Zentrales Bildungsprogramm 2013 für Betriebsräte - IG Metall

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Zentrales Bildungsprogramm 2013 für Betriebsräte - IG Metall

Orientierung in bewegten ZeitenGewerkschaftlicheBildungsarbeit VorstandBildungsprogramm 2013für Betriebsräte,Schwerbehindertenvertretungen und JAVen


IMPRESSUMHerausgeberBertin Eichler, IG Metall VorstandThomas Veit (V.i.S.d.P.)FB Gewerkschaftliche BildungsarbeitRedaktionThomas VeitBearbeitung des ManuskriptsGabi HurtigLektoratKatharina Mieskes, www.textfuge.deEIN HERZLICHESDANKESCHÖN AN UNSERE SEMINAR-TEILNEHMER(INNEN)! AUCH IN DIESEM JAHRHABEN UNS KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN MITIHREN STATEMENTS UND FOTOS BEI DER GESTALTUNGDES BILDUNGSPROGRAMMES UNTERSTÜTZT.DIE BILDER ZEIGEN, DASS DIE SEMINARARBEITWIRKLICH SPASS GEMACHT HAT!THOMAS VEIT UND DIE REDAKTIONGestaltungSAFRAN WORKS, FrankfurtTitelfoto: Photoconcepts/Frank and Helena/Getty ImagesFotos Seminare & Portraits: Annette HornischerS. 9 YanLev/Shutterstock.com, S. 45 Christopher Dressen,S. 156 Fotolia/PRILL Mediendesign Fotolia/Jürgen Fälchle,S. 304/305 Michael Jänecke, Udo SchmodeDruckalpha print medien AG, Darmstadt© 2012, IG Metall Vorstand


AllgemeinesBR-kompaktBetriebspolitischeSpezialisierungTarifverträge, Entgeltund LeistungArbeitszeit- undArbeitsgestaltungGesundheit, Prävention,ArbeitsschutzBetriebswirtschaft, Personalentwicklungu. QualifizierungSoziale und methodischeKompetenzOrientierung in bewegten ZeitenBildungsprogramm 2013für Betriebsräte,Schwerbehindertenvertretungen und JAVenSBV undTeilhabepolitikPersonen- undBerufsgruppenFachakademiefür ArbeitsrechtMitbestimmungsakademie für Aufsichtsratsmitgliederund BetriebsratsvorsitzendeAnmelden, freistellen, teilnehmen


2 Anmelden, Das Bildungsprogramm freistellen, teilnehmen der IG Metall: Orientierung in bewegten Zeiten!MEHR INHALT – MEHR ÜBERBLICK – MEHR SERVICEDas Bildungsprogramm der IG Metall:Orientierung in bewegten Zeiten!Liebe Kollegin, lieber Kollege,die letzten Jahre waren geprägt durch enorme Umwälzungenund Widersprüche. Globale Wirtschafts- undFinanzkrisen gehen scheinbar einher mit vollen Auftragsbüchern.Nachrichten über prekäre Arbeits- und Lebensverhältnissewechseln sich ab mit Meldungen über einHöchstmaß an Beschäftigung. Dem allgegenwärtigenMantra des Sparens stehen staatliche Rettungsschirme innahezu unvorstellbaren Größenordnungen gegenüber. Invielen Betrieben geben sich Heerscharen von Beratern dieKlinke in die Hand, jagt eine Restrukturierungsmaßnahmedie nächste. Kein Stein bleibt auf dem anderen. Konstantist nur der Wandel.Viele Menschen fragen sich nicht mehr, welche Auswirkungenall das auf ihre Branche, ihren Betrieb, ihrenArbeitsplatz hat. Sie spüren und erleben es täglich. Sieerkundigen sich aber sehr wohl, wie sie auf diese Ent-wicklungen als Beschäftigte, als Mitglieder der Vertrauensleute,des Betriebsrats, der SBV oder der JAV richtigreagieren sollten. Oder noch besser: Wie sie selbst dieEntwicklungen in Betrieb und Gesellschaft beeinflussenkönnten. Unser Seminar- und Beratungsangebot greiftdiese Fragen auf und entwickelt dafür gemeinsameLösungen.Unser Bildungsprogramm hält die bundesweit größteAuswahl an Seminaren für abhängig Beschäftigte undihre betrieblichen Vertreter bereit. Damit bieten wir einegute Möglichkeit zur Orientierung in bewegten Zeiten.Ein Programm – zwei Hefte!Vielfalt birgt aber auch die Gefahr, sich in ihr zu verlieren.Zur zielgerichteten Seminarsuche gibt es deshalb zweiNeuerungen: Die Seminare der Kritischen Akademie Inzellwurden komplett in unser Programm integriert. Und diebisher nur farblich abgehobenen Themenbereiche werdenzusätzlich durch ein gestanztes Register unterteilt.Unsere zielgruppenorientierte Aufteilung in zwei Heftehat sich bewährt. Das erste Heft wendet sich an alleAktiven in Betrieb und Gesellschaft. Es bietet insbesonderewirtschafts-, gesellschafts-, sozial- und betriebspolitischeSeminare. Das zweite Heft richtet sich mit Seminaren zurbetriebspolitischen Spezialisierung insbesondere an alleMitglieder in Betriebs- und Aufsichtsräten, in Jugend- undAuszubildenden- sowie Schwerbehindertenvertretungen.


Anmelden, Das Bildungsprogramm freistellen, teilnehmen der IG Metall: Orientierung in bewegten Zeiten! 3Ausbildung für neu gewählte VertrauensleuteDie Vertrauensleutewahl 2012 war für die IG Metall einvoller Erfolg. Jetzt zählt die schnelle und umfangreicheQualifizierung. Dabei steht die Ausbildung der neugewähltenVertrauensleute im Vordergrund, denn etwa dieHälfte wurde erstmalig in dieses Amt gewählt. Um diesemQualifizierungsbedarf gerecht zu werden, haben wir dasAngebot im Ausbildungsgang VL-kompakt um mehr als30 Prozent ausgeweitet. Der Ausbildungsgang ist speziellauf die Bedürfnisse neu gewählter Vertrauensleute abgestimmtund schließt direkt an die regionalen Einführungsseminarean.Kurswechsel für eine nachhaltige Betriebs- undGesellschaftspolitikZusätzlich bieten wir ein vielfältiges Angebot für alle, dieAlternativen zur meist kurzsichtigen Unternehmensstrategiemit Leiharbeit, Werkverträgen, Überstunden undLeistungsverdichtung suchen. Die IG Metall will zukunftsfähigeund menschengerechte Arbeitsplätze durch eineinnovative betriebspolitische Strategie mit ökologischnachhaltiger Orientierung gestalten. Mit unseremBildungs- und Beratungsangebot stellen wir uns dieserHerausforderung.Fachakademie für ArbeitsrechtMit der Fachakademie für Arbeitsrecht erweitern wir gezieltdie inhaltlichen Schwerpunkte der betriebspolitischenSpezialisierung. Betrieblich Aktive werden häufig mit Fragenrund um das einzelne Arbeitsverhältnis konfrontiert. Waskann, darf und muss in einem Arbeitsvertrag stehen – undwas nicht? Welche Rechte und Pflichten ergeben sich fürbeide Seiten aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis? Mitder neu gegründeten Fachakademie für Arbeitsrecht greifenwir diese und viele weitere Fragen im Rahmen der dreiteiligenSeminarreihe „Grundlagen des Arbeitsrechts“ auf.Bildung und Beratung aus einer HandUnser Leitmotiv ist es, Bildung und Beratung miteinander zuverbinden – für eine starke Interessenvertretung. AktuelleThemen, Training und Erprobung haben hier genauso ihrenPlatz wie längerfristige Aus- und Weiterbildungsreihen mitfesten Lerngruppen.Wir wünschen Dir ein interessantes und spannendesBildungsjahr 2013 und hoffen, Dich in unseren Seminarenbegrüßen zu dürfen.Bertin EichlergeschäftsführendesVorstandsmitgliedUlrike ObermayrBereichsleiterinGewerkschaftliche Bildungsarbeit


Notiz zur Schnittmaske:In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter derSchnittmaskenebene auswählen.Bild über Platzieren in die Ebene einfügen.Bild um 5° drehen. Notizebene löschen.Notiz zur Schnittmaske:In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter derSchnittmaskenebene auswählen.Bild über Platzieren in die Ebene einfügen.Bild um 5° drehen. Notizebene löschen.GewerkschaftlicheBildungsarbeit VorstandGewerkschaftlicheBildungsarbeit VorstandOrientierung in bewegten ZeitenGewerkschaftlicheBildungsarbeit VorstandOrientierung in bewegten ZeitenNotiz zur Schni tmaske:In der Ebenen-Pale te die Bild-Ebene unter derGewerkschaftlicheBildungsarbeit Vorstand4 AllgemeinesWo bin ich richtig?Seminare im Bildungsprogrammfür BetriebsräteNotiz zur Schni tmaske:In der Ebenen-Pale te die Bild-Ebene unter derSchni tmaskenebene auswählen.Bild über Platzieren in die Ebene einfügen.Bild um 5° drehen. Notizebene löschen.Bildungsprogramm 2013für Betriebsräte,Schwerbehindertenvertretungen und JAVenSeminare im Bildungsprogrammfür AktiveSchni tmaskenebene auswählen.Bild über Platzieren in die Ebene einfügen.Bild um 5° drehen. Notizebene löschen.Bildungsprogramm 2013für Aktive in Betrieb und Gese lschaftDas Bildungsprogramm der IG Metall ist inzwei Hefte gegliedert:Dieses Heft enthält die Seminare für BetriebsundAufsichtsräte, für SchwerbehindertenundJugend- und Auszubildendenvertretungeninsbesondere nach § 37.6 BetrVG.Orientierung in bewegten ZeitenBildungsprogramm 2013für Betriebsräte,Schwerbehindertenvertretungen und JAVen§ 37.6 BetrVGIm zweiten Heft findest Du die Seminare für Aktivein Betrieb und Gesellschaft mit Seminaren insbesonderenach Bildungsurlaub und § 37.7 BetrVG.BR kompaktBetriebspolitische SpezialisierungERA, Entgelt und LeistungArbeitszeit- und ArbeitsgestaltungGesundheit, Prävention, ArbeitsschutzBetriebswirtschaft, Personalentwicklungund QualifizierungSoziale und methodische KompetenzSBV und TeilhabepolitikPersonen- und BerufsgruppenEinführungsseminareVL kompaktBetriebspolitische SpezialisierungGesellschaftspolitischeWeiterbildungGeschichte und politische KulturÖkonomie, Sozialpolitik,Ökologie und ArbeitPolitische JugendbildungInternationale BildungOrientierung in bewegten ZeitenFachakademie für ArbeitsrechtForum Politische BildungBildungsprogramm 2013für Aktive in Betrieb und Gesellschaft§ 37.7 BetrVG/BUMitbestimmungsakademiefür Betriebsratsvorsitzende undAufsichtsratsmitgliederReferent(inn)enund Multiplikator(inn)en


6 AllgemeinesDIE SEMINARANMELDUNG AUF EINEN BLICK:Fünf Schritte zum SeminarSchritt 1:SEMINAR AUSWÄHLENWelches Seminar das passende für dich ist,kannst nur du selbst entscheiden. Wir unterstützendich an dieser Stelle mit ein paar Tippsbei der Seminarsuche:Unser Seminarprogramm ist in zwei Heftegegliedert. Die thematische Zuordnung zuden Heften ist auf Seite 4 abgebildet.Unseren Seminaren sind vier Kompetenzlevelzugeordnet: et: Einstieg, Überblick, Spezialisierungsowie Leitung/Vernetzung/Vermittlung.Die Level helfen bei der Auswahl des passendenSeminarniveaus. (Seite 4/5)Bei Fragen zum Seminarangebot, zur Seminarauswahloder zu Freistellungsmöglichkeitenhelfen unsere betrieblichen Bildungsbeauftragtenoder die IG Metall vor Ort gerne weiter.Das komplette Seminarangebot ist auchauf unserem Internetportal unterl www.igmetall.de/bildung zu finden.Mehr Infos dazu auch auf Seite 9.Tipp: Notiere Seminarnummer und -typ deinerWunschseminare. Mit der Seminarnummerlässt sich jedes Einzelseminar zur Anmeldungeindeutig identifizieren und wiederfinden. Mitdem Seminartyp können die verschiedenenTermine und Orte eines Seminarthemas gefundenwerden.Schritt 2:BESCHLUSSFASSUNGMitglieder des Betriebsrats, der Schwerbehindertenvertretungoder der JAV haben für vieleSeminare ein Recht auf Freistellung und Kostenübernahmedurch den Arbeitgeber (Antrag aufSeite 327). Voraussetzung dafür ist ein gültigerEntsendungsbeschluss des Betriebsrats.Informationen hierzu findest du auf Seite 325in Punkt 6.Tipp: Eine gültige Beschlussfassung muss aufeiner ordnungsgemäßen Betriebsratssitzungmit folgenden Formalien gefasst werden:Tagesordnungspunkt Seminarteilnahme desMitglieds X zum Seminar Y.Beschlussfassung für konkreten Kollegen/konkrete Kollegin X zu konkretem Seminar Ymit Termin fassenBeschlussfassung mit Mehrheit der anwesendenBR-Mitglieder.Beschlussfassung in das Protokoll derSitzung aufnehmen.


AllgemeinesAUSFÜHRLICHEHINWEISE ZURSEMINARTEILNAHMEFINDEST DU ABSEITE 324.7Schritt 3:UNTERRICHTUNG DES ARBEITGEBERSDer Arbeitgeber muss rechtzeitig über denSeminarbesuch informiert werden, damit er dieMöglichkeit hat, deine Abwesenheit einzuplanen.Bei Bildungsurlaubsanträgen sind dasmindestens sechs Wochen vor Seminarbeginn.Der Antrag muss die Anerkennungsnummer ausden Seminarangaben enthalten. Bei Seminarenfür Mitglieder des Betriebsrats, der SBV oderder JAV erfolgt die Unterrichtung im Anschlussan die rechtzeitige Beschlussfassung desBetriebsrats.Tipp: Die Unterrichtung des Arbeitgebers überdie Seminarteilnahme muss folgende Informationenenthalten:Zeitraum der Schulungteilnehmende Kolleg(inn)enSeminarortSeminar- und Themenplan (stehen imInternet oder in den Verwaltungsstellen zurVerfügung (Seite 326 in Punkt 7)Seminarkosten (Preiskategorie des Seminarsjeweils neben diesem Symbol: ), allgemeineInfos zu den Seminarkosten auf denSeiten 328/329)Schritt 4:ANMELDUNGMelde dich verbindlich bei der IG Metall-Verwaltungsstelle vor Ort für das ausgewählteSeminar an oder sende deine Seminaranfragedirekt vom Internet oder Extranet derIG Metall ab.Tipp: Einige Arbeitgeber versuchen, die Seminarteilnahmeerst einmal abzulehnen. Du solltestauf eine solche Reaktion gefasst sein und dichdadurch nicht von deinem guten Recht aufWeiterbildung abbringen lassen. Die meistenEinwände des Arbeitgebers können gemeinsammit dem Betriebsrat abgewehrt werden (Seite330/331).Schritt 5:TEILNAHMEBESTÄTIGUNGNach der Anmeldung versenden wir zunächsteine Anmeldebestätigung. Damit bist du für dasgewählte Seminar angemeldet und vorgemerkt.Aber Achtung: Möglicherweise befindest dudich vorerst nur auf der Warteliste. Dein Seminarplatzist erst mit Erhalt der Seminareinladungverbindlich. Diese versenden wir ca. achtWochen vor Seminarbeginn mit allen weiterenUnterlagen für die Teilnahme:den Seminar- und ThemenplanInformationen zum Veranstaltungsorteine AnreisebeschreibungTipp: Bei Bildungsurlaubsseminaren undSeminaren nach § 37.7 BetrVG übernimmt dieIG Metall die Seminarkosten für ihre Mitglieder(Seite 326 in Punkt 8).


AllgemeinesAktuell und informativ:Das IG Metall-Bildungsangebot onlineDAS REFERENTEN-PORTAL - SEMINAR-KONZEPTE UND INFOS:EXTRANET > PRAXIS> AKTIVE > REFERENTEN9Die aktuellen Bildungsthemen der IG Metall und unsere Seminare sind auch imInternet zu finden mit ständig aktualisierten Terminen, Suchmasken zur Seminarauswahlund weiteren Informationen zu den Seminaren l www.igmetall.de/bildungAlle bundesweiten Seminare mit der Information über freie PlätzeAnkündigung von Seminaren zu aktuellen ThemenZielgruppenspezifische BildungsangeboteInformationen zur Anmeldung und Online-SeminaranfrageSeminarbeschreibungen und ThemenpläneInformationen zur Freistellung nach dem Betriebsverfassungsgesetz undden Bildungsurlaubsgesetzen der BundesländerAdressen und Links der IG Metall-BildungszentrenDas Bildungsprogramm als PDF zum herunterladenDie IG Metall hat ein vielfältiges und interessantes Bildungsangebot: Von Tarifpolitik überGlobalisierung und Gestaltung der Arbeitswelt bis hin zu Rhetorikkursen. Die Online-Suche imIG Metall-Netz unterstützt dich dabei, das passende Seminar zu finden.Im Servicebereich am Ende jeder IG Metall-Seite findst du diese drei Links zu unseren Seminaren:MITGLIEDER BEKOMMEN MEHRDas Extranet ist das Online-Netz für die Aktivender IG Metall: schnell, aktuell, informativ undexklusiv l www.extranet.igmetall.deSeminareSuchbegriff, Themengruppe oder Bildungszentrumeingeben und loslegen. Seminaranfragean die Verwaltungsstelle schicken.Last-MinuteSeminare ExtranetHier findst du alle Seminare, für die du dichauch kurzfristig noch anmelden kannst.Einfach stöbern und bei der zuständigen VerwaltungsstelleBescheid geben.Aktuelle Informationen für Aktive, zu denTarifverträgen, zu Branchen etc.


10„Beginne nicht mit einem großenVorsatz, sondern mit einer kleinen Tat.“Thornton Wilder


11AUSBILDUNGSGANG FÜR BETRIEBSRÄTEBR kompaktSEMINARE 2013Einführung in die Betriebsratsarbeit regional 13Mitbestimmung und Betriebsratshandeln 14Personelle Maßnahmen und Betriebsratshandeln 15Arbeitsbedingungen gestalten – vom Reagieren zum Agieren 16Umstrukturierungen im Unternehmen und Betriebsratshandeln 17Tarifverträge erfolgreich anwenden und umsetzen 18Mitbestimmung, personelle Maßnahmen und Betriebsratshandeln 19Die Wirtschaft in der wir leben – Ökonomische Grundkenntnisse 20Belegschaften wirkungsvoll beteiligen 21


12BR kompaktBRkompaktWeiterbildung mit System• BR kompakt ist eine siebenteilige Ausbildungsreiheder IG Metall, die speziell auf die Bedürfnisse vonBetriebsratsmitgliedern abgestimmt ist. Die Seminarevermitteln fachliches, methodisches und gewerkschaftspolitischesWissen für eine aktive Betriebsratsarbeit.• BR kompakt kann als gesamte Ausbildungsreihegebucht, die einzelnen Seminare anschließend flexibelunter Berücksichtigung deiner persönlichen sowiebetrieblichen Erfordernisse zusammengestellt werden.• BR kompakt ist eine systematische Qualifizierung fürdeine gewinnbringende Betriebsratsarbeit. Es schließtsich nahtlos an das Seminar „Einführung in die Betriebsratsarbeit“an.Die IG Metall bietet dir einen umfangreichen Service –Bildung, Beratung und eine starke Interessenvertretungaus einer Hand.BR/VL kompaktBelegschaftenwirkungsvollbeteiligenBR/VL kompaktDie Wirtschaft,in der wir lebenEinführung in dieBetriebsratsarbeit(regional)BR kompaktMitbestimmung undBetriebsratshandelnBR kompaktPersonelle Maßnahmenund BetriebsratshandelnBRkompaktArbeitsbedingungengestalten – vomReagieren zumBR kompaktAgierenTarifverträge eerfolg-erfolg-reich anwenden und BR kompaktumsetzenUmstrukturierungenim Unternehmenund Betriebsratshandeln


14BR kompaktMitbestimmung und BetriebsratshandelnWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBetriebliche Konflikte und Probleme gibt es zuhauf. Als Betriebsrat müssen Sie hier dieInitiative ergreifen, um ihre und die Interessen der Beschäftigten zu vertreten. Dazu bedarfes neben eigenem Durchsetzungswillen fundierte Kenntnissn zum Gebrauch betriebsverfassungsrechtlicherVorschriften. Das Seminar wird Sie ermuntern, ihre Rechte zu nutzen.Sie lernen die Voraussetzungen und Auswirkungen der verschiedenen Instrumente derMitbestimmung kennen und erhalten Anregungen, die eigene Arbeitsweise zu verbessern.Termine (Seminartyp 359)20.01. – 25.01.2013 WA00413 Beverungen20.01. – 25.01.2013 BB00413 Berlin27.01. – 01.02.2013 SK00513 Sprockhövel17.02. – 22.02.2013 SK00813 Sprockhövel17.02. – 22.02.2013 LO00813 Lohr17.02. – 22.02.2013 OA00813 Bad Orb24.02. – 01.03.2013 WA00913 Beverungen03.03. – 08.03.2013 BB01013 Berlin17.03. – 22.03.2013 WA01213 Beverungen07.04. – 12.04.2013 OA01513 Bad Orb21.04. – 26.04.2013 WA01713 Beverungen12.05. – 17.05.2013 LO02013 Lohr02.06. – 07.06.2013 OA02313 Bad Orb02.06. – 07.06.2013 WA02313 Beverungen23.06. – 28.06.2013 LO02613 Lohr23.06. – 28.06.2013 BB02613 Berlin30.06. – 05.07.2013 SK02713 Sprockhövel18.08. – 23.08.2013 SK03413 Sprockhövel15.09. – 20.09.2013 WA03813 Beverungen22.09. – 27.09.2013 LO03913 Lohr22.09. – 27.09.2013 OA03913 Bad Orb06.10. – 11.10.2013 BB04113 Berlin20.10. – 25.10.2013 WA04313 Beverungen03.11. – 08.11.2013 LO04513 Lohr03.11. – 08.11.2013 OA04513 Bad Orb24.11. – 29.11.2013 OA04813 Bad Orb24.11. – 29.11.2013 WA04813 Beverungen08.12. – 13.12.2013 OA05013 Bad Orb15.12. – 20.12.2013 SK05113 Sprockhövel15.12. – 20.12.2013 WA05113 Beverungen§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–2508Kategorie DTHEMEN IM SEMINARSystematik und Reichweite der Informations-,Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte nach BetrVGWirkungsweise und Folgen der MitbestimmungsrechteDurchsetzungsmöglichkeiten im arbeitsgerichtlichenBeschlussverfahrenBetriebsvereinbarung, Regelungsabrede undEinigungsstelleVerhältnis von Tarifverträgen, gesetzlichen Regelungenund Betriebsvereinbarungen (Tarifvorrang, Tarifsperre)Stellenwert der Tarifverträge im betriebspolitischen undgewerkschaftlichen KontextStrategieentwicklung zur Durchsetzung vonMitbestimmungsrechtenZIELGRUPPEEmpfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars„Einführung in die Betriebsratsarbeit“.


BR kompakt 15Personelle Maßnahmen undBetriebsratshandeln§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–2508Kategorie DWISSEN – KÖNNEN – HANDELNPersonelle Veränderungen erfordern rasches Handeln gerade von Seiten des Betriebsrats.Wie gehen Sie damit um? Wie beurteilen Sie die Situation in jedem Einzelfall,welche Faktoren spielen dabei eine Rolle und wie geben Sie Auskunft? Was müssenSie beachten, wenn Sie betroffene Arbeitnehmer(innen) im Konfliktfall beraten undbegleiten?Termine (Seminartyp 366)20.01. – 25.01.2013 SK00413 Sprockhövel03.02. – 08.02.2013 WA00613 Beverungen10.02. – 15.02.2013 BB00713 Berlin24.02. – 01.03.2013 LO00913 Lohr24.02. – 01.03.2013 OA00913 Bad Orb10.03. – 15.03.2013 WA01113 Beverungen17.03. – 22.03.2013 SK01213 Sprockhövel14.04. – 19.04.2013 OA01613 Bad Orb14.04. – 19.04.2013 BB01613 Berlin21.04. – 26.04.2013 LO01713 Lohr21.04. – 26.04.2013 WB01713 Beverungen12.05. – 17.05.2013 SK02013 Sprockhövel12.05. – 17.05.2013 WA02013 Beverungen09.06. – 14.06.2013 OA02413 Bad Orb09.06. – 14.06.2013 WA02413 Beverungen16.06. – 21.06.2013 LO02513 Lohr30.06. – 05.07.2013 BB02713 Berlin07.07. – 12.07.2013 OA02813 Bad Orb11.08. – 16.08.2013 SK03313 Sprockhövel11.08. – 16.08.2013 BB03313 Berlin15.09. – 20.09.2013 OA03813 Bad Orb22.09. – 27.09.2013 WA03913 Beverungen06.10. – 11.10.2013 LO04113 Lohr13.10. – 18.10.2013 SK04213 Sprockhövel20.10. – 25.10.2013 LO04313 Lohr27.10. – 01.11.2013 WA04413 Beverungen17.11. – 22.11.2013 WA04713 Beverungen01.12. – 06.12.2013 OA04913 Bad Orb01.12. – 06.12.2013 WA04913 BeverungenTHEMEN IM SEMINARGrundkenntnisse der individual- und kollektivrechtlichenRegelungen zu den Handlungsfeldern:Einstellung, Versetzung, Abmahnung, Kündigung,Befristungen, Leiharbeit und besondere SchutzrechteMöglichkeiten und Grenzen der Mitbestimmungsrechteunterschiedliche Konfliktebenen für Beschäftigte imBetriebKriterien für die politische, juristische undtarifvertragliche Beurteilung einer KonfliktsituationÜbersicht über die Rechtsquellen; Informationenbeschaffen, bewerten und für das BeratungsgesprächaufbereitenHINWEISDie Inhalte dieses Moduls und des Moduls „Mitbestimmungund Betriebsratshandeln“ entsprechen den Inhaltendes 14-tägigen Seminars „Mitbestimmung, personelleMaßnahmen und Betriebsratshandeln“.


16BR kompaktArbeitsbedingungen gestalten –vom Reagieren zum AgierenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBetriebliche Maßnahmen des Arbeitgebers berühren häufig mehrere Handlungsfelderdes Betriebsrats gleichzeitig, wie z. B. Arbeitszeit, Arbeitsschutz, Personalplanung,Entgeltgestaltung. Hier ist eine effektive Zusammenarbeit der einzelnen Ausschüsse desBetriebsrats notwendig, um frühzeitig Zusammenhänge zu erkennen und gestalterischaktiv zu werden – also vom Reagieren zum Agieren zu gelangen.Termine (Seminartyp 367)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–2508Kategorie DTHEMEN IM SEMINARReflexion und Austausch über die Strukturen derZusammenarbeit des Betriebsrats an ausgewähltenHandlungsfeldernSchnittstellen der einzelnen Handlungsfelderund deren Zusammenhänge, wie z. B. Arbeit undGesundheit, erkennenEntgeltgestaltung und Personalfragen untersuchendie dazu passenden Bearbeitungstrategien in denBetriebsratsgremien überprüfen und in ganzheitlicheLösungsansätze überführenFormen und Methoden der Zusammenarbeit und einesinnvolle Arbeitsteilung in den BetriebsratsgremienentwickelnZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte und Schwerbehindertenvertretungen.03.02. – 08.02.2013 BB00613 Berlin24.02. – 01.03.2013 BB00913 Berlin10.02. – 15.02.2013 WA00713 Beverungen10.03. – 15.03.2013 SK01113 Sprockhövel17.03. – 22.03.2013 OA01213 Bad Orb07.04. – 12.04.2013 LO01513 Lohr21.04. – 26.04.2013 OA01713 Bad Orb02.06. – 07.06.2013 LO02313 Lohr16.06. – 21.06.2013 WA02513 Beverungen23.06. – 28.06.2013 OA02613 Bad Orb15.09. – 20.09.2013 LO03813 Lohr10.11. – 15.11.2013 SK14613 Sprockhövel17.11. – 22.11.2013 OA04713 Bad Orb01.12. – 06.12.2013 WB04913 Beverungen


BR kompakt 17Umstrukturierungen im Unternehmenund BetriebsratshandelnWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Einflüsse weltweiten Wirtschaftens auf die Unternehmensstrukturen sind spürbar.In diesem Modul „Umstrukturierungen im Unternehmen“ setzen Sie sich mit denVeränderungen von Betrieben, Unternehmen und Konzernen auseinander und erarbeitenStrategien, um die negativen Folgen von Umstrukturierungen wenn nicht verhindern,so doch abmildern zu können. Dabei werden die Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechteim Hinblick auf ihre Reichweite und Durchsetzungsstärke diskutiert. Sieentwickeln arbeitsorganisatorische Gestaltungsmöglichkeiten und lernen, wie dieseim Rahmen von Verhandlungen zum Interessenausgleich eingebracht werden können.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–2508Kategorie DTHEMEN IM SEMINARBetrieb – Unternehmen – Konzern; die eigenebetriebliche Situation und allgemeine TrendsRechtsvorschriften des BetrVG u. a. zum SozialplanKriterien für Betriebsänderungen und InteressenausgleichMitbestimmungs- und Beteiligungsrechtevorausschauende Beschäftigungssicherung überInitiativen zur Qualifikationunternehmensrechtliche VeränderungsprozesseVertiefende Module werden im Rahmen der Weiterbildungangeboten.Termine (Seminartyp 368)13.01. – 18.01.2013 WA00313 Beverungen17.02. – 22.02.2013 WA00813 Beverungen03.03. – 08.03.2013 OA01013 Bad Orb17.03. – 22.03.2013 LO01213 Lohr14.04. – 19.04.2013 WA01613 Beverungen21.04. – 26.04.2013 SK01713 Sprockhövel12.05. – 17.05.2013 BB02013 Berlin09.06. – 14.06.2013 LO02413 Lohr16.06. – 21.06.2013 OA02513 Bad Orb30.06. – 05.07.2013 OA02713 Bad Orb04.08. – 09.08.2013 BB03213 Berlin08.09. – 13.09.2013 WA03713 Beverungen13.10. – 18.10.2013 LO04213 Lohr03.11. – 08.11.2013 WA04513 Beverungen10.11. – 15.11.2013 LO04613 Lohr08.12. – 13.12.2013 SK05013 Sprockhövel


18BR kompaktTarifverträge erfolgreich anwendenund umsetzenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Interessenvertretungen sehen sich konfrontiert mit den Anforderungen der Arbeitgeber,die tarifvertraglichen Regelungen im Betrieb anders umzusetzen. Daraus entstehenhäufig Konflikte. Tarifverträge wie zum Beispiel Entgeltrahmentarifvertrag, Manteltarifvertrag,Tarifvertrag zu Qualifizierung oder Altersteilzeit usw. sind betrieblich auszugestalten.Die Interessenvertretung und die Beschäftigten brauchen deshalb gute Kenntnisse überdie jeweils gültigen Tarifverträge, wenn eine betriebliche Umsetzung gelingen soll.Im Seminar werden Grundkenntnisse des Tarifvertragssystems und ihre Bedeutungfür die Arbeit des Betriebsrates vermittelt. Die Teilnehmer(innen) erarbeiten sichdie Beziehungen zwischen Entgelt, Arbeitszeit, Leistung und Qualifikation sowie dieAufgaben als Betriebsrat aus Betriebsverfassung und Tarifvertragsgesetz bei derUmsetzung und Einbeziehung von Tarifverträgen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–2508Kategorie DTHEMEN IM SEMINARBedeutung des Tarifvertrages für die Arbeit von Betriebsräten(Tarifgebundenheit, Regelungstatbestände)Grundkenntnisse des Tarifvertragssystems und desTarifrechts (Günstigkeitsprinzip, tarifpolitische Schutzfunktionen)Beziehungen zwischen Entgelt, Arbeitszeit, Leistungund QualifikationKennenlernen der unterschiedlichen TarifverträgeBetriebsvereinbarungen in der betrieblichen TarifpolitikRolle, Funktion und Grenzen von Betriebsratshandelnin der TarifbewegungBeteiligungsmöglichkeiten für die BelegschaftBeratung einzelner Kolleg(inn)en in EntgeltfragenTermine (Seminartyp 369)27.01. – 01.02.2013 WA00513 Beverungen10.03. – 15.03.2013 BB01113 Berlin14.04. – 19.04.2013 LO01613 Lohr12.05. – 17.05.2013 OA02013 Bad Orb26.05. – 31.05.2013 BB02213 Berlin02.06. – 07.06.2013 WB02313 Beverungen11.08. – 16.08.2013 BL03313 Berlin06.10. – 11.10.2013 OA04113 Bad Orb10.11. – 15.11.2013 WA04613 Beverungen


BR kompakt 19Mitbestimmung, personelle Maßnahmenund BetriebsratshandelnWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDieses zweiwöchige Seminar behandelt die Themen der beiden Seminare „Mitbestimmungund Betriebsratshandeln“ (Typ 359) und „Personelle Maßnahmen und Betriebsratshandeln“(Typ 366).Ziel dieses umfassenden Moduls aus der Seminarreihe „BR kompakt“ ist es, dieBetriebsräte zu ermuntern, ihren Handlungsspielraum zu nutzen, die Initiative zuergreifen und die betriebliche Interessenwahrnehmung zusammen mit den Beschäftigten,den Vertrauensleuten und der IG Metall wirkungsvoll zu gestalten. Eine elementarwichtige Aufgabe jeder Interessenvertretung!§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–2508Kategorie IZIELGRUPPEEmpfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars„Einführung in die Betriebsratsarbeit “ bzw. einesSeminars für Mitglieder von Jugend- und Auszubildendenvertretungen.Termine (Seminartyp 040)03.02. – 15.02.2013 SK00613 Sprockhövel09.06. – 21.06.2013 SK02413 Sprockhövel09.06. – 21.06.2013 BB02413 Berlin07.07. – 19.07.2013 SK02813 Sprockhövel14.07. – 26.07.2013 BB02913 Berlin01.09. – 13.09.2013 BB03613 Berlin10.11. – 22.11.2013 SK04613 Sprockhövel


20 BR/VL kompaktDie Wirtschaft, in der wir leben –Ökonomische GrundkenntnisseWISSEN – KÖNNEN – HANDELNJeder, der den Wirtschaftsteil einer Tageszeitung liest, wird konfrontriert mit Argumenten,Analysen und Angeboten, die seinen eigenen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltagnicht immer entsprechen. Wie passt das aber alles zusammen? Welche Logikbetriebswirtschaftlichen Denkens steckt dahinter? Wie kommen wirtschaftliche Krisenüberhaupt zustande? Wie kann ich die eigenen Gestaltungsspielräume besser wahrnehmenund überzeugender argumentieren? In demSeminar werden wir die Komplexität wirtschaftlicherZusammenhänge beleuchten und Antworten auf dieseFragen finden.Termine (Seminartyp 363)GEMEINSAMLERNEN: ARBEIT-NEHMER(INNEN),BETRIEBSRÄTE UNDVERTRAUENSLEUTE§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer069/66 93–2508Kategorie DTHEMEN IM SEMINARFunktionsweise der MarktwirtschaftDarstellung und Erklärung komplexer wirtschaftlicherProzesseVerhältnis zwischen betriebswirtschaftlicher Logikund volkswirtschaftlichen ProblemenEingriffsmöglichkeiten in ökonomische Prozessealternative gewerkschaftliche WirtschaftskonzepteKonsequenzen für das eigene Handeln im BetriebZIELGRUPPEDas Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen)und Mitglieder von Betriebsräten.06.01. – 11.01.2013 LO00213 Lohr13.01. – 18.01.2013 SI00313 Sprockhövel27.01. – 01.02.2013 WD00513 Beverungen03.02. – 08.02.2013 OA00613 Bad Orb10.02. – 15.02.2013 BE00713 Berlin17.02. – 22.02.2013 SH00813 Sprockhövel03.03. – 08.03.2013 OE01013 Bad Orb17.03. – 22.03.2013 BB01213 Berlin24.03. – 28.03.2013 OE01313 Bad Orb24.03. – 28.03.2013 WB01313 Beverungen07.04. – 12.04.2013 WB01513 Beverungen07.04. – 12.04.2013 BE01513 Berlin05.05. – 10.05.2013 OB01913 Bad Orb05.05. – 10.05.2013 WA01913 Beverungen26.05. – 31.05.2013 OE02213 Bad Orb26.05. – 31.05.2013 WB02213 Beverungen02.06. – 07.06.2013 BE02313 Berlin16.06. – 21.06.2013 SH02513 Sprockhövel30.06. – 05.07.2013 WA02713 Beverungen28.07. – 02.08.2013 WA03113 Beverungen11.08. – 16.08.2013 WA03313 Beverungen25.08. – 30.08.2013 OA03513 Bad Orb25.08. – 30.08.2013 SH03513 Sprockhövel01.09. – 06.09.2013 BE03613 Berlin22.09. – 27.09.2013 SH03913 Sprockhövel29.09. – 04.10.2013 OE04013 Bad Orb29.09. – 04.10.2013 WB04013 Beverungen27.10. – 01.11.2013 OB04413 Bad Orb27.10. – 01.11.2013 BB04413 Berlin17.11. – 22.11.2013 SH04713 Sprockhövel08.12. – 13.12.2013 WA05013 Beverungen15.12. – 20.12.2013 OA05113 Bad Orb15.12. – 20.12.2013 SH05113 Sprockhövel


BR/VL kompakt21Belegschaften wirkungsvoll beteiligenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBeteiligungsprozesse zu initiieren, zu konzipieren und zu gestalten, bildet eine entscheidendeVoraussetzung für die Entwicklung einer zukunftsgerichteten und beschäftigungssicherndenPolitik im Betrieb. Wenn es gelingt, die Beschäftigten wirkungsvoll an derArbeit der gewerkschaftlichen Interessenvertetung und an der Arbeit des Betriebsrates zubeteiligen, bedeutet dies eine Stärkung der betrieblichen Interessenvertretung insgesamtund erweitert die Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten erheblich.Termine (Seminartyp 364)GEMEINSAMLERNEN: ARBEIT-NEHMER(INNEN),BETRIEBSRÄTE UNDVERTRAUENSLEUTE§ 37.7 BetrVG/§ 96.4 SGB XI/BU-Gesetze einzelner Bundesländer069/66 93–2508Kategorie DTHEMEN IM SEMINARReflexion und Austausch von Beteiligungserfahrungen:Meinungsbildung und Entscheidungsfindungim Betriebpassive und aktive Beteiligung: Demokratie undMitbestimmung im BetriebBeteiligungsmöglichkeiten und -strukturen im Betrieb,in den Gewerkschaften, in Wirtschaft und Gesellschaftgesetzliche Beteiligungsrechte und deren Anwendungsoziale und methodische Kompetenzen, die helfen,Beteiligungsprozesse zu initiierenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen)und Mitglieder von Betriebsräten.06.01. – 11.01.2013 OB00213 Bad Orb17.03. – 22.03.2013 BL01213 Berlin24.03. – 28.03.2013 WA01313 Beverungen07.04. – 12.04.2013 BL01513 Berlin28.04. – 03.05.2013 OB01813 Bad Orb28.04. – 03.05.2013 WB01813 Beverungen21.07. – 26.07.2013 WA03013 Beverungen04.08. – 09.08.2013 WB03213 Beverungen18.08. – 23.08.2013 OA03413 Bad Orb29.09. – 04.10.2013 WA04013 Beverungen06.10. – 11.10.2013 BL04113 Berlin27.10. – 01.11.2013 OE04413 Bad Orb17.11. – 22.11.2013 BE04713 Berlin08.12. – 13.12.2013 OB05013 Bad Orb08.12. – 13.12.2013 BB05013 Berlin


22„Lernen ist wie rudern gegen den Strom.Sobald man aufhört, treibt man zurück.“Benjamin Britten


23Betriebspolitische SpezialisierungUNSERE THEMEN ZUR SPEZIALISIERUNGMitglieder der betrieblichen Interessenvertretung brauchen für eine guteArbeit ein fundiertes Überblickswissen in vielen Themenbereichen.Aber jeder Betrieb mit seinen Spezifika hält für die InteressenvertretungAufgaben bereit, die ein tiefer gehendes Wissen erfordern.Diese Erfordernisse decken wir mit unserem Angebot zur betriebspolitischenSpezialisierung ab. Wir bauen auf dem grundsätzlichen Überblick desAusbildungsgangs BR kompakt themenspezifisch auf und bieten Möglichkeitenzur betriebspolitischen Spezialisierung.Tarifverträge, Entgeltund LeistungArbeitszeit- undArbeitsgestaltungGesundheit, Prävention,ArbeitsschutzBetriebswirtschaft, Personalentwicklungu. QualifizierungSoziale und methodischeKompetenzSBV undTeilhabepolitikPersonen- undBerufsgruppenFachakademiefür Arbeitsrecht


24UNSER HEIMSPIEL – DEIN ERFOLGAls größte Einzelgewerkschaft Deutschlands undrenommierte Tarifvertragspartei setzt die IG Metall mitihren Tarifverträgen Maßstäbe. Was liegt fürbetriebliche Interessenvertreter(innen) näher, als sichbei der IG Metall über den Inhalt ihrer Tarifverträgeund die betrieblichen Anwendungs- und Umsetzungsmöglichkeitenzu informieren?Neben den bundesweiten bzw. überregionalenSeminaren bieten wir ab Seite 46 zusätzlichbezirkliche Seminare, in denen du dich passgenaumit den regionalen Details der in deinem Bereichgültigen Tarifverträge vertraut machen kannst.


25BETRIEBSPOLITISCHE SPEZIALISIERUNGTarifverträge, Entgelt und LeistungSEMINARE 2013Tarifverträge, Entgelt und LeistungRichtig eingruppieren und Leistung gestalten 26Richtig eingruppieren 27Leistung gestalten 28Leistungsbeurteilung und Zielvereinbarung mitbestimmen?! 29Leistungspolitik und Datenermittlung 30Zeitentgelt und Leistungszulage 31MTM – Methods-Time-Measurement 32ERA Arbeitsbewertung Wissen und Können 33ERA methodisch beurteilen 34ERA methodischer Kennzahlenvergleich 35Entgeltwirksame Zielvereinbarungen 36Grundlagen der Tarifverträge im KMU-Bereich 37Eingruppierung in KMU 38Grundlagen von Vorgabezeiten und Datenermittlung in KMU 39Prämienentlohnung in KMU 40Aufbauseminar in KMU 41Planzeiten – Grundlagen, Methoden und Gestaltung 42Änderungen der Arbeitsorganisation in KMU 43NEUWir können noch viel mehr! 44Seminare zu Tarifverträgen in bestimmten Branchen und Tarifgebieten 45Bezirk BBSRichtig eingruppieren in Berlin, Brandenburg und Sachsen 46Tarifverträge nützen – Tarifverträge schützen 47Leistungsentgelt einführen – Angriffe abwehren! 48Zeit, dass wir was drehen! 49Bezirk BaWüERA-Grundlagen Arbeitsbewertung 50ERA Grundlagen Leistung und Leistungsentgelt 51Körperliche Belastungen 52Umgebungsbelastungen 53Bezirk NRWEinheitlicher Manteltarifvertrag NRW – Inhalt, Auslegung und Umsetzung 54Tarifvertrag zum flexiblen Übergang in die Rente – Die neue Altersteilzeit 55Zeitentgelt leistungsgerecht gestalten 56Leistungsentgelt richtig gestalten 57Leistungsentgelt richtig beurteilen 58Bezirk BayernDie Eingruppierung nach dem ERA-TV Bayern 60Zeitentgelt mit Leistungsbeurteilung regeln und anwenden 61NEUNEUNEU


26 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und LeistungENTGELTGESTALTUNG IIRichtig eingruppieren und Leistung gestaltenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie wenigsten Menschen gehen arbeiten, weil sie nichts Besseres zu tun haben. Inaller Regel gehen wir zur Arbeit, um unseren Lebensunterhalt zu bestreiten. Fragender Eingruppierung und der Leistungsbemessung sind daher wesentliche Aspekteunserer Berufstätigkeit, über die sowohl alle Arbeitnehmer(innen) als auch ihrebetrieblichen Interessenvertreter gut informiert sein sollten.In den Tarifverträgen zur Entgeltgestaltung (Entgelt-, Lohn- und Gehaltsrahmentarifverträge)wurden Instrumente geschaffen, die Beschäftigten bzw. ihren Vertretungenermöglichen, ein gewichtiges Wort mitzureden. Wirklich nutzbar werden dieseInstrumente für uns aber nur dann, wenn wir im Konfliktfall die besseren Argumentezur Eingruppierung und Leistungsbemessung parat haben.Dazu erarbeiten wir uns einen Überblick über die relevanten Tarifverträge undentwickeln Strategien zur Regelung von Entgelt- und Arbeitsbedingungen. Gerade auchim Hinblick auf die Versuche von Unternehmensleitungen, tarifvertragliche Standardszu unterlaufen, befassen wir uns mit den Methodenzur Arbeitsbewertung und zur Leistungsregulationebenso wie mit den Mitbestimmungsmöglichkeitender betrieblichen Interessenvertretung.Termine (Seminartyp 302)05.05. – 17.05.2013 SG01913 Sprockhövel04.08. – 16.08.2013 SG03213 SprockhövelDAS TARIFPOLITISCHEGRUNDLAGENSEMINARZUR EINGRUPPIERUNGUND ZUR LEISTUNGS-REGULIERUNG27.10. – 08.11.2013 SG04413 Sprockhövel§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 69/66 93 – 25 08Kategorie ITHEMEN IM SEMINARder Konflikt um Entgelt und Leistungrechtliche und tarifvertragliche Regelungen zurGestaltung der ArbeitsbedingungenEntgeltdifferenzierung (Arbeitsbewertung, Methoden)arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechtenArbeitsgestaltung (was bedeutet Normalleistung?)Entgeltgrundsätze und -methoden (Akkord- und Prämienentgeltbzw. Kennzahlenvergleich); Zeitentgelt mitBeurteilungdas „Handwerkszeug“ der LeistungsregulierungÜberblick über die DatenermittlungsmethodenDurchführen einer Zeitaufnahme „Messen von Ist-Zeiten“Bearbeiten einer MTM-Analyse im Vergleich zurZeitaufnahmeZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder von Tarifkommissionen.Der vorherige Besuch des Seminars„Entgeltgestaltung I“ oder vergleichbarer tarifpolitischerEinführungsseminare ist empfehlenswert.SEMINARLEITUNGThomas Birg, Kati Köhler, Elke Schulte-Meine,Stephan Vetter, Herwig Zeumer


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung27ENTGELTGESTALTUNG II ARichtig eingruppierenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNRichtig eingruppieren? Aber wie – in einer Arbeitswelt, die sich immer schneller undradikaler verändert und immer wieder neue Arbeitsbeziehungen in immer kürzererZeit hervorbringt? Die ERA-Tarifverträge bieten hierfür neue Instrumente an. Richtiggenutzt, können sie in eine anforderungsgerechte und tarifkonforme Eingruppierungumgesetzt werden. Das Handwerkszeug dafür erarbeiten wir in diesem Seminar.Aber wir reden nicht nur, sondern wir bereiten auch ausgehend von typischen Handlungssituationenden Transfer in die betriebliche Praxis vor.TARIFPOLITISCHEGRUNDAUSBILDUNGTEI L 1§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 69/66 93 – 25 08Kategorie DTHEMEN IM SEMINARder Konflikt um Entgelt und LeistungArbeitsbewertung – was ist das?Einordnung der Grundentgeltdifferenzierung indie Tarifsystematik und neue Regelungen in denERA-TarifverträgenGrundsätze zur Eingruppierung (Anforderungsbezugund ganzheitliche Betrachtung der Anforderungen)Beschreibung und Bewertung der Arbeitsaufgabendie Rolle der Niveau-, Richt- bzw. OrientierungsbeispieleEingruppierung in der Praxis anhand von FallbeispielenKonfliktlösungsregularienMitbestimmungs-, Mitwirkungs- und Beteiligungsrechtedes Betriebsrates bei Eingruppierung, Umgruppierungund VersetzungTermine (Seminartyp 313)10.02. – 15.02.2013 OA00713 Bad Orb07.04. – 12.04.2013 OE01513 Bad Orb30.06. – 05.07.2013 OB02713 Bad Orb15.09. – 20.09.2013 OE03813 Bad Orb10.11. – 15.11.2013 OB04613 Bad OrbZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen)und Betriebsräte.Der vorherige Besuch des Seminars „Entgelt I“oder anderer tarifpolitischer Einführungsseminarewird empfohlen.SEMINARLEITUNGAnni Ullrich-Schmidt


28 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und LeistungENTGELTGESTALTUNG II BLeistung gestaltenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDer Wandel in der Leistungs- und Entgeltbemessung durch die ERA-Regelungen eröffnetfür die Beschäftigten und ihre betriebliche Interessenvertretung neue Möglichkeiten zueiner besseren Leistungsgestaltung.Ausgehend von einem menschen- und aufwandsorientierten Leistungsbegriff setzenwir uns in diesem Seminar mit dem Handwerkszeug zur Leistungsregulierung auseinander.Dazu gehören auch die tarifgebietsspezifischen Ansätze bei den Entgeltgrundsätzenund -methoden. Wir machen eine Zeitaufnahme nach „allen Regeln der Kunst“und verschaffen uns einen Überblick über die weiteren Methoden der Datenermittlung.Besonderes Gewicht legen wir auf die Gestaltung von Prämienentgelt. Wir diskutierenbetriebliche Regelungen mit unterschiedlichen Bezugsgrößen und Kennziffern undarbeiten gemeinsam die Chancen und Risiken der jeweiligen Modelle heraus. Mit praktischenÜbungen und anhand von Fallbeispielen bereiten wir den Transfer in die betrieblichePraxis vor.Nach dem Seminar bist du sicher im Umgang mitdem „Handwerkszeug“ der Leistungsregulierungund kannst dich als Beschäftigter und als betrieblicherInteressenvertreter kompetent in die tarif- undleistungspolitische Diskussionen einbringen.Termine (Seminartyp 314)27.01. – 01.02.2013 SG00513 Sprockhövel17.03. – 22.03.2013 SG01213 Sprockhövel02.06. – 07.06.2013 SG02313 SprockhövelTARIFPOLITISCHEGRUNDAUSBILDUNGTEI L 201.09. – 06.09.2013 SG03613 Sprockhövel24.11. – 29.11.2013 SG04813 Sprockhövel§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 69/66 93 – 25 08Kategorie DTHEMEN IM SEMINARDefinition des LeistungsbegriffsMitbestimmung des Betriebsrats über die Höheder abverlangten LeistungEntgeltgrundsätze und -methoden (AkkordundPrämienentgelt bzw. Kennzahlenvergleich;Zeitentgelt mit Beurteilungdas „Handwerkszeug“ der LeistungsregulierungÜberblick über die DatenermittlungsmethodenDurchführen einer Zeitaufnahme „Messen vonIst-Zeiten“Bearbeiten einer MTM Analyse im Vergleich zurZeitaufnahmeKonfliktlösungsmechanismenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interssierte Beschäftigte,Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder von Tarifkommissionen.Der vorherige Besuch des Seminars„Entgeltgestalung I“ oder anderer tarifpolitischer Einführungsseminaresowie des Seminars „Entgeltgestalung II A“wird empfohlen.SEMINARLEITUNGThomas Birg, Kati Köhler, Elke Schulte-Meine,Stephan Vetter, Herwig Zeumer


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und LeistungENTGELTGESTALTUNG II CLeistungsbeurteilung und Zielvereinbarungmitbestimmen?!§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 69/66 93 – 25 08Kategorie DNEU IMPROGRAMM!29WISSEN – KÖNNEN – HANDELNLeistungsdruck ist längst kein isoliertes Thema mehr für Akkord- oder Prämien-Beschäftigte. Leistungsbeurteilungen und Zielvereinbarungen prägen immer häufigerden Arbeitsalltag und den Leistungsdruck auch in den klassischen Angestelltenbereichen.Als Beschäftigte und Interessenvertreter erleben wir auch und gerade indiesen Arbeitsbereichen Symptome von Überlastung und Burn-out. Aktiv werdenist gefragt – die Frage ist nur wie, denn im Zeitentgelt greifen die bewährten Methodender Leistungsregulation nicht.Im Seminar werden wir die Fragen, die sich im betrieblichen Alltag stellen, insZentrum unserer Debatte rücken: Welche Handlungsmöglichkeiten haben wir alsbetriebliche Interessenvertreter und wie können wir als Beschäftigte dieses Handelnunterstützen? Ist eine bessere Leistungsbeurteilung hilfreich zur Problemlösung?Kann der Wechsel zu Zielvereinbarungen eine Verbesserung der Bedingungen bringen?Ist der Wechsel ins Leistungsentgelt möglich? Muss es Unterschiede in der Strategiebei produktionsnahen und produktionsfernen Beschäftigten geben?Zur Strategieentwicklung werden wir insbesondereder Frage nachgehen, wie wir die Arbeitsbedingungendurch ein gemeinsames Handeln und Vorgehen für alleverbessern können.Termine (Seminartyp 314)TARIFPOLITISCHEGRUNDAUSBILDUNGTEI L 324.02. – 01.03.2013 SG00913 Sprockhövel 01.12. – 06.12.2013 SG04913 SprockhövelTHEMEN IM SEMINARBestandsaufnahme der betrieblichen Situation imZeitentgeltMitbestimmungsrechte des Betriebsrats nachBetriebsverfassungsgesetz und TarifvertragKennenlernen der tariflichen Bestimmungen zuZeitentgelt und ZielvereinbarungHandlungsmöglichkeiten des Betriebsrats nachTarifvertragVerfahren der Leistungsbeurteilung und Reklamationder BeurteilungZielvereinbarungen als Chance, die Leistungsbedingungen(besser) zu regelnKriterien für den Wechsel ins LeistungsentgeltEckpunkte für eine Betriebsvereinbarung zuZielvereinbarungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder von Tarifkommissionen.SEMINARLEITUNGElke Schulte-Meine, Stephan Vetter, Herwig Zeumer


30 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und LeistungENTGELTGESTALTUNG IIILeistungspolitik und DatenermittlungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNNeben der Eingruppierung in die Entgeltgruppe übt der leistungsbezogene Entgeltbestandteilfür Arbeitnehmer(innen) den zweithöchsten Einfluss auf die Höhe desVerdienstes aus. Deshalb kommt der Leistungspolitik und der ihr zugrunde liegendenDatenermittlung ein zentraler Stellenwert zu, wenn es darum geht, unsere Interessenals abhängig Beschäftigte wirkungsvoll zur Geltung zu bringen.In diesem Aufbauseminar beschäftigen wir uns zunächst mit den aktuellen leistungspolitischenTrends in der Metall- und Elektroindustrie. Daraus entwickeln wir dieVerbindungslinien zwischen einer modernen Leistungspolitik und Datenermittlungeinerseits und einer menschengerechter Arbeitsgestaltung andererseits.Im Seminar erlernst du den sicheren Umgang mit den unterschiedlichen Formender Leistungsvorgabe und deren Gestaltung: vom traditionellen Akkord, der Prämie(bzw. dem Kennzahlenvergleich), der Gruppenprämie bis hin zur Zielvereinbarung.Du lernst unterschiedliche, insbesondere computergesteuerte, Methoden der Datenermittlungkennen. Nach dem Seminar kannst dueinschätzen, ob die bisher angewandte betrieblicheLeistungspolitik angemessen ist und wieBeschäftigte gemeinsam mit ihrer Interessenvertretungdarauf Einfluss nehmen können.Termine (Seminartyp 336)03.02. – 15.02.2013 SG00613 Sprockhövel07.07. – 19.07.2013 SG02813 SprockhövelTARIFPOLITISCHEGRUNDAUSBILDUNGTEI L 410.11. – 22.11.2013 SG04613 Sprockhövel§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 69/66 93 – 25 08Kategorie DTHEMEN IM SEMINAREntwicklung und Rahmenbedingungen derLeistungsgestaltung sowie der Entgeltgrundsätzeund -methodenVerhältnis Entgelt/LeistungBezugsgrößen- und KennzahlenproblematikMethoden der Datenermittlung: die Ermittlungvon Verteil- und Störzeiten bis hin zu Methodenvorbestimmter Zeiten (MTM)Möglichkeiten und Grenzen computergestützter Datenermittlungfür die Arbeits- und EntgeltgestaltungVereinfachung der Datenermittlung – ein neuer Weg?Arbeits- und Leistungsgestaltung in den indirektenBereichenbeispielhafte betriebliche Regelungen zur Entgeltgestaltungund tarifpolitische PerspektivenZIELGRUPPEDas zweiwöchige Seminar richtet sich an interessierteBeschäftigte, Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitgliedervon Tarifkommissionen. Der vorherige Besuch desSeminars „Entgelt II“ oder des Seminars „EntgeltgestaltungII B“ ist empfehlenswert.SEMINARLEITUNGElke Schulte-Meine, Stephan Vetter, Herwig Zeumer


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung31LEISTUNGSBEURTEILUNGEN IN DEN ERA-TARIFVERTRÄGENZeitentgelt und LeistungszulageWISSEN – KÖNNEN – HANDELNFaire Bedingungen bei der Leistungsbeurteilung oder Leistungszulage nur als „Nasenfaktor“?Zeitentgelt mit Leistungsbeurteilung zu fairen Bedingungen ist möglich, wenndie Chancen, die der Tarifvertrag bietet, auch genutzt werden.Es werden die Inhalte zu den Bestimmungen Zeitentgelt, Leistungszulage undLeistungsbeurteilungen in den ERA-Tarifverträgen vermittelt. Die Verfahren der Leistungsbeurteilungbeim Zeitentgelt und die Anwendung der Kriterien bei derindividuellen Leistungsbeurteilung werden erarbeitet. Einführungs- und Umsetzungsstrategienunter Beachtung der Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeitendes Betriebsrates bei betrieblichen Leistungsbewertungssystem werden entwickelt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–151Kategorie ATHEMEN IM SEMINARDas Zeitentgelt mit Beurteilung in denERA-TarifverträgenDie Abgrenzung von Leistungsbemessung undLeistungsbeurteilungGrundlagen der Beurteilungssysteme und -gesprächenDas tarifliche BeurteilungsverfahrenReklamationsrechte und Möglichkeiten derKonfliktbewältigungEckpunkte für eine Betriebsvereinbarung zurLeistungsbeurteilungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, die Tarifverträgeumsetzen müssen und Betriebsräte, die in Leistungs- undEntgeltausschüssen arbeitenSEMINARLEITUNGAnni Ullrich-SchmidtTermine (Seminartyp 317)24.02. – 27.02.2013 OB00913 Bad Orb26.05. – 29.05.2013 OA02213 Bad Orb29.09. – 02.10.2013 OA04013 Bad Orb


32 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und LeistungMTM – Methods-Time-MeasurementWISSEN – KÖNNEN – HANDELNMTM ist ein ausgefeiltes System zur Verdichtung von Arbeitsabläufen, zur Ermittlungvon Zeitvorgaben und zur Personalbemessung – immer auf der Suche nach der„(zeit)optimalen“ Methode. Es dient nicht nur der Ermittlung von Vorgabezeiten undsomit als Grundlage von leistungsbezogener Entlohnung, sondern bietet schonimmer auch ein Instrumentarium zur Arbeits- und Prozessgestaltung.Für uns als Beschäftigte ist es daher von entscheidender Bedeutung, die spezifischeWirkungsweise von MTM zu kennen, um die Gestaltungsmöglichkeiten sowiedie damit verbundenen Risiken einschätzen zu können. Für uns als betrieblicheInteressenvertreter(innen) ist das Wissen um MTM unerlässlich, um unsere betrieblichenMitbestimmungsrechte wahrzunehmen. Im Seminar vermitteln wir deshalbgrundlegende Kenntnisse über den Aufbau der wichtigsten MTM-Verfahren.Durch das Seminar wirst du mit der betriebliche Leistungspoltik und die dahinterstehende Methode vertraut gemacht. Das Seminar befähigt dich zur konstruktivenGestaltung der Einführungsprozesse und zur Ausarbeitung von Betriebsvereinbarungenzur Leistungsentgeltregelung.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 69/66 93 – 25 08Kategorie ITHEMEN IM SEMINARArbeits- und Prozessgestaltung nach MTMÜberblick über die Methoden der Datenermittlungfür die VorgabezeitMTM-SystemeLeistungspolitik und Leistungsregulierung bei MTMDatenstrukturierung / Zeitbausteinsystemebetriebliche Regelungsbedarfe und MitbestimmungsrechteZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigtesowie an Betriebsräte und Vertrauensleute aus Betrieben,in denen MTM angewendet wird bzw. werden soll.SEMINARLEITUNGElke Schulte-Meine, Markus WünschelTermine (Seminartyp 333)03.03. – 15.03.2013 SG01013 Sprockhövel 15.09. – 27.09.2013 SG03813 Sprockhövel


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und LeistungDAS QUALIFIZIERUNGSNIVEAU RICHTIG BESTIMMENERA Arbeitsbewertung Wissen und Können§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX093 52/5 06–168Kategorie BVERTIEFUNGFÜR ALLETARIFGEBIETE33WISSEN – KÖNNEN – HANDELNWelches Wissen und Können eine Arbeitsaufgabe erfordert, wird an der Art des Anlernensund der Berufsabschlüsse bewertet. In Grenzfällen ist diese Bewertung äußerstschwierig, häufig konfliktreich. Bewertung, insbesondere an den Übergängen zwischenangelernter Arbeit, Facharbeit, qualifizierter Facharbeit und Arbeit mit Hochschulabschluss,sichert Grundentgelt und Entwicklungschancen der Beschäftigten.Ziel des Seminars ist es, die Ergebnisse der sich rasch ändernden Schul-, Berufs-,Studien- und Weiterbildungsabschlüsse differenziert darzustellen, sodass Betriebsräteund Mitglieder von Paritätischen Kommissionen diese kennen – und darüber hinausdie wichtigen (die Wertigkeit prägenden) Teilaufgaben, einschließlich der häufig verschwiegenen,identifizieren können.THEMEN IM SEMINARWissen, Können und Erfahrung näher betrachtet,auch aus der Sicht der TarifverträgeMethoden der tieferen Analyse einer Arbeitsaufgabe,benannte und verschwiegene AnforderungenSchule, Berufs- und Hochschulausbildung:Was kann man danach?betriebliche Auseinandersetzungslinien umqualifizierte Arbeit und GrundentgeltZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Mitglieder in Betriebsräten,die für Entgelt, Qualifizierung und ArbeitsorganisationAufgaben übernommen haben oder übernehmen wollen.Die Teilnehmenden sollten bereits Arbeitsbewertungenvorgenommen haben und möglichst gelöste undungelöste Problemfälle zum Thema mitbringen können.Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGWalter BerausTermine (Seminartyp 331)21.10. – 23.10.2013 LX24313 Lohr


34 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und LeistungLEISTUNGSPOLITIK BEI BEURTEILENERA methodisch beurteilen§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX093 52/5 06–168Kategorie BFÜR SPEZIALISTENAUS ALLENTARIFGEBIETENWISSEN – KÖNNEN – HANDELNNasenprämie, Beurteilungsfehler, Deckeln der Verdienstchance haben die MethodeBeurteilen zur Ermittlung von Leistungsentgelt ins schlechte Licht gesetzt.Im Seminar erarbeiten sich die Teilnehmenden Möglichkeiten, Beurteilen nachvollziehbarerzu gestalten. So können sie mit dem Arbeitgeber über angemesseneLeistungskriterien auf Augenhöhe verhandeln. Dies wiederum stärkt und befähigt dieBetriebsräte, die täglich abgeforderte Leistung sowie die Leistung in Veränderungsprozessenmitzubestimmen und zum Bestandteil ihrer Betriebspolitik zu machen.Die Teilnehmer(innen) erarbeiten sich Wege, die Beurteilungsgesprächsführungals Betriebsrat zu kontrollieren und zu beeinflussen. Das Seminar befasst sich mitadministrativen Bereichen, aber auch mit den sich ausweitenden Beurteilungssystemenin der Produktion.Termine (Seminartyp 331)THEMEN IM SEMINARBeurteilungsmerkmale, -kriterien und -stufen finden undnachvollziehbar formulieren (auch mündlich)Beurteilungsgespräche regeln, verbessern, kontrollierenüberzogene Leistung abwehren, sinnvolle Leistungermöglichen und Verdienstchance sichernArbeitsaufgabe, Entgeltgruppe und Beurteilen inÜbereinstimmung bringenBetriebspolitik in der Produktion: Vorgaben überbetriebliche Kennzahlensysteme und gleichzeitigeLeistungsbeurteilungLeistungsbeurteilung in Administration und EntwicklungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, die für Entgelt,Leistung und Arbeitsorganisation Aufgaben übernommenhaben oder übernehmen wollen.Sie sollten das Thema Leistungsentgelt gut kennen undgelöste und ungelöste Problemfälle zum Thema mitbringen.Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGWalter Beraus18.11. – 20.11.2013 LX04713 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und LeistungLEISTUNGSPOLITIK BEI PRÄMIENERA methodischer Kennzahlenvergleich§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX093 52/5 06–168Kategorie BFÜR SPEZIALISTENAUS ALLENTARIFGEBIETEN35WISSEN – KÖNNEN – HANDELNKennzahlen, die auf Leistungsmerkmalen wie Termintreue, Durchlaufzeit, Produktivitätund Qualität beruhen, bestimmen die Fertigung und die Montage – in ähnlicherForm aber auch die Administration und die Entwicklung. In einer „schlanken Fabrik“entstehen aus dem Wechselspiel von Verbesserungsprozessen und zentraler ZeitwirtschaftVorgaben und Personalbemessung. Betriebsräte müssen die Beschäftigtenbei den häufig mit deren Beteiligung erzielten Veränderungen unterstützen und dabeiihre Mitbestimmungsrechte sichern. Das geht am besten, wenn der Betriebsrat selbst„schlank“ operiert.Die Teilnehmenden lernen in diesem Seminar, wie auf angemessener Datenbasisund mit vereinbarten Abstimmungsprozessen Kennzahlen und Vorgaben mitbestimmtwerden können und wie eine Datenermittlung sinnvoll gestaltet werden kann – variantenreich,mit kontinuierlicher Verbesserung und flexibler Standardisierung.THEMEN IM SEMINARbetriebliche Kennzahlen dem Kennzahlenvergleichzugänglich machenProzesse und Vorgaben mitbestimmenschlanke Produktion, Administration und Entwicklung –Mitbestimmung bei Leistung und LeistungsentgeltDatenermittlungsmethoden vereinbaren,Konfliktlösungen vorsehenMitbestimmung bei kurzen und langen Takten dersynchronen ProduktionVerdienstchancen beteiligungsorientiert sichernZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, die für Entgelt,Leistung und Arbeitsorganisation Aufgaben übernommenhaben oder übernehmen wollen.Sie sollten das Thema Leistungsentgelt gut kennen undgelöste und ungelöste Problemfälle zum Thema mitbringen.Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGWalter BerausTermine (Seminartyp 331)20.11. – 22.11.2013 LX09713 Lohr


36 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und LeistungLEISTUNGSPOLITIK BEI QUALIFIZIERTER ARBEITEntgeltwirksame ZielvereinbarungenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNZielvereinbarungsprozesse mit dem Arbeitgeber z. B. nach ERA-TV vereinbaren undderen Durchführung begleiten:Zielvereinbarungen werden in Betrieben seit Jahren als Instrument der Motivationsowie der Leistungsentlohnung eingesetzt. Mit der Einführung des ERA-TV bekamenBetriebsräte einen tariflichen Regelungsrahmen in die Hand, um an der Gestaltung undSteuerung von Zielvereinbarungsprozessen mitzuwirken. Diese Regelungen könnenauch Orientierung für Betriebsräte in Betrieben ohne Tarifbindung sein.Schon der Prozess hin zu einer Betriebsvereinbarung und ihre Implementierungmuss angemessen geführt werden, sollen Zielvereinbarungen erfolgreich wirken undVorgesetzte wie Beschäftigte fair und kompetent nach Zielen arbeiten und sich entsprechendeVerdienstchancen ergeben.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 168Kategorie BTHEMEN IM SEMINARKriterien für sinnvolle Anwendungsbereiche undZielvereinbarungenLeistungsziele, Zielkorridore und LeistungsbedingungenformulierenZielvereinbarungen als Führungs- und BeteiligungsinstrumentÜbergänge von Beurteilen > Zielvereinbarungen> KennzahlenvergleichGestaltung, Implementierung und Begleitung derProzessschritte „Ziele finden“, „Ziele vereinbaren“,„Zielerfüllung feststellen“, „Konflikte lösen“Mitbestimmungsrechte und MitgestaltungsräumeKontrolle und Prozessbegleitung durch den BetriebsratFÜR SPEZIALISTENAUS ALLEN TARIF-GEBIETEN ODERUNTERNEHMEN OHNETARIFBINDUNGZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder des BR, die mitZielvereinbarungen konfrontiert sind oder sie alsMethode zur Ermittlung von Leistung ins Auge fassen.Das Seminar orientiert sich am ERA-TV BaWü, ist aberauch für Teilnehmer anderer Tarifgebiete oder ausUnternehmen ohne Tarifbindung gut geeignetTermine (Seminartyp 331)17.04. – 19.04.2013 LX06613 Lohr 23.10. – 25.10.2013 LX09313 LohrSEMINARLEITUNGIrmgard Seefried


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung37Grundlagen der Tarifverträgeim KMU-BereichWISSEN – KÖNNEN – HANDELNTarifverträge sind immer nur so gut, wie sie im Betrieb auch umgesetzt werden.Wie liest man einen Tarifvertrag und mit welchen anderen Tarifverträgen/Gesetzenkorrespondiert er? Welche Tarifverträge entfalten eigentlich Rechtsnorm und wiesetzt man sie gegebenenfalls durch? Das Seminar richtet sich an Betriebsräte, derenUnternehmen in Tarifbindung ist, aber auch an solche, bei denen der Arbeitgeberaus der Tarifbindung ausgetreten ist. Die Themen des Seminars werden u. a. anBeispielen der Holz- und Kunststoffindustrie und der Textil- und Bekleidungsindustriebehandelt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX052 73/3614–0Kategorie DTHEMEN IM SEMINARWie und wann entfalten Tarifverträge Rechtsnorm?Für wen gelten sie?Wie ist der Aufbau eines Tarifvertrags und was regelt er?Wie werden Tarifverträge gelesen und ausgelegt?– die historische Intention der Tarifvertragsparteien– die wörtliche Auslegung– die herrschende AuslegungWie verläuft die tarifliche Schlichtung?Welche Regelungsmöglichkeiten bestehen bei unterschiedlicherAuslegung der Tarifverträge?Wie können Tarifnormen durchgesetzt werden?Welche Möglichkeiten hat das einzelne Mitglied?Welche rechtlichen Möglichkeiten hat die IG Metallbei Tarifverstößen?SEMINARLEITUNGSophia Stratemeier, Michael BexenTermine (Seminartyp 8011)14.07. – 19.07.2013 WX42913 Beverungen


38 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und LeistungGESETZLICHE REGELUNGEN, TARIFVERTRAGLICHE BESTIMMUNGEN,PRAKTISCHE UMSETZUNGEingruppierung in KMUWISSEN – KÖNNEN – HANDELNSich verändernde Arbeits- und Leistungsbedingungen sowie Änderungen im Rahmenvon Gesetzgebungen erfordern in der Regel eine Überprüfung der Eingruppierung.Zur ordnungsgemäßen Erfüllung dieser Aufgaben ist eine entsprechende Qualifizierungnotwendig. Dieses Seminar behandelt sowohl die rechtlichen als auch die tarifvertraglichenBestimmungen zum Regelungsbereich der Eingruppierung.Die Themen des Seminars werden unter anderem an Beispielen der Holz- und Kunststoffindustrieund der Textil- und Bekleidungsindustrie behandelt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX05273/3614 – 0Kategorie DTHEMEN IM SEMINARgesetzliche Bestimmungen bei der Eingruppierung:u. a. §§ 90, 100 BetrVGEingruppierungsgrundsätze:summarische und analytische ArbeitsbewertungLohngruppendefinition und verwendete Begriffe:Begriffsbestimmungen; Umgang mit Richtbeispielen;Zeitbezug im Tarifvertragvon der Arbeitsaufgabe zur Arbeitsbeschreibung:Mindestinhalt einer Arbeitsbeschreibung; WelcheAnforderungen sind relevant? Anforderungsbezug derEingruppierungLohngruppenschlüssel und ZulagenAnforderungen der Tätigkeit und richtige Eingruppierung:Arbeitsbeschreibung und Eingruppierung;praktische ÜbungenSEMINARLEITUNGMichael Bexen, Sophia StratemeierTermine (Seminartyp 5301)02.06. – 07.06.2013 WX02313 Beverungen 24.11. – 29.11.2013 WX04813 Beverungen


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung39ARBEITSSTUDIEN IGrundlagen von Vorgabezeiten undDatenermittlung in KMUWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDer Betriebsrat hat bei Fragen von Lohn und Leistung ein qualifiziertes Mitbestimmungsrechtund eine wichtige Rolle in diesem betrieblichen Konfliktbereich.In diesem Seminar werden die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates bei Fragenvon Lohn und Leistung umfassend vermittelt. Tarifvertragliche Bestimmungen zuVorgabezeiten sowie die Vorschriften und Durchführungsbestimmungen der DatenermittlungsmethodeZeitaufnahme/-studie sind wesentliche Inhalte dieses Seminars.Die Themen des Seminars werden u. a. an Beispielen der Holz- und Kunststoffindustrieund der Textil- und Bekleidungsindustrie behandelt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX05273/3614 – 0Kategorie DTHEMEN IM SEMINARneue Entwicklungen in der LeistungsentlohnungMitbestimmung des Betriebsrates bei der betrieblichenLeistungslohngestaltung gemäß BetrVGTarifvertragliche Regelungen und Grundsätze derLeistungsentlohnungAnforderung an die DatenermittlungsmethodenGrundsätze der Datensammlung und Datenerfassungaktuelle Rechtsfragen zur betrieblichen Lohngestaltungt Bei entsprechender Grundlagenqualifizierung innerhalbvon BR-Gremien, sind spezielle Seminare zur Umsetzungder Seminarthematik im Betrieb/Unternehmen/Konzern nach Rücksprache möglich.SEMINARLEITUNGSophia Stratemeier, Michael BexenTermine (Seminartyp 280)17.03. – 22.03.2013 WX01213 Beverungen


40 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und LeistungARBEITSSTUDIEN IIPrämienentlohnung in KMUWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBetriebsräte brauchen Kenntnisse im Bereich der Leistungsentlohnung. In diesemSeminar lernen Sie, die Leistungsentlohnung in Bezug auf die Anwendungs- undGestaltungsfragen von Prämienentlohnung richtig einzuschätzen und dabei die tarifvertraglichenund gesetzlichen Bestimmungen zu berücksichtigen. Sie erarbeitendie unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten von Prämienbezugsgrößen und-kennziffern und lernen deren Vor- und Nachteile kennen. Und Sie werden vertraut mitmöglichen Datenermittlungsmethoden bei der Prämienentlohnung (wie zum Beispielmit der Häufigkeitsverteilung/-analyse, der Betriebsdatenerfassung usw.). Die Themendes Seminars werden an Beispielen u. a. aus der Holz- und Kunststoffindustrie, derTextil- und Bekleidungsindustrie behandelt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX05273/3614 – 0Kategorie DTHEMEN IM SEMINARMitbestimmung des Betriebsrats bei der betrieblichenPrämienlohngestaltungtarifvertragliche Bestimmungen zum PrämienlohnPrämienmodelle und Bezugsgrößen/KennziffernBesonderheiten der Datenermittlung bei PrämienentlohnungDatenermittlungsmethoden bei PrämienHäufigkeitsverteilung/-analyse, Betriebsdatenerfassung(BDE), Maschinendatenerfassung (MDE),Selbstaufschreibung usw.praktisches Vorgehen bei der Umsetzung vonPrämienmodellenEckpunkte für Betriebsvereinbarungent Bei entsprechender Grundlagenqualifizierung innerhalbvon BR-Gremien sind spezielle Seminare zur Umsetzungder Seminarthematik im Betrieb/Unternehmen/Konzern nach Rücksprache möglich.SEMINARLEITUNGMichael Bexen, Sophia StratemeierTermine (Seminartyp 281)03.02. – 08.02.2013 WX40613 Beverungen 08.09. – 13.09.2013 WX03713 Beverungen


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung41ARBEITSSTUDIEN IIIAufbauseminar in KMUWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDieses Aufbauseminar erweitert und vertieft die Themen der Seminare Arbeitsstudien Iund II. Schwerpunkte bilden die Datenermittlungsmethoden Verteilzeitstudie undMultimomentaufnahme sowie Fragen von Belastung und Beanspruchung im Zusammenhangmit den Erholzeiten und deren Ermittlung. Dabei werden Informationen zuraktuellen Rechtsprechung und zu tarifvertraglichen Bestimmungen vermittelt. Die Themendes Seminars werden an Beispielen u. a. aus der Holz- und Kunststoffindustrie, derTextil- und Bekleidungsindustrie behandelt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX052 73/3614–0Kategorie DTHEMEN IM SEMINARtarifvertragliche und gesetzliche RahmenbedingungenDatenermittlungsmethoden: Verteilzeitaufnahmen undMultimomentstudienAnforderungen an VerteilzeitaufnahmenAnforderungen an MultimomentstudienMethoden der Erholzeitermittlungtarifliche Bestimmungen zu Erholzeitent Bei entsprechender Grundlagenqualifizierung innerhalbvon BR-Gremien sind spezielle Seminare zur Umsetzungder Seminarthematik im Betrieb/Unternehmen/Konzern nach Rücksprache möglich.SEMINARLEITUNGMichael Bexen, Sophia StratemeierTermine (Seminartyp 283)23.06. – 28.06.2013 WX02613 Beverungen


42 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und LeistungARBEITSSTUDIEN IVPlanzeiten – Grundlagen, Methodenund GestaltungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNPlanzeiten werden bisher vorwiegend in Betrieben der Polstermöbelindustrie eingesetzt.Doch auch andere Betriebe mit standarisierten Abläufen stellen aus Kostengründen aufPlanzeiten um. Die Ermittlung von Planzeiten stellt hohe Anforderungen an die Qualitätder Datenerhebung, denn sie wirken sich in der Regel auf eine Vielzahl von Arbeitsschrittenaus und behalten mehrere Jahre ihre Gültigkeit. Einen Schwerpunkt diesesSeminars bildet die Regressionsanalyse. In diesem Zusammenhang wird auch dasThema EDV-gestützte Datenermittlung behandelt. Darüber hinaus erfolgen Kurzeinführungenin weitere Möglichkeiten zur Bildung von Planzeiten.Die Themen des Seminars werden u. a. an Beispielen der Holz- und Kunststoffindustrieund der Textil- und Bekleidungsindustrie behandelt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX052 73/3614–0Kategorie DTHEMEN IM SEMINARVorgabezeiten nach den tarifvertraglichenBestimmungenMitbestimmungsrechte des Betriebsratsgem. § 87 (1) Ziff. 10, 11 BetrVGEDV-gestützte DatenermittlungMaßnahmen zur Bildung von standardisiertenAblaufabschnitten und die Verwendung verschiedenerEinflussgrößenDatenermittlung und Auswertung, Weiterverwendungvon Daten für die Regressionsanalyse/-rechnungPlanzeitformeln und ihre VerwendungsmöglichkeitenKurzeinführung in Systeme vorbestimmter Zeiten (SvZ)Kurzeinführung in die Methode „Vergleichen undSchätzen“t Bei entsprechender Grundlagenqualifizierung innerhalbvon BR-Gremien sind spezielle Seminare zur Umsetzungder Seminarthematik im Betrieb/Unternehmen/Konzern nach Rücksprache möglich.SEMINARLEITUNGMichel Bexen, Sophia StratemeierTermine (Seminartyp 284)10.11. – 15.11.2013 WX04613 Beverungen


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung43ARBEITSSTUDIEN V – RECHTE UND HANDLUNGSMÖGLICHKEITENBEI DER GESTALTUNG VON ARBEITSPLATZ, -ABLAUF UND -UMGEBUNGÄnderungen der Arbeitsorganisation in KMUWISSEN – KÖNNEN – HANDELNGerade in Krisenzeiten werden in Betrieben bestehende Arbeitsbedingungen infragegestellt. Das führt in der Regel zu Entscheidungen, die zu gravierenden Veränderungender Arbeitsplätze, der Arbeitsabläufe und der Arbeitsumgebung führen. Hier ist esfür Betriebsräte wichtig, sich frühzeitig in die jeweiligen Veränderungs- und Entscheidungsprozesseeinzubringen und diese im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten imInteresse der Arbeitnehmer mitzugestalten.Zur ordnungsgemäßen Erfüllung dieser Aufgabe ist eine entsprechende Qualifizierungnotwendig. Dieses Seminar soll Betriebsräte in die Lage versetzen, Veränderungsprozesseund deren Auswirkungen frühzeitig zu erkennen und Handlungsstrategienzu entwickeln.Die Themen des Seminars werden unter anderem an Beispielen der Holz- und Kunststoffindustriesowie der Textil- und Bekleidungsindustrie behandelt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX05273/3614 – 0Kategorie DTHEMEN IM SEMINARgesetzliche Bestimmungen, u. a. §§ 81, 90, 91,111 BetrVGÄnderungen der Arbeitsorganisation:z. B. Arbeit in Gruppen, teilautonome Gruppenarbeit;Änderung der Arbeitsaufgabe, der Arbeitsumgebung;Änderung Qualifikationsanforderungen; Auswirkungenauf die Arbeitszeit und die Entlohnung; menschengerechteArbeitsgestaltung; Rechte der ArbeitnehmerHandlungsmöglichkeiten des Betriebsrats,u. a. Eckpunkte zu Betriebsvereinbarungent Bei entsprechender Grundlagenqualifizierung innerhalbvon BR-Gremien sind spezielle Seminare zur Umsetzungder Seminarthematik im Betrieb/Unternehmen/Konzern nach Rücksprache möglich.ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGMichael Bexen, Sophia StratemeierTermine (Seminartyp 285)07.04. – 12.04.2013 WX01513 Beverungen 13.10. – 18.10.2013 WX04213 Beverungen


46 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk BBSNEU IMPROGRAMM!ERA – ENTGELT IN BERLIN, BRANDENBURG UND SACHSENRichtig eingruppieren in Berlin, Brandenburgund SachsenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNWie viel ist die Arbeit wert? Diese Frage stellt sich sowohl in Betrieben, die schon nachdem Entgeltrahmenabkommen (ERA) eingruppieren, als auch in nicht tarifgebundenenBetrieben, die eine Tarifbindung anstreben.Mit diesem Seminar bieten wir den Betriebsräten im Bezirk Berlin, Brandenburgund Sachsen konkrete Hilfestellungen zu den Fragen Eingruppierung, Umgruppierungund Versetzung.Welche Grundsätze sind für die Bewertung von Arbeit wichtig? Mit welchen Merkmalenwird die Arbeit bewertet? Was passiert, wenn sich mein Arbeitsplatz verändertoder ich auf einen anderen Arbeitsplatz versetzt werde? Welche Möglichkeiten gibt esfür die Beschäftigten und den Betriebsrat, eine Eingruppierung zu reklamieren? WelcheAufgaben kommen auf den Betriebsrat zu – wo gibt es welche Unterstützung?Das Seminar richtet sich sowohl an tarifgebundene Betriebe als auch an Betriebe,die eine neue Tarifbindung anstreben. In dem Seminar werden wir uns die tarifvertraglichenRegelungen zur Arbeitsbewertung und Eingruppierung erarbeiten. Auch dieMitbestimmungsrechte zur betrieblichen Lohngestaltung werden diskutiert und es wirderarbeitet, wie eine qualtitativ gute Eingruppierung erreicht werden kann.§ 37.6 BetrVG030/3 62 04 – 1 31Kategorie GTHEMEN IM SEMINARGrundsätze der Grundentgeltdifferenzierung(Eingruppierung)Merkmale zur Eingruppierung; Entgeltgruppenbeschreibungenund ZusatzstufenAnforderungen an eine ArbeitsplatzbeschreibungMitbestimmungsrechte des Betriebsrates bei derbetrieblichen LohngestaltungMöglichkeiten zur Beteiligung der Beschäftigtenbei der Beschreibung ihrer TätigkeitReklamationsrechte der Beschäftigten und desBetriebsratesMitbestimmungsrechte des Betriebsrates beipersonellen Einzelmaßnahmen wie Einstellungund VersetzungZIELGRUPPEAlle Betriebsrätinnen und Betriebsräte des BezirksBerlin-Brandenburg-Sachsen.SEMINARLEITUNGSophie Jänicke, Markus Wünschel (Berlin)Termine (Seminartyp 300)17.02. – 22.02.2013 Q6001324002 Berlin


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk BBS47EINFÜHRUNG IN DIE TARIFVERTRÄGE IN BERLIN, BRANDENBURG UND SACHSENTarifverträge nützen – Tarifverträge schützenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNMehr Geld, mehr Urlaub, weniger arbeiten – das ist die Erfolgsgeschichte von Tarifverträgen.Tarifverträge sind kollektive Arbeitsverträge. Sie legen die Bedingungen dafürfest, wie wir arbeiten und wie viel Geld wir dafür bekommen.Der Abschluss von Tarifverträgen ist ein Grundrecht. Als Gewerkschaftsmitgliederhaben wir die Chance, unsere Arbeitsbedingungen in Tarifverträgen gerechter zugestalten. Die Tarifverträge gelten sofort und müssen von den Arbeitgebern umgesetztwerden.Doch was ist eigentlich alles in den Tarifverträgen des Bezirks Berlin-Brandenburg-Sachsen geregelt? Welchen Rahmen setzen sie für die Bezahlung, für Arbeitszeitenund für vieles mehr?Mit diesem Seminar erhältst du einen Überblick über die geltenden tariflichenRegelungen. Zudem diskutieren wir Fragen der rechtlichen Geltung von Tarifverträgen:Welcher Unterschied besteht zwischen Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen undGesetzen? Ab wann, für wen und wie lange gilt ein Tarifvertrag und was ist alles regelbar?Welche Rolle hat die Interessenvertretung bei der Umsetzung von Tarifverträgen?§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesl.030/3 62 04 – 1 31Kategorie BTHEMEN IM SEMINARalles rund ums TarifentgeltArbeitszeit, Uraub und andere manteltarifvertraglicheRegelungenÜberblick zu Beschäftigungssicherung,Übernahme, Leiharbeit und QualifizierungGrundlagen des TarifvertragsrechtsZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,Vertrauensleute sowie an Mitglieder des Betriebsratsdes Bezirks Berlin-Brandenburg-Sachsen.SEMINARLEITUNGSophie Jänicke, Markus Wünschel (Berlin)Termine (Seminartyp 300)13.01. – 16.01.2013 Q6001324001 Berlin


48 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk BBSENTGELT- UND LEISTUNGSREGULIERUNGLeistungsentgelt einführen –Angriffe abwehren!WISSEN – KÖNNEN – HANDELNAls Ergänzung zu den zentralen Seminaren der IG Metall bietet die BezirksleitungBerlin-Brandenburg-Sachsen den Betriebsrätinnen und Betriebsräten im Bezirk einSeminar zum Leistungsentgelt an. Ziel ist es, Betriebsvereinbarungen zu entgelt- undleistungspolitischen Fragen zu entwickeln oder bestehende zu prüfen und zu verbessern,darüber hinaus Initiativen des Arbeitgebers zur Leistungsverdichtung undEntgeltabsenkung entgegenzutreten.Wir verschaffen uns einen Überblick zu den tariflichen Vorschriften des Leistungsentgeltsund den umfangreichen betrieblichen Gestaltungsmöglichkeiten. Du lernstMethoden, um die betriebliche Leistungs- und Entgeltstruktur zu analysieren. Zudemdiskutieren wir im Rahmen kollegialer Beratung Betriebsvereinbarungen bzw. derenEntwürfe und entwickeln Ansatzpunkte für Verbesserungen. Du nutzt dabei die nötigenWerkzeuge und entwirfst eine konkrete Arbeitsplanung für deine betriebliche Arbeitnach dem Seminar.Die tarifvertraglichen Regelungen zu den Entgeltmethoden besprechen wir gemeinsam.Das Seminar kann der Ausgangspunkt für weitere betriebliche Beratungsangebotezur Gestaltung von Entgelt und Leistungsbedingungen sein.Termine (Seminartyp 300)07.04. – 12.04.2013 Q6001324005 Berlin06.10. – 11.10.2013 Q6001324006 Berlin§ 37.6 BetrVG030/3 62 04 – 1 31Kategorie GTHEMEN IM SEMINARWie kann ich die betriebliche Entgelt- und Leistungsstrukturim Betrieb ermitteln?Welche Bezugsgrößen/Kennzahlen liegen vor und wiesind diese unter leistungspolitischen Gesichtspunktenzu bewerten?Welche Möglichkeiten gibt es, um Leistung zu begrenzenund Entgelt zu sichern?Welche Gestaltungsmöglichkeiten bestehen nachTarifvertrag und nach Betriebsverfassungsgesetz?Wie kann ich bestehende Betriebsvereinbarungenauf ihre Qualität prüfen?Ansatzpunkte für eine Arbeitsplanung des Betriebsratsund Einbindung der betroffenen Kolleg(inn)enim BetriebZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an alle Betriebsrätinnen undBetriebsräte im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsenmit einem konkreten Arbeitsvorhaben im Bereich desLeistungsentgelts.SEMINARLEITUNGSophie Jänicke, Markus Wünschel (Berlin)


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk BBS49ARBEITSZEITGESTALTUNGZeit, dass wir was drehen!WISSEN – KÖNNEN – HANDELNArbeiten von früh bis spät – und danach ist immer noch kein Feierabend. Zeitdruck,Hektik und Stress gehören heute für viele Beschäftigte zum Alltag. Viele fühlen sichgehetzt durch zu lange Arbeitszeiten oder erschöpft von Nacht- und Schichtarbeit.Die Arbeitszeiten in den Betrieben orientieren sich oft einseitig an den Interessen derUnternehmen, nicht an den Interessen der Beschäftigten.Gesund arbeiten bis zur Rente, Arbeit und Leben gut miteinander vereinbaren undnicht zuletzt Beschäftigungssicherung durch Arbeitszeitpolitik – das ist angesichtsüberlanger Arbeitszeiten und ungesunder Schichtmodelle für viele Beschäftigte inweite Ferne gerückt. Dazu kommt, dass die Mitbestimmung über die Arbeitszeit in denBetrieben oft durch vielfältige Vereinbarungen über die Jahre ausgehöhlt worden ist.Das Seminar gibt dir im ersten Schritt einen Überblick über aktuelle Trends zumThema Arbeitszeit und über die Möglichkeiten der Interessenvertretung, Arbeitszeitenim Betrieb mitzugestalten. Im zweiten Schritt nehmen wir die konkreten betrieblichenProbleme unter die Lupe, die bei der Gestaltung von Arbeitszeit auftreten können,und suchen nach betrieblich passenden Lösungsansätzen.Das Seminar bildet den Ausgangspunkt für weitere betriebliche Beratungsangebotezur Gestaltung von Arbeitszeiten.§ 37.6 BetrVG030/3 62 04 – 1 31Kategorie BTHEMEN IM SEMINARaktuelle Trends zum Thema Arbeitszeit (Flexibilisierung,Verlängerung von Arbeitszeit, Verfall geleisteterArbeitszeit)Regelungen in Gesetzen und TarifverträgenMöglichkeiten und Grenzen der Mitbestimmung beider Arbeitszeitbeteiligungsorientiertes Betriebsratshandeln undgewerkschaftliches Handeln bei der Gestaltung derArbeitszeitZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an alle Betriebsrätinnen undBetriebsräte im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen,die sich wieder intensiver mit dem Thema Arbeitszeitbeschäftigen wollen.SEMINARLEITUNGSophie Jänicke, Markus Wünschel (Berlin)Termine (Seminartyp 300)02.06. – 05.06.2013 Q6001324003 Berlin01.12. – 04.12.2013 Q6001324004 Berlin


50 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk BaWüNEU IN BETRIEBSRAT ODER PARITÄTISCHER KOMMISSIONERA-Grundlagen ArbeitsbewertungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNArbeitsbewertung und Grundentgeltansprüche sind grundlegend für die betrieblichePolitik. In diesem Seminar erarbeiten sich neue Betriebsratsmitglieder und Mitgliederder PaKo, nach welchen Merkmalen der Entgeltrahmentarifvertrag (ERA-TV) die Einstufungvon Arbeitsaufgaben verlangt und wie der Prozess geregelt ist. Bewertung undBeschreibung von Arbeitsaufgaben werden trainiert. Wie in und um die ParitätischeKommission Handeln möglich wird, ist Gegenstand des Seminars.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX093 52/5 06–168Kategorie FTHEMEN IM SEMINAREntgeltbestandteile nach ERA-TVEinstufungsprozess im ÜberblickBewertungsmerkmale nach ERA-TVBewertungsbegründungen, die Wertigkeit prägendeTeilaufgaben und NiveaubeschreibungenKatalog tariflicher Niveaubeispiele und der praktischeUmgang damitArbeiten in der Paritätischen Kommission und derKonfliktlösungsprozessBestimmungen in ERA-TV zur Sicherung des Grundentgeltanspruchsund Bestimmungen des QualifikationstarifvertragesZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder undMitglieder von Paritätischen Kommissionen, die dieEinstufung von Arbeitsaufgaben kennenlernen wollen undvorhaben, entsprechend zu arbeiten.SEMINARLEITUNGHermann OberdorfTermine (Seminartyp 331)14.04. – 19.04.2013 LX21613 Lohr 06.10. – 11.10.2013 LX14113 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk BaWü51BEURTEILEN UND KENNZAHLENVERGLEICHERA GrundlagenLeistung und LeistungsentgeltWISSEN – KÖNNEN – HANDELNEine Betriebsvereinbarung zu Beurteilen und Kennzahlenvergleichnach ERA-TV gestaltenFür den Abschluss von Betriebsvereinbarungen zu Leistung und Leistungsentgelt benötigenBetriebsratsmitglieder Kenntnisse bezüglich der Regelungsgegenständebei Kennzahlenvergleich und Beurteilen. Auf dieser Grundlage lernen die Teilnehmer-(innen) die Planungsschritte zu einer Betriebsvereinbarung entsprechend ihrer betrieblichenSituation umzusetzen. Arbeit an (mitgebrachten) Fallbeispielen ermöglichtes, die Mitbestimmungsrechte bei der Gestaltung betrieblicher Leistungspolitik konkretzu üben.Termine (Seminartyp 331)ERA-TARIFVERTRAGBADEN-WÜRTTEMBERG§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX093 52/5 06–168Kategorie FTHEMEN IM SEMINARmethodisch ermitteltes Leistungsergebnis, Höhedes Leistungsentgelts und MitbestimmungsrechteAkkord, Prämie, Standardlohn, Beurteilen mit ERA-TV?Leistung, Leistungsmerkmale und Leistungsbedingungenfinden und präzisierenmögliche Bezugsgrößen für den KennzahlenvergleichfindenLeistungskennzahlen und zugehörige Datenermittlungvereinbarenmethodische Leistungsermittlung mit der Methode„Beurteilen“ReklamationsverfahrenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder, dieBetriebsvereinbarungen ins Auge fassen, Leistungspolitikgestalten wollen oder in den Ausschüssen des Betriebsratesmitarbeiten.Vorausgesetzt werden Kenntnisse und die Nutzung desERA-TV (Baden-Württemberg), speziell die Arbeitsbewertung.SEMINARLEITUNGWalter Mugler12.05. – 17.05.2013 LX22013 Lohr 10.11. – 15.11.2013 LX34613 Lohr


52 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk BaWüBEWERTUNG, MASSNAHMEN, ERA BELASTUNGSZULAGEKörperliche BelastungenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNKörperliche Belastungen (Belastung der Muskeln) treten weiterhin in bekannten undveränderten Ausprägungen auf. Mit den Methoden zur „Bewertung körperlicher Belastungen“des Instituts für Arbeitswissenschaft Darmstadt (IAD) stehen Verfahren zurVerfügung, körperliche Belastung verschiedener Art zu beobachten, zu bepunkten undzu bewerten. Im Seminar wird das Verfahren erläutert und seine Anwendung geübt. Einpraktikables Vorgehen – sowohl die Einleitung von Abhilfemaßnahmen als auch dieErmittlung einer Belastungszulage – und entsprechend mit dem Arbeitgeber zu verhandelndeSchritte werden erarbeitet.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX*093 52/5 06–168Kategorie BTHEMEN IM SEMINARVorstellen (mitgebrachter) BelastungssituationenKlassifizierung körperlicher Belastungen undAuswirkungen dieser Belastungen auf Skelett,Muskulatur und KreislaufBeobachtungselemente und Punktesystem derLeitmerkmalmethode einschließlich des Verfahrensdes Instituts für Arbeitswissenschaft (IAD)Begründung für die Ermittlung der PunktzahlenVergleich der Ergebnisse des Verfahrens beiunterschiedlichen BeobachtungenEinleitungen in mittlere, höhere, hohe und darüber hinausgehendeBelastung sowie mögliche AbhilfemaßnahmenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte mit Interesseam Thema „Belastung der Muskeln“, Fachkräfte für Arbeitssicherheitund andere Beauftragte des Arbeitgebers.Vorausgesetzt werden Kenntnisse und die Nutzungvon ERA-TV bzw. Vorkenntnisse in Arbeitsschutz undArbeitssicherheit.Termine (Seminartyp 331)10.03. – 13.03.2013 LX21113 LohrSEMINARLEITUNGThomas Habenicht, Dr. Karlheinz Schaub* Fachkräfte für Arbeitssicherheit regeln die Bezahlung mitdem Arbeitgeber


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk BaWü53BEWERTUNG, MASSNAHMEN, ERA BELASTUNGSZULAGEUmgebungsbelastungen§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX*093 52/5 06–168Kategorie BWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBelastungen durch Umgebungseinflüsse wie Lärm, Schmutz, Zugluft, Säuren,Staub, Lichtmangel, Unfallgefahr beeinträchtigen immer noch die Arbeit und bildenGesundheitsgefahren. Das Seminar gibt einen Einblick, wie und gestützt auf welcheInstitutionen solche Belastungen erkannt und bewertet werden können. NachERA-TV (wie nach dem Arbeitsschutzgesetz) sind Gesundheitsschäden zu vermeiden.Dementsprechend werden einerseits Initiativen zur Vermeidung von Gesundheitsschädenerarbeitet, andererseits werden Bewertungsstufen von ERA-TV zur Ermittlungeiner Belastungszulage konkret unterfüttert.THEMEN IM SEMINARVorstellen (mitgebrachter) BelastungssituationenBelastungen und Beanspruchungen bei UmgebungseinflüssenVorgehen bei Lärmexemplarische Behandlung weiterer Umgebungsbelastungenund entsprechender GrenzwerteÜbersicht über Institutionen und Norm gebendenVeröffentlichungen im Arbeits- und GesundheitsschutzMöglichkeiten und Grenzen der Nutzung von altenBelastungsbewertungen (LGRTV I)ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte mit Interesseam Thema „Umgebungseinflüsse“, Fachkräfte für Arbeitssicherheitund andere Beauftragte des Arbeitgebers.Vorausgesetzt werden Kenntnisse und die Nutzungvon ERA-TV bzw. Vorkenntnisse in Arbeitsschutz undArbeitssicherheit.SEMINARLEITUNGThomas Habenicht, Matthias HolmTermine (Seminartyp 331)* Fachkräfte für Arbeitssicherheit regeln die Bezahlungmit dem Arbeitgeber13.03. – 15.03.2013 LX16113 Lohr


54 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk NRWEinheitlicher Manteltarifvertrag NRW –Inhalt, Auslegung und UmsetzungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNWelche Regulierungsmöglichkeiten gibt es für die betriebliche Interessenvertretungbei der Lage und Verteilung der regelmäßigen Arbeitszeit? Welche Handlungsbedingungenhat der Betriebsrat bei der Arbeitszeitgestaltung? Wir wirken sich Arbeitszeitmodelleauf Urlaub, Mehrarbeit und Zuschläge aus? Welche Zuschläge stehen den Beschäftigtenzu und wie können diese geltend gemacht werden? Mit diesen Fragen werden vieleInteressenvertretungen konfrontiert. Nicht immer haben sie eine Antwort parat. Angesichtsdieser Tatsache ist es notwendig, die Themen im Rahmen von tarifpolitischen(regionalen) Seminaren abzudecken. Dabei handelt es sich um tarifpolitische Regelungsbereiche,die traditionell dem Manteltarifvertrag zugeordnet werden und in denweiterführenden Seminaren nur am Rande eine Rolle spielen. Neben den inhaltlichen,fachlichen Themen wird auch der Umgang mit Tarifverträgen geübt.SPEZIELL FÜR DASTARIFGEBIET NORD-RHEIN-WESTFALEN§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX02324/706–393Kategorie DTHEMEN IM SEMINARBedeutung von Tarifverträgen und Tarifautonomiesowie rechtliche Grundlagen des Tarifvertragssystemsausgewähllte Regelungsbereiche des einheitlichenManteltarifvertrags Nordrhein-Westfalen (z. B. Regelungenzur Arbeitszeit, Urlaubsregelung, Kurzarbeit,Monatsengelt und die Berechnung des Durchschnittsverdienstes)Durchsetzung von tariflichen AnsprüchenVorgehensweise für InteressenvertretungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte aus Betrieben,die den einheitlichen Manteltarifvertrg (EMTV) Nordrhein-Westfalen anwenden.SEMINARLEITUNGElke SchulteTermine auf Anfrage (Seminartyp 5031)


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk NRW55Tarifvertrag zum flexiblen Übergangin die Rente – Die neue AltersteilzeitWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Bundesregierung hat in 2007/2008 eine Verlängerung der geförderten Altersteilzeittrotz massiver Proteste abgelehnt. Aus diesem Grund ist es notwendig geworden, überneue Regelungen zum vorzeitigen Ausstieg aus dem Arbeitsleben mit den Arbeitgebernzu verhandeln. Der Tarifvertrag zum flexiblen Übergang in die Rente (FlexÜ) ist dasErgebnis dieser Verhandlungen und trat am 1. Januar 2010 in Kraft. Auf die Interessenvertretungenkommen nun einige Aufgaben zu. So muss in den Betrieben geklärtwerden, für welche Beschäftigten es einen Bestandsschutz des „alten“ Altersteilzeit-Tarifvertrages gibt, welche Regelungen für die „neuen“ Altersteilzeitler(innen) getroffenwerden müssen oder auch wann Beschäftigte einen individuellen Anspruch geltendmachen können. Diese und weitere Fragen werden in dem Seminar bearbeitet.§ 37.6 BetrVG02324/706–393Kategorie ATHEMEN IM SEMINARWer hat Anspruch auf Altersteilzeit?Altersteilzeitentgelt und AufstockungsbeträgeArbeitszeit während der AltersteilzeitInhalte einer Betriebsvereinbarunggesetzliche Regelungen zur AltersteilzeitZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGElke SchulteSPEZIELL FÜR DASTARIFGEBIET NORD-RHEIN-WESTFALENTermine auf Anfrage (Seminartyp 5033)


56 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk NRWERA-TARIFVERTRAG NRWZeitentgelt leistungsgerecht gestaltenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNLeistungsdruck ist längst kein isoliertes Thema mehr für Akkord- oder Prämienbeschäftigte.Im Zeitentgelt prägen Leistungsbeurteilungen und Zielvereinbarungen immerhäufiger den Arbeitsalltag und den täglichen Leistungsdruck. Zunehmend erleben dieInteressenvertretungen Symptome von Überlastung, auch und gerade von Beschäftigtenaus den klassischen Angestelltenbereichen. Fälle von Burnout mehren sich. Aktivwerden ist gefragt, aber wie?Im Zeitentgelt greifen bewährte Methoden der Leistungsregulation nicht. Was kanndie Interessenvertretung tun? Ist eine bessere Leistungsbeurteilung hilfreich zur Problemlösung?Kann der Wechsel zu Zielvereinbarungen eine Verbesserung der Bedingungenbringen? Ist der Wechsel ins Leistungsentgelt möglich? Muss es Unterschiede in derStrategie bei produktionsnahen und produktionsfernen Beschäftigten geben? Fragendie sich im betrieblichen Alltag stellen, sollen im Zentrum der Debatte stehen. Nichtindividuelle Lösungsstrategien, sondern kollektive Regelungen von Leistungsbedingungenstehen im Mittelpunkt dieses Seminars.Termine auf Anfrage (Seminartyp 300)SPEZIELL FÜR DASTARIFGEBIET NORD-RHEIN-WESTFALEN§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX02324/706–393Kategorie DTHEMEN IM SEMINARBestandsaufnahme der betrieblichen Situation imZeitentgeltMitbestimmungsrechte des Betriebsrates nachBetriebsverfassungsgesetz und den tarifvertraglichenBestimmungen in Nordrhein-WestfalenKennenlernen der tariflichen Bestimmungen zuZeitentgelt und ZielvereinbarungHandlungsmöglichkeiten des Betriebsrates nachTarifvertragVerfahren der Leistungsbeurteilung und Reklamationder BeurteilungZielvereinbarungen als Chance, die Leistungsbedingungen(besser) zu regeln.Kriterien für den Wechsel ins Leistungsentgelt.Eckpunkte für eine Betriebsvereinbarung zu ZielvereinbarungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte aus Betriebenmit großen Anteilen von Beschäftigten in indirektenBereichen, die Tarifverträge aus dem Tarifgebiet NRWanwenden.SEMINARLEITUNG:Stephan Vetter


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk NRW57ERA-TARIFVERTRAG NRWLeistungsentgelt richtig gestaltenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Ersteingruppierung nach dem Entgeltrahmenabkommen war eine große Herausforderungfür die Betriebsräte. In vielen Betrieben wartet aber jetzt schon die nächste:Die Regulierung der Leistungsbedingungen in den direkt produktiven Bereichen.Viele Unternehmen versuchen die Flucht aus dem Leistungsentgelt bzw. bietenveränderte Leistungsentgeltregelungen an.Welche Handlungsmöglichkeiten hat der Betriebsrat, um dem entgegen treten zukönnen und eigene Vorstellungen zu realisieren. Das Seminar soll Hilfestellung beider Entscheidung über den Entgeltgrundsatz und die Entgeltmethode sowie die Gestaltungvon Betriebsvereinbarungen geben.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX02324/706–393Kategorie DTHEMEN IM SEMINARKennenlernen der unterschiedlichen Entgeltgrundsätzeund Entgeltmethoden im ERA-Tarifvertrag Nordrhein-WestfalenSchutzbestimmungen im LeistungsentgeltUnternehmerische Vorstellungen zur (De-)Regulierungim LeistungsentgeltMitbestimmungsrechte des BetriebsratesGestaltungsmöglichkeiten für eine Betriebsvereinbarungzum LeistungsentgeltZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte aus Betrieben indenen der ERA-TV NRW angewendet wird.SPEZIELL FÜR DASTARIFGEBIET NORD-RHEIN-WESTFALENSEMINARLEITUNGStephan VetterTermine auf Anfrage (Seminartyp 301)


58 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk NRWERA-TARIFVERTRAG NRWLeistungsentgelt richtig beurteilenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNLeistungsbeurteilungen erleben in den Betrieben in Nordrhein-Westfalen eine neueBlüte. Die aktuelle Entwicklung deutet darauf hin, dass die Unternehmen versuchen,das individuelle Entgelt zu reduzieren.In diesem Seminar diskutieren wir gemeinsam Strategien, um diesen Sparplänenwirksam begegnen zu können und die Einkommen zu sichern. Dazu werden dieRegelungen zur Leistungsbeurteilung und die tarifliche Normalleistung, die ihnenzugrunde liegt, genauer analysiert. Die Mitbestimmungsrechte des Betriebsratswerden thematisiert und Eckpunkte für eine Betriebsvereinbarung erarbeitet.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX02324/706–393Kategorie DTHEMEN IM SEMINARKennenlernen der tarifvertraglichen Bestimmungen zurLeistungsbeurteilung (§ 10 ERA-TV Nordrhein-Westfalen)Überleitungsbestimmungen nach ERA-EinführungstarifvertragNormalleistung und Überforderungsschutz, individuelleund kollektive Reklamationsmöglichkeitenpsychologische Probleme beim Beurteilen von LeistungEckpunkte für eine Betriebsvereinbarung zur LeistungsbeurteilungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte aus Betrieben,in denen der ERA-Tarifvertrag bzw. der ERA-EinführungstarifvertragNordrhein-Westfalen angewendet wird.SPEZIELL FÜR DASTARIFGEBIET NORD-RHEIN-WESTFALENSEMINARLEITUNGStephan VetterTermine auf Anfrage (Seminartyp 302)


59„ Hier kann ich meine eigenenErfahrungen einbringen und aus denErfahrungen anderer lernen.“Steffi Friedrich


60 Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk BayernDie Eingruppierung nach dem ERA-TV Bayern§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 93 52/5 06 – 1 68Kategorie GNEU IMPROGRAMM!WISSEN – KÖNNEN – HANDELNBetriebsratsmitglieder haben eine besondere Rolle und spezifische Aufgaben, wennes um die Fragen der Eingruppierung geht. Will der Betriebsrat seine Mitbestimmungsrechtebei der Eingruppierung nach dem ERA-TV im Interesse der Beschäftigten nutzen,muss er die Eingruppierungsbestimmungen und die Eingruppierungskriterien desTarifvertrags anwenden können. Das Seminar wird diese Kompetenzen an Hand praktischerBeispiele und Aufgaben entwickeln und ausbauen.THEMEN IM SEMINAREingruppierungssituation im Betrieb nach derERA-EinführungEntgeltbestandteile nach ERA-TVEingruppierung und übertragene ArbeitsaufgabeZusammenhänge von Arbeitsaufgabe, Arbeitsorganisationund Qualifikation der BeschäftigtenGanzheitliche Betrachtung der Anforderungen derArbeitsaufgabeDie EingruppierungskriterienDie Entgeltgruppen und Entgeltstufen des ERA-TVDie Orientierungsbeispiele und betrieblicheEingruppierungEingruppierungsübungenMitbestimmungsrechte und Handlungsmöglichkeitenbeim Eingruppierungs- und ReklamationsverfahrenTermine (Seminartyp 331)23.06. – 28.06.2013 LX12613 Lohr06.10. – 11.10.2013 LX04113 Lohr01.12. – 06.12.2013 LX24913 LohrZIELGRUPPEBetriebsräte, die den ERA-TV Bayern umsetzen und mitder Durchführung von Arbeitsbewertung befasst sind,Mitglieder der Entgeltausschüsse und Betriebsräte, diesich in das Thema Eingruppierung und Bewertung vonArbeitsaufgaben einarbeiten wollen.SEMINARLEITUNGDieter Reichert, Claus Seitz


Betriebspolitische Spezialisierung/Tarifverträge, Entgelt und Leistung/Bezirk BayernZeitentgelt mit Leistungsbeurteilung regelnund anwenden nach dem ERA-TV Bayern§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 93 52/5 06 – 1 68Kategorie GNEU IMPROGRAMM!61WISSEN – KÖNNEN – HANDELNZeitentgelt ist der am häufigsten angewandte Entgeltgrundsatz in den Metallbetrieben.Nach Einführung des ERA-Tarifvertrages ist das Zeitentgelt mit Leistungsbeurteilungin vielen Betrieben neu zu regeln. Wie können faire Bedingungen für die Durchführungeiner Leistungsbeurteilung geschaffen werden? Wie kann erreicht werden, dass der„Nasenfaktor keine Rolle spielt?“Im Seminar geht es um das Verfahren der Leistungsbeurteilung, die Kriterien beider individuellen Leistungsbeurteilung werden erarbeitet. Einführungs- und Umsetzungsstrategienwerden behandelt. Welche Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeitenhat der Betriebsrat bei betrieblichen Leistungsbewertungssystemen?THEMEN IM SEMINARDas Zeitentgelt mit Leistungsbeurteilung in denERA-TarifverträgenIn welchen Fällen ist die Leistungsbeurteilungdie geeignete Methode?Grundlagen der Beurteilung als MethodeDas tarifliche BeurteilungsverfahrenDie Vorbereitung und Durchführung der BeurteilungsgesprächeReklamationsrechte und Möglichkeiten der KonfliktbewältigungEckpunkte für eine Betriebsvereinbarung zur Durchführungder LeistungsbeurteilungZIELGRUPPEBetriebsräte, die den ERA-TV Bayern umsetzen und mitder Durchführung und Reklamation der Leistungsbeurteilungbefasst sind, Mitglieder der Entgeltausschüsse, derParitätischen Kommissionen und Betriebsräte, die sichin das Thema Zeitentgelt und Leistungsbeurteilung einarbeitenwollen.Termine (Seminartyp 331)SEMINARLEITUNGDieter Reichert, Claus Seitz03.02. – 06.02.2013 LX10613 Lohr 20.10. – 23.10.2013 LX14313 Lohr


62GUTE ARBEIT – GUTES LEBENNeue technische und arbeitsorganisatorischeEntwicklungen in den Betrieben und dieAnforderungen an eine familienfreundlicheArbeitszeitgestaltung stellen die Betriebsräte vorkomplexe Regulierungsbedarfe. Aber auch diedemografische Entwicklung in den Belegschaften istfür Betriebsräte Anlass, tätig zu werden.Mit unserem Angebot zur Arbeits- undArbeitszeitgestaltung bieten wir eine breite Palettezur Spezialisierung in diesem Bereich, umpassgenaue Regelungen aushandeln und vereinbarenzu können, die für den Betrieb und die Belegschaftein Gewinn sind.


63BETRIEBSPOLITISCHE SPEZIALISIERUNGArbeitszeit- und ArbeitsgestaltungSEMINARE 2013Ganzheitliche ProduktionssystemeProduktionssysteme Überblick 64Leistungspolitische Mitbestimmung und Arbeitsgestaltung in(ganzheitlichen) Produktionssystemen 65Produktionssysteme in Administration und Entwicklung 66Qualifikation und Lernförderlichkeit sichern 67Teams und Gruppenarbeit in Produktionssystemen 68Betriebliche Auswirkungen moderner Managementmethoden 69NEUNEUDemografieAlternde Belegschaften – Fit für den Wandel 70Alternde Belegschaften – Den Wandel gestalten 71ArbeitszeitArbeitszeit 73Schichtplangestaltung 74Betriebliche Arbeitszeitgestaltung in KMU 75Elternzeit gestalten 76Angehörige pflegebedürftig – was nun?„Pflegezeit“ und „Familienpflegezeit“ als Betriebsrat gestalten 77NEU


64 Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeits- und Arbeitszeitgestaltung/Ganzheitliche PrduktionssystemeGANZHEITLICHE PRODUKTIONSSYSTEMEProduktionssysteme ÜberblickWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDiverse Wellen unterschiedlicher Konzepte des „Lean Management“ sind insbesonderein der Automobilindustrie durch „Ganzheitliche Produktionssysteme“ beendet oderweitergeführt worden. Das Schlagwort ist „Toyota-Produktionssystem“. Aktuell erfolgtdie Übertragung solcher Systeme in mittelständische Betriebe. Rechtzeitige Einflussnahmevon Betriebsräten auf die Planungs- und Implementierungsprozesse ist eineVoraussetzung dafür, Angriffe auf Arbeitsbedingungen, Leistungsbedingungen undEntgelt abwehren zu können.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/50 6 – 1 68Kategorie BTHEMEN IM SEMINARRummel um das Toyota-ProduktionssystemGanzheitliche Produktionssysteme und Taylorismusdas Gold in oder aus den Köpfen fördern – flexibleStandardisierung oder (teil-)autonome ArbeitArbeitsbewertung und Entgeltgruppe bei ProduktionssystemenLeistung und LeistungsentgeltMitgestaltungs- und Mitbestimmungsrechte derBetriebsräte nach BetrVG und ERA-TVArbeitspolitik aus Mikropolitik in BetriebenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder, diesich dieses Themas annehmen wollen und es in verantwortlicherPosition vorantreiben oder mit dem Arbeitgeberverhandeln.SEMINARLEITUNGThomas Habenicht, Karl-Heinz HageniTermine (Seminartyp 331)20.01. – 23.01.2013 LX00413 Lohr 29.09. – 02.10.2013 LX24013 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeits- und Arbeitszeitgestaltung/Ganzheitliche Prduktionssysteme65ARBEIT GESTALTEN, UM GESUND ZU BLEIBENLeistungspolitische Mitbestimmungund Arbeitsgestaltung in(ganzheitlichen) ProduktionssystemenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Einführung ganzheitlicher Produktionssysteme – ob als tatsächliche Systeme oderals Ansammlung verschiedenster Methoden (KVP, neue Teamarbeit usw.) – nimmtrasant zu. Einzige Zielsetzung dieser Maßnahme ist in der Regel die Steigerung derWettbewerbsfähigkeit. Aber welche Auswirkungen haben Produktionssysteme auf denArbeitsalltag abhängig Beschäftigter? Welche Mitbestimmungsrechte haben Betriebsratund Belegschaft bei ihrer Einführung, Umsetzung und Ausgestaltung? Führen siezwangsläufig zu einem verstärkten Leistungsdruck oder lässt sich das Arbeitspensumsogar besser begrenzen?Diesen Leitfragen werden wir im Seminar unter anderem in einer simuliertenEinzelarbeitsplatz- und einer Fließbandfertigung nachgehen. Dabei arbeiten wir dieGemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Produktionssysteme sowie ihreAuswirkungen auf die Arbeits- und Leistungsbedingungen der abhängig Beschäftigtenheraus. Wir erörtern die Hintergründe der (Wieder-)Einführung von Gruppen- bzw.Teamarbeit, KVP sowie Wertstrom und prüfen die Auswirkung von Zielvereinbarungenauf die individuelle Leistungsfähigkeit. Wir zeigen positive wie negative Praxisbeispieleauf und untersuchen sie auf ihre Übertragbarkeit hin.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93 – 25 08Kategorie DTHEMEN IM SEMINARGemeinsamkeiten und Unterschiede von Produktionssystemengrundsätzliche Elemente von Produktionssystemen:Six Sigma, KVP, 5 S, Wertstrom, Teamarbeit usw.Auswirkungen auf die Leistungsbedingungen derBeschäftigtengesetzliche und tarifvertragliche Mitbestimmungsrechtedes BetriebsratsPraxisbeispieleZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, die bereits überErfahrungen mit Produktionssystemen verfügen bzw. inderen Betrieben die Einführung eines Produktionssystemsangekündigt worden ist.SEMINARLEITUNGStephan Vetter, Herwig Zeumer (Sprockhövel)Termine (Seminartyp 332)13.01. – 18.01.2013 SG00313 Sprockhövel09.06. – 14.06.2013 SF02413 Sprockhövel06.10. – 11.10.2013 SG04113 Sprockhövel


66 Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeits- und Arbeitszeitgestaltung/Ganzheitliche PrduktionssystemeDER NÄCHSTE SCHRITTProduktionssysteme in Administrationund EntwicklungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNFlexible Standardisierung, Arbeiten im Kundentakt, schlanker Informationsfluss,Beseitigung von Verschwendung, Sauberkeit und Ordnung – das sind Ziele und Verfahren,mit denen Fertigung und Montage umgestaltet werden.Im Seminar lernen die Teilnehmenden, wie diese Ziele und Verfahren auf dieindirekten Bereiche und die immaterielle „Wertschöpfung“ angewendet werden.Die gesamte Wertschöpfungskette und der Produktlebenszyklus werden indie „schlanke“ Philosophie eingebunden. Betriebsräte stehen vor der Aufgabe, dassBeschäftigte an Vorteilen dieser Verfahren teilhaben. Sie stehen aber auch vor derAufgabe, die damit verbundene Leistungsverdichtung und Dequalifizierung zu verhindern.Indem sie ihre Rechte nutzen, können sie Einfluss nehmen auf gute Leistungenund gute Kooperationen in diesen Veränderungsprozessen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX093 52/5 06 – 168Kategorie BTHEMEN IM SEMINARGegenstand von Veränderungen sind Informationund WissenWertstromanalyse bei administrativen Prozessenagile Entwicklung (Scrum) und bürokratischeRahmenwerke (CMMI)Leistungspolitik in Administration und Entwicklungqualifizierte Arbeit bei flexibler StandardisierungArbeitszeitregimes und Zeitflexibilität im schlankenBüroRechte des BetriebsratsMETHODEN IM SEMINARVortrag, Gesprächsgruppen, Arbeit an Texten,FallbeispieleZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Mitglieder in Betriebsräten,die sich mit Veränderungen der Arbeitsorganisation inindirekten Bereichen befassen und hier Aufgaben übernommenhaben oder übernehmen wollen.Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt.Termine (Seminartyp 331)17.02. – 20.02.2013 LX10813 LohrSEMINARLEITUNGThomas Habenicht (Lohr · Bad Orb)Karl-Heinz Hageni


Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeits- und Arbeitszeitgestaltung/Ganzheitliche PrduktionssystemeNEU IMPROGRAMM!67GUTE ARBEIT IN PRODUKTIONSSYTEMENQualifikation und Lernförderlichkeit sichernWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIm Arbeitsprozess wird nicht nur ein Produkt hergestellt. Menschen können sich auchbei der Arbeit mehr oder weniger qualifikatorisch und persönlich (weiter) entwickeln.Dazu bedarf es Zielsetzungen, Prinzipien und Methoden in aktuellen Konzepten undSystemen der Produktion, die lernförderliche Bedingungen in der Arbeit ermöglichen.In die häufig auf Standardisierung und Taktgebundenheit zielenden Veränderungsprozessevon Produktionssystemen müssen Betriebsräte so eingreifen können, dassneue Felder von Aufgabenvielfalt und Selbstständigkeit benannt und sichergestelltwerden. Als Zielgrößen von Produktionssystemen sind Qualifikationserhalt und-weiterentwicklung zu verankern. Welche Möglichkeiten des Handelns sich für Betriebsräteeröffnen und welche Hindernisse zu überwinden sind – das ist Gegenstand desSeminars.Im Seminar erarbeitest du, wie und wann sich bei der Arbeit Fähigkeiten entwickelnkönnen und wie und wann Menschen lernen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX093 52/5 06 – 168Kategorie CTHEMEN IM SEMINARQualifikationserhalt durch ArbeitsgestaltungMythen über LernenNotwendigkeit und Bedingungen lernförderlicherArbeitnachvollziehbare Kriterien, mit denen Zielelernföderlicher Arbeit angestrebt und kontrolliertwerden könnenMöglichkeiten der Arbeitsbereicherung undHandlungsspielräumen in der Arbeit entdeckenBeschäftigte beteiligenRechte des BetriebsratsSEMINARLEITUNGKarl-Heinz Hageni, Gabiele Korge, IAOTermine (Seminartyp 332)05.05. – 08.05.2013 LX31913 Lohr


68 Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeits- und Arbeitszeitgestaltung/Ganzheitliche PrduktionssystemeNEU IMPROGRAMM!GUTE ARBEIT IN PRODUKTIONSSYTEMENTeams und Gruppenarbeit inProduktionssystemenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNTeams und Gruppen in Produktionssystemen arbeiten in geführter und gelenkterGruppenarbeit. Dabei wird Gruppenarbeit in Produktionssystemen als ein wichtigesElement betrieblicher Innovation in schlanken Unternehmen gesehen. Den Teamsoder Gruppen werden als sogenannten „Wertschöpfungsgruppen“ Eigenverantwortungund Kompetenzen vor Ort zugewiesen. Dabei stellt sich im Rahmen der Arbeitsgestaltungund der Arbeitspolitik die wichtige Frage: Wie ist die Entscheidungskompetenzverteilt und welche Hierarchien bilden sich aus?Betriebsräte müssen sich überlegen, inwieweit sie die Selbstorganisation, diePlanung, die Durchführung und die Kontrolle von Arbeit unter den Bedingungengeführter und gelenkter Gruppenarbeit zur Geltung bringen können. Insbesonderemüssen die Aufgaben und Rollen der Teamleitung und der Teammitglieder geklärtwerden. Zu vereinbaren ist auch, wie Teams und Gruppen mit den Betriebsräten indieser Konstellation zusammenarbeiten.Im Seminar werden deine Fragen zur Arbeitsteilung und Leistung in den Gruppenbzw. Teams thematisiert.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX093 52/5 06 – 168Kategorie ETHEMEN IM SEMINARRollen und Aufgabenzuschreibungen in Teams undGruppenTeamleitungskompetenzenArbeitsbereicherung in GruppenHürden und Chancen bei variablen TätigkeitenRahmenbedingungen für die GruppeMitbestimmung der Betriebsräte und arbeitsorientierteAufgabenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder in Betriebsräten,die sich mit Veränderungen der Arbeitsorganisationbefassen und hier Aufgaben übernommen haben oderAufgaben übernehmen wollen.SEMINARLEITUNGThomas HabenichtDr. Martin Schwarz-Kocher, IMU-InstitutTermine (Seminartyp 332)26.05. – 29.05.2013 LX32213 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeits- und Arbeitszeitgestaltung/Ganzheitliche Prduktionssysteme69THEORIEN VERSTEHEN UND ALS BETRIEBSRAT KOMPETENT HANDELNBetriebliche Auswirkungen modernerManagementmethodenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNModerne Managementtheorien kommen und gehen. Trotzdem hat jede dieser Konzeptionenoder Managementempfehlungen fundamentale Auswirkungen auf diebetriebliche Praxis. Neben den Grundsätzen der Unternehmens- und Personalführungsind für Betriebsräte vor allem die Theorien im Bereich der Produktionssystemeinteressant.In diesem Seminar werden Theorien, Konzepte und Strategien moderner Managementmethodenvorgestellt, in einen Zusammenhang gebracht, auf ihre betrieblichenAuswirkungen hin untersucht und auf die Relevanz für Betriebsräte hin durchleuchtet.Einen Schwerpunkt bilden die Ansätze „ganzheitlicher Produktionssysteme“, die inallen Branchen und Unternehmensbereichen aktuell sind. Neben den Hinweisen zurRelevanz für die Betriebsratsarbeit und den rechtlichen Möglichkeiten gibt es Tippsund Hinweise für die Betriebsratspraxis.Termine (Seminartyp 332)16.06. – 21.06.2013 KXExB091301 Inzell§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARManagementkonzepte im ÜberblickStrategiekonzepte und -methodenQualitätskonzepte und -methodenPersonalkonzepte und -methodenOrganisationskonzepte und -methodenRelevanz unterschiedlicher Konzepte für dieBetriebsratsarbeitGanzheitliche Produktionssysteme, SynchroneProduktionssysteme, Toyota-Produktionssystemein direkten und indirekten BereichenEinführungPraxisbeispiele aus UnternehmenGrundlegende und kontinuierliche VeränderungsprozesseStandardisierung, Fließarbeit, Pull Systeme, Kanban,Visualisierung, lernförderliche ArbeitsgestaltungPraxisbeispiele aus UnternehmenMitbestimmungsrechte der Betriebsräte nachBetrVG und TarifverträgenHandlungsmöglichkeiten des Betriebsrats undBeteiligung der BeschäftigtenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsräte.


70 Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeits- und Arbeitszeitgestaltung/DemografieAlternde Belegschaften –Fit für den WandelWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDer demografische Wandel und veränderte gesetzliche Vorgaben zwingen Unternehmenund Arbeitnehmervertretungen gleichermaßen zu einer Auseinandersetzungmit dem steigenden Durchschnittsalter der Belegschaft. Das Seminar setzt sich mitden betrieblichen Voraussetzungen auseinander, die zur Bewältigung des demografischenWandels notwendig sind, ohne dabei ältere Arbeitnehmer zu diskriminieren.Schwerpunkte des Seminars sind die betriebsverfassungsrechtlichen Handlungsmöglichkeitendes Betriebsrats in den Bereichen Personalplanung und -entwicklung,betriebliche Gesundheitsförderung unter Einbeziehung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes,Arbeitsorganisation sowie Beschäftigungssicherung und Qualifizierung.Das Seminar zeigt, wie die Arbeitsanforderungen an das Leistungsvermögen ältererArbeitnehmer angepasst werden und wie die Kompetenzen älterer Arbeitnehmergezielt genutzt werden können.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINAREntwicklung in Deutschland und EuropaDemografischer Wandel in Gesellschaft u. UnternehmenRechtliche AspekteBetriebliche Handlungsfelder – Das Haus der ArbeitsfähigkeitGesundheit und WohlbefindenQualifizierung, Personalentwicklung und Weiterbildung,Werte, Einstellungen und MotivationArbeitsorganisation und ArbeitsplatzgestaltungBetriebsrat aktiv: Entwicklung von LösungsansätzenGesundheitsförderung (nicht nur) für ältere ArbeitnehmerQualitative Arbeitsplatzplanung als Bestandteil derProduktentwicklungErstellung ganzheitlicher QualifizierungskonzepteEntwicklung und Umsetzung eines betrieblichenKonzeptes zur GesundheitsförderungGrundlagen des „Agemanagement“ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an BetriebsräteTermine (Seminartyp 703)SEMINARLEITUNGJonas Rauch24.03. – 29.03.2013 KXSoR011301 Inzell (mit Kinderbetreuung)


Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeits- und Arbeitszeitgestaltung/Demografie71PRAXISSEMINAR FÜR BETRIEBSRÄTEAlternde Belegschaften –Den Wandel gestaltenWISSEN – KÖNNEN – HANDELN2020 wird jede dritte Arbeitskraft älter als 50 Jahre sein! Diese demografische Entwicklungfällt zusammen mit der Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalterssowie mit einer zunehmenden Arbeitsverdichtung durch den globalen Wettbewerbund fortschreitende technische Entwicklungen. Das Betriebsverfassungsgesetz unddas Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verpflichten die betrieblichen Akteurezum Schutz älterer Beschäftigter vor Diskriminierung. Aus dem Zusammenspiel vonBetriebsverfassung, Arbeitsschutzgesetz und betrieblichem Eingliederungsmanagementergeben sich weitreichende Handlungsmöglichkeiten für Betriebs- undPersonalräte. Aber wie lässt sich der Gesetzesauftrag in der Praxis umsetzen? DasSeminar setzt die Schwerpunkte auf den Erfahrungsaustausch der Teilnehmer sowiedie Ableitung konkreter Handlungsmöglichkeiten im eigenen Betrieb.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARAnalyseinstrumente zur Anwendung im eigenen BetriebZiele- und ErfolgsmessungWirtschaftliche IndikatorenProduktivitätsindikatoren, Gesundheit und Arbeitsfähigkeitder Arbeitnehmer(innen)KulturindikatorenQualifizierte PersonalplanungDie Arbeitsplatzlandkarte als Planungsinstrument fürBerufsverläufeWissensmanagement und lebenslanges Lernen„Lernen lernen“: Praxis- und alternsgerechte LernmethodenAbleitung und Organisation von QualifizierungsmaßnahmenWork-Life BalanceZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGJonas RauchTermine (Seminartyp 703)24.11. – 29.11.2013 KXSoR051301 Inzell


72„ Die Seminare der IG Metall eröffnenmir Beteiligungsmöglichkeiten.“Tilo Dornbusch


Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeits- und Arbeitszeitgestaltung/Arbeitszeit73ArbeitszeitWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Arbeitszeit und ihre Gestaltung übt einen sehr starken und unmittelbaren Einflussauf das soziale Leben der Beschäftigten aus. Seit mehreren Jahren lässt sich eineTendenz zu längeren und flexibleren Arbeitszeiten feststellen. Im Vordergrund stehtdabei für die Unternehmen die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Auswirkungenauf die Beschäftigten werden zumeist vernachlässigt.Wir machen sie in unserem Seminar zum Thema. Wir diskutieren die Positionender IG Metall zur menschengerechten Gestaltung der Arbeitszeit und beleuchtenaktuelle arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, die für eine gesundheitsverträglicheArbeitszeitgestaltung hilfreich sind. Wir prüfen, welche Gesetze und Tarifverträge unsals Beschäftigte und Interessenvertreter(innen) unterstützen können. Wir werdenunterschiedliche Regelungsmöglichkeiten flexibler Arbeitszeiten (wie z. B. Gleitzeitsysteme,Arbeitszeitkonten oder Mehrarbeit) vor dem Hintergrund der betrieblichenGegebenheiten diskutieren.Am Seminarende hast du konkrete Vorstellungen davon, wie du gemeinsam mitdeinen Kolleg(inn)en und der betrieblichen Interessenvertretung die Arbeitszeit imBetrieb zum Thema machen und regulieren kannst.Dabei unterstützt dich der Arbeitszeit-TÜV, dascomputergestütze Werkzeug der IG Metall zur Analyseder betrieblichen Arbeitszeitgestaltung.Termine (Seminartyp 325)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 69/66 93 – 25 08Kategorie DTHEMEN IM SEMINARbetrieblicher Erfahrungsaustausch zu Arbeitszeitregelungenund den unterschiedlichen Interessen derBeschäftigtenAuswirkungen langer und flexibler Arbeitszeiten aufGesundheit, Arbeitszeit und Leistungsdruckgesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnissetarifvertragliche und gesetzliche Bestimmungen zurArbeitszeitgestaltungRegelungsmöglichkeiten flexibler Arbeitszeitenbetriebliche Strategien und Vorgehensweisen unterBeteiligung der Beschäftigten bei der ArbeitszeitgestaltungPositionen der IG Metall zu den Perspektiven einermenschengerechten ArbeitszeitgestaltungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte undMitglieder der betrieblichen Interessenvertretung.SEMINARLEITUNGBrigitte Kurzer, Rolf Kulas, Elke Schulte-Meine,Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)07.04. – 12.04.2013 SF01513 Sprockhövel 20.10. – 25.10.2013 SF04313 Sprockhövel


74 Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeits- und Arbeitszeitgestaltung/ArbeitszeitSchichtplangestaltung§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 69/66 93 – 25 08Kategorie FWISSEN – KÖNNEN – HANDELNSchichtarbeit gehört für einen wachsenden Anteil von Beschäftigten zum Alltag.Und das, obwohl sie sich nachweislich belastend auf Gesundheit und Wohlbefindenauswirkt. Dabei lassen sich Schichtpläne durchaus so gestalten, dass die sozialenund gesundheitlichen Belastungen für die Beschäftigten möglichst gering gehaltenwerden.In diesem Seminar zur Schichtplangestaltung tauschen wir uns über unsere Erfahrungenmit der Schichtarbeit und Schichtplangestaltung aus. Wir erarbeiten arbeitswissenschaftlicheErkenntnisse, die bei der betrieblichen Schichtplangestaltung zuberücksichtigen sind, und prüfen die Nützlichkeit der gesetzlichen und tarifvertraglichenRegelungen zur Schichtplangestaltung. Mit der Bewertung ausgewählter Schichtmodelleaus der betrieblichen Praxis schulen wir unseren Blick für die unterschiedlichenbetrieblichen Voraussetzungen der Schichtplangestaltung. Die konkrete Entwicklungpraxistauglicher Schichtmodelle üben wir unter anderem mit einer eigens dafür entwickeltenSoftware ein.Mit diesen Kenntnissen ausgestattet wirst duam Ende des Seminars konkrete Ideen haben, wiein deinem Betrieb die Schichtarbeit besser gestaltetund geregelt werden kann und wie du dich dabeials Beschäftigte oder als Interessenvertreter einbringenkannst.Termine (Seminartyp 325.1)IN DIESEM SEMINARKOOPERIEREN WIRMIT BERATERN ZURSOFTWAREGESTÜTZTENSCHICHTPLANGESTALTUNG.THEMEN IM SEMINARErfahrungsaustausch zu den gesundheitlichen undsozialen Auswirkungen von Schichtarbeitgesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zurGestaltung von Schichtarbeitgesetzliche und tarifvertragliche Bestimmungen,die bei der Gestaltung von Schichtarbeit zu berücksichtigensindBewertung betrieblicher Schichtmodellesoftwaregestützte Schichtplangestaltungbetriebliche Vorgehensweise bei der Änderung/Einführung von Schichtarbeit unter Beteiligung derBeschäftigtenRegelungseckpunkte einer Betriebsvereinbarungzu SchichtarbeitZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigteund Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretung.SEMINARLEITUNGElke Schulte-Meine, Kristina Thurau-Vetter,Stephan Vetter (Sprockhövel)03.03. – 08.03.2013 SF01013 Sprockhövel16.06. – 21.06.2013 SF02513 Sprockhövel25.08. – 30.08.2013 SF03513 Sprockhövel


Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeits- und Arbeitszeitgestaltung/Arbeitszeit75Betriebliche Arbeitszeitgestaltung in KMUWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Gestaltung der betrieblichen Arbeitszeit (z. B. in Form von flexiblen Arbeitszeitsystemenwie Arbeitszeitkonten, Schichtarbeit, Teilzeitarbeit usw.) auf Basistarifvertraglicher Bestimmungen und unter Berücksichtigung individueller InteressensundLebenslagen stellt hohe Anforderungen an die Betriebsräte.Dieses Seminar vermittelt Grundkenntnisse im Umgang mit flexiblen Arbeitszeitsystemen.Die Themen des Seminars werden an Beispielen u. a. aus der Holz- undKunststoffindustrie und der Textil- und Bekleidungsindustrie behandelt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX05273/3614 – 0Kategorie DTHEMEN IM SEMINARMitbestimmung des Betriebsrats bei derArbeitszeitgestaltung gemäß BetrVGgesetzliche Bestimmungen zur ArbeitszeitUnternehmensstrategien und ArbeitszeitArbeitszeitmodelle nach den Tarifverträgender IG MetallDurchsetzungsmöglichkeiten des BetriebsratsZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsräte.t Bei entsprechender Grundlagenqualifizierung innerhalbvon Betriebsratsgremien sind spezielle Seminarezur Umsetzung der Seminarthematik im Betrieb/Unternehmen/Konzernnach Rücksprache möglich.SEMINARLEITUNGMichael Bexen, Sophia StratemeierTermine (Seminartyp 326)21.04. – 26.04.2013 WX01713 Beverungen


76 Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeits- und Arbeitszeitgestaltung/ArbeitszeitVEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF UMSETZENElternzeit gestaltenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDas Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewinnt in Betrieben zunehmend anBedeutung. Insbesondere bei Fragen zur Elternzeit sind Betriebsräte für die Beschäftigtenhäufig die ersten Ansprechpartner. Sie sind mit ihrer Beratungskompetenz gefragt,aber auch als Gestalter betrieblicher Regelungen gefordert. Nach § 80 BetrVG sollenBetriebsräte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern und die Gleichstellung vonMännern und Frauen durchsetzen. Ein Ansatzpunkt dafür ist die Mitbestimmung beider Gestaltung der Arbeitszeit nach § 87 BetrVG. Schwierigkeiten treten häufig zu Beginnder Elternzeit und beim Wiedereinstieg nach der Elternzeit auf. Im Seminar werdensowohl rechtliche als auch betriebliche Handlungsmöglichkeiten entwickelt.Termine (Seminartyp 649 )ARBEITNEHMER(INNEN)FORDERN FAMILIEN-FREUNDLICHE ARBEITS-BEDINGUNGEN -DGB-TRENDANALYSE§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/50 61 68Kategorie BTHEMEN IM SEMINARMutterschutzBundeselterngeldgesetz im Überblick:Elternzeit und ElterngeldElternzeit sinnvoll aufteilenKündigungsschutz in der ElternzeitRückkehr aus der Familienphase – Modelle derWiedereingliederungbetriebliche Weiterbildung und Personalentwicklungfür Elternfamilienfreundliche ArbeitszeitmodelleHandlungsmöglichkeiten des Betriebsrats bei derVereinbarkeit von Familie und BerufEckpunkte für BetriebsvereinbarungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, die sich in derBeratung und Gestaltung von Elternzeit engagieren.Vorausgesetzt wird die Teilnahme an einem Betriebsrätegrundlagenseminar.Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGBritta Rafoth, Markus Pfeiffenberger20.10. – 23.10.2013 LX04313 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeits- und Arbeitszeitgestaltung/ArbeitszeitVEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF UMSETZENAngehörige pflegebedürftig – was nun?„Pflegezeit“ und „Familienpflegezeit“ alsBetriebsrat gestalten§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 93 52/5 06 – 1 68Kategorie BNEU IMPROGRAMM!77WISSEN – KÖNNEN – HANDELNSchon seit längerer Zeit existiert das Pflegezeitgesetz, das unter bestimmten Bedingungeneine Freistellung von der Arbeit zum Zwecke der Pflege von Angehörigenermöglicht.Anfang 2012 ist zusätzlich das Familienpflegezeitgesetz in Kraft getreten. Damit hatder Gesetzgeber eine neue Möglichkeit geschaffen, dass Beschäftigte vorübergehendihre Arbeitszeit reduzieren können, um parallel zur Arbeit ihre Angehörigen zu pflegen.Bei einer Vereinbarung der Familienpflege sind die Betriebsräte als Gestalterbetrieblicher Regelungen besonders gefragt, damit die Beschäftigten nicht auf dasWohlwollen der Arbeitgeber angewiesen sind. So kann das Bedürfnis von Arbeitnehmerinnenund Arbeitnehmern, nahe Angehörige selbst zu pflegen, verwirklicht werden.Die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört nach § 80 BetrVGzu den Aufgaben des Betriebsrats. Ein weiterer Ansatzpunkt ist die Mitbestimmung beider Gestaltung der Arbeitszeit nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 und 3 BetrVG.Termine (Seminartyp 631)12.05. – 15.05.2013 LX02013 LohrTHEMEN IM SEMINARPflegezeitgesetz (PflegeZG): Anspruchsvoraussetzungen,Kurzzeitpflege, PflegezeitFamilienpflegezeitgesetz (FPfZG): Anspruchsvoraussetzungen,Teilzeit, darlehnsweiseAufstockung des Arbeitsentgeltskritische Bewertung der rechtlichen Möglichkeitenzur Vereinbarkeit von Familienpflege und Berufweitere rechtliche und betriebliche Möglichkeitenzur Umsetzung der Pflege naher AngehörigerRückkehr aus der Pflegephasefamilienfreundliche ArbeitszeitmodelleHandlungsmöglichkeiten des Betriebsrats bei(Familien-)PflegezeitEntwicklung von Eckpunkten für BetriebsvereinbarungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, die sich für dieVereinbarkeit von Familie und Beruf engagieren. Vorausgesetztwird die Teilnahme am Einführungsseminar fürBetriebsräte (BR I). Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personenbegrenzt.SEMINARLEITUNGBritta Rafoth, Markus Pfeiffenberger


78ARBEIT MENSCHENGERECHT GESTALTENArbeit darf nicht krank machen. Die Wirklichkeitsieht an vielen Arbeitsplätzen anders aus:Mehrfachbelastungen, ständiger Stress undschlecht gestaltete Arbeitsplätze bergen großegesundheitliche Risiken für die Beschäftigten.Betriebsräte können hier viel bewegen, wenn sie dievielfältigen Instrumente und Maßnahmen kennenund sie mit den zuständigen Akteuren (wie denFachkräften für Arbeitssicherheit, Betriebsärzten,Berufsgenossenschaften etc.) umsetzen. Die Seminarevermitteln Kenntnisse und praktische Ansatzpunktefür neue Wege zu einem umfassenden betrieblichenGesundheitsmanagement.


79BETRIEBSPOLITISCHE SPEZIALISIERUNGGesundheit, Prävention, ArbeitsschutzSEMINARE 2013GesundheitsschutzGrundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (AuG II) 80Praxis der Gefährdungsbeurteilung (AuG II/1) 81Betriebliche Arbeitsschutzorganisation (AuG II/2) 82Sicher mit Gefahrstoffen umgehen (AuG III A) 83Arbeit menschengerecht gestalten (AuG III B) 84Lärm und Lasten reduzieren (AuG III B/1) 85Bildschirmarbeit und Arbeitsstätten ergonomisch ausrichten(AuG III B/2)NEUPsychische Belastungen erkennen – ermitteln – verhindern (AuG III C) 88Umsetzungsworkshop: Psychische Belastungen 89Burnout im Betrieb 90Psychische Belastungen Beurteilen 91Gute Arbeit im Büro 92NEU86Gefährdungsbeurteilung und Aufgaben des Betriebsrats im KMU-Bereich 93Modernes Gesundheitsmanagement statt Krankenrückkehrgespräch 94Betriebliches Frühwarnsystem für psychisch erkrankte Beschäftigte 95Der Betriebsrat als Lotse in der betrieblichen Gesundheitsförderung 96Fehlzeiten und Fehlzeitenmanagement,Ansätze der Gesundheitsförderung 97Auswirkungen von Führungsverhalten auf die Gesundheitvon Beschäftigten 98Betriebliche Suchtprävention und Suchthilfe I 100Betriebliche Suchtprävention und Suchthilfe II 101Suchtbedingte Rückfälle müssen keine Katastrophen sein 102Verhaltenssüchte in der Arbeitswelt 103Erfolgreich beraten – qualifiziert unterstützen 104Reflexion der eigenen Beratungspraxis 105NEU


80 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, ArbeitsschutzAuG II – PRAXIS DER GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG UNDBETRIEBLICHE ARBEITSSCHUTZORGANISATIONGrundlagen des Arbeits- undGesundheitsschutzesWISSEN – KÖNNEN – HANDELNWie gelingt es, spürbare Verbesserungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zuerreichen? Wie können wirksame Maßnahmen durchgesetzt werden? Welchen Nutzenhat die Gefährdungsbeurteilung bei der Lösung von Problemen im Arbeits- und Gesundheitsschutz?Dreh- und Angelpunkt des Seminars ist die betriebliche Gefährdungsbeurteilung.Ausgehend von Problemen wie der Durchsetzung von Schutzmaßnahmen oder derBereitstellung von Schutzausrüstung prüfen wir unsere Handlungsmöglichkeiten alsBeschäftigte und als Betriebräte. Wir diskutieren die sozialpolitische Bedeutung desArbeits- und Gesundheitsschutzes, bearbeiten exemplarisch ausgewählte Handlungsfelderder betrieblichen Praxis und beleuchten mögliche Vorgehensweisen im Betrieb unterEinbeziehung der Beschäftigten.Ein erfolgreicher Arbeits- und Gesundheitsschutz erfordert eine gut strukturierteArbeitsschutzorganisation unter Einbeziehung aller betrieblichen Akteure. Wir zeigendie Möglichkeiten zur Verknüpfung der Regelungen desArbeitssicherheitsgesetzes mit den Mitbestimmungsrechtendes Betriebsrats auf und verdeutlichen, wiewir Beschäftigte und weitere Akteure des Arbeits- undGesundheitsschutzes einbeziehen können.Termine (Seminartyp 602)05.05. – 17.05.2013 SB01913 Sprockhövel09.06. – 21.06.2013 SB02413 SprockhövelDIESES ZWEIWÖCHIGESEMINAR GIBT ESAUCH ALS ZWEI EIN-WÖCHIGE SEMINARE:AUG II-1 (TYP 603) UNDAUG II-2 (TYP 605).07.07. – 19.07.2013 SB02813 Sprockhövel29.09. – 11.10.2013 SB04013 Sprockhövel§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 23 24/7 06 – 3 67Kategorie ITHEMEN IM SEMINARAkteure u. Themenfelder im Arbeits- u. GesundheitsschutzGefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetzals gesetzliche Pflicht des ArbeitgebersBetriebsverfassungsgesetz als Schlüssel zur Mitbestimmungim Arbeits- und GesundheitsschutzEinbeziehung der Beschäftigten bei der ArbeitsgestaltungAufgaben und Bestellung von Betriebsärzten und Fachkräftenfür Arbeitssicherheit nach dem Arbeitssicherheitsgesetzund der DGUV Vorschrift 2Zusammenarbeit des Betriebsrats mit Betriebsärzten,Fachkräften für Arbeitssicherheit u. Berufsgenossenschaftgesetzlicher Auftrag der Berufsgenossenschaft nach demSozialgesetzbuch VIIUnfall- und Berufskrankheiten-Geschehen, arbeitsmedizinischeVorsorgeuntersuchungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,Vertrauensleute, Betriebsratsmitglieder, Mitglieder derSchwerbehindertenvertretungen und Sicherheitsbeauftragte.Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Einstiegsseminars„Arbeits- und Gesundheitsschutz I“.SEMINARLEITUNGVolker Borghoff, Brigitte Kurzer, Rosi Schneider,Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)


Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz81AuG II/1 – GRUNDLAGEN DES ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZES / TEIL 1Praxis der GefährdungsbeurteilungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNWie gelingt es, spürbare Verbesserungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zuerreichen? Wie können wirksame Maßnahmen durchgesetzt werden? Welchengesellschaftlichen Nutzen hat die Gefährdungsbeurteilung für die Bewältigung derProbleme im Arbeits- und Gesundheitsschutz?Die Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz ist ein Instrument fürdie Durchsetzung längst zugesagter Schutzmaßnahmen oder die Bereitstellung persönlicherSchutzausrüstung. Insofern bildet sie auch den Schwerpunkt dieses Seminars.Du erfährst, wie du dir das Betriebsverfassungsgesetz zunutze machen kannst undwelche Bedeutung eine Betriebsvereinbarung zur Gefährdungsbeurteilung hat. Exemplarischbearbeitest du ausgewählte Handlungsfelder aus der betrieblichen Praxis.Dabei stehen die Handlungsmöglichkeiten der Beschäftigten sowie der betrieblichenInteressenvertretung im Mittelpunkt.DIESES SEMINAR ISTINHALTSGLEICH MITDER ERSTEN WOCHEDES ZWEIWÖCHIGENSEMINARS AUG II(TYP 602).§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 69/66 93 – 25 08Kategorie FTHEMEN IM SEMINARAkteure und Themenfelder im betrieblichen ArbeitsundGesundheitsschutzGefährdungsbeurteilung zur Prävention arbeitsbedingterGesundheitsgefahren nach dem Arbeitsschutzgesetzals gesetzliche Pflicht des ArbeitgebersBetriebsverfassungsgesetz als Schlüssel zur Mitbestimmungim betrieblichen Arbeits- und GesundheitsschutzHandlungsfelder der betrieblichen Interessenvertretungund strategische VorgehensweiseHandlungsmöglichkeiten und Einbeziehung derBeschäftigten bei der gesundheitsgerechten ArbeitsgestaltungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,Mitglieder betrieblicher Interessenvertretungen undSicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherigeBesuch des regionalen Einstiegsseminars „Arbeits- undGesundheitsschutz I“.Termine (Seminartyp 603)27.01. – 01.02.2013 LO00513 Lohr27.01. – 01.02.2013 SB00513 Sprockhövel07.04. – 12.04.2013 SB01513 Sprockhövel21.07. – 26.07.2013 SB02913 Sprockhövel22.09. – 27.09.2013 LS03913 Lohr13.10. – 18.10.2013 SB04213 SprockhövelSEMINARLEITUNGVolker Borghoff, Brigitte Kurzer, Rosi Schneider,Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel),Matthias Holm (Lohr · Bad Orb)


82 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, ArbeitsschutzAuG II/2 – GRUNDLAGEN DES ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZES / TEIL 2Betriebliche ArbeitsschutzorganisationWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Verbesserung des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes erfordert, dassalle betrieblichen Akteure ihren Aufgaben nachkommen. Dies gilt vorrangig für dieDurchführung der Gefährdungsbeurteilung als Herzstück des Arbeitsschutzgesetzes.Du erkennst in diesem Seminar, wie nützlich dabei das Arbeitssicherheitsgesetz inVerbindung mit den Mitbestimmungsmöglichkeiten des Betriebsrats nach dem Betriebsverfassungsgesetzist. Anhand ausgewählter Handlungsfelder wie dem betrieblichenUnfall- und Berufskrankheiten-Geschehen sowie den arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungendiskutieren wir über Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie die Organisationdes betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Wir gehen dabei folgendenFragen nach:Welche Aufgaben haben Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit bei derDurchführung der Gefährdungsbeurteilung? Wie kann die Zusammenarbeit von Betriebsärztenund Fachkräften für Arbeitssicherheit mit dem Betriebsrat verbessert werden?Welche Möglichkeiten gibt es, die betrieblichenArbeitsbedingungen durch die Einbeziehung derBeschäftigten und externer Akteure zu verbessern?Welche Bedeutung kommt dem Arbeitssicherheitsgesetzund der im Januar 2011 in Kraft getretenenDGUV Vorschrift 2 dabei zu?Termine (Seminartyp 605)DIESES SEMINARENTSPRICHT INHALTLICHDER ZWEITEN WOCHEDES ZWEIWÖCHIGENSEMINARS AUG II(TYP 602).§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 23 24/7 06 – 3 67Kategorie FTHEMEN IM SEMINAREinbeziehung der Beschäftigten in den betrieblichenArbeits- und GesundheitsschutzBestellung und Aufgaben von Betriebsärzten undFachkräften für Arbeitssicherheit nach dem Arbeitssicherheitsgesetzund der DGUV Vorschrift 2Zusammenarbeit des Betriebsrats mit Betriebsärzten,Fachkräften für Arbeitssicherheit und der Berufsgenossenschaftnach dem Betriebsverfassungsgesetzgesetzlicher Auftrag der BerufsgenossenschaftUnfall- und Berufskrankheiten-Geschehen, arbeitsmedizinischeVorsorgeuntersuchungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,Vertrauensleute, Betriebsratsmitglieder, Mitglieder derSchwerbehindertenvertretungen und Sicherheitsbeauftragte.Empfehlenswert ist der vorherige Besuch desEinstiegsseminars „Arbeits- und Gesundheitsschutz I“.SEMINARLEITUNGVolker Borghoff, Brigitte Kurzer, Rosi Schneider,Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)24.02. – 01.03.2013 SB00913 Sprockhövel18.08. – 23.08.2013 SB03413 Sprockhövel24.11. – 29.11.2013 SB04813 Sprockhövel


Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz83AuG III A – EINFÜHRUNG IN DIE GEFAHRSTOFFVERORDNUNGSicher mit Gefahrstoffen umgehenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNFür viele Beschäftigte gehört der Umgang mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz zum Alltag.Daraus ergeben sich viele Unsicherheiten und Fragen. Welche Wirkungen gehen vongefährlichen Arbeitsstoffen auf den Menschen aus? Welche Methoden zur Ermittlungund Beurteilung von Gefahrstoffen gibt es? Können Gefahrstoffe vielleicht vermiedenoder zumindest verringert werden und welche Schutzmaßnahmen müssen getroffenwerden?In unserem Seminar gehen wir diesen Fragen auf den Grund und beleuchten weitereAspekte der Gefahrstoffpolitik. Wir setzen uns mit den wesentlichen Ursachen arbeitsbedingterErkrankungen auseinander, indem wir die Wirkungen wichtiger im Betriebeingesetzter Stoffgruppen unter die Lupe nehmen. Mit Unterstützung eines Messtechnikersund einer technischen Aufsichtsperson der Berufsgenossenschaft erfahren wir, wiekonkrete Messungen durchgeführt und Messberichte interpretiert werden. Nicht zuletztwerden wir uns mit den Mitbestimmungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretungbei der Umsetzung der Gefahrstoffverordnung vertraut machen.Mit dem Seminar erarbeitest du dir eine fundierte Grundlage zum betrieblichenUmgang mit Gefahrstoffen. Du kannst dich kompetent in die betriebliche Gefahrstoffpolitikeinbringen, machst dir das komplexe Gefahrstoffrecht handhabbar und kannstes zur Durchsetzung der Gefährdungsbeurteilung nutzen.Termine (Seminartyp 604)03.02. – 15.02.2013 SB00613 Sprockhövel21.04. – 03.05.2013 SB01713 Sprockhövel27.10. – 08.11.2013 SB04413 Sprockhövel§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 23 24/70 6 – 3 67Kategorie ITHEMEN IM SEMINARGefährdungen und gesundheitliche Risiken amArbeitsplatz durch GefahrstoffeAufnahmewege von Gefahrstoffen beim Menschenund mögliche WirkungenBerufskrankheiten und arbeitsbedingte ErkrankungenMethoden der Gefährdungsermittlung und -beurteilungauf der Grundlage des Arbeitsschutzgesetzes und derGefahrstoffverordnung (GefStoffV)Messungen; Messverfahren; MessberichteMitbestimmungsrechte nach der GefStoffV und denTechnischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS)arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechtenArbeitsgestaltung; SchutzmaßnahmenEinbeziehung der Beschäftigten bei der GefährdungsbeurteilungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder einer betrieblichenInteressenvertretung, Sicherheitsbeauftragte und interessierteArbeitnehmer(innen). Vorausgesetzt wird die vorherigeTeilnahme am Seminar „Grundlagen des Arbeits- undGesundheitsschutzes“ (Typ 602).SEMINARLEITUNGVolker Borghoff, Rosi Schneider (Sprockhövel)


84 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, ArbeitsschutzAuG III B – LÄRM UND LASTEN REDUZIEREN – BILDSCHIRMARBEIT UNDARBEITSSTÄTTEN ERGONOMISCH AUSRICHTENArbeit menschengerecht gestaltenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Takte werden schneller, die Belegschaften älter, der Lärm nimmt zu und die Arbeitim Büro ändert sich. Für Beschäftigte und ihre Interessenvertreter(innen) ergeben sichdaraus viele Herausforderungen: Wie können Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze so verändertwerden, dass sie die Gesundheitsbelastungen verringern? Welche Möglichkeitenbieten Arbeits- und Gesundheitsschutz, um die Bildschirm- oder Montagearbeitsplätzemenschengerecht zu gestalten?Im Seminar finden wir Antworten auf diese Fragen. Wir zeigen auf, wie die Gefährdungsbeurteilungfür unsere Anliegen nutzbar gemacht wird, und lernen geeigneteInstrumente zur Überprüfung unserer Arbeitsbedingungen kennen. Wir erörtern dieMöglichkeiten einer menschengerechten Gestaltung von (Bildschirm-)Arbeitsstätteninsbesondere an den Beispielen der Raumabmaße, der Beleuchtung und der Raumtemperaturen.Zusätzlich erschließen wir uns die rechtlichen Grundlagen, um Lärm undLasten erfolgreich zu vermeiden und zu reduzieren. Wir gewinnen ein Verständnisdafür, wie wir uns in Planungsprozesse des Unternehmenseinbringen können.Das Seminar bietet dir konkrete Ansatzpunkte,um die Arbeitsbedingungen gemeinsam mit denBeschäftigten und mithilfe der betrieblichen Gefährdungsbeurteilungzu verbessern.Termine (Seminartyp 606)DAS ZWEIWÖCHIGEANGEBOT UMFASST DIEEINWÖCHIGEN SEMINARE„ARBEIT MENSCHEN-GERECHT GESTALTEN“TEIL 1 UND TEIL 2.26.05. – 07.06.2013 SB02213 Sprockhövel 10.11. – 22.11.2013 SB04613 Sprockhövel§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer02324/706–3 67Kategorie ITHEMEN IM SEMINARbetriebliche Belastungen, die die Gesundheit derBeschäftigten bei der Arbeit beeinflussendas Belastungs-Beanspruchungs-Modell der ArbeitswissenschaftMethoden der Gefährdungsermittlung und -beurteilungz. B. LeitmerkmalsmethodeZiele und Handlungsmöglichkeiten nach dem BetrVGInhalte und Anwendung der Lastenhandhabungsverordnung,der Lärm-Vibrations-Arbeitsschutzverordnung,der Arbeitsstättenverordnung und derTechnischen Regeln für Arbeitsstätten sowie derBildschirmarbeitsverordnungarbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechtenArbeitsgestaltungEckpunkte zur Regelung einer BetriebsvereinbarungErfahrungsaustausch, Beratung, StrategiebildungZIELGRUPPEInteressierte Beschäftigte, Mitglieder der betrieblichenInteressenvertretungen, Sicherheitsbeauftragte.Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars„Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes“.SEMINARLEITUNGVolker Borghoff, Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter(Sprockhövel)


Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Freistellung ist angefragt!02324/706–3 67Kategorie DNEU IMPROGRAMM!85AuG III B/1 – ARBEIT MENSCHENGERECHT GESTALTEN /TEIL 1Lärm und Lasten reduzierenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Takte werden schneller, die Belegschaften älter, der Lärm nimmt zu. Für Beschäftigteund ihre Interessenvertreter(innen) ergeben sich daraus viele Herausforderungen:Wie können Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze zur Verringerung der Gesundheitsbelastungverändert werden? Welche Möglichkeiten bietet der Arbeits- und Gesundheitsschutz,um beispielsweise Montagearbeitsplätze menschengerecht zu gestalten?Im Seminar erfährst du, wie die Gefährdungsbeurteilung für eine menschengerechteGestaltung der Arbeit im Betrieb nutzbar ist. Beispielhaft arbeitest du miteinem Instrument, das die Arbeitsbedingungen an einem Arbeitsplatz prüft. Weiterhinlernst du die Leitmerkmalmethode zur Gefährdungsermittlung und -beurteilung beimHeben und Tragen bzw. Ziehen und Schieben kennen. Du erarbeitest dir erste Ideen fürkonkrete Maßnahmen zur Verbesserung der betrieblichen Arbeitsbedingungen. DasArbeitsschutzgesetz, das Betriebsverfassungsgesetz und weitere Rechtsquellen gebendir dazu die Berechtigung.Dieses Seminar ist inhaltsgleich mit der ersten Wochedes zweiwöchigen Angebots „Arbeit menschengerechtgestalten“ (AuG III B).Termine (Seminartyp 606)17.02. – 22.02.2013 SB00813 SprockhövelERSTER TEIL DESZWEIWÖCHIGENSEMINARS AUG III B -„ARBEIT MENSCHEN-GERECHT GESTALTEN“(TYP 606)THEMEN IM SEMINARbetriebliche Belastungen, die die Gesundheit derBeschäftigten bei der Arbeit beeinflussendas Belastungs-Beanspruchungs-Modell der ArbeitswissenschaftMethoden der Gefährdungsermittlung und -beurteilungauf der Grundlage des ArbeitsschutzgesetzesZiele und Handlungsmöglichkeiten menschengerechterArbeitsgestaltung nach Betriebsverfassungsgesetzarbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechtenArbeitsgestaltungMitbestimmungsrechte nach der Lastenhandhabungsverordnungsowie der Lärm- und Vibrations-ArbeitsschutzverordnungLeitmerkmalmethode zur Gefährdungsermittlungund -beurteilung.ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretungen undSicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherigeBesuch des Seminars „Grundlagen des Arbeits- undGesundheitsschutzes“.SEMINARLEITUNGVolker Borghoff, Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter(Sprockhövel)


86 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, ArbeitsschutzAuG III B/2 – ARBEIT MENSCHENGERECHT GESTALTEN /TEIL 2Bildschirmarbeit und Arbeitsstättenergonomisch ausrichten§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Freistellung ist angefragt!02324/706–3 67Kategorie DNEU IMPROGRAMM!WISSEN – KÖNNEN – HANDELNStress durch Software, Stress durch enge Arbeitsräume, Hitze im Büro, Zugluft amArbeitsplatz? Als Beschäftigte und betriebliche Interessenvertreter(innen) sind wir inzunehmendem Maße gefordert, menschengerechte Arbeitsbedingungen einzufordernund die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Aber wie gelingt uns das wirkungsvoll?In diesem Seminar erfährst du, wie die Bildschirmarbeit und die Arbeitsstätten(z. B. Raumabmaße, Beleuchtung, Hitze, …) gestaltet werden können. Im Fokus stehtdabei die Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz. Wir informierenüber die rechtlichen Möglichkeiten, um uns in die Planungsprozesse z. B. bei Neubautenvon Hallen oder Bürogebäuden mit Blick auf die Gesundheit der Beschäftigteneinzubringen.Am Ende des Seminars hast du beispielhaft den Weg von der Problembeschreibungüber den Nutzen der erforderlichen Rechtsquellen bis hin zur inhaltlichenLösungsskizze entwickelt.Dieses Seminar ist inhaltsgleich mit der zweitenWoche des zweiwöchigen Angebots „Arbeit menschengerechtgestalten“ (AuG III B)Termine (Seminartyp 606)25.08. – 30.08.2013 SB03513 SprockhövelZWEITER TEIL DESZWEIWÖCHIGENSEMINARS AUG III B -„ARBEIT MENSCHEN-GERECHT GESTALTEN“(TYP 606).THEMEN IM SEMINARErfahrungsaustausch über Belastungen bei der Bildschirmarbeitund an den ArbeitsstättenMitbestimmungsrechte bei der Neu- und Umgestaltungvon Arbeitsverfahren oder Arbeitsplätzenarbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, um Bildschirmarbeitund Arbeitsstätten menschengerecht zu gestaltenMitbestimmungsrechte nach der Bildschirmarbeitsverordnungund der ArbeitsstättenverordnungInhalte und Anwendung der Technischen Regelnfür ArbeitsstättenEckpunkte einer Betriebsvereinbarung zurGefährdungsbeurteilungbetriebliche VorgehensweiseZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,Mitglieder betrieblicher Interessenvertretungen undSicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherigeBesuch des Seminars „Grundlagen der Mitbestimmung imbetrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz“ (Typ 602).SEMINARLEITUNGVolker Borghoff, Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter(Sprockhövel)


Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz87„ Seminare der IG Metall bieten eingelungenes Komplettpaket ausBildung, Erfahrungsaustausch, Spaßund gutem Essen.“Ingo Guder (mit Grazyna Kranczoch)


88 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, ArbeitsschutzAuG III C – DAMIT DER JOB NICHT ZUM KILLER WIRD …Psychische Belastungen erkennen –ermitteln – verhindernWISSEN – KÖNNEN – HANDELNArbeitsbedingte psychische Belastungen und daraus resultierende Erkrankungennehmen in erschreckendem Maße zu. Psychische Erkrankungen, so der Bundesverbandder Betriebs- und Werksärzte, sind der „Betriebsunfall des 21. Jahrhunderts“.Im Seminar gehen wir dieser Entwicklung auf den Grund. Wir analysieren aktuelleTrends der „modernen“ Arbeitswelt und untersuchen, worin die Ursachen der psychischenBelastungen liegen. Dazu beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen psychischerBelastungen auf den Menschen und erfahren, mit welchen Instrumenten sie im Rahmeneiner Gefährdungsbeurteilung ermittelt werden. Auf Grundlage des Arbeitsschutzgesetzes,das den Arbeitgeber auch zu einer Beurteilung der psychischen Belastungen amArbeitsplatz verpflichtet, entwickeln wir erste Ideen für unser betriebliches Handeln.Darüber hinaus diskutieren wir die Positionen der IG Metall zu ihrem Gesetzesvorschlagzu einer längst überfälligen Anti-Stress-Verordnung.Du verlässt das Seminar gestärkt, um psychische Belastungen im Betrieb zu thematisieren.Dein Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit der betrieblichen Interessenvertretungim Umgang mit psychischen Belastungen im Betriebzu stärken.An das Seminar ist ein Umsetzungsworkshop gekoppelt,in dem bewährte Strategien, aber auch betrieblicheHindernisse bearbeitet werden, die sich bei derUmsetzung der Seminarinhalte ergeben (Typ 627.1).Termine (Seminartyp 627 )17.03. – 22.03.2013 SB01213 Sprockhövel30.06. – 05.07.2013 SB02713 SprockhövelZUM SEMINARGEHÖRT EIN ZWEI-EINHALBTÄGIGERUMSETZUNGSWORKSHOP.15.09. – 20.09.2013 SB03813 Sprockhövel§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer02324/706–3 67Kategorie FTHEMEN IM SEMINARVeränderungen in der betrieblichen Arbeitsorganisationund die Zunahme psychischer BelastungenBelastungs- und Beanspruchungskonzept und ergonomischeGrundlagen für die ArbeitsgestaltungStressmechanismus und seine Auswirkungen aufdie Gesundheit der Beschäftigtenarbeitswissenschaftliche Erkenntnisse bezogen aufpsychische BelastungenInstrumente und Verfahren zur Ermittlung undBeurteilung psychischer BelastungenArbeitsschutzgesetz und Betriebsverfassungsgesetzals RechtsgrundlagenEckpunkte einer Betriebsvereinbarung zur ganzheitlichenGefährdungsbeurteilungBeteiligung der Beschäftigten und betrieblicheArbeitsplanungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,Mitglieder betrieblicher Interessenvertretungen und Sicherheitsbeauftragte.Empfehlenswert ist der vorherige Besuchdes Seminars „Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes“(Typ 602).SEMINARLEITUNGBrigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)


Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz89PSYCHISCHE BELASTUNGEN ERKENNEN – ERMITTELN – VERHINDERNUmsetzungsworkshop: Psychische BelastungenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIn diesem Umsetzungsworkshop knüpfen wir an deine betrieblichen Erfahrungen imUmgang mit psychischen Belastungen an. Dabei sammeln wir gute Handlungsansätzeund Vorgehensweisen ebenso wie Hindernisse und Störungen, die uns beim Versuch,psychische Belastungen im Rahmen der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung zuermitteln und zu reduzieren, begegnen. Zusätzlich frischen wir unsere Kenntnisse überdie Möglichkeiten der Reduzierung psychischer Belastungen im Rahmen der betrieblichenGefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz auf.Du verlässt das Seminar gestärkt und mit neuen Ideen. Der Austausch im Seminarbringt frischen Wind in dein Vorhaben, psychische Belastungen am Arbeitsplatz zuermitteln und zu verringern.Drei der vier angebotenen Umsetzungsworkshops sind direkt an das Seminar„Psychische Belastungen erkennen – ermitteln – verhindern“ (Typ 627) gekoppelt.Zusätzlich bieten wir einen „freien“ Termin an, der sich an alle Gestalter(innen) vonBetriebsvereinbarungen in diesem Handlungsfeld wendet.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer02324/706–3 67Kategorie BTHEMEN IM SEMINARWirkung psychischer Belastungen auf die GesundheitEinbeziehung der Beschäftigten bei der Reduzierungpsychischer BelastungenHandlungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretungnach BetrVG, ASiG und ArbSchGarbeitswissenschaftliche Erkenntnisse über psychischeFehlbelastungen nach DIN EN ISO 10075arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechtenGestaltung von Arbeitsaufgaben nachDIN EN ISO 9241 – 2ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,betriebliche Interessenvertreter(innen) und Vertrauensleute,die sich aktiv um die Verringerung psychischerBelastungen im Betrieb kümmern. Der vorherige Besuchdes Seminars „Psychische Belastungen erkennen –ermitteln – verhindern“ wird vorausgesetzt.Termine (Umsetzer-Workshop 627.1)21.04. – 24.04.2013 SM01713 Sprockhövel09.06. – 12.06.2013 SM02413 Sprockhövel11.09. – 13.09.2013 SB08713 Sprockhövel01.12. – 04.12.2013 SB04913 Sprockhövel


90 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, ArbeitsschutzFOKUSSEMINARBurnout im Betrieb§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX093 52/5 06–168Kategorie CWISSEN – KÖNNEN – HANDELNImmer mehr Studien belegen, dass psychische Belastungen an den Arbeitsplätzenzunehmen. Dazu zählen Einflüsse wie Arbeitstempo, Leistungsverdichtung, Monotonie,schlechtes Betriebsklima oder Vorgesetztenverhalten. Während die körperlichenBelastungen von zahlreichen Vorschriften erfasst sind, sind die psychischen Belastungennoch viel zu wenig ins Blickfeld des Arbeits- und Gesundheitsschutzes gerückt.Nach den neuen Arbeitsschutzbestimmungen muss der Arbeitgeber psychischeBelastungen vermeiden oder zu vermindern versuchen. Betriebsräte haben dabeistarke Mitbestimmungsrechte – siehe Beschluss des Bundesarbeitsgerichtes vom8. Juni 2004 – und Gestaltungsmöglichkeiten.THEMEN IM SEMINARpsychische Belastungsfaktoren in der ArbeitsweltISO 10075: Was versteht man unter psychischenFehlbelastungen?Ermitteln und Dokumentieren psychischer Fehlbelastungennach §§ 5 und 6 ArbSchG und § 3 BildschirmarbeitsverordnungMitbestimmung von Betriebsräten nach § 87 BetrVGund deren Gestaltung bei der Gefährdungsbeurteilung –BAG-Beschluss vom 8. Juni 2004Vorstellung betrieblicher Beispiele zur Erfassungpsychischer ArbeitsbelastungenDarstellung u. Handhabung von Fragebögen/ChecklistenTermine (Seminartyp 627)10.02. – 13.02.2013 BO00713 Berlin07.04. – 10.04.2013 BT01513 Berlin07.04. – 10.04.2013 L X01513 Lohr02.06. – 05.06.2013 LX02313 Lohr08.09. – 11.09.2013 LX03713 Lohr13.10. – 16.10.2013 LX04213 LohrZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsvorsitzende undBetriebsratsmitglieder, die ihre Arbeitsschutzspezialistenkompetent unterstützen und sich mit den neuestenEntwicklungen der Mitbestimmungsrechte vertraut machenwollen, sowie an alle Arbeitsschützer.Vorausgesetzt wird die Teilnahme an einem Betriebsrätegrundlagenseminarsowie Arbeitsschutzgrundlagenseminar.Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNG Jonas Rauch


Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz91FOKUSSEMINARPsychische Belastungen BeurteilenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNPsychische Belastungen (z. B. steigende Leistungsanforderungen und Zeitdruck) führenim Organismus zu Beanspruchung und zu Beanspruchungsreaktionen, im schlimmstenFall zu Krankheit. Beeinträchtigtes psychisches Befinden ist eine der häufigstenUrsachen für mangelhafte Arbeitsleistungen und krankheitsbedingte Abwesenheit vonder Arbeit. Die Statistiken der Krankenkassen belegen, dass psychische Störungenzunehmen. Bis 2020 werden Depressionen die zweithäufigste Ursache von Erkrankungensein. Betriebsräte wie Personalverantwortliche sehen sich zudem einer „schlechtenStimmung“ in der Belegschaft bzw. demotivierten und unengagierten Mitarbeiterngegenüber, sie müssen Konflikte austragen und haben einzelne Problemfälle vor sich(Stalking, Mobbing, Alkoholsucht usw.). Die Betriebsräte geraten schleichend in dieRolle einer Sozialberatung.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 168Kategorie BTHEMEN IM SEMINARZunahme psychischer Belastungen und Erkrankungenin der Arbeitswelt; Auswirkungen der Wirtschaftskriseund AngstAufgaben des Betriebsrates nach § 80 BetrVG und§ 87 BetrVGArbeitsschutzgesetz §§ 5 und 6Unterschiede zwischen Belastungen und psychischenStörungen (Krankheiten)Krankheitsbilder und Auswirkungen auf das Arbeitsleben(z. B. Angst, Depression)Erkennen psychischer Erkrankungen im ArbeitsumfeldBearbeitung von Fallbeispielen der TeilnehmendenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder,die zuständig und verantwortlich sind für Arbeits- undGesundheitsschutz.Vorausgesetzt wird die Teilnahme an einem Betriebsrätegrundlagenseminar.Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.Termine (Seminartyp 627)SEMINARLEITUNGKlaus Gaalken05.05. – 08.05.2013 LX01913 Lohr 24.11. – 27.11.2013 BO04813 Berlin


92 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, ArbeitsschutzGute Arbeit im BüroWISSEN – KÖNNEN – HANDELNGute Arbeit im Büro? Und das bei einem Geräuschpegel im Großraumbüro, derunerträglich ist, während die Zeit davonrennt und manche Aufgaben unerledigt liegenbleiben,das Postfach überquillt und obendrein die Software Stress verursacht …?Gute Arbeit im Büro, das geht durchaus! In diesem Seminar verschaffen wir unseinen Überblick über relevante Rechtsvorschriften für Bürobereiche und lernen derenBedeutung für die Gestaltung guter Arbeitsbedingungen kennen. Dabei geht esneben der konkreten Arbeitsplatz- und Arbeitsumgebungsgestaltung auch um dieGestaltung der Arbeitsorganisation und der Arbeitszeit. Diese Bereiche können durchdie Interessenvertretung auf betrieblicher Ebene aufgrund der Mitbestimmung nach§ 87.1 Ziffer 7 Betriebsverfassungsgesetz beeinflusst werden. An konkreten betrieblichenBeispielen erfahren die Teilnehmer(innen), wie dies in der betrieblichen Praxiskonkret genutzt werden kann.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX02324/706–3 59Kategorie ATHEMEN IM SEMINARBelastungs-/Beanspruchungsmodell bezogen aufBürobereicheStressbürometer als Instrument der ganzheitlichenBelastungsanalyse im Rahmen der Gefährdungsbeurteilungnach dem ArbeitsschutzgesetzMitbestimmungsrechte im Arbeits- und Gesundheitsschutznach § 87.1 Ziff. 7 BetrVG i. V. m. Auszügenaus der Arbeitsstättenverordnung und der BildschirmarbeitsverordnungÜberblick über arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse,die für die Gestaltung von Bürobereichen nützlich sindInformationsquellenexemplarische Arbeitsplanung an konkretenbetrieblichen GestaltungsanforderungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder undMitglieder der Schwerbehindertenvertretungen, die an derVerbesserung der Arbeitsbedingungen in Bürobereichenmitwirken wollen.Termine (Seminartyp 636)SEMINARLEITUNGBrigitte Kurzer und Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)14.04. – 17.04.2013 SB01613 Sprockhövel 01.09. – 04.09.2013 SB03613 Sprockhövel


Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz93Gefährdungsbeurteilung und Aufgabendes Betriebsrats im KMU-BereichWISSEN – KÖNNEN – HANDELN„Die Arbeitsbedingungen sind so zu gestalten, dass jeder das Rentenalter ohnegesundheitliche Beeinträchtigung erreicht!“ (Präambel der EU Gesundheitsrichtlinie)Das setzt die menschengerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen voraus.Ein wichtiges Instrument zur Überprüfung stellt die Gefährdungsbeurteilung dar.Die Durchführung und Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen stellt besondereAnforderungen an die betrieblichen Interessenvertretungen. Die Gefährdungsbeurteilungist nach wie vor nicht in allen Betrieben umgesetzt und dort, wo sie umgesetztist, fristet sie häufig ein Dornröschendasein. Nicht nur in großen, sondern auch inkleinen und mittleren Betrieben ist es wichtig, dass sie umgesetzt werden muss. Dabeisind nicht nur die physischen, sondern auch die psychischen Belastungen zu regeln.Das Seminar vermittelt Grundkenntnisse über die gesetzlichen Bestimmungen derGefährdungsanalyse.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX05273/3614–0Kategorie DTHEMEN IM SEMINARUnfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingteErkrankungen – ein ÜberblickGesundheitsrisiken an beispielhaften Belastungenwie Gefahrstoffen, Lärm, Heben und Tragen,Bildschirmarbeit, psychischen BelastungenUmsetzung des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG)im BetriebZusammenarbeit der Betriebsräte mit den innerbetrieblichenArbeitsschutzverantwortlichen undaußerbetrieblichen InstitutionenDurchführung der Gefährdungsbeurteilung nachArbSchG: Ablauf, Methodenauswahl, Kriterien zurErfassung, Dokumentation, MaßnahmenkatalogArbeitsplatzanalysen und Gefährdungsbeurteilungenan ausgewählten FallbeispielenGesundheit als Thema betrieblicher VerbesserungsprozesseZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte im KMU-Bereich.Termine (Seminartyp 603)SEMINARLEITUNGRüdiger Granz, Michael Bexen12.05. – 17.05.2013 WX02013 Beverungen 08.12. – 13.12.2013 WX05013 Beverungen


94 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, ArbeitsschutzModernes Gesundheitsmanagementstatt KrankenrückkehrgesprächWISSEN – KÖNNEN – HANDELNUnter dem Etikett „betriebliches Gesundheitsmanagement“ werden in Betrieben eineReihe von Einzelmaßnahmen durchgeführt. Besonderer Beliebtheit erfreut sich dasKrankenrückkehrgespräch, das zur Senkung von Fehlzeiten beitragen soll, obwohl eskeinen wissenschaftlichen Nachweis dafür gibt. Als neuen Baustein führen vieleBetriebe das betriebliche Eingliederungsmanagement nach § 84 SGB IX ein. Seltenknüpfen diese verschiedenen Bausteine an das Arbeitsschutzgesetz an. Modernesbetriebliches Gesundheitsmanagement ist dagegen nicht sanktionsorientiert. Es richtetden Blick auf arbeitsbedingte Gesundheitsgefährdungen, berücksichtigt Betriebsklimasowie Arbeitszufriedenheit und fördert gesundheitsgerechtes Führungs- und Mitarbeiterverhalten.Ziel des Seminars ist es, Verbindungen zwischen Arbeitsschutzgesetz,betrieblichem Eingliederungsmanagement und betrieblicher Gesundheitsförderungdarzustellen. Es werden praktische Hilfestellungen für Betriebsräte zum innerbetrieblichenAufbau eines Gesundheitsmanagements angeboten.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 168Kategorie BTHEMEN IM SEMINARFehlzeitengespräche – was bringen die?betriebliches Eingliederungsmanagementnach § 84 SGB IXArbeitsschutzgesetzRegelungspunkte für eine Betriebsvereinbarungzum GesundheitsmanagementPraxisbeispiele betrieblicher Gesundheitsförderungmitbestimmungsrechtliche Möglichkeiten desBetriebsrats nach § 87.1 BetrVGZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder,die zuständig und verantwortlich sind für ArbeitsundGesundheitsschutz.Vorausgesetzt wird die Teilnahme an einemBetriebsrätegrundlagenseminar.Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGKlaus GaalkenTermine (Seminartyp 607)18.08. – 21.08.2013 BO03413 Berlin 29.09. – 02.10.2013 LX14013 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz95Betriebliches Frühwarnsystem fürpsychisch erkrankte BeschäftigteWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDer Druck auf die Beschäftigten wächst, gerade auch in Zeiten der wirtschaftliche Krise.Immer weniger Beschäftigte müssen immer mehr leisten. Die Arbeitszeiten werdenlänger und flexibler. Die Folgen für die Beschäftigten sind Stress, Burnout und andereErkrankungen.In diesem Seminar geht es um allgemeine Kenntnisse zum Thema psychischeErkrankungen, insbesondere um die frühe Wahrnehmung psychischer Erkrankungen(Frühwarnsystem im Betrieb) und um die Entwicklung von Hilfestrukturen zur Prävention,Rehabilitation und (Wieder-)Eingliederung von betroffenen Beschäftigten.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IXKategorie FTHEMEN IM SEMINARÜberblick, Ursachen und Auslöser von psychischenErkrankungenErkennungsmerkmale von psychischen Erkrankungenim Betrieb – Installieren eines Frühwarnsystems imBetriebUmgang mit psychisch kranken Beschäftigten imBetrieb – Rolle und Verantwortung von VorgesetztenAufgaben, Rolle und Handlungsmöglichkeitender Interessenvertretung (BR und SBV) nach BetrVGund SGB IXAufgaben/Handlungsmöglichkeiten des BetriebsarztesMitwirkung und Verantwortung der/des Betroffenenexterne unterstützende Stellen kennenlernen undvernetzenEckpunkte für eine BetriebsvereinbarungTermine (Seminartyp 635)14.04. – 19.04.2013 SX21613 Sprockhövel25.08. – 30.08.2013 SX03513 Sprockhövel20.10. – 25.10.2013 SX14313 SprockhövelZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder des Betriebsratesund der Schwerbehindertenvertretung.SEMINARLEITUNGEva-Maria Böttcher (Sprockhövel)Meera Drude (Psychotherapeutin, Kommunikationstrainerin,Coaching)


96 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, ArbeitsschutzNEU IMPROGRAMM!Der Betriebsrat als Lotse in derbetrieblichen GesundheitsförderungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBeim Thema Gesundheitsförderung handelt es sich um ein weites Feld gesetzlicherRegelungen, unterschiedlicher Beteiligter und spezifischer Anforderungen. Für Betriebsräteist es eine Herausforderung, die verschiedenen Stra tegien, Konzepte und Ansätzerichtig einzuschätzen und situationsgerecht zu handeln.Das Seminar vermittelt sowohl die Grundlagen der Gesundheitsförderung als auchderen Organisation im Sinne eines integrierten Gesundheitsmanagements. Ziel desSeminars ist es daher, Betriebsräte, die in der betrieblichen Gesundheitspolitik Aufgabenübernommen haben, als „Lotsen“ zu qualifizieren.Du erwirbst dir im Seminar Handlungsfähigkeiten, die sowohl dem Betriebsratsgremiumals auch einzelnen Beschäftigten Orientierung, Beratung und Unterstützunggeben können.§ 37.6 BetrVG030/3 62 04 – 1 48Kategorie FTHEMEN IM SEMINARKonzept der betrieblichen Prävention, Gesundheitsförderungund RehabilitationElemente eines integrierten GesundheitsmanagementsNetzwerke der betrieblichen Gesundheitsförderungrechtliche Grundlagen, QualitätskriterienRolle des GesundheitslotsenAufgaben und AnforderungenEinbindung in die betriebliche StrukturHandlungsmöglichkeiten des BetriebsratsZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder,die daran interessiert sind, sich für die Aufgabe einesGesundheitslotsen zu qualifizieren.SEMINARLEITUNGEva Zinke und externer ReferentTermine (Seminartyp 627)14.07. – 19.07.2013 BL02913 Berlin 08.09. – 13.09.2013 BE03713 Berlin


Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz97„WEITERES FEHLEN WIRD FÜR SIE KONSEQUENZEN HABEN …“Fehlzeiten und Fehlzeitenmanagement,Ansätze der GesundheitsförderungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNFehlzeiten sind ein Indikator für Gesundheitsgefährdungen im Betrieb. In den letztenJahren sind physische Belastungen weniger geworden, die psychischen Belastungenhingegen haben enorm zugenommen. Krankheitsbedingte Fehlzeiten führenhäufig zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen. In der Vergangenheit sprach man vonKrankenrückkehrgespräch, heute heißt es Fehlzeitenmanagement. Also „alterWein in neuen Schläuchen“?In dem Seminar erörtern wir die Bedeutung von Fehlzeiten aus unterschiedlichenBlickwinkeln und zeigen die Merkmale eines modernen Fehlzeitenmanagementsauf. Wir stellen Handlungsmöglichkeiten und Rechte des Betriebsrats beim Fehlzeitenmanagementbezogen auf die konkrete betriebliche Praxis vor.Anhand von Fallbeispielen erarbeitest du eine Strategie für die betrieblicheGesundheitsförderung mit Blick auf die heutigen arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 86 65/980 – 2 17Kategorie OTHEMEN IM SEMINARWas ist Fehlzeitenmanagement? (Rückkehrgespräch,Mitarbeitergespräch; Merkmale des Fehlzeitenmanagements;Beispiel: der Anwesenheitsverbesserungsprozess)Was können Betriebsrat und Beschäftigte tun?Krankenstand: Faktoren und BerechnungRechte der Arbeitnehmer(innen) im Krankheitsfallvon A bis ZStrategien zur Senkung des Krankenstands (Fehlzeitenmanagement;betriebliche Gesundheitsförderung,Gesundheitsmanagement; Präventionsansätze im„modernen“ Arbeits- und Gesundheitsschutz)Was will die Interessenvertretung? (Strategien undHandlungsmöglichkeiten)Handlungsmöglichkeiten und Rechte der Beschäftigtenbetriebliche Gesundheitsförderung (Einführung)Wie entwickle ich eine Strategie der betrieblichenGesundheitsförderung?Aufbau eines Netzwerks im BetriebZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder.Termine (Seminartyp 636)23.06. – 28.06.2013 KXARB141301 Inzell


98 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, ArbeitsschutzAuswirkungen von Führungsverhaltenauf die Gesundheit von BeschäftigtenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDas Führungsverhalten und die soziale Unterstützung am Arbeitsplatz sind zwei wesentlicheEinflussfaktoren auf die psychische Belastung der Beschäftigten und damit fürihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit. Die reibungslose Organisation der Arbeit sowiedas Aussprechen von Lob und konstruktiver Kritik sind wichtige Führungsaufgaben,die einen großen Einfluss auf das Selbstwertgefühl und die Motivation der Mitarbeiterhaben. Viele Führungskräfte sind sich allerdings nicht bewusst, wie groß ihr Einfluss aufdie psychische Belastungssituation wirklich ist. In diesem Seminar werden die Zusammenhängezwischen Führungsverhalten und psychischen Belastungen am Arbeitsplatzdargestellt. Im zweiten Schritt werden Wege zur Ermittlung von Führungsverhalten imRahmen der Gefährdungsbeurteilung und Maßnahmen zur Verbesserung des Führungsverhaltensvorgestellt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 168Kategorie CTHEMEN IM SEMINARBedeutung von Führungsverhalten für den KrankenstandErarbeiten von Grundsätzen für gute FührungFührungskonzepte, Führungsinstrumente, FührungsstileIntegration von Führungsverhalten in die Gefährdungsbeurteilungund Maßnahmen zur VerbesserungÜberwachungsaufgaben von Betriebsräten (§ 80 BetrVG)und Mitbestimmung von Betriebsräten bei ganzheitlichenGefährdungsbeurteilungen (Bundesarbeitsgericht 1ABR 13/03 und Bundesarbeitsgericht 1 ABR 4/03)ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsvorsitzende undBetriebsratsmitglieder, die ihre Arbeitsschutzspezialistennoch kompetenter unterstützen und sich mit denneuesten Entwicklungen der Mitbestimmungsrechtedes Betriebsrats vertraut machen wollen, sowie an alleArbeitsschützer(innen).Vorausgesetzt wird die Teilnahme an einem Betriebsrätegrundlagenseminarsowie Arbeitsschutzgrundlagenseminar.Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.Termine (Seminartyp 627)10.04. – 12.04.2013 LX06513 Lohr 21.05. – 24.05.2013 BE02113 BerlinSEMINARLEITUNGJonas Rauch


99„ Hier werden alltagstauglicheLösungen für unsere betrieblichenProbleme besprochen.“Dietmar Beermann (mit Musa Özcan)


100 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, ArbeitsschutzUMGANG MIT SUCHTPROBLEMEN IM BETRIEB – GRUNDLAGENSEMINARBetriebliche Suchtprävention und Suchthilfe IWISSEN – KÖNNEN – HANDELNSuchterkrankungen nehmen in der Gesellschaft und damit in den Betrieben undVerwaltungen immer stärker zu. Ziel dieses Seminars ist die Vermittlung grundlegenderKenntnisse sowie die Sensibilisierung für Suchtstrukturen in Gesellschaft und Betrieb.Hierbei nehmen wir insbesondere die Alkoholabhängigkeitserkrankung in den Blick.Effektive und erprobte Möglichkeiten betrieblicher Suchtprävention und -hilfe sowie ihrearbeitsrechtlichen Grundlagen werden im Seminar erarbeitet.IM BLICK:ALKOHOL-ABHÄNGIGKEITS-ERKRANKUNGEN§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Kategorie FTHEMEN IM SEMINARUrsachen und Entstehung von AbhängigkeitserkrankungenMerkmale und Auffälligkeiten am Arbeitsplatzdas Verhalten des Umfeldesdie Rollen und Aufgaben von Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung,Suchtberatung und Vorgesetztenrechtliche Grundlagen der Handlungsmöglichkeitenvon Betriebsräten und SchwerbehindertenvertretungenMöglichkeiten betrieblicher SuchtkrankenhilfeErarbeiten einer Muster-BetriebsvereinbarungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder,Jugend- und Auszubildendenvertretungen,Schwerbehindertenvertreter(innen), betrieblicheAnsprechpersonen für Suchtfragen.Das Seminar ist begrenzt auf 18 Teilnehmer(innen).SEMINARLEITUNGGabi Reineke, Klaus EichhorstTermine (Seminartyp 070)10.02. – 15.02.2013 OX10713 Bad Orb14.04. – 19.04.2013 OX01613 Bad Orb07.07. – 12.07.2013 OX12813 Bad Orb20.10. – 25.10.2013 OX04313 Bad Orb


Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz101UMGANG MIT SUCHTPROBLEMEN IM BETRIEB – AUFBAUSEMINARBetriebliche Suchtprävention und Suchthilfe IIWISSEN – KÖNNEN – HANDELNAufbauend auf den Erfahrungen des Grundlagenseminars „Betriebliche Suchtpräventionund Suchthilfe I“ thematisiert dieses Seminar Konzepte betrieblicher Suchtpräventionund ihre Einbettung in den betrieblichen Gesundheitsschutz. Wir entwickeln betrieblicheUnterstützungsmöglichkeiten für erkrankte Kolleg(inn)en während und nach einerTherapie und vertiefen dies anhand betrieblicher Praxisbeispiele. Die Teilnehmer(innen)werden vertraut mit unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Kategorie FTHEMEN IM SEMINARKonzepte betrieblicher Suchtprävention und ihreEinbettung in den betrieblichen Gesundheitsschutzim Rahmen des § 84 SGB IXBesonderheiten der MedikamentenabhängigkeitTherapiemöglichkeiten u. -ansätze bei SuchterkrankungenBesuch einer FachklinikÜberblick über den Umgang mit erneutem Suchtmittelkonsumnach einer therapeutischen Maßnahme(„Rückfall“)Wiedereingliederung nach einer therapeutischenMaßnahmeBearbeitung betrieblicher PraxisbeispieleZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder,Jugend- und Auszubildendenvertretungen,Schwerbehindertenvertreter(innen), betrieblicheAnsprechpersonen für Suchtfragen.Die vorherige Teilnahme am Seminar „BetrieblicheSuchtprävention und Suchthilfe I“ wird vorausgesetzt.Das Seminar ist begrenzt auf 18 Teilnehmer(innen).Termine (Seminartyp 070)07.04. – 12.04.2013 OX01513 Bad Orb 17.11. – 22.11.2013 OX04713 Bad OrbSEMINARLEITUNGGabi Reineke, Petra Brüning


102 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, ArbeitsschutzSuchtbedingte Rückfälle müssen keineKatastrophen seinWISSEN – KÖNNEN – HANDELNRückfälle sind keine Ausnahme. Viele Suchtkranke werden in den auf eine Therapiefolgenden Jahren rückfällig. Die Schwere der Rückfälle ist unterschiedlich und nichtgleichbedeutend mit einem erneuten „Absturz“. Ursache können unterschiedlicheindividuelle, aber auch betriebliche Faktoren sein. Ein Rückfall hat sehr starkepsychische Auswirkungen auf den Betroffenen, den Betriebsrat, den Schwerbehindertenvertreter,den Suchthelfer – auf das gesamte betriebliche Umfeld. Dennoch –ein Rückfall muss keine Katastrophe sein oder werden.Ein Seminar, das die Handlungsmöglichkeiten von Betriebsräten und Schwerbehindertenvertretungenbeim Auftreten eines suchtbedingten Rückfalls erarbeitetund Möglichkeiten zur Vorbeugung aufzeigt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Kategorie CTHEMEN IM SEMINARRückfälle und ihre Bedeutung für Betroffene undfür den Betriebmögliche Ursachen für suchtbedingte RückfälleWas ist im Falle eines Rückfalls zu bedenken?Wie kann Rückfällen im Betrieb vorgebeugt werden?betriebliche Fallbeispielearbeitsrechtliche AspekteZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder, Vertrauenspersonenvon Schwerbehinderten und derenStellvertretern sowie betriebliche Ansprechpersonen fürSuchtfragen.Das Seminar knüpft inhaltlich an das Seminar„Betriebliche Suchtprävention und Suchthilfe II“ an. Dervorherige Besuch dieses Seminars wird daher vorausgesetzt.Das Seminar ist begrenzt auf 18 Teilnehmer(innen).SEMINARLEITUNGGabi Reineke, Peter ZismerTermine (Seminartyp 070)26.05. – 29.05.2013 OX02213 Bad Orb


Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz103ESSSUCHT, GLÜCKSSPIEL-, INTERNET-, ARBEITSSUCHT ETC.Verhaltenssüchte in der ArbeitsweltWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDer Begriff Sucht betrifft nicht nur stoffgebundene Süchte wie Nikotin, Alkohol,Medikamentenabhängigkeit. Spiel-, Kauf-, Sex-, Ess-, Arbeits-, Sport- und Internet-/Computersucht sind sogenannte „Verhaltenssüchte“, die weltweit etliche MillionenMenschen betreffen und die auch in diesem Land immer mehr zunehmen. GesellschaftlicheEntwicklungen, technische Veränderungen in der Arbeitswelt und diesteigenden psychischen Belastungen gehen mit einer wachsenden Bedeutung dieserErkrankungen einher und werden immer häufiger im Rahmen psychosomatischerErkrankungen behandelt.Auch in den Betrieben sind diese Arten von Erkrankungen immer deutlicher zuspüren. Betriebsräte und Schwerbehindertenvertrauensleute sind mit den Auswirkungen– wie Entgeltpfändungen, Fehlzeiten, nicht erbrachten Arbeitsleistungen, Unterschlagungen,Diebstählen usw. – konfrontiert und müssen sich mit den arbeits- undsozialrechtlichen Konsequenzen auseinandersetzen. In diesem Seminar wollen wiruns mit den Hintergründen dieser brandaktuellen Problematik befassen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Kategorie FTHEMEN IM SEMINARDefinition und BegrifflichkeitenDaten und FaktenWirkungen und Folgen verschiedener VerhaltenssüchteAuffälligkeiten am ArbeitsplatzBehandlungsmöglichkeitenbetriebliches GesundheitsmanagementZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder, Vertrauenspersonenvon Schwerbehinderten und derenStellvertreter(innen) sowie betriebliche Ansprechpersonenfür Suchtfragen.Das Seminar knüpft inhaltlich an das Seminar„Betriebliche Suchtprävention und Suchthilfe I“ an. Dervorherige Besuch dieses Seminars wird daher vorausgesetzt.Das Seminar ist begrenzt auf 18 Teilnehmer(innen).SEMINARLEITUNGGabi Reineke, Peter ZismerTermine (Seminartyp 070)18.08. – 23.08.2013 OX03413 Bad Orb


104 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, ArbeitsschutzBERATUNGSGESPRÄCHE MIT SUCHTSPEZIFISCHEM HINTERGRUNDErfolgreich beraten –qualifiziert unterstützenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDieses Seminar dient dazu, die eigenen Ressourcen und Beratungskompetenzen zureflektieren und zu ergänzen. Wir entwickeln und erproben die Grundlagen für einenkonstruktiven Gesprächsverlauf. In praxisnahen Übungen bearbeiten wir die Besonderheitenin der Gesprächsführung mit Suchtgefährdeten und Abhängigen. SuchtspezifischeBeratungskonzepte werden vorgestellt und anhand betrieblicher Beispieletrainiert. Sie können eigene Fallbeispiele einbringen, die wir mit supervisorischenMethoden bearbeiten. Dieses Seminar lebt von den Erfahrungen der Teilnehmendenin der praktischen betrieblichen Suchtarbeit.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Kategorie FTHEMEN IM SEMINARGrundlagen der KommunikationVorbereitung und Nachbereitung von GesprächenBesonderheiten von und in Gesprächen mit suchtspezifischemHintergrundEinführung in die Grundlagen „MotivierenderGesprächsführung“: Grundprinzipien /Strategien / Fehler und Fallen im GesprächFallarbeit an betrieblichen Praxisbeispielenkollegiale Beratung und SupervisionZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder,Jugend- und Auszubildendenvertretungen, Schwerbehindertenvertreter(innen),betriebliche Ansprechpersonenfür Suchtfragen.Das Seminar knüpft inhaltlich an das Seminar„Betriebliche Suchtprävention und Suchthilfe II“ (Aufbauseminar)an. Der vorherige Besuch dieses Seminars wirddaher empfohlen.Das Seminar ist begrenzt auf 18 Teilnehmer(innen).Termine (Seminartyp 070)SEMINARLEITUNGGabi Reineke, Peter Zismer08.12. – 13.12.2013 OX05013 Bad Orb


Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz105QUALITÄTSSICHERUNG IN DER BETRIEBLICHEN SUCHTARBEITReflexion der eigenen BeratungspraxisWISSEN – KÖNNEN – HANDELNAufgrund der Komplexität des Arbeitsfeldes und den zum Teil hohen suchtspezifischenBeratungsanforderungen an die haupt- und nebenamtlichen Fachkräfte zählt regelmäßigeSupervision bereits zum fachlichen Standard betrieblicher Suchtarbeit. VerantwortungsvolleBeratungsarbeit erfordert eine regelmäßige Reflexion des eigenenHandelns und seiner Grenzen.Den eigenen Ansatz sowie das eigene Verhalten reflektieren zu können, sich in FortundWeiterbildungen mit der Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Rolle als Ansprechpersonoder Suchtbeauftragter auseinanderzusetzen, das Erweitern von HandlungsundEntwicklungspotenzialen zählt zu den Qualifikationsanforderungen für haupt- undnebenamtlich mit der Suchtarbeit beauftragte Personen.Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, bisherige Erfahrungen mit Gleichgesinntenauszutauschen, gemeinsam Alternativen zu entwickeln und die eigenen Kompetenzenzur konstruktiven Hilfe und Unterstützung auszubauen, die eigene Professionalitätzu steigern sowie die Qualität betrieblicher Suchtarbeit zu verbessern und Standards zuetablieren.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Kategorie BTHEMEN IM SEMINAREntwicklung eigener Standards für die BeratungspraxisReflexion der täglichen BeratungspraxisErarbeiten von Entlastungsstrategien und Lösungswegenfür die betriebliche PraxisKlärung von Widersprüchlichkeiten zwischen Rollenerwartungund SelbstverständnisBewusste Auseinandersetzung mit Selbst- undFremdwahrnehmungUmgang mit konflikthaften SituationenRessourcenbildung zur Deeskalation in schwierigenGesprächssituationenSchwierige Gesprächssituationen kompetent undsouverän meisternZIELGRUPPEIn der Suchtprävention und -hilfe tätige BR, SBV, JAV,Suchtbeauftragte und betriebl. Ansprechpersonenfür Suchtfragen.Voraussetzung: Grund- und Aufbauseminar odereine vergleichbare Qualifikation.Termine (Seminartyp 070)24.02. – 27.02.2013 OX00913 Bad Orb05.05. – 08.05.2013 OX01913 Bad Orb10.11. – 13.11.2013 OX14613 Bad OrbSEMINARLEITUNGMeera Drude, Gabi Reineke (Lohr · Bad Orb)


106KNOW-HOW FÜR WETTERFESTE ARBEITSPLÄTZEIn wirtschaftlich unsteten Zeiten kommt derBeschäftigungssicherung eine immer wichtigere Rolleim Handeln der betrieblichen Interessenvertretung zu.Dazu ist die Fähigkeit zur sicheren Beurteilung derwirtschaftlichen Lage des Unternehmens ebensonotwendig wie die Auswahl geeigneter Maßnahmender Personalentwicklung und Qualifizierung.Mit den Seminaren der IG Metall erwerbenBetriebsräte eine gute Grundlage, um ihreMitbestimmungs- und Informationsrechte optimalzur Beschäftigungssicherung auszunutzen unddamit einen wichtigen Beitrag für sichereArbeitsplätze zu leisten – auch in stürmischen Zeiten.


107BETRIEBSPOLITISCHE SPEZIALISIERUNGBetriebswirtschaft, Personalentwicklung undQualifizierungBetriebswirtschaftDen Wirtschaftsausschuss sinnvoll nutzen 108Grundlagen der Betriebswirtschaft 109Bilanzanalyse leicht gemacht 110Der Konzernabschluss und die internationale Rechnungslegung 111Der Wirtschaftsausschuss – ein Frühwarninstrument?! 112Europäischer Wirtschaftsführerschein (Stufe A) 113Europäischer Wirtschaftsführerschein (Stufe B) 114Früherkennung von Chancen und Risiken im Unternehmenunter Einsatz des betriebswirtschaftlichen Informationssystems BIWIN 115Personalentwicklung und QualifizierungZertifiziertes Wissen für die persönliche und berufliche Weiterbildung 116Zukunftsorientiertes Personalmanagement 117Personalmanagement verstehen – Personalentwicklung mitgestalten 118Personalbedarfsplanung – Einfluss auf die Personalbemessung nehmen 119Kompetenzmanagement in der Praxis 120Älter werdende Belegschaften? 121Leiharbeit und Werkvertrag 123Weiterbildung zum Lernmentor 124Weiterbildung zum ProfilPASS Berater 125Berufsausbildung mitbestimmen und durchsetzen 126Berufliche und betriebliche Weiterbildung gestalten 127Kompaktlehrgang: Vorbereitung auf Ausbildereignungsprüfung (IHK)mit Special-BR-Wissen 129


108 Betriebspolitische Spezialisierung/BetriebswirtschaftRECHTLICHE GRUNDLAGEN UND ORGANISATION DER WIRTSCHAFTS-AUSSCHUSSARBEITDen Wirtschaftsausschuss sinnvoll nutzenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDer betriebliche Wirtschaftsausschuss ist ein wichtiges Instrument zur Wahrung derInteressen der Beschäftigten. Über den Wirtschaftsausschuss erlangen die Beschäftigtenwichtige Informationen über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmensund die weiteren ökonomischen Planungen wie etwa Rationalisierungsvorhaben.In den Wirtschaftsausschuss können grundsätzlich alle betriebsangehörigen Arbeitnehmer(innen)benannt werden.Im Mittelpunkt unseres Seminars stehen Fragen zu den Aufgaben des Wirtschaftsausschussesund seiner Funktion innerhalb des Betriebs und der betrieblichen Interessenvertretung.Wir werden typische Probleme der Wirtschaftsausschusstätigkeit inden Unternehmen analysieren. Zusätzlich bieten wir im Seminar Unterstüzung für eineverbesserte Arbeitsorganisation des Wirtschaftsausschusses an und setzen uns mitmodernen Unternehmensstrategien und dem sogenannten „Co-Management“ auseinander.Das Seminar ermöglicht dir einen systematischen Blick auf die Arbeit des Wirtschaftsausschuses.Es bietet dir die Grundlage sowohl zu einer möglichen Benennungin den Wirtschaftsausschuss als auch zu einer bereits bestehenden Mitarbeit in ihm.Termine (Seminartyp 513)13.01. – 18.01.2013 BL00313 Berlin24.02. – 01.03.2013 WD00913 Beverungen03.03. – 08.03.2013 SE01013 Sprockhövel10.03. – 15.03.2013 OE01113 Bad Orb12.05. – 17.05.2013 LH02013 Lohr02.06. – 07.06.2013 BL02313 Berlin30.06. – 05.07.2013 LH02713 Lohr21.07. – 26.07.2013 SE03013 Sprockhövel13.10. – 18.10.2013 OB04213 Bad Orb03.11. – 08.11.2013 WD04513 Beverungen10.11. – 15.11.2013 BE04613 Berlin24.11. – 29.11.2013 LH04813 Lohr01.12. – 06.12.2013 WD04913 Beverungen§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 69/66 93 – 25 08Kategorie DTHEMEN IM SEMINARSelbstverständnis der Arbeit des Wirtschaftsausschussesrechtliche Grundlagen der Arbeit des Wirtschaftsausschussesmoderne Unternehmensstrategien und„Co-Management“Informationspolitik im Zeitalter des Shareholder ValueDurchsetzung von Informations- und BeratungsrechtenKosten- und Leistungsrechnung – Grundlage unternehmerischerEntscheidungender Jahresabschluss – eine wichtige InformationsquelleKennzahlenermittlung und Entwicklung eines KennzahlenbogensGrundlagen eigener Informationssysteme zurArbeitsorganisation des WirtschaftsausschussesZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,Mitglieder des Wirtschaftsausschusses und an Betriebsräte.Teilnehmende sollten bereits über Vorkenntnisseverfügen, wie sie allgemein durch den Besuch vonSeminaren der Reihe „VL kompakt“ und „BR kompakt“vermittelt werden.


Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaft 109Grundlagen der BetriebswirtschaftWISSEN – KÖNNEN – HANDELNSowohl Arbeitnehmer(innen) als auch ihre Interessenvertreter(innen) werden fast täglichmit betriebswirtschaftlichen Begriffen konfrontiert: Mithilfe dieses Vokabulars begründendie Unternehmer ihre wirtschaftlichen Entscheidungen. Die Beschäftigten sindvon den Auswirkungen dieser Maßnahmen meist direkt betroffen. Für eine erfolgreicheInteressenpolitik gewinnen betriebswirtschaftliche Kenntnisse daher an Bedeutung.Im Seminar werden wir uns mit den Grundzügen der Betriebswirtschaftslehreauseinandersetzen. Im Fokus der Betrachtung liegt dabei das interne Rechnungswesenund die daraus resultierenden Kennziffern. Es geht aber nicht nur darum, die „betriebswirtschaftlicheLogik einer Unternehmensleitung“ besser zu verstehen. Wir wollen den„wirtschaftlich erforderlichen Maßnahmen" des Unternehmens eigene Vorstellungen imInteresse der Beschäftigten wirkungsvoll entgegensetzen. Für Mitglieder des Betriebsratsund des Wirtschaftsausschusses ist dieses Wissen besonders wertvoll, wenn sie mitdem Unternehmen nach Unterrichtung und Vorlage der erforderlichen Unterlagen (§ 106Abs. 2 BetrVG) über wirtschaftliche Angelegenheiten beraten (§ 106 Abs. 1 BetrVG).Im Seminar erlernst du den sicheren Umgang mit den Grundlagen der Betriebswirtschaft.Es ermöglicht dir, dich kompetent und fundiert in die wirtschaftlichen Entscheidungendes Unternehmens einzumischen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 69/66 93 – 25 08Kategorie DTHEMEN IM SEMINARUnternehmensformen und UnternehmensstrategienEinführung in das RechnungswesenKalkulation im Rahmen der Kosten- und Leistungsrechnung(Einzel- und Gemeinkosten, kalkulatorischeKosten, Zuschlagskosten)fixe und variable Kosten (Gesamtkosten und Stückkosten)DeckungsbeitragsrechnungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,Betriebsräte, Mitglieder des Wirtschaftsausschussesund Arbeitnehmervertreter(innen) in Aufsichtsräten.Du solltest bereits Seminare des Ausbildungsgangs„VL kompakt“ oder „BR kompakt“ besucht haben oderüber vergleichbare Kenntnisse verfügen.Termine (Seminartyp 245)03.02. – 08.02.2013 WB00613 Beverungen03.02. – 08.02.2013 BL00613 Berlin14.04. – 19.04.2013 OB01613 Bad Orb21.04. – 26.04.2013 SF01713 Sprockhövel26.05. – 31.05.2013 WA02213 Beverungen09.06. – 14.06.2013 OB02413 Bad Orb21.07. – 26.07.2013 OA03013 Bad Orb08.09. – 13.09.2013 OB03713 Bad Orb13.10. – 18.10.2013 SF04213 Sprockhövel13.10. – 18.10.2013 BL04213 Berlin17.11. – 22.11.2013 WB04713 Beverungen


110 Betriebspolitische Spezialisierung/BetriebswirtschaftWIRTSCHAFTSAUSSCHUSS, BETRIEBSRAT, AUFSICHTSRATBilanzanalyse leicht gemachtWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDas „Gesamtkunstwerk“ Jahresabschluss erscheint vielen Beschäftigten und auch ihrenInteressenvertreterinnen und Interessenvertretern zwar interessant, aber doch undurchschaubar.Das ist gerade deshalb problematisch, weil wirtschaftliche Entscheidungenauf Basis der darin enthaltenen Kennziffern getroffen werden. Arbeitnehmer(innen) undihre gewählten Vertreter(innen) sollten sicher im Umgang mit Bilanzen und den darinenthaltenen Informationen sein, wenn sie ihre Interessen erfolgreich gegenüber demUnternehmen wahren wollen.Das Seminar bietet die notwendigen Grundlagen für eine bessere Einschätzungeines Jahresabschlusses und damit der wirtschaftlichen Verfassung des Unternehmens.Es ermöglicht Mitgliedern des Betriebsrats und des Wirtschaftsausschusses, dieErläuterungen des Jahresabschlusses durch das Unternehmen nach § 108 Abs. 5 BetrVGfundiert und kritisch zu hinterfragen. Und es unterstützt Mitglieder des Aufsichtsratsbei ihrer Aufgabe, den Jahresabschluss nach § 171 AktG zu prüfen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 69/66 93 – 25 08Kategorie DTHEMEN IM SEMINARJahresabschluss – Informationsrechte undKontrollpflichten der ArbeitnehmervertretungenGrundlagen des externen Rechnungswesens:Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)Unternehmensziele und Nutzung von BilanzierungsspielräumenLagebericht und PrüfberichtStrukturierung der Bilanz- und der GuV-PositionenBildung von Bilanz- und ErfolgskennziffernZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,Betriebsräte, Wirtschaftsausschussmitglieder undArbeitnehmervertreter(innen) in Aufsichtsräten. Die Teilnehmendensollten bereits Seminare des Ausbildungsgangs„VL kompakt“ oder „BR kompakt“ besucht habenoder über vergleichbare Vorkenntnisse verfügen.Termine (Seminartyp 246)10.02. – 15.02.2013 OB00713 Bad Orb07.04. – 12.04.2013 WA01513 Beverungen02.06. – 07.06.2013 LH02313 Lohr02.06. – 07.06.2013 SF02313 Sprockhövel16.06. – 21.06.2013 BO02513 Berlin06.10. – 11.10.2013 WB04113 Beverungen20.10. – 25.10.2013 OA04313 Bad Orb20.10. – 25.10.2013 SI04313 Sprockhövel03.11. – 08.11.2013 LH04513 Lohr03.11. – 08.11.2013 BO04513 Berlin


Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaft111Der Konzernabschluss und dieinternationale RechnungslegungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNKapitalgesellschaften, die börsennotiert sind bzw. deren Wertpapiere an der Börsegehandelt werden, müssen ihren Konzernabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsstandards(IAS/IFRS) aufstellen. Doch zunehmend tun dies auch die Kapitalgesellschaften,die nicht dazu verpflichtet sind. Der Druck der kreditgebenden Banken„zwingt“ sie dazu. Arbeitnehmervertreter(innen) müssen sich damit auseinandersetzen,denn der Konzernabschluss gibt wichtige Hinweise zur Beurteilung der wirtschaftlichenLage der einzelnen Konzernunternehmen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/BU-Gesetze einzelner Bundesländer0 93 52/5 06 – 163Kategorie DTHEMEN IM SEMINARvon den Einzelabschlüssen zum KonzernabschlussBilanzierungsspielräume nach HGB und IAS/IFRSKonzernanlagebericht und KonzernprüfberichtAnalyse eines KonzernabschlussesErmittlung aussagefähiger Kennzahlen eines KonzernabschlussesKonzernsteuerung auf der Grundlage von KennzahlenSchlussfolgerungen zur wirtschaftlichen Verfassungeines KonzernsZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Mitglieder des Wirtschaftsausschusses,an Betriebsräte und Arbeitnehmervertreter(innen)in Aufsichtsräten und an interessierteArbeitnehmer(innen). Die Teilnehmenden sollten bereitsdas Seminar „Bilanzanalyse leicht gemacht“ (Typ 246)besucht haben oder über vergleichbare Vorkenntnissezum Jahresabschluss verfügen.Termine (Seminartyp 508)24.03. – 29.03.2013 BE01313 Berlin 17.11. – 22.11.2013 OB04713 Bad Orb


112 Betriebspolitische Spezialisierung/BetriebswirtschaftDer Wirtschaftsausschuss –ein Frühwarninstrument?!WISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie gerade halbwegs überwundene Finanzmarkt- und Weltwirtschaftskrise hat vielenArbeitnehmervertreterinnen und Arbeitnehmervertretern gezeigt, wie schnell geradejene Unternehmen in eine Existenz bedrohende Lage geraten können, die schon vordieser Krise „schlecht aufgestellt“ waren. Es wird aber auch immer Unternehmen geben,die in einem guten wirtschaftlichen Umfeld aufgrund selbstverschuldeter Tatbeständein eine Krise geraten. Angesichts rückläufiger Aufträge oder Liquiditätsproblemen sehensich Betriebsratsgremien in der Regel mit Forderungen der Unternehmensleitungen nach„wirtschaftlichen Zugeständnissen“ konfrontiert.In diesem Crash-Kurs werden die Teilnehmer(innen) befähigt, die Wirtschaftsausschussarbeitso zu organisieren, dass dieser im Hinblick auf Unternehmenskrisen alsFrühwarninstrument des Betriebsrats fungieren kann. So soll sichergestellt werden,dass rechtzeitig beschäftigungssichernde Maßnahmen vom Betriebsrat initiiert werdenkönnen.Termine (Seminartyp 039)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX05273/3614–10Kategorie ATHEMEN IM SEMINARHintergründe von Wirtschafts- und UnternehmenskrisenDie Mitbestimmung der Arbeitnehmer(innen) inwirtschaftlichen Angelegenheitenrechtliche Grundlagen der WirtschaftsausschussarbeitInformationspolitik der UnternehmensleitungHandlungsmöglichkeiten in der Krise (betriebliche,arbeitsmarktpolitische und tarifliche Instrumente)ZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Mitglieder von Wirtschaftsausschüssenund Betriebsratsgremien, die einenWirtschaftsausschuss bilden bzw. die Wirtschaftsausschussarbeitaktivieren wollen.Die Teilnehmenden sollten bereits Seminare desAusbildungsgangs „BR kompakt“ besucht haben oderüber vergleichbare Vorkenntnisse verfügen (Erfahrungenim Umgang mit dem Betriebsverfassungsgesetz undKenntnisse von Arbeitstechniken).Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGDr. Jürgen Engel-Bock13.01. – 16.01.2013 WX10313 Beverungen 05.06. – 07.06.2013 WX22313 Beverungen


Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaft113Europäischer Wirtschaftsführerschein (Stufe A)WISSEN – KÖNNEN – HANDELNZur Vorbereitung auf die EBC*L-Prüfung (European Business Competence Licence)Stufe A bietet das Bildungszentrum eine dreiteilige Weiterbildungsreihe an. Um dasZertifikat zu erwerben, ist eine schriftliche Prüfung in einem akkreditierten Prüfungszentrumabzulegen. Wir führen die Vorbereitung und Prüfung gemeinsam mit demiwib (Institut Weiterbildung im Beruf) der Fachhochschule Wiesbaden durch. InhaltlicheGrundlage dafür ist ein Lernzielkatalog. Dieser Lernzielkatalog beinhaltet wirtschaftlicheBegriffe, mit denen fast jeder täglich im Beruf und in den Medien konfrontiert wird.Er umfasst rund 120 Fragen.Die Prüfung findet im Anschluss an den dritten Teil der Weiterbildungsreihe statt.Es müssen mindestens 75 Prozent der möglichen Punktezahl erreicht werden.Akkreditiertes Prüfungszentrum ist das iwib (Institut Weiterbildung im Beruf) derHochschule RheinMain.Bei Interesse senden wir gerne einen ausführlichenFlyer zu. Bei Bedarf können auch zusätzlicheTermine vereinbart werden.DEN EUROPÄISCHENWIRTSCHAFTS-FÜHRERSCHEINGIBT ES IN STUFE AUND STUFE B.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Preis auf AnfrageTHEMEN IM SEMINARUnternehmensziele und KennzahlenBilanzierungWirtschaftsrechtKostenrechnungZIELGRUPPEAdressaten dieses Angebots sind besonders Kolleg(inn)en,die auf keine formale betriebswirtschaftliche Ausbildungzurückgreifen können, aber als Betriebsratsmitglieder undInteressenvertreter(innen) über ein betriebswirtschaftlichesKernwissen verfügen müssen. Mit dem EuropäischenWirtschaftsführerschein haben diese Kolleg(inn)en die Gelegenheit, nach Absolvierung einer schriftlichenPrüfung ihr Wissen mit einem international anerkanntenZertifikat bestätigt zu bekommen.SEMINARLEITUNGKarla Kamps-Haller, Fritz Neidherr (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 511)t Nur zusammenhängend zu buchen!Teil 1 14.04. – 17.04.2013 OX21613 Bad OrbTeil 2 04.06. – 07.06.2013 OX12313 Bad OrbTeil 3 15.07. – 19.07.2013 OX12913 Bad Orb


114 Betriebspolitische Spezialisierung/BetriebswirtschaftEuropäischer Wirtschaftsführerschein (Stufe B)WISSEN – KÖNNEN – HANDELNZur Vorbereitung auf die EBC*L-Prüfung (European Business Competence Licence)Stufe B bietet das Bildungszentrum eine dreiteilige Weiterbildungsreihe an. Um dasZertifikat zu erwerben, ist eine schriftliche Prüfung in einem akkreditierten Prüfungszentrumabzulegen. Wir führen die Vorbereitung und Prüfung gemeinsam mit demiwib (Institut Weiterbildung im Beruf) der Fachhochschule Wiesbaden durch. InhaltlicheGrundlage dafür ist ein Lernzielkatalog, der wirtschaftliche Begriffe umfasst, mit denenfast jeder täglich im Beruf und in den Medien konfrontiert wird.Die Prüfung findet im Anschluss an den dritten Teil der Weiterbildungsreihe statt. Indieser dreistündigen, schriftlichen Prüfung (zwei Teilprüfungen à 90 Minuten) müssendie Kenntnis, aber auch das Verständnis und die Anwendbarkeit der im Lernzielkatalog aufgelistetenbetriebswirtschaftlichen Themen und Begriffe unter Beweis gestellt werden.Jede Teilprüfung besteht aus:12 Wissensfragen (à 4 Punkten)3 Verständnisfragen (à 6 Punkten)1 Fallbeispiel (à 14 Punkten)Pro Teilprüfung können maximal 80 Punkte erreicht werden. Mindestens 60 Punkte sindpro Teilprüfung notwendig, um das EBC*L-Zertifikat Stufe B zu erhalten.Bei Interesse senden wir gerne einen ausführlichen Flyer zu. Bei Bedarf können auchzusätzliche Termine vereinbart werden.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Preis auf AnfrageTHEMEN IM SEMINARZiele, Methoden und Instrumente der BusinessplanerstelllungMarketing und VerkaufInvestitionsrechnung und FinanzplanungZIELGRUPPEAdressaten dieses Angebots sind insbesondereKolleg(inn)en, die auf keine formale betriebswirtschaftlicheAusbildung zurückgreifen können, aber als Betriebsratsmitgliederund Interessenvertreter(innen) über einbetriebswirtschaftliches Kernwissen verfügen. Mit demEuropäischen Wirtschaftsführerschein haben dieseKolleg(inn)en die Gelegenheit, nach Absolvierung einerschriftlichen Prüfung ihr Wissen mit einem internationalanerkannten Zertifikat bestätigt zu bekommen.SEMINARLEITUNGKarla Kamps-Haller, Fritz Neidherr (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 511)t Nur zusammenhängend zu buchen!Teil 1Teil 2Teil 313.10. – 16.10.2013 OX04213 Bad Orb24.11. – 27.11.2013 OX04813 Bad Orb12.01. – 16.01.2014 OX00314 Bad Orb


Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaft115Früherkennung von Chancen und Risiken imUnternehmen unter Einsatz des betriebswirtschaftlichenInformationssystems BIWINWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDer Unterrichtung in wirtschaftlichen Angelegenheiten durch den Arbeitgeberkommt nicht nur in Krisenzeiten eine wesentliche Bedeutung zu. Dabei ist der Jahresabschlussdem Wirtschaftsausschuss unter Beteiligung des Betriebsrats zu erläutern(§ 108 V BetrVG). Mithilfe einer systematischen Erfassung betriebswirtschaftlicherDaten in unserem EDV-System BIWIN und der Auswertung dieser Informationen wirddie Arbeitnehmervertretung in die Lage versetzt, die wirtschaftlichen Veränderungenfrühzeitig zu erkennen und deren Auswirkung auf die Beschäftigten kompetent zubeurteilen sowie aktiv mitzugestalten.Neben der Schulung grundsätzlicher betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge wirdBIWIN im Rahmen des Seminars unternehmensindividuell angepasst und gemeinsamfür die zukünftige gremieninterne Arbeit aufgebaut.Das Seminar richtet sich an unternehmensinterne Gremien und wird als Inhouse-Schulung angeboten. Dabei sollten für alle Teilnehmenden Rechner zur Verfügungstehen. Bei Bedarf kann das Seminar auch in einem IG Metall-Bildungszentrum durchgeführtwerden.Dauer 2 ½ Tage, Termine auf Anfrage0 69/66 93–2453THEMEN IM SEMINARGrundsätze des internen und externen RechnungswesensBestandteile eines Jahresabschlusses (insbesondereBilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung)und deren Verbindung zueinanderKennenlernen des Früherkennungstools BIWINunternehmensspezifische Anpassung derErfassungsmaskenEingabe der vorliegenden Unternehmensdatenund Analyse des derzeitigen Status QuoAbleiten von KennzahlenErkennen von Trends im ZeitablaufAbleiten der Erkenntnisse im Rahmen desAufbaus einer innerbetrieblichen Früherkennungvon Chancen und RisikenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, Mitglieder desWirtschaftsausschusses, Arbeitnehmervertreter(innen)in Aufsichtsräten und interessierte Arbeitnehmer(innen).Die Teilnehmenden sollten über Grundkenntnisse in MS-Excel® verfügen.SEMINARLEITUNGTanja Jacquemin, Walter Vogt (IG Metall-Vorstand,Betriebs- und Branchenpolitik)Wilfried Beckmann (ewr consulting GmbH, Frankfurt/Main)


116 Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaft, Personalentwicklung und QualifizierungZertifiziertes Wissen für die persönlicheund berufliche WeiterbildungDie IG Metall bietet in Zusammenarbeit mit anerkanntenEinrichtungen zertifizierte Zusatzausbildungen für deinepersönliche und berufliche Entwicklung an:Praxisorientiertes Wirtschaftswissen:Europäischer WirtschaftsführerscheinStufe A und Stufe B t S. 113/114Der Europäische Wirtschaftsführerschein EBC*L(European Business Competence* Licence) ist eineuropaweit anerkanntes Zertifikat. Mit ihm zeigtein(e) Absolvent(in), dass er/sie praxisorientiertesbetriebswirtschaftliches Grundwissen hat.Von den drei möglichen Stufen bietet die IG MetallStufe A und B an.Zukunftsorientiertes Personalmanagement t S. 117 ffZertifikat des Instituts „Weiterbildung im Beruf derHochschule RheinMain (iwib)“.Weiterbildung zum Lernmentor t S. 124Zertifikat mit inhaltlicher Angabe und Level-Zuordungentsprechend vergleichbarer Qualifizierungen im „EuropäischenQualifikationsrahmen“ und der Empfehlung deseruopäischen Entwicklungsprojekts „Learning Mentor“durch das Bildungszentrum.Weiterbildung zur/zum ProfilPass-Berater(in) t S. 125Zertifikat „ProfilPASS-Berater(in)“ nach den Qualitätsstandardsdes ProfilPass-Konsortiums durch dasDialogzentrum „Weiterbildungsverbund Neumünster –Mittelholstein“.Zertifiziertes Wissen zur betrieblichen Berufsausbildungfür Betriebsräte und JAV t S. 129Kompaktlehrgang zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfungvor der Industrie- und Handelskammer (IHK).Mediation – Ausbildung zur (Betriebs-)Mediatorin/zum (Betriebs-)Mediator t S. 148 ffWeiterbildungsreihe in Kooperation mit dem Institut fürAngewandte PsychologieGrundlagenseminare für Aufsichtsratsmitglieder(Module A bis D) t S. 290 ffZertifikat der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaftender Universität Hamburg kann erworben werden.English for Technical Staff t S. 114, im Bildungsprogrammfür Aktive in Betrieb und GesellschaftZertifikat mit inhaltlicher Angabe und Level-Zuordnungentsprechend des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmensfür Sprachen (GER) durch das Euro-Team.


Betriebspolitische Spezialisierung/Personalentwicklung und Qualifizierung117WEITERBILDUNGSREIHE IN KOOPERATION MIT DEM INSTITUT WEITERBILDUNGIM BERUF (IWIB) DER HOCHSCHULE RHEINMAINZukunftsorientiertes PersonalmanagementWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Weiterbildungsreihe ermöglicht Betriebs- und Aufsichtsräten, Wissen und Handlungskompetenzenfür eine zukunftsorientierte Personalentwicklung zu erwerbenbzw. zu aktualisieren. Dieses Wissen unterstützt bei der Planung und Umsetzung entsprechenderMaßnahmen im Betrieb.Parallel zu der Weiterbildungsreihe bearbeiten Sie ein Praxisprojekt nach IhrerWahl. Der Besuch der Seminare „Personalmanagement verstehen – Personalentwicklungmitgestalten“, auch aus früheren Jahren und an anderen Bildungszentren kannjeweils in Verbindung mit einem Praxisprojekt bzw. der Dokumentation als Modul 1 anerkanntwerden. Über die Teilnahme an den Modulen und die Dokumentation des Projektserhalten Sie im Rahmen des Abschlusskolloquiums ein Zertrifikat der Hochschule Rhein-Main. Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.Der Weiterbildungsgang besteht aus vier Modulen:Modul 1: Personalmanagement verstehen – Personalentwicklung gestaltenStrukturen des Personalmanagements MitbestimmungKonzepte der PersonalentwicklungModul 2: Personalbedarfsplanung: Einflussauf die Personalbemessung nehmenQuantitativer PersonalbedarfModul 3: Kompetenzmanagementin der PraxisQualitativer PersonalbedarfModul 4: Älter werdende Belegschaften?Arbeiten und Lernen in alternden Belegschaften Gesundheit und Bildungfür mehr Beschäftigungsfähigkeit Beschäftigungssicherung mitgestalten§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–2508Preiskategorie siehe einzelne ModuleTHEMEN DER WEITERBILDUNGSREIHEZahlen, Daten, Fakten zum Arbeits- und Beschäftigungsmarktund zum demografischen WandelKonzepte des Personalmanagements (z. B. älterwerdende Belegschaften, Vereinbarkeit von Familieund Beruf, Qualifikationsanforderungen in aktuellenProduktionssystemen) und Vorgehensweisen bei derPersonalbemessung.im Fokus das Unternehmen: Altersstrukturanalyse,Arbeitsbewältigungsindex und lernförderliche Arbeitsgestaltungim Fokus die Beschäftigten: Kompetenzbilanzierungund Kompetenzentwicklung, Lern- und QualifikationsförderungPersonalentwicklung ist Kooperation: Unternehmenskulturund Vereinbarungen, Gesetze, Tarife und MitbestimmungZIELGRUPPEBetriebsräte, Aufsichtsräte und Personalverantwortliche,Personalberater(innen).INFOMehr Infos u. a. zu den Terminen und weiterenReferent(inn)en: www.bildung-beratung.igm.de oderThomas.Habenicht@igmetall.de.


118 Betriebspolitische Spezialisierung/Personalentwicklung und QualifizierungPersonalmanagement verstehen –Personalentwicklung mitgestaltenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNPersonalmanagement – verstehen, was die „andere Seite so vorhatund wie sie agiert“.Am Anfang des Seminars stehen die Funktion und die Ziele des Personalmanagementssowie die Erarbeitung eigener arbeitnehmerorientierter Kriterien, um Personalentwicklungmitzugestalten. Auf der Basis der eigenen betrieblichen Erfahrungen bei z. B. Stellenbesetzung,Personalabbau und Weiterbildung – setzten wir an den Mitgestaltungsrechtendes BetrVG nach § 92 Personalplanung an und uns mit den Anwendungszusammenhängenund Wirkungsweisen von Instrumenten und Konzepten der Personalentwicklungauseinander. Wir entwickeln dabei Perspektiven für persönliche Handlungsoptionen.Dabei werden individuelle und kollektive Zielsetzungen betrieblicher Bildungs – undKompetenzentwicklungsstrategien (z. B. familien- und alternsgerecht) sowie gewerkschaftlicheUnterstützungsangebote und Qualifizierungsinitiativen einbezogen.Termine Modul 1 (Seminartyp 710)EIN MODUL DERWEITERBILDUNGS-REIHE PERSONAL-ENTWICKLUNG.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–2508Kategorie FTHEMEN IM SEMINARZusammenhänge zwischen Unternehmensführungund PersonalmanagementChancen eines systematischen PersonalmanagementsInstrumente der PersonalentwicklungAnforderungen und Kriterien an einearbeitnehmerorientierte Personalpolitikrechtliche, inhaltliche und politische Handlungsorientierungenaus dem BetrVG, insbesonderedie §§ 92, 92a, 97, 106, ff. sowie die aktuelleRechtsprechungEntwicklung eigener Strategien und betrieblicheVereinbarungenZIELGRUPPEBetriebsräte, Vertrauensleute der Schwerbehindertenvertretungund deren Stellvertreter(innen).SEMINARLEITUNGThomas Habenicht, Jonas Rauch,Dr. Michael Schmidt (Lohr · Bad Orb)Margrit Kronisch (Sprockhövel)Roger v. Heynsbergen (Beverungen)03.03. – 08.03.2013 LO01013 Lohr09.06. – 14.06.2013 WD02413 Beverungen08.09. – 13.09.2013 SI03713 Sprockhövel


Betriebspolitische Spezialisierung/Personalentwicklung und Qualifizierung119Personalbedarfsplanung – Einfluss auf diePersonalbemessung nehmenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Personalplanung ist die gedankliche Vorwegnahme des zukünftigen Personalgeschehensim Unternehmen und unterliegt den Informations- und Beratungsrechtendes Betriebsrates. Will der Betriebsrat die Personalbedarfsplanung mitgestalten,muss er neben einer umfassenden Information mit den zum Einsatz kommendenVerfahren der Personalbemessung und -bedarfsermittlung vertraut sein. Nur dann isteine systematische Personalplanung zu beeinflussen, die dem „Heuern und Feuern“aus kurzfristigen Überlegungen heraus etwas entgegensetzt. Ein Überblick über diePersonalkosten und eine längerfristige Personalplanung sind außerdem Grundlagefür eine betriebliche Personalentwicklung, die die Entwicklung von Alternativen zumPersonalabbau ermöglicht.Im Seminar werden wir uns mit Kriterien einer systematischen Personalplanungbeschäftigen, verschiedene Arten und Abläufe kennen lernen und Erfahrungen überAnwendung und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrates austauschen.EIN MODUL DERWEITERBILDUNGS-REIHE PERSONAL-ENTWICKLUNG.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 93 52/5 06 – 1 63Kategorie BTHEMEN IM SEMINARGrundlagen und Aufgaben der PersonalbedarfsplanungMethoden der Personalbedarfsermittlung undPersonalbemessung„Spielball“ Personalkosten und -ermittlungEinführung einer qualifizierten PersonalplanungMitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte undHandlungsmöglichkeiten des BetriebsratesZIELGRUPPEBetriebsräte, Vertrauensleute der Schwerbehindertenvertretungund deren Stellvertreter(innen).Vor dem Besuch dieses Seminars sollte das Seminar„Personalmanagement verstehen – Personalentwicklunggestalten“ besucht worden sein.SEMINARLEITUNGThomas Habenicht (Lohr · Bad Orb)Bernhard Winkler, Uni HamburgTermine Modul 2 (Seminartyp 710)21.04. – 24.04.2013 LH01713 Lohr 24.11. – 27.11.2013 LZ04813 Lohr


120 Betriebspolitische Spezialisierung/Personalentwicklung und QualifizierungPERSONALPOLITIK IM WANDELKompetenzmanagement in der PraxisWISSEN – KÖNNEN – HANDELNGestiegene Anforderungen durch kürzere Lebenszyklen von Wissen oder gestiegenerKostendruck auf Weiterbildungsausgaben lenken die Investitionen für eine Kompetenzentwicklungin den Betrieben weg vom „Gießkannenprinzip“ hin zu stärkerer Zielorientierungund Systematisierung. Kompetenzmanagement in Unternehmen gehtdabei über das traditionelle Verständnis von Aus- und Weiterbildung hinaus, indemLernen, Selbstorganisation, Nutzung und Vermarktung der Kompetenzen integriertwerden.Kompetenzmanagement hat die Aufgabe, Kompetenzen der Beschäftigten zubeschreiben, sie transparent zu machen sowie den Transfer und die Entwicklung hinsichtlichstrategischer Unternehmensziele sicherzustellen. Dies hat Konsequenzenbei Prozessen zur Bildungsbedarfsplanung, zum Führen mit Zielen und auch bei derPersonalauswahl. Dabei sind zahlreiche Mitbestimmungsrechte des Betriebsratstangiert.In diesem Seminar klären wir die Grundzüge und die Systematik eines betrieblichenKompetenzmanagements und diskutieren deren Ausgestaltung (aus der Perspektive vonBeschäftigten und Interessenvertretungen) auf der Basis von auftretenden Problemensowie anhand beispielhafter betrieblicher Regelungen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 93 52/5 06 – 1 63Kategorie BTHEMEN IM SEMINARZusammenhänge beim KompetenzmanagementBedarfsermittlung und Analyse von vorhandenenKompetenzenBeispiele für KompetenzmodelleRegelungen in Betriebsvereinbarungen zumKompetenzmanagementMitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte desBetriebsratsZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, Vertrauensleuteder Schwerbehindertenvertretung und derenStellvertreter(innen).SEMINARLEITUNGThomas Habenicht (Lohr · Bad Orb)Dr. Michael Schmidt, Hochschule RheinMainTermine Modul 3 (Seminartyp 710)EIN MODUL DERWEITERBILDUNGS-REIHE PERSONAL-ENTWICKLUNG.02.06. – 05.06.2013 LS02313 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Personalentwicklung und Qualifizierung121PERSONALENTWICKLUNG IM ZEICHEN DES DEMOGRAFISCHEN WANDELSÄlter werdende Belegschaften?WISSEN – KÖNNEN – HANDELNBetriebe mit älter werdender Belegschaft müssen auch in Zukunft wettbewerbsfähigbleiben. Die betriebliche Personalpolitik und die Arbeitsgestaltung sind auf dieseEntwicklung auszurichten, das bedeutet: Die Einflussfaktoren auf die Beschäftigungsfähigkeitdes Einzelnen zu untersuchen und die Arbeit so zu gestalten, dass sie derGesundheit nicht schadet und die Lebensqualität und berufliche Entwicklungen fördert.Die Interessenvertretung ist gefordert, aktiv zu werden, Konzepte zur Erhaltung derBeschäftigungsfähigkeit bis ins Rentenalter auch durch präventive Maßnahmen zuentwickeln und umzusetzen.In diesem Seminar untersuchen wir die betrieblichen Auswirkungen des demografischenWandels und betrachten Einflussfaktoren und die Konzepte der Personalentwicklungund Arbeitsorganisation für ältere und jüngere Beschäftigte. Wir formulierenkonkrete Vorgehensweisen für den „eigenen“ Betrieb, berücksichtigen die betrieblichenHandlungsbedarfe und Gestaltungsmöglichkeiten und prüfen die Umsetzung tarifvertraglicherRegelungen.EIN MODUL DERWEITERBILDUNGS-REIHE PERSONAL-ENTWICKLUNG.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–2508Kategorie FTHEMEN IM SEMINARbetriebliche Auswirkungen des demografischenWandelsEinflussfaktoren auf Beschäftigungsfähigkeitalternsgerechte PersonalpolitikArbeiten und Lernen alternsgerecht gestaltenQualifizierungsinitiativen starten – Kompetenzenentwickelnrechtliche Handlungsmöglichkeiten der betrieblichenInteressensvertretungFördermöglichkeiten und gewerkschaftlicheUnterstützungsangeboteZIELGRUPPEBetriebsräte, Vertrauensleute der Schwerbehindertenvertretungenund deren Stellvertreter(innen).SEMINARLEITUNGThomas Habenicht, Jonas Rauch (Lohr · Bad Orb)Margrit Kronisch (Sprockhövel)Dr. Michael Schmidt, Hochschule RheinMainTermine Modul 4 (Seminartyp 703)22.09. – 27.09.2013 SI 03913 Sprockhövel 03.11. – 08.11.2013 LS04513 Lohr


122„ Das gelernte kann ich im Betriebund in der BR-Arbeit gutanwenden und gebrauchen.“Katharina Illner


Betriebspolitische Spezialisierung/Personalentwicklung und Qualifizierung123EINFLUSS NEHMEN UND FREMDKRÄFTE IM BETRIEB BETREUENLeiharbeit und WerkvertragWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIn immer mehr Unternehmen werden Arbeiten durch den Einsatz von Leiharbeitnehmernbewältigt. Immer häufiger werden Arbeiten als Werkvertrag vergeben. Der Anteilder festbeschäftigten Arbeitnehmer(innen) im Betrieb geht zurück, die Auswirkungenfür die Stammbelegschaft sind spürbar. Was tun, wenn immer mehr Menschen imBetrieb tätig sind, die formal nicht zur eigenen Belegschaft zählen?Der Betriebsrat im Entleihbetrieb hat nicht nur die Interessen der „Kernbelegschaft“zu vertreten, er ist auch Ansprechpartner für die Leiharbeitnehmer(innen)und hat sich für ihre Interessen (Equal Pay und Equal Treatment) einzusetzen.In der Praxis heißt dies, einerseits die gesetzlichen Möglichkeiten u. a. des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzesauszuschöpfen und im Sinne der Beschäftigungssicherungdie Fremdvergabe von Arbeiten – wo möglich – zu verhindern, eigeneZiele zu definieren und eine Umsetzungsstrategie zu entwickeln.Andererseits heißt es Verständnis für die Belange der Leih- und Werkvertragsarbeitnehmer(innen)zu haben und sie kompetent zu betreuen.Im Seminar werden wir aufzeigen, wie Betriebsräte – unter Einbeziehung deraktuellen Rechtsprechung – gemeinsam mit den Beschäftigten dazu Ideen entwickelnund diese umsetzen können.Termine (Seminartyp 8007)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 23 24/7 06 – 0Kategorie FTHEMEN IM SEMINARDie Entwicklung der Leiharbeit, betriebswirtschaftlicheHintergründe der Ausweitung der Leiharbeit undWerkverträgeRechtliche Grundlagen der Arbeitnehmerüberlassungund Abgrenzungen zum WerkvertragTarifverträge zur LeiharbeitRechte des Betriebsrats im EntleiherbetriebKriterien „gute und schlechte Werkverträge“Werkvertrag oder illegale Leiharbeit? PrüfrasterAuseinandersetzung mit den Forderungen zu Werkverträgenund zur Leiharbeit von Seiten der Politik,den Arbeitgeberverbänden und den GewerkschaftenZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsräte, Vertrauensleuteder Schwerbehindertenvertretung und derenStellvertreter(innen).SEMINARLEITUNGMargrit Kronisch (Sprockhövel)Christian Iwanowski, IG Metall-Bezirksleitung NRW17.02. – 22.02.2013 SX00813 A/B Sprockhövel29.09. – 02.10.2013 SX24013 Teil A Sprockhövel06.11. – 08.11.2013 SX09513 Teil B Sprockhövel


124Betriebspolitische Spezialisierung/Personalentwicklung und QualifizierungWeiterbildung zum LernmentorWISSEN – KÖNNEN – HANDELNLebensbegleitendes Lernen ist der Schlüssel zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeitvon Arbeitnehmer(innen). Arbeitnehmerorientierte Informationen im Hinblick auf diepersönliche und berufliche Entwicklung sind daher wesentliche Faktoren, um Kolleginnenund Kollegen zu fördern und zu einer Teilnahme an Weiterbildung zu motivieren.Diese Erkenntnis spiegeln bereits die Individualrechte der §§ 81(4) und 82 (2) BetrVGwider, die den Arbeitgeber verpflichten, mit den Arbeitnehmer(inne)n zu erörtern, wieihre beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten den künftigen Anforderungen angepasstwerden können. Im Hinblick auf soziale Veränderungen wie etwa unbeständige Lebensläufeund dem demografischen Wandel wird das umso wichtiger.In der Weiterbildung zum Lernmentor nehmen wir diese Herausforderungen sowohlin Verbindung mit den Handlungsaufträgen der Betriebsräte (z. B. BetrVG § 80 (1) Punkte2, 2a, 4, 6, 8 oder BertVG § 96 ff.) als auch als Beratungsgegenstand in der betrieblichenVertrauensleutearbeit an. Die Inhalte des Seminars zielen auf die Kompetenzentwicklungeines innerbetrieblichen, kollegialen „Kümmerers“ (Lernmentors) ab, ergänzenund unterstützen die beratenden Aufgaben des Betriebsrates im Bereich der betrieblichenAus- und Weiterbildung und dem betrieblichen Gesundheitsmanagement.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX,BU-Gesetze einzelner Bundesländer09352/506 – 168THEMEN IM SEMINARRechtliche Stellung der Arbeitnehmer in Bezug aufWeiterbildungs- und QualifizierungsmaßnahmenMitbestimmungs- und Beratungsrechte der betrieblichenInteressenvertretung nach BetrVG und TarifvertragIdentifikation von Lern- und QualifikationsbedürfnissenLernvoraussetzungen und Ressourcen identifizierenGesprächsführung und Kommunikation fürArbeitnehmer(innen) und deren Interessenvertreter imWeiterbildungsgesprächKompetenzen für die Lernbegleitung sowie die effektiveTeilnahme an Sitzungen und GruppengesprächenDer Lernmentor als Instrument in der betrieblichenInteressenvertretungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder des Betriebsrats,der Schwerbehindertenvertretung, an Vertrauensleute undan interessierte Beschäftigte, die etwas für ihre persönlicheWeiterbildung tun wollen.SEMINARLEITUNGLutz W. Ewald, Thomas Habenicht (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 702)16.06. – 21.06.2013 LH02513 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Personalentwicklung und Qualifizierung125WEITERBILDUNG MIT ZERTIFIKATWeiterbildung zum ProfilPASS-BeraterWISSEN – KÖNNEN – HANDELNFür den Beruf und im Privatleben ist es wichtig zu wissen, was man richtig gut kann.Mit dem ProfilPASS können einzelne Lebensbereiche durchleuchtet, Stärken herausgefundenund Ziele festgelegt werden, die bei der Planung der nächsten beruflichenEntwicklungsschritte helfen. Der ProfilPASS dient der Dokumentation der auf unterschiedlichenWegen erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen. Damit ist er eingeeignetes Instrument der Personalentwicklung und eine gute Ergänzung zum „Jobnavigator“der IG Metall.Für Betriebsräte mit Arbeitsschwerpunkt in der Aus- und Weiterbildung, für Ausbilder(innen)und in der Personalentwicklung tätige oder beratende und interessierteBeschäftigte bieten wir eine zertifizierte Weiterbildung zum ProfilPass-Berater an.Nach Klärung der Voraussetzungen zum Einsatz des Systems werden die einzelnenTeile des Instrumentes, die Erfassung (Teil 1) und Entwicklung von Kompetenzen(Teil 2) praktisch und theoretisch durchlaufen.Das Seminar ergänzt die in der „Weiterbildung zum Lernmentor“ erfahrenen Qualifikationenzur Gesprächsführung, Beratung und Reflexion von persönlichen und beruflichenEntwicklungswegen.l Mehr Infos zu Teilnahmevoraussetzungen, Zertifikat, Netzwerkbildung vonProfilPASS-Nutzenden: Thomas.Habenicht@igmetall.deTermine (Seminartyp 721)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX,BU-Gesetze einzelner Bundesländer09352/506 – 163THEMEN IM SEMINARDas ProfilPASS-System: Entstehung, Struktur, Ziele,theoretische GrundlagenZielsetzung, Philosophie, Einsetzbarkeit und Einsatzmöglichkeitendes ProfilPASS-SystemsDie Erfassung von Kompetenzen: biografischerÜberblick, Tätigkeitserfassung, Kompetenzermittlungund -bilanzierungDie Entwicklung von Kompetenzen für die Wissensgesellschaft,Zielformulierung und Aktionsplanung,NetzwerkbildungDie Realisierung: Anwendung des Systems im Betriebim Rahmen der Aufgaben der betrieblichen Interessenvertretung,Umsetzungsszenarien, good-practice-Beispiele, Qualitätsstandards, UnterstützungsangeboteZIELGRUPPEDas Angebote richtet sich an interessierte Beschäftigte,Ausbilder, Betriebsräte oder Vertrauensleute und Mitgliederder Schwerbehindertenvertretung.SEMINARLEITUNGRalf Kulessa, ProfilPASS-TrainerThomas Habenicht, ProfilPASS-Berater03.07. – 05.07.2013 LH07713 Lohr


126 Betriebspolitische Spezialisierung/Personalentwicklung und QualifizierungBerufsausbildung mitbestimmenund durchsetzenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Qualität der Berufsausbildung muss kontinuierlich verbessert werden, denn dietechnologischen und arbeitsorganisatorischen Anforderungen verändern sich ständig.Dieser Prozess wird von den betrieblichen Akteuren aktiv gestaltet. Qualität der Ausbildungfängt schon bei der Anzahl der Auszubildenden an, geht über eine professionelleAusbildungsplanung und Durchführung und endet erst mit der erfolgreichen Übernahmein ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Diese Qualität der Berufsausbildung entscheidetdarüber, ob im Unternehmen Fachkräftemangel herrscht oder eine gut qualifizierteBelegschaft den zukünftigen Herausforderungen gewachsen ist. Der Betriebsrat unddie JAV haben dazu nach dem BetrVG ein allgemeines Initiativ-Mitbestimmungsrecht.Das hilft den Beteiligten, ihre Themen bei den Organen der betrieblichen Interessenvertretungeinzubringen und gemeinsam zu gestalten.MITBESTIMMUNGS-RECHTE LERNENUND ANWENDEN§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 163Kategorie ATHEMEN IM SEMINARunsere Verantwortung für ein ausreichendes AusbildungsplatzangebotVerbesserung der AusbildungsmethodenGestaltung der betrieblichen AusbildungspläneMitwirkung des Betriebsrats bei der Auswahl desAusbildungspersonalsbetriebsverfassungsrechtliche und tarifvertraglicheGrundlagenÜbernahme nach der AusbildungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, Jugend- undAuszubildendenvertreter(innen) und Verantwortliche fürdie Ausbildung.SEMINARLEITUNGJens BeckmannTermine (Seminartyp 704)24.02. – 27.02.2013 LH00913 Lohr17.03. – 20.03.2013 LH01213 Lohr23.06. – 26.06.2013 LH02613 Lohr17.11. – 20.11.2013 LS04713 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Personalentwicklung und Qualifizierung127Berufliche und betrieblicheWeiterbildung gestaltenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNVeränderte Unternehmensstrategien und Arbeitspolitik haben direkte Auswirkungenauf die Arbeit und somit auf die Qualifikation. Technologische und arbeitsorganisatorischeVeränderungen erfordern eine betriebliche Organisation der Weiterbildung. Wermitbestimmt, entscheidet darüber, wer wann in welchem Umfang an welcher Weiterbildungteilnimmt. Der Betriebsrat hat dabei sowohl nach dem BetrVG als auch mit demTarifvertrag zur Qualifizierung gute Möglichkeiten der Mitbestimmung. Ausgehend vomso genannten Qualifizierungsprozess, der einen Weg des betrieblichen Vorgehens vonder Bedarfsanalyse bis hin zum Bildungscontrolling beschreibt, gehen wir die einzelnenArbeitsschritte durch und lernen effektive Instrumente für eine arbeitnehmerorientierteWeiterbildung.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 163Kategorie ATHEMEN IM SEMINARAnlässe für WeiterbildungBedarfe und Bedürfnisse ermittelnDer betriebliche Bildungsplan: Wer macht was wann inwelchem Umfang?Wie nehme ich als Betriebsrat Einfluss auf die Art undQualität der Weiterbildung?Betriebliches BildungscontrollingBetriebsverfassungsrechtliche und tarifvertraglicheGrundlagenZIELGRUPPEBetriebsräte, Vertrauensleute der Schwerbehindertenvertretungund deren Stellvertreter(innen)SEMINARLEITUNGJens Beckmann, Thomas Habenicht (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 705)25.09. – 27.09.2013 LH08913 Lohr


128„ Hier kann ich Aktuelles für die täglicheBR-Arbeit im Betrieb mitnehmen.“Jürgen Glassel


Betriebspolitische Spezialisierung/Personalentwicklung und QualifizierungZERTIFIZIERTES WISSEN FÜR BETRIEBSRÄTE UND JUGEND- UNDAUSZUBILDENDENVERTRETER(INNEN)Kompaktlehrgang: Vorbereitung auf Ausbildereignungsprüfung(IHK) mit Special-BR-Wissen§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 168Kategorie G und BIN KOOPERATION MITDEM FB ARBEITS-GESTALTUNG UNDQUALIFIZIERUNGS-POLITIK, IG METALL129WISSEN – KÖNNEN – HANDELNIm Rahmen der Ausbildung für Betriebsräte sowie Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen)– Themenfeld berufliche Bildung – bereitet dieser Kompaktlehrgang aufdie Ausbildereignungsprüfung vor der Industrie- und Handelskammer vor.In drei Seminarblöcken erfolgt die Ausbildung nach der AusbildereignungsverordnungAEVO (Stand 2009). Sie qualifiziert die Teilnehmenden für den Erwerb der berufsundarbeitspädagogischen Fähigkeiten zum selbstständigen Planen, Durchführen undKontrollieren in den Handlungsfeldern der AEVO. Der Lehrgang wird in Vollzeit in dreiVeranstaltungen (5 Tage – 5 Tage – 3 Tage) durchgeführt. Zwischen den Veranstaltungenfindet eine aktiv gesteuerte Selbstlernphase mithilfe einer E-Learning-Plattform statt,die die Lernfortschritte im Rahmen der Lehrgangskonzeption dokumentiert.Hier einige Informationen zum Thema berufliche Verwertbarkeit dieses Kompaktlehrgangs:Der Abschluss mit der AEVO-Prüfung ist eine weitere anerkannte Stufe(DQR 5) auf der Fachkräfteebene (DQR 4) und bereitet schrittweise auf zusätzliche Qualifizierungsstufenvor, wie zum Beispiel: Meister(in), Techniker(in), Prozessmanager(in),Fachwirt(in) sowie Aus- und Weiterbildungpädagoge/Aus- und Weiterbildungspädagogin(DQR 6).t Weitere Informationen unter www.igmetall-wap.de mit dem Suchwort AEVO(bitte vorher im Info-Portal für den Zugang anmelden).Termine (Seminartyp 705)Block 3/Lohr · Bad OrbTeil 1 27.01. – 01.02.2013 OX00513Teil 2 03.03. – 08.03.2013 OX11013Teil 3 03.04. – 05.04.2013 LX06413t Die Blöcke sind nur zusammenhängend zu buchen!Block 4/alle in LohrTeil 1 01.09. – 06.09.2013 LX03613Teil 2 10.11. – 15.11.2013 LX04613Teil 3 08.12. – 11.12.2013 LX05013THEMEN IM SEMINARAEVO-Lernfeld 1: Ausbildungsvoraussetzungen prüfenund Ausbildung planenAEVO-Lernfeld 2: Ausbildung vorbereiten und bei derEinstellung von Auszubildenden mitwirkenAEVO-Lernfeld 3: Ausbildung durchführenAEVO-Lernfeld 4: Ausbildung abschließenAuswahlrichtlinenMitbestimmung bei personellen EinzelmaßnahmenQualitätsfortschritte dokumentieren und kontrollierenBeurteilungssystemeWeiterbildungsberatungTarifvertrag QualifizierungZIELGRUPPEDer Lehrgang richtet sich an Betriebsräte sowieJugend- und Auszubildendenvertreter(innen) mit abgeschlossenerBerufsausbildung.Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Lehrgangist der Besuch der Seminare „Betriebsräte I“ und„Berufliche Bildung (Grundlagen) für Betriebsräte“oder der Seminare „JAV – aktiv für Bildung“.SEMINARLEITUNGJens Beckmann (Lohr · Bad Orb)Bodo Büttner


130FÜR DIE BELEGSCHAFT GUT IN FORM SEINVon Betriebsräten wird deutlich mehr verlangt alshohe fachliche Kompetenz. Gleichermaßen sindsoziale und methodische Kompetenzen gefragt:Konflikte konstruktiv lösen, gut präsentierenkönnen und in Teams zusammenarbeiten. Ohnediese Fähigkeiten können die besten Ideen oft nichtvermittelt, nicht umgesetzt werden.Die Seminare in dieser Rubrik bieten reichlichGelegenheit, die eigenen kommunikativen Fähigkeitenzu erweitern. Sie bieten Hintergrundwissen undspezielle Trainingsaufgaben, um das Wissen gleicherproben zu können.


134 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und BeratungREIHE TEIL I:EINE HERAUSFORDERUNG FÜR DIE INTERESSENVERTRETUNGDie tägliche KommunikationWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIst das Gesagte auch das Gemeinte? Von Meinen und Sagen zum Hören und Verstehenentstehen oft Missverständnisse. In Sitzungen, in Gesprächen mit Kolleginnen undKollegen, in Verhandlungen mit dem Arbeitgeber, beim Umgang mit Behörden –in allen Fällen benötigt jedes Betriebsratsmitglied kommunikative Kompetenzen.Die Art und Weise wie wir miteinander kommunizierten trägt oft entscheidendzum Erfolg unserer Gespräche bei. Im Seminar geht es neben den Grundlagender Kommunikation darum, die typischen Gesprächssituationen des Betriebsratsalltagszu üben: Klar Stellung zu beziehen, den eigenen Standpunkt richtig zuvertreten, die Position des anderen zu hören und angemessen zu agieren.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IXKategorie FTHEMEN IM SEMINAREinführung in die KommunikationWas ist KommunikationKommunikationsmodelleNonverbale Kommunikation: Gestik, Mimik,Körpersprache Männer-/FrauenspracheGrundlagen der GesprächsführungAktives ZuhörenWahrnehmenFragetechnikenGesprächssituationen mit Kolleg(inn)en, Geschäftsleitungund BehördenEinflussfaktoren für eine erfolgreiche KommunikationZIELGRUPPEBetriebsräte, Vertrauensleute der Schwerbehindertenvertretungund deren Stellvertreter,SEMINARLEITUNGMargrit Kronisch (Sprockhövel)Sophia Stratemeier, Michael Bexen (Beverungen)Termine (Seminartyp 447)27.01. – 01.02.2013 BL00513 Berlin17.02. – 22.02.2013 WX00813 Beverungen14.04. – 19.04.2013 SE01613 Sprockhövel14.07. – 19.07.2013 SE02913 Sprockhövel25.08. – 30.08.2013 BL03513 Berlin01.09. – 06.09.2013 WX03613 Beverungen


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und Beratung135REIHE TEIL II:ÜBERZEUGENDES AUFTRETEN IN VERSAMMLUNGENReden haltenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBei Betriebsversammlungen, vor Gremien, mal vor kleinen Gruppen, mal vor vielen Menschen– nahezu jedes Betriebsratsmitglied ist gefordert, öffentlich vor vielen Menschenzu reden. Es gilt, schwierige Sachverhalte und Informationen einfach, verständlichund überzeugend darzustellen. Das heißt, den richtigen Aufbau, die treffenden Worte,passende Beispiele und Vergleiche, das richtige Stilmittel zu finden, um die Aufmerksamkeitder Zuhörer(innen) zu erreichen. Was ist bei der Organisation zu berücksichtigen,wie kann das Pannenrisiko minimiert und wie auf Störungen und Zwischenrufereagiert werden?In diesem Seminar werden wir neben dem theoretischen Aufbau und der Konzeptionvon Reden insbesondere das Redenhalten üben. Mit Übungen des Rhetorik- und Sprechtrainings,im Austausch mit den anderen Teilnehmenden kann jede(r) die persönlicheAusstrahlung und Überzeugungskraft stärken und seinen/ihren persönlichen Stil findenund verfeinern.Termine (Seminartyp 446)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–2508Kategorie FTHEMEN IM SEMINARBetriebsversammlung: rechtliche Grundlagen,attraktive Gestaltung und Versammlungsleitungfreies Reden: reden lernen, die Stimme einsetzen,Redeplanung und Redeaufbau, schlüssigesArgumentieren, Wahrnehmungen und professionelleAnalyse, Gestik, Mimik, KörperspracheUmgang mit der Angst: Tipps für das Reden vor großenGruppen, persönliche Stärken und Blockaden, deneigenen Stil entwickelnorganisatorische Rahmenbedingungen: PannenminimierenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, Vertrauensleuteder Schwerbehindertenvertretung und derenStellvertreter(innen).SEMINARLEITUNGMargrit Kronisch, Ralf Bongartz (Sprockhövel)Roger von Heynsbergen (Beverungen)Jens Beckmann, Herta Singer (Lohr · Bad Orb)10.02. – 15.02.2013 BW00713 Berlin03.03. – 08.03.2013 WX41013 Beverungen10.03. – 15.03.2013 SE01113 Sprockhövel09.06. – 14.06.2013 LX12413 Lohr13.10. – 18.10.2013 SE04213 Sprockhövel01.12. – 06.12.2013 BE04913 Berlin


136 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und BeratungREIHE TEIL III:UMGANG MIT ANSPRUCHSVOLLEN GESPRÄCHSSITUATIONENKonflikte im Betrieb konstruktiv bearbeitenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNKonflikte gibt es immer. Betriebsräte sind in manchen Situationen selbst Beteiligte odersie werden von den Streitparteien hinzugezogen, um Konflikte zu schlichten. Es gehörtzur täglichen Betriebsratstätigkeit eines jeden Betriebsrats, Konflikte zu bearbeiten, zuverhandeln, zu beraten, den eigenen Standpunkt richtig zu vertreten und in schwierigenGesprächssituationen angemessen zu agieren.In diesem Seminar lernen Betriebsräte die Grundlagen der Konfliktanalyse undKonfliktintervention kennen. Die Kommunikations- und Konfliktbearbeitungskompetenzenwerden weiter entwickelt und in praxisnahen Übungen und Rollenspielen trainiert.Gestützt durch individuelle Rückmeldung (Videotraining) werden die Kompetenzen derTeilnehmenden im konstruktiven Umgang mit Konflikten gestärkt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–2508Kategorie FTHEMEN IM SEMINARunterschiedliche Konflikte im BetriebKonfliktverläufe und KonfliktdynamikUrsachen von KonfliktenGesprächstechnikenMöglichkeiten der KonfliktinterventionGrundlagen der MediationTraining von ausgewählten Gesprächstypen:Konflikt- und Kritikgespräche, Beratungsgesprächedas eigene Konflikt- und Gesprächsverhaltenpräventive Maßnahmenrechtliche RahmenbedingungenTermine (Seminartyp 442)17.02. – 22.02.2013 BL00813 Berlin16.06. – 21.06.2013 SI 02513 Sprockhövel07.07. – 12.07.2013 WX02813 Beverungen04.08. – 09.08.2013 BO03213 Berlin27.10. – 01.11.2013 OX04413 Bad Orb01.12. – 06.12.2013 WX04913 Beverungen01.12. – 06.12.2013 SI 04913 SprockhövelZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, Vertrauensleuteder Schwerbehindertenvertretung und derenStellvertreter(innen).SEMINARLEITUNGMargrit Kronisch, N. N. (Sprockhövel)Sophia Stratemeier (Beverungen)Herbert Bühl (Lohr · Bad Orb)


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und Beratung137KonfliktmanagementWISSEN – KÖNNEN – HANDELNAn Konflikten mangelt es im Alltag des Betriebsrats nicht: in Auseinandersetzungenmit dem Arbeitgeber, bei Konflikten im Betrieb, in Gesprächen mit Kolleg(inn)en oderauch im Betriebsratsgremium.Ohne Konflikte geht es nicht in der Zusammenarbeit von Menschen. Konflikte sindWegbereiter für notwendige Veränderungen im Gremium wie im Unternehmen. Konflikte,die verdeckt oder ignoriert werden, sind häufig die Quelle für Unzufriedenheit,verminderte Arbeitsleistung und „innere Kündigung“. Um Eskalationen vorzubeugen,gilt: Je früher der Betriebsrat in die Bearbeitung einsteigen kann, desto wenigerHindernisse treten für ihn als Beteiligten oder als Konfliktberater auf, den Konflikt zuüberwinden. Um in Konflikten handlungsfähig zu bleiben, ist es einerseits erforderlich,Konfliktarten, Eskalationsmuster und Konfliktursachen zu kennen. Andererseits gehtes darum, nützliche Techniken und Hilfsmittel bei der Klärung anwenden zu können.In diesem praxisorientierten Seminar stehen drei Arbeitsebenen im Mittelpunkt:1. Wie agiere ich als Konfliktbeteiligte(r)?2. Wie gehe ich als Konfliktberater(in) vor?3. Worauf achte ich in der Konfliktvermittlung?Termine (Seminartyp 442)10.02. – 15.02.2013 BT00713 Berlin01.04. – 05.04.2013 KXBSo011301 Inzell (mit Kinderbetreuung), Kategorie N23.06. – 28.06.2013 BO02613 Berlin28.07. – 02.08.2013 BB03113 Berlin20.10. – 25.10.2013 KXBSo011302 Inzell, Kategorie O24.11. – 29.11.2013 BB04813 Berlin§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie G/O/NTHEMEN IM SEMINARKonflikte in der BetriebsratsarbeitUrsachen von Konflikten im Gremium/im UnternehmenEskalationsmodelle und Regelkreise von KonfliktenPersönliches Konfliktverhalten im beruflichen UmfeldDiagnostische VerfahrenBasis: Hilfreiche Kommunikationsmodelle(„Die Großen Fünf“)Aufbau: Lösungsbezogene KommunikationstechnikenKonfliktmuster und Regelkreise unterbrechenKonfliktberatungsgespräche qualifiziert vorbereitenund durchführenVerfahrensklärung und Ablaufszenarien in derKonfliktvermittlungModerationstechniken in VermittlungsgesprächenGrenzen der Konfliktklärung aus der Position desBetriebsratesZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGPetra Flingelli


138 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und BeratungREIHE TEIL IV:Verhandlungen und Besprechungenerfolgreich führenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNWodurch führen Verhandlungen zum Erfolg, was bringt eine Besprechung voran? Nebender Fachkompetenz spielt die Verhandlungskompetenz eine wichtige Rolle, um Ziele undKonzepte durchzusetzen. Gelungene Verhandlungsführung bedeutet: Hart in der Sachezu verhandeln und die Menschen fair zu behandeln. Ziel ist es, Lösungen und Ergebnissezum dauerhaften beiderseitigen Vorteil zu erreichen. Dazu benötigen Betriebsräteein Repertoire an Verhandlungstechniken, Kenntnissen und Kompetenzen zur Bewältigungvon komplexen Verhandlungs- und Konfliktsituationen. In praktischen Übungenkönnen die Teilnehmer(innen) die wichtigsten Verhandlungs-, Besprechungs- und Konferenztechnikentrainieren und „ihren Verhandlungsstil“ weiter entwickeln.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–2508Kategorie FTHEMEN IM SEMINARVorbereitung, Durchführung und Auswertung vonVerhandlungen und BesprechungenRollen und PositionsklärungStrategien und Methoden der VerhandlungsführungVerhandlungsstile und -typenschwierige Situationen in Verhandlungen undBesprechungenMacht und Konsens in VerhandlungenVerhandlungsphasen und ErgebnissicherungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, Vertrauensleuteder Schwerbehindertenvertretung und derenStellvertreter(innen).SEMINARLEITUNGBernward Budde (Berlin),Margrit Kronisch, N. N. (Sprockhövel)Termine (Seminartyp 447)27.01. – 01.02.2013 BE00513 Berlin21.04. – 26.04.2013 BO01713 Berlin30.06. – 05.07.2013 SE02713 Sprockhövel03.11. – 08.11.2013 BE04513 Berlin24.11. – 29.11.2013 SF04813 Sprockhövel


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und Beratung139MIT ARGUMENTEN ÜBERZEUGEN, ZIELORIENTIERT VERHANDELNAls Betriebsrat argumentieren undverhandelnWISSEN – KÖNNEN – HANDELNWas hilft es, das Recht und die guten Argumente als Betriebsrat auf seiner Seite zuhaben, wenn diese nicht an den Gesprächs- bzw. Verhandlungspartner gebrachtwerden können? Für jeden Betriebsrat ist es wichtig, Argumente zu entwickeln, sieaufzubereiten und in Gesprächen sowie Verhandlungen entsprechend vorzutragen.In diesem Seminar zeigen wir, wie und warum Erklärungen, Argumente, Schlagwörterund Parolen wirken. Die Teilnehmer(innen) erlernen Methoden und Strategien,den eigenen Standpunkt – auch gegen Widerstände – vertreten zu können. Ihnenwird bewusst, warum manche Gesprächsteilnehmer(innen) es schaffen, sie zu provozieren,wie sie eine unredliche Argumentation erkennen und was sie dagegen unternehmenkönnen. Das Seminar zeigt Wege zu einer zielorientierten Verhandlungsführung.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARWirkungsweise von ArgumentenStärken und Schwächen der eigenen ArgumentationUnredliche Argumentationen und ÜberzeugungsstrategienAktiv ZuhörenUmgang mit schwierigen GesprächspartnernTraining von Schlagfertigkeit„Killerphrasen“ erkennen; Einwände parierenAls Betriebsrat verhandeln (Interesse, Motiv, Position,Verhandlungsstrategien)Zielgerichtet verhandelnDiskussionen optimal führenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 447)30.06. – 05.07.2013 KXBSo041301 Inzell


140 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und BeratungRHETORIK IRhetorik und VerhandlungsführungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNWovon hängt es ab, dass die Zuhörenden sich in den Bann ziehen lassen? Was an einerRede erregt die Aufmerksamkeit der Zuhörer(innen) – und was überzeugt sie letztendlich?Andererseits: Wodurch führen Verhandlungen zum Erfolg?Diese oder ähnliche Fragen stellen sich täglich im Alltag der Betriebsräte. Ihr Handelnim Betrieb und der Gesellschaft ist auf die öffentliche Rede und das alltäglicheAushandeln unterschiedlicher Bedürfnisse und gegensätzlicher Interessen angewiesen.Das erfordert eine bewusste Auseinandersetzung mit der sozialen und persönlichenDynamik von Rede- und Verhandlungssituationen und deren Training.Als Training für Rhetorik und Verhandlungsführung versteht sich dieses Seminar.Die Teilnehmer(innen) trainieren mithilfe des Fünf-Schritte-Konzepts verschiedeneRedeanlässe bei unterschiedlichen betrieblichen Situationen. Sie nutzen das szenischeKonzept für den Kontakt mit Zuhörern und erweitern so die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten.Sie experimentieren mit ihrem eigenen Auftreten und überwinden ihre Redeangst.Das schafft Selbstbewusstsein, gerade auch in der Betriebsratsrolle – im Umgangmit den Erwartungen der Zuhörer und der Klärung eigener Redeziele. Körpersprache,aber auch nichtsprachliche Signale kommen zum Einsatz.Termine (Seminartyp 430)13.01. – 18.01.2013 OX10313 Bad Orb10.03. – 15.03.2013 OX21113 Bad Orb30.06. – 05.07.2013 OX02713 Bad Orb25.08. – 30.08.2013 OX03513 Bad Orb03.11. – 08.11.2013 OX24513 Bad Orb§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89 – 156Kategorie FTHEMEN IM SEMINARRedeplanung und RedeaufbauErweitern der eigenen AusdrucksmöglichkeitenExperimentieren mit dem eigenen AuftretenSelbstbewusstsein in der BetriebsratsrolleVorbereitung, Durchführung und Auswertung von Verhandlungenauf sachlicher, dynamischer und zwischenmenschlicherEbeneRahmenbedingungen: strukturelle Bedingungen imBetrieb und politische Möglichkeiten in Verhandlungssituationen,Umgang mit offenen und verstecktenAngriffenpersönliche Stärken und BlockadenKörpersprache und nichtsprachliche Signale verstehenund nutzenZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder,Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen), Schwerbehindertenvertreter(innen).Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGDr. Bernhard Pöter


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und Beratung141RHETORIK II – RHETORISCHE KOMMUNIKATION IN DER BETRIEBSRATSROLLEUmgang mit anspruchsvollenGesprächssituationenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNZur täglichen Betriebsratstätigkeit gehört es, Konflikte zu bearbeiten, zu verhandeln,Anregungen der Beschäftigten aufzugreifen und eigene Gestaltungsvorschläge in Beratungs-und Veränderungsprozesse einzubringen. Dies alles stellt hohe Anforderungenan die fachlichen, rhetorischen und kommunikativen Kompetenzen des Betriebsrats.Wir greifen Erfahrungen der Teilnehmer(innen) aus schwierigen Gesprächsituationenund Redeanlässen auf und trainieren gezielt das eigene Gesprächsverhalten. Zu den alsschwierig erlebten betriebspolitischen Herausforderungen werden praktische Übungendurchgeführt, auch mit Videounterstützung, die unter rhetorischen, inhaltlichen undpsychologischen Aspekten ausgewertet werden.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89 – 156Kategorie FTHEMEN IM SEMINARGesprächsaufbau und Gesprächsverlauf: Steuerungund Ergebnissicherungerfolgreicher Umgang mit Angriff, Verteidigung undManipulation in Verhandlungenpsychologische Grundlagen der Gesprächsführung –Spannungen und deren VerarbeitungBeratung von Beschäftigten in schwierigen Situationenam ArbeitsplatzKlärungsgespräche und Vermittlung bei Konfliktenim BetriebModeration von Diskussions- und EntscheidungsprozessenZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder,Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen), Schwerbehindertenvertreter(innen).Der vorherige Besuch desSeminars „Rhetorik I“ ist erforderlich.Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.Termine (Seminartyp 430)SEMINARLEITUNGDr. Bernhard Pöter03.02. – 08.02.2013 OX10613 Bad Orb 15.09. – 20.09.2013 OX13813 Bad Orb


142 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und BeratungRHETORIK IIIZielgerichtete Gesprächsführungin der BetriebsratsrolleWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie verantwortungsbewusste Wahrnehmung der Betriebsratsrolle erfordert zunehmendFähigkeiten einer sozial kompetenten Gesprächsführung. Dabei geht es darum, diesozialen, persönlichen und rechtlichen Dimensionen schwieriger Situationen in einausgewogenes Verhältnis zu bringen. Dies gilt nicht nur bei Kündigungen, sondern invielfältigen alltäglichen Konflikten und Spannungen, die mit Arbeitszeitproblemen,Eingruppierungsfragen, Belastungen verschiedenster Art zusammenhängen. DiesesSeminar setzt daher den Besuch vorausgegangener Rhetoriktrainings voraus. Beidiesem Trainingsseminar arbeiten wir vor allem an aktuellen Fällen aus der Praxis derTeilnehmer(innen).§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89 – 156Kategorie FTHEMEN IM SEMINARDrei-Schritte-Strategie im Problemgespräch –GesprächsphasenKonzept des inneren Teams für die ProblemklärungGesprächsführung und TransaktionsanalyseKonzept des inneren Teams für die EntscheidungsformulierungKonfliktgespräch und MediationBeratungsgespräche im Rahmen von KrisensituationenÄnderungsdialogeZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder,Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen), Schwerbehindertenvertreter(innen).Der vorherige Besuch desSeminars „Rhetorik I“ ist erforderlich.Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGDr. Bernhard PöterTermine (Seminartyp 430)17.02. – 22.02.2013 OX00813 Bad Orb 13.10. – 18.10.2013 OX14213 Bad Orb


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und Beratung143MITEINANDER REDEN, EINANDER VERSTEHEN, SICH GEHÖR VERSCHAFFENRhetorik für Betriebsräte (Grundlagen)WISSEN – KÖNNEN – HANDELNSie haben das Gefühl, die anderen verstehen nicht immer, was Sie sagen wollen?Sie wollen auch bei schwierigen Gesprächen sicher reden? Sie wollen besser auf denPunkt kommen? Im Betriebsratsalltag stehen Sie immer wieder vor der Herausforderung,durch klare eindeutige Kommunikation zu überzeugen.Im Rhetorik-Grundlagenseminar für Betriebsräte erlernen die Teilnehmer(innen),wie sie durch verbale und nonverbale Kommunikation präsenter, authentischer undwirkungsvoller sein können. Das Seminar hilft, Gespräche ziel- und ergebnisorientiertzu führen. Neben Gruppenarbeiten und Referentenbeiträgen sind praktische Übungenund Rollenspiele mit Videoaufzeichnung wichtige Methoden des Seminars.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARGrundlagen der KommunikationRede- und Kommunikationstechniken: Grundlagen;Das freie SprechenDen anderen besser verstehenGesprächsführung: Fragetechniken einsetzen; Killerphrasenund ausweichende Antworten; Als Betriebsratziel- und ergebnisorientierte Gespräche führenDas Gespräch mit der Kollegin und dem Kollegenals Betriebsrat (§§ 75, 85, 86a, 80 BetrVG)Arbeitsgespräche in Teams und Gruppen:Sitzungen des Betriebsrats und von Ausschüssen(§§ 30, 28 BetrVG)Schwierige Gespräche meistern: Gespräche mitdem Arbeitgeber (§ 74 BetrVG)KörperspracheZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 442)SEMINARLEITUNGSabine Heck24.03. – 29.03.2013 KXBSo021301 Inzell (mit Kinderbetreuung)21.07. – 26.07.2013 KXBSo021302 Inzell06.10. – 11.10.2013 KXBSo021303 Inzell


144 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und BeratungKOMPETENT KOMMUNIZIEREN – VOR PUBLIKUM REDENRhetorik für Betriebsräte (Vertiefung I)WISSEN – KÖNNEN – HANDELNSie haben festgestellt, dass Ihnen beim Kommunizieren der letzte Schliff fehlt?Sie brauchen noch Tipps und Tricks, um mit Ihrem Vortrag und/oder Ihrem Gesprächsverhaltenwirklich zufrieden zu sein? Sie sind mit den Ergebnissen Ihrer Kommunikationals Betriebsrat nicht zufrieden? Das Rhetorik-Vertiefungsseminar für Betriebsrätenimmt den eigenen, individuellen Gesprächs- und Vortragsstil in den Blick.Die Teilnehmer(innen) haben die Möglichkeit, sich ihre Stärken als auch ihre Lernfelderbewusst zu machen. Die Körpersprache, die Kommunikationsfähigkeit undder sprachliche Ausdruck stehen hierbei im Mittelpunkt. Die Kommunikation imBetriebsratsalltag wird analysiert. Neben Gruppenarbeiten und Referentenbeiträgensind praktische Übungen, Rollenspiele und Coachingeinheiten wichtige Methodendes Seminars.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARAktiv zuhörenSchwächen erkennen und vermeidenEigene Stärken ausbauenKörpersprache gezielt einsetzenSpontan, schlagfertig und aussagekräftig reden;KreativitätstechnikenAls Betriebsrat vor Publikum sprechenDie freie RedeUmgang mit LampenfieberStrukturieren einer Rede oder RedebeitragsÜbungen: Kurzer Redebeitrag auf der BetriebsversammlungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGSabine HeckTermine (Seminartyp 430)07.07. – 12.07.2013 KXBSo031301 Inzell25.08. – 30.08.2013 KXBSo031302 Inzell (mit Kinderbetreuung)


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und Beratung145MODERATION, GRUPPENPROZESSE, ENTSCHEIDUNGSFINDUNG, NACHBEREITUNGRhetorik für Betriebsräte (Vertiefung II)WISSEN – KÖNNEN – HANDELNFür Betriebsratsmitglieder gehören Besprechungen in Teams zum Alltagsgeschäft.Solche Gesprächssituationen im Betriebsratskontext werden im Seminar analysiert.Im Seminar werden Wege aufgezeigt, sich aktiver in die Besprechungen einzubringen.In praktischen Übungen wird geübt, wie Sitzungen zielgerichteter und effektivergestaltet werden können. Dabei wird auf die Rolle als Leiter(in) und Moderator(in)eingegangen. Im Seminar werden aktuelle Methoden und Techniken vorgestellt,um Arbeitsergebnisse zu strukturieren, zu visualisieren und zusammenzufassen.Außerdem zeigen wir Wege auf, wie Gespräche und Sitzungen nachbereitet werdenkönnen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARAls Betriebsrat Sitzungen leiten mit Hilfe des„Moderationszyklus – 6 Stufen-Plan“Aktuelle Arbeitstechniken und Interventionstechnikenfür die Betriebsratsarbeit nützlich einsetzenProzess der Ideensammlung und VisualisierungEntscheidungs- und Bewertungstechniken in derBetriebsratsarbeit anwendenUnterschied zwischen Führung und ModerationGruppensteuerung – Gruppenprozesse fördern undverstehenMit Störungen/Widerständen konstruktiv umgehenSich in der Rolle des Moderators erleben –VideofeedbackNachbereitung von Gesprächen und SitzungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGSabine HeckTermine (Seminartyp 4302)10.11. – 15.11.2013 KXBSo061301 Inzell


146 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und BeratungMobbing: erkennen – vorbeugen –kompetent agierenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNMobbing, Schikane, Triezen – so unterschiedlich, wie die Bezeichnungen sind, sounterschiedlich sind die Anwürfe, denen Beschäftigte ausgesetzt sind. Die Folgen sindfatal: für die Betroffenen mit schwerwiegenden gesundheitlichen und seelischenBelastungen, für den Betrieb unter Umständen durch hohe Fehlerquoten und Fehlzeiten.Und je größer der Druck für die Beschäftigten wird, desto häufiger kommt es zuMobbing. „Da passt einer nicht mehr in die Gruppe: ist zu langsam, zu alt, zu oft krank …“Das Betriebsverfassungsgesetz verbietet jegliche Diskriminierung aufgrund vonAlter, Geschlecht, Rasse und anderer persönlicher Besonderheiten. Hier finden Betriebsratsmitgliederdie rechtliche Basis, um das Thema Mobbing anzugehen – am bestenvorbeugend tätig zu werden. Kompetentes Agieren setzt Kenntnisse voraus: die Fähigkeit,zwischen alltäglichen Konflikten und Mobbing zu differenzieren, mit Betroffenensensible und sachliche Gespräche zu führen und gegebenenfalls als Vermittler auftretenzu können, vorbeugende Maßnahmen zum Umgang mit Konflikten im Betrieb zuergreifen, Betriebsvereinbarungen zur Mobbing-Prävention zu formulieren.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB069/66 93–2508Kategorie B/FTHEMEN IM SEMINARDefinitionen von Mobbing und Unterscheidungvon KonfliktenUrsachen von Mobbing und begünstigendeFaktorenAuswirkung auf Beteiligte, den Betrieb und dasBetriebsklimaGesprächsführung mit BeteiligtenErfahrungsaustausch und rechtliche BewertungPrävention und Handlungsmöglichkeiten desBetriebsratesZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, Vertrauensleuteder Schwerbehindertenvertretungen und derenStellvertreter(innen).SEMINARLEITUNG:Sophia Stratemeier, Michael Bexen (Beverungen)Margrit Kronisch (Sprockhövel)Termine (Seminartyp 907)t Dieses Seminar wird ein- und zweiteilig angebotenTeil 1/2 12.05. – 17.05.2013 BS02013 Berlin25.08. – 30.08.2013 SI 03513 SprockhövelTeil 1 05.05. – 08.05.2013 SE 01913/Teil 2 26.05. – 29.05.2013 SE02213 SprockhövelTeil 1 03.03. – 08.03.2013 WX01013/Teil 2 06.10. – 11.10.2013 WX44113 Beverungen


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und Beratung147ÜBERZEUGENDES AUFTRETEN IN VERSAMMLUNGEN„On stage“ – selbstbewusst auftretenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBetriebsratsmitglieder müssen sich in vielfältigen Situationen, in Betriebs- undAbteilungsversammlungen, in Ausschüssen und Projektgruppen, auf Rednerbühnenpräsentieren und ihre „Auftritte“ gewissermaßen vor einem Publikum inszenieren.In diesem Seminar laden wir dazu ein, die persönlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln,um deutlich und präsent in der Öffentlichkeit aufzutreten. Es wird darangearbeitet, sicher und klar auf den unterschiedlichen Bühnen des Betriebsratsalltagsauftreten und sich bewegen zu können. Dabei geht es um folgende Fragen:Wie kann ich meinen Auftritt optimieren?Wie fülle ich meine Rolle gern und überzeugend aus?Wie kann ich mich wirkungsvoll in Szene setzen?Wie bleibe ich bei all dem aber auch ich selbst?Es geht dabei auch um die Haltung und den Kontakt zu sich selbst, zu den Themenim Betriebsratsalltag und zu den Menschen, die uns dabei gegenüberstehen. MitMethoden und Techniken aus Theater- und Schauspielarbeit, in Übungsphasen undim Austausch untereinander kann jede(r) in diesem Seminar zu einer eigenen überzeugendenAusstrahlung auf der Rednerbühne finden.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 168Kategorie BTHEMEN IM SEMINARindividuelle Erfahrungen in Auftritts- und Bühnensituationenpersönliche Überzeugungskraft stärken –Selbstsicherheit und Präsenz bei Auftritten inder BetriebsöffentlichkeitAusstrahlung gewinnen in Sprache, Gestik und HaltungBühnensituationen trainieren – persönliche Feedbacksgeben und bekommenRolle und Persönlichkeit – Fremdwahrnehmung undpersönliche Stärken bei Auftritten in der ÖffentlichkeitZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder von Betriebsratsgremien,die ihr „Auftreten“ weiterentwickeln undtrainieren möchten.SEMINARLEITUNGVolkmar Hahn, Jens BeckmannTermine (Seminartyp 430)24.03. – 27.03.2013 LX11313 Lohr 22.09. – 25.09.2013 LX03913 Lohr


148 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und BeratungWEITERBILDUNGSREIHE IN KOOPERATION MIT DEM INSTITUT FÜR ANGEWANDTE PSYCHOLOGIEMediation – Ausbildung zur (Betriebs-)Mediatorin/zum (Betriebs-)MediatorNEU: BERUFSBEGLEI-TENDE AUSBILDUNG MITZERTIFIKAT IN KOOPE-RATION MIT INSTITUTFÜR ANGEWANDTE PSY-CHOLOGIE IFAP IN KÖLN.WISSEN – KÖNNEN – HANDELNKonflikte im Gremium und zwischen Beschäftigten, festgefahrene Verhandlungenund gerichtliche Auseinandersetzungen kosten viel Energie und Zeit – und führendoch selten zum Ziel. Die Mediation bzw. das mediative Verfahren bietet die Chance,Interessen der Konfliktbeteiligten zu klären und Lösungen zu finden, um langfristigeine bessere Zusammenarbeit zu ermöglichen. Das bedeutet nicht, als Betriebsrat dieVerantwortung der Interessenvertretung abzugeben, sondern ein zusätzliches Handwerkszeugbei der Wahrung seiner Interessen oder der der Beschäftigten zu nutzen.In dem dreiteiligen Ausbildungsgang praktizieren wir einen systemischen undhumanistischen, personenzentrierten Ansatz. Dabei stellen wir die Interessen undBedürfnisse der Konfliktparteien in den Mittelpunkt, um sie dadurch zu einer eigenverantwortlichen,konstruktiven und nachhaltigen Konfliktlösung zu befähigen.Wesentliche Bestandteile der Ausbildung sind die „Gewaltfreie Kommunikation“nach Rosenberg und ein ausgewogenes Verhältnis von Theorie- und Wissensvermittlungsowie gleichzeitig Praxiserfahrung in Form von Rollenspielen, Übungen, Praxisprojekten,Intervision und Supervision. Mit diesem Ansatz fördern wir die Entwicklung dernötigen Allparteilichkeit, der Empathie und gleichzeitig der professionellen Distanz.Der Ausbildungsgang besteht aus drei Modulen, die nur als Ganzes gebucht werdenkönnen (siehe nächste Seite im Bildungsprogramm).DAS ZERTIFIKATDie berufsbegleitende Ausbildung ist an den hohenStandards des Bundesverbandes Mediation e. V. (BM)orientiert. Dies gewährleistet eine besondere Qualitätder Maßnahme. Die Ausbildungsstunden könnenjederzeit auf eine komplette Mediationsausbildungangerechnet werden.Als Teilnehmer(in) erhältst du ein (universitäres) Zertifikatzum Betriebsmediator/zur Betriebsmediatorin, dasinnerhalb der Organisation zur Ausübung der vermittelndenTätigkeit legitimiert.Nach individueller Absprache können am Institut fürAngewandte Psychologie IfAP ergänzende Module zurAnerkennung als Mediator belegt werden.Für 2014 ist das Angebot eines ergänzenden Modulsgeplant.Modul 1Modul 2Modul 3Grundlagen der MediationVertiefung, Übung, AnwendungDie Praxis im Betrieb – Reflexion und Transfer


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und Beratung149Mediation – Ausbildung zur (Betriebs-)Mediatorin/zum (Betriebs-)Mediator§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX02324/706–131Kategorie E/HMODUL 1Grundlagen der MediationWir beschäftigen uns mit den Grundlagen der Mediation, lernen die Grundzügedes Verfahrens kennen und setzen uns mit der Rolle des Mediators auseinander.Die Kenntnisse der Konflikttheorie und des Mediationsablaufs bilden die Basis fürÜbungen im Umgang mit schwierigen Konfliktsituationen.MODUL 2Vertiefung, Übung, AnwendungWir lernen die grundlegenden Werkzeuge (wie z. B. mediative Gesprächsführung)der Mediation kennen und trainieren sie in praktischen Übungen. Die Reflexion derÜbungen und der Selbsterfahrungen fördert die Souveränität der Mediatorin/desMediators und bildet die Basis für erste Co-Mediationen.MODUL 3Die Praxis im Betrieb – Reflexion und TransferMit den Techniken der Organisationsmediation nähern wir uns den Problemen betrieblicherHierarchie- und Machtstrukturen an, klären rechtliche Fragestellungen undbeziehen sie auf die eigene betriebliche Praxis. Wir reflektieren unsere Praxiserfahrungenund setzen uns mit den Grenzen der Verantwortung der Mediatorin/des Mediatorsund der Betriebsräte auseinander.Termine (Seminartyp 442)Modul 1 22.05. – 24.05.2013 SE02113 Sprockhövel, Kategorie EModul 2 10.11. – 15.11.2013 SE04613 Sprockhövel, Kategorie HModul 3 08.01. – 09.01.2014 SE02514 Sprockhövel, Kategorie E (anteilig)THEMEN IM SEMINARKonflikttheorie und Arten der KonfliktbearbeitungAnwendungsbereiche von MediationHaltung und Ethik in der MediationUmgang mit verfahrenen SituationenRahmenbedingungen, Durchsetzen von „Spielregeln“Selbsterfahrung, Selbstreflexion und Grenzen derVerantwortungmediative Gesprächsführung, gewaltfreie KommunikationUmgang mit Vorbehalten potenzieller KonfliktparteienUmgang mit Hierarchien und Machtbesondere Techniken der Organisationsmediation,z. B. EinzelgesprächeMediation und RechtPraxistransferZIELGRUPPEDie Weiterbildungsreihe richtet sich an Betriebsratsvorsitzendeund ihre Stellvertreter(innen), Betriebsräte mitLeitungsfunktion, Vertrauensleute der Schwerbehindertenvertretungen.SEMINARLEITUNGDr. Manuel Tusch, Psychologe, Praxis für Psychotherapie,Leitung des Instituts für Angewandte Psychologie IfAP inKöln; Margrit Kronisch (Sprockhövel)


150 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und BeratungPROJEKTMANAGEMENT FÜR BETRIEBSRÄTEDie Vorhaben des Betriebsrats:Von der Planung zur RealisierungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNOb bei der Organisation einer Betriebsversammlung oder der Erarbeitung einerBetriebsvereinbarung: Die Aufgaben des Betriebsrats sind klar im Gesetz beschreiben.Zur professionellen Umsetzung findet der Betriebsrat keine Handlungsanweisungenim Gesetz. Das Seminar zeigt, wie Vorhaben strukturiert, konsequent und im Teamerfolgreich realisiert werden können. Das Seminar nimmt sowohl das Zusammenspielder unterschiedlichen Projekte in den Blick als auch das Projektmanagement einzelnerProjekte. Anhand konkreter Beispiele aus der Betriebsratsarbeit wird die Praxis desProjektmanagements im eigenen Betriebsrat verbessert.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARGrundlagen für das Zusammenspiel von Vorhaben imBetriebsratProjekt- und Team-ManagementEffizienter Umgang mit RoutineaufgabenSinnvolles Delegieren von AufgabenKlare EntscheidungsstrukturenProjektmanagement in der BetriebsratsarbeitInstrumente für ein erfolgreiches ProjektmanagementEffektive Zeit- und ArbeitseinteilungStrategien und ArbeitstechnikenZielplanung und ErfolgskontrolleDer gemeinsame ProjektplanComing HomeUmsetzung in die tägliche BetriebsratsarbeitEinführung in die Lernplattform www.lernplus.deZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGSusanne ScaleTermine (Seminartyp 915)29.09. – 04.10.2013 KXBSo121301 Inzell


151„… weil man hier einen anderen Blickwinkelbekommen und sich weiterbilden kann.“Anja Walter (rechts, mit Daniel Rasch, Jennifer Rast, Jennifer Holpert)


152 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und BeratungProjektmanagement – eine beteiligungsorientierteArbeitsform für den Betriebsrat§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX02324/706–393Kategorie auf AnfrageTHEMEN IM BETRIEBERFOLGREICH UM-SETZENWISSEN – KÖNNEN – HANDELNWir begleiten Projekte, unterstützen bei schwierigen Fragestellungen, geben Entscheidungssicherheit,haben die passenden Werkzeuge parat und helfen bei derbetrieblichen Umsetzung.Mit der Methode, in Projekten zu arbeiten, lassen sich komplexe Themen besserauf den Weg bringen, die Einbeziehung und die Beteiligung der Betroffenen istgewährleistet und die Akzeptanz für die Betriebsratsarbeit wird damit erhöht. EineVielzahl von komplexen Themen eignet sich gut, in Projektform zu bearbeiten;beispielhaft seien hier einige genannt:Eine betriebliche Gesundheitsförderung soll angestoßen werden.Das betriebliche Eingliederungsmanagement soll professionell im Betriebeingeführt werden.Eine familienbewusste Personalpolitik soll mehr Arbeitszufriedenheitschaffen – wie bringen wir sie auf den Weg?Ein Innovationskonzept zur nachhaltigen Beschäftigungssicherung sollentwickelt werden.Die Qualifizierungsreihe Projektmanagement besteht aus zwei zusammenhängendenSeminarblöcken. Nach Bedarf können weitere Beratungs- und Reflexionsblöckeintegriert werden. Die Qualifizierungsreihe vermittelt Kenntnisse und Fertigkeitenfür die erfolgreiche Durchführung von Projekten.Termine auf Anfrage (Seminartyp 915)THEMEN IM GRUNDLAGENSEMINAR (2 - TAGE)Bedeutung der ProjektarbeitGrundlagen des ProjektmanagementsPlanung und Steuerung von ProjektenWerkzeuge und LösungsstrategienBeteiligungsformenTHEMEN IM AUFBAUSEMINAR (2 - Tage)Praxisreflexionen zum ProjektverlaufGruppenphänomene und -dynamikWiderstände in ProjektenAusbau der sozialmethodischen KompetenzenProjekte erfolgreich abschließenINDIVIDUELLE BERATUNG(1 bis 3 Tage, nach Absprache)ProjektberatungAufarbeiten zentraler FragestellungenWeiterentwicklung der eigenen betrieblichen PraxisZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsgremien.SEMINARLEITUNGSepp Hofstetter (Sprockhövel)


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und Beratung153Der Betriebsrat informiert – aber wie?WISSEN – KÖNNEN – HANDELNInformationen des Betriebsrates an die Belegschaft sind Wunsch, Notwendigkeit undPflicht gleichermaßen. Das Betriebsverfassungsgesetz verpflichtet den Betriebsrat,einmal im Quartal auf einer Betriebsversammlung einen Tätigkeitsbericht vorzulegen.Das ist zu wenig, das leuchtet jedem ein. Zu Recht wollen Arbeitnehmer(innen) wissen,was der Betriebsrat tut und warum, was in Betriebsratssitzungen besprochen undbeschlossen wird und was in Gesprächen und Verhandlungen mit dem Arbeitgeberpassiert.Betriebsräte sind oft unsicher: Worüber kann, worüber darf und worüber muss derBetriebsrat informieren? Wann ist der richtige Zeitpunkt und welche Form ist die beste?Auf diese Fragen sollen im Seminar Antworten gefunden werden.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX052 73/3614–0Kategorie DTHEMEN IM SEMINARInformationspflicht des BR (§ 43.1 BetrVG,§ 80.1, 3 BetrVG)Geheimhaltungspflicht des BR (§ 79 BetrVG; BDSG)Informationsmöglichkeiten des BR– die mündliche Information– das Gespräch am Arbeitsplatz und im BR-Büro– die Betriebs- und Abteilungsversammlung– die schriftliche Information– das „Schwarze Brett“ – Schaufenster des BR– Flugblatt, Infoblatt, BetriebszeitungGestaltungsmöglichkeitenErscheinungsbildzielgruppengerechte AnspracheSEMINARLEITUNGSophia Stratemeier, Lothar JoosTermine (Seminartyp 906)UNTERSTÜTZT DIEÖFFENTLICHKEITS-ARBEIT DESBETRIEBSRATS09.06. – 14.06.2013 WX02413 Beverungen


154 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Kommunikation und BeratungAls Betriebsrat professionell beratenund begleitenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBeratungskompetenz zählt zu den Kernkompetenzen von Betriebsräten. Als„BetriebsRAT“ beraten sie in unterschiedlichen und vielschichtigen Themenfeldern.Betriebsräte bringen ihre Kenntnisse im Arbeits- und Sozialrecht, der unternehmerischenOrganisation und in anderen Bereichen in die Beratungssituation ein.Aber immer dann, wenn Menschen andere Menschen beraten, treten neben dasFachwissen methodische und soziale Aspekte.So geht es in diesem Seminar auch um das WIE der Beratung: Wie kann ich alsBetriebsrat den Beratungsprozess gut gestalten? Welche Instrumente, Techniken undArbeitsmodelle unterstützen mich dabei, gut bei anderen „anzudocken“ und wirksamzu beraten? In welcher Weise kann ich neuere Coachingtechniken sowohl in dieBeratung Dritter einbinden als auch für die Weiterentwicklung des Betriebsratsgremiumsnutzen?§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie G/OTHEMEN IM SEMINARAls Betriebsrat nach BetrVG beratenBeratungsarten, Beratungskontexte und Grenzen derBeratungWirkung auf „Beratungskunden“ und unterschwelligeBotschaftenStärkenprofil als Berater(in) und ergebnisorientierteVerhaltensweisenBeratung unterschiedlicher MitarbeitergruppenDie „Schwierigen“: Klagende und BesucherPacing – Matching – LeadingProblemerfassung und lösungsorientierte InterviewtechnikenBeratungsziele und KontraktKlassische und systemische GesprächstechnikenZielentwicklung und „Techniken-im-Raum“Tür & Angel-BeratungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 447)SEMINARLEITUNGPeter Weißer26.05. – 31.05.2013 KXBSo081301 Inzell (mit Kinderbetreuung)04.08. – 09.08.2013 BE03213 Berlin


155„ Die Seminare werden von Fachleutenbetreut, die unabhängig vom Betriebund vom Arbeitgeber sind.“Servet Adiguzel


156 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und BetriebsratsarbeitDatenschutz im Betrieb:Alles Lidl – oder was?Es ist noch nicht lange her, da schwappte eine Welleder Empörung durch die Republik über die Mitarbeiterbespitzelungbei namhaften Unternehmen wie demDiscountriesen Lidl, der Deutschen Bahn oder derTelekom. In regelmäßigen Abständen kamen neue Detailsüber die Überwachung der Angestellten ans Licht: Wieoft gehen Mitarbeiter zur Toilette, wer hat mit wem einVerhältnis, wer ist tätowiert, wer telefoniert mit wem, werbesucht welche Internetseiten?Seitdem ist es wieder ruhiger um das Thema geworden.Der Skandal ist medial abgearbeitet, Bußgelderwurden verhängt. Im Jahr 2010 wurde das Bundesdatenschutzgesetzum einen Abschnitt zum Beschäftigtendatenschutzerweitert. Aber ist deshalb schon alles gut?Die Entwicklungen in den Informationstechnologienmachen es den Arbeitgebern leicht, Informationen überihre Beschäftigten zu sammeln. Die Auswertung vonKameraaufzeichnungen, Internetnutzung, E-Mails undTelefongesprächen geben detailliert Auskunft über dieTätigkeiten der Mitarbeiter(innen). Heikle Informationenfallen aber auch im Rahmen arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungenan.Wir greifen das Thema Datenschutz aufgrundseiner Brisanz für die Beschäftigten, aberauch aufgrund einer gewissen Ratlosigkeitbei vielen Interessenvertreterinnen undInteressenvertretern im Rahmen unsererSeminare verstärkt auf.Die unten stehenden Seminare behandeln den Arbeitnehmerdatenschutzund diesbezügliche Handlungsmöglichkeitender Interessenvertretung:Arbeiten als EDV-/IT-/Datenschutzverantwortliche im BR t S. 171Arbeitnehmerschutzgesetze t S. 250Arbeitsrecht für BRV, Stellvertreter und Freigestellte t S. 255Compliance – ein Thema für Betriebsräte t S. 238Datenschutz und Mitbestimmung Teil I t S. 203Datenschutz und Mitbestimmung Teil II: t S. 203Datenschutz: wissen und verstehen t S. 246Datenschutz: auffrischen und vertiefen t S. 247Datensicherheit am Computer und im Computernetzwerk t S. 170SAP im Betrieb t S. 172SAP: Betriebsvereinbarungen in der betrieblichen Praxis t S. 173


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und Betriebsratsarbeit157WORD-GRUNDLAGEN, WINDOWS, EDV, BR-PRAXIS, ERGONOMIEComputergrundlagen für den BetriebsratWISSEN – KÖNNEN – HANDELNPersonalcomputer sind integraler Bestandteil moderner Betriebsratsarbeit vom Kleinbiszum Großbetrieb. Dieses Seminar vermittelt unter Berücksichtigung der betriebsverfassungsrechtlichrelevanten Grundlagen elementare Computergrundkenntnissefür die Arbeit des Betriebsrats, insbesondere zum eigenen Einsatz des PCs imBetriebsratsbüro. Die dafür nach § 40 BetrVG erforderliche Hard- und Software wirdbesprochen. Die Teilnehmenden erhalten die notwendigen Kenntnisse der Textbeund-verarbeitung.Die Einführung in die Arbeit mit dem PC im Betriebsratsbüro wird nicht an allgemeinen,sondern an praktischen, für die Betriebsratsarbeit nützlichen Beispielenbehandelt und konkret am PC geübt. Praktische, auf den jeweiligen Betriebsrat zugeschnitteneLösungen runden das Seminar ab.Termine (Seminartyp 1026)13.01. – 18.01.2013 KXCBr011301 Inzell05.05. – 10.05.2013 KXCBr011302 Inzell11.08. – 16.08.2013 KXCBr011303 Inzell (mit Kinderbetreuung)08.09. – 13.09.2013 KXCBr011304 Inzell13.10. – 18.10.2013 KXCBr011305 Inzell§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARGrundlagen der Textverarbeitung mit Microsoft-Wordunter besonderer Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeitenfür den Betriebsrat am Beispiel Betriebsversammlung(Checklisten, Gesprächsnotizen, Aushänge,Betriebsratsbriefe)Hard- und Software: Was benötigt der Betriebsrat?Ergonomie am ComputerarbeitsplatzDatensicherung im BetriebsratsbüroBetriebsverfassungsrechtliche Grundlagen desPC-EinsatzesFormatierung von Texten und SeitenlayoutÜbersichtstabellen mit Word (Adress-/Telefonlisten fürdie BR-Arbeit)Benutzeroberfläche, Taskleiste, ExplorerDatenverzeichnisse zur strukturierten Betriebsrats-AblageEinführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.deZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGClaus Weigel, Manfred Stingl, Michaela Grashei


158 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und BetriebsratsarbeitCOMPUTEREINSATZ, SELBST-/TEAMMANAGEMENT, BETRIEBSRATSBÜRODie Betriebsratsarbeit und sich selbst alsBetriebsratsvorsitzende(r) besser organisierenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNAuf die Betriebsratsvorsitzenden stürzen ständig Informationen ein – dabei sollensie gleichzeitig die unterschiedlichsten Vorgänge immer im Blick behalten. Siemüssen eigene Termine, Aufgaben, Kontakte, Ablagen organisieren und übernehmenbesondere Verantwortung bei der Teamarbeit mit den Betriebsratsmitgliedern undim Betriebsratsbüro. Die Betriebsratsvorsitzenden sind dafür zuständig, dass imBetriebsratsbüro systematisch gearbeitet wird.Im Seminar lernst du, den PC und andere technische Hilfsmittel effektiver zunutzen. Mithilfe der Programme Outlook sowie der Office-Standardprogrammeerkennst du die technischen Mittel und Wege, wie sich die Zeit- und Terminplanung,die Kommunikation, die ganze Ablage und die Verwaltung sowohl von Abläufen alsauch Projekten verbessern lassen. Neben den Lernmöglichkeiten mit dem Computererhältst du auch Einblick und Hintergrundwissen rund um das Selbst- und Kommunikationsmanagement.Dem Seminar schließt sich eine Onlinenachbetreuung von 6 Wochen an, damitdas Gelernte auch in der Praxis fruchten kann.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARdie eigene Situation als Betriebsratsvorsitzende(r),Stellvertreter(in), Freigestellte(r)Einführung in Theorie und Praxis des Zeit- undSelbstmanagements für Betriebsratsvorsitzende,Stellvertreter(innen), Freigestelltestrukturierte Kommunikation im Betriebsratsgremiumund als BetriebsratAblage der Betriebsratsdaten im Computer und in derPapierablage (Aufgaben und Fristen nach dem BetrVG)nützliche Software für den Betriebsrat zum eigenenZeit- und Selbstmanagement sowie zur Teamarbeit:Ziele, Aufgaben, Termine, Projekte, KontakteVerbindung von Computer mit (Papier-)Planer oderHandheldEinführung in das Onlinelernen unter www.lernplus.de„Coming Home“: Betreuung bei der Umsetzung in derPraxis als Betriebsratsvorsitzende(r)ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsvorsitzende,deren Stellvertreter und freigestellte Betriebsräte.Termine (Seminartyp 1026)17.11. – 22.11.2013 KXCBr241301 Inzell


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und Betriebsratsarbeit159SPECIAL FÜR BETRIEBSRATSSEKRETÄRE UND BETRIEBSRÄTEDas Betriebsratssekretariat:Bürokommunikation und BüroorganisationWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Arbeit im Betriebsratsbüro ist für Betriebsratssekretäre und -sekretärinnen einunübersichtliches Arbeitsfeld, das viel Flexibilität und Selbstorganisation abverlangt.Da tut es gut, wenn der Computer Hilfen anbietet, die zu einer Erleichterung und zuentlastenden Routinen führen. In der Praxis wird der Computer aber auch als zusätzlicherStör- und Stressfaktor empfunden.Das Seminar zeigt Möglichkeiten, wie der Computer im Betriebsratsbüro unterstützendeingesetzt werden kann. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem effektiverenArbeiten mit Word, das Ablagemanagement unter Windows Explorer und das Kommunikations-/Kontakt-/Aufgabenmanagementunter Outlook.Neben den Lernmöglichkeiten mit dem Computer bietet das Seminar ebenfallsEinblick und Hintergrundwissen rund um das Thema Selbst- und Kommunikationsmanagement.Die Übungen wie auch die Inhalte gehen besonders auf die Situation imBetriebsratsbüro ein.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie NTHEMEN IM SEMINARZeit- und Selbstmanagements für Betriebsratssekretäre/-sekretärinnenEinführung in die Theorie und Praxis computergestützterKommunikation für Betriebsratssekretäre/-sekretärinnenWord für das Betriebsratsbüro automatisieren(mit formalem Hintergrund des BetrVG); Dokumentenvorlagen,Formatvorlagen, Formulare, neue DIN-Vorschriften für den SchriftverkehrVersiertes Arbeiten mit Outlook am Einzelarbeitsplatzund mit dem Betriebsratsteamdie effektive Betriebsratsablage unter WindowsTipps zum Arbeiten mit Windows ExplorerRecherche im eigenen DatenbestandEinführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.deZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratssekretäre/innenund Betriebsräte.SEMINARLEITUNGGebhard SchwägerlTermine (Seminartyp 1026)20.05. – 24.05.2013 KXCBr171301 Inzell (mit Kinderbetreuung)


160 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und BetriebsratsarbeitEXCEL KOMPAKT, WORD SPEZIAL, EDV, BR-PRAXISTabellenkalkulation und weiterführendeTextverarbeitungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDieses Seminar vermittelt grundlegende Qualifikationen im Einsatz des TabellenkalkulationsprogrammsExcel für die Betriebsratsarbeit. Die Teilnehmer(innen) erstellenmit Hilfe des Textverarbeitungsprogramms Word Entwürfe aus der Praxis, die auf denjeweiligen Betriebsrat zugeschnitten sind. In Workshops bearbeiten sie konkreteAnwendungsbeispiele zum effizienteren Einsatz des PCs im Betriebsratsbüro. DieseÜbungen befähigen sie, ihre Aufgaben nach dem BetrVG effektiver zu erfüllen. Dazugehören Vorlagen zur Protokollführung, Formschreiben, Briefwechsel, Serienbriefe,Datenaustausch, Rechen- und Analysewerkzeuge. Zu den jeweiligen Anwendungenvermittelt das Seminar auch rechtliche Hintergründe.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARWord für Fortgeschrittene, unter besonderer Berücksichtigungder Einsatzmöglichkeiten im Betriebsratsbüro.Beispiel Betriebsratssitzung: Vorlagen unterWord; Protokolle zu den Sitzungen; Grundlagen Seriendruck,Serienbriefe; Datensätze sortieren und filtern;Briefumschläge, Listen und EtikettenExcel für Einsteiger, unter besonderer Berücksichtigungder Einsatzmöglichkeiten und Notwendigkeiten fürdie Betriebsratsarbeit. Beispiel Überstundenstatistik,Personalstatistiken, Wirtschaftskennzahlen undBildungsplanungWorkshops: Teilnehmerorientierte AnwendungenBetriebsrats-Grundwissen zum Computereinsatz imBetrieb: Computersicherheit, Qualifizierung, Datenschutzvon BetriebsratsdatenEinführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.deZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 1026)SEMINARLEITUNGClaus Weigel, Heike Rozek, Michael Grashei10.02. – 15.02.2013 KXCBr021301 Inzell24.11. – 29.11.2013 KXCBr021302 Inzell


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und Betriebsratsarbeit161PERSONAL- UND STAMMDATENMANAGEMENT, ÜBERSTUNDEN-MANAGEMENT, FORMULARETabellenkalkulation speziell für BetriebsräteWISSEN – KÖNNEN – HANDELNViele Betriebsräte kennen das Programm Excel und setzen es bereits in ihrer Betriebsratsarbeitein. Das Seminar zeigt dazu spezielle, weiterführende Anwendungen fürExcel im Betriebsratsbüro. Besprochen werden das Personal- und Stammdatenmanagementund der Einsatz von Formularen für die Betriebsratsarbeit. Die Überstundenkontrollewird anhand entsprechender Excel-Hilfswerkzeuge dargestellt. Im Bereich dergrafischen Auswertung arbeiten die Teilnehmer(innen) an einem Beispiel der Altersverteilungim Betrieb.Termine (Seminartyp 1026)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARÜberstundenmanagement des BetriebsratsRechtlicher Hintergrund und betriebliche PraxisDas Prinzip der Zeitrechnung unter ExcelFormel- und FunktionsaufbauWochen-, Monats- und JahresabrechnungenGegenüberstellung geleisteter und genehmigterÜberstundenFormulare im BetriebsratsbüroOrganisieren und Schützen von TabellenblätternFormatieren von FormularblätternAusgabe von FormularauswertungenEinfache Makro-VorlagenPersonal und Stammdatenmanagement für BRDatenbanken unter ExcelBetriebsratsbezogene StammdatenStichtagsberechnung (Urlaubsanspruch, Kündigungsfristen)Auswertungen und Diagramme zur Altersverteilungim BetriebEinführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.deZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.28.07. – 02.08.2013 KXCBr151301 Inzell (mit Kinderbetreuung)


162 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und BetriebsratsarbeitEXCELBetriebswirtschaftliche Kennzahlen erfassen,auswerten, verstehenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDer sofortige Zugriff auf alle relevanten, aktuellen betrieblichen Daten ist für eineeffektive Betriebsratsarbeit unverzichtbar. Der PC-Einsatz kann dabei den Aufwandminimieren und Auswertungen für strategische Entscheidungen ermöglichen. ImSeminar werden betriebswirtschaftliche Kennzahlen mithilfe des Computers entwickelt,aufbereitet und in einer Analyse erschlossen. Die Teilnehmer(innen) lernen dabeiden Einsatz des Tabellenkalkulationsprogramms Excel mit verschiedenem Datenmaterialhandlungsorientiert kennen. Der Umgang mit großen Tabellen, die Herleitungvon Formeln in Excel, die Erstellung von Berichten und Grafiken werden praktisch amComputer geübt.Termine (Seminartyp 1026)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARExcel: Grundlagen der TabellenkalkulationEinfache wirtschaftliche Kennzahlen, deren Herleitungund Berechnung in ExcelEinführung in die verschiedenen Datenquellen undderen Bedeutung für das Unternehmen und denBetriebsrat (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung,Quartals- und Monatsberichte und weitere)Arbeiten mit großen Tabellen in Excel (Bilanz, GewinnundVerlustrechnung)Berechnung von Kennzahlen aus den DatenquellenAuswertung mehrerer TabellenKombinieren von Dateien unter Excel, Externe BezügeKonsolidieren von Daten unter ExcelAuswertung und grafische Darstellung von Datenmaterialbzw. Berechnungsergebnissen (Kommentare,Diagramme)Spezielle Software zur BilanzanalyseEinführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.deZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte in Unternehmenmit mehr als 100 Beschäftigten und an Wirtschaftsausschussmitglieder.01.09. – 06.09.2013 KXCBr081301 Inzell


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und Betriebsratsarbeit163PRINT-PUBLISHING IM BETRIEBSRATSBÜROBetriebsratszeitung –Aushänge – Flyer – PlakateWISSEN – KÖNNEN – HANDELNFür den Betriebsrat ist die Kommunikation mit den Kolleginnen und Kollegen im Betriebdas A und O. Ein Mittel dazu sind Druckerzeugnisse, die man mit dem Computereinfach selbst herstellen kann. Das Seminar verschafft Einblick in die Möglichkeiten,die der PC dem Betriebsrat mit den Programmen Word und teilweise MS-Publisherbietet. In Workshops arbeiten die Teilnehmer(innen) mit den Programmen Word (vertieft)und Publisher (mit den Grundfunktionen) an eigenen Produkten für die Betriebsratspraxis.Einfache Bildbearbeitung, digitale Fotografie und Scannen sind ebenfallsBestandteil praktischer Übungen.Das Seminar verschafft handlungsorientiert Einblick in die Arbeit im Redaktionsteamund bietet Möglichkeiten, den eigenen Schreibstil zu verbessern. Typografie undLayout werden ebenso besprochen wie rechtliche Grundlagen. Hinweise zur Gestaltungvon schwarzen Brettern und zur Druckvorstufe in der Zusammenarbeit mit Druckereienrunden das Seminar ab.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARMöglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikationfür den Betriebsrat mit DruckerzeugnissenSoftware für das Printlayout im Betriebsratsbüro imÜberblick: Word, MS-Publisher, InDesign, Corel Drawund andereGrundlagen ÖffentlichkeitsarbeitWorkshops mit Word und MS-Publisher zu Betriebsratszeitungen,Aushängen, Flyern, PlakatenDigitale Fotografie, Scannen und Bildbearbeitung mitIrfan View (kostenloses Programm)Das Drucken (im Betriebsratsbüro und in Zusammenarbeitmit einer Druckerei)Printerzeugnisse am Schwarzen BrettEinführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.de„Coming Home": Wie setze ich die Ergebnisse um?ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGGebhard SchwägerlTermine (Seminartyp 1026)12.05. – 17.05.2013 KXCBr071301 Inzell


164„ Jeder Arbeitnehmer sollte seineRechte kennen.“Tobias Thym


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und Betriebsratsarbeit165BR-ZEITUNGEN UND INTRANET-AUFTRITTEÖffentlichkeitsarbeit des BetriebsratsgestaltenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNÖffentlichkeitsarbeit mit Konzepten und Inhalten, die treffend präsentiert werden –das sind wesentliche Schlüssel für eine gelungene Betriebsratszeitung und für einengelungenen Intranetauftritt des Betriebsrats. In diesem Seminar erarbeiten wir Konzeptionenfür die eigene Betriebsratsarbeit. In Schreibworkshops lernen wir, nochverständlicher und ansprechender zu formulieren. Eigene Beispiele und Anschauungsobjektesind Ausgangspunkt für die Arbeit im Seminar.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARGrundlagen für die Öffentlichkeitsarbeit des BetriebsratsStrategische KommunikationInformationen im MedienverbundStärken und Eigenheiten von BetriebsratszeitungenBesonderheiten der Kommunikation über das IntranetMöglichkeiten und Grenzen im Rahmen derBetriebsratstätigkeitMit Konzept die Aufgaben des Betriebsrats bessererfüllenDas eigene Konzept für die ÖffentlichkeitsarbeitÜbungen zu Texten für die BetriebsratszeitungÜbungen zu Texten für das IntranetAus der Betriebesratspraxis: Anregungen zu Inhaltenund TextenEinführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.deZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 1026)25.08. – 30.08.2013 KXCBr231301 Inzell (mit Kinderbetreuung)


166 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und BetriebsratsarbeitPOWERPOINT, PRÄSENTATIONSKONZEPTION UND -PRAXISPräsentationstechniken für den BetriebsratWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIm Zeitalter der Informationsgesellschaft kommt der Informationsaufbereitung und derInformationsvermittlung eine besondere Bedeutung zu. Die vielfältigen Anforderungender Betriebsratsarbeit (wie Betriebsversammlungen, Ausschuss- und Betriebsratssitzungenoder Gesundheitszirkel) erfordern eine professionelle Informationsaufbereitungund vor allem -darbietung. Computergestützte Technik und Software bietendabei umfangreiche Möglichkeiten. Das Seminar ermöglicht, sich in PowerPoint(Microsoft) einzuarbeiten.Darüber hinaus werden die grundlegenden Schritte für die Erstellung einer Präsentationdes Betriebsrats mit dem Computer gezeigt: Ideenfindung, Materialsammlung,Vorüberlegungen, Konzeption, Umsetzung, Präsentation und Nachbereitung. DieTeilnehmer(innen) lernen praktisch, mit computergestützter Präsentationstechnikumzugehen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINAREinführung in das Arbeiten mit PowerPoint (Beispiel:Betriebsversammlung)Erstellen des eigenen Manuskripts und der Handoutsfür ZuhörerMöglichkeiten von PowerPoint für die praktischeBetriebsratsarbeitVorüberlegungen (Ziel, Botschaft, Zielgruppe derBR-Präsentation)Konzeption (Aufbau, Argumentation, Medienmix usw.)Einfache Bild- und Grafikbearbeitung für PowerPointDas Brennen einer Präsentation auf CDDie Präsentation als KommunikationPraktische Übungen mit ComputereinsatzReflexion des eigenen PräsentationsstilsEinführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.deZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGGebhard SchwägerlTermine (Seminartyp 1026)03.03. – 08.03.2013 KXCBr031301 Inzell


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und BetriebsratsarbeitNEU IMPROGRAMM!167ERFOLGREICHERE PRÄSENTATIONEN MIT POWERPOINTPräsentationstechniken für ProfisWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDer erste Zugang zu PowerPoint ist geschafft. Doch wie wird mit den ersten technischenErfahrungen in PowerPoint eine erfolgreiche Präsentation für die Betriebsratsarbeit?Ausgehend von eigenen Beispielen und der eigenen Praxis erarbeiten sich dieTeilnehmer(innen) einen effektiven und effizienten Präsentationsstil. Im Mittelpunktsteht der Anspruch, dass die Präsentation zum Inhalt, zur eigenen Person und zurZielgruppe passt. Besonderer Wert wird auf Fragen der Konzeption, den Präsentationsstilund spezielle Fragen der Öffentlichkeitsarbeit gelegt. Natürlich arbeiten dieTeilnehmer(innen) mit PowerPoint und bekommen weiterführende Tipps und Tricks.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINAREinsatzmöglichkeiten von PowerPoint in der BetriebsratsarbeitSelbstläufer für das Intranet erstellenDie Präsentation vor großem und vor kleinem PublikumDie interaktive PräsentationEffiziente und ansprechende Präsentationen für dieBetriebsratsarbeit erstellen (PowerPoint)Tipps und Tricks für Fortgeschrittenegestalterische HinweiseDer Betriebsrat als „Nutzbringer“Die Präsentation als BetriebsratskommunikationDramaturgie, Botschaft, ArgumentationPowerPoint im Griff habenDie Zuhörer ansprechenPowerPoint und trotzdem flexibelEinführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.deZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGGebhard SchwägerlTermine (Seminartyp 1026)18.08. – 23.08.2013 KXCBr201301 Inzell (mit Kinderbetreuung)


168 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und BetriebsratsarbeitERFOLGREICHES PUBLIZIEREN IM BETRIEBSNETZDas Intranet aktiv für die ÖffentlichkeitsarbeitnutzenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIntranet und Internet haben in den Betrieben und in der Betriebsratsarbeit stark anBedeutung gewonnen. Zunehmend wichtiger wird es für Betriebsräte, das World WideWeb und das Firmennetz als Kommunikations-, Informations- und Servicemediumaktiv zu nutzen. Durch die eigene Website lässt sich sowohl die Arbeit im Betriebsrat,im Betrieb (im Unternehmen und/oder im Konzern) als auch der Kontakt zu denBeschäftigten verbessern. Das Seminar zeigt die entscheidenden Schritte zur eigenenPräsenz im Internet bzw. Intranet: von der Konzeptionierung über die Strukturierungdes Angebots und das Gestalten einzelner Webseiten bis hin zur Anmeldung beiSuchmaschinen und dem Freischalten im Netz. Das Seminar ist handlungsorientiertangelegt: Den Teilnehmenden steht ein eigener PC-Arbeitsplatz zur Verfügung.Termine (Seminartyp 1026)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARDas können Websites: Analyse von Web-Angebotenund ihre Relevanz für die BetriebsratsarbeitDas können Web-Editoren: GestaltungsmöglichkeitenRedaktions- und ContentmanagementsystemeProjektentwicklung der Web-Site für den Betriebsrat:Von der Idee über die Strukturierung zur Site-MapArbeit in Kleingruppen an einer Web-Site für denBetriebsratBildbearbeitung für das WebRechtliche Grundlagen für die Betriebsrats-Web-Site(BetrVG, Urheberrecht u. a.)Grundsätze der Öffentlichkeitsarbeit: ZielgruppenundKonkurrenzanalyseIntranetgestütztes Wissens- und InformationsmanagementDie Veröffentlichung der Betriebsrats-Website imNetz (Upload, Anmelden bei Suchmaschinen, Bekanntmachender Site)Einsatzmöglichkeiten für die BetriebsratsarbeitEinführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.deZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.24.03. – 29.03.2013 KXCBr051301 Inzell (mit Kinderbetreuung)


169„ Seminare bei der IG Metall sindWeiterbildung unter den bestenVoraussetzungen. Das trägt zu einemguten Lernerfolg bei.“Alexander Prichodko


170 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und BetriebsratsarbeitDATEN IM BR-BÜRO, DATENSICHERHEIT IM BETRIEBDatensicherheit am Computer und imComputernetzwerkWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIm Büro der Interessenvertretung werden sensible und schützenswerte Daten verarbeitet.Nach dem BetrVG ist der Betriebsrat selbst für die Sicherheit dieser Datenverantwortlich. Aufbewahrungsfristen sind einzuhalten. Der Betriebsrat überwachtaußerdem nach § 80 BetrVG die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungenim Betrieb. Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrechtbei der Einführung und Anwendung von technischen Einrichtungen, die dazu bestimmtsind, das Verhalten oder die Leistung der Arbeitnehmer zu überwachen.Das Seminar bietet Betriebsratsmitgliedern die Möglichkeit, ihr Wissen in denBereichen Datenschutz und IT-Sicherheit aus computertechnischer Sicht zu erweitern.Auf den Bereich Internet und Arbeitsrecht wird speziell eingegangen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARDas Firmennetzwerk: Aufbau und Funktionsweise,Sicherungsmechanismen. Die Sicht des Administratorsund seine Möglichkeiten, Datenzugriffsmöglichkeitenim Intranet, ÜberwachungsmöglichkeitenGefahren von außen und innen – SchutzmaßnahmenDatenschutz im BR-Büro – ein ÜberblickWichtige AufbewahrungsfristenErstellen eines BackupsVerschlüsseln und Entschlüsseln von DatenVerschlüsselungssoftware, Festplattenverschlüsselung,E-Mails verschlüsselnAktuelle Entwicklungen im Bereich der IT SicherheitInternet und ArbeitsrechtEinführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.deZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 1026)11.08. – 16.08.2013 KXCBr181301 Inzell (mit Kinderbetreuung)


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und Betriebsratsarbeit171VERANTWORTLICHE IM BETRIEBSRAT UND IN AUSSCHÜSSENAls EDV-/IT-/Datenschutz-Verantwortlicheim Betriebsrat mitarbeitenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNGanzheitliche Produktionssysteme, Telefondatenerfassung, Zeiterfassung, E-Learning,lokales Netzwerk, Internet und Intranet, E-Mail, SAP, Windows und Office – die Zahlund Art der Systeme und Einrichtungen in der IT und der Kommunikation ist unüberschaubar.Die Fragen zu Ergonomie, zum Schulungsbedarf, zu Betriebsänderungenund zum Datenschutz sind vielfältig und komplex. In der Praxis zeigt sich, dass esin den Betrieben eine Vielzahl von Lösungen gibt, wie das Thema EDV, IT und Datenschutzim Betriebsrat geregelt wird. Dies gilt sowohl für die Regelungen, die vereinbartwerden, als auch für Kontrollroutinen und die Arbeitsteilung in der Betriebsratsarbeit.Unter dem Motto „Lernen aus der Praxis“ bietet das Seminar die Möglichkeit,Erfahrungen anderer Gremien und Ausschüsse zu nutzen. Aktuelle Entwicklungenund Themen werden ebenso besprochen wie das Selbstverständnis von Ausschüssenund die Möglichkeiten ihrer Einflussnahme. Dennoch kommen die Erfahrungen in derZusammenarbeit im betrieblichen Alltag nicht zu kurz. Ein Schwerpunkt ist die Fragenach der Kontrolle von IT-Betriebsvereinbarungen, deren Rahmen-bedingungen undderen Ressourcen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARWelche Regelungen und Regelungsmöglichkeiten gibtes in der betrieblichen Praxis?Betriebsvereinbarungen zu IT und EDV: Leitgedankenund Ausgestaltung von VereinbarungenWie kontrolliere ich die Einhaltung von Betriebsvereinbarungen?Wofür brauche ich einen EDV-, IT- oder Datenschutzausschuss?Wie kann die Arbeit in den Ausschüssen sinnvollorganisiert werden?Zur Praxis der Zusammenarbeit mit dem ArbeitgeberSachgerechtes Verhandeln: Argumentation und Überzeugungder GegenseiteUnterlassungsanspruch, Beschlussverfahren,einstweilige VerfügungEinigungsstellenverfahrenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 1026)27.10. – 01.11.2013 KXCBr261301 Inzell


172 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und BetriebsratsarbeitRELEVANZ UND HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DEN BETRIEBSRATSAP im BetriebWISSEN – KÖNNEN – HANDELNSAP wird in großen und zunehmend auch in mittelständischen Unternehmen eingesetzt,um die einzelnen Geschäftsprozesse miteinander zu verbinden und sie damitsteuer- und auswertbar zu machen. Für die Beschäftigten und die Betriebsräte bedeutetdie Einführung von SAP in der Regel massive Änderungen sowohl im betrieblichenAblauf als auch in Fragen des Datenschutzes. Im Seminar werden die generellenFunktionsweisen und die gängigsten Module von SAP besprochen (auch zur Nutzungim Betriebsrat). Des Weiteren behandeln die Teilnehmer(innen) intensiv das ThemaDatenschutz. Sie diskutieren die Handlungsmöglichkeiten der Betriebsräte und erörterndie Grundbestandteile einer Betriebsvereinbarung.Termine (Seminartyp 1026)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINAREinführung und GrundlagenEnterprise Resource Planning; Customer RelationshipManagement; Business Intelligence; ReportingHuman Resource Management; Enterprise ContentManagementÜbersicht der SAP-Architektur; ModulübersichtEinführungsprozesse aus Sicht des BetriebsratsMitbestimmung bei SAP-EinführungBest PracticeFehler beim Einführungsprozess und wie man sievermeidetSAP läuft – was macht der Betriebsrat?Auswertungen und ReportsLeistungs- und VerhaltenskontrolleAuswirkungen auf die BeschäftigtenShared Services in KonzernstrukturenBetriebsvereinbarungen zu SAPDatenschutz und Datensicherheit bei SAPSAP im BR-Gremium nutzenEinführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.deZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.29.09. – 04.10.2013 KXCBr191301 Inzell


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und Betriebsratsarbeit173BETRIEBSVEREINBARUNGEN OPTIMIERENSAP: Betriebsvereinbarungen in derbetrieblichen PraxisWISSEN – KÖNNEN – HANDELNSAP wird eingesetzt, um einzelne Geschäftsprozesse miteinander zu verbinden undsie damit steuer- und auswertbar zu machen. Für die Beschäftigten und den Betriebsratbedeutet die Einführung in der Regel massive Änderungen sowohl im betrieblichenAblauf als auch in Fragen des Datenschutzes. Deshalb gibt es in vielen Betriebenbereits Betriebsvereinbarungen oder Regelungen, die getroffen wurden. Im Seminarwerden grundlegende Fragen zu SAP aufgefrischt. Das Thema „Datenschutz“ bei SAPwird dabei vertiefend behandelt und wir diskutieren grundlegende Handlungsmöglichkeitendes Betriebsrats. Schwerpunkt des Seminars ist neben der Erarbeitung vonKonzepten zur Erstellung von entsprechenden Betriebsvereinbarungen die Frage derÜberprüfung bestehender Vereinbarungen: Werden die Ziele mit der bestehendenBetriebsvereinbarung erreicht? Wie wird die Umsetzung überprüft? Daraus werdenOptimierungsmöglichkeiten bei Betriebsvereinbarungen und deren Umsetzung erarbeitet.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARBegriffsklärung und ErläuterungenÜbersicht der SAP-Architektur und ModulübersichtVertiefter Einblick: Datenschutz und Datensicherheit inSAP-SystemenDie rechtlichen Rahmenbedingungen bei Einführungund Betrieb von SAPSAP-relevante BetriebsvereinbarungenVorstellung verschiedener BV-KonzeptionenDiskussion vorhandener Vereinbarungen und EntwürfeÜberwachung bestehender VereinbarungenOptimierung bereits bestehender VereinbarungenNeuerungen und Entwicklungen bei SAPAktuelle Rechtsfragen bezüglich SAPZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 1026)09.06. – 14.06.2013 KXCBr271301 Inzell


174 Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und BetriebsratsarbeitNEU IMPROGRAMM!WAHLWERBUNG, -INFORMATION, -PLANUNGWahlhelfer ComputerWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie nächsten Betriebsratswahlen finden 2014 statt. Für Betriebsräte ist es wichtig, ihregeleistete Arbeit darzustellen. Der Betriebsrat hat ein Interesse, dass es zu einer hohenWahlbeteiligung kommt. Letztlich ist die Betriebsratswahl ein wichtiges Projekt desBetriebsrats, das es zu gestalten gilt. Der Computer bietet dabei in vielerlei HinsichtUnterstützung.Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer(innen) lernen, den Computer effektiveinsetzen, um die Wahl zu planen, um mit einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit sowohldie Transparenz als auch die Beteiligung zu fördern. Das Seminar gibt Einblick inSoftwarelösungen zur Durchführung der Wahl und natürlich in die rechtlichen Bestimmungenzur Wahl.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie MTHEMEN IM SEMINARDie Betriebsratswahl als Projekt „Öffentlichkeitsarbeit“planen, Ideen entwerfen, Aufgabenplanung im Teammit ExcelFlyer, Zeitungen und Aushänge zur Betriebsratswahl(konzipieren, formulieren, in Word erstellen)Fotos für die Betriebsratswahl (digital fotografieren,einfache Bildbearbeitung)Internet-Auftritte konzipieren und umsetzenDie Mailing-Aktion zur BetriebsratswahlSoftware-Wahlhilfen für die Durchführung der WahlEinführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.dePraxishilfen und Betreuung in der Online-PhaseZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGHeike RozekTermine (Seminartyp 1026)20.11. – 22.11.2013 KXCBr101301 Inzell08.01. – 10.01.2014 KXCBr101401 Inzell


Betriebspolitische Spezialisierung/Soziale und methodische Kompetenz/Computer und BetriebsratsarbeitNEU IMPROGRAMM!175MINDMAPPING – BR-PROTOKOLLE – KONZEPTERSTELLUNG – VISIOComputergestützt visualisieren, konzipierenund moderierenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIn der Betriebsratsarbeit sind Visualisierungen eine wertvolle Kommunikationshilfe.Sie gehören zum Handwerkszeug in der Öffentlichkeitsarbeit, in Sitzungen, in Verhandlungenund in der täglichen Arbeit des Betriebsrats. Das Seminar zeigt, wie manGrafiken erstellt und wie man sie in der Betriebsratsarbeit einsetzt. Im Mittelpunktsteht die Anwendungspraxis in der Betriebsratsarbeit wie das Erstellen von Schaubildern,Organigrammen, Zusammenfassungen, Arbeitsprozess-Abbildungen, Konzeptionenfür Sitzungen, Veranstaltungen und Schriftstücke, Moderationsgrafik-Protokolle,Skizzen. Neben den computerseitigen Einführungen und Übungen bietet das SeminarAnregungen und Hinweise zu den jeweiligen Anwendungsfeldern. Es wird vor allemmit den Software-Programmen Visio (Microsoft), Word, Mindmanager (Mindjet) undteilweise mit Free Mind (Open Source, kostenlos) gearbeitet.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARMindmaps als Visualisierungshilfe (Beispiel ERA)Grundlagen und Möglichkeiten am ComputerProtokoll und Gliederungsfunktion in BetriebsratssitzungenArbeiten mit Texten und Mindmapping (GrundlagentexteERA)Projektplanung mit Mindmaps (Beispiel ERA undeigene Betriebsratsbeispiele)Kreativität im Betriebsrat fördern und strukturierenModerieren mit MindmapVisio als VisualisierungshilfeOrganigramme für die BetriebsratsarbeitProzessmanagement im BetriebsratsbüroProtokolle unter Word für die Geschäftsführung desBetriebsratEinführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.deZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGGebhard SchwägerlTermine (Seminartyp 1026)22.09. – 27.09.2013 KXCBr161301 Inzell


176FIT FÜR DEN WANDELIn den Betrieben wächst die Anzahl der Beschäftigtenmit Schwerbehinderung kontinuierlich an, und mitzunehmendem Alter der Beschäftigten steigt derAnteil ihrer Einsatzeinschränkungen. Für Mitgliederdes Betriebsrats und der SBV ist es deshalb einewichtige Aufgabe, sich rechtzeitig fit zu machen für dieHerausforderungen alternder Belegschaften.Von den Aufgaben der SBV über das betrieblicheEingliederungsmanagement bis hin zu arbeitsundsozialrechtlichen Themen finden sich imfolgenden Abschnitt die Seminare, die rund um denThemenbereich SBV und Teilhabepolitik eine solideGrundlage bilden.


177BETRIEBSPOLITISCHE SPEZIALISIERUNGSBV und TeilhabepolitikSEMINARE 2013SBV und TeilhabepolitikZentrale Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung 178Beschäftigungssicherung und Arbeitsgestaltung fürbehinderte Menschen 179Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) –Arbeitsfähigkeit erhalten und sichern 180Antragsverfahren zur Feststellung einer (Schwer-)Behinderungnach § 69 SGB IX 181Beratungs- und Verhandlungskompetenzen für Schwerbehindertenvertretungund Betriebsrat 182Arbeits- und Sozialrecht für die Schwerbehindertenvertretung 183Gespräche führen als Schwerbehindertenvertretung 184Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Betrieb –Auswirkung auf die Arbeit der Interessenvertretung 185


178 Betriebspolitische Spezialisierung/SBV und TeilhabepolitikTEILHABEPRAXIS IZentrale Aufgaben derSchwerbehindertenvertretungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIn diesem Seminar nehmen wir die aktuelle betriebliche Wirklichkeit in Bezug aufeine menschengerechte Arbeit unter die Lupe. Wir erarbeiten uns die zentralen Aufgabenfelderder Schwerbehindertenvertretung (SBV). Wir analysieren die Ursachen,Hintergründe und Auswirkungen von Behinderungen und loten unseren eigenenHandlungsspielraum aus. Grundlage ist das SGB IX , mit dem die Teilhabe behinderterMenschen am Arbeitsleben gefördert werden soll. Am Schluss des Seminars könnenSie Ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten als Schwerbehindertenvertreter(in) präzisieren.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/6693–2508Kategorie FTHEMEN IM SEMINARSituation schwerbehinderter Menschen in Betriebund GesellschaftBehinderung: Fakten, Zahlen und Begrifflichkeitengesetzlicher Rahmen für die Arbeit der SBVAnerkennungs- und GleichstellungsverfahrenAufgaben, Beteiligungs- und Mitwirkungsrechteder SBVPflichten des ArbeitgebersZusammenarbeit mit dem BetriebsratKooperation mit anderen betrieblichen und außerbetrieblichenStellenEntwicklung von Perspektiven für die weitere Arbeitder SBV – Aufbau von ArbeitsstrukturenTermine (Seminartyp 051)13.01. – 18.01.2013 SF00313 Sprockhövel21.04. – 26.04.2013 BE01713 Berlin18.08. – 23.08.2013 OB03413 Bad Orb22.09. – 27.09.2013 BE03913 BerlinZIELGRUPPEDas Seminar wendet sich an Schwerbehindertenvertreter(innen),die Grundkenntnisse für ihre Arbeit benötigen.Ausdrücklich eingeladen sind auch Betriebsräte, diesich für die Belange von Menschen mit Behinderungenengagieren.SEMINARLEITUNGIgor Scholz (Lohr · Bad Orb)Rolf Klabunde (Sprockhövel)Bernward Budde (Berlin)


Betriebspolitische Spezialisierung/SBV und Teilhabepolitik179TEILHABEPRAXIS IIBeschäftigungssicherung und Arbeitsgestaltungfür behinderte MenschenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Teilhabe (schwer-)behinderter und älterer Menschen am Arbeitsleben durchzusetzen– das ist eine zentrale Aufgabe der Interessenvertretungen in Zeiten vonArbeitsstellenabbau, Rationalisierung und der Zunahme an sogenannten prekärenArbeitsverhältnissen.Die Schwerbehindertenvertretungen und die Betriebsräte benötigen dazu Strategien,um die vorhandenen und neuen Instrumente umzusetzen.In diesem Seminar werden die notwendigen Kenntnisse aus dem Einführungsseminar„Teilhabepraxis I“ vertieft, Verhandlungs- und Umsetzungsschritte entwickeltund Grundsätze für gesundheitsförderliche und behinderungsgerechte Arbeit gestaltet.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–25 08Kategorie FTHEMEN IM SEMINARBestandsaufnahme zur betrieblichen und gesellschaftlichenSituation behinderter und älterer MenschenBeschäftigungspflicht des Arbeitgebers nach SGB IXBeteiligungsrechte der SBV und die Rechte der schwerbehindertenMenschendie Rolle der Interessensvertretungen bei der BeschäftigungssicherungMaßnahmen, Hilfen und Leistungen zur Gestaltungeines behinderungs-, gesundheits- und altersgerechtenArbeitsplatzesTermine (Seminartyp 207)24.02. – 01.03.2013 OE00913 Bad Orb02.06. – 07.06.2013 OE02313 Bad Orb09.06. – 14.06.2013 SE02413 Sprockhövel01.09. – 06.09.2013 OB03613 Bad OrbZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder, anVertrauensperson der behinderten Menschen und derenStellvertreter(innen).Der Besuch des Einführungsseminars „Teilhabepraxis I:Zentrale Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung“(Typ 051) wird vorausgesetzt. Eine vorherige Teilnahme amSeminar „Betriebsratsmitglieder I“ wird empfohlen.SEMINARLEITUNGIgor Scholz, Gabi Reineke (Lohr · Bad Orb)Rolf Klabunde (Sprockhövel)


180 Betriebspolitische Spezialisierung/SBV und TeilhabepolitikTEILHABEPRAXIS IIIBetriebliches Eingliederungsmanagement(BEM) – Arbeitsfähigkeit erhalten und sichernWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDas SGB IX betont die Prinzipien „Prävention vor Rehabilitation“ und „Rehabilitationvor Rente“. Dennoch werden jährlich 500.000 Beschäftigte krankheitsbedingt gekündigt.Hier hat das SGB IX den Arbeitgebern im Mai 2004 eine gestaltende Managementaufgabezugewiesen. Mit dem neugefassten § 84 Abs. 2 SGB IX (Prävention) sind alleArbeitgeber verpflichtet, Maßnahmen zur Wiedereingliederung und zum Erhalt desArbeitsplatzes von langzeitkranken Betroffenen zu ergreifen (betriebliches Eingliederungsmanagement).Die betriebliche Umsetzung von Prävention und Eingliederungsmanagementhängt im Wesentlichen vom Engagement der Schwerbehindertenvertretungen und derBetriebsräte ab. Der Abschluss einer Betriebsvereinbarung gewährleistet verlässlicheund einklagbare Regelungen für die Betroffenen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–25 08Kategorie FTHEMEN IM SEMINARRechtliche Grundlagen und allgemeine Ziele des betrieblichenEingliederungsmanagementsDer präventive Ansatz des SGB IX und der Gesundheitsbegriffdes ArbeitsschutzgesetzesDas Ziel: Prävention und betriebliche GesundheitsförderungHandlungsschritte bei der Einführung und Umsetzungdes betrieblichen EingliederungsmanagementsBetriebsnahe Konzepte zur Prävention, Integration undRehabilitationErarbeitung einer MusterbetriebsvereinbarungZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder,Vertrauensperson der behinderten Menschen und derenStellvertreter. Empfehlenswert ist der vorherige Besuchdes Seminars „Betriebsratsmitglieder I“.Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 18 Personen.Termine (Seminartyp 052)SEMINARLEITUNGGabi Reineke, Igor Scholz (Lohr · Bad Orb)Rolf Klabunde (Sprockhövel)12.05. – 17.05.2013 OE02013 Bad Orb08.09. – 14.09.2013 OE03713 Bad Orb01.12. – 06.12.2013 OE04913 Bad Orb15.12. – 20.12.2013 SB05113 Sprockhövel


Betriebspolitische Spezialisierung/SBV und Teilhabepolitik181Antragsverfahren zur Feststellung einer(Schwer-)Behinderung nach § 69 SGB IXWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDer amtlich bescheinigte Grad der Behinderung ist die Voraussetzung zur Inanspruchnahmevon Teilhabemaßnahmen für behinderte Menschen; insbesondere die Regelungenzur Prävention, zur Beschäftigungspflicht des Arbeitgebers, zur betrieblichenEingliederung, zum besonderen Kündigungsschutz. Die Schwerbehindertenvertretungberät beim Antragsverfahren betroffenen Kolleginnen und Kollegen im Betrieb.In diesem Seminar erwerben Sie die erforderlichen Kenntnisse, um betrieblicheMaßnahmen in die Wege zu leiten und die Betroffenen bei der Geltendmachung ihrerAnsprüche aus dem SGB IX und anderen Gesetzen zu unterstützen. Betriebsrätebenötigen aufgrund ihrer Schutzaufgaben nach § 80 (1) Ziffer 1 und 4 BetrVG Grundkenntnissein diesem Aufgabenbereich.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Kategorie BTHEMEN IM SEMINARBestandsaufnahme zum Thema (Schwer-)Behinderungund Antragstellung im BetriebBeratung der (schwer-)behinderten Menschen imBetrieb als Aufgabe der Schwerbehindertenvertretungnach § 95 (1) SGB IXFeststellungsverfahren nach § 69 SGB IX –vom Formular bis zum Sozialgerichtsverfahren(mit Rechtsprechung)Gleichstellungsverfahrenbesonderer Kündigungsschutz für schwerbehinderteMenschenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Vertrauenspersonen derschwerbehinderten Menschen und an Betriebsratsmitglieder.SEMINARLEITUNGGabi Reineke, Igor Scholz (Lohr · Bad Orb)Rainer RehwaldTermine (Seminartyp 9382)26.05. – 29.05.2013 OX12213 Bad Orb 29.09. – 02.10.2013 OX14013 Bad Orb


182 Betriebspolitische Spezialisierung/SBV und TeilhabepolitikBeratungs- und Verhandlungskompetenzenfür Schwerbehindertenvertretungund BetriebsratWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Schwerbehindertenvertretung ist in ihrer Arbeit oft mit Konflikten konfrontiert. Dafürbenötigen Schwerbehindertenvertretungen besondere Fähigkeiten, um sachgerechteProblemlösungen zu erzielen. Sie lernen in diesem Seminar insbesondere, welcheAnforderungen sich aus dem eigenständigen Initiativrecht nach SGB IX ergeben. Dazuwird im ersten Teil des Seminars behandelt, wie Anregungen und Beschwerden bearbeitetwerden können und wie BR/JAV und SBV zusammen präventive Maßnahmen erkennenund beantragen können. Im zweiten Teil üben wir anhand aktueller Fälle aus derbetrieblichen Praxis den Umgang mit Kritik, Ablehnung und Meinungsverschiedenheitenzwischen den verschiedenen Akteuren. Sie lernen die eigene Beratungsarbeit zu überprüfenund erproben Grundlagen für einen konstruktiven Gesprächsverlauf. Schwierige,aber auch gut verlaufene Gesprächssituationen werden mit Methoden der kollegialenFallbearbeitung erprobt.Termine (Seminartyp 053)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Kategorie FTHEMEN IM SEMINARAufgaben und Rechte der SBVeigenständiges Initiativrecht § 95 (1) Ziffer 2 und 3 SGB IXder Verhandlungsauftrag der SBV und des BRZusammenarbeit von SBV und BRAufbau und Verlauf von Beratungs- und VerhandlungsgesprächenVorbereitung und Durchführung von VerhandlungsgesprächenUmgang mit KonfliktenZIELGRUPPE:Dieses Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder, Vertrauenspersonender behinderten Menschen und derenStellvertreter(innen). Die Teilnehmenden sollten bereitsdas Grundlagenseminars „Teilhabepraxis 1“ besuchthaben oder über vergleichbare Vorkenntnissse verfügen.Empfehlenswert ist weiterhin der vorherige Besuchdes Seminars „BR I“Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 18 Teilnehmer(innen).SEMINARLEITUNGGabi Reineke, Igor Scholz10.03. – 15.03.2013 OX01113 Bad Orb


Betriebspolitische Spezialisierung/SBV und Teilhabepolitik183RECHTLICH FIT FÜR DIE TÄTIGKEIT ALS SBVArbeits- und Sozialrecht für dieSchwerbehindertenvertretungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNSchwerbehinderte, gleichgestellte Arbeitnehmer(innen) und Menschen mit Behinderungbrauchen nicht nur besondere Förderung und Unterstützung. Für sie gelten auchbesondere rechtliche Bestimmungen. Die Regelungen zum Schwerbehindertenrechtim SGB IX haben weitreichende Auswirkungen auf das Arbeitsrecht, die die Schwerbehindertenvertretungkennen muss.In diesem Seminar behandeln wir die arbeitsrechtlichen Besonderheiten sowiewichtige arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften von der Einstellung bis zumKündigungsschutz. Wir berücksichtigen auch die neueren, richtungsweisenden Entscheidungen,die in der Rechtsprechung in den letzten Jahren getroffen wurden.Termine (Seminartyp 609)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARRechtsgrundlagen im ArbeitsrechtBegriffsklärungen (Behinderung, Schwerbehinderte,Gleichgestellte)Besetzung von Arbeitsplätzen mit Menschen mitBehinderungBewerbung und Einstellung unter Beachtung des AGGVersetzungenFeststellung der Schwerbehinderteneigenschaft undder Gleichstellungbesonderer KündigungsschutzKündigungsarten, insbesondere personenbedingteKündigungAblauf des KündigungsschutzverfahrensZusammenarbeit mit dem Integrationsamt; StellungnahmeAufgaben, Rechte und Pflichten der SBVder „neue“ § 38a (unterstützte Beschäftigung)Verknüpfungen im SozialrechtKranken-, Renten-, ArbeitslosenversicherungZusammenarbeit mit Ämtern und BehördenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.17.11. – 22.11.2013 KXARB361301 Inzell


184 Betriebspolitische Spezialisierung/SBV und TeilhabepolitikBERATUNGEN VON KOLLEG(INN)EN, GESPRÄCHE MIT VORGESETZTENGespräche führen alsSchwerbehindertenvertretungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNEin ganz wesentlicher Teil der Arbeit der Schwerbehindertenvertretung ist es, Gesprächezu führen. Im Zentrum stehen Beratungen von Menschen mit einer Behinderung.Um solche Gespräche zu führen, sind nicht nur eine entsprechende persönliche Grundhaltungund Fachwissen wichtig. Dazu gehören auch kommunikative Fähigkeiten.Neben den Gesprächen mit den Kolleg(inn)en sind auch Gespräche mit deren Vorgesetztenfür die Schwerbehindertenvertretung von Bedeutung.Das Seminar gibt Hilfen, Gesprächssituationen besser zu gestalten. Es geht aufdie Prozesse in der Beratungssituation ein und zeigt, welche Instrumente, Technikenund Arbeitsmodelle dabei zielführend sein können. Im Seminar wird auch das Rollenverständnisin Beratungsgesprächen thematisiert. Für die Gespräche mit Vorgesetztenzeigt das Seminar, wie diese Gespräche aufgebaut werden können und wie mansich verständlich ausdrückt. Das Seminar ist speziell auf die Erfordernisse der Schwerbehindertenvertretungzugeschnitten.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARGestaltung von BeratungssituationenErstkontakt und AuftragsklärungGrundverständnis und Grundhaltung des Schwerbehindertenvertretersim BeratungsgesprächHilfe professionalisierenUnterschiedliche BeratungsansätzeLösungsfokussiertes Beratungsgespräch inkl.GesprächsleitfadenAufbau eines vertrauensvollen GesprächsklimasGrundlagen der KommunikationGesprächstechniken und -strategien (effektiv Fragenstellen, aktiv zuhören, Überzeugungstärke)Gesprächsführung von Gesprächen mit VorgesetztenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Schwerbehindertenvertreter(innen)und Betriebsräte.SEMINARLEITUNGSusanne ScaleTermine (Seminartyp 447)07.04. – 12.04.2013 KXBSo101301 Inzell21.07. – 26.07.2013 KXBSo101302 Inzell


Betriebspolitische Spezialisierung/SBV und Teilhabepolitik185Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonventionim Betrieb – Auswirkung auf dieArbeit der InteressenvertretungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNSeit 26. März 2009 gilt in Deutschland die Konvention der Vereinten Nationen über dieRechte von Menschen mit Behinderungen. Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonventionformuliert die Anforderungen an die Arbeitswelt. Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretungsind im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags gehalten, die Umsetzung undDurchführung dieser Anforderungen zu fördern.Die Rechte behinderter Menschen am Arbeitsplatz werden durch die Konventiongestärkt. Inklusion und Teilhabe als wichtigste Grundprinzipien zeigen neue Perspektivenund Handlungsaufträge für die Interessenvertretungen auf. Die Integrationsvereinbarungund das betriebliche Eingliederungsmanagement sind zwei Möglichkeiten,die Praxis der Teilhabe im Betrieb zu verändern.In diesem Seminar erarbeiten sich die Teilnehmenden die Grundsätze der UN-Behindertenrechtskonvention, ihre Möglichkeiten und Grenzen. Welche rechtlichenHandlungsmöglichkeiten haben Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretungzusätzlich gewonnen? Welcher Gestaltungsspielraum eröffnet sich ihnen?§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 60 52/89 – 1 51Kategorie BTHEMEN IM SEMINARGrundsätze der UN-Behindertenrechtskonvention undihre BedeutungMöglichkeiten und Grenzen des ÜbereinkommensBeteiligungs- und Gestaltungsaufgaben des Betriebsratsund der Schwerbehindertenvertretungrechtliche Handlungsmöglichkeitenbetriebliches EingliederungsmanagementIntegrationsvereinbarungZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder, Vertrauenspersonender behinderten Menschen und derenStellvertreter(innen).Teilnehmende sollten bereits das Seminar „Einführungin die Betriebsratsarbeit I“ besucht haben oder übervergleichbare Vorkenntnisse verfügen.Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGGabi Reineke, Igor ScholzTermine (Seminartyp 059)30.06. – 03.07.2013 OE02713 Bad Orb


186DIVERSITÄT ALS CHANCE NUTZENIn Branchen und Berufsgruppen stellen sich dieThemen rund um die betriebliche Interessenvertretungoft aus einer ganz eigenen Perspektive undFragestellung dar. Das trifft auf hochqualifizierteBerufsgruppen wie Ingenieure/Ingenieurinnen ebensozu wie auf Branchen und Personengruppen. Alleim folgenden Abschnitt aufgeführten Seminare richtensich sowohl an Interessenten aus diesen Gruppenals auch an Betriebsräte, die sich hier besondersqualifizieren möchten, um ihre Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeitenausschöpfen zu können.


187BETRIEBSPOLITISCHE SPEZIALISIERUNGPersonen- und BerufsgruppenIngenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)enVorwärtsdenken – Weiterbilden 188Am Anfang des Arbeitsverhältnisses 189Das bestehende Arbeitsverhältnis 190Ende des Arbeitsverhältnisses 191Basics der Betriebsratsarbeit 192Special: Mitbestimmung und Beteiligung des Betriebsrats 193Special: Personelles im ITK- und Engineering-Bereich 194Special: Betriebsänderung im ITK- und Engineering-Bereich 195Betriebsräte in Betrieben ohne Tarifbindung 196Praxis der Betriebsratsarbeit in der ITK-Branche 197Beteiligung des Betriebsrats in Entgeltfragen 198Entgeltwirksame Zielvereinbarungen 199Homeoffice – die Lösung vielfältiger Probleme? 200Produktionssysteme in Administration und Entwicklung 201Studierende im Betrieb 202Datenschutz und Mitbestimmung 203Global Engineering – Offshoring & Co. 204Werkvertrag und Leiharbeit im ITK- und Engineering-Bereich 205Burnout 206Euro-BetriebsräteEuropäische Betriebsräte 208Europäische Betriebsräte – Gründungsseminar 209EBR-Workshop 210Englisch für (Euro-)Betriebsräte, Gesamt- und Konzernbetriebsräte 211Short-Power-Special 212English-Refresher für BR und EBR 213Interkulturelle Kompetenz für Betriebsräte 214BranchenseminareBetriebsratsarbeit in den Betrieben der textilen Dienstleistungen 216Erfolgreiche Betriebsratsarbeit in VW-/Audi-Händler- u. Servicebetrieben 217Betriebsratsarbeit im Handlungsfeld des Kfz-Betriebes 218Interessenvertretung im montierenden Handwerk 219Internationale Arbeits- und Produktionsteilung in d. Automobilindustrie 220Demogr. Wandel in den Betrieben d. textilen Automobilzulieferindustrie 221FrauenseminareNEUFrauen und Führung 223NEUAuf geht's – faires Entgelt für Frauen 224NEUVon der Streitlust zur Konfliktlösung 225Jugend und StudierendeZentrale Jugendseminare 226JAV – Aktiv für Ausbildungsqualität 228Tarifverträge verstehen und umsetzen 230NEUMeine Rolle als JAV-Vorsitzend(e)r 231NEU


188 Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)enVorwärtsdenken – WeiterbildenSeminare der IG Metall fürIngenieure/Ingenieurinnen Technische Experten/Expertinnen IT-Beschäftigte KaufmännischeAngestellte Studierende der IngenieurberufeINNOVATIVE BILDUNG FÜR INNOVATIVE KÖPFE …Die IG Metall hat eine eigene „Forschungs- und Entwicklungsabteilung“für Bildung. Neben den technischenExpertinnen und Experten und der engen Kooperationmit Universitäten hilft besonders das Know-How unsererMitglieder – bei den Angestellten und in den Ingenieurbüros– das Bildungsangebot praxisbezogen stetig weiterzu entwickeln.Beteiligungsorientierung und Interdisziplinarität sindunsere Erfolgsrezepte für innovative Bildungsprozesse.Unsere Seminare integrieren fachliche und prozessualeFragestellungen mit betriebs-, unternehmens- und gesellschaftspolitischenHerausforderungen.Wir sind nicht nur nah dran, sondern mittendrin!Beschäftigte aus der betrieblichen Praxis setzen ihreAnforderungen und Bildungsbedarfe in konkrete Seminareum. Die Fragestellung ist dabei schon der Beginnder Problemlösung. Denn gemeinsame Denkprozessean gemeinsamen Anliegen machen zielgerichtetesHandeln möglich. WISSEN – KÖNNEN – HANDELN eben!Und darin sind wir erfahrene Profis!WEITERENTWICKLUNG DER SEMINAREDerzeit arbeiten wir an aktuellen Themen wie beispielsweiseEntwickeln oder Controllen – Anspruch undWirklichkeit der IngenieurarbeitInnovationsdruck und Qualifikationsentwicklung,Nachhaltige TechnologieentwicklungTechnologieentwicklung und gesellschaftlicheVerantwortungTechnikfolgenabschätzung und alternativeTechnikentwicklungWir arbeiten stetig daran, Anregungen und Vorschlägeaus unserem Umfeld in praxisbezogene und attraktiveSeminarangebote umzusetzen.ANSPRECHPARTNERWenn Sie weiteres Interesse an diesem Thema habenoder sich gerne aktiv in die Bildungskonzeption einbringenmöchten, wenden Sie sich bitte an:Tom KehrbaumGewerkschaftliche Bildungsarbeit, Vorstand der IG MetallE-Mail: Tom.Kehrbaum@igmetall.de,Telefon 069/6693 – 2563


Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)en189EINFÜHRUNG IN DAS INDIVIDUELLE ARBEITSRECHT FÜR BETRIEBSRÄTEAm Anfang des ArbeitsverhältnissesWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDarf der Betriebsrat an Vorstellungsgesprächen teilnehmen? Welche Fragen darf derArbeitgeber an einen Bewerber stellen und hat der Betriebsrat dabei ein Mitbestimmungsrecht?Was darf/kann in einem Arbeitsvertrag geregelt werden? Welche Beteiligungsrechtehat der Betriebsrat bei den Inhalten von Arbeitsverträgen? Was sind dieHaupt- und Nebenpflichten im Arbeitsverhältnis?Mit diesen oder ähnlichen Fragen rund um das beginnende Arbeitsverhältniswerden Betriebsräte immer wieder konfrontiert. Sie bilden deshalb auch die Schwerpunktedieses Seminars. Die Teilnehmenden erarbeiten alle relevanten rechtlichenBestimmungen und klären, inwiefern Betriebsräte Kontroll- und/oder Beteiligungsrechteausüben können.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 60 52/89 – 1 56Kategorie CTHEMEN IM SEMINARGrundlagen des Arbeitsrechts, z. B. Systematik desArbeitsrechts, RechtsquellenDer Weg zum Arbeitsvertrag, z. B. zulässige Fragen imBewerbungsgespräch, Assessment CenterÜberblick Rechte des BR bei der EinstellungAusgestaltung von Arbeitsverträgen, z. B. Nachweisgesetz,zulässige/nicht zulässige Inhalte, sinnvolleRegelungen, Allgemeine Geschäftsbedingungen,Besonderheiten für ITKs und Engineers, Beteiligungsmöglichkeitendes BetriebsratsPflichten im Arbeitsverhältnisaktuelle Rechtsprechungpraktische BeispieleZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder des Betriebsratsund der Schwerbehindertenvertretungen aus dem ITKbzw.Engineering-Bereich.SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 609)15.04. – 17.04.2013 LX11613 Lohr


190 Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)enEINFÜHRUNG IN DAS INDIVIDUELLE ARBEITSRECHT FÜR BETRIEBSRÄTEDas bestehende ArbeitsverhältnisWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie rechtlichen Rahmenbedingungen für ein Arbeitsverhältnis sind grundsätzlich imArbeitsvertrag festgeschrieben. Sie werden darüber hinaus flankiert von den Tarifverträgenund/oder den Betriebsvereinbarungen. So ergibt sich eine Vielzahl vonBestimmungen, Regelungen und Vereinbarungen, die das bestehende Arbeitsverhältnisbeeinflussen. Der Betriebsrat ist mit diesen Themen konfrontiert und muss Antwortenfinden zu Fragen nach den Arbeitszeiten, den Urlaubsansprüchen, zum Entgeltoder zur Haftung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.In diesem Seminar gehen wir den aktuellen und wichtigsten Fragen während desArbeitsverhältnisses nach, erarbeiten die individualrechtlichen Grundlagenim Zusammenhang mit den tarifrechtlichen bzw. den betrieblichen Regelungen undveranschaulichen die Beteiligungsmöglichkeiten von Betriebsräten.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89 – 156Kategorie CTHEMEN IM SEMINARHaupt- und Nebenpflichten aus dem ArbeitsvertragInhalt und Grenzen des Direktionsrechts des ArbeitgebersHaftung von ArbeitnehmernWirkung von Tarifverträgen und BetriebsvereinbarungenArbeitszeitfragenUrlaubsansprücheAbmahnung, Ermahnung, VerwarnungBeteiligungsrechte des Betriebsratsaktuelle Rechtsprechungpraktische BeispieleZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder des Betriebsratsund Schwerbehindertenvertretungen aus dem ITK- bzw.Engineering-Bereich.SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 609)03.07. – 05.07.2013 LX07713 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)en191EINFÜHRUNG IN DAS INDIVIDUELLE ARBEITSRECHT FÜR BETRIEBSRÄTEEnde des ArbeitsverhältnissesWISSEN – KÖNNEN – HANDELNWenn die Beendigung des Arbeitsverhältnisses vom Arbeitgeber veranlasst wird,werden Betriebsräte häufig mit Fragen zur Beendigungsform, Kündigungsarten,Kündigungsschutz und den sozialrechtlichen Folgen konfrontiert. Im Seminar werdendie individualrechtlichen Grundlagen bearbeitet und Handlungsmöglichkeiten fürBetriebsräte aufgezeigt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 60 52/89 – 1 56Kategorie CTHEMEN IM SEMINARBeendigungsformen des Arbeitsverhältnisses wiez. B. Aufhebungsvertrag, KündigungKündigungsarten wie z. B. ordentliche/außerordentliche Kündigung, ÄnderungskündigungKündigungsregelungen gemäß BGBKündigungsschutz gemäß KSchGWeiterbeschäftigungsanspruchKündigungsschutzverfahrenBeteiligungsrechte des Betriebsratssozialrechtliche Folgenaktuelle Rechtsprechungpraktische BeispieleZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder des Betriebsratsund der Schwerbehindertenvertretungen aus dem ITKbzw.Engineering-Bereich.SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 609)14.10. – 16.10.2013 LX14213 Lohr


192 Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)enGRUNDLAGEN DES KOLLEKTIVEN ARBEITSRECHTS FÜR BETRIEBSRÄTEBasics der BetriebsratsarbeitWISSEN – KÖNNEN – HANDELNMit der Wahl in den Betriebsrat tauchen in der Regel viele Fragen auf, zum Beispiel:Welche Aufgaben hat der Betriebsrat? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mitdem Arbeitgeber? Wie ist das Verhältnis zwischen BR-Arbeit und arbeitsvertraglicherVerpflichtungen? Wie kommt ein Beschluss des Betriebsrats zustande? WelcheBeteiligungsrechte hat der Betriebsrat? Wie können Lösungen von Betriebsrätensystematisch erarbeitet werden?Diese und weitere Fragen werden in diesem Seminar unter Einbeziehung aktuellerRechtsprechung gemeinsam erarbeitet und Anregungen für strategisches Vorgehenanhand praktischer Beispiele vermittelt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89 – 156Kategorie CTHEMEN IM SEMINARrechtliche Grundlagen des kollektiven Arbeitsrechtsdie Rolle als Mitglied des BetriebsratsÜberblick über die wichtigsten Aufgaben, Rechte undPflichten des BetriebsratsGrundsätze der Organisation der BR-Arbeitzentrale Informations-, Unterrichtungs- undBeratungsrechte des Betriebsratsdie wichtigsten Mitbestimmungsrechte desBetriebsratsGrundzüge einer effektiven und beteiligungsorientiertenArbeitsweise des Betriebsratspraktische Beispieleaktuelle RechtsprechungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder ausdem ITK- bzw. Engineering-Bereich.SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 609)06.03. – 08.03.2013 LX16013 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)en193GRUNDLAGEN DES KOLLEKTIVEN ARBEITSRECHTS FÜR BETRIEBSRÄTESpecial: Mitbestimmung und Beteiligungdes BetriebsratsWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBei betrieblichen Konflikten und Problemen ist von den Mitgliedern des BetriebsratsInitiative gefragt, um die Interessen der Beschäftigten möglichst optimal zu vertreten.Dabei können die Beteiligungsrechte des Betriebsverfassungsgesetzes als Werkzeugdienen.In diesem Seminar werden erweiterte Kenntnisse in der Anwendung des Betriebsverfassungsgesetzesund ergänzender Vorschriften vermittelt mit dem Ziel, nicht nurtheoretische Kenntnisse, sondern auch eine möglichst effektive praktische Anwendungder betriebsverfassungsrechtlichen Instumente aufzuzeigen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 60 52/89 – 1 56Kategorie CTHEMEN IM SEMINARSystematik und Reichweite von Informations-,Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechten gemäßBetrVGWirkung und Rechtsfolgen der Beachtung vonMitbestimmungsrechtenRegelungsinhalte von Betriebsvereinbarungen undihr Verhältnis zu TarifverträgenEinigungsstellebetriebliche Strategien zur Durchsetzung vonMitbestimmungsrechtenrechtliche Durchsetzungsmöglichkeiten für denBetriebsratZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder des Betriebsratsund der Schwerbehindertenvertretungen aus demITK- bzw. Engineering-Bereich. Empfehlenswert ist derBesuch des Seminars „Basics der Betriebsratsarbeit“oder ein regionales Seminar „Einführung in die Betriebsratsarbeit“.Termine (Seminartyp 609)SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)27.05. – 29.05.2013 LX22213 Lohr


194 Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)enGRUNDLAGEN DES KOLLEKTIVEN ARBEITSRECHTS FÜR BETRIEBSRÄTESpecial: Personelles im ITK- undEngineering-BereichWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIm Rahmen personeller Veränderungen wie zum Beispiel Kündigung, Versetzung,Qualifizierung usw. ist schnelles und zielorientiertes Handeln von Betriebsräten erforderlich.Doch wie können die Betriebsräte dies im Interesse der Arbeitnehmer(innen)gewährleisten, ohne sich in den Fallstricken des Arbeitsrechts zu verfangen?Hier setzt das Seminar an und zeigt beispielhaft auf, welche Faktoren bei derLösung eine Rolle spielen können und was bei der Beratung betroffener Arbeitnehmer(innen)zu beachten ist. Gemeinsam erarbeiten wir Lösungsansätze undStrategien zur Durchsetzung der Beteiligungsrechte von Betriebsräten.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89 – 156Kategorie CTHEMEN IM SEMINARrechtliche Grundkenntnisse zu den HandlungsfeldernEinstellung, Versetzung, Abmahnung, Kündigung,Befristungen, LeiharbeitSchutzrechte, die besonders zu beachten sindMöglichkeiten und Grenzen der Mitbestimmungsrechtedes Betriebsratsrechtliche Durchsetzungsmöglichkeiten desBetriebsratsEntwicklung betrieblicher Strategien zur Durchsetzungder Beteiligungsrechte des BetriebsratsZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder des Betriebsratsund der Schwerbehindertenvertretungen aus demITK- bzw. Engineering-Bereich. Empfehlenswert ist derBesuch des Seminars „Basics der Betriebsratsarbeit“oder ein regionales Seminar „Einführung in die Betriebsratsarbeit“.SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 609)08.07. – 10.07.2013 LX02813 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)en195GRUNDLAGEN DES KOLLEKTIVEN ARBEITSRECHTS FÜR BETRIEBSRÄTESpecial: Betriebsänderung im ITK- undEngineering-BereichWISSEN – KÖNNEN – HANDELNVeränderungsprojekte und/oder Restrukturierungsmaßnahmen sind in vielen Unternehmenspürbar. Für die Betriebsräte stellen sich dabei Fragen wie zum Beispiel:Welche Beteiligungsrechte bestehen bei Umstrukturierungen? Welche Beschäftigungssicherungsinstrumentestehen Betriebsräten zur Verfügung?Themen dieses Seminars sind die Veränderungen im Betrieb/Unternehmen/Konzern und die möglichen Strategien von Betriebsräten, um die negativen Folgen zuverhindern oder zumindest abzumildern. Dabei zeigen wir den beteiligungsorientiertenEinsatz von Beteiligungsrechten des Betriebsrats auf und entwickeln beispielhaftarbeitsorganisatorische Gestaltungsmöglichkeiten, die im Rahmen von Interessenausgleichs-und Sozialplanverhandlungen thematisiert werden können.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 60 52/89 – 1 56Kategorie CTHEMEN IM SEMINARWas ist ein Betrieb, ein Unternehmen, ein Konzern?Wie ist die betriebliche Situation und die strategischePlanung?Welche allgemeinen Trends, z. B. der Globalisierungsind erkennbar?Beteiligungsrechte von BetriebsrätenKriterien für eine BetriebsänderungInteressenausgleich und Sozialplanvorausschauende BeschäftigungssicherungInitiativen zur Qualifizierungunternehmensrechtliche VeränderungsprozesseBetriebsübergangZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder des Betriebsratsund der Schwerbehindertenvertretungen aus demITK- bzw. Engineering-Bereich. Empfehlenswert ist derBesuch des Seminars „Basics der Betriebsratsarbeit“oder ein regionales Seminar „Einführung in die Betriebsratsarbeit“.Termine (Seminartyp 609)SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)11.12. – 13.12.2013 LX10013 Lohr


196 Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)enGRUNDLAGEN DES KOLLEKTIVEN ARBEITSRECHTS FÜR BETRIEBSRÄTEBetriebsräte in Betrieben ohne TarifbindungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIm ITK- und Engineering-Bereich sind immer mehr Unternehmen nicht an einen Tarifvertraggebunden. Deshalb stellt sich die Frage, ob sich die Arbeit von Betriebsrätenin tarifgebundenen bzw. nicht tarifgebundenen Betrieben unterscheidet. Dabei istzu klären, welche Folgen es hat, wenn sich der Arbeitgeber an einen Tarifvertrag„anlehnt“ oder lediglich im Arbeitsvertrag Bezug auf den Tarifvertrag genommen wird.Außerdem wird der Frage nachgegangen, ob und ggf. inwiefern Tarifverträge nacheinem Betriebsübergang weiter gelten. Und es wird erklärt, welchen Spielraum Betriebsrätebei der Gestaltung von Arbeitsbedingungen in Betrieben ohne Tarifbindung habenoder wie (wieder) eine Tarifbindung erreicht werden kann.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89 – 156Kategorie CTHEMEN IM SEMINARUnterschiede zwischen tarifgebundenen und nichttarifgebundenen Betriebenrechtliche und politische Stellung von Tarifverträgenim Handeln von BetriebsrätenGrundlagen des Tarifrechts (z. B. Anlehnung an denTarifvertrag, arbeitsvertragliche Regelung)Rechtsfolgen bei einem BetriebsübergangRechtsstellung von Tarifverträgen gegenüber Betriebsvereinbarungen(z. B. Tarifvorrang gemäß § 77 Abs. 3BetrVG, Regelungsgegenstände)Gestaltungsmöglichkeiten mit Hilfe von Betriebsvereinbarungenwie kommen Betriebe bzw. Belegschaften zu Tarifverträgen(Flächentarifvertrag, Firmen-, Haus- oderAnerkennungstarifverträge)?ZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsräte aus demITK- und Engineeringbereich.SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 609)06.05. – 08.05.2013 LX21913 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)en197SEMINAR FÜR ERFAHRENE PRAKTIKERPraxis der Betriebsratsarbeitin der ITK-BrancheWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie derzeitige Situation in der ITK-Branche sowie aktuelle Entwicklungen imEngineering-Bereich stehen im Mittelpunkt dieses Seminars. Es bietet ausreichendRaum für einen Erfahrungsaustausch aus der praktischen Arbeit der einzelnenBetriebsräte. Schwerpunkte sind die Gehaltsentwicklung in der ITK-Branche, neuearbeitsrechtliche Entwicklungen sowie insbesondere das Thema Arbeitszeit undihre flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten.Dieses Seminar wird von der ITK-Branchenkoordinierung beim Vorstand derIG Metall in Zusammenarbeit mit dem IG Metall-Bildungszentrum Lohr · Bad Orbangeboten.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Kategorie CTHEMEN IM SEMINARaktuelle Situation in der ITK-BrancheErfahrungsaustausch zur Situation in den Betriebenaktuelle Gehaltsentwicklungen im ITK-BereichBeteiligungsmöglichkeiten des Betriebsrats beiGehältern, Eingruppierungen und sonstigen Entgeltfragengemäß § 87 Abs. 1 Ziff. 10, 11 BetrVGArbeitszeitfragen, insbesondere flexible Gestaltungsmöglichkeitengemäß § 87 Abs. 1 Ziff. 2, 3 BetrVGaktuelle Entwicklungen im Engineering-BereichZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitgliederaus den Bereichen ITK, Engineering und an technischeExpert(inn)en.SEMINARLEITUNGJuan-Carlos Rio Antas, IG Metall-Vorstand,Ressort Angestellte, ITIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 609)11.11. – 13.11.2013 LX14613 Lohr


198 Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)enENTGELT IN DER INFORMATIONS- UND TELEKOMMUNIKATIONSBRANCHEBeteiligung des Betriebsrats in EntgeltfragenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIn den Unternehmen der ITK-Branche gibt es keine einheitliche Regelung in Entgeltfragen.Einige Unternehmen unterliegen einem Tarifvertrag, andere orientieren sich beimEntgeltsystem an Empfehlungen von Unternehmensberatungen, wieder andere habenihr eigenes Entgeltsystem entwickelt. Um Betriebsräten die Einordnung der im Unternehmenbestehenden Entgelthöhe zu ermöglichen, erhebt die IG Metall seit vielen Jahrenin ihrer jährlich aktualisierten Entgeltanalyse die Entwicklung der tatsächlich bezahltenEntgelte.Betriebsräte haben jedoch bei Fragen der Entgeltgestaltung gemäß Betriebsverfassungsgesetzein Mitbestimmungsrecht. In diesem Seminar beschäftigen wiruns – neben einem Erfahrungsaustausch – mit der Frage, in welchem Umfang dasBetriebsverfassungsgesetz (BetrVG) Betriebsräten Werkzeuge bei der Gestaltungin Entgeltfragen zur Verfügung stellt und wo die Grenzen dabei sind. Wir werden derFrage nachgehen, ob und gegebenenfalls wie Tarifverträge Betriebsräte dabei unterstützenkönnen. Und wir überlegen gemeinsam, welche konkreten Handlungsmöglichkeitender Betriebsräte die betriebliche Entgeltentwicklung weiter fördern.Dieses Seminar wird von der ITK-Branchenkoordinierung beim Vorstand der IG Metallin Zusammenarbeit mit dem IG Metall-Bildungszentrum Lohr · Bad Orb angeboten.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89 – 156Kategorie CTHEMEN IM SEMINARrechtliche Grundlagen gemäß BetrVGBeispiele von betrieblichen EntgeltsystemenWas können Tarifverträge in Entgeltfragen imITK-Bereich leisten?Welche Erfahrungen haben die Teilnehmenden inbetrieblichen Entgeltfragen?Welche konkreten Werkzeuge können Betriebsrätezur Gestaltung von Entgeltfragen einsetzen? Wo sinddie Grenzen?Beispiele für die Gestaltung von BetriebsvereinbarungenBeteiligung der Belegschaft bei Umsetzungsfragenaktuelle RechtsprechungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder ausdem Informations- und Telekommunikationsbereich.SEMINARLEITUNGJuan-Carlos Rio Antas, IG Metall-Vorstand,Ressort Angestellte, ITIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 609)10.06. – 12.06.2013 LX22413 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)en199LEISTUNGSPOLITIK BEI QUALIFIZIERTER ARBEITEntgeltwirksame ZielvereinbarungenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNZielvereinbarungsprozesse mit dem Arbeitgeber z. B. nach ERA-TV vereinbaren undderen Durchführung begleiten: Zielvereinbarungen werden in Betrieben seit Jahrenals Instrument der Motivation sowie der Leistungsentlohnung eingesetzt. Mit derEinführung des ERA-TV bekamen Betriebsräte einen tariflichen Regelungsrahmen indie Hand, um an der Gestaltung und Steuerung von Zielvereinbarungsprozessenmitzuwirken. Diese Regelungen können auch Orientierung für Betriebsräte in Betriebenohne Tarifbindung sein.Schon der Prozess hin zu einer Betriebsvereinbarung und ihre Implementierungmuss angemessen geführt werden, sollen Zielvereinbarungen erfolgreich wirken undVorgesetzte wie Beschäftigte fair und kompetent nach Zielen arbeiten und sich entsprechendeVerdienstchancen ergeben.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 168Kategorie BTHEMEN IM SEMINARKriterien für sinnvolle Anwendungsbereiche undZielvereinbarungenLeistungsziele, Zielkorridore und LeistungsbedingungenformulierenZielvereinbarungen als Führungs- und BeteiligungsinstrumentÜbergänge von Beurteilen > Zielvereinbarungen> KennzahlenvergleichGestaltung, Implementierung und Begleitung derProzessschritte „Ziele finden“, „Ziele vereinbaren“,„Zielerfüllung feststellen“, „Konflikte lösen“Mitbestimmungsrechte und MitgestaltungsräumeKontrolle und Prozessbegleitung durch den BetriebsratZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder des BR, die mitZielvereinbarungen konfrontiert sind oder sie alsMethode zur Ermittlung von Leistung ins Auge fassen.Das Seminar orientiert sich am ERA-TV BaWü, ist aberauch für Teilnehmer anderer Tarifgebiete oder ausUnternehmen ohne Tarifbindung gut geeignet.Termine (Seminartyp 331)17.04. – 19.04.2013 LX06613 Lohr 23.10. – 25.10.2013 LX09313 LohrSEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)


200 Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)enVERLAGERUNG VON ARBEITSPLÄTZEN GANZ ODER TEILWEISE NACH HAUSEHomeoffice –die Lösung vielfältiger Probleme?WISSEN – KÖNNEN – HANDELNImmer häufiger wird Beschäftigten die Möglichkeit angeboten oder aus Kostengründenaufgedrängt, ganz oder zeitweise von zu Hause aus zu arbeiten. Dies erscheint fürviele Mitarbeiter attraktiv, sparen sie sich doch lange Fahrtzeiten. Gleichzeitig wirddie Flexibiliät erhöht, so dass Familie und Beruf besser unter einen Hut gebracht werdenkönnen. Aber das Homeoffice birgt auch Gefahren rechtlicher, arbeitsorganisatorischerund gesundheitlicher Art. Deshalb ist es extrem wichtig, dass Betriebsräte ihreBeteiligungsrechte kennen und wahrnehmen. Dies kann z. B. der Abschluss einer gutenBetriebsvereinbarung sein, die Nachteile und Gefahren für die Beschäftigten abwendet.Das Seminar soll den Blick für Vor- und Nachteile schärfen, die Beteiligungsrechtevon Betriebsräten erläutern und Eckpunkte für eine gute Betriebsvereinbarungerarbeiten.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89 – 156Kategorie CTHEMEN IM SEMINARGestaltung und Mindeststandarts von Heimarbeitsplätzenrechtliche Grundlagen zum Büro zu HauseGefahren langfristiger Abwesenheit vom Arbeitsplatzim BetriebVor- und Nachteile für Arbeitnehmer(innen)und ArbeitgeberBeteiligungsrechte von BetriebsrätenEckpunkte zur Ausgestaltung von BetriebsvereinbarungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder ausdem ITK- bzw. Engineering-Bereich.SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Ulrike Saaber, IG Metall Vst. Düsseldorf-NeussTermine (Seminartyp 609)04.09. – 06.09.2013 LX08613 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)en201DER NÄCHSTE SCHRITTProduktionssysteme in Administrationund EntwicklungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNFlexible Standardisierung, Arbeiten im Kundentakt, schlanker Informationsfluss,Beseitigung von Verschwendung, Sauberkeit und Ordnung – das sind Ziele und Verfahren,mit denen Fertigung und Montage umgestaltet werden.Im Seminar lernen die Teilnehmenden, wie diese Ziele und Verfahren auf dieindirekten Bereiche und die immaterielle „Wertschöpfung“ angewendet werden.Die gesamte Wertschöpfungskette und der Produktlebenszyklus werden indie „schlanke“ Philosophie eingebunden. Betriebsräte stehen vor der Aufgabe, dassBeschäftigte an Vorteilen dieser Verfahren teilhaben. Sie stehen aber auch vor derAufgabe, die damit verbundene Leistungsverdichtung und Dequalifizierung zu verhindern.Indem sie ihre Rechte nutzen, können sie Einfluss nehmen auf gute Leistungenund gute Kooperationen in diesen Veränderungsprozessen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 168Kategorie BTHEMEN IM SEMINARGegenstand von Veränderungen sind Information undWissenWertstromanalyse bei administrativen Prozessenagile Entwicklung (Scrum) und bürokratische Rahmenwerke(CMMI)Leistungspolitik in Administration und Entwicklungqualifizierte Arbeit bei flexibler StandardisierungArbeitszeitregimes und Zeitflexibilität im schlankenBüroRechte des BetriebsratsMETHODEN IM SEMINARVortrag, Gesprächsgruppen, Arbeit an Texten,FallbeispieleZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Mitglieder in Betriebsräten,die sich mit Veränderungen der Arbeitsorganisation inindirekten Bereichen befassen und hier Aufgaben übernommenhaben oder übernehmen wollen.Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt.Termine (Seminartyp 331)17.02. – 20.02.2013 LX10813 LohrSEMINARLEITUNGThomas Habenicht (Lohr · Bad Orb)Karl-Heinz Hageni


202 Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)enBETRIEBSRATSARBEIT FÜR DIE BELEGSCHAFT DER ZUKUNFTStudierende im BetriebWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBetriebsräte werden häufig mit im Betrieb tätigen Studenten konfrontiert. Dabeitauchen die unterschiedlichsten Fragen auf wie z. B. über den Status der Studierendenund deren vertragliche Grundlagen (Praktika, Dipl.-Arbeit, Promotion, Duales Studium,Ferienjob, Arbeit neben dem Studium etc.), welche Entgeltgrundlagen auf dieseBeschäftigungsverhältnisse anwendbar sind, ob Urlaubs- und Entgeltfortzahlungsanspüchebestehen und welche Beteiligungsrechte Betriebsräte haben.Das Seminar gibt deshalb einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen dermöglichen Beschäftigungsverhältnisse und zeigt Handlungsmöglichkeiten für Betriebsräteauf.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89 – 156Kategorie CTHEMEN IM SEMINARvertragsrechtliche Grundlagen von studentischenBeschäftigungsverhältnissen (Praktika, Dipl.-Arbeit,Promotion, Duales Studium, Ferienjob, Arbeit nebendem Studium, studentische Aushilfskräfte)mögliche Ausgestaltung von derartigen Beschäftigungsverhältnissenwelche individualrechtlichen gesetzlichen Regelungenfinden Anwendung?welche Beteiligungsrechte hat der Betriebsratz. B. bei der Einstellung von Praktikanten?Inhalte von BetriebsvereinbarungenEinstiegsentgelt nach dem Studiumaktuelle RechtsprechungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder ausdem ITK- bzw. Engineering-Bereich.SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb),Diana Kiesecker, IG Metall Vorstand, Ressort Angestellte, ITTermine (Seminartyp 609)28.08. – 30.08.2013 OX08513 Bad Orb


Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)en203GEFAHRENPOTENZIALE UND SCHUTZ BEI DER ANWENDUNG VONSOFTWAREWERKZEUGEN, TRANSPARENZ BEI BETRIEBSABLÄUFENDatenschutz und MitbestimmungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIm betrieblichen Alltag werden mit der ständigen Weiterentwicklung der InformationsundKommunikationstechnik immer mehr Systeme eingesetzt, die das Verhalten und dieLeistung von Arbeitnehmer(innen) direkt und indirekt überwachen: Betriebsdatenerfassungssysteme(BDE), Anwesenheitszeiterfassung, Zutrittskontrollen, Telefoncomputer,vernetzte Computersysteme usw. Insbesondere Intranet- und Internetdienste mit E-Mailund deren Überwachung durch Firewall-Systeme bergen ein hohes Überwachungspotenzial.Aber auch integrierte Standardsoftware – dazu gehören die sog. ERP-Systeme(Enterprise Ressource Planning) wie z. B. SAP® – verfügt über komplexe Software-Werkzeuge,die Betriebsabläufe und damit Leistung und Verhalten der Arbeitnehmer(innen)transparent machen. ERP-Systeme erfassen mehr oder weniger alle Betriebsabläufe,dies kann unter Umständen § 111 BetrVG (Betriebsänderung) auslösen und zwingt denBetriebsrat zum Handeln.Das Seminar wird in zwei Teilen von jeweils 2 ½ Tagen durchgeführt. Schwerpunktevon Teil 1 bilden die Gefahrenpotenziale beim Einsatz informationsverarbeitenderSysteme und die Informations- und Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats. .Teil 2 vermittelt weiterführende Informationen für den Betriebsrat, speziell Struktur,Inhalte und Regelungsnotwendigkeiten von Betriebsvereinbarungen. Beispielhaft wirddemonstriert, wie abgeschlossene Betriebsvereinbarungen auf ihre Einhaltung durchden Betriebsrat überwacht werden können (Revision an einem ERP-System).Der Trainer arbeitet in den Seminaren mit Inputs, Falldarstellungen und praktischenÜbungen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Kategorie CTHEMEN IM SEMINARTEIL 1:Gefahren beim Einsatz informationsverarbeitenderSysteme, Erfahrungen mit KontrollsystemenVerfassungsrecht „informationelle Selbstbestimmung“Bestimmungen von Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)und Telekommunikationsgesetz (TKG)Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG)zu § 87.1 Ziff. 6 BetrVG (technische Überwachung)Inhalte von Betriebsvereinbarungen (IKT-Rahmen-Betriebsvereinbarung, Einzel-Betriebsvereinbarung)TEIL 2:Funktionsweisen und Besonderheiten ERP-SystemeProblematik Outsourcing von BeschäftigtendatenChecklistenerstellung zur Überprüfung einesERP-Systems bzw. Betriebsänderung (§ 111 BetrVG)Entgeltgestaltung und BetriebsvereinbarungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, Mitgliedervon IT-Ausschüssen und Datenschutzbeauftragte.Die Teilnehmerzahl ist auf 24 Personen begrenzt.Termine (Seminartyp 439)Teil 1 16.01. – 18.01.2013 LX05313 Lohrt Nur zusammenhängend zu buchen!Teil 2 14.07. – 17.07.2013 LX12913 LohrSEMINARLEITUNGDr. Manfred Burr (BURR Consulting, Bochum)Irmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)


204 Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)enNEUE HERAUSFORDERUNGEN AN DIE BETRIEBSRATSARBEITGlobal Engineering – Offshoring & Co.WISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Globalisierung hat nun auch die hochqualifizierten Beschäftigten erreicht, nachdemsie bereits seit Längerem die industrielle Fertigung und Produktion antreibt.Offshoring – die Auslandsverlagerung – ist ein aktuelles Thema geworden. Begleitetwird diese Entwicklung von einem neuen Typ der Industrialisierung von Kopfarbeit.Hochqualifizierte Beschäftigte, z. B. in den Forschungs- und Entwicklungszentren, geratenzunehmend unter Druck, ihre vermeintlich privilegierte Stellung im Unternehmengerät ins Wanken, ihre soziale Absicherung schwindet. Wie können hier die Arbeitsplätzegesichert werden, ohne dass die Beschäftigten aus unterschiedlichen Länderngegenseitig ausgespielt werden? Was beeinflusst den Leistungsdruck besonders?Den Teilnehmenden dieses Seminars werden die dem Betriebsrat zur Verfügungstehenden Instrumente des Betriebsverfassungsgesetzes aufgezeigt. Gemeinsamerarbeiten wir uns Lösungsansätze und Strategien.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89 – 156Kategorie CTHEMEN IM SEMINARaktuelle Entwicklungen im Global Engineering,Offshoring & Co. (z. B. neue Phase der Globalisierung,Standardisierung und neuer Typ der Industrialisierungvon Kopfarbeit, neue Wirtschaftsgeografie)Wer ist wie betroffen? (z. B. rechtliche und sozialeFolgen für hochqualifizierte Angestellte)Welches nationale Recht ist in global agierendenUnternehmen anwendbar?Globalisierung und die Folgen für die BetriebsratsarbeitAnforderungen an eine wirksame BetriebsratsarbeitHandlungsinstrumente von Betriebsräten (z. B. GBR/KBR, EBR)mögliche Regelungsinhalte von Betriebsvereinbarungenaktuelle RechtsprechungZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsräte aus demITK- und Engineering-Bereich.SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 609)02.09. – 04.09.2013 LX13613 Lohr


Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)en205ARBEITNEHMERÜBERLASSUNGWerkvertrag und Leiharbeit imITK- und Engineering-BereichWISSEN – KÖNNEN – HANDELNArbeitnehmerüberlassung bzw. (Schein-)Werkverträge sind inzwischen auch bei denhochqualifizierten Beschäftigten des ITK- und Engineering-Bereichs häufig anzutreffen. Einekleine Gruppe von sehr hoch Qualifizierten wünscht sich zwar diese Art von „Arbeit“, diemeisten Betroffenen werden jedoch im Vergleich mit einer festen Anstellung zu geringbezahlt. Es tauchen für Betriebsräte deshalb immer wieder Probleme auf. Der Betriebsratmuss Leiharbeit und Werkvertrag unterscheiden können. Er muss wissen, wie er mitdem Know-how-Verlust einerseits und dem Verbleib von Kernkompetenzen im Unternehmenandererseits umgehen soll. Und er muss die Auswirkungen solcher Arbeitsverhältnisseauf die Arbeitsbedingungen aller im ITK- oder Engineering-Bereich Beschäftigtenrichtig einschätzen.Im Seminar werden die einschlägigen Beteiligungsrechte des Betriebsrats dargestelltund Anregungen für die Betriebsratsarbeit erarbeitet.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Kategorie CTHEMEN IM SEMINARDefinition Leiharbeit, Werkvertrag, Scheinwerkvertrag,rechtliche Grundlagen von Leiharbeit undWerkverträgensoziale Folgen von Leiharbeit und Werkverträgen(z. B. bei Normalarbeitsverhältnissen, Entgelt,Arbeitszeit)Know-how-Verlust bei Unternehmen und Strategien,wie Kernkompetenzen im Unternehmen verbleibenVerhältnis Kernbeschäftigte und Externe Mitarbeiter(innen)Zuständigkeit und Beteiligungsrechte des BetriebsratsBeispiel für Ziele und Inhalte von Betriebsvereinbarungenaktuelle RechtsprechungZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsräte aus demITK- und Engineeringbereich.SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 609)03.06. – 05.06.2013 LX12313 Lohr


206 Betriebspolitische Spezialisierung/Ingenieure, Ingenieurinnen und technische Expert(inn)enUMGANG MIT BURNOUT – FRAGEN DERERKENNUNG – HANDLUNGSMÖGLICHKEITENBurnout§ 37.6 BetrVG02324/706–3 93Kategorie FWISSEN – KÖNNEN – HANDELNSpitzenleistung, Projektarbeit, Termindruck, ständige Einsatzbereitschaft – die Arbeitsverdichtungist hoch und immer weniger Mitarbeiter(innen) sollen den steigendenLeistungsanforderungen gerecht werden. Das ist eine extreme und zunehmend massiverwerdende Herausforderung für jede einzelne Mitarbeiterin und jeden einzelnen Mitarbeiterebenso wie für die Vorgesetzten. Wenn die Zeichen nicht rechtzeitig erkanntwerden, droht häufig ein Burnout.Der Begriff Burnout (oder „Ausgebranntsein“) bezeichnet einen andauerndenZustand von Erschöpfung, Überforderung und Druck mit sowohl körperlichen als auchseelischen, also psychischen Beschwerden bis hin zum absoluten Zusammenbruch.Werden keine Maßnahmen ergriffen, wird der Mensch krank, fällt für lange Zeit ausund verursacht damit hohe Kosten, die auf die Gesamtheit umgelegt werden. Hier istbetriebliches wie persönliches Handeln gefordert und unverzichtbar.THEMEN IM SEMINARBurnout – was ist das?Auslöser von Burnout(Früh-)ErkennungsmerkmalePhasen von BurnoutWarnsymptomeAuswirkungen auf die betroffene Person und derenUmweltHandlungsmöglichkeiten: Was kann ich tun?Entwicklung präventiver MaßnahmenMETHODIKMethodisch wird mit PowerPoint, Metaplan, Rollenspielen,Mindmap und Ressourcenbildung zur eigenenHandlungskompetenz gearbeitet.ZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsräte, die alsIngenieure/Ingenieurinnen, als IT-Beschäftigte oder alsProjektverantwortliche arbeiten.Termine (Seminartyp 635)02.06. – 07.06.2013 SX12313 SprockhövelSEMINARLEITUNGEva-Maria Böttcher (Sprockhövel)Meera Drude (Psychotherapeutin, Kommunikationstrainerin,Coaching)


207„Es ist einfach interessant undnützlich. Ich werde auch dieaufbauenden Seminare nochbesuchen.“Birgit Waßmann (mit Bernd Schmid)


208 Betriebspolitische Spezialisierung/Euro-BetriebsräteWIE WIRKT SICH DIE NEUFASSUNG DER EBR-RICHTLINIE AUS?Europäische Betriebsräte (EBR)Seit 1994 ermöglicht die EBR-Richtlinie der EU die Gründungeines Europäischen Betriebsrats (EBR) zwecksUnterrichtung und Anhörung länderübergreifender Angelegenheiten.Die EBR ergänzen und erweitern diebetriebliche Interessenvertretung durch ihre Verzahnungauf europäischer Ebene. Seit Juni 2011 ist die deutscheUmsetzung der 2009 neu gefassten EBR-Richtlinie inKraft. Diese Neufassung bringt wesentliche Verbesserungender Arbeits- und Beteiligungsmöglichkeiten der EBRs.Es bestehen derzeit fast 1000 EBRs in allen Branchen.Mitglieder der IG Metall sind in über 330 EuropäischenBetriebsräten vertreten und zurzeit sind etwa 50 weitereEBRs unter Beteiligung von IG Metall-Mitgliedern in derGründungsphase.Durch die wachsende Verzahnung von Arbeits- undProduktionsprozessen über Ländergrenzen hinweg wirddas Arbeitsfeld der Europäischen Betriebsräte für betrieblicheInteressenvertretungen und Hauptamtliche der IGMetall immer wichtiger. Dies zeigt sich gerade in der Kriseund bei Umstrukturierungen, wenn Belegschaften in verschiedenenLändern gegeneinander ausgespielt werden.Die Seminare und Workshops wenden sich anBetriebsräte und Betriebsrätinnen, die einen EBR gründenwollen oder die bereits einen EBR gebildet haben undanstreben, die Ansätze, Ziele und Strategien ihrer EBR-Arbeit zu reflektieren und zu verbessern.QUALIFIZIERUNG UND BERATUNG FÜR EUROPÄISCHEBETRIEBSRÄTE BEINHALTEN UNTER ANDEREM:die EBR-Gründungsverhandlungen: rechtliche undgewerkschaftspolitische Grundlagendie Verzahnung zwischen nationaler und europäischerInteressenvertretungdie konsequente Anwendung und Durchsetzung derRechte aus der neuen EBR-Richtlinie der EU, je nachRechtslagedie Unterrichtungs- und Anhörungsansprüche und denUmgang mit wirtschaftlichen Daten in der EUdie Vereinbarungen und Absprachen im EBR: Chancenund Risikendie Verknüpfung mit betrieblichen Handlungsfeldern(z. B. Umgang mit Restrukturierung, Arbeits- undGesundheitsschutz, Aus- und Weiterbildung)die unternehmensspezifische Weiterentwicklung derEBR-Praxis


Betriebspolitische Spezialisierung/Euro-Betriebsräte209GRÜNDUNGSSEMINAREuropäische BetriebsräteWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIn Zeiten von Europäisierung und Internationalisierung agieren Unternehmensleitungenwie selbstverständlich europaweit bzw. weltweit. Unternehmensstrategien und ihreAuswirkungen auf die Beschäftigten machen nicht mehr an der jeweiligen Landesgrenzehalt. Vor diesem Hintergrund wurde 1996 das Gesetz über EuropäischeBetriebsräte (EBR) verabschiedet und 2011 wesentlich verbessert. Das Gesetz regeltund sichert die Unterrichtung und die Anhörung der Arbeitnehmervertretung aufeuropäischer Ebene zu länderübergreifenden Angelegenheiten.Zur Gründung eines EBR muss eine Gründungsvereinbarung zwischen einer internationalbesetzten Arbeitnehmergruppe und dem Arbeitgeber ausgehandelt werden.Wie du in deinem Unternehmen die Errichtung eines Europäischen Betriebsratsunterstützen und fördern kannst und was du für die EBR-Gründungsverhandlungenwissen solltest, lernst du in diesem Gründungsseminar. Insofern wendet sich diesesSeminar an Mitglieder von Betriebsräten, die in ihrem Unternehmen einen EBRbilden wollen oder sich bereits im Verhandlungsprozess befinden.Kategorie ATHEMEN IM SEMINARgesetzliche Grundlagen der EBR-Gründung:EBR-Richtlinie der EU und die Umsetzung in dienationale GesetzgebungRechte und Pflichten sowie Arbeitsweisen eines EBRAblauf der EBR-Gründungsverhandlungen und Inhaltevon EBR-GründungsvereinbarungenInteressenvertretungs- und Gewerkschaftsstrukturenin den Ländern der Europäischen Unionpraktische Beratung und Unterstützung für diebetriebliche SituationZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, die einen EBRgründen wollen oder bereits im Verhandlungsprozesssind.Termine (Seminartyp 057)SEIT JUNI 2011 IST DASNEUE EBR-GESETZ INKRAFT. DAMIT WURDE DIEVERBESSERTE EBR-RICHT-LINIE DER EU IN DEUT-SCHES RECHT UMGESETZT.SEMINARLEITUNGEBR-Team beim IG Metall-Vorstand,Roswitha Schneider (Sprockhövel)12.05. – 15.05.2013 SF02013 Sprockhövel 22.10. – 25.10.2013 SH09313 Sprockhövel


210 Betriebspolitische Spezialisierung/Euro-BetriebsräteEBR-PRAXIS OPTIMIEREN – NEUE EBR-RICHTLINIE KONSEQUENT ANWENDENEBR-Workshop§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IXKategorie AWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Führungsstrukturen und Entscheidungswege innerhalb multinationaler Unternehmenwerden zunehmend über Ländergrenzen hinweg zentralisiert. Dabei stoßenimmer öfter die vorhandenen Mitbestimmungsmöglichkeiten sprichwörtlich an ihre(Landes-)Grenzen. Hinzu kommt, dass weiterhin Arbeitsplätze verlagert, Unternehmenfusionieren oder aufgekauft und Standorte in verschiedenen Ländern gegeneinanderausgespielt werden.Der Europäische Betriebsrat (EBR) kann die Interessen der Beschäftigten dort vertreten,wo immer häufiger Entscheidungen getroffen werden: an der Konzernspitze.Der EBR muss vom Arbeitgeber über länderübergreifende Maßnahmen unterrichtetund angehört werden. Das bietet EBR und Beschäftigten die Möglichkeit eines intensivenInformations- und Erfahrungsaustausches sowie zur Entwicklung gemeinsamerStrategien.Im Mittelpunkt dieses Workshops stehen die konsequente Anwendung der Rechteaus der EBR-Vereinbarung sowie das Kennenlernen der verbesserten EBR-Gesetzgebung.Welche Auswirkungen (rechtlich wie politisch) haben die neuen Regelungen?Die unternehmenspezifische EBR-Praxis steht dabei im Zentrum.Du erhältst Informationen zu aktuellen Themen der EBR-Arbeit und hast die Möglichkeit,deine Erfahrungen mit anderen Europäischen Betriebsräten auszutauschensowie an der Weiterentwicklung der eigenen EBR-Praxis zu arbeiten.Termine (Seminartyp 234)04.03. – 06.03.2013 LH01013 Lohr05.05. – 08.05.2013 SI01913 Sprockhövel16.09. – 19.09.2013 BL03813 Berlin15.12. – 18.12.2013 SE05113 SprockhövelTHEMEN IM SEMINARAuswirkung der neuen EBR-Gesetzgebung auf diePraxis von Artikel 6 und Artikel 13 EBRneue Rechte und Handlungsmöglichkeiten konsequentnutzen, je nach rechtlicher Grundlagemögliche Anpassung von EBR-Gründungsvereinbarungenneue Informations- und Anhörungsansprüche und derUmgang mit wirtschaftlichen Daten im EBRUmsetzung der eigenen EBR-Vereinbarung: rechtlicheund politische HandlungsmöglichkeitenAbsprachen und Rahmenvereinbarungen im EBR:Chancen und RisikenErfahrungsaustausch: Arbeitsschwerpunkte undArbeitsweisen des EBR; Sitzungsgestaltung; interkulturelleKompetenz; SchulungenUnterstützungs- und Beratungsangebote für EBRdurch Gewerkschaften und andere InstitutionenZIELGRUPPEDer Workshop richtet sich an Mitglieder von EuropäischenBetriebsräten, die auf der Grundlage von Artikel 6 undArtikel 13 (alt) sowie kraft Gesetzes errichtet wurden.SEMINARLEITUNGEBR-Team beim IG Metall-Vorstand,Roswitha Schneider (Sprockhövel), Brigitte Volkmann(Berlin), Irmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)


Betriebspolitische Spezialisierung/Euro-Betriebsräte211Englisch für (Euro-)Betriebsräte,Gesamt- und KonzernbetriebsräteWISSEN – KÖNNEN – HANDELNSpeziell für den Bedarf der o. g. Gruppen wurde diese Qualifizierungsmaßnahme entwickelt.Sie ermutigt die Teilnehmenden dazu, sowohl innerhalb des Unternehmens inEnglisch zu kommunizieren als auch sich bei internationalen Begegnungen erfolgreichzu verständigen. Die Trainerinnen von Euro-Team sind auch die Autorinnen der Lehrwerke„Working Together“ (Englisch für Betriebsräte), die in diesen Kursen eingesetzt werden.Hier wird aufgabenspezifischer Wortschatz in realitätsnahe Situationen eingebunden.Das Programm besteht aus drei einwöchigen Intensivseminaren, die im Block zubuchen sind. Speziell für dieses Kursprogramm wurden CDs mit Lerninhalten entwickelt,die die Teilnehmer(innen) am Ende der jeweiligen Woche erhalten. Die Vorkenntnisseder Teilnehmer(innen) werden anhand eines Fragebogens ermittelt, sodassmöglichst einheitliche Kursgruppen gebildet werden können. Eine Lerngruppe bestehtaus maximal zwölf Teilnehmenden. Durch die Superlearning-Methode und Anleitungenzum effektiven und gleichzeitig entspannten Lernen werden rasch Fortschritte erzieltund die erworbenen Kenntnisse nachhaltig gefestigt.ZIELGRUPPEDiese drei einwöchigen Intensivseminare richten sich an Anfänger(innen) sowie Teilnehmer(innen)mit geringen, mittleren und guten Vorkenntnissen. Die Seminare sindim Block zu buchen. Zwischen den Kursteilen liegen betreute Selbstlernphasen voneinigen Monaten. Die ersten zwei Wochen finden in Bab Orb statt, die dritte Woche wirdin England durchgeführt.Termine (Seminartyp 057)08.09. – 13.09.2013 OX03713 Teil 1/Bad Orb03.11. – 08.11.2013 OX04513 Teil 2/Bad Orbt Dreiteilige Seminarreihe!16.02. – 22.02.2014 OX00814 Teil 3/England§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Kategorie GTHEMEN IM SEMINARAnfänger mit geringen Vorkenntnissen:Zeitformen der Gegenwart, Vergangenheit undZukunft /Grundlagenvokabular / Redewendungenfür typische berufliche und gesellschaftliche Kontaktsituationen/ sich selbst und das Unternehmenvorstellen / Redewendungen für Geschäftsreisen /Beschreibung der Tätigkeit eines Betriebsrats /TelefonierenFortgeschrittene mit mittleren bis guten Vorkenntnissen:Auffrischung von Grundlagen der englischenSprache / Gebrauch der Zeiten / Redewendungen fürtypische berufliche und gesellschaftliche Kontaktsituationen/ Redewendungen für Geschäftsreisen /Vorstellung der eigenen Tätigkeit / Vorstellung desUnternehmens / Personal- und Entlohnungsstruktur /Arbeitnehmervertretungssysteme in Großbritannienund Deutschland / inner- und überbetriebliche Mitbestimmung/ ggfs. Redewendungen für Sitzungen undDiskussionen / Informations- und Erfahrungsaustauschmit britischen Kolleg(inn)enSEMINARLEITUNGIngrid Schneider-Liedtke, Eva Urbantschitsch-Hatlapa


212 Betriebspolitische Spezialisierung/Euro-BetriebsräteENGLISCH FÜR (EURO-)BETRIEBSRÄTE, GESAMT- UNDKONZERNBETRIEBSRÄTEShort-Power-Special§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89 – 156Kategorie EWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDieser spezielle Englischkurs besteht aus drei Teilen, die alle in Bad Orb stattfinden. DasKonzept wurde entwickelt für Kolleg(inn)en, die besonderen Wert auf kleine Lerngruppen(4 bis maximal 5 Teilnehmer pro Gruppe) legen und unter erhöhtem Zeitdruck stehen.Aufgrund der klein gehaltenen Teilnehmerzahl kann der Unterricht besonders intensivsein. Die Trainerinnen von Euro-Team sind auch die Autorinnen der Lehrwerke „Workingtogether“ (Englisch für Betriebsräte), die in diesem Seminar eingesetzt werden. Hier wirdaufgabenspezifischer Wortschatz in realitätsnahe Situationen eingebunden. Dazu gehörenspezielle Audio-CDs, die die Teilnehmenden am Ende jedes Seminarteils erhalten.Die Vorkenntnisse der Teilnehmenden werden anhand eines Fragebogens ermittelt,sodass möglichst einheitliche Kursgruppen gebildet werden können. Eine Gruppebesteht aus maximal fünf Teilnehmenden. Durch die Superlearning-Methode und Anleitungenzum effektiven und gleichzeitig entspannten Lernen werden rasch Fortschritteerzielt und die erworbenen Kenntnisse nachhaltig gefestigt.Termine (Seminartyp 057)14.04. – 17.04.2013 OX11613 Bad Orb16.06. – 19.06.2013 OX02513 Bad OrbWWW.DAS-EURO-TEAM.DE01.09. – 04.09.2013 OX13613 Bad OrbTHEMEN IM SEMINARAnfänger mit geringen Vorkenntnissen: Zeitformen derGegenwart, Vergangenheit und Zukunft / Grundlagenvokabular/ Redewendungen für berufliche und gesellschaftlicheKontaktsituationen und Geschäftsreisen /sich selbst und das Unternehmen vorstellen / Beschreibungder Tätigkeit eines Betriebsrats / TelefonierenFortgeschrittene mit mittleren bis guten Vorkenntnissen:Auffrischung sprachlicher Grundlagen / Gebrauchder Zeiten / Redewendungen für berufliche und gesellschaftlicheKontaktsituationen sowie für Geschäftsreisen/ Vorstellung der eigenen Tätigkeit sowie desUnternehmens / Personal- und Entlohnungsstruktur /Arbeitnehmervertretungssysteme in Großbritannienund Deutschland / inner- und überbetriebliche Mitbestimmung/ ggfs. Redewendungen für SitzungenZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Anfänger(innen) sowieTeilnehmer(innen) mit geringen, mittleren und guten Vorkenntnissen.Die Seminare sind im Block zu buchen.Zwischen den Kursteilen liegen betreute Selbstlernphasenvon einigen Monaten.Die Teilnehmerzahl ist auf 5 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGIngrid Schneider, Eva Urbantschitsch-Hatlapa (Euro-Team)


Betriebspolitische Spezialisierung/Euro-Betriebsräte213BETRIEBSRÄTE UND EUROPÄISCHE BETRIEBSRÄTEEnglish-Refresher für BR und EBRWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDieses Seminar richtet sich an alle Teilnehmenden der Kurse „Englisch für Betriebsräte“der vergangenenen Jahre und bietet ihnen die Gelegenheit, auf die bewährte Weise mitTrainerinnen des Euro-Teams ihre Kenntnisse in der Fremdsprache zu festigen und zuerweitern. Zahlreiche Lernspiele, Aktivitäten und Rollenspiele gestalten den Lernprozessabwechslungsreich und interessant. Durch die Superlearning-Methode und Anleitungenzum effektiven und gleichzeitig entspannten Lernen werden rasch Fortschritte erzieltund die erworbenen Kenntnisse nachhaltig gefestigt.AM BALL BLEIBEN:KENNTNISSEAUFFRISCHEN UNDFESTIGEN§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89–156Kategorie GTHEMEN IM SEMINARProgrammpunkte im Bereich der (ehemaligen)Anfänger: Wiederholung von Sprachgrundlagen /Auffrischung, Festigung, Erweiterung des Grundwortschatzes/ Vorstellung der Firma, der BR-Tätigkeitund der Gewerkschaft / Zeitform der einfachen Vergangenheit/typische Redemittel zur Terminvereinbarung/ Beschreibung von beruflichen Laufbahnen /Beschreibung von FirmenentwicklungenProgrammpunkte im mittleren Bereich: Wiederholungund Festigung des Gebrauchs der Zeitformen /Wiederholung und Festigung von Vokabular zurTätigkeitsbeschreibung / Wiederholung und Festigungvon Vokabular zur Firmendarstellung / typischeRedemittel: Telefonieren, Terminvereinbarung /Gebrauch von Adjektiven und Adverbien / Darstellungbetriebswirtschaftlicher Entwicklungen / typischeRedemittel für MeetingsEine Lerngruppe besteht aus maximal 12 Teilnehmenden.SEMINARLEITUNGIngrid Schneider, Eva Urbantschitsch-HatlapaTermine (Seminartyp 057)06.01. – 11.01.2013 OX00213 Bad Orb


214 Betriebspolitische Spezialisierung/Euro-BetriebsräteInterkulturelle Kompetenz für BetriebsräteWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBetriebsräte sind heute in internationalen und interkulturellen Zusammenhängen tätig.Zum einen werden die Wirtschaftsbeziehungen und somit die Betriebspolitik immerglobaler, zum anderen ist der Produktionsprozess zunehmend beeinflusst durch multinationaleund interkulturelle Zusammenarbeit der Beschäftigten. Treffen Beschäftigteoder Interessenvertreter aufeinander, so sind Missverständnisse keine Seltenheit,weil Denken, Fühlen und Handeln unterschiedlich kulturell geprägt und von eigenenErfahrungen geleitet sind.Außerdem haben Betriebsräte laut Betriebsverfassungsgesetz die Aufgabe, dieIntegration ausländischer Arbeitnehmer(innen) im Betrieb und das Verständniszwischen ihnen zu fördern. Dazu müssen Betriebsräte die unterschiedlichen kulturellenBedingungen kennen, damit sie die Interessen der Beschäftigten wirkungsvoll undbeteiligungsorientiert vertreten können.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93–2563Kategorie BTHEMEN IM SEMINAReigene Erfahrungen mit Internationalität undInterkulturalitätinterkulturelle Kompetenz, Begriff und Grenzenkulturelle Sensibilität und interkulturelle Konfliktstilepraktische Trainings zu interkultureller KompetenzAufgaben des Betriebsrats nach § 80 (1) 7 BetrVGAufgaben des Betriebsrats nach § 80 (1) 1 BetrVG:Überwachung von Gesetzen, z. B. AllgemeinesGleichstellungsgesetzErfahrungsaustausch und gute Beispiele interkulturellerZusammenarbeit und Integrationbetriebliche Kampagnen zur Bekämpfung vonRassismus und FremdenfeindlichkeitZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte und Jugend- undAuszubildendenvertreter(innen), die mit internationalenoder interkulturellen Themen oder in diesen Zusammenhängenarbeiten, sowie an Mitglieder von EuropäischenBetriebsräten.Termine (Seminartyp 219)SEMINARLEITUNGChaja Boebel (Berlin)24.03. – 27.03.2013 BB01313 Berlin


215Ausgezeichnete Praxisbeispieleim Parlament der Betriebsräte201316.-17. OktoberPlenarsaal BonnZUKUNFTSSICHERUNGSICHERUNGINNOVATIVEBETRIEBSRATSARBEIT10. Jahrestagung fürBetriebsräte aller Branchenwww.betriebsraetetag.deEin Angebot von [m] 5 -consulting in Kooperation mit:


216 Betriebspolitische Spezialisierung/BranchenseminareWÄSCHEREI, MIETSERVICE, WASSCHRAUMHYGIENE UNDSONSTIGE DIENSTLEISTUNGENBetriebsratsarbeit in den Betrieben dertextilen DienstleistungenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDas Textile Dienstleistungsgewerbe ist weiterhin im Wandel. Die Normierung und dieHygieneanforderungen sind nur ein Beispiel dafür. Auch Organisations- und Bindungsproblemein den Arbeitgeberverbänden und der Druck auf die Tarifstandards sindweiterhin Thema. In diesem Seminar werden verschiedene Aspekte der Betriebsratsarbeitbehandelt. Dabei richtet sich der Blick aus allen Winkeln auf die Arbeitsbedingungenund Problemstellungen in der Branche. Arbeitgeberverband, staatliche Stellen,Forschung und europäische Strategen sind beteiligte Akteure.Die Schwerpunkte des Seminars bilden betriebsverfassungsrechtliche Handlungsstrategienauf der Grundlage der bestehenden Arbeits- und Sozialordnung und derbranchenbezogenen Tarifverträge. Gemeinsam mit den teilnehmenden Betriebsrätenwerden entsprechende Strategien erarbeitet.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARArbeitsrechtliche GrundlagenBeteiligungs- und Mitbestimmungsrechte bei Arbeitsorganisationund Qualifikationsprofilen in der BrancheRechtliche Hinweise auf die Gestaltung tarifvertraglicherRegelungenBetriebsratsarbeit in der PraxisAus-, Fort- und Weiterbildung in der BrancheZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 1045)01.12. – 06.12.2013 KXExB061301 Inzell


Betriebspolitische Spezialisierung/Branchenseminare217Erfolgreiche Betriebsratsarbeit inVW-/Audi-Händler- und ServicebetriebenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNWelche Vorgaben der VW-/Audi-Händler- und Servicebetriebe unterliegen der Mitbestimmungder Betriebsräte? Welche aktuellen Neuerungen der Hersteller habenEinfluss auf die Beschäftigten in den Autohäusern?Die Unterschriften von Betriebsinhaber und Herstellerwerk besiegeln den HändleroderServicevertrag. Was hier geregelt wird, greift häufig in die Arbeitsbedingungender Arbeitnehmer(innen) ein.Der Betriebsrat ist an der Unterzeichnung des Händler- oder Servicevertrages nichtbeteiligt. Sind damit die Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte hinfällig?In dem Seminar werden wir uns mit den aktuellen Änderungen bei den Vorgabender Hersteller (Volkswagen und Audi) auseinandersetzen und aktuelle Entwicklungenbeleuchten. Wir zeigen betriebliche Handlungsfelder auf und vermitteln Gestaltungsmöglichkeitenbetrieblicher Mitbestimmung.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX052 73/3614–0Kategorie ATHEMEN IM SEMINARHändler- und Servicevertrag und seine StandardsDealer-Management-Systeme: Arbeitserleichterungoder Kontrolle der Arbeitnehmer?FACT – Betriebsvergleiche nur für das Management?Einflussnahme auf Werkstatttest und Mystery-Shoppingneue GVO-Freistellungsverordnung: Was kommt aufdie Betriebe zu?Handlungsmöglichkeiten der BetriebsräteZIELGRUPPEDas Seminar wendet sich an die Mitglieder der Betriebsrätein VW-/Audi-Händler- und Servicebetrieben.Termine (Seminartyp 024)23.06. – 28.06.2013 WA02613 Beverungen


218 Betriebspolitische Spezialisierung/BranchenseminareBetriebsratsarbeit im Handlungsfelddes Kfz-BetriebesWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBetriebsräte in Kfz-Betrieben stehen vor vergleichbaren Problemen – unabhängig davon,ob sie mit den Marken Audi, BMW, Daimler, Ford, Opel, Renault oder anderen zu tunhaben. So versucht die Arbeitgeberseite beispielsweise immer öfter, die tariflichenArbeitszeiten zu verlängern, Entgelte zu kürzen oder das Urlaubs- und Weihnachtsgeldzu streichen. Betriebsräte müssen sich den Problemen vor Ort stellen: Umstrukturierungen,Vertriebsnetzoptimierungen, der Gruppenfreistellungsverordnung (GVO), neuenHändler- und Serviceverträgen, dem Mehrmarkenhandel und vielem mehr. Wie kannund sollte Betriebsratsarbeit unter diesen Bedingungen organisiert und gestaltetwerden? Das Seminar vermittelt hierfür Grundlagenwissen und Handlungsstrategien.Termine (Seminartyp 024.1)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX052 73/3614–0Kategorie DTHEMEN IM SEMINARBilanz der Betriebsratsarbeit – Betriebsratsarbeit inder PraxisUmgang mit steigendem Anforderungsdruck undknapperen RessourcenBestandsaufnahme der Aus- und Weiterbildung in denBetriebenvertrauensvolle Zusammenarbeit – Wie gehenGeschäftsführung und Betriebsrat miteinander um?Tarifverträge und Arbeitsverhältnisrechtliche Hinweise auf die Gestaltung tarifvertraglicherRegelungen – Darstellung und Diskussion inhaltlicherGrundsätzetarifpolitische Handlungsfähigkeit im Betrieb –Bedeutung und Wirkung von BetriebsvereinbarungenArbeitswerte und Bedingungen des HerstellersLeistungsentlohnung, Werkstattfaktoren –Mitbestimmung des Betriebsrats nach § 87 BetrVGEntlohnungssysteme/Entlohnung der Automobilverkäufer(innen)Grundbegriffe und Grundlagen der BetriebswirtschaftMöglichkeiten einer Zusammenarbeit – Kommunikationswege14.07. – 19.07.2013 WA02913 Beverungen


Betriebspolitische Spezialisierung/Branchenseminare219Interessenvertretung immontierenden HandwerkWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Beschäftigten im montierenden Metallhandwerk wissen um ihre besonderenArbeits- und Lebensbedingungen. Sie kennen die Schwierigkeiten bei Fern- undNahmontagen, bei den Arbeiten auf den Baustellen. Sie spüren die Auswirkungender strukturellen und konjunkturellen Entwicklungen in der Bauwirtschaft, vonLohndumping und den Tariftreueerklärungen.Wir werden in diesem Seminar Handlungsstrategien zur Verbesserung der ArbeitsundLebensbedingungen entwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei die betriebsverfassungsrechtlichenAufgaben des Betriebsrats bei der Überwachung und Umsetzungaktueller tarifvertraglicher Regelungen, die Arbeits- und Gesundheitsschutzvorschriftensowie die beruflichen Weiterbildungsangebote zur Anpassung an technologischeVeränderungen. Darüber hinaus werden Handlungsmöglichkeiten und Grenzen fürdie betrieblichen Interessenvertretungen unter Berücksichtigung vorhandenertarifvertraglicher Normen aufgezeigt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX052 73/3614–0Kategorie DTHEMEN IM SEMINARAnalyse der Situation in den jeweiligen HandwerksbranchenArbeitsbelastungen für die Beschäftigten immontierenden Gewerbetarifpolitische Situation im baunahen montierendenHandwerkHandlungsfelder für die IG Metall und die Betriebsräte(Tariffähigkeit als oberstes Ziel gewerkschaftlicherPolitik)handwerkliche Selbstverwaltung und eigene HandlungsspielräumeHandlungsansätze in der Baustellen- und Montagearbeit,bei Subunternehmern und bei LohndumpingArbeits- und GesundheitsschutzNutzung umweltgerechter Energieformen und neueQualifikationsanforderungen für die BeschäftigtenZIELGRUPPEDas Seminar wendet sich an Betriebsräte der BranchenHeizungs-, Sanitär-, Klima-, Schlosser- und Elektrohandwerk.Termine (Seminartyp 272)29.09. – 04.10.2013 WD04013 Beverungen


220 Betriebspolitische Spezialisierung/Branchenseminare„DIE KARAWANE ZIEHT WEITER“Internationale Arbeits- und Produktionsteilungin der Automobilindustrie,insbesondere der textilen ZuliefererWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Branche der textilen Automobilzulieferer ist geprägt einerseits von globalen Fertigungsstrukturenund andererseits durch die Abhängigkeit von der Automobilindustrie.Zu den Besonderheiten der textilen Automobilzulieferindustrie gehören unter anderemdie verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten und Koordinierungsmuster in derProduktion.Diese Besonderheiten arbeiten wir im Seminar heraus. Wir gehen auf die gegenwärtigenAbhängigkeiten ein, betrachten die dynamische Entwicklung in diesemBereich genauer und analysieren, wie die Innovationen unter dem Kostendruck derinternationalen Abhängigkeit schwinden.Du beschäftigst dich im Seminar mit den Arbeitsbedingungen sowie den Qualifikationsanforderungenunter steigenden Wettbewerbsbedingungen. Breiten Raum nimmtdie Frage ein, welche Rolle, Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten du als betrieblicheInteressenvertretung hast. Du wirst konfrontiert mit den nationalen und internationalenMitwirkungs- und Mitbestimmungsrechten. Die Herausforderungen, die sich dir imBetrieb stellen, kommen dabei nicht zu kurz.Termine (Seminartyp 296)09.06. – 14.06.2013 KXATB061301 Eisenach§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARBesonderheiten bei den Arbeits- und Produktionsbedingungender textilen AutomobilzulieferindustrieAutomobilindustrie und deren Zulieferer im globalenKontextChancen und Probleme gegenwärtiger unternehmerischerStrategien aus Sicht des BetriebsratsInnovation in Automobilindustrie und ZulieferbetriebenAnsätze und Handlungsmöglichkeiten der Betriebsräteim betrieblichen AlltagMitwirkung, Mitbestimmung und Informationsrechtenach Betriebsverfassungsgesetz im Zusammenhangmit der Einführung/Umsetzung unternehmerischerStrategienBegrenzungen der Leiharbeit durch Interessenvertretungeneingeschränkte Möglichkeiten der Interessenvertretungsarbeitbei WerkverträgenMaßnahmen bei Betriebsänderung und OutsourcingBetriebsratsarbeit im Kontext globaler Strukturenkonzernbezogene Ansätze und Handlungsmöglichkeitendes Europäischen BetriebsratsZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.


Betriebspolitische Spezialisierung/Branchenseminare221TEXTILE AUTOMOTIVE – GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR BETRIEBSRÄTEDemografischer Wandel in den Betrieben dertextilen AutomobilzulieferindustrieWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDas Durchschnittsalter der Belegschaften steigt. Mit diesem demografischen Wandelsowie den gesetzlichen Vorgaben müssen sich die Unternehmen und die Arbeitnehmervertretungenauseinandersetzen. Nahezu alle Aufgabenbereiche der Betriebsratsarbeitsind von diesen neuen Rahmenbedingungen betroffen.Im Seminar nehmen wir die Herausforderungen in den Blick, die sich den Betriebsrätenin dieser branchen- und betriebsspezifischen Situation von textilen Automobilzulieferernstellen. Wir bleiben jedoch nicht bei der Analyse stehen: Du erarbeitest imSeminar auch konkrete Handlungsmöglichkeiten.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARBeschäftigungsentwicklung mit Blick auf dieUnternehmen der textilen Automobilzulieferer(Zahlen, Daten, Fakten)Demographischer Wandel in Gesellschaft undUnternehmen (Konsequenzen aus der zukünftigenEntwicklung)Betriebliche Handlungsfelder in den Betrieben dertextilen Automobilzulieferer (Arbeitsorganisation,Personalentwicklung, Weiterbildung)Betriebsrat aktiv im eigenen Betrieb: Möglichkeitenund Aufgaben nach BetrVG; Analyseinstrumente zurAnwendung im eigenen Betrieb; Entwicklung vonLösungsansätzen (Gesundheitsförderung, Wissensmanagementund lebenslanges Lernen, alternsgerechtesArbeiten)ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 1045)01.09. – 06.09.2013 KXATB031301 Inzell


222„ Die Seminare bieten mirWissen und Motivation.“Manuela Dietrich


Betriebspolitische Spezialisierung/FrauenseminareNEU IMPROGRAMM!223Frauen und FührungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDas Seminar „Frauen und Führung“ richtet sich insbesondere an Betriebsrätinnen kurzvor oder nach der erstmaligen Übernahme von Führungsverantwortung.In diesem Seminar erfährst du, welche Führungsinstrumente in Zukunft an Bedeutunggewinnen. Du reflektierst dein Kommunikationsverhalten und dessen Wirkungauf andere. Gemeinsam analysieren wir im Seminar die vielfältigen Anforderungen, diean weibliche Betriebsratsmitglieder mit Führungsverantwortung gestellt werden.Daraufhin entwickelst und erprobst du individuelle Führungsstile mit dem Ziel, authentischund sicher zu führen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX030/3 62 04 – 148Kategorie FTHEMEN IM SEMINARvom Betriebsratsmitglied zur weiblichen Führungskraftim GremiumGrundsätze wirksamer Führungindividueller Führungsstilweibliche FührungskompetenzenAuthentizität als FührungsinstrumentKennenlernen des eigenen Repertoires an Verhaltensweisenund Methoden im Umgang mit dem Betriebsratsgremiumund der BelegschaftSpielregeln erfolgreicher KommunikationBesonderheiten einer weiblichen Führungskraft undbesondere AnforderungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an engagierte Betriebsrätinnen,die Führungsverantwortung übernehmen möchten.Das Seminar ist auf 18 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGEva Zinke, IG Metall Vorstand, GesundheitsbeauftragteTermine (Seminartyp 886)21.07. – 26.07.2013 BB03013 Berlin


224Betriebspolitische Spezialisierung/FrauenseminareNEU IMPROGRAMM!TRANSPARENZ UND GERECHTIGKEIT BEIM ENTGELTAuf geht's – faires Entgelt für FrauenWISSEN – KÖNNEN – HANDELN„Benachteiligungen … sind … unzulässig in Bezug auf … die Beschäftigungs- undArbeitsbedingungen einschließlich Arbeitsentgelt ...“ So schreibt es das AllgemeineGleichbehandlungsgesetz (in § 2 Abs. 1) vor. Gleiches Entgelt für gleiche und gleichwertigeArbeit ist der Grundsatz in unseren Tarifverträgen. Keine Selbstverständlichkeit,wenn es um die Bezahlung von Frauen geht. Denn Deutschland gehört mitdurchschnittlich 23 Prozent Entgeltunterschied zu den Spitzenreitern in Europa.Welche Hintergründe gibt es, dass Gesetze und Tarifverträge unterschiedlich interpretiertwerden? Im Seminar gehen wir dieser Frage nach. Wir kommen diskriminierendenEntgeltstrukturen auf die Spur. Wir blicken auf die Historie von Tarifverträgen undidentifizieren Diskriminierungspotenziale in Entgelt- und Arbeitssystemen.Mit dem Seminar wirst du in der Lage sein, einen Diskriminierungsverdacht zuprüfen und Strategien für die Chancen- und Entgeltgleichheit zu entwickeln§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX02324/706–3 93Kategorie ––THEMEN IM SEMINARgesetzliche Bestimmungen zur Entgeltgleichheittarifliche Bestimmungen bei der EingruppierungEingruppierungsprinzipTransparenz und Gerechtigkeit bei der EingruppierungErhebung geschlechterdifferenzierter DatenWo verstecken sich diskriminierende Entgeltstrukturen?Maßnahmen zur Herstellung von EntgeltgerechtigkeitZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsrätinnen.SEMINARLEITUNGGabriele Ulbrich, IG Metall Vorstand,Ressort Frauen- und GleichstellungspolitikElke Schulte-Meine (Sprockhövel)MITKINDERBETREUUNGTermine (Seminartyp 886)17.02. – 20.02.2013 SG00813 Sprockhövel 10.09. – 13.09.2013 SG08713 Sprockhövel


Betriebspolitische Spezialisierung/FrauenseminareNEU IMPROGRAMM!225KONFLIKTMANAGEMENT FÜR BETRIEBSRÄTINNENVon der Streitlust zur KonfliktlösungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNMit Konflikten im Betriebsratsgremium, in der Belegschaft und im Kontakt mitdem Arbeitgeber umzugehen und sie zu managen, das gehört zur täglichen Arbeitvon Betriebsräten. Die Erfahrung zeigt aber, dass sich Konfliktlösungsstrategienvon Männern und Frauen wesentlich voneinander unterscheiden. Deshalb bieten wirdieses Seminar exklusiv für Frauen an.Für die Entwicklung einer weiblichen Konfliktlösungskompetenz ist es sinnvoll,zunächst die eigenen Konfliktlösungsstrategien zu erkennen, zu analysieren und aufihreTauglichkeit zu überprüfen.Mit dem Seminar bauen wir die vorhandenen Stärken der Teilnehmerinnen ausund unterstützen sie dabei, sich von hinderlichen und nicht zielführenden persönlichenVerhaltensmustern zu verabschieden. Dazu trainieren wir insbesondere dialogischeKernfähigkeiten zur Erweiterung der rhetorischen Kompetenz. Als Konfliktmanagerinwird jede Frau dabei ihren eigenen Stil entwickeln und diesen in die Arbeit desBetriebsratsgremiums professionell einbringen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 60 52/89 – 1 56Kategorie GTHEMEN IM SEMINARReflexion des eigenen Kommunikations- undKonfliktverhaltensStärken und Fallen weiblicher Rhetorik in KonfliktsituationenMechanismen der KonflikteskalationEinfluss von Machtstrukturen auf Konflikte imbetrieblichen AlltagRollenklärung in Konflikten und die Entwicklung vonEngagement und Verantwortung für die Konfliktlösungbei den KonfliktparteienStärke und Wirksamkeit weiblicher Rhetorik:Diplomatie und EinfühlungsvermögenMethode der dialogischen Gesprächsführung zurLösung von KonfliktenTermine (Seminartyp 886)BEI DIESEM SEMINARIST KINDERBETREU-UNG BEI VORHERIGERANMELDUNG MÖGLICH.ZIELGRUPPEWeibliche BetriebsratsmitgliederSEMINARLEITUNGDr. Margarete Kirschner, Dialog im UnternehmenIrene Heyer, IG Metall Vorstand, GerwerkschaftlicheBildungsarbeitMargit Kronisch (Sprockhövel)16.06. – 21.06.2013 OX12513 Lohr 18.08. – 23.08.2013 BL03413 Berlin


226 Zentrale JugendseminareAUF EINEN BLICKJugendseminare der IG MetallGESELLSCHAFTSPOLITISCHE WEITERBILDUNGSituation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen)im Betrieb II t S. 40*Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen)im Betrieb III: Aus der Geschichte lernen t S. 41*Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen)im Betrieb III: Global denken – lokal handeln t S. 42*Medienmacht macht Medien – Lernen aus der Praxisprofessioneller Medien für die Arbeit im Betrieb t S. 43*Respekt! Gleichbehandlung im Betrieb t S. 44*Respekt! für JAVis t S. 45*BETRIEBSPOLITISCHE SPEZIALISIERUNGJAV – Aktiv für Ausbildungsqualität t S. 228Tarifverträge verstehen und umsetzen t S. 230Meine Rolle als JAV-Vorsitzende(r) t S. 231Vom Beruf ins Studium: Lern- und Arbeitsstrategienfür ein erfolgreiches Studium t S. 75*FORUM POLITISCHE BILDUNGZukunftscamp Junge Generation t S. 86*REFERENT(INN)EN UND MULTIPLIKATORENAusbildung für Referent(inn)en:Jugendseminare – Basics t S. 93*Weiterbildung für Jugendreferent(inn)enJugend I Konzept t S. 94*Weiterbildung für Jugendreferent(inn)enJAV-Konzept t S. 95*Respekt! im Seminar t S. 102*Weiterbildung für Referent(inn)en:Jugendbildungskongress 2013 t S. 106** im Programm für Aktivein Betrieb und Gesellschaft


HIER ERFÄHRSTDU MEHR:WWW.IGMETALL.DE» SUCHBEGRIFF:„JUGENDBILDUNGS-PROGRAMM“227ANSPRECHPARTNERINAnja DiegmüllerTelefon: 0 69/66 93–21 35E-Mail: Anja.Diegmueller@igmetall.deInformiere dich auch bei deiner Jugend- undAuszubildendenvertretung (JAV), dem Betriebsratoder bei deiner IG Metall-Verwaltungsstelle.TIPP: Wie geht's weiter?Du hast das Seminar Jugend III bereits besucht?Wenn du gewähltes Mitglied eines Vertrauenskörpersbist, empfehlen wir dir den Besuch der VL kompakt-Reihe (siehe t S. 14 ff).Wenn du jetzt Betriebsratsmitglied bist, dann machtfür dich das Seminar „Einführung in die Betriebsratsarbeit“in deiner Region Sinn. Danach auf alleFälle die Seminare der BR kompakt-Reihe besuchen(im Programm für Aktive in Betrieb und Gesellschaft t S. 12 ff).


228 Betriebspolitische Spezialisierung/Jugend und StudierendeJAV – Aktiv für AusbildungsqualitätWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIm Seminar beginnen wir mit einem Überblick über das duale System der Berufsausbildung.Im Mittelpunkt stehen das Berufsbildungsgesetz und die Ausbildungsrahmenpläne.Danach schauen wir uns das Betriebsverfassungsgesetz an, in dem weitreichendeMitwirkungs-, Mitbestimmungs- und Initiativrechte des Betriebsrats und derJugend- und Auszubildendenvertretung geregelt sind.Um konkrete Unterstützung leisten zu können, erarbeiten wir betriebliche Handlungspläne,etwa zur Qualität der Ausbildung als Handlungsauftrag der JAV, die Gestaltungvon betrieblichen Ausbildungsplänen oder die veränderten Formen der Prüfung.Die IG Metall-Jugend stellt mit dem Aktivpaket „Gute Ausbildung – starke Perspektiven.Aktiv für Ausbildungsqualität“ gute Materialien und Handlungshilfen zur Verfügung,die wir im Seminarverlauf vorstellen und verwenden.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 69/66 93 – 25 08Kategorie KTHEMEN IM SEMINARWie funktioniert das duale System der Berufsausbildung?Welche Einflussmöglichkeiten haben Unternehmerverbände,Gewerkschaften und der Staat auf dieberufliche Bildung?Was regeln das Berufsbildungsgesetz (BBiG) unddie Ausbildungsrahmenpläne?Welche Rechte haben die Azubis in der Aus- undWeiterbildung?Welche Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechtehat der Betriebsrat?Welche Möglichkeiten bietet uns das BetrVG beiPlanung, Organisation und Durchführung?ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen).Der vorherige Besuch des regionalen Seminars„JAV mit Biss (Grundlagen der JAV)“ ist empfehlenswert.Termine (Seminartyp 707)26.05. – 31.05.2013 JA02213 Schliersee06.10. – 11.10.2013 JA04113 Schliersee17.11. – 22.11.2013 JA04713 Schliersee


Betriebspolitische Spezialisierung/Jugend und Studierende229„ Hier kann ich Netzwerke schließen,die meine tägliche Arbeit im Betrieberleichtern.“Mario Boh


230 Betriebspolitische Spezialisierung/Jugend und StudierendeNEU IMPROGRAMM!TARIFREGELUNGEN FÜR DIE JUNGE GENERATIONTarifverträge verstehen und umsetzenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIn unseren Tarifverträgen gibt es viele gute Bestimmungen für die „junge Generation“,also Jugendliche, Auszubildende und junge Beschäftigte. Aber auch diese Regelungenwerden nur dann wirksam, wenn wir sie betrieblich umsetzen und mit Leben füllen.Genau darum geht es im Seminar. Wir nehmen die Regelungen für junge Beschäftigteunter die Lupe, wie etwa den Anspruch auf unbefristete Übernahme nach demTarifabschluss von 2012. Dieser räumt Betriebsräten und JAVis einen Handlungsspielraumein, der betrieblich ausgefüllt werden muss. Wir fragen nach, z. B. wie wir diegeforderte Bedarfsermittlung zur Ausbildung in unserem Interesse umsetzen sollten.Welche Argumente bringen wir gegenüber den Arbeitgebern vor, welche rechtlichenMöglichkeiten haben wir im Konfliktfall?Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Zusammenarbeit zwischen Jugend- undAuszubildendenvertretung und Betriebsrat. Sie ist zur Umsetzung der Tarifregelungenzwingend notwendig. Am Ende des Seminars verfügst du über eine Handlungsgrundlage,wie du diese Zusammenarbeit ausbauen und für die junge Generation gewinnbringendnutzen kannst.§ 37.6 BetrVG030/3 62 04 – 1 31Preis auf AnfrageTHEMEN IM SEMINARAufgaben der Jugend- und Auszubildendenvertretungund des BetriebsratsGrundsätze der Zusammenarbeit mit dem Betriebsratund der JAVZusammenhang zwischen Tarifautonomie und Mitbestimmungsmöglichkeitendes Betriebsrats und der JAVKennenlernen und Auslegungen wesentlicher tariflicherBestimmungen für die junge GenerationTarifanwendungen im Betrieb am Beispiel dertariflichen ÜbernahmeregelungBedarfsermittlung/PersonalplanungGrundsätze der Eingruppierung nach der Ausbildungnach ERAZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Betriebsräte, die sichschwerpunktmäßig um Fragen der jungen Generationkümmern (Ausbildung, Übernahme nach der Ausbildung,Eingruppierung) sowie an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen).Termine (Seminartyp 983)10.02. – 15.02.2013 BS00713 Berlin02.06. – 07.06.2013 JA02313 Schliersee20.10. – 25.10.2013 SL04313 SprockhövelSEMINARLEITUNGKati Köhler (Sprockhövel)Markus Wünschel (Berlin)Dennis Faupel (Schliersee)


Betriebspolitische Spezialisierung/Jugend und StudierendeNEU IMPROGRAMM!231CHEF, SPIELER, TRAINER ODER EINER VON DEN ANDEREN?Meine Rolle als JAV-Vorsitzend(e)rWISSEN – KÖNNEN – HANDELNVorsitzende und stellvertretende Vorsitzende von Jugend- und Auszubildendenvertretungensind in eine herausfordernde Rolle gewählt worden. Sie brauchen schnell einfeines Gespür für die Situation in ihrem Gremium und die Stimmung bei den Auszubildendenihres Betriebes. Gleichzeitig ist es notwendig, einen guten Kontakt zumBetriebsrat zu haben – ohne die eigenen Anliegen aus den Augen zu verlieren. Und inZeiten, in denen „Gremienarbeit“ als Teamarbeit in aller Munde ist, stellt sich die Frage,wie das denn gehen könnte: eine besondere Rolle einzunehmen ohne die ganze Bürdeder Verantwortung auf den eigenen Schultern zu tragen.Wir laden euch ein, diese Fragen vor dem Hintergrund Eurer Erfahrungen zu reflektierenund einige grundlegende Kompetenzen zu trainieren.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX02324/706–393Kategorie ATHEMEN IM SEMINARBesonderheiten der Führungsrolle als Vorsitzende(r)oder stellvertretende Vorsitzende(r) von Jugend- undAuszubildendenvertretungen– Reflexion des persönlichen Stils in der Rolle– Führen, beteiligen und delegieren– Sitzungen gezielt leitenkollegiale Praxisberatung eigener HandlungssituationenZIELGRUPPEDieses Seminar richtet sich an Vorsitzende und stellvertretendeVorsitzende von Jugend- und Auszubildendenvertretungen.Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 12 Personen.SEMINARLEITUNGRoswitha Schneider, Kati Köhler, Werner Neumann(Sprockhövel)Termine (Seminartyp 199)05.05. – 08.05.2013 SX01913 Sprockhövel 15.09. – 18.09.2013 SX03813 Sprockhövel


232„Es hilft nichts, das Recht auf seinerSeite zu haben. Man muss auchmit der Justiz rechnen.“ Dieter Hildebrand


233BETRIEBSPOLITISCHE SPEZIALISIERUNGFachakademie für ArbeitsrechtSEMINARE 2013ArbeitsrechtFachakademie für Arbeitsrecht 234Grundlagen des Arbeitsrechts I 235Grundlagen des Arbeitsrechts II 236Grundlagen des Arbeitsrechts III 237Compliance – ein Thema für Betriebsräte 238Arbeitsrecht für Betriebe ohne Tarif 239Fresh-up: Arbeitsrechtswissen auffrischen und aktualisieren 240Europäisches Arbeits- und Sozialrecht 241Arbeitsrecht und auswärtige Beschäftigung 242Die häufigsten Irrtümer und Fehler im Arbeitsrecht 243Beurteilungssysteme, Arbeitszeugnisse, Zielvereinbarungenund Mitarbeitergespräche 244Datenschutz – wissen und verstehen 246Datenschutz – auffrischen und vertiefen 247Betriebsvereinbarung und Einigungsstelle 248Betriebsrat und Arbeitnehmer(innen) in Arbeitsgerichtsverfahren 249Arbeitnehmerschutzgesetze 250NEUBetriebsratstätigkeit: Behinderungen und Störungen 251Haftungsfragen –Sachverständige und Berater für den BR 252Besondere Arbeitsverträge/Arbeitsverhältnisse 253Arbeitsvertrag: Pflichten, Verstöße und Folgen 254Arbeitsrecht für BR-Vorsitzende, Stellvertreter und Freigestellte 255Neueste Rechtsprechung und Gesetzgebung:Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht 256Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts 257Praktischer Umgang mit Kommentaren und Gesetzen 258Als Betriebsrat Fehler vermeiden 259Arbeitsrecht für Betriebsratsarbeit im Ingenieurbereich 260Alles, was BR-Sekretärinnen/-sekretäre zum BetrVG wissen müssen 261SozialrechtÜbergang in den Ruhestand – Aufgaben des Betriebsrats 262Renten- und Sozialversicherungsrecht für den Betriebsrat 263


234 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für ArbeitsrechtKOMPETENZZENTRUM FÜR INDIVIDUELLES ARBEITSRECHTFachakademie für ArbeitsrechtFachakademiefür ArbeitsrechtDie Fachakademie für Arbeitsrecht ist das Kompetenzzentrumder IG Metall für Arbeitsrecht. Sie wird unterstützt voneinem Beirat, dem Persönlichkeiten aus dem Gebiet derRechtswissenschaften, renommierte Rechtsanwälte, Vertreterder IG Metall, des DGB-Rechtsschutzes sowie Vertretervon Kooperationspartnern angehören. Die Fachakademiefür Arbeitsrecht legt in ihrem inhaltlichen Angebotden Schwerpunkt auf individualrechtliche Aspekte.Die Seminare der Fachakademie werden von denBildungszentren der IG Metall und der Kritischen AkademieInzell konzipiert und durchgeführt. Die Referentinnenund Referenten der Fachakademie verfügen alle über einemehrjährige juristische Berufserfahrung, zum Beispielals Fachanwältin/Fachanwalt für Arbeitsrecht. Zusätzlichqualifizieren sich unsere Referentinnen und Referentenmethodisch weiter und tauschen sich regelmäßig überunser Grundverständnis der Bildungsarbeit aus. Sokönnen wir mit unterschiedlichen Referent(inn)en und anunterschiedlichen Bildungszentren einen vergleichbarenhohen Qualitätsstandard garantieren.Die Fachakademie für Arbeitsrecht bietet mit ihrenSeminaren keine juristische Ausbildung an. Ihr Ziel ist es,den Betriebsräten (individual-)arbeitsrechtliches Orientierungswissenzugänglich zu machen, Problembewusstsein zu fördern sowie die Urteilsfähigkeit unddie Handlungskompetenz zu steigern. Dazu bietet dieFachakademie für Arbeitsrecht mehrere Grundlagenseminareund eine Vielzahl von Spezialseminaren an.Da die Rechte und Pflichten des einzelnen Arbeitnehmersund der einzelnen Arbeitnehmerin auch auf demKollektivrecht aufbauen, sind Betriebsverfassung undTarifrecht immer in einem logischen Zusammenhang zumIndividualrecht zu betrachten. Sie sind damit impliziter,aber nicht immer expliziter Bestandteil der Seminare derFachakademie.Die Fachakademie für Arbeitsrecht ist bewusstim Bereich der betriebspolitischen Spezialisierungangesiedelt. Sie baut mit ihren Seminaren aufdem grundsätzlichen Überblick auf, der in denSeminaren des Ausbildungsgangs BR kompaktvermittelt wird.


Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/Arbeitsrecht235BEGINN DES ARBEITSVERHÄLTNISSES, ARBEITSVERTRAGGrundlagen des Arbeitsrechts IWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBei Neueinstellungen werden Betriebsräte immer wieder mit Fragen zum Arbeitsvertragkonfrontiert. Schließlich ist der Arbeitsvertrag die Grundlage für jedes Arbeitsverhältnis.Betriebsräte müssen deshalb Antworten finden auf Fragen wie beispielsweise: Sindwir bei Vorstellungsgesprächen oder bei der Gestaltung von Arbeitsverträgen zu beteiligen?Wie können wir auf die Auswahl von Bewerbern Einfluss nehmen?Im Seminar werden zunächst die wesentlichen Grundlagen des Arbeitsrechts dargestelltund aufgezeigt, welche Themen für Betriebsräte vor dem Abschluss von Arbeitsverträgenrelevant sind. Die Fragestellungen, wie ein Arbeitsverhältnis begründet wird,welche Inhalte in einem Arbeitsvertrag bestmöglich geregelt werden und welche dabeiüberhaupt zulässig sind, nehmen im Seminar eine zentrale Rolle ein.Termine (Seminartyp 37)13.01. – 18.01.2013 ARBG1 1301 Inzell27.01. – 01.02.2013 WB00513 Beverungen10.02. – 15.02.2013 LH00713 Lohr03.03. – 08.03.2013 BO01013 Berlin10.03. – 15.03.2013 LH01113 Lohr07.04. – 12.04.2013 BO01513 Berlin14.04. – 19.04.2013 ARBG1 1302 Hotel in Oberbayern05.05. – 10.05.2013 ARBG1 1303 Inzell12.05. – 17.05.2013 SE02013 Sprockhövel25.08. – 30.08.2013 ARBG1 1304 Inzell (mit Kinderbetreuung)13.10. – 18.10.2013 WA04213 Beverungen27.10. – 01.11.2013 ARBG1 1305 Inzell05.01. – 10.01.2014 ARBG1 1401 Inzell§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93 – 25 08Kategorie G/OTHEMEN IM SEMINARGrundlagen des Arbeitsrechts: Was ist Arbeitsrecht?;Systematik; Unterscheidung kollektives und individuellesArbeitsrecht; Rechtsquellen; GünstigkeitsprinzipBewerbung: zulässige Fragen im Bewerbungsgespräch,Teilnahme des BR an BewerbungsgesprächenEinstellung: Stellenausschreibung, Auswahlrichtlinien, AGGArbeitsvertrag: Abschluss; Form; Inhalte; NachweisG;Beteiligungsrechte des BetriebsratsWelche Rechte und Pflichten ergeben sich aus demArbeitsvertrag?; Pflicht zur Arbeitsleistung und Rechtauf Entgeltzahlung durch Arbeitgeber; Arbeits- undGesundheitsschutz; Umgang mit ArbeitsmittelnFolgen mangelhafter Arbeitsverträgeaktuelle Rechtsprechungpraktische Beispiele (können ggf. auch von Teilnehmendenmitgebracht werden)ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder von Betriebsrätenund Schwerbehindertenvertretungen. Empfehlenswert istder vorherige Besuch von Seminaren aus der SeminarreiheBR kompakt.SEMINARLEITUNGUlrich Sander (Beverungen), Irmgard Seefried (Lohr · Bad Orb),Julia Cuntz (Berlin)


236 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtWÄHREND DAS ARBEITSVERHÄLTNIS BESTEHTGrundlagen des Arbeitsrechts IIWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDen rechtlichen Rahmen des Arbeitsverhältnisses bilden neben dem ArbeitsvertragGesetze, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen. Das Betriebsverfassungsgesetzüberträgt dem Betriebsrat die allgemeine Aufgabe, darauf zu achten, dass alle zugunstender Arbeitnehmer(innen) bestehenden Normen eingehalten werden.Zur Erfüllung dieser Aufgabe müssen wir als Betriebsräte die Arbeitnehmer(innen)kompetent beraten, etwa wenn Entgeltansprüche nicht bezahlt oderArbeitnehmer(innen) vom Arbeitgeber für Schäden herangezogen werden, die währendder geleisteten Arbeit entstanden sind. Darüber hinaus müssen wir als Betriebsrätevielfältige Bestimmungen aus dem kollektiven und dem individuellen Arbeitsrecht berücksichtigen,wenn wir Betriebsvereinbarungen etwa zur Arbeitszeit oder zum Urlaubmit dem Arbeitgeber vereinbaren wollen.Dieses Seminar dreht sich daher gezielt um die zentralen Fragestellungen, die imLaufe eines bestehenden Arbeitsverhältnisses auftreten und mit denen wir als Betriebsräteimmer wieder konfrontiert werden. Wir vermitteln die dazu notwendigen arbeitsrechtlichenGrundkenntnisse und ergänzen diese durch praktische Beispiele und dieaktuelle Rechtsprechung.Termine (Seminartyp 37)06.01. – 11.01. ARBG21301 Inzell01.04. – 06.04. ARBG21302 Inzell (KB)21.04. – 26.04. LS01713 Lohr05.05. – 10.05. ARBG21303 Inzell12.05. – 17.05. LS02013 Lohr16.06. – 21.06. BL02513 Berlin23.06. – 28.06. ARBG21304 Hotel/Oberbayern14.07. – 19.07. BE02913 Berlin01.09. – 06.09. SE03613 Sprockhövel20.10. – 25.10. ARBG21305 Inzell§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93 – 25 08Kategorie G/OTHEMEN IM SEMINARGeltendmachung von Ansprüchen, z. B. Fristen, FormGrundzüge der Haftung von Arbeitnehmern, z. B. beiUnfällen, Fahrlässigkeit, VorsatzAbmahnung: Definition, Form, InhalteTarifvertragsrecht: Tarifautonomie; Inhalt und Geltungvon Tarifverträgen; Tarifbindung; Folgen des Austrittsaus dem Arbeitgeberverband; Bedeutung für nichttarifgebundene UnternehmenEntgeltansprüche, z. B. aus Arbeitsvertrag, TV, GesetzenEntgeltfortzahlung, z. B. bei KrankheitArbeitszeit: Definition; ArbZG, TV, BV; besondereFormen; Pausen; RuhezeitenUrlaub: BUrlG, TV, BV; neueste Rechtsprechung;Bildungsurlaub; sonstige Freistellungenaktuelle RechtsprechungPraktische Beispiele können ggf. auch von Teilnehmendeneingebracht werden.ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Mitglieder in Betriebsrätenund Schwerbehindertenvertretungen. Der vorherigeBesuch des Seminars „Grundlagen des Arbeitsrechts I“wird vorausgesetzt.SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb), Julia Cuntz (Berlin)


Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtBEENDIGUNG DES ARBEITSVERHÄLTNISSES, KÜNDIGUNG, KÜNDIGUNGSSCHUTZGrundlagen des Arbeitsrechts III§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX069/66 93 – 25 08Kategorie G/N/OMIT BESUCHEINER VERHAND-LUNG VOR DEMARBEITSGERICHT237WISSEN – KÖNNEN – HANDELNProbleme im Zusammenhang mit der Beendigung von Arbeitsverhältnissen tauchenim Alltag von Betriebsräten häufig auf. Neben allen Formen von Kündigungen werdenBetriebsräte auch oft mit Aufhebungs- und Abwicklungsverträgen konfrontiert.Im Seminar greifen wir diese Situation auf und erarbeiten uns Kenntnisse zur gezieltensozialen und sozialrechtlichen Folgenabschätzung für Beratungsgespräche oderzu Interessenausgleich- und Sozialplanverhandlungen. Der Frage nach Alternativen zurKündigung, etwa einer Versetzung oder Qualifizierung, gehen wir ebenso auf den Grundwie unseren damit verbundenen Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten.Wir beleuchten die wesentlichen individualrechtlichen Aspekte, die bei der Beendigungvon Arbeitsverhältnissen – insbesondere der Kündigung – beachtet werdenmüssen. Beispiele aus der Praxis und die aktuelle Rechtsprechung ergänzen das Programmebenso wie der Besuch einer Verhandlung vor dem Arbeitsgericht.Termine (Seminartyp 37)27.01. – 01.02.2013 ARBG3 1301 Inzell17.03. – 22.03.2013 ARBG3 1302 Inzell20.05. – 24.05.2013 ARBG3 1303 Inzell (mit Kinderbetreuung), Kategorie N11.08. – 16.08.2013 ARBG3 1304 Inzell (mit Kinderbetreuung)18.08. – 23.08.2013 BE03413 Berlin15.09. – 20.09.2013 LH03813 Lohr22.09. – 28.09.2013 BL03913 Berlin17.11. – 22.11.2013 LH04713 Lohr01.12. – 06.12.2013 SE04913 Sprockhövel15.12. – 20.12.2013 ARBG3 1305 Hotel in OberbayernTHEMEN IM SEMINARBeendigungformen: Anfechtung, Nichtigkeit, Zeitablauf,Aufhebungsvertrag, Kündigungallgemeiner und besonderer Kündigungsschutz:Tarifverträge, KSchG, MuSchG, SGB IX, BetriebsvereinbarungenKündigungsarten: ordentliche und außerordentlicheKündigung, ÄnderungskündigungKündigungsgründe: personen-, betriebs- undverhaltensbedingte GründeKündigung als Ultima RatioMassenentlassungenarbeitsgerichtliches Verfahren, z. B. wie der BetriebsratBetroffene unterstützen kannWeiterbeschäftigungsanspruchBesuch des Arbeitsgerichts inkl. Vor- und Nachbereitungaktuelle RechtsprechungPraktische Beispiele können ggf. auch von Teilnehmendeneingebracht werden.ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte undSchwerbehindertenvertreter(innen).SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb), Julia Cuntz (Berlin)


238 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtNEU IMPROGRAMM!Compliance – ein Thema für BetriebsräteWISSEN – KÖNNEN – HANDELNUnter dem Stichwort Ethikrichtlinien oder Verhaltensgrundsätze, neudeutsch unterdem Begriff „Compliance“ zusammengefasst, verbirgt sich ein ganzer Wust von Fragen,mit denen Betriebsräte konfrontiert werden.Ob es sich dabei konkret um den Umgang mit vertraulichen Informationen, denDatenschutz oder um „Whistleblowing“ handelt – es geht immer um Fragen, wie sichdie Beschäftigten im Betrieb verhalten sollen, wie das Verhalten kontrolliert wirdund wie mit Verstößen umgegangen werden soll. Das wiederum sind Themen, die derMitbestimmung des Betriebsrats unterliegen. Häufig kommt das Unternehmen auchauf den Betriebsrat zu, um eine zentrale Richtlinie zu verabreden.Im Seminar beleuchten wir die zentralen Inhalte, die im Rahmen von Ethikrichtliniengeregelt werden müssen. Dabei erarbeiten wir uns gemeinsam, wie Vereinbarungenüber Verhaltensgrundsätze die Beschäftigten schützen und wie wir als Betriebsräteverhindern, dass Unternehmen dabei einseitig die Verantwortung aufdie Arbeitnehmer(innen) abwälzen.§ 37.6 BetrVG030/3 62 04 – 1 31Kategorie ATHEMEN IM SEMINARRechtsgrundlagen von ComplianceMitbestimmungsrechte bei Verhaltensgrundsätzenund der Einrichtung einer Compliance-Organisationsinnvolle Regelungen beim Abschluss vonVerhaltensgrundsätzenWie werden Beschäftigteninteressen geschützt?aktuelle RechtsprechungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGJulia Cuntz (Berlin)Termine (Seminartyp 609)27.02. – 01.03.2013 BO00913 Berlin 23.10. – 25.10.2013 BL04313 Berlin


Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/Arbeitsrecht239HANDLUNGS- UND GESTALTUNGSWEGE FÜR DEN BETRIEBSRATArbeitsrecht für Betriebe ohne TarifWISSEN – KÖNNEN – HANDELNImmer mehr Betriebe und Unternehmen sind nicht (mehr) tarifgebunden, das heißt,sie treten entweder aus dem Arbeitgeberverband aus oder schließen sich ihm alsneu gegründetes Unternehmen schon gar nicht mehr an. Das Seminar befähigt dieTeilnehmer(innen) politisch und juristisch, das Herannahen tarifloser Zuständerechtzeitig zu erkennen.Die arbeitsrechtlichen Besonderheiten tarifloser Betriebe werden aufgezeigt,besonders im Vergleich zu tarifgebundenen Betrieben bzw. zu Betrieben mitAnerkennungs- oder Haustarifvertrag. Weitere Aspekte dieses Seminars sind dierechtlichen Auswirkungen auf die Arbeitsverhältnisse beim Verbandsaustritt,bei Outsourcingmaßnahmen, bei Betriebsübergängen und Betriebsveräußerungen.Termine (Seminartyp 609)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINAREinführung in das Thema oder: „Der Weg in den tariflosenBetrieb“: keine Verbandszugehörigkeitund kein Haustarifvertrag, der Tarifvertrag in Zeitender Globalisierung und von Shareholder-Value,Verbandsaustritt, Verband ohne Tarifbindung,Outsourcing und Tarifbindung/TariffluchtTarifautonomie: Art. 9 Abs. 3 Grundgesetz (GG)Tarifvertragsgesetz (TVG): Tarifbindung, Nachwirkung,AllgemeinverbindlicherklärungFlächentarifvertrag und Haustarifvertrag(Unternehmens-, Firmen-, Anerkennungstarifvertrag)Auswirkungen auf die Arbeitsverhältnisse beiVerbandsaustrittTarifautonomie und Betriebsverfassung (§§ 77, 80BetrVG): Was kann die Betriebsverfassung leisten?rechtsunwirksame Betriebsvereinbarungen und derenUmdeutung in eine betriebliche Übung, Grenzen derBetriebsverfassung mit Beispielen aus der Praxis,„der Runde Tisch“, Betriebsrat und Unternehmen als„Tarifvertragsparteien“!?ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.21.04. – 26.04.2013 KXARB211301 Inzell


240 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtARBEITSRECHT KOMPAKT UND INTENSIV VERMITTELTFresh-up: Arbeitsrechtswissenauffrischen und aktualisierenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNViele Betriebsräte sind schon längere Zeit in „Amt und Würden“, etliche von ihnenwurden bereits wiedergewählt. Sie haben im betrieblichen Alltag Erfahrungen gesammeltund wurden dabei immer wieder mit rechtlichen Fragen konfrontiert. Doch ihrletztes Arbeitsrechtsseminar liegt schon länger zurück. Was fehlt, ist ein Auffrischenihrer Kenntnisse aus dem Arbeitsrecht. Denn inzwischen haben sich rechtliche Änderungenergeben oder das eine oder andere ist in Vergessenheit geraten.An diese Betriebsräte wendet sich das Seminar: Es frischt das arbeitsrechtlicheGrundwissen auf. Die Teilnehmenden bekommen dabei Handlungsanregungen für dieBetriebsratstätigkeit. In verdichteter Form werden die wichtigsten arbeitsrechtlichenBestimmungen rund um das Arbeitsverhältnis vermittelt. Das Seminar bringt die Teilnehmendenauf den aktuellen Stand der Rechtsprechung.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie NTHEMEN IM SEMINARBeginn des Arbeitsverhältnisses: Einstellung,Arbeitsvertragsabschluss, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz(AGG), Probezeit, Befristungen, allgemeineArbeitsbedingungen in Tarifvertrag und Betriebsvereinbarung,Arbeitsvertrag, Beteiligungsrechte desBetriebsrats, Übersicht neuere Rechtsprechungbestehendes Arbeitsverhältnis: Teilzeit, Mutterschutz,Elternzeit, Arbeitszeitformen, Urlaubsrecht, Entgeltzahlungen,Übersicht neuere RechtsprechungBeendigung des Arbeitsverhältnisses: Beendigungsarten,richtige Anhörung des Betriebsrats, Kündigungsschutzgesetz,Tarifvertrag, Arbeitsvertrag, Übersichtneuere RechtsprechungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 609)20.05. – 24.05.2013 KXARB221301 Inzell (mit Kinderbetreuung)


Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/Arbeitsrecht§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie ODAS SEMINARFINDET INBRÜSSEL STATT.241SEMINAR IN BRÜSSELEuropäisches Arbeits- und SozialrechtWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDeutsches Arbeits- und Sozialrecht wird zunehmend durch die europäische Gesetzgebungund die Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) beeinflusst.Die entsprechenden Bestimmungen muss der Betriebsrat kennen, ebenso den Verfahrenswegzum Europäischen Gerichtshof. Die arbeitsrechtlichen Bestimmungenzum Betriebsübergang sind durch die europäische „Betriebsübergangsrichtlinie“ unddie hierzu ergangenen EuGH-Entscheidungen maßgeblich geprägt; dies gilt auch fürdas Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).Das Seminar vermittelt dir die Zusammenhänge zwischen dem nationalendeutschen Arbeitsrecht und dem europäischen Recht.Das Seminar findet in Brüssel statt. Bei einem Besuch des EuropäischenParlaments werden sich auch Gespräche mit Fachvertretern ergeben.Termine (Seminartyp 608)09.06. – 14.06.2013 KXARB011301 BrüsselTHEMEN IM SEMINAREU: kurze Geschichte und Begriffsklärungeneuropäische Verträge und InstitutionenGemeinschaftsrecht und seine AnwendungEU-Verordnungen und EU-Richtlinienumsetzungsbedürftige RechtsakteUmsetzung von Richtlinien in nationales Rechteinzelne Richtlinien (Betriebsübergangs-,Gleichbehandlungsrichtlinie)Europäischer Gerichtshof (EuGH): Überblick,Verfahrensordnung, Klage- und Verfahrensarten,Urteile und Wirkungen, aktuelle UrteileBesuch des Europäischen Parlaments (inkl. Gesprächmit Parlamentariern)Limited (Ltd), die Europäische Aktiengesellschaft (SE)und das Gesetz zur Umsetzung der Regelungen überdie Mitbestimmung der Arbeitnehmer(innen) beieiner Verschmelzung von Kapitalgesellschaften ausverschiedenen MitgliedstaatenEuropäischer Betriebsrat (EBR): kurze ÜbersichtInsiderinformation/Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)und Insiderrecht (§§ 80, 106 ff. BetrVG und das WpHG)ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.


242 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtDIENSTREISEN, MONTAGE, AUSLANDSEINSATZ, AUSSENDIENSTArbeitsrecht undauswärtige BeschäftigungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDienstreisen und damit einhergehende Versetzungen sowie anderweitige auswärtigeBeschäftigungen werden in Betriebsratsgremien oft stiefmütterlich behandelt. Meistsind die Betroffenen einverstanden und die Geschäftsführung meint, der Betriebsrathabe hier sowieso nicht mitzuwirken. Erst wenn etwas schiefläuft, fällt das Thema demBetriebsrat auf die Füße oder der/die Beschäftigte rührt sich. Und dann macht sichdas fehlende Wissen über die rechtlichen Rahmenbedingungen schmerzlich bemerkbar.Ein Grund mehr für dieses Seminar, in dem die rechtlichen Handlungsmöglichkeitenbei auswärtigen Beschäftigungsformen behandelt werden.Auswärts Beschäftigte kennen nur zu gut ihre manchmal ausweglose Lage zwischenSzylla (den Anforderungen der Kunden bzw. des Arbeitgebers) und Charybdis(dem Arbeitszeitgesetz, Tarifvertrag und Arbeitnehmerschutz). Und Beschäftigte aufMontage oder im Kundendienst fragen sich nicht selten, ob sie immer mit einemFuß im Gefängnis stehen oder vor einer fristlosen Kündigung. Diese Besonderheitenwerden im Seminar genauer unter die Lupe genommen.Termine (Seminartyp 609)21.07. – 26.07.2013 KXARB281301 Inzell§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARBegriff der Versetzung – individualrechtlich und nach§ 95 Abs. 3 BetrVGVerfahren nach § 99 BetrVG: Anhörung, Widerspruchdes Betriebsrats bei Einstellung, Um-/Eingruppierung,VersetzungVerfahren nach §§ 99 Abs. 4 und 100 ff. BetrVGGrenzen des Direktionsrechts und § 315 BGB,Abgrenzung zur Änderungskündigung nach § 2 KSchGDienstreisen, auswärtige Beschäftigung im InlandReisegestaltung und Kostenerstattung – Flohbudeoder Luxushotel?steuerliche/sozialversicherungsrechtliche BesonderheitenBesonderheiten bei Montagetätigkeit und Kundendienst;Probleme der Außen- und Innenhaftung und beider AbrechnungMusterbetriebsvereinbarung für Auswärtsbeschäftigung– wo kann und muss der Betriebsratmitbestimmen?Besonderheiten beim AuslandseinsatzZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, bei denen dasThema Reisetätigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiternin der betrieblichen Arbeit eine Rolle spielt.


Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/Arbeitsrecht243BETRIEBSRAT: MISSSTÄNDE ERKENNEN UND FEHLER VERMEIDENDie häufigsten Irrtümer und Fehler imArbeitsrechtWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDas Arbeitsrecht als Schutzrecht für Arbeitnehmer(innen) ist in einer Vielzahl von nationalenund EU-Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien geregelt. Es gibt kein Arbeitsgesetzbuch,in dem das Arbeitsrecht zusammengefasst ist. Das Resultat des scheinbarundurchschaubaren Paragraphendschungels führt im Arbeitsleben zu irrtümlichenAuffassungen. Gerade das Arbeitsrecht unterliegt einem ständigen Wandel und dieRechtsprechung verändert sich täglich. Was einmal richtig war, kann schnell falschwerden. Im Unternehmen/Betrieb ergeben sich täglich arbeitsrechtliche Fragestellungenfür die Betriebsparteien, die unlösbar scheinen.Im Seminar werden aus verschiedenen Bereichen des Arbeitsrechts fehlerhafteRechtsansichten dargestellt und korrigiert.Termine (Seminartyp 609)10.03. – 15.03.2013 KXARB291301 Inzell§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARGrundsätzliches: Verkennung des Betriebs-, Unternehmens-und Konzernbegriffs, Anspruchsgrundlagenim ArbeitsrechtTarifvertragsrecht: Verweise in Arbeitsverträgen,Bezugnahmeklauseln, Nachbindung und Nachwirkungvon TarifverträgenBetriebsverfassungsrecht: Kündigung und Widerspruch,soziale Auswahl, „betriebsbedingt“ und „betriebsratsbedingt“,Betriebsänderung und „Unternehmensänderung“,Umstrukturierung des Betriebs, Umstrukturierungdes Unternehmens und/oder Konzerns,Neuwahl des Betriebsrats (§ 13 BetrVG, §§ 21 a und 21 bBetrVG), Gleichbehandlungsgrundsätze (z. B. Berücksichtigungdes Lebensalters im Kündigungsrecht undbei Sozialplänen)Gesellschaftsrecht: GmbH (Haftungsbeschränkung),Betriebsübergang, § 613 a BGB (z. B. die sog.„Einjahresfrist“)Irrtümer im individuellen Arbeitsrecht: Arbeitsvertrag(schriftlich, mündlich), Aufhebungs- und Abwicklungsvertrag,Geltendmachen von Ansprüchen, betrieblicheÜbung, Gewohnheitsrecht, AbfindungsanspruchZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.


244 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtBETEILIGUNGSRECHTE DES BETRIEBSRATSBeurteilungssysteme, Arbeitszeugnisse,Zielvereinbarungen und Mitarbeitergespräche§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie G/OGEHEIMCODESIN ARBEITS-ZEUGNISSENVERSTEHENWISSEN – KÖNNEN – HANDELNMitarbeitergespräche, Zielvereinbarungen und die Beurteilung von Arbeitnehmerinnenund Arbeitnehmern sind ein Mittel der Betriebsführung. Leistung, Leistungsfähigkeitund Leistungsbereitschaft werden bzw. sollen über diese Mittel transparenter und nachvollziehbarergemacht werden. Es ergeben sich dadurch für Vorgesetzte, die zu Beurteilendenund den beteiligten Betriebsrat erhebliche Probleme. Der Betriebsrat hat sehrgenau darauf zu achten, dass eine faire Beurteilung vorgenommen und faire erfüllbareZiele vereinbart werden. Dies gilt auch für die Erstellung von Zeugnissen.Das Seminar vermittelt alle wichtigen Informationen und Vorgehensweisen, die mitpraktischen Übungsfällen vertieft werden.Termine (Seminartyp 609)17.03. – 22.03.2013 KXARB181301 Inzell28.04. – 03.05.2013 WA01813 Beverungen10.11. – 15.11.2013 KXARB181302 InzellTHEMEN IM SEMINARZielvereinbarungen und Mitarbeitergespräche:gesetzliche Grundlagen, Krise (warum werden Mitarbeitergesprächegeführt und Ziele vereinbart?),Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte des Betriebsrats(§§ 87, 94 BetrVG), Konflikte und Konfliktlösungen,Erstellung einer MusterbetriebsvereinbarungBeurteilungssysteme:gesetzliche Grundlagen, tarifliche Regelungen und Vorgaben,Instrumente, Methoden und Ziele, Beurteilungsgespräch(Aufbau, Ziel, Akteure), Mitbestimmungs- undBeteiligungsrechte des Betriebsrats (§§ 82, 94 BetrVG),Konflikte und Konfliktlösung im Beurteilungsprozess,Kritik (Stärken und Schwächen betrieblicher Beurteilungssysteme)PersonalakteArbeitszeugnisse:gesetzliche Grundlagen (§ 630 BGB), Zeugnisanspruch(Zeitpunkt, Form), Zeugnisarten (einfaches, qualifiziertes,Zwischen- und Schlusszeugnis), Zeugnisse lesenund verstehen, MusterzeugnisZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.


245„ Hier kann ich den Umgangmit Paragraphen und ihre richtigeAnwendung vertiefen.“René Pyka


246 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtGRUNDLAGEN DES DATENSCHUTZES IN DER BETRIEBLICHEN PRAXISDatenschutz – wissen und verstehenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten ist ein großerEingriff in die Persönlichkeitsrechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.Datenschutz ist gerade für deren Arbeitsplatz- und Beschäftigungssicherheit sehrbedeutsam. Verstöße gegen den Datenschutz scheinen jedoch an der Tagesordnungzu sein. Auch ein sorgloser Umgang mit Daten ist häufig zu beobachten.Das Seminar sensibilisiert für die Belange des Datenschutzes und zeigt Handlungsmöglichkeitendes Betriebsrats auf. Die Teilnehmer(innen) erarbeiten sich Themenwie zum Beispiel: Wann und wo fallen personengebundene Arbeitnehmerdaten imBetrieb an? Welche Möglichkeiten hat der Betriebsrat nach dem BetrVG zum ThemaArbeitnehmerdatenschutz? Anhand aktueller Fragestellungen werden die Grundlagendes Datenschutzes für Betriebsräte behandelt.Termine (Seminartyp 609)24.03. – 29.03.2013 KXARB121301 Inzell (mit Kinderbetreuung)13.10. – 18.10.2013 KXARB121302 Inzell§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARDatenschutz: Grundprinzipien des Datenschutzes,Konsequenzen aus fehlendem DatenschutzBundesdatenschutzgesetz (BDSG) und andere Rechtsgrundlagen:Erhebung, Verarbeitung und Nutzungpersonenbezogener Daten, Datenschutzbeauftragte(Aufgaben, Funktion), Datengeheimnis, Datensicherung(§ 9 BDSG), Datenschutz im Beschäftigungsverhältnis(§ 32 BDSG), andere Datenschutzregelungen, aktuellerechtliche EntwicklungenArbeitnehmerdatenschutz und Betriebsratsarbeit:Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats nach demBetrVG, technische Möglichkeiten zur Datenerhebung(GPS, RFID, usw.), private Internetnutzung/E-Mail-Nutzung im Betrieb, Regelung durch Betriebsvereinbarungen,Datenschutz und § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG,Praxis von Betriebsvereinbarungen im Bereich desDatenschutzes, Auftragsdatenverwaltung – Handlungsmöglichkeiten(Outsourcing von Arbeitnehmerdaten,Datentransfer ins Ausland, Standardvertragsklauseln,„Safe Harbor“ )Datenschutz im BetriebsratsbüroZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.


Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/Arbeitsrecht247BESCHÄFTIGTENDATENSCHUTZ FÜR BETRIEBSRÄTENACH DEM NOVELLIERTEN BDSGDatenschutz – auffrischen und vertiefen§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDatenschutzskandale haben den Beschäftigtendatenschutz wieder bei den Betriebsrätenauf die Tagesordnung gesetzt. 2009 gab es bereits die erste wichtige gesetzlicheRegelung zum Beschäftigtendatenschutz in § 32 BDSG. Weitere gesetzliche Neuerungenzum Beschäftigtendatenschutz im Bundesdatenschutzgesetz werden aktuell folgenund vor allem die bisherige uneinheitliche Rechtsprechung zum Beschäftigtendatenschutzzusammenfassen.Das Seminar frischt die Grundlagen des Beschäftigtendatenschutzes auf und erörtertvertiefend viele Themen der Personaldatenverarbeitung im Unternehmen, vom Umgangmit Bewerberdaten bis hin zum Aufbewahren von Personaldaten nach dem Ausscheidender Beschäftigten. Für alle behandelten Fragen des Beschäftigtendatenschutzes zeigtdas Seminar umfassende Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats auf.Termine (Seminartyp 609)28.07. – 02.08.2013 KXARB341301 Inzell (mit Kinderbetreuung)THEMEN IM SEMINARBeschäftigtendatenschutz aufgefrischt: gesetzlicheGrundlagen, Datenschutzschwachstellen, dateiunabhängigeDatenverarbeitungBeschäftigtendatenschutz – vertieftes Wissen:Datenschutz im Bewerbungsprozess (u. a. Googelnvon Bewerbern, Screening von sozialen Netzwerken),Datenschutz während des Arbeitsverhältnisses (u. a.digitale Personalakte, Personalfragebogen, Datenerhebungdurch Dritte), Compliance und Whistleblowinggesetzlich erforderlich? Techniken der Mitarbeiterüberwachung(u. a. biometrische Verfahren, Ortungdes Mobiltelefons, GPS und Location Based Services),Gesundheitsdaten (u. a. Betriebsarzt, Bluttests undDrogenscreenings, Fehlzeiten usw.)Handlungsmöglichkeiten: BR-Überwachungs- undInformationsrechte einschließlich Mitbestimmung (z. B.bei Datenschutzpannen), neue rechtliche Datenschutzanforderungendes BDSG und Beteiligungsrechte desBetriebsrats (z. B. Auftragsdatenverarbeitung, automatisierteEinzelentscheidung), Zusammenarbeit Betriebsratmit Datenschutzbeauftragten und Aufsichtsbehördeaktuelle Rechtsprechung und EntwicklungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.


248 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtBetriebsvereinbarung und EinigungsstelleWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Betriebsvereinbarung ist eine der möglichen Anspruchsgrundlagen im Arbeitsrecht.Werden in der Betriebsvereinbarung Rechte für Arbeitnehmer(innen) festgelegt, könnendiese eingeklagt werden. Als „Gesetz des Betriebes“ hat die Betriebsvereinbarungunmittelbare und zwingende Wirkung.Dieses Seminar vermittelt Kenntnisse, die dem Betriebsrat einen sicheren Umgangbei Verhandlung und Abschluss von Betriebsvereinbarungen ermöglichen. Scheitern dieVerhandlungen, muss der Betriebsrat das Instrumentarium Einigungsstelle handhabenkönnen.Termine (Seminartyp 609)15.09. – 20.09.2013 KXARB151301 Inzell17.11. – 22.11.2013 WD04713 Beverungen§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie G/OTHEMEN IM SEMINARBetriebsvereinbarung nach BetrVG: Begriffsklärung,Schriftform, zulässiger Inhalt, der Arbeitgeber führtdie Betriebsvereinbarung durch, Verstöße gegen dieseVerpflichtung und deren Ahndung, Kündigung vonBetriebsvereinbarungen, Nachwirkung, ablösendeBetriebsvereinbarung, erzwingbare und freiwilligeBetriebsvereinbarungen, Tarifvorbehalt (§ 77 Abs. 3BetrVG und § 87 Abs. 1, einl. Satz BetrVG), Günstigkeitsprinzipim Verhältnis zu arbeitsvertraglichen,tarifvertraglichen und gesetzlichen Regelungen,Abgrenzung zur RegelungsabredeZustandekommen von Betriebsvereinbarungen: Verhandlungmit dem Arbeitgeber, Entwürfe, Abschlussund Unterzeichnung, Regelungszuständigkeit (BR, GBRoder KBR)Einigungsstellenverfahren (§ 76 BetrVG): Errichtung derEinigungsstelle § 76 BetrVG (wer trägt die Kosten?), Verfahrenvor der Einigungsstelle, Wirkung und Umsetzungder Beschlüsse der EinigungsstelleBeauftragung von Sachverständigen (§ 80 Abs. 3 i. V. m.§ 40 BetrVG)Streitigkeiten über Inhalt und Geltung einer BetriebsvereinbarungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.


Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtGERICHTSAUFBAU, VERFAHRENSARTEN, ARBEITSGERICHTSBESUCHBetriebsrat und Arbeitnehmer(innen)in Arbeitsgerichtsverfahren§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OMIT BESUCH DESARBEITSGERICHTS249WISSEN – KÖNNEN – HANDELNArbeitnehmer(innen) können ihre Rechte im sogenannten Urteilsverfahren über dieArbeitsgerichte durchsetzen. Dem Betriebsrat steht zur Durchsetzung seiner Rechtenach dem BetrVG das Mittel des Beschlussverfahrens zur Verfügung. Der Betriebsratbenötigt somit Kenntnisse zur Arbeitsgerichtsbarkeit, zu den arbeitsgerichtlichenVerfahrens(arten), zum Gerichtsaufbau und den entsprechenden Durchsetzungsmöglichkeiten.Dieses Seminar versetzt den Betriebsrat in die Lage, Prozesswege und Prozessaussichtenzu beurteilen. Zudem befähigt es, die Durchsetzung der Betriebsratsrechteim Beschlussverfahrensweg zu betreiben. Der Besuch einer Arbeitsgerichtsverhandlunggibt Einblick in die Praxis.Termine (Seminartyp 609)13.01. – 18.01.2013 KXARB161301 InzellTHEMEN IM SEMINARGerichtsaufbau: Arbeitsgericht, Landesarbeitsgericht(LAG), Bundesarbeitsgericht (BAG)Urteilsverfahren: Urteilsverfahren (Güte- und Kammerverhandlung),Besetzung des Arbeitsgerichts,Leistungs- und Feststellungsklage,Berufung zum LAG, Revision zum BAGBeschlussverfahren: Fälle, in denen der Betriebsrat einBeschlussverfahren einleitet (z. B. Mitbestimmungsrechtedes BR werden bestritten, Einsetzung einerEinigungsstelle, Mitwirkung bei personellen Einzelmaßnahmen,grobe Verstöße des Arbeitgebers), Parteien desBeschlussverfahrens, korrekte Einleitung des Verfahrensdurch den Betriebsrat, Beauftragung eines Prozessvertreters,notwendige Beschlussfassungen des BR,Form und Fristen, Beschluss und Rechtsmittel, KostenBeschlussverfahren und einstweilige Verfügungrechtssichere Formulierung: personelle Einzelmaßnahmen,Kündigungen, Entsendung zu Schulungsveranstaltungen,Prozessvertretung durch Rechtsanwälte,Beauftragung von Sachverständigen u. a.ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.REFERENTDr. Berthold Gericke (Vorsitzender Richter am LAG München)


250 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtWICHTIGE SCHUTZGESETZE GENAUER BETRACHTETArbeitnehmerschutzgesetze§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie G/OWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Einhaltung der Arbeitnehmerschutzgesetze zu überwachen ist ein wichtigerBestandteil der Betriebsratsarbeit. Der Betriebsrat hat hier umfangreiche Überwachungs-und Mitwirkungspflichten. Die besten Gesetze nützen jedoch nichts,wenn sie von den Beteiligten nicht angewendet werden. Im Bereich der Schutzgesetzescheitern häufiger die Praktiker und weniger der Gesetzgeber.Das Seminar sensibilisiert die Teilnehmer(innen), die Schutzgesetze ernst zunehmen und initiativ zu werden. Praktische Vorschläge helfen dabei, die Gesetzeanzuwenden.THEMEN IM SEMINARMutterschutz sowie Elternzeit und Elterngeld:Mutterschutzgesetz (MuSchG) und Mutterschutzrichtlinienverordnung(MuSchRiV), Gesetz zumElterngeld und zur Elternzeit (BEEG), Förderung derVereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit:Aufgaben des BetriebsratsRechte schwerbehinderter Menschen,SGB IX: Grundsätze, Urlaub, Kündigungsschutz,SchwerbehindertenvertretungBerufsbildungsgesetz (BBiG) – die Rechte undPflichten der Auszubildenden und die beruflicheFort- und Weiterbildung (§§ 96 – 98 BetrVG)Jugendarbeitsschutzgesetz und KinderarbeitsschutzverordnungArbeitsplatzschutzgesetzweitere Schutzgesetze (z. B. Arbeitssicherheitsgesetz,Bundesdatenschutzgesetz)ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte und Schwerbehindertenvertreter(innen).Termine (Seminartyp 609)27.01. – 01.02.2013 KXARB021301 Inzell16.06. – 21.06.2013 WB02513 Beverungen


Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/Arbeitsrecht251DURCHSETZUNG VON BETRIEBSRATSRECHTENBetriebsratstätigkeit:Behinderungen und StörungenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDer Betriebsrat ist rechtzeitig und umfassend zu informieren und pflichtgemäß zubeteiligen. Zur Durchsetzung der Rechte des Betriebsrats stehen dem Betriebsrat dasBeschlussverfahren und das Einigungsstellenverfahren zur Verfügung. Häufig müssenBetriebsräte ihr Mitbestimmungsrecht über ein Beschlussverfahren erst erstreitenoder den Inhalt einer Betriebsvereinbarung durch die Einigungsstelle festlegen lassen.Betriebsräte müssen deshalb alle Möglichkeiten der Durchsetzung ihrer Rechte, dieKostentragungsregelungen sowie besondere Verfahren und Regelungen zur Absicherungihres Status kennen.Dieses Seminar vermittelt den Teilnehmenden die entsprechenden Kenntnisse undein Gespür für den richtigen Einsatz der zur Verfügung stehenden Rechtsmittel.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARZusammenarbeit der Betriebsparteien, Einfordern vonInformationen, Schulungs- und Bildungsveranstaltungen,Mitbestimmungsrechte, Verstöße gegen dasBetrVG, Schutz des Betriebsrats und seiner MitgliederStraftaten gegen Betriebsverfassungsorgane,§ 119 BetrVGVerletzung von Geheimnissen, § 120 BetrVGKostentragung, § 40 BetrVGBeschlussverfahren: §§ 80 ff. Arbeitsgerichtsgesetz(ArbGG), Urteils- und Beschlussverfahren – eine Gegenüberstellung,betriebsverfassungsrechtliche Streitigkeiten,Streitigkeiten aus dem SprAuG und aus demEBRG, Beschwerde, Rechtsbeschwerde und Nichtzulassungsbeschwerde,Einzelfälle (Verfahren auf Leistung,Verfahren auf Feststellung, Verfahren auf Gestaltung),grobe Verstöße gegen das BetrVG, § 23 BetrVG, Erlasseiner einstweiligen VerfügungEinigungsstelle, §§ 76, 76 a BetrVG: Anrufung der Einigungsstelle,Verfahren vor der Einigungsstelle, KostenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 609)12.05. – 17.05.2013 KXARB191301 Inzell


252 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht /ArbeitsrechtHaftungsfragen – Sachverständigeund Berater für den BetriebsratWISSEN – KÖNNEN – HANDELNHaftungsfragen sind kompliziert, entsprechend vielschichtig sind die Aufgaben derBetriebsräte. Sie stehen in der Praxis dabei vor großen Herausforderungen. Sie benötigenSpezialwissen, das sie in der Regel aber nicht haben. Können Betriebsräte beiHaftungsfragen Berater oder Sachverständige hinzuziehen? Und wenn ja, welche stehendafür zur Verfügung? Ein Betriebsrat muss auch wissen, mit welchen Konsequenzen erzu rechnen hat, wenn er Fehler macht. Und: Wer kommt generell für Schäden auf, dieArbeitnehmer(innen) verursachen? Welche Kosten hat grundsätzlich der Arbeitgeber zutragen und welche nicht?In diesem Seminar können Betriebsräte sich die nötigen Kenntnisse zu diesemschwierigen Thema aneignen.Termine (Seminartyp 609)24.11. – 29.11.2013 LS04813 Lohr§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARUmfang der Ersatzpflicht/SchadensberechnungHaftung gegenüber Betriebsangehörigen undAußenstehendenRechtsstellung des BetriebsratsBehandlung von Problemfällen aus der PraxisKonsequenzen bei Pflichtverletzungen und möglicheFolgen für das BetriebsratsgremiumStreitigkeiten: Rechtsweg; Verfahrensart;Wer trägt die Kosten?allgemeine Arbeitnehmerhaftung: Haftung gegenüberArbeitgeber; arbeitsrechtliche Haftungsbeschränkungen;Haftungsstufen, gefahrengeneigte Tätigkeit; Versicherungspflichtdes Arbeitgebers und VerantwortungSachverständige und Berater für den Betriebsrat:Möglichkeiten der Informationsbeschaffung durch denBetriebsrat; besondere Betätigungsfelder für Sachverständigeim Betrieb; Beauftragung enes Rechtsanwaltsoder Beraters bei Betriebsänderungen; GeheimhaltungsundVerschwiegenheitspflichten für Auskunftspersonen,Sachverständige und BeraterZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGIrmgard Seefried


Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/Arbeitsrecht253LEIHARBEIT, TEILZEIT, BEFRISTUNGBesondere Arbeitsverträge/ArbeitsverhältnisseWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDas sogenannte „Normalarbeitsverhältnis“ ist nicht mehr die Regel. Befristete Arbeitsverhältnisse,Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung, Leiharbeit, die variableGestaltung der Arbeitsvertragsinhalte (ob beim Entgelt, bei der Arbeitszeit oder beimArbeitsort) gewinnen erheblich an Bedeutung – auch für die Betriebsratsarbeit. Diesbestätigt auch die Debatte zum sittenwidrigen Lohn, zum Mindestlohn und zu besonderenArbeitszeit- und Arbeitsortregelungen. Das Seminar fördert das juristischeUrteilsvermögen bei besonderen Arbeitsverhältnissen.Termine (Seminartyp 609)07.04. – 12.04.2013 KXARB041301 Inzell§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARbesondere Arbeitsverträge und Arbeitsverhältnisse:Einleitung und Begriffsdefinition, Überblickbefristete Arbeitsverhältnisse: Arbeitsvertrag,befristeter Arbeitsvertrag, Teilzeit- und Befristungsgesetz,Zulässigkeit der Befristung nach TzBfG,Handlungsmöglichkeiten des BetriebsratsTeilzeitarbeit: Voraussetzungen für Teilzeitanspruch,betriebliche Gründe für eine Ablehnung, Umfang/Lageder Arbeitszeit, Verfahren, Fristen, Teilzeit, ElternzeitAbrufarbeit und geringfügige Beschäftigunggeförderte ArbeitsverhältnisseFremdfirmenarbeit/Leiharbeit: Arbeitnehmerüberlassung(Leiharbeit), Folgen unrechtmäßiger Arbeitnehmerüberlassung,Werkverträge, Entsendeverträge,Beteiligung des BetriebsratsEntsendeverträge und AuslandseinsatzArbeitsverträge mit variablem EntgeltArbeitsverträge ohne Arbeitszeitregelungen:„… Überstunden mit abgegolten …“, Arbeitsort: „… Welt …“Grenzen der Gestaltungsfreiheit (z. B. sittenwidrigerLohn)ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte undSchwerbehindertenvertreter(innen).


254 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtABMAHNUNG, ÄNDERUNGSKÜNDIGUNG, BESCHWERDERECHT,VERTRAGSSTRAFENArbeitsvertrag: Pflichten, Verstöße und FolgenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNVerstöße der Arbeitsvertragsparteien gegen die im Arbeitsvertrag festgelegtenPflichten sind Betriebsalltag. Ob nun beim Vertragsbruch, bei der Schlechtleistung,beim Annahmeverzug, bei einer vorübergehenden Verhinderung, bei Änderungder Arbeitsbedingungen, bei Betriebsbußen und Ähnlichem: Der Betriebsrat ist häufigerster Ansprechpartner für die Arbeitnehmer(innen). Dies gilt auch für VersetzungsundDirektionsrechtsproblematiken, die Abmahnung und das Beschwerderecht.Das Seminar versetzt Betriebsräte in die Lage, entsprechende Fälle kompetentbeurteilen zu können.Termine (Seminartyp 609)03.02. – 08.02.2013 KXARB051301 Inzell§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARVertragsbruch und Schadenersatz, Leistungsverweigerung,Schlechtleistung, Vergütung bei Annahmeverzugund Betriebsrisiko (§ 615 BGB), vorübergehendeVerhinderung (§ 616 BGB), gesetzliche Grundlagenund Einzelfälle, tarifvertragliche und arbeitsvertraglicheRegelungen, Mitwirkungsrechte des BetriebsratsÄnderung der Arbeitsbedingungen und des Arbeitsorts:Direktionsrecht des Arbeitgebers, Versetzung Begriffsklärung(individual- und kollektivrechtlich), Änderungskündigung,Mitwirkungsrechte des BetriebsratsBeschwerderecht der Arbeitnehmer(innen): Gegenstandder Beschwerde, Regelung des BeschwerdeverfahrensAbmahnung: Grundsätze, Abmahnung und Betriebsrat,Vorgehensweise gegen eine AbmahnungVertragsstrafe: rechtliche Grundlagen, vertraglicheRegelungsmöglichkeiten, Beteiligung des BetriebsratsBetriebsbuße: rechtliche Grundlagen, einzelneBetriebsbußen (Ermahnungen, Geldbußen, Entzug vonVergünstigungen), Mitbestimmungsmöglichkeiten desBetriebsratsZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.


Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/Arbeitsrecht255AUFFRISCHUNG – VERTIEFUNG – BETRIEBLICHE FRAGENArbeitsrecht für Betriebsratsvorsitzende,Stellvertreter und FreigestellteWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Arbeit des Betriebsrats wird im gesamten Gremium erledigt, trotzdem sind dieBetriebsratsvorsitzenden besonders gefordert. Gerade in kleineren und mittlerenUnternehmen sind sie oft der erste Anlaufpunkt für die Arbeitnehmer(innen). In allenUnternehmen sind sie der erste Ansprechpartner für den Arbeitgeber. An den Betriebsratsvorsitzendenliegt es, den Überblick zu behalten und die Fristen im Blick zuhaben. Dabei sind Betriebsratsvorsitzende auf dem Gebiet des Arbeitsrechts gefordert,die juristischen Inhalte verstehen und richtig interpretieren zu können.In diesem Seminar speziell für die Betriebsratsvorsitzenden besprechen wir,was sie wissen sollten. Betriebsbezogene Fragestellungen, mit denen sich Betriebsratsvorsitzendehäufig beschäftigen müssen, werden unter die Lupe genommen.Termine (Seminartyp 609)24.11. – 29.11.2013 KXARB301301 Inzell§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARWas der Betriebsrat wissen muss, Begriffe wie: Betrieb,Unternehmen, Konzern, Anspruchsgrundlagen imArbeitsrecht, Aufbau der ArbeitsgerichtsbarkeitGesellschaftsrecht und juristische Zusammenhänge:Unternehmensorganigramm erarbeiten und verstehen.Wann ist ein GBR zu bilden, wann kann ein KBR gebildetwerden? Der Gemeinschaftsbetrieb (§ 1 Abs. 2 BetrVG)Rechtsstellung der BR-Vorsitzenden, Praxishinweise:Auftreten, Rhetorik, Büroleitung, SitzungsleitungFristen, die Vorsitzende im Blick haben müssen: beiKündigungsklage, bei § 102 BetrVG, bei § 99 BetrVG,Verfall- und Verjährungsfristen, Fristenberechnungenrechtssichere Betriebsvereinbarung: Mängel, Unwirksamkeit,Konkurrenz von Betriebsvereinbarungen imUnternehmen/KonzernKündigungen und Betriebsänderungen: BetriebsbedingteKündung, Änderungskündigung, die Sozialwahl,der Sozialplan, Fragen zum BetriebsübergangUmgang mit Insiderinformationen (§ 79 BetrVG) undDatenschutzZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsvorsitzende,Stellvertreter(innen) und freigestellte Betriebsräte.


256 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtBETRIEBSRATSWISSEN AUF DEN AKTUELLEN STAND BRINGENNeueste Rechtsprechung und Gesetzgebung:Arbeits- und BetriebsverfassungsrechtWISSEN – KÖNNEN – HANDELNGesetze und Rechtsprechung ändern sich fortwährend. Die juristische Arbeit verlangtein lebenslanges Lernen. Das Seminar wendet sich an Betriebsratsmitglieder, diebereits über Kenntnisse im Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht verfügen und sich mitneuester Rechtsprechung und Gesetzgebung vertraut machen wollen. Es ist insbesondereempfehlenswert für Betriebsräte mit langjähriger Erfahrung, die ihre Kenntnisseauffrischen möchten.Im Seminar werden neue Tendenzen der höchstrichterlichen Rechtsprechung zuausgewählten Themenbereichen des Arbeits- und Betriebsverfassungsrechts vorgestelltund vertiefend auf die Relevanz für die Betriebsratsarbeit untersucht.* Der konkrete Themenplan zur Beschlussfassung der Freistellungnach §37.6 BetrVG ist unter folgender Adresse hinterlegt:www.kritische-akademie.de/ba/br_arbeitsrecht_ARB_07_13-01.htmlTermine (Seminartyp 609)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX*08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARneueste Rechtsprechung und Entwicklungstendenzenin der Rechtsprechung zu ausgewählten Themenbereichendes Arbeitsrechts:Arbeitsvertragsrecht, Haftung im Arbeitsverhältnis,Arbeitszeit, Teilzeitarbeit und Befristungen, Gleichbehandlung,Beendigung von Arbeitsverhältnissenund Kündigungsschutz, Betriebsübergang, Tarifrechtund Tarifautonomieneueste Rechtsprechung und Entwicklungstendenzenin der Rechtsprechung zu ausgewählten Themenbereichendes Betriebsverfassungsrechts:allgemeine Aufgaben des Betriebsrats, Mitbestimmungin personellen und sozialen Angelegenheiten,Anhörung des Betriebsrats zu Kündigungen, Betriebsänderungen,Sozialplan, Interessenausgleich,Betriebs-, Unternehmens- und Konzernbegriff,Teilnahme an Schulungsveranstaltungen, KostenundSachaufwand des Betriebsratsneue Gesetze, aktuelle Gesetzesänderungen undÄnderungsvorhabenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.07.07. – 12.07.2013 KXARB071301 Inzell


Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtBAG-RECHTSPRECHUNG VOR ORT ERLEBEN,VERSTEHEN UND ANWENDENRechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX*08665/980 – 217Kategorie OMIT BESUCH DESBUNDES-ARBEITSGERICHTS257WISSEN – KÖNNEN – HANDELNDer Einfluss des Bundesarbeitsgerichts (BAG) auf die Entwicklung des Arbeitsrechtsist groß und wird manchmal als „Ersatzgesetzgeber“ bezeichnet. Da sich die ArbeitsundLandesarbeitsgerichte grundsätzlich an den Entscheidungen des BAG orientieren,ist die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts für die tägliche Arbeit im Betriebsratvon großer Bedeutung. Beim Besuch einer Gerichtsverhandlung des BAG erleben dieTeilnehmer(innen), wie ein Revisionsverfahren abläuft. Sie erhalten Einblick in dieEntscheidungsfindung des Gerichts. Die anschließende Besprechung hilft den Teilnehmenden,die rechtlichen Hintergründe und Zusammenhänge der Entscheidungen zuverstehen.* Der konkrete Themenplan zur Beschlussfassung der Freistellungnach §37.6 BetrVG ist unter folgender Adresse hinterlegt:www.kritische-akademie.de/ba/br_arbeitsrecht_ARB_08_12-01.htmlTHEMEN IM SEMINARBetriebsverfassungsrecht: Darstellung und ausführlicheDiskussion von aktuellen Entscheidungendes Bundesarbeitsgerichts (BAG), soziale Angelegenheiten(§ 87 BetrVG), Anhörung bei Kündigungen(§§ 102, 103 BetrVG), personelle Einzelmaßnahmen(§ 99 BetrVG), Betriebsänderungen (§§ 111 ff. BetrVG)Arbeitsrecht: Darstellung und ausführliche Diskussionvon weiteren für die Betriebsratsarbeit wichtigenRechtsbereichen, Kündigungsrecht, Tarifrecht, Unternehmensumwandlungenund Betriebsübergang,ArbeitnehmerhaftungEntscheidungen des BAG lesen, analysieren und verstehen,rechtliche und politische Hintergründe sowieArgumente der Entscheidungen, Herausarbeitender wesentlichen Aussagen der Entscheidung als Hilfsmittelzur Klärung eigener rechtlicher FragenVor- und Nachbereitung der Teilnahme einer Verhandlungbeim BAG, Diskussion mit einem ArbeitsrichterZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 609)02.06. – 07.06.2013 KXARB081301 Erfurt, Hotel Ibis AltstadtSEMINARLEITUNGPeter Hirsch


258 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtRECHTSSICHER FORMULIERENPraktischer Umgang mit Kommentarenund GesetzenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBetriebsräte müssen sich sehr oft mit einer Flut von wichtigen Arbeitsgesetzen undKommentaren in der betrieblichen Praxis auseinandersetzen. Immer wieder treffensie dabei auf das „Juristendeutsch“. Da hilft es sehr, wenn man die Begriffe einmalentschlüsselt und feststellt, dass die Juristen auch nur deutsch reden. Das Seminar hilftdarüber hinaus, die juristischen Quellen für die eigene Betriebsratsarbeit effektiv zunutzen.Termine (Seminartyp 609)18.08. – 23.08.2013 KXARB101301 Inzell (mit Kinderbetreuung)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINAREinführung und Überblick („Juristendeutsch“ istDeutsch): Wie findet der Betriebsrat die richtigenGesetze? Wie und wo findet der Betriebsrat die richtigeLiteratur und wie arbeitet er mit ihr?Wie findet der Betriebsrat die richtige Rechtsprechung?Internet und Extranet der IG Metall, gerichtliche Entscheidungenverstehenjuristische Begriffe: unbestimmte Rechtsbegriffe imArbeitsrecht (z. B. rechtzeitig und umfassend, erforderlich,grobe Pflichtverletzung), Schriftform, elektronischeForm, Textform, sonstige juristische BegriffeFristen: Berechnung, Fristbeginn und Fristablauf,Verjährungs-, Ausschluss- und VerfallfristenDie Kunst der Formulierung – Muster und Beispiele:Grundlagen und praktische Beispiele, Anregungen ausFormularbüchern, Abfassen einer Zustimmungsverweigerungim Rahmen einer Einstellung oder Versetzunggemäß § 99 Abs. 3 BetrVG, Verfassen eines Widerspruchszur Kündigung, Vorschläge des Betriebsrats fürdie Personalplanung und die Beschäftigungssicherung,Auswahlrichtlinien für Einstellungen und EntlassungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.


Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/Arbeitsrecht259ACHTUNG STOLPERFALLE!Als Betriebsrat Fehler vermeidenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDer Betriebsrat muss im Rahmen seiner Tätigkeit viele Regularien und Formvorschriftenbeachten. Betriebsräten unterlaufen immer mal wieder typische Fehler –aus Unkenntnis oder aufgrund langjährig „eingefahrener Gleise“. Diese Fehler könnenzur Folge haben, dass Betriebsvereinbarungen oder Beschlüsse unwirksam sind.Wenn dem Betriebsrat tatsächlich ein Fehler passiert ist, muss er auch wissen, welcheKonsequenzen sich daraus ergeben. Im Hinblick auf die Kosten und den Sachaufwandist zu prüfen: Was steht dem Betriebsrat zu und was nicht?Im Seminar werden typische Fehler und Falschansichten aufgezeigt und rechtlichgeradegerückt. Wir behandeln Fragen rund um die Betriebsratstätigkeit und gebenHilfestellungen bei Problemen wie: Kann ein Betriebsrat im Rahmen seiner Tätigkeithaftbar gemacht werden? Können Arbeitnehmer bei Falschberatung den Betriebsratverklagen?Termine (Seminartyp 609)30.06. – 05.07.2013 KXARB331301 Inzell§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARAnspruchsgrundlagen im Arbeitsrecht:Verhältnis von Gesetzen, Tarifverträgen,Betriebsvereinbarungen und ArbeitsvertragFehler bei Betriebsvereinbarungen:tarifwidrige Betriebsvereinbarungen, Grenzenbetrieblicher Mitbestimmung, unzulässige Eingriffein das Individualarbeitsrecht, grobe Fehlerhaftigkeiten,Ungleichbehandlungen, Betriebsvereinbarungoder RegelungsabredeFehler bei der Geschäftsführung des Betriebsrats:Einladung zur Betriebsratssitzung, richtige Tagesordnung,rechtssichere BeschlüsseFehler bei personellen Maßnahmen:richtige Widersprüche bei Kündigungen, Abgrenzungzwischen Bedenken und Widerspruch, Zustimmungsverweigerungbei personellen Einzelmaßnahmen(§ 99 BetrVG)Haftung des Betriebsrats:Konsequenzen fehlerhafter Beratung, Umgangmit der Geheimhaltungspflicht, finanzielle Folgenunwirksamer BetriebsratsbeschlüsseZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.


260 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/ArbeitsrechtArbeitsrecht für Betriebsratsarbeit imIngenieurbereichWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie speziellen Belange und Probleme von Führungskräften und Ingenieuren spiegelnsich auch bei arbeitsrechtlichen Fragen wider. Diese Arbeitnehmer(innen) haben ganzeigene Problemstellungen, mit denen sich der Betriebsrat beschäftigen muss. Diekomplexen Themen machen die Ansprache dieser Arbeitnehmer(innen) nicht immerleicht.Das Seminar greift die arbeitsrechtlichen Themen auf. Wir erörtern die rechtlichenGrundlagen und vermitteln das Wissen für eine qualifizierte Ansprache von Führungskräftenund Ingenieuren.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARAnspruchsgrundlagen im Arbeitsrecht(insbesondere das Verhältnis Arbeitsvertrag zuanderen Rechtsgrundlagen)Wo ist was geregelt (Gesetz, Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung,Arbeitsvertrag)?Arbeitsvertragsgestaltung: Grenzen der Arbeitsvertragsfreiheit,verschiedene Arbeitsvertragsklauselnz. B. Geheimhaltungspflicht, Wettbewerbsverbot,Rückzahlung von Fortbildungsmaßnahmen, Nebentätigkeit,Bezugnahmeklauseln, Arbeitszeitgestaltung,EntgeltgestaltungProbleme aus dem Individualarbeitsrecht, Befristungenmit und ohne Sachgrund, Anspruch auf ein Zwischenzeugnis,rund um den Firmenwagen, Versetzung,das Urlaubsjahr ist das Kalenderjahr!? Grenzen desDirektionsrechts, Schadensersatz, Haftung, Dienstreisen,Auslandsentsendungder Betriebsrat als Interessenvertreter undAnsprechpartner für den AngestelltenbereichZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 609)22.09. – 27.09.2013 KXARB351301 Inzell


Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/Arbeitsrecht261GRUNDWISSEN BETRIEBSVERFASSUNGSGESETZAlles, was Betriebsratssekretärinnen/-sekretäre zum BetrVG wissen müssenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Büroassistenz im Betriebsratsbüro organisiert nicht nur die laufenden Geschäftedes Betriebsrats, sondern ist meistens die erste Anlaufstelle für Arbeitnehmer(innen).Betriebsratssekretärinnen/-sekretäre brauchen aufgrund der vielfältigen Aufgaben desBetriebsrats ein umfangreiches Wissen, insbesondere auch Grundwissen der Betriebsverfassung.Entsprechende Grundkenntnisse zum Betriebsverfassungsrecht und zum Arbeitsrechtwerden in diesem Seminar vermittelt. Anhand von Übungen behandeln wirden Umgang mit Gesetzesbüchern und Kommentaren. Praxistipps zum Auffinden vonRechtsquellen, Urteilen und Handlungshilfen runden das Grundlagenseminar ab.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OTHEMEN IM SEMINARUmgang mit Gesetzen: Wie finde ich was in Gesetzen;für den Schriftverkehr: Paragrafen und Abkürzungenrichtig verwenden; unbestimmte Rechtsbegriffe im BetrVGBeteiligungsrechte des Betriebsrates: Informations,-Beteiligungs,- und Mitbestimmungsrechte; AllgemeineAufgaben des Betriebsrats (§ 80 BetrVG)Die Geschäftsführung des Betriebsrats: Rund umdie Betriebsratssitzung; Freistellungen, Schulungen;Kosten der BetriebsratstätigkeitFristen die der Betriebsrat beachten muss: bei personellenMaßnahmen; Klagefristen; AusschlussfristenWo und Wie bekomme ich als Betriebsrat Hilfe:Sachverständige und Berater; Gewerkschaft undgewerkschaftliche Einrichtungen; Behördenund Ämter (RV, Agentur für Arbeit, Integrationsamt, etc.);Recherchemöglichkeiten, nützliche LinksZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratssekretäre/innen.Termine (Seminartyp 609)24.03. – 29.03.2013 KXExB071301 Inzell (mit Kinderbetreuung)


262 Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/SozialrechtDEN BESTMÖGLICHEN ÜBERGANG ZUR RENTE GESTALTENÜbergang in den Ruhestand –Aufgaben des BetriebsratsWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIn diesem Seminar werden Lösungen für einen bestmöglichen Übergang der Arbeitnehmer(innen)in die Rente (z. B. im Rahmen einer Unternehmensumstrukturierung,eines unausweichlichen sozialverträglichen Personalabbaus oder auch für langzeiterkrankteBeschäftigte) dargestellt und bearbeitet. Dabei stehen Themen wiedie Anhebung der Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung, Altersteilzeitvereinbarungen,der Übergang in Sozialleistungen (Krankengeld, Arbeitslosengeld),die Auswirkungen von Abfindungszahlungen auf die Sozialleistungsansprüche sowieErwerbsminderungs- und Schwerbehindertenbelange in der täglichen Praxis desBetriebs im Vordergrund.Termine (Seminartyp 456)01.04. – 05.04.2013 KXSoR021301 Inzell (mit Kinderbetreuung), Kategorie N13.10. – 18.10.2013 KXSoR021302 Inzell, Kategorie O§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie O/NTHEMEN IM SEMINARGrundlagen des RentenrechtsZur Relevanz für die Betriebsratsarbeit: Die Beteiligungsrechtedes Betriebsrats insbesondere nach § 102 BetrVG und§ 111 i. V. mit § 112 BetrVG; Relevanz für den eigenen BetriebSozialrechtliche Folgen von Aufhebungsverträgen undBetriebsratshandelnKündigungen, sozialrechtliche Folgen, Mitwirkung desBetriebsrats:Übergang in die Rente über Arbeitslosigkeit;Leistungen der ArbeitslosenversicherungAusstieg aus dem Beschäftigungsverhältnis bei Krankheitund Beteiligung des Betriebsrats: Leistungen der Krankenversicherung;Auswirkungen des Krankengeldbezugesauf die Rentenzahlung: Übergang ins ArbeitslosengeldLösungsmöglichkeiten bei Erwerbsminderungoder Schwerbehinderung: Stichtagsregelung für eineabschlagsfreie Rente; Regelungen nach SGB IXDie sozialrechtliche Einbettung von Altersteilzeitverträgen;Mitwirkungsrechte des Betriebsrats: Altersteilzeitgesetz;Typische Modelle der AltersteilzeitZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.SEMINARLEITUNGHelmut Haferkorn


Betriebspolitische Spezialisierung/Fachakademie für Arbeitsrecht/Sozialrecht263Renten- und Sozialversicherungsrechtfür den Betriebsrat§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie OWISSEN – KÖNNEN – HANDELNArbeitsrecht und Sozialrecht verzahnen sich immer mehr. Deshalb wird der Betriebsratin seiner täglichen Arbeit zunehmend mit sozialrechtlichen Fragen konfrontiert. DerBetriebs rat muss ein Grundverständnis für die Zusammenhänge von Arbeitsrecht undSozialrecht haben, um seine Aufgaben nach dem BetrVG sach- und fachgerecht erfüllenzu können. Es gibt zahlreiche Verknüpfungspunkte sozial-rechtlicher Bestimmungenzum Arbeitsverhältnis. Diese muss der Betriebsrat kennen, wenn er eine wirkungsvolleInteressenvertretung der Arbeitnehmer(innen) gewährleisten will. Außerdem ister dann für Rat suchende Arbeitnehmer(innen) eine echte Hilfe.Die Rentenversicherung – Grundwissen für dieBetriebsratsarbeit: Rentenversicherung und ergänzendeAbsicherung; Anhebung der Altersgrenzen;Leistungen zur Teilhabe (Rehabilitation); Renten wegenverminderter Erwerbsfähigkeit; Altersrenten undRenten wegen Todes; RechtsschutzBedeutung der Unfallversicherung (SGB VII) fürBetriebsrat und Arbeitnehmer/-innen: Überwachungs-,Mitwirkungs-, und Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats;Maßnahmen des Arbeitsschutzes und der UnfallverhütungSozialrechtliche Bestimmungen der Arbeitslosenversicherung(SGB III) zu Arbeitsverhältnissen – Aufgabendes Betriebsrats: Meldepflichten; Sperrzeiten/Ruhenszeiten; Freistellung von der Arbeit; Fördermöglichkeiten/Zuschüsse;TransferleistungenKrankenversicherung und PflegeversicherungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte.Termine (Seminartyp 608)SEMINARLEITUNGHelmut Haferkorn10.02. – 15.02.2013 KXSoR031301 Inzell (mit Kinderbetreuung)08.12. – 13.12.2013 KXSoR031302 Inzell


264„Wer nichts weiss, muss alles glauben.“Marie von Ebner-Eschenbach


265BILDUNG FÜR BETRIEBSRATSVORSITZENDE UND AUFSICHTSRATSMITGLIEDERMitbestimmungsakademieSEMINARE 2013BRV und Stellvertreter/-innenQualifizierung für Aufsichtsräte – die Mitbestimmungsakademie 266Powerpack für Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen) 267Rechtsgrundlagen und Organisation der BR-Arbeit 268Das Betriebsratsgremium leiten 269Offensiv im Betrieb 270Verhandlungen beteiligungsorientiert und strategisch führen 271Eigenes Führungsverhalten reflektieren und optimieren 272Überzeugend reden – sicher formulieren 273Gesprächsführung – strategisch, sicher und souverän 274Der konstruktive Umgang mit schwierigen Menschen 275Verhandlungsführung und Konfliktmanagement des Betriebsrats 276Teambildungskompetenz für Betriebsräte 278Coaching für BR-Mitglieder mit besonderer Verantwortung 279Organisations-, Teamentwicklung und Coaching für Betriebsratsgremien 280Der Körper spricht immer! 281Arbeitsvertragsrecht 282Aktive Betriebsratsarbeit und aktuelle Rechtsprechung 283Entgelt- und Entwicklungsansprüche der Betriebsratsmitglieder 284Strategisches Handeln in Gesamt- und Konzernbetriebsräten 285Betriebliche Tarifpolitik erfolgreich gestalten 286Gesundheitsmanagement als Aufgabe für den Betriebsrat 287AufsichtsratsmitgliederGrundlagenseminar für Aufsichtsräte nach dem Drittelbeteiligungsgesetz 289Rechtliche Aspekte des Handelns von Aufsichtsrätenauf der Arbeitnehmerbank (Modul A) 290Risikomanagement und Jahresabschlussanalyse (Modul B) 291Tätigkeit und politische Rolle der Aufsichtsräteauf der Arbeitnehmerbank (Modul C) 292Aufsichtsratspraxis – Workshop (Modul D) 293BWL für Wirtschaftsausschuss und Betriebsrat:Finanzierungspolitik von Unternehmen 294BWL für Wirtschaftsausschuss und Betriebsrat:Strategie und Strategieentwicklung 295NEUNEU


266 Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)Qualifizierung für Aufsichtsräte –die Mitbestimmungsakademie der IG MetallDie Anforderungen an die Aufsichtsratsarbeit sind aufgrundder Wirtschaftskrise in den letzten Jahren deutlichgestiegen und nehmen weiterhin zu. Neben der Verschärfungder gesetzlichen Rahmenbedingungen haben vorallem die erhöhte Komplexität der Unternehmensstrategiensowie die verstärkte öffentliche Wahrnehmung derAufsichtsratstätigkeit zu dieser Entwicklung beigetragen.Vor dem Hintergrund großer Verantwortung und verschärfterHaftungsrisiken agieren die Arbeitnehmervertreter(innen)mitbestimmter Aufsichtsräte immer häufigerin einem Spannungsfeld zwischen pragmatischemKrisenmanagement, nachhaltigen Unternehmenszielenund den Interessen der Aktionäre.Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, verlangtdie professionelle Vertretung von Beschäftigteninteressenneben überdurchschnittlichem persönlichem Engagementvor allem fundierte fachliche Kenntnisse, die sich zunehmendauch auf internationale Zusammenhänge beziehen.Gemeinsam mit der Hans-Böckler-Stiftung bietet dieMitbestimmungsakademie der IG Metall Grundlagenseminareund Fachtagungen an, in denen Aufsichtsräte ihrerechtliche, strategische und ökonomische Kompetenzfür die praktische Arbeit auf- und ausbauen können. UnserAngebot unterstützt die fachliche Professionalisierungvon Gremiumsmitgliedern und legt angesichts der stetigsteigenden Haftungsrisiken besonderen Wert auf dieGrundlagen verantwortungsvoller Aufsicht und dieEntwicklung sinnvoller Strategien, speziell aus Sicht derArbeitnehmervertreter(innen). Charakteristisch für unsereSeminare und Fachtungen ist die starke Praxisorientierung,die in Verbindung mit den neuesten wissenschaftlichenErkenntnissen und den individuellen Erfahrungswertender Teilnehmer(innen) eine optimale Vorbereitung fürdie Aufsichtsratstätigkeit darstellt.Die Seminarreihe ist geeignet für Aufsichtsräte derArbeitnehmerbank mit und ohne Erfahrungshintergrund,Arbeitnehmervertreter(innen), die vor einer Tätigkeit imAufsichtsrat stehen sowie hauptamtliche Gewerkschaftssekretärinnenund Gewerkschaftssekretäre.Zusätzlich werden aktuelle Themen – oft kurzfristig –durch das Ressort Unternehmens- und Mitbestimmungspolitikin Workshops aufgearbeitet. Ein Blick auf dieMitbestimmungsseiten im Extranet lohnt daher immer.Eine vollständige Aufstellung des Akademieprogrammsfür 2013 wird mit den AR-Specials 2013 veröffentlicht.Dort finden sich auch detaillierte Seminarbeschreibungen,Termine, Informationen zu den Referent(inn)enund zum Anmeldeverfahren. Aktuelle Informationen zumWeiterbildungsangebot für Aufsichtsräte sind auf der Internetseitewww.mitbestimmungsakademie.igm.de zu finden.ANSPRECHPARTNERIN:Alexandra SchädlerIG Metall Vorstand,FB Betriebs- und Branchenpolitik/Unternehmens-undMitbestimmungspolitikTelefon: 069/66 93 — 29 59


Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)267KNOW-HOW FÜR VORSITZENDE UND STELLVERTRETENDE VORSITZENDE VON BETRIEBSRATSGREMIENPowerpack für Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)Für die Arbeit im BR-Vorsitz ist es oft hilfreich, sich Wissen und Können für die Aufgabenkompakt, also in kurzer Zeit, zu erarbeiten. Dazu gehört, sich grundlegender Bestimmungenfür die Betriebsratsarbeit zu vergewissern, sich einen Umgang mit dem eigenenTeam zu erarbeiten, Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit auf eine sichere Grundlage zustellen und das Auftreten gegenüber dem Arbeitgeber in der Rolle als Vorsitende(r) zufestigen.WIR GREIFEN DIES AUF UND LADEN ZU EINER SEMINARREIHE EIN.In kompakter Form (4 mal 3 Tage, montags bis mittwochs, Anreise am Sonntag) undin kurzer Zeit (die Seminarreihe wird innerhalb von 6 Monaten durchgeführt) habenVorsitzende die Chance, sich das grundlegende Rüstzeug zu erarbeiten, um die Rolle alsVorsitzende(r) erfolgreich ausfüllen zu können.Diese Seminare und Workshops finden ca. alle zwei Monate statt. In allen Modulengibt es kompakte Infoblöcke, zeitgemäße Methoden und angemessene Erprobungsphasen.Ansprechende Seminarunterlagen und interessante Freizeitangebote runden dieAusbildungsreihe ab.Um das Erlernte zu vertiefen und leichter in die eigene Praxis zu integrieren bietenwir auf Absprache zwischen den einzelnen Modulen Coachingtermine an.Die Seminarreihe wird in den Bildungszentren Sprockhövel und Lohr · Bad Orb angeboten:Modul 1: Rechtsgrundlagen und Organisation der BR-ArbeitModul 2: Das Betriebsratsgremium leitenModul 3: Offensiv im BetriebModul 4: Verhandlungen beteiligungsorientiert und strategisch führenTEILNAHMEVoraussetzung für die Teilnahme ist das Amt des/derBetriebsratsvorsitzenden oder des/der stellvertretendenBetriebsratsvorsitzenden. Ausnahmen sind nur nachvorheriger Abstimmung möglich!Um eine intensive Arbeit sicher zu stellen, …müssen wir die Teilnehmerzahl auf 16 Personenbegrenzen,wird in festen Gruppen gearbeitet,kann die Seminarreihe nur komplett und jeweils alleModule an einem Bildungszentrum (Lohr · Bad Orb oderSprockhövel) gebucht werden.DAS POWERPACKFÜR BR-VORSITZENDE!


268 Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)MODUL 1Rechtsgrundlagen und Organisation derBR-ArbeitWISSEN – KÖNNEN – HANDELNErfolgreiche Betriebsratsarbeit braucht eine gute Organisation. Für Vorsitzende ist eswichtig, den Überblick zu behalten über rechtliche Grundlagen, über Kompetenzen,Zuständigkeiten und die optimale Verteilung von Aufgaben. Einfache Regeln undProzeßabläufe helfen, sich den Herausforderungen in der gebotenen Intensität undVerantwortung zu stellen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 1 68 und 02324/706 – 3 93Kategorie CTHEMEN IM SEMINARGrundsätze der AmtsführungRechtliche Grundlagen der GeschäftsführungOrganisation der BetriebsratsarbeitAnalyse von EinflussfaktorenBildungs- und QualifizierungsplanungSEMINARLEITUNGIrmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Rolf Kulas, Michael Mühle (Sprockhövel)DAS POWERPACKFÜR BR-VORSITZENDE!Termine (Seminartyp 420)Modulreihe in LohrModulreihe in SprockhövelModul 1 08.09. – 11.09.2013 LX13713 Modul 1 01.09. – 04.09.2013 SX03613Modul 2 09.12. – 11.12.2013 LX15013 Modul 2 04.12. – 06.12.2013 SX09913Modul 3 26.01. – 29.01.2014 LX00514 Modul 3 12.01. – 15.01.2014 SX00314Modul 4 23.03. – 26.03.2014 LX01314 Modul 4 09.03. – 12.03.2014 SX01114


Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)269MODUL 2Das Betriebsratsgremium leitenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNMit der Wahl zum Vorsitzenden oder Stellvertreter eines Betriebsratsgremiums ändernsich die Aufgaben und die Verantwortung. Man ist nicht nur inhaltlich gefragt, sondernsteht vor der Herausforderung, die Arbeit im Gremium effektiv zu organisieren. In Zeiten,in denen Gremienarbeit ohne Teamarbeit undenkbar ist, stellt sich für die Vorsitzendenhäufig die Frage, wie das denn gehen könnte: eine besondere Rolle einzunehmen, ohnedie ganze Bürde der Verantwortung auf den eigenen Schultern zu tragen.Delegieren, Beteiligen und Verantwortung übertragen gehört zur Leitungsaufgabeebenso dazu, wie das Gremium und seine Strategie zu managen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 1 68 und 02324/706 – 3 93Kategorie CTHEMEN IM SEMINARBetriebsratsarbeit als Teamarbeit – Besonderheitender Gremienarbeit und der Rolle der VorsitzendenMenschen motivieren und ihre Entwicklung unterstützenAufgaben klären und verfolgenSitzungen vorbereiten und leitenSEMINARLEITUNGJosef Kaiser, Irmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Claudia Hartwich, Werner Neumann (Sprockhövel)DAS POWERPACKFÜR BR-VORSITZENDE!Termine (Seminartyp 420)Modulreihe in LohrModulreihe in SprockhövelModul 1 08.09. – 11.09.2013 LX13713 Modul 1 01.09. – 04.09.2013 SX03613Modul 2 09.12. – 11.12.2013 LX15013 Modul 2 04.12. – 06.12.2013 SX09913Modul 3 26.01. – 29.01.2014 LX00514 Modul 3 12.01. – 15.01.2014 SX00314Modul 4 23.03. – 26.03.2014 LX01314 Modul 4 09.03. – 12.03.2014 SX01114


270 Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)MODUL 3Offensiv im BetriebBESCHÄFTIGTE BETEILIGEN – KONFLIKTE NUTZEN – ÖFFENTLICHKEIT HERSTELLEN§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 1 68 und 02324/706 – 3 93Kategorie CWISSEN – KÖNNEN – HANDELNOffensives BR-Handeln ist auf die Wertschätzung und tatkräftige Unterstützung derBetroffenen angewiesen: Das Betriebsratsgremium kann seine Durchsetzungskraftverstärken, wenn es nicht nur stellvertretend, sondern mit den Beschäftigten handelt.Diese gilt es zu beteiligen, ihre Interessen, Fähigkeiten und Ideen für die Interessenvertretungsarbeitzu nutzen.Nicht unerheblich dabei ist die Macht über die öffentliche Meinung im Betrieb.Erfolge hängen auch davon ab, wie es gelingt, mit den Betroffenen zu kommunizieren,für die gemeinsamen Ideen zu werben und Erfolge zu präsentieren.In diesem Seminar befassen wir uns mit verschiedenen Zugängen und Formen derBeteiligung, wie z. B. Betriebsrundgänge, Analyse der Beschäftigten und Befragungen.Nicht jeder Konflikt kann beteiligungsorientiert angegangen werden. Dies bezüglicheEntscheidungskriterien werden ebenso vorgestellt,wie Möglichkeiten, die betriebliche Öffentlichkeitsarbeitzu verbessern.DAS POWERPACKFÜR BR-VORSITZENDE!THEMEN IM SEMINARBetriebslandkarten zielgerichtet aufbauenBeteiligung der Belegschaften in verschiedenenFormen organisierenBelegschaftsbefragungen gezielt und aktiv durchführenBetriebsversammlungen zur Beteiligung nutzenSEMINARLEITUNGAnni Ullrich-Schmidt, Irmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Birgit Schröder, Sepp Hofstetter (Sprockhövel)Termine (Seminartyp 420)Modulreihe in LohrModulreihe in SprockhövelModul 1 08.09. – 11.09.2013 LX13713 Modul 1 01.09. – 04.09.2013 SX03613Modul 2 09.12. – 11.12.2013 LX15013 Modul 2 04.12. – 06.12.2013 SX09913Modul 3 26.01. – 29.01.2014 LX00514 Modul 3 12.01. – 15.01.2014 SX00314Modul 4 23.03. – 26.03.2014 LX01314 Modul 4 09.03. – 12.03.2014 SX01114


Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)271MODUL 4Verhandlungen beteiligungsorientiertund strategisch führenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNEine der wichtigsten Aufgaben von Betriebsräten und vor allem auch ihrer Vorsitzendensind Verhandlungen mit dem Arbeitgeber. Die Akteure brauchen Kenntnisse über Verhandlungsmodelle.Sie brauchen Methoden, um klare Ziele und Interessen zu formulierensowie Strategien und Taktiken, um diese zu erreichen.Wie bei der Zielklärung und bei der Durchsetzung die Belegschaft beteiligt werdenkann, soll in diesem Seminar bearbeitet werden.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 1 68 und 02324/706 – 3 93Kategorie CTHEMEN IM SEMINARVerhandlungsmodellePhasen einer VerhandlungZiele und Verfahren, Strategie und TaktikBeteiligungsorientierte InteressenklärungDurchsetzungswegeSEMINARLEITUNGHerta Singer, Irmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Claudia Hartwich, Franz Tölle (Sprockhövel)DAS POWERPACKFÜR BR-VORSITZENDE!Termine (Seminartyp 420)Modulreihe in LohrModulreihe in SprockhövelModul 1 08.09. – 11.09.2013 LX13713 Modul 1 01.09. – 04.09.2013 SX03613Modul 2 09.12. – 11.12.2013 LX15013 Modul 2 04.12. – 06.12.2013 SX09913Modul 3 26.01. – 29.01.2014 LX00514 Modul 3 12.01. – 15.01.2014 SX00314Modul 4 23.03. – 26.03.2014 LX01314 Modul 4 09.03. – 12.03.2014 SX01114


272 Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)Eigenes Führungsverhalten reflektierenund optimierenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNVorsitzende und stellvertretende Vorsitzende von Betriebsratsgremien brauchen einfeines Gespür für die jeweilige Situation im Gremium. Neben Konfliktbereitschaft, glaubwürdigemund engagiertem Handeln ist es erforderlich, Aufgaben gezielt zu verteilenoder auch beherzt zu entscheiden. In Zeiten, in denen „Gremienarbeit als Teamarbeit“in aller Munde ist, stellt sich die Frage, wie das denn gehen könnte: eine besondereRolle einzunehmen, ohne die ganze Bürde der Verantwortung auf den eigenen Schulterntragen zu müssen. Wir möchten euch einladen, vor dem Hintergrund eurer Erfahrungendiese und ähnliche Fragen zu diskutieren. Wir wollen Antworten finden, die es eucherleichtern, eure Führungspraxis zu verändern und weiter zu entwickeln.t Die Seminarteile 1 und 2 gehören zusammen; eine Einzelbuchung ist nicht möglich.Termine (Seminartyp 428)LohrTeil 1 05.06. – 07.06.2013 LX07313Teil 2 18.09. – 20.09.2013 LX08813BETRIEBSRATVOR-SITZENDE ALSFÜHRUNGKRAFT?!SprockhövelTeil 1 11.09. – 13.09.2013 SX08713Teil 2 03.11. – 06.11.2013 SX14513§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX02324/706–393 und 09352/506 – 168Kategorie BTHEMEN IM SEMINARBetriebsratsvorsitzende als Führungskraft?Besonderheiten und Veränderung der Führungsrollevon BetriebsratsgremienFührungsaufgaben als Betriebsratsvorsitzende(r)Reflexion des eigenen Führungsverständnisses unddes persönlichen FührungsstilsFörderung der Zusammenarbeit im Gremium –Aufgabenklärung, Delegation, Controllingkollegiale Praxisberatung ausgewählter FührungssituationenMETHODEN IM SEMINAREinzel-, Gruppen- und Plenumsarbeiterlebnisaktivierende Methoden, die durch die Aktiontiefere Kenntnisse und Veränderungen bewirkenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Vorsitzende und stellvertretendeVorsitzende von Betriebsratsgremien mit Erfahrung.Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGFrank Baschab, Gerd Hof (Lohr · Bad Orb)Marion Rohrbach, Michael Fortwängler (Sprockhövel)


Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)273REDEN KLAR STRUKTURIEREN, ANSPRECHEND FORMULIERENÜberzeugend reden – sicher formulierenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNBetriebsratsmitglieder sind gefordert, schwierige Sachverhalte einfach und verständlichdarzustellen. Egal, ob es um zehn Zuhörer im Gremium oder 500 Personen in derBetriebsversammlung geht. Wie findet man die treffenden Worte? Wo haben Beispiele,Humor und Vergleiche ihren wirkungsvollen Platz? Wie kann ich mich klar und glaubwürdigausdrücken und damit andere Menschen überzeugen? Wie erreiche ich dieAufmerksamkeit der Zuhörer und was mache ich mit Zwischenrufen oder anderenStörungen?In diesem Seminar werden Instrumente und Werkzeuge vermittelt und eingeübt,die zur Beantwortung dieser Fragen hilfreich sind. Es bietet die Möglichkeit, unterkompetenter Anleitung in vielen kurzen Übungen die Anregungen sofort praktischumzusetzen. Dabei wird auch der Umgang mit der Sprache vertieft. Im Austausch mitanderen Teilnehmenden kann jede(r) seinen persönlichen Stil finden und verfeinern.Schwierige Situationen und der Umgang mit Störungen sind damit leichter zu bewältigen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 168Kategorie CTHEMEN IM SEMINARDarstellung der Grundformen der RedeStruktur und Aufbau einer Redesprachliche Gestaltungselemente nutzenrhetorische Stilmittel kennen und erprobenBesonderheiten der freien RedeRedeangst reflektieren und überwindenFeedback zur persönlichen WirkungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Vorsitzende und stellvertretendeVorsitzende von Betriebsratsgremien, die an ihrensprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten arbeiten wollen.Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.MIT FEEDBACKZUR PERSÖNLICHENWIRKUNGSEMINARLEITUNGHerta Singer, Jens BeckmannTermine (Seminartyp 430)03.02. – 06.02.2013 LX00613 Lohr26.05. – 29.05.2013 LX02213 Lohr27.10. – 30.10.2013 LX04413 Lohr


274 Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)Gesprächsführung –strategisch, sicher und souveränWISSEN – KÖNNEN – HANDELNWas im Alltag ganz selbstverständlich läuft – miteinander reden – kommt in besonderenSituationen oft an seine Grenzen! Vor allem dann, wenn man selber „mittendrin“ steckt.In diesem Seminar erfahren die Teilnehmer(innen), wie sie Gespräche aktiv führen undsteuern können. Wir bereiten besonders herausfordernde Situationen vor: Was macheich mit dem Kollegen, der Rat sucht, aber immer einen Einwand hat? Was fange ichan, wenn ich zwei Streithähne vor mir sitzen habe? Wie sage ich der Kollegin, was siebestimmt nicht gerne hören wird? Wie bringe ich Kritik angemessen zum Ausdruck?Wie verhalte ich mich, wenn ich angegriffen werde?Die Teilnehmer(innen) trainieren ausgewählte Situationen im Rollenspiel und imVideotraining und erhalten individuelle Unterstützung.Termine (Seminartyp 430)DAS TRAINING WIRDDURCH ROLLENSPIELEUND VIDEOAUFNAH-MEN UNTERSTÜTZT.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 168Kategorie CTHEMEN IM SEMINARGrundmodell gelingender KommunikationGesprächstechniken von „A“ wie Abwarten bis„Z“ wie ZusammenfassenTraining von ausgewählten Gesprächstypen:Konflikt- und Kritikgespräche, BeratungsgesprächeGrundlagen der MediationRückmeldungen auf das persönliche GesprächsverhaltenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Vorsitzende und stellvertretendeVorsitzende von Betriebsratsgremien, die in ihrerFunktion mit besonderen Gesprächssituationen konfrontiertwerden. Dies geschieht in Beratungsgesprächenmit Kolleg(inn)en, aber auch in Konfliktgesprächen mitFührungskräften.Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGHerta Singer, Jens Beckmann (Lohr · Bad Orb)22.05. – 24.05.2013 LX07113 Lohr 29.09. – 02.10.2013 LX04013 Lohr


Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)275AUSSTIEG AUS DEN SANDKASTENSPIELENDer konstruktive Umgang mitschwierigen MenschenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNEs sind die schwierigen Menschen oder diejenigen, die wir für sehr schwierig halten,die unsere Aufmerksamkeit auf sich lenken. Oftmals beschäftigen uns gerade dieseMenschen über die Maßen und verbrauchen enorm viel von unserer Energie. Wirwünschen sie uns weg, verkennen jedoch, dass sie auch eine Chance für uns darstellen:Wir können von ihnen lernen.Hinter immer wiederkehrenden „schwierigen Verhaltensweisen“ stecken häufigeinfache Muster, die sog. psychologischen Spiele, ein Begriff aus der Transaktionsanalyse.Diese Sandkastenspiele sind durchschaubar. Es gibt einfache Möglichkeitenaus ihnen auszusteigen oder die Mitspieler zum Aussteigen zu bewegen.In diesem Seminar kann erlernt werden, diese Spiele zu erkennen, einzuschreitenund einen konstruktiven Ausstieg zu gewährleisten. Die eigenen Kompetenzen imUmgang mit schwierigen Menschen und Situationen werden erweitert und entsprechendeReaktionsmöglichkeiten trainiert.Der erste Teil des Seminars beschäftigt sich mit den Grundlagen, ersten Übungenund Lernvorhaben. Im zweiten Teil des Seminars erfolgt eine Reflexion, Vertiefung undOptimierung aufbauend auf den Erfahrungen aus der Zwischenzeit.t Die Seminarteile 1 und 2 gehören zusammen; eine Einzelbuchung ist nicht möglich.Termine (Seminartyp 430)§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 168Kategorie CTHEMEN IM SEMINARAnalyse schwieriger Situationen mit schwierigen Menschenden Hintergrund der psychologischen Spiele kennenlernenErkennen von Spieleinladungen, Spielsituationen undSpielausstiegenErlernen des Kommunikationsmodells der Transaktionsanalyseund seiner Bestandteile sowie anderer Methodenund ModelleHerausarbeiten und Training von Handlungsalternativen,die den schwierigen Gesprächssituationen entgegengesetztwerden könnenmethodisch und didaktisch abwechslungsreiche undkurzweilige Bearbeitung eines schwierigen Themas durchlebendiges LernenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsvorsitzende,stellvertretende Vorsitzende und Mitglieder von Gremien.Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGFrank Baschab21.04. – 24.04.2013 LX01713 Lohr/ Teil 1 26.06. – 28.06.2013 LX07613 Lohr/ Teil 2


276 Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)TEIL IVerhandlungsführung und Konfliktmanagementdes BetriebsratsWie ich etwas rüberbringe, ist oft wichtiger als das, was ich rüberbringe.WISSEN – KÖNNEN – HANDELNVerhandeln und Managen von Konflikten ist elementarer Bestandteil jeder Betriebsratsarbeit.Jedes Betriebsratsmitglied verhandelt mit Vorgesetzten und Geschäftsführungenund/oder schlichtet Konflikte zwischen Kolleg(inn)en oder zwischen Kolleg(inn)enund Vorgesetzten. Gelungene Verhandlungsführung bedeutet, hart in der Sache, aberfreundlich in der Form gegenüber den Partnern vorzugehen.Ziel ist es, Lösungen und Übereinstimmungen zum dauerhaften beiderseitigenVorteil zu erreichen. All das hängt zu einem erheblichen Teil von der Kommunikationsfähigkeitder beteiligten Personen ab. Damit kommt es nicht nur auf die Inhalte an,sondern auch auf den Prozess der Verhandlungen. Anhand konkreter Fälle aus dertäglichen Betriebsratspraxis vermittelt das Seminar erforderliche Informationen, Kenntnisseund Kompetenzen zur Bewältigung von komplexen Konflikt- und Verhandlungssituationen.Umrahmt wird das erprobte Seminarkonzept mit wirksamen Entspannungstechnikenfür den betrieblichen Alltag, um Abstand zu gewinnen und sich in dierichtige Verfassung zu bringen.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX02324/706–3 93Kategorie BTHEMEN IM SEMINARdie wichtigsten Grundsätze erfolgreicherKommunikation und Gesprächsführung beachtenkörpersprachliche Signale deuten und auch selbsteinsetzenmit den Gesprächspartnern ein VertrauensverhältnisaufbauenVerhandlungssituationen simulieren und respektvollbewertenProzessmodell – Phasen der VerhandlungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Vorsitzende und stellvertretendeVorsitzende von Betriebsratsgremien.Wir empfehlen den Besuch des Aufbauseminars Teil II.Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGClaudia Harwich, Franz Tölle (Sprockhövel)Termine (Seminartyp 419)24.02. – 27.02.2013 SX01313 Sprockhövel 10.03. – 13.03.2013 BL01113 Berlin


Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)277TEIL IIVerhandlungsführung und Konfliktmanagementdes BetriebsratsVerstanden ist noch nicht gekonnt! „Macht“ macht was!WISSEN – KÖNNEN – HANDELNNeues Wissen über Methoden oder Konfliktbewältigung und der Verhandlungsführungallein genügt nicht, denn etwas zu verstehen, heißt noch lange nicht, etwas zu können.So geht es jetzt um intensives Üben, so dass die neuen Verhaltensvorschläge ins aktiveVerhaltensrepertoire übernommen werden. So können praktische Lösungsansätze fürdie tägliche Arbeit im Betrieb erarbeitet werden. „Wer fragt, führt!“ so ein bekannterLehrsatz. Was auch immer an diesem Lehrsatz dran ist – wer fragt, bekommt Informationen.Betriebsräte fühlen sich oftmals unterlegen und gehen deswegen mit dem Thema„Macht“ nicht (selbst)bewusst um. Hier soll das Seminar ein neues Selbstverständniswecken. In diesem Zusammenhang geht es dann auch um die Bedeutung verschiedenerVerhandlungsstile.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX02324/706–3 93Kategorie BTHEMEN IM SEMINARIntensivübungen zur Festigung und Vertiefungder Inhalte des ersten Seminarteils, Simulierenvon VerhandlungssituationenFragetechniken, um Infos zu erlangenModell für Konflikt- und Verhandlungssituationenüben und anwenden an konkreten Beispielen desbetrieblichen AlltagsVerhandlungsstile und -typen kennenlernen undstrategisch einsetzen könnenMacht und Konsens in VerhandlungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Vorsitzende und stellvertretendeVorsitzende von Betriebsratsgremien, diedas Basisseminar „Verhandlungsführung und Konfliktmanagementdes Betriebsrats (Teil I)“ besucht haben.Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNGClaudia Hartwich, Franz Tölle (Sprockhövel)Termine (Seminartyp 419)26.05. – 29.05.2013 BS02213 Berlin 02.06. – 05.06.2013 SX02313 Sprockhövel


278 Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)UNSTIMMIGKEITEN IM EIGENEN GREMIUM ERKENNEN UND BEHANDELNTeambildungskompetenz für BetriebsräteWISSEN – KÖNNEN – HANDELNIst ein Betriebsratsgremium eine zufällig entstandene Gruppe oder kann es ein Teamwerden? Welche gruppenspezifischen Themen beeinflussen die Arbeit und welchefördern die Erfolge? Um ihre Aufgaben, Unterrichtungs- und Mitbestimmungsrechtewirkungsvoll umsetzen zu können, brauchen Betriebsratsmitglieder mit Leitungsaufgabenumfangreiche Kompetenzen in der Führung des Betriebsratsgremiums, in derLeitung und Koordination von Ausschüssen und Arbeitsgruppen des Betriebsrats.Besonders herausfordernd ist dabei, unterschiedliche, oft auch konträre Positionenund Arbeitsergebnisse zu gemeinsam tragfähigen Entscheidungen und Beschlüssenim Betriebsratsgremium zu führen.Du lernst in diesem Seminar, typische Auseinandersetzungs- und Streitthemen imBetriebsratsgremium zu analysieren, Lösungen zu erarbeiten, diese umzusetzen undnachzuhalten. Das Seminar hilft dir dabei, Gelassenheit zu fördern, gleichzeitig aberauch, anstehende aktuelle Probleme methodisch anzugehen.Ziel dieses Seminars ist es, durch die Erweiterung von Wissen und Können deineeigene Handlungsfähigkeit und die des Gremiums zu erhalten bzw. zu steigern.Die Seminarteile 1 und 2 gehören zusammen; eine Einzelbuchung ist nicht möglich.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 168Kategorie CTHEMEN IM SEMINARDer erste Teil des Seminars beschäftigt sich mit denGrundlagen der Thematik, ersten Lösungen und der Konkretisierungvon Interventionen für die Zwischenzeit.Im zweiten Teil werden Erfolge und Misserfolge reflektiertund das Wissen und die Methodenkompetenz vertieft.Kennenlernen von Hintergrundwissen zur Analyse undzum Umgang mit Streit und der Gesetzmäßigkeiten derGruppendynamikAnalyse typischer Statusspielchen und der gelasseneUmgang damitKennenlernen von Persönlichkeitsmodellen zur SelbstundFremdeinschätzungÜbungen zur kollegialen BeratungZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsvorsitzende,stellvertretende Vorsitzende sowie freigestellte Betriebsratsmitgliederund Ausschussvorsitzende.SEMINARLEITUNGFrank Baschab, Josef Kaiser (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 428)10.03. – 13.03.2013 LX01113 Lohr/Teil 1 19.06. – 21.06.2013 LX07513 Lohr/Teil 2


Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)279BEARBEITUNG VON PROBLEMEN UND HERAUSFORDERUNGEN DER BETRIEBS-RATSPRAXIS IN EINER FESTEN BERATUNGS- UND TRAININGSGRUPPECoaching für Betriebsratsmitgliedermit besonderer Verantwortung§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX06052/89 – 156Kategorie EEine Praxisbegleitung in drei Stufen zu je drei TagenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNGegenstand aller drei Seminarteile sind Kommunikationen, Planungen, Entscheidungenund Umsetzungsprozesse im Umgang mit dem Arbeitgeber, den Kolleg(inn)en inder Belegschaft sowie innerhalb des Betriebsratsgremiums. Jede Stufe setzt dabeieigene Schwerpunkte, die untereinander in einem einheitlichen Lernprozess verbundenwerden. Wir arbeiten über die gesamte Dauer an Aufgaben und Themen, die von denTeilnehmenden eingebracht werden. Dabei wird ein persönlicher Entwicklungsprozesssin der Betriebsratsrolle gefördert. Abgestimmt auf die speziellen Aufgabenstellungender Teilnehmer(innen) kommt ein breites Methodenspektrum professionellen Coachingszur Anwendung.ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder mitFührungsverantwortung.Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.SEMINARLEITUNG Dr. Bernhard PöterSEMINARORT Bad OrbTermine auf Anfrage (Seminartyp 430)THEMEN IM SEMINARTeil I:Konflikte – Verhandlungen – MediationFrüherkennung von SpannungenVermeidung von Eskalation durch InteressenklärungGesprächskompetenzen bei Einzel- undGruppengesprächen im Rahmen der KonfliktbearbeitungReflexion der eigenen RolleErweiterung der InterventionsfähigkeitTeil II:Gremienmanagement und Teamentwicklungdie besondere Dynamik eines BetriebsratsteamsErkennen und Nutzen von Potentialen –Umgang mit GefährdungenAusbalancieren von Rollen und InteressenSteuerungsbedarf, Leitungsstile und eigenesRollenprofilstrategische Entwicklung des BetriebsratsgremiumsTeil III: Betriebliche Veränderungen – KrisenbewältigungDer Betriebsrat zwischen Konflikt, Kooperation und Co-ManagementUmstrukturierungen als Bedrohung oder/und Herausforderung ankreative Strategieentwicklung und aktive ZukunftsgestaltungSituationsanalyse – Identifizierung des Handlungs-bedarfs unddes HandlungsspielraumsEntwickung von Zielen – Vermittlung von Tatsachen und WertenUmgang mit Krisen, Wertekonflikten, Unsicherheit und AnspannungUnterstüzungssysteme für außergewöhnliche Belastungen(Aufgaben gem. §§ 2, 80 Abs. 1, 87, 88, 92 a, 92 Abs. 2 und111 BetrVG)


280 Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)Organisations-, Teamentwicklung undCoaching für BetriebsratsgremienWISSEN – KÖNNEN – HANDELNEs geht darum, die Arbeitsorganisation und die Zusammenarbeit im Gremium, die Kommunikationnach innen und außen und die strategische Planung innerhalb des Teamszu verbessern. Der Prozess der Organisations- und Teamentwicklung gibt Zeit, über dasAlltagsgeschäft hinaus, Ziele und Perspektiven zu konkretisieren und neue Ideen fürdie Zukunft zu entwickeln. Das Gremium kann dabei Verantwortlichkeiten und Rollenüberprüfen und klarer definieren, Entscheidungswege deutlicher bestimmen, Fähigkeitenund Fertigkeiten Einzelner koordinieren. Ausgangspunkt eines solchen Prozesses isteine Problemdefinition und Zielbeschreibung. Der konkrete Verlauf der OrganisationsundTeamentwicklung wird dann jeweils auf die Anforderungen, Ziele und die Situationdes jeweiligen Gremiums abgestimmt.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 9352/506 – 142 und 0 9352/506 – 151auf AnfrageTHEMEN IM SEMINARÜberprüfung und Veränderung der Arbeits- undOrganisationsstrukturen von Betriebsratsgremienangesichts neuer Managementstrukturen zurVerbesserung von EntscheidungsprozessenStärkung der Arbeits- und KommunikationsfähigkeitKlärung der Beziehungen untereinanderStärkung und Entwicklung der eigenen Persönlichkeitin ständigen Wandlungs-, Veränderungs- undEntwicklungsprozessenBearbeitung spezieller, neuer und schwierigerSituationen mit professioneller Begleitung undzum Finden eigener LösungswegeErgründung der eigenen Rolle mit professionellerBegleitung und zur Erörterung der Möglichkeitender zukünftigen EntwicklungZIELGRUPPEDas Beratungsangebot richtet sich an Betriebsratsgremien.SEMINARLEITUNGJoe Ederer, Josef Kaiser (Lohr · Bad Orb)Termine auf Anfrage (Seminartyp 424)


Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)281OPTIMIERUNG EINER AUTHENTISCHEN KÖRPERSPRACHEDer Körper spricht immer!WISSEN – KÖNNEN – HANDELNMimik, Gestik, Stimme, Körperhaltung, Gang, Gesichtsausdruck, Blick – diese Faktorenprägen bei unseren Gesprächspartnern Sympathie oder Antipathie, Respekt oder Herablassung,Akzeptanz oder Widerstand deutlicher als alles, was wir sagen. Seine eigeneKörpersprache zu optimieren, das heißt, zu wissen, was man will und es auch mit derKörpersprache so zu kommunizieren, dass man es bekommt. Die Körpersprache andererzu lesen heißt, erkennen zu können, was andere im Inneren umtreibt.Die Methode Authentische Körperdynamik vermittelt die Grundlagen, um die eigeneKörpersprache bewusster wahrzunehmen und zu steuern und die körpersprachlichenSignale anderer zu deuten. Das schafft mehr Möglichkeiten in der Kommunikation undleistet einen wesentlichen Beitrag, die Wirkung der eigenen, wahren Persönlichkeitzu entfalten.§ 37.6 BetrVG02324/706–393Kategorie BTHEMEN IM SEMINARSicherheit im AuftretenVerbesserung der Körperhaltung und KörperspannungBewusstheit der eigenen Körpersprachemehr Bewusstheit über die Körpersprache anderersouverän präsentiereneffizient moderieren und führenin Konflikten standhaft bleibenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsvorsitzende undihre Stellvertreter(innen).SEMINARLEITUNGMichael Fortwängler (Coach für Körpersprache,Begründer der authentischen Körperdynamik),Marion Rohrbach (Sprockhövel)» WWW.ART-OF-CHANGING.DETermine (Seminartyp 430)17.04. – 19.04.2013 SX06613 Sprockhövel


282 Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)ArbeitsvertragsrechtWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDas Arbeitsrecht entfaltet seine Wirkung gerade durch das Zusammenwirken vonprivatrechtlichen, öffentlich-rechtlichen und kollektiv-rechtlichen Schutzelementen.Für Betriebsratsmitglieder ist es deshalb erforderlich, neben betriebsverfassungsrechtlichenauch individualrechtliche Kenntnisse zu erwerben.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX09352/506 – 168Kategorie BTHEMEN IM SEMINARGrundlagen des Arbeitsrechts und Begründungdes ArbeitsverhältnissesInhalt des ArbeitsverhältnissesBeendigung des ArbeitsverhältnissesWechsel des Betriebsinhaberszum Verhältnis von Kollektiv- und IndividualarbeitsrechtZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsvorsitzende undStellvertreter(innen) mit Grundkenntnissen im Arbeitsrecht,wie sie z. B. in der BR kompakt-Reihe erworbenwerden.SEMINARLEITUNGMichael Mühle, Rolf Kulas (Sprockhövel)Irmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 609)17.07. – 19.07.2013 LX07913 Lohr04.08. – 09.08.2013 BS03213 Berlin18.09. – 20.09.2013 SX08813 Sprockhövel


Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)283Aktive Betriebsratsarbeit und aktuelleRechtsprechungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNArbeitsrecht und Sozialrecht befinden sich in einem permanenten Prozess der Umgestaltung.Sowohl der Gesetzgeber als auch die Gerichte sind daran beteiligt. Auch dieMitgliedschaft Deutschlands in der Europäischen Union trägt das Ihre dazu bei.Zur Entwicklung interessenorientierter Betriebsratsarbeit gehört es, immer wiederwesentliche Arbeitsfelder auf ihre Handlungsmöglichkeiten und ihre Abläufe zu überprüfenund die entsprechende Rechtsprechung im Auge zu behalten. Das werden wirmithilfe von Auszügen aus BAG-Entscheidungen usw. sowie eigener Checklisten anhandnebenstehender Themenpunkte im Seminar erproben. Interessenvertretungskompetenzenund Handlungsoptionen können so effektiv erweitert werden. Erfahrungen undBeispiele aus der Betriebsratspraxis können eingebracht und bearbeitet werden.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX0 23 24/7 06 – 3 93 und 09352/506 – 168Kategorie BTHEMEN IM SEMINARMitbestimmung und Handlungsmöglichkeiten z. B.beim Arbeitsschutz (Gefährdungsbeurteilung,Durchsetzung von Maßnahmen zur Verbesserungdes Arbeitsschutzes)beim Arbeitsentgelt in tarifgebundenen und tarifungebundenenBetriebenbei der Arbeitszeit (Arbeitszeitflexibilisierung,Schichtarbeit)bei Leiharbeit (Einstellung, equal pay and treatment)bei Änderung und Stilllegung eines Betriebs:Informations- und Beratungsrechte, Interessenausgleich,Sozialplan, SozialtarifvertragKoppelungsgeschäfte in der BetriebsverfassungBetriebsvereinbarung/Tarifvertrag/„gemischte Vereinbarungen“Unterlassungs- und BeseitigungsanspruchEinigungsstellenverfahrenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsvorsitzende undihre Stellvertreter(innen).Termine (Seminartyp 8097)16.10. – 18.10.2013 LX09213 Lohr 27.10. – 30.10.2013 SX04413 SprockhövelSEMINARLEITUNGMichael Mühle, Rolf Kulas (Sprockhövel),Irmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)


284 Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)Entgelt- und Entwicklungsansprücheder BetriebsratsmitgliederWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDas Betriebsratsamt ist ein Ehrenamt. Mitglieder von Betriebsräten dürfen vom Arbeitgeberweder bevorzugt noch benachteiligt werden. Was heißt das aber im Hinblick aufdas Einkommen und die berufliche Entwicklung bei langjähriger Tätigkeit in diesemMandat? Betriebsrat und/oder Karriere – wie passt das zusammen? Was sind „vergleichbareArbeitnehmer“ und welche Kriterien des Vergleichs und welche Methoden gibtes, um Anhaltspunkte und Ausprägung zu ermitteln? Was kann ein Betriebsrat tun, umzu verhindern, dass Kolleg(inn)en aus Angst um ihre berufliche Entwicklung sich nichtfür dieses wichtige Amt zur Verfügung stellen?In diesem dreitägigen Seminar erarbeiten wir uns die gesetzlichen Bestimmungenzum Entwicklungsgebot und zum Benachteiligungsverbot und erproben die Methodenfür unsere betriebliche Praxis.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX02324/706–393Kategorie BTHEMEN IM SEMINARwirtschaftliche und berufliche Absicherung der BR-Mitglieder nach dem Betriebsverfassungsgesetzgesetzlicher Vergleichsmaßstab für die betriebsüblicheEntwicklung des BR-Mitglieds und deren praktischeUmsetzungbetriebliche Regelungsmöglichkeiten (Betriebsvereinbarungen)zur Ausgestaltung des BenachteiligungsverbotsZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsvorsitzende undihre Stellvertreter(innen).SEMINARLEITUNGWilli KuhnTermine (Seminartyp 313)20.10. – 23.10.2013 SX04313 Sprockhövel


Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)285Strategisches Handeln in Gesamt- undKonzernbetriebsrätenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie Bedeutung einer standortübergreifenden Interessenvertretungsarbeit nimmt immermehr zu. Die erfolgreiche Arbeit eines GBR/KBR kann heute ein wichtiger Beitragzur Absicherung von Standorten und zur Zukunftsfähigkeit von Arbeitsplätzen sein.In diesem Seminar sollen Ansätze für strategisches Handeln entwickelt undeigene Strategien kritisch überprüft und ausgebaut werden.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB09352/50 61 68 und 02324/706 – 393Kategorie ATHEMEN IM SEMINARWie gehe ich mit dem Spannungsfeld von einzelnenStandorten untereinander und zum Unternehmen/Konzern um? (§ 50, 58 BetrVG)Wie organisiere ich die Kommunikation der unterschiedlichenAnliegen und Interessen? (§ 53 BetrVG)Wie kann ich Interessen bündeln und dadurch Stärkeentwickeln?Wie manage ich Konflikte in Gesamt- und Konzernbetriebsrat?Wie sehen sinnvolle Spielregeln aus? (§ 51, 59 BetrVG)Wie finde ich Bündnispartner für die Verfolgung meinerInteressen? Welche Anforderungen müssen hier gestelltwerden?ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an neue und wiedergewählteGesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende.SEMINARLEITUNGFritz Janitz (Sprockhövel),Jochen Homburg, FB Betriebs- und Mitbestimmungspolitik,Irmgard Seefried (Lohr · Bad Orb)Termine (Seminartyp 439)12.06. – 14.06.2013 LX17413 Lohr 24.11. – 27.11.2013 SX04813 Sprockhövel


286 Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)Betriebliche Tarifpolitik erfolgreich gestaltenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNNach jeder Tarifrunde steht für viele Betriebsratsgremien die Umsetzung der Ergebnisseim Mittelpunkt ihrer Arbeit, die sogenannte zweite Tarifrunde. Die Tarifverträge überEntgelte, Einmalzahlungen, Altersteilzeit, Qualifizierung usw. wie auch der Tarifvertrag„Demografischer Wandel“ erweisen sich zunehmend als gestaltungsoffen. Dies machteigene betriebsrätliche Anstrengungen erforderlich, da beide Betriebsparteien dieseSpielräume in ihrem Sinne nutzen wollen. Des Weiteren verlangen immer öfter ArbeitgeberAbweichungen von den Flächen-, Anerkennungs- und Haustarifverträgen oderwollen gleich aus der Tarifbindung aussteigen. Die Anforderungen an die Gestaltung derbetrieblichen Tarifpolitik nehmen deshalb ständig zu.Dieses Seminar trägt dazu bei, die Durchsetzungskraft von Belegschaften undBetriebsräten zu verbessern und Strategien für eine erfolgreiche Arbeit zu entwickeln.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX02324/706–393Kategorie ATHEMEN IM SEMINARdie Regelungsebenen Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung,Tarifvertrag und die Bedeutung fürdas Betriebsratshandelndas Verhältnis von Betriebsverfassungsrechtund Tarifvertragsrecht, das Günstigkeitsprinzip(§ 77 Abs. 3 BetrVG)die Durchsetzungsmacht mit Belegschaftsbeteiligungverbesserndie Bedeutung betrieblicher Tariffähigkeit und wieman sie erlangen kannAbweichung vom Flächentarifvertrag (PforzheimerAbkommen)ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsvorsitzende,deren Stellvertreter(innen) sowie freigestellte Betriebsratsmitgliederund Ausschussvorsitzende.SEMINARLEITUNGWolfgang Gehring, Rolf Kulas (Sprockhövel)Termine (Seminartyp 4004)25.09. – 27.09.2013 SX08913 Sprockhövel


Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)287STRESSMANAGEMENT, GESUNDHEITSBERATUNG,EIGENE UND BETRIEBLICHE PRAXISGesundheitsmanagement als Aufgabefür den BetriebsratWISSEN – KÖNNEN – HANDELNGesundheit wird im Betrieb und im Betriebsratsgremium all zu oft erst thematisiert,wenn aus „Gesundheit“ „Krankheit“ geworden ist. Wichtig wäre es, vor den Rückkehrgesprächenals Betriebsrat aktiv zu werden. So beschäftigt sich das Seminar über die„klassischen“ Fragen zum Thema „Arbeits- und Gesundheitsschutz“ hinaus mit denBelastungen im Betrieb unter dem Fokus der Gesundheit als einer ganzheitlichenAufgabe für den Betriebsrat.Besonderes Augenmerk legt das Seminar auf die Behandlung des Themas „Stress“als eine Ursache für viele Krankheitssymptome. Vor dem Hintergrund einer anstrengendenund in der Regel belastenden Tätigkeit und Verantwortung ist es wichtig, sichauch mit dem Thema „eigene Gesundheit“ auseinanderzusetzen und dabei auchdie Verantwortung für die Kollegen(innen) im Betriebsratsgremium in der Rolle alsBetriebsratsvorsitzende(r), Stellvertreter(in) oder Freigestellte(r) nach BetrVG zu reflektieren.Im Seminar wird auf die betriebliche und die individuelle Situation eingegangen.Das Seminar zielt auf gesundheitsbezogene praktische Verhaltensänderungen imbetrieblichen Alltag ab.§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX08665/980 – 217Kategorie G/OTHEMEN IM SEMINARBetriebliche Gefährdungsbeurteilung und Integrationder psychischen Belastungen bei BüroarbeitsplätzenStress als Faktor der Gesundheitsgefährdung: Grundlagenwissenzum Thema „Stress“; Auswirkungenvon Stress auf Denken und Tätigkeiten; Möglichkeitender Stressbewältigung (Arbeitswelt-/Alltagstauglich);Zeitorganisation als Betriebsrat/BetriebsratsorganisationErnährung, Bewegung und Entspannung sind grundlegendfür die Gesundheit: Situation im Betrieb;Eigene Situation als Betriebsratsvorsitzende(r),Stellvertreter(in)Gesundheit als Führungsaufgabe: Situation im Betriebsratsgremiumund im BetriebGesundheitsvorsorge: Was gehört dazu?Biorhythmus und die Bedeutung von Regenerationsphasenwährend und nach der ArbeitGrundlegende Kompetenzen in der Beratung zumThema „Gesundheit“ZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsratsvorsitzende undfreigestellte Betriebsratsmitglieder.Termine (Seminartyp 428)02.06. — 07.06.2013 KXExB041301 Inzell 15.09. – 20.09.2013 BS03813 BerlinSEMINARLEITUNGBernward Budde (Berlin), Irene Heyer


288„Die Seminare der IG Metallsind gut, weil alles praxisorientiertabläuft und der Seminartagabwechslungsreich gestaltet wird.“Patrick Ziesel


Mitbestimmungsakademie/Aufsichtsratsmitglieder289Grundlagenseminar für Aufsichtsrätenach dem DrittelbeteiligungsgesetzWISSEN – KÖNNEN – HANDELNArbeitnehmervertreter(innen) in drittelbeteiligten Aufsichtsräten stehen unter einembesonders großen Druck. In aller Regel vertreten sie die Interessen der Arbeitnehmer(innen)nur allein oder zu zweit im Gremium. Aufgrund der Regelungen imDrittelbeteiligungsgesetz gehört dem Aufsichtsrat zudem meistens auch kein hauptamtlicherGewerkschaftsvertreter an. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungenunterscheiden sich von den paritätisch besetzten Aufsichtsräten, da die Regelungendes Mitbestimmungsgesetzes, die der Arbeitnehmerbank besondere Rechte einräumen,auf drittelbeteiligte Aufsichtsräte nicht anzuwenden sind. Das Seminar sollden rechtlichen Handlungsrahmen für Arbeitnehmervertreter(innen) in drittelbeteiligtenAufsichtsräten abstecken. Wir wollen unsere Erfahrungen über die besonderenHerausforderungen in diesen Aufsichtsräten austauschen und über Möglichkeitennachdenken, gemeinsam mit den betrieblichen Gremien und Kolleg(inn)en Druck zuentfalten.§ 37.6 BetrVG09352/50 61 68Kategorie ATHEMEN IM SEMINARÜbersicht über die unternehmensrechtlichenGrundlagenAufgaben und Grenzen der Aufsichtsratstätigkeitinnere Ordnung des Aufsichtsrats und die Einzelrechtedes AufsichtsratsmitgliedsAusschüsse des Aufsichtsrats und ihr Zusammenwirkenmit dem AufsichtsratsgremiumInformationsrechte des AufsichtsratsmitgliedsStimme und Stimmrecht des AufsichtsratsmitgliedsBehandlung des Jahresabschlusses im AufsichtsratMöglichkeiten, Unternehmensentscheidungen imAufsichtsrat mitzugestaltenVor- und Nachbereitung der AufsichtsratssitzungZusammenwirken der MitbestimmungsgremienZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte im Aufsichtsratnach dem Drittelbeteiligungsgesetz.SEMINARLEITUNGJulia Cuntz (Berlin)Termine (Seminartyp 514)06.02. – 08.02.2013 LX05613 Lohr


290 Mitbestimmungsakademie/AufsichtsratsmitgliederGRUNDLAGENSEMINARE FÜR AUFSICHTSRATSMITGLIEDERRechtliche Aspekte des Handelns von Aufsichtsrätenauf der Arbeitnehmerbank (Modul A)WISSEN – KÖNNEN – HANDELNIm Mittelpunkt der auf vier Module erweiterten Grundlagenseminare stehen dieHandlungsmöglichkeiten und Aufgaben von Aufsichtsratsmitgliedern auf der Arbeitnehmerbank.Ziel dieses ersten Moduls A ist es, den Mitgliedern im Aufsichtsrat einenpraxisnahen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen ihrer Tätigkeit zugeben. Die Teilnehmenden werden in die Lage versetzt, ihre Rechte und Pflichtenangemessen und offensiv zu vertreten, die Grenzen ihres Einflusses zu erkennen undschützende Maßnahmen zu ergreifen, sobald sie bei rechtlichen Aspekten unsicherwerden. Am Schluss des Seminars (Modul A) können die Teilnehmenden auf einensicheren Rechtsrahmen zugreifen, der sie sowohl zentrale Themen der IG Metall als auchdie Interessen der Arbeitnehmer(innen) selbstbewusster im Aufsichtsrat einbringenlässt.Termine (Seminartyp 518)GRUNDLAGEN-SEMINARE FÜRAUFSICHTSRATSMIT-GLIEDER MIT DENMODULEN A BIS D.Modulreihe 1 Modulreihe 2Modul A 03.02. – 06.02.2013 LX20613 Lohr 01.09. – 04.09.2013 LX23613 LohrModul B 07.04. – 10.04.2013 LX11513 Lohr 01.12. – 04.12.2013 LX14913 LohrModul C 16.06. – 19.06.2013 LX02513 Lohr 16.02. – 19.02.2014 LX00814 LohrModul D 24.11. – 27.11.2013 LX04813 Lohr 01.06. – 04.06.2014 LX02314 Lohr§ 37.6 BetrVG09352/506 – 163Kategorie ETHEMEN IM SEMINARunternehmens- und mitbestimmungsrechtliche Grundlagenin Aktiengesetz und Mitbestimmungsgesetz sowiedie Aufgaben und das Zusammenspiel der Organe desUnternehmens (Beteiligungs-, Informations- und Teilhaberecht;Sorgfalts- und Verschwiegenheitspflicht usw.)innere Ordnung und Aufbau des AufsichtsratsKonsequenzen aus dem Insiderrecht und Haftung des Aufsichtsratsmitglieds;Directors & Officers-Versicherungenzustimmungspflichtige GeschäfteBeschlussfassung im Aufsichtsratrechtliche Rahmenbedingungen der Kommunikation vonAufsichtsratsmitgliedernStandort und strukturpolitische Konsequenzen der Aufsichtsratstätigkeit;arbeits- und mitbestimmungsrechtlicheKonsequenzen durch Informationsrechte und Beschaffungvon InformationenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Arbeitnehmervertreter(innen)in Aufsichtsräten nach dem Drittelbeteiligungsgesetz, demMitbestG 76 bzw. dem Montanmitbestimmungsgesetz.SEMINARLEITUNGJulia Cuntz (Berlin), Bernhard Winkler, Institut für Weiterbildunge. V. (Hamburg)


Mitbestimmungsakademie/Aufsichtsratsmitglieder291GRUNDLAGENSEMINARE FÜR AUFSICHTSRATSMITGLIEDERRisikomanagement undJahresabschlussanalyse (Modul B)WISSEN – KÖNNEN – HANDELNAufsichtsräte auf der Arbeitnehmerbank brauchen die Fähigkeiten, bisherige Unternehmensentwicklungenunabhängig einschätzen und das unternehmensspezifischeRisikoprofil beurteilen zu können. Die Jahresabschlussanalyse bietet dazu dieMöglichkeit, die vergangene Entwicklung genauer unter die Lupe zu nehmen. Modul Bvermittelt im Rahmen der Grundlagenseminare für Aufsichtsräte diese notwendigenKompetenzen.Durch den Einsatz bestimmter Kennzahlen werden die Teilnehmenden in die Lageversetzt, die wirtschaftliche Lage des Unternehmens/Konzerns arbeitnehmerorientiertund eigenständig zu analysieren. Auf dieser Basis können sie konkrete Fragen an denVorstand bzw. die Geschäftsführung stellen.Termine (Seminartyp 518)GRUNDLAGEN-SEMINARE FÜRAUFSICHTSRATSMIT-GLIEDER MIT DENMODULEN A BIS D.Modulreihe 1 Modulreihe 2Modul A 03.02. – 06.02.2013 LX20613 Lohr 01.09. – 04.09.2013 LX23613 LohrModul B 07.04. – 10.04.2013 LX11513 Lohr 01.12. – 04.12.2013 LX14913 LohrModul C 16.06. – 19.06.2013 LX02513 Lohr 16.02. – 19.02.2014 LX00814 LohrModul D 24.11. – 27.11.2013 LX04813 Lohr 01.06. – 04.06.2014 LX02314 Lohr§ 37.6 BetrVG09352/506 – 163Kategorie ETHEMEN IM SEMINARgesetzliche Rahmenbedingungen des Jahres- undKonzernabschlussesBestandteile des Jahresabschlusses (Bilanz,Gewinn- und Verlustrechnung)Jahresabschluss nach HGB vs. Jahresabschlussnach IFRSAbschlussprüfung und PrüfungsausschussJahresabschluss- und KonzernabschlussanalyseKennzahlenRisikomanagement und ÜberwachungssystemeComplianceBesonderheiten bei konzernabhängigenUnternehmenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Arbeitnehmervertreter(innen)in Aufsichtsräten nach dem Drittelbeteiligungsgesetz, demMitbestG 76 bzw. dem Montanmitbestimmungsgesetz.Die vorherige Teilnahme an Modul A oder dem Seminar„Aufsichtsratsarbeit in drittelbeteiligten Aufsichtsräten“wird empfohlen.SEMINARLEITUNGBernhard Winkler, Institut für Weiterbildung e. V. (Hamburg)


292 Mitbestimmungsakademie/AufsichtsratsmitgliederGRUNDLAGENSEMINARE FÜR AUFSICHTSRATSMITGLIEDERTätigkeit und politische Rolle derAufsichtsräte auf der Arbeitnehmerbank (Modul C)WISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie organisatorische Arbeitsfähigkeit und die politische Positionierung des Aufsichtsrates,die zentrale Voraussetzungen zur Entwicklung einer nachhaltigen Schlagkraft imSinne der Arbeitnehmerbank darstellen, sind Gegenstand des Moduls C. Die Regierungskommission„Deutscher Corporate Governance Kodex“ hat Richtlinien entwickelt,die eine Grundlage für die moderne Aufsichtsratsarbeit darstellen und zu einer Professionalisierungdieser Tätigkeit führen. Das fachliche Wissen und die fachpraktischeKompetenz der Aufsichtsratsmitglieder bilden den Ausgangspunkt der Tätigkeit imAufsichtsrat. Die persönliche und die politische Rollenreflexion sowie das Wissen umzeitsparende und effektive Abläufe – wie z. B. die Umsetzung des Corporate GovernanceKodex – bilden die Voraussetzung für die Nachhaltigkeit der Aufsichtsratsarbeit. InModul C klären wir sowohl ablauforganisatorische als auch rollenspezifische FragenTermine (Seminartyp 518)GRUNDLAGEN-SEMINARE FÜRAUFSICHTSRATSMIT-GLIEDER MIT DENMODULEN A BIS D.Modulreihe 1 Modulreihe 2Modul A 03.02. – 06.02.2013 LX20613 Lohr 01.09. – 04.09.2013 LX23613 LohrModul B 07.04. – 10.04.2013 LX11513 Lohr 01.12. – 04.12.2013 LX14913 LohrModul C 16.06. – 19.06.2013 LX02513 Lohr 16.02. – 19.02.2014 LX00814 LohrModul D 24.11. – 27.11.2013 LX04813 Lohr 01.06. – 04.06.2014 LX02314 Lohr§ 37.6 BetrVG09352/506 – 163Kategorie ETHEMEN IM SEMINARpersönliche und politische Rolle als Aufsichtsrat,Klärung persönlicher wie politischer RollenbilderAnregung für Kommunikations- und Durchsetzungsstrategienim AufsichtsratRollenkonflikte und Rollenstrategien einesAufsichtsratsmitgliedesDeutscher Corporate Governance Kodex:Anforderungen und UmsetzbarkeitVor- und Nachbereitung der AufsichtsratssitzungenZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Arbeitnehmervertreter(innen)in Aufsichtsräten nach dem Drittelbeteiligungsgesetz, demMitbestG 76 bzw. dem Montanmitbestimmungsgesetz.Die vorherige Teilnahme an Modul A oder dem Seminar„Aufsichtsratsarbeit in drittelbeteiligten Aufsichtsräten“und Modul B wird empfohlen.SEMINARLEITUNGBernhard Winkler, Institut für Weiterbildung e. V. (Hamburg)Sebastian Pieper


Mitbestimmungsakademie/Aufsichtsratsmitglieder293GRUNDLAGENSEMINARE FÜR AUFSICHTSRATSMITGLIEDERAufsichtsratspraxis – Workshop (Modul D)WISSEN – KÖNNEN – HANDELNIm Workshop „Aufsichtsratspraxis“ (Modul D) kommen die Teilnehmenden der vorgelagertenModule nochmals zusammen, um die in der praktischen Umsetzung gewonnenenErfahrungen auszuwerten. Dabei werden die Probleme, Widerstände und Besonderheiten,die bei der Umsetzung von neuen Verhaltensweisen oder beim Einsatz neuerInstrumente aufgetreten sind, genauso analysiert und besprochen wie die individuellenErfolge in der Umsetzung. Aus diesem Erfahrungsaustausch entsteht ein eigenes,zusätzliches und nachhaltiges Qualifikationsprofil.Die Teilnehmenden der Reihe erhalten eine Teilnahmebestätigung des Instituts für Weiterbildunge. V. der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg.Zusätzlich können sie ein Zertifikat der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaftender Universität Hamburg sowie drei Leistungspunkte (Credits) erhalten, die imRahmen des Studienganges Betrieb-Wirtschaft-Management angerechnet werden.Für das Zertifikat ist die regelmäßige Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen desAngebotes (Modul A bis C), die Erarbeitung einer Projektarbeit sowie deren Präsentationim Praxis-Workshop erforderlich.Die Projektarbeit ist eine freiwillige Abschlussleistung. Die Ergebnisse der Projektarbeitwerden im Rahmen des Workshops vorgestellt. Die Projektarbeit wird per Gutachtenbewertet. Für die Zertifizierung mit Bewertung der Projektarbeit enstehen zusätzlicheKosten von 250 Euro.Termine (Seminartyp 518)§ 37.6 BetrVG09352/506 – 163Kategorie ETHEMEN IM SEMINARAuswertung und Reflexion der bisherigen TätigkeitThematisierung konkreter FragestellungenErfahrungsaustauschZIELGRUPPEDer Workshop wendet sich an Arbeitnehmervertreter(innen)in Aufsichtsräten nach dem Drittelbeteiligungsgesetz, demMitbestG 76 bzw. dem Montanmitbestimmungsgesetz.Die vorherige Teilnahme an Modul A oder dem Seminar„Aufsichtsratsarbeit in drittelbeteiligten Aufsichtsräten“und den Modulen B und C wird empfohlen.SEMINARLEITUNGBernhard Winkler, Institut für Weiterbildung e. V. (Hamburg)Sebastian PieperGRUNDLAGEN-SEMINARE FÜRAUFSICHTSRATSMIT-GLIEDER MIT DENMODULEN A BIS D.Modulreihe 1 Modulreihe 2Modul D 24.11. – 27.11.2013 LX04813 Lohr 01.06. – 04.06.2014 LX02314 Lohr


294 Mitbestimmungsakademie/AufsichtsratsmitgliederNEU IMPROGRAMM!BWL für Wirtschaftsausschuss und Betriebsrat:Finanzierungspolitik von UnternehmenWISSEN – KÖNNEN – HANDELNDie passende Finanzierung ist eine Voraussetzung für ein erfolgreiches und in seinerExistenz langfristig gesichertes Unternehmen. Insofern gehören Kenntnisse über dieMöglichkeiten und die Konsequenzen einer Unternehmensfinanzierung zum Wissensfeldvon Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses und des Betriebsrats.Durch die Anwendung von BASEL II bei der Gewährung von Unternehmenskreditenwerden Ratings für alle Unternehmen zu einer zentralen Stellschraube der Finanzierung.In diesem Seminar gehen wir auf die Systematik, die Aufstellung und die Konsequenzenvon Ratings ein, stellen verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten dar undbewerten sie hinsichtlich ihrer Besonderheiten und Risiken. Du bist am Ende desSeminars in der Lage, konkrete Fragen zur Finanzierung zu stellen, die Antworten einzuordnenund in deiner Gremientätigkeit zu nutzen. Ziel des Seminars ist es, dieManagemententscheidungen auf diesem Gebiet hinterfragen zu können.§ 37.6 BetrVG09352/506 – 163Kategorie CTHEMEN IM SEMINARAuswirkungen der Finanzkrise auf Unternehmen derRealwirtschaftBASEL II und RatingsystematikFormen der Außen- und InnenfinanzierungKapitalbedarf ermitteln mithilfe eines FinanzplansCashflow und KapitalflussrechnungFunktionsweise des Cash-PoolingKennzahlen zur Ermittlung der Finanzierungs- undLiquiditätsstruktur des UnternehmensInformations- u. Partizipationsmöglichkeiten desBetriebsrats und des WirtschaftsausschussesZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, Mitglieder vonWirtschaftsausschüssen und Aufsichtsräten.SEMINARLEITUNGBernhard WinklerTermine (Seminartyp 518)24.04. – 26.04.2013 LX06713 Lohr


Mitbestimmungsakademie/AufsichtsratsmitgliederNEU IMPROGRAMM!295BWL für Wirtschaftsausschuss und Betriebsrat:Strategie und StrategieentwicklungWISSEN – KÖNNEN – HANDELNUnternehmensstrategien sind die Basis für grundsätzliche Richtungsentscheidungenmit nachhaltigen Auswirkungen auf das Unternehmen und die gesamte Belegschaft.Gegenstand des Seminars ist die Fähigkeit, strategische Entscheidungen nachzuvollziehenund ihre Auswirkungen rechtzeitig zu erkennen. Hierzu bedarf es zum einender Kenntnisse über die alternativen Unternehmensstrategien und zum anderen desWissens über die Systematik und den Ablauf von Strategieentwicklungsprozessen.Denn der Leitsatz der nationalen und internationalen Strategielehre „Structures followStrategy“ bedeutet letztendlich immer eine organisatorische Anpassung des Unternehmensan die jeweilige Strategie, mit allen daraus resultierenden Konsequenzen für dieArbeitnehmerschaft, wie z. B. Standortverlagerung, Produktänderungen, Personalabbauetc. Diese Thematik ist für jedes Mitbestimmungsorgan von zentraler Bedeutungund wird daher im Seminar eingehend diskutiert und analysiert.§ 37.6 BetrVG09352/506 – 163Kategorie CTHEMEN IM SEMINARGrundkonzepte und Ansätze der modernenStrategielehreWertschöpfungsstrategienKonzept einer systematischen StrategieentwicklungEinflussmöglichkeiten des Betriebsrats auf dieUnternehmensstrategieAuswirkungen von Strategieänderungen auf dasManagementAuswirkungen von Strategieänderungen auf dieBelegschaftZIELGRUPPEDas Seminar richtet sich an Betriebsräte, Mitglieder vonWirtschaftsausschüssen und Aufsichtsräten.SEMINARLEITUNGBernhard WinklerTermine (Seminartyp 518)04.12. – 07.12.2013 LX09913 Lohr


296Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)„ Hier wird Lernen nicht auf Paragrafenreduziert. Rechtliches Wissen wirddann wertvoll, wenn es in eine betriebspolitischeStrategie eingebunden ist.“Sok-Yong Lee


Mitbestimmungsakademie/Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter(innen)www.igmservice.deDa ist mehr drin für mich.Mit der IGM-Servicegesellschaftvon fairen Angeboten undErfolgreich das Berufsleben meistern: Beratung & JobMit der richtigen Unterstützung lässt sich mehr erreichen.Zu unseren Dienst leistungsangeboten gehören u. a.– berufliche und gewerkschaftliche Bildungsangebote– rechtliche Beratung rund um Dein Arbeitsverhältnis– Unterstützung bei der LohnsteuererklärungDie schönen Seiten des Lebens genießen: Kultur- & FreizeitangeboteErholung und Entspannung stärken Dich für den Alltag. Für eine attraktiveFreizeitgestaltung findest Du bei uns spezielle Angebote, z. B.– Event-Highlights, wie Musicals, Konzerte oder der Besuch vonFreizeitparks zu besonderen Konditionen– ausgewählte Urlaubsangebote und Rabatte für ReisenAuf der sicheren Seite durchs Leben: Vorsorge & GesundheitSicher durchs Leben – dabei können wir Dich mit den Angeboten unsererVersicherungspartner unterstützen, mit– Konditionen, die den Versicherungsschutz über die üblichen Leistungenhinaus erweitern oder zu einem Sondertarif anbieten.Die vielfältigen und vollständigenAngebote findestDu auf unserer Homepage.Wenn Du regelmäßig überaktuelle Angebote derServicegesellschaft informiertwerden möchtest,dann einfach unseren Newsletterabonnieren unter:www.igmservice.de/servicebereich/newsletter/Sprich uns einfach an, wirinformieren Dich gerne.Tel.: 069/9002 176-0E-Mail: info@igmservice.dewww.igmservice.deServicegesellschaft mbHfür Mitglieder der IG MetallBaseler Platz 260329 Frankfurt am Main


298„Kein Wind ist demjenigen günstig,der nicht weiß, wohin er segeln will.“Michel Eyqem de Montaigne


299LUST AUF BILDUNGAnmelden, freistellen, teilnehmenDie IG Metall-BildungszentrenIG Metall-Bildungszentrum Lohr · Bad Orb 300IG Metall-Bildungszentrum Lohr · Bad Orb 302IG Metall-Bildungszentrum Berlin 304IG Metall-Bildungszentrum Beverungen 306IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel 308Kinderbetreuung in Sprockhövel 311Kritische Akademie Inzell 312IG Metall-Jugendbildungszentrum Schliersee 316Die Referent(inn)en und Trainer(innen) der Bildungszentren 318Übersicht der IG Metall-Bildungszentren 337Rund um die SeminarteilnahmeBildung im Tarifvertrag 314Hinweise für die Teilnahme an zentralen Seminaren 324Formular zur Kostenübernahme 327Was kostet mein Seminar? 328Der Schulungsanspruch nach § 37.6 BetrVG 330Wenn der Arbeitgeber blockt 331Viele gute Gründe für die Seminare bei der IG Metall 332Glossar 333


300 Anmelden, freistellen, teilnehmenBILDUNG UND BERATUNG FÜR BETEILIGUNG UND MITBESTIMMUNGIG Metall-Bildungszentrum Lohr · Bad OrbPROFILDas Bildungs- und Beratungsangebot in Lohr für Betriebsräte und Vertrauensleute hat dienachhaltige Entwicklung von persönlichen, fachlichen und politischen Kompetenzenzum Ziel. Wir wollen gewerkschaftliche und betriebliche Handlungsperspektiven entwickelnund durch Bildungsarbeit und Beratung einen praktischen Nutzen für die Arbeitder Interessenvertretung und der Verwaltungsstellen schaffen.Vertrauensleute und Betriebsräte finden bei uns das komplette Angebot der Ausbildungsgängefür neu gewählte Betriebsräte und Vertrauensleute. In unserenWeiterbildungsangeboten für Betriebsräte finden sich Spezialthemen für die praktischeArbeit wie z. B. Personalentwicklung und Weiterbildung, Betriebswirtschaft und Bilanzanalyse,Grundlagen des Arbeitsrechts sowie Spezial-Seminare für Betriebsräte aus derITK-Branche.Wir bieten Seminare zur Arbeitsbewertung und zum Leistungsentgelt an. Seminarezu „Arbeit – sicher und fair“, „Verhandlungsführung und Rhetorik“ und „Führungs- undLeitungskompetenzen“ für BR-Vorsitzende ergänzen das Angebot.Viele unserer Teilnehmer(innen) haben gute Erfahrungen mit prozessbegleitendenund maßgeschneiderten Bildungskonzepten gemacht. Für die Beratung von Gremien undEinzelpersonen bei Umstrukturierungen der Betriebsratsarbeit, bei der Gestaltungder eigenen Rolle in der Interessenvertretung, aber auch bei Kommunikationsproblemenim Betriebsrat (Coaching/Supervision) finden die Betroffenen im BildungszentrumLohr vertrauenswürdige und kompetente Berater(innen). Wir unterstützen durch Vorbereitenund Moderieren von Seminaren, Klausuren, Tagungen etc.Das vollständige Seminar- und Beratungsangebot des Bildungszentrums Lohr ist imInternet unter www.bildung-beratung.igm.de zu finden.GUTE SEMINAR- UND TAGUNGSBEDINGUNGENModerne Seminar- und Tagungsausstattung in siebenVeranstaltungsräumen, Arbeitsgruppenräume, professionelleBetreuung durch unser freundliches Team undein umfangreiches gastronomisches Angebot in unseremTagungsrestaurant bieten den optimalen Rahmen fürerfolgreiche Veranstaltungen. Jeder Veranstaltungsraumist mit Beamer, Laptop, Overheadprojektor, Flipchart,Metaplanwänden und -material sowie Internetzugangausgestattet. Internetplätze für Recherchen sowie Netbooksstehen im Haus zur Verfügung.UNTERBRINGUNGUnsere 63 geschmackvoll und modern eingerichtetenEinzel- und Doppelzimmer (Nichtraucher) sind mitDusche, WC, Telefon, SAT-TV, WLAN und teilweise mitBalkon oder Terrasse ausgestattet.


Anmelden, freistellen, teilnehmen301FREIZEITNach dem Seminartag sorgen im Bildungszentrum verschiedensteFreizeitmöglichkeiten wie Billard, Boulebahn,Darts, Fahrradverleih, Grillplatz, Kegelbahn, das „K 1“,Wellnessbereich mit Dampf- und Trockensauna und Ruheraum.Tischtennis, Tischfußball, Sportplatz für Fußball,Volleyball, Basketball und Tennis für Entspannung undWohlbefinden. NordicWalking wird unter Anleitung angeboten,Stöcke können ausgeliehen werden. Massagenim Haus können gegen Gebühr gebucht werden. Fitnesscenter,ein Freibad und ein Hallenbad stehen im Ort zurVerfügung.ANFAHRTSBESCHREIBUNG... mit der BahnIn Lohr halten Regionalzüge. Umsteigemöglichkeitengibt es in Würzburg und Aschaffenburg. Das Bildungszentrumist durch den Fußgängertunnel am Bahnhof,Richtung Lindig Siedlung, in 15 Minuten zu Fuß erreichbar.Ein Transfer vom Bahnhof ist möglich, wenndrei Tage vorher die Ankunftszeit mitgeteilt wird.KONTAKTAnfragen und Informationen zum Bildungsangebotsowie über freie Kapazitäten und Belegungswünschebitte an: Sabine PfeufferTel.: (0 93 52) 5 06–1 58E-Mail: Sabine.Pfeuffer@igmetall.deInternet: www.bildung-beratung.igm.de


302 Anmelden, freistellen, teilnehmenBILDUNG UND BERATUNG FÜR BETEILIGUNG UND MITBESTIMMUNGIG Metall-Bildungszentrum Lohr · Bad OrbPROFILUnser Bildungs- und Beratungsangebot bietet folgende Schwerpunkte:Qualifizierung von Vertrauensleuten, VK-Leitungen, Betriebsratsmitgliedernund Schwerbehindertenvertretungen im Rahmen der modularen AusbildungsgängeVL kompakt und BR kompakttarifpolitische Bildung und Beratung, Entgelt, Eingruppierung, Leistungpolitische Bildung für Vertrauensleute und interessierte MitgliederWeiterentwicklung der sozialen Kompetenzen von BetriebsrätenEnglischkurse für Betriebsräte, Gesamtbetriebsräte und Europäische Betriebsrätein Zusammenarbeit mit dem Euro-Team HannoverSucht und illegale DrogenSeminarreihe zur TeilhabepraxisVERANSTALTUNGSRÄUMEDas Bildungszentrum ist auch Veranstaltungsort fürBetriebsrätetagungen und internationale Veranstaltungen.Moderne Seminar- und Tagungsausstattung, professionelleBetreuung durch unser freundliches Team und einumfangreiches gastronomisches Angebot in unseremTagungsrestaurant bieten den optimalen Rahmen fürerfolgreiche Veranstaltungen. Es stehen sieben Veranstaltungsräume,Arbeitsgruppenräume und ein großer Veranstaltungsraum(bis zu 100 Personen) zur Verfügung. JederVeranstaltungsraum ist mit Beamer, Overheadprojektor,Flipchart, Metaplanwänden und -material sowie Internetzugangausgestattet. In einem der Veranstaltungsräumestehen neun PC zur Verfügung.Zur Unterstützung der Seminararbeit gibt es für Teilnehmer(innen)und Referenten(innen) eine Bibliothek.UNTERBRINGUNGUnsere 98 hell und freundlich eingerichteten Einzel- undDoppelzimmer (Nichtraucher) sind mit Dusche, WC,Telefon, SAT-TV, Radio und WLAN ausgestattet; ein Zimmerist behindertengerecht.


Anmelden, freistellen, teilnehmen303FREIZEITNach dem Seminartag sorgen im Bildungszentrum verschiedensteFreizeitmöglichkeiten wie Dart, Bistro,Fitnessraum, Fahrradverleih, Kegelbahn, Kicker, Sauna,türkisches Dampfbad, Tischtennis und jeden Tag Massagen(gegen Gebühr) für Entspannung und Wohlbefinden.Von April bis Oktober wird Nordic-Walking unter Anleitungangeboten, Stöcke können ausgeliehen werden.Im Ort gibt es die Toskana-Therme, ein Freibad (Naturerlebnisbad),Tennisplätze, Wanderwege, einen Wildparkund einen Barfußpfad (geführt). An Sonntagen fährt inden Monaten April bis Oktober die Historische Dampfkleinbahnzwischen Bad Orb und Wächtersbach.Das IG Metall-Bildungszentrum liegt in einem Spessarttalder Orb, umgeben von einem der größten WaldgebieteDeutschlands. Bad Orb und weitere malerische Fachwerkstädteliegen in der näheren Umgebung: Gelnhausen,Büdingen und die Brüder-Grimm-Stadt Steinau an derStraße. Auch die hessische Metropole Frankfurt am Mainist leicht zu erreichen. Museen und Theater lohnen einenBesuch.ANFAHRTSBESCHREIBUNG... mit der BahnTeilnehmer(innen), die mit der Bahn anreisen, fahren bisWächtersbach an der Bahnstrecke Frankfurt/Main – Fulda.Ein Transfer vom Bahnhof ist möglich, wenn drei Tagevorher Bescheid gegeben wird.KONTAKTAnfragen und Informationen zum Bildungsangebotsowie über freie Kapazitäten und Belegungswünschebitte an: Sabine PfeufferTel.: (0 93 52) 5 06–1 58E-Mail: Sabine.Pfeuffer@igmetall.deInternet: www.bildung-beratung.igm.de


304 Anmelden, freistellen, teilnehmenMITTENDRIN STATT AUSSEN VORIG Metall-Bildungszentrum BerlinPROFILWir bieten alles, außer gewöhnlich: ein Bildungsparadies in einem wunderbaren Landschaftspark,der zu jeder Jahreszeit (s)ein Gedicht (wert) ist; die Spitze einer Halbinselan einem See, in dem man baden und die Seele baumeln lassen kann; eine unkompliziertzu erreichende Innenstadt mit einer kulturellen Vielfalt für jeden individuellen Geschmack.Das Highlight: Living-Boat, ein schwimmendes Seminarschiff für Meetings und EventsFür unsere Gäste nur das Beste: vielfältige Zusatzleistungen in den Bereichen Kultur,Wissenschaft und Politik. Die Angebote sind nah auf die Bedürfnisse unsererInteressenvertreter(innen) ausgerichtet. Durch die sorgfältige Auswahl der Seminareentstehen intensive Begegnungen, Inspirationen und neue Kontakte. Für das leiblicheWohl und den Gaumenschmaus sorgt unsere Küche mit nationalen und internationalenGerichten, frischen Produkten aus der Region und hausgemachter Tradition.Unsere Spezialitäten: Geschichte und politische Kultur / Arbeits- und Gesellschaftsrechtin Kooperation mit Fachanwälten undder DGB Rechtsschutz GmbH/ Tarifkompetenzim Betrieb, Leistung, Entgelt undEingruppierung/ BetriebswirtschaftlicheGrundlagen, Bilanzanalyse, Kosten-Leistungsrechnung/ BeteiligungsorientierteFührungsfähigkeiten für Betriebsräte/Aufsichtsräte und EuropäischeAktiengesellschaften/ Soziale Kompetenzen/Teamentwicklung/ Betriebliche eGesundheitsförderung/ Moderation von Klausuren undTagungen/ Internationaler Austausch und KonferenzenLernen in entspannter Konzentration: Unsere Methodensind vielfältig, um neue Sichtweisen zu erproben, sichselber neues Wissen anzueignen, andere zu begeisternund persönlich weiter zu kommen. Wir orientieren, umgemeinsam neue Ideen zu entfalten und verantwortlicherzu werden.Bildungslandschaft mit offener Arbeitsatmosphäre:Unser Haus bietet sieben Seminarräume mit modernsterMedientechnik und zusätzlich 16 Arbeitsgruppenräume.Für Tagungen und Konferenzen stehen ein großer Saalmit maximal 199 Plätzen und Dolmetscherkabinen zurVerfügung. Unsere hauseigene Gastronomie unterstütztgeselliges Zusammensein.UNTERBRINGUNG110 Einzelzimmer einige mit Balkon oder Terrasse/ einbehindertengerechtes Zimmer/ großer Speisesaal/ Kneipe/Bar/ Atrium/ Uferpromenade/ Orangerie mit Seeblick


Anmelden, freistellen, teilnehmen305Spannung und Entspannung: Geführte Fahrradtourenoder Stadtrundgänge mit historischem Hintergrund,Bademöglichkeiten vom hauseigenen Steg, Volleyball,Außenschach, Boule, Billard, Fitness, Kanu, Segeln,Wandern und Joggen auf schönen PfadenANFAHRTSBESCHREIBUNG... mit der Bahn Vom ICE-Bahnhof Spandau (Anreisebahnhof)mit den Bussen 136 oder 236 Richtung GatowerStraße, Heerstraße bis Alt-Pichelsdorf.vom Hauptbahnhof: S 5 Richtung Bahnhof Spandau bisS-Bhf. Heerstraße, dann weiter mit Bus X 34 RichtungKaserne Hottengrund bis Alt-Pichelsdorf oder vom Hbf. Bus049 Richtung Heerstr./Nennhauser Damm bis Freybrücke.... mit dem FlugzeugVom Flughafen Tegel mit den Bussen 109 oder X 9Richtung Zoologischer Garten bis Jacob-Kaiser-Platz,umsteigen in die U 7 Richtung Rathaus Spandaubis zur Endhaltestelle, dann mit den Bussen 136oder 236 Richtung Gatower Straße, Heerstraße bisAlt-Pichelsdorf.Vom neuen Flughafen Berlin Brandenburg:Bus X7 Richtung Rudow bis U-Bhf. Rudow, dortumsteigen in die U7 Richtung Rathaus Spandau,bis U-Bhf. Wilmersdorfer Straße, dort umsteigenin den Bus X34 Richtung Kaserne Hottengrundbis Haltestelle Alt-Pichelsdorf oder Bus M49Richtung Heerstraße/Nennhauser Dammbis Haltestelle Freybrücke.KONTAKTWeitere Informationen:Birgit Froelich,Tel.: (0 30) 3 62 04–1 51,E-Mail:Birgit.Froelich@igmetall.deInternet:www.pichelssee.igmetall.de


306 Anmelden, freistellen, teilnehmenANSPRECHPARTNER FÜR VIELE BRANCHENIG Metall-Bildungszentrum BeverungenPROFILDas IG Metall-Bildungszentrum Beverungen liegt im Weserbergland, unweit der StadtHöxter. Sie wurde Anfang der 50er Jahre als Schulungs- und Erholungseinrichtung derGewerkschaft Textil-Bekleidung (GTB) gegründet und viele Jahre in Kooperation mitder Gewerkschaft Holz und Kunststoff (GHK) geführt.Zu unseren Kernkompetenzen zählen:branchenorientierte Bildungsangebote zur Entwicklunggewerkschaftlicher Interessenvertretung in KMU-Betriebenhandlungsorientierte Seminarangebote im Schwerpunkt Ökonomie(Volks- und Betriebswirtschaft)Lernangebote zur Förderung sozialmethodischer Kompetenzenregionale Bildungs- und BeratungsangebotegeboteUNTERBRINGUNG68 Zimmer, allemit Dusche, WC,4 barrierefreie Zimmer,Nichtraucherzimmer, TV.UMGEBUNGDie auf einem kleinen Berg angesiedelte Schule bieteteine fantastische Aussicht ins Weserbergland. Der Weserradwanderwegund der Naturpark Solling liegen vor derTür. Die nächste Stadt ist Höxter, die durch das SchlossCorvey bekannt ist.FREIZEITVielfältige Möglichkeiten werden bei uns angeboten:Außenschach, Billard, Boccia, Darts, Fahrräder, Fitnessraum,Kegelbahn, Kicker, Massagen gegen Gebühr,Nordic-Walking unter Anleitung (Stöcke können ausgeliehenwerden), Sauna, Sportplatz, Tischtennis (innen undaußen), Wander- und Joggingwege, Bogenschießen inden Sommermonaten, Internetcafé, Bibliothek, hauseigeneGaststätte „Spinnstube“.Kulturell Interessierten bieten wir regelmäßige Veranstaltungenim Haus an.


Anmelden, freistellen, teilnehmen307ANFAHRTSBESCHREIBUNG... mit der BahnVon Süden, Osten und Norden: Bahnhof Lauenförde-Beverungen. Von Westen: bis Bahnhof Ottbergen.Bitte teilt eure Ankunftszeit bis Freitag 12 Uhr vor Seminarbeginnmit, damit ein Taxi bereitgestellt werden kann,Tel.: (0 52 73) 36 14–0.KONTAKTAnfragen und Informationen zum Bildungsangebot:IG Metall-Bildungszentrum Beverungen,Elisenhöhe, 37688 BeverungenTel.: (0 52 73) 36 14–0, Fax: (0 52 73) 36 14–13E-Mail: wbs@igmetall.deInternet: www.bs-wbs.igmetall.de


308 Anmelden, freistellen, teilnehmenAUS DER PRAXIS – FÜR DIE PRAXIS.Bildungszentrum SprockhövelWir freuen uns auf Euren Besuch in 2013www.igmetall-sprockhoevel.dePROFILGut aufgestellt – mit den richtigen Themen: Unser Haus und unser geografischer Standort,gelegen an der Grenze zwischen Bergischem Land und dem südlichen Ruhrgebiet,liefert genau das richtige Umfeld für Tagungen und Seminare, die sich mit Veränderungund Strukturwandel, Spannung zwischen Tradition und Moderne sowie den alltäglichenWidersprüchen von gewerkschaftlichen Forderungen und betrieblichen Handlungsbedingungenauseinandersetzen.Dabei arbeitet das Team Sprockhövel kontinuierlich an der Verbesserung der inhaltlichenAngebote in fünf zentralen Aufgabenbereichen:PROGRAMMBetriebs- und alltagsbegleitende Bildungs- und BeratungsangeboteKooperationsseminare für Bezirksleitungen und VerwaltungsstellenBildungsangebote zu Gestaltungsaufgaben in allen gewerkschaftlichenHandlungsfeldernPolitische Bildungsangebote für alle IG Metall-MitgliederGastgeber für Eure Klausuren, Veranstaltungen und Tagungen (bis 480 Personen) –auf Wunsch auch gerne mit inhaltlich-methodischer Unterstützung bei Planung undDurchführungBILDUNG MIT HOHEM LERNKOMFORT: Unser Haus bietetReferent(inn)en und natürlich vor allem den Gästenunserer Tagungen, Seminare oder Veranstaltungen optimaleArbeitsbedingungen zu fairen Konditionen. Dazugehören vor allem:Feinste Lerntechnik: Internet – VDSL / InteraktiveWhiteboards / Dokumentenkameras / Audio-, Foto undVideoangebot / Multi-DVD- und CD-Brenner / Flipchartsund Metaplantechnik / Moderations-Materialien / u. a.Beste Arbeitsmöglichkeiten: Bis zu 15 Seminarräume –freundlich und lernförderlich / mit Multimedia-Ausstattung/ Gruppenräume – flexibel und variabel belegbar /Druck- und Kopierzentrum / Bibliothek und Litfass-Buchverkaufim HausGute Tagungsbedingungen: Teilbarer großer Saal / zeitgemäßeKonferenztechnik (Licht, Ton, Beamer, Simultan-Anlage für Übersetzungen) / variable Bühnenlösungen /unterschiedliche Raum- und Bestuhlungskonzepte (bis480 Personen)


Anmelden, freistellen, teilnehmen309UNTERBRINGUNGBILDUNG MIT HEIMVORTEIL: Das neue Haus bietetbesten Hotelkomfort und dabei ungezwungene undkollegiale (IG Metall-)Atmosphäre:Übernachtungen: 105 Einzelzimmer / zusätzliche19 Doppelzimmer mit jeweils zwei einzeln stehendenBetten/ zwei Schwerbehinderten-Zimmer /zwei Allergiker-ZimmerEssen & Trinken: Empfangs-Bar/ hauseigenes ServiceundKüchenteam/ Restaurant / Bistro/ Kneipe/ Garten/Terrassen und Pausen-TreffsWeiterbildung mit Kind: Das ist einmalig für die IG Metall,denn wir bieten in Sprockhövel ganzjährig eine kostenloseKinderbetreuung an. In der Regel für Kinder vondrei bis zwölf Jahren (nach Absprache auch jünger). Einerlebnisorientiertes, bewährtes Konzept in Kooperationmit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) – siehe Folgeseite undunsere Webseite (mit Online-Anmeldeformular)WELLNESS, SPORT UND FREIZEITZeit zum Auftanken: Natur, Wald und Frischluft pur /eine neue Sauna-Landschaft / Massagen / Sport undFitness / Spaß und Spiel / Mieträder / Eigene kulturelleVeranstaltungen im Haus. Zudem lohnen sich Ausflügein die Umgebung oder die nahen Metropolen.Im Angebot: Rhein oder Ruhr / Kunst undKultur / Stadt, Land, Fluss, / wahlweise Ruheoder pralles Leben pur …Aktuell unter www.igmetall-sprockhoevel.deANFAHRTSBESCHREIBUNG... mit der BahnSprockhövel ist über die Bahnhöfe Hattingen-Mitte (über Essen Hbf.) und Wuppertal Hbf.(Elberfeld) zu erreichen. Weiterfahrt mit öffentlichenVerkehrsmitteln:Von Hattingen-Mitte besteht die Möglichkeit ab Busbahnhofmit der Buslinie 332 Richtung Wuppertal bis zurHaltestelle „Im Brahm“Von Wuppertal Hbf. mit dem Regionalzug bis Wuppertal-Barmen, dann in die Buslinie 332 Richtung Hattingen biszur Haltestelle „Im Brahm“. Das Bildungszentrum ist vonder Haltestelle zu Fuß in ca. 15 Minuten erreichbar.


310 Anmelden, freistellen, teilnehmenANFAHRT/KONTAKTBildungszentrum SprockhövelAnfahrtsbeschreibung und Infos unter www.igmetall-sprockhoevel.de... mit dem AutoAus Richtung Köln: Autobahn A 1 Richtung Hannover/Bremen bis zum Autobahnkreuz Wuppertal-Nord, dort aufdie Autobahn A 43 Richtung Bochum/Münster bis …Aus Richtung Bremen/Hamburg: Autobahn A 1 RichtungKöln bis Autobahnkreuz Münster-Süd, dort auf die AutobahnA 43 Richtung Bochum/Wuppertal bis …Aus Richtung Hannover, Kassel oder Frankfurt/M.: Überdie Autobahn A 1 Richtung Köln bis AutobahnkreuzWuppertal-Nord, dort auf die Autobahn A 43 RichtungBochum/Münster bis zur Ausfahrt Sprockhövel. DannHinweisschild „Niedersprockhövel“/„IG Metall-Bildungszentrum“folgen.Aus Düsseldorf: Auf der Autobahn A 46 über das HildenerKreuz bis zur Ausfahrt Wuppertal-Oberbarmen, über dieB 51 Richtung Bochum / Witten / Haßlinghausen. AmHinweisschild „Niedersprockhövel“ links dem Schild„IG Metall-Bildungszentrum“ folgen.Ab Ortsausgangsschild Niedersprockhövelnoch ca. 1,5 km.KONTAKTAnfragen zum Bildungsangebot:Heike HartmannTelefon: 02324/706 – 371,Fax 02324/706 – 141E-Mail: Heike.Hartmann@igmetall.deInternet: www.igmetall-sprockhoevel.de


Anmelden, freistellen, teilnehmen311KLEINE ABENTEUER INKLUSIVEKinderbetreuung in SprockhövelKINDERBETREUUNGDas IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel bietet als einzige Bildungseinrichtungder IG Metall ganzjährig eine Kinderbetreuung an. Der Kindertreff ist ein gemeinsamesAngebot der IG Metall und der Arbeiterwohlfahrt.Maximal 20 Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren werden von Beginn bis Ende derUnterrichtszeit von dem pädagogischen Fachpersonal der AWO im Kindertreff betreut.Während der Sommerferien gilt eine Altersgrenze von 6 bis 14 Jahren. Für Einzelfälle –außerhalb der Sommerferien – kann die Altersgrenze auf 1 Jahr gesenkt werden, abernur nach telefonischer Absprache mit dem AWO-Team. Die Betreuung erfolgt nichtnur im Kindertreff, es werden auch die Sport- und Freizeiteinrichtungen des Bildungszentrumsgenutzt und, wenn das Wetter es zulässt, die Gegend erkundet. Sowohl dasnaheliegende Naturschutzgebiet als auch die Umgebung, wie die Schwebebahn inWuppertal oder der Zoo in Duisburg, bieten vielfältige Möglichkeiten „kleine Abenteuer“zu erleben.Außerhalb der Seminarzeit, also während der Mahlzeiten, abends und nachts, sinddie Kinder mit den Eltern zusammen.Das bietet vielen Eltern die Möglichkeit in entspannter Atmosphäre viel Zeit mitihren Kindern zu verbringen. Gerade die Kollegen/Kolleginnen, die sonst Schichtarbeiten, merken diesen Unterschied deutlich. Die Kinder sind mit den Eltern zusammenin einem Zimmer untergebracht.Die Kinderbetreuung gilt für alle Seminare im IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel.Sie ist für die Seminarteilnehmer(innen) bis auf eventuell anfallende Kostenfür Ausflüge kostenlos.ANMELDUNG UND INFOSin der Rubrik Kinderbetreuung unterwww.igmetall-sprockhoevel.de.KONTAKTNoch Fragen? Auskunft rund um die Kinderbetreuunggibt das Team vom AWO-Kindertreff:André Rimpel und Stephanie Schüth:Tel.: (02324)706–391Fax: (023 24) 706– 3 30Internet: www.igmetall-sprockhoevel.de,Kinderbetreuung.de


312 Anmelden, freistellen, teilnehmenWIR GEBEN VISIONEN EINEN RAUMKritische Akademie InzellPROFILDie Kritische Akademie bietet den Betriebsräten der IG Metall ein Seminarprogrammfür die Schwerpunkte: Individuelles Arbeitsrecht, Computer und Betriebsratsarbeit,Soziale Kompetenzen, Sozialrecht, Seminare für Betriebsratsvorsitzende, AutomotivTextil (Seminare für Textile Automobilzulieferer). Darüber hinaus führt die KritischeAkademie Seminare in Kooperation mit Betriebsräten durch (an einem Bildungszentrumoder im Betrieb). Das Haus steht auch Betriebsräten und Verwaltungsstellen als Veranstaltungsortfür eigene Veranstaltungen (z. B. Tagungen, Klausuren, Seminare) offen.Es werden Programme unterschiedlichster Art zur Gesundheitsförderung angeboten.Bei allen Seminaren und Veranstaltungen wird Bildung durch zusätzliche Gesundheitsangebote(Massagen, Nordic-Walking, Gymnastik im Seminar etc.) begleitet.Die Seminare und Konzeptionen im Bereich Individuelles Arbeitsrecht finden imRahmen der „Fachakademie für Arbeitsrecht“ statt. Die Fachakademie wird von einemBeirat beraten, bestehend aus Vertretern der IG Metall, der DGB Rechtsschutz GmbH,Wissenschaftlern, renommierten Fachanwälten für Arbeitsrecht und Kooperationspartnern.Die Kritische Akademie bietet zu ihren Seminaren eine Online-Lernplattform(www.lernplus.de), um das Wissen zu vertiefen und aktuell zu halten. Sie hilft, dasses nicht nur bei der Theorie im Seminar bleibt, sondern dass das Wissen in diePraxis kommt.An der Kritischen Akademie werden auch die beruflichen und politischen Bildungsseminarenach Tarifverträgen der textilen Branchen organisiert.UNTERBRINGUNGDie Unterbringung erfolgt in der Regel in Einzelzimmern.Alle Zimmer in der Kritischen Akademie haben Dusche,WC, Balkon, Telefon, Fernsehen und Möglichkeiten zumInternetzugang (70 moderne Einbett- und Zweibettzimmersowie ein behindertengerechtes Zimmer).Das qualifizierte Hausteam und die regional ausgerichteteKüche sorgen für einen angenehmen Aufenthalt.Abwechslungsreiche vegetarische Alternativmenüs sindgenauso selbstverständlich wie das Erfüllen von Wünschenbei erforderlicher Diät.WELLNESS, SPORT UND FREIZEITEine Verbindung von Bildung und Gesundheit ermöglichtdie im Haus befindliche medizinische Badeabteilung, dievon allen Kassen anerkannt ist. Wir bieten Seminarteilnehmernvielfältige Freizeitmöglichkeiten: Schwimmbad,Sauna, Solarium, Fitnessraum, Nordic-Walking-Parcours,Fußball- und Volleyballfeld …


Anmelden, freistellen, teilnehmen313UMGEBUNGInzell/Oberbayern, 700 m über dem Meer, ein modernerLuftkurort mit großen Angeboten an Wanderwegen, Bergtouren,Mountainbiking. Im Winter Eislaufen, Langlaufen,Ski-Alpin. Kulturelle Möglichkeiten in Inzell oder in Salzburg(30 Autominuten).ANFAHRTSBESCHREIBUNG... mit der BahnBis Bahnhof Traunstein, von dort mit dem Omnibus oderTaxi bis Inzell (bitte vorher im Bildungszentrum anrufen)... mit dem FlugzeugZum Flughafen München (ca. 130 km); zum FlughafenSalzburg (ca. 30 km)KONTAKTKritische Akademie, Salinenweg 45, 83334 InzellTel.: (0 86 65) 9 80–0, Fax: (0 86 65) 9 80–5 55E-Mail: br@kritische-akademie.deInternet: www.kritische-akademie.de


314 Anmelden, freistellen, teilnehmenTARIFGEBUNDENE TEXTIL- UND BEKLEIDUNGSUNTERNEHMEN IN DEN ALTEN BUNDESLÄNDERNBildung im TarifvertragEin Stück Zukunft sichert der Tarifvertrag zur Förderung von Aus-, FortundWeiterbildung der Beschäftigten in den tarifgebundenen Unternehmender Textil- und Bekleidungsindustrie in den alten Bundesländern.Vorhandene oder fehlende Qualifikationen sind ein entscheidendesAuslesekriterium auf dem Arbeitsmarkt. Fehlende Qualifikationenkönnen zum Abgleiten in unsichere Beschäftigungsverhältnisse und zurArbeitslosigkeit führen.Berufliche Fort- und Weiterbildung, lebenslanges Lernen sind somitexistenzielle Grundpfeiler. Der Tarifvertrag in der Textil- und Bekleidungsindustriehilft den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, ihre beruflicheAus-, Fort- und Weiterbildung zu finanzieren. Die förderungswürdigenBildungsinhalte sind im Tarifvertrag als Anlage aufgeführt. Finanziert werdenzentrale Seminare, regionale Seminare und individuelle Förderung:ZENTRALE SEMINAREDas Bildungsmanagement unserer zentralen Seminare obliegt der Stiftungzur Förderung von Bildung und Erholung der Arbeitnehmer der Miederindustrie(Kritische Akademie Inzell). Die Seminarangebote werdenam Schwarzen Brett in den Betrieben ausgehängt. Zusätzlich veröffentlichenwir ein eigenes Jahresprogramm (bei den IG Metall-Verwaltungsstellenerhältlich) sowie im Internet (www.kritische-akademie.de).Wer an diesen Seminaren teilnehmen möchte, sollte sich möglichstfrüh über den Betriebsrat oder die Verwaltungsstelle anmelden. Für denFreistellungsantrag an den Arbeitgeber hält der Betriebsrat oder dieVerwaltungsstelle die notwendigen Vordrucke bereit. Für Mitglieder derTarifvertragsparteien werden die Seminarkosten und gegebenenfalls dieUnterbringung und Verpflegung übernommen. Fahrtkostenzuschüssesind möglich.REGIONALE SEMINAREEs besteht die Möglichkeit, dass Verwaltungsstellen ein eigenes Seminarprogrammanbieten. Die Themen müssen im Katalog des Tarifvertragsenthalten sein und vor der Veranstaltung mit der Stiftung zur Förderungvon Bildung und Erholung der Arbeitnehmer der Miederindustrie (KritischeAkademie Inzell) abgestimmt werden.INDIVIDUELLE FÖRDERUNGBeschäftigte können individuelle Fort- und Weiterbildung bezuschussenlassen. Die Anträge sind vor Beginn der Maßnahme über den Betriebsratoder die zuständige IG Metall-Verwaltungsstelle an die Stiftung zur Förderungvon Bildung und Erholung der Arbeitnehmer der Miederindustrie(Kritische Akademie Inzell) zu richten.INFORMATIONENWeitere Informationen können im Internet unterwww.kritische-akademie.de/ba/bit.html abgerufen werden.Hier befinden sich u. a. auch alle Formulare, die für BiT-Angeboteerforderlich sind, sowie die Möglichkeit der Online-Anmeldungzu zentralen Seminaren.Alle Fragen, Anmeldungen und Abrechnungsunterlagen bitte an:Kritische Akademie Inzell, „Bildung im Tarifvertrag“Salinenweg 45, 83334 InzellFax: (0 86 65) 9 80–5 55BiT-Hotline (0 86 65) 9 80–2 16 und 9 80–2 02E-Mail: BiT@Kritische-Akademie.de


www.buchundmehr.deAlles für Ihre Arbeit in denInteressenvertretungenBücher, CD-ROM, Online-Lizenzen, ZeitschriftenBestellen Sie Ihrekostenlose VerzeichnisseBetriebsrat 2012069/9520Wir sind Partner der Gewerkschaftenund spezialisiert auf den Bedarf von:Registrieren Sie sich unterwww.buchundmehr.defür unseren kostenlosenNewsletter.069/9520069/9520Available on the iPhoneApp Store


316 Anmelden, freistellen, teilnehmenAUF DIE BEDÜRFNISSE DER JUGEND EINGERICHTETIG Metall Jugendbildungszentrum SchlierseePROFILDas Jugendbildungszentrum ist bestens für die Bedürfnisse der Jugendbildungsarbeitausgestattet: Zwei Seminareinheiten, die dazugehörigen Arbeitsgruppenräume(u. a. Werkraum und Videostudio) sowie eine entsprechende Seminartechnik bietenvielfältige Möglichkeiten für kreatives Lernen und Arbeiten. Die Räumlichkeiten könnenoptional zu einem Konferenzraum für etwa 90 Personen umgebaut werden.Thematisch konzentriert sich das Jugendbildungszentrum auf folgende Inhalte:Bildungs- und Ausbildungspolitik, qualifizierte Beschäftigung undZukunftsperspektiven von jungen Frauen und MännernInteressenvertretung von Auszubildenden und jungen Beschäftigten im Betrieb,in Unternehmen, im Konzern und in der BerufsschuleAus- und Weiterbildung von Jugendbildungsreferent(inn)en sowie ehren- undhauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendarbeit„Aus der Geschichte lernen“: Der deutsche Faschismus und die Bedeutungder Geschichte für die Lebens- und Arbeitssituation junger Beschäftigterkritische Auseinandersetzung mit den Massenmedien und der MediennutzungEntsprechend den Möglichkeiten des Hauses werden erlebnispädagogische Ansätzein die Jugendbildungsarbeit aufgenommen. Es geht darum, mit Kopf, Herz und Hand zulernen und mit den anderen Seminarteilnehmenden gemeinsam neue Erfahrungenzu ermöglichen. Zur Konzeption des Jugendbildungszentrums gehört die enge Zusammenarbeitmit den anderen DGB-Gewerkschaften, dem Bayerischen Jugendring und denanerkannten Jugendbildungsstätten in Bayern.SPORT, FREIZEIT UND KULTURDer Luftkurort Schliersee ist ein beliebtes Ausflugsziel inden bayerischen Alpen – eine willkommene Abwechslungvom Seminar- und Tagungsgeschehen.Bierstube mit Billard; Kicker; Tischtennis; Dart; Musikanlage;Sonnenterasse mit Seeblick und Grillmöglichkeiten;Sportplatz mit Flutlichtanlage für Fußball, Handball,Basketball, Badminton und Tennis. Zum Ausleihen stehenZweierkanus, Mountainbikes und Schlitten zur Verfügung.Die Umgebung bietet eine Sommerrodelbahn, Erlebnisbäder,Bademöglichkeiten, Bergbahnen, Skilifte,Snowtubing, Langlaufloipen, Bergwanderwege, IndoorundOutdoorklettermöglichkeiten und vieles mehr.UNTERBRINGUNG24 Zimmer (überwiegend Doppelzimmer) mit Dusche,WC, Telefon, teils mit Balkon und Seeblick; insgesamt54 Betten, 2 behindertengerechte Zimmer mit barrierefreiemZugang


Anmelden, freistellen, teilnehmen317SEMINARARBEIT2 Seminareinheiten (bzw. ein großer Konferenzraum)mit entsprechender Technik für die Bedürfnisse derJugendbildungsarbeit; 5 Arbeitsgruppenräume, PC-Raum,Internet-Terminals, digitales Videostudio, Kreativraumund eine kleine Bibliothek.ANFAHRTSBESCHREIBUNG… mit der BahnSchliersee ist im Einstundentakt vom Münchner Hauptbahnhofmit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) in45 Minuten zu erreichen. In München bitte in den richtigenZugteil (Richtung Bayrischzell/Schliersee) einsteigen,da sich der Zug in Holzkirchen in drei Richtungen aufteilt.Teilnehmende, die vom Bahnhof abgeholt werden wollen,melden sich bitte rechtzeitig bei uns. An den Wochenendenist unser Büro nicht besetzt. Wir bitten daher umAnmeldung bis spätestens Freitagmittag. Sonntags isteine Abholung vom Bahnhof erst ab 16 Uhr möglich.Fußgänger erreichen das Jugendbildungszentrum inetwa 25 Minuten (allerdings mit einem anspruchsvollenSchlussanstieg): in Zugrichtung durch die Ortschaftgehen, an der Seepromenade der Beschilderung folgen,dann auf Höhe der Minigolfanlage links hoch laufen.... mit dem AutoVon der A8 Ausfahrt Weyarn (Nr. 98) Richtung Schliersee/Bayrischzell. In Schliersee durch den Ort fahren. Nach derSeepromenade (rechts ist jetzt der See zu sehen) an derAmpel links in die Straße „Unterleiten“ abbiegen und denBerg hinauf bis zum Jugendbildungszentrum am Ende desWeges fahren. Bitte nicht den ausgeschilderten Weg ander Minigolfanlage benutzen. Dies ist ein Fußweg.KONTAKTIG Metall Jugendbildungszentrum SchlierseeUnterleiten 28, 83727 SchlierseeAngelika Stetter, Tel.: (0 80 26) 92 13 –2 00Fax: (0 80 26) 92 13 –2 99E-Mail: schliersee@igmetall.deInternet: www.igm-schliersee.de


318 Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersichtDie Referent(inn)en und Trainer(innen)der IG Metall-BildungszentrenNicole Bäcker*, SchlierseeWalter BerausTarifsekretär in der IG MetallBezirksleitung Baden-Württemberg in StuttgartSchwerpunkt:Lohn- und GehaltsrahmentarifverträgeEntgeltrahmentarifvertragChaja Boebel*, BerlinHistorikerinGeschichte, Sozialpolitik,europapolitische und internationaleSeminare.Bernward Budde*, BerlinPolitologe/Philosoph;Supervisor, systemischerBerater, Yogalehrer(Internationale) Betriebspolitikund BildungsarbeitYvonne BayerleinRechtsanwältin,Fachanwältin für ArbeitsrechtMichael Bexen*, BeverungenSchwerpunkt Holz-undKunststoffTarifpolitik, Entlohnung,ArbeitszeitEva-Maria Böttcher*,SprockhövelDipl Ing. der ArbeitswissenschaftenHerbert Bühl, HamburgDipl. Sozialwirt,Dipl. Sozialökonom,Mediator, TeamentwicklerFrank BaschabDiplom-Pädagoge, Organisationsberaterund Lehrtrainer;Schwerpunkte: Führungs- undGruppendynamik, Teamentwicklung,Coaching, Seminarefür BetriebsräteWilhelm BichlmeierRechtsanwalt, Dozent,Autor von Fachbüchern zumInsolvenzrechtVolker Borghoff*, SprockhövelDiplom SozialökonomZusatzausbildung: REFA,Arbeitsrecht, SystematischeProzessbegleitung, ThemenzentrierteInteraktionBodo BüttnerAusbilder, Prüfer, Mitglied imLandesfachausschuss AEVOJens Beckmann*, Lohr-Bad OrbTeamentwicklung, Coaching,Projektmanagement-Trainer,GesellschaftspolitischeSeminare, Seminare fürBetriebsräte, BerufsbildungThomas Birg*, SprockhövelStaatlich geprüfter TechnologiekollegiatZusatzausbildung: ThemenzentrierteInteraktion (TZI),ProjektmanagementPeter BrüningSucht- und Sozialberatung,langjährige Erfahrung in derinner- und außerbetrieblichenSuchtberatungDr. Manfred BurrSozialwissenschaftler, REFA-Sachbearbeiter, IT-Sicherheitsfachkraft,zertifizierter ERA-Berater der IGM BezirksleitungNRW, Schwerpunkte: Arbeitnehmerdatenschutz,Regelungenzu IT-Systemen usw.


Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht319Julia Cuntz*, BerlinJuristinArbeitsrechtsseminare,Unternehmensmitbestimmung,Wahlvorstandsschulungen zuAufsichtsratswahlen. Gründungu. Beratung EuropäischerAktiengesellschaftenAndreas Fischer*, InzellSchwerpunkte: Kompaktausbildung,unternehmens- undbranchenbezogene SeminareMichaela GrasheiWirtschaftsinformatikerin,EDV Trainerin; Haupttätigkeit imSozialmanagementClaudia HartwichDiplom-Psychologin, freiberuflicheArbeits- und Organisationspsychologin,Supervisorinund MediatorinMeera DrudeKommunikationstrainerinKonfliktmanagement,Teamentwicklung, Coaching,Supervision.Nadja FörtschIndustrie- und Arbeitssoziologin,arbeitnehmerorientierteUnternehmensberaterinThomas Habenicht*,Lohr · Bad OrbDipl. Ingenieur,Dipl. BerufspädagogeSabine Heckfreiberufliche Kommunikationstrainerin(Rhetoriktrainerin,Prozessbegleiterin, Moderatorinund Coach)Klaus EichhorstBerater, Coach und ReferentWirtschaft, Marketing undKommunikation,starke Absicht – gutesErgebnisMichael Fortwängleraus Düsseldorf, arbeitetseit mehr als 20 Jahren alsTrainer und Berater erfolgreichin Organisationen und mitEinzelpersonen in Europa undden USA. Ein Schwerpunkt istder Bereich Körpersprache,Wirkung und PräsentationHelmut HaferkornVersichertenberater derDeutschen RentenversicherungBund; in verschiedenenSelbstverwaltungsfunktionender Kranken- und Arbeitslosenversicherungfür den DGB tätigDr. Frank Heidenreich*, BerlinPolitologe, HistorikerGesellschaftspolitischeSeminare, Geschichte,Ökonomie, Wirtschaft,SozialpolitikLutz W. EwaldAusbildungen: M.A. Sozialwissenschaftler,Referent betrieblicheWeiterbildung, Coach,Trainer, QM-Auditor und Trainer.Schwerpunkte: Personalwirtschaft,Personal- und Organisationsentwicklung,Gestaltungvon Change-ProzessenKlaus GaalkenDiplom-Psychologe (Uni.),Master (M.A.), Schwerpunkteu. a. Betriebliches Gesundheitsmanagement,Organisations-und Gruppendynamik,Organisations- und Gesundheitspsychologie,Supervisionund CoachingVolkmar HahnTheaterpädagoge,Regisseur, Psychodramaleiter,Supervisor, Leiter derSpiel&TheaterWerkstattFrankfurtJeannette Hentschel*,SchlierseeDipl. Wirtschaftsing. (FH)Dennis Faupel*, SchlierseeSozialökonom (B.A.)Simone GauerWerner Hartl, SchlierseeLeiter des Jugendbildungszentrums,Diplom SoziologeWilfried Heß, InzellAkademieleitungGrundsatzfragen, Geschäftsführerder Stiftung zur Förderungvon Bildung, Erholungund Gesundheitshilfe vonArbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern* Pädagogische(r) Mitarbeiter(in) der jeweiligen IG Metall-Bildungszentren.


320 Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersichtRoger v. Heynsbergen*,BeverungenDipl.IngenieurSchwerpunkte: BR-Arbeit,Personalpolitik, Betriebswirtschaftund methodischeKompetenzen.Jochen HomburgRessortleiter Betriebsräte,Vertrauensleute, Betriebsverfassungim IG Metall-Funktionsbereich BetriebsundMitbestimmungspolitikJosef Kaiser*, Lohr · Bad OrbDipl. Informationswissenschaftler,M. A. Erwachsenenbildung,Systemischer Supervisior undOrganisationsberater (SG),TeamentwicklungMichael JungSekretär im Ressort operativeTarifpolitik beim Vorstand derIG MetallPeter HirschFachanwalt für Arbeitsrecht,Referent für ArbeitsrechtMichael JäneckeDiplompolitologe und Fotograf,gesellschaftspolitischeSeminareDr. Eberhard KiescheArbeitnehmerorientierte Beratungim Bereich Datenschutz,Autor zahlreicher Fachaufsätzezum DatenschutzKarla Kamps-HallerDipl.-Handelslehrerin, Leiterindes iwib – Institut Weiterbildungim Beruf der HochschuleRheinMain in Wiesbaden, seit20 Jahren Trainerin im BereichKommunikation und Betriebswirtschaft(EuropäischerWirtschaftsführerschein)Gerd Hof, Lohr · Bad OrbLeiter des BildungszentrumsSophie Jänicke*, BerlinPolitikwissenschaftlerin,Systemische Beratung undProzessbegleitung, Refa-Ausbildung, Gender-TrainingTarifpolitische Seminare,Entgelt-Arbeitszeit-Leistungspolitik,Leiharbeit/Prekäre Arbeitsverhältnisse,Angestellte/IT.Diana KieseckerDipl.-Päd., SchwerpunktErwachsenenbildung undMagister Politikwissenschaft.IG Metall Vorstand,Ressort Angestellte, IT,Studierende. Verantwortlichfür die Studierendenarbeitder IG MetallInger KorflürDiplomkauffrau SustainConsult, Dortmund und Projekt„Besser statt billiger“der IG Metall-BezirksleitungNRWJosef Hofstetter*,SprockhövelStarkstromelektriker, DiplomSozialpädagogik/SozialarbeitZusatzausbildung: Projektmanagement,train the trainer,themenzentrierte Interaktion(TZI), IndividualarbeitsrechtFritz Janitz, SprockhövelLeiter des Bildungszentrums,Diplompädagoge, langjährigerBevollmächtigter der IG Metallin WuppertalKati Köhler*, SprockhövelDiplom-Mathematikerin (FH),Zusatzausbildung: Akademieder Arbeit (AdA),IG Metall TraineeGewerkschaftssekretärinWerner Kraus, BeverungenLeiter des Bildungszentrums,Arbeitsschwerpunkte:Handwerk, Betriebsratsarbeit,VolkswirtschaftMatthias HolmInstitut für Gesundheitsförderungund Personalentwicklung,Hannover, Maschinenbauingenieurund Berufspädagoge,Arbeitsschutzberatung undTeamtrainingAlmut JürriesVertrauensleutequalifizierungFreie KünstlerinKauffrau für BürokommunikationHelmut KörberDiplom-Informatiker;Berater, Teamer, Mediatorund SupervisorMargrit Kronisch*,SprockhövelChemielaborantin, Lehramt,Sekundarstufe I und IIZusatzausbildung: ThemenzentrierteInteraktion (TZI).Rollenspielausbildung, Mediatorin,Individualarbeitsrecht


Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht321Willi KuhnNorddeutsches Beratungskontor,Prozeß- und Projektberater,Langjährige Erfahrungals Berater und Weiterbildervon BetriebsratsgremienCornelia LindnerJuristin, selbstständige ReferentinSchwerpunkt ArbeitsrechtHermann OberdorfReferent für alleERA (BaWü)-SeminareJonas RauchBüro für Arbeitsschutz & BetriebsökologieHamburgM. A. Sozialökonomie, WolfeggRolf Kulas*, SprockhövelMaschinenschlosserZusatzausbildung: ThemenzentrierteInteraktion (TZI),Methodik, Didaktik, KollegialeBeratung, Kollegiale Fallarbeit,Prozessgestaltung, Supervision,CoachingMichael MühleRechtsanwalt, Sekretär derIG Metall-VerwaltungsstelleWuppertalMarkus PfeiffenbergerRechtsanwalt, Fachanwalt fürArbeitsrecht, Vertretung undBeratung von Betriebsräten,Referent in SpezialseminarenRainer RehwaldJurist, IG Metall Vorstand,ehrenamtl. Richter am BAG;Verfasser von FachaufsätzenRalf KulessaBankkaufmann, staatl. gepr.Betriebswirt, ProfilPASS-Multiplikator,seit 25 Jahren in derErwachsenenbildung tätig alsDozent/Trainer/BeraterFritz Neidherr*, Lohr · Bad OrbDipl.-BetriebswirtSebastian PieperOrganisationsberater (DGGO),Supervisor(DGSv), Projektmanagementtrainer,Teamentwickler,Mediator, KommunikationstrainerDieter ReichertERA Referent und Sachverständiger,2. Bevollmächtigter derIG Metall VerwaltungsstelleBambergBrigitte Kurzer*, SprockhövelAusbildung: TechnischeZeichnerin, Erwachsenen-Weiterbildungsstudium,ArbeitswissenschaftenZusatzausbildung: Erfahrungenmit Supervision, CoachingBarbara NaudittRechtsanwältin;ehem. Justiziarin der Metall-Rente GmbHDr. Bernhard PöterRhetorik-Training, GruppenundEinzelcoaching, Organisationsberatung,SupervisionCorinna Reif*, SchlierseePädagogische MitarbeiterinBachelor of Arts in SozialökonomieSchwerpunkt VolkswirtschaftslehreBachelor of Arts in EuropeanEconomy and Management.Sok-Yong Lee*, SprockhövelPolitik-WissenschaftlerZusatzausbildung:Trainee-Programm,Online-LernplattformenWerner Neumann*,SprockhövelSupervisor, Diplompolitologe,Maschinenschlosser, langjährigerBetriebsratsvorsitzenderBritta RafothTischlerin, Diplom Psychologin,Schwerpunkte: Mobbingberatung,Klausurmoderationfür Betriebsräte und andereGremien, Konfliktmanagement,Work-Life-Balance und Burnout,Coaching FrankfurtGabi Reineke*, Lohr · Bad OrbDipl.-Sozialpädagogin, Arbeitsbereiche:Vertrauensleutearbeit,betriebliche Suchtprävention,Teilhabepraxis (SBV).* Pädagogische(r) Mitarbeiter(in) der jeweiligen IG Metall-Bildungszentren.


322 Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersichtPhilipp ReiskeReferent für Seminare derAutomobilzulieferindustrie –Branche TextilHeike RozekTibay Beraterin EDV,Datenschutz; ArbeitsrechtBrit SchlichtingRechtsanwältin, Coach/Supervisorin DGSv, MediatorinBMWA, WissenschaftlicheMitarbeiterin Uni Hannover,Institut für interdisziplinäreArbeitswissenschaftClaus Seitzlangjährige praktische Erfahrungals Referent des Betriebsratsin einem Großbetrieb derMetallindustrie. Referiert in denThemenbereichen ERA Bayern,Eingruppierung, Leistungsentgelt,Arbeits- und GesundheitsschutzThomas Rietzscher*, InzellPädagogischer MitarbeiterBereich ArbeitsrechtFerdije Rrecaj*, BeverungenVolkswirtschaft, VL-Arbeit,Betriebsratsarbeit, RegionalesProjektmanagementProf. Dr. Michael SchmidtDipl.-Päd., Professor fürOrganisation und ManagementSozialer Arbeit an der HochschuleRheinMain.Schwerpunkt: Organisationsentwicklung,Personalmanagement,Leadership, Coaching,WissensmanagementEva SerafinDipl-Soziologin, Organisationsberatung,Supervisorin(DGSv),Psychodramaleiterin(PIfE),ehemals Lehrbeauftragte ander Freien Universität Berlinund der GesamthochschuleKassel, Mediation, SystemischeBeratung und TeamentwicklungJuan-Carlos Rio AntasIG Metall Vorstand,Branchenkoordination ITKSchwerpunkt TarifpolitikZusatzausbildung: Jurastudium,Refa-AusbildungUlrike SaaberDipl. Mathematikerin,Gewerkschaftssekretärin mitSchwerpunkt ITK-Branche,Verwaltungsstelle Düsseldorf-NeussUdo Schmode, BerlinLeiter des Bildungszentrums,Kunstpädagoge, langjährigerGeschäftsführer inder Aus- und WeiterbildungBirgit Schröder*, SprockhövelFotolaborantin, DiplomsoziologinZusatzausbildung:Prozessgestaltung,Systemische BeratungMarion Rohrbach*,SprockhövelLehramt (1. und 2. Staatsexamen)Zusatzausbildung: StudiumAkademie der Arbeit (AdA),Erwachsenenpädagogin, SupervisionUlrich SanderJurist, Betriebswirt, selbstständigerReferentIngrid Schneider-Liedtke,Hamburg(Euro-Team GbR)Anglistik, Geschichte/SuggestopädinBusiness + Technical EnglishAutorin von FachlehrwerkenUlrike Schröder*,Lohr · Bad OrbDipl.-Pädagogin, JugendundErwachsenenbildung,Projektmanagement, ReferentenAus- und Weiterbildung,systemische Beraterin (SG)Gisela RosenbleckRechtsanwältin, Mediatorin,Industriekauffrau, Sozialarbeiterin,Referentin in Seminarenfür Betriebsräte und für betrieblicheKonftliktberaterDr. Karlheinz SchaubAkademischer Oberrat am Institutfür Arbeitswissenschaft TUDarmstadt (IAD). Schwerpunkte:Körperkräfte, Körperhaltungen,Handhaben von Lastenund repetitive Belastungen deroberen ExtremitätenRoswitha Schneider *,SprockhövelIndustriemechanikerin, Diplom-Volkswirtin, Master für EuropastudienZusatzausbildung: Moderation,Projektmanagement, Prozessgestaltung,kollegialeFallberatungElke Schulte-Meine*,SprockhövelBetriebsschlosserin,Diplom JuristinZusatzausbildung: REFA-Ausbildung, MTM, BasicMOST,Themenzentrierte Interaktion(TZI)


Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht323Gebhard Schwägerl*, InzellDipl. Pädagoge, Dipl. Sozialpädagoge,Referent Betriebsratsseminare,Referentenqualifizierung,Moderation,Beratung; Stv. AkademieleiterKritische Akademie, InzellDr. Manuel TuschDiplom-Psychologe, MediatorBM und Ausbilder für MediationBM,Supervisor/Coach, Heilpraktiker(Psychotherapie)Klaus WarbruckPetra Wolfram*, SprockhövelDiplom-SozialwirtinZusatzausbildung: Methodik/Didaktik, Theaterpädagogik,Prozessgestaltung, SupervisionIrmgard Seefried*,Lohr · Bad OrbRechtsanwältin, Dipl.-Volkswirtin,Systemische Beraterin,Beratung von BetriebsrätenHüseyin Ucar*, SprockhövelKonstruktionsmechaniker,Diplom Sozialpädagogik/SozialarbeitZusatzausbildung: ThemenzentrierteInteraktion (TZI),ProzessgestaltungThorsten WeberTechnologieberater, SchwerpunktSAP Tibay MünchenMarkus Wuenschel*, BerlinWerkzeugmechaniker, Masterof Arts in ökonomischen &soziologischen Studien,MTM & REFA-AusbildungTarifpolitische Seminare,Entgelt-Arbeitszeit-Leistungspolitik.Betriebs- und volkswirtschaftlicheSeminareHerta SingerTheologin, SystemischeSupervisorin (SG), Coachund Trainierin, seit 10 Jahrenfreiberuflich tätigAnni Ullrich-Schmidt*,Lohr · Bad OrbTarifpolitische Seminare,Seminare für Vertrauensleuteund Betriebsräte;Systemische Beraterin (SG)Claus WeigelDiplomvolkswirt, freiberuflicherReferent SchwerpunktEDV und ÖffentlichkeitsarbeitHerwig Zeumer*, SprockhövelElektronikerZusatzausbildung: REFA,Prozessberater, Six-Sigmaexperte,ThemenzentrierteInteraktion (TZI)Dietmar Thien*, BerlinIndustriekaufmann,Dipl. VolkswirtSystemischer Organisationsberater,Betriebsräte- undReferentenqualifizierung,TeamentwicklungEva Urbantschitsch-Hatlapa,Steyerberg (Euro-Team GbR)Anglistik, Geographie/SuggestopädinBusiness English, NLP,MediationAutorin von FachlehrwerkenHans-Otto WiebusJournalist, Korrespondent fürdie metallzeitung; AutorEdelbert ZimmermannSystemischer Berater, freiberuflicherBetriebsräteberater,Sachverständiger und TeamerSchwerpunkte: BR-/VL-Arbeit-Organisation Arbeitszeit, Entlohnung,ÖffentlichkeitsarbeitKristina Thurau-Vetter*,SprockhövelIndustriekauffrau,Dipl. SozialökonominZusatzausbildung:Supervisorin und Coach,REFA GrundausbildungStephan Vetter*, SprockhövelIndustrieelektroniker,Diplom-VolkswirtZusatzausbildung:REFA-GrundausbildungBernhard WinklerDipl.-Volkswirt, Dipl.-Sozialökonom,Lehrbeauftragteran der Universität Hamburg(Dep. Chemie, FuE-Controlling,FuE-Management). Arbeitsschwerpunkt:Analyse derwirtschaftlichen Situation vonUnternehmenPeter ZismerSelbstständiger Unternehmensberater:Sucht- und Sozialberatung fürVorgesetzte und Betriebsrätein diversen Firmen, Mobbingberatung,psychologischer Berater* Pädagogische(r) Mitarbeiter(in) der jeweiligen IG Metall-Bildungszentren.


324 Anmelden, freistellen, teilnehmenDAS BILDUNGSANGEBOT DER IG METALLHinweise für die Teilnahme an zentralen Seminaren der IG Metall1. Das Bildungsangebot: Wissen – Können – HandelnDas Bildungsangebot der IG Metall umfasst örtliche,regionale und zentrale Seminare. In diesem Heft sinddie zentralen, das heißt bundesweit zugänglichen,Bildungsangebote der IG Metall und ihrer Bildungszentrenaufgeführt. Ausschließlich für dieses Angebot geltendie folgenden Teilnahmebedingungen. Für die Seminarangeboteder Kritischen Akademie (u. a. Arbeitsrecht,Computerseminare für Betriebsratsarbeit) gelten jeweilsbesondere Konditionen und Preise. Verdienstausfallkann für die Seminare der Kritischen Akademie nichtübernommen werden.2. Wer kann teilnehmen?Für alle zentralen Seminare der IG Metall gilt, dass siegrundsätzlich für jedermann offen sind, das heißt, auchnicht in der IG Metall organisierte Arbeitnehmer(innen)bzw. Betriebsratsmitglieder können sich zu diesenSeminaren anmelden. Dies gilt ausdrücklich auch fürdie Seminare, die nach den Bildungsurlaubsgesetzender einzelnen Bundesländer anerkannt sind. Von dieserallgemeinen Zugänglichkeit ausgenommen sind nurdie Bildungsveranstaltungen, bei denen sich aus denAnkündigungen eindeutig ergibt, dass nur ein bestimmterTeilnehmerkreis angesprochen ist.3. Online informieren im InternetViele Detailinformationen zu dem vorliegenden Bildungsprogrammkönnen aktuell auf der Homepage der IGMetall abgerufen werden: Seminartermine mit noch freienPlätzen, Anerkennungsnummern zu Bildungsurlaubsseminarenund Seminaren nach § 37.7 BetrVG sowie umfangreicheInformationen zu Freistellungsmöglichkeiten,Bildungsurlaubsgesetzen usw. (S. 140).4. Beratung durch Bildungsbeauftragte undVerwaltungsstellenBetriebliche Bildungsbeauftragte/Bildungsberater(innen)und die IG Metall-Verwaltungsstellen beraten gernebei Einzelfragen rund ums Seminarprogramm. Sie sindbehilflich bei der Inanspruchnahme der unterschiedlichen nFreistellungsmöglichkeiten.5. Anmeldung zu SeminarenDie Anmeldung zu den zentralen Seminaren der IG Metall lnimmt die örtliche Verwaltungsstelle der IG Metall entgegenbzw. der durch sie beauftragte Bildungsberater imBetrieb. Bei einigen Seminaren ist eine Anmeldung wieim Text beschrieben nur nach entsprechender Einladungmöglich; dies bezieht sich insbesondere auf die internationalenSeminare.


Anmelden, freistellen, teilnehmen3256. Freistellungsansprüche und Freistellungsmöglichkeitenfür die Teilnahme an SeminarenLiegen zu einer Bildungsveranstaltung mehrere Freistellungsansprüchevor, so ist die für die IG Metall günstigstezu wählen.a) Bildungsurlaub: Arbeitnehmer(innen) können für fünfTage im Jahr (zehn Tage innerhalb von zwei Jahren) fürgesellschaftspolitische, in einigen Bundesländern auchfür berufliche Weiterbildung von der Arbeit freigestelltwerden. Voraussetzung ist, dass die Veranstaltung alsBildungsurlaubsseminar anerkannt ist. In den BundesländernBayern, Baden-Württemberg, Sachsen undThüringen existieren keine Bildungsurlaubsgesetze. Fürdie Seminare nach Bildungsurlaubsgesetz liegen in derRegel die Anerkennungen der einzelnen Bundesländervor. Die Bildungsurlaubsgesetze der Länder bewertendie Seminarinhalte unterschiedlich, deshalb liegen dieAnerkennungen bei einigen Bildungsurlaubsseminarennicht komplett für alle zwölf Bundesländer vor. Bitte vorOrt in der Verwaltungsstelle bzw. im Internet oder Extranetzeitnah die Anerkennung abrufen. Voraussetzung für dieInanspruchnahme des Bildungsurlaubs ist ein Antragbzw. eine Mitteilung an den Arbeitgeber. Die nach denBildungsurlaubsgesetzen der Länder unterschiedlichenFristen bitte berücksichtigen.b) Freistellung nach § 37 Abs. 6 und 7 BetrVG und nach§ 96.4 bzw. § 96.8 SGB IX: Betriebsratsmitglieder undMitglieder der Jugend- und Auszubildendenvertretungwerden für die Teilnahme an Seminaren freigestellt, wenn ndie Seminare die für ihre Betriebsratstätigkeit erforderlichenKenntnisse (§ 37.6 BetrVG) vermitteln oder dieEignung des Seminars für ihre Betriebsratstätigkeit(§ 37.7 BetrVG) anerkannt ist. Mitglieder der Schwerbehindertenvertretungkönnen für Seminare nach § 96.4 und§ 96.8 SGB IX ebenfalls von der Arbeit freigestellt werden.Die zentralen Seminare der IG Metall-Bildungszentrennach § 37.7 BetrVG werden vom Hessischen Sozialministeriumanerkannt. Das Aktenzeichen dafür ist bundesweitgültig. Auch diese Nummer ist im Internet auf derHomepage der IG Metall abrufbar. Für die Seminare nach§ 37.6 BetrVG verantwortet der Funktionsbereich GewerkschaftlicheBildungsarbeit, dass die Seminarinhalteentsprechend den rechtlichen Bedingungen entwickeltund im Seminar gestaltet werden. Bei allen Freistellungenfür Betriebsratsmitglieder, Mitglieder der Jugend- undAuszubildendenvertretung und Mitglieder der Schwerbehindertenvertretungsind ein Entsendebeschluss sowieeine entsprechende Mitteilung an den Arbeitgeber erforderlich.Am Beispiel der Freistellung für § 37.6 BetrVG istweiter unten der Weg zum Seminar kurz und übersichtlichdargestellt.l


326 Anmelden, freistellen, teilnehmen* Hinweis zu Lohr · Bad Orb:Hinweis zu Lohr – Bad Orb:Bei einer Absage durch die Teilnehmerin/denTeilnehmer bisspätestens vier Wochen vor demjeweiligen Veranstaltungsbeginnentstehen keine Stornokosten.Bei späterer Absage werden 80 %der Hotelkosten und 50 % derSeminarkosten in Rechnung gestellt.Bei Nichtanreise wird derkomplette Preis fällig.Seminarabsage: Ferner behältsich die IG Metall vor, insbesonderebei zu geringer Nachfragedas Seminar abzusagen. Diedurch eine Seminarabsage eventuellentstandenen Kosten werdennicht übernommen.c) Weitere Freistellungsmöglichkeiten: In einigen Regionen/Branchengibt es Tarifverträge, z. B. für Beschäftigteder Textil- und Bekleidungsindustrie (Bildung im Tarifvertrag),und Sonderurlaubsverordnungen für ehrenamtlicheMitarbeiter(innen) in der Jugendarbeit, die eine weitereFreistellungsmöglichkeit begründen können.7. Seminarbeschreibungen und Themenpläne für die einzelnenBildungsveranstaltungenGrundlage für die Anerkennung der Seminare als Bildungsurlaubsseminaroder als geeignet nach § 37.7 BetrVG sinddie Themenpläne zu den einzelnen Bildungsveranstaltungen.Diese können im Extranet der IG Metall für betrieblicheBildungsberater(innen) und Beauftragte nachgelesenwerden. Die Unterlagen gehen den Teilnehmerinnen undTeilnehmern mit der Einladung zu.8. KostenDie in diesem Bildungsprogramm aufgeführten zentralenSeminare verstehen sich als Pauschalangebote, dievon einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nur imGesamtpaket – bestehend aus Seminar, Unterkunft undVerpflegung – gebucht werden können. Die Buchungeinzelner Teilleistungen (z. B. Seminar ohne Übernachtung)ist nicht möglich. Die in unserem Pauschalangebotenthaltenen Gesamtkosten sind auch dann zu bezahlen,wenn einzelne Teilleistungen nicht in Anspruch genommenwurden.Bei Bildungsurlaubsseminaren und Seminaren nach§ 37.7 BetrVG übernimmt die IG Metall für ihre Mitgliederdie Seminargebühren sowie die Kosten für Unterkunft undVerpflegung. In begründeten Ausnahmefällen übernimmtdie IG Metall den Verdienstausfall für Seminare ohne Freistellungsmöglichkeitenfür Mitglieder der IG Metall.Nicht-Mitglieder tragen die Kosten für Unterkunft,Verpflegung, Seminargebühren und Anreise selbst.9. KinderbetreuungIm IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel werden Kinderim Alter von drei bis zwölf Jahren während der Seminarzeitenin einem eigenen Kindergarten betreut. DenSeminareinladungen für das IG Metall-BildungszentrumSprockhövel liegen Anmeldebögen für die Kinder bei.10. An- und AbreiseDie An- und Abreise zum Seminar wird entsprechend derOrganisationsrichtlinie für die Bildungsarbeit der IG Metallerstattet. Dabei wird der günstigste Tarif – Bundesbahnzweite Klasse bzw. Sparpreise – zugrunde gelegt. BeiAnreise mit dem PKW werden 0,11 Euro pro Kilometererstattet. Die Erstattung erfolgt bargeldlos.11. Ausfallkosten*Die IG Metall-Bildungszentren behalten sich vor, den unentschuldigtfernbleibenden Teilnehmerinnen und TeilnehmernAusfallkosten in Form einer Verwaltungspauschale zu berechnen.


Anmelden, freistellen, teilnehmenFormular zur KostenübernahmeNACH 37.6 BETRVGIN VERBINDUNGMIT 40 BETRVG327Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass derBetriebsrat in seiner Sitzung ambeschlossen hat,sein Mitglied, Frau/HerrnDatumVorname/NachnameBei dem vorgenannten Seminar handelt es sich um eine Schulungsveranstaltung,die Kenntnisse vermittelt, die für die Arbeit des Betriebsrates erforderlich sind. DerBetriebsrat fordert den Arbeitgeber auf, in einer Frist von zwei Wochen nach Zugangdieses Schreibens seine Bereitschaft zur bezahlten Freistellung und zur Übernahmeder nachfolgend aufgeführten Kosten durch unterzeichnete Rückgabe dieses Schreibenszu erklären. Bei dem vorgenannten Seminar werden voraussichtlich folgendeKosten zzgl. der ges. MwSt. entstehen:in der Zeit vonbisDatumÜbernachtung/Verpflegungca. Euroan dem SeminarFahrtkosten (netto)ca. EuroSeminarkosten inkl. Arbeitsmittelca. EuroSeminartitelDatumUnterschrift/Antragstellerzur Teilnahme nach § 37 Abs. 6BetrVG/§ 96 Abs. 4 SGB IX inzu entsenden.Ein Themenplan derVeranstaltung ist beigefügt.Vorsorglich hat der BetriebsratFrau/Herrnals Ersatzteilnehmer(in) benannt.SeminarnummerBildungszentrumVorname/NachnameEingangsbestätigung des Arbeitgebers:DatumUnterschrift/ArbeitgeberBezahlte Freistellung sowie Kostenübernahme wird zugesichert:DatumUnterschrift/Arbeitgeber


328 Anmelden, freistellen, teilnehmenPREISE DER ZENTRALEN SEMINARE DER IG METALL 2013Was kostet mein Seminar – oder wie errechnet sich die Kategorie?LOHR · BAD ORB, BERLIN, SPROCKHÖVEL, BEVERUNGENKategorie A B C D E F G H I EinzelpreisGesamtpreis in € 745,35 985,35 1.135,35 1.242,25 1.335,35 1.392,25 1.592,25 1.692,25 2.741,40Seminardauer 3 Tage 3 Tage 3 Tage 5 Tage 3 Tage 5 Tage 5 Tage 5 Tage 2 Wochen 1 TagUnd so setzt sich der Seminarpreis in Euro im Einzelnen zusammen:Übernachtung 210,00 210,00 210,00 350,00 210,00 350,00 350,00 350,00 840,00 70,00Verpflegung 135,00 135,00 135,00 225,00 135,00 225,00 225,00 225,00 540,00 45,00l Betrag 345,00 345,00 345,00 575,00 345,00 575,00 575,00 575,00 1.380,00 115,00zzgl. MwSt.* 40,35 40,35 40,35 67,25 40,35 67,25 67,25 67,25 161,40 13,45l Betrag 385,35 385,35 385,35 642,25 385,35 642,25 642,25 642,25 1.541,40 128,45Seminarkosten(steuerfrei) 360,00 600,00 750,00 600,00 950,00 750,00 950,00 1.050,00 1.200,00je nachAufwandl Gesamtpreis derjeweiligen KategorieA745,35B985,35C1.135,35D1.242,25E1.335,35F1.392,25G1.592,25H1.692,25I2.741,40* Die Mehrwertsteuersumme ergibt sich aus Übernachtung plus 7 %, Verpflegung plus 19 %.Anmerkung: vorbehaltlich Preis- und Mehrwertsteuererhöhung, Stand: 08/2012.Anmerkung: Bei zwei Wochen Seminardauer werden zwölf Tage ÜN/Verpflegung sowiezehn Tage Seminarkosten berechnet.


Anmelden, freistellen, teilnehmen329JUGENDBILDUNGSZENTRUM SCHLIERSEE KRITISCHE AKADEMIE INZELLKategorie J K L M N O PGesamtpreis in € 630,00 1.050,00 2.230,00 842,00 1.444,00 1.525,00 1.614,00Seminardauer 3 Tage 5 Tage 2 Wochen 1 Tag 3 Tage 4 Tage 5 Tage 6 TageUnd so setzt sich der Seminarpreis in Euro im Einzelnen zusammen:Übernachtung 111,00 185,00 444,00 37,00 154,00 292,00 350,00 420,00Verpflegung 84,00 140,00 336,00 28,00 118,00 202,00 225,00 244,00l Betrag 195,00 325,00 780,00 65,00 272,00 494,00 575,00 664,00Mehrwertsteuer entfällt; steuerbefreit nach § 4 Nr. 25 UStGMehrwertsteuersatz ermäßigt nach §12 Abs. 2 Nr. 8a UstGSeminarkosten(steuerfrei) 435,00 725,00 1.450,00 145,00 570,00 950,00 950,00 950,00l Gesamtpreis derjeweiligen KategorieJ630,00K1.050,00L2.230,00 210,00M842,00N1.444,00O1.525,00P1.614,00Hinweise zu Inzell: Veranstalter ist die Stiftung Bildung, Erholung und Gesundheitshilfe von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.Preise gelten nur, wenn das Seminar an der Kritischen Akademie stattfindet. Ansonsten gelten die Preise für Unterkunft und Verpflegung des jeweiligen Veranstaltungsortes.Auskünfte unter 0 86 65/9 80 – 217. In der Seminargebühr ist auch die Nutzung der Lernplattform www.lernplus.de nach dem Seminar inkludiert.


330 Anmelden, freistellen, teilnehmenDer Schulungsanspruch desBetriebsrates nach § 37.6 BetrVGDie Erforderlichkeit bei Seminaren nach § 37 Abs.6 BetrVG und § 96 Abs. 4 SGB IX. Die Seminare nach§ 37 Abs. 6 BetrVG und § 96 Abs. 4 SGB IX vermittelnKenntnisse, die für die Arbeit des Betriebsrates bzw. derJugend- und Auszubildendenvertretung und der Schwerbehindertenvertretungerforderlich sind. Erforderlichsind Kenntnisse, die der Betriebsrat braucht, um seineaktuellen und künftigen Aufgaben sach- und fachgerechtzu bearbeiten.Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat dazu festgestellt:„Seminare sind nicht nur dann erforderlichim Sinne von § 37 BetrVG, wenn sie Wissen über neueGesetze, Tarifverträge usw. vermitteln; es kommtvielmehr auf die konkrete Situation im Betrieb undden Betriebsrat an. Das vermittelte Wissen muss einenunmittelbaren Bezug zur Betriebsratstätigkeit haben,wobei es sich sowohl um Grundwissen als auch Spezialkenntnissehandeln kann“ (BAG-Beschluss vom6.5.75 – 1 ABR 135/73 – BB1975, 1112; DB 1975, 1947).Ein detaillierter Themenplan zu den einzelnen Seminarenist vorab bei der zuständigen Verwaltungsstelleerhältlich oder über das Extranet der IG Metall zugänglich.Außerdem liegt er den Einladungsunterlagen zumSeminar bei. In den Seminaren nach § 37 Abs. 6 BetrVGwerden auch Grundkenntnisse vermittelt, die für dieSchwerbehindertenvertretungen von Bedeutung sind.§ 37 Abs. 6 BetrVG begründet keinen Individualanspruch.Die Inanspruchnahme erfordert einenBeschluss des Betriebsrates.Der Betriebsrat, nicht das Betriebsratsmitglied oderdas Mitglied der JAV, das zum Seminar fahren soll,muss dem Arbeitgeber die Teilnahme und die zeitlicheLage des Seminars mitteilen.Die Vertrauensleute der Schwerbehinderten entscheidennach § 96 Abs. 4 SGB IX selbstständig,ob sie an einem Seminar teilnehmen wollen. Sie habendem Arbeitgeber die Teilnahme und die zeitliche Lagemitzuteilen.


Anmelden, freistellen, teilnehmenWenn der Arbeitgeber blocktWEITERE INFORMATIONENSIEHE „RATGEBER FREI-STELLUNG“ » WWW.DGB-BILDUNGSWERK-NRW.DE/FREISTELLUNGSRATGEBER331Der Arbeitgeber bestreitet die Erforderlichkeit des Lehrgangs.Der Arbeitgeber hält die betrieblichen Belangefür nicht genügend berücksichtigt.lDer Arbeitgeber kann einarbeitsrechtliches Verfahreneinleiten, wenn er dieSchulungsteilnahme desBR-Mitglieds verhindernwill.HANDELN… wenn der Arbeitgeber die Erforderlichkeitbestreitet, sofort eine Betriebsratssitzungeinberufen. Beschließen, dassder BR an der Schulung festhält, und dieErforderlichkeit ordentlich begründen.Den Beschluss mit der Begründung demArbeitgeber mitteilen.Der Arbeitgeber muss dieEinigungsstelle anrufen.Sie entscheidet überdie zeitliche Teilnahme.Daher frühzeitig Mitteilungan den Arbeitgeber.HANDELN… wenn der Arbeitgeber die betrieblicheNotwendigkeit bestreitet, sofort eineBetriebsratssitzung einberufen. Beschließen,dass der BR an der zeitlichen Lageder Schulung festhält, und begründenoder mit dem Arbeitgeber einen anderenSchulungstermin vereinbaren und dafürEntgegenkommen bei anderen Seminarenvom Arbeitgeber einfordern.lDas BR-Mitglied nimmtgegen den Willendes Arbeitgebers an derSchulung teil, …… wenn der Arbeitgeber kein gerichtlichesVerfahren einleitet oder nicht auf denBeschluss des Betriebsrates reagiert oderkurzfristig ohne vorherige Ankündigungdie Seminarteilnahme verhindern will.… wenn der Arbeitgeber die Einigungsstellenicht anruft oder kurzfristig(ca. 2 Wochen vorab) trotz frühzeitigerAnmeldung die Teilnahme am Seminarverhindern will.lDer Arbeitgeber verweigertdie Zahlung derSeminarkosten und desEntgeltausfalls.SEMINARKOSTENDer Betriebsrat leitet nach Rücksprache mit derIG Metall-Verwaltungsstelle ein Beschlussverfahrenzur Kostentragung durch den Arbeitgeber beimArbeitsgereicht ein.ENTGELTAUSFALLDas einzelne BR-Mitglied muss seinen Entgeltausfallim arbeitsrechtlichen Urteilsverfahren einklagen.Dazu die IG Metall einschalten und Rechtsschutzbeantragen.


332 Anmelden, freistellen, teilnehmenBILDUNG BEI DER IG METALL: SCHLÜSSEL ZUM ERFOLGREICHEN HANDELNViele gute Gründe für die Seminare bei der IG MetallWir sind die ExpertenInteressenvertretung ist unsere Aufgabe. Wirkennen uns bei schwierigen Fragen aus, verhandelnTarifverträge, entwickeln und begleitenBetriebsvereinbarungen und kämpfen zusammenmit den Beschäftigen vor Arbeitsgerichtenum die Durchsetzung ihrer Rechte.IG Metall im BetriebInteressenvertretung nach dem Betriebsverfassungsgesetzhat Grenzen. Wir informierenüber die Möglichkeiten der Zusammenarbeitmit der IG Metall und haben überall kompetenteAnsprechpartner vor Ort. Mit 2,3 MillionenMitgliedern ist die IG Metall eine starkeGemeinschaft, die bei der Betriebsratsarbeitunterstützt und schützt.Die Praxis steht im MittelpunktTheoretisches Wissen ist unverzichtbar. In Verbindungmit der Praxis kann sich dieses Wissenzu Können und Handeln entfalten. Die Erfahrungender Seminarteilnehmer sind die Grundlageunserer Bildungsarbeit. Wir bieten keinePatentlösungen, sondern wir unterstützen beider Entwicklung von Initiativen und Strategienfür die jeweilige Situation und Problemlage.Betriebliche Praxis im gesellschaftlichenKontextAllgemeine ökonomische Entwicklungen, politischeVorgaben und Initiativen haben Einflussauf die Arbeit im Betrieb. Probleme der Arbeitsgestaltungsind nicht allein durch betrieblicheMaßnahmen zu lösen. Wir diskutieren inZusammenhängen und eröffnen Perspektiven.Wir leisten MaßarbeitUnsere Betriebsräte kommen aus ganzunterschiedlichen Arbeitsgebieten. Sie sindKaufmännische Angestellte oder Dreher,Ingenieurinnen oder Stahlwerker, Kfz-Mechatroniker,Schreinerin oder Programmierer. Fürbesondere Bedürfnisse, für Personengruppenund Betriebsratsgremien bieten wir Seminarkonzeptenach Maß. Intensiv und abgestimmtauf ihre ganz besondere Situation.Wir nehmen uns ZeitGesetze und Verträge sind Werkzeuge fürBetriebsräte. Wir vermitteln Hintergründe,Zusammenhänge und Anwendungsgebietedieser Werkzeuge. Wir nehmen uns Zeit, denUmgang damit zu üben. Verstehen macht Spaßund gibt Sicherheit für die betriebliche Praxis.Wir bieten Raum für persönliche EntwicklungFachwissen allein reicht nicht aus. Im Teamarbeiten, präsentieren, argumentieren und verhandeln– all das gehört zur Betriebsratspraxis.In einer kollegialen Atmosphäre vermitteln wirin unseren Seminaren diese Kompetenzen.Mit uns entstehen NetzwerkeDer Austausch mit Kolleginnen und Kollegenüber vergleichbare Situationen im Betrieb, überKonflikte mit dem Arbeitgeber und über guteLösungen macht Mut und stärkt für die eigeneBetriebsratsarbeit. Wir fördern fachgruppenspezifischeNetzwerke, beispielsweise Kfz-Handwerk,Textil- oder Stahlindustrie. Das hilft, wennes einmal schwierig wird.


Orientierung in bewegten ZeitenGewerkschaftlicheBildungsarbeit VorstandOrientierung in bewegten ZeitenGewerkschaftlicheBildungsarbeit VorstandAnmelden, freistellen, teilnehmen333GlossarNotiz zur Schni tmaske:In der Ebenen-Pale te die Bild-Ebene unter derSchni tmaskenebene auswählen.Bild über Platzieren in die Ebene einfügen.Bild um 5° drehen. Notizebene löschen.Bildungsprogramm 2013für Aktive in Betrieb und Gese lschaftBildungsprogramm 2013für Betriebsräte,Notiz zur Schni tmaske:In der Ebenen-Pale te die Bild-Ebene unter derSchni tmaskenebene auswählen.Bild über Platzieren in die Ebene einfügen.Bild um 5° drehen. Notizebene löschen.Schwerbehindertenvertretungen und JAVenHeft 1 „Aktive“Heft 2 „BR“Alternative Wirtschaftspolitik 16, 29 – 42, 48, 79, 85 20Angestellte 64, 65, 78, 105Arbeiterbewegung 15, 20 – 25, 41, 87Arbeits- und Gesundheitsschutz 56 – 65 16, 80 – 105Arbeitsgestaltung 56 – 65 16, 65, 80 – 98Arbeitsorganisation des BR 133, 150, 152, 158, 159Arbeitsrecht 234 – 261Arbeitsunfall 56 – 59 80 – 83Arbeitsvertrag/Arbeitsverhältnis 235 – 237, 253Arbeitswelt 15, 22, 29, 40, 42Arbeitszeit 66, 67 16, 18, 73 – 77Aufsichtsratsmitglieder 289 – 295Ausbildungsqualität 40, 74Berufliche Bildung und Weiterbildung 107 – 108 124 – 129Berufsausbildung 126 – 129Berufskrankheit 56, 57, 58, 59 80 – 83Beteiligung(-srechte) 17, 23, 40 21Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) 180Betriebsänderung 17Betriebsratshandeln 14, 15, 16, 17, 18, 19Betriebsratsvorsitzende/Stellvertreter(innen) 266 – 287Betriebswirtschaft 52 – 55, 79 20, 108 – 115Bilanzanalyse 54, 55 110, 111Büroarbeit 60, 62 – 65 66, 84, 86 – 89Heft 1 „Aktive“Heft 2 „BR“Computer und Betriebsratsarbeit 157 – 175Datenschutz/Datensicherheit 170 – 173, 203, 238, 246, 247, 250, 255Demografischer Wandel 36 70, 71, 121, 221Diskriminierung 34, 36, 41, 44, 45, 47Eingruppierung 68, 69 26, 27, 33Elternzeit 76Englisch 114 211 – 213Entgelt 68 – 73 16, 18, 26 – 32, 224ERA 33, 34, 35, 36ERA (Bezirksspezifische Angebote) 46 – 61Erwerbslose 109, 111Europa/Europäische Union 48Europäische Betriebsräte 208 – 214


Orientierung in bewegten ZeitenGewerkschaftlicheBildungsarbeit VorstandOrientierung in bewegten ZeitenGewerkschaftlicheBildungsarbeit Vorstand334 Anmelden, freistellen, teilnehmenGlossarNotiz zur Schni tmaske:In der Ebenen-Pale te die Bild-Ebene unter derSchni tmaskenebene auswählen.Bild über Platzieren in die Ebene einfügen.Bild um 5° drehen. Notizebene löschen.Bildungsprogramm 2013für Aktive in Betrieb und Gese lschaftBildungsprogramm 2013für Betriebsräte,Notiz zur Schni tmaske:In der Ebenen-Pale te die Bild-Ebene unter derSchni tmaskenebene auswählen.Bild über Platzieren in die Ebene einfügen.Bild um 5° drehen. Notizebene löschen.Schwerbehindertenvertretungen und JAVenHeft 1 „Aktive“Heft 2 „BR“Faschismus 21, 34, 41Frauenseminare 223 – 225Gefährdungsbeurteilung 56 – 65 80 – 98Gefahrstoffe 59 83Gehalt, Lohn siehe Entgelt siehe EntgeltGeschichte 15, 20, 21 – 25, 34, 41, 48, 87Gesellschaftspolitik 24, 29, 30, 40 – 42, 48, 85Gesundheitsförderung 94 – 97, 180Gewerkschaftliche Betriebsarbeit 17, 23, 24, 29, 34, 2142 – 45, 77, 79, 80Gleichstellung 36, 44, 45Globalisierung 16, 29 – 40, 42, 48 20Industrielle Revolution 20Ingenieure und technische Expert(inn)en 189 – 206, 260Interessenausgleich 17Interkulturelle Kompetenz 47Jugend 38 – 45, 74, 75, 86, 106 226 – 231KFZ Handwerk 217, 218KMU 37 – 43, 75, 93Kommunikation 26, 43, 47, 105, 110 132 – 154Konfliktmanagement 136 – 145, 225Heft 1 „Aktive“Heft 2 „BR“Lärm 60, 61, 64, 65Lastenhandhabung 60, 62 85Leiharbeit und Werkvertrag 123Leistungsermittlung/Leistunspolitik 68, 70 – 73, 78 18, 26, 28 – 32, 34 – 36, 65Lohn, Gehalt siehe Entgelt siehe EntgeltMedien 26, 43Mitbestimmung 17, 22, 23, 34, 40, 14, 15, 16, 17,im Überblick 42, 44, 45 18, 19, 21Mitgliederwerbung 77, 80, 104, 105Montagehandwerk 219MTM 68, 70, 72, 73 26, 28, 30, 32Öffentlichkeitsarbeit 163 – 168Ökologie 16, 29, 30, 40, 42, 79Ökonomie 16, 29, 30, 40, 42, 48, 85 20


Orientierung in bewegten ZeitenNotiz zur Schni tmaske:In der Ebenen-Pale te die Bild-Ebene unter derSchni tmaskenebene auswählen.Bild über Platzieren in die Ebene einfügen.Bild um 5° drehen. Notizebene löschen.GewerkschaftlicheBildungsarbeit VorstandOrientierung in bewegten ZeitenNotiz zur Schni tmaske:In der Ebenen-Pale te die Bild-Ebene unter derSchni tmaskenebene auswählen.Bild über Platzieren in die Ebene einfügen.Bild um 5° drehen. Notizebene löschen.Schwerbehindertenvertretungen und JAVenGewerkschaftlicheBildungsarbeit VorstandAnmelden, freistellen, teilnehmen335Bildungsprogramm 2013für Aktive in Betrieb und Gese lschaftBildungsprogramm 2013für Betriebsräte,Heft 1 „Aktive“Heft 2 „BR“Personalentwicklung/Personalpolitik 36 16, 117 – 123Personelle Maßnahmen 15, 19Pflegezeit 77Präsentationstechniken 163 – 168, 175Produktionssysteme 64 – 69Psychische Belastungen 60, 62, 64, 65 84, 86, 88 – 92, 95, 146Rassismus 34, 36, 37, 44, 45Referent(inn)en (Ausbildung) 91 – 99Referent(inn)en (Weiterbildung) 101 – 103, 106Respekt! Initiative 34, 36, 37, 44, 45, 47Rhetorik 132 – 145Schichtarbeit 66, 67 73, 74Schule und Arbeitswelt 112, 113Schwerbehindertenvertretung (SBV) 178 – 185Sozialrecht 241, 262, 263Sozialstaat 16, 29, 30, 40, 42Steuerpolitik 16, 29, 30, 40Studium 75Suchtprävention 100 – 105Tarifpolitik/Tarifvertrag 14, 15, 22, 40, 42 18Teilhabepolitik 178 – 185Textile Dienstleistungen 216, 220, 221Umstrukturierungen 16, 17Heft 1 „Aktive“Heft 2 „BR“Verhandlungsführung 138 – 145Vertrauensleute 14 – 17, 40, 77, 80 21Volkswirtschaft 16, 29, 30, 40 – 42 20Weiterbildung und Qualifizierung 107 – 108 124 – 129Wirtschaftsausschuss 52 – 55 108 – 115, 294, 295Wirtschaftspolitik 16, 29, 30, 40 – 42, 48 20Zertifikat, Seminare mit 114 113 – 121, 124, 125, 129148/149, 290 – 293Zielvereinbarungen 70, 71, 78 28, 29, 36, 244


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Anmelden, freistellen, teilnehmen337Übersicht der IG Metall-Bildungszentren/SeminarkürzelIG Metall Jugendbildungszentrum SchlierseeKürzel/Seminarnummer: JA, JBUnterleiten 28, 83727 SchlierseeTelefon: 0 80 26/92 13 – 0Fax: 0 80 26/92 13 – 2 99E-Mail: schliersee@igmetall.deInternet: www.igm-schliersee.deIG Metall-Bildungszentrum Lohr · Bad OrbKürzel Bad Orb/Seminarnummer:OA, OB, OE, OH, OR, OXWürzburger Str. 51, 63619 Bad OrbTelefon: 0 60 52/89 – 0Fax: 0 60 52/89 – 101E-Mail: bad-orb@igmetall.deKürzel Lohr/Seminarnummer: LO, LH, LS, LZ, LXWilli-Bleicher-Str. 1, 97816 LohrTelefon: 0 93 52/5 06 – 0Fax: 0 93 52/5 06 – 121E-Mail: lohr@igmetall.deInternet: www.bildung-beratung.igm.deIG Metall-Bildungszentrum BerlinKürzel/Seminarnummer:BB, BE, BL, BO, BS, BXAm Pichelssee 30, 13595 BerlinTelefon: 0 30/3 62 04 – 0Fax: 0 30/3 62 04 – 100E-Mail: pichelssee@igmetall.deInternet: www.pichelssee.igmetall.deIG Metall-Bildungszentrum SprockhövelKürzel/Seminarnummer:SB, SE, SF, SG, SH, SI, SK, SL, SM, SN, SXOtto-Brenner-Str. 100, 45549 SprockhövelTelefon: 0 23 24/7 06 – 0Fax: 0 23 24/7 06 – 330E-Mail: sprockhoevel@igmetall.deInternet: www.igmetall-sprockhoevel.deIG Metall-Bildungszentrum BeverungenKürzel/Seminarnummer: WA, WB, WD, WXElisenhöhe, 37688 BeverungenTelefon: 0 52 73/36 14 – 0Fax: 0 52 73/36 14 – 13E-Mail: WBS@igmetall.deInternet: www.bs-wbs.igmetall.deKritische Akademie InzellKürzel/Seminarnummer: AK , KXSalinenweg 45, 83334 InzellTelefon: 0 86 65/9 80 – 0Fax: 0 86 65/9 80 – 5 55E-Mail: info@kritische-akademie.deInternet: www.kritische-akademie.de


Orientierung in bewegten ZeitenGewerkschaftlicheBildungsarbeit VorstandOrientierung in bewegten ZeitenGewerkschaftlicheBildungsarbeit VorstandNotiz zur Schnittmaske:In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter derSchnittmaskenebene auswählen.Bild über Platzieren in die Ebene einfügen.Bild um 5° drehen. Notizebene löschen.Notiz zur Schnittmaske:In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter derSchnittmaskenebene auswählen.Bild über Platzieren in die Ebene einfügen.Bild um 5° drehen. Notizebene löschen.Bildungsprogramm 2013für Aktive in Betrieb und GesellschaftBildungsprogramm 2013für Betriebsräte,Schwerbehindertenvertretungen und JAVenORIENTIERUNG IN BEWEGTEN ZEITENBildungsprogramm der IG Metall 2013Das ganze Programm in zwei TeilenBildungsberatung und BildungswerbungZur besseren Übersichtlichkeit sind unsereBildungsangebote in zwei Heften:Das Heft „Für Aktive in Betrieb und Gesellschaft“beinhaltet alle Seminare für interessierte Beschäftigte,betriebliche Interessenvertreter undMultiplikatoren nach Bildungsurlaubsgesetzund § 37.7 BetrVG.Das Heft „Für Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungenund JAVen“ enthält alle Seminarenach § 37.6 und § 96.4 SGB IX.Zur Unterstützung der betrieblichenBildungsberatungstellen wir unser Konzept„Eine Stunde für die Bildung“im Extranet der IG Metall zurVerfügung. Es beinhaltet wertvolle Tipps, Informationenund Hilfsmittel zur Bildungsplanung und-beratung einzelner Kolleg(in)en und Gremien.Zu finden unter www.extranet.igmetall.de> Praxis > Aktive > Referenten > BildungsberatungIG MetallFB Gewerkschaftliche BildungsarbeitWilhelm-Leuschner-Straße 7960329 Frankfurt am MainTel.: 069/66 93 – 25 08Fax: 069/66 93 – 24 67www.igmetall.de/bildungProd.-Nr. 6206-39549

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