In diesem Heft: Vereinswebseite im neuen Look

zuerchertierschutz

In diesem Heft: Vereinswebseite im neuen Look

Nr. 224 / Winter 2009

In diesem Heft:

Vereinswebseite

im neuen Look


Z ü r c h e r T i e r s c h u t z

Zeitschrift Erscheint halbjährlich

Nummer 224, Winter 2009, 57. Jahrgang

Auflage 14 000 Exemplare

Redaktion Zürcher Tierschutz, 8044 Zürich

Zürichbergstrassse 263, Postcheck 80-2311-7

Ständige Mitarbeiter(innen):

Fritz Bucher (fb), Sigi E. Lüber (sl), Claudia Mertens (cm), Christine Naef (chn),

Bernhard Trachsel (bt), Barbara Schnüriger (bs), Maja Mattmann (mm), Gerhard Möstl (gm)

Abonnementspreis ist im Mitgliederbeitrag von Fr.10.– inbegriffen

Gestaltung Grafische Konzeption

Jaray Visual Concept

Zürich

Druck FO Print&Media AG, Egg ZH

Geschäftsstelle und Tierheim Anrufe Montag bis Donnerstag 9–11 und 14–16 Uhr

Besuchszeiten: Montag, Mittwoch, Samstag 14–17 Uhr

Zürichbergstrasse 263, 8044 Zürich

Tel. 044 261 97 14, Fax 044 261 04 85

E-Mail: info@zuerchertierschutz.ch

Homepage: www.zuerchertierschutz.ch

Beratungsstelle für Heimtierhaltung Montag bis Freitag 8–9 Uhr, Telefon 044 635 83 43

Meldestelle für zugeflogene und entflogene Vögel

Voliere Seebach: Telefon 044 301 28 50, ab 11 Uhr

Voliere Mythenquai: Telefon 044 201 05 36, 10–11 30 und 14–16.30 Uhr

Igelinformation Telefon 044 261 23 96

Tierrettungsdienst Telefon 044 864 44 00

Meldestelle Findeltiere

des Kantons Zürich Telefon 0848 848 244


Die Tierschutzbewegung in der Schweiz steht noch immer unter

dem Eindruck eines wegweisenden Bundesgerichtsurteils in Sachen

Tierversuche mit Affen. Diesmal überwiegen Freude und Genugtuung,

wie Sie auf Seite 4 ff. lesen können. Freude darüber, dass

sich der Einsatz für die Tiere dann und wann auch sicht- und spürbar

lohnt, gerade weil man gegen die wohl mächtigste Tiernutzerlobby

in unserem Land angetreten ist. Zwar schützt das Urteil lediglich

das Verbot zweier Affenversuche an der Uni Zürich, durch

die zunehmende Verbandelung der Hochschulforschung mit der

Industrie muss aber die ganze Experimentatorenbranche über die

Bücher.

Noch etwas zeigt dieses Urteil: Es sind nicht Extremisten und Aktivisten,

welche sich hier für die Affen eingesetzt haben, sondern

Mitglieder einer kantonalen Kommission, die vom Regierungsrat

in dieses Amt gewählt sind. Sie haben im Rahmen eines Tierschutzgesetzes

gehandelt, das im Bereich der Tierversuche alles andere

als extrem, ausschliesslich Forscher-freundlich und entsprechend

tierfeindlich formuliert ist. So dürfen nur Experimentatoren Tiere

unter Bedingungen halten, die an Tierquälerei grenzen. Dass ein

Teil der Forschergemeinde trotzdem laut aufheult und gleich den

Forschungsplatz Schweiz in Frage stellt, zeigt die radikalisierte

Sichtweise dieser Leute, denen offensichtlich das Differenzierungsvermögen

völlig abhanden gekommen ist.

Wie der Zürcher Tierschutz auch an anderen Schauplätzen aktiv ist,

zeigen unter anderem unsere Berichte über das Neuste aus Lewa

Downs oder den grossen Schritt hin zu einem neuen Internetauftritt.

Er ist ein Gemeinschaftswerk von Webdesignern, Vorstandsmitgliedern

und dem Team von der Geschäftsstelle, welches fast

alle Inhalte selber produziert hat und ständig auf aktuellem Stand

hält.

Nun, da es schon bald weihnachtet, rufen wir gerne unseren Shop

in Erinnerung und hoffen, dass viele der Artikel grosse und kleine

Abnehmer finden.

I n h a l t

Intern

7 Urabstimmung 2009

9 Alles neu macht der Mai –

Die Vereinswebseite im neuen Look

32 Weiterbildung im Tierheim

Bildung im doppelten Sinn

Tierversuche

4 Ein Meilenstein für den Tierschutz

6 Weltkongress zu Alternativmethoden

8 Anschläge auf Vasella:

Bärendienst am Tierschutz

Exkursion

12 Zu Besuch bei den Weissstörchen

in Altreu…

13 … und im Park Affenberg Salem

Öffentlichkeitsarbeit

15 Der Zürcher Tierschutz

am Hunde-Military in Fehraltorf

16 Feriens(p)ass 2009

20 Fährtenlesen auf der Schwägalp

Aktuell

19 Hundebisse 2008: keine Zunahme

im Vergleich zum Vorjahr

Tiere und Konsum

22 Pelzwinter 2009: Wir bleiben dran

Wildtiere

24 Oryxantilopen –

genügsam und wehrhaft

26 Das Neuste über «Jazz», unser Spitzmaul-Nashorn

in Lewa Downs (Kenia)

28 Kenia leidet unter der Trockenheit –

Lewa hilft

30 Tiere suchen ein Zuhause

33 Shop

Bildnachweis Titelbild:

Presenza / Fotolia.com


4

T i e r v e r s u c h e

E i n M e i l e n s t e i n f ü r d e n T i e r s c h u t z

Für die Versuchstiere

brechen

bessere Zeiten an.

(Foto: NatUlrich /

Fotolia.com)

Die beiden umstrittenen Affenversuche

der Zürcher Hochschulen bleiben verboten.

Die Kantonale Tierversuchskommission

hatte 2006 Rekurs eingelegt,

nachdem zwei Versuche mit Affen bewilligt

wurden, obwohl die Kommission

diese abgelehnt hatte. Nachdem das

Verwaltungsgericht bereits zugunsten

der Kommission und damit der Tiere

entschieden hatte, hat am 13. Oktober

auch das Bundesgericht die Beschwerden

der Forschenden abgelehnt. Ein

Grund zur Freude! Denn spiegelt die

Meinung des Bundesgerichts die aktuellen

gesellschaftlichen Moralvorstellungen

wider, wovon man ausgehen darf,


esteht berechtigte Hoffnung auf bessere

Zeiten für die Versuchstiere. Die

Schweiz steht mit dieser Entwicklung

nicht allein, sind doch beispielsweise

auch in Deutschland die Behörden nicht

mehr bereit, einfach jegliche Versuche

zuzulassen. Es darf also erwartet werden,

dass die Forschungsfreiheit nicht mehr

generell höher bewertet wird als der

Schutz der verwendeten Tiere.

Aus Tierschutzsicht macht der Bundesgerichtsentscheid

aber auch Dinge deutlich,

die grundsätzlicher Natur sind und

über die zwei konkreten Einzelfälle hinausweisen:

• Einzelne Tierversuchsbewilligungen werden

offensichtlich zu Unrecht erteilt.

• Dem Leiden und den Würdeverletzungen

von Tieren wird bei der Erteilung

von Tierversuchsbewilligungen z.T. zu

wenig Gewicht beigemessen.

• Umgekehrt werden die erhofften Forschungsergebnisse

und deren Nutzen

für den Menschen z.T. zu hoch eingeschätzt.

• Unter dem Strich (in der sogenannten

Güterabwägung) führt dies dazu, dass

die Belastungen für die Versuchstiere

im Vergleich zum Erkenntnisgewinn

und Nutzen eines Forschungsvorhabens

als verhältnismässig erscheinen,

auch wenn sie in Tat und Wahrheit unverhältnismässig

sind.

T i e r v e r s u c h e

• Der Bundesgerichtsentscheid gibt

Raum für Hoffnung und Zuversicht. Da

ist einmal die Hoffnung, dass Forschende

in Zukunft noch viel genauer

überlegen, wofür sie zum Tierversuch

greifen und was ihr geplantes Experiment

für die betroffenen Tiere alles

bedeutet. Zudem besteht die berechtigte

Hoffnung, dass das Bewilligungsverfahren

für Tierversuche und insbesondere

die Güterabwägung in Zukunft

noch sorgfältiger als bisher

durchgeführt werden.

Dieses Mal hat eine Anzahl Primaten

Glück gehabt, denen mit dem Bundesgerichtsentscheid

Schlimmes erspart bleibt.

Dies allein ist Grund genug für grosse

Freude. Für den Zürcher Tierschutz, der

nicht nur Primatenversuche, sondern

Tierversuche generell in Frage stellt, bedeutet

der Entscheid des Bundesgerichts

aber noch mehr: Das bis jetzt nur im

Kanton Zürich geltende Recht der Tierversuchskommission

auf den Rekurs gegen

bereits erteilte Bewilligungen hat

sich als zusätzliches und sehr wichtiges

Instrument erwiesen, um rechtswidrige

Tierversuche zu verhindern. Das Rekursrecht

muss darum allen Tierversuchskommissionen

der Schweiz zukommen.

Wir freuen uns auf jeden Fall über den

grossen Erfolg, zu dem unsere Mitarbeiterin

Claudia Mertens mit viel Herzblut

einen nicht unwesentlichen Teil beigetragen

hat. bs

5


6

T i e r v e r s u c h e

W e l t k o n g r e s s z u A l t e r n a t i v m e t h o d e n

In diesem Jahr fand der Weltkongress

zu Alternativmethoden zu Tierversuchen

in Rom statt. So nahe finden solche Kongresse

meist nicht statt, deshalb nutzte

ich die Gelegenheit, mir ein Bild über

den aktuellen Stand der Forschung in

Sachen Ersatzmethoden zu machen.

Vor dem eigentlichen Kongress trafen

sich die Tierschutzorganisationen zu

einer Vorsitzung, um sich gegenseitig

über aktuelle Probleme zu informieren

und Kontakte zu pflegen. Es waren

dann auch tatsächlich Organisationen

aus aller Welt vertreten, von den USA

über Peru, Kenia bis Japan. Schön war

das zu sehen, wie viele Menschen sich

weltweit für das Wohl der Versuchstiere

und die Abkehr von Tierversuchen engagieren.

Wir sind also keine Einzelkämpfer,

sondern Teil einer grossen Bewegung.

Es tut gut, mal wieder daran erinnert

zu werden. Darüber hinaus haben

wir in dieser Sitzung eine Resolution

verabschiedet, in der wir Forderungen

stellen bezüglich der Umsetzung der

REACH-Verordnung. Nach dieser Verordnung

müssen nämlich rückwirkend

Millionen von chemischen Stoffen, die

bereits im Handel sind, im Tierversuch

auf Giftigkeit geprüft werden. Geschätzte

54 Millionen Tiere müssten dafür in

teils schwerst belastenden Versuchen ihr

Leben lassen. Die Resolution verlangt,

dass bei der Umsetzung die verstaubten

alten Tierversuchsmethoden durch dem

21. Jahrhundert angepasste Methoden

ohne Tiere ersetzt werden.

Die REACH-Verordnung war dann auch

eines der Hauptthemen am Kongress.

Gerade in der Toxikologie, in der die

Giftigkeit von Stoffen geprüft wird,

sind die Fortschritte nämlich gross. Dass

tierversuchsfreie Methoden oft viel

günstiger und schneller sind, erweist

sich hier als sehr guter Antrieb, neue

Methoden zu entwickeln.

Im Zeichen der 3R (Reduce = Reduzieren

der Tierzahlen, Refine = Verbesserungen

für die Versuchstiere, Replace = Ersetzen

der Tierversuche durch tierfreie Methoden)

wurden die neuesten Entwicklungen

in Sachen Tierversuchsalternativen

wie Zellkulturen, Computersimulationen,

Bioreaktoren und so weiter präsentiert.

Hier tut sich einiges, und es ist vieles

möglich, das man noch vor ein paar

Jahren für unwahrscheinlich hielt.

Ernüchternd war, dass es dabei eben

auch oft nicht um «Replace», sondern

um die beiden anderen R ging. Gerade

im Bereich Grundlagenforschung wird

eher daran gearbeitet, die Versuche mit

weniger Tieren zu machen oder das

Leiden der einzelnen Tiere etwas zu

lindern. Dies ist natürlich ebenfalls von

Wichtigkeit, solange Tierversuche gemacht

werden, doch wünschen wir uns

in diesem Bereich ein Umdenken und

mehr Investitionen in die Entwicklung

von Alternativen.

Im Grossen und Ganzen waren die Vorträge

und zahlreichen Poster jedoch


ermutigend. Viele innovative Forscher

stecken ihre ganze Motivation in die

Entwicklung von Methoden, die nicht

nur weniger Tierleid verursachen, sondern

auch bessere Forschungsresultate

hervorbringen. Man stelle sich vor, was

Ende April erfolgte der Versand

der Abstimmungsunterlagen mit

Jahresrechnung, Bericht der

Kontrollstelle sowie den Wahlvorschlägen

und der Stimmkarte

an unsere Mitglieder. Unsere

Kontrollstelle Qualidata AG

konnte im Mai direkt vom Postamt

Zürichberg 2236 eingegangene

Stimmkarten in Empfang

nehmen. Deren 47 waren wegen

fehlender Unterschriften

ungültig, sodass schliesslich

2189 Mitglieder die Abstimmung

bestreiten konnten.

Mit überwältigender Mehrheit

wurden sowohl die statutarischen

Traktanden genehmigt als

auch die Vorstandsmitglieder

Thomas Grieder, Dr. Caroline

Haus, Elisabeth Lubicz und

Andrea Widmer Graf bestätigt.

Die Auswertung der Kontrollstelle

zeigt dazu die entsprechenden

Zahlen.

T i e r v e r s u c h e / I n t e r n

U r a b s t i m m u n g 2 0 0 9

machbar wäre, wenn die ganze Energie,

die heute noch in Tierversuche fliesst,

der Entwicklung von Alternativmethoden

zugute käme! Das ist doch ein

Grund, sich weiterhin dafür einzusetzen.

bs

Allen teilnehmenden Mitgliedern sei hiermit

für das Engagement gedankt. Wir werden

auch weiterhin alles daransetzen, das

in uns gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen.

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8

T i e r v e r s u c h e

A n s c h l ä g e a u f V a s e l l a :

B ä r e n d i e n s t a m T i e r s c h u t z

Selten war das Thema Tierschützer dermassen

prominent in den Medien wie

im vergangenen Sommer. Der Anschlag

auf das Ferienhaus von Novartis-Chef

Daniel Vasella erhitzte die Gemüter über

Wochen. Mögen die Gründe dafür bei

den Tätern auch theoretisch auf edlen

Zielen beruhen, so haben sie dem Tierschutz

und letztlich den Tieren doch

einen schlimmen Bärendienst erwiesen.

Die Fronten sind verhärtet wie schon

lange nicht mehr. Daniel Vasella und

mit ihm alle Personen, die Tierversuche

durchführen, wurden zu Opfern. Forscher

fühlen sich genötigt, international

Unterschriften für ihre Arbeit und gegen

die Bedrohung durch Tierschutzaktivisten

zu sammeln. Von Tierschützern ist

gar nicht mehr die Rede. Sie sind dabei

schon lange auf der Strecke geblieben.

Wer auch immer sich für den Tierschutz

einsetzt, darf ungestraft als Aktivist bezeichnet

werden, der den Forschenden

nach dem Leben trachtet und zu kriminellen

Handlungen bereit ist. Dass diesen

Menschen jegliches Fachwissen und

vernünftiges Denken abgesprochen

wird, versteht sich von selbst. Wo immer

es um die Rechtfertigung von Tierversuchen

geht, sind diese Verallgemeinerungen

jetzt höchst willkommen. Das geht

sogar so weit, dass die Kantonale Tierversuchskommission

in den gleichen Topf

geworfen wird (siehe «Warum wir Affenhirne

brauchen», von Prof. K. Martin, im

«Tages-Anzeiger» vom 17.9.2009).

Die paar tatsächlichen Aktivisten kann

man wunderbar als vermeintliche Vertreter

der ganzen Tierschutzszene vorführen.

Etwas Besseres hätte den Tierexperimentatoren

und Herrn Vasella ja eigentlich

gar nicht passieren können, ist

man versucht zu denken. Schwarz-weiss-

Denken verkauft sich der breiten Öffentlichkeit

immer besser als differenzierte

Erklärungen. Also wird die Chance genutzt,

und Forschende lassen sich als

Märtyrer für die Gesundheit der

Menschheit darstellen, die für ihre edlen

Handlungen auch noch Gewalt ernten.

Wo auch immer es um Tierversuche

geht, werden diese Fälle oft und gern

erwähnt.

Der Schaden auf Seite des Tierschutzes

ist gross. Jahrzehntelang aufgebaute

Gesprächskultur leidet. Die Stimmung

ist mehr als gereizt, Kompromisse zu

finden, fällt schwerer.

Militante Aktivisten interessiert es

natürlich nicht unbedingt, ob die Arbeit

von sogenannt gemässigten Tierschutzorganisationen,

die den Dialog suchen,

gut gemacht werden kann oder nicht.

Solche Organisationen werden von

Fundamentalisten sowieso als Verräter

und Mitläufer angesehen. Aber sie vergessen

dabei, dass sie fundamentalistischen

Forschern in die Hände spielen

und am Ende denjenigen schaden, die

sie eigentlich um jeden Preis schützen

wollten, nämlich den Tieren. bs


Am 4. Mai dieses Jahres war es endlich

so weit: Unsere neue Webseite wurde

aufgeschaltet und ins Netz gestellt. Aber

vorher gab es da noch ein paar Dinge zu

erledigen. Also mal schön der Reihe

nach…

Von langer Hand geplant

Wer sich mit Internetauftritten etwas

auskennt, weiss sehr gut, dass man sowohl

mit Light-Versionen auf einfacher

technischer Basis als auch mit anspruchsvolleren

und komplexen Webseiten gute

Ergebnisse erzielen kann. Am Anfang

stehen die Fragen nach den Ansprüchen

und Zielen, dem technischen und gestal-

I n t e r n

A l l e s n e u m a c h t d e r M a i –

D i e V e r e i n s w e b s e i t e i m n e u e n L o o k

terischen Hintergrund und natürlich den

einzusetzenden finanziellen Mitteln.

Entsprechend unserem Leitbild sollte

auch die neue Webseite ein Mittel zur

Förderung der Bereitschaft sein, Tierschutzprobleme

zu minimieren und zu

überwinden. Die Informationen müssen

dem Anspruch genügen, wissenschaftlich

fundiert zu sein und sich auch für

ein breites Publikum zu eignen. Wir haben

deshalb unsere Webseite gleichsam

auf die verschiedenen Segmente unserer

«Kundschaft» ausgerichtet. Dazu gehören

als Hauptkunden die potenziellen

und aktuellen Heimtierhalter(innen),

Tierfreunde und Tierheimbesucher(in-

Menü-Auswahl

mit News-Teasern

auf der Frontseite.

9


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Schimpansen

begrüssen die

Besucher in der

Abteilung

«Projekte».

I n t e r n

nen). Als Nebenkunden betrachten wir

Medienschaffende, Behörden und Politiker(innen)

im Tierschutzbereich, aber

auch unsere Gönnerinnen und Gönner

oder Ratsuchende im weitesten Sinn.

Des Weiteren sollen etwa in der Abteilung

Tierhaltungsfragen auch Interessengruppen

wie die landwirtschaftlichen

Tierhalter Informationen finden können,

und spezielle Tiernutzungsbereiche wie

die Jagd, das Tierversuchswesen oder die

Pelzproblematik sind ebenfalls Teil des

Internetauftritts.

Im Rahmen einer Ausschreibung wurde

in einem nächsten Schritt der Partner für

die gestalterische und technische Umsetzung

gesucht und auch gefunden. Das

Konzept der Firma ritz & häfliger visuelle

Kommunikation in Basel konnte dabei

vom Design her am besten überzeugen.

Die dahinterstehende Technik liefert die

Firma cab services ag aus Basel, und alles

in allem erfreuen wir uns heute einer

sehr gut zu bewirtschaftenden Webseite

mit einer abgerundeten Gestaltung.

Um stets aktuell zu sein und die Bewirtschaftung

im Haus durchführen zu können,

hat der Verein fünf von seinen Mitarbeiter(inne)n

ermöglicht, sich in Kursen

auf Typo3 zu schulen und so als Redakteure

und Redakteurinnen zu amten. Damit

sei auch gleich erwähnt, dass der

weitaus grösste Teil der Inhalte durch das

Geschäftsstellenteam produziert und implementiert

wurde. Diesem Team steht

eine Fraktion des Vorstands bei, welche

die Stossrichtung festlegt oder gewichtet

und auch das Finanzielle überwacht.


Heute und morgen

Wer heute auf unserer Webseite surft,

findet dort eine übersichtliche Aufteilung

der einzelnen Themen. In der sog. Hauptnavigation

kann man wählen zwischen

Tierschutzthemen, Projekten, Tierhaltungsfragen,

Tierheim sowie Vermisst &

Gefunden. Hinzu kommen Verein, Agenda,

Shop, Blog, Medien, RSS, Suchen und

Kontakt. Noch sind nicht alle dieser

Hauptkapitel vollständig mit Infos gefüllt.

So möchten wir bei den Projekten die

Liste erweitern oder bei den Tierschutzthemen

die Jagd und die Fischerei thematisieren.

Auch Kinder und Jugendliche

werden demnächst eine Abteilung erhalten.

I n t e r n

Zurzeit sind wir also daran, einzelne

Kapitel zu schreiben und etwa zu prüfen,

wie externe Websites wie www.pelzinfo.ch

integriert werden können. Auch

steht die Übersetzung ins Englische an,

was angesichts der internationalen Ausrichtung

des Vereins und seiner Aktivitäten

auch tierschützerisch Sinn macht.

Solche Schritte sind jedoch nicht zu

unterschätzen, und sie müssen sorgfältig

geplant werden und vor allem auch finanziell

tragbar sein. In diesem Sinne erachten

wir unseren neuen Internetauftritt

auch als Work in Progress und natürlich

als ein wichtiges und zeitgemässes

Mittel, Tierschutzanliegen in der Öffentlichkeit

zu verbreiten. bt

Fast alles über

Hunde, Kaninchen

oder Esel findet

man unter «Tierhaltungsfragen».

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12

Z u B e s u c h

E x k u r s i o n

Bei den Weissstörchen in Altreu …

Das Thema Storch war dieses Jahr allgegenwärtig.

Inspiriert durch das neu erschienene

Buch «Eine Störchin namens

Max – das Leben ist kein Froschbuffet»

(siehe S. 39), wählten wir für unsere Mitgliederveranstaltung

das Storchendorf

Altreu in Selzach, den Geburtsort von

Max. Trotz regnerischem Wetter an diesem

2. Mai zeigten sich die Störche in

bester Form und segelten über die Dächer

der Bauernhäuser. Ein Anblick, der

immer wieder bezaubert und die Neugier

weckt. Den Auftakt unseres Nachmittags

mit den Weissstörchen machte

Frau Katja Alves, die Autorin des Buches,

mit einer kurzen Lesung, einem Einblick

in ein Leben im Storchennest. Als Jungtier

wurde Max mit einem Sender ausge-

Katja Alves liest aus ihrem Storchenbuch. (Fotos: M. Hartmann)

stattet. Ziel war, die Reise vom Norden

in den Süden mitverfolgen zu können

und einen Überblick über das Überwinterungsgebiet

zu gewinnen. Viele

Gefahren lauern auf diesen Zugrouten,

sodass zahlreiche Störche nicht überleben.

Die Aufzeichnungen ermöglichen

es, die wichtigsten Gefahrenquellen zu

ermitteln, damit entsprechende Schutzkonzepte

entwickelt werden können.

In Altreu bewohnen zum aktuellen Zeitpunkt

durchschnittlich 30 Brutpaare ihre

Horste. Die ursprünglich in Käfigen gehaltenen

Störche leben heute in freier

Wildbahn, und zwar in einer intensiv

genutzten Kulturlandschaft, der Witi-

Schutzzone, die die Erhaltung und Neuschaffung

von Lebensräumen zum Ziel

hat. Diese einmalige Flusslandschaft und

die landwirtschaftlich genutzten Flächen


E x k u r s i o n

in der Umgebung bilden ein wichtiges

Ökosystem. Die hohe Landschaftsqualität

und das Engagement der Gemeinde

im Naturschutz brachten Altreu den offiziellen

Titel «Storchendorf Europas» ein.

Bei einer Exkursion auf dem Naturpfad,

geführt durch eine Fachperson des Infozentrums,

durften wir mehr erfahren

über diese einmalige Naturlandschaft,

Lebensraum nicht nur für die Störche,

Feldhasen und viele andere Wildtiere,

sondern auch Tankstelle durchziehender

Wat- und Zugvögel. Just für diesen Erkundungsspaziergang

zeigte sich sogar

das Wetter von seiner besten Seite.

mm Hübsch sieht sie aus, die «Behausung» der beiden Klapperstörche.

… und im Park Affenberg Salem

Im Jahr 2001 hat die Senderstörchin Max

zum ersten Mal das Gebiet um den Affenberg

in Salem nördlich des Bodensees

besucht. Es scheint ihr gefallen zu haben.

Denn seit damals kehrt sie jedes

Jahr im Frühling aus ihrem Winterquartier

zurück, um hier zu brüten und ihre

Jungen aufzuziehen.

Beim Ausflug in den Affenberg Salem

am 9. Mai, kurz vor ihrem 10. Geburtstag,

konnten sich Mitglieder des Zürcher

Tierschutzes ein Bild von Max’ Wahlheimat

machen. Und tatsächlich, man muss

der Störchin recht geben: Ihr Brutgebiet

ist eine wirklich schöne Gegend. Sehr

ländlich mit ausgedehnten Wäldern und

Feldern, im Mai mit dem blühenden

Raps über weite Flächen hinweg hellgelb

leuchtend. Deshalb wird sich Max

aber nicht für dieses Gebiet entschieden

haben. Denn Weissstörche sind weder

Waldvögel, noch ist in Rapsfeldern Nahrung

zu finden. In dieser Gegend tut sich

für sie eine ganz andere Nahrungsquelle

auf: Im Park Affenberg werden die Störche

nämlich zweimal täglich gefüttert.

Und dies wird nicht nur von den vielen

direkt im Park brütenden Störchen genutzt.

Auch aus der Umgebung zieht es

pünktlich zur Fütterungszeit zahlreiche

Störche auf die Futterwiese, um die dargebotene

Mahlzeit – es sind meist tote

Hühnerküken von Geflügelzuchten –

zu verspeisen.

Leider liess sich Max an diesem Tag weder

auf dem Futterplatz im Affenberg

noch auf ihrem Horst im benachbarten

Tüfingen blicken. Nur Max’ Partner und

die drei Jungvögel waren im Nest auf

13


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E x k u r s i o n

Jungstörche werden noch gefüttert. (Fotos: Gabi Wüthrich)

dem Strommasten eingangs Dorf auszumachen.

Neben der beeindruckenden Storchenfütterung

stellte für die mitgereisten

Mitglieder des Zürcher Tierschutzes der

Besuch des zugänglichen Affengeheges

Sehr eindrucksvoll aus der Nähe: die Berberaffen in Salem.

ein Erlebnis der besonderen Art dar.

Nach ausführlichen Verhaltensinstruktionen

und mit Taschen voller Popcorn

stand dem freundlichen Kontakt zu den

Berberaffen, die hier leben, nichts mehr

entgegen. Und da sassen sie dann, auf

dem niedrigen Holzzaun links und rechts

des Weges, immer mit einigen Metern

Abstand zueinander, und warteten, bis

ihnen auf der geöffneten Handfläche

ein Popcorn angeboten wurde. Während

die älteren Affen den Leckerbissen

sanft aus den hingestreckten Händen

klaubten, verschwand das Popcorn bei

den Jüngeren etwas hastiger in deren

Finger und im Maul. Auch Affenbabys

mit ihren Müttern waren zu sehen. Auf

Anweisung der Parkranger hielten sich

die Mitglieder des Zürcher Tierschutzes

in gebührendem Abstand zu ihnen.

Denn die friedlichen Berberaffen haben

trotz des häufigen Kontakts zu Menschen

ihren Beschützerinstinkt nicht verloren.

Gabi Wüthrich


E x k u r s i o n

D e r Z ü r c h e r T i e r s c h u t z

a m H u n d e - M i l i t a r y i n F e h r a l t o r f

Auf Einladung des Teams von Hunderatgeber.ch

durften wir am 14. Juni erstmals

an einem Hunde-Military mit einem

kleinen Stand vertreten sein und unsere

Aktivitäten einem breiteren «Hündeler»-

Publikum präsentieren. Gleichzeitig

konnten wir einen Posten betreuen und

die zahlreichen Hunde mit ihren Menschen

in die zu lösenden Aufgaben einführen.

Der Stand war zwar nur mässig besucht,

doch konnten wir den einen oder anderen

Tierhaltungstipp an Interessierte

weitergeben. Es lag wohl auch daran,

das sich unser Stand gleichsam im Areal

von Start und Ziel befand, wo sich das

Bei dieser Übung ist vor allem die Geduld

und Gelassenheit des Hundes gefragt.

Nicht nur Geschicklichkeit, sondern auch Basiswissen rund um den

Hund war an unserem Posten gefragt. (Fotos: Gabi Trachsel )

Publikum entweder auf dem Sprung

zum Parcours befand oder aber nach der

Rückkehr zuerst Hunger und Durst stillen

oder die Beine ausstrecken wollte.

Ganz anders ging es an unserem Posten

zu und her. Zuerst konnte der Hundeführer

zeigen, wie er mit Krücken umgehen

kann und dabei den Hund an der

Leine führt, ohne sich einwickeln zu lassen.

Und der Hund zeigte, wie er mit

dem handicapierten Zweibeiner umgeht.

Ob Gross oder Klein, die Hunde

meisterten ihre Arbeit ausgezeichnet.

Anschliessend durften die Teilnehmer

ihre Spurenlesekunst unter Beweis stellen.

Hier hatten sie ein wenig Mühe.

Vielleicht hätte es besser geklappt, wenn

die Hunde die Fährten gelesen hätten.

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Ö f f e n t l i c h k e i t s a r b e i t

F e r i e n s ( p ) a s s 2 0 0 9 i m . . .

… Zoologischen Museum

Trotz wunderbaren Sommerwetters

fanden sich am 12. August rund ein Dutzend

Kinder im Zoologischen Museum in

Zürich ein, um sich im Rahmen des Ferienpasses

als gewiefte Detektive und

gleichsam im Indoor-Bereich auf die Spuren

unserer einheimischen Wildtiere zu

heften. Die Fragen waren klar: Wessen

Fährte verfolgen wir? Wer hat denn hier

ge-fressen? Und von wem stammen

diese Kötel?

Wenn wir durch den Park oder Wald spazieren,

entdecken wir immer wieder Hinweise

auf die Anwesenheit von Tieren.

Da liegen z.B. angeknabberte Tannenzapfen

oder geknackte Nüsse, oder es

finden sich kleine und grosse Haufen

Kötel oder sogar richtige Fährten. Bei

Regenwetter oder im Winter sehen wir

die Trittsiegel der Tiere natürlich beson-

Welches Tier hinterlässt wohl welche Spur? (Fotos: Gabi Trachsel)

Ein Igel-Pflegling inspiziert das Fuchsfell.

ders gut. Aber auch mit unseren Ohren

kommen wir manchem Geheimnis auf

die Spur. Wer hat da soeben mit heiserer

Stimme gebellt? Ja genau, auch in der

grossen Stadt Zürich kann man den Rotfuchs

regelmässig hören und mit etwas

Glück sogar am Tag sehen. Mit Betasten

und mit dem Blick durch die Lupe konnten

die Kinder die mitgebrachten Spuren

noch genauer untersuchen. Das war dann

der Vorteil einer solchen Veranstaltung

im Museum, weil es hier noch technische

Hilfsmittel zur Verfügung hat.

Nach der Fährtensuche traf noch Besuch

vom Igelzentrum Zürich ein. Herr Steinemann

brachte einen kleinen Pflegling

mit und vermittelte den Kindern alles

Wissenswerte unserer Igel. Igel sind bekanntlich

auch Stadtbewohner, und es

war für die Kinder sehr interessant zu erfahren,

wie sich diese Tiere in einer auf

uns Menschen zugeschnittenen Umwelt

behaupten. Dass und wie wir ihnen dabei

helfen können, erläuterte Herr Steinemann

mit viel Engagement.

Gabi Trachsel


... und auf dem Bauernhof

Zu entdecken gab es auch viel Spannendes

rund um die Landwirtschaft. Gemeinsam

mit der Nutztierschutz- und

Konsumentenorganisation kagfreiland

durften wir zwei Ferienpass-Tage auf

Bauernhöfen in Wollishofen und Mettmenstetten

durchführen.

Die Idee dieser Veranstaltung besteht

darin, den Kindern unsere Nutztiere

wieder näher zu bringen und ihnen bewusst

werden zu lassen, dass Milch, Eier

oder Fleisch nicht «einfach so» im Supermarkt

zu haben sind.

Nach den Begrüssungsspielen durften

die Kinder bei der «Arbeit» mit anpacken.

Im Hühnerstall erfuhren sie, wie

dieser eingerichtet und «möbliert» sein

muss, damit sich die Hühner darin wohlfühlen

und auch täglich Eier legen. Wer

wollte, durfte sogar ein Huhn aufheben

Ö f f e n t l i c h k e i t s a r b e i t

Mal was anderes: Körperpflege am geduldigen Esel.

(Foto: Gabi Trachsel)

und streicheln. Schliesslich halfen die

Kinder mit beim Einsammeln und Sortieren

der Eier, sodass am Schluss das Legedatum

aufgestempelt und die Eier verpackt

werden konnten.

Trotz der Eindringlinge zeigten sich die Hühner neugierig

und ruhig. (Foto: B.Trachsel)

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Ö f f e n t l i c h k e i t s a r b e i t

Schon etwas schwieriger wurde es dann,

als die Kühe von der Weide in den Stall

geholt werden mussten. Werden sie

auch gehorchen, und braucht man vor

ihnen trotz der Hörner keine Angst zu

haben? Es ist wie so oft im Leben auch

hier alles eine Frage des Wissens und

Könnens. So braucht man nur die Leitkuh

an die Spitze der Kolonne zu «stellen»

– und schon folgen die anderen

Tiere brav in den Laufstall.

Bei der Mutterkuhherde, in der Kühe

mit ihren Kälbern und einem Stier zusammen

sind, durften die Kinder nicht in

den Stall oder auf die Weide. Immerhin

konnte man die Tiere beobachten und

lernte so, wie sich Rinder unter naturnahen

Bedingungen verhalten. Ganz schön

spannend zu erfahren, dass es da ganz

enge Freundschaften gibt und der Stier

überhaupt nicht der Chef in der Gruppe

ist. Zu merken galt es, welche Bedürf-

Freiluftunterricht in Sachen Landwirtschaft im Werk- und Wohnhaus

Weid. (Fotos: B.Trachsel)

Ab in den Laufstall zum Melken.

nisse unsere «Rindviecher» haben und

wie man sie tiergerecht halten kann.

Bei den Schweinen war auch einiges los,

und die Kinder erhielten beim Füttern

Einblick ins Leben dieser intelligenten

und sauberen Tiere. Umso bedrückender

war es für viele zu hören, dass die meisten

Schweine in der Schweiz kein tiergerechtes

Leben führen dürfen. Das

Gleiche gilt auch für die Kaninchen.

Hier erfuhren die Kinder, dass Kaninchen

ein grosses ein- und ausbruchsicheres

Gehege brauchen, wo sie graben,

rennen, Haken schlagen, aber auch

ruhen können. Und weil sie sehr sozial

sind, brauchen sie Artgenossen, damit sie

sich überhaupt wohlfühlen. Aber eben,

die meisten Kaninchen hocken bei uns

alleine in langweiligen Ställen.

Auf dem Hof in Mettmenstetten gab es

noch den Programmpunkt «Pferde und

Esel». Die Kinder durften sich im Putzen

und Striegeln der Esel üben und erfuhren

viel Interessantes über die ganze

Pferdefamilie, zu denen auch die Wildpferde,

Wildesel und Zebras gehören.

Wer an einem dieser Tage dabei war,

weiss nun auch, dass die Milch nicht aus

dem Tetrapak im Grossverteiler stammt

und ohne Kalbsbratwurst gar nicht erst

vorhanden wäre. Alles klar? bt


Das Bundesamt für Veterinärwesen

und die Vereinigung der Schweizer Kantonstierärztinnen

und -tierärzte hat am

15. Oktober die aktuelle Hundebissstatistik

veröffentlicht. Seit Mitte 2006 sind

bekanntlich Ärzte sowie Tierärzte, Tierheimverantwortliche,

Ausbilderinnen

von Hunden und die Zollorgane angewiesen,

Vorfälle mit Hunden dem kantonalen

Veterinäramt zu melden, bei

denen ein Mensch oder ein Tier von

einem Hund erheblich verletzt wurde,

oder wenn sie feststellen, dass ein Hund

auffälliges Aggressionsverhalten zeigt.

Eine erhebliche Verletzung liegt vor,

wenn die bei einem Zwischenfall entstandenen

Verletzungen ärztlich versorgt

werden müssen. Wie hoch der Anteil an

nicht gemeldeten Zwischenfällen mit

Hunden ist, weil die Folgen als nicht erheblich

eingestuft werden, bleibt offen.

Insgesamt wurden 4796 Meldungen ausgewertet,

wovon deren 2567 Vorfälle

beim Menschen, 1663 Vorfälle beim Tier

und deren 384 übermässig aggressive

Hunde betreffen. 182 Fälle waren nicht

auswertbar. Mehr als 200 Hundetypen

waren in Vorfälle verwickelt, wovon bei

61 Typen mehr als 9 Meldungen vorlagen.

Die häufigsten Hundetypen wie die

Schäferhunde oder die Terrier wurden

auch am häufigsten gemeldet.

Kinder sind besonders betroffen. Sie

werden häufiger gebissen, und die Bisse

sind gravierender als bei Erwachsenen:

Die Hälfte der Bisse bei Kindern unter

10 Jahren betreffen Hals oder Kopf.

Jeder vierte Biss bei Kindern wird von

A k t u e l l

H u n d e b i s s e 2 0 0 8 : k e i n e Z u n a h m e

i m V e r g l e i c h z u m V o r j a h r

kleinen Hunden verursacht. Dies zeigt,

dass auch Haltende von kleinen Hunden

aufmerksam sein und ihre Tiere unter

Kontrolle haben müssen. Oder mit anderen

Worten: Kleinhundehalter, aber

auch die Kinder unterschätzen offensichtlich

das Potenzial von Vertretern

dieser Kategorie.

Wir empfehlen an dieser Stelle eindringlich,

sich zwei sehr gut gemachte Publikationen

des Bundesamtes für Veterinärwesen

zu beschaffen und zu verinnerlichen.

Die Broschüre «Tapsi, komm …»

richtet sich speziell an Kinder, und sie

können darin erfahren, wie sie sich

gegenüber Hunden richtig verhalten.

Das Faltblatt «Ich habe Angst vor Hunden»

erklärt Personen, die Angst vor

Hunden haben, warum die Hunde ihre

Angst riechen können. Man erfährt

auch, wie man sich einem Hund richtig

nähert oder wohin man sich bei Problemen

wenden kann. Beide Publikationen

sind auf der Webseite des Bundesamtes

wie folgt erhältlich:

http://www.bvet.admin.ch/themen/tierschutz/00760/00763/index.html?lang=de

Auch Kleinhunde,

wie der Cairn-

Terrier, können mal

zubeissen.

(Foto: B.Trachsel)

19


20

Ö f f e n t l i c h k e i t s a r b e i t

F ä h r t e n l e s e n a u f d e r S c h w ä g a l p

Der Zürcher Tierschutz machte sich im

Juni 2009 mit Winterthurer Schulklassen

auf die Spuren von Tieren in den Bergen.

Mit den «Fährtenleser»-Exkursionen

werden Kinder auf spannende

Weise für den Tierschutz sensibilisiert.

«Und das Hölzli da,

war das auch ein Dachs?»

Valmir, der Fünftklässler der Oberwinterthurer

Primarschule Ausserdorf, will den

Experten testen. Doch der durchschaut

die List und lächelt. «Die stammt von

einem Frechdachs. Das nennt man in der

Fachsprache eine gepfefferte Spur.»

Christian Speich, Zoologe und Tierautor

aus Winterthur, führt seit Jahren für den

Zürcher Tierschutz Schulklassen auf die

Fährten wilder Tiere. Er ist auch der Autor

der Broschürenreihe «Fährtenleser»,

die unser Verein einmal pro Jahr heraus-

Wer hat hier wohl seine Spuren hinterlassen? (Fotos: asm)

«Kommissar» Speich hat schon wieder

etwas entdeckt.

gibt. Im Juni 2009 führte Speich die Ausserdorfer

Schulklasse auf der Schwägalp

auf die Spuren wilder Tiere. «Wir wollen

den Kindern die Natur durch ein Erlebnis

näher bringen», sagt er. «So können sie

einen Zugang zum Thema Natur- und

Tierschutz finden.»

Eben hat er den Schülern anhand eines

Holzstückes am Weg erklärt, dass der

Dachs sich von Käfern und Larven ernährt.

Der Dachs reisst mit der Klaue ein

Stück Holz ab und kaut es. Nicht weit entfernt

davon wieder eine Spur, diesmal ein

Hufabdruck. «Da, die vordere Kante zeigt

es deutlich: ein Rothirsch.» Die Kinder

prüfen die Spur, blicken auf und staunen.

«Scho no spannend!»

Der Zoologe hebt abgenagte Tannenzapfen

auf. «Wer war das?» Die Kinder

tippen auf ein Eichhörnchen. «Höchstens

ein ganz junges», sagt der Tierexperte.

Ein erfahrenes Eichhörnchen reisst eher

«ritsch, ratsch!» die Samen heraus

und lässt den Rest übrig. Mäuse hin- ��


gegen nagen gründlich und penibel.

«Spuren suchen, das ist wie Detektiv

spielen: Informationen Stück für Stück

zusammensetzen», sagt Speich. Oft sei

man auch auf Vermutungen angewiesen.

Denn in der Natur passiere vieles,

was wir nicht nachweisen können.

Speich wandert mit den Kindern vorbei

an Ameisenhaufen, zeigt ihnen einen

Pfad, einen «Wechsel», den Wiederkäuer

wie Reh, Gämse oder Rothirsch

benutzen, um im Schutz der Hangkuppe

ihre Nahrung zu verdauen. Die Kinder

sind beeindruckt. «Scho no spannend»,

meint der listige Valmir.

Ö f f e n t l i c h k e i t s a r b e i t

V i e r F r a g e n

a n d e n Z o o l o g e n C h r i s t i a n S p e i c h

(Interview: Johannes Kornacher)

Wie hat sich das Leben der Wildtiere

in den letzten Jahren verändert?

Die wachsende Zersiedelung engt ihren

Lebensraum immer mehr ein. Landschaften

sind offener und bieten weniger

Deckung. Die Barrieren der Verkehrswege

wurden immer grösser und viel -

fältiger. Das ist wie ein Krebswuchs.

Keine Verbesserungen?

Doch, in den letzten fünfzehn Jahren

hat man viel Geld investiert in Bepflanzungen,

Uferbelebungen, Schutzzonen

oder sogenannte Grün-Brücken. Sie verbinden

Biotope und bewirken Wunder

für Wildtiere.

Werden wir eines Tages verschwundene

Tierarten wieder antreffen?

Der Wolf wird bald wieder unter uns

sein. Man wird ihn zunächst gar nicht

Fortsetzung von Seite 20

bemerken. Seine Spuren sind ja von

Hundespuren nicht zu unterscheiden.

Erst wenn er ein Tier reisst, wird man ihn

mit Gentests schnell identifizieren.

Wie können wir Wildtiere besser

schützen?

Indem wir unser Freizeitverhalten anders

organisieren. Alle Adventure-

Aktivitäten wie zum Beispiel Schneeschuhwandern

oder Biken lassen Wildtiere

leiden, weil sie ihren Lebensraum

massiv reduzieren. Wir müssen das dringend

in vernünftige Bahnen lenken.

S t i m m e n v o n

S c h u l k i n d e r n

Desirée: Da konnte ich einiges lernen, zum

Beispiel über die Strukturen der Findlinge

und dass Mäuse ganz anders nagen als Eichhörnchen.

Julian: Der Ameisenhaufen und die vielen

Spuren haben mir gefallen. Ich war früher

schon mal hier, aber so genau habe ich nicht

hingesehen.

Pavanja: Das hat Spass gemacht! Die Rehspuren

und die tollen Steine fand ich am

schönsten.

Lucca: Ein spannender Ausflug! Am besten

hat mir der Wechsel gefallen, wo die Tiere

durchlaufen.

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22

Slogans gegen Pelz

T i e r e u n d K o n s u m

P e l z w i n t e r 2 0 0 9 : W i r b l e i b e n d r a n

Mit einem Wettbewerb für Sticker-Slogans

fiel am 20. Oktober der Startschuss

zur diesjährigen Anti-Pelz-Kampagne

IN WITHOUT. Wir riefen junge Leute auf,

bis am 29. Oktober mit ihren Slogans den

Kampf gegen Pelz zu verstärken. Dabei

konnte man seinen Vorschlag via SMS

oder Mail eingeben. Alles Weitere, insbesondere

die Anleitung für den Wettbewerb,

fanden die TeilnehmerInnen auf

unserer Webseite www.pelzinfo.ch

Mit Public-SMS-Voting wurden dann ab

dem 30. Oktober die fünf besten Sprüche

gegen Pelz ermittelt. Die Sprüche

schliesslich erschienen Ende November

als Stickerbeilage im Styleguide

IN WITHOUT. Und: Die höchsten Votes

erhielten Kinogutscheine.

Cool ohne Pelz

Mit dem Styleguide IN WITHOUT wenden

wir uns erneut an ein junges Publikum.

Dies mit dem Ziel, den Menschen

das Pelzthema ins Bewusstsein zu rücken.

Sie sollen sehen und auch zeigen, dass

man sich ohne Pelz cool kleiden kann.

Wir informieren, bieten Tipps und geben

unser Anliegen mit, auf Pelz zu verzichten.

Informationen dazu finden sich

ebenfalls auf www.pelzinfo.ch

Das Thema Mode und Pelz bleibt brisant.

Jährlich werden mehr als 40 Millionen

Tiere für die Pelzproduktion tierquälerisch

gehalten und grausam ge -

tötet. In vielen (auch europäischen)

Ländern sind Pelzfarmen wegen nicht

tiergerechter Gesetze immer noch

erlaubt. In der Schweiz macht das Tierschutzgesetz

die Haltung von Tieren in

Pelzfarmen unmöglich. Ein Besuch auf

www.pelzinfo.ch zeigt, was europäische

Länder wie Finnland und Dänemark,

beides bedeutende Farmpelz-Produzenten,

unter Tierschutz verstehen. Wenn

in der Schweiz für die Haltung eines Rotfuchses

(im Norden ist es dann der Farbe

wegen eine Variation namens Silberfuchs)

100m2 Gehegefläche gesetzlich

vorgeschrieben sind, so reicht den Finnen

und Dänen ein Käfig von maximal

2 m2 (EU-Empfehlungen). Schon das Leben

in einem Schweizer Gehege ist alles

andere als tiergerecht, wenn man weiss,

was Füchse natürlicherweise für Bedürfnisse

haben. Es ist deshalb bezeichnend

und auch entlarvend, wenn die Pelzlobby

im Bezug auf die erwähnten

EU-Standards von «Tierschutz» oder gar

«tiergerecht» spricht. Und jetzt kommt es

noch dicker: Diese lächerlichen 2m2 Käfigfläche

sind nicht etwa vorgeschrieben,

sondern lediglich empfohlen. Wer will,

mag sich daran halten. Es gibt da im


Übrigen noch weitere derart unglaubliche

Empfehlungen, z.B. dass man einen Chinchilla

nicht lebendig häuten sollte (Fur

shall not be plucked from live animals).

Andere Länder wie die USA, Russland

oder China, welche ebenfalls im grossen

Stil im Pelzbusiness mitmischen, kennen

bezüglich Pelztier-Farming überhaupt

keine Gesetze. Dort ist alles erlaubt, und

wer einmal die Filme über lebendig gehäutete

Hunde, Katzen, Waschbären

usw. gesehen hat, wird solches nie wieder

ertragen wollen.

Schweizerischer Pelzfachverband

endgültig im Abseits

Angesichts dieser Fakten ist es geradezu

unglaublich und extrem zynisch, wenn

sich der Schweizerische Pelzfachverband

2009 mit der Einführung eines OA-

Etiketts (Origin Assured Label) brüstet.

Käufer und Kunden erhalten dank dieses

Labels die Garantie, dass ihre Pelze

aus Ländern stammen, die sehr viel Wert

auf eine artgerechte Haltung der Pelztiere

legen und in denen auch entsprechende

Verordnungen erlassen sind sowie

definierte Standards eingehalten

und kontrolliert werden, so der Pelzfachverband

auf seiner Internetseite.

Artgerecht heisst somit für den SPV im

Fall eines finnischen Eisfuchses u.a.:

0,8m2 Käfigfläche, Höhe mind. 70 cm,

mit Drahtgitterböden, ohne Beschäftigungsmöglichkeiten,

Brei statt arttypische

Raubtiernahrung, Dauerstress

durch Anwesenheit von Artgenossen,

Tötung mittels Elektrokution.

T i e r e u n d K o n s u m

Fazit: Echtpelz ist untragbar, gerade

auch weil u.a. der SPV den KonsumentInnen

seit je Sand in die Augen streut.

Man müsste eigentlich deutlicher werden

und sagen: unlauter wirbt.

Nebenbei gesagt: Dieser Verband ist nun

wirklich von gestern und unverbesserlich.

Wie schon vor rund 10 Jahren kann man

auch heute noch folgendes Zitat lesen:

Dr. P. Dollinger, Vizedirektor des Bundesamtes

für Veterinärwesen:

«Die Pelzbranche hat durch ihre Offenheit

gegenüber den Problemen der Bewirtschaftung

der Fauna bewiesen, dass

Nutzung und Schutz von Wildtieren nicht

unvereinbar sind. Sie ist ein Beispiel für

andere industrielle Branchen, deren Rohstoffe

von Wildtieren stammen.»

Dr. Dollinger ist seit 2001 Executive Director

bei der WAZA (World Association

of Zoos and Aquariums), und man darf

davon ausgehen, dass er heute und in

besserer Kenntnis der Fakten diese

höchst fragwürdige Aussage nicht mehr

machen würde. bt

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24

W i l d t i e r e

O r y x a n t i l o p e n – g e n ü g s a m u n d w e h r h a f t

An ihren langen spitzen Hörnern kennt

man sie, sie fallen sofort auf. Man nennt

sie auch Spiessböcke, eine Bezeichnung,

die keineswegs abwegig ist. Oryxantilopen

findet man vorwiegend in Trockengebieten,

da sie nicht im gleichen Masse

vom Wasser abhängig sind wie zum Beispiel

Wasser- und Riedböcke oder ande -

re Vertreter des vielseitigen Antilopengeschlechts.

Im kargen, dürren Land finden

sie immer genügend Futter, dort hat

es auch weniger Feinde, die ihnen nachstellen.

Das Verbreitungsgebiet dieser

Tierart ist sehr weitläufig, man findet sie

vom Osten des Sudan bis nach Somalia,

in Äthiopien sowie auch in Kenya,

Tanzania und im Nordosten Ugandas.

Es handelt sich hierbei um die ostafrikanische

Oryx, auch Oryx Beisa genannt.

Diese Antilope ist ein stattliches Tier, sie

hat eine Schulterhöhe von bis zu 120 cm

und wiegt bis zu 150 kg. Auffallend ist

die Zeichnung am Kopf, einer Maske

ähnlich, vorwiegend in Schwarz und

Weiss. Auch an den Vorderläufen und

am Bauch finden sich schwarze Abzeichen.

Männchen sowie auch Weibchen

tragen ein Gehörn, welches eine Länge

von 60 bis 100 cm erreichen kann und

oft leicht nach hinten gebogen ist. Das

Fell der Spiessböcke weist eine besondere

Farbe auf, es ist graubraun, oft mit

einer Schattierung von Schieferblau.

Die Tiere lassen sich bereits an der

Farbe im Freiland aus grosser Entfernung

bestimmen. Jungtiere haben eine

Jugendfärbung, sie sind gelbbraun und

erst nach Monaten erhalten sie nach

und nach das Aussehen der Alttiere.

Als Herdentiere leben sie in Gruppen von

12 bis 20 Exemplaren zusammen, in seltenen

Fällen soll man Herden von bis zu

300 Tieren zusammen gesehen haben.

Als ausdauernde Läufer fallen sie zeitweise

in einen eleganten Trab und legen

vor allem bei der Suche nach neuen Nahrungsquellen

weite Strecken zurück.

Nach einer Tragzeit von rund 265 Tagen

werden die Jungtiere geboren. Die

Geburt richtet sich nicht nach einer

bestimmten Saison, oft werden in einer

Gruppe zur gleichen Zeit Jungtiere

geboren. Die werdende Mutter sondert

sich von der Herde ab und wirft ihr Kalb

an einem versteckten Ort, wo es einige

Tage liegen bleibt. Die Mutter sucht diesen

Ort auf, um das Kalb zu säugen, und

verschwindet dann wieder. Erst wenn

das Kalb etwa 2 bis 3 Wochen alt ist,

folgt es der Mutter. Die Hörner der jungen

Oryx wachsen schon sehr früh, im

Alter von 10 Tagen sind sie bereits 2 bis

3 cm lang. In diesem Alter ist die Hornsubstanz

noch weich und verletzlich, erst

mit der Zeit verfestigt sie sich. Manchmal

sieht man in einer Oryxgruppe ein Tier,

das nur noch ein Horn besitzt, das andere

ist abgebrochen. Diese Tiere erinnern

mit ihrem Aussehen an das sagenumwobene

Einhorn.

Mit den langen spitzen Hörnern wissen

die Oryxantilopen geschickt umzugehen.

Bei Auseinandersetzungen im Herdenverband,

wobei es oft um Hierarchie

geht, werden die Hörner nicht als Stichwaffe

eingesetzt, es findet vielmehr ein


gegenseitiges Stossen statt, das nur selten

zu ernsthaften Verletzungen führt.

Solche Kämpfe spielen sich nach ganz

bestimmten Regeln ab, die jedes Tier bereits

mit der Geburt kennt. Gegenüber

Feinden, seien es Löwen, Leo parde oder

Hyänen, wird jedoch herz haft zugestochen.

Die Feinde haben nur dann eine

Chance, wenn die Antilope unaufmerksam

ist, was jedoch sehr selten vorkommt,

denn sie hören und sehen ausgezeichnet

und nehmen Geräusche extrem

schnell wahr, und auch ihr Geruchssinn

ist vorzüglich ausgebildet.

Konrad Lorenz, der grosse Forscher und

Tierpsychologe, hat einmal geschrieben,

dass alle Tiere, die über gefährliche Waffen

wie Krallen, Zähne und Hörner verfügen,

auch Hemmungen angeboren

haben, diese gegenüber Artgenossen

einzusetzen. Einzig der Mensch habe

fürchterliche Waffen entwickelt und jegliche

Hemmung verloren, diese gegen -

über anderen Menschen einzusetzen.

Im südlichen Afrika lebt die grösste

Oryx, die Oryx gazella, von den Bauern

auch als Gamsbock bezeichnet. Sie ist

nicht nur die Grösste, sondern auch die

bunteste Antilopenart. Die Zeichnung

am Kopf ist sehr kräftig, die Ohren sind

tütenförmig, der Hals muskulös, die

schwarzen Abzeichen an den Vorderläufen

und am Bauch sind grösser und setzen

sich bis zu den Schenkeln fort. Eindrücklich

ist auch der Schweif, demjenigen

eines Pferdes sehr ähnlich. Die Oryx

gazella ist deutlich grösser als ihre ostafrikanischen

Verwandten, die Schulter-

W i l d t i e r e

Immer ein ergiebiges Fotosujet: die Beisa-Oryx, hier in Kenia.

(Foto: Fritz Bucher)

höhe liegt bei rund 120 cm, das Gewicht

liegt bei über 200 kg. Erstaunlich ist

auch die Genügsamkeit der Tiere. Wildhüter

berichten, dass einige Weibchen

kurz vor der Geburt in die heissesten

Gebiete der Etoschapfanne ziehen, wo

ihnen weder Löwen noch Hyänen folgen.

Dort bringen sie dann ihr Kalb zur Welt.

Nach der Geburt stellen sie sich so hin,

das ihr Schatten auf das Junge fällt.

Wenn das Jungtier dann gut auf den

Beinen ist und der Mutter folgen kann,

kehren beide in die Herde zurück.

Wenn von Oryxantilopen die Rede ist,

darf man die Arabische Oryx nicht

vergessen, die einst auf der arabischen

Halbinsel weit verbreitet war und nahezu

ausgerottet wurde. In einer dramatischen

Rettungsaktion der internationalen

Naturschutzbehörde IUCN konnte

die Weisse Oryx, wie sie auch genannt

wird, gerettet werden. Heute bevölkern

wieder Hunderte von ihnen die kargen

Halbwüsten der arabischen Länder. fb

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26

W i l d t i e r e

D a s N e u s t e ü b e r « J a z z » , u n s e r

S p i t z m a u l - N a s h o r n i n L e w a D o w n s ( K e n i a )

Nach längerer Pause berichten wir in

dieser Ausgabe wieder einmal über

unser Nashorn-Patenkind, welches

bekanntlich 2004 im unwirtlichsten Teil

des Schutzgebietes als Sohn von «Juniper»,

einer ziemlich wilden Nashorndame,

geboren wurde. Der Rapport

erreichte uns – E-Mail-Zeitalter sei Dank

– in Text und Bild direkt vom Haupt -

quartier des Schutzgebietes. Der nachfolgende

Text entspricht dem Original

und ist ins Deutsche übersetzt:

Nun, da die Jahreszeit wechselt, wird es

Zeit für ein Update über Jazz. Dieses

männliche schwarze Nashorn ist heute

5,8 Jahre alt, und ihm geht es gut. Jazz

lebt im Territorium der Sierra 16 im nördlichen

Teil des Schutzgebietes. Wir haben

uns mit Nkidedio Pirroris, einem der

zwei Ranger, die sich um Jazz kümmern,

getroffen und mit ihm über die letzten

Aktivitäten eures Nashorns gesprochen.

Jazz ist in einer guten gesundheitlichen

Verfassung. Obwohl es in Lewa viel weniger

geregnet hat als üblich, ernährt er

sich gut. Jazz erkundet gerne die Umgebung

und stellt sicher, das sein Territorium

auch sein Territorium bleibt.

Jazz ist vom Charakter her eher ein Einzelgänger,

und er ist am liebsten allein.

Und doch wird er hin und wieder zusammen

mit zwei weiblichen schwarzen

Nashörnern namens «Rhinotek» und

«Juno» gesehen. Obwohl er noch ein eigentlicher

Junggeselle ist, kommt es vor,

dass er sich mit beiden paart. Jazz hat

auch den Ruf, aggressiv zu sein und jede

Gelegenheit zu nutzen, die Wildhüter

anzugreifen, wenn sie ihn wieder einmal

besuchen. Nkidedio berichtet uns, dass

Jazz sehr wachsam sei, schon fast rastlos.

Er schläft weniger als die anderen Nashörner,

weil er immer in der Gegend

herumschaut und sicherstellt, dass auch

alles in Ordnung ist.

Nkidedio gehört zum Stamm der Maasai.

Er arbeitet nun seit 13 Jahren für das

Schutzgebiet und hält nun seit eineinhalb

Jahren ein Auge auf Jazz. Er geniesst

seine Arbeit sehr und erzählt, dass

die Vorteile, die seine Anstellung bei

Lewa mit sich bringt, ihm die Möglichkeit

gegeben haben, zu heiraten und

sich um seine 6 Jahre alte Tochter und

seinen zwei Jahre alten Sohn zu kümmern.

Nkidedio hat in dieser Zeit viel gelernt

und viele Erfahrungen gesammelt.

Er sagt, entlang des 2,5 km langen Gebietes

zu patrouillieren sei wie ein Spaziergang

voller Abenteuer. Nkidedio

fühlt sich wirklich privilegiert, weil er an

einem Ort mit Tieren arbeitet und wofür

die Besucher um die ganze Welt fliegen.

Wenn man ihn über die Zukunft befragt,

erzählt er uns, dass er seine beiden Kinder

zur Schule schicken will und dass er

arbeiten will, bis er pensioniert wird, um

dann seine Leidenschaft für sein Land zu

geniessen. Er bedankt sich auch herzlich,

bei Lewa und auch speziell bei euch vom

Zürcher Tierschutz für eure Unterstützung

und die Anerkennung der Arbeit,

diese gefährdeten Nashörner zu beschützen

und als Art zu erhalten.


Wildhüter wie Nkidedio entwickeln eine

starke Bindung zu ihrem Nashorn, und

sie nehmen ihre Arbeit sehr ernst. Wir

wollten von Nkidedio wissen, welches

denn nun sein Lieblingsnashorn sei, aber

er besteht ehrlich darauf, dass er sich um

alle gleich viel sorgt. Wie ihr wisst, ist die

Hauptaufgabe der Wildhüter, die Nashörner

zu begleiten und jedes einzelne

mit Hilfe von wenigen technischen Ge -

räten zu identifizieren, jeden Tag. Er

achtet auch auf potenzielle Wilderer,

verletzte Tiere oder andere Zwischenfälle

in seinem Gebiet. Wird ein Nashorn

wie Jazz innerhalb von 5 Tagen nicht gesichtet,

wird Unterstützung angefordert,

in manchen Fällen mit einer Überwachung

des gesamten Areals.

Im Namen aller, denen eure Unterstützung

zugute kommt, möchten wir dir

W i l d t i e r e

Ein unheimlicher Kerl, unser «Jazz». Mit ihm ist nicht zu spassen.

(Foto: LWC)

danken. Das Naturschutzprogramm

Lewas würde ohne die harte Arbeit von

Wildhütern wie Nkidedio nicht funktionieren.

Durch ihn und seine Leute hinter

uns, genauso wie durch eure Hilfe geht

es den Nashörnern in Lewa gut. Im Jahre

2009 hatten wir elf Geburten (9 schwar ze

und 3 weisse Nashörner), was die totale

Population auf 113 erhöhte:

67 schwarze und 46 weisse. Mit mehr als

10% aller schwarzen oder Spitzmaul-Nashörner

Kenias in unserem Gebiet sind wir

stolz auf unseren Erfolg. Wir dürfen auch

berichten, dass wir noch nie einen Fall von

Wilderei in unserem Gebiet hatten. Das

alles verdanken wir unseren Nashorn-

Überwachungsteams und Organisationen

wie dem Zürcher Tierschutz, die nicht aufhören,

in unsere Arbeit zu investieren.

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28

W i l d t i e r e

K e n i a l e i d e t u n t e r d e r T r o c k e n h e i t –

L e w a h i l f t

Gemäss dem meteorologischen Departement

in Kenia ist die diesjährige Dürre

eine der schlimmsten seit 1996. Sie hat

einen erheblichen Einfluss auf die Bevölkerung

Kenias, auf deren Lebensraum

und natürlich auch auf die Tierwelt.

Hauptsächlich betroffen von der Dürre

ist das nördliche Kenia, wo man von der

schlimmsten Dürre seit mehr als 20 Jahren

spricht.

Jahrzehnte destruktiver Landnutzung

und wiederholte, unnatürlich heftige

Dürren haben zusammen eine humanitäre

Krise in Kenia ausgelöst. Am 8. September

schrieb die New York Times, dass

das World Food Programm die Zahl der

hungernden Bevölkerung Kenias auf

Auch die einheimische Bevölkerung leidet unter der extremen

Dürre. (Foto: B.Trachsel)

4 Millionen schätze – ein Zehntel der

Bevölkerung des Landes –, die nun un -

bedingt schnelle Hilfe und Nahrung

benötigen. Zusätzlich haben sich im

halbtrockenen Nordkenia Konflikte

zwischen Stämmen um langsam versiegende

Ressourcen wie Wasser und

Grasland verschärft.

In Lewa Downs sieht die Situation nicht

ganz so dramatisch aus wie in anderen

Teilen des Landes. Aufgrund der dort

vorhandenen Sümpfe und Quellen hat

man noch Zugang zu Wasser. Die Nahrung

aber wird langsam knapp, und es

wurde begonnen, die natürlichen Erträge

der Feldwirtschaft und die kargen

trockenen Weideländer mit Hilfe von

Luzerne, einem Gemisch aus Proteinen,

Molasse und Weizenkleihe, zu kompen-


sieren und so gewisse Tiere zu füttern.

Während solcher Ausnahmesituationen

sind es normalerweise die Nashörner,

die von diesen Massnahmen profitieren,

doch dieses Jahr sind Massnahmen auch

für Impalas, Warzenschweine, Grevy-

Zebras, Steppenzebras, Elefanten, Ga -

zellen, Antilopen, Wasserböcke, Büffel,

Affen und Giraffen nötig geworden.

Die Sterbesrate wäre um einiges höher,

würde man dieses Fütterungsmanagement

nicht anwenden.

Im Norden leiden die Wildtiere umso

mehr, vor allem junge Tiere. Zurzeit

werden uns mehr als 10 tote Elefanten

wöchentlich gemeldet – alles im Zusammenhang

mit der Dürre. Des Weiteren

nehmen auch Zwischenfälle zwischen

Mensch und Elefant immer mehr

zu, weil um die letzten vorhandenen

Wasserressourcen gekämpft wird.

Besonders betroffen ist auch die Büffelpopulation,

und einige Schutzgebiete

haben nahezu alle Büffel an die Dürre

verloren. Büffel sind deshalb sehr anfällig,

weil sie nicht länger als 3 Tage ohne

Wasser überleben können.

In den umliegenden Gemeinden versucht

man so gut wie möglich Unter -

stützung anzubieten. Das Ernährungsprogramm

in den von Lewa unterstützten

Schulen stellt etwa 4200 Kindern

Nahrung zur Verfügung. Das ist das einzige

Essen, was diese Kinder zurzeit bekommen.

In den vergangenen Monaten

hat Lewa die Nachbargemeinden in den

W i l d t i e r e

Ein Elefant trinkt aus einem selbst gegrabenen Wasserloch im

ausgetrockneten Flussbett des Ewaso Nyrio. (Foto: Gabi Trachsel)

Bereichen Wasserverwaltung und Bewässerung

unterstützt. Lewa ist momentan

eine Wasserquelle für die ganze Region

und hilft den umliegenden Dörfern

bei der Suche nach Wasser und der Erhaltung

von Quellen, die in den Ewaso

Nyrio münden.

In Zeiten wie diesen wird deutlich, was

das Lewa Wildlife Conservancy eigentlich

ist, was es bewirkt und dass es als

eine Art Katalysator für Naturschutz

funktioniert. Lewa war sehr innovativ in

der Entwicklung eines Modells, das viele

von Afrikas Nöten beseitigen soll. Lewa

verkörpert somit auch Hoffnung in

Zeiten massiv erschwerter Umstände.

Ein Grund mehr, dieses nachhaltige Projekt

auch aus unseren Reihen zu unterstützen.

29


30

T i e r e s u c h e n e i n Z u h a u s e

Bitschi, 9 Jahre

Bitschi ist eine charakterstarke

kastrierte Katze,

die die Schmusestunden

auch einmal unsanft beenden

kann. Wir suchen

für sie einen Einzelplatz

mit Freilaufmöglichkeit.

Alexa, 9 Jahre

Alexa ist eine stolze und

selbstbewusste Perserkatze,

die die Aufmerksamkeit

gerne für sich

beansprucht. Wir suchen

für sie einen Platz mit

Freilaufmöglichkeit.

Mimi, 5 Jahre

Diese zurückhaltende

Katze sucht einen ruhigen

Einzelplatz mit Auslaufmöglichkeit.

Ihre neuen

Besitzer sollten für diese

charakterstarke Katze

Geduld und Zeit entge -

genbringen.

Whity, 6 Jahre

Whity ist eine selbstbewusste

Katze, die zeigt,

was sie will. Sie versteht

sich mit Artgenossen. Wir

suchen für sie einen Platz

mit Freilaufmöglichkeit.

Trille, 9 Jahre

Trille ist eine verschmuste

anhängliche Katze, die

gerne Menschen um sich

hat. Sie versteht sich gut

mit Artgenossen. Wir suchen

für sie einen Platz

mit Freilaufmöglichkeit.

Muffi, 8 Jahre

Muffi ist ein zurückhalten

der Kater. Er sucht

einen ruhigen Platz mit

Freilaufmöglichkeit. Mit

Artgenossen versteht er

sich gut.


Rex, 3½ Jahre

Rex hat einen guten Grundgehorsam

und wurde meistens ohne Leine ausgeführt.

Er ist sehr verspielt, am liebsten

spielt er mit Bällen. Dieser kastrierte

Rüde versteht sich gut mit Artgenossen.

Der linke Hinterlauf wurde nach einem

Autounfall operiert, daher hinkt er hin

und wieder. Auch für Familien mit Kindern

ab etwa 8 Jahren geeignet.

Cedric, 14 Jahre

Cedric ist ein lebensfroher anhänglicher

und freundlicher Rüde. Er ist nicht mehr

ganz gesund. Cedric sucht einen Platz,

an dem er seinen Lebensabend geniessen

kann.

Mish Mish, 8 Jahre

Dieser sportliche Rüde sucht hunde -

erfahrene Menschen. Bei Hundebegegnungen

ist er manchmal etwas überfordert,

aber mit Ablenkung klappt es gut.

Kleintiere

Zurzeit befinden sich verschiedene

Zwergkaninchen und Meerschweinchen

bei uns im Tierheim, die wir gerne an

verantwortungsbewusste Halter abgeben

möchten. Unsere Tiere sind an ein

Freigehege gewöhnt und werden nur

in Aussenhaltung abgegeben.

Wenn Sie sich für

eines der Tiere interessieren,

rufen Sie uns

zwischen 11 und

12 Uhr unter

der Telefonnummer

044 261 97 14 an,

oder kommen Sie

direkt ins Tierheim zu

den Besuchszeiten

(Montag, Mittwoch

und Samstag zwischen

14 und 17 Uhr),

an die Zürich berg -

strasse 263, hinter

dem Zürcher Zoo.

E-Mail: tierheim@

zuerchertierschutz.ch

31


32

I n t e r n

W e i t e r b i l d u n g i m T i e r h e i m –

B i l d u n g i m d o p p e l t e n S i n n

Weiterbildung, Fortbildung sind das

Credo in der beruflichen und auch persönlichen

Weiterentwicklung in der heutigen

Arbeitswelt. Dazu gibt es die verschiedensten

Angebote in Bezug auf

Qualität, Preis, aber auch auf praktische

Umsetzbarkeit.

Zusätzlich zu den vielfältigen externen

Angeboten kann auch die interne Wei -

terbildung im Haus einen wichtigen

Grundstein für das gemeinsame Arbeiten

darstellen; mit dem Ziel vor Augen,

einen einheitlichen Informationsstand

zu erreichen, die sogenannte Corporate

Identity zu fördern und die interne wie

auch externe Kommunikation zu fördern.

So entsteht Bildung im doppelten

Sinn – Weiterbildung fürs Hirn, aber

auch als Förderung der Teamzusammengehörigkeit.

Mit Dr. med. vet. Christina Sigrist hatten

wir das Glück, eine langjährig, erfahre ne

und kompetente Referentin gefunden zu

haben, die uns mit ihrer packenden Art

und ihrem Humor zu begeistern vermag.

Dabei kann sie aus einem breiten Erfahrungsspektrum

ihrer beruflichen Tätigkeiten

zurückgreifen: u.a. als Leiterin

der Fachstelle Ausbildung und Ausbildungskoordination

sowie Fachstelle

Tiermedizin bei der SKG, als Beraterin

für Verhaltenstherapien für Hunde und

Katzen und für allgemeine Themen der

Heimtierhaltung, als Journalistin und als

Erwachsenenbildnerin.

Die Spezialschulung besteht aus sechs

Modulen, wobei Anfang nächsten Jahres

der letzte Abend stattfinden wird. Die

Themen betreffen die verschiedensten

Aspekte der Arbeit in einem Tierheim,

wobei abwechselnd eine Tierart und ein

eher theoretischer Teil durchgenommen

werden.

Es sind die folgenden Grund-Module:

– Hygiene und Prophylaxe

– interne und externe Kommunikation

und Kundenmanagement

– die Institution, die Öffentlichkeit, der

Gesetzgeber u.a., inkl. Tabuthemen

(Krankheiten, Kastration, Tod und

Euthanasie)

– der Hund im Tierheim

– die Katze im Tierheim

– kleine Heimtiere im Tierheim

Der Inhalt der Tierabende betraf die Profile

und Probleme der einzelnen Tierarten,

die Besonderheiten der Pflege, Betreuung

und der Weitervermittlung.

Es entstanden jeweils intensive Abende

mit viel Wissensvermittlung, interessanten

Fragen und regen Diskussionen.

Einige Themen konnten leider nur gestreift

werden und verlangen eine Vertiefung.

Darum sind im nächsten Jahr

weitere Abende, auch mit anderen Re -

ferentinnen und Referenten, geplant.

gm


Gerlinde Keller

Mein Hunde-Puzzlebuch

6 Puzzles mit je 48 Teilen

Art.-Nr. 978-3-86775-508-5

CHF 19.50

Ab 6 Jahren

w w w . t i e r b u c h s h o p . c h

A u s w a h l a u s d e m T i e r b u c h - S h o p

Cesar Millan

Welcher Hund passt zu uns?

April 2009, 384 Seiten

Art.-Nr. 978-3-4423-3868-9

CHF 34.90

Der renommierte Hundetrainer Cesar Millan widmet sich in seinem

neuen Buch der Frage, wie wir den Hund finden, der zu

uns passt, und wie wir ihn als neues Familienmitglied integrieren

können. Ob unkomplizierter Familienhund, der mit kleinen

Kindern und anderen Haustieren spielt, oder ein Jagdhund mit

grossem Bewegungsdrang, der die Familie bei ausdauernden

Radtouren begleitet – für die harmonische Beziehung zwischen

Hund und Mensch ist es essenziell, dass sich die Bedürfnisse

entsprechen und die Energien kompatibel sind.

Patricia B. McConnell, Karen B. London

Spielend Freunde werden:

Richtiges Spiel für Hund und Mensch

April 2009, 96 Seiten

Art.-Nr. 978-3-9380-7177-9

CHF 17.90

Mit dem Hund zu spielen, macht Spass! Lassen Sie sich aber

davon nicht zu der Annahme verleiten, es sei nur albernes Herumblödeln

ohne Belang: Spiel hat eine erhebliche Macht. In

diesem engagierten Buch zeigen die Autorinnen, wie Sie die

Beziehung zu Ihrem Hund im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch

verbessern können, wie Sie ihn zu begeisterter Mitarbeit

motivieren und wie Sie ihm die körperliche und geistige Aus -

lastung bieten können, die er braucht.

Sabina Pilguj

Dog Reläx: Entspannter Mensch –

Entspannter Hund

2009, 144 Seiten

Art.-Nr. 978-3-2750-1710-2

CHF 27.90

Viele Hunde zeigen in der heutigen Zeit massive Stresssymptome.

Ein hektischer oder gestresster Mensch überträgt seine

Spannung leicht auf seinen Hund und löst so zusätzlich Anspannungen

bei ihm aus. Für ein harmonisches Miteinander

von Mensch und Hund ist es wichtig, dass beide relaxt sind.

Dieses Buch zeigt Hundebesitzern, wie sie Defizite im Umgang

mit ihren vierbeinigen Freunden erkennen. Sie lernen, ihr Verhalten

und ihren Ausdruck dem Hund gegenüber bewusster

wahrzunehmen, und bekommen Übungen an die Hand, selbst

klarer und entspannter zu werden.

Sophie Collins

Schwanzwedeln:

Hundesprache auf einen Blick

März 2009, 128 Seiten

Art.-Nr. 978-3-440-11861-0

CHF 19.10

Dieses Buch macht es leicht, die Hundesprache zu erlernen und

seinen Vierbeiner zu verstehen. Ausdrucksstarke Fotos zeigen

die Sprache von Ohren, Augen, Kopf, Schwanz, Rücken und Beinen,

dem Maul und der Lautäusserungen. Im zweiten Teil wird

Hundeverhalten im Situationszusammenhang gezeigt und erklärt:

Kontaktaufnahme, Spielaufforderung, Beschwichtigung,

Unterlegenheit, Entspannung, Aggression, Angst usw.

Charlotte Körner, Flinde Brand

Der literarische Hundekalender 2010

Mit Gedichten, Zitaten, Bilderbuch -

auszügen, Texten

Art.-Nr. 978-3-9812169-1-2

CHF 45.50

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Gwen Bohnenkamp, Renate Jones

Was Katzen wirklich brauchen

2009, 124 Seiten

Art.-Nr. 978-3-440-11492-6

CHF 24.90

w w w . t i e r b u c h s h o p . c h

Sie haben eine Katze, die Sie um Mitternacht aus dem Schlaf

reisst? Einen vor Energie sprühenden Tiger, der Ihre Möbel zerfetzt?

Oder einen Kater, der hartnäckig die Katzentoilette verschmäht?

Für Katzen sind dies ganz natürliche Verhaltensweisen.

Doch im Zusammenleben mit ihren Menschen können daraus

Missverständnisse und Konflikte entstehen. Die langjährigen Erfahrungen

und praxiserprobten Ratschläge der Autorinnen Gwen

Bohnenkamp und Dr. Renate Jones helfen Ihnen, das Verhalten

Ihrer Katze besser zu verstehen und richtig darauf zu reagieren.

Felix Pando

Beethoven für Katzen – CD

2009

Art.-Nr. 4260010759589

CHF 22.50

Besitzer von Tieren suchen immer wieder nach Wegen, um ihre

Lieblinge glücklich zu machen. Jede von Felix Pandos einzigartigen

Melodien arbeitet mit Instrumenten, Klängen, Tönen und

Rhythmen, die speziell entwickelt wurden, damit Tiere sich entspannen

können und sich wohlfühlen. Jede Komposition enthält

spezielle Tonfrequenzen, die nur Tiere wahrnehmen können.

Das Album enthält vertraute Soundeffekte, die für das Tier

die Illusion erzeugen, es sei nicht allein zu Hause, sodass das

Gefühl von Einsamkeit gelindert wird.

Bärbel Oftring

Mein Katzen-Puzzlebuch

6 Puzzles mit je 48 Teilen

Art.-Nr. 978-3-86775-507-8

CHF 19.50

Ab 3 Jahren

Direktbestellung via

www.tierbuchshop.ch

oder mit Bestellformular

Gwen Bailey

Was denkt meine Katze?

2005, 96 Seiten

Art.-Nr. 978-3-440-10133

CHF 19.10

Eine Frage, die jeden Katzenbesitzer brennend interessiert.

Dabei ist sie gar nicht so schwer zu beantworten. Die Autorin

erklärt, warum Katzen um die Beine streichen, ihren Kopf an

Freunden reiben, genüsslich schnurren und mit den Pfoten

treten, wenn sie gestreichelt werden. Sie hilft Ihnen, typisches

Katzenverhalten zu erkennen, indem sie anhand zahlreicher

Fotos jede Situation leicht verständlich erklärt. So können Sie

die Gedanken Ihrer Katze «lesen» und sie noch besser ver -

stehen.

Suzy Becker, Dietmar Bittrich

Nicht ohne meine Katze!

2008, 144 Seiten

Art.-Nr. 978-3-455-38045-3

CHF 17.90

Was der Mensch wissen muss? Das kann er einfach seiner

Katze abgucken. Lustvolle Lebensphilosophie voll von augen -

zwinkerndem Witz für Katzenliebhaber und die, die noch gar

nicht wussten, dass sie welche sind.

Die Katze Binky meistert ihr Leben unbekümmert. Ob es darum

geht, die Welt zu einem Spielplatz zu machen oder überall ein

Nickerchen halten zu können.

Julia Bachstein

Der literarische Katzenkalender 2010

Über Schönheit, Eleganz, Faulheit,

Zärtlichkeit, Neugierde und mehr

Art.-Nr. 978-3-89561-744-7

CHF 36.50


Alexandra Beisswenger

Degus

2009, 64 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8338-1205-7

CHF 14.90

w w w . t i e r b u c h s h o p . c h

Alexandra Beisswenger zeigt Ihnen in diesem Tierratgeber,

wie Sie die Degus am besten halten können. Die Tierärztin und

Degusliebhaberin der ersten Stunde erklärt, was die pfiffigen

Degus aus Chile brauchen, um sich als Heimtiere wohlzufühlen.

Sie erfahren, wie Sie die an karge Kost gewöhnten Tiere durch

eine ausgewogene Ernährung lange fit und gesund halten.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des Buches ist die abwechslungsreiche

und artgerechte Käfiggestaltung.

Alexandra Beisswenger

Mäuse

2007, 64 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8338-0583-7

CHF 14.90

Wer witzige und interessante Hausgenossen sucht, hat mit

Farbmäusen die richtige Wahl getroffen. Die putzigen Kletterkünstler

werden nicht müde, mit ihrem wuseligen Verhalten für

Überraschungen zu sorgen. Für einen kleinen Leckerbissen zeigen

sie sogar schon mal eine waghalsige Turnübung. Alexandra

Beisswenger, Veterinärin und seit vielen Jahren begeistere

Mäusehalterin, erklärt in diesem Ratgeber, was die flinken Nager

brauchen, um sich als Heimtiere wohlzufühlen. Dazu gehören

in erster Linie artgerechte Haltungsbedingungen, eine

abwechslungsreiche Unterkunft und eine umsichtige Pflege.

Alpha-Edition

Nagerkalender 2010

Grösse 41,2 x 30,4 x 0,2 cm

Art.-Nr. 978-3-86759-305-2

CHF 19.90

Direktbestellung via

www.tierbuchshop.ch

oder mit Bestellformular

Axel Gutjahr

Fische für den Gartenteich

2009, 64 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8338-1206-4

CHF 14.90

Träumen auch Sie von einem Gartenteich mit Fischen? Dieser

Ratgeber verrät Ihnen alles Wichtige zur richtigen Haltung und

Pflege von Teichfischen. Viele ausführliche Porträts helfen Ihnen

dabei, die richtigen Fische und Pflanzen für Ihren Gartenteich zu

wählen. Der Praxisteil zeigt Ihnen, mit welchen Pflege- und Wartungsarbeiten

Sie den Teich ganzjährig in Schwung halten und

was bei Fischnachwuchs zu tun ist.

Wolfgang Aeckerlein,

Dietmar Steinmetz

Vögel richtig füttern

2003, 96 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8001-3545-5

CHF 27.90

Ihre Vögel, ob Papageien, Finken oder Exoten, sollen gesund

und munter bleiben. Sie erhalten in diesem Buch eine leicht

verständliche Einführung in die optimale Fütterung, die den

Bedürfnissen der Vögel gerecht wird. Ausserdem sehr wichtige

Tipps, wie die Ernährung zusammengesetzt sein sollte, denn

das kann sich je nach Lebensweise in der Natur und Aktivitätsphase

sehr unterscheiden. Auch die Beschäftigung mit dem

Futter, zu der der Vogel von der Natur aus die körperlichen Voraussetzungen

und Fähigkeiten besitzt, sollte ihm ermöglicht

werden.

Marcus Würmli, Sara Otterstätter

Tierkinder – Quizkarten

50 Karten mit 100 spannenden

Fragen und Antworten

Art.-Nr. 978-3-86775-393-7

CHF 9.90

Ab 8 Jahren

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Ute Ochsenbauer

Schwierige Pferde verstehen

und fördern

2008, 156 Seiten

Art.-Nr. 978-3-440-11304-2

CHF 41.60

w w w . t i e r b u c h s h o p . c h

Was tun, wenn ein Pferd Probleme macht, es sich nicht führen

oder anbinden lässt, nach dem Menschen schlägt oder ihn beisst,

es beim Reiten durchgeht, steigt oder bockt? Selbst erfahrene

Pferdemenschen stehen sogenannten Problempferden oft ratlos

gegenüber. Das muss nicht sein. Die Körpertherapeutin und Pferdetrainerin

Ute Ochsenbauer geht den Ursachen der Probleme

auf den Grund, erklärt, was unerwünschtes Verhalten zu bedeuten

hat, und zeigt anhand praktischer Übungen, wie schwierige

Pferde zu freundlichen und ausgeglichenen Gefährten werden.

Ingolf Bender, Tina Maria Ritter

Futter-Lexikon Pferde

2009, 166 Seiten

Art.-Nr. 978-3-440-11749-1

CHF 41.60

Eine Vielzahl neuer Futtermittel und Zusatzstoffe, dazu moderne

Mikronährstoff-Therapien, komplexe Stoffwechselabläufe sowie

unterschiedliche Anforderungen im Sport- und Zuchtbereich sind

nur mit umfangreichen Kenntnissen zu meistern. Das Lexikon

leitet den Leser sicher durch den «Dschungel» des Futterkomplexes.

Es enthält schnell auffindbare wertvolle Erklärungen,

Ratschläge und Tipps – auch bei schwierigen Themen wie Stoffwechselproblemen

und Futterunverträglichkeiten.

Astrid Frank

Fliegen wie Pegasus

2007, 304 Seiten

Art.-Nr. 978-3-551-35511-9

CHF 13.50

Ab 12 Jahren

Direktbestellung via

www.tierbuchshop.ch

oder mit Bestellformular

Jean-Claude Racinet

Auf dem falschen Fuss:

Kritische Betrachtungen

zur modernen Dressur

2009, 240 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8612-7470-4

CHF 64.90

Dieses Buch bringt Klarheit in das Chaos von Lehrmeinungen

und Halbwahrheiten, die die moderne Dressurreiterei durch -

ziehen und die weder als einzelne noch als das System, das sie

in ihrer Gesamtheit bilden, jemals hinterfragt werden. Was

bedeutet es wirklich, ein Pferd «an die Hand» heranzutreiben?

Ist Versammlung tatsächlich gleichbedeutend mit dem Unter -

treten der Hinterbeine unter den Schwerpunkt? Jean-Claude

Racinet unterzieht diese und andere Fragen unter anatomischen

und biomechanischen Gesichtspunkten einer kritischen Analyse.

Dingler, Karl-Heinz

Pferde – Klangwelt der

Pferde und Natur – CD

2007

Art.-Nr. 978-3-935329-73-6

CHF 27.90

Filme und Bücher über Pferde gibt es viele, was der Musikverlag

Edition AMPLE jetzt auf den Markt bringt, ist neu:

Auf der Audio-CD «Pferde – Klangwelt der Pferde und Natur»

kommen die Tiere selbst zu Wort. Über 77 Minuten lang wird

geschnauft, getrabt, gewiehert und galoppiert. Und das an den

unterschiedlichsten Schauplätzen: in freier Natur, im Pferdestall,

beim Springtraining oder auf der Trabrennbahn.

Dumont Kalenderverlag

365 Pferde – Kalender 2010

Grösse 29,4 x 29,4 cm

Art.-Nr. 978-3-8320-1447-6

CHF 17.90


Kurt Frings

Nur der Stier hat keine Chance

2008, 442 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8372-0150-5

CHF 32.90

w w w . t i e r b u c h s h o p . c h

Der erste Besuch des unvoreingenommenen und neugierigen

Autors bei einem Stierkampf war völlig ungeplant. Dieses grausame

Erlebnis hinterliess bei ihm einen tiefen und nachhaltigen

Eindruck, der ihn über mehrere Jahrzehnte begleitete, bevor

er sich entschloss, die gesamte Thematik aufzuarbeiten.

Wer nach der Lektüre noch scharf auf einen Stierkampf ist,

wird sich schämen müssen.

Friedrich Hardegg, Wolfgang Müller

Robustrinder:

Highland Cattle und Galloway

2008, 93 Seiten

Art.-Nr. 978-3-7040-2275-2

CHF 50.90

Hochlandrind und Galloway zählen zu den bekanntesten Robustrinderrassen.

Dieses Buch ist das erste Praxisbuch, das sich

mit der Zucht und der Haltung dieser besonderen Rinder befasst.

Die Autoren beschreiben in leicht verständlicher Form

und mit vielen praktischen Beispielen die wirtschaftliche Nutzung

der beiden Rassen in der extensiven, ökologischen Bewirtschaftung

von Grünland sowie ihren Einsatz für die Erhaltung

und Pflege unserer Kulturlandschaft.

Parragon

Bauer Bolle: Stickerbuch

5-Minuten-Geschichten

2009, 240 Seiten

Art.-Nr. 978-1-4075-8430-0

CHF 18.90

Direktbestellung via

www.tierbuchshop.ch

oder mit Bestellformular

Wilhelm Bauer

Zwerghühner –

Munter, fleissig, keck

2007, 62 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8001-5154-7

CHF 14.50

Eine übersichtliche Einführung für jeden, der seinen Garten mit

ein paar leicht zu pflegenden Hühnern beleben will, die ihm

auch noch das Frühstücksei liefern. Wie Zwerghühner in der Natur

leben und sich verständigen, wie sie richtig ausgewählt und

versorgt werden, welchen Nutzen die eigenen Hühnchen bringen

können. Mit vielen Extrainfos, Tipps und Anleitungen.

Jan Hulsen

Kuh-Signale: Krankheiten und

Störungen früher erkennen

2008, 96 Seiten

Art.-Nr. 978-3-7843-3342-7

CHF 37.90

Kühe geben ständig Signale ab, aus denen sich zahlreiche Informationen

über Gesundheit, Wohlbefinden, Ernährung und

Leistungsfähigkeit ableiten lassen. Dieses reich illustrierte Buch

ist ein idealer Leitfaden für die Praxis. Sie können lernen, Verhalten,

Haltung und körperliche Merkmale von Einzeltieren

oder der Kuh in der Herde zu beobachten und zu beurteilen.

Daniela Hofer

Schweinekalender 2010

Grösse 46,8 x 32,6 cm

Art.-Nr. 978-3-8685-2129-0

CHF 28.90

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Mitglieder-Aktion

Direktbestellung via

www.tierbuchshop.ch

oder mit Bestellformular

Zvjezdana Cimerman, Daniel Ammann – Essay von Adolf Muschg

Das Tier in der zeitgenössischen Kunst

CHF 20.– statt CHF 34.60

Art.-Nr. 570054

Das Buch Das Tier in der zeitgenössischen Kunst befasst sich mit international

gesammelten Werken von 43 namhaften Künstlern, die von den Autoren

Zvjezdana Cimerman und Daniel Ammann mit interessanten Kommentaren

und Gedanken ergänzt wurden. 2002, 119 Seiten.


Klaus Pommerenke

Der Regenwald

der weissen Bären

2009, 232 Seiten

Art.-Nr. 978-3-258-07476-4

CHF 49.90

Der letzte Küstenregenwald der gemässigten Zone steht an

der pazifischen Küste Kanadas – ein Ökosystem von unvergleichlicher

Schönheit, eine Wildnis, die alle verzaubert, die

sie besuchen. Im Meer vor der Küste leben Wale, Robben und

Seeotter, und der Urwald mit tausendjährigen Bäumen ist der

Lebensraum von Bären, Wölfen, Pumas, Elchen und Weisskopfseeadlern

– und es ist die Heimat einer der seltensten Bären -

arten, die es auf der Welt gibt: des weissen Schwarzbären.

Dieses Naturparadies, ein Traumreiseziel vieler Naturliebhaber,

ist jedoch stark bedroht. Das Buch macht deutlich, wie kostbar

und gleichzeitig verletzlich dieses uralte Ökosystem ist.

Jörg Zittlau

Warum Robben

kein Blau sehen – CD

2008, 2 CD

Art.-Nr. 978-3-938956-49-6

CHF 25.90

Wir leben keineswegs in der «besten aller Welten», sondern in

einer Welt voll unzulänglicher Wesen. Viele Tiergattungen haben

skurrile Eigenarten entwickelt, die nicht gerade dazu dienen, ihr

Überleben zu sichern. Da lieben Nattern Speisen, mit denen sie

sich vergiften; Robben sind ausgerechnet für das Blau des Meeres

farbenblind, und Schwäne verlieben sich in Tretboote. All

diese Arten sind trotz ihrer Handicaps der natürlichen Auslese

entgangen, und Jörg Zittlau erklärt uns weshalb.

Kim Gyeong-Hwa

Warum schläft der Bär

im Winter?

2008, 36 Seiten

Art.-Nr. 978-3-596-85287-1

CHF 23.80 / Ab 4 Jahren

w w w . t i e r b u c h s h o p . c h

Direktbestellung via

www.tierbuchshop.ch

oder mit Bestellformular

Katja Alves

Eine Störchin namens Max

Das Leben ist kein Froschbuffet

2009, 120 Seiten

Art.-Nr. 978-3-908157-10-6

CHF 39.50

«Eine Störchin namens Max» ist ein etwas anderes Vogelbuch

für Erwachsene, das sich auch für Kinder eignet. Unterhaltsam

erzählt die in Avenches geborene Störchin, die seit 1999 einen

Sender auf ihrem Rücken trägt, ihre Erlebnisse aus der eigenen

Sicht. Etwa wie sie sich überwindet, fliegen zu lernen, wie sie

zweifelt, den richtigen Weg in den Süden zu finden, und wie sie

sich dann prompt verfliegt. Eine lebhaft und heiter geschriebene

Geschichte, die Leserinnen und Leser tief in das Leben

von Max und den Weissstörchen eintauchen lässt.

Martin Merker

Wildes Graubünden

2007, 179 Seiten

Art.-Nr. 978-3-280-05245-7

CHF 89.00

Graubünden beherbergt eine reichhaltige Fauna. Auf einer

Pirsch durch die Jahreszeiten nimmt der Autor die Leser mit auf

Streifzüge in die Bündner Berge und stellt einige charakteristische

Vertreter der Fauna näher vor. Der Text stimmt ein auf den

reichhaltigen Bildteil, der die Akteure in ihrer atemberaubend

schönen Heimat hautnah vorführt. Bislang fristeten die Wildtiere

in den Buchpublikationen über Graubünden ein eher stiefmütterliches

Dasein. Hier sind sie für einmal die Hauptdarsteller.

Athesia-Kalender

Tiere der Alpen 2010

Grösse 30 x 38 cm

Art.-Nr. 978-3-7977-0712-3

CHF 18.90

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