Sommerzeit - Sanften Hundeschule Mengkofen

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Sommerzeit - Sanften Hundeschule Mengkofen

Herzlich Willkommen,

zum 1. Newsletter der „sanften

Hundeschule Mengkofen“.

Da ich mir ja immer Gedanken mache,

wie ich diverse Dinge noch besser„an

den Mann“ bringen kann, kam mir die

Idee eines regelmäßigen Newsletter!

Alle 2 Monate werde ich nun aktuelle,

interessante, wichtige und lustige

Themen zu Papier bringen, die Euch

(hoffentlich) interessieren und manche

auch zum nachdenken anregen…

Natürlich dürft – und sollt – Ihr Eure

Wunschthemen äußern, die ich dann

beim nächsten Mal einbringen werde!

Ansonsten wünsche ich Euch erst einmal

viel Spaß beim lesen

und verbleibe mit hündischen Grüßen

Eure Diane

Sommerzeit

Zeckenschutzmittel 2

Scheren, Trimmen 2

Hund im Allgemeinen

Hundekot auf Wiesen 3

Leckerchen - Futter

Die richtige Auswahl 4

Rezepte zum Selberbacken 5

Tierversuche im Hundefutter 6

Hundefutter ohne Tierversuche 8

Bücher

Interessantes und lesenswertes 9

Leinenführigkeit

Rund um die Leine 10

Leinenführigkeit (k)ein Wunder 11

Unterscheidung

Halsband – Geschirr 13

1


Sommerzeit – Zeckenzeit

Zeckenschutzmittel unter die Lupe genommen

„Alle Jahre wieder…“ kommt nicht nur das Christkind, sondern leider auch die Zecken!

Und wie jedes Jahr machen wir uns Gedanken darüber, wie wir unsere Lieblinge vor den

Blutsaugern schützen können.

Frontline und Expot wegen den Nebenwirkungen bitte nicht verwenden!

Die Inhaltstoffe beim Frontline sind ua. Fibronil, das zur Gruppe der Phenylpyrazole

gehört und ein Kontaktgift ist! Es tötet Läuse, Haarlinge, Zecken … ab.

(Fipronil ist chiral und wird als Racemat in vielen Ländern als Wirkstoff in

Pflanzenschutzmitteln und Bioziden eingesetzt. Quelle: Wikipedia)

Na Prost Mahlzeit…

Da nehme ich lieber eine Zecke in Kauf, als Pflanzenschutzmittel auf meinen Hund?!

Alternativ können folgende Präparate versucht werden

BIO INSEKTAL Spray

FORMEL Z Tabletten

VERMINEX Bio Schutzhalsband

NEEMBAUM Schutzhalsband

Aber auch folgende Dinge können helfen

AUTAN (das ganz normale für den Menschen aus der Apotheke)

BERNSTEINKETTEN

KNOBLAUCH (in geringer Dosis als Pulver unters Futter mischen)

Außerdem habe ich folgenden Tipp bekommen

LEDUM C 30 - 1x tgl. an 3 folgenden Tagen 5 Glob. – soll für 1 Monat wirken

Sommerzeit – Schwitzzeit

Neue Frisur gefällig?!

Auch unsere Hunde schwitzen bei den Temperaturen. Da stellt sich natürlich die Frage,

ob man den Vierbeiner scheren lässt oder nicht. Ich denke, dass die Antwort ganz

individuell davon abhängt, wie sehr der Hund „leidet“ (manche wollen gar nicht mehr

spazieren gehen, bewegen sich weniger, verstecken sich…). Dann ist eine Rasur wirklich

sinnvoll und kann auch die Lebensqualität des Vierbeiners wieder herstellen!

Hier einige Adressen von Hundefriseuren:

Bianca Helmreich, Leiblfing: www.salon-pfoetchen.beep.de

Michaela Halbe, Dingolfing: www.michiskleinehundehütte.de

Margarethe Kobel, Reisbach: Tel.: 08734-224939

2


Hundekot

Wiesen- und Feldplage?!

Die Verunreinigung von Wiesen und Feldern mit Hundekot ist ein großes Streitthema

zwischen Hundebesitzern und Bauern und bedarf großer Aufklärung!

� Das wichtigste Argument gegen die Verunreinigung ist ein kleiner Parasit

namens Neospora, der den Hund als Endwirt wählt. Dieser Erreger wird durch

die Hinterlassenschaften des Vierbeiners verbreitet und kann bei Rindern über

verunreinigtes Futter wie Gras oder Heu zu Totgeburten, Missbildungen oder

Krankheiten führen!! Auch Rinder, die klinisch unauffällig bleiben, können den

Parasiten über den „vertikalen Übertragungsweg“ auf den Fötus übertragen und

so auf Dauer die ganze Herde anstecken.

� Weiter muss gesagt werden, dass Wiesen die als Hundetoilette der ganzen

Gemeinde dienen, natürlich eine finanzielle Einbusse für den Landwirt bedeutet:

da das Heu mit Hundeköttel versehen und somit minderwertig ist, findet er dafür

keine Abnehmer mehr (z.B. Pferdebesitzer)

� Die Masse der Hundehäufchen ist das Problem! Der einzelne Hundebesitzer darf

nicht nur die Hinterlassenschaft seines Hundes in Betracht ziehen, sondern aller

Hunde, die täglich dieselbe Spazierrunde gehen:

Bei fünf Hunden bedeutet das pro Woche 35 Häufchen, in einem Monat 150

Häufchen und in einem Jahr 1780 (!) Hundehäufchen.

� Und sind wir doch mal ganz ehrlich: wer ärgert sich nicht, wenn er persönlich in

(fremden) Hundekot steigt?!

Deshalb:

� bitte immer eine Tüte mitnehmen

und das kleine „Malheur“ wegräumen –

vor allem aus Wiesen, die der Gras und

Heugewinnung dienen!

� haltet die Innenstadt und Gehsteige

sauber – in vielen Städten sind mittlerweile

„Hundebeutelstationen“ aufgebaut – bitte

macht Gebrauch davon!

Sowohl Landwirte, Nichthundebesitzer aber auch Hundebesitzer werden es

euch danken!!

3


Leckerchen

Die richtige Auswahl

Einfach nur so oder zur Belohnung – Leckerchen sind in der Hundeerziehung nicht

mehr wegzudenken.

Allerdings sollte man bei der Wahl der richtigen Leckerchen etwas vorsichtig sein!

Achtet deshalb beim Kauf darauf, dass

� kein oder wenig Getreide enthalten ist

� keine Konservierungs- und Farbstoffe drin sind (keine bunten Leckerchen!)

Alternativen sind eigentlich leicht zu finden

� klein geschnittener Käse oder Wurst

� kleine, getrocknete Lunge- oder Herzstücken

� getrockneter Fisch

� klein geschnittenes Obst und Gemüse (z.B. Karotte…)

� Selberbacken (siehe unten)

Kauartikel

Kauknochen als sinnvolle Beschäftigung bei Regenwetter oder wenn man weniger Zeit

zum Spazierengehen hat – eine tolle und artgerechte Möglichkeit.

Auch hier solltet ihr auf möglichst naturbelassene Artikel achten. Achtung ist bei

manchen Rinderhautknochen geboten, die Weichmacher enthalten können!

Getrocknet hat sich folgendes bewährt

� Ochsenziemer

� Straußensehne

� Rinderhufe

� Parmaschinkenknochen

� Schweinenasen (auch für kleine Hunde)

� Hühnerhälse (für Minis)

� Rinderkehlköpfe (für Minis)

Oder rohe (alles, außer Schwein!!!) Markknochen, Beinscheiben und Gelenkknochen.

Ungeeignet sind

� Taue, Kauspielzeug (Hunde spielen i.d.R. nur damit, kauen weniger darauf rum)

� Holz (wegen der kleinen Splitter)

� Spitze, im Ofen spröde gewordene Knochen (z.B. nach dem Ripperlessen…)

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Leckere Rezepte zum Selberbacken

(von „Layla-Mama“ Carolin)

Grüne Hundekekse

1 EL Margarine

2 EL Vollkorn/Dinkelmehl

2 Eier

2 EL klein gehackte Petersilie oder Löwenzahnblätter

gemahlene Haferflocken

Margarine, Mehl und Eier mit den Kräutern verrühren. Dann so viele Haferflocken

nehmen, bis ein breiiger Teig (wie beim Rührkuchen) entstanden ist. Backpapier auf ein

Blech legen. Mit einem Löffel kleine Häufchen darauf geben und evtl. etwas

flachdrücken. Bei 180° C auf der mittleren Schiene 15 Minuten backen. Dann die

Kuchen umdrehen und noch einige Minuten auf der anderen Seite bis sie trocken sind

backen lassen.

150g Quark

6 EL Vollmilch

6 EL Olivenöl

1 Eigelb

150g Haferflocken

50g Dinkelmehl

Hundekuchen

Alle Zutaten gut vermischen und nussgroße Kugeln daraus formen. Auf einen

Backblech mit Backpapier ca. 30 Minuten bei 200°C kross backen. Diese einfachen aber

leckeren Hundekugeln können mit klein geschnittenen Käse, Speck und Schinken

variiert werden.

250g Haferflocken

1 Dose Thunfisch

1 Knoblauchzehe

125 ml Öl

80-100 ml Wasser

250g Dinkelmehl

¼ TL Backpulver

Thunfisch-Leckerlis

Alle Zutaten (außer Wasser) pürieren. Ist der Teig zu trocken, etwas Wasser dazugeben.

Nussgroße Kugeln daraus formen. 15-20 Minuten backen.

Guten Appetit!!!

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Tierversuche im Hundefutter

DOKUMENTATION - Quelle: ORIZZONTI, 2001, Nr.89

Verantwortlich i.S.d.P.: Antivivisektion e.V.

Tierversuchsgegner Rhein-Ruhr, www.tierversuchsgegner.org

(C) Copyright 2001 ORIZZONTI, Dr. Milly Schär-Manzoli

Tierversuche in der Futtermittelindustrie - Neue grausame Versuche an Hunden und Katzen zum Testen

von Haustiernahrung entdeckt!

Fünf Multinationale, welche berühmte Büchsen- und Trockennahrung herstellen, befinden sich im Wirbel.

Leiden, die armen und schutzlosen Tieren auferlegt werden, damit die teure Nahrung, die von ihren

glücklicheren Gefährten gefressen wird, besser verkauft werden kann.

Sie stellen Tiernahrung her und quälen Tiere: Es ist eine Frage des Marktes. Sie tun es, um ihre Produkte besser

verkaufen zu können.

Laut der englischen Zeitung »Sunday Express« (27.5.01), hat die Gesellschaft IAMS, die der Procter & Gamble-

Gruppe angehört und Haustiernahrung herstellt, darunter Eukanuba, zwischen 1991 und 2000 grausame

Experimente an Hunden durchgeführt. Damit testete sie ihre Produkte.

Hier ein paar Beispiele: 24 jungen Hunden (unter ihnen waren auch trächtige Weibchen) wurde die rechte Niere

entnommen und die linke wurde teilweise geschädigt. Dies während zwei chirurgischen Eingriffen mit Schnitten

in der Bauchgegend. Auf diese Weise wurden künstlich schwere Erkrankungen durch die schlechte Nierenfunktion

verursacht (Harnstoffvergiftung, Blutvergiftung usw.); jede Gruppe der so behandelten Hunde mußte während

einer Zeit von zwischen 14 und 18 Monaten überleben.

Was wollte die IAMS damit beweisen? Es ist schwer, einen Sinn in solchen Grausamkeiten zu finden und noch

schwieriger ist der Gedanke, daß der Auftraggeber eine Firma ist, die Nahrung für Haustiere herstellt! Doch die

IAMS ist nicht allein, sie befindet sich in guter Gesellschaft. Die Firma Hill's Pet Nutrition, der Colgate-

Palmolive-Gruppe angehörend, hat weitere Experiment an Hunden und Katzen finanziert, die wir hier kurz

zusammenfassen: Um den Natrium-Bedarf von ausgewachsenen Katzen herauszufinden, wurden 35 Katzen in

verschiedenen Gruppen aufgeteilt, die mit Nahrung unterschiedlichen Natrium-Gehalts gefüttert und in

regelmäßigen Abständen einer Blutentnahme unterzogen wurden, bis einige Tiere Appetit- und Gewichtsverlust

aufwiesen. Die Katzen wurden einzeln während 4 Wochen in kleine Käfige eingesperrt, bis sie überschnappten, da

sie sich nicht bewegen und die Krallen nicht wetzen konnten.

Ein weiteres Experiment, das teilweise durch die Hill's finanziert wurde, bestand darin, daß zwischen 11 und 15

Wochen alte Kätzchen während 26 Tagen in 60x60x60 große Eisenkäfige gesperrt wurden. Zweck war das

Herausfinden des Natriumbedarfs von frisch geborenen Katzen. Am Ende waren die Tiere nicht nur physisch

völlig anormal wegen der verabreichten Diäten, sondern vor allem psychisch, weil das Gefangensein sie irrsinnig,

aggressiv oder amorph gemacht hatte.

Ebenfalls Hill's war es, die in Topeka (USA) 42 Welpen mit einer Zink-armen Diät fütterte, während 12 Tagen.

Wegen des Zinkmangels entwickelten die Welpen Pusteln und Schrunden am Maul und an den Pfoten, sowie

Symptome von Lethargie und Anorexie. Anschließend wurden die Welpen in verschiedene Gruppen aufgeteilt und

währen 3 Wochen mit einer experimentellen Nahrung gefüttert, die aus organischem und nicht-organischem Zink

zusammengesetzt war. Eine Gruppe von 6 Tieren erhielt während 35 Tagen eine Zink-arme Nahrung. Am Ende

des Versuchs wurden allen Welpen die Zehennägel und ein Eckzahn ausgerissen, sowie die Hoden entnommen,

um diese Körperteile zu analysieren und zu sehen, wieviel Zink sie enthielten!

Die Alpo-Gesellschaft, der Nestlégruppe angehörend, hat Übergewicht bei 15 Katzen hervorgerufen. Bei 7 Tieren

wurde eine Röhre im Magen angebracht, um mengen von Ammonium-Chlorid einzuführen. Dann wurden alle

Katzen während 7 Wochen in kleine Käfige gesperrt. Während dieser Zeit wurden die armen Tiere hungern

gelassen, indem man ihnen nicht-essbare Nahrung anbot. Die Folge war, daß die Katzen die Nahrung ablehnten -

6


was die Superhirne, die eine solche Forschung ausgeheckt hatten, »freiwillige Abstinenz« nannten - und verloren

zwischen 26 und 40% ihres Gewichtes. Die armen Katzen entwickelten schwere Muskelschädigungen, Lethargie,

Blutanomalien und ihre Leber erkrankte und wurde nach und nach untätig und hypertroph. Als nach

siebenwöchiger Leidenszeit der Katzen eine normale Nahrung angeboten wurde, waren 11 unfähig zu fressen und

mußten mit einer Sonde ernährt werden.

Die Firma Ralston Purina hat ein Experiment finanziert um festzustellen, ob eine künstliche Ernährung durch

Rohre in den Magen eingeführt größere gastrointestinale Störungen verursacht, als eine normale Ernährung. Man

verwendete 10 Bastardhunde. Jedem von ihnen wurde auf chirurgischem Wege ein Rohr in den Magen gelegt,

durch das Gedärm. Dann wurden die Hunde während 10 Tagen mit menschlicher Nahrung gefüttert, diese wurde

durch das Rohr eingeführt. Anschließend mußten die Hunde weitere Ernährungsarten über sich ergehen lassen.

Dann wurden Blut- und Urinproben entnommen und analysiert und die Atmung wurde kontrolliert.

Die Firma Mars Pedigree führt im englischen Center Waltham Experimente durch. Dort wird eben Tiernahrung

hergestellt, sie arbeitet aber auch mit Universitätsinstituten in verschiedenen Ländern zusammen. So war sie im

Jahre 1996 in um die siebzig Forschungsprojekte verwickelt, die in über 30 Universitäten in 5 Ländern

durchgeführt wurden.

Unter den Experimenten der Mars gibt es auch Merkwürdigkeiten, wie zum Beispiel jene über die angebliche

Notwendigkeit des Taurin-Zusatzes in der Katzennahrung. Taurin ist eine chemische Verbindung, die in der

Apotheke zur Herstellung -der Farbstoffe verwendet wird. Sein Name kommt vom lateinischen »taurus« (Stier),

weil die Zusammensetzung erstmals in der Galle von Stieren entdeckt wurde. Später wurde es synthetisch

hergestellt. Um die Auswirkungen des Taurins zu beobachten, wurden Katzengruppen während 11 Monaten in

Käfige eingesperrt! Einige Katzen trugen irreversible Augenschäden davon, andere wurden blind. Nebst allen

anderen physischen/psychischen Erkrankungen, die ein so langes Gefangensein in kleinen Käfigen mit sich bringt.

Im Waltham-Zentrum der Mars wurde unter anderen Experimenten auch folgende ausgeführt: Endoskopie (in

den After eingeführte Rohre zur Kontrolle des Grimmdarms), Kontrolle der Bauchwinde mit Einführen von

Instrumenten in den Magen, Isolierung von Hunden und Katzen, Vorenthalten der Nahrung bei Hunden, invasive

Zahnuntersuchungen, die eine Anästhesie verlangen, usw. Im Verlaufe eines Experimentes, zur Kontrolle des

Wasserstands im Grimmdarm, wurden 6 »sensibel« und 6 als »robust« bezeichnete Hunde verwendet. Alle

erhielten eine Diät, die bei Hunden Durchfall verursacht, dann wurden an ihnen Klistiere vorgenommen, wobei

von Hand flexible Rohre in ihren After eingeführt wurden.

Und ebenfalls das Waltham-Zentrum der Mars ist es, das einen Forscher der Universität Bristol (GB) finanzierte,

damit er Katzen in einen 30x45x30 cm großen Plastikbehälter isoliere, während maximal 6 Stunden. Keine der

Katzen hielt diese Behandlung aus, sie erstickten alle.

Es versteht sich, daß kein einziges Experiment an Tieren in keinem Sektor notwendig ist. Noch weniger notwendig

sind hirnwütige Experimente, wie wir sie beschrieben haben. Hier geht es nicht nur darum, den Mangel an

Wissenschaftlichkeit der Vivisektion darzulegen: in Fällen wie den vorliegenden wird die ganze Lächerlichkeit

und ihr Unsinn aufgedeckt. Schon seit jeher weiß man nämlich, was den Hunden und den Katzen gut tut und was

nicht: Die Natur selbst erklärt dies, durch ihre Nahrungswahl. Das Durchführen der oben beschriebenen Versuche

unter dem Vorwand, gute Nahrung für Hunde und Katzen herzustellen, ist voller Wahnsinn. Dies schon daher,

weil in Käfige eingesperrte und auf verschiedene Arten gequälte Hunde und Katzen, denen chirurgisch eingeführte

Rohre im Magen stecken, nicht reagieren können, wie dies ihre glücklicheren Gefährten tun würden, die in

Familien leben, wo sie geliebt und respektiert werden. Der Metabolismus ist verschieden, wie auch die Reaktion

auf jeglichen Test und auf Substanzen unterschiedlich ist. Das ist eine alte Geschichte, die bereits im Verlauf der

Jahre auch von Veterinären und Zoologie-Experten bestätigt wurde. Doch wer Tierversuche ausführen möchte,

ignoriert solches. Die Interessen, die von den Firmen verfolgt werden, sind ausschließlich kommerzieller Natur.

Der internationale Markt für Haustiernahrung (an dessen Spitze für Hunde und Katzen), wird auf 25 Milliarden

Dollar pro Jahr geschätzt. Die Konkurrenz und die Wettbewerbsfähigkeit sind enorm. Wenn eine Firma Berichte

vorlegt, welche beweisen, daß ihre Produkte durch Tierversuche getestet wurden, geschieht dasselbe, das bei den

Menschen bestimmten Produkten geschieht: letztere erhalten die Verkaufsbewilligung überhaupt erst, wenn

Tierversuche ausgeführt worden sind* Was die Tiernahrung anbetrifft, so nehmen sie einen Hauch von

»Wissenschaftlichkeit« und »Ernsthaftigkeit« an. Wohlverstanden, alles ist Ignoranz, nebst einer ethisch nicht

vertretbaren Tatsache, doch heutzutage leben wir in der wissenschaftlichen Ignoranz, die zu kommerziellen

Zwecken legalisiert wurde. Es sind die chemisch-pharmazeutischen Multinationalen, die in verschiedenen Ländern

die Gutheißung von Gesetzen begünstigt haben, welche die Vivisektion notwendig machen.

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Internationaler Boykott der Nahrungsmittel für Hunde und Katzen, die aus Tierversuchen stammen

Viele tierversuchsgegnerische Verbände und Tierschutzorganisationen der ganzen Welt haben den Boykott dieser

Produkte organisiert. Wir treten an ihre Seite, indem wir Sie auffordern, für Ihre Haustiere kein Futter zu kaufen,

das so viel Leiden verursacht hat.

In dieser von der ALA (ALTERNATIVA PARA LA LIBERACIÓN ANIMAL) veröffentlichten Tabelle sind die

fünf Firmen aufgeführt, welche die in diesem Artikel beschriebenen Versuche an Hunden und Katzen ausgeführt

haben, sowie die von ihnen hergestellten Produkte:

Procter & Gamble: IAMS, Eukanuba

Mars: Pedigree, Cesar, Whiskas, Sheba, Kitekat, Pal, Chappie, Bounce

Nestlé: Friskies, Friskies Petcare, Bonio, Wunalot, Soillers, Felix, Arthur's Choosy, Alpo, Mighty Dog

Colgate-Palmolive: Hill's Science Diet, Prescription Diet

Ralston-Purina: Purina, Edward Baker

Wir fordern all jene, die Haustiere besitzen, auf, diese aufgeführten Produkte nicht mehr zu kaufen und die Tiere

auf andere Weise zu füttern.

Hundefutter ohne Tierversuche

Folgende Firmen haben PETA schriftlich versichert, dass Sie nur mit Einverständnis

der Tierhalter Geschmacks- bzw. Akzeptanztests an Tieren in Privathaushalten

durchführen oder generell auf Tierversuche verzichten.

� Almo Nature Deutschland GmbH

� ALSA-Hundewelt

� ARAS Tiernahrung

� Auenland-Konzept

� barf proQ GmbH

� BELLO’S CRUNCHY

� Bernina Heimtierausstattung

� BEWITAL GmbH & Co. KG

� BIOMILL SA

� BISS Hundefutter

� BOGRO Tiernahrung GmbH

� Bosch Tiernahrung

� BOSWELIA GmbH

� cd Vet Naturprodukte GmbH

� Denkadog

� deuka Deutsche Tiernahrung

� DM Markt

� DIBO-Tierkost GmbH & Co. KG

� Markus-Mühle GmbH

� Platinum - Natürliche Tiernahrung

� Raubtierfutter

� Sanoro GbR

� Terra Canis Tiernahrung OHG

� TimberWolf ORGANICS

� Vivaldi Tiernahrung VertriebsgmbH

� WITTIS – Tiernahrung

� DR. ALDER'S TIERNAHRUNG

� Marengo

� GRAU GmbH

� Gutes vom Johannishof Gut für

Tiere GmbH & Co. KG

� H. von Gimborn GmbH

� Herrmanns Hundefutter

� Interquell GmbH (Happy Dog)

� Lunderland Tierfutter GmbH

� LUPOSAN Tiernahrung

� Magnusson Petfood

� Yarrah Organic Petfood

Mehr Infos unter:

www.iamsgrausam.de

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BÜCHER

Interessantes und lesenswertes

Schwarzbuch Hund (Christoph Jung), 298 Seiten, 24,90 €

"Schwarzbuch Hund" analysiert nüchtern die Lage des Hundes früher und heute. Man

muss nicht auf Mallorca schauen, um das Elend der Hunde zu sehen. Zwar sind unsere

Hunde gesättigt und genießen medizinische Versorgung. Aber jede Freiheit wurde ihnen

genommen und auch die Achtung. Politiker drücken den Hund an den Rand der

Gesellschaft. Seine großen Fähigkeiten werden nicht mehr gefordert. Seine Gesundheit

liegt am Boden. Manche Rassen können sich nicht mehr fortpflanzen ohne die Hilfe des

Menschen, Erbkrankheiten grassieren allerorten.

Dem Hund ging es noch nie so schlecht ging wie gerade heute. Doch an seinem Elend

verdient das mächtige Kartell der Hundewirtschaft.

"Schwarzbuch Hund" gibt einen spannenden Einblick in die Evolution von Mensch und

Hund von der Steinzeit bis heute. Es wird deutlich, dass es eine gemeinsame Geschichte

gibt und der Mensch seinem besten Freund vieles zu verdanken hat.

"Schwarzbuch Hund" gibt aber auch eine neue Definition der Rolle des Hundes in

unserer heutigen Gesellschaft. Es wird deutlich, dass unsere eigene Zukunft eine

Zukunft für unsere Hunde braucht.

Wölfisch für Hundehalter (G. Bloch, Elli H. Radinger), 192 Seiten, 19,95 €

Der Hund, das unbekannte Wesen? Schon lange nicht mehr, davon sind Hundehalter

überzeugt.

Vom Vorfahre Wolf hat man schließlich gelernt, wie sich Hunde verhalten. Als Alpha

hat man immer das Sagen und die Kontrolle über sein Rudel, Fremde werden im Revier

nicht geduldet. Im täglichen Wettbewerb setzt sich immer der Stärkste durch.

Dass diese Klischees mit dem wirklichen, familienorientierten Sozialverhalten des

Wolfes kaum etwas zu tun haben, belegen die Freilandforscher Günther Bloch und Elli

H. Radinger anhand zahlreicher Beispiele, basierend auf neuesten Wolfsforschungen,

die maßgeblichen Einfluss auf das Verhältnis Mensch-Hund haben werden.

9


Leine, Halsband, Brustgeschirr

Bevor man sich mit dem Thema Leineziehen beschäftigt, muss man sich die Frage

stellen, was denn die Leine überhaupt bedeutet/bedeuten sollte…

Was bedeutet die „Leine“ in der Regel für die meisten Menschen?!

� Sicherheit (Hund kann nicht mehr weglaufen)

� Stress

� Angst (Leinenaggression, umgeworfen zu werden etc.)

� Schmerz (hinfallen, schmerzende Schultern)

� Hilfsmittel (zum festhalten)

� Hund bestimmt den Weg, Tempo, Richtung

Was bedeutet die „Leine“ in der Regel für die meisten Hunde?!

� Stress

� Angst (Leinenruck, unsicherer Mensch)

� Schmerz (Leinenruck)

� Druck/Enge (kurze Leine)

� Einschränkung der Bewegung

� Unruhe (hektische Menschen, laute Kommandos)

Was sollte die „Leine“ für den Mensch bedeuten?

� Sicherheit (im pos. Sinne)

� Hilfsmittel (im pos. Sinne)

Was sollte die „Leine“ für den Hund bedeuten?

� Sicherheit (Beschützen durch seinen Besitzer

in Gefahren)

� Ruhe (kein Schreien, kein Ruck)

� Pos. Hilfsmittel

� Menschen gibt der Weg, Tempo und

Richtung vor

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Leinenführigkeit

- KEIN WUNDER

Die Lösung für eine dauerhafte Leinenführigkeit ist denkbar einfach: KONSEQUENZ!!

Die Realität sieht allerdings meist anders aus:

Beobachtet man Besitzer mit ihren Hunden, wird einem schnell klar, dass viele

„konsequent Inkonsequent“ sind �!

- Man geht mit seinem Hund spazieren, damit dieser „Zeitung lesen“ kann, d.h.

der Hund bestimmt den Weg, das Tempo, die Richtung, zieht von rechts nach

links, zieht vor und zurück

- Man lässt seinen Hund mit anderen Vierbeinern an der Leine schnüffeln und

spielen und geht dabei an straffer Leine auf den anderen Hund zu. Unruhe

entsteht, wenn sich die Leinen verknoten etc.

- Man versucht mittels kurzer, gespannter Leine den Hund ins „Fuß“ zu bringen,

trainiert 5 Min und lässt sich schließlich doch ziehen

- Man toleriert, dass der Hund schnell und aufgeregt das Haus verlässt „er freut

sich doch so aufs Spazierengehen“

- Wochenablauf

o MO (Tag nach der Hundeschule) trainiert man wie verrückt das Gelernte

o DI ist man in Eile, der Hund darf ziehen, denn schließlich soll er ja seinen

Spaß haben und man hat nicht genügend Zeit

o MI versucht man zumindest die ersten 10 Minuten konsequent zu sein, gibt

dann aber schnell auf, weil man ja „für“ den Hund nach draußen geht

o DO verabredet man sich mit (Hunde-) Freunden

o FR besticht man den Hund mit Leckerchen

o SA ist man in Panik (weil ja morgen wieder Huschu ist), dass man oft

auch ungerechte Mittel wie Leinenruck, kurze Leine… hernimmt.

- Der Weg zum Hundeplatz

o Der Hund zieht vor lauter Freude zum Hundeplatz.

o Die ersten 20 Meter lässt man ihn gewähren, denn schließlich soll er nach

der Fahrt und vor dem Unterricht noch schnell Gassi machen

o Dann dreht man um

o Der Hund geht 5 Meter gut, rennt wieder in die Leine, man lässt ihn ziehen

- er muss doch schnüffeln, denn gleich ist ja anstrengender Unterricht

o Dann dreht man wieder um

o Der Hund geht wieder 5 Meter gut, sieht einen anderen Hund, rennt

erneut in die Leine und man lässt sich zur Hunde- Begrüßung ziehen

o Dann dreht man wieder um (denn mittlerweile fühlt man sich beobachtet

�). Wieder geht der Hund 5 Meter an lockerer Leine

o Mittlerweile ist man am Platz angekommen

o Der Hund sieht die anderen Hunde, springt wieder vor, man geht langsam

und ziehend am Zaun entlang und lässt die Hunde am Zaun schnuppern

o Dann geht man in den Hundeplatz und von JETZT an, MUSS er

ordentlich laufen und darf NIE ziehen

o Die Geschichte kommt einem doch irgendwie bekannt vor, stimmts?! �

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Warum ziehen Hunde an der Leine?!

� es wurde ihm nicht richtig gelernt (konsequent inkonsequent)

� in bestimmten Situationen darf er ziehen (andere Hunde begrüßen, Zeitunglesen)

� er möchte nur noch weg (aus Angst, Leinenruck – er hat den Boden unter den

Füßen verloren)

� er hat Schmerzen (ein Ruck im Hals geht durch den ganzen Körper entlang der

Wirbelsäule)

� Dauerdruck durch Flexileine

� Dauerdruck durch kurze Leine (Druck begegnet Gegendruck)

Was tun bei Hunden, die nicht abgeleint werden können?!

� Unterscheidung

o Halsband/Leine: Mensch führt

o Brustgeschirr/Schleppleine: Hund führt (wie beim Freilaufen)

Wie bringt man Hunden eine gute Leinenführigkeit bei?!

� Konsequentes Nichtziehen!

� Immer umdrehen, wenn Hund zieht (entgegengesetzt, wo Hund hinmöchte)

� Leine LANG lassen (keinen Druck aufbauen, der Gegendruck erzeugt)

� Hand als Hilfsmittel einsetzen (zum Richtungswechsel, Seitenwechsel etc.)

� Körpersprache

o Langsam/schnell: beim Kommando „langsam“ joggen viele Besitzer ihren

Hunden hinterher. Wenn der Hund langsam gehen soll, MÜSSEN auch

SIE langsam gehen!!! Andererseits müssen Sie SCHNELL werden, wenn

er trödelt und stehen bleiben möchte!

o In der Ruhe liegt die Kraft: um einen entspannten Hund an seiner Seite zu

haben, muss man natürlich selbst Ruhe ausstrahlen

� Kontaktaufnahme

o Blickkontakt (ständiges Hochschauen begünstigt allerdings

Wirbelsäulenprobleme!!)

o Inneres Ohr auf den Besitzer gerichtet

o Schulter näher zum Besitzer als das Hinterteil

� Den Hund nicht ans Messer liefern. Stressigen Situationen (Zoo, Menschenansammlungen

etc) erleichtern Sie ihm durch Brustgeschirr

� An der Leine wird nicht mit anderen Hunden gespielt/geschnüffelt. Den eigenen

Hund ins Sitz bringen und fremde Hunde vorbei gehen lassen

� Im Training auf Qualität statt Masse achten. Lieber viele kleine Trainingseinheiten,

anstatt 30 Minuten Fuß gehen lassen

� Den Hund motivieren! Gehen Sie mal schnell, mal langsam, spannen Sie Ihren

Körper an, MENTAL beim Hund sein!

ACHTUNG: Wenn das Hilfsmittel „LEINE“ die einzige „Bindung“ zum Hund ist, steht

man als Besitzer oft alleine und verlassen da, wenn sie einem aus der Hand rutscht, bzw.

Hund ohne Leine läuft!!!

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Unterscheidung Halsband – Geschirr

Halsband Geschirr

Hund orientiert sich am Menschen Hund hat „Freizeit“

- Hund kann seinen Bedürfnissen - Hund darf seinen Bedürfnissen wie

nicht nachgehen beim Freilauf nachgehen

- schnüffeln

- wälzen

- hin und her laufen

- bieseln

- Sozialkontakt

- Hund passt sich dem Mensch an - Mensch passt sich dem Hund an

(Richtung, Tempo) (Richtung, Tempo)

- kein strenges „bei Fuß“, Hund läuft

locker neben dem Besitzer (auch vor

oder hinter ihm). Es gilt aber immer:

- Hund zieht nicht - Hund darf auch mal ziehen

- Leine hängt durch - Leine darf auch gespannt sein

- „schnüffeln“ ist erlaubt, allerdings - „schnüffeln“ ist erlaubt, Mensch

bleibt der Mensch nicht stehen sondern kann auch stehen bleiben

geht weiter und Hund passt sich an

- normal lange Leine - Schleppleine, evtl. auch Flexi (z.B. beim

Joggen, reiten)

- Spielen mit anderen Hunden nicht - Spielen mit anderen Hunden erlaubt

erlaubt (bzw. erst nach dem Ableinen)

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