Die rituelle Mannifaltigkeit des Hochamtes in den Handschriften des ...

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Die rituelle Mannifaltigkeit des Hochamtes in den Handschriften des ...

32Von den 10 Frawardīgān Tagen ist (der Āfrinagān für) die restlichen fünf Tage:3 aš əm vohū; frauuarānē; der entsprechende Gāh; die Widmung ahurahemazdå und aš āunąm. Das kardag ist yå vīsāδa *āuuaiiein ti (Yt13.49-52) unddann die āfrīnāmi bis zum Ende.Für die fünf Tage der Gāθā: 3 aš əm vohū; frauuarānē; der entsprechende Gāh;die Widmung ahurahe mazdå... gāθābiiō und aš āunąm. Das kardag ist yå vīsāδa*āuuaiiein ti (Yt13.49-52) und dann die āfrīnāmi bis zum Ende.Die Angaben in G18b finden wohl eine direkte Bestätigung im Nērangestān. DerNērangestān (N43.6-8) verzeichnet auch den Āfrīnagān für Srōš, fur die Nōg Nāwar-Zeremonie, für Visperad- und Hādōxt-Hochämter, jedoch kommen diese Angaben inden Handschriften nur im Fall der Feier für das Visperad der Frawardīgān-Tage vor. Inden übrigen Visperad-Feiern und in Videvdad und Vištāp Yašt erscheint Y62.12 in denHandschriften genau wie in den Yasna-Handschriften.Wie man sieht, setzt die in G18b beschriebene Praxis deutlich eine Tradition fort, diebis zum Nērangestān zurück zu verfolgen ist. Die Übereinstimmung ist jedoch nichtvollkommen. Man muss trotzdem sagen, dass es schon unter den sasanidischenExegeten diesbezüglich unterschiedliche Ansichten gab. Es sollte also nichtverwundern, dass wenigstens 600 Jahre Spuren in der Ritualpraxis hinterlassen haben.Es ist vielmehr so, dass die zahlreichen Übereinstimmungen über eine solcheZeitspanne hinweg von Bedeutung sein müssen.Zum Schluss erlauben Sie mir bitte eine kurze Zusammenfassung. Die Handschriftendes Hochamtes enthalten genaue Beschreibungen von fünf verschiedenen Hochämtern:Yasna, Yasna ī Rapihwin, Visperad, Videvdad und Vištāsp Yašt. Sie sind deutlich inzwei Gruppen zu teilen: auf der einen Seite stehen Yasna und Yasna ī Rapihwin undauf der anderen Visperad und die Einschalt-Zeremonien (Videvdad und Visperad), dieauf der Grundlage des Visperad-Hochamtes aufgebaut sind. Wir wissen von derExistenz weiterer Einschalt-Zeremonien wie dem Bayān Yasn und vielleicht auch demrätselhaften Hādōxt-Amt. Sie waren jedoch im 17. Jhr, der frühesten Zeit, aus der unseine bedeutende Anzahl von Handschriften erhalten geblieben sind, wahrscheinlichnicht mehr geläufig.Jeder dieser Haupttypen von Hochämtern konnte in unterschiedlicher Variation fürbesondere Zwecke oder im Rahmen grösserer Feste ausgeführt werden. Diese

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