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Weichenstellung für den deutschen Film - FilmFernsehFonds Bayern

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DRAUSSEN BLEIBEN<br />

Premiere bei <strong>den</strong> Hofer <strong>Film</strong>tagen: Der Dokumentarfilm<br />

Draussen bleiben von Alexander Riedel zeigt starke Mädchen<br />

zwischen Selbstbehauptung und Zukunftsfragen.<br />

Foto: Pelle <strong>Film</strong> / Alexander Riedel<br />

5/2007 Oktober<br />

FILM<br />

NEWS<br />

BAYERN<br />

Der <strong>Film</strong>FernsehFonds <strong>Bayern</strong> informiert<br />

Medientage München 2007 •<br />

Cluster Audiovisuelle Medien<br />

vernetzt die Branche •<br />

Internationale Hofer <strong>Film</strong>tage<br />

2007 • Vorgestellt: Claudia<br />

Gladziejewski, Manuel Ewald<br />

& Armin Schmidt • Produktionsherbst<br />

in <strong>Bayern</strong> •<br />

MEDIA News


Editorial<br />

<strong>Bayern</strong> im Wandel<br />

Nichts ist beständiger als der Wandel. Das<br />

gilt auch und gerade <strong>für</strong> <strong>Bayern</strong> mit seiner<br />

erfolgreichen und geradlinigen Politik <strong>für</strong><br />

Medien und <strong>Film</strong>. Und so ist auch der<br />

Wechsel an der Spitze der Bayerischen<br />

Staatsregierung von Beständigkeit geprägt.<br />

Denn auch unter dem neuen Ministerpräsi<strong>den</strong>ten<br />

Dr. Günther Beckstein wird wie bei<br />

seinem Vorgänger die Medienpolitik als<br />

Chefsache in der Staatskanzlei verankert<br />

bleiben - und mit ihr die <strong>Film</strong>politik als<br />

wichtiger Teil davon. Mit der Kontinuität<br />

im Amt des Leiters der Staatskanzlei -<br />

Staatsminister Eberhard Sinner als alter<br />

und neuer <strong>Film</strong>- und Medienminister - dürfen<br />

alle Medienschaffen<strong>den</strong> auf eine<br />

beständige Politik <strong>für</strong> ihren Bereich hoffen.<br />

Für <strong>den</strong> <strong>Film</strong>FernsehFonds <strong>Bayern</strong> und seine<br />

Klientel ist es ein Glücksfall, dass ihm<br />

Staatsminister Sinner als engagierter und<br />

filmbegeisterter Aufsichtsratsvorsitzender<br />

erhalten bleibt. Sein Einsatz <strong>für</strong> die bayerische<br />

<strong>Film</strong>förderung ist ein wichtiger Beitrag<br />

zur Erhaltung der Konkurrenzfähigkeit<br />

des <strong>Film</strong>standorts <strong>Bayern</strong>. Auch die Besetzung<br />

des Bayerischen Finanzministeriums<br />

mit Staatsminister Erwin Huber, der über<br />

viele Jahre die Medienpolitik des Freistaats<br />

verantwortete und ein bekennender<br />

Freund des <strong>Film</strong>s ist, lässt die <strong>Film</strong>branche<br />

mit Vertrauen in die Zukunft schauen. Der<br />

Medienstandort <strong>Bayern</strong> wird unter der<br />

neuen Konstellation im Aufwind bleiben!<br />

Bewegung <strong>für</strong> <strong>den</strong> Standort bringen auch<br />

die traditionell erfolgreichen Herbstveranstaltungen<br />

<strong>für</strong> <strong>Film</strong> und Medien im Freistaat.<br />

Seien es die Internationalen Hofer<br />

<strong>Film</strong>tage, die Regensburger Kurzfilmwoche<br />

oder das Internationale Festival der <strong>Film</strong>hochschulen<br />

in München als Plattform <strong>für</strong><br />

interessante neue <strong>Film</strong>e und gerade auch<br />

<strong>den</strong> filmischen Nachwuchs. Aber auch die<br />

Medientage München als führender deutscher<br />

Medienkongress, der alle Sparten der<br />

Medien abdeckt und Jahr <strong>für</strong> Jahr neuen<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007<br />

Besucherrekor<strong>den</strong> entgegensehen kann,<br />

sind wiederum ein Top-Event in diesem<br />

Herbst. Hier bieten der <strong>Film</strong>FernsehFonds<br />

<strong>Bayern</strong> und der Cluster audiovisuelle Medien<br />

interessante Panels zur <strong>Film</strong>finanzierung,<br />

zur Novelle des <strong>Film</strong>förderungsgesetzes<br />

(FFG) und zum Wissenschaftsjournalismus<br />

an. Nicht zu vergessen die kleineren,<br />

aber wirksamen Aktivitäten des FFF<br />

und seiner Partner wie die Bayerische <strong>Film</strong>reihe<br />

beim Eurasia <strong>Film</strong>festival in Antalya,<br />

die Location-Tour unserer <strong>Film</strong>commission<br />

durch <strong>den</strong> Bayerischen Wald oder das skandinavisch-bayerische<br />

Koproduktions- und<br />

Kofinanzierungstreffen am Rande des<br />

Münchner Oktoberfests. Hier wer<strong>den</strong> Möglichkeiten<br />

der Zusammenarbeit aufgezeigt,<br />

Weichen <strong>für</strong> neue Vorhaben gestellt,<br />

Kooperationen eingeleitet und am Ende<br />

interessante filmische Vereinbarungen<br />

geschlossen.<br />

Für <strong>den</strong> FFF als Organisator solcher Begegnungen<br />

ist es ein Anliegen, Mittler und<br />

Förderer <strong>für</strong> die bayerische <strong>Film</strong>wirtschaft<br />

ebenso wie <strong>für</strong> die kreativen <strong>Film</strong>schaffen<strong>den</strong><br />

zu sein und Gelegenheit <strong>für</strong> die Verabredung<br />

und die Entwicklung interessanter<br />

Projekte und der Knüpfung neuer Partnerschaften<br />

zu schaffen - auch jenseits der<br />

ausgetretenen Pfade und dort, wo die vorhan<strong>den</strong>en<br />

Netzwerke noch Lücken aufweisen.<br />

Dieser Netzwerkarbeit über <strong>den</strong> Bereich<br />

<strong>Film</strong> und Fernsehen hinaus widmet<br />

sich besonders unser Cluster Audiovisuelle<br />

Medien wie zum Beispiel mit dem Games<br />

Day in München oder einem Treffen oberfränkischer<br />

Medienunternehmen in Hof.<br />

Freuen wir uns also auf viele inspirierende<br />

Begegnungen!<br />

Dr. Klaus Schaefer<br />

Inhalt<br />

Medienszene <strong>Bayern</strong> . . . . . . . . . . . . . .2<br />

Cluster audiovisuelle Medien . . . . . . .6<br />

Kinostarts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8<br />

Nachwuchs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10<br />

Vorgestellt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12<br />

In Produktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14<br />

Festivals und Preise . . . . . . . . . . . . . .18<br />

Sendetermine . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23<br />

Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24<br />

MEDIA News . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26<br />

Wer macht was . . . . . . . . . . . . . . . . .27<br />

Produktionsspiegel . . . . . . . . . . . . . .28<br />

Impressum<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> – Nr. 5 – Oktober 2007<br />

Erscheinungsweise: 6x jährlich<br />

Hrsg.: <strong>Film</strong>FernsehFonds <strong>Bayern</strong> GmbH –<br />

Presse und Information<br />

Geschäftsführer: Dr. Klaus Schaefer<br />

Adresse: Sonnenstr. 21; 80331 München<br />

Tel.: 089-544 602-0; Fax: -60<br />

Internet: www.fff-bayern.de<br />

Redaktion: Lothar Just (V.i.S.d.P.),<br />

Christina Raftery (Tel.: 089-544 602-57)<br />

E-Mail: christina.raftery@fff-bayern.de<br />

Mitarbeit: Christiana Wertz (S. 6), Uli Buchner<br />

(S. 13), Susanne Behnk (S. 8, 18), Anke Gadesmann,<br />

Ingeborg Degener (S. 26)<br />

Anzeigen: Alexandra Mesch<br />

Fotos: Arri (S. 2), Bavaria <strong>Film</strong>/Jo Bischoff,<br />

Margaret Drysdale/EIFF (S. 4), Sabine Kückelmann<br />

(S. 6), Constantin <strong>Film</strong>, Schneider Press, Paramount/<br />

Animoto, MedienCampus <strong>Bayern</strong> (S. 7), Constantin<br />

<strong>Film</strong>, 20th Century Fox (S. 8), Kinowelt, Sabine<br />

Kückelmann (S. 10), Senator <strong>Film</strong>, Susanne Behnk,<br />

Imbissfilm (S. 11), Individual <strong>Film</strong>s (S. 12), Bavaria<br />

Fernsehproduktion/Ralf Succo, 24 Frames <strong>Film</strong>,<br />

Bavaria <strong>Film</strong>, Collina <strong>Film</strong>, Royal Pony <strong>Film</strong>,<br />

Hofmann & Voges, Sam <strong>Film</strong>, Dreamtool / Laurent<br />

Trümper, Wiedemann & Berg (S. 16), Andre Rival,<br />

Bavaria <strong>Film</strong>/Stefan Falke (S. 18), Alexander Riedel,<br />

Carsten Maaz, Ostlicht <strong>Film</strong>produktion (S. 19),<br />

Nonfiktionale, First Steps (S. 20), BR/Bavaria<br />

Fernsehproduktion/Erika Hauri, ARD Degeto/<br />

Marco O. Pichler (S. 23)<br />

Layout: plan.it, München<br />

Druck: J. Gotteswinter, München<br />

Redaktions- und Anzeigenschluss <strong>für</strong> die Ausgabe<br />

6/2007 ist der 30. November 2007.<br />

1


Medienszene<br />

<strong>Bayern</strong><br />

<strong>Film</strong>, Journalismus und Ausbildung<br />

bei <strong>den</strong> Medientagen<br />

München 2007<br />

Zum neunten Mal wird das ICM in München zum<br />

Forum <strong>für</strong> neueste Trends und Entwicklungen<br />

im Medienbereich: Die vom 7. bis 9. November<br />

2007 stattfin<strong>den</strong><strong>den</strong> Medientage München<br />

stehen unter dem Leitthema »Media Yourself -<br />

Wie das Internet die Medien verändert«. Auch<br />

in diesem Jahr beteiligen sich FFF <strong>Bayern</strong> und<br />

Cluster audiovisuelle Medien an dem<br />

Medienkongress, der neue Plattformen <strong>für</strong><br />

<strong>den</strong> medienübergreifen<strong>den</strong> Dialog schaffen will.<br />

Das Thema »Bankenfonds als zunehmend<br />

gefragtes Finanzierungsmodell« steht im<br />

Mittelpunkt der Podiumsdiskussion »Finanzierung<br />

steht - <strong>Film</strong> ab! Finanzierungsquellen<br />

im Wandel« (Do., 8.11., 10 - 11.30 Uhr),<br />

die in bewährter Zusammenarbeit mit der<br />

KPMG stattfindet und von KPMG-Partner Udo<br />

Willenberg moderiert wird. Nach einer Einleitung<br />

von Hansjörg Kuch (LfA) diskutieren<br />

Christine Berg (FFA, DFFF), Martin Moszkowicz<br />

(Constantin <strong>Film</strong>), Meike Kordes (Kordes<br />

& Kordes <strong>Film</strong>) und Jens Meurer (Egoli<br />

Tossell <strong>Film</strong>) über Verbesserungsvorschläge zu<br />

<strong>den</strong> wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der<br />

<strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong>wirtschaft.<br />

Die 2008 anstehende Novellierung des<br />

<strong>Film</strong>förderungsgesetzes (FFG) ist ein kontroverses<br />

Thema. Ebenfalls am 8.11. wird<br />

Staatsminister Bernd Neumann eine von<br />

Gesprächsleiter Klaus Schaefer (FFF) koordinierte<br />

Gesprächsrunde eröffnen, an der<br />

sich Produzenten, Regisseure, Kinobetreiber,<br />

Verleiher, <strong>Film</strong>förderer und Politiker beteiligen.<br />

Von 14.00 bis 15.30 Uhr debattieren Matthias<br />

Esche (Bavaria <strong>Film</strong>), Angelika Krüger-Leißner<br />

(SPD), Eberhard Junkersdorf<br />

(Bioskop <strong>Film</strong>, FFA), Thomas Negele (Hauptverband<br />

Deutscher <strong>Film</strong>theater), Arne Höhne<br />

(Piffl Medien) und Peter Sehr (P’Artisan<br />

<strong>Film</strong>produktion) über verschie<strong>den</strong>ste Wege<br />

zur Optimierung von Fördermitteln.<br />

2<br />

Wissenschafts- und Wissensformate boomen<br />

in der Gunst der Fernsehzuschauer, Leser und<br />

sogar Gamer. Vermittler dieser oft hochkomplexen<br />

Inhalte sind die Wissenschaftsjournalisten.<br />

Das vom Cluster audiovisuelle<br />

Medien organisierte Panel »Wissenschaft<br />

forscht, der Journalist vermittelt - aber<br />

wie?« (Mi., 7.11., 16 - 17.30 Uhr) stellt Fragen<br />

nach Ausbildung, Qualifizierung und Methodik<br />

dieses journalistischen Zweiges. Nach einer<br />

Keynote von Staatsminister Eberhard Sinner<br />

moderiert Clustersprecher Klaus Schaefer<br />

eine Runde mit Wolfgang M. Heckl (Deutsches<br />

Museum, LMU), Patrick Hörl (Discovery<br />

Communications), Patrick Illinger (SZ) und<br />

Franz Miller (Fraunhofer Gesellschaft).<br />

Weitere Informationen zum Programm der<br />

Medientage München 2007 stehen im Internet<br />

unter www.medientage-muenchen.de bereit.<br />

Unter dem Motto »Wege in die Medien« präsentiert<br />

der MedienCampus <strong>Bayern</strong><br />

(www.mediencampus-bayern.de) dem medieninteressierten<br />

Nachwuchs ein großes Informationsareal<br />

im ICM. Podiumsveranstaltungen,<br />

Workshops und Expertenmeetings zu <strong>den</strong><br />

Themen Journalismus, Musikbranche, PR und<br />

<strong>Film</strong> beschreiben die Perspektiven und Einstiegsmöglichkeiten,<br />

die diese Berufsfelder<br />

bieten. Einer der Höhepunkte wird am 7.11. die<br />

Verleihung des MedienCampus-<strong>Film</strong>preises<br />

sein.<br />

90 Jahre ARRI<br />

Mit Fachvorträgen, Technikdemonstrationen<br />

und einer glanzvollen Jubiläumsparty<br />

feierte die Münchner <strong>Film</strong>branche im September<br />

das 90jährige Bestehen der Traditionsfirma<br />

Arri, deren Produkte regelmäßig<br />

mit <strong>den</strong> begehrtesten Branchenpreisen<br />

ausgezeichnet wer<strong>den</strong>.<br />

»Innovation« hieß das Stichwort, das die<br />

Roundtable-Gespräche, unter anderem mit<br />

Sind stolz auf 90 Jahre Arri: Walter Brus, Markus<br />

Kirsch, Josef Reidinger und Angela Reedwisch<br />

Michael Ballhaus, Jan Harlan und Alexander<br />

Kluge, bestimmte und sich auch als<br />

roter Fa<strong>den</strong> durch die gesamte Firmengeschichte<br />

zieht.<br />

1917 bauten die Kameraleute August Arnold<br />

und Robert Richter ihre erste <strong>Film</strong>kopiermaschine,<br />

sieben Jahre später ihre erste 35-Millimeter-<strong>Film</strong>kamera<br />

mit Handkurbelantrieb. Es<br />

folgten 16-Millimeter-Kameras und Licht, <strong>den</strong>n<br />

Arnold und Richter planten von Anfang auch,<br />

das passende Beleuchtungssystem <strong>für</strong> <strong>den</strong> Dreh<br />

zu entwickeln. 1937 wird mit der Arriflex 35 ein<br />

Meilenstein erreicht: Endlich kann der Operator<br />

das tatsächliche Bild im Sucher sehen. Nach<br />

dem Zweiten Weltkrieg überträgt Arri die Technik<br />

auch auf die 16-Millimeter-Kameras - eine<br />

ästhetische Ära beginnt, bei der die Handkamera<br />

eine wichtige Rolle spielt. Ende der 70er<br />

Jahre eröffnet Arri Niederlassungen in Los<br />

Angeles und New York. Weitere Vertretungen<br />

in Großbritannien, Italien, Australien und<br />

Kanada folgen. Seit Ende der 1980er Jahre<br />

deckt Arri mit Studio und Kopierwerk, Kameraund<br />

Lichtverleih <strong>den</strong> ganzen Arbeitsfluss bis zur<br />

Postproduktion ab - einschließlich Kino. Die<br />

Lampen wer<strong>den</strong> inzwischen in Stephanskirchen<br />

im Chiemgau produziert. Den digitalen<br />

Umbrüchen in der <strong>Film</strong>produktion begegnet<br />

man mit Einfaltsreichtum und überzeugen<strong>den</strong><br />

Lösungen. Das Ergebnis einer Zusammenarbeit<br />

mit dem Fraunhofer-Institut wurde<br />

2007 offiziell vorgestellt: Die »D-20« - eine<br />

hochauflösende Digitalkamera.<br />

40 Jahre HFF München<br />

Seit der Eröffnung am 6. November 1967<br />

haben 1664 Stu<strong>den</strong>ten die Hochschule <strong>für</strong><br />

Fernsehen und <strong>Film</strong> besucht und sie zu einer<br />

der erfolgreichsten <strong>Film</strong>hochschulen Deutsch-<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


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lands gemacht. Das 40jährige Jubiläum zelebriert<br />

die HFF am 15. November 2007 mit einer<br />

großen Feier. Am Vortag beginnt symbolisch<br />

eine neue HFF-Ära: Dann legt <strong>Bayern</strong>s neuer<br />

Ministerpräsi<strong>den</strong>t Günther Beckstein <strong>den</strong><br />

Grundstein zum Neubau der HFF München im<br />

Münchner »Museumsviertel« gegenüber der<br />

Alten Pinakothek.<br />

<strong>Film</strong>e »Made in Bavaria« in<br />

Edinburgh<br />

Eine interessante Begegnung zweier <strong>Film</strong>kulturen<br />

fand im Rahmen des Edinburgh International<br />

<strong>Film</strong> Festival statt. Nachdem es in der<br />

Vergangenheit vereinzelte bayerisch-schottische<br />

Koproduktionen gegeben hatte, darunter<br />

Thomas Riedelsheimers preisgekrönte<br />

Dokumentarfilme Rivers and Tides und Touch<br />

the Sound (mit Skyline Productions Edinburgh),<br />

stellte eine Delegation aus Münchner<br />

<strong>Film</strong>schaffen<strong>den</strong> im August neue <strong>Film</strong>e aus<br />

<strong>Bayern</strong> vor. Die Screenings von Felicitas<br />

Korns Auftauchen, Christian Wagners Warchild,<br />

Gereon Wetzels Castells und der 15-<br />

Stun<strong>den</strong>-Aufführung von Fassbinders Berlin,<br />

Alexanderplatz - Remastered ergänzte der<br />

»Bavarian <strong>Film</strong> Day« mit einer Podiumsdiskussion<br />

zum Thema »Regionale und nationale<br />

<strong>Film</strong>förderung in Deutschland und der Weg zur<br />

Koproduktion«. Erfahrungsberichte aus der<br />

bayerisch-schottischen Zusammenarbeit lieferten<br />

unter anderem Thorsten Wegener<br />

(Studio 100 Media) und Ken Anderson (Redkite<br />

Animations), die derzeit ein gemeinsames<br />

Animationsprojekt realisieren. Essenz jeder<br />

Koproduktion sei es, auf »complimentary<br />

skills« zurückzugreifen und Drehorte nicht nur<br />

Bayerische <strong>Film</strong>delegation in Edinburgh (v.l.n.r.):<br />

Carole Sheridan (Scottish Screen), Gereon Wetzel<br />

(»Castells«), Klaus Schaefer (FFF), Christian<br />

Wagner (»Warchild«), Hannah McGill (Artistic Director<br />

EIFF), Rainer Kölmel (Kinowelt), Ginnie Atkinson<br />

(Managing Director EIFF) und Staatsminister Eberhard<br />

Sinner<br />

4<br />

aus »Kollaborationsgrün<strong>den</strong>« auszuwählen,<br />

sondern an <strong>den</strong> »Spirit« der Geschichte anzupassen,<br />

so die Produzenten.<br />

Im Laufe der Gespräche zwischen bayerischen,<br />

schottischen und britischen <strong>Film</strong>schaffen<strong>den</strong><br />

ließ sich ein starkes Interesse an der aktuellen<br />

<strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong>landschaft und insbesondere<br />

<strong>den</strong> Fördermöglichkeiten des DFFF erkennen.<br />

Als Reaktion auf die deutsche Präsenz in Edinburgh<br />

laufen Pläne <strong>für</strong> eine erneute Begegnung<br />

zwischen bayerischen und britischen Produzenten<br />

anlässlich der Berlinale, das die FFF-<br />

Auslandsbeauftragte Michaela Haberlander<br />

koordiniert. Auch Produzent Paul Welsh, der<br />

an <strong>den</strong> Aktivitäten in Edinburgh teilnahm, reiste<br />

im September mit Regisseurin Cate Shortland<br />

(Somersault) nach <strong>Bayern</strong>, um mit Unterstützung<br />

der FFF-<strong>Film</strong> Commission Locations<br />

<strong>für</strong> ein Spielfilmprojekt zu begutachten.<br />

M E D I E N S Z E N E B A Y E R N<br />

Besucherzahlen aktueller deutscher Kinofilme<br />

Bayerisch-Skandinavisches<br />

Koproduktionstreffen<br />

Alle markierten <strong>Film</strong>e entstan<strong>den</strong> mit Förderung des FFF <strong>Bayern</strong><br />

*FFF Verleihförderung Stand: 09.10.2007, Quelle: Vdf<br />

Nach einem gelungenen Auftakt während der<br />

<strong>Film</strong>festspiele Cannes 2007 wurde das von<br />

Carola Hansson (European Co-Production<br />

Agency, Stockholm) und dem FFF <strong>Bayern</strong> initiierte<br />

Koproduktionstreffen mit skandinavischen<br />

<strong>Film</strong>schaffen<strong>den</strong> und Financiers Anfang<br />

Oktober in München fortgesetzt. Die Bavaria<br />

<strong>Film</strong>studios boten Kulisse und Organisation <strong>für</strong><br />

einen konzentrierten Workshop, bei dem beide<br />

Seiten <strong>Film</strong>vorhaben und Finanzierungsmodelle<br />

präsentieren konnten. »Das bayerischskandinavischen<br />

Koproduktionstreffen ergab<br />

Potential <strong>für</strong> konkrete Zusammenarbeit, von<br />

der beide Seiten gleichermaßen profitieren<br />

könnten«, resümiert die stellvertrende FFF-<br />

Geschäftsführerin Gabriele Pfennigsdorf.<br />

Bayerisch-Skandinavisches Koproduktionstreffen in München: Zu <strong>den</strong> Teilnehmern gehörten Jan S. Kaiser (Bavaria,<br />

ganz links), die Produzenten Börje Hansson und Lars Blomgren (2. und 3.v.r.), Philipp Kreuzer und Robert Küppers<br />

(Bavaria, oben links), Autor Peter Falk (dazwischen), Hans Edstedt (Penser Fondkommission, 3.v.r.), der Oscarnominierte<br />

Regisseur Nils Gaup (unter Kreuzer), Bendik Rugaas (norwegischer Kultusminister a.D.), Uschi Reich<br />

(Bavaria, M.) sowie die Investoren Gullik und Marianne Hansen (2. und 3.v.r.), Turi Josefsen (5.v.l.) und Halgrim Thon<br />

(oben rechts).<br />

Platz/Titel Verleih Start Besucher<br />

1 Das Parfum Constantin <strong>Film</strong> 14.09.06 5.576.758<br />

2 Die wil<strong>den</strong> Kerle 4 Buena Vista 01.02.07 2.438.494<br />

3 Das Leben der Anderen Buena Vista 23.03.06 2.276.087<br />

4 Wer früher stirbt ist länger tot Movienet 17.08.06 1.757.356<br />

5 Die wil<strong>den</strong> Hühner und die Liebe Constantin 05.04.07 993.819<br />

6 Neues vom Wixxer Constantin 15.03.07 878.445<br />

7 Vollidiot Senator 12.04.07 814.815<br />

8 Mein Führer X-Verleih 04.01.07 793.414<br />

9 Hände weg von Mississippi Delphi 22.03.07 699.639<br />

10 Schwere Jungs Constantin 18.01.07 556.501<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


Robert & Horst, München<br />

Das kreative Netzwerk<br />

<strong>für</strong> Ihr Programm.<br />

Perfekte Infrastruktur<br />

Programm-Highlights<br />

Internationale Vermarktung<br />

Inga Lindström Berlin Alexanderplatz – Remastered<br />

Die Rosenheim-Cops Wut<br />

Tatort<br />

Sturm der Liebe<br />

Die wil<strong>den</strong> Hühner 2 I served the King of England<br />

Bavaria <strong>Film</strong> GmbH, Bavariafilmplatz 7, 82031 Geiselgasteig, www.bavaria-film.de


Clustern <strong>für</strong> die Zukunft<br />

Die mediale Zukunft stand nach der Sommerpause<br />

im Mittelpunkt der Veranstaltungen<br />

des Cluster audiovisuelle Medien. So wurde<br />

in einem Kooperationsevent mit dem Zentrum<br />

<strong>für</strong> Internetforschung und Medienintegration<br />

(ZIM) der LMU gefragt: Neue<br />

Mediennutzung - neue Geschäftsmodelle?<br />

Nach einem einleiten<strong>den</strong> Vortrag von<br />

Prof. Hans-Bernd Brosius über die Veränderungen<br />

der Mediennutzung diskutierten<br />

die zahlreich anwesen<strong>den</strong> Zuhörer lebhaft mit<br />

<strong>den</strong> Panelisten Gabriele M. Walther (Caligari<br />

<strong>Film</strong>), Hansjörg Füting (ndf) und Stefan<br />

Wittich (Bayerischer Rundfunk). Zum Zentrum<br />

der Debatte wurde die prognostizierte<br />

Konvergenz von Internet und Fernsehen. Als<br />

Chance wurde sie von Gabriele Walther <strong>für</strong><br />

<strong>den</strong> Kinder- und Jugendbereich gewertet. Am<br />

Beispiel der von Caligari erworbenen Rechte<br />

an Prinzessin Lillifee zeigte sie auf, wie der<br />

gezielte Aufbau einer Internet-Community<br />

positive Auswirkungen auch auf das »traditionelle«<br />

Medium <strong>Film</strong> haben könne.<br />

Hansjörg Füting riet angesichts der bei Produzenten<br />

und Auftraggebern um sich greifen<strong>den</strong><br />

Nervosität zu mehr Gelassenheit. Die vorhergesagte<br />

Konvergenz von Internet und Fernsehen<br />

habe - insbesondere im fiktionalen<br />

Bereich - bisher nicht stattgefun<strong>den</strong>. Weniger<br />

gelassen als kontrovers wur<strong>den</strong> indessen die<br />

Digitalpläne der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten<br />

diskutiert. Füting hält die Bereitstellung<br />

von Informationsangeboten im Internet<br />

zwar <strong>für</strong> plausibel - bei fiktionalen<br />

Inhalten drängten sich jedoch urheberrechtli-<br />

6<br />

C L U S T E R A U D I O V I S U E L L E M E D I E N<br />

Expertentipps <strong>für</strong> <strong>den</strong> Produzentennachwuchs gaben<br />

Thorsten Schaumann, Katharina Dietrich, Clustermanagerin<br />

Barbara Schardt und Thomas P. Friedl<br />

che Probleme auf. Die zentrale Frage <strong>für</strong> Produzenten<br />

bleibe: »Wie verdiene ich mit Inhalten<br />

Geld?« Hier müssten in Zukunft alle Verbreitungswege<br />

mitgedacht wer<strong>den</strong>.<br />

Die Zukunft »in persona« durfte sich bei dem<br />

Fortbildungsseminar Verleih - Vertrieb -<br />

Merchandising angesprochen fühlen. Auf<br />

Einladung des Cluster audiovisuelle Medien<br />

und des Bayerischen <strong>Film</strong>zentrums berieten<br />

und informierten die Referenten Thomas P.<br />

Friedl (Constantin <strong>Film</strong>), Thorsten Schaumann<br />

(Bavaria <strong>Film</strong> International) und Katharina<br />

Dietrich (Copyright Promotion) <strong>den</strong><br />

bayerischen <strong>Film</strong>nachwuchs aus erster Hand.<br />

Übereinstimmend appellierten die <strong>Film</strong>profis<br />

an die jungen <strong>Film</strong>emacher, die Bedürfnisse<br />

von Verleih, Weltvertrieb und Merchandising<br />

bereits in die Planungsphase der <strong>Film</strong>herstellung<br />

zu integrieren. Gebührend gefeiert wurde<br />

im Anschluss an die Fortbildung im Bayerischen<br />

<strong>Film</strong>zentrum dessen 15-jähriges Bestehen.<br />

Die Ersten Bayerischen <strong>Film</strong>foniker<br />

mit Clustersprecher und Cellist Klaus Schaefer<br />

begeisterten hier nicht nur <strong>den</strong> ersten Gratulanten,<br />

Staatminister Eberhard Sinner, son-<br />

Zukunfts-Spiele: Klaus Schaefer, BLM-Präsi<strong>den</strong>t Wolf-Dieter Ring und Finanzminister Erwin Huber<br />

dern auch zahlreiche weitere Gäste aus der<br />

bayerischen <strong>Film</strong>- und Fernsehwirtschaft.<br />

Rund 170 Teilnehmer und 20 hochkarätige<br />

Referenten aus Wirtschaft, Politik und Institutionen<br />

folgten der Einladung von Cluster<br />

audiovisuelle Medien, medien-netzwerkmünchen,<br />

gotoBavaria und der BLM, um das<br />

Zukunftsthema »Games« in München zu diskutieren.<br />

»Games-Markt Deutschland - Zwischen<br />

Euphorie und Ablehnung«: Der Titel<br />

der Veranstaltung zeigte <strong>den</strong> Spannungsbogen<br />

der aktuellen Debatte auf. Wirtschaftsminister<br />

Erwin Huber betonte die zentrale Bedeutung<br />

der Computer- und Videospielindustrie <strong>für</strong> <strong>den</strong><br />

High-Tech- und Medienstandort <strong>Bayern</strong>: »Die<br />

digitale Spielindustrie gehört zu <strong>den</strong> dynamischsten<br />

Teilmärkten der Medienbranche mit<br />

enormen Wachstumsraten.« Höchste Zeit also,<br />

neben der schon intensiv geführten Diskussion<br />

über die Gefahren eines Bruchteils des Spieleangebots<br />

endlich eine Imageaufwertung und<br />

die enormen Chancen in <strong>den</strong> Vordergrund zu<br />

rücken. Wie Olaf Zimmermann vom Deutschen<br />

Kulturrat in seinem Vortrag erläuterte,<br />

gehöre hierzu auch eine Aufweichung der<br />

Trennung zwischen »Hochkultur« und Games,<br />

da das Spieledesign einen zusätzlichen<br />

»Arbeitsmarkt <strong>für</strong> Künstler« eröffne. Essentiell<br />

<strong>für</strong> die Debatte sind weiterhin das hohe Tempo<br />

und das Konvergenzpotential, das <strong>den</strong> Spielemarkt<br />

kennzeichnet. »TV wird immer mehr zum<br />

Spiel« - so lautet dementsprechend auch die<br />

Ansicht von Stefan Jenzowsky (trommsdorf +<br />

drüner, innovation und marketing consultants).<br />

Marc War<strong>den</strong>ga (SevenOne Intermedia)<br />

bestätigte diese Ten<strong>den</strong>z. ProSiebenSat.1<br />

versuche mittlerweile die gesamte mediale<br />

Vermarktungskette zu verwerten - Games<br />

natürlich inklusive. Eine relevante Refinanzierungsquelle<br />

<strong>für</strong> die laufend steigen<strong>den</strong> Entwicklungskosten<br />

ist laut Wolfgang Thomas<br />

(Thomas Online Marketing) das sogenannte In-<br />

Game-Advertising. Derzeit ein noch unterentwickeltes<br />

Feld, wird es angesichts der sich<br />

wandeln<strong>den</strong> Mediennutzung und Medienkultur<br />

ein zunehmend wichtigeres Marketinginstrument<br />

wer<strong>den</strong>. Konsequentes Ziel von<br />

Staatsminister Eberhard Sinner ist es, die<br />

Game-Branche künftig verstärkt in die Clusterarbeit<br />

des Freistaats einzubin<strong>den</strong> und nach<br />

Vorbild des Bayerischen <strong>Film</strong>zentrums ein Gründerzentrum<br />

<strong>für</strong> Spieleentwickler zu initiieren.<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


Medienszene<br />

<strong>Bayern</strong> im Bild<br />

Gruppenbild mit Starter- und Kinoprogramm-Preisträgern<br />

der Stadt München und ihren Laudatoren: Kulturreferent<br />

Hans-Georg Küppers, Prof. Doris Dörrie, Prof.<br />

Andreas Gruber, Thomas Riedelsheimer (vorne), Siegfried<br />

Daiber (Maxim Kino), Kinowelt-Verleihchef Georg<br />

Miros, Baran bo Odar (»Unter der Sonne«), Georg Kloster<br />

(Kino Atlantis), Saara Aila Waasner (»Die Gedanken<br />

sind frei«), Mathias H. Wild (Museum-Lichspiele) und<br />

Oliver Haffner (»Lecke Milch«).<br />

Von <strong>den</strong> ersten Cartoons zu CGI: Rechtzeitig zum DVD-Release von<br />

»Shrek der Dritte« am 25. Oktober bot ein von Paramount Home<br />

Entertainment und Animoto veranstalteter Workshop einen Überblick<br />

über die Geschichte der Animation. V.l.n.r.: Jürgen Richter und<br />

Henriette Bornkamm (Animoto), Ludovic Simoens und Steffi Neuthor<br />

(Paramount), sowie Christian Schiller und Oliver Stannius (Animoto).<br />

Nach dem Oscar und unzähligen<br />

anderen Auszeichnungen <strong>für</strong> »Das<br />

Leben der Anderen« erhielt Florian<br />

Henckel von Donnersmarck im September<br />

<strong>den</strong> Bayerischen Verdienstor<strong>den</strong><br />

(Foto l., mit Klaus Schaefer<br />

und Paula Ewert, <strong>Film</strong>referentin in<br />

der Bayerischen Staatskanzlei). Foto<br />

rechts: Die Münchner Künstleragentin<br />

Erna Baumbauer, eine treibende<br />

Kraft hinter »Das Leben der Anderen«,<br />

wurde mit dem Bundesverdienstkreuz<br />

ausgezeichnet.<br />

Bereits über eine halbe Million Zuschauer<br />

erreichte Granz Henmans (2.v.l.) Militärkomödie<br />

»Kein Bund <strong>für</strong>s Leben«, die im August<br />

ihre Premiere feierte. Im Foto: Die Produzenten<br />

Max Wiedemann und Quirin Berg mit<br />

Hauptdarsteller Franz Dinda<br />

Mitte September stellten Cutter Hansjörg Weißbrich,<br />

Hauptdarstellerin Alicja Bachleda und Produzent<br />

Jakob Claussen in New York ihren <strong>Film</strong> »Trade - Willkommen<br />

in Amerika« (Regiie: Marco Kreuzpaintner)<br />

vor. Der erste <strong>Film</strong>, der jemals im Gebäude der vereinten<br />

Nationen lief, wurde von Sigourney Weaver und<br />

dem UN-Generalsekräter Ban Ki-moon anmoderiert<br />

und in Anwesenheit von ca. 500 Gästen vorgeführt.<br />

Happy Birthday, Steffen<br />

Kuchenreuther!<br />

Zum 60. Geburtstag<br />

des SPIO-Präsi<strong>den</strong>ten<br />

(mit Ehefrau Soo<br />

Leng) im Bayerischen<br />

Hof gratulierte auch<br />

Oberbürgermeister<br />

Christian Ude<br />

Der Mitarbeiter als »Marke« und Firmenkapital, der Personalchef als »Businesspartner«:<br />

Bei der Personalleiterkonferenz des MedienCampus <strong>Bayern</strong><br />

stan<strong>den</strong> im September der »War for Talent« von Seiten der Medienfirmen<br />

und Anforderungsprofile des Cross-Media-Zeitalters an <strong>den</strong> Mediennachwuchs<br />

im Mittelpunkt. Im Foto (v.l.n.r.): Berater Steve Pscheid, Judith<br />

Stephan (w&v), Kai Viktor Burr (Burda Media), Julia Menninga (Pleon),<br />

Moderator Bernhard Rosenberger und BLM-Präsi<strong>den</strong>t Wolf-Dieter Ring.<br />

Ausklang auf der Wies’n: Das Oktoberfest bildete <strong>den</strong><br />

Abschluss des Herbsttreffens der <strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong>förderer.<br />

V.l.n.r.: Kirsten Niehuus (Medienboard Berlin-Bran<strong>den</strong>burg),<br />

Christian Berg (Medienboard), Eva Hubert (<strong>Film</strong>förderung<br />

Hamburg), Manfred Schmidt (MDM), Gabriele Röthemeyer<br />

(MfG Ba<strong>den</strong>-Württemberg) und Michaela Haberlander (FFF<br />

<strong>Bayern</strong>).<br />

Nach dem <strong>Film</strong>fest München ehrten<br />

auch die <strong>Film</strong>festspiele Venedig <strong>den</strong><br />

<strong>Film</strong>emacher und Produzenten Alexander<br />

Kluge mit einem Special zu seinem<br />

75. Geburtstag.<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007 7


Kinostarts<br />

»Trade - Willkommen in Amerika«<br />

Trade - Willkommen in Amerika<br />

Kinostart: 18. Oktober 2007<br />

Drama; Produktion: Claussen+Wöbke+Putz <strong>Film</strong>produktion;<br />

Produzenten: Roland Emmerich,<br />

Rosilyn Heller; Koproduzenten: Jakob Claussen,<br />

Thomas Wöbke, Uli Putz; Ausführender<br />

Produzent: Peter Landesman; Verleih: Fox;<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>; Drehbuch: Jose Rivera,<br />

Peter Landesman; Regie: Marco Kreuzpaintner;<br />

Kamera: Daniel Gottschalk; Darsteller:<br />

Kevin Kline, Alicja Bachleda, Paulina Gaitan,<br />

Cesar Ramos<br />

Die 13jährige Adriana wird als Zwangsprostituierte<br />

von Mexiko in die USA verschleppt. Auf<br />

der Suche nach seiner Schwester wandert<br />

Adrianas Bruder George illegal ein und findet<br />

in dem desillusionierten Polizisten Ray einen<br />

Verbündeten. Tatsächlich wer<strong>den</strong> die bei<strong>den</strong><br />

fündig: Adriana wird im Internet zur Versteigerung<br />

angeboten . . .<br />

Mit dem von Roland Emmerich produzierten<br />

<strong>Film</strong> Trade gibt Regisseur Marco Kreuzpaintner<br />

sein US-Debüt. Die gleiche Sensibilität,<br />

mit der er in Sommersturm vom Coming<br />

Out eines Jugendlichen erzählte, prägt die<br />

Inszenierung des schonungslosen Dramas<br />

über modernen Sklavenhandel. Trade, der<br />

von einem Artikel in der New York Times<br />

inspiriert wurde, versteht sich als Anklage an<br />

Bully animiert: »Lissi und der wilde Kaiser«<br />

8<br />

korrupte Grenzwächter und Amtsträger, die<br />

<strong>den</strong> internationalen Mädchenhandel mit<br />

ermöglichen. Für seine Verbindung von<br />

Engagement und künstlerischer Leistung<br />

wurde Trade beim <strong>Film</strong>fest München 2007<br />

mit dem Bernhard Wicki-<strong>Film</strong>preis »Die<br />

Brücke« ausgezeichnet.<br />

Lissi und der wilde Kaiser<br />

Kinostart: 25. Oktober 2007<br />

Animationskomödie; Produktion: herbX film;<br />

Produzent: Michael »Bully« Herbig; Executive<br />

Producer: Michael Waldleitner; Verleih: Constantin<br />

<strong>Film</strong>; Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA;<br />

Drehbuch: Michael »Bully« Herbig, Alfons<br />

Biedermann; Regie: Michael »Bully« Herbig;<br />

Animation: Scanline; Sprecher: Michael Bully<br />

Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian,<br />

Lotte Ledl, Badesalz<br />

Franz und Lissis deka<strong>den</strong>te Welt des Müßiggangs<br />

auf Schloss Schönbrunn wird durch<br />

eine Entführung erschüttert. Der Entführer,<br />

ein ungehobelter Yeti aus dem Himalaya,<br />

hat dem Teufel versprochen, ihm die schöne<br />

Kaiserin zu bringen. So tritt Kaiser<br />

Franz, im Gefolge Frau Mama und <strong>den</strong> treuen<br />

Hofmarschall, einen haarsträuben<strong>den</strong><br />

Befreiungsfeldzug an . . .<br />

Wie vorher dem Western- und Science Fiction-Genre<br />

widmet sich »Bully« Herbig nun<br />

dem Sissi-Thema auf bewährt liebevolle und<br />

respektlose Weise. Statt sich selbst ins Kaiserinnen-Kleid<br />

zu zwängen, vertraute er<br />

diesmal <strong>den</strong> 3D-Spezialisten von Scanline,<br />

die einer computer-animierten Lissi seine<br />

Gesichtszüge verliehen.<br />

Weißt was geil wär . . .?<br />

Kinostart: 1. November 2007<br />

Komödie; Produktion: Sam <strong>Film</strong>; Produzenten:<br />

Andreas Ulmke-Smeaton, Ewa Karlström;<br />

Verleih: Kinowelt; Drehbuch und<br />

Regie: Mike Marzuk; Kamera: Ian Blumers;<br />

Darsteller: Axel Schreiber, Isaak Dentler,<br />

Nadja Bobyleva<br />

Tommy und Heinz träumen vom großen<br />

Durchbruch mit einem eigenen Kinofilm. Leider<br />

fehlt <strong>den</strong> Stu<strong>den</strong>ten sowohl das passende<br />

Kleingeld als auch der nötige Ehrgeiz. Die<br />

bei<strong>den</strong> WG-Freunde sind erklärte Beziehungsgegner,<br />

<strong>den</strong>noch verlieben sie sich -<br />

und zwar ausgerechnet in die neue Mitbewohnerin<br />

Lisa, die das geplante <strong>Film</strong>projekt<br />

vorantreiben soll.<br />

Als Münchner »Slacker«-<strong>Film</strong> legte Regie-<br />

Newcomer Mike Marzuk seine Komödie an.<br />

Zusammen mit <strong>den</strong> Erfolgsproduzenten von<br />

Die wil<strong>den</strong> Kerle erzählt Marzuk eine szenige<br />

Neuauflage der klassischen Dreiecksgeschichte.<br />

Auch am <strong>Film</strong>-Soundtrack bastelte<br />

der erklärte Musikfan persönlich mit.<br />

Hotel Very Welcome<br />

Kinostart: 29. November 2007<br />

Tragikkomödie; Produktion: Komplizen <strong>Film</strong>,<br />

ZDF, HFF München; Produzentinnen: Janine<br />

Jackowski, Maren Ade, Sonja Heiss; Verleih:<br />

Kinowelt; Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA, BKM,<br />

<strong>Film</strong>förderung Hamburg; Drehbuch: Sonja<br />

Heiss, Nikolai von Graevenitz; Regie: Sonja<br />

Heiss; Kamera: Nikolai von Graevenitz; Darsteller:<br />

Ricky Champ, Gareth Llewelyn, Eva<br />

Löbau, Chris O´Dowd, Svenja Steinfelder<br />

Selbstfindungsreisen sind in Mode, Backpacking<br />

ist ein zunehmendes Massenphänomen.<br />

Mit all ihren Begleiterscheinungen<br />

wer<strong>den</strong> die Protagonisten in Hotel Very<br />

Welcome konfrontiert: Sonja Heiss’ subtiler<br />

<strong>Film</strong> über Sinnsuche, Einsamkeit und<br />

unerfüllte Erwartungen von fünf Europäern<br />

auf Asientrip zeigt die Widersprüchlichkeiten<br />

zwischen Vorstellungen und realen<br />

Erlebnissen. Komische Zufälle, fatale Missverständnisse<br />

und absurde Situationen<br />

begleiten nicht nur die Geschichte, sondern<br />

beeinflussten auch die Dramaturgie. Diverse<br />

Nebenrollen in dieser interessanten<br />

Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


Sehnsuchtsgetrieben: »Hotel Very Welcome«<br />

wur<strong>den</strong> spontan erst vor Ort besetzt. Neben<br />

einigen anderen Preisen erhielt Sonja Heiss<br />

<strong>für</strong> ihren Abschlussfilm an der HFF München<br />

im August <strong>den</strong> First Steps Award 2007.<br />

Mörderischer Frie<strong>den</strong><br />

Kinostart: 29. November 2007<br />

Drama/Kriegsfilm; Produktion: BlueScreen-<br />

<strong>Film</strong>, BR, SWR, arte; Produzenten: Michael<br />

Röhrig; Redaktion: Claudia Gladziejewski,<br />

Nachwuchs<br />

VGF-Stipendien 2007<br />

Seit mittlerweile 15 Jahren bietet das Bayerische<br />

<strong>Film</strong>zentrum Geiselgasteig jungen<br />

<strong>Film</strong>schaffen<strong>den</strong> eine räumliche und<br />

kreative Basis. Mitte September vergab die<br />

VGF (Verwertungsgesellschaft <strong>für</strong> Nutzungsrechte<br />

an <strong>Film</strong>werken) erneut ihre<br />

Stipendien <strong>für</strong> Büros und Verwaltungsservice<br />

im Bayerischen <strong>Film</strong>zentrum. Die Jurymitglieder<br />

Julia Rappold (FFF <strong>Bayern</strong>) und<br />

Sven Burgemeister (TV60<strong>Film</strong>, Goldkind<br />

<strong>Film</strong>) überreichten im Rahmen der Feierlichkeiten<br />

zum 15jährigen Jubiläum die Stipendien<br />

an folgende junge Produzenten:<br />

Cuckoo Clock Entertainment<br />

Regisseur Sebastian Grobler mit Diplom aus<br />

Ludwigsburg und Produzent Raoul Reinert<br />

mit Diplom aus Hamburg bil<strong>den</strong> die Kreativein-<br />

10<br />

Birgit Metz, Hubert von Spreti; Verleih:<br />

Movienet; Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA,<br />

Medienboard Berlin-Bran<strong>den</strong>burg; Drehbuch:<br />

Jan Lüthje, Rudolf Schweiger; Regie:<br />

Rudolf Schweiger; Kamera: Gerald Schank;<br />

Darsteller: Adrian Topol, Max Riemelt,<br />

Susanne Bormann, Stipe Erceg<br />

Kosovo nach offiziellem Kriegsende<br />

1999. Zwei junge KFOR Soldaten befin<strong>den</strong><br />

sich zwischen <strong>den</strong> Fronten: Die<br />

Deutschen Tom und Charly sollen in<br />

Sarajewo zwischen verfeindeten Serben<br />

und Albanern vermitteln. Die Erfüllung<br />

der Frie<strong>den</strong>s-Mission entpuppt sich als<br />

äußerst schwierig.<br />

Der Münchner Regisseur Rudolf Schweiger<br />

konnte mit seinem thematisch verwandten<br />

Kurzfilm Snipers Alley bereits<br />

großen Erfolg verbuchen. In Mörderischer<br />

Frie<strong>den</strong> über <strong>den</strong> Ethnienkonflikt im<br />

Kosovo thematisiert Schweiger die Gefahr<br />

von Hass-Spiralen und wirft Fragen über<br />

<strong>den</strong> tatsächlichen Nutzen und eventuelle<br />

problematische Folgen humanitärer Auslandseinsätze<br />

auf.<br />

heit der Cuckoo Clock. Sebastian Grobler sammelte<br />

nach seinem Germanistikstudium Erfahrung<br />

als Regieassistent, unter anderem bei<br />

Caroline Link, Dieter Wedel und Romuald<br />

Karmakar. Sein Diplomfilm Morgen früh ist<br />

die Nacht rum gewann 2003 <strong>den</strong> Studio Ham-<br />

K I N O S T A R T S<br />

Warum Männer nicht zuhören und<br />

Frauen schlecht einparken<br />

Kinostart: 6. Dezember 2007<br />

Komödie; Produktion: Constantin <strong>Film</strong>; Produzenten:<br />

Herman Weigel, Oliver Berben;<br />

Verleih: Constantin <strong>Film</strong>; Förderung: FFF<br />

<strong>Bayern</strong>, DFFF, FFA, Medienboard Berlin-<br />

Bran<strong>den</strong>burg; Buchvorlage: Allan und Barbara<br />

Pease; Drehbuch: Rochus Hahn, Alexander<br />

Stever; Regie: Leander Haußmann;<br />

Darsteller: Benno Fürmann, Jessica Schwarz<br />

Es sind evolutionsbiologische Unterschiede,<br />

die Männer und Frauen voneinander trennen:<br />

Das scheinen wissenschaftliche Studien<br />

zu beweisen, die sich um sexuelle Schlüsselreize<br />

und geschlechtliche Verhaltensmuster<br />

drehen. Auch Leander Haussmann befasst<br />

sich in seinem neuen <strong>Film</strong> mit Geschlechterklischees.<br />

Als Vorlagen <strong>für</strong> seine ironische<br />

Komödie dienten ihm die internationalen<br />

Bestseller von Allan und Barbara Pease.<br />

Benno Fürmann, Jessica Schwarz und Uwe<br />

Ochsenknecht verkörpern exemplarische<br />

Alphamännchen und -weibchen, augenzwinkernd<br />

untermalt von swingendem James<br />

Last-Orchestersound.<br />

burg Nachwuchspreis. Er arbeitet erfolgreich<br />

als Regisseur <strong>für</strong> Marienhof, Die Fallers und<br />

Sturm der Liebe. Volljurist Raoul Reinert<br />

schloss das <strong>Film</strong>studium Hamburg 2004 mit<br />

Auszeichnung ab, seine Kinokurzfilmteams<br />

gewannen 30 internationale Preise. Während<br />

seiner theoretischen Ausbildung lernte er in<br />

Los Angeles, Paris und London auch das <strong>Film</strong>handwerk.<br />

Bei Odeon <strong>Film</strong> war er als Referent<br />

und Development Manager tätig, bei Bavaria<br />

<strong>Film</strong> als Producer <strong>für</strong> internationale TV-Kopro-<br />

Die neuen VGF-Stipendiaten und ihre Förderer vor dem Bayerischen <strong>Film</strong>zentrum (v.l.n.r.): Raoul Reinert, Sebastian<br />

Grobler (Cuckoo Clock Entertainment), Staatsminister Eberhard Sinner, Ralf Heincke, Christiane M. Conradi<br />

(GF Bayerisches <strong>Film</strong>zentrum), Sven Burgemeister (Goldkind, TV60<strong>Film</strong>), VGF-Geschäftsführer Thomas Mielke,<br />

Tobias Walker, Julia Rappold (FFF <strong>Bayern</strong>), Philipp Worm, Martin Blankemeyer und Florian Lei<strong>den</strong>berger<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


N A C H W U C H S<br />

duktionen. Aktuell bereitet Cuckoo Clock<br />

Entertainment unter anderem das Kinoprojekt<br />

Der ganz große Traum des Konrad Koch mit<br />

Schwere Jungs-Autor Philipp Roth vor.<br />

Florian Lei<strong>den</strong>berger und Ralf Heincke<br />

Am 1. November 2007 startet im Verleih von<br />

Senator <strong>Film</strong> ein Dokumentarfilm über die<br />

Kämpfe und Erfolge der <strong>deutschen</strong> Biathlon-<br />

Damen: Mit <strong>den</strong> Waffen einer Frau ist der erste<br />

Kinofilm der neuen VGF-Stipendiaten Florian<br />

Lei<strong>den</strong>berger und Ralf Heincke. Florian Lei<strong>den</strong>berger<br />

studierte an der <strong>Film</strong>hochschule<br />

Madrid und war zuletzt nach diversen Tätigkeiten<br />

beim ZDF, BR, Sat.1, DSF und Premiere<br />

Gesellschafter und Geschäftsführer der TV-<br />

Produktionsfirma Complete Pictures. Ralf<br />

Heincke studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaften<br />

an der Deutschen<br />

Sporthochschule in Köln. Florian Lei<strong>den</strong>berger<br />

bereitet gerade die Fernsehdokumentation Die<br />

Schönheit der Sucht über <strong>den</strong> amerikanischen<br />

Autor TC Boyle vor. Der Produktionsbeginn ist<br />

noch <strong>für</strong> dieses Jahr geplant.<br />

Ab 1. November 2007 im Kino: »Mit <strong>den</strong> Waffen einer<br />

Frau«, produziert von <strong>den</strong> VGF-Stipendiaten Florian<br />

Lei<strong>den</strong>berger und Ralf Heincke<br />

Walker+Worm <strong>Film</strong><br />

Tobias Walker und Philipp Worm haben<br />

im Sommer 2007 ihr Studium der Produktion<br />

und Medienwirtschaft an der HFF München<br />

beendet. Gleich <strong>für</strong> ihren ersten Kurzfilm<br />

Natürliche Auslese erhielten sie 2005 eine Special<br />

Mention des FFF Förderpreises im Rahmen<br />

der Regensburger Kurzfilmwoche. 2007 produzierten<br />

Walker+Worm <strong>den</strong> Kurzfilm Der fliegende<br />

Mönch von Batmuh Suhbaatar. Die<br />

FFF-geförderte Koproduktion mit HFF und BR<br />

wurde in der Mongolei gedreht und war auf<br />

dem Kinderfilmfestival »Lucas« in Frankfurt zu<br />

sehen. Aktuell bereiten Walker+Worm in<br />

Koproduktion mit der HFF München <strong>den</strong> Spielfilm<br />

Moruks von Eldar Grigorian vor, eine<br />

Mischung aus Fiktion und Dokumentarfilm<br />

über vier Jugendliche, die aus der Tristesse<br />

ihrer provinziellen bayerischen Heimatstadt<br />

ausbrechen wollen. Der Drehstart ist <strong>für</strong><br />

November 2007 geplant.<br />

Münchner <strong>Film</strong>werkstatt e.V.<br />

Nach dem Abschluss des Doppeldiplomstudiengangs<br />

der Deutsch-Französischen Hochschule<br />

in Wiesba<strong>den</strong> und Toulouse in <strong>den</strong><br />

Fächern Medienwirtschaft und Regie absolvierte<br />

Martin Blankemeyer die Deutsch-<br />

Französische Masterclass der <strong>Film</strong>akademie<br />

Ba<strong>den</strong>-Württemberg. Seither produzierte er<br />

mit der Münchner <strong>Film</strong>werkstatt sieben<br />

Kurzfilme und gründete das Munich International<br />

Short <strong>Film</strong> Festival im Mathäser <strong>Film</strong>palast.<br />

Aktuell produziert Martin Blankemeyer<br />

die deutsch-japanische Koproduktion Der Rote<br />

Punkt von Marie Miyayama. Der Abschlussfilm<br />

der ersten japanischen HFF-Stu<strong>den</strong>tin ist<br />

eine FFF-geförderte Koproduktion mit der<br />

Chase <strong>Film</strong> Co. und der HFF München. In<br />

ihrem <strong>Film</strong> konfrontiert Marie Miyayama verschie<strong>den</strong>e<br />

Mentalitäten: Anhand einer autobiografisch<br />

motivierten Geschichte über <strong>den</strong><br />

Autounfall einer japanischen Familie in<br />

Deutschland will sie zeigen, dass trotz unterschiedlicher<br />

kultureller Gewohnheiten eine<br />

»schweigende«, aber umso tiefere Kommunikation<br />

erreicht wer<strong>den</strong> kann.<br />

Bei <strong>den</strong> Hofer <strong>Film</strong>tagen ist die Münchner <strong>Film</strong>werkstatt<br />

mit Stanislav Güntners HFF München-Kurzfilm<br />

Einsame Insel vertreten. Und in<br />

der Nacht vom 3. auf 4. November 2007 erlebt<br />

München die Premiere des 45minütigen HD-<br />

Kurzfilms Der gol<strong>den</strong>e Nazivampir von Absam 2<br />

- Das Geheimnis von Schloss Kottlitz, <strong>den</strong> Martin<br />

Blankemeyer gemeinsam mit Creative Gap<br />

und der HFF München produzierte. Regie bei<br />

der skurrilen Kriegs- bzw. Vampirsatire führte<br />

Lasse Nolte. Die Hauptrollen spielen Daniel<br />

Krauss, Hendrik Martz und Oliver Kalkofe. Der<br />

Branche wurde der 2. Weltkriegs-Spoof bereits<br />

bei einem <strong>Film</strong>markt-Screening in Cannes vorgestellt.<br />

Am Set von »Der rote Punkt« im Ostallgäu: Regisseurin<br />

Marie Miyayama, Christiane M. Conradi und Klaus<br />

Schaefer (FFF <strong>Bayern</strong>)<br />

Am Set von »Mit 16 bin ich weg« in Pasing (v.l.n.r.):<br />

Nathalie Lambsdorff (HFF München), Julia Rappold<br />

(FFF), Hauptdarstellerin Lucie Hollmann, Regisseur<br />

Mark Monheim, Produzent Martin Rehbock (Imbissfilm)<br />

und die BR-Redakteurinnen Claudia Gladziejewski<br />

und Birgit Metz<br />

Neuanfang mit 16<br />

Nach der Trennung ihrer Eltern steht die 15jähri¬ge<br />

Jenny vor einem Neuanfang. Erst scheinen<br />

ihr die neue Umgebung und die neue Schule als<br />

Chance, doch dann drohen ihr die Vergangenheit<br />

und der immer noch schwe¬lende Familienkonflikt<br />

über <strong>den</strong> Kopf zu wachsen . . .<br />

Ein Teenagerleben am Wendepunkt steht im<br />

Mittelpunkt von Mark Monheims Abschlussfilm<br />

an der HFF München. Weit weg<br />

von der Brachialität, in der die Boulevardmedien<br />

das Thema aufgreifen, erzählt Mit 16 bin ich<br />

weg auf behutsame Weise von familiärer Gewalt<br />

und ihrer Auswirkung auf die Betroffenen. Die<br />

Hauptrollen in der FFF-geförderten Koproduktion<br />

von Imbissfilm und BR spielen Lucie Hollmann<br />

(Die wil<strong>den</strong> Hühner), sowie Johannes<br />

Schulz, Anke Schiekowski und Lutz Winde.<br />

Gedreht wurde im August und September in<br />

München, die Kamera führte Daniel Schönauer.<br />

Seit 2006 ist Imbissfilm VGF-Stipendiat im<br />

Bayerischen <strong>Film</strong>zentrum. Im Frühjahr wurde<br />

Nach Hause, das erste Langfilmprojekt<br />

der jungen Firma, in das First Movie Program<br />

aufgenommen.<br />

Teddytester in Augsburg<br />

Ende der 60er Jahre: Ein alter Mann<br />

(Georg Tryphon) stellt sich seiner traumatischen<br />

Vergangenheit. Der Fund eines<br />

Teddybären und die Begegnung mit einem<br />

Jungen in einer verfallenen Fabrikhalle<br />

lassen verdrängte Erinnerungen an eine<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007 11


Bevor die alte Kammgarnspinnerei in Augsburg zum<br />

neuen Textil- und Industriemuseum umgestaltet<br />

wird, diente sie der Produktion »Teddytester« als<br />

Drehort<br />

Vorgestellt<br />

Claudia Gladziejewski, BR-Redakteurin<br />

»Kurzfilm und Debut«<br />

Eine erste Vorstellung<br />

von Claudia<br />

Gladziejewskis<br />

Engagement <strong>für</strong><br />

<strong>den</strong> <strong>deutschen</strong><br />

Nachwuchsfilm liefert<br />

bereits ein<br />

Blick auf ihre <strong>Film</strong>ografie:<br />

Unter <strong>den</strong><br />

von der BR-Redakteurin betreuten Kino- und<br />

Fernsehprojekten befin<strong>den</strong> sich international<br />

preisgekrönte Produktionen wie die Oscar-<br />

Gewinner Das Leben der Anderen von Florian<br />

Henckel von Donnersmarck und Quiero Ser<br />

von Florian Gallenberger, der Oscar-nominierte<br />

Dokumentarfilm Die Geschichte vom<br />

weinen<strong>den</strong> Kamel von Luigi Falorni und<br />

Byambasuren Davaa, Das Verlangen von<br />

Iain Dilthey (Gol<strong>den</strong>er Leopard in Locarno)<br />

sowie die Erstlingswerke vielversprechender<br />

deutscher Nachwuchsregisseure, darunter<br />

Ralf Westhoffs Überraschungs-Kinoerfolg<br />

Shoppen, Fata Morgana von Simon Groß und<br />

Hierankl von Hans Steinbichler.<br />

Als nahezu natürliche Konsequenz dieser<br />

Erfolge, die das ausgezeichnete Renomme des<br />

von Bettina Reitz geleiteten BR-Programmbereichs<br />

»Spiel-<strong>Film</strong>-Serie« mit geprägt haben,<br />

erhält Claudia Gladziejewski im Oktober innerhalb<br />

des Bereichs eine eigene Redaktion »Kurzfilm<br />

und Debut«. In der neuen Abteilung wer-<br />

12<br />

traurige Kindheit in <strong>den</strong> 1920er Jahren<br />

wieder aufleben.<br />

Als »Reise in die Vergangenheit und gleichzeitig<br />

Spiegel der Gegenwart« beschreibt<br />

Felicitas Darschin ihr surreales Drama<br />

Teddytester. Ihr 30minütiger Abschlussfilm<br />

an der HFF München, der sich derzeit<br />

in Postproduktion befindet, entstand in<br />

Zusammenarbeit mit Drehbuchautor und<br />

Produzent Egbert van Wyngaar<strong>den</strong><br />

(Individual <strong>Film</strong>s) und FR Entertain-<br />

<strong>den</strong> vor allem Kurzfilme (bis 30 Minuten Länge)<br />

koproduziert - in erster Linie Diplomfilme der<br />

HFF München und anderer <strong>Film</strong>hochschulen.<br />

Chancen haben allerdings auch interessante<br />

Quereinsteiger, wie Marco Kreuzpaintner im<br />

Jahre 2000 mit Der Atemkünstler.<br />

»Mein Ziel ist es, die Autoren und Regisseure<br />

dabei zu unterstützen, ihre eigene Vision<br />

so konsequent wie möglich umzusetzen«, so<br />

Claudia Gladziejewski. Essentiell sei auch die<br />

kontinuierliche Begleitung der Talente: »Was<br />

kommt als nächstes?« sei die entschei<strong>den</strong>de<br />

Frage nach einem erfolgreichen Kurzfilm, der<br />

auch das kreative Potential <strong>für</strong> einen Langfilm<br />

gezeigt hat.<br />

Bei der Betreuung des filmischen Nachwuchses<br />

agiert Claudia Gladziejewski innerhalb des Programmbereichs<br />

jedoch auch weiterhin nicht<br />

isoliert. »Bei langen Erstlingsfilmen konkurriere<br />

ich in kreativer Weise mit meinen wunderbaren<br />

Kolleginnen Birgit Metz (vormals Knackmuß),<br />

Cornelia Ackers, Claudia Simionescu und<br />

Bettina Ricklefs um <strong>den</strong> Debut-Etat des Programmbereichs.«<br />

Selbstverständlich werde<br />

auch kooperiert: Der gemeinsam von Claudia<br />

Gladziejewski und Birgit Metz betreute <strong>Film</strong> Der<br />

Ruf der Geckos von La Van Phuong wird auf<br />

<strong>den</strong> Hofer <strong>Film</strong>tagen seine Premiere feiern.<br />

Durch die individuellen Schwerpunkte und<br />

Handschriften innerhalb der Redaktion sei<br />

zudem gewährleistet, dass auch diejenigen eine<br />

Chance bekommen, die einzelne Redakteurinnen<br />

nicht auf Anhieb <strong>für</strong> ihr Projekt begeistern<br />

können. Explizit lobt Gladziejewski hierbei<br />

N A C H W U C H S<br />

ment. Die Kamera führte Helmfried Kober<br />

(Shoppen). Gedreht wurde der FFF-geförderte<br />

<strong>Film</strong> in Augsburg. Als Hauptmotive<br />

dienten der alte Schlachthof, das Architekturmuseum<br />

Schwaben sowie die alte<br />

Kammgarnspinnerei - historische Orte, die<br />

Szenenbildner Otto Kinzer sowohl <strong>für</strong> <strong>den</strong><br />

laufen<strong>den</strong> Betrieb einer Spielwarenfabrik<br />

in <strong>den</strong> 20er Jahren als auch als gespenstischer<br />

Ort der Erinnerung in <strong>den</strong> 60er Jahren<br />

ausstattete.<br />

auch die Zusammenarbeit mit Programmbereichsleiterin<br />

Bettina Reitz, Fernsehdirektor<br />

und HFF-Präsi<strong>den</strong>t Gerhard Fuchs, <strong>den</strong> Kollegen<br />

von Arte und dem FFF.<br />

Ihre Kompetenz im Bereich Dramaturgie und<br />

Drehbuch hat die promovierte Literaturwissenschaftlerin<br />

inzwischen ausgeweitet: Neben<br />

Lehraufträgen an verschie<strong>den</strong>en <strong>deutschen</strong><br />

<strong>Film</strong>hochschulen leitet sie seit diesem Jahr<br />

die Drehbuchwerkstatt Nürnberg. Auch<br />

die Drehbuchaufstellungen (www.script-doctors.com)<br />

<strong>für</strong> Spiel- und Dokumentarfilme, die<br />

sie gemeinsam mit Rainer Paszek leitet, haben<br />

sich mittlerweile bei <strong>Film</strong>schaffen<strong>den</strong> in ganz<br />

Deutschland als wichtiger Impulsgeber <strong>für</strong> die<br />

Stoffentwicklung herumgesprochen.<br />

Manuel Ewald und Armin<br />

Schmidt, Gründer und Organisatoren<br />

des Asia <strong>Film</strong>fests<br />

Kennengelernt haben sie sich über eine<br />

Annonce - allerdings nicht in <strong>den</strong> »Kontaktanzeigen«:<br />

Manuel Ewald und Armin<br />

Schmidt haben in der selben Ausgabe einer<br />

<strong>Film</strong>zeitschrift eine Anzeige geschaltet, in der<br />

sie schwer zu bekommende Videos aus Asien<br />

zum Verkauf anboten. Ein Telefonat führte<br />

zum Treffen - und schon verbrachten die bei<strong>den</strong><br />

<strong>Film</strong>freaks manch lange Video- oder<br />

DVD-Nacht. Als Stammgäste auf diversen<br />

<strong>Film</strong>börsen holten sie sich ihr Wissen über das<br />

asiatische Kino. John Woo und die 80er-Jahre-<br />

<strong>Film</strong>e aus Asien, die damals nur einer eingeschworenen<br />

Fan-Gemeinde bekannt waren<br />

und meist ein tristes Dasein in <strong>den</strong> hintersten<br />

Ecken der Videotheken führten, hatten es<br />

ihnen bereits in ihrer Jugend angetan. Nach<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


„Ein humorvoller<br />

Blick auf eine<br />

rastlose Generation.“<br />

Süddeutsche Zeitung<br />

Ein <strong>Film</strong> von Sonja Heiss<br />

WWW.HOTELVERYWELCOME.DE<br />

GEWINNER<br />

FIRST STEPS<br />

AWARD<br />

AB 29. NOVEMBER 2007 IM KINO<br />

PUBLIKUMSPREIS<br />

FESTIVAL DES<br />

DEUTSCHEN FILMS<br />

VANCOUVER<br />

INTERNATIONAL<br />

FILM FESTIVAL


Armin Schmidt (l.) und Manuel Ewald mit Regisseur<br />

John Woo<br />

der Schule begannen beide mit Praktika bei<br />

verschie<strong>den</strong>en Fernsehsendern und Produktionsfirmen.<br />

Schmidt zog zu diesem Zweck<br />

aus seiner niederbayerischen Heimat nach<br />

München, wo Ewald bereits wohnte.<br />

Gemeinsam gründeten sie eine kleine unabhängige<br />

<strong>Film</strong>zeitschrift namens »HomeMade«,<br />

die sie über das Internet vertrieben und<br />

später in »Cinepen<strong>den</strong>t« umbenannten.<br />

Schon da waren sie Verleger, Herausgeber<br />

und Schreiber in Personalunion. Inhalt<br />

waren neben diversen Splatter- und Horrorfilmen<br />

auch zunehmend Indepen<strong>den</strong>t-Werke<br />

und <strong>Film</strong>e aus Asien. Über die Jahre hinweg<br />

fand sich so eine kleine Community zusammen.<br />

Im Biergarten entstand schließlich die<br />

Idee <strong>für</strong> ein asiatisches <strong>Film</strong>fest. Als Partner<br />

konnten die bei<strong>den</strong> die Kinopolis-Gruppe<br />

In Produktion<br />

Der Schindler von Nanking<br />

In <strong>den</strong> 30er Jahren leitet der deutsche<br />

Manager John Rabe die Siemens-Niederlassung<br />

im chinesischen Nanking. In <strong>den</strong> brutalen<br />

Wirren der japanischen Besatzung<br />

gelingt es ihm, über eine Sicherheitszone<br />

über 250.000 Menschen vor <strong>den</strong> Massakern<br />

zu rettern. Aus dem NSDAP-Mitglied Rabe<br />

wird immer mehr ein »Held wider Willen«.<br />

In seinem neuen <strong>Film</strong> John Rabe erzählt Florian<br />

Gallenberger die dramatische Geschichte<br />

eines nahezu vergessenen <strong>deutschen</strong> Hel<strong>den</strong>.<br />

Das Drehbuch zu der internationalen Kopro-<br />

14<br />

gewinnen, und so fand vom 22. - 24. Oktober<br />

2004 im Münchner Mathäser-Kino ein asiatisches<br />

<strong>Film</strong>wochenende statt, auf <strong>den</strong>en die<br />

bei<strong>den</strong> insgesamt 13 <strong>Film</strong>e präsentierten, darunter<br />

Zhang Yimous House of Flying Daggers<br />

und Prachya Pinkaews Ong-Bak, die<br />

mittlerweile Kultstatus erreicht haben.<br />

War das erste Asia <strong>Film</strong>fest noch eine halb private<br />

Veranstaltung <strong>für</strong> die Fans von »Cinepen<strong>den</strong>t«,<br />

waren die bei<strong>den</strong> danach auf <strong>den</strong><br />

Geschmack gekommen und nahmen sich vor,<br />

die Veranstaltung zu vergrößern und ein »richtiges«<br />

<strong>Film</strong>fest auf die Beine zu stellen. Der<br />

zeitaufwändigen Realisierung half, dass Ewald<br />

und Schmidt als freiberufliche Editoren, On Air<br />

Producer sowie Texter bedarfsabhängig arbeiten<br />

und so auf diversen <strong>Film</strong>messen in der ganzen<br />

Welt Ausschau nach <strong>den</strong> neuesten asiatischen<br />

<strong>Film</strong>-Hits halten können.<br />

Die Organisationsaufgaben teilten sich die<br />

bei<strong>den</strong> bisher ganz alleine, wobei Ewald sich<br />

um <strong>den</strong> Bereich Akquise, <strong>Film</strong>einkauf und die<br />

Kontakte zu <strong>den</strong> Verleihern kümmert und<br />

Schmidt <strong>für</strong> das Marketing, die Pressearbeit<br />

und das Sponsoring verantwortlich ist. Erst<br />

seit 2007 haben sie einen dritten Mann mit<br />

ins Boot genommen, der <strong>für</strong> die Buchhaltung<br />

zuständig ist, und seit 2006 arbeiten sie<br />

mit der Agentur Cinemaids zusammen.<br />

Im Oktober 2005 fand in München und<br />

duktion schrieb der Oscar-Preisträger auf<br />

Grundlage von Rabes Tagebüchern, die vor<br />

zehn Jahren wiederentdeckt wur<strong>den</strong>. Noch bis<br />

Februar 2008 realisieren Mischa Hofmann<br />

(Hofmann & Voges), Benjamin Herrmann<br />

(Majestic <strong>Film</strong>) und Jan Mojto (EOS Entertainment)<br />

<strong>den</strong> Historienfilm in Shanghai und an<br />

Originalschauplätzen in Nanking. Partner des<br />

von FFF- und BBF mit insgesamt 1,9 Millionen<br />

Euro unterstützten, über 15 Millionen Euro teuren<br />

<strong>Film</strong>s sind das ZDF, die Pariser Pampa Production<br />

und Huayi Brothers, Peking. Die<br />

Titelrolle spielt Ulrich Tukur, in weiteren Parts<br />

sind Daniel Brühl, Dagmar Manzel und Gott-<br />

V O R G E S T E L L T<br />

Frankfurt das zweite Asia <strong>Film</strong>fest statt, auf<br />

dem unter anderem eine John Woo-Retrospektive<br />

zu sehen war.<br />

2006 kam der Gloria-Palast zum Mathäser hinzu,<br />

dazu einige weitere Veranstaltungen wie eine<br />

Lesung mit Jörg Buttgereit. Highlights wie Ronnie<br />

Yus Fearless, Bong Joon-hos The Host und<br />

Zhang Yimous Riding Alone for Thousands of<br />

Miles feierten neben einer Johnnie To-Retrospektive<br />

ihre Deutschland-Premieren. In einer<br />

verkürzten Fassung fand das Festival auch in<br />

Frankfurt und Bonn statt, ab 2007 (25. Oktober -<br />

1. November) wollen sich Ewald und Schmidt<br />

jedoch ganz auf München als Veranstaltungsort<br />

konzentrieren. Im Mittelpunkt der diesjährigen<br />

Ausgabe wird eine große Kim Ki Duk-Retrospektive<br />

stehen, bei der alle 14 <strong>Film</strong>e des koreanischen<br />

Meisterregisseurs gezeigt wer<strong>den</strong>.<br />

Das Asia <strong>Film</strong>fest (www.asiafilmfest.com) ist<br />

mittlerweile das größte asiatische <strong>Film</strong>festival<br />

Deutschlands und erwartet über 10.000 Besucher.<br />

Für die Zukunft planen Ewald und<br />

Schmidt, das Festival als eine Plattform <strong>für</strong><br />

Asienliebhaber zu präsentieren, bei der nicht<br />

nur alle Facetten des asiatischen Kinos abgedeckt<br />

wer<strong>den</strong>, sondern auch ein vergrößertes<br />

Rahmenprogramm einen tieferen Einblick in<br />

die Kultur Asiens geben soll. Da<strong>für</strong> erhoffen<br />

sich die bei<strong>den</strong> jungen Organisatoren auch<br />

finanzielle Unterstützung der Stadt München.<br />

fried John zu sehen. Die Bildgestaltung verantwortet<br />

Kameramann Jürgen Jürges. Majestic<br />

<strong>Film</strong>verleih plant <strong>den</strong> Kinostart <strong>für</strong> Ende 2008.<br />

Beta Cinema übernimmt <strong>den</strong> Weltvertrieb.<br />

Rückkehr zur Bavaria<br />

Nach 36 Jahren schließt sich <strong>für</strong> Michael<br />

Yorck ein Kreis: 1971 entstand in Geiselgasteig<br />

unter der Regie von Bob Fosse die Musicalverfilmung<br />

Cabaret, in der der britische Schauspieler<br />

neben Liza Minelli, Helmut Griem und<br />

Fritz Wepper zu sehen ist. Der <strong>Film</strong>, <strong>für</strong> <strong>den</strong> auf<br />

der Bavaria das Berlin der frühen dreißiger<br />

Jahre nachgebaut wurde, wurde ein großer<br />

Publikumserfolg und gewann 1972 acht Oscars.<br />

Eine der Trophäen ging dabei an <strong>Film</strong>architekt<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


I N P R O D U K T I O N<br />

Drehen in der Bavaria: Michael Yorck (M.) mit Produzent<br />

Sergey Pilinskiy (r.) und Jan S. Kaiser<br />

Rolf Zehetbauer. 1977 kehrte Michael York<br />

noch einmal nach Geiselgasteig zurück und<br />

stand unter der Regie von Billy Wilder <strong>für</strong> die<br />

Produktion Fedora, eine Koproduktion der<br />

Bavaria Atelier, vor der Kamera.<br />

Exakt 30 Jahre später drehte Yorck nun erneut<br />

in der Bavaria. In der russischen Koproduktion<br />

Mika und Alfred (Regie: Vladimir Faytanov)<br />

spielt er einen in seiner Kindheit traumatisierten<br />

russischen Maler, der über die außeror<strong>den</strong>tliche<br />

Fähigkeit verfügt, mit seinem bloßen<br />

Blick Menschen zu töten. Für Jan S. Kaiser<br />

(Bavaria Fernsehproduktion und Bavaria Pictures)<br />

sind die Dreharbeiten Symptom <strong>für</strong> ein<br />

stärkeres internationales Interesse am Produktionsort<br />

Deutschland: »Als <strong>Film</strong>studio<br />

sehen wir heute durchaus neue Chancen und<br />

Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit <strong>Film</strong>produzenten<br />

aus Osteuropa.« Zusätzlich zur<br />

Funktion als Drehort lieferte Bavaria <strong>Film</strong> <strong>den</strong><br />

kompletten Service. Neben dem Rental von<br />

Kino-Equipment <strong>für</strong> Licht, Bühne und Kamera<br />

sowie der Übernahme der Kopierwerksleistungen<br />

in München fordeten die Produzenten der<br />

russischen <strong>Film</strong>firma Lina Pro bei der Bavaria<br />

<strong>Film</strong> ebenfalls entsprechende Verstärkung<br />

ihrer Drehcrew an: In <strong>den</strong> Abteilungen Organisation,<br />

Beleuchtung, Ausstattung unterstützte<br />

lokales Personal die Kerncrew des russischen<br />

Regisseurs Vladimir Fatyanov und seiner<br />

Kamerafrau Mariya Solovyova.<br />

Außer am Geiselgasteig drehte die Mika und<br />

Alfred-Produktion auch im Münchner Stadtgebiet.<br />

Motive waren unter anderem die Universität,<br />

das Bayerische Nationalmuseum,<br />

das Gärtnerplatztheater, der Odeonplatz und<br />

der Englische Garten.<br />

Ganz realer Hexenzauber<br />

Als Buch verkaufte sich Hexe Lilli von Bestsellerautor<br />

Knister über zehn Millionen Mal. Die<br />

Animationsserie läuft kontinuierlich auf KI.KA<br />

und BBC. Im kommen<strong>den</strong> Jahr kommt Hexe<br />

Lilli nun als Realfilm mit hochmodernen CGI-<br />

Effekten auf die großen Leinwand: Im Sommer<br />

drehten die Produzenten Corinna Mehner<br />

(Blue Eyes Fiction) und Michael Coldewey<br />

(Trixter) in Berlin und Wien die unter anderem<br />

von FFF, BBF und MEDIA unterstützten<br />

Kinofilm Hexe Lilli - Der Drache und das magische<br />

Buch. Regie bei der deutsch-österreichisch-italienisch-spanischen<br />

Koproduktion<br />

führt Stefan Ruzowitzky, dessen <strong>Film</strong> Die<br />

Fälscher <strong>für</strong> Österreich ins Rennen um <strong>den</strong><br />

Oscar geht. Das Ensemble um Hauptdarstellerin<br />

Alina Freund, Anja Kling, Ingo Naujoks und<br />

die spanische Schauspielerin Pilar Bardem<br />

komplettieren Yvonne Catterfeld in einer<br />

Gastrolle und Michael Mittermeier als Stimme<br />

von Drache Hektor.<br />

Im Herbst wer<strong>den</strong> die Sprachaufnahmen im<br />

Studio beendet. Ab dann wird ein Team<br />

internationaler Animatoren bei Trixter <strong>den</strong><br />

Drachen zum digitalen Leben erwecken. Den<br />

Kinostart plant Walt Disney Studios Motion<br />

Pictures <strong>für</strong> Herbst 2008.<br />

In der Realverfilmung von »Hexe Lilli« zu sehen:<br />

Yvonne Catterfeld und Pilar Bardem<br />

Großes Event-Fernsehen <strong>für</strong><br />

ProSieben<br />

Mit dem Anti-Kriegs-Drama Die Brücke und<br />

dem Mystery-Abenteuer Der Bibelcode entstehen<br />

noch bis November zwei FFF-geförderte<br />

Eventfilme <strong>für</strong> ProSieben. München, die<br />

Steiermark, Namibia, Avignon und Rom sind<br />

Drehorte <strong>für</strong> <strong>den</strong> zweiteiligen Thriller Der<br />

Bibelcode. Nach dem Mord an dem Bibelforscher<br />

Bachmann gerät seine Tochter, die junge<br />

Polizistin Johanna (Cosma Shiva Hagen), in<br />

»Der Bibelcode« in München (v.l.n.r.): Gabriele Pfennigsdorf,<br />

Arno Ortmaier, Klaus Schaefer, Monika Raebel, Regisseur<br />

Christoph Schrewe und Cosma Shiva Hagen<br />

ein Komplett der katholischen Kirche. Dabei<br />

entdeckt sie, dass die auf einem geheimen<br />

Bibelcode basierten Prognosen ihres Vaters<br />

fatale Aussagen <strong>für</strong> die Zukunft haben. Nach<br />

einem Drehbuch von Georg Lemppenau und<br />

Timo Berndt inszeniert Christoph Schrewe<br />

die internationale Koproduktion, die von deutscher<br />

Seite Monika Raebel (24 Frames <strong>Film</strong>)<br />

und Arno Ortmaier (<strong>Film</strong>-Line) verantworten.<br />

Die Kamera führt Fritz Seemann, die Redaktion<br />

haben Wolfgang Oppenrieder und<br />

Yvonne Weber. In weiteren Hauptrollen sind<br />

Olivier Sitruk und Joachim Fuchsberger als<br />

Papst Innozenz V. zu sehen.<br />

Nach einem Buch von Wolfgang Kirchner<br />

dreht Lionheart Entertainment in Lettland<br />

ein modernes Remake des Roman- und <strong>Film</strong>klassikers<br />

Die Brücke, in dem kurz vor Ende<br />

des Zweiten Weltkriegs sieben Schüler einen<br />

aussichtslosen Kampf um die letzte Bastion<br />

ihrer Stadt führen. Regie führt Wolfgang Panzer,<br />

die Hauptrollen spieln Francois Göske,<br />

Lars Steinhöfe und Robert Höller. Verantwortlicher<br />

Redakteur ist Wolfgang Oppenrieder.<br />

Für Anfang Dezember plant ProSieben die<br />

Ausstrahlung eines dritten TV-Ereignisses: In<br />

einer aufwändigen Neuverfilmung des Jugendbuchklassikers<br />

Die Schatzinsel spielen Francois<br />

Göske, Jürgen Vogel, Tobias Moretti und<br />

Richy Müller. Nach einem eigenen Drehbuch<br />

führte Hansjörg Thurn Regie. Janus <strong>Film</strong><br />

produziert das Piratenabenteuer in Zusammenarbeit<br />

mit <strong>den</strong> Redakteuren Christian<br />

Balz und Ariane Egger.<br />

Mauerfall<br />

Für SAT.1 produzieren Olga <strong>Film</strong> und Constantin<br />

<strong>Film</strong> derzeit <strong>den</strong> FFF-geförderten<br />

Zweiteiler Der Untergang der DDR. Anja Kling,<br />

Hans-Werner Meyer, Felicitas Woll und Matthias<br />

Koeberlin spielen in dem Drama über die<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007 15


Produktionssommer in <strong>Bayern</strong> - der FFF war dabei<br />

Setbesuch bei Oscar-Preisträgerin Caroline Link: Produzentin Uschi Reich, Klaus Schaefer<br />

und Hauptdarstellerin Karoline Herfurth begutachten in <strong>den</strong> Bavaria Studios eine Szene<br />

aus »Im Winter ein Jahr«.<br />

»Friedliche Zeiten« mit Team und Förderern in München (v.l.n.r.): Kameramann Pascal Schmit, Produzentin<br />

Caroline Daube (Royal Pony <strong>Film</strong>), Nikolaus Prediger, Regisseurin Neele Leana Vollmar, Katharina<br />

Schubert und Klaus Schaefer.<br />

Begaben sich in der Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen auf »Die Jagd nach dem Schatz der<br />

Nibelungen« (v.l.n.r.): Klaus Schaefer, Bettina Zimmermann, Benjamin Sadler, Regisseur Ralf Huettner,<br />

Gabriele Pfennigsdorf, Fabian Busch und Produzent Felix Zackor (Dreamtool Entertainment)<br />

16<br />

I N P R O D U K T I O N<br />

Drehort Münchner Resi<strong>den</strong>z: In exquisitem Ambiente drehten Produzent Uli<br />

Limmer (Collina <strong>Film</strong>, im Foto mit Klaus Schaefer und Nikolaus Prediger) die<br />

Komödie »Freche Mädchen«. Regie führte Ute Wieland (hier mit Darstellerin<br />

Selina Shirin Müller).<br />

Abgedreht ist Jo Baiers BR-<strong>Film</strong><br />

über Münchens berühmtestes<br />

Komikerpaar. Am Set von »Karl<br />

Valentin und Liesl Karlstadt«<br />

(v.l.n.r.): Johannes Herrschmann,<br />

Klaus Schaefer, Hannah Herzsprung,<br />

die Produzenten Claudia<br />

Rittig und Mischa Hofmann<br />

(Hofmann & Voges), Elmar Jaeger<br />

(BR), Jo Baier und Gabriele<br />

Pfennigsdorf<br />

»Wilde« Dreharbeiten, die fünften: Klaus Schaefer, Ewa Karlström (Sam <strong>Film</strong>),<br />

Autor/Regisseur Joachim Masannek, Hansjörg Kuch (BBF/LfA), Nikolaus Prediger<br />

und Josef Brandmaier (BBF/HypoVereinsbank) mit <strong>den</strong> jungen Darstellern<br />

Kevin Ianotta, Nick Romeo Reimann und Ella-Maria Gollmer bei »Die wil<strong>den</strong><br />

Kerle 5 - Hinter dem Horizont« in der Bavaria<br />

Versammelten sich zum Drehstart von »U-900« (v.l.n.r.): Klaus Schaefer,<br />

Maxim Mehmet, Regisseur Sven Unterwaldt, Oliver K. Wnuk, Nikolaus<br />

Prediger, Atze Schröder und Yvonne Catterfeld mit <strong>den</strong> Produzenten<br />

Max Wiedemann und Quirin Berg.<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


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persönlichen Konsequenzen, die die Monate<br />

vor dem Mauerfall auf die Lebenswege einer<br />

getrennten Familie haben. Den gesellschaft-<br />

Am Set der »Bud<strong>den</strong>brooks« in Augsburg: Klaus<br />

Schaefer im Gespräch mit Armin Mueller-Stahl, Iris<br />

Berben und Regisseur Heinrich Breloer. Bavaria<br />

<strong>Film</strong> und Colonia Media produzieren die Romanverfilmung,<br />

die an Weihnachten 2008 ins Kino kommen<br />

soll.<br />

18<br />

lichen Hintergrund bildet die aufkommende<br />

Bürgerrechtsbewegung in der DDR.<br />

Produzenten sind Viola Jäger, Molly von Fürstenberg<br />

und Harry Kügler sowie Fred<br />

Kogel. Regie führt Thomas Berger nach einem<br />

Buch von Silke Zertz. An der Kamera steht<br />

Gero Steffen, gedreht wird in Berlin und Prag.<br />

Kunst statt Gewalt<br />

Am 19. April 2007 feierte der kolumbianische<br />

Maler und Bildhauer Fernando Botero seinen<br />

75. Geburtstag. Nun verfolgt ein FFF-geförderter<br />

Dokumentarfilm die Erfolgsgeschichte des<br />

in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsenen<br />

Künstlers, dessen grotesk-naive Kunst sich<br />

gegen eine »degenierte Kolonialbourgeoisie«<br />

wendet. Boteros oft monumentale Werke, die<br />

jedoch Friedfertigkeit ausstrahlen, symbolisieren<br />

die Wucht einer Kunst, die sich vor dem<br />

Hintergrund einer von Gewalt geprägten<br />

Gesellschaft abspielen.<br />

Festivals und Preise<br />

Hof feiert <strong>den</strong> Nachwuchs<br />

Mit ihrer engagierten Fokussierung auf die<br />

deutsche <strong>Film</strong>landschaft haben sich die Internationalen<br />

Hofer <strong>Film</strong>tage über mehr als 40<br />

Jahre unverwechselbar gemacht.<br />

Auch die 41. Ausgabe (23. - 28. Oktober 2007)<br />

widmet sich neben internationalen Entde-<br />

ckungen insbesondere neuen Talenten aus<br />

Deutschland, die im unvergleichlichen Lokalambiente<br />

der fränkischen Bratwurst-Metropole<br />

eine ganz besondere Plattform <strong>für</strong> ihre<br />

Erstlingswerke erhalten. Insgesamt präsentiert<br />

Festivalleiter Heinz Badewitz ein Programm<br />

mit 69 Lang- und 30 Kurzfilmen, darunter<br />

neue <strong>Film</strong>e von Dominik Graf, Volker<br />

I N P R O D U K T I O N<br />

Peter Schamoni und Fernando Botero anlässlich der<br />

Ausstellungseröffnung »Botero in Berlin«<br />

Regisseur Peter Schamoni, der sich bereits in<br />

<strong>Film</strong>en über Niki de Saint Phalle und Max Ernst<br />

mit der Kunstszene auseinandersetzte, zeigt in<br />

Botero - Born in Medellin <strong>den</strong> Weg des außergewöhnlichen<br />

Malers vom Armenviertel in der<br />

Drogenhauptstadt Kolumbiens zum Star eines<br />

global ausgerichteten Kunstbetriebs. Derzeit<br />

schließt Schamoni <strong>den</strong> Rohschnitt ab, während<br />

Mario Adorf die deutsche Fassung einspricht.<br />

Einrauch, Rosa von Praunheim und Nicolette<br />

Krebitz. Sylke Enders (Kroko) eröffnet<br />

mit Mondkalb, Maria Schrader stellt ihr<br />

Regiedebüt Liebesleben vor, während Chris<br />

Kraus mit einer Episode aus der Bella Block-<br />

Reihe nach Hof kommt. Die Retrospektive ist<br />

dem in Hongkong geborenen, amerikanischen<br />

Regisseur Wayne Wang gewidmet, der<br />

Klassiker wie Smoke und Blue In The Face<br />

sowie seinen neuen <strong>Film</strong> A Thousand Years of<br />

Good Prayers persönlich präsentieren wird.<br />

Weiterhin laufen sechs <strong>Film</strong>e in Hof, die mit<br />

Nachwuchsförderung des FFF <strong>Bayern</strong> entstan<strong>den</strong>.<br />

»Draussen bleiben ist ein <strong>Film</strong> über das Heute,<br />

in dem die Frage nach dem Morgen mitschwingt«<br />

- so Regisseur Alexander Riedel<br />

über seinen neuen Dokumentarfilm, eine präzise<br />

Milieustudie über eine Mädchengang »mit<br />

Migrationshintergrund« in München. Aus politischen<br />

oder wirtschaftlichen Motiven nach<br />

Deutschland gekommen, suchen die »Har-<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


F E S T I V A L S U N D P R E I S E<br />

ras Ladies« Momente der persönlichen Freiheit<br />

unter ihresgleichen, fernab der Schranken, die<br />

ihnen ihr männlich geprägtes Milieu aufzwingt.<br />

Bettina Timm (Pelle <strong>Film</strong>) produzierte Draussen<br />

bleiben in Koproduktion mit dem ZDF. Die<br />

Kamera führte Martin Farkas. Nach der Premiere<br />

in Hof läuft Draussen bleiben auf <strong>den</strong><br />

Festivals in Leipzig, Duisburg und Kassel.<br />

Maui - das wiederum klingt nach Freiheit und<br />

Abenteuer. In Maui Boyz, Carsten Maaz’<br />

Abschlussfilm an der HFF München, symbolisieren<br />

die unterschiedlichsten Menschen <strong>den</strong><br />

mit Legen<strong>den</strong> überfrachteten »Aloha-Spirit«.<br />

Die zweitgrößte Insel Hawaiis bietet allen<br />

Arten von Lebenskünstlerin eine Heimat, vom<br />

Surfer über <strong>den</strong> Musiker bis hin zum Cowboy.<br />

Neben faszinieren<strong>den</strong> Naturbildern liefert<br />

Maui Boyz einen Einblick in individuelle Wünsche<br />

und Lei<strong>den</strong>schaften und zeigt dabei, wie<br />

die porträtierten Insulaner mit ihren Lebenswegen<br />

Frie<strong>den</strong> gemacht und sich eine im positivsten<br />

Sinne kindliche Weltsicht bewahrt<br />

haben. Die ersten Präsentationsorte des <strong>Film</strong>s<br />

könnten kontrastreicher nicht sein: Vor der<br />

Deutschlandpremiere in Hof feiert Maui Boyz<br />

seine Weltpremiere Mitte Oktober beim<br />

»Hawaiian International <strong>Film</strong>festival«.<br />

Das interkulturelle Drama Der Ruf der Geckos<br />

ist ein <strong>Film</strong> über die Wiederkehr verdrängter<br />

Erinnerungen. Am Mekong-Delta in Südviet-<br />

nam begegnen sich drei Menschen aus drei<br />

unterschiedlichen Generationen und Kontinenten.<br />

Jeder von ihnen ist auf der Suche nach<br />

etwas Wertvollem, das an diesem Ort in der<br />

Vergangenheit verloren gegangen ist. Den<br />

Abschlussfilm von Regisseurin La Van Phuong<br />

an der HFF München produzierte KinoVision<br />

HK <strong>für</strong> <strong>den</strong> BR. Die Redaktion haben Claudia<br />

Gladziejewski und Birgit Metz.<br />

Die Lei<strong>den</strong>schaft <strong>für</strong> <strong>den</strong> Boxsport, eine Männerfreundschaft<br />

und der Traum von einem<br />

glorreichen Comeback im Madison Square Gar<strong>den</strong>:<br />

All das verbindet <strong>den</strong> einstigen Deutschen<br />

Meister im Supermittelgewicht, Jürgen »The<br />

Rock« Hartenstein, mit seinem Trainer Markus<br />

Kone. »Ihnen bleiben die Träume. Könige unserer<br />

Zeit… « heißt es im Auftrittsong des Boxers,<br />

der derzeit allerdings hauptsächlich als Türsteher<br />

von Clubs auftritt. Der Dokumentarfilm<br />

Comeback spielt im Mikrokosmos des Münchner<br />

Profiboxsports. Maximilian Plettaus HFF-<br />

Abschlussfilm macht klar: Ein hohes Ziel verlangt<br />

Durchhaltevermögen wie auch die<br />

Bereitschaft, in anderen Bereichen zurückzustecken<br />

- erst recht, wenn man drei Jahre nicht<br />

geboxt hat und die Finanzen schlecht stehen.<br />

Plettau stand bereits <strong>für</strong> eine ganze Reihe<br />

von Dokumentarfilmen hinter der Kamera.<br />

Nun produzierte er zusammen mit Oliver<br />

Halmburger (Loopfilm) <strong>für</strong> <strong>den</strong> BR (Redaktion:<br />

Petra Felber). Den Schnitt verantwortete<br />

der renommierte Dokumentarfilmregisseur<br />

Jörg Adolph.<br />

Mit Lebensträumen und ihren Hindernissen,<br />

mit gesellschaftlichen Normen und jugendlicher<br />

Rebellion beschäftigt sich Hagen<br />

Kellers <strong>Film</strong> Meer ist nich. Lena (Elinor<br />

Lüdde) soll zur Berufsberatung, sie steht<br />

kurz vor ihrem Schulabschluss und unter<br />

dem Erwartungsdruck ihres Vaters. Dieser<br />

kann sich <strong>für</strong> die Lei<strong>den</strong>schaft seiner Tochter<br />

absolut nicht begeistern: Die 17-Jährige<br />

will der Musik und ihrer Band die Hauptrolle<br />

in ihrem Leben einräumen. Kellers Kurzfilme<br />

liefen bereits auf mehreren Festivals,<br />

zudem war der freie Journalist und HFF-<br />

Absolvent Regieassistent diverser <strong>Film</strong>produktionen.<br />

Marcel Lenz und Guido<br />

Schwab (Ostlicht <strong>Film</strong>produktion) über-<br />

nahmen die Produktion des <strong>Film</strong>s, an der<br />

Kamera stand Philipp Kirsamer.<br />

Melancholie prägt Stanislavs Güntners<br />

Komödie Einsame Insel über einen Architekten<br />

in der Lebenskrise, ein verliebtes Tramperpärchen,<br />

einer einsamen Insel und<br />

davon, dass man um die Liebe kämpfen muss.<br />

Außer in Hof läuft Güntners HFF München-<br />

Abschlussfilm Mitte November beim Exground<br />

<strong>Film</strong>fest in Wiesba<strong>den</strong>. Produzent ist<br />

Martin Blankemeyer mit der Münchner<br />

<strong>Film</strong>werkstatt.<br />

Eine FFF-Kopienförderung erhielt der Kurzfilm<br />

Tohuwabohu der HFF München-Stu<strong>den</strong>tin<br />

Mara Eibl-Eibesfeldt, <strong>den</strong> Sarah<br />

Bingham mit Südfilm produzierte. Der kleine<br />

Tim wird übers Wochenende gegen seinen<br />

Willen bei seinem Großvater auf dem<br />

Land untergebracht. In dem einsamen Haus<br />

gruselt sich Tim, auch der Opa ist ihm<br />

unheimlich. Dennoch fin<strong>den</strong> die bei<strong>den</strong> eine<br />

besondere Art von Nähe zueinander . . .<br />

Drei Deutsche Fernsehpreise <strong>für</strong><br />

Die Flucht<br />

Der vom FFF geförderte historische Zweiteiler<br />

Die Flucht ist nach seinem Quotenerfolg in der<br />

FFF-geförderte Nachwuchsfilme in Hof (v.l.n.r.): »Draussen bleiben« von Alexander Riedel, »Maui Boyz« von Carsten Maaz und »Meer is nich« von Hagen Keller<br />

ARD (bis zu 11,16 Millionen Zuschauer im März<br />

2007) und einem Bayerischen Fernsehpreis <strong>für</strong><br />

Kameramann Holly Fink nun mit drei Deutschen<br />

Fernsehpreisen ausgezeichnet wor<strong>den</strong>.<br />

Geehrt wur<strong>den</strong> Gabriela Maria Schmeide als<br />

beste Nebendarstellerin, Knut Loewe und<br />

Wiebke Kratz <strong>für</strong> die Beste Ausstattung und<br />

Enjott Schneider <strong>für</strong> die beste <strong>Film</strong>musik.<br />

teamWorx (Nico Hofmann, Gabriela Sperl,<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007 19


Joachim Kosack) und EOS Entertainment (Jan<br />

Mojto) produzierten <strong>für</strong> Degeto, BR, WDR,<br />

SWR, HR, ORF und arte. Beim BR betreuten<br />

Bettina Reitz und Bettina Ricklefs <strong>den</strong> <strong>Film</strong>.<br />

Überraschungssieger in der Kategorie »Bester<br />

Fernsehfilm« war Alain Gsponers Debütfilm<br />

Rose (Produktion: teamWorx <strong>für</strong> BR, SWR,<br />

arte; Redaktion: Cornelia Ackers).<br />

Zur »Besten Serie« wurde die erste Staffel<br />

der ZDF-Krimireihe KDD-Kriminaldauerdienst<br />

gekürt. Noch bis Dezember produziert Kathrin<br />

Breininger <strong>für</strong> Hofmann & Voges neue Folgen<br />

der Erfolgsreihe, die Edward Berger,<br />

Andreas Prochaska (In drei Tagen bist du tot)<br />

und Züli Aladag (Wut) inszenieren.<br />

El Violin gewinnt in Nürnberg<br />

Der mexikanische <strong>Film</strong> El Violin von Francisco<br />

Vargas über <strong>den</strong> Guerilla-Aufstand im Mexiko<br />

der 70er Jahre gewann im Oktober <strong>den</strong> Preis<br />

der 5. Perspektive, des Nürnberger <strong>Film</strong>festivals<br />

der Menschenrechte. Weitere Preisträger<br />

waren der amerikanische Dokumentarfilm<br />

Iraq In Fragments von James Longley<br />

und Paper Cannot Wrap Up Embers von Rithy<br />

Panh. Der kambodschanische <strong>Film</strong>emacher<br />

und Perspektive-Preisträger 2003 beobachtet<br />

in seinem neuen <strong>Film</strong> <strong>den</strong> von Ausbeutung<br />

geprägten Alltag junger Prostituierter in Kambodscha.<br />

Den Preis der Open Eyes Jugendjury<br />

<strong>für</strong> <strong>den</strong> <strong>Film</strong>, der besonders <strong>für</strong> die Menschenrechtsbildung<br />

an Schulen geeignet ist, gewann<br />

der Beitrag Favela Rising von Jeff Zimbalist<br />

und Matt Mochary aus Brasilien.<br />

Persönliches und Universelles<br />

in Bad Aibling<br />

Mit über 1.400 Besuchern konnte das Bad Aiblinger<br />

Dokumentarfilmfestival Nonfiktionale<br />

eine erfolgreiche Premiere verbuchen. Sechzehn<br />

<strong>Film</strong>e aus Deutschland, Österreich und<br />

der Schweiz beschäftigten sich auf universelle<br />

oder ganz persönliche Weise mit dem diesjährigen<br />

Motto »Seelensucher - Menschenfresser«.<br />

Die Jury, bestehend aus der <strong>Film</strong>emacherin<br />

Helga Reidemeister, BR-Redakteurin<br />

Petra Felber und Klaus Jörg Schönmetzler,<br />

Kulturreferent des Landkreises Rosenheim,<br />

vergab <strong>den</strong> von ARRI gesponsorten Kamera-<br />

20<br />

Preisträger in Bad Aibling (v.l.n.r.): Jan Sebening<br />

(»Chrigu«), Rainer Frimmel (»Babooska«) und Festivalorganisator<br />

Boris Tomschiczek<br />

preis an eine österreichisch-italienische<br />

Koproduktion: Babooska von Tizza Covi und<br />

Rainer Frimmel beobachtet Zirkusalltag jenseits<br />

von Clownsspäßen und »Stars in der<br />

Manege«. Der Preis der Stadt Bad Aibling ging<br />

an Chrigu von Jan Gassmann und Christian<br />

Ziörjen, das eindringliche Porträt eines jungen<br />

Mannes, der sich bei seinem Kampf gegen <strong>den</strong><br />

Tod filmt. Perfekt funktionierte das größte<br />

Ziel der Organisatoren: Zwischen <strong>Film</strong>emachern,<br />

Branchenvertretern und Publikum<br />

entstan<strong>den</strong> kontinuierlich lebhafte Diskussionen<br />

über Besonderheiten des Genres und<br />

deren Umsetzung in <strong>den</strong> präsentierten <strong>Film</strong>en.<br />

Bayerischer Festivalherbst<br />

Kurz-, Dokumentar, Berg- oder lateinamerikanische<br />

<strong>Film</strong>, internationale Stu<strong>den</strong>tenproduktionen<br />

oder <strong>Film</strong>e zum Thema »Behinderung«:<br />

Die Festivals, die im Herbst in ganz<br />

<strong>Bayern</strong> laufen, bedienen alle er<strong>den</strong>klichen<br />

Genres und Interessen.<br />

Nachdem Anfang Oktober die Festivals<br />

Underdox und Bunter Hund experimentelle<br />

Dokus und ambitionierte Kurzfilme nach München<br />

brachten, widmet sich das Internationale<br />

Bergfilm-Festival Tegernsee noch bis<br />

21. Oktober grandiosen Bildern eindrucksvoller<br />

Berglandschaften. Rund 100 internationale<br />

<strong>Film</strong>e befin<strong>den</strong> sich im Wettbewerb<br />

um <strong>den</strong> Großen Preis der Stadt Tegernsee.<br />

Vom 7. bis 10. November zeigt das im zweijährigen<br />

Rhythmus stattfin<strong>den</strong>de Internationale<br />

Kurzfilmfestival »Wie wir leben« (www.abm-<br />

F E S T I V A L S U N D P R E I S E<br />

festival.de) 27 <strong>Film</strong>e aus 16 Ländern, die sich<br />

auf innovative Weise mit dem Thema »Behinderung«<br />

auseinandersetzen. Die Bandbreite<br />

reicht vom Rap-Video über bewegende Dokumentationen<br />

bis hin zu einer Folge der britischen<br />

TV-Serie Desperados über ein jugendliches<br />

Rollstuhlbasketball-Team. Auf dem<br />

Programm steht ebenfalls ein Sonderscreening<br />

des umstrittenen WDR-Zweiteilers Contergan.<br />

Eine internationale Jury vergibt Preise von<br />

mehr als 9000 Euro.<br />

Bereits in <strong>den</strong> vergangenen zwei Jahren sorgte<br />

in Passau das spanisch- und portugiesischsprachige<br />

<strong>Film</strong>festival Muestra! (www.muestrafilmfestival.de)<br />

<strong>für</strong> ausverkaufte Kinosäle. Vom<br />

15. bis 18. November gibt es die Neuauflage. Im<br />

Mittelpunkt des von Stu<strong>den</strong>ten und Absolventen<br />

der Universität Passau ehrenamtlich organisierten<br />

Festivals stehen in diesem Jahr die<br />

Vielfalt des aktuellen mexikanischen Kinos.<br />

Mit ihrer fachkundigen Auswahl profiliert sich<br />

die Regensburger Kurzfilmwoche<br />

(www.regensburger-kurzfilmwoche.de) jedes<br />

Jahr als spannendes Schaufenster <strong>für</strong> <strong>den</strong><br />

Kurzfilm und weist in klug zusammen gestellten<br />

Themenreihen auf Entwicklungen und<br />

Besonderheiten dieser filmischen Ausdrucksform<br />

hin. Vom 21. bis 28. November stehen<br />

unter anderem die Themen »Wohnen« und<br />

»Literatur« sowie neueste <strong>Film</strong>e aus Tschechien<br />

auf dem Programm. Im Rahmen des Festivals<br />

vergibt der FFF <strong>Bayern</strong> erneut seinen mit 1.500<br />

Euro dotierten Förderpreis Kurzfilm.<br />

Für ihren FFF-geförderten <strong>Film</strong> »Hotel Very Welcome«<br />

wurde Sonja Heiss (3.v.l.) im September mit dem<br />

First Steps Award 2007 ausgezeichnet. Weitere Preisträger<br />

waren (v.l.n.r.) Tim Günther (»Schumanns<br />

Flucht«), Dirk Lütter (»Die unsichtbare Hand«), Tom<br />

Zenker (»Der blinde Fleck«), Luise Berndt (»Jagdhunde«),<br />

Mehdi Nebbou (»Teresas Zimmer«) und Eva<br />

Neymann (»Wege Gottes«)<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


Debüt<br />

in Hof<br />

DER FFF BAYERN<br />

FREUT SICH ÜBER DIE<br />

PREMIEREN GEFÖRDERTER<br />

NACHWUCHSFILME!<br />

<strong>Film</strong>FernsehFonds <strong>Bayern</strong> GmbH<br />

Sonnenstr. 21 I 80331 München<br />

Tel. 089-544 602 -0 I Fax 089-544 602 21<br />

filmfoerderung@fff-bayern.de<br />

www.fff-bayern.de<br />

www.fff-bayern.de<br />

41. INTERNATIONALE<br />

HOFER<br />

FILMTAGE 2007<br />

PRODUKTIONSFÖRDERUNG<br />

COMEBACK<br />

Regie: Maximilian Plettau<br />

Produktion: Loopfilm, BR, HFF München<br />

DRAUSSEN BLEIBEN<br />

Regie: Alexander Riedel<br />

Produktion: Pelle <strong>Film</strong>, ZDF, HFF München<br />

EINSAME INSEL<br />

Regie: Stanislav Güntner<br />

Produktion: Münchner <strong>Film</strong>werkstatt e.V.,<br />

HFF München<br />

MAUI BOYZ<br />

Regie: Carsten Maaz<br />

Produktion: Maaz Pictures, HFF München<br />

MEER IS NICH<br />

Regie: Hagen Keller<br />

Produktion: Ostlicht <strong>Film</strong>produktion, MDR,<br />

SWR, HFF München<br />

DER RUF DER GECKOS<br />

Regie: La Van Phuong<br />

Produktion: KinoVision HK, BR,<br />

HFF München<br />

KOPIENFÖRDERUNG<br />

TOHUWABOHU<br />

Regie: Mara Eibl-Eibesfeldt<br />

Produktion: Südfilm


Preise im Gesamtwert von rund 50.000 Euro<br />

hat das Internationale Festival der <strong>Film</strong>hochschulen<br />

München (www.filmschoolfestmunich.de)<br />

zu vergeben, das vom 17. bis 24.<br />

November stattfindet. Das <strong>Film</strong>schulfest, in<br />

dessen Rahmen bereits spätere Cannes-Gewin-<br />

22<br />

Ausgezeichnet<br />

Die wil<strong>den</strong> Hühner / Vivian Naefe<br />

Toronto International <strong>Film</strong> Festival For Children »Sprockets«:<br />

Bester Spielfilm, Publikumspreis<br />

Max Minsky und ich / Anna Justice<br />

<strong>Film</strong>festival Sarajewo: Publikumspreis (Sektion »Teenarena«)<br />

Milan / Michaela Kezele<br />

Palm Springs ShortsFest: Cinema Without Borders Best International<br />

<strong>Film</strong> Award, Circuito Off Kurzfilmfestival Venedig: Special Mention,<br />

International Short <strong>Film</strong> Festival Drama/Griechenland: Grand Prix<br />

Mondmann / Fritz Böhm<br />

Rhode Island International <strong>Film</strong> Festival: Kidseye Grand Prize<br />

Fair Trade / Michael Dreher<br />

Circuito Off Kurzfilmfestival Venedig: Gran Award, Sapporo Short<br />

Fest: Grand Prix, Drehbuchpreis<br />

On Tour<br />

Hotel Very Welcome / Sonja Heiss<br />

Vancouver International <strong>Film</strong> Festival, Sevilla Festival de Cine<br />

How To Cook Your Life / Doris Dörrie<br />

Vancouver International <strong>Film</strong> Festival<br />

Fata Morgana / Simon Groß<br />

Rome <strong>Film</strong> Fest<br />

ner Lars von Trier, Thomas Vinterberg und<br />

Cristian Mungiu ihre ersten Hochschularbeiten<br />

vorstellten, zeigt in diesem Jahr 39 Beiträge<br />

von 27 <strong>Film</strong>schulen aus 20 Ländern. Über das<br />

Ergebnis aus über 300 eingereichten <strong>Film</strong>en<br />

von 82 Schulen aus 40 Ländern entschei<strong>den</strong><br />

Einreichtermine <strong>für</strong> internationale Festivals und Preise<br />

Deutscher <strong>Film</strong>preis 2008<br />

Anmeldeschluss: 26. Oktober 2007<br />

Information: www.deutsche-filmakademie.de<br />

<strong>Film</strong>festival Türkei/Deutschland Nürnberg (28.2. – 9.3.2008)<br />

Anmeldeschluss: 1. (Kurz-, Dokumentarfilme) und<br />

15. November 2007<br />

Information: www.fftd.net<br />

BMW Group Förderpreis <strong>Film</strong> (mittellange <strong>Film</strong>e) beim<br />

<strong>Film</strong>festival Max Ophüls Preis 2008 (14. – 20.1.2008)<br />

Anmeldeschluss: 1. November 2007<br />

Information: www.max-ophuels-preis.de<br />

F E S T I V A L S U N D P R E I S E<br />

eine Jury unter dem Vorsitz des international<br />

renommierten Kameramanns Michael Ballhaus.<br />

Weitere Jurymitglieder sind die Vorjahressiegerin<br />

Talya Lavie, der Animationskünstler<br />

Till Novak und der Produzent Mathias<br />

Lösel.<br />

Chamamé / Cosima Lange<br />

Vancouver International <strong>Film</strong> Festival, <strong>Film</strong>fest Hamburg, Flanders<br />

International <strong>Film</strong> Festival, Sao Paulo <strong>Film</strong> Festival, Festival des<br />

<strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong>s Buenos Aires<br />

Scary / Uli Kick, Traders’ Dreams / Marcus Vetter, Stefan Tolz<br />

Dokumentarfilmfestival DOCNZ Neuseeland<br />

Schwere Jungs / Marcus H. Rosenmüller, Havanna – Die neue<br />

Kunst, Ruinen zu bauen von Florian Borchmeyer, How To Cook<br />

Your Life / Doris Dörrie<br />

Internationales <strong>Film</strong>festival Warschau<br />

Wholetrain / Florian Gaag, Warchild / Christian Wagner, Fair Trade /<br />

Michael Dreher<br />

Molodist International <strong>Film</strong> Festival Kiew<br />

Der unbekannte Soldat / Michael Verhoeven, Winterkinder /<br />

Jens Schanze<br />

Internationales Dokumentarfilmfestival Yamagata<br />

Das wahre Leben / Alain Gsponer, Wo ist Fred? / Anno Saul, Blöde<br />

Mütze / Johannes Schmid, Schwere Jungs & Wer früher stirbt ist länger<br />

tot / Marcus H. Rosenmüller<br />

Festival des <strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong>s Buenos Aires<br />

Fata Morgana / Simon Groß, Shoppen / Ralf Westhoff, Schwere<br />

Jungs / Marcus H. Rosenmüller, Wo ist Fred? / Anno Saul, Die<br />

Unzerbrechlichen / Dominik Wessely, Marcus Vetter<br />

Festival des <strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong>s Paris<br />

Fair Trade / Michael Dreher<br />

Hamptons International <strong>Film</strong> Festival<br />

Landshuter Kurzfilmfestival (6. – 9.3.2008)<br />

Anmeldeschluss: 15. November 2007<br />

Information: www.landshuter-kurzfilmfestival.de<br />

o2-Mobile Movie Award: »Spring in das wilde Leben!«<br />

Anmeldeschluss: 30. November 2007<br />

Information: www.mobilemovieaward.de<br />

Internationales Trickfilmfestival Stuttgart (1. – 6.5.2008)<br />

Anmeldeschluss: 1. Dezember 2007<br />

Information: www.itfs.de<br />

Hot Docs Toronto (1. – 6.5.2008)<br />

Anmeldeschluss: 10. Dezember 2007<br />

Information: www.hotdocs.ca<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


Sendetermine<br />

Sonntag, 21. Oktober 2007, 20.15 Uhr, ARD:<br />

Tatort: Der Traum von der Au<br />

In München ist er eine wahre Utopie - der Traum von einer großzügigen,<br />

bezahlbaren Dachgeschosswohnung im romantischen<br />

Stadtteil Au. Ein Opfer der absur<strong>den</strong> Immobilienpreise ist eventuell<br />

auch ein ehemaliger Hausmeister, der im Keller eines Mietshauses<br />

in der Au ermordet aufgefun<strong>den</strong> wird. Wie die Kommissare Batic,<br />

Leitmayr und Menzinger herausfin<strong>den</strong>, hatten offenbar einige der<br />

Hausbewohner Grund, ihn umzubringen . . .<br />

Auch ein beliebtes Mitglied des Ermittlertrios hat mit dieser Episode<br />

ausgeträumt: Der Traum von der Au ist der letzte Auftritt von Oberkommissar<br />

Carlo Menzinger alias Michael Fitz, der sich zukünftig<br />

neuen Aufgaben als Schauspieler und Musiker widmen will. Seine<br />

Abschiedsfolge produzierte Veith von Fürstenberg (Bavaria Fernsehproduktion),<br />

die Redaktion im BR hatte Silvia Koller. Regie führte<br />

Tim Trageser nach einem Buch von Peter Probst.<br />

Intrigen in der Au: Ein Fall <strong>für</strong> die Kommissare Batic (Miroslav Nemec), Menzinger<br />

(Michael Fitz) und Leitmayr (Udo Wachtveitl)<br />

Montag, 22. Oktober 2007, 20.15 Uhr, ZDF:<br />

Tango zu dritt<br />

Argentinischer Tango auf einem bayerischen Bauernhof: Der<br />

gefühlsbetonte Tanz, bei dem die Tänzerin »instinktiv« <strong>den</strong> unvorhersehbaren<br />

Schritten ihres Partners folgen muss, ist in Thomas<br />

Kronthalers neuem <strong>Film</strong> Sinnbild <strong>für</strong> zwei Ehen, <strong>den</strong>en die Kommunikation<br />

verloren gegangen ist. Bei einem Tangokurs in München<br />

fin<strong>den</strong> die jungen Landwirtinnen Evi (Aglaia Szyszkowitz) und<br />

Dora (Nina Proll) Abwechslung von Arbeit und Beziehungsroutine,<br />

was bald lebensverändernde Ausmaße annimmt.<br />

Nach einem Buch von Stefanie Sycholt inszenierte Thomas Kronthaler<br />

<strong>für</strong> Roxy <strong>Film</strong>. Die Kamera führte Christoph Chassée. In<br />

weiteren Rollen sind Jürgen Tonkel, Veronika Fitz, Fritz Karl und<br />

Christian Lerch zu sehen.<br />

Freitag, 26. Oktober und 2. November 2007, 20.15 Uhr, ARD:<br />

Drei teuflisch starke Frauen<br />

Drei profilierte Darstellerinnen, die <strong>für</strong> klassische Fernsehfilm-<br />

Unterhaltung stehen, spielen die Hauptrollen in <strong>den</strong> Episo<strong>den</strong> Eine<br />

<strong>für</strong> alle und Die Zerreißprobe, die Ariane Zeller <strong>für</strong> Bavaria Fern-<br />

sehproduktion und ARD Degeto inszenierte.<br />

Gila von Weitershausen, Gaby<br />

Dohm und Ruth Maria Kubitschek (Foto)<br />

bil<strong>den</strong> eine Art »Gol<strong>den</strong> Girls«-Wohngemeinschaft,<br />

die alles mit sich bringt,<br />

was Frauen Spaß und Ärger macht -<br />

Affären, Konkurrenzkampf im Job, Ehekrise<br />

und Versöhnung. Produzent der in<br />

München gedrehten <strong>Film</strong>e (Drehbuch: Johannes Lackner) ist<br />

Tobias Gerlach, die Kamera führte Til Maier.<br />

Sonntagtag, 11. November 2007, 19.00 Uhr, BR:<br />

Die Hoferbin<br />

Zwei Jahre sind vergangen, seit Regisseur Matti Bauer die Sennerin<br />

Uschi einen Sommer lang auf ihrer Alm am Tegernsee mit der Kamera<br />

begleitete. Unter dem Titel Die Sennerin lief die Dokumentation im<br />

September 2004 im BR. Im November 2007 läuft in der Reihe Unter<br />

unserem Himmel nun das »Sequel«: Uschi ist Mutter gewor<strong>den</strong> und<br />

trägt als Alleinerziehende nicht nur die Verantwortung <strong>für</strong> ihren Sohn<br />

Jakob, sondern wird bald das Anwesen ihrer Eltern übernehmen. Eine<br />

neue Herausforderung <strong>für</strong> die Jungbäuerin und ein Einblick in die nur<br />

vordergründig heimelige Welt der Almwirtschaft.<br />

Mittwoch, 14. November 2007, 20.15 Uhr, ARD:<br />

Verlassen<br />

Als Claudia (Martina Gedeck) zum zweiten Mal heiraten will, verschwindet<br />

ihre Tochter Julia (Janina Stopper). Die Spur führt nach<br />

Italien. Gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Dieter (Harald Krassnitzer)<br />

beginnt Claudia die Suche, auf der sich die Geschie<strong>den</strong>en neu miteinander<br />

konfrontieren müssen.<br />

Bernd Burgemeister (TV60<strong>Film</strong>) produzierte <strong>für</strong> BR und arte, die<br />

Redaktion hatten Bettina Ricklefs, Bettina Reitz und Monika Lobkowicz.<br />

Christoph Stark führte Regie nach einem eigenen Drehbuch<br />

und verantwortete <strong>den</strong> Schnitt. An der Kamera stand Jochen Stäblein.<br />

Die Dreharbeiten fan<strong>den</strong> in München und Italien statt.<br />

Dienstag, 20. November 2007, 23.30 Uhr, BR:<br />

BR-Kurzfilmnacht: Preisgekrönte <strong>Film</strong>e<br />

Vom 21. bis 28. November 2007 präsentiert die Regensburger<br />

Kurzfilmwoche <strong>den</strong> Kurzfilm wieder in exklusivem Ambiente - im<br />

Kino und auf der großen Leinwand. Zum Auftakt gibt auch das<br />

Bayerische Fernsehen dem Genre eine Plattform: Im Rahmen<br />

einer neuen Kurzfilmnacht hat Claudia Gladziejewski, verantwortliche<br />

Redakteurin <strong>für</strong> »Kurzfilm und Debut«, eine Auswahl<br />

preisgekrönter Kurzfilme zusammengestellt. Mit dabei sind drei <strong>Film</strong>e,<br />

die neben vielen internationalen Auszeichnungen auch <strong>für</strong> <strong>den</strong><br />

diesjährigen Stu<strong>den</strong>ten-Oscar nominiert waren, darunter der<br />

Gewinner Nimmermeer von Toke Constantin Hebbeln. Milan<br />

von Michaela Kezele und Fair Trade von Michael Dreher entstan<strong>den</strong><br />

an der HFF München. Vierter im Bunde ist Fritz Böhms FFFgeförderter<br />

<strong>Film</strong> Mondmann, der beim diesjährigen <strong>Film</strong>fest München<br />

<strong>den</strong> Kinder-Medienpreis »Weißer Elefant« gewann.<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007 23


Termine<br />

Der Weg zur Förderung<br />

Die vollständigen Antragsunterlagen <strong>für</strong><br />

FFF-Produktionsförderung Kino und Fernsehen,<br />

Projektentwicklungs-, Drehbuch-, Verleih-<br />

und Vertriebsförderung müssen zu fol-<br />

24<br />

Veranstaltungen / Weiterbildung<br />

18.10.2007<br />

Symposion Medienrecht<br />

Ort: München; Info: www.blm.de<br />

23.10.2007<br />

BLM-Forum: »Programmplanung im digitalen<br />

Wettbewerb« Ort: München; Info: www.blm.de<br />

25.10.2007<br />

BLM-Forum Medienpädagogik<br />

Ort: München; Info: www.blm.de<br />

7. - 9.11.2007<br />

Medientage München<br />

Ort: München; Info: www.medientage.de<br />

9. - 11.11.2007<br />

Bayerische Jugendmedientage<br />

Ort: München; Info: www.jugendmedientage.by<br />

13. - 14.11.2007<br />

DVD Entertainment 2007<br />

Ort: München; Info: www.m-mba.de<br />

15.11.2007<br />

HD Festival For Digital <strong>Film</strong> 2007<br />

Ort: München; Info: www.hdfestival.org<br />

22.11.2007<br />

Bavaria Branchentreff: »Spezialisten <strong>für</strong> Spezielles -<br />

<strong>Film</strong>tiere, Special Effects und Stunts«<br />

Ort: München; Info: www.bavaria-film.de<br />

22./23.11.2007<br />

Seminar an der Akademie des Deutschen Buchhandels: »Rundfunk,<br />

Mobilfunk, Internet - Rechtlicher Rahmen <strong>für</strong> Content und<br />

Programmgestaltung (Grundlagen 22.11. / Jahres-Update 23.11.)«<br />

Ort: München; Info: www.buchakademie.de<br />

23. - 25.11.2007<br />

Medientage Passau<br />

Ort: Passau; Info: www.medientage-passau.de<br />

gen<strong>den</strong> Terminen in der Geschäftsstelle des<br />

<strong>Film</strong>FernsehFonds <strong>Bayern</strong> vorliegen (genannt<br />

sind jeweils der erste und letzte Tag<br />

der Einreichfrist; Annahmeschluss ist jeweils<br />

18 Uhr des letztgenannten Tages):<br />

22. Oktober - 6. November (auch Nachwuchs-<br />

30.11.2007<br />

Tagung: »Interkulturell mit Medien«<br />

Ort: München; Info: www.jff.de<br />

4.12.2007<br />

BLM-Forum: »Finanzierung der Medienvielfalt«<br />

Ort: München; Info: www.blm.de<br />

Festivals in <strong>Bayern</strong><br />

23. - 28.10.2007<br />

Internationale Hofer <strong>Film</strong>tage<br />

Ort: Hof; Info: www.hofer-filmtage.de<br />

25.10. - 1.11.2007<br />

Asia <strong>Film</strong>fest<br />

Ort: München; Info: www.asiafilmfest.de<br />

anträge) 2007, 7. - 22. Januar (auch Nachwuchsanträge),<br />

17. März - 1. April, 26. Mai -<br />

10. Juni (auch Nachwuchsanträge), 1. - 16. September,<br />

27. Oktober - 11. November 2008.<br />

Der FFF-Vergabeausschuss tagt jeweils vier<br />

Wochen nach Einreichschluss (5. Dezember<br />

2007, 20. Februar, 30. April, 9. Juli, 15. Oktober,<br />

10. Dezember 2008).<br />

Alle Details zur Einreichung stehen im Internet<br />

unter www.fff-bayern.de bereit.<br />

28.10. - 6.11.2007<br />

Ethno<strong>Film</strong>Fest München<br />

Ort: München; Info: www.voelkerkundemuseum-muenchen.de<br />

7. - 10.11.2007<br />

Internationales Kurzfilmfestival »Wie wir leben«<br />

Ort: München; Info: www.abm-festival.de<br />

15. - 18.11.2007<br />

Muestra - Iberoamerikanisches <strong>Film</strong>festival Passau<br />

Ort: Passau; Info: www.muestra-filmfestival.de<br />

15. - 25.11.2007<br />

Griechische <strong>Film</strong>woche München<br />

Ort: München; Info: www.griechische-filmwoche.de<br />

18. - 24.11.2007<br />

Internationales Festival der <strong>Film</strong>hochschulen München<br />

Ort: München; Info: www.filmschoolfest-munich.de<br />

21. - 28.11.2007<br />

Regensburger Kurzfilmwoche<br />

Ort: Regensburg; Info: www.regensburger-kurzfilmwoche.de<br />

7./8.12.2007<br />

Flimmern & Rauschen - Das <strong>Film</strong>festival der jungen Szene<br />

Ort: München; Info: www.jff.de/flimmern<br />

Weitere Veranstaltungshinweise fin<strong>den</strong> sich laufend aktualisiert im Internet unter www.fff-bayern.de.<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


Mit <strong>Bayern</strong> auf die<br />

Messen der Welt!<br />

Bayerische Firmen erhalten eine<br />

finanzielle Förderung des Bayerischen<br />

Wirtschaftsministeriums sowie<br />

organisatorische Unterstützung auf<br />

folgen<strong>den</strong> Broadcastmessen:<br />

· CABSAT, V.A.E./ Dubai,<br />

04.-06. März 2008<br />

· NAB, USA/ Las Vegas,<br />

14.-17. April 2008<br />

· BROADCAST INDIA, Indien/ Mumbai,<br />

17.-19. Oktober 2008<br />

· NAT EXPO, Russland/ Moskau,<br />

18.-21. November 2008<br />

Informationen bei:<br />

<strong>Bayern</strong> International GmbH<br />

Frau Salomé Pivato<br />

Tel.: 089/ 9 49 26-119<br />

Fax: 089/ 9 49 26-150<br />

spivato@bayern-international.de<br />

www.bayern-international.de<br />

WWW.BAYERN-INTERNATIONAL.DE


MEDIA Antenne<br />

München News<br />

Einreichtermine<br />

TV-Ausstrahlung (06/2007):<br />

2. November 2007<br />

Development (16/2007):<br />

15. November 2007, 15. April 2008<br />

Development On/Off-Line<br />

Interactive Works (17/2007):<br />

15. November 2007, 15. April 2008<br />

Weltvertriebe (24/2007):<br />

15. November 2007<br />

Selektive Verleihförderung (04/07):<br />

1. Dezember 2007<br />

Promotion (14/07) (<strong>für</strong> Projekte, die zwischen<br />

dem 1. Juni und 31. Dezember 2008<br />

beginnen): 7. Dezember 2007<br />

Festival (18/2007) <strong>für</strong> Festivals, die zwischen<br />

dem 1. November 2008 und 30. April<br />

2009 stattfin<strong>den</strong>: 30. April 2008<br />

Antragsformulare und Beratung:<br />

MEDIA Antenne München; Herzog-Wilhelm-<br />

Str. 16; 80331 München; Tel: 089-544 603-30,<br />

e-mail: info@mediaantennemuenchen.de;<br />

www.mediadesk.de<br />

Förderergebnisse<br />

Bei der Entscheidung <strong>für</strong> die selektive Verleihförderung<br />

mit dem Einreichtermin vom<br />

16. April 2007 wur<strong>den</strong> europaweit insgesamt<br />

3.697.500 Euro vergeben.<br />

Fünf deutsche Verleihunternehmen erhielten<br />

zusammen 547.000 Euro, darunter aus <strong>Bayern</strong>:<br />

Concorde <strong>Film</strong>verleih <strong>für</strong> Angel (85.000<br />

Euro), MFA <strong>Film</strong>distribution <strong>für</strong> Auf Anfang<br />

(45.000 Euro) und <strong>für</strong> Trigger (70.000 Euro)<br />

sowie Prokino <strong>Film</strong>verleih <strong>für</strong> Zusammen ist<br />

man weniger allein (115.000 Euro).<br />

Bei der zweiten Entscheidungsrunde der<br />

Projektentwicklungsförderung (Einreichtermin<br />

16. April 2007) unterstützte MEDIA 237<br />

Projekte mit insgesamt 14.295.000 Euro.<br />

26<br />

Deutsche Firmen erhielten zusammen<br />

1.435.000 Euro (Paket- und Einzelprojektförderung).<br />

Davon gingen insgesamt 280.000<br />

Euro an Produzenten aus <strong>Bayern</strong>: Pars<br />

Media (90.000 Euro <strong>für</strong> Slate Funding 2nd<br />

stage), TV-Loonland (150.000 Euro <strong>für</strong> Slate<br />

Funding 2), German Kral <strong>Film</strong>produktion<br />

(20.000 Euro <strong>für</strong> das Fictionprojekt Tango<br />

Bar) und Helge Cramer <strong>Film</strong>produktion<br />

(20.000 Euro <strong>für</strong> <strong>den</strong> Dokumentarfilm Teufels<br />

Werk und Gottes Beitrag).<br />

Eigene Förderung im Bereich<br />

Multimedia: Jetzt beantragen!<br />

Erstmalig wurde die Entwicklungsförderung<br />

<strong>für</strong> interaktive Projekte von <strong>den</strong> Bereichen<br />

Fiction, Dokumentarfilm, Animationsfilm<br />

getrennt und als eigener Aufruf mit neuen<br />

Richtlinien veröffentlicht. Die europäische<br />

Kommission stellt 1,5 Millionen Euro <strong>für</strong> die<br />

Projektentwicklung kommerzieller interaktiver<br />

Projekte wie Computerspiele, Internet-TV-Projekte<br />

oder Projekte <strong>für</strong> mobile Endgeräte<br />

bereit. Antragsberechtigt sind unabhängige<br />

Multimediaproduktionsfirmen. Sie müssen<br />

nachweisen, dass sie zwischen dem 1.1.2005<br />

und der Antragstellung mindestens ein entsprechendes<br />

Projekt produziert haben.<br />

Gefördert wer<strong>den</strong> maximal 50% der Entwicklungskosten<br />

mit zwischen 10.000 und 60.000<br />

Euro bzw. bis zu 100.000 Euro, wenn es sich<br />

um einen Prototypen <strong>für</strong> Spielkonsolen,<br />

Handheld-Konsolen/Computer handelt. Einreichtermine<br />

sind der 15. November 2007<br />

und der 15. April 2008.<br />

Berlinale Co-Production Market:<br />

Bewerbungsschluss!<br />

Vom 10. bis 12. Februar 2008 findet der Berlinale<br />

Co-Production Market <strong>für</strong> Produzenten,<br />

<strong>Film</strong>finanzierer und Vertriebsfirmen<br />

statt. Produzenten, die Erfahrung mit internationalen<br />

Koproduktionen haben und mindestens<br />

einen <strong>Film</strong> mit einem Budget zwischen<br />

zwei und 10 Millionen Euro fertig<br />

gestellt haben, können bis zum 1. November<br />

2007 ein Projekt einreichen. Die Teilnehmer<br />

erhalten die Möglichkeit, Koproduzenten<br />

oder Finanzierungspartner zu fin<strong>den</strong>. Mindestens<br />

30% der Finanzierung müssen bereits<br />

gesichert sein.<br />

Weitere Informationen gibt es bei Sonja Heinen,<br />

Tel.: 030-25920-517, email: coproductionmarket@<br />

berlinale.de, sowie im Internet unter<br />

http://www.berlinale.de/de/filmmarkt/coproduction_market/01_profil/index.html.<br />

Cartoon Master Feature 2007<br />

Vom 14. bis 16. November veranstaltet Cartoon<br />

in Potsdam <strong>den</strong> nächsten Cartoon Master<br />

Feature <strong>für</strong> maximal 80 Teilnehmer der<br />

internationalen Animationsbranche. Themen<br />

des dreitägigen Workshops sind die Präsentation<br />

der weltweiten Vertriebsstrukturenund<br />

Sparten <strong>für</strong> Animationsfilme (VOD, Online-Dienste<br />

etc.), die Darstellung des führen<strong>den</strong><br />

japanischen Animationsmarktes,<br />

europäische Finanzierungsmöglichkeiten<br />

sowie die Vorstellung der 2006 gegründeten<br />

Verleihervereinigung Europa Distribution<br />

(ED). Die Teilnahmegebühr inklusive Verpflegung<br />

beträgt 400 Euro. Anmeldeschluss ist<br />

Anfang November.<br />

Informationen erteilt Cartoon, Yolanda Alonso,<br />

Tel.: 0032-22429353, masters@cartoon.skynet.be,<br />

www.cartoon-media.be.<br />

Strategics <strong>Film</strong> Marketing<br />

Workshop<br />

Produzenten, Verleiher und Marketingmanager<br />

können vom 6.-9. Dezember 2007 in<br />

Luxembourg an einem Workshop über die<br />

optimale internationale Auswertung von <strong>Film</strong>en<br />

teilnehmen. Experten erarbeiten intensiv<br />

mit maximal 18 Teilnehmern passende<br />

Marketingkonzepte. Anmeldeschluss ist der<br />

6. November 2007.<br />

Nähere Informationen sind bei Strategics,<br />

Tel. +352-451980, strategics@filmnet.lu, www.<br />

strategics.lu erhältlich.<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


Wer macht was<br />

Uli Aselmann produzierte mit d.i.e.film.gmbh<br />

<strong>den</strong> neuen Polizeiruf des BR. Jenseits (Regie:<br />

Uli Aselmann; Redaktion: Cornelia Ackers),<br />

läuft am 4. November 2007 um 20.15 Uhr in der<br />

ARD.<br />

Isolde Barth spielt die Hauptrolle in Olav F.<br />

Wehlings Spielfilm Kronos. Bis Ende Oktober<br />

wird das Familiendrama in der Wüste von<br />

Marokko gedreht.<br />

Jonas Bauer ist neben Rola Bauer und Tim<br />

Halkin neuer Partner im Management von<br />

Tandem Communications.<br />

Dagmar Biller produzierte mit Tangram <strong>Film</strong><br />

die Dokumentation Mein Freund, der Ex<br />

(Regie: Daniela Agostini), die im Rahmen der<br />

o ZDF-Reihe 37 ^^^^ am 27. November 2007 um 22.15<br />

Uhr ausgestrahlt wird.<br />

Markus Brauckmann ist neuer Chefredakteur<br />

und Leiter New Business bei Blue Eyes<br />

<strong>Film</strong> und Television.<br />

Philipp Budweg war Jurymitglied beim<br />

Kinderfilmfestival »Lucas« in Frankfurt. Seine<br />

Firma schlicht und ergreifend ist ab sofort in<br />

der Orleansstr. 43/Rgb., 81667 München, zu<br />

erreichen.<br />

Christoph Burbes ist neuer stellvertretender<br />

Leiter und stellvertretender Unternehmenssprecher<br />

bei NBC Universal Global Networks<br />

Deutschland. Veronika Weiß, Pressesprecherin<br />

von 13th Street, verantwortet ab sofort<br />

auch die Pressearbeit <strong>für</strong> <strong>den</strong> Sender SciFi.<br />

Martin Choroba produziert mit Tellux <strong>Film</strong><br />

<strong>für</strong> BR-alpha die Dokumentationsreihen 1 x 1<br />

des Rechts und 1 x 1 der Wirtschaft. Das von<br />

ihm und Ernst Geyer (Moviepool) produzierte<br />

Alpendrama Lawine von Thomas Kronthaler<br />

läuft am 25. November 2007 um 19.30<br />

Uhr im Bayerischen Fernsehen. Die Redaktion<br />

hat Elmar Jaeger.<br />

Pepe Danquart ist <strong>für</strong> seinen FFF-geförderten<br />

Dokumentarfilm Am Limit (Produktion:<br />

Hager Moss <strong>Film</strong>, Quinte <strong>Film</strong>) <strong>für</strong> <strong>den</strong> Europäischen<br />

<strong>Film</strong>preis nominiert wor<strong>den</strong>. Seine<br />

Protagonisten, die »Huberbuam«, sind in der<br />

Auswahl der »Männer des Jahres 2007« der<br />

Zeitschrift GQ.<br />

Susanne Freyer und Matthias Walther sind<br />

neue Mitglieder in der Geschäftsleitung der<br />

ndF. Neue Pressesprecherin des Unternehmens<br />

ist Anja Konen-Praxl.<br />

Florian Gaag, Autor und Regisseur des<br />

FFF-geförderten Sprayer-Dramas Wholetrain<br />

produzierte als »Aero One« auch <strong>den</strong> Soundtrack<br />

seines <strong>Film</strong>s, <strong>für</strong> <strong>den</strong> er einflussreiche<br />

MCs gewinnen konnte. Soundtrack und DVD<br />

von Wholetrain erscheinen am 1. Dezember<br />

2007.<br />

Markus Kleinhans und Edgar Kraus realisierten<br />

mit einem Cast aus Laiendarstellern<br />

<strong>den</strong> skurrilen Low Budget-Kinokrimi Tödliche<br />

Verbindungen über einen Mordfall im Tölzer<br />

Land. Stardust <strong>Film</strong>verleih startet <strong>den</strong> <strong>Film</strong> in<br />

ausgewählten Kinos.<br />

Lorenz Knauer ist <strong>für</strong> seine BR-Dokumentation<br />

Die Isar beim Chicago <strong>Film</strong> Festival im<br />

Rahmen der »Hugo TV Awards« mit einer »Silver<br />

Plaque« ausgezeichnet wor<strong>den</strong>.<br />

Stefan Knösel hat <strong>für</strong> sein Jugendbuch Echte<br />

Cowboys das Literaturstipendium der Stadt<br />

München erhalten. Zusätzlich arbeitet der<br />

Absolvent der Drehbuchwerkstatt München<br />

als Script-Editor bei der neuen BR-Erfolgsdaily<br />

Dahoam is dahoam.<br />

Andreas Lechner liest im November im<br />

Münchner TamS-Theater (www.tamstheater.de)<br />

aus seinem auch als Hörbuch veröffentlichten<br />

Monolog Frieda über das Leben<br />

der Tochter von Josef Strassberger, einer<br />

Münchner Kraftsportlegende. Mit FFF-Drehbuchförderung<br />

entwickelt er <strong>den</strong> Stoff auch<br />

als Kinofilm.<br />

Norbert Lechner konnte mit seinem Kinderfilm<br />

Toni Goldwascher einen beachtlichen<br />

Regionalerfolg verzeichnen: Der im Eigenverleih<br />

vertriebene, mit 13 Kopien in bayerischen<br />

Kinos gestartete <strong>Film</strong> erzielte bislang 14.033<br />

Besucher (Stand: 9.10.07).<br />

Michael Leuthner ist neuer Professor <strong>für</strong><br />

Kamera an der Macromedia Fachhochschule<br />

der Medien in München.<br />

Michael Orth und das Team des Landshuter<br />

Kurzfilmfestivals sind mit dem Kulturpreis der<br />

E.ON <strong>Bayern</strong> AG ausgezeichnet wor<strong>den</strong>.<br />

Oskar Roehler hat die Dreharbeiten zu seinem<br />

neuen <strong>Film</strong> Lulu und Jimi beendet. Der<br />

von Gabriela Sperl, Uwe Schott und Stefan<br />

Arndt produzierte <strong>Film</strong> wird 2008 von X-Verleih<br />

in die Kinos gebracht.<br />

Robert Seethaler, Absolvent der Drehbuchwerkstatt<br />

München, schrieb das Drehbuch zu<br />

Hans Steinbichlers Fernsehspiel Der Zierfisch,<br />

eine Produktion von Sperl+Schott <strong>Film</strong>,<br />

WDR und arte. Die Hauptrollen spielen Monica<br />

Bleibtreu und Matthias Brandt.<br />

Jutta von Stieglitz-Yousufy, Absolventin der<br />

Drehbuchwerkstatt München, hat <strong>für</strong> ihr<br />

Dokumentarfilm-Vorhaben Die Sehnsucht ist<br />

ein brennendes Hemd über Jugendliche in<br />

Afghanistan das Gerd Ruge-Projektstipendium<br />

2007 erhalten.<br />

Bettina Timm hat ihre Kurzdokumentation<br />

Cosmic Station, eine Koproduktion mit dem<br />

BR und der HFF München, über ein Forscherteam<br />

in Armenien abgedreht. Ihre Firma Pelle<br />

<strong>Film</strong> ist in die Baaderstr. 45, 80469 München,<br />

umgezogen.<br />

Tobias Walker und Philipp Worm produzierten<br />

mit dem BR <strong>den</strong> Kurzfilm Polska Roadmovie<br />

von Bartosz Grudziecki, der mit FFF-<br />

Kopienförderung beim Molodist <strong>Film</strong> Festival<br />

in Kiew läuft. Die Redaktion haben Claudia<br />

Gladziejewski und Birgit Metz (vormals<br />

Knackmuß).<br />

Beatrix Wesle, Atrix <strong>Film</strong>s, verantwortet <strong>den</strong><br />

Weltvertrieb von Doris Dörries Dokumentarfilm<br />

How To Cook Your Life, der am 26. Oktober<br />

in <strong>den</strong> USA startet und gleichzeitig beim<br />

Eurasia Festival in Antalya läuft.<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007 27


Produktionsspiegel<br />

Stand: 5. Oktober 2007<br />

31 Stun<strong>den</strong> Hölle - Der Untergang<br />

der »Deutschland«<br />

Dokudrama - 45 Min.<br />

Produktion: Caligari <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ZDF<br />

Produzentin: Gabriele M. Walther<br />

Drehbuch: Thomas Retzbach<br />

Regie: Robert Schotter<br />

Drehorte: München, Hamburg, England<br />

Stand: Postproduktion<br />

Alle Anderen<br />

Spielfilm<br />

Produktion: Komplizen <strong>Film</strong>, SWR, WDR, arte<br />

Produzenten: Janine Jackowski,<br />

Maren Ade, Dirk Engelhardt<br />

Drehbuch und Regie: Maren Ade<br />

Kamera: Bernhard Keller<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA, BKM, Medienboard<br />

Berlin-Bran<strong>den</strong>burg, Kuratorium<br />

junger deutscher <strong>Film</strong>, DFFF<br />

Darsteller: Birgit Minichmayr, Lars Eidinger<br />

Drehort: Italien<br />

Stand: Postproduktion<br />

Der Alpenflug (AT)<br />

Dokumentarfilm - 45 Min.<br />

Produktion: Tangram <strong>Film</strong> <strong>für</strong> BR<br />

Produzent: Christian Bauer<br />

Regie: Manfred Baur<br />

Drehorte: Deutschland, Österreich,<br />

Schweiz, Italien<br />

Stand: Dreh<br />

Der Alte: Die Nacht kommt schneller,<br />

als du <strong>den</strong>kst<br />

TV-Krimiepisode - 60 Min.<br />

Produktion: Helmut Ringelmann <strong>für</strong> ZDF<br />

Drehbuch: Albert Sandner<br />

Regie: Vadim Glowna<br />

Kamera: Rolf Greim<br />

Darsteller: Walter Kreye, Michael Ande<br />

Drehorte: München, Oberbayern<br />

Drehzeit: 9. - 26. Oktober 2007<br />

Architekten<br />

Portraitreihe - 6 x 20 Min.<br />

Produktion: Janusch Kozminski<br />

<strong>Film</strong>produktion, TVA Regensburg<br />

Drehbücher: K. Diehl, D. Targownik, B.<br />

Popadic, J. Kozminski, P. Zimerman, H.G. Lichte<br />

Kamera: Daniel Targownik<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />

Drehorte: Deutschland, Israel, USA, Wien<br />

Stand: Entwicklung<br />

Ausbilder Schmidt<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Hofmann & Voges Entertainment<br />

Produzenten: Philip Voges, Alban Rehnitz<br />

28<br />

Drehbuch: F. Gärtner, J. Hilpert, R. Jula<br />

Regie: Mike Eschmann<br />

Kamera: Bernhard Jasper<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Medienboard Berlin-<br />

Bran<strong>den</strong>burg, FFA, DFFF<br />

Darsteller: Holger Müller, Axel Stein<br />

Stand: Abgedreht<br />

Der Baader-Meinhof-Komplex<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Constantin <strong>Film</strong><br />

Produzent: Bernd Eichinger<br />

Drehbuch: Stefan Aust, Bernd Eichinger<br />

Regie: Uli Edel<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, BBF<br />

Darsteller: Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu,<br />

Johanna Wokalek, Nadja Uhl<br />

Drehorte: München, Berlin<br />

Drehzeit: seit August 2007<br />

Der Bergdoktor (AT)<br />

Fernsehserie - 8 x 45 Min.<br />

Produktion: ndF <strong>für</strong> ZDF<br />

Produzenten: C. Sihler-Rosei, M. Walther<br />

Drehbuch: Michael Baier, Stefanie Straka,<br />

Philipp Roth, Andreas Püschel<br />

Regie: Axel de Roche<br />

Kamera: Hartmut E. Lange<br />

Darsteller: Hans Sigl, Heiko Ruprecht<br />

Drehort: Österreich<br />

Drehzeit: 31. Juli - 2. November 2007<br />

Besprechung<br />

Dokumentarfilm - 90 Min.<br />

Produktion: if... Productions, ZDF/3sat<br />

Produzent: Ingo Fliess<br />

Redaktion: Petra Felber<br />

Buch, Regie, Schnitt: Stefan Landorf<br />

Kamera: Christof Oefelein<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />

Drehorte: München, Berlin, Lingen u. a.<br />

Stand: Postproduktion<br />

Das Beste kommt erst<br />

Fernsehfilm - 90 Min.<br />

Produktion: Roxy <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ZDF<br />

Produzenten: Andreas Richter,<br />

Annie Brunner, Ursula Woerner<br />

Drehbuch: Kathrin Richter, Ralf Hertwig<br />

Regie: Rainer Kaufmann<br />

Kamera: Klaus Eichhammer<br />

Darsteller: Sophie von Kessel, Devid Striesow<br />

Drehort: München, Bayrischzell<br />

Drehzeit: 25. September - 31. Oktober 2007<br />

Der Bibelcode<br />

Fernsehfilm - 2 x 90 Min.<br />

Produktion: 24 Frames <strong>Film</strong>, <strong>Film</strong>-Line<br />

Productions, Eclypse <strong>Film</strong>, Zen Productions<br />

<strong>für</strong> ProSieben, ORF<br />

Produzenten: Monika Raebel, Arno Ortmair<br />

Redaktion: W. Oppenrieder, Yvonne Weber<br />

Drehbuch: Georg Lemppenau, Timo Berndt<br />

Regie: Christoph Schrewe<br />

Kamera: Fritz Seemann<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, MEDIA u. a.<br />

Darsteller: Cosma Shiva Hagen,<br />

Olivier Sitruk, Joachim Fuchsberger,<br />

Steffen Wink<br />

Drehorte: München, Österreich u. a.<br />

Drehzeit: 12. September - November 2007<br />

Die Brücke (AT)<br />

Fernsehfilm - 90 Min.<br />

Produktion: Lionheart Entertainment<br />

<strong>für</strong> ProSieben<br />

Produzenten: Guido Herold, Jürgen<br />

Hebstreit, Marian Redmann<br />

Redaktion: Wolfgang Oppenrieder<br />

Drehbuch: Wolfgang Kirchner<br />

Regie: Wolfgang Panzer<br />

Kamera: Edwin Horak<br />

Darsteller: Francois Göske, Lars Steinhöfel<br />

Drehort: Lettland<br />

Drehzeit: September - Oktober 2007<br />

Bud<strong>den</strong>brooks<br />

Kinofilm/TV-Mehrteiler<br />

Produktion: Colonia Media, Bavaria <strong>Film</strong>,<br />

BR, WDR, SWR, NDR, Degeto, arte<br />

Produzenten: U. Reich, M. Esche, W. Wolf<br />

Drehbuch: H. Breloer, Horst Königstein<br />

Regie: Heinrich Breloer<br />

Kamera: Gernot Roll<br />

Darsteller: Armin Müller-Stahl, Jessica<br />

Schwarz, August Diehl, Iris Berben<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, <strong>Film</strong>stiftung NRW,<br />

<strong>Film</strong>förderung Hamburg u. a.<br />

Drehorte: München, Köln, Lübeck<br />

Stand: Postproduktion<br />

Burger Highlife<br />

Kinofilm - 90 Min.<br />

Produktion: Matzka Kiener <strong>Film</strong>produktion,<br />

Goethe Institut, Cinecon Africa<br />

Produzenten: Dieter Matzka, Wilma Kiener,<br />

Alpha Suberu<br />

Drehbuch: Wilma Kiener<br />

Regie: Wilma Kiener, Dieter Matzka<br />

Kamera: Dieter Matzka, Alpha Suberu<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong> u. a.<br />

Drehorte: Ghana, Deutschland<br />

Drehzeit: Januar - Dezember 2007<br />

Caius im alten Rom<br />

Kinofilm<br />

Produktion: collina <strong>Film</strong>produktion<br />

Produzent: Ulrich Limmer<br />

Buchvorlage: Henry Winterfeld<br />

Regie: Marcus H. Rosenmüller<br />

Stand: Entwicklung<br />

Champagner Spion<br />

Kinofilm<br />

Produktion: collina <strong>Film</strong>produktion<br />

Produzent: Ulrich Limmer<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


P R O D U K T I O N S S P I E G E L<br />

Drehbuch: Nadav Schirman<br />

Drehzeit: Frühjahr 2009<br />

Dolasilla - Prinzessin der Fanes (AT)<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Fanes <strong>Film</strong><br />

Produzent: Norbert Preuss<br />

Drehbuch: Andrew Birkin, Don Bohlinger<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, MEDIA<br />

Drehorte: München, Italien<br />

Stand: Entwicklung<br />

Domspatzen (AT)<br />

Dokumentarfilm - 90 Min.<br />

Produktion: Tangram <strong>Film</strong>, BR<br />

Produzent: Christian Bauer<br />

Regie: Matti Bauer<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />

Drehorte: Deutschland, Schweiz<br />

Stand: Dreh<br />

Don Quichote<br />

Fernsehfilm<br />

Produktion: Roxy <strong>Film</strong> <strong>für</strong> SAT.1<br />

Produzenten: Annie Brunner,<br />

Ursula Woerner, Andreas Richter<br />

Drehbuch: Rainer Berg<br />

Regie: Isabel Kleefeld<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />

Darsteller: Christoph Maria Herbst,<br />

Peter Lohmeyer<br />

Drehorte: München, Spanien<br />

Stand: Postproduktion<br />

Dornröschen<br />

Fernsehfilm - 90 Min.<br />

Produktion: Provobis, SK <strong>Film</strong>, Moviepool<br />

<strong>für</strong> ZDF<br />

Produzenten: Thomas Teubner, Josef<br />

Koschier, Ernst Geyer<br />

Drehbuch und Regie: Arend Agthe<br />

Kamera: Stefan Motzek<br />

Darsteller: Bettina Kupfer u. a.<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, <strong>Film</strong>förderung<br />

Hamburg, RTR<br />

Drehort: Salzburger Land<br />

Stand: Postproduktion<br />

Dunkle Welten (AT)<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Fanes <strong>Film</strong><br />

Produzent: Norbert Preuss<br />

Drehbuch: Gerhard Hross, Marcus Niedermair<br />

Regie und Kamera: Hans-Günther Bücking<br />

Förderung: MEDIA<br />

Drehort: Berlin<br />

Stand: Entwicklung<br />

Effi<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Constantin <strong>Film</strong><br />

Produzent: Günther Rohrbach<br />

Drehbuch: Volker Einrauch<br />

Regie: Hermine Huntgeburth<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Medienboard Berlin-<br />

Bran<strong>den</strong>burg, <strong>Film</strong>förderung Hamburg<br />

Darsteller: Julia Jentsch, Sebastian Koch<br />

Drehorte: Berlin, Bran<strong>den</strong>burg<br />

Stand: Postproduktion<br />

Endlich Samstag! - 2. Staffel<br />

Fernsehserie - 26 x 25 Min.<br />

Produktion: Saxonia Media <strong>für</strong> ARD/BR<br />

Produzent: Hans-Werner Honert<br />

Redaktion: Ruprecht Joos<br />

Drehbuch: B. Roeder-Mahlow, A. Knigge,<br />

A. Knaup, I. Keerl, P. Schäfer<br />

Regie: P. Wekwerth, I. Popow, H. Werner<br />

Kamera: K. U. Schulenburg, P. Popow<br />

Darsteller: Remo Schulze, Stella Welter<br />

Drehort: Bamberg<br />

Stand: Postproduktion<br />

Das Engelsgesicht<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Fanes <strong>Film</strong>, Rainbow Home<br />

Entertainment<br />

Produzent: Norbert Preuss<br />

Drehbuch: Christian Limmer<br />

Drehorte: Deutschland, Italien, Holland<br />

Stand: Entwicklung<br />

Eyes Wide Open<br />

Dokumentarfilm<br />

Produktion: <strong>Film</strong>quadrat, Condor <strong>Film</strong>s<br />

Produzenten: Thomas Riedelsheimer,<br />

Markus Breimaier, Patrick Müller<br />

Drehbuch und Regie: Jaqueline Zünd<br />

Kamera: Nicolai von Graevenitz<br />

Drehorte: USA, Deutschland, China u. a.<br />

Drehzeit: 2008<br />

Familienbande (AT)<br />

Fernsehfilm - 2 x 90 Min.<br />

Produktion: Annabelle <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ARD/Degeto<br />

Produzent: Ernst von Theumer jr.<br />

Drehbuch und Regie: Dagmar Damek<br />

Darsteller: Uschi Glas, Helmut Zierl<br />

Drehorte: Teisnach/Bayerischer Wald,<br />

München, Südtirol<br />

Drehzeit: 10. September - 12. November 2007<br />

Forsthaus Falkenau (29. Staffel)<br />

Fernsehserie - 15 x 45 Min. / 1 x 90 Min.<br />

Produktion: ndF <strong>für</strong> ZDF<br />

Produzent: Rudi Pitzl<br />

Drehbuch: Jürgen Werner<br />

Regie: Andreas Drost, Florian Richter<br />

Darsteller: Hardy Krüger jr., Tina Bordihn<br />

Kamera: Lothar E. Stickelbrucks<br />

Drehorte: München, Starnberger See u. a.<br />

Drehzeit: 24. April - 22. November 2007<br />

Die Frauen des Anarchisten<br />

Kinofilm<br />

Produktion: P’Artisan <strong>Film</strong>produktion,<br />

Ciné Boissière/Paris, ZIP <strong>Film</strong>s/Barcelona,<br />

KV Entertainment/Bilbao, BR, arte<br />

Redaktion: Bettina Reitz, Hubert von Spreti<br />

Drehbuch: Marie Noelle<br />

Regie: Marie Noelle, Peter Sehr<br />

Darsteller: Nina Hoss, Laura Morante,<br />

Jean-Marc Barr, Juan Diego Botto<br />

Kamera: Jean Francois Robin<br />

Förderung: FFF, FFA, <strong>Film</strong>stiftung NRW,<br />

Medienboard Berlin-Bran<strong>den</strong>burg, DFFF<br />

Drehorte: Spanien, Frankreich, Köln<br />

Stand: Postproduktion<br />

Freche Mädchen<br />

Kinofilm<br />

Produktion: collina <strong>Film</strong>, Constantin <strong>Film</strong><br />

Produzent: Ulrich Limmer<br />

Drehbuch: Maggie Peren<br />

Regie: Ute Wieland<br />

Kamera: Peter Przybylski<br />

Darsteller: Anke Engelke, Armin Rohde,<br />

Piet Klocke, Anna Böttcher<br />

Förderung: FFF, FFA, <strong>Film</strong>stiftung NRW<br />

Drehorte: <strong>Bayern</strong>, Nordrhein-Westfalen<br />

Stand: Postproduktion<br />

Friedliche Zeiten<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Royal Pony <strong>Film</strong>, Odeon<br />

Pictures, Neue Kinowelt <strong>Film</strong>produktion,<br />

BR/arte<br />

Produzentin: Caroline Daube<br />

Romanvorlage: Birgit Vanderbeke<br />

Drehbuch: Ruth Toma<br />

Regie: Neele Leana Vollmar<br />

Kamera: Pascal Schmit<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA<br />

Darsteller: Katharina Schubert, Axel Prahl<br />

Drehorte: München und Umgebung<br />

Stand: Postproduktion<br />

Das fünfte Gebot (AT)<br />

TV-Krimireihe - 4 x 45 Min.<br />

Produktion: UFA Frankfurt <strong>für</strong> ZDF<br />

Produzenten: R. Jahreis, N. Sauer<br />

Drehbuch: Lorenz Stassen, Frank Koopmann,<br />

Roland Heep, Marija Erceg<br />

Regie: Dieter Kehler<br />

Kamera: Michael Schmitz<br />

Darsteller: Eva Habermann, Erol Sander<br />

Drehort: Indien<br />

Drehzeit: 3. Oktober - 3. November 2007<br />

Geheimnis Leben (AT)<br />

Dokumentarfilm - 2 x 45 Min.<br />

Produktion: Tangram <strong>Film</strong> <strong>für</strong> NDR<br />

Produzentin: Dagmar Biller<br />

Regie: D. Klughammer, M. Haenecke<br />

Drehort: Deutschland, Spanien<br />

Stand: Dreh<br />

Das Geheimnis meiner Familie (AT)<br />

Dokumentarfilm - 45 Min.<br />

Produktion: Tangram <strong>Film</strong> <strong>für</strong> BR/ARD<br />

Produzentin: Dagmar Biller<br />

Drehort: Deutschland<br />

Stand: Vorbereitung<br />

The Great Radio War<br />

Dokumentarfilm - 52/90 Min.<br />

Produktion: Tangram <strong>Film</strong> <strong>für</strong> MDR, BR,<br />

arte, RTE, TSR, SBS, History TV u. a.<br />

Produzenten: Christian Bauer, Dagmar Biller<br />

Regie: Christian Bauer<br />

Drehorte: Deutschland, USA,<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007 29


Ungarn, Tschechien u. a.<br />

Stand: Dreh<br />

Hat der Motor eine Seele . . .?<br />

Dokumentarfilm<br />

Produktion: MGS <strong>Film</strong>produktion <strong>für</strong> BR<br />

Produzent und Regie: Wolfgang Ettlich<br />

Kamera: Hans Albrecht Lusznat<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />

Drehzeit: bis 2008<br />

Hexe Lilli<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Blue Eyes Fiction, Trixter <strong>Film</strong>,<br />

Buena Vista International, Dor <strong>Film</strong>,<br />

Babelsberg <strong>Film</strong>, Steinweg Emotion Pictures<br />

Produzenten: Corinna Mehner, Michael Coldewey<br />

Drehbuch: Stefan Ruzowitzky, Ralph Martin,<br />

Armin Toerkell<br />

Regie: Stefan Ruzowitzky<br />

Kamera: Peter von Haller<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, BBF, FFA, Medienboard<br />

Berlin-Bran<strong>den</strong>burg, DFFF, ÖFI u. a.<br />

Darsteller: Alina Freund, Pilar Bardem<br />

Drehorte: Berlin, Wien<br />

Stand: Postproduktion<br />

Der Hochzeitswalzer<br />

Fernsehfilm - 90 Min.<br />

Produktion: d.i.e.film.gmbh <strong>für</strong> ARD Degeto<br />

Produzent: Uli Aselmann<br />

Drehbuch: Marcus Hertneck<br />

Regie: Andrea Katzenberger<br />

Darsteller: Chiara Schoras, August Zirner<br />

Drehort: Wiesba<strong>den</strong> und Umgebung<br />

Drehzeit: 25. September - 26. Oktober 2007<br />

Höhlen der Eiszeit<br />

Dokumentation - 45 Min.<br />

Produktion: Tangram <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ZDF, arte<br />

Produzenten: Christian Bauer<br />

Buch und Regie: Wolfgang Ebert<br />

Kamera: Ralf Gemmecke<br />

Drehorte: Frankreich, Spanien, Rumänien<br />

Drehzeit: Mitte Juni - November 2007<br />

Im Bann der Pferde<br />

Dokumentationsreihe<br />

Produktion: <strong>Film</strong>quadrat <strong>für</strong> SWR, arte<br />

Produzent: Thomas Wartmann<br />

Drehbuch und Regie: Lisa Eder,<br />

Thomas Wartmann<br />

Drehort: Island, Irland, Marokko u. a.<br />

Drehzeit: 2007/2008<br />

Im Jahr des Hundes (AT)<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Fanes <strong>Film</strong><br />

Produzent: Norbert Preuss<br />

Drehbuch und Regie: Dennis Gansel<br />

Förderung: MEDIA<br />

Drehorte: München, Russland<br />

Stand: Entwicklung<br />

Im Winter ein Jahr<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Bavaria <strong>Film</strong>, Constantin <strong>Film</strong><br />

Produzenten: Uschi Reich, M. Moszkowicz<br />

30<br />

Drehbuch und Regie: Caroline Link<br />

Kamera: Bella Halben<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA, Medienboard<br />

Berlin-Bran<strong>den</strong>burg<br />

Darsteller: Karoline Herfurth, Josef<br />

Bierbichler, Corinna Harfouch,<br />

Hanns Zischler<br />

Drehorte: München, Berlin<br />

Stand: Postproduktion<br />

Ironman<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Enigma <strong>Film</strong><br />

Produzenten: Fritjof Hohagen, Clarens<br />

Grollmann<br />

Drehbuch: Adnan G. Köse, Fritjof Hohagen<br />

Regie: Adnan G. Köse<br />

Kamera: James Jacobs<br />

Förderung: FFF, FFA, <strong>Film</strong>stiftung NRW<br />

Drehorte: Dinslaken, Amsterdam u. a.<br />

Stand: Postproduktion<br />

John Rabe<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Hofmann & Voges<br />

Entertainment, EOS Entertainment,<br />

Majestic <strong>Film</strong>produktion, ZDF<br />

Koproduktion: Pampa Production (Paris),<br />

Huyai Brothers Pictures (Peking)<br />

Produzenten: Mischa Hofmann, Jan Mojto,<br />

Benjamin Herrmann<br />

Drehbuch und Regie: Florian Gallenberger<br />

Kamera: Jürgen Jürges<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, BBF, Medienboard<br />

Berlin-Bran<strong>den</strong>burg, FFA, DFFF u. a.<br />

Darsteller: Ulrich Tukur, Daniel Brühl<br />

Drehort: Shanghai, Nanking<br />

Drehzeit: 17. Oktober 2007 - Februar 2008<br />

Kaifeck Murder<br />

Kinofilm<br />

Produktion: 24 Frames <strong>Film</strong>, SevenPictures,<br />

Neue Kinowelt <strong>Film</strong>produktion<br />

Produzenten: Monika Raebel,<br />

Stefan Gärtner, Boris Schönfelder<br />

Drehbuch: Christian Limmer,<br />

Sönke Lars Neuwöhner<br />

Regie: Esther Gronenborn<br />

Kamera: Christoph Valentien<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, MDM,<br />

Medienboard Berlin-Bran<strong>den</strong>burg<br />

Darsteller: Benno Fürmann,<br />

Michael Gwisdek<br />

Drehorte: <strong>Bayern</strong>, Thüringen<br />

Drehzeit: November/Dezember 2007<br />

Karl Valentin<br />

Fernsehfilm<br />

Produktion: Hofmann & Voges<br />

Entertainment <strong>für</strong> BR<br />

Produzenten: M. Hofmann, Claudia Rittig<br />

Redaktion: Bettina Ricklefs, Elmar Jaeger<br />

Drehbuch: Ruth Toma<br />

Regie: Jo Baier<br />

Kamera: Gunnar Fuß<br />

Darsteller: Johannes Herrschmann, Bettina<br />

Redlich, Hannah Herzsprung<br />

P R O D U K T I O N S S P I E G E L<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />

Stand: Postproduktion<br />

KDD - Kriminaldauerdienst<br />

(2. Staffel)<br />

Fernsehserie - 10 x 45 Min.<br />

Produktion: Hofmann & Voges <strong>für</strong> ZDF<br />

Produzentin: Kathrin Breininger<br />

Producer: Michael Polle<br />

Drehbuch: Lars Kraume u. a.<br />

Regie: Edward Berger, Lars Kraume u. a.<br />

Kamera: Sonja Rom u. a.<br />

Darsteller: Götz Schubert, Barnaby<br />

Metschurat, Jördis Triebel, Saskia Vester<br />

Drehzeit: Juni - Dezember 2007<br />

Köpfe in <strong>Bayern</strong>: Gabriele Strehle<br />

Kinodokumentation<br />

Produktion: moviepool, megaherz, BR<br />

Produzenten: Ernst Geyer, Fidelis Mager<br />

Regie: Armin Toerkell<br />

Kamera: HP Fischer<br />

Drehorte: München, Bad Wiessee u. a.<br />

Stand: Dreh<br />

Kommissarin Lucas: Wut im Bauch /<br />

Der schwarze Mann<br />

TV-Krimiepiso<strong>den</strong> - 2 x 90 Min.<br />

Produktion: Olga <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ZDF<br />

Produzenten: Molly von Fürstenberg,<br />

Viola Jäger, Harry Kügler<br />

Drehbuch: Thomas Berger (Wut im Bauch),<br />

Sabine Kalinowski und Patrick Weber<br />

(Der schwarze Mann)<br />

Regie: Christiane Balthasar<br />

Kamera: Markus Hausen<br />

Darsteller: Ulrike Kriener, Thure Riefenstein<br />

Drehort: Regensburg und Umgebung<br />

Drehzeit: 10. September - 23. November 2007<br />

Lippels Traum<br />

Kinofilm<br />

Produktion: collina <strong>Film</strong>produktion,<br />

Universum <strong>Film</strong>, BR<br />

Produzent: Ulrich Limmer<br />

Drehbuch: Paul Maar, Ulrich Limmer<br />

Buchvorlage: Paul Maar<br />

Regie: Lars Büchel<br />

Drehzeit: Frühjahr 2008<br />

The Lost Town<br />

Dokumentarfilm<br />

Produktion: Caligari <strong>Film</strong>, BR, WDR<br />

Produzentin: Gabriele M. Walther<br />

Drehbuch und Regie: Jörg Adolph<br />

Kamera: Jörg Schönauer<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />

Drehort: Deutschland, Großbritannien<br />

Drehzeit: bis Dezember 2007<br />

Marienhof<br />

Tägliche Fernsehserie<br />

Produktion: Bavaria <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ARD<br />

Produzentin: Bea Schmidt<br />

Redaktion: Björn Firnrohr<br />

Drehbuch: Thomas Schmid, Rosa Groth u. a.<br />

Regie: Wolfgang Münstermann, Jackie Baier,<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


P R O D U K T I O N S S P I E G E L<br />

Alexander Wiedl, Dieter Schlotterbeck<br />

Kamera: Achim Bendix, Klaus Moderegger<br />

Darsteller: Alfonso Losa, Sven Thiemann<br />

Drehort: Geiselgasteig<br />

Drehzeit: permanent<br />

Mein fremdes Kind II<br />

Dokumentarfilm - 30 Min.<br />

Produktion: Tangram <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ZDF<br />

Produzenten: Dagmar Biller<br />

Regie: Dominique Klughammer<br />

Drehorte: Deutschland, Niederlande<br />

Stand: Dreh<br />

Menschliches Versagen<br />

Dokumentarfilm<br />

Produktion: Sentana <strong>Film</strong> <strong>für</strong> WDR/BR<br />

Buch: Michael Verhoeven, Luise Lindermair<br />

Produzent und Regie: Michael Verhoeven<br />

Kamera: Britta Becker, Matthias Boch<br />

Drehorte: München, Köln, Düsseldorf, USA<br />

Drehzeit: 2007/2008<br />

Der Mondbär<br />

Kinofilm<br />

Produktion: ndF, Caligari <strong>Film</strong><br />

Produzenten: Frank Piscator,<br />

Gabriele M. Walther<br />

Drehbuch: Mark Slater,<br />

Gabriele M. Walther<br />

Regie: Mike Maurus<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA<br />

Drehort: München<br />

Drehzeit: August 2006 - März 2008<br />

Morgen räum’ ich auf<br />

Fernsehfilm<br />

Produktion: Kordes & Kordes <strong>Film</strong> <strong>für</strong> BR<br />

Produzentinnen: Alexandra & Meike Kordes<br />

Redaktion: Bettina Reitz, Bettina Ricklefs<br />

Drehbuch und Regie: Martina Elbert<br />

Kamera: Bella Halben<br />

Darsteller: Esther Zimmering, Gina Maria<br />

und Sandy Holzapfel<br />

Drehorte: Augsburg, Bobingen<br />

Drehzeit: 1. Oktober - 9. November 2007<br />

Mozart in China (AT)<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Kick <strong>Film</strong>, Extrafilm, Coop 99,<br />

Kery Huanyu Media, BR<br />

Produzenten: Jörg Bundschuh,<br />

Lukas Stepanik<br />

Redaktion: Friederike Euler<br />

Drehbuch: Nadja Seelich<br />

Regie: Bernd Neuburger<br />

Kamera: Thomas Mauch<br />

Darsteller: Brigitte Karner, Marco Yuan<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, ÖFI, <strong>Film</strong>fonds<br />

Wien<br />

Drehorte: Österreich, China<br />

Stand: Postproduktion<br />

Nordwand<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Dor <strong>Film</strong> West, Medienkontor<br />

Movie, Dor <strong>Film</strong>, Triluna <strong>Film</strong>, Majestic <strong>Film</strong>-<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007<br />

produktion, Lunaris <strong>Film</strong>, BR/Degeto, ORF, SF<br />

Produzenten: Boris Schönfelder, Danny<br />

Krausz, Rudolf Santschi, Benjamin Herrmann<br />

Drehbuch: B. Röskau, C. Silber, J. Naber, R.<br />

Henning, P. Stölzl<br />

Regie: Philipp Stölzl<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Medienboard Berlin-Bran<strong>den</strong>burg,<br />

<strong>Film</strong>stiftung NRW, FFA,<br />

DFFF, ÖFI, Zürcher <strong>Film</strong>stiftung u. a.<br />

Darsteller: Benno Fürmann, Florian Lukas<br />

Drehorte: Deutschland, Österreich, Schweiz<br />

Stand: Postproduktion<br />

Die Patin (AT)<br />

Fernsehfilm - 3 x 90 Min.<br />

Produktion: teamWorx <strong>für</strong> RTL, ORF<br />

Producer: Jan Bennemann, Gesa Tönnesen<br />

Drehbuch: Christoph Darnstädt<br />

Regie: Miguel Alexandre<br />

Kamera: Jo Heim<br />

Darsteller: Peter Davor, Veronica Ferres<br />

Drehorte: München, Frankfurt, Russland<br />

Drehzeit: 11. Juni - 6. November 2007<br />

Prinzessin Lillifee<br />

Kinofilm - 70 Min.<br />

Produktion: ndF, Caligari <strong>Film</strong>, WDR,<br />

Universum <strong>Film</strong>, Beta <strong>Film</strong><br />

Produzenten: Frank Piscator, Gabriele M. Walther<br />

Drehbuch: Mark Slater<br />

Drehorte: München, NRW, Hongkong<br />

Drehzeit: Frühjahr 2007 - Sommer 2008<br />

Räuber Kneissl<br />

Fernsehfilm<br />

Produktion: Wiedemann & Berg, BR<br />

Produzenten: Max Wiedemann, Quirin Berg<br />

Redaktion: Hubert von Spreti<br />

Drehbuch: Karin Michalke, Christian Lerch<br />

Regie: Marcus H. Rosenmüller<br />

Kamera: Stefan Biebl<br />

Darsteller: Maximilian Brückner, Maria Furtwängler,<br />

Thomas Schmauser<br />

Drehort: Tittling, Freising, München<br />

Drehzeit: 18. September - 31. Oktober 2007<br />

Regenraga - Eine Monsun-Geschichte<br />

Dokumentation<br />

Produktion: <strong>Film</strong>quadrat<br />

Produzent: Thomas Riedelsheimer<br />

Drehbuch und Regie: Angela Graas<br />

Drehort: Indien<br />

Drehzeit: 2008<br />

Die Rosenheim-Cops<br />

TV-Krimiserie - 30 x 43 Min.<br />

Produktion: Bavaria <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ZDF<br />

Produzenten: Michael Hild, Klaus Laudi<br />

Drehbuch: Nikolaus Schmidt, Rigobert Mayer,<br />

Klaus Tegtmeyer, Paul-Jan Milbers,<br />

Michael Pohl, Gerhard Ammelburger u. a.<br />

Regie: Gunter Krää, Jörg Schneider u. a.<br />

Kamera: Rainer Gutjahr, Erich Krenek u. a.<br />

Darsteller: Joseph Hannesschläger, Tom<br />

Mikulla, Karin Thaler, Marisa Burger<br />

Drehort: München, Rosenheim, Chiemgau<br />

Drehzeit: 15. März - 12. Dezember 2007<br />

Das rote Sofa (AT)<br />

Dokumentarfilm<br />

Produktion: <strong>Film</strong>quadrat<br />

Produzent, Drehbuch, Regie und Kamera:<br />

Thomas Riedelsheimer<br />

Drehort: Deutschland<br />

Drehzeit: Oktober 2006 - Ende 2007<br />

SOKO 5113 (30. Staffel)<br />

TV-Krimireihe - 20 x 45 Min.<br />

Produktion: UFA München <strong>für</strong> ZDF<br />

Produzent: Norbert Sauer<br />

Drehbuch: Hubert Eckert, Peter Jürgensmeier,<br />

Robert Hummel, Peter Dommaschk<br />

Regie: Werner Siebert<br />

Kamera: Sabine Mayr<br />

Darsteller: Wilfried Klaus, Hartmut Schreier,<br />

Michel Guillaume, Bianca Hein<br />

Drehort: München und Umgebung<br />

Drehzeit: 24. Januar - 20. Dezember 2007<br />

Sommer<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Sam <strong>Film</strong><br />

Produzenten: Ewa Karlström,<br />

Andreas Ulmke-Smeaton<br />

Drehbuch: Sebastian Wehlings, Peer Klehmet<br />

Regie: Mike Marzuk<br />

Kamera: Ian Blumers<br />

Darsteller: Jimi Blue und Uwe Ochsenknecht,<br />

Sonja Gerhardt, Jannis Niewöhner<br />

Förderung: FFF (Erfolgsdarlehen)<br />

Drehorte: Hamburg, Schleswig-Holstein<br />

Stand: Postproduktion<br />

Stadlzeit (AT)<br />

Dokumentarfilm - 80 Min.<br />

Produktion: Luethje & Schneider <strong>Film</strong>produktion,<br />

HFF München, BR<br />

Produzenten: Maren Luethje,<br />

Florian Schneider<br />

Redaktion: Petra Felber<br />

Regie: Frauke Ihnen<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />

Drehorte: Deutschland, Österreich<br />

Stand: Vorbereitung<br />

Sturm der Liebe<br />

Tägliche Fernsehserie/Telenovela<br />

Produktion: Bavaria <strong>Film</strong> <strong>für</strong> ARD/Degeto<br />

Produzentin: Bea Schmidt<br />

Redaktion: Wolfgang Wegmann (WDR),<br />

Iris Kannenberg (BR)<br />

Drehbuch: Peter Süß (Chef-Autor)<br />

Kamera: Marc Liesendahl (Chef-Kamera)<br />

Regie: Siegi Jonas, Connie Pfeiffer, Stefan<br />

Jonas, Klaus Knoesel, Jürgen R. Weber u. a.<br />

Darsteller: Henriette Richter-Röhl, Judith<br />

Hildebrandt, Wayne Carpendale<br />

Drehort: Geiselgasteig<br />

Drehzeit: permanent<br />

Swimmingpoolman<br />

Kinofilm<br />

Produktion: collina <strong>Film</strong>produktion<br />

Produzent: Ulrich Limmer<br />

Drehbuch: Martin Rauhaus<br />

31


Regie: Annette Ernst<br />

Stand: Entwicklung<br />

Tatort: Der oide Depp (AT)<br />

Fernsehfilm - 90 Min.<br />

Produktion: TV60<strong>Film</strong><br />

Produzent: Bernd Burgemeister<br />

Redaktion: Silvia Koller<br />

Drehbuch: Alexander Adolph<br />

Regie: Michael Gutmann<br />

Kamera: Kay Gauditz<br />

Darsteller: Miroslav Nemec, Udo Wachtveitl,<br />

Jörg Hube, Fred Stillkrauth, Gerd Fitz<br />

Drehort: München<br />

Stand: Postproduktion<br />

U-900<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Wiedemann & Berg, Telepool<br />

Produzenten: Max Wiedemann,<br />

Quirin Berg<br />

Drehbuch: Michael Gantenberg,<br />

Oliver Ziegenbalg<br />

Regie: Sven Unterwaldt<br />

Kamera: Stephan Schuh<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, DFFF<br />

Darsteller: Atze Schröder, Oliver K. Wnuk,<br />

Yvonne Catterfeld, Götz Otto<br />

Drehorte: Malta, Italien, <strong>Bayern</strong><br />

Stand: Postproduktion<br />

UFO<br />

Spielfilm - 90 Min.<br />

Produktion: fieber.film<br />

Produzent: Mario Stefan<br />

Drehbuch und Regie: Burkhard Feige<br />

Drehort: Ba<strong>den</strong>-Württemberg<br />

Drehzeit: Sommer 2008<br />

Um Himmels Willen (7. Staffel)<br />

TV-Serie - 13 x 50 Min.<br />

Produktion: ndF <strong>für</strong> MDR/ARD<br />

Producer: Siegfried B. Glökler,<br />

Jochen Zachay<br />

Drehbuch: Michael Bayer<br />

Regie: Ulrich König<br />

Kamera: Ludwig Franz<br />

Darsteller: Janina Hartwig, Fritz Wepper,<br />

Karin Gregorek, Rosel Zech<br />

Drehort: Landshut, Niederaichbach,<br />

München und Umgebung<br />

Drehzeit: 11. April - 22. November 2007<br />

Der Untergang der DDR<br />

Fernsehfilm - 2 x 90 Min.<br />

Produktion: Olga <strong>Film</strong> <strong>für</strong> SAT.1<br />

Produzenten: Viola Jäger, Harry Kügler,<br />

Molly von Fürstenberg<br />

Drehbuch: Silke Zertz<br />

Regie: Thomas Berger<br />

Kamera: Gero Steffen<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Medienboard<br />

Berlin-Bran<strong>den</strong>burg, MEDIA<br />

Darsteller: Anja Kling, Hans-Werner Meyer<br />

Drehorte: Berlin, Prag<br />

Drehzeit: 14. August - 19. November 2007<br />

32<br />

Urmel im Wunderland<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Constantin <strong>Film</strong>, Ambient<br />

Entertainment, Agir <strong>Film</strong>, Bavaria Pictures,<br />

White Horse Pictures<br />

Produzenten: Reinhard Klooss, Martin<br />

Moszkowicz, Holger Tappe<br />

Drehbuch: Oliver Huzly, Reinhard Klooss,<br />

Sven Severin<br />

Regie: Reinhard Klooss, Holger Tappe<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Nordmedia, DFFF<br />

Produktionszeit: März 2007 - Februar 2008<br />

Die Vergangenheit ist ein fremdes Land<br />

Dokumentarfilm - 80 Min.<br />

Produktion: Janusch Kozminski<br />

<strong>Film</strong>produktion<br />

Drehbuch und Regie: Janusch Kozminski<br />

und Daniel Targownik<br />

Kamera: Daniel Targownik<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, BKM<br />

Drehorte: Deutschland, Israel, USA, Wien<br />

Stand: In Produktion<br />

Was wird bleiben von uns (AT)<br />

Dokumentarfilm<br />

Produktion: Luethje & Schneider <strong>Film</strong>produktion,<br />

HFF München, BR<br />

Produzenten: Maren Luethje,<br />

Florian Schneider, Andrea Wetzel<br />

Redaktion: Petra Felber<br />

Drehbuch und Regie: Knut Karger<br />

Kamera: Diana Weilepp<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />

Drehorte: Deutschland, USA u. a.<br />

Drehzeit: 1. August - 15. Oktober 2007<br />

Wenn der Vater mit <strong>den</strong> Söhnen . . .<br />

Dokumentarfilm/Langzeitbeobachtung<br />

Produktion: MGS <strong>Film</strong>produktion <strong>für</strong> BR<br />

Produzent und Regie: Wolfgang Ettlich<br />

Kamera: Hans Albrecht Lusznat<br />

Drehorte: Deutschland<br />

Drehzeit: bis 2011<br />

Wer Liebe verspricht (AT)<br />

Fernsehfilm - 105 Min.<br />

Produktion: FFP New Media <strong>für</strong> ZDF<br />

Produzenten: Heidi Ulmke,<br />

Michael Smeaton<br />

Drehbuch: Gabriele Kister<br />

Regie: Dieter Kehler<br />

Kamera: Michael Schmitz<br />

Darsteller: Eva Habermann, Erol Sander<br />

Drehort: Indien<br />

Drehzeit: 3. Oktober - 3. November 2007<br />

Die wil<strong>den</strong> Kerle 5<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Sam <strong>Film</strong>,<br />

Buena Vista International<br />

Produzenten: Andreas Ulmke-Smeaton,<br />

Ewa Karlström<br />

Drehbuch und Regie: Joachim Masannek<br />

Kamera: Benjamin Dernbecher<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, BBF, FFA, DFFF<br />

Darsteller: Jimi Blue und Wilson Ochsen-<br />

P R O D U K T I O N S S P I E G E L<br />

knecht, Sarah Kim Gries, Kevin Ianotta<br />

Drehorte: <strong>Bayern</strong>, Saarland<br />

Stand: Postproduktion<br />

Willi und die Wunder dieser Welt<br />

Kinodokumentation<br />

Produktion: megaherz, BR<br />

Produzent: Fidelis Mager, Franz X. Gernstl<br />

Regie: Bernd Sahling<br />

Kamera: Wolfgang Thaler<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />

Drehorte: <strong>Bayern</strong>, Ecuador, Kanada, Japan<br />

Stand: Vorbereitung<br />

Winzig, der Elefant<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Kevin Lee <strong>Film</strong>, Studio Miniatur<br />

<strong>Film</strong>owych/Polen<br />

Produzent: Norbert Lechner<br />

Drehbuch: Rudolf Herfurtner,<br />

Norbert Lechner<br />

Regie: Norbert Lechner, Jürgen Richter<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, BKM, Kuratorium<br />

junger deutscher <strong>Film</strong><br />

Produktionszeit: ab Herbst 2007<br />

Wir sind Gefangene<br />

Kinofilm und TV-Zweiteiler<br />

Produktion: collina <strong>Film</strong>produktion<br />

Produzent: Ulrich Limmer<br />

Buchvorlage: Oskar Maria Graf<br />

Drehbuch und Regie: Jo Baier<br />

Stand: Vorbereitung<br />

Witness 106<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Fanes <strong>Film</strong><br />

Produzent: Norbert Preuss<br />

Drehbuch: Kit Hopkins, Thilo Röscheisen<br />

Drehorte: München, Den Haag, Serbien<br />

Stand: Entwicklung<br />

Wüstenblume<br />

Kinofilm<br />

Produktion: Desert Flower <strong>Film</strong>production,<br />

Majestic <strong>Film</strong>produktion, Dor <strong>Film</strong>, BR<br />

Produzenten: Peter Herrmann,<br />

Benjamin Herrmann<br />

Drehbuch und Regie: Sherry Hormann<br />

Förderung: FFF <strong>Bayern</strong> u. a.<br />

Drehorte: Kenia, London, New York,<br />

Deutschland<br />

Drehzeit: Herbst 2007<br />

Zwei Ärzte sind einer zuviel: Der<br />

Schatz im Silbersee<br />

Fernsehfilm - 90 Min.<br />

Produktion: ndF <strong>für</strong> ZDF<br />

Produzentin: Claudia Sihler-Rosei<br />

Drehbuch: Hans-Henner Hess,<br />

Michael Baier<br />

Regie: Karsten Wichniarz<br />

Darsteller: Christiane Hörbiger, Elmar<br />

Wepper, Wolfgang Fierek, Hilde Dalik<br />

Drehorte: Tegernsee, München<br />

Drehzeit: 25. September - 26. Oktober 2007<br />

<strong>Film</strong> News <strong>Bayern</strong> 5-2007


MITTWOCH, 07.11.2007<br />

16.00 – 17.30 Uhr, Panel 10.2<br />

Veranstalter:<br />

CLUSTER AUDIOVISUELLE MEDIEN<br />

MEDIENTAGE MÜNCHEN 2007<br />

> 07. – 09. NOVEMBER 2007, ICM MÜNCHEN<br />

Wissenschaft forscht, der Journalist vermittelt –<br />

aber wie?<br />

Keynote:<br />

EBERHARD SINNER, Staatsminister, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei<br />

Podium:<br />

PROF. DR. RER. NAT. WOLFGANG M. HECKL, Deutsches Museum, LMU<br />

DR. PATRICK HÖRL, Discovery Communications<br />

DR. PATRICK ILLINGER, Ressort »Wissen«, Süddeutsche Zeitung<br />

FRANZ MILLER, Fraunhofer Gesellschaft München<br />

Moderation:<br />

DR. KLAUS SCHAEFER, Sprecher Cluster Audiovisuelle Medien<br />

<strong>Weichenstellung</strong> <strong>für</strong> <strong>den</strong> <strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong> – Neue<br />

Finanzierungs quellen – Wissenschaftsjournalismus<br />

> DONNERSTAG, 08.11.2007<br />

10 – 11.30 Uhr, Panel 4.3<br />

Veranstalter:<br />

FFF BAYERN/KPMG<br />

Finanzierung steht - <strong>Film</strong> ab!<br />

Finanzierungsquellen im Wandel<br />

Keynote:<br />

CHRISTINE BERG, Projektleiterin Deutscher <strong>Film</strong>förderfonds (DFFF)<br />

Podium:<br />

MEIKE KORDES, Kordes & Kordes <strong>Film</strong><br />

DR. HANSJÖRG KUCH, Generalbevollmächtigter LfA Förderbank <strong>Bayern</strong><br />

JENS MEURER, Egoli Tossell <strong>Film</strong>, Berlin<br />

MARTIN MOSZKOWICZ, Constantin <strong>Film</strong> AG<br />

Moderation:<br />

UDO WILLENBERG, KPMG<br />

> DONNERSTAG, 08.11.2007<br />

14.00 – 15.30 Uhr, Panel 4.4<br />

Veranstalter:<br />

FFF BAYERN<br />

<strong>Weichenstellung</strong> <strong>für</strong> <strong>den</strong> <strong>deutschen</strong> <strong>Film</strong>: Die<br />

Novellierung des <strong>Film</strong>förderungs gesetzes (FFG)<br />

Keynote:<br />

BERND NEUMANN, MdB, Staatsminister <strong>für</strong> Kultur und Medien<br />

Podium:<br />

MATTHIAS ESCHE, Bavaria <strong>Film</strong><br />

ARNE HÖHNE, Piffl Medien<br />

EBERHARD JUNKERSDORF, AG Neuer Deutscher Spielfilm<br />

ANGELIKA KRÜGER-LEISSNER, MdB, <strong>Film</strong>politische Sprecherin SPD<br />

DR. THOMAS NEGELE, Präsi<strong>den</strong>t Hauptverband deutscher <strong>Film</strong>theater<br />

DR. PETER SEHR, Regisseur, P’Artisan <strong>Film</strong><br />

Moderation:<br />

DR. KLAUS SCHAEFER, FFF <strong>Bayern</strong><br />

Kontakt:<br />

Sonnenstrasse 21 · 80331 München<br />

filmfoerderung@fff-bayern.de · www.fff-bayern.de<br />

info@cam-bayern.de · www.cam-bayern.de


Kopierwerk, Videopostproduktion,<br />

Visual Effects, Titel, Digitales Intermediate<br />

und Sound von ARRI<br />

Walter Brus<br />

Phone +49-(0)89-3809-1772<br />

Fax +49-(0)89-3809-1773<br />

www.arri.com<br />

Angela Reedwisch<br />

Phone +49-(0)89-3809-1574<br />

Fax +49-(0)89-3809-1773<br />

www.arri.com<br />

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