Die rituelle Mannifaltigkeit des Hochamtes in den Handschriften des ...

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Die rituelle Mannifaltigkeit des Hochamtes in den Handschriften des ...

19Fragard des Nērangestān, in dem die verschiedenen Ämter nach der Tageszeit, in dersie gefeiert werden, klassifiziert werden. Hochämter werden nur im ušahina, hāuuaniund rapiθßina gefeiert. Dem entsprechen auch die Handschriften. Das Yasna-Hochamt wird immer im Ratu Hāuuani, d.h. der Morgendämmerung, gefeiert.Dementsprechend beginnt ihre Liste der fünf Tagesratu mit dem hāuuani. Der Yasna īRapihwin ist eine besondere Form des Yasna-Hochamtes, die man nicht im Hāwan gāh(der ersten Einteilung des Tages, der Morgendämmerung) feiert, sondern in derzweiten Tagesratu (Mittag) und besonders am Nouruz 3 . Die Liste der Tagesratu istdiesmal auf die Erwähnung vom Ratu rapiθßina beschränkt. In der Tat erscheint indieser Zeremonie eine viel kürzere Liste der Ratu: nur ein Tagesratu, Rapihwin, undweder Monats- und Jahresratu noch textuelle Ratu. Statt Y1.3-17 findet man nurfolgenden Text (s. G31):niuuaēδaiiemi. haṇkāraiiemi. asniiaēibiiō. a ahe. ratubiiō. rapiϑβināi a aone.a ahe. raϑβe: niuuaēδaiiemi. haṇkāraiiemi. frāda .f auue. zaṇtumāica. a aone.a ahe. raϑβe. niuuaēδaiiemi. haṇkāraiiemi. a ahe. vahištahe. āϑrasca. ahurahe.mazd .mit anschliessender Datumsformel.Das Videvdad-Hochamt beginnt im Ratu ušahina. Folglich fängt dort die Liste immermit der Mitternacht-ratu, d.h. ušahina- an. Die Tagesratu stehen in Verbindung mit dersozialen Organisation, was auch in Indien bei den entsprechenden r tu belegt ist. Dieübliche Reihenfolge der Stände erscheint nur wenn man die Liste mit dem Ratuušahina anfängt ($ 11):hāuuani- vīs- „Dorf“ ušahina- nmāna- „Haus“rapiϑβina- zaṇtu- „Sippe, Klan“ hāuuani- vīs- „Dorf“uzaiierina- da iiu- „Land“ rapiϑβina- zaṇtu- „Sippe, Klan“aiβisrūϑrima- zaraϑuštrō.təma- uzaiierina- da iiu- „Land“ušahina- nmāna- „Haus“ aiβisrūϑrima- zaraϑuštrō.təma-Daraus geht hervor, dass die aktuelle Liste der Tagesratu wahrscheinlich erstmal füreine nächtliche Zeremonie fixiert wurde. Dies stimmt mit der Tatsache überein, dass imNērangestān das Hochamt des ušahina als erstes erwähnt wird, und dass das3 s. Boyce 1969

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