Nr. 222 / Winter 2008

zuerchertierschutz

Nr. 222 / Winter 2008

Nr. 222 / Winter 2008


Zürcher Tierschutz

Zeitschrift Erscheint vierteljährlich

Nummer 222, Winter 2008, 56. Jahrgang

Auflage 14 428 Exemplare (WEMF/SW-beglaubigt)

Redaktion Zürcher Tierschutz, 8044 Zürich

Zürichbergstrassse 263, Postcheck 80-2311-7

Ständige Mitarbeiter(innen):

Fritz Bucher (fb), Sigi E. Lüber (sl), Claudia Mertens (cm), Christine Naef (chn),

Bernhard Trachsel (bt), Barbara Schnüriger (bs), Gerhard Möstl (gm)

Abonnementspreis ist im Mitgliederbeitrag von Fr.10.– inbegriffen

Gestaltung Grafische Konzeption

Jaray Visual Concept

Zürich

Druck FO Print &Media AG, Egg ZH

Geschäftsstelle und Tierheim Anrufe Montag bis Donnerstag 9–11 und 14–16 Uhr

Besuchszeiten: Montag, Mittwoch, Samstag 14–17 Uhr

Zürichbergstrasse 263, 8044 Zürich

Tel. 044 261 97 14, Fax 044 261 04 85

E-Mail: info@zuerchertierschutz.ch

Homepage: www.zuerchertierschutz.ch

Beratungsstelle für Heimtierhaltung Montag bis Freitag 8–9 Uhr, Telefon 044 635 83 43

Meldestelle für zugeflogene und entflogene Vögel

Voliere Seebach: Telefon 044 301 28 50, ab 11 Uhr

Voliere Mythenquai: Telefon 044 201 05 36, 10–11 30 und 14–16.30 Uhr

Igelinformation Telefon 044 261 23 96

Tierrettungsdienst Telefon 044 864 44 00

Meldestelle Findeltiere

des Kantons Zürich Telefon 0848 848 244


Editorial Inhalt

Mit dieser Winterausgabe schliessen wir eine jahrzehntelange

Tradition der quartalsweisen Publikation unseres Vereinsorgans ab.

Die Zeichen der Zeit mit ihrer Fülle an Informationen aus unzähligen

Quellen zu jeder Tages- und Nachtzeit haben uns zu diesem

Schritt bewogen. Das «Tierschutzheftli» hat sich in den letzten

30 Jahren betreffend Umfang und Erscheinungsbild stets gemausert.

Mit dem neuen Logo kam auch das aktuelle Layout, welches

nun auch bereits mehr als 10 Jahre auf dem Buckel hat. Und weil

der Verein seit einem Jahrzehnt auch eine Internetseite betreibt

und damit eine zusätzliche, enorm ausbaubare und auf Aktualitäten

zugeschnittene Informationsplattform geschaffen hat, kommt

dem Vereinsheft, gemessen am Aktualitätsbezug, immer weniger

Bedeutung zu. Auch ist es heutzutage so, dass immer mehr Senioren

und Seniorinnen den Computer zum alltäglichen Gebrauchsartikel

zählen und sich im World Wide Web informieren und unterhalten.

Vorbei sind die Zeiten, wo unsere Sekretärin auf Anfrage

einen bestimmten Passus aus dem Tierschutzgesetz kopierte und

per Post zustellte. Heute verweist man auf den entsprechenden

Link und bittet die Ratsuchenden, sich das Dokument dort gleich

selber zu beschaffen. Und trotzdem: Ein Vereinsheft ist immer noch

etwas Spezielles, den Mitgliedern Vorbehaltenes. Und gedruckte

Informationen sind gleichsam «systemunabhängig». Wer will,

kann den «zürcher tierschutz» überall und zu jeder Zeit lesen und

betrachten, ohne immer einen Laptop mit sich herumschleppen

zu müssen. Deshalb wird er auch weiterhin erscheinen, vielleicht

sogar etwas ausführlicher. Im Frühling kommt er mit Jahresbericht

und weiteren statutarisch festgelegten Themen, im Herbst als

Mitgliederinformation mit ersten Rückblicken auf das Vereinsjahr

und einer Vorschau auf geplante Aktivitäten. So werden unsere

Mitglieder durch die Nutzung aller möglichen Informationskanäle

bestens auf dem Laufenden sein.

Wildtiere

4 Lemuren – Kinder des Urwalds

Aktuell

6 Pferde: Was sich mit der

neuen Tierschutzgesetzgebung ändert

8 Pferdehaltung in der Schweiz

9 Eine Tierhaltung – breite Nutzung –

zu viele Missstände

12 Ponyreitbahnen

aus tierschützerischer Sicht

Tiere und Konsum

14 Kaninchenfleisch aus

tierquälerischer Käfighaltung

Heimtiere

16 Besuch in der Arca di Noè

(Arche Noah)

√ Intern

18 Mitgliederveranstaltung 2008

Tierversuche

20 Der Zürcher Tierschutz am Kongress

über Alternativen zu Tierversuchen

22 Tiere suchen ein Zuhause

Wildtiere

24 Cheeta:

Vermarktung bis zum bitteren Ende

25 Shop

Titelbild: B.Trachsel


4

Wildtiere

Lemuren – Kinder des Urwalds

In den tropischen Wäldern Südostasiens

leben verschiedenartige, bunte Affen,

die in Europa lange Zeit kaum bekannt

waren. Während die Makaken, zu denen

die Rhesus- und Javaneraffen zählen,

bereits vor mehr als 200 Jahren vereinzelt

nach Europa gelangten und in

Menagerien und den ersten zoologischen

Gärten zur Schau gestellt wurden,

drang die Kunde von den Languren, den

Schlankaffen, erst viel später zu uns.

Die lästigen Heiligen

Der Bekannteste in dieser Sippe ist der

Hulman oder Hanuman, der heilige Affe

Indiens, der weitherum hoch verehrt

wird. In der Welt der Religionen, Legenden

und Sagen spielt der Hulman eine

wichtige Rolle. Die Affen, die sich auch in

Ortschaften, ja gar in die Städte wagen,

auf alten Tempelanlagen herumturnen

und sich kühn an Marktständen bedienen,

geniessen bei der dort ansässigen

Bevölkerung oft mehr als Narrenfreiheit.

Doch kaum jemand würde es wagen, die

lästigen und aufdringlichen «Heiligen»

zu vertreiben. Diese silbergrauen Tiere,

die nicht nur in den Wäldern daheim

sind, gehören zu den faszinierenden

Geschöpfen der asiatischen Tierwelt.

Sie sind nicht allein gross und stattlich,

sie wirken auch anziehend durch ihre

Behändigkeit, die Eleganz all ihrer Bewegungen

und ihrer weiten Sprünge.

Ausgewachsene Hulmanmänner – sie

sind doppelt so gross wie die Weibchen –,

erreichen annähernd die Grösse eines

Boxerhundes. Dazu besitzen sie wie fast

alle Languren einen langen Schwanz, der

oft länger als der Körper ist.

Kleider machen Affen

Noch schöner und vor allem viel bunter

zeigt sich der Duclangur oder Kleideraffe.

Sein Vorkommen ist auf Indochina

beschränkt, wo er sehr selten geworden

ist – auch wegen der noch lange nicht

überwundenen Nachwirkungen des verheerenden

Vietnamkrieges. Kleideraffen

heissen diese Tiere, weil sie ob ihrer

bunten Körperzeichnung den Eindruck

erwecken, als würden sie Kleider tragen.

Asiatisch wirken die schräg stehenden,

mandelförmigen Augen.

Heikle Esser

Alle Languren sind Nahrungsspezialisten

und ernähren sich weitgehend von

Laub. Ihr Magen weist eine gewisse

Ähnlichkeit mit demjenigen der Wiederkäuer

auf, der bekanntlich mehrteilig

ist. Nach einer ausgiebigen Mahlzeit,

bestehend aus Blättern, Schösslingen,

Knospen, Blüten, Samen und vereinzelt

Früchten, ruhen die Tiere im Gruppenverband

im Schatten des Waldes und

hoch im Geäst der Bäume.

Bis jetzt war nur von zwei Arten die

Rede. Doch es gibt ihrer noch viele mehr,

etwa den Nilgirilangur, den Weissbartlangur

oder den Haubenlangur. Wahrscheinlich

gibt es noch Arten, die bisher

nicht entdeckt wurden.

Vor Jahren besuchte ich mit Freunden

den Zoologischen Garten von Malakka

in Malaysia. Als besondere Rarität lebte


dort ein Sumatranashorn. Während wir

durch den schönen Garten schlenderten,

beobachteten wir in den Baumkronen

eine Gruppe von Brillenlanguren, die

ohne jegliche Eile von Baum zu Baum

sprangen. Bei vielen Languren sind die

Jungen völlig anders gefärbt als die Alttiere,

und sie sind wahre Goldkinder, die

erst nach Monaten ihr gelboranges Jugendkleid

verlieren.

Das alte Lied

Languren sieht man selten in zoologischen

Gärten, und das ist gut so. Sie sind

Wildtiere

Ein besonders hübscher Vertreter der Schlankaffen:

der Kleideraffe. (Foto: Fritz Bucher)

zumeist sehr heikle Pfleglinge, die nur in

wenigen Fällen ein Alter erreichten, das

demjenigen in der Freiheit entspricht.

Um sie zu schützen, ist es nötig, die Wälder

als ihren ursprünglichen Lebensraum

zu erhalten. Wenn jedoch gerodet wird

und grosse Plantagen mit Ölpalmen entstehen,

ist das Ende nicht allein der Languren,

sondern auch vieler anderer

Wildtiere des tropischen Urwaldes vorprogrammiert.

fb

5


6

Aktuell

Pferde: Was sich mit der neuen

Tierschutzgesetzgebung ändert

Mit dem Inkrafttreten der revidierten Tierschutzverordnung

am 1. September dieses

Jahres hat das Bundesamt für Veterinärwesen

auch das Angebot an diesbezüglichen

Informationen auf seiner Webseite

ausgebaut. Unter www.tiererichtighalten.ch

können die wichtigsten Neuerungen

in zusammengefasster Form gelesen

und heruntergeladen werden. Wer sich in

die Materie vertiefen will, wird leicht

überschaubar zu den einzelnen Gesetzen

mit ihren Detailbestimmungen geführt.

Wir geben nachfolgend den Originaltext

betreffend die Pferde, Esel und Ponys wieder.

Vielgenutzte Tiere notabene, welche

bislang trotz immer wiederkehrender Forderungen

der Tierschutzorganisationen

vom Gesetzgeber «vergessen» wurden

und so kaum geschützt waren. Entsprechend

und im Gegensatz zu anderen, bereits

seit Jahren kontrollierten Bereichen

der Tiernutzung sind Missstände im Umgang

mit Pferden oder bei deren Haltung

heute noch viel zu oft anzutreffen.

Und hier auszugsweise der Wortlaut

der Information des Bundesamtes für

Veterinärwesen an aktuelle und zukünftige

Pferdehalter:

Waren bislang die Bestimmungen für

Pferde in Richtlinien ausformuliert, so

sind diese nun rechtsverbindlich in der

Tierschutzverordnung verankert. Im Zentrum

stehen der Kontakt zu anderen

Pferden, das Verbot der Anbindehaltung

und die Ausbildung.

Pferde tragen immer noch die Verhaltensweisen

vom Leben auf der Steppe in

sich. Als Fluchttiere, an grosse Weiten

gewöhnt, brauchen sie viel Bewegung

und möchten stets ihre Umgebung überblicken

können. Die Anbindehaltung

von Pferden wird deshalb künftig verboten.

In den vergangenen Jahren hat sich

die Pferdehaltung massiv gewandelt –

wohl weniger als 5% der Pferde werden

zurzeit noch angebunden gehalten.

Bis 2013 haben diese Pferdebesitzer

Zeit, ihr Haltungssystem zu ändern.

Pferde kurzfristig anzubinden, bleibt

selbstverständlich erlaubt und ist zeitweise

auch nötig – etwa zur Fütterung,

beim Transport oder über Nacht bei

Ausritten.

Kontakt mit anderen Pferden

Als Herdentier möchte das Pferd mit Artgenossen

zusammenleben können. Die

Tiere müssen deshalb Blickkontakt zu

anderen Pferden haben und diese hören

und riechen können. Kühe oder Ziegen

dagegen können Artgenossen nicht ersetzen.

Pferdehaltende haben bis 2013

Zeit, dies umzusetzen. Jungpferde müssen

in Gruppen aufgezogen werden.

Nur so können sie die Verhaltensweisen

von Pferden richtig erlernen.

Bewegung!

Pferde brauchen viel Bewegung. Täglicher

Auslauf oder Ausritt ist deshalb

vorgeschrieben. Für Zuchtstuten mit

Fohlen, Jungpferde und andere Pferde,

die nicht genutzt werden, ist die tägliche

Auslaufzeit auf mindestens zwei

Stunden festgesetzt.


Die Auslauffläche sollte mindestens

150 m2 gross sein. Wo diese Fläche nicht

gegeben werden kann, muss den Pferden

sicher die Mindestfläche gemäss

Anhang 1, Tabelle 7 der Tierschutzverordnung

zur Verfügung stehen.

Gut ausgebildete Pferdehaltende

Die neuen Tierschutzvorgaben stärken

die Ausbildung. Besitzen Sie mehr als

5 Pferde, müssen sie eine Basisausbildung

besuchen (Sachkundenachweis).

Halten Sie mehr als 11 Pferde gewerbsmässig,

müssen sie künftig eine entsprechende

Ausbildung mit theoretischem

und praktischem Teil vorweisen können.

Aktuell

Der tägliche Weidegang müsste für Pferdeartige (hier Maultier

und Haflinger) eine Selbstverständlichkeit sein. (Foto: B.Trachsel)

Das Bundesamt für Veterinärwesen wird

für die beiden Ausbildungen in den

kommenden Monaten die Inhalte und

Ziele des Kurses oder des Praktikums

festlegen. Die angebotenen Ausbildungen

werden auf der Website des

Bundesamtes publiziert.

Halten Sie sich in Sachen Pferde auf dem

Laufenden mit dem Portal «Tiere richtig

halten» (www.tiererichtighalten.ch) und

abonnieren Sie den Newsletter.

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8

Aktuell

Pferdehaltung in der Schweiz

Im vergangenen Sommer fand in Olten

die 11. Nutztiertagung des Schweizer

Tierschutzes STS statt. Sie war den Pferden

gewidmet, und die einzelnen Referate

wurden unter der Affiche «Pferdehaltung

– Pferdeverhalten» präsentiert.

Wie die Ausführungen von Frau Dr. Iris

Bachmann vom Schweiz. Nationalgestüt

Haras in Avenches eindrücklich belegten,

erfreuen sich Pferde und andere Equiden

in unserem Land stets zunehmender Beliebtheit.

Sie berief sich bei ihren Aussagen

auf den Bericht der Arbeitsgruppe

Pferdebranche (siehe Hinweis Seite 12).

Allein in den letzten 20 Jahren ist die

Gesamtzahl von Pferden, Ponys und

Mindestens zu zweit ist das Minimum für das Gruppentier Pferd.

(Foto: B.Trachsel)

Kleinpferden, Esel, Maultieren und

Mauleseln von 55 000 auf 85 000 Tiere

gestiegen. Die grosse Mehrheit von ihnen

lebt auf Bauernbetrieben in der

Westschweiz und im Mittelland, aber

auch im Thurgau oder dem Tessin.

Mehr als die Hälfte der Pferde sind

Warm- oder Vollblüter, daneben sind

die Kleinpferde oder die Freiberger

(rund 21 000 Tiere oder mehr als die

Hälfte der CH-Zuchtpferde) gut vertreten.

Rund 30 000 Equiden stammen

aus dem Ausland.

Allein diese Zusammensetzung sagt

schon aus, dass die Equiden in der

Schweiz hauptsächlich für Freizeitzwecke

genutzt werden. Weiter kommen

sie bei der Zucht, für den Unterricht,

im Pferdesport oder bei der Arbeit

zum Einsatz. So werden in der Schweiz

in etwa 600 Reitschulen 6000 Pferde eingesetzt,

und rund 10 000 Pferde erscheinen

in den Ranglisten der Concours verschiedener

Schwierigkeitsgrade. Des

Weiteren werden rund 6500 Pferde für

Therapie- oder Rehabilitationszwecke

gehalten, und weitere 2000 arbeiten

regelmässig.

Die Arbeitsgruppe kommt zum Schluss,

dass die Haltung und Zucht von Pferden

ein Teil der ländlichen und regionalen

Entwicklungspolitik ist, welche zur Verbesserung

der Lebensqualität ländlicher

Gebiete beiträgt. Die Pferdebranche ist

ein ernst zu nehmender Wirtschaftszweig,

der Arbeitsplätze schafft und

zur Berufsbildung junger Menschen

beiträgt.


Aktuell

Pferd und Co. – breite Nutzung –

zu viele Missstände

Die Tatsache, dass Pferde in unserem

Land, wie gesehen, nicht einfach als

Liebhabertiere gehalten werden, sondern

einen wachsenden Wirtschaftszweig

in der Tiernutzerbranche verkörpern,

bringt es erfahrungsgemäss mit

sich, dass auch ihre Bedürfnisse häufig in

den Hintergrund gestellt werden. Zeit

und wenig Platz ist Geld, Nachhaltigkeit

eher nicht gefragt. So zumindest läuft es

bei Geflügel, Rindern oder Schweinen.

Und bei Pferden, Ponys und Eseln?

Mangelndes Wohlbefinden

ist weit verbreitet

Seit der Zeit der Grubenpferde hat sich

das Los der Equiden vor allem in den

letzten Jahren deutlich positiv entwickelt.

Dabei scheint es, dass einzelne

Pferderassen von der Weitsicht und dem

Mitgefühl ihrer Liebhaber im Bezug auf

Umgang und Haltung mehr profitieren

als andere. Freuen tuts in diesem Fall

unsere Freiberger, die gemäss wissenschaftlicher

Studien hinsichtlich Wohlbefinden

gar nicht so schlecht dastehen.

Aber: Zwei der Grundübel auch in der

zeitgemässen Pferdehaltung sind nach

wie vor der fehlende Sozialkontakt und

die oft an Tierquälerei grenzende mangelnde

Bewegung. Zwar haben gemäss

Untersuchungen 93,5% der Pferde Sichtkontakt

zu Artgenossen (bei Freibergern

sind es 95%). Hingegen erlaubt man den

Pferden den so wichtigen Körperkontakt

viel zu selten. Nur lediglich 55,3%

der Pferde kommen in den Genuss, sich

gegenseitig zu beknabbern, zusammen

zu ruhen, sich zu reiben oder zu beriechen

oder sich auch mal den Tarif durchzugeben

(Freiberger: 78,4%). Diese essentiellen

Verhaltensweisen, welche für

das Wohlbefinden aller Equiden erwiesenermassen

unerlässlich sind, werden

den bedauernswerten Tieren also mehrheitlich

vorenthalten. Oder besser gesagt,

man hindert sie durch Bauten und

Handling aktiv und absichtlich, sich wie

Equiden verhalten zu dürfen. Einer der

Hauptgründe für derartige Missstände

dürfte der oft erschreckende Mangel an

Tierkenntnis bei PferdehalterInnen sein.

Mit Tierkenntnis sind nicht etwa Abstammungsdaten

oder der wirtschaftliche

Wert des Pferdes gemeint, sondern

das Wissen um dessen natürliche Bedürfnisse.

Der Autor hat erst kürzlich in einer

neu gebauten, grossen Pferdeanlage bei

den Pensionsställen festgestellt (und

weiss auch von anderen, angeblich modernen

Pferdehöfen), dass sämtliche Boxenausläufe

mit Elektrodraht umzäunt

sind. Der «Viehhüter» soll verhindern,

dass die Tiere im Auslauf Körperkontakt

aufnehmen können. Auf die Frage, was

solches mit tiergerechter Pferdehaltung

zu tun habe, verwies man auf die Besitzer

der Tiere, die dies so wünschten.

Man habe eben Angst vor Beissereien

und fürchte um die Gesundheit seines

Lieblings.

Mit Verlaub, es kann Situationen geben,

wo Pferde getrennt werden müssen.

Dies darf aber niemals Standard sein,

und wer solches praktiziert, muss sich

bewusst werden, dass mit dieser Art von

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Aktuell

«Entsozialisierung» Problempferde geradezu

gefördert werden. Leider hat sich

auch der Gesetzgeber der finanzkräftigen

Lobby der Rösseler gebeugt und in der

neuen Tierschutzverordnung lediglich die

Gewährung von Sicht-, Geruchs- und Hörkontakt

vorgeschrieben, was er dann

unter «Sozialkontakt» verbucht. Beschämend,

dass nach 30 Jahren diesbezüglich

ungenügendem Tierschutzgesetz heute,

wo man weiss, wies richtig gemacht wird,

anscheinend durch die Gesetzgeber das

Wichtigste nicht beherzigt und entsprechend

durchgesetzt worden ist.

Würde man Pferde standardmässig und

fachgerecht in Gruppen halten, wäre ein

anderer Missstand nicht derart präsent:

der Bewegungsmangel. Es ist grotesk

und zweifelsohne tierquälerisch, wenn

man einem Tier, das natürlicherweise

fast immer «auf den Beinen» ist, für den

Grossteil seines Lebens die Möglichkeit

zur artgemässen Bewegung (quantitativ

und qualitativ) nimmt. Da kann die Boxe

und der angrenzende Auslauf noch so

schön gebaut sein, die Befriedigung natürlicher

Pferdebedürfnisse ist darin

höchstens rudimentär möglich. Und weil

man aus Studien (z.B. aus dem Jahr

2005) weiss, dass unzählige Pferde pro

Woche lediglich im Durchschnitt 4 Stunden

genutzt (= geritten, gefahren, ausgeführt)

werden, ist das Problem noch

offensichtlicher. Der tägliche Weidegang

mit Artgenossen könnte hier Abhilfe

schaffen, aber wie gesehen ist er weder

vorgeschrieben, noch wird er im erforderlichen

Ausmass und mit der nötigen

Breitenwirkung praktiziert. Das Argument,

dass vielerorts der Zugang zur

Weide nicht (mehr) vorhanden ist, darf

nicht gelten. Wer Pferde (und alle anderen

Equiden) nicht weiden kann, soll die

Finger von ihrer Haltung lassen.

Pferde leiden wortwörtlich

unter dem Menschen

Wenn das Pferd oder die Equiden

schlechthin im tierschützerischen Fokus

stehen, dann muss ein Aspekt zusätzlich

beleuchtet werden. Es ist der Umgang

mit ihnen, die direkte Beeinträchtigung

durch den am oder mit dem Pferd aktiven

Menschen. Lässt man Schweine,

Hühner oder auch Rinder mehr oder

weniger unbehelligt, müssen Pferde,

Ponys und Esel neben der ungenügenden

Haltung regelmässig fragwürdige

Prozeduren über sich ergehen lassen.

Schlecht angepasstes Zaumzeug mit unsachgemässen

Trensen wird von ungeduldigen

Händen über den Kopf bzw.

ins Maul «gewürgt». Mit dem Zügel erhält

man bereits vor dem Aufsteigen ein

Instrument in die Hand, um dem bedauernswerten

Wesen am Kopf herumzuzerren.

Einmal oben, beginnt für viele

der eigentliche Kampf. Statt in das Pferd

hineinzufühlen und mit ihm in Harmonie

zu sein, beginnt das Riegeln, Zerren

oder gar Schlagen und Peitschen. Man

behilft sich auch mit diversen Zäumungsarten,

welche das Pferd in seiner natürlichen

Körper- und vor allem Kopfhaltung

einschränken oder gar aus ästhetischen

Gründen gewollt zu unnatür-


lichen Kopf-Hals-Stellungen zwingen.

Wenn dann noch der Reiter oder die

Reiterin wegen des eigenen Übergewichts,

fehlender allgemeiner Fitness

und mangelhaften Taktgefühls beim

Traben den Rücken des Pferdes mit

plumpen «Schlägen» malträtiert, wird

der Ausritt für das Tier vollends zur

Qual.

Eine besondere Kategorie von möglichen

und tatsächlichen Übergriffen an

Pferden stellt der Sport dar. Wenn

Pferde im Dressurviereck, im Parcours

oder im Gelände im Dienste menschlichen

Ehrgeizes Spitzenleistungen erbringen

müssen, wird immer mal wieder

mit zweifelhaften und verbotenen Mit-

Aktuell

Das Haflinger Fohlen hat Glück gehabt. Statt hartes Training auf

der Rennbahn über sich ergehen lassen zu müssen, geniesst es die

Freiheit des Weidegangs. (Foto: B.Trachsel)

teln nachgeholfen, damit sie dazu überhaupt

in der Lage sind. Neustes bekannt

gewordenes prominentes Beispiel sind

die Olympischen Spiele in Peking. Es ist

nicht ohne Grund schwierig, Auskünfte

über Ausbildungsmethoden etwa für

Dressurpferde oder Traber zu erhalten.

Dass auch Rennpferde viel zu früh und

gleichsam als «Kinder» in ein hartes Training

gesteckt werden, ist leider bekannt,

obwohl nicht erlaubt.

Diese Aufzählungen sind leider nicht

vollständig, was dem Ruf der Branche

nicht gerade zuträglich sein dürfte.

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Aktuell

Besserung tut Not

An der Tagung in Olten kamen auch die

Wissenschaftler zum Schluss, dass auch

heute noch Probleme, welche das Wohlbefinden

der Pferde stark einschränken,

verbreitet sind. Die geringe Nutzung

von Pferden, kombiniert mit weiterhin

traditioneller (und damit nicht pferdegerechter)

Aufstallung, machen zusammen

mit dem Bewegungsmangel und

dem Mangel an Sozialkontakten das

Problem aus. Dass der Ursprung vieler

der beschriebenen Missstände im fehlenden

Wissen der Pferdehaltenden und ihrer

starken Gewichtung sozio-ökonomischer

Überlegungen liegt, haben diverse

Untersuchungen auch gezeigt.

In diesem Sinne und hoffentlich zum

Wohl der Pferde ist die Stossrichtung der

neuen Tierschutzgesetzgebung, welche

von Tierhaltenden mehr Fachwissen verlangt,

zu begrüssen. Es bleibt zu hoffen,

dass die Kantone diese Vorgabe auch

durchsetzen und den Vollzug effizient

und ohne Pardon vorantreiben. bt

Tiere eignen sich unter bestimmten Bedingungen

sehr gut für die geistige und

auch körperliche Entwicklung von Kindern.

Korrekt vermittelt, lernen die Kinder

nicht nur fühlen, sondern sie lassen

Quellen:

– Hengartner B. (2005): Evaluation der

Pferdehaltung im biologischen Landbau.

Diplomarbeit Schweiz. Hochschule

für Landwirtschaft, Zollikofen (Erhebung

2005)

– Bachmann I., Stauffacher M. (2002):

Haltung und Nutzung von Pferden in

der Schweiz: Eine repräsentative Erfassung

des Status Quo.

Schweiz. Arch. Tierheilk., 148,

191–197 (Erhebung 2002)

– Poncet Pierre-André, Guillet Allain.

Jallon Luc, Lüth Anja, Martin Raymond,

Montafon Stéphane, Saunier

Elise, Troillet Charles F., Wohlfender

Karin (2007): Wirtschafts-, gesellschafts-

und umweltpolitische Bedeutung

des Pferdes in der Schweiz:

Bericht der Arbeitsgruppe Pferdebranche

(Kurzversion). Avenches

– Tierärztliche Vereinigung

für Tierschutz e.V.

Merkblatt Nr. 116 (Ponyreitbahnen)

Ponyreitbahnen

aus tierschützerischer Sicht

sich auch sensibilisieren für Bedürfnisse

und auch Befindlichkeiten von Mitgeschöpfen.

Der Einsatz von Tieren für oder mit Kindern

erfreut sich zunehmender Beliebt-


heit. Wohl am häufigsten anzutreffen ist

die Szenerie mit der kleinen Manege auf

dem Chilbigelände oder am Volksfest,

wo Ponys artig in Einerkolonne ihre

Runden drehen und die Augen der reitenden

Kinder zum Leuchten bringen.

Auf den ersten Blick ein idyllischer Anblick,

stellen sich bei einem solchen Einsatz

von Ponys auch Fragen hinsichtlich

des Tierwohls. Abgesehen davon, wird

den Kindern durch das stupide Im-Kreis-

Gehen der Ponys ein Bild vermittelt, das

aus tierschutzethischer Sicht nicht mehr

zeitgemäss ist.

Grundsätzlich unterliegt der Betrieb

einer Ponyreitbahn der Bewilligungspflicht,

da es sich dabei um Werbung

mit Tieren handelt. Das Gesetz bietet

aber keine Handhabe, Ponyreitbahnen

an sich zu verbieten. Analog zu anderen

Nutzungsarten von Tieren oder speziell

Pferdeartigen gelten aber selbstverständlich

die diesbezüglichen Bestimmungen

der Tierschutzgesetzgebung.

Das beginnt mit dem Transport, wo geeignete

Fahrzeuge einzusetzen sind.

Diese dürfen aber nicht als Dauerunterkünfte

auf dem Platz dienen. Ausserhalb

der Manege sind die nötigen und tauglichen

Strukturen zu schaffen, wo die

Tiere artgemäss gefüttert werden können

und das ungestörte Ruhen möglich

ist. Wer Ponys vorübergehend anbinden

muss (z.B. zum Putzen oder Satteln),

darf dies nicht an der Trense oder am

Trensenring tun. Im Prinzip reicht auch

für das Führen in der Manege ein Halfter

aus.

Aktuell

Wichtig ist, dass beim Rundherumgehen

nach längstens 30 Minuten die Hand

gewechselt wird. Nur so werden die Tiere

physisch und psychisch ausgeglichen

trainiert. Ebenso muss die Manege gross

genug (mindestens 10 m Durchmesser)

sein, damit sich die Tiere nicht auf zu

engem Radius bewegen müssen. Selbstverständlich

sind regelmässige und ausgiebige

Pausen vorzusehen, in denen die

Ponys fressen und saufen oder sich versäubern

und abliegen können. In den

Pausen gehören die Tiere abgesattelt.

und sie müssen sich frei bewegen können.

Allfällige Ersatztiere sind so auszuwählen,

dass sie bereits in der Gruppe

integriert sind. Hengste sollten aus Gründen

der Sicherheit für Mensch und Tier

nicht eingesetzt werden. Auch hochtragende

Stuten oder säugende Stuten

ohne Fohlen müssen zu Hause bleiben.

Schliesslich haben Betreiber von Ponyreitbahnen

im Sinne eines vorsorglichen

Tierschutzes darauf zu achten, dass die

Anlage an einem möglichst ruhigen Ort

installiert wird. Gerade auf Chilbi- und

ähnlichen Festplätzen sind die akustischen

und optischen Reize enorm hoch,

was das Wohlbefinden der Tiere beeinträchtigen

kann.

Wir möchten mit diesem Artikel speziell

alle Eltern von kleinen Kindern ermuntern,

beim nächsten Besuch einer Ponyreitbahn

die Augen und Ohren offen zu

halten und bei Bedarf die Betreiber

freundlich und in einem konstruktiven

Gespräch auf Missstände aufmerksam

zu machen. bt

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Tiere und Konsum

Kaninchenfleisch

aus tierquälerischer Käfighaltung

Seit einigen Monaten führt die Nutztierschutzorganisation

kagfreiland die Kampagne

«Stopp Käfigkaninchen» durch.

Der Zürcher Tierschutz unterstützt nicht

nur diese Aktion, sondern die Kaninchen

stehen für uns im Dauerfokus hinsichtlich

Schutzbemühungen. Wir sind mit

kagfreiland der Meinung, dass Konsumenten

und Konsumentinnen in einem

Land mit einem an sich beachtlichen

Tierschutzstandard nicht länger mit einem

Qualprodukt wie dem Käfig-Kaninchenfleisch

an der Nase herumgeführt

werden dürfen.

kagfreiland zeigt auf seiner Internetseite,

wo gleichsam das Kaninchen im

Käfig hockt:

Nur die Gruppenhaltung im geräumigen Gehege erfüllt die

Anforderungen an Tiergerechtigkeit. (Foto: Gabi Trachsel)

Diese 15 CH-Unternehmen verkaufen

Käfig-Kaninchenfleisch

Jährlich wird über eine Million Kilogramm

Kaninchenfleisch aus tierquälerischer

Käfighaltung in die Schweiz importiert.

Das Fleisch wird weit unter den Vorgaben

des Schweizer Tierschutzgesetzes

hergestellt. Ein Film auf www.kagfreiland.ch

zeigt, wie die Tiere in engen

Drahtgitterkäfigen gehalten werden.

Platz pro Tier: 1 A4-Seite. In einer Zwischenbilanz

zur Kampagne «Stopp Käfigfleisch»

nennt kagfreiland, die schweiz.

Nutztierschutz-Organisation, die Unternehmen

beim Namen, die Käfigfleisch

importieren, handeln und verkaufen,

auch jene, die zweifelhafte oder gar

keine Aussagen machen, sowie jene, die

Käfigfleisch gestoppt haben.

Diese Unternehmen handeln bzw. verkaufen

Kaninchenfleisch aus Käfighaltung

(Stand: 1. November 2008):

Bischofberger

Casic

Sodedis

VB Food international

Fideco

Seinet & Co.

Schröder Comestibles

Carnoglob

Candrian Catering

Carmelo’s Fleisch-Shop

Metzgerei Angst

Metzgerei Reif

Zellweger Comestibles


Quälfleisch durch die Hintertür importiert

Das Leben in den blanken Drahtgitterkäfigen

ist für die Kaninchen eine Tortur.

Die Tiere haben nur gerade eine A4-Seite

Platz, stehen immer auf Drahtgitter,

haben weder Einstreu noch Beschäftigung

und können sich kaum bewegen,

nicht ausgestreckt liegen oder Männchen

machen. Eine solche Haltung wäre

in der Schweiz verboten. Die Schweizer

Unternehmen lassen billig im Ausland

produzieren. Auf Kosten der Tiere. kagfreiland-Geschäftsleiter

Roman Weibel

ist empört: «Was nützt uns ein gutes

Schweizer Tierschutzgesetz, wenn durch

die Hintertür Quälfleisch importiert

wird? Das ist eine Sauerei!» Und Nadja

Brodmann, Zoologin und Rechercheurin

bei kagfreiland, ergänzt: «Gerade von

renommierten, qualitätsbewussten CH-

Unternehmen hätte man erwarten können,

dass zur Qualität eines Nahrungsmittels

auch die Tierhaltung gehört.»

Zwischenbilanz listet 34 Unternehmen auf

kagfreiland fordert: Stopp Kaninchenfleisch

aus Käfighaltung und Umstellung

auf Fleisch aus tiergerechter Stall-Gruppenhaltung.

In einer detaillierten Zwischenbilanz

per 1. September 2008 (siehe

www.kagfreiland.ch) listet kagfreiland

die Unternehmen auf, a) die Käfigfleisch

anbieten, b) die keine Auskunft geben,

c) die zweifelhafte Aussagen machen,

d) die Käfigfleisch gestrichen haben, und

e) die Kaninchenfleisch aus besserer Haltung

im Sortiment haben.

Tiere und Konsum

Nationalrat sagt Ja zur Deklarationspflicht

von Käfig-Kaninchenfleisch

Am Schlusstag der Herbstsession hat der

Nationalrat die Motion «Deklarationspflicht

für Käfig-Kaninchenfleisch» überwiesen.

Bereits der Bundesrat hat sich

für diese Deklaration ausgesprochen.

Das Geschäft geht nun an den Ständerat.

Die von der Zürcher Nationalrätin

Tiana Angelina Moser eingereichte Motion

will importiertes Kaninchenfleisch,

das aus in der Schweiz verbotener Käfighaltung

stammt, der Deklarationspflicht

unterstellen. Ähnlich den Käfigeiern.

Die Motion zielt auf eine Änderung der

Landwirtschaftlichen Deklarationsverordnung

ab. Neben Käfigeiern soll neu

auch Käfig-Kaninchenfleisch der Deklarationspflicht

unterstellt werden. Damit

wird die Wahlfreiheit der KonsumentInnen

gewährleistet. Sie wissen sonst

nicht, was sie für Fleisch essen und wie

die Tiere gehalten wurden. Ohne Deklarationspflicht

würden zudem die in der

Schweiz tiergerecht produzierenden

Landwirte benachteiligt.

Grausam:

Standardhaltung

für ausländische

Fleischkaninchen.

En Guete!

(Foto: kagfreiland)

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Heimtiere

Besuch in der Arca di Noè

(Arche Noah)

Stall mit Gehege.

(Alle Fotos:

G.Trachsel)

An einem sonnigen Tag Ende August

durften unsere Tierpfleger-Lehrtochter

Rebecca und ich eine Tierauffangstation

in Italien besuchen. Wir unternehmen

solche Besuche zum einen, um uns ein

Bild über Institutionen zu machen, die

wir unterstützen. Zum anderen ist es gerade

für die Auszubildenden immer

interessant, wenn sie in anderen Betrieben

einen Augenschein nehmen können.

Nach der Ankunft in Luino wurden wir

von Frau und Herrn Holenstein zu Arca

di Noè gebracht. Mit der tatkräftigen

Hilfe von Herrn Gallo und noch anderen

guten Seelen hilft man dort Tieren aller

Art. Neben Katzen, Kaninchen und

Meerschweinchen beherbergt die Station

auch eine Kuh sowie Ziegen, Esel,

Schweine, Gänse, Enten und Hühner. Ab

und zu werden auch Wildtiere in Pflege

genommen wie zum Beispiel ein Rehbock,

der nach seiner Genesung in ein

Schutzgebiet umgesiedelt werden soll.

Aber auch Füchse werden betreut und

später wieder ausgewildert.

Das Gelände der Arca di Noè befindet

sich etwas ausserhalb des Ortes Ponte

Cremenago in einem Waldstück. Während

das Geflügel eigentlich vor Feinden

in einem Gehege geschützt ist, halten

sich drei Gänse ausserhalb auf und spazieren

zwischen Ziegen, Esel und der

Kuh umher. Mit viel Herzblut werden

das ganze Gelände und die Gehege in

Schuss gehalten. Die Katzen dürfen sich

frei bewegen, ausser sie seien Neuankömmlinge,

die zuerst nur im Haus gehalten

werden, bis die tierärztlichen

Kontrollen abgeschlossen sind. Das Haus


ist mit Secondhand-Möbeln und geschenkten

Katzenbetten katzengerecht

eingerichtet.

Herr Gallo erzählt uns zu den einzelnen

Tieren ihre jeweiligen Schicksalsgeschichten.

Da gibt es Katzen, denen man

beispielsweise mit Säure Schmerzen zugefügt

hat oder die mit anderen zweifelhaften

Methoden getötet werden

sollten. Für uns Schweizerinnen sind

seine Schilderungen kaum auszuhalten,

da bei uns die Tierquälereien dank der

Gesetzgebung nur noch selten anzutreffen

sind.

Man zeigt uns etwas ausserhalb der Anlage

ein Gelände, wo nun eine neue

Weide vorbereitet und noch richtig eingezäunt

werden muss. Auch der Bau eines

Stalls ist vorgesehen.

Im Dorf Roggiano gibt es auch noch einen

Ziegenstall mit riesigen Ziegen und

einen Hausteil, der zur Unterbringung

und Betreuung von Katzen dient. Das

Haus haben die Mitarbeiter von Arca di

Noè selbst renoviert. Die Räume wurden

mit alten Möbeln und selbstgebauten

«Wurfboxen» eingerichtet.

Die hier lebenden Katzenpfleglinge werden

weitervermittelt. Nach Möglichkeit

sucht man Plätze in Italien, manchmal

auch in der Schweiz.

Für anfallende Betriebskosten sucht Arca

die Noè laufend finanzielle Unterstützung.

Der Zürcher Tierschutz hat verschiedentlich

Beiträge gesprochen, im

Wissen, dass Tierauffangstationen

gleichsam ein Fass ohne Boden sind.

Trotzdem ist jede noch so kleine Unter-

Heimtiere

stützung wichtig. Wir nehmen gerne

Spenden mit dem Vermerk «Arca di

Noè» entgegen und leiten diese weiter.

PC 80-2311-7

Zürcher Tierschutz

Zürichbergstrasse 263

8044 Zürich

Katzen zeigen Fantasie bei der Wahl ihrer Schlafplätze.

Herr Gallo mit Esel.

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Intern

Mitgliederveranstaltung 2008

Fledermäuse – ein nicht alltägliches

Thema. Warum eigentlich? Sind sie doch

oft ganz in unserer Nähe, ob auf dem

Land oder in der Stadt. Bei einbrechender

Dämmerung vollführen sie ihren

Tanz in den Lüften. Fledermäuse in der

Natur zu beobachten, ist ein unvergessliches

Erlebnis – aber es braucht Geduld!

Sie fliegen nur, wenn es ihnen genug

warm und der Bauch genug leer ist.

Am Mitgliederanlass vom 20. September

durfte sich die Gruppe der Fledermausinteressierten

von Dr. Hans-Peter Stutz

und seinem Team in die rätselhafte Welt

der Fledermäuse entführen lassen. Manches

Geheimnis wurde gelüftet, Fragen

geklärt und das Verständnis für diese sagenumwobenen

Segler der Nacht geweckt.

Mit viel Humor, Fachwissen und

Liebe für die Tiere wurden uns die Lebensräume

und Gewohnheiten der Tiere

mittels anschaulicher Beispiele aus dem

Rauhautfledermaus. (Foto: Stiftung Fledermausschutz)

Erfahrungsschatz der Mitarbeiter näher

gebracht.

Viele der 30 einheimischen Fledermausarten

leben nahe beim Menschen, gelegentlich

mit ihnen unter einem Dach.

So verkriechen sie sich in engen Ritzen

und Spalten, verstecken sich zwischen

Dachbalken und Ziegeln oder auch im

Zwischendach, d.h. zwischen Dachabdeckung

und Unterdach. Im Winter halten

sie ihren Winterschlaf in Felshöhlen,

Baumhöhlen, Fassadenspalten, Kellern

oder Scheiterbeigen.

Tiere, die in Not geraten sind, verirrt, erschöpft

oder verletzt gefunden werden,

werden vom Team der Fledermausstation

gepflegt, bis sie wieder gesund und

gut genährt in die Freiheit entlassen

werden können – ein erhebender Moment

für die Mitarbeiter, sicher der

schönste Lohn für ihre Arbeit.

Im vergangenen Jahr wurden 600 telefonische

Hilferufe bearbeitet, und von den

rund 150 an der Fledermausschutz-Not-


station gepflegten Tieren konnte mehr

als die Hälfte wieder freigelassen werden.

Bestimmt empfehlenswert für Jung und

Alt, so ein Besuch bei der Stiftung Fle-

Intern

dermausschutz und der Fledermaus-Ausstellung

im Zoo Zürich. Dabei sein beim

Füttern der Tiere gehört dazu!

Maja Mattmann

Fledermausfütterung.

(Foto: G.Trachsel)

Fledermausausstellung.

(Foto: G.Trachsel)

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Tierversuche

Der Zürcher Tierschutz am Kongress

über Alternativen zu Tierversuchen

Der lange Weg weg vom Tierversuch

Im September fand der 15. Internationale

Kongress über Alternativen zu Tierversuchen

in Linz (A) statt. Der Zürcher

Tierschutz verfolgt diese Kongresse seit

Langem, denn hier erfährt man, was auf

dem Gebiet der Alternativmethoden

läuft und warum die Entwicklung weg

vom Tierversuch zum Teil so zermürbend

langsam ist. In Linz treffen sich Forschende

aus vielen Fachrichtungen und

stellen ihre neuesten Ergebnisse vor.

Hier berichten Mitglieder internationaler

und nationaler Behörden, wie es um

die Entwicklung auf gesetzgeberischer

Barbara Schnüriger (l.) und Claudia Mertens mit ihrem Poster

in Linz. (Foto: Zürcher Tierschutz)

Seite und um die Anerkennung versuchstierfreier

Testmethoden steht. Und hier

referieren auch Tierschutzfachleute über

ihre Anstrengungen zum Schutz von

Versuchstieren.

Primatenversuche auf dem Prüfstand

Dieses Jahr war der Zürcher Tierschutz

mit einem eigenen Beitrag präsent. Die

wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen

Claudia Mertens und Barbara Schnüriger

präsentierten ein Poster, worin über die

beiden Primatenversuche rapportiert

wird, die 2007 durch einen Rekurs der

Zürcher Tierversuchskommission gestoppt

wurden. Es wird aufgezeigt, wie

verbissen die Forschenden sich für ihre

Tierversuche wehren (mit einer ersten


Beschwerde beim Verwaltungsgericht

und einer weiteren Beschwerde beim

Bundesgericht) und wie aufwändig und

langwierig ein Rechtsstreit mit Bezug

auf Tierversuche darum ist.

Viele Alternativen und Hoffnung

in der Toxikologie

Primatenversuche waren freilich kein

Schwerpunkt der Tagung, Gott sei Dank!

kann man da nur sagen. Vielmehr ging

es zum überwiegenden Teil um neue

Entwicklungen in der Toxikologie (Prüfung

von Substanzen auf ihre Giftigkeit

oder von Medikamenten und Impfstoffen

auf schädliche Nebenwirkungen).

Stoffe, die als Chemikalien, Medikamente

oder Impfstoffe in Verkehr gebracht

werden sollen, müssen für ihre

Zulassung sehr viele toxikologische Tests

durchlaufen. Früher wurden hierfür unglaubliche

Mengen von Versuchstieren

Tierversuche

eingesetzt. Oft mussten diese Tiere

schwer leiden, bevor sie elendiglich starben

(Schweregrad 3 Versuche). Solche

Versuche gibt es zwar heute noch. Es

konnte aber schon viel gewonnen werden,

indem durch schrittweises Vorgehen

und feinere Auswertungsmethoden

pro Test weit weniger Tiere benötigt

werden. Mehr und mehr werden nun

auch Methoden präsentiert, die ganz

ohne Versuchstiere auskommen und

mindestens so gute wenn nicht gar bessere

(sicherere) Ergebnisse erzielen als

der herkömmliche Tierversuch. Das ist

zum Beispiel bei vielen Tests der Fall, die

zur Prüfung der Wirkung von Substanzen

auf die Haut nötig sind. Dank verschiedener

sogenannter In-vitro-Hautmodelle

(«künstliche Haut») kann Tausenden

von Kaninchen und Meerschweinchen

ein trauriges Los erspart

werden. cm/bs

Hundehaltende:

Achtung, neue Vorschriften

Die neue Tierschutzgesetzgebung sieht eine Ausbildungspflicht für Sie als Hundehalter vor.

Künftig müssen Sie vor dem Kauf eines Hundes einen theoretischen Kurs besuchen. Wenn

Sie den Hund erhalten, müssen Sie im ersten Jahr ein Training zusammen mit Ihrem Hund

absolvieren. Dabei lernen Sie die Bedürfnisse und das Verhalten Ihres Hundes kennen und

wie Sie ihn in verschiedenen Alltagssituationen unter Kontrolle halten können.

Die Ausbildungsvorschriften gelten seit dem 1. September 2008. Wer damals bereits Hunde

hatte, muss nur noch beim Kauf eines neuen das Training absolvieren. Wer aber erst im

Herbst 2008 einen Hund kauft, muss den theoretischen Kurs und das Training bis spätestens

1. September 2010 gemacht haben.

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Tiere suchen ein Zuhause

Senta, 3 Jahre

Senta ist eine sensible, zurückhaltende

und bei ihr unbekannten Menschen etwas

misstrauische Hündin. Sobald sie

Vertrauen gefasst hat, wird sie schnell

anhänglich. Wir suchen für sie einen ruhigen

Platz bei hundeerfahrenen und

geduldigen Menschen, die bereit sind,

mit ihr neben den vorgeschriebenen

Kursen eine Hundeschule zu besuchen.

Leika, 10 Jahre

Diese aufgeweckte und anhängliche

Hündin verfügt über einen guten Gehorsam

und ist umgänglich mit Hunden

und Katzen. Wir suchen für sie einen

Platz, wo sie ihren Lebensabend verbringen

kann.

Tommy

Lee,

1 Jahr

Tommy Lee ist ein aufgeweckter Fila

Brasileiro x Bordeauxdogge-Mischlingsrüde.

Da er während der ersten Lebensphasen

das Hunde-ABC wegen menschlichen

Versagens verpasst hat, weist er

verschiedene Defizite auf. Unter anderem

reagiert er auf neue Situationen

ängstlich und ist schnell überfordert. Bei

vertrauten Personen ist er anhänglich

und freundlich, gegenüber Fremden

bleibt er zurückhaltend bis misstrauisch.

Dieser Hund wird nur an Kenner und

Liebhaber dieser Rassen vermittelt. Er

braucht intensive Betreuung, das heisst

die Defizite müssen so weit möglich

durch konsequente Schulung und Erziehung

aufgearbeitet werden.

Brownie und Rehli

Diese zwei Kaninchen suchen einen

gemeinsamen Platz in einer kaninchengerechten

Aussenanlage.


Minka, 7 Jahre

Minka ist eine kleine Katze, die Streicheleinheiten

geniesst. Nur traut sie sich

nicht, diese einzufordern. Wir suchen für

sie einen ruhigen Platz mit Freilaufmöglichkeit

bei Menschen, die die Zurückhaltung

von Minka mit Geduld und

Vertrauen abzubauen bereit sind.

Fina, 1 Jahr

Fina versteht sich sehr gut mit Artgenossen.

Menschen gegenüber ist sie etwas

zurückhaltend, wenn sie Vertrauen gefasst

hat, jedoch sehr verschmust und

anhänglich.

Silver, 6 Jahre

Silver ist ein selbstbewusster kastrierter

Kater, der die Aufmerksamkeit gerne

für sich beansprucht. Mit Kindern hat

er schlechte Erfahrungen gemacht und

zeigt sich entsprechend «reserviert».

Wir suchen für ihn einen Platz mit Freilaufmöglichkeit.

Pamäluf, 8 Jahre

Pamäluf ist eine anfangs eher zurückhaltende

Katze. Hat sie Vertrauen gefasst,

ist sie sehr anhänglich und verschmust.

Sie versteht sich gut mit Artgenossen

und sucht einen Platz mit Auslauf.

Wenn Sie sich für

eines der Tiere interessieren,

rufen Sie uns

zwischen 11 und

12 Uhr unter

der Telefonnummer

044 261 97 14 an,

oder kommen Sie

direkt ins Tierheim zu

den Besuchszeiten

(Montag, Mittwoch

und Samstag zwischen

14 und 17 Uhr),

an der Zürichbergstrasse

263, hinter

dem Zürcher Zoo.

E-Mail: tierheim@

zuerchertierschutz.ch

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Wildtiere

Cheeta:

Vermarktung bis zum bitteren Ende

Wer wenigstens einen der alten Tarzanfilme

gesehen hat, dem ist Cheeta ein

Begriff. Der Schimpanse, der Cheeta und

andere Rollen in etlichen Filmen verkörperte,

ist heute der älteste lebende

Vertreter seiner Art auf der Welt. Der

76-Jährige lebt seit 1992 in einem Heim

für betagte Hollywoodaffen. Am 1. Oktober

erscheint «seine» Autobiografie

in «seinen eigenen Worten». Der britische

«Guardian» hat das Buch sogar für

seinen Buchpreis nominiert.

Die Vermenschlichung geht über die

Schmerzgrenze. Nachdem der Schimpanse

1932 im Dschungel Liberias als

Jungtier gefangen wurde, hatte er

35 Jahre lang dem Film zu dienen. 1967

nahm seine Filmkarriere ein jähes Ende,

als er anfing, seine Filmpartner zu beissen.

Dies wird dann im Buch offenbar

auch unterhaltsam «von ihm» beschrieben,

ebenso auch lustige Erlebnisse wie

eine gemeinsame Nacktszene mit einer

Jane-Darstellerin. Man fragt sich, ob die

Vermarktung dieses Schimpansenmännchens

denn nie aufhören wird. Das Bild

auf dem Buchumschlag wirkt unfreiwillig

tragisch, wenn man sich überlegt,

wie sehr dieses Tier immer noch als Pro-

jektionsfläche dient und wie wenig sein

wahres Wesen als Schimpanse je interessiert

hat. Eine Würdeverletzung sondergleichen.

Cheeta malt unter anderem, und seine

Bilder werden für den Erhalt des Heims

und andere gute Zwecke verkauft. Auch

die Einnahmen des Buches sollen Schimpansen

zugute kommen. Wenigstens

eine gute Sache, ist man versucht zu

denken. Die Botschaft jedoch, die den

Menschen in Cheetas Namen gegeben

wird, ist, dass Schimpansen lustig in der

menschlichen Gefangenschaft leben,

rauchen, trinken und ihren Starruhm

Geniessen. Mit Schimpansen und ihrem

Wohlergehen hat dies aber nicht im

Geringsten zu tun. Wie viel sinnvoller

und schöner wäre es gewesen, aufgrund

von Cheetas Leben ein Werk zu schreiben,

welches die Verwendung von Tieren

in der Filmwelt kritisch hinterfragt

oder uns seine Verwandten im Dschungel

näher bringen würde. Solch ein Buch

wäre aber wohl nicht für Preise nominiert

worden, da wir uns offensichtlich

lieber auch weiterhin über den lustigen

Clown in Schimpansengestalt amüsieren

möchten. bs


Uta Reichenbach, Tanja Sinner

Die Hundeschule: Agility

2008, 96 Seiten

Art.-Nr. 978-3-2750-1660-0

CHF 18.90

www.tierbuchshop.ch

Auswahl aus dem Tierbuch-Shop

Agility-Hunde sind Spitzensportler. Die Teilnehmer müssen körperlich

und geistig fit sein, um einen anspruchsvollen Agility-

Parcours mit Freude und Erfolg bewältigen zu können. Dieser

Ratgeber behandelt ausführlich die Aufbauarbeit, die schon

beim Junghund beginnen muss. Schritt für Schritt wird der Leser

mit verschiedenen Geräten, Hindernissen und Linienführungen

vertraut gemacht. Dabei spielt die Körpersprache des Hundeführers

die entscheidende Rolle.

Heribert Schulmeyer

Fiffi und die schönen Hunde

2008, 32 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8985-5826-6

CHF 23.90

Alle möglichen Hunde begegnen Max und Fiffi auf der Strasse:

grosse Hunde, starke Hunde, Hunde mit langen Beinen, Hunde

mit kerzengeraden Schwänzen und Hunde mit glänzendem

Fell. Fiffi wäre auch so gern ein schöner Hund! Aber leider hat

er kurze Beine, struppiges Fell und einen krummen Schwanz.

Eine rasante und dennoch sanfte Geschichte über Äusserlichkeiten

und innere Werte. Ab 6 Jahren.

Margot Scheffold,

Katrin Fröhlich (Stimme)

Tierärztin Tilly Tierlieb:

Hund Balu – Hörbuch

2008, CD 75 Minuten

Art.-Nr. 978-3-8680-4025-8

CHF 19.90

Ab 6 Jahren

Martina Nau

Auf und davon:

Wie der Jagdtrieb des Hundes

kontrollierbar wird

2008, 79 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8612-7755-2

CHF 20.50

Ein jagdtriebiger Hund ist ein Problem, sowohl für sich selbst

als auch für seinen zweibeinigen Besitzer. Mit einem konsequenten

und systematischen Training sind die Aussichten auf

einen zufriedenstellenden Erfolg oftmals gar nicht so gering.

Hierzu benötigt man erstens Grundwissen über verschiedene

Themenbereiche wie zum Beispiel Jagdtrieb, Lernverhalten und

Rangordnung und zweites ein klares Konzept für das praktische

Training. Beides will das Buch vermitteln.

Micaela Köppel

Dogdance:

Der kreative Hundesport

2008, 160 Seiten

Art.-Nr. 978-3-2750-1657-0

CHF 34.90

Dogdance liegt im Trend, weil es die Kreativität und das Miteinander

von Hund und Mensch fördert. Für Agilityhunde ist es

so etwas wie Denksport zum Ausgleich, für Familienhunde die

Freizeitbeschäftigung schlechthin, für Turnier-Interessenten der

Trendsport. Dieser Ratgeber bietet die Basics für Einsteiger,

darüber hinaus Tipps und Tricks für Profis. Nicht nur in Worten,

sondern auch durch zahlreiche Bilder wird demonstriert, wie

man es schafft, dem Hund Bewegungen zur Musik beizubringen.

Kalender

Hunde 2009

33,5 x 23,5 cm

Art.-Nr. 978-3-7827-3259-8

CHF 19.90

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Jone Heer

Süsser die Katzen nie schnurren:

Die schönsten Katzengeschichten

zum Fest

2008, 256 Seiten

Art.-Nr. 978-3-4922-5138-9

CHF 11.90

Wie setzt man sich am besten bei seinem Liebsten gegen die

unfaire schnurrende Konkurrenz durch? Ob der geliebte Stubentiger

Ihren Geschmack bei der Auswahl des Weihnachtsgeschenks

treffen wird? Und in was für Nöte kann einen ein gebildeter

und sprachmächtiger Kater bringen? Berühmte Autorinnen

und Autoren schreiben über Samtpfoten und Stubentiger:

von Ruth Rendell und Robert Gernhardt bis zu Ian McEwan,

T.S. Eliot und Jean Cocteau. Eine unterhaltsame und einzigartige

Sammlung von Weihnachtsgeschichten über winterliche Samtpfoten

und Stubentiger.

Eduardo Bardella Rapino,

Matteo Gubellini

Wenn ich eine Katze wäre

2008, 36 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8558-1464-0

CHF 22.80

Was würdest du tun, wenn du eine Katze oder eine Ameise

oder ein Wal oder ein Pferd wärst? Diese Frage zieht sich durch

das Buch wie ein roter Faden. Es entsteht ein Wechsel des Blickwinkels,

alles, was gross ist, wird plötzlich klein, was tief ist,

kommt hoch, was dunkel ist, wird hell. Mit diesem Buch kann

man Stunden mit einem Kind verbringen und sich vorstellen:

Was wäre wenn? Ab 4 Jahren.

Patricia Mennen,

Ursula Weller (Illustratorin)

Die Katze – Das Einsteigerbuch

für kleine Katzenliebhaber

2008, 16 Seiten

Art.-Nr. 978-3-4733-2770-6

CHF 17.30

Ab 2 Jahren

www.tierbuchshop.ch

Direktbestellung via

www.tierbuchshop.ch

oder mit Bestellformular

Anny Duperey,

Doris Heinemann (Übersetzerin)

Das Glück, von einer Katze gefunden

zu werden: Eine Liebeserklärung

2008, 157 Seiten

Art.-Nr. 978-3-5961-7943-5

CHF 15.00

Katzen bevölkerten Anny Dupereys Kindheit, und Katzen waren

es, die ihr diese Kindheit, die Erinnerung, wiedergaben, nachdem

sich infolge eines Schicksalsschlags ein schwarzer Schleier

des Vergessens darüber gelegt hatte. Mit dem Kartäuser Titi,

ihrer ersten Schicksalskatze, findet sie zum ersten Mal zu sich.

Missoui, die unvergessliche Katze, begleitet sie durch eine

schwere Zeit, und Mina, die Schriftstellerkatze, ist immer da, wo

geistig gearbeitet wird. Die Geschichte dieser Katzen mit ihrer je

eigenen Präsenz und ihrer starken Verbundenheit mit der Erzählerin

wird alle Katzenfreundinnen und -freunde berühren.

Bruce Folge

Natürliche Katzenhaltung

2008, 160 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8310-1174-2

CHF 27.90

In diesem kompetenten Praxisratgeber erfahren Sie alles, was

Ihre Katze für ein rundum gesundes Leben braucht. Von artgerechter

Ernährung und Haltung über natürliche Gesundheitsfürsorge

und sanfte Therapien für Körper und Seele des Tieres – der

ganzheitliche Ansatz des Buches behandelt alle Aspekte der Pflege,

des Zusammenlebens mit dem Menschen und der Behandlung

von Erkrankungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf

dem Thema Gesundheitsstörungen. Das breite Spektrum der vorgestellten

Therapiemethoden reicht von Akupunktur über Homöopathie

und Schüsslersalze bis zu Chiropraktik und Bachblüten.

Dédé Moser

Katzenkalender «GHETT

e libri al pien di Geisc» 2009

21,5 x 24 cm

Art.-Nr. 562484

CHF 23.00


Christina Manuela Frey

Ein Spielplatz für Kaninchen

2008, 95 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8001-5477-7

CHF 28.90

www.tierbuchshop.ch

Spielen ohne Grenzen. Gesund und munter, so will jeder Besitzer

seine Kaninchen erleben. In der freien Natur kümmern

sich die Tiere selbst um ihr Wohlergehen, in der Obhut des

Menschen liegt es an uns, ihnen ein glückliches Leben zu ermöglichen.

Entscheidend dafür ist, dass man Kaninchen ein

artgerechtes und abwechslungsreiches Zuhause bietet. Dieses

Buch zeigt, wie man seinen kuscheligen Langohren mit pfiffigen

Einrichtungsideen ein wahres Wohlfühl-Zuhause einrichtet

und ihnen mit tollen Spielideen die Langeweile vertreibt.

Joe Fischler

Stall und Käfig selber bauen

2008, 76 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8370-4000-5

CHF 27.50

Bauanleitung: Der Nager-Palast in 4 Grössen für Kaninchen,

Meerschweinchen & Co. Joe Fischler hat seinen Zwergkaninchen

einen Palast gebaut. Auf drei Ebenen haben sie unvergleichlich

viel Platz. Beste Voraussetzungen für glückliche und

gesunde Tiere, im Einklang mit artgerechter Haltung und dem

Tierschutz. Anhand seines Praxis-Projekts zeigt der Autor alle

Handgriffe, Tipps und Tricks des modernen Holzkäfigbaus. Auf

über 100 illustrierten Fotos wird jeder Arbeitsschritt erläutert,

die detaillierte Materialliste, Video-Downloads und Einkaufstipps

erleichtern den Bau. So finden sich auch unerfahrene

Handwerkerinnen und Handwerker zurecht.

Album-Postkarten-Kalender

Goldhamster 2009

Mit 13 eingesteckten

Postkarten und Tischsteller

21 x 21 cm

Art.-Nr. 978-3-7977-9845-9

CHF 19.90

Direktbestellung via

www.tierbuchshop.ch

oder mit Bestellformular

Bärbel Oftring

Schlangen, Echsen und Co. – Wissen

und Quiz-Spass mit Lösungsspiegel

2006, 77 Seiten

Art.-Nr. 978-3-4401-0569-6

CHF 11.60

Warum hat die Brückenechse drei Augen? Welches ist das

giftigste Tier der Welt? Die richtige Lösung zeigt dir der Spiegel!

So kannst du allein oder mit Freunden spielend die Welt der

Reptilien kennenlernen. Auf zusätzlichen Themenseiten lernst du

alles, was ein echter Natur-Entdecker über Echsen und Schlangen

wissen sollte. Ausserdem kannst du mit tollen Tipps selbst in

der Natur aktiv werden: Hast du schon mal ein Versteck für

Blindschleichen gebaut? Hier erfährst du, wie das geht!

Ab 8 Jahren.

Günter Schleussner

Prachtfinken

2002, 90 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8001-3567-7

CHF 27.50

Das Buch stellt zunächst die Prachtfinken als Vogelfamilie vor

und gibt eine kurze Übersicht über ihre Lebensweise in ihrer

Heimat sowie über ihre Verhaltensweisen. Darauf aufbauend,

werden die Grundlagen einer artgerechten Unterbringung und

Ernährung, wichtige Tipps zur Erkennung und Vermeidung von

Krankheiten und schliesslich auch Hinweise zur erfolgreichen

Nachzucht von Prachtfinken in menschlicher Obhut gegeben.

Im anschliessenden speziellen Teil werden einige ausgewählte

Prachtfinkenarten in Kurzporträts vorgestellt, wobei besonders

auf ihre Eignung (Nicht-Eignung) als Anfängervögel hingewiesen

wird.

Kalender

Geliebte Papageien

2009

35,5 x 38 cm

Art.-Nr. 978-3-8320-1121-5

CHF 26.90

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Andrea Adrian, Manfred Weick

Mit Pferden auf Tour –

Das Handbuch für Wanderreiter

2008, 256 Seiten

Art.-Nr. 978-3-275-01662-4

CHF 43.90

Wanderreiten gewinnt seit Jahren immer mehr Anhänger, nicht

nur unter Freizeit orientierten Reitern. Die Leser dieses umfassenden

Handbuchs erhalten eine strukturierte, praxisnahe Anleitung

für die Planung und Durchführung eines Wanderrittes.

Wertvolle Tipps aus der langjährigen Erfahrung der Autoren

helfen in kniffligen Situationen, beugen Überlastung und Unfällen

vor und sorgen für Harmonie zwischen Pferd und Reiter.

Gerd Heuschmann

Finger in der Wunde –

Was Reiter wissen müssen,

damit ihr Pferd gesund bleibt

2006, 144 Seiten

Art.-Nr. 978-3-930953-20-2

CHF 44.90

Da Dr. Gerhard Heuschmann in seinem Beruf als Fachtierarzt für

Pferde täglich mit Kunden zu tun hat, deren Pferde aufgrund

falscher Reitweisen gesundheitliche Schäden davontragen,

möchte er mit diesem Buch aufklären. Ein Pferd ist nicht etwa

ein Lebewesen, welches agiert und sich verschiedene Unarten

und Verhaltensweisen in der Box für seinen Reiter überlegt.

Vielmehr reagiert es auf direkte, richtig oder falsch ausgeführte

Einwirkungen seines Reiters. Dieses Wissen dient Reitern aller

Reitweisen, dem Berufs-, Sport- und Freizeitreiter.

www.tiebuchshop.ch

Thea Ross (Illustratorin)

Adventspost für Pferdefreunde

Blechbriefkasten mit 24 Pferde-

Weihnachtsstickern in Briefmarkenform

zum Abreissen

Art.-Nr. 978-3-8157-7154-9

CHF 9.90

Direktbestellung via

www.tierbuchshop.ch

oder mit Bestellformular

Andrea Adrian

Ausrüstung selbst gemacht –

Für Pferd, Stall und Reiter

2004, 151 Seiten

Art.-Nr. 978-3-275-01503-0

CHF 34.90

Wer Spass daran findet, Ausrüstungsgegenstände, Kleidung

oder Geschenke selbst zu nähen, zu knoten, zusammenzunageln

usw., kann sich mit den Ideen in diesem Buch vom normalen

Warenangebot abgrenzen und genau das Passende für seinen

Bedarf herstellen. Die Dinge, die man selbst gefertigt hat,

sind etwas ganz Besonderes und ein Beweis für die Zuneigung,

die man dem Pferd oder Pony jeden Tag entgegenbringt.

Sibylle Luise Binder

Reiten – Mein Lieblingshobby

2007, 135 Seiten

Art.-Nr. 978-3-7855-5689-4

CHF 27.50

Ein Pferd als guten Freund zu haben, sich mit ihm blind zu verstehen

– welches Mädchen träumt nicht davon? Dazu gehört

natürlich auch, perfekt reiten zu können. Diese Reitlehre begleitet

dich auf dem Weg zur Verwirklichung deines Traums:

von der Suche nach dem richtigen Reitstall über erste Longenstunden

bis hin zum Geländeritt. Neben ausführlichen Erklärungen

zu allen Reittechniken gibt es viele praktische Tipps zur

Pflege und zum Umgang mit den Tieren. Und mit dem Handy-

Anhänger kannst du allen zeigen, dass Reiten dein Lieblingshobby

ist! Ab 8 Jahren.

Kalender

Pferde 2009

46 x 48 cm

Art.-Nr. 978-3-411-80305-7

CHF 46.00


Lutz Schiering

Schweine:

Liebenswertes Borstenvieh

2008, 144 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8983-6809-4

CHF 18.00

www.tierbuchshop.ch

Wild-, Bart-, Pustel-, Busch-, Warzen-, Fluss und Hängebauchschweine

und noch viele mehr sind die Hauptdarsteller in diesem

ungewöhnlichen Buch über das gemeinhin unterschätzte

Haus- und Nutztier. Wichtige Fakten wie z.B. das Sozialverhalten,

die Kinderpflege, das Rudelverhalten, die Haltung, die

Aufzucht machen dieses Buch zu einem unterhaltsamen und

lehrreichen Leitfaden für den Schweine-Freund.

Marie Therese Estermann

Hühner, Gänse, Enten

2006, 128 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8001-5085-4

CHF 18.50

So mancher Geflügelhalter geht über das reine Hobby hinaus

und möchte vielleicht einen kleinen Kreis von Privatkunden

regelmässig mit frischen Eiern und Geflügelfleisch aus bodenständiger

Haltung versorgen. Dieses Taschenbuch vermittelt

alle Grundlagen und praktischen Kenntnisse, die man für eine

erfolgreiche Haltung von Hühnern, Gänsen und Enten braucht.

Bauernhof-Set

Gummitiere

16-teilig

Art.-Nr. 62000

CHF 56.00

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Gerhard Rappersberger

Lamas und Alpakas

2008, 141 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8001-4987-2

CHF 44.90

Dieses Buch wendet sich an alle, die sich für die Lama- und

Alpakahaltung interessieren, ist aber auch ein nützlicher Ratgeber

für erfahrene Halter. Mit ausführlichen Hinweisen zum

Training und zu den Verwendungsmöglichkeiten, genauen

Angaben zu den Haltungsbedingungen, Unterstands- und

Weideeinrichtungen. Mit vielen Tipps für Kauf, Zucht und

Krankheitsvorsorge.

Rony Oren,

Eldad Stobezki (Übersetzer)

Die fabelhafte Welt der Knete:

Haus- und Bauernhoftiere

2008, 47 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8977-7434-6

CHF 23.90

Die fabelhafte Welt der Knete ist ein Knet-Workshop in Buchform:

In leicht nachvollziehbaren Schritt-für-Schritt-Anleitungen

lernen Kinder von dem herausragenden Künstler Rony

Oren, wie sie mit einer sehr einfachen Methode Faszinierendes

erschaffen können. Basierend auf nur drei Grundformen

(Ball, Rolle und Fladen), lassen sich alle denkbaren Figuren und

ganze Knet-Szenerien kreieren.

Kalender

Mit den Yoga-Kühen

durchs Jahr 2009

33 x 45 cm

Art.-Nr. 978-3-8218-7128-8

CHF 22.90

29


30

Buch

«Der Wolf

und das

schlaue

Füchslein»

für nur

CHF 12.40

statt CHF 24.80

Art.-Nr. 3-908157-08-0

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Mitglieder-Aktion

Lotty Schellenberg hat 15 neue Fabeln geschrieben, die nicht unbedingt

«modern» sein wollen, denn die «eingekleidete Wahrheit» spielt

sich bei Fabeln in einer zeitlosen Märchen- und Phantasiewelt ab, wo

das Romantische und das Naturnahe nicht fehlen dürfen. Fabeln wie

«Das Einhorn und das Nashorn», «Das Chamäleon und der Papagei»,

«Der Fisch und der Wurm» sind alles amüsante Geschichten.

Das charmante Werk von Lotty Schellenberg mit zahlreichen Aquarellbildern

von Annemarie Speerli eignet sich für Jung und Alt, für Familien,

für Tier- und Literaturfreunde. 2006, 64 Seiten.


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Christine und Michel

Denis-Huot,

Susanne Tauch (Übersetzerin)

Elefanten

2008, 220 Seiten

Art.-Nr. 978-3809423614

CHF 34.90

Elefanten, die intelligentesten Wildtiere der Erde, wecken

Begeisterung, Interesse, Neugier, gar Liebe. Das grösste Landsäugetier

wird hier in all seinen interessanten Facetten präsentiert;

das Ehepaar Christine und Michel Denis-Huot zeigt es uns

in ungewöhnlichen Bildern. Spiel und liebevoller Umgang mit

den Jungen, Aggressivität gegen Fremde, Futter- und Wassersuche,

soziales Verhalten: Jeder Augenblick, auch der intimste

im Leben eines Dickhäuters, läuft vor dem Auge des Lesers ab,

der damit zu einem privilegierten Beobachter des majestätischen

Herrschers der afrikanischen Steppe wird.

Meyer Rolf / Faltermeier Peter

Faszination Hai –

Haie im Meer und hinter Glas

2003, 247 Seiten

Art.-Nr. 978-3-931587-50-5

CHF 83.90

Eines der wenigen Bücher über Haie, das nicht nur auf Bilder

und Emotionen setzt. Das Buch enthält umfassende Beschreibungen

zur Anatomie, zum Verhalten, über Beeinträchtigungen

durch Umwelteinflüsse sowie die Grundlagen der Meerwasser-

Aquaristik.

Wildtier-Set

Holztiere

6-teilig

Art.-Nr. 2000

CHF 60.–

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Starmedia Home Entertainment

Nomaden des Nordens – Eine

Reise mit den Wildtieren Alaskas

2004, DVD 75 Minuten

Art.-Nr. 4043922005582

CHF 34.95

Alyeska – Grosses Land nannten die Indianer die endlosen

Weiten am Polarkreis im Nordwesten des amerikanischen

Kontinents. Die Finsternis der Polarnacht bringt monatelang eine

eisige, abweisende Wildnis hervor. Im Sommer, unter dem

milden Licht der Mitternachtssonne, bietet die Tundra dagegen

Nahrung in Hülle und Fülle. Um solche Klimaextreme zu

ertragen und gleichzeitig die überreichen Ressourcen der Tundra

zu nutzen, muss man mobil sein. Fast alle grossen Tiere des

Nordens legen deshalb jedes Jahr lange Wanderungen zurück.

Schwager & Steinlein

Die schönsten Zoogeschichten

2008, 144 Seiten

Art.-Nr. 978-3-8677-5109-4

CHF 19.50

18 wunderschöne Zoogeschichten mit Infotexten zu den einzelnen

Tierarten und mit Zoo-Wörterbuch zur Erklärung von

wichtigen Begriffen aus der Zoologie. Alle Zoogeschichten und

Infotexte sind auch als Hörbuch im Buch enthalten.

Ab 6 Jahren.

Oertel und

Spoerer GmbH

Der Vogelkalender

2009

28,5 x 42 cm

Art.-Nr.

978-3-88627-405-5

CHF 19.90

31


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