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MONTAGEANLEITUNG

Flachdach-Montagesystem

Vario-UltraLight


INHALTSVERZEICHNIS

1 | Technische Informationen ............................................................................................. 3

2 | Allgemeines .................................................................................................................... 4

3 | Wichtiges zu Vario-UltraLight ....................................................................................... 5

4 | Allgemeine Sicherheitshinweise ................................................................................... 6

5 | Vor der Montage ............................................................................................................. 7

6 | Arbeitsschritte ........................................................................................................... 8-11

Arbeitsschritt 1: Vormontage der Profile .............................................................. 8-11

Arbeitsschritt 2: Positionierung der vorgefertigten Teile .................................... 12-13

Arbeitsschritt 3: Einschieben und verkabeln der Module ........................................ 14

Arbeitsschritt 4: Sichern der Module ....................................................................... 15

Änderungen in der Konstruktion des Systems oder dieser Montageanleitung bleiben

vorbehalten und bedingen keine Informationspflicht. Die aktuellste Version dieser

Montageanleitung kann stets unter www.zentralsolar.de abgerufen werden.

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1 | TECHNISCHE INFORMATIONEN

Flachdach-Montagesystem: Vario-UltraLight

Garantie: 25 Jahre auf alle Aluminium und Edelstahl-Teile

Material: Aluminium und Edelstahl

Systemmaß: 163,3 cm (bei Verwendung Genius SDM)

Dachbelastung: < 8,5 kg/m 2

Geringe Dachlast durch das Montagesystem,

da in der Regel keine zusätzlichen Lasten durch Kies o. ä. benötigt

werden.

Aufstellung: Frei wählbarer Aufstellwinkel von 15° bis 28°.

20° als Standard.

Montage: Einfach, schnell und sicher.

Dachverbindung: Keine konstruktive Dachverbindung nötig.

Sonstiges: Keine Dachdurchdringung.

Keine Kraftübertragung auf das Modul.

Bis Orkangeschwindigkeit ohne zusätzlichen Ballast möglich.

Optimale Dachflächennutzung.

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2 | ALLGEMEINES

Flachdach-Montagesystem: Vario-UltraLight

Vario-UltraLight schließt da an, wo andere Montagesysteme enden.

Bei vielen Gebäuden ist die nutzbare Lastreserve stark eingeschränkt, da moderne

Hallendächer kostenoptimiert ausgeführt werden. Aufgrund der Leichtbauweise bleibt

so nur wenig Spielraum zum Errichten einer Photovoltaikanlage.

Mit Vario-UltraLight ist es nun möglich, auch auf Dächern mit geringen Dachlastreserven

eine Anlage zu betreiben. Denn mit Dachlasten von < 8,5 kg/m² ist Vario-UltraLight ein

wahres Leichtgewicht.

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3 | WICHTIGES

Flachdach-Montagesystem: Vario-UltraLight

Mit Vario-UltraLight ist es grundsätzlich möglich, auf nahezu allen Flachdächern eine

Photovoltaikanlage zu errichten. Standardmäßig ist das System ohne zusätzliche

Beschwerung zu montieren, ein Mindestabstand von 1,2 m von Attika bis Modul bei einer

Gebäudehöhe bis 12 m sind zwingende Voraussetzungen.

Das bedeutet, weder Kies noch Kantensteine oder sonstige Beschwerungen belasten das

Dach und damit Stützen und Fundamente des Bauwerks. Allerdings ist diese Aussage nicht

ohne Ausnahme zu sehen. In besonders stürmigen Regionen oder einem Aufbau der Module

bis unter 1,2 m zur Attika, kann eine zusätzliche Systembeschwerung notwendig werden.

Daher wird durch zentralsolar durch Einsatz modernerster Wind-Simulationssoftware für jede

Anlage ein Ballastierungsplan erstellt.

Vario-UltraLight ist ein Montagesystem, welches für Flachdächer mit ebener Dachhaut bis 5°

Neigung konzipiert ist. Allerdings gibt es objektspezifische Möglichkeiten, dieses System auch

auf Dachflächen zu montieren, die sich oberhalb der 5° Dachneigung befinden.

Bei der Wahl der Bautenschutz-/Antirutschmatte ist unbedingt die chemische

Verträglichkeit mit der vorhandenen Dachhaut zu berücksichtigen! Die technische

Abteilung der Firma zentralsolar deutschland gibt gerne Auskünfte und erarbeitet

objektspezifische Lösungsvorschläge.

Das Montagesystem kann grundsätzlich auch in besonders schneereichen Gebieten wie den

Alpen oder das Sauerland eingesetzt werden.

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4 | ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE

Bitte beachten Sie unsere Montageanleitung und verwenden Sie unsere Produkte

nur entsprechend für die von uns vorgesehenen Zwecke.

Alle Angaben in dieser Montageanleitung basieren auf den Normen und Gesetzen

Deutschlands bzw. der EU.

Zu Ihrer Sicherheit halten Sie sich bitte an alle Baubestimmungen und

Unfallverhütungsvorschriften.

Alle Arbeiten sollten nur durch autorisiertes und qualifiziertes Fachpersonal

durchgeführt werden.

Eine eventuell zusätzliche Auflast beim Vario-UltraLight kann in einigen Fällen nötig sein.

Diese wird durch zentralsolar angegeben und muss unbedingt eingehalten werden. Daher gilt

diese Montageanleitung nur in Verbindung mit dem objektspezifischen Ballastierungsplan.

Auf jeden Fall sollte ein Statiker die Dachkonstruktion auf Tragfähigkeit und Lastreserven

kontrollieren, bevor die Photovoltaikanlage montiert wird.

Grundsätzlich sind die allgemein anerkannten regeln der Technik, einschlägige Normen und

Vorschriften des Dachdecker– und Elektrohandwerks zu berücksichtigen.

zentralsolar kann keine Haftung für Schäden übernehmen, die auf unsachgemäße

Installation zurückzuführen ist. Dieses gilt auch Dritten gegenüber.

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5 | VOR DER MONTAGE

Bitte beachten Sie:

Vor der Montage muss die Tragfähigkeit des Gebäudes durch einen Statiker geprüft werden.

Vor der Montage müssen Sicherheitsvorkehrungen nach den

Unfallverhütungsvorschriften getroffen werden.

Vor der Montage muss die Dachfläche von Fremdkörpern wie Kies usw. befreit werden

(besenrein).

Vor der Montage muss sichergestellt sein, dass keine weiteren Störflächen auf

dem Dach vorhanden sind, die den Aufbau nach Modulplanung verhindern.

Vor der Montage muss das Dach auf Unebenheiten überprüft werden.

(ggf. Rücksprache mit zentralsolar deutschland halten)

Benötigte Werkzeuge und Materialien für die Montage.

Größe: TX40

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6 | ARBEITSSCHRITTE

Arbeitsschritt 1: Vormontage der Profile

120 mm

Die Vario-Line-Profile 45T werden nach Vorgaben aus der Modulplanung

mit dem Knick-Fix-Aufstellwinkel VUL verschraubt.

Hierzu wird an den Seitenkanal des Profils 45T jeweils der erste Befestigungspunkt

vorne angezeichnet. Dieser Punkt sollte einen minimalen Abstand zum Profilende

von 120 mm haben.

Dann fortlaufend den Modul-Verschattungsabstand (siehe Modulplanung)

als weitere Bezugspunkte anzeichnen.

Unser Tipp:

Legen Sie weitere Profilschienen

nebeneinander und übernehmen Sie die

Markierungen vom ersten Profil auf die

Weiteren.

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6 | ARBEITSSCHRITTE

Arbeitsschritt 1: Vormontage der Profile

Der Aufstellwinkel Knick-Fix VUL wird

von Hand auf ca. 90° gebogen.

Mit 4 Schrauben werden die

Aufstellwinkel befestigt.

Die erste Schraube an den

Markierungspunkt ansetzen und

zunächst bis auf 10 mm in das Profil

drehen.

Die Schrauben dienen als Anschlagpunkt

für den Aufstellwinkel.

Unser Tipp: Bereiten Sie auf einer Ablage (z.B. Holzböcke) mehrere Profile vor,

um dann die verschraubten Aluminiumprofile auf dem Dach zu verteilen

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6 | ARBEITSSCHRITTE

Arbeitsschritt 1: Vormontage der Profile

Der nächste Befestigungspunkt ist die

hintere Bohrung am Aufstellwinkel auf

derselben Seite.

Es ist unbedingt darauf zu achten, dass

sich die Gehrungskante auf Stoß (!)

befindet und der Winkel somit exakt

90° beträgt. Dieses wird durch leichtes

Drücken in Richtung der ersten Verschraubung

möglich (siehe Pfeil im

zweitem Foto).

Erst die hintere Schraube festdrehen,

dann die Vordere. Ein Drehmoment

von 15 Nm ist ausreichend.

Jetzt die restlichen Aufstellwinkel auf

dem Profil in gleicher Vorgehensweise

montieren. Dann die Schrauben auf

der gegenüberliegenden Profilseite

mit dem Aufstellwinkel verbinden.

Hinweis: Beachten Sie, dass Aufstellwinkel unterschiedlicher Gradzahl in einer

Anlage vorkommen können. Achten Sie hierbei genau auf die beigefügte

Modulplanung und den jeweiligen Aufstellwinkel.

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6 | ARBEITSSCHRITTE

Arbeitsschritt 1: Vormontage der Profile

Die Montageprofile werden dann an der

Stellflächenseite (siehe Foto oben) mit

der mitgelieferten EPDM-Folie beklebt.

Das Profil ist vorher von groben

Verunreinigungen und Wassertropfen

zu befreien.

Die EPDM-Folie ist so zu verlegen,

dass sie gleichmäßig an den

Profilenden übersteht und kein direkter

Kontakt zwischen Aluminium und

Dachhaut zustande kommen kann.

Ein zusätzliches Stück von ca. 20 cm

wird jeweils über den Ecken als

zusätzlicher Kantenschutz aufgeklebt.

Da die Klebefolie eine rutschhemmende

Wirkung besitzt ist das Aufkleben

unbedingt notwendig, um die

Standsicherheit der Anlage zu

gewährleisten und die Dachhaut vor

einzelnen Druckpunkten zu schützen.

Wichtiger Hinweis: Schnittkanten am Profil müssen sauber entgratet werden, um

Beschädigungen an Folie und Dachhaut zu verhindern.

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6 | ARBEITSSCHRITTE

Arbeitsschritt 2: Positionierung der vorgefertigten Teile

Die Dachfläche ist besenrein zu

säubern, so dass keine Verunreinigungen

zurückbleiben und keine

Fremdkörper an den Stellflächen der

Aluminiumprofile verbleiben.

Die Abstände zwischen den Vario-Line

45T Profilen in horizontaler Richtung

sind direkt abhängig von den

eingesetzten Modulen und können

daher vom Standardmaß 1,58 m

abweichen (Achsmaß Profil zu Profil

1,633 m).

Die Profile werden grob in Position

aufgestellt.

Die mitgelieferten Distanzverbinder

werden am Anfang der Profile eingeschoben.

Im ersten Feld beginnend

und dann fortlaufend in jedem 2. Feld.

Ein Verschieben der Profile wird somit

vermieden. Bei nur zwei Feldern ist in

jedem Feld ein Distanzverbinder

einzusetzen.

Wichtiger Hinweis: Um den Wasserablauf auf dem Dach zu gewährleisten, muss

nach spätestens 4 Modulreihen hintereinander eine Trennung der Profile von

mindestens 100 mm erfolgen.

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6 | ARBEITSSCHRITTE

Arbeitsschritt 2: Positionierung der vorgefertigten Teile

Unser Tipp:

Mit einer Schnur können jetzt noch die

Elemente fluchtend ausgerichtet werden.

Als nächstes werden die rückseitigen

Aerodynamikbleche am Aufstellwinkel

angeschraubt. (siehe unteres Bild)

Die Schrauben sollten zunächst nicht

fest angeschraubt werden. Das

erleichtert das spätere Einschieben

der Module. Hier gibt es verschiedene

Möglichkeiten die Installation weiterzuführen.

Zwei Möglichkeiten führen wir

hier auf.

Möglichkeit 1:

Wenn in jedem 2. Modulfeld zunächst

die Rückbleche montiert werden und

dann Module eingeschoben werden,

sind die Anschlussdosen leichter

zugänglich. Die Module werden pro

Reihe durchweg mit der Anschlussdose

zur selben Seite hin eingeschoben.

Auf ein gleichmäßiges Einschieben

ist zu achten um ein Verkanten der

Module zu vermeiden. Zum Schluss

werden dann die fehlenden Rückbleche

montieren.

Möglichkeit 2:

Das Rückblech wird in jedem Feld angeschraubt.

Auch hier sollten die

Schrauben vorerst nicht fest angezogen

werden. Das erste Modul wird

ganz einschoben. Das daneben liegende

Modul wird dann nur bis etwa ¾ eingeschoben.

Am ersten Modul in Höhe

der Anschlussdose wird der im Lieferumfang

erhältlichen Kabelbinderclips

auf den Modulrahmen aufgeschoben.

Das weiterführende Kabel wird nun mit

dem Kabelbinder festgezurrt.

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6 | ARBEITSSCHRITTE

Arbeitsschritt 3: Einschieben und Verkabeln der Module

Es ist unbedingt auf einen minimalen

Biegeradius von 5 cm zu achten

(oberes Bild).

Nach dem Zusammenstecken der

Stecker kann das Modul bis zum

Anschlag runtergeschoben werden.

Diese Vorgehensweise wiederholt sich

nun bei den restlichen Modulen.

Nach dem Einschieben der Module

kann die endgültige Verschraubung der

Bleche erfolgen.

Die Schrauben werden mit max. 5 Nm

angezogen um ein Überdrehen zu

vermeiden.

Unser Tipp: Sollte ein Überdrehen dennoch passieren, kann auf die Schraube eine

Mutter M8 aufgeschraubt werden, um den festen Sitz des Rückbleches zu

gewährleisten.

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6 | ARBEITSSCHRITTE

Arbeitsschritt 4: Sichern der Module

Um das Modul zu sichern sind die

hinteren Laschen von Hand

umzubiegen.

Die Laschen sind so konstruiert, dass

diese einige Male, z.B. zum Austausch

eines Moduls, hin- und hergebogen

werden können.

Nach vermehrtem Biegen ist ein Bruch

der Lasche aber nicht auszuschließen.

In diesem Fall müssen die Nieten an

dem Blech aufgebohrt werden. Das Abdeckblech

ist durch ein Neues zu

ersetzen und dann mittels

Blechschrauben zu befestigen.

Dieses Reparatur-Kit muss zusätzlich

bestellt werden und ist nicht im

Lieferumfang enthalten.

Unser Tipp: Vor dem Sichern des Moduls sollte die String-Messung

durchgeführt werden.

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ZSD GmbH

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Pliniusstraße 8

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Stand: 04|2012

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