Magazine New - Open Doors

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Projektbericht 2009-2010Hoffnung gesät, Glauben geerntetIrakische Christen an einemTrauma-SeminarDie Christen ausBagdad und Mosul,die nach Kurdistanflohen, verloren alles,was sie besaßen.Durch landwirtschaftliche«Hilfezur Selbsthilfe»-Projekte (z. B.Anbau von Äpfelnoder Erdbeeren,Viehwirtschaft)erzielen sie ihrenLebensunterhalt. ODSchweiz beteiligtesich mit CHF 18‘000.Adils* Bekehrung kostete demehemaligen Muslim im MittlerenOsten die Arbeitsstelle. Dank einemMikrokredit von Open Doorskann er heute mit einem eigenenTaxi seine Familie ernähren. Dabeiergeben sich Gelegenheiten,über den Glauben zu sprechen.Sein Beispiel ist eines von vielenverfolgten Christen, denen OpenDoors im vergangenen Jahr durchbedürfnisgerechte Projekte helfenkonnte. Das irakische EhepaarFadi und Hanna, der pakistanischeAlphabetisierungslehrer Shamounund der sudanesische TheologeSaphano geben stellvertretendfür viele Zeugnisse davon, wasdie ganzheitliche Hilfe von OpenDoors für einzelne Christen unddie Kirche bewirkt.Irak:Trauma heilen, KirchestärkenFadi* und Hanna* und ihre Kinder sindeine von vielen Familien, die traumatisiertvor der Gewalt gegen Christenin Mosul flohen. Fadi erzählt: «Mittenin der Nacht hämmerten Milizen anunsere Haustür und drohten, einesunserer Kinder mitzunehmen, fallswir nicht 20’000 Dollar Schutzgeldbezahlten. Wir flehten Gott um Hilfean.» Wenige Tage später kamen siewieder und misshandelten Fadi undseinen Sohn. Sie kamen bei seinerSchwester unter; der Junge mussteins Krankenhaus. Sobald er entlassenwurde, mietete die Familie ein Taxiund floh über die Grenze, weit wegvon der Gewalt und dem Chaos imIrak. Sie wohnten in einem Zimmer imHaus eines Verwandten. Zusammenmit der lokalen Kirche versorgte OpenDoors sie mit Lebensmitteln und ließden verletzten Sohn behandeln. DochAngst und Verzweiflung blieben. «Ichverlor mein inneres Gleichgewicht»,erzählt Fadi. «Oft packte mich rasendeWut, und ich ließ sie an meiner Familieaus. Danach war ich zerknirschtund bat sie und Gott um Vergebung.»Hanna verlor ihren Lebenswillen. Beidelitten unter Schlafstörungen undAlpträumen. Ihre Gemeinde verstandsie nicht und ermahnte sie, als Christenkeine solchen Gefühle zu hegen.Hanna schämte sich und verstummte;Fadi war frustriert. «Unser Leben warzerstört. Ich konnte nicht so tun, alswäre nichts geschehen.» Open Doorsschulte den Pastor in Trauma-Begleitungund schickte ein Team, das sichum die Betroffenen kümmerte. «Ichsetzte mich mit dem Trauerprozessauseinander und bekam wiederHoffnung und eine Perspektive», sagtFadi. «Unsere Gemeinde lernte, uns zuverstehen und zu unterstützen. DankGottes weiser Führung können wirnun selbst andere begleiten. DieseArt Hilfe von Open Doors ist wahrhaftgelebte Stärkung der Kirche.»Südsudan:Ausbildung zuWerkzeugen GottesWährend des Bürgerkriegs, als noch Südostasien32'868 Pers.kaum christliche Gruppen im SudanZentralasien14'794 Pers.wirkten, begann Open Doors, mitChina, Nordkorea14'195 Pers.dem eigens entwickelten SchulungsprogrammTTI (Theological TrainingIndien3'666 Pers.Lateinamerika1'959 Pers.Institute) Leiter aller Denominatio-Total Biblische Ausbildung 170'350 Pers. Open Doors 07/10 Open Doors 07/10 nen und Volksstämme auszubilden.Saphano (heute 38) war einer derersten, der im Mai 1998 in Narus dasdreijährige Studium aufnahm. «Zumersten Mal konnten wir Gottes WortAusbildungsprogramm vonOpen Doors 2009 weltweitBiblische LeiterschulungMitarbeiterschulungKinderschulungSeminarteilnehmerKurzveranstaltungenTotal Biblische AusbildungAusbildung nach RegionenMittlerer Osten, NordafrikaAfrika44'196 Pers.70'274 Pers.6'840 Pers.17'672 Pers.31'368 Pers.170'350 Pers.61'745 Pers.41'123 Pers.Fünf Studenten ineiner Höhle: Das warder Beginn 1996 derbiblischen Schulungvon Open Doors imSüdsudan.Saphano (2. vonrechts) erhielt seinDiplom 2001 nacheiner dreijährigenAusbildung.


Projektbericht 2009-20102009 wurden 600Pastoren undGemeindehelferim Südsudan biblischgeschult. ODSchweiz finanzierteBaumaterial für dasAusbildungszentrumEmmanuel (ECTC)und die Infrastrukturfür dasComputerzentrumim Gesamtwert vonrund CHF 72‘000.im eigenen Land und mit afrikanischenLehrern studieren.» Heute hater einen Abschluss in Theologie undbereitet sich im Fernstudium auf denMaster in Missionsarbeit vor. «Wir warenzu sechst», erinnert er sich. «Mitdem TTI-Abschluss wurden wir zuPastoren geweiht. Fünf von uns sindnoch heute im Dienst.» Danach erteiltenSaphano und ein Studienkollegeselbst Kurse in Yabus. «In drei Jahrenbildeten wir 35 Pastoren und Kirchenleiteraus. 90 Prozent von ihnen sindheute noch aktiv. Sie vermitteln dasGelernte in ihren Gemeinden weiter.Dadurch ist die Schulung langfristigsichergestellt.» Saphano war Mitbegründereines Schulungszentrums inAbwong, Bundesstaat Obernil, das bereitsden zweiten Studiengang mit 22Christen durchführt. Nebst dem großenAusbildungszentrum Emmanuelgibt es heute 13 Regionalzentren, dieTTI-Programme anbieten. «Die Kirchein unserem Vielvölker-Staat hat mitvielen Problemen zu kämpfen: die vielenPapierchristen, die Kriegsmentalitätund der Vormarsch des Islam. Diedezentralen Ausbildungsangebotevon Open Doors sind für die Zukunftentscheidend», glaubt Saphano. «DieKurse sind sehr praxisnah; der Lernstoffwird im Alltag erprobt. Und dieSED-Projekte «Hilfe zurSelbsthilfe» 2009 weltweitLebensunterhaltsprojekteBerufsbildung, SchulenNothilfe, medizinische HilfeZufluchtszentrenProjekte zum GemeindeaufbauTotal SED-Projekte1'992 Pers.26'745 Pers.171'454 Pers.836 Pers.40'940 Pers.241'967 Pers.Regionalzentren bringen die Schulezu den Leuten.» Das Wort Gottes eintund versöhnt die Menschen in dieseminstabilen Land. Der Herr bautdie Kirche auf; seine Nachfolger dienenihm als Werkzeuge. Dafür brauchensie Schulung.Pakistan:Licht ins Dunkel durchLesen und SchreibenShamoun* wuchs in einer bitterarmenFamilie auf. Als Christen gehörensie in diesem islamischen Staatzur verachteten Minderheit. In seinerStraße in einer Großstadt hatteer den Spitznamen Träumer. Als Bubstand er stundenlang vor dem Lehmhäuschen,beobachte die Obst- undGemüseverkäufer, den Imam, der zurMoschee ging, und junge Männer, diemit Drogen und Alkohol handelten.Er träumte, er könne wie sein verstorbenerVater Lehrer werden und einegute Arbeit finden, um seine Mutterzu entlasten. Sie musste als Putzfrauihre Familie durchbringen. Shamounhoffte, das Christentum biete alles,was der Islam nicht hat. Aber sicherwar er nicht. Er konnte nicht lesenund schreiben.SED-Projekte nach RegionenChina, NordkoreaAfrikaIndienMittlerer Osten, NordafrikaZentralasienSüdostasienLateinamerikaTotal SED-Projekte56'740 Pers.55'201 Pers.48'504 Pers.35'231 Pers.35'000 Pers.10'426 Pers.865 Pers.241'967 Pers.Verteilung von Bibeln undchristl. Büchern 2009 weltweitBibeln, Studienbibeln, N.T.Kinderbibeln, -materialChristliche BücherDiverses (CDs, Hefte, AudioundBürogeräte, Fahrzeuge)Total VerteilungMit 25 war er mit Gul verheiratet, diegläubig und Analphabetin wie er,ebenso hart arbeitete und auf einWunder hoffte. Dann traf Shamouneinen 70-jährigen Christen, der in einemProgramm, das von Open Doorsunterstützt wird, lesen und schreibenlernte. Shamoun und Gul besuchtendie Abendkurse. Die Texte in denLehrbüchern stützen sich auf diechristliche Lehre. Umso besser Shamounund Gul lesen und schreibenlernten, umso mehr durchdrang sie Open Doors 07/10 BerufsbildungskursesOpen Doors 07/10417'382 Stk.756'790 Stk.2'064'352 Stk.283'601 Stk.3'522'125 Stk.Verteilung nach RegionenChina, NordkoreaZentralasienMittlerer Osten, NordafrikaSüdostasienLateinamerikaAfrikaIndienTotal Verteilung2'488'806 Stk.458'331 Stk.360'627 Stk.165'695 Stk.26'273 Stk.18'559 Stk.3'834 Stk.3'522'125 Stk.das Wort Gottes. Sie begannen Christusmit Herz und Geist nachzufolgenund den Schwierigkeiten ihres muslimischenUmfelds zu trotzen.Shamouns Träume wurden wahr:Heute ist er Lehrer und kann seineMutter unterstützen. Die meisten derrund 15‘000 Christen in seiner Regionsind Analphabeten. Als Leiter einesAlphabetisierungszentrums kann erdazu beitragen, seinen GlaubensgeschwisternLicht ins Dunkel ihrer Existenzzu bringen.*Namen geändert«Wir erhieltendie Chance einesneuen Anfangs,mit einem neuenFreund – Jesus.Gott benütztdiese Alphabetisierungskurse,um mit seinemLicht dieDunkelheitdes Daseinsder Christen inmeinem Land zuerhellen.»Shamoun, Leiter einesSchulungszentrumsRund 10‘000 diskriminierteFrauennahmen an vonOD gesponsortenAlphabetisierungsundBerufsbildungskursenin verschiedenenProvinzen teil.OD Schweiz finanziertedie Schulungvon 1200 Personen.Schlussfeier für dieAbsolventinnen eines

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