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Nr. 74 Januar/Februar - bei der EFG Reichenbach

Nr. 74 Januar/Februar - bei der EFG Reichenbach

eine gute Dosis

eine gute Dosis aufrichtige Herzlichkeitzu. Sodann übergieße man das Ganze mitLiebe und rühre es kräftig um. Man garnierezuletzt alles mit einem buntenSträußchen kleiner Aufmerksamkeitenund trage es mit Heiterkeit auf den Tisch.Guten Appetit!»Dies ist der Tag, den der Herr macht;laßt uns freuen und fröhlich an ihm sein.0 Herr, hilf! 0 Herr, laß wohl gelingen!«(Psalm 118,24f)AXEL KÜHNERVöllig eingehülltGott ist unter uns in seiner tragendenLiebe. Seine glühende Liebe sucht immerdie tiefste Stelle unseres Lebens. Wo wirganz tief besorgt und geängstigt sind, daist Gott noch unter uns. Wo wir tief inTrauer und Leid hineingeraten, da reichtseine Barmherzigkeit noch tiefer. WoMenschen ganz tief in Verzweiflung undResignation hineinfallen, da fängt unsGottes Treue auf. Selbst die tiefste Verstrickungin Sünde und Schuld nimmt Gottnoch auf sich, indem das Lamm Gottesunsere Sünde hinwegträgt. Gott ist überuns in seiner bergenden Macht. Wasauch immer für Mächte nach unseremLeben greifen, die Macht des Bösen, derLüge, des Schicksals und des Todes, Gotthält seine mächtige Hand über uns. Erdeckt uns zu und bewahrt uns vor einemletzten Zerbrochen- und Angetastetwerden.Gottist neben uns als Ratgeber undBegleiter. Als Freund teilt er unsere Freude.Als Tröster leidet er mit uns. Aus demtraurigen Begleiter der Angst wird nunder göttliche Begleiter der Hoffnung.Gott ist viel mehr um uns besorgt, als wires selbst je sein können. Wie seinen Augapfelbirgt und umhüllt Gott dieSeinen.Gott wohnt mit seinem Geist inuns. Unser zerbrechliches Leben, unsersterblicher Leib soll eine Wohnung seinesHeiligen Geistes sein. Seine ganze Herrlichkeitsoll in uns zur Auswirkung undzum Ausdruck kommen. Gott nimmtWohnung bei uns, damit wir einmal ganzbei ihm wohnen und zu Hause sein können.UndGott ist schließlich für uns. SeinTreueversprechen ist unverbrüchlich. Esgilt unter allen Umständen und ohne jedeEinschränkung. Die letzte Garantie fürunser Leben liegt nicht in unserem Glauben,unserer Erfahrung, sondern in seinerabsoluten Treue. Gott ist für uns. Wermag dann noch gegen uns sein? Gottspricht für uns. Wer will dann noch gegenuns sprechen? Und selbst wenn uns unserHerz verdammt, ist Gott noch größer undin seiner Liebe für uns da.»Ich bin bei euch alle Tage bis an derWelt Ende!« (Matth. 28.20) AXEL KÜHNERJesus nachfolgen!»Und als er die Volksmenge samt seinenJüngern herzugerufen hatte, sprach erzu ihnen: Wenn jemand mir nachkommenwill, verleugne er sich selbst undnehme sein Kreuz auf und folge mirnach!« (Markus 8,34)Dem Herrn Jesus war es wichtig zu wissen,was die Leute sagen, wer er sei, deshalbfragte er seine Jünger. Zunächst wurdenganz unterschiedliche Antworten gegeben,bevor Petrus das Bekenntnis ablegte:Du bist Christus, der Sohn des lebendigenGottes. Hast du ihn auch schonals den Sohn Gottes erkannt? Wer ihmnachfolgen will muss wissen, dass er dieKriterien der Nachfolge selbst festgelegthat. Hier sind die Voraussetzungen, umihm nachzufolgen:1. Der Wille (Wunsch) ihm zu folgen2. Die SelbstverleugnungReichenbacher Gemeindeblatt – Seite 2

3. Das Aufnehmen des Kreuzes4. Die NachfolgeWir wollen einmal nachdenken, was dazugehört,dem Herrn Jesus zu folgen!1. Wenn jemand mir nachkommen willDer Mensch muss zunächst den Weg derNachfolge wählen oder wünschen. EinNachfolger Jesu zu sein kostet etwas. Esgibt Menschen, die haben sich nur äußerlichfür Jesus entschieden, ohne sorgfältigzu bedenken, was der Herr Jesus gesagthat. Vielleicht wurde ihnen niemals gesagt,was echte Nachfolge ist. Nachfolgeerfordert eine bewusste, willentliche Entscheidung.Im Geschäftsleben werdenEntscheidungen getroffen, nachdem alleFakten auf dem Tisch liegen. Wenn wiruns einmal entschieden haben ihm zu folgen,dann sollten wir zu dieser Entscheidungstehen und daran festhalten. Wieoft sind wir nur »selbstgefällige Kirchgänger«,ohne uns ihm richtig hinzugeben.Wir sind gar nicht bereit, das Fleisch unddie Dinge, die uns so sehr gefallen, zu verleugnen.Wie sieht es da bei dir aus?2. Dann verleugne er sich selbst(Selbstverleugnung)Was bedeutet es, sich selbst zu verleugnen?Verstehen wir das wirklich? Eventuellverleugnen wir die Dinge, von denenwir wissen, dass sie nicht in Ordnungsind. Vielleicht denken wir, es sei einLeben ohne materielle Güter. Aber was istSelbstverleugnung wirklich? Verleugnenbedeutet so viel wie irgendwelchen Dingenoder Personen »absagen«. Paulusspricht davon, dass wir uns für tot haltensollen. Das bedeutet, das ICH lebt nichtlänger. Paulus sagt außerdem: Christuslebt in mir. Wir müssen uns bewusst alstot ansehen, das eigene ICH verleugnen.Da wir in einer materialistischen WeltReichenbacher Gemeindeblatt – Seite 3leben, ist das ungeheuer schwer. Um aberChristus in meinem praktischen Lebensichtbar zu machen, muss das ICH unsichtbarsein.Viele Christen füllen ihren persönlichenAlltag nur dann mit Gemeindeaktivitätenund Versammlungsstunden, wenn geradenichts anderes zu tun ist. Das heißt,das ICH und das Fleisch haben die Kontrolleübernommen. Sich selbst zu verleugnenbedeutet, dass der Herr Jesusund sein Werk die allererste Priorität inmeinem Leben erhält. Alles dreht sich umihn. Er soll durch uns leben. Der HerrJesus sagte, als er zu seinem Vater betete:Ich komme, um deinen Willen zu tun. Erist immer noch hier, um den Willen seinesVaters durchzuführen, aber er handeltdurch sein Volk (durch seinen Leib). Dasist seine Gemeinde. Das bist du! Gibst dudem Herrn Jesus die Möglichkeit,»durch« dich zu leben?3. ...und nehme sein Kreuz aufGanz offensichtlich handelt es sich hierum ein persönliches und kein buchstäblichesKreuz.Viele glauben, dass es sich bei dem Kreuzum persönliche Lasten handelt, die jederzu tragen hat. Diese Anwendung würdeaber wieder das eigene ICH hervorheben.Sieh mal, was ich alles für den Herrnmache oder aushalten muss (oder nichtmache). Der Herr Jesus sagt, nehmet aufeuch mein Joch ... denn meine Last istleicht. Das Kreuz ist ein Zeichen desTodes. Es war der Ort des Sterbens fürden Herrn Jesus. Es symbolisiert auch unserenTod, denn er starb dort für jedenEinzelnen von uns. Sein Kreuz auf sichnehmen bedeutet, »sich selbst zu sterben«.Täglich. Der Christ, der sein Kreuzauf sich nimmt ist bereit, dass man ihmmit Spott und Schande begegnet, gerade

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Ausgabe Nr. 30, Januar/Februar - Magdener Dorfzytig
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Nr. 1. Januar-Februar - bei den Missionsschwestern des hl. Petrus ...
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