Sicher auf dem Schulweg - Bus Thüringen

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Sicher auf dem Schulweg - Bus Thüringen

Nr.8/RVGA u s g a b e G o t h a , B a d La n g e n s a l z aA u g u s t 2 0 0 5d a s m a g a z i n v o n b u s t h ü r i n g e nSicher aufdem SchulwegSpielerisch lernenmacht SpaßSeite 6Neues Tarifsystemab AugustSeite 71_


BUS_NACHRICHTENInhaltMit dem Bus zur Schule _2Verknüpfungspunkt vorInbetriebnahme _2Im Straßenverkehr bewusstentscheiden _3Busunternehmen und Schule sorgenfür sicheren und reibungslosenLinienverkehr _4Mit dem Bus zur SchuleWährend der Schulzeit befördern im Auftrag der RegionalenVerkehrsgemeinschaft Gotha (RVG) täglich etwa85 Omnibusse rund 5.600 Schüler vor allem in denMorgenstunden zwischen 6 und 8 Uhr sowie am Nachmittag.Im Laufe eines Schuljahres entspricht das rund 3,7 Millionenso genannten Beförderungsfällen. Die Omnibusse bedienen imgesamten Landkreis Gotha mehr als 50 Schulen, von den Regelbiszu den Berufsschulen, und fahren dabei rund 350 Haltestellenan. Wie alle Verkehrsunternehmen in Thüringen registriert dieRVG sinkende Schülerzahlen als Folge des Geburtenrückgangsder 1990-er Jahre, jährlich mehr als acht Prozent.Verknüpfungspunkt vorInbetriebnahmeVerhalten an Haltestellen _5Spielerisch lernen macht Spaß _6Neues Tarifsystem ab August _7Im Überblick:Der neue Gemeinschaftstarif _7Antrag für ein Schüler-Abo _8200 Jahre zwischen Tradition undZukunft _10Weniger Feinstaub durchBiodieselbusse _11Ein Klassiker wandert und fährt– Bus, was sonst _12Der Postbus fährt immer noch _14Rätsel und Daten _15Die Bauarbeiten am kleinen Verknüpfungspunktzwischen Bus und Bahn amBahnhof Gräfentonna gehen planmäßigvoran. Mit der Inbetriebnahme kann im Herbst2005 gerechnet werden, sagte Juniorchef MarioKönig vom Busunternehmen Salza-Tours LutzKönig aus Bad Langensalza.Gebaut werden vier Bushaltestellen, ein wettergeschütztesWartehäuschen und Sitzbänke sowieein digitales Informationssystem. Mit der Inbetriebnahmefahren künftig Regionalbusse den kleinenVerknüpfungspunkt mit einem kurzen Übergangzum Bahnhof in Gräfentonna an, verbessert sichdas Angebot für die Fahrgäste in der ländlichenRegion.Vor der Inbetriebnahme: Der kleine Verknüpfungspunktzwischen Bus und Bahn am Bahnhof Gräfentonna._2


BUS_DIALOGIm Straßenverkehr bewusst entscheidenSpielerische Unterrichtsstunde in der Meininger JugendverkehrsschuleDer Bus fährt in die Haltestelleein. Die Türen öffnen sich. EineSchulklasse steigt fröhlich lärmendaus. Mit ihrer Lehrerin ChristineKöhler geht es die paar Schrittehinein in die Jugendverkehrsschule,die in Meiningen und Umgebung fastjedes Kind kennt.Ebenso bekannt und anerkanntist Frau Fritz, die mit kräftigerStimme und Trillerpfeife anweist,wo und wie es in dem weitläufigenVerkehrsgarten lang geht. Dasnehmen die Jungen und Mädchenaus der 4. Klasse der GrundschuleOepfertshausen in der Rhön wörtlich.Denn nach dem vielstimmigen „Guten Morgen“und einer kurzen Einweisung durch Frau Fritzgeht es mit Fahrrädern und per Pedes auf die„Piste“, über die Straßen, Fußwege und Ampelkreuzungen,müssen die Verkehrszeichenbewusst beachtet werden.Zeit für ein kurzes Gespräch mit PolizeihauptmeisterinIngrid Fritz, die seit über 25 JahrenVorschul- und Schulkindern Kenntnisse und Verhaltensweisenim Straßenverkehr vermittelt, sichoffiziell Verkehrssicherheitsberaterin nennt. Esgibt verschiedene Programme für Fußgänger undRadfahrer, ebenso für geistig Behinderte, mit denenFrau Fritz Verhaltensweisen im Bus und an derBushaltestelle übt.Die Viertklässler drehen und gehen ihreÜbungsrunden durch den Verkehrsgarten. „Halt!Falsche Spur!“, ruft Frau Fritz über den Platz. DasMädchen korrigiert ihren Fehler. Ein bisschen Spaßsoll sein, aber vor allem sollen sich die Schüler imStraßenverkehr bewusst entscheiden. Fähigkeitenund Fertigkeiten müssen geübt werden. Auf demFahrrad Balance halten, mit einer Hand fahren, mitder anderen den Fahrtrichtungswechsel anzeigen,sich entsprechend den Verkehrszeichen und Am-Im Verkehrsgarten üben die ViertklässlerVerhaltensweisen im Straßenverkehr.pelregelungen verhalten. Die Lehrerin ChristineKöhler beobachtet seit Jahren, dass tendenzielldie Konzentrationsfähigkeit der Kinder abnimmt,ebenso die Entwicklung ihrer Feinmotorik. DieÜbungsstunden in der Jugendverkehrsschule hältsie für eine hervorragende Sache, weil auch vieleihrer Schüler Fahrkinder sind.In der Schule werden die Kinder regelmäßig überdas Verhalten während der Busfahrten und an denHaltestellen belehrt, sagt Frau Köhler. Viele Kinderkommen aus den Dörfern rings um Oepfertshausenmit dem Bus zur Schule. Das Verhältnis zu denBusfahrern der Meininger Busbetriebs GmbH(MBB) ist sehr gut, man redet miteinander, wennim Bus mal was liegen bleibt oder der Lärmpegeldas erträgliche Maß überschreitet. Dann schreitetdie Schule gemeinsam mit der MBB ein.„Auf den Gegenverkehr achten und einengroßen Bogen fahren!“ Ingrid Fritz korrigiert undgreift ein, wenn mal ein Fehler mit dem Fahrradpassiert. Im letzten Schuljahr gab es in Meiningenund Umgebung nur einen Schulwegeunfall, für dieVerkehrssicherheitsberaterin eine Bestätigungihrer Arbeit in der Jugendverkehrsschule.3_


BUS_EXKLUSIVBusunternehmen und Schule sorgen fürsicheren und reibungslosen LinienverkehrMorgens kurz nach 7 Uhr, ein ganz normalerSchultag beginnt. Durch die Schulstraße inStadtilm fährt nur ab und zu ein PKW. EinigeAutos halten an, Kinder mit Schulranzensteigen aus. Noch herrscht relative Ruhe vordem großen Ansturm auf die beiden Schulen.Ein Haltestellenschild signalisiert, dass hierLinienbusse ankommen und abfahren.Minuten später. Die ersten Busse biegenin die Schulstraße ein, voll mit Schülernaus den umliegenden Ortschaften.Siegfried Gräbedünkel beobachtet die Szene.Der Geschäftsführer der Regionalbus ArnstadtGmbH (RBA) will sich vor Ort informieren, wiedie minutiös geplanten Abläufe funktionieren,welche Probleme vor Beginn des neuen Schuljahresgemeinsam mit den Schulen und anderenPartnern noch gelöst werden müssen.Gegenwärtig besuchen rund 700 Schüler dieGrund- und die Regelschule, darunter zwei Drittel,die mit den Bussen der RBA aus 48 umliegendenOrten anreisen. Rund 100 Haltepunkte fahren diesieben Linienbusse morgens an. In Stadtilm kommensie innerhalb von zehn Minuten an, so dassdie Schüler pünktlich und ohne zeitlichen Leerlaufden Unterricht beginnen können.Bus und PKW. Die schmale Schulstraße in Stadtilm wirdzur Einbahnstraße umgewidmet.Waghalsige Wende. Bald nicht mehr möglich vor derSchule.Zwischen den wartenden Bussen halten einzelnePKW, aus denen Kinder steigen. Auf denGehsteigen herrscht jetzt Trubel. Die Situationwird unübersichtlich. Ein PKW wendet sogar aufder schmalen Straße zwischen zwei Bussen. Daskorrekte Verhalten an Haltestellen (siehe Info-Kasten),wie es die Straßenverkehrsordnung vorgibt,wird grob missachtet.Mit Beginn des neuen Schuljahres wird sicheiniges in der Verkehrsorganisation in der Schulstraßeverändern, weil hier dann rund 1.000Schüler morgens und nachmittags mit den Linienbussenankommen, umsteigen und abfahren. DieZusammenlegung und Verlegung von mehrerenSchulen stellen den Busbetrieb, die Schulleitungen,Ämter und Verwaltungen der Stadt und desLandkreises sowie die Polizeiinspektion vor eineneue Herausforderung.Geschäftsführer Siegfried Gräbedünkel istdarüber mit den beiden Schulleitern Antje Stillerund Jens Günschmann schon seit Monaten imGespräch. Wie können Fahrplan und Verkehrsablaufoptimal und wirtschaftlich vertretbar füralle Beteiligten organisiert werden? Die Schulenmelden gut begründete Veränderungswünschean, das Busunternehmen prüft die Machbarkeit.„Wir haben immer noch Kompromisse gefunden“,sagt Jens Günschmann, „wir arbeiten ja schon seit_4


Jahren gut zusammen.“ Seine Kollegin Antje Stillerbestätigt das gute Verhältnis und ergänzt: „Wirhaben ständigen Kontakt zum Busbetrieb und zuden Busfahrern.“Mit dem neuen Schuljahr und dem erhöhtenVerkehrsaufkommen wird es notwendige, zwischenallen Partnern abgestimmte Veränderungengeben. Die Schulstraße wird als Einbahnstraßeumgewidmet, waghalsige Wendemanöver sind dannausgeschlossen. Das Busunternehmen wird neueHaltestellenschilder mit Angabe der Zielorte aufstellen.Für die PKW der Eltern wird ein Haltebereichausgewiesen, an denen die Kinder gefahrlos ein- undaussteigen können. Eine enge Straßenkurve wirdnoch ausgebaut, Fahrbahn- und Bürgersteigmarkierungenwerden aufgebracht bzw. erneuert.Schulleiter Jens Günschmann sagt klipp undklar: „Die Sicherheit der Kinder hat Priorität.Wir werden vom ersten Schultag an so Einflussnehmen, dass keine Gefährdungen oder ein Unfallpassieren können.“ Kurze Laufwege für die Schülervon den Haltestellen in die Schulgebäude gehörendazu, aber auch eine verstärkte Aufsicht durchdie Lehrer, gerade zu den Hauptverkehrszeitenmorgens und nachmittags, wenn binnen wenigerMinuten bis zu acht Linienbusse ankommen bzw.abfahren.An Omnibussen des Linienverkehrsund an gekennzeichneten Schulbussen,die an Haltestellen halten,darf, auch im Gegenverkehr, nur vorsichtigvorbeigefahren werden.Omnibusse des Linienverkehrs und gekennzeichneteSchulbusse, die sich einer Haltestellenähern und Warnblinklicht eingeschaltethaben, dürfen nicht überholt werden.An Omnibussen des Linienverkehrs und angekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellenhalten und Warnblinklicht eingeschaltetMehr Übersichtlichkeit. Durch mehr Haltestellen vorden beiden Schulen.In den Bussen schauen die älteren auf die jüngerenSchüler, sorgen als Autoritätsperson für Ruheund Ordnung, erzählt Schulleiter Günschmann.Das funktioniere seit Jahren ganz gut, das werdeweiter praktiziert. Diese Busaufsichten sollten belohntwerden, meint Jens Günschmann und schautRBA-Chef Gräbedünkel fragend an. Der will sich dieSache überlegen, denkt an Freifahrt- oder Gutscheine.Schließlich sind die Schüler seine wichtigstenKunden im Buslinienverkehr. Aber jetzt will sichSiegfried Gräbedünkel um den Ausbau der engenKurve in der Schulstraße kümmern. Die Zeitdrängt, bald beginnt das neue Schuljahr.Verhalten an Haltestellenhaben, darf nur mit Schrittgeschwindigkeitvorbeigefahren werden, ohne dass Fahrgästegefährdet werden. Wenn nötig muss der Fahrzeugführerwarten.Omnibussen des Linienverkehrs und Schulbussenist das Abfahren von gekennzeichnetenHaltestellen zu ermöglichen. Wenn nötig müssenandere Fahrzeuge warten.Personen, die Omnibusse erwarten, müssensie auf den Gehwegen, den Seitenstreifen odereiner Haltestelleninsel, sonst am Rand der Fahrbahnerwarten.5_


BUS_RATGEBERSpielerisch lernen macht SpaßFünf Schulklassen erhielten spielerischVerkehrsunterricht auf dem Omnibusbetriebshof.Kollaschecks Idee steckt andere Lehrerinnen undKlassen an, so dass über 100 Schüler das Angebotannehmen.Im DAVID werden alltägliche Situationen im Busdurchgespielt. An weiteren Stationen herrschtebenfalls Hochbetrieb. Der Projekttag auf demBetriebshof der Firma Salza-Tours Lutz Königwird ein voller Erfolg.Christine Aßmann von der KreisverkehrswachtGotha e.V. hat den Verkehrs-Info-Bus DAVID mitgebracht. Die Kinderaus den fünf ersten und zweiten Klassen derGrundschule in der Brentanostraße in BadLangensalza lernen hier in Gruppen ganzspielerisch allgemeine Verhaltensregeln im Busund im Straßenverkehr. Da läuft ein Video zurDemonstration. Das Lied vom Schulbus singendie Kinder mit. Nebenan können sie sich aufeinem Fahrrad- und Rollerparcours erproben. Damüssen die Grundschüler Spur oder über einekleine Wippe fahren, im Stangenwald dürfen sienicht anecken. Der Helm ist Pflicht.„Die Kinder lernen spielerisch. Das macht Spaß,ist viel intensiver und besser als unsere regelmäßigenBelehrungen in der Schule“, sagt die jungeLehrerin, völlig überrascht, wie die Firma Salza-Tours und deren Partner sich engagieren. Natürlichführen Feuerwehr und Polizei ihre Einsatzfahrzeugevor, dürfen die Schüler zur Probe mal Sirene undRundumleuchte betätigen. Aber vorher geht es umdie Frage: Wie verhalte ich mich im Straßenverkehr,wenn ein Polizei- oder Feuerwehrfahrzeug mitSondersignal und Blaulicht sich nähert?„Wir wollen Busunternehmer in Thüringenfür solche Projekttage sensibilisieren. Das ist garnicht so aufwändig zu organisieren“, sagt derGeschäftsführer des Landesverbandes ThüringerOmnibusunternehmer, Tilman Wagenknecht. BadLangensalzas Bürgermeister Bernhard Schönaulässt sich bei seinem Besuch von der Begeisterungder Grundschüler anstecken. Seniorchef Lutz Königverspricht nach diesem erfolgreichen Tag: Dasmachen wir wieder.Einmal selbst blitzen. Die Polizei beantwortet geduldigdie neugierigen Fragen der Schüler.Die Idee zu diesem Projekttag hatte Suzan Kollascheck,Lehramtsanwärterin im 1. Jahr an derGrundschule in der Brentanostraße. Unangemeldettauchte sie auf dem Betriebshof auf und fragteJuniorchef Mario König, was da möglich sei. Derorganisiert daraufhin einen ganzen Vormittag mitKreisverkehrswacht, Polizei und Feuerwehr. Frau_6


Tarif- und Verkehrsgemeinschaft GothaNeues Tarifsystem ab AugustIm Landkreis Gotha wird der bisherigeentfernungsabhängige Tarif ab 21.08.2005durch einen Flächenzonentarif abgelöst,erklärte der Geschäftsführer der RegionalenVerkehrsgemeinschaft Gotha (RVG), MarkusWürtz.„Damit werden die Tarife für unsere Kundentransparenter“, nannte Würtz einen Grund fürdie Umstellung. Der Gemeinschaftstarif mit derThüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha(TWSB), der bisher schon in der Kreisstadt Gothagilt, wird nun auf den gesamten Regionalverkehrausgeweitet. Das Tarifgebiet gliedert sich jetzt inso genannte Flächenzonen. Die Zuordnung dereinzelnen Orte bzw. Haltestellen zu den jeweiligenZonen ist verbindlich aus dem Tarifzonenplanersichtlich.Für die Fahrgäste bringt die Umstellung Vorteile.Für eine Fahrt, zum Beispiel von Friedrichrodanach Gotha in der Preisstufe 3, reicht künftig e i nFahrschein aus, egal, ob der Linienbus oder dieThüringerwaldbahn benutzt wird. Klarer Vorteilfür den Kunden: In Friedrichroda kann der Buszum Bahnhof Reinhardsbrunn mit Anschluss zurThüringerwaldbahn genutzt werden, in Gotha istmit demselben Fahrschein die Weiterfahrt bis zumZiel sowohl mit dem Stadtbus als auch mit derStraßenbahn möglich – alles zu einem Preis mitnur einem Fahrschein!Detaillierte Informationen zum neuen Gemeinschaftstarifder Tarif- und VerkehrsgemeinschaftGotha sind dem Tariffaltblatt zu entnehmen sowieim Internet (www.rvg-gotha.de) zu finden.Mit Einführung des neuen Gemeinschaftstarifsbieten RVG und TWSB auch wieder das attraktiveSchüler-Abo an. Auf Antrag (in der Mitte diesesHeftes) und zu besonders günstigen Tarifen könnenSchüler, Studenten und Auszubildende die Nah-Bus, Thüringerwaldbahn und Straßenbahn jetzt mitgemeinsamem Tarif auch im gesamten Regionalverkehr.verkehrsmittel in Stadt und Landkreis nutzen. AlsKundenservice klären die Verkehrsunternehmenmit dem Schulverwaltungsamt Gotha in jedem Einzelfalleinen eventuellen Erstattungsanspruch. Dasheißt, nur der Eigenanteil des jeweiligen Schülerswird per Einzugsermächtigung abgebucht.Im Überblick: Der neueGemeinschaftstarifAuf seiner Fahrt kann der Kunde die Busseder RVG und die Straßenbahn mit nur einemFahrschein benutzen.Es ist kinderleicht, selbst den Fahrpreis zuermitteln:Jeder Ort/jede Haltestelle ist genau einerTarifzone zugeordnet, ersichtlich aus demTarifzonenplan.Für jede Fahrt zwischen Start- und Zielzone gilt– unabhängig vom konkreten fahrplanmäßigenFahrweg – dieselbe Preisstufe.Weiterhin fährt man am günstigsten mitWochen- oder Monatskarten – nachrechnenlohnt sich!Ausführliches Informationsmaterial gibt es beiden Busfahrern, in den Verkaufsstellen der RVG,im Internet (www.rvg-gotha.de) sowie über dasInfo-Telefon 03621-30 11 49 bei Herrn Kästner.7_


BUS_SERVICEAntrag für ein Schüler-AboSchuljahr 2005/2006Tarif- undIch beantrage ein Schüler-Abo entsprechend den nebenstehenden BedingungenKundennummdes Monatsab 25. monatlich bis zum 24. Juli 2006Schüler/ Name Vorname GebAzubi/StudentStraße, HausnummerPLZ, WohnortHaltestelle am WohnortSchule, OrtSchulzweiRSbei Minder- Name Vorname Gebjährigen:Erziehungs- Straße, HausnummerberechtigterPLZ, WohnortTelefon dienstlich/mobilTelefon privatIch ermächtige das vertragsführende Verkehrsunternehmen widerruflich, monatlich den fälligen Betrag von meinem Konto einzEinzugsermächtigungKontonummer Kreditinstitut BLZKontoinhaber Name Vorname Geb(falls abweichend)Straße, HausnummerPLZ, WohnortUnterschriftXIch/wir habe(n) die nebenstehenden Vertragsbedingungen zur Kenntnis genommen und erkenne(n) sie an.Ort, Datum Unterschrift des Schülers Unterschrift des ErziBerechnung/Kostenentscheidung (wird vom Verkehrsunternehmen ausgefüllt)XXPreis lt. TRelation Schüler-Abo von nach Pst. bis einschReferenzschule für Erstattung von nach Pst. Referenzpreis Selbstkostenant. abzgl. ErsMK € € 3x WK € € Bearbeiter Verkehrsunternehmen Bestätigung Schulverwaltungsamt EinzugsbXX_8


Verkehrsgemeinschaft GothaerurtsdatumVertragsbedingungen für das Schüler-AboSchuljahr 2005/2006Stand: 21.08.20051. Schüler-Abos werden an Berechtigte auf Antrag ausgegeben. Es gelten die von der Genehmigungsbehördegenehmigten Tarife, Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen. Das Vertragsverhältnis ist spätestens mitAbgabe des Antrages an das Verkehrsunternehmen zustande gekommen, sofern die Berechtigung zur Nutzung vonZeitkarten im Ausbildungsverkehr (Punkt 3.4 der Tarifbestimmungen) besteht und bei Minderjährigen zusätzlich dieUnterschrift des Erziehungsberechtigten vorliegt.2. Das Schüler-Abo gilt für den im Antrag benannten Schüler, Auszubildenden bzw. Studenten. DasVerkehrsunternehmen ist bei Nichtübereinstimmung der Angaben zur Korrekturvornahme berechtigt. Die Schüler-Abo-Karten sind auf andere Personen nicht übertragbar.3. Das Vertragsverhältnis zum Schüler-Abo kann im Schuljahr 2005/2006 jeweils am 25. Tag eines Monates begonnenwerden, wenn der Antrag mit der Einzugsermächtigung des Erziehungsberechtigten/Kontoinhabers bis zum 10. desMonates bei dem Verkehrsunternehmen vorliegt. Der Vertrag endet am 24.07.2006.g bei KGSGYMurtsdatumKlasse4. Der monatliche Preis von August bis Mai entspricht dem Preis der Monatskarte im Ausbildungsverkehr für die gewählteRelation. Im Monat Juni wird der Preis von 3 Wochenkarten im Ausbildungsverkehr eingezogen. Weitere Ermäßigungenwerden nicht gewährt.5. Der Vertragspartner tritt an das Verkehrsunternehmen alle (Teil-) Erstattungsansprüche gegenüber demSchulverwaltungsamt Gotha für die Schulwegkosten ab. Das vertragsführende Verkehrsunternehmen ist ermächtigt, denDifferenzbetrag zwischen dem Preis des Schüler-Abos und dem (Teil-)Erstattungsbetrag vom Schulverwaltungsamtmonatlich für die Dauer des Vertragsverhältnisses vom angegebenen Konto abzubuchen.Eventuelle Widersprüche gegen Entscheidungen des Schulverwaltungsamtes Gotha über (Teil-)Erstattungsbeträge muss der Anspruchsteller selbst führen.6. Die monatliche Abbuchung erfolgt nach dem 25. des laufenden Monats. Der Erziehungsberechtigte/ Kontoinhaberverpflichtet sich, den monatlichen Betrag auf dem Konto bereit zu halten. Ist die Abbuchung nicht möglich, besteht für dasVerkehrsunternehmen die Möglichkeit der fristlosen Kündigung und des Einzuges des Fahrausweises. Konnte dermonatliche Einzugsbetrag nicht fristgemäß abgebucht werden, sind zusätzlich entstehende Gebühren vom Kontoinhaberzu übernehmen.uziehen.urtsdatum7. Der Verlust des Fahrausweises muss dem vertragsführenden Verkehrsunternehmen unverzüglich schriftlich angezeigtwerden. Beim Verkehrsunternehmen kann einmalig eine Neuausstellung gegen eine Gebühr von 5,00 € erfolgen.8. Der Vertrag kann während der Laufzeit bis zum 10. des Monats für den laufenden Monat schriftlich gekündigt werden.Wirksam wird die Kündigung erst dann, wenn bereits ausgegebene Schüler-Abo-Karten für Folgezeiträume mit derKündigung beim vertragsführenden Verkehrsunternehmen vorliegen. Beim Wechsel auf eine andere Schule bzw. beiÄnderung des Wohnsitzes ist anstelle der Kündigung die Änderung des Vertragsverhältnisses möglich. Die Kündigungbzw. die Änderung des Vertragsverhältnisses ist nur zum Beginn der Gültigkeit der nächsten Schüler-Abo-Karte möglich,Rückerstattungen erfolgen nicht.9. Der Schüler muss zu Beginn des Vertragsverhältnisses und jeweils folgend monatlich im Besitz einer gültigen Schüler-Abo-Karte sein. Die Schüler-Abo-Karten werden von den Schulen ausgegeben oder per Post zugeschickt. Sollte dieÜbersendung nicht erfolgen, so besteht die Verpflichtung, dies dem Verkehrsunternehmen vor Beginn der neuenGültigkeitsdauer anzuzeigen.10. Bei Tarifänderungen wird entsprechend der neue Fahrpreis/Differenzbetrag vom Konto abgebucht. Hierzu sind dieortsüblichen Veröffentlichungen zu beachten. Eine gesonderte Information erfolgt nicht. In diesem Fall besteht dieMöglichkeit einer außerordentlichen Kündigung bis zum 10. des Monates der Tarifänderung.ehungsberechtigtenarifl. Mai im Juni (3x WK)€ €tattung abzgl. Erstattung€€etrag Einzugsbetrag€ €11. Der Erziehungsberechtigte/Kontoinhaber verpflichtet sich, Adressen- sowie Kontoänderungen unverzüglich demvertragsführenden Verkehrsunternehmen schriftlich bekannt zu geben. Fallen dem vertragsführendenVerkehrsunternehmen Kosten zur nachträglichen Ermittlung von nicht gemeldeten Adressen- und Kontoänderungen an,können diese zurück verlangt werden.12. Anfragen, Änderungen, Kündigungen und Verlustmeldungen nimmt nur das vertragsführende Verkehrsunternehmenentgegen.Regionale VerkehrsgemeinschaftGotha GmbHReinhardsbrunner Str. 2399867 GothaTel.: 03621 - 30 11 49www.rvg-gotha.deThüringerwaldbahn und StraßenbahnGotha GmbHWaltershäuser Str. 9899867 GothaTel.: 03621 - 431 0www.waldbahn-gotha.de9_


BUS_MACHER200 Jahre zwischen Tradition und ZukunftEine der traditionsreichsten FachschulenDeutschlands feiert im August2005 unter dem Motto „Traditionbewahren – Zukunft gestalten“gleich drei Jubiläen: 200 JahreAusbildung im Baubereich, 50Jahre im Verkehrsbereich und40 Jahre im Informatikbereich.Am 26.08.1805 wurdedie älteste staatlicheBauschule Deutschlandsunter dem Namen „HerzoglicheSonntagsschule für junge Handwerker“gegründet. An der heutigenStaatlichen Fachschule für Bau, Wirtschaftund Verkehr Gotha streben derzeitüber 700 Schüler den Fachschulabschluss inden Bereichen Wirtschaft und Technik an,entweder in Vollzeitausbildung in zwei Jahrenoder in Teilzeitausbildung über vier Jahre. DieAusbildung ist für alle Schüler und Schülerinnenkostenfrei.Besonders interessant und einzigartig ist dieAusbildung zum Staatlich geprüften Verkehrstechniker.Interessant, weil die Fachrichtung Verkehrstechnikihre Lehrinhalte dem ständigen Qualitätswandelim Verkehrswesen anpasst und sichdamit an den Erfordernissen der Praxis orientiert.Einzigartig, weil Fachschüler der Verkehrstechnikeine Ausbildung an der Eisenbahntrainingsanlagegenießen – eine europaweit einzigartige Modellbahnanlagemit echtem Stellwerksbetrieb.Die Beherrschung der Verkehrstechnik verlangtheute ganzheitliche Kenntnisse und anwendungsbereiteFähigkeiten über Technik, Technologie, Organisationund Kommunikation der verschiedenenVerkehrssysteme und deren Zusammenwirken.Bedarfs- und qualitätsgerechten Einsatz des Personalsund der Betriebsmittel sowie die Konzipierungvon wettbewerbsfähigen und qualitätsgerechtenVerkehrsangeboten sind Inhalte der Ausbildungan der Fachschule.Die Erfüllungdieser Anfo r d e r u n g e nsetzt ein effektivesVerkehrsmanagement undbefähigte Mitarbeiter voraus. Der Verkehrstechnikerkann eine Vielzahl von Planungs-,Dispositions-, Kontroll- und Regulierungsaufgabenbei der optimalen Gestaltung von Beförderungsprozessenlösen. Er versteht sich als Planer, Projektantund Betreiber in der Bandbreite einzelnerVerkehrsabläufe über die Beförderungskette bis zuganzen Verkehrssystemen.Einsatzmöglichkeiten findet der Verkehrstechnikerim mittleren Management städtischerund regionaler Verkehrsunternehmen undVerkehrsverbünde sowie Bahnen, in Verkehrsverwaltungensowie in Planungs-, Ingenieur- undConsultingbüros.Realschulabschluss und Berufsausbildung sindneben einem Jahr Berufspraxis auch im FachbereichVerkehrstechnik Voraussetzungen für eineerfolgreiche Bewerbung an der Fachschule. Es istebenso möglich, direkt im Anschluss an die Berufsausbildungdie Ausbildung an dieser renommiertenSchule aufzunehmen. Die erforderliche Praxiszeitwird dabei durch ein gelenktes Praktikum ersetzt.Die Ausbildung dauert somit 3 Jahre.Informationen unterwww.fachschule-gotha.deEisenbahntrainingsanlage:EinzigartigeModellbahnanlagemit echtemStellwerksbetrieb._10


BUS_TRENDSWeniger Feinstaub durch BiodieselbusseDie öffentliche Diskussion der letztenMonate hat viel Staub aufgewirbelt.Seit dem 1. Januar 2005 ist die EU-Luftqualitätsrichtlinie 1999/30/EGeuropaweit verbindlich.In einem Passus ist festgelegt: DerGrenzwert von 50 MikrogrammFeinstaub pro Kubikmeter Luft darfnur an 35 Tagen im Jahr überschrittenwerden. Darüber hinaus gilt ein Jahresmittelwertvon 40 Mikrogramm Feinstaubpro Kubikmeter. Bereits im erstenHalbjahr überschritten einige deutscheGroßstädte diese Grenzwerte. Erste Klagenvon Bürgern sind anhängig.Nach Angaben des Umweltministeriums hat sichdie Schwebstaubbelastung in Thüringer Städtenseit 1991 mehr als halbiert. Schwebstaub beinhaltetzu 80 Prozent Feinstaub. Der Jahresmittelwertfür Feinstaub lag in Thüringen durchweg imzulässigen Bereich. Kritischer ist die Anzahl derTageswertüberschreitungen von 50 Mikrogrammpro Kubikmeter zu bewerten. Aktuell informiert dieThüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologieim Internet unter www.tlug-jena.de.Die Gesundheitsgefährdung durch Feinstaub,der in den oberen Bereich der Lunge gelangenkann, ist nachgewiesen. Fein- und Ultrafeinstaub(bis 10 bzw. 0,1 Mikrometer) entstehen durchprivate Wohnungsbefeuerungen, Kaminöfen,Industrieanlagen, Kraftwerke, die Landwirtschaft,den Verkehr. Nur etwa ein Viertel der gemessenenFeinstaubemissionen in der Luft werden durch denlokalen Verkehr verursacht, davon zwei Dritteldurch Dieselrusspartikel von LKW.Biodiesel leistet einen wichtigen Beitrag zurVerminderung des verkehrsbedingten Feinstaubs.Ganze Busflotten, die mit Biodiesel fahren, wiedie IOV Omnibusverkehr Ilmenau GmbH, tragenzur Reduktion vor allem von Russemissionen bei.Durch Untersuchungen ist nachgewiesen, dassOmnibusse sparen erheblich Ruß und anderenFeinstaub.Motoren beim Betrieb mit Biodiesel bis zu 60 Prozentweniger Russ im Vergleich zu herkömmlichenDiesel ausstoßen. Kohlenwasserstoff und weiterePartikel-Emissionen können um bis zu 40 Prozentgemindert werden.Das sind gute Gründe für den GeschäftsführendenGesellschafter der IOV, Matthias Höring,der seit 1995 schrittweise seine Busflotte auf Biodieselumgestellt hat. Durch die neue öffentlicheDiskussion um Feinstaubemissionen fühlt er sichzusätzlich bestätigt in seiner Strategie, dass sichunternehmerisches und ökologisches Handelnnicht ausschließen, im Gegenteil. „Der Einsatz vonBiodiesel hat sich bewährt“, lautet sein Urteil.Noch liegt der Marktanteil von Biodiesel beirund fünf Prozent in Deutschland, Tendenz starksteigend. Der Absatz soll von 1,2 Millionen Tonnenim letzten Jahr auf rund 1,5 Millionen Tonnen indiesem Jahr ansteigen. Die exakte Bezeichnungfür Biodiesel lautet Rapsmethylester. Grundlage istRaps, ein nachwachsender Rohstoff. Für einen Literbraucht man ein etwa acht Quadratmeter großesRapsfeld. Mit dem Ölertrag von einem HektarRapsfeld von ca. 1.300 Litern fährt ein Omnibusim Linienverkehr rund 4.000 Kilometer.11_


BUS_ZIELEEin Klassiker wandertund fährt – Bus, was sonstMeininger Touristinformation und der MeiningerBusbetriebs GmbH MBB im Schiller-Jahr 2005.Bis 30. September fährt jeden Samstag extra derSchillerbus von Meiningen nach Bauerbach undzurück. Werktags können müde Wanderer denregulären Linienbus 406 benutzen.Schiller schaut auf den Fahrplan mit dem Schillerbus.Irgendwie passt der Mann nicht in die Zeitund in die Landschaft. Mit Gehrock undgepudertem Haar. Er steht in Bauerbach an derBushaltestelle, schaut auf den Fahrplan undwartet. Wie die anderen rund 30 Wanderer.Friedrich Schiller ist zurückgekehrt insein einstiges Asyl nach Bauerbach. Vondort wanderte er 1782/83 nachweislichmehrfach ins nahe gelegene Meiningen. Washeißt nahe? Der Weg misst damals wie heuteexakt 10,4 Kilometer. Der als Friedrich Schillerverkleidete junge Mann heißt Robin Kuschinski,studiert in Schmalkalden Elektrotechnik undspielt seit 1996 als Statist am Meininger Theatermit. Er interessiert sich für den Klassiker, kannwunderbar über ihn und seine Bauerbacher Zeitplaudern, kennt die Schiller-Orte am Wegesrandund viele wahre und erfundene Geschichten ausSchillers Leben. Beide verbindet ein wunderbarerZufall. Das ist der 9. Mai: Schillers Todestag1805 in Weimar, Robins Geburtstag 1980 inMeiningen.Schillers Blick auf den Fahrplan signalisiert,hier kommt in wenigen Minuten der Schillerbusan, um die müden Wanderer nach Meiningen zurückzu fahren. Das ist eine gemeinsame Idee derSo bleibt genügend Zeit für die Wanderstreckeund die Sehenswürdigkeiten im 300-SeelendorfBauerbach. Der Schillerwanderweg führt von Meiningen,beginnend am Schloss Elisabethenburg,über Untermaßfeld und den Eulenkopf nach Bauerbach.Hier empfiehlt sich unbedingt ein Besuchdes kleinen Schiller-Museums, geöffnet Dienstagbis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Eine neue Dauerausstellungdokumentiert Schillers Flucht vonStuttgart nach Bauerbach, wo er am 7. Dezember1782 eintraf. Hier fand er im Gutshaus der Henriettevon Wolzogen Asyl und lebte unbekannt undunerkannt, sich ganz seiner literarischen Arbeitwidmend, unter dem Pseudonym Dr. Ritter biszum 24. Juli 1783.Die Einsamkeit von Bauerbach wurde nur unterbrochendurchdie gelegentlichenWanderungennachM e i n i n gen,weil Schillerdort Bücher,Schreibpapierund Tinte fürseine Arbeitbekam, aberauch „gutenS c h n u p f t o -bock“. EineKutsche konn-Vor dem Gasthof „Zum braunen Roß“ in Bauerbach, woSchiller noch heute Schulden hat._12


Schillerbus Meiningen - Schloss Fasanerie - Bauerbach und zurückMBB GmbHSamstagFahrtnummerMeiningen, Busbahnhof Hst.4Meiningen, KlostergasseMeiningen, FeierabendheimMeiningen, Henneberger StraßeMeiningen, JägersruhMeiningen, StillhofSülzfeldHermannsfeld, ZiegeleiHermannsfeld, FasanerieSchloss FasanerieHermannsfeld, FasanerieHermannsfeld, ZiegeleiHenneberg, OrtBauerbachaban3315.1515.1715.2215.2315.2515.2615.3015.3415.3515.3815.4115.4215.4615.51MBB GmbHSamstagFahrtnummerBauerbachHenneberg, OrtHermannsfeld, ZiegeleiHermannsfeld, FasanerieSchloss FasanerieHermannsfeld, FasanerieHermannsfeld, ZiegeleiSülzfeldMeiningen, JägersruhMeiningen, Henneberger StraßeMeiningen, FeierabendheimMeiningen, Sachsenstraße / StadtzentrumMeiningen, Busbahnhof Hst.9aban3016.0016.0516.0916.1016.1316.1616.1716.2116.2616.2816.2916.3316.37te sich Schiller nicht leisten, also lief er die Streckeso oft es nötig war. Das Bauerbacher Asyl war fürSchiller eine literarisch sehr produktive Zeit. Hierentstand „Kabale und Liebe“, hier arbeitete er an„Karlos“, „Fiesko“ und „Maria Stuart“. Das Schiller-Museum im ehemaligen Gutshaus der Frau vonWolzogen erfreut sich gerade im Jubiläumsjahrvieler Besucher.Gleich nebenan hat Schiller noch eine Rechnungoffen, im „Gasthof zum Braunen Roß“. Hier speisteSchiller öfter und ließ anschreiben. Die Rechnunghat er bis heute nicht bezahlt. Sie liegt in einerVitrine im Schiller-Museum. Nach der langenWanderung empfiehlt sich ein Besuch im „BraunenRoß“. Dort wird dem Gast ein Schiller-Menüserviert, wie es der Dichter in seiner BauerbacherZeit gegessen hat. Es besteht aus Krömpelsuppe,Tetscher (Reibekuchen) mit Kochrüben und Apfelkompott,ein recht kalorienhaltiges Mahl nach derWanderung. Die endet oder beginnt, wie man will,übrigens gleich hinter dem Gasthof.Wer noch zur Sommerzeit den Weg nach Bauerbachfindet, dem sei ein Besuch im NaturtheaterFriedrich Schiller empfohlen, das etwas außerhalbdes Ortes liegt. Das ganze Dorf spielt dort seit 1959Theater, vor allem Schillers Stücke. In diesemSommer stand „Die Jungfrau von Orleans“ aufdem Spielplan. Ende August, Anfang Septemberfolgen noch vier Aufführungen von UmbertoEcos „Der Name der Rose“. Bereits Mitte Augusthaben Künstler entlang des Schiller-WanderwegesBitte einsteigen in den Schillerbus.Skulpturen aufgestellt, so ist ein Schiller-Kunstwegentstanden.So gibt es viele gute Gründe auf dem Schiller-Wanderweg Natur und Kultur zu erkunden. Derjunge Schiller, Robin Kuschinski, ist übrigenskäuflich – über die Meininger Touristinformationals unterhaltsamer Wegbegleiter. Den Rückwegkönnen dann alle Wanderer mit dem Schillerbusfahren. Der Asylant Schiller musste 1782/83 beideWegstrecken laufen.Informationenzum Schiller-Wanderwegund Schillerbus überwww.meiningen.de | Tel. 03693-44650 oderwww.mbb-mgn.de | Tel. 03693-8454013_


BUS_BOULEVARDDer Postbus fährt noch immerSie sind seit 20 Jahren aus dem Bild der Städteund Dörfer verschwunden. Das Jubiläum „100Jahre Kraftpost“ ist Anlass, ein bedeutendesKapitel deutscher Post- und Verkehrsgeschichteaufzuarbeiten. Und natürlich wird gebührendgefeiert.Der prachtvolle Band „Der Postbus kommt“ist so ein wunderbares Geschenk an alleLiebhaber und Fans von Post und Omnibus.Die Sonderbriefmarke „100 Jahre Kraftpost“ist als Markenblock und mit Erstausgabestempeldem Jubiläumsband beigefügt, ebenso einFaksimiledruck eines Ersttagsbriefes von 1955anlässlich des 50. Jubiläums. Ein dreifachesGeschenk also.Die Autoren Jörg-MichaelHörmann und Volkhard Sternerzählen auf der Grundlagevon reichem Quellenmaterialdie Geschichte und Geschichten,beginnend mit der Erfindungdes Automobils 1885/86durch Benz und Daimler bis indie Gegenwart. Die KöniglichBayrische Post etablierte am 1. Juni 1905 dauerhaftdrei Motorbuslinien mit fünf Daimler-Omnibussen,die Kraftpost war geboren. Am Ausgangspunktder ersten deutschen Kraftpostlinie in Bad TölzEiner der letzten eingesetzten PostbusseEin Postbus als fahrende Postschule, 1959–1974fand Ende Mai 2005 ein Treffen historischerPostomnibusse statt, von denen es noch rund 30in Deutschland gibt.Die Beförderung vonPersonen und Postsachenbestimmte die Geschichteder Kraftpost, sicherteJahrzehnte ihre Blüte undExistenz, vor allem in Süddeutschland.In dem Bandist ein VOMAG 18-Sitzer derOberpostdirektion Erfurt,vermutlich aus den 1920-er Jahren, abgebildet,leider ohne weitere Informationen. In der DDRwar 1953 Schluss mit der Kraftpost, weil der Wagenparknur noch Schrottwert besaß. In der altenBundesrepublik folgte nochmals ein Aufschwungmit 435 Millionen beförderten Passagieren allein1974. Am 31. Mai 1985 fuhr der letzte reguläreLinienbus der Deutschen Bundespost.Dennoch ist heute immer noch ein Postbus inRegensburg regelmäßig unterwegs. Der gelbe,25 Jahre alte Postbus befördert jeden Morgen imAuftrag des Regensburger VerkehrsverbundesSchüler zum Unterricht, für die Kinder ein besonderesErlebnis.Der Postbus kommt. 100 Jahre Kraftpost inDeutschland. Herausgeber: Deutsche Post AG Bonn,2005. Preis 39,90 €._14


MarketingkooperationBus Thüringen e.V.IOV Omnibusverkehr GmbHIlmenau (IOV)Telefon: 03677/8 88 90www.iov-ilmenau.deJES Verkehrsgesellschaft mbH (JES)Tel. 036691/49 90www.jes-eisenberg.deLandesverband ThüringerOmnibusunternehmer e. V. (LTO)Telefon: 0361/222 75 28www.lto.deLVK LinienverkehrskooperationHildburghausen GmbHTelefon: 03685/7 92 80www.lvk-hbn.deMeininger Busbetriebs GmbH (MBB)Tel. 036945/58 061www.meininger-busbetriebs-gmbh.deOmnibusverkehrsgesellschaftSaale-Orla-Rudolstadt mbH (OVS)Telefon: 0180/3 33 72 87 (Ortstarif)www.ovs-pvg.deOmnibus Verkehrs Gesellschaft mbHSonneberg (OVG)Tel.: 03675/7 52 90www.ovg-son.deWolfgang SteinbrückOmnibusbetrieb und ReisebüroTelefon: 03621/3 07 90www.steinbrueck-reisen.dePersonenverkehrsgesellschaftNeuhaus am Rennweg mbH (PVG)Telefon: 0180/3 33 72 87 (Ortstarif)www.ovs-pvg.deRegionalbus Arnstadt GmbH (RBA)Tel. 03628/6 13 30www.rbarnstadt.deDas Lösungswort des letzten Rätsels lautete: JobticketImpressumHerausgeber:Marketingkooperation Bus Thüringen e.V.Steigerstraße 8 | 99096 ErfurtTelefon: 0361-226 20 44v.i.S.d.P. Markus WürtzGestaltung:Diemar, Jung & Zapfe, ErfurtRedaktion:Dr. Michael Plote, Tilman Wagenknecht, Markus WürtzFotos:Marketingkooperation Bus Thüringen e.V.www.bus-thueringen.deRegionalbus GmbH Unstrut-Hainich- u.Kyffhäuser-KreisTel. 03601/80 16 88www.regionalbus.deRegionale VerkehrsgemeinschaftGotha GmbH (RVG)Telefon: 03621/30 11 49www.rvg-gotha.deSalza-Tours Lutz KönigTelefon: 03603/8 26 70www.salzatours.deVerkehrsgemeinschaftLandkreis Greiz (VLG)Tel: 03661/87 64 25www.landkreis-greiz.deVerkehrsgesellschaft WartburgkreismbH (VGW)Telefon: 03691/22 88 44www.vgwak.deVerwaltungsgesellschaft des ÖPNVSömmerda und Weimar mbH (VWG)Telefon: 0700/55 44 55 55www.linienverkehr.de15_


Wer, wie, was,der, die, das ...... wer Bus fährt, ist nicht dumm.Mit dem Bus zur Schule: das ist bequem,sparsam und so super-sicher wie keinanderes Verkehrsmittel. Und nirgendssonst hat man unterwegs so viel Platz zuecht günstigen Fahrpreisen.Gibt’s da noch Fragen?_16www.bus-thueringen.de

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