DER BIEBRICHER :: Ausgabe 225, August 2010 - Gerich

gerichdruck

DER BIEBRICHER :: Ausgabe 225, August 2010 - Gerich

UNSERE PERSPEKTIVE:

Schnelligkeit.

Energie speist die Lebensadern der Stadt. Tag für Tag. Rund um die Uhr.

Und 100 Prozent zuverlässig. Darauf müssen und können sich die Kunden der

ESWE Versorgungs AG verlassen. Denn nur, wenn wir unseren Auftrag ernst

nehmen, können andere ihrer Verpfl ichtung nachkommen. Und das kann Leben

retten, wie Holger Strehlau, Sprecher der Geschäftsführung der HSK Rhein-

Main GmbH, weiß. Zur Konzerngesellschaft gehört auch die HSK, Dr. Horst

Schmidt Kliniken GmbH. Sie muss sich auf einen Energieversorger in jeder

Sekunde verlassen können.

Schnelligkeit – für die ESWE Versorgungs AG ein Muss!

2 www.eswe-versorgung.de

DER BIEBRICHER / SEPTEMBER 2008

Holger Strehlau,

Sprecher der Geschäftsführung

HSK Rhein-Main GmbH

Dipl.-Ing. Jörg Höhler

stv. Vorstandsmitglied

ESWE Versorgungs AG


Liebe Leserinnen und Leser,

und wieder ein kleines Jubiläum:

Vor Ihnen liegt die 225.

Ausgabe Ihres BIEBRICHERs.

Wir sind schon ein wenig stolz,

dass wie Ihnen seit vielen Jahren

ein verlässliches Informationsmedium

präsentieren können.

Immer wieder erreichen uns

von Nicht-Biebrichern anerkennende

Rückmeldungen, dass sie

es beeindruckend fi nden, dass

Biebrich ein „eigenes“ und unabhängiges

sowie inhaltlich und

von der Erstellung her qualitativ

hochwertiges Printmedium „besitzt“.

Wir hoffen natürlich, dass

dies auch zukünftig so bleiben

wird. Zu verdanken haben wir

dies bisher und auch in der Zukunft

in allererster Linie unseren

treuen Anzeigenpartnern. Nur

dank ihrer regelmäßigen Inserate

können wir unter anderem

den Biebricher Vereinen und

Institutionen allmonatlich eine

Plattform bieten, um die Biebricher

und auch alle anderen Interessierten

weit über Biebrichs

Grenzen hinaus über die vielfältigen

Aktivitäten in Wiesbadens

einwohnerstärkstem Stadtteil

zu informieren. Wenn Sie, liebe

Leserinnen und Leser, bei Ihren

Einkäufen und Aufträgen unsere

Anzeigenpartner bevorzugt

berücksichtigen, werden diese

uns sicherlich auch in Zukunft

die Treue halten. Erwähnen

Sie doch einfach mal bei Ihrem

nächsten Einkauf, dass Sie die

Anzeige im BIEBRICHER wahrgenommen

haben – so erfahren

unsere Anzeigenpartner

unmittelbar, dass es sich lohnt,

im BIEBRICHER zu inserieren.

Gabi Hennig sorgt allmonatlich mit ihrem Korrekturlesen dafür,

dass es möglichst wenig Schreibfehler im BIEBRICHER gibt.

Gas- und Wasser-Installationsmeister

und Heizungsbaumeister

● Heizungsbau

● Sanitäre Anlagen

● Barrierefreie Bäder

● Bauspenglerarbeiten

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● Solar- und Brennwerttechnik

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FRANK HENNIG

Dieses kleine Jubiläumsvorwort

möchte ich nutzen, um mal einer

aus meiner Sicht besonderen

Person zu danken, die sonst

eher im Hintergrund steht. Oft

höre ich lobende Worte von Leserinnen

und Lesern des BIEBRI-

CHERs, dass es in unseren Artikeln

nur selten Schreibfehler

gibt. Das liegt vor allem daran,

dass bei uns alle Texte – sowohl

vor der Aufnahme in das Heft,

wie auch danach – mehrfach

korrekturgelesen werden. Da

man selbst als Autor eines Textes

oftmals seine eigenen Fehler

nicht entdeckt, ist es sinnvoll

dies von einer anderen Person

machen zu lassen, die den Text

erstmals vor Augen hat. Seit 131

BIEBRICHER-Ausgaben – solange,

wie ich mittlerweile schon

den Inhalt des BIEBRICHERs verantworte

– übernimmt das Korrekturlesen

meine Frau Gabi.

An dieser Stelle möchte ich ihr

einmal öffentlich und herzlich

danken, dass sie diese wichtige

Aufgabe wahrnimmt.

Viel Vergnügen und informative

Unterhaltung mit dieser 225.

und hoffentlich fehlerfreien

Ausgabe Ihres BIEBRICHERs

wünscht Ihnen

Ihr

Frank Hennig

IMPRESSUM

Herausgeber:

gerich : druckerei und verlag seit 1882 oHG

Inhaber: Gustav und Sven Gerich

Wilhelm-Tropp-Straße 13–15

65203 Wiesbaden

Telefon: 06 11 / 6 90 72 72

Fax: 06 11 / 6 90 72 62

info@gerichdruck.de

Verantwortlicher Redakteur

im Sinne des Presserechts:

Chefredakteur Frank Hennig (fhg)

Breslauer Straße14b · 65203 Wiesbaden

Telefon: 0611/692420, Fax: 692411

der-biebricher@gmx.de

Redaktionelle Mitarbeit:

Susanne Stauß (sst),

Hans-Dieter Herrmann (hdh),

Katrin Bommert (kbt)

Verantwortlich für den Anzeigenteil:

Uwe Griebel

Telefon: 06 11 / 6 90 72 64

Fax: 06 11 / 6 90 72 83

anzeigen@derbiebricher.de

Gesamtherstellung:

gerich : druckerei und verlag seit 1882 oHG

Satz und Layout:

Carolin Ruckes

Der Biebricher erscheint monatlich

und wird in Biebricher Geschäften, Gaststätten,

Cafés, Banken und Behörden, etc.

kostenlos zum Mitnehmen ausgelegt.

Die vom Verlag gestalteten bzw. erstellten

Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt

und dürfen nur mit ausdrücklicher

Genehmigung des o.g. weiterverwendet

werden. Nachdrucke, auch auszugsweise,

nur mit schriftlicher Genehmigung von

gerich : druckerei und verlag seit 1882 oHG

Redaktionsschluss d. Ausgabe 07.08.2010

DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 3


Willkommen beim 32. Mosburgfest

Was den Wiesbadenern ihr „Wilhelmstraßenfest“,

ist den Biebrichern

ihr „Mosburgfest“. Bereits

zum 32. Mal versammeln sich am

28. und 29. August zahlreiche

Biebricher Vereine

rund um den Weiher

vor der Mosburg im

Schlosspark. Das beliebte

Familien- und

Bürgerfest wird organisiert

von der Arbeitsgemeinschaft

Biebricher

Vereine und Verbände (AG), in der

über 100 Biebricher Organisationen

zusammengeschlossen sind.

In diesem Jahr beteiligen sich 19

Vereine an der Ausrichtung des

beliebten Bürger- und Familienfestes.

„Kontaktpfl ege pur“ ist angesagt,

mit den eigenen Vereinsmitgliedern,

mit anderen Vereinen

Das Niedrigfeuerwerk

gehört mittlerweile zum

jährlichen Programm des

Mosburgfestes.

28. und 29.

August rund um

den Weiher

4 DER BIEBRICHER / AUGUST 2010

und mit der Öffentlichkeit. Daher

gibt es auch keine Verkaufsstände

mit meist unnützen Dingen, sondern

ausschließlich gemütliche

Sitzgelegenheiten, an denen

in erstaunlicher Vielfalt

zu erschwinglichen

Preisen gegessen und

getrunken werden

kann. Das Mosburgfest

ist ein herausragendes

Beispiel für die

gute Zusammenarbeit verschiedener

Generationen, Kulturen

und Nationalitäten in Wiesbadens

größtem Stadtteil.

Die Zahl der mitwirkenden Vereine

variiert von Jahr zu Jahr. Es gab

Feste, an denen sich bis zu 30 Vereine

beteiligten. „Doch leider klagen

immer mehr Vereine darüber,

dass die Zahl derer, die sich ehrenamtlich

an den nicht geringen Vor-

und Nachbereitungen sowie der

Standbesetzung zum Fest selbst

beteiligen, stark rückläufi g ist“, so

der AG-Vorsitzende Günter Noerpel.

Nachdem sich in den letzten

Jahren daher immer mehr Vereine

aus dem Fest zurückgezogen hatten,

freut es Noerpel umso mehr,

dass es auch Lichtblicke gibt: Erstmals

beteiligen sich in diesem Jahr

der in Biebrich neu beheimatete

Tanz-Club Blau-Orange sowie der

Postsportverein Blau-Gelb am

Mosburgfest.

Was die Besucher des Mosburgfestes

nicht sehen, sind die umfangreichen

Vor- und Nacharbeiten,

die mit dem Fest verbunden

sind. Bereits fünf Tage vor Festbe-

ARCHIV FRANK HENNIG

ginn starten die ersten Arbeiten im

Park. Der Rückbau des Parks dauert

bis zum Dienstag nach dem

Fest. Und was nicht oft genug erwähnt

werden kann: Alle Arbeiten

werden von Vereinsmitgliedern

erledigt, die sich ehrenamtlich und

somit ohne fi nanzielle Interessen

für die Festbesucher engagieren.

Doch obwohl es ein reines Vereinsfest

ist, sind hohe Strukturkosten

mit dem Fest verbunden. Strom-

und Wasserversorgung, Abfall-

und Abwasserentsorgung, Beschallung,

Programm und Park-

arbeiten summieren sich auf rund

23 000 Euro. Gäbe es nicht Sponsoren

– vorwiegend aus der heimischen

Wirtschaft und auch Einzelpersonen

–, die das Fest seit Jahren

unterstützen, müssten alle diese

Kosten von den beteiligten Vereinen

aufgebracht werden. Doch

auch so fallen je nach Standgröße

pro Verein immer noch Strukturkosten

von 250 bis 1 600 Euro an.

Diese Kosten müssen erst einmal

über Getränke- und Speisenverkauf

erwirtschaftet werden. Unter

dem Strich bleiben für die Vereinskassen

somit sicherlich keine großen

Einnahmen nach einem Mosburgfest

übrig. Und das

Wetterrisiko ist hierbei noch gar

nicht berücksichtigt. Dies alles

sollten sich die Gäste in Erinnerung

rufen, wenn sie das Fest bei freiem

Eintritt besuchen. Dann ist der

Respekt vor dem Engagement der

vielen ehrenamtlichen Festbetreiber

sicherlich noch größer.

Ein Höhepunkt des diesjährigen

Fests wird am Samstag gegen 23

Uhr sicherlich wieder das Niedrigfeuerwerk

mit Musik an der Mosburg

sein. Während die Mosburg


früher „nur“ mit bengalischem

Feuer am Samstagabend illuminiert

wurde und ein Feuerwerk

lediglich Jubiläumsfesten vorbehalten

war, gehört das abendliche

Feuerwerk nun fest zum Programm.

„Die Ansprüche unserer

Gäste sind halt gewachsen und

auch wir stehen mit dem Mosburgfest

im Publikums-Wettbewerb

mit anderen zeitgleichen

Veranstaltungen“, so Noerpel.

Mosburgfest-Programm

Samstag, 28. August 2010

12 Uhr Öffnung der Verkaufsstände, Kinderprogramm,

die Polizei informiert

14 Uhr Ländches-Musikanten

15.30 Uhr offi zielle Eröffnung des Festes

17 Uhr ESWE-Musikanten

19 Uhr Eröffnung des Abendprogrammes und erstmalige

Verleihung des Jugendarbeits-Preises „Emil“ der

Firma Huhle

20 Uhr Bodenheimer Blasorchester

ca. 23 Uhr Feuerwerk mit Musik an der Mosburg

Sonntag, 29. August 2010

10 Uhr ökumenischer Gottesdienst vor der Mosburg

11 Uhr Öffnung der Vereinsstände

12 Uhr Kinderprogramm, Akkordeonfreunde Wiesbaden

15 Uhr Big Band des Gymnasiums am Mosbacher Berg

18 Uhr Landespolizeiorchester Hessen

21 Uhr Ausklang des 32. Mosburgfestes

Am 26. September fi ndet in der

Oranier-Gedächtnis-Kirche die

„Diamantene Konfi rmation“

des Jahrgangs 1935/36 für die

ehemaligen Konfi rmanden vom

2. April 1950 statt. Eingeladen

zum Gottesdienst sind auch

jene Schulkameraden mit ihren

Ehefrauen, die katholisch oder

zwischenzeitlich aus der Kirche

(Änderungen vorbehalten!)

Einladung zur Diamantenen

Konfi rmation

ausgetreten sind. Weitere Gäste

sind herzlich willkommen.

Alle, die interessiert aber noch

nicht erfasst sind, können sich

bis Anfang September bei Herbert

Kunzmann unter der Telefonnummer

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melden.

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DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 5


100 Jahre Kindheit in Biebrich – früher und heute

Eine Woche lang hatten sich im

Juni täglich zwei sechste

Klassen der Wilhelm-

Heinrich-von-Riehl-

Schule mit ihren

Klassenlehrerinnen

Hannelore Herrmann

und Sabine

Neukirch zu einer gemeinsamenProjektwoche

im Kinder- und Jugendzentrum

Biebrich (KIJUZ)

getroffen. Dabei drehte sich alles

um das Thema „100 Jahre Kindheit

in Biebrich“. Kurz vor Beginn

der Sommerferien wurden die Ergebnisse

der insgesamt sechs unterschiedlichen

Workshops durch

die Schülerinnen und Schüler im

KIJUZ präsentiert.

Die Theatergruppe „Schaut mal

her“, betreut von Nedim Tuyun

und Silke Weiland, spielte ein kleines

Theaterstück, bei dem es um

Erziehung und Schulleben in früherer

Zeit ging. Stockschläge auf

die Finger, das Mitbringen von

einem Feuerholz für den Ofen im

Klassenraum und das Schreiben

auf Schiefertafeln wurden dabei

Projektwoche von

Riehlschule, Schulsozialarbeit

und

Jugendzentrum

1960 – 2010

6 DER BIEBRICHER / AUGUST 2010

gekonnt szenisch dargestellt. Die

Gruppe „Familienleben“ von

Tanja Ewald und Jenniver

Diebold beschäftigte

sich mit Familie früher

und heute. Ihre

Ergebnisse hierüber

präsentierten sie eindrucksvoll

durch selbst

modellierte Figuren aus

Ton.

„Kinderspiele“ in den letzten 100

Jahren war das Thema der Gruppe

von Marcus Mildner und Sabine

Neukirch. Sie stellten in einem

Quiz einige Spiele aus dieser Epoche

vor, wobei die dazugehörige

Zeit erraten werden musste, in

der diese Spiele aktuell waren.

Im Workshop von Hannelore

Herrmann und Sabrina Michel

ging es um „Jobs in Biebrich –

früher und heute“. Mit Plakaten

präsentierten sie ihre Recherchen

im Museum Biebrich für Heimat-

und Industriegeschichte sowie

bei Besuchen bei den Biebricher

Firmen Huhle Stahl- und Metallbau

und Mitsubishi Polyester Film

sowie in der Kindertagesstätte

Galatea-Anlage.

Ein besonders bei den Schülerinnen

beliebter Workshop war der

von Gabi Reiter und Kristina von

Hoff, mit dem Thema „Mode und

Styling“. Hierzu präsentierte die

Gruppe Jugendmodetrends der

letzten 100 Jahre in einem Fotoshooting

als Models der „guten

alten Zeit“.

50

Jahre

Die Gruppe „Rasende Reporter“

von Andre Deeg und Vanessa

Rohs zeigten am Ende der Präsentation

eine Dokumentation

über diese für alle sehr informative

und spannende Projektwoche.

Als Fazit dieser gemeinsamen

Aktion stand für alle Beteiligten

fest, es war eine Projektwoche,

die viel Spaß gemacht hat und die

sie im nächsten Jahr gerne wieder

durchführen möchten.

Schülerinnen der Riehlschule bei der Präsentation der Ergebnisse

ihrer Projektwoche.

PRIVAT

Bei den Süddeutschen Junioren- und Schülermeisterschaften

in St. Wendel überzeugte Leonie Weber (2.v.r.),

vom Turnverein Waldstraße, im 2000-Meter-Lauf in der

Schüleraltersklasse W 15. In 6:54,17 Minuten gewann sie in

persönlicher Bestzeit die Silbermedaille. Ihre gleichaltrige

Trainingspartnerin Martina Beil lief im 800-Meter-Lauf

mit persönlicher Bestzeit von 2:28,20 Minuten auf Rang 9.

(red)

Zaberner Straße 21

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(hdh)

HANS-DIETER HERRMANN


– Die Gesundheitsseiten –

Erhol dich schön – Wellnesstage erstmals in Wiesbaden

Die Erlebnismesse „Deutsche

Wellnesstage“, die seit fünf

Jahren erfolgreich in Baden-

Baden stattfi ndet, kommt

nun auch nach Wiesbaden.

Vom 23. bis

24. Oktober werden

die Besucher

die Vielfalt von

Wellness- und Gesundheitsexperten

„live“ erleben. Mit

einem umfangreichen

Vortrags-, Workshop- und

Mitmach-Programm gehen die

Deutschen Wellnesstage erstmals

in den Rhein-Main-Hallen

an den Start.

Die Besucher der Deutschen

Wellnesstage erleben mit ihren

Sinnen spürbar das Messe-Geschehen,

in das sie einbezogen

werden. Sie können sich durch

eine Vielzahl von Vorträgen und

Workshops informieren, sich an

den Ausstellungsständen austauschen

und ausprobieren,

Schnupper-Massagen erleben

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Messe in

Rhein-Main-

Hallen

oder in den Wohlfühl-Oasen

entspannen. „Den eigenen

Weg zur persönlichen Wellness

zu fi nden – dazu soll der

Messe-Besuch dienen”,

sagt die Projektleite-

rin Muriel Allenbach.

Jeder Besucher

kann während der

Messedauer seinen

eigenen Pfad des

Wohlfühlens beschreiten

und sein persönliches

Mitmach-, Vortrags- und Wohlfühl-Programmzusammenstellen.

„Wir sehen unsere Messen

in erster Linie als Treffpunkt zur

Neu-Orientierung und Impulsgebung

für den wellness- und

gesundheitsbewussten Besucher

– Lebensfreude inklusive!“,

sagt die Geschäftsführerin

Monika Jettkowski. Dem Lebensglück

ein bisschen näher

kommen – nicht nur für das

Wochenende des Messebesuches

– das ist der Wunsch des

Veranstalter-Teams aus Baden-

Baden.

Stoppt den

Schmerz!

Schmerzfrei genießen:

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Wer sich über Neuheiten und

Trends im Bereich Wellness

informieren möchte, fi ndet

im Ausstellungsbereich einen

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Überblick. Zahlreiche professionelle

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und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand der Information: Januar 2010. Chemische Fabrik Kreussler & Co. GmbH, 65203 Wiesbaden.

DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 7

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erhaltung des Körpers und der

Seele. Sinnliche Düfte, Cremes

und Accessoires gehören ebenso

dazu wie Anti-Aging oder

fernöstliche Heillehre sowie

ökologische Nahrung, die fi t

macht und gesund hält. Die

ganzheitliche Betrachtung des

Menschen steht im Mittelpunkt

der Veranstaltung.

Sich Wohlfühlen wird groß

geschrieben bei den Deutschen

Wellnesstagen in den

Rhein-Main-Hallen Wiesbaden.

Besucher haben die Möglichkeit,

direkt vor Ort kostenlose

Schnupper-Massagen, kosmetische

Behandlungen und

Zahnärztlicher

Notdienst

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Tierärztlicher

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8 DER BIEBRICHER / AUGUST 2010

Entspannung zu genießen.

Parallel zu den umfangreichen

Workshop- und Vortragsthemen

werden Erlebnisräume und

Mitmach-Aktionen angeboten.

Sie bilden eine anspruchsvolle

Plattform von Informationen

und Impulsen für den gesundheitsbewussten

und wellnessorientierten

Besucher.

Mehr Informationen im Internet

unter www.deutsche-wellnestage.de.

(red)

Verlosung

DER BIEBRICHER verlost 3 x 2

Eintrittskarten zu den Deutschen

Wellnesstagen. Wer

an der Verlosung teilnehmen

möchte, muss bis zum 17.

September eine Postkarte mit

dem Stichwort „Wellnesstage“

an den BIEBRICHER,

Wilhelm-Tropp-Straße 13-15,

65203 Wiesbaden, schicken.

Unbedingt die Telefonnummer

angeben, da die Gewinner

telefonisch benachrichtigt

werden! Der Rechtsweg

ist ausgeschlossen.

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der Biebricher Kundschaft

gerecht zu werden, verlängert

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Deutsche Wellnesstage

Wiesbaden 2010

Eintrittspreise inklusive

Workshops, Ausstellung

und Messekatalog:

Tageskarte 12 Euro

Dauerkarte 20 Euro

Happy Hour (2 Stunden vor

Messe-Ende) 8 Euro

Kinder und Jugendliche bis

12 Jahre frei

Öffnungszeiten:

23. Oktober von 10 bis 18 Uhr

24. Oktober von 10 bis 17 Uhr

ber montags bis freitags jeweils

von 8 bis durchgehend 18.30

Uhr einkaufen und sich dabei

fachmännisch beraten lassen.

Zusätzlich ist das Fachgeschäft

nun jeden Samstag von 8 bis 13

Uhr geöffnet. (red)


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Notdienst

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DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 9


Tag des Friedhofs – Angebot für Kinder in der Gärtnerei

Hassenbach

„Formen, Farben, Vielfalt - Es lebe der

Friedhof“ lautet das aktuelle Motto des „Tags

des Friedhofs“. Unter diesem Motto lässt

sich zeigen, wie vielfältig und farbenprächtig

der Friedhof ist. Wie der Blick durch ein

Kaleidoskop bietet der Facettenreichtum

des Friedhofs mit seinen Farben und

Formen viele außergewöhnlich

schöne Perspektiven. Diese Vielfalt

entsteht, weil jeder Mensch – jeder

Angehörige – anders trauert und

sich an den Verstorbenen erinnert.

Am 18. September ist auch der

Biebricher Friedhof in der Bernhard-May-

Straße von 11 bis 16 Uhr an der bundesweit

veranstalteten Aktion beteiligt.

So vielfältig die Trauer und die Erinnerung auch

sein mögen – sie brauchen einen festen Ort.

Wer einen geliebten Menschen im Gedächtnis

und im Herzen trägt, verspürt den Wunsch,

ihn auch nach dessen Tod zu besuchen und

mit ihm zu sprechen. Auf diese Weise wird

der Friedhof zum Treffpunkt der Lebenden:

Hier fi nden Hinterbliebene Trost, suchen

Menschen in einer Grünanlage mitten in der

Stadt ein wenig Ruhe und das Gespräch.

10 DER BIEBRICHER / AUGUST 2010

18. September,

11 bis 16 Uhr

Die Kakteenfreunde Mainz-Wiesbaden und Umgebung haben

am 4. August einen neuen Vorstand gewählt (v.l.): Erich Skarupke

aus Mainz-Mombach (2. Vorsitzender), Klaus-Peter Kleszewski

aus Wiesbaden-Medenbach (1. Vorsitzender), Gabriele Boss aus

Hofheim (Kassiererin), Werner Bräcklein aus Mainz-Mombach

(Beisitzer) und Hubert Siprath aus Wiesbaden-Biebrich (Schriftführer).

Die nächste große Ausstellung der Kakteenfreunde fi ndet

am 16. und 17. April 2011 im Bürgerhaus Wiesbaden-Delkenheim

statt.

Die Bedeutung dieses Ortes können Besucher

bei jedem Gang über einen Friedhof erfahren.

Oder man besucht gezielt den „Tag des

Friedhofs“ auf dem Biebricher Friedhof. Der „Tag

des Friedhofs“ ist eine bundesweite Initiative

der Friedhofsgärtner, Bestatter, Steinmetzen,

Floristen, der Städte und Kommunen,

der Friedhofsverwaltungen, der

Religionsgemeinschaften sowie von

vielfältigen Initiativen und Vereinen

vor Ort.

Auch die Gärtnerei Hassenbach

– gegenüber vom Haupteingang zum

Biebricher Friedhof – beteiligt sich von 11

bis 16 Uhr mit einer eigenen Aktion speziell

für Kinder am „Tag des Friedhofs“. „Gibt’s

im Himmel auch Spaghetti?“ oder „Hat Opa

einen schwarzen Anzug an?“, solch spannende

Fragen stellen Kinder, wenn sie sich mit dem

Thema Tod oder Trauer auseinandersetzen.

Ganz gleich, ob es ein Verwandter oder das

geliebte Haustier ist. Sie müssen es verstehen,

darüber reden und es verarbeiten.

Als Hilfe hierzu gibt es wunderbare

Kinderbücher. Die Gärtnerei Hassenbach

(red)

bietet anlässlich des „Tags des Friedhofs“ allen

Kindern und auch ihren Eltern kindgerechte

Lesungen sowie die Möglichkeit ein Bild

zu diesem Thema zu malen. Jeder kleine

Künstler erhält ein Kinderbuch mit dem Titel

„Lukas und Oma nehmen Abschied“. Die

Eltern erhalten einen Eltern-Leitfaden für

den Umgang mit Trauerfällen. Übrigens: Auf

Anfrage stellt die Gärtnerei Hassenbach auch

gerne einen Projektleitfaden zum Thema

„Tod und Trauer“ für Kindertagesstätten zur

Verfügung, Telefon (0611) 66706.

Hauptprogrammpunkte zum „Tag

des Friedhofes“ auf dem Biebricher

Friedhof:

11 Uhr, Ansprache und musikalische

Eröffnung

11.30 Uhr, Führung zu verstorbenen

Persönlichkeiten

13 Uhr, Führung Patengräber

14 Uhr, Führung zur historischen

Bedeutung des Friedhofs Biebrich

15 Uhr, Andacht

(fhg)

PRIVAT


Pläne für Biomasse-Heizkraftwerk liegen aus

Ab sofort liegen bis zum 3. September

die Planungsunterlagen

für das Biomasse-Heizwerk auf

dem Deponiegelände öffentlich

aus. Interessierte Bürgerinnen und

Bürger haben im Rahmen der öffentlichen

Auslegung die Möglichkeit,

sich über die Inhalte der Planungen

im Raum für Öffentliche

Auslegungen im Verwaltungsgebäude

des Dezernates für Stadtentwicklung

und Verkehr, Gustav-

Stresemann-Ring 15, zu informieren.

Er ist montags, dienstags

und donnerstags von 8 bis 16 Uhr,

mittwochs von 8 bis 18 Uhr und

freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Zusätzlich stehen die Unterlagen

zu dieser Bauleitplanung sowohl

in der Ortsverwaltung Biebrich,

Rathausstraße 63, als auch im Internet

unter www.wiesbaden.de/

auslegung zur Ansicht zur Verfügung.

Die Bürgerinnen und Bürger

können sich über die beabsichtigten

Planungen ausführlich informieren

und ihre Stellungnahmen

dazu beim Stadtplanungsamt abgeben.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden

hat das Ziel, einen wesentlichen

Anteil ihrer künftigen Energieversorgung

durch erneuerbare Energieträger

sicher zu stellen. Deshalb

spielt die Planung von ESWE für

ein Biomasse-Heizkraftwerk eine

wesentliche Rolle. Hier soll Altholz

sowie sonstige Biomasse-Energieträger

zum Einsatz kommen.

Durch die zusätzliche Abgabe von

Fernwärme hat die geplante Anlage

einen besonders hohen Wirkungsgrad.

Die unmittelbare Nähe zur Deponie

bietet sich für die Errichtung

von Verbrennungsanlagen an.

Durch den Bau eines Biomasse-

Heizkraftwerkes können nach Ansicht

der Stadt die Standortvorteile

sowohl in Bezug auf die Umwelt

als auch der Wirtschaftlichkeit optimal

genutzt werden. Das geplante

Biomassekraftwerk soll einen

wesentlichen Beitrag zur Erzeugung

von Strom und Wärme aus

regenerativen Energieträgern leisten.

Der geplante Standort im Bereich

der Deponie ist nach Ansicht der

Stadt uneingeschränkt für die vorgesehene

Nutzung geeignet und

bietet durch seine Lage in unmittelbarer

Nähe zu privaten Entsorgungsunternehmenhervorragende

Synergieeffekte.

Mit der Aufstellung des vorhabenbezogenen

Bebauungsplanes

Biomasse-Heizkraftwerk sollen

die planungsrechtlichen Voraussetzungen

zur Realisierung dieses

Vorhabens geschaffen werden.

Dadurch soll auch ein Beitrag zur

Stärkung des Wirtschaftsstandortes

Wiesbaden geleistet werden

und es könnten zusätzliche Arbeitsplätze

entstehen.

Meinrad von Engelberg, Sprecher

der Bürgerinitiative „Kein Kohlestrom

Wiesbaden“ (KeKoWi),

sieht noch Nachbesserungsbedarf

bei dem Projekt. In einem im Auftrag

der Bürgerliste Wiesbaden

erstellten Gutachten des unabhängigen

Ingenieurbüros für Umwelttechnik,

Dipl.-Ing. Peter Gebhardt,

wird auf einige wichtige

und bisher noch zu wenig beach-

In Biomasse schlummert ein erhebliches Energiepotenzial.

tete Schwachpunkte des Projektes

hingewiesen. Darunter fallen

beispielsweise die Festlegung und

-schreibung der Arten und Herkünfte

der zu verbrennenden Hölzer

sowie einige Verbesserungen

bei der Filtertechnik. „Sollten die

(im Gutachten) genannten Bedingungen

im Rahmen des Durchführungsvertrags

zwischen Stadt

und ESWE festgeschrieben werden

können, wäre das Projekt aber

auch in unseren Augen weitgehend

zustimmungsfähig“, so von

Engelberg. Er hofft, dass sich die

Stadt die Vorschläge des unabhängigen

Experten zu Eigen

macht. Andere Standorte hätten

die wirtschaftliche und technische

Machbarkeit dieser Aufl agen bereits

gezeigt. „Wenn die hier benannten

Schwachpunkte im Rahmen

des noch abzuschließenden

Durchführungsvertrags mit ESWE

vor Beschluss des objektbezogenen

Bebauungsplans ausgeräumt

werden, dürfte das Biomassekraftwerk

ein guter, wichtiger Bei-

trag zur lokalen Energiewende

werden“, so der KeKoWi-Sprecher.

(red/fhg)

Sondersitzung des Ortsbeirates

zum Biomasse-

Heizkraftwerk

Am 30. August fi ndet um

18.30 Uhr im Bürgersaal in

der Galatea-Anlage eine Sondersitzung

des Ortsbeirates

Biebrich statt. Einziger Tagesordnungspunkt:

Information

der Bürgerinnen und Bürger

zum Thema „Biomasse-Heizkraftwerk“.

Bei diesem Termin

stehen die ESWE, alle beteiligten

Gutachter und Teile

der städtischen Verwaltung

für alle Fragen zum Projekt

zur Verfügung. Es bietet sich

daher an, dass alle Interessierten

diese besondere Informationsveranstaltung

nutzen.

Ihr Servicepartner

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DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 11

PRIVAT


Neues Mikrokredit-Angebot jetzt auch in Biebrich

„Uns hat es wirklich sehr geholfen

und das unkompliziert und

schnell“, so Waltraud Marty

vom Antiquariat Axi-

mus. Das Online-Unternehmen

hat seine

neuen Geschäfts- und

Lagerräume in Biebrich

gefunden. „Hier

wollten wir auch gerne

hin, da wir den Stadtteil sehr

mögen“, so ihr Geschäftspartner

Marcus Orben. Und genau darum

ging es. Kurzfristig erhöhte

sich der Finanzbedarf durch den

anstehenden Umzug, einige Renovierungsarbeiten

und vor allem

die zu stellende Kaution. Da war

guter Rat nicht leicht. Zum Glück

wurden die beiden auf ein neues

Angebot in Biebrich aufmerksam.

Ab sofort berät die Koordinationsstelle

für Lokale Ökonomie

Biebrich (LOBie) in der Armenruhstraße

24 auch zum Thema Kleinkredite

an Existenzgründer und

bestehende Unternehmen.

Kreditinteressenten, die bislang

aus unterschiedlichen Gründen

„nicht kreditwürdig“ waren, kön-

Kredite für

Kleinunternehmen

und

Gründungen

12 DER BIEBRICHER / AUGUST 2010

nen so schnell und unbürokratisch

einen Kleinkredit für die Gründung

oder ihr bereits bestehendes

Unternehmen

erhalten. Das Angebot

bietet eine Chance für

Selbstständige, außerhalb

der Bankenstruktur

und der bankenüblichen

Kreditleitlinien ihren

Bedarf an Fremdkapital zu

decken und kann so letztendlich

auch zur Stärkung unserer lokalen

Wirtschaft vor Ort in Biebrich

beizutragen.

Die neue Finanzierungsmöglichkeit

für Selbstständige ergibt sich

aus der Zusammenarbeit von

LOBie mit dem Mikrofi nanzierer

KIZ gGmbH. Die Gesellschaft hat

mit der Vergabe von Mikrokrediten

bereits bundesweit umfangreiche

Erfahrungen gesammelt

und gute Erfolge bei der Unterstützung

der Kleinunternehmern

erzielt. KIZ begleitet nun den Aufbau

einer lokalen und interkommunalen

Mikrofi nanzstruktur im

Rahmen des Projektes „MIQUA

– Mikrofi nanzierung im Quartier“

in immer mehr deutschen Kommunen.

So ist immer mehr

Selbstständigen der unkomplizierte

Zugang zu Kapital möglich.

Dabei werden auch die Biebricher

Kreditnehmer von der Erfahrung

des erfahrenen Mikrofi nanzierers

profi tieren.

Die Koordinationsstelle für lokale

Ökonomie ist Anlaufstelle

für Kreditinteressenten vor Ort

und leitet die bearbeiteten Kreditanträge

an die KIZ gGmbH,

die dann über die Kreditvergabe

entscheidet. Erstkredite werden

in Höhe von maximal 5 000 Euro

und einer Laufzeit von bis zu 24

Monaten vergeben. Kriterien

der Kreditvergabe sind die Persönlichkeit

und Glaubwürdigkeit

des Kreditnehmers und zwei

Bürgschaften. Das System MIK-

RO-Kredit basiert darauf, dass

die Bürgen vor allem deswegen

bürgen, weil an den Kreditnehmer

und dessen Geschäftsidee

geglaubt wird. Darauf aufbauend

werden dann die Bürgschaften

zu einem Kredit verdoppelt.

Zum Beispiel: Zwei Bürgen sind

PRIVAT

Über eine „Finanzspritze“

freut sich jeder Selbstständige.

bereit, für jeweils 1 000 Euro zu

bürgen – macht zusammen eine

Bürgschaft von 2 000 Euro. Das

ergibt dann einen Kredit von insgesamt

4 000 Euro. Während der

gesamten Kreditzeit erfolgt eine

enge und individuelle Betreuung

des Kreditnehmers durch den Mikrofi

nanzierer.

Detaillierte Informationen zum

Mikrokredit gibt es auch im Internet

unter www.lobie.info

oder bei einem individuell zu

vereinbarenden Beratungstermin

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Montag Nachmittag geschlossen

(red)

Über einen Pressebericht wurde die Biebricher Geschäftsfrau

Gertrud Kost (Mitte) auf die Initiative Wunschtraum

von Noretta Labriola (rechts) und Brigitte Ritter (links) aufmerksam.

Labriola und Ritter setzen sich mit ihrer privaten

Initiative „Wunschtraum“ für die Erfüllung von Wünschen

schwer kranker Jugendlicher ein. Gertrud Kost stellte zur

Unterstützung von „Wunschtraum“ Bücherkisten vor ihrem

Geschäft an der Galatea-Anlage auf, mit dem Hinweis:

„Jedes Buch ein Euro für einen guten Zweck“. Ihre Kunden

lieferten ihr daraufhin viele gebrauchte Bücher und so kam

bisher der stolze Betrag von 850 Euro zusammen. Gertrud

Kost hat bereits angekündigt, dass diese Aktion weitergehen

wird. Weitere Informationen zur „Initiative Wunschtraum“

unter der Telefonnummer (0611) 9545698 und im

Internet unter www.initiative-wunschtraum.de.

(fhg)

ABOUTPIXEL/ROLAND LEINE


Freiluft-Schachspiel

eingeweiht

Auf Initiative und Teilfi nanzierung

durch den Verschönerungs-

und Verkehrsverein

Biebrich (VVB) wurde in

Zusammenarbeit mit

dem Ortsbeirat und mit

Unterstützung durch

das städtische Dezernat

VIII von Stadträtin Rita

Thies ein weiteres Projekt

realisiert. Mit der Schaffung eines

Freiluft-Schachspiels in der

Robert-Krekel-Anlage hat der

VVB in seinem 140. Jubiläumsjahr

eine weitere Maßnahme in

und für Biebrich umgesetzt.

Am 16. Juli wurde das Schachspiel

neben dem Fußgängerüberweg

in der Krekel-Anlage

offi ziell eröffnet. Neben zahlreichen

Biebrichern und Vertretern

des Ortsbeirates waren auch die

beiden ehrenamtlichen Wiesbadener

Stadträte Rudolf Janke

(Grüne) und Manfred Laubmeyer

(CDU) erschienen. Beide beglückwünschten

Biebrich zu dieser

neuen Initiative. „Es wurde

eine Oase der Stille und der Ruhe

im Herzen Biebrichs geschaffen“,

erklärte Janke.

„Kein Ballspiel, keine Spielfl ächen,

die auf der vom Verkehr

umtosten Anlage zusätzlichen

Lärm produzieren“, schwebten

dem VVB-Vorsitzender Klaus E.

Zengerle zur Erhöhung des Freizeitwerts

im Stadtteil vor. Die

Pläne für das Schachspiel hatte er

schon längere Zeit in der Schublade.

Als er das „grüne Licht“

vom Ortsbeirat bekam, war es

daher nur noch eine Sache weniger

Wochen, bis das Projekt in

bewährter VVB-Art zügig umgesetzt

wurde. Neben dem VVB,

der einen Teil der Kosten trägt,

erwies sich besonders InfraServ

Wiesbaden, die Betreibergesell-

VVB wertet

Robert-Krekel-

Anlage auf

schaft des Industrieparks Kalle-

Albert, als großzügiger Mäzen.

Zudem legte das Grünfl ächenamt

den Platz an und

steuerte außerdem noch

zwei Sitzbänke bei.

„Mit dem Schachspiel

im Freien wollen wir allen

Schachfreunden die Möglichkeit

des Schachspielens in

einer herrlichen Anlage bieten“,

so Zengerle. Stadtrat Rudolf Janke

und der Biebricher Schachspieler

Max-Werner Schüßler

ließen sich nicht zweimal bitten

und weihten die Spielfl äche mit

einer ersten Partie unmittelbar

In der Robert-Krekel-Anlage

gibt es seit kurzem ein

Freiluft-Schachspiel für

Jedermann. Der Verschönerungs-

und Verkehrsverein

übergab die Fläche im Juli

der Öffentlichkeit.

im Anschluss an die Zeremonie

ein. Zuvor jedoch hatte Ortsvorsteher

Wolfgang Gores noch

ein gute Nachricht zu verkünden

– und das sicherlich nicht nur für

Schachspieler. „Spätestens im

Frühjahr wird die Robert-Krekel-

Anlage endlich auch wieder ein

Toilettenhäuschen bekommen“,

versicherte Gores.

Die Benutzung des Freiluft-Schachspiels ist für Jedermann kostenfrei.

Die Schlüsselausgabe für das Figuren-Set erfolgt in der Pizzeria

„Topolino“, Elise-Kirchner-Straße 11, Telefon (0611) 694914,

gegen eine Kaution in Höhe von zehn Euro und Vorlage des Ausweises.

Die Benutzer haften für verursachte Schäden. Die Schlüsselausgabe

erfolgt von März bis Oktober täglich dienstags bis freitags

von 11 bis 14 Uhr und von 17 bis 20 Uhr. Außerdem samstags

und sonntags von 11 bis 20 Uhr.

(fhg)

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DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 13


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14 DER BIEBRICHER / AUGUST 2010

Verkehrsbehinderung wegen Brückenarbeiten

Die Brücke über die Bahnlinie in

der Bernhard-May-Straße wird

seit 19. Juli teilweise erneuert

und ist deshalb

komplett gesperrt.

Die Baustelle in

der Bernhard-May-

Straße erstreckt

sich von der Brücke

bis zur Verlängerung

des Fußweges zwischen

der Straße Am Hosenberg, Ecke

Bernhard-May-Straße. Der Teilbereich

ist auch für den Fußgängerverkehr

gesperrt. Die

von der Bernhard-May-Straße

kommenden Fußgänger können

über den Fußweg zur Straße Am

Hosenberg zur Höchster Straße

gelangen. Die Umleitungsstrecke

für den Autoverkehr erfolgt

über die Biebricher Allee,

Wingertstraße zur Bernhard-

May-Straße. Die Höchster Straße

sowie die Verlängerung der

Höchster Straße – parallel zur

Bahnlinie – wurde im Einmündungsbereich

zur Bernhard-

May-Straße für die Dauer der

Arbeiten zur Sackgasse.

Die Bauarbeiten haben bereits

begonnen und sollen nach Angaben

des zuständigen Tiefbauamtes

voraussichtlich bis Januar

2011 dauern. Da die Arbeiten

über den Bahngleisen nur innerhalb

der mit der Bahn abgestimmten

Sperrzeiten erfolgen

dürfen, wird es an Wochenen-

Anwohner

beklagen mangelnde

Information

im Vorfeld

den in der Nacht von Samstag

auf Sonntag und Sonntag auf

Montag zu unvermeidlichenLärmbelästigun-

gen kommen. Um

den An- und Abtransportorganisieren

zu können, ist

zudem die zeitweise

Einengung der Kasteler

Straße vorgesehen.

Obwohl die Anwohner oberhalb

der Brücke die Sanierung

grundsätzlich befürworten, be-

mängeln sie zugleich die mangelnde

Information im Vorfeld.

„Wir wurden erst wenige Tage

vor Beginn der Bauarbeiten

durch überraschend aufgestellte

Verkehrsschilder über die un-

mittelbar bevorstehenden Arbeiten

informiert“, klagt Bernd

Walter. Er und viele seiner Nachbarn

verstehen nicht, warum es

der Stadt nicht möglich war, die

betroffenen Anwohner in einer

angemessenen Frist vorab über

die nicht unerheblichen Beeinträchtigungen

zu informieren.

Dass die Stadt nach Beginn der

Arbeiten noch eine Presseinformation

herausgab, sieht Walter

nur als Folge seiner Nachfragen

bei der Stadtverwaltung. „Hätte

man diese Information zwei

Die Brücke über die Bahnlinie in der Bernhard-May-Straße (zum

Friedhof) wird teilweise erneuert und ist deshalb komplett gesperrt.

PRIVAT

Wochen vorher über die Medien

verbreitet, hätte man viele

Irritationen bei den betroffenen

Anwohnern vermeiden können“,

so Walter.

Im Juli konnte Petra Rusche (Foto)

ihr 25-jähriges Arbeitsjubiläum bei

der Stadtverwaltung Wiesbaden

feiern. Die Leiterin des Hauptamtes,

Heike Zieren-Hesse, überbrachte den

Dank des Oberbürgermeisters und

würdigte, ebenso wie der Leiter der

Ortsverwaltung Biebrich Hans Groth,

die engagierte Arbeit der Jubilarin.

Rusche ist seit fast zehn Jahren im

Bereich der „Allgemeinen Verwaltung“

in der Ortsverwaltung tätig

und eine kompetente Ansprechpartnerin

der Biebricher Bürgerinnen

und Bürger. Vor ihrer „Rathauszeit“

arbeitete sie fünf Jahre als Schulsekretärin

in der Riehl-Schule. (red)

(fhg)

ARCHIV FRANK HENNIG


Sonderausstellung „Lichtbogen über die Zeit“

im Museum Biebrich

Vor 42 Jahren begann die Sammlerleidenschaft

des Biebrichers Horst Maas für historische

Lampen mit einem Karbidtöpfchen“

und einer „Fahrradkarbidlampe“. Am 9.

Juli konnte er nun seine stolze Sammlung

von 175 Exponaten im Museum Biebrich

für Heimat- und Industriegeschichte der

Öffentlichkeit präsentieren. „Es gibt mir

selbst die Möglichkeit, die Sammlung einmal

ganz zu sehen“, sagte der 69-Jährige

bei der Eröffnung der Ausstellung. Trotz der

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hochsommerlichen Temperaturen waren

viele interessierte Besucher erschienen,

sehr zur Freude des Vorsitzenden des

Verschönerungs- und Verkehrsver-

eins Biebrich (VVB) Klaus Zengerle

und des Museumsleiters Georg

Sack. Auch die Leiterin des Wiesbadener

Stadtarchivs Dr. Brigitte

Streich und Historiker Dr. Rolf

Faber waren zur Ausstellungseröffnung

gekommen.

Ausstellungseröffnung durch den VVB-Vorsitzenden Klaus Zengerle (3.v.l) zusammen mit

Horst Maas (Mitte) und Museumsleiter Georg Sack (2.v.l).

* PKW – ausgenommen SLS, SLR und Maybach

175

historische

Lampen, Leuchten

und Laternen

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Die Sammlung mit diesen besonderen Stücken

hatte Georg Sack bei einer Ausstellung

in Schierstein entdeckt

und Klaus Zengerle, der sie

eine „Sammlung vergessener

Schätze“ nennt, holte sie für

eine Sonderausstellung des

VVB nach Biebrich. Zu sehen

sind unter anderem Lampen

aus dem 19. Jahrhundert für Kutschen,

Fahrräder, Haushalt, Bergbau,

Schifffahrt und Eisenbahn. In Glasvitrinen

können Öllampen, verschiedene Arten von

Laternen, Kutscherlampen, Grubenlampen

und Karbidlampen bewundert werden. Ein

besonderer Blickfang ist hierbei ein NSU-

Fahrrad von Mitte des letzten Jahrhunderts,

mit einer Karbidlampe als Beleuchtung.

Insgesamt wird eine sehenswerte Ausstellung

durch die Kulturgeschichte der Lampe

und ihrer Entwicklung präsentiert. Die

Sonderausstellung ist zunächst für unbestimmte

Zeit zu sehen und sie soll, so Zengerle,

insbesondere auch das Interesse von

Schulen wecken. Geöffnet ist das Museum

in Biebrich in der Rudolf-Dyckerhoff-Straße

4 jeweils am Dienstag von 10 bis 12 Uhr,

Mittwoch von 16 bis 19 Uhr und am Donnerstag

von 16 bis 19 Uhr.

(hdh)

DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 15


Neu in Biebrich:

Ein Musik- und Tanzparadies für die mittlere Generation

Mit der Eröffnung des „Fever

Music & Dance Clubs“ haben

sich Zoltan „Zoli“

Dobos und seine LebensgefährtinAdriana

den Wunsch nach

einer eigenen Musik-

und Tanzlocation erfüllt,

die es mit einem derart

breiten Repertoire und in dieser

Form in Wiesbaden noch nicht

gab. Tänzer und Discogänger der

„mittleren Generation“ – auch

gerne „Ü30“ genannt – kommen

im „Fever“ voll auf ihre Kosten.

Die neue Party-Location in der

Rudolf-Dyckerhoff-Straße 3 bietet

jeden Donnerstag musikbe-

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Auch Diabetiker

können bei uns naschen!

Große Auswahl an

Kuchen, Torten,

Gebäck, Pralinen u.v.m.

Fever

Music &

Dance Club

geisterten Gästen Livemusik mit

den besten Musikern aus

dem Rhein-Main-Gebiet

und darüber hinaus.

Zahlreiche Künstler

treffen sich gerne bei

Zoli und Adriana. So

gehören beispielsweise

die Musiker der Wiesbadener

Classic-Rock-Band „Mallett“

sowohl privat wie auch auf

der Bühne zu den Stammgästen

im „Fever“. Aber auch für Nachwuchskünstler

und Bands bietet

der Club Auftrittsmöglichkeiten

und damit eine ideale Plattform.

Getanzt wird an allen anderen

Tagen (Dienstag Ruhetag) – und

das nicht erst ab 23 Uhr, sondern

Tanzbegeisterte fi nden im „Fever“ ideale Voraussetzungen, auch

um neue Tanzschritte zu erlernen.

16 DER BIEBRICHER / AUGUST 2010

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Genießen Sie unsere Auswahl an

Eistorten, Eisbechern und

unseren guten Pfl aumenkuchen!

Freuen Sie sich auf

unsere Kastanien!

Ab September

wieder da!

Regelmäßig ist im „Fever“ Livemusik angesagt.

bereits ab 20 Uhr. Ob als Paar

oder einzeln, ob Discofox oder

Salsa, im „Fever“ ist alles möglich.

Geboten wird ein abwechslungsreiches

Musikprogramm für

jeden Geschmack. „Die Musik ist

an allen Abenden bunt gemischt.

Hier hat garantiert jeder seinen

Spaß“, ist sich Inhaber Zoltan

Dobos sicher. Kultig ebenso der

Tanztee am Sonntag, mit Kaffee,

hausgemachtem Kuchen und Discofox.

Zwischen 15 und 20 Uhr

haben Fans der Standardtänze,

des Discofox und der lateinamerikanischen

Tänze wie Cha-Cha-

Cha Gelegenheit, das Tanzbein zu

schwingen und frisch eingeübte

Schritte zu festigen. Montags ist

der Besuch im „Fever“ besonders

für die Damen reizvoll, denn dann

Für verschiedene Festlichkeiten bieten wir

Torten und kleine Mitbringsel

z.B. für Hochzeiten und Geburtstage ...

Sommeröffnungszeiten: 1. Mai bis 15. Oktober

Di - Sa 9 bis 18 Uhr · So 12 bis 18 Uhr · Montag Ruhetag

ist „Ladies-Night“. Zwischen 20

und 2 Uhr hat das weibliche Geschlecht

freien Eintritt. Und nicht

nur das, sie dürfen auch die Musik

wählen. „Die Damen bestimmen,

wo es langgeht“, schmunzelt

Dobos.

Viele regelmäßige Gäste nehmen

selbst weitere Anfahrten,

beispielsweise aus Bad Homburg

oder Koblenz, für ihren Besuch

im „Fever“ auf sich. Dobos würde

sich aber freuen, wenn noch

mehr Biebricher und Wiesbadener

auf das Angebot seines Clubs

aufmerksam werden würden.

Der 50-Jährige ist ein ausgebildeter

Schlagzeuger-Percussionist

mit über 30-jähriger Erfahrung

im europäischen Musikgeschäft

und Eventmanagement. Er ist

international vernetzt und war

langjähriger Geschäftsführer und

Musiker des „Tanzbrunnens“ in

Wiesbaden. Viele Jahre lebte und

arbeitete er im schweizerischen

Davos, wo er unter anderem

Après-Ski-Partys organisierte. Im

Gespräch mit dem BIEBRICHER

stellte sich zudem zufällig heraus,

dass er auch Biebrichs schweizerische

Partnerstadt Glarus sehr gut

kennt. Einer von Dobos engsten

Freunden im Musikgeschäft ist

der Glarner Banker und Musiker

Jean-Louis Heinzer.

Wer vom vielen Tanzen hungrig

geworden ist, für den bietet

Fever-Küchenchef Thomas Prasser

verschiedene kulinarische

Köstlichkeiten wie Pastagerichte,

PRIVAT


Zoltan Dobos und seine Lebensgefährtin

Adriana haben

sich mit dem „Fever Music &

Dance Club“ einen Lebenstraum

in Biebrich erfüllt.

Flammkuchen, Baguettes und Salate.

Und auch die Bar ist gut bestückt:

An Getränken gibt es zum

Beispiel warme und kalte nichtalkoholische

Getränke, Cocktails

mit und ohne Alkohol, Aperitifs,

Liköre, Weine und Whisky, um

nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Genutzt werden kann der

„Fever Musik & Dance Club“ natürlich

auch für Firmenfeiern und

andere Events. In den Räumlichkeiten

haben bis zu 200 Gäste

Platz.

Fever Music & Dance Club

Rudolf-Dyckerhoff-Straße 3

65203 Wiesbaden-Biebrich

Telefon: (0611) 17250411

und (0177) 4546623

www.feverdancelub.de

(fhg)

Die nächsten Termine

20. August: 20 – 2 Uhr, Oldies

Night & Solid Gold, bunt

gemischt mit Oldies & Discofox,

Solid Gold Soul (70-80-

90) auf Wunsch, Verlosung

von Eintrittskarten, Eintritt

drei Euro

21. August: 20 – 4 Uhr, Saturday

Night Fever, Hits von

„Damals und Heute“, The

Best of all Times, Ü 30 Total

von Travolta bis Madonna,

Eintritt fünf Euro

22. August: 15 – 20 Uhr,

Tanz am Sonntag mit Kaffee

und Kuchen, Oldies und

Dicofox, Latino und Country-Line,

Musik für jeder Geschmack,

Eintritt frei.

PRIVAT

Dirk Balzer neuer Vorsitzender der Stiftung

„Jugend Biebrich 2000“

Die Stiftung „Jugend Biebrich

2000“ hat einen neuen Vorsitzenden:

Dirk Balzer, in Biebrich

bereits durch zahlreiche Aktivitäten

bekannt. Der Stifter,

Pfarrer Alfred Bausch, hatte

Anfang des Jahres den Vorsitz

aus Altersgründen niedergelegt

und damals bereits Balzer

als Mitglied im Vorstand vorgeschlagen.

Nun hat ihn der

Vorstand in seiner Juli-Sitzung

zum Vorsitzenden gewählt.

Die nunmehr seit zehn Jahren

bestehende Stiftung fördert

bedürftige Schüler, Auszubildende

und Studenten im Bereich

Biebrich durch fi nanzielle

Unterstützung. Sie ist gemeinnützig

und kann Spendenbescheinigungen

ausstellen. Der

Vorstand arbeitet ehrenamtlich.

Er setzt sich zusammen

aus Dirk Balzer, Hans Groth,

Elisabeth Knapp, Brigitte Richter-Undeutsch,

Gerd Schöpp

und Reinhard Windgätter.

Über die Kriterien der Bedürftigkeit

sowie alle weiteren mit

der Stiftung verbundenen Fragen,

kann die Geschäftsführerin,

Elisabeth Knapp, unter der

Telefonnummer (0611) 62599

Auskunft geben.

(red)

Dirk Balzer hat den Vorsitz über die Stiftung „Jugend Biebrich

2000“ übernommen.

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DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 17

FRANK HENNIG


Erinnerungen an Pfarrer Albert Heil

Kurz nach Redaktionsschluss

für die Juli-Ausgabe erreichte

unsere Reaktion die traurige

Nachricht vom Tod des amtierenden

katholischen

Pfarrers des pastora-

len Raums Biebrich,

Albert Heil. Daher

nun in dieser Ausgabe

ein Nachruf

auf den beliebten

Pfarrer, der am 12.

Juli überraschend im

Alter von 63 Jahren während

seines Urlaubs in Konstanz

am Bodensee gestorben ist.

Albert Heil wurde am 21. Mai

1947 in Kriftel im Main-Taunus-

Kreis geboren. 1966 legte er

das Abitur am Gymnasium in

Hofheim ab. Danach begann

Heil an der Philosophisch-Theologischen

Hochschule Sankt

Georgen in Frankfurt am Main

das Studium der Theologie. Sein

Studium setzte er in Tübingen

und seit 1968 am Collegium

Germanicum et Hungaricum

fort; seine Hochschulausbildung

beendete er an der Päpstlichen

Universität Gregoriana in Rom.

Kardinal Julius Döpfner weihte

Albert Heil 1971 in der Jesuitenkirche

St. Ignatio in Rom

zum Priester. Seine Kaplanszeit

begann der Geistliche in der

Pfarrei St. Petrus in Herborn

und setzte sie an St. Antonius

in Frankfurt fort. 1987 wurde

er Pfarrer an St. Petrus in Ketten

in Hellenhahn-Schellenberg

und leitete die Gemeinden Pottum

und Neustadt bis 1999. Ab

März 1999 wirkte er als Pfarrer

Zum Tod

des katholischen

Geistlichen

18 DER BIEBRICHER / AUGUST 2010

in den Pfarreien Herz-Jesu und

St. Marien in Biebrich. 2005

wurde er zum Priesterlichen Leiter

des Pastoralen Raumes

Wiesbaden-Biebrich ernannt

und verwaltete

seit 2009 auch die

Pfarrei St. Kilian an

der Waldstraße.

Die Biebricher Katholiken

waren von

der plötzlichen Todesnachricht

geschockt und

betroffen zugleich. „Wir sind

sehr traurig und werden ihn

sehr vermissen“, so die einhellige

Aussage aller Gemeindevertreter.

„Albert Heil war ein bescheidener

Mann. Rund um die

Uhr hat er zu helfenden Gesprächen

bereitgestanden. Selbst

gönnte sich nur wenig Freizeit“,

so Elisabeth Knapp von der St.

Marien-Gemeinde. Er habe

viele Konfl ikte gelöst und die

Menschen wieder zusammengebracht.

Zu schätzen wussten

auch viele seinen Humor, durch

den er sich bei mancher Büttenrede

während der Fastnacht

viele Lacher sicherte. Stets sei er

am Wohl seiner Gemeinden interessiert

gewesen. „Um Autorität

ging es ihm nicht. Er strebte

nach Harmonie. Von Mensch

zu Mensch, auf Augenhöhe, so

wollte er mit den Menschen in

seinen Gemeinden umgehen.

Mit ihnen wollte er verbunden

sein, in Frieden und Einigkeit den

Glauben leben, aber auch den

Alltag gestalten. Das gelingt natürlich

nicht immer. Manchmal

musste er auch unangenehme

Entscheidungen treffen, die ihn

meist mehr berührten als die

Betroffenen. Man konnte merken,

dass er darüber sehr unglücklich

war und nur langsam

wieder zur Tagesordnung überging“,

so Knapp.

Besonders wichtig war Pfarrer

Albert Heil auch die Kolpingfamilie

Biebrich. Er war ihr

Präses und Mitglied in ihrem

Fastnachtskomitee, einige Male

auch mit großen Rollen in der

Bütt: als Obelix, als Meister Eder,

als Clochard vom Rheinufer. „Er

war von Adolph Kolping und

seinen Ideen begeistert und

hat sehr viel über ihn gewusst.

Für die meisten von uns war er

mehr als ‚nur‘ Pfarrer und Präses,

er war ein guter Freund“,

berichtet Anne-Katrin Schulz.

„Seine gewichtigen und auch

humorvollen Beiträge werden

uns fehlen, wir werden ihn vermissen“

so die Vorsitzende der

Kolpingfamilie Biebrich weiter.

Neben seiner Arbeit in zuletzt

drei katholischen Gemeinden in

Biebrich lag Heil die Ökumene

im gesamten Biebricher Raum

sehr am Herzen. Er gründete

den „Ökumenischen Tisch“, wo

sich alle Biebricher Pfarrer zum

guten Gespräch zusammenfanden.

Nicht unerwähnt darf

auch seine Verbindung zu den

syrisch-orthodoxen Gemeinden

und zu den Anbetungsschwestern

bleiben, die alle in St. Marien

beheimatet sind. Er hatte

viele Aufgaben – zu viele, wie

manche Katholiken in Biebrich

Nur wenige Wochen vor

seinem Tod zelebrierte Pfarrer

Albert Heil noch einen großen

Freiluftgottesdienst im

Biebricher Schlosspark.

meinen. Dies auch mit Blick auf

die Zukunft der katholischen

Kirche und die damit anstehenden

zusätzlichen Aufgaben,

die Pfarrer Heil im Rahmen der

Neustrukturierungen der sogenannten

pastoralen Räume im

Bistum noch hätte übernehmen

müssen.

Das Requiem für Pfarrer Albert

Heil fand am 27. Juli in der

Pfarrkirche St. Vitus in seinem

Heimatort Kriftel statt. Auf dem

dortigen Friedhof wurde der

Biebricher Pfarrer auch zur letzten

Ruhe gebettet. (fhg)

Am 22. August fi ndet um 11

Uhr in der Pfarrkirche St. Marien

ein Gedenkgottesdienst

für den Verstorbenen Pfarrer

Albert Heil statt. (fhg)

ARCHIV FRANK HENNIG


Wieczorek-Zeul besucht Gewerkschaft und Industrie in Biebrich

Zu einem Gespräch mit der Bezirksleiterin der

Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie

(IG BCE) Rhein-Main, Catharina Clay,

ihrem Stellvertreter Jürgen Glaser so-

wie zahlreichen Betriebsräten aus

der chemischen Industrie traf die

Wiesbadener Bundestagsabgeordnete

und frühere Bundesministerin

Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD)

zusammen. Der Gewerkschaftsbezirk

hat im Juni in Biebrich in der Rheingaustraße

neue Räume bezogen. Bei dem Gespräch

ging es insbesondere um Fragen wie

den Erhalt von Tarifstrukturen und Probleme

im Zusammenhang mit Ausbildung und Qualifi

kation. Heidemarie Wieczorek-Zeul freut sich,

dass mit dem Zuzug des IG BCE-Bezirks Rhein-

Main nach Biebrich ein weiterer interessanter

Neue

Photovoltaikanlage

gewerkschaftlicher Ansprechpartner vor Ort

vertreten ist. Man vereinbarte, die Gespräche

in regelmäßigen Zeitabständen fortzusetzen.

Auf Einladung des Industriepark-

Leiters Günther Craß von InfraServ

Wiesbaden besuchte Wieczorek-

Zeul anschließend den Industriepark

Kalle-Albert. Dort sind inzwischen

rund 80 Firmen ansässig, vom Zwei-

Personen-Unternehmen bis zu den „Großen“

wie Shin-Etsu, Mitsubishi, Kalle oder Clariant.

Wieczorek-Zeul lobte besonders das große

Engagement für die Ausbildung: Rund 150

Auszubildende lernen im Industriepark und

jedes Jahr werden etwa 50 neu eingestellt.

Beeindruckt war die Abgeordnete auch von

Besonders interessiert war die lokale Bundestagsabgeordnete bei ihrem Besuch an Umweltthemen.

So beispielsweise am Einsatz erneuerbarer Energien, wie der ersten Photovoltaikanlage

im Industriepark Kalle-Albert, die im Rahmen einer Erweiterung der Produktionskapazität

auf dem Dach des Hallenneubaus der Firma Microdyn-Nadir errichtet

wurde.

PRIVAT

Die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete

und frühere Bundesministerin Heidemarie

Wieczorek-Zeul besuchte kürzlich den

Industriepark Kalle-Albert in Biebrich.

den Anstrengungen zur Nutzung erneuerbarer

Energien, wie dem Biomassekraftwerk, der

neuen Kläranlage mit Biogaserzeugung und

der neuen Photovoltaikanlage. Durch die erste

Photovoltaikanlage am Standort erhöht sich

zusammen mit dem Biomassekraftwerk und

dem eingesetzten Biogas aus der biologischen

Abwasserreinigungsanlage der Anteil an erneuerbaren

Energien am Gesamtenergieverbrauch

im Industriepark auf nunmehr fast 30 Prozent.

Damit liegt der Industriepark in Biebrich im

Bezug auf den Einsatz erneuerbarer Energien

im Spitzenfeld vergleichbarer deutscher Industrieparks.

Insgesamt sahen alle Beteiligten

den Industriepark als Erfolgsgeschichte an: Mit

inzwischen 860 Millionen Euro Investitionen

ist er ein gutes Beispiel für die notwendige Sicherung

eines Industriestandortes und seiner

6 200 Arbeitsplätze.

(red)

DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 19

ARCHIV FRANK HENNIG


Klein aber auf zack

Die Seniorin aus Biebrich ist glücklich.

Zu Weihnachten schenkt sie

Kindern und Jugendlichen in ihrer

Verwandt- und Nachbarschaft

am liebsten Bücher. Doch damit,

was Acht- bis Fünfzehnjährige

heute lesen, kennt sie sich nicht

aus. Für die Buchhandlung

Susanne Pristaff in

Biebrich kein Problem:

Sie bittet die Kundin,

Name und Alter der

Kinder auf einen Zettel

zu schreiben, stellt

die Geschenke zusammen,

packt sie in Geschenkpapier,

beschriftet sie mit den

Namen der Kinder und bringt sie

der alten Dame nach Hause. „Alle

Kinder waren von ihren Büchern

begeistert“, erzählt diese stolz.

„Unser Bringservice innerhalb

Biebrichs ist kostenlos für den

Kunden“, sagt Susanne Pristaff,

die die Buchhandlung mit ihrem

Mann Axel Krautworst vor zehn

Jahren gründete. Damals fragten

sich viele, ob so ein kleiner La-

Zehn Jahre

Buchhandlung

Pristaff

20 DER BIEBRICHER / AUGUST 2010

den angesichts des Vormarsches

der großen Kettenbetriebe und

Internetbestelldienste überhaupt

eine Zukunft habe. Doch die

beiden Unternehmer bewiesen:

Persönliches Engagement, Fachwissen

und Service werden auch

heute geschätzt. Die vielen

Stammkunden des

Ladens sind der beste

Beweis dafür. Und: Sie

kommen bei weitem

nicht alle nur aus Biebrich.

Wer sich ein Buch empfehlen

lassen möchte, ist in der Rathausstraße

46 bestens aufgehoben:

Das sechsköpfi ge Team hat

unzählige Bücher selbst gelesen

und sich dabei auf verschiedene

Schwerpunkte spezialisiert. Ist

ein Titel einmal nicht vorrätig,

kein Problem: „Was bis 17.30 Uhr

bestellt wird, wird uns am nächsten

Morgen geliefert“, erklärt

Pristaff. Ihr Großhändler habe

stets 400 000 Titel parat.

Das aktuelle Pristaff-Team ist stolz auf das Jubiläum (v.l.): Anastasia

Kovalenko, Denise Höhmann, Axel Krautworst, Susanne Pristaff,

Katharina Neubauer und Marlies Flegar.

SUSANNE STAUß

Für die musikalische Untermalung bei der Jubiläumsfeier sorgten

Katja und Oliver Back.

Am 5. August feierte das Pristaff-

Team das zehnjährige Jubiläum

des Betriebs mit Kunden, Geschäftspartnern,

Freunden und

Kollegen in der Buchhandlung.

Für die musikalische Untermalung

sorgten Katja Back (Querfl

öte) und Oliver Back (Gitarre). In

ihrer Begrüßungsrede bedankte

sich Susanne Pristaff bei allen

Wegbegleitern und wies auf die

zahlreichen Sonderaktionen im

Jubiläumsjahr hin. In seiner Ansprache

hob Pristaffs Kollege

Walter Lüdersen vom Wiesbadener

Landkartenhaus Angermann

die enge Beziehung von Susanne

Pristaff und Axel Krautworst zu

Biebrich hervor. „Als Institution

ist die Buchhandlung in Biebrich

wohl mittlerweile unentbehrlich“,

sagte er. Die Buchhandlung

Pristaff liefere ihren Kunden auf

jede Frage eine Antwort und böte

immer eine Lösung, so Lüdersen,

der auch die Grüße des Landesverbandes

Hessen des deutschen

Buchhandels sowie der Kooperation

„Sechs Richtige“ überbrachte.

In ihr haben sich sechs

inhabergeführte Wiesbadener

Buchhändler zusammengeschlossen,

auch Pristaff.

Gustav Gerich als Vertreter der

Biebricher Interessengemeinschaft

Handel und Gewerbe

(BIG) sowie Ortsvorsteher Wolfgang

Gores hoben ebenfalls das

Engagement der Buchhandlung

in Biebrich hervor. „Biebrich hat

durch Sie eine Bereicherung erfahren.

Kleine Zentren sollten

hier weiterleben und wachsen“,

so Gores.

Vor ihrem Schritt in die Biebricher

Selbstständigkeit hat die gebürtige

Wormserin Susanne Pristaff

viele Facetten des Buchhandels

kennengelernt. Nach einer

Ausbildung zur Buchhändlerin

studierte sie wissenschaftliches

Bibliothekswesen, leitete später

unter anderem eine Filiale eines

Buchclubs, arbeite im Vertrieb

von Verlagen und im Bucheinzelhandel.

Sie weiß daher genau,

was erfolgreiche Kleine von den

Großen unterscheidet.

(sst)

FRANK HENNIG


Dieses Jahr kein Rheinuferfest

Im vergangenen Jahr fand das

Biebricher Rheinuferfest erstmals

statt – und es war nach

Meinung aller Beteiligten und

Besucher ein großer Erfolg.

Ausgerichtet wurde das Fest

von den am Rheinufer angesiedelten

Gastronomen, organisatorische

Unterstützung bei

der Premiere leistete der Biebricher

Ortsbeirat.

„Es war ein erster Versuch

und dabei wird es vorerst

auch bleiben“, wie Biebrichs

Ortsvorsteher Wolfgang Gores

dem BIEBRICHER mitteilte.

In den vergangenen Wochen

hatte er sich mehrfach mit

den Rheinufer-Gastronomen

getroffen, um die Möglich-

Faber-Vortrag über

Seligmann Baer

Am 1. September fi ndet in der

Unterkirche von St. Kilian an

der Waldstraße eine interessante

Vortragsveranstaltung mit

dem Historiker Dr. Rolf Faber

statt. Unter dem Titel „Seligmann

Baer – ein unbekannter

jüdischer Gelehrter aus Biebrich“

informiert er über den

jüdischen Gelehrten, der 1825

in Biebrich geboren wurde und

sein ganzes Leben in Biebrich

Lehrer jüdischer Kinder und

Vorbeter in der Synagoge war.

Er starb 1897 in Biebrich und

ist auf dem Biebricher Friedhof

begraben. Seligmann Baer wurde

1882 zum ersten von insgesamt

acht Ehrenbürgern der

früher selbstständigen Stadt

Biebrich am Rhein ernannt.

Eine Gedenktafel an seinem

Geburtshaus in der Straße am

Schlosspark erinnert an sein

keiten für eine Wiederholung

des Festes auszuloten. Dabei

wurde jedoch deutlich, dass

die Kosten in Höhe von rund

4 000 Euro, die alleine für

behördliche Genehmigungen

inklusive der Sperrung der

Rheingaustraße aufzubringen

wären, einfach zu hoch sind.

„Man muss schauen, ob man

in Zukunft eine Art ‚Promenadenfest‘

auf die Beine stellen

kann, bei der auf die Straßensperrung

verzichtet werden

kann“, so Gores. Derzeit gebe

es allerdings keine Alternativen,

so dass in diesem Jahr defi

nitiv kein Fest am Rheinufer

stattfi nden wird.

PRIVAT

(fhg)

Der jüdische Gelehrte Seligmann

Baer.

herausragendes Wirken. Der

Vortrag beginnt um 19.30 Uhr,

der Eintritt kostet einschließlich

Getränken fünf Euro.

(fhg)

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DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 21


Sommerfest der Singgemeinschaft

Mit vielen Gästen feierte die Singgemeinschaft

Biebrich – bestehend

aus Männergesangverein

1841 Rheingold und Kalle’schem

Gesangverein – am 24. Juli ihr

diesjähriges Sommerfest auf dem

Vereinsgelände der Sportgemeinschaft

Biebrich 1904. Sogar eine

16-köpfi ge Abordnung des Männergesangvereins

Teutonia Kelsterbach

kam vorbei, um mitzufeiern.

Deren Vorsitzender Heinz

Neumann bedankte sich nochmals

für den spontanen Einsatz

der Singgemeinschaft beim Singen

auf dem Kelsterbacher Friedhof.

Er überreichte eine Spende

22 DER BIEBRICHER / AUGUST 2010

zur Unterstützung des Sommerfestes,

für dessen Organisation

in diesem Jahr der Kalle’sche Gesangverein

verantwortlich war.

Gesungen wurde natürlich auch.

„Man konnte den Sangesfreunden

aus Kelsterbach ansehen, wie

viel Spaß es ihnen machte mit uns

zu singen“, so Hajo Haas von der

Singgemeinschaft. Etwa 35 Sänger

unterhielten die Gäste und einige

Zaungäste mit süffi gem Bier

und Weinliedern. Geschlemmt

wurde natürlich auch: Es gab gegrillte

Köstlichkeiten und hausgemachte

Salate. Gepfl egte Weine

und gezapftes Bier vom Fass för-

derten die anregenden Gespräche

und die gute Stimmung. „Ein

„Hasenheim“ Biebrich feiert Sommerfest

Der Kleintierzuchtverein H136

Wiesbaden-Biebrich, in Biebrich

auch bekannt unter dem Namen

Hasenheim, veranstaltet am 21.

und 22. August sein diesjähriges

ARCHIV FRANK HENNIG

Die hessische Landesregierung wird den langjährigen

hessischen Ministerpräsidenten Roland

Koch am 30. August am und im Biebricher

Schloss verabschieden. Das Biebricher Schloss

wird von der Hessischen Landesregierung seit

vielen Jahren für Repräsentationszwecke genutzt

– Ministerpräsident Koch bezeichnete es

gerne als „Hessens gute Stube“. Bei der Verabschiedung

wird zu seinen Ehren unter anderem

das Heeresmusikkorps 2 der Bundeswehr

Auftritt der Singgemeinschaft Biebrich bei ihrem eigenen

Sommerfest.

gelungenes Sommerfest war der

einhellige Tenor“, so Haas. (red)

Abschiedszeremonie für scheidenden

Ministerpräsidenten am Biebricher

Schloss

aus Kassel eine sogenannte Serenade spielen,

die von Fackelträgern begleitet wird. Erwartet

werden zahlreiche Gäste, darunter prominente

Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und

Sport.

Kochs Nachfolger, der bisherige hessische Innenminister

Volker Bouffi er, soll einen Tag später

zum neuen hessischen Ministerpräsidenten

gewählt werden. (fhg)

Hessens Ministerpräsident Roland Koch wird am 30. August am und im Biebricher Schloss verabschiedet.

Sommerfest. Gefeiert wird im

Freien auf dem Vereinsgelände

an der Mainzer Straße 163. Das

Fest beginnt am Samstag um

15 Uhr, für das leibliche Wohl

ist gesorgt. Neben einer Kleintierschau

gibt es musikalische

Unterhaltung und auch zum

Tanzen wird es Gelegenheit geben.

Am Sonntag fi ndet ab 10

Uhr ein Frühschoppen statt. Für

Kinderbelustigung ist an beiden

Tagen unter anderem mit einer

Hüpfburg gesorgt.

(red)

PRIVAT


Seniorentreffs

Im Seniorentreff Martin-Hörner

in der Galatea-Anlage beginnt

am 30. August ab 15 Uhr wieder

das reguläre Veranstaltungsprogramm.

Wie in jedem Jahr gibt

es an diesem ersten Öffnungstag

nach den Ferien eine kleine Überraschung

für die Gäste. Achtung:

Am gleichen Tag beginnt im Treff

auch der Kartenvorverkauf für

die Fahrt nach Michelstadt im

Odenwald (siehe Plakataushang

im Treff), die am 16. September

stattfi nden wird. Kostenbeitrag

inklusive Mittagessen und Stadtführung

elf Euro.

Im Treff in der Altenwohnanlage

Semmelweisstraße 3 (Parkfeld)

fi ndet am 25. August ein sommerliches

Grillfest statt. Zum Preis

von drei Euro werden neben Livemusik

mit Karl-Heinz Neumann

auch Grillwürstchen und Salate

geboten. Hierzu ist eine Anmeldung

erforderlich, die noch bis

zum 23. August unter der Telefonnummer

(0611) 315464 möglich

ist. (red)

Aus Anlass ihres diesjährigen

hundertjährigen Bestehens feierte

das Männerquartett Nordend

am Wochenende 17. und 18. Juli

im Gibber Kerbezelt ein großes

Freundschaftssingen. Rund 300

Sänger von elf Gesangvereinen

aus der Region war der Einladung

nach Biebrich gefolgt. Vier Chöre

kamen aus Wiesbaden, der Rest

von Außerhalb – die weiteste Anreise

hatte der Männergesangverein

„Die Quelle“ aus Fachingen.

In verschiedenen Auftritten stellten

der gastgebende Verein und

seine Gäste beim Freundschaftssingen

die vielfältige Bandbreite

des Chorgesangs dar. Am Abend

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unterhielt das „Duo Auszeit“ der

Band „Die Filsbacher“.

Der Sonntagmorgen wurde im

Kerbezelt mit einem wahren Ehrungsmarathon

eingeleitet. Rund

40 Mitglieder des Männerquartetts

Nordend – sowohl Aktive,

wie auch Fördernde und Ehemalige

– wurden geehrt (siehe Info-

Box).

Der unbestrittene Höhepunkt

des Jubiläumswochenendes war

am Sonntag der Auftritt der befreundeten

Mainzer Hofsänger.

Deren „Kapitän“ Ralf Marling

überbrachte dem Männerquar-

tett Nordend Glückwünsche und

erklärte: „In der heutigen schnelllebigen

Zeit ist es anerkennenswert,

dass ein Chor 100 Jahre alt

wird.“ Anschließend präsentierte

die nicht nur in der Fastnachtszeit

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Freundschaftssingen des Männerquartetts Nordend

Höhepunkt des Jubiläumswochenendes des Männerquartetts

Nordend war der Auftritt der befreundeten Mainzer Hofsänger.

beliebte Gesangsformation Auszüge

aus ihrem Musical-Repertoire,

die auch auf ihrer neuen CD

„Showtime“ enthalten sind.

Ehrungen beim Männerquartett Nordend

Zum Ehrenvorsitzenden wurde Günter Herbel ernannt, zu Ehrenmitgliedern Erwin Hermes, Heinz Meisterling und Heinz Dettbarn.

Hans Jürgen Hubert wurde zum Ehrenschriftführer ernannt.

Die Goldene Nadel für langjährige Mitgliedschaft erhielten: Willi Adam, Dieter Bach, Michael Döcke, Norbert Faber, Clemens Fuidl,

Klaus Herbert, Volker Hubert, Rainer Kissel, Jürgen Kopp, Volker Kunkel, Karl-Heinz Lehr, Bernd Malsy, Gerald Reuter, Albert Schermuly,

Fritz Schleines, Rolf Ries und Hubert Wittmann.

Die Silberne Nadel ging an Klaus Bär, Gerhard Dettbarn, Ruth Fassbender, Bernhard Fuidl, Peter Funk, Uwe Hubert, Volker Klein,

Ruth Knettenbrech, Gerhard Pfennig, Günter Schipper, Rudolf Schönhals, Alfred Schumacher, Herbert Stumpf, Erwin Traub sowie Ralf

und Dieter Wiegand.

(fhg)

DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 23

FRANK HENNIG


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und Lösungen

Referent: Christof Bernhardt

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Nachwuchssicherung in der Kr

Auf die Wirtschaftskrise haben

die Chemie-Tarifvertragsparteien

im Frühjahr mit einem „Krisenbündnis“

reagiert. Dieses soll

die Wettbewerbsfähigkeit und

Beschäftigung in der chemischen

Industrie sichern.

Der Tarifvertrag setzt

unter anderem mit

dem Modell „1 000

für 1 000“ einen

Anreiz zur freiwilligen

Übernahme von

Auszubildenden. Damit

sollen Betriebe unterstützt

werden, die ausgelernte Auszubildende

zusätzlich übernehmen

wollen. „Das Unternehmen

kann auf Antrag, pro zusätzlich

übernommenen Auszubildenden,

einen monatlichen Entgeltzuschuss

von bis zu 1 000 Euro

bekommen. Diese Förderung ist

maximal zwölf Monate möglich“,

erläutert der Hauptgeschäftsführer

des Arbeitgeberverbandes

Hessen-Chemie, Axel Schack. Er

hält das Modell zur Nachwuchssicherung

für einmalig in der deutschen

Tarifl andschaft.

InfraServ kann

zusätzliche

Auszubildende

übernehmen

Das erste hessische Unternehmen,

das einen Antrag auf Unterstützung

gestellt hat, kommt aus

Wiesbaden-Biebrich. InfraServ

Wiesbaden, die Betreibergesellschaft

des Industrieparks Kalle-

Albert, möchte Alexandra

Muth, Auszubildende

zur Bürokauffrau, und

Ronald Mayer, Elektroniker

für Betriebstechnik,

nach der Lehre

weiter beschäftigen.

„Eigentlich hätten wir die

beiden sehr guten Auszubildenden

nicht übernehmen können,

denn erst im kommenden

Jahr werden zwei Arbeitsplätze

durch den Renteneintritt von

Kollegen frei. Durch die Unterstützung

haben wir nun glücklicherweise

eine Möglichkeit

gefunden, die Stellen frühzeitig

zu besetzen“, freut sich Günther

Craß, der Geschäftsführer des

Unternehmens.

InfraServ Wiesbaden wird, sobald

der Antrag genehmigt ist, einen

Zuschuss zu den Personalkosten

Am 7. August trafen sich am Biebricher Schloss wieder ehemalige

Schülerinnen und Schüler der Biebricher Pestalozzischule des

Geburtsjahrgangs 1940. „Jährlich treffen wir uns mindestens

zweimal“, berichtet Rudolf Schwarz (rechts, mittlere Reihe).

Durchschnittlich kommen 35 Teilnehmer zu diesen regelmäßigen

Treffen. Das nächste Mal sehen sich alle schon in wenigen Tagen

wieder: Am 30. August unternehmen sie eine gemeinsame Rheinschifffahrt

nach Bingen. Dabei werden sicherlich auch wieder

zahlreiche Erinnerungen aus der gemeinsamen Schulzeit ausgetauscht.

(fhg)

FRANK HENNIG


ise – Modell „1 000 für 1 000“ der Chemie-Sozialpartner

erhalten. Die von Arbeitslosigkeit

bedrohten Auszubildenden erhalten

so die Chance auf Weiterbeschäftigung.

Zur Finanzierung des Modells ist

mit dem Tarifvertrag ein „Nachwuchssicherungsfonds“eingerichtet

worden. Alle tarifgebundenen

Chemie-Unternehmen

zahlen in Abhängigkeit von ihren

Beschäftigten hierein ein. „Wir

gehen davon aus, dass bundesweit

rund 25 Millionen Euro in

den Fonds fl ießen werden“, erläutert

der Hauptgeschäftsführer

der Hessen-Chemie.

Den neuen Nachwuchssicherungsfonds

verwaltet der gemeinsam

durch Gewerkschaft (IG BCE)

und den Bundesarbeitgeberverband

(BAVC) 1975 gegründete

„Unterstützungsverein der chemischen

Industrie“ (UCI). Der UCI

war ursprünglich ins Leben gerufen

worden, um Arbeitnehmer zu

unterstützen, die unverschuldet

arbeitslos geworden waren. Seit

dem Jahr 2000 betreut er die

Wir engagieren uns! Machen Sie mit!

Der Biebricher Weinprobierstand

Freuen sich gemeinsam über die zwei zusätzlich übernommenen Auszubildenden (v.l.): Walter Schmidt

(Leiter Bildungszentrum Kalle-Albert), Helmut Sem (Betriebsratsvorsitzender InfraServ Wiesbaden),

Alexandra Muth (Auszubildende zur Bürokauffrau), Ronald Mayer (Auszubildender zum Elektroniker

für Betriebstechnik) und Günther Craß (Leiter InfraServ Wiesbaden).

Sozialpartner-Initiative „Start in

den Beruf“, mit der Schulabgän-

Dieses Vorhaben wurde von - fast – allen im Ortsbeirat

vertretenen Parteien unterstützt, wenn auch nicht mit

dem selben Nachdruck verfolgt. Der Weg bis zur Realisierung

erwies sich als Hindernislauf durch die verschlungenen

Pfade der Bürokratie. Dass wir es tatsächlich

geschafft haben, verdanken wir in erster Linie der BIG mit

ihrem engagierten Vorsitzenden Gustav Gerich. Die BIG

als offiziellen Standbetreiber zu gewinnen entpuppte

sich letztlich als Königsweg.

Was die Politik oftmals nicht alleine vermag, kann mit

der Einbindung anderer gesellschaftlicher Gruppen

erreicht werden. Ein Beweis für das Funktionieren

unserer pluralistischen Gesellschaft.

Der Weinprobierstand an unserer herrlichen Uferpromenade

wird von den Bürgerinnen und Bürgern wie

keine zweite Errungenschaft der letzten Zeit angenommen.

Die sechs Winzer, die sich bei der Bewirtschaftung

abwechseln, halten gute Rheingauer Weine zu

angemessenen Preisen vor. Wir wollen, dass dieser Stand

zu einer dauernden Einrichtung wird ohne ein Konkur-

ger, denen wichtige Voraussetzungen

für die Aufnahme einer

Ausbildung fehlen, fi t gemacht

werden. (red)

SPD

BIEBRICH

renzunternehmen für die Gastronomie am Rheinufer zu

sein. Die letzten kleinen administrativen Hürden hoffen

wir bis zum nächsten Jahr genommen zu haben.

Wir tun was – Ihre Biebricher SPD!!

Sie sehen, Engagement vor Ort lohnt sich. Machen Sie mit!

Ihr Ansprechpartner: Helmut Fritz unter h.fritz@globalmail.de

ViSdP: Helmut Fritz, Tel. 0611 - 811 0343, Foto: Sven Gerich

DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 25

PRIVAT


Verleihung der Sportplakette an Michael Maxeiner

Bereits im Mai wurde der zweite Vorsitzende

des Wiesbadener Kanu-Vereins, Michael Maxeiner,

für seine hervorragenden Verdienste

um den Sport mit der Sportplakette der Landeshauptstadt

Wiesbaden ausgezeichnet.

Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller betonte

in seiner Ansprache, dass sich die enge Verbundenheit

von Maxeiner mit dem Vereinssport

darin zeige, dass er bereits im Alter von 20

Jahren begann, sich ehrenamtlich im Vorstand

einzubringen. Seit 1976 bis heute ist er ununterbrochen

tätig. So war er von 1976 bis 1983

als Pressewart tätig. Seit 1983 ist er nunmehr

im 27. Jahr als stellvertretender Vorsitzender

aktiv. Gerade in der letzten Jahreshauptversammlung

wurde ihm mit seiner Wiederwahl

26 DER BIEBRICHER / AUGUST 2010

bis 2012 erneut das Vertrauen der Vereinsmitglieder

in seine Arbeit bestätigt.

Zu Michael Maxeiners vielschichtigen Aufgaben

gehören insbesondere die Koordination

der Unterhaltungs- und Baumaßnahmen für

das Vereinsbootshaus am Biebricher Rheinufer

und die Abwicklung sämtlichen Schriftverkehrs

mit den Zuschussgebern. Zusätzlich ist

er seit 2006 der Sportwart des Vereins. In

dieser Funktion kümmert er sich insbesondere

um die Betreuung seiner Kinder Tim und

Fee, die dank dieser Unterstützung beide in

ihren Leistungsklassen bereits überragende

Leistungen in internationalen Wettkämpfen

erbringen konnten.

Jahreshauptversammlung des Jugendwerks

Während der Jahreshauptversammlung

des Vereines „Jugendwerk

e.V.“ wurde der Vorstand

neu gewählt. Klaus Weiß, der

zwölf Jahre lang das Jugendwerk

als Vorsitzender leitete, kandidier-

���������

(red)

te nicht wieder. Für sein langjähriges

Engagement als Vorsitzender

wurde ihm Dank ausgesprochen.

Das mitten im Westerwald gelegene Jugendhaus Dornburg wird von dem in Biebrich beheimateten

Jugendwerk e.V. verwaltet. Viele Biebricher werden in ihrer Kindheit oder Jugend schon Gäste „auf

der Dornburg“ gewesen sein.

ARCHIV FRANK HENNIG

Gaststätte Nonnenhof

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Dienstag: Pizza-Tag

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Außer Montags immer geöffnet:

Di - So 10:30 - 14:30 und 17.00 - 22.00 Uhr

So 14:30 - 17.00 Uhr Kaffe & Kuchen

Michael Maxeiner vom Wiesbadener Kanu-

Verein.

Zum neuen Vorsitzenden wählte

die Versammlung Thomas Ott.

Claudia Balzer wurde als Geschäftsführerin,

Dirk Balzer als

Kassierer im Amt bestätigt.

Zuvor berichtete der Vorsitzende

Weiß über die Aktivitäten, die

im Jahr 2009 stattgefunden haben.

Das Jugendhaus Dornburg

im Westerwald, auf das sich das

Hauptaugenmerk des Vereines

richtet, war durch Wochenend-

und Ferienfreizeiten (rund 3.000

Übernachtungen) sehr gut ausgelastet.

Im Jahr 2009 wurden viele

Arbeiten am Haus verrichtet. So

wurden die Fassaden überarbeitet,

das Dach der Remise auf

der Waldseite erneuert, das Bad

im Nebenhaus umgebaut und

gefl iest, neue Wasserleitungen

gelegt und viele andere Arbeiten

ausgeführt.

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(red)

PRIVAT


Nachbarschaftshaus wird

energetisch saniert

Das Nachbarschaftshaus in Biebrich,

erbaut 1965 und im städtischen

Eigentum, soll einer umfassenden

energetischen Sanierung

unterzogen werden. Hierzu trafen

sich am 4. August vor Ort der

Ortsbeirat Biebrich, die Leitung

des Nachbarschaftshauses, Umweltdezernentin

Rita Thies und

Sozialdezernent Arno Goßmann.

Thies und Goßmann stellten die

geplante Maßnahme vor und erläuterten

das gemeinsame Projekt,

deren Gesamtausgaben sich

auf knapp 2,69 Millionen Euro

belaufen. Dabei entfallen rund

eine Million Euro auf baulichen

Wärmeschutz, rund 200 000 Euro

auf Anlagentechnik und rund

1,49 Millionen Euro auf sonstige

Modernisierungsmaßnahmen,

wie beispielsweise auf die Sanierung

der Eingänge und für Brandschutzmaßnahmen.

Die Geschäftsführerin des Nachbarschaftshauses,

Karin Müller,

stellte nochmals die dringend erforderlichenSanierungsmaßnahmen

wegen der laufend hohen

Energiekosten und der Erfordernisse

für die Sicherheit der Besucher

im Gebäude heraus. Ortsvorsteher

Wolfgang Gores wollte

wissen, wann mit dem Baubeginn

zu rechnen sei. Goßmann antwortete,

dass die Maßnahme zeitnah

abgewickelt werden müsse und

Thies ergänzte, dass bereits ein

Architekt beauftragt wurde, damit

die Ausschreibungen zügig

anlaufen können. „Bis spätestens

2013 müssen die erforderlichen

energetischen Maßnahmen am

Gebäude des Nachbarschaftshauses

abgeschlossen sein“, erklärten

beide Dezernenten, wobei der Betrieb

im Mehrgenerationenhaus

durch die Sanierungsmaßnahmen

nicht beeinträchtigt werden dürfe.

Gerade auf die energetischen

Maßnahmen wies Thies nochmals

besonders hin, da diese mit einem

Volumen von einer Million Euro

den primären Energiebedarf des

Gebäudes um 30 Prozent absenken

sollen, um so die Neubauvorgaben

der Energieeinsparverordnung

(EnEV 2007) zu erreichen.

Die anstehende Modernisierungsmaßnahme

wird gefördert als

Projekt im Rahmen des InvestitionspaktesBund-Länder-Kommunen

zur energetischen Modernisierung

der sozialen Infrastruktur

in Gemeinden. Der Anteil der Fördermittel

hieraus beläuft sich auf

1,475 Millionen Euro, der verbleibende

Anteil der Kommune liegt

bei rund 1,233 Millionen Euro.

Dass diese Mittel für die Sanierung

des Nachbarschaftshauses,

einer zentralen Einrichtung der

sozialen Infrastruktur im Stadtteil

Biebrich, gut angelegt sind stand

bei allen Teilnehmern der Gesprächsrunde

außer Frage. Und

so blieb am Ende der Konferenz

nur noch der Dank von der Leitung

des Nachbarschaftshauses

und dem Biebricher Ortsbeirat an

die beiden Dezernenten für ihre

Unterstützung. Alle äußerten die

Hoffnung, dass es mit der Sanierung

bald losgehen möge.

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(hdh)

DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 27


Schweißtreibende Prominentenbootsfahrt der

Sportgemeinschaft Biebrich 1904

Bei hochsommerlichen und schweißtreibenden

Temperaturen fand die diesjährige

Prominentenfahrt der Sportgemeinschaft

Biebrich 1904 (SGB) Anfang Juli für Vertreter

aus Politik, Industrie und Vereinen statt.

Doch der allgemein guten Stimmung unter

den Teilnehmern tat dies keinen Abbruch.

Da gab es kurzzeitige Sprints, um das „gegnerische

Boot“ hinter sich zu lassen oder

die Paddeltechniken der jeweils anderen

Bootsbesatzung wurden kritisch beäugt

und mit bissigen Bemerkungen lautstark

kommentiert. Doch auch wenn die Teilnehmer

auf zwei Boote verteilt waren, konnte

das Motto aller Prominentenfahrten auch in

diesem Jahr wieder gelten: „Wir sitzen alle

in einem Boot“.

Dieses Mal ging die rund 16 Kilometer lange

Tour auf dem Main von Offenbach durch

die Griesheimer Schleuse bis nach Hoechst.

Nach der Rückkehr am Bootshaus der

Sportgemeinschaft Biebrich 1904, wo die

Vereinsfrauen erneut eine große Kuchentafel

vorbereitet hatten, konnten die zuvor

abtrainierten Pfunde wieder an ihren ursprünglichen

Platz zurückversetzt werden.

Narrenlust hat gewählt

In der diesjährigen Jahreshauptversammlung

des Carnevalvereins

Narrenlust Waldstraße wurde

Ulrich Weinerth für weitere

zwei Jahre in seinem Amt als

Vorsitzender wiedergewählt.

In seinem Rechenschaftsbericht

konnte er auf zwei erfolgreiche

Jahre hinweisen, die neben den

vielfachen karnevalistischen

Veranstaltungen auch eine Vielzahl

kultureller Veranstaltungen

und Feste (Kulturtage Waldstraße)

aufwiesen. Für die stetig

ansteigende Zahl der Mitglieder

wurden eintägige Busfahrten,

mehrtägige Fahrten in Wiesbadener

Partnerstädte sowie

die Besichtigung interessanter

Institutionen und Einrichtungen

(Staatstheater Wiesbaden, Flughafen

Rhein-Main) organisiert.

Schon fast an der Kapazitätsgrenze

bewegt sich die Kin-

28 DER BIEBRICHER / AUGUST 2010

Trotz extremer Temperaturen waren alle Teilnehmer an der Prominentenbootsfahrt

wieder mit sichtlichem Spaß bei der Sache.

Anschließend folgte die traditionelle Taufe

der Erstteilnehmer an der Prominentenbootsfahrt.

In diesem Jahr traf es Günther

Craß, den Leiter von InfraServ Wiesbaden,

der- und Jugendarbeit, die

mittlerweile mehr als 30 aktiv

tanzende Kinder- und Jugendliche

umfasst. Die erfolgreichen

Auftritte der Showtanzgruppe

„Charisma“ sowie die wieder

aktive Gesangsgruppe „Die

Ochsenbachraben“, die zunehmend

auch außerhalb Wiesbadens

engagiert wird, ergänzen

die erfolgreiche Vereinsarbeit.

Dank der engagierten Arbeit der

Kassiererin Marianne Schmied

stehen alle Vereinsaktivitäten

auf wirtschaftlich solider Basis.

Weinerth erklärte, dass das

bewährte Konzept der Narrenlust

Waldstraße auch weiterhin

verfolgt werde. Danach ist vorgesehen,

einerseits eine bodenständige

Fastnacht zu gestalten

und andererseits in kameradschaftlicher

Zusammenarbeit

mit befreundeten Vereinen auf

neue Entwicklungen zu reagie-

ren oder auch alte Traditionen

wieder neu zu beleben.

Neben Weinerth blieb bei den

anstehenden Wahlen das Vorstandsteam

in den meisten

Positionen unverändert. Stellvertreter

blieb Hans Schmied,

Marianne Schmied erhielt als 1.

Kassiererin auch weiterhin das

Vertrauen der Mitglieder, ebenso

wie die 1. Schriftführerin Ingrid

Knoll. 2. Kassiererin wurde

Elke Markendorf, 2. Schriftführer

wurde Wolfgang Friedrich.

Neu in den Vorstand trat Manfred

Chladek als künstlerischer

Leiter ein. Jugendwartin blieb

Dani Rehwinkel; Stefan Zell

wurde erneut Werbewart. Für

die Pressearbeit zeichnet künftig

Günter Berghäuser verantwortlich.

Als Sitzungspräsident

wurde der im 34. närrischen

Jahr tätige Dieter Schubert bestätigt.

Die Beisitzer Volker Mar-

sowie Detlef Sieber, den Geschäftsführer

des Volleyballclubs Wiesbaden. Mit dem

Inhalt einer Flasche Sekt wurden beide im

Kreise der „Promi-Fahrer“ begrüßt. (fhg)

Ulrich Weinerth führt weiterhin

den nicht nur während

der Fastnacht aktiven

Carnevalverein Narrenlust

Waldstraße.

kendorf, Heinz Walter Diels und

Dieter Knoll runden den Vorstand

ab.

(red)

FRANK HENNIG

PRIVAT


Tanz-Club Blau-Orange wirbt verstärkt um

neue Mitglieder

Seit Anfang des Jahres hat der

Tanz-Club Blau-Orange in Biebrich

sein neues Domizil. In der

früheren Gartenbauzentrale,

Erich-Ollenhauer-Straße 6, wird

nun in den verschiedensten

Stilrichtungen getanzt –

das Angebot ist, speziell

auch für Neumitglieder,

riesig.

Auch das Engagement

der Mitglieder ist riesig: Bisher

wurden von den Mitgliedern

rund 1 300 Stunden an Arbeitsleistung

in den Ausbau des neuen

Clubheims gesteckt. Allerdings

bedauert der Vorsitzende von

Blau-Orange Klaus Meyer, dass

der Club „wohl noch nicht so

richtig in Biebrich angekommen“

sei. Bisher habe der Wiesbadener

Tanzsport-Traditionsverein durch

den Umzug von Bierstadt nach

Biebrich deutlich mehr Mitglieder

verloren, wie er neu hinzugewinnen

konnte. Den Hauptgrund

hierfür sieht Meyer in der deutlich

schlechteren öffentlichen Verkehrsanbindung.

Zwar verfüge

man über zahlreiche Parkplätze,

allerdings würden viele Clubmitglieder

von Außerhalb die Anfahrt

über die speziell in den späten

Nachmittagsstunden ständig

überfüllte Autobahn 66 scheuen.

„Und was die Busverbindungen

anbetrifft, sind wir hier deutlich

schlechter dran, wie in Bierstadt“,

so Meyer. Derzeit verfügt

der Tanz-Club Blau-Orange über

rund 440 Mitglieder. Da der weitere

Ausbau des Tanzclubs an der

Erich-Ollenhauer-Straße weiterhin

ein großes Thema ist und auch

die Unterhaltung des Gebäudes

fi nanziert werden muss, hofft

der Vorsitzende auf neue Mitglie-

der – speziell auch aus Biebrich.

Um seine Bekanntheit in Biebrich

zu verbessern, wird sich der Tanz-

Club Blau-Orange verstärkt in

Zahlreiche

neue Angebote

nach den

Sommerferien

Aktivitäten der Biebricher Vereine

einbinden. So ist die Mitgliedschaft

in der Arbeitsgemeinschaft

Biebricher Vereine und Verbände

vorgesehen und kurzfristig ist

es sogar gelungen, dass

sich der Blau-Orange

erstmals am Mosburgfest

Ende August beteiligen

wird.

Der TC Blau-Orange ist

derzeit damit beschäftigt,

einige Großereignisse im Oktober

vorzubereiten: am 9. Oktober der

„Große Preis von Wiesbaden“ im

Kurhaus, tags darauf der beliebte

Seniorentanznachmittag ebenfalls

im Kurhaus sowie am 30. Oktober

die Deutsche Meisterschaft

„Sonderklasse Standard Senioren

I“ in der Sporthalle Wiesbaden

an der Klarenthaler Straße. Außerdem

wird das Herbstferienprogramm

in der zweiten Ferienwoche

vorbereitet. Dabei wird

es zusammen mit der Formation

„Black & White“ ein fünftägiges

und jeweils vierstündiges Hip-

Hop- und Breakdance-Seminar

inklusive Verpfl egung für 20 Kinder

geben.

TC Blau-Orange entwickelt sich

auch im Bereich Rehabilitation

weiter: Mittwochs fi ndet sich

schon eine kleine Gruppe unter

der Anleitung eines lizenzierten

Reha-Trainers in den Räumlichkeiten

in der Gibb ein. Ein Ausbau

der Angebote soll nach den

Sommerferien erfolgen. So wird

der TC Blau-Orange sicherlich

über längere Zeit der wohl einzige

Tanzsport-Club in Hessen

sein, der auf dem Gebiet der Prävention

agieren kann und wird.

„Gerade beantragen wir das Gütesiegel

‚Sport Pro Gesundheit’,

das von den Sportbünden unter

der Regie des Deutschen Olympischen

Sportbundes vergeben

wird“, berichtet Meyer. Bisher

besäßen vorwiegend Turnvereine

dieses Siegel. „Für den Erhalt des

Gütesiegels müssen festgelegte

Kriterien erfüllt sein. Unter anderem

dürfen nur speziell ausgebildete

und geprüfte Trainer diese

Kurse durchführen. Die Präventionskurse

laufen dann über zwölf

Wochen und werden von den

angeschlossenen Krankenkassen

bezuschusst. Bis zu 80 Prozent

der Kursgebühr können die Teilnehmer

erstattet bekommen“, so

Meyer. Der TC Blau-Orange verfüge

als einziger Tanzsportverein

in Hessen schon heute über einen

ausgebildeten Präventionstrainer.

Nach dem Erhalt des Siegels – ver-

mutlich nach den Sommerferien

– soll ein entsprechendes Kursangebot

aufgelegt werden. Dabei

wird es um Gesundheitsprävention

im Alltag gehen sowie um

Körperhaltung und Bewegung

mit Tanzen.

Auch das Angebot im Breakdance

soll nach den Sommerferien deutlich

ausgeweitet werden. Der bisherige

Testlauf sei gut angenommen

worden. Integriert sind in

diese Breakdance-Kurse übrigens

auch Kinder der Biebricher Fluxus-

und der Bodelschwingh-Schule.

Dieses Angebot unter dem Motto

„Tanzen mit Behinderten und

Nichtbehinderten“ wurde in enger

Zusammenarbeit mit dem

Wiesbadener Behindertenbeauftragten,

Lothar Herborn, konzipiert.

Mit Weitsicht auf künftige

Vereinsaktivitäten und neue Zielgruppen

hat der TC Blau-Orange

beim Ausbau seines neuen Domizils

bereits darauf geachtet, dass

das neue Clubheim durchgängig

barrierefrei ausgebaut wurde. So

gibt es beispielsweise auch schon

eine Rollstuhltanzgruppe mit derzeit

neun festen Paaren.

Insgesamt ist das Angebot Tanz-

Clubs Blau-Orange sehr vielfältig.

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DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 29


Führung durch Alt-Biebrich und gemeinsamer

Besuch des Mosburgfestes ARCHIV

Hauptkirche, Alt Mosbach,

Schloss Biebrich – das sind

die Stationen der rund

einstündigen Führung

durch Alt-Biebrich, zu

der die Biebricher SPD

am 28. August um

16.30 Uhr im Rahmen

der diesjährigen „SPD

Sommerlust“ einlädt. Es ist

keine Anmeldung erforderlich,

Treffpunkt ist an der Hauptkirche,

Am Schlosspark 96. Der

Biebrich-Kenner und Heimatforscher

Peter-Michael Glöckner

wird für einen kurzweiligen

„Die Brasserie im Henkellpark“

SPD

Sommerlust

2010

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Spanische Wochen

Tapas, Paella, Sangria und mehr .....

9. Oktober Kulinarische Weinverkostung

zu Gunsten der Initiative Wunschtraum

durchgehend warme Küche

Ausfl ug in die Historie des größten

Wiesbadener Stadtteils

sorgen. Im Anschluss

lädt die SPD Biebrich

die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer zu einem

Getränk und anregenden

Gesprächen

an ihren Stand auf dem

Mosburgfest ein.

Bereits zum 11. Mal richtet die

Wiesbadener SPD ihre „Sommerlust“

aus. Die Veranstaltungsreihe,

die auf eine Idee

des ehrenamtlichen Stadtrates

Wolfgang Herber zurückgeht,

wartet in diesem Jahr neben

der Führung in Biebrich mit

fünf weiteren Veranstaltungen

auf, die in der Regel kostenfrei

angeboten werden. Ein detailliertes

Sommerlust-Programm

ist in der Geschäftsstelle der

Wiesbadener SPD, Kaiser-Friedrich-Ring

19, oder im Internet

unter www.spd-wiesbaden.de

erhältlich.

Biebricher SPD-Vorstand wiedergewählt

ARCHIV FRANK HENNIG

Zufrieden zeigten sich die Biebricher

SPD-Mitglieder mit der politischen Arbeit

ihres Vorstands, so dass der alte Vorstand

fast unverändert auch der neue ist. In

seinem Rechenschaftsbericht hatte der

Vorsitzende Kuno Hahn den Magistrat

für die schwierige wirtschaftliche

Lage vieler Gewerbetreibender in

Biebrich verantwortlich gemacht. Die

Zulassung von Neben-Sortimenten in

den Großmärkten gehe auf Kosten des

Einzelhandels in den Stadtteilen. Die

SPD verlange mehr Unterstützung des

Einzelhandels in den Stadtteilzentren, ein

lebendiges Geschäftsleben garantiere

einen lebendigen Stadtteil.

(red)

Kuno Hahn, alter und neuer Vorsitzender der Biebricher SPD.

Der Biebrich-Kenner und Heimatforscher

Peter-Michael

Glöckner führt bei der „SPD

Sommerlust“ durch seinen

Stadtteil.

Die Mitarbeit bei der Verhinderung des

umweltschädlichen Kohlekraftwerks habe

sich als richtig und notwendig erwiesen.

Bei den Wahlen zum Vorstand wurde Kuno

Hahn als Vorsitzender mit überwältigender

Mehrheit bestätigt. Seine Stellvertreter sind

Helga Tomaschky-Fritz und Sven Gerich.

Zu Kassierern wurden Andreas Kirsch und

Christoph Manjura und als Schriftführer

Helmut Fritz und Ursula Vogt gewählt.

Beisitzer im neuen Vorstand sind Gerhard

Vorndran, Gustav Gerich, Volker Nitzschke,

Peter Skubella, Marc Ferder, Marc Kneiper,

Helmut Caspary und Sabine Ruwwe.

(red)

FRANK HENNIG


Terminübersicht

21. August 2010

7 – 14 Uhr, Flohmarkt in der

Straße „Am Parkfeld“

21. August 2010

9 – 15 Uhr, Erlebnis-Markt mit

Kinder-Flohmarkt im Adler-

Center an der Äppelallee

21. August 2010

15 Uhr, Sommerfest beim Kleintierzuchtverein

H136 Wiesbaden-Biebrich

auf dem Vereinsgelände

an der Mainzer Straße

163 (Sonntag ab 10 Uhr Frühschoppen)

24. August 2010

19.30 Uhr, Vorstellung des Marix-Verlags

aus Anlass „10 Jahre

Buchhandlung Pristaff“, Rathausstraße

46

25. August 2010

18.30 Uhr, öffentliche Sitzung

des Ortsbeirats Biebrich, Rathaus

Biebrich (Änderung des

Tagungsortes möglich – bitte

der Tagespresse entnehmen,

Bürgerfragestunde zu Beginn)

28. August 2010

11 – 15 Uhr, Schulfest der Riehlschule

auf dem Schulhof des

Gebäudes an der Beckstraße

28. August 2010

16.30 Uhr, im Rahmen der diesjährigen

„SPD Sommerlust“:

Biebrich-Rundgang mit Heimatforscher

Peter-Michael Glöckner,

Treffpunkt: Hauptkirche,

Am Schlosspark 96

28. und 29. August 2010

32. Mosburgfest

30. August 2010

9.30 Uhr, Klassentreffen des

Jahrgangs 1940 der Pestalozzi-

Schule, Treffpunkt am KD-Anleger,

Rheinufer

30. August 2010

18.30 Uhr, Sondersitzung des

Ortsbeirates Biebrich, einziges

Thema: Bürger-Info zum geplantenBiomasse-Heizkraftwerk,

Biebricher Bürgersaal,

Galatea-Anlage

1. September 2010

19.30 Uhr, Vortrag des Historikers

Dr. Rolf Faber über den jüdischen

Gelehrten aus Biebrich

Seligmann Baer, Unterkirche

von St. Kilian an der Waldstraße

5. September 2010

10 – 18 Uhr, Tag der offenen

Tür bei der DLRG Kreisgruppe

Wiesbaden-Biebrich und

Amöneburg, Uferstraße 2 a

8. September 2010

15 Uhr, Tagescafé der Kolpingfamilie

Biebrich im Kolpingzimmer

des Kettelerhauses der St.

Marien-Gemeinde, Breslauer

Straße 1 (bei schönem Wetter:

unter dem Nussbaum im Pfarrgarten)

10. September 2010

15 – 17 Uhr, Tanz-Café des Diakonischen

Werkes für Menschen

mit Demenz und ihre Angehörigen

sowie alle Interessierten,

Tanz-Club Blau-Orange, Erich-

Ollenhauer-Straße 6-8

11. September 2010

14 Uhr, Sommerfest der Oranier-Gedächtnis-Gemeinde

vor

der Kirche

18. September 2010

7 – 14 Uhr, Flohmarkt in der

Straße „Am Parkfeld“

19. September 2010

8 – 16 Uhr, Flohmarkt auf dem

Festplatz der Gibber Kerbegesellschaft

20. September 2010

19.30 Uhr, Jahresfest des

Wohnprojekts „Lebensgarten

Biebrich“, Bauhof Biebrich, Teplitzstraße

17, Eingang Andreasstraße,

Anmeldung an (06101)

985840

21. September 2010

18.30 Uhr, öffentliche Sitzung

des Ortsbeirats Biebrich, Rathaus

Biebrich (Änderung des

Tagungsortes möglich – bitte

der Tagespresse entnehmen,

Bürgerfragestunde zu Beginn)

25. September 2010

10 – 14 Uhr, Tag der offenen

Tür in der Freien Waldorfschule

Wiesbaden, Albert-Schweitzer-

Allee 40

26. September 2010

15 Uhr, Tanznachmittag mit

Lutz Riebensahm bei Kaffee

und Kuchen, Senioren-Treff im

Martin-Hörner-Zentrum, Galatea-Anlage

29. September 2010

16 Uhr, Erzählcafé aus Anlass

100 Jahre Riehlschule: „Die

Riehlschule in den 1970er-Jahren“,

Riehlschule, Rudolf-Dyckerhoff-Straße

10

Dies ist nur eine Veranstaltungsauswahl

– weitere Termine

sind den Artikeln in

dieser BIEBRICHER-Ausgabe

zu entnehmen.

Alle Angaben ohne Gewähr!

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Ist Ihr Veranstaltungstermin hier nicht aufgeführt? Haben Sie uns

den Termin vielleicht gar nicht mitgeteilt? Veranstaltungshinweise

senden Sie bitte, ebenso wie Pressemitteilungen, direkt an die Redaktionsadresse:

Redaktion „DER BIEBRICHER

Breslauer Straße 14 b · 65203 Wiesbaden

Telefon: (0611) 69 24 20 · Telefax: (0611) 69 24 11

E-Mail: der-biebricher@gmx.de

DER BIEBRICHER – Termine 2010

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Redaktionsschluss Anzeigenschluss Erscheinungstag

September 04. 09. 2010 06. 09. 2010 17. 09. 2010

Oktober 09. 10. 2010 11. 10. 2010 22. 10. 2010

November 06. 11. 2010 08. 11. 2010 19. 11. 2010

Dezember 04. 12. 2010 06. 12. 2010 17. 12. 2010

Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten!

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DER BIEBRICHER / AUGUST 2010 31


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