Rhein-Sieg bleibt Wachstumsmarkt

glkompakt

Rhein-Sieg bleibt Wachstumsmarkt

01

November / Dezember 2010 · 1. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de

SU

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch

Niederkassel

Troisdorf

St. Augustin

Lohmar

Siegburg

Königswinter

Bad Honnef

Neunkirchen-

Seelscheid

Ruppichteroth

Hennef

Much

Eitorf

Windeck

Siegurg

Helios investiert 35 Millionen

Euro in die Sanierung

des Krankenhauses

TroiSdorf

Das Freizeit- und Familienbad

Aggua positioniert sich

auf einem umkämpften Markt

Hennef

Möbelhaus Müllerland zieht

in die Messehallen und bringt

frischen Wind in den Markt

LoHmar

Erfolgreiches Ehrenamt hilft

auch dem Einzelhandel und

Dienstleistungsgewerbe

ST. auguSTin

Masterplan Urbane Mitte

macht das Stadtzentrum fit

für eine erfolgreiche Zukunft

Bad Honnef

115 Studierende der Fachhochschule

haben ihren erfolgreichen

Abschluss gefeiert

KÖnigSWinTer

Endlich: Der „Betonklotz“

auf dem Drachenfels muss

einem Glaskubus weichen

muCH

Trotz doppelter Kosten:

Demnächst zusätzliche

Rettungswache in Much?

eiTorf

Kreisdirektorin würdigte das

Regionale 2010-Projekt „Natur

und Kultur quer zur Sieg

WindeCK

Künstlerkreis überraschte die

Förderschule in Windeck-

Rossel mit einer Geldspende

Die StanDoRt-Qualitäten machen Den KReiS füR Die WiRtSchaft unveRänDeRt attRaKtiv

Rhein-Sieg bleibt Wachstumsmarkt


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SU •kontakt • Nr. 01 / 2010

inHaLT

SU •PROFIL

DAS GESPRäcH - mit Fritjof Kühn, 4

seit 10 Jahren Landrat im Rhein-Sieg-Kreis

SERIE - Die Erfolgreichen in unserer Region: 6

Die AOK Rheinland/Hamburg

WIRTScHAFTSFöRDERUNG - 8

Dr. Hermann Tengler setzt auf Bildung und

Tourismus

SU •REGIO

Kommunen benötigen Kredite 10

in Millionen-Höhe

Rheinland soll eine Marke werden 11

Michaelsberg hat Finanzprobleme 12

Vorsicht Autofahrer, Wildwechsel 13

SU •LOKaL

SIEGBURG - Stadtrat gründete Stadtbetriebe 14

Demnächst im IcE nach London

NIEDERKASSEL - Pipeline kreuzt den Rhein 15

TROISDORF - Umweltschutz-Projekt 16

hilft Kosten sparen

HENNEF - Möbelhaus zieht in die Messehallen 18

LOHMAR - Erfolgreiches Ehrenamt nutzt allen 19

SANKT AUGUSTIN - Urbane Mitte 20

für eine erfolgreiche Zukunft

KöNIGSWINTER - Ein moderner 21

Drachenfels wird umweltschonender

BAD HONNEF - 115 Studenten nahmen 21

Abschied von der Fachhochschule

MUcH - Zusätzliche Rettungswache? 22

EITORF - Kreisdirektorin würdigte das 22

Regionale 2010 Projekt

SU •SERVICE

BUSINESS - Netzwerk-Wandern 24

GASTRONOMIE - Schulverpflegung 26

AUTO - Der neue Passat 28

GOLF - Neuer Inhaber am Lüderich 30

GOLF - Ganzjährig spielen in Kürten 31

GESUNDHEIT - Fit am Arbeitsplatz 34

SU • StEuERN RECht FINaNzEN

u. a. – Wenn Personalabbau droht ab 36

– Künstlersozialabgaben

– Der controller als Steuermann

Mit viel Engagement und Vorfreude auf die

Weihnachtszeit stecken die Lions Clubs in

vielen Städten unseres Landes zur Zeit mitten

im Verkauf von Adventskalendern. Eine

schöne Traditionen seit Jahren und eine

schöne Gelegenheit, sich wenigstens einmal

an den wohltätigen Aktionen der Clubs zu

ediToriaL

Unser Rheinland soll deutlicher

als bisher eine überregionale,

wenn nicht gar

internationale Marke werden.

Eigenständig und

selbstbewusst in Abgrenzung

zum Ruhrgebiet, schließlich - so sagt

es die IHK - verfüge das Rheinland als Wirtschaftsraum

erster Klasse über hervorragende

Voraussetzungen. 30 Oberbürgermeister und

Landräte waren sich jüngst in diesem Thema

einig. Was ich sehr gut finde, und was in unsere

Bestrebung des Zusammenführens haarge-

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

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Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

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INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Gewinnen mit einem Adventskalender vom Lions Club

Ich grüße Sie ...

Winter-Weihnacht 1952 im

Bergischen. So stimmungsvoll

zeigt sich der Adventskalender

der Lions clubs von Bergisch

Gladbach.

beteiligen. Denn die 5 Euro für den Kalender

werden für einen guten Zweck verwendet.

Und dabei kann man selber auch noch zum

Teil stattliche Preise gewinnen, zumeist vom

örtlichen Einzelhandel gestiftet, von Musical-

Karten bis Goldbarren. Eine gute Sache, bei

der es allseits nur Gewinner gibt.

nau passt. Denn nichts anderes wollen auch

wir mit diesem neuen Magazin, das Ihnen

jetzt vorliegt. Als Herausgeber von SU.kontakt

im GL-Verlag begrüße ich Sie sehr herzlich mit

dieser ersten Ausgabe. Ganz dem Beispiel

Rheinland folgend wollen wir eine Plattform

für die Interessen von Unternehmern im

Rhein-Sieg-Kreis sein, netzwerken und auch

daraus eine Marke machen. Wir wollen mit

den Wirtschaftsförderern zusammenarbeiten

und dokumentieren: Rhein-Sieg ist Spitze.

Ich freu mich drauf und wünsche alles Gute,

Ihr

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Layout:

MEDIABRIDGES ® GmbH

www.mediabridges.de

Druck:

Köllen Druck, Bonn

SU·kontakt – 6x jährlich

im Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

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nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

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Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: Januar/Februar 2011

Anzeigenschluß: 20. Dezember 2010

SU•kontakt 01/10

3

IMPRESSUM


4

SU •PROFIL DaS GESPRäCh

SU•kontakt 01/10

Er kämpft mit den

finanziellen Problemen

seines Landkreises

wie alle Kollegen in

unserem Land. Aber er

läßt auch erkennen -

nicht ohne Stolz - dass

der Rhein-Sieg-Kreis

trotz allem noch zu

den besten gehört in

unserem Land:

Landrat Fritjof Kühn.

Im Gespräch mit

„SU·kontakt“ zog er

eine erste, positive

Bilanz des auslaufen-

den Jahres 2010.

Der Landrat ist mit dem Jahr

2010 nicht unzufrieden

von ebeRhaRD GRavenStein

Landrat Fritjof Kühn ist ein bedächtiger

Mann. Ein Kommunalpolitiker und

Verwaltungsfachmann mit großer Erfahrung.

Nicht nur für den Rhein-Sieg-Kreis

von unschätzbarem Wert. Vor 30 Jahren

fasste er im Kreishaus Fuß als Leiter des

Ordnungsamtes. Vor 20 Jahren wurde er

Kämmerer, später Oberkreisdirektor. Und vor

zehn Jahren wurde er erstmals zum Landrat

gewählt. Vor einem Jahr begann seine

dritte Amtszeit. Am 16. Oktober wurde er

67 Jahre alt. Zeit an Rente zu denken? Bei

Fritjof Kühn hat man nicht den Eindruck.

Der gebürtige Bayer - seit 1964 im Rheinland

- hat viel zu tun und noch mehr vor.

Gerade erst zeigte er Stärke als wieder einmal

das Berlin-Bonn-Gesetz in Frage gestellt

und ein Abzug des Bundesverteidigungsministeriums

von der Hardthöhe diskutiert

wurde. Mit Bonns Oberbürgermeister Jürgen

Nimptsch stärkte er den rheinischen

Bundestagsabgeordneten in Berlin den Rücken:

„Wir müssen uns auf die Zusicherung

verlassen können, dass das Berlin-Bonn-

Gesetz eingehalten wird.“ Kühn weiß zu

genau, welch verheerende Folgen eine an-


ders geartete Maßnahme nach

sich ziehen würde: „30.000 Arbeitsplätze

hängen in unserem

Kreis an dem Vertrag.“

Konsequent bedankte sich

Kühn bei Bundesinnenminister

Schäuble für ein „klares Bekenntnis“,

wenn auch mit der sorgenvollen

Anmerkung: „20 Jahre

nach der deutschen Wiedervereinigung gerät

leider in einigen Reihen der Politik und

auch in der öffentlichen Darstellung zunehmend

in Vergessenheit, dass Grundlage des

Bonn-Berlin-Beschlusses die Zusage einer

fairen Arbeitsteilung zwischen Bonn und

Berlin war.“ Sechs der 15 Bundesministerien

haben schließlich ihren ersten Dienstsitz am

Rhein. Änderte sich hier Wesentliches, käme

ein ganzes Gefüge im Rhein-Sieg-Kreis ins

Wanken. Der Landrat weiß: „Eine hohe Zahl

unserer Bürger in den einzelnen Kommunen

hat ihren Arbeitsplatz in Bonn.“ Da darf

nichts platzen...

Ansonsten blickt Fritjof Kühn auf ein nicht

unfreundliches Jahr zurück. Die große Krise

scheint überwunden. Die Arbeitslosenquote

ist - im Vergleich - mit 5,7 Prozent be-

DaS GESPRäCh

Das Siebengebirge - Highlight der Region

merkenswert gering: „Wir haben Zuwanderer

und können insgesamt zufrieden sein.“

Damit spielt er zugleich auf einen Zustand

an, dem man mehr Beachtung schenken

sollte. Der Landrat sagt: „Wir sind besser als

allgemein bekannt ist.“

Dabei zählt der Landkreis zu den leistungsstärksten

in Deutschland. Mit seinen

knapp 600.000 Einwohnern ist er einer

der größten der Republik. Und er ist eine

Wachstumsregion. Die mittelständisch geprägte

regionale Wirtschaft ist stabil, die

Entwicklung des Landkreises seit seiner

Gründung im Jahre 1969 äußerst positiv.

20.000 neue Arbeitsplätze wurden zuletzt

geschaffen. Über 130.000 bieten sich zur

Zeit im Kreis.

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SU •PROFIL

Bundes hat sich der Landkreis

um die verbleibenden Politikbereiche

zum internationalen Wissenschaftsstandort

gemausert,

dabei aber seine kulturhistorischen

Highlights nicht vernachlässigt.

Denn: Auch Tourismus

schafft Umsatz. Und nicht nur

das Siebengebirge als der Inbegriff

der Rheinromantik seit dem 19. Jahrhundert

ist eine Reise wert. Die „Natur als

Wirtschaftsfaktor“ - das ist an der Sieg der

Slogan. Nach einem „Masterplan“, den der

Kreis und die Fachhochschule Bad Honnef/

Bonn erarbeitet haben, soll das Siebengebirge

auch international stärker vermarktet

werden. Damit könnten 1.800 neue Arbeitsplätze

geschaffen und 38 Millionen

Euro Einkommen erwirtschaftet werden.

Ziele, die für den ländlichen Raum von Bedeutung

sind.

Und was wird im neuen Jahr? Landrat

Fritjof Kühn sagt: „Wir müssen in erster Linie

die Gemeindefinanzierung in den Griff

bekommen. Wir wollen die Regionale 2010

erfolgreich abschließen und in Bildung und

Wissenschaft investieren.“

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SU •PROFIL SERIE: DIE ERFOLGREIChEN

Wilfried Müller,

Regionaldirektor der AOK

im Rhein-Sieg-Kreis.

Zusatzleistung statt Zusatzbeitrag

Leistungsrecht, Gesundheitsförderung

oder Beitragsfragen: Die

gesetzliche Krankenversicherung

stellt komplexe Anforderungen, so

dass manchmal nicht nur Versicherten,

sondern auch Betriebsinhabern

oder Personalchefs der vollständige

Durchblick fehlen kann.

Gut, wenn man einen umfassend informierten

Partner an der Seite hat.

Die AOK Rheinland/Hamburg sieht

sich als dieser Partner für Arbeitgeber im

Rhein-Sieg-Kreis, so wie es auch für Arbeitnehmer,

mitversicherte Familienangehörige,

Studenten und Rentner gilt. Und die Krankenversicherungs-Welt

wird in den nächsten

Jahren noch komplizierter. Im nächsten Jahr

sollen die gesetzlichen Krankenkassen die

Möglichkeit bekommen, bei Bedarf Zusatzbeiträge

von ihren Versicherten zu erheben –

die Überprüfung der Berechtigung eines

Sozialausgleichs sollen dann die Arbeitgeber

durchführen.

Apropos Zusatzbeitrag: Die AOK Rheinland/Hamburg,

mit 2,9 Millionen Versicherten

die größte gesetzliche Krankenkasse in

Nordrhein-Westfalen, wird in diesem und im

nächsten Jahr keinen Zusatzbeitrag erheben.

Das betonte der Vorstandsvorsitzende

Wilfried Jacobs schon vor Wochen. „Wir

SU•kontakt 01/10

gehen“, so Jacobs, „davon aus, dass die Politik

ihre Sparankündigungen vor allem bei

den Arzneimitteln schnellstens umsetzt.“

Die AOK Rheinland/Hamburg selbst hat erfolgreich

gewirtschaftet und konnte zudem

im ersten Halbjahr 2010 mehr als 20.000

neue Mitglieder gewinnen.

Die AOK Rheinland/Hamburg hat auch

durch Befragungen festgestellt, dass die

Kunden von ihrer Krankenkasse ein umfassendes

Serviceangebot erwarten. Die AOK

Rheinland/Hamburg setzt auf guten Service –

für die Versicherten wie für die Firmenkunden.

„Auch im Rhein-Sieg-Kreis bietet

die AOK ihren Firmenkunden viele positiv

bewertete Serviceleistungen“, so Wilfried

Müller, Regionaldirektor der AOK im Rhein-

Sieg-Kreis. Dazu gehört der monatliche

Newsletter „vigo PRAXIS AKTUELL direkt“,

den insgesamt mehr als 10.000 Unternehmer

regelmäßig erhalten und der ihnen Informationen

über wichtige Neuigkeiten im

Sozialrecht liefert. Die Personalrechts-Datenbank

„PRO online“ verschafft mit mehr als

25.000 Dokumenten einen Überblick über

die aktuelle Rechtssprechung im Sozialversicherungsrecht.

Eine Informationsquelle

par excellence ist das Unternehmermagazin

„vigo praxis aktuell“ der AOK Rheinland/

Hamburg.

Die größte gesetzliche Krankenkasse in

NRW zeichnet sich durch eine Reihe von

besonderen Angeboten aus. So ist die AOK

Rheinland/Hamburg die Krankenkasse mit

der besten Erreichbarkeit. Nicht nur durch

das flächendeckende Geschäftsstellennetz

mit über 100 Filialen, die auch samstags geöffnet

haben. „Im Rhein-Sieg-Kreis sind wir

in fünf Geschäftsstellen in Siegburg, Troisdorf,

Eitorf, Königswinter und Rheinbach für

unsere Kunden da“, sagt Regionaldirektor

Wilfried Müller. In allen Geschäftsstellen

stehen persönliche Ansprechpartner bereit.

Das gilt auch für das AOK-ServiceCenter

Clarimedis. Hier geben kompetente Fachärzte

und Sozialversicherungsexperten Antworten

auf alle Fragen rund um Gesundheit,

Medizin und Versicherungsschutz – kostenfrei

rund um die Uhr (Tel. 0800 0326326).

Eine wichtige Informationsquelle für Firmen

und Steuerberater im Rhein-Sieg-Kreis

sind die jährlich stattfindenden Seminare zum

Jahreswechsel. Hier vermitteln Experten die

wichtigsten Änderungen im Sozialversicherungsrecht

für das kommende Jahr. „Wir verstehen

uns als kompetenter Ansprechpartner

unserer Firmenkunden im Rhein-Sieg-Kreis“,

so Wilfried Müller. Die Seminartermine und

weitere Informationen finden interessierte

Firmen unter www.aok-business.de.


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SU •PROFIL

Wirtschaftsförderung

setzt auf die Themen

Bildung und Tourismus

SU•kontakt 01/10

Auch der Kreis-

Wirtschaftsförderer

blickt ähnlich seinem

Landrat nicht unzu-

frieden auf das aus-

laufende Jahr 2010

zurück. Dr. Hermann

Tengler sagt sogar:

„Wir sind stärker als

vor der Krise.“

Bild oben: Dr. Hermann Tengler

an seinem Arbeitsplatz im

Kreishaus Siegburg

WIRtSChaFtSFöRDERuNG

von ebeRhaRD GRavenStein

Muss ein Wirtschaftsförderer „in

Optimismus machen“? Nicht,

wenn er im Rhein-Sieg-Kreis beschäftigt

und für das Große zuständig ist.

Dr. Hermann Tengler jedenfalls scheint mit

dem Ist-Zustand „seines“ Kreises vorerst

zufrieden zu sein. Es ist viel erreicht, aber es

ist auch noch genug zu tun.

Tengler sieht als großes Aufgabenfeld

vor allem die Bewältigung des demografischen

Wandels. Von der Altersentwicklung

der Bevölkerung hängt vieles ab. Zum Beispiel

auch die Entwicklung des ländlichen

Raumes. Hier zieht es die jungen Leute weg

in die Großstadt, was zur Folge hat, dass

die „Dorflandschaft“ für Investoren immer

uninteressanter wird, dass Unternehmen

schrumpfen und die Versorgung eines Tages

problematisch werden könnte: „Hier

müssen wir gegensteuern...!“

Ein Mittel könnte der Ausbau des Tourismus

sein. Denn schöne Landschaft „hat’s

genug“. Entsprechend schwungvoll setzt

man in der Wirtschaftsförderung auf den

„Masterplan Tourismus & Naturerlebnis

Siebengebirge“. Das Konzept spielt für die

Neuausrichtung des Kreises spätestens im

Jahr 2020 eine wesentliche Rolle. Immerhin

hat die Internationale Fachhochschule Bad

Honnef/Bonn in einer Studie herausgefunden,

dass es in der Vergangenheit mit dem

Tourismus rund um und im Siebengebirge

ziemlich bergab gegangen ist. Hermann

Tengler sagt: „Das Siebengebirge ist in die

Jahre gekommen“.

Sein Referat hatte die Studie in Auftrag

gegeben. Das Ergebnis wurde im Sommer

vorgestellt. Jetzt sollen daraus die Lehren

gezogen werden. Der Wirtschaftsförderer

weiß zu genau: „Es besteht Handlungsbedarf“.

Der „Masterplan“ nimmt teil am

Ideen-Wettbewerb „Erlebnis.NRW“, für den

die Landesregierung Fördermittel mit einer

Gesamtsumme von 50 Millionen Euro ausgelobt

hat.

Dazu muss man auch wissen: Die Internationale

FH Bad Honnef/Bonn hat Format.

Ihr Tourismusprogramm wurde erst in diesem

Jahr von der Welttourismus-Organisation

der Vereinten Nationen (UNWTO)

zertifiziert und als weltweit führendes

Spitzenprogramm ausgezeichnet. Eine in

Deutschland einmalige Anerkennung.

Auf Tourismus zu setzen ist das eine,

auf Bildung und Wissenschaft zu setzen ist

das andere Standbein, mit dem der positive

Zustand des Rhein-Sieg-Kreises erhalten

bleiben soll. Der Landkreis gilt als Wachstumsregion,

weil u. a. auch Einrichtungen

aus Wissenschaft und Forschung immer

wieder junge Leute an sich ziehen. Die Zahl

der Studierenden wächst.

Dr. Hermann Tengler erinnert sich: „Unsere

Hochschulen waren anfangs für gut

2.000 Studierende ausgelegt. Jetzt haben

wir weit über 5.000.“ Im Zuge dieser Entwicklung

entstehen weitere Unternehmen.

Dr. Tengler: „Seit 1993, als wir ein neues

Gewerbegebiet-Konzept anstießen, sind


hier 1.340 neue Betriebe entstanden, die

insgesamt 20.000 Arbeitsplätze mit sich

brachten.“

In einer Prognose hieß es einmal: „Der

Rhein-Sieg-Kreis wird in den nächsten 15

Jahren den größten Bevölkerungszuwachs

in Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen haben.“

Und bald der bevölkerungsstärkste

Landkreis in der Bundesrepublik Deutschland

sein ! Diese Entwicklung ist bisher nicht

eingetroffen und muss eher wieder belebt

WIRtSChaFtSFöRDERuNG

Diese Solardach-

Übersicht aus dem

Internet zeigt, wo

sich Installationen

lohnen. Alles, was rot

gezeichnet ist, gilt als

„sehr gut geeignet“.

Selbst die orangefar-

benen Flächen sind

noch „gut geeignet“.

werden. Das Kreisentwicklungskonzept

2020 soll dabei helfen. Die Kreiswirtschaftsförderung

will die Zusammenarbeit mit der

Fachhochschule im Bereich der Gründungsförderung

intensivieren (BusinessCampus

und Gründungsakademie) und die Entwicklung

erneuerbarer Energie vorantreiben.

Auch hier hat sich viel getan.

SU •PROFIL

Die Schlagzeile des Jahres 2008 hat

offensichtlich weiterhin Gültigkeit: „Der

Rhein-Sieg-Kreis kann sich mit eigener

Energie selbst versorgen“. Das hatte eine

Modellstudie ergeben, die von Wirtschaftsförderung

und der Kreissparkasse Köln in

Auftrag gegeben worden war.

In diesem Jahr nun folgte ein „Solardachflächen-Kataster“.

Mit wenigen Klicks

im Internet können Hausbesitzer und Gewerbetreibende

schnell und kostenlos herausfinden,

ob das Dach ihres Wohn- oder

Betriebsgebäudes zur Gewinnung von Solarenergie

geeignet ist.

Was Dr. Hermann Tengler aktuell besonders

am Herzen liegt: Eine flächendeckende

Breitband-Versorgung für Wohnraum und

Betriebe. Gegenwärtig wird eine entsprechende

Studie vorangetrieben.

Und: Wie viel mehr Nutzen für die Region

lässt sich noch aus den Hochschulen

ziehen? Es geht u. a. um Wissenstransfer

von Hochschule und Wirtschaft und um die

Bindung der Studenten an die regionale

Wirtschaft. Gegenwärtig wird eine Wirkungsanalyse

angefertigt.

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SU •REGIO

SU•kontakt 01/10

NAMEN

Lars Johannsen (Bild), Geschäftsführer

des HUMA-Projektentwicklers

Münchner

Grund, hat Spaß an Kritik:

„Für mich sind die

Wünsche und Ideen

der Bürger unbezahlbar“

sagt der Planer

des neuen Sankt Augustiner Stadtzentrums.

Anders ginge es auch nicht: Bei dem 120 Millionen

Projekt will sein Unternehmen die von

anderer Stelle in den 1970er Jahren gemachten

Fehler der Stadtplanung nicht wiederholen.

Birgit A. Behrendt (50, Bild), ist „Managerin

des Jahres 2010“.

Die gebürtige Kölnerin

erhielt den renommierten

„Mestemacher

Preis“, der alljährlich

an Top-Manager verliehen

wird. Berendt ist

Executive Director in der Ford-Zentrale in den

USA und zuständig für den globalen Einkauf.

Ihr unterstehen 600 Mitarbeiter.

Heidi Klum (37, Bild), Top-Model, TV-

Moderatorin und Werbe-Star

– neuerdings

für die Kosmetikmarke

„Astor“ – hat ihren

Firmensitz (Heidi Klum

GmbH co. KG) von Bergisch

Gladbach 15 km

weiter nach Odenthal (Wohnsitz) verlegt. Damit

muss die Kreisstadt nach Zeitungsberichten

angeblich auf 100.000 Euro Gewerbesteuer

verzichten. Umzugsgründe wurden nicht bekannt;

allerdings soll die chemie mit der Stadt

nicht mehr gestimmt haben.

Meinolf Sprink (52, Bild), Direktor für

Kommunikation der

Bayer 04 Leverkusen

Fußball GmbH, bereitet

zum Jahresende

ein spezielles Souvenir

für die Fans vor. Er gab

eine DVD in Auftrag,

auf der die jetzt 30jährige Zugehörigkeit der

Bayerelf zur 1. Fußball-Bundesliga dokumentiert

wird. Mit Spielszenen und Interviews ehemaliger

und aktueller Bayer-Stars. Im übrigen

entscheidet sich dieser Tage in seinem Büro,

wer in diesem Jahr den Ehrenamtspreis erhält.

Für besonderes Engagement in Amateurvereinen

stellt die Werkself 15.000 Euro zur Verfügung.

118 clubs haben sich beworben.

Wirtschaftstreffen in Bergisch Gladbach. Auf dem Podium (v.l.) Eva Babatz (IHK RheinBerg-Leverkusen), Willibert Krüger

(IHK-Vizepräsident), Landrat Rolf Menzel (Rheinisch-Bergischer Kreis).

Kommunen benötigen jeden

Monat 500 Millionen Euro Kredit

Angesichts zunehmender finanzieller

Probleme von Städten und Gemeinden

befürchtet die IHK Köln erhebliche

Auswirkungen auf die Partnerschaft von

Unternehmen und Kommunen.

Bei der gemeinsamen Sitzung der

IHK-Wirtschaftsgremien Leverkusen/

Rhein-Berg stellte IHK-Vize-Präsident

Willibert Krüger fest: „Nur handlungsfähige,

effizient arbeitende und finanziell gesunde

Gemeinden können die notwendigen Investitionen

in die Weiterentwicklung der

Infrastruktur leisten“.

Bei der selben Veranstaltung sagte

Landrat Rolf Menzel zur Situation der Kommunalfinanzen

am Beispiel des Rheinisch-

Bergischen Kreises: „Die vom Land Nordrhein-Westfalen

beschlossene Soforthilfe

für Kommunen ist wie ein Tropfen auf dem

heißen Stein und strukturell keine Hilfe. Die

Kommunen in NRW benötigen insgesamt

gesehen pro Monat 500 Millionen Euro

neue Kassenkredite, da fehlt jede Perspektive.

Allein der Rheinisch-Bergische Kreis

steuert im nächsten Jahr auf ein Defizit von

32 Millionen Euro zu und das ohne eigenes

Zutun. Wir brauchen dringend eine Strukturreform

der Kommunalfinanzen.“

Das traditionelle gemeinsame Treffen

der acht IHK-Wirtschaftsgremien aus Leverkusen

sowie dem Rheinisch-Bergischen

Kreis findet einmal jährlich statt. In diesem

Jahr folgten rund 120 Gremienvertreter der

Einladung der IHK-Zweigstelle Leverkusen/

Rhein-Berg zunächst zu einer Betriebsbesichtigung

und zur anschließenden Podiumsdiskussion

in die Firma Krüger nach

Bergisch Gladbach.

2,7 mio. euro für den nahverkehr in Rheinberg

Der Nahverkehrsverband Rheinland fördert mit Mitteln des Landes NRW den Ausbau von

Haltestellen im Rheinisch-Bergischen Kreis in diesem Jahr mit 2,7 Mio. Euro. Der größte Teil

geht nach Leichlingen. Dort wird im Jahr 2011 mit dem Bau eines barrierefreien Zugangs

zum Bahnhof begonnen. Die Stadt hatte sich mit der Bahn auf einen neuen Zugang auf

den Mittelbahnsteig geeinigt. Zusätzlich werden 10 Bushaltestellen mit Wartehäuschen versehen

und behindertengerecht ausgestattet.

In Burscheid-Hilgen kann die Stadt jetzt den Raiffeisenplatz zu einer Verknüpfungshaltestelle

umbauen. 3 Halteplätze für Linienbusse, ein Warteplatz und 10 Park- und Ride-Plätze

sollen entstehen. Dafür gibt es einen Zuschuss von 289.000 Euro.

Auf den Bahnhöfen in Leichlingen, Overath und Rösrath werden für 290.000 Euro dynamische

Anzeigen für die Reisenden errichtet. Die Hoffnung, dass die tägliche Unsicherheit

der Fahrgäste bei Verspätungen und Zugausfällen bald ein Ende hat, steigt damit.


Das „Rheinland“

soll zu einer

marke werden

Spitzenrepräsentanten der rheinischen

Großstädte und Kreise sowie der Industrie-

und Handelskammern im Rheinland

haben auf der Expo Real in München

verabredet, die Dachmarke Rheinland

national und international stärker zu positionieren.

Angestrebt wird

eine themenbezogene

Kooperation,

um das Rheinland

als eigenständige

und selbstbewusste

Marke in

OB Jürgen Roters, Köln

Abgrenzung zum

Ruhrgebiet zu etablieren. Das Rheinland

verfüge dazu als Wirtschaftsraum erster

Klasse über hervorragende Voraussetzungen,

müsse sich aber deutlicher im

nationalen und internationalen Wettbewerb

aufstellen, war sich die prominent

besetzte Runde aus knapp 30 Oberbürgermeistern,

Landräten und leitenden

Vertretern aus den Kommunalverwaltungen

einig. Konsens wurde darüber

erzielt, dass Düsseldorf und Köln diesen

Prozess als Lokomotiven voranbringen

müssen.

Eine erste Regio-Konferenz wollen die

Oberbürgermeister Elbers (Düsseldorf)

und Roters (Köln) in Form einer Schifffahrt

auf dem Rhein organisieren.

Der nordrhein-westfälische Bauminister

Voigtsberger bekennt sich zur

Investition am Standort Köln Bonn und

will innerhalb der nächsten fünf Jahre

rd. 1 Mrd. Euro in den Mietwohnungsbau

und die energetische Sanierung

vor Ort investieren.

Damit setzt das Bauministerium ein

klares Signal für den Standort, um

weitere junge Fachkräfte vor Ort

auszubilden bzw. zu binden.

Auf der Immobilienmesse Expo Real in

München diskutierte der Minister mit den

Grünes licht für „bettensteuer“ in nRW

SU •REGIO

Immer beliebter - eine „öffentliche Bibliothek“ der besonderen Art

Während das bergische Overath noch nicht weiß, was mit seiner roten Telefonzelle geschehen soll, wenn die Telekom aus

wirtschaftlichen Gründen den „Saft abdreht“, hat Bonn bereits gehandelt. Aus dem Geschenk der Partnerstadt Oxford an

der Adenauerallee wurde eine öffentliche Mini-Bibliothek. Rund um die Uhr kann in dieser begehbaren Bücherzelle Lesestoff

kostenlos ausgetauscht werden.

Wissenschaft macht die Region immer attraktiver

Eine Milliarde Euro fliessen

in den Standort Köln/Bonn

Oberbürgermeistern Jürgen Roters (Köln)

und Jürgen Nimptsch (Bonn) sowie mit

Rhein-Sieg-Landrat Frithjof Kühn (Vorstandsvorsitzender

des Region Köln/Bonn e.V.) und

Kreissparkassen-Chef Alexander Wüerst

(Standortmarketing Region Köln/Bonn

GmbH) über das Wissenschaftspotenzial

in der Region und die damit verbundenen

Auswirkungen auf das Immobilienumfeld.

Einig war man sich darüber, dass Wissenschaft

und Forschung die treibenden Wirtschaftskräfte

in der Metropolregion Köln

Bonn sein werden.

Nordrhein-westfälische Kommunen dürfen zukünftig selbst darüber ent scheiden, ob sie eine

Übernachtungssteuer in ihrem Stadtgebiet erheben wollen. Für die Einführung dieser neuen

Steuer haben das Ministerium für Inneres und Kommunales und das Finanzministerium grünes

Licht gegeben, indem sie die entsprechende Satzung der Stadt Köln genehmigten. Damit ist

die Übernachtungssteuer landesweit zugelassen. Die Ministerien wollen mit dem Schritt das

Selbstverwaltungsrecht der Kommunen auch im Bereich der kommunalen Steuern stärken.

Die sogenannte „Bettensteuer“ ist neu. Der Rat der Stadt Köln hatte im März dieses Jahres

eine entsprechende Satzung beschlossen. Die in der Kölner Satzung als Kulturförderabgabe

bezeichnete Steuer soll auf Übernachtungen im Gebiet der Stadt Köln erhoben werden.

Nach dem Kommunalabgabengesetz war eine Genehmigung dieser Satzung erforderlich,

weil die Abgabe erst malig von einer Gemeinde erhoben werden soll.

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Finanzprobleme gefährden die abtei in Siegburg

Über 800 Jahre ist es her, da haben hier auf dem Michaelsberg in Siegburg über 100

Mönche gelebt, heute sind es noch zwölf. Und die weitere Existenz der eindrucksvollen

Anlage ist in Gefahr. Die „Abtei-Stuben“ und die Buch-und Kunsthandlung sind bereits

geschlossen, Mitarbeiter gekündigt. Das Wahrzeichen der Kreisstadt muss saniert werden.

Unterschiedliche Konzepte sollen die finanzielle Schieflage wieder richten, um das attraktive

Anwesen bis weit über das 950jährige Jubiläum im Jahr 2014 zu sichern.

in attendorn findet man das höchste einkommen

Das NRW-Gehalt beträgt

im Durchschnitt 3.359 Euro

Die anhaltende wirtschaftliche

Erholung sorgte auch im zweiten

Quartal 2010 für steigende Verdienste

bei Voll- und Teilzeitbeschäftigten in

Nordrhein-Westfalen.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen

als Statistisches

Landesamt mitteilt, waren die

durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste

vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer/-innen

mit 3.359 Euro um 3,2 Prozent höher als

ein Jahr zuvor. Die Verdienste der Teilzeitbeschäftigten

stiegen um 2,3 Prozent auf

1 624 Euro.

Diese positive Entwicklung ist vor allem

auf die Ausweitung der bezahlten Arbeits-

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stunden zurückzuführen, wobei Vollzeitkräfte

(+1,7 Prozent auf 38,8 Wochenstunden)

in stärkerem Maße profitierten als Teilzeitkräfte

(+0,9 Prozent auf 23,6 Wochenstunden).

Die Verdienste geringfügig Beschäftigter

lagen – wie im zweiten Quartal 2009

– bei 288 Euro im Monat.

Und wo gibt es das meiste Geld in Nordrhein-Westfalen?

In Attendorn im Landkreis

Olpe. Hier stand zuletzt rein rechnerisch mit

48.814 Euro das höchste Einkommen zur

Verfügung, gefolgt von Schalksmühle im

Märkischen Kreis (42.045 Euro) und Bad

Honnef im Rhein-Sieg-Kreis (33.338 Euro).

Für Köln (20.209 Euro pro Einwohner)

und Düsseldorf (22.553 Euro) wurden die

höchsten Einkommenssummen ermittelt.

nach 24 Jahren:

eine Weinkönigin

von der ahr

Mandy Großgarten von der Ahr ist die

neue und damit 62. Deutsche Weinkönigin.

Das wurde jüngst in einer Festveranstaltung

in Neustadt

an der Weinstraße

im Kreis

von 13 Bewerberinnen

von

einer 80-köpfigen

(!) Jury

entschieden .

Nach 24 Jahren

stellt damit das

kleine Weinanbaugebiet

erstmals wieder die höchste

deutsche Weinmajestät. Mandy ist erst

die vierte Deutsche Weinkönigin von

der Ahr.

In der großen Wahl-Gala in Neustadt

mussten die jungen Frauen in diversen

Spielen u. a. auch einen weiß gekelterten

Rotwein und einen Blanc de

Noir unter drei Weißweinen erkennen,

eine Rede an eine fiktive Versammlung

halten oder in einem Filmrätsel Fehler

bei der Vorstellung deutscher Weinbaugebiete

erkennen.


SU •REGIO

Autofahrer müssen aufpassen -

Wildwechsel in Rhein-Sieg

Im Herbst steigt für Autofahrer die Gefahr von Wildunfällen.

Darauf weist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-

Westfalen hin. Gerade in waldreichen Gegenden wie etwa

im Rhein-Sieg-Kreis sind Tiere jetzt auf der Suche nach Ess-

barem und queren dabei die Straßen.

Auch der Fortpflanzungstrieb treibt Wildschwein und Rotwild

um. Vor allem in der Dämmerung ist die Gefahr

groß, zumal oft noch nasses Laub die Straßen glatt und

gefährlich macht. Deshalb heißt es jetzt für Autofahrer, in bestimmten

Abschnitten besonders vorsichtig zu fahren!

Im vergangenen Jahr kam es in Nordrhein-Westfalen auf Außerortsstraßen

insgesamt 105 Mal zu schweren Unfällen zwischen

Kraftfahrzeugen und Wildtieren. Dabei krachte es 66 Mal

auf Landesstraßen, 30 Mal auf Bundesstraßen, 9 Mal ereigneten

sich Wildunfälle auf Autobahnen. Zum Glück kam niemand zu

Tode. Es gab aber immerhin 29 Schwer- und 77 Leichtverletzte.

Für Schäden, die durch eine Karambolage mit Haarwild entstehen

(aufs Haar kommt’s an), ist die Teilkasko-Versicherung zuständig.

Wichtig für Versicherte mit einer Vollkasko-Versicherung:

Zwar beinhaltet diese immer eine Teilkasko-Versicherung, jedoch

wirkt sich ein hier entstandener Wildschaden in keiner Weise auf

den Schadenfreiheitsrabatt der Vollkasko aus.

Wenn es zum Unfall gekommen ist, sollte man auf jeden Fall

die Polizei rufen. Sie hilft, den Jagdpächter zu informieren und

stellt auch eine Bescheinigung über den Wildunfall aus. Letztere

muss man seinem Versicherer vorlegen, sobald der Schaden

1.000 Euro übersteigt.

Gar nicht selten ereignet sich ein Unfall jedoch, ohne dass das

Fahrzeug mit dem Haarwild - zum Beispiel Wildschwein, Fuchs,

Reh oder Hase - direkt zusammenstößt. Unfallgrund: Der Autofahrer

erschreckt und verreißt das Lenkrad. Und es gibt Autofahrer,

die dem Tier bewusst ausweichen, um einen größeren

Schaden zu vermeiden.

Die Teilkasko zahlt nur, wenn der Fahrer nachweisen kann,

dass das Ausweichen als Rettungsmaßnahme erforderlich war

und dadurch ein größerer Schaden verhindert wurde. Gemäß der

aktuellen Rechtsprechung muss der Fahrer dafür aber schon den

Zusammenprall mit einem Wildschwein, Reh oder Hirsch vermieden

haben. Und muss es ziemlich gut belegen können ....

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Eine von Deutschlands besten

Auszubildenden kommt vom

Stromversorger RWE aus Siegburg:

Tanja Ehrenberg aus Sankt

Augustin wird nicht nur als Prüfungsbeste

von der IHK Köln im

Regierungsbezirk Köln, sondern

auch als Beste für ganz NRW und

im Dezember schließlich als eine

der Besten in Berlin von Bundesministerin

von der Leyen geehrt.

Nach ersten Verzögerungen

nimmt das Unternehmen Helios

die 35 Millionen Euro teure Sanierung

des Helios-Krankenhauses

Siegburg in Angriff. Der zunächst

für Juni geplante Beginn war

verschoben worden. Unverzüglich

wolle man nun beginnen.

Zunächst wird das Bettenhaus

mit neuer Fassade und modernen

Zweibettzimmern saniert.

Dazu wird ein provisorisches Patientengebäude

aufgebaut. Mit

dem Umbau soll auch das neu

gegründete Gefäßzentrum ausgebaut

werden.

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Siegburg

RWE freut sich

über beste

Auszubildende

Helios investiert

35 Millionen Euro

ins Krankenhaus

Stadtrat gründet Stadtbetriebe Siegburg

Synergien und Einsparpotentiale

suchen

Der Stadtrat hat die „Stadtbetriebe

Siegburg“ aus der

Taufe gehoben. Die Anstalt

öffentlichen Rechts soll in

der Kreisstadt Synergien und

Einsparpotentiale nutzen

sowie eine ausreichende

Ausstattung an Eigenkapital

und Finanzmittel schaffen.

Aufgabe der Stadtbetriebe soll die

Trinkwasserversorgung und die

Abwasserentsorgung, die Entwicklung

der städtischen wirtschaftlichen

und gesellschaftlichen Struktur und

auch die Organisation und Durchführung

von Kulturveranstaltungen

aller Art sein. Auch der Unterhalt von

Im ICE von Siegburg

nach London

Derzeit laufen die Vorbereitungen

für den Aufbau einer IcE-Schnellfahrstrecke

von Frankfurt über

Köln zur britischen Metropole

London. Erste Sicherheitstests

mit den IcE-3-Zügen im Tunnel

unter dem ärmelkanal liefen erfolgreich.

Ab 2013 soll die Fahrt von der

Domstadt nach London rund vier

Stunden betragen. Das dürfte

den Billigflugangeboten am Flughafen

Köln-Bonn Konkurrenz machen:

Zu einer Flugzeit von einer

Stunde zu den Londoner Airports

Gatwick und Standsted müssen

Reisende aus Siegburg rund zwei

Stunden Wartezeit und Flughafentransfer

rechnen.

bürger erteilen Rathausabriss und einkaufszentrum vorerst eine absage

Klares Nein zum Rathausabriss

Die Bürger haben entschieden: Das

Siegburger Rathaus bleibt stehen.

Beim ersten Bürgerentscheid der Kreisstadt

stimmten 9.905 Stimmen für den

Erhalt des Gebäudes, 4.829 stimmten

dagegen.

Damit erteilten die Einwohner auch

dem geplanten Bau eines Einkaufs-

Stadtmuseum, Stadtbibliothek und

Musikschule sowie der Tourismus

und Energiehandel fällt in das umfangreiche

Aufgabenfeld der neuen

Stadtbetriebe. Der Vorstand und ein

zwölfköpfiger Verwaltungsrat aus

Ratsvertretern soll die Anstalt leiten,

die unter einem Dach städtische

Tochter- und Enkelunternehmen zusammenführt.

zentrums im Stadtzentrum unweit der

Einzelhändler der Fußgängerzone und

des Marktes eine Abfuhr.

Das nötige Quorum von rund

6.200 Stimmen hatten die Wähler

deutlich überschritten und Interesse

an ihrer Stadtentwicklung bekundet.

Nun liegen nicht nur die Pläne für den

Abriss und Neubau des städtischen

Verwaltungsgebäudes, sondern auch

das Projekt der über 20.000 Quadratmeter

große Einkaufsgalerie vom

Hamburger Investor EcE für zwei Jahre

vorerst auf Eis. Nun will Bürgermeis-

ter Franz Huhn helfen, eine „dezentrale

Lösung“ für Siegburg zu finden.


niederkassel

SU •LOKaL

Verbotene Fahrt über Abkürzung der

Umgehungsstraße wird kontrolliert

Ein Schleichweg erregt

die Gemüter: Die Verlängerung

der Marktstraße

von Rheidt nach Uckendorf

wird von vielen Kraftfahrern

genutzt, die die ausgebaute

Ortsumgehungsstraße vermeiden

wollen. Zwischen

400 Metern und fünf Kilometern

liegt, je nach Ansicht

der beteiligten, der Vorteil

über den Wirtschaftsweg.

Letzterer ist eigentlich nur

für landwirtschaftlichen Verkehr

sowie Fahrradfahrer

und Fußgänger freigegeben.

Zunächst angebrachte und

abnehmbare Sperrpfosten waren immer wieder verschwunden. Nun macht

die Stadt mit aufgepflasterten Reihen aus „Kölner Tellern“ die Strecke für

Autofahrer unattraktiv. Zudem kündigt die Polizei an, nach ersten Kontrollen

weiterhin verstärkt die Strecke zu überwachen.

Pipeline kreuzt zwei mal den Rhein

Rund 3,8 Kilometer lang und 250 Millionen Euro teuer wird die neue Pipeline

sein, die Shell zwischen ihren beiden Standorten Wesseling und Köln-

Godorf bauen will, um Raffinerieprodukte austauschen zu können. Dazu

wird, gemäß den ersten Planungen, die Pipeline den Rhein unterqueren, in

zwei Metern Tiefe durch Niederkasseler Überschwemmungsgebiet führen

und dann erneut den Rhein zurück aufs Godorfer Ufer queren. Noch ruhen

die Bagger, denn derzeit läuft noch das Planfeststellungsverfahren.

Stadt hilft bei Laub-Entsorgung

Anwohner baumreicher Straßen können das Herbstlaub bei kurzerhand

eingerichteten Sammelstellen der Stadt entsorgen. Sowohl Samstag, 13.

November, als auch Samstag, 27. November, ist der Bauhof von 8 bis 12

Uhr in Mondorf geöffnet. Von 11 bis 12 Uhr wird auch auf dem Parkplatz

der Firma Wipperfürth in Rheidt gesammelt, von 9 bis 10 Uhr auf dem

Willi-Brandt-Platz in Ranzel. Am Alten Turm in Lülsdorf kann Laub von 11

bis 12 Uhr sowie auf dem Parkplatz am Rathaus Niederkassel von 9 bis 10

Uhr angeliefert werden. Pech haben die Uckendorfer: Weil ihr Sammelplatz

in den letzten Jahren kaum genutzt wurde, bittet die Stadt, das Laub nach

Niederkassel zu fahren.

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Troisdorf

Innovationen

und Kreativität

sind bei Unternehmen

gefragt

Über eine gute Kooperation mit

zahlreichen Unternehmen in der

Region freut sich die Fachschule

für Technik an der Berufsschule

in Troisdorf-Sieglar.

Jedes Jahr entsendet die Fachschule

ihre Auszubildenden

für sechs Wochen in Betriebe

und Unternehmen in der freien

Wirtschaft, darunter Trosifol,

Dunlop, Georg Jordan und der

chemiegigant Bayer. Dort helfen

sie in Praktika, Lösungen für

Problem- und Fragestellungen zu

finden, wie Fachschulleiter und

Diplomingeniur Gerhard Sandbrink

erklärt: „Wir schmeissen

unsere Schüler ins kalte Wasser,

denn Schwimmen lernen können

sie dort selber.“ Zuletzt halfen

die Troisdorfer Azubis etwa dem

chemiekonzern Bayer bei der

Umsetzung eines neuen Patents

für die schwingungsgedämpfte

Anbringung von Schraubgewinden

in PVc-Sitzflächen von Bürostühlen.

Auch eine innovative

Mehrzwecktransportbox für Bauteile

des Bonner Unternehmens

Aleris für den Bau neuer U-Bahn-

Züge in London stammt aus der

Feder Troisdorfer Schüler.

Umweltschutz hilft Kosten zu sparen

Kosten sparen und die Umwelt

schützen - das ist das Ziel vom

Projekt öKOPROFIT.

Von Dezember 2009 an haben elf

Troisdorfer Unternehmen sich im Energiesektor

beraten lassen. Das Projekt

von Stadt, TROWISTA, dem städtischen

Gebäudemanagement, den

Stadtwerken, den Abwasserbetrieben,

dem Unternehmerclub pro Troisdorf

freizeit- und familienbad aggua positioniert sich auf umkämpften markt

Einmaliges Erlebnis zum Schwitzen

und Relaxen ist im Bau

Für das Wellnessangebot in der

Region greift das AGGUA-Bad

in Troisdorf tief ins Portmonee:

Rund 1,9 Millionen Euro investiert

das Bad an der Agger in

das in der Region wohl einmalige

Sauna-Pfahldorf.

Auf einem Oval in drei Meter Höhe

entsteht bis September 2011

eine Wellnessanlage mit Panoramaund

Baumhaussauna, modernen Ru-

sowie der Energie.Agentur und der Effizienz-Agentur

NRW trägt erfolgreich

Früchte: Die Zwischenbilanz der vorgestellten

Maßnahmen bedeute schon

jetzt erhebliche Einsparungen, teilt die

Troisdorfer Wirtschaftsförderung- und

Stadtmarketing GmbH TROWISTA mit.

Von der Optimierung der Beleuchtungs-

und Lüftungsanlagen über den

Einbau von Wasserspararmaturen bis

heräumen mit offenem Kaminfeuer

und Whirlpools inmitten des alten

Baumbestandes des Freibades.

Damit positioniert sich das Freizeitbad

auf einem Markt mit 22 Bädern,

die binnen 40 Autominuten erreichbar

sind. Die Konkurrenz sei in den Jahren

gewachsen, und „wer da erfolgreich

sein und bleiben will, der muss sich

in Qualität und Quantität konsequent

weiterentwickeln. Das war schon

hin zur verbesserten Abfalltrennung

reicht der Maßnahmenkatalog. Neben

Workshops gehört auch eine Auswertung

des individuellen Energiebedarfs

mit zum Programm.

Zum Jahresende sollen die jeweiligen

innerbetrieblichen Maßnahmen

überprüft und erfolgreiche Unternehmen

von öKOPROFIT zertifiziert

werden.

bisher immer eines unserer Erfolgsgeheimnisse“,

so Jürgen Knebel, Geschäftsführer

des AGGUA. Man habe

das Vorhaben des Wellness-Ausbaus

unabhängig und erfolgreich auf Wirtschaftlichkeit

prüfen lassen.

Mit 10.000 weiteren Gästen rechnet

das Unternehmen, das seit der

Eröffnung stetig steigende Besucherzahlen,

im Jahr 2009 allein 493.661

Gäste, verzeichnet.


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Hennef

Schnelles Internet

DSL für weitere

Ortsteile im Ausbau

Der Ausbau vom „schnellen Internet“

DSL in den Randlagen der Stadt Hennef

geht voran. Im Juli 2009 bereits

schlossen Telekom und Stadt einen

Kooperationsvertrag zum Ausbau in

28 Ortsteilen. Mit dem Abschluss der

ersten Ausbaustufe folgen nun das

Neubaugebiet „Siegbogen“ sowie die

Ortsteile Lanzenbach, Weldergoven,

Dondorf, Greuelsiefen, Stein, Striefen,

Stofldorf sowie kleinere Nachbarorte.

Insgesamt 15 Ortsteile mit rund 2500

Haushalten.

Da der Ausbau von DSL nicht in allen

Ortsteilen wirtschaftlich umsetzbar

sei, suche man Alternativen. Interessenten

in noch nicht ausgebauten

Gebieten können ihr Interesse unter

www.hennef.de/dsl-abfrage

bekunden.

Unternehmer

sponserten

junge Läufer

Mit einer Spende in Höhe von 1.000

Euro fördert die Werbegemeinschaft

Hennef den Kinderschutzbund. Der

Verein für Einzelhändler, Dienstleister,

Hotels, Gaststätten und Handwerker

hatte für jedes Kind und jeden Jugendlichen

beim Europalauf in der

Stadt je einen Euro Förderung für den

Kinderschutzbund zugesichert. Während

2009 noch 618 Kinder an den

Start gingen, erhöhten in diesem Jahr

978 engagierte Nachwuchssportler

die Spende der Hennefer Unternehmer

für den guten Zweck.

Bessere Anbindung

an Siegtalstrecke

Mehr Mobilität für Berufspendler:

„Im Siegbogen“ heißt die neue

S-Bahnhaltestelle, die das gleichnamige

Neubaugebiet und das Gewerbegebiet

Hossenberg mit der

Bahnverkehrsachse Köln-Siegen verknüpft.

Zwei Bahnsteige mit 145 Meter

Länge sind derzeit bereits im Bau.

Der Zugang erfolgt über Treppen und

Aufzüge von der neuen Brücke zur

Bodenstraße. Vorangetrieben wurde

das Projekt durch den Ausbau der

S-Bahnlinie 12 zwischen Köln und Au

(Sieg). Haltestelle und Brücke kosten

rund 9,7 Millionen Euro und sollen

offiziell am 16.12.2011 in Betrieb

gehen.

Möbelhaus Müllerland zieht in die Messehallen

und bringt frischen Wind in den regionalen Markt

Nach jahrelangem Leerstand,

und vielen Ideen zieht

nun ein Möbelhaus in die

seit Jahren leerstehenden

Messehallen ein.

Fortschritt für des brachliegende

Areal: Der Planungsausschuss

der Stadt Hennef stimmte einer änderung

des Flächennutzungsplans

Noch stehen die alten Messehallen leer. Schon im nächsten Jahr

soll ein Einrichtungshaus Kaufkraft nach hennef locken.

zu und ebnete damit den Weg

des Einrichtungshauses „Müllerland“

in die Hennefer Messegebäude.

Ende 2011 könnte „Müllerland“ mit

31.000 Quadratmeter Verkaufsfläche

eröffnen. Frischer Wind auf dem

Möbelmarkt der Region ist damit

vorprogrammiert. Aufgrund des speziellen

Sortimens fürchtet die Stadt

keine Konkurrenz zum lokalen Einzelhandel.

Auch ein Gastronomiebetrieb

ist in Planung.

Der Investor, die c&S Besitz GmbH

aus dem Rheinland-Pfälzischen Görgeshausen,

hatte zuletzt noch Gutachten

zu Verkehr und Auswirkung

der neuen Messenutzung vorbringen

müssen.


Lohmar

EMITEc für

Innovationen

im Marketing

Zu den einhundert besten Unternehmen

des Mittelstands gehört

EMITEc. Vom renommierten Projekt

„TOP100“ ist der Lohmarer Global

Player nun für seinen Einfallsreichtum

ausgezeichnet worden: Die Gesellschaft

für Emissionstechnologie

hielt von der Jury in der Kategorie

„Innovationsmarketing“ den zweiten

Platz.

Praktikumsplätze

jetzt anmelden

Betriebe, die Praktikumsplätze für

Schüler von weiterführenden Schulen

anbieten, können ihr Praktikums- und

Ausbildungsangebot der Jugendberufshilfe

mitteilen.

Zum Jahresende wird dann die 5.

Auflage der Broschüre „Praktikum

und Ausbildung“ in Lohmar erscheinen.

Informationen bei der Jugendberufshilfe

unter 0 22 46 / 15-312.

Dorfgemeinschaft

Scheid jubiliert

Ihren 40. Geburtstag feiert die Dorfgemeinschaft

Scheid. Seit seiner

Gründung ist der Verein gelebte

Nachbarschaftshilfe. Jährlich werden

Brauchtumsfeste wie der Karneval,

Tanz in den Mai, Erntedankfeste

und Weihnachtsfeiern organisiert.

Seit einigen Jahren betreiben die

Scheider auch jeden Freitag ab 19

Uhr ihr eigenes Vereinslokal „Onkel

Hugo“.

Erfolgreiches Ehrenamt stärkt

auch den Einzelhandel vor Ort

Der Bürgerbus Lohmar verzeichnet

ein erfolgreiches

Wachstum. Für den

Herbst verbuchte der Verein,

bei dem Bürger ehrenamtlich

am Steuer eines Klein-

Omnibusses bis zu acht

Fahrgäste durch ihren Ort fahren,

den 20.000 Fahrgast.

Denn die Idee des Vereins ist

so einfach wie genial: Überhall

dort, wo der reguläre Buslinienverkehr

aufgrund zu ge-

ringer Fahrgastzahlen sich nicht

mehr trägt und eingestellt wird,

kommt der flexible Bürgerbus

zum Einsatz. Somit schließt das

von Ehrenamtlichen getragene

Angebot die Lücke zwischen

vielen Wohngebieten und Ortsteilen

und dem Stadtzentrum.

Das wissen auch die Lohmarer

Einzelhändler, Dienstleister und

Unternehmer zu schätzen. Mit

großzügigen Spenden förderten

sie auch in diesem Jahr das Projekt.

Letzteres kann schneller als

große Nahverkehrsdienstleister

auf Angebot und Nachfrage re-

agieren. Daher hat der Bus nun

etwa seinen Fahrbetrieb auf den

„Winterfahrplan“ umgestellt: Weil

die letzten Abendfahrten

nur selten genutzt

wurden, wurde

die Mittagspause

gestrichen und der

Nachmittagsfahrplan

um eine Stunde nach

vorne gezogen. Fahrpläne

und Informationen

unter www.buergerbuslohmar.de

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Klappbare Box

überzeugte die

Jury

Einen klappbaren Mehrwegtransportbehälter

für die Industrie hat

das Lohmarer Unternehmen Overath

für die Automobilindustrie

entwickelt. Der Hersteller für Verpackungslösungen

mit Schwerpunkt

Transportverpackung für

Autoteile verbuchte mit der neuen

„Flip-Box AL“ sogleich einen

Erfolg: In Nürnberg erhielt die

Klappbox, die im Leertransport

38 Prozent weniger Platz benötigt

als übliche Boxen, den vom

Deutschen Verpackungsinstitut

ausgelobten Deutschen Verpackungspreis

2010 in der Kategorie

„Transportverpackung“.

“Teamwork“

erreichte das

Mittelstands-

Finale

Bild: Deutsches Verpackungsinstitut

Das Unternehmen Teamwork -

Die Büttgen GmbH hat es geschafft:

Unter mehr als 3500

Bewerbern konnte der Service-

und Personaldienstleister die

Jury der Oskar-Patzelt-Stiftung

überzeugen und beim „Großen

Preis des Mittelstandes“ das Finale

erreichen. Seit der Gündung

im Jahr 1989 greife eine Vielzahl

namhafter Handelsunternehmen

auf die flexiblen Instore-Logistik-

Dienstleistungen des Unternehmens

zurück, erklärten die Preisrichter.

Teamwork - Die Büttgen

GmbH wurde zum vierten Mal

vom Privatinstitut Dr. Matz Leipzig

zum Wettbewerb um den

Mittelstandspreis nominiert.

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Sankt augustin

Sankt Augustiner

Kunststoffexperten

gastierten bei K-2010

Mit dem Anlagenbauer Kuhne

und dem Polyurethan-Spezialisten

Hennecke kommen gleich

zwei erfolgreiche Kunststoffspezialisten

aus Sankt Augustin. Beide

Unternehmen präsentierten

ihre Technologien nun bei der

weltweit größten Fachmesse für

Kunststoff und Kautschuk, der

K-2010 in Düsseldorf.

RSaG baut auf hallendächern größte Solardachanlage der Region

Mit Ökostrom Gebühren sichern

Die Idee ist so einfach wie

genial: Unzählige Dachflächen

von Werkshallen und Gebäuden

haben die Rheinsieg

Abfallwirtschaftsgesellschaft

RSAG und ihre Tochtergesellschaft

KRS Kompostwerke

Rhein-Sieg bislang nie

beachtet.

Nun schöpfen beide Unternehmen

aus ihren Dächern bares Geld:

Das Sankt Augustiner Unternehmen

TK Energy hat die Dachflächen an vier

Standorten gepachtet und dort, rechtzeitig

vor den Einschnitten der Solarförderung,

eine Solarstromanlage

aufgebaut. Auf insgesamt 11.500 m2 -

etwa so viel Fläche wie zwei Fußball-

masterplan urbane mitte macht das Stadtzentrum fit für eine erfolgreiche Zukunft

Die Meinung der Bürger ist gefragt

Eine ganze Stadt wartet auf den

Start: Derzeit laufen die Planungen

von NRW.Urban, vormals

Landesentwicklungsgesellschaft,

auf Hochtouren. Der „Masterplan

Urbane Mitte“ soll der Stadtmitte

im Rahmen des HUMA-Neubaus ein

neues Gesicht verpassen. Bereits im

März wurden die Bürger beim ersten

Stadtforum über das Vorhaben

informiert. Nun folgte das zweite

Stadtforum, in dem die Pläne für das

Zentrum konkretisiert und Entwürfe

für den HUMA-Einkaufspark vorgestellt

wurden.

Großes Anliegen der Beteiligten ist

die Meinung der Bürger: Anregungen,

Ideen und Kritik seien ausdrücklich erwünscht

und werden von Arbeitskreisen

in die Pläne mit eingearbeitet. In

Diskussionsforen können Bürger da-

her weiterhin zu „Bildung, Kultur und

Freizeit“, zu „Versorgung, Einkaufen,

Wohnen und Arbeiten“ sowie zum

Thema „Verkehrserschließung zum

felder - erzeugen 15.000 Dünnfilm-

Module Solarstrom, der dann ins

öffentliche Netz eingespeist wird. Mit

mehreren Vorteilen: Zum einen leisten

beide Unternehmen einen Beitrag

zum Klimaschutz, zum anderen fließen

die Mieteinnahmen für die Dachflächen

und ein Teil der Stromerlöse

mit in den Müllgebühren-Haushalt.

und im Zentrum“ mitreden. In einem

dritten Stadtforum, voraussichtlich im

Frühjahr 2011, werden die Ergebnisse

vorgestellt.


Königswinter

Bad Honnef

Fachhochschule gratulierte 115 mal

Twintec und TÜV im Praxistest:

Umweltschutz bei Nutzfahrzeugen unterschätzt

Die Ausdauer der innovativen

Denker aus Königswinter hat

sich gelohnt: In einem Praxistest hat

das auf Abgasreinigung spezialisierte

Unternehmen Twintec nachgewiesen,

dass Nutzfahrzeuge selbst unter

ungünstigsten Betriebszuständen im

Stadtverkehr mehr als 60 Prozent

weniger Stickoxide (NOx) erzeugen

können.

Die Internationale Fachhochschule Bad

Honnef·Bonn (IUBH) gilt als Talentschmiede

von internationalem Rang.

Nun haben erneut 115 Studierende ihr

Studium mit einer feierlichen Graduierungsfeier

im Kurhaus von Bad Honnef

abgeschlossen. Den „IUBH Best Thesis

Auf der IAA für Nutzfahrzeuge

präsentierte der Abgasspezialist sein

System TWINblue als Nachrüstsystem

für Nutzfahrzeuge und Busse des

öffentlichen Nahverkehrs. Der clue:

Bei der „Selektiven Katalytischen Reduktion“

des Systems wird ein Stoff

in das Motorabgas eingespritzt, der

über chemische Reaktionen gefährliche

Stickoxide in die natürlichen

Award“ für die beste Abschlussarbeit

ging an die 21-jährige Svenja Rafflenbeul.

Ihr Werk über die „Regeln im

Falle von Störungen im europäischen

Luftraum - am Beispiel der Aschewolke

im April 2010“ wurde mit einer Urkunde

und einem Buchgutschein prämiert.

und ungefährlichen Bestandteile Stickstoff

und Wasser aufspaltet.

Bislang war die Branche davon ausgegangen,

dass im Stop-and-Go-Verkehr

in Städten die nötigen Abgastemperaturen

für solche Systeme nicht erreicht

werden. Das Gegenteil hat ein Praxitest

des TÜV Hessen mit Unterstützung der

Berliner Senatsverwaltung mit einem

umgebauten Testfahrzeug bewiesen.

Drachenfels wird moderner, offener und umweltschonender

„Betonklotz“ weicht für Glaskubus

Die Stunden des alten

Betonbaus sind gezählt:

Noch in diesem Monat

soll der Abriss des alten

Restaurantgebäudes auf

dem Drachenfels beginnen.

Aufgrund des Naturschutzes ist

ein Abriss nur von November bis

Februar möglich. Dann soll auf der

Stelle des alten Betonbaus ein moderner

Glaskubus entstehen. Spezialglas

mit einer für Vögel im ultravioletten

Licht sichtbaren Schicht soll Vogelschlag

vermeiden.

Neu ist auch die Versorgung mit

Stadtgas: Dazu baute die rhenag

eine neue 550 Meter lange und

80.000 Euro teure Leitung, die einen

Höhenunterschied von 90 Metern

überwindet. Damit soll der rund

100.000 Liter grofle Heizöltank auf

dem Drachenfelsplateau überflüssig

werden.

Die mit 8,2 Millionen Euro angesetzte

Sanierung auf dem Drachenfels

wird mit Mitteln des Projektes

Regionale 2010 gefördert.

SU •LOKaL

Airlink Holup lässt

nur noch cO 2neutral

fliegen

Als erstes Reisebüro kompensiert

Airlink Holup die cO2-

Emissionen der von ihm vermittelten

Flugreisen. Für jeden

Flug fördert Airlink pauschal

mit fünf Euro das Unternehmen

„Atmosfair“, dass mit dem Emissionshandel

Projekte für eine

nachhaltige Ressourcennutzung

fördert. Flugreisende können

den Betrag auf Wunsch sogar

verdoppeln. Bei rund 5.000

vom Fluglogistiker Airlink Holup

vermittelten Fügen erwartet

Unternehmer Frank Holup eine

stattliche Spendensumme von

über 25.000 Euro.

Felgen-Technik

nun auch für den

Markt in Asien

Der weltgrößte Felgenproduzent

Hayes Lemmerz expandiert: Im

indischen Pune wird am 23. November

die erste Stahlfelgenproduktion

von Hayes Lemmerz in

Asien eröffnet. Zunächst ist die

Produktion von zwei Millionen

Felgen, später sogar von vier

Millionen Exemplaren geplant.

Unter anderem zählen Tata,

Volkswagen, Renault und Ford zu

den Kunden auf dem Asiatischen

Markt.

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SU •LOKaL

neunkirchen

Seelscheid

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much

ruppichteroth

Windeck

eitorf

es geht um die mindestrettungszeit von 12 minuten

Zusätzliche Rettungswache

für Much vorgesehen?

Für die Gemeinden Much

und Ruppichteroth sind

z. Z. die Rettungswachen

in Pohlhausen und

Ruppichteroth zuständig.

Ein vom Rhein-Sieg-Kreis in Auftrag

gegebenes Gutachten besagt

jedoch, dass von diesen beiden Wachen

aus nicht jeder Ortsteil der beiden

Gemeinden in der vorgeschriebenen

Mindest-Rettungszeit von

zwölf Minuten erreicht werden kann.

Lösungsvorschlag soll eine für die benachbarten

Berggemeinden gemein-

same Wache in Höfferhof sein. Ruppichteroth

besteht allerdings darauf,

die eigene Rettungswache an ihrem

jetzigen Standort zu belassen, da dieser

sowohl in der Gemeinde, als auch

auf der verkehrsreichen Bundesstraße

478 eine schnelle Notfallversorgung

gewährleiste. Und so schlägt der

parteilose Bürgermeister Mario Loskill

eine zusätzliche Rettungswache

in Much vor, was sein Mucher Amtskollegen

auch unterstützt. Allerdings

bedeutet dieser Vorschlag doppelte

Kosten.

Bürger fahren für Bürger

Seit Oktober ergänzt in Neunkirchen-Seelscheid ein Bürgerbus

den regulären Buslinienverkehr auf für große Busse

unwirtschaftlichen Strecken. Der bis zu acht Fahrgästen

Platz bietende Kleinbus wird von Bürgern ehrenamtlich

auf zwei Hauptlinien gefahren. Das Konzept ist seit 1980

in vielen Gemeinden erfolgreich erprobt. Fahrpläne und

Tarife unter www.buergerbus-neunkirchen-seelscheid.de

Künstler-Spende

hilft der

Förderschule

Grund zur Freude hatte die Förderschule

in Windeck-Rossel. Der Künstlerkreis

Windeck stiftete den Erlös aus

dem Verzehr-Verkauf anlässlich seiner

Ausstellung „Natur und Kunst“, die im

August in Windeck-Wiedenhof stattfand.

325 Euro kamen für die Förderschule

zusammen, in der mit Schwerpunkt

Geistige Entwicklung, zur Zeit

65 Schülerinnen und Schüler im Alter

zwischen sechs und 20 Jahren bis zur

Berufspraxisstufe unterrichtet werden.

Neben der Schulleiterin freute sich

auch Kreisschulamtsleiter Hans clasen

über diese Aktion: „Sowohl die Kunst

als auch die Natur bilden wesentliche

Bestandteile des Unterrichts. Es ist

eine tolle Idee, dass diese beiden Disziplinen

durch die Spende der Schule

dabei helfen, besondere Anliegen und

Projekte zu unterstützen.“

Bild links: Stellvertretend für die Organisatoren

überreichten jetzt Sabine Thomas,

Barbara Hammermann und Paolo Pecere

die Spende der Leiterin der Förderschule,

Janka Etten-Splett.

Projekttag

„Natur und

Kultur quer

zur Sieg

Kreisdirektorin Annerose Heinze

wies in ihrer Ansprache anlässlich

des Projekttages der Regionale

2010 „Natur und Kultur quer zur

Sieg“ in Eitorf jüngst darauf hin,

dass es des „Schulterschlusses

aller Beteiligten“ bedarf, um „gemeinsam

reale Projekte umzusetzen“.

So sieht sie auch die aktuelle

Aufgabe als „Gemeinschaftsprojekt

des Kreises mit der Stadt

Hennef, den Gemeinden Eitorf

und Windeck in Kooperation mit

der Stadt Siegburg“ als „ein gelungenes

Beispiel für interkommunale

Zusammenarbeit, ohne die zukunftsorientierteStrukturentwicklung

heute kaum möglich wäre“.

Die Kreisdirektorin versprach, das

vorhandene Kultur- und Naturerbe

„sichtbar und erlebbar zu machen“.

Dazu sei ein Maßnahmenkatalog

entwickelt worden, der

jetzt abgearbeitet werden soll.

Anschließend informierten sich

die Besucher bei einer Bahnfahrt

über den Stand des Projektes.

Hausbesitzer gaben

Energiespar-Tipps

Steigende Energiepreise, Energieeffizienz,

Nutzung erneuerbarer

Energien und Klimaschutz

waren die Stichworte der „offenen

Tür“ vor einer Woche in einer gemeinsamen

Aktion der Gemeinden

Lohmar, Much, Neunkirchen-

Seelscheid und Ruppichteroth. Es

ging um verschiedene Energienutzungsmöglichkeiten.

Hierzu gehören

auch energieeffiziente Häuser

und Techniken wie Blockheizkraftwerke,

Wärmepumpen, Holzvergaseranlagen

sowie Kachelöfen. 20

Hausbesitzer und Unternehmen

boten Einblick in ihre Häuser.


SU •LOKaL

Trafen sich zur Unterzeichnung von Kooperationsverträgen: Unternehmensvertreter von

(v.l.n.r.) Barmer GEK, cONET AG, Sparda-Bank, Igus GmbH, Schulleiter Harald Damm,

VRT Linbach, Löcherbach und Partner, Hans clasen, Leiter des Amtes für Schule und

Bildungskoordinierung des Rhein-Sieg-Kreises, Henrich Baustoffzentrum, IHK).

Zum thema berufsorientierung

Regionale Unternehmen und

Berufskolleg unterzeichneten

Kooperationsverträge

Mit dem Ziel, Jugendliche bei ihrem Übergang von der Schule

in das Berufsleben zu unterstützen und ihnen damit einen

erfolgreichen Start zu ermöglichen, haben soeben Vertreter

von sieben regionalen Wirtschaftsunternehmen Kooperationsverträge

mit dem Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in

Siegburg, Hochstraße, unterzeichnet.

Die Vereinbarungen sollen die Zusammenarbeit zwischen Schule und

Wirtschaft zu beiderseitigem Nutzen intensivieren. Zu der kleinen Feier

anlässlich der öffentlichen Unterzeichnung kamen viele Gäste aus Wirtschaft,

Schule und Verwaltung ins Berufskolleg.

„Eine Schule wie unser Berufskolleg, das mehr als „30-zügig“ die Schülerinnen

und Schüler in Handelsschule und Höherer Handelsschule sowie

Wirtschaftsgymnasium fit für das Berufsleben macht, braucht starke Unterstützung

aus dem Bereich der Unternehmen,“ sagte Harald Damm, Leiter

des Berufskollegs. Die kooperierenden Wirtschaftsunternehmen sind:

BARMER GEK, Siegburg

CONET Technologies AG, Hennef

Haribo, Bonn

Henrich Baustoffzentrum, Siegburg

Igus GmbH, Köln

Sparda-Bank West eG, Siegburg

VRT Linzbach, Löcherbach und Partner, Bonn

Die sieben Firmen haben bereits in den vergangenen Jahren die Arbeit

der Schule begleitet und gefördert, Prozesse angestoßen und unterstützt.

Geplant sind jetzt neben der Teilnahme am Ausbildungsinformationstag

und der gemeinsamen öffentlichkeitsarbeit zum Beispiel Betriebsbesichtigungen

und Schnuppertage bei den Unternehmen, Bewerbungstrainings,

aber auch Angebote für Lehrkräfte an betriebsinternen Fortbildungen und

Unterstützung im Fachunterricht (Praxistransfer).

Das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg mit seinen drei Außenstellen

Bad Honnef, Eitorf und Neunkirchen hat ein ausgesprochen wirtschaftliches

Profil und zur Zeit 2866 Schüler. An der Schule unterrichten

150 Lehrkräfte in 120 Klassen.

Alle Jahre wieder ...

Hotel Restaurant

Zur Post

�I

K


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für viele Menschen die schönste Zeit im Jahr,

lassen Sie sich in dieser Zeit der Vorfreude in unserem Gourmet-Restaurant,

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SU •SERVICE

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BuSINESS

Die Wirtschafts-Gespräche werden

mit einer Wanderung am 4. April

2011 fortgesetzt. Der Veranstaltungsort

wird noch bekanntgegeben.

Weiterer Sponsor neben der

VR-Bank und der Stein-Gruppe

(VW) ist die Gaffel-Brauerei. Medienpartner

bleibt der GL-Verlag.

30 Unternehmer zogen

durch den Wald

So fröhlich war

ein netzwerkmeeting

wohl

noch nie

Der GL Verlag und die VR-Bank hatten

eingeladen zum Netzwerken in Wanderschuhen.

Und 30 neugierige Unternehmer

fanden den Weg nach Rambrücken

(Rösrath) um zu erkunden, was es

da denn geben sollte. Am Ende waren

sie begeistert. Ein

bisschen ermattet

vom Laufen, aber

irgendwie fröhlich

und hoch zufrieden

mit diesem ungewöhnlichenMeeting.

Konnte man

doch völlig zwanglos

und hemdsärmelig

im wahrsten

Sinne des Wortes sehr persönliche Kontakte

knüpfen zu den Vertretern unterschiedlichster

Branchen.

Michael Ortner (Bild) hatte zusammen

mit der Kupfersiefer Mühle und dem Autohaus

Stein (Bus-Shuttle) alles bestens

vorbereitet und zwischendurch auch

persönlich für Erfrischung gesorgt. Da

hieß es später bei den Teilnehmern einhellig:

„Das hat sich gelohnt...“ Und die

nächste Wanderung kommt bestimmt.


„Stellschrauben 2011“

Das Business Training für Unternehmer

Mit Christian Jedinat und Michael Ortner, Rösrath

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26

SU •SERVICE

Der aufschwung ist in der Gastronomie noch nicht angekommen

Schulverpflegung bei der

„hogatec“ ein großes Thema

SU•kontakt 01/10

Die Internationale Fachmesse

für Hotellerie,

Gastronomie und

Gemeinschaftsverpflegung

(Hogatec), ist auf

dem Messegelände in

Düsseldorf mit durchwachsenem

Erfolg zu

Ende gegangen.

„In der Gastronomie ist

der Aufschwung noch

nicht überall angekommen“,

konstatiert

Ingrid Hartges, Haupt-

geschäftsführerin der

DEHOGA. „Zwar gibt

es erste Indikatoren für

positive Umsatzentwicklung

in der Hotellerie

und im Cateringbereich,

doch die Gastwirte

haben auch im ersten

Halbjahr 2010 noch sehr

gelitten“, sagte sie.

GaStRONOMIE

Für Kochteams aus vier

Düsseldorfer Schulen war

die hogatec auch eine

Generalprobe für den

bundesweiten Koch-Wettbewerb

um den „Erdgaspokal“, an dem

seit 13 Jahren Schüler der Klassen

7 bis 10 teilnehmen.

Es galt, ein Vier-Gang-Menüs

herzustellen. Etwa 1.000 der

bisher 10.000 ehemaligen

Teilnehmer sind später übrigens

Gastronomie-Azubis geworden.

Der Bundesverband der

deutschen Energie- und

Wasserwirtschaft e. V. (BDEW)

und der Verband der Köche

Deutschlands e.V sind Sponsor

der Aktion.

Als richtig zeigte sich bei der von

knapp 30.000 Fachleuten besuchten

Messe allerdings die Entscheidung,

der Schulverpflegung erstmals einen eigenen

Themenpark zu widmen. Sowohl Anbieter,

wie Caterer und Gastronomen, als

auch Anwender, d. h. Schulträger, Lehrer

und Eltern, suchten sehr ausgiebig individuelle

Beratung. Das große Thema: Welches

Verpflegungssystem ist für Ganztagsschulen

am besten geeignet?

Zur Wahl stehen zumeist verschiedene

Systeme, u. a. die Mischküche, die vor Ort

mit viel Personal stattfindet und ein Regenerationssystem,

bei dem die Speisen tiefgekühlt

angeliefert und vor Ort regeneriert

werden. Die Gerichte werden in der Großküche

nur bis zu 90 bis 95% fertig gestellt

und anschließend auf drei Grad Celsius

schockgekühlt. Danach sind sie bis zu 78

Stunden haltbar.

Lieferanten sind Großküchen, die die

gekühlten Speisen für die Außer-Haus-

Lieferung herstellen oder direkt industrielle

Tiefkühlkosthersteller. Für die Vernetzungsstelle

Schulverpflegung des Landes Nordrhein-Westfalen

war der Messe-Auftritt ein

„absolutes Neuland“.

FRAGEN AN DEN WEIN-ExPERTEN

Klaus Rüsing

Thema:

Beaujolais

Nouveau

Frage: Herr Rüsing, jetzt kommen die ersten

Primeur-Rotweine auf den Markt. Was halten

Sie von diesen Weinen?

Klaus Rüsing: Man muss unterscheiden zwischen

Primeurweinen aus aller Welt und dem

Beaujolais Primeur aus Frankreich. Der letztgenannte

darf erst am 3. Donnerstag im November

verkauft werden. Da gibt es jedes Jahr

einige gute, preiswerte Weine auf dem Markt.

Frage: Was ist das besondere am Beaujolais

Primeur?

Klaus Rüsing: Als Grundlage wird ausschließlich

die Gamaytraube verwendet. Nach

dem traditionellen Beaujolaisverfahren (Ganztraubengärung)

entstehen leichte fruchtige

Rotweine mit Erdbeer- und Pfirsich-Aroma. Sie

sollen jung getrunken werden. Am besten bis

Weihnachten.

Frage: Dem Beaujolais Primeur geht ein nicht

mehr ganz so guter Ruf voraus. Warum?

Klaus Rüsing: Das liegt an der Massenproduktion.

Die Primeurweine der Discounter sind

nicht in dem aufwendigen Beaujolaisverfahren

hergestellt worden. Mich wundert es jedes Jahr,

wo die Supermärkte die Riesenmenge Wein

herbekommen. Zum Teil auch noch Beaujolais

Village. Dieser darf nur in einer kleinen Region

angebaut werden. Wo die Menge Wein herkommt?

Ich weiß es nicht. Ein Schelm, der Böses

dabei denkt.

Frage: Ich kann mich an Zeiten erinnern, da

warteten die Gäste im Restaurant auf den

Beaujolais Primeur. Ist das heute auch noch so?

Klaus Rüsing: Nein, leider nicht. Früher durfte

der Wein erst um Mitternacht zum 3. Donnerstag

im November Frankreich verlassen. Es gab

ein regelrechtes Primeur-Wettrennen. Wer bekommt

die erste Flasche in New York, oder so.

Die Supermärkte haben heute durchgesetzt,

dass der Wein nur nicht eher verkauft werden

darf. Die schieben am 18.11. einfach die Paletten

rein. Der Reiz ist verschwunden.

WEIN-TIPP-KOMPAKT

achten Sie auf Erzeugerabfüllungen.

trinken Sie den Beaujolais Primeur zu

Gänsegerichten. Die Säure beißt das Fett.

www.ruesing-weine.de


© Andres Rodriguez - Fotolia.com

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DRUCK + VERLAG

www.koellen.de

Da wird Papier neidisch.


28

SU •SERVICE autO

Erstes Schaulaufen in Paris

Der neue

Passat feierte

Weltpremiere

Am 30. September war es endlich

soweit: Auf dem Automobilsalon

in Paris präsentierte Volkswagen

seinen neuen Bestseller: die siebte

Passat Generation zeitgleich

als Limousine und Variant.

Und schon sind die Neuheiten

auch beim Händler.

neue Passat bietet Oberklasse-Features

in der Mittelklasse“,

„Der

sagte Volkswagen Entwicklungsvorstand

Dr. Ulrich Hackenberg vor über

1400 internationalen Gästen. Und er fügte

hinzu: „Die Passat Baureihe war schon immer

Technikvorreiter ihrer Klasse. Dabei

SU•kontakt 01/10

dient die Technik nicht als Selbstzweck, sondern

ist spürbar erlebbar für den Kunden“.

Gerade Linien, klar strukturierte Flächen

und dynamische Proportionen kennzeichnen

das Design. Die Stilistik des Bestsellers

macht dabei einen großen Sprung.

Wie von Volkswagen gewohnt, setzt

zudem auch der neue Passat Maßstäbe im

Bereich der Nachhaltigkeit. Alle zehn Motoren

(77 kW / 105 PS bis 220 kW / 300 PS)

sind sparsamer – und zwar um bis zu 19

Prozent.

Der „kleinste“ und doch drehmoment-

Der Passat (ob als Stufenheck oder als

Variant) steht mit über 15 Millionen

verkauften Exemplaren in mehr als

100 Ländern für eine der ganz großen

Erfolge der Automobilgeschichte.

starke Turbodiesel (1.6 TDI mit 105 PS und

250 Nm) verbraucht nur noch 4,2 l/100 km;

das entspricht 109 g/km CO2. Wegweisend

ist der 1.4 TSI (90 kW / 122 PS); er begnügt

sich in der BlueMotion Technology Version

mit 5,8 l/100 km. Der entsprechende CO2-

Wert liegt bei 138 g/km.

Das neue Modell überzeugt darüber hinaus

mit Sicherheitsfeatures wie einer automatischen

City-Notbremsfunktion und einer

ab Comfortline serienmäßigen Müdigkeitserkennung.

Der Variant ist mit 25.425 Euro

um fast 700 Euro billiger als bisher.

Der neue BMW X3

Der neue BMW X3 ist startbereit. Am 20. November findet

die Markteinführung in Deutschland statt. Die Preise liegen

zwischen 39.100 und 51.850 Euro (inkl. Mwst.). Er tritt die

Nachfolge eines Bestsellers an und verleiht der Fahrfreude

in einem Sports Activity Vehicle seiner Klasse eine ganz

neue Dimension. Im neuen BMW X3 wird die serienmäßige

Auto Start Stop Funktion erstmals auch mit einem Sechszylinder-Motor

sowie mit dem Achtgang-Automatikgetriebe

kombiniert. Damit erreicht der neue BMW X3 xDrive20d einen

Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus von 5,6 Litern

je 100 Kilometer. Der Allradantrieb BMW xDrive optimiert

nicht nur die Traktion, sondern weist auch eine neue, die

Fahrdynamik fördernde Abstimmung auf.


Public Relation

online-marketing

Stark in der Region

Regionale Anbieter verschlafen

oft die Möglichkeiten des

Internets. Dabei lassen

sich potenzielle Kunden aus

der Region gezielt übers

Internet ansprechen.

Das Internet ist aus dem Alltag der

meisten Menschen nicht mehr wegzudenken.

Zu selbstverständlich ist

heute die Nutzung des Webs geworden.

Über 80 Prozent aller Kunden informieren

sich über Produkte und Dienstleistungen

zunächst ausführlich online. Testberichte,

Preis-, Suchmaschinen und Empfehlungsportale

halten eine Vielzahl an Informationen

bereit und ermöglichen oft auch die

direkte Bestellung per Mausklick. Aus diesen

Vorteilen für Endverbraucher hat sich

gleichzeitig ein klarer Nachteil für regionale

Anbieter ergeben, die im Internet gar nicht

oder nur mit einer Homepage präsent sind.

Sie sind meist für online-affine Kunden so

gut wie unsichtbar und können nicht auf ihr

Angebot aufmerksam machen. Die Folge:

Das Internet-Geschäft geht an ihnen vorbei.

Regionale Anbieter und Dienstleister müssen

an den Orten im Netz sichtbar und präsent

sein, wo sich ihre potenziellen Kunden

tummeln. Dies erreichen Werbetreibende

am besten durch regionales Online-Marketing.

Sinnvolle Tools sind dabei sowohl

Suchmaschinenmarketing als auch gezielte

Bannerwerbung – der Kunde klickt auf die

Werbung, wird auf die Anbieter-Website

geleitet und auf das entsprechende Angebot

aufmerksam gemacht.

Unkomplizierte Lösungen

für Unternehmen

Im Bewusstsein vieler kleiner und mittlerer

Unternehmen ist dies schon angekommen.

Die Hürden vor der Umsetzung sind jedoch

immer dieselben: Wenig Zeit, fehlendes

Knowhow und ein knappes Budget. Das

muss jedoch nicht das Aus für gezieltes

Online-Marketing bedeuten. Denn es gibt

unkomplizierte Lösungen, die den Einstieg

erheblich erleichtern. Was muss eine solche

Lösung können, um den besonderen Be-

frank hinckelmann,

vertriebsleiter Deutsche Post aG

MaRKEtING & VERtRIEB

dürfnissen von regional agierenden kleinen

und mittelständischen Unternehmen gerecht

zu werden?

1. Regionaler Bezug: Werbung muss regional

aussteuerbar sein, um auch wirklich

die Kunden im direkten Umfeld zu erreichen

und Streuverluste zu vermeiden.

2. Einfache und schnelle Handhabung: Unternehmen

besitzen oft nur wenig Wissen

über Online-Werbung und haben

auch keine Zeit, sich im Detail damit zu

beschäftigen.

3. Kalkulierbare und transparente Kosten:

Unternehmen möchten mit ihrer Werbung

kein finanzielles Risiko eingehen

und sehen, was sie für ihr Geld bekommen.

SU •SERVICE

Suchmaschinen-Marketing

und Bannerschaltung

Genau diese Voraussetzungen erfüllt der

Werbemanager der Deutschen Post und

bietet Planung, Gestaltung, Schaltung und

Reporting aus einer Hand. Das Online-Tool

ermöglicht sowohl regionales Suchmaschinen-Marketing

auf Google als auch die

Schaltung von Werbebannern. Beim Suchmaschinen-Marketing

werden relevante

Suchbegriffe – im Fall eines Autohändlers

aus Köln beispielsweise „Autokauf“ und

„Köln“ – direkt mit der Schaltung einer

Textanzeige des Unternehmens verknüpft,

die bei der Darstellung der Suchergebnisse

erscheint. Die Bannerschaltung über den

Werbemanager konzentriert sich auf reichweitenstarke

Internetseiten und Online-

Auftritte ausgesuchter regionaler Tageszeitungen.

Der Clou: Durch das sogenannte

IP-Targeting sehen nur die Nutzer aus der

vorher definierten Region das entsprechende

Banner, Streuverluste werden dadurch

vermieden. Jeder Verlinkung mit der

Website des Unternehmens durch den Klick

auf die Text- oder Banneranzeige wird als

besonderer Service für den Verbraucher eine

sogenannte Online-Visitenkarte vorgeschaltet.

Sie enthält übersichtlich alle relevanten

Infos zum Unternehmen wie Kontaktdaten,

Öffnungszeiten und Anfahrtsbeschreibung.

Um den Erfolg zu messen, die Kosten

transparent zu halten und die Kampagne

zu optimieren, bietet der Werbemanager

ein detailliertes Reporting an. Der Anbieter

kann damit genau nachvollziehen, wie

viele Kunden über einen Telefonanruf, eine

E-Mail oder über die Homepage Kontakt

aufgenommen haben. Informationen zu

Klick-Raten und Ad-Impressions runden

das Reporting ab.

Kontakt:

Deutsche Post AG

Direkt Marketing Center

Eupener Straße 80

50933 Köln

Telefon: 0221 / 94 98 58 - 0

www.dmcenter-koeln.de

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SU •SERVICE GOLF

Am Lüderich: neues management mit neuen ideen?

Spicher gibt den Golfplatz ab –

Neuer Schwung im neuen Jahr

Was im Golfsport äußerst

selten vorkommt, ist jetzt

in RheinBerg passiert: Eine

ganze Golfanlage wechselt

den Besitzer. Ein Riesen-

grundstück und ein sport-

licher Geschäftsbetrieb.

Am Lüderich in Overath-

Steinenbrück.

Hermann-Josef Spicher, zehn

Jahre lang Eigentümer der

Anlage (vom Vater übernommen)

und Präsident des dort

beheimateten Clubs „Am Lüderich“,

ehemals Golf & Sport 2000, hat die

attraktive Anlage an seinen langjährigen

Freund Rolf Henrich-Bandis

(Bergisch Gladbach) verkauft.

In einem persönlichen Schreiben

hat Spicher dies allen 700 Mitgliedern

(ohne Begründung) mitgeteilt.

In Zeitungsberichten ist von „familiären

Planungen“ die Rede. Vom 1.

Januar an, so heißt es in dem Schreiben,

werde die Golfanlage von der neuen

Betriebsgesellschaft übernommen. Damit

endet eine Ära am Lüderich. Hermann-Josef

Spicher tritt auch als Präsident des Clubs zurück,

passives Mitglied aber will er bleiben.

Freunde unken: „Vielleicht will er ja endlich

auch mal selber Golf spielen...“

Mit Rolf Henrich-Bandis, der mit seinem

SU•kontakt 01/10

„Ist das nicht eine atemberaubende Anlage?“,

fragt Max Wilhelm Böntgen, der neue

Manager am Lüderich. Und er hat Recht.

Reifenhandel in Bergisch Gladbach einen

guten Namen hat, steigen auch Tochter Sabina

und Sohn Marcus am Lüderich ein. Die

ganze Familie gilt als „golfvernarrt“. Vater

Rolf ist „seit ewigen Zeiten“ Platzvorstand

beim Kölner Land- und Golf-Club Refrath.

Von dort bringt er auch seinen Manager

mit, Max Wilhelm Böntgen, einen der Er-

Hermann-Josef Spicher

fahrensten der Szene in

Deutschland. Für Böntgen

(„seit 38 Jahren mit der

Familie eng befreundet“)

gibt es zwar im Moment

noch keinen Titel, zusammen

mit Henrich-Tochter

Sabina wird er aber wohl

das Sagen haben am Lüderich.

Sabina wird Geschäftsführerin

und mindestens

die Verwaltung

übernehmen.

Gegenwärtig finden

diverse Gespräche über

die künftige Entwicklung

der Anlage statt. So

hat Böntgen seine

Vorstellungen, die

in vollem Einvernehmen

mit Hermann-

Josef Spicher erörtert

werden. Denn

darauf legen alle

Seiten Wert: Der Unternehmenswechsel

soll möglichst ge-

räuschlos und harmonisch verlaufen. Dennoch

lassen sich erste Änderungen bereits

erkennen.

Max Wilhelm Böntgen, der vom neuen

Inhaber Vollmachten hat, sieht Handlungsbedarf.

Im Gespräch mit „GL & LEV kontakt“

sagte Böntgen: „Die Platzpflege steht

absolut im Vordergrund.“ Darunter versteht

er nicht nur beste Grüns, sondern auch

Fairways, „die Spaß machen“. Böntgen will

„Schluchten“ verbreitern und den Blick auf

die Fahne erleichtern. Was nicht bedeutet,

dass der durchaus schwierige Kurs „geglättet“

wird. Böntgen: „Der Kurs muss seinen

Charakter und den Erlebniswert behalten.“

Aber der Spaßfaktor soll erhöht werden.

Dazu gehört auch eine Aufrüstung

der Elektrokarts und eine Umgestaltung

des Clubhauses samt Modernisierung der

Gastronomie. „Wobei wir den historischen

Hintergrund erhalten und sogar ausbauen

wollen“. Henrich-Sohn Marcus ist immerhin

gelernter Innenarchitekt. Da wird ihm

manches einfallen.

Böntgen, der aus Solingen stammt und

sich als Bergischer Jung auch am Lüderich

zu Hause fühlt, denkt auch an den Ausbau

der Nachbarschaftspflege und eine verstärkte

Einbindung der Clubmitglieder. eg


GOLF

Gc Kürten e.v. bergerhöhe mit eigenem Ryder-cup

Ganzjährig Golf spielen

Der Golf-Club Kürten e.V. Bergerhöhe

bietet Mitgliedern und Gastspielern

die Möglichkeit, auch im Winter

Der mann, dem die Golfer

vertrauen: horst Rosenkranz

Der Puttguru

Horst Rosenkranz

hat sich unter aktiven

Golfern einen

Namen gemacht, einen

Namen, der einiges

an Erwartungen aufbaut:

Horst Rosenkranz ist

nämlich der Puttguru.

Horst Rosenkranz, seit mehr als zehn

Jahren im Golfbusiness tätig, berät und betreut

seit sechs Jahren Golf Professionals,

Bundesligamannschaften, Mitglieder des

Golf Team Germany sowie eine Vielzahl an

Golf-Normalos. Horst Rosenkranz ist unter

anderem Masterfitter für Kramski, Jordan

Golf und Odyssey Putter. Sein Credo: „Mit

dem passenden Putter und dem entsprechenden

Training werden mindestens zwei

Putts pro Runde eingespart!“

unter Sommerbedingungen Golf zu spielen.

Die Vorraussetzungen sind, dass der

Boden nicht gefroren ist bzw. kein Reif oder

Kontakt:

Horst Rosenkranz

Telefon: 0171 / 213 45 31

horst@puttguru.com · www.puttguru.com

SU •SERVICE

Schnee auf den Grüns liegt. Dann können

alle Golfbegeisterten auch über die Wintermonate

die ganz normalen Sommergrüns

anspielen. Geschäftsführer Walter Müller:

„Die Fairways und Grüns sind in einem guten

Zustand. Deshalb können wir auch im

normalen Winterbetrieb alle Grüns bespielbar

halten.“

Ein weiteres Plus: In Kürten können auch

die Golf-Carts ganzjährig genutzt werden –

altersunabhängig und ohne ärztliches Attest.

Das freut viele Spieler umso mehr, da

es keine festgelegten Cart-Wege gibt, die

unbedingt befahren werden müssen: In

Kürten fährt man auf und über die Spielbahnen

zu seinem Ball.

Die Mitglieder des Golf-Club Kürten e.V.

Bergerhöhe freuen sich im Winter indes

auch auf ein besonderes Special: Die so genannte

Winterrunde, an der in acht Teams

insgesamt 120 Golfer teilnehmen. Gespielt

wird nach Ryder-Cup-Reglement von November

bis März.

Kontakt:

Golf-Club Kürten e.V. Bergerhöhe

Johannesberg 13 · 51515 Kürten

Telefon: 0 22 68 / 89 89

www.golfclub-kuerten.de

Hierzu bietet Horst Rosenkranz sein

Clubfitting mit dem SAM PuttLab an, das

beim Putten insgesamt 28 verschiedene

Parameter erkennt und auswertet. So kann

der Guru feststellen, ob der aktuelle Putter

zum Spieler passt, ob er verändert werden

muss, oder es sinnvoller ist, auf einen anderen

Schläger umzustellen. Dafür stehen unterschiedliche

Fittingputter mit unterschiedlichen

Gewichtsverteilungen zur Verfügung,

mit denen die Probanden üben. Zum Abschluss

zeigen Vergleichsdiagramme, mit

welchem Schläger man am konstantesten

geputtet hat.

Danach folgt das Training. Horst Rosenkranz

konstatiert: „Putten kann man trainieren.

Leider wird es häufig vernachlässigt, es

wird zu wenig oder falsch trainiert.“ Im ersten

Trainingsschritt analysiert Horst Rosenkranz

die Stärken und Schwächen der Golfspieler,

um danach dann Punkt für Punkt

an ihnen zu arbeiten. Mit unterschiedlichen

Übungen und Aufgaben schickt Horst Rosenkranz

seine Schüler nach Hause, damit

sie dort das Gelernte vertiefen und allein

weiter trainieren.

SU•kontakt 01/10

31


Gesundheitspark

Leverkusen

Das Klinikum Leverkusen – Mittelpunkt im Gesundheitspark

| Enge Zusammenarbeit

mit unseren Partnern im

Gesundheitspark

Seit Jahren geht das Klinikum gemeinsam mit 30 leistungsstarken

Partnern konsequent neue Wege im Gesundheitspark. Im Mittelpunkt

der Gesundheitsversorgung stehen Integration, Ganzheitlichkeit und

Netzwerke. Dies alles geschieht im Interesse der Menschen in Leverkusen

und Umgebung. Ihnen will sich das Klinikum mit voller Zuneigung und

Kompetenz von der Prävention – über die gesamte Krankheitsphase – bis

zur Rehabilitation anvertrauen.

| Abteilungen und Institute

• Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie | Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

• Klinik für Gefäßchirurgie | Dr. Werner Päffgen

• Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand-und Wiederherstellungschirurgie

| Prof. Dr. Leonard Bastian

• Klinik für Urologie | Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé

• Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin | Prof. Dr. Gerd Molter

• Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe | Priv.-Doz. Dr. A. Kubilay Ertan

• Medizinische Klinik 1 (Kardiologie / Internistische Intensivtherapie)

| Prof. Dr. Peter Schwimmbeck

• Medizinische Klinik 2 (Gastroenterologie / Hepatologie / Diabetologie)

| Prof. Dr. Henning Adamek

• Medizinische Klinik 3 (Hämatologie / Onkologie / Palliativmedizin / Spezielle

Schmerztherapie) | Prof. Dr. Norbert Niederle

• Medizinische Klinik 4 (Allgemeine Innere Medizin / Osteologie / Rheumatologie)

| Prof. Dr. Johann Diederich Ringe

• Klinik für Neurologie | Priv.-Doz. Dr. Hans-Ludwig Lagrèze

• Klinik für Kinder und Jugendliche | Prof. Dr. Peter Groneck

• Zentralambulanz | Dr. Roland Geppert

• Institut für Klinische und Onkologische Pharmazie | Dr. Peter Kröschel

| Zentren und Schwerpunkte

• Beckenbodenzentrum Leverkusen

• Brustzentrum Leverkusen (zertifiziert, anerkannt durch das Land NRW)

• Darmzentrum Leverkusen-Rhein-Wupper

• daVinci -Operationssystem (minimal-invasive OP‘s in Urologie und Gynäkologie)

• Interdisziplinäre Bauchstation

• Mutter-Kind-Zentrum (Perinatalzentrum Level I)

• Onkologische Tagesklinik

• Onkologisches Zentrum (zertifiziert nach DGHO und DIN EN ISO 9001,

anerkannt durch das Land NRW))

• Pränatalmedizin

• Prostatazentrum (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001)

• Stroke-Unit (Versorgung von Schlaganfallpatienten)

• Westdeutsches Osteoporose-Zentrum (WOZ)

• Zentrum für Ambulantes Operieren

• Zentrum für Metabolische Adipositias-Chirurgie

Y Geschäftsführer: Hans-Peter Zimmermann

Y Akademisches Lehr krankenhaus der Universität zu Köln

Klinikum Leverkusen gGmbH • Am Gesundheitspark 11 • 51375 Leverkusen • Telefon 0214 13-0 • www.klinikum-lev.de


| Operationstechnik bei

Bauchoperationen perfektioniert

Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie überregional Vorreiter in der für den Patienten schonenderen Operationstechnik

Es gleicht nahezu einer revolutionären Entwicklung, wenn man etwas

näher hinschaut und dann mit Mühe nur einen Schnitt erkennen kann,

der dazu diente, ein Stück Darm zu entfernen. Am Anfang, so konstatieren

Professor Karl-Heinz Vestweber (Foto mitte) und seine Oberärzte

Dr. Franz Haaf (Foto links) und Boris Vestweber (Foto rechts), war bei

Darmoperationen immer ein langer Bauchschnitt von Nöten, der gleichzeitig

eine unschöne Narbe nach sich zog. Mit der Laparoskopie jedoch

fiel die lange Narbe weg. Aber um schonend zu operieren und Kamera

und Instrumente entsprechend zu platzieren, waren bisher immer noch

mindestens vier kleine und ein größerer Schnitt notwendig. Dies alles hat

sich grundlegend geändert und gehört nunmehr der Vergangenheit an.

Schlüssellochchirurgie perfektioniert

Als zunehmende Folgeerscheinung falscher Ernährung in den Industrieländern

entwickeln immer mehr Menschen Dickdarmdivertikel, dabei

handelt es sich um eine Ausstülpung der Dickdarmwand. Betroffen sind

hierbei auch immer mehr jüngere Altersgruppen. Kommt es zu häufigen

Entzündungen dieser Ausstülpungen, wird eine operative Entfernung des

befallenen Darmabschnittes empfohlen, da mit jedem Entzündungsschub

das Risiko eines Darmdurchbruches steigen kann. Dank technischer Weiterentwicklungen

sind immer schonendere Operationsverfahren in den

letzten Jahren entwickelt worden. Schon seit 1990 gehört die Klinik zu

den ersten Anbietern minimal-invasiver Operationstechniken, im übertragenen

Sinne, Schlüssellochchirurgie, genannt. Die Technik wurde in

den zurückliegenden Jahren ständig weiterentwickelt und ausgebaut, so

dass heute ein Großteil der Eingriffe im Bauchraum mit dieser Methode

durchgeführt wird.

Modernste Operationstechnik verhindert sichtbare Narbe

Seit Juli letzten Jahres wurde mit Einführung der SILS Methode

(Single Incision Laparoskopic Surgery) eine neu entwickelte, noch schonendere

Operationstechnik etabliert. Bei dieser Methode wird über einen

kleinen ca. zwei cm langen Hautschnitt im Bauchnabel, durch eine spezielle

Hülse, die gesamte Dickdarm-Teilentfernung durchgeführt. Aufgrund

der im Bauchnabel liegenden Schnittführung ist keine Operations wunde

mehr zu sehen. So waren bisher bei der herkömmlichen Dick darm teilentfernung

mindestens drei kleine Schnitte sowie ein größerer Hautschnitt

im linken Unterbauch nötig. Natürlich können über diesen neuen

Zugangsweg auch weitere Operationen wie etwa Blinddarmentfernungen,

Gallenblasenentfernungen, Zwerchfellbruchverschlüsse und adipositaschirurgische

Eingriffe durchgeführt werden.

Hohe Zufriedenheit bei den Patienten

Durch den später kaum mehr sichtbaren kleinen Hautschnitt im Bereich

des Bauchnabels erzielt die Klinik exzellente kosmetische Ergebnisse.

Lästige Narbenbildungen lassen sich mit dieser Technik ebenso reduzieren

wie mögliche Narbenbrüche. Aufgrund der kleinen Wunde ist zudem

eine schnellere Genesung der Patienten nach der Operation möglich.

Außerdem ist eine geringere Rate von Wundkomplikationen (Narbenbruch,

Wundinfektion) zu erwarten. Die Methode wird im Klinikum

Leverkusen inzwischen standardmäßig eingesetzt . Eine hohe Patientenzufriedenheit

und die guten Ergebnisse zeigen, dass dieser Technik die

Zukunft gehört.

Roboterassistierter Chirurgie gehört die Zukunft

Im Bestreben, die schonungsvollere laparoskopische Chirurgie mit

dem dreidimensionalen Sehen in der „offenen“ Chirurgie“ zu vereinen,

ist es zur Entwicklung der Roboterassistierten Chirurgie gekommen.

Durch die bisher nur im Klinikum Leverkusen angewandte Kombination

der bereits erwähnten SILS Technik mit der da Vinci Roboterassistenz

für eine Darmoperation, ergänzen sich Sicherheit, Präzision und verbesserte

Kosmetik in idealer Weise.

Kontakt

Klinik für Allgemein-,

Visceral- und Thoraxchirurgie

Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

Am Gesundheitspark 11

51375 Leverkusen

Fotolia.com

-

Telefon 0214 13-2101

SyB

Telefax 0214 13-2204

©

E-Mail allgemeinchirurgie@klinikum-lev.de Foto:


34

SU •SERVICE GESuNDhEIt

„Mystisch“ mal machen

oder: „Was Sie schon immer angehen wollten!“

SU•kontakt 01/10

Das Jahr neigt sich dem Ende

entgegen und in wenigen

Wochen werden die guten

Vorsätze für 2011 laut, leise

oder gedanklich formuliert.

Kaum ein beruflich aktiver

Mensch nimmt sich nicht Jahr

für Jahr das eine oder andere

vor, das sich zum Besseren

verändern soll.

Bessere Abläufe, veränderte Strukturen,

neue Investitionen, mehr Zeit

für... – ja für was? Für mich, meine

Familie, meine Hobbies, meine Mitarbeiter,

... und meine Gesundheit? Und damit bin

ich bereits beim Kernthema: Gesundheit!

Wir wünschen sie uns und anderen jeden

Tag und solange wir uns nicht krank fühlen

ist sie etwas Selbstverständliches. Erst

wenn wir „leiden“ gewinnt sie an Priorität

und die Bereitschaft, Zeit für sie zu erübrigen

wächst.

Muss das so sein? – Könnten wir unseren

Alltag nicht „gesünder“ organisieren

und zentralen Dingen einen höheren Stellenwert

einräumen?

Gesundheit, gesundheitliche Eigenverantwortung,

Betriebliche Gesundheitsförderung

und Betriebliches Gesundheitsmanagement

sind heute Themen und

Projekte, die in jedem zukunftsorientieren

Unternehmen auf der Tagesordnung stehen.

Fehlzeiten, demografischer Wandel,

längere Lebensarbeitszeit, Präsentismus,

Kostendruck u.v.m. sind Gründe, sich der

Thematik zuzuwenden und sie effizient im

Unternehmen zu verankern. Letztlich funktionieren

alle Konzepte und Programme nur,

wenn sie glaubhaft aufgebaut und umgesetzt

werden, wenn Fordern und Fördern in

einem ausgewogenen Verhältnis zueinander

stehen und wenn der Unternehmenskopf

- Geschäftsführung und Vorgesetzte -

glaubhaft sind.

Wie glaubhaft ist der Aufruf an die Mitarbeiter

zu mehr Gesundheitsbewusstsein

aus ihrem Mund, aus dem Mund einer Führungskraft?

Die Bedeutung dieser Frage und der

Antwort sind zentral für den Erfolg der Unternehmensbemühungen

im Betrieblichen

Gesundheitsmanagement. Sind sie, sind

ihre Führungskräfte authentisch wenn sie

zu mehr Gesundheit auffordern? Hatten

sie schon die Gelegenheit zu reflektieren

wo die eigenen „Gesundheits-Baustellen“

sind und wie sie diese „Baustellen“ effektiv

ausgleichen können? Sich hierfür die

notwendige Zeit zu nehmen und konkrete

Ziele für sich zu formulieren und zu verfolgen

ist ein in jeder Hinsicht lohnenswertes

Investment. Natürlich kann man das alleine

machen. Erfolg verspricht aber die professionelle

Herangehensweise, Beratung, Information

und wichtiges Hintergrundwissen.

Erlebnisse und Erfahrungen mit Aha-Effekt

können Veränderungen bewirken.

Es macht erfahrungsgemäß wenig Sinn,

mit starken Gewichtsproblemen für den

Abnehmkurs zu werben oder als „inakti-

ver Rückenkranker“ für ein gezieltes Kräftigungstraining

einzutreten – es sei denn,

sie gehen voran oder sie sind schon Vorbild.

Gleiches gilt für Kommunikation und

Stress. Permanent gestresste Vorgesetzte,

denen die Zeit zum Durchatmen fehlt,

können wohl kaum zu mehr Gelassenheit

und einem besser strukturierten Vorgehen

auffordern ohne belächelt und nicht ernst

genommen zu werden.

Das Team der

HEALTH Consulting

Lothar

Jux aus Bergisch

Gladbach hat

ein Seminarprogrammentwickelt,

das sich

der eigenen Gesundheits-

und Verhaltensreflektion widmet.

Fachkräfte aus den Bereichen Sport, Fitness

und Ernährung, sowie Stressmanagement

und Kommunikation bieten die Chance, in

zwei Tagen wertvolle Informationen über

die eigenen Arbeits- & Lebenspräferenzen

zu erhalten, Stärken und Schwächen zu

reflektieren und auf der Grundlage dieser

Erfahrungen und Erkenntnisse (s)ein konkretes

(Gesundheits-)Ziel zu verfolgen. Damit

bietet sich das Seminar „Mystisch mal

machen“ sowohl für engagierte Einzelpersonen

als auch für Führungskräfteteams

größerer Unternehmen an.

Ein interessanter und zielführender

Ansatz. Weitere Infos erhalten Sie unter

www.he-consult.de.

LotharJux · BergischGladbach

Hermann-Löns-Str. 81a

51469 Bergisch Gladbach

Telefon 0 22 02 / 94 06 22

Telefax 0 22 02 / 94 06 23

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Seminar: „Mystisch“ mal machen

Dauer: 2 Tage

Ort: Seminar-/Sporthotel im Rhein-Sieg-

Kreis oder nach Absprache

Organisation: 1. Firmenseminar

2. Offenes Seminar

Teilnehmer: max. 18

Nächster Seminartermin:

Sa. / So. 26. / 27. März 2011


Im Blickpunkt

RECht: Wenn Personalabbau droht – eine

Chance für den Betriebsrat � Seite 36

StEuERN: Künstlersozialabgabe – die Prüfung

kommt oft überraschend � Seite 37


SU •kontakt

FINaNzEN: Kreissparkasse Köln zur „Best

Bank“ in der Kreisstadt gewählt � Seite 39

finanZen

Der Controller

führt das

Unternehmen

GL&Lev special 03/09

shutterstock


36

Die Chancen des Betriebsrats

Im Blickpunkt SU•kontakt Recht

SU•kontakt 01/10

Von BJöRN-TILL TILL

Auch nach der vielerorts zu

vernehmenden Überwindung der

Wirtschaftskrise steht in vielen

Unternehmen eine Restrukturierung,

also ein Personalabbau an,

dem immer häufiger auch ein

Transfersozialplan zugrunde

gelegt werden soll.

hier ist besondere Umsicht des Betriebsrates

geboten, um die sozialen

Nachteile für die Arbeitnehmer

zu beschränken und die bestehenden

Chancen für die Gestaltung der Zukunft der

betroffenen Mitarbeiter aktiv zu nutzen.

Immer mehr Arbeitgeber bemühen sich

darum, die Kosten eines Personalabbaus

durch Transfermaßnahmen deutlich zu

reduzieren und gleichzeitig die Sozialverträglichkeit

dieses Abbaus als besonders

herausragend zu bewerben. Dann liegt es

in den Händen des Betriebsrats, es nicht bei

dieser Eigenwerbung des Arbeitgebers zu

belassen, sondern tatsächlich für die betroffenen

Mitarbeiter in diesem Sinne zu handeln

und die Chancen zu nutzen.

Denn es gibt – gerade auch wegen der

verschiedenen öffentlichen Förderungsmöglichkeiten

– gute Gründe für den Betriebsrat,

ein vorgelegtes Arbeitgeber-Angebot intensiv

und mit Nachdruck zu verhandeln.

Der Arbeitgeber wird generell ein hervorgehobenes

Interesse an einem aus sei-

Gesetzgeber bietet

mehr Schutz

für ehrenamtliche

vereinsvorstände

Der Gesetzgeber hat kürzlich

die Haftung für ehrenamtlich tätige

Vereinsvorstände beschränkt.

Darauf verweist neuerdings die

Rheinische Notar-Kammer.

Björn-till till

Rechtsanwalt und

Partner der Till & Eisenbeis

Partnerschaft

Rechtsanwälte

ner Sicht rechtssicheren Personalabbau haben.

Hier ist insbesondere die Namensliste

im Sinne von § 1 Abs. 5 KSchG zu nennen.

Die begehrte Namensliste kann aber von

dem Arbeitgeber nicht erzwungen werden,

so dass der Betriebsrat hieraus eine starke

Verhandlungsposition gewinnen kann.

Bei der Umsetzung eines Personalabbaus

gibt es eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten,

die jeweils betriebsspezifisch

geprüft werden müssen. In Betracht

kommen beispielsweise Vereinbarungen,

die einen besonderen Schwerpunkt auf

die älteren Arbeitnehmer legen, um diesen

einen reibungslosen Übergang in die Rente

zu ermöglichen. Denkbar ist dabei eine

Gestaltung, nach der die älteren Arbeitnehmer

von den Jüngeren quersubventioniert

werden, da im Falle eines neuen Beschäftigungsverhältnisses,

das in der Regel für die

Jüngeren leichter zu erreichen ist, der verbleibende

finanzielle Betrag für die längere

Unterstützung der älteren Arbeitnehmer

verwendet wird. Die Einzelheiten müssen

Nach dem neuen Gesetz haften Mitglieder

des Vorstands, die unentgeltlich

tätig sind oder für ihre Tätigkeit eine

Vergütung von jährlich höchstens 500,- EUR

erhalten, dem Verein und seinen Mitgliedern

nun nur noch bei Vorsatz und grober

Fahrlässigkeit.

Die neue Haftungsbeschränkung gilt aber

nach wie vor nur gegenüber Vereinsmitgliedern

und dem Verein selbst. Gegenüber

Personen, die nicht Mitglieder des Vereins

im konkreten Fall analysiert, verhandelt und

umgesetzt werden.

Bei einem geplanten Personalabbau größeren

Umfangs kann darüber nachgedacht

werden, eine eigene Transfer- und/oder Beschäftigungsgesellschaft

zu gründen, um die

betroffenen Arbeitnehmer – durch ersparte

Kosten einer Fremdgesellschaft – länger und

auch individueller unterstützen zu können.

Auch die Gründung einer Zweckgesellschaft

für einen kleineren Unternehmensteil

unter Mitwirkung des Betriebsrates kann im

Vergleich zu einem arbeitgeberbestimmten

„Outsourcen“ für die Arbeitnehmer vielfach

vorteilhafter gestaltet werden.

Der Möglichkeiten und Chancen gibt es

also viele. Allerdings erfordert deren Nutzung

und Umsetzung eine tiefgehende

Detailkenntnis der verschiedenen Optionen,

insbesondere deren finanzielle Auswirkungen

für den Arbeitgeber. Nur wenn

diese Grundlagen – auch durch externe Berater

– geschaffen worden sind, wird eine

erfolgreiche Verhandlungsführung möglich

sein. Ohne die fundierte Bewertung der tatsächlichen

und rechtlichen Gegebenheiten

werden auch eigene Ideen des Betriebsrats

kaum mitbestimmend sein.

Die externen Berater des Betriebsrats

werden dabei die Aufgabe haben, gegenüber

dem Arbeitgeber (auch einem Insolvenzverwalter)

die Voraussetzungen dafür

zu schaffen, dass der Betriebsrat sich seine

Chancen wahrt und nutzen kann. Je mehr,

desto besser.

sind, haften Vorstandsmitglieder weiterhin

unbeschränkt.

Unverändert geblieben sind auch die Pflicht

zur Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen

und die steuerrechtlichen Mitwirkungspflichten

mit der daraus jeweils

resultierenden persönlichen Haftung.

In Deutschland gibt es über 550.000

eingetragene Vereine mit zumeist ehrenamtlichen

Vorstands-Mitarbeitern.


Künstlersozialabgabe

Von GREGOR DEyMANN

Prüfung trifft viele Unternehmen

unvorbereitet

Seit 2008 nehmen mehrere Tausend

Betriebsprüfer der Deutschen Rentenversicherung

die breite Wirtschaft

systematisch unter die Lupe. Bis Ende 2011

wird fast jedes Unternehmen mit der Thematik

konfrontiert sein. Design, Redaktion

oder Werbefotografie: Oft identifizieren

die Prüfer weit mehr abgabepflichtige

Leistungen als vom Unternehmen erwartet.

Leicht stehen hohe Nachforderungen und

Bußgelder bis zu 50.000 Euro im Raum. Unternehmen

sollten alle Stolperfallen im Blick

haben und konsequent gegensteuern.

Zahlungen an die

Künstlersozialkasse minimieren

Was Unternehmen tun sollten, um ihre

Gregor Deymann

Wirtschaftsprüfer

Steuerberater

Partner der DHPG Bonn

Ihr Controller2profit

Professionell transparente Objektivität für Ihr Unternehmen.

Unser Experte ist für Sie da, nimmt Sie bei der Hand

und schaut mit neutralem Blick auf

Zahlen und Controlling.

Ihr erfolg ist unser Ziel

Abgabenlast zu reduzieren und drohende

Nachzahlungen zu vermeiden.

1. Auftragsvergabe optimieren: Die gleiche

Dienstleistung kann abgabepflichtig sein

oder nicht. Maßgeblich ist der Status des

Auftragnehmers. Aufträge an Dienstleister

mit der Rechtsform einer GmbH, KG,

GmbH & Co. KG oder AG unterliegen nicht

der Künstlersozialabgabe. Abgabebefreit

sind Leistungen von natürlichen Personen

oder Personengruppen, wenn sie „nicht

regelmäßig“ erfolgen. In der Praxis gehen

die Prüfer bereits bei einmal jährlich wiederkehrenden

Aufträgen von einer Regelmäßigkeit

aus.

SU •kontakt Steuern

2. Rechnungen trennen: Viele Aufträge

setzen sich aus künstlerischen und nichtkünstlerischen

Teilleistungen zusammen.

Schon ein geringer eigenschöpferischer Anteil

genügt, um die Abgabepflicht für den

gesamten Auftrag auszulösen. Auftraggeber

sollten auf eine detaillierte Leistungsbeschreibung

Wert legen, die Preise für künstlerische

(z. B. Textgestaltungen) und andere

Leistungen (z. B. Druck) getrennt ausweist.

Vorsicht: Pauschalen oder Gesamtpreise

sind gegenüber der Künstlersozialkasse im

Nachhinein nicht aufteilbar.

3. Rechtsmittel prüfen: Viele Sachverhalte erfordern

eine Einzelfallprüfung. Unternehmer

sollten nicht erst bei hohen Nachzahlungen

mit spezialisierten Beratern Rücksprache halten.

Abgabepflichtig kann auch das Gehalt

an den Gesellschafter-Geschäftsführer etwa

einer GmbH sein. Ob eine künstlerischpublizistische

Tätigkeit vorliegt oder nicht,

ist nicht immer zweifelsfrei abzugrenzen.

Strittig ist zudem, ob die Künstlersozialkasse

Abgaben rückwirkend einfordern kann.

Betroffene Unternehmen sollten möglicherweise

Rechtsmittel einlegen.

Durbuscher Straße 2

D - 51491 Overath

Telefon +49 (0) 2206 . 91 22 24

Telefax +49 (0) 2206 . 91 03 18

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SU•kontakt 01/10

37

Im Blickpunkt


38

Im Blickpunkt

SU •kontakt Controlling

SU•kontakt 01/10

Kurs halten auch in

schwierigen Zeiten

Der controller als Steuermann im unternehmen

Von BERND BOSBACH

Controlling ist ein tagespolitischer

Evergreen in Unternehmen

weltweit. Die neue Rubrik

„CONTROLLING DIREKT“ befasst

sich mit allen Facetten der Lenkung

und Steuerung von Prozessen, Mitarbeitern

und ganzen Betrieben.

Der Einführungsbeitrag stammt von

Bernd Bosbach, Diplom-Betriebswirt,

Bilanzbuchhalter und Geschäftsführer

der Beratungsgesellschaft MOVE 2 PROFIT

GmbH & Co. KG mit Sitz in Overath.

Wer oder was ist Controlling?

„To control“ oder „Controlling“ kommt aus

dem Amerikanischen und bedeutet so viel

wie Beherrschung, Lenkung und Steuerung

– keineswegs lässt sich „Controlling“ vom

Begriff Kontrolle herleiten. Grundsätzlich

gilt: Wer steuert und lenkt, nimmt unmittelbar

Einfluss auf den Kurs. In diesem Fall

ist es der Einfluss auf das Unternehmen.

Im Allgemeinen sind die Hauptaufgaben

des Controllers die Planung, Steuerung und

Kontrolle von Unternehmenszielen. Hierfür

steht er als Berater der Geschäftsleitung

und allen Abteilungen zur Verfügung..

Strategisches oder

operatives Controlling?

Strategisches Controlling ist durch einen

weiten Planungshorizont, sprich: langfristige

Planungen, gekennzeichnet und berücksichtigt

insbesondere auch Annahmen

über externe Entwicklungs- und Einflussfaktoren.

Es ist eine über mehrere Jahre vorausschauende

Konzeption und dient der

langfristigen Sicherung des Unternehmens.

Operatives Controlling dient dazu, die global

formulierten Strategien in konkrete und

detaillierte Planungen mit einem Planungshorizont

von ein bis drei Jahren umzuformen.

Es baut auf dem Rechnungswesen

auf und dient der Sicherung der kurz- und

mittelfristigen Ziele, welche zum Beispiel im

Rahmen des Gesamtplanes formuliert sind..

Bernd Bosbach

Diplom-Betriebswirt,

Bilanzbuchhalter und

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 PROFIT

GmbH & co. KG

Welche Instrumente

benutzt der Controller?

Um seine vielfältigen Aufgaben zu erfüllen,

muss der Controller entsprechende Systeme

und Analysen im Unternehmen nutzen,

einführen und pflegen, wie die Installation

und Entwicklung eines Berichtswesens. Des

Weiteren muss er entsprechende Pläne und

Analysen erarbeiten, beispielsweise Budgetpläne,

Soll-Ist-Vergleiche, Deckungsbeitragsrechnungen,

Investitionsrechnungen

oder auch die operative und strategische

Unternehmensplanung. Um diese optimal

zu gestalten, nutzt er Kennzahlensysteme

und erarbeitet Benchmarks, die helfen, aussagekräftige

Vergleichsmöglichkeiten zu

bestimmen.

Wie funktioniert

Controlling im Alltag?

Die Steuerungsaufgaben werden vom Controller

umgesetzt, indem er korrigierend

in die verschiedensten Geschäftsverläufe

eingreift. Der Controller ist den Prozessen

im Unternehmen daher weder vor- noch

nachgeschaltet, er begleitet sie und wirkt

in diesem Sinne lenkend. Die Notwendigkeit

für Steuerungsmaßnahmen wird über

die Soll-Ist-Vergleiche ermittelt, wobei der

Controller oftmals auf Planungsergebnisse

anderer Abteilungen zurückgreift und dann

feststellt, ob die Planungsziele mit den erreichten

Ist-Werten übereinstimmen. Bei

Abweichungen sind entsprechende Korrekturen

fällig. Da Eingriffe in die Geschäftsverläufe

nur in Übereinstimmung mit dem

Management bzw. der Geschäftsführung

erfolgen können, ist eine permanente Rücksprache

des Controllers mit der Führungsebene

notwendig.

Wie weit reicht die

Controller-Kompetenz?

Der Controller steht in engem Kontakt mit

dem Rechnungswesen des Unternehmens.

Er erstellt anhand von Plan- und Ist-Werten

aus den einzelnen Abteilungen des

Unternehmens und mit Hilfe geeigneter

Software-Lösungen Soll-Ist-Auswertungen,

Pläne und Szenarien. Der Controller befasst

sich weiterhin mit Budgets, Forecasts, Wirtschaftlichkeitsberechnungen

etc. und übernimmt

auch die Kostenstellen- und Kostenträgerrechnungen

sowie in vielen Fällen die

Monats- und Jahresabschlussarbeiten. Weitere

Tätigkeiten können die Optimierungen

von Schnittstellen im Unternehmen sowie

Entwicklung und Administration von Informationssystemen

sein. Doch nicht nur der

präzise Umgang mit Zahlen zeichnet einen

guten Controller aus, sondern in gleichem

Maße seine Kommunikationsstärke. Denn

immer ist der Controller auch als Moderator

und Vermittler im Unternehmen gefragt.

Vor allem dann, wenn es gilt, die Ziele der

einzelnen Abteilungen abzustimmen und

zu koordinieren.

Controlling im Hause

oder ausgelagert?

Je nach Größe unterscheidet sich das Aufgabenspektrum

eines Controllers. In großen

Unternehmen ist das Controlling häufig

in verschiedene Bereiche unterteilt. Hierzu

gehören zum Beispiel das Marketingcontrolling,

Innovationscontrolling oder das

Finanzcontrolling. In diesen Fällen werden

Controller auf einen Unternehmensbereich

spezialisiert und liefern ihre Ergebnisse an

die entsprechende übergeordnete Controllingabteilung,

an die Abteilungsleitungen

oder direkt an die Geschäftsleitung. In kleinen

und mittleren Unternehmen werden

Controllingaufgaben dagegen häufig von

der Geschäftsleitung bzw. Mitarbeitern des

Rechnungswesens übernommen – oder

das Unternehmen gibt die Aufgaben des

Controllings an externe Beratungsunternehmen

weiter. Sinnvolles Szenario bei

KMUs: Implementierung eines Controlling

mit/durch externe Berater mit anschließender

Aufgabenübertragung an interne

Mitarbeiter.


Die Kreissparkasse Köln ist die

„Beste Bank“ in Siegburg

1. Platz für Privatkunden-beratung beim“citycontest 2010“

Die Kreissparkasse Köln wurde

von der Zeitschrift Focus Money

und der Unternehmensberatung

Nielsen und Partner als „Beste Bank“

in Siegburg ausgezeichnet.

im „CityContest 2010“

konnte sich die Kreissparkasse

Köln als bestes

Kreditinstitut gegenüber

den Wettbewerbern

vor Ort durchsetzen. Der

Bankentest wurde im Verlauf diesen Jahres

in Siegburg durchgeführt, um die Qualität

der Privatkunden-Beratung (Retail) vor Ort zu

prüfen. Anonyme Tester, als potentielle Neukunden

auf der Suche nach einer Hausbank

getarnt, interessierten sich für Kontokonditionen

und allgemeine Beratungsdienstleistungen,

wie zum Beispiel im Bereich Alters-

im

TechnologiePark

Berg. Gladbach

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Telefon (02204) 98 24 93 / www.bsl-service.de

vorsorge oder Wertpapiere. Die Bewertung

der Beratungsleistung erfolgte nach den fünf

Hauptkriterien „Vor- und Nachbetreuung“,

„Atmosphäre/Interaktion“, „Kundengerechtigkeit“,

„Sachgerechtigkeit“ und nicht zuletzt

„Kosten“. Die Auswertung der Testergebnisse

führte das Institut für Vermögensaufbau

(IVA) als neutrale Instanz durch.

„Die Auszeichnung zur „Besten Bank“ in

der Privatkunden-Beratung für die Kreissparkasse

Köln in Siegburg bestätigt unser Engagement

für die Kunden, denn diese stehen bei

der Kreissparkasse Köln stets im Mittelpunkt,“

so Bernd Steinbach (Bild), Regionaldirektor der

Kreissparkasse Köln in Siegburg. Und weiter:

„Daher setzen wir bei der Kundenberatung

auch in Zukunft auf Kompetenz, Vertrauen

und Zuverlässigkeit, um unsere Position als

Marktführer weiter auszubauen “.

SU •kontakt Finanzen

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51399 Burscheid

Neue Geschäftsstelle

in Ranzel eingeweiht

Hell, freundlich und modern präsentiert

sich die neue Geschäftsstelle Ranzel der

Kreissparkasse Köln nach ihrem Umzug

an den neuen Standort in der Gierslinger

Straße 5.

Hans Seigner, Mitglied des Vorstandes

der Kreissparkasse Köln, begründete den

Umzug der Geschäftsstelle: „Mit der Verlagerung

in das örtliche, zentral gelegene

Einkaufscenter setzt die Kreissparkasse

Köln ein klares Zeichen dafür, dass ihr die

Nähe zu ihren Kunden sehr wichtig ist.

Denn hier im Einkaufscenter ist sie für die

Menschen in Ranzel noch schneller und

bequemer zu erreichen.“ Die Geschäftsstelle

Ranzel bietet eine Besonderheit:

Das Eiscafé Van der Put mit Möglichkeit

zur Außengastronomie wurde in die

Räumlichkeiten integriert. Darüber hinaus

haben sich durch die Anbindung an das

Einkaufscenter die Parkmöglichkeiten

deutlich verbessert. - Der Sparkassenstandort

Ranzel blickt Ende des Jahres

auf eine 50 jährige Geschichte zurück.

Hotline: 01803–333 888*

Fax: 01803–333 889*

Öffnungszeiten Megastore:

Mo.–Fr.: 09.00–18.00 Uhr

Sa.: 10.00–16.00 Uhr

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Liquidität schonen:

Mit s-Leasing.

Für Ihre Geschäftsideen haben wir die passende Finanzierung: denn Kreditklemme ist bei uns kein Thema. So stiegen die neu

vergebenen Mittelstandskredite von 1,9 Mrd. Euro in 2008 auf 2,0 Mrd. Euro in 2009. Und auch in 2010 bleiben wir der verlässliche

Finanzpartner für die mittelständischen Unternehmen in der Region. Wenn’s um Geld geht – s-Kreissparkasse Köln.

SU•kontakt 01/10

Wir schaffen ein gutes Klima

für den Mittelstand.

Die Kreissparkasse – Ihr starker Partner.

www.ksk-koeln.de

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