Grips und Herz: - Vienna Business School

vbs.ac.at

Grips und Herz: - Vienna Business School

ausgabe n°4/2009 magazin der vienna business school

handelsakademien und handelsschulen der wiener kaufmannschaft

P.b.b. ZUL.-NR.: GZ 02Z032130M; Verlagspostamt: 1040 Wien; Erscheinungsort Wien

Grips und Herz:

Wie gutes Networking

wirklich funktioniert …

Netzwerk-Talk mit Dr. Kraft-Kinz:

Über Authentizität und wirkliches

Interesse an Menschen

Netzwerk-Partner im Einsatz:

10 Ferialjobs bei der Allianz!

#1/09 Vienna Business Times 01


Erfolgreiches Networking

Network-Talk mit Dr. Kraft-Kinz

VBS Akademiestraße

Vienna Business Circle

VBS Hamerlingplatz

Networking – auf einen Blick

VBS Schönborngasse

Xing & Co: Internetworking

Allianz: Mit der Jugend vernetzt

VBS Floridsdorf

Feiern: Events & Konzerte

VBS Augarten

Mit Stil, Kopf und Herz

VBS Mödling

Impressum

medieninhaber: Fonds der Wiener Kaufmannschaft – Vienna Business school. Herausgeber: Fonds der Wiener Kaufmannschaft.

redaktion: mag. sabine Balmasovich, simone Groyer. Konzept, projektmanagement: michaela Görlich.

Art-Direktion: mag. marion Karasek. Chefredaktion: michaela Görlich. mitarbeiter dieser Ausgabe: Johannes Luxner,

Clemens mar, Jasmin Tomschi, Karin uebelbacher, peter Zirbs. Lektorat: Dr. roswitha Horak.

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Fonds der Wiener Kaufmannschaft

inhalt

editorial

Networking ist die Kunst, Beziehungen intelligent zu managen.

Gerade in Zeiten, in denen man immer öfter mit

Umbrüchen – auch in wirtschaftlichen Systemen – konfrontiert

ist, wird das lebenslange Lernen und das Bilden von

Netzwerken immer wichtiger. Qualitatives Networking hat

nichts mit oberflächlichem Partyplausch oder dem Sammeln

wahlloser virtueller Kontakte zu tun. Vielmehr ist es

eine ausgewogene Verbindung von Geben und Nehmen

zwischen Menschen, die von Eigenschaften wie Vertrauen,

Transparenz, Dialogfähigkeit, sozialer Kompetenz und Einfühlungsvermögen

geprägt ist.

Dr. Rainer Trefelik,

Präsident Fonds der Wiener Kaufmannschaft

Coverfoto: shutterstock/rob Byron, shutterstock/iQoncept, istockphoto/dra_schwartz, istockphoto/topshotuK.

Hersteller: Bösmüller print management GesmbH & Co KG. redaktionsanschrift: schwarzenbergplatz 14,

1041 Wien, Tel.: 01/501 13-0, Fax: 01/501 13-150, e-mail: marketing@kaufmannschaft.com,

Homepage: www.vienna-business-school.at. ZuL.-Nr.: GZ 02Z032130m. Verlagspostamt: 1040 Wien.

#4/09 Vienna Business Times 03


iStockphoto/RichVintage

Du musst nicht Superman

oder Supergirl sein, um

richtig zu netzwerken:

Gleichzeitig Herz und

Verstand einzusetzen ist der

beste Weg, um Beziehungen

richtig zu managen.

04 Vienna Business Times #4/09


ErfolGrEich nEtzwErkEn

„Wer Erfolg hat, hat Freunde“, sagt man. „Wer Erfolg will,

muss Freunde haben“, sagen wir! Wer glaubt, eine blühende

berufliche Karriere nur durch fachliche Qualifikation, Fleiß

und Disziplin zu erlangen, hat einen Faktor vergessen –

das hilfreiche Netzwerk!

Was wir alle intuitiv anwenden, um unsere Position mit Hilfe von

Bekannten zu verbessern, ist in der Wirtschaft eine eigene Wissenschaft

geworden: Networking! Laut Wikipedia sind Networker „Menschen, die ein

Beziehungsnetz (soziales Netzwerk) aktiv aufbauen und erweitern. Oftmals

werden diese Beziehungen danach gewinnbringend eingesetzt.“ In diesem

Artikel begreifen wir Networking als einen positiv wahrgenommenen

Erfolgsfaktor im beruflichen wie im privaten Leben und beziehen uns nicht

auf negativ konnotierte Begriffe wie Vetternwirtschaft oder Proporz – so viel

sei klargestellt. Vielmehr ist Networking lernbares, methodisches Vorgehen,

das euch, wenn es richtig angewendet wird, schneller ans Ziel bringt. Daher

verraten wir euch 10 „goldene“ Regeln, wie ihr euer Netzwerk optimieren

und bestmöglich nutzen könnt.

„Interesse zeigen, Gemeinsamkeiten

finden, unterstützen …

1. Mache Gespräche zu einem Erlebnis! Nur wer auf andere offen zugeht,

lernt Menschen kennen. Manchen fällt dies von Haus aus leicht, für andere

stellt es eine Hürde dar, die es zu überwinden gilt. Einfach drauflosreden,

geht jedoch oft nach hinten los. Der Inhalt des Gesprächs sollte immer

positiv sein und dein Gegenüber treffen. Man sollte sich immer wohl

überlegen, was für die Situation, den Gesprächsverlauf und den Menschen

passend ist. Verpacke deine Botschaft in einer Geschichte. Unterhalte

deinen Gesprächspartner durch emotional ansprechende Darstellungen

bestimmter Ereignisse. Denk daran, ein Gespräch lebt nicht nur von verbaler

networking

thema

Kommunikation. Mimik und Körpersprache machen den Großteil eines

gelungenen Gesprächs aus.

2. Zeige Interesse! Wer anderen aufmerksam zugewandt ist, dem wird

auch bei eigenen Anliegen Gehör geschenkt. Zeige aktives Interesse durch

Blickkontakt. Sei ein guter Zuhörer und frage angemessen nach. So verleihst

du deinem Interesse Ausdruck.

3. Der erste Eindruck zählt! Stell dich gekonnt, selbstbewusst und

einprägsam vor. Dieser erste Schritt sagt viel über einen Menschen aus und

bleibt im Gedächtnis. Die Kunst dabei ist, einen guten Weg zwischen

Bescheidenheit und Übertreibung zu finden. Man darf nicht zu schüchtern

und auf der anderen Seite nicht zu offensiv

wirken. Nur Mut!

4. Sei stets wohlwollend und positiv!

Negative Gefühle wie Neid, Missgunst und

Angst sind keine Bausteine einer soliden

Vertrauensbasis. Rede niemals schlecht

über andere. Denn so bekommt dein

Gesprächspartner auch das Gefühl, du

könntest schlecht über ihn bei anderen

reden. Sei vorsichtig mit negativer Kritik

und ungebetenen Ratschlägen. Diese bekommen erst in einer längerfristigen

Beziehung einen Wert und sollten immer fair und angemessen sein.

5. Finde Gemeinsamkeiten! Im Networking stimmt das Sprichwort: „Gegensätze

ziehen sich an“ nicht! Gemeinsamkeiten bauen die ersten Brücken zu

deinem Gegenüber auf. Sprich über Herkunft, Interessen, Wünsche,

Erlebnisse, irgendwo findet man immer Schnittpunkte. Vertiefe und

erweitere gefundene Gemeinsamkeiten und pflege diese, wenn die

Verbindung ein stabiles Fundament aufgebaut hat.

#4/09 Vienna Business Times 05


iStockphoto/THEPALMER

6. Small talk – big effect! Kleine Unterhaltungen brechen das Eis und

dienen dazu sich kennenzulernen. So kannst du tiefere und ernstere

Gespräche vorbereiten. Vermeide am Anfang kontroverse Themen der

Politik, Religion und Weltanschauung. Wer schon nach dem „Hallo“ anfängt

zu philosophieren, wirkt für die meisten Menschen etwas eigenartig.

7. Regelmäßiger Kontakt! Melde dich nicht nur, wenn du etwas brauchst,

sondern einfach, um den Kontakt zu pflegen. Man muss sich auch nicht

immer treffen. Oft reicht es, kleine Nachrichten zu verschicken oder kurz mal

anzurufen. Nur gut gepflegte Kontakte werden zu tieferen Beziehungen.

8. Richtig Danke sagen! Bedanke dich für alles Erhaltene: Einladungen,

interessante Gespräche, Ratschläge und andere Kleinigkeiten. Dankbarkeit

sollte immer ehrlich sein und von Herzen kommen. Mach keine platte

Floskel daraus, das wird schnell bemerkt und wirkt dann eher negativ.

Bedanke dich auch nicht pauschal für alles, sondern sprich genau den Wert

Börsenmedienverlag AG

06 Vienna Business Times #4/09

an, den das Erhaltene für dich hat. Ein Dankeschön ist zudem eine nette Art,

um in Kontakt zu bleiben und ihn zu pflegen.

9. Bringe Leute zusammen! Beim Networking geht es nicht nur darum,

selbst Kontakte aufzubauen, sondern auch anderen uneigennützig zu

vermitteln. So wächst dein Netzwerk und du bleibst in guter Erinnerung.

Irgendwann lohnt es sich dann auch für dich, wenn du weitervermittelt

wirst.

10. Erst geben, dann nehmen! Networking basiert auf dem Gegenseitigkeitsprinzip

von Rat, Hilfe und Unterstützung, frei nach dem Motto: „Eine

Hand wäscht die andere“. Frage andere, ob du behilflich sein kannst und sei

da, wenn man dich braucht. So schaffst du dir eine Berechtigung, damit

auch du bei Bedarf nach Hilfe fragen kannst. Das soll aber noch lange nicht

heißen, dass du nach jedem Gefallen gleich die Gegenleistung verlangen

darfst. Dieser Habitus wirkt unsympathisch und ist nicht zielführend.

NEtWorKiNG à la amEriKa. Keith Ferrazzi ist der König der Netzwerke in den USa.

in seinem Bestseller „Geh nie alleine essen!“ hat er seinen Weg vom armen arbeiterkind

über die Elite-Unis Yale und Harvard ins topmanagement amerikas beschrieben.

Ermöglicht durch den aufbau eines qualitätvollen Netzwerkes. Ferrazzi sieht in

menschen keine zweibeinigen Karrierechancen: Sein Verständnis von Networking

basiert auf Großzügigkeit, Unterstützung und echtem interesse an menschen.

http://twitter.com/KeithFerrazzi

Neid, missgunst, Gier und

Berechnung haben im

Networking nichts verloren.

rat, Hilfe und Unterstützung

zeichnen ein Netzwerk von

Qualität aus.


Fonds der Wiener Kaufmannschaft (2), Gerry Frank

1

2

1 VBS-Export ins reich der mitte

Die VBS vereinbarte vor kurzem mit der

führenden Business School Chinas, der Peking

Business School, einen gemeinsamen Ausbildungsschwerpunkt

„International Business

Administration“ zu entwickeln. Das wurde beim

Besuch einer vierköpfigen VBS-Delegation in

Peking mit den dortigen Verantwortlichen

festgelegt. Vorerst soll der gemeinsame Schul-

zweig IBA in Peking ab 2010 angeboten werden.

In weiterer Folge werden Austauschprogramme

für Schüler und Lehrer angedacht.

www.bjsx.com.cn

2 So sehen Sieger aus

Stimmung wie im Happel-Stadion, ehrgeizige

Mienen wie bei Triathleten, Siegerehrungen am

laufenden Band und Schweißflecken so groß wie

die Schweiz – der VBS Sports Event im Juni bot

alles, was das Sportler- und auch Zuschauerherz

begehrt. In 5 Disziplinen matchten sich alle

Schulen, um die Besten zu ehren. Die stärkste

Performance bot dabei die VBS Floridsdorf –

3 Siege und einige Podestplätze sicherten ihr den

Titel „School of the Year“.

3 ausbildung zu gewinnen!

Gemeinsam mit dem Wirtschaftsmagazin

„Format“ vergibt der Fonds der Wiener Kaufmannschaft

auch heuer wieder ein Stipendium

für die fünfjährige Ausbildung an einer der VBS

Handelsakademien im Rahmen eines Ideenwettbewerbs.

„Aufgrund des Erfolges haben wir uns

entschlossen, auch in diesem Schuljahr wieder

einen Wettbewerb auszuschreiben“, so der

Präsident des Fonds der Wiener Kaufmannschaft,

Dr. Rainer Trefelik. Der Ideenwettbewerb „That’s

my Business: Neue Geschäftsidee gesucht“ ist

damit wieder eröffnet. Der Wettbewerb richtet

sich an SchülerInnen an Allgemeinbildenden

höheren Schulen, Kooperativen Mittelschulen

3

aktuelles

schulblicke

sowie Hauptschulen in Wien und im Raum

Mödling, die im Schuljahr 2009/10 die achte

Schulstufe absolvieren.

www.vienna-business-school.at/stipendium-

gewinnen/

4 VBS-Events des Schuljahres

Ein Schuljahr ohne Events, auf die sich alle

schon Wochen vorher freuen, wäre doch

undenkbar – daher den Kalender zücken und

gleich die neuesten Termine notieren!

Winter Race: Montag, 1. März 2010

Merkur Award: Donnerstag, 20. Mai 2010

VBS Ball: Mittwoch, 2. Juni 2010

VBS Sports Event: Dienstag, 29. Juni 2010

www.vienna-business-school.at/ueber-uns/events

#4/09 Vienna Business Times 07


netzwerk-talk

mit georg kraft-kinz

Die Vienna Business School ist

Partnerschule der Raiffeisenlandesbank

Niederösterreich-Wien AG. Das

Unternehmen und die Schule bilden

damit ebenfalls eine Form von

Netzwerk. „Vienna Business Times“

besuchte einen Profi des erfolgreichen

Netzwerkens: Vorstandsdirektor

Dr. Georg Kraft-Kinz.

Ein bereicherndes Gespräch,

geprägt von wirklichem Interesse

an Menschen, von Gedankenanstößen

für den richtigen Umgang

miteinander und Tipps, die helfen,

wenn man ein wenig schüchtern ist.

Herr Dr. Kraft-Kinz, wie schätzen

Sie die Bedeutung von Networking

ein? Welchen Stellenwert hat es

heute in der Wirtschaft und für ein

Unternehmen?

Networking wird derzeit komplett

08 Vienna Business Times #4/09

Jeder Mensch ist ein

kleines Wunder in sich

Was macht gutes Networking eigentlich aus? „Vienna Business

Times“ ist der Frage auf den Grund gegangen. In einem spannenden

Gespräch mit einem Mann, der selbst als hervorragender

Netzwerker gilt: Dr. Georg Kraft-Kinz, Vorstandsdirektor der

Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG.

überbewertet. Nämlich jene Form,

bei der das Netzwerken als ober-

flächlicher Trend- und Modebegriff

gesehen, betrieben und damit ab-

gewertet wird. Vieles von dem, das

heute manchmal als Networking

bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit

das Geplänkel einer Seitenblicke-

Gesellschaft, die wenig Wert hat.

Nicht für ein Unternehmen – und

auch nicht für den Menschen selbst.

Es ist ein Fakt, dass man im Laufe

eines Berufslebens immer wieder

Leute kennenlernt. Das hat nicht

zwingend zur Folge, dass aus

diesem Zusammentreffen gleich

erfolgreiche Geschäfte und Vorteile

entstehen.

Ein gutes Netzwerk ist in erster Linie

einmal vor allem menschlich

bereichernd. Jeder Mensch ist mit

seiner persönlichen Biografie ein

kleines Wunder – es ist wertvoll, sich

damit auseinanderzusetzen.

Die oberflächliche Haltung „Ich geh‘

da jetzt hin, um wieder wichtige

Leute kennenzulernen“ – das habe

ich persönlich auch selbst nie

„Ein gutes Netzwerk ist

in erster Linie menschlich

bereichernd.“ (Dr. Georg Kraft-Kinz)

gemacht – ist sicherlich kein ent-

scheidender Punkt für den Erfolg

eines Unternehmens. Es geht nicht

um die Selbstdarstellung der

eigenen Person, sondern darum,

dass man ein Unternehmen, für das

man Verantwortung trägt oder in

dem man tätig ist, weiterentwickeln

soll. Und Freude empfindet, dass

man dies auch tun darf. Die Qualität

in der täglichen Arbeit ist wichtig,

das einzuhalten, was man Partnern

und Kollegen verspricht. Das ist für

mich dann ein echtes Netz von

Leuten, die einander vertrauen

können. Ich selbst versuche ein

Netzwerk zu haben, das auch

wirklich ein Netz ist, in dem man

sich gegenseitig etwas gibt, und in

dem damit auch ein Mehrwert für

beide Seiten entstehen kann.

Wie stellt sich für Sie der Begriff

Networking im Zusammenhang

mit dem Vienna Business Circle,

dem AbsolventInnen-Netzwerk

der Vienna Business School, dar?

Gerade AbsolventInnen-Netzwerke,

die sich durch eine gemeinsame

Biografie, etwas Verbindendes

auszeichnen, sind im Vergleich zu

dem eingangs Gesagten besonders

wertvoll. Ein Netzwerk ist dann gut,

wenn man sich gegenseitig Fragen

stellt, wenn man offen ist füreinander,

wenn man sich für den anderen

interessiert und mit ihm spricht.

Der beständige Austausch von

Menschen, die im Hintergrund eine

Verbindung haben – im Fall des

Vienna Business Circle ist es die

gemeinsame Ausbildung –, führt

längerfristig auch zu einem

wirklichen Nutzen.

Offenheit, Vertrauen, Verlässlichkeit

und Gemeinsamkeiten bilden

auf der einen Seite die Basis für

eine gute Verbindung. Wie soll sich

denn eine erste Begegnung

gestalten?


Ich halte z. B. nichts davon, bei einer

großen Veranstaltung zu stehen

und mich mit jemandem zu unter-

halten, bei dem ich als Gesprächspartner

das Gefühl bekomme: Die

Person hält immer Ausschau nach

dem nächsten A-Prominenten, wer

könnte noch wichtiger sein. Wer

Interesse mit Berechnung einsetzt,

vermittelt das auch subtil durch

seine eigene Körpersprache. Und

das ist schnell zu durchschauen.

Man muss sich auf den Gesprächspartner

konzentrieren, den Dialog

als solchen pflegen, Interesse, das

ernst gemeint ist, am Menschen

zeigen. Und: einem Menschen mit

Wertschätzung begegnen. Wenn

man Einfühlungsvermögen beweist

und sein Gegenüber respektiert, ist

ein derartiges Zusammentreffen

zwischen zwei Menschen eine

ehrlich empfundene Bereicherung

für beide Seiten.

Als Jugendlicher ist man manchmal

ein wenig unsicher – z. B. wenn

man zu schüchtern ist, auf andere

gleich direkt zuzugehen. Haben

Sie einen Tipp?

Wir sind doch alle im Laufe unseres

Lebens schon unsicher gewesen.

Das ist kein Makel. Authentisch zu

sein, ist wichtiger. Man kann aber

mit einer kleinen Übung Sicherheit

trainieren: Stellen Sie sich hin, fest

mit den Füßen auf dem Boden.

Dann atmen Sie durch und spüren

Sie, wie Sie mit der Erde, auf der Sie

stehen, verbunden sind. So fokus-

siert man sich und verankert sich in

sich selbst.

Und ein kleiner Tipp, wenn Sie einen

Raum mit vielen Menschen betreten:

Achten Sie darauf, dass Sie

nicht an der Seite entlanggehen.

Gehen Sie bewusst in die Mitte,

auch wenn es Sie anfangs etwas

Überwindung kostet. Gehen Sie auf

einen Menschen offen zu, freuen Sie

sich über diese Begegnung und

teilen Sie das Ihrem Gesprächspartner

auch mit. Das öffnet „Türen“, und

Sie werden von Ihrem Gegenüber

positiv und mit Wertschätzung

aufgenommen.

www.raiffeisenbank.at

Dr. Georg Kraft-Kinz ist auch Obmann

des Vereins „Wirtschaft für Integration“,

einem Wirtschaftsnetzwerk, das

Integration als wichtigen Impuls für

den Wirtschaftsstandort Wien begreift

und entsprechende Aktivitäten,

Initiativen und Projekte unterstützt.

„UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund

sind aus der Wiener

Wirtschaft nicht wegzudenken. Ein

offener Blick in die Welt und auf

andere Kulturen ist wichtig, um den

Wirtschaftsstandort Wien nicht zu

gefährden. Der Verein sieht sich als

Impulsgeber für Wirtschaft, Politik

und Bevölkerung und will eine De-

Qualifizierung Betroffener verhindern“,

betont Dr. Kraft-Kinz.

www.vwfi.at

Dr. Georg Kraft-Kinz ist Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank

Niederösterreich-Wien AG und für die Geschäftsgruppe „Privat- und

Gewerbekunden“ im Unternehmen verantwortlich. In einer Management-

analyse durch HILL International für ein österreichisches Wirtschafts-

magazin wurde er u. a. als „hervorragender Netzwerker, der für das

Unternehmen die richtigen Allianzen findet“ bezeichnet.

#4/09 Vienna Business Times 09

ONEYE/Gottwald Meinrad, shutterstock.com/Photosani


aus der schule

akademiestraße

VBS Akademiestraße

VBS Akademiestraße

10 Vienna Business Times #4/09

Schiff

Ahoi!

Mariazell ist als Wallfahrtsort

berühmt. Man kann hier aber

auch im großen Stil basteln –

und dabei zu einem richtig

guten Team werden!

Forsche Forscher

Im Rahmen eines IMST-Projektes

des BMUKK (Innovationen machen

Schulen top!) durften sich interessierte

Schüler im Namen der Wissenschaft

fast ungeniert im Chemiesaal

austoben. Ziel des fächerübergreifenden

„Experiments“ zwischen

Chemie- und Deutsch-Unterricht

war, fachtheoretische Unterlagen

so aufzubereiten, dass sie auch für

SchülerInnen mit Migrationshintergrund

verwendbar sind.

http://imst.uni-klu.ac.at

Dass die gesamte 1 AS im September

für drei Tage nach Mariazell pilgerte,

hatte weniger spirituelle Gründe –

Stoßgebete für gute Noten und einen

starken Start ins „neue“ Schulleben nicht

ausge- schlossen. Vielmehr absolvierten

die motivierten VBS-Neulinge Teambildungs-tage

in dem Wallfahrtsort. Schon

am ersten Tag wurden dabei nicht nur

knifflige Aufgaben (natürlich im Team)

gelöst, sondern am Lagerfeuer neue

Freundschaften geschlossen – was sich

schon am nächsten Tag auszahlen sollte:

Denn die gute Zusammenarbeit wurde

besonders hart auf die Probe gestellt.

VBS Akademiestraße

Goldkehlchen in der

Goldenen Stadt

Was für Österreich die Sängerknaben

sind, ist für die VBS Akademiestraße

der Schulchor: ein musikalisches

„Wahrzeichen“, auf das man

Eine Wasserleitung und ein Floß sollten

gebaut werden – und natürlich auch

funktionieren! Dank der ausgeprägten

Indianer-Jones-Fähigkeiten einiger

Pfadfinder hielt das Floß tatsächlich –

und auch die Wasserleitung konnte sich

sehen lassen. Selbst ein paar nasse Füße

trübten dabei nicht die Freude über die

handwerkliche Leistung und waren nur

ein Zeugnis für den vollen Einsatz der

jungen „Pioniere“. Ein gelungener,

abenteuerlicher Auftakt in einen neuen,

spannenden Schulalltag, der aus einer

wild zusammengewürfelten neuen

Klasse ein starkes Team gemacht hat.

richtig stolz ist. Zu Recht, wie die

Reise des Chors unter der Leitung

von Heinz Jirku zum „Partnerchor“

der österreichischen Schule in Prag

wieder einmal bewiesen hat.

Gemeinsam wurde intensiv für ein

Konzert im österreichischen Kulturforum

geprobt. Proben, die sich hörbar

auszahlten: Mit „Zugabe!“-Rufen

und lang anhaltendem Applaus

wurde der starke Auftritt des Chors

umjubelt.

Das gab natürlich Selbstvertrauen

und machte Lust auf mehr – schon

im nächsten Frühjahr wird die Zusammenarbeit

mit dem Prager Chor

„aufgefrischt“.


adrianbatty.com

Bücher

Auch diesmal sind die Buchtipps

zum Thema dieser Ausgabe von

Rotraut Schöberl – und

sie muss es wohl wissen,

wie man Menschen und

deren berufliche

Interessen zusammenführt:

Nicht zuletzt ihrem

unermüdlichen

Networking ist es zu

verdanken, dass sie mittlerweile

eine erfolgreiche Buchhandlungskette

aufbauen konnte. Wir haben

sie an ihrem neuesten Standort am

Stephansplatz in Wien 1 besucht,

um uns von Frau Schöberl an Ort

und Stelle die passende Lektüre

zum Thema Networking empfehlen

zu lassen.

www.leporello.at

Fleißige Frauen

arbeiten, schlaue

steigen auf. Von

Barbara Schneider

im GABAL-Verlag.

ISBN 978-3897499126

Ein altbekanntes Phänomen: Frauen

haben mittlerweile die gleiche

fundierte Ausbildung wie Männer

– doch wie kommt es dann, dass

die Führungspositionen immer

noch ihren männlichen Kollegen

vorbehalten sind? Es liegt an

anderen Fähigkeiten, die notwendig

sind, um Karriere zu machen:

effektives Selbstmarketing gepaart

mit Networking-Skills. Dieses Buch

gibt Tipps und Unterstützung, die

eine werdende Karrierefrau benötigen

kann.

77 Irrtümer des

Networkings …

Von Thorsten Hahn

im FinanzBuch

Verlag. ISBN 978-

3898794602

Netzwerken schön und gut –

doch wie bei jedem Werkzeug gilt,

es richtig einzusetzen. Laut dem

Autor ist Networking so alt wie die

Menschheit selbst, logisch, dass

daher klassische Stolpersteine

mittlerweile bekannt sein sollten.

Denn genau um die geht es bei

den „77 Irrtümern des Networkings“

und darum, wie man sie

vermeidet. Autor Hahn weiß einiges

aus dem Nähkästchen zu plaudern

– beispielsweise, wie wichtig die

Pflege von Kontakten ist.

PRÄSENTIERT DAS

X-MAS FEST

��� ��� INTERNAT.

���� ����

Networking. Von Gerald Pilz im Verlag

dtv. ISBN 978-3423509244

Eine gute grundlegende Übersicht

zum Thema sowie wertvolle

Tipps gibt das Buch „Networking“:

Es erklärt umfassend, wie Kontakte

verwaltet und gepflegt werden –

und somit den Grundstein für

beruflichen, geschäftlichen und privaten

Erfolg bilden. Mit sinnvollen

Schwerpunkten wie Networking

im Internet sowie Networking für

Marketingzwecke.

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#4/09 Vienna Business Times 11


vbc-blicke

ein wiedersehen

12 Vienna Business Times #4/09

1

2 3 4

1, 2 + 3 Back to School – Back to VBS

Wie alt die Absolventen der Jahre 1984–1988 heute sind,

sollte sich jeder VBS-Schüler im Kopf ausrechnen können.

Und dass diese Absolventen unter Umständen die Chefs

der diesjährigen Abgänger werden könnten, liegt manchmal

wirklich nahe.

Dementsprechend war „Back to VBS – HAK und HAS Floridsdorf“

– eine Wiedersehensfeier für Absolventinnen und

Absolventen der Abschlussklassen und Maturajahrgänge

1983/84 bis 1987/88 sowie deren Professorinnen und

Professoren – eben nicht nur für die Absolventen, sondern

auch für die aktuellen Schüler spannend. Außerdem motiviert

es doch ungemein zu sehen, wofür man sich durch

manchen schwierigen Test „beißt“.

Die Projektgruppe der 4 BK unter der Leitung von Frau

Prof. Mag. Neuner hatte sich jedenfalls bei der Organisation

des Events wirklich lobenswert ins Zeug gelegt. Arbeit

und Mühe, die sich absolut gelohnt haben: Mit Live-Musik

und einem tollen Buffet war der perfekte Rahmen für

so manches nette und amüsante „Kannst dich noch

erinnern?“-Gespräch geschaffen.

4 Ein ungewöhnliches Gartenfest

Wenn einem das Wetter einen Strich durch die

Rechnung macht, ist das zwar ärgerlich, der guten

Laune aller Gäste tat das beim Gartenfest der VBS

Schönborngasse aber keinen Abbruch: Die lang

geplante Feier verlegte man am verregneten

14. Mai kurzerhand ins Vienna Business Café.

Die geladenen Absolventinnen und Absolventen

nahmen es gelassen – immerhin waren sie gekommen,

um alte Schulkollegen wiederzutreffen, mit dem einen

Professor oder der anderen Professorin Anekdoten

auszutauschen und sich über ihre Berufswege zu

unterhalten. Absolventen aller VBS-Standorte, die noch

nicht im Vienna Business Circle sind – und daher noch

keines der schönen Wiedersehensfeste besucht haben –,

können sich einfach unter der unten genannten

Internetadresse über das Absolventen-Netzwerk der

Vienna Business School informieren.

www.circle.at

VBS Floridsdorf (3), VBS Schönborngasse


Fonds der Wiener Kaufmannschaft

Erfolgs-

KrEis

im rahmen des 3. Vienna

Business circle-forums

wurde die optimale nutzung

von Karrierechancen

diskutiert.

Michael Bridi, Mitglied des

Vienna Business circle seit der

Gründung des netzwerks, ist ein

Paradebeispiel eines erfolgreichen

networkers – wie es im

circle viele sind. Man trifft ihn auf

so gut wie jeder Veranstaltung

des circle – immer im Gespräch,

immer beim Kontakte knüpfen und

-pflegen. nach seinem Abschluss

an der VBS floridsdorf (2001)

absolvierte er die WU Wien sowie

die Výsoká Skolá Ekonomická

Prag – um danach den Schritt in

die Selbstständigkeit zu wagen.

Seit Gründung des Vienna Business Circle vor drei

Jahren hat sich dieses erstklassige AbsolventInnen-

Netzwerk zu einer wichtigen Informations- und

Kommunikationsplattform zwischen Wirtschaft und

Bildung entwickelt.

Hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen, in denen

aktuelle und zeitlose Fragen der Wirtschaftsausbildung

auf höchstem Niveau erörtert werden, haben den Vienna

Business Circle zu einer Institution gemacht, die sowohl

die Vertreter der Wirtschaft und ehemaligen AbsolventInnen

als auch die derzeitigen SchülerInnen der Vienna

Business School nicht mehr missen möchten.

„Karrierechancen optimal nützen!“ war das Thema des

3. Vienna Business Circle-Forums am 20. Oktober 2009.

Dazu diskutierten Dr. Rainer Trefelik, Präsident des Fonds

der Wiener Kaufmannschaft, Robert Fischer, Stadtdirektor

Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG, Mag. Christian

Vor kurzem gründete er sein

viertes Unternehmen: „Mein Weg

bisher führte mich ganz klar nach

osteuropa“, so Bridi. Einen

wichtigen Kontakt nach rumänien

konnte der rege Unternehmer

dabei über den circle knüpfen.

Mittlerweile ist wohl er es, der

seinem netzwerk Kontakte in den

cEE-raum verschaffen kann. Dort

sieht er auch die chancen für

zukünftige VBS-Absolventinnen:

„ich kann nur jedem/-r Schülerin

empfehlen sich richtung osten zu

orientieren!“

shutterstock.com/Zsolt Nyulaszi

V. l. n. r.: Mag. Sandra Baierl (Kurier),

robert fischer (raiffeisenlandesbank

nÖ-Wien AG),

Anna Gürtler (Absolventin der

VBS floridsdorf), Mag. christian

havranek (Deloitte human capital),

Mag. Anita ortner (bauMax

AG), Dr. rainer trefelik (fonds

der Wiener Kaufmannschaft)

aktuelles

vbc

Havranek, Partner der Deloitte Human Capital, und Mag.

Anita Ortner, Konzernpersonalentwicklung der bauMax

AG. Unter der Moderation von Mag. Sandra Baierl,

Leiterin von „Kurier Karriere“, entwickelte sich ein

anregendes Gespräch, in dem die härter werdenden

Bedingungen gerade beim Einstieg in den Arbeitsmarkt

genauso zum Thema gemacht wurden wie die

wachsende Bedeutung eines aktiv betriebenen

Networkings.

Der Vienna Business Circle ist dabei – allein durch die

Fülle an topausgebildeten AbsolventInnen, die Jahr für

Jahr an der Vienna Business School ihre Ausbildung

abschließen – ein gelungenes Beispiel eines großen

Netzwerks mit geradezu unerschöpflichem Potenzial.

www.circle.at

ErfolGrEich VErnEtzt

absolventen

#4/09 Vienna Business Times 13


aus der schule

hamerlingplatz

VBS Hamerlingplatz

Die Projektleiterin Sheila

Jasencic und ihre Gruppe

präsentierten „Kiddylympics“

am Informationstag der VBS.

14 Vienna Business Times #4/09

Wir sind dann

mal WeG!

Als erste Schule Österreichs

absolvierte die VBS Hamerlingplatz

ein „Workplacement“ in Spanien!

Arbeiten und zusätzlich noch Spanisch lernen können –

dieser Traum wurde für die Spanisch-Klassen des

4. Jahrgangs der VBS Hamerlingplatz heuer Realität. Statt

eines gewöhnlichen Spanischkurses absolvierten die

SchülerInnen Arbeitspraktika in diversen Unternehmen im

andalusischen Málaga. Die VBS ist damit die erste Schule

Österreichs, die gemeinsam mit „Flamenco Sprachreisen“

ein sogenanntes „Workplacement“ (Sprachkurs und

Praktikum) in Spanien durchgeführt hat.

Die Branchen, in denen die SchülerInnen für zwei Wochen

beschäftigt waren, reichten von Sprachschulen über

Gastronomie- und Tourismusbetriebe bis hin zu

Sportklubs und Internetunternehmen. Dort waren sie als

PraktikantInnen unter anderem für Übersetzungstätigkeiten,

Datenverarbeitung oder die Erstellung von

Marketingkonzepten verantwortlich. Und nach der Arbeit

blieb noch Zeit für kulturelle Aktivitäten und ausgiebiges

Sightseeing. Durch das „Workplacement“ erlangten die

SchülerInnen nicht nur tolle Einblicke in die Arbeitsvorgänge

der Unternehmen, sondern kehrten auch noch

mit einem deutlich erweiterten Wortschatz nach Hause

zurück.

http://hamerlingenenmalaga.onspain.es/wordpress

In Málaga sammelten die

SchülerInnen wertvolle Erfahrungen

– auf sprachlicher

und wirtschaftlicher Ebene.

Wirtschaft for Youngsters: Großer Ansturm und viel

Anerkennung für das Maturaprojekt „Kiddylympics“.

Um auch jüngere SchülerInnen für

die Wirtschaft zu begeistern, stellte

die Maturaklasse der VBS Hamerlingplatz

im vergangenen Schuljahr

das Projekt „Kiddylympics: Wirt-

schaft für Youngsters“ auf die Beine.

Während der Projektphase, die in

Kooperation mit der Montessori-

Schule „GaLeMo“ in Klosterneuburg

stattfand, konnten beachtenswerte

Ergebnisse erzielt werden, die im

Rahmen des Informationstages der

VBS Hamerlingplatz abschließend

der Öffentlichkeit präsentiert

wurden. Eingeladen waren

zahlreiche SchülerInnen der

Unterstufen benachbarter Schulen,

die auf spielerische Weise in die

Wirtschaft eingeführt wurden und

auch den Rest der Veranstaltung

sichtlich genossen. So wurde

gelernt, was ein Kaufvertrag bein-

halten muss, und beim Salsa-Tanz-

Workshop konnte man gleich in die

sprachliche Welt des Spanischen

einsteigen. Als besondere Überraschung

und krönenden Abschluss

gab es eine Autogrammstunde mit

zwei Stars vom Fußballfeld: Rapid-

Tormann Helge Payer und Rapid-

Trainer Peter Pacult sorgten bei

ihren jungen Fans für ein unvergessliches

Erlebnis.

http://kiddylympics.blog-service.de

VBS Hamerlingplatz


ZeiG’ mir, Wie’s Geht!

Es gibt mehr als 3.000 unterschiedliche Sprachen auf der

Welt. Verwirrend. Daher gibt es fürs Reisen das „Point it“­

Wörterbuch, mit dem man sich durch das Zeigen auf

Bilder, die den gemeinten Begriff verdeutlichen, durchschlägt.

Wir haben diese Idee aufgegriffen – um euch zu

erklären, wie Networking funktioniert.

KoNtAKtPfLEGE

Pflege und nutze deine Kontakte

regelmäßig, gehe auch über Dritte,

um neue Leute kennenzulernen!

WEItBLICK BEWEISEN

Ein gutes Netzwerk besteht nicht nur

aus drei Leuten. Schau’ über den

tellerrand, weite dein Netzwerk aus –

das bewährt sich nämlich dann,

wenn es einmal nicht so toll läuft!

MENtoREN

Erkenne, wer Einfluss hat, suche

einen Mentor. Berechnung ist hier

fehl am Platz: Nur durch deine positiven

taten und Leistungen schenkt

man dir Vertrauen und wird dich

entsprechend unterstützen.

fALSCHE fREuNDE

Wer in Konkurrenz zu dir steht, hat

möglicherweise kein großes Interesse

an deinem Weiterkommen. Doch

auch hier gilt es zu bedenken: „Man

trifft sich immer zweimal im Leben!“

NEHMEN

Hat eine aufgebaute Verbindung eine

gewisse Stabilität, kann man um

unterstützung bei Aufgaben oder

auch um einen Gefallen bitten. Denn

fragen kostet bekanntlich nichts …

Auf ANDERE ZuGEHEN

Auch wenn es altmodisch klingt: Der

Beginn eines guten Kontakts passiert

nicht vor dem PC. Geh’ auf Menschen

aktiv zu! und keine Scheu, dein Gegenüber

kennt dich auch noch nicht.

WAHRNEHMEN

Zeige immer ehrlich gemeintes

Interesse an einem Menschen und

konzentriere dich auf das gemeinsame

Gespräch.

in bildern

networking

WISSEN ERWEItERN

Nicht nur über den Job sprechen

– das macht uninteressant. Du bist ein

Mensch – mit Hobbys und freunden.

Beschäftige dich mit dem, was in der

Welt passiert, erweitere dein Wissen!

GEMEINSAMKEItEN

Suche die Berührungspunkte, die

Gemeinsamkeiten, die du mit einem

Netzwerkpartner hast. In ungezwungener

Atmosphäre sind oft schon

die besten Ideen für erfolgreiche

Projekte entstanden …

WERtSCHätZuNG

freundlichkeit, Höflichkeit, Respekt

dem anderen gegenüber zu zeigen,

ist elementar beim Networking. Ehrlich

gemeintes Lob oder ein simples

Danke – darüber freut sich jeder!

GEBEN

uneigennütziges Geben steht bei

gutem Networking an erster Stelle.

Hast du anderen geholfen, bleibst du

positiv in Erinnerung – und man wird

dir ebenfalls in Zukunft gerne helfen.

#4/09 Vienna Business Times 15


aus der schule

schönborngasse

VBS Schönborngasse

Öko-Info auf

der StraSSe

Doppelter Einsatz der

VBS Schönborngasse auf

dem Josefstädter Straßenfest.

16 Vienna Business Times #4/09

Da strahlen

sie mit den Energiesparlampen

um

die Wette: die viel

beachtete Öko-

Management-

Gruppe.

Das Josefstädter Straßenfest ist ein Fixtermin

des ganzen Bezirks. Auch heuer waren wieder

SchülerInnen der VBS Schönborngasse mit

einem Info-Stand vertreten – während eine

zweite Gruppe die Besucherzahlen analysierte.

Der Stand der Öko-Management-Gruppe

informierte die interessierten Festbesucher

über ein Thema, das derzeit viele Menschen

beschäftigt: die Umstellung von Glühbirne auf

Energiesparlampe. Vorbereitend informierte

sich das dreiköpfige Öko-Management-Team

bei der Firma Osram (einem Lampenhersteller)

Jo napot kivanok!

(Guten Tag!)

Sopron kennen vermutlich einige –

doch die meisten sicherlich nur vom

billigen Einkaufen in Ungarn. 20 SchülerInnen

der HAK Plus-Klassen machten

sich Ende September auf, auch die

anderen Seiten der ungarischen Stadt zu

entdecken – und dabei vier Tage lang

Ungarisch zu pauken. Nach dem ersten

Crash-Kurs konnten die meisten schon

erste Sätze in dieser komplexen Sprache

formulieren – und wendeten ihr neues

Wissen in den Gassen und Geschäften der

Stadt gleich an. Und spätestens im

Gespräch mit vier ungarischen SchülerInnen

hatten die meisten die Hemmschwellen

zur neuen Sprache abgebaut.

http://szotar.sztaki.hu/deutsch-ungarisch

vor Ort über Lampen, die aktuelle Gesetzeslage

und deren Umsetzung. Entsprechend profes-

sionell und sattelfest konnten die SchülerInnen

die antwortsuchenden PassantInnen infor-

mieren. Die SchülerInnen der Schwerpunktfächer

„Internationale Geschäftstätigkeit mit

Marketing“ in Deutsch und Englisch führten

zeitgleich eine Befragung der Besucher zum

Straßenfest durch. Diese Daten – und die

Daten der Kaufleutebefragung im Bereich der

Josefstädter Straße – werden den nächsten

„VBS-Standlern“ sicher von Nutzen sein.

Tabula Rasa: Lehr- und Lern-Innovation

aus der Schönborngasse

Damit die SchülerInnen in der Schönborngasse

auf das Wirtschaftsleben und die damit verbun-

denen Aufgabenstellungen in Zukunft noch

besser vorbereitet werden, wurde die „Tabula

Rasa“ ins Leben gerufen – eine Musterfirma, in

der die SchülerInnen problemlösungsorientiert

und ganzheitlich arbeiten können.

Das innovative Erfolgs-Modell der „Tabula Rasa“

wurde nicht nur dem Landesschulinspektor

vorgelegt, sondern auch schon von anderen

Schulen „kopiert“.

VBS Schönborngasse

VBS Schönborngasse


XING (2)

InternetworkIng

Dass sich das Internet perfekt zum Networken

eignet, liegt auf der Hand. Aber funktioniert das

wirklich? Und wie?

Lars Hinrichs, der heute 33-jährige

Hamburger, gründete 2003 das

Netzwerk „openBC“. Erst im Jahr

2006 wurde daraus die bekannte

Plattform XING, was im Chinesischen

„es ist möglich“ bedeutet.

Irgendwie logisch: Das Internet mit seiner weltweiten Vernetzung ist

geradezu prädestiniert, um ein Business Network zu beherbergen – vor

allem, wenn die Entwickler dieser Netzwerke dann auch noch die Vorteile

von Datenbanken nützen. In unseren Breiten sind beispielsweise XING und

Plaxo recht verbreitet. Doch während XING ausschließlich zur Pflege und

Neurekrutierung von Geschäftskontakten dient – von Angestellten,

Selbstständigen als auch Privatpersonen wie Studenten, Schülern und

Arbeitssuchenden – vermischen sich bei Plaxo Geschäftliches, Freunde und

Familie. Wie aber funktioniert XING in der Praxis? Nun, zuerst wird – wie bei

allen Social Networks – ein eigenes Profil erstellt. Bereits bei diesem Schritt

zeigt sich die Business-Ausrichtung von XING: Ähnlich einem Lebenslauf

werden hier Daten wie Schulabschlüsse, weiterführende Ausbildung und

bisherige berufliche Stationen angegeben. Auf Wunsch können diverse

Kontaktdaten für XING-Mitglieder sichtbar gemacht werden, wesentlich ist

aber auch die Zuordnung verschiedener Begriffe – sogenannter Tags –, die

dabei helfen sollen, etwaigen Geschäftspartnern die Suche zu erleichtern.

Wenn ein Unternehmen zum Beispiel jemanden sucht, der im Bereich der

Buchhaltung tätig ist, dann sucht es unter diesem Begriff und findet sofort

alle Mitglieder der Plattform, die mit „Buchhaltung“ getaggt sind. Durch die

Kombination verschiedener Suchbegriffe hat man auf diese Weise exakten

Zugriff auf gewünschte Job-Profile. So gestaltet sich das Netzwerken in der

Theorie recht einfach – menschliche Kontakte kann aber auch XING nicht

ersetzen. Wofür es sich aber gut eignet: Ein bereits in der Realität geknüpfter

virtuelle welten

netzwerken

Kontakt lässt sich derart hervorragend

pflegen. Übrigens: Gegründet

wurde XING im Jahr 2003 von Lars

Hinrichs, einem heute 33-jährigen

Hamburger. Das Netzwerk hieß

damals noch „openBC“ (für „Open

Business Club“) und trägt erst seit

2006 den Namen „XING“. In der

englischen Sprache steht der Name

für „Crossing“, also für die Kreuzung

von Geschäftskontakten. Was aller-

dings die wenigsten wissen: Im

Chinesischen bedeutet Xing „es ist

möglich“. Mittlerweile hat dieses

Business Network etwa 8 Millionen

Mitglieder. Eines wollen wir der

Vollständigkeit halber noch

anmerken: Mittlerweile laufen, vor

allem für freiberuflich Tätige, viele

Job-Angebote auch über soziale

Netzwerke, die eigentlich eher für

private Zwecke gegründet wurden –

nämlich Facebook, Twitter & Co.

www.xing.at

www.plaxo.com

#4/09 Vienna Business Times 17


netzwerkpartner

allianz elementar

Allianz Elementar Versicherungs-AG

Sie sind Human Ressource-Spezialist

der Allianz Elementar

Versicherungs-AG – hier spielt

Networking bestimmt eine große

Rolle. Wie wichtig ist das Netzwerken

im Berufsleben?

Networking als Begriff ist neu – kein

Stammtisch oder Sparverein wäre

früher auf die Idee gekommen,

seine Zusammengehörigkeit so zu

bezeichnen. Die Welt ist kleiner ge-

worden und bewegt sich schneller.

Das Arbeiten in Netzwerken, deutlicher

formuliert – der Austausch

von Wissen und Erfahrungen mit

anderen, innerhalb und außerhalb

der Abteilung oder einer Firma ist

heute notwendig für die Weiterentwicklung.

Entscheidend für die Person,

aber auch für die Erfüllung der

jeweiligen Aufgabe. Erfolgreiches

Arbeiten in einem abgeschotteten

Elfenbeinturm ist in unserer Zeit undenkbar.

Netzwerken findet überall

statt. In Seminaren, bei Tagungen,

Festen – natürlich auch im Vienna

Business Circle!

18 Vienna Business Times #4/09

Mit der Jugend

vernetzt

Die Allianz Elementar Versicherungs-AG bietet 10

Vienna Business School-Schülerinnen und -Schülern

Ferialjobs für den Sommer 2010! Wir sprachen mit

Mag. Michael Bilina über den Erfolgsfaktor Networking,

Facebook & Co und Jugendförderung.

Welche Rolle spielt Networking in

der Allianz Elementar Versicherungs-AG?

Ein Detailbereich dazu, der aufzeigen

soll, wie vielfältig Aktivitäten

in diesem Bereich sein können, ist

das Networking im Internet. Die

Webseite kununu.com bietet die

Gelegenheit, Informationen über

Arbeitgeber zu erhalten. Erfahrungsberichte

von MitarbeiterInnen

bzw. PraktikantInnen über die

Allianz als Arbeitgeber, auch auf

Facebook, bilden die Basis für MitarbeiterInnen-Netzwerke.InteressentInnen

an einem Karriereeinstieg

können von diesen Informationen

profitieren. Und der Arbeitgeber

bekommt die Chance, sich abseits

von Hochglanzbroschüren zu

präsentieren und vom Feedback

bestehender und ehemaliger MitarbeiterInnen

zu lernen …

Die Allianz Elementar Versicherungs-AG

und der Vienna

Business Circle sind miteinander

vernetzt. Wie gestaltet sich diese

Zusammenarbeit?

Die Kooperation besteht nunmehr

seit zwei Jahren. Über Vorträge

und Teilnahme an Jobmessen an

den Schulen, aber auch durch die

spannende Zusammenarbeit mit

Schülergruppen in Projektarbeiten

entsteht eine Win-win-Situation. Ich

biete mich als Brücke zum Netzwerk

der Allianz an und erfahre viel über

„Unternehmen müssen in

den Nachwuchs investieren!“

(Mag. Michael Bilina)

die Erwartungen von SchülerInnen

an einen Arbeitgeber und die

Motivation beim Einstieg in das

Berufsleben. Allen AbsolventInnen

der Vienna Business School geben

wir die Möglichkeit zur individuellen

Beratung hinsichtlich der

interessanten Entwicklungsmöglichkeiten

beispielsweise im Vertrieb

der Allianz.

Die Allianz stellt 10 Ferialjobs

für SchülerInnen der Vienna

Business School in Aussicht. Würden

Sie uns diese Aktion näher

beschreiben?

Die Allianz bietet seit Jahren die

Möglichkeit für SchülerInnen und

StudentInnen, im Sommer in der

Praxis zu lernen – und dabei auch

Geld zu verdienen. Für 2010 haben

der Business Circle und die Allianz

gemeinsam ein Projekt ausgearbeitet.

Die Allianz bietet SchülerInnen

der Vienna Business School

einen spannenden Einblick in die

Arbeitswelt. Für die besten zehn

BewerberInnen stellen wir die volle

Einbindung in die Arbeitsabläufe

eines internationalen Finanzdienstleisters

sicher. Im Dezember dieses

Jahres wollen wir alle SchülerInnen

der Vienna Business School mit

Details zum Wettbewerb um diese

10 Positionen in der Allianz in den

nächsten Ferien versorgen. Wir

präsentieren dann die erforderliche

Form der Bewerbung, das Aufnahmeverfahren

und die Bewertungskriterien

– danach freue ich mich

auf eine Flut an Anmeldungen für

einen Fixplatz als Ferialpraktikant

2010 in der Allianz!

Was muss die Wirtschaft für

junge Menschen heute tun – wie

sehen Sie die Rolle von Unternehmen

im Zusammenhang mit

Nachwuchsförderung?

Ich denke, dass die Praxis die

Möglichkeit für junge Menschen

bieten muss, weiter zu lernen, Fehler

machen zu können, aber auch Erfolge

feiern zu können. Schule oder

Universität können eine wertvolle


Vorarbeit in der Persönlichkeits- Arbeitgeber nur wenig anzubieten Bereichen Praktikumsmöglichkeiten

entwicklung bieten – nie aber das haben. Ich möchte eindeutig ein oder Fragen rund um den Versiche-

gesamte Spektrum abdecken. Un- anderes Bild vermitteln und jungen rungsschutz während des Studiums,

ternehmen müssen sich bemühen, Menschen schon früh, auch im Inter- Facebook beinhaltet eine Gruppe

in den Nachwuchs zu investieren. net – also in einer Umgebung, in der der Allianz zum Informationsaus-

Das rasche Erkennen eines Kun- sie sich wohlfühlen – die Möglichtausch über den Lehrberuf oder

denbedarfs, die effiziente Erfüllung keit bieten, erste Schritte in Hinblick Ferialpraktika. Nutzen Sie das Netz

bzw. auch Übererfüllung von Zielen, auf Information und Kommunika- und bilden Sie Ihr persönliches

die Bereitschaft zum lebenslantion auf dem Weg in die Arbeitswelt Netzwerk. Ich helfe Ihnen jedenfalls

gen Lernen sind Grundlagen, dass zu gehen.

auch gerne dabei, ein erfolgreiches

Arbeit Spaß machen kann. Wir

Netzwerk in der Allianz aufzubauen.

wollen schon unseren Ferialprak- Welche Tipps können Sie abtikantInnen

ein Motto vermitteln: schließend unseren LeserInnen

„Endlich Montag“ – ich kann bei der bezüglich Networking geben? www.allianz.at

Arbeit

1

etwas Neues erleben.

Mit einer lustigen Seite in Facebook

kann es mir rasch gelingen,

2

Die Allianz Elementar Versicherungs-

Warum 3 ist es für ein Unterneh- dutzende „Freunde“ zu gewinnen. 4

AG vergibt 10 Ferialjobs für den

men wie die Allianz wichtig, sich Ich kann mich hinter einer Fassade Sommer 2010 an Vienna Business

schon früh mit jungen Menschen verstecken, mich verstellen oder School-SchülerInnen! Mehr Infos

zu vernetzen?

mein Privatleben frei zur Schau

ab Dezember unter www.allianz.

Zu Beginn meiner Aufgabe im stellen. Mein Tipp ist: Reservieren at/karriere und auf Facebook in der

Recruiting wurde ich mit der Außen- Sie sich einen Teil Ihrer Zeit im

Gruppe „Praktikum in den Ferien in

sicht einer Bewerberin konfrontiert, Internet für Ihre Karriere. StudiVz der Allianz in Österreich“!

dass Versicherungen eigentlich grau bietet unter anderem auch Infos zu

und langweilig erscheinen, wahr- Studienschwerpunkten, die Allianz Bewertungsplattform für Firmen:

scheinlich träge Klötze sind und als bietet dort eine Plattform zu den www.kununu.com

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#4/09 Vienna Business Times 19


aus der schule

floridsdorf

20 Vienna Business Times #4/09

Die charmanten „Apfelmädchen“der 3 BK luden die

Besucher zum Stand der Vienna Business School ein.

Eine Reise in das Zentrum

der EU-Geschicke

Im Europäischen Parlament wurde die 5 BK vom ÖVP-

Abgeordneten Othmar Karas empfangen.

Für die 5 BK der VBS Floridsdorf ging es – bevor der

Matura-Stress so richtig einsetzen konnte – für eine Reise

nach Straßburg. Dort besuchte die Klasse das Europäische

Parlament, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

und den Europarat, wo sie einen Einblick in die

Aufgaben und Tätigkeiten der einzelnen Organisationen

bekam. Natürlich wurde auch die Straßburger Innenstadt

im Zuge des Aufenthalts während einer Führung erkundet.

Im Retourgepäck dabei: schöne Reiseerinnerungen!

www.europarl.europa.eu

VBS Floridsdorf

VBS Floridsdorf

Immer dem

Apfel nAch

Im September ging der alljährliche Apfelpfad am

Spitz in Floridsdorf in die nächste Runde. Auch die

Vienna Business School war wieder mit einem

eigenen Stand und perfekt vertreten.

Neben einer gelungenen

Präsentation und zahlreichen

Informationsmaterialien rund um

das vielfältige Angebot der Vienna

Business School sollte beim

alljährlichen Apfelpfad am Spitz in

Floridsdorf auch der Spaß nicht zu

kurz kommen. Vom Apfel-Memory

und kniffligen Rätseln für die

Kleinsten bis hin zur Wirtschafts-

Millionenshow war am Stand der

VBS Floridsdorf für jeden Besucher

etwas Passendes dabei! Dank der

fünfzehn SchülerInnen der 3 BK, die

Beim informativen Lehrausgang

in das Honda Logistics

Center Austria in Guntramsdorf

wurden die Schülerinnen und

Schüler der 2 BK der VBS

Floridsdorf in die Geschichte

und Philosophie des Honda-

Unternehmens eingeweiht.

Während einer Präsentation wurde die Klasse unter

anderem über den Mitarbeiterstand, den Umweltschutz

und die Lagereckdaten des Automobilherstellers

aufgeklärt.

Diese theoretischen Erläuterungen konnten die

Schülerinnen und Schüler bei der anschließenden

Führung durch das Lager in der Praxis erleben und

sich hinter den Kulissen ein Bild von den alltäglichen

Abläufen innerhalb des international erfolgreichen

Unternehmens machen.

www.honda.at

VBS Floridsdorf

sich als Äpfel verkleidet auf den Weg

machten und fleißig für regen

Besucherandrang sorgten, und der

VBS-Band von Philipp Kernstock,

Jaqueline Molnar und Christian

Illetschko, die sich zusätzlich um die

musikalische Unterhaltung vor Ort

kümmerten, wurde der Apfelpfad für

die VBS Floridsdorf auch dieses Jahr

wieder zum großen Erfolg. Sogar

Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner

besuchte den Stand und war

beeindruckt vom großartigen

Engagement der SchülerInnen.

Hinter den Kulissen

eines Weltmarkt-

Unternehmens


VBS Floridsdorf

cAnnes

kAnn!

Parlez-vous francais?

Die SchülerInnen der

4 BK tauschten ihre

Heimat gegen die

französische Sonne

von Cannes …

Für die 4 BK ging es vor dem

Sommer in eine der aufregendsten

Städte Südfrankreichs: nach

Cannes, wo die Klasse im Zuge einer

Sprachreise einen von französischen

Lehrern geleiteten Unterricht

besuchte. Von Dienstag- bis

Samstagvormittag arbeiteten die

SchülerInnen an ihren Sprachkenntnissen,

die restliche Zeit wurde

für diverse Exkursionen genutzt.

Neben Cannes reiste die Klasse nach

Grasse, wo sie eine der drei großen

Parfumfabriken des Orts besuchte.

Gewinne deinen smarten Vernetzer:

BlackBerry Curve 8520 ohne Vertrag!

Ein Handy, ein PDA, ein Browser, eine Musikmaschine, eine

Kamera und ein Networking-Assistent in einem? Das BlackBerry

Curve 8520 kann dir das alles auf einmal bieten. Mit dem webbasierenden

E-Mail-Zugang kannst du wichtige Nachrichten empfangen,

die den Modellen eigene QWERTZ-Tastatur ermöglicht dir das Schreiben

extralanger Nachrichten. Dank Kalender, Adressbuch, Aufgabenliste

und Memo Pad bist du immer gut organisiert. Und mit dem

integrierten GPS-Empfänger gehst du nirgends verloren.

Auch Unterhaltung kommt bei dem Smartphone-Fliegengewicht nicht

zu kurz: Mit den sogenannten Media Keys kannst du Musiktitel,

Videos und Fotos (2 Megapixel-Kamera) komfortabel steuern.Die integrierte

Mobile-Streaming-Funktion unterstützt Anwendungen wie XM

Radio, MobiTV und YouTube. Social Networking ist mit dem

BlackBerry Curve 8520 kinderleicht: Ob Facebook, Flickr, MySpace

und Co – Fotos posten, Kommentare hinterlassen und Poken!

http://de.blackberry.com

Außerdem ging es für die VBS-SchülerInnen

auf die Île Ste. Marguerite

und kurz vor der Abreise schafften

sie es noch nach Nizza und Monaco.

Doch auch die schönste Reise geht

leider irgendwann einmal zu Ende!

Nach einer Woche Frankreich pur

machte sich die 4 BK wieder zurück

auf den Weg nach Österreich – mit

aufgefrischtem Französisch und um

viele Erfahrungen reicher!

www.cannes.com

RIM/BlackBerry

Unter der strahlenden

Sonne

von Cannes: Die

SchülerInnen

der 4 BK der

VBS Floridsdorf

sammelten auf

ihrer Sprachreise

wertvolle

Erfahrungen

fürs Leben.

floridsdorf

aus der schule

Wir verlosen ein BlackBerry Curve 8520

in Schwarz – ohne Vertragsbindung!

GEWINNFRAGE: BeschreiBe uns, Wie für dich erfolgreiches

netWorking aussieht!

antwort unter angabe eurer klasse und des schulstandorts bis

15. 12. 09 per e-Mail an

marketing@kaufmannschaft.com

GewInnspIel

#4/09 Vienna Business Times 21


feiern

beim raiffeisen club

ist immer was los

meet Billy talent!

2. Billy talent rocken die Stadthalle. Das Beste daran:

Vienna Business times-Leserinnen können ein Meet

& Greet mit der Band gewinnen – oder werden sogar

Promotionassistenz beim Gig der rockigen Jungs!

Je krawalliger die Buben, umso

größer der Erfolg. Die Bilanz der

kanadischen Superstars kann sich

sehen lassen. Nach drei Alben haben

die Jungs so viel Edelmetall an den

Wänden hängen wie manch andere

Gruppe nach Jahrzehnten schwerer

Arbeit. Und weil die Band weiß, was

sich gehört, bedankt sie sich bei den

Fans. Vienna Business Times-

LeserInnen winkt etwas ganz

GewinnsPiel

Wir verlosen ein Meet &

Greet mit Billy Talent!

MitMAcHEN kannst du ganz einfach –

nämlich online bis 27. november 2009 unter

www.raiffeisenclub.at/billytalent!

22 Vienna Business Times #4/09

3. Der Nikolo in

Rap-Gestalt

Eben noch in den USA, um sein

neues, fünftes Album „AggroBerlin“

aufzunehmen, treibt es das omnipräsente

Großmaul Sido nach Wien –

zwecks Live-Demonstration der

neuen Nummern. Und weil halbe

Sachen noch nie sein Ding waren,

kommt Sido mit einer vielköpfigen

Live-Band angereist. Auch der Support

kann sich sehen lassen: K.I.Z.

www.sido.de

6. 12. 09, Gasometer, 19 Uhr

Besonderes: Zu gewinnen gibt es

nämlich ein sagenhaftes Meet &

Greet mit Billy Talent am 1.

Dezember im Zuge ihres Auftritts in

Wien. Aber es kommt noch besser:

Mit ewas Glück bist du beim Konzert

als Promotionassistenz dabei!

www.billytalent.com

1. 12. 09, Stadthalle, 19 Uhr

4. Hohe Stimme,

hoher Besuch

Der augenblicklich bunteste Hund

des Pop-Business gibt sich in Wien

die Ehre. Der britische Wunderwuzzi

Mika pfeift auf gängige Konventionen

und bezaubert seit seinem

Debütalbum mit einem Popentwurf

der anderen Art. Mit Falsettstimme

und Ohrwürmern ist für Ende März

ein vielschichtiger Abend garantiert.

Und hübsch anzusehen ist der

schnuckelige Mika sowieso.

www.mikasounds.com

29. 3. 10, Gasometer, 19 Uhr

Fantastischer

PoP mit Pathos

1. Mit neuem Schlagzeuger beweisen Placebo, welch

gut geschmierte Live-Maschine sie immer noch sind.

Ein Vorweihnachtsgeschenk für Alternative-Heads.

Die schlechte Fan-Nachricht:

Placebo und ihr langjähriger

Trommler Steve Hewitt gehen seit

vergangenem Jahr getrennte Wege.

Die gute Nachricht: Fans müssen

nicht großartig umdenken. Der

neue Mann am Schlagzeug heißt

Steven Forrest, ist zarte 23 Jahre alt

und entpuppt sich laut Ohrenzeugen

aktueller Shows als wahrer

Jungbrunnen für den prägnanten

Live-Sound der Band.

Placebo gelten seit Mitte der 1990er

als Erneuerer der intelligenten

Popmusik aus dem Vereinigten

Königreich – als Band, die gar nicht

in das übliche Muster des damals

überlebensgroßen Britpop passen

wollte. Vor allem Brian Molkos Hang

zum Androgynen sorgte für Schlagzeilen.

Der Mix aus Glam-Rock und

anderen pathetischen Popgefilden

bescherte der Band prominente

Fans wie David Bowie. Der Rest ist

jüngere Musikgeschichte.

Das Trio schoss ein Hitalbum nach

dem anderen an die Chartspitze.

Ausgiebige Tourneen bis nach

5. Ausg’steckt im

Gasometer

Mit Weihnachten hat es weniger

zu tun, dass die Sportfreunde Stiller

im Zuge ihres kommenden Wien-

Konzerts ruhigere Töne anschlagen.

Die Sportis präsentieren im Gasometer

ihr aktuelles Album „MTV

Unplugged in New York“. Streicher,

Kontrabass und Bläser versprechen

selbst eingefleischten Fans ein

neues Konzerterlebnis. Feuerzeug

und Handy nicht vergessen!

www.sportfreunde-stiller.de

27. 12. 09, Gasometer, 19.30 Uhr

Südamerika machten Placebo zu

einem Global Player des Musikbusiness.

Dass Brian Molko nicht ganz

unansehnlich ist, war sicherlich kein

Hindernis auf dem Weg zum Ruhm.

Doch die größte Zäsur ihrer Karriere

erlebten Placebo im vergangenen

Jahr: Nicht nur der Schlagzeugertausch,

auch der Wechsel der Plattenfirma

boten Placebo jede Menge

Raum, um sich auch soundtechnisch

zu wandeln. Mit vermehrtem Bläsereinsatz,

reduzierter Elektronik und

vor allem durch das höchst druckvolle

Schlagzeug von Neo-Placebo

Steven hat sich einiges getan.

Deshalb darf man auf den Wiener

Gig besonders gespannt hinfiebern.

Placebo gastieren in der Wiener

Stadthalle, um nicht nur das neue

Album „Battle for the sun“ zu präsentieren,

sondern vor allem auch

ein Feuerwerk altbekannter Hits

abzubrennen.

www.placeboworld.co.uk

27. 11. 09, Stadthalle, 19 Uhr

6. Neues Jahr,

neuer Rock!

Große Ereignisse werfen ihre

Schatten voraus. Auch 2010 steigt

im burgenländischen Nickelsdorf

einmal mehr das Nova Rock Festival.

Exaktes Line-up für die Drei-Tage-

Sause gibt’s zwar noch keines, doch

der Termin steht bereits fest: Vom

11. bis 13. Juni bebt die burgenländische

Erde. Jetzt schon Tickets kaufen

und Frühbucherbonus nutzen!

www.novarock.at

11. – 13. 6. 10, Pannonia Fields II,

Nickelsdorf


+++ Tickets in allen Raiffeisenbanken in Wien undund auf www.ticketbox.at (Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder) +++

FMService (6)

1

3

28. 11. 09 Decadance, Magna Racino,

Ebreichsdorf. italienische Verhältnisse

beim nächsten termin der edlen club-

Schiene. DJ-Star Alex Gaudino spielt

den House-Meister.

5. 3. 10 Airbourne, Gasometer, Wien.

Rock ’n’ Roll der aktuell wildesten

Live-Band: Airbourne bringen Blut,

Schweiß und höheren Lärm …

2

4

6

23. & 24. 7. 10 Beatpatrol, VAZ,

St. Pölten. Festival im Zeichen elektronischer

Beats: Absolut hörenswert!

18. 6. bis 9. 7. 10 X-Jam, Belek, türkei.

KoMMt

Ausgelassenste Maturareise des

Planeten: Party, Action & Stars!!!

NocH

Infos unter: www.raiffeisenclub.at/events WAS

FMService

5

vorschau

#4/09 Vienna Business Times 23


aus der schule

augarten

seminar

EIN GUTER START

VBS SAugarten

24 Vienna Business Times #4/09

Wie man den „perfekten Staat“ führt, ist praktisch nicht

so einfach umsetzbar, wie es in der Theorie aussieht.

Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre

erfolgreich durchgeführten Projekte.

VBS Augarten

VBS Augarten

Kleiner Staat

Wie sich Staatsmaßnahmen auswirken und wie schnell

Unternehmen in Konkurs gehen können, wird in der

Vienna Business School immer wieder theoretisch

besprochen. Praktisch lernt sich’s jedoch leichter …

Am 30. September besuchte der

dritte Jahrgang der VBS Augarten

deshalb die Technisch-Gewerbliche

Abendschule im 4. Bezirk, um dort an

einem Planspiel teilzunehmen. Die

aktuelle Wirtschaftslage wurde

diskutiert, Brainstormings wurden

aufgezeichnet und ein Rohkonzept

für einen wirtschaftlich unabhängigen

Staat konstruiert, dessen Bürger

einen hohen Lebensstandard und

Wohlstand genießen sollten. Mit

diesem Planungsziel gründeten die

Schülerinnen und Schüler ihren

eigenen Inselstaat – „Sessocien“ –

und beschlossen erste Maßnahmen-

Wenn Eltern stolz auf ihre

Kinder sein dürfen …

Im Laufe eines Schuljahres organisiert die Vienna

Business School viele Aktivitäten und Projekte im

Rahmen des Unterrichts und auch oft weit darüber

hinaus. Diese wurden heuer im Veranstaltungssaal

der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien entsprechend

gewürdigt. So konnten die anwesenden, zu Recht

stolzen Eltern in einer Leistungsschau über die

Schulaktivitäten ihrer fleißigen Sprösslinge mehr

erfahren: Marketingaktivitäten wie die „Schnuppertage“,

der Seminartag „Der Minikaufmann“, das

Softwareprojekt „Knigge-Führerschein“ und das

breite Spektrum der Arbeit in den Übungsfirmen

wurden mit Hilfe von Bildergalerien, Präsentationen,

Video-Beiträgen und in – manchmal

kabarettreifen – Rollenspielen vorgestellt.

In eine neue Schule zu kommen,

ist anfangs nicht immer einfach:

neue Gesichter, ein ungewohntes

Umfeld. Ein gelungener Start – mit

etwas Unterstützung – kann kleine

Wunder bewirken. Im Rahmen

eines Kick-off-Seminars für SchülerInnen

der ersten Schulstufe HAK

wurden Themen wie Klassengemeinschaft,

Zusammenarbeit

pakete, um wichtige Punkte wie

Frieden, Infrastruktur und Demokratie

für das fiktive Land zu erreichen. Jeder

der jungen Staatsgründer übernahm

die Identität eines Wirtschaftsteilnehmers:

Eine Gruppe bildete den Staat,

andere schlüpften in die Rolle der

Unternehmen oder fungierten als

Vertreter der Arbeitnehmer. Rohstoffe

wurden erworben, Maschinen

gekauft, es wurde produziert, der

Absatz kontrolliert und das Wohl der

Mitarbeiter beachtet – und den

Schülerinnen und Schülern damit ein

interessanter Einblick in die Wirt-

schaftswelt gewährt.

und Zusammenhalt unter den

Jugendlichen und die Ziele für das

kommende Schuljahr bearbeitet.

Dazu Teilnehmerin Anja Asanovic:

„Danke für diesen sehr, sehr informativen

Tag! Ich habe viel über

Selbstmanagement, Konfliktlösung

und Gruppenarbeit gelernt.“ Und

Sabrina Strauss: „Wir haben uns

zum ersten Mal als Klasse gefühlt.“


w?atf

mit Stil, Kopf und Herz

Das soziale Kapital eines guten Netzwerks ist ein wichtiger Baustein bei

der Gründung eines Unternehmens. Vienna Business Times sprach mit

Sonja Weinstabel, Besitzerin des Concept Stores „w?atf“, die in der

Wiener Modewelt „netzwerkt“.

Sonjas Concept Store „What

about the future“ (kurz:„w?atf“)

bietet ein ausgesuchtes Angebot

an Mode & Accessoires, Musik,

Literatur, Design und Kunst.

„w?atf“ ist ein Ort der Begegnung

und des Austausches zwischen

Künstlern, Kreativen und Kunden.

Was bedeutet Networking für dich und deinen Concept Store?

Es ist die Basis meines Unternehmens und eine der Ursachen des Erfolgs.

Mein Netzwerk ist sehr breit gefächert, ich pflege Kontakt zu Menschen

unterschiedlichster Berufe und Gesellschaftsschichten aus dem Umfeld von

Mode, Lifestyle, Musik, Design und Kunst. Hier erhalte ich permanent

Unterstützung und kann diese wiederum über das Geschäft zurückgeben.

Ein wichtiger Bestandteil meines Konzepts ist z. B. Musik. Es gibt wöchentlich

DJ-Sessions im Laden, hier werde ich von einer DJ-Plattform namens Take A

Break unterstützt. Sie kümmern sich um die DJs, ich biete ihnen dafür Raum

für Austausch und PR in Newslettern, auf Flyern und in Presseaussendungen.

Wie und wo netzwerkst du und bedienst du dich bestimmter Networking

Tools, wie z. B. Social Communities?

Vorwiegend bei Veranstaltungen, die thematisch in mein Umfeld passen,

und bei Partys. Facebook & Co nutze ich auch, wobei mir der persönliche

Austausch – also von Angesicht zu Angesicht – lieber ist als der virtuelle.

Hast du einen persönlichen Stil beim Networken?

Nicht unbedingt, aber mir ist es wichtig, offen und ehrlich mit den Leuten

umzugehen, geradeheraus zu sagen, worum es mir geht, eben in erster Linie

um den Austausch. Wie könnten wir kooperieren, voneinander profitieren,

einander gegenseitig unterstützen, gibt es Schnittstellen?

Es ist ja immer wichtig sich „richtig“ zu präsentieren. Wie sehr spielt

Gefühl für die Situation und das Gegenüber eine Rolle?

Intuition und Empathie spielen eine wichtige Rolle beim Netzwerken. Was

könnte mein Gegenüber an mir oder meinem Business interessieren? Wie

kann ich die Neugier meines Gesprächspartners wecken? Es ist für mich eine

Herausforderung, im ersten Gespräch spontan Ideen und Gedankenblitze

auszusprechen, welche Vorteile eine Zusammenarbeit, eine Kooperation für

vernetzte mode

im porträt

beide Seiten haben könnte. Oft

steigen dann meine Gesprächspartner

in das Brainstorming ein. So

wurden schon Projekte geboren.

Hattest du schon mal das Gefühl,

mehr zu geben als zu nehmen?

Es gibt Menschen, die können

netzwerken, andere können oder

wollen es nicht. Mir macht es Spaß

und ich gebe auch gerne. Ich lege

das auch nicht auf die Waagschale,

geben kann man nicht erzwingen.

Bisher habe ich keine schlechten

Erfahrungen gemacht. Es ist wichtig,

aufrichtig und ehrlich miteinander

umzugehen, offen auszusprechen,

was man gerne möchte. Auf dieser

Basis kann über alles ganz klar

geredet werden, dann gibt es auch

keine Missverständnisse.

Wo liegt der Unterschied zu z. B.

einem Freundschaftsdienst?

Bei Freundschaftsdiensten tu ich

etwas für einen Menschen, der mir

wichtig ist, ohne zu erwarten, dass

etwas zurückkommt. Das sollte ein

selbstloses Agieren sein. Bei

Networking gehe ich ja methodisch

vor, mit dem Ziel zu profitieren.

Ein Tipp fürs richtige Netzwerken?

Offen und aufrichtig miteinander

umgehen!

www.whatatf.com

#4/09 Vienna Business Times 25


aus der schule

mödling

VBS Mödling

Blick in die

ArBeitswelt

Im Rahmen der Format-Aktion

„Schule macht Wirtschaft“ verbrachte

Stephanie Krausgruber

einen spannenden Arbeitstag mit

Petra Jenner, Geschäftsführerin

von Microsoft Österreich.

Girls’ Day: Mädels erobern die

(Männer-)Jobwelt!

Beim Girls’ Day sollen

Mädchen bei Exkursionen

Berufe kennenlernen, die noch

oft hauptsächlich von Jungs

gewählt werden. Die Schülerinnen

der 3 BS besuchten die

Abteilungen des Zentrums

für technische Produktdokumentation

(ZTPD) des österreichischen Bundesheers. Nach

der Führung wurden sie über Karrieremöglichkeiten – wie

z. B. LuftfahrzeugtechnikerIn, EDV-TechnikerIn, Technische/r

ZeichnerIn oder Bürokauffrau/-mann – informiert.

www.bmlv.gv.at

26 Vienna Business Times #4/09

Auf dem dicht

gedrängten

Terminplan

stand auch ein

Besuch bei

einem Kunden

von Microsoft:

Stephanie mit

Petra Jenner

(2. v. r.)

bei Manner. VBS Mödling

Interessante Einblicke in den beruflichen Alltag

einer Top-Managerin und in die vielen Geschäftsbereiche

von Microsoft Österreich zu gewinnen –

eine einmalige Gelegenheit, die für Stephanie

Realität wurde. In Gesprächen mit dem PR-Mana-

gement, der Education-Abteilung und mit der

Human Resources-Managerin wurde die Maturantin

direkt von Profis mit wertvollen Tipps für die

berufliche Zukunft versorgt. Die Schülerin beglei-

tete Petra Jenner zu einem Kundentermin, zur

Josef Manner & Comp. AG, die die Produktionsprozesse

ihrer weltberühmten Erzeugnisse mit

Hilfe der Microsoft ERP-Lösung Dynamics AX

VBS Mödling

unterstützt. Bei einem Treffen mit der Firma MBS,

ein Microsoft Gold Certified Partner, wurde die

Geschäftsplanung für das Fiskaljahr 2010 be-

sprochen. Besonders beeindruckt war Stephanie

vom Führungsgeschick Petra Jenners, die es

versteht, bestimmt, aber doch nicht zu autoritär

zu führen und dadurch MitarbeiterInnen zu

Höchstleistungen motiviert. Ein spannender Tag,

der die Zukunftsplanung der Maturantin sicher

beeinflussen wird.

www.microsoft.at

Boxenstopp mit Rallyepilot Markus

Benes in der VBS Mödling

Vom Betriebswirtschaftsabsolventen

der WU Wien und

University of British Columbia

mit Vollgas zum international

erfolgreichen Rallyepiloten:

Markus Benes ist nicht nur

hinter dem Steuer ein Profi,

dank seiner wirtschaftlichen

Ausbildung kennt er sich auch mit Projekt- und Eventmanagement,

Sponsoring und Public Relations bestens aus. Im

Juni 2009 teilte Benes seine Erfahrungen aus beiden Berufen

mit dem 4. Jahrgang der VBS Mödling.

www.ubc.ca


Hersteller

2

1

1. Außerirdisch

Mit der vulkanischen Kraft eines Mr. Spock

klappt’s auch mit den Kontakten – soll heißen,

dass ein Visitkarten-Etui eine ziemlich essenzielle

Sache ist. Denn das ewige Sammeln in

Geldbörserln bringt langfristig nur eines:

zerknitterte Visitkarten auf der einen Seite, und

verlorene Kontakte auf der anderen. Dieses

originelle Stück ist via Star Trek-Merchandise

erhältlich. Möge die Network-Macht mit euch …

ach so, das war ein anderer Film.

www.geeky-gadgets.com

we Are vernetzt

Wenn schon Networking, dann aber bitte mit den

richtigen Accessoires. Schließlich will man ja auch

Spaß damit haben.

2

2. Technisch

Bereits mit dem ersten Communicator setzte

Nokia Maßstäbe in einer mobilen, vernetzten

Welt – allerdings trug das gute Stück damals

nicht zu Unrecht den Kosenamen „Ziegelstein“.

Diese Zeiten sind längst vorbei: Mit dem Nokia

N97 mini hält man ein flott und rund laufendes

Tool in Händen, das spielend auch Facebook,

XING und Co. bedient. Und dass man damit

auch hervorragend seine Kontakte verwalten

kann, versteht sich von selbst.

www.nokia.at

3

3. Futuristisch

nachshoppen

schöne dinge

Der Reppo II ist ein Rucksack. Er ist aber noch

viel mehr: Abgesehen von seinem herrlich

futuristischen Design gibt es nämlich die

Möglichkeit, einen iPod anzustecken und dank

der eingebauten guten Lautsprecher jederzeit

glasklaren, druckvollen Sound zu genießen. Das

ist einerseits fein für private Zwecke – in Verbindung

mit einem kleinen Laptop ist es aber die

Wunderwaffe für Präsentationen unterwegs.

Wie heißt’s so schön: Vorsprung durch Technik.

www.yankodesign.com

#4/09 Vienna Business Times 27

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