Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 - Evangelische ...

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Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 - Evangelische ...

K A THO LI S C HE

K IR CH E N G E ME I ND E

OPPENHEIM PPENHEIM PPENHEIM

WEIHNACHTEN

EIHNACHTEN 2006

2006

EV A NG E L IS CHE

K IR CH E N G E ME I ND E


2

Katholischer Teil

Geistliches Wort................................... 3

Kirchenchor.......................................... 4

Pfarrgemeinderat ................................. 5

Ministranten ......................................... 6

Kath. Erwachsenenbildung.................. 7

Christlicher Männerkreis...................... 8

Gemeindefahrt ..................................... 9

Geschichte – Wallfahrt in Oppenheim.. 10

Kontaktadressen................................ 12

Impressum

NHALT / I

Ökumenischer Teil

Impressum – Inhalt .............................. 2

Sternsinger......................................... 13

Stadtmission ...................................... 14

Weltgebetstag.................................... 15

Weihnachtsgeschichte....................... 37

Gottesdienste an Weihnachten ......... 40

Evangelischer Teil

Gruppen – Meditation ........................16

Gruppen – Bibelkreis .........................17

Freud und Leid...................................18

Gottesdienste.....................................20

Fastenwoche......................................23

Kirchenvorstand .................................24

Brot für die Welt .................................28

Kleines Liturgisches Lexikon .............29

Adventskalender ................................30

Orgel – Meisterkurs............................32

Kirchenmusik .....................................33

Kinder.................................................34

Jahreslosung......................................38

Kontaktadressen ................................39

Herausgeber Evangelische und Katholische Kirchengemeinden Oppenheim

Redaktion Katholischer Teil:

Pfarrer Manfred Lebisch

Evangelischer Teil:

Pfarrerin Manuela Rimbach-Sator und Werner Knopf

V.i.S.d.P. Pfarrerin Manuela Rimbach-Sator, Merianstraße 6, Oppenheim

Pfarrer Manfred Lebisch, Kirchstraße 4, Oppenheim

Layout Werner Knopf

INHALT NHALT / IMPRESSUM

MPRESSUM

Druck Evangelische Regionalverwaltung, Gernsheim

- Für namentlich gekennzeichnete Artikel sind die jeweiligen AutorInnen verantwortlich -

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


Liebe Leserin, lieber Leser!

„Bereitet den Weg des Herrn! Ebnet ihm die Straßen!“ (Jes 40,3 und Lk 3,4)

Dieser Ruf Johannes des Täufers an die bußwilligen

Juden – er hat ihn dem Propheten

Jesaja entnommen – gehört zum eisernen

Bestand jedes christlichen Advents.

Als Christen werden wir uns fragen lassen

müssen, wie wir mit diesem Ruf des Vorläufers

Jesu umgehen. Ist für uns der Sinn des

Advents also tatsächlich, dass es um den

Herrn geht?

Hören wir seine Worte: „Suchet zuerst das

Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, und

alles andere wird euch dazugegeben werden.“

(Mt 6,33)

Auch im Vaterunser beten wir: „Dein Reich

komme.“ Wollen wir das wirklich?

„Nun sei uns willkommen, Herre Christ“

singen wir in einem alten Kirchenlied.

Tatsächlich?

Was heißt es also, dem Herrn die Wege

bereiten?

Zunächst einmal, wenn wir es nicht schon

können, neu lernen für ihn, von dem wir

im Psalm sagen, dass er unser Licht und

unser Heil ist, dass er die Kraft unseres

Lebens ist, Zeit zu haben.

Das Wort „ich habe keine Zeit“ ist eine Lüge,

mindestens eine grobe Ungenauigkeit. Jeder

Mensch hat 24 Stunden am Tag Zeit. Es

fragt sich nur: Wofür? Was ist mir wichtig?

Woran hängt meine ganze Aufmerksamkeit,

mein ganzes Herz?

Wir sind durch den Ruf des Täufers auch

heute eingeladen, uns für Gott, unser höchstes

Gut Zeit zu nehmen.

Dies geschieht, indem man vor allem den

Sonntag, den Tag des Herrn, heilig hält.

Wie ich mit dem Sonntag umgehe, weist

GEISTLICHES EISTLICHES EISTLICHES WORT WORT

WORT

mich ganz wesentlich als jemanden aus,

der zu Christus gehört. Manche Menschen

müssen zwar arbeiten, aber wir sollten politisch

darum kämpfen, dass dieser Tag –

gemäß dem Gebot des Herrn – weiterhin

staatlichen Schutz genießt. Es wäre eine

echt adventliche Handlung, dafür einzutreten,

ja dafür mit allen gewaltfreien Mitteln

zu kämpfen. Die freie Zeit am Tag des Herrn

dient ebenso dem Besuch des Gottesdienstes

wie dem Ausspannen, der Familie und

dem, was ganz einfach Freude macht.

Wollen wir also Advent, das heißt, dem

Herrn die Wege bereiten, dann muss der

Gottesdienst für unser Leben eine ganz

zentrale Wichtigkeit bekommen, ähnlich

wie das tägliche persönliche Gebet. Nur

beständiger Kontakt schafft Freundschaft,

Geborgenheit, Sicherheit. Das macht uns

zu entscheidungsfreudigen Menschen; Menschen,

die bereit sind, Verantwortung zu

übernehmen, in Dialog zu treten und versöhnend

zu wirken.

Damit wären wir beim Zweiten, was erforderlich

ist, wollen wir dem Herrn den Weg bereiten:

die Hinwendung zum Menschen, vor

allem zum Menschen in Not. Wer dem Herrn

den Weg bereiten möchte, der muss mit ihm

und für ihn zu den Menschen gehen. Dann

wird der Einsatz des Christen für Lebensrecht

und Menschenwürde, Gerechtigkeit

und Frieden eine stets neue Berufung.

Dieser Einsatz hat aber sein Fundament in

der täglichen Liebe zum Nächsten, in den

vielen kleinen Dingen des Alltags.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine

gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 3


4

100 Jahre Katholischer Kirchenchor Oppenheim

Zum Pfingstfest 1906 konnte unser Chor

erstmals in unserer Kirche St. Bartholomäus

auftreten. Die eigentliche Gründung mit

Satzung erfolgte im Beisein von 39 Anwesenden

allerdings erst am 01. 12. 1907.

Erst im Laufe der Zeit kamen zu dem ürsprünglich

reinen Männerchor auch Damen

dazu, was bei der Übernahme des Chores

durch Herrn Kaplan Josef Krämer im Jahre

1923 wieder rückgängig gemacht wurde.

Er ersetzte die nun fehlenden Damenstimmen

durch einen Knabenchor. In dieser

Zeit konnte ein Harmonium angeschafft

werden, da Herr Kaplan Krämer seine

Tätigkeit als Dirigent unentgeltlich ausführte.

Nach der Versetzung des Kaplans auf

eine Pfarrstelle in Dienheim – wo er übrigens

aus seiner antinationalsozialistischen

Haltung keinen Hehl machte, was ihm mancherlei

Schwierigkeiten einbrachte – wurde

der Chor im Jahre 1929 wieder auf

Damen und Herren umgestellt. Während

die Chorarbeit im Laufe des ersten

Weltkrieges eingestellt werden musste,

konnten die Proben während des zweiten

Weltkrieges weitestgehend

weitergeführt werden, allerdings

wurde auf mehrstimmige

Gesänge verzichtet. Man

beschränkte sich auf den

gregorianischen Choral und

einstimmige Gesänge für die

Festtage.

Nach dem Krieg gab es wieder

einen neuen Aufschwung. Im

Jahre 1981 konnte der Chor

unter der Leitung von Herrn

Willibald Ehret und unter dem 1.

Vorsitzenden Herrn Anton

Wagner sein 75. Jubiläum feiern. Damals

gab es noch 17 Stimmen im Sopran, 14

Stimmen im Alt, 7 Stimmen im Tenor und

10 Stimmen im Bass.

In guter Erinnerung sind bei allen Mitgliedern

und Freunden die Beteiligung des

Chores an Pfarrfesten und Pfarreifast-

GEMEINDE EMEINDE

nachtsfeiern, an ein- und mehrtägigen

Fahrten und an der Teilnahme an den

(ziemlich) regelmäßig stattfindenden

Dekanatssingen. Das letzte Dekanatssingen

fand am 18. 10. 2003 in Klein-

Winternheim statt, davor gab es ein Dekanatssingen

in Nieder-Olm am 30. 09. 2000.

Das alles gab es zusätzlich zu den selbstverständlichen

Einsätzen bei allen hohen

Festtagen unserer Kirche.

Viele Dirigenten und viele Frauen und Männer

im Vorstand haben sich bleibende Verdienste

erworben. Ich bitte um Verständnis,

dass an dieser Stelle nicht alle Namen

angeführt werden können. Stellvertretend

für alle sei an dieser Stelle an die von

1951 bis 1987 anhaltende Tätigkeit von

Herrn Willibald Ehret als Dirigent erinnert.

Die mehrtägigen Fahrten unter der Leitung

des ehemaligen 1. Vorsitzenden, Herrn

Anton Wagner, erfreuen sich bis zum

heutigen Tage großer Beliebtheit. Aber

auch jede einzelne Sängerin und jeder

einzelne Sänger hat durch sein Mittun

Woche für Woche und Jahr für Jahr dazu

beigetragen, dass unser Chor

auch nach 100 Jahren immer

noch einsatzfähig ist. Wie lange

noch? Nicht zu vergessen sind

auch die vielen Menschen, die

sich uns durch eine “inaktive“

(zahlende) Mitgliedschaft verbunden

fühlen, teilweise seit vielen

Jahren. Dafür sind wir sehr dankbar.

Worüber wir uns für die Zukunft

am meisten freuen würden? Über

Zuspruch und jedes Wort der Ermutigung,

über viele neue inaktive

Mitglieder und vor allem über viele neue

Sängerinnen und Sänger, ohne die der

Fortbestand des Chores gefährdet ist.

Unsere derzeitige verehrte Dirigentin Frau

Helga Liewald formuliert in einem Schreiben

zum Jahresende 2005, was eine Chorsängerin

und ein Chorsänger geschenkt bekom-

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


men: „Sie erhalten neben musikalischer

Bildung und Stimmbildung, die sich positiv

auf andere Lebensbereiche auswirkt, Anerkennung,

ein gemeinschaftliches Zugehörigkeitsgefühl

und können nicht zuletzt in

einer lebendigen Auseinandersetzung

ihren Glauben leben. Ich glaube nicht,

dass hervorgehoben werden muss, wie

viel Spaß die Musik, und insbesondere

das mehrstimmige Singen bereitet.“

Wenn Sie also mitsingen möchten und

nicht wissen, ob Sie überhaupt singen

können, sprechen Sie mit uns:

Wir treffen und (fast) regelmäßig jeden

Mittwoch abend um 20.00 Uhr

im Sebastianshaus.

Wenn Sie nicht mitsingen können oder

wollen, aber trotzdem musikalische

Wünsche haben, sprechen Sie auch mit

uns. Wir freuen uns über Anregungen,

denn die Gemeinde hört den Chor und

soll sich daran erbauen.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein

gutes Jahr 2007 !

Ihr Katholischer Kirchenchor

St. Bartholomäus Oppenheim

Klausurtagung des Pfarrgemeinderates

St. Bartolomäus am 2./3.10.2006

Der Pfarrgemeinderat St. Bartholomäus

hat sich am 2. und 3.10.2006 zu einer Klausurtagung

im Bildungshaus des Bistums

Würzburg in Schmerlenbach bei Aschaffenburg

getroffen.

Ohne den sonst bei Pfarrgemeinderatssitzungen

üblichen Zeitdruck konnten wichtige

Themen ausführlich und unter verschiedenen

Gesichtspunkten besprochen werden.

Eingehend wurde über die Bedeutung der

Sonn- und Feiertage gesprochen. Dabei nahm

der Stellenwert des Sonntagsgottesdienstes

im Leben der Christen als Einzelperson

und als Gemeinschaft breiten Raum ein.

Ein weiteres Schwerpunktthema war die

Weitergabe des Glaubens. Angesprochen

wurden hier die Möglichkeiten und die Verantwortung

der Familien, die Sakramentenvorbereitung

und der Religionsunterricht

in den Schulen. Konkret vereinbart wurde,

nähere Informationen über in anderen Gemeinden

praktizierte Formen zur Vorberei-

GEMEINDE EMEINDE

Bernhard Kieser

1. Vorsitzender

Tel. 06133/1814 oder

0177-7983063

tung der Eltern auf die Taufe ihrer Kinder

einzuholen und sich über dort gemachte

Erfahrungen kundig zu machen.

Besprochen wurden auch die speziellen

Festtage der Gemeinde: Schmerzensfreitag

(Freitag vor Palmsonntag), Tag des

Großen Gebetes am Fest des Kirchenpatrons

, des hl. Bartholomäus am 24.8. und

das Fest des hl. Franz von Assisi (Gründer

des Franziskanerordens, der im 13.

Jahrhundert in Oppenheim ein Kloster mit

Klosterkirche – die heutige Pfarrkirche St.

Bartholomäus – errichtet hat.

Diese Tage sollen im nächsten Jahr ganz

bewusst als Festtage der Gemeinde gefeiert

werden.

Vorgesehen ist, ab 2007 regelmäßig

(voraussichtlich einmal im Monat) offene

Kirchenführungen anzubieten.

Bernhard Judith

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 5


6

Ministranten von St. Bartholomäus

Es gibt in der Pfarrgemeinde St.

Bartholomäus viele junge Christen,

die als Ministranten fungieren.

Ihr Dienst ist nicht nur

Verzierung des Gottesdienstes,

sondern sie handeln stellvertretend

für die Gemeinde am

Altar. Zur Zeit beteiligen

sich in unserer Gemeinde

St. Bartholomäus 14 Mädchen

und 10 Jungen an

diesem Dienst. Frau Römer

obliegt die Einteilung zum

Dienst. Da unsere Messdiener

ihre Pflicht sehr

ernst nehmen, stehen

Pfarrer Manfred Lebisch

und Kaplan Wieslaw

Waszkiel immer genug

Ministranten zur Verfügung.

Über den Ministrantendienst

in der Liturgie hinaus

treffen sich unsere Minis zu

gemeinsamen Aktivitäten: Die Mini-

Stunde am Freitagnachmittag mit Pfarrer

Manfred Lebisch ist sehr beliebt.

Hier wird gespielt und gerätselt, gebastelt,

gebacken und auch mal gegärtnert.

Vieles wird angeboten und natürlich

gibt es auch mal ein Eis.

Pfarrer M. Lebisch unternimmt regelmäßig

größere Ausflüge mit den Ministranten

der Pfarrgruppe Oppenheim –

Dienheim – Nierstein – Schwabsburg

und Dexheim, die nicht nur sehr viel

GEMEINDE EMEINDE

Spaß bringen, sondern auch einiges

an geschichtlichem Wissen vermitteln.

Der Frühjahrsausflug ging dieses Jahr

nach Köln zum Schrein der Hl. Drei

Könige und der Herbstausflug

führte auf den Spuren der Hl.

Elisabeth nach Marburg.

Das größte Erlebnis

jedoch war in diesem

Jahr die nationale

Ministrantenwallfahrt

2006 nach Rom, an

der unter mehr als

40.000 Ministranten

auch drei Oppenheimer

Minis waren.

Laura, Stephan und

Jan wohnten eine

Woche in einem Kloster

im Vatikan und

erlebten Papst Benedikt

XVI. in einer

Generalaudienz.

Bestärkt und tief

beeindruckt kamen

sie von der Wallfahrt in

die Pfarrei und den Alltag zurück. Ein

ganz neues Gemeinschaftsgefühl im

Reisegepäck und die gute Erfahrung,

dass es so viele Minis auf der Welt gibt

und sie sich nicht verstecken müssen.

„Wir sind keine “Schrullis” oder “Museumswärter”,

wie es Kardinal Schönborn

so schön ausgedrückt hat: Wir gestalten

die Kirche und machen die Kirche

jung. Ein schönes Gefühl für unsere

Ministranten.

Geraldine Römer

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


KATH ATH ATH. ATH.

ERWACHSENENBILDUNG

ERWACHSENENBILDUNG

RWACHSENENBILDUNG

. E

Das Thema „Bildung“ ist für die heutige

Gesellschaft von sehr großem Interesse

und wird in unserem Alltag ausgiebig diskutiert.

Angesichts der ökonomischen

Entwicklungen gerät „Bildung“ allerdings

immer mehr in die Gefahr, auf schulische

Ausbildung und berufliche Weiterbildung

beschränkt zu werden, während allgemeine,

gesellschaftlich ausgerichtete und

personenorientierte Bildung zunehmend

in Vergessenheit gerät. In einer immer

mehr „glaubensfernen“ Gesellschaft, in

der viele Menschen

nicht bereits in Kindheit

und Jugend den

Zugang zu christlichen

Werten gefunden

haben und erst

im Erwachsenenalter

nach geeigneten Lebensmustern

suchen,

will „kirchliche (katholische)Erwachsenenbildung“

ein Forum

bieten, sich mit dem

eigenen Leben und

Glaubensfragen auseinandersetzen

und

Antworten erhalten

zu können.

Auch „aktive Christen“

müssen sich fragen,

wie es mit ihrer „Glaubens-Bildung“

steht.

Ihr Wissen in „Glaubens-Dingen“

stammt meist noch aus der

Kinder- und Schulzeit und hat sich seitdem

nicht viel weiterentwickelt. Liebgewordene

Gewohnheiten oder unverarbeitete Enttäuschungen

haben eventuell den Weg zu

einer echten Auseinandersetzung mit dem

Glauben und damit zu einer Weiterentwicklung

versperrt.

Liturgie und Sakramente

Kirchliche (Katholische) Erwachsenenbildung

will dem Christen die Möglichkeit

bieten, über eine Weiterentwicklung des

eigenen Glaubens seine Rolle in Kirche

und Gesellschaft finden und reflektieren

zu können. Gerade in dem allseits geforderten

Dialog der Religionen ist es unabdinglich

für uns Christen, unsere christlichen

Werte zu kennen, zu verstehen und

überzeugend vertreten zu können!

So will die „Katholische Erwachsenenbildung“

der Pfarrgruppe Oppenheim –

Dienheim – Dexheim

– in Zusammenarbeit

mit der Kolpingfamilie

Nierstein mit einer

Vortragsreihe zum

Thema „Liturgie und

Sakramente“ Altbekanntes

und Vertrautes

wieder auffrischen,

neue Glaubensaspekte

vermitteln und

mit der Botschaft

Jesu immer wieder

zum Engagement für

andere und zur Verantwortung

für uns

selbst herausfordern.

Die ca. zweistündigen

Veranstaltungen finden

in der Regel

donnerstags abends

in den Gemeindehäusern„Glöcknerhaus“

in Dienheim oder „Haus der Begegnung“

in Dexheim bzw. im „Kilianskeller“

in Nierstein statt; auf die Ankündigung der

einzelnen Termine in der lokalen Presse

und im Pfarrbrief der Pfarrgruppe sei hingewiesen.

Monika Krebs

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 7


8

Christlicher Männerkreis Oppenheim

Seit über drei Jahren trifft sich der

Männerkreis regelmäßig jeden zweiten

Montag im Monat im Sebastianshaus.

Der Kreis steht allen Männern

mit christlicher Glaubenseinstellung

offen.

Während einer unserer Treffen

erfuhren wir einiges über die Heilige

Hildegard von Bingen. Mit unserem

Ausflug an Christi Himmelfahrt bot sich

die Gelegenheit, ihren Lebensweg an

den Stätten Ihres Wirkens näher kennen

zu lernen. Wir begannen mit dem

Besuch ihrer Taufkirche in Bermersheim

v.d.H., der heutigen Simultankirche

St. Martinus. Weiter ging es zum

Disibodenberg, wo heute nur noch die

Ruinen von der Größe und Bedeutung

des ehemaligen Benediktinerklosters

zeugen. Das von Hildegard gegründete

GEMEINDE EMEINDE

Kloster Rupertsberg bei Bingen wurde

während des Dreißigjährigen Krieges

zerstört. Die Reste sind kaum noch zu

erkennen und befinden sich auf

Privatgelände. Nach einem Besuch

der Basilika St. Martin in

Bingen, in der sich eine Statue

der Hl. Hildegard befindet, ging

es mit der Fähre auf die rechte

Rheinseite und weiter zur Pfarrkirche

in Eibingen, wo Ihre Gebeine ruhen.

Die letzte Station unserer Reise führte

uns zum Kloster St. Hildegard.

Neben unseren regelmäßigen Treffen

engagiert sich unser Männerkreis bei

der Erneuerung und Pflege des Pfarrgartens,

beim jährlichen Pfarrfest der

Gemeinde St. Bartholomäus und bei

dem erstmals durchgeführten Familienfest

der Pfarrgruppe Oppenheim.

Wann die Treffen stattfinden erfährt

man aus den Einladungen in den

Schaukästen der Kirchengemeinden

sowie in den beiden Kirchen.

Interessierte Männer sind jederzeit

herzlich willkommen.

Bitte melden Sie sich im

Pfarrbüro der Katholischen

Kirche St. Bartholomäus

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006

Ralph M. Römer


Wir wollen vom 3. 9. bis

9. 9. 2007 – also für 7 Tage

– an den Lago Maggiore

fahren.

Wir werden dort jeden Tag

einen interessanten Ausflug

unternehmen, wie z.B. zu

den Borromäischen Inseln,

ins Verzasca-Tal, nach Mailand,

zum Orta-See und zum

Comer See. Das genaue Programm

wird zur Zeit ausgearbeitet.

Die Reiseleitung liegt

bei Herrn Pfarrer Manfred

Lebisch und bei Herrn Toni

Wagner.

GEMEINDE EMEINDE

Fahrt der Pfarrgruppe Oppenheim

an den Lago Maggiore

Auskunft und Anmeldung beim kath. Pfarramt (06133-2727) und bei Toni Wagner (06133-3219).

Die Durchführung der Reise liegt in den bewährten Händen von Eisinger-Reisen.

Es wäre sehr schön, wenn sich bereits jetzt schon

viele anmelden würden, damit die Fahrt auch

stattfinden kann.

(Fotos: http://www.reisefuehrer-lagomaggiore.de)

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 9


Vor ca. 20 Jahren wurde von der

Katholischen Pfarrgemeinde St.

Bartholomäus Oppenheim und den

Pfarrgemeinden St. Kilian, Nierstein

(mit Dexheim und Schwabsburg) sowie

St. Josef in Dienheim eine alte Tradition,

nämlich die Wallfahrt zur Schmerzensmutter

nach Oppenheim in die

Pfarrkirche St. Bartholomäus wiederbelebt.

Pfarrer Dr. Dr. Laufenberg sagt in seiner

volkstümlichen Betrachtung „Die

geschichtliche Entwicklung der kirchlichen

Verhältnisse in Oppenheim“, herausgegeben

am 1. 11. 1953 anlässlich seines

40 jährigen Priesterjubiläums:

„Über die Höhen Oppenheims und

noch fast mitten durch die Stadt läuft

der Pilgersberg. Seit Menschengedenken

wird in Oppenheim der Schmerzensfreitag

gefeiert ...

Wir wissen alle, daß im Halbdunkel der

Gnadenkapelle das schöne Barockbild

der Siebenmal-Durchbohrten steht und

wir wissen alle, daß unsere Eltern, Großeltern

und Urahnen zur Mutter der

Schmerzen gingen, um ihre kleinen

und großen Nöte ihr wie einer Mutter

vorzutragen. Und wir wissen weiter,

daß sich zwischen Pilgersberg,

Schmerzensfreitag und Gnadenmutter

ein enges Band himmlischer Liebe

windet, das schon seit Jahrhunderten

fest verknotet ist.“

Die katholische Pfarrkirche in Oppenheim

wurde im 13. Jahrhundert als

10

GESCHICHTE

ESCHICHTE

ESCHICHTE

Wallfahrt in Oppenheim

Klosterkirche der Franziskaner gebaut.

Das heutige Pfarrhaus und einige

Nebengebäude bildeten das Kloster.

Die Kirche war und ist heute noch dem

heiligen Bartholomäus geweiht. Außerdem

war Maria Patronin der Kirche,

denn die „Leben-Jesu-Frömmigkeit“

der Franziskaner bezog auch die Gottesmutter

mit ein. Im ausgehenden Mittelalter

verehrten die Gläubigen besonders

innig die Schmerzensmutter. Man

verband dabei Motive der Weissagung

des greisen Simeon mit der Beweinung

des toten Jesus nach der Kreuzabnahme

im Schoß Mariens (Pieta). Aus dieser

Haltung heraus stiftete der Ritter

Johann von Sörgenloch im Jahr 1499

der Klosterkirche einen Altar mit einem

Vesperbild zu „Ehren der Himmelskönigin

und Gottesmutter, zum Andenken

an seine Frau und aus Verehrung gegenüber

dem Konvent“

Zu diesem Bild entwickelte sich eine

Wallfahrt, denn die Meschen suchten

als einzelne Pilger oder in Pilgergruppen

Hilfe und Trost bei der Gottesmutter.

Die Wallfahrt kam dann zum Erliegen,

als die Franziskaner 1561 im Zuge der

Reformation die Stadt verließen. Im

Verlauf der calvinistischen Nachreformation

im Jahre 1565 wurden die

Kunstwerke der Franziskanerkirche,

auch das Gnadenbild, zerstört. Auch in

der Katharinenkirche wurden im Verlauf

dieses „Bildersturms“ wesentliche

Teile der Inneneinrichtung zerstört

Nachdem sich die Situation beruhigt

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


hatte, kamen die Franziskaner im Jahr

1685 endgültig nach Oppenheim

zurück. Ab 1687 übernahmen sie auch

die Pfarrseelsorge.

Bei der Marienfrömmigkeit knüpften die

Franziskaner an die Verehrung der

Schmerzensmutter in der Bartholomäuskirche

wieder an. Das zerstörte

Gnadenbild wurde durch eine Barockplastik

ersetzt. Die Wallfahrt belebte

sich wieder. Hauptwallfahrtstag war

der Freitag vor dem Palmsonntag.

(Das Fest zu Ehren der Schmerzen

Mariens wurde 1423 auf einer Synode

in Köln empfohlen und 1727 für die

ganze katholische Kirche an dem

Freitag vor Palmsonntag vorgeschrieben.)

Die barocke Pieta befindet sich heute

in der Marienkapelle der Pfarrkirche.

Sie hält das Geschehen zwischen

Kreuzabnahme und Grablegung Christi

fest (zur Zeit nach der Kreuzabnahme

am Karfreitag wurde in den Klöstern

GESCHICHTE

ESCHICHTE

ESCHICHTE

die Vesper gesungen. Darum wird die

Darstellung der Schmerzensmutter

häufig auch als Vesperbild bezeichnet).

Die Marienkapelle wurde 1939 bis

1942 an der Stelle des ehemaligen

Klostersprechzimmers zwischen Kloster

und Kirche für das Gnadenbild

errichtet.

Am Schmerzensfreitag sind nun seit

rund 20 Jahren die Gläubigen aus

Oppenheim und den umliegenden

Gemeinden wieder zur Wallfahrt zum

Gnadenbild in die Bartholomäuskirche

eingeladen. Auch sonst sind die Menschen

immer zum sillen Gebet willkommen.

Die Kirche ist während des

Tages immer geöffnet.

Bernhard Judith

Literatur:

H. Hinkel: Vom Franziskanerkloster zur

kath. Pfarrei St. Bartholomäus in:

Servatius/Seitz/Weber:

St. Katharinen zu Oppenheim, 1989

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 11


Pastoralteam Pastoralteam Manfred Lebisch, Pfarrer

Wieslaw Waszkiel, Kaplan

Maria Wehmeier-Trost, GR

Joachim Josten, GR

Pfarrbüro

Pfarrbüro

12

Sprechzeiten

E-mail:

Pfarrgemeinderat

Verwaltungsrat

Organistin

Küster

Pfarr-Caritas

Kindertagesstätte

Erwachsenen-

Bildung

Gruppen

Gruppen

Frauenkreis 2

Frauenkreis 3

Männerkreis

Kirchenchor

Schola

Meriankapelle

KiWoGodiKreis

Mutter-Kind-Kreis

Ministranten/innen

Jugendgruppen

Eine-Welt-Kreis

KONTAKTADRESSEN

ONTAKTADRESSEN

Brigitta Cramer

Mo - Do 8.30 – 11.30 h

Mittwoch 16.00 – 17.30 h

Kath.Pfarramt.Oppenheim@t-online.de

Bernhard Judith

Reinhard Friesenecker

Annetrud Eigelsbach

Günter Danner

Ilse Lahm

Beate Pfennig

Hedwig Eigelsbach

Monika Krebs

Rita Becher und

Hedwig Friederich

Ulla Eckert

Bernhard Reimann

Bernhard Kieser

Hedwig Eigelsbach

Georg Beer

Steffen Kasper

Peter Fischbach

Annika Strauch und

Pfarrer Manfred Lebisch

Brigitta Cramer

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006

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Die Sternsinger kommen!

Kinder sagen Ja zur Schöpfung

Tianay ny Haritanan’Atra

Aktion Dreikönigssingen 2007

Wie auch in den letzten Jahren werden die

Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde

St. Bartholomäus und der evangelischen

Kirchengemeinde St. Katharinen wieder

Anfang Januar in den Straßen von Oppenheim

unterwegs sein. Mit dem Kreidezeichen

„20*C+M+B+07“ bringen sie als die Heiligen

Drei Könige den Segen „Christus segne

dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln

für Not leidende Kinder in aller Welt.

Bundesweit machen die Sternsinger diesmal

mit dem Leitwort „Kinder sagen ja zur

Schöpfung! – Tianay ny Haritanan’Atra!“

deutlich, dass Kindern überall auf der Welt

der Schutz von Natur und Umwelt wichtig

ist. Beispielland der diesjährigen Aktion ist

Madagaskar, aus dessen Landessprache

auch die Übersetzung des Leitworts

stammt. In vielen armen

Ländern behindern die Abholzung

des Waldes, der Klimawandel

und die Umweltverschmutzung

einen wirtschaftlichen

und sozialen

Fortschritt. Gemeinsam mit

ihren jugendlichen und erwachsenen

Begleitern wollen

auch die Sternsinger aus

Oppenheim ihren Blick auf

die Gefährdung der Umwelt

im Beispielland richten und

damit zeigen, dass sie die

Sorgen der Kinder dort teilen.

Die Sternsinger setzen

sich dafür ein, dass in Madagaskar

und in allen anderen

STERNSINGER

TERNSINGER

Teilen der Welt konkrete Maßnahmen zur

Verbesserung und für den Erhalt der natürlichen

Lebensgrundlagen von Kindern ergriffen

werden. Mit den Erlösen aus der

Aktion Dreikönigssingen können unter anderem

Bildungs- und Ausbildungsprojekte

unterstützt werden, in denen Kinder und

Jugendliche einen sorgsamen Umgang

mit der Natur lernen. Gesundheits- und

Ernährungsprojekte können darüber hinaus

die akuten Folgen von Umweltzerstörung

und Klimawandel lindern. Die Aktion

Dreikönigssingen ist die weltweit größte

Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für

Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen

vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“

und vom Bund der Deutschen

Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich

können mit den Mitteln aus der Aktion

rund 3.000 Projekte für Not leidende

Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien,

Ozeanien und Osteuropa unterstützt

werden. Maria Wehmeier-Trost

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 13


Liebe Mitchristen der evangelischen

und katholischen Kirchengemeinden in

Oppenheim!

Seit Anfang September bin ich als freier Mitarbeiter

der evangelischen Stadtmission

Oppenheim in einem neuen missionarischen

Projekt tätig:

„CONNECTED -VERBUNDEN“

Ich darf mich als Leiter dieses Projektes

kurz vorstellen: Meine Name ist Gerhard

Fitting. Ich bin Pfarrer der Evangelischen

Kirche in Hessen und Nassau und zur Zeit

als Schulpfarrer am Eleonoren-Gymnasium

in Worms tätig. Ich engagiere mich neben

meinen Beruf als freier Mitarbeiter in der

Stadtmission Oppenheim.

Angeregt wurde die Stadtmission zu dem

Projekt „Connected-Verbunden“, eines öffentlichen

Gebetsgottesdienstes, durch einen

Film aus Brasilien, wo sich eine Christin

für die Mitbewohner ihrer Stadt engagierte,

indem sie anbot, für sie zu beten. Ein Team

wurde aufgebaut, und sehr bald fand diese

Initiative in Brasilien einen regen Zuspruch.

Auch der Bürgermeister dieser Stadt begrüßte

die Initiative und merkte, dass eine

Veränderung innerhalb der Stadt stattfand,

die Gewalt nahm ab. Menschen öffneten

sich, um ihre Probleme zu bearbeiten.

Wir wissen als Christen unterschiedlicher

christlicher Gemeinden, dass Christus als

der Gekreuzigte und Auferstandene lebt

und unter uns wirksam ist. Christus hat uns

ein Versprechen mitgegeben: „Bittet, so

wird euch gegeben, suchet, so werdet ihr

14

STADTMISSION

TADTMISSION

finden, klopfet an, so wird euch aufgetan.“

Aufgrund dieses Versprechens kann es

nichts Besseres geben, als für unsere

Stadt Oppenheim, unser Land und die

weltweiten christlichen Gemeinden zu

beten. Christus wird handeln.

Seit Anfang September besuche ich jeden

Donnerstag den Bürgermeister unserer

Stadt Oppenheim, Herrn Held, und frage

ihn im Rahmen der öffentlichen Sprechstunde,

donnerstags ab 16.00 h, welche

Anliegen die Stadt bewegen. Diese Besuche

durch die evangelische Stadtmission

hat Prediger Hans-Jürgen Schmidt schon

vor mehr als einem Jahr begonnen. Zudem

bietet die Stadtmission einen öffentlichen

Briefkasten an, in dem Menschen unserer

Stadt und darüber hinaus anonym Anliegen

einwerfen können, die dann Sonntagsabends

durchgebetet werden. Wir staunen

über erste öffentliche Reaktionen und

freuen uns über jede Mitbeteiligung von

Mitchristen an „Connected - Verbunden“.

An dieser Stelle sollte sich vor den Menschen

unserer Stadt eine neue geistliche

Allianz bewähren. Die Form dieser Gebetsgottesdienste

lehnt sich an liturgische Formen

unserer konfessionellen Gottesdienste

an wie z.B. Gloria, Sündenbekenntnis,

Gnadenzuspruch, Fürbitten, Vaterunser,

liturgisch gesungene Gebetsrufe etc.

Die Stadtmission freut sich über die Teilnahme

anderer Christen aus der Stadt.

Die Veranstaltung noch einmal genannt:

Öffentlicher Gebetsgottesdienst der

Stadtmission Oppenheim

Immer sonntags

von 20.00 bis 21.00 Uhr.

Mit freundlichen Grüßen und Gott

befohlen,

Gerhard Fitting, Schulpfarrer und freier

Mitarbeiter der Stadtmission Oppenheim

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


Unter Gottes Zelt vereint

2. März 2007

19.00 Uhr

Martin-Luther-Haus

Für den Weltgebetstag

2007 haben Frauen

des ParaguayischenWeltgebetstagskomitees

die

Liturgie geschrieben.

Eine wunderbare Möglichkeit

für uns, mehr

über Paraguay zu erfahren, über den Alltag

von Frauen in diesem Land, über ihre

Spiritualität und Glaubenshoffnungen.

Nach 35 Jahren Militärdiktatur befindet

sich Paraguay seit 1989 in einem schwierigen

Prozess der Umgestaltung, an dem

sich Frauen auf vielfältige Weise beteiligen:

Frauen – selbst betroffen als Kleinbäuerinnen

und Landlose - engagieren sich für

Landreformen und versuchen gegenüber

multinationalen Agrarkonzernen ihre Rechte

durchzusetzen. Frauen schließen sich

zusammen, um ihre landwirtschaftlichen

und kunsthandwerklichen Produkte besser

zu vermarkten; Frauen gründen Anlaufund

Beratungsstellen für von sogenannter

häuslicher Gewalt betroffenen Frauen, sie

engagieren sich im Bildungsbereich und

im Gesundheitswesen.

Vereinzelt werden Frauen in hohe politische

Ämter berufen (Zollbehörde, Zentralbank,

Oberster Gerichtshof, wo sie u.a.

auch gegen die massive Korruption vorgehen

müssen. Viele Nicht-Regierungsorganisationen

werden von Frauen geleitet.

Frauen sind auch innerhalb der Kirchen

aktiv im Aufbau der Zivilgesellschaft und

der konkreten Sozialarbeit. Dies gilt auch

für die Mitglieder des Paraguayischen

Weltgebetstagskomitees, die sich darüber

hinaus - als eine der wenigen - auch noch

ökumenisch engagieren. Mit dem Thema

WELTGEBETSTAG

ELTGEBETSTAG

ihrer Liturgie, „unter Gottes Zelt vereint“

werden reiche Assoziationen von Gottes Fürsorge,

Schutz und Verheißungen lebendig.

Was heißt es, als Menschen, als Menschheit

in all unserer bunten und auch konfliktreichen

Verschiedenheit unter Gottes Himmelszeit

vereint zu sein, ein lebendiger

„Körper“ zu sein, der „christliche Gemeinschaft“

heißt, „Weltkirche“, „Gotteskinder“?

Inspiriert vom Bibeltext der Verheißung

eines Sohnes für Sara, werden angesichts

der Nöte und Sorgen konkreter Frauen aus

Paraguay auch wieder Hoffnungen und

Visionen auf Fruchtbarwerden für eine gerechte

Gesellschaft und für eine liebende Gemeinschaft

zwischen Menschen zum Ausdruck

gebracht. Auch der kritische Blick auf

die Kirchen selbst, ihr Einsatz und Handeln

für Gerechtigkeit – vor allem auch Geschlechtergerechtigkeit

– ist den Frauen aus Paraguay

ein wichtiges Anliegen. Wie erleben

wir Kirche? Am Ort? Weltweit? Ein einladendes

Zelt, das Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit

anzusprechen und einzubinden vermag?

Oder ein starres Gebäude mit dicken

Schutzwällen …? Gerade im ökumenischen

Miteinander, so stellen die Frauen aus Paraguay

fest, ist es überlebensnotwendig, stärker

nach dem Verbindenden zu fragen als

nach den scheinbar trennenden Unterschieden.

Am Weltgebetstag aus Paraguay feiern wir

Verheißung und Vergegenwärtigung: Wir

gehören zusammen - als Menschheitsfamilie

vereint unter Gottes Himmelszelt.

Wir treffen uns zum Gottesdienst und zum

Eintauchen in die Thematik des Landes und

freuen uns, wenn Sie mit uns zusammenkommen

in der Vorbereitung und am Weltgebetstag

selbst. Es ist eine gute ökumenische

Tradition in unseren Gemeinden.

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 15


16

GRUPPEN RUPPEN

Christliche Meditation

An dem letzten, dem großen Tag des Festes aber stand Jesus

und rief und sprach:

„Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke!

Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat,

aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“

Johannes 7,37-38 (Elberfelder Bibel)

Lebendiges Wasser:

Wenn ich dich trinke, wird meine Seele erfrischt;

wenn ich dich trinke, werde ich mit Hoffnung erfüllt;

wenn ich dich trinke, schaue ich nach vorne;

wenn ich dich trinke, wird mein Geist neu geboren;

wenn ich dich trinke, nehmen meine Kräfte zu;

wenn ich dich trinke, werde ich mit Mut erfüllt;

wenn ich dich trinke, erkenne ich den Wert meines Lebens:

Das Blut Jesu Christi.

Wir laden ein zu den

Christlichen Meditationen

im Raum der Stille der Katharinenkirche

jeden Montag 19:00 bis 19:50 Uhr.

Leitung: Gerhard Fitting, Pfarrer,

Dr. Wolfgang Rimbach-Sator, Pfarrer und Diplompsychologe,

Juan de los Rios, lateinamerikanischer Schriftsteller (www.naunda.de)

Die Teilnehmer lernen, die Dynamik der biblischen Sprache im Dialog mit Gott

zu integrieren. Liturgische Gesänge (z.B. aus Taizé) bereichern den Ablauf.

Die Teilnahme ist kostenlos, ohne Voranmeldung und nicht verpflichtend.

Kommen Sie einfach dazu!

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


GRUPPEN RUPPEN

Lesen Sie gerne spannende Texte?

Gehen Sie gerne auf die Suche nach den Informationen zwischen den Zeilen?

Interessieren Sie für historische Tatsachen oder Zukunftsperspektiven?

Haben Sie ein Interesse an bleibenden Wahrheiten und neuen Verheißungen?

Haben Sie Spaß am Diskutieren mit Gleichgesinnten oder Andersdenkenden?

Ist der Glaube für Sie eine Sache nicht nur für Weihnachten,

sondern Ihnen das ganze Jahr wichtig?

Und sind Sie

am vierten Donnerstag im Januar

25. 1. 2007, 20.00 Uhr

nicht schon ausgebucht?

Dann freuen wir uns auf Sie im

Bibelgesprächskreis

im Konferenzraum des Martin-Luther-Hauses.

Es entstehen Ihnen keine Kosten, und Sie müssen sich nicht anmelden.

Aber wenn Sie nur an diesem Abend nicht können und künftig dabei sein wollen,

freuen wir uns über eine Nachricht ans Pfarramt: Tel. 2381.

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 17


18

Den Abschied würdevoll und sensibel gestalten

EKHN stellt neue Orientierungshilfe für

christliche Bestattungen vor

Darmstadt, 10. Oktober 2006. Die Einstellung

zu Tod und Bestattung verändert

sich in der Gesellschaft rapide.

Das Wissen um Traditionen nimmt ab,

der Wunsch nach individuellen Formen

nimmt zu. Deshalb hat die Evangelische

Kirche in Hessen und Nassau

(EKHN) am Dienstag in Darmstadt eine

Orientierungshilfe

zu diesem Thema

offiziell vorgestellt.

Sie trägt den Titel

„Die Bestattung.

Ein Abschied,

der zum Leben

gehört“ und wirbt

dafür, sich rechtzeitig

mit dem

Thema zu befassen,

damit die

Angehörigen im

Todesfall schnell

und angemessen

handlungsfähig

werden. Die vierfarbige

Broschüre bietet auf 36 Seiten

viel Wissenswertes über die Rechte

der Angehörigen, über unterschiedliche

Bestattungsformen und über den Sinn

und die Gestaltung der kirchlichen

Trauerfeier. Eine Fotostrecke zeigt

Schritt für Schritt, wie Trauerfeier und

Erdbestattung verlaufen.

FREUD REUD UND UND UND LEID EID

Mit stimmungsvollen Fotos unterstreicht

die Broschüre ihr Anliegen: Die EKHN

will dazu ermutigen, den Abschied von

verstorbenen Angehörigen bewusst,

würdevoll, sensibel und mit christlichen

Traditionen zu gestalten. Dazu gehört

auch, christliche Rituale wie eine Aussegnung

Verstorbener durch eine Pfarrerin

oder einen

Pfarrer in Anspruch

zu nehmen. Über

die Trauerfeier hinaus

gibt sie Tipps

zur Bewältigung

der Trauerzeit.

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006

Bestellen oder

im Internet zu

finden:

Die Informationsbroschüre

kann

gegen eine Schutzgebühr

von einem

Euro per Email

unter info@ekhn.de, per Fax unter

06151/405-441 oder telefonisch unter

06151/405-287 angefordert werden. Sie

wird in vielen Kirchengemeinden, Kirchenläden

und Eintrittstellen ausliegen.

Im Internet ist sie zu finden unter:

www.ekhn.de/bestattung


Taufen

Trauungen

Bestattungen

FREUD REUD UND UND UND LEID EID

Leon Fabian Bloos

Laura Herzenberger

Sara Katharina Schiemann

Katharina Sophia Fremdt

Jonathan Arnold

Lena Anna Janß

Felix Weinhard

Alicia Lucienne Rehländer

Lea Merle Bechmann

Johannes Fynn Wetterling

Ole Kaspar Elias Ritter

Johan Birker Schmidt

Dominik Raabe und Anett Raabe geb. Kubatzky, Dexheim

Daniel Huff und Stefanie Huff geb. Walz, Schwabsburg

Klaus Reuther und Elke Thiel, Neu-Isenburg

Jens Wagner und Melanie Wagner geb. Glöckner, Nackenheim

Peter Flick und Dr. Caroline Flick geb. Sittmann-Haury, Frankfurt

Achim Schmidt und Dorothee Schmidt-Kayembe geb. Schröder

Elsa Kussel geb. Schmitt (88 Jahre)

Willi Buchner (79 Jahre)

Rotraud Jeske geb. Rewicki (74 Jahre)

Rudolf Kurz (81 Jahre)

Elisabeth Ebert geb. Dejung (87Jahre)

Günter Frank (71 Jahre)

Anna Becker geb. Eschenfelder (97 Jahre)

Helmut Krüger (81 Jahre)

„Gehen sie jetzt in die Kirche, schlagen Sie dem Weihnachts-Ansturm ein Schnippchen“

(gesehen auf einer Modellbahn-Ausstellung in Porthmadog, Wales, GB – Foto: )

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 19


Monatsspruch

Dezember

So. 3.12. 9.00 Uhr Altenzentrum, Pfr. J. Brauer

1. Advent 10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier der Heiligen Taufe sowie

Fürbitte für die Getauften, Getrauten, Konfirmierten und

in die Kirche wieder Eingetretenen

Mitgestaltet vom Posaunenchor St. Katharinen

Pfrin. M. Rimbach-Sator

10.00 Uhr Kindergottesdienst

So. 10.12. 9.00 Uhr Altenzentrum, Pfr. J. Brauer

2. Advent 10.00 Uhr St. Katharinen, Pfr. J. Brauer

mitgestaltet vom Zitherensemble St. Petersburg

10.00 Uhr Kindergottesdienst

So. 17.12. 9.00 Uhr Altenzentrum, Pfrin. M. Rimbach-Sator

3. Advent 10.00 Uhr St. Katharinen, Westchor. Pfrin. M. Rimbach-Sator

10.00 Uhr Kindergottesdienst

So. 24.12. 14.00 Uhr Familiengottesdienst mit Krippenspiel

Heiligabend Pfr. J. Brauer mit KIGO-Team

15.00 Uhr Christvesper im Altenzentrum, Pfr. J. Brauer

16.30 Uhr Weihnachtliche Bläsermusik und

Weihnachtslieder in St. Katharinen

17.00 Uhr Christvesper in St. Kathariinen

Pfrin. M. Rimbach-Sator

23.00 Uhr Christmette in St. Katharinen

Predigt: Propst Dr. K. Schütz

Liturgin: Pfrin. M. Rimbach-Sator

Mo. 25.12. 9.00 Uhr Altenzentrum mit Feier des Heiligen Abendmahls

1. Weihnachtstag Pfrin. M. Rimbach-Sator

10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier des Heiligen Abendmahls

Pfrin. M. Rimbach-Sator

Di. 26.12. 10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier der Heiligen Taufe

2. Weihnachtstag Pfr. J. Brauer

So. 31.12. 16.00 Uhr Silvesterandacht im Altenzentrum, Pfr. J. Brauer

Silvester 18.00 Uhr Ökumenischer Jahresschlussgottesdienst

in St. Bartholomäus

Predigt: Pfrin. M. Rimbach-Sator

Liturgie: Pfr. M. Lebisch

20

GOTTESDIENSTE

OTTESDIENSTE DEZEMBER EZEMBER 2006

2006

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


Monatsspruch

Januar 2007

GOTTESDIENSTE

OTTESDIENSTE JANUAR ANUAR / FEBRUAR EBRUAR 2007

ANUAR / F

So. 7.1. 9.00 Uhr Altenzentrum, Pfrin. M. Rimbach-Sator

10.00 Uhr St. Katharinen, Pfrin. M. Rimbach-Sator

So. 14.1. 9.00 Uhr Altenzentrum, Pfr. J. Brauer

10.00 Uhr St. Katharinen, Pfr. J. Brauer

10.00 Uhr Kindergottesdienst

So. 21.1. 9.00 Uhr Altenzentrum, Frau Störger

10.00 Uhr St. Katharinen, Pfrin. M. Rimbach-Sator

10.00 Uhr Kindergottesdienst

So. 28.1. 9.00 Uhr Altenzentrum, Pfr. J. Brauer

10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier der Heiligen Taufe

Pfrin. M. Rimbach-Sator

10.00 Uhr Kindergottesdienst

Monatsspruch

Februar 2007

So. 4.2. 9.00 Uhr Altenzentrum mit Feier des Heiligen Abendmahls

Frau Best

10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier des Heiligen Abendmahls

Pfrin. M. Rimbach-Sator

10.00 Uhr Kindergottesdienst

So. 11.2. 9.00 Uhr Altenzentrum, Pfr. S. Sunnus

10.00 Uhr St. Katharinen, Frau Störger

10.00 Uhr Kindergottesdienst

So. 18.2. 9.00 Uhr Altenzentrum, Pfrin. M. Rimbach-Sator

10.00 Uhr St. Katharinen, Pfrin. M. Rimbach-Sator

10.00 Uhr Kindergottesdienst

2007

So. 25.2. 9.00 Uhr Altenzentrum, Pfrin. A. Dodt

10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier der Heiligen Taufe

Pfrin. M. Rimbach-Sator

10.00 Uhr Kindergottesdienst

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 21


Monatsspruch

März 2006

Fr. 2.3. 19.30 Uhr Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen

im Martin-Luther-Haus

So. 4.3. 9.00 Uhr Altenzentrum mit Feier des Heiligen Abendmahls,

Frau Nawroth

10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier des Heiligen Abendmahls

Pfr. i.R. W. Ritter

10.00 Uhr Kindergottesdienst

So. 11.3. 9.00 Uhr Altenzentrum, Pfr. S. Sunnus

10.00 Uhr St. Katharinen, Herr Seemann

10.00 Uhr Kindergottesdienst

So. 18.3. 9.00 Uhr Altenzentrum, Pfrin. M. Rimbach-Sator

10.00 Uhr St. Katharinen, Pfrin. M. Rimbach-Sator

10.00 Uhr Kindergottesdienst

So. 25.3. 9.00 Uhr Altenzentrum, Pfrin. A. Dodt

10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier der Heiligen Taufe

Pfrin. M. Rimbach-Sator

10.00 Uhr Kindergottesdienst

22

GOTTESDIENSTE

OTTESDIENSTE MÄRZ ÄRZ 2007

2007

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


Das Fasten ist eine Übung, die gleichermaßen

den Körper und den Geist betrifft.

Das Christentum hat eine lange Tradition

in dieser spirituellen Übung und kennt

schon seit Jahrhunderten zwei Zeiten der

Vorbereitung, die jedes Jahr im Kirchenjahr

ausgewiesen sind: Die Adventszeit

und die Passionszeit. Seit einigen Jahren

ist mit der Aktion „Sieben Wochen Ohne“

die Thematik auch in der evangelischen

Kirche wiederentdeckt worden.

Regeneration für Körper und Seele, sich

zurückziehen vom Alltag, Einkehr halten,

zur Ruhe kommen, auf sich selbst besinnen,

einfach und aus sich selbst leben und

ERWACHSENENBILDUNG

RWACHSENENBILDUNG

Einladung zur Fastenwoche

dabei Raum lassen für Gott.

Das alles können Sie für sich entdecken

und dabei auch noch abnehmen, entschlacken

und den Körper entlasten. Wir

wollen eines der ältesten Heilverfahren

der Welt kennenlernen. Fasten wird in

vielen Kulturen ausgeübt, seine positiven

Auswirkungen auf Wohlgefühl und Gesundheit

sind wissenschaftlich belegt.

In Zusammenarbeit mit der Heilpraktikerin

Sigrid Koenen, die das Projekt medizinisch

und naturheilkundlich begleitet, laden wir

in das Martin-Luther-Haus ein zu Veranstaltungen

im Rahmen der Evangelischen

Erwachsenenbildung:

Donnerstag 22. Februar Vortragsabend über die alte Tradition des Fastens

20.00 Uhr (ohne Teilnehmergebühren) für alle Interessierten

– auch wenn Sie nicht an der Fastengruppe teilnehmen möchten

Vier Treffen der Fastengruppe „Fasten nach Buchinger“:

1. Mittwoch 14. März Material- und Informationsabend für Menschen,

20.00 Uhr die fasten möchten; an diesem Abend erhalten Sie

schriftliche Informations-Materialien, Tees usw.;

bis dahin Anmeldung und Zahlung der 50 € Teilnehmergebühr;

mindestens 8 Teilnehmer/innen, maximal 15

2. Montag 19. März Erfahrungsaustausch der Fastengruppe,

18.00 Uhr Informationen und einfache Körperübungen

(bei Bedarf weitere Gruppe

um 20.00 Uhr)

3. Mittwoch 21. März Erfahrungsaustausch; Information übers Fastenbrechen

20.00 Uhr

(bei Bedarf auch noch

18.00 Uhr)

4. Mittwoch 28. März Nachtreffen der Fastengruppe

20.00 Uhr

Bitte melden Sie sich für die Fastengruppe bis zum 15. Februar im Pfarramt an:

Telefon 2381

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 23


Das GEMEINDEFEST stand in diesem

Jahr unter dem Motto „Vernetzung“. Der

Erlös sollte helfen, die Einrichtung unseres

Internetauftritts zu finanzieren. Der

ganze Kirchenvorstand und unzählige

Helferinnen und Helfer waren im Gottesdienst

und bei der Kinderoper, beim Bücherbasar

und Küchendienst engagiert.

Die Konfirmanden halfen beim Kaffee-

Servieren und Geschirrabräumen. Trotz

einem Engpass in letzter Minute fanden

sich schließlich doch noch genügend

Leute zum Spülen. Das unter der Regie

24

KIRCHENVORSTAND

IRCHENVORSTAND

IRCHENVORSTAND

Gemeindefest: Der gut besetzte Pfarrhof zur Mittagszeit

von Dieter Mohr angetretene Küchenteam

und die Kuchenabteilung freuten

sich über reißenden Absatz.

Familie Huttenlocher überraschte mit

einer pfiffigen Idee am Eine-Welt-Verkaufsstand,

wo es Uhren zu erwerben

gab, deren Zifferblatt die Katharinenkirche

zeigte.

Beim liebevoll aufgebauten Bücherbasar

wurden wieder viele Leute fündig

und halfen dadurch, das Geld für den

Orgelkredit abzuzahlen.

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


Gemeindefest: Kinderoper Fotos (3):

Der „SÄNGERKRIEG DER HEIDEHASEN“

freute sich über einen voll besetzten

Zuschauerraum, und die Kinderoper

unter der Leitung von Katrin Bibiella

und der Regie von Gabriele Stähler-

Röber war der großartige Höhepunkt

im Nachmittagsprogramm.

Das Kindergottesdienst-Team hatte

wieder ein tolles Spielprogramm für

Kinder vorbereitet und freute sich über

guten Zuspruch, und die Stadtkapelle

lud an prominenter Stelle in der

Mittagszeit mit flotten Rhythmen zum

Verweilen ein.

Bei der Schlussandacht um 18.00 Uhr

waren die Helfer erschöpft, aber rundum

zufrieden.

KIRCHENVORSTAND

IRCHENVORSTAND

IRCHENVORSTAND

Die Stadtkapelle unterhält die Gäste

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 25


Und inzwischen steht auch die

26

Internetseite:

Besuchen Sie uns unter

www.katharinen-kirche.de

Wir freuen uns über Anregungen!

Die neue AUSSEN-BELEUCHTUNG

der Katharinenkirche ist im Werden.

Wir hoffen, dass es bis Weihnachten

oder doch bald danach gelingt, die

neuen Leuchten zu installieren.

Die Außen-Beleuchtung, die seit den

70er Jahren die Katharinenkirche anstrahlt

und am Abend schon von weitem

das Stadtbild auf so eindrucksvolle Weise

ziert, ist nicht mehr auf dem neuesten

technischen Stand. Sie verbraucht

KIRCHENVORSTAND

IRCHENVORSTAND

IRCHENVORSTAND

zu viel Energie.

Immer wieder

fallen Leuchten

aus.

So hat sich die

Stadt Oppenheim,

der die

Leuchten gehören,entschieden,

im Zuge

der Außensanierung

der

Katharinenkirche,

die Beleuchtung

zu

erneuern.

Zuerst musste

ein Beleuchtungskonzept

entstehen. Hierzu konnte

mit dem Ingenieurbüro Bamberger eine

Fachfirma gewonnen werden, die sich

auch zum Beispiel bei der Illuminierung

des Kölner Doms profiliert hat.

Nun muss die Finanzierung geregelt

werden. Hier wirken Stadt und Kirche

zusammen.

Künftig werden die Leuchten in der

Verantwortung der Kirchengemeinde

sein.

Jetzt ist die Oppenheimer Eletrofirma

Best damit befasst, die Lampen zu installieren.

Schon bald wird die Katharinenkirche

wieder vollständig angestrahlt

sein und in einer noch differenzierteren

Außenbeleuchtung als bisher

unser Stadtbild krönen.

MRS

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


Liebe Gemeinde,

die Evangelische Kirche in Hessen und

Nassau hat im Zuge allgemeiner

Sparmaßnahmen für unser Dekanat

die Einsparung einer halben Pfarrstelle

verfügt. So sah sich der Dekanatsynodalvorstand

vor die Aufgabe gestellt, die

Einsparung für das ganze Dekanat zu

prüfen. Mehrere Alternativen wurden

erwogen: Das Zusammenlegen von

Pfarreien, neue Grenzziehungen usw.

Nach reiflicher Prüfung wurde festgelegt,

dass die Einsparung in Oppenheim

umgesetzt werden soll. Eine halbe

Pfarrstelle von im Augenblick 1,5

Pfarrstellen wird zum 1. Januar 2007 in

STADTKIRCHENPFARRAMT

TADTKIRCHENPFARRAMT

Oppenheim wegfallen. Pfarrer Jörg

Brauer, der derzeit eine halbe Gemeindepfarrstelle

innehat und eine halbe

Stelle als Stadtkirchenpfarrer, wird die

Gemeinde zum nächstmöglichen Zeitpunkt

verlassen. Für den in diesem

Gemeindebrief abgedruckten Gottesdienstplan

können sich daher kurzfristig

Veränderungen ergeben.

Die Kirchen-Gemeinde wird künftig nur

mehr durch eine Gemeindepfarrstelle

versorgt. Die Mithilfe von Pfarrerinnen

und Pfarrern aus dem Dekanat ist vorgesehen.

Die halbe Stadtkirchenpfarrstelle

bleibt bestehen und wird neu

ausgeschrieben.

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 27


Ernährungssicherheit

und Fairer

Handel

stehen im

Mittelpunkt

48. Aktion

„Brot für die Welt“

„Gottes Spielregeln

für eine

gerechte Welt“ –

unter diesem

Motto steht die

48. Aktion „Brot

für die Welt“, die

am 3. Dezember

2006, dem ersten

Advent, in Dresden eröffnet wird. Die

Themen Ernährungssicherheit und

Fairer Handel stehen diesmal im Mittelpunkt,

teilte die Hilfsorganisation mit.

„Wir wollen deutlich machen, dass die

Regeln, die das globale Wirtschaften

bestimmen, sich nicht allein am Profit

der Konzerne orientieren dürfen“, heißt

es. Im Zentrum der Regeln müssten

die Bedürfnisse der Schwächeren und

Benachteiligten stehen.

Wo Gott die Ehre gegeben werde und

er das Spiel bestimme, würden die Regeln

allen gerecht, so „Brot für die Welt“.

Vor allem beim Handel zeige es sich,

28

BROT ROT ROT FÜR FÜR DIE DIE WELT ELT

wenn Gottes Spielregeln nicht eingehalten

würden. Ohne faire Regeln gebe es

keinen Fairen Handel.

„Brot für die Welt“ unterstützt weltweit

Kleinbauern beim nachhaltigen und

ökologischen Anbau und der Vermarktung

ihrer Produkte zu fairen Bedingungen.

Ihre Familien haben dadurch ein

gesichertes Einkommen, mit dem Mehrertrag

aus dem Fairen Handel können

Krankenstationen und Schulen gebaut

werden. „Brot für die Welt“ will mit seiner

Aktion darauf hinweisen, dass es

sich lohnt, „Gottes Spielregeln für eine

gerechte Welt“ Geltung zu verschaffen

– zum Nutzen aller.

Spendenkonto: Postbank Köln 500 500 500 – BLZ 370 100 50

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


KLEINES LEINES LITURGISCHES LITURGISCHES LEXIKON EXIKON

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir

nachfolgt, der wird nicht wandeln in der

Finsternis, sondern wird das Licht des

Lebens haben.“ Sagt Jesus im Evangelium

nach Johannes, Kapitel 8 Vers 12.

Das Licht ist ein Symbol in allen Kulturen

und ist in vielfältigen Formen im christlichen

Gottesdienst und im christlichen

Leben präsent als Sinnbild für Jesus

Christus: das gestaltete Licht bunter

Kirchenfenster, die Ausrichten des ganzen

Kirchengebäudes wie auch der

Gräber auf den Friedhöfen nach Osten

zur aufgehenden Sonne hin, Kerzen auf

dem Altar, die Osterkerze, die Taufkerze,

das ewige Licht in den Kirchen unserer

katholischen Geschwister, das Jerusalemer

Friedenslicht, Kerzen auf den

Gräbern katholischer Familien, die St.

Martins-Prozession mit Laternen.

Ja das ganze Kirchenjahr orientiert

sich an den Erfahrungen des Lichts:

Das Weihnachtsfest in der dunkelsten

Jahreszeit feiert das Licht des göttlichen

Kindes auf dem Termin des alten

römischen Sonnenfestes; der Osterfesttermin

orientiert sich am Vollmond des

Frühlings; und Pfingsten feiert das Feuer

des Heiligen Geistes.

Seit einiger Zeit entzünden wir zum Fürbittgebet

für ein verstorbenes Gemeindeglied

eine Kerze an der Osterkerze:

„Zum Zeichen unseres Glaubens an

die Auferstehung entzünden wir eine

Kerze an der Osterkerze im Gedenken

Licht, Kerzen, Leuchten

an unsere verstorbene Schwester / unseren

verstorbenen Bruder.“

Meistens tut dies eine Konfirmandin,

wird so für einen liturgischen Moment

in ihrem Tun Repräsentantin der ganzen

Gemeinde, die Anteil nimmt, Hoffnung

gestaltet und so tröstet. Die Kerze

steht dann während dem Gottesdienst

auf dem Altar und begleitet die Trauerfamilie

anschließend nach Hause.

Der Wirkung einer Kerze in der dunklen

Zeit kann man sich kaum entziehen. Und

wenn unser Küster Richard Betcher

und die Mitglieder des Kirchenvorstands

zum Vespergottesdienst an

Heiligabend hundert Kerzen in der

Katharinenkirche anzünden, entsteht

ein unverwechselbares Gefühl von

Feierlichkeit und Glanz, dem keine

Lichterkette um Fenster und Bäume

nahe kommt. Gewiss freuen sich viele

mit mir auf diese alljährliche wundervolle

Erfahrung.

Manuela Rimbach-Sator

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 29


„Du!“

„Hm“

„Duuuuh!“

„Ja, was is dann?“

„Waaschde, was heid fern Daag is?“

„Was ward heid fern Daag soi?

Mondag, Mittwoch?“

„Na, was heid los is?“

“Kimmt die Millabfuhr heid? Orre

hummer Theaderkarde? Naa, des

Woihnachtsmärche guggen mer

erscht die nägscht Woch! Aach, isch

wass net, was mer heid fern Daag ho

sollen!“

„Ei, heid is de Erschte!“

„Ja, un?“

„Monatsofang!“

„Alla, un was is dodemit? Hod

irschendaans Geburtstag? Orre

werd’s Wasser abgeschdellt? Missen

die Milltonne noch enaus?“

„Heid is de erschde Dezember.“

„Ja, des hab isch jo jetzt kabiert. Und

moje is de zwodde. Warum is des so

wichdisch?“

„Heid geht’s los.“

„Was geht los? Hosche Urlaub? Krie

mer Besuch? Fängt en neie

Fortsetzungsroman in de AZ oo?“

„Naa, iwwerleh doch emol: Erschter

30

ADVENTSKALENDER

DVENTSKALENDER

1. Dezember

Dezember! Des waas doch jedes Kind,

was do oofängt!“

„Ei Gewidderdunnerkeil. Du mit doim

erschde Dezember! Hun heid die

Geschäfde länger uff? Kimmt die

Queen orre de Papst? Was is dann

heid?“

„Heid is de erschde Daag im Advent!

Es erschde Deersche werd uffgemacht

im Adventskalenner. Jetzt gehen die

Vorbereidunge los fer Woihnachte!

Noch 24 Daa!“

„Aaach du liewes Bissje, isch hun jo de

Wunner gemaahnt, was los wär.

Advent. Nor alla.“

“Nix nor alla. Des is e wischdischi Zeit!”

„Ja, mer kann jetzt moihns e halb

Schdunn frieher uffsteie un die Scheibe

vum Audo freikratze. Un mer muss

mitem Schdau uff de Audobahn rechne,

weil nur die Hälft vun de Audo

Winderreife druff hodd un in der

Schosseegrabe rutscht, wann’s moins

glatt is. Un es Audoradio kannschde

grad auslosse, weil se alsford nur so

Woihnachtsgedudel bringen.“

„Des is doch kaa Gedudel, des is

stimmungsvoll Mussik, die so

Adventsmuffel wie dich enstimme will

uff die Vor-Woihnachtszeit.“

„Wer hodd dann gesaat, dass ich

engestimmt werre will? Ich will moiens

e floddi Mussik zum Wachwerre un e

Weddervorhersaach. Un net I’m

Dreaming of e White Christmas; orre

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


Rudolf the Rednosed Rendeer!”

“Also du duscht jo graad so, wie wann

Advent ebbes wär, wu du disch net

driwwer froischt. Es gibt kaa scheeneri

Zeit im ganze Johr. Die Leid wern so

besinnlich. Un all sinn se freundlich

zuenanner. Un iwwerall brennen

Kerzjer, un mer vezehlt sich scheene

Geschischde ...”

„Geschischde? Meer vezehlt kaans

Geschischde! Brauch isch aach net.

Fer mich is des en Monat wie jeder

annere!“

„Also do bischde jo jetzt ganz uff em

Holzweg. Mer kann doch net im

Advent so duu, wie wann kaan Advent

wär! Des wär jo rischdisch barbarisch!

Kuldurlos! Advent, des is Kultur!“

„Ja, vielleischt wuannerscht; awwer

net in Rhoihesse!“

„Wiesoden net in Rhoihesse?“

„In Rhoihesse gibt’s die Fassenacht.

Do is unser ganz Kultur drenn. Advent

hod mit Rhoihesse so veel ze du wie

Perreschem mit Worms orre Nierstaa

mit Obbenem.“

„Du reddschd en Stuss! Un doi

Beispeele hinken sowieso. Weil die

grad zesamme geheern!“

„Nierstaa un Obbenem?“

„Naa, Advent un Rhoihesse. Weil mer

Rhoihesse nämlich ganz besinnlich

soi kennen un noochdenklich.

„Also isch waas net.“

„Bass nor emol uff! Isch beweis der’s.

ADVENTSKALENDER

DVENTSKALENDER

Ich bring der jeden Daach e bisje

Advent. Un dann kannscht du gar net

annerscht als wie disch als Rhoihess

so rischdisch uff Woihnachte freue.

Ganz bessinnlich un kuldiviert!“

„Nor alla, du, was de net losse

kannscht! Mer werd jo siehe! Awwer

isch stell mer de Wegger moje frieh e

halbi Schdunn eher... wejem

Scheibefreikratze...“

(Mit freundlicher Genehmigung des

Naumann-Verlages)

Diesen und 23 weitere Mundarttexte zu

jedem Tag im Advent gibt es nicht nur

im

Rheinhessischen

Adventskalenderbuch

zu lesen, sondern auch auf der CD

"Zur rheinhessischen Adventszeit"

zu hören.

Die Doppel-CD kostet 16,00 Euro

im Buchhandel, im Katharinenlädchen

oder direkt bei der Autorin

Manuela Rimbach-Sator, Tel. 2381

E-mail: Rimbach-Sator@t-online.de

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 31


32

Orgel - Meisterkurs in der Katharinenkirche:

Unter dem Thema "Sinfonische Orgelwerke"

leitete Hans- Ola Ericsson vom 18. bis

zum 23. September 2006 einen Meisterkurs

in der Katharinenkirche. Es wurde ein

lehrreiches "Highlight" für jeden Orgelliebhaber:

In der meist englischen und von

virtuoser Gestik begleiteten Kommunikation

zwischen Professor Ericsson und seinen

aus acht Nationen stammenden Schülern

wurden viele organistische Hilfestellungen

gegeben, die auch die Zuhörer mit

einbezogen: Wie spiele ich bei Bach die

"innere Stimme", oder wie setze ich zwei

Schweller gleichzeitig richtig ein, wie übe

ich mit Pedal, was übe ich am Klavier und

wie artikuliere ich Buxtehude (= "very

close; connected") und wie bei Mendelssohn-Bartholdy

("abschleifende Artikulation").

Wie unterscheidet sich eine Bachsche

Registrierung von einer Registrierung

bei Louis Vierne (1870 - 1937, Adagio aus

der Symphonie Nr.3) für Notre - Dame in

Paris?

Prof. Hans-Ola Ericsson vermittelte seine

musikalischen Erfahrungen nicht nur erfolgreich,

es waren auch schöne, spannende

und nicht zuletzt humorvolle Stunden: Wer

kann schon César Franck spielen und dabei

gleichzeitig ein Glas gefüllt mit Wasser auf

dem Handrücken balancieren? So eine

Übung ist nur Meisterschülern vorbehalten!

Die Stücke des abschließenden

Konzertes

waren ideale Beispiele

für sinfonische Musik,

dem eigentlichen Thema

des Meisterkurses.

Aus Jehan Alains "Trois

Danses" machte die

neue Wohl - Orgel ein

Klangexperiment: Mit

unglaublich fein ausdif-

ORGEL RGEL

ferenzierten Nuancen eröffnensich vollkommen

neue Klangperspektiven im Kirchenraum

der Katharinenkirche!

Olivier Messiaen (1908 - 1992) wurde präsentiert

mit seiner Meditation über das himmlische

Festmahl (Le banquet céleste). In

diesem Stück, das von einer mystischen

Gläubigkeit geprägt ist, lässt das Staccato-

Solo im dritten Themenanlauf die Blutstropfen

Jesu hörbar werden. Auch für die

Stationen des Kreuzweges, also einer

Programmmusik zu Jesu Kreuzigung aus

Marcel Duprés "Le chemin de la croix" op.

29, bildete die Mystik der Kathedrale und

der Klangreichtum der Orgel einen idealen

Hintergrund: Bei der Kreuzigung sind

die Nägeleinschläge eindringlich hörbar,

mit denen Jesus ans Kreuz geschlagen

wurde.

Das Stück "Carillon de Westminster" von

Louis Vierne beendete das Abschlusskonzert.

Durch die besondere Akkustik der

Kathedrale und den Klangreichtum der

neuen Orgel konnte sogar das 4-tönige

mehrschichtige Geläut von Westminster

überzeugend auf die Orgel übertragen

werden. Sicher werden nicht nur die neue

Orgel, sondern auch die gastfreundliche

Stadt und die Kirchengemeinde bei allen

Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben.

Annette Volp

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


So. 10.12. 18.00 Uhr OFFENES ADVENTSSINGEN

Zu dieser traditionellen Veranstaltung sind

Alle an adventlichen Liedern und Chorsätzen

interessierten eingeladen zuzuhören

und vor allem auch selbst mitzusingen.

Musizierende Partner sind dabei vor allem

der Kinderchor der Kantorei St. Katharinen

sowie das Bläserensemble.

Sa. 16.12. 18.00 Uhr GROSSE MUSIK FÜR KLEINE LEUTE

Ein musikalischer Spaziergang durch Händels Messias

Für Kinder ab 9 Jahre

Hier können nicht nur Kinder einen Einblick

in die kompositorische und musikdramaturgische

Werkstatt Händels gewinnen.

An von Chor und Solisten gesungenen ausgewählten

Abschnitten aus Händels großem,

die Lebensgeschichte Jesu in zentralen

Aspekten darstellendem Oratorium wird

Kantor Ralf Bibiella in die barocke Musiksprache

Händels einführen.

So. 17.12. 18.00 Uhr G.F. HÄNDEL: THE MESSIAH

Kantorei St. Katharinen und Mitteldeutsches Kammerorchester

(Leitung: Ralf Bibiella)

In zweieinhalbstündiger (mit Pause!) Aufführung

ist die englische Originalversion von

Händels Oratorium „Der Messias“ ungekürzt

zu hören. Viele dramatische Volksszenen

werden dabei von der Kantorei St. Katharinen

dargestellt, die Solistenpartien sind

mit an großen Opernhäusern erfahrenen

Solisten besetzt, die orchestrale Grundlage

dazu bringt das in der barocken Klangsprache

erfahrene Mitteldeutsche Kammerorchester

aus Weimar ein. Es war bereits

2002 bei der Aufführung des Messias zu

hören sowie zuletzt bei Mozarts Requiem.

So. 31.12. 22.30 Uhr ORGELMUSIK ZUR SILVESTERNACHT

Silvester Louis Vierne: 5. Sinfonie op. 47

Olivier Messiaen: Diptyque (Orgel: Ralf Bibiella)

Mit der 5. Orgelsinfonie von Louis Vierne,

der als Komponist der Spätromantik sowie

dem französischen Impressionismus verbunden

ist, kann nochmals mit diesem fulminanten

Höhepunkt der französischen Orgelsinfonik

die Woehl-Orgel in Ihrer expressiven

Klangmacht erfahren werden. Die abschließende

Carillon-Toccata ist ein Feuerwerk

der virtuosen Orgelliteratur.

Als meditatives und theologisch visionäres

Klanggemälde wird das „Diptychon“ von

KIRCHENMUSIK

IRCHENMUSIK

Olivier Messiaen gegenübergestellt. In seinen

zwei Teilen wird das im irdischen sich

mühende Erdenleben dem Sein in der

„glückseligen Ewigkeit“ gegenübergestellt.

Obwohl beide Werke nahezu zeitgleich in

den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden

sind, lassen Sie doch die ausgeprägte

Verschiedenheit der beiden Personalstile

hören, hier das ausgereifte Spätwerk

Viernes, da das geniale Frühwerk des zwanzigjährigen

Messiaen.

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 33


Liebe Kinder,

34

Kindergottesdienste in der Adventszeit

wahrscheinlich freut Ihr Euch

alle schon auf die nächsten

Wochen, die für viele ja die

schönsten Wochen des Jahres

sind: die Advents- und

Weihnachtszeit. Wir Mitarbeiter

vom Kindergottesdienst

freuen uns natürlich auch

auf diese aufregende Zeit

und haben uns deshalb

schon viele Gedanken gemacht,

wie wir die Adventsonntage

mit den Kindergottesdienstkindern

wieder

besonders feierlich und

gemütlich gestalten können.

Wir laden Euch ein zum

KINDER INDER

KINDER

GOTTES

DIENST

an allen

Adventssonntagen

um 10 Uhr

im Martin-

Luther-

Haus.

Wir werden musizieren und

bekannte und neue Weihnachtslieder

singen, beten,

basteln und unseren Adventskranz

schmücken und natürlich

auch selbst gebackene

Plätzchen probieren. Am

24. Dezember wollen wir

dann in der Katharinenkirche

gemeinsam mit Eltern, Großeltern,

Geschwistern und

Freunden einen Familiengottesdienst

feiern, damit

wir auf die Ankunft des Christkinds

vorbereitet sind und

uns darauf freuen können.

Hoffentlich sehen wir uns!

Euer KIGO-Team

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


Großer

Großer

Malwettbewerb:

Malwettbewerb:

Wer Wer malt malt das das schönste schönste schönste Bild Bild von von der der Katharinenkirche Katharinenkirche ?

L

iebe Kinder,

wir arbeiten gerade an einem Kirchenführer,

in dem ein Mädchen namens

Kathrin und ein Junge mit Namen

Michael anderen Kindern unsere

Kirche erklären. Auf dem Titelblatt

des Kinderkirchenführers

soll

eine Kinderzeichnung

der Katharinenkirche

zu

sehen sein. Wenn Du

gern malst oder zeichnest,

dann setz‘

Dich hin und male

Dein Bild der

Katharinenkirche.

Schicke es bis zum

31. Januar 2007 an das Pfarramt

Merianstraße 6 in Oppenheim

Du kannst das Bild auch selbst bringen.

KINDER INDER

Wir werden auf jeden Fall alle eingegangenen

Bilder bei einer besonderen

Gelegenheit ausstellen, das schönste

kommt auf die Titelseite des Kinderkirchenführers

und außerdem gibt es

noch etwas zu gewinnen:

Als ersten Preis gibt

es einen besonderen

Malkasten,

als zweiten

Preis eine

Kirchenführung

mit Turmbesteigung für Dich und Deine

Freunde (oder Klasse) und als

Trostpreise jede Menge schönes

Material für die eigenen Kunstwerkstatt

zu Hause.

Also, Buntstifte gespitzt, Farbkästen

geputzt und los geht's. Wir freuen uns

schon auf viele schöne Bilder!

Eure Andrea König, Pfarrerin Manuela

Rimbach-Sator, Magdalena Schäffer

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 35


36

KINDER INDER

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


WEIHNACHTSGESCHICHTE

EIHNACHTSGESCHICHTE

EIHNACHTSGESCHICHTE

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38

JAHRESLOSUNG

AHRESLOSUNG

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006


EVANGELISCHE

VANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE

IRCHENGEMEINDE

IRCHENGEMEINDE

Merianstraße 6

55276 Oppenheim

eMail: pfarramt@katharinen-kirche.de

Ansprechpartner:

Pfarrerin: Manuela Rimbach-Sator Tel.: 2381

Fax: 70383

Pfarrer: Jörg Brauer Tel. dienstl.: 579223

Tel. privat: 579985

Pfarrbüro: Elke Hofmann Tel.: 2381

8.00 bis 12.00 Uhr Fax: 70383

Kantor: Ralf Bibiella Tel.: 1267

Fax: 1267

Küster: Richard Betcher Tel.: 926685

Kirchenführungen und Fax: 509604

Vermietung Martin-Luther-Haus

Gottesdienste:

WIR IR SIND SIND SIND FÜR FÜR SIE IE DA DA

DA

Altenzentrum 9.00 Uhr

St. Katharinen 10.00 Uhr

Kindergottesdienst (Martin-Luther-Haus) 10.00 Uhr

Gottesdienst mit Feier

des Heiligen Abendmahls Erster Sonntag im Monat 10.00 Uhr

Gottesdienst mit Feier

der Heiligen Taufe Letzter Sonntag im Monat 10.00 Uhr

Redaktionsschluss

nächster Gemeindebrief: 9. Feb. 2007

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006 39


40

GOTTESDIENSTE OTTESDIENSTE AN AN WEIHNACHTEN

EIHNACHTEN

Katholische Gottesdienste an Weihnachten

Heiligabend 16.00 Uhr Kinderkrippenfeier

So. 24.12. 23.00 Uhr Feier der Christmette

Mitwirkung der Meriankapelle

ab 22.30 Uhr Musikalische Einstimmung

1. Weihnachtstag 10.30 Uhr Hochamt

Mo. 25.12. Mitwirkung des Kirchenchores

18.00 Uhr Vesper

Mitwirkung der Choralschola St. Bartholomäus

2. Weihnachtstag 10.30 Uhr Eucharistiefeier

Di. 26.12. 10.30 Uhr WortGottesFeier im Altenzentrum

St. Stephanus

Evangelische Gottesdienste an Weihnachten

Heiligabend 14.00 Uhr Familiengottesdienst mit Krippenspiel

So. 24.12. Pfr. J. Brauer mit KIGO-Team

15.00 Uhr Christvesper im Altenzentrum, Pfr. J. Brauer

16.30 Uhr Weihnachtsliche Bläsermusik und

Weihnachtslieder in St. Katharinen

17.00 Uhr Christvesper in St. Katharinen

Pfrin. M. Rimbach-Sator

23.00 Uhr Christmette in St. Katharinen

Predigt: Propst Dr. K. Schütz

Liturgin: Pfrin. M. Rimbach-Sator

1. Weihnachtstag 9.00 Uhr Altenzentrum mit Feier des Heiligen Abendmahls

Mo. 25.12. Pfrin. M. Rimbach-Sator

10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier des Heiligen Abendmahls

Pfrin. M. Rimbach-Sator

2. Weihnachtstag 10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier der Heiligen Taufe

Di. 26.12. Pfr. J. Brauer

Ökumenischer Gottesdienst zum Jahresschluss

Silvester 16.00 Uhr Silvesterandacht im Altenzentrum

So. 31.12. Pfr. J. Brauer

18.00 Uhr Ökumenischer Jahresschlussgottesdienst

in St. Bartholomäus

Predigt: Pfrin. M. Rimbach-Sator

Liturgie: Pfr. M. Lebisch

Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2006

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