Die ultimativen Cruise-Tren ltimativen Cruise-Trends - Cruisetip

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Die ultimativen Cruise-Tren ltimativen Cruise-Trends - Cruisetip

TITELSTORY TrendsWellness auf dem Schiff – ein Megatrend.>> sämtliche Behandlungen sind extrazu bezahlen – Vorsicht: Die Kostenkönnen sich addieren. Einzelne Cruiselinerverfügen zudem über spezielle,in der Nähe gelegene Spa-Kabinen>> und -Suiten, wo nebst einigenanderen Goodies der Zugang zurSauna und den Dampfbädern inkludiertist (z.T. auch die eine oder andereBehandlung). Wer die Seereisekonsequent auf Fitness und Wellnessausrichten möchte, findet zudem aufder Menükarte entsprechend gekennzeichneteGerichte, oder es gibtgar ein spezielles Spa-Restaurant –fit bleiben auf einer Kreuzfahrt istlängst keine Hexerei mehr.3DER UMWELTDRUCKSTEIGT WEITERReedereien unterstreichen gerne diehohe Umweltverträglichkeit ihrerSchiffe. Tatsächlich weisen die neuen,modernen Schiffe heute meist Standardsauf, die längst nicht alle Hotelsan Land erfüllen. Dabei stehen vor allemdas effiziente Abfallmanagement,energiesparende Massnahmenund die Reinigung der ins Meer geleitetenAbwässer im Fokus, die abervon Umwelt-NGO vereinzelt nachwie vor kritisiert wird. Ein anderesbrennendes Thema dreht sich um denAusstoss von Schadstoffen und somitden verwendeten Treibstoff. Heutekommt in der Schifffahrt vor allemnoch Schweröl zum Einsatz, ein günstigesAbfallprodukt der Erdölverarbeitung,das verschiedene Schadstoffeenthält (Schwefel, Stickoxide,Feinstaub u.a.). Neu erlassene, verschärfteGrenzwerte sollen nun denSchadstoffausstoss in sog. Sondergebieten(u.a. Nord- und Ostsee, Alaska,Teile der nordamerikanischen Küste)limitieren. Das zwingt die Reedereien,auf Marinediesel zu wechseln, deraber teurer als Schweröl ist und dessenVerfügbarkeit weltweit noch beschränktist. Alternativ werden nunneue Abgas-Filter entwickelt, die aberOriginalgetreuer Nachbau der Titanic– kommt er oder kommt er nicht?das Thema nicht grundsätzlich ausder Welt schaffen. Mittel- und langfristigkönnte aber Flüssiggas (LNG,Liquified Natural Gas) die Lösungsein, das kaum mehr Schadstoffe produziertund billiger wäre. Dazu müssenaber neue Dual Fuel-Motoren entwickeltwerden, und auch dieVerfügbarkeit müsste weltweit gegebensein – ein Zukunftsthema.4TITANIC 2 – MEHR ALS EINMEDIENHYPEDer australische Milliardär ClivePalmer, der sein Geld als Immobilienmaklerund im Bergbau machte,lässt nicht locker: Er will unbedingteinen Nachbau der berühmten Titanicauf den Markt bringen, die beiIndienststellung am 2. April 1912CRUISECENTER – DAS KREUZFAHRTENPORTALAngebote zu absoluten Tiefstpreisen für Reisebüros und Privatkundendas grösste Passagierschiff derWelt war und am 14. April 1912 aufder Jungfernfahrt nach einer Kollisionmit einem Eisberg im Nordatlantiksank und über 1500 Menschenin den Tod riss. Die Titanic IIsoll gemäss ersten Bauplänen weitgehenddem Original entsprechenund in drei Klassen 2400 Passagiereaufnehmen. Natürlich sind auchsämtliche Anpassungen an die modernenSicherheits- und Serviceanforderungenvorgesehen. Nun istman sich einig, dass dieses Vorhabendie Kreuzfahrt-Industrie nichtauf den Kopf stellen wird, doch eingigantischer Medienhype ist demProjekt jetzt schon gewiss. Palmerhat in China bereits eine Schiffswerftgefunden, die den Neubau erstellenwill. Und für den Betriebwurde im letzten Jahr die Blue StarLine gegründet – zur Erinnerung:die einstige Titanic-Reederei hiessWhite Star Line. Gemäss Clive Palmersoll die Nachfrage für die geplanteJungfernfahrt bereits >>Strikte Umweltvorschriften gelten insbesondere für die Antarktis.www.CruiseCenter.chDIE SCHWEIZER NR. 1Ihre Traumreise beginnt mit einem Klick…Familienferien, Segel- und Yachttrips oder Luxusreisen – Buchen Sie auserlesene Kreuzfahrtenzu unschlagbaren Preisen direkt online. Mit CruiseCenter hat das Wühlen ein Ende!Vielreisende profitieren zudem von den Vorteilen unseres Clubs «Licence to Cruise»,bei dem Sie Punkte sammeln und viel Geld sparen können.Like us on Facebook, play and win! Es gibt eineMittelmeerkreuzfahrt für zwei Personen zu gewinnen!044 350 89 89 www.CruiseCenter.chCruiseCenter AG · Meierweg 3 · 8006 Zürich · Tel: 044 350 89 89 · Info@CruiseCenter.ch · www.CruiseCenter.ch«The Licence to Cruise»10


TITELSTORY TrendsSogar den Musikantenstadl zog esschon mal auf ein Kreuzfahrtschiff.Erlebnisreiche Reisen auf europäischen Wasserwegen.«All-inclusive» gibt es vor allem auch Schiffen im Top-End-Segment.Imagewandel: Flussfahrtenwerden entstaubt.>> riesig sein – diese soll schon2016 auf der einstigen Route der Titanicvon Southampton (England)über den Nordatlantik nach NewYork stattfinden – falls das Projektnicht vorher versinkt.5NEUES IMAGE DERFLUSSKREUZFAHRTENNein, Flussreisen an Bord eineskomfortablen Hotelschiffs, querdurch Europa oder gar auf fernenKontinenten schippernd, das istnicht neu. Die Möglichkeit, ohneHast und Stress unbekannte Städteund Regionen zu entdecken, vorüberziehendeLandschaften vomSonnendeck aus zu geniessen oderdie Schiffsreise mit Radausflügen,Wandern oder Golf zu verbinden,vermag seit Jahren ein erfahrenesReisepublikum zu begeistern. Künftigdürften es noch mehr werden,denn die Zahl der Reiselustigen, diezwar nicht mehr im Arbeitsprozessstehen, deswegen aber keineswegszum alten Eisen gehören, nimmtlaufend zu. Die Anbieter haben aufdiese Entwicklung reagiert und tragenmit neuen Schiffen das Ihre zueinem wahren Revival dieser Ferienformelbei. Das kann man geradeauch im Markt Schweiz beobachten:So zeichnet sich Mittelthurgaumit eigenen, erstklassigen Excellence-Schiffenund viel «Swissness»an Bord aus. Und mit RivageFlussreisen ist ein «neuer» Anbieterauf dem Markt (zuvor Eurobus), dersich mit hochklassigen Schiffenvon Scenic profiliert. Thurgau Travelhat exklusiv ein komfortablesSchiff der Schweizer Reederei Scyllaunter Vertrag genommen, undauch bekannte europäische Reedereienwie Arosa, Croisieurope oderLüftner nehmen neue, gediegeneSchiffe in Betrieb. Kurz: Die Flusskreuzfahrtenwerden entstaubt,neue Ideen sorgen für ein neuesImage.6MEHR ALS MEER:DIE THEMENREISENWer mit Gleichgesinnten seine Passionauf einer Schiffsreise auslebenmöchte, hat zunehmend die Qualder Wahl. Ob Musik, Sport, Kulturoder Kulinarik: Themenreisen liegenvoll im Trend. Vorgemacht wurdeund wird es auf Flussschiffen, woes dank limitierter Passagierzahleneinfacher ist, ein Schiff mit Fansund Liebhabern aller Art zu füllen.Doch inzwischen werden Themenfahrtenauch auf Hochseeschiffenmit einigen Hundert oder gar überTausend Gästen durchgeführt.Punktuell werden diese von Veranstalternund Spezialisten organisiert.So führt etwa Hotelplan EndeSeptember auf der FTI Berlin imMittelmeer die erste SchweizerCountry Cruise durch. Oder dasKonzept, welches das Cruisecenterin Zusammenarbeit mit Reka in denSommer- und Herbstferien auflegt:Auf einzelnen Familien-Kreuzfahrtenwerden spezielle Aktivitäten fürKids und Jugendliche integriert.Andere Themenfahrten werden vonden Reedereien selber im Routenablaufprogrammiert. So hat z.B.das 5-Sterne-plus-Schiff Europavon Hapag-Lloyd Kreuzfahrten indiesem Jahr zehn Golfreisen zu denschönsten Plätzen dieser Welt imAngebot, zudem drei besondereReisen für Gourmets und Weinliebhaber.Auch das bekannte TV-Traumschiff Deutschland legt eineSerie von Golfkreuzfahrten auf,dazu im nächsten Herbst verschiedenespezielle Wellnesskreuzfahrten.Andere Reedereien setzen aufMusik, wie es etwa TUI Cruises miteiner waschechten Metal Cruiseaufzeigte – die Palette ist nochlängst nicht ausgereizt.7DER NEBENKOSTEN-WIRRWARR NIMMT ZUDer Preis einer Kreuzfahrt ist eigentlicheine typische Pauschale: Erbeinhaltet nebst dem Transport vonHafen zu Hafen die Unterkunft,Vollpension und Unterhaltung anBord. Dazu kommen die persönlichenNebenkosten wie die Getränkean der Bar und im Restaurant,der Zuschlag für gewisse Spezialitäten-Restaurants,die Spa-Behandlungen,die geführten Landausflüge,Telefon und Internet, dieTrinkgelder etc. Vor allem höherklassigeSchiffe bieten ein All-inclusive-Konzeptan, das die Getränke(aber oft ohne ganz teure Weineund Spirituosen) und die Trinkgelderbeinhalten. Auf vielen anderenSchiffen sind neuerdings Getränke-Pakete buchbar, die sich durch rechtunterschiedliche Leistungen auszeichnen:Was bei den einen Schiffeninbegriffen ist, gilt bei den andernnicht – ein Vergleich tut Not(siehe dazu auch den Artikel in dieserAusgabe). Auch mit dem Trinkgeldwird die Lage immer unübersichtlicher:Man bezeichnet diese(eigentlich freiwillige) Honorierungeines guten Services, die pro Tagund Person 10 Franken und mehrbetragen kann, jetzt vermehrt als«Service-Pauschale» und setzt sieungefragt am Ende der Reise aufdie Abschlussrechnung – ausserman hat begründete Einwände. Aufder andern Seite springen jetztauch hier vereinzelte Reedereienüber den eigenen Schatten und inkludierendiese Trinkgelder bereitsin den Reisepreis, wo sie eigentlichals fixe Lohnbestandteile für dieAngestellten auch hingehören. Allesandere ist ein alter Zopf, der abgeschnittengehört.1213

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