WEGE AUS DEM KONFLIKT

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WEGE AUS DEM KONFLIKT

Anerkannt vom BundesverbandMediation e. V.WISSENSCHAFTLICHE WEITERBILDUNGWEGE AUS DEM KONFLIKTQualifikation zum betrieblichen KonfliktberaterMärz 2009 – März 2010: Module 1–7/Zertifizierung (Phase I)April 2010 – März 2011: Praxisbegleitung (Phase II)TOR ZUR WELT DER WISSENSCHAFT


ÜbersichtInhaltEinführungKonflikte im Arbeitsalltag 3StudienorganisationVoraussetzungen und Termine 5/6Zeiten und ECTS-Punkte 7Betreuung, Methoden, Qualitätssicherung 8/9Phase I: ModuleAuftaktveranstaltung 10Modul 1: Grundlagen – Konflikte und Hintergründe 10Modul 2: Gesprächsführung in der Einzelberatung 11Modul 3: Einzelberatung bei Konflikten 12Modul 4/7: Emotionsmanagement – Grundlagen und Anwendung 13Modul 5: Grundlagen der Mediation 14Modul 6: Praxis der Mediation 15ZertifizierungOrganisational Conflict Guide 16Phase II: Supervision, Praxisberatung und FortbildungEin Jahr Praxisbegleitung 17Das TeamWissenschaftliche Leitung, Trainerinnen und Trainer 18–20FormalitätenStudieninformationen 21/21Geschäftsbedingungen 23Kontakt 242


Einführungkonflikte im ArbeitsalltagIn Organisationen treten immer wiederschwierige Situationen zwischen Mitarbeitern,zwischen Führungskräften undMitarbeitern sowie innerhalb von Teamsauf. Manche eskalieren, oft mit negativenFolgen für Produktivität und Arbeitsatmosphäre.Viele Organisationseinheiten bauenSysteme zur Prävention und informellenKonfliktlösung auf, die traditionelle, formelleKonfliktlösungsverfahren (z. B. überdie Mitarbeitervertretung oder Personalabteilung)ergänzen. Hierfür müssen Fach-,Führungskräfte und Mitarbeitervertreterausgebildet werden.Mit dem weiterbildenden Studium „Wegeaus dem Konflikt“ will die Arbeitsgruppe„Beratung & Training“ einen Beitrag zurgezielten Weiterentwicklung der vorhandenenKompetenzen leisten.PraxisnahEs werden moderne Methoden undHandlungsstrategien informeller Konfliktberatungund -vermittlung praxisnah undanwendungsbezogen vermittelt (Stichwort:Mediation). Über eine Prüfung können dieTeilnehmenden das Universitätszertifikat„Betriebliche Konfliktberater/-in“ („OrganisationalConflict Guide“, OCG) erhalten.In der Praxis stehen sie danach Mitarbeiternin ihrer Organisation zur Verfügung,die sich unfair behandelt oder von Konfliktenbetroffen fühlen.Nachhaltige WeiterbildungDas weiterbildende Studium „Wege ausdem Konflikt“ setzt auf eine nachhaltigeund begleitende Implementierung einesKonflikt-Management-Systems, das schonbei der Bewerbung eine Rolle spielt:Der Bewerbung muss eine Erklärung derentsendenden Organisation (des Arbeitgebers)beigefügt sein, in der sich Angabenzum Konflikt-Management-System undzur zugedachten Funktion des Bewerbersfinden.Damit sich ein solches Konflikt-Management-Systeminnerhalb der Organisationetabliert, werden Mitarbeiterinnen,Mitarbeiter und Führungskräfte durchkollegialen Austausch, Fortbildung undPraxisberatung unterstützt. Es gilt, dasKonfliktberatungssystem gemeinsam mitder Organisation so zu entwickeln, dass dieKonfliktberater bekannt sind und von denKonfliktparteien früh angesprochen werdenkönnen.Alle Veranstaltungen bis zur Zertifizierung(Module 1 bis 7) werden als Phase I, alle3


einführungkonflikte im ArbeitsalltagVeranstaltungen nach der Zertifizierungals Phase II (Praxisbegleitung) bezeichnet.Beide Phasen sind Bestandteile desweiterbildenden Studiums und somit auchim Gesamtleistungsangebot berücksichtigt(z. B. Anrechnung der Studienleistungennach ECTS-Punkten, siehe Seite 7).Training von VermittlungskompetenzenZiel des weiterbildenden Studiums ist es,die Teilnehmenden in die Lage zu versetzen,im Beratungsgespräch mit Einzelnen(„Konfliktbetroffenen“) und bei der Zwei-Personen-Vermittlung tätig zu werden.Dazu benötigen die Teilnehmenden eineerprobte Vorgehensstrategie und praktischeUmsetzungsfähigkeiten.Beide Elemente vermittelt die Arbeitsgruppe„Beratung & Training“ am FachbereichPsychologie um Prof. Dr. FriedemannSchulz von Thun („Miteinander Reden“)und Prof. Dr. Alexander Redlich („Konflikt-Moderation“) seit Jahrzehnten in Hochschule,Wirtschaft und auch imSozialbereich.„Wege aus dem Konflikt“ lehnt sich an„Best-Practice“-Erfahrungen bei derMediationsausbildung an, für die Prof.Redlich mit dem Fischer-Appelt-Preis fürhervorragende Lehre ausgezeichnet wurde.Eine Mischung aus Vorbereitung anhandmultimedialer Lernsoftware, Lernen anVorbildern, Peer-Group-Learning undprobierend-entdeckendem Praxis-Handelnbaut auf den vorhandenen Kompetenzender Teilnehmenden auf, vertieft diese undstärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten,in schwierigen Situationen hilfreicheinzugreifen.NEU: Anerkennung des BundesverbandesMediation e. V.Etwa 75 Prozent der Ausbildung „Wege ausdem Konflikt“ werden vom BundesverbandMediation e. V. für ein zusätzliches Aufbaumodulzum/zur „Mediator/Mediatorin“anerkannt. Das bedeutet, Absolvent/innenvon „Wege aus dem Konflikt“ können mitrelativ geringem Aufwand den anerkanntenAbschluss „Mediator/Mediatorin“ erwerben.Dieses zusätzliche Aufbaumodul wirdvon der Arbeitsstelle für wissenschaftliche(AWW) gesondert angeboten.Die Zertifizierung zum/zur „Mediator/Mediatorin“erfolgt durch den BundesverbandMediation e. V. nach dem Abschluss desAufbaumoduls.4


studienorganisationvoraussetzungenAdressat/innenDas weiterbildende Studium richtet sich an:■ Fach-, Führungskräfte, Beschäftigte ausPersonalentwicklung und -management,betrieblicher Sozialberatung sowie Mitarbeitervertretungenin Organisationen, die■ informell (d. h. im Vorfeld rechtlichorganisierter Konfliktaustragungsverfahren)in Konflikten tätig sind oder tätigwerden sollen.Damit wendet sich das Angebot in ersterLinie an Personen, deren Status und Stellunggünstige Voraussetzungen bieten, beider Konfliktberatung eine überparteilicheRolle einzunehmen.Teilnahmevoraussetzungen■ Tätigkeit als Fach-, Führungskraft,Mitarbeitervertreter oder Tätigkeit imPersonalbereich in einer Organisation(mindestens halbtags)■ dokumentierte Absicht der Organisation,den Berwerber/die Bewerberin alsinnerbetriebliche/n Konfliktberater/in(„Organisational Conflict Guide“,„Fairnesslotse“, „Peer Mediator“ o. Ä.)einzusetzen (evtl. Auswahl und formelleBestimmung z. B. durch Geschäftsführungund ggf. Personalvertretung)■ Wunsch und Interesse des Bewerbers/der Bewerberin, in dieser zugedachtenFunktion innerhalb der Organisation tätigzu werden■ Bereitschaft, im Rahmen der Weiterbildungdas eigene Erleben und Handelnin Bezug auf diese Rolle zu reflektieren,sowie■ Unterstützung der Weiterbildung und derspäteren Funktion durch die Organisation.Angaben zu den Bewerbungs- und Zulassungsmodalitätenfinden sich auf Seite 21.Beratung gewünscht?Organisationen, die teilnehmenmöchten, aber noch kein Konflikt-Management-System haben, unterstütztdie Arbeitsgruppe „Beratung &Training“ beim Aufbau eines entsprechendenSystems und/oder bei der Auswahlgeeigneter Fach- und Führungskräfte.Wenden Sie sich dazu bitte anden Veranstalter (siehe letzte Seite).5


studienorganisationTermineAlle Termine im Überblick (2009 – 2011)Auftaktveranstaltung (Alexander Redlich/Jens Rogmann)27. März 2009, 14 – 19 UhrModul 1: Grundlagen – Konflikte und Hintergründe (Silke Freitag)2. – 4. April 2009, 10 – 17.30 UhrModul 2: Gesprächsführung in der Einzelberatung (Kathrin Zach)4. – 6. Juni 2009, 10 – 17.30 UhrModul 3: Einzelberatung bei Konflikten (Silke Freitag/Kathrin Zach)20. Juni 2009, 10 – 17.30 UhrModul 4: Emotionsmanagement – Grundlagen (Catarina Barrios)11. September 2009, 14 – 17.30 Uhr, 12. September 2009, 10 – 17.30 UhrModul 5: Grundlagen der Mediation (Silke Freitag)25. und 26. September 2009, 10 – 17.30 UhrModul 6: Praxis der Mediation (Silke Freitag/Tim Pechtold)6. und 7. November 2009, 10 – 17.30 Uhr | 4. und 5. Dezember 2009, 10 – 17.30 UhrModul 7: Emotionsmanagement – Anwendung (Catarina Barrios)29. Januar 2010, 10 – 17.30 Uhr | 30. Januar 2010, 10 – 13.30 UhrZertifizierung („Performance Assessment“) (Jens Rogmann)im Zeitraum 22. – 26. Februar 2010, 10 – 17.30 UhrBegleitende Praxis (Phase II): Peer-Group-Austausch, Supervision (Kirsten Schroeter)Fortbildungsveranstaltungen – Alexander Redlich (Koordination)April 2010 – März 20116


studienorganisationzeiten und ECTS-PunkteDas weiterbildende Studium ist berufsbegleitendorganisiert und erstreckt sich überzwei Phasen.Phase I: Module/Zertifizierung(März 2009 – März 2010)Phase II: Praxisbegleitung/“CertificateSupplement“ (April 2010 – März 2011)Der zeitliche Arbeitsaufwand für beidePhasen liegt bei insgesamt 300 Stunden(Präsenz- und Selbststudienzeit).VeranstaltungsortAlle Veranstaltungen, außer der Prüfung,finden in den Räumen der Arbeitsstelle fürwissenschaftliche Weiterbildung statt.Präsenzzeiten213,5 Unterrichtsstunden (U-Std.), die sichwie folgt zusammensetzen:■ Auftaktveranstaltung 6 U-Std.■ 7 Module zusammen 128 U-Std.■ Peer-Lerngruppen 27,5 U-Std.■ Zertifizierungsprozess 4 U-Std./proPrüfungsteilnehmendem■ Supervision/Praxisberatung 28 U-Std.■ Fortbildungsveranstaltungen max. 20 U-Std.Im Jahr nach der Zertifizierung (Phase II,ab April 2010) werden ca. zwei Fortbildungsveranstaltungensowie Supervisionund Praxisberatung in kleineren Gruppenangeboten. Diese Veranstaltungen gehörenzum Curriculum des weiterbildendenStudiums. Eine Anrechnung und Zertifizierungder Veranstaltungen in Phase IIerfolgt in einem „Certificate Supplement“(siehe Seite 17).SelbststudienzeitenFür den Selbststudienteil (inkl. E-Learning,Zertifizierungsprojekte und Peer-Gruppen)werden ca. 140 Zeitstunden berechnet.Darin sind die Zeitstunden für Vor- undNachbereitung der Module, schriftlicheArbeiten zur Zertifizierung, die Arbeit inPeer- bzw. Netzwerk-Gruppen und derAbschlussbericht für das „CertificateSupplement“ enthalten.Anrechnung ECTS-PunkteDas European Credit Transfer System(ECTS) erleichtert die internationaleVergleichbarkeit und Anerkennung akademischerStudienleistungen. Die Anzahlder Punkte orientiert sich am Arbeitsaufwand(„Workload“). Er setzt sich ausPräsenzzeit, Vor- und Nachbereitungszeit,Literaturstudium und Prüfungsarbeitenzusammen (1 ECTS-Punkt = ca. 30 Std.Workload). Für den Abschluss zum/zur„Betrieblichen Konfliktberater/in“ werden10 ECTS-Punkte anerkannt (Phase I:8 ECTS, Phase II: 2 ECTS).7


StudienorganisationBetreuung und MethodenGruppengröße/Betreuung■ Zugelassen werden max. 14 Teilnehmerinnenund Teilnehmer. Es wäre günstig,wenn aus einer Organisation zwei oder dreiPersonen teilnehmen würden. Sie könntensich – besonders in größeren Einrichtungen– wechselseitig unterstützen. Außerdemwird die Lerngruppe mit Teilnehmendenaus verschiedenen Einrichtungen bzw.Unternehmen besetzt – diese Heterogenitätfördert den Lern- und Austauschprozesserheblich.■ Die Vor- und Nachbereitungen derModule erfolgen individuell und in Peer-Lerngruppen (vgl. Seite 9).■ Die Module werden von einzelnenTrainerinnen und Trainern durchgeführt,teilweise mit Unterstützung einesCo-Trainers oder einer Co-Trainerin.■ Die Trainerinnen und Trainer werdenwissenschaftlich, inhaltlich und administrativvon der Arbeitsgruppe „Beratung &Training“ unterstützt, begleitet und geleitet.MethodenZwei Schwerpunkte kennzeichnen die kommunikationspsychologischenErkenntnissevon Schulz von Thun und Redlich:■ die Entwicklung von Konzepten zumbesseren Verständnis des zwischenmenschlichenMiteinanders, wie z. B. dem inzwischenin Schulen unterrichteten „Kommunikationsquadrat“■ die Vermittlung von Handlungskompetenzenfür eine authentische Umsetzung dergelernten Kommunikations-, KooperationsundKonfliktlösungsprinzipien.Zur Vermittlung einer Wissensbasis setztdas Ausbildungs-Team auf bewährteVerfahren (Lesen, interaktiv-multimedialesE-Learning, Kurzvorträge, Diskussion undKleingruppenarbeit), die von den Trainerinnenund Trainern anschaulich mit Hilfevon modernen Visualisierungs- und Präsentationstechnikeneingesetzt werden.Über die reine Vermittlung von Inhaltenhinaus wird das Team Menschen in ihrenBerufsfeldern darin unterstützen, diesesWissen auch in Können umzuwandeln undmit ihrer eigenen Persönlichkeit in Einklangzu bringen. Denn zwischenmenschlicheKompetenz lässt sich weder durchBücher noch durch die Einübung bestimmterVerhaltensweisen allein erwerben.Um Konfliktparteien hilfreich durch ihreAuseinandersetzung zu leiten, bedarf eseiner authentischen Persönlichkeit. DiesesWeiterbildungsangebot trägt daher auch zurPersönlichkeitsentwicklung bei.8


StudienorganisationQualitätssicherungSo sichert die Seminarleitung (A. Redlich,J. Rogmann, B. Busch) den Lernprozess:■ Handelndes Lernen durch einen hohenAnteil praktischer Übungs- und Erprobungsphasen,verbunden mit angeleiteterReflexion und individuellem Feedback■ Entdeckendes Lernen am Modell durchmotivierendes, ressourcenbezogenes,offenes Ausprobieren in komplexenSituationen und mit gezielter Beobachtunganderer handelnder Akteure■ Reflexives Lernen durch angeleiteteSelbstreflexion in Form von Übungsmodulen,Aufträgen zur Selbstbeobachtungund persönlicher Entwicklung (auch inForm schriftlicher Aufgaben) sowie durchindividualisierte Rückmeldungen■ Im ersten Modul werden Peer-Lerngruppengebildet, die vier bis sechs Teilnehmendeumfassen sollten. Diese treffensich in Eigenorganisation in regelmäßigenAbständen zwischen den Modulen, um diein der Studienphase I vermittelten Modelleund Instrumente in Übungen zu vertiefen.Insgesamt sollen mindestens vier Treffenmit einer Gesamtstundenzahl von mindestens20 Zeitstunden stattfinden. Die Teilnahmeist verpflichtend. In den Peer-Lerngruppenwerden Protokolle über Teilnahmeund die Übungsinhalte geführt.QualitätssicherungDie Seminarleitung steht den Teilnehmendenund Organisationen als direkterAnsprechpartner für inhaltliche undmethodische Fragen zur Verfügung. Siekoordiniert und vernetzt den Einsatz derTrainerinnen und Trainer, bestimmt dieinhaltlichen Schwerpunkte und sichertQualität und Zielerreichung durch einemodulbegleitende Evaluation.Das Bewerbungsverfahren, die inhaltlicheVernetzung und die begleitende Evaluationdurch die Seminarleitung haben zum Ziel,das weiterbildende Studium in möglichstgeeigneter Weise auf das organisationaleFunktionsumfeld und die Erwartungensowie Kompetenzen der Teilnehmendenabzustimmen.9


Auftakt und Modul 1Grundlagen – konflikteund HintergründeAuftaktveranstaltung■ Kennenlernen von Ablauf undZielsetzung des Studienganges■ Vorstellung des „Multi-Door“-Ansatzes■ Beschreibung der Rollen eines betrieblichenKonfliktberaters („OrganisationalConflict Guide“)■ Kennenlernen der Hintergründe derTeilnehmenden■ ErwartungsabgleichModul 1Für eine informelle Konfliktvermittlungist ein Grundverständnis von Konflikten,deren Dynamik und deren Hintergründenerforderlich. Es ist nötig, abschätzen zukönnen, in welchen Fällen ein Einsatzmöglich und lohnenswert erscheint undwann auf andere Formen der Konfliktbeilegungzurückgegriffen werden sollte.Inhalte■ Erarbeitung einer praktikablenKonfliktdefinition■ Abschätzung von Dynamik, Eskalationsstufeund Interventionsmöglichkeiten ineinem Konflikt■ Auseinandersetzung mit Einstellungengegenüber Konflikten sowie Reflexionüber die eigene Haltung in unterschiedlichenKonfliktsituationen■ Einsatz von Modellen und Übungen zurKlärung von Konflikthintergründen und-dynamiken■ Auseinandersetzung mit Machtstrukturenin Mehrheiten-Minderheiten-Konfliktensowie in Konflikten mit Beteiligung vonVorgesetzten■ Die Rolle als neutrale/r Konfliktberater/inim Verhältnis zu alternativenPositionen und RollenIn diesem Modul wird das Verständnisder Teilnehmenden für die Merkmale undHintergründe von Konflikten erweitert. Eswerden Modelle zur Konfliktdiagnose und-analyse vorgestellt und anhand eigenerErfahrungen eingeübt.10


Modul 2Gesprächsführung in derEinzelberatungDie Beratung von einzelnen Personen isteine bedeutende Tätigkeit im Rahmen informellerKonfliktvermittlung. Der Beraterhat die Aufgabe, den Beratungsdialog sowohlprofessionell und kompetent als auchmenschlich anteilnehmend zu gestalten.Dabei gilt es einerseits, die Situation desKlienten und sein Anliegen auf einfühlsameArt und Weise zu verstehen, andererseitsauch dem nachvollziehbaren Wunschnach Resonanz, Rückmeldung und Rat zubegegnen.BasiskompetenzenIn diesem Modul werden die Basiskompetenzender Gesprächsführung in derEinzelberatung vorgestellt und anhandvon eigenen Beratungsfällen trainiert. ImZentrum stehen die BeratungselementeZuhören, Fragen stellen und Feedbackgeben sowie der Aufbau und Ablauf einesBeratungsgesprächs.U. a. wird es darum gehen, das Gesprächangemessen zu eröffnen, relevante Informationenzu erfragen, die wesentlichenThemen zu bearbeiten, Erklärungen undLösungen zu entwickeln und einen geeignetenAbschluss zu finden.Inhalte■ Struktur eines Beratungsgesprächs: unterschiedlichePhasen im Gesprächsablauferöffnen und abrunden sowie die damitverbundenen Aufgaben für den Beratendenkennen■ Leiten und strukturieren: den roten Fadenverfolgen und Kernpunkte visualisieren■ Aktives Zuhören: erkennen, wo der„Schuh drückt“, die Hintergründe verstehenund den Klienten in seiner Selbstklärungunterstützen■ Feedback: auf angemessene Arthilfreiche Rückmeldung geben■ Feedback-Varianten: fünf Arten derRückmeldung und ihre jeweiligeWirkungsweise unterscheiden■ Fragetechniken: anhand von unterschiedlichenFragetypen die Ausgangslageergründen, die Perspektive wechseln sowieZiele und Lösungen entwickeln■ Teufelskreise: mit dem Teufelskreismodelleine spezielle Konfliktdynamikerklären und Lösungsansätze aufzeigen■ Brainstorming-Varianten: mit unterschiedlichenBrainstorming-MethodenIdeen zur Lösung erarbeiten11


Modul 3Einzelberatung bei KonfliktenKonfliktberatung zeichnet sich dadurchaus, einerseits die Struktur des Gesprächsim Blick zu haben und den roten Faden zuhalten. Andererseits erfordert es ein hohesMaß an Flexibilität, um auf das individuelleAnliegen der Konfliktpartei eingehenund diesem gerecht werden zu können.Beratungsprozess als GanzesIn diesem Ausbildungsmodul steht der Beratungsprozessals Ganzes im Mittelpunkt.Ziel ist dabei die Integration der bereitserworbenen Denk- und Werkzeuge aus denersten beiden Modulen sowie die Erweiterungvon Handlungskompetenzen.Inhalte■ Simulation von Beratungsgesprächen■ alle Teilnehmenden führen eine Beratungim Rollenspiel durch■ in gemeinsamer Auswertung werden Modelleund nützliche Alternativen erarbeitet.■ Integration unterschiedlicher Beratungskompetenzen■ Umgang mit schwierigen Beratungssituationenin der EinzelberatungIn Simulationen werden die Beratungskompetenzenschrittweise verfestigt. Daseigene Vorgehen wird in kleinen Gruppenreflektiert und Handlungsalternativen werdenanhand praktischer Sequenzen erprobt.12


Modul 4/7EmotionsmanagementEmotionen spielen in Konflikten eine zentraleRolle. Kognitives Verständnis alleinreicht für tragfähige Konfliktlösungen undeine Verbesserung der Beziehungen nichtaus, der Perspektivenwechsel muss emotionalesNachempfinden mit einschließen.Die meisten Menschen können im Konfliktihre Gefühle nicht immer gänzlich steuern– und dies gilt sowohl für die Konfliktbeteiligtenwie möglicherweise auch für den„Lotsen“. Gefragt in dieser Rolle ist alsoEmotionsmanagement mit zwei Blickrichtungen:■ Wie können eigene Gefühlsreaktionenwie z. B. Parteilichkeit, Überforderung,Selbstbetroffenheit oder Lösungsdruckgesteuert werden?■ Wie kann in der konkreten Gesprächssituationder emotionale Ausdruck derKonfliktparteien so gelenkt werden, dassder Konflikt nicht eskaliert?In diesen beiden Modulen setzen sich dieTeilnehmenden mit fremden und eigenenemotionalen Reaktionsmustern auseinander.Teilnahmevoraussetzung ist daher dieBereitschaft zur Selbstreflexion. Gearbeitetwird u. a. an konkreten Konflikten derTeilnehmenden.Inhalte Modul 4 (Grundlagen)Die Teilnehmenden erarbeiten Möglichkeiten,um ihr Standing in persönlichenStress- und Grenzsituationen zu erhaltenund weiterzuentwickeln.■ Konflikt- und Emotionstheorienverstehen■ Reflexion eigener und fremderVerhaltens- und Reaktionsmuster inKonfliktsituationen■ Persönliche Stabilität für schwierigeGesprächssituationen entwickelnInhalte Modul 7 (Anwendung)Die Teilnehmenden werden in die Exploration„sozio-emotiver Hintergründe“der Konfliktparteien eingeführt, um über„Rüstzeug“ in schwierigen Konfliktvermittlungssituationenzu verfügen.■ „Doppeln“ als Methode zur Förderungvon emotionalem Dialog und Perspektivenwechsel■ Umgang mit starkem Gefühlsausdruckund Widerstand■ eigene Gefühle im Beratungsprozessaushalten und in sinnvolle Interventionenverwandeln13


Modul 5Grundlagen der MediationDas Gespräch mit zwei Konfliktparteien istvielschichtiger als die Konfliktberatung miteiner Person.Gerade wenn in einer Auseinandersetzungzwischen zwei oder mehreren Personen einGespräch nicht mehr möglich scheint, derStreit dominiert, sind Mediatorinnen undMediatoren gefordert; sie vermitteln alsunparteiische Dritte, geben dem Gesprächeine klare, transparente Struktur und helfenden Beteiligten, doch noch eine Lösung zufinden.In diesem Modul werden die Prinzipien derMediation erfahrbar. Zum Kennenlernenwerden die fünf Phasen der Mediation vorgestellt,mit denen dann die Teilnehmendenschrittweise die Konfliktparteien anleiten,ihre unterschiedlichen Sichtweisen darzulegen,Verständnis füreinander zu erlangenund letztlich einvernehmlich zu lösen.als Mediator/in sowie als Beobachtendeeinnehmen.Inhalte■ Struktur einer Mediation: fünf Phasenvon der Einleitung bis zur Vereinbarungverbindlicher Lösungen■ die Rolle von Mediatorinnen/Mediatorenund ihre Bedeutung für den Klärungsprozess■ „Lösungsaufschub“ aushalten■ den Konflikt strukturieren■ aktiv zuhören nach zwei Seiten■ Erkunden der Interessen undErhellen der Konflikthintergründe■ Methoden, um Positionen in Bewegungzu bringen■ Treffen verbindlicher VereinbarungenIn praktischen Einheiten werden dieKompetenzen geübt, die es ermöglichen,das Gespräch zu steuern und die Konfliktparteienanzuleiten, ohne sich inhaltlich zubeteiligen. In Rollenspielen erfahren dieTeilnehmerinnen und Teilnehmer die Wirkungsweiseder einzelnen Mediationsphasenlive. Dabei werden sie die unterschiedlichenPerspektiven als Konfliktpartei,14


moduL 6Praxis der mediationZwischen zwei oder mehreren Konfliktparteienzu vermitteln, ist ein komplexesUnterfangen. Erfolgreiches Vermittelnzeichnet sich dadurch aus, dass man dieStruktur des Gesprächs im Blick hat undden roten Faden hält. Außerdem erfordertes ein hohes Maß an Flexibilität, um aufdie individuellen Stimmungen und Interessender Konfliktparteien eingehen undihnen gerecht werden zu können.Inhalte■Alle Teilnehmenden führen eineMediation im Rollenspiel durch.■ In gemeinsamer Auswertung werdenModelle und nützliche Alternativenerarbeitet.■ Übergänge der Mediationsphasen gestalten■ Umgang mit schwierigen Situationenkennenlernen und erfahrbar machenIn diesem Ausbildungsmodul steht derMediationsprozess als Ganzes im Mittelpunkt.Neben der Gestaltung der Übergängevon Phase zu Phase stehen dieErweiterung der Handlungskompetenzsowie die Integration der bereits erworbenenKompetenzen im Fokus.Durch Rollenspiele werden die Mediationskompetenzenschrittweise verfestigt.In intensiven Auswertungen wird das eigeneVorgehen reflektiert, Handlungsalternativenwerden anhand praktischer Sequenzenerprobt und Methoden gesammelt, diedie Wahrung der eigenen Allparteilichkeitsicherstellen. Abschließend werden möglicheschwierige Situationen der Mediationim Arbeitsalltag gesammelt und gemeinsamStrategien zum Umgang mit ihnenerarbeitet.15


zertifizierungorganisational conflict guideNach Abschluss der Module 1 bis 7 wirddas Universitätszertifikat der UniversitätHamburg „Organisational Conflict Guide(OCG)“/“Betriebliche Konfliktberaterin/Betrieblicher Konfliktberater“ vergeben.Für die Vergabe des Universitätszertifikatessind folgende Voraussetzungen notwendig:1. Voraussetzungen■ regelmäßige, kontinuierliche Teilnahmeüber alle Präsenzmodule des I. Studienjahres(inkl. der Auftaktveranstaltung)hinweg mit mind. 90 % Teilnahmequote.■ Fehlzeiten müssen im Krankheitsfalldurch ein ärztliches Attest, in betriebsbedingtenFällen durch den Vorgesetztenschriftlich bestätigt werden.■ Vor- und Nachbereitung anhand dervorgegebenen Literatur und Lernsoftwaresowie studienbegleitende Reflexion/Einübungin den Peer-Lerngruppen (ebenfallsMindestteilnahmequote von 90 %)■ Teilnahme an der Begleitevaluation (zeitnahe,vollständige Modulrückmeldungen)Ein Ausgleich von Fehlzeiten ist im Rahmendieser Ausbildung nicht möglich.2. Erfolgreiche Teilnahme amZertifizierungsprozess(Performance Assessement)■ Bestehen des Wissenstests, der sich aufWissensbestandteile der Präsenzmoduleund dazugehöriger Begleitliteratur ausStudienphase I bezieht■ Teilnahme an der praktischen Prüfung■ Anfertigung einer ausführlichen schriftlichenReflexion über die während derpraktischen Prüfung angefertigte Videoaufnahmenach VorgabenInhalte des ZertifikatsDas Universitätszertifikat enthält Angabenüber Ziele, Inhalte und Umfang desweiterbildenden Studiums „Wege aus demKonflikt“ sowie die erbrachten Leistungsnachweiseund Zahl der ECTS-Punkte. Eskann nach der Teilnahme an den Veranstaltungenzur Praxisbegleitung um ein„Certificate Supplement“ ergänzt werden.Weitere Hinweise zum Prüfungs- undBewertungsverfahren werden den Teilnehmendenim Lauf der Phase I ausgehändigt.16


phase II: Supervision, Praxisberatung und FortbildungEin Jahr PraxisbegleitungDie Erfahrungen, die die Teilnehmendenin ihrer Rolle und Organisation machen,werden in der Ausbildungsphase II inverstärktem Maß aufgegriffen.Ziel ist es, das Handlungsrepertoire derTeilnehmenden mit den praktischenErfahrungen abzugleichen, um derenFähigkeiten anwendungsorientiert auszudifferenzieren.Zudem sollen die zertifizierten Konfliktberaterreflektieren, wie sie ihre Rolle undFunktion so wahrnehmen können, dass dieZiele der Organisation im Hinblick aufderen Konflikt-Management-Systemoptimal unterstützt werden.Ergänzung: „Certificate Supplement“Das erworbene OCG-Universitätszertifikatwird nach Phase II durch ein „CertificateSupplement“ ergänzt.Voraussetzungen dafür sind eineMindestteilnahmequote von 90 Prozent anden Veranstaltungen des II. Studienjahressowie die Anfertigung eines schriftlichenBerichts über die praktische Umsetzungder angeeigneten Fähigkeiten bzw. derImplementation des Konflikt-Management-Systems nach Vorgaben.Im „Certificate Supplement“ werden Art,Inhalte und Stundenzahl der besuchtenVeranstaltungen der II. Studienphaseausgewiesen.Inhalte und Methoden■ Supervision und Praxisberatung in Halbgruppen,diese werden – je nach Wunschder Teilnehmenden – organisationshomogenoder -heterogen zusammengesetzt.■ begleitender Austausch in Peer-Gruppen(in terminlicher Eigenorganisation)■ ein bis zwei Fortbildungsveranstaltungenzur informellen Konfliktvermittlung inOrganisationen (A. Redlich/B. Busch)Die Angebote zur Praxisbegleitung sindBestandteil des weiterbildenden Studiums„Wege aus dem Konflikt“.17


Das TeamWissenschaftliche LeitungProf. Dr. Alexander RedlichWissenschaftliche LeitungDiplom-Psychologe,Sozialpädagoge, Lehrer■Zusatzausbildungen: Verhaltenstherapie,Psychodrama■Seit 1976 Dozent amFachbereich Psychologie derUniversität Hamburg■Aktuelle Forschungsschwerpunkte:Gruppenarbeit/Kooperation/Konflikt,ressourcenorientierteSozialpädagogikmit Kindern, Jugendlichen undihren Familien, Blended Learningim Bereich kommunikativerKompetenzDr. Jens J. RogmannWissenschaftliche LeitungDiplom-Psychologe, MSc inApplied Psychology, Betriebswirt(WAH)■Zusatzausbildungen inSystemischer Beratung (ISS),Ausbilder für Problem- undKonfliktberatung (UniversitätHamburg)■Seit 1994 in Wirtschaftsunternehmenund Non-Profit-Organisationenals Moderator, Trainerund Consultant tätig■Seit 2001 wissenschaftlicherMitarbeiter in der Arbeitsgruppe„Beratung & Training“ mitForschungsschwerpunktTrainingsevaluation undE-Learning für Soft SkillsBarbara BuschLehrgangskoordination■langjährige Tätigkeit alsKrankenschwester■Studentin der Psychologiean der Universität Hamburgmit den StudienschwerpunktenPädagogische Psychologie undArbeits- und Organisationspsychologie■Mitarbeiterin bei Prof. Dr.Alexander Redlich: Büroorganisation,Lehrgangs- undWorkshopkoordination■Durchführung von Trainingsund Co-Moderationen imBereich Konfliktmanagementan den Universitäten Hamburgund Freiburg18


Das TeamTrainerinnen/TrainerHarald FreeseOrganisation und MarketingDiplom-Pädagoge■Seit 1977 wissenschaftlicherMitarbeiter und StellvertretenderLeiter der Arbeitsstellefür wissenschaftliche Weiterbildung(AWW)■Planung, Organsiation undDurchführung des weiterbildendenStudiums „Wege aus demKonflikt“Catarina BarriosTrainerin: Module 4, 7Diplom-Psychologin■Ausbildung/Weiterbildungin Klärungshilfe (Thomann),Systemische Organisationsberatung,Gesprächspsychotherapieund Verhaltenstherapie■Tätigkeit als Psychotherapeutinsowie als Beraterin, Trainerinund Coach in Wirtschaftsunternehmen,Sozialeinrichtungenund im öffentlichen Dienst■Spezialisierung im BereichKonfliktmanagement mit denSchwerpunkten Begleitung vonChange-Prozessen, Konflikt-Beratung und MediationSilke Freitag (geb. Vogt)Trainerin: Module 1, 3, 5, 6Sozialpädagogin, Psychologin,Mediatorin BM und Ausbilderinfür Mediation BM■Seit 1995 Tätigkeit alsMediatorin für Profit- und Nonprofit-Organisationen■Seit 1998 Tätigkeit alsfreiberufliche Trainerin in denBereichen Konfliktmanagementund Mediation in Unternehmen,sozialen Einrichtungen undVerwaltungen; Leitung vonMediations-Ausbildungen am„Institut für Konfliktaustragungund Mediation“ (ikm)■Seit 2002 Tätigkeit als Supervisorinfür Mediator/innen undinnerbetriebliche Konfliktberater/innen19


Das TeamTrainerinnen und TrainerTim PechtoldTrainer: Modul 6Diplom-Psychologe,Mediator BM■Zusatzausbildung in NLP,Mediation, Peermediation■Seit 1998 tätig als freiberuflicherBerater, Trainer undMediator für Profit- und Nonprofit-Organisationen■Thematische Schwerpunktesind Kommunikation, Konfliktmanagementund Mediation■Seit 2003 als Ausbilder fürMediation, angestellt beimFriedensbildungswerk KölnKirsten SchroeterPraxisbegleitung/SupervisionDiplom-Psychologin undMediatorin■Tätigkeit als (Konflikt-)Moderatorinund Beraterin imBereich Kommunikation undKonfliktbearbeitung■Koordinatorin des Projekts„FernstudienmoduleMediation“ der BLK■Ausbilderin und vielfältigeLehrtätigkeit im BereichMediation/Konfliktbearbeitung(u. a. an der Europa-UniversitätFrankfurt/Oder und an der TUund FU Berlin)■Supervisorin u. a. im Modellprojekt„Gerichtliche Mediation“des Justizministeriums MVKathrin Zach (geb. Poplutz)Trainer: Modul 2 und 3Diplom-Psychologin■Zusatzausbildung in Gestalttherapieund Hypnotherapie■1998–2005 Mitarbeiterinan der Universität Hamburg,Arbeitsbereich „Beratung &Training“■Seit 1999 als Trainerin undBeraterin in Wirtschaftsunternehmenund Non-Profit-Organisationeninternational tätig■Lehrtrainerin im Schulz vonThun-Institut für Kommunikation20


FormalitätenStudieninformationenVeranstaltungsortArbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung(AWW) der Universität Hamburg,Vogt-Kölln-Str. 30, Haus E, 22527Hamburg (auf dem Campus in Hamburg-Stellingen)KostenDas Entgelt beträgt für den gesamten Laufinklusive der Praxisbegleitung 4200,- Europro Person. Darin enthalten ist diePrüfungsgebühr in Höhe von 300,- Euro.Neben den Studienmaterialien und denLizenzen für multimediale E-Learning-Software (für Windows) beinhaltet dasEntgelt auch die■ Verpflegung am Seminarort(Mittagessen an vollen Seminartagen,Pausenimbisse und Getränke)sowie die■ kostenlose Nutzung des PC-Pools derArbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung(AWW) der Universität Hamburgwährend der Öffnungszeiten und nachgesonderter Vereinbarung.Bewerbung und ZulassungZur Anmeldung beim weiterbildendenStudium „Wege aus dem Konflikt“ isteine persönliche, schriftliche Bewerbungerforderlich.Folgende Unterlagen müssen dem ausgefülltenBewerbungsbogen beigefügtwerden:1. Beschreibung der Rolle und Tätigkeitin der derzeitigen Organisation (Position,Aufgaben)2. Angaben über Vorerfahrungen undKompetenzen in den relevanten Bereichen(z. B. Gesprächsführung, Moderation,Beratung, Konfliktvermittlung)3. hinreichend begründete Darlegung desTeilnahmewunsches (z. B. Motivation,Hintergrund)4. Angaben der entsendenden Organisation(Arbeitgebers) zum bestehenden, geplantenoder im Aufbau befindlichen Konflikt-Beratungs- bzw. -Management-Systemsowie der zugedachten (oder bereitseingenommenen) Rolle und Funktion desBewerbers5. Angaben zum Prozess der Auswahl derBewerberin/des Bewerbers21


FormalitätenSTudieninformationenDie vollständige Bewerbung (einschließlichder Erklärung der Organisation) mussbis zum 20. Februar 2009 bei der Arbeitsstellefür wissenschaftliche Weiterbildung(AWW) eingegangen sein. Unvollständige,nicht aussagekräftige oder verspätet eingehendeBewerbungen können nur im Rahmenfreier Plätze berücksichtigt werden.Ein Bewerbungsformular finden Sie onlineunter www.aww.uni-hamburg.de/konfliktoder auf dem Veranstaltungsflyer.Es stehen maximal 14 Plätze zur Verfügung.Die Bewerbung gilt für den gesamtenLauf des weiterbildenden Studiums,Phase I „Module“ (März 2009 – März2010) und Phase II „Praxisbegleitung“(April 2010 – März 2011).Bei der Zulassung werden Bewerbungenbevorzugt, aus denen hervorgeht, dass dieGrundlagen für die Arbeit von „OrganisationalConflict Guides“, „BetrieblichenKonfliktberatern“, „Konfliktlotsen“,„Fairness-Beauftragten“, „Peer Mediatoren“usw. bereits bestehen (z. B. DienstoderBetriebsvereinbarungen usw.).Zudem soll Bewerbungen Vorrang gegebenwerden, bei denen das innerbetrieblicheAuswahlverfahren (z. B. durch denBetriebs- bzw. Personalrat) so organisiertist, dass eine breite Akzeptanz des/der ausgebildetenKonfliktberaters/in der entsendendenOrganisation sichergestellt ist.Die endgültige Entscheidung über dieZulassung von Bewerberinnen undBewerbern liegt bei der wissenschaftlichenLeitung (A. Redlich). Sie entscheidet aufBasis der vorliegenden Informationen zuHintergrund, Motivation und persönlicherEignung, aufgrund didaktischer und lehrundlernorganisatorischer Überlegungen(wie z. B. Kurszusammensetzung) sowieden vorstehend genannten Voraussetzungenund Rahmenbedingungen, ggf.auch in Rücksprache mit der entsendendenOrganisation.22


FormalitätengeschäftsbedingungenStudieninformationenZulassungSofern alle Bewerbungsunterlagen fristgerechtvorliegen, entscheidet ein Zulassungsausschussüber die Vergabe der maximal 14 Teilnahmeplätze.Liegen mehr Bewerbungen vor als Teilnahmeplätze,entscheidet das Los.TeilnahmebestätigungMit der Bestätigung des Eingangs Ihrer Bewerbungsunterlagenist noch keine Teilnahmeverpflichtungverbunden. Erst im Zuge der Zulassungschicket Ihnen die AWW eine Teilnahmeerklärungzu, in der Sie Ihre rechtsverbindliche Teilnahmeschriftlich bestätigen.Vor Beginn des 1. Veranstaltungstermins erhaltenSie die Rechnung mit Fälligkeitsdatum. Ratenzahlungensind nach Absprache möglich. Wenn Sie dieTeilnahmeerklärung nicht fristgerecht unterschriebenzurückschicken, wird der Weiterbildungsplatzanderweitig besetzt.Rücktritt und RückzahlungKrankheit von einer Dauer, welche das Erreichendes Zieles der Veranstaltung gefährdet, odereine berufliche Veränderung, in deren Folge eineweitere Teilnahme nicht mehr möglich oder sinnvollist, werden regelmäßig als Rücktrittsgründeanerkannt. Über die Anerkennung anderer Gründeentscheidet der Leiter der AWW im Einzelfall. Injedem Fall ist der Rücktritt schriftlich zu beantragen;dem Antrag sind die notwendigen Nachweisebeizufügen.Wird ein Rücktritt anerkannt, erfolgteine Rückzahlung des Entgeltes für die Unterrichtsstunden,an denen der Zurücktretende wegendes Grundes nicht teilnehmen konnte, der denRücktritt auslöste. Der Rückzahlungsbetrag wirdum einen Bearbeitungsbetrag in Höhe von 16 Prozentdes Entgeltes vermindert, das der Zurücktretendeansonsten zu zahlen gehabt hätte.Weitere Hinweise■ Der Veranstalter behält sich vor, sein Programmkurzfristig geringfügig zu ändern. Im Falle einerzwingenden Verhinderung einer Trainerin odereines Trainers (z. B. Krankheit) wird zunächst versucht,mit allen Teilnehmenden einen Ausweichterminzu vereinbaren, oder, wenn das nichtgelingt, sorgt der Veranstalter für einen qualifiziertenErsatz.■ Die Weiterbildung „Wege aus dem Konflikt“enthält Selbsterfahrungsanteile, die keine Psychotherapiedarstellen und eine solche auch nicht ersetzen.Die Teilnahme setzt eine normale psychischeBelastbarkeit voraus.■ Der Veranstalter verpflichtet sich, alle Informationen,die er über die Teilnehmenden erfährt,Dritten nicht zugänglich zu machen. Dies giltumgekehrt auch für alle Teilnehmenden. Zu Beginnder Veranstaltung unterschreiben die Teilnehmendendazu eine Erklärung zur Verschwiegenheit.23


KONTAKTBest PracticeDie Arbeitsgruppe „Beratung & Training“ um Prof. Dr.Friedemann Schulz von Thun („Miteinander Reden“) undProf. Dr. Alexander Redlich („Konflikt-Moderation“) vermitteltProfis und Laien kommunikative Kompetenzen.Prof. Dr. FriedemannSchulz von ThunDie von Prof. Dr. Alexander Redlich entwickelte, 2003 mit demFischer-Appelt-Preis für hervorragende Lehre ausgezeichneteMischung moderner Lernformen (E-Learning, Lernen an Vorbildern,praktisches Training, Feedback und Praxisbegleitung) bautdie Kompetenzen der Teilnehmenden aus und stärkt das Vertrauenin die eigenen Fähigkeiten.Prof. Dr. Alexander RedlichNoch Fragen? Rufen Sie uns an!Universität HamburgArbeitsstelle für wissenschaftlicheWeiterbildung (AWW)Beratung und KoordinationHarald FreeseVogt-Kölln-Str. 30, Haus E22527 HamburgTel. 040/42883-2476/-2499info@aww.uni-hamburg.dewww.aww.uni-hamburg.de

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