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kostenlosMagazin für Kunst und KulturOktober - Dezember |2013DER KUNSTBLITZwww.kunstblitz.deAnselm FeuerbachNANAGiuseppe MedagliMELISSAEdward MunchDER KUSSCity-Arkaden Wuppertal2013City-ART-Kaden 2013 Seite 46 Art Innsbruck Seite 32Faszination Barock Seite 22


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UNTERUNSAnselm FeuerbachLiebe Leser,Willkommen zur letzten Ausgabe des Jahres 2013. DasJahr war gefüllt mit interessanten Ausstellungsprojektenund das nächste wird sicherlich noch spannenderund intensiver.Wir werden unsere Auflage erhöhen und (auch) in RichtungBerlin das Magazin stärker v erbreiten, als es bisherder Fall war. Denn gerade dort werden einige sehenswerteAusstellungsprojekte dem Publikum (im Jahr2014-2015) vorgestellt werden. Wir freuen uns auf neueHerausforderungen und wünschen Ihnen ein glücklichesneues Jahr 2014. Bleiben Sie uns treu!Patrizio Medagli* wenn Sie außerhalb der Verbreitungsgebiete unseresMagazins wohnen und dieses daher nicht regelmäßigbeziehen können, werden wir Ihnen den KUNSTBLITZ gerneper Post zusenden ( Euro 2,50 pro Ausgabe Zusendungsgebühr)1


DER KUNSTBLITZ | INHALT4 Nanna – Anselm Feuerbachs12 Edvard Munch22 Bernd Ladermacher22 Faszination Barock28 Von Kollwitz bis Picasso:32 Art Innsbruck42 Gotthart GraubenarTITELBILD:G. Medagli, „Melissa“ Verpacktes Ölbild - A.Feuerbach „Nanna“, Museum Wiesbaden - E.Munch “Der Kuss“ -City-ART-Kaden - ARTINNSBRUCK -Mittelrhein- Museum KoblenzIMPRESSUM Herausgeber und Eigentümer: Patrizio MedagliVerantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Patrizio MedagliRedaktion: Giuseppe Medagli, Elena Medagli, Ulrich Walter,Helga Wicher, Giuliana Medagli, Claudia Rohde. VohwinkelerStr. 154, 42329 Wuppertal (Germany) Telefon0202/738217, info@derkunstblitz.com, www.derkunstblitz.de. Verlag: Weinheimer Verlags-GmbH Konzeption/Layout:Eduardo Rahmani, Neumarktstraße 10, 42103 Wuppertal, Telefon(0202) 451654, Telefax (0202) 450086, info@bvg-menzel.de,www.bvg-menzel.de Bildmaterial: Kunstmuseum Solingen,ART INNSBRUCK, Ulrich Walter, City-Arkaden Wuppertal,ART WUPPERTAL, Giuseppe Medagli, Mittelrhein-MuseumKoblenz, Museum Wiesbaden, Sprengel Museum Hannover,Museum Kunstpalast. Verbreitungsraum: Düsseldorf, Wuppertal,Essen, Neuss, Solingen, Remscheid, Berlin, Mettmann,Haan, Schwelm, Witten, Wülfrath. Für unverlangt eingesandteManuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. DerNachdruck ist – auch auszugsweise – nur mit Quellenangabegestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete Beiträge gebendie Meinung des Verfassers, aber nicht unbedingt die der EditionARTistica wieder.Giuseppe Medagli „Melissa“46 CITY-ART-KADEN 2013Die leichteste ART, der KUNSTzu begegnen.50 Paul Kleinschmidt56 Art Wuppertal60 Notizen2HERBST | 2013


GIUSEPPE MEDAGLIGuiseppe MedagliGiuseppe Medagli verfügt, ganz in derTradition seines Heimatlandes Italien, überdie virtuosen Kenntnisse alter Meister imBereich der Ölmalerei. Der Künstler vermitteltIhnen verschiedene technischeMöglichkeiten der Ölmalerei. Sie erhaltenTipps über die Grundierung der Leinwand,das benötigte Material, den Aufbau desBildes, Nass-in-nass Malerei, Licht undSchatten und einiges mehr. Die langeTrockenzeit der Ölfarben ist vorteilhaft undlässt interessante Gestaltungsmöglichkeitenund zahlreiche Effekte zu, die mit Acrylfarbennicht erreichbar wären.


DER KUNSTBLITZ | RUBRIK MUSEUM WIIESBADEN4HERBST | 2013


Anselm Feuerbach: Iphigenie, erste Fassung, 1862.Darmstadt, Hessisches Landesmuseum, Foto: Wolfgang FuhrmanekNANNAAnselm Feuerbachs Elixier einer Leidenschaft29 Sep 2013 – 26 Jan 20145


DER KUNSTBLITZ | MUSEUM WIIESBADEN„ Sie ist von ihm in über zwanzig Studienbildern verewigt worden,die die Welt kaum kennt, denn bis auf wenige sind sie im Privatbesitzbegraben; vereinigt würden sie ein Beispiel ohnegleichenabgeben von der künstlerischen Verherrlichung eines Weibes.“Julius Allgeyer, Biograph von Anselm Feuerbach, über die Nanna-BildnisseAnselm Feuerbach: Bildnis der Nanna Risi, 1861,Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. Foto: A.Fischer/ H. KohlerIm Zentrum der Ausstellung „Nanna —Anselm Feuerbachs Elixier einer Leidenschaft“stehen die Bildnisse von AnselmFeuerbachs (1829—1880) berühmtestenModell Anna Risi (1839—1900). Dank ihrerPortraits wurde Feuerbach zu einem der bedeutendstenMaler der zweiten Hälfte des19. Jahrhunderts. Nach ihrem Kennenlernen1860 beginnt für Feuerbach eine der produktivstenund künstlerisch wertvollstenPhasen seiner Karriere. Bis zu ihrer — vonFeuerbach als sehr schmerzhaft empfundenen— Trennung 1865 war Anna-Risi fürihn alles, der Mittelpunkt seiner Kunst.. Alssein Modell verewigt er sie in verschiedenenMotiven: mythologisch, religiös, literarisch.Dies hatte zur Folge, dass Nanna immer nurinnerhalb ihrer Rollen interpretiert wurde.Vor allem waren die Nanna-Porträts abereines: die reinste Inkarnation von FeuerbachsMalerei.Ausgangspunkt der Ausstellung ist einesder wichtigsten Gemälde des MuseumsWiesbaden: Nanna, aus dem Jahre 1861.Durch die Zusammenführung aller erreichbarenNanna-Bildnisse gelingt in der Ausstellung,was Feuerbach selbst aufgrunddes großen Verkaufserfolges der Gemäldeverwehrt blieb: die Nanna-Bildnisse vereintstudieren zu können. Anhand ihrer einzigartigenQualität wird die Entwicklung hinzu einem modernen Typus des weiblichenPorträts sichtbar. Mit über 80 Werken bedeutenderMuseen aus dem In- und Auslandwürdigt die Ausstellung Künstler undModelle.6HERBST | 2013


DER KUNSTBLITZ | MUSEUM WIIESBADEN8HERBST | 2013


„ Alle meine Werke sind aus irgendeiner seelischenVeranlassung und nie aus Büchern entstanden“Anselm Feuerbach: Lucrezia Borgia, 1864/65.Städel Museum, Frankfurt am Main. Foto: Städel Museum-ARTOTHEK„Alle meine Werke sind aus irgendeinerseelischen Veranlassung und nie aus Büchernentstanden“ schrieb Feuerbach inseinem Vermächtnis, das 1882 erstmalspubliziert wurde. Dieser Satz spiegelt Feuerbachskünstlerisches Konzept, aus dessenGeist heraus er seine Kompositionen zu literarischenThemen schuf. Die bereits frühzeitigangedachte Iphigenie (HessischesLandesmuseum Darmstadt) gehört ebensodazu wie die Werke Paolo und Francesca(Kunsthalle Mannheim) oder auch Romeound Julia (Eisenach, Thüringer Museum) —alle Werke zeichnen sich durch die Spiegelungeines seelischen Zustandes aus, derdurch die Wahl eines ganz besonderenMomentes innerhalb der Erzählung verdeutlichtwird. Feuerbach gelingt es soauf faszinierende Weise, die traditionelleForderung der Kunsttheorie an die Historienmalerei— die in der richtigen Wahl desdargestellten Augenblicks liegt — mit derDarstellung seines ganz persönlichen seelischenZustandes zu verknüpfen. So verleihter den Gesichtern von Paolo und Francescadie Züge von Nanna und sich selbst — unddie italienische Erzählung wird zu einemganz privaten Bekenntnis seiner eigenenBeziehung zu seinem Modell. Feuerbachwar von Kindheit an mit literarischen Themender Antike und der Gegenwart vertraut.Neben den Studienbildern von Nannadurchziehen die Illustrationen literarischerThemen fast leitmotivisch sein Werk. Inder Personifizierung von Nanna als Poesie(Speyer, Feuerbachhaus) werden beideGrundmomente seiner Kunst miteinanderverbunden.9


DER KUNSTBLITZ | MUSEUM WIIESBADENAnselm Feuerbach: Iphigenie, erste Fassung, 1862.Darmstadt, Hessisches Landesmuseum, Foto: Wolfgang FuhrmanekMuseum WiesbadenFriedrich-Ebert-Allee 265185 WiesbadenTel 0611 ⁄ 335 2250Fax 0611 ⁄ 335 2192www.museum-wiesbaden.demuseum@museum-wiesbaden.deÖffnungszeitenDi und Do 10 – 20 UhrMi, Fr – So und an Feiertagen 10 – 17 UhrEintritt10,00 €; ermäßigt 7,00 € (inkl. Sammlungen)Museumsshop: Tel 0611 ⁄ 335 225110HERBST | 2013


DER KUNSTBLITZ | IM SPRENGEL MUSEUMEDVARD MUNCHDER GRAFISCHE BESTANDIM SPRENGEL MUSEUMHANNOVER25. SEPTEMBER 2013 BIS2. FEBRUAR 2014Edvard MunchDer Kuss 1895 Kaltnadel und Aquatinta in Braun auf Velin 32,5 x 26,3 cm (Bildmaß), 58,3 x 43,8 cm (Blattmaß) LandNiedersachsen © VG Bild-Kunst, Bonn 2013 Foto: Aline Gwose / Michael Herling, Sprengel Museum Hannover12HERBST | 2013


DER KUNSTBLITZ | IM SPRENGEL MUSEUMErstmalig präsentiert das Sprengel Museum Hannover anlässlichdes 150. Geburtstages des norwegischen Künstlers Edvard Munch(Løten, Hedmark 1863 – 1944 Ekely in Oslo) das druckgrafischeWerk aus dem Bestand des Museums.Munch gilt als Wegbereiter des Expressionismus,der die Psyche des modernenMenschen in eindringlichen Darstellungenerforschte. Zu seiner Zeit erregten diesebeim Publikum sowohl nachhaltige Empörungals auch Begeisterung. MunchsMotivwelt ist eng mit dem eigenen Erlebenzum Teil traumatischer Begebenheiten verzahnt.Aus einer bis dahin nicht gekanntenSubjektivität heraus entstehen Werke, indenen aufgrund von Formen und Farben,von Kompositionen und Perspektiven diepersönliche Erfahrung zu einer Ikonografieder Moderne und der modernen Empfindunggerät: Angst, Panik und Liebe, Melancholie,Verzweiflung und eine Entfremdungvon sich selbst erhalten als existenzielleLebenssituationen ein allgemeingültigesAngesicht. Individuelle Biografie und Ikonografiesind im Künstler Edvard Munchunauflöslich miteinander verwoben.Stilelemente der Arbeiten auf PapierDie Charakteristik seiner Handschrift inden Arbeiten auf Papier lässt sich anhandder ausgestellten Werke eingehend studieren:Hervorzuheben sind zum Beispiel dieTrennung der Flächen durch Einfassungen,eine damit einhergehende Verflachung desBildraumes und die Formenreduzierungder Motive. Auf diese Weise vermochteMunch die atmosphärische Stimmung undden Ausdruck seiner existenziellen Themenzu steigern. In seinen Werken gibt es darüberhinaus eine ikonenhafte Frontalitätder Figuren, die direkt mit dem Betrachterkommunizieren und ihn in seiner eigenenpersönlichen Empfindung berücken. Wie soviele Künstler war auch Munch vom Japonismusbeeinflusst. Dies ist kompositionellin neuen Bildrandschnitten und in einer dekorativenVereinfachung erkennbar. Noch14HERBST | 2013


Edvard MunchDer Tod des Marat 1906/07 Farbige Kreidelithografie auf Japanpapier 43,5 x 35 cm (Bildmaß), 57,5x 42 cm (Blattmaß) Sprengel Museum Hannover © VG Bild-Kunst, Bonn 2013 Foto: Aline Gwose /Michael Herling, Sprengel Museum Hannover15


DER KUNSTBLITZ | IM SPRENGEL MUSEUMvor der Geburt des Expressionismus fandenLiteraten und Künstler, darunter insbesonderejene aus der Berliner Bohème „ZumSchwarzen Ferkel“, in der auch Munch verkehrte,erste expressionistische Elemente.Spürbare Themen seiner Zeit wie etwa derKampf der Geschlechter und die sich veränderndeRolle der Frau fanden in seinenWerken einen resonanzreichen künstlerischenAusdruck.Werke der SammlungEdvard MunchSelbstporträt 1895 Tusch- und Kreidelithografieauf Japanpapier 46 x 32,2 cm (Bildmaß), 57,8 x40,2 cm (Blattmaß) Sprengel Museum Hannover© VG Bild-Kunst, Bonn 2013 Foto: Aline Gwose /Michael Herling, Sprengel Museum HannoverWerke aus zwei Dekaden, von den 1890erbisin die 1910er-Jahre hinein, ermöglichendie vertiefte Betrachtung einer wesentlichenSchaffensperiode des Künstlers. Danebenumfasst die Sammlung (Modell-)Studien zu wiederkehrenden, wichtigenSujets des Künstlers, etwa der Pubertät unddem Tod der Mutter, und führen in die Behandlungseiner Motivwelt ein. Motive wie„Mondschein I“, „Zwei Menschen. Die Einsamen“und „Der Kuss“ geben als variantenreichbehandelte Bildfindungen Auskunftüber die intensive Beschäftigung mit Themenwie Liebe, Angst und Tod. Die bekannteRadierung „Der Kuss“ von 1895 zeigt zweimiteinander verschmelzende Körper, derenKonturen im Dunkeln eines Zimmers einswerden. Für die Liebe ist hier das Bild einervölligen Hingabe gefunden. Die verrenkteund instabile Haltung des männlichen Körpersspricht jedoch dafür, dass für Munchdie Liebe des Mannes zugleich in gefährlicherSelbstaufgabe münden kann.Mensch und Landschaft geraten inWerken Munchs zum Ausdruck seelischerEmpfindung und zur Projektionsfläche biografischerErfahrung. Ein Beispiel ist dieRadierung „Zwei Menschen. Die Einsamen“von 1894: Das stark vom Symbolismus geprägteWerk ist dem Blick eines Paares auf16HERBST | 2013


Edvard MunchEifersucht II 1896 Tusch-, Kreidelithografie und Rakel auf Japanpapier46,5 x 57 cm (Bildmaß), 50 x 70,5 cm (Blattmaß) Sprengel MuseumHannover © VG Bild-Kunst, Bonn 2013 Foto: Aline Gwose / MichaelHerling, Sprengel Museum Hannoverdas Meer gewidmet; es ist ein Blick, dersich in lichte Ferne richtet. Gegenüber derhoch aufgerichteten, in sich ruhenden Gestaltder Frau scheinen sich die Beine desMannes in der Radierung in den sanftenVerwerfungen des Sandes zu verlieren.Seine Zukunftsvision gerät in eine Unentschlossenheit.Die kontinuierliche Auseinandersetzungmit den Lebensstadien spiegelt sich u. a.in Kinderbildnissen und Kindheitsdarstellungen,darunter auch das Bildnis von „PaulCassirers Tochter“ von 1906, dem Verlegerund Galeristen. Die ‚harte‘ Kaltnadel verwendeteMunch, um ihr zartes Porträt mit dengroßen Augen herauszuarbeiten. Danebenbegegnet der Betrachter in der Sammlungden unterschiedlichen Frauenfiguren aus derwiederkehrenden Trias von Darstellungen fürJugend, Reife und Alter.Ein Zeitthema wie die betörende, den Mannins Verderben führende Frau, der femme fa-17


DER KUNSTBLITZ | IM SPRENGEL MUSEUMVerschiedene Porträtbildnisse und -studien, darunter ein Selbstporträt des Künstlers von 1895, verorten ihn in eben jenen Künstlerkreisenseiner Zeit, u. a. in der Kristiania-Bohème und innerhalbeines Netzwerkes bildender Kunst, Architektur und Literatur mitFiguren wie den Schriftstellern Stanislaus Przybyczewski und AugustStrindberg oder dem Architekten Henry van de Velde.tale, griff Munch in zahlreichen Werkenauf: Berühmt ist die Darstellung „Weib mitrotem Haar und grünen Augen. Die Sünde“,hier in einer Lithografie aus dem Jahr1902. Insbesondere die Farben, das bestechendeGrün weit aufgerissener Augen unddas Orangerot des Haars, eröffnen eine Ideefür das weibliche Verderben. Das Themaentwickelte sich zeitgleich mit einem zunehmendenSelbstbewusstsein von Frauenim Allgemeinen und von Frauen im Umkreisjener Bohème aus dem Umkreis des Künstlersim Besonderen.Verschiedene Porträtbildnisse und -studien,darunter ein Selbstporträt des Künstlersvon 1895, verorten ihn in eben jenenKünstlerkreisen seiner Zeit, u. a. in der Kristiania-Bohèmeund innerhalb eines Netzwerkesbildender Kunst, Architektur undLiteratur mit Figuren wie den Schrift-stellernStanislaus Przybyczewski und AugustStrindberg oder dem Architekten Henry vande Velde. Der Bestand von Werken Munchsumfasst im Sprengel Museum Hannoverglücklicherweise bekannte Ikonen wie diebereits genannten, aber auch unbekanntereArbeiten, darunter das Bildnis des norwegischenSchriftstellers „Gunnar Heiberg“von 1896 oder die narrative Darstellung„Der große Dorsch“ von 1902.Der BestandIn der Grafischen Sammlung des SprengelMuseum Hannover zeichnet sich mitLithografien, Holz-schnitten, Radierungen,Aquatinten und Zeichnungen die Bandbreiteder Variationen ab, mit denen sichMunch seinen Sujets zuwandte. Immerwieder verlagerte er die Arbeit an einzelnenMotiven ebenso systematisch wie intuitivin neue Medien. Indem sich die Faserungdes Materials im Holz-schnitt abzeichneteoder das Verfahren der Aquatinta beson-18HERBST | 2013


Edvard MunchWeib mit rotem Haar und grünen Augen. Die Sünde1902 Tusch- und Kreidelithografie in Rot, Gelb undGrün und Rakel auf Japanpapier 69,7 x 40 cm (Bildmaß),94 x 64 cm (Blattmaß) Sprengel Museum Hannover© VG Bild-Kunst, Bonn 2013 Foto: Aline Gwose/ Michael Herling, Sprengel Museum Hannoverdere Schatterierungen hervorbrachte, fandMunch bei der Um- und Ausarbeitung neuerFassungen immerwährende Anregungen,seine Motive und ihre Existenzialität zugestalten und erfahrbar zu machen. AuchRückgriffe auf frühere Arbeiten oder Teilaspekteseiner Kompositionen sind bei Munchkeine Seltenheit. So variantenreich die einzelnenMotive umgesetzt und verändertworden sind, so sehr haben sie sich in deneinzelnen Techniken zu begreifbaren Bildernverdichtet, deren Entwicklungen undverschiedene Auffassungen im Werk nachvollziebarwerden.Der Bestand des Sprengel Museum Hannoverumfasst insgesamt 37 Werke vonMunch. Komplementiert werden die grafischenWerke um die beiden wichtigenGemälde des Künstlers aus der musealenSammlung, „Das Biest“ von 1902 und„Dorfplatz in Elgersburg, Thüringen“ von1905/06.Dr. Isabelle Schwarz Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitSprengel MuseumHannover Kurt-Schwitters-Platz, 30169Hannover Tel. (0511) 168 - 4 39 24,Fax (0511) 168 - 4 50 93, presse.smh@hannover-stadt.de, www.sprengel-museum.de.Informationen und Abbildungenzum Download unter http://www.sprengel-museum.de/presse/index.htm19


DER KUNSTBLITZ | | BERND MUSEUM LADEMACHER LUDWIG, KÖLNBERND LADEMACHERDie Kunst in der Welt der ArbeitDie langjährige Tätigkeitin der Papierindustrie,stellvertretend für andereIndustrien, hat michdazu angeregt, künstlerischtätig zu werden.20SOMMER | 2013


Für weiteren Informationen: www.Paper2Art.dePapier ist ein lebendiges Naturprodukt.Papier ist für mich die Inspiration undGrundlage für meine Collagen. Das Entsteheneiner Collage ist von vielen Faktorenabhängig: Einflüsse aus der Natur, Verwendunggeeigneter Papiere in vielen Stadien.Daraus entstehen Strukturen, die ich räumlich,strukturell oder farblich verändere. Esentstehen florale Formen, die Wurzelwerkoder Jahresringe von Bäumen suggerieren.Teilweise separiert oder durch freigestell-te Flächen zu Gruppen zusammengefasst.Kreislauf ist ein weiteres zentrales Thema.Ich unterbreche diesen Weg, entziehe AltoderNeupapiere der Wiederverwertung undfüge es in meine Arbeiten ein.Durch die meist verwendete Präsentationhinter Glas zolle ich dem Material Papiermeine Wertschätzung und meinen Respekt.Ich weiß, dass mancher Betrachter zu gernemit dem Finger die Strukturen ertastenmöchte.21


DER KUNSTBLITZ | MITTELRHEIN-MUSEUM KOBLENZDie nächste Sonderausstellungim Mittelrhein-Museum!FASZINATIONBAROCKZEICHNUNGEN UND GEMÄLDE DES DEUTSCHENBAROCK AUS EINER AUGSBURGER SAMMLUNGNachdem die erste Sonderausstellung„Jochen Hein - Die Natur des Menschen“ beiden Besuchern großen Anklang fand, widmetsich die nächste Schau einer Epoche,die schon etwas länger zurückliegt – demBarock! Mit den Werken einer bedeutenden,bislang weitgehend unbekannt gebliebenenAugsburger Privatsammlung, lässt sich diegesamte künstlerische und thematischeBandbreite dieser Epoche präsentieren.Über die Kunst der Zeichnung vertratJoachim von Sandrart (1608-1688) denStandpunkt, sie sei die „rechte Mutter […]unserer dreyen Künste“, in der sich die Ideealler Dinge ausdrücke. Die Zeichnung seigleichsam die zu Papier gebrachte Imaginationdes Intellekts. Sie ist Quelle der Inspiration,gibt Impulse zur Entfaltung deskünstlerischen Prozesses und gilt als unmittelbare,spontane Äußerung des menschlichenGeistes. Insgesamt werden über 100Werke, darunter auch einige Gouachen undGemälde, im Mittelrhein-Museum der Öffentlichkeitpräsentiert. Der Schwerpunkt22SOMMER | 2013


DER KUNSTBLITZ | MITTELRHEIN-MUSEUM KOBLENZ1 Der Alpenjäger. Illustrationzum gleichnamigenGedicht von Friedrich Schiller.Zeichnung, um 1882-1886.Leihgabe © Winterberg-Kunst,Heidelberg2 König Dusyanta schenktSakuntala einen Ring.Illustration zu FriedrichBodenstedts Roman Sakuntala.Tuschzeichnung, 1887.Mittelrhein-Museum, Inv. Nr.G 1968_72dieser Sammlung liegt auf Zeichnungen desdeutschen Barock und Rokoko. Die Präsentationumfasst Arbeiten u.a. von renommiertenKünstlern wie Johann WolfgangBaumgartner, Johann Rudolf Bys, DanielNikolaus Chodowiecki, Johann GottfriedEichler, Johann König, Johann Elias Ridinger,Johann Rottenhammer, Joachim vonSandrat, Johann Heinrich Tischbein undJonas Umbach. Gerade zur Zeit des spätenBarock stieg das Interesse an Werken dieserGattung und auch vorbereitende Skizzenund Studien wurden zunehmend alsautonome Werke betrachtet. Vor diesemkunsthistorischen Hintergrund wurden dieausgestellten Objekte zusammengetragenund ermöglichen so einen faszinierendenEinblick in das Kunstschaffen des 17. und18. Jahrhunderts. Anhand dieser Sammlunglassen sich die vielfältigen Funktionen derBarockzeichnung studieren, die von Entwürfenfür Fresken in Kirchenräumen bishin zur Druckgraphik reichen. Vielfältig sindauch die Techniken, mit denen die Künstlerdie Themen von der schnellen Skizze bis hinzur Reinzeichnung oder zur goldgehöhtenMiniatur ausführten.Ein repräsentativer Katalog der ausgestelltenWerke kann im Museumsshop erworbenwerden.1224HERBST | 2013


Galerie ART-ECK Solingen...zeigt noch bis 13. Oktober „Landschaften“ von Ioan Iacob...zeigt vom 17. Oktober bis 17. November 2013Arbeiten von Hiroyuki Masuyama aus JapanVernissage Do. 17. Oktober, 19 Uhr, der Künstler ist anwesendHiroyuki Masuyama„Blumen & Stillleben“Hiroyuki Masuyama,*1968in Tsukuba / Japanlebt und arbeitet in Düsseldorf1991 - 1993 Studium an der TokyoNational University of fine arts and musicdanach an der DüsseldorferKunstakademie1999-2001Kunsthochschule für MedieninKöln...zeigt vom 21. November 2013 bis 5. Januar 2014Arbeiten von Andreas Noßmann, lebt und arbeitet in BrühlVernissage Do. 21. November, 19 Uhr, der Künstler ist anwesendAndreas Noßmann,*1962 in HildenNach einer Ausbildung zum technischenAssistent für Gestaltung folgte ein Studium an derGHS-Universität Wuppertalim Studiengang Kommunikationsdesignmit den Schwerpunkten Freie Grafik und MalereiAndreas NoßmannÖffnungszeiten: jeden Freitag 14 - 19 Uhr,am Wochenende nach einer Vernissage Sa. & So. von 11 - 15 Uhrund nach Vereinbarung.Galerie ART-ECK Solingen, Küllersberg 1, 42653 Solingen-Gräfrath,Kontakt Dirk Balke 0173 5149995 / www.art-eck.de


DER KUNSTBLITZ | MITTELRHEIN-MUSEUM KOBLENZFaszination atioion Barock. Zeichnungen n und Gemäldedes deutschen Barock auseiner erAugsburger urger SammlungLaufzeit: Samstag, 26.Oktober 2013 – Sonntag, 5. Januarar 2014Eröffnung: fnunFreitag, 25. Oktober 2013, 19:00 UhrMittelrhein eiMuseum um KoblenzZentralplatz latz1 - 5606868 Koblenzinfo@mittelrhein-museum.deittetelrin-meum.m.dewww.mittelrhein-museum.dew.eimuseTelefon: 0261 129-25202 20Fax: 0261 129-25002500Verwaltung: 0261129-2502DasLiebeswerben derAmazonen.Tuschzeichnung, ung,laviertundweißgehöht, 1891.Mittelrhein-Museum, telin-MusMuseumum, Inv.Nr.G1967_7373ÖffnungszeitenfnunenDienstag bisSonntag ntagvon10.00 00bis18.00 UhrMontags geschlossensen26HERBST | 2013


internationale messe für zeitgenössische kunstinternational fair for contemporary art20-23 feb 201418. auflage · messehallen d + e · innsbruckinternationale kunst des 20. | 21. jhdts.70 galerien aus 10 nationen · 700 künstlersonderschauen · workshops · expertengesprächewww.art-innsbruck.at


DER KUNSTBLITZ | SPRENGEL MUSEUMvon Kollwitz bis PicassoDer Bestand an herausragenden Blätternder Grafik des 20. Jahrhunderts, dendas Sprengel Museum Hannover beherbergt,wird nachhaltig durch die Leihgabeder Sammlung Ernst-Joachim Sorst ausHannover ergänzt. Rund 50 Arbeiten aufPapier und vier Skulpturen werden in derAusstellung präsentiert, die den Zuwachsauf dem Feld der Moderne und den Ausbauder Sammlung auf willkommene Weiseunterstützen. Bedeutende Einzelblätterund Werkkomplexe von Künstlern wie ErnstBarlach, Marc Chagall, Otto Dix, HAP Grieshaber,George Grosz, Erich Heckel, HorstJans-sen, Oskar Kokoschka, Käthe Kollwitz,Jeanne Mammen, Gerhard Marcks, RolfNesch, Pablo Picasso, Rudolf Schlichter, KarlSchmidt-Rottluff und Paul A. Weber erweiternzukünftig den Sammlungsbestand undergänzen das Vorhandene um nachbar-Pablo PicassoMinotaure vaincu, 1933 Rdierung 19,3 x 26,9 cm © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2013 Foto: Michael Herling / Benedikt Werner, Sprengel MuseumHannover28HERBST | 2013


– Die Sammlung Ernst-Joachim Sorst25. September 2013 – 2. Februar 201429


DER KUNSTBLITZ | SPRENGEL MUSEUMschaftliche Werke. Die Arbeiten auf Papiervon George Grosz aus den 1920er-Jahren,darunter Paardarstellungen aus unterschiedlichenMilieus, unterstreichen seinewichtige Rolle als Chronist einer entgleistenGesellschaft. Mit seismografischemSpürsinn erfasste der Künstler die wesentlichenCharakteristika seiner Figuren undihrer Zeit. Insbesondere aus dem Spätwerksind die druckgrafischen Blätter von OttoDix, Realist und genauer Beobachter des 20.Jahrhunderts, aus der Sammlung Sorst. InWiederannährung an den Expressionismuszeigen sie in einer intensiven Farbgebungreligiöse Motive sowie The-men des alltäglichenLebens. Erich Heckel, Gründungsmitgliederder Künstlergemeinschaft „DieBrücke“ im Jahre 1905, trug wesentlich zurEntwicklung eines sogenannten Brücke-Otto DixSaul und David, 1958 Lithografie auf weißem „VanGelder Zonen“ Maschinen Bütten 44,5 x 61,2 cm(Bildmaß), 51 x 66 cm (Blattmaß) © VG Bild-Kunst,Bonn 2013 Foto: Michael Herling / Benedikt Werner,Sprengel Museum HannoverKäthe KollwitzWeberzug (Blatt 4 aus dem Zyklus „Ein Weberaufstand“),1897 Radierung 21,6 x 29,5 cm © VGBild-Kunst, Bonn 2013 Foto: Michael Herling /Benedikt Werner, Sprengel Museum HannoverStils bei. Dieser zeichnet sich vor allemdurch Spontaneität in der Darstellung undeine bewusst formulierte anti-akademischeEinstellung aus. Die expressionistischenStilmerkmale einer reduzierten, aber ausdrucksstarkenFormensprache lassen dieHolzschnitte des Künstlers – in der SammlungSorst bis kurz nach dem Ersten Weltkriegvertreten – authentisch und unmittelbarerscheinen. Die in der Ausstellunggezeigten Holzschnitte von Gerhard Marcks,der sich zeitlebens auf Figürliches konzentrierte,entstanden zwischen den späten1940er-Jahren und den späten 1960er-Jahren.In diesem Zeitraum griff der Künstlerden Holzschnitt als druckgrafische Technikneben seiner Arbeit am bildhauerischen30HERBST | 2013


Werk verstärkt auf. HAP Grieshaber zähltzu den wichtigsten Holzschneidern in derKunst des 20. Jahrhunderts. Die SammlungSorst umfasst eine Reihe seiner Werke, diein ihren bildnerischen Schöpfungen und imWechselspiel von archaischen und naturnahenFormen vorrangig grundmenschlichenEindrücke, Gefühle und Empfindungenwiderspiegeln. In dem es gelungen ist, dieSammlung Ernst-Joachim Sorst als Dauerleihgabefür das Museum zu gewinnen, kannsie nun einer interessierten Öffentlichkeitzugänglich gemacht werden. Der Blick aufdie Entwicklung der modernen Kunst im Bereichder Grafik wird dabei auf unterschiedlichekünstlerische Positionen gelenkt, dieOtto DixRömerin, 1963 Farblithografie 57,5 x 36 cm(Bildmaß), 65 x 45 cm (Blattmaß) © VG Bild-Kunst,Bonn 2013 Foto: Michael Herling / Benedikt Werner,Sprengel Museum HannoverGerhard MarcksLa Faruca II, 1951-52 Holzschnitt 6 x 30 cm ©Gerhard-Marcks-Stiftung, Bremen, 2013 Foto:Michael Herling / Benedikt Werner, SprengelMuseum Hannoverrund ein Jahrhundert grafischer Kunst umfassen.Bereits im vergangenen Jahr hatteder hannoversche Sammler Ernst-JoachimSorst dem Sprengel Museum Hannover eineGouache von Erich Wegner, „Freitag (Zahltag)“,aus dem Jahre 1922, geschenkt. DieErben des Sammlers Ernst-Joachim Sorstbeabsichtigen eine weitere Schenkung.31


DER KUNSTBLITZ | ART INNSBRUCK18. ART INTERNATIONALEMESSE FÜRZEITGENÖSSISCHEKUNST INNSBRUCKSowohl mit der nächsten und mittlerweile18. Ausgabe ihrer ART (vom 20. bis 23. Februar2014) wie auch mit der eben eröffnetenDependance artroom21 setzt JohannaPenz einmal mehr auf kontinuierliche Weiterentwicklungund Beziehungsarbeit.Johanna Penz,Dir. ART Innsbruck32HERBST | 2013


Ein eigenesKunst-NetzwerkJohanna Penz, Gründerin und Direktorin der ART Innsbruck warimmer schon eine Großmeisterin in Sachen Vernetzung. Vor zweiJahren hat sich für sie über einen mittlerweile in Moskau tätigenTiroler Topmanager urplötzlich eine Tür in die überaus spannenderussische Kunstszene aufgetan. Eine mehr als glückliche Fügung:Denn schon die erste Sonderschau über die Moskauer Schulebescherte der ART Innsbruck eine nahezu unglaubliche medialeResonanz. Und das subtil-ironische Putin-Bildnis des russischenMalers ... avancierte zum absoluten Publikumshit. Wie schon mitihrer Hinwendung zur italie- nischen Galerienszene voretlichen Jahren, hatte Penz mit der Etablierung eines Russ-Pichler Anneliese,Pensiero, 2012, MT a.Papier a.Lw, 110x140cm, KunsthalleHosp, Nassereith-A33


DER KUNSTBLITZ | ART INNSBRUCKGünther Maike,Umarmungen gebenund annehmen,2013, +ûl a.lw,150x150 cmHerzig Christian,12_12,2012,+ûl a.LW,190x190 cm,CCA&A Gallery,Wohltorf-Hamburg-D.Kohl Peter, hinter mir..., 2012, 180x220 cm, MT a.Lw,KunsthalleHosp, Nassereith-AHerzig Christian, Changes,2012,+ûl a.LW, 150x200cm,CCA&A Gallery, Wohltorf-Hamburg-Dland-Schwerpunkts auf der ART Innsbruckalso erneut den richtigen Riecher bewiesen.„Wir hatten es zwar vermutet, waren dannaber doch mehr als freudig überrascht, dasses nicht nur ein Interesse der russischenTouristen an unserem Land gibt, sondernauch unser Publikum mehr über die russischeSeele in der Kunst erfahren will. Denndas, was wir sonst über Russland hören odersehen, ist ja nur ein medial vermittelter undentsprechend verkürzter Ausschnitt. Geradein der Kunst werden doch ganz andere undviel subtilere Aspekte wahrnehmbar.“ Beider diesjährigen ART Innsbruck hat Penzihren Russlandschwerpunkt noch weiterausgebaut: Neben einer Schau von „Österreichbildern“russischer Künstler präsentiertesie erstmals den russischen Neo-ImpressionistenVladimir Valentsov. Auch daseine Österreich-Premiere: Denn Valentsov,der in Russland als einer der bedeutendstenzeitgenössischen Maler des Landes giltund 2009 sogar zu einer Ausstellung in denKreml geladen wurde, war bis dato noch niein Österreich zu sehen, gleichwohl er schonin zahlreichen Sammlungen und Museen inFrankreich, Italien und Spanien vertreten ist.Valentsovs virtuos gemalte neo-impressionistischeLandschaftsbilder und Stilllebenstanden daher wenig verwunderlich auch34HERBST | 2013


82380 PeißenbergBergwerkstr. 10Tel. 08803 2257E-Mail info@wegap.dewww.wegap.de35


DER KUNSTBLITZ | ART INNSBRUCKJährlich im Frühjahr wird auf der ART Innsbruck internationaleKunst des 20./21. Jahrhunderts - schwerpunktmäßig nach 1960– präsentiert. 70 Aussteller - Galeristen | Kunsthändler | Institutionen- aus 10 Nationen zeigen Arbeiten von 700 Künstler/inenbei den Sammlern auf der ART Innsbruck imFokus des allgemeinen Interesses. Der wiederumentdeckte bei seinem Aufenthalt inInnsbruck ähnlich wie viele seiner Landsleuteseine Liebe zu Tirol, begann umgehendzu malen und kehrte im September nocheinmal in sein geliebtes ‚magical‘ St. Antonzurück, um hier Licht, Luft und Farben desAltweibersommers auf Leinwand zu bannen.„It was quite difficult, but I really wanted tocatch this miracle of nature and colour“, soValentsov über seine St. Anton-Serie „Colourof Tyrol“, die er dem ART Innsbruck-Publikum bei der kommenden 18. Auflageder ART Innsbruck vom 20. bis 23. Februar2014 präsentieren möchte. „I am morethan excited to learn there and then, if Iwas really able to reveal the colours of Tyrol.“Projekte, die sich rund um die ARTentspinnen und sich weiter entwickeln, liegender ambitionierten Messemacherin seitjeher am Herzen. „Nachhaltigkeit ist geradebei einer Kunstmesse besonders wichtig“,ist Penz überzeugt. „Kunstkauf hat immermit Vertrauen zu tun. Daher war es mirvon Anfang an wichtig, dass wir uns einenGrundstock von Ausstellern aufbauen, dieregelmäßig oder idealerweise sogar jedesJahr nach Innsbruck kommen.“ Dies ist derART bereits nach wenigen Jahren gelungen,mittlerweile liegt die Quote der Stammausstellerbei über 60 Prozent. Das sei - so Penz- zweifelsohne dem einzigartigen Service-Package der ART Innsbruck geschuldet. „Wirbieten nicht einfach nur einen professionellenAblauf, sondern gehen wirklich auf dieWünsche und Anliegen unserer Ausstellerein, unterstützen sie nach Kräften bei ihrenIdeen.“ Natürlich sei es neben der Pflegeund Auffrischung bestehender Partnerschaftenwichtig, immer wieder neue undspannende Galerien und Aussteller nachInnsbruck zu locken. Gerade eben ist Penzerneut ein besonderer Coup geglückt. Sohat sich die CCA&A-Galerie aus Berlin mitder Two-Man-Show der Künstler SergeiSviatchenko und Constantin Schroederangemeldet, die neben ihren spannendenkünstlerischen Positionen auch so etwaswie kosmopolitischen Glamour nach Innsbruckbringen werden. Denn gerade dergebürtige Ukrainer und Wahldäne Sviatchenkogilt nicht nur als Großmeister dermodernen Collage, in seiner WahlheimatDänemark hat der Künstler längst den Statuseines Kunstsuperstars. Zu seinen Sammlernzählen immerhin Königin Margaretheund Modezar Paul Smith. Seine eigene Pas-36HERBST | 2013


sion für erlesene und elegante Kleidung hatihm zudem bereits zwei Mal den Status desbestangezogenen Dänen eingebracht. ConstantinSchroeder wiederum gilt als Shootingstarder jungen Maler in Deutschland.Die kompromisslose Bilderwelt des studiertenPhilosophen und Theologen, der sogareinige Jahre als Kunstjournalist tätig war,umkreist mit bittersüß drastischer Ironie dieÄußerlichkeit einer seelenlose, sich selbstfremd bleibenden Amüsiergesellschaft. DieTwo-Man-Show von CCA&A empfiehlt sichdamit schon im Vorfeld der ART als garantierterPublikumsmagnet. Ganz ähnlich wiedie traditionellen Sonderschauen, an denenebenfalls schon mit Hochdruck gefeilt wird.Titel und Programm seien allerdings erst imEntstehen, so Penz, die hier erneut mit demInnsbrucker Galeristen Clemens Rhombergzusammenarbeitet. Bei Penz selbst hat dieHochsaison - also die Phase der langen Arbeitsnächte- längst begonnen. Dabei hatsie erst vor wenigen Wochen mit einemneuen ART-Projekt aufhorchen lassen. Nebenihrem Büro im schönen InnsbruckerStadtteil Saggen befindet sich nunmehrmit dem artroom21 eine eigene ART-Dependance,die sie Partnern und Künstlernder ART Innsbruck für Präsentationsausstellungenwährend des Jahres zur Verfügungstellt. Wie bei Johanna Penz nicht anderszu erwarten, hat sich der neue Kunstraumbereits in kürzester Zeit als neuer Hotspotder Kunstszene in Innsbruck etabliert. „Zu-nächst war es einfach eine spontane Idee“,so Penz, „aber irgendwann ist mir klar geworden,dass die Zeit dafür einfach reif war.Denn die ART ist ohnehin ein Ganzjahresbetrieb,und mit dem artroom21 könnenwir jetzt auch zwischen den Messen kleinefeine Kunstimpulse setzen.“SchroederConstantin,Schneek+Ânig, 2013,+ûl a.LW, 135x100 cm,CCA&A Gallery,Wohltorf-Hamburg-DART Kunstmesse GmbH.,Gutenbergstraße 3, 6020 InnsbruckTel. +43(0)512 567101,Fax: +43(0)512 567233,info@art-innsbruck.at, www.art-innsbruck.atfacebook: http://goo.gl/1kngIZeit: 20. – 23. Februar 2014Ort: Innsbruck, Messehalle D + EÖffnungszeiten: Do. – Sa.: 11 – 20 Uhr,So.: 11 – 19 Uhrsupported by:AFS All Freight Systems - Logistic SolutionsART FAIR LOGISTIC PARTNERwww.afs-austria.at37


DER KUNSTBLITZ | DER FALL GUSTL MOLLATHRückblick Gustl MollathGustl MollathIm Kunstblitz vom letzten Quartal (Juli-Sept.2013) berichteten wir vom Schicksal des GustlMollath, der seit 2006 auf Grund eines Urteilsdes Landgerichts Nürnberg-Fürth in verschiedenenpsychiatrischen Einrichtungen Bayernsverwahrt wurde. Ein Wiederaufnahmeverfahrenwurde dem Psychiatriepatienten mehrfachverweigert. Ihm wurden – auch von der bayerischenJustizministerin Beate Merk – unbegründeteAntragsgründe und eine weiter bestehendeGefahr für die Allgemeinheit bescheinigt.Nachdem der Fall durch seriöse Medien wiez. B. Süddeutsche Zeitung und den SWR nachsorgfältiger Recherche seit 2012 in die Öffentlichkeitgetragen wurde, reagierten sowohl derBayerische Landtag mit der Einsetzung einesUntersuchungsausschusses und einer Anhörung,als auch der Ministerpräsident Seehofer wohlmit einer (bildlichen) heimlichen „Watschn“ fürseine Justizministerin, die ja keine Handlungsmöglichkeitgegenüber ihrer „unabhängigenJustiz“ sah.Die Öffentlichkeit reagiert mit Aufrufen und Petitionen,auch DER KUNSTBLITZ berichtete in derletzten Ausgabe über diesen Skandal!Dann überschlugen sich die Ereignisse:• Einen Tag nach seiner Anhörung im bayerischenLandtag beschließt das Landgericht Bayreuthdie Verlängerung der psychiatrischen Unterbringungfür ein weiteres Jahr.• Noch am 24. Juli 2013 weist das LandgerichtRegensburg die Wiederaufnahme sowohl vonMollaths Anwalt Strate als auch von der Staatsanwaltschaftals unbegründet zurück.• Am 6. August hebt das OberlandesgerichtNürnberg diesen Regensburger Beschluss auf38HERBST | 2013


DIETER SCHWALM56 Der Kunstblitz /12„Schwebebahn“ Öl auf Leinwand, 100x120 cm, 3000.00 Euro9. 10. November 201316. 17. November 2013Rathaus Galerie&Simonsstr. 80Meine Kunstwerkekönnen Sie mieten!www.arte-artistica.com/schwalm.htmDieter Schwalm Tel. 0202 786616039


DER KUNSTBLITZ | DER FALL GUSTL MOLLATHund ordnet die Wiederaufnahme des Verfahrensan, Gustl Mollath muss sofort entlassen werden.Die Rechtskraft des Urteils von 2006 ist damiterloschen.• Noch am selben Tag kommt er in Freiheit.Sein Bild mit Topfpfl anze erscheint in allen Medien.• Am 5. September 2013 schließlich gibt dasBundesverfassungsgericht in Karlsruhe der Beschwerdegegen die Beschlüsse des LandgerichtsBayreuth und des OberlandesgerichtsBamberg statt: „..verletzen das Grundrecht derFreiheit der Person in Verbindung mit dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz…“Justizministerin Beate Merk im November 2012:„…Er sitzt in der Psychiatrie, weil er gefährlich ist…“und am Tag der Freilassung von Mollath lautPressemitteilung des Justizministeriums:„….Ich bin sehr zufrieden: Mein Ziel, das ich mitdem Wiederaufnahmeantrag und der sofortigenBeschwerde verfolgt habe, den Fall neuaufzurollen, ist erreicht…“Weiterer Kommentar??? ÜBERFLÜSSIG!!!!!Doch noch ein Nachtrag:In der Sendung „Beckmann“ mit dem alleinigenThema „Mollath“ vom 16.08.2013 trat auchdie Psychiaterin und Gutachterin Hanna Ziegertmit kritischen Bemerkungen auf. Sie wird seitdemvon bayerischen Gerichten als Gutachterinabgelehnt!! (SZ, 05.Sept.2013)Zur Eröffnung der ersten ART WUPPERTAL mit Arbeiten von Künstler/innen aus der regionalen und internationalen Kunstszene, laden wirSie und Ihre Freunde am 09.11.2013, 18:00 - 21:00 Uhr herzlich ein.Öffnungszeiten der Ausstellung: Ihre Gastgeber in der Simonsstraße 80, 42117 Wuppertal sind:40HERBST | 2013


JÜRGEN KOLARART WUPPERTALIch bin dabei!9. & 10. November 2013Evangelische KirchengemeindeZu den Erbhöfen 53&9. & 10. + 16. 17. November 2013Simonsstr. 80www.galerie-kolar.deMobil 0171 6442857


DER KUNSTBLITZ | MUSEUM KUNSTPALASTGOTTHART GRAUBNERIN MEMORIAMZweifach präsentiert in DüsseldorfEs geschieht ja nicht oft, dass ein Museum von heute auf morgen eine Ausstellungplant, in Einzelheiten konzipiert, aufbaut und elegant präsentiert. DasMUSEUM KUNSTPALAST hat dies in nur 4 Monaten geschafft und beleuchteteine bemerkenswert umfangreiche Schaffensspanne des Ende Mai diesen Jahresim Alter von 83 Jahren verstorbenen Gotthart Graubner.42HERBST | 2013


Aufgeboten werden 12 „Gemälde“ und28 Arbeiten auf Papier aus den Jahren1956 bis 2002, die – und das erklärt diekurze Bearbeitungsspanne – alle aus demeigenen Bestand stammen: einerseitsüberwiegend graphische Blätter aus eigenemAnkauf, andererseits Werke ausder Sammlung Willi Kemp, die dem Hauseerst vor wenigen Jahren übereignet wurde.Dies betrifft auch eine Reihe von Fotografien,die einen Einblick in die SchaffensatmosphäreGraubners geben.Wie Museumsdirektor Beat Wismer undder Kurator Kay Heymer betonen, soll nichteine umfangreiche Retrospektive gebotenwerden, sondern eine Hommage, eine Huldigungan den geschätzten düsseldorferMaler. Man kann seinen Weg hier gut verfolgen.Frühe Farbstudien mit verschiedenenTechniken (Aquarell, Gouache, Druck)auf speziellen, meist handgeschöpften Papierenoft ostasiatischer Herkunft erzeugenganz unterschiedliche Farbeindrücke.Der spätere Beinamen der „Kolorist“ wirdschon in den ausgestellten Papierarbeitenerklärbar.Das Werk „Farbraum Blau-Rosa“ – nochrelativ zweidimensional - war eins derersten beim Aufbau der zeitgenössischenSammlung im Kunstpalast. Die Entwicklungzu dreidimensionalen, sogenanntenplastischen Bildern, angefangen vom frühen,noch der Schwerkraft folgenden sackförmigen,bis zu den perfekt symmetrischgestalteten Farbraumkörpern ist beeindruckenddargeboten.Zur Wirkung von Graubners Werken aufden Betrachter muss hier nichts angeführtwerden. Wer einige schon früher gesehenhat, wird hier zur Vertiefung eingeladen,wer neugierig ist, warum sein Name oft imZusammenhang mit Tintoretto, Tizian, Monetoder Turner genannt wird, kann sich –sei es in der Betrachtung aus der Distanz,oder durch das Zoomen bis zur makroskopischenDetailansicht – gefangen nehmenlassen, letztendlich wird man sich demVergleich und dem meditativen Eindrucknicht entziehen können.Anders als Museen fällt es Galeriensicher ungleich leichter, auf Ereignisseschnell zu reagieren. Dass die Düsseldor-43


DER KUNSTBLITZ | MUSEUM KUNSTPALASTfer AKADEMIE-GALERIE Gotthart Graubnerfast zeitgleich und kongenial mit demMuseum Kunstpalast ehrt, kann in diesemFall nicht mit dem Aspekt der Vermarktunggesehen werden. Obwohl die Art der Objekte– fotografische Portraits und Eindrückeaus Atelier und musealer Vorbereitung,Papierarbeiten und Farbraumkörper – derPräsentation im Kunstpalast ähnelt, ist derEindruck durch die singuläre Hängung derObjekte in den lichtdurchflutenden Räumennoch faszinierender, die farbliche Präsenzbesticht. Befreiung der Farbe, Formund Körper in sogenannten „Farbleiben“!Es sind neuere Arbeiten zu sehen, die Auswahlund auch Abfolge der Werke – vomDunklen ins Helle – geschah in enger Mitarbeitvon Graubners ehemaliger LebensgefährtinKitty Kemr.Die Kunstakademie Düsseldorf gedenktauf diese Weise des ehemaligen StudentenGotthart Graubner, des späteren Kunstlehrersund Professors, der der Akademie biszuletzt eng verbunden war. Die Akademie-Galerie hat diese Verbundenheit bravurösdokumentiert!Man sollte sich Zeit nehmen und beideAusstellungen genießen Einen ansprechendenKatalog mit Würdigung desMalers und Abdruck der Trauerrede vonMarkus Lüpertz kann leider nur die Akademie-Galerievorlegen.Stiftung Museum KunstpalastKulturzentrum Ehrenhof,Ehrenhof 4 – 5, DüsseldorfHommage a Gotthart Graubner27.09.2013 bis 19.01.2014Kunstakademie DüsseldorfAkademie-Galerie - Die Neue SammlungBurgplatz 1, DüsseldorfGotthart Graubner – Meister der Farbe27.09.2013 bis 26.01.201444HERBST | 2013


UROLOGISCHE PRIVATPRAXISWUPPERTALINSTITUT FÜRERNÄHRUNGSBERATUNG


DER KUNSTBLITZ | CITY-ART-KADENCITY-ART-KADEN 2013„Die leichteste ART, der KUNST zu begegnen“3569101112151718132041) Hohberger Peter (Skulpturen), 2) Schwalm Dieter (Malerei), 3) Löckmann Manuel (Malerei), 4) Trißl-Barth Richarda (Malerei), 5) Kau Rosemarie1(Skulpturen), 6) Skercevic 2 Duro (Malerei), 7) 7 Wölk Margit 8(Malerei), 8) Medagli Giuseppe 16 (Malerei), 9) 19Synn-Meier Annie (Malerei), 10) Katrin22Becker (Managerin City Arkaden Wuppertal), 11) Leipoldt Renate (Malerei), 12) Stransky Jaroslav (Malerei), 13) Fidelak Marga (Malerei), 14) StratmannRolf (Malerei), 15) Skoglöf Leif (Malerei), 16) Lademacher Bernd 14(Objekte), 17) Hess Jacqueline (Malerei), 2118) Menk Guido (Malerei), 19)Löckmann Rolf (Malerei), 20) Schmidt Ralf (Malerei), 21) Puley Brigitta (Malerei), 22) Stüben Christian (Fotografie).„Eine Vernissage dieser Dimension habe ich noch nie erlebt“, „Die City-ART-Kaden zeigt, dass Kunst auch in einenKommerztempel wie die City-Arkaden, ihre Berechtigung findet“, „Eine bessere Bühne für die zeitgenössischeregionale Kunstszene, gibt es noch nicht“ Das sind einige der Kommentare, die wir aus dem Publikum und vonteilnehmenden Künstlern gesammelt haben. Die Veranstaltung hat sich im achten Jahr, noch weiter etabliertund zählt zu den bedeutendsten Ausstellungen der Region. Nicht nur die Anzahl der Besucher (circa fünfhunderttausend),sondern auch die Resonanz der Ausstellung beweisen ihren berechtigten Erfolg.46HERBST | 2013


10.10.-26.10.2013City-Arkaden Wuppertal2013Die leichteste ART, der KUNST zu begegnen!In diesem Jahr gab es auch drei Kunstpreise.Der Erste, dotiert mit 3000 Euroging an Rolf Löckmann, der Sonderpreis derSPARDA BANK an Giuseppe Medagli, derPublikum-Preis (dotiert mit 1000 Euro) wirdspäter bekannt gegeben. Alle Preise sindvon der SPARDA BANK gespendet worden,die mit ihrer Unterstützung einen wichtigenund sicherlich nicht unbemerkten Beitragfür die lokale Kulturszene leistet.Die Vernissage war ein Publikumsmagnet,mit fast 600 geladenen Gästen, mit Vertreternder Politik- und Kultur-Szene undmit einer guten Präsenz von interessiertenKunstsammlern, die an dem Abend, auchWerke für ihre Privatsammlung gekauft haben.Die Künstlerin Rosemarie Kau hatte amEnde des Tages alle ihre Skulpturen schonverkauft. Auch Bilder von Giuseppe Medagliund Margit Wölk, wechselten bei der Vernissageden Besitzer.Die Anwesenheit von Dr. Rolf Jessewitsch(Direktor des Kunstmuseums Solingen undJury Mitglied) war eine echte Bereicherungfür die Veranstaltung. Seine kompetentePräsentation und seine wertvolle Unterstützungsind sicherlich auch in Zukunft,für die Organisation der Ausstellung sehrwillkommen.Einundzwanzig Künstler/innen waren indiesem Jahr vertreten:Hess, Jacqueline (Malerei), Hohberger,Peter (Skulpturen), Kau, Rosemarie (Skulp-Die Künstlerin Rosemarie Kau.Zwei bekannte Gesichter: Heike Weber und Dr. Georg Fudickarim Gespräch mit Giuseppe Medagli (rechts). DasKunstsammlerpaar hat auf der Vernissage der City-ART-Kaden 2013 neue „Talente“ gesucht.47


DER KUNSTBLITZ | CITY-ART-KADENturen), Lademacher, Bernd (Objekte), Leipoldt,Renate (Malerei), Löckmann, Manuel(Malerei), Löckmann, Rolf (Malerei),Medagli, Giuseppe (Malerei), Menk, Guido(Malerei), Schmidt, Ralf (Malerei), Skoglöf,Leif (Malerei), Stransky, Jaroslav (Malerei),Stratmann, Rolf (Malerei), Synn-Meier, Annie(Malerei), Wölk, Margit (Malerei)Swidbert Obermüller (Vertriebsleiter der SpardaBank). Alle Preise sind von der SPARDA BANKgespendet worden, die mit ihrer Unterstützungeinen wichtigen und sicherlich nicht unbemerktenBeitrag für die lokale Kulturszene leistet.Vernissage der City-ART-Kaden 2013. Vonlinks nach rechtsErdinc Özcan-Schulz (Werbe-und Veranstaltungsagent), Katrin Becker(Center-Managerin) mit ihrem Mann.„Guests Artists“Fidelak, Marga (Malerei), Puley, Brigitta (Malerei),Schwalm, Dieter (Malerei), Skercevic,Duro (Malerei), Stüben, Christian (Fotografie),Trißl-Barth, Richarda (Malerei)Eine Arbeit der Künstlerin MargaFidelak (Acrylfarbe und Collage).48HERBST | 2013


„Drei Mal Hip Hop“ Eine Arbeit derKünstlerin Margit Wölk (Acryl aufLeinwand).„Die leichteste ART, der KUNST zu begegnen“ wird in Zukunftauch das Publikum im Osten der Republik begeistern können.Nach den City Arkaden (Wuppertal), werden noch drei Centerder ECE-Gruppe das Konzept der erfolgreichen Ausstellung übernehmen.Die Städte Magdeburg (Allee Center), Neu Brandenburg(Marktplatz Center) und Wildau (A 10 Center), haben das Eventschon fest in ihrem Programm eingeplant. Mit Berlin und Dresdenlaufen zurzeit Sondierungsgespräche. Im Westen hat auch dieStadt Koblenz (das Löhr-Center) Interesse angekündigt und auchdort finden Verhandlungsgespräche statt. DER KUNSTBLITZ wirddas Kunstprojekt weiterhin begleiten und alle neuen, relevantenInformationen auf unseren Seiten bekannt geben.Der Künstler Lademacher im Gesprächmit Jacqueline Hess. Im Hintergrundder „Atelierbereich“ und vorne dieSkulpturen von Rosemarie Kau.Vernissage der City-ART-Kaden 2013. Von links nach rechtsSwidbert Obermüller (Vertriebsleiter der Sparda Bank), Harald Nowoczin (Vorsitzenderder BKG), Rainer Wolff (Herausgeber vom TOP Magazin), der Künstler GiuseppeMedagli, Katrin Becker (Center-Managerin), Oberbürgermeister Peter Jung (hintereReihe), der Künstler Rolf Löckmann, Dr. Rolf Jessewitsch (Direktor Kunstmuseum Solingen)und Lutz Rensch (Geschäftsführer der Wuppertaler Rundschau)49


DER KUNSTBLITZ | KUNSTMUSEUM SOLINGENPaul Kleinschmidt(1883 – 1949):Im Hinterzimmer der SchönheitDr. Rolf Jessewitsch (Direktor des Kunstmuseums Solingen), führtdie Pressevertreter durch die Ausstellung von Paul Kleinschmidt50HERBST | 2013


Ausstellung bis 17.11. im Kunstmuseum SolingenDünne Frauen mochte Paul Kleinschmidtnicht, Männer interessierten ihn nicht.Er malte nur Frauen, die seinem Schönheitsidealentsprachen. Frauen mit dickenOberarmen, stämmigen Beinen in hautengenStiefeln, Busen, die das Dekolleté fastsprengten und feisten Wangen. Ein Kritikerfragte damals :“Warum malt er immer nurdicke Weiber?“ Der Kunsthistoriker JuliusMeier-Graefe verteidigte ihn mit der Feststellung,dass diese Motive eben zu Berlingehören.Zwischendurch erhält der Besucher derAusstellung aber auch einen Blick auf Blumenvasenund Bäume.Das erstaunlichste in dieser Ausstellung istdie Diskrepanz zwischen den Motiven undden Lebensumständen des 1883 geborenenMalers. 1908 und 1911 stellte er mit der BerlinerSezession aus. Kontakt hatte er mit seinemVorbild Adolf von Menzel, Lovis Corinthschätzte ihn, mit Ludwig Meidner war erbefreundet. Seine erfolgreiche Zeit im Berlinder 1920er Jahre, als ihn Julius Meier-Graefein einem Atemzug mit van Gogh nannte,endete mit dem Aufkommen der Nationalsozialisten.Kleinschmidts expressionistischeBilder wurden an den Pranger gestellt. DieEmigration nach New York, wo er bereitsausgestellt hatte, misslang. Er flüchtetequer durch Europa. Davon ist in seinen Bildernnichts zu spüren, nichts von der Armut,nichts von Angst und Verzweiflung.Wo auch immer Kleinschmidt war – inBerlin, in der Schweiz, den USA, den Niederlanden,in Frankreich – malte er Szenenaus seiner Welt hinter den Kulissen vonBars, Nachtclubs, Revuetheatern und demZirkus. Sein Überleben verdankte er Mäzenen:den Ulmer Fabrikanten Martin undWilhelm Bilger sowie dem New Yorker FabrikantenErich Cohn. Eine Serie von Gouachenentstand in den vierziger Jahren, alsKleinschmidt kein Geld für Ölfarben hatte.Ein Teil seines Werks wurde kurz vorKriegsende bei einem Bombenangriff zerstört.Weil seine Kunst bei der Ausstellung„Entartete Kunst“ 1937 in München und inanderen Ausstellungen diffamiert wordenwar, lehnte Paul Kleinschmidt Ausstellungsbeteiligungenauch nach 1945 ab.Umfang: 109 Bilder, dazu Dokumente undTexttafeln, Laufzeit der Ausstellung:bis 17.11.2013Kataloge dazu bietet der Museumsshop an,Führungen: sonntags 11:15 UhrDank gilt den Förderern der Ausstellung: derEugen-Otto-Butz-Kunst-Stiftung und den Unternehmenim Art Sponsoring Solingen51


DER KUNSTBLITZ | KUNSTBLITZSAMMLUNGDie Kunstzu sammelnWenn ein Kunstwerk den Betrachter verführtund seine Begierde hervorruft, ist derWunsch dieses Werk zu besitzen schwer zubremsen. Selbstverständlich ist die eigenefinanzielle Situation (und der Preis desWerkes), nicht unerheblich bei der Kauf-Entscheidung.Es gibt natürlich auch Menschen, diedas „Unerreichbare“, auf anderen Wegenerreichen wollen. Trotzdem gibt es wenigeKunstraube, die nur aus reiner Liebe fürdie Kunst passieren. Die meisten Bilder undSkulpturen, die aus Museen gestohlen werden,haben als Ziel die Erpressung von Versicherungen.Ihre weitere Vermarktung istso gut wie unmöglich und ist nur umsetzbar,wenn ein Sammler das Werk im voraus„bestellt“. Ich vermute, dass heutzutage, dieseArt von Raub nur in James Bond-Filmenvorkommt.Kunst wird weiterhin gerne entwendet,aber in den meisten Fällen werden dieRäuber dadurch nicht reich und viel zu oftsitzen sie schnell im Gefängnis. DokumentierteKunstwerke sind viel zu bekannt, umsie unter der Hand unauffällig zu verkaufen.Man kann wirklich sagen, dass die dümmstenKriminellen sich in der Beziehung Illusionenmachen. Diese Ware ist „heiß“ underkennbar.Aber bleiben wir lieber bei der Erwerbungeines Gemäldes, Skulptur oder Fotografie52HERBST | 2013


Wir bringen Kunst auf den Boden!Bei uns können Sie sich ihrenDesignboden gestalten.Ob Logo, Ornament oderdaseigene ene Design.In unseren Ausstellungsräumen amRöttgen berät Sie unser Team gerne.BodenbelägeRöttgen 1542109 WuppertalTel. 0202 700614Web: www.trissl.deMail: info@trissl.de53


DER KUNSTBLITZ | KUNSTBLITZSAMMLUNG„Ein Kunstwerk zu verschenken oder selbst zu erwerben, ist wiedas Pflanzen eines Baumes, der nicht nur denjenigen belohnt, derihn mit Sorgfalt pflegt, sondern auch den folgenden Generationenseine Früchte gibt“auf legalem Wege. Kunstsammler prägenmit ihren Entscheidungen die zeitgenössischeKunstgeschichte. Das ist vielen nichtbewusst, aber ihre Rolle in der Biografie einesKünstlers ist oft entscheidend und diesist unabhängig von dem Budget, dass sieinvestieren können. Es gibt sicherlich glücklicheBesitzer der Bilder von Richter, die ihreEntscheidung früh genug getroffen habenund dadurch, nur bezahlbare Beträge ausgegebenhaben.Ein Kunstsammler prägt, in gewisserweise,auch den Erfolg des Künstlers. Eine sobedeutende „Einwirkung“ findet bei unsselbstverständlich Echo in dieser Rubrik (dieein fester Bestand unseres Magazins bleibt).Liebe Kunstsammler/innen, Ihre Leidenschaftfür die Kunst wird bei uns immerAnerkennung bekommen und wir freuenuns über Neuigkeiten in Verbindung mit Ihrenneuen Erwerbungen. Zeigen Sie uns dieKunst, die Sie gekauft haben, denn dadurchdokumentieren, und werten Sie Ihre Sammlungauf. Ihre Anonymität wird auf Wunschselbstverständlich respektiert.Kunst im Museum bekommt viel Publikumund Anerkennung; das Werk in IhrenWohnzimmern verdient eine adäquate Bühne.Die Publikation auf unseren Seiten erreichtTausende von Leser/innen. Menschen,die die Begeisterung für Ihre Sammlunggerne teilen wollen.Wir freuen uns auf Ihre Post!Kontaktmail: kunstsammlung@kunstblitz.deFoto Seite 52: Evelin K. im GiuseppeMedaglis Atelier. Das Bild „Melissa“ gehörtjetzt in ihre Kunstsammlung. Frau K.hat, zusammen mit dem Künstler, an derKonzeption des Bildes aktiv mitgewirkt.54HERBST | 2013


Presse-, Werbe-& VeranstaltungsagenturÖzcan-SchulzErdinc Özcan-SchulzFriedensreich-Hundertwasser-Weg.12 • 42489 WülfrathTel.: 0 20 58-7 82 98 03 • Fax.: 0 20 58-7 82 98 04Mobil: 0152-33 80 19 57Mail: erdinc@oezcan-schulz.deInternet: www.oezcan-schulz.de55


DER KUNSTBLITZ | ART WUPPERTALART WUPPERTAL9. und 10., sowie 16./17. November 2013!IM NOVEMBER FINDET DIE ERSTE „ART WUPPERTAL“ STATT, GENAU GESAGT,AN ZWEI WOCHENENDEN (9.-10. NOVEMBER + 16.-17. NOVEMBER 2013),AN DENEN REGIONALE UND INTERNATIONALE KÜNSTLER/INNEN IHRE AR-BEITEN GLEICHZEITIG AN MEHREREN PUNKTEN DER STADT PRÄSENTIEREN.Wenn sich im Bergischen Land die herbstlichen Nebel herabsenken, dieLandschaft im Grau und Braun versinkt, die Gedanken sich träge auf diekommenden Vorweihnachtstage einstellen wollen, erhellt ein Blitz dieWuppertaler Kunstszene: die erste ART WUPPERTAL!An zwei Wochenenden im November (9. und 10., sowie 16./17.) ist die StadtZentrum einer umfassenden Kunstausstellung, die nicht an einem einzigenOrt, sondern an vielen verschiedenen Lokalitäten präsentiert wird.ARBEITEN VON KÜNSTLER/INNEN AUS DER REGIONALEN UND INTERNATI-ONALEN KUNSTSZENEIm Unterschied zur WOGA, bei der nur Wuppertaler Künstler die Öffentlichkeitin ihre Produktionsräume einladen, bietet die ART WUPPERTAL nichtnur örtlichen, sondern auch regionalen und auch internationalen Künstlernaus Italien, Spanien, Polen, Kroatien, Slowenien und Frankreich eine adäquateBühne. Ausstellungsorte sind neben eigenen Ateliers auch Kanzleien,Hotels, Einkaufszentren, Räume von Firmen und Konzernen.Dafür stellen, um nur einige zu nennen, die Rathausgalerie, das Hotel zurKrone, die Arkadia-Gruppe, die Rechtsanwaltskanzleien Walter, Colsmannund Partner oder Rechtanwälte Vohwinkel, der Künstlerbedarf Via dell Arte,56


VohwinkelElberfeld WestMail: info@derkunstblitz.comWeb: www.derkunstblitz.comUellendahl - KaternbergCronenbergElberfeldHeckinghausenRonsdorfOberbarmenLangenfeldMail: info@arte-artistica.comWeb: www.arte-artistica.comBeyenburgMail:info@art-wuppertal.deeWeb: www.art-wuppertal.deww.art-wuppertal.deeDIE9. + 10 November 2013 undRTWUPPERTAL16. + 17. November 2013DER KUNSTBLITZARTISTICAAARTLRTWUPPERTAL57


DER KUNSTBLITZ | ART WUPPERTALART WUPPERTALauch die VHS Räumlichkeiten zur Verfügung.In eigenen Ateliers beteiligen sich z.B. derBildhauer Hans-Jürgen Hiby, der KunstmalerPeter Jaschinsky, die Künstler von GlaskunstBich, der Fotograf Axel Wascher, die KunstmalerinAnke Bilstein- Blaufelder oder dieBildhauer der Ateliers in der Wittensteinstr.76. Das Spektrum der Exponate umfasstneben Gemälden und Grafiken auch Skulpturen,digitale Kunst und Fotografien. Einumfassender kostenloser Katalog gibt einenÜberblick über die Künstler und ihre ausgestelltenWerke.Initiator dieser für unsere Stadt einzigartigenIdee ist der Wuppertaler Künstler GiuseppeMedagli (gerade erst in den City-ART-Artkaden mit einem Sonderpreis geehrt),dem es gelang, viele Künstlerkollegen dafürzu begeistern, ihre Werke in unserer bergischenMetropole ausstellen zu wollen. Einigeder Künstler, die im Ausland ihren Wohnsitzhaben, werden während der ART WUPPER-TAL in den Orten an denen ihre Kunstwerkepräsentiert werden, persönlich anwesendsein. Gerade auch für Künstler, die nichtdurch Galeristen vertreten sind und dortdie Chance haben, ihre Werke in adäquatenAusstellungsräumlichkeiten zu zeigen, bietetsich nun die Möglichkeit, diese angemessenzu präsentieren.Die „Gastgeber“ freuen sich auf einen Besuchan den beiden Wochenenden, viele Exponatesind aber auch während des Publikumsverkehrsbzw. den normalen Öffnungszeitenin der dazwischenliegenden Woche in denAusstellungsräumen zu besichtigen (z.B. inder Rathausgalerie oder bei Wolf Wohnkultur).Nähere Informationen finden sich auchauf der Internetseite www.art-wuppertal.deAuf die Betrachter wartet auch noch eine besondereÜberraschung: wer sich den Besuchvon mindestens acht verschiedenen Präsentationenjeweils vor Ort bestätigen lässt (eineentsprechende Karte ist der Informationsbroschürebeigefügt) erhält auf jeden Fall einender Preise, die von Sponsoren gestiftet werden.Dabei handelt es sich z.B. um Grafiken,Künstlermaterial, eine Hotelübernachtung,Einkaufsgutscheine, Kunstkataloge etc.Kontakt und weitere Information:58HERBST | 2013


WER, WO; WANN - ART WUPPERTAL 9 . + 10 . November 16. + 17. NovemberArbeiten von Künstler/innen aus der regionalen und internationalen KunstszeneART WUPPERTALKollektive Ausstellung Simonsstrasse 80Vernissage am: Sa, 9. 11. 2013, mit Sektempfang,18:00 bis 21:00 UhrKünstler/innen:Baltus, Betta, Büchter, Bulka-Matlacz,Caporaso, Clivati, del Rosso, Dosa, Eichler-Josten,Fidelak, Giammaria, Havadi-Nagy, Hendrich, Ising-Alms, Jaschinski, Kolar, Lademacher, Leschka,Lopedote, Maccorin, Mancini, Medagli, Meister,Nickoleit, Pröve, Puley, Ragni, Rago, Rick, Redolfi,Repetto, Rohde, Röttger, Rustler, Saccone, Salvia,Sani, Schulz-Staufenbil, Schwalm, Skercevic,Soban, Specht, Stracke, Stransky, Strobino,Stüben, Synn-Meier, Testa, Trißl-Barth, Troetschel,Vogler, WAL DE VOH, Wascher, Weuthen,Wickert, Wölk.So, 10.11.2013, 11:00 – 14:00 UhrSa, 16.11.2013, 14:00 – 17:00 UhrSo, 17.11.2013, 11:00 – 14:00 UhrSimonsstr. 80, 42117 WuppertalWalter, Colsman & PartnerTel. 0202 - 45 03 80www.w-c-p.deRepettoRickTrißl-BarthBBCwww.bbc-nrw.de/standort/wuppertalAXA CammansTel. 0202 - 69357550Jan.cammans@axa.despread Your MindWerbeagenturTel. 0253 - 8498176 0www.spreadyourmind.deClivatiRohde59


Bich-GlaskunstSa. 09 + So. 10.11.2013 & Sa. 16. + So. 17.11.2013,11:00 – 18:00 UhrAtelier: Ohligser Str. 52, 42329 Wuppertal(Vohwinkel)Tel. 0202 / 7691967 Mobil 0173 / 2728777www.bich-glaskunst.deHibyAnke Bilstein-BlaufelderSa., 9.11., 12.00 – 17.00 UhrSo., 10.11., 12.00 – 17.00 UhrSa., 16.11., 12.00 – 17.00 UhrAtelier: Teichstr. 11, 58256 GevelsbergTel. 02333 62871, Mobil 0160 94912925Anke.bilsteinblaufelder@web.deZsolt S. DeákSa. 09 + So. 10.11.2013 & Sa. 16. + So. 17.11.201312:00 – 18:00 UhrGastgeber: Hotel Tryp, Otto-Hausmann-Ring 203,42115 WuppertalTel. 0202 7190 0 - Fax: 0202 7190 333www.zsolt-deak.deHans-Jürgen HibySa. 09 + So. 10.11.2013 & Sa. 16. + So. 17.11.2013,11:00 – 19:00 UhrAtelier: Bruch 8, 42279 Wuppertal (Nächstebreck)Tel. + Fax: 0202/646018www.hiby-skulpturen.deDeákBichEberhard VoglerMo-Fr 10 -18.30 Uhr, Sa 10-16 UhrSo, GeschlossenGastgeber: Wolf WohnkulturHofkamp 63, 42103 WuppertalTelefon: 0202 - 45 02 69www.wolf-wohnkultur.dewww.eberhard-vogler.deInes PröveNur Vernissage am:So, 10. November 2013,11.00 bis 14.00 UhrGastgeber: Rechtsanwälte VohwinkelGräfrather Straße 15,42329 WuppertalTelefon: 0202 - 693 574 0Baltus60HERBST | 2013


Jaroslav StranskyVernissage: 10. 11. 2013, mit Sektempfang.11.00 – 18:00 UhrSa. 09. + 16. November 2013, 10.00 – 18.00 UhrSo. 10. + 17. November 2013, 10.00 – 18.00 UhrGastgeber: Hotel ArcadiaAuf dem Johannissberg 1, 42103 WuppertalTel: (+49) 202 4967 0 Fax: (+49) 202 4967 177www.arcadia-hotel.de/wuppertal/the-hotel.htmlStransky 02333 71439 Mobil 0172 / 2728854www.galerie-stransky.de„ Babylonia“Ein Multimediales-Projektvon Marina Killikh und Thomas HendrichSa, 9.11.2013, 12:00 – 18:00 UhrGastgeber: VHSAuer Schulstr. 20, 42103 WuppertalTel. 0202 3099222 oder 0202 4597026Mobil 0171 1900469 oder 0176 38203255Peter JaschinskiSa., 9.10., 15:00 Uhr bis 20:00 UhrSo., 10.11., 12:00 Uhr bis 15:00 UhrSa., 16.10., 15:00 Uhr bis 20:00 UhrSo., 17.10., 12:00 Uhr bis 16:00 UhrAtelier: Krautstr. 23, 42289 WuppertalMobil 0175 2663602www.peter-jaschinski.deJürgen KolarGastgeber : Evangelische KirchengemeindeZu den Erbhöfen 53, 42287 WuppertalSa, 9.11.2013, 12:00 – 17:00 UhrSo, 10.11.2013, 12:00 – 15:00 Uhrwww.galerie-kolar.deMobil: 0171 644 28 57StrobinoMedagliEiffertB. BlaufelderWascher Havadi-NagyRustler Nickoleit61


Richarda Trießl-BarthGastgeber: Hotel zur KroneSa, 9.11.2013, 14:00 – 17:00 UhrSo, 10.11.2013, 11:00 – 14:00 UhrSa, 16.11.2013, 14:00 – 17:00 UhrSo, 17.11.2013, 11:00 – 14:00 UhrGemarker Ufer 19 42275 WuppertalTel. 0202 59 50 20www.wuppertaler-hotel.deInfo@wuppertaler-hotel.deKordula MeisterGastgeber: Begegnungszentrumfür Seniorinnen + SeniorenArrenbergerstr. 10, 42117 WuppertalSa, 16.11.2013, 14:00 – 20:00 UhrSo, 17.11.2013, 11:00 – 18:00 UhrTel: 0202 31 22 61www.kordula-meister-wuppertal.deARTELIER BildhauergemeinschaftChrist, Gündel, Grenzebach, Hart, Leschka,Stracke, TrötschelSa, 9.11.2013, 13:00 – 19:00 UhrSo, 10.11.2013, 12:00 – 18:00 UhrWittensteinstr. 76, 42285 Wuppertaltroe-art@web.deMobil: 0151 12317220BüchterEichler-JostenKiesewetterHarry NickoleitSa. 09. + 16. November 2013, 10.00 – 18.00 UhrSo. 10. + 17. November 2013, 14:00 - 17:00 UhrGastgeber: La Via dell‘ArteHofaue 54 / Ecke Wesendonkstr.42103 WuppertalTel. 0202 94600095www.via-dellarte.deinfo@via-dellarteBabyloniaWir bedanken uns auch bei derStadtsparkasse Wuppertal, la Viadell‘ARTE und dem Kulturbüro derStadt Wuppertal für die freundlicheUnterstützung.62HERBST | 2013


Ines Pröve„das kleine Format“Nur Vernissage am:Sa., 16.11.13, 11:00 - 13.00 UhrGastgeber: Förderzentrum ArrenbergSimonsstraße 34 – 3642117 Wuppertalwww.inesproeve.deThomas Eiffert bei Galerie Eiffert KunstTäglich 10.00 - 17.00 UhrSonntag geschlossenRathaus GalerieErdgeschoss, Willy-Brandt-Platz,Telefon: 0202 28 25 179, Mobil: 0162 6706300www.thomas-eiffert-lapanne.beArt WuppertalKollektive Ausstellung in der Rathaus GalerieTäglich 10.00 - 17.00 UhrSonntag geschlossenErste Etage, Willi-Brandt-Platz,Teilnehmende Künstler:Ähnlich wie in der Simonsstrasse 80.Telefon: 02 02 / 2 83 68 - 0www.rathaus-galerie-wuppertal.deHelmut KiesewetterSa., 9., 16. & So., 10., 17. - 11.55 -17.00 UhrAtelier: Collenbuschstr. 22, 42277 WuppertalTel. 0202-628809 – Mobil 0172 9528589www.helmut-kiesewetter.deinfo@helmut-kiesewetter.deAxel WascherNur Vernissage am:Sa, 09. 11. 2013, 17:00 bis 22:00 UhrFotoatelier Axel WascherSchönebeckerstr. 2742283 WuppertalMobil: 0176 / 70917494www.wascher-photographieart.comKolarSalviaLademacherSchwalmWeuthen63


DER KUNSTBLITZ | NOTIZENNOTIZENGALERIENAUSSTELLUNG IOAN IACOB IM ART-ECK SOLINGEN 29.9.2013 – 12.1.2014Die kleine, aber feine Galerie ART-ECK inSolingen-Gräfrath zeigt noch bis Sonntag,13. Oktober (Finnisage: 11:00 bis 15:00 Uhr)Landschaftsbilder von Ioan Iacob. Der Künstlerhat in den 80ziger Jahren an der KunstakademieDüsseldorf studiert und war Meisterschülerbei dem erst kürzlich verstorbenenGotthard Graubner.Ioan Iacob ist – wie sein Lehrmeister Graubner- ein Maler der Farbe und des Lichtes. Ausden zunächst auf die Leinwand gebrachtenFarben entwickelt sich das Motiv und dieswiederum gewinnt durch neue Farbaufträgeseine Identität. Bäume und Wälder begrenzenWiesen oder Seen, Felswände oder Uferabbrüchereflektieren Sonnenlicht, ein Haus (amFluss?) leuchtet in der Morgensonne. IoanIacobs Landschaften sind keine Abbilder, sieentspringen seiner Phantasie, doch sie könntenirgendwo wirklich existieren – wir habensie nur noch nicht entdeckt!Die in Solingen gezeigten Exponate sind nichtnur in der Galerie zu betrachten, sondernauch – und das ist eine Besonderheit – inzwei Etagen des für sich schon einen Besuchwerten Lichtturms auf der Gräfrather Höheneben der Fauna.Text und Foto von E.-Ulrich WalterDie Galerie ART-ECK und der LICHTTURMfür diese Präsentation sind zu gleichen Zeitengeöffnet:Jeden Freitag von 14 – 19 UhrFinnisage: Sonntag, 13. Okt. 2013,11 – 15 Uhrund nach VereinbarungKontakt: D. Balke (Mobil: 0173 5149995)www.art-eck.deIoan Jacob


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ART WUPPERTAL20139 . + 10 . November 2013 &16. + 17. November 2013Arbeiten von Künstler/innen aus der regionalen und internationalen Kunstszene