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Chancen & Risiken

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06 Standort Standort &

06 Standort Standort & Projekt Projekt Der Standort Der Windpark Frauental liegt im Gebiet der Stadt Creglingen, Ortsteil Frauental, im nördlichen Baden- Württemberg, auf einer Höhe von 364 m über NN. Insgesamt besteht der Windpark Frauental aus drei Windkraftanlagen gleicher Bauart. Der Windpark Frauental befindet sich in einem von der Stadt Creglingen im Flächennutzungsplan als Windvorranggebiet ausgewiesenen Gebiet. Der Standort liegt auf einer Anhöhe. Zu allen Richtungen fällt das Gelände sanft ab. Dadurch sind die Voraussetzungen für eine vorteilhafte laminare Anströmung gegeben. Der Abstand jeder Windkraftanlage zur nächsten Wohnbebauung beträgt mindestens 950 m. Dadurch wurde erreicht, dass die Schallimmissionen deutlich unterhalb den gesetzlichen und empfohlenen Grenzwerten liegen. Die Betriebsgesellschaft errichtet und betreibt eine Windkraftanlage, die Windkraftanlage Nr. 2. Diese befindet sich in Hauptwindrichtung vor den anderen Windkraftanlagen. Der Anlagentyp Errichtet wird eine Windkraftanlage des deutschen Herstellers REpower Systems AG mit der Typbezeichnung MD 77. Dieser Anlagentyp hat eine elektrische Nennleistung von 1.500 Kilowatt (kW), dies entspricht 1,5 Megawatt. Bei einem Rotordurchmesser von 77 m und einer Nabenhöhe von 100 m ergibt sich eine Gesamthöhe von 138,5 m. Das Grundstück Zwischen der Beteiligungsgesellschaft und der Grundstückseigentümer besteht ein Nutzungsvertrag. Das Recht zum Betreiben der Windkraftanlage ist auf der Grundlage dieses Vertrages in Abteilung 2 des Grundstücks erstrangig eingetragen. Durch diese Rechte ist die zweckgebundene Nutzung über die Dauer von 20 Jahren mit zwei Verlängerungsoptionen von jeweils fünf Jahren - beginnend mit dem Datum der Inbetriebnahme - gesichert. Das Nutzungsentgelt beträgt 12.782,30 Euro (vormals 25.000 DM) über den gesamten Betriebszeitraum. Das entspricht etwa 5 % der Nettoeinspeiseerlöse. Es ist eine Anpassung an den Lebenshaltungsindex vereinbart. Dieses Entgelt hat der Grundeigentümer an die Eigentümergemeinschaft Windpark Frauental GbR abgetreten, deren Gesellschafter über mindestens ein Grundstück innerhalb des Vorranggebietes verfügen. Die Eigentümer teilen sich sämtliche Erträge innerhalb der Gesellschaft auf, so dass niemand bevorzugt oder benachteiligt wird. Diejenigen Eigentümer, die keine Windkraftanlage auf ihrem Grundstück haben erklären, dass sie ihre Grundstücke nicht für das Betreiben von Windkraftanlagen zur Verfügung stellen. Dadurch ist die Windparkkonfiguration langfristig fixiert und die mit der Konfiguration verbundenen Parameter bleiben beständig. Dem Eigentümer wird keine Bürgschaft zur Sicherung der Rückbauansprüche gestellt. Eine solche Bürgschaft wird dem Landratsamt Tauberbischofsheim in Höhe von 25.000 Euro gestellt.

Genehmigungen Auf der Grundlage der Baugenehmigung wurde am 22.02.2005 die Baufreigabe erteilt. Die Netzanschlusszusage für den etwa 2,7 km entfernten Anschlusspunkt liegt vor. Mit der Stadt Creglingen wurde ein städtebaulicher Vertrag für das Befahren der Wirtschaftswege sowie für das Verlegen von Netzund Steuerkabel vereinbart. Darüber hinaus liegen von zahlreichen Fachbehörden die Schachtgenehmigungen für die Kabeltrasse vor. Die Windkraftanlage wird als Luftfahrthindernis gekennzeichnet. Die Tagkennzeichnung erfolgt durch orange-weiße Rotorblattspitzen (alternativ durch weißes Blitzlicht) und die Nachtkennzeichnung durch rotes Blinklicht. Die Grenzwerte für Schall und Beschattung werden aufgrund der großzügigen Entfernung zur Wohnbebauung deutlich unterschritten. Gleichwohl wurde gegenüber der Stadt Creglingen erklärt, dass durch Installation einer Schattenwurfautomatik eine Beschattung der Wohnhäuser der Anwohner grundsätzlich vermieden wird. Die damit verbundenen Mindererträge sind marginal und entsprechen einem Mindererlös von weniger als 50 Euro jährlich. Netzanschluss Mit den Überlandwerken Schäftersheim GmbH (ÜWS) wurde ein Stromeinspeisevertrag geschlossen. Der Netzzugang ist im nahegelegenen Ortsteil Sechselbach sichergestellt. Durch eine Sonderregelung wurde vereinbart, dass der eingespeiste Strom nicht am Einspeisepunkt, sondern an der Masteranlage des Windparks (Anlage Nr. 2) gemessen wird. Bauzeitenplan Mit den Bauarbeiten wurde inzwischen begonnen. Die Realisierung ist für Ende Juni 2005 vorgesehen. Standort Standort & Projekt Projekt Wind und Energieertrag Die in diesem Beteiligungsangebot vorliegenden Modellrechnungen basieren auf den Grundlagen zweier Windgutachten. Beide Gutachter verfügen über langjährige Erfahrung. In den Gutachten wurden die Energieerträge der in der näheren Umgebung bereits in Betrieb befindlichen Windkraftanlagen zum Abgleich und zur Plausibilitätsprüfung hinzugezogen. Dabei wurde eine Windgeschwindigkeit von 6,0 m/s bzw. 6,1 m/s ermittelt. Die Abweichung des Energieertrags der beiden Gutachten ist mit etwa 2,5 % sehr gering. Die Gutachten sind somit zueinander plausibel, was für eine sehr hohe Prognosesicherheit spricht. Der hier zugrunde gelegte Jahresenergieertrag von 3 Mio. kWh je Windkraftanlage ist der Mittelwert beider Windgutachten. Er ist bereits um allgemeine Abschläge und Abschläge für den Parkwirkungsgrad bereinigt. Umsatzerlöse Die Energieversorger sind laut dem Erneuerbare- Energien-Gesetz (EEG) zur Abnahme und Vergütung des eingespeisten Stroms verpflichtet. Bei Inbetriebnahme der Anlage im Jahr 2005 beträgt die Stromeinspeisevergütung 8,53 Cent/kWh. Bei Inbetriebnahme im Jahr 2006 würde die Vergütung um 2,0 % niedriger liegen, also bei 8,36 Ct/kWh. Bei einem Energieertrag von 3.000.000 kWh und einer Vergütung von 8,53 Cent/kWh ist eine jährliche Einnahme von etwa 255.900 Euro zu erwarten. Das EEG schreibt die Vergütung für einen Zeitraum von 20 Jahren, gerechnet ab dem Jahr nach der Inbetriebnahme, fest. Nach Ablauf einer Mindestzeit, die sich nach einer im Gesetz festgesetzten Formel ergibt, reduziert sich die Vergütung später auf 5,39 Cent/kWh. Rechnerisch tritt die Vergütungsreduzierung am Standort Frauental erst nach der maximalen Zeit von 20 Betriebsjahren nach dem Jahr der Inbetriebnahme ein, so dass der eingespeiste Strom über den gesamten in diesem Prospekt betrachteten Zeitraum konstant 8,53 Cent/kWh beträgt. Wird der prognostizierte Energieertrag überschritten, reduziert sich die Dauer der Hochvergütung. Mittelverwendungskontrolle Für die Einzahlung des Beteiligungskapitals wurde das Sonderkonto 9.138.615.500 bei der Volksbank Paderborn-Höxter eG (BLZ 472.601.21) eingerichtet. Über dieses Konto kann nur im Vier-Augen-Prinzip verfügt werden, also zwei Personen sind nur gemeinsam unterzeichnungsberechtigt. Finanzierung Die Finanzierung erfolgt über ein deutsches Kreditinstitut. Die Finanzierungszusage liegt vor. Die Wirtschaftlichkeitsberechnung berücksichtigt die mit dem Kreditinstitut abgestimmten Bedingungen. 07

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