Hundehalsband mit Zugstopp - BeagleFriends - DAS Magazin

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Hundehalsband mit Zugstopp - BeagleFriends - DAS Magazin

BeagleFriends - DAS Magazin

Ausgabe 4 Juni 2010

Foto © Katrin Venter-Kersch


Inhalt:

S. 3 - 4 Fiete Kolumne

S. 5 - 7 Kinder und Hunde

S. 8 - 9 Reiseapotheke

S. 10 - 12 Hundefotografie

S. 13 - 14 Blutegeltherapie

S. 15 - 16 Tierkommunikation

S. 17 - 19 Epilepsie beim Hund

S. 20 - 26 Umfrage zur Ernährung

S. 27 - 30 Reisetipp Dänemark

S. 31 - 34 Beerenobst für den Hund

S. 35 - 36 Nähanleitung Hundehalsband

S. 37 - 38 Backstube

S. 39 Buchtipp

S. 40 Kreative Leser

S. 41 - 42 Witzeecke

S. 43 Informatives

S. 44 Impressum


Seite 3 BeagleFriends - DAS Magazin

Der Sommer steht vor der Tür

Endlich ist es so weit: Nach einem langen Winter

steht der Sommer vor der Tür! Die Karten

werden neu gemischt. Also: Zack! Zack! Zack!

Raus aus den Schränken oder Regalen.

Auch der Herr Gringo bitte oder möchte der

weiter auf seinem Kissen liegen, um auf den

nächsten Winter zu warten?

Gut, ich gebe ja zu: Gringo hat es wirklich sehr

schön bequem. Dem springen die fertigen

Toastbrote ja quasi direkt ins Maul. Neulich

stellte ich mir die Frage, ob es solche Toaster

eigentlich nur in Worms gibt? Oder hat ihn am

Ende vielleicht Gringos Züchterin selber

erfunden? Dann trägt diese Zucht ihren Namen

zu Recht, denn so eine Erfindung würde ich

wirklich voll COOL finden. In meinem nächsten

Leben möchte ich dann bitte auch dort geboren

werden. Danke!

Gastbeitrag aus meinem Tagebuch vom

Angeber Gringo:

Und als das Brot aus dem Toaster hüpfte, war

es meins. War ein bisserl heiß, aber ein echter

Kerl kann das ja ab. Ich wünsche erfolgreiche

Toastjagd. Probier es mal aus. Das Brot hüpft

einem geradezu entgegen.

Ein absoluter Glückspilz ist ja auch der Fleeti.

Der hat einen Nackthund…ähmmmm, ein Baby

daheim.

Gastbeitrag aus meinem Tagebuch vom

Angeber Fleeti:

Hach, ich liebe ja diesen Nackthund! Obwohl -

auf dem Kopp hat er ja inzwischen schon Fell.

Das Zweibein hatte sich gerade Pizza gemacht

und als diese fertig war, da hat’s den kleinen

Mensch hingehauen. Ich konnte dieses Gebrüll

einfach nicht ertragen und habe mich „ganz

zufällig“ in die Küche verzogen. Und was riecht

mein Kolben da? Herrlich frische Pizza! Warm

duftend stand sie dort und lachte mich an. Da

das Zweibein beschäftigt war, habe ich mich mal

geopfert. Kalte Pizza schmeckt ja schließlich

auch nicht. Jetzt liege ich vollgefuttert auf der

Couch und finde „Pizza 4 Käse“ wirklich eine

leckere Sache.

So sieht es aus, Freunde! Die haben alle so ein

Glück zuhause!

Ich muss mich nun auf den Sommer freuen.

Herrliche Wiesen, wo lecker gegrillt wird.

Mülleimer am Ostseestrand, so weit das Auge

reicht. Im Sommer sind die Strände echt genial.

Das hat mir meine Freundin Eliza gezeigt.

Manchmal treffen wir dort auf einsame

Rucksäcke, wenn deren Besitzer gerade im

Wasser sind.

Mein hauseigener Volkspark wird auch immer

mehr mit Attraktionen für Menschen aufgeplustert

und ist deshalb auch sehr gut besucht. Dort

feiern die sogar Kindergeburtstage in freier Natur

und stellen ihre Torten und Schaumküsse in

meiner Höhe ab. Nett, oder? Das alles gibt es

definitiv nicht im Winter. Und jeder Spaziergang

hat nun bald beste Erfolge. Ich habe auch wieder

aufgerüstet und werde immer schneller.

Das einzig doofe am Sommer ist das Wasser.

Was findet ihr Schwimmbeagle nur so toll daran?

Immer wieder werden mir diese Schwimmfotos

von euch gezeigt. Mal ehrlich, Kumpels: Was soll

das? Ein nasser Bauch ist überhaupt nicht

akzeptabel. Meine Freundin Eliza sieht das zum

Glück genau so. Die soll ja aus Therapiegründen

schwimmen. Voll die Lachnummer, ihr Frauchen.

Kauft doch dem armen Beagletier eine

Schwimmweste!


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Wisst ihr, wie bescheuert das aussieht? Natürlich hat Eliza ihr den „Stinkefinger“ gezeigt und

schwimmt damit auch nicht. Soll die Kerstin sich doch selber zum Affen machen, hihi. Mich wollen

die ja auch immer ins Wasser locken, aber so lange ich da nicht drüber steigen kann - OHNE MICH!

Das einzige Wasser, welches mir gefallen könnte, wäre ein Schwimmbad. Das Schweizer Mädli

Kaya ist ja so ein Schwimmbad-Beagle. Sie darf ihr Frauchen begleiten, während diese dort an der

Kasse arbeitet. Kleiner Tipp an Kaya: Tür beobachten! Irgendwer wird doch mal unachtsam sein

und dann wuselst du dich heimlich raus. Schwimmbad = viele Kinder = Eis und Decken mit Proviant!

Versuch es mal bitte und berichte dann ausführlich. Eventuell würde ich mich dann auch um so eine

Stelle bewerben.

Liebe Freunde des guten Happens: Ich wünsche euch eine wunderschöne Sommerzeit!

Euer Fiete

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Autor: Jette L.

Copyright Fotos: Simone B., Karin E.

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Seite 5 BeagleFriends - DAS Magazin

Eine wunderbare Beziehung mit Risiken

Eine Vielzahl von Studien belegt, was viele Menschen tagtäglich beobachten: Hunde haben einen

positiven Einfluss auf die kindliche Entwicklung. Kinder, die altersgerecht in die Versorgung des

Tieres einbezogen werden, lernen nicht nur Verantwortung, sondern machen dabei auch wertvolle

Kompetenzerfahrungen ("Ich kann etwas."). Diese wirken sich nachhaltig positiv auf das Selbstbild

aus.

Die Fähigkeit, Bedürfnisse und Gefühle des Hundes wahrzunehmen, fördert darüber hinaus die

Entwicklung der Empathie. Diese Fähigkeit beschränkt sich dabei nicht nur auf die Kind-Hund-

Beziehung, sondern kann auf Mensch-Mensch-Interaktionen übertragen werden. Und wohl jeder,

der im Kindesalter einen Hund besessen hat, weiß die soziale Unterstützung des Vierbeiners zu

schätzen. Der Hund kann die Rolle des Kumpels einnehmen, dem man alles anvertrauen kann, der

niemals beurteilt oder kritisiert, sondern einfach da ist und zuhört.

Neben dieser Vielzahl positiver Aspekte darf jedoch nicht die potentiale Gefahr vergessen werden,

die von einem Hund ausgehen kann. Die meisten Beißvorfälle zwischen Kind und Hund passieren

mit einem, dem Kind bekannten Hund - häufig sogar mit dem eigenen!

Damit das Zusammenleben zwischen Kind und Hund funktioniert, müssen einige Aspekte beachtet

werden. Hier sind vor allem die Eltern gefragt, eine Struktur zu schaffen, in der alle

Familienmitglieder (Hund inbegriffen) ihren Platz haben. Die Regeln müssen nicht nur klar definiert

sein, sondern deren Einhaltung muss auch konsequent eingefordert werden.

Kind und Hund im Familienverband

Sowohl Menschen als auch Hunde sind soziale Lebewesen, die in der Regel innerhalb einer

sozialen Gruppe und damit in einer sozialen Ordnung leben. Deshalb haben sie ein so besonderes

Verhältnis miteinander entwickelt. Die Gestaltung dieser Ordnung muss dabei den erwachsenen

Zweibeinern, also den Eltern, obliegen.

Der in diesem Zusammenhang wohl wichtigste Aspekt: Innerhalb dieser Ordnung steht der Hund

grundsätzlich vor den Kindern. Bis zum Einsetzen der Pubertät werden Kinder von Hunden als

"Menschenwelpen" oder Kumpel, nicht jedoch als Respektspersonen erlebt und akzeptiert. Dies hat

zur Folge, dass der Hund auf der einen Seite häufig eine große Toleranz gegenüber (Klein-)Kindern

zeigt, ähnlich der Narrenfreiheit, die Welpen gegenüber erwachsenen Hunden genießen. Zum

anderen aber kann der Hund gegebenenfalls auch mal erzieherisch einwirken und das Kind

zurechtweisen. Dies geschieht naturgemäß nicht immer verbal, sondern - situationsbedingt - auch

mit Hilfe der Zähne. Und ebenso wenig wie für Welpen, gibt es auch für Menschenkinder leider

keinen „verbindlichen“ Welpenschutz, auf den man sich verlassen darf.


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Was Eltern tun können

1. Erziehung ist Erwachsenen vorbehalten

Weder der Hund darf auf das Kind erzieherisch einwirken, z. B. mittels eines Schnauzengriffs, noch

darf das Kind eine Gouvernantenrolle übernehmen. Hunde nehmen Menschen

erst mit deren Geschlechtsreife als gleichrangige Familienmitglieder wahr. Vorausgesetzt natürlich,

diese führen sich auch wie souveräne, verlässliche Gruppenmitglieder auf. Jugendliche können ab

diesem Alter nun neben Spiel und Versorgung des Hundes auch erzieherische Aufgaben

übernehmen.

2. Kind und Hund brauchen Rückzugsbereiche

Der Hund braucht einen Ort, an den er sich zurückziehen kann, ohne gestört zu werden. Allerdings

muss es für ihn auch Tabuzonen geben. So sollte das Kinderzimmer ein Ort sein, in dem Kinder, ohne

Rücksicht auf den Hund nehmen zu müssen, Spielzeug liegen lassen und ausgelassen toben können.

Ebenso ist der fressende Hund für Kinder tabu. Egal, ob dieser gerade sein Fressen, einen Knochen

oder das stibitzte Leberwurstbrötchen verspeist.

3. Gemeinsames Spiel nur unter Aufsicht

Das Verhalten von Kinder kann dem Hund leicht als Bedrohung erscheinen, auch wenn dieses nicht

beabsichtigt war. Ungelenkte, heftige Bewegungen sind für Hunde schwer einzuschätzen und werden

leicht fehlinterpretiert. Grundsätzlich unterbunden werden sollten Rangeleien und wilde Laufspiele, da

d i e s e s i c h s c h n e l l z u e r n s t e n B e u t e s p i e l e n e n t w i c k e l n k ö n n e n .

Auch Apportierspiele mit Kindern sind nicht für jeden Hund geeignet und nur dann zu empfehlen,

wenn der Hund freudig und zuverlässig das Apportel auch wieder ausgibt.

Fast alle gemeinsamen Spiele können (!) eskalieren und sollten deshalb von einem Erwachsenen

beobachtet und jederzeit beendet werdet können. Was mit dem einen Hund gut funktioniert, kann mit

einem anderen gefährlich werden. Eltern sollten genau hinsehen, um Kind und Hund richtig

einschätzen zu können.

4. Kinder müssen hündisch lernen

Hunde sind keine Kuscheltiere und auch keine kleinen Menschen. Kinder neigen jedoch dazu, ihre

positiven Gefühle für den Hund körperlich auszudrücken, so wie sie es auch selber erfahren und

mögen. Aber Streicheln von oben und umarmt zu werden, ist nicht „jederhunds“ Sache.

Eltern sollten ihren Kinder deshalb andere Wege zeigen, dem Hund Zuneigung mitzuteilen. Warum

nicht mal gemeinsam ausprobieren, welche Streicheleinheiten der Hund besonders mag? Auch sollten

Kinder lernen, zu erkennen, ob der Hund gerade ihre Zuneigung teilt oder ob er lieber in Ruhe

gelassen werden möchte. Kleinste Anzeichen des Unbehagens beim Hund müssen auch kleine

Kinder lernen und akzeptieren, sonst besteht die Gefahr, dass der Hund seinem Unmut, z. B. durch

Abschnappen, mehr Nachdruck verleiht. Am Ende dieses Artikels sind einige Fachmaterialien und -

bücher aufgeführt, die auf kindgerechte Weise den richtigen Umgang mit eigenen und fremden

Hunden vermitteln.

5. Alternativen aufzeigen

Das Zusammenleben mit dem Hund soll Spaß machen. Es gibt viele Dinge, die Kinder mit Hunden

machen können. Eltern sollten ihren Kindern deshalb Vorschläge für sinnvolle und ungefährliche

Spiele machen. Das kann der Aufbau eines kleines Parcours für den Hund oder das Einüben kleiner

Kunststücke sein. Oder warum nicht einmal Leckerlies für den Hund backen oder die Kinder einen

Kong befüllen lassen?

Der Besuch einer Kind-Hund-Gruppe kann viele Anregungen bringen und notwendiges Wissen im

besten Falle spielerisch vermitteln. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf.

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Seite 7 BeagleFriends - DAS Magazin

12 goldene Regeln für den Umgang mit Hunden

1.) Störe niemals einen Hund beim Fressen. Versuche nicht, ihm sein Futter wegzunehmen.

2.) Laufe nie vor einem Hund davon. Auch nicht, wenn du Angst vor ihm hast.

3.) Kein Hund ist wie der andere. Begegne deshalb jedem Hund vorsichtig.

4.) Wenn du mit einem Hund spielst, achte darauf, seinen Zähnen nicht zu nahe zu kommen.

5.) Wenn ein Hund nach dir greift, halte still!

6.) Versuche niemals, raufende Hunde zu trennen.

7.) Vermeide alles, was ein Hund als Bedrohung auffassen könnte.

8.) Schau einem Hund nicht starr in die Augen.

9.) Ganz gleich, wie lieb ein Hund aussieht – gehe nur zu ihm, wenn sein Besitzer es dir erlaubt.

10.) Zieh den Hund nicht am Schwanz und tritt nicht darauf!

11.) Achte darauf, dass ein Erwachsener in der Nähe ist, wenn du mit einem Hund spielen möchtest.

12.) Behandle einen Hund immer gut.

(Quelle: VDH Verband für das Deutsche Hundewesen)

Fachmaterial

"Wie Kinder & Hunde Freunde werden"

DVD, Spieldauer: ca. 30 min. / 9,90 EURO

“12 Regeln für den Umgang mit Hunden“

Broschüre (DIN A5-Format), 36 Seiten mit farbigen Illustrationen / 0,80

EURO

"Wir gehören zusammen"

Spiel / 4,50 EURO

Alles zu beziehen über www.vdh.de

„Mein Hund Goldi“

Thomas Baumann, Baumann-Mühle-Verlag (1. Januar 2008) / 14,95 EURO

Der Hund

Claudia Toll und Ilka Sokolowski, Sauerländer Verlag (15. Januar 2010) /

9,90 EURO

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Autor: Susanna Schreiner

Copyright Fotos: Fam. Böhling, Maike Reimann


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Urlaubsreisen mit dem Hund

Urlauszeit ist Reisezeit und wie das immer so ist: Jahrelang passiert nichts und ausgerechnet im

Urlaub tritt der Hund in eine Glasscherbe oder hat tagelang den schönsten Durchfall.

Was nimmt man also mit, dass man für alle Eventualitäten zwar gerüstet, aber nicht der halbe

Kofferraum mit Hundezeug belegt ist?

Medikamente

� Als erstes natürlich Medikamente, die der Hund auf Grund regulärer Behandlungen, wie z.

B. Diabetes, Epilepsie oder Spondylose etc. einnehmen muss. Der Tierarzt wird bestimmt

wissen, ob und wie viele Medikamente mitzunehmen sind und wie sie am besten gelagert

werden sollen. Eventuell auch Reisetabletten einpacken, wenn man schon vorher weiß,

dass es bei längeren Fahrten zu Problemen kommen kann.

� Rescue Tropfen helfen gegen Schock- und Angstzustände. Diese gibt es mittlerweile auch

in anwenderfreundlicher Drageeform in der Apotheke.

� Kalziumtrinkampullen helfen bei allergischen Reaktionen, wenn z. B. nach einem

Insektenstich Kopf oder Hals innerhalb von Minuten stark anschwillt. Kalzium bremst die

Histaminausschüttung, welches eine allergische Reaktion erst freisetzt.

� Als Wunddesinfektionsmittel empfiehlt sich „Betaisodona-Lösung“ oder Jod-Lösung. Aber

auch pflanzliche Mittel können diesen Zweck erfüllen, wie z.B. „Calendula Urtinktur“,

welches man ebenfalls in der Apotheke bekommt. „Calendula“ wirkt desinfizierend,

juckreizstillend, entzündungshemmend und fördert die Wundheilung.

� Die Urtinktur aus der Apotheke muss vor der Anwendung aber noch verdünnt werden. Auf

100 ml Kochsalzlösung gibt man 20 Tropfen von der „Calendula Urtinktur“. Hat man keine

Kochsalzlösung zur Hand, tut es auch heißes, abgekochtes Wasser. Diese Lösung kann

als Spülung benutzt oder in Sprühfläschchen gefüllt werden, um damit die Wunde zu

benetzen.

� Bei akutem Durchfall oder Vergiftungen sollte man Kohletabletten immer in der

Reiseapotheke dabei haben.

� Bei Reisen in Mittelmeerregionen ist es außerdem empfehlenswert, sich vorher zu

informieren, welche vorbeugenden Maßnahmen gegen Mittelmeerkrankheiten

unternommen werden sollten.

Material und Verbandstoffe

� Einweghandschuhe und 1 - 2 Einwegspritzen zum Spülen oder, falls notwendig, zur oralen

Medikamenteneingabe.

� Elastische Binden zum Anlegen von Verbänden.

� Fieberthermometer, am besten ein elektronisches, weil es einfach und schnell geht

(Normaltemperatur beim Hund liegt bei 38°- 39°C).

� Mullkompressen als Wundauflage oder zur Wundreinigung.

� Leukoplast, Pinzette, Schere, kleine Taschenlampe, Wattestäbchen, Kühlakku und nicht zu

vergessen: Etwas zum Zecken entfernen.

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Sonstiges

� Impfpass!

� Adressanhänger für das Halsband oder Geschirr, jeweils mit Urlaubs- und Heimatadresse.

� Visitenkarte vom Haustierarzt ist auch immer ganz praktisch, falls mal etwas zur

Krankengeschichte von Bedeutung ist.

� Eventuell noch einen Maulkorb, falls im Urlaubsland etwas in der Richtung vorgeschrieben

Zusammenfassend nochmals die wichtigsten Dinge für die Notfallapotheke, die wir auf

keinen Fall vergessen sollten!

Rescue Tropfen

Kalziumtrinkampullen

Wunddesinfektionsmittel

Pfotenschutzschuhe

Verbandswatte

Bandagen

Sterile Wundkompressen

Verbandschere

Pinzette

Einwegspritzen (ohne Nadel)

Fieberthermometer

Einweghandschuhe

Zeckenhaken

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Autor: Kai Starke

Copyright Foto: Maren Reimers


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Während ich in meinem letzten Artikel eher über Allgemeines wie Technik und Bildaufbau

geschrieben habe, möchte ich heute insbesondere auf häufig auftretende Probleme und spezielle

Situationen eingehen.

Hunde in Bewegung: "Das Foto ist nicht scharf!" - Was ist zu tun?

Bewegungsunschärfe: Hier ist selbst eine

Verschlusszeit von 1/800 Sekunde zu langsam.

Als erstes gilt es zu wissen, dass die Unschärfe auf Fotos

durch mehrere Faktoren zustande kommen kann: Da wäre

zum einen die Bewegungsunschärfe, d. h. das sich das

fotografierte Objekt schneller bewegt als es die Kamera

abbilden kann.

Laufende und spielende Hunde bilden da eine große

Herausforderung für Fotograf und Kamera, besonders bei

schlechten Lichtverhältnissen. Damit man die schnellen

Bewegungen dennoch scharf abbilden kann, ist es wichtig,

dass man die Verschlusszeit möglichst klein hält. Optimal

für lebhafte Hunde sind Verschlusszeiten von 1/640

Sekunde oder weniger. Hier spielt auch das vorhandene

Equipment eine große Rolle.

Ist der Tag sonnig, sind kaum einer Kamera Grenzen gesetzt und man kann schöne Fotos

schießen. Doch gerade bei schlechterem Wetter oder in der Dämmerung kann man mit einem

lichtstarken (teureren) Objektiv oft mehr aus der Kamera herausholen.

Ein weiteres, häufiges Problem ist die mangelnde Schärfentiefe, d. h. die Nase des Hundes ist

gestochen scharf, die Augen sind aber schon leicht verschwommen. Hier hilft es, die Blende auf

eine höhere Blendenzahl einzustellen.

Falls man genügend Sonne zur Verfügung hat, zahlt es sich aus, die Blende auf 7 oder 11 zu

setzen, um den Hund durchgehend scharf abzubilden. Mit dieser Einstellung erzielt man bei fast

allen Objektiven die beste Bildqualität

Wichtig bei „bewegten Fotos“ ist auch, dass

der Fotograf sich überlegt, in welcher

Bewegungsphase er ein Tier ablichten möchte.

Ein laufender Hund wirkt besonders

dynamisch, wenn eine oder zwei der hinteren

Pfoten auf dem Boden sind. Befinden sich

dagegen die Vorderpfoten auf dem Boden und

die Hinterpfoten in der Luft, wirkt die Bewegung

meist plump.

Die Bewegung von zwei, miteinander

spielenden Hunden auf ein Foto zu bannen, ist

besonders schwierig. Hier achtet man am

besten darauf, dass sich beide Hunde dem Bild

zuwenden und drückt dann erst auf den

Auslöser.

Nicht sehr dynamisch. 2 Sekunden später abgedrückt, hätte

es besser gewirkt.

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Mit der Serienbildfunktion kann man mit den meisten Kameras mehrere Bilder in der Sekunde

schießen. Man hat dann zwar mehr "Ausschuss", dafür aber auch eine größere Chance, ein paar

tolle Bewegungsphasen dabeizuhaben.

Hintergrund und Licht stimmen, leider wendet Columbia den

Kopf ab.

Spezielles zu Hundeportraits

Mit Blende 5,6 und nahe am Hund verschwimmt der

Hintergrund so, dass man zwar noch Teile erkennt,

das Hauptaugenmerk aber auf Columbia liegt.

1/1000 Sekunde, Blende 5,6. Jetzt war das Timing besser.

Wir haben gelernt, dass bei aktiven Hunden eher eine

hohe Blendenzahl gewählt werden sollte (mind. 7-11),

damit der Hund scharf abgebildet wird.

Bei Hundeportraits ist das genau umgekehrt. In der

letzten Ausgabe konnte man am Beispielbild "Beagle auf

Bett" sehen, dass auch der Hintergrund schärfer

abgebildet wird, wenn man eine höhere Blendenzahl

verwendet.

Bei Hundeportraits möchte man aber fast immer einen

verschwommenen Hintergrund (= Bokeh-Effekt) erzielen.

So kommt das Tier besonders gut zur Geltung und

störende Objekte verschwinden. Also wählt man hier am

besten eine Blendenzahl unter 5.

Die Entfernung von Tier zum Hintergrund wirkt sich auch auf den (Un-)Schärfegrad aus. Ist der

Hintergrund weit entfernt und der Fotograf relativ nahe am Tier, verschwimmt der Hintergrund stärker,

als wenn Fotograf und Hintergrund jeweils gleichweit vom Tier entfernt sind.

Der Wahl des Hintergrundes ist praktisch keine Grenze gesetzt. Grüne oder andere dunkle Flächen

wirken verschwommen fast schwarz. Ein sonnenbeleuchteter Hund kommt dann besonders gut zur

Geltung. Aber auch helle Flächen oder blauer Himmel haben ihren Reiz. Am besten probiert man

einfach mehrere Varianten aus.

Innenaufnahmen sind besonders schwierig, da die Lichtverhältnisse mit normaler Zimmerbeleuchtung

einfach nicht ausreichen, um scharfe Fotos zu machen - zumindest nicht von wachen Hunden. Man

kann aber nachhelfen, indem man sich einen Strahler mit Tageslichtlampe (z.B. aus dem Malerbedarf)

kauft.

Generell sollte bei Portraits der Fokus immer auf die Augen des Tieres gerichtet sein, da der Blick des

Betrachters zu allererst darauf fällt.


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Auswahl der Umgebung

Je nachdem, was für Fotos man von seinem Hund

machen möchte, muss man sich überlegen, wie man die

Umgebung auswählt. Im Wald sind z.B. keine

Actionfotos möglich, da der Lichteinfall nicht ausreichend

ist. Dafür eigenen sich gefällte Baumstämme, Laub und

Büsche prima als Auflockerung für Portraitfotos.

Am Strand und bei Gewässern kann man meistens die

Blendenzahl höher stellen und deshalb sehr gute

Actionfotos schießen. Spritzwasser macht ein Bild zum

besondern Blickfänger. Hier ist es erwünscht, dass man den Hintergrund

erkennt. 1/640, 2.8 Blende

Die Tropfen sind hier gut zu erkennen. 1/1000, Blende F/8, ISO 400.

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Autor: Karin Schreiner

Copyright Fotos: Karin Schreiner, Susanne Blank

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Seite 13 BeagleFriends - DAS Magazin

Der Blutegel war schon im Mittelalter für seine Heilkräfte bekannt, verschwand aber irgendwann für

lange Zeit in der Versenkung. Mangelndes Wissen und die Vorurteile der Menschen gaben dem Egel

ein negatives Image. Dabei ist der Egel generell ein sehr reinliches Tier, lebt er doch nur in äußerst

sauberen Gewässern.

Die Egel gehören zur Familie der blutsaugenden Ringelwürmer. Das Wort „Egel“ stammt übrigens

nicht von Ekel, sondern von dem griechischem Wort echis = kleine Schlange.

Erst Mitte der 70er Jahre wurde man wieder auf ihn aufmerksam und seitdem erlebt er einen

einzigartigen Siegeszug, unter anderem auch in der Tiermedizin.

Nachfolgend einige Beispiele, bei welchen Indikationen

bzw. Erkrankungen der Egel eingesetzt werden kann:

� Arthrose

� Allgemeine Venenerkrankungen

� Besenreiser / Krampfadern

� (Allgemeine) Entgiftung des Körpers

� Gallenblasenentzündungen

� Gürtelrose

� Hüftgelenksdysplasie

� Hypertonie

� Rheumatische Erkrankungen

� Spondylose

� Thrombose

� Tinitus

Behandlungsablauf

Blutegel (Hirudo medicinalis)

Bei Behandlungsbeginn wird der Egel an die, vorher ein wenig angeritzte Hautstelle angesetzt. In

dieser Phase ist der Egel nur ca. 3 Gramm schwer und seine Körpergröße beträgt ca. 4 cm. An

beiden Körperenden befinden sich Saugnäpfe, so dass sich der Egel beim „Andocken“ festhalten

kann.

Hier wird Fine durch die Tierheilpraktikerin ein

Egel angesetzt. Sie hat einen Kreuzbandriss

und fortgeschrittene Arthrose in den

Kniegelenken.

Drei sternenförmig angeordnete Sägeleisten mit jeweils ca.

80 Kalkzähnen sägen sich ganz vorsichtig durch die Haut.

Zwischen den Zähnchen sind Öffnungen, durch die die so

genannte „Salvia“, der Blutegelspeichel, abgegeben wird.

Dieser Speichel enthält folgende Substanzen:

HIRUDIN:

Sorgt für die Blutgerinnung

CALIN:

Hemmt ebenfalls die Blutgerinnung und bewirkt im

Anschluss an das Hirudin eine ca. 12 Stunden andauernde

Reinigung der Wunde durch Nachbluten. Damit kommt es

zu dem so genannten „sanften Aderlass“.


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Blutegel Berta bei seiner Arbeit

Berta ist satt und dick

In dieser Phase des Aderlass tritt die

HYALURONIDASE, der Ausbreitungsfaktor, ein. Die

Fließeigenschaften des Blutes im erkrankten Gebiet

werden verbessert, Stoffwechselabbauprodukte

entfernt, frisches Blut und Sauerstoff zugeführt.

Dies führt zur Entlastung des entzündlichen

Prozesses und zur Schmerzlinderung.

Nachdem der Egel sich vollgesogen hat (dauert, je

nach Größe des Egels, ca. 30 bis 60 Minuten), fällt er

eigenständig von der Wunde ab, die dann noch einige

Stunden nachblutet. In diesem Stadium hat er sein

Gewicht und seine Größe insgesamt verdreifacht!

Nachblutung, nachdem der Egel abgefallen ist

Der heilende Effekt tritt oft unmittelbar im Anschluss an die Behandlung ein und hält teilweise

monatelang an.

Fazit

Fines Zustand hat sich nach der Behandlung deutlich gebessert. Sie braucht keine Medikamente

mehr und hüpft froh und glücklich herum.

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Autor: Birgitt Schmidt

Copyright Fotos: Birgitt Schmidt

Seite 14


Seite 15 BeagleFriends - DAS Magazin

Ein Erfahrungsbericht

Es war ein kalter, düsterer Januartag, als ich mit meinen

Mädchen Fine und Karla zu einem Spaziergang ins

ca.15 km entfernte Bönningstedt aufbrach. Dort

angekommen, waren wir vielleicht 500 m gelaufen, als

Karla eine Fährte aufnahm und quer übers Feld düste,

bis sie außer Sicht war.

Noch relativ ruhig nahm ich die Pfeife und ließ den

Doppelpfiff ertönen. Nach ein paar Sekunden sah ich am

anderen Ende des Feldes einen kleinen Punkt, der sich

auf mich zu bewegte. Karla! Sie kam tatsächlich zurück.

Fröhlich rufend und mit dem Futterdummy winkend, stapfte ich auf sie zu, sicher, sie gleich wieder

an die Leine nehmen zu können. Karla war fast bei mir, als am angrenzenden Waldrand ein Reh

auftauchte.

Sie schwenkte sofort um und spurtete hinter dem Reh

her. Ihr Sichtlaut war noch ca. 20 Minuten für mich

hörbar und ab und an sah ich sie auch kurz auf einem

Acker hinter den Rehen herlaufen. Dann war es still,

keine Karla mehr zu sehen oder zu hören. Da Beagle ja

normalerweise immer zu ihrem Ausgangspunkt

zurückkehren, blieb ich auf dem Weg stehen, ging auf

und ab und wartete. Nach 3 Stunden wurde es dunkel

und ich immer unruhiger. Wieso kam sie nicht endlich

zurück? Als auch noch Eisregen einsetzte, legte ich eine

Decke auf den verschneiten Weg und fuhr mit dem Auto

die Gegend ab, rief nach Karla. Nichts.

Wieder bei der Decke angekommen, kam mir eine Idee. Ich hatte vor knapp 2 Jahren eine

Tierkommunikatorin mit Fine reden lassen und war schon damals erstaunt über die Ergebnisse.

Ein Versuch war es wert. Von meiner Freundin ließ ich mir per Handy die Telefonnummer

heraussuchen und bat sie, eine E-Mail mit 2 Fotos von Karla an die Tierkommunikatorin zu

schicken, denn sollte diese mir helfen, brauchte sie Fotos von Karla. Auf einem sollten die Augen

gut sichtbar sein, das andere ein Ganzkörperfoto. Ich rief die Tierkommunikatorin also an und

schilderte in groben Zügen, was passiert war. Obwohl sie eine Verabredung hatte, versprach sie

mir, mit Karla Kontakt aufzunehmen. Sie warnte mich aber vor, dass es gut möglich sei, dass

Karla zu verwirrt oder ängstlich sei, um in Kontakt zu treten. Sie würde sich wieder melden, sobald

sie mehr wüsste. Meine Freundin schickte also die Fotos und ich wartete. Nach ca. 30 Minuten

meldete sich die Tierkommunikatorin bei mir. Sie hätte Kontakt zu Karla bekommen, Karla würde

noch sehr schnell laufen, würde aber sehr klar und konzentriert mit ihr kommunizieren. Es gehe

ihr gut, aber jetzt würde ihr so langsam mulmig werden und sie wolle zurück zu mir, würde aber

den Weg nicht mehr finden. Sie wäre kreuz und quer gerannt, hätte immer, wenn sie zurück

wollte, neue spannende Dinge entdeckt, sich ablenken lassen und wisse nun gar nicht mehr, wo

sie sei. Ich konnte es nicht glauben, denn genau so ist meine Karla. Völlig unbedacht stolpert sie

von einer Katastrophe in die nächste. Die TK fragte mich, ob eine Autobahn in der Nähe sei, denn

sie empfing von Karla Bilder von schnellen Autos, zu denen sie hin wollte, weil sie mich da

vermutete. Ja, es gab eine Autobahn und meine größte Sorge war, dass Karla dahin läuft. Ich

solle bitte nicht mehr an die Autobahn denken, denn diese Bilder von mir würde Karla empfangen

und sei der Meinung, ich wolle, dass sie dorthin gehe. Ich solle mir die Wege und auffällige

Bäume oder Gebäude, an denen wir immer vorbeikommen, vorstellen, damit Karla sich daran

orientieren kann, denn Karla würde Bilder von mir empfangen.


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Ich solle noch ein wenig weiter suchen, rufen und pfeifen, denn Karla würde mich auch suchen. Ich

suchte also weiter, rief und pfiff nach Karla. Um 22 Uhr musste ich meine Suche abbrechen und

nach Hause fahren, da mein Benzin fast alle war, genau wie mein Handyakku. Zu Hause habe ich

nochmals die Tierkommunikatorin angerufen, die von ihrer Verabredung bereits zurück war. Sie

versuchte nochmals Kontakt zu Karla aufzunehmen, bekam aber keine Antwort von ihr. Ich solle mir

keine Sorgen machen, Karla sei sehr ruhig und sie vermutete, dass sie schlief. Wir haben noch eine

ganze Zeit telefoniert, sie hat mich beruhigt, mir gesagt, wie ich Karla mental jetzt helfen könnte, wie

ich sie auf den richtigen Weg bringen könnte, damit wir uns finden. Ich sollte mir immer wieder

ausmalen, wie schön unser Wiedersehen sein würde, was Karla alles von mir zu fressen bekommen

würde. Tolle Dinge, die sie sonst nie bekommen würde oder Dinge, die sie besonders gerne mag.

Diese Gedanken beherrschten mich die ganze Nacht über. Ich stellte mir Karla´s Fressnapf gefüllt

mit Fleischwurst und Frischkäse vor. Ich ging in Gedanken unseren Spazierweg ab und stellte mir

vor, wie ich am Parkplatz ankam und dort Karla in meine Arme schloss. Ganz früh, es war noch

dunkel, fuhr ich wieder nach Bönningstedt und suchte die Gegend ab. Die Tierkommunikatorin

nahm, als es hell wurde, wieder Kontakt zu Karla auf. Als ich sie anrief, konnte sie mir berichten,

dass Karla nicht mehr so schnell laufen würde, kein Interesse mehr an Rehen hätte. Sie wäre mutlos

und fühle sich alleine, ihr sei kalt.

Plötzlich fragte mich die TK, ob ich blonde, kurze Haare hätte. Karla würde ihr immer ein Bild von

einer blonden, kurzhaarigen Frau übermitteln, zu der sie unbedingt wollte. Ja, ich habe blonde, kurze

Haare. Während wir telefonierten, fragte sie Karla, ob sie mich rufen und pfeifen gehört hätte und wie

die Gegend um sie herum aussehen würde. Nein, sie hatte mich nicht gehört, denn sonst wäre sie

gekommen. Sie sei in einer Gegend mit 3 Wäldern, Feldern, dicht bei der Autobahn und da sei ein

Haus wie ein Hof. Ich ließ Karla ausrichten, dass ich sie suchen und finden würde, dass ich möchte,

dass sie aus dem Wald herauskommt an die Wege, damit ich sie sehen kann. Dann machte ich mich

auf die Suche.

Ich fuhr auf die Autobahnbrücke, um einen Überblick über das Gelände zu bekommen. Wälder gab

es genug, genau wie Felder. Etwas entfernt sah ich dann 3 Wälder, die von Feldern unterbrochen

waren. Da wollte ich suchen. Es war gar nicht so einfach, dorthin zu gelangen, aber letztendlich fand

ich einen kleinen, kaum befahrbaren Forstweg. Am Anfang des Weges stand ein Haus, auf dessen

Hof Hühner herumliefen. Ich bog also in den kleinen Weg ein, stieg alle 10 m aus dem Auto aus, rief

und pfiff nach Karla und wartete. Auf dem letzten Feld fand ich kleine Pfotenabdrücke, die gut zu

Karla gehören konnten. Ich rief und pfiff so laut ich konnte. Nichts. Entmutigt fuhr ich den Weg

zurück, konzentrierte mich darauf, nicht in den Graben zu rutschen. Als ich um die letzte Kurve bog,

sah ich aus den Augenwinkeln, hinter einem Busch, einen Kopf. Den Kopf kannte ich! Karla! Sie

hockte am Wegesrand. Sie war genau, wie ich es ihr übermitteln ließ, aus dem Wald, an den

Wegrand gekommen. Meine Vorstellungen bewahrheiteten sich. Ich schloss mein Karlchen in meine

Arme. Sofort rief ich die Tierkommunikatorin an und berichtete ihr, was passiert war. Auch sie war

überglücklich, sagte mir, dass Karla die ganze Zeit immer wieder Bilder von mir empfangen hätte

und dass ich doch versuchen sollte, viel mehr mit Karla auf dieser Ebene zu kommunizieren, denn

auch Karla würde mir Bilder schicken.

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Autor: Silke K.

Copyright Fotos: Silke K.

Am Ende des Telefonates meinte sie dann, ich solle Karla alle

versprochenen Dinge in den Napf tun, die ich mir vorgestellt hatte,

besonders auf die Fleischwurst würde Karla sich freuen.

Nach diesem Erlebnis bin ich komplett von der Tierkommunikation

überzeugt. Um es besser verstehen und lenken zu können, habe ich mich zu

einem Basis-Seminar angemeldet. Ich möchte wissen, wie genau man die

Bilder, Gerüche und Empfindungen der Tiere empfängt.

Seite 16


Seite 17 BeagleFriends - DAS Magazin

Spencer - 2 Jahre - Epileptiker

Der Tag bleibt unvergessen, als Spencer zum

ersten Mal zusammenbrach: Nicht ansprechbar,

nur das Weiße der Augen war sichtbar. Der

ganze Körper bebte und zuckte, die Beine

r u d e r t e n . E r v e r l o r K o t , U r i n ,

Analdrüsenflüssigkeit und es bildete sich

Schaum vorm Maul. In völliger Panik nahm mein

Mann diesen steifen Beaglekörper auf den Arm

und rief die halbe Firma zusammen. „Schnell,

schnell, jemand muss mich zum Tierarzt fahren!“

In diesem Augenblick kam Spencer zu sich. In

Panik biss er meinem Mann ins Gesicht. Mein

Mann ließ ihn fallen und Spencer rannte davon.

Zu allem Unglück standen wegen des heißen

Sommertages die Türen der Agentur-

Gemeinschaft offen. Ohne auch nur eine leise

Ahnung zu haben, was mit Spencer los war,

rannte dieser, offenbar in voller Angst vor sich

selbst, wie ein wild gewordenes Tier davon.

In uns spielten sich schreckliche Bilder ab:

Spencer verendet, ohne unser Beisein, elendig

unter einem Busch oder wird von der nahe

gelegenen S-Bahn überfahren. Wir suchten ihn,

aber nur wo genau sollten wir ihn suchen?

Glücklicherweise fand Spencers Kumpel Baxter

ihn nach 4 Stunden am Ruhrufer, versteckt

unter einem Gebüsch. Wir hatten den Rat

unserer Hundetrainerin befolgt, ihn mit möglichst

vielen seiner Hundefreunde zu suchen. Kathrin,

Baxters Frauchen, schilderte Spencer als sehr

verstört und das sie sich ernsthaft fürchtete, ihn

anzufassen. Zähnefletschend verteidigte er

jegliche Annäherung. Als Spencer seinen

Kumpel erkannte, kam er schließlich verängstigt

-schwanzwedelnd auf Baxter zu und ließ sich

anleinen.

Diagnose? Gar nicht so einfach!

Während sich mein Mann im Krankenhaus

verarzten ließ, fuhr ich mit Spencer zum Tierarzt.

Die Untersuchung war aber eher ernüchternd.

Für eine detaillierte Diagnose wäre eigentlich

eine Fachklinik, wie z. B. in Hannover,

notwendig gewesen.

Die TÄ machte uns die Hoffnung, dass es bei

einem einmaligen Anfall bleiben könnte. In 14

Tagen sollten wir wiederkommen, um die

Ergebnisse der Blutuntersuchung abzuholen.

Dann stünde auch die Impfung an. Die

Blutuntersuchung war, wie zu erwarten, ohne

Auffälligkeiten. Spencer wurde geimpft und ich

bekam auch noch die Wurmkur mit. Inzwischen

entwickelte sich zusätzlich ein starker Juckreiz

bei Spencer. Die Schleckerei und Kratzerei hatte

wunde Vorderbeine zur Folge. Die Untersuchung

ergab keinen Milbenbefall und Spencer bekam

Psychopharmaka auf pflanzlicher Basis, damit er

etwas ruhiger wird. „Beagle neigen ja dazu, nicht

ausgelastet zu sein“, hörte ich die Tierärztin

sagen.

Als nach 2 Wochen keinerlei Besserung eintrat,

konsultierten wir die Tierärztin ein weiteres Mal.

Spencer trug inzwischen nachts und

unbeaufsichtigt einen Trichter, was so gar nicht

kuschelig ist, wenn der Beagle mit im Bett

schläft. Spencer war sehr unglücklich damit und

tat mir so leid. Man stelle sich vor, man hat einen

fürchterlichen Juckreiz und darf nicht daran

kratzen. Ich überredete die TÄ zu einer

Blutuntersuchung für einen Allergietest, weil ich

von der „Psychomacke“ meines Hundes einfach

nicht überzeugt war.


BeagleFriends - DAS Magazin

Einige Tage später schreckte Spencer im Schlaf

hoch, erbrach sich, fiel um und der kleine

Körper bebte.

Die 1,5 Minuten schienen endlos zu dauern und

ich dachte, Spencer würde sterben. Man ist so

hilflos und niemals zuvor habe ich meinen

kleinen Kumpel so leiden gesehen. Als ich ihn

streicheln wollte, schreckte sein Kopf hoch und

er biss mir voller Panik in die Hand. Dann

sprang Spencer auf, erkannte weder uns noch

seine Umgebung. Er wollte nur weg. Wir leinten

ihn an und er sprang und rannte im Dunkeln

durch den Garten.

Er schrie und heulte und war nicht zu

beruhigen. Er erkannte uns nicht einmal.

Bewegungsdrang oder Heißhungerattacken

sind typisch nach einem epileptischen Anfall.

Am nächsten Tag fuhren wir zur TÄ, sie empfahl

Spencer nun doch auf das, in der

Humanmedizin gängige Epilepsiemedikament

„Luminal“ einzustellen, welches er für den Rest

seines Lebens nehmen müsse. Wir sollten mit

einer Tagesdosis von 100 mg beginnen. Binnen

3 - 4 Wochen hätte er sich daran gewöhnt. Er

wäre lediglich ein wenig müder und weniger

agil.

Das war nicht mehr mein Hund, wie ich ihn

kenne

Die Nebenwirkungen waren für mich nicht zu

ertragen. Spencer war nicht mehr der, der er

mal war. Nicht nur, dass er fast lethargisch war,

er konnte sich auch nicht richtig bewegen. Sein

Hinterteil verhielt sich so, als würde es nicht zu

ihm gehören. Wenn er sich im Körbchen drehte,

stand er kaum auf. Wie mit einem Sack

Kartoffeln am Rumpf, zog er diesen hinter sich

her. Auch war er zu nichts zu motivieren. Er

reagierte kaum auf Reize und war keineswegs

mehr fröhlich.

3 Wochen haben wir gewartet und die TÄ

angefleht, wir mögen doch die Dosierung

reduzieren. Sie ließ sich überzeugen, doch

auch das schien keine Lösung zu sein. Spencer

war erst 2 Jahre alt und sollte ein Leben lang

die Tabletten nehmen - und das nach gerade

mal 2 Anfällen? Bei der Durchsicht der

Dokumentation über Spencers Krankheitsbild

für diesen Artikel habe ich festgestellt, wie lange

ich mich mit der Entscheidung geplagt habe,

eine Homöopathin aufzusuchen. Es hat nämlich

noch fast 1 Jahr gedauert, bis ich den Weg zur

Homöopathie fand. Zu verunsichert war ich,

eine falsche Entscheidung zu treffen, aber

schl i eß li ch sol l t en wi r auch di e

schulmedizinische Behandlung der Allergie

beenden.

Die Hyposensibilisierung gegen Futter- und

Hausstaubmilben lief nun schon 1 Jahr. Die

Ernährung auf Rohfutter hatten wir bereits viel

früher umgestellt, woraufhin sich nicht nur das

Hautbild schon deutlich verbesserte. Eine

Wohltat, die ich hier kurz erwähnen möchte, war

auch die Tatsache, dass Spencer nachts

endlich durchschlief und nicht mehr von

plötzlichem Kotdrang überrascht wurde. Wie oft

hatte ich Häufchen in jeglicher Konsistenz mit

Schleim und Blut, flüssig oder breiig, in der

Wohnung entfernen müssen.

Immer wieder wurde er auf diese Symptome mit

Pasten und Spritzen behandelt. Wir kauften

Spezialfutter beim Tierarzt und folgten der

Order: „Kein Hund verhungert vor einem vollen

Napf!“ Darüber hinaus erweist sich eine Allergie

auch als problematisch für das Krankheitsbild

Epilepsie. Man geht heute davon aus, dass eine

Allergie körperlichen Stress bedeutet und

Mitverursacher für epileptische Anfälle sein

kann. Es war also eine Pflicht für uns, die

Allergieauslöser, sprich die Futtermilben, die

sich in jedem Trockenfutter, in Kauartikeln und

Leckerchen befinden, zu vermeiden.

Seite 18


Seite 19 BeagleFriends - DAS Magazin

Therapie und kein Ende

Trotz der Hyposensibilisierung stellten sich im

Frühjahr und im Herbst erneuter Juckreiz und

offene Vorderbeine ein. Durch das saisonale

Auftreten der Allergie vermuteten wir, dass es

sich auch um eine Kontaktallergie durch

Gräserpollen handeln könnte. So kamen mir

erste Zweifel an der Sinnhaftigkeit des

wöchentlichen Spritzenbesuches bei der

Tierärztin auf. Hinzu kam Spencers dritter

epileptischer Anfall im September 2006. Die

Tierärztin machte mir deutlich, dass sie wenig

Verständnis für meine Entscheidung hatte, dass

ich das „Luminal“ nicht weiter geben wollte.

Ich entschloss mich endlich, ein Anamnese-

Gespräch mit einer klassisch arbeitenden

Tierhomöopathin zu führen. Sie nahm sich mehr

Zeit als veranschlagt. Rund 2 Stunden dauerte

das Gespräch. Nicht alle Fragen konnte ich bis

ins Detail beantworten, weil ich für viele

Beobachtungen noch gar nicht sensibilisiert

war.

Ist Spencer ein Morgenmuffel? Mag er lieber

warme Plätze? Mag er die Sonne oder kommt

er besser mit kalten Wetter zurecht? Frisst er

lieber Milchprodukte? Ist er draufgängerischer

als andere Rüden für gewöhnlich? Was ist

schon gewöhnlich? Über manche Fragen

musste ich auch noch mal nachdenken und die

Antwort nachreichen. Genauso, wie den 2. Teil

von Spencers Geschichte. Denn den gibt es in

der nächsten Ausgabe des Beagle-Magazins.

Ich würde mich freuen, wenn ihr dann auch

weiterlest.

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Autor: Tanja Koch

Copyright Fotos: Tanja Koch


BeagleFriends - DAS Magazin

Die Futterfrage - für viele Hundehalter ein endloses Thema. Welches Futter gibt man seinem Hund?

Trockenfutter, BARF oder ganz etwas anderes? Was ist da eigentlich im Futter drin und reicht das

auch aus? Was füttert man, wenn es eines Tages plötzlich heißt „Ihr Hund reagiert allergisch auf das

Futter“ oder der Hund das gute Premiumfutter nicht mehr anguckt?

Wir haben im Beaglefriends-Forum eine kleine Umfrage zum Thema Ernährung durchgeführt. Dabei

wurden verschiedene Mitglieder zu unterschiedlichen Fütterungsarten (Trockenfutter, Dosenfutter

oder BARF) befragt. Dadurch ist ein relativ guter Schnitt der verschiedenen Fütterungsarten zu

erkennen. Sicherlich hätte man die eine oder andere Frage noch detaillierter stellen können, wir

wollten aber dann doch nicht zu ausführlich werden. Bei der Auswertung der Antworten konnte man

feststellen, dass viele Hundehalter das Futter aus den unterschiedlichsten Gründen gewechselt

haben bzw. mehr oder weniger rumexperimentierten, bis es passte.

Fest steht: Gesundheit und Ernährung gehören zusammen! Das ist nicht nur beim Menschen so,

sondern auch beim Tier. Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist ein Grundstein für

eine stabile Gesundheit bis ins hohe Alter. Häufig auftretende Krankheiten, wie ständig

wiederkehrende Ohrenentzündungen, Darmerkrankungen, Entzündung der Analdrüsen, Zahnstein,

Haut- oder Fellerkrankungen, sind nicht angeboren, sondern angefüttert. Ein Hundeleben ist leider

viel zu kurz, um die direkten Auswirkungen von jahrelanger Fehlernährung mit industriellem Futter im

hohen Alter feststellen zu können. Fest steht aber, dass minderwertiges, industrielles Fertigfutter,

über einen längeren Zeitraum verfüttert, Hunde krank macht.

Direkte Auswirkungen sind allergische Reaktionen wie:

Juckreiz, vermehrtes Lecken, Hautausschlag, Schuppen- oder Pustelbildung,

Ohrenentzündungen, chronischer Durchfall.

Eine allergische Reaktion, die entweder sofort oder erst nach ein paar Tagen einsetzt, ist eine

primäre Futtermittelallergie. Durch eine Ausschlussdiät lässt sich mehr oder weniger herausfinden,

auf was der Hund akut allergisch reagiert.

Bei einer sekundären Futtermittelallergie können die Reaktionen jedoch erst Monate oder Jahre

später auftreten. Meist versucht man dann, das aktuelle Futter umzustellen, was aber am Problem

selbst letztendlich wenig oder gar nichts ändert. Sekundäre Futtermittelallergien entstehen langfristig

und sind Reaktionen auf Inhaltsstoffe im Futter oder Substanzen, die für die Futterproduktion

verwendet werden. Da können z. B. Pilze (Mykosen) oder Pestizide schon im Rohstoff sein, Milben

im fertigen Produkt, synthetische Vitamine, Geruchs-, Aroma- und Konservierungsstoffe oder

Oxidationshemmer. Durch das langfristige Aufnehmen dieser Stoffe wird der Organismus des Hundes

hypersensibilisiert. Das Immunsystem kann, durch die ständige Konfrontation mit diesen Substanzen,

nach einer gewissen Zeit nicht mehr parieren und es bildet sich eine allergische Reaktion aus.

Versucht man die Auswirkung selber zu kurieren, hat man eventuell sogar kurzfristig Erfolg. Die

Ursache bzw. der Auslöser selbst wird aber weiterhin (unbewusst) ignoriert. Durch diese

Hypersensibilisierung reichen nach einer gewissen Zeit schon kleinste Mengen der

allergieauslösenden Substanzen aus, um die Krankheitssymptome sofort wieder auszulösen.

Was wird also gemacht? Die Auswirkungen werden mit Antibiotika und Kortison unterdrückt, das

Futter wird geändert, auf das Nötigste reduziert und das Immunsystem des Hundes fährt vollends

„in den Keller“. Das bringt zwar Linderung oder Besserung, aber auf Dauer gesehen gibt es durch

Mangel- bzw. Fehlversorgung nur zusätzliche Schäden. Die ausgewogene, abwechslungsreiche

Nährstoffbreite fehlt einfach, um den Organismus über lange Jahre hinweg ausreichend zu

versorgen. Die Folgen wären dann wiederum andere Krankheitssymptome wie

Stoffwechselprobleme, Schäden an Leber, Nieren oder Knochen.

Wie schon anfangs erwähnt, ist ein Hundeleben leider viel zu kurz, als das man direkte

Zusammenhänge zwischen jahrelanger Fehlernährung und ernährungsbedingten Erkrankungen

im Alter ganz offensichtlich herstellen kann.

Seite 20


Seite 21 BeagleFriends - DAS Magazin

Die Fragen

1. Wie würdest du den Ernährungszustand deines Hundes einschätzen?

2. Wie wichtig ist dir bzw. welchen Stellenwert hat die Ernährung des Hundes für dich?

3. Nach welchen Kriterien suchst du das Futter aus?

4. Warum fütterst du BARF, Trockenfutter, Dosenfutter oder kochst selbst für deinen Hund?

5. Welche Fütterungsarten hast du schon ausprobiert, ehe du jetzt das fütterst und warum

hast du gewechselt?

6. Gab es gesundheitliche Gründe, warum du zu einer bestimmten Fütterung/Futter

gewechselt hast und sind die gesundheitlichen Probleme besser geworden oder ganz weg?

7. Sind dir irgendwelche Äußerlichkeiten oder Symptome bei deinem Hund bekannt, die du

jetzt sofort der Ernährung zuordnen würdest?

8. Bist du der Meinung, dass dein Hund bei dem Futter, was er jetzt bekommt, alle

notwendigen Mineralien, Vitaminen und Zusatzstoffe zugeführt werden oder eher nicht?

9. Was hältst du von z.B. BARF oder als BARFER von Trockenfutter oder Dosenfutter?

10. Ich würde sofort wechseln, wenn... / Nein ich werde nicht mehr wechseln, denn...

Heidi R.

1. Zur Zeit noch 1 kg zuviel auf den Rippen, ist aber mit BARF sehr gut regulierbar.

2. Die Ernährung meines Hundes ist mir sehr wichtig und steht für mich an erster Stelle.

Ich weiß genau, was mein Hund frisst und der Gesundheitszustand gibt mir Recht.

3. Nach Qualität des Fleisches mit Herkunftsnachweis.

4. Wir füttern schon seit 10 Jahren BARF. Ich weiß genau, was ich füttere und ich möchte

kein Futter füttern, wofür Beagle qualvoll getestet werden. Deshalb bin ich vor 10 Jahren

auf BARF umgestiegen, da ich selber einen Laborbeagle hatte und gesehen habe, wie die

Hunde dafür leiden müssen.

5. Trockenfutter / Dosenfutter. Nicht vertragen / Futter verweigert / Produkt geändert. Deshalb

gewechselt.

6. Nein, es gab keine gesundheitlichen Gründe, weswegen ich gewechselt habe

7. Ja, das Fell glänzt, der Hund riecht nicht mehr so extrem nach Hund. Der Hund ist vitaler

als vorher, der Output hat sich um 2/3 reduziert.

8. Ja, mein Hund bekommt alles, was er braucht.

9. Ich halte von Trockenfutter und Dosenfutter nichts, weil man nicht weiß, was drin ist,

obwohl es auch Marken gibt , die durchaus vertretbar sind.

10. Nein, ich werde nicht mehr wechseln, weil ich von dem, was ich füttere, 100 % überzeugt

bin.

Jette L.

1. Genau richtig, nicht zu dick oder zu dünn.

2. Sehr wichtig.

3. Inhaltsstoffe oder Empfehlungen, ersteres ist am wichtigsten.

4. Wir haben viel durchprobiert und füttern Dose wegen der Verträglichkeit. Die chronische

Magenentzündung ist damit gut im Griff, das Fleisch ist schonend gegart in Bioqualität.

5. Rohfütterung wurde aus Überzeugung versucht, aber durch die Magenprobleme nicht

vertragen.

6. Chronische Gastritis. Ja, es wurde besser durch das Dosenfutter plus Kartoffelflocken.

7. Nein

8. Nein. Nur mit den Fleischdosen ist nicht alles abgedeckt und er bekommt Zusätze plus

Gemüse und Flocken dazu.

9. BARF wäre meine erste Wahl, Dosenfutter muss man genau hinschauen, es gibt aber sehr

gute. Trockenfutter käme für mich nie in Frage, das finde ich unnatürlich.

10. Ich würde wieder roh füttern, wenn mein Beagle es vertragen würde, was aber nicht der

Fall ist.


BeagleFriends - DAS Magazin

Sandra K.

1. Sie ist nicht dick und nicht dünn. Könnt noch minimal weniger sein, aber OK so.

2. Sie soll was „vernünftiges“ zu fressen bekommen. Halt nix, wo nur Abfallstoffe und Müll drin

sind. Vor allem soll sie nicht zunehmen davon. Von daher ist mir die Ernährung schon

relativ wichtig.

3. Klar, nach Verfügbarkeit, Preis und Qualität.

4. Ich BARFE. Einfach, weil ich damit Amys Gewicht am besten reduzieren und halten kann.

Trockenfutter: Viele, viele verschiedene Sorten → Leider, Gott weiß warum, Amy nimmt

davon immer zu. Egal, was ich füttere. Dabei bekam sie die Menge für einen Hund weit

unter ihrem Gewicht.

5. Dosenfutter → hatte ich nur kurzzeitig. Von einer Sorte bekam Madame Durchfall. Bei

anderen gefiel mir die Zusammensetzung nicht. Eigentlich bin ich auch von dem

Dosenfutter nicht so überzeugt.

6. Habe halt, wie oben schon erwähnt, wegen Gewichtsproblemen zu BARF gewechselt.

Vorher wog Amy 20 Kilo, nach einem Jahr BARFEN 14 kg. Wobei ich manchmal auch froh

wäre, wenn ich ein gutes Trockenfutter füttern könnte, grad jetzt im Sommer.....wegen

Fleischbestellungen usw.

7. Nein. Fell war bei Trockenfutter auch toll. Das einzige, was ich mir vielleicht aber auch

einbilde: Sie hat weniger Zecken als früher.

8. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Ich hoffe es. Ich gebe mir größte Mühe, sie mit allem

notwendigen zu versorgen.

9. Ich als BARFER würde auch ein gutes Trockenfutter nehmen, wenn Amy davon nicht so

zunehmen würde. Aber da müsste ich schon rundum zufrieden sein mit den Inhaltsstoffen.

Es gibt schon interessante Futtersorten, „verteufele“ es als BARFER nicht. Vor allem finde

ich die Gabe von Trockenfutter für die Handfütterung unterwegs um einiges angenehmer,

als BARF mitzuschleppen, in der Tube o. ä.

10. Ich weiß nicht, ob ich pauschal sagen könnte, dass ich wechseln würde. Bin immer hin und

her gerissen. Manchmal denke ich, mit einem Premium TF wäre sie mit allem notwendigen

versorgt (weiß ja nicht, ob ich das alles so richtig mache). Dann denke ich wieder, mit

BARF hat sie einfach mehr Abwechslung im Napf. Wäre Amys Gewichtsprobleme nicht,

vielleicht würde ich dann abwechselnd füttern.

Ursula M.

1. Meine Kaya ist sicher nicht zu dünn. Ich denke, sie hat eine typische Beaglefigur eines

nicht mehr ganz jungen Hundes. Sie nimmt schnell zu, aber wir haben das eigentlich gut im

Griff.

2. Die Ernährung ist für mich sehr wichtig, aber fanatisch bin ich trotzdem nicht. Kaya

bekommt ab und zu etwas, was sicher nicht so sehr gesund ist. Zum Beispiel die

Fleischwurst im Hundekurs oder auch mal ein Stückchen Käse etc..

3. Ehrlich gesagt, ich habe vor allem im Beaglefriends-Forum viel über die verschiedenen

Kriterien gelesen. Aber auch im Gespräch mit erfahrenen Hundebesitzern, in Bücher und

im Internet habe ich mich informiert.

4. Ich füttere eine Mahlzeit kaltgepresstes Trockenfutter im Futterball und eine selber

zubereitete Mahlzeit mit Rinderhack und Gemüse etc. Das finde ich ideal. Wenn ich mal

weg bin, bekommt die Kleine nur Trockenfutter.

5. Kaya ist ein Beagle, der einfach alles frisst, was sie bekommen kann. Auch hat sie immer

alles vertragen. Aber ich wollte einfach nicht dieses schlechte Trockenfutter weiter füttern,

welches sie bei den Vorbesitzern bekam.

6. Zum Glück haben und hatten wir keinerlei Probleme.

7. Ich kann eigentlich nur Positives sagen. Seit ich sie so füttere, hat sie ein noch

glänzenderes Fell. Kaya hat schon immer ab und zu Analdrüsensekret verloren. Da habe

ich keinen Unterschied feststellen können bei den verschiedenen Futtersorten.

8. Ja, das glaube ich.

9. Ich finde BARF eine tolle Sache. Leider ist es bei uns aus mehreren Gründen nicht

möglich.

10. Nein, ich möchte nicht mehr wechseln. Für mich stimmt es so und ich wage zu behaupten,

für Kaya auch.

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Seite 23 BeagleFriends - DAS Magazin

Kerstin L.

1. Etwas mollig und gut bemuskelt.

2. Ich sehe zu, dass der Hund alles bekommt, was er braucht, aber übertreibe nicht. Sie

bekommt auch mal `ne Stulle mit Wurst.

3. Angebot, Qualität und Preis.

4. Ich komme mit der Dosierung beim Selbstgekochten am besten zurecht. Und ich möchte

wissen, was sie frisst.

5. Alle Trockenfutter abgesetzt wegen zu viel Chemie und Müll und schlechter Dosierbarkeit.

Dosen aus dem gleichen Grund. BARF versucht, Hund mag kein rohes Fleisch.

Selbstgekochtes hat mir damals der Tierarzt zum Abnehmen bei Eliza empfohlen und ich bin

dabei geblieben.

6. Nein.

7. Ja, durch das Welpenpowerfutter ist sie zu schnell gewachsen. Laut Tierarzt ist es

mitverantwortlich für ihre Gelenkprobleme.

8. Nein, ich gebe extra für ihre Gelenke Zusätze, die sind nicht so hochprozentig in den

gängigen Lebensmitteln vorhanden.

9. Ich finde BARF gut, der Hund nicht. Alternativ gib es jetzt gekochtes Fleisch und rohes

geraspeltes Gemüse und andere Lebensmittel außerdem Quark, Hüttenkäse oder Joghurt

dazu.

10. Ich werde bei ihr nicht mehr wechseln. Ich hab für Eliza die Ernährung gefunden, mit der wir

beide zurechtkommen. Eine Umstellung der Fütterung käme nur noch bei Notwendigkeit in

Frage (Diabetes, Nieren-, oder anderen Krankheitsbildern).

Katrin V.K.

1. Muskulös und schlank, genau richtig!

2. Wichtig, denn ich möchte ja auch gut versorgt sein.

3. Stiftung Warentest und was der Hund gut „abnimmt“

4. Kein Dosenfutter, weil Hund sehr riecht und Zahnstein bekommt, kein BARF, da ich leider die

Zeit nicht habe, selber was zuzubereiten. Trockenfutter, da das am „praktischsten“ ist und für

mich alle Inhaltsstoffe drin sind. Außerdem frisst mein Hund gern Obst und bekommt täglich

was ab.

5. Ich füttere von Anfang an Trockenfutter, habe nur die Sorte ein Mal gewechselt.

6. Keine Allergien oder Erkrankungen vorhanden, welche ein Wechsel nötig gemacht hätten.

7. Nein, gesundes und glänzendes Fell, gute Zähne und prima Verdauung – kein Wechsel

notwendig. Bei Dosenfutter stört mich der „Mundgeruch“ und die Zahnsteinbildung.

8. Ich bin der Meinung, mein Hund bekommt alles, was er braucht. Sonst hätte er ja

irgendwelche Beschwerden bzw. An- oder Auffälligkeiten.

9. Wenn ich wirklich viel Zeit hätte, würde ich das BARFEN gern probieren. Ich denke, mein

Hund würde auch das gut annehmen, denn er frisst wirklich alles!

10. Ich werde nicht wechseln, solange es keinen Grund (z. B. Allergien o. ä.) gibt. Ich bin der

Meinung, meinem Hund geht es mit dem Futter gut und er ist zufrieden.

Sabine K.

1. Genau richtig für seine Größe, gute Muskulatur und deutliche Taille.

2. Die Ernährung meines Hundes ist mir wichtig und ich mache mir viele Gedanken darum.

3. Nach Bewertung der Inhaltsstoffe und Preisvergleich im Internet und bei lokalen Händlern.

4. Ich füttere Trockenfutter, weil ich glaube, dass darin alles enthalten ist, was der Hund

braucht. Es bequem ist und preislich im Rahmen.

5. Nassfutter. Gewechselt wegen Zahnbelägen.

6. Ja, siehe Frage Nr. 5. Keine Probleme mehr damit.

7. Nein, nicht beim aktuellen Futter. Bei Futtersorten mit hohem Getreideanteil meine ich,

vermehrten Juckreiz festgestellt zu haben.

8. Ich denke schon.

9. BARFEN halte ich für eine gute Sache, jedoch nur bei entsprechender Sachkenntnis.

10. Ich würde sofort wechseln, wenn es fertige BARF-Mahlzeiten portionsweise abgepackt zu

einem annehmbaren Preis zu kaufen gäbe.


BeagleFriends - DAS Magazin

Kerstin S.

1. Idealgewicht!

2. Ebenso wie ich bei mir auf gute Nahrung achte, ist es mir wichtig, dass mein Hund eine

gute Ernährung erhält. Ich achte darauf, dass der Hund nicht irgendwelchen „Schund“ in

den Napf bekommt.

3. Das Forum liefert auf jeden Fall sehr hilfreiche Tipps. Gerade zu Beginn wäre ich sonst

doch sehr aufgeschmissen gewesen. Ich achte auf die Inhaltsstoffe und das es in Online-

Shops gut verfügbar ist. Der Preis kommt erst zum Schluss als Kriterium für mich. Ich bin

bereit, mehr Geld für gutes Futter auszugeben.

4. Diese Art der Ernährung ist für mich am besten zu Händeln. Amy bekommt morgens und

abends Dosenfleisch mit „Barf Plus Crunchy Garden“.

5. Amy bekam in den ersten Monaten ausschließlich Trockenfutter. Es gab dann

Lieferschwierigkeiten bei dem Hersteller und ein anderes Trockenfutter hat mich nicht

wirklich überzeugt. Zum anderen kam ich zu der Überzeugung, dass es für den Hund

einfach auch abwechslungsreicher ist, wenn mal was anderes in den Napf kommt.

6. Zusätzlich zu den oben genannten Lieferschwierigkeiten hatte Amy immer wieder Ohr- und

Pfotenprobleme. Die Ohren waren laufend entzündet. Ständig leckte und biss sie sich in

die Vorderpfoten. Eine Vorderpfote war besonders davon betroffen und schließlich eine

nässende Wunde, von der Amy nicht abließ. Aus einem Versuch heraus wechselte ich das

Futter und achtete dabei darauf, dass es kein Getreide enthielt. Beim Dosenfleisch gab ich

in den ersten Monaten ausschließlich Pferdefleisch. Die Symptome ließen mehr und mehr

nach. Die Pfoten sind komplett abgeheilt und auch die Ohren sind viel besser geworden.

Inzwischen füttere ich auch wieder andere Fleischsorten ohne Probleme.

7. Nein, da fällt mir nichts ein. Amy hat Zahnstein, aber das schiebe ich nicht auf die Art der

Ernährung.

8. Ja, ich bin überzeugt, dass mit dieser Fütterungsmethode alles abgedeckt ist.

9. Ich finde BARF gut und denke, dass es eine sehr gute Methode ist, um seinen Hund eben

artgerecht zu ernähren.

10. Nein, ich werde nicht wechseln, denn mich als Vegetarierin schreckt es ab, mit soviel

rohem Fleisch zu hantieren. Davon abgesehen ist es mir zu umständlich und ich bin ja

zudem von dem Futter, was Amy bekommt, überzeugt. Ein Wechsel käme ausschließlich

dann in Frage, sollte es aus irgendwelchen gesundheitlichen Gründen notwendig sein.

Beaglefriend

1. Sehr zufriedenstellend, normal bemuskelt, ideales Gewicht.

2. Hoher Stellenwert, da wichtig für die Gesundheit.

3. Nach Qualität.

4. BARF, weil es für meinen Hund die gesündeste und artgerechteste Ernährung ist.

5. Trockenfutter, Dosenfutter. Wechsel, weil ich mit BARF abwechslungsreicher, individueller

und frischer füttern kann. Ich kann die Zusammensetzung täglich selbst bestimmen, kann

entscheiden, ob ich z. B. Getreide zugebe oder nicht.

6. Keine direkten gesundheitlichen Gründe, aber nach dem Wechsel hat das Kotfressen

praktisch vollständig aufgehört und Magen-/Darmerkrankungen kommen nur noch sehr

selten vor.

7. Angenehmer Fellgeruch, gesunde Ohren und wenig bis kein Zahnstein

8. Ja

9. Selbst bei gutem Trockenfutter/Dosenfutter ist die Zusammensetzung vom Hersteller

vorgegeben – beim BARFEN bestimme ich selbst, was in den Napf kommt. Beim Dosen-

und Trockenfutter gehen wertvolle Vitamine, Mineralien usw. durch die Herstellung und

Verarbeitung verloren, die bei der Rohfütterung erhalten bleiben. Beim Trockenfutter und

den üblichen 15 kg-Säcken ist außerdem jede Mahlzeit im Wesentlichen gleich.

10. Ich werde nicht mehr wechseln, weil ich in allen Belangen positive Erfahrungen mit dem

BARFEN gemacht habe. Mein Hund frisst seine Rohmahlzeiten gerne, ist kerngesund und

hatte noch nie Probleme wegen des BARFENS (Würmer, Salmonellen etc.).

Seite 24


Seite 25 BeagleFriends - DAS Magazin

Dieter R.

1. Gut bemuskelt, nimmt schnell zu und ab.

2. Wir achten schon auf eine gute Zusammensetzung.

3. Nach den Inhaltsstoffen.

4. Wir füttern Trockenfutter und zwar von „Happy Dog Sensitive“.

5. Nicht vertragen, Produkt geändert.

6. Ja, Allergien. Nach der Umstellung ist es besser geworden.

7. Nein.

8. Ich denke ja.

9. Hab ich mich noch nicht mit beschäftigt

10. Wir werden nicht mehr wechseln, da wir zumindest bis jetzt mit dem Futter zufrieden sind.

Anita F.

1. Tharan ist ein Muskel- und Sehnenpaket, der sehr schwer zunimmt. Nach der Umstellung auf

BARF hat er an Gewicht zugelegt und er sieht nicht mehr mager und ausgehungert aus. Das

Gewicht kann er nun sehr gut halten. Gimli könnte 1 kg weniger auf den Rippen haben. Er

sieht dennoch gut aus und ist in einer guten Kondition und das „Kilöchen“ schaffen wir bei

dem schönen Wetter auch noch.

2. Die Ernährung meiner Hunde ist mir sehr wichtig und ich habe mich damit auch intensiv

beschäftigt. Das hat aber ein wenig gedauert! Zu Beginn bin ich nämlich sehr blauäugig an die

Sache herangegangen und habe mir da keinen so großen Gedanken gemacht. Jetzt weiß ich,

dass die Ernährung, wie bei uns Menschen auch, für die Gesunderhaltung eine sehr wichtige

Rolle spielt.

3. Das Hauptfutter kaufe ich aus dem Supermarkt oder vom Metzger. Die Metzger hier sind sehr

nett und mischen mir immer eine große Tüte mit Schweine-, Rind- und Putenfleisch. Ab und

an bekomme ich auch Wild. Mir ist es wichtig, dass das Fleisch aus Deutschland kommt

(gerade im Supermarkt achte ich auf das Herkunftsland des Tieres). Gemüse kaufe ich meist

bei unseren Gemüsehändlern vor Ort. Die Zusätze bestelle ich im Internet und achte dabei

auch auf Bio-Produkte. Zu Beginn habe ich auf Empfehlung von den Beaglefriends bestellt, da

ich selber ziemlich unwissend war. Mittlerweile spitzle ich aber nur noch selten auf die Tipps!

4. Aus Überzeugung koche ich selber, weil ich sicher bin, dass ich meinen Hunden und deren

Bedürfnisse damit gerecht werde.

5. Ich habe zuerst „Royal Canin“ gefüttert, bin dann ziemlich bald auf „Marengo“ umgestiegen.

Das habe ich sehr lange gefüttert. Nach 4 Jahren Trockenfutter bin ich dann auf BARF

umgestiegen und war davon begeistert. Naja, primär meine Affen natürlich! Eine

Verbesserung der Verwertung konnte man gerade bei Tharan sehr gut sehen. Er entwickelte

sich prächtig und wurde, im positiven Sinne, immer dicker und kräftiger. Mittlerweile koche ich

selber. Gimli verträgt das gekochte, gedünstete Futter besser und seine Allergie ist kaum

noch vorhanden. Neben dem Hauptfutter habe ich mich auch mit den Zusätzen beschäftigt

und sorge damit für eine ausgeglichene und ausgewogene Ernährung mit div. Kräutern, Ölen,

Kalziumpräparaten und sonstigen Nahrungsergänzungsmitteln.

6. Ich koche primär wegen Gimli selber. Hätte er das BARFEN gut vertragen, hätte ich nicht

gewechselt. Nachdem es ihm aber mit der Umstellung so gut geht, behalte ich diese Form der

Fütterung auch bei. Seine Ohren sind nicht mehr gerötet (so schön hautfarben waren sie noch

nie!), die Augen nur noch ein wenig rot und auch nicht mehr so häufig, er verliert kaum noch

Fell und er ist auch sehr viel agiler. Fell und die Haut an den Gelenken haben sich regeneriert

und das Fell ist dort auch wieder nachgewachsen. Die Zehenzwischenräume sind auch nicht

mehr entzündet! Die Pfoten riechen „lecker“ und sind auch nicht mehr braun!

7. Bei Tharan ist es eindeutig das Gewicht! Er hat knappe 4 kg zugenommen und ist jetzt ein

Prachtkerl. Mit dem Trockenfutter war er ein dürres Gestell, an dem man jede Rippe zu gut

sah. Gimlis Fell leuchtet und er ist in einer sehr guten Verfassung, psychisch wie physisch.

8. Ja.

9. Es gibt wohl auch sehr gutes Trockenfutter, würde es aber nie mehr füttern. Es ist zwar sehr

praktisch von der Aufbewahrung, Anschaffung und „Zubereitung“. Verwertung und Verdauung

sind aber nicht optimal. Eher würde ich gutes Dosenfutter nehmen, da weiß ich aber auch

nicht immer, was wirklich drin ist. Dann mische ich es lieber selber und so viel Zeit kostet mich

es auch nicht.

10. Nein, denn den beiden geht es BLENDEND!


BeagleFriends - DAS Magazin

Silke K.

1. Fine hat eine gute Figur, sie nimmt leicht zu. Karla ist sehr schlank, sie nimmt sehr schnell

ab.

2. Die Ernährung hat einen hohen Stellenwert bei mir, da sie die Gesundheit und das

Wohlbefinden des Hundes beeinflusst.

3. Ich suche nach Qualität aus. Auch wenn das Fleisch dann etwas teurer ist.

4. Weil es die gesündeste Ernährung ist und ich auf die gesundheitlichen Probleme der Hunde

eingehen kann.

5. Am Anfang habe ich Trockenfutter gefüttert, dann Dosenfutter. Beides verursachte Magen-/

Darm- und Gewichtsprobleme.

6. Fine hat Arthrose, Spondylose und einige Unverträglichkeiten. Seit ich BARFE, ist sie agiler

geworden, hat keine Magen-/ Darmprobleme mehr und sie hat abgenommen.

7. Glänzendes Fell, kein Mundgeruch, sehr gutes Immunsystem.

8. Ja! Da ich sämtliche notwendige Zusätze selber dazugebe und dosiere.

9. Es gibt sicher ein paar gute Dosen, die einen hohen Fleischanteil haben. Von Trockenfutter

halte ich gar nichts, seit ich gelesen habe, was da alles drinnen ist.

10. Nein, ich würde niemals mehr wechseln wollen, denn so weiß ich, was meine Hunde im

Napf haben und das es gesund ist.

Christa J.

1. Enno hat kein Über- oder Untergewicht. Seine Muskeln sind gut ausgebildet. Sein Fell sieht

gut aus.

2. Die Ernährung meines Hundes ist mir schon sehr wichtig, denn das wenige, was Enno

fressen darf, hat schon Lebensmittelqualität.

3. Ich suche das Futter danach aus, was Enno vertragen kann. Ich kaufe sein Fleisch im

Supermarkt ein. Beim Tiermetzger hier in Düsseldorf kaufe ich nichts mehr, denn ich

glaube, wenn ich nur Rind möchte, dann sind im Paket unter Garantie auch andere

Fleischsorten mit drin. Denn wie kann ich es mir sonst erklären, dass mein Hund z.B. auf

Pferd sehr allergisch reagiert, wenn er bewusst noch nie Pferd bekommen hat?

4. Aus der Not heraus koche ich für meinen Hund. Dann weiß ich wenigstens, dass Enno nur

das bekommt, was er fressen darf.

5. Als Welpe bekam er Trockenfutter. Das allein seligmachende, lt. der Züchterin. Heute weiß

ich es besser. Er hat, wenn überhaupt, das Trockenfutter sehr schlecht gefressen, war

immer mäkelig.

6. Nach langem Ausprobieren und einem Allergietest stellte sich heraus, dass u. a. eine

Futterunverträglichkeit bei Enno vorliegt. Ständig entzündete Ohren, Unregelmäßigkeiten

bei der Verdauung (meistens weiche bis sehr weiche Kotabsetzungen). Inzwischen sind die

Symptome etwas besser geworden, weg sind sie noch nicht. Wir laborieren noch weiter.

7. Ja, ständiges schütteln und Bauchkrämpfe.

8. Nein, durchaus nicht! Kürzlich bekam er von unserem Tierarzt ein Multivitamin, 14 Tage

ging es gut, dann hat er wieder mit blutigem Durchfall reagiert (sein Kot war im Labor, das

Ergebnis war negativ).

9. BARF wäre für uns eine ernstzunehmende Alternative, jedoch würde es bei uns auch sehr

einseitig ausfallen. Dosenfutter und TF kommt bei uns nicht in den Napf, aus vorher

genannten Gründen.

10. Fertigfutter, dass eine vernünftige Zusammensetzung hätte, das Futter hier lokal zu kaufen

geben würde, Fleisch und BARF-Zubehör nicht online bestellen müsste und der Hund es

vertragen würde. Ich würde gerne zum BARF wechseln, wenn ich alle dazugehörigen

Komponenten verfüttern könnte. Leider bleiben für uns nur Rindfleisch und

Hartweizengrießnudeln zur Auswahl. Verschiedene Gemüsesorten sowie Joghurt,

Hüttenkäse etc. sind aufgrund der Unverträglichkeit kein Thema.

Ich danke allen Teilnehmern, die an der Umfrage teilgenommen haben.

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Autor: Kai Starke

Seite 26


Seite 27 BeagleFriends - DAS Magazin

Dänemark

Allgemeine Informationen über das

Urlaubsland

Hunde benötigen für die Einreise nach

Dänemark lediglich eine gültige

Tollwutimpfung, die im Heimtierausweis

belegt sein muss. Außerdem ist eine

Kennzeichnung durch eine Tätowierung

oder einen Chip nötig.

Dänemark ist sehr hundefreundlich, was

auch die überall in Dänemark angelegten

H u n d e w ä l d e r z e i g e n . U n t e r

www.hundeskovene.dk kann man sich

schon vor dem Urlaub informieren, wo der

am Urlaubsort nächstgelegene Hundewald

zu finden ist.

Auch an den Stränden sind Hunde in der Regel erlaubt, allerdings herrscht hier von April bis Oktober

Leinenpflicht.

Bevorzugte Unterkunft sind Ferienhäuser in allen Größen und Ausstattungen, die von diversen

Anbietern angeboten werden. Bettenwechsel ist in der Regel samstags, die Vermietung erfolgt

wochenweise und der Urlaub fängt dann manchmal schon mit einem 'Stau' vor der Agentur des

Ferienhausanbieters an. Die Häuser müssen um 10.00 h verlassen werden, Schüsselabholung ist ab

15.00 h möglich. Aber auch eine spätere Anreise bei geschlossener Agentur ist möglich, da die

Unterlagen inkl. Hausschlüssel nach vorheriger Absprache einfach frei zugänglich in einem Vorraum

deponiert werden.

Da fast alle Häuser mit Kaminöfen und Sauna ausgestattet sind, gibt es keine bestimmte Reisezeit.

Gerade Hundehalter sind ja hart im Nehmen und für jedes Wetter gerüstet. Wer kann, sollte allerdings

außerhalb der Ferienzeit reisen, da sich die Ferienhausanbieter an den deutschen Schulferien

orientieren und ein Ferienhaus so von einer auf die andere Woche schon mal doppelt so teuer sein

kann.

Die Anreise mit dem Auto erfolgt ab Hamburg über die A 7, nach dem Grenzübertritt geht es in

Dänemark auf der E 45 weiter in Richtung des ausgewählten Ferienhortes.

Fanø

Fanø ist eine Insel in der Nordsee, westlich von Jütland, nördlich von Sylt und Rømø gelegen. Die

Insel ist von Esbjerg aus nur mit der Fähre zu erreichen. Das Ticket wird direkt für die Hin- und

Rückfahrt gelöst, so dass man bei der Rückreise ohne weiteren Aufwand direkt die nächste freie Fähre

nehmen kann. Die Fahrtzeit beträgt lediglich ca. eine ¼ Stunde.

Fanø ist 16 km lang, an der breitesten Stelle 5 km breit und hat etwas über 3.000 Einwohner. Im

Gegensatz zu vielen anderen Feriengebieten in Dänemark, die fast ausschließlich aus

Ferienhaussiedlungen bestehen, sind auf Fanø verschiedene Ortschaften mit teilweise schönen alten

Häusern.


BeagleFriends - DAS Magazin

Zum Shoppen und Bummeln lädt die Hauptstad

Nordby mit Souvenirläden, verschiedenem

Kunsthandwerk, Kerzenfabrik, Drachenladen,

Museum und Cafes ein. Über die Insel verteilt

sind verschiedene Supermärkte, eine

Fischräucherei und sogar eine Brauerei.

Die Insel ist sehr abwechslungsreich.

Kilometerlange Sandstrände laden zu

stundenlangen Spaziergängen ein. Allerdings ist

der sehr breite Strand teilweise auch mit dem

Auto befahrbar, was im ersten Moment etwas

gewöhnungsbedürftig ist, Strandsportlern (z. B.

Kiteflyern, Strandseglern und Surfern) mit

entsprechender Ausrüstung aber sehr

entgegenkommt. Jedes Jahr im Juni findet am

Strand ein großes und sehr beliebtes

Drachenfest statt.

Aber auch neben den Stränden hat Fanø einiges

zu bieten. Die Insel ist über gut ausgebaute

Radwege komplett mit dem Fahrrad zu

erkunden. In Marschland und Kiefernwäldern

kommen Wanderer auf ihre Kosten.

Kurz vor Sønderho liegt in einem Waldstück ein

V o g e l s c h u t z g e b i e t m i t

Informationsmöglichkeiten, das ebenfalls - auch

mit Hund - zu Fuß erkundet werden kann. Eine

weitere beliebte Freizeitbeschäftigung an den

dänischen Stränden ist, nach stürmischem

Wetter, die Bernsteinsuche.

Auch die Deutschen haben im 2. Weltkrieg hier

ihre Spuren hinterlassen. Überall am Strand sind

Überreste und Ruinen des Atlantikwalls zu

finden. Im Norden der Insel kann noch eine

Geschützstellung besucht werden.

Seite 28


Seite 29 BeagleFriends - DAS Magazin

Rømø

Rømø ist mit 99 km² die größte dänische

Nordseeinsel, ca. 6 km südlich von Sylt gelegen,

ist, im Gegensatz zu Fanø jedoch über einen

Damm erreichbar. Wer Ruhe und Einsamkeit

sucht, ist hier in der Hauptsaison allerdings

falsch, denn 850 dänischen Einwohnern, die sich

auf mehrere winzige Siedlungen verteilen, stehen

in dieser Zeit Urlauberübernachtungen an der

Millionengrenze gegenüber.

Sehr imposant ist der fast 800 m breite Strand

bei Lakolk, der ein Paradies für Badeurlauber,

Windsurfer und Kiteflyer ist.

Von Rømø aus bieten sich Ausflüge nach Ribe, der ältesten Stadt Dänemarks und Mandø, ein

kleines Eiland 10 km vor der dänischen Küste, an. Mandø ist mit dem eigenen PKW bei Ebbe über

einen Schotterdamm oder mit einem der traktorgezogenen Mandøbussen erreichbar. Die Fahrt

dauert ca. 35 min., die Busse fahren von Mai - September. Die Abfahrtzeiten richten sich nach dem

Wetter und den Gezeiten.

Auch Sylt ist mit der Fähre im Linienverkehr mehrmals täglich von Rømø aus zu erreichen und auf

jeden Fall einen Tagesausflug wert.


BeagleFriends - DAS Magazin

Westjütland/Rund um den

Ringkøbing Fjord

In der Nähe des Ringkøbing Fjords

sind einige beliebte Feriengebiete,

wie Hvide Sande, Henne Strand,

Blavland, und Bjerregard. Hier

kommen vor allem Angler z. B. beim

Heringsangeln in Hvide Sande auf

ihre Kosten.

Mit einem gültigen nationalen

Angelschein gibt es die örtliche

Angel erl aubni s v or Ort im

Angelladen zu erwerben. Die Orte

Nørre Nebel, Hvide Sande,

Ringkøbing und Sondervig sind

einen Besuch zum Bummeln wert.

Hier gibt es die obligatorischen Kerzenfabriken/-läden, die überall in Dänemark zu finden sind,

ebenso wie Läden, die Kunsthandwerk, Bernsteinschmuck und andere Souvenirs anbieten.

Den Leuchtturm von Holmsland Kilt kann man besteigen und eine wunderbare Aussichte über den

Strand und das Hinterland genießen. Lange Strandspaziergänge und Pausen in den Dünen gehören

natürlich auch hier zum täglichen Urlaubsprogramm.

Nähere Informationen zu den einzelnen Feriengebieten findet man unter:

Fanø: www.visitfanoe.dk/tyskland/de-de/menu/turist/visitfanoe-d.htm

Rømø: www.romo.dk/tyskland/de-de/menu/turist/romotonder.htm

Angeln in Hvide Sande: www.hvidesande.dk/lystfiskeri/de/ringkobingfjord_karte.htm

Westjütland: www.visitvestjylland.com/idd456.asp

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Autor: Ruth S.

Copyright Fotos: Ruth S.

Seite 30


Seite 31 BeagleFriends - DAS Magazin

Gesunde Beeren und heilsame Blätter für unsere Beagles

Beerensträucher waren ursprünglich ausschließlich in der Natur beheimatet. Einige Arten hielten

jedoch bereits im Mittelalter als gezähmte Wilde Einzug in mitteleuropäische Gärten, andere erst im

19.Jahrhundert. Ich beschränke mich in diesem Artikel auf die häufig gepflanzten Brombeeren,

Himbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren. Landläufig werden die Früchte dieser Sträucher

und Halbsträucher als Beerenobst bezeichnet, auf Grund der gemeinsamen Eigenschaften: klein,

weich, rundlich, essbar, mehrjährig. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass uns die beiden

erstgenannten - Brombeere und Himbeere – versuchen, einen Bären aufzubinden. Denn botanisch

gesehen, haben wir es bei ihren Früchten nicht mit Beeren zu tun, sondern mit Sammelsteinfrüchten,

die aus vielen kleinen Einzelfrüchten zusammengesetzt sind und jeweils einen Samen in sich tragen.

Instinktsichere und lerneifrige Hunde

Beobachtungen von Hundehaltern und wissenschaftliche Studien belegen, dass viele Tiere bei

Unpässlichkeiten instinktsicher heilende Pflanzen suchen und fressen. Bereits vor etlichen

Jahrzehnten machte Juliette de Bairacli Levy in Veröffentlichungen darauf aufmerksam, dass

Wildtiere zur natürlichen Wurfzeit im Frühling sogenannte Trächtigkeits- und Geburtskräuter zu sich

nehmen, insbesondere Schösslinge wilder Himbeeren. BeagleFriends berichten, dass es unter ihren

Hunden Weidenrindenager, Queckengrasfresser, Goldrutenfans, Kalmuswurzelknabberer,

Brombeerblattkauer und Naschmäuler gibt, die sich von der Pflanze gepflückte Erdbeeren

einverleiben oder zur Reifezeit des Beerenobstes gern die Sträucher im Garten plündern.

Fredo labt sich an schwarzen Johannisbeeren Ayla erntet im Stachelbeerstrauch

Aber nicht nur der Instinkt leitet die Hunde. Es kann sich beim Pflanzenfressen auch um erlerntes

Verhalten handeln. Im Familienrudel lebende Welpen und Junghunde werden durch ältere,

erfahrene Tiere, die eine Speichelspur legen, auf fressbare und heilsame Früchte, Blätter und

Rinden aufmerksam gemacht und zum Kosten animiert. So zeigte im Juli vorigen Jahres Christines

10jährige Ayla meinem Henry, wie sie reife Stachelbeeren geschickt mit dem Maul aus dem

bewehrten Strauch herauszupfte und sich schmecken ließ. Henry, der bis dahin mit seinem

Halbbruder Jonas nur Erdbeeren direkt von den Pflanzen gefressen hatte, beobachtete Aylas Tun

sehr aufmerksam und nach einer Weile ahmte er sie nach.


BeagleFriends - DAS Magazin

Schatzkammer Beerenobst

Spricht etwas dagegen, dass sich unsere Hunde als Erntehelfer betätigen? Nein, ganz und gar

nichts, wenn sie freundlicherweise noch einige der leckeren Früchtchen für uns Zweibeiner übrig

lassen! Denn Beerenobst schmeckt sowohl Mensch als auch Hund und ist für beide von

gesundheitlichem Nutzen.

Das Zusammenspiel von Vitaminen, Mineralstoffen, Gerbsäuren, Schleim- und Ballaststoffen sowie

den erst in den letzten Jahren genauer, aber noch nicht abschließend untersuchten, sekundären

Pflanzenstoffen macht die heilende Wirkung der Früchte und Blätter des Beerenobstes aus. Vitamin

C und Eisen ist in größerer Menge vor allem in der Schwarzen Johannisbeere enthalten. Das

Spurenelement Eisen ist ein wichtiger Bestandteil des in den roten Blutkörperchen enthaltenen

Blutfarbstoffs (Hämoglobin). Bei einem Mangel wird der Organismus nicht ausreichend mit Sauerstoff

versorgt. In Verbindung mit Vitamin C kann Eisen besonders gut vom Körper aufgenommen werden

und hilft bei Anämie. Relativ hohe Kaliumwerte finden sich in schwarzen und roten Johannisbeeren,

den Stachelbeeren und Brombeeren. Kaliummangel kann sich u. a. durch Störungen der Muskel- und

Nerventätigkeit bemerkbar machen. Die entzündungshemmende, blutstillende und leicht beruhigende

Wirkung der Gerbstoffe zeigt sich bei der Verabreichung und Behandlung mit Brombeer- und

Himbeerblättern. Den sekundären Pflanzenstoffen, z.B. der vor allem in den Samen des

Fruchtfleisches der Himbeere enthaltenen Ellagsäure und den für die leuchtenden Beerenfarben

verantwortlichen Anthocyanidine werden in einigen neueren Veröffentlichungen krebshemmende

Eigenschaften nachgesagt. Die Pflanzenfarbstoffe wirken als Antioxidantien und können sogenannte

freie Radikale unschädlich machen. Dadurch schützen sie vor vorzeitiger Zellalterung und Herz-

Kreislauf-Erkrankungen.

Hausmittel aus Früchten und Blättern des Beerenobstes

Als frisch geerntete Früchte oder gekaufte Saisonware und auch als aufgetaute Tiefkühlkost können

zerquetschte oder pürierte Beeren wie anderes Obst und Gemüse roh an den Hund verfüttert

werden.

Als Hausmittel bei leichten Erkrankungen oder zur

Prophylaxe werden die Blätter und Früchte des

Beerenobstes z.B. als Futterzusatz, Tee oder

Auszug gegeben. Auch Umschläge, Kompressen

und Spülungen sind möglich, ebenso wie die

Verabreichung von Brombeersaft zur Vorbeugung

gegen Erkältungskrankheiten und bei Heiserkeit.

Erwähnenswert ist das Johannisbeerkernöl, das

durch Pressung und Aufbereitung der Kerne

gewonnen wird und Gamma-Linolensäure enthält,

die Hautprobleme lindern hilft und positive

Wirkungen auf Arthrose hat.

Gern werden die Früchte oder (gefrier) getrocknete

Früchtestückchen auch in Joghurt und Frischkäse

genommen, evt. mit einem Teelöffelchen Honig

versüßt.

Frisches Beerenobst sollte selbstverständlich

ungespritzt sein und immer reif bis überreif angeboten

werden. Denn es kann z.B. durch den Verzehr unreifer

Stachelbeeren aus der Glyoxalsäure im hundlichen wie

im menschlichen Organismus Oxalsäure entstehen, die

die Bildung von Nierensteinen begünstigt.

Seite 32


Seite 33 BeagleFriends - DAS Magazin

Futterzusatz

Zutaten und Zubereitung:

frische oder getrocknete, fein gehackte oder pulverisierte Blätter mit Joghurt geben oder mit

Gemüse vermischen; pürierte Früchte als Obstmahlzeit

Dosierung:

2 x täglich 1 EL frische Blätter oder

2 x täglich 1 TL getrocknete Blätter oder Beerenobstmahlzeiten aus pürierten Früchten

Anwendungen:

� Verstopfung, Entschlackung des Darms => Stachelbeere und Himbeere

� Kräftigung für Fell und Krallen => Stachelbeere und Himbeere

� Stärkung der Venen und Arterien => Stachelbeere

� Nieren- und Blasenprobleme => Himbeere

� Festigung des Bindegewebes => Brombeere

� Kräftigung des Herzens => Brombeere

� leichte Beruhigung => Brombeere

� Blähungen => Himbeerblätter

� gestörte Läufigkeit => Himbeerblätter

� Vorbeugung einer Scheinträchtigkeit => Himbeerblätter

� entspannende Wirkung auf die Gebärmuttermuskulatur => Himbeerblätter

� unspezifische, akute Durchfallerkrankungen => Brombeerblätter

Tee

Zutaten und Zubereitung:

1 EL zerkleinerte Blätter mit ¼ l heißem Wasser überbrühen

10 Min. ziehen lassen

Dosierung:

2 - 3 x täglich 1 EL. Wird der Tee in ein wenig Fleischbrühe verrührt oder mit etwas Honig gesüßt,

erhöht sich bei mäkeligen Hunden die Aufnahmebereitschaft.

Anwendungen:

� Husten, Erkältung => Brombeerblättertee mit Honig

� Durchfall => Brombeerblättertee ohne Honig, Tee aus Schwarzer Johannisbeere oder

Himbeere

� Zahnfleisch- und Lefzenentzündungen => ein Stück Mull in den kalten Tee von

Brombeerblättern tauchen und damit das Zahnfleisch bzw. die Lefzen häufig abtupfen


BeagleFriends - DAS Magazin

Standard-Auszug nach Juliette de Bairacli Levy (1)

Zutaten und Zubereitung:

� Hand voll frischer oder 2 EL getrockneter Blätter oder Früchte klein schneiden

� Mit einem ½ l Wasser übergießen

� Im geschlossenen Topf erhitzen, nicht kochen!

� 4 Stunden ziehen lassen

� Nicht abseihen!

� In ein sauberes Gefäß füllen

� Mit einem Baumwolltuch abdecken

� Spätestens am 3. Tag einen frischen Auszug herstellen

Dosierung:

2x tägl. 2 EL eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten

Anwendungen:

� Husten => Brombeerblätter

� Geburtshilfe => Himbeerblätter

� Tonisierende Wirkung auf die Geschlechtsorgane von Rüden => Himbeerblätter 3 bis 6

wöchige Kur; auch Waschungen sind möglich, ebenfalls bei Hündinnen

� Hautabschürfungen => 2x tägl. Auszug aus jungen Brombeerblättern auftragen

� Ekzeme => Umschläge. Dazu ein Baumwoll- oder Leintuch in einem Auszug aus

Brombeerblättern tränken, mit einem Handtuch abdecken; Waschungen sind ebenfalls

sinnvoll; der Hund kann auch ein wenig von dem Auszug trinken

� Abzesse zwischen den Zehen => Umschläge mit warmen Auszug aus Brombeerblättern,

auch Waschungen sind möglich

Nun wünschen wir allen Vier- und Zweibeinern eine gute, ertragreiche Erntezeit, hoffen, dass euch

die Beeren schmecken werden und ihr die Hausmittel gegen Wehwehchen nicht anzuwenden

braucht!

Malo mit ihren Naschbeagles Henry und Jonas

Quelle

Eine wahre Fundgrube zur Gesunderhaltung von Tieren durch eine möglichst artgerechte, natürliche Ernährung

und Haltung ist das „Kräuterhandbuch für Hund und Katze“, das die im Mai vorigen Jahres verstorbene Pionierin

der Kräuterheilkunde Juliette de Bairacli Levy 1955 in englischer Sprache veröffentlichte. Das Buch erschien

2009 erneut in deutscher Bearbeitung von Swanie Simon und Barbara Kohler im Verlag Drei Hunde Nacht.

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Autor: Ilse Marggraf

Copyright Fotos: Ilse Marggraf, Jasmin Fidelak

Seite 34


Seite 35 BeagleFriends - DAS Magazin

Hundehalsband mit Zugstopp

Ein Hundehalsband mit Zugstopp ist einfach und schnell zu nähen. Die nachfolgend bebilderte

Anleitung zeigt eine leichte Halsbandvariante, ohne Borte oder Fütterung.

Man kann das Grundmodell natürlich entsprechend abändern. Wenn doch eine Fütterung und Borte

gewünscht wird, müsst ihr sowohl den Halbring als auch den viereckigen Ring entsprechend größer

wählen. Bitte unbedingt beachten, dass sich dadurch auch die Länge des Gurtbandes verändert!

Am Hund angelegtes und auf Zug gezogenes Halsband

Das wird gebraucht:

� Gurtband

� 1 Halbring/D-Ring

� 1 Viereckring/Viereckring geteilt

� 1 Feuerzeug

� Nähmaschine

� Nähgarn

� Zentimetermaß

� Ein Hund

Vermessung des Halsumfanges am Hund

Benötigte Materialien

Als erstes brauchen wir die Länge des Gurtbandes. Bitte den Halsumfang des Hundes so messen,

dass das Zentimetermaß bequem anliegt, aber nicht „festgezurrt“ wird.


BeagleFriends - DAS Magazin

Wir benötigen 3 Maße:

� A = Die gewünschte Länge/Weite des fertigen Halsbandes

� B = Die Hälfte von Maß A

� C = Die Breite des viereckigen Ringes. Falls kein viereckiger Ring vorhanden ist, kann auch

ein runder Ring genommen werden.

Das Gurtband sollte an beiden Enden kurz mit dem Feuerzeug verschweißt werden, damit es nicht

ausfranst.

Wenn alles soweit vorbereitet ist, kann es losgehen. Beide Ringe werden auf das Gurtband

geschoben. Erst den D-Ring, danach den viereckigen Ring. Nun wird das Gurtband bis zur Markierung

zu einer Schlaufe gelegt.

Nähmaschine und Halsband

Wenn wir den viereckigen Ring nach vorne

schieben, sollte das Halsband weit genug sein,

um es problemlos über den Kopf des Hundes

ziehen zu können.

Fertiges Halsband „auf Zug“

Die Naht muss sehr stabil sein. Ich nutze dazu

immer den 3-fachen Stretchstich, den heute

eigentlich jede Nähmaschine hat. Trotzdem sollte

man vorsichtshalber mehrfach hin und her nähen.

Jetzt wird das andere Ende des Gurtbandes durch

den Viereckring gesteckt und an der Markierung

wieder mit einer stabilen Naht vernäht.

Fertiges Halsband

Bitte achtet beim Nähen unbedingt darauf, dass ihr

beide Male den Umschlag zur selben Seite macht.

Viel Spaß beim Nähen!

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Autor: Gudrun Hicks

Copyright Fotos: Gudrun Hicks

Seite 36


Seite 37 BeagleFriends - DAS Magazin

Hackfleischkekse

Zutaten:

� 1 kg Pferde – oder Rinderhackfleisch (evtl. auch vom Rentier, Hirsch oder Strauß, was

man halt bekommt. Ich nehme meistens Pferde – oder Rinderhack)

� 2 – 3 Eier (Die Schalen aufheben!)

� Einige Löffel Haferflocken oder Mehl nach Wahl

� Honig (ich nehme Tannenhonig)

� Zum Würzen etwas Salz oder eine Messerspitze Brühe

� Evtl. Kräuter

Was bei Bedarf noch mit rein kann:

Lungenmehl, Pansenmehl, Fischgeschnetzeltes, Käse … alles, was ein Hund gerne mag. Wer bei

bestimmten Übungen das Leckerchen im Mund hat, bevor es der Hund bekommt, sollte vielleicht

die eine oder andere Zutat lieber weglassen.

Hackfleisch, Eier, Honig und Salz oder Brühe, evtl. Kräuter gut miteinander vermengen. Dann

löffelweise Haferflocken oder Mehl oder ein Gemisch aus beidem untermengen und richtig gut

durchkneten. Die Eierschalen zerkleinern und auch hinzufügen.

Jetzt werden die speziellen Zutaten wie Lungenmehl, Pansenmehl etc. untergemengt und richtig

gut verkneten. Dazu wird immer wieder etwas Mehl oder Haferflocken hinzugefügt, bis der Teig

eine richtig feste Masse ist, ähnlich dem eines Christstollenteiges vor dem ersten Gehen. Also

ordentlich kneten.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf geben, evtl. ausrollen, wenn es

klappt. Ich drücke ihn mit der Hand ordentlich platt bis das ganze Blech bedeckt ist.

Mit einem Messerrücken Kerben

einschneiden, je nachdem, wie groß die

Kekse werden sollen. Das erleichtert das

spätere Schneiden oder Durchbrechen.

Ich mache sie meist ca. 2 – 3 cm groß.


BeagleFriends - DAS Magazin

Nun kommen sie bei ca. 200 – 220 Grad auf der

mittleren Schiebeleiste in den Ofen. Nach 10 bis 15

Minuten prüfen, ob evtl. Saft bzw. Fett vom

Hackfleisch „ausbackt“. Den Saft/ das Fett mit

einem Küchenkrepp absaugen/-tupfen.Dadurch

werden die Kekse nicht so fettig. Nach weiteren 10

Minuten den Vorgang evtl. noch einmal

wiederholen.

Wie lange die Kekse genau brauchen, hängt auch

ein wenig vom Fleisch und den Zutaten ab. Wenn

die Kekse leicht bräunlich sind, sollte man evtl.

eine Probe nehmen. Die Kekse sollten durch, aber

innen noch schön weich sein.

Dann das Blech aus dem Ofen nehmen und das Gebäck in Stücke teilen (brechen oder nochmal

schneiden, je nachdem, was besser geht). Die Keksstücke nochmals mit Küchenkrepp abtupfen. Dann

auf ein sauberes Backblech eine Ladung Küchenkrepp geben, die Keksstücke darauf verteilen und

wieder in den Ofen geben, unter der noch vorhandenen Restwärme nachtrocknen, damit auch die

Ränder etwas antrocknen.

Nun sind die Kekse fertig und ein einziger davon reicht für viiiiiele Belohnungshäppchen, sie lassen

sich nämlich prima teilen.

Aufbewahrung: Gefrierfach

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Autor: Rita Schirnaski

Copyright Fotos: Rita Schiranski

Seite 38


Seite 39 BeagleFriends - DAS Magazin

Der Berg bellt - Eine Familiengeschichte mit Hund

Vorwort:

Man kann auch ohne Hund Urlaub machen, aber es gibt weniger zu erzählen! Familie Simmering

beschließt, in den Sommerferien mit ihrem Hund in die Berge zu fahren. Sie ahnt nicht, welche

dramatischen Ereignisse und welche Überraschung am Ende auf sie warten...

Aus dem Inhalt:

Langsam gewöhne ich mich an die neue Welt, das muss ich sagen.

Heute fiel es auch besonders leicht. Na ja, der schöne feucht-duftige Boden in den letzten Tagen war

auch nicht schlecht, aber ich hasse die dicken Tropfen überall unter den Bäumen. Jedenfalls alles

nichts gegen einen aufregenden Tag wie heute! Ich muss unbedingt versuchen, mir alles zu merken,

um an den langen Winterabenden, wenn sie endlos in den Flimmerkasten starren, davon zu zehren.

Was war zuerst? Ach ja, natürlich – die Sache mit dem Berg. Dem habe ich’s gründlich gegeben! Ich

habe nur ein bisschen gebellt, weil der Kleine mich geärgert hat, da hat der Berg zurückgebellt und

wollte mir das Maul verbieten. Zuerst war ich auch ein bisschen kleinlaut, das muss ich zugeben.

Aber irgendwie habe ich mir dann gedacht: Berge, die bellen, beißen nicht. Ich glaube, ich habe ihn

ganz schön eingeschüchtert, denn er blieb, wo er war, und äffte mich nur einfallslos nach! -

Was ich selbstverständlich nicht so schnell vergesse, ist Max. Max, den Schnauzerrüden. Er und die

Menschen, die zu ihm gehörten, hatten über eine weite Strecke den gleichen Weg wie wir. Ach...!

Das war ein charmanter Kerl, und nur so aufdringlich, wie es sich gehört! Was ganz anderes eben als

die beschränkten Angeber im Park. Aber es kam, wie es kommen musste. An einem großen

Wegweiser trennten sich unsere Wege, nachdem er noch einmal seine Duftmarke an ihm

hinterlassen hatte. Natürlich weiß ich, dass man solchen Sommerromanzen nicht zu viel Bedeutung

beimessen darf. Aber... vielleicht begegnen wir uns ja wieder? Total begeistert war ich ja, als Boss

den Kleinen auch an die Leine gelegt hat – so wie mich! Dem hat es natürlich gar nicht gefallen, kein

Wunder, wenn man es als Mensch nicht gewöhnt ist. Aber Boss war der Meinung, es sei sehr steil

und gefährlich. Wenn man mich fragt: Geschadet hat es ihm überhaupt nicht. Und ich war endlich mal

nicht der einzige Dumme, der am Gängelband gehen muss!

Ach ja, und dann das Rennen und Rutschen auf dem Schneefeld. Und später die frischen Kuhfladen!

Nicht ganz begriffen habe ich nur die Sache mit dem Stock. Es war an einem toll rauschenden und

sprudelnden Bach, an dem alle die Schuhe auszogen und die Leckerlis ausgepackt wurden. Ich tue

ja nichts lieber, als einen Stock aus dem Wasser zu holen. Der Kleine und die Große haben ihn

immer wieder hineingeworfen. Aber dann war er auf einmal weg, verschwunden. In Luft aufgelöst. Wo

kann er nur geblieben sein? Es ist mir bis jetzt ein Rätsel!

Ja... es ist hier im Großen und Ganzen viel besser als gedacht. Und aufregender. Trotzdem denke ich

oft an zu Hause zurück. Besonders abends, wie jetzt, wenn alle auf ihren Plätzen liegen. Wo ist der

kleine Garten? Wo die Liegeecke im Flur unter der Garderobe? Das Knarren der Kellertreppe? Der

Rasen im Park, auch wenn er voller Angeber war?

© 2007-2010 Schröders Hundeleben Verlag

www.schroeders-hundeleben.de

Der Berg bellt - Eine Familiengeschichte mit Hund

ISBN 978-3-9810866-5-2

84 Seiten, mit Zeichnungen

Preis: 7,80€


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Heidi Richter malt sehr gern Tiere, am liebsten Tierportraits. Weitere Arbeiten könnt ihr auf ihrer HP

bewundern.

www.heidis-tierportraits.de

Beaglehündin Lulu

Beaglehündin Ayla

Beaglewelpe

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Copyright Fotos: Heidi Richter

Seite 40


Seite 41 BeagleFriends - DAS Magazin

„Wie heißen Lebewesen, die im Wasser und an Land leben können?“ will der Biolehrer wissen. –

„Matrosen!“

„Wenn ich gähne, halte ich mir die Hand vor den Mund“, erklärt der Großvater seinem Enkel. –

„Das brauch ich nicht zu tun, mir fallen die Zähne ja nicht raus!“

Paulchen soll in der Schule eine Kuh auf der Wiese malen. Nach einer halben Stunde gibt er ein

leeres Blatt ab – „Aber wo ist die Wiese?“, will die Lehrerin wissen. – „Die hat die Kuh schon

leergefressen“, „Und wo ist die Kuh?“ – „Weggelaufen. Eine Kuh bleibt doch nicht da, wo kein Gras

mehr ist.“

Simone meint zu ihrer Freundin: „Mir reicht’s! Ich habe zu Hause jetzt die Tür von meinem Zimmer

ausgehängt.“ „Warum das denn?“- „Weil mein kleiner Bruder immer durchs Schlüsselloch

geschaut hat:“

Der Kinderarzt meint kopfschüttelnd zum dicken Klaus: „Das mit deinem Gewicht wird ja immer

schlimmer, da müssen wir etwas tun.“ – „Ich habe in einem Buch gelesen, dass ich bei meinem

Gewicht 2,10 Meter groß sein müsste. Aber was soll ich tun, Herr Doktor: Ich esse und esse und

werde einfach nicht größer!“

Der Betrunkene wirft bereits das zehnte Eurostück in den Automaten und holt jedes Mal ein

Wurstbrot heraus. „Reicht das immer noch nicht?“ fragt ihn ein Fremder neugierig. – Darauf der

Betrunkene: „Was? Jetzt wo ich gerade eine Glückssträhne habe, soll ich aufhören?“

Emma liest die Horoskope und jammert zu ihrem Mann: „Warum bist du nicht zwei Tage früher

geboren? Dann wärst du charmant und geistreich!“


BeagleFriends - DAS Magazin

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Autor: Gudrun Hicks

Fotos: Gudrun Hicks

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Seite 43 BeagleFriends - DAS Magazin

Liebe Leser und Beaglefreunde !

Nun ist bereits die 4. Ausgabe von „BeagleFriendsDAS Magazin“ online.

Als Redaktionsteam haben wir es geschafft, im vierteljährlichen Abstand immer anspruchsvollere

Ausgaben mit einer großen Themenvielfalt zu gestalten. Zusätzlich gelang dies auch dank der

Mitarbeit und Unterstützung von „BeagleFriends“-Mitgliedern sowie externen Autoren.

Heute möchte ich die Gelegenheit zu einem Aufruf an alle Leser nutzen:

Die Urlaubszeit beginnt nun bald und viele fahren gemeinsam mit ihren Hunden in die Ferien.

Genügend Zeit also, gemeinsam Dinge zu erleben, für die man im Alltag keine Zeit oder

Gelegenheit findet. Schickt uns doch bitte eure kleinen Urlaubsgeschichten, auch gern mit einigen

Fotos. Versetzt euch in die Lage eurer vierbeinigen Freunde und berichtet in ihrem Namen, was ihr

so erlebt habt.

Die 3 lustigsten, schönsten Kurzgeschichten werden wir in der September-Ausgabe unseres

Magazins veröffentlichen. Die besten 3 bekommen dort einen Ehrenplatz.

Alle anderen Urlaubsgeschichten gehen natürlich nicht verloren. Diese könnt ihr dann in unserem

Diskussionsforum zum Magazin lesen.

Wir freuen uns auf eure Zuschriften und bitten darum, sie bis spätestens 15. August an folgende

Adresse zu schicken: redaktion@magazin.beaglefriends.de

Mit einem Click auf das Banner, kommt ihr auf die Seite des BeagleFriends - Forums, wo ihr euch

mit vielen Beaglefreunden austauschen könnt.

Dort erhaltet ihr weitere wertvolle Informationen, rund um den Beagle.

Desweiteren gibt es dort ein Diskussionsforum zu unserem Magazin!

Schaut einfach mal vorbei.

Wir freuen uns auf euch!


BeagleFriends - DAS Magazin

Impressum von BeagleFriends - DAS Magazin

Für den Inhalt der aktuellen Magazinausgabe des BeagleFriends-DAS Magazin sind verantwortlich

Herausgeberin

BeagleFriends-DAS Magazin

Jutta Ambach

Strehlener Str. 24

12621 Berlin

E-Mail: redaktion@magazin.beaglefriends.de

Redaktionelle Leitung

Jutta Ambach: redaktion@magazin.beaglefriends.de

Redaktionsteam

Simone Baaden: simone@magazin.beaglefriends.de

Tanja de Boer: tani@magazin.beaglefriends.de

Gudrun Hicks: gudrun@magazin.beaglefriends.de

Kai Starke: kai@magazin.beaglefriends.de

Layout und Gestaltung

Susanne Blank: susanne@magazin.beaglefriends.de

BeagleFriendsDAS Magazin erscheint kostenlos vierteljährlich. Die Inhalte werden online publiziert unter

www.magazin.beaglefriends.de. Alle Ausgaben sind im Internet abrufbar.

Für den Fall, dass Beiträge oder Informationen unzutreffend oder fehlerhaft sind, haftet die Herausgeberin nur bei Nachweis

grober Fahrlässigkeit. Für Beiträge, die namentlich gekennzeichnet sind, ist der jeweilige Autor verantwortlich.

Die Redaktion behält sich das Recht vor Artikel zu kürzen und eventuelle Umschreibungen vorzunehmen.

Die Urheber aller hier veröffentlichten Artikel und Fotos, sind der Redaktion namentlich in vollem Umfang bekannt.

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