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Kammerwahlen 2012 - qs- nrw

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editorialLiebe Kolleginnen, liebe Kollegen,VizepräsidentinElke KöhlerFoto: 4iMEDIA2011 – es sollte das Jahr der großenStrukturreformen sein. DieQualität der Versorgung sollte imMittelpunkt stehen, und vor allemwar ein Jahr der Pflege angekündigt.Am Ende ist ein Versorgungsgesetzherausgekommen,getragen von der Hoffnung, dassdie Akteure im Gesundheitswesendieses Gesetz mit Leben erfüllen.Bis dahin bleibt die Frage unbeantwortet,wie bei begrenztenRessourcen die Qualität der Versorgunggesichert und verbessertwerden kann.Die Erwartungen an 2011 warengroß, vielleicht zu groß, weil man geglaubthatte, die Wirtschaftskrise dauerhaftüberwunden zu haben. Das Gegenteilwar der Fall. Die Diskussionenüber Rettungsschirme und Hebel habendie Koalition so stark in Anspruchgenommen, dass die Gesundheitspolitikoft in den Hintergrund gedrängtwurde. Hinzu kamen ein Ministerwechselim Gesundheitsressort sowiedie Dauerkrise bei der FDP, die offenbarauch das Kreativpotenzial massivbeeinträchtigt hat. Keinen Einflusshatte dies auf die Sparbeschlüsse desVorjahres und damit auf die wirtschaftlicheSituation der Krankenkassen. Siestehen heute finanziell so gut da wienoch nie. Knapp 4 Milliarden EuroÜberschuss konnten durch Einsparungenz. B. bei den Arzneimitteln erreichtwerden. Manche kranke Kasse konntesich so sanieren und den ungeliebtenZusatzbeitrag verhindern.Doch die Kassen bleiben skeptisch:Handlungsspielräume für Mehrausgabensehen sie nicht, wie die Beratungenzum Versorgungsgesetz gezeigthaben. Bei den Verhandlungenüber die spezialfachärztliche Versorgungmauerten sie, weil sie das Risikoeiner ungebremsten Mengenausweitungnicht tragen wollten. MillionenschwereFörderprogramme fürden ärztlichen Nachwuchs auf demLand wollten sie ebenfalls blockieren,blieben aber damit chancenlos.Gleiches gilt für Nachbesserungenbeim morbiditätsbezogenen Strukturausgleich.Die Konsequenzen könnten mit Blickauf das kommende Jahr fatal sein. Dervon Union und FDP durch das Versorgungsgesetzgeschaffene Spielraum,etwa zur Förderung des medizinischenNachwuchses, zur Verbesserung derZusammenarbeit von Klinik und Praxissowie zur Verbesserung der medizinischenBetreuung in Pflegeheimenkönnte durch Verzögerungstaktik derKranken- und Pflegekassen bis zurWahl einer neuen Regierung 2013 aufdie lange Bank geschoben werden.Über ein solches Szenario mag auchdas Bundesgesundheitsministeriumnachgedacht haben. Daher will es dieUmsetzung durch die Selbstverwaltungkontinuierlich monitoren, versprichtMinister Bahr im Interview mit der Ärztezeitung.Den Ärzten kann dies nurrecht sein. Sie wären für ein möglichesScheitern, etwa bei der bedarfsgerechtenVersorgung auf dem Land,nicht verantwortlich zu machen. AlleParteien betrachten die Behebung desÄrztemangels als eine der größten gesundheitspolitischenHerausforderungen.Und dafür muss zusätzlich Geld indie Hand genommen werden – auchvon den Kassen.Ein tiefer Blick ins Versorgungsgesetzzeigt darüber hinaus, dass demWunsch nach mehr Wettbewerb kaumRechnung getragen wurde. Darüberkönnen sich die Körperschaften freuen.Denn ein Wettstreit um die bessereVersorgung darf nur innerhalb derexistierenden Strukturen erfolgen. Dasgilt vor allem für Selektivverträge. Siemüssen im Vergleich zum Kollektivvertragihren Nutzen unter Beweis stellen.Und was bringt ein Kollektivvertragim neuen Jahr aus honorarpolitischerSicht? Hier sind sich die meisten Honorarexpertenunschlüssig. Völlig unklarist, ob zu einer generellen Erhöhungvon über einem Prozent weiteres Honorardurch morbiditätsbezogene Anpassungfließen wird. Fakt ist lediglich,dass das Versorgungsgesetz wiederstärker auf Regionalisierung setzt. Einezuverlässige Prognose wird damit nochschwieriger. Beim EBM bleibt zunächstalles so, wie es ist. Die KBV spricht voneiner schrittweisen Anpassung, jedochnicht vor 2014. Der Arbeitsauftrag lautet:Pauschalen sollen zurückgefahren,Leistungen differenziert berechnetwerden. Arztkontakte sollen unterschiedlichhonoriert werden.Am Ende des Jahres bleibt die Erkenntnis,dass das GKV-Finanzierungsgesetzund alle Arzneimittel-Sparbeschlüssezwar den Krankenkassen einsattes Plus beschert haben, die Erwartungallerdings, dass mit dem Versorgungsgesetzdie Probleme der Zukunftschon gelöst sind, trifft nur bedingt zu.Damit ist schon jetzt klar: Auch im Jahr2012 bleibt das Gesundheitsweseneine Dauerbaustelle.n Ihre Elke Köhler4 | Brandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012


Kammerinformationen/GesundheitspolitikZwischenbilanz VersorgungsstrukturgesetzReform, Weiterentwicklung oder Notlösung?„Verlassen Sie sich nicht auf dieInstrumente, sondern auf die Ideen,die Sie damit verwirklichenkönnen“, gab Annette Widmann-Maunz den Teilnehmern des 7.Kongresses für Gesundheitsnetzwerkermit auf den Weg. Mit denInstrumenten meinte die Staatssekretärindie Paragrafen des Versorgungsstrukturgesetzes(VStG),das Anfang 2012 in Kraft getretenist. Politik und Selbstverwaltungringen nun darum, die gesetzlichenVorgaben mit Leben (undden eigenen Ideen) zu füllen unddamit die Weichen für die medizinischeVersorgung neu zu stellen.Der Kongress an der Berliner Charitébot Gelegenheit für eine Zwischenbilanz.Schon die Frage, ob das Gesetz eineReform, eine Weiterentwicklung oderdoch nur eine Notlösung darstellt, istunter Gesundheitsexperten umstritten.Der DAK-Vorstandsvorsitzende Prof.Dr. Herbert Rebscher sieht im VStG lediglichdie dringend notwendige Korrektureiner verfehlten Politik: „DasVersorgungsstrukturgesetz ist eine Reformder Reform. Vor vier Jahren fandeine dramatische Zentralisierung statt,die jetzt wieder zurückgenommenwird“, findet er und bedauert, dassmit diesem Hin und Her viel Zeit verschwendetwurde. Immerhin stehe nunaber ein Instrumentenkasten für pragmatischeLösungen bereit, der keineAusreden zulässt: „Wenn man etwaswill, kann man es tun.“Als reine Fehlerbeseitigung will MinisterialdirektorDr. Ulrich Orlowski vomBundesgesundheitsministerium sichdas Gesetz nicht kleinreden lassen. Erspricht von einer Weiterentwicklung,mit der der Gesetzgeber seinen Gestaltungsspielraumausgeschöpft habe.Jetzt sei es Aufgabe der Krankenkassen,gemeinsam mit den KassenärztlichenVereinigungen die gesetzlichenFreiräume mit Leben zu füllen – zumBeispiel mit regionalen Initiativen fürdie wohnortnahe, bedarfsgerechteVersorgung. Nach Ansicht des ReferatsleitersBedarfsplanung der KBV, Dr.Bernhard Gibis, wird die Tragweite desGesetzes unterschätzt, weil es „ohnegroßes Brimborium“ eingeführt wurde.Dabei sei es von der neuen Bedarfsplanungbis zur Abschaffung des Erprobungsverbotesvoller pragmatischerLösungen.Störfaktor Patient?Doch es gibt auch kritischere Stimmen.Peter Bechtel, der Vorsitzende desBundesverbandes Pflegemanagement,fordert neue Antworten auf Fragen derAufgabenteilung, der Ressourcenallokationoder der Substitution von Leistungen.„Die normative Kraft des Faktischenwird uns bald einholen“, warnter. Es drohe nicht nur ein Ärztemangel,auch professionelle Pflegekräfte würdenmittlerweile händeringend gesucht– nicht zuletzt, weil zum Beispielviele Demenzkranke nicht in erster Liniemedizinische Leistungen benötigen,sondern menschliche Zuwendung undeinen Pfleger, der sie im Alltag unterstützt.Ohne eine konsequente Orientierungan den Bedürfnissen des Patientenstehe dieser letztendlich immerirgendjemandem im Weg.Noch mehr Wasser in den Wein gießtDr. Markus Müschenich. Sein BrainpoolConcetHealth sucht den Weg„vom guten, alten GesundheitssystemBismarckscher Prägung hin zumGesundheitssystem der Zukunft“,wie Müschenich auf seiner Webseiteschreibt. Das Festhalten an der Trennungzwischen ambulanter, stationärerund rehabilitativer Versorgung hält erfür eine Sackgasse. Die Zukunft gehöre„hochvernetzten Strukturen“ und einerneuen Definition von Gesundheit, diedas bisherige Solidarsystem in Fragestelle. „Es wird immer behauptet, dasGesundheitssystem sei kein Markt. Eswerden aber Marktwerkzeuge eingesetzt,um es zu steuern. Wir zwingenden Patienten dazu, zum Kunden zuwerden. Die Sorge des Patienten wirddadurch provoziert. Das ist ein grundlegendesSystemproblem, auf das eineAntwort gefunden werden muss“,findet Dr. Müschenich. Bei so viel Reformeiferüberrascht es nicht, dass diePolitik mit dem VStG nach seiner Ansichtviel zu kurz gesprungen ist. Eslese sich wie das Pflichtenheft für einSoftwareupdate, das die größten Sicherheitslückenstopfen soll. „Wenndie Wirtschaft wie unser Gesundheitssystemorganisiert wäre, dann hättenwir keine Smartphones, sondern mindestenssechs unterschiedliche Gerätein der Tasche“, kritisiert er. Wenndie Gesundheitspolitik nicht selbst fürmehr Integration sorge, dann würdenandere das für sie übernehmen. Eineelektronische Gesundheitskarte vonFacebook? Dr. Müschenich ist sich sicher,dass solche Pläne dort schon inder Schublade liegen.v. l. n. r.: Dr. U. Orlowski,Dr. S. Etgeton,Prof. Dr. H. Rebscher,Dr. M. MüschenichFoto: Mark BergerBrandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012 | 5


Kammerinformationen/GesundheitspolitikSusanne Müller, BMVZFoto: Mark BergerHonorarentwicklung in derspezialfachärztlicheVersorgungKritiker könnten einwenden, dass sichmit niemals eingetretenen, längst vergessenenZukunftsvisionen und Horrorszenarienganze Bibliotheken füllenließen. Die Praktiker in der Ebene desgesundheitspolitischen Alltags jedenfallsmüssen bis auf weiteres an denStellschrauben des Systems drehen,das sie in der Realität vorfinden. Fürdie sieht das VStG einen neuen Sektorvor: die viel diskutierte spezialfachärztlicheVersorgung zur Diagnose undBehandlung komplexer, schwer therapierbarerKrankheiten. Der GemeinsameBundesausschuss arbeitet an einerRichtlinie für den neuen Versorgungsbereich,welche Behandlungsanlässeund -umfang, Überweisungsvorbehalteund die Kooperationsanforderungengenau definieren soll. Die Honorierungder Leistungen soll sich aus dem Patientenpotenzial,dem Leistungsumfang,der Anzahl der zugelassenen Ärzteund Krankenhäuser sowie dem Punktwertergeben. „Wie sich die Honorarein der spezialfachärztlichen Versorgungentwickeln werden, ist zu diesemZeitpunkt aber noch nicht abschließenddarzustellen“, erklärt Dr. DominikGraf von Stillfried vom Zentralinstitutfür die kassenärztliche Versorgung.Für eine Prognose seien derzeit nochzu viele Fragen hinsichtlich der Abgrenzungvon Krankheiten und Leistungenoder der Zulassungsvoraussetzungenoffen. Klar sei hingegen, dass die Vergütungregionale Besonderheiten wiedie Versorgungsstrukturen oder dieMorbidität berücksichtigen müsse. VorMitte 2013 sei aber kaum mit einemklaren Rahmen zu rechnen.Regionalisierung derBedarfsplanungStichwort regionale Besonderheiten:Auch die Bedarfsplanung wird in Zukunftwieder stärker an den Bedürfnissenvor Ort ausgerichtet. Gleichzeitigsoll sie einfacher und weniger bürokratischwerden, verspricht Dr. ThomasKopetsch von der KassenärztlichenBundesvereinigung. Grundsätzlich gilt:Je niedriger der Spezialisierungsgraddes Arztes, desto kleiner ist der Raum,den er versorgt. So orientiert sich derZuschnitt der hausärztlichen Versorgungzukünftig an den etwa 4.600Gemeindeverbänden in Deutschland.Fachärzte in der wohnortnahen Versorgungwie Haut-, Augen- oder Kinderärztegliedern sich entlang der Kernstädteund ihrer Einzugsgebiete. Hinzukommen die Sonderbereiche I (z. B.Anästhesisten oder Radiologen) undII (z. B. Neurochemiker, Nuklearmedizineroder Humangenetiker). Der SonderbereichI wird durch die 96 deutschenRaumordnungsregionen gerastert,als Vorlage für den SonderbereichII dienen die Zuständigkeitsgebiete der17 KVen. Eine spezielle Software sollhelfen, eventuellen Sonderbedarf zuidentifizieren. Nach Schätzung von Dr.Kopetsch werden durch die neue Bedarfsplanungetwa 2.000 neue Arztsitzehinzukommen.Landkreise fürchtenÜberforderungAber was passiert, wenn sich keinArzt findet? Diese Frage treibt auch dieKommunen um, denn Bürgermeisterund Landräte sind für die Bürger dieersten Ansprechpartner, wenn Ärztefehlen, sagt Jörg Freese, der Beigeordnetefür Jugend, Schule undKultur beim Deutschen Landkreistag.Die Landkreise seien keine Ausfallbürgenfür das System der KVen: „Wenndie KV keine Ärzte in eine Region bekommt,dann wird der Landkreis esauch nicht schaffen.“ Freese sieht aberdie Kommunen bei der Sicherstellungder medizinischen Versorgung durchausmit in der Pflicht: „Wo Unterversorgungdroht, müssen alle Akteuremiteinander ins Gespräch kommen.“Als Plattform schlägt Freese freiwilligeKreisgesundheitskonferenzen vor, aufwelchen die Lage analysiert und dieBedarfsplanung örtlich untermauertwerden soll.Susanne Müller, die Geschäftsführerindes Bundesverbandes MedizinischeVersorgungszentren, glaubt nicht daran,dass die neue Bedarfsplanung unbürokratischerund einfacher werdenwird. Die rein mathematisch orientiertePlanung greife zu kurz, da sie Ärzteeinfach im Land verteilen wolle, ohnesoziale Faktoren zu berücksichtigen:„Die Menschen folgen nicht dem objektivenBedarf, sondern ihren persönlichenInteressen.“ Die Bedarfsplanungsei zwar unverzichtbar, um den Bedarfzu erfassen, trage aber wenig zur Lösungder Probleme bei. Müller vermisstVorschläge, um strukturschwache Gebietefür die Ärzte attraktiver zu machen.Letztendlich würden so nur neueProbleme geschaffen, ohne die altenzu lösen. Deutschland verwandele sichin einen Flickenteppich unterschiedlicherRegelungen, der die Kooperationin Gemeinschaftspraxen oder MVZsüber regionale Grenzen hinweg behindere.Schuld daran seien die gesundheitspolitischenAkteure, denen es umwirtschaftliche Interessen, persönlicheEitelkeiten oder Ideologien gehe undweniger um das Wohl des Patientenund die Lebenswirklichkeit junger Mediziner.Spätestens nach dieser harschen Kritikfällt ein neues Licht auf den Hinweisder Staatssekretärin AnnetteWidmann-Maunz zum Auftakt derKonferenz. Die Instrumente zur Sicherstellungder Versorgung sind vielleichtvorhanden. Nur darüber, welche Ideendamit umgesetzt werden sollen,herrscht keine Einigkeit.n Mark Berger, LÄKB6 | Brandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012


Kammerinformationen/GesundheitspolitikKammerwahl 2012 (7. Legislaturperiode 2012 bis 2016)Grundlagen des WahlverfahrensAnfang Juni 2012 beginnt dasletzte Vierteljahr der vierjährigenWahlperiode der Kammerversammlungder LandesärztekammerBrandenburg, womit Neuwahlenanzusetzen sind. Als Wahltagwurde durch den Vorstand derLandesärztekammer Brandenburgder 05.09.2012 festgelegt. DieWahl wird schriftlich als Briefwahldurchgeführt. Spätestens am o. g.Wahltag, 17:00 Uhr, müssen dieWahlbriefe beim Wahlleiter eingegangensein.Zunächst wird aus dem Verzeichnisder Kammerangehörigen ein Wählerverzeichnisangelegt, in das die wahlberechtigtenKammerangehörigen inalphabetischer Reihenfolge mit Familienname,Vorname, Geburtsdatum undprivater Anschrift eingetragen werden.Das Wählerverzeichnis liegtvom 4. Juni 2012 bis einschließlich15. Juni 2012 in der Zeit von 9:00bis 16:00 Uhr im Carl-Thiem-KlinikumCottbus, Klinikum Frankfurt/Oder, Klinikum Ernst von BergmannPotsdam und im RuppinerKlinikum aus. Dort kann es von denKammerangehörigen oder deren Bevollmächtigteneingesehen werden.Soweit ein Kammerangehöriger dasWählerverzeichnis für unrichtig oderunvollständig hält, kann er innerhalbder Auslegungsfrist Einspruch einlegen.Der Einspruch ist schriftlich oderzur Niederschrift in der Hauptgeschäftsstelleder LandesärztekammerBrandenburg, Dreifertstraße12, 03044 Cottbus z. H. des Wahlleiters,einzulegen und soll eineBegründung enthalten.Der Wahlleiter schließt das Wählerverzeichnisspätestens zwei Wochennach Ende der Auslegungsfristmit Feststellung der Zahl aller Eintragungenab. Spätestens zehn Wochenvor dem Wahltag wird der Wahlleiterdurch öffentliche Bekanntmachungzur Einreichung von Wahlvorschlägenauffordern und auf die einzuhaltendenVoraussetzungen hinweisen. Er wirddann zugleich bekannt geben, wieviele Mitglieder voraussichtlich zu wählensind, welchen Inhalt und welcheForm die Wahlvorschläge haben müssen,wie viele Unterschriften bzw. welcheweiteren Erklärungen dem Wahlvorschlagbeizufügen sind und wobis spätestens acht Wochen vor demWahltag bis 18:00 Uhr die Wahlvorschlägeeingereicht werden können.Aufgrund der Bedeutung der Formvorschriftensoll bereits an dieser Stelleüber Form und Inhalt der Wahlvorschlägeinformiert werden (§ 11 Wahlordnung):(1) Wahlvorschläge können als Einzelwahlvorschlagoder in Form von Listeneingereicht werden. Die Wahlvorschlägekönnen einen Namen tragen.(2) Die Listen müssen die Bewerberinnenoder Bewerber in erkennbarer Reihenfolgeunter Angabe ihres Familiennamens,Vornamens und ihrer privatenAnschrift enthalten.(3) Eine Bewerberin oder ein Bewerberdarf nur in einem Wahlvorschlagbenannt werden. In einem Wahlvorschlagkann nur aufgenommen werden,wer zur Kammerversammlungwahlberechtigt ist und schriftlich seineZustimmung erteilt hat. Die Zustimmungist unwiderruflich, sie ist demWahlvorschlag hinzuzufügen.(4) Ein Wahlvorschlag muss mindestensvon 20 wahlberechtigten Personenunterschrieben sein. Die Unterschriftensind persönlich vorzunehmen.Die Unterschriften sind auf dem Wahlvorschlagselbst oder auf einem gesondertenBeiblatt zu leisten. Dem Wahlausschusssind die Originallisten vorzulegen.Der Unterschrift muss Name,Vorname und private Adresse in lesbarerForm beigefügt sein.(5) Jeder Unterzeichner darf nur einenWahlvorschlag unterzeichnen. Hat jemandmehrere Wahlvorschläge unterzeichnet,so ist seine Unterschrift aufallen Wahlvorschlägen ungültig.(6) Von den Unterzeichnern gilt dererste als Vertrauensperson für denWahlvorschlag, der zweite als Stellvertreterinoder Stellvertreter, sofernkeine anderen Personen ausdrücklichbenannt werden. Die Vertrauenspersonist zur Abgabe von Erklärungengegenüber dem Wahlleiter und demWahlausschuss ermächtigt.(7) Die Landesärztekammer Brandenburghat auf Anforderung der jeweiligenVertrauensperson für den Wahlvorschlagein Verzeichnis der Kammerangehörigenauszuhändigen, dasName, Vorname und private Anschriftenthält.Die vom Wahlausschuss zugelassenenWahlvorschläge werden dann öffentlichdurch Aushang im Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, Klinikum Frankfurt/Oder, Klinikum Ernst von BergmannPotsdam, im Ruppiner Klinikum sowieim Brandenburgischen Ärzteblatt bekanntgegeben.Bis zum 8. August 2012 wird sodannjedem im Wählerverzeichnisgeführten Wahlberechtigten andessen Privatanschrift zugesandt:1. ein Stimmzettel2. ein verschließbarer Wahlumschlagfür den Stimmzettel mitdem Aufdruck „Stimmzettel“3. ein freigemachter verschließbarerWahlbriefumschlag mitder Anschrift des Wahlleitersund der Nummer, unter der derWahlberechtigte im Wählerverzeichniseingetragen ist.Die Wahl ist an die Wahlvorschlägegebunden. Der Wahlberechtigte kennzeichnetpersönlich auf dem Stimmzettelden Listen- oder Einzelwahlvorschlag,dem er seine Stimme gebenwill.Jeder Wähler hat nur eine Stimme,darf also nur einen Wahlvorschlag ankreuzen,sonst ist der Stimmzettel insgesamtungültig. Ebenso zur Ungültigkeitführt, wenn innerhalb einer Wahllisteeinzelne Personen durch Ankreuzenunterstützt werden.Der Wähler legt seinen Stimmzettelin den Wahlumschlag, verschließtdiesen und übersendet ihn im8 | Brandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012


Kammerinformationen/Gesundheitspolitikbeigefügten Wahlbriefumschlag,der gleichfalls zu verschließen ist, demWahlleiter so rechtzeitig, dass dieserbis zum 5. September 2012, 17:00Uhr eingeht. Verspätet eingegangeneWahlbriefe können nicht mehr berücksichtigtwerden.Anschließend wird der Wahlausschussdie Stimmen auszählen und das endgültigeWahlergebnis feststellen.Die Gewählten werden vom Wahlleiterbenachrichtigt und aufgefordert,innerhalb von 10 Tagen schriftlich zuerklären, ob sie die Wahl annehmen.Gibt der Gewählte bis zum Ablauf dergesetzten Frist keine Erklärung ab, sogilt die Wahl als angenommen. EineErklärung unter Vorbehalt gilt als Ablehnung.Annahme- und Ablehnungserklärungkönnen nicht widerrufenwerden.Lehnt ein Gewählter die Annahmeseiner Wahl ab oder scheidet ein Mitgliedaus, so tritt an seine Stelle dernächstfolgende Bewerber desselbenWahlvorschlages.Die Größe der Kammerversammlungrichtet sich nach der Zahl der Angehörigender Landesärztekammer. Fürje 150 Angehörige ist ein Mitglied indie Kammerversammlung zu wählen.Unter Zugrundelegung des derzeitigenMitgliederbestandes von 12.279 Ärzten(Stand 19. März 2012) wären 82Delegierte zu wählen.Die konstituierende Kammerversammlungfindet am 17. November2012 statt. Dort werden der Präsidentund die übrigen Vorstandsmitgliederder Landesärztekammer Brandenburggewählt.n Dr. jur. D. SobottaWahlleiterBitte fristgerecht einreichen!Wahlvorschläge zur Ärztekammerwahl 20121. EinreichungsfristWahlvorschläge für die Ärztekammerwahl2012 sollten möglichst frühzeitigschriftlich eingereicht werden. LetzterEinreichungstermin ist der 11. Juli2012, 18:00 Uhr.Die Wahlvorschläge, die an denWahlleiter zu richten sind, könnenauch in der Hauptgeschäftsstelle derLandesärztekammer Brandenburg,Dreifertstr. 12 in Cottbus bis 18:00 Uhram o. g. Tag abgegeben werden.2. Form der WahlvorschlägeDie Wahlvorschläge können als Einzelwahlvorschlagoder als Listenwahlvorschlageingereicht werden. DieWahlvorschläge können einen Namentragen. Die Listen müssen die Bewerberin erkennbarer Reihenfolge unterAngabe ihres Familiennamens, Vornamensund ihrer privaten Anschrift enthalten.Ein Bewerber darf nur in einemWahlvorschlag benannt werden. Ineinen Wahlvorschlag kann nur aufgenommenwerden, wer zur Kammerversammlungwahlberechtigt ist.Wahlberechtigt zur Kammerversammlungsind alle Kammerangehörigen derLandesärztekammer Brandenburg, diein das Wählerverzeichnis eingetragensind.Außerdem muss der Bewerber seineZustimmung zuvor erteilt haben. DieZustimmung ist unwiderruflich undist dem Wahlvorschlag beizufügen(hierfür kann ein Muster von unsererHomepage www.laekb.de heruntergeladenwerden). Die Zustimmungserklärungdes Bewerbers hat Nachname,Vorname, Fachgebiet, Dienstortund Registriernummer bei der LÄKBzu enthalten sowie die Erklärung, dassder Bewerber der Aufnahme als Kandidatin dem Wahlvorschlag zustimmtund in keinem anderen Wahlvorschlagals Kandidat aufgestellt ist. Zur Vorstellungim Brandenburgischen Ärzteblattsollte ein Passfoto mit dem Namen aufder Rückseite beigefügt oder elektronischeingereicht werden.Ein Wahlvorschlag kann nur zugelassenwerden, wenn er mindestens von20 Wahlberechtigten unterschriebenwird. Die Unterschriften der Wahlberechtigtensind auf dem Wahlvorschlagselbst oder auf einem gesonderten Beiblattzu leisten und im Original vorzulegen.Der Unterschrift muss Name, Vornameund private Adresse in lesbarerForm beigefügt sein.Ein Wahlberechtigter darf mit seinerpersönlichen Unterschrift nur einenWahlvorschlag unterstützen. Hat jemandmehrere Wahlvorschläge unterzeichnet,so ist seine Unterschriftauf allen Wahlvorschlägen ungültig.Erlaubt ist auch, seine eigene Kandidatur(Wahlvorschlag) zu unterstützen.Achtung:Von den Unterzeichnern gilt dieerste namentlich aufgeführte Personals Vertrauensperson für denWahlvorschlag, die zweite alsStellvertreter, wenn keine anderenPersonen ausdrücklich benanntwerden.Diese Vertrauensperson darfgegenüber dem Wahlleiter undWahlausschuss Erklärungen abgeben.Insbesondere kann sie dieAushändigung eines Verzeichnissesder Kammerangehörigen verlangen,das Name, Vorname undprivate Anschrift enthält.3. Größe der KammerversammlungDie Größe der Kammerversammlungrichtet sich nach der Zahl der Angehörigender Landesärztekammer. Nachderzeitiger Gesetzesregelung ist fürje 150 Angehörige ein Mitglied in dieKammerversammlung zu wählen. Angesichtsdes gegenwärtigen Mitgliederbestandes(12279 Ärzte, Stand19. März 2012) wären 82 Delegierte zuwählen.n Dr. jur. D. SobottaWahlleiterHinweis:Im Mittelteil finden Siein diesem Heft Vordruckefür die Wahlvorschlagslisten.Brandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012 | 9


Kammerinformationen/GesundheitspolitikVeranstaltungshinweisFrühjahrsempfang des Marburger Bundes in PotsdamAm 10. Mai 2012 lädt derMarburger Bund Berlin/Brandenburgab 17:00 Uhr zum zweitenMal zu seinem Frühjahrsempfang.Nachdem die Veranstaltungim letzten Jahr in Cottbusstattfand, fiel die Wahl diesesMal auf die Geschäftsstelle derLandesärztekammer Brandenburgin Potsdam.Dr. Udo Wolter spricht aufdem Frühjahrsempfang2011 in CottbusFoto: Thomas KläberDie Vorstandsvorsitzenden desMarburger Bundes Berlin/Brandenburg,Dr. Kilian Tegethoff und GuidoSalewski, informieren zu Beginn auf einerPressekonferenz über aktuelle Themenaus der Gesundheitspolitik sowieüber die Rolle der Ärztegewerkschaftim Spannungsfeld zwischen Koalitionsfreiheitund Tarifeinheit. Passend zumThema präsentiert die Gruppe „CapoeiraGerais“ aus Potsdam im Anschlussdie ähnlich kämpferische Kunst dersportlichen und tänzerischen Auseinandersetzung.Im weiteren Verlauf desAbends gibt es dann ausreichend Gelegenheit,bei guter musikalischer undkulinarischer Umrahmung miteinanderins Gespräch zu kommen.Weitere Informationen finden Sie imInternet unter http://www.marburgerbund.de/berlin-brandenburg.starkvernetztgemeinsamerfolgreichwww.marburger-bund.de/berlin-brandenburginfo@marburgerbund-lvbb.den Mark Berger, LÄKB10 | Brandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012


Arzt & RechtRollenpumpe für das Spülungssystemwahrscheinlich unverhältnismäßighoch eingestellt worden sei. Dazufänden sich jedoch in den Unterlagenkeine Angaben. Allerdings wäre dergewählte Druckwert auch nicht dokumentationspflichtig.Auf das TUR-Syndrom wäre seitensder begleitenden Anästhesisten zeitundsachgerecht reagiert worden. Dawegen der massiven Anschwellungder oberen Körperhälfte der Patientineine Intubation nicht möglich war, seidie Entscheidung zur Tracheotomie dieabsolut korrekte und damit lebensrettendeIntervention gewesen. Auch dieweiteren intensivmedizinischen Maßnahmenwären nicht zu beanstanden.Entscheidung der SchlichtungsstelleDie Schlichtungsstelle sah sich inÜbereinstimmung mit den gutachterlichenErwägungen.Indikation und Durchführung vondiagnostischer Hysteroskopie und Abrasiowaren aufgrund der klärungsbedürftigenBlutungsanomalien bei derPatientin nicht zu beanstanden.Nicht indiziert war jedoch die Resektiondes solitären submukösen Myomsim Fundus uteri, da dieser Knoten zukeiner Verlegung des Gebärmutterhalskanalsgeführt hatte. Darüber hinauswar der Eingriff nicht standardgemäß,also vermeidbar fehlerhaft realisiertworden. In der Folge dieses Fehlers hatsich , wie der Gutachter nachvollziehbarbegründet, mit dem TUR-Syndromeine lebensbedrohlichen Komplikationentwickelt.Durch das fehlerhafte Vorgehen istes zu folgenden zusätzlichen Gesundheitsbeeinträchtigungengekommen:- die nicht indizierte Myomresektion- das massive TUR-Syndrom- die Tracheotomie- der um etwa zehn Tage verlängerteKrankenhausaufenthaltDie Schlichtungsstelle hielt Schadenersatzansprücheim oben genanntenRahmen für begründet und empfahleine außergerichtliche Regulierung.n Prof. Dr. med. Hans Dietrich MethfesselÄrztliches Mitglied der Schlichtungsstellefür Arzthaftpflichtfragen dernorddeutschen ÄrztekammernHans-Böckler-Allee 330173 HannoverKontakt:Schlichtungs stellefür Arzthaftpflichtfragen dernord deutschen ÄrztekammernHans-Böckler-Allee 330173 HannoverTel.: 0511 3802416 oder 2420Fax: 0511 3802406E-Mail: info@schlichtungsstelle.dewww.schlichtungsstelle.deWarnhinweisVorsicht vor „Gewerbeauskunft-Zentrale“Bereits mehrfach wurde im BrandenburgischenÄrzteblatt auf sog.„Abofallen“ hingewiesen (BÄB3/2011, 5 und 6/2011). Dabei handeltes sich um Fälle, in denen Unternehmendie Aufnahme von Ärztinnenund Ärzten in Online-Verzeichnissezu einem in der Regelüberzogenen Preis anbieten, derdem Wert der Leistung keineswegsentspricht.Getarnt wird der Vertragsabschlusshierbei mit einer bloßen „Datenkontrolle“,die durch das Zurücksendeneines Faxes sichergestellt wird – d. h.,der Betreffende glaubt, lediglich dieangegebenen Namens- oder Praxisdatenzu bestätigen, damit diese kostenfreiin dem Verzeichnis publiziertwerden. Bei genauerem Hinsehen entpupptsich das Ganze dann als mehrjähriger,teurer Abonnement-Vertrag.Eine besondere und besonders häufigeSpielart dieses eher fraglichenUnternehmertums sind die Offertender sog. „Gewerbeauskunft-Zentrale“.Diese erweckt in ihren Anschreiben beigrobem Lesen den Eindruck, es mit einerBehörde oder staatlich legitimiertenStelle zu tun zu haben. In Verbindungmit Formulierungen wie „mussdurch Sie ergänzt werden“ wird derEindruck erweckt, dass es sich bei derDatenbestätigung sogar um eine verwaltungsrechtlichgeschuldete Pflichthandelt. Zusätzlich wird noch eineFrist gesetzt, die diesen Eindruck verstärkt.Lediglich klein gedruckt und amEnde des Textes wird dann mitgeteilt,dass durch die Unterzeichnung desAntwortschreibens „der Einzeleintragverbindlich bestellt“ werde. Die Betreffendenwerden anschließend von einerRechnung in Höhe von mehreren HundertEuro überrascht, die rechtlich auchnicht ohne Weiteres angreifbar ist.Aus juristischer Sicht ist nach versehentlichemAbschluss eines solchenVertrages zu raten, mit einem per Einwurf-Einschreibenan den Verzeichnisdienstgerichteten Schreiben den Vertragsofort nach Bemerken des Fehlerswegen Irrtums und Arglist anzufechtenund zugleich den Widerruf des Vertragesauszusprechen; ein Abwarten verschlechtertdie Rechtsposition des Betroffenen.Im Zweifel sollte der Vorgangunverzüglich einem Rechtsanwaltübergeben werden.n Dr. Daniel Sobotta, LÄKBLeuchten-Ausstellung Lichtplanung MontageCottbus An der OberkircheSandowerstr. 53 www.lichtgalle.deAnzeigeBrandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012 | 13


fortbildungAkademie für ärztliche Fortbildung der LandesärztekammerBrandenburg in Zusammenarbeit mit der KVBB7. Forum für den Hausarzt und das PraxispersonalWiederholungsveranstaltungNachmittagssitzung:Fortbildung Palliativmedizin,Schmerztherapie*Moderation: Dr. med. Puschmann13:00 –14:30 UhrPalliativmedizin 2012Herr Himstedt-Kämpfer14:30 – 14:45 Uhr Pause14:45 – 15:30 Uhr Innovationen undTrends in der Schmerztherapie – anFallbeispielen dargestelltProf. Dr. med. Weber/Dr. med.Schürer15:30 Uhr Aktuelles und Informationenfür den HausarztDr. med. Schrambke16:00 Uhr AbschlussAnschließend für Vertragsteilnehmerund Interessenten!16:00 Uhr EinführungsveranstaltungRheumavertrag AOK Nordost**Dr. med. Zänker/Dr. EngelDr. med. SchrambkeBlick von der Seesaunaauf das Seehotel FontaneFoto: D. PieskerStrategien und Trends 2011(8 Punkte/Kategorie A)13. Oktober 2012Veranstaltungsort:Seehotel FontaneAn der Seepromenade16816 NeuruppinLeitung:Dr. med. R. Schrambke,Stellv. Vorsitzender Akademie fürärztliche FortbildungSchriftliche Anmeldungerforderlich.Anmeldeschluss:1. Okt. 2012 für Hausarztforumam 13. Okt. 2012Ihre Anmeldung richten Siebitte an:LandesärztekammerBrandenburg,Referat Fortbildung,Postfach 101445,03014 CottbusFax: 0355 780101144E-Mail: akademie@laekb.deVormittagssitzung:Kasuistiken zum DMP*Moderation: Dr. med. Schrambke09:00 – 09:05 Uhr Eröffnung09:05 – 10:00 Uhr Diabetes undAugeDr. med. Reinfeld10:00 – 10:45 Uhr Kasuistiken zurKHK **Dr. med. Gaub10:45 – 11:00 Uhr Pause11:00 – 12:30 Uhr Asthma/COPDBeispiele aus der PraxisPD Dr. med. John12:30 – 13:00 Uhr Pause* im Rahmen der DMP-Fortbildungspflicht** im Rahmen der Fortbildungspflicht„73c Cardioplus Brandenburg“Vertrag BARMER GEK* im Rahmen der Fortbildungpflicht für Hausarztverträge** im Rahmen der Fortbildungpflicht AOKRheumavertragVormittagssitzung:Updates für das PraxispersonalModeration: Dr. med. Richter09:00 – 09:15 Uhr Eröffnung09:15 – 10:45 Uhr GrundwissenHerzchirurgie für MFA‘sProf. Dr. med. Knörig10:45 – 11:00 Uhr Pause11:00 – 12:15 Uhr ErfolgsrezeptMarketing – aber wie?Frau Albrecht12:15 – 13:00 Uhr Pause13:00 – 15:00 Uhr Workshop Basiswissenfür die MFA aufgefrischt:• Neues aus der Vertragswerkstatt:(Rheuma-Vertrag & Co.)Dr. med. Schrambke• Präanalytik, Labormethoden & Co.Dr. Lange• Geriatrisches Basisassessment &Co. nach EBMFrau HermAnschließend Teilnahme am Programmder Hausärzte16:00 Uhr AbschlussBrandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012 | 15


AktuellGesundheitsregion Brandenburg/BB e.V.Sektorenüberschreitende Ideen für den GesundheitsmarktNeue Entwicklungen und Kompetenzendes Gesundheitsmarktessollen künftig auch in der GesundheitsregionBrandenburg/BB ihreWirkung entfalten. Das Ziel desneu gegründeten Vereins ist dieVernetzung der zahlreichen Sektorender Gesundheitswirtschaft, umdadurch Kooperationen zwischenden Akteuren zu fördern.In den Räumen der KassenzahnärztlichenVereinigung des Landes Brandenburgfanden sich am 20.03.2012die 38 Gründungsmitglieder der Regionzusammen, um den formellen Aktder Vereinsgründung durchzuführen.Ankerpunkt und damit Geschäftsstelledes neuen Vereins wird der Sitz derDeutschen Apotheker- und Ärztebankin der Hegelallee in Potsdam sein.Jürgen Nitsche, Direktor der apoBankin Potsdam, freute sich, die zahlreichenGäste mit einem Signal begrüßenzu dürfen: „ Mit der Errichtung derGeschäftsstelle des Vereins GesundheitsregionBrandenburg/BB in unserenRäumen möchten wir die Initativeuntersützen und so einen Beitrag fürdie Menschen und Akteure in unsererGesundheitsregion leisten.“Der frischgewählte VorstandFoto: GesundheitsregionBrandenburg e. V.ErfolgreichesNetzwerkkonzeptUnter dem Motto „Gesundheit mitZukunft “ will sich der Verein für einestarke regionale und sektorenübergreifendeGesundheitswirtschaft einsetzen.Als „Netzwerk für Macher undInnovatoren“, so der Initiator des Vereins,der Fachanwalt für MedizinrechtDr. Karl-Heinz Schnieder, „bringt derVerein Ärzte, Zahnärzte, Therapeutenund Vertreter aus Krankenhäusern,Apotheken, Rehakliniken, Krankenkassensowie sonstige Gesundheitsdienstleisterzusammen, und legt soeinen Grundstein zur Entwicklung neuersektorenüberschreitender Konzeptefür eine qualitativ hohe und gleichzeitigwirtschaftliche Versorgung der Patienten.“Die Region Brandenburg/BB istbereits die zehnte Gesundheitsregion,die in Deutschland nach dem Konzeptvon Dr. Schnieder gegründet wurde.Weitere Standorte sind unter anderemHamburg, das Ruhrgebiet und Mecklenburg-Vorpommern.Wie erfolgreichdas Netzwerkkonzept ist, zeigt der Initialvereinin Münster, wo Dr. Schniedervor fünf Jahren die Idee für diese Privatinitiativeentwickelt hat. Mittlerweiletreffen sich in Münster über 150 Mitgliederregelmäßig, mehrfach im Jahrzum Meinungsaustausch und für Informations-und Fachvorträge. „Der Vereinbündelt Kompetenzen, die Mitgliedersind an einem Perspektivenwechselinteressiert und schaffen durch die gemeinsameDiskussion einen Mehrwertfür alle. Die anstehenden Herausforderungen,wie beispielsweise die medizinischeVersorgung in der ländlichenStruktur, machen neue und innovativeKooperationsmodelle notwendig“, soDr. Schnieder.Positives Signalfür dieGesundheitsversorgungDem Gründungsaufruf folgten zahlreicheMitglieder des Gesundheitsmarktes.Vertreter aus verschiedenenSektoren übernehmen die Leitung desVereins. Zum geschäftsführenden Vorstandzählen der Vorsitzende Dr. Karl-Heinz Schnieder, Fachanwalt für Medizinrechtund die stellvertretenden VorsitzendenFrau Astrid Tributh, Fachärztinfür Allgemeinmedizin, Jürgen Nitsche,Direktor der apoBank Potsdam.Dr. Schnieder dankte den Gründungsmitgliedernin seinem Schlusswort fürdas Vertrauen und versprach zugleich,den Netzwerkgedanken im Sinne einesdem Patienten dienenden Gesundheitsmarktesgemeinsam mit denVorstandskolleginnen, -kollegen undMitgliedern zu leben, um für die Menschenin der Region ein positives Signalzur Gesundheitsversorgung zu senden.n Gesundheitsregion Brandenburg/BB e. V.;Mark Berger, LÄKBBrandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012 | 17


Aktuell20 Jahre Tumorzentrum CottbusEntwicklung der Tumordokumentation und -nachsorgeim Land BrandenburgDie erfolgreiche Entwicklungder Tumordokumentation und-nachsorge im Land Brandenburghat viel mit gemeinsamem Handelnzu tun. Dr. Jürgen Dyck undDr. Carlchristian von Braunmühlwaren als Vertreter von Ministeriumund Krankenkassen an dieserEntwicklung von Anfang an beteiligt.In einem gemeinsamen Vortraganlässlich des zwanzigjährigenBestehens des Tumorzentrumsin Cottbus blickten sie auf bewegteJahre zurück.KKR. Diese sollten die interdisziplinäreZusammenarbeit aller stationär undambulant behandelnden Ärzte so-das Förderprogramm zum Aufbau integrativeronkologischer Versorgungsstrukturenaufgenommen zu werden.Aufbau mit Fördermittelndes BundesDr. Jürgen Dyck undDr. Carlchristian vonBraunmühlFoto: Tumorzentrum CottbusDie erste Etappe von 1990 bis 1994war gekennzeichnet durch die Notwendigkeit,Einbrüche in der Qualitätder Versorgung der Krebspatientenzu verhindern, und durch die Chance,Versorgungsformen der alten Bundesrepublikfür das neue BundeslandBrandenburg zu nutzen. Allen voranHerrn Prof. Pape ist es zu verdanken,dass in Brandenburg die mit der deutschenVereinigung verbundene Chancegenutzt wurde. Mit Weitblick undTatkraft machten sich Prof. Pape undMitstreiter bereits Ende 1990 auf denWeg in das Partner-Bundesland NRW,um dort nach neuen Möglichkeiten fürdie Versorgung von Krebskranken Ausschauzu halten.Was Prof. Pape dort zu sehen bekam,waren Informationen über das seit1981 laufende „Modellprogramm zurbesseren Versorgung von Krebspatienten.“Dieses Programm sollte für alleKrebskranken eine dem allgemein anerkanntenStand der medizinischen Erkenntnisseentsprechende wohnortnaheVersorgung entwickeln und diese indie Regelversorgung überführen.Schwerpunkt der Förderung war derAufbau von Tumorzentren und OnkologischenSchwerpunkten (KKR). Gefördertwurden sowohl technischeAusstattungen als auch die Einführungwie die Organisation der ambulantenNachsorge unterstützen. Zum anderensollten sie der Qualitätssicherung dienen,beispielsweise durch klinikinterneund -übergreifende Vergleiche vonTherapieerfolgen. Behandlung zu unterstützenund Erfolg von Behandlungzu messen, zu bewerten und darzustellen,sind bis heute die beiden KernaufgabenKKR.Prof. Pape erkannte in den KKR frühzeitigeine wesentliche Innovation, diegeeignet war, Patientenversorgungunmittelbar zu verbessern. Schon imAugust 1991 schrieb er: „Wir konntenuns in Tumorzentren der alten Bundesländerdavon überzeugen, dass diesesneue und zusätzliche Anliegen anuns durchaus die Qualität der Betreuungvon Patienten mit Tumorleiden erhöht.“Weitblick und Zielstrebigkeit hattenErfolg. Als zunächst einzigem Krankenhausin Brandenburg gelang esdem Bezirkskrankenhaus Cottbus, inAm 24. September 1991 erfolgte dieGründung des BrandenburgischenTumorzentrums – onkologischenSchwerpunktes Cottbus e.V.. Schonbald danach entstanden ähnliche onkologischeNetzwerke auch in Potsdam,Frankfurt (Oder), Neuruppin undSchwedt. Ein wichtiger Markstein derEntwicklung war die Gründung derArbeitsgemeinschaft der Tumorzentren,Onkologischen Schwerpunkteund Arbeitskreise, kurz ABTOSA, am23.10.1992, aus der das heutige TumorzentrumLand Brandenburg hervorgegangenist.So erfolgreich der Aufbau der klinischenKrebsregistrierung in diesenersten Jahren auch verlief, so klar warallen Beteiligten, dass die finanzielleFörderung durch den Bund 1995 auslaufenwürde. Von einer Übernahme indie Regelversorgung waren die Krankenkassenverbändeim Land Brandenburgalles andere als begeistert. Esbedurfte schon eines kleinen Wunders,dass im Dezember 1994 in letzter18 | Brandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012


www.racottbus.deAktuellAufrufWeißer Ring appelliert an Opfer von Kriminalität und GewaltDie Bundesärztekammer unterstütztdie Kampagne „Sei stark.Hol dir Hilfe!“ der Opferschutzorganisation„WEISSER RING e.V.“.Damit appelliert der gemeinnützigeVerein an die Opfer von Kriminalitätund Gewalt, sich nicht passivzu verhalten, sondern die Straftatanzuzeigen und sich Unterstützungzu suchen.Eine bundesweite Kampagne sollstaatliche und private Hilfsmöglichkeitenaufzeigen. Der WEISSE RING bietetein flächendeckendes Hilfsnetz mitrund 3.000 ehrenamtlichen Helfern in420 Anlaufstellen. Die Organisationhilft Kriminalitätsopfern mit einem Opfer-Telefonunter der Rufnummer 116006, durch Besuche am Krankenbettoder beim Umgang mit Behörden vonder polizeilichen Anzeige bis zum Antragauf Opferentschädigung.„Opfer von Kriminalität und Gewaltleiden unter körperlichen aber auchseelischen Verletzungen. Ärztinnenund Ärzte sind oftmals die ersten, andie sich Opfer einer Straftat wenden.Wir alle können mithelfen, dass dieseMenschen das Erlebte besser verarbeiten.Die Bundesärztekammer steht ander Seite der Kriminalitätsopfer unddes WEISSEN RINGS, der den Betroffenenin ihrer schwierigen Lebenssituationwieder Mut und Hoffnung gibt“,sagte Dr. Frank Ulrich Montgomeryzum Engagement der Bundesärztekammer.Auf Initiative von Siegfried Kauder,Vorsitzender des Rechtsausschussdes Deutschen Bundestages und Mitglieddes Geschäftsführenden Bundesvorstandesdes WEISSEN RINGS,wurde die Kampagne am 22. Märzin der Deutschen ParlamentarischenGesellschaft in Berlin vorgestellt. DieBundesärztekammer war dabei durchihren Hauptgeschäftsführer vertreten.„Wir Ärzte wollen den PatientenMut machen, diese Hilfsangeboteanzunehmen. Wir werden deshalballe Ärztinnen und Ärzte auffordern,Betroffene oder Angehörige von Gewaltopfernauf die Hilfsmöglichkeitendes WEISSEN RINGS und die örtlichenHilfseinrichtungen hinzuweisen“, sagteDr. Bernhard Rochell auf der Veranstaltung.Der WEISSE RING hat Infoflyer, Plakateund Hinweise im Scheckkartenformaterstellt, die Ärzte an Betroffeneweitergeben könnten.Weitere Informationen finden sie imInternet unter www.weisser-ring.de.n BÄK/Mark Berger, LÄKBLAGO e. V.Brandenburger Ratgeber – „Humane Papillomviren (HPV)“In Kooperation mit der brandenburgischenÄrzteschaft führt dieLandesarbeitsgemeinschaft OnkologischeVersorgung Brandenburg(LAGO) seit 2007 mit großem Erfolgdie Initiative PIKS (Pubertät –Impfen – Krebs – Sexualität) durch.Im ganzen Land finden in SchulenPIKS-Projekttage zu den ThemenKrebs- und Impfprävention mitSchwerpunkt HPV-Impfung statt.Der Ratgeber wird gemeinsam vonLAGO und Landesärztekammer Brandenburgherausgegeben. Finanziell unterstütztwurde er ferner von der KVBrandenburg. Das kostenlose, zehnSeite umfassende Heft kann bei derGeschäftsstelle der LAGO Brandenburge.V., Gregor-Mendel-Str. 10/11, 14469Potsdam per Post, telefonisch unter0331 2707173, per Fax 0331 2707172oder E-mail post@lago-brandenburg.de bestellt werden.n Uta Kilian-Zech, LAGO e. V.Dabei zeigte sich, dass bei brandenburgischenMedizinern erhöhter Informationsbedarfzum Thema HPV besteht.Vor diesem Hintergrund wurdeauf der Grundlage eines Ratgebers desNiedersächsischen Impfforums eineBroschüre für Brandenburg entwickelt.Sie soll vor allem Kinder- und Jugendärzten,Allgemeinmedizinern und Gynäkologenals unabhängige Informationsgrundlagein Beratungsgesprächendienen.Rechtsanwalt Wolfram WalterFachanwalt für MedizinrechtFachanwalt für ErbrechtCottbus · Spremberg · Forst · Lübbenau Kassenarztrecht (einschl. Zulassung)HonoraransprücheWirtschaftlichkeitsprüfung Arzthaftungsrecht bei BehandlungsfehlernAbwehr strafrechtlicher Sanktionen gegen Ärzte Walter, Thummerer, Endler & Coll. Burgstraße 17 03046 Cottbus Telefon: 0 355 - 780800 anwalt@racottbus.deAnzeigeBrandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012 | 21


AktuellInterviewDie Arbeitsmedizin bietet jungen Ärzten viele MöglichkeitenDr. Dietmar GroßFoto: privatHerr Dr. Groß, Sie gehören auchin diesem Jahr wieder zu den achtDelegierten, die unsere LÄKB aufdem Ärztetag vertreten werden.Was erwarten Sie?Dieses Mal werden praxisnahe Themenwie Weiterbildung, kooperativeVersorgungsstrukturen, die Krankenversicherungder Zukunft vorgestelltund diskutiert, und das erstmaligunter unserem neuen PräsidentenDr. Frank Ulrich Montgomery.Warum ist für Sie die Teilnahmeam Nürnberger Ärztetag besonderswichtig, obwohl Sie alsPräventivmediziner thematischnur am Rande tangiert werden?Nun, die Weiterbildung spielt auch inder Arbeitsmedizin eine dominierendeRolle, schon im Hinblick auf deneigenen Nachwuchs. Dass aber nunerstmalig ein Thema unseres Fachgebietsauf einem deutschen Ärztetagvorgetragen wird, ist für mich geradezueine Sensation. Der Präsidentunserer wissenschaftlichen Gesellschaft(DGAUM), Prof. Dr. med. Dipl.Ing. Stefan Letzel aus Mainz wird zumThema: „Prävention in der Arbeitsmedizin“referieren und die Möglichkeitenund Chancen in der betriebsärztlichenVersorgung vorstellen.Spricht Prof. Letzel damit nur dieArbeitsmediziner an?Auf keinen Fall ist dieses Grundsatzreferatnur an die drei der 250 Delegiertengerichtet, die Fachärztefür Arbeitsmedizin sind, sondern analle. Ich stelle die Bedeutung unseresFachgebietes als Kammerbeisitzerbei den meisten Facharztprüfungenfest. Eigentlich hat jedes PrüfungsfachSchnittstellen zur Arbeitsmedizin, zumBeispiel spielen kanzerogene Arbeitsstoffein der Hämatologie/Onkologieeine Rolle, Auswirkungen von Gefahrstoffexpositionenberühren pulmonale,dermale und Erkrankungen derHNO-Heilkunde. Psychische und physischeBelastungen der Arbeit habeneinen maßgeblichen Einfluss auf dasErkrankungsgeschehen in unseremLand. Hier würden wir uns als Betriebsärztevon allen Kollegen andererFachrichtungen ein höheres Maß anarbeitsmedizinisch-kausalem Denkenund damit eine engere Zusammenarbeitwünschen.Ist die Zahl der Betriebs- und Arbeitsmedizinerin Brandenburg inden letzten Jahren nicht zurückgegangen?Haben sich damit auchihre Chancen und Möglichkeitenverringert?Da sprechen Sie einen wunden Punktan. Es fehlen nicht nur in Brandenburg,sondern im gesamten OstenFachärzte. Aus Altersgründen sind inden letzten Jahren viele Fachkundigeaus dem aktiven Arbeitsleben ausgeschieden.Den jungen Kollegen eröffnensich dadurch vielfältige Entwicklungsperspektiven.Die Chancen undMöglichkeiten haben sich also nichtverschlechtert – im Gegenteil. Wir habenin unserem Fachgebiet außerhalbvon Klinik und Praxis jede Menge inBetrieben und Einrichtungen. Leider –und da haben Sie recht – fehlen unsdie jungen Kollegen.Und wo erkennen Sie Lösungswege?Wenn ich diese wüsste und wenn wirdiese selbst realisieren könnten, hättenwir das längst getan! Für michist es nach wie vor nicht erklärbar,warum dieses vielseitige Fachgebiet,das mich eine solch lange Zeit immerbegeistert hat, so wenig Interesse beiStudenten und jungen Medizinernfindet.Was schlagen Sie also vor?Wir müssen unser Fachgebiet einfachbesser präsentieren, und das beginntim Medizinstudium: Wie kaumein anderes Gebiet der Medizin betrachtenwir den arbeitenden Menschennoch ganzheitlich, und zwarin seinem arbeitsplatzspezifischenBelastungsumfeld und Beanspruchungsverhalten,vom Start ins Berufslebenbis zur Rente. Die Arbeitsmedizinbietet bei vergleichbarer Vergütungbessere Möglichkeiten, Berufund Familie miteinander zu vereinbarenals die meisten anderen Fachgebiete.Schichtarbeit und Wochenenddienstespielen hier zum Beispiel keineRolle. Gemeinsam mit Dr. Udo Wolter,übrigens hier nicht in seiner Funktionals Kammerpräsident, sondern alsVorsitzender des Ausschusses „ Arbeitsmedizin“der BÄK, habe ich fürden Ärztetag einen Entschließungsantragvorbereitet, der die Stärkungder arbeitsmedizinischen Ausbildungan den Universitäten zum Inhalt hat.An einem großen Teil der 35 medizinischenFakultäten in Deutschlandsind die Lehrstühle für Arbeitsmedizinnicht mehr mit Hochschullehrernbesetzt oder gar nicht mehr vorhanden.Das ist ein untragbarer Zustand.Schon auf dem Ärztetag 2009 habeich um die Anerkennung von Famulaturenin der Arbeitsmedizin gekämpft.2010 in Dresden ging es darum, dasPraktische Jahr in ausgewählten Einrichtungender betriebsärztlichen Betreuungabsolvieren zu können. Nunhoffe ich nur noch, dass diese inzwischenbestätigten Anträge auch imLand Brandenburg umgesetzt werden.n Die Fragen stellte Mark Berger, LÄKB22 | Brandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012


AktuellGemeinsames Krebsregister:Fakten zum Brustkrebs in BrandenburgIm Herbst 2011 gab das GemeinsameKrebsregister (GRK)eine sechsseitige Publikation zuden wichtigsten epidemiologischenBasisdaten des Brustkrebsesbei Frauen im GKR-Gebiet fürden Zeitraum bis 2008 heraus. Esenthält Aussagen zur Entwicklungund zu regionalen Unterschiedenvon Inzidenz-, Sterbe- und Überlebensraten.Fragen nach den häufigstenLokalisationen und Histologienbeim Mammakarzinom undden bevölkerungsbezogenen Auswirkungendes Mammographie-Screening auf Stadienverteilungund Inzidenz werden beantwortet.Es werden Daten zum GKR-Gebietinsgesamt, aber auch landesspezifischeDaten veröffentlicht.altersspezifische Inzidenzrate der screeningberechtigtenAltersgruppe steigtvon 207,4 je 100.000 im Jahr 2007 auf321,3 je 100.000. Der Anteil an prognostischgünstigen Tumoren kleinerals 1 cm lag im Jahr 2009 in der screeningberechtigtenAltersgruppe fastESR je 100.000350300250200150100gezählt. Das sind 32,4 % aller Krebsneuerkrankungen(C00-C97 ohne C44)und 14,3 % aller Krebssterbefälle beiFrauen. Die Sterberate 2009 liegt damitbei 18,6 je 100.000 der altersstandardisiertenBevölkerung (ESR). Währenddie Inzidenzrate wahrscheinlichDie aktuelle Situation in Brandenburgbis 2009 weist seit Beginn der Registrierung(1961) bis zum Jahr 2002 einenAnstieg der Inzidenzrate für Brustkrebsbei Frauen um durchschnittlich 2,2 %jährlich aus. Danach zeigt sich nach aktuellerDatenlage mit +0,6 % jährlichbis 2007 ein deutlich langsamerer Anstiegder Inzidenzrate. In anderen Bundesländernund auch international istin diesem Zeitraum sogar ein Inzidenzrückgangzu sehen, der im Zusammenhangmit dem Rückgang der Verschreibungvon Hormonersatzpräparatendiskutiert wird.Auf Grund des in Brandenburg ab2008 schrittweise eingeführten Mammographie-Screeningzeigt die Inzidenzdanach einen steilen Anstieg um durchschnittlich13,5 % jährlich. Im Jahr2007, vor Beginn des Screenings, betrugdie Inzidenz 91,7 Fälle je 100.000Personen der europäischen Standardbevölkerung(ESR). Im aktuellen Auswertejahrgang2009 liegt sie bei 115,5Fällen je 100.000 (ESR). Damit weistBrandenburg im Vergleich zu den anderenLändern des GKR-Gebietes nachSachsen mit 120,3 Fällen je 100.000die zweithöchste Inzidenzrate auf.In der Altersgruppe der 50- bis69-Jährigen beeindruckt der Einflussdes Screening noch deutlicherals in der Gesamtpopulation. Die5001995 2000 Diagnosejahr 2005 2010doppelt so hoch wie in den anderenAltersgruppen (17,9 % vs. 9,6 %).Nennenswerte altersspezifische Ratenwerden bereits ab dem 40. Lebensjahrbeobachtet. 2009 betrug die Inzidenzbei den 40- bis 44-Jährigen 91,2 je100.000. In den nachfolgenden Altersgruppenist ein kontinuierlicher Anstiegder Inzidenz zu beobachten. Amhöchsten ist die Inzidenzrate mit 405,5je 100.000 bei den 65- bis 69-Jährigen.Insgesamt wurden im Jahr 2009 inBrandenburg 2.163 Neuerkrankungenund 420 Todesfälle infolge Brustkrebs15-49jährige 50-69jährige über 70jährigeInzidenzverlauf Brustkrebs (C50) bei Frauen in Brandenburg nach Altersgruppenauch in den nächsten Jahren nochansteigen wird, ist die Sterberate seit2000 mit jährlich durchschnittlich3,4 % rückläufig.Das Faltblatt ist als PDF auf den Internetseitendes Gemeinsamen Krebsregistersder Länder Berlin, Brandenburg,Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsenund Thüringen unter www.krebsregister.berlin.deabrufbar oder als Druckversionbeim GKR erhältlich.n GRKAnzeigeBrandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012 | 23


ezensiertHolger Siekmann/Lars IrlenbuschOperationsberichteUnfallchirurgieSpringer Verlag Berlin/Heidelberg 2011234 S.: 150 Illustrationen. PaperbackISBN 978-3-642-20783-9€ 49,95 (D)Unter Mitwirkung von 15 Autorenhaben die Herausgeber, beideUnfallchirurgen der UniversitätsklinikHalle/Saale, ein Werk erstellt,das die Notwendigkeit einer postoperativenDokumentation herausstellt.Bereits in der Einleitung beschreibensie ihre Aufgabenstellung treffend:„Der Reiz der Unfallchirurgie liegt fürviele operativ tätige Kollegen in derNotwendigkeit, anhand einer teils nureingeschränkten Datenlage schnellEntscheidungen zu treffen, deren Güteüber Erfolg oder Misserfolg entscheidet.Daher sollte gerade in diesemFach, in dem nicht jeder Eingriff elektivzu planen ist, das operative Vorgehenund der Weg zu dieser Entscheidungfür Dritte (Patient, Gutachter, Juristen)gut nachvollziehbar sein.”In den ersten Kapiteln, auf den ersten20 Seiten, sind die Eckpunkte, wieBerichtsaufbau und rechtliche Hintergründe,kurz und bündig dargestellt.Sie geben dem Anfänger die Möglichkeit,seinen eigenen Stil brauchbar darzustellen.Aber auch für den erfahrenenOperateur gibt es Notwendigkeiten,von standardisierten Dokumentationenabzugehen und die Einmaligkeitseiner Entscheidung plausibel darzustellen.Je zeitnaher nach der Operationdiese Dokumentation erfolgt, destomehr Befunde und Operationsschrittesind erinnerlich. Der Operateur kommtim Schadensfall nicht in die Bedrängniseiner nachträglichen Veränderung desOperationsberichtes, die im Ernstfallauch strafbar sein kann.Neben den allgemeinen Kapiteln werdenausgewählte Beispiele nach Lokalisation(Wirbelsäule, Beckenring undAcetabulum, Obere Extremität, UntereExtremität, Arthroskopie) und Sonstiges(Materialentfernungen) angeboten.Ich fand es auch gut, dass amEnde des Buches Nachbehandlungsschematader Autoren aufgelistet sind,die man als weiteres Procedere in denOperationsbericht einbauen kann.Ich sehe dieses Buch als Bereicherungeines unfallchirurgischen Operateurs.Vom Preis her ist es auch für Weiterbildungsassistentenerschwinglich undwärmstens zu empfehlen.n Dr. Udo WolterNeuruppinAnzeige„ Mehr Leutenhelfen können.“Das neue GesundheitsCenter der Berliner VolksbankAls Partner des Mittelstandes stehen wir Ihnen mit Investitionskrediten, Leasing,Krediten für Energiesparmaßnahmen und unserem Know-how zur Seite.Damit Ihre Praxis mehr Spielraum hat. Wir beraten Sie gern.Mehr Infos erhalten Sie telefonisch unter (030) 30 63 - 21 91, per E-Mail unterGesundheitsCenter@berliner-volksbank.de oder unter www.berliner-volksbank.de* 2012 ist das Internationale Jahr der Genossenschaften. Entdecken Sie hier, was es für uns bedeutet, Genossenschaftsbank zu sein.Brandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012 | 27


personaliaWir gratulierenzum Geburtstag im Mai96 JahreSR Heinz Meyer, Senftenberg-See90 JahreDr. med. Marlis Silbersiepe, Kleinmachnow89 JahreDr. med. Ingeborg Dähn, Bernau88 JahreDr. med. Klaus Herrmann, Kleinmachnow86 JahreSR Dr. med. Hans-Joachim Kramer,Bad Liebenwerda84 JahreSR Dr. med. Wolfgang Heinz, RathenowDr. med. Eva-Renate Herbert, LiebenwaldeSR Dr. med. Walter Kurzeja, Rathenow83 JahreMR Dr. med. Friedrich Buchar, CottbusOMR Dr. sc. med. Klaus Eichler,Frankfurt (Oder)MR Dr. med. Siegfried Helbig, Strausberg82 JahreSR Dr. med. Liselotte Krüger, AngermündeMR Dr. med. Markus Markiewitz,Bad FreienwaldeMR Dr. med. Rudolf Scholz, Fürstenwalde81 JahreDr. med. Gert Hermanny,Zossen, OT KallinchenDr. med. Gisela Klett, WandlitzDr. med. Rainer Matthes, ErknerSR Dr. med. Ursula Müller, ZeuthenDr. med. Harald Wagnitz, Potsdam80 JahreSR Dr. med. Christa Buggel, PotsdamSR Inge Krause, Eberswalde79 JahreMR Dr. med. Horst Schambach,WusterwitzDr. med. Barbara Stobbe, PotsdamProf. Dr. med. Dr. sc. nat. Dipl.-Psych.,PotsdamDr. med. Klaus Trottnow, Woltersdorf78 JahreMR Dr. med. Marlene Bohm, SchwedtOMR Dr. med. Rita Boshilowa, SchöneicheMR Dr. med. Bruno Boye, AngermündeMR Dr. med. Jürgen Ehrhardt, LuckenwaldeOMR Dr. med. Bertram Lerche, ForstDr. med. Sonja Pfeil, LuckauDr. med. Ekkehard Ruttke, WoltersdorfMR Dr. med. Manfred Stöbe,Lübben/OT HartmannsdorfDr. med. Dr. med. dent.Klaus-Günter Stoehr, PanketalIrmgard Weich, PerlebergMR Dr. med. Claus Martin Wernicke,Milower Land, OT Milow77 JahreDr. med. Hannelore Brinkhaus, FalkenseeDr. med. Joachim Brinkmeier,Hohen NeuendorfDr. med. Elisabeth Calov, KleinmachnowDr. med. Inge de Néve, EggersdorfDr. med. Brigitte Gehring, NeuruppinBrigitte Klämbt, CottbusMR Monika Klostermann, MüllroseDr. med. Gisela Kohlstock, EberswaldeOMR Dr. med. Günter Loechel, TemplinDipl.-Med. Berthold Mehnert, SchönowEva Reichelt, Alt RuppinDr. med. Claus Schmechel, Bad SaarowMR Dr. med. Hannelore Schmitz,Frankfurt (Oder)Dr. med. Reinhard Schoepe, FalkenseeDr. med. Brigitte Wagner, Eichwalde76 JahreOMR Dr. med. Hans Brockmann,Bad LiebenwerdaMR Dr. med. Gisela Brunner, StrausbergDr. med. Renate Kästner, WoltersdorfMaria Klepp, BrandenburgOMR Dr. med. Eberhard Kotlarski,Frankfurt (Oder)Dr. med. Gudrun Kressin,Wandlitz. OT KlosterfeldeOMR Dr. med. Werner Mai, CottbusDr. med. Rolf-Dieter Paulick, WoltersdorfMR Dr. med. Ingrid Prochnow, LuckenwaldeMR Dr. med. Eberhard Roth, CottbusOMR Dr. sc. med. Manfred Schieche,EisenhüttenstadtElisabeth Schilf, BrandenburgDr. med. Hans-Joachim Tolke, ElsterwerdaDr. med. Barbara Ulrich, NeuenhagenMR Dr. med. Rudolf Uzt, StrausbergMR Dr. med. Rudolf A. Wolfram, JüterbogDr. med. Jutta Zeil, Frankfurt (Oder)75 JahreRenate Altmann, CottbusDr. med. Hans-Dietrich Bulwin, BorkheideDr. med. Peter Friedrich,Panketal, OT ZepernickMR Dr. med. Dietmar Grätsch, SchönwaldeMR Dr. med. Ingrid Hasse, OranienburgDr. med. Hans-Joachim Hausmann,PerlebergMR Dr. med. Lothar Hoff, ZootzenSR Dr. med. Renate Lenz, EisenhüttenstadtDr. med. Marianne Lischke, SprembergSR Dr. med. Ingrid Lohs, LudwigsfeldeSR Karin Müller, ZepernickDr. med. Dieter Schilf, BrandenburgDr. med. Udo Schlieps, PotsdamMR Dr. med. Karin Steinfurth,AngermündeDr. med. Gertraud Turkot, SchwedtDr. med. Klaus Waschke, BirkenwerderDr. med. Heinz Welters,Königs WusterhausenDr. med. Sepp Würfel, FinowfurtDr. med. Rüdiger Ziegler, Neuruppin70 JahreDr. med. Peter Adam,Groß Kreutz, OT GötzDr. med. Edda Alscher, Bad FreienwaldeDr. med. Anita Andersson, PotsdamMR Dr. med. Friedrich Bange, PeitzDr. med. Dr. med. dent. Michael Böhme,BrandenburgDr. med. Karin Brausewetter, CottbusGeorg Breitner, KleinmachnowElke Güttner, BrandenburgDipl.-Med. Anita Lüss, SchorfheideAnita Mevius, ForstDr. med. Ehrenfried Pieles, TettauDr. med. Barbara Porstendörfer,Bad SaarowBarbara Ranke, GubenDr. med. Elke Reehten,Königs Wusterhausen, OT ZernsdorfDr. med. Gerda Reichelt, LauchhammerDr. med. Horst-Jürgen Steffen, NeuruppinKarin Steinborn, SeelowGottfried Steyer,Kloster Lehnin, OT NahmitzSR Dr. med. Waltraud Tesarz, ForstMR Dr. med. Knut Waldschock, GolßenDr. med. Ingrid Weber,Falkensee-FinkenkrugDr. med. Ingrid Willuhn, CottbusDr. med. Bärbel Witt, Rüdersdorf bei BerlinDr. med. Joachim Wittkowski, Senftenberg65 JahreDr. med. Ulrich Bartel, EberswaldeDr. med. Michael Dinter, LübbenDr. med. Ludwig Claus Gerhard, PotsdamChristiane Gottmann, WerderDipl.-Med. Detlev Mundt, EberswaldeJohannes Weiland, Bad Freienwalde60 JahreDr. med. Ulrich Gießmann, BrandenburgDr. med. Armin Hoffmann,Steinhöfel OT BeerfeldeDr. med. Barbara Kampf, KleinmachnowDipl.-Med. Knud Kober, EisenhüttenstadtDipl.-Med. Olivia Mann, SchwedtDr. med. Natalia Müller, PanketalDr. med. Regina Oelrich, RathenowDr. med. Sabine Pohl, ZeuthenHarry Reen, Oranienburg OT GermendorfDr. med. Klaus Schenke, TreuenbrietzenMonika Selke, BergfeldeDipl.-Med. Sabine Sköries, SprembergWir bitten unsere Leser, die nicht mit derVeröffentlichung einverstanden sind, umMitteilung bis zum 5. des Vormonats. Leiderist es uns aus meldetechnischen Gründennicht möglich, alle Sterbefälle automatischzu erfassen. Wir bitten hier umeine kurze Information durch die Angehörigen.Kontakt: 0355 7801018 oder E-Mail:meldewesen@laekb.de.Hinweis: Ab der Ausgabe 10/2012 werdennur noch die Daten derjenigen Ärztinnenund Ärzte abgedruckt, die sich ausdrücklichdamit einverstanden erklärt haben(vgl. Ausgabe 1/2012, S. 29; 3/2012,S. 29 sowie 4/2012 S. 10).28 | Brandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012


personaliaKlinikum Frankfurt (Oder) GmbHNeuer Chefarzt in der Klinik für Kinder- undJugendpsychiatrie, Psychotherapie und PsychosomatikDr. med. Roland Burghardt istneuer Chefarzt der Klinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie, Psychotherapieund Psychosomatikam Klinikum Frankfurt (Oder). InDortmund geboren, absolvierteer sein Medizinstudium in Mainz.Nach Auslandstätigkeiten in Londonund Lima erlangte er 1996seine Approbation als Arzt. Anschließendarbeitete er für dreiJahre im Bereich Neurologie, unteranderem an der Freien UniversitätBerlin.Ab 1999 arbeitete Dr. Burghardtan der Klinik für Psychiatrie,Psychosomatik und Psychotherapiedes Kindes- und Jugendalters derCharité Berlin. Hier erwarb er die Facharztanerkennungfür Kinder- und Jugendpsychiatrieund -psychotherapieund wurde als Oberarzt für die Hochschulambulanzund die Abteilung Kinder-und Jugendpsychiatrie des SozialpädiatrischenZentrums (SPZ) derCharité berufen. Zu seinen klinischenund wissenschaftlichen Schwerpunktengehörten u. a. Aufmerksamkeitsstörungen(ADHS) und Essstörungen,wie Magersucht (Anorexie) und ihreneurobiologischen Grundlagen. DieErgebnisse seiner Forschungsarbeitenwurden auf zahlreichen nationalen undinternationalen Kongressen veröffentlicht.Als Chefarzt der Klinik möchteDr. Burghardt das qualitativ hochwertigekinder- und jugendpsychiatrischeAngebot weiter vorhalten und ausbauen.Sein besonderes Anliegen ist es,aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungenim Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrieund -psychotherapie seinenPatienten sowie deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigtenzeitnah zu vermitteln.n Klinikum Frankfurt (Oder) GmbHgratulationenVeröffentlichung von persönlichen Daten imBrandenburgischen ÄrzteblattIn der Rubrik „PERSONALIA“ veröffentlichtdas BrandenburgischeÄrzteblatt Geburtstage von Ärztinnenund Ärzten aus Brandenburgab dem 60. Lebensjahr. DieseGratulation ist jedoch aus datenschutzrechtlichenGründen vomEinverständnis der Jubilare abhängig.Übergangsweise bleibt bis zurAusgabe 10/2012 die bisherigeRegelung in Kraft. Danach erfolgtdie Veröffentlichung nur nochnach Einwilligung. Dazu genügtes, wenn Sie diesen Abschnitt ausgefülltan uns senden.❑❑Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die Landesärztekammer Brandenburg aus Anlass meines60., 65., 70., 75. und aller weiteren Geburtstage meinen Namen, Wohnort, Geburtsmonat undGeburtsjahr in der Rubrik „PERSONALIA“ des Brandenburgischen Ärzteblattes abdruckt.Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die Landesärztekammer Brandenburg im Todesfall meinenNamen, Wohnort, Geburts- und Sterbedatum in der Rubrik „PERSONALIA“ abdruckt.Diese Einverständniserklärung kann ich jederzeit gegenüber der Landesärztekammer Brandenburgwiderrufen.Landesärztekammer BrandenburgHauptgeschäftsstelleMeldewesenPostfach 10 14 4503014 CottbusName, VornameStraßePostleitzahl, OrtDatum, UnterschriftGeburtsdatum30 | Brandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012


tagungen & kongresseKurse und FortbildungsangeboteLand BrandenburgAugenheilkunde9. Mai 2012Der besondere Fall19. Sept. 2012Fehler und Gefahren17. Okt. 2012jeweils 18:00 bis 20:00 Uhr63. Jahrestagung „Endokrinologie“17. Nov. 2012Ort und Auskunft: Chirurgische KlinikCarl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH,Thiemstraße 111, 03048 CottbusTelefon: 0355 462327Fax: 0355 4623372 P2 P2 PKolorektales Karzinom 2012 2 P23. Mai 2012, 16:30 Uhr s. t. bis 18:30 UhrOrt: Hörsaal Haus 33Leitung: Dr. KubeAuskunft: Carl-Thiem-Klinikum, Tumorzentrum,Thiemstraße 111, 03048 CottbusTelefon: 0355 462046Fax: 0355 462047Kinderorthopädischer Kompaktkurs 8 P1./2. Juni 2012Teilnehmergebühr: 150 €Auskunft: Oberlinklinik gGmbH,R.-Breitscheid-Straße 24, 14482 PotsdamTelefon: 0331 7634312Fax: 0331 7634322E-Mail: fachklinik@oberlinhaus.deInternet: www.oberlinklinik.deWeiterbildungskurs Sozialmedizin je 80 Pgemäß Weiterbildungsordnung der LÄKBAufbaukurs G/H17. bis 28. Sept. 2012Grundkurs C/D15. bis 26. Okt. 2012Grundkurs A/B5. bis 16. Nov. 2012Kurse 2013Aufbaukurs E/F25. Febr. bis 8. März 2013Grundkurs A/B15. bis 27. April 2013Aufbaukurs G/H16. bis 27. Sept. 2013Grundkurs C/D14. bis 25. Okt. 2013Ort: BernauKursleiter: Prof. Dr. med. J.-U. Niehoff, OderaueAuskunft: SalusCon GmbH, Angerstraße 8,16259 OderaueTelefon: 033457 46858 oder 030 530116320Fax: 030 530116329Internet: www.saluscon.deJahresversammlung LandesverbandBrandenburg – Dermatologie1.Dez. 2012, 9.00 bis 16.00 Uhr in PotsdamTeilnehmergebühr: auf AnfrageInformationen unter www.congresscompanyjaenisch.deE-Mail: CCJ.Rostock@t-online.deAndere BundesländerGutachterkolloquiumder Norddeutschen Schlichtungsstelle„Innere Medizin und Allgemeinmedizin“22./23. Juni 2012 in BerlinProgramm und Anmeldung unterwww.schlichtungsstelle.deAllgemeinmedizin – Refresher je 32 P13. bis 16. Sept. 2012 in Berlin14. bis 17. Nov. 2012 in Köln5. bis 8. Dez. 2012 in Hamburg10. bis 13. Dez. 2012 in StuttgartTeilnehmergebühr: 540 €Auskunft: Forum für medizinische Fortbildung –FomF GmbH,Elisabethenstraße 1, 65719 HofheimTelefon: 06192 9578941Fax: 06192 9578944E-Mail: info@fomf.deInternet: www.fomf.deFortbildungsangebote unterwww.laekb.deRubrik Fortbildung/FortbildungstermineAlle Angaben sind ohne Garantie.Bei Rückfragen bitte direkt an denVeranstalter wenden.Sportmedizinisches Seminar Golfsport8. bis 10. Juni 2012 in Bad SaarowLeitung: Dr. med. C. Müller, BerlinTeilnehmergebühr: 40 €Anmeldungen online unterwww.medizinercup.deAuskunft: Sana Kliniken,Fanningerstraße 32, 10365 BerlinTelefon: 030 55183518Fax: 030 55182055Schwindel – Differenzialdiagnostikund Therapie16. Juni 2012, 10:00 bis 12:00 UhrLeitung: Prof. Dr. M. LindenOrt und Auskunft: Reha-Zentrum Seehof,Lichterfelder Allee 55, 14513 TeltowTelefon: 03328 345679Fax: 03328 3455552 P AnzeigeBerlin, 13. Juni 2012Adlershof / 10 - 16 UhrJobs für Mediziner und Medizinisches Fachpersonal (m/w)Aussteller auf der T5 JobMesse:Agfa HealtCare, Bausch + Lomb, Berlin-Chemie, BIOTRONIK, BfR, Contact Singapore, euro engineering,IDT Biologika, Knauer, MARVECS, Merck, MKM, NNE Pharmaplan, Pharmexx, Sanofi-Aventis, SHIMADZU,TU Kaiserslautern, Yacht Teccon, ... (Stand 17.04.2012)Infos & Anmeldung unter www.t5-jobmesse.deAnzeigeBrandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012 | 31


kvbb informiertÜbersicht der Entscheidungen des Landesausschussesder Ärzte und Krankenkassendes Landes Brandenburg zur Anordnung bzw.Aufhebung von Zulassungsbeschränkungenim Bezirk der Kassenärztlichen VereinigungBrandenburg nach § 103 Abs. 1 bis 3 SGB Vi.V.m. § 16b Ärzte-ZVDie Übersicht enthält die Entscheidungen des Landesausschussesper 09.11.2011 für die Arztgruppenin den jeweiligen Planungsbereichen bis einschließlichdes Beschlusses Nr. 54/11. Die für Zulassungengesperrten Planungsbereiche/Arztgruppen sind miteinem „x“ gekennzeichnet. Die Anzahl der möglichenZulassungen in vormals geschlossenen Planungsbereichenist in Klammern (...) gesetzt.AugenChirurgie FachärzteIntern.FrauenHNOKinderNervenPsychoth. Diag.Ra ­diol.Planungsbereich/ArztgruppenAnästhesieHautkrank.OrthopädieUrologenHausärztePotsdam/Stadt x x x x x x x x x x x x x (2)Brandenb. a.d. Havel/St.Potsdam-Mittelmarkx x x x x x x x x x x x xHavelland x x x x x x x x x x x x xOberhavel x x x x x x x x x x x x x (15)Ostprignitz-Ruppin x x x x x x x x x x x x xPrignitz x x x x x x (1) x x x x x (1)Teltow-Fläming x x x x x x x x x x x x xCottbus/Stadt x x x x x x (1) x x x 1*/x x x (3)Dahme-Spreewald x x x x x x x x x x x x xElbe-Elster x x x x x x (1) x x x x x x (10)Oberspreew.-Lausitz x x x x x x x x x x 1*/x x xSpree-Neiße x (1) x x x x x x x x 2*/x x xFrankfurt/Stadt/Oder-Spreex x x x x x x x x x 1*/x x x (2)Barnim x (1) x x x x x x x x x x xMärkisch-Oderland x (1) x x x x x x x x x x x (24)Uckermark x x x x x x x x x x x x x* Zulassungsmöglichkeit für ärztl. Psychotherapeuten; ** Zulassungsmöglichkeit für Psychotherapeuten, die ausschließl. Kinder und Jugendliche behandelnIn Regionen der blau gekennzeichneten Bereiche werden Zulassungen gefördert.Zulassungsanträge für Cottbus/Stadt – Haut- und Geschlechtskrankheiten, Frankfurt (Oder)/St./Oder-Spree – Hausärzte, Märkisch-Oderland – Augenheilkunde undBarnim – Psychotherapeuten, die ausschließlich Kinder- und Jugendliche behandeln, sind bis zum 11.05.2012 einzureichen.Im Auswahlverfahren werden nur die Anträge berücksichtigt, die fristgerecht und vollständig bis zu diesem Termin eingereicht werden.Öffentliche Ausschreibungen von Vertragsarztsitzen gemäß § 103 Abs. 4 SGB VIn Gebieten, für die der Landesausschuss der Ärzte undKrankenkassen eine Zulassungssperre angeordnet hat,schreibt die KV Brandenburg gem. § 103 Abs. 4 SGB Vnach Antragstellung folgende Vertragsarztsitze zurNachbesetzung aus:Bewerbungsfrist bis 08.06.2012laufende Bewerbungskennziffer: 23/2012Fachrichtung: AugenheilkundePlanungsbereich: Oberspreewald-Lausitzgewünschter Übergabetermin: 01.01.2013laufende Bewerbungskennziffer: 24/2012Fachrichtung: Haut- und GeschlechtskrankheitenPlanungsbereich: Uckermarkgewünschter Übergabetermin: Sofortlaufende Bewerbungskennziffer: 25/2012Fachrichtung: Innere Medizin/SP NephrologiePlanungsbereich: Prignitzgewünschter Übergabetermin: 02.01.2013laufende Bewerbungskennziffer: 26/2012Fachrichtung: Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutPlanungsbereich: Frankfurt (Oder)-Oder-Spreegewünschter Übergabetermin: 01.10.2012Nähere Auskünfte erhalten Sie beim UnternehmensbereichQualitätssicherung/Sicherstellung der KassenärztlichenVereinigung Brandenburg, Ansprechpartnerin:Ingeborg Prößdorf, Telefon: 0331 2309-323 oderKarin Rettkowski, Telefon: 0331 2309-320.Die schriftliche Bewerbung für die ausgeschriebenenVertragsarztsitze ist zwingend erforderlich. Sie muss dieBewerbungskennziffer, die Anschrift, die Telefonnummer,die Facharztanerkennung sowie Angaben zum möglichenPraxisübernahmezeitpunkt enthalten.Unter dem Stichwort „Ausschreibung“ sind die Unterlagenbei der KV Brandenburg, Friedrich-Engels-Str.103/104, 14473 Potsdam, einzureichen.Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass inder Warteliste eingetragene Ärzte nicht automatischals Bewerber für die ausgeschriebenen Vertragsarztpraxengelten.Weitere Informationen über Angebote für Praxisübernahmenkönnen Sie unserer Homepage unter www.kvbb.de(Stichwort: Praxisbörse) entnehmen oder persönlich unterder Rufnummer 0331/2309-320 oder -323 erfragen.32 | Brandenburgisches Ärzteblatt 5 • 2012


StellenangebotePLEISSENTALKLINIKGenerationen rundum versorgtZur Verstärkung unseres Ärzteteams der Klinik fürInnere Medizin 2 suchen wir zum nächstmöglichenZeitpunkt eine/einenOberärztin/Oberarzt Innere MedizinGesucht wird ein/eine Kardiologe/-in oder ein/einekardiologisch engagierte/-r Internist/-in mit Erfahrungin nichtinvasiver kardiologischer Diagnostik.Wer sind wir?Die Abteilung für Innere Medizin verfügt überinsgesamt 127 Planbetten auf 4 Stationen. Jährlichwerden ca. 4.500 Patienten stationär versorgt. DieAbteilung besteht aus der Klinik für Innere Medizin 1(Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin)und der Klinik für Innere Medizin 2 (Kardiologie/Angiologie mit kardiologischer Intensivüberwachungund Diabetologie).Was bieten wir?– eine interessante und anspruchsvolle Tätigkeit– eine leistungsgerechte Vergütung nach TV-Ärzte/VKA sowie ein unbefristetes Arbeitsverhältnis– familienfreundliche Arbeitszeiten durch Einhaltungdes Arbeitszeitgesetzes– flexible Arbeitszeitmodelle sind möglich– finanzielle Unterstützung sowie bezahlte Freistellungfür die Teilnahme an externen Fortbildungen– Unterstützung bei der Wohnungssuche– einen respektvollen und freundlichen Umgangunter Kollegen– Kommunikation mit verschiedenen Fachbereichenund den Chefärzten auf kurzem WegeDie 1999 inWerdau erbautePleißental-Klinikist ein Krankenhausder Regelversorgungundverfügt über dieAbteilungenInnere Medizin 1und 2, Allgemein-,Visceral- undUnfallchirurgie,Gynäkologie/Geburtshilfe,Kinder- undJugendmedizinund Anästhesie/Intensivtherapie.FA Fachärztin / FÄ für FA Neurologie / FÄ / Facharzt für Neurologie oder für Neurologie Psychiatrievon ärztlichen MVZ in Berlin gesucht.Gerne auch Teilzeit. Tel. 0172 3018808Praxis für Hämatologie/Onkologie in Berlin-Lichtenbergsucht ab 07/2012 eine/ n FÄ/FA für Innere Medizinfür ca. 30 Std./Woche.Bei Interesse E-Mail an: bew@onkologie-lichtenberg.deFA Fachärztin / FÄ Unfallchirurg für Neurologie / Facharzt / D-Arzt oder für Neurologie (m/w) Psychiatrievon orthopädischen MVZ in Berlin gesucht.Tel. 0172 3018808PraxisabgabeNeurologische Praxis in LOS sucht Nachfolger,auch Verlagerung des Sitzes u. U. möglich.Angebote bitte an:sen. cons. M. Ullrich, Telefon: 030 880334-17PraxisvertretungPraxisvermittlungWas bietet die Region?Die Große Kreisstadt Werdau liegt in Südwestsachsenca. 5 Autominuten von der Robert-Schumann-Stadt Zwickau entfernt. In beidenOrten finden Sie vielfältige Freizeitmöglichkeiten(z. B. Sportvereine, Theater, Gastronomie, Fitnessstudios,Kletterwald) sowie Kindergärten undSchulen.Eingebettet in der reizvollen Umgebung desVorerzgebirges und des Vogtlandes befindet sichWerdau in der Nähe der sächsischen Wintersportgebiete.Aufgrund der verkehrsgünstigenLage (A72, A4) und der guten Bahnverbindung sinddie Städte Chemnitz, Leipzig und Dresden in kurzerZeit zu erreichen.Sie benötigen weitere Informationen?Der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2, derGeschäftsführer und die Personalabteilung stehenIhnen für Fragen jederzeit zur Verfügung.Wir haben Ihr Interesse geweckt?Senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagenan:Pleißental-Klinik GmbHPersonalabteilung, Frau NeubertRonneburger Straße 106, 08412 Werdauoder gerne auch per E-Mail anpersonal@pleissental-klinik.deWeitere Infos finden Sie auf unserer Homepageunter www.pleissental-klinik.deRegionsinfos finden Sie unter www.werdau.deoder www.landkreis-zwickau.deKontakt:Herr Dr. med.Breitung, ChefarztTel.: 03761/444-211dr.breitung@pleissental-klinik.deHerr Schädlich,GeschäftsführerTel.: 03761/444-101schaedlich@pleissental-klinik.deFrau Neubert,PersonalabteilungTel.: 03761/444-120personal@pleissental-klinik.deKurse / Seminare / Fortbildung83. Balint-Marathon für Kollegen aller FachrichtungenÄK anerkannte Weiterbildung · Südendstraße 15 · 12169 Berlin15. / 16. Juni 2012Anmeldung: Tel. 030 79701158 · Dr. Med. Christine Torge-DeckerFÄ für Psychosom. Medizin und Psychotherapie · Psychoanalytikerin · C. G. Jung-InstitutKLASSISCHE HOMÖOPATHIEErwerb der Zusatzweiterbildung und des Homöopathiediploms(Diplom ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Integrierten Versorgung)Dreijahreskurs ab 22.09.2012(Nach der Approbation ohne Facharzt möglich)Dozentinnen:Almut Mehl-Przibylla (Ärztin für Neurologie + Psychiatrie)Dr. med. Gerda Schneider-Fricke (Ärztin f. Kinder- u. Jugendmedizin)Zeit: 1x monatlich samstags 10.00 - 17.30 Uhr.Anmeldungen (mit Approbationsurkunde und Lichtbild) bitte an denBerliner Verein homöopathischer Ärzte e.V., Nassauische Str. 2,10717 Berlin, Rückfragen unter 030-873 25 93 und bvhae@arcor.deAnzeigenannahme unter: Kneiseler@aol.com


Sie für Ihre PatIentenwir für Ihre PraxIsgemeinSam beSSer.GeMeInsaM Besser.aBrechnunGskonZePte für Den arztSie tragen eine besondere Verantwortung.Patienten helfen und heilen zu können, erfordert Ihreuneingeschränkte aufmerksamkeit. flexibilität, freieZeiteinteilung und optimal organisierte abläufe sinddie Voraussetzung dafür.wir entlasten sie von allen kaufmännischen undverwaltungstechnischen arbeiten, die bei der abrechnungprivater honorarleistungen entstehen. Dadurchversetzen wir sie in die Lage, sich Ihren Patientenungestört widmen zu können.Was dürfen Wir für sie erledigen?sie erreichen unsin Berlin: 030 319008-45in CottBus: 0335 380019-10in Potsdam: 0331 2800658www.pvs-bb.de

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