Download (PDF ~ 2.236 KB) - ISB AG

isb.ag.de

Download (PDF ~ 2.236 KB) - ISB AG

06 | INTERVIEWEDOO.SYS-PROJEKTLEITER VONRHEINLAND-PFALZ IM INTERVIEWDas zukünftige landeseinheitliche Schulverwaltungsprogramm in Rheinland-Pfalz heißtedoo.sys. Die ISB AG hat sich im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens gegen 13weitere Unternehmen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Indien durchgesetzt.Am 24. Juli 2012 wurde die ISB AG offiziell beauftragt. Künftig werden die fast 1.700öffentlichen Schulen in Rheinland-Pfalz mit edoo.sys arbeiten. Ein großer Meilenstein fürdas Strategiethema von ISB. Für das vorliegende Interview stellte sich Projektleiter ThomasWollenweber den Fragen der ISB aktuell.Thomas WollenweberISB aktuell: Herr Wollenweber, Sie leiten seit Mai 2010 imrheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft,Weiterbildung und Kultur das Projekt SVP-RLP (SchulverwaltungsprogrammRheinland-Pfalz). Zuvor waren Sie als Unternehmens-und Technologieberater insbesondere im Bereich derSoftwareentwicklung selbstständig tätig und in dieser Funktionauch bei verschiedenen Unternehmen weltweit angestellt.Ganz „nebenbei“ sind Sie seit 2004 ehrenamtlicher Bürgermeisterder Stadt Annweiler am Trifels. Was hat Sie persönlichgereizt, die Projektleitung für das SVP-RLP zu übernehmen?Schulen. Um diese Informationen zu bekommen, werden regelmäßigschulstatistische Erhebungen durchgeführt. Wir werdenuns hierbei künftig an dem von der Kultusministerkonferenzbeschlossenen sogenannten Kerndatensatz (KDS) orientieren.In diesem Zusammenhang steht die Überzeugung – und damitauch ein wesentlicher Treiber für das Projekt – , dass eine hoheDatenqualität im Zuge der Einführung dieses Kerndatensatzes3.0 nur mit einer landeseinheitlichen Schulverwaltungssoftwaremöglich ist. Alle anderen Ansätze sind bisher gescheitertund werden nach meiner Einschätzung auch künftig scheitern.Herr T. Wollenweber: Schon die Stellenausschreibung hatmich damals sehr neugierig gemacht. Ich kann mich noch guterinnern, wie ich zur Vorbereitung einen Tag in einem Schulsekretariatverbracht habe. Mir war es wichtig, einmal die Prozessevor Ort mitzuerleben. Dabei ist mir klar geworden, dassdie Einführung einer einheitlichen Verwaltungssoftware beiallen Schulen des Landes eine extrem herausfordernde Aufgabedarstellt. Obwohl ich schon viele IT-Projekte geleitet habe,gehört das Projekt SVP-RLP hinsichtlich Komplexität, Öffentlichkeitswirksamkeitund Anzahl der Beteiligten sicher zu denHighlights in meiner bisherigen Karriere. Grob hochgerechnetgehen wir von circa 8.000 Benutzern an den Schulen aus.Um aber nochmal auf Ihre Frage zurückzukommen: Ausschlaggebendfür meine Entscheidung waren letztlich der Reiz an dersportlichen Herausforderung und der große Stellenwert derangestrebten Nutzerakzeptanz in diesem Projekt.ISB aktuell: Was waren die entscheidenden Treiber für dasLand Rheinland-Pfalz, eine einheitliche Schulverwaltungssoftwareauszuschreiben?Herr T. Wollenweber: Das Thema „schulische Bildung“ hateinen hohen Stellenwert in Rheinland-Pfalz. Um vernünftigebildungspolitische Entscheidungen zum Schulsystem treffenzu können, braucht es aussagefähige Informationen von den(Anmerkung der Redaktion: Der KDS ist eine Liste von Merkmalenzusammen mit den zugehörigen Merkmalsausprägungen,die einheitlich in allen Ländern erhoben werden sollen. DieseMerkmale beziehen sich auf Schulen, Klassen, Unterrichtseinheiten,Schülerinnen/Schüler, Schulabgängerinnen/Schulabgänger,Absolventinnen/Absolventen und Lehrkräfte.)ISB aktuell: Wie sieht die derzeitige Situation im Schulumfeldin RLP aus und welche Probleme bestehen?Herr T. Wollenweber: In Rheinland-Pfalz befinden sich derzeitan unseren Schulen mehr als 20 verschiedene kommerzielleSchulverwaltungsprogramme im Einsatz. Hinzu kommenzahlreiche Eigenentwicklungen. Viele der Programme weisenFunktionsmängel auf, sind technologisch völlig veraltetund erfüllen nicht mehr die heutigen Anforderungen an einemoderne Schulverwaltungssoftware. Eine Folge davon sindfehlerhafte und inkonsistente Daten für die Schulstatistik,was wiederum zu einem hohen Zeitaufwand für Nacharbeitensowohl bei der Schulaufsicht als auch bei den Schulen führt.Diese derzeitigen Probleme lassen sich nur durch die Einführungeines landeseinheitlichen Schulverwaltungsprogrammsin den Griff bekommen.ISB aktuell: Wie sieht die Zukunft idealerweise aus und welcheZiele haben Sie sich mit dem Projekt gesteckt?


08 | INTERVIEWHerr T. Wollenweber: Rein juristisch gesprochen, hat daswirtschaftlichste Angebot den Zuschlag erhalten. Die Wirtschaftlichkeitbestimmte sich nach der erzielten Punktzahlbei der Bewertung der Leistung und des Angebotspreises.Aufgrund der angestrebten hohen Benutzerakzeptanz wurdedie Leistung – und damit die Qualität der Software – deutlichhöher bewertet als der Preis. Es ist bemerkenswert, dass sichdie ISB AG sowohl in der Leistung als auch im Preis durchsetzenkonnte.Die Firma ISB AG verfügt mit edoo.sys über ein sehr gutes Produkt,das sich bestens als Entwicklungsbasis für das SVP-RLPeignet. Darüber hinaus hat sich ISB im Laufe des Vergabeverfahrensals professionelles und kompetentes Unternehmenerwiesen.Wir sind mit diesem Ausschreibungsergebnis sehr zufrieden.Für die Schulträger sehen wir eine deutliche finanzielle Entlastung,da die Anschaffungskosten für die Schulverwaltungssoftwareentfallen und die jährlichen Kosten für Programmpflegeund Updates deutlich geringer sind als beim Einsatz von Programmenunterschiedlicher Anbieter.Letztlich profitieren wir als Land davon, dass die amtlichenErhebungsdaten zuverlässiger und mit weniger Aufwand füralle Beteiligten (Schulen, Schulaufsicht, Statistisches Landesamt,etc.) verbunden ist. Konkret verbessern wir die Konsistenzund die Qualität der Daten. Schließlich bilden dieseDaten die Grundlage für nicht wenige bildungspolitische Entscheidungen.ISB aktuell: Wir kommen nun zur letzten Frage unseres Interviews.Welche Worte fallen Ihnen spontan ein, wenn Sie die bisherigeZusammenarbeit mit der ISB AG beschreiben sollen?ISB aktuell: Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungenbei der Einführung einer neuen landeseinheitlichenSchulverwaltungslösung?Herr T. Wollenweber: In meinem Team erheben wir denAnspruch, dass sich nach Möglichkeit keine Schule verschlechterndarf. Unser Ziel ist es, mit dem SVP-RLP für jede Schuleeinen Mehrwert im Vergleich zum derzeit im Einsatz befindlichenProdukt zu schaffen. Das bedeutet aber auch, dass dieMesslatte durch das beste derzeit verfügbare Programm vorgegebenwird. Das ist keine leichte Aufgabe.Herr T. Wollenweber: Spontan fallen mir die folgenden Worteein:• flexibel• partnerschaftlich• zuverlässig• professionell• fachkundig in den Schulprozessen• lösungsorientiert und innovativWie schon gesagt, wir sind mit der Vergabeentscheidung sehrzufrieden.Aber wir kennen unsere Herausforderungen und haben unsereHausaufgaben gemacht. Neben der eigentlichen Softwarelieferunggilt es ungefähr 8.000 Benutzer an 1.700 Schulen auszubilden.Dabei gehen wir von im Schnitt 2,5 Personen aus derSchulleitung und 2 Sekretariatskräften bei den Schulen aus.Außerdem müssen wir eine professionelle Supportstrukturzur Verfügung stellen. Für den Produktivbetrieb sehen wir einTeam von 7 Mitarbeitern im Servicedesk vor. Der Servicedeskwird die zentrale Anlaufstelle für alle Schulen. Zum jetzigenZeitpunkt rechnen wir im Jahr mit etwa 40.000 Serviceanfragenaus den Schulen.ISB aktuell: Herr Wollenweber, wir möchten uns herzlich fürIhre Zeit bedanken, die Sie sich für das Interview genommenhaben und freuen uns schon heute auf die weitere gute Zusammenarbeitim Projekt SVP-RLP.Das Interview führten Herr Thomas Wollenweber,edoo.sys-Projektleiter von Rheinland-Pfalz undHerr Christian Herr, Senior Account Manager ISB AGISB aktuell: Welche Vorteile sehen Sie für die Schulen, Schulträgerund das Land durch den Einsatz einer landeseinheitlichenSchulverwaltungssoftware?Herr T. Wollenweber: Für die Schulen ergibt sich, dassDatenerfassung für die Schulverwaltung, die Schulaufsicht unddie Schulstatistik keine getrennten Arbeitsgänge mehr sind.Bei gepflegten operationellen Schuldaten werden die Bedarfefür Schulaufsicht, die Lehrerbedarfsplanung und Schulstatistikquasi automatisch mit erledigt. Somit bleibt für die Lehrkräftemehr Zeit sich ihren originären Aufgaben zu widmen und dieSekretariate werden entlastet, da künftig keine Mehrfacheingabeder Daten mehr erforderlich sein wird.


ISB-PROJEKT | 09„AGILE ASPEKTE“ IN DER SOFTWAREENTWICKLUNGNACH V-MODELL XT BEI DER NEUENTWICKLUNGDER HANDLUNGSHILFE 4.0 DER UNFALLKASSE DESBUNDES: EIN ERSTER BERICHT AUS DEM PROJEKTAgile Softwareentwicklung und das V-Modell XT – (wie) passt das überhaupt zusammen?Aus voller Überzeugung „Ja“ sagten sich die Unfallkasse des Bundes und die ISB AG beimStart der Neuentwicklung der Software zur Beurteilung der Gefährdung am Arbeitsplatzund für das Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement Handlungshilfe 4.0.Die Unfallkasse des Bundes (UK-Bund,früher Bundesausführungsbehördefür Unfallversicherung, BAfU) ist diezuständige Unfallkasse für Arbeitnehmerder Bundesverwaltung, der Arbeitsämter,der ausländischen Streitkräftein Deutschland und besonderer Unternehmenwie Anstalten und Stiftungen.Darüber hinaus hat der Bund die sozialeVerantwortung für besondere Personen,die nicht unmittelbare Beschäftigte derBundesverwaltung sind (zum BeispielMitarbeiter und Ehrenamtliche des DRK),übernommen und sie bei der Unfallkassedes Bundes versichert. Die UK-Bund betreut mehr als sechs MillionenVersicherte – in Deutschland und imAusland. Der Hauptsitz ist in Wilhelmshaven,eine Verwaltungsstelle befindetsich in Münster. Außenstellen der Präventionhaben ihren Sitz in Berlin undMainz.HINTERGRÜNDE DES PROJEKTSUND ANFORDERUNGEN AN DIENEUE SOFTWAREDie von der Zentralstelle für Arbeitsschutzbeim Bundesministerium desInnern und der Unfallkasse des Bundeszur Beurteilung der Arbeitsbedingungenin der Bundesverwaltung herausgegebene„Handlungshilfe zur Beurteilungder Arbeitsbedingungen in der Bundesverwaltung“,Version 3.1 (kurz: HH 3.1),muss erneuert werden, um den aktuellenAnforderungen der Anwender gerecht zuwerden.Die wesentlichen Anforderungen sindaus der DIN ISO 9241-110 abgeleitet undgehen sogar darüber hinaus.Das zukünftige System wird als Webanwendungentsprechend der von SAGA fürE-Government-Anwendungen empfohlenenMehrschichtenarchitektur realisiert.Zusätzlich finden die (BSI-)IT-Grundschutzstandardsstringente Beachtung.Alles in allem ein Projekt mit einererhöhten Komplexität in der Migrationder Altdaten.KLASSISCHE INKREMENTELLESOFTWAREENTWICKLUNG VS.AGILE SOFTWARE-ENTWICKLUNGÜber die Anwendung agiler Softwareentwicklungsmethodenwie SCRUM undeher klassischer inkrementeller Methoden(beispielsweise das V-Modell XT desBundes) gibt es sehr kontroverse Meinungen.Das liegt natürlich zu einemgroßen Teil an den Erfahrungswerten,die man mit den jeweiligen Methodengemacht hat. Unbestritten ist allerdings,dass agile Methoden grundsätzlich imTrend liegen und verstärkt zum Einsatzkommen. Das hat in der Regel wenigermit einer „Modeerscheinung“ zu tun alsvielmehr mit handfesten Vorteilen, die,je nach Projektsituation und Anforderungen,in der Umsetzung zum Tragen kommenkönnen.Eine erste EinordnungEin agiles Vorgehen bietet eine geeigneteLösung, um mit Komplexität zurechtzukommen.So sorgen etwa Iterationen mitProduktinkrementen für eine Anpassungdes Produkts, Retrospektiven erlaubenes, den Prozess anzupassen, und selbstorganiserendeTeams sind in der Lage,sich auf neue Gegebenheiten einzustellen.Genau diese Elemente kann man ineinzelne Phasen des V-Modells XT einbringen.Für das Projekt der UK-Bund bedeutetdies, dass über ein iteratives Vorgehendie Meilensteine DV-Konzept, Architekturkonzeptund Migrationskonzepterreicht wurden.Innerhalb einzelner Iterationen erfolgtedie Abstimmung der Anwendungsfälle,des Datenmodells, der Sicht von Altdatenund Migrationsanforderungensowie der Benutzerschnittstelle imRahmen gemeinsamer Workshops.Hierzu entstand in der Konzeptionsphaseein funktionaler Prototyp, anhanddessen die Ergebnisse geprüft und diegewonnenen Erkenntnisse in den nächstenIterationen genutzt wurden.Im Ergebnis „sieht“ der Kunde zeitnahdas Ergebnis der Konzeption (zum BeispielEingabe- und Ausgabemasken) undkann aktiv an der Gestaltung der Endanwendungmitwirken.… hin zum PrototypHandlungshilfe 4.0Der von der ISB AG im Projekt entwickeltePrototyp wurde mithilfe des freienVAADIN Webanwendungsframeworks fürRich Internet Applications realisiert, dasauch in der späteren Anwendungsarchi-


10 | ISB-PROJEKTtektur zum Einsatz kommt. Wikipediabeschreibt als eines der Hauptmerkmalevon VAADIN „... dass der Programmiererdie gesamte Anwendung in Java schreibenkann. Das Framework umfasst ereignisgesteuerteProgrammierung sowieSteuerelemente, die das Programmiermodellnäher an die Modelle üblicherGUI-Software bringt als bei traditionellerWebentwicklung mit HTML undJavaScript.“Somit liegen durch diese Vertrautheit dieVorteile aus Sicht eines Java-Entwicklersklar auf der Hand.Darüber hinaus verkürzt sich die Implementierungsphase,da die Java-Klassenbereits vorhanden und schnell zu implementierensind.Solch eine Sichtweise allein wäre jedochzu kurz gegriffen, da auch aus Sicht desNutzers die mit VAADIN entwickeltenAnwendungen schon in einem frühenStadium einen trefflichen Eindruck deszukünftigen „Look and Feel“ vermitteln.Es wird deutlich, dass der entwickeltePrototyp kein Prototyp im Sinne einerNachbildung zu Präsentationszweckenoder reines Grundgerüst der Bedienelementeohne weitere Funktionalität ist,sondern die Grundlage für die nachfolgendeImplementierung. Letzten Endeswirkt sich das unterstützend auf dieAbsicherung der Entscheidungen aus derKonzeptionsphase der Anwendung aus.Ein Beispiel zur Verdeutlichung diesesAbbildung 1: Prototyp Handlungshilfe 4.0Vorteils: Mithilfe des Prototyps als Basisfür die Implementierung ist die Referenzvorhanden, Abläufe zu veranschaulichen– nicht virtuell auf dem Papier, sondernreal im Workshop! Weiterhin erhält derzukünftige Anwender dadurch die Möglichkeit,direktes Feedback zu geben,welches wiederum in die Implementierungeinfließt – im Gegensatz zu einemvollständig inkrementell getriebenenAnsatz mit Artefakten.Aus Sicht des Kunden (UK-Bund) führtdas zu einer effektiven, transparentenund permanenten Fortschrittskontrolle,ergänzt um die Sichtweise der ISB AGdurch die Einbeziehung der Fachabteilungin die Projektumsetzung und damiteine bessere Anforderungsverfolgung.Diese enge, zeitnahe Interaktion zwischenKunde und Leistungserbringerstärkt das Vertrauen in die gegenseitigenProjektpartner.FAZITGerade in kritischen oder sehr sensitivenProjektphasen (beispielsweise der Datenmigration)hat sich der Einsatz agilerMethoden in Verbindung mit einem Prototypbewährt.Aus Sicht der zukünftigen Nutzer derSoftware werden Ergebnisse schon früherkennbar. Ergänzend hierzu sind ausSicht des Auftragnehmers Umsetzungsvorschlägein einem Prototyp schnellerzu vermitteln, da die zukünftigen Nutzerder Software umgehend im Rahmen derWorkshops einwirken können.Somit werden erhöhte Aufwendungenin der Konzeptionsphase durch dieverkürzte Implementierungsphase ausgeglichen.Daher sind Elemente der agilen Softwareentwicklungsehr wohl zur Anreicherungdes V- Modells XT der öffentlichen Verwaltunggeeignet.In einer zukünftigen Ausgabe der ISBaktuell werden wir über den Abschlussdes Projekts berichten.Jens Leibig,Senior Account ManagerE-GovernmentAbbildung 2: Benutzer zuweisen


MESSEBERICHT | 11ISB AG ERSTMALS AUF DERFACHMESSE ARCHIVISTICARund 20 Einrichtungen aus dem Archivbereichinformierten sich vom 26. bis 28.September am Stand der ISB AG über innovativeIT-Lösungen zur Unterstützung archivischerArbeitsabläufe mit intelligentemDatenmanagement und kontextbezogenenPräsentationen von Onlinesuchergebnissen.Die Interessenten erörterten unter anderemdamit einhergehende Fragen mit demReferenten Egon Bohländer im Ausstellerforum.Wir führen Fachleute zusammen: So lautetedas Leitthema der Fachmesse ARCHI-VISTICA 2012 in Köln. Die Fachmesse desVeranstalters VdA – Verband deutscherArchivarinnen und Archivare e.V. lockteals wichtigster Branchentreff etwa 1.000Teilnehmer in das moderne Congress-CentrumNord der Koelnmesse, um sich überInnovationen und Weiterentwicklungen imArchivsektor zu informieren.Am Stand der ISB AG waren dann hauptsächlichdie von der ISB entwickeltenLösungen „LEO-BW – Landeskunde entdeckenonline“ sowie das Recherchesystemdes Bundesarchivs im Fokus. TeamleiterinRenate Oliveira und Consultant MichaelKlüter führten spannende Gespräche, nahmendie Anforderungen von Interessentenauf und informierten über die Lösungsmöglichkeitender ISB AG. Auf großes Interessestieß dabei die Möglichkeit, einenLiveeinblick in das System des Bundesarchivszu nehmen und so ein Stück IT zumAnfassen zu erleben. Das präsentierte SystemBASYS 2 – Invenio fügt sich nahtlosin die BASYS-Gesamtanwendung des Bundesarchivsein. Diese Gesamtanwendungmacht die erfassten Erschließungsdatenzu Schriftgut und personenbezogenenUnterlagen aller Ebenen – von der Tektoniküber die Provenienzstelle und denBestand bis hin zur Klassifikation und zuden Verzeichnisunterlagen – komfortabelund transparent recherchierbar (BASYS =Bundesarchiv-IT-System).Zu Beginn der Veranstaltung bot sichder ISB AG Gelegenheit, im etabliertenund gut besuchten Ausstellerforum ihreLösungen im Archivbereich vorzustellen.Egon Bohländer (Senior Account ManagerISB AG) berichtete über die Kompetenz derISB AG, die Vorzüge von passgenauen Individuallösungenund untermauerte seineDarstellungen mit aussagekräftigen Referenzenwie dem Portal „LEO-BW – Landeskundeentdecken online“. In der anschließendenDiskussion setzten sich die Besucherdes Ausstellerforums insbesonderemit der Frage auseinander, wie passgenauIT-Standardlösungen sein können und wieviel Individualität erforderlich ist. EindeutigerTenor der Diskussion: Auch inZukunft werden Individuallösungen beibesonders komplexen Kundenanforderungenbenötigt.Die Interessenten lobten insbesondere dieausgereifte Rechteverwaltung über Benutzerprofile,welche es auch erlaubt, Recherchenfür Dritte durchzuführen. So wirdsichergestellt, dass nur diejenigen Unterlagenermittelt werden, deren ErschließungDritten zugänglich ist.Durch den aufschlussreichen Austauschmit den Besuchern sowie die daraus entstandenenErkenntnisse und Kontaktebetrachtet die ISB AG ihre erstmalige Teilnahmean der ARCHIVISTICA als Erfolg.Jan-Helge Ulrich,Bereichsleiter Vertrieb


IMPRESSUMRedaktion | ISB AG | Zur Gießerei 24 | 76227 Karlsruhe | Tel. +49 (0) 721 82800-0 | Fax +49 (0) 721 82800-182marketing@isb-ag.de | www.isb-ag.deAutoren | Gabor Friedrich | Christian Herr | Jens Leibig | Ralf Schneider | Jan-Helge Ulrich | Thomas WollenweberGestaltung | Phase Zwei Werbeagentur | Reinhäuser Landstr. 159 | 37083 Göttingen | www.phasezwei.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine