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Die Sturmflut 1962 Man ist nie zu alt Süssau - DLRG Bezirk ...

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ALLES AUF EINEN BLICKINHALTAKTUELLES… diesmal ein BulliSeite 10BEZIRK OBERELBENeue Sat<strong>zu</strong>ng für WandsbekSeite 22Schlüsselschutz für <strong>DLRG</strong>-MitgliederNeues KooperationsangebotSeite 6Bitte – eine Chance für alleAnfängerschwimmkurseSeite 6Rechts ABCSeite 6Gefahrenquelle Nummer 1Unbewachte BinnengewässerSeite 7Weihnachtsmärchen… mit tollem GewinnspielSeite 11Neues vom Freigewässer-RettungssportSeite 11AbgetauchtSeite 12Rettungsschwimmen37. Hamburger Landesme<strong>ist</strong>erschaftenSeite 12Unterstüt<strong>zu</strong>ng für denRettungsdienstSeite 17Auch die Helfer ausgezeichnet<strong>DLRG</strong> Cup WarnemündeSeite 18<strong>DLRG</strong> Rettungswagen inMiniaturSeite 18Ein echter AllrounderNeues EinsatzfahrzeugSeite 19Wieder ein großer ErfolgMichael Stich –Drachenboot Cup 2012Seite 23KOMMENTARE100 Jahre <strong>DLRG</strong>Was wurde aus der Idee?Seite 24Und dann nochSeite 25Seit November 2011 neu imStrafgesetzbuchSeite 7<strong>Die</strong> SEG – immer <strong>zu</strong>r StelleMobiler WasserrettungsdienstSeite 13BEZIRK WANDSBEKAlstervergnügen Februar 2012SCHWERPUNKT<strong>Die</strong> <strong>Sturmflut</strong> <strong>1962</strong>Jahrhundert-KatastropheSeite 8BEZIRK BERGEDORFAlle Jahre wieder …Allermöher See – 3. kostenloserRettungs schwimmkursSeite 10BEZIRK FEUERWEHRAlles hat ein Ende …Der Süssau-Bericht 2012Seite 14Ein Rückblick – Jubiläum 2011Seite 16Ehrungen für lang jährigeMitgliedschaftSeite 16Seite 20Ein ganz herzliches DankeSchön!Seite 20<strong>Man</strong> <strong>ist</strong> <strong>nie</strong> <strong>zu</strong> <strong>alt</strong> für denRettungsschwimmerSeite 21<strong>Die</strong> Wandsbek-Wette aufNDR 90,3Seite 22ImpressumSeite 3VorworteSeite 4/5Schwimm- und Rettungsschwimm-Angeboteder<strong>Bezirk</strong>e im LandesverbandHamburg e.V.Seite 26IMPRESSUMHerausgeber:<strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong> Bergedorf e. V.Redaktion:Kirsten OhlBjörn LangeRedaktionsanschrift:Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft<strong>Bezirk</strong> Bergedorf e. V.Ladenbeker Furtweg 120, 21031 HamburgTel.: (040) 7 38 87 38, Fax: (040) 27 86 82 89E-Mail: <strong>DLRG</strong>.info@bergedorf.dlrg.deInternet: www.bergedorf.dlrg.deGest<strong>alt</strong>ung, Produktion und Anzeigenvertrieb:<strong>Die</strong> CreativenGesellschaft für Werbung, Design & Events mbHMohnhof 12, 21029 HamburgTel.: (040) 72 00 66 -0, Fax: (040) 72 00 66 -22E-Mail: info@diecreativen.deInternet: www.diecreativen.deHinweis:Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingtdie Meinung der <strong>DLRG</strong> wieder. Das Copyright sowie die Verantwortungfür die publizierten Inh<strong>alt</strong>e liegen ausschließlich bei denjeweiligen Autoren.


AKTUELLESNeues KooperationsangebotSCHLÜSSELSCHUTZ FÜR<strong>DLRG</strong>-MITGLIEDER„keymail“ – der neue Kooperationspartnerder Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaftbietet Mitgliedern und Förderern ab soforteinen einfachen und effektiven Schutz gegendas Verschwinden von Schlüsseln. Das Unternehmen<strong>ist</strong> Erfinder des Schlüssel-Rücksendesystemsund betreut seit 1982 allein in derSchweiz über 1,5 Millionen Kunden.Und so geht’s:Schlüsselbesitzer erwerben einen attraktivenAnhänger mit <strong>DLRG</strong>-Logo für den Schlüsselbundauf dem die deutsche Adresse des Unternehmenshinterlegt <strong>ist</strong>. Wird der Schlüsselbund verloren, kannihn jeder Finder einfach in den Post-Brief kastenwerfen. „keymail“ informiert den Besitzer per SMS/E-Mail über den Fund und stellt den Schlüssel perEinschreiben <strong>zu</strong>. Da die persönlichen Daten desBesitzers nicht im Anhänger gespeichert sind, <strong>ist</strong>Missbrauch ausgeschlossen, die Rücksende quote<strong>Die</strong>se Email erhielt ich am 7.August und sie macht mir Bauchschmerzen.Da <strong>ist</strong> ein Kind imAlter des im Allermöher Seesertrunkenen Mädchens undes kann nicht schwimmen. Esnimmt aber sein Schicksal in diebeträgt laut „keymail“ 97Prozent. Der Schlüsselschutzkostet 18,00 Europro Stück und läuft 5Jahre.Und das Beste:Auch die <strong>DLRG</strong> profitiertvon diesem Angebot,denn für jeden verkauften und mitdem <strong>DLRG</strong> Logo bedruckten Anhänger erh<strong>alt</strong>endie Lebensretter einen Förderbeitrag vomUnternehmen.Der keymail „<strong>DLRG</strong>“ darf von Jedermann erworbenwerden. Eine Mitgliedschaft bei der <strong>DLRG</strong><strong>ist</strong> nicht nötig – so <strong>ist</strong> er auch ein originellesGeschenk.<strong>DLRG</strong> NewsletterAnfängerschwimmkurseBITTE – EINE CHANCE FÜR ALLE„HALLO.ICH HEISSE EMMANUEL.ICHWÜRDE GERN SCHWIMMEN LERNEN.WIE VIEL WÜRDE EINZÄHL UND MITANDEREN KINDER KOST EN.ICH BIN13 JAHRE ALT„Hand und will fehlende Kenntnisnachholen und schreibt unsan. Ich leite die Mail an unsereLeitung Ausbildung weiter underfahre, dass in allen 3 Hallennur Schwimmausbildungen fürerheblich jüngere Kinder oderRettungsschwimmkurse angebotenwerden. In den Nachbarbezirkenscheint die Situation nichtanders <strong>zu</strong> sein.Ich wünsche mir, dass auchTeenager und ältere Menschenin Hamburg einen Anfängerschwimmkursbesuchen können.Auch ein Teenager oder ein ältererMensch sollte bei der <strong>DLRG</strong>das Schwimmen lernen können.Hier sind wir alle gefragt, neueWege <strong>zu</strong> finden.BJHRECHTS ABC„EINLADUNG”Wenn in einer Sat<strong>zu</strong>ng„Textform“ vorgesehen<strong>ist</strong>, dann <strong>ist</strong> dieseVorgabe hinreichendbestimmt. Mitgliederkönnen dann auchper mail oder Telefax„kostengünstig“ geladenwerden.<strong>Die</strong>s hat das OLG SchleswigHolstein (Beschl. v.25.1.2012 2 W 57/11) nunmehrentschieden und sichin dieser Ansicht dem OLGFrankfurt 20 W 326/09angeschlossen. Wichtig <strong>ist</strong>natürlich, dass jedes teilnahmeberechtigtesMitgliedKenntnis erlangenkann.Textform dürfte als Synonym<strong>zu</strong>r Schriftform <strong>zu</strong>verstehen sein.Einladungen dürfen auchabgedruckt in Vereinszeitungenerfolgen, nur mussdann die Versendung derHefte an die Mitgliedersichergestellt sein, wenndie Sat<strong>zu</strong>ng keine andereBekanntgabeform erlaubt,z.B. Anzeige in Zeitungen.Entscheidend allein <strong>ist</strong> es,ob das Mitglied nur passivdie Einladung <strong>zu</strong>r Kenntnisnehmen kann odersich aktiv um eine solchebemühen muss (Abholung,Zeitungskauf).BJH6<strong>DLRG</strong>.info


AKTUELLESUnbewachte Binnengewässer:GEFAHRENQUELLE NUMMER 1Im vergangenen Jahr sind 410 Menschen in deutschen Gewässernertrunken. 343 Männer, Frauen und Kinder verlorenin Flüssen, Seen und Kanälen ihr Leben. „Binnengewässersind nach wie vor die gefährlichsten Badegebiete. Nur wenigeGewässerstellen werden von Rettungsschwimmern bewacht.Dementsprechend <strong>ist</strong> das Risiko, dort <strong>zu</strong> ertrinken, um ein Vielfacheshöher als an den Küsten von Nord- und Ostsee oderin Schwimmbädern“, analysiert Dr. Klaus Wilkens, Präsident<strong>DLRG</strong>. <strong>Die</strong> Anzahl der Ertrunkenen <strong>ist</strong> zwar 2011 um 28 (-6,4%)<strong>zu</strong>rückgegangen, der Rückgang <strong>ist</strong> aus Sicht der <strong>DLRG</strong> aberallein auf den durchgehend kühlen und nassen Sommer <strong>zu</strong>rück<strong>zu</strong>führen.„Er hat viele Menschen von einem Bad im Meer, Seenoder Bädern abgeh<strong>alt</strong>en“, kommentierte der <strong>DLRG</strong>-Präsidentdas Ergebnis.<strong>Die</strong> tödlichen Unfälle an NordundOstsee haben sich im Vergleichmit 2010 halbiert. ZwischenBorkum und Usedomstarben nur 16 Personen, dieme<strong>ist</strong>en davon an den wenigenunbewachten Stellen oder außerhalbder Wachzeiten. Rückläufigsind auch die Todesfällein Frei- und Hallenbädern sowiein Gartenteichen und privatenSwimmingpools.Deutlich angestiegen <strong>ist</strong> wiederdie Zahl der Ertrunkenenüber 50 Jahre. In den höherenAltersklassen reg<strong>ist</strong>rierte die<strong>DLRG</strong> 225 Todesopfer, das <strong>ist</strong>ein Anteil von 55 Prozent.Bei Kindern im Alter bis 15Jahren sank die Zahl der tödlichenUnfälle auf 22. Das <strong>ist</strong>der <strong>nie</strong>drigste Wert seit Beginnder Aufzeichnungen der <strong>DLRG</strong>.„<strong>Die</strong>se gute Entwicklung verdankenwir einer gezielten,frühkindlichen Aufklärungsarbeitüber Gefahren im und amWasser, die wir in Zusammenarbeitmit unserem WirtschaftspartnerBeiersdorf und denKindergärten und -tagesstättenseit 2001 bundesweit durchführen“,begründet Dr. Wilkens denkontinuierlichen Rückgang derfrühkindlichen Sterbefälle.<strong>DLRG</strong>-Report vom 22. März 2012(Hannover/Bad Nenndorf)SEIT NOVEMBER 2011 NEU IM STRAFGESETZBUCH§ 114 StGB „Widerstand gegenPersonen, die Vollstreckungsbeamtengleichstehen” erhielteinen Absatz 3.(3) Nach § 113 wird auchbestraft, wer bei Unglücksfällenoder gemeiner Gefahr oderNot Hilfele<strong>ist</strong>ende der Feuerwehr,des Katastrophenschutzesoder eines Rettungsdienstesdurch Gew<strong>alt</strong> oder durchDrohung mit Gew<strong>alt</strong> behindertoder sie dabei tätlich angreift.Der Schutzbereich <strong>ist</strong> also auchauf unsere Kräfte erweitert.§305a StGB „Zerstörung wichtigerArbeitsmittel” – auchhier wurde der Bereich erweitertund wir kommen insofernin den Schutz dieser Norm:§ 305a (1) Wer rechtswidrig …2. ein für den Einsatz wesentlichestechnisches Arbeitsmittelder Polizei, der Bundeswehr,der Feuerwehr, des Katastrophenschutzesoder eines Rettungsdienstes,das von bedeutendemWert <strong>ist</strong>, oder3. ein Kraftfahrzeug der Polizei,der Bundeswehr, der Feuerwehr,des Katastrophenschutzesoder eines Rettungsdienstesganz oder teilweise zerstört,wird mit Freiheitsstrafe bis <strong>zu</strong>fünf Jahren oder mit Geldstrafebestraft.BJH<strong>DLRG</strong>.info 7


SCHWERPUNKTJahrhundert-KatastropheDIE STURMFLUT <strong>1962</strong>Vor 50 Jahren, in der Nacht vom 16. <strong>zu</strong>m 17. Februar<strong>1962</strong> fegte ein enormer Sturm über Hamburg, ließ dieDeiche brechen und war für viele Teile Hamburgs eineder schlimmsten Natur katastrophen der Geschichte.Ausschnitte aus dem Zeitzeugenberichtvon Herbert Johannsen<strong>1962</strong> <strong>ist</strong> der Hamburger HerbertJohannsen 34 Jahre <strong>alt</strong>und hat als Rettungsschwimmerder <strong>DLRG</strong> schon einiges erlebt.In der Nacht vom 16. auf den17. Februar wird er <strong>zu</strong>m Einsatznach Moorfleet gerufen.„Wir lagen im Tiefschlaf, als unsgegen 2:00 Uhr morgens dasTelefon weckte. Es meldete sichder <strong>DLRG</strong>-Kamerad Wolfgangund berichtete ziemlich verworrenund aufgeregt, die Elbe steheim Garten der <strong>DLRG</strong>-Zentralein Teufelsbrück und das Bootshausstünde unter Wasser. <strong>Die</strong>Schlauchboote hatten sich zwischenWasseroberfläche undDecke verkantet. Einige Kameradentauchten mit Neopren-Anzügenin das Bootshaus, die Bootskörperwurden entlüftet und unterdem Tor durchgezogen.Von vielen Häusern am MoorfleeterDeich schauten nur nochdie Dächer aus dem Wasser heraus.Schnell wurden zwei Booteeinsatzbereit gemacht, wir hattenjetzt Bootsführer, Boote undMotoren, aber kein Benzin. Indem Moment bat die HamburgerBerufsfeuerwehr um unsereHilfe, man brauchte dringendSchlauchboote mit geringemTiefgang. <strong>Die</strong> Boote wurdenauf Lastwagen verladen und <strong>zu</strong>rHauptfeuerwache Berliner Tortransportiert. Dort erhielten wirausreichend Benzin und warenendlich klar <strong>zu</strong>m Einsatz.In Moorfleet stand das Wasseran den Häusern bis <strong>zu</strong>m erstenStock. Der Moorfleeter Deich warauf einer Länge von 50 Meterngebrochen und das Wasser desHolzhafens hatte die ganze Niederungzwischen Deich und Andreas-Meyer-Straßeüberflutet.<strong>Die</strong> auf einer Warft erbaute St.Nikolaikirche war trocken geblieben,auch dort hatten sich Menschenversammelt und Schutz gesucht.Kaum jemand war ausreichendbekleidet, Nahrungsmittelund Trinkwasser gab es nicht.Unsere Aufgabe war es, dieMenschen aus den Häusern <strong>zu</strong>bergen und schnellstens an dashochliegende Ufer der Andreas-Meyer-Straße <strong>zu</strong> bringen. AmRand dieser Straße befandensich mehrere kleine Behelfsheimeund einige bewohnte Lauben,die das Wasser nicht erreichthatte. Bei einer dieser Hüttenbrachten wir unser Boot <strong>zu</strong>Wasser. Da wir nicht wussten,welche Hindernisse uns unterWasser erwarteten, wurden dieFahrten <strong>zu</strong>m Glücksspiel. Ich saßvorn im Boot auf Ausguck undWaldemar Harms fuhr das Bootmit angehobenem Propeller, umnicht auf<strong>zu</strong>laufen. (…)“Herzlichen Dank an GabrieleJohannsen für die Erlaubnis ErinnerungenIhres Vaters <strong>zu</strong> veröffentlichen.Unser Dank giltauch Herrn Kurt Jenke, der unsdie Fotos <strong>zu</strong>r Verfügung gestellthat und sich noch gut an das Zusammentreffenmit Herbert Johannsenerinnern kann.Den ausführlichen Bericht undweitere Informationen <strong>zu</strong>m Themafinden Sie auf der Internetseitedes NDR (www. ndr.de/sturmflut ).Herbert Johannsen und seineKameraden erhielten für ihrenEinsatz während der <strong>Sturmflut</strong>vom Präsidium der <strong>DLRG</strong> dasRettungsabzeichen in Silber.8<strong>DLRG</strong>.info


SCHWERPUNKT„Greif 10” – ein besonders ehren voller BootsnameIn der Nacht der <strong>Sturmflut</strong>, am17. Februar um 1:30 Uhr, wurdedas Schlauchboot „Greif10” einsatzbereit gemacht. <strong>Die</strong>Besat<strong>zu</strong>ng bestand aus demherbeigerufenen WaldemarHarms und Herbert Johannsen.Per LKW der Feuerwehrwurde es <strong>zu</strong>m Billwerder Bahnhofan der Andreas MeyerStraße gebracht. <strong>Die</strong> erste Einsatzfahrtging durch die SiedlungSandwisch, dort standendie Einfamilienhäuser sämtlichbis <strong>zu</strong>m ersten Stock unterWasser, die Bewohner warenin die oberen Stockwerke geflüchtet.An Bettlaken seilten siesich in das Rettungsboot „Greif10“ ab. Besonders schwierigwar die Rettung eines 85jährigengelähmten <strong>Man</strong>nes.„Greif 10“ war 12 Stundenim Einsatz, 25 Personen wurdengerettet, bis durch herumtreibendeTrümmer der Bodendes Rettungsbootes aufgerissenwurde. Der schwere Einsatzfür diesen Tag war damitbeendet. Insgesamt rettetedie <strong>DLRG</strong> in diesen Tagen248 Menschen, eine stolze Le<strong>ist</strong>ungder beteiligten Kameraden.Der Name „Greif 10“ hat mithineine ehrenvolle Geschichteund wir sind stolz, dass unserRettungs boot auf der Alsterdiesen Namen von seinen Vorgängernübernehmen durfte.BJHKatastrophenschutz – damals und heuteAus Anlass der <strong>Sturmflut</strong> vor 50Jahren veranst<strong>alt</strong>ete der HamburgerSenat am 16.2.2012 imRathaus eine Gedenkveranst<strong>alt</strong>ung.Zehn unserer <strong>DLRG</strong>-Kameraden vertraten unsereOrganisation.Ich hätte gern den damaligenAktiven meinen Platz angeboten.Es war aber alles etwas kurzfr<strong>ist</strong>igund daher haben wir dieseKameraden, soweit sie nochunter uns sind, hoffentlich würdigvertreten. Meine Hochachtunggilt aber deren Le<strong>ist</strong>ung.Unser Schirmherr und Bürgerme<strong>ist</strong>erScholz begrüßte unsere Gruppepersönlich – ein Zeichen derWertschät<strong>zu</strong>ng.Ins Grübeln kommt man, wennman sich überlegt, was denn heutewäre? Könnten wir eine solcheKatastrophe wie <strong>1962</strong> oder 1978die Schneekatastrophe ebensogut bewältigen? Sind die Katastrophenkoordi<strong>nie</strong>rungsgruppenin den <strong>Bezirk</strong>sämtern bereit undgeübt? Ist eine Übung wie im Sommer2011 für solche Katastrophenweiterführend?Kaum ein Haush<strong>alt</strong> hat vorgesorgt,wenn Strom, Wasser undGas/Öl ausfällt, wenn Lebensmittelknapp werden, Fahrzeugenicht mehr fahren können, Telefonenicht mehr funktio<strong>nie</strong>renund Handys ausfallen. Sind imHaush<strong>alt</strong> Radios vorhanden, diemit Batterie laufen? Gibt es nochOfen, Kerzen, Kurbeltaschenlampenund Getränkevorräte insbesondereWasser?Vielleicht sollte man doch einmaldie Ausstellungen <strong>zu</strong>m Kat-Schutz besuchen und Informationsmaterialbeschaffen, was imHaush<strong>alt</strong> vorhanden sein sollte.Vielleicht <strong>ist</strong> die Wiederkehr einessolchen Ereignisses Anlass,hierüber mal nach<strong>zu</strong>denken undVorkehrungen <strong>zu</strong> treffen.Alle wichtigen Informationen finden Sie im Internet auf:www.bevoelkerungsschutz-portal.deBJH<strong>DLRG</strong>.info 9


DER BEZIRK BERGEDORFAllermöher See – 3. kostenloser Rettungs schwimmkursALLE JAHRE WIEDER …nicht abschrecken und nahmen an dem erstenAusbildungsabend teil.Das Wasser blieb leider k<strong>alt</strong>, sodass es für dieTeilnehmer jeden Tag erneut eine große Überwindungwar, in den k<strong>alt</strong>en See <strong>zu</strong> gehen. ZumGlück haben zwei unserer Fahrzeuge Standhei<strong>zu</strong>ngen,die <strong>zu</strong>r Verfügung standen, damit dieTeilnehmer sich wieder aufwärmen konnten.<strong>Die</strong> Teilnahme war groß – trotz k<strong>alt</strong>en WassersAuch dieses Jahr wollten wir wieder den kostenlosenRettungsschwimmkurs am AllermöherSee anbieten, um den Bade gästen <strong>zu</strong>ermöglichen, dass sie im Notfall selbst helfenkönnen.Durch die traurigen Vorfälle in diesem Jahrwar die Nachfrage auch groß, sodass wir 22Anmeldungen hatten. Um diese große Gruppeabsichern <strong>zu</strong> können, machten unsere aktivenMitglieder alles möglich, so wurden z. B. auchSchichten verschoben. Weiterhin wurden wir tatkräftigdurch den <strong>Bezirk</strong> Wandsbek unterstützt.Hier nochmal vielen lieben Dank an Alle!Nachdem wir uns am Montag, den 25.06.2012,am Allermöher See trafen, mussten wir leiderfeststellen, dass nicht alle, die sich angemeldethatten, auch erschienen waren. Aber 19motivierte Teilnehmer ließen sich durch das k<strong>alt</strong>eWasser und das leider nicht sommerliche WetterIch denke, es war für jeden Teilnehmer einegroße Herausforderung, mit der Kälte des Wassersum<strong>zu</strong>gehen und dann noch mit Konzentrationdie neu erlernten Fertigkeiten <strong>zu</strong> trai<strong>nie</strong>ren.Und auch für mich war es eine Herausforderung,für so viele Teilnehmer die Ausbildung <strong>zu</strong>organisieren. <strong>Die</strong>s konnte ich nur mit Hilfe unsererAusbilder und denen des <strong>Bezirk</strong>es Wandsbek,sowie unserer Rettungsschwimmer le<strong>ist</strong>en.Ich möchte mich hiermit, auch im Namen des<strong>Bezirk</strong>es, für die Unterstüt<strong>zu</strong>ng bedanken.Wir konnten in diesem Kurs neun neue Rettungsschwimmerausbilden, von denen zwei sogarerst 13 Jahre <strong>alt</strong> waren. Vielen Dank an alleTeilnehmer, Ihr habt wirklich gut durchgeh<strong>alt</strong>en!Wir hoffen, nächstes Jahr wieder in der erstenWoche der Ferien einen kostenlosen Rettungsschwimmkursanbieten <strong>zu</strong> können.Andrea Asmus… diesmal ein BulliSeit Anfang März hat sich unserFuhrpark mal wieder verändert –mal wieder!In den letzten Jahren hat sich unserFuhrpark so häufig verändert, dasswir von anderen <strong>Bezirk</strong>en schonmal als Autoschieber bezeichnetwurden. <strong>Die</strong>s hat nun hoffentlichein Ende, denn seit Anfang Märzhaben wir einen 9-Sitzer T5 in unserenReihen. Er dient dem Transportvon Wachgängern auf die Wache,wird im Katastrophenschutz als Ersatzfür den in die Jahre gekommenenVario dienen und nützt erder Jugendgruppenausbildung, sodass man an einigen Ausbildungsabendennicht mehr nur die Seenansteuern kann, die bequem mitdem Fahrrad <strong>zu</strong> erreichen sind.Natürlich wurde er schon mit Anhängerkupplungund CorparateDesign ausgestattet. Eine Standhei<strong>zu</strong>ng<strong>ist</strong> „ab Werk” verbaut undes fehlt lediglich die Blaulichtanlage.Damit sind wir nun optimal imBereich Einsatz aufgestellt. EinenSprinter für die SEG, einen Rüstwagenfür Technische Hilfe und einenBulli für den Alltag.Seine erste Bewährungsprobehatte der Bus bei der Rettungsschwimmausbildungam AllermöherSee als Aufwärmraum, Teestubeund Umkleidekabine.Ganz schön vielseitig so ein Bulli!Marco Graw10<strong>DLRG</strong>.info


DER BEZIRK BERGEDORFWir freuen uns, dass es uns gelungen <strong>ist</strong>, Euch auch in diesem Jahr wiederein Weihnachtsmärchen präsentieren <strong>zu</strong> können. Dabei übernimmt, wieauch schon in den letzten Jahren, die Hans Sachs Bühne den künstlerischenTeil der Veranst<strong>alt</strong>ung und die <strong>DLRG</strong>-Jugend Bergedorf den organisatorischenTeil und wird für einen reibungslosen Ablauf, Kuchen, Waffeln undGetränke sorgen.Gewinnt eine von 10 Freikarten fürunser WeihnachtsmärchenHast du schon unsere neue Internetseite gesehen? Hier kannst du abchecken, obdu dich bei der <strong>DLRG</strong>-Jugend Bergedorf gut auskennst. In jedes Kästchen gehörtein Buchstabe. Das Lösungswort ergibt sich, wenn du vom Pfeil nach unten liest.Sende das Lösungswort mit deinem Namen, deiner Telefonnummer und deinerAdresse an die Redaktion der <strong>DLRG</strong>.info, Ladenbeker Furtweg 120, 21033 Hamburg.<strong>Die</strong> Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmeberechtigt sind alle Kinder,die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, außer dem Redaktionsteam der<strong>DLRG</strong>.info und deren Angehörigen. Der Rechtsweg <strong>ist</strong> ausgeschlossen.1. <strong>Die</strong> <strong>DLRG</strong>-Jugend bietet euch viele Angebote im Bereich der …2. und dem … an.3. Bei der <strong>DLRG</strong> kannst du … lernen.4. In der Jugendgruppe machst du deinen …-…-Schein5. und deinen … .6. Regelmäßig trai<strong>nie</strong>rst du für den richtigen … .7. Unsere Übungspatientin Anne befördern wir auf einer … .8. Das Jugend-Einsatz-Team wird auch … genannt.9. Am 13. Oktober war das Jugend-Einsatz-Team in Altona <strong>zu</strong>r … .JE -EJKEWTHNEUES VOM FREIGEWÄSSER-RETTUNGSSPORTIm Freigewässer Rettungssport <strong>ist</strong> die <strong>DLRG</strong> Bergedorfnicht so stark vertreten – meint man. Jedoch startetendie Berge dorfer mit sieben Aktiven in diesemJahr auf dem Lifesaving Cup in Eckernförde und zweiKameraden bei den <strong>DLRG</strong> Trophys und dem <strong>DLRG</strong>Cup für das LV Team.Hier konnte Henrik im TrophyBoard Race einen 12. und im CupBeachflags einen 15. Platz belegen.Marco erreichte bei dem TrophySki Race den 13. und bei demCup Ski Race den 14. Platz. Bei dem Gesamtergebniskonnten beide Plätze im oberen Drittel belegen underhielten für das Team Hamburg die jeweils beste Einzel-Disziplinwertungen, sowie auf dem <strong>DLRG</strong> Cup die bestenGesamwertungen.Beim Lifesaving Cup in Eckernförde waren die Bergedorferin diesem Jahr durch Verlet<strong>zu</strong>ngen stark beeinträchtigt,konnten aber bei der Oceanman-Staffel ein gutes Ergebniserzielen. 5. von 15. Startern – immerhin etwas.Marco Graw<strong>DLRG</strong>.info 11


DER BEZIRK BERGEDORFABGETAUCHT<strong>DLRG</strong>- Einsatztaucher der Stufe 2 suchen nicht nur nach untergegangenPersonen. In dringenden Fällen der Gefahrenabwehrund im Katastrophenschutz verrichten sie auch Arbeitenunter Wasser. Zu diesen Arbeiten gehören Schrauben, Sägen,Meißeln sowie das Anschlagen und Heben von Lasten, wiez.B. gesunkenen Fässern, Autos oder Sportbooten.Über das Pfingstwochenende wurdendiese Tätigkeiten an der RWHohendeich ausgebildet. An einerÜbungsplattform auf 3,5m Tiefewurden Stahlseile mit Hammer undMeißel getrennt und Holzteile aufMaß gesägt und neu verbunden.Bei vorangegangenen Sonarfahrtenwaren im See durch Zufall einTreckerreifen und ein gesunkenesBoot geortet worden. Nun wurdendiese mit Bojen markiert, durchdie Taucher erkundet und mittelsAuftriebskissen an die Oberflächegehoben.Bereits am Anfang des Jahres wurdedas Tauchen unter einer geschlossenenEisdecke trai<strong>nie</strong>rt. Beiallen Tauchgängen wurde auchder Umgang mit den „Tauchertelefonen“geübt.Mitte August musste dann auchder Ausbilder mal wieder auf die„Schulbank“. Während einer Lehrtaucherfortbildungin Eckernfördewurden Neuerungen in Ausbildungund Technik des Einsatztauchensvermittelt. Im Rahmen der Fortbildungerhielten die Teilnehmer dieMöglichkeit mit modernen undh<strong>ist</strong>orischen, schlauchversorgtenHelmtauchgeräten praktische Erfahrungen<strong>zu</strong> sammeln. Währenddie modernen Geräte für den Einsatzin der Katastrophenabwehrinteressant werden könnten, steigertendie h<strong>ist</strong>orischen Geräte vorallem den Respekt vor den Le<strong>ist</strong>ungender Berufstaucher der vergangenenZeiten.Markus KlampeRettungsschwimmen37. Hamburger Landesme<strong>ist</strong>erschaftenAm 14. und 21. April 2012 fanden im OlympiastützpunktSchwimmen in Hamburg-Dulsbergdie diesjährigen Landesme<strong>ist</strong>erschaften im Rettungsschwimmenstatt. <strong>Die</strong> Me<strong>ist</strong>erschaften wurdenzeitgleich mit dem Hamburger Pokal, andem zahlreiche befreundete Gliederungen ausdem Bundesgebiet teilnahmen, ausgetragen.Andrea AsmusFÜR DEN BEZIRK BERGEDORF GINGEN AN DEN START:AK offen: Lili, Anna, Annka, Niki | AK 17/18: Jonas, Turgay, Maiko, Tim Niklas | AK15/16: Annemarie, Jan, Lukas | AK13/14: Lucas, Chr<strong>ist</strong>oph, Elisabeth, Josi12<strong>DLRG</strong>.info


DER BEZIRK BERGEDORFMobiler WasserrettungsdienstDIE SEG – IMMER ZUR STELLESeit Erscheinen der letzenAus gabe der <strong>DLRG</strong>. info sindwir mit der SEG wieder etlicheMale <strong>zu</strong> Einsätzen an unbewachteGewässer ausgerückt,um Hilfe <strong>zu</strong> le<strong>ist</strong>en. Das Grosder eingehenden Alarmierungenendete glücklich füralle Beteiligten und oftmalsso schnell, dass wir noch aufdem Weg <strong>zu</strong>r Einsatzstelleumdrehen konnten.Das <strong>ist</strong> me<strong>ist</strong> dann der Fall, wenngekenterte Kanus oder Segelbootegemeldet werden, derenInsassen sich aber selber in Sicherheitbringen können. Oderaber, couragierte Mitbürger inNot geratenen Personen <strong>zu</strong>r Hilfeeilen, bevor die Rettungskräfteeintreffen.Aber auch ein länger währenderEinsatz endete glücklich. Am28. November 2011 wurden wirmit Einsatztauchern und dem SideScan Sonar <strong>zu</strong> einem Einsatzan den Helmut-Schack-See imStadtteil Osdorf angefordert. EinMädchen war von einer rutschigenSteganlage in den See gefallen.Ihre Freundin rannte daraufhinerschrocken weg, um Hilfe<strong>zu</strong> holen. Und so raste bald einGroßaufgebot von Polizei, Feuerwehrund uns <strong>zu</strong>m See. Und suchtemit Tauchern und Booten nachdem Mädchen, um es <strong>zu</strong> retten.Das war aber gar nicht mehr nötig.Als die erschrockene Freundinloslief, um Hilfe <strong>zu</strong> holen, klettertedas eigentliche Opfer aus demSee und ging platschnass nachHause. Dort wurde es dann nachknapp zwei Stunden warm undtrocken vor dem elterlicher Fernsehersitzend von der Polizei gefunden.Denn den Nachnamenund die Adressen kannten diefrischen Freundinnen voneinandernoch nicht.Ein ebenfalls erwähnenswerter,weil ungewöhnlicher Einsatz,führte uns am Freitag, den 16.März 2012 an die Außenalster.Dort wurde bei Taucherarbeiteneine 8,8cm Granate aus demZweiten Weltkrieg entdeckt. DerSprengme<strong>ist</strong>er des Kampfmittelräumdienstesentschied die Granatevor Ort <strong>zu</strong> sprengen. ZurErrichtung einer Sperrung aufder Außenalster bat die Wasserschutzpolizeidie <strong>DLRG</strong> um Unterstüt<strong>zu</strong>ng.Um 13:48 Uhr wurdeda<strong>zu</strong> die SEG Bergedorf mitzwei Motorrettungsbooten undder Einsatzführungsdienst des<strong>DLRG</strong> Landesverbandes Hamburgalarmiert. <strong>Die</strong> MotorrettungsbooteGreif 3 und Nivea 20wurden am Anleger Fährdammmit einer Drehleiter der Berufsfeuerwehr<strong>zu</strong> Wasser gelassen,nahmen je einem Beamten derWasserschutzpolizei auf und ergänztendie wasserseitige Absperrung.Nach erfolgter Sprengungder Granate wurden dieBoote wieder mit der Drehleiteraus dem Wasser gehoben.Doch nicht alle Einsätze endetenglimpflich. Am Pfingstmontagrückten wir um 22.20 Uhr <strong>zu</strong>mBadesee in Neu-Allermöhe aus.Am frühen Abend war hier einMädchen von Badegästen bewusstlosaus dem See gerettetworden. Erst jetzt, Stunden später,wurde auch das Fehlen ihrerFreundin bemerkt. <strong>Die</strong> schlimmenBefürchtungen bewahrheitetensich. Um 23.45 Uhr wurde das14-jährige Mädchen von einem<strong>DLRG</strong> Einsatztaucher aus demSee geborgen.Auch für einen jungen <strong>Man</strong>n imStrandbad Farmsen kam am 27.Juli jede Hilfe <strong>zu</strong> spät. Bei unseremEintreffen wurde er vonFeuerwehrtauchern an die Oberflächegebracht. Alle Bemühungendes Notarztes blieben abervergebens.Markus KlampeSPENDERGESUCHT!Wir möchten unsereJugendgruppe mit hochwertigererEinsatzbekleidungausstatten. <strong>Die</strong>sehat nach unseren Erfahrungswerteneine H<strong>alt</strong>barkeitvon über 10 Jahrenund reicht damit fastein <strong>DLRG</strong> Leben lang.Da die Anschaffung dieserBekleidung jedoch mithohen Kosten verbunden<strong>ist</strong>, würden wir uns überGeldspenden jeglicherGrößenordnung freuen.Hamburger Sparkasse200 505 5013 93 12 00 82Stichwort: BekleidungJugendgruppeDer Vorstand und dieJugendgruppe freuensich über Ihre Hilfe!<strong>DLRG</strong>.info 13


DER BEZIRK FEUERWEHRDer Süssau-Bericht 2012ALLES HAT EIN ENDE …Voraus geschickt, das Wetter war 2012 wieder wirklich sehr durchwachsen. SchöneTage im Frühjahr, Regen und Sonne im Sommer – Abwechslung pur! Na ja, eigentlichsind wir anderes gewohnt. Aber Spaß hat es trotzdem wieder gemacht!Blick auf die „Silber Möve“ – der Unterschied<strong>ist</strong> deutlich <strong>zu</strong> erkennen.Beginnen wir im Sachstandsberichtmit den schönenDingen des LebensÜber den Zustand der nördlichenPromenade vor der Gaststätte„Silber Möwe“ habe ichim vergangenen Jahr berichtet.Hier gibt es in der Tat Erfreuliches<strong>zu</strong> erzählen. <strong>Die</strong> Gemeindehat die Ankündigungenwahr gemacht und die Promenadenur noch mangelhaftschützenden Findlinge wiederaufnehmen lassen. Der Untergrundwurde entsprechend aufgearbeitetund Steine wiederaufgebracht. Damit liegt natürlichimmer noch kein einzigesSandkorn vor der „Silber Möwe“,aber der Promenadenabschnitt<strong>ist</strong> wenigstens wiederausreichend geschützt. Auch anden Buhnen wurde vereinzeltgearbeitet, <strong>zu</strong>sätz liche Findlingeaufgebracht oder <strong>zu</strong>mindesteinige der zweifellos vielen Steinevom Strand auf die Buhnengeschüttet.Na, hoffentlich sind diese Bemühungenerfolgreich und esgesellt sich an der einen oderanderen Stelle <strong>zu</strong> den Steinenwieder etwas Sand.Nun <strong>zu</strong>m dritten Mal hattenwir die Jugend der Ortsgruppe<strong>DLRG</strong> Ellerau e.V. <strong>zu</strong> Gast.Rettungsübungen, Trainingsfahrtenmit unserem Einsatzboot„Hardy“, sowie Übungseinsätzemit unserem Rettungsbord verlangteden aufgrund der Ferienterminenicht ganz so zahlreichenJugendlichen viel ab. <strong>Die</strong>Übungen liefen über den ganzenTag verteilt, aber die Jugendlichenme<strong>ist</strong>erten diese Herausforderung,geführt vom 1. Vorsitzenden, Thomas Paulmann,Feuerwehrbeamter aus Hamburg,mit Bravour. Nach getanerArbeit wurde auf Einladung derEllerauer abends an unserer StationI gemeinsam gegrillt. Das hatwieder Spaß gemacht! Wir sehenuns wieder 2013.Kommen wir <strong>zu</strong> unseren oftgeschilderten SorgenJeder Kampf endet einmal. Leidergibt es beim Kampf um dieStation II auch ein Ende, undzwar mit vielen Verlierern.Im Frühjahr 2012 lud uns derBürgerme<strong>ist</strong>er der GemeindeHeringsdorf, Gerd Heino, <strong>zu</strong>malljährlichem Treffen und <strong>zu</strong>rVorbereitung der kommendenSaison nach Heringsdorf ein.<strong>Die</strong> Vorzeichen waren denkbarungünstig und so fuhren wir mitstarker Vertretung und gut vorbereitetan die Ostsee.Mit dabei waren unser neuerRettungswart Peter Filip, derTechnische Leiter Einsatz RogerFreiheit und unser Kassenwart,Stephan Hagel.Vorweggeschickt, der Bürgerme<strong>ist</strong>erstellte <strong>zu</strong> Beginn des Gesprächsgleich fest, dass die Gemeindeverschuldet und <strong>zu</strong>mSparen gezwungen sei. <strong>Die</strong> Vertreterdes Vorstandes stellten diealljährlich wiederholten Argumentedem entgegen, boten aberauch selbst Einsparungspotenzialhinsichtlich der Gest<strong>alt</strong>ung derSaison und der vor<strong>zu</strong>h<strong>alt</strong>endenStärke der Wachcrew an.Hier ein Aus<strong>zu</strong>g aus der durch einen Vertreter des AmtesOldenburg erstellten Niederschrift über das Gespräch:14<strong>DLRG</strong>.info


DER BEZIRK FEUERWEHRDas Ergebnis dieses Gesprächeskonnte uns natürlich nicht<strong>zu</strong>friedenstellen. War unserjahrelanger Kampf nun dochverloren. Verloren haben abernicht nur wir, sondern auch dieGemeinde durch sinkende AttraktivitätSüssaus, die Wassersportler,Badegäste und auchEltern, die sich um ihre Kindersorgen.Ferner fehlt eine Erste Hilfe-Anlaufstelle und es <strong>ist</strong> <strong>zu</strong> befürchten,dass sich in ein biszwei Jahren eine weitere Bauruine<strong>zu</strong> den bereits vorhandenenan der Promenade gesellenwird!Peter und Jan-Hendrik Filip wünschen guten AppetitWas gibt es noch <strong>zu</strong> berichten?Kaum <strong>zu</strong> glauben, aber eswurde plötzlich Sommer. <strong>Die</strong>Wassertemperaturen ließenzwar immer noch etwas <strong>zu</strong>wünschen übrig, aber ansonstengab es in folge schöne Tageund tolle Sommerabende.Natürlich wurden diese schönenAbende für unsere berühmtenGrillabende genutztund bei schönen und interessantenGesprächen die tolleKameradschaft gepflegt. Aberauch am Tage gab es Highlights– Peter stellte wieder inrauen Mengen Bratkartoffelnher. Das hat geschmeckt!<strong>Die</strong> Folgen sind für uns nochnicht recht absehbar. Auchfür unsere Wachgänger wirdder Wachdienst an Attraktivitätverlieren, da wir Unterbringungsmöglichkeitenverlierenund die Wachzeiträume dementsprechendanpassen werdenmüssen, um allen Wachgängernden Aufenth<strong>alt</strong> in Süssauermöglichen <strong>zu</strong> können.Im Sommer suchten Peter Filipund ich erneut den Bürgerme<strong>ist</strong>erauf, um <strong>zu</strong>m einen denSachstand hinsichtlich der inder Niederschrift vermerktenMaßnahmen und <strong>zu</strong>m anderendie terminliche Planung derSaison für 2013 <strong>zu</strong> besprechen.Nun, wir haben in den vergangenenJahren viele derartigeim Vorfeld abgestimmteGespräche geführt, me<strong>ist</strong>war die Vorbereitung durchdie Gemeinde nicht ganz sowie von uns erwartet und deshalbwaren auch die Ergebnisseeigentlich immer unbefriedigend.<strong>Die</strong>smal war es eigentlichnicht anders. Eine Kostenanalysewar nach wie vor nichtdurchgeführt worden und deshalbdas langfr<strong>ist</strong>ige Einsparungspotenzialbei einem Ausbauder Station 2 weder diskutiertnoch erkannt worden. Soblieb es bei dem Entschluss desGemeinderates, die Station <strong>zu</strong>verkaufen.Wie wird es weitergehen?<strong>Die</strong>se Frage können wir erstin ein bis zwei Jahren beantworten.Auch der eingeforderteAntrag <strong>zu</strong>r Veränderungder Betonnung war nicht gestellt.Hier geht der Bürgerme<strong>ist</strong>erdavon aus, keinen Antragstellen <strong>zu</strong> müssen. Wirhaben hier zwar eine andereSichtweise, werden jedoch imkommenden Jahr die Verkleinerungder Badezone durchführenund uns <strong>zu</strong>r Not auf dieoben erwähnte Niederschriftund die in diesem Zusammenhangvorgelegte Zeichnungberufen. Festgelegt wurdealler dings der Bewachungszeitraumfür 2013.Insgesamt werden wir zehnWochen in Süssau vor Ort sein.<strong>Die</strong> Vorsaison wird am 15.6.beginnen. Der Vorstand beschlossdarauf hin, um möglichstvielen Wachgängern denAufenth<strong>alt</strong> am Strand <strong>zu</strong> ermöglichen,alle Wachturns auf14 Tage <strong>zu</strong> beschränken. Dabei<strong>ist</strong> <strong>zu</strong> beachten, dass unsereVorsaisoncrew schon mit einerWoche ihrer Wachzeit die ersteHamburger Sommerferienwocheabdecken wird.Besondere Einsätze hatten wirnicht <strong>zu</strong> verzeichnen, na ja,das muss ja auch nicht jedesJahr sein.Wachcrew der ersten Hälfte der Saison:v. l. Jan-Hedrik Filip, Dirk Mahel, Andreas Arians, Ben Lieuwrik,Folke R.Carstens, Jerico Arians und Peter FilipSchauen wir mal, wie es imkommenden Jahr wird, ichdenke im vielfachen Sinne sehrinteressant.Und deshalb heißt es auch2013 wieder: Süssau, wir sindda!Folke Rolf Carstens, <strong>Bezirk</strong>sleiter<strong>DLRG</strong>.info 15


DER BEZIRK FEUERWEHREIN RÜCKBLICK – JUBILÄUM 2011Gespräche statt. Für das leiblicheWohl war auch gesorgt – das hatgut geschmeckt!Im Gründungsjahr1961 wurdendie Segel für einen erfolgreichenVerein im <strong>DLRG</strong> LandesverbandHamburg e.V. gesetzt.Trotz Gegenwind, schwerer Seeund einigen Flauten steuern wirseit gut einem halben Jahrhundertdurch das interessante Fahrwasserder <strong>DLRG</strong>. Unsere Bilanz sprichtfür sich undso konntenwir im vergangenenJahr „50 Jahre <strong>DLRG</strong><strong>Bezirk</strong> FEUERWEHR“ feiern.Am 30. Oktober 2011 fanden sichviele Freunde, Förderer, Mitgliederunseres <strong>Bezirk</strong>s im Feuerwehr-Informations-Zentrum (FIZ) an derFeuer- undRettungswacheBerliner Tor ein. Zahlreicherschienenen auch die Ehrengästen,wie der Amtsleiter der FeuerwehrHamburg, Klaus Maureroder der Präsident des <strong>DLRG</strong>Landesverband Hamburg, HeikoMählmann. Auch dabei waren <strong>Bezirk</strong>sleiterdes LandesverbandesHamburg und aus Schleswig-Holstein.Selbstverständlich fehltenauch die Vertreter der anderenFeuerwehrvereine nicht.Nach den offiziellen Ansprachenging es <strong>zu</strong>m gemütlichen Teil über,dabei fanden viele interessanteIn einer kleinen Ausstellung legtenwir unter anderem <strong>alt</strong>e Unterlagenund Jahreshefte aus. Da wurdenErinnerungen wach! Abgerundetwurde die Ausstellung durch vielbeachtete Fotos aus älteren undheutigen Zeiten.Das war eine tolle, ereignisreicheund schöne Jubiläumsfeier.Bedanken möchten wir uns für dievielen Glückwünsche und schönenPräsente. Nicht vergessen wollenwir alle Kameraden, die <strong>zu</strong>mGelingen des Festes beigetragenhaben und ihnen ganz besondersdanken!G.Hartig, LDÖEHRUNGEN FÜR LANG-JÄHRIGE MITGLIEDSCHAFTAm 27. Februar 2012 wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung wiederzahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft im <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong> Feuerwehre.V durch den Präsidenten des <strong>DLRG</strong> Landesverbandes Hamburg e.V. geehrt.Den nicht anwesenden Jubilaren wurden die Urkunden postalisch <strong>zu</strong>gestellt, bzw. im Rahmeneines Treffen des Förderkreises überreicht. Der Vorstand bedankt sich recht herzlich bei allenKameraden/innen für das Vertrauen, ihr Engagement sowie ihre Treue <strong>zu</strong> unserem <strong>Bezirk</strong>.Ehrenzeichen Gold mit silbernen Eichenrand50 Jahre <strong>DLRG</strong>-Mitgliedschaft:Paul JödickeLothar KohpeisEhrenzeichen Silber mit goldenem Eichenrand40 Jahre <strong>DLRG</strong>-Mitgliedschaft:Maximilian PuchnerClaudia MaurerJoachim PohlkeJürgen DilgEhrenzeichen Silber25 Jahre <strong>DLRG</strong>-Mitgliedschaft:Harald HönickeAndreas AriansChr<strong>ist</strong>ian Koch16LV Präsident Heiko Mählmann überreicht <strong>zu</strong>sammen mit dem 1. Vorsitzenden des <strong>Bezirk</strong>es Feuerwehr e.V.Folke Carstens den Kameraden Paul Jödicke, Joachim Pohlke, Jürgen Dilg die Ehrenurkunden.<strong>DLRG</strong>.infoEhrenzeichen Bronze10 Jahre <strong>DLRG</strong>-Mitgliedschaft:Bernd ScheelAndreas JoestingmeierGuido HartigMarko Florek


DER BEZIRK OBERELBEUNTERSTÜTZUNG FÜR DEN RETTUNGSDIENSTten wir auf der Anfahrt den Einsatzabbrechen.<strong>Die</strong>s sind einige Beispiele unseresEinsatzspektrums. Doch auch imtypischen Einsatzbild der <strong>DLRG</strong>waren wir in diesem Jahr tätig.Im Frühjahr unterstützten wir mitunserem Greif 2 die Kollegen derWasserschutzpolizei. Bei einem aufGrund gelaufenen Boot war eineBergung durch das Wasserschutzpolizeibootnicht möglich, da derSo viele Einsätze wie <strong>nie</strong> <strong>zu</strong>vor – allein bis September fuhrendie ehrenamtlichen Helfer 120 Einsätze. Der überwiegendeTeil davon waren die sogenannten First Responder Einsätze.Doch auch bei Großschadenslagenkommen wir vermehrt <strong>zu</strong>mEinsatz. Mit unseren Helfern derSchnell Einsatzgruppe (SEG) unterstützenwir auch hier den hauptamtlichenRettungsdienst mit mehrerenFahrzeugen.Im Frühjahr 2012 wurden wirunter anderem <strong>zu</strong> einer Bombendrohungin ein Alten- und Pflegeheimin Lütjensee gerufen, umdie Bewohner nötigenfalls <strong>zu</strong> evakuierenund in eine Unterkunft <strong>zu</strong>bringen.Nur wenige Wochen später branntein Schwarzenbek eine großeTiefgarage unter einem Wohn- undGeschäftsgebäude. Aus verschiedenenTreppenhäusern zog derQualm. Rund 70 Bewohner musstenin Sicherheit gebracht und betreutwerden. Der Rettungsdienst war miteinem Großaufgebot vor Ort.Bei einem Gefahrgut-Unfall imKlärwerk bei Güster waren bis<strong>zu</strong> 200 Liter stark ätzendes Eisenchloridausgetreten. Zur Vorsorgeund <strong>zu</strong>r Absicherung der mehr als100 Einsatzkräfte wurden mehrereehrenamtliche Rettungswagen hin<strong>zu</strong>gezogen.Auf einer Abi-Party kam esim Juni <strong>zu</strong> einem Großeinsatzfür Rettungskräfte. Nach einerAuseinander set<strong>zu</strong>ng machte dasSicherheits personal von PfeffersprayGe brauch. Zahlreiche Gästeklagten über Atemnot. Einige konntenvor Ort versorgt werden, anderemussten in umliegende Krankenhäusertransportiert werden.Nach der Kollision eines Regional<strong>zu</strong>gesmit einer Wildschweinrottemusste dieser einen Noth<strong>alt</strong> imSachsenwald einlegen. Etwa 500Fahrgäste wurden aus dem Zugevakuiert, der ca. 500 Meter vordem Bahnhof Aumühle <strong>zu</strong>m Stehengekommen war. Auch hier klapptedie Zusammenarbeit mit der Bundespolizeiproblemlos.Zur Evakuierung eines Krankenhausesnach einem Feueralarmwurden wir im August nach BadSegeberg alarmiert. Vor Ort solltenwir die örtlichen SEG Kräfteunterstützen. Das Feuer war aberschnell unter Kontrolle, unsere Hilfewar nicht mehr nötig und so konn-Tiefgang des Bootes für die flacheWasserzone nicht geeignet war.Im September unterstützen wir dieörtlichen Feuerwehren in Witzeeze.Nachdem ein Schubverband imElbe-Lübeck-Kanal unter Wassermit dem Schleusenleitwerk derSchleuse Witzeeze kollidierte,schlug eine Kammer eines Pontonsleck. Der Ponton drohte <strong>zu</strong>sinken. Das eindringende Wasserwurde abgepumpt. Mit einem mitDruckluft gefüllten Hebesack wurdevergeblich versucht, das Leckab<strong>zu</strong>dichten. Nach einer Erkundungdurch die <strong>DLRG</strong>-Taucher undin gemeinsamer Zusammenarbeitvon Feuerwehr und <strong>DLRG</strong> wurdedann ein „Lecksegel“ angebracht,was den Wassereinbruch stoppte.Sebastian Porthun<strong>DLRG</strong>.info 17


DER BEZIRK OBERELBE<strong>DLRG</strong> Cup WarnemündeAUCH DIE HELFER AUSGEZEICHNETVom 19. – 22. Juli 2012 fand wieder der <strong>DLRG</strong> Cup der<strong>DLRG</strong> in Warnemünde statt. Wie in jedem Jahr re<strong>ist</strong>enzahlreiche <strong>Man</strong>nschaften nicht nur aus Deutschlandsondern u.a. auch aus der Schweiz, Schweden, Niederlandeund Australien an.In zahlreichen Wettkämpfen zeigtendie Teilnehmer ihr Bestes.Dabei ging es sowohl um Einzelwertung,wie auch um dasErgebnis im Team. Bis spät in denAbend wurden Wettkämpfe imFlutlicht ausgeführt. Das dochsehr windige Wetter braustedie Ostsee stark auf, sodass dieSchwimmer gegen hohe Wellenankämpfen mussten. Mit mehrerenBooten wurde für die Sicherheitder Schwimmer auf demWasser gesorgt. Dabei wurdenerschöpfte und verletzteTeilnehmer wieder anLand gebracht, wo sich die <strong>DLRG</strong>Ober elbe um sie kümmerte.Drei Zelte bildeten unsere Sanitätsstation,in der zwei Behandlungsplätzeund ein Intensivbehandlungsplatzaufgebaut wurden.Außerdem standen zweiLiegen bereit, auf denen Sportlerdurch Physiotherapeuten behandeltund für die anstehendenAufgaben wieder fit gemachtwurden. Mit einem Notarzt, dreiRettungsass<strong>ist</strong>enten sowie zweiSanitätern waren wir ausgestattetwie eine kleine Anlaufpraxis.Und so wurden in den zwei Wettkampftagenrund 50 Patientenbehandelt. Nur ein Patient musstefür eine weitergehende Untersuchungins Krankenhaus transportiertwerden.Sebastian Porthun<strong>DLRG</strong> Rettungswagen in MiniaturViele Menschen faszi<strong>nie</strong>rt die Welt derMiniaturen und der Modellbau. Einigesammeln nur die kleinen Autos, anderebasteln selbst an ihren Modellen.Im Frühjahr 2012 kam die ModellbaufirmaRietze auf uns <strong>zu</strong> und bat um Erlaubnis,unseren RTW 2/83/1 im Maßstab 1:87nach<strong>zu</strong>bauen. Auf uns würden keineKosten <strong>zu</strong>kommen, einzig Bilder desFahrzeuges würde man benötigen.<strong>Die</strong> lieferten wir natürlich gern.Nun gibt es voraussichtlich ab Dezember 2012unseren Rettungswagen der <strong>DLRG</strong> Oberelbein Miniatur. Ein wirklich sehr schönes Modell,mit Seltenheitswert! Es <strong>ist</strong> das einzige Fahrzeugseiner Art in der <strong>DLRG</strong>. <strong>Die</strong> Detailtreue imModell <strong>ist</strong> faszi<strong>nie</strong>rend, so sind z. B. die Türbeschriftungen„Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Bez. Oberelbe” und die Funkrufnummer2/83/1 1:1 übernommen worden undidentifizieren das Fahrzeug.Bestellt werden kann das Modell z.B. imShop der Firma Rietze unter www.rietze.de.<strong>Die</strong> Artikelnummer lautet: RI61687Sebastian Porthun18<strong>DLRG</strong>.info


DER BEZIRK OBERELBENeues EinsatzfahrzeugEIN ECHTER ALLROUNDEREin neues Einsatzfahrzeug konnte die <strong>DLRG</strong> Oberelbe im Sommer2012 empfangen. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einenBMW X5. Der Geländewagen ersetzt die 2011 verkaufte MercedesBenz M-Klasse.Das Fahrzeug wurde aus Beständendes DRK KreisverbandesHerzogtum Lauenburgübernommen. Dort fuhres noch bis Anfang 2012 alsNotarzteinsatzfahrzeug.Bei uns soll es den OrganisatorischenLeiter Rettungsdienstsicher <strong>zu</strong>m Einsatzort bringen.Dafür <strong>ist</strong> das Fahrzeug auchbestens ausgestattet. So befindetsich neben den nötigenKennzeichnungswestenund Dokumentationsunterlagenauch ein Notebook anBord. <strong>Die</strong>s kann über UMTSdirekt mit den Rechnern inder Rettungsleitstelle vernetztwerden. So <strong>ist</strong> ein optimalerDatentransfer möglich.Das Fahrzeug <strong>ist</strong> aber auchals Notarzteinsatzfahrzeugvoll und ganz einsetzbar. ImKofferraum <strong>ist</strong> der BMW mitallen Materialien ausgestattet,wie ein gewöhnliches NEF. Esbefinden sich ein Defibrilator,ein Beatmungsgerät, einNotfallrucksack und natürlichauch Medikamente an Bord.So <strong>ist</strong> das Fahrzeug multifunktionelleinsetzbar.Sebastian Porthun<strong>DLRG</strong>.info 19


DER BEZIRK WANDSBEKAlstervergnügen Februar 2012Der <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong> Wandsbek beteiligte sich vom 10. Februar 12:00 Uhr bis <strong>zu</strong>m 12.Februar 18:30 Uhr am Sicherungsdienst an der <strong>zu</strong>gefrorenen Alster. Genau an derUnfallhilfsstelle 4. <strong>Die</strong>se befand sich im Wasserschutzpolizeiraum am Anleger Rabenstraße.Per Gasofen gewärmt wurde hier unser San-Material gelagert und eine provisorischeKennzeichnung als Unfallhilfsstelle gebastelt.Mit der Organisation betrautwar der aus Köln in unseren<strong>Bezirk</strong> gewechselte KameradMaik Vanselow.Über den gesamten Zeitraumverteilt le<strong>ist</strong>eten 14 Helfer 116Stunden Einsatzdienst, dafürsei ihnen herzlichst gedankt.Eingebunden war die Unfallhilfsstelle4 in die Organisationdes DRK, wodurch über2m BOS-Funk eine schnelleZuführung von Rettungsmittelnmöglich war, Verpflegung überdie Feuerwehr bezogen werdenkonnte, sowie bei einempersonellen Engpass am Samstageine Eisrettungseinheit derWasserwacht dem Leiter UHSunterstellt wurde. Weiterhinwurde die Unfallhilfsstelle alarmiert,sobald ein Besucher perDraht über 112 einen Notfallgemeldet hat. Dadurch konntendie eigenen Kräfte zielgerichteteingesetzt werden.<strong>Die</strong> Zusammenarbeit zwischen<strong>DLRG</strong>, DRK, Feuerwehr undden restlichen Rettungsdienstenlief positiv, freundlich und<strong>zu</strong> jedem Zeitpunkt effizient.<strong>Die</strong> überwiegenden Verlet<strong>zu</strong>ngsmusterwaren Gehirnerschütterungen,Platzwunden, Frakturenund Gelenkverlet<strong>zu</strong>ngen, seltenerSchädel-Hirn-Traumata undKrampfanfälle. Insgesamt gabes 38 Hilfele<strong>ist</strong>ungen, wovon in19 Fällen ein RTW beteiligt war,in einem Fall ein NEF nötig war.Hier konnten die eingesetztenKräfte, welche größtenteils überdie Qualifikation San A verfügten,praktische Erfahrungen imUmgang mit Samsplint, Sauerstoff,Verbandmaterial und demUmgang mit Kräften der Regelrettungsammeln.Unsere San-Taschen sind nachdem Wochenende wirklich fastleer, soviel gab es <strong>zu</strong> tun.Um künftig auf solche Einsätzebesser vorbereitet <strong>zu</strong> sein,sollten hier einige Anschaffungenund organisatorischeÄnderungen erfolgen, um dieVorlaufzeit effizienter nutzen<strong>zu</strong> können.BJH / Maik VanselowEIN GANZ HERZLICHESDANKESCHÖN!Ich möchte mich bei meinen 23aktiven Ausbildern zwischen 14und 70 Jahren in der SchwimmhalleBillstedt bedanken.Viele Dinge werden einfach fürselbstverständlich geh<strong>alt</strong>en. Dabei<strong>ist</strong> <strong>zu</strong> erwähnen, dass vieleKameraden schon direkt nachder Schule in die Schwimmhallekommen oder sogar ihren <strong>Die</strong>nsttauschen, um den Kindern dasSchwimmen bei<strong>zu</strong>bringen.In der heutigen Zeit <strong>ist</strong> es schwer,ehrenamtliche Kameraden <strong>zu</strong> finden,die der <strong>DLRG</strong> ihre Freizeitopfern. Ich wünsche mir, dass esnoch viele Menschen geben wird,die sich an solch einer schönenSache wie einem Ehrenamt beider <strong>DLRG</strong>, beteiligen wollen.Ich bin auch nur als „Mutti” <strong>zu</strong>r<strong>DLRG</strong> gestoßen. Doch in denletzten Jahren habe ich vieleLehrgänge und Veranst<strong>alt</strong>ungenbesucht und bin jetzt aktiv auf derAlster, in der Schwimmhalle undmanchmal auf der Elbe oder ander Ostsee tätig. Und das Bestedaran: es bringt mir viel Spaß, besonderswenn ich die glücklichen,lächelnden Augen der Kinder sehe.Das <strong>ist</strong> der Lohn – nicht in Euro,viel besser – rein was fürs Herz.Anja KleinschmidtFür Freikarten <strong>zu</strong> verschiedenenEvents in HamburgBedanken sich die Aktivenbei Cirkus K<strong>nie</strong>, CollienKonzert, Semmel Concerts,Stage-Entertainment. DerNikolaus war spendabelDank Druckerei Berg.Vielen Dank für diesetolle Unterstüt<strong>zu</strong>ng undAnerkennung.Anja Kleinschmidt20<strong>DLRG</strong>.info


DER BEZIRK WANDSBEKMAN IST NIE ZU ALT FÜRDEN RETTUNGSSCHWIMMERDRSA-SilberUPDATE FÜRDR. HOHENDORFDr. Hohendorf mit seinerPrüfungskarte <strong>DLRG</strong>-SilberMitte Mai stand ein älterer netter Herr vor mir. Zuerst dachteich, er möchte seinen Enkel <strong>zu</strong>r Rettungsschwimmausbildunganmelden. Beim Aufnehmen der Daten stellte sich aber heraus,dass dieser Herr selber den Rettungsschwimmer machen wollte.Mit ein wenig gemischten Gefühlen,aufgrund des Alters habe icherst einmal <strong>zu</strong>gestimmt. Ferner dieOption eingeräumt, ab<strong>zu</strong>brechen,wenn es <strong>zu</strong> anstrengend wird.Beim Einschwimmen stellte sichjedoch schon heraus, dass er einguter Schwimmer war. Nach einpaar Übungen, wie Streckentauchenund Tieftauchen war sicher,dass er alles schaffen würde.Nach der Übungsstunde habenwir beide uns noch einmal unterh<strong>alt</strong>enund ich musste <strong>zu</strong>geben,dass mir das Alter nicht gleichaufgefallen <strong>ist</strong>. Denn vor mirstand Dr. Martin Hohendorf, Studiendirektora.D. Jahrgang 1934,der <strong>Man</strong>n, der sogar einem werdendenSportstudenten davongeschwommen <strong>ist</strong>. Martin <strong>ist</strong> einguter Freund in der <strong>Man</strong>nschaftgeworden, den alle mögen undbewundern. Mit was für einemEhrgeiz und „attraktiven“ 78 Jahrener alle Übungen bestandenhat, Hut ab. Später erzählte ermir, dass er seinen Rettungsschwimmerschon einmal vormeiner Geburt (1963) gemachthat, und als Rettungsschwimmerin seiner Freizeit tätig war. Jetztwäre es jedoch an der Zeit gewesen,diesen mal auf<strong>zu</strong>frischen.Als Dank an unsere Halle Billstedtmit so tollen Ausbildern, sowie Martin sagte, hat er uns einestolze Spende für unsere nächsteWeihnachtsfeier in der Halle geschenkt.Ich darf mich herzlichstfür das Geld bedanken und wünschenDir alles erdenklich Guteund vor allem Gesundheit, bis in2 Jahren <strong>zu</strong>r Wiederholung.Michael AldagMuss man mit 78 Jahrennoch solche Strapazen aufsich nehmen?Nun, es <strong>ist</strong> nicht nötig, dassman Vereinssportler odergar Profi <strong>ist</strong>. Wer währendseines Lebens immer etwaskörperlich aktiv gewesen <strong>ist</strong>,kann das gut schaffen.Und warum habe ich dasgemacht?1. Helfen und Hilfe empfangengehört für mich <strong>zu</strong> einemmenschlichen Grundbedürfnis.In meinem Berufsleben alsLehrer habe ich versucht, Jugendlichen<strong>zu</strong> helfen sowiefachliche und soziale Kompetenzen<strong>zu</strong> erwerben. Späterdann, als Studiendirektor,Seminarleiter und Dozentam Institut für Lehrerfortbildungunterstützte ich Lehrer,motivierenden Unterricht <strong>zu</strong>gest<strong>alt</strong>en. In meiner Freizeitwar ich in Hilfsorganisationenwie dem zivilen Bevölkerungsschut<strong>zu</strong>nd TechnischenHilfswerk oder auch bei derKirche tätig.2. <strong>Die</strong> Zahl der Lebensjahrespielt keine Rolle.Nach meiner Pensio<strong>nie</strong>rungbefasste ich mich wissenschaftlichmit der Frage, wie manSchüler ermuntern kann, durchaktive Mitgest<strong>alt</strong>ung von Spielen,spielend <strong>zu</strong> lernen. Als ichmich bei der Universität <strong>zu</strong>mDoktorandenstudium einschreibenlassen wollte, wurdemir <strong>zu</strong>nächst gesagt, da solltendoch mein Sohn oder meineTochter selbst kommen, stattihren <strong>alt</strong>en Vater hin<strong>zu</strong>schicken.3. Mit meinen Enkeln treibeich gerne Wassersport.Ob Schwimmen, Surfen, Paddeln,Segeln – da sollte manauch als Opa wissen, was <strong>zu</strong>tun <strong>ist</strong>, wenn es kritisch wird.Das ehrenamtliche Engagement,das ich bei den Mitarbeiternder <strong>DLRG</strong> imSchwimmbad Billstedt erlebthabe, hat mich sehr beeindruckt.Deshalb habe ich mich<strong>zu</strong> einer Mitgliedschaft bei der<strong>DLRG</strong> entschlossen!Dr. Martin Hohendorf<strong>DLRG</strong>.info 21


DER BEZIRK WANDSBEKDIE WANDSBEK-WETTE AUF NDR 90,3NDR 90,3 Party im Juli in Wandsbek – mit der Wette, dass dieWandsbeker es nicht schaffen, 200 Monde in den abendlichenHimmel steigen <strong>zu</strong> lassen – natürlich nicht ohne die <strong>DLRG</strong>Wandsbek.Es g<strong>alt</strong> die NDR-Wette in Anlehnungan das Abendlied „der Mond<strong>ist</strong> aufgegangen”, von WandsbeksWappenvorbild Matthias Claudius,der wenige Meter entfernt begrabenliegt, <strong>zu</strong> schlagen.Mit den Kameraden Wera, Phillip,Rita und W<strong>alt</strong>er entwickelte sich,während einem unvorhergesehenenTreffens, die Idee mit <strong>zu</strong>machen. Nachdem wir festgestellthatten, dass wir alles an benötigtemMaterial hatten, konntenwir kurzfr<strong>ist</strong>ig die KameradenJan, Chr<strong>ist</strong>opher und Anne fürtatkräftige Unterstüt<strong>zu</strong>ng bege<strong>ist</strong>ern.Nach der Meldung bei dem<strong>zu</strong>ständigen Organisator bekamenwir eine Zusage. Wir platziertenunser Einsatzfahrzeug, vordem wir einen Malstand für Kinderorganisierten, ohne dabei <strong>zu</strong> vergessen,für die <strong>DLRG</strong> Wandsbek <strong>zu</strong>werben. Während die Kinder munterdrauf los m<strong>alt</strong>en, kamen wir mitden Eltern ins Gespräch, konntenUnseren Kameraden und denteilnehmenden Kindern machtees sichtlich Spaß. Wir konnten 72Monde präsentieren und halfenso, die Wette <strong>zu</strong>m Lied, singend<strong>zu</strong> gewinnen. In Zusammenarbeitmit den Kameraden der Feuerwehrund dem THW präsentiertenwir unsere Wettausbeute und wurdensomit Teil der Gesamtsummevon über 1630 Monden, die aufdieser gigantischen Party gezähltwurden.Flyer verteilen und ganz gezieltFragen beantworten.Es war ein gutes Gefühl sich als<strong>DLRG</strong> präsentieren <strong>zu</strong> dürfen.In einer Gemeinschaft, für eineGemeinschaft. <strong>Die</strong> durchaus positiveResonanz <strong>ist</strong> Ansporn für einsolches Ehrenamt.R. EwersNeue Sat<strong>zu</strong>ng für Wandsbek<strong>Die</strong> JHV 2012 hat die neue Sat<strong>zu</strong>ngverabschiedet, die absofort abrufbar auf der Homepage<strong>zu</strong>r Verfügung steht. Esfanden Anpassungen an dieBundes- und neue Landesverbandssat<strong>zu</strong>ngstatt. Weiterhingilt für Neumit glieder derbargeldlose Beitrags zahlungsverkehrper Bankein<strong>zu</strong>g.Stein des Anstoßes des LV, imNachhinein (Sat<strong>zu</strong>ngsentwurflag denen schon ein Jahr vorhervor) war die Aufnahme der<strong>Bezirk</strong>sgrenze. <strong>Man</strong> hält dieGrenzziehung für eine LV-Angelegenheit.Wir erinnern uns:Der Schiedsspruch der 2.Kammer des Bundesschiedsgerichtsvom 16.2.2010 hat inder Ziff. 3 b festgestellt:<strong>Die</strong> Sat<strong>zu</strong>ng des Antragsgegners(LV-Sat<strong>zu</strong>ng) enthältkeine Regelung über dieAnzahl der <strong>Bezirk</strong>e, die seineGliederung sind, und überderen geographische Grenzen.In § 9 wird die Ex<strong>ist</strong>enzvon <strong>Bezirk</strong>en vorausgesetzt;aus Absatz 1 dieser Vorschriftfolgt, dass es <strong>Bezirk</strong>sgrenzengibt. Im Ergebnis, nicht aberin der an ihm vorbeigehendenBegründung, geht die Kammermit dem erstinstanzlichenSchieds- und Ehrengerichtdavon aus, dass es „gelebte“<strong>Bezirk</strong>sgrenzen gibt, die dasörtliche Gebiet umfassen, welchesvon den <strong>Bezirk</strong>en betreutwird. Eine andere Betrachtungverbietet sich angesichtsder Aufgaben, die dieBe zirke erfüllen, und wegender in der Sat<strong>zu</strong>ng eröffnetenMöglichkeit der Änderung von<strong>Bezirk</strong>sgrenzen. Eine Ausnahmegilt für den <strong>Bezirk</strong> Feuerwehre.V., der offensichtlich fürkein Gebiet, sondern für eineBerufsgruppe <strong>zu</strong>ständig <strong>ist</strong>.Wir haben also lediglichunsere gelebte Grenze aufgeschriebenund dies <strong>ist</strong> dasureigenste Recht eines <strong>Bezirk</strong>es.Selbst eine neue Grenzziehunginnerhalb eines <strong>Bezirk</strong>es,also ohne Außenwirkung,wäre nicht Sache desLV-Rates. Wir hoffen also umeine sat<strong>zu</strong>ngs gemäße Genehmigungder inzwischen eingetragenenSat<strong>zu</strong>ng.BJH22<strong>DLRG</strong>.info


DER BEZIRK WANDSBEKMichael Stich – Drachenboot Cup 2012WIEDER EIN GROSSER ERFOLGAm 15. Juni war es wiedersoweit. Zum 8. Mal läuteteMichael Stich den DrachenbootCup an der Binnenalster ein.Dabei waren wieder alle Aktiven,die das Event schon seit Jahrenbegleiten – insgesamt 3 San-Kameraden, 3 Bootsführer und 6Bootsgasten. Aber auch anderedes <strong>Bezirk</strong>s Wandsbek kamen <strong>zu</strong>mAlex, um sich das Drachenbootrennenan<strong>zu</strong>schauen.Der Drachenboot Cup verbindetSport und Spaß mit der Idee, HIV-Infizierten und an AIDS erkranktenKindern <strong>zu</strong> helfen. „Unser Zieles <strong>ist</strong>, den Kindern ein Lachen<strong>zu</strong> schenken”, beschreibt InitiatorMichael Stich den Grundgedankenseiner Stiftung. Und so paddeltenPaten aus Prominenz, Wirtschaftund Politik für den gutenZweck, um Spenden für die Stiftung<strong>zu</strong> sammeln.Neben der medizinischen Versorgungbietet die Michael Stich Stiftungauch umfassende Unterstüt<strong>zu</strong>ngsangeboteim psycho sozialenBereich und bei der Bewältigungvon finanziellen Problemen. Einweiterer Bestandteil der Stiftungsarbeit<strong>ist</strong> die Aufklärung und damitverbundene Prävention im Zusammenhangmit HIV und AIDS. DasWissen über Wege der Ansteckungmit dem HIV-Virus und dasZusammen leben mit den Menschen,die von dieser Krankheitbetroffen sind, <strong>ist</strong> in unsererGesellschaft nicht ausreichend.<strong>Die</strong> Michael Stich Stiftung möchteerreichen, dass infizierte Menschenohne Vorurteile integriertwerden. Der Drachenboot Cupfindet mittlerweile <strong>zu</strong>m achtenMal auf der Hamburger Binnenalsterstatt. Zusammen mit Freundenund Förderern wird in den18 Drachenbooten kräftig gepaddeltund getrommelt, um die professionelleund unbürokratischeArbeit der Stiftung <strong>zu</strong> unterstützen.Jeweils drei Teams treten in Drachenbootengegeneinander an.Anja KleinschmidtNachruf für Sylvia Doß„AUCH WENN DU WEG BIST,GEHST DU NIE GANZ”IN LIEBER UND EWIGER ERINNERUNG ANUNSERE BETREUERIN, GUTE FREUNDIN,SONNENSCHEIN UND GUTE SEELE DER HALLE:SYLVIAWIR DANKEN DIR FÜR ALLES UNDWIR VERMISSEN DICH.<strong>Die</strong> Schwimmer der Rettungssportgruppe unddie Ausbilder der Halle Wendemuthstraßesowie der Vorstand.<strong>DLRG</strong>.info 23


KOMMENTARE100 Jahre <strong>DLRG</strong>WAS WURDEAUS DER IDEE?100 Jahre erfordern ein Nachdenkendarüber, wie die <strong>DLRG</strong>aufgestellt <strong>ist</strong>. Meinem Eindrucknach sp<strong>alt</strong>et sich unsere Organisationlangsam in zwei Lager.<strong>Die</strong> einen streben ganz in RichtungSchwimmkompetenz. Dabeisehen sie die <strong>DLRG</strong> dort breitaufgestellt, h<strong>alt</strong>en Sport, Trainingund jede Art von Wasserbeschäftigungfür unsere Sachesowie uns für einen <strong>Die</strong>nst le<strong>ist</strong>er.Andere sind etwas vorsichtiger.Sie sehen uns als Rettungsorganisationund unsere Aufgabe,den Ertrinkungstod <strong>zu</strong> verhindern– so wie dies <strong>zu</strong> Gründungszeitenvorgesehen war –als Zielvorgabe. Schwimmaufgaben,die nichts mit dieser Zielvorgabe<strong>zu</strong> tun haben, sind nichtunsere Sache, sondern die vonSchwimmvereinen.Wer natürlich gerade vomLehrgang kommt, Sportass<strong>ist</strong>entund Modul Aquagymnastik„studiert“ und das FachbuchAqua-Noodle-Workout-Buch der Materialstelle verinnerlichthat, wird dies schwerlichhinter fragen.Unser aller <strong>DLRG</strong>-Sat<strong>zu</strong>ng lautet:§ 2 Absatz 1<strong>Die</strong> vordringliche Aufgabe der<strong>DLRG</strong> <strong>ist</strong> die Schaffung undFörderung aller Einrichtungenund Maßnahmen, die der Bekämpfungdes Ertrinkungstodesdienen.§ 2 Absatz 2Zu den Kernaufgaben nach Absatz1 gehören insbesondere:b) … Ausbildung im Schwimmenund in der SelbstrettungDer Hinweis in Abs. 2 „nachAbsatz 1“ <strong>ist</strong> eine Verknüpfung<strong>zu</strong> dem Hauptziel in Abs. 1.Folglich haben die Aufgabennach Absatz 2 a-f final dieSchaffung und Förderung allerEinrichtungen und Maßnahmen<strong>zu</strong> unterstützen, durch die demErtrinkungstod begegnet wird.„Insbesondere“ verdeutlicht diebeispielhafte Aufzählung, dassalso auch andere Aktivitäten mitdem Ziel dem Ertrinkungstod <strong>zu</strong>begegnen, vorstellbar sind.<strong>Die</strong> im § 2 Absatz 2 b unsererSat<strong>zu</strong>ng aufgeführteSchwimmausbildung hat sichfolglich an Absatz 1 <strong>zu</strong> orientieren,was auch durch denZusatz Selbstrettung bestärktwird. Es muß sich erstens umeine Ausbildung handeln undzweitens muß diese dem Ertrinkungstodbegegnen. Schwimmausbildung,solange sie da<strong>zu</strong>dient, den Ertrinkungstod <strong>zu</strong>verhindern, <strong>ist</strong> deshalb unsereureigenste Aufgabe und verdientdie uneingeschränkte Unterstüt<strong>zu</strong>ng.Solange die Ausbildung<strong>zu</strong>r Schwimmfähigkeit beiträgt,solange sie die Schwimmsicherheitoder Nachwuchs fürhöhere Schwimmprüfungen(DRSA) fördert, <strong>ist</strong> sie fraglos eineMaßnahme <strong>zu</strong>r Bekämpfungdes Ertrinkungstodes.Im Umkehrschluß <strong>ist</strong> uns allerdingsdie Schwimmausbildung,die nicht da<strong>zu</strong> dient, dem Ertrinkungstod<strong>zu</strong> begegnen oderRettungsschwimmausbildungoder Erh<strong>alt</strong>ung der Schwimmfähigkeit<strong>ist</strong>, also Schwimmenals Selbstzweck, sat<strong>zu</strong>ngs mäßignicht erlaubt. Hier<strong>zu</strong> dürften dieeigentlichen Schwimmvereinansprüchezählen.Hier sind nun die „Experten“ gefragtdie Spreu vom Weizen <strong>zu</strong>trennen, was nämlich noch derAusbildung <strong>zu</strong> obigem Ziel dientoder die Einsatzfähigkeit unsererKräfte erhält und was nicht.Kurse für Delphinschwimmenoder Kraulkurse <strong>zu</strong>mZwecke der Verbesserung desSchwimmstiles sind hier <strong>zu</strong>mindestgrenzwertig. Sport<strong>zu</strong>m Selbstzweck, Wasserball,Aquajogging, meditierendesSchwimmen all diese Kreationenmüssen wir den Sportvereinenoder <strong>Die</strong>nstle<strong>ist</strong>ern überlassen.Für diese gibt es in unsererOrganisation sat<strong>zu</strong>ngs mäßigkeine Grundlage.24<strong>DLRG</strong>.info


KOMMENTAREEs geht uns zielgerichtet um dieVerhinderung des Ertrinkungstodes,nicht um den Sport. Deshalbsind wir kein Sportverein,sondern eine Rettungsorganisation.Inzwischen denkt dieÖffentlichkeit über die <strong>DLRG</strong>,sie sei ein Schwimmverein.<strong>Man</strong> kommt <strong>zu</strong>r <strong>DLRG</strong> um <strong>zu</strong>konsumieren, nicht wegen derenguter Sache.Einzig um gemäß Sat<strong>zu</strong>ngsauftragdem Ertrinkungstod <strong>zu</strong> begegnen,einem wahrlich hehrenZiel machen wir unsereAufgabe. <strong>Die</strong>s gilt es heraus<strong>zu</strong>stellen,statt <strong>zu</strong> verwässern.Auf einem „Lebensretter“ sahman eine Dame auf einer„Schwimmnudel“ und danebeneinen Hinweis auf einen Lehrgang– Übungsleiter B Sportin der Prävention Modul Aquagymnastik.Gehts noch? SchonNamen wie „Sportass<strong>ist</strong>ent“,„Übungsleiter“, „Schwimmsymposium“sind begrifflich kontraproduktiv.Nach Sat<strong>zu</strong>ng sind wir eineWasserrettungsorganisationund müssen uns aus vielerleiGründen klar absetzen von denAnliegen eines Sportvereines.Jede Aktivität, die nicht mit demZiel des Absatzes 1 einhergeht,<strong>ist</strong> sat<strong>zu</strong>ngsfremd und damitnicht vom Vereinsziel gedeckt.Wir machen <strong>zu</strong>viel, weil wir Ansprechpartneroder gar dieKompetenz im Schwimmen seinwollen. Sind wir aber nicht. Wirsind es in Sachen Wasserrettung.Für einen Sportverein ohnehehre Ziele opfern unsere Aktivennicht ihre Freizeit, empfindenihre Le<strong>ist</strong>ung nicht als sozialesEngagement und Sponsorenspendieren einem <strong>Die</strong>nstle<strong>ist</strong>eroder Sportverein bestimmtkein Rettungs boot. Hochachtungge<strong>nie</strong>ßen wir wegen unserer andersgelagerten Ziele.Wir haben also unsere Sat<strong>zu</strong>ng<strong>zu</strong> achten und sollten bei unseremLe<strong>ist</strong>en bleiben und wollendoch auch weitere 100 Jahreüberleben.BJHUnd dann noch:Liebe Leserinnen und Leser,in Zukunft gibt es hier eine neue Plattform <strong>zu</strong>m Austausch, <strong>zu</strong>rMeinungsäußerung und für alle anderen Dingen, die immerschon mal gesagt werden wollten.Herzliche GrüßeDas RedaktionsteamFreie Presse, gewählte VertreterImmer wieder versuchen besonders „besorgte“ Kameraden Einflussauf unser <strong>DLRG</strong>-Info-Heft <strong>zu</strong> nehmen bzw. auf die Auswahlder Berichte. Dann kommen immer die gern benutzten Floskeln,das Heft würde auch von Dritten gelesen und es sei nicht dieMeinung des <strong>Bezirk</strong>es. Eine freie Presse <strong>ist</strong> der Eckpfosten imdemokratischen Selbstverständnis und grundgesetzlich verankert.Ebenso sind die als LdÖ gewählten Vertreter demokratischberufen, die Pressearbeit <strong>zu</strong> machen. Wir sollten dies achten.Das Info-Heft <strong>ist</strong> ein Heft von Mitgliedern, für Mitglieder. Jedereingesendete Bericht wird, Platz vorausgesetzt, sofort oderspäter abgedruckt und dieser stellt auch nicht eine imaginäre<strong>Bezirk</strong>smeinung dar (anders als eine Homepage), die es ohnehinnicht gibt. <strong>Die</strong> Macher des Heftes sind aber stolz darauf, dass esfür die teilnehmenden <strong>Bezirk</strong>e ein freies Blatt gibt in dem auchmal Gedankenfreiheit herrscht. Wenn unmögliche Dinge geschehen,dann sind sie an<strong>zu</strong>prangern, auch wenn dies möglicherweisemal mit Schärfe geschieht.Wir sollten also mit Stolz unser Heft betrachten, hier kommenMeinungen <strong>zu</strong> Wort.Also, liebe Kameraden, rügt Missstände, so kommen wir weiterund finden auch so Mehrheiten und Seelenverwandte. Transparenzwird unsere Handlungen beeinflussen.BJHWissen wie die Geschäfte laufen –bevor das Wasser bis <strong>zu</strong>m Hals steht!www.fibunet.de · Tel. 04191 87390Software für Finanzbuchh<strong>alt</strong>ung,Rechnungswesen und Controlling im Mittelstand<strong>DLRG</strong>.info 25


<strong>Die</strong> <strong>DLRG</strong> informiert überSCHWIMMEN UND RETTUNGSSCHWIMMEN<strong>Die</strong> Angebote der <strong>Bezirk</strong>e im Landesverband Hamburg e.V.<strong>Bezirk</strong> Alster e.V.(alle Kurse nur nach Anmeldung!)Montag 18.50 - 20.00 UhrSt. Pauli, Budapester StraßeAnfängerschwimmen, Kinder,Jugendschwimmen<strong>Die</strong>nstag 18.00 - 19.00 UhrOhlsdorf, Im Grünen Grunde 1Anfängerschwimmen, Kinderschwimmen,JugendschwimmenMittwoch 20.00 - 21.30 Uhr*St. Pauli, Budapester StraßeAllgemeines Schwimmen, Rettungs-,Wettkampf-, Senioren-,Jugend- und Babyschwimmen,Geräte- und Schnorcheltauchenab 21.00 Uhr SportabzeichenprüfungFreitag, 17.00 - 19.00 UhrSchwimmhalle im AK EilbekReha-RiegeOrtsgruppeNord-Ost e.V.HamburgSonntag 15:30 - 17:30 UhrFarmsen, Schwimmhalle BerufsförderungswerkAugust-Krogmann-StraßeAnfänger- und Schwimmausbildungfür Kinder und Erwachsene<strong>Bezirk</strong> Altona e.V.(alle Kurse nur nach Anmeldung!)Montag 16.30 - 18.00 UhrFührungsakademie der Bundeswehr,<strong>Man</strong>teuffelstraßeAnfängerschwimmausbildung fürKinder ab dem 5. LebensjahrMontag 19.00 - 21.00 UhrBlankenese, SimrockstraßeRettungssport<strong>Die</strong>nstag 16.00 - 18.00 UhrFestland, AltonaRettungsschwimmausbildung<strong>Die</strong>nstag 18.00 - 19.00 UhrSt. Pauli, Budapester StraßeJugendschwimmausbildung abDJSA Bronze, RettungsschwimmausbildungMittwoch 16.45 - 17.30 UhrFührungsakademie der Bundeswehr,<strong>Man</strong>teuffelstraßeKinderschwimmausbildung, Seepferdchenbis DJSA BronzeMittwoch 18.00 - 19.00 UhrFührungsakademie der Bundeswehr,<strong>Man</strong>teuffelstraßeJugendschwimmausbildung abDJSA Bronze bis GoldDonnerstag 18.00 - 20.00 UhrLurup, ElbgaustraßeJugendschwimmausbildung DJSABronze bis GoldDonnerstag 18.00 - 19.00 UhrFührungsakademie der Bundeswehr,<strong>Man</strong>teuffelstraßeSchwimmen und WassergymnastikDonnerstag 20.00 - 21.00 UhrFührungsakademie der Bundeswehr,<strong>Man</strong>teuffelstraßeRettungssportSamstag 10.00 - 12.00 UhrFührungsakademie der Bundeswehr,<strong>Man</strong>teuffelstraße<strong>Bezirk</strong> Bergedorf e.V.(alle Kurse nur nach Anmeldung!)<strong>Die</strong>nstag 18.00 - 19.00 UhrBille-Bad Bergedorf, ReetwerderRettungssport, RettungsschwimmausbildungDeutsches JugendschwimmabzeichenSilber und Gold<strong>Die</strong>nstag 19.00 - 20.00 UhrBille-Bad Bergedorf, ReetwerderAusbildung der Jugendgruppe<strong>Die</strong>nstag 20.00 - 21.00 UhrBille-Bad Bergedorf, ReetwerderRettungsschwimmausbildung,Training der WettkampfgruppeFreitag 17.00 - 18.00 UhrBille-Bad Bergedorf, ReetwerderAnfängerschwimmausbildungfür Kinder ab dem 5. Lebensjahr,Seepferdchen, JugendschwimmabzeichenBronze<strong>Bezirk</strong> Harburg e.V.Mittwoch 18.00 - 19.00 UhrSchwimmhalle Wilhelmsburg,DratelnstraßeAnfängerschwimmausbildung,DJSA BronzeMittwoch 20.45 - 21.30 Uhr*Schwimmhalle Wilhelmsburg,DratelnstraßeRettungsschwimmausbildungDonnerstag 18.00 - 19.00 UhrSchwimmhalle Wilhelmsburg,DratelnstraßeDJSA Silber u. Gold, Junior-RetterDonnerstag 19.00 - 20.00 UhrSchwimmhalle Wilhelmsburg,DratelnstraßeDRSA Bronze und Schnorcheltauchabzeichenfür Jugendliche<strong>Bezirk</strong> Wandsbek e.V.<strong>Die</strong>nstag 18.00 - 19.00 UhrWandsbek, SchwimmhalleWendemuthstraßeAnfängerkurs (Seepferdchen)im Kurssystem, Ausbildung DJSABronze bis Gold jederzeit ohneAnmeldung möglich<strong>Die</strong>nstag 20.00 - 21.30 Uhr*Wandsbek, SchwimmhalleWendemuthstraßeAktivenschwimmenDonnerstag 18.00 - 19.00 UhrSchwimmhalle BillstedtArchenholzstraßeAnfängerkurs (Seepferdchen)im Kurssystem, Ausbildung DJSABronze bis Gold und Rettungsschwimmausbildungjederzeitohne Anmeldung möglichDonnerstag 18.00 - 19.00 UhrBramfeld, SchwimmhalleFabriciusstraßeAnfängerkurs (Seepferdchen)im Kurssystem, Ausbildung DJSABronze bis Gold jederzeit ohneAnmeldung möglich, Rettungsschwimmausbildungnur nachAnmeldung*Aktivenstunde (<strong>Die</strong> Aktivenstunde <strong>ist</strong> von allen Mitgliedern, auch ohne entsprechende <strong>Bezirk</strong>s<strong>zu</strong>gehörigkeit, nutzbar)<strong>Bezirk</strong> Oberelbe e.V.Nur in der Sommersaison,Aus bildung in den FreibädernGeesthacht und Lauenburg.<strong>Die</strong> Termine werden unterwww.oberelbe.dlrg.debekannt gegeben.LV Hamburg e.V.Albert-Schweitzer-Ring 222045 HamburgTel. 040 / 3570 0858<strong>Bezirk</strong> Alster e.V.Do., 18:30 - 20:00 UhrGeierstraße 1122305 HamburgTel. 040 / 632 18 40Ortsgruppe HamburgNord-Ost e.V.Postfach 71 01 9022161 Hamburg0152 - 04 95 21 14 oderTel. 040 / 21 05 09 98<strong>Bezirk</strong> Altona e.V.Mi., 17:00 - 19:00 UhrElbchaussee 35122609 HamburgTel. 040 / 2548 0605<strong>Bezirk</strong> Bergedorf e.V.Do., 18:00 - 20:00 UhrLadenbeker Furtweg 12021033 HamburgTel. 040 / 738 87 38<strong>Bezirk</strong> Feuerwehr e.V.Westphalensweg 120099 HamburgTel. 03212 / 139390<strong>Bezirk</strong> Harburg e.V.Postfach 90 02 1921042 HamburgTel. 040 / 77 28 38<strong>Bezirk</strong> Oberelbe e.V.Postfach 114521470 LauenburgTel. 04153 / 52 01 97<strong>Bezirk</strong> Wandsbek e.V.Di., 18:00 - 20:00 UhrBramfelder Chaussee 122177 HamburgTel. 040 / 68 46 62


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