„Was bringt Beten?“ Unsere Konfis auf der Suche nach Antworten

ev.kirche.verl.de

„Was bringt Beten?“ Unsere Konfis auf der Suche nach Antworten

Ouelle

DIE Ouelle

DIE

2.12

Juni

Juli

August

Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Verl

Beten

Das Schwerpunkt-

Thema

Seite 4 – 11

Neues Außengelände

im Kindergarten

Seite 12 – 13

Konfirmationen –

Impressionen

Seite 18


kontaktiert

Wir sind für Sie da

Ansprechpartner

Bezirk Ost

Pastor Christoph Freimuth

Paul-Gerhardt-Straße 8, 33415 Verl

Telefon: 8 11 50

E-Mail: Freimuth@ev-kirche-verl.de

Bezirk West

Pastorin Christina Ehring

Böhmerstraße 16b, 33330 Gütersloh

Telefon: (05241) 2329649

E-Mail: Ehring@ev-kirche-verl.de

Kinder- und Jugendarbeit

Diakonin Jutta Witte-Vormittag

Fischhausweg 20, 33397 Rietberg

Telefon 1: (0 52 44) 97 39 20

Telefon 2: (0 52 46) 74 26 (montags,

mittwochs und freitags nachmittags)

E-Mail: Witte-Vormittag@ev-kirche-verl.de

Gemeindebüro

Gabriele Bittrich und Ingrid Padberg

Paul-Gerhardt-Straße 6, 33415 Verl

Telefon: 36 50, Fax: 8 14 78

E-Mail: Gemeindebuero@ev-kirche-verl.de

Internet: www.ev-kirche-verl.de

Öffnungszeiten:

dienstags und mittwochs 10 bis 12 Uhr

Bankverbindung Evangelische Kirche Verl

Kreissparkasse Verl,

Konto-Nr.: 4038451 / BLZ: 47853520

Telefonseelsorge

0800 - 111 0 111 (gebührenfrei)

2 Gemeindebrief »Die Quelle« Ausgabe 2.12

Auferstehungskirche

Ansprechpartnerin:

Gudrun Daumann, Telefon: 77 11

Erlöserkirche

Ansprechpartnerin:

Gabriele Bittrich, Telefon: 36 50

Evangelischer Kindergarten

»Am Bühlbusch«

Leiterin: Heidi Puhl, Telefon: 67 98

kindergarten@ev-kirche-verl.de

Kirchenmusikerin

Iris Kleinebekel, Tel.: (0 52 09) 98 14 30

Diakonie

Schuldnerberatung Verl

Ulrich Johner, Tel.: (0 52 41) 98 67 3140

Diakoniestation Friedrichsdorf

Telefon: (0 52 09) 91 666 21 40

Hospizgruppe Verl

Ute Schröder, Stahlstraße 35

Telefon: 70 03 15

Impressum

Herausgeberin:

Ev. Kirchengemeinde Verl, Paul-Gerhardt-

Straße 6, 33415 Verl, Telefon: (0 52 46) 36 50

Redaktion: Ina Albers, Christina Ehring, Christoph

Freimuth (verantw.), Hardy Vormittag, Jutta Witte-

Vormittag. Titelbild: © M.E.

Erscheinungsweise: 4 mal im Jahr

Auflage: 3.000 Exemplare

Nächste Ausgabe: 1. September 2012

Anzeigen und Produktion: tema |m| GmbH,

Kreishausstraße 9, 32051 Herford,

Telefon (05221) 177177, e-Mail info@tema-m.com


Kein magischer Hokuspokus

„Und alles, was ihr

bittet im Gebet, wenn

ihr glaubt, so werdet

ihr’s empfangen.

(Matth 21, 22)

So sagt Jesus es zu

seinen Jüngern. Aber

das stimmt doch nicht!

Jedenfalls nicht immer.

Was meinte Jesus denn dann?

Es ist nicht immer leicht zu verstehen,

wie das mit dem Gebet „funktioniert. Auf

der einen Seite gibt es all die Bibelverse,

die davon sprechen, dass wir bekommen,

worum wir bitten. Auf der anderen Seite

findet man wohl keinen Christen, der von

sich behauptet, immer alles bekommen

zu haben, worum er Gott gebeten hat.

Können wir uns vorstellen, was aus uns

würde, wenn Gott all’ unsere Wünsche erfüllte,

egal wie verrückt sie sind?

Wenn wir begreifen wollen, was Jesus

seinen Jüngern dort sagt, müssen wir

überlegen, was ein Gebet überhaupt ist.

Wenn wir im Gebet die Chance sehen,

dass all unsere Bedürfnisse von Gott erfüllt

werden, sind wir schwer enttäuscht.

Denn ein Gebet ist nichts Magisches.

Magie heißt: Man sagt das richtige Wort

und legt dann die Hände in den Schoß

und wartet, dass sich der Wunsch erfüllt.

So funktioniert das mit dem Beten nicht,

und so handelt Gott auch nicht. Er ist

nämlich keine Wunschmaschine, die auf

Knopfdruck reagiert. Und er bricht auch

nicht einfach in unser Leben ein und

krempelt alles um, während wir verblüfft

dastehen und zuschauen.

Gemeindebrief »Die Quelle«

Ausgabe 2.12

angedacht

Gebet hat nichts mit Hokuspokus zu

tun. Es gibt keine richtige oder falsche Art

zu beten, denn es gibt keine Zauberformel.

Es ist egal, welche Worte wir wählen,

in welcher Reihenfolge wir unsere Anliegen

vorbringen oder in welcher Haltung

wir beten. Entspann dich und bete so, wie

es sich für dich richtig anfühlt.

Was die Antwort auf unsere Gebete angeht,

gibt Gott selbst uns in Jesaja 55, 8

einen Anhaltspunkt: „Meine Gedanken

sind nicht eure Gedanken, und meine

Wege sind nicht eure Wege! Wenn Gebet

Magie wäre, würden unsere Wünsche und

Formulierungskünste nicht zu mehr führen

als zu dem, was wir uns vorstellen

können. Und unsere Probleme würden

auch keine bessere Lösung finden als die,

die wir uns selbst ausdenken können.

Aber Gebet ist keine Magie. Es ist viel

spannender.

So finden Sie in dieser Ausgabe der

„Quelle eine Menge Gedanken und

Anstöße zum Gebet. In „Warum und zu

welchem Anlass beten lesen Sie von

verschiedenen Formen und Arten des

Gebetes. Unsere Konfirmanden haben

ein Interview gemacht und gefragt: Wie

oft und wo beten Sie? Was bringt beten

und kennen Sie ein Gebet auswendig?

Ich erzähle Ihnen vom Beten auf Freizeiten

und es gibt einen Artikel zum kontemplativen

Gebet und vor allem finden

Sie eine Gebetsanleitung für Ungeübte.

Ihre Jutta Witte-Vormittag

3


thematisiert

Warum und zu welchem Anlass beten?

Ein Mensch öffnet sich dem anderen

Menschen, wenn er mit ihm redet. Ein

Mensch öffnet sich Gott, wenn er betet.

Aber zu welchen Anlässen dürfen, können

oder sollen wir beten?

• Das Grundgebet der gesamten Christenheit

ist das Vaterunser, welches wir in

jedem Gottesdienst beten.

• Das Gebet für den Beginn und das Ende

des Tages könnte Luthers Morgen- und

Abendsegen sein.

• Für Kinder beten wir in unseren Kindergottesdiensten

verschiedene Gebete, die

Kinder verstehen und so mit beten können.

• Tischgebete werden in unseren Familien

immer weniger gebetet, sind aber immer

noch sehr bekannt.

• Befinden wir uns in Notsituationen, kennen

wir ebenfalls eine Reihe von Gebeten,

in denen wir um Gelassenheit, bei Krankheit

um Hilfe oder in Sterbenssituationen

um Gottes Begleitung bitten. Wir bitten

um Beistand, um Führung oder, wenn wir

uns alleine fühlen, um Gemeinschaft.

• Wir beten oft für Frieden und Versöhnung,

nicht nur für die gesamte Welt,

sondern auch für unser kleines Umfeld.

• Aus der Diakonie kennen wir auch Gebete

für Gehörlose in der Gebärdensprache.

• Nicht nur zum Erntedankfest sondern

eigentlich täglich sollten wir in unseren

Gebeten den Dank und das Lob aussprechen,

für das Gute, für das Gelingende

durch die Unterstützung Gottes. Wir sollten

aber nicht nur für das danken, was wir

uns selbst erarbeitet haben, sondern für

die vielen guten Dinge im Leben, die uns

4 Gemeindebrief »Die Quelle« Ausgabe 2.12

Gott geschenkt hat, die wir viel zu oft

übersehen.

• Ebenfalls fast in jedem Gottesdienst beten

wir das apostolische Glaubensbekenntnis.

Es benennt unsere wichtigsten Glaubensinhalte.

• Wir kennen biblische Gebete, wie Jonas

Gebet im Bauch des Fisches, das Deboralied,

das Lobgebet der Hanna oder Marias

Magnificat.

• Eine große Gebets- und Liedersammlung

sind die Psalmen, die sowohl für das

Judentum als auch für das Christentum

von großer Bedeutung sind. Jeden Sonntag

beten wir im Gottesdienst gemeinsam

aus den Psalmen.

• Religiöse Juden – Männer wie Frauen –

beten drei Mal täglich: morgens, nach -

mittags und abends.

• Im Hinduismus ist eine populäre Form

der Verehrung die Anbetung Gottes in

einem Bild oder einem Emblem.

• Im Islam ist Salāt das Gebet und die

oberste Pflicht für alle volljährigen Muslime.

Es ist das tägliche Ritualgebet in

Richtung Mekka (Standort der Kaaba),

das zu festgelegten Zeiten fünfmal am

Tag zu verrichten ist.

• Und dann ist da noch das Stoßgebet.

Die frühesten Belege für das Wort Stoß -

gebet finden sich bei Martin Luther und

Johann Fischart. Ein Stoßgebet sprechen

oder zum Himmel schicken bedeutet,

laut Lutz Röhrich, ein kurzes, in Angst

hervorgestoßenes Gebet sprechen oder im

letzten Augenblick vor dem Tod, bei Angst

und Schrecken, oder vor Hingabe mit

großer Inbrunst beten. Hardy Vormittag


Gemeindebrief »Die Quelle«

thematisiert

„Was bringt Beten?

Unsere Konfis auf der Suche nach Antworten

Vielleicht gehören Sie auch zu denjenigen,

die am letzen Aprilwochenende von

unseren Konfirmanden und Konfirmandinnen

auf dem Verler Marktplatz oder in

Sürenheide angesprochen wurden, um

sich an einer kleinen Umfrage zum

Thema „Beten zu beteiligen. Dann danken

wir Ihnen noch einmal ganz herzlich

für Ihre Teilnahme!

Vom Redaktionsteam dieses Gemeindebriefs

waren die Konfis gebeten worden,

herauszufinden, was man in Verl vom

Beten hält. Mit selbst entwickelten Fragebögen

machten sich die Gruppen in

Begleitung unserer Jugendmitarbeiter auf

den Weg, um eine – zugegebenermaßen

nicht ganz repräsentative – Umfrage unter

den Verler Bürgern abzuhalten. Ehrlich

gesagt: wir waren positiv überrascht, wie

bereitwillig sich fast alle Angesprochenen

zu den Fragen äußerten, die ihnen die

Jugendlichen vorlegten. Es hätte uns auch

nicht verwundert, wenn viele das Thema

Beten für zu persönlich gehalten hätten,

um sich dazu während des Wochenendeinkaufs

mal eben so zu äußern. Doch

schien das kein Problem zu sein, und so

kamen die insgesamt 43 Konfis mit einer

Reihe spannender Ergebnisse zurück.

Hier eine Auswahl der interessantesten:

Beten macht Sinn

Große Zustimmung bekamen die

Aus sagen „Beten macht Sinn und

Beten bringt was. Das fanden interessanterweise

auch Menschen, die

angaben, selbst nicht zu beten. Die

Mehrheit derer, die regelmäßig beten,

konnte außerdem sagen: „Beten hat

mir schon mal geholfen. Über diese

Frage hatten wir zuvor auch in unseren

Konfi-Gruppen gesprochen. Auch dort

waren fast alle der Meinung, dass ein

Gebet sinnvoll ist und Wirkung haben

kann. Wie man sich diese Wirkung

genau vorstellen muss, darüber waren die

Jugendlichen jedoch unterschiedlicher

Auffassung. Kann ein Gebet Wunder bewirken?

Oder geht es dabei vor allem um

die beruhigende Wirkung und die inneren

Veränderungen bei demjenigen, der betet?

Aus diesem Grund waren zum Beispiel

fast alle Konfis für ein Gebet der Fußballer

vor dem Spiel: „Das stärkt das Vertrauen

und verhilft so vielleicht zu einem besseren

Spiel, wurde als Erklärung genannt.

Die grundsätzliche Frage nach der Wirkung

des Betens blieb zwangsläufig offen

Ausgabe 2.12

5


thematisiert

und wartet nun auf eine jeweils persön -

liche Überprüfung durch unsere Konfis.

Tischgebet ist aus der Mode

Ein weiteres Ergebnis unserer Umfrage

unter den Verlern war sehr deutlich: Das

Tischgebet scheint weitgehend aus der

Mode gekommen zu sein. Obwohl viele

der Befragten angaben, regelmäßig zu

beten, fand sich fast niemand, der die

Frage nach dem Tischgebet mit „Ja beantwortete.

Unsere Vermutung ist, dass

das Verschwinden des Tischgebets vor

allem alltagspraktische und weniger inhaltliche

Gründe hat. Denn die meisten

Umfrageteilnehmer gaben an, Inhalt ihrer

Gebete sei nicht nur die Bitte um Gottes

Hilfe in schwierigen Situationen, sondern

auch der Dank an Gott. Und auch unsere

hungrig von der Befragung zurückgekehrten

Konfis hatten einige Ideen für unser

Tischgebet vor dem gemeinsamen Imbiss

(nur schnell sollte es gehen ...). Vielleicht

wäre es Zeit für eine Wiederbelebung des

Tischgebets?

6 Gemeindebrief »Die Quelle« Ausgabe 2.12

Fast jeder kennt das Vaterunser

Ein Gebet erfreut sich jedoch nach wie

vor großer Bekanntheit: Die allermeisten

der Befragten und auch unsere Konfis,

deren Unterricht erst im März begonnen

hat, gaben an, das Vaterunser auswendig

zu kennen. Für alle, die das (noch) nicht

von sich behaupten können, gibt es eine

kleine Ermutigung mit der folgenden Geschichte:

Drei Mönche lebten auf einer fernen,

einsamen Insel. Niemand hatte sie dort

bisher besucht, bis sich eines Tages ihr

Bischof entschloss, eine Visitation abzuhalten.

Als er bei ihnen zu Gast

war, stellte er fest, dass sie noch

nicht einmal das Vaterunser kannten.

So lehrte er sie das Gebet mit

aller Geduld und reiste zufrieden

wieder ab. Eine Weile nachdem das

Schiff von der Insel abgelegt hatte,

sah der Bischof erstaunt, wie die

drei Mönche über das Wasser hinter

dem Schiff her liefen und laut

riefen: „Heiliger Vater, wir haben

das Gebet schon wieder vergessen,

das du uns gelehrt hast! Der

Bischof war überwältigt von dem

Anblick der Mönche, die über das

Wasser liefen, und fragte zurück: „Liebe

Brüder, wie betet ihr denn? Sie antworteten:

„Wir sagen nur: Lieber Gott, wir sind

zu dritt und du bist zu dritt, erbarme dich

unser! Der Bischof war von ihrer Heiligkeit

und Einfalt so ergriffen, dass er sagte:

„Dann tut das auch weiterhin so. Friede

sei mit euch!

Christina Ehring


Spiritualität auf Freizeiten

„Darf ich heute das Tischgebet sprechen?

fragt mich Hanna bei einer der vielen Freizeiten

auf dem Reiterhof Schloss Altenhausen.

„Na klar, sage ich. Schon hüpft

sie los und holt sich einen Holzwürfel,

dessen Seiten 5 x 5 cm groß sind. Auf

jeder Seite steht ein Tischgebet. Sie würfelt

und nachdem die Mitarbeiter für Ruhe

gesorgt haben, kann Hanna ihr Gebet

sprechen: „Wir wollen danken für alle

guten Gaben, danken, dass wir genug zu

essen haben. – Guten Appetit

Ja, so geht das manchmal auf unseren

Kinderfreizeiten zu. Auch die Mitarbeiter

bedienen sich der Würfel, um verschiedene

Tischgebet sprechen zu können.

In der Zeit der Stille, die wir immer in

den Abendstunden durchführen, geht es

darum, den Tag mit all’ seinen Erlebnissen

Gemeindebrief »Die Quelle«

Ausgabe 2.12

thematisiert

ausklingen zu lassen, sich

noch einmal zu erinnern,

an das, was mir heute begegnet

ist und was ich erlebt

habe. Manchmal gibt es

biblische Geschichten oder

Texte dazu, manchmal wird

gesungen oder es werden

Gedanken in Worte gefasst.

Am Ende eines Freizeittages

steht jedoch immer das

Vaterunser und ein Segen.

Der neue Tag beginnt

nicht selten mit dem Gebet

zum Morgen: „Mein Gott,

ich danke dir für die Ruhe

in der Nacht, für die Sonne,

die mir lacht, schenke deinen

Segen heute mir.

Auf den Jugendfreizeiten, der Integra -

tiven Freizeit in Schweden oder dem

Konfi-Camp, ist das Gebet weitaus

schwieriger einzusetzen als bei den

Kinderfreizeiten. Konfis, Jugendliche und

junge Erwachsene sind kritischer mit dem

Glauben oder haben leider keinen Bezug

mehr. Hier muss man behutsame Wege

gehen, um das Gebet sinnvoll und fruchtbringend

einzusetzen. Ich habe auch hier

gute Erfahrungen mit der Zeit der Stille

gemacht. Seinen eigenen Gedanken nachhängen,

den Tag Revue passieren lassen,

Gedankensplitter in den Raum werfen

und am Ende das Vaterunser oder ein frei

formuliertes Gebet sprechen. Liedtexte

oder Sprechtexte, die man gemeinsam als

Gebet spricht, sind ein ebenso gutes Medium.

JW-V

7


thematisiert

Das kontemplative Gebet

Viele suchen einen Ort, wo die Seele neue

Kraft schöpfen kann. Entspannungstechniken

und Meditationsformen aus Yoga oder

Zen-Buddhismus werden ausprobiert. Aber

nur wenige wissen, dass es Ähnliches mit

dem kontemplativen Gebet oder Herzensgebet

auch in der christ lichen Tradition gibt.

Ruhe und eine Kraftquelle in der Stille und

im Schweigen finden. Ganz da zu sein in

der Gegenwart Gottes.

Gebet ist immer Zwiesprache mit dem

lebendigen Gott. Aber auch Gebete können

bloßes Geplapper werden. Worte werden

inhaltsleer. Sören Kierkegaard hat diese

Erfahrung so beschrieben:

„Er hatte gemeint, beten sei reden. Er lernte,

beten ist hören. Denn beten heißt nicht, sich

selber reden zu hören, sondern im Schweigen

verharren, bis der Betende Gott hört.

Darum geht es im kontemplativen Gebet.

Im Schweigen die Gegenwart Gottes zu

erfahren. Schweigen ist etwas anderes als

Verstummen. Ich verstumme, wenn nichts

mehr zu sagen ist. Schweigen ist ein

Gespräch ganz eigener Art, gleichsam von

Herz zu Herz, in der Sprache des Herzens.

Wer einmal schweigend am Bett eines kranken

oder sterbenden Menschen gesessen

hat, weiß, dass Schweigen ein intensives

Miteinander ist.

Aber das ist nicht einfach. Vieles in uns

sträubt sich gegen die Stille. Schnell versucht

man sich abzulenken. Darum muss

diese Form des Gebetes eingeübt werden.

Wer versucht, einmal nur zehn Minuten

ganz still zu sein, nichts zu tun und an

nichts zu denken, erlebt eine innere

Unruhe. Da jagt ein Gedanke den nächsten.

8 Gemeindebrief »Die Quelle« Ausgabe 2.12

Die ungeduldigen Sinne und der ruhelose

Intellekt wollen etwas zu tun haben. Zur

Konzentration hilft da ein immer wiederholtes

Gebetswort, z.B. ein Psalmvers oder der

Name Jesu. Nicht um über dieses Wort

nachzudenken, sondern um den aufsteigenden

Gedanken und Ablenkungen nicht

nachzugehen. Ziel ist es, frei zu werden von

allen Gedanken und Worten im Kopf, um

ganz gegenwärtig zu sein. Sehr selten sind

wir ja wirklich bei uns. Häufig sind wir

zerstreut und in Gedanken und Gefühlen

schon bei etwas ganz anderem. Nach einer

© A. Reinkober/PIXELIO

Phase der Einübung ist diese Art des

Gebetes eine Kraftquelle für den Alltag.

Denn Kontemplation heißt ja nicht sich

abschließen, sondern führt immer zur

Aktion. Im Pfingsthymnus heißt es

„In der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in

der Hitze Kühlung zu.

Es geht nicht um Abwesenheit von Unruhe,

sondern mitten in der Unruhe, mitten

im hitzigen Alltag und aktivem Engagement

mache ich die Erfahrung von Frieden und

werde des liebenden Blickes Gottes gewahr.

frei


Sender Straße 152

33415 Verl

Tel. 0 52 46 / 77 70

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Gemeindebrief »Die Quelle«

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Ausgabe 2.12

9


thematisiert

Impulse zum Beten für Ungeübte

Vielleicht hat Sie die Lektüre angeregt, es

selbst einmal wieder zu versuchen mit

einem Gebet. Vielleicht ist es viele Jahre

her, dass sie gebetet haben. Gerade der

Urlaub kann ein guter Zeitpunkt sein, es

auszuprobieren. Falsch machen kann man

nichts. Beten ist schließlich wie das Reden

mit einem guten Freund. Am besten probieren

Sie es einfach mal aus. Denn beim

Beten kommt es nicht auf ein Wissen an,

sondern auf die Praxis. Beten will Schritt

für Schritt eingeübt werden. Dazu hier

einige Anregungen.

Suchen Sie sich einen schönen und

ungestörten Ort, an dem Sie Ruhe finden

können. Vielleicht am Strand oder im

Wald. In der Wohnung können Sie auch

eine Kerze anzünden, oder Sie suchen

eine offene Kirche auf.

10 Gemeindebrief »Die Quelle« Ausgabe 2.12

© Bruno Möhler/PIXELIO

Sie können einfach losreden, laut oder

nur in Gedanken, und Gott sagen, was Sie

beschäftigt. Wofür Sie dankbar sind. Was

Ihnen Sorgen bereitet. Das Gebet löst

zwar nicht magisch alle Probleme oder

erfüllt alle Wünsche. Aber es verändert

etwas in meinem Leben. Jemand ist da,

der mir zuhört, dem ich alles sagen kann,

auch das, was ich anderen Menschen

lieber nicht sagen möchte. Sie können

auch einen Brief als Gebet schreiben. Das

Aufschreiben fällt manchem leichter als

spontan los zu reden.

Wenn einem mal die Worte fehlen,

können vorformulierte Gebete eine Hilfe

sein. Im Gesangbuch finden sich Gebete

für ganz verschiedene Situationen. Ein

Gebet, das hilft, Wort zu finden, wenn

man lange nicht gebetet hat, beginnt so:


„Ich habe lange nicht gebetet. Ich hielt

alles für Aberglauben oder Kinderkram. Ich

weiß auch nicht, ob es überhaupt richtig ist,

dass ich bete und wie ich bete. Ich habe so viel

auf dem Herzen und kann es keinem sagen

außer dir, Gott. Du kennst mich besser als ich

mich kenne. Darum möchte ich dir sagen …

Schön ist es auch, den Tag mit einem

Gebet zu beginnen und zu beschließen,

z.B. mit Luthers Morgen- (EG 863) und

Abendsegen (EG 894). Mit der Zeit werden

die Worte vertraut und das Beten zu

einem tragenden Ritual, das zum Tagesablauf

dazugehört.

Pflegen Beraten

Gemeindebrief »Die Quelle«

Machen Sie sich auf die Suche nach

ihrer eigene Gebetsform und fangen

wieder an, mit Gott ins Gespräch zu kommen.

frei

Das Gebet des einfältigen Bauern

Ein Bauer sagte zur Gebetszeit auf dem Feld

jeden Tag fünfmal das ABC auf. Als ihn einer

nach dem Warum fragt, erklärte er: „Ich

kann nicht gut lesen und kann mir auch kein

Gebet merken. Deshalb sage ich fünfmal das

ganze ABC auf. Gott, der alle Gebete kennt,

wird die Buchstaben schon so zusammensetzen,

dass daraus ein Gebet wird.

Ausgabe 2.12

in Verl

Ambulant betreute Wohngemeinschaft

Schillerstraße 26, Fon 05246 838989-2550

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thematisiert

pflege@diakonie-guetersloh.de www.diakonie-guetersloh.de

11


vorgestellt

Traumhafte Lebensräume – Das Außengelände

des Evangelischen Kinder-Gartens wird umgestaltet

Verstecken hinter Büschen. Einen Hügel

erklimmen. Über Baumstämme und

einen Seilgarten balancieren. Mit den

Füßen im Wasser an einem heißen Tag so

richtig matschen. Erdbeeren aus dem

selbst gepflegten Hochbeet im Steinkreis

naschen. In einem kleinen Dorf Indianer,

Wikinger oder Familienferien spielen.

Draußen ist spannend. Im Spielen erfahren

und begreifen Kinder die Welt. Damit

es bald noch mehr Möglichkeiten dazu

gibt, wird das Außengelände unseres

Kindergartens umgestaltet.

Kim, Maja und Kathy (von links) mit einem Modell

des Außengeländes.

Eltern, Kinder und Erzieherinnen wollen

gemeinsam mit Markus Brandt und

Stefan Wrobel vom Verein „Ideenwerkstatt

Lebens(t)räume die Außenanlage des

Kindergartens umgestalten. Dabei soll

„Altes erhalten bleiben und „Neues hinzukommen.

Bei einem Elternabend vor

ein paar Wochen wurde die Umgestaltung

12 Gemeindebrief »Die Quelle« Ausgabe 2.12

des Gartens bereits besprochen. Im März

hat ein weiteres Treffen stattgefunden, die

so genannte Planungswerkstatt. Die Eltern

bildeten gemeinsam mit den Erzieherinnen

drei Teams, die jeweils ein Modell aus

Naturmaterialien bastelten, in das ihre

Wünsche und Ideen zur Gartengestaltung

einflossen. Dann stellte jedes Team sein

Modell vor. Stefan Wrobel, Diplom-Ingenieur

und Landschaftsarchitekt fasste die

wichtigsten Elemente aus allen drei Modellen

zu einem Gesamtkonzept zusammen.

Stefan Wrobel ist, genau wie sein

Eltern, die eifrig dabei sind, ein Modell zu bauen.

Kollege Markus Brandt, geprüfter Sachkundiger

für Spielplatzsicherheit und

weiß daher genau, was bei der Umgestaltung

des Kindergartens beachtet werden

muss. Die Jungen und Mädchen haben

am Vormittag ihre Wünsche und Ideen

aufgemalt und vorgestellt, denn schließlich

geht es um ihren Spielplatz.


Zu den geplanten Maßnahmen gehört

eine deutliche Vergrößerung des Wasser-

Matschbereiches. Neu entstehen soll ein

Hügel, in dessen Zentrum sich ein Tunnel

befindet. Außerdem soll es einen Bereich

für Kinder unter 3 Jahren geben. Weiterhin

geplant ist ein Niedrigseilgarten, ein

Baumstammmikado und ein neuer

Parcours für die Fahrzeuge. Im hinteren

Bereich hinter dem Kindergarten bleiben

die drei Gruppenbeete bestehen. Neu

Thomas Echterhoff

Meisterbetrieb

Garten- und Landschaftsbau

Gemeindebrief »Die Quelle«

Ausgabe 2.12

vorgestellt

dazu kommt ein Sitzkreis

aus Steinen für

Gesprächskreise. Der

Kreis kann auch als

Feuerstelle genutzt

werden.

Losgehen soll es Ende

August mit dem ersten

Teilstück, dem Wasser-

Matschbereich. Dann

geht es Stück für Stück

weiter.

Für das Projekt werden noch dringend

Spenden benötigt, z.B. Natursteine, Kies

und Eichenbaumstämme in Stücken.

Geldspenden sind auch herzlich

willkommen auf das Konto des Fördervereines

vom Evangelischen Kindergarten

auf das Konto der Kreissparkasse Wiedenbrück

– Konto-Nr.: 1557 1003

Bankleitzahl: 478 535 20

Heidi Puhl

Österwieher Straße 67 � 33415 Verl

Telefon 0 52 46 / 26 70 � Telefax 05246/2669 � Mobil 0171/6458030

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� Planung

� Natursteinverarbeitung

� Pflanzarbeiten

� Gartenpflege

� Baumschnitt und Rodung

� Zaun- und Teichbau

� Pflasterarbeiten

13


angekündigt

Alle Gottesdienste von Juni bis August 2012 auf einen Blick

Erlöserkirche Verl

11 Uhr (sofern nicht anders angegeben)

Auferstehungskirche Sürenheide

9.30 Uhr (sofern nicht anders angegeben)

= Kindergottesdienst

Pastorin Ehring

11 Uhr: Pastor Freimuth

(Taufmöglichkeit)

3. Juni

Trinitatis

Diakonin Witte-Vormittag

(Abendmahl)

Diakonin Witte-Vormittag

(Abendmahl)

10. Juni

1. Sonntag nach Trinitatis

Pastor Freimuth

(Taufmöglichkeit)

Tauferinnerung nach 4 Jahren

Pastorin Ehring

17. Juni

2. Sonntag nach Trinitatis

14 Gemeindebrief »Die Quelle« Ausgabe 2.12

15 Uhr: Ordination Pastorin Ehring

Diakonin Witte-Vormittag

Diakonin Witte-Vormittag

24. Juni

3. Sonntag nach Trinitatis

Pastor Freimuth

11 Uhr: Diakonin Witte-Vormittag

(Taufmöglichkeit)

1. Juli

4. Sonntag nach Trinitatis

Pastor Freimuth

(Abendmahl)

Pastor Freimuth

(Abendmahl)

8. Juli

5. Sonntag nach Trinitatis


Pastorin Ehring

(Taufmöglichkeit)

Pastorin Ehring

15. Juli

6. Sonntag nach Trinitatis

Pastorin Ehring

Pastorin Ehring

22. Juli

7. Sonntag nach Trinitatis

Pastorin Ehring

Pastorin Ehring

29. Juli

8. Sonntag nach Trinitatis

Pastor Freimuth

Pastor Freimuth

5. August

9. Sonntag nach Trinitatis

Gemeindebrief »Die Quelle«

Pastor Freimuth

(Abendmahl)

Pastor Freimuth

(Abendmahl)

12. August

10. Sonntag nach Trinitatis

Ausgabe 2.12

Diakonin Witte-Vormittag

(Taufmöglichkeit)

Diakonin Witte-Vormittag

19. August

11. Sonntag nach Trinitatis

Pastor Freimuth

Pastor Freimuth

26. August

12. Sonntag nach Trinitatis

angekündigt

15


16 Gemeindebrief »Die Quelle«

Ausgabe 2.12


Dazwischen gekrächzt

Guten Tag, ich bin es mal wieder. Die

Redaktion der Quelle hat sich dieses Mal

ein spannendes Thema herausgesucht.

Gebet. Aber sicherlich haben die wieder

nicht an uns Raben gedacht. Eine Anleitung

zum Beten für Raben wäre doch angebracht.

Aber so wie ich die Redaktion

kenne, muss ich dafür sorgen. Das sind

doch alles so schlaue Leute, nur der Praxisbezug

fehlt ihnen manchmal. Wie soll

ich als Rabe beten? Ich bzw. meine Vorahnen

sind doch auch von Gott erschaffen

worden. Also möchte ich ihm auch dafür

danken. Wäre es sehr unverschämt, ihn

um ganz viele Würmer zu bitten? Gut, gut

ich schreib nichts mehr. Überlege ohnehin

Vegetarier zu werden. Der Tisch ist dafür

immer reichlich gedeckt in der Kirche und

auch in Pfarrers Garten nebenan. Die Blumen

schmecken nicht schlecht. Ach so,

wo waren wir noch stehen geblieben. Bei

der Anleitung zum Gebet. Ich hocke mich

ganz vorne auf die Kirchenbank, damit

mich auch jeder sieht, und schlage die

linke Flügelspitze über die rechte Flügelspitze.

Okay, das sieht schon sehr professionell

aus. Ihr habt doch wohl nicht

erwartet, dass ich meine Krallen übereinanderschlage.

Das habe ich einmal probiert.

Beim Gedanken daran tun mir noch

alle Knochen und Federn weh. Seinerzeit

fiel ich von der Bank. Ich schließe meine

Augen und dann??? Wenn Ihr das nächste

Mal in der Kirche mich vorne seht, hört

mir doch einfach zu. Euer Rufus

Gemeindebrief »Die Quelle«

Ausgabe 2.12

informiert

Sommersammlung der

Diakonie – 19. Mai bis 9. Juni

Unterstützen Sie die Arbeit der Diakonie

mit Ihrer Spende. Geben Sie etwas für die

Menschen, die Hilfe bitter nötig haben.

Sollte keine Sammlerin oder kein Sammler

bei Ihnen vorbei schauen, können Sie für

die Arbeit unserer Diakonie auch spenden,

mit einer Überweisung auf unser Gemeindekonto

4038451 bei der Kreissparkasse

Verl BLZ 478 535 20, Stichwort „Sommersammlung.

Ordination von Pastorin Ehring

Am 17. Juni um 15 Uhr wird Pastorin

Ehring in der Erlöserkirche ordiniert. Die

Ordination ist die feierliche Beauf tragung

mit der öffentlichen Wortverkündigung

und Sakramentsverwaltung. In einem Festgottesdienst

wird Pastorin Ehring durch

Superintendent Christian Heine-Göttelmann

und anderen, die ihren Weg bisher

begleitet haben, der Segen Gottes für ihren

Dienst als Pastorin zugesprochen. Ein

schöner Anlass, zu dem Sie herzlich ein -

geladen sind. Leider wird Pastorin Ehring

danach nicht mehr allzulange in der

Kirchengemeinde arbeiten. Denn Ende

August beginnt für sie der Mutterschutz

und danach geht sie in Elternzeit. Auch das

ein freudiger Anlass, aber für unsere

Gemeinde ein Verlust.

„Glück kann man kaufen –

wenn man sein Geld für

Andere ausgibt (Leo Bormans)

Mit Ihrer Spende können Sie dazu

beitragen, verschiedenste Aktivitäten der

Kirchengemeinde finanziell zu fördern.

Bankverbindung: Kreissparkasse Wiedenbrück,

Konto-Nr.: 4038451, BLZ: 47853520

Stichwort: „Ev. Stiftung Verl

17


eingeladen

Konfirmationen 2012

60 junge Menschen wurden in diesem Jahr wieder konfirmiert. Festlich gekleidet, mit

schicken Frisuren, und vielleicht im ersten Anzug des Lebens, aber auch aufgeregt, wie

Kinder am Weihnachtsabend, hibbelig und zappelig, wie man die coolen Jungens und die

aufgeweckten Mädels in der Zeit des KU’s selten erlebt hat.

Hier einige Impressionen:

18 Gemeindebrief »Die Quelle« Ausgabe 2.12


Theologie leicht gemacht (12):

„Die Zehn Gebote

Jeder kennt sie, eigentlich. Sie gelten als

Grundlage des richtigen Verhaltens und

haben die abendländisch-christliche Kultur

geprägt. Was aber verbinden wir mit

ihnen? Ich vermute, die meisten Leser

und Leserinnen haben noch nie jemanden

umgebracht, keinen Meineid geleistet und

auch wenig Nachbarn, deren Vieh ihnen

begehrenswert erscheint.

Die Zehn Gebote spiegeln die Verhältnisse,

in denen sie entstanden sind. Vor

einigen tausend Jahren in einer bäuer -

lichen Gesellschaft in Israel. Anstrengend

und gefährlich war dieses Leben. Die

Israeliten lebten dicht neben Menschen

eines anderen Volkes mit einer anderen

Religion, den Kanaanäern. Wer dem anderen

Schaden zufügen wollte, konnte das

sehr einfach tun. Vieh rauben oder Zelte

anzünden, Brunnen vergiften, Frauen vergewaltigen.

Oder vor Gericht als falscher

Zeuge auftreten.

Die Menschen mussten viel Energie

aufwenden, um sich gegen all diese

Bedrohungen zu schützen. Zäune ziehen,

vielleicht Wachhunde anschaffen. Kinder

und Frauen nicht unbeaufsichtigt lassen.

In dieser Situation sind die Zehn

Gebote Schutzbestimmungen, damit alle

in Frieden und Freiheit leben können. Du

sollst nicht stehlen, nicht Gewalt anwenden,

nicht falsch aussagen. „Du sollst

Vater und Mutter ehren diente ursprünglich

dem Schutz und der Versorgung der

alt gewordenen Eltern. In einer Zeit, als es

Gemeindebrief »Die Quelle«

Ausgabe 2.12

informiert

noch keine Renten- und Krankenversicherung

gab. Und auch das dritte Gebot „Du

sollst den Feiertag heiligen ist eine

Schutzbestimmung. Es schützt den Menschen

vor Überarbeitung. Arbeit gab es

auch damals schon genug und alle Hände

wurden gebraucht. Aber einen Tag in der

Woche sollte Pause sein, auch für die

Kinder, die Angestellten und selbst für das

Vieh.

Damit die Israeliten ein gutes Leben

haben, sollen sie Gott an die erste Stelle

setzen. Denn dieser Gott schenkt das

Leben und die Freiheit. So werden die

Gebote auch mit dem Befreiungshandeln

Gottes begründet. Wenn Gott euch aus

der Sklaverei in Ägypten befreit hat, so

lebt nun auch in Freiheit und lasst auch

den anderen ihren Freiraum. Für solch

ein Leben geben die Gebote Orientierung.

Wir leben in einer anderen Zeit. Aber

auch heute sind die Zehn Gebote Schutzbestimmung,

die zu einem Leben in Freiheit

helfen sollen. Darum müssen sie

jeweils neu übersetzt und überdacht werden.

Vielleicht so: Du sollst nicht begehren

des Nächsten iPod oder Handy. Du

sollst nicht den ganzen Tag vor dem Fernsehen

oder an der Konsole verbringen,

weil es dir die Freiheit des eigenen

Denkens nimmt. Es lohnt sich, Selbst -

verständliches und alt Vertrautes neu zu

bedenken. So können auch die Zehn

Gebote wieder spannend und hoch aktuell

sein.

19


vorgestellt

Miteinander leben, von einander lernen

Dieses Motto hat sich die Gemeinschaft

Libelle e.V. auf die Fahne geschrieben.

Darüberhinaus gelten auch die Begriffe

wie: „Offensein für alle, gegenseitig helfen.

Nur durch diese Überzeugung kann

unsere Integrations-Bemühung von Erfolg

gekrönt sein. Im Zusammenleben der

vielen Nationalitäten (ca. 25 Nationen) in

der Helfgerd-Siedlung und der hohen

Fluktuation der Anwohner mit und ohne

Migrationshintergrund, sind Integrations-

Bemühungen erforderlich. Die An -

forderungen und Aufgaben unseres

ehren amtlich geführten Vereins wachsen

ständig. Mit dazu beigetragen haben wir

sicherlich, dass laut Angaben der Kreis -

polizei Gütersloh unsere Siedlung polizeilich

unauffällig ist.

Wegen der offenen Gemeinwesens -

arbeit sind wir oft die ersten Ansprechpartner

für Migranten innerhalb der Stadt

Verl, besonders für die Hochhaussiedlung.

So bietet der Alphabetisierungskurs

für viele eine Möglichkeit, erste Kontakte

20 Gemeindebrief »Die Quelle« Ausgabe 2.12

zu bekommen und durch die Kursleiter

Ansprechpartner für alle Lebenslagen zu

haben.Wie die Erfahrung zeigt, ist die

Ver trauensherstellung bei den Familien

überwiegend nur über die Mütter möglich.

Durch das

Frauen frühstück und

Internationale Frauencafé/Frauengesprächsrunde

haben sich gute

Kontaktmöglichkeiten

entwickelt.

Weitere gut funk -

tionierende Kontakte

bestehen durch die

Kindergruppe, die wir von Oktober bis

April veranstalten und im Sommer durch

den Einsatz des Spiel mobils der Gemeinschaft

Spielmobil Verl e.V.

Die entstandenen persönlichen Kontakte

müssen gut gepflegt werden und benötigen

viel Zeiteinsatz. Mit Briefen allein

erreichen wir unsere Zielgruppe nicht.

Mit Hilfe unserer Dolmetscher, die aus

den eigenen Reihen kommen, haben wir

die entsprechenden Fachbereiche der

Stadt Verl gut unterstützen können. Die

Mitwirkung der Migranten ist uns sehr

wichtig. So gelingt es uns, die Bedürfnisse

der Menschen aufzugreifen und unsere

Aktivitäten bekannt zu machen.

Von den Familien wird die von uns

durchgeführte Schüler-Einzelförderung


sehr geschätzt. Zur Zeit fördern wir 13

Schüler/-innen aus unterschiedlichen

Schulformen. Gesteckte Ziele wie:

Klassenerhalt, Wechsel zur Realschule

oder zum Gymnasium, Erlangen eines

guten Schulabschlusses für eine bessere

Berufswahl, stehen im Fokus.

Um die Gemeinschaft zu leben, führen

wir Theaterbesuche für Kinder, einen

Familienausflug (in diesem Jahr mit dem

Ziel: „Zeche Zollern, Dortmund), ein

Familienbildungswochenende und unser

Sommerfest (Termin 24.08.2012) durch.

Meine Küche?

Von dk das küchenhaus.

Die Planung? Vom

Feinsten!

Basis guter Beratung: Zuhören. Zwischentöne

heraushören. Ungesagtes mithören.

Und Traumküchen aufs Papier bringen.

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Gemeindebrief »Die Quelle«

Möchten Sie

in der nächsten Ausgabe

von

„Die Quelle

Ausgabe 2.12

vorgestellt

Haben Sie Interesse an unserem Verein?

Wir freuen uns über Ihr ehrenamt -

liches Engagement.

Darüber hinaus freuen wir uns über

Spenden zur Erfüllung unsere vielfältigen

Aufgaben.

Christine Schappe

(2. Vorsitzende)

Gemeinschaft Libelle e.V.,

Grillenstraße 12

33415 Verl

Telefon 05246/4323

für Ihr Unternehmen werben?

Anzeigenschluss für das nächste

Heft ist am 10. August 2012.

Ihr Ansprechpartner

für Anzeigenschaltung:

Rainer Prante

Tel.: 0 52 42 /40 54 555

Mail: rp@tema-m.com

DIE Ouelle Ouelle

1.12 1.12

März März

April April

Mai Mai

DIE Ouelle Ouelle

2.12 2.12

Juni Juni

Juli

August August

Schwache stärken –

Das Schwerpunkt-

Thema

Beten

Das Schwerpunkt-

Thema

Seite 4 – 8

Konfirmandinnen

und Konfirmanden

2012

Seite 13

Glaubenskurs Spur 8

startet im Frühjahr

Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Verl

Seite 4 – 8

Neues Außengelände

im Kindergarten

Seite 12 – 13

Konfirmationen –

Impressionen

Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Verl

Seite 18

Seite 18

21


erinnert

Jede Menge los

in den Osterferien und kurz danach

telt und gespielt und es gab riesigen Spaß beim Filmabend, der Disco, dem Lagerfeuer

und beim Grillen. Die kleine Wanderung zur ehemaligen Genossenschaft und das

Streicheln von Kühen, Kälbern, Schafen und Lämmern ist immer wieder ein Höhepunkt

der Freizeit. Zurück geht der Weg dann mit der Kutsche. Sicherlich heißt es auch

2013 erneut: Gemeinschaft – Erlebnis – Abenteuer – Reiten – eine Mädchenfreizeit auf

Schloss Altenhausen!

22 Gemeindebrief »Die Quelle« Ausgabe 2.12

Mädchen und die Reiterfreizeit

Zum 13ten Mal hieß es in diesen Ferien

„Wer hat Lust auf eine Woche Reiterferien?

und das noch auf einem richtigen

Schloss. Seit 2000 fahren wir jedes Jahr

in der Woche vor Ostern nach Schloss Altenhausen

bei Magdburg. Dieses Jahr

waren 38 Mädchen und 7 Mitarbeiterinnen

mit von der Partie. Neben den 2-2,5

Stunden Reiten am Tag, wurde viel gebas-

Kinder und die Ferienspiele

Nicht reiterbegeisterte Mädchen und vor

allem Jungen haben die Ferienspiele im

Jugendhaus „Oase besucht.

Seit zwei Jahren bieten wir in den Oster -

ferien täglich von 8.30 bis 13.00 Uhr Ferienspiele

an. Dieses Jahr standen sie unter

dem Motto: Wir sind ein Teil der Erde –

die Umwelt schützen! Die Schönheit der

Erde mit zu bewahren ist eine wichtige

Aufgabe des Menschen. Zusammen mit

den Kindern wollten wir uns mit dem Umweltschutz und der Ökologie beschäftigen. Es

wurden Plakate gestaltet, Taschen aus Tetra Packs gebastelt, Schmetterlings- und Vogelhäuser,

sowie Insektenhotels aus Holz gebaut und aus Lederresten entstanden kleine

Heftchen. Dazu wurde natürlich Müll gesammelt, über Müllvermeidung nachgedacht

und gesund und ökologisch mit den Kindern zusammen gekocht. Alles in allem waren

es zwei abwechslungsreiche Wochen mit viel Spiel und Spaß, auch im Garten und dem

Freigelände.


Gemeindebrief »Die Quelle«

Ausgabe 2.12

erinnert

Mitarbeiter testen neue Spiele

und bilden sich fort

Zum Ende der Ferien waren dann unsere

Jugendmitarbeiter noch einmal selber

gefragt. Es galt neues Spielmaterial auszuprobieren.

Von einer großzügigen Spende

konnten wir uns Spiele zum sozialen

Lernen leisten. Die Spiele sind in einer

Werkstatt für Menschen mit Behinderung

gebaut worden und erfüllen allesamt Ziele

wie miteinander kommunizieren, Team -

fähigkeit stärken, gruppendynamische Prozesse vorantreiben, aufeinander achten und

miteinander das Ziel erreichen. Wir hatten sehr viel Spaß bei den Probedurchgängen.

Nach einet Grillpause und dem Aufbau des Oase-Trampolins haben wir dann gemeinsam

noch einen Niedrigseilgarten aufgebaut und ebenfalls zusammen getestet.

Und Mitarbeiter spielen nicht nur oder fahren zur Freizeit, sondern gleich nach den

Ferien gab es eine Fortbildung zum Thema „Kindeswohlgefährdung. Neue Informationen

und Gedanken zu diesem sensiblen Thema sind immer wieder erforderlich.

JW-V

Vielfältig wie Ihr Geschmack ...

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thaddäusstraße 56 • 33415 verl • fon 05246.2380

23


gratuliert

1.6.

2.6.

2.6.

2.6.

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16.6.

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20.6.

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21.6.

Herzlichen Glückwunsch zum

Juni

Dieter Kahmann

Manfred Mischke

Adolf Hermann

Helga Klingenberg

Wolfgang Böhmer

Gerda Werdehausen

Ada Raiser

Else Fuß

Waldemar Krüger

Alma Hofer

Reinhold Roch

Emmi Stoetzer

Hans-Jürgen Lund

Erika Zeidler

Else Niebuhr

Johannes Sur

Elfriede Becker

Edeltraut Wenzel

Siglinde Mischke

Viktoria Lautenschläger

Werner Wilke

Irmlind Büscher

Margot Kontecki

Inge Landwehr

Klara Clasmeier

Ursula Herbstreit

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25.6.

25.6.

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13.7.

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15.7.

24 Gemeindebrief »Die Quelle« Ausgabe 2.12

Geburtstag!

Waltraud Matschulat

Amalia Dering

Margarete Hornschuh

Helene Reinert

Elfriede Grandt

Günter Zachris

Wilfried Frosch

Helmut Richter

Ursula Knickmeyer

Juli

Elfriede Schulz

Ida Wiese

Herbert Raabe

Lisa Dohmann

Günter Peperkorn

Anneliese Ruff

Elisabeth Vehlow

Käthe Fritzsche

Harry Hagemeister

Rosemarie Hoffmann

Wolfgang Böhme

Wally Raabe

Wilhelm Stallmann

Walther Adam

Heinz Sehm

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19.7.

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31.7.

2.8.

4.8.

6.8.

7.8.

8.8.

10.8.

Wir wünschen allen, die in den

kommenden Monaten ihren

Geburtstag feiern, Gottes Segen

für das neue Lebensjahr!

Ingeburg Sellhorst

Erna Tate

Erich Tilius

Gert Lange

Emma Dering

Hans-Hermann Hohn

Christa Sturmhoefel

Bruno Briem

Manfred Glied

Fritz Lenz

Leonore Plaßmann

Karl Schober

Eberhardt Kreutz

Renate Roch

Heinz Weustenfeld

Hildegard Leimkühler

Siegfried Rummeld

Helga Zöllner

August

Rosemarie Meyer

Gisela Tornede

Lotte Bleckert

Irmgard Herzog

Herta Schmidt

Heinz Nolte

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Gemeindebrief »Die Quelle«

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23.8.

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25.8.

25.8.

28.8.

30.8.

31.8.

31.8.

Werner Gabel

Heinz Gerber

Erwin Becker

Anneliese Christoph

Horst Masur

Else Möller

Herta Dankow

Edith Nolte

Friedrich Bergmann

Renate Herkströter

Erich Teichgräber

Günter Wiesner

Walter Angerhöfer

Johanna Böke

Emma Fuchs

Rudi Herbstreit

Manfred Schlingmann

Lydia Klink

Irmtraut Sedat

Margarete Spekowius

Wanda Düllmann

Rolf Richter

Elfriede Hübner

Karl Nußbaum

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76

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Wer nicht möchte, dass sein Geburtstag

im Gemeindebrief veröffentlicht wird,

melde sich bitte im Gemeindebüro,

Paul-Gerhardt-Straße 6, Telefon: 36 50.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr.

Ausgabe 2.12

gratuliert

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gelacht & geweint

Taufen

Jonah Koppers (19.2.)

Linas Großebrummel (19.02.)

Victoria Hörner (04.03.)

Finn Gräbner (04.03.)

Liam Luca Tölle (04.03.)

Theresa Maria Henseler (09.04.)

Emma Klein (09.04.)

Elenja Grimsehl (15.04.)

Tom Malinowsky (15.04.)

Marius-Aaron Litschel (15.04.)

Kristof Goley (22.4.)

Lisa Erdmann (29.4)

Luis Geer (13.05.)

Svetlana Frei (20.05.)

Luca Frei (20.05.)

Luis Heinrich (20.05.)

Mark Bondarenko (20.05.)

Maximilian Horbach (20.05.)

Sophie Anjali Claas (27.5.)

Beerdigungen

Gerda Maria Frank (82 J.)

Erika Irma Seppelfricke (81, J.)

Gisela Gebauer (88 J.)

Sigrid Schäfer (83 J.)

Renate Malett (70 J.)

Gertrud Rudolph (96 J.)

Dietrich Egon Raczek (71)

Janina und

Helmut Esau (19.5.)

Marienkapelle

26 Gemeindebrief »Die Quelle« Ausgabe 2.12

Trauungen

Julia Koch

und Matthias Koch (19.5.)

Manuela

und Matthias Köster (26.05.)

Goldhochzeit

Larissa und Waldemar Wald (10.3.)

In der Marienkapelle findet einmal im

Monat ein evangelischer Gottesdienst

mit Abendmahl statt. Dazu sind neben

den Bewohnerinnen und Bewohnern

des St. Anna-Hauses alle Gemeindeglieder

herzlich eingeladen.

Die nächsten Termine:

� 2. Juni 16.30 Uhr

� 7. Juli 16.30 Uhr

� 1. August 16.30 Uhr


© Joujou/PIXELIO

Samstag, 2.Juni

15 Uhr

Sonntag, 17. Juni

15 Uhr

Sonntag, 24. Juni

18 Uhr

Freitag, 29. Juni

18 Uhr

Sonntag, 1. Juli

nach dem Gottesdienst

6. Juli bis 13. Juli

Donnerstag, 23. August

9 Uhr

Sonntag, 26. August

18 Uhr

Gemeindebrief »Die Quelle«

Auf einen Blick

Mini-Gottesdienst für Kinder von 0 bis 4 Jahren

und deren Familien, Erlöserkirche Verl

Gottesdienst zur Ordination von Pastorin Ehring

Erlöserkirche Verl

L!VE- Der Gottesdienst für junge Menschen

Erlöserkirche Verl

Mitarbeitenden-Sommerfest

Gemeindehaus Verl

Kirchenbrunch

Gemeindehaus Verl

Konfi-Camp in Berlin Frauensee

Einschulungsgottesdienst

Erlöserkirche Verl

Spirit – Der spirituelle Abendgottesdienst

Erlöserkirche Verl

Ausgabe 2.12

informiert

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ELEKTRO HÜBSCH

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