KAMMERNACHRICHTEN - Kammer der ZiviltechnikerInnen für ...

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KAMMERNACHRICHTEN - Kammer der ZiviltechnikerInnen für ...

INDEXIn eigener Sache _ _ _ 004Kommentar der Sektionsvorsitzenden _ _ _ 006Kammervollversammlung 2011 _ _ _ 008Mitgliedschafts-Jahresbericht 2010/2011 _ _ _ 012Recht Service _ _ _ 016Steuertipps _ _ _ 020Kammerumlagenbeschluss 2012 _ _ _ 022Impressum _ _ _ 023


004IN EIGENER SACHEvon Dagmar Gruber


0010Kammer gebrandet sind, werden in den kommenden Monatenin allen steirischen Baubezirken Station machen.Eichholzer verwies auch auf die umfangreiche und servicestarkeWebsite der ZT-Kammer Steiermark und Kärnten, die sowohlqualitativ als auch quantitativ im Vergleich zu den Websites deranderen Länderkammern hervorsticht. Eichholzer sieht in dersteirisch-kärntnerischen Kammerwebsite ein Muster, das auchfür eine einheitliche Webpräsenz aller Länderkammern herangezogenwerden könnte.Die ZT-Rubrik „Wussten Sie, dass …“ und die „ZT-Sprechstunde“in der Kleinen Zeitung Steiermark und Kärnten sind weitereBeiträge zur regelmäßigen medialen Präsenz der Kammer in derregionalen Öffentlichkeit. Ausschlaggebend für den Gesamterfolgin der Kommunikation mit der Öffentlichkeit ist aber dieaktive Teilnahme und Mitarbeit aller Kammermitglieder in allenBereichen der öffentlichen Kommunikation. Von der aktivenMitarbeit bei Umfragen und Aussendungen bis hin zu Veranstaltungen,forderte Eichholzer.Plädoyer für faire ArchitekturwettbewerbeDer Sektionsvorsitzende der ArchitektInnen, Martin Gruber legteein Plädoyer für fair und qualitativ abgesicherte Architekturwettbewerbeab. Die Kammer bemüht sich in direkten Verhandlungenmit den öffentlichen Stellen und privaten Auftrag geberInnen, eineVerbesserung der immer noch unzufriedenstellenden Situation indiesem Bereich zu bewirken. Man ist dabei aber weitgehend aufdie Kooperationsbereitschaft der Bauherren angewiesen.Gruber berichtete ebenfalls über die erfolgreich verlaufendenVerhandlungen mit der Abteilung 15 (Wohnbau) des LandesSteiermark, die zu einer Verbesserung der präkeren Honorarsituationvon ArchitektInnen und StatikerInnen führen sollen.Die dabei formulierten Verhandlungsziele: Erhöhung des Öko-Zuschlages und des honorarrelevanten Budgets um 10 %; dieAnerkennung der Honorarklasse 6 für Heime.Renovierung des Kammerhauses in GrazbeschlossenDer Wettbewerb für die Sanierungsplanung des Hauses derKammer in der Grazer Schönaugasse 7 sollte dafür beispielgebendsein: Denn der wohl weitreichendste Beschluss der diesjährigenKammervollversammlung betrifft die Sanierung deseigenen Hauses in Graz. Nach langjähriger Diskussion und derPrüfung der unterschiedlichsten Varianten für den künftigenKammerstandort hat die Kammervollversammlung mit großerMehrheit die Freigabe der Mittel und des Verfahrens für die Renovierungdes Hauses in der Schönaugasse beschlossen.Neue Normen-Abo-Rahmenvereinbarungmit Austrian Standards plus (AS+)Aber was wären die großen Erfolge ohne die kleinen? Die Normenflutbzw. deren Kosten drohte überhand zu nehmen. DenLänderkammern Steiermark/Kärnten, Tirol/Vorarlberg undOberösterreich/Salzburg gelang es mit der Austrian Standardplus GmbH (AS+) ein Vertragsangebot auszuhandeln, das denMitgliedern einen günstigen Normenzugang ermöglicht. Kammermtgliedererhalten das Nutzungsrecht von 200 Normen, dasentsprechend individuellen Wünschen und Bedürfnissen bisauf 400 Normen aufgestockt werden kann.Neuer Generalsekretär in derBundeskammerFuxjäger begrüßte die Neubesetzung des Generalsekretariats derBundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten mitDr. Felix Ehrnhöfer. Mit seiner ergebnisorientierten Arbeitsweisekann Ehrnhöfer ein wichtiger Motor für die Bestrebungen derBundeskammer zur Überführung der Wohlfahrtseinrichtungenin das FSVG sein. Im Dezember wurde ein Entschließungsantragzu diesem Thema im Nationalrat beschlossen. Dazu wirdes in Klagenfurt noch eine eigene Informationsveranstaltunggeben. In der Steiermark hat diese bereits stattgefunden. DerBesucherandrang in Graz war enorm. Über 100 Interessiertesind gekommen und haben die Veranstaltung zu einem großenErfolg gemacht.Keine Zukunft ohne Nachwuchs- undQualifikationsförderungDie ZT-Kammer Steiermark und Kärnten legt auf diesen Bereichein besonderes Augenmerk. In verschiedenen Veranstaltungengalt und gilt es das Berufsbild ZiviltechnikerIn und das facettenreicheTätigkeitsfeld Technik näherzubringen.Die Kooperation der Kammer mit der TU Graz im Bereich derStudierenden- und Berufsinformation wurde in diesem Jahrumfangreich ausgebaut: Von Präsentationen der Kammer bei


012Mitgliedschafts-Jahresbericht2010/2011


Aktiv: 46566%00152011ZivilingenieurInnen: 613 MitgliederdavonZT Kammer Steiermark/KärntenZivilingenieurInnen: 613 Mitglieder, davonPension: 11218%Ruhend: 13020%Aktiv: 37162%2011ArchitektInnen: 700 MitgliederZT Kammer davon Steiermark/KärntenArchitektInnen: 700 Mitglieder, davonPension: 7611%Ruhend: 15923%Aktiv: 46566%2011ZivilingenieurInnen: 613 MitgliederdavonPension: 11218%


0021Dr. Fritz Kleiner (WP & STB), Kleiner & Kleiner GmbHDie Grazer Steuerberatungskanzlei Kleiner & Kleiner hat folgendefür ZiviltechnikerInnen interessante Themen aus ihrer Jahres-Klienteninformation2011/2012 zusammengestellt.ReisekostenReisen, sowohl mit beruflichem als auch privatem Hintergrund(Seminare und Kongresse mit angeschlossenem Urlaubsaufenthalt),wurden bisher von der Rechtsprechung als Mischprogrammangesehen und deren Kosten nicht als Betriebsausgaben zugelassen.Der österreichische Verwaltungsgerichtshof ist im Jahr 2011von diesem strikten Aufteilungsverbot abgegangen. Nunmehrgilt folgende Regelung: Zu bestimmen ist, welche Teile der Reisesich klar einer beruflichen Veranlassung zuordnen lassen. Istdiese prozentuelle Aufteilung (Anwesenheitstage, Reisetage etc.)getroffen, sind die gesamten Fahrtkosten (z.B. Flugticket) entsprechenddiesem Verhältnis in beruflich und privat veranlassteKosten aufzuteilen. Die beruflich veranlassten Fahrtkosten zuzüglichder beruflich veranlassten Aufenthaltskosten sind dannBetriebsausgabe, die privaten Anteile natürlich nicht. Eine derartigeAufteilung ist nicht notwendig, wenn die Reise vom Dienstgeberangeordnet oder sonst fremdbestimmt ist. Als fremdbestimmteReise gilt zum Beispiel ein Anwalt aus Graz, der einen Gerichtsterminin Innsbruck wahrzunehmen hatte und im Zuge dieserReise seine in Innsbruck wohnhafte Verwandtschaft besuchte.Für den sonstigen Aufwand (Taggeld, Unterkunft) kommt es daraufan, ob einzelne Tage größtenteils beruflichen Verrichtungengewidmet werden. Reist zum Beispiel ein Arzt nach Grado zueinem Seminar, das von Montag bis Mittwoch dauert, und verbringter dann noch zwei Badetage an der Adria (Anreise Sonntag,Abreise Samstag), so sind die Kosten für 4 Übernachtungenabsetzbar. Die Fahrtkosten können zu 60 % (3 Tage beruflich, 2Tage privat) geltend gemacht werden.Steuerentlastung durch denGewinnfreibetragFür Gewinne von natürlichen Personen mit Einkünften aus zumBeispiel selbständiger Arbeit kann ein Gewinnfreibetrag in derHöhe von 13 % vom Gewinn geltend gemacht werden.in begünstigte Wirtschaftsgüter (z.B. Wertpapiere) vorliegen.Es empfiehlt sich daher, rechtzeitig vor dem Jahresende 2012,mit dem/der SteuerberaterIn Rücksprache zu halten.UmsatzsteuervoranmeldungZur Erinnerung bringen wir nochmals die Übersicht über dieab 2011 geltenden Umsatzgrenzen betreffend Voranmeldungszeiträumeund die Verpflichtung zur Abgabe von Erklärungen.Bei Vorjahresumsatz bis 30.000 EURO gilt: Die Umsatzsteuervoranmeldungist zu erstellen und zu den Buchhaltungsunterlagenzu nehmen. Sie braucht aber nicht eingereicht werden;ebenfalls keine Jahresumsatzsteuererklärung.Sonstige Leistungen - TätigkeitsortDer Tätigkeitsort als umsatzsteuerlicher Anknüpfungspunktgilt für folgende Leistungen seit 1.1.2011 nur mehr dann, wennder/die LeistungsempfängerIn ein/e Nicht-UnternehmerIn ist:kulturelle, künstlerische, wissenschaftliche, unterrichtende,sportliche, unterhaltende oder ähnliche Leistungen, wieLeistungen im Zusammenhang mit Messen und Ausstellungeneinschließlich der Leistungen der jeweiligen Veranstalter.Ist der/die LeistungsempfängerIn für eine dieser Leistungenumsatzsteuerlich als UnternehmerIn zu qualifizieren, gilt alsTätigkeitsort die Generalklausel, dass die Tätigkeit an jenemOrt ausgeführt wird, an dem der/die EmpfängerIn (der Unternehmerstatushat) sein/ihr Unternehmen betreibt. Im Verhältniszu Nicht-UnternehmerInnen ist der Tätigkeitsort des leistendenUnternehmens damit nur mehr bei Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungenmaßgeblich.Die vollständige Information kann via E-Mail unterkleiner@kleiner.co.at angefordert werden.Dieser Gewinnfreibetrag wird von uns bei jeder Steuererklärungautomatisch angesetzt. Bei einem Gewinn über 30.000EURO können 13 % vom übersteigenden Betrag nur dann alsGewinnfreibetrag geltend gemacht werden, wenn Investitionen


0022KAMMERUMLAGENBESCHLUSS 2012Beschlossen in der Kammervollversammlung vom 25.11.2011Die von den Mitgliedern zu leistenden Umlagen und sonstigen Beiträge werden für das Kalenderjahr 2012gem. § 52 Abs. 1 und Abs. 2 Ziviltechnikerkammergesetz wie folgt festgesetzt:1. Kammerumlage1.1. für Mitglieder mit ausgeübter Befugnis gemäß §§ 2und 3 Umlagenordnung1.1.1 Kammer-Mindestumlage für Umsätze des Jahres 2010bis € 72.673,00 gem. § 2 Umlagenordnung € 1.075,001.1.2 Zur Kammer-Mindestumlage wird die Umsatzumlagefür Umsätze des Jahres 2010 ab € 72.673,00 gemäß § 3(1) der Umlagenordnung hinzugerechnet.⎡ ⎛UmsatzÄ−72.673 ⎞ ⎤⎢3⎜⎟ *72,67⎥* 0,88⎢⎣⎝ 72,67 ⎠ ⎥⎦1.1.3 Kammerhöchstumlage gemäß § 3 (3) Umlagenordnungbei einem Umsatz über € 7.000.000,00 bzw. Nichtmeldungdes Umsatzes: € 3.996,29Startbonus:1.1.4 Kammerumlage für Mitglieder, die zwischen dem1.1.2012 und 30.6.2012 erstmalig die Befugnisaktivieren:50 % der gem. Punkt 1.1.1. errechneten Umlage,mindestens jedoch € 600,00.Dieser Betrag ist die Berechnungsgrundlage für eineallfällige Aliquotierung gem. 1.4.1.1.5 Kammerumlage für Mitglieder, die zwischen dem1.7.2012 und 31.12.2012 erstmalig die Befugnisaktivieren:50 % der gem. Punkt 1.1.1. errechneten Umlage,mindestens jedoch € 300,00.Dieser Betrag ist die Berechnungsgrundlage für eineallfällige Aliquotierung gem. 1.4.1.1.6 Kammerumlage für Kammermitglieder, die ihre Befugnis erstmals zwischen dem 1.1.2011 und 30.06.2011aktiviert haben, und deren Befugnis seit diesem Zeitpunktununterbrochen aktiv ist: 75 % der sich gem.Punkt 1.1.1. errechneten Umlage, somit € 806,25.1.1.7 Kammerumlage für Kammermitglieder, die ihre Befugniserstmals nach dem 1.7.2011 aktiviert haben,und deren Befugnis seit diesem Zeitpunkt ununterbrochenaktiv ist: 50 % der gem. Punkt 1.1.1. errech -neten Umlage für das 1. Halbjahr, mindestens jedoch€ 300,00, und 75 % der sich gem. Punkt 1.1.1. errechnetenUmlage für das 2. Halbjahr, somit € 403,13.1.1.8 Kammerumlage für Kammermitglieder, die ihreBefugnis erstmals nach dem 1.7.2010 aktiviert haben,und deren Befugnis seit diesem Zeitpunkt ununterbrochenaktiv ist: 75 % der gem. Punkt 1.1.1. errechnetenUmlage aliquotiert für das 1. Halbjahr, somit€ 403,13, und 100 % der sich gem. Punkt 1.1.1.und 1.1.2. errechneten Umlage aliquotiert für das2. Halbjahr.1.2. für ZT-Gesellschaften mit eigener ZT-Befugnis gem.§§ 2 und 3 Umlagenordnung1.2.1 Kammer-Mindestumlage gem. § 2 UmlagenordnungZT-Gesellschaften bezahlen keine Kammer-Mindestumlage,da diese den EinzelziviltechnikerInnenvorgeschrieben wird..1.2.2 Umsatzumlage für Umsätze des Jahres 2010 ab€ 72.673,00 gemäß § 3 (2) der Umlagenordnung.⎡ ⎛UmsatzÄ−72.673⎞⎤⎢3⎜⎟ *72,67⎥*0,88⎢⎣⎝ 72,67 ⎠ ⎥⎦1.2.3 Kammerhöchstumlage gemäß § 3 (3) Umlagenordnungbei einem Umsatz über € 7.000.000,00 bzw. Nichtmeldungdes Umsatzes: € 2.921,29.1.3. für Mitglieder mit ruhender Befugnis gemäß § 2Umlagenordnung1.3.1 Kammer-Umlage gem. § 2 (2) Umlagenordnung:€ 600,001.3.2 WE-PensionsempfängerInnen mit ruhender Befugnissowie Mitglieder mit ruhender Befugnis über 70Jahre: € 0,001.4. AliquotierungBei Austritt, Übertritt, Erlöschen derBefugnis, bei erstmaligem Ruhen beiInanspruchnahme der WE Pensionsowie erstmaliger Aktivierung derBefugnis ist die Kammerumlage2012 (siehe Punkt 1.1. – 1.3.)monatsweise zu aliquotieren.Dabei wird ein begonnenerMonat als voller Monatgerechnet.

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