Sichtbare Erfolge beim Erhalt Bürgerengagement ... - lothar-quanz.de

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LOTHAR QUANZVIZEPRÄSIDENT DES HESSISCHEN LANDTAGSP R E S S E E R K L Ä R U N GEschwege,04.08.2005Wasserburg: Sichtbare Erfolge beim ErhaltBürgerengagement sichert den Erhalt des historisch wertvollen ÜberrestsBei einem Besuch der Wasserburg in Wanfried-Aue durch die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Lothar Quanz, Eschwege und Michael Siebel, Darmstadtkonnten Vertreter der Bürgerinitiative für den Erhalt deutlich machen, dass bereitssichtbare Erfolge vorzuweisen seien.Die beiden Abgeordnetenüberzeugten sichgemeinsam mitStadtverordnetenvorsteherGünter Winnige undVertretern desHeimatvereins und derBürgerinitiative, an derenSpitze Hans-JürgenGermeroth, davon, dassdieRestaurierungsarbeiten sichtbare Fortschritte gemacht haben. Die West- und dieNordwand im Bereich des Erdgeschosses sind durch fachmännische Arbeit sehr gutrestauriert und machen es möglich, dass die Ruine an den beiden Außenwändenbereits in neuem Glanze erstrahlt.Hans-Jürgen Germeroth von der Bürgerinitiative verdeutlichte, dass mit großemEngagement bereits seit mehreren Jahren auch im Rahmen desDorferneuerungsprogramms zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sich für den Erhaltder Ruine einsetzen und freiwillige Arbeitsstunden in ansehnlichem Umfang leisten.„Wir sind dabei angewiesen einmal auf wissenschaftliche Beratung undUnterstützung durch die Volkshochschule Eschwege, an deren Spitze Dr. KarlKollmann, und zum anderen auf eine verlässliche Förderung durch das LandHessen, damit die Arbeiten auch professionell vorangetrieben werden können.“1


LOTHAR QUANZVIZEPRÄSIDENT DES HESSISCHEN LANDTAGSP R E S S E E R K L Ä R U N GEschwege,04.08.2005Quanz und Siebel dankten bei dieser Gelegenheit allen, die mit ehrenamtlicher Arbeitsich für den Erhalt der Wasserburg einsetzten. Sie versprachen sich beim LandHessen dafür einzusetzen, dass kontinuierlich über einen längeren Zeitraum hinwegJahr für Jahr eine bestimmte Fördersumme zur Verfügung gestellt wird. „Wir sinddavon überzeugt, dass die Wasserburg ein besonderes historisches Kleinod seinkann. Sie ist nicht nur Baudenkmal des Mittelalters, sondern auch dafür, welcheVerwüstungen der Dreißigjährige Krieg mit sich brachte, gleichzeitig aber auch eineChance, um mit der Burg ein neues Konzept zu entwickeln, wie eine Nutzungaussehen kann, wie die Burg etwa in touristische Aktivitäten einbezogen werdenkann,“ erklärten Quanz und Siebel.Dr. Kollmann führte aus, dass die Ruine ein bedeutendes Zeugnis nicht nur fürBurganlagen im Werra-Meißner-Kreis sei, sondern dass sie auch Zeugnis dafürablege, wie die Burg vor dem Dreißigjährigen Krieg aussah und welcheVerwüstungen die Burg anschließend zu einer Ruine machten. Auch er würdigte dasehrenamtliche Engagement des Heimatvereins Aue und gleichzeitig auch diearchäologischen Leistungen, die im Rahmen der Volkshochschule Eschwegeerbracht würden. „Die Arbeiten an der Wasserburg zeigen, was möglich ist, wennfreiwilliges ehrenamtliches Engagement sich um den Erhalt von wichtigenKulturzeugnissen in unserem Land bemüht, aber gleichzeitig auch handwerklicheund fachkundige Unterstützung dazu kommt. Deshalb ist es notwendig, dass auchdie erforderliche staatliche Unterstützung kontinuierlich abgerufen werden kann, umschließlich aus der Wasserburg ein attraktives touristisches Ziel in unserer Heimat zumachen“, forderten Quanz und Siebel abschließend.2

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