die fünfte Ausgabe der St. Veiter Zeil´n

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die fünfte Ausgabe der St. Veiter Zeil´n

St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Liebe St.Veiterinnen, liebe St. Veiter!Noch wenige Tage und wir stehen wieder am Ende eines Jahres. DieMöglichkeit kurz zurückzublicken, auf die Sommermonate.Die Wetterkapriolen des heurigen Sommers bis in den Herbst hinein habenauch bei uns ihre Spuren hinterlassen. Von größeren Schadensfälle bzw.Katastrophen blieben wir Gott sei Dank verschont. Die teils extremenNiederschläge hörten buchstäblich in letzter Sekunde auf, und so bliebes bei kleinflächigen Vermurungen oder Hangrutschungen. Ein kleinerAusschnitt mit Fotos ist in dieser Ausgabe zu sehen.Ein erfreuliches Bild ist seit kurzem bei unserem Dorfplatz zu sehen.Der Umbau des ehemaligen alten Gemeindehauses durch die OsttirolerSiedlungsgenossenschaft wurde fertiggestellt. Der gemeinsam überdachteStiegenaufgang mit der Volksschule präsentiert sich mit neuer Fassade.Ein lang ersehnter Wunsch der Gemeinde ging in Erfüllung - diesesdenkmalgeschützte Gebäude wieder wohnbar zu machen. Somit stehen imDorfzentrum leistbare Wohnungen zur Verfügung. Auch die Ordinationwird wieder an zwei Tagen in der Woche offengehalten. Danke an derStelle an Dr. Wiedemair und Dr. Leitner.Ein großes Dankeschön gilt der OSG mit GF Georg Theurl. Ohne diesengemeinnützigen Wohnbauträger wäre so etwas wohl nicht möglichgewesen. Vor allem auch für die Bereitschaft der OSG in den kleinen Berggemeinden solche Projekte umzusetzen.Auch ein wichtiger Beitrag der Abwanderung im ländlichen Raum etwas gegenzusteuern.Vergelt`s Gott auch dem heimischen Bankinstitut. Die Raiffeisenbank Defereggental hat auch durch ihre Zustimmungzum Umbau des alten Gemeindehauses einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung dieses Projektes beigetragen.Auch die Bankfiliale ist ein Bestandteil zur Erhaltung des ländlichen Raums und rundet somit das Dorfbild ab.Dank an alle Planer, Unternehmen und Firmen die an diesem Projekt mitgearbeitet haben. Vor allem auch an dieAnrainer für das Verständnis während der Bauarbeiten im heurigen Sommer.Ein weiterer Dank an alle Vereine, Institutionen für die vielen Veranstaltungen während des Sommers, besondersfür unsere Urlaubsgäste aber auch für uns Einheimische. Als herausragendes Beispiel sei hier nochmals dasBezirksmusikfest erwähnt welches von der Musikkapelle St. Veit mustergültig organisiert wurde.Abschließend wünsche ich allen wieder viel Freude mit dieser Ausgabe der St.Veiter Zeil`n.Allen Gästen und Einheimischen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedliches, gesundes und von Gott gesegnetesneues Jahr 2013.Euer Bürgermeister:Impressum:Medieninhaber und Herausgeber:Gemeinde St. Veit; Für den Inhaltverantwortlich: RedaktionsteamderSt. Veiter Zeil`n“; Druck:Gamma3 Fotos: Gemeinde, Net,Schulen, Private, Vereine;St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 3


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Projekt Nahwärmeversorgung St. Veit - DorfDie Nahwärmeversorgung des Ortskernesvon St.Veit –Dorf wird nun realisiert.Dazu wurde die Bergenergie St.Veit GmbHdurch die Gesellschafter Berger Michael unddie Gemeinde St.Veit gegründet.Die Bauarbeiten für das Heizhaus und dieWärmeleitungen werden im Frühjahr 2013beginnen. Derzeit werden alle Planungen,Behördenwege, Einreichungen, usw.durchgeführt.Die zwei Häuser, die bereits auf Nahwärmeumgestellt haben, werden in diesem Winterdurch Ersatzheizungen der BergenergieSt.Veit GmbH mit Wärme versorgt!Einen detaillierten Bericht wird es in dernächsten Ausgabe der St.Veiter Zeil’n geben!Dorferneuerung fördert Gemeindeentwicklung in TirolStärkung der dörflichen Wohn-, Wirtschafts- und Sozialstrukturen, Förderung einer lebendigen Infrastruktur undSanierung wertvoller alter Bausubstanz: Ein Vierteljahrhundert Dorferneuerung Tirol ist Anlass für eine Bilanz. Unddie fällt ausgesprochen positiv aus, weiß LR Johannes Tratter: „Die Dorferneuerung hat seit ihrer Gründung mit 140Tiroler Gemeinden erfolgreich zusammengearbeitet und rund 2.000 Projekte realisiert. Das Land Tirol stellte dafürMittel in der Höhe von 38 Millionen Euro zur Verfügung.“Insgesamt habe die Dorferneuerung damit ein Investitionsvolumen von rund 266 Millionen Euro ausgelöst. „DieseBelebung der regionalen Wirtschaft und die Sicherung von schätzungsweise 5.000 Jahresarbeitsplätzen im ländlichenRaum ist ein wichtiger Mehrwert“, verweist der für Gemeinden zuständige LR Tratter auf die Bedeutung derDorferneuerung, die als „Hilfe zur Selbsthilfe“ für die Tiroler Gemeinden gegründet wurde.Lebendige Gemeinden - heute und in Zukunft!Neben dem Erhalt ortsbildprägender Gebäude und Kulturgüter sowie der Ortskernrevitalisierung begleitet und fördertdie Dorferneuerung auch zukunftsweisende Infrastrukturprojekte und Architekturwettbewerbe für kommunaleGebäude. Grünraum-, Verkehrsberuhigungs- und Ökologieprojekte zählen ebenfalls zu ihren Tätigkeitsfeldern. Stetswird das Ziel verfolgt, eine Ressourcen schonende und somit nachhaltige Entwicklung des dörflichen Lebensraumeszu fördern. Seit 2009 ist die Geschäftsstelle für Dorferneuerung auch Lokale-Agenda-21 Leitstelle mit der Aufgabe,Agenda-21-Prozesse einzuleiten und bis hin zur Zertifizierung zu koordinieren. So wird auch ein großer Teil unseresProjektes - „LebensRaum St. Veit“ von der Dorferneuerung finanziertSichtbare Spuren der Dorferneuerung findet man in allen Landesteilen. So steht Silz als Beispiel für gelungeneOrtskernrevitalisierung, mit der Sanierung des Bauernhauses „Trogach“ in St. Jakob i.D. wurde ein historischesHeimathaus gerettet, in St. Veit wurde der Umbaudes „Alten Gemeindehaus“ unterstützt und einArchitekturwettbewerb führte bei der HauptschuleRattenberg zu einem überzeugenden Miteinander deshistorischen Gebäudes mit einem Zubau.Kontaktstelle für Dorferneuerung in Osttirol ist:Amt der Tiroler LandesregierungAgrar LienzDorferneuerung6 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Steuern, Gebühren sowie Abgaben mit Wirksamkeitsbeginnab 1.1.2013 – laut Gemeinderatsbeschluss vom03.12.2012- Grundsteuer A: 500 von Hundert des Messbetrages- Grundsteuer B: 500 von Hundert des Messbetrages- Kommunalsteuer lt. KSG 1993: 3 von Hundert der Bemessungsglg.- Vergnügungssteuer lt. Verordnung vom 15.12.1993: 10 von Hundert des Entgeltes- Lehrlinge befreit- Hundesteuer lt. Verordnung vom 05.10.1999: € 21,80 je Tier- Erschließungsabgabe nach dem Landesgesetz vom 11.12.1997, LGB1. 22/1998, idF. LGB1. 82/2001:Einheitssatz 5 % (= € 3,71) Erschließungsfaktor lt. Verordnung der Tiroler Landesregierung vom 13.11.2001,LGBl. 103/2001, € 74,13- Ausgleichsabgabe It. GR-Beschluss vom 8.6.1993:Erschließungskostenfaktor € 74,13- Kindergartengebühren lt. GR-Beschlüssen vom 10.12.2005, 27.06.2007 bzw. 19.10.2010 : Bei Besuchvon 3-jährigen Kindern, die nur an drei Wochentagen den Kindergarten besuchen, betragen die Gebühren € 21,00 /10x jährlich ( inkl. Mwst.)- Verwaltungsabgaben : nach der Gemeindevrewaltungsabgabenverordnung 2007, LGBl. Nr. 31/2007 i.d.g.F.- Kommissionsgebühren: nach Tarif LGBl. Nr. 11/2007 i.d.g.F.- Wasserleitungsgebühren (Anschluss-, Benützungs- u. Erweiterungsgebühren):lt. Gebührenordnung vom 19.11.2001 und Ergänzungsbeschluss vom 01.12.2010:Anschlussgebühr € 4,80 pro m² Bruttogrundrissfläche, mindestens € 1.600,00Erweiterungsgebühr € 4,80 pro m² Bruttogrundrissfläche, mindestens € 1.600,00Benützungsgebühr € 0,70/m³3 m³ Hauswasserzähler € 1,07 pro Monat7 m³ Hauswasserzähler € 1,43 pro Monat20 m³ Hauswasserzähler € 3,39 pro Monat50 m³ Hauswasserzähler € 11,59 pro Monat(alle Sätze inkl. USt.)- Abwassergebühren (Anschluss und Benützungsgebühren)Kanalordnung und Kanalgebührenordnung vom 11.07.2000 und GR-Beschluss vom 19.11.2001,30.11.2004und vom 21.06.2006:Anschlussgebühr gem. § 3 Abs. 4 € 14,80 je m² der Bemessungsgrundlage, Mindestgebühr € 1.958,70Benutzungsgebühr gem. § 4Abs. 4 € 2,18 pro m³ bzw. gem. § 4 Abs. 4a)€ 3,50 pro m² Bruttogrundrissfläche (alle Sätze inkl. USt.)Wasserzählergebühr § 5 Kanalgebührenordnung3 m3 Hauswasserzähler € 1,07 pro Monat7 m3 Hauswasserzähler € 1,43 pro Monat20 m3 Hauswasserzähler € 3,39 pro Monat50 in3 Hauswasserzähler € 11,59 pro Monat(alle Sätze inkl. USt.)- Müllabfuhrgebühren: lt. Abfallgebührenordnung vom 05.10.1999 und Gemeinderatsbeschluss vom 03.12.2003Grundgebühr und weitere Gebühr (inkl. USt.)Die Grundgebühr für Restmüll und Bioabfall beträgt:8 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Informationen - Gemeinde


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Personen finden sich im Rechnungsbuch des Armenfondsverzeichnet.Vom Armenhaus zum „Mehrzweckhaus“Im Laufe seiner über hundertjährigen Geschichte erfülltedas Armenhaus nicht nur den Zweck einer Behausung fürarme Leute, sondern diente darüber hinaus auch anderenZwecken. Die Aufzeichnungen über den kirchlichenArmenfond enden im Jahre 1922, obgleich er bis zumJahr 1939 existierte. Damals – ein Jahr nach demAnschluss an Hitler-Deutschland – gingen das Haus unddie Vermögenswerte des Armenfonds an die Gemeindeüber; der Fond wurde aufgelöst.Die bedeutendste Veränderung hatte das Haus, dasdie offizielle Nummerierung „Gsaritzen Nr. 12“trägt, allerdings schon im Jahre 1938 erlebt, als eszum Schulhaus adaptiert und zwei Klassen bzw. zweiLehrerwohnungen darin eingerichtet worden waren.Das 17 Jahre währende Gastspiel der Volksschulein der neuen Unterkunft wurde in der Schulchronikunterschiedlich bewertet. Mehrmals ist von kleinerenBränden in Zusammenhang mit schadhaften Öfen dieRede; dennoch schreibt Schulleiter Konrad Lukasser,dass die Unterbringung „im ehemaligen Armenhaus, demheutigen Gemeindehaus, verhältnismäßig gut“ war. Hierfindet sich erstmals die Bezeichnung „Gemeindehaus“,die darauf schließen lässt, dass das Gebäude – vermutlichab etwa 1939 – auch die Amtsstube für den Bürgermeisteraufwies. Näheres ließ sich bislang nicht eruieren. DieVolksschule übersiedelte übrigens im September 1955in das neben dem Armenhaus neu errichtete Schulhaus.Bis in die 1990er-Jahre wohnte der Schulleiter noch imArmenhaus.Im Jahr 1967 übersiedelte auch die Gemeinde in ein neuerrichtetes Gebäude; das Armenhaus blieb jedoch dieHeimstätte für verschiedene Institutionen und Personen.Dazu zählten zeitweilig der Kirchenchor (Probelokal), dieJungbauernschaft, der Gemeindearzt, die Raiffeisenbank(heute Eigentümerin des Untergeschoßes), dieAgrargemeinschaft, die Schützenkompanie und dasChronikarchiv.Armenhaus MoideleDie berühmteste Bewohnerin des Armenhauses warzweifellos das legendäre „Armenhaus Moidele“, mitbürgerlichem Namen Maria Jesacher. Sie wurde am6. Oktober 1860 als Tochter des Hilar Jesacher (vulgoVeiden) geboren, der 1916/17 Bürgermeister von St.Veit war, und starb am 27. November 1960. Seit 1911wohnte sie im Armenhaus. Damit ist sie mit knapp 50Jahren nicht nur die am längsten hier wohnende Person,sondern sie gehört zu den ganz wenigen St. Veitern, dieüber 100 Jahre alt wurden. Nicht nur wegen ihres hohenAlters, sondern auch aufgrund ihres Humors ist sie bisheute als „Original“ nicht ganz in Vergessenheit geraten.Mit Frieda Leiter, Pfarrhaushälterin in Ruhe, starbam 20. Juni 2005 die bislang letzte Bewohnerin desHauses. Nach vielen Jahren der Diskussion überProjekt - ArmenhausSanierungsmöglichkeiten konnte die OSG, die heuerübrigens ihr 60-jähriges Bestehen feiert, das Gebäudeim Jahre 2011 erwerben. Im April 2012 begann dieGeneralsanierung.Michael HuberBlick auf das „Armenhaus“ anläßlich einer Reimmichlfeier im Jahre 1924Mit der Planung wurde Architekt DI Egon Griessmannaus Lienz beauftragt. Nach dem Umbau entstanden 5individuell gestaltete Mietkaufwohnungen zwischen50m², 76m² und 111m² Wohnnutzfläche.Anbei einige Daten:Gesamtnutzfläche: 337 m²Baubeginn: 29. März 2012Schlüsselübergabe am 14. Dezember 2012Offizielle Einweihung erfolgt an einem späterenZeitpunkt. Bericht in der nächsten Ausgabe.Aufnahme von den ursprünglichen Bauarbeiten im Jahre 1902Fotos - Archiv Heimat DefereggenSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 11


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Gemeinderatssitzung vom 31. Juli 20121) Überprüfungsausschuss BerichtDer Überprüfungsausschuss hat eine Überprüfung der Gemeindekasse vorgenommen, wobei keine Mängel festgestelltwurden.2) Ansuchen um Kauf von AbstandsflächeHerr Kleinlercher Anton, Moos, hat ein Ansuchen um Kauf einer Abstandsfläche aus Öffentlichem Gut eingebracht.Nach Beratung beschließt der Gemeinderat einstimmig, diese Fläche an Herrn Kleinlercher Anton zu verkaufen.3) BeschlussergänzungZum Gemeinderatsbeschluss vom 23.3.2011 wird durch den Gemeinderat einstimmig noch ergänzend die Änderungdes Flächenwidmungsplanes im Bereich der Grundstücke 1443 und .248, KG St. Veit in Def. (Bereich Gassen) vonderzeit Freiland in künftig landwirtschaftliches Mischgebiet beschlossen.4) Bericht des Bürgermeisters1) Es wird über die Finanzen, sowie über Gespräch mit LR Mag. Tratter, zum Haushaltsausgleich und der Anstellungeines Gemeindearbeiters, berichtet. Weitere Beratungen sollen mit der Gemeindeaufsicht der BH-Lienz erfolgen.2) Bericht über die Auszeichnung und Zertifizierung des LA 21-Prozess durch LR Mag. Tratter. Für Umsetzungsmaßnahmenhat man am 06.Juli € 5.000,-- erhalten.3) Bericht über diverse Unwetterschäden im Laufe des Sommers: Reimmichl-Straße, Durbachgalerie, Eisbachl,Mooserstraße, Wanderweg Stemmering, Löchertroge .4) Garagenzubau beim FF-Gebäude in Feld mit geschätzten Kosten von € 31.900,--.Dazu ist eine Förderung von € 24.000,- aus GAF-Mittel des Landes in Aussicht gestellt.5) Das Kontingentholz der Gemeinde, ca. 1700 fm, soll heuer westlich „Langes Tal“ mit Seilbringung geschlägertwerden. Dafür kamen je ein Anbot von Großlercher Werner und Niederegger Alois ein.a) Großlercher Werner, Holzschlägerung, Görtschach 56, 9962 St.Veit.Darüber wird im Gemeindevorstand mit Tegischer Edwin beraten. Einstimmig (Grosslercher Werner befangen)wird beschlossen das Gemeindeholz an den Unternehmer Grosslercher Werner, Görtschach 56 in 9962 St. Veit zuvergeben.6) Die Brücke in Osing ist, wie letztes Jahr bei der Brückenrevision festgestellt, in einem schlechten Zustand.Nach Absprache mit dem Baubezirksamt, Abt. Wasserbau, würde das Amt die notwendigen Arbeiten an derSanierung übernehmen. Die Gemeinde hätte das Schnittholz und sonstige Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen.Der Gemeinderat ist einhellig dafür, die Maßnahme so durchzuführen.7) Der Weiterbau an der Wasserversorgungsanlage - Moos wurde wieder aufgenommen. Das Material fürQuellfassung und weitere Leitung wurde nach Überlegung mit einem Hubschrauber hinauftransportiert.Dies wurde kurzfristig durch den Gemeindevorstand beschlossen.8) Am 25. Juli abends war kein Wasser mehr in der Wasserversorgungsanlage-Bruggen von den Behältern herunter(Hotel abwärts). Durch Wassermeister Sebastian Rieger, Herbert Bachlechner und Siegmund Kleinlercher wurde amselben und nächsten Tag die Ursache gesucht. Das Überwasser vom Behälter „Schnall“ wurde in die Gemeindeleitungeingespeist. Mit Unterstützung des Wasserwerk Lienz konnte dann, ca. 30 m östlich des Froditzbaches, ein Leck inder Hauptleitung geortet werden. Die Sanierung wurde noch am selben Tag durchgeführt und erledigt.12 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Gemeinderatssitzungen


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 055) Beschlussfassung Gründung der Gesellschaft „Bergenergie gmbh“, mit GesellschaftsvertragDas Projekt Nahwärme St. Veit durch die Agrargemeinschaft St. Veit ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht förderfähigund kann daher auch nicht realisiert werden. Nach vielen Gesprächen und Beratungen besteht die Möglichkeit eineeigene Gesellschaft zu gründen, damit das Projekt Nahwärme St. Veit umgesetzt werden kann. Die Gemeinde St.Veit hat gemeinsam mit Gemeindevorstand Berger Michael nach vielen Beratungen und Besprechungen mit derGemeindeaufsicht der BH Lienz und Rechtsanwalt Dr. Seirer folgendes Ergebnis erzielt:Gründung einer Gesellschaft „Bergenergie St.Veit GmbH“ mit Gesellschaftern Berger Michael, Gsaritzen 14, 9962St. Veit und Gemeinde St. Veit, 9962 St. Veit.Herr Berger Michael erläutert und erklärt ausführlich im Gemeinderat dazu die einzelnen Punkte und bringt auchden Gesellschaftsvertrag vollinhaltlich zur Kenntnis. Nach eingehender Diskussion im Gemeinderat erfolgt dieAbstimmung. Auf Grund der Befangenheit von Herrn Berger Michael, ist Ersatzgemeinderat Monitzer Thomasstimmberechtigt.Der Gemeinderat von St. Veit beschließt einstimmig die Gründung der Gesellschaft „Bergenergie GmbH“ mit Sitzin St. Veit. Gesellschafter Berger Michael, Gsaritzen 14 in 9962 St. Veit mit 60 % Beteiligung und die GemeindeSt. Veit mit 40 % Beteiligung. Einstimmiger Beschluss des Gesellschaftsvertrages im Gemeinderat, erstellt durchRA Dr. Seirer.6) Beschlussfassung über weitere Angelegenheiten der Gesellschaft- Einstimmiger Beschluss im Gemeinderat, die Vertretung in der Gesellschaft der Gemeinde St. Veit erfolgt durchden Bürgermeister Vitus Monitzer (Bürgermeister wegen Befangenheit nicht abgestimmt). Als Geschäftsführer derGesellschaft fungiert Herr Berger Michael, Gsaritzen 14, in 9962 St. Veit.- Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 35.000,--, Herr Berger Michael übernimmt 21.000,-- Euro derStammeinlage und die Gemeinde St. Veit übernimmt 14.000,-- der Stammeinlage. Einstimmiger Beschluss imGemeinderat.- Der Gemeinderat beschließt einstimmig an die Nahwärme St. Veit anzuschließen, mit den Objekten:Reimmichlvolksschule, Gemeindehaus mit Reimmichlsaal.- Weiters wird einstimmig beschlossen, die Gebäude der Gemeinde St. Veit in Defereggen Immobilien KG –Feuerwehr- und Schützenräume an die Nahwärme St. Veit anzuschließen.7) Anträge, Anfragen und Allfälliges1) Im Sanitätssprengel St. Jakob & St. Veit i. Def. war bisher nur der Bürgermeister vertreten. Es soll aber auchein Stellvertreter nominiert werden. Zum Stellvertreter wird Bgm.-Stellv. Werner Großlercher einstimmig bestellt(dieser enthält sich).2) VBgm. Großlercher spricht den bevorstehenden jährl. Schülertransport an.Dazu berichtet der Vorsitzende. Heuer würde auch GR Franz Rieger anbieten.Somit soll die Ausschreibung an die Fa. Blaßnig und Rieger ergehen.Abgabetermin für die Anbote ist der 20. August.Die Vergabe wird der Gemeinderat vornehmen und dazu beide Anbieter einladen.3) GR Rieger Franz gibt bekannt, dass er sein Mandat im Gemeinderat aus gewerblichen Gründen zurück legt.Ihm folgt GR Monitzer Thomas nach, der bereits angelobt ist.Der Vorsitzende dankt GR Rieger für seine geleistete Arbeit.4) GR Peter Liebhart fragt nach, wie es mit dem Gesundheitszustand der Amtsleiterin Ottilie bestellt ist.5) GWA Rieger ist auch für die Trinkwasseranlagen der Gde. zuständig. Auf Anfrage vom Bgm.-Stellv. gibt derVorsitzende bekannt, dass Sebastian Rieger beim Bau der Quellfassung der WVA Moos dabei sein wird.6) Weitere Anfrage von GR Liebhart zur „Kros Reide“. Dazu berichtet der Bgm., dass diese erst nächstes Jahrsaniert und ausgebaut werden kann. Die Kosten dafür werden ca. € 60.000,-- betragen. Die Abklärung erfolgt nochmit der Agrar Lienz.7) Der Baubescheid für den Gsaritzerbach ist vom Amt der Tiroler Landesregierung ergangen und sollte nach derEinspruchsfrist positiv sein und der Baubeginn durch die WLV demnächst erfolgen.GemeinderatssitzungenSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 13


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Gemeinderatssitzung vom 13. September 20121 ) Vergabe Rundholzverkauf – GemeindeholzDie Gemeinde St. Veit vergibt im Offertwege ca. 1000 fm Nutzholz , Seillieferung „Langes Tol“ zum Verkauf.Es sind drei Anbote eingelangt: Fa. Theurl Sägewerk-Assling , Fa. Liebenberger – Debant und WaldgenossenschaftIseltal-Ainet.Die Waldgenossenschaft Iseltal ist Bestbieter und es wird einstimmig beschlossen, das Nutzholz lt. Anbot an diesezu vergeben.Brennholz wird an die Lichtgenossenschaft St. Jakob verkauft.Es soll aber auch die Möglichkeit bestehen, Brennholz an Werber in der Gemeinde abzugeben. Hiezu erfolgt eineDiskussion über den Preis. Der Vorschlag wäre € 35,-- je fm. Die Abstimmung ergibt 5 Ja zu 5 Nein-Stimmen. DerVorsitzende stimmt für ja und somit beträgt der Preis pro fm Brennholz Brutto 35,-- Euro für Einheimische.2) Beschlussfassung Vergabe Schülertransport für 2012/2013:Dazu wird eine Niederschrift von einer Arbeitssitzung des Gemeinderates vom 21.8.21012 vom Bürgermeisterverlesen. Die Vergabe erfolgte an das Unternehmen Alois Blaßnig. Weiters wird Blaßnig ab September dieanteilmäßige Kommunalsteuer an die Gemeinde St. Veit entrichten.GR Michael Berger berichtet von einem Telefonat mit der Finanzlandesdirektion.Demnach ist die FLD für die Vergabe zuständig und hat den Auftrag bereits am 29.6. an das bisherige Taxi Blaßnigvergeben. Somit ist dazu kein Gemeinderatsbeschluss mehr notwendig.3) Bericht Bürgermeister1) Kraftwerk Schwarzach:Der Vorsitzende bringt dem GR ein Schreiben mit Plan für Tauschflächen (mit Agrargem. St. Veit) von Bgm.Hopfgartner zur Kenntnis. Für Anfang Oktober sollte ein Gespräch zwischen den drei Talbürgermeister, demLandeshauptmann und der TIWAG in Innsbruck stattfinden. Weiter Informationen werden folgen.2) Besuch vom Landeshauptmannstellvertreter Anton Steixner in Hopfgarten;Themen waren unter anderem die Instandhaltung von Straßen und die weitere Finanzierung der WLV-Projekte.Speziell angesprochen wurde unsere „Löchertroge“. Generell sollte die Räumung von Auffangbecken in denAufgabenbereich der Gemeinden fallen .Auf Grund der heurigen Unwettersituationen im Bezirk wird überlegt, diese Kosten doch vom Land zu übernehmen.3) Gemeindearbeiter:Der Winter steht vor der Tür und der GR muss sich überlegen, wie der Winterdienst etc. erledigt werden soll.Der Vorsitzende berichtet, dass es seitens der BH-Gemeindeaufsicht keine Genehmigung zur Anstellung einesGemeindearbeiters aufgrund der Finanzlage gibt. Es erfolgt eine Diskussion über div. Varianten.GR Berger ist trotzdem für eine neuerliche Ausschreibung mit der Begründung auf den Winterdienst, da ansonstenüberhaupt kein Gemeindearbeiter mehr genehmigt wird. Es soll daher doch ein Arbeiter ausgeschrieben werden.Dies wird mit einstimmigen Beschluss der Tagesordnung angefügt:4) Ausschreibung eines GemeindearbeitersZur Ausschreibung gelangt eine Ganzjahresstelle für Gemeindearbeiten.Führerscheinklasse C erforderlich.Entlohnung nach dem VBG.Weitere Details wie bei der vorherigen Ausschreibung.Die Abstimmung erfolgt mit 8 Ja und 2 Nein-Stimmen.Die Ausschreibung soll bezirksweit erfolgen.5) Anträge, Anfragen und AllfälligesGR Waldhart fragt an, wie es mit dem Gesundheitszustand von AL Ottilie steht.14 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Gemeinderatssitzungen


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Gemeinderatssitzung vom 9. Oktober 20121) Beratung und Beschlussfassung über kommenden Winterdienst 2012/2013:Wie bei der letzten Sitzung des Gemeinderates beschlossen, wurde die Stelle eines Gemeindearbeiters ausgeschreiben.Bis Stichtag 1.10.2012 hat sich dafür kein Arbeiter beworben.Für den kommenden Winterdienst in der Gemeinde St. Veit haben sich für die Räumung und Streuung Herr MellitzerEduard, Bruggen 7, 9962 St. Veit und Fa. Gasser Bruno, Erdbewegung in 9963 St. Jakob gemeldet.Nach langer und eingehender Diskussion darüber wird im Gemeinderat einstimmig beschlossen den Winterdienstan Herr Mellitzer Eduard – Bruggen 7 zu vergeben.Herr Mellitzer ist zuständig für den Räum- und Streudienst auf Gemeindestraßen und Gemeindeplätzen. Privatemüssen selbst die Räumung mit Herrn Mellitzer abklären.Für die Reimmichlstraße, Gemeindestraße Bruggen-Raut und alte Gemeindestraße Bruggerbrücke-AbzweigungVS-Feld ist die Fa. Gasser zuständig.Die Abrechnung erfolgt monatlich über den Maschinenring. Sollten zusätzliche Arbeiten anfallen (Schneestangenaufstellen etc.) wird dies ebenfalls über Mellitzer Eduard abgerechnet.Für die Splittstreuung möchte Herr Mellitzer zwei Splittdeponien anlegen, einmal in St. Veit-Dorf und einmal beider Mooserstraße-Auffahrt Bergl.Diese Vereinbarung gilt vorerst für diesen Winter und sollte bis auf weiteres verlängert werden.Da der UNIMOG samt Zusatzgeräte für die Gemeinde nicht mehr benötigt wird, kommt der Gemeinderat nachBeratung einstimmig zum Beschluss die Gerätschaften an interessierte Betreiber etc. zu verkaufen.2) Überprüfungsausschuss:Auf Grund des Rücktrittes von Gemeinderat Rieger Franz ist Monitzer Thomas, Gritzen 30, als Gemeinderattätig. Dadurch ist auch die Funktion des Überprüfungsausschusses neu zu besetzen. Von den anwesendenÜberprüfungsausschussmitgliedern wird Herr Monitzer Thomas einstimmig als Obmann des Überprüfungsausschussesfür die verbleibende Gemeinderatsperiode bestellt.Auf Nachfrage im Gemeinderat berichtet der Bürgermeister kurz über den Stand der Thermalbohrung in St. Jakobund über Angelegenheiten Wasserleitung Moos und Bruggen.TourismusinfoIn der Urlaubsregion Defereggental wurden während der Wintersaison 2011/2012 gesamt 178.490 Nächtigungen undsomit ein Minus von 3.096 Nächtigungen oder 1,70 % verzeichnet. In St. Veit konnten im Laufe der Wintermonateinsgesamt 23.026 Nächtigungen erzielt werden. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr 2010/2011 einem Minusvon 760 Nächtigungen oder 3,20 %.Erfolgreicher verlief der Sommer 2012. In St. Veit konnten bis Ende September 23.951 Nächtigungen verzeichnetwerden. Dies entspricht im Vergleich zu Sommer 2011 einem Plus von 1.922 Nächtigungen oder 8,72 %. In derUrlaubsregion Defereggental erreichte man gesamt 144.214 Übernachtungen; ein Plus von 5.320 Nächtigungen oderplus 3,83 %.Das zufriedenstellende Sommerergebnis 2012 ist auch den vielen Veranstaltungen im Defereggental zu verdanken:Die traditionellen Sommerkonzerte der einzelnen Musikkapellen, die vielen Veranstaltungen des Nationalparks HoheTauern (zB die geführten Wanderungen mit Wildtierbeobachtung), und eine bunte Palette an unterschiedlichstenUnterhaltungsmöglichkeiten.Die Veranstaltungshöhepunkte im Sommer 2012 waren aber bestimmt das 14. Almrosenfest am 23. und 24. Juni 2012in St. Jakob, das 60. Iseltaler Bezirksmusikfest von 29. Juni bis 1. Juli 2012 in St. Veit, das 5. Drachenboot-Rennenam 13. und 14. Juli 2012 am Obersee/Staller Sattel, die märchenhaften 4. Osttiroler Naturgeschichten „Traditionund Moderne“ von 29. Juli bis 3. August 2012 in St. Jakob und der 4. Deferegger Volksmusikherbst von 21. bis 23.September 2012 in St. Jakob und viele andere mehr.Bereits jetzt starten die Vorbereitungen für den Sommer 2013:Sämtliche Informationen und Neuigkeiten gibt’s stets auf der Homepage der Urlaubsregion Defereggental –reinklicken und viel Spaß beim Schmökern:www.defereggental.comGemeinderatssitzungenSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 15


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Lokale Agenda 21Am Freitag den 06. Juli war es soweit: Die GemeindeSt.Veit wurde seitens des Landes Tirol nun offiziell als„Lokale Agenda 21 Gemeinde” zertifiziert.Dazu besuchte am Nachmittag LR Tratter Johannes, DIJuen Nikolaus ( Leiter der Abteilung Dorferneuerung),Januschke Martin (Abteilung DorferneuerungBezirk Lienz) St.Veit. Zuerst wurde St.Veit mit demDefMobil erkundet. Anschließend wurde LR Tratterund der anwesenden Osttiroler Presse die Aktivitäten,Zukunftsvisionen und das Leitbild / Zukunftsprofil desLebensRaum St.Veit präsentiert.DI Juen lobte in seiner Ansprache unsere Arbeit unddas sichtbar gelungene Miteinander. Als Leiter derAbteilung Dorferneuerung habe er hauptsächlich mitder Schaffung von Infrastruktur zu tun, also baulichenTätigkeiten, für die große finanzielle Mittel aufgewendetwerden. Dies alleine sei aber nutzlos, wenn nicht dieDorfgemeinschaft gepflegt wird. In St. Veit spürt man,dass der Zusammenhalt funktioniert und das St.VeiterZukunftsprofil als auch die konkreten Projekte derBürgerbeteiligung weisen in eine gemeinsam getrageneZukunft.Als Anerkennung für 1,5 Jahre erfolgreicheBürgerbeteiligung, erhielt die Gemeinde nicht nur eineUrkunde, sondern auch einen Scheck über € 5.000,-. Mitdieser Spende zollt das Land Tirol den vielen engagiertenBürgerInnen Anerkennung für ihren ehrenamtlichenEinsatz in der Entwicklung unserer Gemeinde / unseresLebensRaumes. Das Geld soll uns helfen weitereProjekte umzusetzen.Am Abend wurde dann der Bevölkerung ebenfalls imRahmen eines Sommerfestes ein Rückblick, Ausblickund das Zukunftsprofil präsentiert.Sonja Monitzer und Michael Berger führten wie einprofessionelles Moderatoren-Team durch den Abend.Bei Musikalischer Begleitung durch zwei jungetalentierte Musikerinnen, strömten über 100 Gäste inden Gemeindesaal. Zur Begrüßung wurde ein eigenskreierter „LebensRaum-Cocktail“ kredenzt.Alle Gemeinderäte demonstrierten mit ihrer Unterschrift,dass sie im Rahmen ihrers politischen Auftrages dasSt.Veiter Zukunftsprofil als handlungsleitenden Rahmenanerkennen. Für alle BesucherInnen wurde unserZukunftsprofil kunstvoll verpackt und zur Mitnahmeaufgelegt. Es ist nun auch Sache aller BürgerInnen vonSt.Veit immer wieder darauf aufmerksam zu machen,dass wir gemeinsam diese Vision verfolgen wollen.Und es ist unser aller Sache, neben den aktuellenProjekten auch immer wieder neue Ideen einzubringenund voranzutreiben. Damit unser LebensRaum St.Veiterblüht, braucht es alle Hände und Köpfe!Nach dem offiziellen Teil spielte die Band “Joe und Ray”auf, und einige St.VeierInnen nutzten die Gelegenheitihr Tanzbein zu schwingen. Als Mitternachtseinlage„plattelte“ die neu formierte Volkstanzgruppe ihre ersteneinstudierten Stückeln.Anschließend konnten sich alle davon überzeugen,dass die Zusammenarbeit der beiden Schulen und desKindergartens für alle einen großen Spaß bietet. Eswurde ein Ausschnitt aus dem gemeinsam entwickeltenMusical „Der Regenbogenfisch” aufgeführt.Es war wirklich ein gelungenes Fest!!Unser LebensRaum St.Veit bleibt hochaktiv!16 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 LebensRaum - St.Veit


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Land Tirol fördert weiter unseren erfolgreichen Weg:Im Herbst bekam die Gemeinde endlichen denBescheid, dass das Land Tirol auch die Begleitung beider Umsetzung der ersten Projekte unterstützen wird.Diese Förderung wird nur dann gewährt, wenn konkreteProjekte skizziert wurden, und BürgerInnen weiterhinin Arbeitsgruppen aktiv an der Verwirklichung arbeiten.Dass dies in St.Veit der Fall ist, daran gab es auch für dieDorferneuerung keine Zweifel, und so wird uns MarionAmort noch ein Weilchen unterstützen. Es heißt nun alsovolle Kraft voraus!Die Projekte, die wir nun angehen sind:□ Bürgerladen: Wir wollen mit Bürgerbeteiligungeinen Nahversorger ins Zentrum holen. Fokus:Qualität, Regionalität, Begegnungsort für unsSt.VeiterInnenZwei wichtige Regeln für das Mitmachen:1) Du brauchst keine speziellen Fähigkeiten zuhaben. Es genügt dein Engagement. Hier kannjeder und jede mitmachen!2) Es gibt nichts Gutes – außer man tut es!Das heißt: Es genügt NICHT, deine Idee„abzuliefern“. Wenn dir wichtig ist, dassetwas Bestimmtes passiert, dann stelle deineeigene Zeit zur Verfügung, setzte dich für dieRealisierung ein. Mach dir ein paar weitereGedanken im Sinne einer groben Skizze zudeiner Idee. Oder beginn damit, dass du anderen(Nachbarn, Freunde, Kernteam,…) von deinerIdee erzählst und versuche diese auch für dieMitarbeit zu gewinnen.□□□□□Def.Mobil: Der Erhalt bzw. die Verbesserungder Mobilität ist uns ein wichtiges Anliegen.Daher wollen wir den bestehenden Rufbusabsichern und die Verbindungen verbessern.Die aktuelle Förderung für den Bus läuft 2013aus. Um uns dieses wichtige Verkehrsmittel zuerhalten wollen wir z.B. ehrenamtliche Fahrteneinbinden.Sozialzentrum: die Leitung des Sozialzentrumserfolgt durch den Gesundheitssprengel. BeimUmbau konnte bereits eine Gruppe vonFreiwilligen behilflich sein. Durch den gezieltenEinsatz von Ehrenamt wollen wir künftig auchden laufenden Betrieb der Tagesbetreuungunterstützen.Wander- und Spazierwege sanieren: Eingroßer Teil des Wegenetzes ist verlorengegangen.Durch ehrenamtliche Aktionen sollen Wegewieder begehbar gemacht werden. Im Sommerwurde das erste Projekt realisiert – siehe unten.Jugendgruppe/Jugendtreff: Es gibt keineAngebote für Jugendliche in St.Veit. Dies soll inZusammenarbeit mit den Jugendlichen geändertwerden. Auch hier können wir schon überErfolge berichten - siehe unten.Zusammenarbeit unter den Schulen weiterausbauen: dieses Projekt ist inzwischenzum Selbstläufer geworden. Wir danken denengagieren und ideenreichen Lehrkräften undKindergärtnerinnen!JugendpartyAm 13. Juli war es soweit: St.Veiter Jugendlichezwischen 12 und 15 Jahren feierten die erste Jugendparty.Dabei organisierten Sie Ihr FEST selber und waren auchbegeistert bis Mitternacht dabei!! Es wurde auch gleichüber die nächste „Party” beraten. Vielen Dank nochmal an die Gemeinde, die den Reimmichlsaal dafürzur Verfügung stellte und auch ein Dank an Johannesund Sonja für die „Aufsicht“ , Bianca und Karla vomElternverein für das Essen und an Christoph und Michaelfür den Heimbringservice!Und noch ein realisiertes Projekt: der erste wiederhergestellteWeg.Nach einigen Vorarbeiten der Arbeitsgruppe „Wege-Sanierung“, wurde für den 08.September zur Mithilfeaufgerufen. Eine alte Hariese sollte wieder begehbargemacht werden. Es trafen sich 11 Personen ( von 7bis 60 Jahre), die bei traumhaft schönem Wetter undgrandioser Stimmung mit großem Eifer dabei waren.Das steile und zum Teil unwegsame Gelände erforderteviel Einsatz, aber um 16:00 war die Arbeit getan undman ging zum gemütlichen Grillen über.Das Kernteam wird sich weiter treffen um alle Schritteabzustimmen. Im Vordergrund steht für uns derzeit dieNahversorgung. Wir sind jedoch auch offen für neueProjektideen. Jede/r kann diese im Kernteam / oder beiMichael Berger einbringen. Jede/r kann auch gerne imKernteam mitarbeiten oder sich zu den oben genanntenProjektgruppen melden. Wir informieren euch dann überdie nächsten Schritte/ Treffen.LebensRaum - St. VeitVielen Dank an alle Wegrichter, an die GrillmeisterLudwig und Christoph und an Nöckler Josefa, für dasGetränk während der Arbeit!!St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 17


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05St. Veiter Betriebe stellen sich vor:Nach langjähriger Erfahrung als LKW – Fahrerbei heimischen Betrieben, im internationalenFernverkehr und als Schibus- und Taxichauffeurentschloss ich mich zum Schritt in dieSelbstständigkeit.Im Frühjahr 2004 ergab sich die Gelegenheitals Hausfrächter der Firma OSTA eine 3-AchsAsphaltmulde zu übernehmen. 2005 – 2011 wurdedann ein Milchsammelwagen angekauft, mit dem wir die gesamte Milchanlieferung des hinteren Iseltales und desLienzer Talbodens übernommen haben. Im April dieses Jahres wurde der Fuhrpark noch um einen 3-Achs LKWmit Wechselsystem erweitert. Wahlweise steht ein Gesteinskipper bez. eine zweite Asphaltmulde zur Verfügungum noch flexibler einsetzbar zu sein. Seither sind wir neben der Firma OSTA auch für zahlreiche heimischeTransportunternehmen und Privatkunden unterwegs.Internationale Transporte Rieger Franz info@transporte-rieger.at www.transporte-rieger.atTransporte Taxi und Mietwagen Franz Rieger * Gsaritzen 38 * 9962 St. Veit* 0664/3857703 od. 04879/40450Im Sommer 2012 erfolgte die Betriebserweiterung auf Taxiund Mietautogewerbe.Seidem sind wir mit einem neuen Mercedes Vito 9 SitzerAllrad und einem Sharan 7 Sitzer Allrad unterwegs.Unsere heimischen Mitarbeiter sind stets bemüht euchsicher und pünktlich Tag und Nacht übers Jahr ansgewünschte Ziel zu bringen.info@taxi-rieger.atwww.taxi-rieger.atWir bedanken uns auf diesem Wege für euerVertrauen und freuen uns auf euren Anruf!Weiters bieten wir :Bahnhofstransfer – Lienz, Kitzbühel, MünchenFlughafentransfer – Salzburg, MünchenShuttel - Taxifahrten bei verschiedenenVeranstaltungen wie Feste, Bälle , Hochzeit,..Fahrten zu den Ausgangspunkten fürHüttenwanderungen im Winter und SommerWinterfahrten zu beliebten Rodelhütten(Stauraum für Schlitten im Anhänger)Krankentransporte – Wir sind Vertragspartner undverrechnen direkt.Einfaches und BARGELDLOSES zahlenimTaxi, durch unser Payment System von hobex.18 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Betriebsvorstellung


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Tiroler mit HerzEine ganz besondere Veranstaltung fand am 22. November 2012 imGroßen Sall des Landhauses in Innsbruck statt. Die Aktion „Tirolermit Herz“ ist eine Initiative der Tiroler Bezirksblätter und steht unterder Schirmherrschaft von Landeshauptmann Günther Platter.Gesucht wurden Tirolerinnen und Tiroler, die sich durch selbstloseHilfe und überdurchschnittliches soziales Engagement auszeichnen.Die Auszeichnung erfolgte in zwei Bereichen: einmal Organisationund einmal Soziales. Von den Tiroler Bezirken wurden jeweils dieersten drei nominiert. Vom Bezirk Osttirol wurde in der KategorieOrganisation Herr Peter Ortler aus St. Veit als Tiroler mit Herzausgezeichnet. Herr Peter Ortler ist Gründungsmitglied der Rot-Kreuz-Stelle St.Jakob/St.Veit, macht freiwillig Rettungsdienst undist seit seiner Pension als ehrenamtlicher Fahrer beim Roten Kreuztätig. Fünfmal in der Woche fährt Herr Ortler mit Patienten zurStrahlungstherapie nach Klagenfurt, das sind an die 2.000 km proWoche - selbstverständlich alles Ehrenamtlich.In einer sehr würdigen und festlichen Feierstunde wurde Herrn Ortlerdie Tiroler mit Herz Medaille von Landeshauptmann Günther Platterverliehen, mit dabei auch seine Frau Monika und BürgermeisterMonitzer Vitus.Verleihung Ehrenamtsnadel 2012Am 10. Oktober 2012 fand inNußdorf–Debant die Verleihungder Ehrenamtsnadel 2012 durchdas Land Tirol statt. Mit derEhrenamtsnadel in Gold wurdenaus unserer Gemeinde durch denLandeshauptmann ausgezeichnet:Frau Josefa Nöckler-Wilhelms undHerr Johann Obkircher-Sogn, fürihre ehrenamtlichen Tätigkeitenim sozialen wie auch öffentlichenDienst in der Pfarre bzw. Gemeinde.EhrungenSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 19


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Geburtstag Pfarrer Stefan BodnerAm 25. Oktober 2012 vollendete unser Herr Pfarrer Stefan Bodner seinen 70. Geburtstag. Ganz nach seinemWunsch, keine großen Feierlichkeiten abzuhalten, überraschten die Kindergartenkinder mit den Schülern derReimmichlvolksschule und der VS-Feld den Pfarrer mit netten Liedern und einem Gedicht. Orlik Peter als Obmann desPfarrgemeinderates und Bürgermeister Monitzer Vitus nutzten die Gelegenheit am Schluss der Sonntagsmesse demPfarrer zu gratulieren und Dankesworte für seine Tätigkeit in St. Veit auszusprechen. 40 Jahre wirkt Stefan Bodnerals Priester, davon 20 Jahre in unserer Gemeinde. Stellvertretend für die politische wie auch pfarrliche Gemeindewurden ihm die besten Wünsche überbracht. Allerdings mit der Bitte auch weiterhin soweit es die Gesundheit zulässtfür die seelsorgliche Belange in unserer Gemeinde tätig zu sein. Ein Dank gilt auch der Pfarrhaushälterin Klara fürdie fürsorgliche Betreuung ihres Bruders.Versöhnungsfeier in Bruggen10 Jahre sind es nun schon her, dass eine gemeinsame Versöhnungsfeier beim Brugger Kirchl mit katholischen undevangelischen Würdenträgern abgehalten wurde. Aus diesem Anlass fand Ende September eine Gedenkfeier statt.In Anwesenheit vom Evangelischen Superintendenten Manfred Sauer (zuständig für Kärnten und Osttirol) und demInnsbrucker Diözesanbischof Manfred Scheuer wurde gemeinsam mit Dekan Reinhold Pitterle und Ortspfarrer StefanBodner beim ökumenischen Gottesdienst der Vertreibung der Deferegger Protestanten gedacht. Dr. Michael Huberhat zu Beginn der Feier in einem Vortrag über die Geschichte der Deferegger Protestanten berichtet. Abschließendgab es noch eine köstliche Agape, organisiert von den Brugger Weibischen. Ein großes Dank an alle Beteiligten.20 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Kirchliches


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 0550-er Treffen in der WildererstubeAnfang November trafen sich die St. Veiter „dagebliebenen, weggezogenen, zugezogenen“ - die im Jahre 1962 dasLicht der Welt erblickten - im Wildererstüberl St. Veit zu einem netten Jahrgangstreffen.Geladen waren alle St. Veiter, die heuer ihren 50. Geburtstag schon feiern konnten bzw. noch feiern werden. Von den22 geladenen „Runden“ nahmen erfreulicherweise 19 an der Feier teil, wobei manche teilweise eine lange Anreiseantreten mussten (3 Personen waren terminlich bzw. gesundheitlich verhindert).Anhand von Bildern aus der Volksschulzeit wurden alte Erinnerungen aufgefrischt und über vergangene Zeitengeplaudert.In Memoriam gedachte man den beiden leider schon verstorbenen des gleichen Jahrgangs - Burgl Bauernfeind (geb.Stemberger - Außerkinn) und Adrian Tönig (Posts). Von den Wirtsleuten Hans und Steffi Kleinlercher und ihremTeam wurden die Jubilare besten bekocht und bewirtet.Es war eine sehr schöne und nette Feier und die „50-er“ bedanken sich nochmals sehr herzlich bei Alfred Monitzerfür die perfekte Organisation. Man war sich allesamt einig, wir treffen uns zum 60-er wieder!1. Reihe v.l.: Adelheid Mellitzer (Michlis), Sandra Obkircher (Mentler), Ida Scheiber (Treslis), Angelika Weiler (Paulilis), Anni Scheiber (Vorderköhler)2. Reihe v.l.: Alfred Monitzer (Ebners), Annemarie Tegischer (Krutschn) , Hermann Stemberger (Rauterlis), Bgm. Vitus Monitzer (Mesner), VeronikaUnterguggenberger (Niegen), Annelies Schett (Hüter), Adelheid Bellinger (Haralds)3. Reihe v.l.: Andrea Ladstätter (Joggen), Barbara Veiter (Anders), Bruno Gasser (Lehrers), Juliane Perfler (Arthurs), Florian Prast (Pergins), Hansjörg Berger(Egger), Adelbert Bachlechner (Rutsch)50er - TreffenSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 21


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05RätselspaßFragen auf der nächsten Seite!! Vielen Dank an GroßlercherKlaus, unseren „Rätsel-Mastermind“!!22 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Rätselspass


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 051. Nicht oben,....2. Wer wurde St.Veiter Rodelvereinsmeister 2012?3. Was bedeutet der St.Veiter Dialektbegriff ‚Guggahandschen‘?4. Markus Tönig hat welchen Beruf?5. Wer ist seit Herbst 2012 Ehrenobmann der Sportunion St.Veit?6. Was wurde am 14. Oktober 2012 in St.Veit eröffnet?7. Andreas Veiter ist seit dem Jahr 2009 ............ der Reimmichlschützenkompanie8. Ein Ortsteil in St.Veit?9. Eine der vier Jahreszeiten?10. Wie heißt die mit einer Fläche von 466,91 km2 die größte Gemeinde Tirols?11. Ein Tal in Osttirol?12. Welcher St.Veiter Gastronom (Hüttenwirt) feierte heuer seinen 50er?13. Welchen Ortsteil gibt es sowohl in Virgen als auch in St.Veit?14. Wer war Bürgermeister der Gemeinde St.Veit in den Jahren 1945 - 1959?15. Musikapelle St.Veit und Reimmichschützenkompanie waren heuer beimSt.Veiter ....RätselspassSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 23


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05St. Veiter WurzelnIch bin Bernhard Grimm von Friedler, die meisten werdenmich kennen, weil ich doch immer wiedermal „hom kim“aber „wos i so moch“ wissen sicher nicht alle.Zuerst möchte zurückblicken in meine Kindheit, woich als „Hirtabü“ auf der Gritzeralm war, damals nochohne Aufzug und Straße und wir mussten alles „auf Buglaufitragen“, trotzdem war ich immer mit der Oma auf derAlm, hab dann das erste elektrische Licht installiert unddamit mein Interesse für meinen späteren Beruf geweckt.Mit zwanzig Jahren gings dann auf Wunsch meinerEltern nach Stams und das war für mich Bergbauernbubnicht so leicht auf einmal Latein- und Englischvokabeln zu lernen. Nach der Maturakam ich nach Wien zum Studium der Elektronik- und Nachrichtentechnik. Nach denersten Berufsjahren in Wien, zog es mich wieder in die Berge nach Hause und ichwar fünf Jahre bei der Fa. Liebherr in Lienz, von wo ich dann doch noch einmal denSprung in die Ferne nach München wagte um mich wieder mehr der Elektronik undNachrichtentechnik zu widmen.In der Zeit wurde mir mein Glaube immer wichtiger auch bedingt durch eine Lebenskrise. Im Osttiroler Boten lasich eine Einladung zum Weltjugendtag nach Santiago de Compostella mit einem Aufenthalt in Lourdes. Nachdemich nach Lourdes eh schon immer einmal hinwollte, entschied ich mich für diese Wallfahrt. Dabei lernte ich jungeMenschen kennen mit einem tiefen frohen Glauben, wo ich merkte hinter denen muss wer stehen. Als ich dann einJahr später nach Medjugorje pilgern durfte, wurde mein Glaube nochmal gestärkt, weil dort jeder der ehrlichenHerzen hinkommt erfährt, dass Gott existiert und erein liebender Vater ist und Maria uns zu Jesus führt.Damals entstand das christliche Radio Horeb,dass zur Weltfamilie von Radio Maria gehörtund ich wurde eingeladen dort mitzuarbeiten undmeine technische Erfahrung dort einzubringen.Meine Aufgabe war die Studiotechnik zu betreuen und Hl. Messen mit demSatelliten-Ü-Wagen im Radio zu übertragen. Dazu muss man sagen, RadioMaria ist vor 30 Jahren als kleiner Pfarrsender entstanden und ist heutein über 60 Länder der Welt verbreitet. Radio Maria will eine christlicheStimme im Haus sein und einfach das Evangelium, die Frohe Botschaftbringen. Es beginnt um 6 Uhr früh mit Rosenkranz und Morgengebet, um 8Uhr wird jeden Tag die Hl. Messe aus einer Pfarrei übertragen. Radio Mariawird von den Spenden der Hörer getragen und die Programmverantwortunghat immer ein Priester, den der Bischof freistellt. Neugründungen werdenvon der Weltfamilie unterstützt. Vor kurzen entstand Radio MariaDeutschschweiz. Allen Radio`s ist gemeinsam, dass viele Menschenehrenamtlich mitarbeiten.Ich hab dann 2004 zu Radio Maria Österreich gewechselt, weil einRadio-Techniker gesucht wurde und meine Aufgabe bei RM ist dieBetreuung der Mobilstudio`s in ganz Österreich und die Organisation vonGottesdienstübertragungen. Der Empfang von RM ist im Moment nicht soeinfach, es sind erst einige UKW-Sender in Österreich in Betrieb. MeineAufgabe ist es den Menschen alle Empfangsmöglichkeiten, wie überSatellit, Kabel oder Internet zu erklären. In St Veit übrigens ist Radio Maria über Defnet auf 95,4 und über Satellitund Internet zu empfangen. Es ist eine schöne Aufgabe bei Radio mitzuarbeiten und ich bekomm sehr viel Dankzurück von den Hörern.Obwohl ich jetzt schon viele Jahre weg bin, komme ich immer wieder gerne nach St. Veit um ein paar freie Tagezu verbringen und liebe Menschen zu treffen und meine Familie zu besuchen.24 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 St. Veiter Wurzeln


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05NostalgischesVS Feld 1948/49: 1. Reihe v. li. n. re. Peter Kurzthaler (Maura), Siegmund Stemberger (Lippen), Kurt Berger (Tamisn), Walter Obkircher (Bruder v. WieserRaimund), Richard Mair (Jörgelis), Hans Prast (Pergins), Georg Großlercher (Oberholzer)2. Reihe: Seppl Köck (Gasthaus Feld), Tamis Berger (Tamisn), Germane Stemberger (Lippen), Hannelore Graf (Tochter v. Nitzer Ludmilla auf Gassen), LoiseGroßlercher (Oberholzer), Christine Mitterfeldner (Mutter v. den Gabers Kindern), Lisl Bonora (Untermüller), Hans Fuetsch (Unterschnall),Albert Obkircher(Mentlerschusta - heute Bocha)3. Reihe: Erhard Bauer (Preger), Alfons Stemberger (Lippen), Hans Ranzer (Felixen), Sepp Fuetsch (Unterschnall), Peter Mellitzer (Peterlis), Peter Mair (Jörgelis)4. Reihe: Annelies Ladstätter (aufgewachsen bei Osinger), Annemarie Kurzthaler (Maura), Anna Fuetsch (Unterschnall), Lotte Ladstätter (Tönig), TraudlTegischer (Obermüller), Anna Stemberger (Lippen), Henrike Martin (Gendarms), Brunhilde Ortner (Perlis), Adelheid Stemberger (Bruggerboden), HanneStemberger (Eggen), Lehrer Max HafeleTrachtennähkurs 1980: 1. Reihe v. l. n. r.: Prast Daniela (Pergins), Berger Edith (Tamisn-Kurt), Kröll Maria (Schneiderin aus St. Jakob), Mellitzer Michaela(Hansen), Ortner Maria (Latzlis)2. Reihe: Nöckler Barbara (Wilhelms), Prast Josefa (Kurztalla), Großlercher Helga (Lenzer), Grimm Liesl (Frau v. Unterbergler Anton), Leiter Frieda (Jörgelis),Rieger Maria (Prozent), Grimm Katharina (Friedler), Mellitzer Christine (Scheibelrauth), Niederwanger Gretl (Eschbamer), Grimm Herta (Unterbergler)3. Reihe: Planer Judith (Praschter), Gasser Elisabeth (Troger), Prast Elisabeth (Mentler), Prast Herma (Albichta), Grimm Antonia (Unterbergler), TegischerSophie (Veits), Mellitzer Margarethe (Peterlis), Veiter Bernadette (Unterhonser), Rieger Elisabeth (Schieslis)NostalgischesSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 25


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Berichte der Vereine und InstitutionenBergmesse am großen LeppleskofelStrahlender Sonnenschein, ein tiefblauer Himmel undeine traumhafte Bergwelt bildeten heuer wieder eineperfekte Kulisse für die traditionelle Bergmesse derBergrettung Defereggental am 19.08.2012.Ca. 150 bergbegeisterte Menschen aus Nah und Fernströmten auf den Leppleskofel um gemeinsam mitunserem Herrn Dekan Mag. Reinhold Pitterle dieseBergmesse zu feiern. Für die passende musikalischeUntermalung des Gottesdienstes sorgte Hansl Klaunzermit seinen Weisenbläsern, die die von ihm komponierte„Bergbläsermesse“ vortrugen.Kameradschaftssommertour 2012Unsere diesjährige Sommertour führte uns vomLucknerhaus ausgehend zur Stüdlhütte, weiter überdas Teischnitzkess zum 3511m hohen Teufelskamp.Den Nachmittag dieses Tages verwendeten wir füreine Spaltenbergeschulung im wild zerklüftetenTeischnitzkees. Hier hatten wir wiedermal ausreichendGelegenheit sämtliche Spaltenbergetechniken, wieSeilrolle, Flaschenzug, Prusiktechnik, Gletscherexpress,aber auch Eisklettern zu üben. Den Abschluss dieseskameradschaftlichen Tages bildete ein Abendessen imTeufelskammEinsatzübung der Bergrettung Defereggental mitWasserrettung Osttirol und FFW Hopfgarten.Für Freitag den 12. Oktober organisierte die BergrettungDefereggental eine Einsatzübung im Bereich „DefreggerKlamm“ auf Höhe „Loser Kirchl“. Da in den letzten Jahrenimmer mehr Kajakfahrer die Schwarzach durchfahren,und somit Unfälle leider nicht ausgeschlossen werdenkönnen, war es ein großes Anliegen der BergrettungDefereggental gemeinsam mit der Wasserrettung Lienzund der Feuerwehr Hopfgarten ein Unfallszenario zuTeischnitzkeesüben, das jederzeit zum Realeinsatz werden könnte.Übungsannahme waren zwei verunfallte Kajakfahrerin der Deferegger Klamm. Hubschrauberbergungaufgrund der Dunkelheit nicht möglich! DieAlarmierung der Einsatzkräfte erfolgte um 18:45 Uhrdurch die Leitstelle Tirol. Dunkelheit, strömender Regenund extrem steiles Gelände forderte Mannschaft sowieMaterial aufs äußerste. Nach einer fast 3 stündigen, sehrschwierigen Übung hatten die Einsatzkräfte auch den2. Verunfallten geborgen und die Übung konnte somiterfolgreich beendet werden.26 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Bergrettung


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Es war dies die erste Übung dieser Form im Defereggental und die Verantwortlichen der jeweiligen Organisationenwaren mit der Zusammenarbeit unter den einzelnen Rettungskräften sichtlich sehr zufrieden. Weiteren gemeinsamenÜbungen steht somit nichts im Wege, und man ist auch für den Ernstfall bestens gerüstet – zum Wohle derEinheimischen und Gäste im Defereggental.Mitgliedernews!Die Bergrettung Defereggental begrüßt 2 neue Anwärteraus St. Veit in ihren Reihen:Reinhard Mellitzer und Benjamin Gasser verstärkenseit einigen Monaten als Bergrettungsanwärter unsereMannschaft.Herzlich Willkommen in unserem Team !Wussten Sie, dass...- 4.000 ehrenamtliche Tiroler Bergretter/innen jährlich zu4.000 Einsätzen einrücken,- dabei 5.000 Menschen in Bergnot helfen,- mit der Hundestaffel bei Lawinen und Sucheinsätzennach Vermissten suchen- und mit Spezialtrupps für Canyoning-Unfälle undSpaltenbergungen auf Gletschern schnell dort sind, wo siegebraucht werden.Mit einem Förderbeitrag von nur 22 Euro unterstützenSie die Bergrettung bei der Beschaffung von Ausrüstungund versichern sich und Ihre Familienmitglieder fürBergunfälleWerden Sie noch heute FördererACHTUNG – VORMERKEN!www.bergrettung-defereggental.atBergsicherheitstag der Bergrettung Tirol:Samstag,12.01.2013 in St. Jakob (Infos folgen)Bergmesse großer Leppleskofel: Sonntag, 18.08.02013Bei strahlendem Herbstwetter, wurdevon Herrn Dekan Mag.Reinhold Pitterlemit erfreulich großer Beteiligung, dasneu renovierte Gsaritzer Wetterkreuzneu eingeweiht. Die Bergmesse wurdevon einer kleinen Bläsergruppe derMusikkapelle St. Veit musikalischumrahmt. Weiterer Dank gilt denfreiwilligen Spendern, und den beteiligtenPersonen, die für die reichliche Agapesorgten.Bergrettung/BergwachtSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 27


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05BäuerinnenTreffen der BezirksvorständeOsttirol und PustertalDer Ausflug der Vorstände der TBOdes Bezirkes führte uns heuer nachSt. Veit/Defr.. Wo die Bäuerinnenmit Kaffee und Krapfen begrüßtwurden.Danach wurde die Werkstatt vonSchnitzer Johann Planer besichtigt.Von heiligen Figuren über Reliefsbis zu den wunderschönen Krippenbegeisterten die Arbeiten dieBäuerinnen. Anschließend ging esin Judiths Schatztruhe, wo originelleGeschenkideen und Basteleien ausNaturmaterialien zu sehen waren.Das Mittagessen gab es beimAlpengasthof Pichler, wo man ingemütlicher Runde beisammensaß.Am Nachmittag ging es noch nachSt. Jakob ins Haus des Wassers.ErntedankNach der von der Jungbauernschaftmitgestalteten Messe gab es eineAgape der Bäuerinnen.TrachtennähkursAm 22. September 2012 startete derDirndl und Trachtennnähkurs desLFI, geleitet von Frau FL AntoniaWibmer.10 Frauen Trafen sich einmal proWoche und fertigten in unzähligenStunden ihre Werkstücke an.Genäht wurden“ Dirndl, LienzerTracht, Iseltaler Tracht, DefreggerTracht und das „Alte DefreggerGewand“Krapfen backen bei AdelheidStemberger Adelheid weihte dieSt. Veiter Mitarbeiterinnen derBäuerinnenorganisation in dieKunst des Krapfenbackens ein.Sie zeigte uns wie man es richtigmacht, dass diese auch schönaufgehen.Natürlich gab sie uns auch ihreTipps und Tricks weiter.So manche Bäuerin hat das geseheneschon zu Hause ausprobiert und mitFreude die Krapfen auf den Tischgestellt.Stemberger AdelheidBezirksvorstand zu Gast in St. VeitJause bei Planer28 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Bäuerinnen


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05HauptschulabschlussWieder ist ein Jahr vorbei – DieElternvereine St. Jakob/St. Veitluden am Donnerstag, 05. Juli2012 zur Abschlussfeier in denGemeindesaal von St. Jakob ein.Eltern, Lehrpersonen, und Ehrengästefeierten den erfolgreichen Abschlussder Schulabgänger und wurden wiejedes Jahr von den Elternvereinenkulinarisch verwöhnt!Im Herbst starteten wir wiedermit einem vielseitigen Programm,unter anderem mit einemComputerkurs, Pilates, monatlichenBastelnachmittagen und vielemmehr.BastelnachmittagIm Oktober fand ein Bastelnachmittagfür Kinder statt. 20Kinder vom Kindergarten- biszum Hauptschulalter haben daranteilgenommen und hatten viel Spaßbeim Basteln eines Traumfängers.Auch im November basteltenviele Kinder eifrig an einemwunderschönen Adventkalender.Aerobic KursUnter fachkundiger Anleitungvon Aerobic-Basic-TrainerinJudith Kleinlercher fand ein Kids-Aerobic-Schnuppertraining statt.Viele begeisterte Kinder wurdenspielerisch zur Bewegung geführt.Hohen Motivationsfaktor erhieltensie durch den Einsatz von flotter,kindgerechter Musik.ElternvereinSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 29


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Im Sommer 2012 konnte dieFreiwillige Feuerwehr St.Veit 12neue Mitglieder in ihren Reihenbegrüßen: Mellitzer Patrick,Liebhart Sebastian, ObkircherMarian, Stemberger Florian,Stemberger Fabian, StembergerPatrick, Veiter Thomas, TegischerMarkus, Grimm Daniel, MellitzerThomas, Stemberger Michaelund Prast Martin.Mit dem Wissenstest am12.10. wurde der 1. Teil derGrundausbildung abgeschlossen.Während der Sommermonatewurden laufend Gruppen- undZugsübungen abgehalten, derenAbschluss die Herbst-Gesamtübungam 11.Oktober bildete.Alexander Grimm hat an derLandesfeuerwehrschule einenAtemschutzlehrgang absolviert60er von Oberwalder HelmutAm 06.10. fand derKameradschaftsausflugin die EisriesenweltennachWerfen statt.30 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Feuerwehr


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Murenabgang im BereichDurbachgalerie am 23.6.22.9. Feuerlöscherüberprüfung,die alle 2 Jahre abgehalten wird15.9. PKW Absturz auf derReimmichlstraßeam 6.8. beteiligten sicheinige Kameraden beiden Aufräumarbeitenin Virgen nach demMurenabgang vom4.8.2012.7.7. NassbewerbHopfgarten Gruppe 230.06. Nassbewerb in St. Jakob im HausFeuerwehr7.7. Nassbewerb Hopfgarten Gruppe 1St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 31


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Deferegger Heimatkalender 2013Der zweite Kalender aus der Heimat des Reimmichl –aus dem Defereggental…… und für viele ist Weihnachten erst dann Weihnachten,wenn der Deferegger Heimatkalender unterm Christbaumliegt.… und für viele ist die alte Stube dann wieder eineneue Stube, wenn im Jänner der neue DefereggerHeimatkalender an der Wand hängt.… und für viele sind die Weihnachtstage erst dannschöne, ruhige, erinnerungswerte Tage, wenn dieG’schichtlen, Anekdoten, Rezepte, Wissenwertes undHistorisches aus dem Defereggen gelesen und diealten Bilder vom Leben im Tal bestaunt, besehen undden anderen gezeigt worden sind.… aber auch vielen geht plötzlich etwas ab. Es fehltetwas. Etwas, was sie seit Jahren gekannt haben,gewohnt waren, was zur Wohnung, zur Familiegehört hat: Der Deferegger Heimatkalender. Er fehlt!Was jetzt schnell tun? Anrufen, mailen! Wo? Beiwem?Bei jener Deferegger Weibischen, die für ihrlangjähriges Arbeiten und Wirken im Jahre2011 den nunmehr alle 2 Jahre vergebenen„Volkskulturpreis des Landes Tirol“ verliehenbekommen hat. Als Dank und als Anerkennung!Vor allem für ihren „Deferegger Heimatkalender“!Ottilie Stemberger, A-9962, St. Veit in Defereggen,Tel. 0664/ 44 12 811, Fax 04879/ 312-8,e-mail: heimat-defereggen@aon.at27 Seiten im Großformat, Seit Jahren unverändert € 18,00Qualitätsdruck, hochwertig, mittlerweile ein Sammlerobjekt;32 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Heimat Defereggen


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Sozialkreis - HoangartstubeNach der langen Sommerpausestarteten wir am 26. September miteinem Ganztagsausflug ins neue„Arbeitsjahr“.Mit unserem bewährten Veranstalter,dem Busunternehmen „Christl-Reisen“, wurde die Glockner-Hochalpenstraße befahren.Das 1. Etappenziel war Heiligenblut.Nach einer Stärkung in einem Hotelblieb noch Zeit für Besichtigungenvon Kirche und Friedhof.Leider umhüllte seine Majestät,der Großglockner, unser Königder Berge, sein Haupt mit einerNebelkappe.Unser nächste Aufenthalt war auf derFranz-Josefs-Höhe.Etwas bedenklich stimmte vielevon uns die Pasterze. Der rasanteSchwund des Gletschers zeigte auf,dass der Klimawandel voll im Gangeist!Nach dem Mittagessen ging es weiterRichtung Hochtor, Fuschertörlins Salzburger Land. Auf diesemStreckenteil war dichter Nebel unserständiger Begleiter. Doch konntenwir erkennen, dass auch in dieserHöhe Almen bewirtschaftet undBergwiesen gemäht werden.Zell am See begrüßte uns mitSonnenschein. Die Seepromenadelockte zu einem Spaziergang undnach der „Marende“ ging es wiederRichtung Heimat.PasterzeZell am SeeEin Halbtagsausflug führte uns im Oktober – dem Rosenkranzmonat – zur Wallfahrtskirche Hollbruck.Wir beteten für eine gute Dorfgemeinschaft, für alle ehrenamtlichen Helfer/Innen, die verstorbenen Besucher derHoangartstube, ...Im Cafe der Fa. Loacker in Heinfels wurde dann zur Jause geladen.Frisch gestärkt machten wir uns auf den Heimweg.RundblickWallfahrtskircheSozialkreisSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 33


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Die Gemeinde St. Veit ehrte im Rahmen der Hoangartstube am 15. Nov. die Jubilare der Jahrgänge 1922, 1927 und1932.Für die musikalische Umrahmung sorgten die „Kalser Stubenfliegen“1922: Mellitzer Anna, Niege / AH Lienz1927: Hafele Maria, Bruggen 13 / LienzKleinlercher Elsa, KoflerMonitzer Monika, Birk1932: Nöckler Josefa, WilhelmsOrtner Alois, LatzlPichler Herta, WirtsWalder Amalia, GosserWalder Ella, OrtVon den Geburtstagskindern waren 6 anwesend.GeburtstagsehrungenMonitzer MonikaWalder EllaNöckler JosefaWalder AmaliaPichler HertaOrtner AloisAm 13. Dezember gestalteten die Kinder des Kindergartens und der beiden Volksschulen unsere Weihnachts-Hoangartstube.34 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Sozialkreis


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Der Krippenverein Defereggental organisierte auch im Jahr 2012 einebeachtliche Anzahl von Aktivitäten, bei denen auch Mitglieder aus St. Veitdabei waren.Aktivitäten des Arbeitsjahres 2012:24.03.2012: Bezirkssitzung im Vereinslokal „Krippenverein Lienz“19.05.2012: 40 Personen vom Krippenverein Waal in Bayern kamenins Defereggental zum Krippen schaug’n bei Obmann Johann Planerin St. Veit und Erwin Leitner in St. Jakob23.07.-28.07.2012: Beim diesjährigen Bildhauersymposium inSt. Jakob waren alle Vertreter vom Krippenverein Defereggental,darunter auch Obmann Johann Planer und Thomas Veiter13.10.2012: Beim diesjährigen Vereinswandertag führte uns derWeg in das Gemeindegebiet von St. Veit. Start war das Ateliervon Obmann Johann Planer – weiter in die Mellitze – Bergl –Bergler Leite – Mellitzer Alm – und zurück zu Johann Planer.Bei dieser Wanderung waren 18 Personen mit von der Partie. Dabeiwurden wir auf der Mellitzer Alm in „Ander’s Hütte“ (Familie Veiter)eingeladen und bestens bewirtet. Dafür gilt der Familie Veiter großerDank und Anerkennung.15.10.2012: Anlieferung der Krippen nach Stams, wo in einer großenAusstellung zum Weltkrippenkongress auch unsere Exponate gezeigtwerden. (8 Personen des Krippenvereines sind vertreten, darunterauch Obmann Johann Planer und Thomas Veiter).03.10.-11.11.2012: Auch in diesem Jahr wurde wieder einKrippenbaukurs abgehalten. 7 Personen bauten wieder wunderschöneTiroler Krippen, welche am Sonntag, dem 11. November2012 in einer kleinen Schau der Öffentlichkeit gezeigt wurdenund von Dekan Mag. Reinhold Pitterle gesegnet wurden.Auch heuer waren wieder 3 Damen aus St. Veit mit dabei – AlexandraPrast, Barbara Mellitzer und Erika Mellitzer.17.11.2012: Der Krippenverein Defereggental organisierte amSamstag, 17. November 2012 eine Fahrt nach Stams, zur Ausstellunganlässlich des Weltkrippenkongresses.01.12.2012: Vereinsweihnachtsfeier mit hl. Messe – dieses Jahr inHopfgarten – im Cafe Kohlplatzl.Von Ende November 2012 bis Ende Jänner 2013 zeigt der KrippenvereinDefereggental in den Ausstellungsräumlichkeiten der Volksbank Lienz eineTiroler Krippenausstellung.Man sieht – es rührt sich war in der Deferegger Kripperlewerkstatt.KrippenvereinSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 35


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Rückblick Bezirksmusikfest:„ Ich fürchte nichts für eine Stadt,solang sie solche Bürger hat.“Dieses Zitat des einstigen WienerBürgermeisters Karl Lueger kannman auf die Gemeinde St. Veit und dieSt. Veiterinnen und St. Veiter getrostumlegen, wenn man sich anschaut,wie viele Personen zum Gelingendes 60. Iseltaler Bezirksmusikfestesin St. Veit beigetragen haben.205 verschiedene Personen habengesamt 376 Schichten gemacht!254 Personen, das entspricht einemguten Drittel der Bevölkerung,haben beim Bezirksmusikfest direktin irgendeiner Weise mitgewirkt.Diese Zahlen sind unglaublich, aberdennoch wahr und darauf kann manwahrhaftig stolz sein. Jede helfendeHand, jede Waren- und Geldspendehat es auch wirklich gebraucht,sodass das Fest rundum gelungen ist.Noch einmal ein herzliches „Vergelt’sGott“ an alle, die uns geholfen haben.Konzerte:Am 22. Juli gastierte die MusikkapelleSt. Veit bei der MusikkapelleHopfgarten. Beim trad. Dorffestwurde die Feldmesse feierlichumrahmt und anschließend einFrühschoppenkonzert gespielt.Am 15. August, dem hohen Frauentag,gab es im Anschluss an dieProzession beim AlpengasthofPichler gleich zwei Konzerte.Es spielten die Musikkapelle St.Veit unter der Leitung von KPMPhilipp GROSSLERCHER und dasJugendblasorchester St. Veit unter derLeitung von Helmut STEMBERGERzur Begeisterung zahlreicher Zuhörerzu einem Frühschoppenkonzert auf.Im Rahmen dieser Konzerte wurdendie Jungmusikerleistungsabzeichenin feierlichem Rahmen überreicht.Am 19.August wurde einFrühschoppenkonzert beim GasthausAlzenbrunn gespielt.Das diesjährige Wunschkonzertbeim Alpengasthof Pichler istsprichwörtlich ins Wasser gefallen.Zwei Termine mussten wegenRegens abgesagt werden.St. Veiter Treffen in St. Veit inPongauAm 22. und 23. 9. dieses Jahreswurde von der MusikkapelleSt. Veit in Pongau anlässlichihres 115 – jährigen Bestehens einSt. Veiter Treffen organisiert.Die Musikkapelle St. Veit reistezur dieser Veranstaltung am 22.September mit einem Postbus an.Im Rahmen dieses Festes wurdenvon der Musikkapelle am 23.ein Konzert gespielt und St. Veit inDefereggen würdig vertreten.Auch unser mitgereister BürgermeisterVitus Monitzer und zahlreichePrivatpersonen ließen es sichnicht nehmen, zu dieser bestensorganisierten Veranstaltung nach St.Veit in Pongau zu reisen.Das Jugendblasorchesterunter der Leitung vonHelmut Stemberger36 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Musikkapelle


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Bilder vom St. Veiter Treffen in St. Veit im Pongau.Hochzeit:Am 20.Oktober ehelichte unser langjährigerObmann und Schlagzeuger KlausGROSSLERCHER seine LebensgefährtinJohanna BEGRER in der Pfarrkirche St. Veit.Die Musikkapelle versammelte sich bereitsam frühen Morgen zu einem Weckruf vor demHaus von Klaus und Johanna und empfing dasBrautpaar nach der Trauung auf dem Dorfplatz.Wir wünschen dem frisch vermählten PaarGlück und Gottes Segen auf ihrem gemeinsamenLebensweg.Kameradschaftsabend:Der strahlende BräutigamDer diesjährige Kameradschaftsabend der Musikkapelle St. Veit wurde am 7. Dezember im Landhotel Macher in St.Jakob veranstaltet. Nach einem gemeinsamen Essen ließ man den Abend mit einer zünftigen Kegelpartie ausklingen.Generalversammlung:Ein arbeitsreiches Musikjahr, welches vor allem durch die Organisation und Durchführung des 60. IseltalerBezirksmusikfestes geprägt war, fand bei der Generalversammlung am 9. Dezember im Reimmichlsaal seinenAbschluss.Der Obmann, Walter STEMBERGER, der Kapellmeister Philipp GROSSLERCHER, der Jugendleiter HelmutSTEMBERGER und der Finanzreferent Karl GUTSCHI erstatteten der Generalversammlung Bericht über das sehrerfolgreiche abgelaufene Vereinsjahr.Die Generalversammlung endete mit den Ansprachen der Ehrengäste.MusikkapelleSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 37


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05KindergartenAnnikaMirjamAlinaPaulTante GabiCarolinaRomanDie Kindergartenkinder stellen sichvorHannaHannaFlorian20 Kinder besuchen heuer unserenKindergarten, davon 12 Mädchenund 8 Buben. Die 7 Jüngsten kommenan zwei bzw. drei Tagen zu uns.Im Herbst 2013 werden voraussichtlich8 Kinder an unserenVolksschulen einschulen.Im Internet auf unserer Homepageberichten wir laufend überverschiedene Aktivitäten und denKindergartenalltag.Wir freuen uns auf ein feinesMiteinander und eine erlebnisreicheZeit im Kindergartenjahr 2012/2013.SimonSimoneTheresiaJakobValentinaJanaVeronikaMaxiAdelheidSelinaMichaelLukas38 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Kindergarten


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05REIMMICHLVOLKSSCHULEST.VEIT& VOLKSSCHULE FELDMalwettbewerb 140 Jahre FLV TirolDer Landesfeuerwehrverband und der Landesschulratfür Tirol haben im Herbst, aus Anlass des 140 jährigenBestandsjubiläums des LandesfeuerwehrverbandesTirol, gemeinsam einen tirolweiten Malwettbewerbausgeschrieben.Mit dem Thema „Meine Feuerwehr“ durften die Kinderwahrlich alles malen, was ihnen zum Thema Feuerwehreinfiel. Von Feuerwehrfahrzeugen beim Löschen überBergung von Personen und Tieren war fast alles dabei.In allen Bezirken gab es eine Jury, die Siegerbilderauswählte.Bei uns in Osttirol war neben BezirksschulinspektorinOSR Elisabeth Bachler ebenso der Künstler undVolksschuldirektor Michael Unterluggauer, Mag.Reinhard Lobenwein von der Wirtschaftkammer,sowie Bezirksfeuerwehrinspektor Hans Stefanund Bezirksschriftführer Edi Gander vomBezirksfeuerwehrverband Lienz, mit in der Jury.Die beiden St. Veiter Volksschulen konnten sich mitihren Bildern gegen acht weitere Schulen durchsetztenund gewannen die Bezirksausscheidung für sich.Am 19. Oktober schließlich waren Kinder undLehrpersonen der Volksschule Feld und der ReimmichlVolksschule St. Veit zur Feuerwehr Alpin Messe, imMessegelände in Innsbruck, eingeladen.Auf der Messe durften die Kinder Feuerwehrautosund Rettungsgeräte besichtigen. Auch der ÖAMTCHubschrauber war vor Ort und konnte bewundert werden.Die ausgestellten historischen Feuerwehrfahrzeugewaren für viele Kinder ein Anziehungspunkt.Höhepunkt des Ausfluges in die Landeshauptstadtwar dann die Preisverteilung in der Messehalle. DasFeuerwehrmaskottchen „FLORI“ begrüßte die Kinderund teilte Süßigkeiten aus. LandesfeuerwehrkommandantKlaus Erler und sein Stellvertreter Ing. Peter Hölzlbedankten sich bei den Siegern für die Teilnahme undteilten Geschenke aus. Für beide Schulen gab es aucheine Erinnerungstafel, die sicherlich in den Schuleneinen Ehrenplatz bekommt.Anschließend waren Kinder und Lehrpersonen nochzu einem Essen im neuen Messerestaurant eingeladen,bevor es wieder zurück nach Osttirol ging. Den Kindernwird dieser Ausflug sicher noch lange in Erinnerungbleiben.VolksschulenSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 39


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Unsere Rotkreuz-Servicestelle informiert, berät und kümmert sich um Ihre Anliegen• Sie wählen den Notruf 144 (ohne Vorwahl) wenn Sie einen Notfall haben und dringend einenRettungswagen oder Notarzt benötigen!• Sie wählen die Krankentransportnummer 14844 (ohne Vorwahl) wenn Sie einen Krankenwagen füreine Fahrt in ein Krankenhaus oder zum Arzt benötigen!• Für alle weiteren Hilfeleistungen, Unterstützungen, Informationen und Anfragen wählen Sie dieNummer 04852-62321 unserer NEU ERÖFFNETEN SERVICESTELLE!Zu den Aufgaben unserer Servicestelle zählen:• Betreuter Fahrdienst (… mit uns sind Sie wieder mobil):Neben den täglichen Fahrten nach Innsbruck und Klagenfurt zählen wir dazu auch Serientransporte (z.B. fürStrahlenpatienten, Dialyse und Chemotherapie usw.), Roll- und Tragstuhl-Transporte (gedacht für Menschenmit körperlicher Beeinträchtigung zu privaten und /oder Arzt-Terminen), Heim- und Rückholtransporte (fürGEHEND- oder LIEGEND-Patienten) und/oder Hilfeleistungen (im/um den häuslich-privaten Bereich)• Betreuung unserer unterstützenden Mitglieder• Beratung über Betreutes Reisen• Kontaktvermittlung Krisenintervention• Besuchsdienst (… gegen Einsamkeit)• Jugendgruppen (… der Jugend gehört die Zukunft) - Ansprechmöglichkeit• Termine Blutspenden (… ein kleiner Stich für ein Leben)• Hausnotruf und „ NEU“ Hausnotruf mobil (… mit uns sind Sie nie allein)• Essen auf Rädern (… Ihr Koch auf 4 Rädern), gemeinsam mit dem Sozialsprengel• Team Österreich Tafel – Ausgabe von Lebensmitteln immer Samstags ab 19:00 Uhr in der ÖRK-Bezirksstelle Osttirol (… wenn Hunger zum Problem wird)• Bewegung „zum Wohlfühlen“ ist Leben (… wer sich bewegt bleibt länger fit), während der Schulzeitimmer Montags um 16:00 Uhr (Schulzentrum Lienz/Nord)Die Herausforderungen an Regionen und Gemeinden werden zunehmend größer. Die Notwendigkeit dersozialen Betreuung – vor allem für ältere Mitmenschen - soll effizient und in bestem Einvernehmen innerhalbder vorgegebenen Modelle (Vernetzung mit Krankenanstalten, Wohn- und Pflegheimen, den prakt. Ärzten, denSprengeln usw.) erfolgen.Wir wollen uns diesem Prozess nicht verschließen!Wir sind dabei, vorhandene Strukturen zu nützen und sie entsprechend nachhaltig weiter zu entwickeln – mit derRotkreuz-Servicestelle möchten wir diese Vorgaben auch umsetzen.40 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Rotes Kreuz


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05ICH BIN DIE ERSTE WAHL.ICH BIN DIE ERSTE HILFE.Ich bin die Erste WahlIch bin die Erste Hilfe …Es ist nie vorhersehbar, wann ein Notfall eintritt bzw.man vor der Wahl steht, Erste Hilfe zu leisten. Aber wenn,dann hat man keine Wahl – denn Erste Hilfeleistung isteine Pflicht …Macht Sie der Gedanke daran nervös? Möchten Sie gerneruhig bleiben, überlegt handeln und mit den richtigenHandgriffen helfen können?Ein Erste-Hilfe-Kurs hilft Ihnen dabei!Anmeldung jetzt unter:www.roteskreuz-osttirol.atJETZT ERSTE-HILFE-KURS BUCHEN.Grundkurs Auffrischung Säuglings- & Kindernotfall OutdoorSehr oft scheuen sich Menschen vor einer Hilfe-Leistung;nicht aus Unwillen, sondern weil sie unsicher sind oderAngst haben, etwas falsch zu machen. Dabei ist daseinzige, was man falsch machen kann, nichts zu tun!Allein das Absetzen eines Notrufs, ist eine der wichtigenMaßnahmen, um menschliches Leben zu retten undbedrohende Gefahren bis zum Eintreffen professionellerHilfe abzuwenden oder zu mindern.Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Die Servicestelle des Roten Kreuzes Osttirol, Herr Payer Günter, unter der Tel.Nr. 04852-62321 (von Mo – Fr, 08:00 – 17:00 Uhr), informiert Sie gerne über die aktuellen Kurspreise sowie unservielfältiges Kursangebot:• Unterweisung lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort/Führerscheinkurs (6 Std.)• Erste Hilfe Kurs (16 Stunden) / Auffrischungskurs (8 Std.)• Erste Hilfe bei Säuglings- und Kindernotfällen (9 Std.)• Erste Hilfe-Outdoor-Kurs (8 Std. im Freien bei 6 Stationen)• Erste Hilfe im Vergiftungsnotfall (Giftverordnung 2000, Giftbezugslizenz)• Erste Hilfe für Menschen mit mentaler Behinderung, Lernschwierigkeiten und bes. Förderbedarf.Erste Hilfe – weil jede Minute zählt!Die meisten Notfälle passieren im familiären und häuslichen Umfeld, sodass Ihr Wissen und Können meist IhrenAngehörigen und Freunden nützen wird.Der Erste-Hilfe-Grundkurs hat zum Ziel, die KursteilnehmerInnen mit der Hilfeleistung nach Unfällen oder beiEintritt plötzlicher Erkrankungen so sicher und vertraut zu machen, dass sie selbständig und richtig Erste Hilfeleisten können. Die Beschäftigung mit verschiedenen Unfallursachen trägt zur Unfallprävention bei.Auch junge Menschen in Osttirol werden frühzeitig zur eigenständigen Hilfeleistung bei lebensbedrohlichenNotfällen „erzogen“. Alle SchülerInnen der 7. Schulstufe werden im Gemeinschaftsprojekt „just do it“ vonJugendrotkreuz, Bezirkskrankenhaus Lienz und Rotem Kreuz in der Herz-Lungen-Wiederbelebung geschult.Sie sind die Erste Wahl – Sie sind die Erste Hilfe!Rotes KreuzSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 41


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05St. Veiter Treffen in St. Veit in PongauHeuer fand in St. Veit in Pongau (Salzburg) wieder einösterreichweites St. Veiter Treffen statt, anl. desJubiläums 125 Jahre TMK St. Veit in Pongau und 20Jahre St. Veiter-Treffen.Gefeiert wurde am Samstag, 22. und Sonntag, 23.September 2012.Unter den 21 mitwirkenden Vereinen und Formationenwaren auch die Musikkapelle St. Veit sowie dieReimmichl-Schützenkompanie St. Veit dabei, die amSonntag die Ehrenkompanie stellte.Es war eine schöne, farbenprächtige Veranstaltung!(Bilder von Sieglinde Passler)Am 30. März 2012 fand der jährlicheKameradschaftsabend mit Luftgewehr- u.Schnurschießen am Schießstand der Schützengildestatt.Dabei konnte Helmut Obkircher SchützenschnurGOLD I und Alois Veiter SSG II (3xGoldhintereinander) „Eichenkranz“ erreichen.Ausgerückt wurde im abgelaufenem Vereinjahr zu denüblichen Anlässen.Weiters die Teilnahme beim Musikfest des Bez. Iseltalam 1. Juli 2012 in St. Veit.2012 mussten zu den laufenden Ausgaben wieder div.Trachten (Teile) um € 3.034,-- nachgeschafft werden.In diesem Zusammenhang ein großes Vergelts Gottdem Subkassier Klaus Tegischer und allen Spendern.42 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Schützenkompanie


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Von Dezember bis Ende April war der Schießstand inSt. Veit jeden Donnerstag für die gesamte Bevölkerunggeöffnet. Diese Möglichkeit wurde von einigeneifrigen Schützen genutzt um u.a. für unsere 2 großenVeranstaltungen zu trainieren.Vom 01. – 03. März 2012 fand das Mannschaftsschießenstatt. Eine äußerst erfreuliche Anzahl von 25 Teams (1Team bestand aus 3 Schützen) aus St. Veit und Hopfgartenstellte sich diesem Wettbewerb. Aufgrund des Modus -jede Mannschaft konnte beliebig oft nachkaufen - warSpannung bis zum Schluss garantiert und die Führungwechselte häufig. Schützen aller Alterklassen fandensich quer gemischt zu Teams zusammen.Kurz nach Samstag Mitternacht stand dann das Ergebnisfest:1. Platz: Foo Veiders (Julia Veider, Peter Veider,Günther Veider)2. Platz: Vägln im Wold (Michael Berger, ChristophWalder, Matthias Walder)3. Platz: Die Nöcklers (Gabriel Nöckler, Luisa Nöckler,Josef Nöckler)4. Platz: Schützen Hopfgarten (Lukas Veider, FabianVeider, Peter Blaßnig)5. Platz: B-Team (Klemens Zathamer, Rene Gsaller,Markus Köfele)Am 21. April 2012 veranstalteten wir traditionellzum Saisonabschluss die Gildenmeisterschaft. 39Teilnehmer fanden sich zu diesem prestigeträchtigenBewerb am Schießstand ein. Der Unterschied zumMannschaftsschießen bestand u.a. darin, dass jederTeilnehmer nur 1 gewertete Serie zur Verfügung hatte,d.h. es war kein Nachkauf möglich.Die heurigen GewinnerInnen:Herren:David PrastDamen:Barbara GrimmKinder/Jugend: Marzell VeiterKader:Simon StembergerAlle detaillierten Ergebnislisten und Fotos dieserVeranstaltungen sind im Internet abrufbar unter:www.defereggental.euIn der heurigen Saison wird der Schießstand alle 2Wochen Donnerstags geöffnet sein. Die genauenÖffnungszeiten sind auf unserer facebook-Seite und aufwww.defereggental.eu ersichtlich.Wir möchten uns für die zahlreiche Teilnahme an unserenVeranstaltungen im Jahr 2012 bedanken und hoffen euchauch 2013 wieder im Schießstand anzutreffenSportschützengildeSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 43


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05SozialzentrumNiederschrift von der Eröffnungsansprache von Nöckler Lydia:Vor 2 Jahren wurde die Idee zum Bau eines Sozialzentrums- also einNeubau mit Standort St. Veit von allen drei Gemeinden mitgetragen. Leiderscheiterte dieses Vorhaben aus mehreren Gründen. Natürlich auch an derFinanzierung.Aber so schnell wollten wir nicht aufgeben. Es sollte doch möglich sein eineLösung für unser Tal zu finden.Nach mehreren Sitzungen kamen wir, die drei BGM des Defereggentales,GF Anton Mietschnig und ich zu dem Entschluss, es mit einem bestehendenGebäude zu versuchen. Da sich die Gemeinden vorher schon auf denStandort St.Veit geeinigt hatten, begaben wieuns auf die Suche nach einem geeignetenObjekt.Mein erster Dank gilt dem Besitzer dieses Hauses, Gerold Walder. Gerold war sofort überzeugt von unserer Idee undmeinen Ausführungen. Und ohne seine finanzielle Unterstützung und sein Vertrauen würde es das Sozialzentrumnicht geben. DANKE!Der Plan war es, viel mit Ehrenamt umzusetzen, um die Investitionskosten niedrig zu halten. Und es ist daraus einVorzeigeprojekt der Freiwilligenarbeit geworden. Es wurden 300-400 Stunden unentgeltlich gearbeitet.Alle Ehrenamtlichen, die hier gearbeitet haben, dürfen stolz sein auf ihre Leistung! Wir konnten eine schöne,gemütliche Wohnung für die Tagesbetreuung übergeben.Nun ein paar Details zum Umbau:Ende Mai haben wir ausgeräumt und abgerissen. Danach ging es erst wieder Hälfte Juli weiter mit den ersten TischlerundInstallationsarbeiten. Aus einem Zimmer entstand das Pflegebad und das Mitarbeiter WC. Der Eingang wurdenordseitig angelegt und mit der breiten Stiege für jeden, auch mit Gehbehinderung, leicht zugänglich gemacht. DieStiege ist mit Glas überdacht.Die Räume teilen sich in eine Küche, eine Stube, zwei Ruheräume und ein Büro auf. Wir dürfen auch die Terrassemitbenützen, was natürlich hier traumhaft ist, da wir das ganze Jahr Sonne haben.Richtig rund ging es dann ab September. Fast alle Tage wurde geplant, gesägt, gefliest, Löcher zugemacht, Dosengebohrt, Drähte eingezogen und ausgezogen, Wände und Böden ausgeglichen, Böden gelegt, Leisten gehobelt, undvieles mehr. Alles hat nach Wunsch und Plan funktioniert.Es waren die letzten drei Tage vor der Eröffnung bis zu 10 Leute auf der Baustelle. Aber es hat alles reibungslosfunktioniert, jeder wusste was zu tun war und es herrschte eine gute Stimmung.44 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Sozialzentrum


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Vergelt´s Gott anLudwig Stembergerfür die Hilfe beim AusräumenPeter Cujic und Bernd Huber für die VerputzarbeitenWast und Thomas Riegerfür das Verlegen der Böden in den Ruheräumen und GrabungsarbeitenMarco Stemberger und Daniel Monitzer für die InstallationsarbeitenWalter Obkircherfür die Hilfe bei den ElektroarbeitenMaria Gasser (vlg. Troger)für das Nähen der VorhängeJohannes Prast,der uns kurz vor der Eröffnung auch noch mal schnell zur Hand gingHelga Großlercher & Vroni Stemberger, die uns beim Putzen unter die Arme gegriffen habenMarkus Waldhart,der in den letzten Tagen unser Mann fürs Schwere warRudi Eglseder,der uns die Fliesen so schön verlegt hatJosef Nöcklerfür das Anfertigen der Bodenleisten in der gesamten Wohnungund nicht zu vergessen unsere Kids Verena Stemberger, Sophie und Verena Waldhart, Marco Ortner, ElisabethStemberger, Luisa und Gabriel Nöckler, die, wenn Not am Mann war und schnell jemand gebraucht wurde zumTragen, Verräumen oder wenn die Mamas auf die Baustelle kamen, dann schnell mitmussten.Es haben wirklich alle viel geleistet, aber zwei Ehrenamtlichen möchte ich besonderen Dank aussprechen. Und zwarist das unser Hauselektriker Günther Kutschera, der wirklich am meisten Zeit auf dieser Baustelle verbracht hat.Ich könnte sagen, Günther hat fast hier gewohnt.Er hat Großes geleistet „von dem man allerdings nichts mehr sieht“, so seine Worte.Er war verantwortlich, dass es hell und warm ist und alle Geräte Strom haben. So hat er uns am Freitag noch schnelleinen Lichtschalter verlegt, weil für Günther gibt es keine Probleme, nur Lösungen. Dir lieber Günther tausend Dankfür alles.Der zweite ist unser Mann fürs Holz, Bernhard Ortner. Er hat viele freie Tage auf der Baustelle verbracht, egal obbeim Abriss, beim Umräumen, Boden verlegen, Vorhangstangen montieren, Möbel aufstellen und Bilder aufhängen.Er war immer zur Stelle, wenn ich ihn gebraucht habe.Auch dir tausend Dank für deinen Einsatz.Zum Schluss komme ich noch zu meinen Weibischen Martha Prast, Manuela Stemberger und Nicole Ortner, siewaren von Anfang an dabei, egal ob ausräumen, Müll verräumen, putzen, Möbel aufstellen, polieren und dekorieren.Ihr ward immer zur Stelle, wenn ich euch gebraucht habe. Und das nicht nur bei diesem Projekt, sondern bei vielenvorherigen schon. Mädels ich danke euch.Und natürlich nicht zu vergessen meine Freundin Walli, die von der ersten Minute an mit mir das Projekt Sozialzentrummitgetragen hat. Danke für deine Unterstützung beim Planen, Organisieren, Einkaufen und allem Anderen.Aber neben den Ehrenamtlichen möchte ich auch die Firmen erwähnen die Hier mitgearbeitet haben.Danke der Fa. Installationsteam und ein ganz großes Danke auch an die Tischlerei Walter Blassnig.SozialzentrumSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 45


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Bgm. Hopfgartner, Andreas Stemberger, DekanPitterle, GF Anton Mietschnig, Bgm. Hauser,Lydia Nöckler & Bgm. Monitzer.Danke den Bürgermeistern des Tales für ihre Unterstützung! Ein besonder Dank an Bgm. Gerald Hauser, der allenfreiwilligen Helfern zum Abschluss ein Abendessen & Getränk in der Wildererstube spendierte!Zum Schluss noch ein Danke auch an Ella, die uns freundlich aufgenommen und auch oft hinter uns nachgeputzt hat.Einladend und wohnlichIm Sozialzentrum sind behaglicheRäume für die Tagesbetreuung undden Mittagstisch eingerichtet.Eine gemütliche Stube mit Platz fürAktivitäten, daneben zwei Zimmerzum Ausruhen und eine geräumigeWohnküche.Der Balkon lädt ein zum Entspannen,Luft holen und Kraft tanken.Unsere Preise:Die Preise werden nach der Vorgabedes Landes Tirol berechnet:Bei einem monatlichen Einkommenbis 1.500,-- Euro ohne Pflegegeld istder Selbstbehalt für die: Halbtagesbetreuung (4 Stunden)inkl. Verpflegung 21,50 Euro Tagesbetreuung (8 Stunden)inkl. Verpflegung 37,50 Euro Mittagstischpro Mahlzeit 7,00 Euro Fahrtkostenpauschalepro Person 4,00 €Öffnungszeiten: Tagesbetreuungdienstags und donnerstagsvon 8:00–16:00 Uhr(Individuelle Betreuungszeiten möglich) Mittagstischmittwochs von 11:00 – 14 UhrLydia NöcklerFahrdienst:TagesbetreuungMittagstischbei Bedarf wird die Abholung und der Heimtransport durch das defMobiloder durch den Sprengelfahrdienst organisiert.Anmeldungen sind unbedingt jeweils bis Freitag, 12 Uhr, notwendig!Mehr Informationen erhalten Sie beimSozial- und GesundheitssprengelDefereggental/KalsDorf 469961 Hopfgarten Tel. 0664/1756655sgs.defereggental-kals@defnet.atwww.sozialsprengel.infoMit Gutschein Zeit schenkenSie haben in Ihrem Bekanntenkreis Menschen, die Pflege und Betreuungbrauchen, oder etwas Zeit in netter Gesellschaft verbringen möchten?Sie möchten einem pflegenden Angehörigen eine kleine Freude machen?Mit einem Betrag von € 21,50 können schon 4 Stunden Zeit in derTagesbetreuung geschenkt werden. Gutscheine sind im Sprengelbüroerhältlich.Sie machen damit sicher Freude und schenken etwas wirklich Wertvolles.46 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Sozialzentrum


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Wir sindSozialzentrumDefereggental St. VeitUnterstützer des Sozialzentrums…Bgm. LA. Mag. Gerhard HauserBgm. Vitus MonitzerBgm.Franz HopfgartnerBgm. Stv. Werner GrosslercherBgm. Stv. Markus TönigGR Blassnig ManuelaGR Nöckler LydiaGR Waldhart WaltraudGR Obmann Stemberger AndreasAgrargemeinschaft St. JakobAgrargemeinschaft St. VeitLandjugend HopfgartenNöckler Josefa, Kucera Marileen, Walder Josef,Monitzer Hubert und Theresia, Erik Engel,Obkircher Walter, Nöckler Josef, Bruckmüller Ulli,Großlercher Cornelia, Kleinlercher Karin,Monitzer Maria, Thönig PetraEhrenamtliche MitarbeiterInnen……Obkircher Walter Gasser MariaKucera GüntherNöckler LydiaWaldhart Sophie Waldhart WaltraudNöckler JosefNöckler LuisaStemberger Vroni Nöckler GabrielStemberger Verena Stemberger MarcoOrtner NicoleOrtner MarcoHopfgartner Erika Cujic PeterEglseder RudiPrast MarthaRieger ThomasPrast JohannesGroßlercher Helga Prast SieglindeStemberger Manuela Ortner BernhardStemberger Ludwig Huber BerndRieger Sebastian Waldhart MarkusMonitzer DanielTischlerei Walter BlassnigEinrichtungshaus KIKAInstallations TeamFliesen DobernikAuto SteinerFliesen RudiFrey BauunternehmungElektrowerk HopfgartenRaumdesign GrimmHotel DefereggentalAuto BaumgartnerFrey Matalltech GmbHWeigl LiftsystemeRaiffeisenbank DefereggentalWaudeOfenbau NiedereggerSteiner HygieneGemeinden St. Jakob,Hopfgarten und St.SozialzentrumSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 47


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Stemberger Hermann legtsein Amt als Obmann nachlangjähriger Tätigkeit zurückDie Sportunion Raiffeisen St. Veitin Defereggen startet am Endedes Jahres 2012 mit einem neuenAusschussteam in die Wintersaison2012/2013.Am Sonntag 18. 11. 2012 fand die43. Jahreshauptversammlung derSportunion Raiffeisen St. Veitin Defereggen im voll besetztenReimmichlsaal statt. ZahlreicheEhrengäste unter anderem Univ.Prof Dr. Günther Mitterbauersowie Union BezirksobmannJosef Ganzer waren derEinladung gefolgt. Nach deneinzelnen Tätigkeitsberichten derverschiedenen Sektionen blicktendie Mitglieder der Sportunion aufein sehr erfolgreiches Jahr zurück.Besondere Freude bereitete derBericht des Kassiers, da im Februar2012 das Baukonto des neu saniertenund erweiterten Sportplatzes in derOsing aufgelöst werden konnte. 12Personen wurden für hervorragendeEinsatzbereitschaft in diversenSektionen mit dem Ehrenzeichen inBronze und Silber ausgezeichnet.Nach 18-jähriger Tätigkeit wurdeObmann Stemberger Hermann fürseine herausragenden Leistungender Sportunion Raiffeisen St. Veitin Defereggen zum Ehrenobmannernannt.Für die Neuwahlen des Ausschussesmusste eine Statutenänderungdurchgeführt werden, da der frischgewählte Obmann die Aufstellungdes Ausschusses neu gestaltete.Die Sportunion Raiffeisen St.Veit in Defereggen steht nununter der Leitung von ObkircherAnton und dieser hat mit zweiObmannstellvertretern, StembergerChristian und Stemberger Verena,zwei wichtige Unterstützer an seinerSeite. Weiters besteht der jung unddynamisch gewählte Ausschussaus 20 Personen, der aber auchauf erfahrene und wiedergewählteMitglieder zählen kann.Bereits nach einiger Zeit planteObmann Obkircher Anton eineAusschusssitzung, um neue Ideenund Projekte zu besprechen,sowie die Termine für dieWinterveranstaltungen zu fixieren.Als großes Highlight haben siebereits eine Fanclubfahrt am9. Februar 2013 zu der HerrenAbfahrt der Skiweltmeisterschaftenin Schladming für Mitglieder derSportunion Raiffeisen St. Veitgeplant.Obm.-Stv. Stemberger VerenaDer neu gewählte Ausschuss der Sportunion Raiffeisen St. VeitNachstehend die Langlauf-Termine der Sportunion-Raika-St.Veit für den kommenden WinterSonntag, 03.Feber 2013Sonntag, 24.Feber 2013tour de defereggental32.Internationaler Deferegger Schwarzachlauf48 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Sportunion


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Jetzt ist es nun wieder soweit. Nach der ewig langenSommerpause begibt sich der Theaterverein St. Veitwieder mit vollem Elan in die Proben für das heurigeStück „Ein Butler auf dem Bauernhof“.Geprobt wird eine Komödie in 3 Akten. Vorab möchtenwir uns über den Inhalt in Schweigen hüllen.Die Termine für unsere Aufführungen sind wiedervoraussichtlich Anfang Februar.Es werden wieder fast alle Schauspieler aktiv dabei sein.Tanja wird uns heuer leider nur mental unterstützen, dasie in ihre verdiente Babypause geht. Wir wünschen ihrauf diesem Wege alles Gute, und hoffen, dass sie unsbald spielerisch wieder zur Seite steht. Auch Philippmuss heuer leider eine schöpferische Pause einlegen,da das heurige Stück mit weniger Akteuren auskommenmuss.Unser Theaterkollege und Freund Klaus Großlercherund seine Johanna haben sich am 20. Oktober das JaWort gegeben. Wir möchten noch einmal recht herzlichgratulieren und wünschen Ihnen das Allerbeste für dieZukunft.Somit kann die heurige Theatersaison beginnen und wirfreuen uns auf euer Kommen!TheatervereinSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 49


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Verein „Retten wir das Zottenkirchl“Neusegnung desZottenkirchlsEin Jahr derRenovierungAm 21. Oktoberwar es soweit.Nach rund eineinhalb Jahren warendlich das kleine große Werkvollendet, von dem vor zweiJahren wohl niemand zu träumengewagt hätte. Doch nach einemerfolgreichen Renovierungsbeginnmit dem neuen Schindeldach kurzvor dem „letzten“ Zotten-Kirchtagam 2. Juli 2011 ging es eigentlichSchlag auf Schlag: Entfernung desBodens, archäologische Grabungen,Fundamentsicherung, Kernbohrung(=statische Sicherung des Mauerwerks)waren die Eckpfeiler imKalenderjahr 2011. Nach einer langenWinterpause ging es im Frühjahr mitden Innenarbeiten weiter. Erst jetztsollte sich zeigen, welchen SchatzSt. Veit mit dieser Kapelle hat: Dennfür alle völlig überraschend kamenbei den Vorbereitungen für dieNeuausmalung bedeutende Reste derursprünglichen Bemalung zutage.Das Prunkstück dieser Malereienist zweifellos die Darstellung derdrei Erzengel Gabriel, Michael undRaffael an der Emporenwand, diesachgemäß freigelegt und ergänztwurden. In den letzten Wochenwurde schließlich der Plattenboden(nach altem Vorbild) verlegt, dieBänke überholt und die Einrichtung(Altäre, Statuen, Kreuz) aufgestellt.Nicht zu vergessen ist auch dasUmfeld der Kapelle – angefangenvom Emporenaufgang, einerzierlichen Lärchen-Holzstiege biszur Pflasterung vor dem Kirchl undden elektrischen Installationen.Die FestvorbereitungenIn den Tagen und Stunden vorder Neusegnung konnte manvor Ort zahllose fleißige Händesehen, die buchstäblich den letztenSchliff anlegten. Besonders dieNachbarschaft tat sich hervor, alses darum ging, das Kirchl in einfestliches Kleid zu hüllen: Alleswurde auf Hochglanz gebracht,Girlanden und Blumenschmuckverrieten schon den festlichenMoment. Inzwischen liefen auchdie anderen Vorbereitungen aufHochtouren: Unzählige Einladungenwurden verschickt, die medialeÖffentlichkeit informiert und dieliturgische Feier vorbereitet – undnicht zu vergessen: die Krapfen unddie anderen Köstlichkeiten, die inden Küchen vorbereitet wurden.Ortner, Lukasser, Koller, Pescoller, Stemberger, Bodner, Rampold, Monitzer50 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Zottenkirchl


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05„Lebendige Steine“Am Vormittag des 21. Oktobers wares dann soweit: Als Pfarrer Bodnergleichzeitig mit den Teilnehmern desBittganges von St. Veit eintraf, warbereits eine große Menschenmengeauf dem Vorplatz der Kapelleversammelt. Ein ähnlich großes Festgab es in Zotten nur 1909 bei derEinweihung des Denkmals für dieFreiheitskämpfer oder beim BesuchErzherzog Eugens im Jahr 1936.Rund 250 Personen aus nah und fern– darunter auch Gäste aus Salzburg,Wien, Niederösterreich und sogarBayern – hatten sich eingefunden,um diesem einzigartigen Festbeizuwohnen. Um 10 Uhr begann diehl. Messe, musikalisch umrahmt vomSchlaitener VierXang, die kurzfristigdie erkrankten Öberster-Mandervertraten. Gleich zu Beginn fand dereigentliche Akt der Neusegnung statt,um der Kapelle gleichsam ihre alteWürde und Aufgabe zurückzugeben.Pfarrer Bodner, der von BischofManfred Scheuer mit der Neusegnungbeauftragt worden war, hatte fürdie Feier der Messe spezielle Texteausgewählt, die auf das biblische„Haus des Herrn“ (also ursprünglichden Tempels in Jerusalem) Bezugnahm. In seiner Predigt hobPfarrer Bodner die Leistungen derVereinsobfrau Ottilie Stembergerhervor und sprach die Hoffnung aus,dass die Kapelle Mariä Heimsuchungkein Museum werde, sondern vonden Gläubigen, also den „lebendigenSteinen“, besucht werde, um hierKraft und Trost zu finden. Danktechnischer Unterstützung konnteder Gottesdienst auch im Freienmitverfolgt werden, fasst doch dasKirchlein selbst gerade einmal 60Personen.Der FestaktNach der Messe sprach BürgermeisterVitus Grußworte. Im Anschlussdaran gab der Schriftführer desVereins Michael Huber einen kurzengeschichtlichen Überblick über dieBaugeschichte des Kirchleins, eheRestaurator Markus Pescoller ausBruneck sachkundige Erläuterungenzu den freigelegten Malereien,ausgeführt in Aquarell- undFreskentechnik, von sich gab. MeisterPescoller schien sichtlich stolzdarauf zu sein, dass der BildhauerAugust Valentin, der Schöpfer desAltars und der Statuen, Lehrer seinesUrgroßvaters war. (Pescoller selbststammt aus einer uralten SüdtirolerMaler- und Restauratorendynastie.)Den krönenden Abschluss bildeteein sehr persönlicher und emotionalgehaltener Restaurierungsbericht derObfrau Ottilie Stemberger unter demTitel „Von der ‚Ruine’ wieder zumKleinod“. Man konnte spüren, wiesehr dieses Kirchlein Ottilie ans Herzgewachsen ist!ZottenkirchlSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 51


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Eine Madonna für die ObfrauNachdem die Obfrau am Schluss ihrerAusführungen unzähligen Personenund Institutionen den Dank für diegroßzügige Hilfe aussprechen durfte,sollte auch für sie der Dank nichtfehlen: Der St. Veiter BildschnitzerThomas Veiter hatte eigens eineverkleinerte Kopie des Gnadenbildesangefertigt, das Ottilie unter großemBeifall überreicht wurde. AproposGnadenbild: Es handelt sich bei derZottener Maria um eine sehr freieKopie der Altöttinger schwarzenMadonna. Dass die Kapelle vor rund200 Jahren gerade ihr geweiht wordenwar, könnte auf ein Gelübde desStifters, des damaligen ZottenwirtsFranz Grall zurückgehen; das bleibtallerdings spekulativ. Jedenfalls gibtes im süddeutschen Sprachraummehrere Kopien nicht nur desÖttinger Gnadenbildes, sondern derganzen Kapelle von Altötting – dasschönste Beispiel steht übrigens inInnichen! Der Begriff „schwarzeMadonna“ geht auf die zahlreichenschwarzen Marienbilder (z. B. inTschenstochau oder Loretto) zurück,deren Ursprung aber bis heute nichtrestlos geklärt ist. Die schwarzeFarbe der Statuen geht jedenfallsnicht auf Kerzenruß zurück, wie manheute weiß, sondern möglicherweiseauf eine Stelle im alttestamentlichenHohelied (Kapitel 1, Vers 5): Hierwird die Braut als „schwarz undschön“ bezeichnet. Dieser Verswurde dann in der christlichenTheologie auf Maria bezogen.Seit dem Mittelalter rankt sich somanche Legende um die schwarzenMadonnen.Turmkreuz und KrapfenstraßeDen Abschluss der liturgischenHandlung bildete die Segnungdes Turmkreuzes, das unmittelbardarauf vom Kirchturmexpertenund -dachdecker Walter Perflerangebracht wurde, nicht ohne zuvoreine Urkunde sowie einige Münzenund Geldscheine in der Kugel desTürmchens verwahrt zu haben. DieSonne, die inzwischen ihre mildenHerbststrahlen auch nach Zottenlenkte, bildete den wunderbarenRahmen für den nun beginnenden„Kirchtag“. In einem Zelt (dasungefähr an der Stelle der einstigenVeranda des Zottenwirtes errichtetwar) konnten die Gäste Platz nehmenund sich bei Gulaschsuppe, Würstelnund unzähligen Kuchen, Torten undKrapfenvariationen stärken. Biszum letzten Sonnenstrahl um ca.17 Uhr saß man in froher Rundebeisammen und freute sich über dasgelungene Werk.Michael Huber, Schriftführerdes Vereins „Retten wir dasZottenkirchl“52 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Zottenkirchl


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05WALD UND WILD –BEDROHUNG DURCHDEN WINTERSPORTUnser Wald ist heute eine seitGenerationen von Menschenhandgeprägte und bewirtschafteteKulturlandschaft. Unsere Wäldererfüllen wichtige Funktionen.Wälder schützen Siedlungenund Verkehrswege vor Steinschlag,Lawinen, Erosion, Überschwemmungenund Lärm, Wäldersorgen für eine gleichmäßigeWasserspende, verbessern das Klima,bewahren die Fruchtbarkeit desBodens und reinigen Luft undWasser und sind Lebensraum fürunzählige Tier- und Pflanzenarten.Ein naturnaher Wald bietet demWild Deckung und Nahrung.Wildtiere leben heute aber ineiner vom Menschen starkbeeinflussten Umwelt. Besiedelung,Verkehrserschließung, intensiveLandnutzung und Massentourismusengen den Lebensraum der Wildtierezunehmend ein und beunruhigen sie.Dies hat nachhaltige Folgen nichtnur für die Wildtiere, sondern auchfür den Wald.Aufgescheuchtes Wild flüchtet inden Schutzwald, sucht dort nachFutter und frisst die jungen Triebeder Bäume oder schält die Rinde.Der so bewirkte Schaden schwächtden Wald in seiner Schutzfunktion.Beunruhigung bedeutet Stress fürJagdvereindie Tiere. Einmal in Panik geraten,rennen die Wildtiere um ihr Lebenund dies in der Winterszeit, woder Stoffwechsel der Tiere aufSparflamme läuft. Dadurch werdendie Tiere so sehr geschwächt, dassso manche verenden.Daher appellieren die Jäger an alleWintersportler und Naturfreunderespektvoll mit der Natur, mit Waldund Wild umzugehen. Als Sportlerund Erholungssuchende sind wir nurGast im Lebensraum der Wildtiere.Wenn für uns Menschen der Spaßmit dem Wintersport beginnt,müssen die Tiere der Bergwälderums Überleben kämpfen. Die Suchenach knapp gewordener Nahrungbedeutet für sie bereits einen hohenAufwand, der Energieverlust durchdie Kälte kann durch das Winterkleidnur teilweise ausgeglichen werdenund die Fortbewegung erforderthöchste Anstrengung. DerEnergieverlust bei einer panischenFlucht ist selbst für das Gamswildnur schwer zu verkraften. Daherist es keine gute Idee, abseits derausgewiesenen Pisten, Schiroutenund Wege schizufahren, zu wandernund zu boarden! Wintersport ist fürdie Bergwälder und Bergregionenvertretbar, sofern er in geregeltenBahnen abläuft. Abseits der Routenund Pisten wird er schnell zumProblemverursacher. Es entstehteine Kettenreaktion: Sportlererschrecken die Tiere, die Tiereflüchten in den Schutz der Wälder,verbeißen dort die jungen Bäume,der Wald verliert die Schutzfunktiongegen Lawinen, Lawinen bedrohendie Sportler.Neben dem Schalenwild, Hasen undFüchsen sind auch die Raufußhühnerwie das Schneehuhn, Birkhuhnund Auerhahn dem Winterstressausgesetzt. Birkhühner legenSchneehöhlen in schneesicherenund lawinengeschützten Hängen an,wo sie viel Zeit verbringen. Wirdeine bewohnte Höhle von einemWintersportler zerstört, bedeutetdies meist den Tod des Vogels.Dazu noch ein paar Tipps:Solange man sich an Wege, markiertePisten und feste Routen hält, ist manfür die Tiere berechenbar und wirdweniger als Bedrohung eingestuft.Wer sich hörbar von unten nähert,macht dem Wild weniger Stress, alseine leise und schnelle Annäherungeines Schifahrers oder Boardersvon oben. Das schlägt die Tiere inpanische Flucht.JagdvereinSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 53


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Ungerader 12er Hirschgeschossen von Ladstätter Ernst(Holza) am 25.9.2012in Seitenegge/Zwirhe.Wildschweinerlegt von Kleinlercher Martinvlg. Hütas am 10. Juli 2012 um21:10 von Hütas Haus/Bergl weg.Erstmalig in St. Veit!!!!Ladstätter ErnstWaidmanns Heil!Kleinlercher MartinGlückwünscheDer kleine Luis Nöckler gratuliertseiner Uroma Josefa Nöckler zum80. Geburtstag!!Lieber Opa Lois!Alles Liebe & Gute & vor allemviel Gesundheit zum80. Geburtstag!!wünschen Dir Rene & MarcoDie St. Veiter Zeil´n bieten die Möglichkeit Glückwünsche allerArt (Geburtstage, Jubiläen,…..) zu überbringen. Einfach Text undFoto an die Redaktion schicken - selbstverständlich unentgeltlich!54 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Glückwünsche


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05GeburtenLea Obkircher, 9.August 2012/05:51Gewicht:2620g Größe:49cmEltern: Sarah Obkircher & Stefan PasslerNoah Veider, 22.August 2012Gewicht: 2910g Größe: 49cmEltern: Anna Franziska & Andreas VeiderWieder gibtsNACHWUCHS im REDAKTiONSTEAMDiesmal hat unsere Finanzabteilung Verstärkung bekommen.Nadine Prast, 09.November2012/19:24Gewicht: 2920 g Größe: 51 cmEltern: Martina und David PrastWir gratulieren unserem Kollegen Michael Berger (zuständig für die Finanzierung und die Gemeindeberichte)und seiner Frau Maria recht herzlich & wünschen viel Gesundheit und Freude mit Euren Kindern!!Emanuel Linus Berger, 5. Dezember 2012/7:27Gewicht: 3320g Größe: 51cmEltern Maria & Michael BergerGeburtenMichael mit seinen Kindernv. l. Roman, Matthias, Emanuel + TheresiaSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 55


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05HochzeitDrum prüfe, wer sich ewig bindetIm Dezember 1994 lernten sich JohannaBerger aus Prägraten/Bichl und KlausGroßlercher aus St.Veit in Defereggenkennen. Amors Pfeil traf die beidenim Hotel Jesacherhof in St.Jakob, woJohanna als Zimmermädchen und Klausbeim Umbau des Hotels als Installateurbeschäftigt war. Heute arbeitetJohanna wieder im Hotel Jesacherhofund Klaus ist schon seit einigerZeit bei IDM in Matrei beschäftigt.Klaus & Johanna Großlercher mit ihren Kindern Annalena & SarahIhr Glück wurde perfekt, als im Jahr2005 Annalena und im Jahr 2009 Sarahdas Licht der Welt erblickten. Am20.Oktober 2012 läuteten dann endlichdie Hochzeitsglocken. Nach einerwunderschön gestalteten Hochzeitsmessein der Pfarrkirche St.Veit und einemStändchen der Musikkapelle St.Veit amDorfplatz wurde dann im Reimmichlsaalmit vielen Verwandten und Freunden,musikalisch begleitet von den OsttirolerBergvagabunden, bis in die frühenMorgenstunden gefeiert.(Foto Gernot Gasser)Wir gratulieren und wünschen alles Gute für die gemeinsame Zukunft!56 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 Hochzeiten


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05HochzeitsjubiläenAm 6. Oktober 2012 konnten Josefa & Siegfried Prast vlg. Talla ihre Goldene Hochzeit feiern. Nach derDankmesse, zelebriert von Pfarrer Stefan Bodner, feierten sie gemeinsam mit ihren 9 Kindern,Schwiegerkindern, 16 Enkelkindern, Verwandten und Nachbarn im Gasthof Pichler.Auf der Hochzeitskerze stand der Spruch: „An Gottes Segen ist alles gelegen“.(Am Bild das Jubelpaar mit seinen Kindern)Ob wir wohl nun auch, wie damals vor50 Jahren am 29.10.1962 an unseremHochzeitstag, durch 20 cm tiefenSchnee stapfen müssen?Dies fragten sich Irene und SiegfriedTegischer vor ihrer Goldenen Hochzeit,die sie dieses Jahr im Oktober gefeierthaben.Heute, 50 Jahre später, hat sich nichtviel verändert. Der Hochzeitstag warwieder verschneit und die beiden sindimmer noch glücklich. Im Laufe derJahre sind 5 Kinder und 5 Enkelkinderdazu gekommen.Am 27.10.2012 feierten die Brautleuteim Rahmen der Familie ihre GoldeneHochzeit in der Pfarrkirche St. Veit. Aufbesonderen Wunsch des Bräutigamssang der St. Veiter Kirchenchor einewunderschöne lateinische Messe.Nachdem Pfarrer Stefan Bodner eineschöne und persönliche Messe gestaltethatte, wurde genau wie vor 50 Jahrenim Gasthof Pichler gefeiert und auf dasWohl des Brautpaars angestoßen.Irene & Siegfried Tegischer, vlg. UnterwegerWir gratulieren und wünschen Euch noch viele schöne Jahre!JubelhochzeitenSt. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 57


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 05Wir gedenken unserer VerstorbenenMenschen treten in unser Leben undbegleiten uns eine Weile. Einige bleibenfür immer, denn sie hinterlassen ihreSpuren in unseren Herzen.58 | St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05


Foto: Gasser GernotDie Redaktion wünscht allenLesern ein schönes Weihnachtsfestund ein gesundes und glücklichesJahr 2013!St. Veiter - Zeil´n - Ausgabe 05 | 59


SchnappschüsseSchnappschüsseSchnappschüsseSchnappschüsseFabio - der Hahn im Korb!Herbst trifft Winter!2 müde „Wegrichter“!Auf zum Seespitz!Begeisterung beim St. Veiter Treffen!FFW - BewerbsgruppeTischziehen der Kinder - Toifl!Johannes voll motiviert!3 Musikanten in den BergenBanges Warten auf die Toifl!Ein schneidiges Dirndl!Ausgabe06 erscheint im Juli 2013, Redaktionsschluss: 20. Mai 2013; e-mail: arbeits-pc@aon.at

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