Kleine Automatisierungs- aufgaben schnell und komfortabel lösen

epvverlag

Kleine Automatisierungs- aufgaben schnell und komfortabel lösen

Bedienen und Beobachten

Individuell im

Kleinstformat

PRODUKTE

Für besonders

kostenoptimierte

Lösungen, und individuell

gestaltetes

Bedienen & Beobachten

auf kleinstem

Raum sind die neuen kundenspezifisch

anpassbaren Textdisplays TD

200C TD 100C die Antwort.

Mit dem TD 100C sind jetzt Applikationen

mit separatem

Display realisierbar, für die

bisher aus Kostengründen ein Display

nicht in Frage kam. Die Bedienoberflächen

können im bekannten Standard-

Look & Feel der Textdisplays genutzt

oder individuell gestaltet werden. Die

Anpassung des Layouts und der Tastenbelegung

ist zu jeder Zeit – auch

nachträglich – möglich. Für die individuelle

Gestaltung der Bedienoberfläche

ist die Anordnung, Größe und

Funktion der Tasten frei konfigurierbar:

bis zu 20 Tasten beim TD 200C bzw.

14 Tasten beim TD 100C sind auf der

Oberfläche beliebig positionierbar. Es

stehen internationale Symbole, Sprachen,

Schriftarten und vieles mehr zur

Verfügung, oder es können Bilder,

Symbole, Farben und Texte frei gestaltet

werden. Zum Beispiel für individuelle

Grafiken und Firmenlogos. Das

per grafischem Projektierungstool generierte

„faceplate“ wird auf Folie ausgedruckt

– mit Tintenstrahl- oder Laserdrucker

und anschließend auf das

Textdisplay aufgebracht. �

4 GO! Ausgabe 1|05

Siemens AG

SIMATIC S7-200 und CP 243-1 in der Automobilindustrie

Just in time zur Stelle

PRAXIS

Das renovierte

Opelwerk in

Azambuja, Portugal

ist mit Technik vom

Feinsten ausge-

REPORT stattet. Mit den

Andon-Systemen für Qualitätssicherung

und Materiallogistik hat

Opel eine seiner modernsten Automobilfabriken

in Europa geschaffen.

Die Micro-Steuerung SIMATIC S7-200

leitet schnell und zuverlässig über die

Ethernet-Anbindung CP 243-1 alle

Schaltbefehle an das übergeordnete

Anlagennetzwerk weiter.

Die Gründung des ersten Opelwerks

in Portugal reicht bis ins

Jahr 1963 zurück. Um in den

Nutzfahrzeugmarkt einzusteigen, hat

General Motors (GM) die Fabrik 2001

für die Produktion des Opel Combo

technisch komplett auf den neuesten

Stand gebracht, sodass heute im Werk

Azambuja täglich 320 Combo in vier

verschiedenen Varianten vom Band

laufen können. Mit seiner jüngsten Investition

– dem Quality-Andon- und

Material-Andon-System – vermeidet

der Automobilbauer Personal- und

Sachkosten durch Produktionsprobleme.

Zukunftsweisendes

Anlagensystem

Bei Opel Azambuja sind dazu im Bereich

der Zellen 79 drahtlose I/O-Boxen

installiert – 50 Singleboxen für

eine Bearbeitungsstation und 29 Doppelboxen

für zwei Bearbeitungsstationen.

In den Türen der Boxen befinden

sich die acht Leuchtdrucktaster für Materialanforderung

(weiß) sowie jeweils

ein Ruftaster für Instandhaltung (rot),

Teamsprecher (gelb) und Qualität (blau).

In den Doppelboxen sind doppelt so

viele Taster eingebaut. In der Nähe jeder

Box befindet sich noch eine oder

zwei Lampensäulen mit Hupe, die optisch

und akustisch warnen, wenn die

Taktzeit überschritten ist.

Um die ein- und ausgehenden Signale

der Leuchtdruckschalter zu steuern,

ist die kompakte, modulare und

besonders kommunikationsfähige Micro-Automation

S7-200 erste Wahl. Mit

unterschiedlichen CPUs und Erweiterungsbaugruppen

lässt sich die leistungsfähige

Steuerung jeder Anwendung

anpassen. Durch den hohen

Standardisierungsgrad und die Flexibilität

der SPS lässt sich das Andon-

System jederzeit leicht ändern, was die

Kosten bei Wartung, Implementierung

und Erweiterung senkt. Die CPU 224

mit 14 DE/10 DA sorgt für noch mehr

Tempo und die digitalen Erweiterungsmodule

EM 222 und 223 bieten

ideale Voraussetzungen zum Schalten

der vielen Leuchttaster. Das Ethernet-

Modul CP 243-1 ermöglicht den Zugriff

vom Industrial Ethernet auf die

Micro-SPS S7-200.

Von dort werden die Daten an einen

Andon-PC mit einer WinAC Soft-SPS

für SIMATIC S7-Applikationen übermittelt.

Als HMI dient in der Anlage ein

Andon-Server PC mit WinCC V5.1 für

die Visualisierung und Parametrierung

und WinCC Web-Navigator Server

V1.2 für die Anzeige der Terminalbilder.

Die Kommunikationsbasis zwischen

den einzelnen Teilnehmern bildet

ein Ethernet-Netzwerk: Die PCs

kommunizieren über SIMATIC Net IE

Softnet-S7 V6.1 und die Boxen sowie

die sieben Mobile PCs auf den Gabelstaplern

sind drahtlos über 12 Access

Points mit dem Ethernet verbunden.

System für Qualität

Stellt ein Mitarbeiter fest, dass es ein

Qualitätsproblem gibt oder er eine

Operation nicht in der vorgegebenen

Taktzeit ausführen kann, benutzt er

das Quality-Andon-System. Er drückt

die entsprechenden Leuchtsignale an

den I/O-Boxen, dem Andon Board und

ruft damit einen Teamsprecher zu

Hilfe. Kann der Fehler nicht innerhalb

der Taktzeit behoben werden, bleibt

das Band so lange stehen. Damit durch

Weitere Magazine dieses Users