Input - Werner & Mertz Gmbh

wernermertz

Input - Werner & Mertz Gmbh

Umwelterklärung 2003


Impressum

Werner und Mertz GmbH

Ingelheimstraße 1-3

55120 Mainz

Telefon 06131-964-01

www.werner-mertz.de

Redaktion:

Detlef Matz

Uwe-Jürgen Eggert

Gestaltung: Grafikgemeinschaft

BLATTWERK, Hannover

Gedruckt auf ResySatin

Stand: September 03

Inhalt

Vorwort der Geschäftsführung 1

Unternehmensportrait 2

Meilensteine im Umweltschutz der Werner & Mertz GmbH4

Rechtliche Anforderungen 6

Umweltleitlinien 7

Aufbau und Organisation des Umweltmanagementsystems 8

Umweltauswirkungen 10

EMAS Umweltaspekte – Allgemeine Informationen 10

Bisherige Maßnahmen im betrieblichen Umweltschutz 12

Bewertung direkter Umweltauswirkungen 14

Frosch schützt Frösche 15

Input-Output Bilanz 16

Bewertung indirekter Umweltauswirkungen 22

Umweltprogramm 23

Freigabe für die Öffentlichkeit 24

Gültigkeitserklärung

Bildnachweis: Werner & Mertz GmbH, NABU-Rheinauen, Grafikgemeinschaft BLATTWERK, B. Königstedt


Vorwort der Geschäftsführung

Im Rahmen unserer Unternehmensvision haben wir uns vorgenommen,

die Werner & Mertz GmbH zum europäischen Markt- und Innovationsführer

der Spezialpflege zu entwickeln.

Den Status unserer Zielerreichung wollen wir kontinuierlich messen an

unserem Innovationsgrad, der Umwelt- und Serviceorientierung, sowie

der Effizienz und der Ergebnisorientierung.

Die Bedeutung des Einklanges von Ökonomie und Ökologie ergibt sich

für die Werner & Mertz GmbH als hochrangiges Unternehmensziel

zum einen aus der Sicherung der Arbeitsplätze und zum anderen im

verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen unserer Umwelt.

Unsere Selbstverpflichtung zur Umweltorientierung wurde auch von der

Geschäftsführung verbindlich in den strategischen Unternehmenszielen

festgeschrieben.

Werner & Mertz hat sich als Vorreiter von Mainzer Unternehmen dazu

entschlossen, im Jahr 2000 dem städtischen Arbeitskreis ÖKOPROFIT

beizutreten und unter behördlicher Aufsicht alle seine Abläufe kritisch

zu analysieren und, wo notwendig, Verbesserungen durchzuführen.

Als Resultat wurden wir im Jahr 2001 durch die Stadt Mainz als „Mainzer

ÖKOPROFIT Betrieb 2001“ ausgezeichnet.

Um dieser Verantwortung unseres Hauses gegenüber Kunden, Geschäftspartnern,

Behörden, den eigenen Mitarbeitern, den Medien und der

interessierten Öffentlichkeit gerecht zu werden, haben wir uns einer

Validierung bzw. Zertifizierung durch Öko- Audit gemäß EMAS II und ISO

14001 unterzogen. Wir führen einen offenen und konstruktiven Dialog

über unser Unternehmen, unsere Marken und Produkte.

In der vorliegenden Umwelterklärung ziehen wir Bilanz des bisher

Erreichten und zeigen gleichzeitig auch noch mögliche Verbesserungspotentiale

im Umweltschutz auf.

Unser Schwerpunkt im nachhaltigen Wirtschaften liegt im täglichen

sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen, Energien

und anderen Ressourcen, um unsere Umwelt weiter zu entlasten und

für zukünftige Generationen zu erhalten.

Reinhard Schneider

Vorsitzender der Geschäftsführung

1


2

Unternehmensportrait

Werner & Mertz GmbH ist ein selbstständiger, europäischer Markenartikler mit

einer führenden Rolle in ausgewählten Märkten. Marketing- und Technikkompetenzen

des produzierenden Unternehmens garantieren kundennutzensteigernde

Produkte und Dienstleistungen. Starke Marken und hoch qualifizierte Mitarbeiter

sichern die Zukunft des Mainzer Unternehmens auf Dauer.

Der Schutz der Umwelt durch verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen

Lebensgrundlagen hat einen hohen Stellenwert in unserem Hause.

Durch nachhaltiges Wirtschaften im Zusammenhang mit einer ausgeprägten Umweltorientierung

wollen wir unseren Beitrag für heutige und zukünftige Generationen

leisten. Die Einführung und Umsetzung des Umweltmanagementsystems im

Hause Werner & Mertz ist ein Indikator, dass wir uns dieser Verantwortung stellen.

Neben diesem Umweltmanagementsystem besteht ein Qualitätsmanagementsystem

nach DIN EN ISO 9001:2000, das im Geschäftsbereich Produktversorgung

der Werner & Mertz GmbH umgesetzt ist und auf weitere Bereiche ausgeweitet

werden soll.

Reinigung, Pflege und Werterhaltung haben sich in den vergangenen rund 135

Jahren zu den Kernkompetenzen der Werner & Mertz GmbH entwickelt. Die Produkte

von Werner & Mertz bieten eine Qualität, die sowohl Endkunden als auch

Großverbraucher mit einer hohen Markentreue honorieren. Know-how, Marken

und motivierte Mitarbeiter bilden die Basis für das künftige Wachstum des Konzerns.

Gezielte Akquisition und strategische Kooperationen auf dem europäischen

Markt ergänzen das organische Wachstum. Es ist die „Pflege aller guten Dinge“,

die Werner & Mertz eine erfolgreiche Geschichte beschert hat. Das Unternehmen

hält an diesem Slogan fest und setzt entsprechend so die Erfolgsstory fort.

Mit seinen Marken Erdal, Frosch, Glänzer, Emsal, Tuba und Tarax werden Oberflächen

im Haushalt gepflegt, sowie mit der Marke Tana professionelle Reinigungslösungen

für Großverbraucher angeboten. Im Markt der ökologisch orientierten

Reinigungsmittel hat sich Werner & Mertz seit 1986 zum führenden Anbieter entwickelt.

Innerhalb weniger Jahre wurde Frosch, der grüne Pionier, zum Synonym

für umweltbewusste Haushaltspflege. Mit Tensiden auf Basis nachwachsender

Rohstoffe, mit Wirkkräften aus der Natur und dazu umweltgerechten Verpackungen

bietet Frosch den Verbrauchern die clevere Kombination aus guter Reinigung und

Schonung von Mensch und Natur durch natürliche, bewährte, leistungsstarke

Wirkstoffe. Die Marke Erdal, Marktführer im Bereich der Schuhpflege, schuf 1999

Rezepturen für ihre Produkte, bei der auf Lösungsmittel verzichtet werden konnte.

Neben diesem Umweltmanagementsystem

besteht ein Qualitätsmanagementsystem

nach

DIN EN ISO 9001:2000


Die Traditionsmarke Erdal steht seit über 100 Jahren für hochwertige Schuhpflegemittel.

Erdal bietet alles rund um den Schutz und Werterhalt des Schuhs.

Hervorragende Reinigungseigenschaften und die gleichzeitige Schonung

von Mensch und Umwelt durch bewährte natürliche Wirkstoffe:

Das ist die clevere Kombination, die Frosch-Reiniger auszeichnet.

Die Marken emsal, tuba und tarax bieten Produkte für Pflege und Reinigung im

Haushalt. Glatte Bodenoberflächen erfahren genauso schonende Pflege mit emsal

wie textile Bodenbeläge mit tuba.

Im Bad und WC sorgen die leistungsstarken Reiniger von tarax für Sauberkeit.

Die professionelle Produktlinie tana bietet für Großverbraucher, wie Gebäudereiniger,

Krankenhäuser, Kommunen und auch der Lebensmittel verarbeitenden

Industrie, ein leistungsstarkes und modernes Produktprogramm für die Bereiche

Reinigung und Hygiene.

3


4

Meilensteine

im Umweltschutz der Werner & Mertz GmbH

Schon in der Vergangenheit war umweltbewusstes und nachhaltiges Wirtschaften

ein Grundanliegen des Hauses Werner & Mertz, das mit hohem Kapitaleinsatz

betrieben wurde.

Zur Verdeutlichung des zeitlichen Ablaufes sind die einzelnen Maßnahmen und

Aktivitäten nachfolgend zusammengestellt.

Im Jahr 2000 haben wir unsere Aktivitäten im betrieblichen Umweltschutz gezielt

verstärkt. In diesem Jahr haben wir am Projekt ÖKOPROFIT der Stadt Mainz teilgenommen

und im Sommer 2001 erfolgreich mit der Auszeichnung „Mainzer

ÖKOPROFIT Betrieb 2001“ abgeschlossen. In diesem Projekt sind wir auch weiterhin

engagiert und nehmen am Folgeprojekt „ÖKOPROFIT-Klub“ teil, das uns als

Forum für den überbetrieblichen Erfahrungsaustausch dient.

1986 Einführung der Marke Frosch, mit der die erfolgreiche Produktlinie umweltfreundlicher

Haushaltsreiniger begründet wurde.

1987 Trennung des Werner & Mertz- Abwasserkanalnetzes in zwei Systeme

(vorbehandlungsbedürftiges Produktionsabwasser; nicht vorbehandlungsbedürftige

Sanitär- und sonstige Abwässer).

1989 Bau der chemisch-physikalischen Abwasservorbehandlungsanlage.

1990 Einführung der Molchtechnik zur Reinigung von Rohrleitungssystemen.

Effekt: deutliche Reduzierung des Spülwasseranfalls.

1991 Umstellung des Kesselhauses von schwerem Heizöl auf Erdgas (dadurch

erhebliche Reduzierung der Emissionen) mit der redundanten Möglichkeit,

Heizöl Extraleicht (EL) zur Dampferzeugung einzusetzen (Risikomanagement).

1994 Neubau und Automatisierung der Herstellanlagen für Haushaltsreiniger im

Gebäude L1 (dadurch Reduktion von Energie, Abwasser und Abfall).

1995 Ansiedlung der Emballagenherstellung (Fa. ALPLA) auf dem Werner & Mertz-

Werksgelände und dadurch Wegfall von 1.200 LKW-Fahrten. (Dies entspricht

einer Einsparung von 720.000 LKW-Kilometern pro Jahr).

1996 Neubau und Automatisierung der Herstellanlagen für Bodenpflege- und

Autopflegeprodukte sowie für Großverbraucher im Gebäude H22 (dadurch

Reduktion von Energie, Abwasser und Abfall).

1997 Neubau und Automatisierung der Herstell- und Abfüllanlagen für lösungsmittelfreie

Schuhpflegeprodukte im Gebäude L1 (dadurch Reduktion von

Emissionen, Energie und Abfall).

1998 Quantensprung in der Umweltentlastung durch Entwicklung eines lösemittelfreien

Schuhpflegesortiments auf Wasserbasis und damit Wegfall

des Rohstoffs Testbenzin in der Schuhpflege.

1999 Jahr 2000-Zertifizierung des Unternehmens durch den TÜV-Rheinland.

Alle durch Informations- und Prozessautomatisierungstechnik unterstützten

Geschäftsprozesse wurden auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft und

sichergestellt.

2000 wurde das Risikomanagement, das auch den Umweltschutzbereich

abdeckt, eingeführt.

2001 Einführung eines Qualitätsmanagementsystems und Zertifizierung des

Geschäftsbereichs Produktversorgung durch den TÜV-Rheinland nach

DIN EN ISO 9001:2000.

Teilnahme am Projekt ÖKOPROFIT der Stadt Mainz und Auszeichnung als

Mainzer-ÖKOPROFIT-Betrieb. Dadurch konnten folgende Einsparungen

erreicht werden: Reduzierung der Abwassermenge aus der Produktion um

mehr als 25 % gegenüber dem Jahr 2000 (12.175 m3 ),

Verringerung des Fernwärmeverbrauchs um ca. 1 Mio. KWh,

Reduktion des Erdgasverbrauchs um ca. 1,8 Mio. KWh,

Aufarbeitung und Weiterverarbeitung von Rework und dadurch Reduktion

der Abfallmengen um ca. 10 t pro Jahr bei gleichzeitiger Einsparung von

Rohstoffen. Bei innerbetrieblichen Transporten teilweiser Ersatz der Palettenstretchung

durch die punktuelle Heißverklebung der Kartonlagen und

dadurch Einsparung von ca. 10 t Stretchfolie pro Jahr.


2002

• Einführung des Umweltmanagementsystems

mit dem Ziel der Zertifizierung der

Werner & Mertz GmbH

nach DIN EN ISO 14.001 und EMAS II

• Aufbau eines Energiemanagementsystems

• Gezielter Rückbau von nicht benötigten Gebäuden und

damit Reduktion des jährlichen Heizenergieverbrauchs um ca. 2%.

• Einsatz einer Pilotanlage zur Palettensicherung durch

PE-Band und daraus resultierend die Reduzierung

des Einsatzes von Stretchfolie.

Maßnahmen im Bereich der Rezepturen und Verpackungsmittel:

• umweltfreundliche Verpackungsmittel (keine Verwendung von PVC)

• Verwendung von Tensiden auf Basis nachwachsender Rohstoffe

• Einsatz von FCKW-freien Treibgasen

• Herstellung von Leergebinden durch auf dem

Werksgelände angesiedelten Zulieferer

• Regelmäßige Überprüfung der Rohstoffe im Hinblick

auf umweltfreundlichere Alternativen

• Einsatz ablösbarer Etiketten bei diversen

Endverbraucherprodukten zur Abfallvermeidung

bei eventuellen Etikettierungsungenauigkeiten

5


6

Rechtliche Anforderungen

Das gesamte Werksgelände der Werner & Mertz GmbH sowie sämtliche Produktionsanlagen,

die Dampfkesselanlage (Kesselhaus) und die Rohstofflager (Fassund

Tanklager) sind nach dem Bundes-Immissionsschutz Gesetz (BImSchG)

genehmigt.

Für die Brunnen, die Vollentsalzungs- und Neutralisationsanlage, die Abwassereinleitung

aus der Abwasservorbehandlungsanlage sowie die Direkteinleitung

von Kühlwasser liegen Genehmigungen nach dem Wasserrecht vor.

Für das Lösemitteltanklager, die Kesselwagen -Entladestation, das neue Fasslager

und den neuen Abfallwirtschaftshof sind Baugenehmigungen erteilt worden.

Die gesetzlichen Anforderungen an unseren Standort werden durch das Umweltmanagementsystem

und insbesondere durch das Rechtskataster dokumentiert

und deren Einhaltung durch die monatlichen Aktualisierungen der Rechtsnormen

und Gesetze sichergestellt.

Die rechtlichen Anforderungen der Bereiche Immissionsschutzrecht (Produktion

und Kesselhaus), Wasserrecht (Abwasser), Abfallrecht (Entsorgung), Umgang mit

gefährlichen Stoffen, Arbeitsschutzrecht und Altlasten haben wir ermittelt. Die

Einhaltung aller rechtlich relevanten Vorschriften und gültigen Bescheide werden

von unserem Unternehmen sichergestellt. Wir haben ein Rechtssystem eingeführt,

durch das aktuelle Informationen eingearbeitet und rechtliche Veränderungen

regelmäßig von den Beauftragten im Umweltschutz hinsichtlich ihrer Relevanz für

den Betrieb geprüft werden. Neue rechtliche Anforderungen werden sofort durch

geeignete Maßnahmen umgesetzt.


Umweltleitlinien

Die Werner & Mertz Umweltleitlinien sind die Grundlage unserer Tätigkeiten im Umweltschutz. Sie erstrecken

sich auf alle betrieblichen Bereiche und umfassen umweltbezogene Gesamtziele und Handlungsgrundsätze.

Auf dieser Basis werden in umweltrelevanten Arbeitsfeldern konkrete Ziele gesetzt, um kontinuierlich Verbesserungen

im Umweltschutz zu erreichen. Im Umweltprogramm sind Maßnahmen formuliert, die uns ermöglichen,

die angestrebten Ziele zu erreichen und den Umweltschutzgedanken in unserer täglichen Arbeit auf allen

Unternehmensebenen umzusetzen.

Die nachfolgenden Grundsätze geben die Einstellung unseres Unternehmens zur aktiven Gestaltung

des betrieblichen Umweltschutzes wieder.

Präambel

Verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen

ist in unserem Konzern ein strategisches Unternehmensziel.

Ressourcenverbrauch

Betriebliche Umweltvorsorge bedeutet für uns, von der Entwicklung unserer Produkte

bis hin zur Herstellung, Abfüllung, Vertrieb und bis zu unseren Kunden den Umweltschutz

ganzheitlich zu betrachten und aktivzu gestalten.

Nur dadurch können wir die Umwelt entlasten und unserer Nachwelt erhalten.

Einhaltung rechtlicher Vorschriften, kontinuierliche Verbesserung

Wir verpflichten uns, die behördlichen Gesetze, Auflagen und Verordnungen einzuhalten

und darüber hinaus den betrieblichen Umweltschutz stetig zu verbessern.

Bei allen Maßnahmen zum Umweltschutz orientieren wir uns an dem Stand der Technik,

der wirtschaftlich sinnvoll einsetzbar ist.

Mitarbeiterförderung

Erfolgreicher Umweltschutz kann nur durch die aktive Teilnahme jedes Mitarbeiters erreicht werden.

Deshalb wollen wir jeden Mitarbeiter gut informieren und unterrichten, damit er aktivam Umweltschutz

teilnehmen kann.

aktive Öffentlichkeit

Wir führen mit unseren Kunden, Geschäftspartnern, Behörden und der interessierten Öffentlichkeit einen offenen

und konstruktiven Dialog über unser Unternehmen und unsere Produkte.

Wir machen deutlich, dass die Rezepturen und Verpackungen unserer Produkte möglichst umweltschonend

sind und stehen Verbesserungen und Innovationen aufgeschlossen gegenüber.

Beschaffung

Bei der Beschaffung unserer Roh- und Hilfsstoffe beachten wir neben ökonomischen Kriterien

auch die ökologischen und bevorzugen Lieferanten, die dem Umweltschutz einen ähnlich

hohen Stellenwert einräumen wie wir selbst.

Kontrolle

Wir überwachen und beurteilen ständig die Auswirkungen unserer Produkte

und unseres Unternehmens auf die Umwelt und passen die von uns

gesetzten Ziele an den neuesten technischen Kenntnisstand an.

7


8

Aufbau und Organisation

des Umweltmanagementsystems

Die Einführung eines Umweltmanagementsystems ist ein wesentlicher Bestandteil

der EMAS-Validierung. Ziel dieses Systems ist die Verankerung umweltrelevanter

Abläufe im Unternehmen und eine kontinuierliche Verbesserung unserer Aktivitäten

im Umweltschutz. Auf der Grundlage unserer umweltpolitischen Leitlinien

werden die Umweltziele festgelegt, deren Erreichen laufend überprüft wird.

Das Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung der Umweltschutzleistungen der

Werner & Mertz GmbH.

Die Geschäftsführung der Werner & Mertz GmbH ist verantwortlich für die Festlegung

der Umweltpolitik. Die quantifizierbaren Umweltziele sind die Grundlage

für die Festlegung der durchzuführenden Maßnahmen. Das Umweltteam ist ein

wesentlicher Baustein der Umweltschutzorganisation der Werner & Mertz GmbH.

Die zentrale Koordinierung der Tätigkeiten im Umweltschutz wird durch den Umweltmanagement-Beauftragten

durchgeführt.

In internen Audits erfolgt eine Überprüfung des Umweltmanagementsystems der

Werner & Mertz GmbH.

Die Verantwortlichkeiten und Entscheidungsstrukturen in der

Werner & Mertz GmbH verdeutlichen die nachfolgenden Grafiken.

Unternehmensvision

Zieldefinition

Erfolgskontrolle Bilanzen

Dokumentation

Berichte

Umsetzung Bewertung

Maßnahmenplanung


Organisation der Geschäftsbereiche

hinsichtlich der Verantwortung im Umweltschutz

Übersicht der Verantwortlichen, Betriebsbeauftragten und Sachkundigen

im Umweltschutz der Werner & Mertz GmbH am Standort Mainz

Spartenleitung

Consumer

Reinhard Schneider

Immissionsschutz-

Beauftragter

Produktionsbetriebe

nach §53 BlmSchG

Immissionsschutz-

Beauftragter

Produktionsbetriebe

nach §53 BlmSchG

Gewässerschutz-

Beauftragter

nach §21a WHG

Gewässerschutz-

Beauftragter

nach §21a WHG

Strahlenschutz-

Beauftragter

nach §29 StrlSchG

Fachbetriebspflicht

Sachkundiger

nach § 19l WHG

Spartenleitung

Professional/Car-Rex

Thomas Fastenrath

Abfall-Beauftragter

nach §54 KrW-/AbfG

Brandschutz-

Beauftragter

nach IndBauRI und ArbSchG

Arbeitssicherheit

Sicherheitsfachkraft

nach §2 ASiG

Gefahrgut-Beauftragter

nach GGBefG / §1 GbV

Fachbetriebspflicht

Sachkundiger

nach § 19l WHG

Vorsitzender der Geschäftsführung

Werner & Mertz

Reinhard Schneider

Geschäftsleitung

Produktentwicklung

Dr. Heinrich Wolfers

Vorsitzender der Geschäftsführung

persönlich verantwortlich nach §52a BlmSchG

§53 KrW-/AbfG und §29 StrlSchV

Umweltmanagement-

Beauftragter

gem. EMAS VO

und DIN EN ISO 14.001

Gefahrstoff-

Beauftragter

empfohlen nach GefStoffV;

5. Abschnitt

Arbeitssicherheit

Vertreter der

Sicherheitsfachkraft

nach §2 ASiG

Fachbetriebspflicht

Sachkundiger

nach § 19l WHG

Umweltmanagement-Beauftragter

Detlef Matz

Geschäftsleitung

Produktversorgung

Manfred Nedoschinsky

Immissionsschutz-

Beauftragter

Produktentwicklung

nach §53 BlmSchG

Fachbetriebspflicht

Sachkundiger

nach § 19l WHG

Geschäftsführung

Kaufmännischer Bereich

Herbert Schoft

Betriebsarzt

nach §3 ASiG

Datenschutz-

Beauftragter

nach §36 BDSG

Arbeitgebervertreter

im Arbeitsschutzausschuss

nach §11 ASiG

Unternehmensvertreter

in Bausachen bei den

städtischen Behörden

Tätigkeitsfeld

Rechtsgrundlage

9


10

EMAS Umweltaspekte

Allgemeine Informationen

Rohstoffe

Als Hauptrohstoffe werden im unserem Unternehmen verarbeitet:

• Tenside (es werden nur biologisch gut abbaubare Tenside eingesetzt)

• Komplexbildner (Verwendung von Nitrilotriessigsäure (NTA) und Zeolith.

Ethylendiamintetraacetat (EDTA) wird nicht verwendet)

• Säuren und Laugen (Essigsäure, Zitronensäure, Amidosulfonsäure, Natronlauge)

• Polymere auf Basis von Acrylaten und Styrolacrylaten, teils zinkvernetzt

• Biozide zur Konservierung von Produkten und Herstellung von Desinfektionsreinigern

• Lösungsmittel (überwiegend Ethanol und Isopropanol, im Autopflegebereich

auch Testbenzin)

• Wasser (Stadt- und Brunnenwasser, überwiegend entsalzt)

Die Rohstoffe werden fast ausschließlich in Deutschland hergestellt und eingekauft.

Der Transport erfolgt per LKW (Tankzug). Alternativ können größere Rohstoffmengen

durch die Bahn in Kesselwagen angeliefert werden.

Wir erzeugen im Jahr ca. 70.000 Tonnen Endprodukte und verarbeiten ca. 20.000

Tonnen Rohstoffe (ohne den darin enthaltenen Wasseranteil).

Packstoffe

Die Primärverpackungen bestehen überwiegend aus Polyethylen und Polyethylenterephtalat

(PET) (> 90 %) zum Teil auch aus Polypropylen sowie Glas, Aluminium

und Weißblech. Polyvinylchlorid (PVC) wird nicht verwendet. Alle Primärpackstoffe

sind recyclebar oder thermisch verwertbar.

Als Sekundärverpackungen werden Kartonagen aus Karton oder Wellpappe

verwendet. Alle Sekundärpackstoffe sind recyclebar oder thermisch verwertbar.

Alle Verpackungsmaterialien werden in Hinsicht auf geringes Einsatzgewicht und

maximale Palettenauslastung optimiert.

Etwa 93 % der eingesetzten Flaschen und Kanister werden durch einen auf dem

Werksgelände in Mainz angesiedelten Kunststoffverarbeiter hergestellt.

Der Transport von Verpackungsmaterialien erfolgt über die Straße per LKW.

Transport Fertigprodukte

Unsere Fertigprodukte werden ab Werk per LKW zum Handel (Endverbraucherprodukte)

bzw. zum Großhandel (Professional-Produkte) versandt.


Produktdesign

Die Hauptkriterien hinsichtlich des Produktdesigns ergeben sich aus:

• der Sicherheit des Anwenders

• dem Umweltverhalten des Produkts und der Verpackung

• und der Produktleistung.

Hierzu werden die bestehenden gesetzlichen Regelungen, freiwillige Selbstverpflichtungen

unserer Industrieverbände (Industrieverband Körperpflege und

Waschmittel (IKW), Industrieverband Hygiene und Oberflächenschutz(IHO)),

Informationen unserer Lieferanten, Daten aus der Literatur sowie eigene Prüfungen

durch unseren Unternehmensbereich Produktentwicklung herangezogen.

Ökobilanzen für unseren Tätigkeitsbereich liegen zur Zeit für einige Verpackungsmaterialien

(Systemvergleiche) sowie für Waschmittel (Umwelt-Bundesamt und

Ökoinstitut 2000) und für relevante Tensidgruppen (nachwachsende Rohstoffe

gegen petrochemische Erzeugnisse) vor.

Wir setzen keine cancerogenen, mutagenen und reproduktionstoxischen Stoffe

(cmr-Stoffe) und keine organischen chlorhaltigen Stoffe ein. (Ausnahme: in geringen

Mengen als Biozide, welche aus Leistungsgründen unverzichtbar sind.)

Wir deklarieren unsere Produkte entsprechend den gesetzlichen Vorschriften.

Entsprechend des gewünschten Leistungsspektrums bieten wir Produkte an, die

keine gefährlichen Eigenschaften aufweisen.

Wir unterstützen den „Code of good environmental practice“ der AISE (Association

international de savonnerie et des produits d’entretien (Dachverband für IKW und

IHO)) mit der Zielsetzung, Waschmittelverbrauch, Verwendung von schwer abbaubaren

Inhaltsstoffen, Packstoffmengen und Energieverbrauch zu reduzieren.

Durch das Angebot von Konzentraten und Dosiereinrichtungen bieten wir auch dem

Anwender die Möglichkeit zur Einsparung von Chemikalien und Packstoffen beizutragen,

wodurch der Einsatzvon Konservierungsmitteln reduziert werden kann.

Wir informieren die Anwender unserer Produkte durch detaillierte Anwendungsund

Sicherheitshinweise auf unseren Verpackungen über einen sachgerechten

Umgang mit unseren Produkten. Wir erstellen Sicherheitsdatenblätter, Technische

Informationen (nur Professional) und Entwürfe für Betriebsanweisungen (nur Professional).

Wir arbeiten eng mit Berufsgenossenschaften (BG Chemie und Bau-

BG) zusammen. Wir schulen ständig unseren Außendienst und unsere Kunden im

Großverbraucherbereich (Professional), um eine sichere Handhabung und sparsamen

Einsatzunserer Produkte sicherzustellen.

Anwendung/Entsorgung unserer Produkte

Unsere Produkte werden überwiegend mit Wasser verdünnt angewandt.

(Ausnahmen: WC-Reiniger, WC-Steine, WC-Gele, Bodenpflegedispersionen,

Teppichpulver, Glasreiniger, Aerosole, Schuhpflege, Autopolituren).

Nach bestimmungsgemäßem Gebrauch werden die Produktlösungen bzw. Produkte

verdünnt mit dem Abwasser entsorgt. (Ausnahmen: Treibgase aus Aerosolen,

flüchtige Lösungsmittel als Emissionen in die Luft; Putzwatte und -tücher

der Auto- und Schuhpflege in den häuslichen / gewerblichen festen Abfall.)

Die Produktverpackungen werden über das Duale System Deutschland (DSD =

„Grüner Punkt“) bzw. vergleichbare Systeme im gewerblichen Bereich qualifiziert

entsorgt bzw. recycelt.

11


12

Bekannte negative Auswirkungen unserer Produkte

auf Mensch und Umwelt

Gravierende Umweltbelastungen durch Wasch-, Reinigungs-, Putz- und Pflegemittel

sind in den letzten 10 Jahren nicht bekannt geworden. Durch optimierte

Produktformulierungen (Abbaubarkeit von Tensiden und Komplexbildnern, weitgehende

Reduzierung von toxischen Inhaltsstoffen etc.) und Sensibilisierung der

Anwender zu einem sparsamen Gebrauch hat sich die Gewässerbelastung durch

Waschmittelinhaltsstoffe deutlich verringert.

Vergiftungen durch unsere Produktkategorien treten laut Statistiken des Bundesamtes

für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) nur

selten auf, meist bei Kindern (mangelhafte Sorgfalt der Eltern bei Umgang und

Lagerung), in suizidaler Absicht bei Erwachsenen oder bei Altersdemenz.

Allergien durch unsere Produkte sind äußerst selten, können aber durch Konservierungsmittel

ausgelöst werden. Treten solche Fälle auf und werden uns bekannt,

so informieren wir den Anwender über die von uns verwendeten, möglicherweise

sensibilisierenden Inhaltsstoffe, liefern dem behandelnden Arzt Muster der Inhaltsstoffe

und raten bei positiver Reaktion im Allergietest zur Nutzung anderer Produkte.

Bisherige Maßnahmen

im betrieblichen Umweltschutz

Folgende Punkte stellen eine Auswahl der wichtigsten Maßnahmen in den Jahren 2000 bis 2002 dar:

Ziel Maßnahme Verantwortlich Termin

Integration des Kontinuierlichen

Verbesserungsprozesses (KVP) in

das Umweltmanagementsystem

Verbesserung des Zugriffs auf die

Sicherheitsdatenblätter, zugleich

Reduzierung des Papierverbrauchs

um ca. 5.000 Blatt pro Nutzer

Einsparungen beim Verbrauch von

Druckluft

Integration des Kontinuierlichen

Verbesserungsprozesses (KVP) in

das Umweltmanagementsystem

durch:

• Ausschussvermeidung

• Lieferantenbeurteilung hinsichtlich

Mengen, Qualität, Termintreue

und Servicefreundlichkeit

• Erstellung von detaillierten Spülplänen

bei Produktwechseln

EDV-mäßige Erfassung der Sicherheitsdatenblätter

für Rohstoffe und

Produkte

Drucklufteinsparungen:

• Abstellen von ungenutzten Anlagen

• Sensibilisierung der Mitarbeiter

bzgl. Umgang und Leckagen

• Nachrüstung der Aggregate an den

Abfülllinien mit Magnetventilen für

Druckluft

Umweltmanagement-

Beauftragter & Produktionsleiter

Leiter

Qualitäts-Management

Leiter Technische

Werkstätten / Facility

Management

Dez. 02

Dez. 02

Dez. 01


Ziel Maßnahme Verantwortlich Termin

Reduzierung des Energieverbrauchs

für Beleuchtung und Heizung um

ca. 2 %

Reduzierung der innerbetrieblichen

Transporte, Verbesserung des

sozialen Umfeldes der Mitarbeiter

Wiederverwertung von 68 % der

Abfälle

Verhinderung möglicher Bodenverunreinigungen

durch Kanalnetzuntersuchung

und -sanierung.

Abgeschlossen wurde die Sanierung

aller wesentlichen

Schadstellen.

Ersatz umweltbelastender

Rohstoffe

Einsparung von ca. 7 t PE bei Verpackungsmaterialien

ab dem Jahr

2001

Arbeitsschutz durch die Eliminierung

der beiden letzten gem. BGV

B3 – Lärm kennzeichnungspflichtigen

Lärmarbeitsplätze

Vorbeugender Brandschutz und

Eliminierung von radioaktiven Strahlungsquellen

durch Austausch bzw.

Demontage von 171 Brandmeldern

Umweltschutz

Rückbau der nicht benötigten

Gebäude F8 - F10 und Anlagen

Errichtung eines neuen

Abfallwirtschaftshofes

Getrennthaltung von mehr als

30 Abfallarten gemäß Abfallkatalog

mit dem Ziel einer möglichst umfassenden

Wiederverwertung

In den Jahren 1999 bis 2001 wurde

das gesamte Produktionsabwassernetz

untersucht. Bis Ende 2002

wurden alle wesentlichen Schäden

aus der Kanalnetzuntersuchung

behoben.

Die Kanalnetzuntersuchungen werden

in den Folgejahren fortgesetzt.

Ersatz von Dibutylphthalat (ca. 20 t

pro Jahr) durch einen Rohstoff, der

nicht gem. Anhang I 67/548/EWG

als umweltrelevant klassifiziert ist

Gewichtsreduzierung bei 10-Liter-

Kanistern im Jahr 2001 in Zusammenarbeit

von Einkauf und Verpackungswesen

Geräuschreduzierung um 6,7 bzw.

3,4 dB(A) durch Einsatz von neuen

Flaschenaufstellern an den Abfülllinien

901 und 902

Austausch von 24 radioaktiven

IO-Meldern im Gebäude H 24

gegen optische Brandmelder.

Durch die Stilllegung von Gebäuden

wurden weitere 147 Brandmelder

ausgebaut und entsorgt.

Einführung des Umweltmanagementsystems

und Durchführung der

Öko-Auditierung nach EMAS II und

DIN EN ISO 14.001

Leiter Technische

Werkstätten / Facility

Management

Leiter Technische

Werkstätten / Facility

Management

Beauftragter für

Abfallwirtschaft

Leiter Technische

Werkstätten / Facility

Management

Leiter

Produktentwicklung

Leiter Einkauf

Fachkraft für

Arbeitssicherheit

Meister Elektrowerkstatt

Leiter Engineering &

Umweltmanagement

Dez. 01

Dez. 01

Dez. 02

Dez. 02

Jul. 02

Dez. 01

Nov. 02

Dez. 01

Dez. 02

13


14

Bewertung

direkter Umweltauswirkungen

Die direkten Umweltauswirkungen aller Tätigkeiten der Werner & Mertz GmbH

werden anhand einer Checkliste ermittelt und bewertet.

Die Ermittlung erfolgt für die Betriebsgebäude, von denen umweltrelevante Auswirkungen

ausgehen können. Bei der Analyse der chemischen Herstellungs- und

der Abfüllprozesse werden die normalen Betriebsbedingungen, die Reinigungsvorgänge

und die Auswirkungen, die sich aus Wartungsvorgängen und Betriebsstörungen

ergeben, berücksichtigt.

Alle Anlagen und Tätigkeiten werden aufgelistet und hinsichtlich folgender

Aspekte analysiert:

• Einsatzmenge

• Umweltaspekt

• Medium (Boden, Wasser, Luft)

• Risikopotential

• Einsatz kritischer Stoffe

• Ressourcenverbrauch

• Auswirkung auf die Nachbarschaft

Zudem wird analysiert, welche umweltrechtlichen Vorschriften für die jeweiligen

Tätigkeiten relevant sind und ob nach diesen Vorschriften verfahren wird.

Nach der Ermittlung werden die Umweltauswirkungen im Rahmen einer Fehler-

Möglichkeits-Einfluss-Analyse (FMEA) einer stufenweisen Bewertung unterzogen.

Die Bewertungsgrundlagen und die Bewertung werden vom Umweltmanagement-

Beauftragten in Zusammenarbeit mit dem Umweltteam erstellt und mit der

Geschäftsführung abgestimmt.

Die Ergebnisse werden als Risikopotentialzahl (RPZ) in der „Erfassungs- und Bewertungsliste

der direkten Umweltauswirkungen (Anlagen / Tätigkeiten)“ zusammengefasst.

Diese Bewertungsliste wird im Zuge der Bewertung von geplanten bzw.

zukünftigen Tätigkeiten fortgeschrieben und gibt somit den aktuellen Bewertungsstand

bezüglich der Umweltauswirkungen wieder. Die Bewertungsliste dient als

Grundlage für die Erstellung von Umweltzielen und -programmen, wobei vorrangig

die Punkte mit hoher RPZ berücksichtigt werden, und wird regelmäßig im Rahmen

der internen Audits auf ihre Aktualität und Relevanz überprüft.


Frosch schützt Frösche

Neue Chancen für Laubfrosch und Co.

Mit der Initiative „Frosch schützt Frösche“ hat Werner & Mertz seine langjährige

Kooperation mit dem NABU auf regionaler Ebene fortgesetzt. Direkt vor den Türen

unseres Werkes in Mainz beginnen die Rheinauen, die sich bis nach Bingen ziehen.

In dieser vom Rhein und seinen Hochwässern geprägten Landschaft finden viele

seltene Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Der Laubfrosch konnte hier noch

bis in die 80er Jahre regelmäßig angetroffen werden. Heute findet man den als

Wetterfrosch bekannten Froschlurch nur noch vereinzelt. Die Zerstörung seines

Lebensraumes – flache Tümpel in den Auenwiesen und wildwüchsige Gebüsche –

haben ihn zu einem seltenen Gast werden lassen.

Der NABU setzt sich im Rahmen der Initiative „Frosch schützt Frösche“ für eine

Renaturierung der Rheinauen zwischen Mainz und Bingen ein. Mit dem NABU-

Naturschutzzentrum Rheinauen verfügt der NABU über optimale Möglichkeiten,

sich für die Natur in den Rheinauen einzusetzen.

Eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit wirbt für mehr Sympathie bei Laubfrosch

und Co.

Kindern und Jugendlichen wird in einer jährlichen Ausstellung die Lebenswelt von

Laubfrosch und anderen Amphibien spannend präsentiert. Viele Gruppen nehmen

an Exkursionen und Führungen durch die Rheinauen teil und erfahren dabei, welch

einen Lebensraum der Laubfrosch benötigt und was wir tun können, damit er wieder

zurückkehrt.

Der Laubfrosch steht für eine ganze Lebensgemeinschaft, die der NABU schützen

möchte. Seltene Pflanzen wie Schwertlilien und Sumpfdotterblume, Vögel wie der

Weißstorch und der Kiebitz benötigen eine naturnahe Aue, genauso wie der Laubfrosch.

Durch die Sicherung artenreicher Wiesenflächen und die Anlage von Gewässern

sollen wieder optimale Lebensraumbedingungen für den Laubfrosch geschaffen

werden. Entsprechende Pflegemaßnahmen helfen diese Lebensräume zu erhalten.

Das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen führt regelmäßig Seminare und Tagungen

zum Laubfrosch und zu den Rheinauen durch. Engagierte Naturfreunde können

auch in einem der vielen Arbeitskreise mitarbeiten und sich so aktiv für den Schutz

des Laubfrosches und seinem Lebensraum einsetzen.

Regelmäßige Führungen und Veranstaltungen für Jung und Alt zeigen, dass die

Rheinauen zwischen Mainz und Bingen ein Ort für Mensch und Natur sein können.

Nähere Informationen beim:

NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen

An den Rheinwiesen 5

55411 Bingen

Tel. 06721-14367

www.NABU-Rheinauen.de

15


16

Wasser

Energie

Boden

Rohstoffe

Input

2000 2001 2002

Input-Output Bilanz

Kennzahlen für 2002

130.312 139.325 141.205 m3 Gesamtverbrauch davon:

102.379 114.215 118.981 m3 Brunnenwasser aus 2 Tiefbrunnen

68.012 66.364 68.210 m3 davon: VE Wasser hergestellt

27.619 30.363 31.628 m3 davon: als Kühlwasser verwendet

27.933 25.110 22.224 m3 Trinkwasser (Stadtwasser)

18.105.632 17.097.284 17.532.345 kWh Gesamtverbrauch davon:

6.144.378 6.042.044 5.890.381 kWh Strom

10.425.267 9.271.120 9.891.490 kWh Erdgas

1.535.987 1.784.120 1.733.763 kWh Fernwärme

0 0 16.711 kWh Heizöl EL

103.235 103.235 110.000 m2 Gesamtfläche davon:

46.019 46.019 49.210 m2 versiegelte Fläche

57.216 57.216 60.790 m2 unversiegelte Fläche

Die In- und Outputbilanz und die daraus entwickelten Umweltkennzahlen

sind für den Standort ein entscheidendes Kontrollinstrument:

• zur umweltbezogenen Bilanzierung des Ist-Zustandes

• zur umweltorientierten Planung und Steuerung und

• zur periodischen Überprüfung des ökologischen Verbesserungsprozesses.

Die wichtigsten Daten der letzten 3 Jahre wurden nachfolgend zusammengestellt.

Dabei sind die Relation der produzierten Tonnage und der hergestellten

Stückzahl der Endprodukte zu betrachten, sowie auch die meteorologischen

Bedingungen, wie Dauer und Intensität der Heizperiode, etc.

19.210 19.705 19.213 t Summe aller Rohstoffe davon:

5.811 6.109 5.847 t Tenside, Fettsäuren, Seifen

4.469 4.441 4.363 t Säuren, Salze, Alkalien etc.

2.713 2.937 2.499 t Alkohole

2.419 2.215 2.211 t Kunstoffdispersionen / Polymere

1.370 1.337 1.436 t Fest- und Füllstoffe

1.202 1.336 1.390 t Fette

255 256 325 t Lösungsmittel, Benzine

228 190 197 t Wachse

745 883 945 t Weitere Rohstoffe (Jahresmengen < 250 t)


Produkte

CO2

Abwasser

Abfall

Größte

Abfallfraktionen

Output

2000 2001 2002

67.983 69.531 69.139 t Putz-, Reinigungs- und Pflegemittel

83.243.297 85.826.514 82.876.144 St.

1.891.843 1.682.404 1.798.644 kg CO2-Emissionen aus Brennstoffen (Kesselhaus)

1.891.843 1.682.404 1.794.981 kg Erdgas

0 0 3.663 kg Heizöl EL

72.137 85.571 80.854 m 3 Gesamt davon:

27.619 30.363 31.628 m 3 Direkteinleitung Vorfluter (Kühlwasser)

44.518 55.208 49.226 m 3 Indirekteinleitung

16.571 12.175 9.821 m 3 Anteil vorbehandelten Abwassers

1.246 1.195 978 t Gesamt, davon:

68 85 279 t besonders überwachungsbedürftig

450 381 44 t überwachungsbedürftig

412 430 350 t Kartonagen und Papier

396 327 260 t Filterkuchen

133 164 135 t Wertstoffgemische

107 74 43 t Holz

35 31 34 t Kunststoff-Folien

34 29 20 t Wachsabfälle

17


18

Energie/Emissionen

Zur Kontrolle und Optimierung der Energieverbräuche wird

u.a. ein Energiemanagementsystem eingesetzt, um den Verbrauch

an Strom, Gas, Druckluft usw. zu ermitteln und Einsparpotentiale

festzustellen. Aufgrund der gesammelten

Daten können verschiedene Energiesparmaßnahmen durchgeführt

werden. Hierzu gehört der Ausbau der Verbrauchssteuerungsanlage

bei Strom zur Senkung des Spitzenlastverbrauchs,

die punktuelle Stromabschaltung in der Nacht,

an Feiertagen und an Wochenenden, der Einsatz neuer, energetisch

optimierter Abfüllanlagen, der Einbau wärmedämmender

Fenster und die Optimierung der Beleuchtungstechnik

durch verbesserte Steuerungstechnik im Rahmen

von Instandhaltungs- und Reparaturmaßnahmen.

Der Erfolg unserer Maßnahmen zum effektiveren Einsatz

von Strom auf Grund der eingesetzten Erfassungssysteme

ist aus dem Rückgang des Stromverbrauchs im Verhältnis

zur Abfüllmenge abzulesen. Durch regelmäßige Beiträge

in der Werkszeitung und Schulungen der Mitarbeiter wird

Werner & Mertz auch in Zukunft dazu beitragen, den

Energieverbrauch weiter zu senken.

Prozess- und Heizenergie

(Dampf und Fernwärme)

Bei der Werner & Mertz GmbH wird der im betriebseigenen

Kesselhaus erzeugte Dampf sowohl als Prozessenergie zur

Erwärmung von Rohstoffen und Vormaterialien als auch zur

Gebäudeheizung eingesetzt. Der leichte Verbrauchsanstieg

im Jahr 2002 ist durch die Inbetriebnahme eines weiteren

modernen Lagergebäudes für wassergefährdende Rohstoffe,

sowie durch erhöhte Produktion von wärmeintensiven Endprodukten

zu erklären.

Dadurch konnte die Qualität der Zwischenprodukte stabilisiert

und damit der Ausschuss bzw. die Reworkmenge

reduziert werden.

Strom- und Brennstoffverbrauch (kWh)/Abfüllmenge (kg)

Stromverbrauch (kWh)/Abfüllmenge (kg)

Brennstoffverbrauch (kWh)/Abfüllmenge (kg)


Brennstoffverbrauch Heiz- und Prozessenergie (kWh)

Abfüllmenge (kg) (t) + Grad (Gradtageszahl)

Abfall aus Produktionsbereich (g)/Abfüllmenge (kg)

Abwasserschlamm (g)/Abfüllmenge (kg)

Unter Berücksichtigung der Gradtageszahlen, d. h. bei

außentemperaturunabhängiger (klimaneutraler) Betrachtung,

ergibt sich die nebenstehende Verbrauchsentwicklung.

Abfall

Die gesamte bei der Werner & Mertz GmbH entstandene

Abfallmenge konnte im Zeitraum von 2000 bis 2002 um

mehr als 20 % gesenkt werden. Einen überproportionalen

Anteil an diesem Rückgang hatten die Produktionsbereiche,

in denen das Abfallaufkommen um etwa 30 % gesenkt werden

konnte.

Ein Großteil des erzeugten Abfalls entsteht in Form von Filterkuchen

in der werkseigenen Abwasservorbehandlungsanlage

durch die Behandlung der Spülwässer aus der Produktion.

Als Folge der Sparmaßnahmen im Bereich des Abwassers

konnte die auf die Abfüllmenge bezogene Abfallmenge der

Abwasservorbehandlungsanlage (entwässerter Klärschlamm)

im Zeitraum von 2000 bis 2002 um 35 % reduziert werden.

19


20

Wasser/Abwasser

Die Werner & Mertz GmbH bezieht das Rohwasser aus

werkseigenen Tiefbrunnen und dem öffentlichen Trinkwassernetz

der Stadt Mainz.

Die Steigerung des relativen Wasserverbrauchs um 6 %

(2000 – 2002) resultiert aus dem leicht gestiegenen

Absatz wässriger Produkte.

Die Hauptwasserverbraucher sind die chemischen Anlagen,

in denen Wasser sowohl als Hauptrohstoff als auch für Reinigungs-

und Spülvorgänge eingesetzt wird. Eine Verminderung

der Abwassermengen hat Werner & Mertz durch die

Optimierung von Spülplänen und die Sensibilisierung der

Mitarbeiter erzielt. Die Wassermenge an behandeltem Abwasser

(Spülwässer) pro Abfüllmenge konnte somit vom

Jahr 2000 bis zum Jahr 2002 um über 40 % gesenkt werden.

Gefahrstoffe

Auf Grund von verschärften gesetzlichen Bestimmungen hat

auch bei Werner & Mertz die Anzahl der eingesetzten

Rohstoffe, die als wassergefährdend eingestuft werden,

zugenommen.

Dieser Tatsache tragen wir durch optimierte Gestaltung

unserer Lager gemäß den gesetzlichen Forderungen, vorsorgende

Maßnahmen im Arbeits-, Sicherheits- und Brandschutz

und die entsprechende Unterweisung unserer Mitarbeiter

Rechnung.

Um dieser Sorgfaltspflicht besonders Rechnung zu tragen,

wurde von der Geschäftsführung ein (vom Gesetzgeber

nicht geforderter) Gefahrstoffbeauftragter bestellt.

Wasserverbrauch (kg)/ Abfüllmenge (kg)

Schmutzwasser (kg)/Abfüllmenge (kg)

WGK 3

WGK 2

WGK 1


Lärm

Vom Gelände der Werner & Mertz GmbH gehen keine

Lärmemissionen aus, die die gesetzlich vorgeschriebenen

Grenzwerte überschreiten.

Durch den Einsatz von zwei neuen Flaschenaufstellern in

den Jahren 2001 und 2002 ist es gelungen, die Geräuschbelastung

im Produktionsbereich so weit zu reduzieren,

dass an keinem der Arbeitsplätze der von der BGV B3 –

Lärm festgesetzte Grenzwert von 85 dB(A) erreicht wird,

bei dem für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das

Tragen von Gehörschutz vorgeschrieben ist.

Altlasten

Für die Werner & Mertz GmbH am Standort Mainz liegen

keine umweltrelevanten Hinweise aufAltlasten oder Verdachtsflächen

für Altlasten, die bisher nicht bei der Behörde

angezeigt worden sind, vor.

21


22

Bewertung

indirekter Umweltauswirkungen

Die indirekten Umweltauswirkungen aller Produkte der Werner & Mertz GmbH

werden in einer Checkliste dargestellt und bewertet.

Für die Ermittlung werden gleichartige Produkte zu Produktgruppen zusammengefasst.

Bei der Analyse werden die möglichen Belastungen durch das Produkt,

dessen Inhaltsstoffe und die Verpackung berücksichtigt, wobei die vor, in und nach

Gebrauch entstehenden Umwelteinwirkungen jeweils gesondert betrachtet werden.

Die Produktgruppen werden aufgelistet und hinsichtlich folgender Aspekte

analysiert:

• Umwelteinwirkungen durch Herstellung und Transport der Rohstoffe

• Umwelteinwirkungen durch Herstellung, Transport und Verwertung / Entsorgung

der verwendeten Packstoffe

• Umwelteinwirkungen der Inhaltsstoffe bei Anwendung und Entsorgung

• Produktdesign

• Umweltbelastungen durch den Transport der Produkte

• Umweltbelastungen durch die Anwendung und Entsorgung der Produkte

• Umweltleistung und Umweltverhalten von Auftragnehmern und Lieferanten

Zudem wird aufgezeigt, welche gesetzlichen Regelungen, z.B. Gefahrensymbole

oder Gefahrenhinweise und Sicherheitsratschläge (R- und S -Sätze), für die jeweiligen

Produktgruppen gelten.

Nach der Ermittlung werden die Umweltauswirkungen und -belastungen im

Rahmen einer Fehler-Möglichkeits-Einfluss-Analyse (FMEA) einer stufenweisen

Bewertung unterzogen. Die Bewertungsgrundlagen und die Bewertung werden

vom Umweltmanagement-Beauftragten in Zusammenarbeit mit der Produktentwicklung

erstellt und mit der Geschäftsführung abgestimmt.

Die Ergebnisse werden als Risikopotentialzahl (RPZ) in der „Erfassungs- und

Bewertungsliste der indirekten Umweltauswirkungen (Produkte)“ zusammengefasst.

Diese Bewertungsliste wird im Zuge der Bewertung von geplanten bzw.

zukünftigen Tätigkeiten fortgeschrieben und gibt somit den aktuellen Bewertungsstand

bzgl. der Umweltauswirkungen wieder. Die Bewertungsliste dient als Grundlage

für die Erstellung von Umweltzielen und -programmen, wobei vorrangig die

Punkte mit hoher RPZ berücksichtigt werden, und wird regelmäßig im Rahmen

der internen Audits auf ihre Aktualität und Relevanz überprüft.


Umweltprogramm

Auch für die Zukunft hat sich die Werner & Mertz GmbH Ziele gesetzt.

Um diese Ziele zu erreichen, wurden bereits vielfältige Maßnahmen festgelegt.

Ein Auszug aus unserem Umweltprogramm:

Ziel Maßnahme Verantwortlich

Integration des Kontinuierlichen

Verbesserungsprozesses (KVP) in

das Umweltmanagementsystem

Reduzierung des Druckluftverbrauchs

um 2 %

Reduzierung des Energieaufwandes

für Heizung und Klimatisierung

des Verwaltungsgebäudes

G1/G3 um 25 %

Reduktion der Heizenergie im Gebäude

H12 um 20 %

Reduzierung der Abwasserfracht

um ca. 20 %

Einsparung von ca. 1.200 LKW-

Fahrten bei der Lieferung von

Emballagen

Erhöhung der Anlagensicherheit in

der Produktion

Brandschutz und Eliminierung von

radioaktiven Strahlungsquellen

durch Austausch der 249 Brandmelder

im Verwaltungsbereich

Ermittlung von Emissionsquellen

und Minimierung von Belastungsfaktoren

Weiterführung der Integration des

Kontinuierlichen Verbesserungs-

Prozesses und des Betrieblichen

Vorschlagwesens in das Umweltmanagement-System

Separate Druckluftversorgung der

„Dosenfabrik“ dadurch Stilllegung

von ca. 400 m Druckluftleitungen

Einstieg in die Nutzung von Wärmepumpen

für die Klimatisierung und

Heizung des Verwaltungsgebäudes

Sanierung der Heizungs- und

Lüftungsanlagen im Gebäude H12

Etablierung eines Steuerungssystems

durch:

• Erfassung der Abwassermenge

• Berechnung des Rohstoffanteils

• Information der Produktion

• Reduzierung durch sorgfältige

Reinigungsmethoden

Beibehaltung der Inhouse-

Produktion von Flaschen für neue

Produkte

Austausch alter Überfüllsicherungen

gegen Geräte neuester Bauart

Ersatz der radioaktiven IO-Melder

durch optische Brandmelder

Erstellung eines Emissionsschutzkatasters

Umweltschutz

Umweltmanagement-

Beauftragter

Leiter Techn. Werkstätten

Facility Management

Leiter Techn. Werkstätten

Facility Management

Leiter Techn. Werkstätten

und Ingenieurwesen

Produktionsleiter und

Abwasser-Behandlungsanlage

Leiter Einkauf

Produktionsleiter

Meister Elektrowerkstatt

Leiter Ingenieurwesen

Termin

Dez. 05

Dez. 03

Dez. 04

Dez. 03

Dez. 04

laufend

Jul. 03

Dez. 03

Dez. 03

23


24

Freigabe

für die Öffentlichkeit

Mit der vorliegenden Umwelterklärung wollen wir unsere Mitarbeiter,

Kunden und die interessierte Öffentlichkeit über den

Umweltschutz in unserem Unternehmen informieren. Wir versichern

den Wahrheitsgehalt der in dieser Umwelterklärung

enthaltenen Informationen und geben die Umwelterklärung für

die Veröffentlichung frei. Verantwortlich für die Freigabe dieser

Umwelterklärung ist die Geschäftsführung.

Reinhard Schneider Detlef Matz

(Geschäftsführung) (Umweltmanagement-Beauftragter)

Für weitere Informationen steht Ihnen unser Umweltmanagement-Beauftrager

zur Verfügung:

Dipl.-Ing. Detlef Matz

Werner & Mertz GmbH

Ingelheimstraße 1 - 3 • 55120 Mainz

Telefon: 06131 /964 - 2600 • Telefax: 06131/ 964 - 2604

DMatz@werner-mertz.com


Gültigkeitserklärung

Die nächste konsolidierte Umwelterklärung wird spätestens im Januar 2006

zur Validierung vorgelegt.

In den Jahren dazwischen wird im Rahmen des Umweltmanagementsystems

eine jährliche Aktualisierung der Umwelterklärung für die Validierung durch

den Umweltgutachter erstellt.

Als Umweltgutachter/Umweltgutachterorganisation wurde beauftragt:

Dr. Ing. N. Hiller (Zulassungs- Nr.: D-V-0021)

INTECHNICA GmbH (Zulassungs- Nr.: D-V-0248)

Ostendstr. 181, 90482 Nürnberg

Validierung

Nach Prüfung der Umweltpolitik, des Umweltmanagementsystems, der Methodik

und Ergebnisse der Umweltprüfung/-betriebsprüfung, der Umweltziele und des

Umweltprogramms sowie der Umwelterklärung erkläre ich die letztere für die

Werner & Mertz GmbH am Standort Ingelheimstraße 1-3 in 55120 Mainz gem.

Verordnung EG 761/2001 für gültig.

Dr. Ing. N. Hiller

Umweltgutachter Nürnberg, den 27. Mai 2003


Ingelheimstr. 1-3

D-55120 Mainz

www.werner-mertz.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine