GB 2007 - Kehrichtverwertung Zürcher Oberland

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GB 2007 - Kehrichtverwertung Zürcher Oberland

KennzahlenFinanzenAnnahmen40 34043 896 43 70113 98313 85613 6495699541158 00045 50018969418735217795916 34921 11214 24427 5001 32705 06 07 05 06 07 05 06 0705 06 07Nettoerlösein CHF 1 000Cashflowin CHF 1 000Rücklagenin 1 000 CHFFremdkapitalin CHF 1 00005 06 07 05 06 07Abfallmengenin Tonnendavon als Klärschlammin TonnenVerwertungDeponierung115 653113449113 23891841172163120274194362 5772 4272 17838 578 38 69036 9165 7387 2326 38505 06 07 05 06 07 05 06 0705 06 0705 06 07 05 06 07Stromproduktionin MWhStromabgabein MWhFernwärmeproduktionin MWhFE - Schrottaus SchlackeSchlackein Tonnenabgelagerte Reststoffein Tonnen


KennzahFinanzen40 34043 896 43 701Finanzen31.12.2007 31.12.2006 31.12.2005Nettoerlöse 1 000 CHF 43 701 43 896 40 340Veränderung % -0.4 8.8 8.7Cashflow 1 000 CHF 13 983 13 856 13 649Veränderung % 0.9 1.5 51.3Rücklagen 1 000 CHF 1 327 5 411 5 699Veränderung % -74.5 -5.1 1 034.3Verzinsliches Fremdkapital 1 000 CHF 27 500 45 500 58 000AnnahmenAbfallmengen (verbrannt) t 189 694 188 247 178 356Veränderung % 1.3 5.5 10.6davon Klärschlamm total t 21 112 16 349 14 244Veränderung % 29.1 14.8 -7.9VerwertungStromproduktion MWh 113 449 115 653 113 238Veränderung % -1.9 2.1 14.7Stromabgabe MWh 88 871 91 182 84 117Veränderung % -2.5 8.4 18.6Fernwärmeabgabe MWh 19 436 21 631 20 274Veränderung % -10.1 6.7 9.7FE - Schrott aus Schlacke t 2 178 2 427 2 577Anteil FE - Schrott in Schlacke % 5.9 6.3 6.7DeponierungSchlacke t 36 916 38 690 38 578Anteil am Abfall % 19.9 20.6 21.6abgelagerte Reststoffe t 6 385 7 232 5 738Anteil am Abfall % 3.4 3.8 3.205 06 07Nettoerlösein CHF 1 000Verwertung115653113 44911323805 06 07Stromproduktionin MWh


Geschäftsbericht 2007


0KEZOGeschäftsbericht 2007Das Jahr 2007 –ein Jahr der OptimierungenABFALL – EIN DYNAMISCHER MARKT. DieWohlstandsgesellschaft und damit zusammenhängendIndustrie und Gewerbe produzierten europaweitschätzungsweise rund 200 MillionenTonnen Abfall, hiervon in der Schweiz 3.2 MillionenTonnen und allein im Kanton Zürich 800 000Tonnen. Dass dieses Volumen nicht nur von einfachzu kontrollierenden Unternehmungen der öffentlichenHand entsorgt wird, sondern in einemkaum durchschaubaren System privater Unternehmeraller Couleur behandelt wird, zeigen dieskandalösen Verhältnisse in unserem südlichenNachbarland eindrücklich. Es bleibt zu hoffen,dass solche Extremfälle dazu beitragen, die Wichtigkeitder ökologisch korrekten und nachhaltigenEntsorgung aufzuzeigen – es bleibt zu hoffen . . .Impulse, wie sie vom schweizerischen Verbotvon Abfalldeponien im Jahre 2000 auf den Bauvon Kehrichtheizkraftwerken (KHKW) ausgegangensind, sind – mit einiger Verspätung – auch inunserem nördlichen Nachbarland festzustellen.Unsere ökologische Überzeugung kann dieserAufholjagd nur positiv gegenüberstehen, auchwenn dies bereits zu ersten Einbrüchen in der Einlieferungvon süddeutschem Kehricht geführt hat.Diesen Ausfall zu decken ist zu einer grossen Herausforderungunseres Abfallmanagements imRahmen des Zürcher AbfallverwertungsverbundesZAV geworden. Aus unserer unternehmerischenSicht dürften damit die zwei «fetten» Jahreder Vergangenheit angehören, Jahre, in denen wirdank eines überdurchschnittlichen Cashflows unsereVerpflichtungen gegenüber Banken markantzurückführen konnten. Dieses finanzielle Zwischenhochwird also dennoch für uns in Zukunftseine positiven Spuren hinterlassen.Der forcierte Auf- und Ausbau neuer Verwertungskapazitätenzwingt uns, uns auf die Lösungunserer schweiz- und kantonsinternen Aufgabenzurückzubesinnen. So steht die vertiefte technischeZusammenarbeit im Rahmen des ZAV imVordergrund. Nicht nur der Fokus auf den Markt,sondern auf weitere Optimierungen unserer bestehendenAnlagen sind von nachhaltiger Bedeutung.Wenn auch oft die «Optimierung» dem Ausweitenvon Kapazitäten gleichgesetzt wird, sogreift dies zu kurz: Die Minimierung der nichtmehr weiter verwertbaren Abfälle, die Minimierungdes Ressourceneinsatzes und die Optimierung,gar Maximierung der Energierückgewinnungstehen dabei im Zentrum.Es ist motivierend, wie mit dem gebündeltenKnow-How aus sechs Zürcher Verbrennungsanlagen,unterstützt von Ämtern und Forschung, auchweiterhin ein erfolgversprechender Weg in die Zukunftmöglich sein wird.Vorwort des Zweckverbandspräsidentenwww.kezo.ch2


0KEZOGeschäftsbericht 2007Die Strategie unseres Zweckverbandes.Vieles wirkt von aussen auf unserenZweckverband ein. Viel Zukunftsweisendes wirdaber auch im Rahmen unserer Geschäftsleitungund unserem Verwaltungsrat erarbeitet. So wirdder Verwaltungsrat auch im neuen Jahr im Rahmeneines Strategieprozesses unsere bisherigenDienstleistungen hinterfragen und nach Ausweitungenim Interesse unserer Kundinnen und Kundensuchen. Dabei soll auch die Frage, ob die Formdes Zweckverbandes – vor allem im Hinblick aufdie zunehmende überregionale Zusammenarbeit– weiterhin das optimale Rechtskleid ist, zu beantwortensein. Wir werden diese Aufgabenstellungenund Herausforderungen mit Freude, Engagementund «offenem Visier» angehen und dabei unsereDelegierten wie letztlich auch unserePartnergemeinden eng in den Willensbildungsprozesseinbinden. Noch ist es nicht soweit, undwir haben die Herausforderungen des noch jungenJahres aufzunehmen.Für den Einsatzwillen und für die grosse Leistungsbereitschaftdanke ich allen Mitarbeitendenin der KEZO, meinen Kolleginnen und Kollegen imVerwaltungsrat, der Rechnungsprüfungskommissionund – last but not least – allen unseren Delegiertenganz herzlich.0Es ist motivierend, wie mitdem gebündelten Know-Howaus sechs Zürcher Verbrennungsanlagen,unterstützt vonÄmtern und Forschung,auch weiterhin ein erfolgversprechenderWeg in dieZukunft möglich sein wird.Dr. Ueli BüchiPräsident des ZweckverbandesVorwort des Zweckverbandspräsidentenwww.kezo.ch3


0KEZOGeschäftsbericht 2007Ressourcenschonenderund klimafreundlicher BetriebDer Verwertungsgedanke ist seit jeherim Namen der KEZO, KehrichtverwertungZürcher Oberland, verankert. Das Bewusstsein,ein Verwerter zu sein oder dies zu werden, wurdein diesem Jahr durch die aktive Mitarbeit in derArbeitsgruppe «KVA - Charta» nachhaltig geweckt.Mit dem «Öko - Footprint» aus der Verwertung deranfallenden Rückstände aus der KVA wurden unsPotentiale aufgezeigt, die wir in einer Branchennorm,der «KVA - Charta», schweizweit unbedingtnutzen wollen.Messbar gemacht wurden diese Potentialedurch einen Ökobilanzvergleich auf der Basis vonCO 2eq oder UBP (UmweltBelastungsPunkte). Mitdiesem Ökobilanzvergleich wird uns ein Werkzeugin die Hand gegeben, welches uns erlaubt,geplante Investitionen und Massnahmen auf ihreökologische Effizienz zu prüfen.Mit ökologischen Umsetzungsprojekten wiedem Schlackentrockenaustrag positioniert sichdie KEZO hervorragend, um in der Zukunft dieWertstoffe einfach und in einer sehr guten Qualitätaus der Schlacke zu entfernen. Somit ist einressourcenschonender und klimafreundlicher Betriebunserer Anlage, ganz im Sinne der«KVA - Charta», garantiert.Erfreulicherweise dürfen wir einmal mehr aufein Jahr 2007 ohne nennenswerte Unfälle zurückblicken.Unzählige Projekte, verbunden mit vielArbeitskraft und Umsetzungswillen, wurden realisiert.Meinen Mitarbeitenden danke ich herzlich fürihren Einsatz, ihre Flexibilität, aber auch für daskritische Hinterfragen von Prozessen.Daniel BöniGeschäftsführerVorwort des Geschäftsführerswww.kezo.ch4


0KEZOGeschäftsbericht 2007Organe/MitarbeitendeDelegiertenversammlungRPKVerwaltungsratGeschäftsführungBöni DanielSicherheitsbeauftragterKeller ArminVerwaltungBöni DanielMateriallogistikOberhänsli ArminRauchgasreinigungDeponieHunsperger JakobVerbrennungInstandhaltung ( IH )Schuler WilliSonderabfallStierli RolfElektrische IHFilli EdyMechanische IHEicher ManfredProduktion /ProgressOberli WernerWerkdienstTresch WalterSammeldienstRuoss BeatriceInformationSchroffeneggerPeterWunderliMyriamFinanzen /PersonalwesenWicki YvonneAuszubildende/SekretariatFuchsSamanthaBrask BennyBüchi RenéIsler ErhardKuster RobertLang AndreasWider BrunoAeppli HansjürgDönni WernerLeopoldChristianRüegg FranzHaldimann RenéSaide MauriceBurri HansruediMiras AlbinoSchellenbergPeterSchneiderMarkusSchichtführerGrossenbacherBeatKeller ArminMuggli WilliRancetti PeterTrumpa RogerMaschinistBirdumanHüseyinBosshart BrunoFuchs ErichHelbling ErnstInderbitzinAlfredKohler HansLott ChristianManten GerdReichen MartinRodius DörkRüefli ErwinTrstenjak JakobGuerra AntonioWanner ArminOrganewww.kezo.ch5


0KEZOGeschäftsbericht 2007Chartawww.kezo.ch6


1 kgAluminiumspart bei einer Rückgewinnungca. 4.5 l Heizöl.


0KEZOGeschäftsbericht 2007ZweckverbandKyburgWeisslingenIllnau-EffretikonVolketswilFehraltorfRussikonSternenbergGreifenseePfäffikonHittnauBaumaZollikonZumikonMaurUsterSeegräbenWetzikonBäretswilFischenthalKüsnachtMönchaltorfErlenbachHerrlibergEggGossauHinwilWaldMeilenGrüningenOetwilUetikonBubikonHombrechtikonMännedorfStäfaDürntenRütiRapperswil-JonaGemeinde mit KEZO-SammeldienstGemeinde ohne KEZO-SammeldienstZweckverbandwww.kezo.ch8


0KEZOGeschäftsbericht 2007DelegiertenversammlungBäretswilMarzorati ElisabethBaumaRenggli PiusBubikonAngele KäthyDürntenJäggi PeterIllnau-Effretikon Bättig André Binder Max Dr. Hasler AndreasEgg Bolliger Tobias Menzi-Schmid ThisErlenbachMenzi JensFehraltorfSchweizer WalterFischenthalIsler DieterGossau Mächler Robert Keller MartinGreifenseeWinkler-Dietrich ElisabethGrüningenHirzel ReinhardHerrlibergFrehner MathiasHinwil Baumann Susanne Benedetti HansHittnauEgli BernhardHombrechtikon Appoloni PeterJonaRauch NiklausKüsnacht Dr. Fritschi Gerhard Ernst MarkusKyburgFrei ThomasMaur Jäggi-Lüthi Delia Fürst RolfMännedorf Labhard Eric Eberli RolfMeilen Dimmler Heinrich Jenny PeterMönchaltorfBeglinger-Vögeli AnnemarieOetwil am See Hunziker EugenPfäffikon Züst Erich Walt ErikaRapperswil-Jona Aebischer Rudolf Würmli Rahel Bruhin Brigitte Lacher JosefRussikonAeschlimann HansRüti Müller-Fehlmann Carmen Kaufeld EsterAathal-Seegräben Theus-Rist SandraStäfa Rechsteiner Alfred Traber UrsulaSternenbergSchnurrenberger HansruediUetikon am See Egli UeliUster Wüthrich Peter Rysler Peter Dr. Gartmann Felix Kunz AndreasVolketswil Ohoven Frank Pinto Jean-Philippe Weber TrudyWald Wettstein Martin Gerber RösWeisslingenVetterli NorbertWetzikon Auer Hermann Beyeler Hanspeter Kuster BernhardZollikon Dr. Neukomm Gisela Schütt JürgenZumikonEnzler ErnstRechnungsprüfungskommissionPräsidentGemperli Hans-PaulVize-PräsidentLehmann KurtAktuarSchärer ThomasMitgliedKübler RuediMitgliedPfister WalterVerwaltungsratPräsidentDr. Büchi UeliVize-Präsidentin Rickenbacher EstherMitgliedDietschweiler HansMitgliedDomeisen WalterMitglied Fischer Urs J.MitgliedKrebs StefanMitgliedMazenauer VeronikaMitgliedMeier HorstMitgliedRüegg MatthiasZweckverbandwww.kezo.ch9


0KEZOGeschäftsbericht 2007AbfallentwicklungSTagnation. Die regionalen Abfallmengenstagnieren trotz guter Wirtschaftslage. Die Zunahmenbeim Siedlungsabfall und beim Marktkehrichtvon 4.1 % bzw. 4.4 % sind auf Abfalllieferungenvon anderen Kehrichtverwertungsanlagenzurückzuführen, welche wegen Betriebspannenden Abfall kurzfristig in die KEZO umleiten mussten.Mit über 6 000 t erreichten diese nicht geplantenAushilfsverwertungen ein bis dahin nicht gekanntesAusmass. Der Rückgang bei den Sonderabfällenum 37 % wird auf andere, günstigereVerwertungsmöglichkeiten zurückgeführt.Erwiesen sich die Abfalllieferungen aus Süddeutschlandim Jahr 2006 noch als sehr zuverlässig,flexibel und ideal auf unsere Mengenbedürfnisseausgerichtet, so wurden wir von Abfalllieferengpässenaus Süddeutschland im Frühlingund im Winter überrascht. Auf Grund der Kurzfristigkeitder ausbleibenden grossen Menge von7 000 t und der sich wieder abzeichnenden Abfallverknappungmussten daher Verbrennungslinienabgestellt werden. Im Jahr 2007 musste zum erstenMal der gesamte Klärschlamm thermisch verwertetwerden, was zu einer erwarteten starkenZunahme von knapp 30 % führte.Die in der KEZO verwertete Abfallmenge erhöhtesich gegenüber dem Jahr 2006 um 1.3 %. Diebudgetierte Abfallmenge von 198 500 t wurde jedochdeutlich um 4.4 % verfehlt.Abfallarten in Tonnen80 00060 00040 00020 000006 07 06 07 06 07 06 07 06 07AbfallDeutschlandStillstände wegen Abfallmengen.Die ausbleibenden Abfallmengen führten nichtnur zu Stillständen, sondern verlängerten auchdie Unterbrüche bei Revisionen, da zum Teil aufNachtarbeiten während den Revisionen verzichtetwerden konnte.Mit 0.3 % Pannen konnte eine ausgezeichneteVerfügbarkeit der Anlage sichergestellt werden.Auch erwiesen sich die durchgeführten Massnahmengegen die örtlichen Lochkorrosionen bei denÜberhitzerrohren, die im Jahre 2006 Pannen von2.3 % verursachten, als erfolgreich.Aufgrund der Stillstände und der Leistungsreduktionenwegen Abfallmangel wurde eine Ver-SiedlungsabfallMarktkehrichtSonderabfallKlärschlammKehrichtverwertungwww.kezo.ch10


0KEZOGeschäftsbericht 2007wertungskapazität von über 6 000 t Abfall nichtgenutzt. Im 2007 wurden folgende Betriebskennzahlenerreicht:Betriebskennzahlen (Basis 8 760 Stunden)2007 2006% Veränderung in % %Stillstände 3.5 - 0.0Revision 11.8 + 12.4 10.5Pannen 0.3 - 87.0 2.3Verfügbarkeit 84.3 - 3.3 87.2Schlackenqualität gehalten. DieGlühverluste der Schlacke konnten auf dem ausgezeichnetenNiveau von 1.05 % gehalten werden,obwohl in der Berichtsperiode die Ofenlinie 2nicht mit dem Trockenaustrag betrieben wurde.Der Wassergehalt in der Schlacke lag bei tiefen17 %. Aus den 36 916 t Schlacke konnten vor Ort2 078 t Eisen entfernt und dem Recycling zugeführtwerden. In einem zweiten Aufbereitungsschrittauf der Deponie wurden nochmals ca. 100 tEisen, sowie ca. 384 t Aluminium separiert.dass sich die Korrosion an den mit Rauchgasen inKontakt stehenden Metallteilen erhöhen wird.Deponie. Auf unserer eigenen Deponie Wissenbüelwurden im Berichtsjahr 6 385 t Reststoffeeingearbeitet. Die Übergabe der Deponie -Etappen1 - 4.1 in die Nachsorgefrist des Kantons Zürich hatsich weiter verzögert.Reduktion der Stromproduktion. DieStromproduktion reduzierte sich gegenüber demVorjahr um 1.9 % auf 113.5 Mio kWh. Die Stromabgabeans Netz der EKZ reduzierte sich um 2.5 %auf 88.9 Mio kWh. Die spezifische Abgabe reduziertesich gering um 1.3 % auf 478 kWh /t Abfall.Der spezifische Eigenverbrauch erhöhte sich aufGrund der schlechteren Auslastung und dem Betriebder Anlagen mit reduzierter Last um 1.7 % auf132 kWh /t Abfall.Mehr Salz aus Abfall. Die aus dem Abfallgewonnene Salzmenge in Form von Streusalzund Sole erhöhte sich wiederum um 11 %. Pro TonneAbfall werden nun fast 11 kg Salz aus denRauchgasen zurück gewonnen. Als Ursache mussder grössere Anteil an PVC im Abfall verantwortlichgemacht werden, wobei die Quelle der vermehrtenPVC -Lieferungen nicht bekannt ist. Diestarke Zunahme der Salzproduktion führt einerseitszu einem grösseren Betriebsmittelverbrauch,und anderseits muss auch angenommen werden,Kehrichtverwertungwww.kezo.ch11


0KEZOGeschäftsbericht 2007Rückstände der Kehrichtmenge in Tonnen2007 2006Menge Anteil Mengein t in % in tAnteilin %AnnahmeKehrichtmenge verbrannt 185 904 188 247DeponieSchlacke ( inkl.) 36 916 19.9 38 690 20.6Reststoffe 6 385 3.4 7 232 3.8Total 43 301 23.3 45 922 24.4VerwertungKVA- Schrott 2 178 1.2 2 427 1.3Aluminium 384 0.2 325 0.2Leichteisen 390 0.2 377 0.2Salz /Sole (100%) 1 972 1.1 1 937 1.0Grubengut 109 0.06 115 0.06Total 5 033 2.7 5 181 2.7Qualitätskontrollen: Grosser Aufwandmit grosser Wirkung. Die im Jahr2006 eingeführte und im Berichtsjahr erstmalsstatistisch ausgewertete Abfalleingangskontrolleführte zu einer grossen Reduktion an Verstopfungenbeim Schlackenaustrag. Die im Jahr 2005 registrierteAnzahl Verstopfungen von 154 konnteim Berichtsjahr auf 58 reduziert werden. In 1 839Stichprobenkontrollen wurde der angelieferte Abfallauf seine Qualität untersucht: Bei 24 Anlieferungenwurden grobe und bei 61 Anlieferungenkleinere Verstösse gegen die Annahmerichtlinienfestgestellt.Der durchschnittliche Ertrag pro kWh reduziertesich leicht von 0.062 CHF/kWh auf 0.060CHF/kWh, da auf Grund des Abfallmangels nichtoptimal auf die Anforderungen der Spitzenlast inden Monaten November und Dezember reagiertwerden konnte.Fernwärme: Warmer Winter undsteigende Erdölpreise. Die verkaufte Wärmemengereduzierte sich gegenüber dem Vorjahrum 10.1 % auf 19 436 MWh, obwohl zusätzlicheFernwärmebezüger an unser Netz angeschlossenwerden konnten. Trotz höheren durchschnittlichenÖlpreisen resultiert ein um 5.3 % tieferer Gesamtertragvon CHF 1 316 319. Eine Leckage imFernwärmenetz Ost, welche zu einem komplettenErsatz der Leitungen, die unter dem Wildbach undder Kantonsstrasse hindurch führen, verursachteReparaturkosten von über CHF 300 000.Kehrichtverwertungwww.kezo.ch12


0KEZOGeschäftsbericht 2007Ziele 2008KEHRICHTMENGE. Für das Jahr 2008 habenwir erneut Vollauslastung der Verbrennungskapazitätenbudgetiert. Durch den Wegfall eines Grosslieferantenaus Süddeutschland werden uns gegenüberder Jahresplanung rund 20 000 t fehlen.Es ist nun die anspruchsvolle Aufgabe des ZAV-Abfallmanagements entsprechende Ersatzmengenzur Verfügung zu stellen.Zusammenfassung der ZielgrössenZielgrössen Ziel 2008 Ziel 2007 Ist 2007Anteil Revisionen in % 9.0 9.0 11.8Anteil Pannen in % 1.0 1.0 0.3Anteil Stillstandszeiten in % 0.0 0.0 3.5Verfügbarkeit in % 90.0 90.0 84.4Betriebsaufwand CHF/t(KVA und Verwaltung) 120 110 121Cashflow in Mio CHF 15.7 16.8 14.00Die KVA-Charta zielt auf dieoptimale Verwertung derVerbrennungsrückstände undverfolgt das ambitiöse Ziel,die verbleibenden Rückständenachsorgefrei zu deponieren.Grossbaustelle Ofenlinie 3. Nach derOptimierung des Trockenschlackenaustrages ander Ofenlinie 2 im ersten Quartal soll der Umbauder Ofenlinie 3 auf Trockenaustrag im Novembererfolgen. Gleichzeitig soll auch die Verbrennungsluftversorgungersetzt werden. Mit Luftvorwärmungund Luftmengenkontrollen mit frequenzgesteuertenVentilatoren soll der Verbrennungsprozessanalog zur Ofenlinie 2 verbessert werden.Kehrichtverwertungwww.kezo.ch13


0KEZOGeschäftsbericht 2007Chartawww.kezo.ch14


10%der schweizerischen Ziellücke des Kyoto-Protokolls werden geschlossen,wenn alle KVA´s in der Schweizdie in der Charta definierten Ziele umsetzen.


0KEZOGeschäftsbericht 2007ProjekteErsatz Haustechnik. Mit grossem Aufwandwurde die gesamte elektrische Haustechnikder Anlage 2 ersetzt. Mit dem Entfernen vonfast 10 Tonnen Kabeln von nicht mehr im Einsatzstehenden elektrischen Anlagen und der systematischenGliederung von Gebäude und Anlageteilenwurde der Grundstein für eine betriebssichereund servicefreundliche elektrische Versorgunggelegt. Bei dieser Gelegenheit wurden in den verschiedenenVersorgungslinien auch Verbrauchsmessungeninstalliert, die uns in der Zukunft erlaubenwerden, den elektrischen Eigenverbrauchkritisch zu hinterfragen.Ersatz des Überhitzers an der Ofenlinie1. Nach einer Betriebszeit von über 10 Jahrenmusste der Überhitzer an der Ofenlinie 1 ersetztwerden. Die schlechte Zugänglichkeit zumAnlagenteil war die grösste Herausforderung, denErsatz während dem dreiwöchigen Stillstanddurchzuführen. Mit dem Ersatz des Überhitzerswurde auch die Dampfzuführung optimiert, sodass die Rauchgastemperatur in diesem Bereichsignifikant reduziert werden konnte. Mit der Reduktionder Rauchgastemperatur haben wir unsweiteren Spielraum für eine Kapazitätserhöhungdieser Ofenlinie geschaffen. Die Revisionszeitwurde weiter auch genutzt, um Feuerfestmaterialim Brennraum und den Verbrennungsrost zu ersetzen.Kehrichtverwertungwww.kezo.ch16


0KEZOGeschäftsbericht 2007Schlackentrockenaustrag an derOfenlinie 2. Nach einer sehr intensiven Versuchs-und Testphase von über zwei Jahren wurdeim November an der Ofenanlage 2 der Schlackennassaustragabgerissen und durch einenneuen Trockenaustrag ersetzt. Der von den Mitarbeiternder KEZO entwickelte Trockenaustrag giltals Meilenstein für die Ressourcenrückgewinnungaus der Schlacke. Gegenüber der Pilotanlagewurde bei der Produktionsanlage nochmalsein weiterer grosser verfahrenstechnischer Entwicklungsschrittrealisiert, indem der Austrag alsgrosser offener Kanal gestaltet wurde. Neben denüblichen Modifikationen bei der Inbetriebnahmeeines neuen Verfahrens wurden wir vom gutenAblauf des Schlackenaustrages fast ein wenigüberrascht. In den nächsten Monaten muss dasSystem noch weiter optimiert werden, damit diedefinitive Abnahme und damit die Freigabe fürdie Umrüstung der nächsten zwei Linien erfolgenkann.Erste Erkenntnisse konnten bereits gewonnenwerden. Beim Trockenaustrag weist ein Anstiegder Schlackentemperatur oder das Nachverbrennenvon unverbranntem organischem Materialauf einen schlechten Ausbrand in der Schlackehin. Diese neue Information gilt es nun zu nutzen,um den Verbrennungsprozess weiter zu optimieren.Ersatz der Verbrennungsluftzuführungder Ofenlinie 2. Der Stillstand fürden Umbau der Ofenlinie 2 auf Trockenaustragwurde auch genutzt, um die Verbrennungsluftzuführungund den Primärluftvorwärmer (LUVO) zuerneuern. Dank dem Einsatz von vier frequenzge-steuerten Ventilatoren und einem neuen Primärluftvorwärmerkönnen wir jetzt die benötigte Verbrennungsluftexakt den Bedürfnissen des Verbrennungsprozessesanpassen und somit dieProzesssicherheit bei der Verbrennung weiter verbessern.0Angesichts desweltweiten Klimawandels, derbegrenzten Deponievolumen,aber auch der steigenden Weltmarktpreisefür Rohstoffe hatder Abfall als Ressource enorman Bedeutung gewonnen.Reduktion des Wasserverbrauchs.Der mittlere spezifische Wasserverbrauch pro Jahrkonnte auch in diesem Jahr um weitere 4.5 %, von575 auf 549 Liter Wasser pro Tonne verbranntemKehricht, reduziert werden. Das angestrebte Zielvon 500 l /t Abfall haben wir noch nicht ganz erreicht.Wir arbeiten jedoch weiter an der Reduktiondes Wasserverbrauches, da uns der schonendeUmgang mit den natürlichen Ressourcen sehrwichtig ist.Ersatz des Prozessleitsystems. DerErsatz des Prozessleitsystems ist nach einer sehrintensiven Phase der Nachdokumentation in derUmsetzung und soll im Jahr 2008 zum Abschlusskommen. Da bei verschiedenen Anlagenteilenauch die Steuerung (SPS) ersetzt werden muss,nutzen wir diese Gelegenheit, die Steuerung undKehrichtverwertungwww.kezo.ch17


0KEZOGeschäftsbericht 2007Leitsystem und Steuerung (SPS)durchgehend /einheitlichLeitsystem und Steuerung (SPS)individuelldas Prozessleitsystem durchgängig zu gestaltenund somit die verschiedenen Steuerungen zu standardisieren.Neben einer vereinfachten Wartung und einerreduzierten Ersatzteillagerhaltung wird diesesdurchgängige Leit- und Steuerungskonzept denBetrieb und die Optimierung der Prozesse entscheidendunterstützen.Ersatz Eindampfanlage. Der Teilersatzder Eindampfanlage beschäftigte die verantwortlichenMitarbeiter das ganze Jahr hindurch. VerschiedensteAnpassungen an den neuen Anlagenteilenund Verfahrensschritten waren nötig, biseine genügende Prozesssicherheit erreicht werdenkonnte. Einmal mehr zeigte sich, dass nur mit einerintensiven Zusammenarbeit bei der Planung,der Montage und der Inbetriebnahme ein für alleParteien befriedigendes Resultat erreicht werdenkann.Probleme mit der Rauchgasreinigungsanlage.Nach einer Betriebszeit von 12Jahren stellten sich die ersten Probleme bei derWiedererwärmung der Rauchgase für die katalytischeStickstoffreduktion ein. Neben Leckagen imWärmetauscher ist auch der Druckabfall über derWärmeverschiebung, trotz regelmässiger Reinigung,stark angestiegen. Auf Grund der aktuellenBeurteilung besteht ein unmittelbarer Handlungsbedarf.Wir müssen im Jahr 2008 fundierte Entscheidungsgrundlagenfür den Ersatz der betroffenenAnlagenteile schaffen, wobei durchaus auchein Systemwechsel auf eine Trockenreinigung inBetracht gezogen wird.Kehrichtverwertungwww.kezo.ch18


0KEZOGeschäftsbericht 20070Gelingt es weiter,der KVA-Schlacke genügendSchwermetalle, Alkalimetalleund Halogene zuentziehen, kann diese alsErsatz für Steinbruchmaterialim Zementwerk eingesetztwerden.Kehrichtverwertungwww.kezo.ch19


0KEZOGeschäftsbericht 2007KVA- ChartaSchonung von Ressourcen. Entsorgungssicherheitund umweltschonende Beseitigungder brennbaren Abfälle standen jahrzehntelangim Zentrum der Anstrengungen derschweizerischen Umweltbehörden und Kehrichtverwertungsanlagen.Angesichts des weltweitenKlimawandels, der begrenzten Deponievolumen,aber auch der steigenden Weltmarktpreise fürRohstoffe hat der Abfall als Ressource enorm anBedeutung gewonnen. Auf Grund dieser Entwicklunghaben die Schweizer KVA´s die Chance, sichals klima- und ressourcenschonende Betriebe zuprofilieren und einen nicht zu unterschätzendenBeitrag zur schweizerischen Ziellücke des Kyoto-Protokolls zu leisten.0Die Charta richtet sich anKVA-Betreiber, die gewillt sind,einen bestmöglichen Beitragzum Klimaschutz und der Schonungvon Ressourcen zuleisten.Basierend auf dieser Erkenntnis wurde innerhalbeiner kleinen Arbeitsgruppe mit Vertreterndes BAFU (Bundesamt für Umwelt), des AWEL(Amt für Wasser, Energie und Luft), des VBSA(Verband Betriebsleiter Schweizer Abfallanlagen),der SIG (Service Industriel Geneve), der NeosysAG (Berater) und der KEZO eine «KVA- Charta»erarbeitet. Die Charta richtet sich an KVA-Betreiber,die gewillt sind, einen bestmöglichen Beitragzum Klimaschutz und der Schonung von Ressourcenzu leisten.AnsÄtzE und Potentiale. OptimaleEnergienutzung – Optimale Rückgewinnung derin den Verbrennungsrückständen enthaltenenRohstoffe. Im Wissen darüber, dass für die optimaleEnergienutzung bereits andere Stimulatorenvorhanden sind, zielt die Charta auf die optimaleVerwertung der Verbrennungsrückstände undverfolgt das ambitiöse Ziel, die verbleibendenRückstände nachsorgefrei zu deponieren.Die Zahlenbasis in der Schweiz zur Abschätzungdes zusätzlichen Potentials zur Rückgewinnungder Ressourcen aus den Verbrennungsrückständenist gross.Metalle. Obwohl heute bereits Metallrecyclingaus der Schlacke und dem Filterstaub betriebenwird, gehen wir davon aus, dass jährlich38 000 t Eisen, 27 000 t Aluminium, 3 000 t Kupfer,3 000 t Zink, 1 500 t Blei und 200 t Zinn in unserenDeponien verloren gehen. Gelingt es uns 2 /3 dieserMengen dem Recycling zuzuführen, so wirdgegenüber einer Neuproduktion dieser Metalleaus den Erzen, auf der Basis von Welt-Durchschnitts-Zahlenrund 250 000 t CO 2oder 500 MilliardenUBP (Umweltbelastungspunkte) pro JahrChartawww.kezo.ch20


0KEZOGeschäftsbericht 2007eingespart. Die Einsparung von 250 000 t CO 2proJahr entspricht der Verbrennung von 81 000 TonnenHeizöl. Die Grafik zeigt die ökologische Relevanzdes Metall-Recyclings in Form von Umweltbelastungspunkten(UBP) und CO 2-Equivalenz.Die Tatsache, dass die Rückführung von einem KilogrammAluminium im Vergleichsszenario 4.5 lHeizöl entspricht, hat uns alle überrascht undzeigt den grossen ökologischen Nutzen dieses Ansatzes.Rohstoffe. Gelingt es weiter, der KVA-Schlacke genügend Schwermetalle, Alkalimetalleund Halogene zu entziehen, kann diese als Ersatzfür Steinbruchmaterial im Zementwerk eingesetztwerden. Die Schlacke besteht ähnlich wie das Zement-Rohmaterialaus einer Mischung von Calzium-,Aluminium-, Silizium- und Eisenoxiden.Für die Zementwerke interessant ist die Tatsache,dass die Schlacke im Verbrennungsofen derKVA bereits dekarbonisiert ist und so gegenüberdem sonst als Rohstoff nötigen Kalkstein kein CO 2abspaltet. Dadurch können nochmals rund100 000 t CO 2eingespart werden. Weiter könnteneben der Schonung des Rohstoffes Kalkstein diezu deponierende Schlackenmenge signifikant reduziertwerden.UBP (BUWAL 99) pro kg Metall81 070kg CO 2 eq pro kg Metall11.643.0711 6601 8103 0801 2101 2101.101.540.25 0.25Aluminium Eisen StahlrostfreiKupferZinkBleiAluminium Eisen StahlrostfreiKupfer Zink BleiChartawww.kezo.ch21


0KEZOGeschäftsbericht 2007Der Nutzen. Verpflichten sich alle KVA´s inder Schweiz, die in der Charta definierten Zieleumzusetzen, wird folgender Nutzen generiert:0Zehn Prozent der schweizerischenZiellücke des Kyoto-Protokolls werden geschlossen.070 000 Tonnen wertvolleMetalle werden jährlich zusätzlichrecycelt.0Die Menge der auf Reaktordeponienzu deponierendenRückstände wird jährlich umüber fünfzig Prozent reduziert.Die KEZO ist dabei. Der Verwaltungsrathat entschieden, dass er die Charta unterschreibenwird und sich damit dem klimafreundlichenund ressourcenschonenden Betrieb vollumfänglichverpflichtet.Neben der konsequenten Umsetzung derCharta - Ziele verpflichtet sich die KEZO eine StoffundKlimabuchhaltung zu führen und bei den regelmässigenAudits die relevanten Daten offenzulegen.Wir freuen uns, dass wir aktiv dabei seindürfen.Chartawww.kezo.ch22


0KEZOGeschäftsbericht 2007SammeldienstOptimierung der Sammellogistik.Mit dem Zusammenlegen von Sammelpunktenfür Abfallsäcke können unnötige Stopps der Sammelfahrzeugevermieden werden, so dass der Abfallwesentlich effizienter, aber auch ökologischereingesammelt werden kann. Auch dieses Jahrkonnten wieder, in enger Zusammenarbeit mitden Chauffeuren unserer Fahrzeuge, Vorschlägezur Optimierung der Sammelpunkte erarbeitetwerden. In Absprache mit den Verantwortlichender Gemeinden wurden die Sammelpunkte zumTeil durch das KEZO-Personal neu markiert. DieseArbeit soll auch im 2008 in anderen Gemeindenvorangetrieben werden.Sammelkosten Hauskehricht in CHF pro Tonne85.10280.60377.704Abfallarten in Prozenten74.70576.678.706 07Sicherheit ist uns wichtig. Die in diesemJahr durchgeführte Schulung mit unserenSammeldienstmitarbeitern hatte die SchwerpunkteSicherheit, Sicherheitsvorkehrungen und Wartungder Fahrzeuge.23.7 % Grünabfälle2.8 % KartonLeichter Anstieg der Sammelmengen.Mit 22 655 Tonnen konnte 1.5 % mehr Hauskehrichteingesammelt werden. Die Zunahmebeim Gewerbekehricht betrug 3.7 % und erhöhtesich auf 10 682 Tonnen. Mit einem Zuwachs von7.2 % wurden in diesem Jahr 10 755 Tonnen Grünguteingesammelt. Die Kartonmenge stagniertemit 1 270 Tonnen.23.6 % Gewerbekehricht 49.9 % HauskehrichtÖkologie hat seinen Preis. Das Nachrüstenunserer Fahrzeuge mit Abgasreinigungssystemenaber auch höhere Dieselpreise, habenwie budgetiert die Sammelkosten auf 78.68 CHF/tansteigen lassen.Sammeldienstwww.kezo.ch23


0KEZOGeschäftsbericht 2007Chartawww.kezo.ch24


81 000 tHeizölentsprechen dem Wert von 250 000 Tonnen CO2,die mit einem konsequenten Metallrecycling aus der Schlackeeingespart werden können.


0KEZOGeschäftsbericht 2007SonderabfallSonderabfallstelle – auch ohne finanzielleUnterstützung. Im Jahr 2007wurden 186 t Sonderabfälle angenommen, triagiertund fachmännisch entsorgt. Obwohl derSonderabfallfond des Kantons Zürich in diesemJahr erstmals keine finanzielle Unterstützung fürdie Sonderabfälle der Privaten geleistet hat, ha-ben wir den Sonderabfall von Privaten mit Mengenkleiner 20 kg pro Jahr weiterhin gratis entgegengenommen. Wir sind überzeugt, dass wir mitdieser Strategie den Anteil an Sonderabfällen imHaus- und Gewerbekehricht reduzieren und so unsereMitarbeiter und auch Anlagen besser schützenkönnen.Sammeldienstwww.kezo.ch26


0KEZOGeschäftsbericht 2007PersonalPersonalentwicklung. Die Qualifikationder Mitarbeitenden und ihre gezielte Aus- undWeiterbildung sind angesichts immer komplexererAnforderungen zentrale Erfolgsfaktoren. DasSteuern der Prozesse verlangt von den Betriebsmitarbeitendenein umfassendes technisches Verständnis.Es ist uns wichtig, dass unsere Mitarbeitendenflexibel sind, vernetzt denken und Aufgabenauf unterschiedlichen Gebieten wahrnehmenkönnen.Das neue Weiterbildungsangebot, welches inZusammenarbeit mit dem ZAV erarbeitet wurde,konnte dieses Jahr erstmalig von Mitarbeitenden,welche nicht als Heizwerkführer arbeiten, genutztwerden. Das Feedback ist durchgehend positivausgefallen, obwohl die Kurse inhaltlich sehr anspruchsvollsind.Insgesamt wurde 2007 1.0 % der Bruttolohnsummein Weiterbildungsmassnahmen investiert.Beispiele dafür sind Fachausbildung zum Heizwerkführer,Technischen Kaufmann, Sanitätskurseund andere. Zwei Schichtführer haben den Abschlussdes Heizwerkführers Fachrichtung KHKWgemacht. Wir gratulieren ihnen an dieser Stelleganz herzlich.Arbeitssicherheit. Mit grossem Elan hatunser neuer Sicherheitsbeauftragte, Herr ArminKeller, seine Aufgabe angepackt. Er sensibilisiertdie Mitarbeitenden für die Arbeitssicherheit undden Gesundheitsschutz. Zur Reduktion der Unfallhäufigkeitwerden laufend Investitionen in die Verbesserungder Sicherheitsmassnahmen getätigt.0OptimaleEnergienutzung – OptimaleRückgewinnung der inden Verbrennungsrückständenenthaltenen Rohstoffe.KEZO-Fit. Wie bereits im Vorjahr haben unsereMitarbeitenden für einen guten Zweck dasFahrrad bestiegen. Die erfahrenen Kilometer wurdengegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Wir unddie begünstigten Institutionen freuen sich überdie aktive Teilnahme.Mutationen. Wir freuen uns, mit den HerrenRené Büchi (Platzwart /Stv. Waagmeister),Christian Lott (Maschinist), Dörk Rodius (Maschinist)und Albino Miras (Betriebsmechaniker) zuverlässigeund motivierte Teammitglieder gefundenzu haben.Nach mehr als 35 Betriebsjahren konnten wirHerrn Hanspeter Losenegger in den wohlverdientenRuhestand entlassen. Wir danken ihm an dieserStelle herzlich für die wertvollen und langjährigenDienste und wünschen ihm eine lange undgesunde Zeit als Pensionär.Personalwww.kezo.ch27


0KEZOGeschäftsbericht 2007InformationInternet UNd Abfalltelefon. Unterwww.kezo.ch ist die KEZO seit 6 Jahren auf demInternet zu finden. Oft besuchte Themen sind:Technische Anlagen, Beratung zum Thema Vermeiden,Ansprechpersonen, «Triffsch» (Anti-Littering-Kampagne),Kroki zur KEZO und das ThemaSchlacke. Die meist besuchten Seiten sind nachwie vor «Öffnungszeiten» und «Preisliste». Das Abfalltelefonwird ca. 7 mal pro Tag benützt.Abfallunterricht. 688 Schulklassen habeneine Einladung für einen Besuch durch eineKEZO-Lehrkraft erhalten. 605 (88 %) davon habender Einladung Folge geleistet. Der Abfallunterrichtist für die Klassenlehrkräfte freiwillig. In Kindergartenund Unterstufe melden sich praktisch alleKlassen an, hingegen liegt in den höheren KlassenAnzahl Führungen15414805 06 07Total16736205 06 07Unterstufe74657805 06 07Mittelstufe36302605 06 07Oberstufe28162305 06 07MittelschulenStudenten23 253405 06 07PrivateVereinedie Beteiligung jeweils tiefer (74%). Durch dieseBesuche wurden etwa 12 000 Schülerinnen undSchüler erreicht.Der Abfallunterricht ausserhalb des KEZO-Verbandsgebieteswird durch die PUSCH (PraktischerUmweltschutz Schweiz) organisiert. Immer mehrKantone der Schweiz nehmen daran teil. So sindim vergangenen Jahr Teile des Kantons Aargaudazugestossen, und auch Regionen der KantoneSolothurn und Basel-Land haben sich entschlossen,im kommenden Schuljahr mitzumachen. Dadurchsind 10 Kantone durch den Abfallunterrichtabgedeckt. Durch die PUSCH und die KEZO wurdeviel Arbeit geleistet, eine nach Stufen getrennteSammlung von erprobten Lektionselementen (Methodendossier)zu erarbeiten, die allen bisherigen,aber auch den jedes Jahr neu einzuarbeitendenLehrteam-Mitgliedern von grossem Nutzen sind.KEZO-Führungen. Die KEZO – ein wichtigerausserschulischer Lernort – steht im Dienst einesganzen Reigens von Möglichkeiten ausserhalbdes Klassenzimmers, sich über Umwelt-Anliegenzu informieren. Hier wird sichtbar, was es heisst,Umweltziele zu verfolgen, ohne die Wirtschaftlichkeitaus den Augen zu verlieren, und die beidenAnliegen möglichst in Einklang zu bringen.Der Rundgang durch die KEZO-Anlagen sollbei allen Bevölkerungsgruppen, insbesonderebei den Schulen, weiter ausgebaut werden. Seitdem Jahr 2006 werden die Führungen zweimalwöchentlich auch durch Frau Myriam Wunderligeleitet. Ihre Mithilfe wurde notwendig, da dieAnzahl der Führungen in den letzten Jahren starkgewachsen ist und mehr Zeit beanspruchen.Informationwww.kezo.ch28


0KEZOGeschäftsbericht 20070Die Minimierung dernicht mehr weiter verwertbarenAbfälle, die Minimierungdes Ressourceneinsatzesund die Optimierung, gar Maximierungder Energierückgewinnungstehen im Zentrum.Informationwww.kezo.ch29


0KEZOGeschäftsbericht 2007FinanzenBudgetvorgaben deutlich verfehlt.Die spezifischen Ertragszahlen ( Erträge pro TonneAbfall ) konnten um 1.6 % gesteigert werden.Dieser Effekt ist vollumfänglich der Tatsache zuzuschreiben,dass sich der Anteil der Dienstleistungder reinen thermischen Verwertung wesentlichreduziert hat (d.h. der Abfalllieferant nimmt dieSchlacke zurück). Die spezifischen Energieerträgereduzierten sich, da wegen Abfallmangel in denMonaten November und Dezember die angestrebtenLeistungserträge nicht realisiert werden konntenund die milden Wintermonate den Fernwärmeabsatzum 10 % reduzierten.Hohe zusätzliche Abschreibungen.Die spezifischen Kosten pro Tonne Abfall erhöhtensich von CHF /t 169 auf 193. Die Zunahme von 44 %bei den Kapitalkosten ist auf die budgetierten, zusätzlichenAbschreibungen von CHF 4.6 Mio zurückzuführen.Die spezifischen Unterhaltskostenverharrten, auf Grund von grossen Unterhaltsvorhaben,weiter auf hohem Niveau. Die spezifischenEntsorgungskosten erhöhten sich um 10 %, dasich der Anteil der Dienstleistung für thermischeVerwertung reduzierte und so mehr Schlacke entsorgtwerden musste.Spezifische Gesamterträge in CHF pro TonneSpezifische Aufwände in CHF pro Tonne193 189 19219415314914416016972666754504935373635333322202223305060705060705060705060705 0607050607050607050607050607GesamterträgeAbfallEnergieDiversesGesamtaufwandKapitalPersonalBetriebEntsorgungFinanzenwww.kezo.ch30


0KEZOGeschäftsbericht 2007Cashflow- Budget deutlich verfehlt.Mit dem Einbrechen der Kehrichtmengenin den letzten zwei Monaten 2007 brachen dieKehrichterträge (CHF -1.5 Mio), die Stromerträge(CHF -0.9 Mio) und damit auch der Cashflow starkein. Weiter führten nicht budgetierte grosse Unterhaltsarbeitenam Fernwärmenetz, sowie an derOfenlinie 1 zu einer weiteren Reduktion des Cashflows.Abbau der Fremdverschuldung. Dererwirtschaftete Cashflow wurde wiederum vollumfänglichzum Abbau der Fremdverschuldungeingesetzt.Cashflow Entwicklung in 1 000 CHF16 75714 10813 64913 85613 98311 6069 020020304050607Budget 07Verzinsliches Fremdkapital in 1 000 CHF87 12582 00073 00058 00045 50027 500020304050607Finanzenwww.kezo.ch31


0KEZOGeschäftsbericht 2007Chartawww.kezo.ch32


38000 t Eisen27000 t Aluminium3000 t Kupfer3000 t Zink1500 t Blei200 t Zinngehen jährlichin unseren Schlackendeponien verloren.


0KEZOGeschäftsbericht 2007StatistikenFinanzen31.12.2007 31.12.2006 31.12.2005 31.12.2004 31.12.2003 31.12.2002Nettoerlöse 1000 CHF 43 701 43 896 40 340 37 101 41 117 45 722Veränderung % - 0.4 8.8 8.7 -9.8 -10.1 13.0Cashflow 1000 CHF 13 983 13 856 13 649 9 020 11 606 14 108Veränderung % 0.9 1.5 51.3 -22.3 -17.7 29.3Rücklagen 1000 CHF 1 327 5 411.07 5 699 502 2 705 5 772Veränderung % -74.5 -5.1 1 034.3 -81.4 -53.1 88.8Abschreibungen 1000 CHF 12 657 8 445 7 944 8 515 8 896 8 333Veränderung % 49.3 6.3 -6.7 -4.3 6.8 6.2Sachanlagen 1000 CHF 62 452 72 620 80 820 88 520 95 495 102 821Verzinsliches Fremdkapital 1000 CHF 27 500 45 500 58 000 73 000 82 000 87 125Bestand Rücklagen 1000 CHF 37 584 36 257 30 846 25 147 24 645 21 940Personalaufwand CHF/t 33 33 35 42 - -Veränderung % 0.0 -5.7 -16.7 - - -Betriebsaufwand CHF/t 67 66 49 58 - -Veränderung % 1.5 34.7 -15.5 - - -Entsorgungsaufwand CHF/t 22 20 22 25 - -Veränderung % 10.0 -9.1 -12.0 - - -Kapitalaufwand CHF/t 72 50 54 66 - -Veränderung % 44.0 -7.4 -18.2 - - -Gesamtaufwand CHF/t 194 169 160 191 - -Veränderung % 14.8 5.6 -16.2 - - -Erträge Abfallentsorgung CHF/t 153 149 144 154 - -Veränderung % 2.7 3.5 -6.5 - - -Erträge Energie CHF/t 36 37 35 34 - -Veränderung % -2.7 5.7 2.9 - - -Erträge Diverses CHF/t 3 3 2 4 - -Veränderung % 0.0 50.0 -50.0 - - -Gesamterträge CHF/t 192 189 182 193 - -Veränderung % 1.6 3.8 -5.7 - - -Anhangwww.kezo.ch34


0KEZOGeschäftsbericht 2007Abfallannahme31.12.2007 31.12.2006 31.12.2005 31.12.2004 31.12.2003 31.12.2002Abfallmengen (Annahme) t 189 694 187 352 177 959 159 942 171 975 164 697Veränderung % 1.3 5.3 11.3 -7.0 4.4 11.4Abfallmengen (verbrannt) t 185 904 188 247 178 356 161 287 168 758 164 048Veränderung % -1.2 5.5 10.6 -4.4 2.9 11.0davon Klärschlamm (Annahme) t 21 112 16 349 14 244 15 469 14 702 15 541Veränderung % 29.1 14.8 -7.9 5.2 -5.4 29.5davon Klärschlamm direkt verbrannt t 21 112 16 349 14 244 13 348 1 936 0Veränderung % 29.1 14.8 6.7 589.6 - -davon Klärschlamm trocken verbrannt t 0 0 0 2 121 12 767 15 541Veränderung % - - - -83.4 -17.9 29.5Sonderabfälle (KEZO) t 186 221 264 190 168 -Veränderung % -15.8 -16.3 38.9 13.1 - -VerwertungStromproduktion MWh 113 449 115 653 113 238 98 739 102 929 99 354Veränderung % -1.9 2.1 14.7 -4.1 3.6 11.4Stromproduktion MWh/t 0.610 0.614 0.635 0.612 0.610 0.606Veränderung % -0.7 -3.2 3.7 0.4 0.7 0.4Stromabgabe MWh 88 871 91 182 84 117 70 902 71 988 71 924Veränderung % -2.5 8.4 18.6 -1.5 0.1 17.6Stromabgabe MWh/t 0.478 0.484 0.472 0.440 0.427 0.438Veränderung % -1.3 2.7 7.3 3.1 -2.7 6.0Stromeigenverbrauch MWh/t 0.132 0.130 0.163 0.173 0.183 0.167Veränderung % 1.7 -20.4 -5.4 -5.9 9.7 -11.8Fernwärmeproduktion MWh 19 436 21 631 20 274 18 481 20 020 17 377Veränderung % -10.1 6.7 9.7 -7.7 15.2 -10.9FE-Schrott aus Schlacke t 2 178 2 427 2577 1917 2046 2014Anteil FE-Schrott in Schlacke % 5.9 6.3 6.7 5.4 5.5 5.3NE aus Schlacke t 384 325 205 - - -Anteil NE in Schlacke % 1.0 0.8 0.5 - - -Aussortiertes Leichteisen t 390 377 370 385 235 234Anteil am Abfall % 0.21 0.20 0.21 0.24 0.14 0.14Salz und Sole (100 %) t 1 972 1 937 1617 1608 1360 2242Salz und Sole (100%) pro t Abfall kg/t 10.6 10.3 9.1 10.0 8.1 13.7Anhangwww.kezo.ch35


0KEZOGeschäftsbericht 2007Deponie31.12.2007 31.12.2006 31.12.2005 31.12.2004 31.12.2003 31.12.2002Schlacke t 36 916 38 690.00 38 578 35 460 37 495 37 893Anteil am Abfall % 19.9 20.6 21.6 22.0 22.2 23.1Glühverluste Schlacke % 1.1 1.0 1.5 - - -abgelagerte Restoffe t 6 385 7 232.00 5738 5892 6973 6076Anteil am Abfall % 3.4 3.8 3.2 3.7 4.1 3.7BetriebAnteil Revisionen % 11.8 10.5 9.3 6.1 7.1 13.7Anteil Stillstände % 3.5 0.0 5.6 15.5 5.9 4.0Anteil Pannen % 0.3 2.3 1.0 1.3 1.8 2.1Verfügbarkeit aller Ofenlinien % 84.4 87.2 84.1 77.1 85.2 80.2Heizwert MWh/t 3.49 3.45 3.52 3.32 4.11 4.03Veränderung % 1.2 -2.0 6.0 -19.2 2.0 8.9Anzahl Mitarbeitende - 46.0 47.0 48.4 51.4 51.6 52.1Auszubildende - 2.0 1.0 1.0 - - -SammeldienstSammelkosten Hauskehricht CHF/t 78.68 76.55 74.74 77.69 80.56 85.13Veränderung % 2.8 2.4 -3.8 -3.6 -5.4 -6.0Hauskehricht t 22 655 22 319 21 831 21 650 20 913 20 399Veränderung % 1.5 2.2 0.8 3.5 2.5 1.9Gewerbekehricht t 10 682 10 375 10 231 10 233 10 234 10 269Veränderung % 3.0 1.4 0.0 0.0 -0.3 2.5Grünabfälle t 10 755 10 037 10 036 9 901 9 145 8 953Veränderung % 7.2 0.0 1.4 8.3 2.1 10.4Karton t 1 270 1 242 1 254 1 344 1 336 1 312Veränderung % 2.3 -0.9 -6.7 0.6 1.8 0.8Anhangwww.kezo.ch36


0KEZOGeschäftsbericht 2007Hauskehricht pro Gemeinde in tOhne Gewerbekehricht2007 2006 2005 2004Bäretswil 656.4 635.7 626.4 605.9Bauma 564.9 566.4 553.6 541.5Bubikon 763.1 735.4 728.5 724.4Dürnten 777.6 743.6 712.4 747.6Egg 1 174.4 1 151.0 1 108.1 1 098.5Erlenbach 877.3 842.3 817.8 811.0Fehraltorf 700.6 685.6 672.6 664.0Fischenthal 303.9 283.9 266.6 261.3Gossau 1 156.8 1 137.8 1 111.3 1 115.3Grüningen 369.4 342.4 341.1 341.0Herrliberg 797.0 761.0 763.0 778.3Hittnau 453.8 444.2 423.5 429.8Hombrechtikon 1 022.1 1 011.6 970.6 964.8Illnau - Effretikon 1 957.0 1 912.4 1 912.5 1 885.0Jona - - 2 337.6 2 278.6Küsnacht 2 361.2 2 321.9 2 266.4 2 216.6Maur 1 400.5 1 399.9 1 368.4 1 395.7Meilen 2 146.8 2 198.1 2 117.8 2 098.3Mönchaltorf 466.9 435.7 428.6 424.0Oetwil am See 501.0 489.4 469.9 480.6Pfäffikon 1 423.6 1 389.6 1 331.9 1 335.6Rapperswil - - 1215.3 1183.0Rapperswil - Jona 3 420.5 3 609.3 - -Rüti 1 592.9 1 563.7 1 546.5 1 547.5Stäfa 1 915.2 1 870.2 1 800.4 1 755.1Sternenberg 42.0 40.4 43.3 44.7Uster 4 980.7 4 742.0 4 631.6 4 475.2Volketswil 2 352.6 2 336.6 2 250.4 2 157.3Wald 1 376.3 1 323.8 1 273.3 1 223.7Weisslingen 433.9 425.4 419.1 426.6Wetzikon 3 303.6 3 145.0 3 088.3 3 096.8Zollikon 2 079.2 1 987.0 1 945.9 1 951.8Inkl. GewerbekehrichtGreifensee 969.3 934.3 929.0 922.4Hinwil 2 782.6 2 721.9 2 661.3 2 536.7Kyburg 70.9 67.5 62.0 57.3Männedorf 1 549.3 1 547.1 1 499.5 1 459.0Russikon 599.2 604.4 608.0 675.7Seegräben 238.3 232.6 218.9 224.7Uetikon am See 964.0 942.7 938.2 925.0Zumikon 966.0 974.1 967.8 949.4Total 49 510.6 48 556.9 47 427.3 46 809.4Anhangwww.kezo.ch37


0KEZOGeschäftsbericht 2007Hauskehricht pro Einwohner in kgOhne Gewerbekehricht2007 2006 2005 2004Bäretswil 148 141 139 137Bauma 131 133 132 126Bubikon 123 121 123 126Dürnten 121 121 116 119Egg 148 146 143 142Erlenbach 173 162 159 160Fehraltorf 133 131 135 135Fischenthal 141 136 133 130Gossau 124 122 121 122Grüningen 125 118 118 117Herrliberg 137 132 134 133Hittnau 139 140 133 136Hombrechtikon 128 130 126 125Illnau - Effretikon 127 123 124 123Jona - - 131 129Küsnacht 179 177 172 171Maur 152 152 154 155Meilen 180 185 182 178Mönchaltorf 141 134 131 132Oetwil am See 116 112 112 112Pfäffikon 139 137 132 132Rapperswil - - 151 147Rapperswil - Jona 135 140 - -Rüti 135 138 133 138Stäfa 142 140 140 139Sternenberg 123 115 117 119Uster 159 154 152 148Volketswil 148 152 150 145Wald 150 147 141 136Weisslingen 140 138 138 145Wetzikon 162 161 158 160Zollikon 174 167 163 165Durchschnitt 147 140 138 137Inkl. GewerbekehrichtGreifensee 194 182 178 176Hinwil 282 275 268 257Kyburg 179 186 172 158Männedorf 157 158 155 151Russikon 150 151 151 167Seegräben 193 192 175 175Uetikon am See 177 176 172 170Zumikon 194 197 199 203Durchschnitt 200 190 184 182Anhangwww.kezo.ch38


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