Ratgeber Ackerbau Herbst 2013 Nord - Syngenta

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Ratgeber Ackerbau Herbst 2013 Nord - Syngenta

SAATGUT UND PFLANZENSCHUTZRatgeber AckerbauHerbst 2013Kompetenz vom Saatgut bis zur ErnteSchleswig-Holstein und Niedersachsen Nord-West


Verkaufsteam Nord 1Getreide4 Erfahrungen 2012Erkenntnisse 20124125Verkaufsgebiet Nord361Joachim KundeVerkaufsberaterTel. 0 45 31/27 54Fax 0 45 31/1 25 91Mobil 0172/5 24 45 05joachim.kunde@syngenta.com2Kristin SchultzVerkaufsberaterin (ab 01.08.)Mobil 0172/6 60 27 56kristin.schultz@syngenta.com2Reimer KrohnVerkaufsberater (bis 31.07.)Tel. 0 41 23/40 30Fax 0 41 23/52 71Mobil 0172/6 60 27 56reimer.krohn@syngenta.com3Eckhard OttVerkaufsberaterTel. 0 43 63/22 93Fax 0 43 63/37 14Mobil 0172/6 62 28 17eckhard.ott@syngenta.comSaatgut6 Hyvido –Die Hybridgerstentechnologievon Syngenta8 Sortenübersicht Hyvido11 SortenübersichtWinterweizen und WintertriticaleSaatschutz13 Beizung des Getreidesaatgutes15 Beizmittelprogramm16 Beizqualität im FokusHerbizide17 Boxer18 Filon Pack20 Axial 5021 Herbizidempfehlung Getreide22 Herbizidlösungen im HerbstInsektizide23 Karate ZeonSyngenta Agro GmbHVerkaufsbüro NordHenning MeineckeRegionaler MarketingleiterBjörn SchaareVerkaufsteamleiter/Leiter Biogas4Wolfgang JerebicVerkaufsberater5Gerd HöperVerkaufsberaterBurgwedeler Straße 2330916 IsernhagenService-Nr. 0800/8 65 19 12Tel. 05 11/16 99 27-0Fax 05 11/16 99 27-10Jörg IsernhagenLeiter Verkaufsgebiet NordTel. 05 11/16 99 27-12Fax 05 11/16 99 27-10Mobil 0173/6 82 63 29joerg.isernhagen@syngenta.comBritta MussmannAssistentinTel. 05 11/16 99 27-11Fax 05 11/16 99 27-10britta.mussmann@syngenta.comSandra ProbstAssistentinTel. 05 11/16 99 27-15Fax 05 11/16 99 27-10sandra.probst@syngenta.comTel. 05 11/16 99 27-14Fax 05 11/16 99 27-10Mobil 0174/3 28 61 63henning.meinecke@syngenta.comSilke MarxMarketingkoordinatorinTel. 05 11/16 99 27-13Fax 05 11/16 99 27-10Mobil 0172/5 74 26 72silke.marx@syngenta.comJulia SchwarzMarketingkoordinatorinTel. 05 11/16 99 27-16Fax 05 11/16 99 27-10Mobil 0174/9 66 67 71julia.schwarz@syngenta.comLaurenz KuperFachberater ZuckerrübeTel. 05 11/16 99 27-17Fax 05 11/16 99 27-10Mobil 0172/5 26 49 48laurenz.kuper@syngenta.comTel. 0 50 62/9 65 63 85Fax 0 50 62/9 65 63 86Mobil 0172/5 83 14 22bjoern.schaare@syngenta.comMarkus MilkeKey Account Manager BiogasMobil 0172/6 62 26 36markus.milke@syngenta.comSebastian DienstKey Account Manager BiogasTel. 0 64 72/8 31 74 73Fax 0 64 72/8 31 74 75Mobil 0172/2 60 78 98sebastian.dienst@syngenta.comHagen KoppeFachberater AckerbauTel. 0 46 06/96 56 26Fax 0 46 06/96 56 32Mobil 0172/6 64 72 09hagen.koppe@syngenta.comTel. 0 42 44/9 65 30 32Fax 0 42 44/9 65 30 37Mobil 0172/5 20 23 55wolfgang.jerebic@syngenta.com6Hans-Jürgen SteinmatzVerkaufsberaterTel. 0 45 51/9 08 28 93Fax 0 45 51/9 08 28 94Mobil 0172/5 26 49 69hans-juergen.steinmatz@syngenta.comMobil 0172/1 65 06 34gerd.hoeper@syngenta.com


Traxos gegen Ackerfuchsschwanz in Weizen, Roggen,Triticale bis in den Spätherbst einsetzenTraxos gegen Ackerfuchsschwanz hat sich sehr gut bewährt.Behandlungen zwischen November und Februar überzeugensogar auf Standorten mit schwierig zu bekämpfenden Ungräserndurch überraschend hohe Wirkungsgrade. Vermutlich ist derAckerfuchsschwanz in der „Winterruhe“ sensibler, weil dieWirkstoffe nicht so schnell von der Ungraspflanze abgebautwerden können.Junges Getreide braucht sorgfältigen SchutzTippErfahrungen 2012 – Erkenntnisse für 2013Getreide4 |Regionale ErfahrungenHerbstaussaat, Grundlagen für Höchsterträge –wenn alles passtIm Herbst/Winter 2012/13 passte fast alles – die termingerechteAussaat, die ordentliche Herbstentwicklung und die Überwinterungmit Schnee führten zu einem guten Start in den Vegetationsbeginn.Doch der späte Beginn des Frühjahrs stellte die Gedulddes Landwirts auf die Probe. Erst Mitte März war der Winterschlafvieler Kulturen beendet.Witterungsentwicklungen können wir nicht beeinflussen, abervor jeder neuen Aussaat sollten entsprechende Planungenvorgenommen werden, um bei Bedarf Schaden von der Kulturabzuwenden.Junge Herbstsaaten gezielt vor Virosen schützenIn unregelmäßigen Abständen werden Getreidebestände durchVirusinfektionen geschädigt – begünstigt durch die milde Witterungim Herbst.Zu unterscheiden sind dabei zwei Virosen:1. Gelbverzwergungsvirus an der Gerste (BYDV):Übertragung insbesondere im Herbst, vorwiegend durch Blattläuse.Übertragung im Frühjahr ebenfalls möglich.2. Weizenverzwergungsvirus (WDV):Übertragung durch eine sehr bewegliche Zikadenart (Psammotettixalienus), insbesondere im Herbst und Frühjahr, Befall von Gersteund Weizen häufig in der Drillreihe fortlaufend.Insektizidbehandlung im Herbst schützt vor Virosen(links: unbehandelt, rechts: behandelt). Aufnahme: Rodenberg, NiedersachsenBeide Virusvektoren infizieren sich an Wirtspflanzen wie Gräsernim Grünland und Ungräsern in Ackerbaukulturen, an Böschungenund Straßenrändern und übertragen später die Virosen auf unsereGetreidebestände. Besonders hohe Gefahr besteht bei frühgedrillter Wintergerste und Winterweizen, auf warmen windgeschütztenLagen und auf Flächen, die zu noch stehendem Maisbenachbart sind.Achten Sie im kommenden Herbst unbedingt auf frühen Läusebefall.Eine Infektion kann schon im Keimblattstadium erfolgenund ist nicht zu korrigieren. Kontrollieren Sie aber auch dasAuftreten der Zikaden, die erheblich zur Übertragung beitragenkönnen. Als effektiver und wirtschaftlicher Termin für die Spritzunghat sich der Zeitpunkt der Ungrasbehandlung mit einemblattaktiven Herbizid + Unkrautpartner + Insektizid herausgestellt:(z. B. Axial 50 0,9 l/ha + Herold SC ®2 0,6 l/ha + Karate Zeon75 ml/ha).Junges Getreide vor Ackerfuchsschwanz und WindhalmschützenIm kommenden Herbst stehen wieder wichtige Herbizidmaßnahmenan, um das frisch gesäte Getreide vor der Konkurrenzvon Unkräutern und vor allem vor Ungräsern zu schützen.In Norddeutschland steht dabei die Gräserbekämpfung imFokus. Insbesondere in Wintergerste und früh gesätem Winterweizenist eine Bekämpfung von Ackerfuchsschwanz undWindhalm im Herbst unerlässlich. Denn eine Verungrasungüber Winter kann zwischen 20 bis 30 % Ertragsverluste verursachenund eine Bekämpfung im Frühjahr ist meist teurer.Ackerfuchsschwanz sicher bekämpfenMit Axial 50 und Traxos stehen blattaktive Gräserherbizide zurVerfügung, die witterungsunabhängig aufgelaufenen Ackerfuchsschwanzund Windhalm erfassen. Selbst Anwendungen naheder Frostgrenze führen zu hervorragenden Ergebnissen. EinAspekt, der bei unbeständiger Witterung im Herbst nicht zuunterschätzen ist.Die Ungräser sollten 2–3 Blätter entwickelt haben, damit dieWirkstoffe über die grüne Blattmasse aufgenommen werdenkönnen. In Wintergerste haben sich als bodenaktive Mischpartnerzu Axial 50 besonders Herold SC, Stomp Aqua ®3 oderMalibu ®3 bewährt. Diese Lösungen sind mittlerweile in der WintergersteStandard.Windhalm kein ProblemFür Flächen, die „nur“ Windhalm und breite Mischverunkrautungaufweisen, hat Syngenta das neue Filon Pack entwickelt. DieseLösung erfasst bei frühzeitigem Einsatz nicht nur Windhalm,sondern auch die Einjährige Rispe sicher. Das Wirkungsspektrumdeckt alle wichtigen Unkräuter wie Klette, Kamille, Ehrenpreis,Vogelmiere, Taubnessel, Storchschnabel und Stiefmütterchen ab.Was tun bei Resistenzgefahr?Syngenta führt seit einigen Jahren ein Monitoring durch und stelltsteigende Resistenzraten bei Ungräsern fest. Um Resistenzenkeinen Vorschub zu leisten, sind neben der Fruchtfolgegestaltungauch eine gründliche wendende Bodenbearbeitung sowie nichtzu frühe Saattermine wichtig. Bei der Anwendung von Herbizidenist ein Wechsel der Wirkungsmechanismen in der Fruchtfolgeanzuraten.Hier sind Spritzfolgen und Produktkombinationen aus Wirkstoffengefragt, die den Ackerfuchsschwanz an unterschiedlichenWirkorten angreifen.Mit dem Wirkstoff Prosulfocarb (Boxer) können Sie ein weitereskulturverträgliches und bodenaktives Produkt im Vorauflauf biszum frühen Nachauflauf in Ihre Strategie einbinden. Dabei kommtes darauf an, den Ackerfuchsschwanz möglichst früh im Herbstnachhaltig in seiner Jugendentwicklung zu stören. Boxer greiftgleich an zwei unterschiedlichen Wirkorten (Fettsäure- undGibberellin-Biosynthese) der Ungräser ein. Damit haben Sieein Werkzeug, das sich grundlegend in Bezug auf Wirkort undWirkungsweise von anderen Wirkstoffen unterscheidet.Mit Tankmischungen aus Boxer z. B. mit Lexus ®7 stehen sointeressante Kombinationen in Weizen und Roggen bereit, diesicher wirken und preiswerte Lösungen darstellen.Auf Versuchsfeldern werden verschiedene Varianten getestet,um spezifische Praxisempfehlungen geben zu könnenIn Feldversuchen und in der Praxis haben die „richtigen“ KombinationenüberzeugtBeim Einsatz der Gräserherbizide ist es ratsam, immer die volleAufwandmenge auszubringen. Reduzierte Aufwandmengen erhöhendie Gefahr des Wiederaustriebs der Ungräser und damitden Selektionsdruck zugunsten einer Resistenzbildung.Wilfried SteepVerkaufsbüro IsernhagenSyngenta Agro GmbHGetreide| 5Regionale Erfahrungen


Die Hybridtechnologiefür Wintergerste vonSyngenta!Hyvido, unter dieser Technologiemarke fasstSyngenta das Portfolio an Hybrid-Wintergerstensortenzusammen.Hyvido Ertragsgarantie.Für Wintergerstensorten mit derHyvido HybridtechnologieGetreide6 |HyvidoHyvido Sorten zeichnen sich durch ihr hohes genetischesErtragspotenzial sowie durch ihre Wüchsigkeitund überlegene Vitalität aus. Werden einfache, aberentscheidende Anpassungen in der Produktionstechnikbeachtet, lassen sich Jahr für Jahr unterallen Anbaubedingungen hervorragende Erträgeerzielen.Praktiker schätzen dabei vor allem die hohe Ertragsstabilitätder Hybridgerstensorten.Mehrertrag von Hyvido gegenüber konventioneller Gerste (dt/ha)20151058,5 dt/haBei der Aussaat im Herbst ist es wichtig, der besonderenWachstumsdynamik und Bestockungsfreudigkeitder Hyvido Sorten Rechnung zu tragen und dieAussaatstärke entsprechend den Empfehlungen aufSeite 10 dieses Ratgebers anzupassen. Das weiteAussaatfenster bietet Ihnen dabei ganz neue MöglichkeitenIhre Fruchtfolge zu optimieren.Auch in der Kornqualität erreichen Hyvido Hybridgerstensortenwie Hobbit, SY Leoo oder die neueGalation ein Niveau, das man bei mehrzeiligen Liniensortenvergeblich sucht.Zuverlässig höhere FelderträgeHyvido übertrifft konventionelleGerstensorten im Ertrag in 92 %der Versuche**Hyvido Hybridgersten-TechnologieDie neue Generation mehrzeiligerWintergerstensorten,die einen neuen Standardim Markt setztOhne Risiko vom Ertragsvorteilder Hyvido WintergerstensortenprofitierenHybrid-Wintergerste zeichnet sich durchihre hohe Vitalität und ihr überlegenesErtragspotenzial aus. Werden die Empfehlungenzum hybrid-optimierten Anbaubeachtet, lassen sich mit Hyvido SortenJahr für Jahr auf jedem Feld herausragendeErträge erzielen – garantiert!Probieren Sie es aus und wechseln Siejetzt zu Hyvido Hybrid-Wintergerste.Weitere Informationen zurHyvido Ertragsgarantie finden Sie aufwww.hyvido.de.Getreide| 7Hyvido02011 2012 Durchschnitt■ Parzellenversuch ■ PraxisbedingungenDie konstant hohe Ertragsleistung von Hybridgerstewird seit Jahren in den offiziellen Sortenversuchenbestätigt. Doch erst im großflächigen Anbau unterPraxisbedingungen zeigt sich die Leistungsfähigkeitder Hybridtechnologie in vollem Umfang.Die Investition in Hyvido Sorten und das hybridoptimierteAnbausystem macht sich so auf jedenFall bezahlt.Was, wenn Hybridgerste die rentabelste Kulturin Ihrer Fruchtfolge wäre?– das ist:+ überlegenes Wurzelwachstum+ höhere Stickstoff-Effizienz+ mehr Ertrag und Ertragsstabilität+ größere Anbauflexibilität= zuverlässige SpitzenerträgeHyvido Ertragsgarantie5 Dezitonnenmehr Ertrag pro Hektar.Wenn nicht, Geld zurück!*Lokale Referenzversuche,denen Sie vertrauenkönnenOptimieren Sie Ihren eigenenAnbau von Hyvido Sorten durchregelmäßige Empfehlungen undInformationen von Ihren lokalenReferenzfeldern* Die Ertragsmessung erfolgt auf drei Referenzfeldern, unabhängig kontrolliert. Übersteigtder Hyvido Ertrag den der konventionellen Vergleichssorten im Mittel nicht um mindestens5 dt/ha, greift die Garantie. Barauszahlung von 70 €/ha, wenn für die angemeldete HyvidoFläche die Befolgung des hybrid-optimierten Anbauprotokolls nachgewiesen wurde.** In 460 von 500 Versuchen in Deutschland, Großbritannien und Frankreich während derletzten fünf Jahre.


Hyvido Hybrid-WintergersteNeu im Programm für die Aussaat 2013Hyvido Hybrid-Wintergerste –Schwerpunktsorten für die Aussaat 2013NEUNEU105102Getreide8 |HyvidoStrohstabil – ertragsstabil■ Hochertragssorte mit verbesserter Strohstabilität■ Ausgezeichnete Sortierung■ Top hl-Gewichte■ Hohes Resistenzniveau■ Mehr Aussaatflexibilität für neue FruchtfolgemöglichkeitenGalation – Spitzenerträge auf stabilem Halm105Früh Qualität ernten■ Frühreif mit ausgezeichneter Kornqualität■ Top hl-Gewichte bei hoher Kornzahl pro Ähre■ Robust und flexibel■ Hervorragende Ertragsleistung in WP (2009 – 2011)und in den Landessortenversuchen 2012Bundesweit in den Landessortenversuchen 2013!1091049910510610610399Getreide| 9HyvidoKornertrag Praxisstufen (rel.)10095908580Galation SY Leoo Volume Hobbit* Zzoom Souleyka* Lomerit* SemperQuelle: Syngenta Ertragsvergleich, 2010 – 2012, 4 Orte pro Jahr* VerrechnungssortenGalation – nochmals verbesserte StrohstabilitätDie Qualitätshybride■ Noch mehr Sicherheit durch• Ausgezeichnete Sortierung und hl-Gewichte• Top-Erträge• Stabiles Stroh• Hervorragende Gesundheit• Aussaatflexibilität und damit verbundene neue Fruchtfolgekombination■ Spitzenkombination von Kornertrag und Kornqualitätin den Landessortenversuchen 2011 und 2012SY Leoo – Kornerträge in den LSV 2012(Praxisstufe, rel.)Quelle: Versuchsberichte der LänderdienststellenGalation 2,5 3,6 1,4SY LeooHobbit2,72,64,04,21,41,3VolumeZzoom2,82,84,54,81,21,6Quelle: Syngenta Bonituren, Mittel der Jahre 2010 – 2012■ Halmknicken (11 Standorte)■ Ährenknicken (11 Standorte)■ Lager vor Ernte (4 Standorte)Neigung2 = sehr gering3 = gering4 = gering – mittel5 = mittelDie Ertragshybride■ Hervorragende Ertragsstabilität■ Spitzenerträge in den Landessortenversuchen im Mittel über 5 Jahre■ Größtmögliche Sicherheit bei unterschiedlicher Witterung, wechselndenBöden und nicht optimalen Aussaatterminen


Hyvido – Hybrid-Wintergerstesorten im ÜberblickKernsortiment WinterweizenSortenprofile im ÜberblickHobbit SY Leoo Galation* Zzoom Volume*BSA-Nr. 2742 2952 Sorte nach §55 SaatG 2561 Sorte nach §55 SaatGWachstum Ährenschieben 5 (mittel) 4 (früh – mittel) 5 (mittel) 4 (früh – mittel) 5 (mittel)Reife 5 (mittel) 5 (mittel) 5 (mittel) 5 (mittel) 5 (mittel)Pflanzenlänge 5 (mittel) 5 (mittel) 5 (mittel) 5 (mittel) 4 (früh – mittel)Neigung zu Auswinterung 5 (mittel) 5 (mittel) 5 (mittel) 6 (mittel – stark) 5 (mittel)Lager 5 (mittel) 5 (mittel) 4 (gering – mittel) 5 (mittel) 5 (mittel)Halmknicken 4 (gering – mittel) 6 (mittel – stark) 4 (gering – mittel) 6 (mittel – stark) 5 (mittel)Ährenknicken 6 (mittel – stark) 7 (stark) 5 (mittel) 8 (stark – sehr stark) 7 (stark)Anfälligkeit für Mehltau 3 (gering) 4 (gering – mittel) 3 (gering) 3 (gering) 7 (stark)Netzflecken 5 (mittel) 5 (mittel) 5 (mittel) 5 (mittel) 5 (mittel)Rhynchosporium 3 (gering) 4 (gering – mittel) 3 (gering) 4 (gering – mittel) 2 (sehr gering – gering)NEUDesamo (B)Höchsterträge und Stabilität■ Kompensationstyp besonders geeignet für Nordwest- undNordostdeutschland■ Sichere B-Qualität durch➔ gute Proteinwerte auf A-Weizenniveau➔ gute Sedimentationswerte➔ höchste Fallzahlstabilität 9!■ Hohe Kornzahl pro Ähre■ Überragende Winterhärte■ Exzellentes Resistenzprofil■ Steht überregional im LSV 2013■ Neuzulassung im März 2013, Vermehrung im AufbauZwergrost 5 (mittel) 7 (stark) 5 (mittel) 5 (mittel) 5 (mittel)Gelbmosaik (BaYMV-1) 1 (resistent) 1 (resistent) 1 (resistent) 1 (resistent) 1 (resistent)Desamo – Kompensationstyp mit höchster FallzahlstabilitätErtrag Bestandesdichte 4 (niedrig – mittel) 4 (niedrig – mittel) 5 (mittel) 5 (mittel) 4 (niedrig – mittel)450Gordian Desamo JB Asano Julius TabascoGetreide10 |HyvidoKornzahl/Ähre 8 (hoch – sehr hoch) 8 (hoch – sehr hoch) 7 (hoch) 7 (hoch) 7 (hoch)Tausendkornmasse 5 (mittel) 4 (niedrig – mittel) 5 (mittel) 4 (niedrig – mittel) 4 (niedrig – mittel)Kornertrag St. 1 9 (sehr hoch) 9 (sehr hoch) 9 (sehr hoch) 8 (hoch – sehr hoch) 8 (hoch – sehr hoch)Kornertrag St. 2 9 (sehr hoch) 9 (sehr hoch) 9 (sehr hoch) 9 (sehr hoch) 9 (sehr hoch)Qualität Marktwareanteil 7 (hoch) 7 (hoch) 7 (hoch) 5 (mittel) 8 (hoch – sehr hoch)Hektolitergewicht 6 (mittel – hoch) 6 (mittel – hoch) 6 (mittel – hoch) 4 (niedrig – mittel) 6 (mittel – hoch)Quelle: Bundessortenamt, Beschreibende Sortenliste 2012 *Züchtereinstufung in Anlehnung an Beschreibende Sortenliste 2012Mehr Anbauflexibilität durch hybrid-optimierte AussaatHobbit SY Leoo Galation Zzoom VolumeSortentyp Einzelährentyp Einzelährentyp Einzelährentyp Bestandesdichtentyp KompensationstypFallzahl Enzymaktivität der Amylasen (sec.)40035030025020015010050Standorte mit stabiler FZ > = 270 sec.instabile Standorte < 270 sec.Getreide| 11SortenStandorteignungalle Wintergerstenstandorte, auch TrockenlagenQuelle: Bundessortenamt, Wertprüfung 2010 – 2012, Auszug: Vergleich mit Verrechnungssorten (JB Asano, Julius, Tabasco)AussaatfensterSaatstärke (Zielpflanzen/m 2 )sehr weites Aussaatfenster vom 15. September bis 10. Oktober (regional auch bis 15. Oktober)Termin, Keimfähigkeit und Saatbettbeschaffenheit berücksichtigen!frühe Aussaat(15.– 25. Sept.) 160 –180 160 –180 160 –180 130 –180 170 –190normale Aussaat(25. Sept.– 05. Okt.) 190 – 230 190 – 230 190 – 230 190 – 220 200 – 240späte Aussaat(05.–15. Okt.) 240 – 310 240 – 310 240 – 310 230 – 300 250 – 320Die höhere Vitalität der Hyvido Hybriden resultiert in stärkerer Bestockung und Bewurzelung und erfordert eine Reduzierung der Aussaatstärke gegenüberkonventionellen Sorten. Richtwert: Zielpflanzenzahl = 2/3 gegenüber konventionellen SortenApian (B)Blattgesunde Kurzstrohsorte*Zulassung und Eintragung nach erfolgreicher Registerprüfung im Sommer 2013■ Sehr ertragreicher B-Weizen■ Beste Standfestigkeit■ Exzellentes Resistenzpaket inkl. Fusarium■ Besonders interessant für Güllebetriebe■ Weizen-Gallmückenresistenzgebeizt mit


Beizung des Getreidesaatgutes –nach wie vor wichtig!Flugbrand98111Getreide12 |SortenKernsortiment WintertriticaleGrenado – kürzer und Stärke(r)■ Die Universalsorte im Triticaleanbau!■ Größte Anbaubedeutung in Deutschland■ Ertragsstabilste Sorte der letzten fünf Jahremit Spitzenerträgen in Versuchen und Praxis■ Kurzstrohsorte mit sehr guter Standfestigkeit■ Stärkereiche Futtersorte mit guter Blattgesundheit*■ Robust bei Schnee und Frost■ Besondere Eignung für die Biogasproduktion*Bei Gelbrost-Gefährdung ist eine gezielte Fungizidbehandlung wirtschaftlichMikado – kurz und stark!■ Höchsterträge in der Wertprüfung 2009 – 2011 und in denLandessortenversuchen 2012■ Hohe Ertragsstabilität bundesweit■ Kurzstrohsorte mit sehr guter Standfestigkeit■ Gute Blattgesundheit*■ Stärkereiche Futtersorte bei hoher Anbaurentabilität■ Vermehrung ist im AufbauRemiko – überall stark!■ Höchsterträge in der Wertprüfung 2008 – 2010■ Überzeugend in den LSV 2012■ Kurzstrohsorte mit geringer Lagerneigung■ Gutes Resistenzniveau■ Hohes Kompensationsvermögen bei guter Kornqualität■ Stärkereiche Futtersorte für hohe Rentabilität■ Besondere Eignung auch für die BiogasproduktionSilverado – gesund, stabil und ertragsstark!■ Hochertragssorte■ Sehr hohes Resistenzniveau■ Kurzstrohsorte mit sehr guter Standfestigkeit■ Gute Blattgesundheit■ Sehr gute Winterhärte■ Vermehrung ist im AufbauDie Nr.1NEUNEU108105108112Silverado –sehr gutes Resistenzpaket für den rentablen Anbau1,42,22,82,01031052,22,63,12,2112101104■ Mehltau (32) ■ Gelbrost (11)■ Septoria (29) ■ Braunrost (23)(= Anzahl Standorte)3,41,73,22,8109Mikado – Kornerträge in den LSV 2012(Praxisstufe, rel.)Quelle: Versuchsberichte der Länderdienststellen4,41,63,63,4Silverado Grenado Benetto SW TalentroAusprägungsstufen:Note 1 = sehr gering bis Note 9 = sehr starkQuelle: Bundessortenamt, Wertprüfung 2010 – 2012,Auszug: Vergleich mit dreijährig geprüften Standards„Getreidesaatgut muss gut gebeizt sein und Hauptsache schön rot“ – jedererfahrene Praktiker weiß, dass dieses Klischee schon lange nicht mehrstimmt. Die Gefahren durch Getreidekrankheiten, denen man nur mit derSaatgutbehandlung wirksam begegnen kann, sind nicht eliminiert, sondernnur unterdrückt. Nach wie vor gilt am Beispiel Weizensteinbrand: Wird beieinem Befall von 2 % das Erntegut als Saatgut verwendet, das Erntegutdaraus nochmals Saatgut und wird in beiden Jahren nicht gebeizt, so trittein Totalverlust auf. Dass das keine Theorie ist, dafür gibt es Beispiele ausRegionen mit bewusster Unterlassung des chemischen Pflanzenschutzes.Andere aktuelle Beispiele sind der hohe Schneeschimmelbefall nach demWinter 2010/11 und der verbreitet aufgetretene Befall mit Zwergsteinbrandin Süddeutschland im Frühjahr 2011, der dann tatsächlich einen Totalverlustzur Folge hatte, wenn nicht oder mit einem ungeeigneten Mittel gebeiztwurde.Neben diesen aktuellen Beispielen sei daran erinnert, dass es eine Fülleverschiedener Krankheitserreger gibt, die nur über eine Saatgutbehandlungdirekt bekämpft werden können:Flugbrand an Weizen, Gerste und HaferSteinbrand an WeizenZwergsteinbrand an WeizenHartbrand an GersteStängelbrand an RoggenFusarium-Keimlingskrankheiten an Weizen, Gerste und RoggenSchneeschimmel an Weizen, Gerste und RoggenStreifenkrankheit an GersteSamenbürtige BlattkrankheitenDas Auftreten vieler dieser Krankheitserreger kann nicht vorhergesagtbzw. am Saatgut diagnostiziert werden. Einige sind bodenbürtig und überJahrzehnte als Sporen überlebensfähig.Der heutige Stand der Saatgutbehandlung hat inzwischen ein so hohesNiveau erreicht, dass die Krankheiten, gegen die behandelt wird, schonfast vergessen sind. Aber sie existieren noch, und es wäre äußerst fatal,sich in Sicherheit zu wiegen und auf die Beizung zu verzichten. Deshalbist und bleibt die Beizung eine Lebensversicherung für Ihr Saatgut, diesich Jahr für Jahr auszahlt. Außerdem ist es eine vorbeugende Hygienemaßnahmefür Ihren Standort.SteinbrandZwergsteinbrandStängelbrandSchneeschimmelGetreide| 13SaatschutzStreifenkrankheit


Unser Beizmittelprogramm für GetreideWas ist „Formel M“?Wichtige Eigenschaften von Beizmitteln, die heute mehr dennje gefordert werden, sind: Gute Verarbeitbarkeit und reibungsloser Beizvorgangbis zur Absackung Gute Anhaftung am Korn und minimale Entwicklungvon Beizstaub Optimale Einzelkornverteilung und gleichmäßiges BeizbildDie Entwicklung unserer Produkte mit „Formel M“ hat sich aufdiese Eigenschaften konzentriert. Das Ergebnis dieser Forschungsind Beizmittel, die hohe Maßstäbe setzen. Anders als beiherkömmlichen Formulierungen ist auch für höchste Ansprüchekein zusätzliches Haftmittel (Sticker) mehr notwendig. Mehrnoch: Formel M wurde auch entwickelt, um den Beizvorgangzügiger zu gestalten, bei einer gleichzeitigen Verbesserung derEinzelkornverteilung! Maximaler Schutz – Korn für Korn.Beizmittel für Ihr Getreide** ***GETREIDEART Weizen, Roggen, Triticale Weizen, Roggen, Triticale Wintergerste, Sommergerste, HaferGETREIDEARTWeizen, Gerste, Roggen, Triticale* Zugelassene bzw. empfohleneAufwandmengeGetreide14 |SaatschutzWirkstoffe 25 g/l Fludioxonil 25 g/l Fludioxonil 5 g/l Cyproconazol5 g/l Tebuconazol 20 g/l ImazalilFormulierung Wasserbeize Wasserbeize, Formel M wasserhaltige FlüssigbeizeAufwandmenge*/100 kg Weizen 200 ml (+ Wasser) 200 ml (+ Wasser)Aufwandmenge*/100 kg Roggen/Triticale 150 ml (+ Wasser) 150 ml (+ Wasser)Aufwandmenge*/100 kg Gerste250 ml (+ Wasser)Gebindegrößen 2x 10 l, 50 l, 200 l, 1.000 l 2x 10 l, 50 l, 200 l, 1.000 l 50 l, 200 l, 1.000 lWIRKUNGSSPEKTRUMWirkstoffeFormulierungAufwandmenge*/100 kg WeizenAufwandmenge*/100 kg Roggen/TriticaleAufwandmenge*/100 kg GersteGebindegrößenWIRKUNGSSPEKTRUM25 g/l Fludioxonil20 g/l Difenoconazol5 g/l TebuconazolWasserbeize, Formel M200 ml (+ Wasser)150 ml (+ Wasser)200 ml (+ Wasser)2x 10 l, 50 l, 200 l, 1.000 l■ Zulassung■ gute Nebenwirkung** Hinweis zu Arena C:In diesem Produkt ist Formel Mnicht eingearbeitet, sondern alsZusatzstoff erhältlich und mussvor dem Beizvorgang zugemischtwerden. Der Effekt und Nutzen fürSie ist jedoch der gleiche wie beiCelest und Landor CT.Getreide| 15SaatschutzSchneeschimmel an WeizenSteinbrand an WeizenZwergsteinbrand an WeizenFlugbrand an WeizenSchneeschimmel an WeizenSteinbrand an WeizenZwergsteinbrand an WeizenFlugbrand an Weizen*** Hinweis zu Zardex G:Dieses Produkt ist mit Wasser undLösemitteln formuliert, dadurchauch bei Kälte dünnflüssig undbestens verarbeitbar. Der Zusatzvon Formel M ist nicht möglich.Fusarium culmorum (samenb.) an WeizenFusarium culmorum (samenb.) an WeizenSeptoria nodorum (samenb.) an WeizenSeptoria nodorum (samenb.) an WeizenSchneeschimmel an RoggenSchneeschimmel an RoggenStängelbrand an RoggenStängelbrand an RoggenSchneeschimmel an TriticaleSchneeschimmel an TriticaleStängelbrand an TriticaleStängelbrand an TriticaleFlugbrand an GersteSchneeschimmel an GersteStreifenkrankheit an GersteFlugbrand an GersteNetzflecken (samenbürtig) an GersteStreifenkrankheit an GersteMehltau (Frühbefall) an GersteHartbrand an GersteTyphula-Fäule an GersteNetzflecken (samenbürtig) an GersteBraunfleckigkeit (samenbürtig) an Gerste


Getreide16 |SaatschutzEinzelkornverteilungBeizgradanalyseLandor CT mit Formel MBeizqualität im FokusBei der Beizung als wichtigem Bestandteil von Qualitätssaatgut ist nebender Beizmittelwahl auch die sorgsame Anwendung ein wichtiges Qualitätskriterium.Für Syngenta ist es seit vielen Jahren eine Verpflichtung undpraktizierter Standard, die Beizqualität auf breiter Ebene zu verbessern.Als einige der Errungenschaften der letzten Jahrzehnte sind zu nennen:■ Flächendeckender Service mit Beizgradanalysen und Ergebnisberichtin 24 Stunden (seit 1982)■ Beizstellenchecks durch den Außendienst und durch Beizspezialisten(seit mehreren Jahrzehnten)■ Einzelkornanalyse mit dem patentierten Verfahren QUEST (seit 2002)■ Einführung der Beizmittelformulierung „Formel M“ (2010)Letztgenannte Neuerung hat eine ganz neue Phase in der Getreidebeizungeingeleitet. Das Qualitätsniveau hinsichtlich Einzelkornverteilung und Abriebfestigkeitder Beize sowie besserer Drilleigenschaften des Saatgutes stelltmit der Formel M-Technologie das derzeit machbare Maximum dar. Davonprofitieren sowohl die Beizstationen als auch die Landwirte und nicht zuletztauch die Umwelt.Die Saatgutbehandlung ist die gezielteste aller Maßnahmen und damitbesonders ressourcenschonend. Das zeigt anschaulich diese Grafik:Der Mischpartnerfür hohe Leistung gegenAckerfuchsschwanzIn Versuchen wird immer wieder nachgewiesen, worauf sich diePraxis schon jahrelang verlässt: Boxer verbessert besondersdie Wirkung anderer Ackerfuchsschwanz-Herbizide. Liegen dieWirkungsgrade von Boxer und einem Vergleichsmittel auf einemunbefriedigenden Niveau bzw. unterliegen sie größeren Schwankungen,kann durch eine Mischung der beiden Produkte trotzeiner gesenkten Aufwandmenge eine deutlich bessere Wirkungerzielt werden. Dank der Produkteigenschaften von Boxer wirddie Wirkstoffaufnahme deutlich erhöht.Darüber hinaus sichert Boxer die Breitenwirkung ab. NebenRispe und Klette werden weitere Unkräuter wie Vogelmiere,Taubnessel oder Besenrauke sicher erfasst.Das bedeutet: sehr gute und stabile Wirkung – und das zueinem fairen Preis!Die Vorteile■ Perfekt als Mischpartner gegen Ackerfuchsschwanz■ Flexibel im Einsatz■ Wichtiger Baustein im Anti-Resistenz-ManagementDie Vorteile von Boxer in der PraxisKontrolleVGM 0,6 l/haBoxer 2,0 l/ha + VGM 0,6 l/haGetreide| 17HerbizideZielflächen im PflanzenschutzProduktprofilAckerfuchsschwanz sensitiv (n = 5)Reihenbehandlung 500 m 2 Saatgutbehandlung 60 m 2Flächenbehandlung10.000 m 2Wirkstoff:Formulierung:Einsatzgebiet:Wirkungsweise:Kulturen:Einsatztermin:Aufwandmenge:800 g/l ProsulfocarbEmulsionskonzentratHerbizid zur Bekämpfung vonUngräsern und UnkräuternAufnahme über das Hypokotylder UnkräuterWinterweizen, Wintergerste,Winterroggenim Herbst, bis 2-Blatt-Stadiumder Kultur5,0 l/ha Wirkung und Spannbreite der Versuche (%)100806040200HRAC-Gruppierung:Verkaufsgebinde:N5 l und 20 lVGM0,6 l/haBoxer5,0 l/haBoxer + VGM2,0 + 0,6 l/haZusammenfassung mehrjähriger VersucheAnwendung Getreide: BBCH 09–12; Ackerfuchsschwanz: BBCH 10–13Besatzstärke in Kontrolle: 128 – 433 – 524 – 663 – 128 Ähren/m 2VGM = Vergleichsmittel


Gemeiner WindhalmAcker-Hellerkraut100 %Einjährige RispeOptimal inPreis und LeistungWirkungsspektrumStorchschnabel-ArtenHirtentäschelkraut80 %60 %40 %20 %Ausfall-RapsKamilleIn den letzten Jahren haben sich Herbizidbehandlungen im Getreidegegen Windhalm im frühen Nachauflauf im Herbst bewährt. Der Einsatzvon verschiedenen Wirkmechanismen im Filon Pack gewährleistet zudieser Zeit eine sichere Wirkung bei unterschiedlichsten Bedingungen.Durch die Kombination von drei Wirkstoffenbesitzt Filon Pack ein äußerst breites Wirkungsspektrumund kann zur Lösung von vielenProblemen in der Praxis eingesetzt werden.Klatschmohn0%VogelmiereDas Wirkungsspektrum erfasst eine breite Ackerverunkrautung und besitzteine sichere Windhalmwirkung. Ebenfalls mit erfasst werden Rispen. Mitdiesen Eigenschaften gehört Filon Pack zu der modernen Generation derGetreideherbizide, da es im Herbst alle Probleme mit einer Anwendungsicher in den Griff bekommt.Besonders wirkungsstark ist Filon Pack bei derBekämpfung von Windhalm, Rispe und Ausfallraps.Zudem erfasst das Wirkungsspektrumvon Filon Pack die wichtigsten Unkräuter imGetreideanbau.KornblumeAcker-VergissmeinnichtTaubnessel-ArtenKletten-LabkrautAcker-StiefmütterchenEhrenpreis-ArtenWirkungsgrad Filon Pack (%)GetreideDie Vorteile■ Sichere Breitenwirkung gegen Windhalm und alle wichtigen Unkräuterim Getreide■ Starke unverbrauchte Wirkstoffkombination■ Preisattraktive KomplettlösungFilon Pack – hervorragende Wirkunggegen Windhalm und UnkräuterWirkung (%), Anwendung 26.10., BBCH 10 –11 Wirkung (%), Anwendung 14.11., BBCH 12 –13100 80 60 40 20 0 0 20 40 60 80 100Getreide18 |HerbizideProduktprofilWirkstoffe: 800 g/l Prosulfocarb 60 g/kg Metsulfuron-methyl600 g/kg DiflufenicanFormulierung: Emulsionskonzentrat wasserlösliches GranulatEinsatzgebiet:Herbizid zur Bekämpfungvon Ungräsern und UnkräuternWindhalmKletten-Labkraut| 19HerbizideWirkstoffaufnahme:Kulturen:Hypokotyl, Blatt und BodenWinterweichweizen,Wintergerste, WinterroggenAcker-StiefmütterchenEinsatztermin:im Herbst, vom Nachauflaufbis 2-Blatt-Stadium der KulturKultur: Winterweizen; weitere Unkräuter: Taubnessel, Ehrenpreis, Hirtentäschelkraut; VGM = VergleichsmittelFilon Pack 3,0 l/ha + 60 g/ha VGM 0,3 l/ha VGM 0,8 l/haQuelle: eigene Syngenta VersucheAufwandmenge:3,0 l/ha + 60 g/haHRAC-Gruppierung:Verkaufsgebinde:B, F1, N4x 5 l + 2x 200 g20 l + 2x 200 gDie hervorragenden Eigenschaften von Filon Pack spiegeln sich auch in Versuchsergebnissen wider. Insbesondere beider Wirkung gegen Windhalm werden die Vorteile von Filon Pack sichtbar.Wichtiger Baustein im Anti-Resistenz-ManagementFilon Pack enthält unter anderem den Wirkstoff Prosulfocarb. Prosulfocarb gehört als einziger Wirkstoff im Getreidezur Wirkstoffgruppe N (HRAC-Einstufung) und ist damit ein wichtiger Baustein in einem Anti-Resistenz-Management.Prosulfocarb eignet sich hervorragend für den Einsatz gegen Windhalm.


Wirkungssichere Gräserbekämpfungim NachauflaufAxial 50 ist ein blattaktives Herbizid zur Bekämpfungder wichtigsten Ungräser im Herbst oder Frühjahr.Besonders die einfache Anwendung und die hervorragendeWirkungssicherheit von Axial 50 setzen einenStandard bei den Getreideherbiziden.ProduktprofilWirkstoffe:Formulierung:50 g/l Pinoxaden12,5 g/l Cloquintocet-mexyl (Safener)EmulsionskonzentratGetreide20 |HerbizideDie Vorteile von Axial 50 im späten NachauflaufOb im Soloeinsatz oder zur Unterstützung der Gräserwirkungbodenwirksamer Herbizide, mit Axial 50bekämpfen Sie Ungräser sicher und wirkungsvoll.Nutzen Sie das Produkt, wenn Ungräser wie Windhalmund Ackerfuchsschwanz* vollständig aufgelaufensind. Durch die hohe Wirkungssicherheitwerden Nachspritzungen verhindert und Kostengespart.Axial 50 bietet im Herbst ein langes Anwendungsfenster(BBCH 13 bis 29), in dem Sie Ihre Arbeitsspitzenentzerren können. Durch die schnelleRegenfestigkeit können Sie sogar bei unbeständigerWitterung Ihre Bestände behandeln. Aufgrundder besonderen Kulturverträglichkeit von Axial 50schöpfen Sie die Ertragspotenziale noch besseraus.Wirkstoffaufnahme: über die Blätter der Ungräser,systemische VerteilungKulturen:Winter- und Sommerweizen, WinterundSommergerste, Winterroggen,Wintertriticale, SommerhartweizenAnwendungs- Herbst oder Frühjahr,termine:ab 3-Blatt-Stadium der Kultur,im Frühjahr bis BBCH 39Wirkungsspektrum, Ungrasart Herbst FrühjahrAufwandmenge: Ackerfuchsschwanz* 0,9 l/ha 1,2 l/haWindhalm0,9 l/ha 0,9 l/haHRAC-Gruppierung: AVerkaufsgebinde: 1 l, 5 l und 20 l* sensitive BiotypenDie VorteileUnsere Herbizid-Empfehlung in Getreide:Getreide| 21Herbizide■ Flexibel – durch langes Anwendungsfenster■ Verträglich – für maximale Erträge■ Wirkungssicher – auch bei kühler WitterungWindhalm, Rispe undbreite MischverunkrautungFilon Pack3,0 l/ha + 60 g/haAckerfuchsschwanz, Windhalmund UnkräuterBoxer3,0 l/ha+ Lexus ®720 g/haAxial 500,9 l/ha(+ Bodenherbizid)Boxer 2,0 l/ha+ Herold ®2 0,6 l/haBasislösung aufProblemstandorten00 07 10 11 12 13 21 25 29


Vektorenbekämpfungim Herbst in GetreideGelbverzwergungsvirus (BYDV)Überträger: BlattläuseViruserkrankungen können nicht direkt bekämpft werden und führen in Situationenmit starkem Befall zu massiven Ertragseinbußen – bis hin zum Totalverlustder Bestände und dem Zwang zum Umbruch. Nach wie vor werdenauch im Herbst 2013 keine insektiziden Beizen für den ersten Schutz vorVirusvektoren zur Verfügung stehen. Daher sind eine sorgfältige Beobachtungder jungen Getreidebestände und das Einplanen einer Insektizidmaßnahmeunbedingt anzuraten.Getreide22 |HerbizideFür jedes Problem die passende LösungTankmischung Filon Pack Boxer + Lexus ®7 **Boxer + Axial 50 + Traxos + Malibu ®3Herold SC ®2 Herold SCAufwandmenge 3,0 l/ha + 60 g/ha 3,0 l/ha + 20 g/ha 2,0 l/ha + 0,6 l/ha 0,9 l/ha + 0,6 l/ha 1,2 l/ha + 4,0 l/haKultur WW, WG, WR WW, WR WW, WG, WR WW, WG, WR, WT WW, WG, WRBBCH Kultur BBCH 10 –12 BBCH 11–12 VA-BBCH 10 BBCH 13 ab BBCH 11Ackerfuchsschwanz + +++ +++ +++ +++Windhalm +++ +++ +++ +++ +++Einjährige Rispe +++ +++ +++ +++ +++Ausfallraps +++ +++ +++ +++ ++(+)Ehrenpreis-Arten +++ +++ +++ +++ +++Mit Karate Zeon bekämpfen Sie Virusvektoren sicher und zuverlässig. Sokönnen Sie Ihre Getreidebestände konsequent vor Virusinfektionen schützen.Die Mikrokapseln der Zeon-Technologie sorgen für eine schnelle, breite undlang anhaltende Wirkung bei gleichzeitig optimalem Anwenderschutz.ProduktprofilWirkstoff:Wirkungsweise:100 g/l Lambda-CyhalothrinFraß- und KontaktwirkungWirkungsspektrum: saugende Insekten, beißende InsektenEinsatztermine: nach Erreichen von Schwellenwerten oder abWarndienstaufruf, Blattläuse als Virusvektoren:2-Blatt-Stadium bis Beginn desÄhren-/Rispenschiebens im FrühjahrAnwendung: max. 2 Anwendungen je KulturAufwandmenge: 75 ml/haWartezeit:28 Tage (Getreide)Verkaufsgebinde: 1 l, 5 lWeizenverzwergungsvirus (WDV)Überträger: ZikadenDie Vorteile■ Sichere Bekämpfung von Blattläusen■ Hervorragende Sofort- undDauerwirkung■ Sehr gute Mischbarkeit und schnelleRegenfestigkeit■ Überlegen bei kühler, unbeständigerWitterung■ Anwenderfreundlich durchmikroverkapselten WirkstoffGetreide| 23HerbizideAcker-Hellerkraut +++ +++ +++ +++ +++Hirtentäschelkraut +++ +++ +++ +++ +++Kamille-Arten +++ +++ +++ +++ ++(+)Klatschmohn ++ + ++ ++ +++Kletten-Labkraut +++ ++ ++ ++ ++Unsere Insektizid-Empfehlungin Getreide:Kornblume ++ +++* + + +Acker-Stiefmütterchen +++ + +++ +++ +++Karate Zeon 75 ml/ha (gezielte befallsabhängige Blattapplikation)+ Blatt- und Bodenherbizide + BlattdüngerStorchschnabel-Arten +++ +++ ++ ++ +++Taubnessel-Arten +++ +++ +++ +++ +++Vergissmeinnicht +++ +++ +++ +++ +++Vogelmiere +++ +++ +++ +++ +++* Wirkung auf aufgelaufene Kornblumen sehr gut, Nachläufer werden nur teilweise erfasst** Als Basislösung in einem Anti-Resistenz-Management12 13 21 29 30+++ sehr gute Wirkung ++ gute Wirkung + Teilwirkung


Raps26 Erfahrungen 2012Erkenntnisse 2013Saatgut28 NK Linus30 SY Alister32 SY Saveo34 Rapssortiment im ÜberblickHerbizide35 Colzor Trio38 Fusilade Max39 Herbizidempfehlung Raps40 Das 4-Punkte HerbstprogrammFungizide41 Toprex44 Fungizidempfehlung Raps44 Bestimmungshilfe RapskrankheitenInsektizide45 Karate ZeonGetreide24 |NotizenNotizen


Erfahrungen 2012 – Erkenntnisse für 2013Richtige Rapssortenwahl und treffender PflanzenschutzDie Herbst- und Vorwinterentwicklung im Raps ist jedes Jahr unterschiedlich.Jeder Herbst stellt seine speziellen Ansprüche anSaat, Bestandesaufbau und Pflanzenschutz. Das wird auch imHerbst 2013 so sein. Doch Überraschungen gibt es immer wieder.Wichtig ist daher, allen Eventualitäten gut gerüstet zu begegnen.SortenwahlNeben den Züchtungszielen Ertragshöhe und Ertragssicherheitsowie Qualität des Erntegutes sind auch Eigenschaften, die mitBestandesführung zu tun haben wie Standort- und Frühsaateignungwichtig für eine erfolgreiche Sortenzüchtung. Die Sortenwahlist also die erste wichtige Entscheidung, die ein Anbauervor dem Anbaujahr treffen muss. Daher die Empfehlung, sichbesonders bei den SAFECROSS TM -Hybriden von Syngenta dieeinzelnen Merkmale genau anzuschauen und diese mit deneigenen Erfahrungen zum Standort und mit Ihrer Anbauplanungzu vergleichen. Eine sehr gute Gesamtleistung zeigte auch imRapsjahr 2012/13 in Norddeutschland die neue Hybride NK Linus,die auch für die Aussaat 2013 eine gute und sichere Empfehlungist.Larvedes RapserdflohsAuf den Erdfloh achten!In den letzten Jahren ist in der Praxis eine klare Tendenz zuimmer geringeren Saatstärken beim Winterraps festzustellen.Dieses ist aus pflanzenbaulicher Sicht zu begrüßen. Eine Konsequenzhieraus muss allerdings auch sein, die vorhandenenPflanzen sicher über den Winter zu bringen, denn der Bestandverträgt keine weitere Ausdünnung!Der Rapserdfloh ist in vielen Rapsanbaugebieten der wichtigsteSchädling im Herbst. Neben dem blattschädigenden Fensterfraßan Jungpflanzen entsteht der Hauptschaden durch Bohr- undMinierfraß der Larven am Vegetationskegel. Zusätzlich entstehenan der Stängelbasis Eintrittspforten für Phoma und Wasser,wodurch sich die Winterhärte reduziert.erzielen, sollte mit > 200 l/ha Wasseraufwandmenge und mittlerenTropfen appliziert werden. Dies setzt eine Anwendung bei< 3m/s Wind und Temperaturen < 25 °C voraus. Besonders beigeringer relativer Luftfeuchte (< 60 %) verdunsten kleinere Tropfensofort und der enthaltene Wirkstoff ist verloren. Im Zweifelsfallist eine Anwendung in den Abendstunden zu empfehlen.Bestandesregulierung und PflanzengesundheitDer Herbst 2012 und der Winter 2012/13 haben gezeigt, dassWuchsregulierung, die schnell und drastisch sichtbar wird,meistens nicht die erste Wahl sein sollte. Wichtig ist eine Wuchsregulierung,die nachhaltig wirkt und auch das fördert, was füreine gute Vorwinterentwicklung wichtig ist.WinterhärteWichtig für einen gesunden Start im Frühjahr ist ein intakter Vegetationskegel.Er ist frostunempfindlicher, wenn er dicht über derErdoberfläche liegt. Dies lässt sich am besten mit Toprex in derHerbstanwendung erreichen. Zudem bewirkt Toprex eine sogenannte„Ionisierung“ des Chlorophylls, d. h., es verhindert eineüberschüssige vorwinterliche Wasseransammlung im Blattgewebeund führt so zur höheren Konzentration an Inhaltsstoffen –auch an Nährionen. Sichtbar wird dieser Effekt in der Dunkelfärbungdes Blattes. Der geringere Wassergehalt steigert so dieFrosttoleranz.Raps26 |Regionale ErfahrungenAuf Standorten mit Kohlhernie-Befall haben wir mit der Aussaat2012 die Hybride SY Alister bereits versuchsweise getestet.Diese Kohlhernie-resistente Sorte hat ausgezeichnete Ergebnissegeliefert. Auch auf „Nicht-Befallsstandorten“ hat sie mit ihrenhohen Korn- und Ölerträgen überzeugt.Mit der Aussaat und den ersten Maßnahmen zur Bestandesführungkönnen im Herbst viele Weichen für einen hohen Ertraggestellt werden. Dabei ist es ein generelles Ziel, vor dem WinterPflanzen mit 8 –10 Blättern und etwa 8 –10 mm Wurzelhalsdurchmesserzu haben. Das ist nicht nur für die optimale Überwinterungschancevon Bedeutung, sondern auch vor dem Hintergrundwichtig, dass bereits im Herbst die Anlagen für ertragsbildendeOrgane wie Seitentriebe und Blüten gebildet werden. Um Risikendurch äußere Einflüsse möglichst gering zu halten, muss imHerbst auf die verschiedenen Eventualitäten flexibel reagiert werden.Nutzen Sie neben Ihrer Erfahrung dazu auch die Beratungdurch unseren Außendienst und die Möglichkeiten, die Ihnenunser Produktangebot bietet.Eine kräftige Vorwinterentwicklung zeichnet die Hybriden ausUnkrautfrei in den WinterUnkrautfreie BeständeMit gezielten Pflanzenschutzmaßnahmen können im Herbstbereits einige bedeutende Störfaktoren von vornherein ausgeschaltetwerden. Der ständige Wettbewerb zwischen Unkräuternund den angebauten Kulturpflanzen entwickelt sich bei häufigwiederkehrendem Anbau auf dem gleichen Standort zu einerSelektion besonders angepasster Arten, die wir dann Problemunkräuternennen. Verstärkt wird diese Selektion durch wiederholteVerwendung von Herbiziden, die gegen bestimmte Unkräutereher schwach wirksam sind. Deshalb ist es notwendig,eine Wirkstoffvielfalt zu erhalten. Die im letzten Jahr erlassenenAuflagen zu Herbiziden mit dem Wirkstoff Clomazone könntendazu führen, dass Unkräuter, gegen die dieser Wirkstoff benötigtwird, sich mehr und mehr ausbreiten. Dazu gehören z. B. diemächtigen Rauke-Arten. Verstärkt trat in unserer Region in denletzten Jahren auch der Storchschnabel in Erscheinung.Unkrautfreiheit von Anfang an ist ein wichtiges Gebot, wenn esgilt, einen gleichmäßigen Bestand mit 8- bis 10-blättrigen Rapspflanzenvor dem Winter zu kultivieren. Logischerweise passtdazu am besten eine komplette Maßnahme im Vorauflauf. MitColzor Trio hat der Anwender eine Komplettmaßnahme in derHand: Denn mit nur einer Überfahrt im Vorauflauf bekämpftdiese bewährte Lösung mit ihren drei Komponenten dieUnkrautprobleme.Die Entwicklung des Rapserdflohs ist jedoch stark abhängig vonden jährlichen Witterungsbedingungen. Trocken-warmes Wetterbegünstigt den frühen Zuflug ab Ende August/Anfang Septemberund bedingt eine lange Phase der Eiablage. Dauert die warmeWitterung bis in den Oktober hinein, ist davon auszugehen, dassviele Larven schlüpfen und sich schnell größere, schwer bekämpfbareLarvenstadien entwickeln. Neben der Kontrolle der Gelbschalenist die Nutzung witterungsabhängiger Prognosen dahersinnvoll.Die Kontrolle des Rapserdflohs sollte einzelschlagspezifischüber Gelbschalen erfolgen. Ein Insektizideinsatz ist zu empfehlen,wenn mehr als 50 Rapserdflöhe je Gelbschale in 3 Wochenbzw. 10 % zerstörte Blattmasse ermittelt werden. Karate Zeonbesitzt aufgrund seiner Kapselformulierung eine ausgezeichneteRegenfestigkeit sowie ausgesprochene Dauerwirkung, geradeunter wechselhaften Bedingungen im September mit starkenTag-Nacht-Temperaturschwankungen sowie stärkerer UV-Einstrahlungam Tage. Achten Sie darauf, dass Pyrethroide Kontaktwirkstoffesind. Um eine möglichst gleichmäßige Verteilung zuTiefliegender Vegetationskegel nach Einsatz von ToprexRobuste Wurzel – robuster StängelStabile Stängel und kräftige Wurzeln sind Voraussetzung füreinen robusten Raps. Die Anlage erfolgt bereits im Herbst mitder Anwendung von Toprex. Raps sollte vor Wintereintritt 8 –10Rosettenblätter gebildet haben und einen Wurzelhalsdurchmesservon 8 –10 mm erreichen. Da Toprex in die Gibberellin-Biosyntheseeingreift, wird das „hochtreibende“ Blattwachstum gehemmt.In gleichem Maße reagiert die Pflanze mit vorzüglicher Wurzelentwicklungund treibt stärker in die Tiefe. Diese physiologischeReaktion wurde bereits in vielen wissenschaftlichen Arbeitenbelegt. Raps sollte vor dem Winter mindestens 30 cm Wurzeltiefeerreicht haben. So entwickelter Raps startet im Frühjahr rascherin den Unterboden und kann wesentlich mehr Wasser erschließen.Unterschiede zeigen sich oft schon mitbeginnender Vorsommertrockenheit.GesundheitIm vergangenen Herbst gab es bis in den November hineinInfektionsereignisse. Unter diesen Umständen ist es besonderswichtig, einen Wachstumsregler mit Phoma-Wirkung einzusetzen.Der Wirkstoff Difenoconazol im Toprex ist dafür besondersprädestiniert. Die lange Dauerwirkung von Toprex kommt derHerbstgesundheit des Rapses besonders entgegen. Zudemsteigert Toprex durch die physiologische Stauchung des Stängelsden Wurzelhalsdurchmesser. Die Vergrößerung des Wurzelhalsdurchmesserskommt dem Raps über die ganze Vegetation hinwegzugute, denn durch diese Verstärkung ist der Raps stetsbesser vor parasitären Angriffen geschützt, weil diese nicht soschnell ins Stängelinnere durchdringen können.Wilfried SteepVerkaufsbüro IsernhagenSyngenta Agro GmbHRaps| 27Regionale Erfahrungen


HybrideErtrag und Gewinn in Top-FormMehr ErnteflexibilitätIm Rapsanbau besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Vorernteverlustenund Stabilität bzw. Platzfestigkeit der Schoten: „Eine hohe Schotenstabilitätführt zu geringeren Vorernteverlusten.“(Zitat Dr. R.-R. Schulz, Ergebnisbericht Lfa, Gülzow 2011)Raps28 |SortenSortenbeschreibungNK Linus hat sein gutes Korn- und Ölertragspotenzial sowohl inEU-Sorten-versuchen 2010 – 2011 als auch in den Landessortenversuchen2011 unter Beweis gestellt.■ Überzeugt durch mehrjährig gute Leistung■ Hervorragende LSV-Ergebnisse 2012 (104 rel. im Kornertragbundesweit*)■ Kompakter Wuchstyp mit guter Verzweigung■ Hohe Ernteflexibilität durch sehr gute SchotenstabilitätBessere BeerntbarkeitNicht nur an der hohen Ertragsfähigkeit von NK Linus, sondernauch an der vorteilhaften Bestandesarchitektur wird züchterischerFortschritt deutlich. Charakteristisch für NK Linus Bestände sindnur mittellange Pflanzen mit verhältnismäßig tief ansetzendenSeitentrieben.Verbesserte Standfestigkeit und Erntbarkeit sowie reduzierteStrohmassen sind die entscheidenden Vorteile dieses kompaktenPflanzentyps.* Quelle: Mittel der LSV-Ergebnisse 2012 aus HE (4 Orte), BW (3 Orte),BY (7 Orte), RP (3 Orte), MV (6 Orte), BB (7 Orte), SN (4 Orte), ST (3 Orte)und TH (4 Orte), Mittel der Behandlungsstufenkräftig, kompaktNK Linus(neue Generation)robust, großrahmigVergleichssortentypUntersuchungen zur Sortenabhängigkeit der Schotenplatzfestigkeit ergabendeutliche Unterschiede für die verschiedenen Prüfsorten. Speziell NK Linus fieldurch eine besonders gute Schotenstabilität auf. Diese positive Sorteneigenschaftmindert die Gefahr von Ertragsverlusten vor der Beerntung und erhöhtdamit die Flexibilität des Erntezeitpunkts. So kann problemlos auch später geerntetund die Zeitspanne für die Ertragsbildung maximal ausgenutzt werden.NK Linus: beste SchotenplatzfestigkeitZugkraft bis zur Schotenöffnung (N)1,00,80,60,40,200,540,450,77NK Linus0,55 0,551 2 4 5 6 7 8 9Quelle: Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern2011; NK Linus im Vergleich zu 8 weiteren Prüfsorten (1– 2 und 4 – 9) Bestimmung derPlatzfestigkeit der Rapsschoten bzw. der Schotenstabilität mittels Kraftmessgerät der FirmaSAUTER GmbH: Die Schoten (n=100 je Sorte) wurden so lange einer Zugkraft (N) ausgesetzt,bis sie aufplatzten.0,620,420,520,55„„In 2012 überzeugte uns NK Linus mitseiner guten Ertragsleistung. Auch inunserem Großstreifen-Exaktversuchbrachte NK Linus 53,8 dt/ha. Deswegenhaben wir die Sorte auch in diesemJahr wieder im Anbau. NK Linus hatoffensichtlich ein außergewöhnlichesKompensationsvermögen auch beiWasserknappheit und bringt selbstauf unseren unterschiedlichen Bödenstabile Top-Erträge. Außerdem habenwir mit NK Linus ein breiteres Erntezeitfenster:Die Schoten sind auch beispäten Ernteterminen bis zum Schlussstabil und lassen sich dabei nachbisherigen Erfahrungen trotzdem einwandfreidreschen.“Raps| 29SortenNK Linus: ertragsstabil sowohl bei knappem als auch bei reichlichem WasserangebotLSV 2012, Kornertrag rel. (Mittel der Behandlungsstufen)SANDRO NIEMANNAgrarhof Veelböken120in NordwestmecklenburgKornertrag (rel.)100806040◆◆◆◆◆ ◆◆ ◆ ◆ ◆◆ ◆◆◆◆ ◆◆◆ ◆◆ ◆◆◆ ◆ ◆◆◆ ◆ ◆ ◆ ◆◆◆200400 500 600 700 800 900Jahresniederschlag (mm)Quelle: LSV-Ergebnisse 2012 der Bundesländer Bayern (7 Orte), Hessen (4 Orte), BW (3 Orte),RP (3 Orte), TH (4 Orte), BB (7 Orte), MV (6 Orte), SN (4 Orte), ST (3 Orte)


NeuzulassungDezember 2012HybrideNEUKohlhernie? Null Problemo.SY Alister – der Kohlhernie-SpezialistRaps30 |SortenSortenbeschreibungSY Alister besitzt eine rassenspezifische Kohlhernie-Resistenzund stellt in diesem Segment einen deutlichen Züchtungsfortschrittdar. Darüber hinaus verfügt die Hybride über hervorragendeagronomische Eigenschaften wie hohe Standfestigkeit und sehrgute Mulchsaateignung. Zur Ernte 2013 steht SY Alister bereitsin zahlreichen Landessortenversuchen.■ Ertragssicher auch auf Befallsfreien-Flächen■ Exzellente Gesundheit und Standfestigkeit■ Besonders leistungsstark bei Kohlhernie-Befall■ Sehr gute WinterhärteKohlhernie-Befallsgebiete in DeutschlandQuelle: Syngenta, Einschätzung der regionalen Syngenta Verkaufsberater● starker Befall● mittlerer BefallSY Alister: Kohlhernie-resistent und ertraglich überlegenWP1 bis WP3 (2010–2012), Großraum 1 (Schleswig-Holstein, NiedersachsenNord; 6 Orte) – Unter Nichtbefallsbedingungen –Kornertrag (rel.)1101009080100VRS = VerrechnungssortenQuelle: Bundessortenamt, Amtliches Versuchswesen der Länder/LK SH, UFOP,SFG 2012 (Mittel der WP 2010 – 2012, 6 Orte, alle 2012 zugelassenen Hybridenmit rassenspezifischer Kohlhernie-Resistenz im Vergleich zu den VRS, VRS2010 und 2011: Adriana, Elektra, Visby; VRS 2012: Adriana, Visby, Dimension.Kohlhernie – die wachsende GefahrWeltweit wird die Kohlhernie als eine der wichtigsten und amstärksten ertragsmindernden Krankheiten im Acker- und Gemüsebaugefürchtet. Plasmodiophora brassicae ist der parasitischeErreger der Kohlhernie, der viele Kreuzblütengewächse befälltund durch ungesteuertes Wachstum eine Beeinträchtigung bzw.Zerstörung der Wurzel- und Leitgefäße mit gravierenden Folgenfür die Pflanze verursacht. Im Raps drohen Ertragsverlust undBeeinträchtigung von Ölgehalt und -qualität.Auch in Deutschland sind wichtige Anbaugebiete betroffen.10198VRS SY Alister AndromedaKohlhernie-Resistenz – die einzige Lösung auf BefallsstandortenVorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung einer Kohlhernie-Infektionverdienen im Rapsanbau allerhöchste Priorität:■ Weite Fruchtfolge■ Konsequente Bekämpfung von Unkräutern (v. a. Kreuzblütler) und Ausfallraps■ Drainage■ Infektionsübertragung vermeiden durch gründliche Reinigung von Bodenbearbeitungsgerätenund Bearbeitung befallener Flächen nach befallsfreienFlächen■ Niedrigen Boden-pH vermeiden und ggfs. mit Kalkung gegensteuernSY AlisterVergleichssorte(ohne Kohlhernie-Resistenz)Auf Befallsflächen ist nur derAnbau Kohlhernie-resistenterRapssorten wirtschaftlich.Bei anfälligen Sorten drohen – jenach Witterung und Versorgungmit Wasser und Nährstoffen –Qualitätsminderung und drastischeErtragseinbrüche bis zumTotalausfall.„Kohlhernie-Forschungbei Syngenta„Bis heute gibt es praktisch keinechemischen Bekämpfungsmöglichkeitengegen die Kohlhernie. Neben pflanzenbaulichenMaßnahmen zur Verbesserungvon Bodenhygiene und -struktursowie Anhebung des pH-Wertes ist deshalbeine Resistenz der Wirtspflanze derwichtigste Baustein in einem integriertenBekämpfungskonzept. Syngenta forschtschon lange sehr erfolgreich auf demGebiet der Kohlhernie-Resistenz:Bereits 1978 wurde die erste resistenteStoppelrübe auf den Markt gebracht,1990 der erste Chinakohl und 2005 dieersten Kopfkohl- und Blumenkohlsorten.Mit SY Alister steht nun auch eine neueRaps| 31SortenKohlhernie-Befall an jungen Rapspflanzen:Ungesteuertes Wachstumder Zellen führt im Wurzelbereichzu knollenartigen, knotig verdicktenGallenSY Alister: überragende Leistung bei Kohlhernie-BefallKornertrag (dt/ha)6050403020+18-1,5+12VGL A+20 +18VGL B+8+10+14ertragsstarke Winterrapssorte mitrassenspezifischer Kohlhernie-Resistenzzur Verfügung.Rassenspezifische Resistenz bedeutet,dass SY Alister gegen die häufigstenErregerrassen resistent ist und einenwirksamen Schutz bietet. Theoretischbesteht die Möglichkeit, dass auchSY Alister von einer seltenen Erreger-10SY Alister: 40 % Mehrertrag (durchschnittlich)rasse befallen wird, gegen die er nichtresistent ist. Die Wahrscheinlichkeit0dafür ist allerdings gering.“Bisztynek Łasin Płuźnica Pszczółki Pszczółki Miłki Ryn Giýźycko■ Vergleichssorte ohne Kohlhernie-ResistenzVGL = Vergleichssorte■ SY AlisterRICO LINDERSLeiter Resistenz-Projekt bei SyngentaQuelle: Syngenta 2012, interne Versuche in Polen unter Kohlhernie-Befall; 7 Standorte;SY Alister im Vergleich zu jeweils einer nicht resistenten Vergleichssorte; am Standort Pszczółki2 Vergleichssorten A und Bam Standort Enkhuizen/Niederlande


HybrideNEUErste Wahl auf jedem StandortSortenbeschreibungNach zwei sehr erfolgreichen Prüfjahren befindet sich SY Saveo jetztim dritten Prüfjahr der deutschen Wertprüfung und steht im Dezemberzur Zulassung an. SY Saveo ist die neue Hochertragssorte mit Spitzenleistungenauch unter schwierigen Anbaubedingungen.■ Stresstolerant und ertragssicher – auf allen Böden■ Ausgesprochen gutes Regenerationsvermögen■ Sehr gute Winterhärte, gesund und robustSY Saveo: deutliche Mehrerträge in beiden PrüfjahrenOffizielle Dänische Sortenversuche 2011 und 2012120Die Europa-HybrideSY Saveo steht in zahlreicheneuropäischen Ländern zur Zulassungan. In Dänemark hat SY Saveo dasZulassungsverfahren bereits mit großemErfolg abgeschlossen.Höhere Leistungsfähigkeit durch überlegenes WurzelsystemIm Vergleich zu anderen Hybridsorten hat SY Saveo ein deutlich früheres undintensiveres Wurzelwachstum, das ihm entscheidende Vorteile im WachstumsundErtragsbildungsprozess verschafft: Bereits in der frühen Phase nach derKeimung erhöht das gute Aneignungsvermögen für Wasser und Nährstoffe dieKonkurrenzkraft gegenüber Unkräutern und Ungräsern. Die schnellere Wurzelneubildungzu Vegetationsbeginn ermöglicht eine rasche Regeneration nachWinter.Die sowohl tiefere als auch breitere Durchwurzelung des Bodens erschließtein größeres Bodenvolumen und bringt mehr Sicherheit unter ungünstigenBedingungen wie z. B. Trockenstress. Das Resultat sind höhere Ertragsfähigkeitund Ertragsstabilität auch unter ungünstigen Bedingungen.Wurzelentwicklung 40 Tagenach Aussaat„Mehr Sicherheit durchbessere Winterhärte„Dieses Jahr habe ich eine Testflächemit der neuen Hybride SY Saveo be-Raps32 |SortenKornertrag (rel.)1008060402001091042011 (2 Orte) 2012 (3 Orte)Quelle: www.sortinfo.dkstellt. Im Herbst fiel mir besonders dieenorme Wüchsigkeit auf, und zwarsowohl beim Blattapparat als auch beiden Wurzeln. Das waren optimale Voraussetzungenfür gute Überwinterungund einen zügigen Start im Frühjahr.Der Bestand sieht zum jetzigen Zeitpunktwirklich vielversprechend aus.Daher habe ich im Hinblick auf die Ernteeine sehr hohe Erwartungshaltung andie Ertragsleistung von SY Saveo undRaps| 33Sortengehe davon aus, dass die Sorte ihrSpitzenpotenzial auch hier bestätigt.“SY SaveoVergleichssorteROLF-HENNING WILKEWilke-Schramme-Fricke GbRHemmingen in NiedersachsenQuelle: Syngenta 2012Die Winterhärte der Rapsbeständekann regional jedes Jahr erneut auf dieProbe gestellt werden. Mit dem Anbauvon winterfesten und regenerationsfähigenSorten wie SY Saveo wirdeiner möglichen Auswinterung sichervorgebeugt.VergleichssorteSY Saveo


Rapssortiment im ÜberblickHybriden NK Linus Ertrag und Gewinn in TopformSY Alister Kohlhernie? Null ProblemoSY Saveo Erste Wahl auf jedem StandortDie breite Komplettlösunggegen UnkräuterNK Petrol Volle HybridkraftNK Technic Hybrid-Technik bringt mehrSY Chester Die neue HybridgenerationLiniensorten NK Diamond Kurz und wertvollAnbaueigenschaftenDie Konkurrenz für Ihren Raps durch Unkräuter und Ungräserwird immer stärker. In der besonders empfindlichen Phase seinerJugendentwicklung muss er sich im Durchschnitt gegen 11 verschiedenePflanzenarten durchsetzen. Insbesondere neue undmassiv auftretende Unkräuter wie Storchschnabel- oder Rauke-Arten sowie die schwer bekämpfbaren Kreuzblütler sind dem Rapsüberlegen. Je früher diese ausgeschaltet werden, desto bessersind die Wachstumsbedingungen für den Raps. Optimaler Terminfür eine frühzeitige und sichere Herbizidmaßnahme ist der Vorauflauf,da Unkräuter und Ungräser im empfindlichen Stadium derKeimung erfasst werden.Eignung fürStresstoleranz Frühsaat Spätsaat Mulchsaat leichte StandorteHybriden NK Linus ++(+) ++ +++ +++SY Alister ++(+) ++(+) +++ ++Mit Colzor Trio steht ein Produkt mit breitem Wirkungsspektrumund bewährter Wirkungssicherheit zur Verfügung. Colzor Trioenthält drei Wirkstoffe, die sich ideal ergänzen. So kommen Siemit einer Applikation unkrautfrei bis zum Bestandesschluss.Raps34 |SortenSY Saveo +++ (+) +++ +++ +++NK Petrol +++ +++ +++ ++NK Technic +++ +++ +++ +++SY Chester ++(+) ++ +++ ++Liniensorten NK Diamond + + ++ ++++ = sehr gut, ++ = gut-sehr gut, + = gut, = durchschnittlich, – = keine EignungZüchtereinstufungKernpunkte der Bestandesführung im HerbstDie Vorteile■ Breit wirksam gegen alle wichtigen Rapsunkräuter wie z. B.Rauke-Arten, Hirtentäschelkraut, Kamille-Arten, Klatschmohn,Storchschnabel-Arten, Kletten-Labkraut■ Überlegene Wirkungssicherheit■ Wirkt auf allen Böden mit jedem Bestellungssystem■ Unabhängig von Bodenfeuchte und Niederschlägen■ Flexible Anpassung der Aufwandmenge an die Verunkrautungvor Ort■ Hervorragendes Preis-Leistungs-VerhältnisRaps| 35SortenBestandesdichte Hybriden: 35 – 45 Pflanzen/m²Liniensorten: 40 – 60 Pflanzen/m²Wachstumsregler/FungizidHerbizidmaßnahmenToprex 0,5 – 0,35 l/haColzor Trio 4,0 l/ha im Vorauflauf gegen breite Mischverunkrautung*Fusilade Max 0,8 –1,0 l/ha in BBCH 10 –18 gegen Ausfallgetreide und UngräserFusilade Max 2,0 l/ha in BBCH 10 –18 gegen QueckeDüngung Grunddüngung: 50 – 90 kg/ha P 2 O 5150 – 250 kg/ha K 2 O45 – 50 kg/ha MgON-Düngung:Bor-Düngung:in der Regel nicht notwendig; bei Verbleib von Stroh der Vorfrucht sowiebei Mulch- oder Spätsaaten ca. 30 – 40 kg N/ha300 g/ha BorProduktprofilWirkstoffe:Formulierung:Wirkstoffaufnahme:Kultur:Wirkungsspektrum:Einsatztermin:Aufwandmenge:Verkaufsgebinde:30,0 g/l Clomazone187,5 g/l Dimethachlor187,5 g/l NapropamidEmulsionskonzentratHypokotyl sowie über Sprossund WurzelnRapsUnkräuter und UngräserVorauflauf4,0 l/ha5 l und 20 l* Bitte beachten Sie die Auflagen von Clomazone


VergissmeinnichtEchte KamilleKletten-LabkrautAcker-HellerkrautKlatschmohnKornblumeWindhalmAckerfuchsschwanzEhrenpreisHirtentäschelkraut90 % Düsen, 300 l/ha WasserEmpfohlene Aufwandmengen Colzor Trio:Nutzen Sie die Vorteile Clomazone-haltiger Produkte!UNKRÄUTER3,0 l/ha 3,5 l/ha 4,0 l/haAcker-HellerkrautRaps36 |HerbizideEhrenpreis-ArtenErdrauch, GemeinerFranzosenkraut, KleinblütigesFrauenmantel, Gemeiner Acker-Stiefmütterchen, Acker-Gänsefuß, WeißerHirtentäschelkrautKamille-ArtenKlatschmohnKletten-LabkrautKnöterich-ArtenKornblume*Rauke-ArtenStorchschnabel, KleinerStorchschnabel, SchlitzblättrigerTaubnessel-ArtenVergissmeinnicht, Acker-VogelsternmiereUNGRÄSERAckerfuchsschwanz**Einjährige RispeHirse-ArtenWeidelgras-ArtenWindhalmJedem Rapsanbauer ist die hervorragende Wirkung des WirkstoffsClomazone gegen Unkräuter aus der Familie der Kreuzblütlerbekannt. Der intensive Rapsanbau in Deutschland hatin den letzten Jahren zu einer sprunghaften Ausbreitung einerganzen Reihe von Arten dieser Familie geführt. Untersuchungenzufolge stehen auf ca. 70 % der Raps-Anbaufläche sowohlHirtentäschelkraut als auch Acker-Hellerkraut. Auf etwa jedemdritten Rapsfeld wachsen Rauke-Arten. Naturgemäß gibt esregional sehr starke Unterschiede, dennoch rangieren z. B.Rauke-Arten im Bewusstsein der Landwirte bundesweit unterden 10 bedeutsamsten Rapsunkräutern. Das mag auch daranliegen, dass inbesondere Letztgenannte bei unzureichenderBekämpfung zu massiven Ertragseinbußen und Ernteerschwernissenführen können. Daher ist hier von vielen Rapsanbauernein hohes Maß an Wirkungssicherheit gewünscht. Hier bietetder Wirkstoff Clomazone eine sichere Bekämpfungsleistung.Auch im Kampf gegen herbizidresistente Unkräuter ist Clomazoneein wichtiger Baustein. Die Palette verfügbarer Wirkstoffgruppenist innerhalb der Kulturen meist gering, daher ist eswünschenswert, die Möglichkeiten des Wirkstoffwechsels zurUnkrautbekämpfung zu nutzen. Clomazone ist als einziger inRaps verfügbarer Wirkstoff in die HRAC-Wirkungsgruppe F3,die Pigmentbiosynthese, eingestuft. Dieser einzigartige Wirkungsmechanismussollte in getreide- und rapsdominiertenFruchtfolgen als phytosanitäre Maßnahme genutzt werden, umeiner Selektion Sulfonylharnstoff- oder generell gegen denWirkungsmechanismus „ALS-Hemmer“ resistenter Arten vorzubeugen.Bereits heute sind solche Resistenzen nicht nur fürGräser wie Ackerfuchsschwanz, bei uns ein ernst zu nehmendesProblem, bekannt. Ihr Auftreten ist auch für zweikeimblättrigeUnkräuter wie Vogelmiere, Mohn, Kamille und Gänsefuß in verschiedeneneuropäischen Nachbarländern dokumentiert.Clomazone ist nicht nur ein wichtiger, sondern auch ein sichererWirkstoff. Aufgrund seiner hohen Wirksamkeit und der Tatsache,dass der Wirkstoff in die Chlorophyllbiosynthese eingreift unddamit auffällig sichtbare Symptome erzeugt, stand Clomazoneimmer wieder unter starker Beobachtung der Öffentlichkeit. Seitseiner weltweiten Erstzulassung im Jahr 1986 in Nordamerikaund 1998 in Raps in Deutschland wurde Clomazone regelmäßigneuen Bewertungen seitens der Behörden unterzogen undjedesmal als sicher gegenüber Mensch und Natur eingestuft.Aufgrund der oben erwähnten außerordentlichen Wirksamkeit istes zu begrüßen, dass bei der Ausbringung Clomazone-haltigerProdukte erhöhte Aufmerksamkeit auf die Ausbringtechnikgelegt wird. Dabei ist eine konsequente Einhaltung der Regelungenfür den verantwortungsvollen Einsatz Clomazone-haltigerProdukte nicht nur notwendig, sondern mit einigen wenigenMaßnahmen auch praktisch durchführbar.Einfache und sichere Unkrautbekämpfung imKombinationsprodukt Colzor TrioIm Rapsanbau ist die Unkrautbekämpfung eine zentrale Maßnahme.Sie fällt zeitlich in eine arbeitsintensive Zeit, daher isteine einfache und sichere Herbizidmaßnahme oft ein Muss.In Colzor Trio befinden sich neben Clomazone zwei weitereWirkstoffe, die dafür sorgen, dass ein unübertroffen breitesWirkungsspektrum erreicht wird. Sie ergänzen sich in ihrer Wirkungsweiseoptimal und ermöglichen eine sichere Bekämpfungvon sowohl Flach- als auch Tiefkeimern, bis der Rapsbestandim Frühjahr die Reihen schließt und konkurrenzkräftig ist. Durchseine zuverlässige Wirkung unter allen Witterungsbedingungenüberzeugt Colzor Trio seit über 12 Jahren Landwirte in Frankreich,Deutschland und Österreich und sollte auch in derHerbstsaison 2013 als ökonomische, effektive und arbeitswirtschaftlichsinnvolle Herbizidbehandlung genutzt werden.Raps| 37Herbizide* Bei hohem Befallsdruck oder bei Auflauf über einen längerenZeitraum sind unzureichende Wirkungsgrade möglich.** Auf stark sorptiven Böden (z. B. toniger Lehm, Ton) und beihohem Befallsdruck sind Minderwirkungen möglich.■ sehr gute Wirkung■ gute Wirkung■ Teilwirkung


Hat alles, was ein Gräserherbizid brauchtUnsere Herbizid-Empfehlung in Raps:Raps38 |HerbizideAusfallgetreide ist das wichtigste Ungras und oftauch die dominierende Schadpflanze. Ausfallgetreideprofitiert im Wettbewerb um Licht, Wasser und Nährstoffevon seiner im Vergleich zum Raps zügigerenKeimung und Jugendentwicklung. Fehlende Ausfallgetreide-Bekämpfungkann Ertragsausfälle von biszu 50 % zur Folge haben. Daher ist auch bei relativgeringem Besatz eine effektive Bekämpfung Pflicht.Als Vertreter der sog. „FOPs“, einer chemischenKlasse von Gräserherbiziden mit guter Wirkunggegen Ausfallgetreide in Winterraps, gewährleistetFusilade Max* eine gründliche Kontrolle.Produktprofil*Wirkstoff:125 g/l Fluazifop-P-butylFormulierung: EmulsionskonzentratKulturen:Winterraps, Zuckerrüben undweitere Genehmigungen nachArt. 51 bzw. §18a 1Wirkstoffaufnahme: Blattwirkung, systemischWirkungsspektrum/ 0,8 –1,0 l/ha:Aufwandmenge: Einjährige Ungräser wie z. B.Ausfallgetreide, Flughafer,Windhalm und AckerfuchsschwanzGegen breiteMischverunkrautungAusfallgetreideund einjährige UngräserNiederhalten von QueckeColzor Trio4,0 l/ha* Wiederzulassung für zahlreiche Anwendungsgebiete im Sommer 2013 erwartetFusilade Max* 0,8 – 1,0 l/haFusilade Max 2,0 l/ha00 1012 18Raps| 39HerbizideTrespen besitzen keine primäre Keimruhe und könnenunmittelbar nach der Abreife wieder auskeimen. AlsFlachkeimer können Trespen mittels tief wendenderBodenbearbeitung kontrolliert werden. Im Gegensatzdazu bietet pfluglose Bodenbearbeitung ideale Auflaufbedingungen.In diesem Fall kann die Trespeim Raps erfolgreich und kostengünstig mit FusiladeMax bekämpft werden. Bereits mit 1,0 l/ha zu Beginnder Bestockung der Trespen werden sehr guteBekämpfungserfolge erzielt. Bei späteren Einsatzterminensollte die Aufwandmenge auf 1,5 l/ha erhöhtwerden.Einsatztermin:Verkaufsgebinde:2,0 l/ha: Gemeine QueckeNachauflauf1 l, 5 l und 20 l* Wiederzulassung für zahlreiche Anwendungsgebieteim Sommer 2013 erwartet1 Genehmigungen nach Art. 51 der VO (EG) 1107/2009 bzw.§18a PflSchG, siehe auch Seite 78.Die Vorteile■ Hochwirksam gegen Ausfallgetreide undTrespen-Arten■ Sichere Bekämpfung aller Ungräser■ Gute MischbarkeitWirkungsspektrumStiefmütterchen, Acker-AufwandmengeAcker-HellerkrautEhrenpreis-ArtenErdrauch, GemeinerFranzosenkrautFrauenmantelWeißer GänsefußHirtentäschelkrautKamille-ArtenKlatschmohnKletten-LabkrautColzor Trio 4,0 l/ha +++ +++ + +++ ++ + +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ – – – –Knöterich-ArtenFusilade 1,0 l/ha – – – – – – – – – – – – – – – – – – – +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +Max2,0 l/ha – – – – – – – – – – – – – – – – – – – +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++ +++Kornblume*Rauke-ArtenStorchschnabel, KleinerStorchschnabel, Schlitzbl.Taubnessel-ArtenVergissmeinnicht, Acker-VogelsternmiereAckerfuchsschwanz**Einjährige RispeHirse-ArtenWeidelgras-ArtenWindhalmAusfallgetreideFlughaferTrespe-ArtenGemeine Quecke+++ sehr gute Wirkung ++ gute Wirkung + Teilwirkung – keine Wirkung* Bei hohem Befallsdruck oder bei Auflauf über einen längeren Zeitraum sind unzureichende Wirkungsgrade möglich.** Auf stark sorptiven Böden (z. B. toniger Lehm, Ton) und bei hohem Befallsdruck sind Minderwirkungen möglich.


Das 4-Punkte-Herbstprogrammfür eine erfolgreiche Rapsernte1.Die genetische Basisfür Spitzenerträge schaffenDer neue Standard im Raps.Gut gebaut in den WinterRaps40 |Angebote2.3.Unkrautkonkurrenzfrüh ausschaltenVor RapserdflohschützenRapserträge haben sich kontinuierlich weiterentwickelt.Züchtungsfortschritt und leistungsfähige Pflanzenschutzmittelhaben wesentlich dazu beigetragen, dass der Durchschnittsertragin den letzten Jahren um ca. 7 dt/ha gestiegen ist. Diestarken Jahresschwankungen beim Ertrag zu minimieren, isteine der großen Herausforderungen der Praxis. Die richtigeStrategie und Mittelwahl im Herbst legen dafür eine entscheidendeBasis.Toprex wurde mit dem Ziel entwickelt, einen neuen Standardin der Phomakontrolle und der Wuchsregulierung zu setzen.Für mehr Ertragssicherheit – in jeder Situation.Toprex im Herbst■ Starker und lang anhaltender Schutz gegen Phoma■ Verhindert effektiv das Überwachsen■ Fördert das Wurzelwachstum und kräftigt den Wurzelhals■ Schützt den Raps hochwirksam vor AuswinterungGut entwickelte, kräftige Bestände können im Frühjahrzügig durchstarten.ProduktprofilWirkstoffe:Formulierung:Kultur:Indikationen:Eigene Erfahrungen:250 g/l Difenoconazol125 g/l PaclobutrazolSuspensionskonzentratRapsPhoma lingamStandfestigkeitWinterhärteEinsatztermin: Herbst: ab 4-Blatt-Stadium (BBCH 14)bis Ende der VegetationFrühjahr: BBCH 35–55Anzahl Anwendungen: Herbst: max. 1 xFrühjahr: max. 1 xVerkaufsgebinde:1 l, 5 l und 20 lSo wirkt ToprexToprex kombiniert 2 Spezialisten: Der Wirkstoff Paclobutrazolist ein hochaktiver Wachstumsregler. Er wirkt über Blatt undBoden und sorgt daher bei trockenen und feuchten Bedingungenfür einen sicheren und lang anhaltenden Schutz vor Überwachsenim Herbst. Difenoconazol ist die fungizide Komponente mitstarker Kurativleistung und anhaltender Wirkungsdauer gegenPhoma.Raps| 41Fungizide4.Gesunde und kräftigeVorwinterentwicklung sicherstellenDifenoconazolPaclobutrazol


Lang anhaltende PhomakontrolleBessere BestandesetablierungPhoma stellt aufgrund seines langen Infektionszeitraums sehrhohe Anforderungen an die Wirkungsstärke und Dauerwirkungeines Fungizids.Durch seine starke Kurativleistung stoppt Toprex bereits vorhandenenBefall und schützt lang anhaltend vor neuen Infektionen.0,5 l/ha Toprex bieten mindestens 4 Wochen hocheffektivenSchutz gegen Phoma.Gerade unter starken Befallsbedingungen beweist Toprex seineüberlegene Phomawirkung und verhindert die ertragsrelevantenStängelvermorschungen.Toprex stärkt den Wurzelhals, kräftigt die Pfahlwurzel und sorgt so für eine gute Verankerung im Boden und eine verbesserteWinterhärte.Darüber hinaus fördern die zwei Triazole in Toprex Geschwindigkeit und Intensität der Feinwurzelausbildung. Damit kann sichder Raps auch unter trockenen Bedingungen gut weiterentwickeln.Mit Toprex behandelte Pflanzen bilden mehr Chlorophyll. Die Bestände sind deutlich vitaler und gehen robust in den Winter.Gerüstet sein für jede SituationDie Witterungssituationen im Herbst der vergangenen drei Jahre hätten unterschiedlicher nicht sein können – Toprex bietethöchste Sicherheit, egal wie der Herbst 2012 werden wird.Herbst 2010Herbst 2011Herbst 2012Mit Toprex20 % mehrWurzelmasseSituationSchwierige Auflauf- und Wachstumsbedingungen.Nässe,permanente Wassersättigung derBöden. Frühe Phomainfektionenbis in den November. MeistensSpätsaaten.Intensives Wachstum bis in denSpätherbst. Frühsaaten neigenzum Überwachsen. Spätsaatenbis 10. September entwickelnsich gut.Phomainfektionsdruck über dengesamten Herbst.Termingerechte Bestellung –wenig Früh- bzw. Spätsaaten.Gute Bedingungen für die Herbstentwicklung.Kein Überwachsen,da normaler Wintereintritt.Winter: Starkfrost über schützenderSchneedecke.Sprosslänge 3,7 cmSprosslänge 1,9 cmRaps42 |FungizideDas wargefordertStarke und anhaltende Phomaleistung.Gute Verträglichkeit des Wachstumsreglers.Gefragt war einProdukt wie Toprex, das beireduzierter Wachstumsreglermengeimmer noch die sehr gutePhomaleistung hat.Lang anhaltende Einkürzungswirkung.Zuverlässige Phomabekämpfungin frühen Rapsstadien, langeDauerwirkung.Niederschläge traten verzetteltauf – wichtig war Phoma-Dauerwirkung.Stimulierung der Wurzelentwicklung,da das Frühjahrwenig Wurzelentwicklung imKurztag zuließ.KontrolleSprossbreite9,1 mmDicke + 31,9 %0,5 l/ha ToprexSprossbreite12,0 mmStarke ErtragsleistungKontrolleToprex 0,5 l/haRaps| 43FungizideEffizienter Schutz vor Auswinterung48,7 dt/ha 56,1 dt/haKontrolleToprex 0,5 l/haDer Schutz des Rapses vor Auswinterung ist eine der zentralenMaßnahmen im Herbst. Toprex bremst das Wachstum desVegetationskegels und sorgt so für kurze und kräftige Stängel.Der Raps liegt eng am Boden an und ist besser gegen Frostgeschützt. Gerade unter den andauernd starkwüchsigenBedingungen im letzten Herbst hat Toprex bewiesen, dass eslang anhaltend das Überwachsen des Rapses verhindert.Um Höchsterträge zu erzielen, müssen Phomakontrolle und Wachstumsregulierung gleichermaßen auf höchstem Niveau erfolgen.Toprex bietet diesen starken ausgewogenen Schutz – egal was Witterung, Infektionsbedingungen oder Sorteneigenschaften fordern.Damit setzt Toprex einen neuen Standard für mehr Sicherheit und für hohe Erträge.Ertragsleistung von ToprexErtrag (dt/ha)54535251504948474645KontrolleVGM0,75 l/ha+ 3,6 dt/haToprex0,35 l/ha+ 5,2 dt/haToprex0,5 l/haErtragsleistung aufPhoma-Befallsstandorten.DoppelbehandlungenHerbst und Frühjahr,2008–2010, n = 29VGM = VergleichsmittelQuelle:eigene Syngenta Versuche


Toprex-Empfehlung:Herbst0,5 – 0,35 l/haFrühjahr0,5 – 0,35 l/haSchädlingeeinfach ausschaltenRapserdflohRapsschädlinge können im Herbst die Jugendentwicklung desRapses empfindlich hemmen. Es sind vor allem Rapserdfloh,Schwarzer Kohltriebrüssler, Kohlmotte und Rübsenblattwespe,die die Pflanzen schädigen.Raps44 |FungizideTipp14 18 51 55Setzen Sie Toprex im frühen Stadium (ab BBCH 14) mit 0,5 l/ha ein. Damit erfassen Sie sicher die erstenPhoma-Infektionen und nutzen die lange Dauerwirkung von Toprex als Fungizid und Wachstumsregler optimal.Bestimmungshilfe RapskrankheitenSchadbildauf Blättern chlorotische Flecken (weißes Zentrum mitschwarzen Pünktchen, den Pyknidien)fleckenartige dunkle blaugraue Verfärbung am Wurzelhals,Einschnürung des Wurzelhalses und VermorschungVor Frühbefall des Rapserdflohs schützt die Beizung mitCruiser ® OSR bis in die Jugendentwicklung (ca. 4-Blatt-Stadium)hinein.Bei einem späten Neuzuflug kommt es zu Fraßschäden anden jungen Blättern durch den Käfer. Die Larven setzen ihrenSchaden im Inneren von Blattstielen, im Stängel und im Vegetationskegel.Die breite Zulassung von Karate Zeon mit derIndikation „Beißende Insekten“ ist bei einer Befallssituationim Herbst Ihre Lösung. Kleinräumig sind Resistenzen gegenPyrethroide aufgetreten. Die amtliche Beratung informiert überdie aktuelle Situation.Die Vorteile■ Breit wirksam gegen zahlreiche Rapsschädlinge■ Hervorragende Sofort- und Dauerwirkung■ Überlegen bei kühler, unbeständiger Witterung■ Anwenderfreundlich durch mikroverkapselten WirkstoffProduktprofilWirkstoff:100 g/l Lambda-CyhalothrinRübsenblattwespeFormulierung: KapselsuspensionKulturen:Raps, Zucker- und Futterrübe,Getreide, Mais, Kartoffeln, Wiesen,Weiden, viele weitereGenehmigungen nach Art. 51 bzw. §18a 1Wirkungsweise: Fraß- und KontaktinsektizidWirkungsspektrum: saugende Insekten, beißende InsektenEinsatztermine: nach Erreichen von Schwellenwertenoder ab WarndienstaufrufAnwendung: max. 2 Anwendungen pro KulturAufwandmenge: 75 ml/haWartezeit: 35 Tage (Raps)Verkaufsgebinde: 1 l, 5 l1Genehmigung nach Art. 51 der VO (EG) 1107/2009 bzw. §18a PflSchG,siehe auch Seite 78.Raps| 45InsektizideUmfallkrankheit, Abbrechen der Pflanzen am Wurzelhalsfahlbraune Flecken mit schwarz-braunem Rand an denSchotenUnsere Insektizid-Empfehlung in Raps:Zeitraum der Infektion und Auftreten– Herbst und Frühjahr– Rosettenstadium bis BlüteRapserdfloh, Kohlmotte, Rübsenblattwespeund Schwarzer KohltriebrüsslerKarate Zeon 75 ml/haGünstige Infektionsbedingungenca. 15 °C, warm, Taubildung, hellMögliche Ertragsausfällebei starkem Befall bis 60 %00 1011 18Wurzelhals- und Stängelfäule(Phoma lingam)


Mais48 Erfahrungen 2012Erkenntnisse 201349 Fütterungsversuche51 Biogas53 MaisExpertSaatgut54 SY Comandor55 SY Kairo56 SY Unitop57 NK Falkone, NK Ravello58 Kalvin, SY Multitop59 SY Matinal, SY Santacruz60 NK Silotop60 SortenübersichtRaps46 |NotizenNotizen


Erfahrungen 2012 – Erkenntnisse für 2013Syngenta Maissorten auf breiter Basis bewährt!Mehr Milch durchhöhere VerdaulichkeitFütterungsversuch bestätigterneut die Qualitätsstrategievon SyngentaMais48 |Regionale ErfahrungenDer Zuchtfortschritt bei den Maissorten geht ungebremstweiter. Zu erkennen ist dies insbesondere imschnellen Sortenwandel in den Landessortenversuchen.Ein Drittel des Sortimentes wurde in 2012 durchneue Sorten ersetzt! Auch bei der Ausrichtung derZüchtungen ist ein langsamer Wandel zu beobachten.Züchtungsziele, die bei Syngenta bereits seit Jahrenim Mittelpunkt stehen, werden inzwischen auch vonanderen Züchtern aufgegriffen: Sorten mit hohenqualitativen Eigenschaften der Restpflanze wie Faserverdaulichkeit,Abreifeverhalten und höchste Trockenmasseerträge.Zu Sorten mit diesem Leistungsprofilgehören die aktuellen Spitzensorten SY Kairo,SY Unitop, SY Santacruz und die neue DoppelnutzungssorteSY Comandor.Die Maisbestellung begann im letzten Jahr untereher kühlen Witterungsbedingungen. Vielfach wurdenicht wie geplant schon Mitte April gesät, sonderngegen Ende des Monats. Insgesamt verlief die Aussaatim Vergleich zu den Vorjahren zeitlich etwasverzögert, aber nicht ungewöhnlich spät. Die kühleWitterung im Mai machte dem Mais allerdings mancherortsdeutlich zu schaffen. Die Jugendentwicklungvieler Bestände verlief sehr langsam undzögerlich. Eine Unkrautbekämpfung als Spritzfolgehat sich in dieser Situation wieder sehr gut bewährt.Wenn der Mais in solch einer kalten Phase auchschlecht wächst – die Unkräuter wachsen auch beiKälte. Wer hier mit der Bekämpfung bis zum 4-Blatt-Stadium des Maises wartet, hat bereits die ersten5 % Ertrag verschenkt: Die kleine Maispflanze hat ein„Unkrautgedächtnis“ und frühe Konkurrenz sehenSie Ihrem Mais lange an. Die Bestände sollten bereitsim 1- bis 2-Blatt-Stadium mit einer angepasstenAufwandmenge Zintan Platin Pack behandelt werden.So werden Gänsefuß, Knöterich, Hirsen und insbesondereStorchschnabel-Arten gar nicht erst zumProblem, und der Mais kann sein Ertragspotenzialvoll ausschöpfen.Im Frühsommer war kaum abzusehen, dass sich dieErträge im Herbst auf vergleichbar hohem Niveauwie im Vorjahr bewegen würden. Der weitere Witterungsverlaufin den Sommermonaten war für denMais sehr günstig. Ausreichend hohe Temperaturenund fast überall regelmäßig auftretende Niederschlägesicherten eine ansprechende Ertragsbildung. Erstim September trat auf vielen leichten StandortenWassermangel auf, sodass mancherorts die Beständesehr plötzlich abreiften. Dies traf besonders auf ältereSorten, die keine ausgeprägten „StayGreen“-Eigenschaftenbesitzen, zu. Da die Witterung ab MitteSeptember für die Abreife deutlich ungünstigerwurde, verzögerte sich das Erreichen optimalerTS-Gehalte für viele nicht trockenheitsgeschädigteBestände etwas, sodass hier die Erntetermine nachhinten verschoben werden mussten. Aufgrund dieserErfahrungen sollte ein Großteil der Fläche auchweiterhin mit Sorten aus der frühen und mittelfrühenReifegruppe bestellt werden. Sorten des mittelspätenSortimentes sollten auch im Biogasbereich nur fürbegünstigte Standorte mit sicherer Wasserversorgungund früher Aussaat eingeplant werden.Henning MeineckeVerkaufsbüro IsernhagenSyngenta Agro GmbHTrockenmasse-, Stärke- sowie geschätzter Energiegehalt sindnicht die alleinigen Parameter für Silomaisqualität. Auch die Verdaulichkeitvon Zellwand bzw. Restpflanze bestimmt maßgeblichdie Qualität der Maissilage und damit die Milchleistung aus demGrundfutter.Neue Ergebnisse von Fütterungsversuchen im Tier haben diesenQualitätsansatz von Syngenta jetzt erneut bestätigt: In einemgemeinsamen Fütterungsprojekt gingen Syngenta und die LehrundVersuchsanstalt Futterkamp (LWK Schleswig-Holstein) unterder Leitung von Frau Dr. Katrin Mahlkow-Nerge folgenden Versuchsfragennach:■ Wie hoch ist der optimale Stärkegehalt einer Silomaissortebzw. einer Maissilage – auch im Hinblick auf steigende Maisanteilein den Rationen?■ Welchen Einfluss hat der Stärkegehalt auf die Grundfutteraufnahme,die Milchleistung aus dem Grundfutter und aufdie Tiergesundheit?Über einen mehr als dreimonatigen Versuchszeitraum wurdenjeweils 36 Milchkühe mit den beiden mittelfrühen QualitätssilomaissortenSY Kairo und SY Multitop unter ansonsten vergleichbarenHaltungs- und Rationsbedingungen gefüttert. Nach derHälfte des Versuchszeitraumes fand ein sogenannter Cross-over(Wechsel der Sorte bzw. Tiergruppe) statt.Das Fütterungsprojekt zeigte erstaunliche Zusammenhängezwischen dem Futteraufnahmeverhalten der Tiere, den NährstoffundEnergiegehalten der beiden Silomaissorten und der Milchleistung.Mais| 49Fütterungsversuche


SY KairoSY MultitopFutteraufnahme (kg TM/Tier und Tag) 20,6 20,3Trockenmassegehalt (% TM) 29,0 32,9Stärkegehalt (% TM) 31,8 34,7Energiegehalt (MJ NEL/kg TM) 6,79 6,91Milchleistung (kg ECM*/Tier und Tag) 33,2 32,2Quelle: Gemeinsames Fütterungsprojekt von Syngenta und Lehr- undVersuchsanstalt Futterkamp der LWK Schleswig-Holstein, 2012Das Biogas Team –einmal mehrQualität beweisen*ECM = Energiekorrigierte MilchDie Anforderungen einer Biogasanlage sind kom-Trotz niedrigerer Gehalte an Trockenmasse, Stärke und Energie produziertendie Kühe ca. 1 kg mehr Milch aus der Silage von SY Kairo. Bezogen auf 300Laktationstage/Kuh und Jahr und eine Herdengröße von 70 Tieren kann sichdaraus ein finanzieller Vorteil von bis zu 7.000 Euro ergeben.plex. Die Maissorten von Syngenta unterstützenden Erfolg Ihrer Biogasanlage, z. B. durch ihre guteRestpflanzenverdaulichkeit.Vor allem verdeutlicht dieser Zusammenhang aber sehr eindrücklich, dass dieMilchleistung aus dem Grundfutter nicht nur von dessen Nährstoffgehalten,sondern maßgeblich auch von der Verdaulichkeit abhängt.Bedeutet dies nun, dass sich stärkereiche Silagen, z. B. aus SY Multitop,weniger für die Fütterung von Milchvieh eignen bzw. aufgrund hoher Stärkegehalteüberschätzt sind?Syngenta steht aber für mehr! Syngenta stehtfür eine breite Kompetenz über alle Kulturen undAnbaumöglichkeiten hinweg. Mit unseren SaatgutundPflanzenschutzprodukten, die genau aufIhre Bedürfnisse ausgerichtet sind, unterstützenwir Sie, hohe Erträge und bestmögliche Qualitätenzu erreichen.Mais50 |FütterungsversucheDiese Frage kann eindeutig mit „Nein“ beantwortet werden, da SY Multitophohe Stärkegehalte mit hohen ECM-Werten kombiniert und sich so bestensfür eine grasbetonte Futterration eignet, während sich SY Kairo für Rationenmit hohen Maisanteilen empfiehlt.Für die Praxis gilt:■ Bei der Sortenwahl spielt die Rationsgestaltung eine sehr großeund wichtige Rolle.■ Nicht nur der Stärke- und Energiegehalt nach NEL alleine sagt etwasüber die Qualität einer Silomaissorte aus.■ Die Verdaulichkeit, insbesondere derRestpflanze, ist von entscheidenderBedeutung.Aber nicht nur unsere Produkte sollen die Basisfür Ihren Erfolg darstellen, sondern auch der entsprechendeService.Um die Qualität und breite Kompetenz im BereichMais weiter auszubauen, haben wir in diesem Jahrein komplettes Team für Biogasanlagen zusammengestellt.Dieses Team wird Sie – die Betreiber von Biogasanlagen– umfassend beraten, kompetent betreuenMais| 51Biogasund Ihnen bei wichtigen Fragen zur Seite stehen.Die Ansprechpartner speziell für Ihre Region findenSie im vorderen Teil dieser Broschüre.Björn SchaareLeiter BiogasMobil 0172/5 83 14 22björn.schaare@syngenta.com


Mais52 |BiogasMehr Methandurch hohe RestpflanzenverdaulichkeitVersuche zum Erntezeitpunkt – und zur Methangasausbeute– bestätigen die Qualitätsstrategieder SyngentaJe höher der TM-Gehalt einer Sorte, desto wenigerWasser muss vom Feld zum Silo gefahren werden. Diedeutlich höheren Silohaufen erfordern ebenfalls höhereTM-Gehalte zur Vermeidung von Silosickerwasser. VieleBetreiber von Biogasanlagen streben daher Ernteterminemit einem höheren TM-Gehalt (> 35 %) an. Mit denspäteren Ernteterminen verlagern sich mehr Nährstoffeaus der Restpflanze in den Kolben und der Stärkegehaltsteigt.Vorteile der Syngenta Sorten:Die Züchtung von Syngenta konzentriert sich schon seiteinigen Jahren auf eine gute Restpflanzenverdaulichkeit.Vorteil dieser Sortengenetik ist ein deutlich breiteresErntefenster, was den Bedürfnissen der Betreiber vonBiogasanlagen sehr entgegenkommt.Sorten wie z. B. SY Unitop und SY Kairo bieten dengroßen Vorteil, dass auch mit steigenden TM-Gehalten,z. B. bis 38 % TM, die Verdaulichkeit der Restpflanzenahezu unverändert hoch bleibt.Für die Praxis gilt:■ Weniger Wasser in der Maispflanze spartTransportkosten und Lagerraum■ Eine konstante Methanausbeute, auch bei höheremTM-Gehalt, sichert einen hohen EnergieertragStärkegehalt in Abhängigkeit vom ErntezeitpunktTM (%/kg)453525155Frühe ErnteSpäte ErnteRestpflanzenverdaulichkeit in Abhängigkeitvom ErntezeitpunktTM (%/kg)Methanausbeute in Abhängigkeit vom ErntezeitpunktTM (NL/kg)605550454035400350300250200150Frühe ErnteSpäte ErnteIhr persönlicherOnline-BeraterWelcher Landwirt kennt nicht die Unsicherheiten, die im Laufeeiner Vegetation bei der Produktion von landwirtschaftlichenKulturen aufkommen? Und welcher Landwirt wünscht sich dannnicht eine schnelle Entscheidungshilfe, die alle Faktoren desPflanzenbaues auf seinem Schlag und unter seinen Wetterkonditionenberücksichtigt?Syngenta hat ein solches System für Sie entwickelt. Für die MaissaisonErnte 2014 werden wir mit MaisExpert der deutschen Landwirtschaftein Beratungsinstrument zur Verfügung stellen, das demNutzer schlagspezifische Unterstützung seiner Maisanbaustrategiebietet.Ein dichtes Netz an Wetterstationen in Deutschland ermöglicht esIhnen in MaisExpert, die für Ihren Schlag optimale Wetterstationauszuwählen.DuisburgKölnDortmundEssenDüsseldorfSaarbrückenWiesbadenMainzBremenFrankfurtMannheimHannoverKielHamburgSchwerinMagdeburgErfurtHalleNürnbergBerlinPotsdamLeipzigDresdenChemnitzWetterstationenNeu:Saison 2014MaisExpert bietet:■ Langjährige Wetterdaten – für eine anschaulichePrognose der Maisentwicklung und damit für diePlanung der Ernte bereits vor der Aussaat.■ Aktuelle Wetterdaten – als Grundlage für die inder Vegetation erforderlichen Entscheidungen,von der Aussaat bis zur Ernte.Welche Vorteile haben Sie als Nutzervon MaisExpert?MaisExpert unterstützt Sie beimAnbaumanagement in Mais:■ Nützliche technische und wirtschaftlicheInformationen – von der Aussaat bis zur Ernte✔ Optimierte Planung der Sorten auf dem Feld✔ verbunden mit einer Planung der Ernteschon vor der Aussaat■ Das dichte Netzwerk an Wetterstationensichert die verschiedenen Anbauphasen(Aussaat, Pflanzenschutz, Beregnung und Ernte)optimal ab■ Schritt für Schritt bei der Optimierung IhrerMaiskultur, individualisiert nach Ihrem Schlagund der Syngenta Maissorte✔ Optimierung der Aussaatzeit dankschlaggenauer Anzeige der aktuellenBodentemperaturen✔ Optimierung der Applikationszeiträumevon Herbiziden✔ Optimierung der Ernteabläufe für höchsteWirtschaftlichkeitMais| 53MaisExpert■ Die Verdaulichkeit, insbesondere der Restpflanze,ist dabei von entscheidender Bedeutung100500Frühe ErnteSpäte ErnteFreiburgKarlsruheStuttgartMünchenFür eine sichere, optimierte Maisproduktion,mit höheren Futter- und Kornqualitäten desErntegutes.


Neuzulassung2013Das frühe Multitalent S 220/ca. K 200■ Frühe Doppelnutzungssorte für Silo- und Körnermais■ Exzellente Pflanzengesundheit für stabile Erträge■ Hohe Zellwandverdaulichkeit für maisbetonte Futterrationen■ Breites Erntefenster durch frühe Stärke und Top-StayGreen■ Schnelle Kornabreife garantiert frühe Erntetermine und geringe TrocknungskostenDie neue Königsklasse S 240■ Sehr hohe Leistungsfähigkeit in den Landessortenversuchen bewiesen■ Hervorragende Ausbeute für mehr Milch/ha und mehr Gas/ha■ Futterqualität „im Tier und im Fermenter geprüft“■ Spitzenerträge für Fütterung und BiogasSY Comandor – überlegene Ertrags- und EnergieleistungSY Kairo – hoher Energieertrag in mittelfrüh106106GTM-Ertrag (rel.)10410210098969492SY Cooky●● VGL 1● SY Feeditop (SB 0850) SY Comandor (SA 1050)● VGL 2● SB 0781● NK FalkoneSY Splitter● SA 0711 ● SY Milkytop (SA 0730)●● VGL 5● VGL 4 ● VGL 3 ● KalvinEnergieertrag (rel.)104102100989694LG 3216* (VGL)●SY Kairo● Torres (VR)● Grosso (VR) ● Ronaldinio (VR) P 8000 (VR)●LG 3220 (VR)●Mais54 |Sorten90● VGL 6108 106 104 102 100 98 96 94 92TS-Gehalt (rel.)Quelle: Syngenta, internes Versuchsnetzwerk Deutschland 2012, Silomais 9 StandorteVGL = Vergleichssorte, 100 % = 17,56 t/ha, 100 % = 35,59 TS9232 33 34 35 36 37 38TS-Gehalt (%)Quelle: LWK Niedersachsen 2012, endgültige Ergebnisse LSV 2012 Silomais mittelfrüh, Stand 27.11.2012VGL = Vergleichssorte, VR = VerrechnungssorteMais| 55SortenSortenprofil Bundessortenamt Februar 2013Siloreifezahl: S 220/ca. K 200Reifegruppe:frühPflanzenlänge: mittel – lang (6)Gesamttrockenmasse: hoch (7)Stärkegehalt: mittel (5)Verdaulichkeit: mittel – hoch (6)Neigung zu Lager: gering (3)Sortentyp:DreiweghybrideKorntyp:hartmaisähnlichSortenprofil Beschreibende Sortenliste 2012Siloreifezahl: S 240Reifegruppe:mittelfrühPflanzenlänge: lang – sehr lang (8)Gesamttrockenmasse: hoch – sehr hoch (8)Stärkegehalt: niedrig (3)Verdaulichkeit: mittel (5)Neigung zu Lager: gering (3)Sortentyp:DreiweghybrideKorntyp:hartmaisähnlichNutzungsrichtung:Sulfonylharnstoffe:Silo-, Biogas- und Körnermaisgute VerträglichkeitNutzungsrichtung:Sulfonylharnstoffe:Silomais und Biogasmaisgute VerträglichkeitBevorzugte NutzungKörnermais Biogasmais SilomaisBevorzugte NutzungSilomaisBiogasmaisBestandesdichte Pflanzen/m 28 – 9,5 9 –10 9 –10Bestandesdichte Pflanzen/m 28,5 – 9,5 9 – 9,5Standortempfehlungkalt, feucht normal trocken, sandigStandortempfehlungkalt, feucht normal trocken, sandig


Ertragsdurchbruch in mittelfrüh S 230Greif den Ertrag S 210/K 210■ Hohe bis sehr hohe Trockenmasseerträge■ Universaltyp für Biogas und Fütterung■ Zügige Abreife garantiert eine sichere Ernte■ Breite Standorteignung■ Sehr hohe BiogasausbeuteDie Vorteile■ Sehr gute Erträge und Qualitäten als Silo- und Körnermais■ Hohe bis sehr hohe Kornerträge (BSA-Note 8) für höchste MarktleistungenSY Unitop – höchster Biogasertrag bei mittelfrühen SortenBiogaserträge in Millionen NormLiter/ha1816141210864früh■ Gute Kornabtrocknung und wenig Bruchkorn■ Geringer Spindelanteil und gute Druscheigenschaften■ Hervorragende Toleranz gegen Turcicum-Blattflecken■ Sehr gute Silagequalität (Verdaulichkeit BSA-Note 6)■ Optimale Eignung als CCMBevorzugte NutzungSilomais Körnermais BiogasmaisBestandesdichte Pflanzen/m 29 –10 8 – 9,5 9,5 –10,520Standortempfehlungkalt, feucht normal trocken, sandigSY Unitop VGL 1 SY Nobility VGL 2 SY Quartz NK Top NK Famous VGL 3Mais56 |Quelle: Biogasprojekt Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), LWK Niedersachsen und Syngenta, mittlere Biogaserträge über 2 Orteund 2 Erntetermine. Stand der Datenauswertung: Nov. 2012VGL = VergleichssorteMais| 57SortenSortenSortenprofil Beschreibende Sortenliste 2012Siloreifezahl: S 230Reifegruppe:mittelfrühMit eingebauter Korntrocknung ca. S 220/K 190Pflanzenlänge: lang (7)Gesamttrockenmasse: hoch – sehr hoch (8)Die VorteileStärkegehalt: niedrig – mittel (4)Verdaulichkeit: mittel (5)Neigung zu Lager: gering (3)Sortentyp:Korntyp:Nutzungsrichtung:Sulfonylharnstoffe:DreiweghybridehartmaisähnlichSilomais und Biogasmaisgute Verträglichkeitfrüh■ Erzielt Jahr für Jahr hervorragende Marktleistungen durch sehr gute Kornerträge,exzellente Druschfähigkeit und niedrige Trocknungskosten■ Spitzenerträge als früher Silomais dank sehr guter Restpflanzenverdaulichkeit und sehr guter Energieerträge■ Standfest und blattgesund■ Hervorragend als Zweitfruchtmais für den Biogasmaisanbau geeignetBevorzugte NutzungSilomaisBiogasmaisBevorzugte NutzungSilomaisKörnermaisBestandesdichte Pflanzen/m 28 – 9,5 9 – 9,5Bestandesdichte Pflanzen/m 29,5 –10 9 – 9,5Standortempfehlungkalt, feucht normal trocken, sandigStandortempfehlungkalt, feucht normal trocken, sandig


Pure Energie S 220/K 200Masse und mehr … S 270Die VorteileDie Vorteile■ Robuste, über Standorte und Jahre ausgeglichene Hochertragssorte■ Trockenmassebetonter Silofüller mit gut ausgebildeten Kolben■ Im Fütterungsversuch bewiesene gute Restpflanzenverdaulichkeit■ Beste Sorte im Trockenmasseertrag in der französischen Wertprüfung (CTPS 2009 – 2010, S1, Silomais)■ Hohe Anbausicherheit durch gute Standfestigkeit und sehr gute Toleranz gegen Trocken- und Hitzestress■ Sehr hohe Biogasausbeuten dank sehr guter Restpflanzenverdaulichkeitfrüh■ Ausgeprägtes StayGreen und sehr gute Toleranz gegen Turcicum-Blattflecken■ Amtliche Empfehlung als Silo-/Biogasmaismittelspät■ Zügige Jugendentwicklung und sehr gute PflanzengesundheitBevorzugte NutzungSilomais Körnermais BiogasmaisBevorzugte NutzungSilomaisBiogasmaisBestandesdichte Pflanzen/m 29 –10 9 –10 9,5 –10,5Bestandesdichte Pflanzen/m 29 –10 9,5 –10,5Standortempfehlungkalt, feucht normal trocken, sandigStandortempfehlungkalt, feucht normal trocken, sandigSicheres Futter für Kühe, Bullen, Schweine und geeignet für BiogasanlagenMais58 |SortenMais| 59SortenDer starke Allrounder ca. S 240/ca. K 230Mehr drin, als man denkt S 270mittelfrühDie Vorteile■ Rundum stabile Maissorte für alle Verwendungsrichtungen■ Silomais mit Top-Futterqualität durch sehr gute Stärkegehalte und gute Faserverdaulichkeit■ Sehr hohes Kornertragspotenzial für beste Leistungen als Körnermais und CCM■ Langwüchsige, robuste Pflanze mit hohem Kolbenertrag■ Breite StandorteignungBevorzugte NutzungSilomais Körnermais BiogasmaismittelspätDie Vorteile■ Der Silomais mit hervorragender Energiedichte in mittelspät■ Sehr gute Energie- und Trockenmasseerträge■ Beste Qualitätseigenschaften für Fütterung und Biogas■ Einzige Sorte mit BSA-Bestnote 6 für Verdaulichkeit in Reifegruppe mittelspät bis spät■ Verrechnungssorte des BSA für Silomais mittelspätBevorzugte NutzungSilomais BiogasmaisBestandesdichte Pflanzen/m 29 –10 8 – 9,5 9,5 –10,5Bestandesdichte Pflanzen/m 28 – 9,5 9 –10Standortempfehlungkalt, feucht normal trocken, sandigStandortempfehlungkalt, feucht normal trocken, sandig


Top in Ertrag und Qualität S 270Die Vorteilemittelspät■ BSA-Höchstnoten für Verdaulichkeit und Stärkegehalt (jeweils BSA-Note 5) in der mittelspäten bis späten Reifegruppe■ Leistungsstarke Kombination aus Trockenmasseertrag und Qualität für die Fütterung von Milchviehherde und Biogasanlageaus einem Silo■ Als Silomais mit sehr guten Stärkeerträgen auch besonders geeignet für die Bullenmast■ Überzeugende Pflanzen- und Kolbengesundheit■ Offizielle Anbauempfehlung als Silomais in Niedersachsen und NRWBevorzugte NutzungSilomaisBiogasmaisBestandesdichte Pflanzen/m 2Standortempfehlung9 –10 9 –10kalt, feucht normal trocken, sandigMais60 |Mais| 61SortenDas Kernsortiment 2014 für den NordenNotizenNotizenReifegruppe Reifezahl Sorte Silomais Körnermais Biogasmaisfrüh S 210 K 210 NK Falkone ● ●ca. S 220 K 190 NK Ravello ● ● ●*S 220 K 200 Kalvin ● ● ●S 220 ca. K 200 SY Comandor ● ● ●mittelfrüh S 230 SY Unitop ● ●S 240 SY Kairo ● ●ca. S 240 ca. K 230 SY Multitop ● ● ●mittelspät S 270 SY Matinal ● ●S 270 SY Santacruz ● ●S 270 NK Silotop ● ●*als Zweitfrucht bei kurzem Vegetationszeitfenster


Zuckerrüben63 Erfahrungen 2012Erkenntnisse 2013Saatgut64 SortenFungizide67 Spyrale68 BestimmungshilfeZuckerrübenkrankheiten69 Übersicht BekämpfungsschwellenErfahrungen 2012 – Erkenntnisse für 2013Die Zuckerrübe – Höchsterträge, gewachsen im HerbstDas Anbaujahr 2012 war wieder ein besonderes Jahr für dieZuckerrübe. Es begann in allen Regionen mit großen Herausforderungenfür die Bestandesetablierung. Das ENERG’HILL AktivSaatgut-Technologiepaket von Syngenta hat sich gerade indieser schwierigen Phase bewährt und die Rüben schnell undhomogen entwickeln lassen.Erste Ertragsschätzungen Anfang August gingen von einer eherdurchschnittlichen Ernte aus. Doch die Zuckerrübe überraschteeinmal mehr mit ihrem sehr hohen Kompensationsvermögen. DieSeptemberniederschläge und die anschließende hohe Strahlungsintensitätkonnte die Zuckerrübe nutzen für deutlich überdurchschnittlicheErtragszuwächse sowohl beim Rübenertrag als auchbeim Zuckergehalt.Die Voraussetzungen für diese Leistungsfähigkeit mussten aberauch gegeben sein durch gezielte Sortenwahl und Bestandessicherung.Dazu einige Beispiele und Empfehlungen.Neu ab 2013 ist die Pillenfarbe. Der Grund für die Farbe Blau istdie Umstellung auf den langjährigen internationalen SyngentaStandard. Die Pillenfarbe hat sich zwar geändert, die Qualitätund Leistung des Saatguts bleibt jedoch unverändert auf sehrhohem Niveau.Unsere Empfehlung zur Frühbestellung 2014:■ Gezielter Anbau von Hella, denn Hella toleriert den Befallmit Nematoden und hat zusätzliche Vorteile auf Trockenstandorten.■ Kontrollieren Sie Blattkrankheiten mit Spyrale und Ortiva undwenn notwendig kombiniert mit einer blattgesunden Sorte wieSY Belana.■ Setzen Sie auf die starken Sorten Julius und Britta, wennNematoden keine Rolle spielen.■ Vermeiden Sie Wurzelfäulen wie Rhizoctonia. Mit Nauta undTaifun stabilisieren Sie die Erträge und vermeiden Qualitätsabzügein der Fabrik.In den Nematoden-Befallsregionen war 2012 der AnbauNematoden-toleranter Sorten eine Grundvoraussetzung für hoheZuckererträge. Insbesondere die Sorte Hella bewies eine sehrgute Toleranz und verhinderte dadurch Ertragseinbußen durchdiesen Schädling. Die starke Trockenheit, die bis zum Kampagnenstartanhielt, machte deutlich, über welche sichtbare Toleranzgegenüber Trockenstress Hella verfügt. Eine weitere nicht zuunterschätzende Fähigkeit für die Ertragssicherheit und denspäten Ertragszuwachs.Auf den Flächen ohne Nematoden haben die neuen Sortenvon Syngenta Julius und Britta neue Maßstäbe gesetzt. Beideüberzeugten zur Ernte 2012 mit sehr hohen Zuckererträgen undQualitäten und bestätigen somit die mehrjährigen Versuchsergebnisseeindrucksvoll. Julius ist für den Anbau 2013 aus demStand die anbaustärkste Sorte von Syngenta geworden. BeideSorten ergänzen sich in der Anbauplanung in idealer Weise.Laurenz Kuper, Fachberater ZuckerrübeVerkaufsbüro IsernhagenSyngenta Agro GmbHZuckerrüben| 63Regionale ErfahrungenEntscheidend war in 2012, die Bestände mit einem leistungsfähigenund flexiblen Fungizid wie Spyrale gegen Pilzbefall abzusichern.Um eine Wirkungsverlängerung zu erreichen, wurdevielfach Ortiva (Wirkstoff Azoxystrobin) mit Spyrale kombiniert.Häufig war eine zweite Fungizidbehandlung notwendig undrichtig, um den späten Ertragszuwachs zu realisieren. Hier kamim wesentlichen Spyrale zum Einsatz.Der Fungizideinsatz in Zuckerrüben ist heute gute fachlichePraxis und wird sich für 2013 nicht wesentlich anders darstellen.Erfahrungen aus Regionen mit hohem Befallsdruck verdeutlichtenin 2012, dass eine Kombination von blattgesunden Sortenwie SY Securita und SY Belana plus eine gezielte Fungizidstrategieabsolut notwendig ist, um in solchen Situationen undAnbauregionen Höchsterträge abzusichern.


Der Leistungsstarke mit höchster SaftreinheitDie Süße mit vitaler GesundheitJulius (NZ-Typ) ist unsere Rizomania-tolerante Qualitätssorte mit der herausragenden Saftreinheit für höchste Qualitätsprämien.■ Idealkombination von hohem Rübenertrag und Zuckergehalt■ Sehr niedriger Standardmelasseverlust (SMV)■ Spitzenposition im Bereinigten Zuckerertrag■ Für alle RodetermineIhr VorteilInsbesondere der geringe Gehalt an Amino-Stickstoff ist Grundlage für niedrige Standardmelasseverluste.Der weit überdurchschnittliche Bereinigte Zuckerertrag ist das markante Ertrags- und Erlösmerkmal von Julius.SY Securita (Z-Typ) ist Rizomania- und Cercospora-tolerant. Diese Eigenschaften stehen für zuverlässige Ertragssicherunggegen Blattkrankheiten:■ Weit überdurchschnittlicher Zuckergehalt■ Hoher Zuckerertrag■ Neue Spitzenkombination von Saftreinheit und Cercospora-Toleranz■ Auch für sehr frühe Rodetermine geeignetIhr VorteilSY Securita steht mit ihrer Ertragssicherheit für Planbarkeit in Anbau, Quotenerfüllung und Rohstoffversorgung.Julius: Stark am Start – von Anbeginn!SY Securita: Früher Zucker mit Cercospora-Schutz1065,0Feldaufgang (rel.)1041021009896949290JuliusCercospora-Boniturresistent anfällig4,54,03,53,02,52,01,51,0SY SecuritaZuckerrüben64 |SortenQuelle: IfZ, SV-R 2010 –2012Die Kräftige von hoher ReinheitBritta (NZ-Typ) ist Rizomania-tolerant und die Universalsorte für jeden Rübenanbauer.■ Deutlich überdurchschnittlicher Rübenertrag■ Sehr hoher Zuckerertrag■ Beste innere Qualität durch niedrigen Amino-N■ Lohnt auch für späte RodetermineQuelle: IfZ, SV-R mRoF 2010 –2012(Boniturnote 2 = sehr geringer bis geringer Befall; Note 6 = mittlerer bis starker Befall)Süße ErtragssicherheitSY Belana (NZ-Typ) punktet qualitativ mit hoher Saftreinheit und überdurchschnittlichen Zuckergehalten.SY Belana sichert beide Merkmale über eine ausgeprägte Cercospora-Toleranz ab.■ Die Nr. 1 in der Ertragssicherung durch Cercospora-Toleranz■ Kombiniert mittleren Rübenertrag und überdurchschnittlichen Zuckergehalt zu einem sehr hohen Zuckerertrag■ Für die Rodung ab Ende September geeignetZuckerrüben| 65SortenIhr VorteilBei mittlerer Cercospora-Anfälligkeit entspricht Britta hervorragend den Anforderungen des intensiven Zuckerrübenanbaus.Auch auf Feldern mit nur geringem oder keinem Rizomania-Befall bringt Britta Spitzenleistungen.Ihr VorteilSY Belana überzeugt durch sehr hohe Erträge und eine hervorragende Blattgesundheit für stabil hohe Erlöseim Zuckerrübenanbau.Britta: Rübenertrag in der Spitze110RübenertragZuckergehaltSY Belana: Top im Trio der Cercospora-Toleranten9MehltauCercosporaRübenertrag/Zuckergehalt (rel.)105100959085Quelle: IfZ, SV-R mRmF 2010 –2012BrittaCercospora-/Mehltau-Boniturresistent anfällig87654321SY BelanaQuelle: IfZ, SV-R mRoF 2010 –2012(Boniturnote 2 = sehr geringer bis geringer Befall; Note 6 = mittlerer bis starker Befall)


Nematoden-Toleranz mit SystemHella (N-Typ) setzt mehrjährig Maßstäbe im Nematoden-Segment mit exzellenten Ertragsleistungen unter Nematoden-Befall.■ Höchster Rübenertrag■ Gesicherte Ertragsleistung bei Trockenheit■ Vitales Blatt speziell gegen Spätverunkrautung, z. B. Bingelkraut und MeldeIhr VorteilHella punktet mit Rüben- und Zuckerertrag für sicheres Rübengeld bei Nematoden-Befall.Nematoden-Toleranz von Syngenta:Hella: Rübenertrag 1 – setzen!Rübenertrag/Zuckerertrag (rel.)11010510095908580HellaQuelle: IfZ, SV-N 2010 –2012RübenertragZuckerertragGesunde Rüben,hohe Erträge!Unabhängig davon, ob Ihre Zuckerrüben zur klassischen Zuckergewinnungoder für eine andere Verwertung (z. B. Bioethanoloder Substrat für Biogasanlagen) angebaut werden – Krankheitenreduzieren den Ertrag.Eine gründliche Bekämpfung der wichtigsten Krankheiten inZuckerrüben ist, neben der richtigen Sortenwahl und Unkrautbekämpfung,entscheidend für die Ökonomie Ihres Anbaus.Die wichtigsten Rübenkrankheiten sind Cercospora- undRamularia-Blattflecken, Echter Mehltau und Rübenrost. EinenEinblick in deren Ertragsrelevanz finden Sie auf der folgendenSeite.Spyrale erfasst alle wichtigen Rübenblattkrankheiten und sorgt sofür maximale Leistung Ihrer Zuckerrüben.Die VorteileZuckerrüben66 |SortenEine Ertrags-Klasse für sichKlaxon (N-Typ) bildet aus weit überdurchschnittlichem Rübenertrag und gutem Zuckergehalt einen exzellentenRübentrockenmasseertrag für maximale Biogaserträge je Hektar.■ Betont im Rübenertrag■ Bestechend im Zuckerertrag■ Führend in der Rübentrockenmasse■ Sehr niedrige Erdanhänge■ Erfasst alle wichtigen Rübenblattkrankheiten■ Vorbeugend, befallsstoppend und lange Dauerwirkung■ Kurze Wartezeit■ Passt in allen Rübensorten und VerwertungsrichtungenProduktprofilWirkstoffe:Verteilung in der Pflanze:100 g/l Difenoconazol375 g/l FenpropidinsystemischZuckerrüben| 67FungizideIhr VorteilKlaxon fördert die Fermentation von Qualitätsmais zum BeetBooster Effekt (bis zu 15 % mehr Biogas).Nicht kleckern, sondern Klaxon!Gesamtgasmenge (m 3 /t oTS)780770760750740730720710700725BeetBooster771Wirkungsspektrum:Wirkungsweise:Aufwandmenge:Zahl der Anwendungen: 2Wartezeit:Einsatzzeitraum:Verkaufsgebinde:Cercospora-Blattflecken(Cercospora beticola),Ramularia-Blattflecken(Ramularia beticola),Echter Mehltau (Erysiphe betae),Rübenrost 1 (Uromyces betae)protektiv und kurativ1,0 l/ha28 Tagenach Bekämpfungsrichtwerten(siehe gezielter Spyrale-Einsatznach Bekämpfungsschwellen)1 l, 5 l6901nach eigenen Erfahrungen680ohne ZuckerrübenQuelle: Eigene Versuche in PraxisanlagenZuckerrübengeschreddertZuckerrübenBETAPROCESS ®


Bestimmungshilfe ZuckerrübenkrankheitenCercospora BlattfleckenkrankheitRamularia BlattfleckenkrankheitEchter MehltauErysiphe betaeRübenrostUromyces betaeRechtzeitiger Einsatz von Spyrale und Ortivanach BekämpfungsschwellenSummenwert aller Schaderreger (Cercospora, Ramularia, Echter Mehltau, Rost)5 von 100 Blättern befallen 15 von 100 Blättern befallen 45 von 100 Blättern befallenEmpfehlung: Spyrale 1,0 l/ha, max. 2 AnwendungenBei anhaltendem Befallsdruck Folgebehandlung3 – 4 Wochen nach Erstbehandlung oder Erstbehandlungab Mitte AugustSpyrale 1,0 l/haZuckerrüben68 |FungizideErreger und WirtspflanzenCercospora beticola befälltneben Zuckerrüben ebenfallsFutterrüben, RoteRü ben, Mangold, Spinatund zahlreiche Unkräuter.Feucht-warme Bedingungenunterstützen die Verbreitungdes Erregers durchWind und Regenspritzer.SchadbildErste Symptome sind 2 –3 mm große rundliche Flecken.Auftreten an älterenBlättern gegen Ende Juni.Im Inneren der Flecken sindzeitweise „dunkle Punkte“zu erkennen, auf denensich die Konidienträger undKo nidien des Pilzes befinden.Bei massivem Befallfließen die Flecken ineinander.Das hat zur Folge,dass die Blätter vertrocknenund absterben.Wirtschaftliche BedeutungAls Reaktion auf die Blattzerstörungbaut die Pflanzeden Blattapparat erneutauf und greift dabei auf eingelagerte Reservestoffezu rück. Das geht zulastendes Rübenertrags (RE) unddes Zuckergehaltes (ZG).Je früher der Befall, destogrößer die Verluste anRE (ca. – 35 %) und ZG(ca. – 2 %).MaßnahmenEinarbeitung von Ernterückständen.Für den optimalenFungizideinsatz Prognosemodellenutzen.Erreger und WirtspflanzenDer Erreger Ramularia beticolabefällt neben Zuckerrübenauch Futterrübenund Gänsefußarten.SchadbildUnregelmäßige eckigebis runde Flecken, diesekönnen mit Cercosporaverwechselt werden.Flecken sind vom gesundenGewebe durch einenschmalen braunen Randgetrennt. In den Fleckenkönnen dunkle konzentrischeRinge auftreten.Wirtschaftliche BedeutungBei stärkerem Befall durchRamularia kommt es auchzu Blattneubildungen. Inder Folge können erheblicheErtrags- und Qualitätsverluste(RE ca. – 15 %,ZG ca. – 2 %) eintreten. ImGegensatz zu Cercosporadominiert Ramularia be -sonders in feuchteren undkühleren Jahren.MaßnahmenBei stärkerem Auftretenempfiehlt sich ein gezielterFungizideinsatz. Die Einarbeitungvon auf demFeld ver bliebenen Ernterestenmindert den Krankheitsdruck.Erreger und WirtspflanzenDer Echte Mehltau anRüben wird vom Pilz Erysiphebetae hervorgerufen.Sein Wirtspflanzenkreis be -schränkt sich ausschließlichauf Arten der GattungBeta (Rübenarten).SchadbildErstsymptome sind grauweißePusteln, spätermehlartiger Myzelbelag(leicht abzuwischen) aufder Blattoberseite. Temperaturenüber 15 °C undLuftfeuchtigkeit ab30 – 40 % begünstigen dieAusbreitung des Pilzes.Wirtschaftliche BedeutungDer Pilzbefall mindert dieAssimilations fläche derRübe. Daher kann Starkbefall(be sonders in trockenenund warmen Jahren)zu erheblichen Verlustenin Rübenertrag (ca. – 20 %)und Zuckergehalt (– 2 %)führen. In der Regel istMehltau bis Mitte Augustbekämpfungswürdig.MaßnahmenGute Einarbeitung vonErnteresten, unterschiedlicheSortenanfälligkeitenbeachten.Bei anfälligen Sorten hoherBekämpfungserfolg durchgezielte Fungizidmaßnahmenim Rahmen desintegrierten Pflanzenschutzes.Erreger und WirtspflanzenDer Erreger Uromycesbetae befällt neben Zuckerrübenund Futterrübenebenfalls Rote Rüben,Spinat und Mangold.SchadbildRostbraune Pusteln (1 mm)auf Ober- und Unterseiteder mittleren und äußerenRübenblätter. Ältere, starkbefallene Blätter welkenund sterben ab. Kräuselungund Vergilbung beijüngeren Blättern. Krankheitsauftretenim Spätsommerund Herbst.Wirtschaftliche BedeutungKrankheit tritt in allenRübenanbauregionen auf.Jedoch ist selten mitstärkeren wirtschaftlichenErtragseinbußen zu rechnen,wenn das Auftretenspät (Herbst) einsetzt.MaßnahmenGute Einarbeitung vonErnteresten. Beseitigungvon befallenen Unkrautrüben.Rostbefall wird beiFungizidapplikationen, diesich gegen Cercosporarichten, mit erfasst.Quelle:Brendler, F., Holtschulte, B.,und Rieckmann, W., 2008„Zuckerrübe Krankheiten ·Schädlinge · Unkräuter“bis Ende Juli01.08.Entnahmebereichje 1 Blattpro PflanzeKurzanleitungzur Blattrupfmethode■ Rübenfeld diagonal durchqueren■ 100 Blätter zufällig entnehmen■ Jeweils ein Blatt pro Rübe aus dem mittleren,voll entwickelten Blattapparat der Rübe rupfen■ Nur eindeutig identifizierte Blattfleckendürfen gezählt werden■ Anzahl befallener Blätter notieren■ Mit Bekämpfungsschwellen vergleichenbis Mitte AugustEmpfehlung: Spyrale 0,6 l/ha + Ortiva ® 0,6 l/ha15.08.Wartezeiten: Spyrale 28 Tage, Ortiva 35 Tagebis Mitte SeptemberPflanzen gezielt aufKrankheiten kontrollierenEine gewissenhafte Kontrolle des Auftretens von Krankheitenschützt Sie vor Ertrags- und Qualitätsverlusten.Die offiziellen Ergebnisse des Instituts für Zuckerrübenforschung(IfZ) zeigen, dass Fungizidmaßnahmen imRahmen des integrierten Pflanzenschutzes bei allenSorten zur Sicherung des individuellen Sortenpotenzialsbeitragen.Als geeignete Vorgehensweise für einen gezieltenFungizideinsatz hat sich die Krankheitskontrolle derZuckerrübenbestände nach der Blattrupfmethodebewährt.Zuckerrüben| 69Fungizide


Services71 Services im Überblick74 Applikationstechnik75 Abstandsauflagen76 Verkaufsgebinde77 AnmeldeformularJetzt anmelden unterwww.syngenta.deUnsere Servicesim ÜberblickWir begleiten Siedurch das ganze JahrModdus Bodenwasser ModellNoch mehr Sicherheit beim Wachstumsreglereinsatzbietet Ihnen das onlinebasierte Modell – zusätzlicheInformationen auch per E-Mail.Getreide AktuellDas einzigartige Frühwarnsystem für Ihr Getreide –unser Service zur Bekämpfung der wichtigstenPilzkrankheiten.Phytophthora ModellFür die richtige Fungizidstrategie und Spritzfolgein Ihren Kartoffeln – unser Modell zur zielgerichtetenBekämpfung von Phytophthora und Alternaria.SMS WarndienstSchädlinge frühzeitig bekämpfen mit Warnmeldungendirekt auf Ihr Handy.SpritzwetterNutzen Sie anhand der regionalen 5-Tages-Vorhersageund des stundengenauen Spritzwetterplans denoptimalen Zeitpunkt Ihrer Pflanzenschutzausbringung.Jedes Jahr in der Landwirtschaft verläuft anders.Wir von Syngenta begleiten Sie mit unseren Servicesdurch das ganze Jahr. Wir bieten Ihnen über alleAckerbaukulturen zu jeder Wetterlage und Befallssituationunsere regionalen und tagesaktuellenServices, die auf Ihre Anforderungen und Bedürfnisseindividuell zugeschnitten sind.Stundengenaue Wettervorhersagen, frühzeitigesErkennen von Pilzinfektionen und die präziseBewertung der Krankheitssituation vor Ort bildendie Basis für optimale Erträge. Unsere kostenlosenServiceangebote werden in Zusammenarbeit mitnamhaften Wissenschaftlern und Praktikernerarbeitet und ständig weiterentwickelt, um einequalitätssichernde Umsetzung von Pflanzenschutzkonzeptenin der Praxis zu ermöglichen.Nutzen Sie unsere kostenlosen Empfehlungenund Tipps und melden Sie sich heute noch imInternet unter www.syngenta.de an.Wählen Sie je nach Service das für Sie bequemsteKommunikationsmedium aus: E-Mail oder SMS.Services| 71ÜberblickSchlaglicht/AgrarbriefRegionale und umfassende Informatio nen zumPflanzenschutz im Ackerbau – monatlich per Postoder per E-Mail.BeratungsCenterUnsere Experten stehen Ihnen für eine individuelletelefonische Pflanzenschutzmittel-Beratung vonMontag bis Freitag persönlich zur Verfügung.Post Fax Handy Internet E-MailNeu ab2014MeinSyngentaWertvolle Informationen und dieSyngenta Agrar Services – kostenlosund auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten– das ist MeinSyngenta!Richten Sie Ihr persönliches Profil einunter www.syngenta.de


Das einzigartigeFrühwarnsystem für IhrGetreideWettervorhersageund regionaleApplikationsempfehlungSchädlingefrühzeitig bekämpfenServices72 |ÜberblickGetreide Aktuell ist das einzigartige Beobachtungsnetzüber das Auftreten von Pilzkrankheiten in Weizen und Gerste.300 unabhängige Landwirte aus ganz Deutschland meldenwöchentlich das regionale Befallsgeschehen.Mit Getreide Aktuell sind Sie immer einen Schritt voraus:■ Benutzer-individuelle Auswahl der Wetterstation mit detaillierterWettervorhersage■ Spezifizierung der Prognosen durch individuelle Eingabeparameteraktueller Befall und BBCH-Stadium■ Verlinkung zum Spritzwetter■ Tägliche Berechnung der Prognose auf www.syngenta.de■ Wöchentlicher Bericht von April bis Juni kostenlos undindividuell für Ihre Region■ Langjährige Erfahrung und Expertenwissen sorgenfür verlässliche PrognosenUnd Ihre Kartoffelbeständebleiben gesundMit dem Phytophthora- und Alternaria-Modell Weihenstephanbieten wir Ihnen einen Service für eine bessere Planungssicherheitin der Saison und für eine zielgerichtete Bekämpfung der wichtigstenKartoffelkrankheiten. 120 unabhängige Kartoffelanbauer sammelnexakte regionale Daten zur Erregersituation.Mit dem Phytophthora- und Alternaria-Modell bleibt IhreKnolle gesund:■ Benutzer-individuelle Auswahl der Wetterstation■ Benutzer-individuelle Eingabe von Schlägen■ Verlinkung zum Spritzwetter■ Spritzabstandsempfehlung■ Tägliche Aktualisierung des Epidemiedrucksunter www.syngenta.de■ Wöchentlicher Bericht von Mai bis August kostenlos undindividuell für Ihre Region500 Wetterstationen sorgen deutschlandweit für genaueAngaben über Temperatur, Niederschlag, Bewölkungund Windverhältnisse.Pflanzenschutz zur rechten Zeit:■ Stundengenaue Empfehlung zur Applikation vonPflanzenschutzmitteln■ 5-Tages-Wettervorhersage speziell für Ihre Region■ Orts- und Koordinatensuche sowie Zugriffauf benachbarte Wetterstationen■ Detailwerte zu Niederschlag, Schauerrisiko,Windrichtung und Windgeschwindigkeit.■ Wetterrückblick seit dem 01.01.2010Noch mehr Sicherheitmit Moddusin ExtremsituationenDas Moddus Bodenwasser Modell informiert Sie überdie Bodenfeuchte an Ihrem Standort – so können Sieden Einsatz von Moddus noch sicherer planen.■ Kostenfreier Online-Service■ Modellierter Bodenwassergehalt an Ihren Standorten■ Empfehlungen zum Einsatz von Moddus für IhreStandorte■ Umfassende standortangepasste Informationenzu Temperatur, Niederschlag, Bodenfeuchte■ 5-Tages-Prognose■ Informationen zum Einsatz von WachstumsreglernDer SMS Warndienst informiert Sie auf schnellemWeg per SMS über den Schädlingsbefall in Rapsund Getreide in Ihrer Region.Exaktes VirusmonitoringIm Herbst prüfen 200 unabhängige Praktiker aus ganz Deutschlandflächendeckend Ausfallgetreide. Ziel des Monitorings istes, Sie bei der Bekämpfung von Vektoren im Herbst zu unterstützen.Dazu wird das aktuelle und regionale Virusaufkommen(Gelbverzwergungsvirus und Weizenverzwergungsvirus)gemessen. Über den SMS Warndienst werden die Ergebnissedirekt an Sie versendet.Der gezielte und vor allem rechtzeitige Einsatz vonInsektiziden sichert Ertrag und Qualität. Neben der direktenSchädigung durch Fraß und Saugtätigkeit übertragen oderfördern viele Insekten auch Pflanzenkrankheiten. Umso wichtigerist es für Sie zu wissen, zu welchem Zeitpunkt eine Insektizidbehandlungdringend erforderlich ist. Denn eine zu spät angesetzteInsektizidbehandlung hat meist große Ertragsverluste zurFolge.Wo auch immer Sie sich gerade befinden, ob auf dem Feld oderim Büro, mit dem deutschlandweiten SMS Warndienst erhaltenSie Schädlings- und Viruswarnungen in Raps und Getreide fürIhre Region direkt auf Ihr Handy – schnell und zuverlässig.Mit dem SMS Warndienst zu einem sicheren undrechtzeitigen Bekämpfungserfolg der Schädlinge:■ Kostenlose Sicherheit■ Frühzeitiger Hinweis zum Auftreten von Getreide- undRapsschädlingen auf Ihr Handy■ Informationen zum Virusaufkommen (Gelbverzwergungsvirusund Weizenverzwergungsvirus) in Ihrer RegionSyngenta Viruswarnung:Hohes Risiko einerVirusinfektion. Getreideauf Blattläuse und Zikadenkontrollieren.Bei Befall 75 ml/ha KarateZeon einsetzen.Der SMS Warndienst berücksichtigt imFrühjahr und Herbst folgende Schädlinge:Raps■ Kohltriebrüssler■ Rapsstängelrüssler■ Rapsglanzkäfer■ Kohlschotenrüssler■ Kohlschotenmücke■ RapserdflohGetreide■ Virusvektoren■ Getreidehähnchen■ BlattläuseServices| 73SMS Warndienst


AbstandsauflagenNicht am Wasser sparen!Pflanzenschutz wird durchgeführt, um Wirkung zu erzielen undErträge abzusichern! Oberstes Ziel ist es, das Potenzial derPflanzenschutzmittel optimal auszuschöpfen und Minderwirkungen,Resistenzbildungen sowie Ertragsverluste zu vermeiden.Gerade Maßnahmen mit extrem hohen Anforderungen an eineexakte Anwendungstechnik müssen sich von der Idee einersoliden Wasser- und Produktaufwandmenge leiten lassen.Produkt Aufwandmenge Abstand zu Oberflächengewässern (m) Abstand zu Saumstrukturen (m)Anwendungs- Standard mit abdriftmindernder Technik Hangneigung Anwendungs- Standard mit abdriftmindernder Technikbestimmung 90 % 75 % 50 % > 2 % bestimmung 90 % 75 % 50 %HERBIZIDEAxial 50 0,9 l/ha NW642 * * * * – – 0 0 0 01,2 l/ha NW642 * * * * – NT101 20 0 0 0Applikationstechnik74 |Es gibt wesentliche Unterschiede beim Einsatz von Herbiziden,Fungiziden oder Insektiziden. Herbizidmaßnahmen erforderneine höhere Aufmerksamkeit als beispielsweise Fungizidmaßnahmenim Getreideblattbereich (BBCH 37/39). Die Zielfläche beimGetreide ist aufgrund ihrer Größe und ihres Habitus selbst inden unterschiedlichen Blattetagen sicher zu treffen. SystemischeProdukte (Azole und Strobilurine) können mögliche Anwendungsfehlerin Form von ungleichmäßigen Belägen bis zu einemgewissen Grad ausgleichen.Herbizidmaßnahmen im Nachauflauf finden dagegen in denfrühen Entwicklungsstadien der Ungräser und Unkräuter statt.Erschwerend für die Benetzung und Anlagerung mit Herbizidenist oftmals der Habitus der zu treffenden Zielpflanzen und derenOberflächenbeschaffenheit. Besonders Ungräser wie Ackerfuchsschwanz,Weidelgras, Flughafer oder Hirse haben einschlechtes Anhaftungsvermögen. Die schmalen, oftmals steilaufrecht stehenden Blätter besitzen u. a. auf der Kutikula zusätzliche„kristalline“ Wachsauflagerungen, die eine gute Anhaftungdes Pflanzenschutzmittels erschweren. Auch wenn viele blattaktiveHerbizide sehr gute systemische Eigenschaften haben,so ist es letztlich die Qualität des Spritzbelages, die über denErfolg der Maßnahme entscheidet.Empfehlung zu Wassermenge und DüsenwahlEine gute Verteilung des Spritzbelages zeigen Doppelflachstrahldüsenmit 230 l/ha auf unterschiedlichen ZielflächenDie Bilanzierung der angelagerten Wirkstoffmenge eines Herbizidesan Ackerfuchsschwanz ergab einen durchschnittlichenWert von etwa 30 %. Wenn also selbst unter günstigen Bedingungennur ein Teil der Spritzbrühe die Zielfläche erreicht, führenungünstige Bedingungen zu einer starken Reduktion der Spritzbeläge.Daraus folgt, dass Wassermenge und Produktmengebewusst an die zu treffende Zielfläche angepasst werden müssen.Eine Reduktion der Wasseraufwandmenge führt zwangsläufigzu einer Verringerung der Tropfenanzahl und damit auch derBelagsdichte. Bei gleicher Produktmenge steigt zwar die Konzentrationin jedem einzelnen Tropfen an, aber es erhöht sichauch das Risiko, die Zielfläche zu verfehlen.Wassermengen von 200 – 250 l/ha bei Herbizid- oder Fungizidmaßnahmenim Getreidebau gewährleisten ausreichendeBedeckungsgrade. Doppelflachstrahldüsen erwiesen sich inaktuellen Untersuchungen als sinnvolle Alternative, um denSpritzbelag auf schwierig zu applizierenden Oberflächen zuverbessern.Tropfenspektrum Wassermenge Düsengröße Besondere EmpfehlungBoxer 4,0 – 5,0 l/ha NW603 10 * 5 5 – NT102 20 0 0 20Colzor Trio 4,0 l/ha NW605, NW606, n. z. * n. z. n. z. 10 NT127 Generell 90 % Abdriftminderung.NW701NT145 100 m Abstand zu Ortschaften, Haus-NT146 und Kleingärten, für die AllgemeinheitNT149 bestimmte Flächen.5 m Abstand zu allen übrigen Flächen.NT151NT152NT153Filon Pack 3,0 l/ha + NW605, NW606, 20 5 5 10 10 NT102 20 0 0 200,060 kg/ha NW701Fusilade Max 1 1,0 l/ha NW468,NW642-1 * * * * – NT101 20 0 0 0Traxos 1,2 l/ha NW642 * * * * – NT101 20 0 0 0FUNGIZIDESpyrale 1,0 l/ha NW603 20 5 5 10 – – 0 0 0 0Toprex 0,5 l/ha NW605, NW606 5 * * 5 – – 0 0 0 0INSEKTIZIDEKarate Ackerbau, 75 ml/ha NW607 n. z. 5 5 10 – NT108 25 5 5 25Zeon Wiesen und Weiden1Wiederzulassung für zahlreiche Anwendungsgebiete im Sommer 2013 erwartet.Wiederzulassung beantragt im Winterraps, Zuckerrübe/Futterrübe, Kartoffel, Sonnenblume, Ackerbohne, Futtererbse, Möhre.Ausweitung für zahlreiche weitere geringfügige Verwendungen beantragt.Im Ackerbau ist das Verzeichnis „Verlustmindernde Geräte“ des JKI zu beachten.* Im Rahmen der Zulassung wurde kein Mindestabstand zu Gewässern festgesetzt,allerdings muss das Pflanzenschutzgesetz beachtet werden:Pflanzenschutzmittel dürfen nicht in oder unmittelbar an Gewässern angewendet wer -den. Bei Gewässerabständen von unter 10 m muss beachtet werden, dass in denmeisten Bundesländern landesspezifische Mindestabstände zu Gewässern ge setzlichvorgeschrieben sind. Sofern die landesspezifischen Abstände von den hier an ge ge -benen abweichen, muss unbedingt der jeweils größere Abstand eingehalten werden!n. z.: Anwendung nicht zulässig n. r.: Anwendung nicht relevantSaumstrukturen: Hecken, Gehölze, Feldraine über 3 m Breite.Folgende Punkte sind unbedingt zu beachten:NT 101 bis 103: Bei Anwendung in einem Gebiet, das vom JKI als Agrarlandschaftmit ausreichendem Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen wurde, ist verlustminderndeTechnik bzw. die Einhaltung eines Abstandes nicht erforderlich.NT 107 bis 110: Der Abstand kann um 5 m verringert werden, wenn die Anwendungin einem Gebiet, das vom JKI als Agrarlandschaft mit ausreichendem Anteil an Kleinstrukturenausgewiesen wurde, oder aber wenn die Saumstrukturen nachweislichauf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen angelegt worden sind.Abstandsauflagen| 75Getreide Herbizide Nachauflauf mittel 200 – 250 l/ha 03 DoppelflachstrahldüseFrühe Fungizidanwendung mittel – grob 200 l/ha 025 – 03Kontaktfungizide fein – mittel 200 – 250 l/ha 025 – 03Späte Fungizidanwendung mittel 200 l/ha 025 – 03Insektizide mittel 200 – 250 l/ha 03 DoppelflachstrahldüseÄhrenapplikation mittel 200 l/ha 03 DoppelflachstrahldüseRaps Bodenherbizide Vorauflauf, Raps extrem grob 300 l/ha 05Herbizide Nachauflauf mittel 200 – 250 l/ha 03 DoppelflachstrahldüseFungizide, Wachstumsregulatoren mittel – grob 200 – 250 l/ha 03 – 04Insektizide mittel 200 – 250 l/ha 03 DoppelflachstrahldüseBlütenspritzung mittel – grob 300 – 400 l/ha 03 – 04 DoppelflachstrahldüseSikkation mittel – grob > 400 l/ha 03 – 04 DoppelflachstrahldüseMais Herbizide, Nachauflauf mittel - grob 200 – 250 l/ha 03 – 04Kartoffeln Bodenherbizide, Vorauflauf grob 250 – 300 l/ha 04Fungizide mittel – grob 250 – 400 l/ha 04 DoppelflachstrahldüseInsektizide mittel 250 – 300 l/ha 03 – 04 DoppelflachstrahldüseSikkation mittel – grob > 400 l/ha 03 – 04 Doppelflachstrahldüse


VerkaufsgebindeRückantwort Fax: 06181/9081-136HERBIZIDEAxial 5012x 1 l Flasche4x 5 l Kanister20 l KanisterJa, ich möchte die Serviceleistungen der Syngenta Agro GmbH nutzen.Die Teilnahme ist kostenlos und kann jederzeit ohne Fristen gekündigt werden.Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie unseren Service noch nicht nutzen oder etwas ändern möchten!AnredeTitelBoxer4x 5 l Kanister20 l KanisterVorname*Name*Colzor TrioFilon Pack4x 5 l Kanister20 l Kanister4x 5 l Kanister+ 2x 200 g Flasche20 l Kanister+ 2x 200 g FlascheFirmennameStraße/Hausnummer*Fusilade Max 112x 1 l Flasche4x 5 l Kanister20 l KanisterPLZ/Wohnort*TraxosFUNGIZIDESpyrale12x 1 l Kanister4x 5 l Kanister12x 1 l Flasche4x 5 l KanisterTelefonnummerMobilFaxnummerIhre Betriebsgröße (ha)Verkaufsgebinde76 |ToprexINSEKTIZIDEKarate ZeonAckerbau, Wiesen und WeidenBEIZMITTELLandor CT Formel MZardex G1Wiederzulassung für zahlreiche Anwendungsgebieteim Sommer 2013 erwartet12x 1 l Flasche4x 5 l Kanister20 l Kanister12x 1 l Flasche4x 5 l Kanister2x 10 l Kanister50 l Fass200 l Fass1000 l Fass50 l Fass200 l Fass1000 l FassE-MailBitte wählen Sie aus:Getreide Aktuell – Weizen Fax E-MailGetreide Aktuell – Gerste Fax E-MailPhytophthora Modell Weihenstephan Fax E-MailModdus Bodenwasser Modell Ja, ich möchte einen Zugang zum onlinebasierten Moddus Bodenwasser ModellSpritzwetter Ja, ich möchte einen Zugang zum onlinebasierten SpritzwetterSMS Warndienst Raps GetreideSchlaglicht (nur Nord- und Süddeutschland) Postversand E-MailAgrarbrief (nur Ostdeutschland) Postversand E-MailIch bin tätig als* Landwirt Handel BeratungServices| 77AnmeldungDie Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail vor Start der Services.* PflichtfeldDie nun folgenden Angaben sind optional. Geben Sie uns die Möglichkeit, Ihnen maßgeschneiderte Informationen zu bieten!Ihre Betriebsform Marktfruchtbetrieb VeredelungsbetriebIhre Betriebszweige Rinderhaltung Schweinehaltung Geflügel BiogasanlageAckerbau Winterweizen ha Wintergerste ha Mais ha Zuckerrüben haRaps ha Kartoffeln hadavon Mais fürBiogasanlagehaWeitereGetreideartenSommergerste ha Winterroggen ha Triticale ha Hafer haWeitere Kulturen Sonnenblumen ha Leguminosen ha Grünland haBrache/StilllegunghaSonderkulturen Kernobst ha Steinobst ha Wein ha Erdbeeren haHopfen ha Zierpflanzen haGemüseanbau Kohl ha Spargel ha Zwiebeln ha✂Ich bin damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten von der Syngenta Agro GmbH gespeichert, verarbeitet und zu Marktforschungszweckenausgewertet werden und insbesondere dazu genutzt werden, um mich via Post, Fax, Telefon, Handy und E-Mail (Bitte kreuzen Sie den gewünschtenKommunikationsweg an) zu betreuen und zu informieren. Diese Einwilligung können Sie selbstverständlich jederzeit widerrufen. Die Syngenta Agro GmbH verpflichtetsich, die Daten nicht an Dritte weiterzugeben. Wenn Sie künftig keine Informationen mehr erhalten möchten, können Sie gegenüber der Syngenta Agro GmbH,Abteilung Marketing, Postfach 1234, 63462 Maintal, der weiteren Verwendung Ihrer Daten für Werbezwecke widersprechen. Weitere Informationen zum Thema Datenschutzfinden Sie auf unserer Homepage www.syngenta.de. Wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten haben, können Sie sich an unsereBeauftragte für den Datenschutz wenden, die auch im Falle von Auskunftsersuchen, Anregungen oder Beschwerden zur Verfügung steht. Beauftragte für denDatenschutz: Jeanine Graf, Syngenta Agro GmbH, Postfach 1234, 63462 Maintal.Ort, DatumUnterschrift


Wichtiger Hinweis zu allen nach §18a PflSchG (alt)bzw. Art. 51 Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genehmigtenAnwendungsgebieten.Bei der Anwendung des Mittels in genehmigten Anwendungsgebietenist zu beachten, dass die Prüfung derWirksamkeit des Mittels in dem genehmigten Anwendungsgebietund möglicher Schaden an Kulturpflanzen grundsätzlichnicht Gegenstand des Genehmigungsverfahrensder deutschen Zulassungsbehörde und daher nicht ausreichendausgetestet und geprüft ist. Mögliche Schädenaufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an denKulturpflanzen liegen somit nicht im Verantwortungsbereichdes Herstellers, sondern ausschließlich im Verantwortungsbereichdes Anwenders. Die Wirksamkeit und Pflanzenverträglichkeitdes Mittels ist daher vom Anwender vorder Ausbringung des Mittels ausreichend zu prüfen. EineListe der zusätzlich genehmigten Anwendungsgebietesowie weitere Informationen können über das SyngentaBeratungsCenter 0800/32 40 275 (gebührenfrei) bzw.www.syngenta.de angefordert werden.Informationen zum Einsatz und zur Anwendung unsererProdukte nach Genehmigungen §18a PflSchG (alt) bzw.Art. 51 Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 erhalten Sie außerdem:■ Im Internet www.bvl.bund.de, www.syngenta.de■ Beim Amtlichen DienstHinweis78 |Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendungstets Etikett und Produktinformationen lesen. Bittebeachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung.Diese Informationen ersetzen nicht dieGebrauchsanleitung. Bindend ist der Text an der deutschenSyngenta Verkaufsware. Diese Informationen gelten nur fürdas Vertriebsgebiet Deutschland. Irrtum und Druckfehlervorbehalten. Stand: Mai 2013® = Eingetragene Marke einerSyngenta KonzerngesellschaftTM = Angemeldete Marke einerSyngenta KonzerngesellschaftDie Angaben zu den Sorten beruhen auf Ergebnissen deroffiziellen Sortenversuche und/oder eigenen Erfahrungen.Da die Sortenleistung auch von den jeweiligen Umweltbedingungenabhängig ist, sind die Angaben nicht ohneWeiteres replizierbar. Es gelten unsere Verkaufs- und Lieferbedingungen(AVLB) in der neusten Fassung. Irrtum undDruckfehler vorbehalten. Stand: Mai 2013Übersicht Produktregistrierungen® 1 = Registrierte Marken der Dow AgroSciences LCC® 2 = Registrierte Warenzeichen der Bayer CropScience® 3 = Registrierte Warenzeichen der BASF AG® 4 = Registrierte Warenzeichen der Nufarm Gruppe® 5 = Registrierte Warenzeichen der ISK BiosciencesEurope® 6 = Registriertes Warenzeichen derStähler Deutschland GmbH & Co. KG.® 7 = Registrierte Warenzeichen derE. I. DuPont de Nemours and Company® 8 = Registriertes Warenzeichen der Monsanto Agrar® 9 = Registriertes Warenzeichen derSpiess-Urania Chemicals GmbHBildnachweisDie mit TM gekennzeichneten Bilder wurden vonAgroConcept zur Verfügung gestellt.WECHSELN SIE JETZT.Hyvido TM – das ist die neue Technologiemarkefür Hybridgerstensorten von Syngenta.Hyvido steht für zuverlässigen Mehrertrag beiWintergerste – Jahr für Jahr, auf jedem Feld.Mit dem hybrid-optimierten Anbausystemprofitieren Sie von dem vollen genetischenErtragspotenzial und steigern somit dieRentabilität Ihrer Gerstenproduktion. MehrInformationen finden Sie auf www.hyvido.de.BeratungsCenter0800/32 40 275 (gebührenfrei)beratungscenter.info@syngenta.comAngaben zu den Sorten beruhen aufErgebnissen der offiziellen Sortenversucheund/oder eigenen Erfahrungen.Da die Sortenleistung auch von denjeweiligen Umweltbedingungenabhängig ist, sind die Angaben nichtohne Weiteres replizierbar.


Werktags: 8.00 bis 17.30 Uhr(gebührenfrei)Ralf Brune, Kathrin Urban und Dr. Christoph Krato beraten Sie gerne.Beratungscenter.info@syngenta.comKompetent, praxisnah, persönlich –von der Aussaat bis zur ErnteUnser Angebot■ Umfangreiches Spezialwissen in allen Fragen des Pflanzenschutzes,der Sorten und der Bestandesführung■ Individuelle Beratung für Ihre speziellen Anfragen■ Praxisgerechte und kostensparende LösungenSyngenta Agro GmbHAm Technologiepark 1–563477 MaintalTel. 0 6181/90 81-0Fax 0 6181/90 81-281www.syngenta.de

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