannten Vollamortisation und

SPECIAL: RECHT

der Teilamortisation. Bei ersterer erhält der

Leasing-Geber über den Leasing-Zins vollständig

die Anschaffungskosten erstattet und

behält trotzdem das Eigentum am Leasing-

Gegenstand. Ein gewisser Restwert bleibt bestehen.

Bei der Teilamortisation (sogenanntes

Restwert-Leasing) erzielt der Leasing-Geber

nur einen Teil der Anschaffungskosten. Je

nachdem, was im Vertrag vereinbart ist, kann

der Leasing-Nehmer dann entweder einen

auf dem Restwert der Sache basierenden weiteren

Leasing-Vertrag abschließen, den Gegenstand

kaufen bzw. zurückgeben.

Als Sales-and-back-lease bezeichnet man

ein Modell, bei dem der Leasing-Nehmer das

Eigentum an dem Gegenstand auf den Leasing-Geber

überträgt, um den Gegenstand

wiederum vom Leasing-Geber zu leasen.

Eine weitere Variante ist das Null-Leasing,

dass vor allem im Kfz-Handel gebräuchlich

ist: Hier entrichtet der Leasing-Nehmer regelmäßig

die Leasing-Raten und darf dafür

das Fahrzeug für eine vertraglich festgelegte

Zeit nutzen. Bereits bei Vertragsschluss wird

ein fester Kaufpreis für das Fahrzeug vereinbart.


Esther Wellhöfer, anwalt.de services AG,

Nürnberg (redaktion@anwalt.de)

12 | 08

31

Foto: Bilderbox


SPECIAL: RECHT

STEUERRECHT

Welche Geschenke

gefallen dem Finanzamt?

Der Fiskus setzt enge steuerliche Grenzen, wenn es um

die Abzugsfähigkeit von Geschenken geht.

Wenn ein Unternehmer seinen Kunden,

Geschäftspartnern oder seinen

Mitarbeitern Geschenke zukommen

lässt, zeigt sich der Fiskus nicht besonders

großzügig. Finanzielle Grenzen und bestimmte

Regeln müssen genau beachtet

werden, um die steuerliche Abzugsfähigkeit

nicht komplett zu gefährden. Darauf weist

die Steuerberaterkammer Nürnberg hin.

Grundsätzlich muss es sich bei einem als

steuerlich relevant anerkannten Geschenk

um eine unentgeltliche Zuwendung handeln,

die ohne Gegenleistung erbracht wird. Derartige

Zuwendungen an Kunden oder sonstige

Geschäftspartner werden als Betriebsausgaben

berücksichtigt, wenn der Wert pro

Jahr und Beschenktem insgesamt nicht mehr

als 35 Euro beträgt. Nicht auf den

Geschenkwert angerechnet

werden die Verpackung (es

sei denn, sie hat einen außergewöhnlichen

Wert

an sich) und eventuell

anfallende Versandkosten.

Der Geschenkanlass,

z.B. ein persönlicher

Festtag oder auch ein

Geschäftsjubiläum, ist

nicht festgelegt, allerdings

sind rein persönliche

Geschenke,

bei denen es keine Verknüpfung

mit dem Beruf

oder dem Betrieb des

Schenkers gibt, steuerrechtlich unbe-

RECHTSANWALTSKANZLEI GERBER S CHREINER

K ITTMANN

Rudolf Gerber

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht

Uwe Schreiner

Rechtsanwalt und

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

Ruth Kittmann

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht

Hans-Günter Kraetsch

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht

32 12 | 08

achtlich. Besteht ein betrieblicher Zusammenhang

allerdings auch auf der Seite des

Beschenkten, so kann das Geschenk bei ihm

eine Betriebseinnahme darstellen, die er zu

versteuern hat, unabhängig davon, ob der

Schenker einen Betriebsausgabenabzug vornehmen

konnte oder nicht.

Voraussetzungen für

die Abzugsfähigkeit

Um die Aufwendungen für Geschenke steuerlich

absetzen zu können, werden an den

Schenker strenge

Gartenstraße 13

91154 Roth

Telefon

09171/ 82820

Telefax

09171/ 828222

info@kanzlei-gsk.de

www.kanzlei-gsk.de

Anforderungen gestellt. So sind die Geschenke

in aller Regel einzeln und getrennt

von den sonstigen Betriebsausgaben zu erfassen.

Die Aufwendungen müssen fortlaufend

und zeitnah – das bedeutet innerhalb von

zehn Tagen – verbucht werden und der Name

des Beschenkten muss aus den Unterlagen

ersichtlich sein.

Zuwendungen an Arbeitnehmer

Auch einem Arbeitnehmer oder seinen Angehörigen

kann steuerfrei ein Geschenk

überreicht werden. Dazu

muss jedoch

GROHMANN UND PARTNER

Dr. Hans Grohmann

FA für Familienrecht

Rechtsanwälte

Dr. Bernhard Werner

· privates Baurecht · IT-Recht - Medizinrecht

· Gesellschaftsrecht · Versicherungsrecht

· Vertragsrecht · Speditions- u. Frachtrecht

Peter Fischer

Dr. Ria Kochanski

FA für Arbeitsrecht

FA für Erbrecht

FA für Bau- und Architektenrecht

Maîtrise de droit public

· Handels- und Handelsvertreterrecht · Erbschaft- und Schenkungssteuerrecht

· Mietrecht / Verkehrsrecht

Dr. Peter Küfner

· Umwelt- und Europarecht

Tel. (09 11) 95 19 00 Virchowstr. 20a · 90409 Nürnberg

E-Mail: info@grohmannundpartner.de Fax 9 51 90 51 · www. grohmannundpartner.de

Inserieren bringt Erfolg!

Foto: Jens Se/Fotolia.com


eim Arbeitnehmer ein besonderes Ereignis,

ein besonderer Anlass vorliegen und der Wert

des Präsentes darf 40 Euro nicht übersteigen.

Als solche Anlässe gelten beispielsweise ein

runder Geburtstag, eine Hochzeit, die Geburt

eines Kindes etc. Vor einem solchen Hintergrund

wird die freiwillige Zuwendung an den

Arbeitnehmer als steuerfreie „Aufmerksamkeit“

gewertet.

Für andere Sachzuwendungen - nicht jedoch

Geldzuwendungen – gibt es eine steuerliche

Freigrenze. Bis zu einem Wert von 44

Euro monatlich kann der Arbeitgeber dem

Arbeitnehmer Waren oder Dienstleistungen

(z.B. ein Monatsticket für den öffentlichen

Nahverkehr) zukommen lassen, ohne dass

dies als Bestandteil des steuerpfl ichtigen

Arbeitslohns bewertet wird. Übersteigt der

Wert aber 44 Euro, so ist der volle Betrag

der Zuwendungen zu versteuern. Beim Arbeitgeber

sind die Aufwendungen Betriebsausgaben.

Pauschalierungsmöglichkeiten

Grundsätzlich sind Geld- und Sachgeschenke

an die „eigenen“ Arbeitnehmer für den Arbeitgeber

immer als Betriebsausgaben ab-

SPECIAL: RECHT

BARFRIEDER . FEHN RECHTSANWÄLTENÜRNBERG.DE

Neues aus Gewerbemiete, Unfallschadenregulierung

und unlauterem Wettbewerb

Nach dem brandneuen BGH-Urteil vom

8.10.2008 ist auch im Gewerbemietrecht die

formularmäßige Verpfl ichtung des Mieters

zu Schönheitsreparaturen nach starren Fristen

unzulässig. Dies kann bei zahllosen Altverträgen

zu unangenehmen Folgen für den

Vermieter führen. Ob Schönheitsreparaturen

in die Miete einkalkuliert werden können, ist

zugsfähig, müssen jedoch auf Arbeitnehmerseite

als geldwerter Vorteil behandelt werden.

Das heißt, sie sind lohnsteuer- und sozialabgabenpfl

ichtig. Seit dem 1. Januar 2007 kann

der Arbeitgeber Sachzuwendungen - und nur

diese - an Arbeitnehmer und Nichtarbeitnehmer

auch einer Pauschalbesteuerung unterwerfen.

Hierfür gilt ein Steuersatz von 30

Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und

Kirchensteuer. Der zuwendende Steuerpfl ichtige

muss den oder die Empfänger über die

Pauschalierung unterrichten. Es gibt aber

Ausnahmen von der pauschalen Versteuerungsmöglichkeit.

Für Sachbezüge, für die

amtliche Sachbezugswerte vorgegeben sind

oder für die spezielle Pauschalierungsregelungen

bestehen, wie beispielsweise für

die Firmenwagenbesteuerung, gehen die

Sonderreglungen der allgemeinen Pauschalierung

vor.

Ob Geschenke tatsächlich die Freundschaft

erhalten, kann also letztlich auch ein steuerliches

Problem sein. Insgesamt ist die steuerliche

Behandlung von Geschenken eine komplizierte

Materie, deshalb sollte man sich

professioneller Beratung bedienen. ■

www.stbk-nuernberg.de

genau zu prüfen. Jedenfalls sind Neuverträge

sorgfältig zu formulieren, damit der Vermieter

nicht auf den Kosten sitzen bleibt. RA

Klaus-Peter Barfrieder ist bei barfrieder .

fehn Spezialist für Gewerbemietrecht.

Das neue Rechtsdienstleistungsgesetz erleichtert

den Kfz-Werkstätten die Unfallschadenabrechnung.

Die nun vielfach ange-

„Verfallsdauer“

von Gutscheinen

Geschenkgutscheine, die nur innerhalb

eines Jahres ab Ausstellung eingelöst

werden können, sind wegen unangemessener

Benachteiligung der Kunden unzulässig.

Das urteilte das Oberlandesgericht

München am 17. Januar 2008

(Aktenzeichen 29 U 3193/07) auf Klage

eines Verbraucherschutzverbandes. Dieser

hatten einen entsprechenden Passus

in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen

(AGB) eines Internet-Versandhändlers

beanstandet. Gemessen am gesetzlichen

Leitbild, dass Ansprüche in

der Regel frühestens nach drei Jahren

verjähren, hielten die Richter die „Verfallsdauer“

von nur einem Jahr für eindeutig

zu kurz. Der Händler konnte die

kurze Einlösefrist auch nicht mit einem

erhöhten Verwaltungs- und Bilanzierungsaufwand

rechtfertigen. Ihm wurde

deshalb die weitere Verwendung der unwirksamen

AGB-Klausel untersagt. ■

botene „komplette Unfallabwicklung“ ist

aber auch weiterhin nicht erlaubt. Zulässig

sind nur zum Berufsbild gehörende Nebenleistungen,

wie die direkte Abrechnung der

Reparatur-, Sachverständigen- oder Mietwagenkosten.

Auch das Haftungsrisiko einer

vielleicht falschen Rechtsberatung sollte nicht

unterschätzt und besser ein Anwalt hinzugezogen

werden. Experte hierfür

bei barfrieder . fehn ist RA Georg

Fehn.

Weil eine EU-Richtlinie

durch den deutschen Gesetzgeber

nicht umgesetzt wurde,

gelten nun auch geringfügige

Wettbewerbsverstöße als „erheblich“

und können zu kostspieligen

Abmahnungen führen.

Ob eine Abmahnung

berechtigt ist, weiß Ihr Anwalt.

Vorbeugende anwaltliche Beratung

ist wichtiger denn je.

Bei barfrieder . fehn berät Sie

RA Christoph Kail.

www.barfrieder-fehn.de

ANZEIGE

12 | 08

33


SPECIAL: RECHT

BESCHÄFTIGUNG VON AUSLÄNDERN

Aufenthaltstitel genau prüfen

Wer Ausländer ohne Aufenthalts- und Erwerbserlaubnis beschäftigt oder beauftragt,

riskiert hohe Geldbußen. Von Alexander Dänzer-Grassmé

Grundsätzlich dürfen Ausländer in

Deutschland nur dann einer Beschäftigung

nachgehen, wenn sie von den

Behörden ein entsprechendes Aufenthaltsrecht

und eine sich daraus ergebende Berechtigung

zur Erwerbstätigkeit erhalten haben.

Ausgenommen davon sind Staatsangehörige

anderer Mitgliedsstaaten der Europäischen

Union (Unionsbürger),

Bürger Norwegens,

Liechtensteins und Islands

und jeweils deren Familienangehörige

sowie türkische

Staatsangehörige,

soweit sie aufgrund des

Assoziationsabkommens

zwischen der

EU und der Türkei

einen besonderen

Rechtsstatus haben.

Wer im Bundesgebiet

einen

Ausländer als

Mitarbeiter beschäftigt

oder als

Auftraggeber im

erheblichen Umfang

mit vergüteten

Dienst- oder Werkleis

tungen beauftragt,

muss nach dem Gesetz

jeweils prüfen, ob

der Ausländer zur Ausübung

dieser Erwerbstätigkeit

berechtigt ist. Er hat sich über die

bestehenden gesetzlichen Vorschriften zu

orientieren und die für die Beurteilung not-

34 12 | 08

wendigen Informationen zusammenzutragen;

gegebenenfalls muss er sich bei geeigneter

Stelle erkundigen und beraten lassen.

Beschäftigt ein Arbeitgeber einen ausländischen

Mitarbeiter, ohne dass dieser über

einen Aufenthaltstitel verfügt, der zur Ausübung

einer Erwerbstätigkeit berechtigt,

handelt er ordnungswidrig. Das Verhalten

kann bereits bei lediglich fahrlässigem Han-

deln mit einer Geldbuße bis zu 250 000 Euro

geahndet werden. Im Falle von Vorsatz, wozu

auch Gleichgültigkeit mit billigendem Inkaufnehmen

zählen kann, ist der Strafrahmen

auf bis zu 500 000 Euro erhöht. Gleiches

droht bei der Beauftragung eines Ausländers

mit Dienst- und Werkleistungen im erheblichen

Umfang, wenn der Ausländer zur Ausübung

dieser selbstständigen Erwerbstätigkeit

nicht berechtigt ist.

Das Aufenthaltsrecht und ein damit verbundenes

Recht zur Erwerbstätigkeit sowie

etwaige Beschränkungen können jeweils aus

der Einstempelung in das Reisedokument

des Ausländers ersehen werden. Deshalb ist

es unerlässlich, dass der Arbeitgeber vor der

Einstellung des ausländischen Arbeitnehmers

bzw. der Auftraggeber vor umfangreicher

Beauftragung mit Dienst- oder Werkleistungen

den genauen Wortlautes der

Eintragungen im Reisedokument überprüft,

sich von dem Aufenthaltsrecht und der Er-

laubnis zur Erwerbstätigkeit überzeugt und

später auch kontrolliert, das diese auch weiterhin

gelten.

Bei der Beschäftigung in Deutschland studierender

Ausländer kommt noch hinzu, dass

die Möglichkeit der Er-

werbstätigkeit generell (Ausnahmen sind

möglich) auf 90 volle bzw. 180 halbe Arbeitstage

im Jahr begrenzt ist. Soll ein ausländischer

Student außerhalb eines studienbezogenen

(und damit arbeitsgenehmigungsfreien)

Praktikums beschäftigt werden, muss darauf

geachtet werden, in welchem Umfang der

Student sein Zeitkontingent bereits mit anderen

Beschäftigungen verbraucht hat. Es muss

sichergestellt sein, dass die Beschäftigung insgesamt

nicht die genannten Zeitgrenzen überschreitet.

Der Arbeitgeber sollte sich unbedingt

vom Studenten schriftlich den zeitlichen

Umfang vorheriger Beschäftigungen in dem

Kalenderjahr mitteilen lassen und bei Unklarheiten

frühere Lohnabrechnungen zur Einsicht

verlangen. ■

Alexander Dänzer-Grassmé ist Fachanwalt

für Verwaltungsrecht und Partner der

Kanzlei Salleck + Partner in Erlangen

(daenzer@salleck.de).

Foto: Philip Date/Fotolia.com


Rechte von Fluggästen

Der Flieger hat Verspätung, es wird gestreikt,

der Flug fällt aus. Dann stellt sich bei Dienstreisen

die Frage, welche Rechte dem Reisenden

zustehen bzw. dem Unternehmen, das

die Reise gebucht hat. Seit 2004 gelten in Europa

einheitliche Ansprüche, die in der EG-

Verordnung 261/2004 geregelt sind. Danach

hat der Reisende bzw. das Unternehmen Ansprüche

auf Unterstützungs- und Ausgleichsleistungen,

wenn der gebuchte Flug annulliert

wird.

Unterstützungsleistungen sind nach Wahl

des Fluggastes Erstattung des Flugscheins

binnen sieben Tagen oder anderweitige Beförderung

zum Reiseziel zu einem späteren

Zeitpunkt (vorbehaltlich verfügbarer Plätze).

Dazu gehören auch Mahlzeiten und Erfrischungen

in einem angemessenen Verhältnis

Kündigung wegen

Fehlzeiten

Wenn ein Arbeitnehmer längerfristig die

durchschnittliche Fehlerquote bei seiner Arbeitsleistung

überschreitet, kann dies ein Anhaltspunkt

dafür sein, dass er vorwerfbar seine

Vertragspfl ichten verletzt. Das hat das

Bundesarbeitsgericht im Fall einer Lager-

und Versandarbeiterin entschieden, deren

Fehlerhäufi gkeit zwischen vier und 5,4 Promille

lag, während die durchschnittliche Fehlerquote

nur 1,3 Promille betrug. Der Arbeitgeber

hatte dies nach Abmahnungen zum

Anlass für eine verhaltensbedingte Kündigung

genommen. In seiner Begründung weist

das Gericht darauf hin, dass eine verhaltensbedingte

Kündigung gerechtfertigt sein könne,

wenn der Arbeitnehmer seine Vertragspfl

icht durch fehlerhafte Arbeit vorwerfbar

verletze (Urteil des Bundesarbeitsgerichts

vom 17. Januar 2008; Aktenzeichen 2 AZR

536/06). ■

zur Wartezeit, zwei unentgeltliche

Telefongespräche oder

E-Mails sowie gegebenenfalls

Hotelunterbringung und Beförderung

zwischen Flughafen

und Hotel.

Ausgleichsleistungen sind

Zahlungen, deren Höhe nach

der Entfernung der Flüge gestaffelt

ist: 250 Euro für Flüge

bis 1 500 Kilometer, 400 Euro

bei allen innergemeinschaftlichen

Flügen von mehr als

1 500 Kilometern sowie bei allen

Flügen zwischen 1 500 und

3 500 Kilometern. Bei allen anderen

Flügen über 3 500 sind

600 Euro vorgesehen.

Austausch über

Medienrecht

„Wirtschaft und Presse - zwei Welten, zwei Aspekte?“:

Unter diesem Titel stand eine

Veranstaltung, die gemeinsam von der Nürnberger

Kanzlei Dr. Kreuzer & Coll, der PR-

Agentur MedienUnikate sowie dem Wirtschaftsverband

ASU organisiert worden war.

Sie bildete den Auftakt zur Veranstaltungsreihe

„mediengespraeche@kreuzer“, die in Zukunft

vierteljährlich zum Informationsaustausch von

Wirtschaft, Verbänden, Presse und Medien beitragen

soll. Bei der Premiere diskutierten unter

der Moderation von Sabine Liberty (MedienUnikate)

Michael Anger (Stv. Bundesvizevorsitzender

des Deutschen Journalistenverbandes),

Dr. Helga Metzel (Leiterin Unternehmenskommunikation

der Kulmbacher Brauerei) und

Rechtsanwalt Dr. Günther Kreuzer (Dr. Kreuzer

& Coll Anwaltskanzlei). ■

www.kreuzer.de

Foto: Fuchs

SPECIAL: RECHT

Nach wie vor umstritten

ist, wann ein Flug als annulliert

gilt. Manche Gerichte

gehen bei einer Verzögerung

von vier bis sechs

Stunden von einer Annullierung

aus (z.B. Landgericht

Köln). Bei anderen

Gerichten wurde bei einer

Verspätung von 22 bzw. 48

Stunden eine Annullierung

angenommen. Derzeit

läuft ein Verfahren beim

Europäischen Gerichtshof,

das für Klarheit sorgen

wird. ■

www.iis.fraunhofer.de

Abnahme

„unter Vorbehalt“

Die Vergütung für eine Werkleistung wird mit

der Abnahme des Werks fällig. So regelt es das

Bürgerliche Gesetzbuch BGB (§ 640 Abs.1).

An der Fälligkeit ändert sich auch dann nichts,

wenn der Besteller das ihm vorgelegte Abnahmeprotokoll

nur „unter Vorbehalt“ unterschreibt

und er handschriftlich angebliche

Mängel vermerkt sowie einen Preisnachlass

verlangt. Das hat das Oberlandesgericht

Hamm (OLG) am 14. März 2008 geurteilt

(Aktenzeichen 21 U 34/07). Der Vorbehalt

führe nicht dazu, dass der Unterschrift überhaupt

keine rechtsverbindliche Wirkung zukommt

oder dass der Besteller damit nur die

Durchführung der Arbeiten bestätigt. Vielmehr

handele es sich um einen Mängelvorbehalt,

wie ihn § 640 Abs. 2 BGB bei einer Abnahme

ausdrücklich vorsieht. Ab der Abnahme

kann der Unternehmer die Zahlung der vereinbarten

Vergütung verlangen. ■


IHK-NEWS

IHK-ABSCHLUSSPRÜFUNGEN

141 junge Fachkräfte ausgezeichnet

Foto: Fuchs

IHK-Präsident Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst (l.) und Landtagsabgeordnete Helga Schmidt-Bussinger (r.)

mit den Absolventen, die als „bayerische Meister“ in ihren Ausbildungsberufen geehrt wurden.

Die Besten unter den Auszubildenden

des Prüfungsjahrganges

2007/2008 standen bei einer Feierstunde

in der IHK Akademie Mittelfranken

im Mittelpunkt. IHK-

Präsident Prof. Dr. Klaus L.

Wübbenhorst zeichnete 141 junge

Kaufl eute und Facharbeiter aus,

die in ihren Ausbildungsberufen

Spitzenleistungen erzielt hatten.

Die ausgezeichneten 51 Kaufl eute

und 90 Facharbeiter haben ihre

Ausbildung in 140 Berufen bzw.

Fachrichtungen absolviert. Ingesamt

hatten 9 035 Prüfl inge an den

IHK-Abschlussprüfungen im

Winter 2007/2008 und im Sommer

2008 teilgenommen.

21 der Absolventen hatten in

ihrem Ausbildungsberuf die beste

Leistung im Freistaat erreicht

und wurden als „Bayerische

Meis ter“ besonders geehrt:

� Christopher Albani, Fahrradmonteur

(Bernd Andreas

Adamski, Fürth)

� Moritz Denzler, Produktionsfachkraft

Chemie (Leonhard

Kurz Stiftung & Co KG,

Fürth)

� Katrin Düll, Bankkauffrau

(Sparkasse, Fürth)

� Dorothee Dutschke, Drogistin

(dm-drogerie markt GmbH &

Co KG, Nürnberg)

� Tobias Endres, Zerspanungsmechaniker

Schleiftechnik

(Franken GmbH + Co KG,

Rückersdorf)

� Johannes Fürst, Elektroniker für

Maschinen und Antriebstechnik

(Siemens AG, Nürnberg)

� Sebastian Goppelt, Kaufmann

für Verkehrsservice (DB Fernverkehr

AG, Nürnberg)

� Nadine Hafner, Chemielaborjungwerkerin

(Eckart GmbH

& Co KG, Velden)

� Michael Hüttinger, Verfahrensmechaniker

in der Hütten- und

CHANGPING

Chinesische Öko-Modell-Region

Jin Hui, Vizebürgermeisterin des

Pekinger Stadtbezirks Changping,

informierte sich bei einem

Besuch in der Metropolregion

Nürnberg insbesondere über

Themen des Umweltschutzes

und der Energieeinsparung. Gemeinsam

mit Prof. Wang Derong

von der China Communication

and Transportation Association

und ihrer Delegation bereitete

sie das geplante Energie- und

Umweltforum der Metropolre-

36 12 | 08

Foto: Fuchs

Halbzeugindustrie, FachrichtungNichteisenmetall-Umformung

(Hermann Gutmann

Werke AG, Weißenburg)

� Christoph Hüttlinger, Maschinen-

und Anlagenführer

(Ausbildungsverein westliches

Mittelfranken e.V., Gunzenhausen)

� Kerstin Katolla, Kauffrau für

Bürokommunikation (Datev

eG, Nürnberg)

� Nadine Kress, Kauffrau im

Groß- und Außenhandel,

Fachrichtung Außenhandel

(Primondo Management Service

GmbH, Fürth)

� Alexander Langguth, Konstruktionsmechaniker

(ASW

GmbH, Windsbach)

� Peter Popp, Industriekeramiker

Anlagentechnik (Walther

Dachziegel GmbH, Langenzenn)

� Roland Röhn, Anlagenmecha-

Vizebürgermeisterin Jin Hui mit ihrer Delegation und den deutschen

Gastgebern vor der IHK.

niker (N-Ergie Aktiengesellschaft,

Nürnberg)

� Sandra Rottler, Medienkauffrau

Digital und Print (BW

Bildung und Wissen Verlag

und Software GmbH, Nürnberg)

� Tina Rupprecht, Fachkraft für

Kurier-, Express- und Postdienstleistungen

(Deutsche

Post AG, Nürnberg)

� Dominic-Phillippe Setzer,

Fluggerätemechaniker, FachrichtungInstandhaltungstechnik

(Aero-Dienst GmbH & Co

KG, Nürnberg)

� Lukas Szeiler, Kabeljungwerker

(Helukabel GmbH, Windsbach)

� Susanne Vestner, Physiklaborantin

(Areva NP GmbH, Erlangen)

� David Welz, Verfahrensmechaniker

für Kunststoff- und

Kautschuktechnik (Rehau AG

+ Co, Feuchtwangen)

Die Einser-Absolventen können

sich für das Begabten-Förderprogramm

des Bundesbildungsministeriums

bewerben.

Für Mittelfranken stehen 80 Plätze

zur Verfügung. Die Stipendiaten

werden drei Jahre lang mit

jährlich 1 700 Euro für anspruchsvolle,

berufl iche Weiterbildungsmaßnahmen

gefördert.

Bei der Feierstunde erhielten

außerdem zehn Ausbilderinnen

und Ausbilder für ihren besonderen

Einsatz in der berufl ichen

Bildung eine Ehrenurkunde des

Bayerischen Wirtschaftsministeriums.


gion Nürnberg in Peking vor.

In ihrem Gespräch mit IHK-

Hauptgeschäftsführer Markus

Lötzsch unterstrich die Vizebürgermeis

terin den Wunsch

nach einer engeren Zusammenarbeit

mit der IHK. Das Knowhow

der Metropolregion sei besonders

deshalb interessant, weil

Changping innerhalb von drei

bis fünf Jahren zu einer Öko-

Modell-Region für ganz China

werden soll. ■


Foto: Fuchs

RECHTS- UND STEUERAUSSCHUSS

Fahrenschon zu Gast

Georg Fahrenschon mit Gerlinde Wanke, der Vorsitzenden

des Rechts- und Steuerausschusses.

Über aktuelle steuerliche Entwicklungen

diskutierte der

Rechts- und Steuerausschuss in

seiner letzten Sitzung mit dem

damaligen bayerischen Finanzstaatssekretär

und jetzigen Finanzminister

Georg Fahrenschon.

Schwerpunkte dabei

waren das Jahressteuergesetz

2008, das Steuerbürokratieabbaugesetz

sowie die geplante

Erbschaftssteuerreform. Der

Ausschuss machte dabei deutlich,

RUMÄNIEN

Geschäftskontakte verdoppelt

Brandusa Predescu amtiert seit

Ende April als Generalkonsulin

von Rumänien in München. Bei

ihrem Antrittsbesuch bei IHK-

Hauptgeschäftsführer Markus

Lötzsch erörterte sie mögliche

gemeinsame Projekte. Nach ihrer

Ansicht bietet die Europäische

Metropolregion enormes

Potenzial für eine Vertiefung der

Wirtschaftsbeziehungen. Innerhalb

der letzten zehn Jahre haben

sich die Geschäftskontakte

der mittelfränkischen Wirtschaft

mit rumänischen Geschäftspartnern

auf 316 fast verdoppelt.

Gleiches gilt für das dauerhafte

Engagement regionaler Firmen,

die mit Vertretungen, Niederlas-

dass die beabsichtigten

überlangen

Haltefristen (damals

geplant 15

Jahre) und die

Lohnsummenklausel

nicht akzeptabel

seien.

Umso mehr begrüßte

der Ausschuss

die von

Fahrenschon skizzierte

Lösung einersiebenjährigen

Haltefrist

mit Option zum zehnjährigen

vollständigen Abschmelzmodell.

Die mittlerweile von der Politik

beschlossenen Einschränkungen,

dass die Option nur bei einem

Verwaltungsvermögensanteil von

maximal zehn Prozent möglich

ist, war zum Zeitpunkt der Sitzung

allerdings noch nicht bekannt

und ist mittlerweile von

der IHK-Organisation als wesentliches

Hindernis des Optionsmodells

kritisiert worden. ■

Foto: Fuchs

Generalkonsulin Brandusa Predescu

(M.), Handelsrat Christian

Mateescu (r.) und IHK-Hauptgeschäftsführer

Markus Lötzsch.

sungen, Produktionsstätten oder

Joint Ventures in Rumänien aktiv

sind. ■

VOLKS- UND RAIFFEISENBANKEN

Förderung der Kultur

Scheckübergabe (v.l.): Manfred Göhring (stv. Be zirkspräsident Genossenschaftsverband

Bayern), Dr. Hans-Joachim Lindstadt (IHK),

IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch, Bezirkspräsident Dr. Sigurd

Schacht, Dirk Helmbrecht (VR Bank Nürnberg), Friedrich Blaser (Regionaldirektor

des Genossenschaftsverbandes) und Manfred Geyer (RaiffeisenVolksbank

eG Gewerbebank in Ansbach).

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken

in Mittelfranken und die

VR Bank Nürnberg unterstützen

die IHK-Kulturstiftung der mittelfränkischen

Wirtschaft mit

insgesamt 7 500 Euro. Anlass ist

das 15-jährige Jubiläum der Kulturstiftung.IHK-Hauptgeschäftsführer

Markus Lötzsch nahm die

Günter Hofmann

(r.), Seniorchef von

Hofmann Infocom

Nürnberg, wurde

mit der IHK-Ehrennadel

ausgezeichnet.

IHK-Vizepräsident

Dr. Bernd Rödl

überreichte ihm die Ehrung beim

Gala-Abend anlässlich des

Die IHK gratuliert ...

Spende von den Vertretern der

Volks- und Raiffeisenbanken entgegen.

Mit dieser Spende wollen

die mittelfränkischen Kreditgenossenschaften

die IHK-Kulturstiftung

dabei unterstützen, die

hochklassigen Kulturangebote

der Metropolregion Nürnberg zu

fördern. ■

IHK-EHRENNADEL

Günter Hofmann geehrt

Foto: Langer

IHK-NEWS

100-jährigen Firmenjubiläums

von

Hofmann Druck.

Hofmann engagierte

sich jahrzehntelang

als Mitglied in

Vollversammlung

und Industrieaussschuss

der IHK. Fast 30 Jahre war

er als Handelsrichter aktiv. ■

... Richard Heindl, Heitec AG, Erlangen, zum 60. Geburtstag.

Heindl ist Mitglied der Vollversammlung und der Fachausschüsse

für Außenwirtschaft sowie Industrie, Forschung und Technologie.

Den IHK-Gründerpreis unterstützt er als Sponsor. ■

12 | 08

37


UNTERNEHMEN | PERSONEN

SPIELWARENBRANCHE

Der Handel setzt auf den Weihnachtsmann

Angesichts der Finanzkrise und der sich

verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

hofft der Spielwaren-

Facheinzelhandel nach einem leichten

Umsatzminus bei traditionellen Sortimenten

auf einen guten Jahresendspurt.

Laut einer Studie der npdgroup Deutschland

GmbH bekommt jedes Kind bis 14

Jahre im Durchschnitt von Eltern, Großeltern

und Verwandten Weihnachtsgeschenke

im Wert von insgesamt 240 Euro.

Jeder dritte Spielzeug-Euro wird im November

und Dezember ausgegeben.

Der Bundesverband des Spielwaren-

Einzelhandels (BVS), Köln, rechnet damit,

dass sich Spielzeug weiterhin als krisensicher

behauptet. BVS-Geschäftsführer

Willy Fischel: „Kein Kind würde verstehen,

wenn wegen der Finanzkrise Weihnachten

ausfallen würde. Im Übrigen haben

viele Endverbraucher genug von

schlechten Nachrichten und wollen sich

zum Fest mal wieder etwas gönnen.“ Laut

Fischel bleiben die Spielzeugpreise stabil:

„Gestiegene Rohstoffpreise und Lohnkosten

in China sowie zusätzliche Kosten rund um

das Thema Qualitätsmanagement führten

2008 zu einer Erhöhung der Einkaufspreise,

die allerdings aufgrund der Währungsparität

zwischen Dollar und Euro aufgefangen werden

konnten.“

Spielzeug-Innovation: Fast wie ein richtiger Hund

reagiert der Golden Retriever „Biscuit“ dank zahlreicher

Sensoren unter seinem Plüschfell.

Der BVS rechnet im Jahr 2008 bei einem

erfolgreichen Weihnachtsgeschäft mit einem

konstanten Umsatz von 2,2 Mrd. Euro bei

traditionellen Spielwaren und erwartet bei

Videospielen ein Wachstum von 20 Prozent

auf 1,4 Mrd. Euro. Damit würde der Gesamtmarkt

um etwa sieben Prozent auf 3,7 Mrd.

Euro (zu Endverbraucherpreisen) wachsen.

EHRHARDT BLEISTIFTMASCHINENFABRIK

Seit 155 Jahren in Gostenhof

Ihn hat jeder schon in der Hand gehabt, mit

ihm geschrieben oder gezeichnet – den Bleistift.

Bereits die Menschen der Antike

verwendeten ihn. Und bis heute, im Computer-Zeitalter,

hat der Bleistift seine Daseinsberechtigung.

Wie entsteht dieses Schreibwerkzeug

aus Holz und Grafi t? „Mit

Maschinen von uns“, sagt Jeannine Zuber-

Neubauer, die Geschäftsführerin der Fr. Ehrhardt

Bleistiftmaschinenfabrik GmbH & Co.

(FEN) in Nürnberg. Seit 155 Jahren werden

dort die Maschinen gebaut, mit denen die

Hersteller ihre Blei-, Farb- und Kosmetikstifte

produzieren oder andere Schreibgeräte

wie Kugelschreiber zu Ende fertigen.

Gegründet hat den Betrieb 1853 der Schlossergeselle

Friedrich Ehrhardt. Seit 1904 befi ndet

sich die Firma in Gostenhof. Heute liefert

sie „als typischer Investitionsgüter-Hersteller

Spezialmaschinen in die ganze Welt“, so Jeannine

Zuber-Neubauer, die das Unternehmen

in der fünften Generation führt. „Unsere Produkte

stehen bei den großen Produzenten in

Europa, Asien und den USA.“

38 12 | 08

Aktuell beschäftigt Ehrhardt bis zu 20 Mitarbeiter.

Eine Größenordnung, die gewollt

ist: „Mit unserem Stammpersonal und unterstützt

von unserem Netz an qualifi zierten

Zulieferern können wir am Markt überleben,

weil wir fl exibel sind“, erläutert die Geschäftsführerin.

„Denn der Konkurrenzkampf ist

hart.“ Zu schaffen machen der kleinen, aber

feinen Firma in erster Linie die Nachbauten

ihrer Maschinen, die es mittlerweile weltweit

gibt: „Produktpiraterie ist ein globales Problem.

Wir haben schon Maschinen gefunden,

die nicht von uns stammen, aber trotzdem

das FEN-Logo trugen.“

Parallel zur Produktion neuer Anlagen fertigt

die Firma Ehrhardt maßgeschneiderte

Ersatzteile für ältere Modelle – z.B. für eine

Maschine aus dem Jahr 1956. Was beweist:

Die Produkte des Nürnberger Unternehmens

sind von Dauer und ein Alleinstellungsmerkmal.

Gebaut werden die Maschinen in Gostenhof.

„Danach testen wir sie mit dem Material,

das uns der Auftraggeber schickt“, sagt

Einkaufsleiter Gerd Neubauer, der Ehemann

Foto: Hasbro Deutschland

Die Spielwarenbranche erzielt mehr als 50

Prozent des Umsatzes mit Produkten, die es

ein Jahr zuvor noch nicht gab. Die Spannbreite

reicht von Gesellschaftsspielen, Hobby-

und Modellbau über Videospiele bis zu

Schulprodukten, Lernspielzeug sowie Baby-

und Kleinkindsortimenten.

Die Sicherheitsdiskussion des Jahres 2007

und die dadurch auf den Weg gebrachten

Verbesserungen zeigten Wirkung: Ob Europäische

Chemikalienverordnung Reach, neue

Spielzeug- oder Magnetspielzeug-Richtlinie

– Handel und Industrie haben gemeinsam

mit Brüssel und Berlin Verbesserungen entwickelt,

um die Sicherheit für die Verbraucher

weiter zu erhöhen. Westliche Industrienationen

haben die Qualitätsstandards

angehoben und mehrfach in China hergestellte

Spielzeuge zurückgerufen. Um den Ruf

von in China gefertigten Spielwaren wiederherzustellen,

hat das Land Qualitätsmaßstäbe

angehoben und nicht qualifi zierten Unternehmen

den Export von Spielzeug verboten.

Tausende Produzenten mussten schließen.

Fischel: „Aus Sicht des Handels gibt es zu

nachhaltigen Qualitätskontrollen bei der

Produktion und zu einem professionellen

Qualitätsmanagement der Industrie keine

Alternative.“ gru. ■

www.bvspielwaren.de

Versand einer Bleistiftmaschine bei Ehrhardt.

der Geschäftsführerin. Haben die Maschinen

ihren Probelauf erfolgreich überstanden,

werden sie in Container verladen und zum

Kunden verschickt. Diese sind im Iran und in

Indien ebenso daheim wie in Japan oder in

Nordamerika. Eine Vielfalt an Geschäftskontakten,

die „uns selbst viel gebracht hat“, sagt

Jeannine Zuber-Neubauer. „Dadurch haben

wir gelernt, diese Länder und ihre Kulturen

zu verstehen.“ ng. ■

www.fen.de

Foto: Gstattenbauer


Foto: Stadt Nürnberg

Woher das Jesuskind kommt, weiß

man. Von einem Christkind mit

wallendem Haar, lichtdurchwirktem

Gewand und Engelsfl ügeln ist im Neuen Testament

nirgends die Rede. Diese Mischung

aus Engel und Jesuskind gehört ins frühneuzeitliche

Brauchtum, um 1500 tauchen

auf Neujahrsglückwunschkarten Zeichnungen

der Kindergestalt auf. Dr. Martin Luther

persönlich, Kirchenreformator, Bekenntnisstifter

und ein Marketing-Genie von vermutlich

Gottes Gnaden, soll das Auftreten von

Christkindlein forciert haben, um den katholischen

Heiligen, besonders dem Nikolaus,

einen populären Star entgegen zu setzen.

Spricht man heute mit früheren Nürnberger

Christkindern, die einst von der Frauenkirche

herab ihre Botschaft verkündet haben

(„Dies Städtlein in der Stadt, aus Holz und

Tuch gemacht, so fl üchtig, wie es scheint, in

seiner kurzen Pracht, ist doch von Ewigkeit“…),

so scheint dieses Amt seine Botschafterinnen

mit Engelsfl ügeln hinaus ins

Leben schweben zu lassen. Seit 20 Jahren betreut

Edith Kerndler vom Presseamt der Stadt

die jungen Mädchen, sie ist bis heute immer

wieder fasziniert von deren beschleunigtem

Reifeprozess durch diese vielseitige öffentliche

und soziale Aufgabe.

Das allererste Christkind, die 1999 verstorbene

Schauspielerin Sofi e Keeser, hatte das

Amt noch von 1948 bis 1960 inne. Das erste

Mädchen aus der Bevölkerung, die heute

56-jährige Gabriele Jungk (geborene Bergmann),

las als Auszubildende bei der Sparkasse

1969 von der neuen öffentlichen Aufgabe.

Während der Amtszeit begegnete sie

ihrem späteren Mann, einem Münchner Medizinstudenten

in Erlangen, folgte ihm 1974

nach München und lebt heute noch dort. Sie

studierte später und unterrichtete in der Erwachsenenbildung.

WAS MACHT EIGENTLICH...?

Das Christkind

Das Nürnberger Christkind spricht alljährlich von der Frauenkirche

herab den Prolog zur Eröffnung des Christkindlesmarktes.

Ungefähr 170 Mal beschenkt es in der Vorweihnachtszeit soziale

Einrichtungen mit seinem Glückseligkeit verheißenden Besuch.

Sechs Christkindles-Amtsperioden später

schrieb die Schwester von Ruth Klinger den

Bewerbungsbrief. Ruth, jüngstes von sechs

Kindern des Pfarrers von Johannis, ging mit

ihrer Mutter zur Wahl: „Meine Mama wartete

im Cafe Kröll auf mich, falls eine andere gewählt

worden wäre, wollte sie mir zum Trost

einen Kuchen spendieren, so wurde halt gefeiert“.

Später studierte sie wie der Vater

Theo logie und ist heute Pfarrerin in Bayreuth,

wo sie mit ihrem Mann Gerald Scheil, einem

Religionslehrer, und den beiden Söhnen lebt.

Ihre direkte Nachfolgerin Heike Steinbauer,

Christkind von 1981/82, atmete in ihrer

Amtszeit erstmals Theaterluft - ein Duft, der

sie lange in den Bann zog: Sie war viele Jahre

Souffl euse am Opernhaus, studierte nebenbei

Gesang und machte eine Feldenkrais-

Ausbildung. Bis heute steht sie dem Christkind

beim Prolog zur Seite, sollte es einen

Texthänger haben.

Das 13. Christkind Barbara Zillgens

(1993/94, jetzt verheiratete Reim) ist promovierte

Juristin, war Richterin und Staatsanwältin

in Ansbach und lebt heute mit ihrem

Mann wieder in Nürnberg. Während wir telefonieren,

hört man im Hintergrund ihren

kleinen Sohn plappern, der bald in das Alter

kommen dürfte, wo man ihm vom Christkind

erzählen wird. Ihr folgte Sandra Schöttner,

die – „obwohl wir früher im Urlaub immer

in den Bergen waren“ – an ihrer

Promotion am Max-Planck-Institut für Meeresbiologie

in Bremen schreibt.

Die dritte angehende Doktorantin heißt

Kathrin Urschel (Christkind 1997/98). Nach

einem Studium in Passau (Wirtschafts- und

Kulturraum-Studien) und einem Studienaufenthalt

in Kanada, wo sie ihre große Liebe,

einen amerikanischen Germanisten kennenlernte,

strebt sie den Doktorhut für eine Arbeit

über „Irische Schriftsteller in Kanada“

UNTERNEHMEN | PERSONEN

an. Sie erhielt ein Stipendium und lebt gerade

in Galway/Irland. Ihr Vater, ebenfalls ein

Pfarrer, war einst in der Gemeinde von Ruth

Klingers Vater der zweite Pfarrer.

Ein Promotionsthema hat Marisa Sanchez

noch nicht, aber immerhin schloss sie soeben

mit 24 Jahren ihr Grundschul-Pädagogik-

Studium ab. Ihre Mutter ist Portugiesin, der

Vater Spanier und sie spricht deshalb beide

Sprachen perfekt, jedoch kein Fränkisch,

sondern Hochdeutsch. Den Schulkindern

will sie bewusst nichts von ihrer Christkind-

Gabriele Jungk Ruth Klinger Heike Steinbauer Barbara Reim Sandra Schoettner Kathrin Urschel Marisa Sanchez

zeit erzählen und ihre Überlegung dazu liefert

uns einen würdigen Schluss für diese Geschichte

übers Nürnberger Christkind: „Viele

von meinen Schülern werden noch fest ans

Christkind glauben und ich will ihnen diesen

Glauben nicht nehmen, indem ich behaupte,

dass ihre Lehrerin einst das Christkind von

Nürnberg war. Die Figur des Christkindes

soll nämlich immer vorherrschen, auch wenn

ihr jede Amtsträgerin etwas von ihrer eignen

Persönlichkeit verleiht“. Peter Budig ■

AUSSTELLUNG

75 JAHRE CHRISTKIND

Jedes Jahr eröffnet das Nürnberger

Christkind von der Empore der Frauenkirche

den Christkindlesmarkt mit

dem feierlichen Prolog. Seit 75 Jahren

wird der Markt mit diesem Zeremoniell

eröffnet. Anlässlich dieses Jubiläums

zeichnet eine Ausstellung im Michaelschor

der Frauenkirche die Geschichte

des Nürnberger Christkinds nach. ■

geöffnet bis 23. Dezember 2008

Führungen täglich 13 bis 17 Uhr

www.frauenkirche-nuernberg.de

12 | 08

39


UNTERNEHMEN | PERSONEN

NÜRNBERGER

100 Jahre Beamtenversicherungen

Empfang im Bundeswirtschaftsministerium:

Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Peter Schmidt,

Staatssekretärin Dagmar Wöhrl und Vorstandsvorsitzender

Dr. Werner Rupp (v.l.).

Mit einem Festakt im Hotel Adlon in Berlin

und einem Empfang im Bundeswirtschaftsministerium

hat die Nürnberger Versicherungsgruppe

das 100-jährige Jubiläum ihrer Beam-

Die Nürnberger Internet-Agentur etone intermedia

blickt seit ihrer Gründung im Jahr

2000 eigenen Angaben zufolge auf ein „konstantes

Wachstum“ zurück. Nun erfolgten die

Wandlung von der GmbH zur KG und die

Gründung einer Niederlassung am Finanzplatz

Zürich, die vor allem internationale

Neukunden im Bereich Banken und Versicherungen

betreuen soll.

Geschäftsführer Dr. Stefan Gruhl erklärt,

man habe bereits in den Krisenjahren des E-

Commerce Anfang des Jahrzehnts antizyklisch

gehandelt und sei damit erfolgreich gewesen.

„Jetzt wachsen wir stark in der

Finanzbrache trotz der bekannten Probleme

durch die weltweite Krise. Unsere Stärke liegt

in der Konzeption von vernünftigen Maß-

Foto: Nürnberger

tenversicherungen gefeiert. Am 7. Dezember

1908 hatte das Kaiserliche Aufsichtsamt für Privatversicherung

in Berlin die Genehmigung

zur Einführung der ersten Lebensversicherung

für Beamte erteilt. Heute gehört die Nürnberger

nach eigenen Angaben mit ihren Spezialversicherern

Nürnberger Beamten Lebensversicherung

AG (NBL) und Nürnberger Beamten

Allgemeine Versicherung AG (NBA) zu den

führenden Anbietern von Versicherungen und

Finanzdienstleistungen für die fast fünf Mio.

Beamten und Tarifbeschäftigten im öffentlichen

Dienst sowie ihre Familien.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Dagmar

Wöhrl empfi ng die Gäste im sogenannten

Eichensaal des Wirtschaftsministeriums.

Sie würdigte die Bedeutung des Jubiläums für

den gesamten öffentlichen Sektor. Aufsichtsratsvorsitzender

Hans-Peter Schmidt bat

Wöhrl, sich auch künftig für die Belange der

Versicherungsbranche einzusetzen. Dazu

nahmen mit nachvollziehbaren Zielen und

kurzer Amortisationsdauer“, so Gruhl, dessen

Agentur alle Prozesse von der Idee über

Konzeption, Spezifi kation und Gestaltung bis

zur technischen Realisierung abdeckt.

MODERN TIME WORK

Meidel IT-Training übernommen

Seit fast 20 Jahren ist das Nürnberger Unternehmen

modern time work gmbh (mtw) in

der Personaldienstleistung aktiv. Bisher hatte

sich mtw auf die Personalvermittlung und

Überlassung im technischen, gewerblichen,

kaufmännischen, medizinischen und IT-Bereich

spezialisiert. Vor Kurzem wurde nun die

Firma Meidel IT-Training übernommen, deren

Metier die Vermittlung von Trainern und Dozenten

für Schulungen in der Informationstechnik

ist. Da auch modern time work über

Erfahrung im IT-Bereich verfügt, ergeben sich

zählte er u.a. die Erhaltung des öffentlichen

Dienstes, eine Verlängerung der Registrierungsmöglichkeit

für freie Vermittler um drei

Monate sowie die Pendlerpauschale ab dem

ersten Kilometer. Zum Jubiläum erschien eine

Festschrift, die von Prof. Dr. jur. Peter Koch

verfasst wurde, dem renommierten Chronisten

der deutschen Versicherungswirtschaft,

der auch die Festrede im Hotel Adlon hielt.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde zudem

der Kooperationsvertrag zwischen der

Nürnberger und dem Vorsorgewerk des

Deutschen Beamtenbundes um weitere fünf

Jahre bis 2013 verlängert. Im Geschäftsjahr

2007 verzeichneten NBL und NBA, die als

Selbsthilfeeinrichtungen des öffentlichen

Dienstes agieren, zusammen Beitragseinnahmen

von 110 Mio. Euro bei einem Bestand

von mehr als 640 000 Verträgen. ■

www.nuernberger.de

ETONE INTERMEDIA GROUP

Agentur expandiert in der Finanzbranche

40 12 | 08

Foto: etone

Die Geschäftsführer Philipp Kräß (l.) und Dr.

Stefan Gruhl.

Die zehn Mitarbeiter am Stammsitz Nürnberg

setzen Standardprojekte um, wie die

Neukonzeption anspruchsvoller Webseiten.

Der Rückgriff auf das kostenfreie Standard

Content-Management System „Typo 3“ der

Enterprise-Kategorie führt laut Gruhl bei den

Kunden zu Kosteneinsparungen bei der Inhaltspfl

ege. Im Tagesgeschäft begleitet etone

die Kunden sowohl im Online-Bereich als

auch bei Printmedien mit der Erstellung von

Kampagnen, Magazinen und Newslettern.

Zweites Standbein der Agentur sind interaktive

Flash- und Ajax-Webapplikationen für

die Bereiche Personalisierung, Live-Shopping

sowie Mobile und Social Commerce. ■

www.etone.de

einer Firmenmitteilung zufolge durch die

Übernahme Synergie-Effekte, außerdem könne

man zusätzlich zu den bisher ca. 100 Dozenten

auf einen erweiterten Pool an IT-Spezialisten

zurückgreifen. Wegen der Übernahme

von Meidel-IT Training, der starken Nachfrage

nach den Personaldienstleis tungen und der

Einstellung von drei neuen Mitarbeitern (darunter

eine Auszubildende) wurden im September

größere Büros in Nürnberg bezogen. ■

www.modern-time-work.de


UNTERNEHMEN | PERSONEN

��� ������ ����

��������� ���������

������� � ��������������������

��� ��������������������

������������������ ���� ������������

Jetzt Energiesparen im Unternehmen!

Wir unterstützen Sie dabei.

Rufen Sie uns an!

0911/2877880

42 12 | 08

http://energie.qpunkt.de

ZFE

Rollladenkästen aus Ziegel

Seit 25 Jahren ist die ZFE Ziegelfertigelemente

GmbH in Münchsteinach (Landkreis

Neustadt/Aisch – Bad Windsheim) als Hersteller

von Vollziegel-Rollladenkästen aktiv.

Heute beschäftigt das Unternehmen, das

1983 von Horst und Elfriede Kaiser gegründet

wurde, elf Mitarbeiter

Der gelernte Maurermeister und Bautechniker

Horst Kaiser mietete seine Produktionsräume

in den ersten Jahren im Gebäude eines

befreundeten Bauunternehmers an. Schon

damals stellte er Vollziegel-Rollladenkästen

nach einem patentierten Verfahren und Fertigteilelemente

für den Sichtmauerwerkbereich

her. Inzwischen leitet Sohn Bernd den

Familienbetrieb mit sechs Vollzeitmitarbeitern

und fünf Teilzeitangestellten.

Seit 2000 unterhält die ZFE GmbH ein

Tochterunternehmen im polnischen Parsecko

(Gemeinde Neu-Stettin). Neu ist seit

2007 das Geschäftsfeld Energieberatung, für

das Bernd Kaiser verantwortlich zeichnet. Er

ist geprüfter Energieberater (HWK), Mitglied

der Energieagentur Oberfranken und Ansprechpartner

bei Baumaßnahmen für Privatpersonen,

öffentliche Einrichtungen und

Unternehmen. Ergänzt wurde die Produktpalette

im Laufe der Jahre u.a. durch Vollziegel-Deckensysteme,

Ziegelblenden und

Sturzvariationen mit thermisch getrennten

Querschnitten. Der Bau von Rollladenkästen

mit hohem Dämmniveau ist aber bis heute

das wichtigste Standbein.

Auch wenn die Jahre der Hochkonjunktur

in der Baubranche vorbei sind und sich die

Auftragslage vor allem im privaten Wohn-

„Zum Spießgesellen“ heißt das Anfang November

neu eröffnete Restaurant im Nürnberger

Rathaus. Oberbürgermeister Dr. Ulrich

Maly (M.), der symbolisch den goldenen

Rathausschlüssel an Wirtin Alexandra Ur-

Diese Rundbogen-Rollladenkästen wurden

auf Fertigteilpfeiler aufgesetzt.

hausbau in den letzten Jahren verschlechtert

hat, sieht Bernd Kaiser optimistisch in die

nahe Zukunft. Man verfüge vor allem im monolithischen

Mauerwerkbau über ein attraktives

Produktangebot. „Sonderbauteile mit

viel Detailaufwand haben wir schon immer

angeboten. Und das wird weiterhin eine gute

Auftragslage gewährleisten“, erklären Horst

und Bernd Kaiser. Zudem wird die Energieberatung

für viele Projekte eine wichtige Rolle

spielen. ■

www.zfe.de

ZUM SPIESSGESELLEN

Restaurant im Rathaus ban übergab, freute sich über die

fränkische Lösung, bei der unter anderem

Spanferkel-Schäufele mit

Schwarzbiersoße auf der Speisekarte

steht. Bei aller Internationalität – ein

Chinarestaurant hätte an dieser Stelle

nicht gepasst, so der OB. Und auch

eine dritte Bratwurstküche zwischen

dem „Bratwurst-Röslein“ und dem

„Bratwursthäusle“ habe nicht den

Vorstellungen der Stadt entsprochen.

Viel Lob gab es bei der Eröffnung

Foto: Braun

mit rund 250 Gästen auch für Tucher-Geschäftsführer

Fred Höfl er,

dessen Brauerei die Räume des früheren

„Ratskellers“ aufwendig und völlig neu gestaltet

hat. ■

www.spiessgeselle.de

Foto: ZFE


RIEDEL-GRUPPE

100 Jahre aktiv

für die Gesundheit

1908 gründete Schuhmacher

Hans Riedel in Pleinfeld

einen kleinen Handwerksbetrieb

und verkaufte

dort die selbst gefertigten

Schuhe. Heute, 100 Jahre

später, ist aus dem Kleinbetrieb

ein großer Gesundheitsdienstleistergeworden.

Sieben Filialen in

Nürnberg, Fürth, Erlangen,

Neustadt/Aisch und Pleinfeld

umfasst das Haus der

Gesundheit Riedel heute,

90 Mitarbeiter sind für das

Traditionsunternehmen

tätig, das in der vierten Generation

von Michael Riedel

geführt wird.

Aus der Orthopädieschuhtechnik

der ersten

Jahre ist inzwischen ein

Unternehmen geworden,

das auch

die GesundheitsleistungenOrthopädie-Technik,

Rehatechnik, Stomaversorgung

und Medizintechnik

umfasst. Und

das traditionelle

Sanitätshaus-Geschäft

gehört

ebenfalls zu der

Firmengruppe.

Das Produktangebot

reicht von

Geschäftsführer

Michael Riedel.

Diabetikerschuhen und Gelenkbandagen

über Gehstöcke und Kompressionsstrümpfe

bis zu Spezialmatratzen, Sauerstoffgeräten

und Badewannenliften. Darüber hinaus fi nden

Kunden bei Riedel Rollstühle, Pfl egebetten

und Prothesen. Michael Riedel: „Wir

verstehen uns nicht als bloßer Versorger, wir

bieten unseren Kunden und Partnern individuelle

Leistungspakete an. Damit möchten

wir nicht nur die Gesundung fördern,

sondern auch aktiv die Lebensqualität verbessern.“

Kliniken, Ärzte verschiedener Fachrichtungen

sowie Therapeuten und Pfl egeeinrichtungen

in Nürnberg und Umgebung zählen

zu den Partnern des Unternehmens.

Zwölf Auszubildende sind bei Riedel beschäftigt,

die meisten von ihnen absolvieren eine

Ausbildung zum Orthopädie- oder Orthopädieschuhtechniker.

Nach der Ausbildung geht

Neben der Orthopädie-Technik deckt Riedel

heute weitere Geschäftsfelder rund um das

Thema Gesundheit ab.

für die Fachkräfte das Lernen gleich weiter,

allein im vergangenen Jahr wurden über

2 000 Arbeitsstunden in die Weiterbildung

investiert.

Zum Servicekonzept des Gesundheitshauses

gehören allerdings nicht nur Mitarbeiterschulungen

– regelmäßig fi nden Vorträge

und Spezialberatungen für die Patienten

und andere Interessierte statt. Michael Riedel

sagt: „Auch für die vielen gesundheitsbewussten

Menschen, die aktiv etwas für ihre

Vitalität tun möchten, haben wir in den letzten

Jahren ein attraktives Sortiment und

Dienstleistungen aufgebaut.“

Voller Optimismus ist die Unternehmensgruppe

mit dem Werbeslogan „ ...ein starkes

Team für Ihre Gesundheit“ in das zweite

Jahrhundert der Firmengeschichte gestartet:

„Wir freuen uns, dass wir auch nach 100 Jahren

noch erfolgreich unsere Zukunft planen

können und mit unserer handwerklichen

Leistung dazu beitragen, dass Menschen sich

besser fühlen.“ hpw. ■

www.riedel-gruppe.de

UNTERNEHMEN | PERSONEN

Fotos: Riedel

12 | 08

43


UNTERNEHMEN | PERSONEN

Wir sind Ihr professioneller Partner

für Wohn-/Gewerbeverwaltungen

in Nürnberg, Fürth, Erlangen

www.noricon.de

0911 / 236 98 50

Räume für Menschen, Material und Maschinen

Hallentechnik mit

System:

Mini-Lagerhallen ohne

Fundamentkosten

Stabile und verwindungssteife Bauweise; Grundflächen

von 12 bis 140 qm; kostengünstige Selbstmontage.

Renz GmbH · Neu: Verkaufsbüro Kirchroth

Ortsplatz 8 · 94356 Kirchroth

Tel.: 0 94 28 / 9 49 19 - 0 · Fax: 0 94 28 / 9 49 19 - 29

info@renz-container.com · www.renz-container.com

44 12 | 08

BAUM ALARM- UND SCHLIESSSYSTEME

Mit Sicherheit erfolgreich

Eine besondere Auszeichnung hat die Baum

Alarm- und Schließsysteme GmbH & Co. KG

in Nürnberg zum 25-jährigen Bestehen erhalten:

Das Unternehmen konnte sich im

Benchmarking-Wettbewerb für den Mittelstand

des Nürnberger Wirtschaftsreferats unter

den „Top Drei“ platzieren. Für den Gründer

und Geschäftsführer Ernst Baum ist diese

Sieger-Urkunde ein Indikator, dass seine Firma

weiterhin auf Erfolgskurs fährt.

Das Unternehmen mit derzeit 16 Mitarbeitern

ist in den Geschäftsfeldern mechanische

und elektronische Sicherheitstechnik

aktiv und hat sich auf

das Objektgeschäft spezialisiert.

In fast vier Jahrzehnten Berufserfahrung

hat Ernst Baum den

Einzug der Elektronik in seiner

Branche hautnah miterlebt: „Die

Technik hat sich stark gewandelt.

Wir stehen ständig vor der He-

rausforderung, den entscheidenden

Schritt voraus zu sein.“

Mit einem Anteil von 70 Prozent

bildet die elektronische Sicherheitstechnik

den Schwerpunkt

des Geschäfts. Dazu

gehören z.B. Einbruch- oder Brandmeldeanlagen,

Zutritts- und Zeiterfassungssysteme,

Video überwachung oder Gebäudeleittechnik.

Auch mechanische Sys teme, etwa

Schließanlagen, Schlösser, Zylinder und Tresore,

spielen nach wie vor eine wichtige Rolle

in einem Sicherheitskonzept, wie Ernst Baum

betont: „Wir sind der Meinung, dass umfassende

Sicherheit nicht ohne gut ausgebaute

Mechanik möglich ist.“

Das Kundenspektrum der Baum Alarm-

und Schließsysteme ist breit gefächert, ebenso

OPEL HOEFLER

Foto: Baum

Erster Insignia kam nach Erlangen

Der erste in Deutschland produzierte Opel

Insignia wurde an das Autohaus Opel Hoefl

er in Erlangen übergeben. Geschäftsführer

Tom Hoefl er nahm die Schlüssel in

Rüsselsheim entgegen. Das Auto, das kürz-

die Palette der Dienstleistungen; sie reicht von

der Beratung über die Montage bis zur Wartung

von Sicherheitsanlagen sowie einen

24-Stunden-Notdienst. Die Expertise der

Fachleute der in der Nürnberger Ostendstraße

ansässigen Firma ist bei Großunternehmen

und Privatleuten gefragt.

Seit 1990 ist die Baum Alarm- und Schließsysteme

in Dresden mit einem eigenständigen

Betrieb vertreten. In Nürnberg befi ndet sich

auf dem Firmengelände in der Ostendstraße

auch ein Laden, in dem Produkte rund um

die Sicherheitstechnik

– vom Schlüssel

über Sicherheitsglas

bis zur Gebäudeleittechnik

– ausgestellt

und erklärt werden.

Den kontinuierlichen

Erfolg seines

Unternehmens führt

Ernst Baum vor allem

auf das ausgeprägte

Qualitätsverständnis

zurück. Dazu gehört

beispielsweise, dass

der Großteil der

Technik von renommierten Herstellern aus

Deutschland und der Schweiz bezogen wird.

Das Qualitätsmanagement ist nach DIN EN

ISO 9001 zertifi ziert. Und weil Vertrauen in

der Sicherheitsbranche einen extrem hohen

Stellenwert hat, setzt Ernst Baum auf erfahrenes

Personal, das sich dem Unternehmen

verbunden fühlt: „Selbstverständlich sind bei

uns alle fest angestellt. Wir setzen keine Leiharbeiter

ein.“ aw. ■

Preis der Stadt Nürnberg: Geschäftsführer

Ernst Baum mit Wirtschaftsreferent

Dr. Roland Fleck.

www.alarmsysteme-baum.de

lich zum „Auto des Jahres 2009“

ausgezeichnet wurde, war zugunsten

der Aktion „Ein Herz für Kinder“

von der Adam Opel GmbH bei

ebay versteigert worden. Opel Hoefler

setzte sich mit 33 494 Euro gegen

die anderen Bieter durch. Opel-Geschäftsführer

Thomas Owsiansky

dankte Hoefl er für die Unterstützung

der Aktion und gratulierte

dem Unternehmen zudem zum

„Service-Pokal“ von Opel, den das Unternehmen

in diesem Jahr zum dritten Mal in

Folge errang. ■

www.opel-hoefler.de


Befreien Sie Ihren Kopf

von Finanzfragen.

Mit dem Sparkassen-Finanzkonzept.

Sparkassen-Finanzgruppe

S

Brummt Ihnen der Kopf vor lauter Zahlen? Nutzen Sie eine umfassende Beratung, die Ihre privaten wie geschäftlichen Bedürfnisse

optimal strukturiert und auf eine erfolgreiche Entwicklung ausrichtet. Damit bei Ihnen das Geschäft brummt. Und nicht der Kopf. Mehr

dazu in Ihrer Geschäftsstelle und unter www.sparkasse.de. Wenn’s um Geld geht – Sparkasse.


UNTERNEHMEN | PERSONEN

SCHIRMER GALVANOTECHNIK

Investition in Schwabach

Vor 50 Jahren wurde die Schirmer Galvanotechnik

GmbH mit Sitz in Schwabach gegründet.

Seitdem hat sie sich zu einem der

großen süddeutschen High-Tech-Unternehmen

der Oberfl ächenbranche entwickelt.

„Egal wie kompliziert, für welche Branche

und für welchen Einsatzzweck, wir haben die

Lösung“, so Geschäftsführer Peter Schirmer.

1988 wurde der Grundstein für den jetzigen

Hauptstandort in Schwabach im Gewerbegebiet

„Am Falbenholz“ gelegt, hinzu

kamen ein Verwaltungsgebäude und weitere

Fertigungshallen. Den stets steigenden Anforderungen

nach höherem Korrosionsschutz,

optimierter Funktionalität und ansprechender

Optik wurde durch laufende

Optimierung der Fertigungstechnik Rechnung

getragen. 1995 wurden Zinklegierungs-

Foto: Raiba

In der neuen Filiale: IHKG-Vorsitzender

Thomas Horz, 2. Bürgermeister Dieter Quast,

Vorstand Thomas Geißdörfer, Vorstandssprecher

Johannes Merkel, Filialleiter Christof

Müller und Architekt Klaus Ziltener (v.l.).

Die Raiffeisen Spar + Kreditbank eG, Lauf,

hat ihre Filiale Röthenbach nach einem kom-

Acht neue automatische Beschichtungsanlagen

hat Schirmer Galvanik in den letzten Jahren in

Betrieb genommen.

schichten eingeführt, außer auf Zink-Eisen

und Zink-Eisen-Kobalt setzte man bei Schirmer

bereits im Jahr 2001 auf das Korrosionsschutzsystem

Zink-Nickel. Mittlerweile werden

in mehreren Zink-Nickel-Automaten

RAIFFEISENBANK

Filiale Röthenbach wieder eröffnet

Verbrauchswerte:

• Kombiniert 6,4 l

• Innerorts 8,5 l

46Tel. 09 11/54 02-0 12 · Fax | 08-334

info@volkswagen-zentrum-nuernberg.de

Marienbergstraße 90 · Nürnberg

pletten Umbau wiedereröffnet. 2. Bürgermeister

Dieter Quast und Thomas Horz, Vorsitzender

des IHK-Gremiums Lauf a.d. Pegnitz,

lobten das Engagement vor Ort und die hohe

Ausbildungsquote der Bank. Vorstandssprecher

Johannes Merkel betonte, die Bank habe

sich entschieden, weiterhin in der Fläche präsent

zu bleiben und sich nicht aus ländlichen

Gebieten zurückzuziehen. Die neue Filiale,

die von Christof Müller geleitet wird, wartet

mit einem neuen Raumkonzept auf, um die

Kommunikation mit den Kunden zu verbessern

und Wartezeiten zu verringern. ■

www.skb-lauf.de

BIG DEAL

Der neue Golf VI

z.B. Trendline 1.4l (59kW/80PS), Candy-Weiß

• Außerorts 5,1 l

• CO2 – Emissionen 149 g./km

Tel. 0 9122/3 08-0 · Fax -222

info@vw-feser.de

Limbacher Str. 26 · Schwabach

täglich über 50 Tonnen Ware beschichtet.

Auf 6 000 Quadratmetern veredeln über

110 Mitarbeiter die Produkte namhafter

Kunden aus Kfz-Industrie, Medizin- und

Elektronik, Werkzeug- und Maschinenbau

sowie Luft- und Raumfahrt.

Außer in moderne Anlagentechnik investierte

Schirmer in Qualitätsmanagementsysteme

und in betrieblichen Umweltschutz.

Für diese Bemühungen und

wegen des wirtschaftlichen Erfolges konnte

die Schwabacher Firma schon mehrere

Preise gewinnen, beispielsweise den Umwelt-

und Naturschutzpreis der Stadt Schwabach

oder den Jobstar der Metropolregion.

Im 50. Jubiläumsjahr gibt es einen weiteren

Grund zum Feiern: Zwölf neue Arbeitsplätze

entstehen in einer neuen Fertigungshalle,

in die der Geschäftsbereich

Zinklamellenbeschichtung einzieht. In mehren

Anlagen wird dann gestrahlt, Zinklamellen

beschichtet, Topcoat und Gleitmittel aufgetragen.

Besonders stolz ist man bei

Schirmer auf die neu entwickelte automatische

Zinklamellenbeschichtungsanlage, die

sich für die besonders schonende Beschichtung

von Stanzteilen (Federn und Klemmen)

und Verbindungsteilen (z.B. kleine Schrauben)

eignet. Die neue Fertigungshalle ist ein

weiterer Baustein im Investitionsprogramm

von Schirmer Galvanotechnik: Alleine in den

letzten Jahren wurden acht neue, automatische

Beschichtungsanlagen für die Galvanisierung

mit Kupfer, Nickel, Zinn, Silber,

Chrom, Zink, Zink-Eisen und Zink-Nickel

in Betrieb genommen. ■

Foto: Schirmer

Tel. 09 11/9 97 13-0 · Fax 71 82 21

info@vw-graf.de

Schwabacher Str. 382 · Fürth

www.schirmer-galvanik.de

ab monatlich

169,- €*

Sonderzahlung keine

Laufzeit 48 Monate

Laufl eistung 10.000 km/p.a

* Leasinglaufzeit: 48 Monate, 10000 km/Jahr · Keine

Sonderzahlung · Ein Angebot der Volkswagen Leasing

GmbH. Zzgl. Überführungskosten 545,- €. Alle Preise zzgl.

der gesetzlichen Mwst.

Tel. 09 11/42 36-0 · Fax -170

info@auto-zentrum-nuernberg-feser.de

Heisterstraße 6-10 · Nürnberg

www.feser-graf-gruppe.de


P&P WOHNBAU FRANKEN

Modernes Wohnen in

historischen Gebäuden

Foto: P&P

Das Führungsteam von P&P Wohnbau: Oberbauleiter Roland

Kunzmann, Technischer Leiter Joachim Wagner, Geschäftsführer

Michael Peter, Kaufmännischer Leiter Matthias Franke und

Vertriebsleiter Jürgen Eschbach (v.l.).

„Werte haben Zukunft“ – Von diesem

Grundsatz geleitet, ist die P&P Wohnbau

GmbH seit 1995 in der Baubranche aktiv.

Das in Fürth ansässige Unternehmen mit

derzeit 32 Mitarbeitern hat sich mit der Sanierung

von Gebäuden und Altbauten sowie

der Entwicklung komplexer Areale profi liert.

Inzwischen wurden über 2 000 Wohneinheiten

realisiert.

Dabei lautet das Ziel, so der Gründer und

Geschäftsführer Michael Peter, bestehende architektonische,

städtebauliche Werte schonend

in die Zukunft zu überführen: „Wir

wollen in moderner Architektur mit klaren

Linien lichterfüllte Wohnräume entwerfen,

die so einzigartig sind wie die Menschen, die

darin wohnen, leben und arbeiten.“ Vier Aspekte

spielen bei den P&P-Objekten eine besonders

wichtige Rolle: Nähe zur City, Süd-

West-Ausrichtung, ruhige Lage und ein hoher

Grünfaktor.

Diesen Anspruch will die P&P Wohnbau

Franken GmbH bei ihren Wohnanlagen konsequent

umsetzen. Ein Beispiel für die Arbeit

des Sanierungs- und Denkmalspezialisten ist

das ehemalige Carrera-Gelände in der Fürther

Flößaustraße. Das ehemalige Spielzeugwerk

verwandelte sich in ein modernes Gebäudeensemble

(„Carrée Vita“) mit hohem Wohnkomfort.

Unter dem Namen „City Central“

gestaltet P&P Wohnbau das ehemalige Bauamt

der Stadt Fürth in der Rudolf-Breitscheid-Straße

um, das sich durch ein markantes

Stahlbetonskelett auszeichnet – was

dem Gebäude seinen unverwechselbaren

Charakter verleiht. Bei der

Sanierung soll diese Struktur

erhalten bleiben.

Bei der Auswahl

ihrer Objekte setzt

die P&P Wohnbau

Franken GmbH den

Schwerpunkt auf

das Städtedreieck

Nürnberg, Fürth,

Erlangen. Durch die

wirtschaftliche Entwicklung

der Metropolregion

biete vor

allem die Stadt Fürth

mit ihrer hohen Dichte

an historisch bedeutsamer

Architektur beste

Voraussetzungen für den

Sanierungs- und Denkmalspezialisten.

Ein weiteres

Plus der Region sei der anhaltende Zuzug,

wie Michael Peter betont. Jedes Jahr

wachse die Bevölkerung Fürths um 500 Menschen,

damit steige auch die Zahl potenzieller

Kunden. Gerade für Kapitalanleger sei dies

ein wichtiges Argument.

Im Geschäftsjahr 2007 hat die P&P Gruppe

einen Umsatz von 50 Mio. Euro erzielt. 2008

stehen die Weichen auf Expansionskurs: Eine

neue Ausrichtung des Marketings soll die

P&P-Projekte bundesweit bekannt machen

und Kapitalanleger ansprechen. Nach den

Erfolgen bei der Sanierung und Modernisierung

denkmalgeschützter Immobilien engagiert

sich die P&P Wohnbau Franken auch in

einem neuen Geschäftsbereich und hat im

Juli 2008 die Appart Wohnbau GmbH gegründet.


www.pp-wohnbaufranken.de

UNTERNEHMEN | PERSONEN

VAUEN

Ältester Hersteller

von Pfeifen

Vor 160 Jahren wurde die Nürnberger Pfeifenmanufaktur

Vauen gegründet, die nach

eigenen Angaben der älteste Pfeifenhersteller

Deutschlands und einer der ältesten der Welt

ist. Seit der Gründung 1848 war das Unter-

Foto: Vauen

nehmen immer in Familienbesitz, heute wird

es in der fünften Generation von Alexander

Eckert als Geschäftsführendem Gesellschafter

geleitet.

Vauen ist weltweit bekannt, 30 Prozent des

Umsatzes werden im Export getätigt. Bei Pfeifen

hat der Hersteller in Deutschland einen

Marktanteil von ca. 25 Prozent, mit dem im

Jahre 1934 erfundenen Aktivkohlefi lter „Dr.

Perl junior“ sei man sogar Weltmarktführer.

„Die aktuellen Anfeindungen gegen die

Raucher sind für das Unternehmen nichts

Neues“, so Alexander Eckert. Es habe immer

wieder Zeiten gegeben, in denen das Rauchen

bekämpft worden sei. Das Pfeiferauchen sei

davon immer eher verschont geblieben, es sei

nach wie vor gesellschaftlich akzeptiert. Der

Pfeifenraucher gelte als Genießer und nicht

als Suchtraucher. Zum Jubiläum hat Vauen

eine limitierte Edition herausgebracht, die

Pfeifen, Silberpfeifenstopfer, eine versilberte

Dose mit Filtern und einen Tabak mit Zimtaroma

beinhaltet. Mit dem neuen Tabak hat

Vauen auf der Rauchermesse in Dortmund

den Preis für die interessanteste Neuvorstellung

gewonnen. ■

www.vauen.de

Abschreibungsgrenze 150,– €!

Das ist unsere Antwort:

ZITZMANN

OBJEKTEINRICHTUNGEN

Äußere Sulzbacher Straße 16

90489 Nürnberg

Telefon: 09 11 / 9 99 87 97-0

Telefax: 09 11 / 9 99 87 97-9

E-Mail: info@zitzmann-buero.de

Internet: www.zitzmann-buero.de

POLO CHAIR PL 7902

• Konturierte Rückenlehne

mit schwarzem Netzgewebe

• Wählbare Sitzneigeverstellung

• Höhen- und breitenverstellbare,

drehbare Armlehnen

• Optional Kopfstütze

• Garantie 2 Jahre

* Aktionspreis für POLO CHAIR PL 7902

ohne Kopfstütze gültig bis 31.12.2008

valo

Polo

€ 149,95*

exkl. MwSt.

12 | 08

47


UNTERNEHMEN | PERSONEN

ARMATEC VIERHAUS

Maschinen für die Glasbearbeitung

Bernd Bedner, Geschäftsführer der Armatec

Vierhaus GmbH in Gunzenhausen, und

Richard Jakob, Vorstandsvorsitzender des

Schweizer Mutterunternehmens Bystronic

glass, sind die Gewinner des 128. Jobstars

der Metropolregion Nürnberg. Sie nahmen

die Trophäe von Landrat Franz Xaver

Uhl und Gabriele Engel, Geschäftsführerin

des Regionalmarketingvereins Metropolregion

Nürnberg e.V., entgegen. Mit dem

„Jobstar“ würdigen der Regionalmarketingverein

und Franken TV jeden Monat ein

Unternehmen, das sich

durch die Schaffung von

Arbeits- und Ausbildungsplätzen

auszeichnet.

Die Armatec Vierhaus

GmbH beschäftigt 120 Mitarbeiter

(davon sind zehn

Prozent Auszubildende) und

setzt 2008 rund 22 Mio. Euro

um. Das Unternehmen wurde

1983 von Alfred Arnold,

dem inzwischen verstorbenen

Besitzer der Glaswerke

Arnold GmbH & Co., ge-

PERSONALIEN

Barbara Kux ist

neues Vorstandsmitglied

des Vorstands

der Siemens

AG. Damit

tritt erstmals in

der über 160-jährigen

Geschichte

des Unternehmens eine Frau in das

oberste Führungsgremium der Siemens

AG ein, zugleich ist Siemens

das einzige der DAX-30 notierten

Industrie-Unternehmen mit einem

weiblichen Vorstandsmitglied. Die

54-jährige Schweizerin, die seit 2003

für den niederländischen Philips-

Konzern tätig war, wird im Siemens-

Vorstand das neu geschaffene Ressort

Supply Chain Management führen

und das weltweite Einkaufsvolumen

von 42 Mrd. Euro verantworten

(www.siemens.de).

Siemens-PersonalvorstandSiegfried

Russwurm

(45) ist zum Sprecher

des Konzerns

in der Metropolregion

Nürnberg

berufen worden.

48 12 | 08

Geschäftsführer Bernd

Bedner.

In dieser Funktion ist Russwurm der

offi zielle Repräsentant des Unternehmens

vor Ort. Er ist seit Januar 2008

Vorstandsmitglied und Leiter der

Zentralabteilung Human Resources

der Siemens AG. Der Ingenieur leitete

von 2003 bis 2006 im Bereich Automation

and Drives (A&D) das Geschäftsgebiet

Motion Control Systems in Erlangen.

Bis Ende 2007 gehörte er dem

Bereichsvorstand von Medical Solutions

an (www.siemens.de).

Grundig Multimedia hat einen neuen

Chef. Ende Oktober übergab Dr.

Michael Peterseim die Führung an

Semsettin Eksert. Der neue CEO

kommt vom türkischen Grundig Mutterkonzern

Arçelik, wo er u.a. die Entwicklung

leitete und seit 2006 den Produktbereich

Waschmaschinen weltweit

verantwortete. Eksert besuchte ein

deutschsprachiges Gymnasium in

Istanbul und absolvierte ein Ingenieurstudium.

(www.grundig.de).

Zum 1. Januar 2009 wechselt Dr.

Clemens Muth (38), Leiter Strategie

und Konzernentwicklung der Ergo

Versicherungsgruppe, in den Vorstand

des Direktversicherers Kar stadtQuelle

Das neue Firmengebäude von Armatec Vierhaus in Gunzenhausen.

gründet mit dem Ziel, innovative

Geräte, Maschinen und Anlagen

zur Glasbearbeitung für die 60 Mit-

Versicherungen. Im neu geschaffenen

vierten Vorstandsressort wird Muth

sämtliche Vertriebsaktivitäten verantworten.

Vorstandsvorsitzender Peter

M. Endres, der bislang die meisten der

nun neu gebündelten Vertriebsaktivitäten

verantwortet hat, wird sich verstärkt

mit Fragen der Strategie und

Unternehmensentwicklung beschäftigen

(www.kqv.de).

Bei einer exklusiven Kundenveranstaltung

gab Helga Lorenz (r.) die

Nachfolgeregelung für ihr Unternehmen

Lorenz Personal in Nürnberg bekannt:

Nach 27 Jahren unternehmerischer

Tätigkeit übergibt sie die Leitung

des Personaldienstleisters mit 700 Mitarbeitern

zum Jahreswechsel an Monika

Frenzel (l.) und zugleich Unternehmensanteile

der operativen Einheiten

gliedsfi rmen der Isolar-Gruppe in zwölf

Ländern herzustellen. 1997 übernahm der

damalige Geschäftsführer Ulrich Vierhaus

Lorenz Offi ce und Lorenz Technik. Bei

Lorenz Projekte bleibt Annette Bromberger

dann alleinige Geschäftsführerin.

Nach Worten von Helga Lorenz sei es

ihr trotz zahlreicher attraktiver Kaufangebote

ein Anliegen gewesen, Lorenz

Personal als eigenständiges inhabergeführtes

Unternehmen fortzuführen

(www.lorenz-personal.de).

Mit Erreichen der Altersgrenze

scheidet Dr. Franz Höhe nach 28 Jahren

als kaufmännischer Geschäftsführer

der geobra Brandstätter GmbH &

Co. KG, Zirndorf, zum Jahresende aus

dem Unternehmen aus. Als Nachfolger

tritt Steffen

Höpfner (Foto) in

die Geschäftführung

des Spielwarenherstellers

ein,

in der Andrea

Schauer seit 2000

als Geschäftsführerin

für die Bereiche Entwicklung,

Marketing und Vertrieb verantwortlich

zeichnet. Der 42-jährige Wirtschaftsingenieur

kam direkt nach dem

Studium zu geobra und sammelte erste

berufl iche Erfahrungen in den Bereichen

Technik und Kalkulation so-

Fotos: Armatec


zusätzlich zu seinen zehn Prozent der Unternehmensanteile

die restlichen 90 Prozent von

der Erbengemeinschaft Arnold. Nach einiger

Zeit entschied man sich für die Gründung einer

eigenen GmbH und startete mit einer

neunköpfi gen Belegschaft. 2003 wurde die

Firma von der Schweizer Bystronic glass

Gruppe übernommen, die auf eine lange Tradition

in der Herstellung von Maschinen und

Anlagen zur Glasbearbeitung zurückblicken

kann. Unter der Leitung des heutigen Geschäftsführers

Bernd Bedner hat sich der

Schwerpunkt der Armatec-Produktpalette

zu Handling-Geräten, automatischen Fertigungslinien

für Verbundsicherheitsglas

(VSG) sowie Sondermaschinen für verschiedene

Anwendungen der Glasbearbeitung

verlagert.

Zwei Anlässe zum Feiern mit zahlreichen

prominenten Gästen hatte Armatec im September

dieses Jahres: Das 25-jährige Betriebsjubiläum

und die Einweihung des neuen Firmengebäudes

an der Scheupeleinmühle in

Gunzenhausen. Sechs Mio. Euro investierte

das Unternehmen in den Bau eines Verwaltungsgebäudes

und einer Produktionshalle.

Weitere drei Mio. Euro fl ießen in ein zusätzliches

Erweiterungsgebäude, dessen Bau bereits

begonnen hat. ■

www.bystronic-glass.com

wie in den Auslandsbetrieben des

Playmobil-Herstellers, bevor er 1999

zu der CSC Ploenzke AG als Consultant

für Strategie und Prozessberatung

wechselte. 2003 kehrte Steffen

Höpfner zu geobra zurück und verstärkt

seit -dem die Geschäftsleitung

in den Bereichen EDV und Controlling

(www.playmobil.de).

Der Aufsichtsrat der Areva NP

GmbH, Erlangen, hat Anfang November

das Aufgabengebiet des Sprechers

der Geschäftsführung, das Ulrich Gräber

seit Januar dieses Jahres wahrnimmt,

erweitert. Gräber wird künftig

auch die Aufgaben des technischen

Geschäftsführers ausüben und diese

von Christian Hillrichs übernehmen,

der zu Areva nach Paris wechselt. Der

kaufmännische Geschäftsführer Rüdiger

Steuerlein behält seinen Aufgabenbereich

und ist künftig zusätzlich

auch Arbeitsdirektor der Areva NP

GmbH (www.areva.com).

Thomas Zlamal scheidet zum Jahreswechsel

aus dem Vorstand der

Nürnberger infowerk ag aus, seine

Aufgaben werden vom Vorstandsvorsitzenden

Winfried Gaber übernom-

FELDMANN MEDIA GROUP

Pionier der Neuen Medien

Vor 20 Jahren gründete Prof.

Martin Feldmann die Firma

Feldmann Film in Nürnberg,

die heute als Feldmann media

group AG fi rmiert. Aus den

damals drei Mitarbeitern sind

mittlerweile 20 geworden. Die

Spezialagentur für vertriebsorientierte

Markenführung

und für das Training mit digitalen

Medien wurde in ihren

Anfangsjahren von der „Süddeutschen

Zeitung“ als „Pionier

der Neuen Medien“ bezeichnet.

Schwerpunkte sind

heute geschäftliche Anwendungen

von Multimedia (In-

ternet, Film, Video, E-Learning und Crossmedia).

Die Liste der Referenzprojekte ist ebenso

lang wie die der nationalen und internationalen

Auszeichnungen: 84 Preise für beispielhafte

Multimedia-Lösungen kamen in den

beiden Jahrzehnten seit der Gründung zusammen.

Als Beispiele für die in diesen Jahren

realisierten Projekte nennt Feldmann, der

seit 2004 Professor für Multimedia und Kom-

men. Zlamal war 13 Jahre für den Mediendienstleister

tätig und hatte dort

u.a. das Innovationsmanagement verantwortet

(www.infowerk.de).

Im Zuge der Integration der Dresdner

Bank in die Commerzbank gibt es

auch in Nürnberg personelle Veränderungen:

Das Firmenkundengeschäft

der Commerzbank in Nordbayern

wird weiter von Bernd Grossmann

(Foto l.) geleitet. Johannes Haas (r.)

wird ab 2009 neuer Leiter Private Kunden

und Geschäftskunden der Gebietsfi

liale Nürnberg. Haas ist seit rund

20 Jahren bei der Dresdner Bank und

war für sie in Nürnberg zuletzt für die

Bereiche Personal, Privat- und Ge-

schäftskunden zuständig. Er tritt die

Nachfolge von Frank Haberzettel an,

der als Vorsitzender der Geschäftsleitung

für das Wealth Management zur

Foto: Feldmann

Commerzbank nach Düsseldorf geht

(www.commerzbank.de).

Der Finanzvorstand der Nürnberger

Leoni AG, Dieter Bellé, ist vom Fachmagazin

Finance, einer Zeitschrift aus

der F.A.Z.-Verlagsgruppe, als „CFO des

Jahres“ (also als bester Finanzchef) ausgezeichnet

worden (www.leoni.com).

Rudolf Gerber, Rechtsanwalt aus

Schwabach, ist vom Paritätischen Wohlfahrtsverband

Bayern mit dem Luise-

Kiesselbach-Preis in Gold ausgezeichnet

worden. Verbandsratsvorsitzende Maria

Boge-Diecker würdigte seine langjährige

Tätigkeit im „mudra – Alternative

Jugend- und Drogenhilfe e.V. Nürnberg“,

für den er seit 1982 als erster Vorsitzender

aktiv ist und den er juristisch

unterstützt. mudra ist eine der wichtigsten

Einrichtungen der Sucht- und

Drogenhilfe in Bayern (www.mudraonline.de,

www.kanzlei-gsk.de)

Reinhard Kleber (45) ist seit 1. November

2008 neuer Leiter Privat- und

Geschäftskunden der HypoVereinsbank-Niederlassung

Nürnberg. Kleber

folgt auf Hans Rötzer (57), der in den

Ruhestand wechselt. Ingesamt betreut

UNTERNEHMEN | PERSONEN

Vorstand Prof. Martin Feldmann.

munikation an der FH Ansbach

ist, u.a. einen interaktiven

Weltraumfl ug für das Deutsche

Museum, den interaktiv

erlebbaren Behaim-Globus für

das Germanische Nationalmuseum

in Nürnberg oder ein

drei dimensionales Albrecht-

Dürer-Video, das aus 22 500

digitalen Einzelbildern zusammengesetzt

wurde.

Umfangreiche Projekte in

den Bereichen Produktpräsentation,

interaktive Bedienungsanleitung

und Schulung wurden

u.a. für die Kunden

Mercedes-Benz, Dornier und

Deutsche Bank realisiert. Auf der Referenzliste

von Prof. Feldmann, der an der Filmhochschule

in Tel Aviv studierte und vor der

Gründung seiner Agentur u.a. als Regisseur

beim Bayerischen Fernsehen und bei Sat1 arbeitete,

stehen außerdem beispielsweise

BMW, Datev, INA, GfK, Deutsche Bahn,

MAN, Siemens, Staedtler und Uvex. ■

www.feldmann-mg.com

PERSONALIEN

Reinhard Kleber mit

seinen rund 300

Mitarbeitern in 24

Filialen fast 123 000

Privat- und Geschäftskunden.

Von

Mitte 2005 bis zu

seinem Wechsel nach

Nürnberg leitete Reinhard Kleber die

Niederlassung Privat- und Geschäftskunden

der HypoVereinsbank in Erlangen

und Bamberg (www.hvb.de).

Anton Wolfgang Graf von Faber-

Castell, Vorsitzender des Vorstandes

der Faber-Castell Aktiengesellschaft,

ist von der Umweltstiftung WWF

Deutschland und dem Wirtschaftsmagazin

Capital zum

„Ökomanager des

Jahres 2008“ gekürt

worden. Faber-Castell

sei hervorragendes

Beispiel dafür,

wie ein global

agierendes Unternehmen

trotz des wachsenden Drucks

auf den Märkten im Sozial- und Umweltbereich

weit reichende Standards

setzen könne (www.faber-castell.de,

www.capital.de/oekomanager). ■

12 | 08

49


UNTERNEHMEN | PERSONEN

CONSUMENTA 2008

Intelligente Energiesparlösungen gefragt

Die Bilanz der 55. Verbrauchermesse Consumenta

in Nürnberg fällt positiv aus. Heiko

Könicke, Geschäftsführer der veranstaltenden

Afag Messen und Ausstellungen GmbH, ist

mit dem Gesamtergebnis von rund 170 000

Besuchern „durchaus sehr zufrieden“. Insge-

Starke Nachfrage verzeichneten die Aussteller der

Wohnimmobilien-Messe auf der Consumenta.

IENA 2008

Drehscheibe für Erfi ndungen und Problemlösungen

Mit über 700 vorgestellten Erfi ndungen aus

29 Ländern und Fachbesuchern aus 39 Ländern

unterstrich die 60. Iena Nürnberg, Internationale

Fachmesse „Ideen-Erfi ndungen-

Neuheiten“ im Jubiläumsjahr ihre weltweite

Führungsposition. Viele Nationen zeigten in

Form von Länderkollektiven Flagge, wobei

die größten Beteiligungen aus Russ land, Taiwan

und Malaysia kamen. Die vorgestellten

Erfi ndungen reichten von Problemlösungen

und Erleichterungen für Bereiche des täglichen

Lebens bis zu Hightech-Innovationen.

Was 1948 als bescheidene Neuheitenschau

in Nürnberg begann, hat sich nach Angaben

der veranstaltenden Afag Messen und Ausstellungen

GmbH inzwischen zur bedeutendsten

internationalen Messe für das Erfi ndungswesen

entwickelt. Vor allem für freie

Erfi nder aus aller Welt sei die Iena zu einer

unverzichtbaren Plattform für die Vermarktung

von Erfi ndungen und die Kontaktanbahnung

zu Verwertern, Produzenten und

Lizenznehmern geworden. Für unzählige Erfi

ndungen und technische Problemlösungen,

die in den vergangenen 60 Jahren auf der Iena

einem internationalen Publikum vorgestellt

50 12 | 08

samt seien die Ergebnisse der Ausstellerbefragung

trotz Bankenturbulenzen sogar besser

ausgefallen als im Vorjahr. Rund 950 Aussteller

aus Handel, Handwerk, Industrie und

Dienstleistungswirtschaft präsentierten in

Kombination mit Themenparks und Erlebnisbereichen

auf der Consumenta ein

vielfältiges Konsumgüter- und Informationsangebot.

Im größten Bereich der Messe, der

„BauConsumenta“, standen Energieeinsparung

und energetische Sanierung

von Altbauten im Fokus des Publikumsinteresses.

Eine starke

Nachfrage verzeichneten die Anbieter

intelligenter und sparsamer Heiztechnologien

wie Wärmepumpen, Solartechnologie

oder Holzheizungen,

Foto: Afag

ebenso die Anbieter von Dämmmaterialien,

Fenstern, Türen und Bodenbelägen.

Am Eröffnungstag diskutierten

im Messestudio des Bayerischen

wurden, erwies sich die Nürnberger Erfi ndermesse

als Sprungbrett in den Markt.

In diesem Jahr konnten 28 Prozent der

Aussteller noch während der Messe konkrete

Abschlüsse tätigen. Viele Erfi nder sahen aufgrund

der geführten Gespräche mit Vertretern

von Industrie, Handel und Lizenznehmern

noch gute Chancen für eine

erfolgreiche Vermarktung ihrer Erfi ndung zu

einem späteren Zeitpunkt.

Zur fachlichen Kompetenz der Fachmesse

trugen auch diesmal die Beteiligungen zahlreicher

Verbände und Organisationen des

Erfi ndungswesens bei. Das Internationale Patentinformationszentrum,

in dem das Deutsche

Patent- und Markenamt, das Europäische

Patentamt und zahlreiche Patentämter

anderer europäischer Staaten vertreten sind,

war dabei eine zentrale Anlaufstelle für die

Erfi nder. Auch die IHK Nürnberg für Mittelfranken,

die Landesgewerbeanstalt Nürnberg,

deutsche und ausländische Erfi nderverbände,

Hochschulen und technische Universitäten

weitere nationale und internationale

Institutionen standen den Erfi ndern mit Informationen

zur Verfügung.

Rundfunks über „Energieeffi zienz versus Lebensstandard

– Herausforderungen und

Chancen“: IHK-Hauptgeschäftsführer Markus

Lötzsch, Herbert Dombrowsky (Vorstandsvorsitzender

N-Ergie AG), Dr. Peter

Neven (Geschäftsführer Auma Ausstellungs-

und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft),

Rolf Bürkl (GfK AG) und Afag-Chef

Heiko Könicke.

Den Grundstein zur Consumenta legte der

Veranstalter Afag im Jahr 1952, als die Messe

noch unter dem alten Namen „Die Einkaufstasche“

ihre Premiere erlebte. Die Veranstaltung

erlebte in den folgenden Jahren eine rasante

Entwicklung und konnte sich mit rund

180 000 Besuchern im Jahr 2007 einen Platz

in der Spitzengruppe der großen deutschen

Verbrauchermessen sichern.

Die nächste Consumenta fi ndet vom 31.

Oktober bis 8. November 2009 statt. gru. ■

www.consumenta.de

Wie jedes Jahr zeichnete eine internationale

Fachjury die besten nationalen und internationalen

Erfi ndungen der Iena 2008 mit

Sonderpreisen und Medaillen aus.

IHK-Sonderpreis Iena 2008

Den „IHK-Sonderpreis Iena 2008“ erhielten

die Erfi nder Frank Schneider und Thomas

Höfner aus Diespeck für die Erfi ndung

„Schwenkbarer Seitenwagen für Damen- und

Herrenfahrräder“. Die Kombination von

Fahrrad und Anhänger zeichnet sich durch

hohe Sicherheit und Fahrstabilität aus. Diese

werden durch eine innovative Neigetechnik,

durch das dritte Rad und durch die verstellbare

Federstütze erreicht. Eine schnelle Montage

ohne zusätzliches Werkzeug ist schnell

und leicht zu realisieren. Die Erfi ndung ist zu

einem Patent angemeldet.

Die Industrie- und Handelskammer

Nürnberg für Mittelfranken beteiligt sich

seit Jahren mit einem eigenen Stand an der

Erfi ndermesse und informiert über ihre

Aktivitäten für Erfi nder und Unternehmensgründer,

dazu gehören individuelle

Beratung, Innovationspreis Berufsbildung,

Gründerseminare, Technologiebörse und

Technologietransfer durch High-Tech-AnwenderClubs.

Die nächste Iena Nürnberg fi ndet vom 5.

bis 8. November 2009 statt. gru. ■

www.iena.de


GREENFIELD DEVELOPMENT

Logistikpark am Hafen Nürnberg

Der Projektentwickler greenfi eld development

GmbH mit Sitz in Düsseldorf hat in

Partnerschaft mit der Deutsche Lagerhaus

GmbH u. Co KG einen Logistikpark im Güterverkehrszentrum

(GVZ) Hafen-Nürnberg

realisiert. Die im August fertiggestellte Immobilie

umfasst vier Lagerhallen mit insgesamt

31 000 Quadratmetern Fläche sowie einen

Büroanbau mit rund 800 Quadratmetern.

Mit 54 000 Quadratmetern hat das Grundstück

die Größe von acht Fußballfeldern. Insgesamt

wurden in das Projekt rund 22 Mio.

Euro investiert.

Der Bauherr, die greenfi eld Logistikpark

Süd GmbH & Co. KG, ist ein Unternehmen

der Deutsche Lagerhaus GmbH u. Co KG

und der greenfi eld development GmbH.

Der Logistikpark an der Duisburger Straße

ist in einer Bauzeit von nur sechs Monaten

entstanden. Beim Baustellenfest zur Grundsteinlegung

im Mai unterstrich Jan-Gerd

Bach, Geschäftsführer greenfi eld development

GmbH, die Bedeutung dieser Immobilie:

„Die Entwicklung des Logistikparks

www.lfa.de

Nürnberg sehen wir als Auftakt eines weiteren

Engagements im GVZ.“ Durch die Anbindung

an die drei Verkehrsträger Straße,

Schiene und Wasser sowie die Nähe zum

Container-Terminal sei das

Güterverkehrszentrum einer

der wichtigsten Logistikstandorte

im süddeutschen

Raum.

Die Hälfte der Lagerfl äche

ist langfristig an die Stute

Verkehrs-GmbH vermietet,

die das Lager für die Hilti AG

als regionales Warenverteil-

zentrum bewirtschaftet. Mit

potenziellen Mietern für die

restliche Lagerfl äche von

18 000 Quadratmetern führt

die Projektgesellschaft derzeit Gespräche. Bei

voller Belegung entstehen im Logistikpark

etwa 120 Arbeitsplätze. Derzeit wird geprüft,

den vorgesehenen Gleisanschluss mit einer

überdachten Entladezone von circa 200 Metern

Länge zu realisieren.

Gründung | Wachstum | Innovation | Umweltschutz | Stabilisierung

Damit machbar wird, was denkbar ist.

Eine gute Idee, aber zu wenig Kapital – das ist häufig eine Hürde für kleine und mittelständische Unternehmen.

Deshalb fördern wir von der LfA Förderbank Bayern Ideen, die Zukunft haben. Als Spezialkreditinstitut des

Freistaates Bayern haben wir in den letzten fünf Jahren bayerischen Unternehmen über 50.000 Darlehen und

Risikoübernahmen zugesagt. Sprechen Sie mit uns, wenn Ihre Gedanken Gestalt annehmen. Rufen Sie uns an

unter der Nummer 0 18 01/2124 24 (zum Ortstarif). Wir beraten Sie gerne.

UNTERNEHMEN | PERSONEN

Die greenfi eld development GmbH ist im

Bereich des Baus hochwertiger Logistikimmobilien

bundesweit aktiv. Das mittelständische

Unternehmen deckt das gesamte Leis-

Vier Lagerhallen mit einer Gesamtfl äche von 31 000 Quadratmetern

sind am Hafen entstanden.

tungsspektrum der Projektentwicklung von

der Suche und Sicherung der Grundstücke

über die Standortanalyse und Gebäudeplanung

bis zur Realisierung ab.

www.greenfield-development.de

12 | 08

51

Foto: greenfi eld


UNTERNEHMEN | PERSONEN

HANDKE INDUSTRIAL SOLUTIONS

Lösungen für die Automatisierung

Während andere Firmen sich Sorgen darüber

machen, wie es angesichts der weltweiten Finanzkrise

weitergeht, blickt die Handke Industrial

Solutions GmbH (HIS) in Erlangen

optimistisch in die Zukunft: „Unsere Auf-

Foto: Gstattenbauer

Das Führungsteam von Handke in Erlangen: Verkaufsmanager

Uwe Berndt, Produktmanager Thomas Pepping, Projektleiter Dieter

Rosner und Senior Software-Entwickler Karsten Obenaus (v.l.).

tragsbücher sind gut gefüllt“, sagt Verkaufsmanager

Uwe Berndt.

Das Mutterunternehmen der Handke Industrial

Solutions GmbH ist die Handke Industrietechnik

GmbH in Garbsen. Sie wurde

1979 gegründet und vertreibt Komponenten

für die Automatisierungstechnik. Da das Programmieren

der Systeme immer mehr an Bedeutung

gewann, entstand 2002 die Handke

Industrie Software GmbH, die heutige Handke

Industrial Solutions GmbH. Sie hatte neben

der SPS-Programmierung die Hochspra-

Service

Ob Ladentheken, Gewerbekühlschränke,

(Tief-)kühlräume, Schockfroster oder

Klimaanlagen für Ihre Verkaufsräume –

wir sind Ihr Spezialist für Wartung,

Instandhaltung und Reparaturen vor Ort!

chen wie C++, Delphi und Java im Fokus.

Das Entwickeln eigener Software-Produkte

ließ das Unternehmen rasch wachsen.

Um den Kunden aus Automotive, Elektronik

und Automatisierungstechnik noch näher

zu sein, wurde 2005

der Standort in Erlangen

gegründet, für den insbesondere

die direkte Nachbarschaft

zum Geschäftspartner

Siemens sprach.

Ein wichtiger Schritt, der

das Portfolio von Handke

in Software-Entwicklung,

Technologieberatung und

Projektleitung erweiterte.

Heute beschäftigt die

Firma mehr als 40 Mitarbeiter,

2007 erzielte sie

einen Umsatz von sechs

Mio. Euro. Eine der Kernaktivitäten

ist bis heute

die Software- Programmierung von Maschinen.

„line-recorder“, das neueste Software-

Produkt der HIS, bietet sogenannte „Traceability

Funktionen“: Es begleitet den

Fertigungsprozess, sodass die Produktion

von Bauteilen zurückverfolgt werden kann.

Die Produktionsdaten werden gespeichert

und für Auswertungen zur Verfügung gestellt.

Das sichert die Qualitätsdokumentation und

erhöht die Überwachung von Fertigungsanlagen.

Eine weitere Neuentwicklung der

Handke Industrial Solutions – das fl exible

Ihr Spezialist für Kältetechnik!

Seit bereits 40 Jahren sind

unsere hochqualifizierten

Mitarbeiter an drei Servicestationen

für Sie unterwegs.

Wir lassen Sie nicht

im Regen stehen!

Dringende Reparaturen

an Ihren Kühlgeräten

werden noch am

selben Tag erledigt!

Testen Sie uns unter:

0911/ 9 26 19-18

Evenord eG - Service . Schwabacher Str. 11 . 90439 Nürnberg . 0911/ 9 26 19-20 . www.evenord.de

52 12 | 08

Testsystem Hiscam – kommt in der industriellen

Bildverarbeitung zum Einsatz: Es prüft

sowohl optisch die Qualität als auch elektronisch

die Funktion von Produkten.

Trotz guter Auftragslage und neuer Produkte

hat das Unternehmen aus Erlangen mit

einem Problem zu kämpfen: „Wir suchen

dringend nach qualifi zierten Mitarbeitern.

Leider gibt es sie zurzeit am Markt nicht.“

Woran das liegen könnte, weiß Berndt: Immer

wieder fragen ihn Studenten: „Was ist

Steuerungsprogrammierung? Hat das Zukunft?“

Fragen, die ihm beweisen, dass „in

der Vergangenheit zu wenig Augenmerk auf

die Ausbildung der Techniker und Ingenieure

gelegt wurde. Jetzt fehlt uns der Nachwuchs“.

Um dieser Tatsache entgegen zu wirken, nutzt

das Unternehmen intensiv die Angebote zur

qualifi zierten Aus- und Weiterbildung, die

von der IHK geboten werden. ng. ■

www.his-handke.com

GARTHE & KOLLEGEN

Sachverständigenkanzlei

neu aufgestellt

Die Sachverständigenkanzlei Garthe & Kollegen

in Fürth, die von Thomas H. Garthe geleitet

wird, wurde vor Kurzem in die Garthe Immobilien-Bewertungsgesellschaft

m.b.H. in

Fürth umgewandelt. Garthe hatte 1989 seine

ersten Immobiliengutachten als Immobilienmakler

in Kitzingen geschrieben. Als „Einzelkämpfer“

in der Immobilienbewertungsbranche

erstellte er in der

Metropolregion Nürnberg

seit fünf Jahren als

Sachverständiger für unbebaute

und bebaute

Grundstücke Verkehrswertgutachten

zum Pauschalpreis.

Dabei arbei-

Foto: Garthe

Geschäftsführer

Thomas H. Garthe.

tete er mit freien

Mitarbeitern aus dem Bereich

Altlasten- und Bodengutachten

sowie mit

Rechtsanwälten (Spezial-

gebiet Baurecht) zusammen. Die neue Garthe

Immobilienbewertungsgesellschaft m.b.H. sei

nun wegen des stetigen Umsatzwachstum und

wegen des Bedarfs an qualifi zierten Mitarbeitern

gegründet worden. „Wir planen im Jahr

2009 und 2010 vier bis sechs Stellen für die Bereiche

Büro, Gutachtenbearbeitung sowie Analyse

und Statistik“, so Garthe. Neu ist auch die

Zweigstelle in Köln, die von einem dort ansässigen

Rechtsanwalt geleitet wird. ■

www.PreisWertGutachten.de


AUDI-ZENTRUM FESER

Glanzvolle Inszenierung

Spektakulär in Szene gesetzt wurde der neue

Audi Q5 bei seiner Premiere in Nürnberg

Mitte November: Das Audi-Zentrum Feser

war zu einer schimmernden „Aquasphäre“

umgebaut worden. Dort erlebten 600 geladene

Gäste, wie die neue Geländelimousine

mit den vier Ringen (in der Audi-Sprache

„Performance-SUV“) auf einer mit Wassereffekten

gestalteten Bühne ins Rampenlicht gesetzt

wurde.

Verwöhnt wurden die Kunden jedoch nicht

nur mit der kurzweiligen Präsentation, sondern

auch mit kulinarischen Spitzenleistungen

von Starkoch Alfons Schuhbeck sowie

einem Life-Konzert von „Ich & Ich“, die zu

den zur Zeit erfolgreichsten deutschen Bands

gehört. Zu der Gala geladen hatte die Audi-

Vertriebsregion Süd zusammen mit der

Feser-Graf-Gruppe. ■

BMW-NIEDERLASSUNG NÜRNBERG

Autofahrt mit Flugticket

Kann der neue 7er BMW

auch fl iegen? Vorgestellt

wurde er jedenfalls

am Flughafen. Einchecken

mussten die über 300

Premierengäste auch. Und

zuzutrauen wäre es den

Münchner Autobauern,

die in der Vergangenheit

immer mit der 7er-Präsentation

technologische

Innovationen eingeführt

haben. So konnte Niederlassungsleiter

Franz Inzko

auch diese Mal zahlreiche

Details anpreisen und auf

die dennoch niedrigen Verbrauchs-

und Schadstoffwerte

hinweisen. Der neue

7er könne sogar lesen und Tempobeschränkungen

auf die Windschutzscheibe projizieren.

Fliegen kann der 7er allerdings nicht. Die

Geschäftsführer Uwe Feser (r.) mit Starkoch Alfons Schuhbeck und Nicole Belstler-Boettcher

(Marienhof).

Bodenhaftung in der Abfl ughalle: der Nürnberger BMW-Niederlassungsleiter

Franz Inzko (m.) mit Flughafengeschäftsführer

Karl-Heinz Krüger (r.) und BMW-Chefdesigner Karim Habib.

Luxuskarosse zeichnet sich eher dadurch aus,

dass Sie auch bei hoher Geschwindigkeit am

Boden bleibt. ■

UNTERNEHMEN | PERSONEN

Foto: Braun

M-NET

Einstieg

in den Mobilfunk

Die M-net Telekommunikations GmbH,

München/Nürnberg, bietet seit zwölf Jahren

Telefonie- und Internetdienste sowie DSL

und Standortvernetzungen an. Vor Kurzem

ist der Telekommunikationsanbieter auch in

das Mobilfunk-Geschäft eingestiegen. Das

Mobilfunkangebot wird unter dem Namen

„Maxi Mobil“ vermarktet, als Kooperationspartner

hat M-net den Mobilfunknetzbetreiber

Telefonica O2 Germany gewonnen.

M-net agiert schwerpunktmäßig in den

Großräumen München, Nürnberg und Augsburg,

außerdem werden die Städte Bayreuth,

Regensburg, Ingolstadt, Landshut, Würzburg,

Kempten und Ulm versorgt. Gesellschafter

von M-net sind die N-Ergie AG aus Nürnberg,

infra fürth GmbH, die Stadtwerke

München, Augsburg und Erlangen sowie das

Allgäuer Überlandwerk. ■

www.mnet.de

12 | 08

Foto: Bayernpress

53


UNTERNEHMEN | PERSONEN

PAPERDRIVE

Lösungen rund um Papier und Etiketten

Die Paperdrive Logistic Solutions, Nürnberg,

hat in Georgensgmünd ein neues Geschäftsfeld

gestartet: Das Unternehmen, an dem die

Nürnberger Schuster & Walther-Gruppe mit

80 Prozent beteiligt ist, hat im dortigen Gewerbegebiet

eine Etikettenproduktion errichtet,

in die rund eine halbe Mio. Euro investiert

wurde.

Etiketten aus 80 verschiedenen Materialen

werden in Georgensgmünd produziert, die

Kunden sind Importeure und Produzenten

aller Branchen. Sie bestellen Etiketten für

Versandkartons, Typenschilder, kältebeständige

Etiketten für die Beschriftung von Reagenzgläsern,

Etiketten für die Produktionssteuerung,

Schmucketiketten und viele

andere Variationen. Nach Aussage von Geschäftsführendem

Gesellschafter Friedrich

Schuhmann kommen die Kunden aus Bayern

und Teilen Baden-Württembergs, das Vertriebsnetz

im restlichen Bundesgebiet werde

gerade aufgebaut. In den letzten 20 Jahren sei

der Markt für Etiketten jährlich um etwa

sechs Prozent gewachsen, dieser Trend werde

sich fortsetzen. Denn der Gesetzgeber ver-

AUSZEICHNUNGEN

Europas größter Verbund für Küchenfachhandel

„Der Kreis“ hat die

Auszeichnung „Der zertifi zierte Küchenspezialist“

an die Fürther inarc

küchentechnik + design GmbH vergeben.

Damit wird das Küchenstudio

für kompetente Beratung und Kundenservice

geehrt. Zudem darf sich

inarc mit dem Titel „Die Besten der

Region“ schmücken (www.inarc.de).

Der Aufsichtsratsvorsitzende der

Nürnberger Versicherungsgruppe und

IHK-Ehrenpräsident, Hans-Peter

Schmidt (r.), ist zum Ehrensenator

der Universität Erlangen-Nürnberg

ernannt worden. Die Verleihung fand

im Rahmen der Akademischen Jahresfeier

Anfang November 2008 statt.

Rektor Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske

würdigte die besonderen Verdienste

von Schmidt um die Universität, insbesondere

um die WiSo-Fakultät und

54 12 | 08

schärfe die Kennzeichnungspfl ichten stetig,

in der Produktion würden zudem immer

mehr Etiketten für die Produktionsautomatisierung

gebraucht, die mit Barcodes versehen

sind. Auch der Kampf gegen die Produktpiraterie

verspreche höhere Nachfrage, denn mit

speziellen Etiketten lassen sich Produkte si-

Foto: IHK

Etikettenproduktion in Georgensgmünd: Dirk von Vopelius (Hauptgesellschafter Schuster &

Walther-Gruppe), Paperdrive-Mitarbeiter Karl-Heinz Lindörfer, Paperdrive-Geschäftsführer Friedrich

Schuhmann und sein Sohn Oliver Schuhmann (v.l.)

die Versicherungswissenschaft (www.

nuernberger.de).

Das Anwendungszentrum für

Optische Polymerfasern (POF-AC)

der Georg-Simon-Ohm-Hochschule

Nürnberg stand im November als

„Ausgewählter Ort“ für einen Tag im

Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe

„365 Orte im Land der Ideen“, die

von der Standortinitiative „Deutschland

– Land der Ideen“ und der

Deutschen Bank gemeinsam durchgeführt

wird. Das Anwendungszentrum

entwickelt Lichtleiter aus

Kunststoff, die biegsamer als vergleichbare

Kupfer-Datenkabel sind.

Sie können darüber hinaus mehr Daten

transportieren, sind nicht abhörbar,

elektromagnetisch nicht störanfällig

und leicht zu installieren (www.

pofac.de).

Das Nürnberger Restaurant `s

Baggers ist mit dem Marketing Star

2008 des Marketing-Clubs Nürnberg

ausgezeichnet worden. Dies ist nach

dem Mittelfränkischen und Bayerischen

Gründerpreis sowie dem

IHK-Gründerpreis 2008 bereits die

vierte Ehrung innerhalb eines Jahres

für das patentierte Restaurantkon-

zept. Der Marketing-Club Nürnberg

prämiert alle zwei Jahre herausragende

Marketingleistungen von Unternehmen

in der Metropolregion

Nürnberg (www.sbaggers.de, www.

heinemack.com).

Der Arbeitskreis „SchuleWirtschaft

Nürnberg-Hauptschule“ hat

gemeinsam mit Lehrern sowie Vertretern

von Unternehmen, Stadt

Nürnberg und Arbeitsagentur den

Elternbrief „Elternpower“ mit Informationen

zu Berufsorientierung und

Berufswahl entwickelt. Das Projekt

belegte den zweiten Platz beim Wettbewerb

„SchuleWirtschaft Aktiv“ der

Bayerischen Landesbank (www.

schulewirtschaft-bayern.de).

Die Nürnberger Feldmann media

group AG hat beim ITVA-Wettbewerb

den Silbernen ITVA-Award in

der Kategorie „Verkaufsförderung/

Marketing/P.O.S“ gewonnen. Ausgezeichnet

wurde der Film „Gipfelstürmer“,

der für die Hoffmann Group

produziert wurde (www.feldmannmediagroup.com).

Der Fürther Spezialist für Web-

Technologien, Axinom GmbH, wur-

cher identifi zieren. Der Markt entwickle sich

zudem weg von nass verleimten Etiketten

(wie man sie beispielsweise von Getränkefl aschen

kennt) hin zu Selbstklebeetiketten.

Insgesamt beschäftigt die im Jahr 2004 gegründete

Paperdrive 17 Mitarbeiter, von denen

sechs am neuen Produktionsstandort

de mit dem „IPTV Award 2008“ in

der Kategorie „Innovativste Technologie“

ausgezeichnet. Prämiert wurde

das Projekt „MSN ClipClub“, das die

Videoplattform MSN Video mit dem

Instant Messenger Dienst von Microsoft

zu einer „Social Video Platform“

verbindet (www.axinom.de).

Der bayerische Fachausschuss für

Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen

hat der Gemeinde Pfofeld

im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

das Prädikat Erholungsort

verliehen. Die Gemeinde liegt am

Kleinen Brombachsee (www.pfofeld.

de).

Die neue Siemens-Kinderbetreuungseinrichtung

SieKids Kinderlaube

in Erlangen ist vom Bund

Deutscher Architekten (BDA) Franken

im Rahmen des Wettbewerbs

„Auszeichnung guter Bauten in Franken“

ausgezeichnet worden (www.

siemens.de).

Das Erlanger Kerntechnikunternehmen

Areva NP wurde von seinem

Kunden EnBW Energie Baden-

Württemberg AG mit dem EnBW

Lieferanten Award 2007/2008 ausge-


neu eingestellt wurden. Die anderen Mitarbeiter

betreuen in Nürnberg die Geschäftsfelder

Papierverarbeitung sowie „Label & Logistics“.

Partner ist hier die Firma Müller

Papierverarbeitungssysteme in Allershausen,

deren Anlagen in Rechenzentren und für andere

Anwendungen des Endlosdrucks eingesetzt

werden. Mit den Systemen, die etwa

45 000 Blatt in der Stunde verarbeiten können,

erledigen beispielsweise Versicherungen

und Finanzdienstleister wie Nürnberger Versicherungsgruppe,

ING-Diba und Karstadt-

Quelle Versicherungen ihren Policen- und

Belegversand. Die Experten von Paperdrive,

deren Kunden schwerpunktmäßig aus Süddeutschland

und Teilen der neuen Bundesländer

kommen, übernehmen für Müller

Vertrieb, Systemintegration und Service.

Nach Worten von Dirk von Vopelius, dem

Hauptgesellschafter der Schuster & Walther-

Gruppe, lässt sich das Engagement der Gruppe

in den genannten Geschäftsfeldern auch

historisch begründen: Man habe über 40 Jahre

die Generalvertretung für die Nürnberger Firma

Stielow, einem Hersteller für Postbearbeitungsmaschinen,

innegehabt. Wegen eines Eigentümerwechsels

bei Stielow sei Paperdrive

als Nachfolgerfi rma gegründet worden. bec. ■

www.paperdrive.de

zeichnet. Areva NP erreichte den

zweiten Platz in der Kategorie „Innovation“

im Zusammenhang mit dem

Rückbau des Kernkraftwerks Obrigheim

(www.areva.com).

Quelle.Contact, die Kundenbetreuung

des Versandunternehmens

Quelle, hat den „CCF Quality Award“

in der Kategorie „Kundenzufriedenheit“

gewonnen. Der Preis wurde

vom Call Center Forum Deutschland

e.V. (CCF) verliehen, der zusammen

mit der Fachzeitschrift Teletalk regelmäßig

beispielhafte Leistungen von

Call Centern honoriert (www.primondo.com).

Der SpardaZukunftspreis der

Sparda-Bank Stiftung Nürnberg ging

in diesem Jahr an das Amt für Kultur

und Freizeit der Stadt Nürnberg für

das Projekt „KinderKunstRaum“.

Den zweiten Preis erhielt der Förderverein

Jugendkulturhaus e.V. in

Würzburg für das Improtheater-Projekt

„Lebens(T)räume“. Platz drei

belegte der Fachbereich Buchwissenschaft

der Universität Erlangen-

Nürnberg für das Kindergarten-Projekt

„Abenteuer Buch“. Den

Sonderpreis „Bestes interkulturelles

Geschäftsjubiläen

75-jähriges

Kroner Bauunternehmen GmbH

Eggartenstraße 18

91341 Röttenbach

60-jähriges

Felleiter GmbH & Co. KG

Obere Papiermühle 1 + 2

91757 Treuchtlingen

Elektro-Förster August Förster

Fürther Str. 14

90587 Veitsbronn

50-jähriges

Nürnberger Gardinenlager GmbH

Bayreuther Str. 34

90489 Nürnberg

40-jähriges

Bayerische Hypo- und

Vereinsbank AG

Filiale Schwaig

Nürnberger Str. 2

90571 Schwaig b. Nürnberg

Integrationsprojekt“ ging an die

Martin-Volksschule Forchheim für

ihr Projekt „Dialog der Religionen“.

Den SpardaMedienpreis erhielt Irini

Paul von der Nürnberger Zeitung für

eine Reportage über eine ehrenamtliche

Helferin. Für sein Lebenswerk

wurde der frühere stellvertretende

Leiter der Lokalredaktion der Nürnberger

Nachrichten, Siegfried Ruckdeschel

geehrt. Er hatte 1970 die

Weihnachtsspendenaktion „Freude

für alle“ ins Leben gerufen (www.

sparda-n.de)

Der IT-Dienstleister sepp.med

gmbh aus Röttenbach wurde vom

Bayerischen Arbeitsministerium mit

dem diesjährigen Frauenförderpreis

ausgezeichnet. Staatsministerin

Christa Stewens überreichte Barbara

Prester, Mitglied der Geschäftsführung,

die Urkunde, die dem Unternehmen

beispielhafte Bemühungen

um die Gleichstellung von Mann

und Frau bescheinigt (www.sepp

med.de).

Um Frauen in den Ingenieurwissenschaften

zu fördern, prämiert das

Bayerische Wissenschaftsministerium

herausragende Abschlussarbeiten

junger Ingenieurinnen. Martina

Vetter wurde für ihre Masterarbeit

„Verifi zierung der Methode der

Kleinwinkellichtstreuung zur Strukturaufklärung

spritzgegossener

Kunststoffformteile“ ausgezeichnet,

die am Lehrstuhl für Kunststofftechnik

(LKT) der Universität Erlangen-

Nürnberg entstand (www.lkt.unierlangen.de).

Die Rummelsberger Anstalten

der Inneren Mission e.V. landeten

mit ihrem Projekt „Romeo und Julia“

des Diakonischen Sozialzentrums

Rehau unter den 25 besten

sozialen Projekten der Kampagne

„startsocial“. Bundeskanzlerin Angela

Merkel hatte die Schirmherrschaft

übernommen und gratulierte den

Gewinnern im Bundeskanzleramt.

„Romeo und Julia“ steht für ein mit

Spenden fi nanziertes Projekt, das ältere

Menschen zu Hause rund um

die Uhr mit professioneller und ehrenamtlicher

Hilfe unterstützt. Die

Juroren von „startsocial“ wählten das

Projekt aus insgesamt 300 Bewerbungen

aus (www.rummelsberg.de).

Zwei Mitarbeiter des Lehrstuhls

für Technische Thermodynamik der

UNTERNEHMEN | PERSONEN

30-jähriges

Gebrüder Streng Tankbau und

Tankschutz GmbH

Bachstr. 18

90513 Zirndorf

Liebhardt

Kraftfahrzeuge GmbH

Amtsgasse 4

90768 Fürth

25-jähriges

Guggenberger-Aschenauer

Metallveredelungswerk GmbH

Hans-Vogel-Str. 123

90765 Fürth

Reinhard Schimmer GmbH

Karl-Bröger-Str. 23

90459 Nürnberg

In dieser Rubrik veröffentlichen wir Firmenjubiläen

ab 25 Jahren. ■

AUSZEICHNUNGEN

Universität Erlangen-Nürnberg

(Prof. Dr.-Ing. Alfred Leipertz) wurden

mit Wissenschaftspreisen ausgezeichnet:

Den „Werner von Siemens

Excellence Award 2008“ der Siemens

AG gewann Thomas Gebauer für

seine Diplomarbeit „Untersuchungen

des Kondensationsverhaltens von

Kältemitteln an modifi zierten Oberfl

ächen für den Einsatz in Rohrbündelkondensatoren“.

Sebastian Pfadler

erhielt für eine Arbeit über ein

Thema der optischen Technologie

den „Research Award 2008 in Advanced

Optical Technologies“ der „Erlangen

Graduate School in Advanced

Optical Technologies“ (www.ltt.unierlangen.de).

Bei seiner ersten Teilnahme am

Leistungsspiegel „Spielwaren-Großhändler

2008“ setzte sich die Nürnberger

Vedes AG gegen rund 4 500

Spielwaren-Fachhändler durch und

belegte Platz 1. Vor allem in den Kategorien

Fachhandelsausrichtung,

Förderung fachhandelsorientierter

Hersteller, Weiterbildung und Fördermaßnahmen

sowie Aktivitäten

pro Fachhandel setzten sich die

Franken durch (www.vedes-ag.

com). ■

12 | 08

55


UNTERNEHMEN | PERSONEN

SIEMENS

Hoher Auftragsbestand, weniger Gewinn

Bei Windenergie-Anlagen, die im Meer errichtet werden, ist Siemens

weltweit führend. Das Foto zeigt die Offshore-Windfarm Burbo in der

Bucht vor Liverpool.

Die Siemens AG zeigt am Ende des abgelaufenen

Geschäftsjahrs zwei Gesichter: Dem Auftragsbestand

von 85 Mrd. Euro und dem um

über sieben Prozent auf 77,7 Mrd. Euro gewachsenen

Umsatz steht bei den fortgeführten

Aktivitäten ein um die Hälfte geschrumpfter

Gewinn gegenüber. Bilanziell negativ ausgewirkt

haben sich u.a. die Trennung von nicht

zum Kerngeschäft zählenden Sparten, der

390-Mio.-Kapitalstock für eine Stiftung und

die Rückstellung von einer Milliarde für zu

erwartende Korruptionsstrafen aus den USA.

Die Verkehrstechnik bleibt nach wie vor

das Sorgenkind unter allen im Raum Erlangen/Nürnberg

angesiedelten Sektoren und

Divisionen der Siemens AG. So fuhr das Geschäftsfeld

„Mobility“ allein im letzten Quartal

einen Verlust von 197 Mio. Euro ein – und

auch beim Auftragseingang lag man erheblich

unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Dennoch sieht Siemens-Chef Peter Löscher

die Verkehrstechnik als Kerngeschäft in einem

Schmuddelwetter? Staubex ® -Wetter!

Staubex ® Schmutzfangmatten schützen die Böden, schonen die Kasse, sehen gut aus.

Ein Kostenvergleich mit Ihrem bisherigen System lohnt sich! Wir beraten Sie gerne!

Merk Textil-Mietdienste GmbH & Co. KG

Albert-Einstein-Str. 30 • 90513 Zirndorf

Tel.: 09 11/9 60 74-500 • Fax: 09 11/9 60 74-950

e-mail: info@staubex.de • www.staubex.de

56 12 | 08

Foto: Siemens

Staubex ®

„hoch attraktiven

Markt“.

Der Industriebereich

blieb mit einem

Umsatzplus von fünf

Prozent hinter den

beiden anderen ebenfalls

in Erlangen/

Nürnberg operierenden

Sektoren (Energy

plus 13 Prozent,

Healthcare plus neun

Prozent) in der Entwicklung

zurück. Den

Industrie-Divisionen

Automation sowie

Drive Technologies

bescheinigte Löscher

dabei eine „hohe Kapazitätsauslastung“.

Für sie wie für alle an-

deren Sparten gilt sein optimistischer Zukunftsblick:

„Durch das fast abgeschlossene

Umbauprogramm starten wir in die weltwirtschaftliche

Schlechtwetterperiode mit

einem Wettbewerbsvorsprung. Siemens kann

sich nun auf die Kunden konzentrieren, während

die Konkurrenten erst umbauen und

sich auf die Krise einstellen müssen.“

Das soll auch für den Energie-Sektor gelten,

der nur im Bereich des fossilen Kraftwerkbaus

Sorgen bereitet. Ausgerechnet das

Nuklearprojekt Olkiluoto in Finnland verursacht

Rückstellungen von 110 Mio. Euro und

52 Mio. Euro Verluste – ausgelöst durch einen

um zwei Jahre verschobenen Baubeginn

und eine Kostenexplosion von 50 Prozent. Im

Gegenzug gab es Gas- und Dampfturbinen-

Großaufträge aus Deutschland, Österreich,

Australien und Russland. Eine rasante Entwicklung

mit 66 Prozent Ergebnisplus meldet

das Windenergiegeschäft. Der Anteil der

erneuerbaren Energie am Sektorumsatz

Kostenlose

Probelegung

Werbe- & Schmutzfangmatten

stieg von 8,6 auf 13,3 Prozent. Die Divisionen

Power Transmission und Power Distribution,

die sich um die Stromübertragung

kümmern, konnten ihre Profi tabilität

verbessern.

Das Marktumfeld für die Medizintechnik

ist zunehmend schwieriger geworden,

da sich der wirtschaftliche Abschwung und

die Kreditknappheit in den USA – wo der

Sektor etwa die Hälfte seiner Produkte verkauft

– in die Weltwirtschaft auszubreiten

begonnen hat. Größter Ergebnisträger waren

erneut die bildgebenden Verfahren. Als

Genugtuung wertete der frühere GE-Manager

Löscher die Tatsache, dass Siemens in

der Medizintechnik erstmals den Erzrivalen

General Electric (GE) als Weltmarktführer

abgelöst hat. Wasser in den Wein geschüttet

wurde allein im Geschäft mit ganzheitlichen

Lösungen für spezifi sche Krankheitsbilder.

Hier kam es zu einem Verlust von 65 Mio.

Euro, nachdem im Vergleichsquartal noch

ein Gewinn von 45 Mio. Euro verbucht

werden konnte. gr. ■

www.siemens.de

GEMEINSAMGESCHICHTEN

Unternehmer

fördern Kinder

Fünf mittelständische Unternehmer und drei

weitere Mitglieder haben den Verein gemeinsamgeschichten

mit Sitz in Fürth gegründet.

Regelmäßig werden Wettbewerbe für junge

Menschen ausgeschrieben, die sich mit aktuellen

Themen auseinandersetzen sollen.

Gründungsmitglieder sind Veit Bronnenmeyer

(Stadt Fürth), Axel Görlach (Hauptschulpädagoge),

Klaus Gradischek (Institut

I²AKP), Prof. Dr. Karl-Werner Jäger (Vorsitzender

VDE Nordbayern), Michael Klische

(Lernstudio Barbarossa Fürth), Carsten Lange

(Lange Kommunikation), Katja Prechtl

(KP Design) und Matthias Reubel

(kultur&partner).

Im Schuljahr 2008/2009 steht der Schülerwettbewerb

unter dem Titel „Unsere Freunde

vom Planeten 94r4“. Schülerinnen und Schüler

der Klassenstufen 5 bis 10 aus Nürnberg,

Fürth, Zirndorf, Stein und Oberasbach sind

aufgerufen, sich in Form von Geschichten

oder Bildern über die Bedeutung von Technik

für die eigene Zukunft und über Formen

eines gelungenen Zusammenlebens verschiedener

Kulturen Gedanken zu machen. ■

www.gemeinsamgeschichten.de


Foto: EuromedClinic

Patienten mit Rückenbeschwerden dauerhaft

von Schmerzen befreien und schnell wieder

in den berufl ichen Alltag eingliedern: Dieses

Ziel verfolgt die EuromedClinic in Fürth mit

ihrem neuen interdisziplinären Rückenschmerzzentrum

und dem Euromed-Rücken-

Intensiv-Programm (ERIP). Damit werde die

Unterversorgung chronischer Rücken-

Das Team des Rückenschmerzzentrums (v.l.):

Psychologin Ulrike Huibens-Baumgartner, Ärztlicher

Leiter Dr. Marc Nickel, Wirbelsäulenchirurg

Dr. Frank Grochulla, Matthias Müller (Geschäftsführer

Alpha-Reha), Schmerztherapeut Dr. Ralf

Zimmermann, Alpha-Reha-Mitarbeiter Florian Seefelder

und Patient Hermann Haueis (am Gerät).

schmerzpatienten im Raum Nürnberg-Fürth-

Erlangen beendet, so eine Unternehmensmeldung.

Bisher seien jährlich rund 5 000

Patienten aus dem Großraum in andere Regionen

gegangen, um sich dort wegen ihrer Rückenprobleme

stationär behandeln zu lassen.

Mit dem neuen Wirbelsäulenchirurgen Dr.

Frank Grochulla (zuvor Orthopädische Kli-

Die UBS Deutschland AG, eine Tochtergesellschaft

der schweizerischen UBS AG, hat beim

„Weißen Turm“ in Nürnberg eine Niederlassung

eröffnet. Nach umfangreichen Umbauarbeiten

wurden die Räumlichkeiten im zweiten

Stock des ehemals rein behördlich genutzten

Gebäudes in der Karl-Grillenberger-Straße 3

bezogen. Unter der Leitung von Klaus-Jürgen

Schiller (51) wird ein zunächst siebenköpfi ges

Team vermögende Privatkunden und Unternehmer

in der Metropolregion Nürnberg, in

Franken sowie der Oberpfalz betreuen.

Nürnberg ist neben München und Rosenheim

die nunmehr dritte Niederlassung der

UBS Deutschland AG in Bayern. Jan-Christian

Dreesen, Vorstandsvorsitzender der UBS

Deutschland AG, erklärte anlässlich der Eröff-

UNTERNEHMEN | PERSONEN

EUROMEDCLINIC

Rückenschmerzzentrum

schließt Lücke in der Region

nik München-Harlaching) soll sich dies ändern,

denn in dem neuen Rückenschmerzzentrum

bietet ein interdisziplinäres Team

alle aktuell bekannten konservativen und

operativen Behandlungsmethoden an. Einzigartig

ist die vierwöchige (teil-)stationäre

Intensivtherapie (ERIP) gegen chronische

Rückenschmerzen, so Dr. Marc Nickel, medizinischer

Leiter der EuromedClinic. Insgesamt

investiert die EuromedClinic 2008

und 2009 rund 200 000 Euro in Geräte

und Raumausstattung, fünf Arbeitsplätze

wurden in der Klinik neu geschaffen.

Das Behandlungskonzept ERIP für

chronische Rückenschmerzpatienten

dauert vier Wochen, die Kosten werden

von den Krankenkassen übernommen

werden. Das Programm beinhaltet sport-,

schmerz-, verhaltens- und physiotherapeutische

Elemente. Wer aus Zeitgründen

nicht in der Lage ist, sich eine längere

Auszeit aus seinem Beruf zu nehmen,

kann am neuen Rückenschmerzzentrum

auch ambulante Therapieformen in Anspruch

nehmen. Nickel rechnet im ersten

Jahr mit 750 bis 1 000 ambulanten und

„einem entsprechenden Anteil“ stationärer

Patienten. Im zweiten Jahr soll sich

die Zahl der Patienten bereits verdoppeln. Sie

könnte sich laut Nickel sogar verzehnfachen,

sollte die EuromedClinic wie geplant in den

Krankenhausplan des Landes Bayern aufgenommen

werden und auch gesetzlich versicherte

Patienten behandeln dürfen. ■

www.euromed.de

UBS

Niederlassung in Nürnberg eröffnet

nung, Nürnberg gehöre zu den Top

Ten der deutschen Wirtschaftsregionen und sei

deshalb als Standort für UBS sehr interessant.

Die schweizerische UBS sieht sich als eine

der führenden Investmentbanken und Wertschriftenhäuser

und zählt sich zu den weltweit

größten Vermögensverwaltern. Sie ist in

mehr als 50 Ländern vertreten, weltweit sind

mehr als 80 000 Mitarbeiter tätig. In Deutschland

ist UBS mit den Geschäfts bereichen

Wealth Management (Betreuung vermögender

Privatkunden), Global Asset Management

(institutionelle Vermögens verwaltung) und

Investment Bank vertreten und beschäftigt

rund 1 500 Mitarbeiter. ■

www.ubs.com

12 | 08

57

EINZIGARTIG WIE EIN

FINGERABDRUCK ...

Das sind 20-Jahre FELDMANN media

group. Als Multimediapioniere gestartet sind

wir heute die erfahrenste Multimedia-Agentur

in der Metropolregion, ausgezeichnet

mit 84 internationalen Awards. Standards

zu folgen war uns seit jeher zu langweilig.

Standards zu setzen hingegen unser Ziel.

Wir bieten professionelle Film- und Videoproduktion,

einzigartiges Design und Animation,

Interaktive Medien und Multimedia,

zielgruppengerechtes e-Learning und

individuelle Softwarelösungen für Online

und Offline in vielen Branchen.

Weitere Informationen und Referenzen unter:

www.feldmannmediagroup.com

FELDMANN media group AG

Blumenstr. 11 | 90402 Nürnberg

Telefon +49 911 20691-0

www.feldmannmediagroup.com

kontakt@feldmann-mg.com


Foto: KKT

UNTERNEHMEN | PERSONEN

KKT KRAUS

Kühlungstechnik für Industrie und Medizin

„Es gibt kaum eine Branche, die keine Kühlung

braucht“, erklärt Wolfgang Korpus, Geschäftsführer

der KKT Kraus Kälte- und Klimatechnik

GmbH in Lauf a.d. Pegnitz. Das

Produktion von Medizinkühlern bei KKT.

weltweit tätige Unternehmen entwickelt und

fertigt maßgeschneiderte Kälte- und Klimaanlagen

in nahezu jeder Größenordnung für

unterschiedlichste Anwendungen in Industrie,

Medizin und Forschung. Die Produktpalette

reicht von serienorientierten Standardlösungen

über Kühler für Großindustrie und

Medizin bis zu komplexen Sonderanlagen.

Gegründet wurde das Unternehmen im

Oktober 1978 vom Diplom-Ingenieur Herbert

Kraus als Ingenieurbüro für die Planung

und Realisierung von technisch anspruchsvollen

Klimaanlagen. Doch schon bald

FRAME

Bilder zum Sprechen bringen

Seit zehn Jahren setzt die frame – Müller &

Schwab media production GmbH die Ideen

ihrer Kunden in Szene und bringt Bilder zum

Sprechen: Die in Nürnberg ansässige inhabergeführte

Kreativagentur hat sich auf die

Planung und Umsetzung audio-visueller

Dienstleistungen spezialisiert. Das 1998 von

Michael Müller und Markus Schwab gegründete

Unternehmen bietet die komplette Palette

zum Thema „Produktion rund um das

bewegte Bild“. Dazu gehören vor allem Industrie-

und Imagefi lme, TV-Spots, 3D-

Visualisierungen und Animationen sowie

die Gestaltung von Websites und Computergrafi

k.

58 12 | 08

wollten die Kunden die Kühlanlagen von

KKT Kraus selbst gefertigt und geliefert bekommen.

Die ersten Kühlgeräte baute Firmengründer

Herbert Kraus mit seinem Team

noch in einer Garage zusammen,

heute werden die Geräte in modernen

Produktionsstätten in Lauf

und im benachbarten Röthenbach

entwickelt und gebaut. „Eine große

Stärke unseres Unternehmens ist

die Kombination aus eigenem Anlagenbau

und Serienfertigung“, so

Wolfgang Korpus. In den USA, in

Chicago, ist ein Tochterunternehmen

ansässig, Niederlassungen

fi nden sich in Stuttgart und Berlin

und Vertriebsbüros in Hamburg,

Gütersloh und München. Das Unternehmen

beschäftigt 250 Mitarbeiter,

darunter sechs Auszubildende in den

Berufen Kälteanlagenbauer und Mechatroniker

für Kältetechnik.

Seit Ende 2005 gehört die KKT Kraus Kälte-

und Klimatechnik GmbH zur Schweizer

Schulthess Gruppe, Firmengründer Herbert

Kraus begleitet die Entwicklung von KKT als

Mitglied des Aufsichtsrates. Geleitet wird das

Unternehmen von Wolfgang Korpus und

dessen Geschäftsführer-Kollegen Wolfgang

Hullermann. Aus Anlass des 30jährigen Firmenjubiläums

hatte das Laufer Unternehmen

Vertreter aus Politik und Wirtschaft ein-

Michael Müller und Markus Schwab legen

großen Wert auf langfristige Beziehungen zu

ihren Kunden, die überwiegend aus dem

Mittelstand kommen. Mit der Fürther Simba

Dickie Group verbindet frame bereits eine

fast zehnjährige Partnerschaft: Als lokale Kreativagentur

produziert frame für den Spielwarenhersteller

Fernsehspots oder bereitet

Spots für den deutschen TV-Markt auf. Andere

Kunden aus der Metropolregion sind

zum Beispiel Siemens Automation and Drives

oder die Mitwohnzentrale Franken. Auch der

Netzwerkausrüster Cisco steht seit 2007 auf

der Kundenliste von frame; die Agentur produziert

das interne Cisco Deutschland TV.

geladen, um auf die Meilensteine der

Firmengeschichte zurückzublicken und um

Einblicke in die Geschäftsbereiche zu gewähren.

Die KKT Kraus Kälte- und Klimatechnik

GmbH zählt nach eigenen Angaben zu den

großen Anbietern von Industriekühlern in

Europa und ist weltweit einer der größten,

wenn es um die Kälte- und Klimatechnik im

Bereich Medizintechnik geht. So liefert KKT

Kraus zum Beispiel die gesamte Klimatechnik

für sieben russische High-Tech-Krankenhäuser.

Neben der Medizintechnik ist KKT Kraus

auch Spezialist für die besonderen Anforderungen

bei der Kühlung von Hochleistungsrechnern

und bei der Klimatisierung von Rechenzentren.

Weitere Gebiete, in denen die

Technik aus Mittelfranken zum Einsatz

kommt: Gekühlt werden große Motoren von

Erzmühlen, außerdem Schneid- und Schweißlaser

und Rotationsmaschinen des weltgrößten

Herstellers von Getränkeabfüllanlagen.

Für große Discounter entwickelt KKT Logistikkonzepte

für Lebensmitteltransporte.

Im vergangenen Jahr setzte das Unternehmen

50 Mio. Euro um, in diesem Jahr werden

es wohl knapp 60 Mio. Euro Umsatz werden.

Großes Potenzial sieht Korpus beim Thema

Energieeffi zienz, gerade in Zeiten steigender

Energiepreise. cp. ■

www.kkt-kraus.com

Foto: frame

Die Geschäftsführer Michael Müller und

Markus Schwab.

Zum Team der beiden Geschäftsführer gehören

drei angestellte und einige freie Mitarbeiter.

Die Geschäftsführer sind mit der Entwicklung

der Agentur sehr zufrieden: Seit der

Gründung sei der Umsatz fast jedes Jahr um

20 Prozent gewachsen. Es zeichne sich ab,

dass diese Erfolgsgeschichte im Jahr 2008

fortgeschrieben wird. Und die Vorbereitungen

für 2009 laufen bereits: Seit einiger

Zeit investiert frame in die HD-Technologie,

die sich mittelfristig als Qualitätsstandard im

professionellen Videobereich durchsetzen

werde. ■

www.frame3d.de


DORSAS / SITOO

Gute Haltungsnoten

Körpergesunde Arbeitsmöbel und physiotherapeutische

Beratung aus einer Hand bieten

Dorsas - Ergonomische Beratung und

Schulung und das Sitoo Ergonomiestudio,

die vor zehn Jahren gegründet wurden

und beide in der Äußeren Brucker

Straße 51 in Erlangen zu fi nden

sind. „Der moderne

Mensch sitzt und

Angela Simsek demonstriert eine Entspannungsübung

am Computer-Arbeitsplatz.

hält sich falsch, denn unser Körper ist ja auch

nicht für Bürostühle und langes Arbeiten vor

Monitoren geschaffen“, so Dorsas-Inhaberin

Angela Simsek. Beschwerden, die darin ihre

Ursache haben, will die Ergonomiepraxis

entgegenwirken. Vor einem Jahrzehnt startete

das Studio mit einem Modellbüro und einer

Physiotherapiepraxis und beantwortete u.a.

folgende Fragen: Wie richte ich meinen Arbeitsplatz

ein, damit er nicht meine Gesundheit

gefährdet? Welche ergonomischen Sitzmöbel

sind geeignet, um Haltungsschäden

und Rückenschmerzen vorzubeugen?

Dorsas und Sitoo ergänzen sich mit ihrem

Angebot: Was bei Sitoo an Möbeln verkauft

wird, wurde vorher eingehend von Angela

(Physiotherapeutin) und Celal Simsek

(Tischler) geprüft. Diese ganzheitliche Beratung

aus einer Hand zeichne Dorsas und Sitoo

aus. Alles, was dem Körper hilft, wird

angeboten, sei es der ergonomische Büro-

ROSIELAND

Markenmode aus zweiter Hand

Foto: Fo Fuchs

Seit 25 Jahren verkauft Rosie Ullrich Designer-Secondhand-Mode

in der Nürnberger

Südstadt. In ihrem Laden „Rosieland“ an der

Ecke Allersberger-/Widhalmstraße führt sie

Kleidungsstücke bekannter Modemarken wie

Armani, Jil Sander oder Chanel. Auf die Beratung

der Kunden legt die Inhaberin von „Rosieland“

großen Wert: Aus ihrer langjährigen

Erfahrung als Model weiß Rosie Ullrich, wie

man den eigenen Stil fi nden und vorteilhaft

betonen kann. Aus Anlass des 25. Geburtstags

des Geschäfts gibt es im Jubiläumsjahr auf

HOSS / GRÜSKE

Management von Förderprogrammen

Die Nürnberger Berater Helmut Hoss (Spezialist

für Finanzdienstleistungen) und Werner

Grüske (Spezialgebiet Förderprogramme sowie

Abwicklung von Entwicklungshilfeprojekten

des Bundeswirtschaftsministeriums)

haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Gemeinsam

beraten und coachen sie nun als

„Manager von Förderprogrammen“. Sie be-

Foto: Rosieland

schaffen für kleine und mittlere Unternehmen

„nicht rückzahlbare Zuschüsse“ von

fünf bis 40 Mio. Euro. Viele Antragsverfahren

bei EU, Bund und Ländern seien hoch kompliziert

und ohne Netzwerk und Hilfe in

Brüssel nicht zu bewältigen, so die Berater.

Daher arbeiten sie in Lizenz mit einem Beratungsbüro

in Köln-Leichlingen und deren

UNTERNEHMEN | PERSONEN

stuhl, Unterarmablagen, Fußstützen oder

Manuskripthalter. Doch auch optisch lassen

sich die Arbeitsplätze verbessern: Celal Simsek

fertigt auf Wunsch Schreibtischplatten

aus biologischem Vollholz. Die Beratung erstreckt

sich auch auf die Zeit nach dem Kauf

und selbst über Möglichkeiten der Bezuschussung

klärt Sitoo auf.

Angela Simsek trainiert mit Privatpersonen

und mit Mitarbeitern von Firmen, wie man

richtig sitzt und steht, um so Beschwerden

von vorneherein zu vermeiden. Das Training

ist auch abgestimmt auf spezielle Berufsgruppen,

bei denen viel zu heben und zu

schleppen ist. Auch Azubis bringt Angela

Simsek das gesunde Sitzen bei, damit sich

schlechte Angewohnheiten gar nicht erst einschleichen.


www.dorsas.de

www.sitoo.de

alle Einkäufe 25 Prozent Rabatt. Ullrich hatte

ihren ersten Nobel-Secondhand-Laden 1983

in der Peter-Henlein-Straße eröffnet, 2001

zog sie an den heutigen Standort um. Kaum

getragene Kleidungsstücke von Damen und

auch Herren bilden ihren Worten zufolge nur

einen kleinen Teil des Angebotes, rund 80

Prozent seien reine Kollektionsware, kommen

von Modenschauen oder sind komplett neu.

Zum Sortiment gehören u.a. Abendkleidung,

Business-Mode, Sport- und Schwimmbekleidung

und Accessoires. ■

eigenem Büro in Brüssel zusammen. Er hat

sich mit seinem Partner auf Förderungen in

den Bereichen Umwelt, Energie, Gesundheit,

Technik sowie Forschung und Entwicklung

spezialisiert. Ein besonderes Augenmerk liegt

zudem auf der Vermarktung von Patenten. ■

werner.grueske@t-online.de

NEU: Trockeneisstrahlen –

die eiskalte Revolution in der Reinigungstechnik

kostengünstig, materialschonend, umweltfreundlich

PreWe Industriewartungs-

und Dienstleistungs GmbH

Telefon 0800 000 14 28

www.die-trockeneisreiniger.de

Seit über 12 Jahren Ihre Experten für anspruchsvolle Wartungs-, Montage und Reinigungsaufgaben für Industrie, Gewerbe und Kommunen.

12 | 08

59


Weiterbildungs-Programm

der IHK Akademie Mittelfranken

LEHRGÄNGE

Abschluss: IHK-Fortbildungsprüfung mit IHK-Zeugnis

Technik

Industriemeister der Fachrichtungen

Mechatronik | 09/09 | T

Metall | 09/09 | T/V

Metall | Ort: Erlangen | 09/09 | T

Elektrotechnik | 09/09 | T/V

Kunststoff/Kautschuk | 02/09 | T

Chemie | 09/09 | T

Digital- und Printmedien | 09/09 | T

Medienfachwirt | 09/09 | T

Geprüfte/r Meister/in für

Lagerwirtschaft | 11/09 | T

Schutz & Sicherheit | 09/09 | T

Küchenmeister/in | 09.02.09 – 15.05.09 | V

Hotelmeister/in | 09.02.09 – 15.05.09 | V

Restaurantmeister/in | 09.02.09 – 15.05.09 | V

Betriebswirtschaft

Betriebswirt/in IHK | 05/09 | T

Technische/r Betriebswirt/in IHK | 03/09 | T

Technische/r Fachwirt/in | 01/09 | T

Fachkauffrau/-mann

für Büromanagement | 03/09 | T

Gepr. Bilanzbuchhalter/-in | 09/09 | T

Marketing | 09/09 | T

Personalfachkauffrau/-mann | 06/09 | T

Fachwirt/in

Immobilienfachwirt | 03/09 | T

Finanzberatung | 11/09 | T

Industriefachwirt | 05/09 | T

Wirtschaftsfachwirt IHK | 04/09 | T

Wirtschaftsfachwirt IHK | 07/09 | V

Wirtschaftsfachwirt IHK | Ort: Ansbach | 09/09 | T

IT/EDV

Certifi ed IT Business Manager (IHK) | 10/09 | T

Certifi ed IT Systems Manager (IHK) | 10/09 | T

Ausbilderförderung

Berufs- und Arbeitspädagogik | 12.01.09 | V

Berufs- und Arbeitspädagogik | 13.01.09 | T

Berufs- und Arbeitspädagogik | 15.01.09 | V

Berufs- und Arbeitspädagogik |

Ort: Rothenburg | 12.01.09 | V

Berufs- und Arbeitspädagogik – blended learning | 03/09 | T

Technik

LEHRGÄNGE

Abschluss: IHK-Test und IHK-Zertifi kat

SPS – Grundtraining Step 7 | 10/09 | T

SPS-Programmierung mit WinCC fl exible | 09/09 | T

Steuerungstechnik Grundtraining | 09/09 | T

CNC – Grundtraining | 10/09 | T

CAD-Grundtraining mit AutoCAD 2008 | 09/09 | T/V

CAD-Aufbautraining mit AutoCAD 2008 | 01/09 | T/V

Servicetechniker | 09/09 | T

Gebäudetechniker (IHK) | 09/09 | T

Vertriebsingenieur/Technischer

Vertriebsmanager | 09/09 | T

Systemtechniker Mechatronik (IHK) | 01/09 | T

WIS

informiert über

weitere Anbieter, die

mit Lehrgängen auf

IHK-Fortbildungsprüfungen vorbereiten.

Sie können über die IHK Nürnberg für

Mittelfranken abgerufen werden.

Infos: Tel. 0911/1335-240

Internet: www.wis.ihk.de

Industriefachkraft

Steuerungstechnik | 10/09 | T

SPS-Technik | 10/09 | T

CNC-Technik | 10/09 | T

CAD-Technik | 09/09 | T

Elektronik | 09/09 | T

Elektronik Grundtraining | 09/09 | T

Elektrofachkraft für festgelegte

Tätigkeiten (Industrie) | 09/09 | T

Elektrofachkraft für festgelegte

Tätigkeiten (Gebäudetechnik) | 09/09 | T

Betriebswirtschaft

Betriebswirtschaftliche Grundlagen (IHK) | 05/09 | T

Fachkraft für Controlling (IHK) | 05/09 | T

Bilanzbuchhalter International (IHK) | 11/09 | T

Bilanzbuchhalter International (IHK) | 10/09 | V

Lohn- und Gehaltsbuchhaltung (IHK) | 02/09 | T

Buchführung (IHK) | 05/09 | T

Logistiker (IHK) | 10/09 | T

Grundlagen der Verwaltung von

Wohnungseigentum (IHK) | 02/09 | T

Technik für Kaufl eute | 10/09 | T

Rating – Vorbereitung für den Mittelstand (IHK) | 05/09 | T

Verkaufsmanager (IHK) – blended learning | 01/09 | T

Arbeitsrecht (IHK) | 03/09 | T

Datenschutz

Der Datenschutzbeauftragte im

Unternehmen | 16./17./23./24./25.03.09 | V

EDV

MS-Offi ce

SEMINARE

Abschluss: IHK-Teilnahmebescheinigung

MS-Word 2000/2002/2003 | 04.-06.05.09 | V

Aufbautraining MS-Word 2000/2002 | 18.-20.05.09 | V

MS-Excel 2000/2002/2003 | 12.-14.01.09 | V

Aufbautraining mit MS-Excel 2000/2002/2003 |

02.-04.02.09 | V

MS-Excel 2007 NEU | 13.-15.05.09 | V

MS-PowerPoint 2000/2002/2003 | 11.-12.05.09 | V

MS-PowerPoint 2007 NEU | 25.-26.05.09 | V

MS-Access 2000/2002/2003 | 19.-21.01.09 | V

Aufbautraining MS-Access

2000/2002/2003 | 02.-04.03.09 | V

MS-Access 2007 NEU | 16.-18.02.09 | V

MS-Windows Vista NEU | 18.-20.05.09 | V

MS-Word 2007 NEU | 20.-22.04.09 | V

Internet

Internet für Anwender | 09.03.09 | V

CAD/Grafi k

Walter-Braun-Straße 15

90425 Nürnberg

Tel. 0911/1335-101

MS-Sharepointdesigner | 06.-08.07.09 | V

Netzwerktechnik

Vernetzung von Rechnern | auf Anfrage | V

MS-Windows 2003-Server | 15.-16.06.09 | V

MS-Windows 2003-Server – Aufbautraining |

20.-22.07.09 | V

www.ihk-akademie-mittelfranken.de

T = Teilzeit | V = Vollzeit

Infos per Fax anfordern: 0911/13 35-130

Name

Straße

PLZ/Ort

Kommunikation und Groupware mit

OpenExchange/Linux | 01.-02.07.09 | V

Informations- und Entscheidungsworkshop für

Kommunikationsplattformen NEU | auf Anfrage | V

Medienkompetenz

E-Mail-Flut beherrschen

(kein EDV-Seminar) | 18.05.09 | V

Betriebswirtschaft

Souverän am Telefon | 11.02.09 | V

Intensivseminar zur Lohn- und Gehaltsabrechnung |

17.-19.02.09 | V

Einführung in das Projektmanagement | 18./19.02.09 | V

Zielorientiertes Selbst- und Zeitmanagement |

10.02.09 | V

Serviceorientierung | 29./30.04.09 | V

Gastronomie/Touristik

Küche

FranKulia – Wild und -gefl ügel aus unserer Region |

13.01.09 | V

Fingerfood – Klein! Witzig! Gut! | 20.01.09 | V

Trendgerichte für jeden Gast | 03.02.09 | V

Salate und Gemüse – leicht und gut das ganze Jahr |

10.02.09 | V

Service

Arbeiten im Service | 12.-13.01.09 | V

Alkoholfreie Mixgetränke mit kreativen Garnituren |

02.02.09 | V

Arbeiten im Service – Fortgeschrittenenseminar

| 09.02.09 | V

Kalkulation und Herstellung von Misch- u. Mixgetränken |

09.-10.02.09 | V

Tranchieren, Filetieren, Flambieren –

Grundseminar | 16.-17.02.09 | V

Betriebsführung

Kalkulation von Speisen und Getränken | 16.01.09 | V

Gäste-Korrespondenz | 21.01.09 | V

Der Internet-Auftritt | 22.01.09 | V

ONLINE-SEMINARE (IHK.Online-Akademie)

Führung/Persönlichkeit

(www.ihk-online-akademie.de/nuernberg)

Kommunikation im Beruf | WBT | jederzeit

Pressearbeit – Praxistipps für KMU | WBT | jederzeit

Betriebswirtschaft

Buchführung Grund- und Aufbaukurs | WBT | jederzeit

Praxisfälle Buchführung | WBT | jederzeit

Reporting Standards IAS / IFRS | WBT | jederzeit

Steuerungstechnik

Hydraulik/Elektrohydraulik | WBT | jederzeit

Pneumatik/Elektropneumatik | WBT | jederzeit

EDV

Offi ce 2003 (Word, Excel, Access,

PowerPoint) | WBT | jederzeit

Rechtssichere Nutzung des Internet | WBT | jederzeit

Ich habe die für mich interessanten Veranstaltungen angekreuzt, bitte senden

Sie die kostenlosen und unverbindlichen Informationen an folgende Adresse:


Seminare für Unternehmen der Biotechnologie

Foto: Fuchs

Der bayerische Technologie-

Clus ter „Biotechnologie“ zählt

zu den 19 Technologiefeldern,

die seit Ende 2006 vom Bayerischen

Wirtschaftsministerium

für fünf Jahre mit insgesamt 50

Mio. Euro gefördert werden. Bisher

war dieser Cluster stark auf

Master Produktmanagement

„Internationales Produkt- und

Servicemanagement“ heißt ein

neuer Master-Studiengang, der

im Sommersemester 2009 an der

FH Ansbach startet und sich über

drei Semester erstreckt. Er richtet

sich an Absolventen der Studiengänge

Betriebswirtschaft,

Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik

und verwandter

Seminare für Gründer

Das netzwerk|nordbayern mit

Sitz in Nürnberg, das auch den

Businessplan-Wettbewerb Nordbayern

ausrichtet, hat sein Seminarprogramm

für die nächsten

Monate vorgelegt. Die Themen

der Veranstaltungen für Gründer

und junge Unternehmen: „My

Way – So entdecke ich mein Leben“,

Grundlagen der Unterneh-

Lasertechnik

Das „12. Erlanger Seminar Laser

in der Elektronikproduktion &

Feinwerktechnik 2009“ (LEF)

konzentriert sich auf das Thema

laserbasierte Ultrapräzisionsbearbeitung.

Die Fachveranstaltung

am Dienstag und Mittwoch, 3.

und 4. März 2009 wird organisiert

vom Bayerischen Laserzentrum

(blz) und dem neuen

Lehrstuhl für photonische Technologien

der Universität Erlangen-Nürnberg

(LPT). Die Vorträge

gehen auch auf die

Oberbayern konzentriert.Cluster-Managerin

Nicola Schumacher

erläuterte im WiM-Gespräch

in Erlangen,

dass etwa 80 Prozent

der rund 200 Mitgliedsfi

rmen in München

und Umgebung zu

Hause seien. Deshalb wolle man

verstärkt in Franken aktiv werden,

um auch dort das Netzwerk

Biotechnologie weiterzuentwickeln

beziehungsweise neue Akteure

hinzuzugewinnen.

Zu diesen Initiativen zählt die

modulare Weiterbildungsreihe

Studiengänge. Der Studiengang

wird in Kooperation mit der Technischen

Universität Valencia

durchgeführt und eröffnet die

Möglichkeit eines Auslandssemesters.

Anmeldeschluss ist der 15.

Dezember 2008. ■

Milemark Communication

Tel. 0911/3774733, info@milemark.de

mensfi nanzierung, Medizinprodukte

– Von der Idee bis zur

Markterschließung, Eigenkapitalfi

nanzierung, Erfolgreiche

Kundenbeziehungen, Mitarbeiterbeteiligung,

Führen und Motivieren,

Professionelle Businessplan-Erstellung.


www.netzwerk-nordbayern.de

Foto: Fuchs

Fachgebiete laserbasierte Metall-

und Kunststoffbearbeitung sowie

Systemtechnik ein. Wie in den

letzten Jahren rundet eine begleitende

Industrieausstellung das

Angebot ab. ■

www.lef.info

KURSE | TAGUNGEN | SEMINARE

„Learn to Fly“ für innovative Life

Science-Unternehmen. Konzipiert

wurde die Seminarreihe

vom IZMP (Innovationszentrum

Medizintechnik und Pharma Erlangen)

und der IHK Nürnberg

für Mittelfranken. Sie wendet

sich vor allem an Personen in leitenden

Funktionen von Wachstumsunternehmen

in den Bereichen

Biotechnologie sowie

Medizin- und Pharmatechnik.

Mitte November fand im

IZMP in Erlangen die Auftaktveranstaltung

der Reihe statt.

Das neue modulare Seminarkonzept

vermittelt passgenaue

„Führung compact“

Die WiSo-Führungskräfte-Akademie

(WFA), Nürnberg, bietet

für Nachwuchsführungskräfte

den berufsbegleitenden Lehr

gang „Führung compact“ an. Die

Themen: Konfl iktmanagement,

Verhandlungsführung, Arbeits-

Schlagkräftiges Englisch

Ein Seminar „Schlagkräftige

Business Rhetorik auf Englisch“

bietet Milemark Communication

aus Nürnberg an. Trainiert

wird, wie man in Besprechungen,

Konferenzen oder Vertragsverhandlungen

selbstsicher in eng-

„Geheimnisse erfolgreicher Frauen“

ist das LGA-Wissensforum

für Frauen überschrieben, das

am Samstag, 14. Februar 2009 in

der LGA Nürnberg stattfi ndet.

Parlamentarische Staatssekretärin

Dagmar Wöhrl gibt einen

persönlichen Einblick in ihre

betriebswirtschaftliche Kenntnisse

zu folgenden Themen: Zulassung

und Zertifi zierung,

Unternehmens aufbau/-entwicklung,

Controlling, Strategisches

Management, Vertrieb und Marketing,

Personalmanagement

und Finanzierung. Das erste

der sieben Module fi ndet am

Mittwoch, 18. Februar 2009 statt.

Der Titel: „Strukturen für Ihren

Unternehmenserfolg – von Anfang

an!“ (Referent: Dieter Velte

von der Nürnberger Firma Ascendi).

sm. ■

www.izmp-erlangen.de

recht Wissensmanagement. Der

Lehrgang startet am 21. März

2008 und umfasst 88 Seminarstunden

(jeweils samstags von

9 bis 16.15 Uhr). ■

www.wfa-akademie.de

lischer Sprache agiert. Termine:

Montag, 29. Dezember 2008 sowie

Montag, 5. Januar 2009 in

Nürnberg. ■

Milemark Communication

Tel. 0911/3774733, info@milemark.de

Wissensforum für Frauen

Erfolgsgeschichte, weitere Referentinnen

sprechen u.a. über

folgende Themen: Gehaltsverhandlungen,

Rhetorik, Coaching,

Selbstsicherheit. ■

LGA, Tel. 0911/655-4965

karin.adsuar@lga.de

12 | 08

61


BEKANNTMACHUNGEN

Am 1. November 2008 ist die öffentliche

Bestellung und Vereidigung des Sachverständigen

Dr. rer. nat. Jochen Harnisch

Ecofys GmbH, Landgrabenstraße 94

90443 Nürnberg

Tel. 0911/1307575, Fax 0911/9944678

Fachgebiet: Verifi zierung im Treibhausgas-

Emissionshandel

gemäß § 22 (1b) Sachverständigenordnung

erloschen.

Am 6. November 2008 ist die öffentliche

Bestellung und Vereidigung des Sachverständigen

Diplom-Ingenieur Bernhard Hoffmann

Am Himmelsweiher 35, 90768 Fürth

HANDELSREGISTER

An dieser Stelle veröffentlichen wir die Veränderungen des Handelsregisters für

den IHK-Bezirk nach Registergerichten geordnet. Die Informationen sind als kurze

Hinweise für interessierte Leser gedacht. Wir geben daher nicht den vollen Text der

Veröffentlichung wieder. Wenn Sie nähere Einzelheiten interessieren, wenden Sie

sich bitte an die Amtsgerichte/Registergerichte Nürnberg, Fürth oder Ansbach

oder an die Firmendatenbank der IHK (www.fi rmen-in-bayern.de).

AMTSGERICHT

ANSBACH

(umfasst die Bezirke der IHK-Gremien Ansbach,

Dinkelsbühl, Gunzenhausen, Rothenburg

o.d.T., Weißenburg i. Bay.)

NEUEINTRAGUNGEN

HRA 3409 – 17.09.2008

Möbel Karmann GmbH & Co. KG, Weißenburg

(Treuchtlinger Str. 2 b, 91781 Weißenburg).

Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender

Gesellschafter: Karmann Verwaltungs

GmbH, Wemding (Amtsgericht Augsburg HRB

23632). Einzelprokura: Endmeier, Konrad,

Wemding, *21.10.1954. Entstanden durch

formwechselnde Umwandlung der Möbel

Karmann GmbH mit dem Sitz in Weißenburg i.

Bay. (Amtsgericht Ansbach HRB 1480).

HRA 3410 – 26.09.2008

Bioenergie Weiltingen GmbH & Co. KG,

Weiltingen (Frankenhofen 22, 91744 Weiltingen).

Die Projektierung, die Errichtung und der

Betrieb einer Biogasanlage zur Erzeugung von

Strom und Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen

in Weiltingen. Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter: Bioenergie

Weiltingen Verwaltungs GmbH, Weiltingen

(Amtsgericht Ansbach, HRB 4546).

HRA 3411 – 01.10.2008

misterdoc OHG, Nennslingen (Marktplatz

9, 91790 Nennslingen). Die Dienstleistungen

für pharmazeutische Betriebe, Aufstellung

und Aufrechterhaltung der Internetpräsenz

des Betriebes (Klienten), Personalorganisation,

Franchisegeber für Warenpräsentation

und Einrichtungsgegenstände, Installation

62 12 | 08

Sachverständige

Tel. 0911/97983-0

Fax 0911/97983-20

Fachgebiet: Schäden an Gebäuden

gemäß § 22 1 a Sachverständigenordnung

erloschen.

Am 9. November 2008 ist die öffentliche

Bestellung und Vereidigung des Sachverständigen

Prof. Dr.-Ing. Klaus Hilmer

Regierungsbaumeister

Josef-Simon-Straße 139, 90475 Nürnberg

Fachgebiet: Dränageuntersuchungen, Unterfangschäden,

Stützmauerschäden, Baugrubenschäden

gemäß § 22 Sachverständigenordnung aus

Altersgründen erloschen.

von Online-Shop-Systemen sowie der Handel

mit Einrichtungsgegenständen, sowie deren

Vermietung an Apotheken. Offene Handelsgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Kohler, Alexander, Nennslingen,

*16.11.1957; Wetzel, Klaus, Apotheker, Weißenburg,

*07.02.1969.

HRA 3412 – 13.10.2008

MMP Neue Energien GmbH & Co. KG,

Westheim (Hüssingen 47, 91747 Westheim).

Erzeugung und Veräußerung regenerativer

Energien, insbesondere Strom und Wärme.

Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender

Gesellschafter: Völklein Verwaltungs-GmbH,

Westheim (Ansbach HRB 4159).

HRA 3413 – 23.10.2008

Grundstücksverwertung Treuchtlingen

KU – Anstalt des öffentlichen Rechts,

Treuchtlingen (Hauptstr. 31, 91757 Treuchtlingen).

Anstalt des öffentlichen Rechts (Kommunalunternehmen).

Gegenstand des Unternehmens:

Die Erschließung, Bereitstellung

und Bebauung von Grundstücken im Stadtgebiet

der Stadt Treuchtlingen im Rahmen der

Boden- und Siedlungspolitik unter Berücksichtigung

sozialer Aspekte. Hierzu gehört

auch die Einrichtung und Unterhaltung von

Neben- und Hilfsbetrieben, die die Aufgaben

des Kommunalunternehmens fördern und

wirtschaftlich mit ihnen zusammenhängen.

Zur Förderung seiner Aufgaben kann sich das

Kommunalunternehmen an anderen Unternehmen

beteiligen, wenn das dem Unternehmenszweck

dient. Dabei ist sicherzustellen,

dass die Haftung des Kommunalunternehmens

auf einen bestimmten Betrag begrenzt

ist. Vorstandsvorsitzender: Ernst, Erik, Treuchtlingen-Schambach,

*31.10.1968. Vorstand:

Stadter, Silke, Nürnberg, *10.05.1974.

HRA 3414 – 31.10.2008

Tabassam Textile & Consulting e.K., Bechhofen

(Schlesierstr. 17, 91572 Bechhofen).

Promotion und Textilhandel. Einzelkaufmann/

Einzelkauffrau. Inhaber: Siddique, Shamim

Ahmad, Bechhofen, *14.12.1978.

HRB 4544 – 19.09.2008

AWAPLAN Abwassertechnische Planungs-

u. Service Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Geslau (Fichtenstr. 1,

91608 Geslau). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 25.07.2008 hat die Änderung des § 1

Satz 2 (Sitz, bisher Obernkirchen, Amtsgericht

Stadthagen, HRB 2752) sowie 2 (Gegenstand

des Unternehmens) der Satzung beschlossen.

Gegenstand des Unternehmens:

Planung, Service, Montage und Verfahrenstechnik

auf dem Gebiet der Entsorgungstechnik

und der Verkauf der entsprechenden

Anlagen sowie die Übernahme der Geschäftsführung

in solchen oder ähnlichen Unternehmungen

sowie die Vermittlung des Abschlusses

und der Nachweis der Gelegenheit

zum Abschluss von Verträgen über Grundstücke,

grundstücksgleiche Rechte, Wohnräume,

gewerbliche Räume oder Darlehen.

Stammkapital: 102.200,00 DEM. Geschäftsführer:

Gehweiler, Joachim, Geslau,

*13.03.1954.

HRB 4545 – 24.09.2008

Elektro Schmidt GmbH, Wassertrüdingen

(Oettinger Str. 45 a, 91717 Wassertrüdingen).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Der Handel mit

TV, Hifi , Sat, Elektrotechnik, Photovoltaik,

Elektrogeräten, Natursteinheizung, deren Planung,

Durchführung der Beratung sowie von

Reparaturen. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Schmidt, Steffen, Wassertrüdingen,

*15.08.1974; Schmidt, Friedrich,

Wassertrüdingen, *15.09.1954; Schmidt,

Thomas, Wassertrüdingen, *15.02.1980.

HRB 4546 – 26.09.2008

Bioenergie Weiltingen Verwaltungs

GmbH, Weiltingen (Frankenhofen 22,

91744 Weiltingen). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Die Verwaltung von Grundbesitz

sowie der Erwerb und die Verwaltung von

Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften, insbesondere die

Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende

Gesellschafterin an der Bioenergie

Weiltingen GmbH & Co. KG, die die Projektierung,

die Errichtung und den Betrieb einer

Biogasanlage zur Erzeugung von Strom und

Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen in

Weiltingen zum Gegenstand hat. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schuster,

Sven, Weiltingen, *23.04.1985.

HRB 4547 – 07.10.2008

gitoo GmbH, Dentlein (Sportplatzweg 4,

91599 Dentlein). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 30.05.2008 hat die Änderung

des § 1 (Sitz, bisher Murrhardt,

Amtsgericht Stuttgart HRB 271829) der Satzung

beschlossen. Gegenstand des Unternehmens:

Der Vertrieb und Handel jeglicher

Art von Waren, insbesondere Elektromotoren,

Textilien, Marmor und Möbel. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Bestellt: Geschäftsführer:

Öztürk, Bülent, Dentlein, *02.11.1968. Ausgeschieden:

Geschäftsführer: Chatzidimitriou,

Platon, Murrhardt, *17.07.1972; Kömek,

Haluk, Murrhardt, *04.09.1974.

HRB 4548 – 07.10.2008

Barotti Montagen GmbH, Ettenstatt

(Kirchfeld 23, 91796 Ettenstatt). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand des

Unternehmens: Gegenstand des Unternehmens

ist die Montage von Kränen aller Art,

insbesondere von Hallenkränen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Bestellt: Geschäftsführer:

Barotti, Angelo, Ettenstatt, *08.07.1959.

HRB 4549 – 07.10.2008

Dr. Betz GmbH, Neuendettelsau (Fliederstr.

14, 91564 Neuendettelsau). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 25.06.2008 hat die Änderung

des § 1 Abs. 2 (Sitz, bisher Schwerin,

Amtsgericht Schwerin, HRB 7861) der Satzung

beschlossen. Gegenstand des Unternehmens:

Die Beteiligung an oder die Übernahme

von Unternehmen, die organisatorische

und personelle Unterstützung, Beratung sowie

Verwaltung von Betrieben und Unternehmen

sowie die Erbringung von Dienstleistungen,

die sich im Zusammenhang mit oder

in der Ergänzung der vorgenannten Aufgaben

ergeben. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Dr. Betz, Wolfgang, Neuendettelsau,

*09.05.1960.

HRB 4550 – 08.10.2008

fi t4you sun2go GmbH, Dinkelsbühl (Sonnenstr.

4, 91550 Dinkelsbühl). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand des

Unternehmens: Der Betrieb eines Fitness- sowie

eines Sonnen-Studios. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Reinhardt,

Marco, Feuchtwangen, *01.11.1973; Sonntag,

Martin, Dinkelsbühl, *16.06.1973.

HRB 4551 – 09.10.2008

Kießling SpotRepair GmbH, Weißenburg

i. Bay. (Dettenheimerstr. 11, 91781 Weißenburg

i. Bay.). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Die Durchführung von Lackreparaturen, lackfreie

Dellenbeseitigung und die Fahrzeugaufbereitung

im SpotRepair-Verfahren.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsfüh-

rer: Kießling, Stefan, Weißenburg i. Bay.,

*28.03.1966; Trepesch, Markus, Weißenburg

i. Bay., *31.05.1977.

HRB 4552 – 14.10.2008

Wohnzentrum Schüller Service GmbH,

Herrieden (Industriestraße 2, 91567 Herrieden).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gegenstand des Unternehmens: Erbringung

von Serviceleistungen in der Möbelbranche,

insbesondere Kommissionierung und Bereitstellen

von Möbeln und sonstigen Einrichtungsgegenständen,

Auslieferung und

Montage von Fertigteilen, Warensortimentsbestückung

und Raumpfl egearbeiten in Ausstellungsräumen

sowie diverse Hausmeisterdienste.

Stammkapital: 100.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Schüller, Christoph, Herrieden,

*09.05.1973; Schüller, Eva, geb. Krüger,

Herrieden, *20.09.1948.

HRB 4553 – 14.10.2008

Brunner + Herz Wertstoff GmbH, Feuchtwangen

(Am Burgstall 7, 91555 Feuchtwangen).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gegenstand des Unternehmens: Die Vermeidung

von Restmüll durch innovative Techniken

und Konzepte, der Handel und die

Aufbereitung von Wertstoffen und Sekundärrohstoffen,

wie Glas, Papier, Kunststoff, Holz,

Kompost, Schrott und NE-Metall, die Errichtung

und der Betrieb von Anlagen hierzu, die

Vermittlung von Transporten, der Handel mit

Reststoffen zur energetischen und thermischen

Nutzung, die Vermittlung von Entsorgungsdienstleistungen

und Handelgeschäften

und alle damit im Zusammenhang

stehenden Beratungsleistungen. Desweiteren

die Durchführung von Transportleistungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Brunner, Manfred, Feuchtwangen,

*29.06.1959; Dipl.-Ing. Herz, Friedrich,

Feuchtwangen, *23.02.1953.

HRB 4554 – 16.10.2008

P + L Event GmbH, Bechhofen (Pestalozzistraße

13, 91572 Bechhofen). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Das Ausschreiben von

Vergnügungs- und Themenparks anlässlich

von Volksfesten, in dem Zusammenhang die

Verhandlungen mit Schaustellern und Standbetreibern,

deren Zulassung und die vertragliche

Abwicklung. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Löwenthal, Georg

Erich, Essingen, *11.05.1989; Papert, Désirée,

Bechhofen, *30.01.1985.

HRB 4556 – 23.10.2008

FRANCOTEC GmbH, Gunzenhausen (Albert-Schweitzer-Straße

72, 91710 Gunzenhausen).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gegenstand des Unternehmens: Die

Erforschung, Entwicklung, Herstellung und

der Vertrieb elektronischer Produkte, Systeme

und Technologien einschließlich Software, die

Vergabe von Lizenzen, die Erbringung von

Entwicklungs- und Beratungsleistungen sowie

der Handel mit technischen Produkten

und Lizenzrechten, mit Ausnahme genehmigungspfl

ichtiger Tätigkeiten. Stammkapital:

45.000,00 EUR. Geschäftsführer: Theis,

Frank, Gunzenhausen, *28.08.1965.

HRB 4557 – 24.10.2008

KSS Freie Finanz-Consulting GmbH, Dinkelsbühl

(Dr.-Martin-Luther-Str. 5, 91550 Dinkelsbühl).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gegenstand des Unternehmens: Die

Anlageberatung und die Anlage- und Abschlussvermittlung

von Finanzinstrumenten gemäß

§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1, 1a und Nr. 2

KWG, die die Gesellschaft gemäß § 2 Abs. 10

KWG ausschließlich für Rechnung und unter

der Haftung eines Einlagenkreditinstituts oder

Wertpapierhandelsunternehmens mit Sitz im

Inland oder eines nach § 53b Abs. 1 Satz 1 oder

Abs. 7 KWG tätigen Unternehmens ausübt. Die

Gesellschaft darf ferner Verträge über öffentlich

angebotene Anteile an einer und über verbriefte

Forderungen gegen eine Kapitalgesellschaft

oder Kommanditgesellschaft vermitteln.

Die Gesellschaft kann die Vermittlung von

Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten,

gewerblichen Räumen, Wohnräumen oder

Darlehen im Rahmen des § 34 c Abs. 1 Satz 1

Nr. 1a GewO vornehmen. Die Gesellschaft darf

als Versicherungsmakler gemäß § 34 d Abs. 1

GewO tätig werden. Stammkapital: 50.000,00

EUR. Geschäftsführer: Kockert, Stefan, Mönchsroth,

*19.06.1967; Scheuer, Mathias, Tannhausen,

*23.12.1980.

HRB 4558 – 29.10.2008

WSB Konstruktions- und Fertigungs

GmbH, Feuchtwangen (Unterahorn 12,


91555 Feuchtwangen). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Entwicklung, Herstellung und Vertrieb

von sowie der Handel mit Backöfen und

sonstigen maschinellen Anlagen, insbesondere

für das Bäckereigewerbe. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schmidt,

Walter, Feuchtwangen, *29.05.1963.

HRB 4559 – 30.10.2008

Fahrzeug Bogner GmbH, Weißenburg i.

Bay. (Jurastraße 7, 91781 Weißenburg i.

Bay.). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gegenstand des Unternehmens: Der Betrieb

einer Kfz-Werkstatt, Fahrzeug- und Kfz-Teilehandel,

sowie die Kraftradreparatur und der

Kraftradhandel. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Bogner, Rainer, Weißenburg

i. Bay.-Oberhochstatt, *05.03.1963. Einzelprokura:

Bogner, Claudia, geb. Walcher, Weißenburg

i. Bay.-Oberhochstatt, *15.09.1962.

VERÄNDERUNGEN

HRA 187 – 25.09.2008

Alte Apotheke Tobias Büller e.K., Gunzenhausen

(Marktplatz 37, 91710 Gunzenhausen).

Altstadt-Apotheke Tobias Büller

e.K.

HRA 192 – 25.09.2008

Nägelein Strickmoden GmbH & Co.KG, Herrieden

(Steinweg 3-5, 91567 Herrieden). Nägelein

Objektverwaltung GmbH & Co.KG.

HRA 3315 – 22.10.2008

JDG Immobilien GmbH & Co. KG, Ansbach

(Stahlstraße 8, 91522 Ansbach). Firma geändert,

nun: diegut Immobilien GmbH & Co. KG.

HRA 375 – 27.10.2008

Heinrich Gerber`s Nachfolger Inh. Roland

Silberer, Lichtenau (Unterheßbach 17, 91611

Lehrberg). Die Firma ist erloschen. Von Amts

wegen eingetragen aufgrund § 31 Abs. 2 HGB.

HRB 4522 – 17.09.2008

I. Scheuernstuhl GmbH, Gunzenhausen

(Auergasse 1, 91710 Gunzenhausen). Die Gesellschafterversammlung

vom 31.07.2008 hat

die Änderung des § 1 Satz 1 (Firma) und 2

(Gegenstand des Unternehmens) der Satzung

beschlossen. Neue Firma: Scheuernstuhl

Versicherungsmakler GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand:

Die Vermittlung von

Versicherungsverträgen aller Art sowie die für

Versicherungsmakler gesetzlich und berufsrechtlich

zulässigen Tätigkeiten gemäß § 93

HGB i.V.m. § 43 Versicherungsvertragsgesetz.

HRB 3541 – 18.09.2008

arrima GmbH Risk-Management-Lösungen,

Sachsen b. Ansbach (Friedhofstr.

19, 74366 Kirchheim am Neckar). Neuer Sitz:

Kirchheim am Neckar. Sitz verlegt nach Kirchheim

am Neckar (nun AG Stuttgart, HRB

727048).

HRB 3210 – 25.09.2008

Mayer GmbH Zeitarbeit, Ansbach (Endresstr.

21, 91522 Ansbach). Die Gesellschafterversammlung

vom 11.09.2008 hat die Umstellung

des Stammkapitals auf Euro sowie

gleichzeitig eine Erhöhung des Stammkapitals

um 69.322,49 EUR auf 100.000,00 EUR

und die Änderung des § 3 (Stammkapital) der

Satzung beschlossen. Neues Stammkapital:

100.000,00 EUR.

HRB 4213 – 09.10.2008

Rappen-Schmidt Verwaltungsgesellschaft

mbH, Rothenburg ob der Tauber (Vorm

Würzburger Tor 6, 91541 Rothenburg ob der

Tauber). Die Gesellschafterversammlung vom

28.01.2008 hat die Änderung des § 1 Ziff. 1

(Firma), 2 (Gesellschaftszweck) der Satzung

beschlossen. Neue Firma: HRR GmbH. Neuer

Unternehmensgegenstand: Die Übernahme

der Verwaltung von Immobilien und Beteiligungen,

deren An- und Weitervermietung,

deren An- und Verkauf sowie alle damit zusammenhängenden

Geschäfte. Ausgeschlossen

sind Tätigkeiten, die der Erlaubnispfl icht

nach § 34 c Gewerbeordnung unterliegen.

HRB 2351 – 10.10.2008

Steinmax Werkzeuge Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Leutershausen (Hessinggrabenweg

34, 91593 Burgbernheim).

Neuer Sitz: Burgbernheim. Sitz verlegt nach

Burgbernheim (nun AG Fürth, HRB 11613).

HRB 4213 – 10.10.2008

HRR GmbH, Rothenburg ob der Tauber

(Vorm Würzburger Tor 6, 91541 Rothenburg

ob der Tauber). Die Gesellschafterversamm-

lung vom 24.09.2008 hat die Änderung des

§ 3 (Stammkapital) der Satzung beschlossen.

HRB 3370 – 13.10.2008

ITS INNOTECH Innovative Technologien

und Services Aktiengesellschaft, Lichtenau

(Kirchstraße 8, 97727 Fuchsstadt). Neuer

Sitz: Fuchsstadt. Sitz verlegt nach Fuchsstadt

(nun AG Schweinfurt HRB 5421).

HRB 3048 – 15.10.2008

Patev GmbH, Windsbach (Kronacher Str. 41,

96052 Bamberg). Neuer Sitz: Bamberg. Sitz verlegt

nach Bamberg (nun AG Bamberg, HRB 6119).

HRB 2655 – 16.10.2008

Alfmeier Präzision Aktiengesellschaft

Baugruppen und Systemlösungen,

Treucht lingen (Industriestraße 5, 91757

Treuchtlingen). Die Gesellschaft hat am

25./26.09.2008 mit der S-Partner Kapital AG

mit dem Sitz in München (Amtsgericht München,

HRB 138097) einen Teilgewinnabführungsvertrag

in Form einer Beteiligung als

stille Gesellschafterin geschlossen.

HRB 4266 – 21.10.2008

Payom Solar AG, Merkendorf (Energiepark

10-14, 91732 Merkendorf). Auf Grund der

von der Hauptversammlung vom 31.07.2008

erteilten Ermächtigung – Genehmigtes Kapital

2008/I – ist die Erhöhung des Grundkapitals

um 350.000,00 EUR auf 1.300.000,00

EUR durchgeführt. Durch Beschluss des Aufsichtsrats

vom 14.10.2008 ist die Satzung in

§§ 3 (Höhe und Einteilung des Grundkapitals)

und 5 Abs. 1 (Genehmigtes Kapital) geändert.

Neues Grundkapital: 1.300.000,00 EUR. Das

Genehmigte Kapital vom 31.07.2008 (Genehmigtes

Kapital 2008/I) beträgt nach teilweiser

Ausschöpfung noch 125.000,00 EUR.

HRB 646 – 23.10.2008

Zahn Pinsel GmbH, Bechhofen (Kanalstr. 9,

91572 Bechhofen). Die Gesellschafterversammlung

vom 06.10.2008 hat die Erhöhung

des Stammkapitals um 200.000,00 EUR und

die Änderung des § 3 (Stammkapital) der Satzung

beschlossen. Neues Stammkapital:

400.000,00 EUR.

HRB 3563 – 27.10.2008

AQUASOIL Ingenieure & Geologen

GmbH, Westheim (Oberdorfstraße 12,

91747 Westheim). Die Gesellschafterversammlung

vom 13.10.2008 hat die Erhöhung

des Stammkapitals um 9.000,00 EUR und die

Änderung des § 4 (Stammkapital) der Satzung

beschlossen. Neues Stammkapital:

36.000,00 EUR.

HRB 4434 – 29.10.2008

Interfl oor Industriefußboden GmbH,

Dombühl (Bahnhofstr. 27, 91601 Dombühl).

Die Gesellschafterversammlung vom 23.09.2008

hat die Änderung des § 1 (Firma) der Satzung

beschlossen. Neue Firma: Tectafl oor Industriefußboden

GmbH.

HRB 3716 – 04.11.2008

PDP Datenverarbeitung GmbH, Ansbach

Klingenberg 4, 91522 Ansbach. Die Gesellschafterversammlung

vom 28.10.2008 hat

die Änderung des § 1 Satz 1 (Firma) und 2

(Gegenstand der Gesellschaft) der Satzung

beschlossen. Neue Firma: Leitzbach GmbH.

Geschäftsanschrift: Klingenberg 4, 91522

Ansbach. Neuer Unternehmensgegenstand:

IT-Dienstleistungen jeglicher Art, Unternehmensberatung,

Softwareentwicklung, Vertrieb

von Hard- und Software sowie die Beteiligung

an Unternehmen oder die Gründung

von Tochtergesellschaften, welche jeweils geeignet

sind, den Gesellschaftszweck zu fördern.

Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Jaeger,

Hans-Jürgen, Bergheim-Glessen, *13.07.1957.

HRB 4175 – 04.11.2008

Lichtzentrale Lichtgroßhandel GmbH,

Ansbach (Rettistraße 5, 91522 Ansbach). Die

Licht-Konzepte Thurner GmbH mit dem Sitz

in Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg, HRB

14114) ist auf Grund des Verschmelzungsvertrages

vom 14.08.2008 und der Beschlüsse

der Gesellschafterversammlungen der beteiligten

Rechtsträger vom selben Tag mit der

Gesellschaft verschmolzen.

LIQUIDATIONEN

HRB 88 – 19.09.2008

Diakonieverband Hensoltshöhe Gesellschaft

mit beschränkter Haftung, Gunzenhausen

(Hensoltstr. 58, 91710 Gunzenhausen).

Geändert, nun: Liquidator: Pfarrer

Findeisen, Hermann, Pfarrer, Gunzenhausen,

*16.05.1943; Dipl.-Ing. Wiebe, Wolfram,

Gunzenhausen, *15.08.1958. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 1906 – 24.09.2008

IH Individual-Haus GmbH, Ansbach (Jüdtstr.

31, 91522 Ansbach). Geändert, nun: Liquidator:

Thorsch, Hansjürgen, Ansbach,

*16.09.1960. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 3492 – 06.10.2008

EuroCom Multimedia Beratungs- und Vertriebsgesellschaft

mbH, Petersaurach (Weißenhornstraße

8, 85055 Ingolstadt). Geändert,

nun: Liquidator: Botar, Harald, Ingolstadt,

*01.08.1956. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 1580 – 07.10.2008

„Weißes Roß“ Gaststättenbetrieb GmbH,

Markt Berolzheim (Moosgasse 16, 91801

Markt Berolzheim). Geändert, nun: Liquidator:

Bloos, Uwe, Fernmeldehandwerker,

Markt Berolzheim, *25.02.1960; Käfferlein,

Friedrich, Offsetdrucker, Markt Berolzheim,

*20.06.1947. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 3411 – 07.10.2008

Spar - Aktivatoren Loy & Bauer GmbH,

Muhr a. See (Bahnhofstraße 28, 91735 Muhr

a. See). Durch rechtskräftigen Beschluss des

Amtsgerichts Ansbach vom 09.09.2008 ist

die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über

das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse

abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 1713 – 16.10.2008

Metallbau Feucht in Gunzenhausen

GmbH, Gunzenhausen (Aha 200, 91710

Gunzenhausen). Geändert, nun: Liquidator:

Ernst, Jürgen Karl-Heinz, Gunzenhausen,

*15.01.1955; Ernst, Rudolf Friedrich, Gunzenhausen,

*15.11.1956. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRB 3010 – 24.10.2008

Jactex GmbH, Ansbach (Winterschneidbach

38, 91522 Ansbach). Geändert, nun: Liquidator:

Coskun, Cumhur, Merkendorf,

*08.09.1969. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 759 – 29.10.2008

Lorenz Jura-Marmorbrüche Möhren

GmbH, Treuchtlingen, Ortsteil Möhren

(Am Kalvarienberg 9, 91757 Treuchtlingen).

Geändert, nun: Liquidator: Lorenz, Helmut,

Treuchtlingen-Möhren, *27.07.1959. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

LÖSCHUNGEN

HRA 1445 – 15.10.2008

ELACO Ewald Lang Nachf. Edith Schröder

e.Kfr., Ansbach (Oedenstockacher Straße 3,

85640 Putzbrunn). Die Firma ist erloschen.

HRA 1788 – 29.10.2008

Ernst Grillenberger Transporte - Baustoffhandel,

Heidenheim, Ortsteil Degersheim

(Hauptstr. 27, 91719 Heidenheim, Ortsteil

Degersheim). Die Firma ist erloschen.

HRA 1793 – 03.11.2008

Spielzeugland Ulrich Kraus GmbH & Co.

KG, Rothenburg ob der Tauber (Bei der

Bleiche 43, 91541 Rothenburg ob der Tauber).

Die Liquidation ist beendet. Die Firma ist

erloschen.

HRB 1480 – 17.09.2008

Möbel Karmann GmbH, Weißenburg i.

Bay. (Treuchtlinger Straße 2 b, 91781 Weißenburg).

Die Gesellschafterversammlung

vom 22.08.2008 hat die formwechselnde

Umwandlung der Gesellschaft in die „Möbel

Karmann GmbH & Co. KG“ mit dem Sitz in

Weißenburg i. Bay. (Amtsgericht Ansbach

HRA 3409) beschlossen.

HRB 324 – 01.10.2008

Meyer Wohnbau GmbH, Ansbach (Raiffeisenstraße

25, 91575 Windsbach). Die Liquidation

ist beendet. Die Gesellschaft ist erloschen.

HRB 2802 – 01.10.2008

Verwaltungs-GmbH Dr. Kössler, Dinkelsbühl

(Zwergtaucherweg 4, 91550 Dinkelsbühl).

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist erloschen.

HRB 1594 – 07.10.2008

Moritz Eckart Baubeschläge GmbH, Ansbach

(Schalkhäuser Straße 110, 91522 Ansbach).

Die Verschmelzung wurde am

22.09.2008 in das Register der übernehmenden

Gesellschaft eingetragen (siehe

Amtsgericht Dortmund, HRB 3810).

HANDELSREGISTER

HRB 3603 – 14.10.2008

LOXXESS WareCare GmbH Merkendorf,

Merkendorf (Triesdorf Bahnhof 19, 91732

Merkendorf). Die Verschmelzung wurde am

22.09.2008 in das Register der übernehmenden

Gesellschaft eingetragen (siehe

Amtsgericht Bad Kreuznach, HRB 4500).

HRB 4301 – 14.10.2008

KS Consumer Products Co. Limited,

Haundorf (Eichenberg 59, 91729 Haundorf,

Zweigniederlassung der KS Consumer Products

Co. Limited mit dem Sitz in Birmingham,

Großbritannien, Companies House,

Cardiff, Company Nr. 6037470). Die Zweigniederlassung

ist aufgehoben.

HRB 2966 – 16.10.2008

KONTEC Grundstücksverwaltungsgesellschaft

mbH, Weißenburg i. Bay. (Julius-

Schmuck-Straße 7, 91781 Weißenburg i.

Bay.). Die Verschmelzung wurde am

09.10.2008 in das Register der übernehmenden

Gesellschaft eingetragen (siehe

Amtsgericht Stuttgart, HRB 203890).

HRB 2691 – 21.10.2008

Ostholzimport Seidlitz GmbH, Gerolfi ngen

(Hauptstraße 59, 91726 Gerolfi ngen).

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist erloschen.

HRB 3271 – 29.10.2008

Queißer Finanzconsult GmbH, Windsbach

(Obere Vorstadt 10 c, 91575 Windsbach).

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist erloschen.

HRB 869 – 03.11.2008

Ulrich Kraus GmbH, Rothenburg ob der

Tauber (Bei der Bleiche 43, 91541 Rothenburg

ob der Tauber). Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist erloschen.

Löschung von Amts wegen (§ 141a FGG)

Bei nachfolgenden Firmen wurde folgendes

eingetragen: Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht. Von Amts wegen

eingetragen.

HRB 918 – 25.09.2008

Georg Gary GmbH, Mitteleschenbach (Winkelhaider

Str. 11, 91734 Mitteleschenbach).

HRB 3283 – 20.10.2008

G T H Handelsgesellschaft für Gebäudetechnik

mbH, Treuchtlingen (Bahnhofstraße

36, 91757 Treuchtlingen).

HRB 3375 – 28.10.2008

Sana GmbH, Rothenburg ob der Tauber

(Ehrenfried-Kumpf-Str. 6, 91541 Rothenburg

ob der Tauber).

AMTSGERICHT

FÜRTH

(umfasst die Bezirke der IHK-Gremien Bad

Windsheim, Erlangen, Fürth, Herzogenaurach,

Neustadt a. d. Aisch)

NEUEINTRAGUNGEN

HRA 9141 – 16.10.2008

Andasol Fonds GmbH & Co. KG, Erlangen

(Nägelsbachstr. 40, 91052 Erlangen). Der Erwerb,

das Halten und Verwalten von mittel-

12 | 08

63


HANDELSREGISTER

baren und unmittelbaren Beteiligungen an

solarthermischen Kraftwerken weltweit sowie

alle damit in Zusammenhang stehender

Tätigkeiten. Kommanditgesellschaft. Persönlich

haftender Gesellschafter: Andasol Verwaltungs

GmbH, Erlangen (AG Fürth HRB

10787). Einzelprokura: Dr. Pohlmann, Magnus,

Röttenbach, *21.12.1968.

HRA 9142 – 16.10.2008

Krautwasser rund ums Haus GmbH & Co

KG, Fürth (Nürnberger Str. 27, 90762 Fürth).

Die Vermittlung von handwerklichen

Leistungen an Fachbetriebe, weiterhin in Eigenleistung

Holz- und Bautenschutz, sowie

die Übernahme von handwerklichen Aufträgen

als Generalunternehmern, jedoch nicht

im handwerklichen Sinn. Von der Handwerkskammer

genehmigungspfl ichtige Tätigkeiten

werden nicht ausgeübt. Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Krautwasser Verwaltung GmbH, Fürth (AG

Fürth HRB 11618).

HRA 9143 – 20.10.2008

LUNEGA e.K., Erlangen (Meisenweg 9,

91056 Erlangen). Die Beratung in Bezug auf

interkulturelles Veranstaltungsmanagement

(Event-Agentur) sowie die Planung und

Durchführung solcher Veranstaltungen, der

Relocation-Service, die Durchführung von

Workshops und Seminaren, die Geschäftsbetreuung,

insbesondere die Unerstützung bei

der Suche nach einem geeigneten Markt/

Standort oder einem Geschäftspartner (z.B.

Joint-Venture) sowie bei Behördengängen,

die Betreuung von Delegationen und/oder

Einzelpersonen, und zwar auch dann, wenn

es nicht im Zusammenhang mit dem obigen

Tätigkeitsfeld steht, das Vermitteln und Anbieten

des hierzu jeweils erforderlichen oder

zweckmäßigen sowie auch jedweden sonstigen

Rundum-Services, so insbesondere in

Bezug auf technisches Equipment, Catering

und passender Location, der Hotelservice, der

Pickup-Dienst, die Werbe- und Unterlagenbereitstellung

sowie die Hilfestellung bei der

Reiseplanung. Zum Gegenstand des Unternehmens

gehören jedoch ausdrücklich nicht

die Steuer- und Rechtsberatung. Einzelkauffrau.

Inhaber: Jellen, Karin, Erlangen,

*27.10.1963.

HRA 9144 – 20.10.2008

CEG Business Service oHG, Langenzenn

(Lohäckerstr. 7, 90579 Langenzenn-Lohe).

Versand-, Büro- und Kommunikationsservice.

Offene Handelsgesellschaft. Persönlich haftender

Gesellschafter: Gerhard, Christa Paula,

Langenzenn-Lohe, *14.01.1952; Gerhard, Edgar

Stefan, Langenzenn-Lohe, *23.05.1952.

HRA 9145 – 21.10.2008

DASV e. V. Motorsport & Co. KG, Langenzenn

(Karlsbader Str. 15, 90579 Langenzenn).

Die Anmietung von Rennstrecken,

die Durchführung von Motorsportveranstaltungen

sowie von Fahrertrainings, die nicht

zur Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten

dienen. Kommanditgesellschaft. Persönlich

haftender Gesellschafter: Deutscher-Auto-

20

Jahre

1988-2008

Speedway-Verband DASV e.V., Gärtringen

(AG Böblingen VR 1163).

HRA 9146 – 24.10.2008

Josef Schüller Consulting Management

e.K., Fürth (Jenaer Straße 27, 90765 Fürth).

Erbringung von Consulting/Management-

Leistungen für Unternehmen die sich mit folgenden

beschäftigen: Projektentwicklung,

Projektmanagement, Vermietung, Finanzierungsvermittlung,

dem Verkauf und dem

Langfristmanagement von gewerblichen

Großprojekten, insbesondere Shopping-Center

sowie Verkehrsimmobilien und weiteren

Spezial-Immobilien; Beratung von Städten

und Kommunen im Bereich Stadtmarketing

und Citymanagement. Einzelkaufmann Inhaber:

Schüller, Josef, Fürth, *23.03.1951.

HRA 9147 – 24.10.2008

Treubilanz GmbH & Co. 3. Beteiligungs

KG, Uffenheim (Marktplatz 7, 97215 Uffenheim).

Die Verwaltung von Immobilien und

das Halten und Verwalten von Beteiligungen

sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Kommanditgesellschaft. Persönlich

haftender Gesellschafter: Treubilanz Verwaltungs

GmbH, Uffenheim (Fürth HRB 8783).

HRA 9148 – 24.10.2008

Business Travel Solutions e.K. Inhaber

Hans Lehrburger, Hemhofen (Ringstraße

68, 91334 Hemhofen). Erbringung und Vermittlung

von Dienstleistungen im Bereich

Geschäftsreise-Travel-Management sowie die

Entwicklung und Prüfnung von Geschäftsabläufen

und das Auditing. Einzelkaufmann /

Einzelkauffrau. Inhaber: Lehrburger, Hans,

Hemhofen, *03.01.1949.

HRA 9149 – 27.10.2008

Finger oHG, Oberasbach (Wallensteinstr. 2,

90522 Oberasbach). Das Betreiben eines Versicherungsbüros.

Offene Handelsgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter: Finger,

Manfred, Oberasbach, *08.10.1951; Finger,

Thomas, Oberasbach, *23.05.1980.

HRA 9150 – 27.10.2008

MARKOMM e.K., Baiersdorf (Erlanger Str.

9, 91083 Baiersdorf). Gegenstand des Unternehmens

ist die Planung und Durchführung

von Marketing und Werbekonzepten, Grafi kdesign,

Produktion sowie Kultur-, Sport- und

Eventmarketing. Einzelkaufmann / Einzelkauffrau.

Inhaber: Späte, Andreas, Baiersdorf,

*11.12.1968. Entstanden durch Verschmelzung

der MARKOMM GmbH, mit dem Sitz in

Baiersdorf (Amtsgericht Fürth HRB 8483) mit

dem Vermögen des Alleingesellschafters.

HRA 9151 – 27.10.2008

M.J.K. - Systembau Ltd. & Co. KG, Erlangen

(Werner-von-Siemens-Straße 9, 90152

Erlangen). Gegenstand der Gesellschaft ist

das Ausführen von Maurer- und Betonarbeiten,

das Errichten von Gerüsten und das

Durchführen von Fliesen- und Plattierungsarbeiten,

sowohl in Neubauten als auch im Zusammenhang

mit Umbau-, Ausbau- als auch

Renovierungsmaßnahmen. Die Tätigkeit er-

Ihr zuverlässiger

Personaldienstleister für

Unternehmen und Fachkräfte.

64 12 | 08

Eura

Personalservice

in Nürnberg

Eura Personalservice Nürnberg

Breite Gasse 34, 90402 Nürnberg

Tel: 0911/244 449-0 Fax: -25

nuernberg@eura-personal.com Ein Unternehmen der eurawis.ag

folgt ohne regionale Beschränkung. Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender

Gesellschafter: M.K.-SYSTEMBAU LTD., Wakefi

eld / West Yorkshire - Großbritannien

(Companies House in Cardiff 6578929).

HRA 9152 – 28.10.2008

Oliver Göbel GmbH & Co. KG, Fürth

(Schwabacher Straße 39, 90762 Fürth). Der

Einzelhandel mit Waren aller Art, die keiner

Genehmigung bedürfen, insbesondere Haushaltwaren,

Geschenkartikel, Accessoires und

Modeschmuck. Kommanditgesellschaft. Persönlich

haftender Gesellschafter: Oliver Göbel

Verwaltungs GmbH, Nürnberg (AG Nürnberg

HRB 24275). Der Sitz ist von Nürnberg

(Amtsgericht Nürnberg HRA 14885) nach

Fürth verlegt.

HRA 9153 – 29.10.2008

INSTRUMENTUM GmbH & Co. KG, Burghaslach

(Gleißenberg 31, 96152 Burghaslach).

Handel und Vertrieb von Metallwaren

und Elektronik-Artikeln sowie deren Reparatur,

Herstellung sowie Handel und Vertrieb

von TREZI-Fix Holzverbindern, Erbringung von

Dienstleistungen im Bereich Wohnungswirtschaft,

Eventmarketing- und Verkaufsförderung,

sowie sämtliche damit zusammenhängende

und den Gesellschaftszweck fördernde

Geschäfte und Maßnahmen. Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter:

CREFINCON GmbH CREATIVE FINANCE

CONSULT, Starnberg (AG München HRB

161844).

HRA 9154 – 29.10.2008

Saatzucht Josef Breun OHG, Herzogenaurach

(Amselweg 1, 91074 Herzogenaurach).

Die Bewirtschaftung eines Saatzuchtbetriebes

in Herzogenaurach-Steinbach, die Züchtung

neuer in das Sortenschutzregister einzutragender

Sorten, damit verbundener Labortätigkeiten

und die Erhaltung von Sorten und

deren lnverkehrbringen i. S. des Saatgutverkehrsgesetzes.

Offene Handelsgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter: Breun,

Josef, Herzogenaurach, *09.01.1939; Breun,

Monika, Herzogenaurach, *09.06.1946.

HRA 9155 – 30.10.2008

Eisen Verwaltungs KG, Baiersdorf (Industriestr.

27, 91083 Baiersdorf). Der Besitz, die

Verwaltung und die Verpachtung eigenen

Vermögens, insbesondere die gewinnbringende

Verwaltung und Vermietung der

Grundstücke in Baiersdorf, Industriestr. 27.

Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender

Gesellschafter: Eisen, Johann, Fabrikant,

Möhrendorf, *08.12.1926. Persönlich haftender

Gesellschafter: Eisen, Reiner, Baiersdorf,

*03.07.1951.

HRA 9156 – 31.10.2008

Kubat-Werkzeugmaschinen GmbH & Co.

KG, Eckental (Orchideenstraße 3, 90542

Eckental). Der An- und Verkauf sowie die Vermietung

von Maschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen.

Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter: Kubat

Verwaltungs-GmbH, Eckental (Amtsgericht

Fürth HRB 11647).

HRB 11629 – 17.10.2008

Institut für Risiko- und Prozessmanagement

(IRPM) GmbH, Baiersdorf (Bubenreuther

Straße 18, 91083 Baiersdorf). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Das Erbringen von

Dienstleistungen für Unternehmen sowie Forschungs-

und Lehreinrichtungen, insbesondere

im Risiko- und Prozessmanagementbereich.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Dr. Petzel, Erhard, Baiersdorf,

*13.06.1954.

HRB 11630 – 17.10.2008

VIA Vorsorge GmbH, Erlangen (Hofmannstraße

32, 91052 Erlangen). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Gegenstand des Unternehmens

ist es, im Auftrag für die im Geschäftsgebiet

der Versicherungskammer Bayern

ansässigen Vertriebspartner die

betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Trägerunternehmen

im kommunalen Öffentlichen

Dienst (kÖD) und in der Privatwirtschaft zu

kommunizieren und bei den Arbeitnehmern,

Führungskräften und Unternehmen zu implementieren.

Dies beinhaltet insbesondere die

hiermit verbundene Beratung, sowie die Vermittlung

des Abschlusses von Versicherungsverträgen.

Die Gesellschaft wird dabei ausschließlich

als Dienstleister und nicht als

Makler tätig sein. Der Gesellschafter darf jedoch

als Makler tätig sein. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Einzelprokura: Sontowski,

Marc, Erlangen, *10.07.1980. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem anderen Prokuristen:

Bailer, Tobias, Erlangen, *19.07.1977.

HRB 11631 – 20.10.2008

Premium Business Limited, Puschendorf

(Anemonenweg 18, 90617 Puschendorf).Gesellschaft

mit beschränkter Haftung nach

englischem Recht (Private Company Limited).

Zweigniederlassung der Premium Business

Limited mit dem Sitz in Birmingham, GB

(Companies House of Cardiff Nr. 6683906).

Gegenstand des Unternehmens: Tätigkeit

von Abwicklungen und Geschäften als allgemeines

kommerzielles Unternehmen, Call

Center Tätigkeiten, Vertrieb von Call Center

Produkten, Dialogmarketing und Werbeagentur.

Stammkapital: 100,00 GBP. Geschäftsführender

Direktor: Reiß, Stefan, Puschendorf,

*14.09.1986.

HRB 11632 – 21.10.2008

Die Verkaufspiraten GmbH, Fürth (Rudolf-

Breitscheid-Str. 16, 90762 Fürth). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand des

Unternehmens: Vermittlung von Dienstleistungen,

insbesondere von Event- und

Vertriebsdienstleistungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Gössel,

Bernd, Fürth, *01.02.1969.

HRB 11633 – 21.10.2008

e-rife GmbH, Erlangen (Brückenstraße 8,

91056 Erlangen). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

technische Dokumentationen und

Übersetzungen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Schneider, Brigitte, Erlangen,

*05.06.1953.

HRB 11634 – 21.10.2008

Gionti Bar Restaurant GmbH, Erlangen

(Hauptstr. 117, 91054 Erlangen).Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand des

Unternehmens: der Betrieb einer Gaststätte

(Gastronomiebranche). Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Ademi, Arben, Nürnberg,

*12.11.1971; Gionti, Domenico, Erlangen,

*24.04.1967. Entstanden durch formwechselnde

Umwandlung der Gionti Bar

Restaurant OHG mit dem Sitz in Erlangen

(Amtsgericht Fürth HRA 9078).

HRB 11635 – 23.10.2008

P&P Neubau GmbH, Fürth (Isaak-Loewi-Str.

11, 90763 Fürth). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

der Handel mit Immobilien, die

Entwicklung und Projektierung von Immobilien,

die Erbringung von Planungsleistungen

im Zusammenhang mit Erschließung, Bebauung,

Sanierung, Umbau, Renovierung oder

Nutzungsänderung von Grundstücken, die

Vermittlung von Vertragsabschlüssen über

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche

Räume, Wohnräume und Darlehen

oder der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss

solcher Verträge, die Vorbereitung

oder Durchführung von Bauvorhaben als

Bauherr im eigenen Namen und für eigene

oder fremde Rechnung unter Verwendung

von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern,

Pächtern oder sonstigen Nutzungsberechtigten

oder von Bewerbern um Erwerbs-

und Nutzungsrechten, die wirtschaftliche

Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben

als Baubetreuer im eigenen Namen

und für fremde Rechnung, die Vermittlung

von Beteiligungen an Kommanditgesellschaften,

atypischen stillen Beteiligungen mit

Verlustbeteiligungen. Die Gesellschaft vermittelt

außerdem Investmentanteile. Hierbei erbringt

die Gesellschaft ausschließlich die Anlage

und/oder Abschlußvermittlung im Sinne

des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nrn. 1 und 2 KWG von

Anteilscheinen von Kapitalanlagegesellschaften

(inländische Investmentfonds) oder

ausländischen Investmentanteilen, die nach

dem Auslandsinvestment-Gesetz vertrieben

werden dürfen, für die in § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr.

8 KWG genannten Unternehmen, d. h. lizenzierten

Kredit- bzw. Finanzdienstleistungsinstituten

und/oder Kapitalanlagegesellschaften

bzw. ausländischen Investmentgesellschaften

und/oder Zweigniederlassungen ausländischer

Kreditinstitute bzw. Wertpapierhandelsunternehmen

aus dem Europäischen

Wirtschaftsraum, die nach § 53 b Abs. 1 Satz

1 oder Abs. 7 KWG tätig sein dürfen. Die Gesellschaft

ist nicht befugt, sichbei der Erbringung

dieser Finanzdienstleistung(en) Eigentum

oder Besitz an Geldern, Anteilscheinen

oder Anteilen von Kunden zu verschaffen. die

Leitung, Verwaltung und Veräußerung von

Gesellschaften und Gesellschaftsanteilen so-


wie Übernahme der Stellung als beschränkt

haftender Gesellschafter wie auch als unbeschränkt

haftender Gesellschafter in allen

zulässigen in- und ausländischen Rechtsformen.

Bankgeschäfte sind nicht Gegenstand

des Unternehmens. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Peter, Michael,

Fürth, *12.02.1971.

HRB 11636 – 23.10.2008

HEIPLAN Ingenieurgesellschaft mbH für

Industrie- und Anlagentechnik, Erlangen

(Werner-von-Siemens-Straße 61, 91052 Erlangen).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gegenstand des Unternehmens: Führung

eines Ingenieurbüros für Industrie- und

Anlagentechnik sowie sämtliche hiermit verbundenen

Aufgaben und Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Kahl, Heinz-Peter, Aachen, *24.05.1950.

HRB 11637 – 23.10.2008

Sekretariats- & Buchhaltungsservice S.

Kestler Limited, Uttenreuth (Habernhofer

Mühle 1, 91080 Uttenreuth).Gesellschaft mit

beschränkter Haftung nach englischem Recht

(Private Company Limited). Zweigniederlassung

der Sekretariats- & Buchhaltungsservice

S. Kestler Limited mit dem Sitz in Birmingham,

GB (Companies House of Cardiff Nr.

6667339). Gegenstand des Unternehmens:

Erbringung von genehmigungsfreien Dienstleistungen

im Bereich von Büro und Verwaltung

(zum Beispiel: Beratung von Firmen zur

Büroorganisation). Stammkapital: 100,00

GBP. Geschäftsführer: Kestler, Sieglinde, geb.

Heidacher, Uttenreuth, *07.03.1952.

HRB 11638 – 24.10.2008

LFt Systems GmbH, Erlangen (Heckenweg

3, 91056 Erlangen). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Fertigung nach Zeichnungen,

Lohnfertigung, Montagen und Inbetriebsetzungen.

Fertigung und Montagen von Baugruppen,

Fertigungs- und Prüfeinrichtungen

für Medizin-, Automobiltechnik und Maschinenbau.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Felch, Reinhard, Stein,

*06.01.1960; Latwesen, Frank, Oberasbach,

*20.11.1970.

HRB 11639 – 24.10.2008

PEP Immobilien Vermietungs GmbH,

Veitsbronn (Veilchenstr. 23, 90587 Veitsbronn).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gegenstand des Unternehmens:

Vermietung und Vermittlung von Wohnungen,

Wohnhäusern und Gewerbeobjekten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Perschke, Heike, Veitsbronn,

*13.10.1967.

HRB 11640 – 27.10.2008

BrandCommunication-One Verwaltungsgesellschaft

mbH, Baiersdorf (Erlanger Str.

9, 91083 Baiersdorf). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 19.09.2008 hat die Änderung

des § 1 (Sitz, bisher Baiersdorf,

Amtsgericht Nürnberg HRB 19077) der Satzung

beschlossen. Gegenstand des Unternehmens:

Der Erwerb und die Verwaltung

von Beteiligungen sowie die Übernahme der

persönlichen Haftung und der Geschäftsführung

und der Vertretung von Handelsgesellschaften.

Stammkapital: 50.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Kramer, Peter, Dormitz,

*08.03.1959.

HRB 11641 – 27.10.2008

4YOU Systemanalyse-GmbH, 90522

Oberasbach (Sandstraße 8, 90522 Oberasbach).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Die Gesellschafterversammlung vom

11.09.2008 hat die Änderung des § 2 (Sitz,

bisher Wendelstein, Amtsgericht Nürnberg

HRB 22440 ) der Satzung beschlossen. Gegenstand

des Unternehmens: die Entwicklung

und die Analyse von IT-Systemen, von

Hard- und Software sowie von Datenbanken.

Geschäftsführer: Mittermair, Karl, Nürnberg,

*08.12.1966.

HRB 11642 – 28.10.2008

Bodyfi t 24 GmbH, Fürth (Würzburger Str.

150, 90766 Fürth). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Betreiben von Fitnessstudios.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Uebel, Peter, Fürth, *25.07.1970; Wöllner,

Hanko, Fürth, *06.07.1970.

HRB 11643 – 29.10.2008

Industrieservice ISO - BEST GmbH, Fürth

(Königswarterstr. 38, 90762 Fürth). Gesell-

schaft mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Einbau und Montage von

baugenormten Fertigteilen in Gebäude und/

oder Wohnungen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Fazliji, Nurdzan, Nürnberg,

*30.05.1979.

HRB 11644 – 29.10.2008

aescuran Verwaltungs GmbH, Fürth (Europaallee

1, 90763 Fürth). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Die Geschäftsführung und

Vertretung der aescuran GmbH & Co. KG mit

dem Sitz in Fürth (im folgenden „Hauptgesellschaft“

genannt) als deren persönlich haftende

Gesellschafterin. Gegenstand der Hauptgesellschaft

ist die Konzipierung und der Betrieb von

und die Beteiligung an Gesundheitsunternehmen

sowie deren Beratung ebenso wie die allgemeine

Management- und Unternehmensberatung

im Gesundheitswesen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Dr. Engelbrecht,

Christoph, Stephanskirchen,

*14.03.1973; Dr. Ritter Kempski von Rakozyn,

Clemens, Stolberg, *08.10.1962; Manke, Mairus,

Holzkirchen, *20.09.1967; Dr. med.

Quanz, Guido, München, *30.03.1966; Schulze,

Ulrich Alexander, geb. Knobloch, Sindelfi ngen,

*16.08.1970.

HRB 11645 – 30.10.2008

Custos Vermögensverwaltung GmbH,

Fürth (Dr.-Mack-Str. 43 A, 90762 Fürth). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Übernahme der

persönlichen Haftung und der Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften, insbesondere

die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende

Gesellschafterin der Kommanditgesellschaft

unter der Firma Concust

GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Fürth, deren

Unternehmensgegenstand die Herstellung

und der Vertrieb von Soft- und Hardware, der

Metallhandel im Import und Export, die Beratung

und Betreuung von Investitionen ausländischer

Firmen und Unternehmen (ohne

Rechts- und Steuerberatung), die Unternehmensberatung

im klassischen Sinne (ohne

Rechts- und Steuerberatung), die Produktion,

der Vertrieb und der Handel mit mobilien und

immobilien Gütern sowie der Handel mit

Rohstoffen und Rohstofferzeugnissen ist.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Boiko, Alexej, Fürth, *03.06.1979.

HRB 11646 – 30.10.2008

Brückner Verwaltungs GmbH, Stein (Unterbüchlein

24, 90547 Stein). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand des

Unternehmens: Die Verwaltung von Grundbesitz

und die Übernahme der persönlichen

Haftung und/oder Geschäftsführung bei

Kommanditgesellschaften; insbesondere bei

der Brückner GmbH & Co. KG mit dem Sitz in

Stein. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Brückner, Dieter, Stein,

*22.09.1969.

HRB 11647 – 31.10.2008

Kubat Verwaltungs-GmbH, Eckental (Orchideenstr.

3, 90542 Eckental). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand des

Unternehmens: Die Beteiligung an Unternehmen,

der Übernahme der persönlichen Haftung

und Geschäftsführung anderen

Unternehmen, insbesondere bei Personenhandelsgesellschaften,

und hier insbesondere

die Übernahme der persönlichen Haftung

und Geschäftsführung bei der „Kubat-Immobilien-Verwaltungs

GmbH & Co. KG“ deren

Gegenstand die Verwaltung von eigenem

Grundbesitz und Vermögen ist und bei der

„Kubat Werkzeugmaschinen GmbH & Co.

KG“, deren Gegenstand der An- und Verkauf

sowie die Vermietung von Maschinen, insbesondere

Werkzeugmaschinen ist. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Kubat,

Jörg, Eckental, *10.06.1970; Kubat,

Petra, Eckental, *01.01.1949.

HRB 11648 – 31.10.2008

Rangau-Solar Verwaltungs- GmbH, Markt

Erlbach (Waagstr. 1, 91459 Markt Erlbach).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Die Über nahme

der Geschäftsführung und der persönlichen

Haftung als Komplementärin in Gesellschaften,

insbesondere in der Kommanditgesellschaft

in Firma Rangau-Solar GmbH & Co.

KG mit dem Sitz in Markt Erlbach, deren Gegenstand

die Errichtung, Betreibung und Verwaltung

einer Photovoltaikanlage ist. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Arnold, Johann, Markt Erlbach, *01.11.1947;

Böhringer, Heidi, geb. Arnold, Markt Taschendorf,

*09.03.1969.

HRB 11649 – 31.10.2008

AWO-Seniorenbetreuung Langenzenn

GmbH, Langenzenn (Nürnberger Str. 41,

90579 Langenzenn). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Förderung von gemeinnützigen

Zwecken im Sinne von § 52 Abs. 2 der Abgabenordnung,

wie sie im Folgenden aufgeführt

sind: - Betrieb des Seniorenpfl egeheims

in Langenzenn - Betrieb der Betreuten Wohnanlage

in Langenzenn - Betrieb folgender

Zusatzeinrichtungen: Ambulante Dienste in

Langenzenn und Umgebung. Ferner die Altenhilfe

und Altenfürsorge. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schneider,

Robert, Gutenstetten, *22.05.1963.

VERÄNDERUNGEN

HRA 9054 – 15.10.2008

Primondo Meevio GmbH & Co. KG, Fürth

(Ellerhorst 1, 25474 Bönningstedt). Sitz verlegt,

nun: Bönningstedt. Nun Amtsgericht

Pinneberg HRA 5564; Firma geändert, nun:

„Meevio GmbH & Co. KG“.

HRA 8014 – 16.10.2008

TBG Transportbeton Franken GmbH & Co.

KG, Fürth (Schwabacher Str. 500, 90763

Fürth). Die TBG Regnitz-Beton Gesellschaft

mit beschränkter Haftung mit dem Sitz in

Fürth (Amtsgericht Fürth HRB 958) ist auf

Grund des Verschmelzungsvertrages vom

25.08.2008 und der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen

vom selben Tag mit

der Gesellschaft verschmolzen.

HRA 9140 – 16.10.2008

Metallbau, Kunst- und Bauschlosserei

Harald Lorenz e.K., Eckental (Eckenbachstr.

5, 90542 Eckental). Metallbau, Kunst-

und Bauschlosserei Harald Lorenz Inhaber

Klaus Suft e.K. Neuer Inhaber: Suft, Klaus,

Igensdorf-Stöckach, *20.06.1962. Nicht

mehr Inhaber: Lorenz, Harald, Heroldsberg,

*13.03.1938. Der Übergang der in dem Betrieb

des Geschäfts begründeten Forderungen

und Verbindlichkeiten ist bei dem Erwerb

des Geschäfts durch den neuen Inhaber

ausgeschlossen.

HRA 2011 – 21.10.2008

Wilh.Moestel e.K., Fürth (Gebhardtstr. 3,

90762 Fürth).Rechtsform geändert, nun:

Kommanditgesellschaft. Firma geändert, nun:

Wilh. Moestel Vermögensverwaltungs-

GmbH & Co. KG. Ausgeschieden: Inhaber:

Moestel, Willi, Kaufmann, Fürth, *26.04.1930.

Eingetreten: Persönlich haftender Gesellschafter:

Wilh. Moestel Verwaltungs-GmbH, Fürth

(Amtsgericht Fürth HRB 11619).

HRA 3584 – 27.10.2008

Werner Frör, Erlangen (Schornbaumstr. 5,

91052 Erlangen). Geändert, nun: Werner

Frör Inh. Ingeborg Frör e.K. Neuer Inhaber:

Frör, Ingeborg, geb. Köhler, Erlangen,

*07.06.1928. Nicht mehr Inhaber: Frör,

Werner, Fabrikant, Erlangen.

HRA 8785 – 29.10.2008

Petri Konferenztechnik e.K., Roßtal

(Crailsheimrer Straße 1, 90574 Roßtal). Firma

geändert, nun: Thomas Petri Konferenz

und Veranstaltungstechnik e.K.

HRA 8851 – 29.10.2008

Lightco Entertainment e.K., Roßtal-Buch-

HANDELSREGISTER

schwabach (Crailsheimer Straße 1, 90574

Roßtal). Firma geändert, nun: Lightco TP Entertainment

e.K.

HRB 6119 – 19.06.2008

NCE Computer GmbH, Fürth (Kaiserstr. 13,

90763 Fürth). Die Gesellschafterversammlung

vom 08.05.2008 hat die Erhöhung des

Stammkapitals um 50.000,00 EUR gegen

Sacheinlage und die Änderung des § 4

(Stammkapital), sowie die Aufhebung des § 8

(Bekanntmachungen) der Satzung beschlossen.

HRB 8167 – 15.10.2008

Die Schoener`e Beratung GmbH, Oberasbach

(Ziegeleistr. 7, 91244 Reichenschwand).

Neuer Sitz: Reichenschwand. (nun AG

Nürnberg HRB 24641).

HRB 10997 – 15.10.2008

STÖßEL Consulting GmbH, Baiersdorf

(Bürgermeister-Heinlein-Str. 4a, 91083 Baiersdorf).

Die Gesellschafterversammlung vom

02.10.2008 hat die Änderung des § 1 (Firma)

der Satzung beschlossen. Neue Firma: strecon

GmbH.

HRB 11358 – 16.10.2008

OnOffshoreSoft GmbH, Zirndorf (Jahnstr.

7 b, 90513 Zirndorf).Die Gesellschafterversammlung

vom 06.10.2008 hat die Satzung

neu gefasst. Dabei wurde geändert: § 1 Abs.

3 (Gegenstand). Neuer Unternehmensgegenstand:

Die Erstellung und der Vertrieb von

Software, die Durchführung und Wartung

von IT-Projekten sowie Beratungsleistungen

und Schulungen im IT-Bereich. Bestellt: Geschäftsführer:

Demann, Tim, Fürth,

*02.05.1972.

HRB 8500 – 20.10.2008

WFF Beteiligungs GmbH, Fürth (Krapftberg

9, 82131 Gauting). Sitz verlegt nach

Gauting (nun AG München HRB 175646).

HRB 9850 – 20.10.2008

Merk Holding Verwaltungs GmbH, Zirndorf

(Albert-Einstein-Str. 30, 90513 Zirndorf).

Die Gesellschafterversammlung vom

16.10.2008 hat die Änderung des § 3 Abs. 2

(Stammkapital, Stammeinlagen) und 5 Abs. 6

(Gesellschafterversammlung, Gesellschafterbeschlüsse)

der Satzung beschlossen.

HRB 11139 – 20.10.2008

Shun-Tong Import & Export GmbH,

Oberasbach (Anton-Kux-Straße 2, 41460

Neuss).Neuer Sitz: Neuss (nun AG Neuss HRB

14833).

HRB 9573 – 21.10.2008

directif GmbH, Erlangen (Ulrich-Schalk-Str.

3, 91056 Erlangen). Die Gesellschaft ist auf

Grund des Verschmelzungsvertrages vom

26.08.2008 sowie der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen

vom selben Tag mit

der PROGEN Biotechnik Gesellschaft mit beschränkter

Haftung mit dem Sitz in Heidelberg

(Amtsgericht Mannheim HRB 332589)

verschmolzen.

HRB 11337 – 21.10.2008

Föckersperger InTrac GmbH, Aurachtal

(Wirtshöhe 2, 91086 Aurachtal/OT Münchaurach).

Die Gesellschafterversammlung vom

14.08.2008 hat die Erhöhung des Stammkapitals

um 1.000,00 EUR zum Zweck der Ausglie-

12 | 08

65


BRANCHEN-MARKT A–Z

HANDELSREGISTER

derung des Teilbetriebs „Land- und Baumaschinen“

aus dem Vermögen der Frank

Föckersberger GmbH mit dem Sitz in Aurachtal

(AmtsgerichtHRB 10148) und die Änderung

des § 3 (Stammkapital) der Satzung beschlossen.

Neues Stammkapital: 26.000,00 EUR.

HRB 7296 – 22.10.2008

Basic-Vertriebs-GmbH, Großhabersdorf

(An der Steige 10, 90613 Großhabersdorf).

Die Gesellschafterversammlung vom 17.10.2008

hat die Änderung des § 1 (Firma) und 2 (Gegenstand

des Unternehmens) der Satzung

beschlossen. Neue Firma: Basic-Vertriebs-

und Fertigungs-GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand:

Fertigung, Prüfung und

Montage von Messgeräten, Elektroteilen,

Elektrogeräten und Elektrozubehör sowie der

Handel hiermit und von Audio-Car-Zubehör.

HRB 8344 – 22.10.2008

inoventive gmbh, Herzogenaurach (Am

Steinacher Kreuz 28, 90427 Nürnberg). Neuer

Sitz: Nürnberg: nun AG Nürnberg HRB

24679; Firma geändert, nun: gastronnovation

GmbH.

HRB 9994 – 22.10.2008

Werner Bahnhofsbuchhandlungen GmbH,

Erlangen (Bahnhofsplatz 1, 91054 Erlangen).

Die Gesellschafterversammlung vom

04.09.2008 hat die Umstellung des Stammkapitals

auf Euro sowie gleichzeitig eine Erhöhung

des Stammkapitals durch Bareinlage um

35,41 EUR sowie einer weiteren Erhöhung um

318.800,00 EUR durch Sacheinlage (Abtretung

von Darlehensrückzahlungsansprüchen der

vier Gesellschafter an die Gesellschaft in Höhe

von jeweils 79.725,00 EUR) und die Änderung

des § 3 (Stammkapital) der Satzung beschlossen.

Neues Stammkapital: 344.400,00 EUR.

HRB 10838 – 22.10.2008

Rudolf Stolz Verwaltungs GmbH, Heroldsberg

(Fischerweg 20, 93092 Barbing).

Neuer Sitz: Barbing: nun AG Regensburg

HRB 11131.

HRB 8459 – 23.10.2008

Bächmann GmbH, Erlangen (Schulgarten-

66 12 | 08

ANTRIEBSTECHNIK

ARBEITSSICHERHEIT

weg 7, 91320 Ebermannstadt).Sitz verlegt,

nun: Ebermannstadt (nun AG Bamberg HRB

6124).

HRB 8483 – 23.10.2008

MARKOMM GMBH, Baiersdorf (Erlanger

Str. 9, 91083 Baiersdorf). Die Gesellschaft ist

auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom

11.08.2008 sowie des Beschlusses der Gesellschafterversammlung

vom selben Tag mit

dem Vermögen des Alleingesellschafters

Späte Andreas, Baiersdorf, *11.12.1968 verschmolzen.

Das Unternehmen wird als Einzelfi

rma unter der Firma MARKOMM e.K. mit

dem Sitz in Baiersdorf geführt.

HRB 11167 – 23.10.2008

SPIELODROM Casino Gaming GmbH,

Fürth (Wiesengrundstraße 1, 90765 Fürth).

Die Gesellschafterversammlung vom 18.08.2008

hat die Erhöhung des Stammkapitals um

75.000,00 EUR zum Zwecke der Übernahme

aller Aktiva und Passiva aus dem einzelkaufmännischen

Unternehmen Michael Bartos

e.K. mit dem Sitz in Fürth (Amtsgericht Fürth

HRA9071 und die Änderung des § 4 (Stammkapital)

der Satzung beschlossen. Neues

Stammkapital: 100.000,00 EUR. Die Gesellschaft

hat im Wege der Ausgliederung gemäß

Ausgliederungsvertrag vom 18.08.2008

sowie Beschluss ihrer Gesellschafterversammlung

vom 18.08.2008 den Betrieb der Firma

Michael Bartos e.K. mit dem Sitz in Fürth

(Amtsgericht Fürth HRA 9071) von Herrn Michael

Bartos mit allen Aktiva und Passiva

übernommen.

HRB 11391 – 23.10.2008

Ademaj Asphalt- & Abrissservice GmbH,

Fürth (Würzburger Straße 556, 90768 Fürth).

Die Gesellschafterversammlung vom

20.08.2008 hat die Änderung des § 3

(Stammkapital) des Gesellschaftsvertrages

beschlossen.

HRB 5818 – 27.10.2008

Musikschule Stein gemeinnützige GmbH,

Stein (Gasweg 1, 90547 Stein).Die Gesellschafterversammlung

vom 21.10.2008 hat die Umstellung

des Stammkapitals auf Euro sowie

gleichzeitig eine Erhöhung des Stammkapitals

um 4.435,41 EUR und die Neufassung der Satzung

beschlossen. Dabei wurden insbesondere

geändert: § 2 (Gegenstand des Unternehmens)

und 3 (Stammkapital). Neuer Unternehmensgegenstand:

(1) Die Musikschule Stein gemeinnützige

GmbH verfolgt ausschließlich den gemeinnützigen

Zweck der Förderung des

kulturellen Lebens, insbesondere der Stadt

Stein. Dazu dienen die Förderung des Musikunterrichtes

und das Betreiben einer Sing- und

Musikschule in Stein. (2) Weitere Betätigungsfelder

sind die Fortbildung von Lehrkräften,

Musikern und kulturell interessierten Laien; die

Weiterentwicklung der Arbeit der Musikpädagogik,

Förderung von Veranstaltungen und

Forschungsaufgaben, die diesem Ziel dienen,

sowie die Förderung des künstlerischen Nachwuchses

bis zur Konservatoriumsreife. (3) Die

Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar

gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes

„steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Die GmbH ist selbstlos tätig

und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke. Einnahmen darf die Gesellschaft

nur erzielen, soweit dies zur Erreichung

des Gesellschaftszweckes unerlässlich ist. Die

an die Gesellschaft zu entrichtenden Entgelte

müssen so bemessen sein, dass lediglich die

Kosten gedeckt oder höchstens geringfügig

überschritten werden. Die Gesellschaft darf niemand

durch Verwaltungsausgaben, die dem

Gesellschaftszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig

hohe Vergütungen, insbesondere

nicht durch unverhältnismäßig hohe Geschäftsführergehälter,

begünstigen. Die

Gehälter der Geschäftsführer und der Mitarbeiter

der Gesellschaft werden frei vereinbart, dürfen

jedoch nicht den TVöD (Tarifvertrag für den

öffentlichen Dienst) übersteigen. Neues Stammkapital:

30.000,00 EUR.

HRB 11562 – 27.10.2008

PIAZZETTA-CONCEPT GmbH, Fürth

(Obernricht 2a, 92342 Freystadt). Neuer Sitz:

Freystadt: nun AG Nürnberg HRB 24677.

HRB 6137 – 29.10.2008

Frankonia Vermögensverwaltungs- und

Beteiligungsgesellschaft mbH, Erlangen

(Sebastianstr. 31, 91058 Erlangen). Die Gesellschafterversammlung

vom 23.10.2008

hat die Änderung des § 2 (Gegenstand des

Unternehmens) der Satzung beschlossen.

Neuer Unternehmensgegenstand: Das Halten

und Verwalten von sowie der Handel mit Immobilien

und Gesellschaftsbeteiligungen; die

Übernahme der Geschäftsführung in anderen

Gesellschaften, welche im Bereich der Immobilienverwaltung

tätig sind; sowie die Immobilienprojektentwicklung..

HRB 11588 – 29.10.2008

Med-Titan Spine GmbH, Erlangen (Henkestr.

91, 91052 Erlangen).Die Gesellschafterversammlung

vom 19.09.2008 hat die Erhöhung

des Stammkapitals um 6.250,00 EUR und die

Neufassung der Satzung beschlossen. Dabei

wurden geändert: § 3 (Dauer der Gesellschaft,

Geschäftsjahr; bisher § 4), 4 (Stammkapital,

Stammeinlagen; bisher § 3), 5 (Geschäftsführung),

8 (Gesellschafterversammlung; bisher §

9). 13 (Einziehung von Geschäftsanteilen; bisher

§ 8) und 15 (Abfi ndung; bisher § 12). Neu

eingefügt wurden die §§ 6 (Wirtschaftsplan),

7 (Aufgaben der Gesellschafterversammlung)

und 12 (Vorerwerbsrecht). Neues Stammkapital:

31.250,00 EUR.

HRB 708 – 30.10.2008

Wohnbau - Brehm Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Fürth (Ziegenstr. 115,

90482 Nürnberg). Neuer Sitz: Nürnberg:

nun AG Nürnberg HRB 24699.

LIQUIDATIONEN

HRA 8758 – 16.10.2008

Dog Sport Hellmann GmbH & Co. KG, Bad

Windsheim (Oberntieferstr. 27, 91438 Bad

Windsheim). Durch rechtskräftigen Beschluss

des Amtsgerichts Fürth vom 15.08.2008 ist

die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über

das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse

abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRA 6750 – 21.10.2008

Auto Wormser GmbH & Co. KG,

Höchstadt/Aisch (Föhrenweg 18, 91315

Höchstadt). Liquidator: Wormser, Günther,

Höchstadt/Aisch, *10.09.1946. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRA 8249 – 29.10.2008

WoBa Bauträgergesellschaft mbH & Co.

KG, Markt Erlbach (Quellenweg 11, 91459

Markt Erlbach). Geändert nun: Über das Vermögen

der Gesellschaft ist durch Beschluss

des Amtsgerichts Fürth vom 27.10.2008 das

Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die Gesellschaft

ist dadurch aufgelöst.

HRB 6316 – 16.10.2008

Diekmann & Frau GmbH, Fürth (Königstr.

12, 90762 Fürth). Durch rechtskräftigen Beschluss

des Amtsgerichts Fürth vom

27.08.2008 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen der Gesellschaft

mangels Masse abgelehnt. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 8771 – 16.10.2008

Joachim Weisz GmbH, Erlangen (Erlangen).

Bestellt; geändert nun: Liquidator:

Weisz, Joachim, Erlangen, *28.06.1956. Die

Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 10056 – 16.10.2008

Tankstelle Heroldsberg A.S.GmbH, Heroldsberg

(Hauptstr. 112, 90562 Heroldsberg).

Geändert, nun: Liquidator: Aßmann,

Sieglinde, geb. Jerke, Heroldsberg, *21.05.1961.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 3823 – 20.10.2008

Auto - Birkenfeld GmbH, Neustadt a.d.

Aisch, Ortsteil Birkenfeld (Birkenfelder

Hauptstr.32, 91413 Neustadt). Durch rechtskräftigen

Beschluss des Amtsgerichts Fürth

vom 27.08.2008 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen der Gesellschaft

mangels Masse abgelehnt. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 3932 – 20.10.2008

Erwin Rauch Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Burgbernheim (Friedenseichenplatz

10, 91593 Burgbernheim).

Geändert, nun: Liquidator: Härtlein, Dieter,

Marktbergel, *23.10.1948. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 6743 – 22.10.2008

Wormser Verwaltungsgesellschaft mbH,

Höchstadt/Aisch (Fürther Str.10, 91315

Höchstadt). Geändert, nun: Liquidator: Wormser,

Günther, Höchstadt/Aisch, *10.09.1946.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 7120 – 29.10.2008

Nickel GmbH, Erlangen (Nägelsbachstr. 14,

91052 Erlangen). Geändert, nun: Liquidator:

Jahn, Markus, Bubenreuth, *13.05.1970. Die

Gesellschaft ist aufgelöst.

LÖSCHUNGEN

HRA 7566 – 23.10.2008

Günthers Frachtschiffreisen e.K., Fürth (Königstr.

41, 90762 Fürth). Die Firma ist erloschen.

HRA 9078 – 24.10.2008

Gionti Bar Restaurant OHG, Erlangen

(Hauptstr. 117, 91054 Erlangen).Der Formwechsel

wurde am 21.10.2008 in das Register

des neuen Rechtsträgers eingetragen (siehe

Amtsgericht Fürth HRB 11634 = Gionti

Bar Restaurant GmbH). Die Firma ist erloschen.

HRA 9071 – 28.10.2008

Michael Bartos e.K., Fürth (Wiesengrundstraße

1, 90765 Fürth). Das von dem Einzelkaufmann

Bartos, Michael, Fürth,

*02.04.1951 unter der Firma Michael Bartos

e.K. mit dem Sitz in Fürth betriebene Unternehmen

ist aus dem Vermögen des Inhabers

gemäß Ausgliederungserklärung vom

18.08.2008 auf die SPIELODROM Casino Gaming

GmbH mit dem Sitz in Fürth (Amtsgericht

Fürth HRB 11167) ausgegliedert. Die

Firma ist erloschen.

HRA 8082 – 29.10.2008

WIPE Vermögensverwaltungs GmbH &

Co. KG, Zirndorf (Banderbacher Str. 60a,

90513 Zirndorf). Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Die Firma ist erloschen.

HRB 4680 – 16.10.2008

Kolb Heizungsbau GmbH, Wilhermsdorf

(Ulsenbachstr. 2, 91452 Wilhermsdorf). Die

Liquidation ist beendet. Die Firma ist erloschen.

HRB 958 – 20.10.2008

TBG Regnitz-Beton Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Fürth (Schwabacher

Str. 500, 90763 Fürth).Die Verschmelzung

wurde am 16.10.2008 in das Register der

übernehmenden Gesellschaft eingetragen

(siehe Amtsgericht Fürth HRA 8014).


HRB 9303 – 20.10.2008

arTec Immobilien Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Zirndorf (Hauptstraße

11, 90513 Zirndorf). Von Amts wegen eingetragen

im Hinblick auf den Eintrag lfd.Nr. 4 b)

vom 27.09.2006: Die Firma ist erloschen.

HRB 8010 – 21.10.2008

G. Fuchs GmbH, Erlangen (Egidienstr. 1,

91058 Erlangen).Die Verschmelzung wurde

am 14.10.2008 in das Register der übernehmenden

Gesellschaft eingetragen (siehe

Amtsgericht Bamberg HRB 5133).

HRB 2240 – 22.10.2008

Düll Elektro GmbH, Uffenheim (Friedrich-

Ebert-Str. 4, 97215 Uffenheim). Die Liquidation

ist beendet. Die Firma ist erloschen.

HRB 1040 – 24.10.2008

BURKHOLZ & Partner GmbH, Höchstadt

a.d. Aisch (Kieferndorfer Weg 35, 91315

Höchstadt). Die Liquidation ist beendet. Die

Firma ist erloschen.

HRB 9120 – 24.10.2008

J & P Montage GmbH, Fürth (Geschwister-

Scholl-Str. 75, 90765 Fürth). Die Liquidation

ist beendet. Die Firma ist erloschen.

HRB 8483 – 28.10.2008

MARKOMM GMBH, Baiersdorf (Erlanger

Str. 9, 91083 Baiersdorf).Die Verschmelzung

wurde am 27.10.2008 in das Register der

übernehmenden Gesellschaft eingetragen

(siehe Amtsgericht Fürth HRA 9150).

HRB 2525 – 29.10.2008

Eberhard Mink GmbH, Fürth (Regelsbacher

Straße 89, 90768 Fürth). Die Liquidation ist

beendet. Die Gesellschaft ist erloschen.

HRB 9494 – 29.10.2008

Sikora GmbH, Fürth (Hans-Vogel-Str. 55,

90765 Fürth). Die Liquidation ist beendet. Die

Firma ist erloschen.

HRB 7925 – 30.10.2008

AXAMsoft GmbH Vertrieb und Dienstleistung

für Datenverarbeitung, Herzogenaurach

(Görlitzer Str. 12, 91074 Herzogenaurach).

Die Liquidation ist beendet. Die

Gesellschaft ist erloschen.

HRB 9573 – 30.10.2008

directif GmbH, Erlangen (Ulrich-Schalk-Str.

3, 91056 Erlangen).Die Verschmelzung wurde

am 27.10.2008 in das Register der übernehmenden

Gesellschaft eingetragen (siehe

Amtsgericht Mannheim HRB 332589).

HRB 8974 – 31.10.2008

Kapelle Unternehmensberatung Steuerberatungsgesellschaft

mbH, Erlangen

(Buchfi nkstr. 7a, 91056 Erlangen). Die Liquidation

ist beendet. Die Firma ist erloschen.

Löschung von Amts wegen (§ 141a FGG)

Bei nachfolgenden Firmen wurde folgendes

eingetragen: Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht. Von Amts wegen

eingetragen.

HRA 6738 – 20.10.2008

Kurt Pfeiffer GmbH & Co. KG, Fürth (Alte

Reutstr.101, 90765 Fürth).

HRA 3591 – 28.10.2008

OPTIMA Albrecht Drechsler GmbH & Co.

KG, Vestenbergsgreuth (Frimmersdorf 46,

91487 Vestenbergsgreuth).

HRA 7854 – 31.10.2008

K + W Bau GmbH & Co. KG, Weisendorf

(Uehlfelder Weg 6, 91085 Weisendorf).

HRB 9648 – 20.10.2008

Future 3000 GmbH, Fürth (Sperberstr. 44,

90768 Fürth).

HRB 4493 – 21.10.2008

ComDas GmbH Kommunikation und

Netzwerke, Herzogenaurach (Rathgeber

Str.43 c, 91074 Herzogenaurach).

HRB 8602 – 30.10.2008

Xtreme-Design Handels Aktiengesellschaft,

Zirndorf (Jordanstr. 1-3, 90513 Zirndorf).

HRB 380 – 31.10.2008

Karl Fiedler Gedächtnis-Stiftung Gesellschaft

mit beschränkter Haftung, Fürth

(Rudolf-Breitscheid-Str. 9 - 13, 90762 Fürth).

Löschung von Amts wegen (§ 31 Abs. 2 HGB)

Bei nachfolgenden Firmen wurde folgendes

eingetragen: Die Firma ist erloschen. Von

Amts wegen eingetragen auf Grund § 31

Abs. 2 HGB.

HRA 4557 – 23.10.2008

Konrad Ringelmann Inh. Helga Köberlein,

Höchstadt a.d. Aisch (Hauptstr.35,

91315 Höchstadt).

HRA 8189 – 23.10.2008

Sandras Haarwerkstatt e.K., Stein (Am

Haselgraben 26, 90547 Stein).

HRA 7389 – 27.10.2008

Medizinischer Fachhandel Der Anatom

e.K., Eckental (Klingenstr. 54, 90542 Eckental).

AMTLICHE BERICHTIGUNGEN

HRB 11337 – 30.10.2008

Föckersperger InTrac GmbH, Aurachtal

(Wirtshöhe 2, 91086 Aurachtal/OT Münchaurach).

Von Amts wegen berichtigt: Die Gesellschafterversammlung

vom 14.08.2008 hat

die Erhöhung des Stammkapitals um

1.000,00 EUR zum Zweck der Ausgliederung

des Teilbetriebs „Land- und Baumaschinen“

aus dem Vermögen der Frank Föckersperger

GmbH mit dem Sitz in Aurachtal (Amtsgericht

Fürth HRB 10148) und die Änderung des

§ 3 (Stammkapital) der Satzung beschlossen.

Die Gesellschaft hat im Wege der Ausgliederung

gemäß Ausgliederungsvertrag vom

14.08.2008 sowie Beschluss ihrer Gesellschafterversammlung

vom 14.08.2008 und

Beschluss der Gesellschafterversammlung der

übertragenden Gesellschaft vom 14.08.2008

den Teilbetrieb Land- und Baumaschinen von

der Frank Föckersperger GmbH mit dem Sitz

in Aurachtal (Amtsgericht Fürth HRB 10148)

übernommen.

HRB 11641 – 30.10.2008

4YOU Systemanalyse-GmbH, 90522 Oberasbach

, (Sandstraße 8, 90522 Oberasbach).

Stammkapital von Amts wegen ergänzt:

25.000,00 EUR.

Genossenschaftsregister

VERÄNDERUNGEN

GnR 159 – 21.10.2008

Raiffeisen-Volksbank Erlangen- Höch stadt

eG, Erlangen (Nürnberger Straße 64-66,

91052 Erlangen). Die Generalversammlung

vom 17.06.2008 hat die Änderung der Satzung

beschlossen. Geändert wurden u.a. : § 2 (redaktionelle

Ergänzung des Zwecks und des

Gegenstand der Genossenschaft). Gegenstand

geändert, nun: Neuer Unternehmensgegenstand:

Gegenstand des Unternehmens ist die

Durchführung von banküblichen und ergänzenden

Geschäften, sowie des Dienstleistungsgeschäfts,

insbesondere a) die Pfl ege des Spargedankens,

vor allem durch Annahme von

Spareinlagen; b) die Annahme von sonstigen

Einlagen; c) die Gewährung von Krediten aller

Art; d) die Übernahme von Bürgschaften, Garantien

und sonstigen Gewährleistungen sowie

die Durchführung von Treuhandgeschäften; e)

die Durchführung des Zahlungsverkehrs; f) die

Durchführung des Auslandsgeschäfts einschließlich

des An- und Verkaufs von Devisen

und Sorten; g) die Vermögensberatung, Vermögensvermittlung

und Vermögensverwaltung; h)

der Erwerb und die Veräußerung sowie die Verwahrung

und Verwaltung von Wertpapieren

und anderen Vermögenswerten; i) die Vermittlung

oder der Verkauf von Bausparverträgen,

Versicherungen und Reisen; Die Genossenschaft

kann Zweigniederlassungen errichten

und sich an Unternehmen beteiligen. Der Geschäftsbetrieb

kann auf Nichtmitglieder ausgedehnt

werden.

AMTSGERICHT

NÜRNBERG

(umfasst Nürnberg sowie die Bezirke der

IHK-Gremien Altdorf, Hersbruck, Hilpoltstein,

Lauf, Roth, Schwabach)

NEUEINTRAGUNGEN

HRA 15017 – 02.10.2008

AnZiLog GmbH & Co. KG, Rednitzhembach

(Flurstraße 5, 91126 Rednitzhembach).

Spedition, Logistik und Lagerei. Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter:

AnZiLog Verwaltungsgesellschaft

mbH, Rednitzhembach (AG Nürnberg HRB

24618).

HRA 15018 – 02.10.2008

Feldner Projekt KG, Nürnberg (Rathsbergstr.

70, 90411 Nürnberg). Durchführung von

Projektentwicklung. Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter: Hans,

Feldner, Nürnberg, *04.12.1963.

HRA 15019 – 06.10.2008

BASELASER GmbH & Co. KG, Lauf (Drahtmühlhof

4, 91207 Lauf). Zulassungsfreie

Dienstleistungen im Bereich Materialbearbeitung

mit Laser und üblichen Bearbeitungsmaschinen,

Handel und Vertrieb von Lasergeräten

und Zubehör sowie die industrielle

herstellung von und der Handel mit laserbearbeiteten

Konsumgütern. Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter:

BASELASER Verwaltungs GmbH, Lauf a.d.

Pegnitz (AG Nürnberg HRB 24635).

HRA 15020 – 07.10.2008

Friedrich Hofmann Betriebsgesellschaft

mbH & Co. KG, Büchenbach (Industriestr.

18, 91186 Büchenbach). Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Unzner, Christina, Aßling, *09.12.1946, von

der Vertretung ausgeschlossen. Persönlich

haftender Gesellschafter: Friedrich Hofmann

Verwaltungs-GmbH, Büchenbach (AG Nürnberg

HRB 24610). Der Sitz ist von Heilbronn

(Amtsgericht Stuttgart HRA 723156) nach

Büchenbach verlegt.

HRA 15021 – 09.10.2008

Hausmeisterdienst Blank e.K., Roth (Waldstr.

24, 91154 Roth). Hausmeisterdienste.

Einzelkaufmann / Einzelkauffrau. Inhaber:

Blank, Hans-Peter, Roth, *25.06.1943.

HRA 15022 – 09.10.2008

Body Wrappers Europe e. K., Nürnberg

(Adam-Klein-Str. 156, 90431 Nürnberg). a)

der Vertrieb von Textilien, insbesondere der

US-Marke „Body Wrappers“ im Bereich von

ganz Europa, deren Lizenz ich vom Inhaber

der US-Marke „Body Wrappers“, der Attitudes

in Dressing, Inc., Elizabeth, New Jersey

zum Vertrieb der Marke in ganz Europa erworben

habe, sowie b) der Import und Export

von Waren aller Art, und c) die Beratungsdienstleistung

und EDV-Dienstleistung im

Handel. Einzelkaufmann / Einzelkauffrau. Inhaber:

Rumpf, Karl Ludwig, Malaga, Spanien,

*27.01.1959.

HRA 15023 09.10.2008

MultiMarkt GmbH & Co. KG, Nürnberg

(Neulichtenhofstr. 16, 90461 Nürnberg). -

Export-Import von Maschinen und Einrichtungen-

Export-Import von Waren- An- und

Verkauf sowie An- und Verpachtung von Einrichtungen

und Maschinen- Bereitstellung

von Betriebsmitteln- Vertrieb von Massageliegen-

Handel mit Lebensmitteln sowie SB-

Markt Sortiment. Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter: Trockmann

GmbH, Nürnberg (AG Nürnberg HRB

24543).

HRA 15024 – 10.10.2008

UDI Biogas Döbeln I GmbH & Co. KG,

Roth (Kellerweg 12, 91154 Roth). Erwerb,

das Halten und der Verkauf von Beteiligungen

an Gesellschaften, die die Biogasproduktionsstätten

betreiben und Einnahmen durch die

Produktion von Biogas und den Verkauf von

aus Biogas gewonnenem Strom und Wärme

erzielen. Kommanditgesellschaft. Persönlich

haftender Gesellschafter: UDI Sonne Wind

Nürnberg · Schwaig · Regensburg · München

BÜHNE MIETEN.

In über 40 Mietstationen bundesweit mehr als

4.500 Bühnen, alle Ausführungen – von 6 bis 100 m.

Top in Beratung, Service und Sicherheit.

0911/95784-0

www.gardemann.de

HANDELSREGISTER

und Biomasse GmbH, Roth (AG Nürnberg

HRB 24053).

HRA 15025 – 16.10.2008

SMF Solar Markt e.K., Nürnberg (Wittekindstraße

31, 90431 Nürnberg). Handel mit

und die Errichtung von Photovoltaikanlagen,

Solarthermieanlagen und Wärmepumpen.

Einzelkaufmann / Einzelkauffrau. Inhaber:

Fröbe, Robert, Feucht, *01.06.1969.

HRA 15026 – 16.10.2008

IPTR International Patent and Trademark

Register e.K., Nürnberg (Ostendstr. 202 A,

90482 Nürnberg). Einrichtung von elektronischen

Datenbanken für internationale Patent-

und Markenanmeldungen (engl. =

Trademark), insbesondere im World Wide

Web. Verlegen elektronischer Geschäftsverzeichnisse

(Register) und deren Vermarktung.

Einzelkaufmann / Einzelkauffrau. Inhaber:

Kopmann, Michael, Nürnberg, *01.10.1961.

HRA 15027 – 16.10.2008

FARES GROUP Limited & Co. KG, Schwabach

(Bahnhofstraße 22, 91126 Schwabach).

Durchführung von Projekt- und Vertriebsmanagement,

insbesondere An- und Verkauf

von Immobilien sowie dessen Vermittlung.

Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender

Gesellschafter: FARES GROUP Limited, Birmingham

(Companies House Cardiff Nr.

6677002).

HRA 15028 – 17.10.2008

DRS Postservice Nürnberg GmbH & Co.

KG, Nürnberg (Kleinreuther Weg 88, 90408

Nürnberg). Vermittlung und Vergabe von

Auftragsfahrten mit Kraftfahrzeugen sowie

die Erbringung von Postdienstleistungen..

ARBEITSBÜHNEN

Am Tower 27 • 90475 Nürnberg

TELESKOPSTAPLER bei WAGERT mieten

������ ����� ��� ����������������� ���

����������������� ���� ���� �� ������

��� �������� ��������� ���� ������

������� ��� ��� ��� �������� ��� ��� ���

���������� ��� ��� ��������� �������

����������������� ��� ���� �������

Telefon: 09 11 - 24 31 56

www.wagert.de

Der bundesweite Mietservice

HochProfessionell

12 | 08

BRANCHEN-MARKT A–Z

GARD-08-203 Anz Regensburg_LIT.i1 1 18.02.2008 10:29:00 Uhr

67


HANDELSREGISTER

Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender

Gesellschafter: DRS POSTSERVICE Beteiligungsgesellschaft

mbH, Essen (AG Essen HRB

12934).

HRA 15029 – 22.10.2008

Mix Markt 76 OHG, Nürnberg (Schweinauer

Hauptstraße 127, 90441 Nürnberg). Betrieb

eines Einzelhandelsgeschäfts zum Vertrieb

von Lebensmitteln, Getränken, Geschenkartikeln,

Unterhaltungswaren, Drogerie- und

Haushaltswaren und weiteren Waren im Enzelhandel,

auch die Untervermietung im

Shop-in-Shop System. Offene Handelsgesellschaft.

Die persönlich haftenden Gesellschafter

vertreten gemeinsam. Persönlich

haftender Gesellschafter: Monolith Beteiligungsgesellschaft

Ost mbH, Schwabach

(Amtsgericht Nürnberg HRB 24332); Völker,

Hermann, Fürth, *17.01.1974.

HRA 15030 – 22.10.2008

MÖDL Grundbesitz GmbH & Co. KG,

Schwaig (Beethovenstraße 26, 90571

Schwaig). Verwaltung eigenen Betriebsvermögens,

insbesondere von Grundbesitz.

Geschäfte nach § 34c GewO sind ausgeschlossen.

Kommanditgesellschaft. Persönlich

haftender Gesellschafter: W. MÖDL Bauunternehmung

und Stuckgeschäft Gesellschaft

mit beschränkter Haftung, Schwaig (AG

Nürnberg HRB 3042).

HRA 15031 – 22.10.2008

Regine Barth GmbH & Co. KG, Nürnberg

(Freiligrathstr. 7/9, 90482 Nürnberg).Kommanditgesellschaft.

Ausgeschieden: Persönlich

haftender Gesellschafter: JJ Beteiligungen

GmbH, Ulm. Eingetreten: Persönlich haftender

Gesellschafter: Regine Barth Verwaltungs-GmbH,

Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg

HRB 24673). Der Sitz ist unter

Firmenänderung von Ulm (Amtsgericht Ulm

HRA 720571) nach Nürnberg verlegt.

HRA 15032 –22.10.2008

Elektrotechnik Niederberger e.K., Nürnberg

(Flachsröststraße 10, 90475 Nürnberg).

Elektroinstallationsbetrieb. Einzelkaufmann /

Einzelkauffrau. Neuer Inhaber: Bodenschatz,

André, Nürnberg, *13.07.1980. Der Übergang

der in dem Betrieb des Geschäfts des früheren

Inhabers Niederberger Erwin, Burgthann, OT

Grub, *22.01.1948, unter der nicht eingetragenen

Firma Elektro Erwin Niederberger begründeten

Forderungen und Verbindlichkeiten

ist bei dem Erwerb des Geschäfts durch den

neuen Inhaber ausgeschlossen.

HRA 15033 – 23.10.2008

Noris Dach, Inh. Ludwig Stenglein e.K.,

Nürnberg (Untere Dorfstr. 41, 90427 Nürnberg).

Betrieb einer Dachdeckerei. Einzelkaufmann

/ Einzelkauffrau. Der Inhaber / die Inhaberin

handelt allein. Inhaber: Stenglein,

Ludwig, Nürnberg, *12.11.1943.

HRA 15034 – 23.10.2008

R 1 Projektgesellschaft GmbH & Co.KG,

Schwabach (Friedrich-Ebert-Str. 5a, 91126

Schwabach). Herstellung von schlüsselfertigen

Gebäuden als Generalübernehmer.

Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender

Gesellschafter: R 1 Projektgesellschaft Ver-

waltungs GmbH, Schwabach (Amtsgericht

Nürnberg HRB 20936).

HRA 15035 – 24.10.2008

RR Event + Marketing Ltd. & Co. KG,

Nürnberg (Kohlenhofstraße 1a, 90443

Nürnberg). Die Organisation und die Durchführung

von Veranstaltungen aller Art, insbesondere

von Pokerspielen ohne Glücksspielcharakter

sowie Beratung und Durchführung

von Werbemaßnahmen. Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter:

RR EVENT LTD, London / Großbritannien

(Companies House, Cardiff, Nr. 5977367).

HRA 15036 – 27.10.2008

Kappos Entertainment GmbH & Co. KG,

Nürnberg (Ludwigstraße 72, 90402 Nürnberg).

Einzel- und Großhandel sowie der Im-

und Export von Spielgeräten aller Art und

deren Vermietung. Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter: Kappos

Entertainment Verwaltungs GmbH, Nürnberg

(AG Nürnberg HRB 24652).

HRA 15037 – 27.10.2008

PROJECT PI S6 AG & Co. KG, Nürnberg

(Kürschnershof 2, 90403 Nürnberg). Der Erwerb,

das Halten, Verwalten, die Entwicklung

und die Veräußerung von bebauten und unbebauten

Grundstücken, von Wohn- und

Gewerbeimmobilien und sonstigen grundstücksgleichen

Rechten, ferner der Bau bzw.

die Errichtung von Bauwerken aller Art im eigenen

Namen, für eigene Rechnung, sowie

auch die Vermietung, Verpachtung und Verwaltung

von Objekten, bebauten und unbebauten

Grundstücken. Der weitere Zweck ist

der Erwerb, das Halten das Verwalten und

Verwerten von Beteiligungen im Bereich Real

Estate Private Equity. Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter: PROJECT

PI Immobilien AG, Nürnberg (Amtsgericht

Nürnberg HRB 23285).

HRA 15038 – 27.10.2008

Versicherungs- und Finanzmanufaktur

e.K. Inh. O. Lang, Nürberg (Innere Laufer

Gasse 1, 90403 Nürberg). Vermittlung von

Versicherungen und Bausparverträgen. Einzelkaufmann

/ Einzelkauffrau. Inhaber: Lang,

Oliver, Nürnberg, *15.05.1969.

HRA 15039 – 28.10.2008

PROJECT PI S8 AG & Co. KG, Nürnberg

(Kürschnershof 2, 90403 Nürnberg). Der Erwerb,

das Halten, Verwalten, die Entwicklung

und die Veräußerung von bebauten und unbebauten

Grundstücken, von Wohn- und Gewerbeimmobilien

und sonstigen grundstücksgleichen

Rechten, ferner der Bau bzw. die

Errichtung von Bauwerken aller Art im eigenen

Namen, für eigene Rechnung, sowie auch die

Vermietung, Verpachtung und Verwaltung von

Objekten, bebauten und unbebauten Grundstücken.

Der weitere Zweck ist der Erwerb, das

Halten das Verwalten und Verwerten von Beteiligungen

im Bereich Real Estate Private Equity.

Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender

Gesellschafter: PROJECT PI Immobilien AG,

Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg HRB 23285).

HRA 15040 – 28.10.2008

PROJECT PI S7 AG & Co. KG, Nürnberg

AUDIOVISUAL-ZUBEHÖR

Wir sind ein TÜV/GL/UL/ British Standard zertifi zierter

Hersteller mit 65.000 verschiedenen Produkten. Mit

45 Jahren Erfahrung auf dem AV-Markt sind wir der

richtige Ansprechpartner für professionelle AV-Möbel

und Zubehör aller Art für Flachbildschirme und Projektoren.

Rufen Sie uns einfach an!

UNICOL® Deutschland GmbH

Willi-Grasser-Str. 15 · D-91056 Erlangen · Telefon +49 (0) 9131 9405 800 · Website: www.unicol.de

68 12 | 08

AUKTIONEN

(Kürschnershof 2, 90403 Nürnberg). Der Erwerb,

das Halten, Verwalten, die Entwicklung

und die Veräußerung von bebauten und unbebauten

Grundstücken, von Wohn- und

Gewerbeimmobilien und sonstigen grundstücksgleichen

Rechten, ferner der Bau bzw.

die Errichtung von Bauwerken aller Art im eigenen

Namen, für eigene Rechnung, sowie

auch die Vermietung, Verpachtung und Verwaltung

von Objekten, bebauten und unbebauten

Grundstücken. Der weitere Zweck ist

der Erwerb, das Halten, das Verwalten und

Verwerten von Beteiligungen im Bereich Real

Estate Private Equity. Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter: PROJECT

PI Immobilien AG, Nürnberg (Amtsgericht

Nürnberg HRB 23285).

HRB 24636 – 02.10.2008

DISKUS Verwaltungs GmbH, Burgthann

(Talweg 13, 90559 Burgthann). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 14.08.2008 hat die Änderung

des § 1 (Firma, bisher ‚DISKUS Dreihundertdreizehnte

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH‘, und Sitz, bisher Frankfurt

am Main, Amtsgericht Frankfurt am Main

HRB 83256 ) der Satzung beschlossen. Gegenstand

des Unternehmens: Verwaltung eigenen

Vermögens. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Baumert, Johann

Adam, Ruppach-Goldhausen, *26.06.1949.

HRB 24637 – 02.10.2008

Richard W. Ossen Consulting GmbH,

Nürnberg (Laufamholzstraße 171, 90482

Nürnberg). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Unternehmensberatung und Finanzplanung

mit Ausnahme von Steuer- und Rechtsberatung

und die Vermögensverwaltung, ausgenommen

Tätigkeiten nach § 32 KWG.

Handels- und Bankgeschäfte sowie sonstige

gewerbliche Tätigkeiten sind ausgeschlossen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Ossen, Richard M., Nürnberg,

*12.06.1959; Ossen, Marc-Michael, Nürnberg,

*31.03.1984. Entstanden durch formwechselnde

Umwandlung der Ossen AG mit

dem Sitz in Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg

HRB 21514).

HRB 24638 – 02.10.2008

feenix GmbH, Nürnberg (Wittelsbacher

Straße 102 c, 90475 Nürnberg). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 04.09.2008 hat die Änderung

des § 1 (Sitz, bisher Karlsruhe, Amtsgericht

Mannheim HRB 110899) und 3

(Stammkapital, Stammeinlagen) der Satzung

beschlossen. Gegenstand des Unternehmens:

Konzeption, Entwicklung und Vermarktung

von Browsergames. Stammkapital: 75.000,00

EUR. Geschäftsführer: Andrejew, Denis,

Nürnberg, *09.06.1985.

HRB 24639 – 06.10.2008

Green Toi GmbH, Winkelhaid (Heidestr. 10,

90610 Winkelhaid). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Herstellung und Vertrieb von Golftoiletten.

Klargestellt wird: Geschäfte, die

einer besonderen behördlichen Genehmigung

bedürfen, sind nicht Gegenstand des

Unternehmens, insbesondere auch kein

Handwerk. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Scanzoni von Lichtenfels,

Rainer, Winkelhaid, *27.06.1951.

HRB 24640 – 06.10.2008

Gruenbauen.com GmbH, Nürnberg (Kleestraße

21-23, 90461 Nürnberg). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand des

Unternehmens: Betrieb von Internet-Portalen,

insbesondere mit Bezug auf ökologisches

Bauen, Sanieren und Regenerative Energien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Heim-Caballero, Wilfried, Nürnberg,

*25.06.1980; Rojek, Markus, Nürnberg,

*18.03.1966.

HRB 24641 – 06.10.2008

Die Schoener‘e Beratung GmbH, Reichenschwand

(Ziegeleistr. 7, 91244 Reichenschwand).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Die Gesellschafterversammlung vom

04.09.2008 hat die Änderung des § 1 (Sitz,

bisher Oberasbach, Amtsgericht Fürth HRB

8167) und 12 (Bekanntmachungen) der Satzung

beschlossen. Gegenstand des Unternehmens:

Beratung und Erstellung von Konzepten

für national und international tätige

Unternehmen auf den Gebieten Strategie,

Corporate Identity, Unternehmenskommunikation

zu externen und internen Partnern,

Marketing, Vertrieb, Werbung, Kundenbezie-

hungsmanagement, sowie aller dazugehörenden

Dienstleistungen, die dem Erfüllen

dieser Aufgaben dienen, - jedoch keine steuerliche

oder rechtliche Beratung -, das

Sponsoring im Sportbereich, Vermittlung,

Verpachtung und Betrieb von Gastronomieunternehmen.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Schoener,

Michael, Oberasbach, *09.11.1956.

Bestellt: Geschäftsführer: Gußner, Robert,

Reichenschwand, *14.05.1953.

HRB 24642 – 06.10.2008

ayCash GmbH, Nürnberg (Königstr. 63,

90402 Nürnberg). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens: Bereitstellung

sowie der Verkauf von Lösungen zur

bargeldlosen Zahlungsakzeptanz für Einzelhandel

und andere Gewerbetreibende. Dies beinhaltet

die Herstellung von Hard- und Software

sowie Vertrieb und Service derselben. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Hezel,

Hans, Eichstätt, *27.07.1972.

HRB 24643 – 07.10.2008

TADANO FAUN Stahlbau GmbH, Lauf a.d.

Pegnitz (Faunberg 2, 91207 Lauf a.d.Pegnitz).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Herstellung

von Stahlerzeugnissen sowie von sonstigen

Metallerzeugnissen. Stammkapital: 650.000,00

EUR. Geschäftsführer: Kozai, Kaoru, Präfektur

Kagawa, *28.01.1948; Miyamoto, Yoshiro,

Präfektur Kagawa, *30.01.1955. Geschäftsführer:

Ayai, Yasuo, Röthenbach

a.d.Peg., *09.02.1958; Grabe, Klaus-Peter,

Lauf a.d.Peg.-Kotzenhof, *30.08.1951; Nakanishi,

Masaharu, Nürnberg, *01.09.1948.

HRB 24645 – 07.10.2008

MD-Studios für visuelle Gestaltung

GmbH, Wendelstein (Richtweg 41a, 90530

Wendelstein). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Herstellung und Vertrieb von Werbe- und Industriefotografi

e. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Djuritschek, Ina, Wendelstein,

*06.06.1967; Moser, Jacqueline,

Wendelstein, *02.04.1962.

HRB 24646 – 09.10.2008

Synazo GmbH, Nürnberg (Fürther Straße

42 a, 90429 Nürnberg). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Handel und Vertrieb mit/von

Chemikalien sowie die Beratung von Einzelpersonen

und Firmen mit gleichen Firmenzwecken.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Dr. Dörner, Wolfgang-Marc,

Nürnberg, *02.12.1960.

HRB 24647 – 09.10.2008

memshop.de GmbH, Schwaig b. Nürnberg

(Industriestr. 15a, 90571 Schwaig). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Handel mit

elektronischen Bauelementen, zugehörigen

Produkten und Leistungen. Stammkapital:

25.200,00 EUR. Geschäftsführer: Golotov,

Eugen, Fürth, *06.10.1977; Kneisel, Stefan,

Leinburg-Diepersdorf, *16.09.1969; Szieber,

Jürgen, Burthann-Mimberg, *23.10.1973.

HRB 24648 – 09.10.2008

Europolys Prodwood GmbH, Nürnberg

(Äußere Bayreuther Straße 55, 90409 Nürnberg).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gegenstand des Unternehmens: Vertrieb von

Holzprodukten aller Art, Im- und Export von

Holzverarbeitungsmaschinen, Elektrogeräten,

Sägewerkmaschinen, Textilien und Lebensmitteln.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Horhoca, Aurel, Nürnberg,

*18.03.1955.

HRB 24649 – 09.10.2008

LS CXXI Vermögensverwaltungs GmbH,

Nürnberg (Äußere Sulzbacher Str. 100, 90491

Nürnberg). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gegenstand des Unternehmens: Die

Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Spiller,

Lars, Hersbruck, *14.10.1968.

HRB 24650 – 09.10.2008

IncogniCom GmbH, Nürnberg (Sumpfwiesenweg

1, 90475 Nürnberg). Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gegenstand des

Unternehmens: Allgemeine Internet- und

Multimedia-Dienstleistungen, insbesondere

speziell geschützte Internet-Dienste (mit Ausnahmen

von Internet-Provider-Diensten),

Consulting-Dienstleistung im Bereich Computerprogrammierung

und Computer-

System-Design, Produktion und Entwicklung

von Computer-Hardware basierend auf Mi-


kroprozessoren, und der Handel mit elektronischen

Komponenten und mit Computerausrüstung.

Stammkapital: 25.500,00

EUR. Geschäftsführer: Bremer, Werner, Nürnberg,

*18.08.1965.

HRB 24652 – 09.10.2008

Kappos Entertainment Verwaltungs

GmbH, Nürnberg (Ludwigstraße 72, 90402

Nürnberg). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Verwaltung von Beteiligungen an anderen

Unternehmen, insbesondere die Übernahme

der persönlichen Haftung und Geschäftsführung

sowie Vertretung bei Kommanditgesellschaften

als Komplementär-GmbH, insbesondere

bei der Kappos Entertainment GmbH &

Co. KG mit dem Sitz in Nürnberg. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Barth,

Elke, geb. Glaubig, Nürnberg, *27.02.1953;

Kappos, Georgios, Nürnberg, *11.04.1956.

HRB 24653 – 09.10.2008

InfoTech Solutions GmbH, Nürnberg (Regensburger

Str. 334, 90480 Nürnberg). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Vermittlung von

Hotelzimmern und Ferienwohnungen, Konzeption

und Entwicklung von Internetprogrammen,

Erstellung von Hard- und Softwareprogrammen,

Erstellung von Grafi k- und

Webdesign, Domain- und Hostingregistrierung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Farhan, Farhan, Nürnberg,

*15.02.1980.

HRB 24654 – 09.10.2008

Hauser GmbH, Nürnberg (Bartholomaeusstraße

26 D, 90489 Nürnberg). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 17.09.2008 hat die Erhöhung

des Stammkapitals um 5.000,00 EUR

und die Neufassung der Satzung beschlossen.

Dabei wurde geändert: § 1 (Firma, bisher

Futurum XXIII Vermögensverwaltungs-GmbH,

Sitz, bisher Schömberg, Amtsgericht Stuttgart

HRB 725923), 2 (Gegenstand des Unternehmens),

3 (Dauer der Gesellschaft,

Geschäftsjahr) und 4 (Stammkapital, Stammeinlage).

Gegenstand des Unternehmens:

Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb

von Schreibgeräten und Zubehör. Stammkapital:

30.000,00 EUR. Ausgeschieden: Geschäftsführer:

Jessen, Tom, Balingen,

*23.09.1972. Bestellt: Geschäftsführer: Prass,

Andreas, Nürnberg, *15.12.1960.

HRB 24655 – 09.10.2008

ORTHODEPOT GmbH, Nürnberg (Labenwolfstraße

15, 90409 Nürnberg). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand des

Unternehmens: Internet- und Versandhandel

mit Zahnpfl egeartikeln und Praxisbedarf für

medizinische Praxen insbesondere für Kieferorthopädie

und Zahnheilkunde. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Dr. Limley,

Robert, Nürnberg, *13.10.1974.

HRB 24656 – 10.10.2008

LS CXXII Vermögensverwaltungs GmbH,

Nürnberg (Äußere Sulzbacher Str. 100,

90491 Nürnberg). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Verwaltung eigenen Vermögens.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Spiller, Lars, Hersbruck, *14.10.1968.

HRB 24657 – 10.10.2008

AKTIV-SYSTEMBAU LTD., Nürnberg (Siemensstr.

43, 90459 Nürnberg). Private Company

Limited by Shares (Gesellschaft mit beschränkter

Haftung nach englischem Recht).

Zweigniederlassung der AKTIV-SYSTEMBAU

LTD. mit dem Sitz in Wakefi eld, Großbritannien

(companies house of cardiff Nr.

6254335). Gegenstand des Unternehmens:

Trockenbau, die Vergabe von Aufträgen und

der Handel mit Baumaterialien. Stammkapital:

100,00 GBP. Geschäftsführer: Gajos, Roman

Peter, Nürnberg, *10.08.1961.

HRB 24658 – 10.10.2008

Deutsche Anwaltshotline AG, Nürnberg (Am

Plärrer 7, 90443 Nürnberg). Aktiengesellschaft.

Gegenstand des Unternehmens: Serviceleistungen

für telefonische Rechtsberatung, namentlich

der Betrieb einer Anwaltshotline, darüber

hinaus werden Dienstleistungen und

Produkte im Rechtsbereich angeboten. Tätigkeiten,

die nach dem Steuerberatungsgesetz

oder dem Rechtsdienstleistungsgesetz erlaubnispfl

ichtig sind, sind nicht Gegenstand des Unternehmens.

Grundkapital: 75.000,00 EUR. Vorstand:

Goth, Johannes, Nürnberg, *09.01.1971;

Schwengler, Volker, Fürth, *12.06.1971; Ulshöfer,

Christian, Nürnberg, *16.10.1965. Entstan-

den durch formwechselnde Umwandlung der

Deutsche Anwaltshotline OHG mit dem Sitz in

Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg HRA 14619).

HRB 24659 – 10.10.2008

PRISMA Immobilien GmbH, Nürnberg

(Rothenburger Straße 55, 90443 Nürnberg).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Der Erwerb, die

Veräußerung und die Verwaltung von Immobilien,

grundstücksgleichen Rechten und Firmenbeteilungen

sowie Verwaltung eigenen

Vermögens. Ausgeschlossen sind Tätigkeiten,

die einer Genehmigung nach § 34 c GewO

bedürfen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Kederer, Thomas, Nürnberg,

*22.07.1963.

HRB 24660 – 10.10.2008

SANA Treppenlifte AG, Nürnberg (Löffelholzstr.

20, 90441 Nürnberg). Aktiengesellschaft.

Gegenstand des Unternehmens: Vertrieb,

Herstellung, Dienstleistung und Service

von vorgefertigten und genormten Bauteilen

im Bereich von Treppenaufzügen, Senkrechtaufzügen,

Senioren- und Rehaprodukten,

weiterhin die Beteiligung und der Erwerb von

anderen Gesellschaften. Grundkapital:

50.000,00 EUR. Vorstand: Gelke, Manfred,

Nürnberg, *16.02.1961; Pisani, Frank, Fürth,

*18.07.1962.

HRB 24661 – 10.10.2008

ConProMa GmbH, Röttenbach (Deutschherrnstraße

34a, 91187 Röttenbach). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Vermittlungsgeschäfte aller

Art, soweit hierzu keine Genehmigung erforderlich

ist, der Handel mit allen metallischen

und nicht metallischen Materialien, der Vertrieb,

die Planung, die Beratung, die Projektierung,

die Bauleitung, die Entwicklung und die

Konstruktion von Elektro-, Heinzungs-, Lüftungs-,

Kälte-, Brandschutz-, Isolier- und Klimaanlagen

und in den Bereichen Umweltschutz

und Kraftwerksbau sowie der Erwerb

von Beteiligungen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Mitterer, Franz-Josef,

Weißenburg, *22.05.1963. Gesamtprokura:

Petz, Monik, Röttenbach, *07.04.1965.

HRB 24662 – 10.10.2008

LS CXXIII Vermögensverwaltungs GmbH,

Nürnberg (Äußere Sulzbacher Str. 100,

90491 Nürnberg). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Die Verwaltung eigenen Vermögens.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Spiller, Lars, Hersbruck.,

*14.10.1968.

HRB 24663 – 10.10.2008

MATOL Immobilien und Finanzdienstleistungs

GmbH, Nürnberg (Kalkgrubenweg

25, 90455 Nürnberg). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Vermittlung des Abschlusses oder

Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss

von Verträgen über -Grundstücke, grundstückslgeiche

Rechte -gewerbliche Räume,

Wohnräume -Darlehen -den Erwerb von Anteilen

an Investmentvermögen, die von einer

Kapitalanlagegesellschaft oder Investmentaktiengesellschaft

ausgegeben werden und

ausländischen Investmentanteilen, die nach

dem Investmentgesetz vertrieben werden

dürfen, zwischen Kunden und lizenzierten

Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten,

Kapitalanlagegesellschaften, ausländischen

Investmentgesellschaften sowie Kreditinstituten

und Wertpapierhandelsunternehmen

aus dem Europäischen Wirtschaftsraum, die

nach § 53 Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 7 KWG

tätig sein dürfen, jedoch nicht von Anteilen

an Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken

nach § 112 InvG; das Recht, Gelder oder Anteile

von Kunden in Eigentum oder Besitz zu

nehmen, besteht nicht; -den Erwerb von Anteilen

an geschlossenen Fonds in der Rechtsform

einer Kommanditgesellschaft oder einer

Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Weiterer

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel

mit Immobilien aller Art im In- und Ausland,

die Beschaffung von Grundbesitz aller

Art, die Grundstücksverwertung sowie die

Vermittlung von Bausparverträgen und von

Versicherungen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Olbert, Matthias,

Nürnberg, *21.03.1967. Einzelprokura: Holzmann-Olbert,

Ute, Nürnberg, *07.04.1970.

HRB 24665 – 13.10.2008

Dr. Hein und Kammerl Planungs GmbH,

Nürnberg (Fürther Str. 212, 90429 Nürnberg).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gegenstand des Unternehmens: Entwick-

HANDELSREGISTER

lung, Planung und Abwicklung von Projekten

im Bereich Bauwesen und Projektierung. Ausgeschlossen

sind jedoch genehmigungspfl

ichtige Tätigkeiten im Sinne des § 34 c

GewO. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Dr. Hein, Achim, Dietenhofen,

*05.03.1964; Kammerl, Rudolf, Amberg,

*14.09.1976.

HRB 24666 – 13.10.2008

Se-Ka Dienstleistungen GmbH, Nürnberg

(Vorjurastraße 56, 90453 Nürnberg). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Abbruch- und Demontagearbeiten

aller Art (ohne Eingriff in die

Statik), Gebäude- und Glasreinigung, Trockenbau,

Estricharbeiten, Fliesenarbeiten,

Entgegennahme und Weiterleitung von Aufträgen

im Baugewerbe an Meisterbetriebe

oder Einzelbetriebe, Vollwärmeschutz, Fassadenrenovierung,

Betonbohr- und Sägearbeiten,

Fugenschneiden, Schleifen, Bäume

fällen, Gartenpfl ege und Pfl asterarbeiten im

Gartenbereich. Weiter sind Unternehmensgegenstand

Handling (Verpackungsservice,

Heimarbeit, Prospekt- und Werbezeitungsverteilung),

Kleintransport bzw. Kurierdienst

und der Kfz-Handel sowie der Export und Import

(Handel im Industriebereich von alten

oder Neumaschinen), der Maschinenkauf

und Verkauf. Nicht Unternehmensgegenstand

sind alle Tätigkeiten, die einer staatlichen

Genehmigung oder Zulassung bedürfen,

insbesondere, aber nicht nur, nach dem

Güterkraftverkehrsgesetz. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Kabakci,

Ugur, Nürnberg, *14.08.1966.

HRB 24667 – 13.10.2008

proMed real estate GmbH, Nürnberg

(Wackenroderstraße 33, 90491 Nürnberg).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die

Gesellschafterversammlung vom 16.09.2008

hat die Änderung des § 1 (Sitz, bisher

Bayreuth, Amtsgericht Bayreuth HRB 3937)

der Satzung beschlossen. Gegenstand des

Unternehmens: Erwerb, die Bebauung und

Verwaltung eigenen Grundbesitzes, ferner

die Erbringung von Dienstleistungen zur

Miet- und Hausverwaltung, auch für fremde

Immobilien. Gegenstand ist weiter die Vermietung

von Geräten zum Betrieb einer

Schönheitsfarm. Gegenstanddes Unternehmens

ist ferner die Bauträgertätigkeit im

Sinne des § 34c Abs. 1 GewO. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Dr. Palluck,

Horst, Nürnberg, *07.12.1956.

HRB 24668 – 13.10.2008

Noris Gebäudemanagement GmbH,

Nürnberg (Forsterstr. 55, 90441 Nürnberg).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Bauinstandhaltung

als Generalunternehmer. Genehmigungspfl

ichtige Tätigkeiten sind nicht

Gegenstand des Unternehmens. Eintragungspfl

ichtige Gewerke werden fremd vergeben.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Veit, Eduard, Burghaslach, *26.07.1960.

HRB 24669 – 13.10.2008

Terra Projekt Immobilienhandels GmbH,

Nürnberg (Lenkersheimer Str. 14, 90431

Nürnberg). Gesellschaft mit beschränkter

BETRIEBS- | BÜRO- | LAGEREINRICHTUNG

CAD-SYSTEME

AUTOMATEN

BODENBELÄGE

OHH..LALA

hier gibt’s einmalig traumhafte

* kunstvolle Bodenbeläge

Sandstein, Design-Marmor,

Dekoral, Kunst & Gießharz

Industrie- & Gewerbeböden

Balkon-Terrassen-Treppensanierung

* Design-Wandbeläge

im mediterranen Stil

mit Marmor, Schiefer, Sandstein

oder eleganter Baumwollfaser

Die Marmor-Galerie

Fürther Straße 45

90556 Cadolzburg-Wachendorf

09103/714025

marmorgalerie@email.de

12 | 08

69

BRANCHEN-MARKT A–Z


HANDELSREGISTER

Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 12.09.2008 hat die Änderung des § 1

(Sitz, bisher Kümmersbruck, Amtsgericht

Amberg HRB 3406) der Satzung beschlossen.

Gegenstand des Unternehmens: An- und

Verkauf von Grundbesitz; die Vorbereitung

und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr

im eigenen Namen für eigene oder fremde

Rechnung, wobei dazu Vermögenswerte

von Erwerbern verwendet werden; die wirtschafl

tiche Vorbereitung und Durchführung

von Bauvorhaben als Baubetreuer im fremden

Namen und für fremde Rechnung; die

Vermittlung des Abschlusses oder der Nachweis

der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen

über Grundstücke, grundstücksgleiche

Rechte, Wohnräume oder Darlehen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Ausgeschieden:

Geschäftsführer: Stellwag, Aurel, Fürth,

*09.01.1972. Bestellt: Geschäftsführer: Falbo,

Gianluca, Zirndorf, *14.10.1977.

HRB 24670 – 14.10.2008

Flabeg GmbH, Nürnberg (Waldauerstraße

13, 90441 Nürnberg). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

01.04.2008, zuletzt geändert am 13.08.2008.

Die Gesellschafterversammlung vom 05.09.2008

hat die Änderung des § 1 (Sitz, bisher Hamburg,

Amtsgericht Hamburg HRB 104779) der

Satzung beschlossen. Gegenstand des Unternehmens:

Verwaltung des eigenen Vermögens

sowie die Erbringung von Verwaltungs- sowie

von kaufmännischen Dienstleis tungen, insbesondere

an verbundene Un ternehmen. Erlaubnispfl

ichtige Geschäfte sind ausgeschlossen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Berneke, Lutz, Rain, *24.12.1962; Buchholz,

Axel, Lindau, *26.06.1963; Gsell, Rainer,

Weißensberg, *09.03.1958. Gesamtprokura:

Deinlein, Thomas, Nürnberg, *01.10.1959;

Gimperlein, Peter, Veitsbronn, *29.09.1966;

Hannemann, Daniel Esquina, Barcelona, Spanien,

*11.10.1962; Herzog, Christina, Nürnberg,

*23.10.1967; Illauer, Norbert, Trailsdorf,

*04.09.1951; Knabel, Marita, geb. Gronau,

Lauf a. d. Peg., *11.04.1971; Kufmüller, Irene,

Nürnberg, *26.03.1950; Kölbel, Martin, Kitzingen,

*26.04.1969; Reimer, Franz, Furth im

Wald, *20.02.1954; Dr. Schiller, Matthias,

Willmering, *12.01.1968. Die Gesellschaft hat

am 28.04.2008 mit der CatchSun TopCo

GmbH mit dem Sitz in Hamburg (Amtsgericht

Hamburg HRB 104773) als herrschender Gesellschaft

einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag

geschlossen. Die Gesellschafterversammlung

hat mit Beschluss vom

28.04.2008 zugestimmt. Wegen des weitergehenden

Inhalts wird auf den genannten

Vetrag Bezug genommen. Die Flabeg Automotive

GmbH mit dem Sitz in Fürth (Amtsgericht

Fürth HRB 9488) ist auf Grund des Verschmelzungsvertrages

vom 01.07.2008 und

der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen

vom selben Tag mit der Gesellschaft

verschmolzen. Die FLABEG Holding GmbH mit

dem Sitz in Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg

HRB 23726) ist auf Grund des Verschmelzungsvertrages

vom 01.07.2008 und der Beschlüsse

der Gesellschafterversammlungen

vom selben Tag mit der Gesellschaft verschmolzen.

Die Flabeg Vermögensverwaltungs

GmbH mit dem Sitz in Nürnberg (Amtsgericht

Nürnberg HRB 23670) ist auf Grund des Verschmelzungsvertrages

vom 01.07.2008 und

der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen

vom selben Tag mit der Gesellschaft

verschmolzen.

HRB 24671 – 15.10.2008

Railworld - Company GmbH, Nürnberg

(Südwestpark 37/41, 90449 Nürnberg). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegen-

DEFIBRILLATOR

stand des Unternehmens: Konzeption, Gestaltung

und Umsetzung von und der Handel

mit themenorientierten Projekten für Freizeit,

Spiel und Lehre, die Steuerung und das Management

solcher Projekte sowie aller damit

verbundenen Tätigkeiten zur Realisierung

incl. Beratung und Betreuung. Weiterhin die

Entwicklung von sachbezogenen Marketing-

und Vertriebskonzepten und der Handel damit.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Kapfhammer, Peter, Massing,

*18.11.1947; Rachinger, Horst, Stein,

*26.12.1943. Einzelprokura: Koch Rachinger,

Barbara, Stein, *07.01.1959.

HRB 24672 – 15.10.2008

Peter Barth Verwaltungs-GmbH, Nürnberg

(Freiligrathstraße 7/9, 90482 Nürnberg).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Das Halten von

Beteiligungen an Industrie- und Handelsunternehmen

sowie die Verwaltung eigenen

Vermögens. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Barth, Peter, Röthenbach,

*22.02.1936.

HRB 24673 – 15.10.2008

Regine Barth Verwaltungs-GmbH, Nürnberg

(Freiligrathstr. 7/9, 90482 Nürnberg).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die

Gesellschafterversammlung vom 23.07.2008

hat die Satzung neu gefasst. Dabei wurde

geändert: § 1 (Firma bisher Halde 249 Verwaltungsgesellschaft

mbH und Sitz bisher

Ulm, Amtsgericht Ulm HRB 722330 ) und 2

(Gegenstand des Unternehmens). Die Gesellschafterversammlung

vom 29.09.2008 hat

die Erhöhung des Stammkapitals um

5.000,00 EUR und die Änderung des § 3

(Stammkapital) der Satzung beschlossen. Gegenstand

des Unternehmens: Übernahme

und Verwaltung von Beteiligungen an Industrie-

und Handelsunternehmen im eigenen

Vermögen sowie die Geschäftsführung für

solche Unternehmen, insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftender Gesellschafter

an der Kommanditgesellschaft unter der Firma

Regine Barth GmbH & Co. KG. Stammkapital:

30.000,00 EUR. Ausgeschieden: Geschäftsführer:

Lang, Joachim. Bestellt:

Geschäftsführer: Barth, Regine, Röthenbach/

Pegnitz, *29.09.1970.

HRB 24674 – 15.10.2008

Fahrschule AZ GmbH, Lauf a.d. Pegnitz

(Bahnhofstr. 4, 91207 Lauf a.d.Pegnitz). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Betrieb einer Fahrschule.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Zinner, Achim, Schwaig-

Behringersdorf, *04.11.1970.

HRB 24675 – 15.10.2008

MSEA GmbH, Lauf a.d. Peg. (Hinterm Weber

4, 91207 Lauf a.d.Peg.). Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

- Dienstleistung und Unterstützung

in der automatischen Erstellung von

Schaltplänen, Software und Dokumentation

aller Art, - Projektierung und Programmierung

von Maschinen und Anlagen, - Entwurf

von Schaltplänen, - Entwicklung von Visualisierungslösungen,

- Schulungen von CAE,

CAD und Programmiersoftware, - Engineering-Schulungen,

- Maschinen- und Schaltschrankbau,

- Service und Dienstleistung im

Elektro-Bereich. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Schmidt, Marc, Lauf

a.d.Peg., *09.03.1975.

HRB 24676 – 15.10.2008

DFC Services GmbH, Nürnberg (Leobschützer

Str. 36, 90473 Nürnberg). Gesellschaft

• Herzversagen – Hirnschäden und Tod meistens vermeidbar!!

(über 100.000 Tote durch Herzversagen jährlich – Verkehrstote 2007: 5.000)

• bei De� brillation innerhalb von ca. 4 Minuten

• „De� “ – Information – Vorführung – Jeder kann Leben retten

Gesundheit erhalten von: Mitarbeitern – Kunden – Passanten – Angehörigen – Ihnen

Dieter Hoffmeister � Kaiserstraße 158 � 90763 Fürth

Tel: 0911/8100 488 � Fax: 0911/8100 489 � mail: hoffmeister@nefkom.net

www.herztod-nein.de

70 12 | 08

mit beschränkter Haftung. Gegenstand des

Unternehmens: Handel mit Software. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Oustapasidis, Charalampos, Nürnberg,

*24.09.1978.

HRB 24679 – 16.10.2008

gastronnovation GmbH, Nürnberg (Am

Steinacher Kreuz 28, 90427 Nürnberg). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 18.08.2008

hat die Änderung des § 1 (Firma, bisher ‚inoventive

gmbh‘, und Sitz, bisher Herzogenaurach,

Amtsgericht Fürth HRB 8344), 2 (Gegenstand

des Unternehmens), 3 Abs. 2

(Stammkapital) und 16 (Bekanntmachungen)

der Satzung beschlossen. Gegenstand des

Unternehmens: Beratung von Unternehmen

(keine Steuer- und Rechtsberatung) im Allgemeinen

und von Hotel- und Gastronomiebetrieben

im Besonderen. Außerdem ist Unternehmenszweck

die Planung, Umsetzung und

Realisierung von Hotel- und Gastronomieprojekten:

Von der Detailplanung bis zur kompletten

Durchführung, Inbetriebnahme sowie

Akquirierung, Schulung und Einarbeitung des

benötigten Personals. Darüberhinaus ist der

Betrieb von Restaurants und Hotels Gegenstand

des Unternehmens. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schwab,

Markus, Herzogenaurach, *10.05.1964.

HRB 24680 – 16.10.2008

Bentoprom GmbH, Nürnberg (Eduardstraße

9, 90431 Nürnberg). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Einzel-, Groß- und Außenhandel

mit Waren und Rechten im Bereich der industriellen

Fertigung und Herstellung sowie Unternehmensberatung.

Genehmigungspfl ichtige

Geschäfte, insbesondere Rechts- und

Steuerberatung, sind nicht Gegenstand des

Unternehmens. Stammkapital: 27.000,00

EUR. Geschäftsführer: Gorbuntsov, German,

Moskau, *12.04.1966; Senik, Mikhail, Moskau,

*11.10.1962. Geschäftsführer: Senger,

Peter, Nürnberg, *29.06.1959.

HRB 24681 – 17.10.2008

DataCenter Carrier GmbH, Nürnberg

(Deutschherrnstraße 15-19, 90429 Nürnberg).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gegenstand des Unternehmens: Erbringen

von IT-Dienstleistungen sowie das Betreiben

eines Rechenzentrums. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Maresch,

Daniel, Lappersdorf, *03.01.1983.

HRB 24684 – 17.10.2008

Nürnberger Holding GmbH, Hersbruck

(Ellenbacher Str. 27, 91217 Hersbruck). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Erwerb und die

Veräußerung, sowie das Halten von Beteiligungen

an Unternehmen. Stammkapital:

28.000,00 EUR. Geschäftsführer: Nürnberger,

Jürgen, Hersbruck, *28.02.1956; Nürnberger,

Elke, Hersbruck, *01.06.1966.

HRB 24686 – 21.10.2008

Mediacom Süd GmbH, Nürnberg (Gleißbühlstraße

12, 90402 Nürnberg). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand des

Unternehmens: Der Handel und der Vertrieb

von Telekommunikationsprodukten und

Dienstleistungen sowie sämtliche damit zusammenhängenden

und den Gesellschaftszweck

fördernde Geschäfte. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Pititto, Domenico,

Nürnberg, *07.09.1983.

HRB 24687 – 21.10.2008

Apollon Verwaltung Ltd., Nürnberg (Adlerstr.

22, 90403 Nürnberg).Private Company

Limited by Shares (Gesellschaft mit beschränkter

Haftung nach englischem Recht).

Zweigniederlassung der Apollon Verwaltung

Ltd. mit dem Sitz in Birmingham, Großbritannien

(Companies House, Cardiff, Nr.

6353813). Gegenstand des Unternehmens:

Verwaltung eigenen Vermögens sowie die

Übernahme persönlicher Haftung und Vertretung

als Komplementär. Stammkapital:

100,00 GBP. Geschäftsführer: Schmiedel,

Sven, Erlangen, *08.04.1972; Zuber, Stephan,

Erlangen, *11.11.1975.

HRB 24688 – 21.10.2008

AKV Vermögensbeteiligungs Vertriebsgesellschaft

mbH, Nürnberg (Anne-Frank-

Str. 1, 90459 Nürnberg). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des

Unternehmens: Vertrieb von Anteilen an

geschlossenen Immobilienfonds, Investmentanteilen

sowie Kommanditbeteiligungen, Firmenbeteiligungen,

Immobilien und Grund-

stücken, der Erwerb von Firmenanteilen einschließlich

Marketingtätigkeiten in diesen

Bereichen sowie der An- und Verkauf von

Computeranlagen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Artelt, Andrea, geb.

Herbert, Hersbruck, *09.12.1964.

HRB 24689 – 21.10.2008

TRAVCON GmbH, Nürnberg (Frauentorgraben

69, 90443 Nürnberg). Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Vermittlung von Reisen jeglicher

Art, die Veranstaltung von Reisen jeglicher

Art, der Verkauf und Vermittlung von Produkten

aus und für die Touristikbranche.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Demir, Olgun, Nürnberg, *22.08.1973.

HRB 24690 – 21.10.2008

PRINOVIS Nürnberg GmbH, Nürnberg

(Breslauer Straße 300, 90471 Nürnberg). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gegenstand

des Unternehmens: Erbringung von

Dienstleistungen gegenüber Betrieben von

Tiefdruckereien sowie Herstellen von hochaufl

agigen Illustrationsdruckerzeunigssen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Krauss, Stephan, Schwabach,

*10.02.1962; Dr. Marquardt, Winfried, Nürnberg,

*16.10.1947. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer oder einem

anderen Prokuristen: Abendroth, Harald,

Hamburg, *25.12.1965.

HRB 24691 – 21.10.2008

Avionic Embedded Software GmbH,

Nürnberg (Neuwieder Straße 5 - 7, 90411

Nürnberg). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Herstellung und Entwicklung von Software

für Frachtladesysteme von Flugzeugen, ferner

die Erstellung aller für die Zertifi zierung der

Systemsoftware erforderlichen Dokumente,

Durchführung erforderlicher Tests, Prozeduren

und Analysen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Fuchs, Udo,

Rückersdorf, *09.10.1954; Tiedemann, Michael,

Oberroth, *25.10.1964.

HRB 24692 – 21.10.2008

Oppelt GmbH, Nürnberg (Spießstraße 14,

90441 Nürnberg). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gegenstand des Unternehmens:

Consulting im Sportmarketing,

Sportgerätehandel- und -vermietung sowie

Brandschutztechnik. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Oppelt, Herbert, Nürnberg,

*25.01.1950; Oppelt, Alexander, Nürnberg,

*03.06.1972.

HRB 24693 – 22.10.2008

NUEVA STADTPROJEKTE GmbH, Nürnberg

(Humboldtstraße 114, 90459 Nürnberg).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gegenstand des Unternehmens: An- und

Verkauf von Grundstücken und Wohnungen

auf eigenen Namen ohne Maklertätigkeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Karaca, Hüseyin, Fürth, *25.02.1937.

HRB 24694 – 22.10.2008

ATID Optimierung Vertrieb Limited,

Nürnberg (Pillenreuther Str. 5, 90459 Nürnberg).Private

Company Limited by Shares

(Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach

englischem Recht). Satzung vom 26.08.2008.

Zweigniederlassung der ATID Optimierung

Vertrieb Limited mit dem Sitz in Birmingham,

Großbritannien (Companies House of Cardiff

Nr. 6680972). Gegenstand des Unternehmens:

Werbeberatung und IT-Beratung sowie

der Einzel- und Großhandel mit Büromaterialien.

Erlaubnispfl ichtige Tätigkeiten sind

nicht Gegenstand des Unternehmens.

Stammkapital: 100,00 GBP. Geschäftsführender

Direktor: Rosenberg, Mendel, Nürnberg,

*09.02.1955.

HRB 24695 – 22.10.2008

ICG - In