Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis WS 2013/14 - Theologischen ...

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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis WS 2013/14 - Theologischen ...

InhaltsverzeichnisDekanatEinführung3 Dekanat/Termine und Fristen4 Einrichtungen für Studierende5 Grußwort des Dekanats6 Vorwort der Fachschaft7 Akademischer Gottesdienst8 Allgemeine Informationen9 Theologisches Studienhaus10 Hinweise zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern11 Lydia-Studienpreis12 Stipendien/Kooperationen14 Modulstruktur für die StudiengängeLehrstühle und Veranstaltungen22 Sprachenstudium25 Studieneingangsphase26 Altes Testament32 Jüdische Literatur und Kultur33 Gustaf-Dalman-Institut34 Neues Testament38 Kirchengeschichte42 Exkursion »Pfarrhausausstellung«44 Victor-Schultze-Institut45 Systematische Theologie50 Interdisziplinäre Veranstaltungsreihe51 Empirische Religionswissenschaft53 Praktische Theologie57 Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung62 Praktische Theologie - Religionspädagogik / Medienpädagogik67 Evangelisches Medienzentrum Greifswald68 Überblick über die Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Modulen79 Externe Veranstaltungen in Rostock84 Überblick über Veranstaltungen anderer Fakultäten86 »Denkanstoß«93 Adressübersicht der Theologischen Fakultät96 LageplanBitte beachten Sie, dass alle Veranstaltungen der Theologischen Fakultät über HIS online zu belegensind! Wählen Sie unter http://his.uni-greifswald.de aus unserem Veranstaltungsangebot und belegen Sie Ihregewünschten Veranstaltungen! Über Ihre Uni-E-Mail-Adresse erhalten Sie dann aktuelle Informationen.Im Vorlesungsverzeichnis verwendete Abkürzungen:D - Diplom, PA - Pfarramt, MT - Magister Theologiae, LA - Lehramt, WP - Wahlpflichtmodul, P - Pflichtmodul,WiSe - Wintersemester, SoSe - SommersemesterDekan Prodekan StudiendekanProf. Dr. Roland Rosenstock Prof. Dr. Thomas K. Kuhn Prof. Dr. Stefan BeyerleStudienberatungfür Theologiestudierende (Dipl.)Dr. Andreas Ruweruwe@uni-greifswald.de(03834) 86 25 08Bibliothek • Raum 103Petra Kopmann / Günter LeeschAm Rubenowplatz 2/317487 Greifswald(03834) 86 16 39DekanatssekretariatRaum 202Vorlesungszeiten und MeldefristenWintersemester 2013/14VorlesungszeitVorlesungsfreie TageEinschreibungRückmeldefrist (SoSe 2014)Nachfrist (gebührenpflichtig)Sommersemester 2014VorlesungszeitProjekt- und ExkursionswocheEinschreibungRückmeldefrist (WiSe 2014/15)Nachfrist (gebührenpflichtig)Ilse RadschikofskyAm Rubenowplatz 2/317487 Greifswalddektheol@uni-greifswald.de(03834) 86 25 01für Theologiestudierende (LA)Frank Bothebothe@uni-greifswald.de(03834) 86 25 23Öffnungszeiten:Mo-Do: 08.00-18.00 UhrFr: 08.00-16.00 Uhr01.10.2013 - 31.03.201414.10.2013 - 31.01.201421.12.2013 - 05.01.201412.08.2013 - 30.08.201316.09.2013 - 08.10.201320.01.2014 - 14.02.201415.02.2014 - 07.03.201401.04.2014 - 30.09.201401.04.2014 - 11.07.201410.06.2014 - 13.06.201410.02.2014 - 28.03.201414.07.2014 - 08.08.201409.08.2014 - 05.09.20142 3


Einrichtungen für StudierendeSemestereröffnung / GastvorträgeStudierendensekretariatRubenowstr. 2, 17489bernd.ebert@uni-greifswald.de(03834) 86 12 92Zentrales PrüfungsamtRubenowstr. 2c, 17487 Greifswaldina.klemmer@uni-greifswald.de(03834) 86 12 78BAföG-Amt/ Studentenwerk Greifswald /WohnheimeMensa Am Wall, 17487 Greifswald(03834) 86 17 01Fachschaftsrat Theologiefsr-theologie@gmx.dewww.theologie.uni-greifswald.de/organisieren/fachschaft.html(03834) 86 25 11SMD (Studentenmission in Deutschland e.V.)info@smd-greifswald.dewww.smd-greifswald.deSemestereröffnung / GastvorträgeSemestereröffnung • 14. Oktober 201308.15 Uhr Ökumenischer SemestereröffnungsgottesdienstDom St. Nikolai09.30 Uhr Kirche und Öffentlichkeit. MissionarischeHerausforderungen eines Bischofsin Berlin-BrandenburgVortrag von Dr. Markus Dröge(Bischof der Evangelischen KircheBerlin-Brandenburg-schlesischeOberlausitz)Konferenzraum, Domstr. 11Zentrale StudienberatungRubenowstr. 2, 17487 Greifswaldzsb@uni-greifswald.de(03834) 86 12 93AStA (Allg. Studierendenausschuss)Friedrich-Loeffler-Straße 28, 17487 Greifswaldwww.asta-greifswald.de(03834) 86 17 50KSG (Kath. Studentengemeinde)Pfarrer-Wachsmann-HausBahnhofstr. 12/13, 17489 Greifswaldmail@ksg-greifswald.dewww.ksg-greifswald.de(03834) 57 35 13ESG (Ev. Studentengemeinde)LutherhofLutherstr. 8, 17489 Greifswaldesg@pek.dewww.esg-greifswald.de(03834) 23 10 93811.00 Uhr12.30 Uhr14.00 UhrRechenschaftsbericht des DekansBegrüßung der NeuimmatrikuliertenErläuterungen zum LehrangebotKonferenzraum, Domstr. 11Führung für die Neuimmatrikuliertendurch die Fakultät mit anschließenderGesprächsrunde(Dr. Andreas Ruwe, Frank Bothe unddem Studiendekan)Beginn der LehrveranstaltungenGastvorträge und Veranstaltungen30.10.2013 Sinnbildungen in Psalmen und Psalter – Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Heinrich Assel/Prof.Dr. Stefan Beyerle (Greifswald) im Rahmen der Vortragsreihe "Psalmen und Psalter" (s. S. 50)13.11.2013 Über einige Möglichkeiten der Psalmvertonung in der europäischen Musikgeschichte – Vortragvon Prof. Dr. Petra Weber (Koblenz-Landau)»Exzellenz« in Lehre und ForschungLiebe Studierende,herzlich willkommen zumStudium der Theologie ander Theologischen Fakultätin Greifswald im Wintersemester2013/14.Die Greifswalder Theologen und Religionswissenschaftlersind gefragt, in Lehre und Forschung, undstrahlen dabei international aus. Prof. Stein Kokin,Juniorprofessor für Jüdische Literatur und Kultur warim vergangenen Semester Gastprofessor an unsererPartnerfakultät in Stavanger (Norwegen). Im kommendenakademischen Jahr wird er seine Forschungenin der Villa I Tatti (Florenz) mit Hilfe eines Stipendiumsder Harvard University intensivieren.Im vergangenen Sommersemester war die TheologischeFakultät gleich mit drei großen Tagungen am »AlfriedKrupp Wissenschaftskolleg« vertreten. Zu denThemen »Rituelle Beschneidung«, »Kirche in ländlichenRäumen« und »Die Erfindung des Menschen«diskutierten Forscherinnen und Forscher von Rang.In diesem Semester wird es am Krupp Kolleg einenThemenschwerpunkt »Psalmen und Psalter« geben.International renommierte Gastredner werden dabeiaus unterschiedlichen Fachgebieten (Musikwissenschaft,Exegese, Systematik und Ethik) ihre Sicht aufden Psalter darlegen und zur Diskussion stellen. EinWorkshop zum Semesterende bietet den vorläufigenSchlusspunkt der Themenreihe, die im Wintersemester2014/15 fortgesetzt wird. Studierende der Theologie(und anderer Fächer) sind herzlich eingeladen,zumal die Veranstaltung in den modularen Studiengängenangerechnet werden kann.Bei der Einwerbung von Drittmitteln ist die TheologischeFakultät seit langem so aktiv wie erfolgreich.Zu den zahlreichen bereits etablierten Projekten inden Bereichen der Systematischen und PraktischenTheologie sowie der Religionspädagogik gesellensich nun weitere Schwerpunkte im Neuen Testamentund der Judaistik. Die Professoren Christfried Böttrichund Daniel Stein Kokin waren federführend bei denerfolgreich eingeworbenen Projekten, die u.a. eineerfreuliche Erweiterung unserer Personalausstattungzur Folge haben. Das Projekt von Christfried Böttrichwendet sich apokryphen Texten im slawischenSprachraum zu, während Daniel Stein Kokin sich umdie Aufarbeitung der Bestände des »Gustaf DalmanInstituts« verdient gemacht hat.Judentumskunde und Religionswissenschaftenin der LehreMit dem nun startenden Wintersemester hat uns derJuniorprofessor für Empirische Religionswissenschaften,Prof. Sebastian Schüler, verlassen, um einemRuf an die Universität Leipzig zu folgen. Einerseitsbedauern wir natürlich diesen Weggang, andererseitsfreuen wir uns sehr für unseren ehemaligen Kollegen,der nun in Leipzig eine neue Wirkungsstätte gefundenhat. Diese Freude schließt den herzlichen Dankder gesamten Fakultät für das Engagement in Lehreund Forschung von Herrn Schüler ein.Die Fächer Judaistik und Religionswissenschaftgehören seit der Neustrukturierung in den modularisiertenStudiengängen zum Kernbereich der Lehre.Trotz des Weggangs von Prof. Schüler und des Auslandsstipendiumsvon Prof. Stein Kokin wird in denkommenden Semestern das Lehrangebot in diesenneuen Kernfächern in Greifswald gesichert sein.Ein gelingendes Wintersemester wünscht IhnenStefan BeyerleGrußwort des Dekanats4 5


Vorwort der FachschaftAkademischer GottesdienstLiebe Studierende,der Start ins Semester bedeutet immer auch Kistenpacken und Umzüge planen. Für die einen im Großen– von einer Stadt in die andere, für andere im Kleinen– von der Picknickdecke auf der Liegewiese zurückan den Schreibtisch. Der Kopf ist gelüftet, die Hautgebräunt. Nun geht es frisch und mit neuem Elan ansStudieren. Doch das Wintertief lässt ja bekanntlichnicht lang auf sich warten.Um Euch dies zu versüßen, fahren wir wieder mitneuen und altbekannten Geschützen auf. Fest aufdem Plan stehen die Semesteranfangsparty im TheologischenStudienhaus und die Weihnachtsfeier, dietraditionell von den Erst- und Zweitsemestern, sowieWechslern, gestaltet wird. Der große Theologenballzum Ende des Semesters darf natürlich auch nicht fehlen.Wir hoffen auf rege Beteiligung Eurerseits.Für Informationen rund um diese und weitere Veranstaltungensteht die Erfassbar zur Verfügung. Zu findenist sie auf unserer Homepage. Auch hier gibt eseinige Neuerungen. So wird unser Forum durch einePinnwand ergänzt, die für schnelle Suchanfragen undMitteilungen bestens geeignet ist. Im Forum könnt ihrneben Lerngruppen oder Hauskreisen auch Lernmaterialoder WG’s suchen und anbieten. Schaut einfachmal rein.Bei Fragen und Problemen rund ums Studium stehenwir Euch jederzeit über die unten aufgeführten Kontaktwegezur Verfügung. Ihr könnt uns natürlich aucheinfach während unserer Sprechzeiten im Keller derFakultät besuchen, gleich neben dem Getränkeautomaten.Wir wünschen einen guten Semesterstart.Euer Fachschaftsrat TheologieWir sind zu erreichen unter:Mail: fsr-theologie@gmx.deim Netz:theofassbar.jimdo.comtheologie.uni-greifswald.de/organisieren/fachschaft.htmlStudiVZ/Facebook: FSR Theologie GreifswaldTelefon: (03834) 86 25 11(telefonisch erreichbar sind wir während unsererSprechzeiten)Sprechzeit: wird bekannt gegebenDie Universität feiert – auch Gottesdienste.Die akademischen Gottesdienste sind seit über hundertJahren, seit dem Wintersemester 1890/91 festerBestandteil des universitären Lebens. Auch das Amteines Universitätspredigers hat Tradition. Die Reiheder Universitätsgottesdienste wird mit dem Gottesdienstzur Semestereröffnung begonnen – um 8.15Uhr am ersten Vorlesungstag im Dom St. Nikolai.Dieser Gottesdienst wird als ökumenischer Gottesdienstin Zusammenarbeit mit den verschiedenenchristlichen Hochschulgemeinden gefeiert.Weitere Gottesdienste werden während der Semestermonateangeboten und per Aushang bekanntgemacht.Universitätsgottesdienste im Wintersemester 2013/14Semestereröffnungsgottesdienst• 14.10.2013, 08.15 Uhr (Dom)Prof. Dr. Michael Herbst• 08.12.2013, 18.00 Uhr (Dom)Pastor Johann Riedel, Vertreter für die ESG• 12.01.2014, 18.00 Uhr (Dom)Prof. Dr. Stefan BeyerleSemesterabschlussgottesdienst mit Abendmahl• 26.01.2014, 18.00 Uhr (Dom)Prof. Dr. Heinrich AsselDer letzte akademische Gottesdienst in jedem Semesterist ein festlicher Abendmahlsgottesdienst. Für dieGestaltung der Gottesdienste ist neben dem Universitätspredigervor allem das Institut für Kirchenmusikund Musikwissenschaft verantwortlich. Beteiligt sindregelmäßig der Kammerchor des Instituts unter derLeitung von KMD Prof. Jochen A. Modeß und an derOrgel Prof. Dr. Matthias Schneider. Als Predigerinnenund Prediger sind zumeist die Professoren undwissenschaftlichen Mitarbeiter der TheologischenFakultät zu hören.Wir laden herzlich ein, an unserer Universität mitzufeiern– auch Gottesdienste. Schauen Sie doch einfachmal vorbei!6 7


Allgemeine InformationenTheologisches StudienhausGREIFSWALD liegt in reizvoller ländlicher Umgebungam Greifswalder Bodden, hat kaum Industrie und istvon den Inseln Rügen und Usedom (und damit von deroffenen See) jeweils ca. 50 km entfernt. Berlin ist mitder Bahn in 2¾ Stunden zu erreichen. Das Stadtbildwird von drei mittelalterlichen Kirchen der Backstein-Gotik geprägt. Als Höhepunkt des reichhaltigenkirchenmusikalischen Angebots findet jeweils im Junidie »(Johann-Sebastian-)Bach-Woche« statt. Vor denToren der Stadt liegt das von Caspar David Friedrichvielfach gemalte Kloster Eldena.Die UNIVERSITÄT Greifswald wurde 1456 gegründetund ist damit die siebentälteste in Deutschland. Seit1933 führt sie den Namen Ernst Moritz Arndts, derhier 1791 studierte und von 1800-1811 als Historikerlehrte. Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität ist einekleine, aber sehr lebendige Universität mit reichenTraditionen und wertvollen Kunstschätzen. Derzeitsind reichlich 12.200 Studierende immatrikuliert,ca. 600 davon an der Theologischen Fakultät. DieAtmosphäre ist fast familiär, die Studienbedingungensind in dieser Hinsicht außerordentlich günstig. Heutewird die Stadt ganz wesentlich von der Universitätgeprägt: In wenigen Minuten erreicht man vomBahnhof aus das Universitätshauptgebäude, dasHörsaalgebäude, die alte Bibliothek, zahlreicheInstitute der Philosophischen Fakultät sowie dasgegenüber dem Hauptgebäude gelegene Gebäudeder Theologischen Fakultät. All diese universitärenEinrichtungen befinden sich zentral in der GreifswalderAltstadt, die mit der Ladenstraße und dem Marktebenfalls bequem zu Fuß erreicht werden kann.An der THEOLOGISCHEN FAKULTÄT werden folgendeStudiengänge angeboten: Evangelische Theologie mitdem Abschluss Diplom bzw. 1. Theologisches Examensowie Evangelische Theologie für das Lehramt anHaupt- und Regionalen Schulen wie an Gymnasien.Neben den klassischen theologischen Disziplinen AltesTestament, Neues Testament, Kirchengeschichte,Systematische Theologie, Praktische Theologie sowieReligionspädagogik/Medienpädagogik gibt es zweiSpezialinstitute mit umfangreichen Sammlungen: dasGustaf-Dalman-Institut (Institut zur Erforschung derGeschichte der materiellen und literarischen Kulturder biblischen Welt und Palästinakunde, [weitereInformationen s. u.]) und das Victor-Schultze-Institutfür Christliche Archäologie und Geschichte derkirchlichen Kunst (weitere Informationen s. u.). 2004wurde das Institut zur Erforschung von Evangelisationund Gemeindeentwicklung (IEEG) gegründet,welches zu Fragen des Gemeindeaufbaus und derevangelistischen Verkündigung forscht und publiziert,sowie das Lehrangebot der Fakultät mit eigenenVeranstaltungen bereichert.Die erforderlichen Sprachkenntnisse können innerhalbder ersten zwei Semester mit den entsprechendenAbschlüssen (Hebraicum, Latinum, Graecum)erworben werden, und zwar Hebraicum nach einemSemester, Graecum nach zwei Semestern und Latinumnach drei Semestern.Steinstraße 3, 17489 GreifswaldHausgemeinschaft (03834) 50 00 65Inspektorat (03834) 51 68 68Mail studienhaus@gmx.deWeb www.studienhaus-greifswald.deEphorus: Prof. Dr. Christfried BöttrichInspektor: Felix EifflerDas Studienhaus ist eine Stiftung des PommerschenEvangelischen Kirchenkreises der Nordkirche, die sichder Förderung des Studiums der Theologie (Lehramtund Diplom bzw. Kirchl. Examen) verpflichtet hat. ImHaus leben und lernen 18 Studierende, diskutierenüber Theologie und Kirche, gestalten Themenabendeund organisieren Feste.Unser Angebot: Viel Platz für Lerngruppen,Besprechungen und Übungen. IndividuelleStudienberatung durch den Inspektor, Studienseelsorgeund Hilfe bei der Prüfungsvorbereitung.Die Bibliothek des Hauses bietet ein breites Spektrumgrundlegender theologischer Fachliteratur. Für 5,- EURSemesterbeitrag können die Bücher genutzt und entliehenwerden.Das Gästezimmer steht Besuchern des Hausesund externen Gästen gleichermaßen offen.Buchungsanfragen erfolgen telefonisch oder überunsere Homepage.Mit dem Tübinger Stift besteht ein Austauschprogramm,das aus beiden Häusern eine(n) Studierende(n)pro Semester in das jeweils andere Hausentsendet und mit einem Stipendium bzw. Sachleistungenfördert.Interessierte Studierende wenden sich bitte an Prof.Böttrich.HausübungLektüre theologischer Literatur – Bitte Aushängebeachten! - Felix EifflerZeit: konstituierende Sitzung am Dienstag, 15.10.13,um 18:15 UhrOrt: Studienhaus, Steinstr. 3Die Hausübung ist eine Lektüreübung fürBewohnerinnen und Bewohner des Studienhausessowie für Externe. Wir treffen uns einmal die Wocheund lesen theologische Texte aller Fachrichtungen.Ferner diskutieren wir über die Texte und vertiefenso unser Verständnis. Das Angebot hat den Sinn dasStudium zu ergänzen und bietet die Chance, sich mittheologischen Texten und Denkern erstmalig odervertieft zu befassen. Das Thema wird per Aushang amBeginn des Semesters bekannt gegeben.Weitere Informationen: studienhaus@gmx.deTheokreis GreifswaldVerstehst du auch, was du da liest?Verantwortlich vom Alten Testament reden.Zeit: konstituierende Sitzung am Mittwoch,16.10.2013 um 16.15 UhrOrt: Studienhaus, Steinstr. 3Verstaubt, veraltet, ungültig?! Häufig erscheint dasAlte Testament wie eine fremde Welt. Nicht nur dieProphetie bereitet uns heute erhebliche Mühe. Undtrotzdem gehört das AT zur Bibel dazu und hat seinenPlatz im Gemeindeleben. Darum wollen wir uns indiesem Semester mit verschiedenen Zugängen zumAT beschäftigen, um diese unzugängliche Welt besserkennen zu lernen. Herzliche Einladung an alle Interessiertensich auf diese Reise einzulassen.Weitere Informationen: mundt.ann.kristin@gmail.com; steffi_mirjam@web.de8 9


Hinweise zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und MännernLydia-StudienpreisDie Gleichstellung der Geschlechter an der TheologischenFakultät wird auf vielfältige Weise gefördert.Einen Überblick über weitere Initiativen finden Sie aufder Website der Gleichstellungsbeauftragten der Universität:http://www.uni-greifswald.de/organisieren/beauftragte/gleichstellungsbeauftragte.html.Förderung der Forschung zu GenderthemenAn der Theologischen Fakultät wird jährlich der mit250 Euro Büchergeld dotiere Lydia-Studienpreis füreine Hausarbeit verliehen, die in besonderer Weisedie Genderthematik berücksichtigt (siehe dort). FürAbschlussarbeiten mit Bezug zur Genderthematikvergibt die Universität jährlich den mit 300 Euro dotiertenUniversitätspreis.Darüber hinaus finanziert die Theologische Fakultätdas Interdisziplinäre Zentrum für Frauen und Geschlechterstudien(IZFG) mit. Es veranstaltet Tagungenund Workshops, stellt ein Vorlesungsverzeichnis mitVeranstaltungen zur Gender- und Frauenperspektiveim Lehrangebot aller Fakultäten zusammen und unterhälteine Fachbibliothek.Mehr Informationen finden Sie im Internet: http://www.izfg.uni-greifswald.de/Förderung von Familien an der Fakultät und der UniversitätDie Theologische Fakultät bietet allen Studierendenmit Kindern an, durch rechtzeitige Meldung ihrer Teilnahmewünscheam Studienangebot des kommendenSemesters Einfluss auf die zeitliche Ansetzung derVeranstaltungen zu nehmen. Für Eltern, die am homiletischenSeminar teilnehmen, ist ein Babysitter-Netzwerkmöglich; bitte fragen Sie nach!Der BALTIC e.V., Spiegelsdorfer Wende H. 2, Tel.:815021, bietet Kinderbetreuung in Randzeiten an.Seit August 2007 gibt es in der Kindertagesstätte A.S.Makarenko die Möglichkeit, längere Betreuungszeitenin Anspruch zu nehmen (wochentags 5.45-21.00 Uhr,samstags 6.00-16.30 Uhr). Die Kindergartenplätzewerden über das Jugendamt der Stadt Greifswaldvergeben.Das Studentenwerk bietet Hilfen für Studierendemit Kind an. Bitte informieren Sie sich dort über diekonkreten Möglichkeiten. Kontakt: Christian Krüger/Jana Kolbe Tel.: 03834/86- 1704, E-Mail: beratung@studentenwerk-greifswald.de, Internet: http://www.studentenwerk-greifswald.deEinzelne Greifswalder Wohnheime bieten Familienzimmeran. Bitte wenden Sie sich bei Interesse anClaudia Klasen, Tel. 03834/86-1731.Der AStA bietet weitere Maßnahmen für studierendeEltern an, Kontakt über den Referenten für Gleichstellung.Derzeit wird die Universität Greifswald über das„AUDIT familiengerechte Hochschule“ zertifiziert.Wenn Sie an einer bestimmten Stelle Handlungsbedarfin Bezug auf die Familienfreundlichkeit an derFakultät sehen, wenden Sie sich bitte an ChristianeMoldenhauer:christiane.moldenhauer@uni-greifs-wald.de.KarriereförderungUm den Anteil von Frauen vor allem in der Statusgruppeder Professoren zu fördern, bietet die Universitätdas Käthe-Kluth-Stipendium für habilitierendeoder habilitierte Frauen an. Darüber hinaus fördertdie Universität begabte Studierende und Doktorandenmit dem Bogislaw-Stipendium. Seit Oktober 2009unterstützt das Projekt “Karrierewege für Frauen inWissenschaft und Wirtschaft M-V” an der UniversitätGreifswald hoch qualifizierte Studentinnen, Promovendinnen,Post-Docs und Habilitandinnen beimEinstieg ins Berufsleben sowie bei der Planung einerwissenschaftlichen Karriere.Das geschieht zum einen in Einzelberatungen in derwöchentlichen Sprechstunde und zum anderen inzielgruppenspezifischen Workshops. Kontakt: AnnetteEhmler, Domstr. 11, 17489 Greifswald, Tel.: 03834 86-1146, E-Mail: frauenkarrierewege@uni-greifswald.de, Internet: http://www.frauenkarrierewege.de.GleichstellungsbeauftragteDie Gleichstellungsbeauftragten sind Ansprechpartnerfür alle Bereiche der Gleichstellungsarbeit undberaten auch in Fällen von sexueller Belästigung.Lydia-StudienpreisDie Theol. Fakultät schreibt einen Preis aus, derfür Haus-, Examens- oder Diplomarbeiten mitbesonderer Berücksichtigung der Genderperspektiveverliehen wird. Ziel dieser Ausschreibung ist es, zurBeschäftigung mit Fragen der Genderforschung inallen Bereichen der Theologischen Wissenschaftanzuregen. Dabei können sowohl Themen, die ausLehrveranstaltungen erwachsen, als auch frei gewählteThemen Gegenstand der eingereichtenArbeiten sein. Die eingereichten Arbeiten habenfolgende Bedingungen zu erfüllen:– Die Autorin bzw. der Autor ist an der Uni Greifswaldimmatrikuliert, bzw. nimmt an einer Lehrveranstaltungim Rahmen der Kooperation mit der Rostocker Fakultätteil.– Eine Betreuerin bzw. ein Betreuer der Theol. Fak. derUni Greifswald muss die Arbeit angenommen haben.– Thema, Methodik und Sprache der Arbeit greifen dieAnsätze der Genderforschung auf.– Durch ihre Bewertung muss die Arbeit als überdurchschnittliche Leistung des jeweiligen Faches ausgewiesensein.Theologische Fakultät:Marita Gruner,Am Rubenowplatz 2/3, Tel.: 03834/862505,marita.gruner@uni-greifswald.deUniversität:Ruth Terodde,Robert-Blum-Str. 13, R12, Tel.: 03834/863491gleichstellungsbeauftragte@uni-greifswald.de.Einsendeschluss ist der 15.September.Das Preiskomitee wird durch vier Personen gebildet:Dekanin bzw. Dekan, Studiendekanin bzw.Studiendekan, die Gleichstellungsbeauftragte derTheologischen Fakultät, ein Mitglied des FSR.Wenn die eingereichten Arbeiten den beschriebenenBedingungen nicht entsprechen, besteht die Freiheit,den Preis nicht zu vergeben.Der Preis besteht aus einem Büchergutschein über250 Euro. Die Verleihung des Preises, die durch eineUrkunde dokumentiert wird, erfolgt bei der nächstenSemestereröffnungsveranstaltung.Dekan derTheologischen Fakultät Greifswald10 11


Deutschland-/Braner-StipendiumKooperationen / Erasmus-PartnerschaftenBraner – Stipendien für TheologiestudierendeERASMUS-ProgrammNationales Stipendienprogramm – Deutschland-StipendienDie Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald vergibtseit Herbst 2011 bis zu 31 Stipendien im Rahmen desnationalen Stipendienprogramms an besonders begabte,leistungsstarke Studierende.Bewerben können sich Studierende aller Fakultätenund Fachrichtungen, die hervorragende Leistungenin Studium und Beruf erwarten lassen oder bereitserbracht haben. Die Höhe eines Stipendiums beträgt300 Euro monatlich. Es wird für mindestens ein Jahrgewährt.6 dieser Stipendien sind nicht an einen bestimmtenFachbereich oder Studiengang gebunden und werdenanteilig an Studierende aller Fakultäten vergeben.15 Stipendien werden für Studierende folgender Studiengängeausgeschrieben:– Diplom Betriebswirtschaftslehre (drei Stipendien),– Staatsexamen Rechtswissenschaften (ein Stipendium)– Diplom/Kirchliches Examen Evangelische Theologie(zwei Stipendien)– Staatsexamen (Lehramt) Evangelische Theologie/Religion (ein Stipendium)– Staatsexamen Human-/Zahnmedizin (drei Stipendien),– Bachelor oder Master Physik ( zwei Stipendien),– Bachelor Geologie (ein Stipendium)– Master Health-Care-Management oder BachelorUm weltwissenschaften (ein Stipendium)– Diplom oder Staatsexamen Pharmazie (ein Stipendium)Darüber hinaus werden weitere fünf Stipendien fürStudierende folgender Fachbereiche ausgeschrieben:– Fachbereich Wirtschaftswissenschaften (zwei Stipendien)– Fachbereich Rechtswissenschaften (zwei Stipendien)– Fachbereich Theologie (ein Stipendium)Die Stipendien werden auf der Grundlage des Gesetzeszur Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms(Stipendienprogramm-Gesetz – StipG)vom 21. Juli 2010 (BGBl. I S. 957) , geändert durchArtikel 1 des Gesetzes vom 21. Dezember 2010 (BGBl.I S. 2204), der Verordnung der Bundesregierung zurDurchführung des Stipendienprogramm-Gesetzes(Stipendienprogramm-Verordnung – StipV) vom 20.Dezember 2010 (BGBl. I S. 2197) sowie der Satzungder Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald überdie Vergabe von Stipendien aus dem nationalen Stipendienprogrammvom 24. Mai 2011 vergeben.Hinweise zur Ausschreibung und weitere nützlicheHinweise für die Bewerbung finden Sie auf den Internetseitender Universität:http://www.uni-greifswald.de/foerdern-kooperieren/alumni-und-deutschlandstipendium/deutschlandstipendium.htmlhttp://www.deutschland-stipendium.de/Kontakt für StipendienbewerberDeutschland-StipendiumStabstelle Berufungen/StipendienDomstraße 14, 17487 GreifswaldTel.: +49 (0)3834 86-1357Stabstelle-Stipendium@uni-greifswald.deDas EU-Bildungsprogramm “Lebenslanges Lernen”(LLP, 2007-2013) umfasst die Teilprogramme Comenius(Schulbildung), ERASMUS (Hochschulbildung),LEONARDO (Berufsbildung) und GRUNDTVIG(Erwachsenenbildung). Innerhalb des LLP stellt ERAS-MUS das bekannteste Teilprogramm dar. Es widmetsich dem europäischen Austausch von Studierenden,Wissenschaftlern und sonstigen Hochschulmitarbeitern.Das Hochschulprogramm ERASMUS, eine der größtenErfolgsgeschichten der Europäischen Union, fördertseit 1987 grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden,Wissenschaftlern und sonstigem Hochschulpersonalin Europa. Das Programm soll dazu beitragen,die sprachliche, kulturelle und fachliche Kompetenzaller Beteiligten zu stärken.Studierende, Wissenschaftler oder Mitarbeiter müssenStaatsangehörige eines der ERASMUS-Teilnahmeländersein, um am Programm teilnehmen zukönnen. Studierende (Outgoer) aus Nicht-EU-Ländernkönnen am ERASMUS-Programm teilnehmen, sofernsie regulär an der Universität Greifswald immatrikuliertsind und ihr gesamtes Studium hier absolvieren.Wissenschaftler und sonstige Mitarbeiter müssenan der Universität Greifswald tätig sein, um am Programmteilnehmen zu können. Behinderte können alsSonderförderung einen Zuschuss für Mehrkosten imRahmen eines ERASMUS-Aufenthalts erhalten.Jeder Studierende kann während seines Studiumsjeweils eine Studienförderung und eine Praktikumsförderungaus ERASMUS-Geldern erhalten. Danachstehen gegebenenfalls andere Fördermöglichkeitenzur Verfügung, z.B. PROMOS.Folgende Mobilitätsmaßnahmen können mit ERAS-MUS gefördert werden:– Auslandsstudium– Auslandspraktikum– Gastdozenturen– Fort- und Weiterbildung– Vorbereitende Besuche– Sprachkurse (EILC)ERASMUS-Parnerschaften der Theologischen Fakultät– Theologische Fakultät der Universität Tartu (Estland)– Reformed Theological Universität Debrecen (Ungan)– School of Mission and Theology Starvanger(Nor-wegen)– University of Plovdiv “Paisiy Hilendarski” Plovdiv(Bulgarien)– Theologische Fakultät der Universität Åarhus(Dänemark)– Theologische Fakultät der Universität Genf(Schweiz)– Theologische Fakultät der Universität Basel(Schweiz)– Theologische Fakultät der Universität Athen(Griechenland)Kooperationsvereinbarungen derTheologischen Fakultät– Theologische Fakultät der Universität Szczecin(Polen)Weitere Informationenhttp://www.uni-greifswald.de/international/erasmus.htmlKontakteAkademisches AuslandsamtAnne-Cathleen KleinDomstraße 817487 GreifswaldTel.: +49 (0)3834 86-1115Fax: +49 (0)3834 86-1120anne-cathleen.klein@uni-greifswald.deAuslandsbeauftragter der Theologischen FakultätProf. Dr. Daniel Stein Kokindaniel.steinkokin@uni-greifswald.de12 13


Musterstudienplan "Magister Theologiae"Musterstudienplan "Magister Theologiae"Musterstudienplan Magister Theologiae (Stand 05.12.2012) – Vorläufige nichtamtliche Fassung!Sprachmodule 60 LP / 1800 hDie Sprachmodule Latein, Griechisch und Hebräisch im Gesamtumfang von 60 LP sind zu Beginn des Studiums zu absolvieren, sofern noch keine Prüfungsleistungen in den jeweiligen Sprachen erbracht worden sind, wobeisich die Semesteranzahl insgesamt um max. 2 Semester verlängert!Grundstudium 120 LP / 3600 hModul 1. Semester 30 LP / 900 h 2. Semester 30 LP / 900 h Prüfungsleistung LPModul PropädeutikÜ 1 Einführung in die Theologie (2 SWS, 30/30) 3 LPÜ 2 Bibelkunde AT (2 SWS, 30/30) 2 LPBasismodul AT V Einführung AT I (2 SWS, 30/30) 2 LPBasismodul NTÜ 3 Bibelkunde NT (2 SWS, 30/30) 2LPV Einführung AT II (2 SWS, 30/30) 2 LPPS AT (2 SWS, 30/60) 3 LPPflichtklausur in Ü 1 (2 LP) undmdl. Bibelkundeprüfung AT/NT (4 LP)13PS-Arbeit (5 LP) 7/121. StudienjahrPflichtBasismodul KGV Einführung NT I (2 SWS, 30/30) 2 LPPS NT (2 SWS, 30/60) 3 LPV Kirchen- und Theologiegesch. I - IV(2 SWS, 30/30)2 LPV Einführung NT II (2 SWS, 30/30) 2 LP PS-Arbeit (5 LP) 7/12V Kirchen- und Theologiegesch. I - IV(2 SWS, 30/30)2 LPPS KG (2 SWS, 30/60) 3 LPPS-Arbeit (5 LP) 7/12Basismodul RW/IT 1 V/S GK Judentum I (2 SWS, 30/30) 3 LP V/S GK Judentum II (2 SWS, 30/60) 2 LP mdl. Prüfung (2 LP) 5/7WahlmodulGrundstudiumEin Wahlmodul besteht aus variabel zusammenstellbaren Lehrveranstaltungen der Theologie oder den angrenzendenWissenschaften wie beispielsweise der Philosophie.nach Absprache mit dem jeweiligenDozentenWahlpflichtModul 3. Semester 30 LP / 900 h 4. Semester 30 LP / 900 h Prüfungsleistung LPBasismodul STV Grundfragen ST (2 SWS, 30/30) 2 LPPS ST (2 SWS, 30/60) 3 LPV/S/Ü Einführung ST (2 SWS, 30/30) 2 LP PS-Arbeit (5 LP) 7/12Basismodul PT V Einführung PT (2 SWS, 30/60) 3 LP V Einführung RP (2 SWS, 30/60) 3 LPInterdisziplinäresBasismodulPS-Arbeit PT (5 LP) und/oderPS-Arbeit Relpäd (5 LP)6/11/162. StudienjahrPflichtPflichtmodulPhilosophieV/S/Ü variabel (2 SWS, 30/60) 3 LP V/S/Ü variabel (2 SWS, 30/60) 3 LP S-Arbeit (7 LP) 6/13V Einführung (2 SWS, 30/30) 2 LP PS Einführung (2 SWS, 30/60) 3 LP mdl. Prüfung (4 LP) 9Praxismodul 4 wöchiges Praktikum 5 LP Praktikumsbericht (1 LP) 6Basismodul RW/IT 2 V/S/Ü Methoden und Systematik (2 SWS, 30/30) 3 LP V/S/Ü Religionsgeschichte (2 SWS, 30/30) 2 LPWahlmodulGrundstudiumEin Wahlmodul besteht aus variabel zusammenstellbaren Lehrveranstaltungen der Theologie oder den angrenzendenWissenschaften wie beispielsweise der Philosophie.mdl. Prüfung (2 LP) oderReferat + Ausarbeitung (3 LP)5/7/8WahlpflichtModul Zwischenprüfung Prüfungskomplex am Ende des 4. Fachsemesternach Absprache mit dem jeweiligenDozenten1 Klausur AT, NT oder ST (2 LP)1 mdl. Prüfung in KG (3 LP)1 mdl. in AT, NT oder ST (3 LP)Im Grundstudium sind bis zum Modul Zwischenprüfung 78 LP (incl. 2 PS-Arbeiten in AT, NT, KG oder ST) für den Pflichtbereich und mind. 34 LP für den Wahlpflichtbereich (incl.einem Basismodul RW/IT) zu erbringen, sodass mit dem Modul Zwischenprüfung im Grundstudium eine Gesamtzahl von 120 LP erreicht wird. (78 LP + 34 LP + 8 LP = 120 LP)8Hauptstudium 120 LP / 3600 hModul 5. Semester 30 LP / 900 h 6. Semester 30 LP / 900 h Prüfungsleistung LPAufbaumodul ATV/S/Ü Thematisch (2 SWS, 30/30) 2 LPÜ Hebräisch II Lektüre (1 SWS, 15/15) 1 LPV/S/Ü Exegetisch (2 SWS, 30/30) 3 LPPflichtklausur in Hebräisch II (2 LP)S-Arbeit (7 LP)8/15Aufbaumodul NT V/S/Ü Thematisch (2 SWS, 30/30) 2 LP V/S/Ü Exegetisch (2 SWS, 30/60) 3 LP S-Arbeit (7 LP) 5/123. StudienjahrPflichtAufbaumodul KG HS: Themen (2 SWS, 30/60) 3 LP V/S/Ü: Epochen (2 SWS, 30/30) 2 LP S-Arbeit (7 LP) 5/12Aufbaumodul RW/IT 1 V/S/Ü I (2 SWS, 30/30) 2 LPWahlmodulHauptstudiumV/S/Ü II (2 SWS, 30/30) 2 LPV/S/Ü III (2 SWS, 30/30) 2 LPEin Wahlmodul besteht aus variabel zusammenstellbaren Lehrveranstaltungen der Theologie oder den angrenzendenWissenschaften wie beispielsweise der Philosophie.mdl. Prüfung (2 LP) 6/8nach Absprache mit dem jeweiligenDozentenWahlpflichtModul 7. Semester 30 LP / 900 h 8. Semester 30 LP / 900 h Prüfungsleistung LPAufbaumodul ST V/S/Ü Thematisch (2 SWS, 30/30) 2 LP V/S/Ü Thematisch (2 SWS, 30/60) 3 LP S-Arbeit (7 LP) 5/12V Homiletik/Liturgik (2 SWS, 30/30) 2 LPAufbaumodul PT 1/2S Homiletik-Liturgik (2 SWS, 30/30) 2 LPBS Gottesdienstbuch und liturgische Präsenz(2 SWS, 30)1 LPS/Ü Bibeldiaktik (2 SWS, 30/60) 3 LPUnterichtsentwurf (3 LP)Predigtarbeit und Gottesdienst (5 LP)204. StudienjahrPflichtInterdisziplinäresAufbaumodulÜ GD-Praxis (2 SWS, 30/150) 4 LPV/S/Ü I (2 SWS, 30/60) 3 LP V/S/Ü II (2 SWS, 30/60) 3 LP S-Arbeit (7 LP) 6/13Aufbaumodul RW/IT 2 V/S/Ü Methoden (2 SWS, 30/30) 3 LP V/S/Ü Religionsgeschichte (2 SWS, 30/30) 3 LPWahlmodulHauptstudiumEin Wahlmodul besteht aus variabel zusammenstellbaren Lehrveranstaltungen der Theologie oder den angrenzendenWissenschaften wie beispielsweise der Philosophie.mdl. Prüfung (2 LP) oderReferat + Ausarbeitung (3 LP)nach Absprache mit dem jeweiligenDozenten6/8/9WahlpflichtIm Hauptstudium sind bis zur Integrationsphase 70 LP (incl. 3 S-Arbeiten in AT, NT, KG oder ST) für den Pflichtbereich und mind. 50 LP für den Wahlpflichtbereich (incl. einemAufbaumodul RW/IT) zu erbringen, sodass im Hauptstudium eine Gesamtzahl von 120 LP erreicht wird. (70 LP + 50 LP = 120 LP)14 15


Musterstudienplan "Magister Theologiae"Integrationsphase 60 LP / 1800 hModul 9. Semester 30 LP / 900 h 10. Semester 30 LP / 900 h Prüfungsleistung LPIntegrationsmodul I AT (2 SWS, 30/60) 3 LP NT (2 SWS, 30/60) 3 LP Probeklausuren / mdl. Probeprüfungen 6Integrationsmodul II ST (2 SWS, 30/60) 3 LP KG (2 SWS, 30/60) 3 LP Probeklausuren / mdl. Probeprüfungen 6Integrationsmodul III RP (2 SWS, 30/60) 3 LP PT (2 SWS, 30/60) 3 LP Probeklausuren / mdl. Probeprüfungen 63 Klausuren AT, NT, ST oder KG 66 mdl. Prüfungen 12Examensmodul Prüfungskomplex am Ende des 10. FachsemestersPraktisch theologischer Entwurf 4Magisterarbeit 20Studium in Israel …• bedeutet Studieren an der HebräischenUniversität.Für ein Jahr lernen Sie an einem Zentrum derjüdischen Gelehrsamkeit. Sie werden vertrautmit dem Reichtum der religiösen Überlieferungund der intellektuellen Traditionen desJudentums. Sie können vom breiten Lehrangebotdieser Universität profitieren undstudieren gemeinsam mit jungen Israelis undStudierenden aus aller Welt.• bedeutet Leben in Jerusalem.Sie lernen das jüdische Leben in Alltag undFeiertag, in seinen religiösen uns säkularenAusprägungen kennen und begegnen darüberhinaus einer Vielfalt der Kulturen undReligionen in einer Intensität, die nur dieseStadt zu bieten hat.Ein Studium in Israel bietet die Chance …• das Judentum in seiner Vielfalt unverzerrt undauthentisch, d.h. in seinem eigenen Selbstverständniszu erfahren.• das Land der Bibel mit seinen Landschaftenund Jahreszeiten, mit seinen historischenStätten und seinen heutigen Menschen zuerkunden.• besondere sprachliche und sachlicheKompetenzen für den Zugang zur hebräischenBibel und der gesamten christlichen Bibel zugewinnen.• Gottesdienste und Kirchen nicht nur westlicher,sondern auch orthodoxer und orientalischerPrägung zu erleben.• diese vielfältigen Erfahrungen aus derPerspektive der eigenen religiösen Traditionund in ihrer Bedeutung für das Theologiestudiumzu reflektieren.Nähere Informationen zu Voraussetzungen und Bewerbungerhalten Sie unterwww.studium-in-israel.dePflichtoder bei: Prof. Dr. Erhard Blum, Postfach 21 03 02, 72076 Tübingen, Tel. 07071-29 78 009.5. Studienjahr16 17


Musterstudienplan Lehramt GymnasiumMusterstudienplan Lehramt GymnasiumMusterstudienplan Lehramtsstudiengang Gymnasium1. Sem.10 LP1. Basismodul: „Religionspädagogik“• V/S Einführung in die Religionspädagogik,2 SWS (30/90)2. Basismodul: „BiblischeWissenschaften“• Ü Bibelkunde AT, 2 SWS (30/90)• V/S Einführung AT oder NT, 2 SWS (30/30)8. Sem.10 LP• V/S Schwerpunkte derChristentumsgeschichte, 2 SWS (30/60)• V/S/Ü Konfessionskunde, 2 SWS (30/60)• S Ausgewählte Themen derChristentumsgeschichte 2 SWS (30/90)• V/S Dogmatik, 2 SWS (30/60)• S Vertiefung eines ethischen odersystematischen Themengebietes, 2 SWS(30/90)• V/S Einführung in die Ethik, 2 SWS (30/60)PL: Mündliche Prüfung (30 Min.)PL: Hausarbeit (20-25 Seiten)10 LP / 300 Std.PL: Mündliche Prüfung (20 Min.) oderKlausur (120 Minuten)10 LP / 300 Std.2. Sem.10 LP• Ü Einführung in das wissenschaftlicheArbeiten, 2 SWS (30/60)• S Schlüssel- und Leitbegriffe, 2 SWS(30/60)• Ü Bibelkunde NT, 2 SWS (30/90)9. Sem.15 LP10. Aufbaumodul:„Religionswissenschaft“• S Religiöse Bewegungen, 2 SWS (30/90)• V/S: Religionskunde mit Exkursion, 4 SWS(60/120)11. Interdisziplinäres Modul• S Ethik und Religionstheorie, 2 SWS(30/60)• V: Religion und Gesellschaft, 2 SWS(30/30)3. Sem.10 LPPL: Präsentation (20 Min.)3. Basismodul„Systematische Theologie“10 LP / 300 Std.PL: Mündliche Prüfung (30 Min.)10 LP / 300 Std.4. Basismodul„Christentumsgeschichte“10. Sem.10 LPPL: Mündliche Prüfung (20 Min.) oder PL: Hausarbeit (20 - 25 Seiten)Klausur (120 Minuten)5 LP / 150 Std.10 LP / 300 Std.Prüfungen10 LP / 300 Std.• S Theologie und Philosophie, 2 SWS(30/60).• V Kirchen- und Theologiegeschichte I-III,2 SWS (30/60)• S zentrale Themen derChristentumsgeschichte, 2 SWS (30/90)3. Sem.5 LP12. Basismodul: „Religionsdidaktik I“• S Einführung in die Religionsdidaktik,2 SWS (30/60)• Ü Medien im Religionsunterricht,2 SWS (30/30)4. Sem.15 LP• S Grundfragen der SystematischenTheologie, 2 SWS (30/90)• V Themen der Systematischen Theologie,2 SWS (30/60)PL: Hausarbeit (15-20 Seiten)10 LP / 300 Std.• V Kirchen- und Theologiegeschichte I-III,2 SWS (30/60)PL: Mündliche Prüfung (20 Min.) oderKlausur (120 Min.) 10 LP / 300 Std.5. Sem.5 LPPL: Präsentation (20 Minuten)13. Aufbaumodul: „Religionsdidaktik II“• S/Ü Schulpraktische Übungen,2 SWS (30/60)• Ü Unterrichtsplanung, 2 SWS (30/30)5. Basismodul: „Religionswissenschaft“• V Einführung in die Religionswissenschaft(30/60)• Ü Empirische Methoden (30/30)7. Sem.5 LPPL: Vorbereitung, Durchführung undReflexion einer Unterrichtsstunde14. Vertiefungsmodul: „ReligionsdidaktikIII“• S Spezielle Didaktik, 2 SWS (30/60)PL: Mündliche Prüfung (20. Min.)5 LP / 150 Std.• Ü Fächerübergreifende Perspektiven, 2SWS (30/30)PL: Hausarbeit (20-25 Seiten)5. Sem.5 LP6. Sem.10 LP7. Sem.10 LP6. Aufbaumodul „Religionspädagogik“• V Religiöse Entwicklung und Sozialisation,2 SWS (30/30)• S Konzeptionen der Religionspädagogik, 2SWS (30/60)PL: Mündliche Prüfung (20. Min.)5 LP / 150 Std..8. Aufbaumodul:„Christentumsgeschichte“7. Aufbaumodul: „BiblischeWissenschaften“• V Vertiefung AT oder NT, 2 SWS (30/60)• S Exegese AT oder NT (30/120)• Ü Texte AT oder NT (30/30)PL: Hausarbeit mit Übersetzung (20-25Seiten)10 LP / 300 Std.9. Aufbaumodul:„Systematische Theologie“Abkürzungen:LPPLSSem.Std.SWSÜVxx/xxLeistungspunkt(e)Prüfungsleistung(en)SeminarSemesterStunde(n)SemesterwochenstundenÜbungVorlesungKontaktzeit/Selbststudium18 19


Musterstudienplan Lehramt Regionale SchuleMusterstudienplan Lehramt Regionale SchuleMusterstudienplan Lehramtsstudiengang Regionalschule1. Sem.10 LP2. Sem.10 LP1. Basismodul: „Religionspädagogik“• V/S Einführung in die Religionspädagogik,2 SWS (30/60)• Ü Einführung in das wissenschaftlicheArbeiten, 2 SWS (30/60)• S Schlüssel- und Leitbegriffe, 2 SWS(30/30)2. Basismodul: „Bibelwissenschaften“• Ü Bibelkunde AT, 2 SWS (30/90)• V/S Einführung AT oder NT, 2 SWS (30/30)PL: Mündliche Prüfung (30 Minuten)• Ü Bibelkunde NT, 2 SWS (30/90)9. Sem.5 LP10. Sem.10 LPPL: Hausarbeit (20-25 Seiten)8 LP / 240 Std.9. Aufbaumodul:„Religionswissenschaft“• S Religiöse Bewegungen, 2 SWS (30/60)• V/S Religionskunde, 2 SWS (30/30)PL: Mündliche Prüfung (20 Min.) oderKlausur (120 Minuten)5 LP / 150 Std.Prüfungen10 LP / 300 Std.PL: Mündliche Prüfung (20 Minuten) oderKlausur (120 Minuten)7 LP / 210 Std.PL: Präsentation (20 Minuten)PL: Mündliche Prüfung (30 Minuten)10 LP / 300 Std.10 LP / 300 Std.3. Sem.10. Basismodul: „Religionsdidaktik I“3. Sem.10 LP3. Basismodul:„Systematische Theologie“• S Grundfragen der SystematischenTheologie, 2 SWS (30/120)• V Themen der Systematischen Theologie,2 SWS (30/60)4. Basismodul: „Christentumsgeschichte“• V Kirchen- und Theologiegeschichte I-III,2 SWS (30/30)5 LP5. Sem.• S Einführung in die Religionsdidaktik,2 SWS (30/60)• Ü Medien im Religionsunterricht,2 SWS (30/30)PL: Präsentation (20 Minuten)11. Aufbaumodul: „Religionsdidaktik II“4. Sem.15 LP5. Sem.5 LP6. Sem.10 LP• S Theologie und Philosophie, 2 SWS(30/120)PL: Hausarbeit (15-20 Seiten)13 LP / 390 Std.5. Aufbaumodul „Religionspädagogik“• V Religiöse Entwicklung und Sozialisation,2 SWS (30/30)• S Konzeptionen der Religionspädagogik, 2SWS (30/60)• V Kirchen- und Theologiegeschichte I-III,2 SWS (30/120)• S Zentrale Themen derChristentumsgeschichte, 2 SWS (30/120)PL: Mündliche Prüfung (20 Miinuten) oderKlausur (120 Minuten)12 LP / 360 Std.6. Aufbaumodul: „Bibelwissenschaften“• V Vertiefung AT oder NT, 2 SWS (30/60)• S Exegese AT oder NT (30/120)• Ü Texte AT oder NT (30/30)5 LP7. Sem.5 LP• S/Ü Schulpraktische Übungen,2 SWS (30/60)• Ü Unterrichtsplanung, 2 SWS (30/30)PL: Vorbereitung, Durchführung undReflexion einer Unterrichtsstunde12. Vertiefungsmodul: „ReligionsdidaktikIII“• S Spezielle Didaktik, 2 SWS (30/60)• Ü Fächerübergreifende Perspektiven,2 SWS (30/30)PL: Hausarbeit (20-25 Seiten)7. Sem.10 LP8. Sem.5 LPPL: Mündliche Prüfung (20. Minuten)5 LP / 150 Std.7. Aufbaumodul:„Christentumsgeschichte“• V/S Schwerpunkte derChristentumsgeschichte, 2 SWS (30/60)• V/S/Ü Konfessionskunde, 2 SWS (30/30)• S Ausgewählte Themen derChristentumsgeschichte 2 SWS (30/60)PL: Hausarbeit ohne Übersetzung (20-25Seiten)10 LP / 300 Std.8. Aufbaumodul:„Systematische Theologie“• V/S Dogmatik, 2 SWS (30/30)• S Vertiefung eines ethischen odersystematischen Themengebietes, 2 SWS(30/30)• V/S Einführung in die Ethik, 2 SWS (30/30)Abkürzungen:LPPLSSem.Std.SWSÜV(xx/xx)Leistungspunkt(e)Prüfungsleistung(en)SeminarSemesterStunde(n)SemesterwochenstundenÜbungVorlesungKontaktzeit/Selbststudium20 21


Sprachenstudium»Selim«, sprach zu ihm der Kalif; »Selim, man sagt,du seiest sehr gelehrt; guck einmal ein wenig in dieseSchrift, ob du sie lesen kannst; kannst du sie lesen,so bekommst du ein neues Festkleid von mir, kannstdu es nicht, so bekommst du zwölf Backenstreicheund fünfundzwanzig auf die Fußsohlen, weil man dichdann umsonst Selim, den Gelehrten, nennt.« Selimverneigte sich und sprach: »Dein Wille geschehe, oHerr!« Lange betrachtete er die Schrift, plötzlich aberrief er aus: »Das ist lateinisch, o Herr, oder ich laßmich hängen.« (Wilhelm Hauff, Märchen-Almanachauf das Jahr 1826)Die für das Diplom-/Lehramtsstudium erforderlichenSprachkenntnisse können in Greifswald ohneBelastungen durch besondere Ferienkurse erworbenwerden. Das Grundstudium verlängert sich proSprache um je 1 Semester (BAföG-Förderung nur für2 Sprachen.)Für Hebräisch finden innerhalb der TheologischenFakultät in jedem Semester ein Sprachkurs mitabschließendem Hebraicum und ein vertiefenderLektürekurs zur Festigung der erworbenen Kenntnissestatt. Außerdem werden regelmäßig Kurse in modernemHebräisch (Ivrit) angeboten.Am Historischen Institut werden Graecums- undLatinumskurse angeboten, nach deren Absolvierungdas Graecum und Latinum abgelegt werden können(Abitur-Ergänzungsprüfungen). Die Vorbereitung aufdas Graecum erfolgt im Rahmen von zwei aufeinanderaufbauenden Kursen, die beide jedes Semesterstattfinden. Das Latinum kann nach dem Besuchvon zwei bzw. vier Kursen abgelegt werden. AlleKursstufen werden in jedem Semester angeboten.Weitere Sprachangebote wie Aramäisch, Arabisch,Syrisch, Akkadisch u.a. werden in Form von Übungenin der Theologischen Fakultät angeboten.„Hierher wurden die Gebeine Usijas, des Königs von Judagebracht. Nicht öffnen!“ Grabdeckelinschrift aus herodianischerZeit, Fund auf dem Ölberg, Israel-Museum, JerusalemHebräischBiblisches Hebräisch - Nr. 1009101Übung - Dr. Andreas RuweZeit: Mo/Mi/Do 10-12 Uhr, Fr 8-10 Uhr • Ort: SR, Am Rubenowplatz 2/3 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Sprachenmodul Hebräisch (LA Gym, MT & GS II) [8(+4) LP]Voraussetzungen: deutsche GrammatikEinführung in die Grammatik des Biblischen Hebräisch, Lektüre ausgewählter Texte des Alten Testaments. NachAbsolvierung des Kurses kann das Hebraicum (Abitur-Ergänzungsprüfung) abgelegt werden.Literatur: Biblia Hebraica Stuttgartensia, Stuttgart 5. Aufl. 1997 (oder Nachdrucke); weitere Literatur wirdmündlich mitgeteilt. Ein Scriptum zur hebräischen Grammatik wird zur Verfügung gestellt.Ivrit I-III - Nr. 1009203Übung - Prof. Dr. Julia MännchenZeit: Fr 12-14 Uhr u.n.V, • Ort: BR, Am Rubenowplatz 2/3 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Sprachenmodul Ivrit (MT, WP & GS II) [2(+3) LP]Voraussetzungen: deutsche GrammatikIvrit wird in drei Stufen angeboten: Ivrit I (ohne jegliche Vorkenntnisse, Ivrit II (Voraussetzung Hebraicum), Ivrit III(Voraussetzung Ivrit II).Die Vorbesprechung zu allen Kursen findet am Mittwoch, den 16.10.2013 um 12.30 Uhr im BR statt!Literatur: Unterrichtsmaterial wird als Kopie ausgegeben.GriechischAltgriechisch/Griechisch des Neuen Testaments I - Nr. 4001009Übung - Dr. Dirk U. HansenZeit: Di/Mi/Do 10-12 Uhr • Ort: SR 1, R.-Petershagen-Allee 1SprachenAltgriechisch/Griechisch des Neuen Testaments II - Nr. 4001011Übung - Dr. Dirk U. HansenZeit: Di/Mi/Do 12-13.30 Uhr und 4 SWS durch Ferienkurs: Zeiten werden noch bekanntgegeben • Ort: SR 1,R.-Petershagen-Allee 122 23


SprachenStudieneingangsphaseLateinKontakt: Dr. Immanuel Musäus • Tel.: 86-3106 • E-Mail: musaeus@uni-greifswald.deDie Sprachkurse zur Vorbereitung auf die Latinumsprüfung werden in zwei aufeinander folgenden Blöcken angeboten,die insgesamt 16 SWS umfassen: Erster Block „Latinum I“ und zweiter Block „Latinum II“ (je 8 SWS,je 10 LP, Prüfung 4 LP.Nach der Teilnahme an Kursen des ersten Blocks (Latinum I) kann durch das Bestehen einer Klausur der Nachweisüber Lateinkenntnisse erworben werden. Nach Abschluss des zweiten Blocks (Latinum II) kann die Latinumsprüfungabgelegt werden.Im ersten Block kann entweder zusammenhängend ein Kurs Latinum I in einem Semester (8 SWS) oder in zweiaufeinander folgenden Semestern die Teilkurse Latinum I.1 und Latinum I.2 (je 4 SWS) besucht werden. Ebensokann im zweiten Block der Kurs Latinum II entweder zusammenhängend in einem Semester (8 SWS) oder in zweiaufeinander folgenden Semestern die Teilkurse Latinum II.1 und Latinum II.2 (je 4 SWS) besucht werden.Mögliche Kursfolgen:LateinkenntnisseLatinuma) 1. Sem. Latinum I (8 SWS) + Klausurb) 1. Sem. Latinum I.1 (4 SWS) + 2. Sem. Latinum I.2 (4 SWS) + Klausura) 1. Sem. Latinum I (8 SWS) + 2. Sem. Latinum II (8 SWS) + Latinumsprüfungb) 1. Sem - . Latinum I (8 SWS) + 2. Sem. Latinum II.1 (4 SWS) + 3. Sem. Latinum II.2(4 SWS) + Latinumsprüfungc) 1. Sem. Latinum I.1 (4 SWS) + 2. Sem. Latinum I.2 (4 SWS) + 3. Sem. Latinum II (8SWS) + Latinumsprüfungd) 1. Sem. Latinum I.1 (4 SWS) + 2. Sem. Latinum I.2 (4 SWS) + 3. Sem. Latinum II.1(4 SWS) + 4. Sem. Latinum II.2 (4 SWS) + LatinumsprüfungStudieneingangsphaseDie Studieneingangsphase ist zum einen durch das Sprachenstudium, zum anderen durch Aneignung propädeutischerKenntnisse (Propädeutik [gr.] = Vorbereitungsunterricht) gekennzeichnet. Beides findet seinen Ausdruckin der Modulstruktur: Im Rahmen des Propädeutischen Moduls sind neben der Übung »Einführung in dasStudium der Theologie« (s. u.) die Veranstaltungen »Bibelkunde Altes Testament« (in diesem Semester) sowie»Bibelkunde Neues Testament« (im SoSe 2014) zu besuchen. Beide Bibelkundeveranstaltungen werden mit einergemeinsamen mündlichen Bibelkundeprüfung abgeschlossen, die sich aus zwei Teilen à 15 min zusammensetztund nach jedem Semester absolviert werden kann.Studierende in der Studieneingangsphase sollten des Weiteren diejenigen Veranstaltungen besuchen, die imRahmen der Pflicht-Basismodule zu belegen sind.Einführung in das Studium der Theologie für Diplom/Pfarramt/Magister theologiae - Nr. 1003221Übung - Stephan RehmZeit: Di 8-10 Uhr • Ort: SR 143, Wollweberstr. 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Propädeutikum (MT, P) [3(+2) LP]Voraussetzungen: keine, außer der Bereitschaft zur aktiven MitarbeitDie Lehrveranstaltung dient dem Ziel, mit thematischen Schwerpunkten und zentralen methodischen Perspektivendes Theologiestudiums vertraut zu machen, um ein Bewusstsein für den Zusammenhang der verschiedenenDisziplinen dieser Wissenschaft zu entwickeln. Durch Gastvorträge aller Lehrstühle werden die einzelnenFächer vorgestellt. Es werden grundlegende Arbeitstechniken des Theologiestudiums (Recherche, Bibliographie,Essay, Referat, Exzerpt usw.) eingeübt. Persönliche Aspekte des Vorwissens und der Studienmotivation werdenberücksichtigt.Literatur: Literatur wird in der Übung bekanntgegeben.Es wird dringend angeraten, die vorlesungsfreie Zeit ggf. dazu zu nutzen, sich Grundlagen der deutschen Grammatikanzueignen.Je Kurs erhalten Sie 10 LP. Für die Prüfung erhalten Sie 4 LP.Zum Redaktionsschluss lagen die Kurse noch nicht vor. Bitte beachten Sie die entsprechenden Aushänge undEintragungen im Selbstbedienungsportal. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Musäus.24 25


Altes TestamentAltes TestamentSylke LubsSekretärinEinführung in das AT 2: Geschichte Israels - Nr. 1001105Prof. Dr. Stefan BeyerleLehrstuhlinhaberRaum 218 • +49 (0)3834 86-2516beyerle@uni-greifswald.deSprechzeiten:Di 09 00 -10 00Raum 217 • +49 (0)3834 86-2517lubs@uni-greifswald.deVorlesung - Prof. Dr. Stefan BeyerleZeit: Mo 10-12 Uhr • Ort: SR 143, Wollweberstr. 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Basismodul Einführung in das Alte Testament (MT, P) [2 LP]; Wahlpflichtveranstaltung im Basis- undAufbaubereich; Basismodul Biblische Wissenschaften (LA).Voraussetzungen: keineDie Vorlesung bietet einen Überblick zur Geschichte Israels von der vorstaatlichen Zeit bis in die hellenistischrömischeEpoche. Dabei dienen historische Einschnitte und Epochenbildungen wie der Übergang von der Bronzeindie Eisenzeit, das Königtum in Israel, die Eroberungen von Nord- und Südreich, der Zweite Tempel etc. alsOrientierungen. Zur Erhebung und Analyse historischer Zusammenhänge werden zudem die alttestamentlichenTexte, neben archäologischen und inschriftlichen Zeugnissen, einer kritischen Sichtung unterzogen. Wer die Textedes Alten Testaments verstehen will, muss über ausreichende Kenntnisse der geschichtlichen Ereignisse ihrerZeitgeschichte verfügen. Hierzu soll die Vorlesung eine Grundlage schaffen. Daneben wird für das begleitendeSelbststudium dringend die Lektüre einer neueren »Geschichte Israels« empfohlen. Literaturhinweise erfolgen inden ersten Kollegsitzungen.Literatur: Michael D. Coogan (Hg.), The Oxford History of the Biblical World, New York/ Oxford 1998 (TB: 2001);Christian Frevel, G. Grundriss der Geschichte Israels, in: Erich Zenger u.a., Einleitung in das Alte Testament(Kohlhammer Studienbücher Theologie 1,1), Stuttgart 8 2012, 701–870.Sprechzeiten:Di 08 00 -16 30Mi-Fr 08 00 -12 00Dr. Andreas RuweLehrkraft für besondere AufgabenRaum 221 • +49 (0)3834 86-2508ruwe@uni-greifswald.deSprechzeiten:Di 10 00 -11 00Urgeschichte Gen 1-11 - Nr. 1001107Vorlesung - Prof. Dr. Stefan BeyerleZeit: Di 10-12 Uhr • Ort: HS 4, Rubenowstr. 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Aufbaumodul Texte und Themen des AT (MT, P) [2 LP]; Wahlpflichtveranstaltung im Basis- undAufbaubereich; Aufbaumodul Biblische Wissenschaften (LA)Voraussetzungen: Biblicum, Hebraicum und Zwischenprüfung im modularisierten Studiengang»Die Bibel beginnt mit b« heißt ein einflussreicher Aufsatz. Der Titel spielt an auf den ersten Buchstaben desersten hebräischen Wortes der Bibel: bereschit, »Im Anfang, ...« Thematisch beginnt die Bibel also mit derSchöpfung, chronologisch ist die »Schöpfung« bzw. Urgeschichte in Gen 1–11 jedoch erst ein relativ spätesliterarisches Thema oder Produkt. Weshalb dem so ist, welche Schöpfungskonzeptionen die ersten elf Kapitelder Bibel beinhalten, wie die Texte religionsgeschichtlich einzuordnen und theologisch zu deuten sind, soll dieseVorlesung erörtern.Literatur: Jürgen Ebach, Die Bibel beginnt mit b: Vielfalt ohne Beliebigkeit, in: Ders., Gott im Wort: Drei Studienzur biblischen Exegese und Hermeneutik, Neukirchen-Vluyn 1997, 85–114.Theologie und Ethik der Psalmen - Nr. 1001109Hauptseminar - Prof. Dr. Stefan Beyerle, Prof. Dr. Heinrich AsselZeit: Mo 16-18 Uhr • Ort: SR 142, Wollweberstr. 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Aufbaumodul Texte und Themen des AT (MT, P) [2 LP]; Interdisziplinäres Aufbaumodul (MT, P) [3(+7) LP];Wahlpflichtveranstaltung im Hauptstudium; Aufbaumodul Biblische Wissenschaften (LA)26 27


Altes TestamentVoraussetzungen: Biblicum, Hebraicum und Zwischenprüfung im modularisierten StudiengangWährend der Psalter, als Sammlung der Psalmen und im Kontext der sogenannten »Schriften«, eine im kanonischenSinne der jüdischen Bibeln eher nachgeordnete Rolle spielt, ist er im christlichen Kanon seit jeher von zentralerBedeutung. Die Gebete sind als poetische Texte im einzelnen von höchster kultureller wie religiöser Bedeutung.Nicht erst seit Martin Luther, sondern zuvor im gesamten östlichen und westlichen Mönchtum, wird die »kleineBiblia« des Psalters auf ihren theologischen Tiefgang, ihre poetologische Vielfalt und literarischen Qualitäten hinausgelotet und in ihrer Mehrdimensionalität gewürdigt. In den unterschiedlichen Fragehinsichten spiegeln sichdie Interessen der Fächer wider: Poetik, Musik, Literatur, aber auch Ethik und Judaistik. Eine Vortragsreihe undein Workshop mit international renommierten Fachwissenschaftlern ergänzen die Seminarveranstaltung (sieheAnkündigung auf S. 50).Die Veranstaltung kann im Interdisziplinären Aufbaumodul mit dem Seminar »Hodayot« kombiniert werden.Literatur: Günter Bader, Psalterspiel: Skizze einer Theologie des Psalters (Hermeneutische Untersuchungen zurTheologie 54), Tübingen 2009.»Hodayot« (zugleich Hebräisch II) - Nr. 1001111Seminar - Prof. Dr. Stefan Beyerle, Dr. Andreas RuweZeit: Di 14-16 Uhr • Ort: Pet 1, R.-Petershagen-Allee 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Aufbaumodul Texte und Themen des AT (MT, P) [3(+2: Abschlussklausur) LP]; Interdisziplinäres Aufbaumodul(MT, P) [3(+7) LP]; Wahlpflichtveranstaltung im Aufbaubereich; Aufbaumodul Biblische Wissenschaften (LA).Voraussetzungen: HebraicumDie »Hodayot« oder Loblieder bieten ein in sich zusammenhängendes Korpus an Psalmentexten, die nicht imAlten Testament vorkommen. Die über 2000 Jahre alten Zeugnisse wurden unter den Handschriften vom TotenMeer gefunden. Ihre Inhalte und Motive knüpfen in vielerlei Weise an die Psalmen des Alten Testaments an,bieten darüber hinaus aber auch höchst interessante Weiterentwicklungen und Neuerungen, die nicht zuletzt fürdie Entstehung früher christlicher Anschauungen von großer Bedeutung sind. Die Veranstaltung wird wichtigeAusschnitte aus dem hebräischen Textkorpus entziffern, übersetzen und diskutieren.Literatur: Hartmut Stegemann (mit Eileen Schuller und Carol Newsom), 1QHodayot a : With Incorporation of1QHodayot b and 4QHodayot a–f (DJD 40), Oxford 2009.Literatur: Literatur wird während der Veranstaltung bekannt gegeben.Bibelkunde Altes Testament - Nr. 1001215Übung - Dr. Andreas RuweZeit: Mo 8-10 Uhr • Ort: SR, Am Rubenowplatz 2/3 • Studierende: PA/D/MTModul: Propädeutikum (MT, P) [2(+2) LP]; Basismodul Biblische Wissenschaften (LA)Voraussetzungen: keineDer Inhalt der Bücher Genesis bis 2. Chronik wird überblicksartig und unter Einbeziehung elementarerliteraturgeschichtlicher und historischer Voraussetzungen dargestellt. Rudimentäre Kenntnisse der historischenGeografie Syrien-Palästinas werden vermittelt.Literatur: Zürcher Bibel; Elberfelder Bibel; Martin Rösel, Bibelkunde des Alten Testaments. Die kanonischen undapokryphen Schriften, mit Lernübersichten von Dirk Schwiderski, Neukirchen-Vluyn, 8. Auflage 2008; WolfgangZwickel, Calwer Bibelatlas, Stuttgart 2000; Thomas Staubli, Biblische Welten: Ein Bibelatlas, Stuttgart 1999.Der Tempel Salomos und das Tempel-Motiv im Christentum - Nr. 1001289Proseminar - Dr. Andreas Ruwe, Prof. Dr. Michael AltrippZeit: Mi 16-18 Uhr • Ort: SR, Am Rubenowplatz 2/3 • Studierende: PA/D/MTModul: Basismodul Einführung in das Alte Testament (MT, P) [3(+5) LP]; Interdisziplinäres Basismodul (MT, P)[3(+7) LP]; Wahlpflichtveranstaltung im Basis- und AufbaubereichVoraussetzungen: keineDer Tempel Salomos stellt nicht nur für das Judentum, sondern auch für das Christentum ein zentrales Thema dar,wie auch das Tempel-Motiv im weiteren Sinne einen großen Stellenwert in der christlichen Theologie einnehmenwird. Das Seminar möchte sich daher dem Tempel selbst und seiner Rezeption im Christentum widmen. DasThema wird anhand der Texte, der Exegese, der Rezeption und der Kunst behandelt und somit interdisziplinäruntersucht.Literatur: T. Wardle, The Jerusalem temple and early Christian identity, 2010.Repetitorium - Nr. 1001113Übung - Prof. Dr. Stefan BeyerleZeit: Do 16-18 Uhr • Ort: SR, Am Rubenowplatz 2/3 • Studierende: PA/D/MTModul: Integrationsmodul I (MT, P) [3 LP]Voraussetzungen: Studium in der Integrationsphase bzw. in ExamensnäheAnhand thematischer Schwerpunkte aus den Teildisziplinen »Literaturgeschichte« bzw. »Einleitungs wissenschaften«,»Geschichte Israels« und »Theologie bzw. Religionsgeschichte des Alten Testaments« sollen durchReferate und in simulierten Prüfungsgesprächen die wesentlichen Rahmenbedingungen und inhaltlichenSchwerpunkte des Examenswissens »Altes Testament« erörtert werden.28 29


Die vollständige griechische Bibelaus Altem und Neuem Testament ineinem BandIn diesem kompakten Band finden Sie die vollständige griechische Bibelaus Altem und Neuem Testament zusammengestellt: die Septuagintaund die Neuausgabe des Nestle-Aland.Das tägliche Leben derMenschen in biblischer ZeitSpannend und mit vielen Abbildungen schildert der Alttestamentlerund Archäologe Wolfgang Zwickel, wie die Menschen in biblischer Zeitlebten und arbeiteten.Biblia GraecaAltes Testament: SeptuagintaDas Alte Testament GriechischHrsg.: Alfred RahlfsEditio altera. Hrsg.: Robert HanhartNeues Testament: Nestle-AlandNovum Testamentum Graece, 28. Aufl.Hrsg.: Institut für NeutestamentlicheTextforschung, Münster13,3 x 18,4 cm, 3216 SeitenFadenheftung, Leseband, FesteinbandISBN 978-3-438-05152-3€ 76,00Leben und Arbeit inbiblischer ZeitAutor: Wolfgang Zwickel17,5 x 23 cm, 240 Seitendurchgehend farbigüber 100 Abbildungenin Farbe und swFadenheftung, FarbeinbandISBN 978-3-438-06218-5€ 29,95In Gemeinschaft mit dem Calwer VerlagDeutscheBibelgesellschaft Balinger Straße 31 A 70567 Stuttgart www.dbg.deBibelkompetenz seit 1812DeutscheBibelgesellschaft Balinger Straße 31 A 70567 Stuttgart www.dbg.deBibelkompetenz seit 1812Gebührenfreie Bestell-Hotline 0800-242 3546Gebührenfreie Bestell-Hotline 0800-242 354630 31


Jüdische Literatur und KulturGustaf-Dalman-InstitutProf. Dr. Daniel Stein KokinJuniorprofessurRaum 219 • +49 (0)3834 86-2515daniel.steinkokin@uni-greifswald.deI-Tatti-Stipendium in Florenz (Italien)Steinschleuder aus Wolle und BordunschalmeiDirektion:Kustodin:Prof. Dr. Stefan BeyerleProf. Dr. Christfried BöttrichProf. Dr. Julia MännchenDie Theologische Fakultät der Universität Greifswaldbeherbergt eine international einmalige Sammlung vonhöchstem wissenschaftlichen Interesse und Niveau.Sie ist der enzyklopädisch-universalwissenschaftlichausgerichteten Forschertätigkeit Gustaf Dalmans(1855-1941) zu verdanken, der besonders in derZeit vor dem ersten Weltkrieg, als Palästina nochseinen agrarischen Charakter hatte, in Realien undFotografien dokumentierte und sammelte, was für ihndas Land der Bibel ausmachte. So bietet das Institutca. 15.000 Fotos (Dias, Papierbilder, Negativplatten,Luftaufnahmen), die in einer Datenbank erfasstwerden sollen, Gesteinsproben, eine Keramik-, eineHölzersammlung, Produkte der Getreideverarbeitung,Haus- und Ackergeräte (Originale und Modelle), einebedeutende Sammlung von Landkarten Palästinas,Reliefkarten, archäologische Kleinfunde. Was sonstEthnologen, Archäologen, Geographen, Botanikerund Mineralogen nur je für sich und fachspezifischzusammentragen, hat Dalman zu einem Universalbildzusammengefügt. Gleichgewichtig steht daneben dieGustaf-Dalman-Bibliothek mit ca. 5.000 Bänden zurGeschichte, Religion und Kultur des jüdischen Volkes.Darunter befinden sich viele sehr seltene frühe Druckeaus dem 16. und 17. Jahrhundert – eine in ihrer Arteinzigartige Bibliothek jüdischer Geistesgeschichteund Auslegung der alttestamentlichen Überlieferungen.So führt das Institut Zeugnisse alltäglicher Lebensverhältnisseund Dokumente der Textauslegungzusammen und bietet die Grundlagen für neueFor schungsansätze. Weltweit profitieren Wissenschaftlervon dieser Sammlung.32 33


Neues TestamentNeues TestamentSabine SchöningSekretärinRaum 206 • +49 (0)3834 86-2512sabine.schoening@uni-greifswald.deSprechzeiten:Mo-Fr 08 00- 12 00Prof. Dr. Christfried BöttrichLehrstuhlinhaberRaum 215 • +49 (0)3834 86-2507chr.boettrich@uni-greifswald.deForschungsfreisemesterStephan RehmWissenschaftlicher MitarbeiterRaum 222 • +49 (0)3834 86-2529stephan.rehm@uni-greifswald.deSprechzeiten:Mo 15 00 -16 00und nach VereinbarungDas Evangelium nach Markus - Nr. 1003117Vorlesung - Prof. Dr. Eckart ReinmuthZeit: Mi 8-10 Uhr • Ort: B51, Bahnhofstr. 51 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Aufbaumodul Texte und Temen des NT (MT, P) [2 LP]; Wahlpflichtveranstaltung im Basis- undAufbaubereich; Aufbaumodul Biblische Wissenschaften (LA)Voraussetzungen: Kenntnis des Griechischen ist gewünscht, aber nicht Bedingung.Unter den Evangelisten ist Markus der erste, der die Jesus-Christus-Geschichte in eine erzählende, auf Todund Auferstehung hin orientierte Fassung gebracht hat. Darüber besteht in der Exegese Konsens. Nach wie vorkontrovers werden indessen die narrative Gestalt oder die thematische Profilierung dieses Textes diskutiert.Die Vorlesung unternimmt es deshalb, einen Überblick über die theologische Eigenart des Markusevangeliums,seine Erzählstruktur und seine kommunikative Abzielung zu bieten. Dabei wird die Auslegung ausgewählter Textesowie die Reflexion hermeneutischer Voraussetzungen im Mittelpunkt stehen.Literatur: Literatur wird zu Beginn der Vorlesung empfohlen.Der Tod Jesu - Ereignis, Deutung, Bedeutung - Nr. 1003419Hauptseminar - Dr. habil. Walther BindemannZeit: Do 10-12 Uhr • Ort: SR 142, Wollweberstr. 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Aufbaumodul Texte und Themen des NT (MT, P) [3(+7) LP]; Wahlpflichtveranstaltung im Aufbaubereich;Aufbaumodul Biblische Wissenschaften (LA)Voraussetzungen: Graecum und exeget. Proseminar (LA RegS nur exeget. Proseminar)Die Kreuzigung Jesu ist ein gesichertes geschichtliches Faktum – zugleich aber auch ein anstößiges. Kanndiese grausame Hinrichtung heilsame Wirkung haben? Schon im Neuen Testament wird diese Frage positivbeantwortet. Das Faktum der Kreuzigung wird so gedeutet, daß “das Wort vom Kreuz” für den Glauben Sinn ergibt.Doch enthält das Neue Testament nicht eine einzige Deutung, sondern ein Bündel verschiedener Deutungen. Wirversuchen sie zu verstehen und fragen dabei auch, inwiefern sie sich heute zur Deutung des Todes Jesu eignen.Literatur: Literatur wird zu Beginn der Vorlesung empfohlen.34 35


Neues TestamentExegetisches Proseminar mit Griechisch - Nr. 1003223Proseminar - Stefan RehmZeit: Mo 16-18 Uhr • Ort: SR 143, Wollweberstr. 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Basismodul Einführung in das NT (MT, P) [3(+5) LP]; Basismodul Biblische Wissenschaften (LA)Voraussetzungen: GraecumSchwerpunktmäßig werden die methodischen Schritte der neutestamentlichen Exegese vorgestellt und eingeübt.Das methodische Handwerkszeug der Exegese, grob in synchrone und diachrone Arbeitsschritte einteilbar,ermöglicht neue und spannende Einblicke in die Textwelten der Bibel.Nach erfolgreichem Abschluss des Proseminars sind die Teilnehmer in der Lage, einen Abschnitt aus denEvangelien eigenständig zu analysieren und in Ansätzen zu interpretieren. Hierzu ist ein hoher zeitlicher Aufwandan Vor- und Nachbereitungen der Seminarsitzungen einzuplanen. Die Belegung der Lehrveranstaltung in HIS-LSFist zwingend erforderlich.Literatur: Die zu verwendende Seminarliteratur wird in der ersten Sitzung vorgestellt und steht dann alsHandapparat in der Bibliothek.2013. Ca. 620 Seiten.ISBN 978-3-16-150082-4Broschur ca. € 45,–;ISBN 978-3-16-150083-1Leinen ca. € 100,– (August)eBookDas Paulus Handbuchstellt Leben, Briefe undTheologie des Paulusdar und rahmt diesenSchwerpunkt mit der Forschungsgeschichteundmit einem Ausblick aufWirkung und Rezeptiondes Apostels.Paulus HandbuchHerausgegeben vonFriedrich W. HornDas Paulus Handbuch stellt Leben, Briefeund Theologie des Paulus dar und rahmtdiesen Schwerpunkt mit der Forschungsgeschichteund mit einem Ausblick aufWirkung und Rezeption des Apostels.Mehr als vierzig Autorinnen und Autorenbeschreiben den Weg des Pharisäers Pauluszum Heidenapostel, analysieren seineBriefe und rekonstruieren das Werdenseiner christlichen Theologie. Eine durchgehendeLektüre des Handbuchs wird dieLeserschaft mitnehmen in eine breite, vielleichtfür manche in ihren althistorischen,epistolographischen, kultur- und sozialgeschichtlichenFragestellungen neueund ungewohnte Forschungslandschaft.Die Theologie, die Briefe und die Sprachedes Paulus haben dem Christentum eineunverkennbare Prägung gegeben. DasPaulus Handbuch möchte Studierenden,Lehrenden und allen an der zentralenGestalt des frühen Christentums Interessiertendie aktuelle Forschungssituation zuPerson und Werk des Paulus vorstellen.Mohr SiebeckTübingeninfo@mohr.dewww.mohr.deInformationen zum eBook-Angebot: www.mohr.de/ebooks36 37


KirchengeschichteKirchengeschichteSabine SchöningSekretärinRaum 206 • +49 (0)3834 86-2512sabine.schoening@uni-greifswald.deSprechzeiten:Mo-Fr 8 00 -12 30Prof. Dr. Thomas K. KuhnLehrstuhlinhaberRaum 207 • +49 (0)3834 86-2518thomas.kuhn@uni-greifswald.deSprechzeiten:Di 17 00 -18 00und nach VereinbarungReinhardt WürkertWissenschaftlicher MitarbeiterRaum 208 • +49 (0)3834 86-2513reinhardt.wuerkert@uni-greifswald.deSprechzeiten:Di 09 00 -10 00und nach VereinbarungMarita GrunerWissenschaftliche MitarbeiterinRaum 205 • +49 (0)3834 86-2505marita.gruner@uni-greifswald.deSprechzeiten:Mi 10 30- 11 30und nach VereinbarungDas Christentum in Antike und Mittelalter (KG I) - Nr. 1004125Vorlesung - Prof. Dr. Thomas K. KuhnZeit: Do 8-10 Uhr • Ort: HS 4, Rubenowstr. 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Basismodul Einführung in die Kirchen- und Theologiegeschichte (MT, P) [2 LP]; Wahlpflichtveranstaltungim Basis- und Aufbaubereich; Basismodul Christentumsgeschichte (LA)Voraussetzungen: keineDie Vorlesung führt in die Grundlagen der Geschichte des Christentums ein. Sie behandelt ausgehend von denAnfängen der ersten Christen die historische Entwicklung bis in das Hochmittelalter.Literatur: Quellentexte: Adolf M. Ritter (Hg.), Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen, Bd. 1: Alte Kirche,Neukirchen-Vluyn 9 2007; Heiko Augustinus Oberman/Adolf Martin Ritter (Hgg.), Mittelalter. Kirchen- und Theologiegeschichtein Quellen, Bd. 2: Neukirchen-Vluyn 5 2001.Sekundärliteratur: Karl Suso Frank, Lehrbuch der Geschichte der Alten Kirche, Paderborn 3 2002. ArnoldAngenendt, Das Frühmittelalter. Die abendländische Christenheit von 400 bis 900, Stuttgart 3 2001. HellmutZschoch, Die Christenheit im Hoch- und Spätmittelalter. Von der Kirchenreform des 11. Jahrhunderts zu denReformbestrebungen des 15. Jahrhunderts, Göttingen 2004.Kirchen – Konfessionen – Denominationen. Einführung in die Konfessionskunde (KG IV) - Nr. 1004127Vorlesung - Prof. Dr. Thomas K. KuhnZeit: Mi 16-18 Uhr • Ort: SR 143, Wollweberstr. 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Basismodul Einführung in die Kirchen- und Theologiegeschichte (MT, P) [2 LP], Wahlpflichtveranstaltungim Basis- und Aufbaubereich; Basis- und Aufbaumodul Christentumsgeschichte (LA)Voraussetzungen: keineDie Vorlesung informiert in Grundzügen über unterschiedliche Kirchen, Konfessionen und Denominationen undführt in das Fach Konfessionskunde ein. Es werden beispielweise neben der römisch-katholischen Kirche auchdie Altkatholiken und einige Freikirchen vorgestellt. Dabei stehen neben historischen sowohl institutionelle wietheologische Fragen im Vordergrund. Wenn möglich, besuchen wir auch kirchliche Gemeinschaften in Greifswald.Literatur: R. Frieling/E. Geldbach/Reinhard Thöle, Konfessionskunde. Orientierung im Zeichen der Ökumene(Grundkurs Theologie, Bd. 5/2), Stuttgart 1999. J. Ernesti, Konfessionskunde kompakt. Die christlichen Kirchenin Geschichte und Gegenwart, Freiburg i. B. 2009. F. Heyer, Konfessionskunde, Berlin 1977. E. Fahlbusch,Kirchenkunde der Gegenwart (Theologische Wissenschaft, Bd. 9), Stuttgart 1995. E. Geldbach, Freikirchen:Erbe, Gestalt und Wirkung (Bensheimer Hefte 70), Göttingen 2005. H. Krech u.a. (Hg.), Handbuch ReligiöseGemeinschaften und Weltanschauungen, Gütersloh 6 2006.Innere Mission – Evangelisches Hilfswerk – Diakonisches Werk. Geschichte der Diakonie im 19. und20. Jahrhundert - Nr. 1004129Hauptseminar - Prof. Dr. Thomas K. KuhnZeit: Mi 8-10 Uhr • Ort: SR 143, Wollweberstr. 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Aufbaumodul Schwerpunkte kirchenhistorischer Wissenschaft (MT, P) [3(+7) LP]; Wahlpflichtveranstaltungim Aufbaubereich; Aufbaumodul Christentumsgeschichte (LA)38 39


KirchengeschichteKirchengeschichteVoraussetzungen: Kirchengeschichtliche GrundkenntnisseDie sogenannte Industrielle Revolution sowie die mit ihr einhergehenden sozialen Modernisierungs- undTransformationsprozesse stellten die Kirchen seit Mitte des 19. Jahrhundert vor völlig neue Herausforderungen.Im Laufe der Zeit entstanden als Reaktion darauf Institutionen der Inneren Mission und des diakonischenHandelns.Das Seminar zeichnet erstens die Geschichte von der Inneren Mission bis zum Diakonischen Werk der EKD in derGegenwart nach, analysiert zweitens semantische Entwicklungen und drittens schließlich diakonie-theologischeKonzepte.Literatur: Literatur wird im Seminar genannt.In Archiven und mit Handschriften arbeiten - Nr. 1004131Übung - Prof. Dr. Thomas K. KuhnZeit: Di 18-20 Uhr sowie am 18.10.2013, 13-17 Uhr, Landeskirchliches Archiv in der R.-Petershagen-Allee 3 undam 19.11.2013, 9-12 Uhr, Universitäts-Archiv in der Baderstr. 4/5 • Ort: SR, Am Rubenowplatz 2/3• Studierende: PA/D/MTModul: Aufbaumodul Schwerpunkte kirchenhistorischer Wissenschaft (MT, P) [2 LP]; Wahlpflichtveranstaltungim Basis- und AufbaubereichVoraussetzungen: keineKonstituierende Sitzung: 15.10.2013Geschichtsschreibung lebt von der Arbeit mit Quellen. Ein Teil dieser Quellen lagert in Archiven und ist häufigals Handschrift überliefert. In der Übung werden Sie in das Arbeiten mit handschriftlichen Texten v.a. aus dem18. und 19. Jahrhundert eingeführt sowie in das Arbeiten in Archiven. Diese Kenntnisse sind mit Blick auf Pfarrarchiveoder historische Projekte mit Schülern und Schülerinnen von besonderer Relevanz.Literatur: Literatur wird im Seminar genanntKirchengeschichtliche Sozietät - Nr. 1004133Oberseminar - Prof. Dr. Thomas K. KuhnZeit: 08.11.2013 Exkursion nach Berlin (siehe unten); 10.01.2014 in Rostock; 21.01.2014 in Greifswald (18-20Uhr) • Ort: n.V. • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Wahlpflichtveranstaltung im AufbaubereichVoraussetzungen: Besonderes Interesse an der KirchengeschichteIn der LV beschäftigen wir uns mit eigenen Arbeiten der Teilnehmenden sowie mit kirchenhistorischenNeuerscheinungen. Zudem sollen methodische Fragen gegenwärtiger Historiographie diskutiert werden.Anmeldung beim Dozenten erbeten.Literatur: Literatur wird in der Lehrveranstaltung genannt.Leben nach Luther - Exkursion ins Deutsche Historische Museum (Pfarrhausausstellung) - Nr. 1004195Exkursion - Prof. Dr. Thomas K. KuhnZeit: 08.11.2013 • Ort: Berlin – Deutsches Historisches Museum • Studierende: PA/D/MT, LAVoraussetzungen: Verbindliche Anmeldung bis zum 28.10.2013 bei Frau Schöning!Abfahrt: 07.26 Uhr – Greifswald (ICE)Ankunft: 09.49 Uhr – BerlinIm Museum: 10.30 Uhr mit Führung durch die Ausstellung „Leben nach Luther – EineKulturgeschichte des evangelischen Pfarrhauses“Rückfahrt: 18.20 Uhr – BerlinAnkunft: 20.33 Uhr – GreifswaldDie Kosten betragen ca. 30,00 Euro (Zugfahrt + Eintritt für Museum).Bitte melden Sie sich verbindlich bei Frau Schöning mit der Hinterlegung der 30,00 Euro bis zum 28.10.2013 an!Grundtexte der Kirchen- und Theologiegeschichte IV (Lektüre zur Vorlesung KG IV) - Nr. 1004235Lektüre/Übung - Reinhardt WürkertZeit: Do 16-18 Uhr • Ort: Pet 2, R.-Petershagen-Allee 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Basismodul Einführung in die Kirchen- und Theologiegeschichte (MT, P) [1 LP]; Wahlpflichtveranstaltungim Basis- und Aufbaubereich; Basis- und Aufbaumodul Christentumsgeschichte (LA)Voraussetzungen: Teilnahme an der Vorlesung KG IVDie Übung dient dazu, die in der Vorlesung gehörten Inhalte durch Quellenlektüren zu vertiefen. Es besteht dieMöglichkeit, einzelne Themen breiter als in der Vorlesung zu bearbeiten.Literatur: Sucker, Wolfgang; Schmidt, Kurt Dietrich (Hg.): Quellen zur Konfessionskunde, Reihe A: RömischkatholischeQuellen, Lüneburg 1954–1962; Konfessionskundliches Institut des evangelischen Bundes (Hg.):Quellen zur Konfessionkunde, Reihe B: Protestantische Quellen, Lüneburg 1957–1971.Frauen im Pietismus - Nr. 1004337Übung - Marita GrunerZeit: Di 12-14 Uhr • Ort: SR, Am Rubenowplatz 2/3 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Aufbaumodul Schwerpunkte kirchenhistorischer Wissenschaft (MT, P) [2 LP] Wahlpflichtveranstaltungim Basis- und Aufbaubereich; Aufbaumodul Christentumsgesschichte (LA)Voraussetzungen: keineNach wie vor ist es eine mühsame Angelegenheit, den Frauen in der Kirchengeschichte auf die Spur zukommen. Sie verschwinden oft im Schatten großer Theologen. Wir wollen uns im Sinne der Alltagsgeschichteverschiedenen Frauen aus der Zeit des Pietismus mit Hilfe von Selbst- und Fremdzeugnissen nähern.Literatur: Literatur wird in der Veranstaltung genannt.40 41


Exkursion des Lehrstuhls Kirchengeschichteins Deutsche Historische Museum – PfarrhausausstellungDie Reihe »Theologie kompakt« aus dem Calwer VerlagJetzt in 3. AuflageTheologie kompaktn will den gegenwärtigen Standtheo logischer Wissenschaftall gemein verständlich präsen -tierenctb 92. 176 S., 10 Abb.e 12,95 · ISBN978-3-7668-3754-7ctb 95. 176 Seitene 12,95 · ISBN978-3-7668-3976-3n stellt Studierenden der Theologie,insbesondere für dasLehramt sowie die neuenakademischen Abschlüsse,examensrelevantes theolo -gisches Wissen bereitn richtet sich an Studierende undinteressierte Laien, die einenfundierten Überblick über dieTheologie erhalten möchtenTheologie kompakt bietetwww.calwer.comctb 91. 174 Seitene 12,95 · ISBN978-3-7668-3753-0www.calwer.comctb 93. 172 Seitene 12,95 · ISBN978-3-7668-3755-4n in gut verständlicher Form undohne die Voraussetzung derKenntnis der alten Sprachenstudien- und examens relevantesGrund- und Überblickswissenn einen praxisorientierten Schwerpunktauf didaktischen Frage -stel lungenMengenpreise:ab 10 Ex. e 10,95 · ab 25 Ex. e 8,95STARTctb 96. 192 Seitene 12,95 · ISBN978-3-7668-3991-6ctb 94. 165 Seitene 12,95 · ISBN978-3-7668-3756-1Kombi-Paket Angebot: Theologiekompakt · 6 Bände zusammene 49,90 · ISBN 978-3-7668-3947-3(Sie sparen e 27,80 im Vergleichzum Einzelpreis.)www.calwer.comCalwer Verlag · Löffelstraße 4 · 70597 Stuttgart · AuslieferungBrockhaus Commission, Kornwestheim · Tel. 0 71 54 /13 27 37Fax 0 71 54 /13 27 13 · E-Mail: calwer@brocom.deAnz_Calwer_Greifswald_Uni_A4_30_11_2012.indd 1 30.11.12 12:1742 43


Victor-Schultze-InstitutSystematische TheologieProf. Dr. Heinrich AsselLehrstuhlinhaberRaum 119 • +49 (0)3834 86-2503assel@uni-greifswald.deSprechzeiten:Di 13 00 -14 00Die nach Victor Schultze benannte Sammlung ist am1. Dezember 1884 durch ministeriellen Beschluss genehmigtund damit begründet worden. Angeregt hattedies Professor Victor Schultze, der am 13. Dezember1851 in Fürstenberg im hessischen Waldeck geborenwurde und seit 1883 als Dozent in Greifswald wirkte.1884 wurde er zum außerplanmäßigen und 1888zum planmäßigen Professor ernannt. Er vertrat ander Theologischen Fakultät Kirchengeschichte unddie damit verbundene Christliche Archäologie. Seinewissenschaftliche Arbeit widmete er vor allem derArchäologie und Kunstgeschichte. 1926 wurde VictorSchultze emeritiert; er verstarb am 6. Januar 1937in Greifswald. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde1946 das Traditionsinstitut gegründet, das bis heuteden Namen von Victor Schultze trägt. Im Jahre 2005wurde der Lehrstuhl für Christliche Archäologieauf Grund der Sparvorgaben von Land und Rektorataufgegeben; mit dem Sommersemester 2010 endetendie bis dahin vorgehaltenen Veranstaltungen zurChristlichen Archäologie.Die Sammlung wird für die nächsten Jahrzehnte eineMahnung darstellen, dieses Erbe nicht zu vergessen.Sie stellt - obwohl aus dem 19. Jahrhundertstammend und unter wissenschaftlich andersgearteten Auffassungen hervorgegangen - den Ansatzfür eine moderne Verknüpfung und Kooperationzwischen Theologie und Archäologie sowie Kunstdar, die eigentlich nicht nur eine schöne Ergänzung,sondern eine auch inhaltliche Bereicherung für dieTheologische Fakultät bietet. Sie verweist mit ihrenExponaten auf eine Zeit, in der das Christentumwurzelt und aus der es seine Traditionskraft bezieht.Dies wird deutlich anhand der zahlreichen Replikenund Originalen, die u.a. ca. 100 spätantike Münzen,einige Lampen und Ampullen sowie etwa zweiDutzend Figuren gotischer Plastik umfassen. VieleAbgüsse geben wichtige Denkmäler der spätantikchristlichensowie der romanischen und byzantinischenKunst wieder und reichen damit zu den Wurzelnchristlicher Kunst zurück. Die der ostkirchlichenTradition zugehörigen Stücke bieten zudem einegleichsam ökumenische Perspektive.In der Vergangenheit sind sämtliche Stücke imRahmen von Lehrveranstaltungen photographisch undin einem Katalog erfasst worden. Das Material istaufbereitet, um in der geplanten Internet-Präsentationeingespeist zu werden.Es wäre wünschenswert, wenn die wissenschaftlicheAufarbeitung der Sammlung weiter vorangetriebenwerden könnte. Darüber hinaus kann die Sammlungauch in Zukunft die Lehrveranstaltungen innerhalb derTheologischen Fakultät, aber auch in Verbindung z.B.mit der Kunstgeschichte bereichern.Prof. Dr. Michael AltrippGisela NikulkaSekretärinRaum 121 • +49 (0)3834 86-2519nikulka@uni-greifswald.deSprechzeiten:Mo-Fr 8 30 -12 30PD Dr. Henning TheißenWissenschaftlicher MitarbeiterRaum 122 • +49 (0)3834 86-2506theissen@uni-greifswald.deSprechzeiten:nach VereinbarungDr. Martin LangankeWissenschaftlicher MitarbeiterRaum 118 • +49 (0)3834 86-2504martin.langanke@uni-greifswald.deSprechzeiten:Mo 11 00 -12 0044 45


Systematische TheologieVersöhnung der Welt und Auferweckung Jesu - Nr. 1005139Vorlesung - Prof. Dr. Heinrich AsselZeit: Mi 10-12 Uhr • Ort: HS 4, Rubenowstr. 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Basis- und Aufbaumodule Systematische Theologie (MT, P) [2 LP]; Wahlpflichtveranstaltung im BasisundAufbaubereich; Basis- und Aufbaumodul Systematische Theologie (LA)Voraussetzungen: keineDie christliche Lehre von der Versöhnung ist, angesichts aktueller religionsdialogischer Herausforderungen, dieneu zu gewinnende Rechenschaft von der ›Wahrheit‹ Jesu. Die Lehre vom dreifachen Versöhnungswerk Jesuwird in einer zeitgemäß erneuerten Gestalt vorgeführt:– Jesus ist stellvertretender Richter und Ort göttlicher Souveränität angesichts des Nichtigen und der Sünde.– Er ist königlicher Mensch und Bild göttlicher Liebe angesichts des Leidens und der Armut.– Dies mündet in den Begriff des Auferweckten als prophetisches Licht der Welt. Er steht für die Orientierungim Gedächtnis des trinitarischen Gottes, der im Namen ›Jesus‹ in Trinität und Tetragramm Hoffnung wider undüber alle Hoffnung begründet.Im Diskurs mit jüdischen Versöhnungskonzepten und politisch-religiösen Versöhnungsideologien wird diechristliche Versöhnungslehre profiliert.Literatur: G. Sauter/H. Assel, „Versöhnung“ als Thema der Theologie, TB 92, Gütersloh 1997.Das Zweite Vatikanische Konzil – Evangelisch-katholische Ökumene heute - Nr. 1005143Hauptseminar/Übung - Prof. Dr. Heinrich Assel; PD Dr. Henning TheißenZeit: Di 14-16 Uhr • Ort: Pet 2, R.-Petershagen-Allee 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Aufbaumodul Systematische Theologie (MT, P) [3(+7) LP]; Wahlpflichtveranstaltung im Basis- undAufbaubereich; Aufbaumodul Systematische Theologie (LA)Voraussetzungen: Proseminar Systematische TheologieDas 50jährige Jubiläum des Zweiten Vatikanischen Konzils fordert auch von evangelischen Theologinnen undTheologen eine genaue Kenntnis der zentralen Beschlüsse und Texte des Konzils. Im Zentrum stehen:– die dogmatischen und pastoralen Konstitutionen über die Kirche(n), die Offenbarung und den Weg der Kirche(n)in der modernen Welt,– das Ökumenismus-Dekret,– das Dekret über die Anerkennung der Menschenrechte– und die Liturgiereform.Die Frage ist: Wie kann heute ein ökumenisches Gedenken an das Zweite Vaticanum und an die Reformationaussehen? Welches sind die wesentlichen Errungenschaften des Zweiten Vaticanums? Wo steht die evangelischkatholischeÖkumene heute?Literatur: Eine Literaturvorstellung findet zu Beginn der Veranstaltung statt.Systematische TheologieGott in christlichen und jüdischen Traditionen - Nr. 1005141Hauptseminar - Prof. Dr. Heinrich AsselZeit: Mi 14-16 Uhr • Ort: SR, Am Rubenowplatz 2/3 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Aufbaumodul Systematische Theologie (MT, P) [3(+7) LP]; Wahlpflichtveranstaltung im Aufbaubereich;Aufbaumodul Systematische Theologie (LA)Voraussetzungen: abgeschlossenes Basismodul Systematische TheologieGrundfragen der christlichen Gotteslehre werden anhand eines klassischen Vertreters, nämlich Thomasvon Aquin, und eines modernen Autors, nämlich Karl Barth, erarbeitet und diskutiert. Es wird thematisch umGottesbeweise, um das analogische Reden von Gott, um Gottes Freiheit als Schöpfer der Welt und um denNamen Gottes gehen.Ziel des Seminars ist es, zwei Grundansätze christlicher Gotteslehre kennenzulernen und zu verstehen, warum undwie die christliche Gotteslehre im 20. Jahrhundert umgebildet wurde. Darüber hinaus soll gezeigt werden: Sowohlbei Thomas von Aquin wie bei Karl Barth steht die christliche Gotteslehre in intensiven Auseinandersetzungenmit jüdischen Gottesdenkern, im einen Fall im Dialog mit Moses Maimonides, im anderen Fall im Dialog mitHermann Cohen. Dies weist ins 21. Jahrhundert.Literatur: H. Assel, Name und Idee des einzigen Gottes – Cohen und die Theologie, in: M. Morgenstern; H.-M.Dober (Hg.), Hermann Cohen und die Evangelische Theologie, Tagung der Hermann-Cohen-Gesellschaft 2011 inTübingen, RPT 65, Mohr Siebeck Tübingen 2012, 162-175.Systematische Theologie der Gegenwart - Nr. 1005145Blockoberseminar - Prof. Dr. Heinrich AsselZeit: 25./26.01.2014 • Ort: SR, Am Rubenowplatz 2/3 • Studierende: PA/D/MT, LA auf AnfrageModul: Wahlpflichtveranstaltung im Aufbaubereich [1(+7 bei eigener Diskussionsvorlage) LP]Voraussetzungen: Pro- und Hauptseminarschein in Systematischer TheologieIm Entstehen befindliche Doktorarbeiten werden vorgestellt und intensiv diskutiert. Fortgeschrittene, interessierteStudierende können auf Anfrage teilnehmen.Theologie und Ethik der Psalmen - Nr. 1001109Seminar - Prof. Dr. Stefan Beyerle, Prof. Dr. Heinrich AsselZeit: Mo 16-18 Uhr • Ort: SR 142, Wollweberstr. 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Aufbaumodul Texte und Themen des AT (MT, P) [2 LP]; Interdisziplinäres Aufbaumodul (MT, P) [3(+7) LP];Wahlpflichtveranstaltung im Hauptstudium; Aufbaumodul Biblische Wissenschaften (LA)Voraussetzungen: Biblicum, Hebraicum und ZwischenprüfungKommentar siehe Altes Testament S. 27-28.Wort Gottes und Offenbarung (Fundamentaltheologie) - Nr. 1005249Vorlesung - PD Dr. Henning TheißenZeit: Fr 10-12 Uhr • Ort: HS KiKl, Soldmannstr. 15 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Basismodulmodul Einführung in die Systematische Theologie (MT, P) [2 LP]; Wahlpflichtveranstaltung46 47


Systematische TheologieSystematische Theologieim Basis- und Aufbaubereich; Aufbaumodul Systematische Theologie (MT, P) [2 LP]; Basis-und AufbaumodulSystematische Theologie (LA)Voraussetzungen: keineDie christliche Theologie fundiert ihren Erkenntnisanspruch grundsätzlich auf Offenbarung. Verschiedene, auchinnerkirchliche Infragestellungen des Offenbarungskonzepts haben zu dessen Präzisierung (z.B. sola scriptura inder Reformation) geführt, nicht aber jenen Grundsatz beseitigt, auch nicht in der Aufklärung, die die neuzeitlicheTheologie dazu herausgefordert hat, Offenbarung im Einklang mit dem Selbstbewusstsein des religiösen Subjektszu denken.Die Vorlesung legt vor dem lehrgeschichtlichen Hintergrund den Schwerpunkt auf ein gegenwärtiges Verständnisvon Offenbarung. Ist im 20. Jahrhundert Offenbarung auf evangelischer wie katholischer Seite als rückhaltloseSelbstoffenbarung Gottes im »Wort« zur Abwehr von daneben oder dagegen stehenden Offenbarungsansprüchenentwickelt worden, so scheint »Wort Gottes« gegenwärtig stärker die menschliche und lebensweltlicheWirklichkeit dieser Offenbarung zu betonen. Die Vorlesung entwickelt so einen gegenwärtig verantwortbarenOffenbarungsbegriff und deckt damit den Lern- und Themenbereich der Fundamentaltheologie ab.Literatur: Joachim Ringleben, Gott im Wort. Luthers Theologie von der Sprache her, Tübingen 2010 (HUTh57); Eilert Herms, Phänomene des Glaubens. Beiträge zur Fundamentaltheologie, Tübingen 2006; Karl Barth,Prolegomena zur Kirchlichen Dogmatik (= KD I/1), München 1932 u.ö.Einführung in die Ethik anhand des Themas »Familienethik« - Nr. 1005251Übung - PD Dr. Henning TheißenZeit: Do 14-16 Uhr • Ort: SR 143, Wollweberstr. 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Basismodul Einführung in die Systematische Theologie (MT, P) [2 LP]; Basismodul SystematischeTheologie (LA)Voraussetzungen: keineSeit die reguläre EKD-Kammer für Ehe und Familie nach 1997 nicht mehr neu berufen wurde, haben sichim gesellschaftlichen Leben viele Neuerungen (z.B. Lebenspartnerschaftsgesetz, 2000) ergeben, die füreine evangelische Familienethik relevant sind. Die Übung will eine Orientierung in Grundfragen diesesEthikbereichs geben und geht dazu methodisch zweigleisig vor. Neben die anwendungsbezogene Analyseexemplarischer Dokumente des kirchlichen Diskurses seit dem »Jahr der Familie« (1994) tritt die konzeptionelleAuseinandersetzung mit theologischen Familienethiken, die verschiedene, auch interdisziplinäre Ethikansätzeund konfessionelle Traditionen repräsentieren. Dabei wird auch die methodische Schulung vermittelt, die zurstudentischen Arbeit an ethischen Themen erforderlich ist.Zur erfolgreichen Absolvierung der Übung zählt die Lösung von Arbeitsaufgaben, die im Laufe des Semestersgestellt werden.Literatur: Gottes Gabe und persönliche Verantwortung. Zur ethischen Orientierung für das Zusammenleben inEhe und Familie, hg.v. Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), 1997 (DEKD 142); Eilert Herms,Liebe, Sexualität, Ehe. Unerledigte Themen der Theologie und der christlichen Kultur, in: ZThK 96 (1999) 94–135;Brent Waters, The Family in Christian Social and Political Thought, Oxford 2007.Einführung in die Glaubenslehre – Das Theodizee-Problem - Nr. 1005353Proseminar - Dr. Martin LangankeZeit: Mo 12-14 Uhr • Ort: SR 142, Wollweberstr. 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Basismodul Einführung in die Systematische Theologie (MT, P) [3(+5) LP]; Basismodul Philosophie (MT, P)[3(+4) LP]; Basismodul Systematische Theologie (LA)Voraussetzungen: Regelmäßige Teilnahme an Seminar und Tutorium, schriftliche semesterbegleitendeHausarbeitDie Frage, ob und ggf. wie sich ein Gottesbegriff, der Gott einerseits als Urheber und/oder Erhalter der Welt(Schöpfer) konzipiert und ihm andererseits die metaphysischen Prädikate der Allwissenheit, Güte und Allmachtzuschreibt, mit dem Faktum verträgt, dass wir die Welt und das Leben von Mensch und Tier, zumindest immerauch, als leidhaft und bedrückend erfahren, beschäftigt Theologie und philosophische Gotteslehre seit ihrerExposition im Rationalismus durch Leibniz.Das Seminar verfolgt das Ziel, ausgehend von einer genauen Lektüre der zentralen Abschnitte von Leibniz‘Theodizee-Schrift die methodischen und konzeptionellen Voraussetzungen des Theodizee-Problems scharfherauszuarbeiten und sodann die in Reaktion auf Leibniz von der Religionsphilosophie des 19. und 20.Jahrhunderts ausgearbeiteten Lösungs- oder Auflösungsvorschläge einer kritischen Analyse und Würdigung zuunterziehen. In diesem Sinne korrespondiert das Seminar thematisch mit dem HS »Malum- das Böse, die Sünde,das Entsetzliche« von Prof. Dr. Assel aus dem zurückliegenden SoSe 2013.Das Seminar wird von einem obligatorischen Tutorium begleitet.Literatur: G. W. Leibniz, Die Theodizee I-II, Französisch und Deutsch, hg. v. Herbert Herring (= Ders. PhilosophischeSchriften Bd. 21), Frankfurt 1996.Repetitorium Systematische Theologie - Nr. 1005355Übung - Dr. Martin LangankeZeit: Di 12-14 Uhr • Ort: Pet 2, R.-Petershagen-Allee 1 • Studierende: PA/D/MT, LA nur mit Hauptfach ReligionModul: Integrationsmodul II (MT, P) [3 LP]Voraussetzungen: Das Repetitorium richtet sich an fortgeschrittene Studierende in der Phase derExamensvorbereitung. Persönliche Anmeldung vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlichAusgehend von dem am Lehrstuhl verwendeten Arbeitsmaterial (F. Mildenberger/H. Assel, Grundwissender Dogmatik, 4. Aufl. Stuttgart 1995) bietet das Repetitorium Examenskandidatinnen und -kandidatendie Möglichkeit einer methodisch und fachlich angeleiteten Wiederholung (keinesfalls Erstaneignung)des Examensstoffes in Systematischer Theologie. Hauptziel ist die Unterstützung bei der Erlangung derPrüfungsfähigkeit, d.h. einer eigenständigen schriftlichen und mündlichen Wiedergabe erarbeiteter Inhalteeinschließlich der spontanen Auseinandersetzung mit Einwänden. Zu diesem Zweck geht die Lehrveranstaltungin den Arbeitsformen von der studentischen Präsentation aus. Die Voraussetzungen hinsichtlich Arbeitsaufwandund Mitarbeit sind für die Teilnehmenden daher hoch. Probeklausur und Prüfungssimulation sind ebensoobligatorisch wie die vorbereitende Lektüre eines neueren Dogmatik-Entwurfes.Literatur: F. Mildenberger/H. Assel, Grundwissen der Dogmatik, Stuttgart 4 1995.48 49


Prof. Dr. Michael HerbstLehrstuhlinhaberRaum 203 • +49 (0)3834 86-2521herbst@uni-greifswald.deSprechzeiten:Do 10 00 -13 00Praktische TheologieManuela KindermannSekretärinRaum 204 • +49 (0)3834 86-2528 • Fax +49 (0)3834 86-2527manuela.kindermann@uni-greifswald.deSprechzeiten:Mo-Fr 8 00 -12 00N.N.Wissenschaftliche MitarbeiterinRaum 209 • +49 (0)3834 86-2526Sprechzeiten:Do 10 00 -12 00und nach Vereinbarung52 53


Praktische TheologieIn jeder Beziehung beistehen – Einführung in die Evangelische Seelsorge - Nr. 1007157Vorlesung - Prof. Dr. Michael HerbstZeit: Fr 8-10 Uhr • Ort: HS 4, Rubenowstr. 1 • Studierende: PA/D/MTModul: Basismodul Praktische Theologie/Gemeindepädagogik (MT, P) [3(+5) LP]Voraussetzungen: keineDie Vorlesung wird sich mit biblisch-theologischen und historischen Aspekten der Seelsorgelehre beschäftigen,die Beziehung von Seelsorge und Psychologie reflektieren und einige zeitgenössische Seelsorgekonzeptionenvorstellen. Außerdem sollen exemplarische Methoden im Blick auf Praxisfelder der Seelsorge dargestellt werden.Literatur: Michael Herbst: beziehungsweise. Grundlagen und Praxisfelder evangelischer Seelsorge, Neukirchen-Vluyn 2012.»Wir predigen nicht uns selbst« – Predigt und Gottesdienst - Nr. 1007159Homiletisch-Liturgisches Hauptseminar - Prof. Dr. Michael Herbst, Prof. Dr. Matthias SchneiderZeit: Do 14-16 Uhr • Ort: SR 24, Domstr. 20a • Studierende: PA/D/MTModul: Aufbaumodul PT 1 Predigt und Gottesdienst (MT, P) [2(+5) LP]Voraussetzungen: exeget. und syst.-theolog. Hauptseminar, die Teilnahme am Blockseminar »Gottesdienstbuch,Verkündigung und liturgische Präsenz © « ist verpflichtend und kann auch mit einem Proseminarscheinabgeschlossen werden, falls landeskirchliche Zugangsbedingungen zum Examen einen solchen Schein (noch)verlangen.Hinweis: Die Seminargröße ist begrenzt. Anmeldung im Büro des Lehrstuhls bei Frau Kindermann ab 01.09.2013.Die Zulassung erfolgt nach Datum des Eingangs der Anmeldung und nach Prüfung der Voraussetzungen. Bittemelden Sie sich im Vorfeld, falls Sie Zulassungsvoraussetzungen noch nicht erfüllen können, aber dennoch gernam Seminar teilnehmen wollen.Dieses Seminar leitet zur Vorbereitung einer Predigt in sieben Schritten an: Einordnung ins Kirchenjahr –Persönliche Betrachtung – Exegetische Erarbeitung – Homiletische Besinnung – Rhetorische Gestaltung –LiturgischeGestaltung – Präsenz und Präsentation. Die erarbeiteten Gottesdienste sollen in einer separatenVeranstaltung auch in Wochengottesdiensten gefeiert, die Predigten gehalten und anschließend mit der Gemeindeaus Studierenden und Gemeindegliedern besprochen werden. Das Seminar wird in enger Zusammenarbeit mitdem Institut für Kirchenmusik undMusikwissenschaft durchgeführt.Literatur: M.Herbst/M. Schneider, »... Wir predigen nicht uns selbst« - Predigt und Gottesdienst, Neukirchen-Vluyn 4. Aufl. 2012; R.Conrad/M. Weeber (Hg.), Protestantische Predigtlehre: Eine Darstellung in Quellen,Tübingen2012; M. Meyer-Blanck, Gottesdienstlehre, Tübingen 2011.Das Evangelische Gottesdienstbuch, Verkündigung und liturgische Präsenz - Nr. 1007161Blockseminar und Studientag - Prof. Dr. Michael HerbstZeit: Blockseminar 25.-27.10.2013 und Studientag (ein Freitag im November 10-16 Uhr) • Ort: extern •Studierende: PA/D/MTModul: Aufbaumodul PT 1 Predigt und Gottesdienst (MT, P) [1 LP]Voraussetzungen: Teilnahme am Homiletisch-Liturgischen Seminar oder Studium der KirchenmusikBlockseminar: Das Evangelische Gottesdienstbuch bedeutet einen Paradigmenwechsel in der Liturgik: Weg vonder Agende, aus der man „Messen lesen“ kann, hin zum Werk- und Arbeitsbuch, mit dem man Gottesdienstinnerhalb eines stabilen Rahmens variabel gestalten kann. Damit sind aber auch veränderte Anforderungenan Liturgen und Liturginnen, an Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen gestellt. Der Gottesdienst wird zurGestaltungsaufgabe, bei der die ganze Gemeinde beteiligt werden soll und kann. Dieses erste Blockseminarführt vom25.-27.10.2013 in Geschichte, Theologie und Praxis des Evangelischen Gottesdienstbuches ein. Esist zugleich verpflichtend für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Homiletisch-Liturgischen Seminars. EinpersönlicherUnkostenbeitrag von insgesamt ca. 50 € muss erhoben werden für Unterkunft und Verpflegung amTagungsort.Studientag: Der Schauspieler Thomas Kabel hat darauf hingewiesen, dass auch Gottesdienste „inszeniert“werden. Wer gottesdienstlich handelt, ist zwar kein „Schauspieler“, aber er bewegt sich in einemöffentlichenRaum, spricht, zeigt Mimik und Gestik, schreitet und steht an unterschiedlichen Orten. Darum gehtes um das Erarbeiten eines persönlichen „Gestogramms“. Der Studientag kann ein erster Schritt auf diesem Wegsein. An vorbereiteten liturgischen Stücken wird liturgisches Verhalten geübt, besprochen und erneut geübt.Margret Laudan ist lizensierte Trainerin in „liturgischer Präsenz © “. Der Studientag kann nur besucht werden inVerbindung mit dem Homiletisch-Liturgischen Seminar und dem o. a. Blockseminar.Literatur: Evangelisches Gottesdienstbuch, Bielefeld 1999; Thomas Kabel, Handbuch Liturgische Präsenz. Zurpraktischen Inszenierung des Gottesdienstes. Gütersloh 2002.Aktuelle praktisch-theologische Forschungsperspektiven - Nr. 1007163Oberseminar - Prof. Dr. Michael HerbstZeit: 6./7.12.2013 • Ort: Gästehaus des Kath. Militärbischofs Berlin • Studierende: Doktoranden und Habilitandender Praktischen TheologieModul: ohne Modulzuordnung [1 LP]Voraussetzungen: Zulassung als Doktorand/Habilitand oder persönliche AnmeldungDie Doktoranden und Habilitanden in der Praktischen Theologie stellen in diesem Blockseminar ihre Forschungsprojektevor und diskutieren sie miteinander.Literatur: nach Absprache.Gottesdienst und Verkündigung - Nr. 1007165Übung - Prof. Dr. Michael HerbstZeit: Mo 18-20 Uhr • Ort: Pet 1, R.-Petershagen-Allee 1 • Studierende: PA/D/MTModul: Aufbaumodul PT 1 Predigt und Gottesdienst (MT, P) [4 LP]Voraussetzungen: siehe Homiletisch-liturgisches SeminarPraktische TheologieIn dieser Übung wird weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Homiletisch-Liturgischen Seminar dieMöglichkeit gegeben, ihre ausgearbeiteten Gottesdienst- und Predigtentwürfe in der Praxis auszuprobieren.Die Gottesdienste werden als Wochengottesdienste in einer Greifswalder Kirchengemeinde gefeiert undanschließend mit den Gemeindegliedern ausgewertet. Die Übung kann nur in Zusammenhang mit dem54 55


Institut zur Erforschung von Evangelisation und GemeindeentwicklungInstitut zur Erforschung von Evangelisation und GemeindeentwicklungPastor Jens MonseesWissenschaftlicher Mitarbeiter+49 (0)3834 86-2537jens.monsees@uni-greifswald.deSprechzeiten:nach VereinbarungPfr. Georg WarneckeWissenschaftlicher Mitarbeiter+49 (0)3834 86-2534georg.warnecke@uni-greifswald.deSprechzeiten:nach VereinbarungForschung und Lehre zu missionarischer Gemeindeentwicklungund Evangelisation bilden die Schwerpunkteder Arbeit des lEEG. Dabei ist ein ganzheitlicherAnsatz von Mission leitend, der diakonischeund evangelistische Schwerpunkte integriert. DaslEEG forscht und lehrt in ökumenischem Horizontund internationaler Vernetzung. Das lEEG ist daseinzige universitäre Institut im deutschsprachigenRaum, das sich mit Fragen der missionarischen Gemeindeentwicklungbeschäftigt. 2004 als Hoch schulinstitutder Theologischen Fakultät der Ernst MoritzArndt Universität Greifswald gegründet, folgt esu. a. Impulsen der Leipziger EKD-Synode 1999, diesich zur »Rehabilitation« des Missionsthemas in derEvangelischen Kirche befasste. Am lEEG sind zurzeitsieben Mitarbeiter beschäftigt, die fast ausschließlichdurch Drittmittel finanziert werden. Konkret widmetsich das lEEG u. a. den ForschungsschwerpunktenKirche in ländlichen Räumen, Evangelistische Homiletik,Glaubenskurse und Konversion (Wie fin denErwachsene zum Glauben?). Darüber hinaus geschiehtForschung am lEEG durch die Begleitung vonQualifikationsarbeiten sowie durch Publikationen undSymposien. Das Lehrangebot zielt auf die (Weiter-)Bildung sowohl von Studierenden der Theologieals auch von Pfarrerinnen und Pfarrern. Zudemist das lEEG mit den Aufgaben der Agentur fürmissionarische Dienste im Pommerschen Evan gelischenKirchenkreis (Evangelisch-Lutherische Kir chein Norddeutschland) betraut und berät beispielsweiseSynoden, Kirchenleitungen und kirchliche Führungskräfte. Das lEEG ist aus Drittmitteln finanziertdurch die EKD, verschiedene evangeli scheLandeskirchen sowie z.B. die Deichmann-Stiftung(Essen), die Stiftung Christliche Medien (SCM) und dieArbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD).Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unddas Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswaldunterstützen das IEEG bei der Durchführung vonSymposien.Weitere Informationen unter:www.ieeg-greifswald.deN.N.Wissenchaftlicher Mitarbeiter+49 (0)3834 86-2535Sprechzeiten:nach Vereinbarung58 59


Institut zur Erforschung von Evangelisation und GemeindeentwicklungGrundthemen der Missionstheologie - Nr. 1007471Übung - Dr. Martin ReppenhagenZeit: Mi 8-10 Uhr • Ort: Pet 2, R.-Petershagen-Allee 1 • Studierende: PA/D/MT, LAModul: Basismodul Missions- und Sozialwissenschaft (MT, WP) [2 LP]Voraussetzungen: keineDie EKD und der Evangelisch-Theologische Fakultätentag haben eine gemeinsame Rahmenordnung verabschiedet,mit der die theologische Teildisziplin »Missionswissenschaft bzw. Interkulturelle Theologie« als fürdas Theologiestudium verpflichtend gewertet wurde. Gleichzeitig ist das jüngste theologische Fach im Umbruch.Kann heute noch von Mission geredet werden und soll dies im Sinne einer interkulturellen oder gar interreligiösenTheologie geschehen? Wie kann sich ein eigenständiges Fach im Fächerkanon der theologischen Disziplinenbegründen? Während die einen Mission als einen Geburtsfehler des Christentums werten, werten andereMission bzw. die missio Dei als Konstitutivum des christlichen Glaubens. Beinahe entsteht der Eindruck, dassdie deutschen Kirchen Mission und Evangelisation wieder neu entdeckt haben, sich aber das theologische Fachder Missions- und Religionswissenschaft davon verabschiedet. Hier will die Lehrveranstaltung einen Einblickin die gegenwärtige Diskussion geben und die verschiedenen Positionen miteinander ins Gespräch bringen.Welchen Stellenwert haben auch zukünftig Mission und Evangelisation in einem Fach »Missionswissenschaftbzw. Interkulturelle Theologie«?Literatur: Bosch, David J.: Mission im Wandel. Paradigmenwechsel in der Missionstheologie, hg. von MartinReppenhagen, Gießen u.a. 2012; Wrogemann, Henning: Interkulturelle Theologie und Hermeneutik: Grundfragen,aktuelle Beispiele, theoretische Perspektiven, Gütersloh 2012.Wilfried HärleWarum Gott?Für Menschendie mehr wissen wollenTheologie fürdie Gemeinde (ThG) | I/1312 Seiten | 12 x 19 cmPaperbackISBN 978-3-374-03143-6€ 14,80 [D]Den eigenen Glauben verstehen und erklären können ist geradein unserer säkularisierten Welt wünschenswert. Nicht nur,um im Gespräch mit Anders- und Nichtgläubigen bestehen zukönnen, sondern auch, um die eigene christliche Über zeugungzu stärken. Wilfried Härle bietet dafür eine konkrete Hilfe,indem er die theologischen Zusammenhänge leicht verständlicherklärt und darstellt, was es mit dem Glauben an Gott auf sichhat, wodurch er entsteht und was er bedeutet. Im Zentrum stehtdabei die Trinitäts lehre, also die Lehre von Gott als Vater, Sohnund Heiligem Geist, die der Inbegriff des christlichen Gottesverständnissesist. Jedes Kapitel endet mit einer Sammlungwichtiger Texte aus Bibel, Kirchen- und Theologiegeschichtesowie aus Philosophie und Literatur.Diese Textauswahl stellt zugleich eine ideale Gesprächsgrundlagefür die Arbeit in Gruppen dar. Härles »Laiendogmatik« imbesten Sinne sollte künftig in keiner Gemeinde fehlen.60 61


Überblick über die Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Modulen(WiSe 2013/14)Überblick über die Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Modulen(WiSe 2013/14)SprachenVeranstaltungModulzuordnung durch Angabe der möglichen LeistungspunkteMännchen: Ivrit I, I, II, III (Ü), auch im SoSe 2(+3) XRuwe: Biblisches Hebräisch (Ü), auch im SoSe 8(+4)N.N.: Altgriechisch I I (Ü) 8 GN.N.: Altgriechisch II II (Ü) 12(+4) GN.N.: Latinum I I (Ü) 10N.N.: Latinum II II (Ü) 10(+4)Rehm: Einführung in das theologische Studium (Ü) 3(+2)Kuhn: Das Christentum in Antike und Mittelalter (KG I I von IV)(V) 2 2 G/R 2 XKuhn: Einführung in die Konfessionskunde (KG IV von IV) (V) 2 2 G/R 2 G/R XKuhn: Geschichte der Diakonie im 19. und 20. Jahrhundert (HS) 3(+7) 3 G/RKuhn: Repetitorium KG (Ü) 3Kuhn: In Archiven und mit Handschriften arbeiten (Ü) 2 2 2 XKirchengeschichteGummelt: Theologie in Kloster und Universität (12.-15.Jh.) (V) 2 G/R 2 2 G/R XKuhn: Kirchengeschichtliche Sozietät (OS), Block 2Kuhn: Das Christentum in Reformation und früher Neuzeit (KG II II vonIV) (V)2 2 G/R 2 G/R XKuhn: Das Kirchenjahr: Geschichte-Theologie-Frömmigkeit (V) 2 2 G/R 2 G/R XKuhn: Protestantismus und Nationalismus. Der I. I. Weltkrieg im Spiegelevangelischen Schrifttums (HS)3(+7) 3 G/RWürkert: Grundtexte der Kirchen- und Theol.gesch. IV (Ü zur V) 1 1 G/R 1 G/R XWürkert: Kirchengeschichte im schul. und kirchl. Unterricht (Ü) 2Gruner: Frauen im Pietismus (Ü) 2 2 2 G/RGruner: Die Herrnhuter Brüdergemeine (PS) 3(+5) G/RErläuterungen:V: Vorlesung; Ü: ÜbungHS: Hauptseminar; OS: Oberseminar; PS: ProseminarGraue Hinterlegung: Veranstaltungen finden im SoSe 2014 statt.TG: TheologiegeschichteRW-IT: Religionswissenschaft/Interkulturelle TheologieGS II: General Studies IIMT: Studiengang „Magister Theologiae“LA: Lehramts-Studiengänge für Gymnasium und Regionalschule(G: LA Gymnasium; R: LA Regionalschule)P: Pfl icht; WP: WahlpflichtAlle Angaben ohne Gewähr.„Hebräisch“ (MT & LA Gym)„Griechisch“ (nur MT)„Ntl. Griechisch“ (nur LA Gym)Sprachmodule„Latein“ (MT & LA Gym)„Propädeutikum“„Einführung in die KG & TG“Interdisziplinäres ModulRW-IT 1 „Grundkurs Judentum“Wahlveranstaltungen Grundstudium„Missions- & Sozialwissenschaft“„Religionspädadogik“ (10 LP)„Christentumsgeschichte“ (G: 10 LP; R: 12 LP)„Religionswissenschaft“ (nur G; 5 LP)„Texte und Themen des AT“„Texte und Themen des NT“MT P MT WP LA P MT P MT WP LA P MT PBasis- module Aufbaumodule Integration„Schwerpunkte kirchenhist. Wissenschaft“Interdisziplinäres ModulRW-IT 1 „Jüdisch-christliche Beziehungen“Wahlveranstaltungen HauptstudiumSprachmodul „Ivrit“ (auch GS II)„Religionsdidaktik 2“ (5 LP)„Christentumsgeschichte“ (G: 10 LP; R: 8 LP)„Religionswissenschaft“ (G: 10 LP; R: 5 LP)Interdisziplinäres Modul (nur G; 5 LP)Integrationsmodul I (AT/NT)Integrationsmodul II (ST/KG)Integrationsmodul III (PT/RP)ohne ModulzuordungStudium generale68 2693


Überblick über die Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Modulen(WiSe 2013/14)Überblick über die Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Modulen(WiSe 2013/14)Altes TestamentNeues TestamentVeranstaltungModulzuordnung durch Angabe der möglichen LeistungspunkteBeyerle: Einführung AT 2 – Geschichte Israel (V) 2 2 G/R 2 XBeyerle: Urgeschichte Gen 1-11 (V) 2 2 2 G/RBeyerle: Einführung in in das AT 1: 1: Literaturgeschichte des AT (V) 2 2 G/R 2 XBeyerle: Einführung in in die Exegese der Hebräischen Bibel (PS) 3(+5) G/RBeyerle: Repetitorium AT (Ü) 3Beyerle: Antik-jüdische Weisheitstexte (HS) 3(+7) 2 G/RRuwe: Proseminar für LA ohne Hebräischkenntnisse (PS)G/RBeyerle/Assel: Theologie und Ethik der Psalmen (HS) 2 3(+7) 2 G/RBeyerle/Assel u.a.: Psalmen und Psalter: musikalische, poetische, ikonologischeG/R 2 3 2und theologische Sinnbildungen (Ü)Beyerle/Ruwe: “Hodayot” (HS, zugleich Hebräisch II) II) 3(+2) 3(+7) 3 G/RRuwe/Altripp: Der Tempel Salomos & das Tempel-Motiv im Christentum (PS) 3(+5) 3(+7) 3 3Ruwe: Bibelkunde Altes Testament (Ü) 2(+2) G/RReinmuth: Das Evangelium nach Markus (V) 2 2 2 G/R XBöttrich: Der erste Brief des Paulus an die Korinther (V) 2 2 2 G/RBindemann: Der Tod Jesu -- Ereignis, Deutung, Bedeutung (HS) 3(+7) 3 G/RBöttrich: Einführung in in das Neue Testament I I (V) 2 2 G/R XBöttrich: Petrus im Neuen Testament (HS) 3(+7) 3 G/RRehm: Exegetisches Proseminar mit Griechisch (PS) 3(+5) G/RBöttrich: Examens-Repetitorium (Ü) 3Rehm: Bibelkunde Neues Testament (Ü) 2(+2) G/RN.N.: Titel noch offen (Ü) 2 2Erläuterungen:V: Vorlesung; Ü: ÜbungHS: Hauptseminar; OS: Oberseminar; PS: ProseminarGraue Hinterlegung: Veranstaltungen finden im SoSe 2014 statt.TG: TheologiegeschichteRW-IT: Religionswissenschaft/Interkulturelle TheologieGS II: General Studies IIMT: Studiengang „Magister Theologiae“LA: Lehramts-Studiengänge für Gymnasium und Regionalschule (G: LA Gymnasium;R: LA Regionalschule)P: Pflicht; WP: WahlpflichtAlle Angaben ohne Gewähr.„Propädeutikum“„Einführung in das AT“„Einführung in das NT“Interdisziplinäres ModulRW-IT 1 „Grundkurs Judentum“Wahlveranstaltungen Grundstudium„Missions- & Sozialwissenschaft“„Religionspädadogik“ (10 LP)„Biblische Wissenschaften“ (10 LP)„Religionsdidaktik 1“ (5 LP)„Religionswissenschaft“ (nur G; 10 LP)„Texte und Themen des AT“MT P MT WP LA P MT P MT WP LA P MT PBasismodule Aufbaumodule Integration„Texte und Themen des NT“Interdisziplinäres ModulRW-IT 1 „Jüdisch-christliche Beziehungen“Wahlveranstaltungen HauptstudiumReligions- und Kirchenrecht„Religionsdidaktik 2“ (5 LP)„Biblische Wissenschaften“ (10 LP)„Religionswissenschaft“ (G: 10 LP; R: 5 LP)Interdisziplinäres Modul (nur G; 5 LP)Integrationsmodul I (AT/NT)Integrationsmodul II (ST/KG)Integrationsmodul III (PT/RP)ohne ModulzuordungStudium generale70 4715


Überblick über die Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Modulen(WiSe 2013/14)Überblick über die Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Modulen(WiSe 2013/14)Systematische TheologieJUDVeranstaltungAssel: Versöhnung der Welt und Auferweckung Jesu (V) 2 2 G/R 2 2 G/R XTheißen: Eschatologie (V) 2 G/R 2 2 G/R XTheißen: Gedächtnistheorien in ihrer Bedeutung für die syst. Theologie (HS) 3(+7) 3 G/RAssel: Gott in christlichen und jüdischen Traditionen (HS) 3(+7) 3 G/RAssel/Theißen: Das II. Vatikanische Konzil – Ev.-kath. Ökumene heute (HS/Ü) 2 3(+7) 3 G/RAssel/Beyerle: Theologie und Ethik der Psalmen (HS) 3(+7) 2Theißen: Einführung in die Dogmatik anhand des Themas “Bibel und Bekenntnis” (Ü) 2 G/RLanganke: Einführung in die Ethik – Die Rolle der Intuition bei der ethischen Urteilsbildung(PS)3(+5) 3(+4) G/RBeyrich: Anthropologie (V) 2 G/R 2 G/RAssel: Systematische Theologie der Gegenwart (OS), Block 1(+7)Theißen: Wort Gottes und Offenbarung (Fundamentaltheologie) (V) 2 2 G/R 2 2 G/R XLanganke: Einführung in die Glaubenslehre – Das Theodizee-Problem (PS) 3(+5) 3(+4) G/RLanganke: Repetitorium Systematische Theologie (Ü) 3Theißen: Einführung in die Ethik anhand des Themas „Familienethik“ (Ü) 2 G/RBeyrich: “Mensch - Raum - Gott” (HS) 3(+7) 3 G/RStoellger: Barth - Kirchliche Dogmatik, Lehre vom Wort Gottes (HS) 3(+7) 3 G/RN.N.: Neuere Entwürfe zur Theologiegeschichte des 20. Jahrhunderts (Ü) 2 G/R 2 G/RStein Kokin: Blockveranstaltung JudaistikRWErdmann: Sterben und Spiritualität [Einführung in die empirischeReligionswissenschaft] (Ü), Block3(+2)3(+3)3 GErläuterungen:V: Vorlesung; Ü: ÜbungHS: Hauptseminar; OS: Oberseminar; PS: ProseminarGraue Hinterlegung: Veranstaltungen finden im SoSe 2014 statt.TG: TheologiegeschichteRW-IT: Religionswissenschaft/Interkulturelle TheologieGS II: General Studies IIMT: Studiengang „Magister Theologiae“LA: Lehramts-Studiengänge für Gymnasium und Regionalschule (G: LA Gymnasium;R: LA Regionalschule)P: Pflicht; WP: Wahlpflicht„Einführung in die ST“Interdisziplinäres Modul„Philosophie“RW-IT 1 „Grundkurs Judentum“RW-IT 2 „Grundlagen der RW“Wahlveranstaltungen Grundstudium„Religionspädadogik“ (10 LP)„Systematische Theologie“ (G: 10 LP;R: 13 LP)„Religionswissenschaft“ (nur G; 5 LP)„Texte und Themen des NT”„Systematische Theologie“MT P MT WP LA P MT P MT WP LA P MT PInterdisziplinäres ModulRW-IT 1 „Jüdisch-christliche Beziehungen“RW-IT 2 „Methoden und Theorien der RW“Wahlveranstaltungen HauptstudiumReligions- und Kirchenrecht„Religionsdidaktik 2“ (5 LP)„Systematische Theologie“ (G: 10 LP; R: 7 LP)„Religionswissenschaft“ (G: 10 LP; R: 5 LP)Interdisziplinäres Modul (nur G; 5 LP)Integrationsmodul I (AT/NT)Integrationsmodul II (ST/KG)Integrationsmodul III (PT/RP)ohne ModulzuordungStudium generaleAlle Angaben ohne Gewähr.Basismodule Aufbaumodule Integration672 73 7


Überblick über die Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Modulen(WiSe 2013/14)Überblick über die Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Modulen(WiSe 2013/14)VeranstaltungModulzuordnung durch Angabe der möglichen LeistungspunkteHerbst: Evangelische Spiritualität (V) 2Zimmermann: Der Evangelische Gottesdienst (V) 2 XPraktische TheologieIEEGClassen: Religions- und Kirchenrecht (V) 5(+5)Herbst: In jeder Beziehung beistehen - Einf. in die Evangelische Seelsorge (V) 3(+5) XHerbst/Schneider: “Wir predigen nicht uns selbst” - Predigt und Gottesdienst2(+5)(HS)Herbst: Gemeindeentwicklung (HS) 2(+3)2(+7)Herbst: Seelsorge (HS) 2(+3)2(+7)Herbst/Schneider/Laudan: Das Evangelische Gottesdienstbuch, Verkündigung1und lit. Präsenz (Ü), BlockHerbst: Aktuelle Praktisch-theologische Forschungsperspektiven (OS) 1Herbst: Gottesdienst und Verkündigung (Ü) 4Herbst: Aktuelle praktisch-theologische Forschungsperspektiven (OS) 1N.N.: Praxisfeld der Seelsorge (Ü) 2N.N.: Evangelisch(e) beichten (Ü) 2N.N.: Repetitorium PT (Ü) 3N.N.: Praxisfeld der Gemeindeentwicklung (Ü) 2N.N.: Gottesdienst und Verkündigung (Ü) 4Reppenhagen: Grundthemen der Missionstheologie (Ü) 2Monsees: „Gott oder die Gesellschaft?“ (G. Wegner) – Lektüre von Texten aus2 2 2der Religionssozialogie (Ü)Erläuterungen:V: Vorlesung; Ü: ÜbungHS: Hauptseminar; OS: Oberseminar; PS: ProseminarGraue Hinterlegung: Veranstaltungen finden im SoSe 2014 statt.TG: TheologiegeschichteRW-IT: Religionswissenschaft/Interkulturelle TheologieGS II: General Studies IIMT: Studiengang „Magister Theologiae“LA: Lehramts-Studiengänge für Gymnasium und Regionalschule (G: LA Gymnasium;R: LA Regionalschule)P: Pflicht; WP: Wahlpflichtv„Propädeutikum“„Einf. in die PT/Gemeindepädagogik“PraxismodulInterdisziplinäres ModulRW-IT 1 „Grundkurs Judentum“Wahlveranstaltungen Grundstudium„Seelsorge & Kasualien“„Missions- & Sozialwissenschaft“„Religionspädadogik“ (5 LP)„Religionswissenschaft“ (nur G; 5 LP)„Texte und Themen des AT“PT 1 „Predigt und Gottesdienst“PT 2 „Bibeldidaktik“ (Teilmodul)Interdisziplinäres ModulRW-IT 1 „Jüdisch-christliche Beziehungen“Wahlveranstaltungen Hauptstudium„Gemeinde entwickeln“„Liturgik / Hymnologie“Religions- und Kirchenrecht„Religionsdidaktik 2“ (5 LP)Interdisziplinäres Modul (nur G; 50 LP)Integrationsmodul I (AT/NT)Integrationsmodul II (ST/KG)Integrationsmodul III (PT/RP)ohne ModulzuordungStudium generaleAlle Angaben ohne Gewähr.MT P MT WP LA P MT P MT WP LA P MT PBasismodule Aufbaumodule Integration74 875 9


Externe Veranstaltungen in RostockZur Kooperation mit der Rostocker FakultätWer in Greifswald studiert, profitiert zugleich von derKooperation, die seit 1995 zwischen den theologischenSchwesterfakultäten Greifswald und Rostock besteht.Die in Greifswald Immatrikulierten haben somit dieChance, Rostocker Lehrangebote mit zu genießen.Das gilt vorzüglich für die Sonderbereiche. Währendwir regelmäßig Judentumskunde und ChristlicheKunst nach Rostock »exportieren«, »importieren«wir aus Rostock verstärkt religionswissenschaftlicheAngebote. Daneben und darüberhinaus erstreckt sichdie Kooperation auch auf alle übrigen Fächer.Eine Teilnahme an diesen Veranstaltungen stehtunseren Studierenden ausdrücklich frei.Im Wintersemster ergänzt Prof. Dr. Eckart Reinmuthmit einer Vorlesung zum Neuen Testament dasAngebot in Greifswald. Dieser Austausch bereichertuns wechselseitig und ist in der theologischenFakultätenlandschaft eine Pionierleistung.Das komplette Rostocker Lehrangebot sowieRäume und sonstige Änderungen finden Sie auf derHomepage der Rostocker Fakultät unter dem Punkt»Studium«: http://www.theologie.uni-rostock.de.Altes TestamentDas Buch NumeriSeminar - Martin RöselZeit/Ort: Do 9-11 Uhr, UP-HG-325Studierende: MA 2011: WM HS TuR [wo] o. AM AT (»AT mit Hebr.«) [wo]; D [wo]; LA 2012 Gym: M 5 (»Kernthemendes AT«) [wo] o. M 9 (»Theolog. Grundfragen des AT«) [wo]; LA alt Gym: vertief. [wo]Das Buch Numeri zieht in jüngerer Zeit vermehrt das Interesse der Forschung auf sich, da es eine Brückenfunktionzwischen den Überlieferungen des Pentateuch und dem Buch Josua hat. In ihm sind verschiedene, disparatwirkende Stoffe gesammelt, von kultischen Gesetzen über geographische Listen bis hin zur bekannten Bileam-Erzählung.Im Seminar werden ausgewählte Textkomplexe besprochen, wobei ein Schwerpunkt beim Aaronitischen Segen(Num 6) und der Bileam-Erzählung (Num 22-24) und den parallelen Texten aus Deir Alla liegen wird. Außerdemwerden wichtige Positionen der aktuellen Debatte zur Einordnung des Buches in die Literaturgeschichte desPentateuch vorgestellt. Teilnahmevoraussetzung sind Hebraicum und abgeschlossenes Proseminar AT..Literatur: H. Seebass, Numeri, BK IV (versch. Lieferungen und Teilbände ab 1993); E. Zenger/Chr. Frevel, DieBücher Levitikus und Numeri als Teile der Pentateuchkomposition, in: Th. Römer, The Books of Leviticus andNumbers (BEThL 215), 2008, 35-74.Das Problem des leidenden GerechtenSeminar - Meik GerhardsZeit/Ort: Do 17-19 Uhr, UP-HG-320Studierende: MA 2011: AM AT (»AT mit Hebr.«) [wo]; D [wo]; LA 2012 Gym: M 5 (»Kernthemen des AT«) [wo]; LA2012 Regio: M 7 (»Kernthemen des AT«) [wo]; LA alt vertief. [wo]Warum Gott – wenn er denn überhaupt existiert – ungerechtes Leiden zulässt, bildet eine drängende Frage, diefür viele Menschen den Glauben an Gott unmöglich macht. Das Seminar wird von neuzeitlichen Überlegungen zudieser Frage ausgehend altoriental. und alttestamentl. Texten zum Thema des leidenden Gerechten besprechen.Dabei sollen die konkreten Fragen und Lösungsversuche dieser Texte herausgearbeitet und womöglich in einGespräch mit heutigen Fragen gebracht werden.78 79


Externe Veranstaltungen in RostockDifferentialdogmatik I-IIIBlockeminar - Günter BaderZeit/Ort: jeweils Fr/Sa 08./09.11.2013, 15./16.11.2013, 22./23.11. 2013, Fr 15-19 Uhr, Sa 9-13 UhrStudierenden: MA 2011: BM ST (»Grundfr. der ST«) [wo]; D (»Dogmatik«) [wo]; LA 2012 vertief. [f]; LA alt vertief.[wo]; BA [f]Differentialdogmatik – nicht zu verwechseln mit Fundamentaltheologie oder mit Dogmatik schlechthin – hat dieAufgabe, auf dem Wege der bloßen Negation so viele Differenzen zu vollziehen, bis die drei Artikel des Credo imAnsatz gedacht werden können.Gliederung:I. GedenkenII. Sprechen und HandelnIII. Denkbarkeit, Gedächtnis, DankbarkeitDie Teilnehmer/Innen sind zur Übernahme von Referaten eingeladen. Themenliste und Seminarplan stehen ab1.9.2013 beim Lehrstuhl für Systematische Theologie zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über die stud.ip-Seite von Prof. Stoellger.Religionsgeschichte – Religion und GesellschaftRassismus: Antisemitismus - Antijudaismus - Antizionismus sowie die politische und sozioökonomischeKritik am heutigen IsraelBlockseminar - Matthias AugustinZeit/Ort: 17.-19.01.2014, UP-HG-322Studierenden: MA 2011: WM GS TuR [wo]; D [wo]; LA 2012 Gym: M 8 (»Exempl. Problemf. theolog. Orientierung«)[wo]; LA 2012 Regio: M 8 (»Exempl. Problemf. theolog. Orientierung«) [wo]; LA 2012 Sopäd: M 5 (»Exempl.Problemf. theolog. Orientierung«) [wo]; LA alt [wo]; BA: M I (»Exempl. Problemf. theolog. Orientierung«) [wo]; IDSIn diesem Seminar soll die große Bandbreite von den römischen Judenanfeindungen über die 2000jährigechristlich-abendländische Judenfeindschaft bis zur UN Resolution in Durban und den aktuellen Positionen AngelaMerkels und Jakob Augsteins aufgezeigt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der jüngsten Vergangenheitund Gegenwart. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Antisemitismus sich auch als Feindschaft gegen diemuslimisch-arabische Bevölkerung in Deutschland richtet, womit sich der Bogen zum Rassismus wieder schließt.Dieses Seminar ist Teil des Schwerpunktthemas »Rassismus/Antisemitismus« unserer Theologischen Fakultät.Die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats wird erwartet.Literatur: Die Literatur hierzu ist schier unüberschaubar. Als Einstieg in die Thematik wird (ohne Wertung)empfohlen: W. Bergmann, Geschichte des Antisemitismus, München 4 2010.Praktische TheologieKirche und Konfessionslosigkeit – Herausforderungen und ChancenSeminar - Claudia Wustmann / Jan WilkensZeit/Ort: Do 11-13Uhr, UP-HG-320Studierenden: D [wo]; LA 2012 Gym: M 8 („Exempl. Problemf. theolog. Orientierung“) [wo]; BA: M I („Exempl.Problemf. theolog. Orientierung“) [wo]Externe Veranstaltungen in RostockImmer mehr Menschen stehen der Kirche fern, gehörten noch nie dazu oder sind aus unterschiedlichen Gründenausgetreten. Für sie hat sich der innerkirchliche Begriff »Konfessionslose« etabliert, der umstritten ist und denwir in diesem Seminar aus unterschiedlichen Perspektiven näher betrachten wollen. Es sollen Möglichkeitendiskutiert werden, wie die Kirche auf die Herausforderung einer diversifizierten Gesellschaft antworten kann.Hierbei sollen die Auffassungen der Kirchenfernen selbst zur Sprache kommen und berücksichtigt werden.Dr. Claudia Wustmann und Jan Wilkens sind Mitarbeiter der nordkirchlichen Arbeitsstelle KIRCHE IM DIALOG.Literatur: D. Pollack/G. Pickel, Religiöser und kirchlicher Wandel in Ostdeutschland 1989-1999, Opladen 2000;U. Läpple/V. Roschke (Hg.), Die so genannten Konfessionslosen und die Mission der Kirche, Neukirchen 2007;Bertelsmann Stiftung, Woran glaubt die Welt? Religionsmonitor 2008, Gütersloh 2009; B.-M. Haese/U. Pohl-Patalong (Hg.),Volkskirche weiterdenken, Stuttgart 2010.Friedhof, Kolumbarium, Ruheforst – Orte spätmoderner BestattungskulturSeminar - Sieglinde SparreZeit/Ort: Mo 13–15 Uhr, UP-HG-325Studierenden: D [wo]; BA: M D (»Exposure«) [wo]Die Ausdifferenzierung der spätmodernen Bestattungskultur hat zu einer Vielzahl von Bestattungsorten- undformen geführt. In diesem Seminar soll gegenwärtige Friedhofskultur unter kulturwissenschaftlicher undraumtheoretischer Perspektive sowie unter praktisch-theologischen Fragestellungen untersucht und reflektiertwerden. Die Diskussion des kirchlichen Handlungsfeldes der Bestattung soll daran angeknüpft und dazu insVerhältnis gesetzt werden. Durch Begehungen des Neuen Friedhofs in Rostock und des Ruheforstes Rövershagenkönnen die neuen Bestattungsorte in ihrer Gestalt erkundet und in ihrer Pragmatik sowie im Kontext vonGedächtnis- und Erinnerungskultur interpretiert werden. Thematisiert werden auch die ortlosen Bestattungen.Literatur: Th. Klie, Performanzen des Todes, Stuttgart 2008; B. Happe, Der Tod gehört mir, Berlin 2012.ReligionspädagogikMusik und ReligionSeminar - Martina Kumlehn/Uwe Steinmetz (HMT)Zeit/Ort: Di 11-13 Uhr, UP-HG-322; Beginn: 22.10.2013Studierenden: MA 2011: Interd. AM RuK (»RuM«) [wo]; D [f]; LA 2012 Gym u. Regio: FDM 1 (»RD im Spiegel derK«) [wo]; LA 2012 Sopäd: M 3 (»RD im Spiegel der K«) [wo]; LA alt FD (»R u. Kunst/Musik/Literatur«) [wo]; BA: MH (»Religionsästhetik») [wo]Will man Kunst als mögliche Sprache von Religion begreifen, so ist Musik eine ganz besondere Sprache, umreligiöse Erfahrungen auszudrücken und auch anzuregen. Angeleitet von dem Jazzmusiker und Komponisten UweSteinmetz aus Berlin wollen wir uns in diesem Sinn auf Entdeckungsreise begeben und sowohl Spuren religiöserErfahrung und Elemente der Verkündigung in verschiedenen Musikkulturen von indischer Musik, Bach bis hinzum Jazz und aktueller Popmusik verfolgen als auch eigene musikalische Individualität als Ausdrucksmediumerkunden (und vielleicht auch erproben). Didaktische Reflexion wird permanent mitgeführt.Literatur: Wird im Seminar vorgestellt.Die soziokulturelle und religiöse Landschaft in Deutschland verändert sich in einem zunehmenden Tempo.82 83


Überblick über Veranstaltungen anderer FakultätenInstitut für PhilosophieGrundlagen der EthikVorlesung, Micha WernerZeit: Mo 8-10 Uhr • Ort: HS 1, Rubenowstr. 1Grundfragen in der europäischen PhilosophieVorlesung, Hartwig FrankZeit: Mo 14-16 Uhr • Ort: HS, Soldmannstr. 23Tardus intellectus. Die Kontroverse zwischenAnselm von Canterbury und Gaunilo von MarmoutiersVorlsung, Geo SiegwartZeit: Mi 18-20 Uhr • Ort: HS, Rubenowstr. 3Disziplinen und Methoden der PhilosophieVorlesung, Hartwig FrankZeit: Do 12-14 Uhr • Ort: HS, Rubenowstr. 3Hermeneutik. Einübung in die Interpretation undRekonstruktion philosophischer TexteProseminar, Geo SiegwartZeit: Mo 10-12 Uhr • Ort: SR, Baderstr. 6Klassische Texte der EthikProseminar, Micha WernerZeit: Do 16-18 Uhr • Ort: HS 4, Rubenowstr. 1Der ZufallProseminar, Ekaterina PoljakovaZeit: Fr 10-14 Uhr, 14-tägl. • Ort: SR, Baderstr. 6Historisches InstitutUr- und FrühgeschichteSchädelnester, Goldhüte und Mooropfer - Kult,Ritual und Religion von der Steinzeit bis zumFrühmittelalterProseminar, Gundula LidkeZeit: Di 16-18 Uhr • Ort: SR, H.-Fallada-Str. 1Bestattungssitten von der Steinzeit bis zumMittelalter in Mecklenburg-Vorpommern – EinÜberblickProseminar, Katrin StaudeZeit: Mi 10-12 Uhr • Ort: SR, H.-Fallada-Str. 1Alte GeschichteVon der Republik zum PrincipatVorlesung, Bernard van Wickevoort CrommelinZeit: Do 8-10 Uhr • Ort: HS 1, Rubenowstr. 1GeschichtswissenschaftEuropa im FrühmittelalterVorlesung, Karl-Heinz SpießZeit: Di 10-12 Uhr • Ort: HS 5, Rubenowstr. 1Geschichte des Deutschen Ordens in Preußenund Livland bis zur SäkularisierungVorlesung, Horst WernickeZeit: Mo 14-16 Uhr • Ort: HS, Rubenowstr. 3Globalgeschichte (2) - 1550 bis 1750Vorlesung, Michael NorthZeit: Fr 10-12 Uhr • Ort: HS 5, Rubenowstr. 1Kulturkritik und Alternativbewegungen im 19.und 20. JahrhundertHauptseminar, Thomas Stamm-KuhlmannZeit: Di 14-16 Uhr • Ort: SR 1, Rubenowstr. 2bDie Christianisierung des östlichen EuropasHauptseminar, Mathias NiendorfZeit: Mi 18-20 Uhr • Ort: SR 1.23, Rubenowstr. 2Prozesse, Kausalitäten, Kontingenzen - die Modernisierungstheorieund ihre KritikerProseminar, Hedwig RichterZeit: Mi 16-18 Uhr • Ort: SR, Bahnhofstr. 51Einführung in die Frauen- und GeschlechtergeschichteProseminar, Michael CzolkoßZeit: Mo 8-10 Uhr • Ort: Sr 1.23,Rubenowstr. 2Grundlagen der mittelalterlichen GeschichteÜbung, Karl Heinz SpießZeit: Mi 16-18 Uhr • Ort: SR 2, Rubenowstr. 2bOpferbegriff und Opferdiskurs in der Geschichtspolitikdes 20. JahrhundertsÜbung, Thomas Stamm-KuhlmannZeit: Do 10-12 Uhr • Ort: SR, Bahnhofstr. 51Karl Marx und die materialistische GeschichtsauffassungÜbung, Michael CzolkoßZeit: Fr 12-14 Uhr • Ort: SR 1.23, Rubenowstr. 2Europäische ErinnerungsorteÜbung, Niels HegewischZeit: Di 12-14 Uhr • Ort: SR 1.23, Rubenowstr. 2Zwischen Moskau, den Tataren und derAdelsrepublik. Die Ukraine 1475-1709Übung, Dr. WitzenrathZeit: Di 8-10 Uhr • Ort: SR 1.23, Rubenowstr. 2GräzistikDer Roman des NeilosÜbung, Dirk U. HansenZeit: Mo 10-12 Uhr • Ort: n.V.Homer und die europäische EpikÜbung, Dirk U. HansenZeit: Do 14-16 Uhr • Ort: n.V.Überblick über Veranstaltungen anderer FakultätenKirchenmusikGreifswalder DomchorJochen A. ModeßZeit: Do 19 45 -21 45 • Ort: LutherhofKammerchorJochen A. ModeßZeit: Di 18 00 -20 00 • Ort: IKMUniversitätschorHarald BraunZeit: Mi 18 00 -20 00 • Ort: LutherhofUniversitätsSinfonieOrchesterHarald BraunZeit: Mi 20 00 -22 00 • Ort: LutherhofBWL»Gesundheitsmanagement«Gesundheitsmanagement IVorlesung, Steffen FleßaGesundheitsmanagement IIIVorlesung, Steffen FleßaEntscheidungstheorieVorlesung, Steffen FleßaKlausurenkurs zur EntscheidungstheorieÜbung, Paul MarschallZeit: 14-tägig84 85


»Denkanstoß«»Denkanstoß«Zur RubrikIdee und Anliegen der Rubrik »Denkanstoß« istdie öffentliche Selbstverständigung über Sinn undZweck des theologischen Studiums, über Wahrheitund Anspruch der christlichen Tradition, über Rechtund Notwendigkeit kritischer Infragestellungen, überden Grund und die Perspektiven unseres Glaubens,über das Innen und das Außen moderner spirituellerExistenz, über Aufgaben und Forderungen an selbstverantwortlichesHandeln in der Gegenwart.Sukzessive sollen sich Vertreter aller theologischenEinzeldisziplinen und angrenzender Fächer, möglichstauch unsere Studierenden, mit grundsätzlichen Beiträgenzur Sache der Theologie äußern.Im vergangenen Sommersemester schrieb HerrStephan Rehm den Beitrag »Theologie und diegrundsätzlichen Fragen« Ein Denkanstoß-Projekt mitStudierenden der Fakultät.In diesem Semester führt Herr Stephan Rehm, WissenschaftlicherMitarbeiter am Lehrstuhl NeuesTestament, die Rubrik »Denkanstoß« fort. Wir dankenihm herzlich für seinen Beitrag!Jakobs Traum von der Himmelsleiter, Ausschnitteiner Federzeichnung in einem Kodex der KlostersZwiefalten, Württembergische LandesbibliothekStuttgart.„Und ich träumte, und siehe, eine Leiter stand aufder Erde, und sie rührte mit ihrer Spitze an denHimmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daranauf und nieder. [...] Als nun Jakob von seinem Schlafaufwachte, sprach er: Fürwahr, der Herr ist an dieserStätte, und ich wusste es nicht.“(Gen 28, 12ff)Service-Theologie. Kommunikation theologischer Inhaltemittels digitaler MöglichkeitenStephan RehmWissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Neues Testament»Das Theologiestudium fordert die eigene Person undderen Einstellung zur Welt und zu Gott heraus.Das wissenschaftliche Studium schafft zunächsteine ungewohnte Distanz zur Praxis des Glaubens.Dennoch kommt der eigene Glaube nicht zu kurz.Denn Theologie und die eigene Biographie sind engmiteinander verknüpft.Theologie studieren heißt nicht nur, sich mitTraditionen auseinander zu setzen, sondern auchneue, überraschende Einsichten gewinnen. Es heißtnicht nur, Texte zu lesen, sondern auch Menschen undderen Kon-Texte zu verstehen.Auf Theologiestudierende wartet ein attraktiverund spannender Beruf, in dem unterschiedlicheBegabungen zum Zuge kommen. Das Spektrumder Tätigkeiten ist vielfältig. Sie erfordern sowohltheologische wie auch personale und kommunikativeKompetenz.«Mit diesen Sätzen begrüßt das EKD-Portal »Theologiestudium.de«(eingesehen am 12.06.2013) seineBesucher. Ich denke seit längerem den dreifachspezifizierten Kompetenzen nach, die im letzten Satzangesprochen werden. Dass beides, sowohl dastheologische Arbeiten als auch das Kommunizierenmit anderen Menschen, die Auseinandersetzungmit der eigenen Person und Offenheit für diePositionen anderer braucht, ist meines Erachtensselbstverständlich.Mit der digitalen Revolution sind die Möglichkeitenzu kommunizieren Mitte der 1990er Jahreregelrecht explodiert. War man hinsichtlich personalerKommunikation lange Zeit auf daszwischenmenschliche Gespräch und auf das Briefeschreibenangewiesen, so entwickelte sich im 20. Jh.nach den Printmedien zunächst das Fernsehen zu einemLeitmedium der Massenkommunikation. Im Jahre1995 schuf man mit dem »Internet Protocol Version 6«(IPv6) die Voraussetzung dafür, dass sich das Internetso entwickeln konnte, wie wir es heute kennen. Zur(Massen-)Kommunikation ge hört spätestens seit derJahrtausendwende, dass die digitalen Möglichkeitennun auch entdeckt und gebraucht werden: Wollenwir interpersonal kom munizieren, so können wir inzwischenE-Mails schreiben, Kurznachrichten-Chatsführen, auf Twitter und facebook »folgen« oder ebenvorangehen, »twittern« oder »posten«. Interaktiveinstitutionelle und private Websites, Blogs, Wikisund Foren sorgen dafür, dass »Langeweile« beidenen, die mit dem Netz umzugehen wissen, aus demWortschatz auszusterben droht. Google als YouTube-Inhaber sowie seine gleichnamige Suchmaschine,verschiedene (Kult-)Apps, allzeit verfügbare Podcastsund das (Live-)Streaming von Radio und Fernsehenbestimmen die Massenkommunikation heute.Auch das (theologische) Lernen und Lehrenkommt nicht mehr am Internet vorbei; es gilt, sichmit den digitalen Möglichkeiten auseinanderzusetzenund diese klug für das Kommunizieren theologischerInhalte zu nutzen. Was theologisches Kommunizierenbetrifft, möchte ich – erstens – wissenschaftlichberuflichesvon nicht-beruflichem Kommunizierenüber Theologie unterscheiden. Reden wir über digitaleMöglichkeiten, müssen – zweitens – auchderen Grenzen zur Sprache kommen. Drittens mussich mich konzentrieren: In diesem Denkanstoß setzeich mich nicht mit den elektronischen Möglichkeitenunterrichtsbegleitender Software wie Moodle undauch nicht mit anderen Anwendungen auseinander,86 87


»Denkanstoß«»Denkanstoß«die zum Ziel haben, Menschen in Echtzeit digital undortsunabhängig zum produktiven Zusammenarbeitenzu befähigen – das wäre ein eigenes Thema. Daherzunächst zum Zweiten:Vor meinem inneren Auge steht nicht eine Person, diein facebook, in einem Wiki oder einem Forum Textbeiträgeverfasst, damit ich diese auf meinem Bildschirmlese und darauf wieder mit einem geschriebenenText antworte. Vielmehr stelle ich mir vor, dass icheiner Person im direkten oder allenfalls telefonischenGespräch real gegenüberstehe. Das direkte mündlicheGespräch ist meines Erachtens nach wie vor dasMedium, das der Theologie und ihrem Anliegen ambesten entspricht. Geht es in einer Kommunikationnicht nur um Rezepte oder Computerprobleme, sondernum Gott und die Menschen, um das Woher,Wohin und den Sinn unseres Lebens, dann wäre esgut, der Größe des Themas dadurch zu entsprechen,dass alle Aspekte interpersonaler Kommunikationauch zugelassen werden. Allein im direkten mündlichenGespräch tritt die gesamte Persönlichkeit derRedenden in Erscheinung. Schriftlich vermittelteTheologie – egal, ob gedruckt oder digital verbreitet– beeinflusst hoffentlich das theologische Wissenund das theologische Denken. Theologisches Lebenund Fühlen jedoch wird – so wage ich zu behaupten– durch real erlebte Personen geprägt.Nicht umsonst werden Theologinnen undTheologen traditionell in Vorlesungen und Seminarenausge bildet, deren Durchschlagskraft – die realeAnwe senheit der Studierenden einmal vorausgesetzt– vor allem davon abhängt, wie authentisch dieLehrenden im fachlichen Wissen und hinsichtlichihrer Persönlichkeit wirken. Je höher eine Personaber die theologische Karriereleiter besonders hinsichtlichihrer Forschungsleistungen erklimmt, destowichtiger werden die wissenschaftlichen Texte:Wissenschaftler reagieren in Rezensionen auf diepublizierten Texte anderer Wissenschaftler und verarbeitenderen Ergebnisse in den eigenen Textenweiter. Mündliche Kommunikation spielt in dertheologischen Wissenschaft auf Tagungen in Vorträgenund Diskussionen eine wichtige Rolle, aberwenn die Tagung vorüber ist, kann ich mich – miteinem gesunden Abstand – wieder schriftlich damitauseinandersetzen. Die Persönlichkeit derer, die wissenschaftlichauftreten, ist dabei weniger wichtig alsderen Sache.Anders verhält es sich, wenn wissenschaftlichausgebildete Theologen Nicht-Theologen gegenübertreten.Damit kommt der oben postulierte Unterschiedzwischen nicht-wissenschaftlichem Kommunizierenüber Theologie im Sinne von nicht-beruflichemKommunizieren und wissenschaftlich-beruflichemKom munizieren über Theologie in den Blick. Esbeginnt mit dem ersten Tag des Studiums: »Dustudierst Theologie? Erzähl mal, warum?« Theologenunterscheiden sich von Nicht-Theologen darin,dass sie ihre für den Beruf reservierte Lebenszeitanscheinend für etwas einsetzen, das empirischschwer fassbar ist und schlecht nach finanziellenGesichtspunkten abgerechnet werden kann. Daskann irritieren, und die Entscheidung für Theologieanstatt für BWL, Jura, Medizin oder Elektrotechnikist Programm. Ein Programm, das verpflichtet: aufder Ebene des persönlichen Auftretens und auf derEbene der mündlich-kommunikativ konstituiertenBeziehungen. Was haben die anderen davon, dass ichTheologe bin/werde und meine Lehrer auf Kosten desLandes bezahlt werden?Meine These lautet: Theologen schulden Nicht-Theologen, im mündlichen Gespräch kognitiv gutstrukturiert Orientierung für das Nachdenken überGott und für das Glauben an Gott geben zu können.Viele unserer Zeitgenossen wissen nicht, dassdie Bibel eigentlich eine Bibliothek ist, und dassbeispielsweise die Jesus-Geschichte viermal imNeuen Testament erzählt wird. Sachverhalte wiediese sind im Gespräch zwar schnell geklärt, aber inder theologischen Ausbildung geht es um mehr. Esgeht darum, eine ganze Palette von theologischenThemen und Themen benachbarter Wissenschaften zuüberblicken, diese Themen zueinander in Beziehung zusetzen und zu den einzelnen Themen auch assoziierenzu können. Damit ist ein weites Bildungsspektrumabgedeckt. Paradoxerweise scheint jedoch mehrStrukturierungsvermögen und hermeneutische Bildungvonnöten zu sein, wenn jemand die von Nicht-Theologen gestellte grundlegende Frage »Wie ist dasmit der Auferstehung von Jesus?« beantworten soll,als wenn jemand in einem Seminar Spezialwissenüber Nikolaus von Kues referiert. Zentrales undscheinbar Randständiges bedingen einander. Beidesmuss kognitiv erworben, durch Strukturierung verarbeitetund zur Festigung ausgesprochen werden,damit der Zusammenhang dahinter ersichtlich wird.Daraus ergibt sich das Thema »Service-Theologie«:Wie können Theologinnen und Theologen dieneuen digitalen Möglichkeiten nutzen, um immündlichen Gespräch die von Theologen geschuldete»Dienstleistung« gegenüber Nicht-Theologen bessererbringen zu können, die darin besteht, durchgemeinsames (mündliches) Strukturieren zur Orientierunghinsichtlich Denken und Glauben zu verhelfen?Ich sehe drei maßgebliche Arbeitsweisen, Wissenzu kommunizieren: rezipieren, ausarbeiten undverbalisieren. Beim Rezipieren liegt bereits eineAusarbeitung oder Verbalisierung vor, die ich mitmeinem Vorwissen zum Thema abgleichen muss. Ichverändere beim Rezipieren die gedankliche Strukturzum Thema im Kopf. Diese Strukturveränderungkann ich vertiefen, indem ich sie außerhalb desKopfes auf dem Papier oder dem Bildschirm abbilde:»Etwas ausarbeiten« bedeutet, außerhalb von mirbefindliche Inhalte zu rezipieren und sie dabei imKopf zu strukturieren, um sie in eine andere Form zuüberführen, die wiederum außerhalb von mir liegtund getrennt von meiner Person von anderen rezipiertwerden kann. Eine Ausarbeitung ist somit für michselbst und gegebenenfalls auch für andere ein soforterschließbares Medium wie ein Buch, eine Übersichtoder auch eine schriftlich ausgearbeitete Rede. EineAusarbeitung können alle souverän nutzen, indemsie entscheiden, an welcher Stelle das Rezipierenbeginnt, ob vollständig rezipiert wird oder ob ein Punktmehrmals rezipiert werden muss. Unabhängig davon,ob nach dem Rezipieren etwas ausgearbeitet wird,ist das Rezipieren die Voraussetzung dafür, dass dieRezipierenden Inhalte auch frei verbalisieren können.Verbal Dargestelltes kann wiederum rezipiert werden,aber im Gegensatz zu einer Ausarbeitung sind dieRezipierenden einer Verbalisierung nicht souverän:Was genau rezipiert werden kann, hängt davon ab,was genau die verbalisierende Person im Augenblickthematisiert. Theoretisch kann man beim Lernenauf das Ausarbeiten verzichten und sich auf dasVerbalisieren und Rezipieren beschränken. Seitdemes aber im 16. Jahrhundert mit dem Buchdruckund jüngst mit der digitalen Revolution preiswertund einfach geworden ist, qualitativ hochwertigeAusarbeitungen (»Medien«) zu erstellen, wird derVorteil von Ausarbeitungen auch geschätzt und genutzt:Je besser der Inhalt einer Ausarbeitung (z. B.das Lehrbuch) von der ausarbeitenden Person (z. B.die Autorin des Lehrbuchs) strukturiert wurde, destoleichter wird man rezipieren, verbalisieren und neustrukturieren können. Kurz: Je strukturierter der Inhaltaußerhalb von mir, desto erfolgreicher meinemündliche Kommunikation.Überlegungen zur Nutzung gegenwärtigerdigitaler Möglichkeiten hinsichtlich einer gutenVorbereitung auf mündliche Kommunikation müssenalso bei den Ausarbeitungen ansetzen: Wie kanndas Struk turieren von Ausarbeitungen unter Nutzungdieser Möglichkeiten so optimiert werden, dass dasRezi pieren, Verbalisieren und Neu-Strukturieren leichtfällt? In der Praxis meines theologischen Arbeitensvor allem in der Lehre haben sich vier Grundprinzipienherausgebildet. Konkrete Ausarbeitungen, die ich aufmeiner Seite Bibel-FAQ.net zur Verfügung gestellthabe, sind einem oder mehreren dieser Prinzipienverpflichtet und bilden beispielhaft eine möglicheRealisierungsform ab:1. Orientierung geben, indem Komplexität visualisiertwird. Theologie zu studieren, ist eine komplexeAngelegenheit. Spätestens seitdem ich versuchthabe, den theologischen Lernstoff differenzierterzu gliedern als allein nach den Hauptfächern undden Namen der besuchten Lehrveranstaltungen,sind mir Zirkelbezüge, Doppelungen, thematischeund historische Linien bewusst geworden, die sichnicht mehr in einer bloßen Baum-Ordnerstruktur abbildenlassen. Abhilfe schaffen hier MindMaps, dieprinzipiell eine hierarchische Baumstruktur nutzen,aber durch Formatierung, farbige Hinterlegung undQuerverbindungen deutlich mehr Komplexität auf einer88 89


»Denkanstoß«»Denkanstoß«Fläche darstellen können als ein Verzeichnisbaum.Exemplarisch verweise ich hier auf meine Orientierungsmap»Lebenstheologie« (pdf-Ansicht imA1-Format: www.bibel-faq.net/lt-a1; Erläuterungenunter www.bibel-faq.net/lebenstheologie). Darinversuche ich, die theologischen Fragen, die sichin mündlichen Gesprächen über Theologie gelegentlich stellen, entsprechend sachlicher Gesichtspunktegraphisch zueinander ins Verhältniszu setzen. Die »Lebenstheologie« hat nicht denAnspruch, hinsichtlich wissenschaftlicher Spezial-Fragestellungen anschlussfähig zu sein, sondernist vor allem für das mündliche Gespräch mit Nicht-Theologen konzipiert. Eine MindMap oder mehrereMindMaps, die der wissenschaftlichen Begrifflichkeitauf Examens-Niveau entsprechen würde(n), ist/sindein Desiderat. Ein anderes Beispiel visualisierterKomplexität ist die Übersicht zum Markus-Evangelium(www.bibel-faq.net/mk-map), welche das Evangeliumin einer hochaufgelösten Bibelkunde darstellt, einzelneTeile zueinander in Verbindung setzt unddurch Querverweise theologische Fragestellungeneinbindet, die sich aus dem Evangelium ergeben.2. Komplexität reduzieren, indem das gleiche Themain verschiedenen Zoomstufen ausgearbeitet wird.Bei spielhaft verweise ich hier auf die NeutestamentlicheBibelkunde unter www.bibel -faq.net/bk, auchzu erreichen unter www.bibelkunde-nt.de. DerInhaltsüberblick zeigt, dass zu einzelnen neu testamentlichenBüchern verschiedene Zoomstufenvor liegen. Zoomstufe 1 umfasst dabei eine Kurz charakteristikzum Thema. In bibelkundlicher Hinsichtge hört zu Zoomstufe 1 auch eine Grobgliederung mitmaximal 7 Punkten, möglichst mit einer Konkretionhin zum neutestamentlichen Originaltext, damit dieÜberschriftsformulierungen nicht zu abstrakt blei ben.Zoomstufe 1 soll ohne Weiteres mündlich kommu niziertwerden können. Zoomstufe 2 ist mit klassischenArbeitsblättern im Umfang von einem oder mehrerenA4-Blättern zu vergleichen. Zoomstufe 3 ist für michdie Darstellung des Themas im Mindmapformat (sozum Beispiel die oben bereits erwähnte Markus-Mapunter www.bibel-faq.net/mk-zs3 oder das Pen dantzur Apostelgeschichte unter www.bibel-faq.net/apg-zs3). Zoomstufe 4 wäre eine Textarbeit wie diezum Kolosser- und Epheserbrief (www.bibel-faq.net/eph-zs4 oder www.bibel-faq.net/kol-zs4), die ausgewählte Probleme am Text in seiner Vollgestalt illustriert.Das gleiche Prinzip lässt sich auch auf Aufsätzeoder Ausschnitte einer Monographie anwenden (zubetonen ist das Wort »Ausschnitte«, da man nachAuskunft der Deutschen Nationalbibliothek das Urheberrechtsgesetz so zu interpretieren hat, dassmaximal 20% eines Buches kopiert werden dürfen):Ein durchmarkierter Aufsatz wäre Zoomstufe 4, eineInhaltszusammenfassung davon Zoomstufe 1 oder2. Unter www.bibel-faq.net/citavieren lege ich dar,wie man im Literaturverwaltungs- und Wis sensmanagement-ProgrammCitavi zoomfähige Ex zerpteanlegen kann. Besteht bei der Aufsatzlektüre das Zieldarin, die relevante Sachinformation zu finden und sofortin einer Arbeit zu verwerten, so lohnt es sichernicht, mehr Zeit und Mühe zu investieren, als für dasÜberfliegen und Herausschreiben unbedingt nötig ist.Gehört der Aufsatz zum theologischen Standard, solohnt es sich, den Aufsatztext mit einem Farbsystemzu markieren (das in bibel-faq.net verwendete Farbsystemist unter www.bibel-faq.net/farben erklärt).Eine Inhaltszusammenfassung kann bei erneutemRezipieren des Aufsatzes als door-opener verwendetwerden. Lese ich einen so bahnbrechenden Text, dassintensivere Ausarbeitungen lohnen, dann erstelle ichein zoomfähiges Exzerpt.3. Erkenntnisprozesse bildhaft begleiten, indem zentraleSachinformationen in ihrer Komplexität Stückfür Stück auf Folien entfaltet werden. Powerpoint-Präsentation kennt jeder, und fast jeder Abiturientheute hat schon welche erstellt. Das Medium kannsehr verschieden eingesetzt werden: Für Diashows, alsvorlesungsbegleitendes Medium, für Animationen. Fürmich geht es darum, die Visualisierungsmöglichkeitenvon Powerpoint oder vergleichbaren Programmen zunutzen, um komplexe Sachverhalte Stück für Stück mitbildlicher Darstellung, kurzen textlichen Kommentaren(und ggf. längeren Notizen auf der Notizen-Seite) zuentwickeln. Eine derartige Ausarbeitung nenne ichein »Entwicklungsbild«. Beispielhaft verweise ichauf meine Inhaltszusammenfassung zum Neuen Testamentunter www.bibel-faq.net/inhalt-nt und aufdie Präsentation, die die Topographie der süd lichenLe vante erklärt (www.bibel-faq.net/topographielevante).Ist die bildliche Darstellung mit dem kurzentextlichen Kommentar auf den Folien nichtselbsterklärend, so hilft ein pdf-Ausdruck des Ent wicklungsbildesin der Notizen-Ansicht, um die gesamteKomplexität in der Ausarbeitung mitzuliefern.4. Wiederholung ist die Mutter des Lernens. Auchdas komplexeste Wissen kann man sich nur Stück fürStück aneignen. Dazu braucht es wiederholte Blickeauf die Ausarbeitungen, die in verschiedener WeiseKomplexität entfalten oder vereinfachen. Um die Ausarbeitungenin der Nähe zu haben, bin ich bestrebt,alle oben aufgeführten Arten von Ausarbeitungenals pdf-Ausdruck in einem geeigneten Ordnersystemabzulegen, das sich mit meinem Tablet synchronisiert.Was ein geeignetes Ordnersystem ist, darüber lässtsich auf Basis einer MindMap-Visualisierung streiten.Für die Bibelkunde gibt es unter www.bibel-faq.net/bk-buch-digital Erläuterungen dazu, wie ich die pdf-Ausdrucke der bibelkundlichen Zoomstufen im Online-Speicher von Google hinterlegt habe. Alle, die einenGoogle-Account haben, können Leserechte für diesenGoogle-Ordner erhalten und somit die zoomfähigeBibelkunde auf dem eigenen Tablet nutzen. DieAusarbeitungen sind nach erfolgter Synchronisierungunabhängig von einer Internetverbindung griffbereitzum Lernen in Park, Bibliothek oder auf Reisen.Das klassische Wiederholungsmedium ist dasVokabel-Karteikasten-System, welches als elektronischerVoka bel trainer auf allen gängigen Smartphonesund Tablets – in verschiedenen Apps leichtvariiert verpackt – verfügbar ist. Auf www.bibelfaq.net/vokabeltrainerreflektiere ich darüber, wie solcheVokabeltrainer-Software in der Theologie ein gesetztwerden könnte. Für zentrale Teile der Bibelkundegibt es bereits Vokabeltrainer-Dateien, die sich amInhalt der bibelkundlichen Ausarbeitungen der Websiteorientieren. Wenn Inhalte für einen Vokabeltraineraufbereitet werden, dann ist entscheidend, dassder Lernstoff in das Frage-Antwort-Schema passenmuss. Durch diese Formalisierung lässt sich das zulernende Fachwissen bestens strukturiert ablegen.Das Rezipieren ist beim Vokabeltrainer eine alleinigeFleiß-Angelegenheit. Was einmal wiederholt im Kopfstrukturiert wurde, gehört bald zum dauerhaften Wissensbestand.Danach fehlt nur noch das Verbalisieren,damit der Kreislauf des theologischen Denkens mitanderen Theologinnen und Theologen neu beginnenkann.Mit meinen Versuchen, theologische Kommunikationdurch Nutzung der digitalen Medien zu optimieren,stehe ich nicht alleine da. Die Examensleistungnicht weniger Studierender bestand darin, den gesamtentheologischen Lernstoff aus Büchern zu Lernkartenumzuarbeiten, seit etwa 10 Jahren eher indigitaler Form, bis dahin wohl eher auf Karteikarten.Durch die digitale Verfügbarkeit des komprimiertenExamenswissens können heutige Examenskandidatenauf eine Vielzahl von Ausarbeitungen mit geringererZoomstufe zugreifen und somit aus Exzerpten lernen.Die für die Ausarbeitungen gesparte Zeit kann in dasmündliche Strukturieren durch Verbalisieren investiertwerden. Dass dadurch der Transfer theologischenWissens, das als Ausarbeitung außerhalb der Personliegt, in die Person hinein entscheidend begünstigtwird, ist unbestreitbar ein großer Fortschritt. DieDigitalisierung bedingt jedoch auch, dass dasMaterial, welches für die Examensvorbereitung zurVerfügung steht, immer mehr, und eine Orientierungim Wust der Dateien immer notwendiger wird. Einegesamttheologische Map-Übersicht, aus der man eingeeignetes differenziertes Ordnersystem ableitenkönnte, wäre hier tatsächlich nützlich. Gerade in derpropädeutischen Veranstaltung wäre eine Übersichtdarüber aufschlussreich, was Theologie eigentlichalles beinhaltet. Wie schon angedeutet, müssteüber die darin aufgestellte differenzierte Hierarchiegestritten werden. Die MindMap-Datei anzupassenund (erneut) im pdf-Format allgemein verfügbar insNetz zu stellen, stellt im digitalen Zeitalter jedenfallskein Problem dar.Würde dieses gesamttheologische Inhaltsverzeichnis– wie auf www.bibel-faq.net/forum bereits90 91


»Denkanstoß«angelegt – im Internet abgebildet, dann wäre dasein idealer Ort für eine interaktive Linksammlung.Dadurch, dass in dem von Bibel-FAQ.net verwendetenBlog system »Wordpress« eine Kommentarfunktionbe reits integriert ist, können alle, die eine optimierteAusarbeitung der examensrelevanten theologischenInhalte produziert haben, an passender Stelle daraufverweisen. Anmelden oder registrieren muss man sichdazu nicht. Falls Unbrauchbares gebloggt wird, gibtes – im Gegensatz zu facebook – eine Löschfunktion.Wenn dadurch Theologie nicht nur auf dem Niveauvon Zoomstufe 4, 3 und 2 betrieben werden würde,sondern auch qualifizierte, graphisch aufbereiteteZoomstufen 1 und 0 entstehen würden, wäre das einbedeutender Fortschritt an digitalem Service für dieTheologie, wie ich meine.Allgemein erwarte ich, dass sich die Kultur mündlicherKommunikation über Theologie durch das Zuhandenseinqualitativ hochwertiger digitaler Aus arbeitungenverändert. Ich stelle mir vor, dass der Inhalteines Aufsatzes nicht mehr nur vage erklärt wird(»Ist schon lange her, dass ich das gelesen habe.«),sondern anhand eines Entwicklungsbildes auf demTablet auch hinsichtlich einzelner Gedanken demTheologen wieder und dem Nicht-Theologen erstmalsvor Augen geführt werden kann. Fruchtbringend auchmit hochdifferenzierten und großformatigen Mind-Maps zu arbeiten, ist keine Illusion mehr, seitdem eshochauflösende Displays gibt. Dass Zoomstufen einesThemas existieren, schärft mei nes Erachtens das Bewusstseindafür, dass die Komplexität eines Themaszum Zweck mündlicher Vermittlung in einem Gesprächreduziert werden muss. In der bibelkundlichen Prüfungbesteht explizit die Anforderunge, Themen zunächstauf dem Niveau von Zoomstufe 1 zu entfalten, umhinsichtlich des ganzen Themas Anknüpfungspunktefür den Fortgang des Gesprächs zu haben. Zudemmildern Zoomstufen meiner Einschätzung nach dieAngst vor dem »Berg« an Arbeit, ein umfangreichesThema erarbeiten zu müssen: Zoomstufe 1 ist ein»Hügelchen«. Dieses in kurzer Zeit bewältigt zuhaben, bedeutet, schon im Thema zu stehen. DaZoomstufe 1 in der Regel in Zoomstufe 2 enthaltenist, entsteht beim Rezipieren von Zoomstufe 2 einWiederholungseffekt, woraufhin durch wiederholtesRezipieren von Zoomstufe 1 eine Vergewisserung undFestigung erfolgen kann.Um digitale Ausarbeitungen unkompliziert weiterge ben zu können, halte ich es für wichtig, allesWert volle im pdf-Format im Synchronisationsordnerabzulegen. Pdf-Dateien sind das elektronische Pendantzum Aus druck auf Papier, und alle, die eine pdf-Dateiöffnen, sehen das Gleiche. In verschiedenen Variantenund Versionen von Textprogrammen hingegen, dieauch noch unter verschiedenen Betriebssystemenlaufen, sehen die Dateien einfach unterschiedlichaus: Tabellen verschieben sich, Text wird abweichendformatiert. Ein pdf schafft hier Abhilfe.Mit dieser kurzen Bemerkung hinsichtlich einerprak tischen Frage schließe ich, obwohl Weiteres zurprak tischen Umsetzung einer Service-Theologie zusagen wäre. Das Gespräch kann unter www.bibelfaq.net/denkanstossweitergeführt werden; auf dieserSeite ist die Kommentarfunktion aktiv. Für alleanderen Bestandteile der Website, auf die im Textverwiesen wurde, gilt das in gleicher Weise…92


Adressübersicht der Theologischen FakultätEmeritierte Mitglieder des LehrkörpersProf. Dr. Christof HardmeierOderberger Str. 55, 10435 Berlin• +49 (0)30 400 568 412Prof. Dr. Bernd HildebrandtFr.-Ludwig-Jahn-Str. 3, 17489 Greifswald• +49 (0) 38 34 50 33 32Prof. Dr. Julia MännchenKuhstraße 23, 17489 Greifswald• +49 (0)3834 34 97Prof. Dr. Dr. Claudia NauerthKarl-Popp-Str. 30, 76887 Bad Bergzabern• +49 (0)6343 41 20Prof. Dr. Jörg OhlemacherKehrstr. 6, 37085 GöttingenProf. Dr. Martin OnnaschKartäuser Str. 18A, 99084 Erfurt•+49 (0)361 64 43 163Prof. Dr. Dr. Hans Georg ThümmelRobert-Blum-Str. 11, 17489 HGW• +49 (0)3834 59 42 13Prof. Dr. Thomas WilliSiekreystr.23, 22459 Hamburg• +49 (0) 40 55 96 36 9Privatdozenten / Lehrbeauftragte /KooperationspartnerProf. Dr. Michael Altripp• alta-ripa@t-online.dePD Dr. Tilman BeyrichKlenzerstr. 9, 17424 Heringsdorf• +49 (0)38378 22 44 8heringsdorf@pek.deDr. habil. Walther BindemannKonsumstr. 9, 18314 Lüdershagen• Walther.Bindemann@t-online.dePia ErdmannDeutsches Zentrum für NeurodegenerativeErkrankungen (DZNE) c/o Institut für CommunityMedicineEllernholzstr. 1/2, 17489 Greifswald• +49 (0)3834 86 - 7507pia.erdmann@uni-greifswald.dePfr. Prof. Dr. Volker GummeltAlwine-Wuthenow-Ring 12, 17498 Neuenkirchen• +49 (0)3834 50 74 77neuenkirchen@pek.deDr. Dirk U. HansenInst. für Fremdsprachliche PhilologieR.-Petershagen-Allee 1• +49 (0)3834 86 - 31 07hansen@uni-greifswald.deProf. Dr. Julia MännchenKuhstr. 23, 17489 Greifswald• +49 (0)3834 34 97jmaennch@uni-greifswald.deHans-Joachim UlbrichProf. Dr. Eckart ReinmuthTheologische Fakultät RostockSchwaansche Str. 5, 18055 Rostock• +49 (0)381 498 84 25eckart.reinmuth@uni-greifswald.deProf. Dr. Matthias SchneiderInst. für Kirchenmusik und MusikwissenschaftBahnhofstr. 48/49, 17489 Greifswald• +49 (0)3834 86 - 3525matthias.schneider@uni-greifswald.dePfr. PD Dr. Johannes ZimmermannAm Wettbach 23, 72336 Balingen• johannes.zimmermann@uni-greifswald.de93


Übersicht Latain/GriechischZeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag8-1010-12 Altgriechisch/Griechisch des NT IHansen, Pet 1Altgriechisch/Griechisch des NT IHansen, Pet 1Altgriechisch/Griechisch des NT IHansen, Pet 112-14 Altgriechisch/Griechisch des NT IIHansen, Pet 1 (bis 13.30 Uhr)Altgriechisch/Griechisch des NT IIHansen, Pet 1 (bis 13.30 Uhr)Altgriechisch/Griechisch des NT IIHansen, Pet 1 (bis 13.30 Uhr)14-1616-1818-2094


Veranstaltungsübesicht der Theologischen Fakultät im WiSe 2013/14Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag8-10 Bibelkunde ATÜ, Ruwe, SREinführung in das TheologiestudiumÜ, Rehm, SR 143MarkusevangeliumVL, Reinmuth, B51Diakonie 19. und 20. Jh.HS, Kuhn, SR 143MissionstheologieÜ, Reppenhagen, Pet 2Christentum KG IIVL, Kuhn, HS 4Einführung Ev. SeelsorgeVL, Herbst, HS 4Sprachkurs HebräischÜ, Ruwe, SR10-12 Einführung AT 2 - Geschichte IsraelVL, Beyerle, SR 143Sprachkurs HebräischÜ, Ruwe, SRUrgeschichte Gen 1-11VL, Beyerle, HS 4Versöhnung der WeltVL, Assel, HS 4Sprachkurs HebräischÜ, Ruwe, SRReligionsdidaktik im 21. Jh.VL, Rosenstock, HS 4Jesu TodHS, Bindemann, SR 142Sprachkurs HebräischÜ, Ruwe, SRFundamentaltheologieVL, Theißen, HS KiKlSPÜ Gym. mit SeminarÜ, Bothe, SR 14212-14 Einführung GlaubenslehrePS, Langanke, SR 142Frauen im PietismusÜ, Gruner, SRRepetitorium STÜ, Langanke, Pet 2(Fakultätsrat) SPÜ HR/Regionale SchuleÜ, Roglitz, IGS "Erwin Fischer"Ivrit I-IIIÜ, Männchen, BR14-16 Ökumene heuteHS, Assel/Theißen, Pet 2Ethisches Lernen im RUHS, Rosenstock, SR 8»Hodayot« (zugleich Hebr. II)PS, Beyerle/Ruwe, Pet 1SPÜ Gym. mit SeminarÜ, Liedtke, SRGott in TraditionenHS, Assel, SREinführung in die ReligionspädagogikPS, Liedtke, SR 143Predigt und GottesdienstHS, Herbst/Schneider, SR 24Auswertung SPÜ HR/Regionale SchuleÜ, Roglitz, IGS "Erwin Fischer"Einführung in die EthikÜ, Theißen, SR 143Repetitorium RPÜ, Rosenstock, SR 14216-18 Theologie und Ethik der PsalmenHS, Beyerle/Assel, SR 142Exegetisches PS mit GriechischPS, Rehm, SR 143Jesus von NazarethPS, Roglitz, SRKonfessionskunde KG IVVL, Kuhn, SR 143Tempelmotiv im ChristentumPS, Ruwe/Altripp, SRLektüre zu KG IVÜ, Würkert, Pet 2Evangelisch beichtenÜ, N.N., SR 3Repetitorium ATÜ, Beyerle, SR18-20 Gottesdienst und VerkündigungÜ, Herbst, Pet 1Gottesdienst und VerkündigungÜ, Herbst, externArbeit mit HandschriftenÜ, Kuhn, SR und ArchivZusätzliche Termine: Assel: (OS) Systematische Theologie der Gegenwart, 25./26.01.14 im SR; Herbst: (OS) Aktuelle prakt.-theol. Forschungsperspektiven, 6./7.12.13; Herbst: (BS) 25.-27.10.13 u. Studientag (ein Freitag im November,10-16 Uhr); Ruwe: (Ü) Biblisches Hebräisch (Ferienkurs 8 SWS) n.V.; Kuhn: (OS) kirchengeschichtl. Sozietät, 210.01.14, 16-19 Uhr in HGW und Termin in HRO n.V:; Kuhn: (BS) Arbeit mit Handschriften, 15.10.13 konstituierende Sitzung,SR, 18.10.13, 13-17 Uhr Landeskirchl. Archiv, R.-Petershagen-Allee 3 + 19.11.13, 9-12 Uhr, Uni-Archiv, Baderstr. 4/5; Rosenstock/Ulbrich: (BS) Medien und Methoden, 22./23.11.13, 10-18 Uhr, Vorbesprechung am 25.10.13, 10 Uhr.Raum-Legende: SR/BR: Am Rubenowplatz 2/3 (Theologie); SR1-3: Rubenowstr.2b (alte Augenklinik, Anbau); HS 1-5: Rubenowstr.1 (Audimax), Pet1-2: SR R.-Petershagen-Allee 1; SR 142/143: Wollweberstr. 1; SR 24: Domstr. 20a;HS KiKl: HS Soldmannstr. 15; SR 8, Steinbecker Str. 15 (Anglistik); IGS "Erwin Fischer": Einsteinstr. 695


LageplanA Theologische FakultätB Audimax (Rubenowstr. 1)C Deutsche Philologie (Rubenowstr. 3)D Alte Augenklink (Rubenowstr. 2)E Wollweberstr. 1F Rudolf-Petershagen-AlleeG Soldmannstr. (Zu Erreichen durch die Bahnhofunterführung)H Mensa

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