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im rahmen des projekts sfi@sfu ermittelte thematische erwartungen ...

IM RAHMEN DES PROJEKTS SFI@SFUERMITTELTE THEMATISCHEERWARTUNGENAN SICHERHEITSFORSCHUNGPräsentation für den Workshop:Sicherheitsforschungim PraxistestInstitut für Sicherheitsforschung25. Juni 2010Dr. Manfred Andexinger


Forschungsdimensionen &thematische Schwerpunkte (I)• Wissenschaftstheoretische Zugänge• Die psychologische Dimension• Die rechtliche Dimension• Die kulturelle Dimension• Die soziologische Dimension• Die wirtschaftliche Dimension2Institut für Sicherheitsforschung


Forschungsdimensionen &thematische Schwerpunkte (II)• Umwelt- und klimabedingte Sicherheitsprobleme• Umfassende zivile Sicherheit (Homeland Security)• Katastrophenmanagement• Europäische und internationale Perspektiven3Institut für Sicherheitsforschung


Wissenschaftstheoretische Zugänge• Der technologische Paradigmenwandel und seine Folgen• Comprehensive Approach, Holistic Approach, IntegratedApproach – die Zugänge im Vergleich• Multidisziplinäre Sicherheitslösungen versus Dominanz der„spezialisierten Einzelsicht“• Grundlagenanalysen zu gesellschaftlichen Werten,institutionellen, kulturellen und strukturellen Determinanten• Generelle Kontextualisierung und Basis-GSK-Forschung zu„Sicherheit“, „Bedrohungen“ und „Sicherheitskonzepten“• Anleitungen für & Standardisierung von Sicherheitsstrategien“4Institut für Sicherheitsforschung


Die psychologische Dimension• Psychologische Grundlagen der Sicherheitsforschung• Schnittstelle Mensch – Maschine• Verhaltensweisen unter Stress• Subjektives Sicherheitsempfinden versus objektiveSicherheitslage – Kognitive Dissonanz• Akzeptanz und Perzeption von Überwachungsmaßnahmen• human factor versus Automatisierung• Behandlung und Folgen von katastrophenbedingten Traumata• Psychologische Schulung von Einsatzkräften5Institut für Sicherheitsforschung


Die rechtliche Dimension• Terrorismusbekämpfung versus rechtsstaatliche Prinzipien• Schutz der Persönlichkeitsrechte, Datenschutz• Software-Sicherheit und Recht• Sicherheits-Software und Konsumentenschutz• Analyse rechtlicher Grundlagen auf dem Sicherheitssektor• Haftungs-, Schadenersatz-, Straf- und Zivilrechtsfragen• Monitoring, Entwicklung und Ableitung normativerSicherheitsmodelle und Rahmenwerke• Entwicklung von normativen Ansätzen zur Prüfung derEinhaltung von Schutzstandards6Institut für Sicherheitsforschung


Die kulturelle Dimension• Wahrnehmung und Definition von Sicherheitskultur undentsprechende Bewusstseinsbildung• Analyse bestehender Konzepte des internationalen Diskurses• Auslotung des Spannungsfelds Öffentliche Sicherheit (publicsafety) versus persönliche Freiheit (citizen integrity)• Migrationsbedingte kulturell-religiöse Konfliktpotentiale• Erforschung kulturbezogener Komplexität von Krisen undKatastrophen• Untersuchung von Sicherheitskultur als Analysekonzept• Wandel und Stabilisierung von Sicherheitskulturen(kulturspezifische Verhaltens- und Erwartungsmuster)7Institut für Sicherheitsforschung


Die soziologische Dimension• Kriminalität und Armut – soziologische Zusammenhänge,Lösungsansätze• Soziale Kontrolle (face to face) versus anonyme Profilerstellung• Strukturierter Dialog mit dem GSK-Bereich• Bedrohung als soziale Konstruktion: Resilienz und kollektivesRisiko- und Sicherheitsbild• gesellschaftlich-konsensuale Risikoakzeptanz (accepted risks)• Die soziale Dimension der Vulnerabilität – Analysen, Folgen• Wechselwirkungen und Grenzen vernetzten Handelns• Interdependenz von Wissenschaft, Medien und Politik8Institut für Sicherheitsforschung


Die wirtschaftliche Dimension9• Bedeutung von Sicherheit für Wirtschaft und Unternehmen• Relevanz klassischer (geopolitischer) Security-Themen fürUnternehmen• Comprehensive Approach und Sicherheitskultur in derAusbildung von Führungskräften• Verhältnis Funktionalität von Wirtschaftsprozessen undSicherheitsrisiken• Unternehmerischer Aspekt der Priorisierungen in derRestaurations- und Recovery-Phase nach Katastrophen• Indikatorenforschung für die Früherkennung vonUnternehmensrisikenInstitut für Sicherheitsforschung


Umwelt- und klimabedingteSicherheitsprobleme• Klimawandel – regionale und lokale Konsequenzen für dieSicherheit• Ressourcenbedarf und Sicherheit der Energieversorgung• Wassernot, Versteppung und Migration – mögliche Auswege• Erforschung migrationsbedingten Konfliktpotentials• Entwicklungshilfe, Exportförderung im Lichte globalerFriedenssicherung10Institut für Sicherheitsforschung


Umfassende zivile Sicherheit(Homeland Security)• Koordination von Einsatzkräften im Bereich innere Sicherheit• Zutrittskontrolle und Einbruchsicherheit, digitale Lösungen• Brandschutz und Feuerbekämpfung• Umgang mit Massenunruhen (police crowd control)• Cyberterrorismus• Entwicklung von Einsatzsimulationstools undSimulationsbeobachtungssystemen für zivile Einsatzkräfte• Definition von Sicherungs- und Schutzstandards• Entwicklung von Notfall-Unterstützungssoftware (Abwicklung,Prüfung und Training)11Institut für Sicherheitsforschung


Krisen- und Katastrophenmanagement(I)12• Weiterentwicklung und Harmonisierung des Organisations-,Risiko- und Krisenmanagements• Globaler Ansatz zur Minderung von städtischenGefahrenrisiken (urban risks) mit Risikokartographie• Vernetzung und Zusammenführung von Leitstellen undEinsatzorganisationen• Weiterentwicklung des Systems „Führungssimulator“• Schaffung von Partnernetzwerken• Zusammenführung und Vernetzung von Frühwarnsystemen• Nationale Vorwegnahme von Strategieprozessen auf der EU-EbeneInstitut für Sicherheitsforschung


Krisen- und Katastrophenmanagement(II)13• Abstimmung der nationalen Identifikation von KritischerInfrastruktur mit der europäischen Ebene• Entwicklung eines objektiven Priorisierungsprozesses in derRestaurations- und Recovery-Phase nach Katastrophen• Erforschung sozialer Akzeptanz und Tragfähigkeit vonPriorisierungen• Aufarbeitung/Inventarisierung branchenspezifischer Risiken• Filterung branchenspezifischer Risiken für die BetreiberKritischer Infrastrukturen• Kategorisierung von Szenarien, potentiellen Antworten undInstrumentenInstitut für Sicherheitsforschung


Krisen- und Katastrophenmanagement(III)• Erarbeitung von Schutzplänen Kritischer Infrastruktur• Kritikalitätsbewertung von Infrastruktur• Erhebung von Ausrüstungs- und Qualifikationsdefiziten• Koordination im Katastrophenmanagement• Integration des Aspekts „Verhaltensmuster der Bürger“ in dieGSK-Dimension• Einschätzung der Übertragbarkeit internationaler Erfahrungenangewandter Katastrophenforschung auf Österreich• Einbindung ortskundlicher Expertise ins Evakuierungs- undNotfallmanagement14Institut für Sicherheitsforschung


Europäische und internationalePerspektiven• EU-Verfassung versus nationalstaatliche Gesetzgebung• Harmonisierung des Risikomanagements auf europäischerEbene und seine Umsetzbarkeit in föderalen Strukturen• Adaptierung von EU-Sicherheitsforschungsergebnissen zurEinsetzbarkeit in Österreich• Aufgreifen europäischer Strategieprozesse und antizipierendeStrategie- und Kulturforschung auf nationaler Ebene• Entwicklung von Regelwerkszenarien für „Mehr-Staaten-Kooperationen“• Einschätzung der Übertragbarkeit internationaler Erfahrungenim Bereich Security auf Österreich15Institut für Sicherheitsforschung


Schlussfolgerungen für das ProjektSFI@SFU• Weiterführung und Vertiefung des interdisziplinären Dialogs mitForschung, Wirtschaft und Bedarfsträgern• Erstellung eines Kriterienkatalogs für gute Sicherheitsforschung• Erweiterung und Präzisierung der thematischen Schwerpunkte• Koordination der projektbezogenen Forschungstätigkeit• Unterstützung bei der integrativen Einbindung der GSK-Komponente in der projektbezogenen Forschungstätigkeit• Unterstützung von Konsortialbildungen• Publikation des laufenden Fortschritts und derForschungsergebnisse16Institut für Sicherheitsforschung


Wir danken für IhreAufmerksamkeit!Präsentation für den Workshop:Sicherheitsforschungim PraxistestInstitut für Sicherheitsforschung25. Juni 2010Dr. Manfred Andexinger

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