Weichenstellung für den deutschen Film - FilmFernsehFonds Bayern
Weichenstellung für den deutschen Film - FilmFernsehFonds Bayern
Weichenstellung für den deutschen Film - FilmFernsehFonds Bayern
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
DRAUSSEN BLEIBEN<br />
Premiere bei <strong>den</strong> Hofer <strong>Film</strong>tagen: Der Dokumentarfilm<br />
Draussen bleiben von Alexander Riedel zeigt starke Mädchen<br />
zwischen Selbstbehauptung und Zukunftsfragen.<br />
Foto: Pelle <strong>Film</strong> / Alexander Riedel<br />
5/2007 Oktober<br />
FILM<br />
NEWS<br />
BAYERN<br />
Der <strong>Film</strong>FernsehFonds <strong>Bayern</strong> informiert<br />
Medientage München 2007 •<br />
Cluster Audiovisuelle Medien<br />
vernetzt die Branche •<br />
Internationale Hofer <strong>Film</strong>tage<br />
2007 • Vorgestellt: Claudia<br />
Gladziejewski, Manuel Ewald<br />
& Armin Schmidt • Produktionsherbst<br />
in <strong>Bayern</strong> •<br />
MEDIA News
Editorial<br />
<strong>Bayern</strong> im Wandel<br />
Nichts ist beständiger als der Wandel. Das<br />
gilt auch und gerade <strong>für</strong> <strong>Bayern</strong> mit seiner<br />
erfolgreichen und geradlinigen Politik <strong>für</strong><br />
Medien und <strong>Film</strong>. Und so ist auch der<br />
Wechsel an der Spitze der Bayerischen<br />
Staatsregierung von Beständigkeit geprägt.<br />
Denn auch unter dem neuen Ministerpräsi<strong>den</strong>ten<br />
Dr. Günther Beckstein wird wie bei<br />
seinem Vorgänger die Medienpolitik als<br />
Chefsache in der Staatskanzlei verankert<br />
bleiben - und mit ihr die <strong>Film</strong>politik als<br />
wichtiger Teil davon. Mit der Kontinuität<br />
im Amt des Leiters der Staatskanzlei -<br />
Staatsminister Eberhard Sinner als alter<br />
und neuer <strong>Film</strong>- und Medienminister - dürfen<br />
alle Medienschaffen<strong>den</strong> auf eine<br />
beständige Politik <strong>für</strong> ihren Bereich hoffen.<br />
Für <strong>den</strong> <strong>Film</strong>FernsehFonds <strong>Bayern</strong> und seine<br />
Klientel ist es ein Glücksfall, dass ihm<br />
Staatsminister Sinner als engagierter und<br />
filmbegeisterter Aufsichtsratsvorsitzender<br />
erhalten bleibt. Sein Einsatz <strong>für</strong> die bayerische<br />
<strong>Film</strong>förderung ist ein wichtiger Beitrag<br />
zur Erhaltung der Konkurrenzfähigkeit<br />
des <strong>Film</strong>standorts <strong>Bayern</strong>. Auch die Besetzung<br />
des Bayerischen Finanzministeriums<br />
mit Staatsminister Erwin Huber, der über<br />
viele Jahre die Medienpolitik des Freistaats<br />
verantwortete und ein bekennender<br />
Freund des <strong>Film</strong>s ist, lässt die <strong>Film</strong>branche<br />
mit Vertrauen in die Zukunft schauen. Der<br />
Medienstandort <strong>Bayern</strong> wird unter der<br />
neuen Konstellation im Aufwind bleiben!<br />
Bewegung <strong>für</strong> <strong>den</strong> Standort bringen auch<br />
die traditionell erfolgreichen Herbstveranstaltungen<br />
<strong>für</strong> <strong>Film</strong> und Medien im Freistaat.<br />
Seien es die Internationalen Hofer<br />
<strong>Film</strong>tage, die Regensburger Kurzfilmwoche<br />
oder das Internationale Festival der <strong>Film</strong>hochschulen<br />
in München als Plattform <strong>für</strong><br />
interessante neue <strong>Film</strong>e und gerade auch<br />
<strong>den</strong> filmischen Nachwuchs. Aber auch die<br />
Medientage München als führender deutscher<br />
Medienkongress, der alle Sparten der<br />
Medien abdeckt und Jahr <strong>für</strong> Jahr neuen<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007<br />
Besucherrekor<strong>den</strong> entgegensehen kann,<br />
sind wiederum ein Top-Event in diesem<br />
Herbst. Hier bieten der <strong>Film</strong>FernsehFonds<br />
<strong>Bayern</strong> und der Cluster audiovisuelle Medien<br />
interessante Panels zur <strong>Film</strong>finanzierung,<br />
zur Novelle des <strong>Film</strong>förderungsgesetzes<br />
(FFG) und zum Wissenschaftsjournalismus<br />
an. Nicht zu vergessen die kleineren,<br />
aber wirksamen Aktivitäten des FFF<br />
und seiner Partner wie die Bayerische <strong>Film</strong>reihe<br />
beim Eurasia <strong>Film</strong>festival in Antalya,<br />
die Location-Tour unserer <strong>Film</strong>commission<br />
durch <strong>den</strong> Bayerischen Wald oder das skandinavisch-bayerische<br />
Koproduktions- und<br />
Kofinanzierungstreffen am Rande des<br />
Münchner Oktoberfests. Hier wer<strong>den</strong> Möglichkeiten<br />
der Zusammenarbeit aufgezeigt,<br />
Weichen <strong>für</strong> neue Vorhaben gestellt,<br />
Kooperationen eingeleitet und am Ende<br />
interessante filmische Vereinbarungen<br />
geschlossen.<br />
Für <strong>den</strong> FFF als Organisator solcher Begegnungen<br />
ist es ein Anliegen, Mittler und<br />
Förderer <strong>für</strong> die bayerische <strong>Film</strong>wirtschaft<br />
ebenso wie <strong>für</strong> die kreativen <strong>Film</strong>schaffen<strong>den</strong><br />
zu sein und Gelegenheit <strong>für</strong> die Verabredung<br />
und die Entwicklung interessanter<br />
Projekte und der Knüpfung neuer Partnerschaften<br />
zu schaffen - auch jenseits der<br />
ausgetretenen Pfade und dort, wo die vorhan<strong>den</strong>en<br />
Netzwerke noch Lücken aufweisen.<br />
Dieser Netzwerkarbeit über <strong>den</strong> Bereich<br />
<strong>Film</strong> und Fernsehen hinaus widmet<br />
sich besonders unser Cluster Audiovisuelle<br />
Medien wie zum Beispiel mit dem Games<br />
Day in München oder einem Treffen oberfränkischer<br />
Medienunternehmen in Hof.<br />
Freuen wir uns also auf viele inspirierende<br />
Begegnungen!<br />
Dr. Klaus Schaefer<br />
Inhalt<br />
Medienszene <strong>Bayern</strong> . . . . . . . . . . . . . .2<br />
Cluster audiovisuelle Medien . . . . . . .6<br />
Kinostarts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8<br />
Nachwuchs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10<br />
Vorgestellt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12<br />
In Produktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14<br />
Festivals und Preise . . . . . . . . . . . . . .18<br />
Sendetermine . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23<br />
Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24<br />
MEDIA News . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26<br />
Wer macht was . . . . . . . . . . . . . . . . .27<br />
Produktionsspiegel . . . . . . . . . . . . . .28<br />
Impressum<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> – Nr. 5 – Oktober 2007<br />
Erscheinungsweise: 6x jährlich<br />
Hrsg.: <strong>Film</strong>FernsehFonds <strong>Bayern</strong> GmbH –<br />
Presse und Information<br />
Geschäftsführer: Dr. Klaus Schaefer<br />
Adresse: Sonnenstr. 21; 80331 München<br />
Tel.: 089-544 602-0; Fax: -60<br />
Internet: www.fff-bayern.de<br />
Redaktion: Lothar Just (V.i.S.d.P.),<br />
Christina Raftery (Tel.: 089-544 602-57)<br />
E-Mail: christina.raftery@fff-bayern.de<br />
Mitarbeit: Christiana Wertz (S. 6), Uli Buchner<br />
(S. 13), Susanne Behnk (S. 8, 18), Anke Gadesmann,<br />
Ingeborg Degener (S. 26)<br />
Anzeigen: Alexandra Mesch<br />
Fotos: Arri (S. 2), Bavaria <strong>Film</strong>/Jo Bischoff,<br />
Margaret Drysdale/EIFF (S. 4), Sabine Kückelmann<br />
(S. 6), Constantin <strong>Film</strong>, Schneider Press, Paramount/<br />
Animoto, MedienCampus <strong>Bayern</strong> (S. 7), Constantin<br />
<strong>Film</strong>, 20th Century Fox (S. 8), Kinowelt, Sabine<br />
Kückelmann (S. 10), Senator <strong>Film</strong>, Susanne Behnk,<br />
Imbissfilm (S. 11), Individual <strong>Film</strong>s (S. 12), Bavaria<br />
Fernsehproduktion/Ralf Succo, 24 Frames <strong>Film</strong>,<br />
Bavaria <strong>Film</strong>, Collina <strong>Film</strong>, Royal Pony <strong>Film</strong>,<br />
Hofmann & Voges, Sam <strong>Film</strong>, Dreamtool / Laurent<br />
Trümper, Wiedemann & Berg (S. 16), Andre Rival,<br />
Bavaria <strong>Film</strong>/Stefan Falke (S. 18), Alexander Riedel,<br />
Carsten Maaz, Ostlicht <strong>Film</strong>produktion (S. 19),<br />
Nonfiktionale, First Steps (S. 20), BR/Bavaria<br />
Fernsehproduktion/Erika Hauri, ARD Degeto/<br />
Marco O. Pichler (S. 23)<br />
Layout: plan.it, München<br />
Druck: J. Gotteswinter, München<br />
Redaktions- und Anzeigenschluss <strong>für</strong> die Ausgabe<br />
6/2007 ist der 30. November 2007.<br />
1
Medienszene<br />
<strong>Bayern</strong><br />
<strong>Film</strong>, Journalismus und Ausbildung<br />
bei <strong>den</strong> Medientagen<br />
München 2007<br />
Zum neunten Mal wird das ICM in München zum<br />
Forum <strong>für</strong> neueste Trends und Entwicklungen<br />
im Medienbereich: Die vom 7. bis 9. November<br />
2007 stattfin<strong>den</strong><strong>den</strong> Medientage München<br />
stehen unter dem Leitthema »Media Yourself -<br />
Wie das Internet die Medien verändert«. Auch<br />
in diesem Jahr beteiligen sich FFF <strong>Bayern</strong> und<br />
Cluster audiovisuelle Medien an dem<br />
Medienkongress, der neue Plattformen <strong>für</strong><br />
<strong>den</strong> medienübergreifen<strong>den</strong> Dialog schaffen will.<br />
Das Thema »Bankenfonds als zunehmend<br />
gefragtes Finanzierungsmodell« steht im<br />
Mittelpunkt der Podiumsdiskussion »Finanzierung<br />
steht - <strong>Film</strong> ab! Finanzierungsquellen<br />
im Wandel« (Do., 8.11., 10 - 11.30 Uhr),<br />
die in bewährter Zusammenarbeit mit der<br />
KPMG stattfindet und von KPMG-Partner Udo<br />
Willenberg moderiert wird. Nach einer Einleitung<br />
von Hansjörg Kuch (LfA) diskutieren<br />
Christine Berg (FFA, DFFF), Martin Moszkowicz<br />
(Constantin <strong>Film</strong>), Meike Kordes (Kordes<br />
& Kordes <strong>Film</strong>) und Jens Meurer (Egoli<br />
Tossell <strong>Film</strong>) über Verbesserungsvorschläge zu<br />
<strong>den</strong> wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der<br />
<strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong>wirtschaft.<br />
Die 2008 anstehende Novellierung des<br />
<strong>Film</strong>förderungsgesetzes (FFG) ist ein kontroverses<br />
Thema. Ebenfalls am 8.11. wird<br />
Staatsminister Bernd Neumann eine von<br />
Gesprächsleiter Klaus Schaefer (FFF) koordinierte<br />
Gesprächsrunde eröffnen, an der<br />
sich Produzenten, Regisseure, Kinobetreiber,<br />
Verleiher, <strong>Film</strong>förderer und Politiker beteiligen.<br />
Von 14.00 bis 15.30 Uhr debattieren Matthias<br />
Esche (Bavaria <strong>Film</strong>), Angelika Krüger-Leißner<br />
(SPD), Eberhard Junkersdorf<br />
(Bioskop <strong>Film</strong>, FFA), Thomas Negele (Hauptverband<br />
Deutscher <strong>Film</strong>theater), Arne Höhne<br />
(Piffl Medien) und Peter Sehr (P’Artisan<br />
<strong>Film</strong>produktion) über verschie<strong>den</strong>ste Wege<br />
zur Optimierung von Fördermitteln.<br />
2<br />
Wissenschafts- und Wissensformate boomen<br />
in der Gunst der Fernsehzuschauer, Leser und<br />
sogar Gamer. Vermittler dieser oft hochkomplexen<br />
Inhalte sind die Wissenschaftsjournalisten.<br />
Das vom Cluster audiovisuelle<br />
Medien organisierte Panel »Wissenschaft<br />
forscht, der Journalist vermittelt - aber<br />
wie?« (Mi., 7.11., 16 - 17.30 Uhr) stellt Fragen<br />
nach Ausbildung, Qualifizierung und Methodik<br />
dieses journalistischen Zweiges. Nach einer<br />
Keynote von Staatsminister Eberhard Sinner<br />
moderiert Clustersprecher Klaus Schaefer<br />
eine Runde mit Wolfgang M. Heckl (Deutsches<br />
Museum, LMU), Patrick Hörl (Discovery<br />
Communications), Patrick Illinger (SZ) und<br />
Franz Miller (Fraunhofer Gesellschaft).<br />
Weitere Informationen zum Programm der<br />
Medientage München 2007 stehen im Internet<br />
unter www.medientage-muenchen.de bereit.<br />
Unter dem Motto »Wege in die Medien« präsentiert<br />
der MedienCampus <strong>Bayern</strong><br />
(www.mediencampus-bayern.de) dem medieninteressierten<br />
Nachwuchs ein großes Informationsareal<br />
im ICM. Podiumsveranstaltungen,<br />
Workshops und Expertenmeetings zu <strong>den</strong><br />
Themen Journalismus, Musikbranche, PR und<br />
<strong>Film</strong> beschreiben die Perspektiven und Einstiegsmöglichkeiten,<br />
die diese Berufsfelder<br />
bieten. Einer der Höhepunkte wird am 7.11. die<br />
Verleihung des MedienCampus-<strong>Film</strong>preises<br />
sein.<br />
90 Jahre ARRI<br />
Mit Fachvorträgen, Technikdemonstrationen<br />
und einer glanzvollen Jubiläumsparty<br />
feierte die Münchner <strong>Film</strong>branche im September<br />
das 90jährige Bestehen der Traditionsfirma<br />
Arri, deren Produkte regelmäßig<br />
mit <strong>den</strong> begehrtesten Branchenpreisen<br />
ausgezeichnet wer<strong>den</strong>.<br />
»Innovation« hieß das Stichwort, das die<br />
Roundtable-Gespräche, unter anderem mit<br />
Sind stolz auf 90 Jahre Arri: Walter Brus, Markus<br />
Kirsch, Josef Reidinger und Angela Reedwisch<br />
Michael Ballhaus, Jan Harlan und Alexander<br />
Kluge, bestimmte und sich auch als<br />
roter Fa<strong>den</strong> durch die gesamte Firmengeschichte<br />
zieht.<br />
1917 bauten die Kameraleute August Arnold<br />
und Robert Richter ihre erste <strong>Film</strong>kopiermaschine,<br />
sieben Jahre später ihre erste 35-Millimeter-<strong>Film</strong>kamera<br />
mit Handkurbelantrieb. Es<br />
folgten 16-Millimeter-Kameras und Licht, <strong>den</strong>n<br />
Arnold und Richter planten von Anfang auch,<br />
das passende Beleuchtungssystem <strong>für</strong> <strong>den</strong> Dreh<br />
zu entwickeln. 1937 wird mit der Arriflex 35 ein<br />
Meilenstein erreicht: Endlich kann der Operator<br />
das tatsächliche Bild im Sucher sehen. Nach<br />
dem Zweiten Weltkrieg überträgt Arri die Technik<br />
auch auf die 16-Millimeter-Kameras - eine<br />
ästhetische Ära beginnt, bei der die Handkamera<br />
eine wichtige Rolle spielt. Ende der 70er<br />
Jahre eröffnet Arri Niederlassungen in Los<br />
Angeles und New York. Weitere Vertretungen<br />
in Großbritannien, Italien, Australien und<br />
Kanada folgen. Seit Ende der 1980er Jahre<br />
deckt Arri mit Studio und Kopierwerk, Kameraund<br />
Lichtverleih <strong>den</strong> ganzen Arbeitsfluss bis zur<br />
Postproduktion ab - einschließlich Kino. Die<br />
Lampen wer<strong>den</strong> inzwischen in Stephanskirchen<br />
im Chiemgau produziert. Den digitalen<br />
Umbrüchen in der <strong>Film</strong>produktion begegnet<br />
man mit Einfaltsreichtum und überzeugen<strong>den</strong><br />
Lösungen. Das Ergebnis einer Zusammenarbeit<br />
mit dem Fraunhofer-Institut wurde<br />
2007 offiziell vorgestellt: Die »D-20« - eine<br />
hochauflösende Digitalkamera.<br />
40 Jahre HFF München<br />
Seit der Eröffnung am 6. November 1967<br />
haben 1664 Stu<strong>den</strong>ten die Hochschule <strong>für</strong><br />
Fernsehen und <strong>Film</strong> besucht und sie zu einer<br />
der erfolgreichsten <strong>Film</strong>hochschulen Deutsch-<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
���� ����<br />
��� ����������� �� ����������� ���������<br />
��������� �� ����� ���<br />
�������������������������<br />
����� ��� �����
lands gemacht. Das 40jährige Jubiläum zelebriert<br />
die HFF am 15. November 2007 mit einer<br />
großen Feier. Am Vortag beginnt symbolisch<br />
eine neue HFF-Ära: Dann legt <strong>Bayern</strong>s neuer<br />
Ministerpräsi<strong>den</strong>t Günther Beckstein <strong>den</strong><br />
Grundstein zum Neubau der HFF München im<br />
Münchner »Museumsviertel« gegenüber der<br />
Alten Pinakothek.<br />
<strong>Film</strong>e »Made in Bavaria« in<br />
Edinburgh<br />
Eine interessante Begegnung zweier <strong>Film</strong>kulturen<br />
fand im Rahmen des Edinburgh International<br />
<strong>Film</strong> Festival statt. Nachdem es in der<br />
Vergangenheit vereinzelte bayerisch-schottische<br />
Koproduktionen gegeben hatte, darunter<br />
Thomas Riedelsheimers preisgekrönte<br />
Dokumentarfilme Rivers and Tides und Touch<br />
the Sound (mit Skyline Productions Edinburgh),<br />
stellte eine Delegation aus Münchner<br />
<strong>Film</strong>schaffen<strong>den</strong> im August neue <strong>Film</strong>e aus<br />
<strong>Bayern</strong> vor. Die Screenings von Felicitas<br />
Korns Auftauchen, Christian Wagners Warchild,<br />
Gereon Wetzels Castells und der 15-<br />
Stun<strong>den</strong>-Aufführung von Fassbinders Berlin,<br />
Alexanderplatz - Remastered ergänzte der<br />
»Bavarian <strong>Film</strong> Day« mit einer Podiumsdiskussion<br />
zum Thema »Regionale und nationale<br />
<strong>Film</strong>förderung in Deutschland und der Weg zur<br />
Koproduktion«. Erfahrungsberichte aus der<br />
bayerisch-schottischen Zusammenarbeit lieferten<br />
unter anderem Thorsten Wegener<br />
(Studio 100 Media) und Ken Anderson (Redkite<br />
Animations), die derzeit ein gemeinsames<br />
Animationsprojekt realisieren. Essenz jeder<br />
Koproduktion sei es, auf »complimentary<br />
skills« zurückzugreifen und Drehorte nicht nur<br />
Bayerische <strong>Film</strong>delegation in Edinburgh (v.l.n.r.):<br />
Carole Sheridan (Scottish Screen), Gereon Wetzel<br />
(»Castells«), Klaus Schaefer (FFF), Christian<br />
Wagner (»Warchild«), Hannah McGill (Artistic Director<br />
EIFF), Rainer Kölmel (Kinowelt), Ginnie Atkinson<br />
(Managing Director EIFF) und Staatsminister Eberhard<br />
Sinner<br />
4<br />
aus »Kollaborationsgrün<strong>den</strong>« auszuwählen,<br />
sondern an <strong>den</strong> »Spirit« der Geschichte anzupassen,<br />
so die Produzenten.<br />
Im Laufe der Gespräche zwischen bayerischen,<br />
schottischen und britischen <strong>Film</strong>schaffen<strong>den</strong><br />
ließ sich ein starkes Interesse an der aktuellen<br />
<strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong>landschaft und insbesondere<br />
<strong>den</strong> Fördermöglichkeiten des DFFF erkennen.<br />
Als Reaktion auf die deutsche Präsenz in Edinburgh<br />
laufen Pläne <strong>für</strong> eine erneute Begegnung<br />
zwischen bayerischen und britischen Produzenten<br />
anlässlich der Berlinale, das die FFF-<br />
Auslandsbeauftragte Michaela Haberlander<br />
koordiniert. Auch Produzent Paul Welsh, der<br />
an <strong>den</strong> Aktivitäten in Edinburgh teilnahm, reiste<br />
im September mit Regisseurin Cate Shortland<br />
(Somersault) nach <strong>Bayern</strong>, um mit Unterstützung<br />
der FFF-<strong>Film</strong> Commission Locations<br />
<strong>für</strong> ein Spielfilmprojekt zu begutachten.<br />
M E D I E N S Z E N E B A Y E R N<br />
Besucherzahlen aktueller deutscher Kinofilme<br />
Bayerisch-Skandinavisches<br />
Koproduktionstreffen<br />
Alle markierten <strong>Film</strong>e entstan<strong>den</strong> mit Förderung des FFF <strong>Bayern</strong><br />
*FFF Verleihförderung Stand: 09.10.2007, Quelle: Vdf<br />
Nach einem gelungenen Auftakt während der<br />
<strong>Film</strong>festspiele Cannes 2007 wurde das von<br />
Carola Hansson (European Co-Production<br />
Agency, Stockholm) und dem FFF <strong>Bayern</strong> initiierte<br />
Koproduktionstreffen mit skandinavischen<br />
<strong>Film</strong>schaffen<strong>den</strong> und Financiers Anfang<br />
Oktober in München fortgesetzt. Die Bavaria<br />
<strong>Film</strong>studios boten Kulisse und Organisation <strong>für</strong><br />
einen konzentrierten Workshop, bei dem beide<br />
Seiten <strong>Film</strong>vorhaben und Finanzierungsmodelle<br />
präsentieren konnten. »Das bayerischskandinavischen<br />
Koproduktionstreffen ergab<br />
Potential <strong>für</strong> konkrete Zusammenarbeit, von<br />
der beide Seiten gleichermaßen profitieren<br />
könnten«, resümiert die stellvertrende FFF-<br />
Geschäftsführerin Gabriele Pfennigsdorf.<br />
Bayerisch-Skandinavisches Koproduktionstreffen in München: Zu <strong>den</strong> Teilnehmern gehörten Jan S. Kaiser (Bavaria,<br />
ganz links), die Produzenten Börje Hansson und Lars Blomgren (2. und 3.v.r.), Philipp Kreuzer und Robert Küppers<br />
(Bavaria, oben links), Autor Peter Falk (dazwischen), Hans Edstedt (Penser Fondkommission, 3.v.r.), der Oscarnominierte<br />
Regisseur Nils Gaup (unter Kreuzer), Bendik Rugaas (norwegischer Kultusminister a.D.), Uschi Reich<br />
(Bavaria, M.) sowie die Investoren Gullik und Marianne Hansen (2. und 3.v.r.), Turi Josefsen (5.v.l.) und Halgrim Thon<br />
(oben rechts).<br />
Platz/Titel Verleih Start Besucher<br />
1 Das Parfum Constantin <strong>Film</strong> 14.09.06 5.576.758<br />
2 Die wil<strong>den</strong> Kerle 4 Buena Vista 01.02.07 2.438.494<br />
3 Das Leben der Anderen Buena Vista 23.03.06 2.276.087<br />
4 Wer früher stirbt ist länger tot Movienet 17.08.06 1.757.356<br />
5 Die wil<strong>den</strong> Hühner und die Liebe Constantin 05.04.07 993.819<br />
6 Neues vom Wixxer Constantin 15.03.07 878.445<br />
7 Vollidiot Senator 12.04.07 814.815<br />
8 Mein Führer X-Verleih 04.01.07 793.414<br />
9 Hände weg von Mississippi Delphi 22.03.07 699.639<br />
10 Schwere Jungs Constantin 18.01.07 556.501<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
Robert & Horst, München<br />
Das kreative Netzwerk<br />
<strong>für</strong> Ihr Programm.<br />
Perfekte Infrastruktur<br />
Programm-Highlights<br />
Internationale Vermarktung<br />
Inga Lindström Berlin Alexanderplatz – Remastered<br />
Die Rosenheim-Cops Wut<br />
Tatort<br />
Sturm der Liebe<br />
Die wil<strong>den</strong> Hühner 2 I served the King of England<br />
Bavaria <strong>Film</strong> GmbH, Bavariafilmplatz 7, 82031 Geiselgasteig, www.bavaria-film.de
Clustern <strong>für</strong> die Zukunft<br />
Die mediale Zukunft stand nach der Sommerpause<br />
im Mittelpunkt der Veranstaltungen<br />
des Cluster audiovisuelle Medien. So wurde<br />
in einem Kooperationsevent mit dem Zentrum<br />
<strong>für</strong> Internetforschung und Medienintegration<br />
(ZIM) der LMU gefragt: Neue<br />
Mediennutzung - neue Geschäftsmodelle?<br />
Nach einem einleiten<strong>den</strong> Vortrag von<br />
Prof. Hans-Bernd Brosius über die Veränderungen<br />
der Mediennutzung diskutierten<br />
die zahlreich anwesen<strong>den</strong> Zuhörer lebhaft mit<br />
<strong>den</strong> Panelisten Gabriele M. Walther (Caligari<br />
<strong>Film</strong>), Hansjörg Füting (ndf) und Stefan<br />
Wittich (Bayerischer Rundfunk). Zum Zentrum<br />
der Debatte wurde die prognostizierte<br />
Konvergenz von Internet und Fernsehen. Als<br />
Chance wurde sie von Gabriele Walther <strong>für</strong><br />
<strong>den</strong> Kinder- und Jugendbereich gewertet. Am<br />
Beispiel der von Caligari erworbenen Rechte<br />
an Prinzessin Lillifee zeigte sie auf, wie der<br />
gezielte Aufbau einer Internet-Community<br />
positive Auswirkungen auch auf das »traditionelle«<br />
Medium <strong>Film</strong> haben könne.<br />
Hansjörg Füting riet angesichts der bei Produzenten<br />
und Auftraggebern um sich greifen<strong>den</strong><br />
Nervosität zu mehr Gelassenheit. Die vorhergesagte<br />
Konvergenz von Internet und Fernsehen<br />
habe - insbesondere im fiktionalen<br />
Bereich - bisher nicht stattgefun<strong>den</strong>. Weniger<br />
gelassen als kontrovers wur<strong>den</strong> indessen die<br />
Digitalpläne der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten<br />
diskutiert. Füting hält die Bereitstellung<br />
von Informationsangeboten im Internet<br />
zwar <strong>für</strong> plausibel - bei fiktionalen<br />
Inhalten drängten sich jedoch urheberrechtli-<br />
6<br />
C L U S T E R A U D I O V I S U E L L E M E D I E N<br />
Expertentipps <strong>für</strong> <strong>den</strong> Produzentennachwuchs gaben<br />
Thorsten Schaumann, Katharina Dietrich, Clustermanagerin<br />
Barbara Schardt und Thomas P. Friedl<br />
che Probleme auf. Die zentrale Frage <strong>für</strong> Produzenten<br />
bleibe: »Wie verdiene ich mit Inhalten<br />
Geld?« Hier müssten in Zukunft alle Verbreitungswege<br />
mitgedacht wer<strong>den</strong>.<br />
Die Zukunft »in persona« durfte sich bei dem<br />
Fortbildungsseminar Verleih - Vertrieb -<br />
Merchandising angesprochen fühlen. Auf<br />
Einladung des Cluster audiovisuelle Medien<br />
und des Bayerischen <strong>Film</strong>zentrums berieten<br />
und informierten die Referenten Thomas P.<br />
Friedl (Constantin <strong>Film</strong>), Thorsten Schaumann<br />
(Bavaria <strong>Film</strong> International) und Katharina<br />
Dietrich (Copyright Promotion) <strong>den</strong><br />
bayerischen <strong>Film</strong>nachwuchs aus erster Hand.<br />
Übereinstimmend appellierten die <strong>Film</strong>profis<br />
an die jungen <strong>Film</strong>emacher, die Bedürfnisse<br />
von Verleih, Weltvertrieb und Merchandising<br />
bereits in die Planungsphase der <strong>Film</strong>herstellung<br />
zu integrieren. Gebührend gefeiert wurde<br />
im Anschluss an die Fortbildung im Bayerischen<br />
<strong>Film</strong>zentrum dessen 15-jähriges Bestehen.<br />
Die Ersten Bayerischen <strong>Film</strong>foniker<br />
mit Clustersprecher und Cellist Klaus Schaefer<br />
begeisterten hier nicht nur <strong>den</strong> ersten Gratulanten,<br />
Staatminister Eberhard Sinner, son-<br />
Zukunfts-Spiele: Klaus Schaefer, BLM-Präsi<strong>den</strong>t Wolf-Dieter Ring und Finanzminister Erwin Huber<br />
dern auch zahlreiche weitere Gäste aus der<br />
bayerischen <strong>Film</strong>- und Fernsehwirtschaft.<br />
Rund 170 Teilnehmer und 20 hochkarätige<br />
Referenten aus Wirtschaft, Politik und Institutionen<br />
folgten der Einladung von Cluster<br />
audiovisuelle Medien, medien-netzwerkmünchen,<br />
gotoBavaria und der BLM, um das<br />
Zukunftsthema »Games« in München zu diskutieren.<br />
»Games-Markt Deutschland - Zwischen<br />
Euphorie und Ablehnung«: Der Titel<br />
der Veranstaltung zeigte <strong>den</strong> Spannungsbogen<br />
der aktuellen Debatte auf. Wirtschaftsminister<br />
Erwin Huber betonte die zentrale Bedeutung<br />
der Computer- und Videospielindustrie <strong>für</strong> <strong>den</strong><br />
High-Tech- und Medienstandort <strong>Bayern</strong>: »Die<br />
digitale Spielindustrie gehört zu <strong>den</strong> dynamischsten<br />
Teilmärkten der Medienbranche mit<br />
enormen Wachstumsraten.« Höchste Zeit also,<br />
neben der schon intensiv geführten Diskussion<br />
über die Gefahren eines Bruchteils des Spieleangebots<br />
endlich eine Imageaufwertung und<br />
die enormen Chancen in <strong>den</strong> Vordergrund zu<br />
rücken. Wie Olaf Zimmermann vom Deutschen<br />
Kulturrat in seinem Vortrag erläuterte,<br />
gehöre hierzu auch eine Aufweichung der<br />
Trennung zwischen »Hochkultur« und Games,<br />
da das Spieledesign einen zusätzlichen<br />
»Arbeitsmarkt <strong>für</strong> Künstler« eröffne. Essentiell<br />
<strong>für</strong> die Debatte sind weiterhin das hohe Tempo<br />
und das Konvergenzpotential, das <strong>den</strong> Spielemarkt<br />
kennzeichnet. »TV wird immer mehr zum<br />
Spiel« - so lautet dementsprechend auch die<br />
Ansicht von Stefan Jenzowsky (trommsdorf +<br />
drüner, innovation und marketing consultants).<br />
Marc War<strong>den</strong>ga (SevenOne Intermedia)<br />
bestätigte diese Ten<strong>den</strong>z. ProSiebenSat.1<br />
versuche mittlerweile die gesamte mediale<br />
Vermarktungskette zu verwerten - Games<br />
natürlich inklusive. Eine relevante Refinanzierungsquelle<br />
<strong>für</strong> die laufend steigen<strong>den</strong> Entwicklungskosten<br />
ist laut Wolfgang Thomas<br />
(Thomas Online Marketing) das sogenannte In-<br />
Game-Advertising. Derzeit ein noch unterentwickeltes<br />
Feld, wird es angesichts der sich<br />
wandeln<strong>den</strong> Mediennutzung und Medienkultur<br />
ein zunehmend wichtigeres Marketinginstrument<br />
wer<strong>den</strong>. Konsequentes Ziel von<br />
Staatsminister Eberhard Sinner ist es, die<br />
Game-Branche künftig verstärkt in die Clusterarbeit<br />
des Freistaats einzubin<strong>den</strong> und nach<br />
Vorbild des Bayerischen <strong>Film</strong>zentrums ein Gründerzentrum<br />
<strong>für</strong> Spieleentwickler zu initiieren.<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
Medienszene<br />
<strong>Bayern</strong> im Bild<br />
Gruppenbild mit Starter- und Kinoprogramm-Preisträgern<br />
der Stadt München und ihren Laudatoren: Kulturreferent<br />
Hans-Georg Küppers, Prof. Doris Dörrie, Prof.<br />
Andreas Gruber, Thomas Riedelsheimer (vorne), Siegfried<br />
Daiber (Maxim Kino), Kinowelt-Verleihchef Georg<br />
Miros, Baran bo Odar (»Unter der Sonne«), Georg Kloster<br />
(Kino Atlantis), Saara Aila Waasner (»Die Gedanken<br />
sind frei«), Mathias H. Wild (Museum-Lichspiele) und<br />
Oliver Haffner (»Lecke Milch«).<br />
Von <strong>den</strong> ersten Cartoons zu CGI: Rechtzeitig zum DVD-Release von<br />
»Shrek der Dritte« am 25. Oktober bot ein von Paramount Home<br />
Entertainment und Animoto veranstalteter Workshop einen Überblick<br />
über die Geschichte der Animation. V.l.n.r.: Jürgen Richter und<br />
Henriette Bornkamm (Animoto), Ludovic Simoens und Steffi Neuthor<br />
(Paramount), sowie Christian Schiller und Oliver Stannius (Animoto).<br />
Nach dem Oscar und unzähligen<br />
anderen Auszeichnungen <strong>für</strong> »Das<br />
Leben der Anderen« erhielt Florian<br />
Henckel von Donnersmarck im September<br />
<strong>den</strong> Bayerischen Verdienstor<strong>den</strong><br />
(Foto l., mit Klaus Schaefer<br />
und Paula Ewert, <strong>Film</strong>referentin in<br />
der Bayerischen Staatskanzlei). Foto<br />
rechts: Die Münchner Künstleragentin<br />
Erna Baumbauer, eine treibende<br />
Kraft hinter »Das Leben der Anderen«,<br />
wurde mit dem Bundesverdienstkreuz<br />
ausgezeichnet.<br />
Bereits über eine halbe Million Zuschauer<br />
erreichte Granz Henmans (2.v.l.) Militärkomödie<br />
»Kein Bund <strong>für</strong>s Leben«, die im August<br />
ihre Premiere feierte. Im Foto: Die Produzenten<br />
Max Wiedemann und Quirin Berg mit<br />
Hauptdarsteller Franz Dinda<br />
Mitte September stellten Cutter Hansjörg Weißbrich,<br />
Hauptdarstellerin Alicja Bachleda und Produzent<br />
Jakob Claussen in New York ihren <strong>Film</strong> »Trade - Willkommen<br />
in Amerika« (Regiie: Marco Kreuzpaintner)<br />
vor. Der erste <strong>Film</strong>, der jemals im Gebäude der vereinten<br />
Nationen lief, wurde von Sigourney Weaver und<br />
dem UN-Generalsekräter Ban Ki-moon anmoderiert<br />
und in Anwesenheit von ca. 500 Gästen vorgeführt.<br />
Happy Birthday, Steffen<br />
Kuchenreuther!<br />
Zum 60. Geburtstag<br />
des SPIO-Präsi<strong>den</strong>ten<br />
(mit Ehefrau Soo<br />
Leng) im Bayerischen<br />
Hof gratulierte auch<br />
Oberbürgermeister<br />
Christian Ude<br />
Der Mitarbeiter als »Marke« und Firmenkapital, der Personalchef als »Businesspartner«:<br />
Bei der Personalleiterkonferenz des MedienCampus <strong>Bayern</strong><br />
stan<strong>den</strong> im September der »War for Talent« von Seiten der Medienfirmen<br />
und Anforderungsprofile des Cross-Media-Zeitalters an <strong>den</strong> Mediennachwuchs<br />
im Mittelpunkt. Im Foto (v.l.n.r.): Berater Steve Pscheid, Judith<br />
Stephan (w&v), Kai Viktor Burr (Burda Media), Julia Menninga (Pleon),<br />
Moderator Bernhard Rosenberger und BLM-Präsi<strong>den</strong>t Wolf-Dieter Ring.<br />
Ausklang auf der Wies’n: Das Oktoberfest bildete <strong>den</strong><br />
Abschluss des Herbsttreffens der <strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong>förderer.<br />
V.l.n.r.: Kirsten Niehuus (Medienboard Berlin-Bran<strong>den</strong>burg),<br />
Christian Berg (Medienboard), Eva Hubert (<strong>Film</strong>förderung<br />
Hamburg), Manfred Schmidt (MDM), Gabriele Röthemeyer<br />
(MfG Ba<strong>den</strong>-Württemberg) und Michaela Haberlander (FFF<br />
<strong>Bayern</strong>).<br />
Nach dem <strong>Film</strong>fest München ehrten<br />
auch die <strong>Film</strong>festspiele Venedig <strong>den</strong><br />
<strong>Film</strong>emacher und Produzenten Alexander<br />
Kluge mit einem Special zu seinem<br />
75. Geburtstag.<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007 7
Kinostarts<br />
»Trade - Willkommen in Amerika«<br />
Trade - Willkommen in Amerika<br />
Kinostart: 18. Oktober 2007<br />
Drama; Produktion: Claussen+Wöbke+Putz <strong>Film</strong>produktion;<br />
Produzenten: Roland Emmerich,<br />
Rosilyn Heller; Koproduzenten: Jakob Claussen,<br />
Thomas Wöbke, Uli Putz; Ausführender<br />
Produzent: Peter Landesman; Verleih: Fox;<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>; Drehbuch: Jose Rivera,<br />
Peter Landesman; Regie: Marco Kreuzpaintner;<br />
Kamera: Daniel Gottschalk; Darsteller:<br />
Kevin Kline, Alicja Bachleda, Paulina Gaitan,<br />
Cesar Ramos<br />
Die 13jährige Adriana wird als Zwangsprostituierte<br />
von Mexiko in die USA verschleppt. Auf<br />
der Suche nach seiner Schwester wandert<br />
Adrianas Bruder George illegal ein und findet<br />
in dem desillusionierten Polizisten Ray einen<br />
Verbündeten. Tatsächlich wer<strong>den</strong> die bei<strong>den</strong><br />
fündig: Adriana wird im Internet zur Versteigerung<br />
angeboten . . .<br />
Mit dem von Roland Emmerich produzierten<br />
<strong>Film</strong> Trade gibt Regisseur Marco Kreuzpaintner<br />
sein US-Debüt. Die gleiche Sensibilität,<br />
mit der er in Sommersturm vom Coming<br />
Out eines Jugendlichen erzählte, prägt die<br />
Inszenierung des schonungslosen Dramas<br />
über modernen Sklavenhandel. Trade, der<br />
von einem Artikel in der New York Times<br />
inspiriert wurde, versteht sich als Anklage an<br />
Bully animiert: »Lissi und der wilde Kaiser«<br />
8<br />
korrupte Grenzwächter und Amtsträger, die<br />
<strong>den</strong> internationalen Mädchenhandel mit<br />
ermöglichen. Für seine Verbindung von<br />
Engagement und künstlerischer Leistung<br />
wurde Trade beim <strong>Film</strong>fest München 2007<br />
mit dem Bernhard Wicki-<strong>Film</strong>preis »Die<br />
Brücke« ausgezeichnet.<br />
Lissi und der wilde Kaiser<br />
Kinostart: 25. Oktober 2007<br />
Animationskomödie; Produktion: herbX film;<br />
Produzent: Michael »Bully« Herbig; Executive<br />
Producer: Michael Waldleitner; Verleih: Constantin<br />
<strong>Film</strong>; Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA;<br />
Drehbuch: Michael »Bully« Herbig, Alfons<br />
Biedermann; Regie: Michael »Bully« Herbig;<br />
Animation: Scanline; Sprecher: Michael Bully<br />
Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian,<br />
Lotte Ledl, Badesalz<br />
Franz und Lissis deka<strong>den</strong>te Welt des Müßiggangs<br />
auf Schloss Schönbrunn wird durch<br />
eine Entführung erschüttert. Der Entführer,<br />
ein ungehobelter Yeti aus dem Himalaya,<br />
hat dem Teufel versprochen, ihm die schöne<br />
Kaiserin zu bringen. So tritt Kaiser<br />
Franz, im Gefolge Frau Mama und <strong>den</strong> treuen<br />
Hofmarschall, einen haarsträuben<strong>den</strong><br />
Befreiungsfeldzug an . . .<br />
Wie vorher dem Western- und Science Fiction-Genre<br />
widmet sich »Bully« Herbig nun<br />
dem Sissi-Thema auf bewährt liebevolle und<br />
respektlose Weise. Statt sich selbst ins Kaiserinnen-Kleid<br />
zu zwängen, vertraute er<br />
diesmal <strong>den</strong> 3D-Spezialisten von Scanline,<br />
die einer computer-animierten Lissi seine<br />
Gesichtszüge verliehen.<br />
Weißt was geil wär . . .?<br />
Kinostart: 1. November 2007<br />
Komödie; Produktion: Sam <strong>Film</strong>; Produzenten:<br />
Andreas Ulmke-Smeaton, Ewa Karlström;<br />
Verleih: Kinowelt; Drehbuch und<br />
Regie: Mike Marzuk; Kamera: Ian Blumers;<br />
Darsteller: Axel Schreiber, Isaak Dentler,<br />
Nadja Bobyleva<br />
Tommy und Heinz träumen vom großen<br />
Durchbruch mit einem eigenen Kinofilm. Leider<br />
fehlt <strong>den</strong> Stu<strong>den</strong>ten sowohl das passende<br />
Kleingeld als auch der nötige Ehrgeiz. Die<br />
bei<strong>den</strong> WG-Freunde sind erklärte Beziehungsgegner,<br />
<strong>den</strong>noch verlieben sie sich -<br />
und zwar ausgerechnet in die neue Mitbewohnerin<br />
Lisa, die das geplante <strong>Film</strong>projekt<br />
vorantreiben soll.<br />
Als Münchner »Slacker«-<strong>Film</strong> legte Regie-<br />
Newcomer Mike Marzuk seine Komödie an.<br />
Zusammen mit <strong>den</strong> Erfolgsproduzenten von<br />
Die wil<strong>den</strong> Kerle erzählt Marzuk eine szenige<br />
Neuauflage der klassischen Dreiecksgeschichte.<br />
Auch am <strong>Film</strong>-Soundtrack bastelte<br />
der erklärte Musikfan persönlich mit.<br />
Hotel Very Welcome<br />
Kinostart: 29. November 2007<br />
Tragikkomödie; Produktion: Komplizen <strong>Film</strong>,<br />
ZDF, HFF München; Produzentinnen: Janine<br />
Jackowski, Maren Ade, Sonja Heiss; Verleih:<br />
Kinowelt; Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA, BKM,<br />
<strong>Film</strong>förderung Hamburg; Drehbuch: Sonja<br />
Heiss, Nikolai von Graevenitz; Regie: Sonja<br />
Heiss; Kamera: Nikolai von Graevenitz; Darsteller:<br />
Ricky Champ, Gareth Llewelyn, Eva<br />
Löbau, Chris O´Dowd, Svenja Steinfelder<br />
Selbstfindungsreisen sind in Mode, Backpacking<br />
ist ein zunehmendes Massenphänomen.<br />
Mit all ihren Begleiterscheinungen<br />
wer<strong>den</strong> die Protagonisten in Hotel Very<br />
Welcome konfrontiert: Sonja Heiss’ subtiler<br />
<strong>Film</strong> über Sinnsuche, Einsamkeit und<br />
unerfüllte Erwartungen von fünf Europäern<br />
auf Asientrip zeigt die Widersprüchlichkeiten<br />
zwischen Vorstellungen und realen<br />
Erlebnissen. Komische Zufälle, fatale Missverständnisse<br />
und absurde Situationen<br />
begleiten nicht nur die Geschichte, sondern<br />
beeinflussten auch die Dramaturgie. Diverse<br />
Nebenrollen in dieser interessanten<br />
Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
Sehnsuchtsgetrieben: »Hotel Very Welcome«<br />
wur<strong>den</strong> spontan erst vor Ort besetzt. Neben<br />
einigen anderen Preisen erhielt Sonja Heiss<br />
<strong>für</strong> ihren Abschlussfilm an der HFF München<br />
im August <strong>den</strong> First Steps Award 2007.<br />
Mörderischer Frie<strong>den</strong><br />
Kinostart: 29. November 2007<br />
Drama/Kriegsfilm; Produktion: BlueScreen-<br />
<strong>Film</strong>, BR, SWR, arte; Produzenten: Michael<br />
Röhrig; Redaktion: Claudia Gladziejewski,<br />
Nachwuchs<br />
VGF-Stipendien 2007<br />
Seit mittlerweile 15 Jahren bietet das Bayerische<br />
<strong>Film</strong>zentrum Geiselgasteig jungen<br />
<strong>Film</strong>schaffen<strong>den</strong> eine räumliche und<br />
kreative Basis. Mitte September vergab die<br />
VGF (Verwertungsgesellschaft <strong>für</strong> Nutzungsrechte<br />
an <strong>Film</strong>werken) erneut ihre<br />
Stipendien <strong>für</strong> Büros und Verwaltungsservice<br />
im Bayerischen <strong>Film</strong>zentrum. Die Jurymitglieder<br />
Julia Rappold (FFF <strong>Bayern</strong>) und<br />
Sven Burgemeister (TV60<strong>Film</strong>, Goldkind<br />
<strong>Film</strong>) überreichten im Rahmen der Feierlichkeiten<br />
zum 15jährigen Jubiläum die Stipendien<br />
an folgende junge Produzenten:<br />
Cuckoo Clock Entertainment<br />
Regisseur Sebastian Grobler mit Diplom aus<br />
Ludwigsburg und Produzent Raoul Reinert<br />
mit Diplom aus Hamburg bil<strong>den</strong> die Kreativein-<br />
10<br />
Birgit Metz, Hubert von Spreti; Verleih:<br />
Movienet; Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA,<br />
Medienboard Berlin-Bran<strong>den</strong>burg; Drehbuch:<br />
Jan Lüthje, Rudolf Schweiger; Regie:<br />
Rudolf Schweiger; Kamera: Gerald Schank;<br />
Darsteller: Adrian Topol, Max Riemelt,<br />
Susanne Bormann, Stipe Erceg<br />
Kosovo nach offiziellem Kriegsende<br />
1999. Zwei junge KFOR Soldaten befin<strong>den</strong><br />
sich zwischen <strong>den</strong> Fronten: Die<br />
Deutschen Tom und Charly sollen in<br />
Sarajewo zwischen verfeindeten Serben<br />
und Albanern vermitteln. Die Erfüllung<br />
der Frie<strong>den</strong>s-Mission entpuppt sich als<br />
äußerst schwierig.<br />
Der Münchner Regisseur Rudolf Schweiger<br />
konnte mit seinem thematisch verwandten<br />
Kurzfilm Snipers Alley bereits<br />
großen Erfolg verbuchen. In Mörderischer<br />
Frie<strong>den</strong> über <strong>den</strong> Ethnienkonflikt im<br />
Kosovo thematisiert Schweiger die Gefahr<br />
von Hass-Spiralen und wirft Fragen über<br />
<strong>den</strong> tatsächlichen Nutzen und eventuelle<br />
problematische Folgen humanitärer Auslandseinsätze<br />
auf.<br />
heit der Cuckoo Clock. Sebastian Grobler sammelte<br />
nach seinem Germanistikstudium Erfahrung<br />
als Regieassistent, unter anderem bei<br />
Caroline Link, Dieter Wedel und Romuald<br />
Karmakar. Sein Diplomfilm Morgen früh ist<br />
die Nacht rum gewann 2003 <strong>den</strong> Studio Ham-<br />
K I N O S T A R T S<br />
Warum Männer nicht zuhören und<br />
Frauen schlecht einparken<br />
Kinostart: 6. Dezember 2007<br />
Komödie; Produktion: Constantin <strong>Film</strong>; Produzenten:<br />
Herman Weigel, Oliver Berben;<br />
Verleih: Constantin <strong>Film</strong>; Förderung: FFF<br />
<strong>Bayern</strong>, DFFF, FFA, Medienboard Berlin-<br />
Bran<strong>den</strong>burg; Buchvorlage: Allan und Barbara<br />
Pease; Drehbuch: Rochus Hahn, Alexander<br />
Stever; Regie: Leander Haußmann;<br />
Darsteller: Benno Fürmann, Jessica Schwarz<br />
Es sind evolutionsbiologische Unterschiede,<br />
die Männer und Frauen voneinander trennen:<br />
Das scheinen wissenschaftliche Studien<br />
zu beweisen, die sich um sexuelle Schlüsselreize<br />
und geschlechtliche Verhaltensmuster<br />
drehen. Auch Leander Haussmann befasst<br />
sich in seinem neuen <strong>Film</strong> mit Geschlechterklischees.<br />
Als Vorlagen <strong>für</strong> seine ironische<br />
Komödie dienten ihm die internationalen<br />
Bestseller von Allan und Barbara Pease.<br />
Benno Fürmann, Jessica Schwarz und Uwe<br />
Ochsenknecht verkörpern exemplarische<br />
Alphamännchen und -weibchen, augenzwinkernd<br />
untermalt von swingendem James<br />
Last-Orchestersound.<br />
burg Nachwuchspreis. Er arbeitet erfolgreich<br />
als Regisseur <strong>für</strong> Marienhof, Die Fallers und<br />
Sturm der Liebe. Volljurist Raoul Reinert<br />
schloss das <strong>Film</strong>studium Hamburg 2004 mit<br />
Auszeichnung ab, seine Kinokurzfilmteams<br />
gewannen 30 internationale Preise. Während<br />
seiner theoretischen Ausbildung lernte er in<br />
Los Angeles, Paris und London auch das <strong>Film</strong>handwerk.<br />
Bei Odeon <strong>Film</strong> war er als Referent<br />
und Development Manager tätig, bei Bavaria<br />
<strong>Film</strong> als Producer <strong>für</strong> internationale TV-Kopro-<br />
Die neuen VGF-Stipendiaten und ihre Förderer vor dem Bayerischen <strong>Film</strong>zentrum (v.l.n.r.): Raoul Reinert, Sebastian<br />
Grobler (Cuckoo Clock Entertainment), Staatsminister Eberhard Sinner, Ralf Heincke, Christiane M. Conradi<br />
(GF Bayerisches <strong>Film</strong>zentrum), Sven Burgemeister (Goldkind, TV60<strong>Film</strong>), VGF-Geschäftsführer Thomas Mielke,<br />
Tobias Walker, Julia Rappold (FFF <strong>Bayern</strong>), Philipp Worm, Martin Blankemeyer und Florian Lei<strong>den</strong>berger<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
N A C H W U C H S<br />
duktionen. Aktuell bereitet Cuckoo Clock<br />
Entertainment unter anderem das Kinoprojekt<br />
Der ganz große Traum des Konrad Koch mit<br />
Schwere Jungs-Autor Philipp Roth vor.<br />
Florian Lei<strong>den</strong>berger und Ralf Heincke<br />
Am 1. November 2007 startet im Verleih von<br />
Senator <strong>Film</strong> ein Dokumentarfilm über die<br />
Kämpfe und Erfolge der <strong>deutschen</strong> Biathlon-<br />
Damen: Mit <strong>den</strong> Waffen einer Frau ist der erste<br />
Kinofilm der neuen VGF-Stipendiaten Florian<br />
Lei<strong>den</strong>berger und Ralf Heincke. Florian Lei<strong>den</strong>berger<br />
studierte an der <strong>Film</strong>hochschule<br />
Madrid und war zuletzt nach diversen Tätigkeiten<br />
beim ZDF, BR, Sat.1, DSF und Premiere<br />
Gesellschafter und Geschäftsführer der TV-<br />
Produktionsfirma Complete Pictures. Ralf<br />
Heincke studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaften<br />
an der Deutschen<br />
Sporthochschule in Köln. Florian Lei<strong>den</strong>berger<br />
bereitet gerade die Fernsehdokumentation Die<br />
Schönheit der Sucht über <strong>den</strong> amerikanischen<br />
Autor TC Boyle vor. Der Produktionsbeginn ist<br />
noch <strong>für</strong> dieses Jahr geplant.<br />
Ab 1. November 2007 im Kino: »Mit <strong>den</strong> Waffen einer<br />
Frau«, produziert von <strong>den</strong> VGF-Stipendiaten Florian<br />
Lei<strong>den</strong>berger und Ralf Heincke<br />
Walker+Worm <strong>Film</strong><br />
Tobias Walker und Philipp Worm haben<br />
im Sommer 2007 ihr Studium der Produktion<br />
und Medienwirtschaft an der HFF München<br />
beendet. Gleich <strong>für</strong> ihren ersten Kurzfilm<br />
Natürliche Auslese erhielten sie 2005 eine Special<br />
Mention des FFF Förderpreises im Rahmen<br />
der Regensburger Kurzfilmwoche. 2007 produzierten<br />
Walker+Worm <strong>den</strong> Kurzfilm Der fliegende<br />
Mönch von Batmuh Suhbaatar. Die<br />
FFF-geförderte Koproduktion mit HFF und BR<br />
wurde in der Mongolei gedreht und war auf<br />
dem Kinderfilmfestival »Lucas« in Frankfurt zu<br />
sehen. Aktuell bereiten Walker+Worm in<br />
Koproduktion mit der HFF München <strong>den</strong> Spielfilm<br />
Moruks von Eldar Grigorian vor, eine<br />
Mischung aus Fiktion und Dokumentarfilm<br />
über vier Jugendliche, die aus der Tristesse<br />
ihrer provinziellen bayerischen Heimatstadt<br />
ausbrechen wollen. Der Drehstart ist <strong>für</strong><br />
November 2007 geplant.<br />
Münchner <strong>Film</strong>werkstatt e.V.<br />
Nach dem Abschluss des Doppeldiplomstudiengangs<br />
der Deutsch-Französischen Hochschule<br />
in Wiesba<strong>den</strong> und Toulouse in <strong>den</strong><br />
Fächern Medienwirtschaft und Regie absolvierte<br />
Martin Blankemeyer die Deutsch-<br />
Französische Masterclass der <strong>Film</strong>akademie<br />
Ba<strong>den</strong>-Württemberg. Seither produzierte er<br />
mit der Münchner <strong>Film</strong>werkstatt sieben<br />
Kurzfilme und gründete das Munich International<br />
Short <strong>Film</strong> Festival im Mathäser <strong>Film</strong>palast.<br />
Aktuell produziert Martin Blankemeyer<br />
die deutsch-japanische Koproduktion Der Rote<br />
Punkt von Marie Miyayama. Der Abschlussfilm<br />
der ersten japanischen HFF-Stu<strong>den</strong>tin ist<br />
eine FFF-geförderte Koproduktion mit der<br />
Chase <strong>Film</strong> Co. und der HFF München. In<br />
ihrem <strong>Film</strong> konfrontiert Marie Miyayama verschie<strong>den</strong>e<br />
Mentalitäten: Anhand einer autobiografisch<br />
motivierten Geschichte über <strong>den</strong><br />
Autounfall einer japanischen Familie in<br />
Deutschland will sie zeigen, dass trotz unterschiedlicher<br />
kultureller Gewohnheiten eine<br />
»schweigende«, aber umso tiefere Kommunikation<br />
erreicht wer<strong>den</strong> kann.<br />
Bei <strong>den</strong> Hofer <strong>Film</strong>tagen ist die Münchner <strong>Film</strong>werkstatt<br />
mit Stanislav Güntners HFF München-Kurzfilm<br />
Einsame Insel vertreten. Und in<br />
der Nacht vom 3. auf 4. November 2007 erlebt<br />
München die Premiere des 45minütigen HD-<br />
Kurzfilms Der gol<strong>den</strong>e Nazivampir von Absam 2<br />
- Das Geheimnis von Schloss Kottlitz, <strong>den</strong> Martin<br />
Blankemeyer gemeinsam mit Creative Gap<br />
und der HFF München produzierte. Regie bei<br />
der skurrilen Kriegs- bzw. Vampirsatire führte<br />
Lasse Nolte. Die Hauptrollen spielen Daniel<br />
Krauss, Hendrik Martz und Oliver Kalkofe. Der<br />
Branche wurde der 2. Weltkriegs-Spoof bereits<br />
bei einem <strong>Film</strong>markt-Screening in Cannes vorgestellt.<br />
Am Set von »Der rote Punkt« im Ostallgäu: Regisseurin<br />
Marie Miyayama, Christiane M. Conradi und Klaus<br />
Schaefer (FFF <strong>Bayern</strong>)<br />
Am Set von »Mit 16 bin ich weg« in Pasing (v.l.n.r.):<br />
Nathalie Lambsdorff (HFF München), Julia Rappold<br />
(FFF), Hauptdarstellerin Lucie Hollmann, Regisseur<br />
Mark Monheim, Produzent Martin Rehbock (Imbissfilm)<br />
und die BR-Redakteurinnen Claudia Gladziejewski<br />
und Birgit Metz<br />
Neuanfang mit 16<br />
Nach der Trennung ihrer Eltern steht die 15jähri¬ge<br />
Jenny vor einem Neuanfang. Erst scheinen<br />
ihr die neue Umgebung und die neue Schule als<br />
Chance, doch dann drohen ihr die Vergangenheit<br />
und der immer noch schwe¬lende Familienkonflikt<br />
über <strong>den</strong> Kopf zu wachsen . . .<br />
Ein Teenagerleben am Wendepunkt steht im<br />
Mittelpunkt von Mark Monheims Abschlussfilm<br />
an der HFF München. Weit weg<br />
von der Brachialität, in der die Boulevardmedien<br />
das Thema aufgreifen, erzählt Mit 16 bin ich<br />
weg auf behutsame Weise von familiärer Gewalt<br />
und ihrer Auswirkung auf die Betroffenen. Die<br />
Hauptrollen in der FFF-geförderten Koproduktion<br />
von Imbissfilm und BR spielen Lucie Hollmann<br />
(Die wil<strong>den</strong> Hühner), sowie Johannes<br />
Schulz, Anke Schiekowski und Lutz Winde.<br />
Gedreht wurde im August und September in<br />
München, die Kamera führte Daniel Schönauer.<br />
Seit 2006 ist Imbissfilm VGF-Stipendiat im<br />
Bayerischen <strong>Film</strong>zentrum. Im Frühjahr wurde<br />
Nach Hause, das erste Langfilmprojekt<br />
der jungen Firma, in das First Movie Program<br />
aufgenommen.<br />
Teddytester in Augsburg<br />
Ende der 60er Jahre: Ein alter Mann<br />
(Georg Tryphon) stellt sich seiner traumatischen<br />
Vergangenheit. Der Fund eines<br />
Teddybären und die Begegnung mit einem<br />
Jungen in einer verfallenen Fabrikhalle<br />
lassen verdrängte Erinnerungen an eine<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007 11
Bevor die alte Kammgarnspinnerei in Augsburg zum<br />
neuen Textil- und Industriemuseum umgestaltet<br />
wird, diente sie der Produktion »Teddytester« als<br />
Drehort<br />
Vorgestellt<br />
Claudia Gladziejewski, BR-Redakteurin<br />
»Kurzfilm und Debut«<br />
Eine erste Vorstellung<br />
von Claudia<br />
Gladziejewskis<br />
Engagement <strong>für</strong><br />
<strong>den</strong> <strong>deutschen</strong><br />
Nachwuchsfilm liefert<br />
bereits ein<br />
Blick auf ihre <strong>Film</strong>ografie:<br />
Unter <strong>den</strong><br />
von der BR-Redakteurin betreuten Kino- und<br />
Fernsehprojekten befin<strong>den</strong> sich international<br />
preisgekrönte Produktionen wie die Oscar-<br />
Gewinner Das Leben der Anderen von Florian<br />
Henckel von Donnersmarck und Quiero Ser<br />
von Florian Gallenberger, der Oscar-nominierte<br />
Dokumentarfilm Die Geschichte vom<br />
weinen<strong>den</strong> Kamel von Luigi Falorni und<br />
Byambasuren Davaa, Das Verlangen von<br />
Iain Dilthey (Gol<strong>den</strong>er Leopard in Locarno)<br />
sowie die Erstlingswerke vielversprechender<br />
deutscher Nachwuchsregisseure, darunter<br />
Ralf Westhoffs Überraschungs-Kinoerfolg<br />
Shoppen, Fata Morgana von Simon Groß und<br />
Hierankl von Hans Steinbichler.<br />
Als nahezu natürliche Konsequenz dieser<br />
Erfolge, die das ausgezeichnete Renomme des<br />
von Bettina Reitz geleiteten BR-Programmbereichs<br />
»Spiel-<strong>Film</strong>-Serie« mit geprägt haben,<br />
erhält Claudia Gladziejewski im Oktober innerhalb<br />
des Bereichs eine eigene Redaktion »Kurzfilm<br />
und Debut«. In der neuen Abteilung wer-<br />
12<br />
traurige Kindheit in <strong>den</strong> 1920er Jahren<br />
wieder aufleben.<br />
Als »Reise in die Vergangenheit und gleichzeitig<br />
Spiegel der Gegenwart« beschreibt<br />
Felicitas Darschin ihr surreales Drama<br />
Teddytester. Ihr 30minütiger Abschlussfilm<br />
an der HFF München, der sich derzeit<br />
in Postproduktion befindet, entstand in<br />
Zusammenarbeit mit Drehbuchautor und<br />
Produzent Egbert van Wyngaar<strong>den</strong><br />
(Individual <strong>Film</strong>s) und FR Entertain-<br />
<strong>den</strong> vor allem Kurzfilme (bis 30 Minuten Länge)<br />
koproduziert - in erster Linie Diplomfilme der<br />
HFF München und anderer <strong>Film</strong>hochschulen.<br />
Chancen haben allerdings auch interessante<br />
Quereinsteiger, wie Marco Kreuzpaintner im<br />
Jahre 2000 mit Der Atemkünstler.<br />
»Mein Ziel ist es, die Autoren und Regisseure<br />
dabei zu unterstützen, ihre eigene Vision<br />
so konsequent wie möglich umzusetzen«, so<br />
Claudia Gladziejewski. Essentiell sei auch die<br />
kontinuierliche Begleitung der Talente: »Was<br />
kommt als nächstes?« sei die entschei<strong>den</strong>de<br />
Frage nach einem erfolgreichen Kurzfilm, der<br />
auch das kreative Potential <strong>für</strong> einen Langfilm<br />
gezeigt hat.<br />
Bei der Betreuung des filmischen Nachwuchses<br />
agiert Claudia Gladziejewski innerhalb des Programmbereichs<br />
jedoch auch weiterhin nicht<br />
isoliert. »Bei langen Erstlingsfilmen konkurriere<br />
ich in kreativer Weise mit meinen wunderbaren<br />
Kolleginnen Birgit Metz (vormals Knackmuß),<br />
Cornelia Ackers, Claudia Simionescu und<br />
Bettina Ricklefs um <strong>den</strong> Debut-Etat des Programmbereichs.«<br />
Selbstverständlich werde<br />
auch kooperiert: Der gemeinsam von Claudia<br />
Gladziejewski und Birgit Metz betreute <strong>Film</strong> Der<br />
Ruf der Geckos von La Van Phuong wird auf<br />
<strong>den</strong> Hofer <strong>Film</strong>tagen seine Premiere feiern.<br />
Durch die individuellen Schwerpunkte und<br />
Handschriften innerhalb der Redaktion sei<br />
zudem gewährleistet, dass auch diejenigen eine<br />
Chance bekommen, die einzelne Redakteurinnen<br />
nicht auf Anhieb <strong>für</strong> ihr Projekt begeistern<br />
können. Explizit lobt Gladziejewski hierbei<br />
N A C H W U C H S<br />
ment. Die Kamera führte Helmfried Kober<br />
(Shoppen). Gedreht wurde der FFF-geförderte<br />
<strong>Film</strong> in Augsburg. Als Hauptmotive<br />
dienten der alte Schlachthof, das Architekturmuseum<br />
Schwaben sowie die alte<br />
Kammgarnspinnerei - historische Orte, die<br />
Szenenbildner Otto Kinzer sowohl <strong>für</strong> <strong>den</strong><br />
laufen<strong>den</strong> Betrieb einer Spielwarenfabrik<br />
in <strong>den</strong> 20er Jahren als auch als gespenstischer<br />
Ort der Erinnerung in <strong>den</strong> 60er Jahren<br />
ausstattete.<br />
auch die Zusammenarbeit mit Programmbereichsleiterin<br />
Bettina Reitz, Fernsehdirektor<br />
und HFF-Präsi<strong>den</strong>t Gerhard Fuchs, <strong>den</strong> Kollegen<br />
von Arte und dem FFF.<br />
Ihre Kompetenz im Bereich Dramaturgie und<br />
Drehbuch hat die promovierte Literaturwissenschaftlerin<br />
inzwischen ausgeweitet: Neben<br />
Lehraufträgen an verschie<strong>den</strong>en <strong>deutschen</strong><br />
<strong>Film</strong>hochschulen leitet sie seit diesem Jahr<br />
die Drehbuchwerkstatt Nürnberg. Auch<br />
die Drehbuchaufstellungen (www.script-doctors.com)<br />
<strong>für</strong> Spiel- und Dokumentarfilme, die<br />
sie gemeinsam mit Rainer Paszek leitet, haben<br />
sich mittlerweile bei <strong>Film</strong>schaffen<strong>den</strong> in ganz<br />
Deutschland als wichtiger Impulsgeber <strong>für</strong> die<br />
Stoffentwicklung herumgesprochen.<br />
Manuel Ewald und Armin<br />
Schmidt, Gründer und Organisatoren<br />
des Asia <strong>Film</strong>fests<br />
Kennengelernt haben sie sich über eine<br />
Annonce - allerdings nicht in <strong>den</strong> »Kontaktanzeigen«:<br />
Manuel Ewald und Armin<br />
Schmidt haben in der selben Ausgabe einer<br />
<strong>Film</strong>zeitschrift eine Anzeige geschaltet, in der<br />
sie schwer zu bekommende Videos aus Asien<br />
zum Verkauf anboten. Ein Telefonat führte<br />
zum Treffen - und schon verbrachten die bei<strong>den</strong><br />
<strong>Film</strong>freaks manch lange Video- oder<br />
DVD-Nacht. Als Stammgäste auf diversen<br />
<strong>Film</strong>börsen holten sie sich ihr Wissen über das<br />
asiatische Kino. John Woo und die 80er-Jahre-<br />
<strong>Film</strong>e aus Asien, die damals nur einer eingeschworenen<br />
Fan-Gemeinde bekannt waren<br />
und meist ein tristes Dasein in <strong>den</strong> hintersten<br />
Ecken der Videotheken führten, hatten es<br />
ihnen bereits in ihrer Jugend angetan. Nach<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
„Ein humorvoller<br />
Blick auf eine<br />
rastlose Generation.“<br />
Süddeutsche Zeitung<br />
Ein <strong>Film</strong> von Sonja Heiss<br />
WWW.HOTELVERYWELCOME.DE<br />
GEWINNER<br />
FIRST STEPS<br />
AWARD<br />
AB 29. NOVEMBER 2007 IM KINO<br />
PUBLIKUMSPREIS<br />
FESTIVAL DES<br />
DEUTSCHEN FILMS<br />
VANCOUVER<br />
INTERNATIONAL<br />
FILM FESTIVAL
Armin Schmidt (l.) und Manuel Ewald mit Regisseur<br />
John Woo<br />
der Schule begannen beide mit Praktika bei<br />
verschie<strong>den</strong>en Fernsehsendern und Produktionsfirmen.<br />
Schmidt zog zu diesem Zweck<br />
aus seiner niederbayerischen Heimat nach<br />
München, wo Ewald bereits wohnte.<br />
Gemeinsam gründeten sie eine kleine unabhängige<br />
<strong>Film</strong>zeitschrift namens »HomeMade«,<br />
die sie über das Internet vertrieben und<br />
später in »Cinepen<strong>den</strong>t« umbenannten.<br />
Schon da waren sie Verleger, Herausgeber<br />
und Schreiber in Personalunion. Inhalt<br />
waren neben diversen Splatter- und Horrorfilmen<br />
auch zunehmend Indepen<strong>den</strong>t-Werke<br />
und <strong>Film</strong>e aus Asien. Über die Jahre hinweg<br />
fand sich so eine kleine Community zusammen.<br />
Im Biergarten entstand schließlich die<br />
Idee <strong>für</strong> ein asiatisches <strong>Film</strong>fest. Als Partner<br />
konnten die bei<strong>den</strong> die Kinopolis-Gruppe<br />
In Produktion<br />
Der Schindler von Nanking<br />
In <strong>den</strong> 30er Jahren leitet der deutsche<br />
Manager John Rabe die Siemens-Niederlassung<br />
im chinesischen Nanking. In <strong>den</strong> brutalen<br />
Wirren der japanischen Besatzung<br />
gelingt es ihm, über eine Sicherheitszone<br />
über 250.000 Menschen vor <strong>den</strong> Massakern<br />
zu rettern. Aus dem NSDAP-Mitglied Rabe<br />
wird immer mehr ein »Held wider Willen«.<br />
In seinem neuen <strong>Film</strong> John Rabe erzählt Florian<br />
Gallenberger die dramatische Geschichte<br />
eines nahezu vergessenen <strong>deutschen</strong> Hel<strong>den</strong>.<br />
Das Drehbuch zu der internationalen Kopro-<br />
14<br />
gewinnen, und so fand vom 22. - 24. Oktober<br />
2004 im Münchner Mathäser-Kino ein asiatisches<br />
<strong>Film</strong>wochenende statt, auf <strong>den</strong>en die<br />
bei<strong>den</strong> insgesamt 13 <strong>Film</strong>e präsentierten, darunter<br />
Zhang Yimous House of Flying Daggers<br />
und Prachya Pinkaews Ong-Bak, die<br />
mittlerweile Kultstatus erreicht haben.<br />
War das erste Asia <strong>Film</strong>fest noch eine halb private<br />
Veranstaltung <strong>für</strong> die Fans von »Cinepen<strong>den</strong>t«,<br />
waren die bei<strong>den</strong> danach auf <strong>den</strong><br />
Geschmack gekommen und nahmen sich vor,<br />
die Veranstaltung zu vergrößern und ein »richtiges«<br />
<strong>Film</strong>fest auf die Beine zu stellen. Der<br />
zeitaufwändigen Realisierung half, dass Ewald<br />
und Schmidt als freiberufliche Editoren, On Air<br />
Producer sowie Texter bedarfsabhängig arbeiten<br />
und so auf diversen <strong>Film</strong>messen in der ganzen<br />
Welt Ausschau nach <strong>den</strong> neuesten asiatischen<br />
<strong>Film</strong>-Hits halten können.<br />
Die Organisationsaufgaben teilten sich die<br />
bei<strong>den</strong> bisher ganz alleine, wobei Ewald sich<br />
um <strong>den</strong> Bereich Akquise, <strong>Film</strong>einkauf und die<br />
Kontakte zu <strong>den</strong> Verleihern kümmert und<br />
Schmidt <strong>für</strong> das Marketing, die Pressearbeit<br />
und das Sponsoring verantwortlich ist. Erst<br />
seit 2007 haben sie einen dritten Mann mit<br />
ins Boot genommen, der <strong>für</strong> die Buchhaltung<br />
zuständig ist, und seit 2006 arbeiten sie<br />
mit der Agentur Cinemaids zusammen.<br />
Im Oktober 2005 fand in München und<br />
duktion schrieb der Oscar-Preisträger auf<br />
Grundlage von Rabes Tagebüchern, die vor<br />
zehn Jahren wiederentdeckt wur<strong>den</strong>. Noch bis<br />
Februar 2008 realisieren Mischa Hofmann<br />
(Hofmann & Voges), Benjamin Herrmann<br />
(Majestic <strong>Film</strong>) und Jan Mojto (EOS Entertainment)<br />
<strong>den</strong> Historienfilm in Shanghai und an<br />
Originalschauplätzen in Nanking. Partner des<br />
von FFF- und BBF mit insgesamt 1,9 Millionen<br />
Euro unterstützten, über 15 Millionen Euro teuren<br />
<strong>Film</strong>s sind das ZDF, die Pariser Pampa Production<br />
und Huayi Brothers, Peking. Die<br />
Titelrolle spielt Ulrich Tukur, in weiteren Parts<br />
sind Daniel Brühl, Dagmar Manzel und Gott-<br />
V O R G E S T E L L T<br />
Frankfurt das zweite Asia <strong>Film</strong>fest statt, auf<br />
dem unter anderem eine John Woo-Retrospektive<br />
zu sehen war.<br />
2006 kam der Gloria-Palast zum Mathäser hinzu,<br />
dazu einige weitere Veranstaltungen wie eine<br />
Lesung mit Jörg Buttgereit. Highlights wie Ronnie<br />
Yus Fearless, Bong Joon-hos The Host und<br />
Zhang Yimous Riding Alone for Thousands of<br />
Miles feierten neben einer Johnnie To-Retrospektive<br />
ihre Deutschland-Premieren. In einer<br />
verkürzten Fassung fand das Festival auch in<br />
Frankfurt und Bonn statt, ab 2007 (25. Oktober -<br />
1. November) wollen sich Ewald und Schmidt<br />
jedoch ganz auf München als Veranstaltungsort<br />
konzentrieren. Im Mittelpunkt der diesjährigen<br />
Ausgabe wird eine große Kim Ki Duk-Retrospektive<br />
stehen, bei der alle 14 <strong>Film</strong>e des koreanischen<br />
Meisterregisseurs gezeigt wer<strong>den</strong>.<br />
Das Asia <strong>Film</strong>fest (www.asiafilmfest.com) ist<br />
mittlerweile das größte asiatische <strong>Film</strong>festival<br />
Deutschlands und erwartet über 10.000 Besucher.<br />
Für die Zukunft planen Ewald und<br />
Schmidt, das Festival als eine Plattform <strong>für</strong><br />
Asienliebhaber zu präsentieren, bei der nicht<br />
nur alle Facetten des asiatischen Kinos abgedeckt<br />
wer<strong>den</strong>, sondern auch ein vergrößertes<br />
Rahmenprogramm einen tieferen Einblick in<br />
die Kultur Asiens geben soll. Da<strong>für</strong> erhoffen<br />
sich die bei<strong>den</strong> jungen Organisatoren auch<br />
finanzielle Unterstützung der Stadt München.<br />
fried John zu sehen. Die Bildgestaltung verantwortet<br />
Kameramann Jürgen Jürges. Majestic<br />
<strong>Film</strong>verleih plant <strong>den</strong> Kinostart <strong>für</strong> Ende 2008.<br />
Beta Cinema übernimmt <strong>den</strong> Weltvertrieb.<br />
Rückkehr zur Bavaria<br />
Nach 36 Jahren schließt sich <strong>für</strong> Michael<br />
Yorck ein Kreis: 1971 entstand in Geiselgasteig<br />
unter der Regie von Bob Fosse die Musicalverfilmung<br />
Cabaret, in der der britische Schauspieler<br />
neben Liza Minelli, Helmut Griem und<br />
Fritz Wepper zu sehen ist. Der <strong>Film</strong>, <strong>für</strong> <strong>den</strong> auf<br />
der Bavaria das Berlin der frühen dreißiger<br />
Jahre nachgebaut wurde, wurde ein großer<br />
Publikumserfolg und gewann 1972 acht Oscars.<br />
Eine der Trophäen ging dabei an <strong>Film</strong>architekt<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
I N P R O D U K T I O N<br />
Drehen in der Bavaria: Michael Yorck (M.) mit Produzent<br />
Sergey Pilinskiy (r.) und Jan S. Kaiser<br />
Rolf Zehetbauer. 1977 kehrte Michael York<br />
noch einmal nach Geiselgasteig zurück und<br />
stand unter der Regie von Billy Wilder <strong>für</strong> die<br />
Produktion Fedora, eine Koproduktion der<br />
Bavaria Atelier, vor der Kamera.<br />
Exakt 30 Jahre später drehte Yorck nun erneut<br />
in der Bavaria. In der russischen Koproduktion<br />
Mika und Alfred (Regie: Vladimir Faytanov)<br />
spielt er einen in seiner Kindheit traumatisierten<br />
russischen Maler, der über die außeror<strong>den</strong>tliche<br />
Fähigkeit verfügt, mit seinem bloßen<br />
Blick Menschen zu töten. Für Jan S. Kaiser<br />
(Bavaria Fernsehproduktion und Bavaria Pictures)<br />
sind die Dreharbeiten Symptom <strong>für</strong> ein<br />
stärkeres internationales Interesse am Produktionsort<br />
Deutschland: »Als <strong>Film</strong>studio<br />
sehen wir heute durchaus neue Chancen und<br />
Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit <strong>Film</strong>produzenten<br />
aus Osteuropa.« Zusätzlich zur<br />
Funktion als Drehort lieferte Bavaria <strong>Film</strong> <strong>den</strong><br />
kompletten Service. Neben dem Rental von<br />
Kino-Equipment <strong>für</strong> Licht, Bühne und Kamera<br />
sowie der Übernahme der Kopierwerksleistungen<br />
in München fordeten die Produzenten der<br />
russischen <strong>Film</strong>firma Lina Pro bei der Bavaria<br />
<strong>Film</strong> ebenfalls entsprechende Verstärkung<br />
ihrer Drehcrew an: In <strong>den</strong> Abteilungen Organisation,<br />
Beleuchtung, Ausstattung unterstützte<br />
lokales Personal die Kerncrew des russischen<br />
Regisseurs Vladimir Fatyanov und seiner<br />
Kamerafrau Mariya Solovyova.<br />
Außer am Geiselgasteig drehte die Mika und<br />
Alfred-Produktion auch im Münchner Stadtgebiet.<br />
Motive waren unter anderem die Universität,<br />
das Bayerische Nationalmuseum,<br />
das Gärtnerplatztheater, der Odeonplatz und<br />
der Englische Garten.<br />
Ganz realer Hexenzauber<br />
Als Buch verkaufte sich Hexe Lilli von Bestsellerautor<br />
Knister über zehn Millionen Mal. Die<br />
Animationsserie läuft kontinuierlich auf KI.KA<br />
und BBC. Im kommen<strong>den</strong> Jahr kommt Hexe<br />
Lilli nun als Realfilm mit hochmodernen CGI-<br />
Effekten auf die großen Leinwand: Im Sommer<br />
drehten die Produzenten Corinna Mehner<br />
(Blue Eyes Fiction) und Michael Coldewey<br />
(Trixter) in Berlin und Wien die unter anderem<br />
von FFF, BBF und MEDIA unterstützten<br />
Kinofilm Hexe Lilli - Der Drache und das magische<br />
Buch. Regie bei der deutsch-österreichisch-italienisch-spanischen<br />
Koproduktion<br />
führt Stefan Ruzowitzky, dessen <strong>Film</strong> Die<br />
Fälscher <strong>für</strong> Österreich ins Rennen um <strong>den</strong><br />
Oscar geht. Das Ensemble um Hauptdarstellerin<br />
Alina Freund, Anja Kling, Ingo Naujoks und<br />
die spanische Schauspielerin Pilar Bardem<br />
komplettieren Yvonne Catterfeld in einer<br />
Gastrolle und Michael Mittermeier als Stimme<br />
von Drache Hektor.<br />
Im Herbst wer<strong>den</strong> die Sprachaufnahmen im<br />
Studio beendet. Ab dann wird ein Team<br />
internationaler Animatoren bei Trixter <strong>den</strong><br />
Drachen zum digitalen Leben erwecken. Den<br />
Kinostart plant Walt Disney Studios Motion<br />
Pictures <strong>für</strong> Herbst 2008.<br />
In der Realverfilmung von »Hexe Lilli« zu sehen:<br />
Yvonne Catterfeld und Pilar Bardem<br />
Großes Event-Fernsehen <strong>für</strong><br />
ProSieben<br />
Mit dem Anti-Kriegs-Drama Die Brücke und<br />
dem Mystery-Abenteuer Der Bibelcode entstehen<br />
noch bis November zwei FFF-geförderte<br />
Eventfilme <strong>für</strong> ProSieben. München, die<br />
Steiermark, Namibia, Avignon und Rom sind<br />
Drehorte <strong>für</strong> <strong>den</strong> zweiteiligen Thriller Der<br />
Bibelcode. Nach dem Mord an dem Bibelforscher<br />
Bachmann gerät seine Tochter, die junge<br />
Polizistin Johanna (Cosma Shiva Hagen), in<br />
»Der Bibelcode« in München (v.l.n.r.): Gabriele Pfennigsdorf,<br />
Arno Ortmaier, Klaus Schaefer, Monika Raebel, Regisseur<br />
Christoph Schrewe und Cosma Shiva Hagen<br />
ein Komplett der katholischen Kirche. Dabei<br />
entdeckt sie, dass die auf einem geheimen<br />
Bibelcode basierten Prognosen ihres Vaters<br />
fatale Aussagen <strong>für</strong> die Zukunft haben. Nach<br />
einem Drehbuch von Georg Lemppenau und<br />
Timo Berndt inszeniert Christoph Schrewe<br />
die internationale Koproduktion, die von deutscher<br />
Seite Monika Raebel (24 Frames <strong>Film</strong>)<br />
und Arno Ortmaier (<strong>Film</strong>-Line) verantworten.<br />
Die Kamera führt Fritz Seemann, die Redaktion<br />
haben Wolfgang Oppenrieder und<br />
Yvonne Weber. In weiteren Hauptrollen sind<br />
Olivier Sitruk und Joachim Fuchsberger als<br />
Papst Innozenz V. zu sehen.<br />
Nach einem Buch von Wolfgang Kirchner<br />
dreht Lionheart Entertainment in Lettland<br />
ein modernes Remake des Roman- und <strong>Film</strong>klassikers<br />
Die Brücke, in dem kurz vor Ende<br />
des Zweiten Weltkriegs sieben Schüler einen<br />
aussichtslosen Kampf um die letzte Bastion<br />
ihrer Stadt führen. Regie führt Wolfgang Panzer,<br />
die Hauptrollen spieln Francois Göske,<br />
Lars Steinhöfe und Robert Höller. Verantwortlicher<br />
Redakteur ist Wolfgang Oppenrieder.<br />
Für Anfang Dezember plant ProSieben die<br />
Ausstrahlung eines dritten TV-Ereignisses: In<br />
einer aufwändigen Neuverfilmung des Jugendbuchklassikers<br />
Die Schatzinsel spielen Francois<br />
Göske, Jürgen Vogel, Tobias Moretti und<br />
Richy Müller. Nach einem eigenen Drehbuch<br />
führte Hansjörg Thurn Regie. Janus <strong>Film</strong><br />
produziert das Piratenabenteuer in Zusammenarbeit<br />
mit <strong>den</strong> Redakteuren Christian<br />
Balz und Ariane Egger.<br />
Mauerfall<br />
Für SAT.1 produzieren Olga <strong>Film</strong> und Constantin<br />
<strong>Film</strong> derzeit <strong>den</strong> FFF-geförderten<br />
Zweiteiler Der Untergang der DDR. Anja Kling,<br />
Hans-Werner Meyer, Felicitas Woll und Matthias<br />
Koeberlin spielen in dem Drama über die<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007 15
Produktionssommer in <strong>Bayern</strong> - der FFF war dabei<br />
Setbesuch bei Oscar-Preisträgerin Caroline Link: Produzentin Uschi Reich, Klaus Schaefer<br />
und Hauptdarstellerin Karoline Herfurth begutachten in <strong>den</strong> Bavaria Studios eine Szene<br />
aus »Im Winter ein Jahr«.<br />
»Friedliche Zeiten« mit Team und Förderern in München (v.l.n.r.): Kameramann Pascal Schmit, Produzentin<br />
Caroline Daube (Royal Pony <strong>Film</strong>), Nikolaus Prediger, Regisseurin Neele Leana Vollmar, Katharina<br />
Schubert und Klaus Schaefer.<br />
Begaben sich in der Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen auf »Die Jagd nach dem Schatz der<br />
Nibelungen« (v.l.n.r.): Klaus Schaefer, Bettina Zimmermann, Benjamin Sadler, Regisseur Ralf Huettner,<br />
Gabriele Pfennigsdorf, Fabian Busch und Produzent Felix Zackor (Dreamtool Entertainment)<br />
16<br />
I N P R O D U K T I O N<br />
Drehort Münchner Resi<strong>den</strong>z: In exquisitem Ambiente drehten Produzent Uli<br />
Limmer (Collina <strong>Film</strong>, im Foto mit Klaus Schaefer und Nikolaus Prediger) die<br />
Komödie »Freche Mädchen«. Regie führte Ute Wieland (hier mit Darstellerin<br />
Selina Shirin Müller).<br />
Abgedreht ist Jo Baiers BR-<strong>Film</strong><br />
über Münchens berühmtestes<br />
Komikerpaar. Am Set von »Karl<br />
Valentin und Liesl Karlstadt«<br />
(v.l.n.r.): Johannes Herrschmann,<br />
Klaus Schaefer, Hannah Herzsprung,<br />
die Produzenten Claudia<br />
Rittig und Mischa Hofmann<br />
(Hofmann & Voges), Elmar Jaeger<br />
(BR), Jo Baier und Gabriele<br />
Pfennigsdorf<br />
»Wilde« Dreharbeiten, die fünften: Klaus Schaefer, Ewa Karlström (Sam <strong>Film</strong>),<br />
Autor/Regisseur Joachim Masannek, Hansjörg Kuch (BBF/LfA), Nikolaus Prediger<br />
und Josef Brandmaier (BBF/HypoVereinsbank) mit <strong>den</strong> jungen Darstellern<br />
Kevin Ianotta, Nick Romeo Reimann und Ella-Maria Gollmer bei »Die wil<strong>den</strong><br />
Kerle 5 - Hinter dem Horizont« in der Bavaria<br />
Versammelten sich zum Drehstart von »U-900« (v.l.n.r.): Klaus Schaefer,<br />
Maxim Mehmet, Regisseur Sven Unterwaldt, Oliver K. Wnuk, Nikolaus<br />
Prediger, Atze Schröder und Yvonne Catterfeld mit <strong>den</strong> Produzenten<br />
Max Wiedemann und Quirin Berg.<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
^_=ORK=NMK=OMMT=fj=hfkl>
persönlichen Konsequenzen, die die Monate<br />
vor dem Mauerfall auf die Lebenswege einer<br />
getrennten Familie haben. Den gesellschaft-<br />
Am Set der »Bud<strong>den</strong>brooks« in Augsburg: Klaus<br />
Schaefer im Gespräch mit Armin Mueller-Stahl, Iris<br />
Berben und Regisseur Heinrich Breloer. Bavaria<br />
<strong>Film</strong> und Colonia Media produzieren die Romanverfilmung,<br />
die an Weihnachten 2008 ins Kino kommen<br />
soll.<br />
18<br />
lichen Hintergrund bildet die aufkommende<br />
Bürgerrechtsbewegung in der DDR.<br />
Produzenten sind Viola Jäger, Molly von Fürstenberg<br />
und Harry Kügler sowie Fred<br />
Kogel. Regie führt Thomas Berger nach einem<br />
Buch von Silke Zertz. An der Kamera steht<br />
Gero Steffen, gedreht wird in Berlin und Prag.<br />
Kunst statt Gewalt<br />
Am 19. April 2007 feierte der kolumbianische<br />
Maler und Bildhauer Fernando Botero seinen<br />
75. Geburtstag. Nun verfolgt ein FFF-geförderter<br />
Dokumentarfilm die Erfolgsgeschichte des<br />
in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsenen<br />
Künstlers, dessen grotesk-naive Kunst sich<br />
gegen eine »degenierte Kolonialbourgeoisie«<br />
wendet. Boteros oft monumentale Werke, die<br />
jedoch Friedfertigkeit ausstrahlen, symbolisieren<br />
die Wucht einer Kunst, die sich vor dem<br />
Hintergrund einer von Gewalt geprägten<br />
Gesellschaft abspielen.<br />
Festivals und Preise<br />
Hof feiert <strong>den</strong> Nachwuchs<br />
Mit ihrer engagierten Fokussierung auf die<br />
deutsche <strong>Film</strong>landschaft haben sich die Internationalen<br />
Hofer <strong>Film</strong>tage über mehr als 40<br />
Jahre unverwechselbar gemacht.<br />
Auch die 41. Ausgabe (23. - 28. Oktober 2007)<br />
widmet sich neben internationalen Entde-<br />
ckungen insbesondere neuen Talenten aus<br />
Deutschland, die im unvergleichlichen Lokalambiente<br />
der fränkischen Bratwurst-Metropole<br />
eine ganz besondere Plattform <strong>für</strong> ihre<br />
Erstlingswerke erhalten. Insgesamt präsentiert<br />
Festivalleiter Heinz Badewitz ein Programm<br />
mit 69 Lang- und 30 Kurzfilmen, darunter<br />
neue <strong>Film</strong>e von Dominik Graf, Volker<br />
I N P R O D U K T I O N<br />
Peter Schamoni und Fernando Botero anlässlich der<br />
Ausstellungseröffnung »Botero in Berlin«<br />
Regisseur Peter Schamoni, der sich bereits in<br />
<strong>Film</strong>en über Niki de Saint Phalle und Max Ernst<br />
mit der Kunstszene auseinandersetzte, zeigt in<br />
Botero - Born in Medellin <strong>den</strong> Weg des außergewöhnlichen<br />
Malers vom Armenviertel in der<br />
Drogenhauptstadt Kolumbiens zum Star eines<br />
global ausgerichteten Kunstbetriebs. Derzeit<br />
schließt Schamoni <strong>den</strong> Rohschnitt ab, während<br />
Mario Adorf die deutsche Fassung einspricht.<br />
Einrauch, Rosa von Praunheim und Nicolette<br />
Krebitz. Sylke Enders (Kroko) eröffnet<br />
mit Mondkalb, Maria Schrader stellt ihr<br />
Regiedebüt Liebesleben vor, während Chris<br />
Kraus mit einer Episode aus der Bella Block-<br />
Reihe nach Hof kommt. Die Retrospektive ist<br />
dem in Hongkong geborenen, amerikanischen<br />
Regisseur Wayne Wang gewidmet, der<br />
Klassiker wie Smoke und Blue In The Face<br />
sowie seinen neuen <strong>Film</strong> A Thousand Years of<br />
Good Prayers persönlich präsentieren wird.<br />
Weiterhin laufen sechs <strong>Film</strong>e in Hof, die mit<br />
Nachwuchsförderung des FFF <strong>Bayern</strong> entstan<strong>den</strong>.<br />
»Draussen bleiben ist ein <strong>Film</strong> über das Heute,<br />
in dem die Frage nach dem Morgen mitschwingt«<br />
- so Regisseur Alexander Riedel<br />
über seinen neuen Dokumentarfilm, eine präzise<br />
Milieustudie über eine Mädchengang »mit<br />
Migrationshintergrund« in München. Aus politischen<br />
oder wirtschaftlichen Motiven nach<br />
Deutschland gekommen, suchen die »Har-<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
F E S T I V A L S U N D P R E I S E<br />
ras Ladies« Momente der persönlichen Freiheit<br />
unter ihresgleichen, fernab der Schranken, die<br />
ihnen ihr männlich geprägtes Milieu aufzwingt.<br />
Bettina Timm (Pelle <strong>Film</strong>) produzierte Draussen<br />
bleiben in Koproduktion mit dem ZDF. Die<br />
Kamera führte Martin Farkas. Nach der Premiere<br />
in Hof läuft Draussen bleiben auf <strong>den</strong><br />
Festivals in Leipzig, Duisburg und Kassel.<br />
Maui - das wiederum klingt nach Freiheit und<br />
Abenteuer. In Maui Boyz, Carsten Maaz’<br />
Abschlussfilm an der HFF München, symbolisieren<br />
die unterschiedlichsten Menschen <strong>den</strong><br />
mit Legen<strong>den</strong> überfrachteten »Aloha-Spirit«.<br />
Die zweitgrößte Insel Hawaiis bietet allen<br />
Arten von Lebenskünstlerin eine Heimat, vom<br />
Surfer über <strong>den</strong> Musiker bis hin zum Cowboy.<br />
Neben faszinieren<strong>den</strong> Naturbildern liefert<br />
Maui Boyz einen Einblick in individuelle Wünsche<br />
und Lei<strong>den</strong>schaften und zeigt dabei, wie<br />
die porträtierten Insulaner mit ihren Lebenswegen<br />
Frie<strong>den</strong> gemacht und sich eine im positivsten<br />
Sinne kindliche Weltsicht bewahrt<br />
haben. Die ersten Präsentationsorte des <strong>Film</strong>s<br />
könnten kontrastreicher nicht sein: Vor der<br />
Deutschlandpremiere in Hof feiert Maui Boyz<br />
seine Weltpremiere Mitte Oktober beim<br />
»Hawaiian International <strong>Film</strong>festival«.<br />
Das interkulturelle Drama Der Ruf der Geckos<br />
ist ein <strong>Film</strong> über die Wiederkehr verdrängter<br />
Erinnerungen. Am Mekong-Delta in Südviet-<br />
nam begegnen sich drei Menschen aus drei<br />
unterschiedlichen Generationen und Kontinenten.<br />
Jeder von ihnen ist auf der Suche nach<br />
etwas Wertvollem, das an diesem Ort in der<br />
Vergangenheit verloren gegangen ist. Den<br />
Abschlussfilm von Regisseurin La Van Phuong<br />
an der HFF München produzierte KinoVision<br />
HK <strong>für</strong> <strong>den</strong> BR. Die Redaktion haben Claudia<br />
Gladziejewski und Birgit Metz.<br />
Die Lei<strong>den</strong>schaft <strong>für</strong> <strong>den</strong> Boxsport, eine Männerfreundschaft<br />
und der Traum von einem<br />
glorreichen Comeback im Madison Square Gar<strong>den</strong>:<br />
All das verbindet <strong>den</strong> einstigen Deutschen<br />
Meister im Supermittelgewicht, Jürgen »The<br />
Rock« Hartenstein, mit seinem Trainer Markus<br />
Kone. »Ihnen bleiben die Träume. Könige unserer<br />
Zeit… « heißt es im Auftrittsong des Boxers,<br />
der derzeit allerdings hauptsächlich als Türsteher<br />
von Clubs auftritt. Der Dokumentarfilm<br />
Comeback spielt im Mikrokosmos des Münchner<br />
Profiboxsports. Maximilian Plettaus HFF-<br />
Abschlussfilm macht klar: Ein hohes Ziel verlangt<br />
Durchhaltevermögen wie auch die<br />
Bereitschaft, in anderen Bereichen zurückzustecken<br />
- erst recht, wenn man drei Jahre nicht<br />
geboxt hat und die Finanzen schlecht stehen.<br />
Plettau stand bereits <strong>für</strong> eine ganze Reihe<br />
von Dokumentarfilmen hinter der Kamera.<br />
Nun produzierte er zusammen mit Oliver<br />
Halmburger (Loopfilm) <strong>für</strong> <strong>den</strong> BR (Redaktion:<br />
Petra Felber). Den Schnitt verantwortete<br />
der renommierte Dokumentarfilmregisseur<br />
Jörg Adolph.<br />
Mit Lebensträumen und ihren Hindernissen,<br />
mit gesellschaftlichen Normen und jugendlicher<br />
Rebellion beschäftigt sich Hagen<br />
Kellers <strong>Film</strong> Meer ist nich. Lena (Elinor<br />
Lüdde) soll zur Berufsberatung, sie steht<br />
kurz vor ihrem Schulabschluss und unter<br />
dem Erwartungsdruck ihres Vaters. Dieser<br />
kann sich <strong>für</strong> die Lei<strong>den</strong>schaft seiner Tochter<br />
absolut nicht begeistern: Die 17-Jährige<br />
will der Musik und ihrer Band die Hauptrolle<br />
in ihrem Leben einräumen. Kellers Kurzfilme<br />
liefen bereits auf mehreren Festivals,<br />
zudem war der freie Journalist und HFF-<br />
Absolvent Regieassistent diverser <strong>Film</strong>produktionen.<br />
Marcel Lenz und Guido<br />
Schwab (Ostlicht <strong>Film</strong>produktion) über-<br />
nahmen die Produktion des <strong>Film</strong>s, an der<br />
Kamera stand Philipp Kirsamer.<br />
Melancholie prägt Stanislavs Güntners<br />
Komödie Einsame Insel über einen Architekten<br />
in der Lebenskrise, ein verliebtes Tramperpärchen,<br />
einer einsamen Insel und<br />
davon, dass man um die Liebe kämpfen muss.<br />
Außer in Hof läuft Güntners HFF München-<br />
Abschlussfilm Mitte November beim Exground<br />
<strong>Film</strong>fest in Wiesba<strong>den</strong>. Produzent ist<br />
Martin Blankemeyer mit der Münchner<br />
<strong>Film</strong>werkstatt.<br />
Eine FFF-Kopienförderung erhielt der Kurzfilm<br />
Tohuwabohu der HFF München-Stu<strong>den</strong>tin<br />
Mara Eibl-Eibesfeldt, <strong>den</strong> Sarah<br />
Bingham mit Südfilm produzierte. Der kleine<br />
Tim wird übers Wochenende gegen seinen<br />
Willen bei seinem Großvater auf dem<br />
Land untergebracht. In dem einsamen Haus<br />
gruselt sich Tim, auch der Opa ist ihm<br />
unheimlich. Dennoch fin<strong>den</strong> die bei<strong>den</strong> eine<br />
besondere Art von Nähe zueinander . . .<br />
Drei Deutsche Fernsehpreise <strong>für</strong><br />
Die Flucht<br />
Der vom FFF geförderte historische Zweiteiler<br />
Die Flucht ist nach seinem Quotenerfolg in der<br />
FFF-geförderte Nachwuchsfilme in Hof (v.l.n.r.): »Draussen bleiben« von Alexander Riedel, »Maui Boyz« von Carsten Maaz und »Meer is nich« von Hagen Keller<br />
ARD (bis zu 11,16 Millionen Zuschauer im März<br />
2007) und einem Bayerischen Fernsehpreis <strong>für</strong><br />
Kameramann Holly Fink nun mit drei Deutschen<br />
Fernsehpreisen ausgezeichnet wor<strong>den</strong>.<br />
Geehrt wur<strong>den</strong> Gabriela Maria Schmeide als<br />
beste Nebendarstellerin, Knut Loewe und<br />
Wiebke Kratz <strong>für</strong> die Beste Ausstattung und<br />
Enjott Schneider <strong>für</strong> die beste <strong>Film</strong>musik.<br />
teamWorx (Nico Hofmann, Gabriela Sperl,<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007 19
Joachim Kosack) und EOS Entertainment (Jan<br />
Mojto) produzierten <strong>für</strong> Degeto, BR, WDR,<br />
SWR, HR, ORF und arte. Beim BR betreuten<br />
Bettina Reitz und Bettina Ricklefs <strong>den</strong> <strong>Film</strong>.<br />
Überraschungssieger in der Kategorie »Bester<br />
Fernsehfilm« war Alain Gsponers Debütfilm<br />
Rose (Produktion: teamWorx <strong>für</strong> BR, SWR,<br />
arte; Redaktion: Cornelia Ackers).<br />
Zur »Besten Serie« wurde die erste Staffel<br />
der ZDF-Krimireihe KDD-Kriminaldauerdienst<br />
gekürt. Noch bis Dezember produziert Kathrin<br />
Breininger <strong>für</strong> Hofmann & Voges neue Folgen<br />
der Erfolgsreihe, die Edward Berger,<br />
Andreas Prochaska (In drei Tagen bist du tot)<br />
und Züli Aladag (Wut) inszenieren.<br />
El Violin gewinnt in Nürnberg<br />
Der mexikanische <strong>Film</strong> El Violin von Francisco<br />
Vargas über <strong>den</strong> Guerilla-Aufstand im Mexiko<br />
der 70er Jahre gewann im Oktober <strong>den</strong> Preis<br />
der 5. Perspektive, des Nürnberger <strong>Film</strong>festivals<br />
der Menschenrechte. Weitere Preisträger<br />
waren der amerikanische Dokumentarfilm<br />
Iraq In Fragments von James Longley<br />
und Paper Cannot Wrap Up Embers von Rithy<br />
Panh. Der kambodschanische <strong>Film</strong>emacher<br />
und Perspektive-Preisträger 2003 beobachtet<br />
in seinem neuen <strong>Film</strong> <strong>den</strong> von Ausbeutung<br />
geprägten Alltag junger Prostituierter in Kambodscha.<br />
Den Preis der Open Eyes Jugendjury<br />
<strong>für</strong> <strong>den</strong> <strong>Film</strong>, der besonders <strong>für</strong> die Menschenrechtsbildung<br />
an Schulen geeignet ist, gewann<br />
der Beitrag Favela Rising von Jeff Zimbalist<br />
und Matt Mochary aus Brasilien.<br />
Persönliches und Universelles<br />
in Bad Aibling<br />
Mit über 1.400 Besuchern konnte das Bad Aiblinger<br />
Dokumentarfilmfestival Nonfiktionale<br />
eine erfolgreiche Premiere verbuchen. Sechzehn<br />
<strong>Film</strong>e aus Deutschland, Österreich und<br />
der Schweiz beschäftigten sich auf universelle<br />
oder ganz persönliche Weise mit dem diesjährigen<br />
Motto »Seelensucher - Menschenfresser«.<br />
Die Jury, bestehend aus der <strong>Film</strong>emacherin<br />
Helga Reidemeister, BR-Redakteurin<br />
Petra Felber und Klaus Jörg Schönmetzler,<br />
Kulturreferent des Landkreises Rosenheim,<br />
vergab <strong>den</strong> von ARRI gesponsorten Kamera-<br />
20<br />
Preisträger in Bad Aibling (v.l.n.r.): Jan Sebening<br />
(»Chrigu«), Rainer Frimmel (»Babooska«) und Festivalorganisator<br />
Boris Tomschiczek<br />
preis an eine österreichisch-italienische<br />
Koproduktion: Babooska von Tizza Covi und<br />
Rainer Frimmel beobachtet Zirkusalltag jenseits<br />
von Clownsspäßen und »Stars in der<br />
Manege«. Der Preis der Stadt Bad Aibling ging<br />
an Chrigu von Jan Gassmann und Christian<br />
Ziörjen, das eindringliche Porträt eines jungen<br />
Mannes, der sich bei seinem Kampf gegen <strong>den</strong><br />
Tod filmt. Perfekt funktionierte das größte<br />
Ziel der Organisatoren: Zwischen <strong>Film</strong>emachern,<br />
Branchenvertretern und Publikum<br />
entstan<strong>den</strong> kontinuierlich lebhafte Diskussionen<br />
über Besonderheiten des Genres und<br />
deren Umsetzung in <strong>den</strong> präsentierten <strong>Film</strong>en.<br />
Bayerischer Festivalherbst<br />
Kurz-, Dokumentar, Berg- oder lateinamerikanische<br />
<strong>Film</strong>, internationale Stu<strong>den</strong>tenproduktionen<br />
oder <strong>Film</strong>e zum Thema »Behinderung«:<br />
Die Festivals, die im Herbst in ganz<br />
<strong>Bayern</strong> laufen, bedienen alle er<strong>den</strong>klichen<br />
Genres und Interessen.<br />
Nachdem Anfang Oktober die Festivals<br />
Underdox und Bunter Hund experimentelle<br />
Dokus und ambitionierte Kurzfilme nach München<br />
brachten, widmet sich das Internationale<br />
Bergfilm-Festival Tegernsee noch bis<br />
21. Oktober grandiosen Bildern eindrucksvoller<br />
Berglandschaften. Rund 100 internationale<br />
<strong>Film</strong>e befin<strong>den</strong> sich im Wettbewerb<br />
um <strong>den</strong> Großen Preis der Stadt Tegernsee.<br />
Vom 7. bis 10. November zeigt das im zweijährigen<br />
Rhythmus stattfin<strong>den</strong>de Internationale<br />
Kurzfilmfestival »Wie wir leben« (www.abm-<br />
F E S T I V A L S U N D P R E I S E<br />
festival.de) 27 <strong>Film</strong>e aus 16 Ländern, die sich<br />
auf innovative Weise mit dem Thema »Behinderung«<br />
auseinandersetzen. Die Bandbreite<br />
reicht vom Rap-Video über bewegende Dokumentationen<br />
bis hin zu einer Folge der britischen<br />
TV-Serie Desperados über ein jugendliches<br />
Rollstuhlbasketball-Team. Auf dem<br />
Programm steht ebenfalls ein Sonderscreening<br />
des umstrittenen WDR-Zweiteilers Contergan.<br />
Eine internationale Jury vergibt Preise von<br />
mehr als 9000 Euro.<br />
Bereits in <strong>den</strong> vergangenen zwei Jahren sorgte<br />
in Passau das spanisch- und portugiesischsprachige<br />
<strong>Film</strong>festival Muestra! (www.muestrafilmfestival.de)<br />
<strong>für</strong> ausverkaufte Kinosäle. Vom<br />
15. bis 18. November gibt es die Neuauflage. Im<br />
Mittelpunkt des von Stu<strong>den</strong>ten und Absolventen<br />
der Universität Passau ehrenamtlich organisierten<br />
Festivals stehen in diesem Jahr die<br />
Vielfalt des aktuellen mexikanischen Kinos.<br />
Mit ihrer fachkundigen Auswahl profiliert sich<br />
die Regensburger Kurzfilmwoche<br />
(www.regensburger-kurzfilmwoche.de) jedes<br />
Jahr als spannendes Schaufenster <strong>für</strong> <strong>den</strong><br />
Kurzfilm und weist in klug zusammen gestellten<br />
Themenreihen auf Entwicklungen und<br />
Besonderheiten dieser filmischen Ausdrucksform<br />
hin. Vom 21. bis 28. November stehen<br />
unter anderem die Themen »Wohnen« und<br />
»Literatur« sowie neueste <strong>Film</strong>e aus Tschechien<br />
auf dem Programm. Im Rahmen des Festivals<br />
vergibt der FFF <strong>Bayern</strong> erneut seinen mit 1.500<br />
Euro dotierten Förderpreis Kurzfilm.<br />
Für ihren FFF-geförderten <strong>Film</strong> »Hotel Very Welcome«<br />
wurde Sonja Heiss (3.v.l.) im September mit dem<br />
First Steps Award 2007 ausgezeichnet. Weitere Preisträger<br />
waren (v.l.n.r.) Tim Günther (»Schumanns<br />
Flucht«), Dirk Lütter (»Die unsichtbare Hand«), Tom<br />
Zenker (»Der blinde Fleck«), Luise Berndt (»Jagdhunde«),<br />
Mehdi Nebbou (»Teresas Zimmer«) und Eva<br />
Neymann (»Wege Gottes«)<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
Debüt<br />
in Hof<br />
DER FFF BAYERN<br />
FREUT SICH ÜBER DIE<br />
PREMIEREN GEFÖRDERTER<br />
NACHWUCHSFILME!<br />
<strong>Film</strong>FernsehFonds <strong>Bayern</strong> GmbH<br />
Sonnenstr. 21 I 80331 München<br />
Tel. 089-544 602 -0 I Fax 089-544 602 21<br />
filmfoerderung@fff-bayern.de<br />
www.fff-bayern.de<br />
www.fff-bayern.de<br />
41. INTERNATIONALE<br />
HOFER<br />
FILMTAGE 2007<br />
PRODUKTIONSFÖRDERUNG<br />
COMEBACK<br />
Regie: Maximilian Plettau<br />
Produktion: Loopfilm, BR, HFF München<br />
DRAUSSEN BLEIBEN<br />
Regie: Alexander Riedel<br />
Produktion: Pelle <strong>Film</strong>, ZDF, HFF München<br />
EINSAME INSEL<br />
Regie: Stanislav Güntner<br />
Produktion: Münchner <strong>Film</strong>werkstatt e.V.,<br />
HFF München<br />
MAUI BOYZ<br />
Regie: Carsten Maaz<br />
Produktion: Maaz Pictures, HFF München<br />
MEER IS NICH<br />
Regie: Hagen Keller<br />
Produktion: Ostlicht <strong>Film</strong>produktion, MDR,<br />
SWR, HFF München<br />
DER RUF DER GECKOS<br />
Regie: La Van Phuong<br />
Produktion: KinoVision HK, BR,<br />
HFF München<br />
KOPIENFÖRDERUNG<br />
TOHUWABOHU<br />
Regie: Mara Eibl-Eibesfeldt<br />
Produktion: Südfilm
Preise im Gesamtwert von rund 50.000 Euro<br />
hat das Internationale Festival der <strong>Film</strong>hochschulen<br />
München (www.filmschoolfestmunich.de)<br />
zu vergeben, das vom 17. bis 24.<br />
November stattfindet. Das <strong>Film</strong>schulfest, in<br />
dessen Rahmen bereits spätere Cannes-Gewin-<br />
22<br />
Ausgezeichnet<br />
Die wil<strong>den</strong> Hühner / Vivian Naefe<br />
Toronto International <strong>Film</strong> Festival For Children »Sprockets«:<br />
Bester Spielfilm, Publikumspreis<br />
Max Minsky und ich / Anna Justice<br />
<strong>Film</strong>festival Sarajewo: Publikumspreis (Sektion »Teenarena«)<br />
Milan / Michaela Kezele<br />
Palm Springs ShortsFest: Cinema Without Borders Best International<br />
<strong>Film</strong> Award, Circuito Off Kurzfilmfestival Venedig: Special Mention,<br />
International Short <strong>Film</strong> Festival Drama/Griechenland: Grand Prix<br />
Mondmann / Fritz Böhm<br />
Rhode Island International <strong>Film</strong> Festival: Kidseye Grand Prize<br />
Fair Trade / Michael Dreher<br />
Circuito Off Kurzfilmfestival Venedig: Gran Award, Sapporo Short<br />
Fest: Grand Prix, Drehbuchpreis<br />
On Tour<br />
Hotel Very Welcome / Sonja Heiss<br />
Vancouver International <strong>Film</strong> Festival, Sevilla Festival de Cine<br />
How To Cook Your Life / Doris Dörrie<br />
Vancouver International <strong>Film</strong> Festival<br />
Fata Morgana / Simon Groß<br />
Rome <strong>Film</strong> Fest<br />
ner Lars von Trier, Thomas Vinterberg und<br />
Cristian Mungiu ihre ersten Hochschularbeiten<br />
vorstellten, zeigt in diesem Jahr 39 Beiträge<br />
von 27 <strong>Film</strong>schulen aus 20 Ländern. Über das<br />
Ergebnis aus über 300 eingereichten <strong>Film</strong>en<br />
von 82 Schulen aus 40 Ländern entschei<strong>den</strong><br />
Einreichtermine <strong>für</strong> internationale Festivals und Preise<br />
Deutscher <strong>Film</strong>preis 2008<br />
Anmeldeschluss: 26. Oktober 2007<br />
Information: www.deutsche-filmakademie.de<br />
<strong>Film</strong>festival Türkei/Deutschland Nürnberg (28.2. – 9.3.2008)<br />
Anmeldeschluss: 1. (Kurz-, Dokumentarfilme) und<br />
15. November 2007<br />
Information: www.fftd.net<br />
BMW Group Förderpreis <strong>Film</strong> (mittellange <strong>Film</strong>e) beim<br />
<strong>Film</strong>festival Max Ophüls Preis 2008 (14. – 20.1.2008)<br />
Anmeldeschluss: 1. November 2007<br />
Information: www.max-ophuels-preis.de<br />
F E S T I V A L S U N D P R E I S E<br />
eine Jury unter dem Vorsitz des international<br />
renommierten Kameramanns Michael Ballhaus.<br />
Weitere Jurymitglieder sind die Vorjahressiegerin<br />
Talya Lavie, der Animationskünstler<br />
Till Novak und der Produzent Mathias<br />
Lösel.<br />
Chamamé / Cosima Lange<br />
Vancouver International <strong>Film</strong> Festival, <strong>Film</strong>fest Hamburg, Flanders<br />
International <strong>Film</strong> Festival, Sao Paulo <strong>Film</strong> Festival, Festival des<br />
<strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong>s Buenos Aires<br />
Scary / Uli Kick, Traders’ Dreams / Marcus Vetter, Stefan Tolz<br />
Dokumentarfilmfestival DOCNZ Neuseeland<br />
Schwere Jungs / Marcus H. Rosenmüller, Havanna – Die neue<br />
Kunst, Ruinen zu bauen von Florian Borchmeyer, How To Cook<br />
Your Life / Doris Dörrie<br />
Internationales <strong>Film</strong>festival Warschau<br />
Wholetrain / Florian Gaag, Warchild / Christian Wagner, Fair Trade /<br />
Michael Dreher<br />
Molodist International <strong>Film</strong> Festival Kiew<br />
Der unbekannte Soldat / Michael Verhoeven, Winterkinder /<br />
Jens Schanze<br />
Internationales Dokumentarfilmfestival Yamagata<br />
Das wahre Leben / Alain Gsponer, Wo ist Fred? / Anno Saul, Blöde<br />
Mütze / Johannes Schmid, Schwere Jungs & Wer früher stirbt ist länger<br />
tot / Marcus H. Rosenmüller<br />
Festival des <strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong>s Buenos Aires<br />
Fata Morgana / Simon Groß, Shoppen / Ralf Westhoff, Schwere<br />
Jungs / Marcus H. Rosenmüller, Wo ist Fred? / Anno Saul, Die<br />
Unzerbrechlichen / Dominik Wessely, Marcus Vetter<br />
Festival des <strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong>s Paris<br />
Fair Trade / Michael Dreher<br />
Hamptons International <strong>Film</strong> Festival<br />
Landshuter Kurzfilmfestival (6. – 9.3.2008)<br />
Anmeldeschluss: 15. November 2007<br />
Information: www.landshuter-kurzfilmfestival.de<br />
o2-Mobile Movie Award: »Spring in das wilde Leben!«<br />
Anmeldeschluss: 30. November 2007<br />
Information: www.mobilemovieaward.de<br />
Internationales Trickfilmfestival Stuttgart (1. – 6.5.2008)<br />
Anmeldeschluss: 1. Dezember 2007<br />
Information: www.itfs.de<br />
Hot Docs Toronto (1. – 6.5.2008)<br />
Anmeldeschluss: 10. Dezember 2007<br />
Information: www.hotdocs.ca<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
Sendetermine<br />
Sonntag, 21. Oktober 2007, 20.15 Uhr, ARD:<br />
Tatort: Der Traum von der Au<br />
In München ist er eine wahre Utopie - der Traum von einer großzügigen,<br />
bezahlbaren Dachgeschosswohnung im romantischen<br />
Stadtteil Au. Ein Opfer der absur<strong>den</strong> Immobilienpreise ist eventuell<br />
auch ein ehemaliger Hausmeister, der im Keller eines Mietshauses<br />
in der Au ermordet aufgefun<strong>den</strong> wird. Wie die Kommissare Batic,<br />
Leitmayr und Menzinger herausfin<strong>den</strong>, hatten offenbar einige der<br />
Hausbewohner Grund, ihn umzubringen . . .<br />
Auch ein beliebtes Mitglied des Ermittlertrios hat mit dieser Episode<br />
ausgeträumt: Der Traum von der Au ist der letzte Auftritt von Oberkommissar<br />
Carlo Menzinger alias Michael Fitz, der sich zukünftig<br />
neuen Aufgaben als Schauspieler und Musiker widmen will. Seine<br />
Abschiedsfolge produzierte Veith von Fürstenberg (Bavaria Fernsehproduktion),<br />
die Redaktion im BR hatte Silvia Koller. Regie führte<br />
Tim Trageser nach einem Buch von Peter Probst.<br />
Intrigen in der Au: Ein Fall <strong>für</strong> die Kommissare Batic (Miroslav Nemec), Menzinger<br />
(Michael Fitz) und Leitmayr (Udo Wachtveitl)<br />
Montag, 22. Oktober 2007, 20.15 Uhr, ZDF:<br />
Tango zu dritt<br />
Argentinischer Tango auf einem bayerischen Bauernhof: Der<br />
gefühlsbetonte Tanz, bei dem die Tänzerin »instinktiv« <strong>den</strong> unvorhersehbaren<br />
Schritten ihres Partners folgen muss, ist in Thomas<br />
Kronthalers neuem <strong>Film</strong> Sinnbild <strong>für</strong> zwei Ehen, <strong>den</strong>en die Kommunikation<br />
verloren gegangen ist. Bei einem Tangokurs in München<br />
fin<strong>den</strong> die jungen Landwirtinnen Evi (Aglaia Szyszkowitz) und<br />
Dora (Nina Proll) Abwechslung von Arbeit und Beziehungsroutine,<br />
was bald lebensverändernde Ausmaße annimmt.<br />
Nach einem Buch von Stefanie Sycholt inszenierte Thomas Kronthaler<br />
<strong>für</strong> Roxy <strong>Film</strong>. Die Kamera führte Christoph Chassée. In<br />
weiteren Rollen sind Jürgen Tonkel, Veronika Fitz, Fritz Karl und<br />
Christian Lerch zu sehen.<br />
Freitag, 26. Oktober und 2. November 2007, 20.15 Uhr, ARD:<br />
Drei teuflisch starke Frauen<br />
Drei profilierte Darstellerinnen, die <strong>für</strong> klassische Fernsehfilm-<br />
Unterhaltung stehen, spielen die Hauptrollen in <strong>den</strong> Episo<strong>den</strong> Eine<br />
<strong>für</strong> alle und Die Zerreißprobe, die Ariane Zeller <strong>für</strong> Bavaria Fern-<br />
sehproduktion und ARD Degeto inszenierte.<br />
Gila von Weitershausen, Gaby<br />
Dohm und Ruth Maria Kubitschek (Foto)<br />
bil<strong>den</strong> eine Art »Gol<strong>den</strong> Girls«-Wohngemeinschaft,<br />
die alles mit sich bringt,<br />
was Frauen Spaß und Ärger macht -<br />
Affären, Konkurrenzkampf im Job, Ehekrise<br />
und Versöhnung. Produzent der in<br />
München gedrehten <strong>Film</strong>e (Drehbuch: Johannes Lackner) ist<br />
Tobias Gerlach, die Kamera führte Til Maier.<br />
Sonntagtag, 11. November 2007, 19.00 Uhr, BR:<br />
Die Hoferbin<br />
Zwei Jahre sind vergangen, seit Regisseur Matti Bauer die Sennerin<br />
Uschi einen Sommer lang auf ihrer Alm am Tegernsee mit der Kamera<br />
begleitete. Unter dem Titel Die Sennerin lief die Dokumentation im<br />
September 2004 im BR. Im November 2007 läuft in der Reihe Unter<br />
unserem Himmel nun das »Sequel«: Uschi ist Mutter gewor<strong>den</strong> und<br />
trägt als Alleinerziehende nicht nur die Verantwortung <strong>für</strong> ihren Sohn<br />
Jakob, sondern wird bald das Anwesen ihrer Eltern übernehmen. Eine<br />
neue Herausforderung <strong>für</strong> die Jungbäuerin und ein Einblick in die nur<br />
vordergründig heimelige Welt der Almwirtschaft.<br />
Mittwoch, 14. November 2007, 20.15 Uhr, ARD:<br />
Verlassen<br />
Als Claudia (Martina Gedeck) zum zweiten Mal heiraten will, verschwindet<br />
ihre Tochter Julia (Janina Stopper). Die Spur führt nach<br />
Italien. Gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Dieter (Harald Krassnitzer)<br />
beginnt Claudia die Suche, auf der sich die Geschie<strong>den</strong>en neu miteinander<br />
konfrontieren müssen.<br />
Bernd Burgemeister (TV60<strong>Film</strong>) produzierte <strong>für</strong> BR und arte, die<br />
Redaktion hatten Bettina Ricklefs, Bettina Reitz und Monika Lobkowicz.<br />
Christoph Stark führte Regie nach einem eigenen Drehbuch<br />
und verantwortete <strong>den</strong> Schnitt. An der Kamera stand Jochen Stäblein.<br />
Die Dreharbeiten fan<strong>den</strong> in München und Italien statt.<br />
Dienstag, 20. November 2007, 23.30 Uhr, BR:<br />
BR-Kurzfilmnacht: Preisgekrönte <strong>Film</strong>e<br />
Vom 21. bis 28. November 2007 präsentiert die Regensburger<br />
Kurzfilmwoche <strong>den</strong> Kurzfilm wieder in exklusivem Ambiente - im<br />
Kino und auf der großen Leinwand. Zum Auftakt gibt auch das<br />
Bayerische Fernsehen dem Genre eine Plattform: Im Rahmen<br />
einer neuen Kurzfilmnacht hat Claudia Gladziejewski, verantwortliche<br />
Redakteurin <strong>für</strong> »Kurzfilm und Debut«, eine Auswahl<br />
preisgekrönter Kurzfilme zusammengestellt. Mit dabei sind drei <strong>Film</strong>e,<br />
die neben vielen internationalen Auszeichnungen auch <strong>für</strong> <strong>den</strong><br />
diesjährigen Stu<strong>den</strong>ten-Oscar nominiert waren, darunter der<br />
Gewinner Nimmermeer von Toke Constantin Hebbeln. Milan<br />
von Michaela Kezele und Fair Trade von Michael Dreher entstan<strong>den</strong><br />
an der HFF München. Vierter im Bunde ist Fritz Böhms FFFgeförderter<br />
<strong>Film</strong> Mondmann, der beim diesjährigen <strong>Film</strong>fest München<br />
<strong>den</strong> Kinder-Medienpreis »Weißer Elefant« gewann.<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007 23
Termine<br />
Der Weg zur Förderung<br />
Die vollständigen Antragsunterlagen <strong>für</strong><br />
FFF-Produktionsförderung Kino und Fernsehen,<br />
Projektentwicklungs-, Drehbuch-, Verleih-<br />
und Vertriebsförderung müssen zu fol-<br />
24<br />
Veranstaltungen / Weiterbildung<br />
18.10.2007<br />
Symposion Medienrecht<br />
Ort: München; Info: www.blm.de<br />
23.10.2007<br />
BLM-Forum: »Programmplanung im digitalen<br />
Wettbewerb« Ort: München; Info: www.blm.de<br />
25.10.2007<br />
BLM-Forum Medienpädagogik<br />
Ort: München; Info: www.blm.de<br />
7. - 9.11.2007<br />
Medientage München<br />
Ort: München; Info: www.medientage.de<br />
9. - 11.11.2007<br />
Bayerische Jugendmedientage<br />
Ort: München; Info: www.jugendmedientage.by<br />
13. - 14.11.2007<br />
DVD Entertainment 2007<br />
Ort: München; Info: www.m-mba.de<br />
15.11.2007<br />
HD Festival For Digital <strong>Film</strong> 2007<br />
Ort: München; Info: www.hdfestival.org<br />
22.11.2007<br />
Bavaria Branchentreff: »Spezialisten <strong>für</strong> Spezielles -<br />
<strong>Film</strong>tiere, Special Effects und Stunts«<br />
Ort: München; Info: www.bavaria-film.de<br />
22./23.11.2007<br />
Seminar an der Akademie des Deutschen Buchhandels: »Rundfunk,<br />
Mobilfunk, Internet - Rechtlicher Rahmen <strong>für</strong> Content und<br />
Programmgestaltung (Grundlagen 22.11. / Jahres-Update 23.11.)«<br />
Ort: München; Info: www.buchakademie.de<br />
23. - 25.11.2007<br />
Medientage Passau<br />
Ort: Passau; Info: www.medientage-passau.de<br />
gen<strong>den</strong> Terminen in der Geschäftsstelle des<br />
<strong>Film</strong>FernsehFonds <strong>Bayern</strong> vorliegen (genannt<br />
sind jeweils der erste und letzte Tag<br />
der Einreichfrist; Annahmeschluss ist jeweils<br />
18 Uhr des letztgenannten Tages):<br />
22. Oktober - 6. November (auch Nachwuchs-<br />
30.11.2007<br />
Tagung: »Interkulturell mit Medien«<br />
Ort: München; Info: www.jff.de<br />
4.12.2007<br />
BLM-Forum: »Finanzierung der Medienvielfalt«<br />
Ort: München; Info: www.blm.de<br />
Festivals in <strong>Bayern</strong><br />
23. - 28.10.2007<br />
Internationale Hofer <strong>Film</strong>tage<br />
Ort: Hof; Info: www.hofer-filmtage.de<br />
25.10. - 1.11.2007<br />
Asia <strong>Film</strong>fest<br />
Ort: München; Info: www.asiafilmfest.de<br />
anträge) 2007, 7. - 22. Januar (auch Nachwuchsanträge),<br />
17. März - 1. April, 26. Mai -<br />
10. Juni (auch Nachwuchsanträge), 1. - 16. September,<br />
27. Oktober - 11. November 2008.<br />
Der FFF-Vergabeausschuss tagt jeweils vier<br />
Wochen nach Einreichschluss (5. Dezember<br />
2007, 20. Februar, 30. April, 9. Juli, 15. Oktober,<br />
10. Dezember 2008).<br />
Alle Details zur Einreichung stehen im Internet<br />
unter www.fff-bayern.de bereit.<br />
28.10. - 6.11.2007<br />
Ethno<strong>Film</strong>Fest München<br />
Ort: München; Info: www.voelkerkundemuseum-muenchen.de<br />
7. - 10.11.2007<br />
Internationales Kurzfilmfestival »Wie wir leben«<br />
Ort: München; Info: www.abm-festival.de<br />
15. - 18.11.2007<br />
Muestra - Iberoamerikanisches <strong>Film</strong>festival Passau<br />
Ort: Passau; Info: www.muestra-filmfestival.de<br />
15. - 25.11.2007<br />
Griechische <strong>Film</strong>woche München<br />
Ort: München; Info: www.griechische-filmwoche.de<br />
18. - 24.11.2007<br />
Internationales Festival der <strong>Film</strong>hochschulen München<br />
Ort: München; Info: www.filmschoolfest-munich.de<br />
21. - 28.11.2007<br />
Regensburger Kurzfilmwoche<br />
Ort: Regensburg; Info: www.regensburger-kurzfilmwoche.de<br />
7./8.12.2007<br />
Flimmern & Rauschen - Das <strong>Film</strong>festival der jungen Szene<br />
Ort: München; Info: www.jff.de/flimmern<br />
Weitere Veranstaltungshinweise fin<strong>den</strong> sich laufend aktualisiert im Internet unter www.fff-bayern.de.<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
Mit <strong>Bayern</strong> auf die<br />
Messen der Welt!<br />
Bayerische Firmen erhalten eine<br />
finanzielle Förderung des Bayerischen<br />
Wirtschaftsministeriums sowie<br />
organisatorische Unterstützung auf<br />
folgen<strong>den</strong> Broadcastmessen:<br />
· CABSAT, V.A.E./ Dubai,<br />
04.-06. März 2008<br />
· NAB, USA/ Las Vegas,<br />
14.-17. April 2008<br />
· BROADCAST INDIA, Indien/ Mumbai,<br />
17.-19. Oktober 2008<br />
· NAT EXPO, Russland/ Moskau,<br />
18.-21. November 2008<br />
Informationen bei:<br />
<strong>Bayern</strong> International GmbH<br />
Frau Salomé Pivato<br />
Tel.: 089/ 9 49 26-119<br />
Fax: 089/ 9 49 26-150<br />
spivato@bayern-international.de<br />
www.bayern-international.de<br />
WWW.BAYERN-INTERNATIONAL.DE
MEDIA Antenne<br />
München News<br />
Einreichtermine<br />
TV-Ausstrahlung (06/2007):<br />
2. November 2007<br />
Development (16/2007):<br />
15. November 2007, 15. April 2008<br />
Development On/Off-Line<br />
Interactive Works (17/2007):<br />
15. November 2007, 15. April 2008<br />
Weltvertriebe (24/2007):<br />
15. November 2007<br />
Selektive Verleihförderung (04/07):<br />
1. Dezember 2007<br />
Promotion (14/07) (<strong>für</strong> Projekte, die zwischen<br />
dem 1. Juni und 31. Dezember 2008<br />
beginnen): 7. Dezember 2007<br />
Festival (18/2007) <strong>für</strong> Festivals, die zwischen<br />
dem 1. November 2008 und 30. April<br />
2009 stattfin<strong>den</strong>: 30. April 2008<br />
Antragsformulare und Beratung:<br />
MEDIA Antenne München; Herzog-Wilhelm-<br />
Str. 16; 80331 München; Tel: 089-544 603-30,<br />
e-mail: info@mediaantennemuenchen.de;<br />
www.mediadesk.de<br />
Förderergebnisse<br />
Bei der Entscheidung <strong>für</strong> die selektive Verleihförderung<br />
mit dem Einreichtermin vom<br />
16. April 2007 wur<strong>den</strong> europaweit insgesamt<br />
3.697.500 Euro vergeben.<br />
Fünf deutsche Verleihunternehmen erhielten<br />
zusammen 547.000 Euro, darunter aus <strong>Bayern</strong>:<br />
Concorde <strong>Film</strong>verleih <strong>für</strong> Angel (85.000<br />
Euro), MFA <strong>Film</strong>distribution <strong>für</strong> Auf Anfang<br />
(45.000 Euro) und <strong>für</strong> Trigger (70.000 Euro)<br />
sowie Prokino <strong>Film</strong>verleih <strong>für</strong> Zusammen ist<br />
man weniger allein (115.000 Euro).<br />
Bei der zweiten Entscheidungsrunde der<br />
Projektentwicklungsförderung (Einreichtermin<br />
16. April 2007) unterstützte MEDIA 237<br />
Projekte mit insgesamt 14.295.000 Euro.<br />
26<br />
Deutsche Firmen erhielten zusammen<br />
1.435.000 Euro (Paket- und Einzelprojektförderung).<br />
Davon gingen insgesamt 280.000<br />
Euro an Produzenten aus <strong>Bayern</strong>: Pars<br />
Media (90.000 Euro <strong>für</strong> Slate Funding 2nd<br />
stage), TV-Loonland (150.000 Euro <strong>für</strong> Slate<br />
Funding 2), German Kral <strong>Film</strong>produktion<br />
(20.000 Euro <strong>für</strong> das Fictionprojekt Tango<br />
Bar) und Helge Cramer <strong>Film</strong>produktion<br />
(20.000 Euro <strong>für</strong> <strong>den</strong> Dokumentarfilm Teufels<br />
Werk und Gottes Beitrag).<br />
Eigene Förderung im Bereich<br />
Multimedia: Jetzt beantragen!<br />
Erstmalig wurde die Entwicklungsförderung<br />
<strong>für</strong> interaktive Projekte von <strong>den</strong> Bereichen<br />
Fiction, Dokumentarfilm, Animationsfilm<br />
getrennt und als eigener Aufruf mit neuen<br />
Richtlinien veröffentlicht. Die europäische<br />
Kommission stellt 1,5 Millionen Euro <strong>für</strong> die<br />
Projektentwicklung kommerzieller interaktiver<br />
Projekte wie Computerspiele, Internet-TV-Projekte<br />
oder Projekte <strong>für</strong> mobile Endgeräte<br />
bereit. Antragsberechtigt sind unabhängige<br />
Multimediaproduktionsfirmen. Sie müssen<br />
nachweisen, dass sie zwischen dem 1.1.2005<br />
und der Antragstellung mindestens ein entsprechendes<br />
Projekt produziert haben.<br />
Gefördert wer<strong>den</strong> maximal 50% der Entwicklungskosten<br />
mit zwischen 10.000 und 60.000<br />
Euro bzw. bis zu 100.000 Euro, wenn es sich<br />
um einen Prototypen <strong>für</strong> Spielkonsolen,<br />
Handheld-Konsolen/Computer handelt. Einreichtermine<br />
sind der 15. November 2007<br />
und der 15. April 2008.<br />
Berlinale Co-Production Market:<br />
Bewerbungsschluss!<br />
Vom 10. bis 12. Februar 2008 findet der Berlinale<br />
Co-Production Market <strong>für</strong> Produzenten,<br />
<strong>Film</strong>finanzierer und Vertriebsfirmen<br />
statt. Produzenten, die Erfahrung mit internationalen<br />
Koproduktionen haben und mindestens<br />
einen <strong>Film</strong> mit einem Budget zwischen<br />
zwei und 10 Millionen Euro fertig<br />
gestellt haben, können bis zum 1. November<br />
2007 ein Projekt einreichen. Die Teilnehmer<br />
erhalten die Möglichkeit, Koproduzenten<br />
oder Finanzierungspartner zu fin<strong>den</strong>. Mindestens<br />
30% der Finanzierung müssen bereits<br />
gesichert sein.<br />
Weitere Informationen gibt es bei Sonja Heinen,<br />
Tel.: 030-25920-517, email: coproductionmarket@<br />
berlinale.de, sowie im Internet unter<br />
http://www.berlinale.de/de/filmmarkt/coproduction_market/01_profil/index.html.<br />
Cartoon Master Feature 2007<br />
Vom 14. bis 16. November veranstaltet Cartoon<br />
in Potsdam <strong>den</strong> nächsten Cartoon Master<br />
Feature <strong>für</strong> maximal 80 Teilnehmer der<br />
internationalen Animationsbranche. Themen<br />
des dreitägigen Workshops sind die Präsentation<br />
der weltweiten Vertriebsstrukturenund<br />
Sparten <strong>für</strong> Animationsfilme (VOD, Online-Dienste<br />
etc.), die Darstellung des führen<strong>den</strong><br />
japanischen Animationsmarktes,<br />
europäische Finanzierungsmöglichkeiten<br />
sowie die Vorstellung der 2006 gegründeten<br />
Verleihervereinigung Europa Distribution<br />
(ED). Die Teilnahmegebühr inklusive Verpflegung<br />
beträgt 400 Euro. Anmeldeschluss ist<br />
Anfang November.<br />
Informationen erteilt Cartoon, Yolanda Alonso,<br />
Tel.: 0032-22429353, masters@cartoon.skynet.be,<br />
www.cartoon-media.be.<br />
Strategics <strong>Film</strong> Marketing<br />
Workshop<br />
Produzenten, Verleiher und Marketingmanager<br />
können vom 6.-9. Dezember 2007 in<br />
Luxembourg an einem Workshop über die<br />
optimale internationale Auswertung von <strong>Film</strong>en<br />
teilnehmen. Experten erarbeiten intensiv<br />
mit maximal 18 Teilnehmern passende<br />
Marketingkonzepte. Anmeldeschluss ist der<br />
6. November 2007.<br />
Nähere Informationen sind bei Strategics,<br />
Tel. +352-451980, strategics@filmnet.lu, www.<br />
strategics.lu erhältlich.<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
Wer macht was<br />
Uli Aselmann produzierte mit d.i.e.film.gmbh<br />
<strong>den</strong> neuen Polizeiruf des BR. Jenseits (Regie:<br />
Uli Aselmann; Redaktion: Cornelia Ackers),<br />
läuft am 4. November 2007 um 20.15 Uhr in der<br />
ARD.<br />
Isolde Barth spielt die Hauptrolle in Olav F.<br />
Wehlings Spielfilm Kronos. Bis Ende Oktober<br />
wird das Familiendrama in der Wüste von<br />
Marokko gedreht.<br />
Jonas Bauer ist neben Rola Bauer und Tim<br />
Halkin neuer Partner im Management von<br />
Tandem Communications.<br />
Dagmar Biller produzierte mit Tangram <strong>Film</strong><br />
die Dokumentation Mein Freund, der Ex<br />
(Regie: Daniela Agostini), die im Rahmen der<br />
o ZDF-Reihe 37 ^^^^ am 27. November 2007 um 22.15<br />
Uhr ausgestrahlt wird.<br />
Markus Brauckmann ist neuer Chefredakteur<br />
und Leiter New Business bei Blue Eyes<br />
<strong>Film</strong> und Television.<br />
Philipp Budweg war Jurymitglied beim<br />
Kinderfilmfestival »Lucas« in Frankfurt. Seine<br />
Firma schlicht und ergreifend ist ab sofort in<br />
der Orleansstr. 43/Rgb., 81667 München, zu<br />
erreichen.<br />
Christoph Burbes ist neuer stellvertretender<br />
Leiter und stellvertretender Unternehmenssprecher<br />
bei NBC Universal Global Networks<br />
Deutschland. Veronika Weiß, Pressesprecherin<br />
von 13th Street, verantwortet ab sofort<br />
auch die Pressearbeit <strong>für</strong> <strong>den</strong> Sender SciFi.<br />
Martin Choroba produziert mit Tellux <strong>Film</strong><br />
<strong>für</strong> BR-alpha die Dokumentationsreihen 1 x 1<br />
des Rechts und 1 x 1 der Wirtschaft. Das von<br />
ihm und Ernst Geyer (Moviepool) produzierte<br />
Alpendrama Lawine von Thomas Kronthaler<br />
läuft am 25. November 2007 um 19.30<br />
Uhr im Bayerischen Fernsehen. Die Redaktion<br />
hat Elmar Jaeger.<br />
Pepe Danquart ist <strong>für</strong> seinen FFF-geförderten<br />
Dokumentarfilm Am Limit (Produktion:<br />
Hager Moss <strong>Film</strong>, Quinte <strong>Film</strong>) <strong>für</strong> <strong>den</strong> Europäischen<br />
<strong>Film</strong>preis nominiert wor<strong>den</strong>. Seine<br />
Protagonisten, die »Huberbuam«, sind in der<br />
Auswahl der »Männer des Jahres 2007« der<br />
Zeitschrift GQ.<br />
Susanne Freyer und Matthias Walther sind<br />
neue Mitglieder in der Geschäftsleitung der<br />
ndF. Neue Pressesprecherin des Unternehmens<br />
ist Anja Konen-Praxl.<br />
Florian Gaag, Autor und Regisseur des<br />
FFF-geförderten Sprayer-Dramas Wholetrain<br />
produzierte als »Aero One« auch <strong>den</strong> Soundtrack<br />
seines <strong>Film</strong>s, <strong>für</strong> <strong>den</strong> er einflussreiche<br />
MCs gewinnen konnte. Soundtrack und DVD<br />
von Wholetrain erscheinen am 1. Dezember<br />
2007.<br />
Markus Kleinhans und Edgar Kraus realisierten<br />
mit einem Cast aus Laiendarstellern<br />
<strong>den</strong> skurrilen Low Budget-Kinokrimi Tödliche<br />
Verbindungen über einen Mordfall im Tölzer<br />
Land. Stardust <strong>Film</strong>verleih startet <strong>den</strong> <strong>Film</strong> in<br />
ausgewählten Kinos.<br />
Lorenz Knauer ist <strong>für</strong> seine BR-Dokumentation<br />
Die Isar beim Chicago <strong>Film</strong> Festival im<br />
Rahmen der »Hugo TV Awards« mit einer »Silver<br />
Plaque« ausgezeichnet wor<strong>den</strong>.<br />
Stefan Knösel hat <strong>für</strong> sein Jugendbuch Echte<br />
Cowboys das Literaturstipendium der Stadt<br />
München erhalten. Zusätzlich arbeitet der<br />
Absolvent der Drehbuchwerkstatt München<br />
als Script-Editor bei der neuen BR-Erfolgsdaily<br />
Dahoam is dahoam.<br />
Andreas Lechner liest im November im<br />
Münchner TamS-Theater (www.tamstheater.de)<br />
aus seinem auch als Hörbuch veröffentlichten<br />
Monolog Frieda über das Leben<br />
der Tochter von Josef Strassberger, einer<br />
Münchner Kraftsportlegende. Mit FFF-Drehbuchförderung<br />
entwickelt er <strong>den</strong> Stoff auch<br />
als Kinofilm.<br />
Norbert Lechner konnte mit seinem Kinderfilm<br />
Toni Goldwascher einen beachtlichen<br />
Regionalerfolg verzeichnen: Der im Eigenverleih<br />
vertriebene, mit 13 Kopien in bayerischen<br />
Kinos gestartete <strong>Film</strong> erzielte bislang 14.033<br />
Besucher (Stand: 9.10.07).<br />
Michael Leuthner ist neuer Professor <strong>für</strong><br />
Kamera an der Macromedia Fachhochschule<br />
der Medien in München.<br />
Michael Orth und das Team des Landshuter<br />
Kurzfilmfestivals sind mit dem Kulturpreis der<br />
E.ON <strong>Bayern</strong> AG ausgezeichnet wor<strong>den</strong>.<br />
Oskar Roehler hat die Dreharbeiten zu seinem<br />
neuen <strong>Film</strong> Lulu und Jimi beendet. Der<br />
von Gabriela Sperl, Uwe Schott und Stefan<br />
Arndt produzierte <strong>Film</strong> wird 2008 von X-Verleih<br />
in die Kinos gebracht.<br />
Robert Seethaler, Absolvent der Drehbuchwerkstatt<br />
München, schrieb das Drehbuch zu<br />
Hans Steinbichlers Fernsehspiel Der Zierfisch,<br />
eine Produktion von Sperl+Schott <strong>Film</strong>,<br />
WDR und arte. Die Hauptrollen spielen Monica<br />
Bleibtreu und Matthias Brandt.<br />
Jutta von Stieglitz-Yousufy, Absolventin der<br />
Drehbuchwerkstatt München, hat <strong>für</strong> ihr<br />
Dokumentarfilm-Vorhaben Die Sehnsucht ist<br />
ein brennendes Hemd über Jugendliche in<br />
Afghanistan das Gerd Ruge-Projektstipendium<br />
2007 erhalten.<br />
Bettina Timm hat ihre Kurzdokumentation<br />
Cosmic Station, eine Koproduktion mit dem<br />
BR und der HFF München, über ein Forscherteam<br />
in Armenien abgedreht. Ihre Firma Pelle<br />
<strong>Film</strong> ist in die Baaderstr. 45, 80469 München,<br />
umgezogen.<br />
Tobias Walker und Philipp Worm produzierten<br />
mit dem BR <strong>den</strong> Kurzfilm Polska Roadmovie<br />
von Bartosz Grudziecki, der mit FFF-<br />
Kopienförderung beim Molodist <strong>Film</strong> Festival<br />
in Kiew läuft. Die Redaktion haben Claudia<br />
Gladziejewski und Birgit Metz (vormals<br />
Knackmuß).<br />
Beatrix Wesle, Atrix <strong>Film</strong>s, verantwortet <strong>den</strong><br />
Weltvertrieb von Doris Dörries Dokumentarfilm<br />
How To Cook Your Life, der am 26. Oktober<br />
in <strong>den</strong> USA startet und gleichzeitig beim<br />
Eurasia Festival in Antalya läuft.<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007 27
Produktionsspiegel<br />
Stand: 5. Oktober 2007<br />
31 Stun<strong>den</strong> Hölle - Der Untergang<br />
der »Deutschland«<br />
Dokudrama - 45 Min.<br />
Produktion: Caligari <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ZDF<br />
Produzentin: Gabriele M. Walther<br />
Drehbuch: Thomas Retzbach<br />
Regie: Robert Schotter<br />
Drehorte: München, Hamburg, England<br />
Stand: Postproduktion<br />
Alle Anderen<br />
Spielfilm<br />
Produktion: Komplizen <strong>Film</strong>, SWR, WDR, arte<br />
Produzenten: Janine Jackowski,<br />
Maren Ade, Dirk Engelhardt<br />
Drehbuch und Regie: Maren Ade<br />
Kamera: Bernhard Keller<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA, BKM, Medienboard<br />
Berlin-Bran<strong>den</strong>burg, Kuratorium<br />
junger deutscher <strong>Film</strong>, DFFF<br />
Darsteller: Birgit Minichmayr, Lars Eidinger<br />
Drehort: Italien<br />
Stand: Postproduktion<br />
Der Alpenflug (AT)<br />
Dokumentarfilm - 45 Min.<br />
Produktion: Tangram <strong>Film</strong> <strong>für</strong> BR<br />
Produzent: Christian Bauer<br />
Regie: Manfred Baur<br />
Drehorte: Deutschland, Österreich,<br />
Schweiz, Italien<br />
Stand: Dreh<br />
Der Alte: Die Nacht kommt schneller,<br />
als du <strong>den</strong>kst<br />
TV-Krimiepisode - 60 Min.<br />
Produktion: Helmut Ringelmann <strong>für</strong> ZDF<br />
Drehbuch: Albert Sandner<br />
Regie: Vadim Glowna<br />
Kamera: Rolf Greim<br />
Darsteller: Walter Kreye, Michael Ande<br />
Drehorte: München, Oberbayern<br />
Drehzeit: 9. - 26. Oktober 2007<br />
Architekten<br />
Portraitreihe - 6 x 20 Min.<br />
Produktion: Janusch Kozminski<br />
<strong>Film</strong>produktion, TVA Regensburg<br />
Drehbücher: K. Diehl, D. Targownik, B.<br />
Popadic, J. Kozminski, P. Zimerman, H.G. Lichte<br />
Kamera: Daniel Targownik<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Drehorte: Deutschland, Israel, USA, Wien<br />
Stand: Entwicklung<br />
Ausbilder Schmidt<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Hofmann & Voges Entertainment<br />
Produzenten: Philip Voges, Alban Rehnitz<br />
28<br />
Drehbuch: F. Gärtner, J. Hilpert, R. Jula<br />
Regie: Mike Eschmann<br />
Kamera: Bernhard Jasper<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Medienboard Berlin-<br />
Bran<strong>den</strong>burg, FFA, DFFF<br />
Darsteller: Holger Müller, Axel Stein<br />
Stand: Abgedreht<br />
Der Baader-Meinhof-Komplex<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Constantin <strong>Film</strong><br />
Produzent: Bernd Eichinger<br />
Drehbuch: Stefan Aust, Bernd Eichinger<br />
Regie: Uli Edel<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, BBF<br />
Darsteller: Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu,<br />
Johanna Wokalek, Nadja Uhl<br />
Drehorte: München, Berlin<br />
Drehzeit: seit August 2007<br />
Der Bergdoktor (AT)<br />
Fernsehserie - 8 x 45 Min.<br />
Produktion: ndF <strong>für</strong> ZDF<br />
Produzenten: C. Sihler-Rosei, M. Walther<br />
Drehbuch: Michael Baier, Stefanie Straka,<br />
Philipp Roth, Andreas Püschel<br />
Regie: Axel de Roche<br />
Kamera: Hartmut E. Lange<br />
Darsteller: Hans Sigl, Heiko Ruprecht<br />
Drehort: Österreich<br />
Drehzeit: 31. Juli - 2. November 2007<br />
Besprechung<br />
Dokumentarfilm - 90 Min.<br />
Produktion: if... Productions, ZDF/3sat<br />
Produzent: Ingo Fliess<br />
Redaktion: Petra Felber<br />
Buch, Regie, Schnitt: Stefan Landorf<br />
Kamera: Christof Oefelein<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Drehorte: München, Berlin, Lingen u. a.<br />
Stand: Postproduktion<br />
Das Beste kommt erst<br />
Fernsehfilm - 90 Min.<br />
Produktion: Roxy <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ZDF<br />
Produzenten: Andreas Richter,<br />
Annie Brunner, Ursula Woerner<br />
Drehbuch: Kathrin Richter, Ralf Hertwig<br />
Regie: Rainer Kaufmann<br />
Kamera: Klaus Eichhammer<br />
Darsteller: Sophie von Kessel, Devid Striesow<br />
Drehort: München, Bayrischzell<br />
Drehzeit: 25. September - 31. Oktober 2007<br />
Der Bibelcode<br />
Fernsehfilm - 2 x 90 Min.<br />
Produktion: 24 Frames <strong>Film</strong>, <strong>Film</strong>-Line<br />
Productions, Eclypse <strong>Film</strong>, Zen Productions<br />
<strong>für</strong> ProSieben, ORF<br />
Produzenten: Monika Raebel, Arno Ortmair<br />
Redaktion: W. Oppenrieder, Yvonne Weber<br />
Drehbuch: Georg Lemppenau, Timo Berndt<br />
Regie: Christoph Schrewe<br />
Kamera: Fritz Seemann<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, MEDIA u. a.<br />
Darsteller: Cosma Shiva Hagen,<br />
Olivier Sitruk, Joachim Fuchsberger,<br />
Steffen Wink<br />
Drehorte: München, Österreich u. a.<br />
Drehzeit: 12. September - November 2007<br />
Die Brücke (AT)<br />
Fernsehfilm - 90 Min.<br />
Produktion: Lionheart Entertainment<br />
<strong>für</strong> ProSieben<br />
Produzenten: Guido Herold, Jürgen<br />
Hebstreit, Marian Redmann<br />
Redaktion: Wolfgang Oppenrieder<br />
Drehbuch: Wolfgang Kirchner<br />
Regie: Wolfgang Panzer<br />
Kamera: Edwin Horak<br />
Darsteller: Francois Göske, Lars Steinhöfel<br />
Drehort: Lettland<br />
Drehzeit: September - Oktober 2007<br />
Bud<strong>den</strong>brooks<br />
Kinofilm/TV-Mehrteiler<br />
Produktion: Colonia Media, Bavaria <strong>Film</strong>,<br />
BR, WDR, SWR, NDR, Degeto, arte<br />
Produzenten: U. Reich, M. Esche, W. Wolf<br />
Drehbuch: H. Breloer, Horst Königstein<br />
Regie: Heinrich Breloer<br />
Kamera: Gernot Roll<br />
Darsteller: Armin Müller-Stahl, Jessica<br />
Schwarz, August Diehl, Iris Berben<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, <strong>Film</strong>stiftung NRW,<br />
<strong>Film</strong>förderung Hamburg u. a.<br />
Drehorte: München, Köln, Lübeck<br />
Stand: Postproduktion<br />
Burger Highlife<br />
Kinofilm - 90 Min.<br />
Produktion: Matzka Kiener <strong>Film</strong>produktion,<br />
Goethe Institut, Cinecon Africa<br />
Produzenten: Dieter Matzka, Wilma Kiener,<br />
Alpha Suberu<br />
Drehbuch: Wilma Kiener<br />
Regie: Wilma Kiener, Dieter Matzka<br />
Kamera: Dieter Matzka, Alpha Suberu<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong> u. a.<br />
Drehorte: Ghana, Deutschland<br />
Drehzeit: Januar - Dezember 2007<br />
Caius im alten Rom<br />
Kinofilm<br />
Produktion: collina <strong>Film</strong>produktion<br />
Produzent: Ulrich Limmer<br />
Buchvorlage: Henry Winterfeld<br />
Regie: Marcus H. Rosenmüller<br />
Stand: Entwicklung<br />
Champagner Spion<br />
Kinofilm<br />
Produktion: collina <strong>Film</strong>produktion<br />
Produzent: Ulrich Limmer<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
P R O D U K T I O N S S P I E G E L<br />
Drehbuch: Nadav Schirman<br />
Drehzeit: Frühjahr 2009<br />
Dolasilla - Prinzessin der Fanes (AT)<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Fanes <strong>Film</strong><br />
Produzent: Norbert Preuss<br />
Drehbuch: Andrew Birkin, Don Bohlinger<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, MEDIA<br />
Drehorte: München, Italien<br />
Stand: Entwicklung<br />
Domspatzen (AT)<br />
Dokumentarfilm - 90 Min.<br />
Produktion: Tangram <strong>Film</strong>, BR<br />
Produzent: Christian Bauer<br />
Regie: Matti Bauer<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Drehorte: Deutschland, Schweiz<br />
Stand: Dreh<br />
Don Quichote<br />
Fernsehfilm<br />
Produktion: Roxy <strong>Film</strong> <strong>für</strong> SAT.1<br />
Produzenten: Annie Brunner,<br />
Ursula Woerner, Andreas Richter<br />
Drehbuch: Rainer Berg<br />
Regie: Isabel Kleefeld<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Darsteller: Christoph Maria Herbst,<br />
Peter Lohmeyer<br />
Drehorte: München, Spanien<br />
Stand: Postproduktion<br />
Dornröschen<br />
Fernsehfilm - 90 Min.<br />
Produktion: Provobis, SK <strong>Film</strong>, Moviepool<br />
<strong>für</strong> ZDF<br />
Produzenten: Thomas Teubner, Josef<br />
Koschier, Ernst Geyer<br />
Drehbuch und Regie: Arend Agthe<br />
Kamera: Stefan Motzek<br />
Darsteller: Bettina Kupfer u. a.<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, <strong>Film</strong>förderung<br />
Hamburg, RTR<br />
Drehort: Salzburger Land<br />
Stand: Postproduktion<br />
Dunkle Welten (AT)<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Fanes <strong>Film</strong><br />
Produzent: Norbert Preuss<br />
Drehbuch: Gerhard Hross, Marcus Niedermair<br />
Regie und Kamera: Hans-Günther Bücking<br />
Förderung: MEDIA<br />
Drehort: Berlin<br />
Stand: Entwicklung<br />
Effi<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Constantin <strong>Film</strong><br />
Produzent: Günther Rohrbach<br />
Drehbuch: Volker Einrauch<br />
Regie: Hermine Huntgeburth<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Medienboard Berlin-<br />
Bran<strong>den</strong>burg, <strong>Film</strong>förderung Hamburg<br />
Darsteller: Julia Jentsch, Sebastian Koch<br />
Drehorte: Berlin, Bran<strong>den</strong>burg<br />
Stand: Postproduktion<br />
Endlich Samstag! - 2. Staffel<br />
Fernsehserie - 26 x 25 Min.<br />
Produktion: Saxonia Media <strong>für</strong> ARD/BR<br />
Produzent: Hans-Werner Honert<br />
Redaktion: Ruprecht Joos<br />
Drehbuch: B. Roeder-Mahlow, A. Knigge,<br />
A. Knaup, I. Keerl, P. Schäfer<br />
Regie: P. Wekwerth, I. Popow, H. Werner<br />
Kamera: K. U. Schulenburg, P. Popow<br />
Darsteller: Remo Schulze, Stella Welter<br />
Drehort: Bamberg<br />
Stand: Postproduktion<br />
Das Engelsgesicht<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Fanes <strong>Film</strong>, Rainbow Home<br />
Entertainment<br />
Produzent: Norbert Preuss<br />
Drehbuch: Christian Limmer<br />
Drehorte: Deutschland, Italien, Holland<br />
Stand: Entwicklung<br />
Eyes Wide Open<br />
Dokumentarfilm<br />
Produktion: <strong>Film</strong>quadrat, Condor <strong>Film</strong>s<br />
Produzenten: Thomas Riedelsheimer,<br />
Markus Breimaier, Patrick Müller<br />
Drehbuch und Regie: Jaqueline Zünd<br />
Kamera: Nicolai von Graevenitz<br />
Drehorte: USA, Deutschland, China u. a.<br />
Drehzeit: 2008<br />
Familienbande (AT)<br />
Fernsehfilm - 2 x 90 Min.<br />
Produktion: Annabelle <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ARD/Degeto<br />
Produzent: Ernst von Theumer jr.<br />
Drehbuch und Regie: Dagmar Damek<br />
Darsteller: Uschi Glas, Helmut Zierl<br />
Drehorte: Teisnach/Bayerischer Wald,<br />
München, Südtirol<br />
Drehzeit: 10. September - 12. November 2007<br />
Forsthaus Falkenau (29. Staffel)<br />
Fernsehserie - 15 x 45 Min. / 1 x 90 Min.<br />
Produktion: ndF <strong>für</strong> ZDF<br />
Produzent: Rudi Pitzl<br />
Drehbuch: Jürgen Werner<br />
Regie: Andreas Drost, Florian Richter<br />
Darsteller: Hardy Krüger jr., Tina Bordihn<br />
Kamera: Lothar E. Stickelbrucks<br />
Drehorte: München, Starnberger See u. a.<br />
Drehzeit: 24. April - 22. November 2007<br />
Die Frauen des Anarchisten<br />
Kinofilm<br />
Produktion: P’Artisan <strong>Film</strong>produktion,<br />
Ciné Boissière/Paris, ZIP <strong>Film</strong>s/Barcelona,<br />
KV Entertainment/Bilbao, BR, arte<br />
Redaktion: Bettina Reitz, Hubert von Spreti<br />
Drehbuch: Marie Noelle<br />
Regie: Marie Noelle, Peter Sehr<br />
Darsteller: Nina Hoss, Laura Morante,<br />
Jean-Marc Barr, Juan Diego Botto<br />
Kamera: Jean Francois Robin<br />
Förderung: FFF, FFA, <strong>Film</strong>stiftung NRW,<br />
Medienboard Berlin-Bran<strong>den</strong>burg, DFFF<br />
Drehorte: Spanien, Frankreich, Köln<br />
Stand: Postproduktion<br />
Freche Mädchen<br />
Kinofilm<br />
Produktion: collina <strong>Film</strong>, Constantin <strong>Film</strong><br />
Produzent: Ulrich Limmer<br />
Drehbuch: Maggie Peren<br />
Regie: Ute Wieland<br />
Kamera: Peter Przybylski<br />
Darsteller: Anke Engelke, Armin Rohde,<br />
Piet Klocke, Anna Böttcher<br />
Förderung: FFF, FFA, <strong>Film</strong>stiftung NRW<br />
Drehorte: <strong>Bayern</strong>, Nordrhein-Westfalen<br />
Stand: Postproduktion<br />
Friedliche Zeiten<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Royal Pony <strong>Film</strong>, Odeon<br />
Pictures, Neue Kinowelt <strong>Film</strong>produktion,<br />
BR/arte<br />
Produzentin: Caroline Daube<br />
Romanvorlage: Birgit Vanderbeke<br />
Drehbuch: Ruth Toma<br />
Regie: Neele Leana Vollmar<br />
Kamera: Pascal Schmit<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA<br />
Darsteller: Katharina Schubert, Axel Prahl<br />
Drehorte: München und Umgebung<br />
Stand: Postproduktion<br />
Das fünfte Gebot (AT)<br />
TV-Krimireihe - 4 x 45 Min.<br />
Produktion: UFA Frankfurt <strong>für</strong> ZDF<br />
Produzenten: R. Jahreis, N. Sauer<br />
Drehbuch: Lorenz Stassen, Frank Koopmann,<br />
Roland Heep, Marija Erceg<br />
Regie: Dieter Kehler<br />
Kamera: Michael Schmitz<br />
Darsteller: Eva Habermann, Erol Sander<br />
Drehort: Indien<br />
Drehzeit: 3. Oktober - 3. November 2007<br />
Geheimnis Leben (AT)<br />
Dokumentarfilm - 2 x 45 Min.<br />
Produktion: Tangram <strong>Film</strong> <strong>für</strong> NDR<br />
Produzentin: Dagmar Biller<br />
Regie: D. Klughammer, M. Haenecke<br />
Drehort: Deutschland, Spanien<br />
Stand: Dreh<br />
Das Geheimnis meiner Familie (AT)<br />
Dokumentarfilm - 45 Min.<br />
Produktion: Tangram <strong>Film</strong> <strong>für</strong> BR/ARD<br />
Produzentin: Dagmar Biller<br />
Drehort: Deutschland<br />
Stand: Vorbereitung<br />
The Great Radio War<br />
Dokumentarfilm - 52/90 Min.<br />
Produktion: Tangram <strong>Film</strong> <strong>für</strong> MDR, BR,<br />
arte, RTE, TSR, SBS, History TV u. a.<br />
Produzenten: Christian Bauer, Dagmar Biller<br />
Regie: Christian Bauer<br />
Drehorte: Deutschland, USA,<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007 29
Ungarn, Tschechien u. a.<br />
Stand: Dreh<br />
Hat der Motor eine Seele . . .?<br />
Dokumentarfilm<br />
Produktion: MGS <strong>Film</strong>produktion <strong>für</strong> BR<br />
Produzent und Regie: Wolfgang Ettlich<br />
Kamera: Hans Albrecht Lusznat<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Drehzeit: bis 2008<br />
Hexe Lilli<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Blue Eyes Fiction, Trixter <strong>Film</strong>,<br />
Buena Vista International, Dor <strong>Film</strong>,<br />
Babelsberg <strong>Film</strong>, Steinweg Emotion Pictures<br />
Produzenten: Corinna Mehner, Michael Coldewey<br />
Drehbuch: Stefan Ruzowitzky, Ralph Martin,<br />
Armin Toerkell<br />
Regie: Stefan Ruzowitzky<br />
Kamera: Peter von Haller<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, BBF, FFA, Medienboard<br />
Berlin-Bran<strong>den</strong>burg, DFFF, ÖFI u. a.<br />
Darsteller: Alina Freund, Pilar Bardem<br />
Drehorte: Berlin, Wien<br />
Stand: Postproduktion<br />
Der Hochzeitswalzer<br />
Fernsehfilm - 90 Min.<br />
Produktion: d.i.e.film.gmbh <strong>für</strong> ARD Degeto<br />
Produzent: Uli Aselmann<br />
Drehbuch: Marcus Hertneck<br />
Regie: Andrea Katzenberger<br />
Darsteller: Chiara Schoras, August Zirner<br />
Drehort: Wiesba<strong>den</strong> und Umgebung<br />
Drehzeit: 25. September - 26. Oktober 2007<br />
Höhlen der Eiszeit<br />
Dokumentation - 45 Min.<br />
Produktion: Tangram <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ZDF, arte<br />
Produzenten: Christian Bauer<br />
Buch und Regie: Wolfgang Ebert<br />
Kamera: Ralf Gemmecke<br />
Drehorte: Frankreich, Spanien, Rumänien<br />
Drehzeit: Mitte Juni - November 2007<br />
Im Bann der Pferde<br />
Dokumentationsreihe<br />
Produktion: <strong>Film</strong>quadrat <strong>für</strong> SWR, arte<br />
Produzent: Thomas Wartmann<br />
Drehbuch und Regie: Lisa Eder,<br />
Thomas Wartmann<br />
Drehort: Island, Irland, Marokko u. a.<br />
Drehzeit: 2007/2008<br />
Im Jahr des Hundes (AT)<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Fanes <strong>Film</strong><br />
Produzent: Norbert Preuss<br />
Drehbuch und Regie: Dennis Gansel<br />
Förderung: MEDIA<br />
Drehorte: München, Russland<br />
Stand: Entwicklung<br />
Im Winter ein Jahr<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Bavaria <strong>Film</strong>, Constantin <strong>Film</strong><br />
Produzenten: Uschi Reich, M. Moszkowicz<br />
30<br />
Drehbuch und Regie: Caroline Link<br />
Kamera: Bella Halben<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA, Medienboard<br />
Berlin-Bran<strong>den</strong>burg<br />
Darsteller: Karoline Herfurth, Josef<br />
Bierbichler, Corinna Harfouch,<br />
Hanns Zischler<br />
Drehorte: München, Berlin<br />
Stand: Postproduktion<br />
Ironman<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Enigma <strong>Film</strong><br />
Produzenten: Fritjof Hohagen, Clarens<br />
Grollmann<br />
Drehbuch: Adnan G. Köse, Fritjof Hohagen<br />
Regie: Adnan G. Köse<br />
Kamera: James Jacobs<br />
Förderung: FFF, FFA, <strong>Film</strong>stiftung NRW<br />
Drehorte: Dinslaken, Amsterdam u. a.<br />
Stand: Postproduktion<br />
John Rabe<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Hofmann & Voges<br />
Entertainment, EOS Entertainment,<br />
Majestic <strong>Film</strong>produktion, ZDF<br />
Koproduktion: Pampa Production (Paris),<br />
Huyai Brothers Pictures (Peking)<br />
Produzenten: Mischa Hofmann, Jan Mojto,<br />
Benjamin Herrmann<br />
Drehbuch und Regie: Florian Gallenberger<br />
Kamera: Jürgen Jürges<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, BBF, Medienboard<br />
Berlin-Bran<strong>den</strong>burg, FFA, DFFF u. a.<br />
Darsteller: Ulrich Tukur, Daniel Brühl<br />
Drehort: Shanghai, Nanking<br />
Drehzeit: 17. Oktober 2007 - Februar 2008<br />
Kaifeck Murder<br />
Kinofilm<br />
Produktion: 24 Frames <strong>Film</strong>, SevenPictures,<br />
Neue Kinowelt <strong>Film</strong>produktion<br />
Produzenten: Monika Raebel,<br />
Stefan Gärtner, Boris Schönfelder<br />
Drehbuch: Christian Limmer,<br />
Sönke Lars Neuwöhner<br />
Regie: Esther Gronenborn<br />
Kamera: Christoph Valentien<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, MDM,<br />
Medienboard Berlin-Bran<strong>den</strong>burg<br />
Darsteller: Benno Fürmann,<br />
Michael Gwisdek<br />
Drehorte: <strong>Bayern</strong>, Thüringen<br />
Drehzeit: November/Dezember 2007<br />
Karl Valentin<br />
Fernsehfilm<br />
Produktion: Hofmann & Voges<br />
Entertainment <strong>für</strong> BR<br />
Produzenten: M. Hofmann, Claudia Rittig<br />
Redaktion: Bettina Ricklefs, Elmar Jaeger<br />
Drehbuch: Ruth Toma<br />
Regie: Jo Baier<br />
Kamera: Gunnar Fuß<br />
Darsteller: Johannes Herrschmann, Bettina<br />
Redlich, Hannah Herzsprung<br />
P R O D U K T I O N S S P I E G E L<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Stand: Postproduktion<br />
KDD - Kriminaldauerdienst<br />
(2. Staffel)<br />
Fernsehserie - 10 x 45 Min.<br />
Produktion: Hofmann & Voges <strong>für</strong> ZDF<br />
Produzentin: Kathrin Breininger<br />
Producer: Michael Polle<br />
Drehbuch: Lars Kraume u. a.<br />
Regie: Edward Berger, Lars Kraume u. a.<br />
Kamera: Sonja Rom u. a.<br />
Darsteller: Götz Schubert, Barnaby<br />
Metschurat, Jördis Triebel, Saskia Vester<br />
Drehzeit: Juni - Dezember 2007<br />
Köpfe in <strong>Bayern</strong>: Gabriele Strehle<br />
Kinodokumentation<br />
Produktion: moviepool, megaherz, BR<br />
Produzenten: Ernst Geyer, Fidelis Mager<br />
Regie: Armin Toerkell<br />
Kamera: HP Fischer<br />
Drehorte: München, Bad Wiessee u. a.<br />
Stand: Dreh<br />
Kommissarin Lucas: Wut im Bauch /<br />
Der schwarze Mann<br />
TV-Krimiepiso<strong>den</strong> - 2 x 90 Min.<br />
Produktion: Olga <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ZDF<br />
Produzenten: Molly von Fürstenberg,<br />
Viola Jäger, Harry Kügler<br />
Drehbuch: Thomas Berger (Wut im Bauch),<br />
Sabine Kalinowski und Patrick Weber<br />
(Der schwarze Mann)<br />
Regie: Christiane Balthasar<br />
Kamera: Markus Hausen<br />
Darsteller: Ulrike Kriener, Thure Riefenstein<br />
Drehort: Regensburg und Umgebung<br />
Drehzeit: 10. September - 23. November 2007<br />
Lippels Traum<br />
Kinofilm<br />
Produktion: collina <strong>Film</strong>produktion,<br />
Universum <strong>Film</strong>, BR<br />
Produzent: Ulrich Limmer<br />
Drehbuch: Paul Maar, Ulrich Limmer<br />
Buchvorlage: Paul Maar<br />
Regie: Lars Büchel<br />
Drehzeit: Frühjahr 2008<br />
The Lost Town<br />
Dokumentarfilm<br />
Produktion: Caligari <strong>Film</strong>, BR, WDR<br />
Produzentin: Gabriele M. Walther<br />
Drehbuch und Regie: Jörg Adolph<br />
Kamera: Jörg Schönauer<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Drehort: Deutschland, Großbritannien<br />
Drehzeit: bis Dezember 2007<br />
Marienhof<br />
Tägliche Fernsehserie<br />
Produktion: Bavaria <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ARD<br />
Produzentin: Bea Schmidt<br />
Redaktion: Björn Firnrohr<br />
Drehbuch: Thomas Schmid, Rosa Groth u. a.<br />
Regie: Wolfgang Münstermann, Jackie Baier,<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
P R O D U K T I O N S S P I E G E L<br />
Alexander Wiedl, Dieter Schlotterbeck<br />
Kamera: Achim Bendix, Klaus Moderegger<br />
Darsteller: Alfonso Losa, Sven Thiemann<br />
Drehort: Geiselgasteig<br />
Drehzeit: permanent<br />
Mein fremdes Kind II<br />
Dokumentarfilm - 30 Min.<br />
Produktion: Tangram <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ZDF<br />
Produzenten: Dagmar Biller<br />
Regie: Dominique Klughammer<br />
Drehorte: Deutschland, Niederlande<br />
Stand: Dreh<br />
Menschliches Versagen<br />
Dokumentarfilm<br />
Produktion: Sentana <strong>Film</strong> <strong>für</strong> WDR/BR<br />
Buch: Michael Verhoeven, Luise Lindermair<br />
Produzent und Regie: Michael Verhoeven<br />
Kamera: Britta Becker, Matthias Boch<br />
Drehorte: München, Köln, Düsseldorf, USA<br />
Drehzeit: 2007/2008<br />
Der Mondbär<br />
Kinofilm<br />
Produktion: ndF, Caligari <strong>Film</strong><br />
Produzenten: Frank Piscator,<br />
Gabriele M. Walther<br />
Drehbuch: Mark Slater,<br />
Gabriele M. Walther<br />
Regie: Mike Maurus<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA<br />
Drehort: München<br />
Drehzeit: August 2006 - März 2008<br />
Morgen räum’ ich auf<br />
Fernsehfilm<br />
Produktion: Kordes & Kordes <strong>Film</strong> <strong>für</strong> BR<br />
Produzentinnen: Alexandra & Meike Kordes<br />
Redaktion: Bettina Reitz, Bettina Ricklefs<br />
Drehbuch und Regie: Martina Elbert<br />
Kamera: Bella Halben<br />
Darsteller: Esther Zimmering, Gina Maria<br />
und Sandy Holzapfel<br />
Drehorte: Augsburg, Bobingen<br />
Drehzeit: 1. Oktober - 9. November 2007<br />
Mozart in China (AT)<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Kick <strong>Film</strong>, Extrafilm, Coop 99,<br />
Kery Huanyu Media, BR<br />
Produzenten: Jörg Bundschuh,<br />
Lukas Stepanik<br />
Redaktion: Friederike Euler<br />
Drehbuch: Nadja Seelich<br />
Regie: Bernd Neuburger<br />
Kamera: Thomas Mauch<br />
Darsteller: Brigitte Karner, Marco Yuan<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, ÖFI, <strong>Film</strong>fonds<br />
Wien<br />
Drehorte: Österreich, China<br />
Stand: Postproduktion<br />
Nordwand<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Dor <strong>Film</strong> West, Medienkontor<br />
Movie, Dor <strong>Film</strong>, Triluna <strong>Film</strong>, Majestic <strong>Film</strong>-<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007<br />
produktion, Lunaris <strong>Film</strong>, BR/Degeto, ORF, SF<br />
Produzenten: Boris Schönfelder, Danny<br />
Krausz, Rudolf Santschi, Benjamin Herrmann<br />
Drehbuch: B. Röskau, C. Silber, J. Naber, R.<br />
Henning, P. Stölzl<br />
Regie: Philipp Stölzl<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Medienboard Berlin-Bran<strong>den</strong>burg,<br />
<strong>Film</strong>stiftung NRW, FFA,<br />
DFFF, ÖFI, Zürcher <strong>Film</strong>stiftung u. a.<br />
Darsteller: Benno Fürmann, Florian Lukas<br />
Drehorte: Deutschland, Österreich, Schweiz<br />
Stand: Postproduktion<br />
Die Patin (AT)<br />
Fernsehfilm - 3 x 90 Min.<br />
Produktion: teamWorx <strong>für</strong> RTL, ORF<br />
Producer: Jan Bennemann, Gesa Tönnesen<br />
Drehbuch: Christoph Darnstädt<br />
Regie: Miguel Alexandre<br />
Kamera: Jo Heim<br />
Darsteller: Peter Davor, Veronica Ferres<br />
Drehorte: München, Frankfurt, Russland<br />
Drehzeit: 11. Juni - 6. November 2007<br />
Prinzessin Lillifee<br />
Kinofilm - 70 Min.<br />
Produktion: ndF, Caligari <strong>Film</strong>, WDR,<br />
Universum <strong>Film</strong>, Beta <strong>Film</strong><br />
Produzenten: Frank Piscator, Gabriele M. Walther<br />
Drehbuch: Mark Slater<br />
Drehorte: München, NRW, Hongkong<br />
Drehzeit: Frühjahr 2007 - Sommer 2008<br />
Räuber Kneissl<br />
Fernsehfilm<br />
Produktion: Wiedemann & Berg, BR<br />
Produzenten: Max Wiedemann, Quirin Berg<br />
Redaktion: Hubert von Spreti<br />
Drehbuch: Karin Michalke, Christian Lerch<br />
Regie: Marcus H. Rosenmüller<br />
Kamera: Stefan Biebl<br />
Darsteller: Maximilian Brückner, Maria Furtwängler,<br />
Thomas Schmauser<br />
Drehort: Tittling, Freising, München<br />
Drehzeit: 18. September - 31. Oktober 2007<br />
Regenraga - Eine Monsun-Geschichte<br />
Dokumentation<br />
Produktion: <strong>Film</strong>quadrat<br />
Produzent: Thomas Riedelsheimer<br />
Drehbuch und Regie: Angela Graas<br />
Drehort: Indien<br />
Drehzeit: 2008<br />
Die Rosenheim-Cops<br />
TV-Krimiserie - 30 x 43 Min.<br />
Produktion: Bavaria <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ZDF<br />
Produzenten: Michael Hild, Klaus Laudi<br />
Drehbuch: Nikolaus Schmidt, Rigobert Mayer,<br />
Klaus Tegtmeyer, Paul-Jan Milbers,<br />
Michael Pohl, Gerhard Ammelburger u. a.<br />
Regie: Gunter Krää, Jörg Schneider u. a.<br />
Kamera: Rainer Gutjahr, Erich Krenek u. a.<br />
Darsteller: Joseph Hannesschläger, Tom<br />
Mikulla, Karin Thaler, Marisa Burger<br />
Drehort: München, Rosenheim, Chiemgau<br />
Drehzeit: 15. März - 12. Dezember 2007<br />
Das rote Sofa (AT)<br />
Dokumentarfilm<br />
Produktion: <strong>Film</strong>quadrat<br />
Produzent, Drehbuch, Regie und Kamera:<br />
Thomas Riedelsheimer<br />
Drehort: Deutschland<br />
Drehzeit: Oktober 2006 - Ende 2007<br />
SOKO 5113 (30. Staffel)<br />
TV-Krimireihe - 20 x 45 Min.<br />
Produktion: UFA München <strong>für</strong> ZDF<br />
Produzent: Norbert Sauer<br />
Drehbuch: Hubert Eckert, Peter Jürgensmeier,<br />
Robert Hummel, Peter Dommaschk<br />
Regie: Werner Siebert<br />
Kamera: Sabine Mayr<br />
Darsteller: Wilfried Klaus, Hartmut Schreier,<br />
Michel Guillaume, Bianca Hein<br />
Drehort: München und Umgebung<br />
Drehzeit: 24. Januar - 20. Dezember 2007<br />
Sommer<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Sam <strong>Film</strong><br />
Produzenten: Ewa Karlström,<br />
Andreas Ulmke-Smeaton<br />
Drehbuch: Sebastian Wehlings, Peer Klehmet<br />
Regie: Mike Marzuk<br />
Kamera: Ian Blumers<br />
Darsteller: Jimi Blue und Uwe Ochsenknecht,<br />
Sonja Gerhardt, Jannis Niewöhner<br />
Förderung: FFF (Erfolgsdarlehen)<br />
Drehorte: Hamburg, Schleswig-Holstein<br />
Stand: Postproduktion<br />
Stadlzeit (AT)<br />
Dokumentarfilm - 80 Min.<br />
Produktion: Luethje & Schneider <strong>Film</strong>produktion,<br />
HFF München, BR<br />
Produzenten: Maren Luethje,<br />
Florian Schneider<br />
Redaktion: Petra Felber<br />
Regie: Frauke Ihnen<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Drehorte: Deutschland, Österreich<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Sturm der Liebe<br />
Tägliche Fernsehserie/Telenovela<br />
Produktion: Bavaria <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ARD/Degeto<br />
Produzentin: Bea Schmidt<br />
Redaktion: Wolfgang Wegmann (WDR),<br />
Iris Kannenberg (BR)<br />
Drehbuch: Peter Süß (Chef-Autor)<br />
Kamera: Marc Liesendahl (Chef-Kamera)<br />
Regie: Siegi Jonas, Connie Pfeiffer, Stefan<br />
Jonas, Klaus Knoesel, Jürgen R. Weber u. a.<br />
Darsteller: Henriette Richter-Röhl, Judith<br />
Hildebrandt, Wayne Carpendale<br />
Drehort: Geiselgasteig<br />
Drehzeit: permanent<br />
Swimmingpoolman<br />
Kinofilm<br />
Produktion: collina <strong>Film</strong>produktion<br />
Produzent: Ulrich Limmer<br />
Drehbuch: Martin Rauhaus<br />
31
Regie: Annette Ernst<br />
Stand: Entwicklung<br />
Tatort: Der oide Depp (AT)<br />
Fernsehfilm - 90 Min.<br />
Produktion: TV60<strong>Film</strong><br />
Produzent: Bernd Burgemeister<br />
Redaktion: Silvia Koller<br />
Drehbuch: Alexander Adolph<br />
Regie: Michael Gutmann<br />
Kamera: Kay Gauditz<br />
Darsteller: Miroslav Nemec, Udo Wachtveitl,<br />
Jörg Hube, Fred Stillkrauth, Gerd Fitz<br />
Drehort: München<br />
Stand: Postproduktion<br />
U-900<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Wiedemann & Berg, Telepool<br />
Produzenten: Max Wiedemann,<br />
Quirin Berg<br />
Drehbuch: Michael Gantenberg,<br />
Oliver Ziegenbalg<br />
Regie: Sven Unterwaldt<br />
Kamera: Stephan Schuh<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, DFFF<br />
Darsteller: Atze Schröder, Oliver K. Wnuk,<br />
Yvonne Catterfeld, Götz Otto<br />
Drehorte: Malta, Italien, <strong>Bayern</strong><br />
Stand: Postproduktion<br />
UFO<br />
Spielfilm - 90 Min.<br />
Produktion: fieber.film<br />
Produzent: Mario Stefan<br />
Drehbuch und Regie: Burkhard Feige<br />
Drehort: Ba<strong>den</strong>-Württemberg<br />
Drehzeit: Sommer 2008<br />
Um Himmels Willen (7. Staffel)<br />
TV-Serie - 13 x 50 Min.<br />
Produktion: ndF <strong>für</strong> MDR/ARD<br />
Producer: Siegfried B. Glökler,<br />
Jochen Zachay<br />
Drehbuch: Michael Bayer<br />
Regie: Ulrich König<br />
Kamera: Ludwig Franz<br />
Darsteller: Janina Hartwig, Fritz Wepper,<br />
Karin Gregorek, Rosel Zech<br />
Drehort: Landshut, Niederaichbach,<br />
München und Umgebung<br />
Drehzeit: 11. April - 22. November 2007<br />
Der Untergang der DDR<br />
Fernsehfilm - 2 x 90 Min.<br />
Produktion: Olga <strong>Film</strong> <strong>für</strong> SAT.1<br />
Produzenten: Viola Jäger, Harry Kügler,<br />
Molly von Fürstenberg<br />
Drehbuch: Silke Zertz<br />
Regie: Thomas Berger<br />
Kamera: Gero Steffen<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Medienboard<br />
Berlin-Bran<strong>den</strong>burg, MEDIA<br />
Darsteller: Anja Kling, Hans-Werner Meyer<br />
Drehorte: Berlin, Prag<br />
Drehzeit: 14. August - 19. November 2007<br />
32<br />
Urmel im Wunderland<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Constantin <strong>Film</strong>, Ambient<br />
Entertainment, Agir <strong>Film</strong>, Bavaria Pictures,<br />
White Horse Pictures<br />
Produzenten: Reinhard Klooss, Martin<br />
Moszkowicz, Holger Tappe<br />
Drehbuch: Oliver Huzly, Reinhard Klooss,<br />
Sven Severin<br />
Regie: Reinhard Klooss, Holger Tappe<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Nordmedia, DFFF<br />
Produktionszeit: März 2007 - Februar 2008<br />
Die Vergangenheit ist ein fremdes Land<br />
Dokumentarfilm - 80 Min.<br />
Produktion: Janusch Kozminski<br />
<strong>Film</strong>produktion<br />
Drehbuch und Regie: Janusch Kozminski<br />
und Daniel Targownik<br />
Kamera: Daniel Targownik<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, BKM<br />
Drehorte: Deutschland, Israel, USA, Wien<br />
Stand: In Produktion<br />
Was wird bleiben von uns (AT)<br />
Dokumentarfilm<br />
Produktion: Luethje & Schneider <strong>Film</strong>produktion,<br />
HFF München, BR<br />
Produzenten: Maren Luethje,<br />
Florian Schneider, Andrea Wetzel<br />
Redaktion: Petra Felber<br />
Drehbuch und Regie: Knut Karger<br />
Kamera: Diana Weilepp<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Drehorte: Deutschland, USA u. a.<br />
Drehzeit: 1. August - 15. Oktober 2007<br />
Wenn der Vater mit <strong>den</strong> Söhnen . . .<br />
Dokumentarfilm/Langzeitbeobachtung<br />
Produktion: MGS <strong>Film</strong>produktion <strong>für</strong> BR<br />
Produzent und Regie: Wolfgang Ettlich<br />
Kamera: Hans Albrecht Lusznat<br />
Drehorte: Deutschland<br />
Drehzeit: bis 2011<br />
Wer Liebe verspricht (AT)<br />
Fernsehfilm - 105 Min.<br />
Produktion: FFP New Media <strong>für</strong> ZDF<br />
Produzenten: Heidi Ulmke,<br />
Michael Smeaton<br />
Drehbuch: Gabriele Kister<br />
Regie: Dieter Kehler<br />
Kamera: Michael Schmitz<br />
Darsteller: Eva Habermann, Erol Sander<br />
Drehort: Indien<br />
Drehzeit: 3. Oktober - 3. November 2007<br />
Die wil<strong>den</strong> Kerle 5<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Sam <strong>Film</strong>,<br />
Buena Vista International<br />
Produzenten: Andreas Ulmke-Smeaton,<br />
Ewa Karlström<br />
Drehbuch und Regie: Joachim Masannek<br />
Kamera: Benjamin Dernbecher<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, BBF, FFA, DFFF<br />
Darsteller: Jimi Blue und Wilson Ochsen-<br />
P R O D U K T I O N S S P I E G E L<br />
knecht, Sarah Kim Gries, Kevin Ianotta<br />
Drehorte: <strong>Bayern</strong>, Saarland<br />
Stand: Postproduktion<br />
Willi und die Wunder dieser Welt<br />
Kinodokumentation<br />
Produktion: megaherz, BR<br />
Produzent: Fidelis Mager, Franz X. Gernstl<br />
Regie: Bernd Sahling<br />
Kamera: Wolfgang Thaler<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Drehorte: <strong>Bayern</strong>, Ecuador, Kanada, Japan<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Winzig, der Elefant<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Kevin Lee <strong>Film</strong>, Studio Miniatur<br />
<strong>Film</strong>owych/Polen<br />
Produzent: Norbert Lechner<br />
Drehbuch: Rudolf Herfurtner,<br />
Norbert Lechner<br />
Regie: Norbert Lechner, Jürgen Richter<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, BKM, Kuratorium<br />
junger deutscher <strong>Film</strong><br />
Produktionszeit: ab Herbst 2007<br />
Wir sind Gefangene<br />
Kinofilm und TV-Zweiteiler<br />
Produktion: collina <strong>Film</strong>produktion<br />
Produzent: Ulrich Limmer<br />
Buchvorlage: Oskar Maria Graf<br />
Drehbuch und Regie: Jo Baier<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Witness 106<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Fanes <strong>Film</strong><br />
Produzent: Norbert Preuss<br />
Drehbuch: Kit Hopkins, Thilo Röscheisen<br />
Drehorte: München, Den Haag, Serbien<br />
Stand: Entwicklung<br />
Wüstenblume<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Desert Flower <strong>Film</strong>production,<br />
Majestic <strong>Film</strong>produktion, Dor <strong>Film</strong>, BR<br />
Produzenten: Peter Herrmann,<br />
Benjamin Herrmann<br />
Drehbuch und Regie: Sherry Hormann<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong> u. a.<br />
Drehorte: Kenia, London, New York,<br />
Deutschland<br />
Drehzeit: Herbst 2007<br />
Zwei Ärzte sind einer zuviel: Der<br />
Schatz im Silbersee<br />
Fernsehfilm - 90 Min.<br />
Produktion: ndF <strong>für</strong> ZDF<br />
Produzentin: Claudia Sihler-Rosei<br />
Drehbuch: Hans-Henner Hess,<br />
Michael Baier<br />
Regie: Karsten Wichniarz<br />
Darsteller: Christiane Hörbiger, Elmar<br />
Wepper, Wolfgang Fierek, Hilde Dalik<br />
Drehorte: Tegernsee, München<br />
Drehzeit: 25. September - 26. Oktober 2007<br />
<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007
MITTWOCH, 07.11.2007<br />
16.00 – 17.30 Uhr, Panel 10.2<br />
Veranstalter:<br />
CLUSTER AUDIOVISUELLE MEDIEN<br />
MEDIENTAGE MÜNCHEN 2007<br />
> 07. – 09. NOVEMBER 2007, ICM MÜNCHEN<br />
Wissenschaft forscht, der Journalist vermittelt –<br />
aber wie?<br />
Keynote:<br />
EBERHARD SINNER, Staatsminister, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei<br />
Podium:<br />
PROF. DR. RER. NAT. WOLFGANG M. HECKL, Deutsches Museum, LMU<br />
DR. PATRICK HÖRL, Discovery Communications<br />
DR. PATRICK ILLINGER, Ressort »Wissen«, Süddeutsche Zeitung<br />
FRANZ MILLER, Fraunhofer Gesellschaft München<br />
Moderation:<br />
DR. KLAUS SCHAEFER, Sprecher Cluster Audiovisuelle Medien<br />
<strong>Weichenstellung</strong> <strong>für</strong> <strong>den</strong> <strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong> – Neue<br />
Finanzierungs quellen – Wissenschaftsjournalismus<br />
> DONNERSTAG, 08.11.2007<br />
10 – 11.30 Uhr, Panel 4.3<br />
Veranstalter:<br />
FFF BAYERN/KPMG<br />
Finanzierung steht - <strong>Film</strong> ab!<br />
Finanzierungsquellen im Wandel<br />
Keynote:<br />
CHRISTINE BERG, Projektleiterin Deutscher <strong>Film</strong>förderfonds (DFFF)<br />
Podium:<br />
MEIKE KORDES, Kordes & Kordes <strong>Film</strong><br />
DR. HANSJÖRG KUCH, Generalbevollmächtigter LfA Förderbank <strong>Bayern</strong><br />
JENS MEURER, Egoli Tossell <strong>Film</strong>, Berlin<br />
MARTIN MOSZKOWICZ, Constantin <strong>Film</strong> AG<br />
Moderation:<br />
UDO WILLENBERG, KPMG<br />
> DONNERSTAG, 08.11.2007<br />
14.00 – 15.30 Uhr, Panel 4.4<br />
Veranstalter:<br />
FFF BAYERN<br />
<strong>Weichenstellung</strong> <strong>für</strong> <strong>den</strong> <strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong>: Die<br />
Novellierung des <strong>Film</strong>förderungs gesetzes (FFG)<br />
Keynote:<br />
BERND NEUMANN, MdB, Staatsminister <strong>für</strong> Kultur und Medien<br />
Podium:<br />
MATTHIAS ESCHE, Bavaria <strong>Film</strong><br />
ARNE HÖHNE, Piffl Medien<br />
EBERHARD JUNKERSDORF, AG Neuer Deutscher Spielfilm<br />
ANGELIKA KRÜGER-LEISSNER, MdB, <strong>Film</strong>politische Sprecherin SPD<br />
DR. THOMAS NEGELE, Präsi<strong>den</strong>t Hauptverband deutscher <strong>Film</strong>theater<br />
DR. PETER SEHR, Regisseur, P’Artisan <strong>Film</strong><br />
Moderation:<br />
DR. KLAUS SCHAEFER, FFF <strong>Bayern</strong><br />
Kontakt:<br />
Sonnenstrasse 21 · 80331 München<br />
filmfoerderung@fff-bayern.de · www.fff-bayern.de<br />
info@cam-bayern.de · www.cam-bayern.de
Kopierwerk, Videopostproduktion,<br />
Visual Effects, Titel, Digitales Intermediate<br />
und Sound von ARRI<br />
Walter Brus<br />
Phone +49-(0)89-3809-1772<br />
Fax +49-(0)89-3809-1773<br />
www.arri.com<br />
Angela Reedwisch<br />
Phone +49-(0)89-3809-1574<br />
Fax +49-(0)89-3809-1773<br />
www.arri.com<br />
T h e b e s T s u p p o r T y o u r v i s i o n c a n g e T