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DIDAK ist ... ... ein didaktisch-handlungsorientiertes Primär- und ...

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<strong>DIDAK</strong> ® <strong>ist</strong> ...... <strong>ein</strong> <strong>didaktisch</strong>-<strong>handlungsorientiertes</strong> Primär- <strong>und</strong>Sek<strong>und</strong>ärpräventionsprogramm für erwachsene Menschen mit <strong>ein</strong>er ge<strong>ist</strong>igenBehinderung.VorbemerkungDurch Normalisierung <strong>und</strong> Inklusion gewinnen Menschen mit ge<strong>ist</strong>iger Behinderungmehr Selbstständigkeit sowie Unabhängigkeit <strong>und</strong> in Folge dessen orientieren siesich stärker an der sogenannten „Normalität“. Dies kann zu <strong>ein</strong>er größerenGefährdung durch Suchtmittel führen. Ein möglichst risikoarmer Umgang mitSuchtmitteln oder Abstinenz <strong>ist</strong> als ges<strong>und</strong>heitsförderndes Verhalten zu bewerten.Da Menschen mit <strong>ein</strong>er ge<strong>ist</strong>igen Behinderung häufig im Elternhaus oder <strong>ein</strong>enEinrichtung „versorgt“ wurden haben viele von ihnen wenig Erfahrung bei dereigenverantwortlichen Umsetzung von präventivem Verhalten. Das <strong>DIDAK</strong> ® -Programm kann zur Entwicklung von ges<strong>und</strong>heitsförderndes Verhalten <strong>und</strong> dessenUmsetzung in den Alltag motivieren.Die Ziele des <strong>DIDAK</strong> ® - Präventionsprogramms sind:1. Erwachsene Menschen mit ge<strong>ist</strong>iger Behinderung für ges<strong>und</strong>heitsförderlichesVerhalten zu motivieren <strong>und</strong> sie bei der Entwicklung von ges<strong>und</strong>heitsförderlichenVerhaltensweisen sowie deren Umsetzung im Alltag zu unterstützen.2. Sie für <strong>ein</strong>en risikoarmen Umgang mit Alkohol oder Abstinenz zu sensibilisieren<strong>und</strong> zu befähigen.<strong>DIDAK</strong> ® setzt sich aus zwei Teilen zusammen:<strong>DIDAK</strong> ® Teil 1 „Ges<strong>und</strong> <strong>und</strong> fit - wie mache ich das?“ sowie<strong>DIDAK</strong> ® Teil 2 „Umgang mit Alkohol“.


<strong>DIDAK</strong> ® Teil 1 „Ges<strong>und</strong> <strong>und</strong> fit – wie mache ich das?“Themenschwerpunkte der Einheiten:Einheit 1: Ges<strong>und</strong>heitsförderndes Verhalten.Einheit 2: Ges<strong>und</strong>heitsförderndes Verhalten <strong>und</strong> Risiken.Einheit 3: Ges<strong>und</strong>heitsförderndes Verhalten; Risiken <strong>und</strong> Gefahren für dieGes<strong>und</strong>heit durch Alkohol <strong>und</strong> Rauchen.Einheit 4: Risikoarmer Umgang mit Alkohol <strong>und</strong> Abstinenz. Vorsätze.Einheit 5: Vorsätze; Risikosituationen; Handlungsstrategien (Coping).Ansprechpartner bei Fragen zu oder Probleme mit der Ges<strong>und</strong>heit.Durch die Konzeption des Programms <strong>ist</strong> es möglich nur am ersten Teil des <strong>DIDAK</strong> ®- Programms teilzunehmen.<strong>DIDAK</strong> ® Teil 2 „Umgang mit Alkohol“Der 2. <strong>DIDAK</strong> ® - Teil „Umgang mit Alkohol“ befasst sich ausschließlich mit demThema Alkohol. Die Konzeption sieht vor, dass <strong>ein</strong>e obligatorische Teilnahme an Teil1 erfolgt s<strong>ein</strong> muss, bevor Teilnehmer mit dem 2. Teil beginnen.Themenschwerpunkte der Einheiten:Einheit 6: Alkoholkonsumgründe <strong>und</strong> Wirkung von Alkohol; Folgeprobleme durchAlkoholkonsum; Alkoholismus <strong>ist</strong> <strong>ein</strong>e Krankheit – Krankheitsmerkmale.Einheit 7: Ziel von Werbung; Vorsätze <strong>und</strong> Ambivalenz; Risikosituationen.Einheit 8: Vorsätze <strong>und</strong> Ambivalenz; Rollenspiel: Handlungsstrategien inRisikosituationen.Einheit 9: Stärken <strong>und</strong> Ressourcen.


Modellprojekt "Menschen mit ge<strong>ist</strong>iger Behinderung <strong>und</strong> <strong>ein</strong>erAlkoholproblematik"Das <strong>DIDAK</strong> ® - Präventionsprogramm wurde im Modellprojekt „Menschen mit ge<strong>ist</strong>igerBehinderung <strong>und</strong> <strong>ein</strong>er Alkoholproblematik“ durch Marja Kretschmann-Weelink(Pädagogin <strong>und</strong> Sozialtherapeutin für CMA) entwickelt <strong>und</strong> erprobt. DasModellprojekt wurde bei der Westfalenfleiß GmbH Arbeiten <strong>und</strong> Wohnen in Münsterdurch Marja Kretschmann-Weelink konzipiert <strong>und</strong> realisiert, dauerte drei Jahre(Oktober 2003 bis September 2006), wurde gefördert durch die StiftungWohlfahrtspflege NRW <strong>und</strong> wissenschaftlich begleitet durch die KatholischeFachhochschule NRW.Ziel des Modellprojektes war es, <strong>ein</strong>e Zunahme der Alkoholproblematik beiMenschen mit ge<strong>ist</strong>iger Behinderung durch die Entwicklung <strong>und</strong> Evaluation <strong>ein</strong>esPrimär- <strong>und</strong> Sek<strong>und</strong>ärpräventionsprogramms zu begrenzen. Die Erprobung desProgramms erfolgte im Wohnverb<strong>und</strong> <strong>und</strong> in der Werkstatt für behinderte Menschender Westfalenfleiß GmbH Arbeiten <strong>und</strong> Wohnen in Münster.Das <strong>DIDAK</strong> ® - Programm berücksichtigt1. Fähigkeiten <strong>und</strong> Bedarfe der Zielgruppe in Bezug auf u.a.:Empowerment, Motivation <strong>und</strong> Entwicklung von intrinsische Motivation,Lernverhalten, Interne <strong>und</strong> externe Ressourcen, Entwicklung sowie Förderung vonKompetenzen <strong>und</strong> Fähigkeiten,- Entwicklung von individuellen, praxisorientiertenHandlungs- <strong>und</strong> Bewältigungsstrategien.2. aktuelle Sichtweisen bzw. Modelle von Ges<strong>und</strong>heitsförderung <strong>und</strong> Prävention*u.a.: (*Vgl. BZgA 2003: Leitbegriffe der Ges<strong>und</strong>heitsförderung; siehe auch BZgA 2011: Leitbegriffeder Ges<strong>und</strong>heitsförderung <strong>und</strong> Prävention)


SAR-Modell (Systemische Anforderungs-Ressourcen-Modell), Kompetenzförderung(Ressourcenaktivierung, Rückgriff auf Ressourcen, Verbesserung desges<strong>und</strong>heitsbezogenen Wissens, Empowerment, Entwicklung von individuellen,praxisorientierten Handlungs- <strong>und</strong> Bewältigungsstrategien.3. aus der Suchtprävention u.a.:Annahmen zur Suchtentwicklung, Rückfallprophylaxe, Erkennen vonRisikosituationen, Ambivalenz <strong>und</strong> Motivation zur Konsumveränderung, Entwicklungsowie Förderung von Kompetenzen <strong>und</strong> Fähigkeiten, Ressourcenaktivierung,Entwicklung von individuellen, praxisorientierten Bewältigungsstrategien sowieEntspannungstechniken.Ergebnisse <strong>und</strong> Bewertung (Evaluation) des <strong>DIDAK</strong> ® - ProgrammsDie Evaluation des <strong>DIDAK</strong> ® - Programms erfolgte im Rahmen <strong>ein</strong>er Diplomarbeit mitdem Titel „Alkoholmissbrauch bei Menschen mit ge<strong>ist</strong>iger Behinderung - Evaluation<strong>ein</strong>es Primär- <strong>und</strong> Sek<strong>und</strong>ärpräventionsprogramms“ (Bentrup-Falke 2006).Ergebnisse der Befragung zeigen u. a. auf, dass (vgl. Bentrup-Falke 2006):28 von 30 befragten Teilnehmern im ges<strong>und</strong>heitlichen Bereich ihr Verhaltenspositiv geändert hatten;positive Veränderungen im Ernährungsverhalten erfolgten;zwei Teilnehmer aufgehört hatten zu rauchen <strong>und</strong> vier Teilnehmer wenigerrauchen;nach <strong>DIDAK</strong> ® Teil 1 von 30 befragten Teilnehmern zehn weniger Alkoholkonsumierten <strong>und</strong> <strong>ein</strong> Teilnehmer überhaupt k<strong>ein</strong>en Alkohol mehr trinkt;nach <strong>DIDAK</strong> ® Teil 2 von zwölf befragten Teilnehmern acht ihren Alkoholkonsumpositiv verändert haben.


Umfang des <strong>DIDAK</strong> ® - Programms als Ordner-Handbuch <strong>und</strong> komplettesArbeitspaketDas <strong>DIDAK</strong> ® - Programm umfasst 90 Seiten <strong>und</strong> wird als Handbuch <strong>und</strong>Arbeitsinstrument für MitarbeiterInnen aus Wohn<strong>ein</strong>richtungen <strong>und</strong> Werkstätten fürMenschen mit Behinderungen herausgegeben. Alle neun Einheiten sindvorformuliert, <strong>didaktisch</strong>e <strong>und</strong> organisatorische Hinweise wurden <strong>ein</strong>gearbeitet. AmAnfang der Einheiten steht <strong>ein</strong>e Aufl<strong>ist</strong>ung der benötigten Anschauungs- <strong>und</strong>Arbeitsmaterialien; das Programm enthält 48 Arbeitsblätter (Erinnerungsblätter) <strong>und</strong>39 Folien. Die Arbeitsblätter sind auf farbigen Bögen gedruckt: rot für „Gefahr“, gelbfür „Risiko“ <strong>und</strong> grün für „ges<strong>und</strong>heitsfördernde Handlungsstrategien“; weißeArbeitsblätter geben Informationen zur M<strong>ein</strong>ungsfindung. Alle Arbeitsblätter <strong>und</strong>Folien sind farbig illustriert; bei der Gestaltung wurden Hinweise aus dem„Wörterbuch für leichte Sprache“ (Netzwerk People First 2004) berücksichtigt. FürBezugspersonen der Teilnehmer wurden Informationsblätter konzipiert.Das <strong>DIDAK</strong> ® - Konzept sowie die Dokumentation ihrer Erprobung sind in derProjektdokumentation dargelegt.ProjektdokumentationDie Projektdokumentation über das Modellprojekt „Menschen mit ge<strong>ist</strong>igerBehinderung <strong>und</strong> <strong>ein</strong>er Alkoholproblematik“ dokumentiert Informationen über dieKrankheit Alkoholismus sowie bestehende Therapiemöglichkeiten,Präventionsmöglichkeiten für Menschen mit ge<strong>ist</strong>iger Behinderung (<strong>und</strong>Alkoholproblematik) sowie Möglichkeiten der Modifizierung von bestehendenInterventionsmaßnahmen für diese Zielgruppe.Des Weiteren werden Konzept, Entwicklung <strong>und</strong> Ergebnisse desSek<strong>und</strong>ärpräventionsangebotes „Freizeitgruppe Treff“ sowie Konzept <strong>und</strong>Erprobungsmodalitäten des Präventionsprogramms <strong>DIDAK</strong> ® dargestellt. Außerdemwerden Anforderungen an Bezugspersonen in Bezug auf Prävention bei derBegleitung von Menschen mit ge<strong>ist</strong>iger Behinderung in Folge von Normalisierung <strong>und</strong>Inklusion thematisiert. Die Dokumentation umfasst 140 Seiten.


InformationsbroschüreDes Weiteren wurde in Kooperation mit dem Modellprojekt <strong>ein</strong>eInformationsbroschüre „Infos <strong>und</strong> Tipps zu Alkohol“ für erwachsene Menschen mitge<strong>ist</strong>iger Behinderung in <strong>ein</strong>er weiteren Diplomarbeit entwickelt, erprobt <strong>und</strong> evaluiert(Tewes 2006).Marja Kretschmann-WeelinkPädagogin; Sozialtherapeutin für die Arbeit mit chronisch mehrfachbe<strong>ein</strong>trächtigteabhängige Menschen (CMA), Autorin des <strong>DIDAK</strong> ® -Präventionsprogrammes.Langjährige Erfahrung mit Menschen mit ge<strong>ist</strong>iger Behinderung (ohne <strong>und</strong> mitSuchtproblematik) in Wohn- <strong>und</strong> Werkstattbereich.2003 – 2006: Projektleitung im Modellprojekt „Menschen mit ge<strong>ist</strong>iger Behinderung<strong>und</strong> <strong>ein</strong>er Alkoholproblematik“ bei Westfalenfleiß GmbH Arbeiten <strong>und</strong> Wohnen inMünster.2009 – 2013: Projektleitung im Modellprojekt „Vollerhebung Sucht <strong>und</strong> ge<strong>ist</strong>igeBehinderung“ bei AWO Unterbezirk Ennepe-Ruhr in Gevelsberg.Seminare zum Thema „Menschen mit ge<strong>ist</strong>iger Behinderung <strong>und</strong> Suchtproblematik“sowie Einführungsseminare für die Arbeit mit dem <strong>DIDAK</strong> ® -Programm.Bestellen Sie hier Didak ® - Präventionsprogramm <strong>und</strong> die dazugehörigeProjektdokumentation zum Komplett-Preis von 95,- Euro (inkl. Versandkosten *)Projektdokumentation ohne Didak ® -Programm 15,- Euro (inkl. Versandkosten *)Bestellung unter:martina.leifhelm@westfalenfleiss.de* Versandkosten ins Ausland sind zu erfragen!

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