Fit For BusinEss onlinE - Volksbank Wien AG

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Fit For BusinEss onlinE - Volksbank Wien AG

AUSGABE SOMMER 2013FIT FOR BUSINESSW I S S E N • I M P U L S E • U N T E R N E H M E N S F Ü H R U N GVolksbank Wien AG, Schottengasse 10, 1010 Wien, FN 211524s, Handelsgericht Wien, DVR: 0018449FLEXIBEL VERANLAGEN:FIT FOR BUSINESSONLINEHannes Arch und AndreasGoldberger sind begeistert!IMPULSE SETZEN UNDJETZT ANMELDEN!Die Fit for Business Impulstagebringen Sie weiter > Seite 8ENERGIE SPAREN WIRDPFLICHTNeues Gesetz zwingt KMU zum HandelnWir beraten Sie! > Seite 10


Volksbank WieneditorialWir sind und bleiben führender Partner der KMU!Kundennähe, dem österreichischen Markt verbunden,transparent und fair, aktive Kundenbetreuungsowie besonderes Engagement für Betriebe – dieseStärken werden den Volksbanken in einer aktuellenKMU-Studie zugeschrieben. Die Volksbanken nehmeneine zentrale Position in der Betreuung vonKlein- und Mittelunternehmen (KMU), die dasRückgrat der österreichischen Wirtschaft darstellen,ein. Die Volksbanken wurden von Unternehmernfür Unternehmer gegründet. Daraus resultiert bisheute unser Selbstverständnis.Wir kommunizieren auf Augenhöhe mit KMU.Wir wissen, wie Unternehmen ticken und was siebrauchen. Auch heute noch sind KMU vielfach Eigentümerihrer regionalen Volksbank. Über Jahreerzielen die Volksbanken (im Vergleich zum Mitbewerb)ein überdurchschnittliches Marktwachstumbei Unternehmensfinanzierungen. Das aktuelle Finanzierungsvolumenbeträgt fast 7 Milliarden Euro.80.000 KMU und Freiberufler in Österreich sindKunden der Volksbanken.Um die Verbundenheit mit den KMU, aber auchdas breite Leistungsspektrum der Volksbanken aufzuzeigen,gehen wir auch in der Kommunikationneue Wege. „FIT FOR BUSINESS“ wurde gemeinsammit Styria Multi Media Corporate, einem führendenMagazinverlag, entwickelt.Wir wollen damit unsere Geschäftskunden unterstützen.Wir bieten Wissen, das Unternehmernützen können. Wir geben Impulse, die KMUweiter bringen. Wir zeigen neue Wege in der Unternehmensführungauf. Fundierte Backgroundinformationen,qualitative Recherchen sowie die Leistungsdarstellungder regionalen und überregionalenStärken der Volksbanken runden das Bild ab. So lebenwir Partnerschaft vor. Unser Ziel ist klar: Wirsind und bleiben ein wichtiger Partner der KMU,und wir wollen unsere Position künftig ausbauen.Wolfgang LayrVorstandsdirektorticker: fit for business impulstage 2013Fit for Business-Impulstage12.–13.09.2013Veranstaltungsort: Area47 im Ötztal.Spektakuläre Outdoor-Möglichkeiten erwarten Sieinmitten einer herrlichen Naturlandschaft!Eine Offensive für die KMUWährend andere Institute im Geschäftmit den österreichischen Klein- undMittelbetrieben auf der Bremse stehenoder sich teilweise daraus zurückziehen,beweisen die Volksbanken ihreintensive Partnerschaft zu den KMUmit einer neuen Marktoffensive. Davonsollen KMU nachhaltig profitieren.Manche Bankgruppen ziehen sich ausdem Geschäft mit Klein- und Mittelbetriebenbewusst zurück. „Wir machengenau das Gegenteil: Wirwerden die Partnerschaftmit KMU in Zukunftstark forcieren!“, betontVolksbanken-VerbandspräsidentMag. HeribertDonnerbauer. Und das mitgutem Grund: „Klein- undMittelbetriebe sind dasRückgrat der österreichischenWirtschaft. Wir sehenes als eine unsererKernaufgaben, die Finanzierung in diesem Segmentsicherzustellen“, so Donnerbauer weiter. Durch dieNähe zu den KMU, die Kenntnis ihres Geschäftesund der Regionen, haben die Volksbanken die Möglichkeit,flexibel und rasch zu agieren. Durch diesegelebten Partnerschaften können Finanzierungsentscheidungenrasch und mit dem nötigen Risikobewusstseingetroffen werden.Schon in den letzten drei Jahren sicherten dieVolksbanken in Österreich die Finanzierung der Unternehmer-Kundenmit Marktzuwächsen über demDurchschnitt der Branche. Die Wachstumsoffensivewird diese Entwicklung mittel- bis langfristig sicherstellen.„Es darf in Österreich zu keiner Kreditklemmekommen. Und wenn diese bei KMU oderPrivaten durchschlagen sollte, hätte das für dieösterreichische Wirtschaftsleistung katastrophaleAuswirkungen. Die Volksbanken sind ein Garantdafür, dass sich Unternehmen in Österreich entwickelnkönnen“, stellt Donnerbauer fest.Qualitäts- und WachstumsoffensiveDie 62 regionalen Volksbanken starten eineQualitäts- und Wachstumsoffensive. Sie könnendabei auf größtmögliche Marktnähe und Kenntnisseder lokalen Unternehmensstruktur bauen: DieVolksbanken sind mit ihren 525 Filialen und rund900.000 Kunden in Österreich stark in den Regionenverankert; für über 80.000 KMU-Kunden sinddie selbständigen Volksbanken stabile und verlässlichePartner und Financiers. Sie stehen der klein-Nahe beim Kunden: Die 62 regionalen Volksbankenstarten eine Qualitäts- und Wachstumsoffensive.Fit for Business-Impulstage23.–24.10.2013Veranstaltungsort: Red Bull Ring in Spielberg.Stellen Sie Ihre Geschicklichkeit auf einer Formel-1-homologierten Rennstrecke unter Beweis!In den letzten drei Jahren sichertendie Volksbanken in Österreichdie Finanzierung der Unternehmer-Kundenmit Marktzuwächsenüber dem Branchendurchschnitt.und mittelständischen Wirtschaft zur Seite undnehmen damit eine unschätzbar wichtige Rolle inder österreichischen Wirtschaft ein.Steigerung des KundengeschäftesDoch auch die Volksbanken entwickeln sichkontinuierlich weiter, um den künftigen Herausforderungenbegegnen zu können und ihre Position alsstabiler Partner der KMU ausbauen zu können. Sowurde kürzlich die geplante Fusion der VolksbankenWien und Baden, die bis Herbst 2013 vollzogenwerden soll, bekannt gegeben. „Kooperationen undFusionen sind, wo es betriebswirtschaftlich undvom Marktgebiet Sinn macht, ein Bestandteil derWachstumsoffensive im Sektor. Im Vordergrundsteht allerdings der Ausbau des Geschäftes und dieQualität in den Filialendurch bestens ausgebildeteMitarbeiter“, betontDonnerbauer. Der Volksbanken-Sektorbetreutderzeit inklusive der AllgemeinenBausparkasseABV ein Kundengeschäftsvolumenvon rund 55 MilliardenEuro (Einlagen,eigene Emissionen, Krediteund Kundendepots).„Durch die Umsetzung vieler struktureller Maßnahmensowie die Konzentration auf Qualität und Kundennähewollen wir bis 2020 das Kundengeschäftsvolumenauf über 70 Milliarden Euro erhöhen“,sagt Donnerbauer. Geplante Fusionen wie die derVolksbank Baden mit der Volksbank Wien sind einklares Bekenntnis, den Wettbewerbsvorteil derVolksbanken als regionaler Bank-Partner mit persönlicherKundenberatung weiter zu stärken.führend bei den KmuDie Volksbanken betreuen rund 80.000 KMU.Mit der KMU-Offensive wollen die Volksbanken klareAkzente im Markt setzen – beispielsweise mit demneuen „Fit for Business Online“-Konto (Seite 4/5).FoToS: GETTy IMAGES/AlExAnDER WAlTER, THIERRy DoSoGnEMehr als jeder zweite Euro unseres BIPstammt aus dem Export. Die Volksbankenunterstützen Exporteure mit maßgeschneidertenFinanzierungslösungen.Eine davon ist der Exportfondskredit.Der Export ist seit vielen Jahren eine Erfolgsstory:2012 wurden über 57 % desBruttoinlandsproduktes aus dem Verkaufvon österreichischen Waren und Dienstleistungenins Ausland erwirtschaftet. Entscheidend für dieseEntwicklung ist natürlich auch ein entsprechendesAngebot an Finanzierungsmöglichkeiten.Einekleine Institution mit umsogrößerer Wirkung istder „Exportfonds“, dermit einem engagiertenund kundenorientiertenTeam seit bereits 63 Jahrendie österreichischenkleinen und mittleren Unternehmen(KMU) für derenExporte mit günstigen Finanzierungen unterstützt.Kürzlich wurde ein Meilenstein in der Geschichtedes Exportfonds erreicht: Die Bilanzsummedes Exportfonds überschritt 1 Milliarde Euro!Günstige Exportfonds-RahmenkrediteDer Exportfonds finanziert Ausfuhrgeschäftevon KMU über österreichische Treuhandbanken.Die ÖVAG fungiert dabei schon jahrzehntelang alsVortEilE ExportFondskrEditDer Exportfondskredit ist ein kurzfristiger, kostengünstigerKredit, der in der Praxis langfristig zur Verfügung steht. DieRisikoübernahme durch den Exportfonds reduziert spürbardie Kreditkosten. In allen Fragen zu Exportfondskreditensowie bei Finanzierungslösungen für Ihre Auslandsgeschäftestehen Ihnen Ihre Kundenbetreuer in den Volksbanken gernezur Verfügung.PraxisExportfinanzierungnach MaßExportfinanzierung muss nicht teuer sein:Exporte günstig finanzierenErstmals in der Geschichte desExportfonds überschritt dieBilanzsumme 1 Milliarde Euro –ein echter Meilenstein in derExportfinanzierung!eine der wichtigsten Exportfonds-Treuhandbankenfür die Volksbanken und deren Firmenkunden. DerExportfonds finanziert laufende Exportaufträgeund Exportforderungen bis max. 30 % des Exportumsatzesdes letzten Geschäftsjahres bzw. deserwarteten Exportumsatzes für das laufende Geschäftsjahr.Für Tourismusbetriebe ist eine Finanzierungin Höhe von 14 % nach Maßgabe vorliegenderExportforderungen sowie der Ausländerbuchungsständemöglich.Die österreichische Wertschöpfung (Zukäufe,Mitarbeiter, Betriebsstätten) wird bei der Kreditentscheidungberücksichtigt. Bei einem Auslandsanteilvon 75 % und mehr isteine Exportfondsfinanzierung,jedoch keine Risikoübernahme,grundsätzlichimmer noch möglich.RisikoübernahmeDie Besicherung fürdie Exportfinanzierung istabhängig von der jeweiligenBonität – dem Rating– des Kreditnehmers. Der Exportfonds verlangtzur Besicherung seines zinsgünstigen Kreditesüberwiegend die Abtretung der Exportforderungen.In jedem Fall ist jedoch für 20 % des Exportfondskreditesdie Hausbankhaftung zu übernehmen, fürdie eine Haftungsprovision (deren Höhe durch dasRating des Kreditnehmers beeinflusst wird) zu bezahlenist, da die Bank das Kreditrisiko trägt. Beiausreichender Bonität des Unternehmens kann der„Exportfonds“ bis zu 80 % das Kreditrisiko – ohnezusätzliche Kosten für das Unternehmen – tragen.Für die Übernahme des Kreditrisikos durch dieBank und durch den Exportfonds kommen ansonstenalle banküblichen Sicherheiten in Frage.Der aktuelle Zinssatz (2. Quartal 2013) einer Exportfondsfinanzierungbeläuft sich auf 1,5 % p.a.Der jeweils aktuelle Zinssatz und weitere Detailsdazu sind auf der Webseite des „Exportfonds“,www.exportfonds.at, abrufbar oder bei Ihrer Volksbankzu erfahren.Die Volksbank-Gruppe bietet ihren Kunden dieFachkompetenz und das Produktangebot rund umdie Unternehmensfinanzierung. Die Fachexperten inder ÖVAG unterstützen die Volksbanken beiindividuellen Exportfinanzierungslösungen für ihreKunden und in der raschen Abwicklung mit ihrenPartnern, der OeKB und dem Exportfonds. IhreAnsprechpartner sind:MAG. STEFAN TAUCHNERTel:+43(0)50 4004 - 4184, Fax: DW 84184stefan.tauchner@volksbank.comMAG. JOACHIM NEUNERTel:+43(0)50 4004 - 4191, Fax: DW 84191joachim.neuner@volksbank.comMAG. HEINRICH GRUBERTel:+43(0)50 4004 - 4183, Fax: 84183heinrich.gruber@volksbank.comVorsicht bei unentgeltlicherMitarbeitim FamilienbetriebMag. Michael Bergmann, Steuerberater &Unternehmensberater bei LBG Österreich(www.lbg.at)In Familienbetrieben ist oft üblich, dass Angehörigeeinfach „anpacken“, auch ohne Entgeltvereinbarung.Diese unentgeltliche Mitarbeit kann aber zu Diskussionenbei einer GPLA (Gemeinsame Prüfung aller lohnabhängigenAbgaben) führen, da ein sozialversicherungspflichtigesDienstverhältnisunterstellt werden könnte.Wenn z.B. Kinder oderEnkel im Betrieb ohneEntgelt regelmäßigmitarbeiten, unterliegendiese der Pflichtversicherungin der Kranken-,Unfall- und Pensionsversicherung,wennsie das 17. Lebensjahr Mag. Michael Bergmannvollendet haben und keineranderen Erwerbstätigkeit hauptberuflich nachgehen.Diese Personen sind auf Basis einer fiktivenBeitragsgrundlage bei der GKK anzumelden.Die Beitragspflicht trägt zur Gänze der Dienstgeber.Eine Arbeitslosenversicherungspflicht entsteht dadurchjedoch nicht.Statt Unentgeltlichkeit könnte ein geringfügigesBeschäftigungsverhältnis vereinbart werden. Hier ist zubeachten, dass die monatliche Arbeitszeit des geringfügigBeschäftigten adäquat zum vereinbarten Lohn seinmuss, die Geringfügigkeitsgrenze (2013: € 386,80/Monat) nicht überschritten werden darf und diverseDienstgeberabgaben anfallen.Bei Nichtbeachtung kann es zu Geldstrafen kommen.Andererseits: Sozialversichert zu sein bringt auch vieleVorteile! Bei der Entscheidung für die optimale Beschäftigungsformunterstützen wir Sie gerne!23


CoverstoryStadtwerke Kufstein„Flexibel undunkompliziert”Die Stadtwerke Kufstein GmbH ist eine100-prozentige Tochtergesellschaft derStadt Kufstein. Als kommunaler Dienstleistersind die Stadtwerke Kufstein in den BereichenStrom, Wärme, Wasser, Abwasser, Müll,aber auch Kommunikationsleistungen oderStadtbus tätig. Sie waren auch einer der erstenKunden, die sich von den Vorzügen des neuen„Fit for Business Online“ überzeugten. DazuDir. Franz Mayer, Geschäftsführer der StadtwerkeKufstein: „Dieses Kontoerfüllt genau die Anforderungen,die für unserUnternehmen im BereichCash-Management wichtigsind. Wir können damitkurz- bis mittelfristigeLiquidität ertragreich ,parken‘und damit flexibelDir. Franz MayerStadtwerke Kufsteinund unkompliziert agieren.Das hilft uns sehrund ist ganz einfach.“Volksbank GHB Kärnten„FinanzielleNahversorgung”Die Volksbank GHB Kärnten AG beschäftigtrund 130 Mitarbeiter in 11 Geschäftsstellen.Diese regionale Verankerungist dem Institut besonders wichtig. Mit „Fitfor Business Online“ bietet VorstandsdirektorMag. Josef Brugger den Kärntner Unternehmenein ebenso innovatives wie attraktives Produkt:„Erstmals können wir unseren Kommerzkundenösterreichweit ein einzigartiges Produkt anbieten,das durch seine Ausstattung deren individuellenBedürfnissen gerecht wird: flexibel, ungebunden,attraktiv verzinst und online jederzeitverfügbar. Wir unterstreichen damit unserenAnspruch einer funktionierenden finanziellenNahversorgung in unserer Region.“Volksbank Kufstein-Kitzbühel eG„TransparenteVeranlagung“Wir haben festgestellt, wie groß dasBedürfnis nach einer optimalenVeranlagung kurzfristiger Liquiditätsüberschüsseist“, betont Dir. Mag. WolfgangSchauer, Vorsitzender des Vorstandes der VolksbankKufstein-Kitzbühel. „KMU haben nichtmehr die Zeit, bei jedem Liquiditätsüberschussalle Banken durchzutelefonieren, um optimaleKonditionen zu erhalten. Sie verlangen nacheiner Veranlagungssystematik, die transparentist – denn sie wissen genau, welche Zinsen siebekommen –, die einfach und schnell zuhandeln ist, idealerweise online, und die täglichfällig und somit flexibel ist. Und das alles erfüllt,Fit for Business Online‘!“Cash­ManagementCash-Managementneu: Neu: „Fit for Business online“ Online“Jetzt wird flexibles und intelligentes Cash-Management möglich!„Fit for Business Online“ ist ein neues, smartes Produkt, das speziellauf die Bedürfnisse und Anliegen von KMU maßgeschneidert wurde.Überzeugen Sie sich selbst – bei Ihrem Volksbank-Berater!Schon in den letzten drei Jahren sichertendie Volksbanken in Österreich die Finanzierungder Unternehmer-Kunden mitMarktzuwächsen über dem Durchschnittder Branche. In enger Zusammenarbeit mit denKunden entstehen maßgeschneiderte Produkte zufairen Bedingungen. So wie dasneue Produkt „Fit for BusinessOnline“, das den Anforderungenvon Unternehmen im BereichCash-Management perfektentspricht. „Wir könnendamit kurz- bis mittelfristige Liquiditätertragreich ,parken‘und damit flexibel und unkompliziertagieren. Das hilft unssehr und ist ganz einfach“, soein Kunde, der bei der Entwicklungmitgewirkt hat."Fit for Business online" ist eine attraktiveVeranlagungsmöglichkeit für KMU.Mit „Fit for BusinessOnline“ könnenKommerzkunden kurzbismittelfristige Liquiditätertragreich undflexibel „parken“.Flexibel, einfach, schnell„Andere Bankgruppen ziehen sich aus demGeschäft mit Klein- und Mittelbetrieben bewusstzurück, wir werden es in Zukunft weiterhin starkforcieren. Durch die Kundennähe und die Verbundenheitin der Region können die Volksbanken flexibelund rasch auf veränderte Bedürfnisse und Anforderungenreagieren. Eine gelebte Partnerschaft,die schnelle Finanzentscheidungenmit dem nötigen Risikobewusstseinmöglich macht“,betont Volksbanken-VerbandspräsidentHeribert Donnerbauer.Das neue Produkt „Fit for BusinessOnline“ ist ein ungebundenesTagesgeldkonto, das jederzeit verfügbarist, online bebuchbar undattraktiv verzinst. Zudem sindauch Zeichnungsberechtigungenmöglich, was gerade für Kommerzkundenwichtig ist. Das Bedürfnisnach einer optimalen Veranlagungkurzfristiger Liquiditätsüberschüssekann so optimal abgedeckt werden.Die Funktion und der strategischeAuftrag der Volksbanken istdie Versorgung ihrer Region mit Finanzdienstleistungen,dabei vorallem die Finanzierung der KleinundMittelbetriebe. Sie verlangennach einer Veranlagungssystematik,die transparent ist – denn siewissen genau, welche Zinsen siebekommen –, die einfach undschnell zu handeln ist. Auch Flexibilitätund jederzeitige Verfügbarkeit sind unumgänglich.Und das alles erfüllt „Fit for BusinessOnline“.Möglich werden die Entwicklung und das Angebotsolch maßgeschneiderter Produkte durch diegelebte Partnerschaft der Volksbanken mit ihrenKunden. Die Verbundenheit zuden Klein- und MittelunternehmerInnenresultiert aus der Nähe,der Kenntnis ihres Geschäftesund der Regionen. Und letztenEndes geht es darum, demAnspruch der finanziellen Nahversorgungdurch intelligenteProdukte und Services, die dasBusiness-Leben erleichtern, gerechtzu werden. „Denn KleinundMittelbetriebe sind dasRückgrat der österreichischenWirtschaft. Wir sehen es als eine unserer Kernaufgaben,die Finanzierung in diesem Segment sicherzustellen“,so Donnerbauer.Cash-Management auch für KMU wichtig!Doch gerade in den letzten Jahren haben sichdie Anforderungen für KMU stark verändert. In einerglobalisierten Welt sind auch KMU gefordert,mit Instrumenten zu arbeiten und zu agieren, dieFOTOS: HERO IMAGES/CORBIS, DENIS SCOTT/CORBISfrüher vor allem von Großunternehmen verwendetwurden. So reicht es heute nicht mehr aus, einfachdas Geschäftsmodell zu verfolgen: Waren zu produzierenoder Dienstleistungen zu verkaufen und danach– möglichst unter Einhaltung kurzer Zahlungsziele– zu fakturieren, ist nur ein Teil der sehrkomplexen unternehmerischen Verantwortung.Anders gesagt: Geld muss hereinkommen und hinausgehen – und dazwischen soll es möglichst gewinnbringendund risikofrei arbeiten.Cash­Management nimmt hierbei eine zentraleRolle ein. Mehr noch: Die Bedeutung von Cash­Management – oder auch Liquiditätsmanagement inweiterer Sicht – ist auch für Klein­ und Mittel betriebeheute unerlässlich geworden. Immerhin geht es beieinem aktiven Cash­Management um die Sicherstellungder jederzeitigen Liquidität, und damit sozusagenum die „Luft zum Atmen“ für jedes Unternehmen.Gerade in wirtschaftlich schwierigerenZeiten, in denen in manchen Bereichen die Zahlungsmoralauch zu wünschen übrig lässt, gewinntCash­Management daher besonders an Bedeutung.Finanziellen Druck aus demBetrieb nehmenAn sich ist das Grundprinzip des Cash­Managementsklar und logisch: Je mehr Geld ungenutzt ineinem Betrieb gebunden oder blockiert ist, destomehr Kapital braucht das Unternehmen in letzterKonsequenz zur Finanzierung. Daher ist die Aufgabe,die Geldströme im Unternehmen gezielt zusteuern, heute eine der wichtigsten Agenden des Managements.Cash­Management­Systeme werden vonBanken, auch von den Volksbanken, bereitgestellt.Aber den ersten Schritt kann jede Unternehmerinund jeder Unternehmer ganz einfach auch selbst setzen:Prüfen Sie, wie viel Kapital Sie wirklich täglichfür Ihren Betrieb benötigen – und legen Sie Ihre freienMittel möglichst gewinnbringend an. Genau dafürist „Fit for Business Online“ gedacht – und somit einwichtiger Teil Ihres Cash­Managements.cash-managEmEnt„Cash­Management” bezeichnet alle Maßnahmender kurzfristigen Finanzdisposition. Das umfasstsämtliche Aufgaben und Maßnahmen, die zurSicherung der Liquidität und zur Erreichunggrößtmöglicher Effizienz im Zahlungsverkehrdurch geführt werden. Dabei wird eine aktive,ziel orientierte Steuerung der Liquidität zurSicherung der Zahlungsfähigkeit vorgenommen.Einfach, klar,schnellKMU sind Europas Motor für den Aufschwung,doch dafür muss ihnen der Zugang zur Finanzierungerleichtert werden, sagt die EuropäischeKommission. Die Volksbanken tun das.In den letzten Jahren hat die Europäische Kommissionstetig daran gearbeitet, die Lage der KMU zu verbessern.Dieses Engagement wird in einem vor Kurzemvon der Europäischen Kommission und der EuropäischenInvestitionsbank (EIB­Gruppe) veröffentlichtenBericht bekräftigt. In einem nach wie vor schwierigenUmfeld belief sich die Unterstützung für KMU durchdie EIB­Gruppe 2012 auf 13 Mrd. Euro. Außerdemkonnten durch Garantien der Kommission Darlehenim Umfang von mehr als 13 Mrd. EUR ermöglichtwerden, obwohl lediglich Mittel in Höhe von 1,1 Mrd.Euro zur Verfügung standen – davon profitierten fast220.000 kleine Unternehmen überall in Europa. ImBericht werden sowohl die Ergebnisse der laufendenFinanzierungsprogramme als auch die Einrichtungneuer Finanzierungsinstrumente für KMU behandelt.Durch die Aufstockung des Kapitals der EIB um10 Mrd. Euro werden die Finanzmittel für KMUerheblich erhöht.„Fit For BusinEss onlinE” auF EinEn BlickIHRE VORTEILE ALS KUNDE• attraktiver Zinssatz• täglich fällig• bequem elektronisch bebuchbar• kein physisches Dokument vorhanden• Erstveranlagung persönlich in Ihrer Volksbank• speziell für Klein­ und Mittelbetriebe entwickelt• Vergabe von Zeichnungsberechtigungen ist möglichFinanzierung im FokusPRODUKTbEScHREIbUNgDie kontinuierliche Unterstützung der KMU ist eingroßes Anliegen für die Europäische Kommission.Den österreichischen Volksbanken kommt in diesemZusammenhang eine starke und wichtige Rolle zu:Seit 160 Jahren steht das Volksbank­Modell derregional verankerten Genossenschaftsbanken fürUnabhängigkeit, Selbständigkeit und wirtschaftlicheStärke. Eigenschaften, die sich gerade jetzt bezahltmachen. Denn vereint hat der Volksbanken­Verbundmit seinen 526 Geschäftsstellen die Kraft, Österreichsklein­ und mittelständische Wirtschaft weiterhin zubeflügeln.Das neue „Fit for Business Online“ ist dafür einweiterer Beweis. Erste Kundenreaktionen zeigen, dassdie Volksbanken damit ein Angebot entwickelt haben,auf das KMU geradezu gewartet haben.• ungebundenes Online­Tagesgeldkonto• über jedes beliebige Referenzkonto buchbar• Zeichnungsberechtigungen (Einfach­ und Mehrfachverfügungen) möglichNähere Informationen finden Sie unter:www.volksbank.at/fitforbusiness45


JPY und CHFFluchtwährungauf der Flucht?Seit Jahrzehnten erfahren die Volkswirtschaftender Schweiz und Japans inpolitischen wie auch wirtschaftlichenKrisenzeiten erhebliche Kapitalzuflüsse.Dann kam die Finanzkrise. Wie geht esnun weiter? Eine Analyse von GeorgBoder, Treasury Volksbanken.Die Schweiz kämpft um ihre WirtschaftSeit September 2011 stemmt sich die Schweizer Notenbank(SNB) mit einer massiven Interventionspolitikgegen die Aufwertung des Franken. Im Zugeder beginnenden Eurokrise wertete der CHF raschbis auf knapp oberhalb der Parität zum Euro auf.Die unabhängige Notenbank sah die Stabilität derWirtschaft gefährdet und bietet seitdem allenFinanz institutionen, die mit der SNB eine Kontobeziehungunterhalten, den Kauf von Euros inunbegrenzter Höhe zum Mindestkurs von 1,20 an.Das stoppte zwar die Aufwertung, provozierte abermassive, von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommeneProbleme. Wo veranlagt die SNB die im Rahmender Interventionen aufgekauften Devisen? Undwenn es Staatsanleihen sind, wie sicher sind diese?Welche Auswirkungen hat die Liquiditätsschwemmein CHF? Führen bereits gehandelte „Negativzinsen“zur Deflation? Da ein Ende der Krise imEuroraum nicht absehbar ist, rechnen wenige Expertenmit einer raschen Korrektur des Währungspaarsin Richtung 1,40.Japan: Alternder ExportweltmeisterNachdem der Nikkei 1989 seinen Höchststand von38.957 erreichte, beweist der heutige Wert vonknapp 14.000: Japan hat massive Probleme. Eineüberalterte (das Durchschnittsalter liegt bei 45 Jahren)und saturierte Bevölkerung lebt von Impulsender Weltwirtschaft. Die Verschuldung des Staatesliegt bei rund 235 % des Bruttoinlandsproduktes(vgl. Österreich: 73 %) und das Investitionsverhaltender Japaner ist durch Vorsicht geprägt. Nun trittder neue Ministerpräsident Shinzo Abe mit eineroffensiven Geldpolitik die Flucht nach vorne an.Gemeinsam mit dem neuen Präsidenten der Bankof Japan (BoJ) Kuroda weitet er die Geldmengemassiv aus, um vordergründig das Inflationszielvon 2 % zu erreichen. Diese geldentwertende Technikist jedoch gleichzeitig der unausgesprocheneVersuch, den Yen im Außenwert zum USD und Eurozu schwächen und damit im Export wieder erfolgreichzu werden. Experten befürchten einen Währungskrieg,der kurzfristig für Japan Entlastungbietet, die Strukturdefizite der Binnenwirtschaftaber nicht lösen kann.FinanzenResearchDie Zukunftdes EuroWie geht es weiter mit dem Euro?Welche möglichen Folgen sind aus heutigerSicht zu erwarten? Ein Kommentarvon Uta Pock, Leiterin Research in derÖsterreichischen Volksbanken­AG.Während die reale WirtschaftsleistungÖsterreichs und Deutschlands trotzder Rezession von 2009 in den letztensechs Jahren jeweils um durchschnittlich1,2 % zunahm, ging jene Griechenlandsim Durchschnitt um 2,4 % pro Jahr zurück. AuchItalien, Portugal, Irland und Spanien wiesen negativeJahresraten auf. Die Slowakei hingegen bewiesmit einem durchschnittlichen Jahreszuwachs von3,5 %, dass der Euro an sich kaum das Problemdieser Länder gewesen sein kann. Vielmehr zeigtensich dort im Windschatten eines vergleichsweiseniedrigen Zinsniveaus ausufernde Staatsausgaben,zunehmende Lohnstückkosten, Überinvestitionenin unproduktive Sektoren bzw. in Immobilien.UrsachenforschungWie konnte es dazukommen? Die Antwortliegt in der Architektur derEurozone mit einer einheitlichenGeldpolitik beinur schwachen Standardsfür die Wirtschafts­ undFiskalpolitik (Maastricht­Kriterien). In einem mühevollenProzess wird nunversucht, diese Standards zu verbessern. Im Fiskalpakthaben sich die Länder zu einer verantwortungsvollenHaushaltspolitik verpflichtet. Im Rahmendes „europäischen Semesters“ werden wirtschaftlicheUngleichgewichte untersucht und entsprechendeGegenmaßnahmen eingeleitet. Zudemwurde mit dem Europäischen Stabilitätsmechanismus(ESM) die Möglichkeit von Überbrückungsfinanzierungengeschaffen. Um den noch unter denSpätfolgen der Finanzkrise leidenden Kreditmarktfunktionsfähig zu halten, „druckt“ die EuropäischeZentralbank Geld, indem sie Banken großzügig refinanziertund ihren Zinssatz auf das Rekordtief vonDie Währung selbst ist nichtdas Thema. Entscheidend sindMaßnahmen, welche nachhaltigzur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeitbeitragen.0,5 % gesenkt hat. Wenn alles gut geht, nähern sichdie „Peripheriestaaten“ dem wettbewerbsfähigerenZentrum der Eurozone wieder an und die EZB kanndiese geldpolitische Lockerung – die auch Bank ofEngland, Fed und Bank of Japan praktizieren –schrittweise wieder zurücknehmen.Erste Fortschritte im KonvergenzprozessBeispielsweise nehmen die Lohnstückkosten inder Euro­Peripherie seit 2008 jährlich weniger zu alsim Durchschnitt der Industriestaaten. Gleich zeitiglässt die gesellschaftliche Akzeptanz von Sparmaßnahmennach, was u.a. die Wahlen in Frankreich2012 und Italien 2013 zeigten. Für den weiteren Fortgangsind folgende Szenarien denkbar:• Konvergenz in die richtige Richtung.Der Prozess wird fortgesetzt. Die Anpassungsrezessionwird mit einem halbwegsrobusten späteren Wachstumspfad belohnt.• Divergenz.Einzelne Empfängerländer können oderwollen Auflagen nicht mehr erfüllen undverlassen die Eurozone. Die Rezessionintensiviert sich, erst nach einem deutlichenBIP­Rückgang kommt es in denverbleibenden Ländern zur Erholung.• Konvergenz in die falsche Richtung.Der Sparkurs verliert auch in den Geberländernan Rückhalt und wird sukzessiveausgehöhlt. Für alleLänder verteuert sichdie Refinanzierungund sie verlieren aninternationalerWettbewerbsfähigkeit.So geht der Export alseinziger Wachstumsmotorverloren, esbeginnt eine längerePhase schwacher bisrückläufiger wirtschaftlicher Aktivität.Derzeit am wahrscheinlichsten erscheint eineKombination aus den Szenarien 1 und 3. Die wirtschaftlicheKonvergenz setzt sich fort, verläuft aberäußerst langsam. Die Peripherie wäre ohne die Unterstützungsmechanismennoch schwä cher, für diebetreffenden Staaten ist ein Austritt daher unattraktiv.Um vom vergleichsweise stabilen Wechselkursund dem unbegrenzten Marktzugang innerhalb Europasauch weiterhin zu profitieren, muss auch inLändern wie Österreich die Wettbewerbsfähigkeitweiter aktiv gepflegt werden. Der Euro, also dieWährung selbst, ist nicht das Thema.FoToS: GETTY IMAGES/ART WoLFE, GETTY IMAGES/ DANIEL LAFLoR, oCEAN/CoRBISHannes Jagerhofer, Eigentümer undGeschäftsführer der ACTS Group, ist mehrals der bekannte Event-Profi. Seine internationaleUnternehmensgruppe entwickeltsich ständig weiter. Der Volksbankvertraut er seit mehr als 15 Jahren.Am Anfang war die tolle Idee, die leider niemandfinanzieren wollte. „Meine damaligeHausbank winkte ab, als ich ihr dendamals ersten Beach Volleyball Grand Slam vorstellte.Die Volksbank aber glaubte an mich – und ausdiesem Vertrauen heraus ist eine Partnerschaft entstanden,die bis heute anhält“, meint Jagerhofer. DieVolksbank Wien und die Volksbank Kärnten sinddie wichtigsten Bankpartner der ACTS Group.Hannes Jagerhofer ist Gründer, Eigentümer, kreativerKopf und Herz. Er ist immer und überall, hatalles im Blick und weiß auch immer, wie es seinenLeuten geht. Als wandelnder „Kreativling“ arbeiteter auf tausend Baustellen gleichzeitig, entwickeltpermanent neue Ideen und Konzepte, hat einen hohenQualitätsanspruch und denBlick für das Wesentliche. „DerHannes lässt bei der Qualitätkeine Kompromisse zu, dasgrenzt schon an Fanatismus“,sagt ein langjähriger Kundeüber Jagerhofer, „aber dasbrauchst du auch, damit du ineiner so hart umkämpftenBranche erfolgreich bist!“ Auchheute ist Jagerhofer, der sichvor rund 20 Jahren selbständiggemacht hat, von der Idee biszur Umsetzung in alle Projekteinvolviert: „Nichts freut michmehr als eine SMS von einemzufriedenen Kunden nach einergelungenen Veranstaltung, inder etwas steht wie: ,Vielen Dank für diesen einzigartigenEvent. Das hat neue Maßstäbe gesetzt unduns viele positive Emotionen für unsere neue Markegebracht.‘ Das ist mein Ziel!“agentur­Gruppe von WeltrangEigentlich wollte der gebürtige Kärntner ja Arztwerden. Aber als er in jungen Jahren sein Organisationstalenterkannte und mit den legendären Clubbingsin den Wiener Sofiensälen und im TechnischenMuseum erste Anerkennung fand, war derWeg zum Unternehmer eingeschlagen. In mehr als20 Jahren hat Jagerhofer die Agentur-Gruppe aufgebaut,unzählige Kunden und große Marken betreutund beraten und nebenher auch erfolgreiche Eigenproduktionenwie die Reisesuchmaschine checkfelix.com,den seit Jahren laufenden FIVB BeachVolleyball Grand Slam in Kärnten, die Incentive-Event-Reihe „Cart City Circuit“ und den HelicopterShuttle Service in Florida auf die Beine gestellt. Sein„Baby“, wie er es nennt, ist die YPD-Challenge, beider bereits seit mehreren Jahren die coolsten Praktikaund Ferialjobs in Österreichs besten Unternehmenim Rahmen eines spannenden Wettbewerbs anSchüler und Studenten vergeben werden. Das zeigt,FokusUnternehmerporträt„Die Bank muss dieBranche verstehen“Hannes Jagerhofer: „Man braucht einensoliden Bankpartner.“wie vielseitig die Firmengruppe, die in ihren Ursprüngen„nur“ eine Event-Agentur war, heute ist.Irgendwie bekam alles rasch eine Eigendynamik.„Unsere Kunden übergaben unserer Kreativ-Agenturimmer mehr Bereiche ihrer Außenkommunikationund auch unsere zahlreichen Eigenproduktionen tatenihr Übriges dazu. Wir sind längst zu einer breitaufgestellten Marketing-Agentur geworden. Mit derzunehmenden Vielfalt unseres Leistungsportfolioshat sich auch unsere Firmenstruktur vergrößert“,betont Jagerhofer stolz. Zur ACTS Group gehörenACTS Communication, die sich auf den Offline-Sektorkonzentriert, und interACTS, die das Online-Portfolio abdeckt. ACTS Sportveranstaltungen wiederumzeichnet für die Abwicklung des FIVB BeachVolleyball Grand Slam verantwortlich.Vertrauen verbindetDie Volksbanken in Wien und Kärnten habenJagerhofer auf allen seinen Wegen verlässlich undpartnerschaftlich begleitet. „Das Internet hat die Geschäftsweltrevolutioniert“, meint Jagerhofer. „Eswar noch nie so einfach, global von Österreich austätig zu sein. Aber man braucht dazu einen solidenPartner, der gemeinsam miteinem gewisse Dinge realisiertund auch finanzielleMittel zur Verfügung stellt,wenn es nötig ist. Für michsind das die Volksbanken.“ InZeiten immer schlechter werdenderZahlungsmoral – „inden USA ist das noch vielschlimmer als in Europa!“– sei das Verständnis fürdie Geschäftsidee enormwichtig. „Manche Kundenzahlen erst nach einem Jahr.Da darf die Bank keine Panikbekommen und muss dieBranche ver stehen.“Mut zu neuen WegenUnd worin liegt für Hannes Jagerhofer selbstsein Erfolgsgeheimnis? Er muss nicht lange nachdenken:„Das Bekenntnis zu innovativen Konzepten,die Orientierung an den Bedürfnissen des Marktes,der Sinn für außergewöhnliche Inszenierungen,die Lust am Querdenken, der Wille, Unmöglichesmöglich zu machen, die Überzeugung, dass sichwahre Qualität im Detail beweist, und das Ziel,jedes Produkt, das unser Haus verlässt, zu einemeinzigartigen Gesamterlebnis zu machen, prägenunsere Arbeit.“ Gleich ob Event-Inszenierungen,Website-Konzepte, Sponsoring- und Sportvermarktungs-Aktionen,innovative Marketing- und PR-Linienfür den Offline-Bereich oder gewinnbringendeeCommerce-Strategien – die Philosophie ist stets diegleiche. „Menschen zu überzeugen, dass neue Wegezu beschreiten zwar ein erhebliches Maß an Mut bedeutet,aber gleichzeitig auch die einzige Möglichkeitist, sich in der heutigen Zeit des Informationsflussesbemerkbar zu machen und Interesse zuwecken, um letztendlich Kunden zu gewinnen – dassehen wir als unsere Herausforderung“, lächeltJagerhofer. Und das ist kein leeres Versprechen,sondern gelebte Überzeugung.Volksbank WienIndividuelleLösungen für jedenKommerzkundenDie Volksbank Wien AG kann als Regionalbankim Raum Wien besonders auf Klein- und Mittelbetriebevor Ort und deren Bedürfnisseeingehen. Die Kommerzkundenbetreuer derVolksbank Wien AG fokussieren sich daher auf bedarfsorientierteBeratung und individuelle Lösungen:Die laufende individuelle und am jeweiligen Kundenbedarforientierte Kundenbetreuung steht im Vordergrund.Die Zufriedenheitunserer Kunden gilt alsoberste Prämisse. Für sämtlicheAnliegen und Fragenrund um Ihren Betrieb stehenwir Ihnen mit Ihrem persönlichenKundenbetreuerzur Seite.„Standardlösungen gibtes bei unseren Kommerzkundennicht. Wir eruierenden Bedarf jedes einzelnenKunden und erstellen eineProk. Thomas Rhein,AbteilungsleitungKommerzkundenindividuelle Lösung“, so Volksbank Wien AGProk. Thomas Rhein, AbteilungsleitungKommerzkunden Volksbank Wien AG.Wir stehen für:• Partnerschaft: Das partnerschaftliche Verhältniszum Kunden ist bei allen Kundenverbindungenzentrales Anliegen. Unsere Kundenkönnen somit bei wirtschaftlichen, betrieblichenoder konjunkturellen Herausforderungenauf unsere Unterstützung zählen und uns alsvertrauten und zuverlässigen Partner erleben.• Kontinuität: Um eine kundenorientierteServicierung bestmöglich zu gewährleisten,steht Kontinuität in der Kundenbetreuung imVordergrund. Bestehende, funktionierendePartnerschaften werden gepflegt und weiterausgebaut.• Flexibilität: Durch unsere straffe Vertriebsorganisationprofitieren Sie von einer flachenHierarchie und kurzen Entscheidungswegen.Unsere laufende, kundenorientierte Betreuungermöglicht es, auf die stetig verändertenMarktsituationen gemeinsam mit unserenKunden zu reagieren und maßgeschneiderteLösungen anbieten zu können.• Regionale Präsenz: Die Volksbank Wien AG isteine regionale Universalbank. Das Filialnetz von28 Filialen erstreckt sich über ganz Wien sowiein Niederösterreich von Pressbaum und Purkersdorfbis nach Gerasdorf und Klosterneuburg.• Förderung von KMUs mit der Wissensoffensive:Die Volksbank Wien bietet mit derWissens offensive „Fit for Business“ undinteressanten Kundenveranstaltungen Entscheidungsträgernvon Klein- und Mittelbetriebendie Möglichkeit, sich über aktuelleThemen zu informieren. Aus unterschiedlichenWirtschaftsbereichen referieren externeund interne Experten.VolKsbanK Wien aGSchottengasse 10, 1010 WienTel.: +43/1/40137-7337, Fax: +43/1/40137-87337thomas.rhein@volksbankwien.atwww.volksbankwien.at67


NachhaltigkeitWirtschaft in KürzeKulturfrageImmer mehr Unternehmen setzen verstärkt aufWork-Life-Balance und eine damit verknüpfteFlexibilisierung der Arbeitsstrukturen.Arbeitswelt und Gesellschaft verändern sich, Unternehmenauch: Die Bedeutung einer ausgewogenenWork-Life-Balance wird von immer mehr Betriebenerkannt. Waren es 2011 noch 40 % der Befragten,die das Thema als zentral einschätzten, sind es 2012bereits 58 %. So lautet eine wichtige Erkenntnis desHR-Reports 2012/2013 des Instituts für Beschäftigungund Employability (IBE) und der Hays AG.Als meist genannte Maßnahme gilt die „klassische“flexible Gestaltung der Arbeitszeit, die ein Gleichgewichtzwischen Berufs- und Privatleben herstellensoll. Weiters oft genannt: gesundheitsförderndeMaßnahmen, flexibles Arbeitszeitvolumen sowieTelearbeit. Allerdings bietet nur ein Drittel der UnternehmenKinderbetreuung, Beratungsangebote odereinen fixen Ansprechpartner für Work-Life-Balance-Belange. Beim Thema Frauenförderung ist laut Studiein Österreich noch Nachholbedarf gegeben.Maßnahmen für Work-Life-Balance:FlexibleArbeitszeiten86 %Quelle:HR­Report2012/2013, Hays AG,ausgewählte ErgebnisseFrauenförderung39 %Starke FamilienbetriebeFamily BusinessGesundheitsförderung50 %Telearbeit49 %Hannes Arch100 ProzentVertrauenExklusiv in „FIT FOR BUSINESS“:Hannes Arch, Air-Race Weltmeister undUnternehmer, über die Wichtigkeit desVertrauens.Was ist eigentlich Vertrauen? Jedenfallsein Begriff, der geradein unsicheren Zeiten inflationärund fast beliebig verwendetwird. Für mich ist Vertrauen immer essenziell.Ich muss mich ganz einfach auf mein Umfeldverlassen können. Zu 100 Prozent. Ich muss aufmein Material vertrauen können – zu 100 Pro­Ab 2014 sind Unternehmen ab 50 Mitarbeiternzum Energiesparen verpflichtet.Mit dem Bundes-Energieeffizienzgesetz,das im April beschlossen wurde, habenUnternehmen in Österreich, abhängigvon ihrer Größe und ihrem Energieverbrauch, Maßnahmenzur Verbesserung der Energieeffizienz zusetzen und zu dokumentieren.Durch das Gesetz kommt Österreich demEU-Ziel, die Energieeffizienz bis 2020 um 20 % zusteigern, ein großes Stück näher. Die EU-Verpflichtungenwurden zu zwei Drittel auf die Energieversorgungsunternehmenund zu einem Drittel aufUnternehmen aufgeteilt.Neues Energieeffizienzgesetz zwingt Betriebe zum HandelnENERGIE SPAREN WIRD JETZT PFLIchT!Umsetzung durch UnternehmenGroße und mittlere Unternehmen (ab 50 Mitarbeiter)haben die Wahlmöglichkeit zwischen derEinführung eines Energiemanagement-Systemsoder eines Energieaudits, das alle vier Jahre durchgeführtwerden muss. Kleinere Unternehmen sindvon Verpflichtungen ausgenommen, können jedochfreiwillig Energiesparberatungen in Anspruch nehmen,die mit insgesamt 20 Millionen Euro alsAnreizfinanzierung gefördert werden.Um den bürokratischen Aufwand so gering wiemöglich zu halten, führt der Energieberater auchdie Meldung einer Energieberatung an die Monitoringstelledurch.Energie sparen ist das Gebot derStunde, auch für Unternehmen.Monitoring überprüftUmsetzungUnter Aufsicht des Wirtschaftsministeriumswird einenationale Energieeffizienz-Monitoringstelle– nach einer entsprechendenAusschreibung – dieUmsetzung aller Maßnahmenüberprüfen. „Early actions“, dassind Maßnahmen, die nach 2008umgesetzt wurden und bis Ende2020 wirken, werden zum Teilangerechnet. Darüber hinauskönnen im Jahr 2013 gesetzte Effizienzmaßnahmenauch für 2014angerechnet werden. Auch in denFolgejahren können Effizienzmaßnahmenübertragen werdenund wird die Mehrleistung für dienächsten Jahre angerechnet. Damitsoll einerseits ein Anreiz geschaffen werden bzw.andererseits niemand benachteiligt werden, derdurch eine große Maßnahme sein individuelles Zielübererfüllt. In diesem Zusammenhang ist auch vorgesehen,dass Unternehmen, bei denen keine wirtschaftlichdarstellbaren Effizienzmaßnahmen mehrmöglich sind, keine zusätzlichen Maßnahmen setzenmüssen. Die dafür notwendige Überprüfung erfolgtüber die Monitoringstelle. Bei der Neuerrichtung undbei Sanierungen von Gebäuden werden zukünftigerhöhte Ansprüche an die Energieeffizienz bzw. effizienteEnergieversorgungssysteme gestellt.Positive Effekte für Wachstum undBeschäftigungLaut Schätzungen der EU-Kommission bringtdie Umsetzung der Energieeffizienz-Richtlinie deutlichekonjunkturelle Impulse. Für Österreich bedeutetdas bis 2020 ein um 550 Millionen Euro höheresBruttoinlandsprodukt sowie 6.400 neue Jobs.Manuela Eder, Corporate MarketingTiPPDas klima:aktiv Programm „EnergieeffizienteBetriebe“ unterstützt Unternehmen bei derOptimierung ihres Energieeinsatzes: klima:aktivManagement, Österreichische Energieagentur –Austrian Energy Agency, www.energyagency.atWeitere informationenFörderdatenbank der Wirtschaftskammer Österreich:www.portal.wko.atFörderdatenbank der Österreichischen Energieagentur:www.energyagency.atKommunalkredit Public Consulting GmbH:www.publicconsulting.atFOTOS: FoToS: GETTy IMAGES/DAVID NUNUK, B2M PRODUcTIONS, PRoDUCTIoNS, NIcOLAS NICoLAS LORAN, LoRAN, JUIcE JUICE IMAGES/cORBISIMAGES/CoRBISAuch in Zeiten der internationalen Globalisierungfahren viele Familienbetriebe einen Wachstumskurs.Mehr ForschungF&E-Quote in Östereich steigt, KMU können vonFörderungen profitieren.Der von der Statistik Austria prognostizierte Anstiegder F&E-Ausgaben um 2,9 % auf heuer 8,96 Mrd. Euroist ein positives Signal für den Standort Österreich.2013 wird die Forschungsquote laut WirtschaftsministerReinhold Mitterlehner einen Wert von 2,81 %er reichen. Damit liegt Österreich im EU-Vergleich aufPlatz 5 und deutlich über dem Schnitt der EU-27 von2,03 %. Um F&E-Investitionen von KMU zu unterstützen,laufen zahlreiche Programme und Initiativen, etwader Innovationsscheck (zu je 5.000 oder 10.000 Euro)sowie die Anhebung des Deckels für die steuerlicheBegünstigung von Auftragsforschung. Diese Deckelungist von bisher 100.000 auf 1 Mio. Euro gestiegen,für die dann eine Forschungsprämie von 10 % geltendImpressumHerausgeber: Österreichische Volksbanken­AG,Kolingasse 14­16, A­1090 Wien, Mag. (FH) Helmut WurianMedieninhaber, Redaktions- und Verwaltungsadresse:Styria Multi Media Corporate GmbH & Co KG, Geiselberg straße 15,A­1110 Wien, Tel.: 01/601 17, Fax­DW.: 190Geschäftsführer: Mag. Martin Distl, Mag. Erich SchönbergChefredaktion: Mag. Gertrud Kienreich, Harald HornacekArt-Direktion: Amédé StöcklAllgemein gelten Klein­ und Mittelbetriebe alsstarkes Rückgrat der europäischen Wirtschaft: Diemeisten Unternehmen in Europa sind KMU. Undvon diesen wiederum sind die meisten im Besitzvon Familien, oftmals schon über viele Generationen.Das traditionelle Erfolgsmodell „Familienbetrieb“punktet auch in Zeiten der Globalisierung:2012 konnten sieben von zehn österreichischenFamilienunternehmen ihren Umsatz steigern, zeigtdie PwC­Studie „Familienbetriebe in Österreich2012“. Sie nehmen damit auch im weltweiten Vergleicheine Spitzenposition ein. Ein Grund für dieStärke der heimischen Familienunternehmen liegtim Export: Bereits knapp die Hälfte ihres Umsatzeserzielen Familienbetriebe im Ausland.gemacht werden kann. Das unterstützt vor allemKMU, die nicht über eigenes Forschungspersonal odereine eigene F&E-Infrastruktur verfügen. Dazu gibt esdie mit je 10 Mio. Euro dotierten Förderinitiativen fürEnergieforschung und die F&E-Kompetenzen in denBetrieben.zent. Und vor allem muss ich mir und meinenFähigkeiten 100 Prozent Vertrauen schenken.Nur dann ist man in der Lage, als Extremsportlerseine Leistung zu bringen. Hinter diesemVertrauen stehen letztlich immer Menschen,denen man vertraut.Bei den Dreharbeiten zum neuen VolksbankSpot mit Andi Goldberger ist mir das wiederklargeworden. So ein Spot kann gar nichtentstehen, wenn man sich gegenseitig nicht zu100 Prozent vertrauen würde.Genauso ist das auch bei allen Finanzgeschäften,gerade in Zeiten, wo das Bank­Business schwierig ist. Was mir an der Volksbankgefällt? Es gibt dort bestens ausgebildeteMenschen, denen man vollstes Vertrauenschenken kann.Wir sind bemüht, sämtliche Inhalte gewissenhaft auf ihre Rechtmäßigkeit, Richtigkeit,Vollständigkeit und Aktualität zu prüfen.Trotz aller Sorgsamkeit können Fehler passieren.Wir übernehmen daher keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Qualität oderVollständigkeit der hier getroffenen Aussagen. Die Informationen stellen kein Angebotoder Empfehlung zum Abschluss eines Rechtsgeschäftes dar. Eine Haftung für Schäden,die durch Inanspruchnahme der hier bereitgestellten Infor mationen auftreten, wird, soweitgesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Zusätzlich behalten wir uns Satz­ und Druckfehlerbzw. Irrtum vor.1011


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