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Ausgabe 3-2013 - IGZ

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| Sc h w e r p u n k t t

| Sc h w e r p u n k t t h e m aThomas LüttkeZahnersatz anschauen, begreifenund besser entscheidenDas Kuratorium perfekter Zahnersatz setzt auf direkte undleicht verständliche Information.ZahntechnikermeisterThomas LüttkeVorsitzender des Kuratoriumsperfekter ZahnersatzDas Kuratorium perfekter Zahnersatze.V. wurde im Juli 1989vom Verband Deutscher Zahntechniker-Innungengegründet.Mit seiner Namensgebungwill das Kuratorium den hohenQualitätsanspruch zum Ausdruckbringen, der an Zahnersatzgestellt werden sollte. Zieldes gemeinnützigen Vereinsist die neutrale, umfassendeund fachkompetente Informationder breiten Öffentlichkeitüber Themen rund um denZahnersatz.Gold oder Keramik? Festsitzender Zahnersatz oderdoch lieber herausnehmbar? Was ist verträglicher?Was kostet es? Wie lange hält es? Und wo liegen dieVorteile für mich? Diese und viele weitere Fragenbeschäftigen die Patienten, wenn es um Zahnersatzgeht. Entwicklungssprünge wie sie durch die digitaleTechnik entstanden sind, durch die Implantologieund weiterentwickelte Werkstoffe, wie zuletzt etwaHybridkeramik und „Nano-Komposit“, auch „ResinNano Keramik“, schaffen oft zusätzlichen Informationsbedarf.Das merken auch wir Zahntechniker. Die Meisterlaboreder Innung haben darauf reagiert, viele bietenbesonders qualifizierte Ansprechpartner. Etliche vonihnen gehen auf Wunsch auch in die Praxis, um allgemeinüber die verschiedenen Versorgungsformen zuinformieren. Je komplexer die Therapie, desto mehrInteresse besteht von Seiten des Patienten an solchenGesprächen und daran, sich die Labore einmal persönlichanzuschauen. Zahnersatz ist eben zu einemgroßen Teil Vertrauenssache. Jeder Patient hat deshalbdas Recht, auf dem Heil- und Kostenplan zu erfahren,wo der Zahnersatz gefertigt wird und sollteauch seinen Zahnarzt dazu befragen können.Versorgungen vergleichen und verstehenSeriöse, leicht verständliche Informationen stärkendieses Vertrauen. Dabei greifen die Innungslaboregerne auf die Materialien des Kuratoriums perfekterZahnersatz (KpZ) zurück. Alle Broschüren, diedas 1989 gegründete KpZ herausgibt, sind vom wissenschaftlichenBeirat erarbeitet worden. Die umfangreiche,56-seitige Broschüre „Versorgungen imVergleich“ veranschaulicht mit zahlreichen Bildern,wie einzelne Versorgungen aufgebaut sind und welcheVorteile sie Patienten bieten. Damit hilft sie, dieVersorgungen besser zu verstehen – ein wichtigerSchritt hin zur optimalen Entscheidung.Gerade als gestandene Fachleute möchten wir ermutigen,leicht verständlich über Zahnersatz zu sprechen.In einem neuen Patienteninformationsmaterialzum Thema Metall-Keramik-Brücke gehen wirdiesen Weg konsequent weiter. Mit unseren wissenschaftlichenExperten haben wir zum ersten Maleinen Flyer in leichter Sprache entwickelt. Damitmöchten wir Sprachbarrieren ganz bewusst niedrighalten. Ganz gleich, ob ältere Menschen, die zahlreichenMitbürger mit Leseschwäche oder geringerenDeutschkenntnissen: Jeder sollte wissen, worum esgeht. Zahnersatz ist Lebensqualität, deshalb möchtenwir besonders verständlich informieren. Gleichzeitigfreuen wir uns, wenn andere diesem Beispiel folgen.Das Faltblatt: „Eine Brücke füllt die Lücke: So entstehteine Metall-Keramik-Brücke“ steht – wie auchdie anderen Materialien - auf der Homepage des Kuratoriums.Die Unterlagen können direkt beim KpZbezogen werden.Hohe Qualität durch wissenschaftlichen BeiratBeim KpZ publizieren wir ausschließlich wissenschaftlichabgesicherte Informationen. Das ist Teil unseresSelbstverständnisses. Was uns bei diesem hohen Anspruchhilft, ist die breite thematische Aufstellung deswissenschaftlichen Beirats. So hat Professor Lauer vonder Universität Frankfurt einen ausgezeichneten Rufals Prothetiker, Professor Dr. Jürgen Geis-Gerstorfervon der Universität Tübingen ist unser Expertefür dentale Materialien und beim Thema Alterszahnmedizinwird Professorin Dr. Ina Nitschke, UniversitätLeipzig, gerne angesprochen. Das zahntechnischeWissen wiederum bringt ZahntechnikermeisterWolfgang Kohlbach, Kronberg, mit ein. Ihnen zur Seitesteht Dr. Karin Uphoff, seit 19 Jahren Leiterin derPressestelle des Kuratoriums in Marburg.Älteste Anruferin der Hotline war 90 Jahre altVor allem in den vergangenen Jahren spürt der wissenschaftlicheBeirat immer mehr das wachsende Bedürfnisder Patienten, sich zusätzlich zur Beratungvor Ort an neutrale Sachverständige wenden zu können.Für die steigende Nachfrage an Beratung habenwir spezielle Hotline-Aktionen entwickelt. Viele Gesprächewerden dabei geführt. Oft geht es um konkreteFragen zur Situation des Patienten. Dazu bereitensich die Patienten sorgfältig vor, notieren Fragen undlegen sich wichtige Unterlagen bereit. Vertreten sinddabei übrigens alle Altersgruppen. Vor allem Frauenrufen uns an, die älteste Anruferin bei unserer Hotline-Aktionwar 90 Jahre alt. Das freut uns ganz be-20 | IGZ DIe Al t e r n A t I v e nr. 3/2013

Sc h w e r p u n k t t h e m a |sonders, wenn jemand in diesem Alter noch so entschiedenfür die eigene Lebensqualität eintritt undwegen seines Zahnersatzes zum Hörer greift.Patienten staunen über die Verbindung vonHightech und HandarbeitVor zwei Jahren haben wir dieses Konzept der direktenBegegnung weiterentwickelt. Wir laden Patientenund Studierende der Zahnmedizin sowie die Pressegemeinsam zu Info-Tagen in die Universitäten ein.Es gibt Vorträge, Infos und Führungen durch zahntechnischeLabore. Die Patienten nutzen auch dieseGelegenheit für Fragen und um sich Zahnersatz besserzu veranschaulichen. Bei der Führung durch dieLabore gibt es immer wieder großes Erstaunen, wenndeutlich wird, wie viel Hightech und gleichzeitig unverzichtbareHandarbeit im Zahnersatz steckt. In solchenVeranstaltungen erhalten die Besucher (zusätzliche)Sicherheit für eigene Entscheidungen. Oft gehtes um das Abwägen zwischen verschiedenen Materialien,dabei stehen Sicherheit und Verträglichkeitim Vordergrund. Auch über Kosten wird gesprochen.Aber es gibt auch andere Fragen, die etwa mit Vorerkrankungenwie Diabetes oder Osteoporose zusammenhängen.Angehörige sorgen sich bei Implantatenum die entsprechende hygienische Pflege. Alle dieseGespräche führen wir und unsere Experten vomwissenschaftlichen Beirat sehr aufmerksam, denn siesagen uns, welche Themen in der Gesellschaft nachgefragtwerden. Schon vor dem Info-Tag können Patientenkonkrete Anfragen einreichen. Vieles beantwortenwir auch in unseren Vorträgen, die immer auseinem Mix von zahnmedizinischen und zahntechnischenThemen bestehen.Unser wichtigster Grundsatz:Kompliziertes leicht erklärenOb im mündlichen Gespräch oder bei der schriftlichenAnfrage: Wir achten sorgsam darauf, komplizierteSachverhalte leicht nachvollziehbar und anschaulichzu erklären. Alles Wichtige rund um Kronenund Brücken, Implantate und Prothesen greifen wirauch mit unserer Homepage www.zahnersatz-aktuell.deauf. Dort können sich Patienten umfassendinformieren.Flankiert werden die Aktivitäten des KpZ vom Pressedienst„Zahnersatz aktuell“, der seit 1993 rund1200 Redaktionen deutschlandweit beliefert. Journalistenfinden darüber hinaus in der Presseloungeder Homepage umfangreiches Material in Wort undBild. Bei der Erstellung schauen wir auf die Menschen:Was bewegt sie? Welche Rolle spielt Zahnersatzin ihrem Leben? Zum Beispiel beim Essen. Daliegt ein Steak auf dem Teller und plötzlich kommtder Gedanke auf: „Kann ich das überhaupt beißen?“.Das ist oft erst der Moment, in dem viele Menschenrealisieren, wie sehr Zähne und Zahnersatz Teil derLebensqualität sind. Deshalb nutzen wir den Pressedienst,um die Menschen vorzubereiten, damit sieschließlich die für sich richtige Entscheidung treffen.Wie richtig dieser Weg ist, zeigen uns in diesemJahr die zahlreichen Veröffentlichungen in reichweitenstarkenMedien, on- und offline. So haben nebenzahlreichen Tageszeitungen und Gesundheitsportalenauch „stern.de“, die „Deutsche Presse-Agentur“,die „Freizeitwoche“ und „Meine Apotheke“ ihre Lesermit unseren Artikeln über Zahnersatz informiert.Auch moderne Social Media wie Facebook setzen wirein, um Patienten zu erreichen.Ob im mündlichen Gespräch oder bei derschriftlichen Anfrage: Wir achten sorgsam darauf,komplizierte Sachverhalte leicht nachvollziehbarund anschaulich zu erklären.Basis für zufriedene Patienten: Zusammenarbeit vonZahnarzt und Zahntechniker vor OrtBei allen diesen Arbeiten steht für uns vom KpZ wieauch für die Meisterlabore der Zahntechniker-Innungenimmer die gute Zusammenarbeit von Zahnarztund Zahntechniker vor Ort im Vordergrund. IhrZusammenspiel bildet die Grundlage, damit Patientenmit ihrem Zahnersatz vollständig zufriedensind. Dafür setzen wir uns mit ganzer Leidenschaftein – gestern, heute und in Zukunft. Wir sind sicher:Wird das weiterhin gelingen, sind die Voraussetzungengut, damit auch künftig in Deutschland hergestellterZahnersatz weiterhin weltweit höchste Anerkennungerfährt.Zahntechnikermeister Robert Arnold, Laborleiter der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) der Johann WolfgangGoethe-Universität in Frankfurt, gab den Besuchern beim Info-Tag des Kuratoriums perfekter Zahnersatz Einblickin die Arbeit der Zahntechniker.IGZ Die Al t e r n a t iv e Nr. 3/2013 |21

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