Geoweg Roppen 2011 - Imst - Jeden Tag Tirol

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Geoweg Roppen 2011 - Imst - Jeden Tag Tirol

Kalkspat - Fundort: TschirgantSteine am InnGEOWEG ROPPENwww.geozentrum-tirol.atTropfstein - Fundort: Bergsturzgebiet RoppenFotoquelle: Geozentrum Oberland, Stecher


Im Frühjahr, zur Zeit der Erikablüte (März, April), ist hier dasWandern besonders beeindruckend.WegbeschreibungDer Weg beginnt im Nordosteck des Gewerbegebietes vonRoppen und führt zunächst entlang eines trockenen Bewässerungswaales,der Wasser vom Leonhardsbach zu denFeldern bei Ötzbruck leitete.Weiter auf dem Fahrweg, durch die Bahnunterführung, vorbeian einem Wegkreuz, daneben eine Tafel zur Bergsturzgeschichte,durch den Weiler Ötzbruck und entlang des Bahndammesmit guter Sicht auf den Tschirgant zur Mündung derÖtztaler Ache in den Inn.Dort kann man Gesteine aus dem Engadin und den Seitentälerndes Inns, von den Lechtaler Alpen und speziell auch aus demÖtztal sowie vom Tschirgant entdecken.Der Rückweg führt zunächst auf der schmalen Straße nach Osten,vorbei an der überdachten Brücke über die Ötztaler Acheund steigt dann in südlicher Richtung in Kehren an bis er alsschmaler Wanderweg nach Osten abzweigt. Nun beginnt dieWanderung durch die spannenden, weitgehend unverändertenLebensräume des Bergsturzgebietes. Leichte Anstiege und Abstiegeim bewegten Gelände führen zurück nach Roppen.Tipp: AREA 47, das Outdoorprojekt der Superlative mit Badeseean der Mündung der Ötztaler Ache in den Inn.Geoweg ROPPEN –im Bergsturzgebiet des TschirgantsVor etwa 3.000 Jahren stürzten gewaltige Felsmassen aus derTschirgant Südwand. Die Ausbruchstelle in der „Weißen Wand“der Tschirgantwand ist deutlich zu erkennen.Das Bergsturzgebiet des Tschirgants ist ein weitgehend naturbelassenes,raues Gelände. Große Dolomit- und Kalkblöcke übersäenden aufgeschütteten Talboden zwischen Haiming und Roppenbis weit hinein ins Ötztal.Der Inn und die Ötztaler Ache mussten sich mühsam neue Wegedurch die Bergsturzlandschaft graben.Ebenso mühevoll wie zeitaufwändig war die Besiedelung desBergsturzwaldes durch die Pflanzen- und Tierwelt. Eine „wilde“Landschaft, die bis heute jeder Kultivierung trotzte.Der Geoweg vermittelt vielfältige Eindrücke und lädt ein überfolgende Themen nachzudenken:Bewässerung, Aufbau der Kalkberge, Nutzung von mineralischenRohstoffen, Landwirtschaft, Verkehr, Kultur, Entstehung der Vögel,Massentransporte durch Gletscher und Flüsse, bunte Steine undihre Herkunft, Artenreichtum in Föhrenwäldern, Bodenbildung,Flechten, Entstehung von Tropfsteinen…..Der Weg kann in zwei unterschiedlich langen Runden begangenwerden.Informationen:Tourismusverband Imst – GurgltalJohannesplatz 4, A-6460 ImstTel.: +43 (0)5412 6910-0info@imst.atwww.imst.atGemeinde Roppenwww.roppen.at

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