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Editorial / JahreszeitLiebe Leserinnen, liebe Leser,seit vier Jahren gibt es nun das Nordlicht.Hervorgegangen aus einem vom EuropäischenSozialfond geförderten Programm zur Finanzierungvon Kleinstprojekten, hat sich dieStadtteilzeitung inzwischen auf eigene Beinegestellt, wird jedoch weiterhin mit einem Zuschussdes Trägerverbunds der Gießener Nordstadtunterstützt.Seit der ersten Ausgabe im April 2004 wirktenviele Personen bei der Zusammenstellungder Beiträge im Redaktionsteam mit . In ehrenamtlicherTätigkeit wurde recherchiert, interviewt,fotografiert und geschrieben. DieHobbyjournalisten befassten sich mit aktuellenThemen, lokalen Veranstaltungen, Feiern, mitGewerbe und Ökonomie, mit Kultur und Sport,Bildung und Unterhaltung und immer wiedermit sozialpolitischen Themen und städtebaulichenProgrammen der Gebietsförderung.Von den einst zahlreichen Akteuren ist einkleiner Stab verlässlicher Mitarbeiter geblieben,die das Fortbestehen des Nordlichtssichern. Dem unermüdlichen Einsatz PeterSommers ist es zu verdanken, dass weiterhindie Finanzierung stimmt; für das korrekteErscheinungsbild und die fehlerfreie Sprachesorgt Horst Ross.Das Redaktionsteam legt großen Wert aufideologische Unabhängigkeit. Beiträge zweckgefärbtenInhalts sind dennoch unvermeidlich,um die Finanzierung zu sichern. AuchEinzelbeiträge repräsentieren jeweils denStandpunkt des Autors und geben nicht zwingenddie Meinung der Redaktion wieder.Viel Engagement steckt im Bestreben, dieInformationsrubriken und die Veranstaltungshinweiseaktuell zu halten. Die Terminliste enthältnur eine Auswahl und kann aufgrund desZeit- und Platzaufwands nicht vollständig sein.Die geneigte Leserschaft ist deshalb aufgefordert,eigene Erkundungen anzustellen und darüberhinaus sich überhaupt mit den eigenenMöglichkeiten für das Wohlbefinden in diesemStadtteil einzusetzen, denn auf jeden Einzelnenkommt es an, damit das Zusammenlebenharmonisch gelingt.In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nun anregendesInteresse beim Lesen.Emmi Maier-DilmacRedaktionsleiterinFastenzeit und OsternIn der heutigen Zeit des Überflusses und Übergewichtesbedeutet das Wort „Fasten“ meistNahrungsverweigerung zur Gewichtsreduzierungoder Entschlackung.Dass die Fastenzeit jedoch eine religiöse Formder Askese und Buße ist, dürfte außerhalb deskatholischen Glaubens nicht überall bekannt sein.Auch wenn einzelne protestantische Konfessionensich der Tradition anschließen, so sehen die Reformatorendiesen äußerlichen Akt der Religiositätoft kritisch.Im christlichen Abendland halten sich viele ausder älteren Generation daran, in den 40 Tagenzwischen Aschermittwoch und Ostern(je nachdem, ob die Sonntage zählen) teilweiseauf Fleisch und Alkohol zu verzichten,dafür kommt freitags meist Fisch aufden Tisch.Der Speiseplan an Ostern hält ebenfallstraditionelle Speisen vor. So gibt es in Süddeutschlandein Osterlamm aus Rührkuchenteig,in Italien dagegen einenGugelhupf aus Spinat und Eiern. Nicht zuvergessen die gekochten und bemaltenEier und natürlich die Schokoladenosterhasen,die allerdings eine sehr junge Traditiondarstellen. So hat man eventuelle„Verluste“ aus der Fastenzeit schnell wiederwett gemacht.Emmi Maier-Dilmac3


ereich, der Blumen bereits inden Straßennamen integrierthat und von dem man weiß,dass sich die dortigen Gärtenfür diese Art der Dekorationbestens eignen.Wer mit dem Auto in derMarburger Straße vorbeifährt,hält auch mal an undschaut rein. Diese Kundenkommen dann eher aus Lollaroder Buseck, aber auch Wetzlarersind vertreten. Auch hiermacht sich bemerkbar, dass esmeist ein Garten ist, der verschönertwerden soll, wenngleichsich auch Balkone,Wintergärten oder Hauseingängevorzüglich schmückenlassen.Ob die großen Handelskettenmit integriertem BauundHeimwerkermarkt nichteine übermächtige Konkurrenzdarstellen, möchte manden sympathischen Ladenbesitzergar nicht fragen.Er äußert sich selbst auchnur dahingehend, dass seinGeschäft in dem sich darbietendenüberschaubaren undromantischen Rahmen einmaligist in Gießen. Er wünschtsich deshalb auch einen nochgrößeren Bekanntheitsgrad.Nicht als Geschäftsmannsondern als Schöngeist sagter: „Ich freue mich, wenn dieMenschen noch mehr ausihren Gärten und Balkonenmachen“. Gleichzeitig sieht ereine positive Entwicklung undden Trend, dass eine schöneGartengestaltung über denNutzgarten hinweg an Bedeutunggewinnt. Auchwächst das Bewusstsein, dassWohn- und Lebensbereiche,die mit schönen und kunstvollenAccessoires ausgestattetsind, zum allgemeinen Wohlbefindenbeitragen.Emmi Maier-Dilmac5


Foto:Wohnbau GießenDem Sicherheitsbedürfnis Rechnung tragenIn der Nordstadt wird – nebenanderen Maßnahmen –vermehrt Streife gefahren,teilte der Leiter der PolizeistationGießen-Nord, PeterKlingelhöfer, während einerSitzung des Nordstadtbeiratesim Februar mit. Die Polizeireagiere damit auf Beschwerdender Bevölkerung überKriminalität, Drogenhandel,Vandalismus und Prostitutionin diesem Stadtteil.Dass das Thema Sicherheitdie Bürgerinnen und Bürgerbewegt, ist zunächst einmalnicht neu, wenn auch derzeitwieder zunehmend aktuell.Dabei ist es zweitrangig, obdie Angst vor zunehmenderKriminalität objektiv begründbarist oder aus reinsubjektiven Empfindungenheraus auftritt. Wichtig istlediglich, dass dem Sicherheitsbedürfnisder MenschenRechnung getragen wird. DiePolizei tut schon immer ihrBestes, auf bestimmte Vorkommnissemit angemessenenMaßnahmen zu reagieren.Gefordert aber sind auchall diejenigen, die für dieGestaltung öffentlicher oderprivater Räume verantwortlichsind. Denn wer möchteschon gerne über schlechtbeleuchtete Wege oder durchein unübersichtliches Wohn-Nordlicht 2008 6


umfeld gehen, wenn er imDunkeln nach Hause kommt?Auch möchte keiner auf demGang durchs Treppenhaus zureigenen Wohnung immer dieLuft anhalten und sich fragenmüssen, ob sich hier wohlirgendwelches Gesindel herumtreibt.Dass sie die Ängste ihrerMieterinnen und Mieter ernstnimmt, hat die Wohnbau nunmit der Sanierung ihresWohnhauses in der TroppauerStraße 38-40 unter Beweisgestellt. Hier wurde nicht nurnach den neuesten Maßstäbensaniert, sondern es wurdenauch Maßnahmen fürmehr Sicherheit ergriffen –die unlängst vom HessischenInnenminister Volker Bouffierdurch die Verleihung desGütesiegels „Sicher wohnenin Hessen“ gewürdigt wurden.„Sicherheit ist eineGrundaufgabe des Staatesund ein Grundbedürfnis derMenschen“, sagte Bouffier inseiner Ansprache. Er freuesich, dass die Wohnbau alserste Wohnungsgesellschaftin Hessen bewiesen habe,dass es auch bei bestehendenGebäuden möglich sei, nachträglichund ohne einenhohen zusätzlichen KostenaufwandSicherheitsstandardsumzusetzen.Im Zuge des Sicherheitskonzeptes– dessen Kriteriendas Hessische Innenministeriumgemeinsam mit demVerband der südwestdeutschenWohnungswirtschaft(VdW südwest) erarbeitet hat– wurde bei der Sanierungdes Gebäudes darauf geachtet,dass sowohl offene unddamit gut einsehbare Hauseingangsbereichemit Bewegungsmeldernals auch eineoffene Wohnumfeldgestaltungumgesetzt wurden.Zudem erfolgte der Einbauvon einbruchhemmendenFenstern und Türen überalldort, wo sie von potenziellenTätern gut erreichbar sind.Um zu verhindern, dass plötzlichungebetene Gäste vor derWohnungstür stehen, wurdein jeder Wohnung eine Gegensprechanlageinstalliert.„Wir hoffen, dass sich inZukunft noch viele andereWohnungsunternehmen einBeispiel an diesem wegweisendenLeuchtturmprojektder Wohnbau nehmen“,erklärte der Vorsitzende desVdW, Dr. Rudolf Ridinger, dergemeinsam mit MinisterBouffier die Plakette am Hausin der Troppauer Straße anbrachte.Wohnbau GießenHintergrundDer Start der Aktion „Sicher Wohnen in Hessen“ wurde mit dem Beginn eines Wettbewerbs verbunden.Dabei werden Wohnungsunternehmen, Bauträger und Vermieter aufgefordert, ihreKonzepte zur Steigerung der Sicherheit in ihren Wohnquartieren einzureichen. Diese Konzepteund Maßnahmen sollen die Bereiche Quartiersgestaltung, baulich-technische Sicherungsmaßnahmenund Sozialmanagement umfassen. Der Verband der südwestdeutschenWohnungswirtschaft und Vertreter der hessischen Polizei nehmen dann gemeinsam dieBewertung vor. Die besten Konzepte werden mit dem Siegel „Sicher Wohnen in Hessen“ ausgezeichnet,das vom Verband und dem Ministerium gemeinsam vergeben wird. DerWettbewerb soll den Unternehmen das Marketing erleichtern und gleichzeitig für die gesamteWohnungswirtschaft Erkenntnisse über besonders effiziente Maßnahmen vermitteln. Das Logoder Aktion soll dabei auch den engen Zusammenhang zwischen Sicherheit und der allgemeinenAttraktivität von Wohnquartieren zum Ausdruck bringen.(Quelle: Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft e. V.)7


Foto: Emmi Maier-DilmacLeben im AlterNicht wenige Menschenlesen in derZeigung vorzugsweisedie Todesanzeigen. Diemüssen nicht notwendigerweiseTrauer hervorrufen. Oftgeht ein erfülltes und glücklichesLeben zu Ende. Aberauch manches hoffnungsloseLeiden findet seinenAbschluß.So sehr der Tod auchschmerzt, äußerst belastendkann auch die Versorgungund Pflege eines krankenoder gebrechlichen Familienmitgliedssein. Je älter dieMenschen werden, desto längerkann sich eine solcheSituation hinziehen. Nebenphysischen und materiellenAnforderungen spielen insbesondererechtliche Bestimmungeneine große Rolle.Das fängt damit an zu wissen,in welcher Pflegestufedie bedürftige Person einzugruppierenist. Das Bundes-Gesundheitsministerium hatdazu ein (kostenpflichtiges)Bürgertelefon eingerichtet:01805-996603. Aber auch diePflegekassen über die gesetzlichenKrankenkassen gebenAuskunft.Für die finanzielle Absicherungim Alter sorgte bisherüblicherweise die Rentenversicherung.Verschiedene Rentenarten(Altersrente, Erwerbsminderungsrente,Witwen-und Waisenrente etc.)und verschiedene Rententräger(für Arbeiter, Angestellte,Landwirte etc.) sowie dierechtlichen Voraussetzungenfür den Rentenbezug machendas Thema so komplex, dasseine Rentenberatung unumgänglichist.Die Versicherungsträgerbieten Auskunft und Beratungan: die Landesversicherungsanstalt(LVA) inWetzlar oder Marburg, dieBundesversicherungsanstaltfür Angestellte in Gießenoder die Bundesknappschaftin Bochum.Wenn der Lebensunterhaltim Alter dennoch nicht sichergestelltist, können Leistungenüber das Grundsicherungsgesetzoder Sozialhilfebeantragt werden.Mit dem Nachlassen derkörperlichen und geistigenFähigkeiten kommt eventuelldie Frage der rechtlichenBetreuung auf. Informationenhierzu bietet die Betreuungsstellean. Jede Personsollte schon frühzeitig ineiner Patienten- oder Betreuungsverfügungdie eigenenWünsche festlegen, denn einUnfall kann jederzeit dieeigene Situation vollkommenändern, dazu bedarf es nichtdes Altwerdens.Bei den vielen Anforderungendes täglichen Lebens unddes Alters stehen Betroffeneund Angehörige nicht alleine.Sie können sich Informationen,Beratung und Hilfeholen bei amtlichen Stellensowie bei Verbänden der freienWohlfahrtspflege, wie Arbeiterwohlfahrt,Caritasverbandoder diakonisches Werksowie weiteren Institutionen.Damit das kulturelle undgesellschaftliche Leben imAlter nicht zu kurz kommt,bietet die Stadt Gießen überdas Seniorenbüro (Tel. 306-2062) spezielle Veranstaltungenan.Emmi Maier-Dilmac9


Wie Mieter und EigentümerEinkommensteuer sparen könnenFür dieses Jahr lohnt sich dieAbgabe der Einkommensteuererklärungganz besonders.Fast jeder Steuerzahlerkann für private Dienstleistungenund für Handwerkerarbeitenin seinem Haushalteine Steueranrechnung beantragen.Selbst wenn Sie jetztabwinken, weil Sie 2007weder einen Fensterputzernoch einen Handwerker imHaus hatten, haben Sie einereale Chance auf diesen Bonus.Denn in Ihrer Mietnebenkostenabrechnungoder inder Abrechnung des Hausverwaltersüber Ihre Eigentumswohnungverstecken sich inaller Regel solche Ausgaben.Bei Ausgaben für haushaltsnaheDienstleistungen (selbstständigeFensterputzer, Gebäudereiniger,Pflegedienst)dürfen 20 % der abgerechnetenArbeitsleistung (max.600,- EUR pro Jahr) auf dieSteuerschuld angerechnetwerden. Bei pflegebedürftigenPersonen, bei denen einSchweregrad der Pflegebedürftigkeitder Pflegestufen I– III besteht (§ 14, 15 SGB XI)oder die Leistungen derPflegeversicherungen beziehen,dürfen bis zu 1.200,- EURpro Jahr angerechnet werden.Eine Anrechnung von 20 %der Arbeitskosten, max. 600,-EUR im Jahr, gibt es auch fürbezahlte Renovierungs-, Erhaltungs-und Modernisierungsarbeitenim Privathaushalt.Voraussetzung allerdingsfür die Anrechnung ist,dass eine Rechnung und einBankbeleg über die Abbuchungder Zahlung vorgelegtwerden können. Wer barbezahlt hat, geht leer aus.Sind Sie Mieter?Dann werfen Sie doch einmaleinen Blick in Ihre Mietnebenkostenabrechnungim Jahre2007. Enthält diese Ausgabennach § 35a Absatz 1 und 2EStG, winkt eine Steueranrechnung.Gemeint sind anteiligeZahlungen für denHausmeister, die Reinigungder Treppenhäuser, denSchneeräumdienst im Winteroder für den Gärtner, der sichum die Außenanlagen kümmert.Auch für anteilig aufden Mieter umgelegte Renovierungskostengibt es diesenSteuerbonus. Konkret: habenSie im Jahre 2007 für denHausmeister anteilig 777,-EUR (12 % Anrechnung), fürTreppenhausreinigung 30,-EUR (20 % Anrechnung) undfür Renovierungsarbeiten197,00 EUR (20 % Anrechnung)bezahlt, werden Ihnenstolze 138,- EUR auf IhreSteuerschuld angerechnet.Dieser Betrag mindert in vollerHöhe die Steuerlast.Sind Sie Eigentümer ?Dann gilt für Sie dasselbe wiefür die Mieter. Einziger Unterschied: Ihre absetzbaren Aufwendungenfinden Sie in derWohngeldabrechnung IhresVerwalters. Eigenheimbezieherreichen die Original-Rechnungein.Extra-Tipp kurios: Die Steueranrechnunggilt allerdingsnicht nur für Haushalte inDeutschland, sondern auchfür Zweit- oder Ferienwohnungenim EU-Ausland, inIsland, Norwegen und Liechtenstein.Deutscher MieterbundNordlicht 2008 10


Interkulturelles Frauencafé bei AktinoDas interkulturelle Frauencafélädt Mütter aus derNordstadt ein, bei gemütlichemFrühstück neue Kontaktezu knüpfen und sichüber aktuelle Themen auszutauschen.Jeden Mittwochvon 9.30 Uhr bis 12.00 Uhrbietet die Beratungsstelle„Aktino“ des Vereins „Aktionjunge Menschen in Not“ diesesTreffen in derSudetenlandstraße 1 an. Dazugibt es einmal im MonatInformationen zu Erziehungsfragen,für die Fachreferentinnenzur Verfügung stehenund Beratungsstellen vorgestelltwerden.Die Themen derInformationsveranstaltungen:2. April – Zahngesundheit14. Mai – „Was bedeutet füruns Familie?“11. Juni – „Was tun, wenn`sschwierig wird?“Alle interessierten Mütter ausder Nordstadt sind willkommen.Nicht-Kindergartenkinderkönnen betreut werden.Weitere Informationen unterTel. (0641) 9312469 oderwww.aktion-verein.org.Emmi Maier-DilmacEIGENART 6. Kunst- und Kulturfestival in der Nordstadt amSamstag, dem 31. Mai 2008 -:- Wir sammeln Ihren Beitrag!Fünf eigenartige komischewitzige interkulturelleEIGENART Kunst- undKulturfestivals haben unteraktiver Mitarbeit vonNordstädtlern erfolgreichstattfinden können. Darübersind wir stolz und dankenallen, die daran finanzielloder mit Beiträgen mitgewirkthaben.Das letzte Jahr des Programms„Soziale Stadt” kannunter den Bedingungenknapper werdender Mittelauch das letzte Jahr für dasFestival Eigenart in der Nordstadtbedeuten. Die FreienKulturschaffenden in Gießensetzen sich dafür ein, auch einsechstes Eigenart in kleineremUmfang durchzuführen unddarum heißt es wieder „Wirsammeln Ihren Beitrag!” Wirfreuen uns, wenn Sie bei unseinsteigen und mitmachenmit einem Beitrag für dasKulturfestival.Fast alles kann spannendund eigenartig sein, wenn esrichtig aufbereitet wird: einInstrument, das sie spielen,eine unglaublich schlecht vorgetrageneEigendichtung, einekomische Sammlung vonErinnerungsgegenständen undund und. Wir unterstützen Siegerne bei der UmsetzungIhrer Ideen.Machen Sie einfach mit undrufen im Nordstadtbüro an.Telefon: 0641/9311180oder 0641/9311183Petra Goldack;Infos unter e-mail:goldack@nordstadtbüro.dePetra Goldack11


EndlichEndlich, so war die Meinungder zahlreich erschienenenGäste zurBüro-Einweihung in derGießener Nordstadt. Nach vielenVorgesprächen mit denVerantwortlichen im Nordstadtzentrum,welche Räumlichkeitenzum Büro des Vorstandesdes Stadtteilbeiratesder Gießener Nordstadt umgestaltetwerden können,wurde eine Lösung gefunden,und am 12. Februar war essoweit. Bei einem Pressegesprächwurde auf die Wichtigkeitdieses Büros hingewiesen!Dass der Vorstand desNordstadtbeirates jetzt eineigenes Domizil hat, ist eingroßer Schritt nach vorne,sagte Irena Burk (Vorsitzendedes Nordstadtbeirates), beider Einweihung der neuenRäumlichkeiten im Nordstadtzentrumin der ReichenbergerStraße 9.In Zukunft werden Sprechstundendes Vorstandes desStadtteilbeirates angeboten.Während der Sprechzeitenjeden Donnerstag von 14:15Uhr bis 17:00 Uhr sind alleBewohnerinnen und Bewohnerder Nordstadt willkommen.Man wird ihren Anregungenund Beschwerdennachgehen und, wenn möglich,Lösungen anbieten. FrauBurk dankte allen Beteiligtenfür ihre Unterstützung bei derEinrichtung des Büros undsprach die Hoffnung aus, dassdas Angebot von derBevölkerung angenommenwird!Peter SommerNordlicht 2008 12


Im interkulturellen Zentrum „JobKomm“ geht’s rund!Im Selbstlernzentrum wirddie Möglichkeit geboten, sichan Computerarbeitsplätzenweiter zu bilden. Eigenständiglernen, zu selbst bestimmtenZeiten, natürlich bei Bedarfmit professionellerAnleitung. Das Themenangebotumfasst neben Deutschzum Beispiel auch Englisch,Spanisch, Französisch sowieGeographie. Auch Führerscheintraining,Gehirnjoggingoder das Erstellen geeigneterBewerbungsunterlagen wirddort angeboten.Die Möglichkeit das Internetals modernste Quelle derInformationssuche kennen zulernen, ist ebenfalls gegeben.Wer noch gar nicht mit einemComputer umgehen kann, istdort auch am richtigen Platz.So einige haben dort dieAngst vor der „Maus“ schonüberwunden!Gehören Sie auch dazu?Bei der Bewerbung abgelehnt, z.B. „Ihre Deutschkenntnissesind nicht ausreichend.“, oder “Wenn Sie einen Führerscheinhätten…“ Auf dem Weg eine Arbeitsstelle zu finden, stelltman manchmal fest, dass einem bestimmte Fähigkeiten fehlen.Viele Menschen unter 25Jahren haben auch schon denWeg zu Frau Astrid Sassen,der Ausbildungslotsin in derSteinstraße 79 gefunden. Beiihr finden junge Leute Unterstützungauf dem Weg zu einerAusbildung, die zu ihnenpasst. Ihr Angebot reicht vonallgemeiner Beratung bis zumBeispiel zu ganz konkreterHilfe bei der Klärung deseigenen Berufswunsches, derErstellung von Bewerbungsunterlagen,so wie auch Begleitungzu Gesprächen eventuellmit Lehrern, Ausbildungsbetrieben,oder Eltern.Aufgepasst: Sie hat nocheinige Plätze frei!Seit Neuestem steht ihnenauch Frau Renate Kesperlingmit Rat und Tat in derSteinstraße 77 zur Verfügung.Ihr Angebot bezieht sich aufden Bereich Beschäftigungsförderung.Bei ihr findenMenschen, die in der GießenerNordstadt leben, Beratung,Begleitung und Hilfeleistungauf dem Wege in einBeschäftigungsverhältnis, oderauch auf dem Weg in dieSelbständigkeit.Klopfen sie mit ihr Chancenund Möglichkeiten vonGeschäftsideen ab.Nur Mut! Wer nichts beginnt,kann auch nirgends ankommen!Abschließend möchten wir noch mal erwähnen, dass es sich hier (wie schon in der Ausgabe imDezember berichtet) um ein gefördertes Modellprojekt handelt, so dass Ihnen die Angebote desinterkulturellen Zentrums“JobKomm“ kostenlos zur Verfügung stehen.13


Kunst in TütenDas Frauenkulturzentrumin der Steinstraßepräsentierte vom 18.Januar bis 15. Februar dieAusstellung “Musztervoll und«Kunst in Tüten» von CarolinBender und Hille Harfst.Hille Harfst zeigte dabeieine Reihe mit Papiertütenmit teils informellen, teils realenMotiven (Ansichten vonGießen). Sie schreibt: „WarumTüten? Die Idee wurde beimletzten ‘Fluss mit Flair’ geboren.Kleine handliche Kunstzum Mitnehmen,die nicht vielkostet und ausserdem meineArbeit somit besser «transportiert».Neben Gießen-Tütengibt es auch Miniaturausgaben,die aus grafischen Blätterngefaltet werden. In derMalerei geht es mir um deninneren Dialog und den dabeientstehenden Bildern, die ichim weitesten Sinne als ‘Informel’bezeichnen möchte”.Wolf D. SchreiberHille HarfstJahrgang 1953Experimentelle Techniken,Hoch-, Tief- und Materialdrucke.Aufbau desAtelier 115 in GießenTier 2, 70 x 100 cm, Acryldruck auf Leinwand15


Kinderbetreuung„Franz von Hahn” zieht umNeue Kindertagesstätte in Gießen-NordSeit fast 20 Jahren betreutder Verein für Kinderbetreuung„Franz vonHahn e.V.” in einer altersgemischtenGruppe 10 Kinder ineinem kleinen Häuschen inGießen Süd. Da die Räumlichkeitenzu eng waren,suchte der Verein nach einemneuen Domizil. Im Sommer2007 war es endlich so weit:der Verein konnte an derMarburger Straße 129 eineErdgeschosswohnung mitgroßem Gartengrundstückmieten.Kinder sowie Projektarbeitund ganzheitliche Förderung.Nach dem Vorbild der Reggiopädagogikund dem situativenAnsatz werden Ideen,Fragen und Bedürfnisse derKinder aufgegriffen und Projekteentworfen, an denendie Kinder sich auf ihre Weisebeteiligen. So wurden Themenwie Gefühle und Streitenbearbeitet, eine Fühl-Schnekkegebaut, Eltern am Arbeitsplatzbesucht oder Baum-Als Elternverein verstehenwir Erziehung und Bildungvon Kindern als gemeinschaftlicheAufgabe. Die Elternübernehmen Aufgabenim Verein und beteiligen sichauch der Konzeptarbeit. GemeinsameFeste und Freizeitensind uns wichtig, umAustausch und das Miteinanderzu fördern.Wir freuen uns auf Begegnungenund Kontakte in derNordstadt und sind zuversichtlich,dass sich in derNordstadt für uns viele neuespannende Kooperationenund Projekte ergeben.Nun sind die umfangreichenUmbauarbeiten abgeschlossenund wir können imMärz 2008 mit erweiterterPlatzzahl und aufgestocktemPersonal unseren neuen Kindergarteneröffnen.18 Kinder ab einem Jahr biszum Schuleintritt werden hierganztags (7:30 bis 16:30 Uhr)betreut. Dazu steht der Kindergruppein einem Wohnhausdas komplette Erdgeschossmit drei Aufenthaltsräumenund einem Schlafraumzur Verfügung, außerdemein Entspannungsraumim Keller. In dem großen undgeschützten Garten könnensich die Kinder nach Herzenslustaustoben.Im Mittelpunkt der Arbeitvon „Franz von Hahn” stehendie individuelle Lebenssituationund die Bedürfnisse derPatenschaften geschlossen.Zuletzt haben wir gemeinsamgekocht und mit den Kindernindividuelle Kinder-Kochbüchererstellt. Gesunde Ernährungund gemeinsames Essenliegen uns am Herzen – wirbieten Bio-Vollwertkost undbeziehen die Kinder durchausin die Essenszu- und -vorbereitungmit ein.Insbesondere für Kinder ab3 Jahren haben wir noch freiePlätze und freuen uns überInteressent/innen. JüngereKinder nehmen wir gerne indie Warteliste auf – hier habenwir jedoch bereits vieleVoranmeldungen.Martina Bodenmüller(Diplom-Pädagogin, Vorstand)Weitere Informationen zu Konzept und Alltag finden Sie aufunserer Webseite: www.kindergruppe-giessen.deBei Interesse an einen Kita-Platz können Sie sich wenden an:Frau Bodenmüller/Herr Wilhelm 0641/9718031 oderSie schreiben eine Mail an: info@kindergruppe-giessen.de.Nordlicht 200816


Termine / ImpressumTermineSo 16. März, 16 UhrPalmsonntag, Familiengottesdienst:„Wie aus dem Ei dasOsterei wurde“,17 Uhr: EröffnungHobbykünstler-Ausstellung TamHerring und Inge u. WernerKlein. Mittwochs u. freitags 17bis 19 Uhr sind im Paulus-Gemeindesaal, Egerländer Str.6, Bekleidung, Schmuck undAccessoires, Holzfiguren undLaubsägearbeiten, österlicheStickereien und Türschleifenanzuschauen.Di 1. April bis Do 3. April,9.00 bis 12.30 UhrKinderbibeltage „Gott machtaus Nichts eine Welt” imThomas-Gemeindezentrum,Röderring 30a; Info u. Leitung:Karin Kirschmann, Tel. 390359Fr 11. April, nachmittagsBrückenschlag; stadtteilverbindendesFest auf der EisenbahnbrückeSo 13. April, 10 UhrGottesdienst mit Kinder-Musical: „Die Große Flut“ inder PauluskircheMi 23. April, 20 UhrKonzert des Ural KosakenChores in der Pauluskirche .Karten zum Preis von 16 Eurozzgl. Vorverkaufsgebühr in der„Tourist Information“ und im„Dürerhaus Kühn“; an derAbendkasse: 19 Euro.Do 1. Mai, 10 UhrChristi Himmelfahrt,Familiengottesdienst: „UmHimmels willen!“ auf demSegelflugplatz in der Wieseck-AueNordstadtfernsehen (NoTV)Do. 27.03.2007 18:00/22:00und regelmäßig am letztenDonnerstag eines MonatsWichtiger Hinweis: Über weitere Veranstaltungen können Sie sichauf der Terminwand im Fenster des Nordstadtbüros, ReichenbergerStraße 9: „Was ist los im Nordstadtzentrum“ informieren!Mi 7. MaiÖkumenischer Seniorennachmittagmit der PfarreiSt. Albertus: „Wasser, Quelledes Lebens“. Besuch desWasserwerks der Stadtwerke inQueckborn. Bitte anmeldenunter Tel. 31416!Sa 31. Mai 2008EIGENART - 6. Kunst- undKulturfestivals in der NordstadtSo 1. Juni, 16 UhrKinderkonzert mit den Werken„Max und Moritz“, „Quix undQuax“ und „Der Rattenfängervon Hameln“ (Leitung BeateAchtner) in der PauluskircheInternationale BibliothekAusleih von Büchern in verschiedenenSprachen -kostenlosMo, Di, Fr 14.00 - 16.00 Uhr"Verstetigung"Zukunft der Nordstadtfür alle InteressierteSa. 05.04.2008ab 14.00 UhrImpressumNordlicht – Aus der Nordstadt für die Nordstadtc/o NordstadtbüroReichenberger Straße 9 -:- 35396 Gießen06 41 / 9 31 11 80 -:- nordlicht@nordstadtbuero.deHerausgeber: Trägerverbund Gießener Nordstadt eVV.i.S.d.P.: Ralf VolgmannRedaktionsleitung: Emmi Maier-DilmacTitelbild: Wolf D. SchreiberAnsprechpartner Anzeigen: Peter SommerGestaltung: Büro WolfwerkeDruck: Aram Druck, Ederstrasse 20, 35390 GießenMitarbeiter dieser Ausgabe:Emmi Maier-Dilmac, Horst Ross, Peter SommerErscheinungsweise: Vier Mal jährlich in der Gießener NordstadtDie in „Nordlicht” abgedruckten Beiträge geben jeweils die Meinung der Autorin / des Autors wieder undrepräsentieren nicht zwingend die Meinung der Redaktion.17


Regelmäßige TermineMontags:15.00 – 16.30 Uhr"Komm-Kurs" - Deutsch für Fortgeschrittene15:00 – 18:00Nähstube Info: Margot Sobieroj, Tel. 0641/931118-615.00 – 16.30 UhrDeutsch-Kommunikationskurs16.00 – 16.45 UhrMusikalische Früherziehung für Kinder ab 5 Jahren16:00 – 18:00 UhrCafé für Mütter und Väter beim VereinEltern helfen Eltern e.V.17.45 und 18.45 UhrGymnastikkurs der ev. Familienbildungsstätte imGemeindesaal der ev. PaulusgemeindeDauer: 14 x 1 Std.; Gebühr: 40,60 EUR19:00 UhrOffener Schachtreff.Schach im Freien täglich bei schönem Wetter20:00 – 22:00 UhrProben des Gießener Zupforchesters abwechselndim Nordstadtbüro Gießen und in TreisInfo: Sabine Rettig (Tel.: 53868)Dienstags:09:00 – 12:00 UhrBerufl. Wiedereinstieg für Mütter bei Aktino,Sudetenlandstr. 114:00 – 17:00 UhrTreff für Senioren16.00 – 17.30 UhrCapoeira für Kinder im Saal der Paulusgemeinde19.00 UhrKinder Kung Fu im NordstadtzentrumMittwochs:09:30 – 12:00 UhrInterkulturelles Frauencafé bei Aktino,Sudetenlandstraße 1Jeder 2. Mittwoch im Monat13:00 bis 19:00 UhrTreff für gehörlose Senioren14.00 – 15.00 UhrKostenlose Gesundheitsberatung für Frauen17.00 Uhr (vierzehntägig ab 2. April)Andreas Kochstudio für Frauen17.00 Uhr (vierzehntägig ab 9. April)Gymnastik-Ausdauertraining18:30 – 20:30 Uhr (jeder 2. Mittwoch im Mona7)Beratung für Mieter der Wohnbau durchPeter Sommer (Unternehmensmieterrat)19:30 – 22.00 UhrTischtennistraining des VereinsPSV Schwarz-Gelb Gießen, Turnhalle Landgraf-Ludwigs-GymnasiumDonnerstags:14:00 – 17:00 UhrTreff für Senioren15:00 – 17:00 (vierzehntägig)„Samowar“ Beisammensein u. Teetrinkenfür alle interessierte FrauenInfo: Margot Sobieroj Tel. 931118-616:00 – 18:00Offener Treff für Eltern mit behinderten Kindernbeim Verein Eltern helfen Eltern e. V.17 – 18 und 18 – 19 UhrBauchtanz17.30 – 19.30 UhrComputer für ErwachseneInternetraum ev. Paulusgemeinde, Info: 3141619.00 – 21.00 Uhr (auch in den Ferien):Capoeira-Gruppe für Männer, Frauen, KinderGemeindesaal ev. PaulusgemeindeFreitags:14:30 – 16:00 UhrTanzgruppe für SeniorenPaulus-Treff nicht nur für Senioren am 1. Freitag imMonat im Paulus-Gemeindesaal16:00 – 18:00 UhrCafé für Mütter und Väter beim VereinEltern helfen Eltern e.V.18.00 – 20.00 Uhr, alle 2 WochenKonfliktberatung (kostenlos),Hotline: 0174 - 492271819:00 – 24:00 Uhr (jeden 2. Freitag im Monat)Treff für Gehörlose19:30 – 22.00 UhrTischtennistraining des VereinsPSV Schwarz-Gelb GießenTurnhalle Landgraf-Ludwigs-Gymnasium19.30 – 21.00 UhrSporthalle Herderschule (West)Volleyballtreff für alleSamstags:Jeden 1. und 3. Samstag im Monat16:00 bis 18:00 Alleinerziehendentreff beim VereinEltern helfen Eltern e. V.Sonntags:Jeden 1. Sonntag im Monat13:00 bis 20:00 Uhr Treff fürGehörloseNordlicht 200818

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