Gl&Lev kontakt - GL VERLAGS Gmbh

glverlag

Gl&Lev kontakt - GL VERLAGS Gmbh

Im Blickpunkt

StEuERN: Wenn Immobilien leer stehen, muss

Vermietung nachgewiesen werden � S. 58

FINaNzEN: Die Kreissparkasse Köln zeigt mit

ihrer Bilanz steigendes Wachstum an � S. 59


GL&Lev kontakt

CONtROLLING: Der „Steuermann“ muss

auch in schwerer zeit Kurs halten � S. 60

RECHT

Der „Elchtest“ für

den GmbH-

Geschäftsführer

� Seite 56

FINaNzEN: Die Genossenschaftsbanken freuen sich in ihrer Bilanz für 2010 über wirkliche Spitzenergebnisse � Seite 57

GL&Lev special 03/09

© shutterstock


56

Schadensersatzpflichten

können auch auf Geschäftsführer

von Gesellschaften mit beschränkter

Haftung zukommen. Sich in falscher

Sicherheit zu wiegen, kann daher

teuer zu stehen kommen.

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Recht

Wir befragten Rechtsanwalt und

Sozius Frank Neumann der Kanzlei

Winter, Jansen, Lamsfuß. Er

betreut in seiner Eigenschaft als Fachanwalt

für Arbeitsrecht Geschäftsführer, Vorstände

und leitende Mitarbeiter in allen arbeits-

und haftungsrechtlichen Fragen.

Herr Neumann, Geschäftsführer einer

GmbH haben es doch eigentlich gut,

da sie dem Haftungsprivileg der „beschränkten

Haftung“ unterliegen.

Frank Neumann: Hier unterliegen Geschäftsführer

einem möglicherweise fatalen

Irrtum. Für sie gilt die „beschränkte Haftung“

keineswegs immer. Wenn sie ihre Pflichten

verletzen, können Schadensersatzpflichten

und im Extremfalle sogar strafrechtliche

Konsequenzen drohen.

Wie muss sich denn ein „guter“ Geschäftsführer

verhalten?

Frank Neumann: Hier ist grundsätzlich

zu sagen, dass die Rechtsprechung kein

„Bonbon“ für unerfahrene Geschäftsführer

kennt. Der Geschäftsführer hat sich wie

ein „ordentlicher Kaufmann“ zu verhalten

Den „Elch-Test“ bestehen GmbH-Geschäftsführer

erfolgreich, wenn sie bestimmte Paragraphen nicht

unterschätzen oder ignorieren.

GL&Lev kontakt 02/11

Der „Elchtest“ für GmbH-Geschäftsführer:

Reiten sie immer noch

auf der Rasierklinge?

Frank Neumann

Fachanwalt für Arbeitsrecht

in der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

und sich sämtliche rechtlichen und steuerlichen

Kenntnisse zu verschaffen. Weist er

diese Erfahrungen nicht ausreichend auf, so

muss er sich entsprechender Spezialisten

wie Steuerberater oder Rechtsanwälte bedienen.

Der Geschäftsführer ist Chef der

GmbH, er hat also für einen reibungslosen

und effizienten sowie gewinnorientierten

Betriebsablauf zu sorgen und die Interessen

der GmbH zu wahren.

Können Sie einige konkrete Beispiele

nennen, bei denen die Gefahr besteht,

dass der Geschäftsführer in Regress

genommen werden kann?

Frank Neumann: Problematisch sind meistens

die Fälle, in denen die GmbH in eine

wirtschaftliche Schieflage gerät. Der Geschäftsführer

wird, um die Mitarbeiter weiter

zu halten und zu motivieren, versuchen,

die Löhne weiter zu bezahlen. Kommt es

dann zur Insolvenz und die Arbeitnehmerbeiträge

zur Sozialversicherung sind nicht

beglichen, werden die Sozialversicherungsträger

unmittelbar im Wege der „Durchgriffshaftung“

den Geschäftsführer persönlich

in Haftung nehmen. Ein solches Risiko

gilt dann auch für eine etwaige Nichtabführung

von Lohnsteuer.

Wie kann der Geschäftsführer sich verhalten,

um vorzubeugen?

Frank Neumann: Zunächst einmal ist der

Geschäftsführer verpflichtet, sich jederzeit

einen Überblick über die finanzielle Lage

des Unternehmens zu verschaffen. Gibt

es mehrere Geschäftsführer, so sollte über

einen Geschäftsverteilungsplan eine klare

Regelung über die Verpflichtungen der einzelnen

Geschäftsführer gestaltet werden.

Kommt es dann zum Krisenfall, darf der

Lohn nur dann ausgezahlt werden, wenn

auch ausreichende Mittel für die Begleichung

der Sozialversicherungsbeiträge vorhanden

ist.

Sie sprachen eben auch die Möglichkeiten

an, dass der Geschäftsführer

strafrechtlich verantwortlich sein

kann. In welchen Fällen kann dies relevant

werden?

Frank Neumann: Wenn der Geschäftsführer

seine Obliegenheiten verletzt, haftet er

solidarisch für den entstandenen Schaden,

zugleich droht ihm über das Strafgesetzbuch

eine Strafe von bis zu fünf Jahren Gefängnis,

wenn er seine Treuepflichten verletzt.

Wenn die Gesellschaft überschuldet oder

zahlungsunfähig ist, ist der Geschäftsführer

gem. § 64 GmbHG verpflichtet, innerhalb

von drei Wochen Insolvenz zu beantragen.

Ansonsten macht sich der Geschäftsführer

des Tatbestands der Insolvenzverschleppung

oder des Bankrotts schuldig. Hierbei

ist insbesondere auch zu berücksichtigen,

dass die Staatsanwaltschaften bei jeder Insolvenz

wegen des Anfangsverdachts einer

Insolvenzverschleppung ermitteln.

Welchen abschließenden Rat können

Sie den GmbH-Geschäftsführern geben?

Frank Neumann: Es ist nicht von der Hand

zu weisen, dass die GmbH-Geschäftsführer

ein hohes Risiko auf sich nehmen. Der

Geschäftsführer sollte daher schon beim

Abschluss eines Arbeitsvertrags möglichst

eine optimale Regelung anstreben, um seine

Haftungsrisiken zu minimieren. Ebenso

sollten leitende Mitarbeiter darauf achten,

dass die Gesellschaft auf der Gesellschafterversammlung

einen Beschluss über die

Entlastung erreicht, da sich das Haftungspotenzial

dann erheblich verringert.

Zu guter Letzt: Eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

mit einer ausreichenden

Deckung sollte in keinem Arbeitsvertrag

eines Geschäftsführers fehlen! Diese

Versicherung gewährleistet die Möglichkeit,

sich eines guten anwaltlichen Rates zu bedienen

und das Recht dann auch „durchzufechten“.

Vielen Dank für diese interessanten Informationen,

die sicher manchen Geschäftsführer

noch einmal zur Lektüre

des eigenen Arbeitsvertrags führen.


D+H Beraterhaus

Wir beraten ganzheitlich:

STEuERBERATunG

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RECHTSBERATunG In KooPERATIon

unsere Beratung bezieht die steuerlichen Aspekte, die Risikovorsorge,

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benheiten mit ein. Gerade die persönlichen umstände verändern sich

im Laufe der Zeit immer wieder und dann ist es wichtig die richtigen

Berater an seiner Seite zu wissen.

Wir kümmern uns!

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GL&Lev kontakt Finanzen

Genossenschaftsbanken mit „Spitzenergebnis“

Die Genossenschaftsbanken

im Rheinisch-Bergischen Kreis

blicken auf ein außerordentlich

erfolgreiches Jahr 2010 zurück.

Mit Genugtuung präsentierte deshalb

Franz Hardy, Vorstand der

VR Bank eG Bergisch Gladbach,

gemeinsam mit den Vorständen der Raiffeisenbank

Kürten-Odenthal eG, Johannes

Berens, und der Bensberger Bank, Manfred

Habrunner, das erreichte „Spitzenergebnis“

ihrer Institute.

So stieg das gesamte Kundenvolumen

deutlich um mehr als 5 Prozent von 3.641

Millionen auf 3.826 Millionen Euro. Für die

Banker der drei Genossenschaftsbanken

die Folge konsequent gelebter, traditioneller

Wertevorstellungen. „Nähe, Vertrauen

und Sicherheit – das sind die Werte, die

wieder aktuell und zugleich die Säulen sind,

auf denen das Geschäftsmodell der Genossenschaftsbanken

im Rheinisch-Bergischen

Kreis fußt“, sagte Franz Hardy. Zum Jahresende

betrug das gesamte Kreditvolumen

der Genossenschaftsbanken 1.549 Millionen

Euro und damit 86,4 Millionen Euro

mehr als im Vorjahr. „Das entspricht einer

überdurchschnittlichen Steigerung von

knapp 6 Prozent. „Besonders bemerkenswert

ist die starke Entwicklung der Spareinlagen,

sagte Manfred Habrunner. „Das

Plus von rund 30 Prozent und das Volumen

von über 570 Millionen Euro spiegelt das

große Vertrauen unserer Kunden wieder“.

Positiv sieht deshalb Manfred Habrunner

das neue Jahr. „Unsere Banken sind hervorragend

aufgestellt und verstehen sich als

Wirtschaftsmotor.“ Habrunner glaubt deshalb

an ein „fortgesetztes Wachstum“ auch

in 2011.

Dass die Genossenschaftsbanken allerdings

über ihr eigenes Sicherungssystem

hinaus mit der Bankenabgabe doppelt zur

Kasse gebeten werden, sehen die Bankvorstände

indessen nicht ein. „Wir begrüßen

die einheitliche Dokumentationspflicht bei

der Bankberatung und den damit verbundenen

Verbraucherschutz. Verantwortungsvolle

Beratung wird bei den Genossenschaftsbanken

aber seit jeher praktiziert“,

betont Johannes Berens und bedauert,

dass das Bundesministerium die Genossenschaftsbanken

mit allen anderen Instituten

über einen Kamm schert. – Deutschlandweit

sind über 16 Millionen Menschen Teilhaber

einer Genossenschaftsbank.

Beraterhaus

Dipl. Kfm. Lothar Heister*

Wirtschaftsprüfer

Steuerberater

Dipl. Kffr. Gabriele Heck

Steuerberaterin

Gert Conrads

Steuerberater

Christiane Fuhsy*

Steuerberaterin

Sabine Kierdorf

Steuerberater

www.dh-beraterhaus.de

BERGISCH GLADBACH

Laurentiusstraße. 44-46

Telefon 02202 - 9 36 55-0

GL&Lev kontakt 02/11

57

Im Blickpunkt


58

GL&Lev kontakt Steuern

leer steht, muss die Absicht der

Vermietung nachgewiesen werden

Im Blickpunkt Wenn eine Immobilie jahrelang

GL&Lev kontakt 02/11

Von LOTHAR HeISTeR

Wird eine Immobilie über

Jahre hinweg renoviert und

steht daher leer, können vorab

entstandene Werbungskosten

nur berücksichtigt werden, wenn

ein ausreichend bestimmter

wirtschaftlicher Zusammenhang

zwischen den Aufwendungen

und der Einkunftsart besteht.

Dies wird bei einer leer stehenden

Wohnung grundsätzlich durch

ernsthafte und nachhaltige Vermietungsbemühungen

belegt.

Bei renovierungsbedürftigen und deshalb

länger leer stehenden Objekten müssen jedoch

noch weitere Indizien herangezogen

werden. Das sind der Zeitfaktor zwischen

Aufwendungen und späterer Vermietung,

Renovierungsdauer und die Absehbarkeit,

ob und wann die Räume für Mieteinkünfte

genutzt werden sollen. Dabei hat eine vorangegangene

dauerhafte Vermietung lediglich

eine Indizwirkung. Sie ist aber noch

kein aussagekräftiger Beweis dafür, dass das

betreffende Haus während Leerstandzeiten

der Erzielung von Mieteinkünften dient. Abzustellen

ist vielmehr darauf, dass der Hausbesitzer

Vermietungsbemühungen entfaltet

und insbesondere bei schwer vermietbaren

Objekten einen Makler einschaltet.

Dabei ist es grundsätzlich Sache des Steuerpflichtigen,

darüber zu befinden, ob und

inwieweit Renovierungsarbeiten aus Zeit-

oder Geldgründen langsamer oder schneller

und diese Arbeiten in Eigenleistung oder

durch Fremdfirmen durchgeführt werden.

Entscheidend ist, dass die Renovierung zielgerichtet

zur Vorbereitung einer Vermietung

erfolgt und dies Rückschlüsse auf das

Bestehen einer Einkünfteerzielungsabsicht

zulässt. Diese kann verneint werden, wenn

nach einem längeren Zeitraum , mehr als

fünf Jahre, nicht abzusehen ist, ob und wann

das Objekt zur Vermietung und Verpachtung

genutzt werden kann.

Stellt sich heraus, dass ein Objekt in der

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

aktuellen baulichen Gestaltung nicht vermietbar

ist, muss der Hauseigentümer zielgerecht

darauf hinwirken, es durch bauliche

Umgestaltungen in einen vermietbaren Zustand

zu versetzen. Auch wenn die Gebäudesanierung

ganz oder zum Teil in Eigenarbeit

durchgeführt wird, muss ersichtlich sein,

dass Haus oder Wohnung in absehbarer Zeit

vermietet werden können. Nach vier Jahren

Leerstand kann der Zeitpunkt gekommen

sein, von dem ab keine Einkunftserzielungsabsicht

mehr angenommen werden kann.

Hausaufwendungen können nämlich

nur dann als vorab entstandene Werbungskosten

berücksichtigt werden, wenn ein

ausreichend bestimmter wirtschaftlicher

Zusammenhang mit den Mieteinkünften

besteht. Das gilt bei einer leer stehenden

Wohnung, wenn der endgültige Entschluss

zur Vermietung sich anhand ernsthafter und

nachhaltigen Vermietungsbemühungen belegen

lässt.

Bei längerem Leerstand ist es auch denkbar,

dass das Objekt nach Fertigstellung

veräußert oder zumindest teilweise selbst

genutzt werden soll. Insoweit trifft den

Hauseigentümer die Feststellungslast für das

Vorliegen der Einkünfteerzielungsabsicht.

Vergleichbar mit den Grundsätzen der

Liebhaberei bei gewerblichen Einkünften ist

auch bei Mieteinkünften erforderlich, dass

auf das Vorliegen von Werbungskostenüberschuss

über eine gewisse Zeitspanne hinweg

reagiert wird. Nur zielgerichtet durchgeführte

Renovierungsarbeiten führen zum

Werbungskostenabzug, wenn hierdurch das

Haus in absehbarer Zeit vermietet werden

kann. Anderenfalls wird nicht mit Einkünfteerzielungsabsicht

gehandelt.

Überlässt ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern

Gutscheine (z.B. Tankgutscheine

oder Geschenkgutscheine) mit einem konkreten

Wertausweis, liegen zum Zeitpunkt

der Übergabe Lohneinnahmen in Form von

Geld vor. So die jahrelange Praxis der Finanzverwaltung.

Der Bundesfinanzhof hat diese

Auffassung jetzt revidiert.

Hintergrund für diesen Streit war, dass es

eine monatliche Freigrenze für Sachbezüge

von 44 Euro gibt, wodurch im Jahr Einnahmen

von bis zum 528 Euro komplett steuerfrei

gestellt werden können. Das galt bislang

nur für den Bezug von Waren und Dienstleistungen.

Für Geld- anstelle von Sachzuwendungen

gewährte der Fiskus dieses Privileg

aber nicht, so dass ab dem ersten Euro

Lohnsteuer anfällt.

Ob Barlohn oder Sachlohn vorliegt, entscheidet

sich nach dem arbeitsvertraglichen

Anspruch, der dem Gutschein oder der Tankkartenaushändigung

zugrunde liegt. Kann

der Arbeitnehmer danach vom Arbeitgeber

ausschließlich den Bezug einer Sache oder

Dienstleistung beanspruchen, ist die vom Arbeitgeber

daraufhin erbrachte Leistung ein

Sachbezug. Wenn der Arbeitnehmer stattdessen

auch berechtigt ist, Bargeld zu wählen,

liegt selbst dann Barlohn vor, wenn er

sich für die Sache entscheidet. Er verwendet

Barlohn. Liegt dagegen ein ausschließlicher

Sachbezugsanspruch vor, liegt Sachlohn vor;

es kommt dann nicht darauf an, ob der Gutschein

beim Arbeitgeber oder bei einem Dritten

einzulösen ist. Ebenso ist es dann unerheblich,

ob der Gutschein ausschließlich auf

einer konkreten Sache gerichtet ist und dem

Arbeitnehmer nur hierauf einen Anspruch

einräumt oder ob der Gutschein berechtigt,

eine beliebige Sache aus dem Warenangebot

eines Dritten zu beziehen. Weiter kommt

es nicht darauf an, ob der Gutschein neben

dem Sachbezug zusätzlich einen Höchstbetrag

als Obergrenze für den Wert des Sachbezugs

enthält und ob der Arbeitnehmer

bei Bezug der Sache oder Dienstleistung

mit dem Dritten eine vertragliche Beziehung

begründet. Die zu dieser Abgrenzungsfrage

bisher ergangenen Verwaltungsregelungen

sind damit überholt. Der Bundesfinanzhof

zieht die Grenzen für den Sachlohn

deutlich weiter als es bisher die Finanzverwaltung

getan hat. Darauf können Sie sich

in sämtlichen offenen Verfahren berufen.


Kreissparkasse Köln weiter

auf dem Wachstumspfad

Die Kreissparkasse Köln konnte

auch in ihrem 157. Geschäftsjahr

die positive Geschäftsentwicklung

der Vorjahre fortsetzen. „Wir haben

in allen Geschäftsfeldern qualitative

Zuwächse erzielt. Damit bewegt

sich die Kreissparkasse Köln

unverändert auf einem gesunden

Wachstumspfad“, bilanzierte

Alexander Wüerst, Vorsitzender

des Vorstands der Kreissparkasse

Köln, vor der Presse.

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Mandantenrundbrief! E-Mail genügt:

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Auf erneut hohem Niveau befand

sich das Kreditneugeschäft der

Kreissparkasse Köln im Berichtsjahr

2010. Mit den Neuausleihungen in Höhe

von 3 Mrd. Euro summierte sich das Kreditneugeschäft

in den vergangenen drei

Jahren seit Ausbruch der Finanzmarktkrise

auf insgesamt 10 Mrd. Euro. So wirkte die

Kreissparkasse Köln als drittgrößte Sparkasse

Deutschlands aktiv dem Aufkommen einer

Kreditklemme in ihrem Geschäftsgebiet

entgegen.

Recht schaffend beraten.

50859 Köln

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GL&Lev kontakt Finanzen

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Wir verstehen die eigentümliche Sprache der Gesetze. Wir

haben wichtige Vergleichsfälle zur Hand und bieten Ihnen

umfassende und effi ziente Lösungsmöglichkeiten an.

„Die Kreissparkasse Köln hat die Menschen

während der Finanz- und Wirtschaftskrise

mit Krediten versorgt und steht auch

jetzt bereit, den Wirtschaftsaufschwung zu

finanzieren“, sagte Alexander Wüerst. Insgesamt

baute die Kreissparkasse Köln ihren

Kreditbestand über alle Kundengruppen auf

19,0 Mrd. Euro (80% der Bilanzsumme) weiter

aus.

Die Geldvermögensbildung der Kreissparkasse

Köln entwickelte sich gleichfalls

über alle Kundengruppen gut, so dass diese

von 141 Mio. Euro auf rund 1 Mrd. Euro

schnellte. „Der starke Zuwachs bei der Geldvermögensbildung

ist auch ein besonderer

Erfolg im Hinblick auf die Tatsache, dass

private Mitbewerber wieder intensiv sowohl

um Privatkunden als auch um kleinere und

mittlere Firmenkunden werben“, so Alexander

Wüerst. Hauptwachstumsträger bei der

Geldvermögensbildung waren die bilanzwirksamen

Kundeneinlagen. Dementsprechend

erhöhte sich der Gesamtbestand der

Kundeneinlagen um 806 Mio. Euro auf 17,3

(16,5) Mrd. Euro.

Der Zinsüberschuss kletterte im Jahresvergleich

auf 453,5 Mio. Euro, das sind 43,2

Mio. Euro mehr als noch vor Jahresfrist.

Das Betriebsergebnis vor Bewertung stieg

per Saldo deutlich um 33,6 Mio. Euro oder

16,9 % auf 232,3 (198,7) Mio. Euro. Der Gewinn

vor Steuern konnte um 20,4 Mio. Euro

auf 53,4 (32,8) Mio. Euro gesteigert werden.

Alexander Wüerst sichtlich zufrieden: „Wir

haben unsere Marktziele erreicht.

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GL&Lev kontakt 02/11

59

Im Blickpunkt


60

Im Blickpunkt

GL&Lev kontakt Controlling

GL&Lev kontakt 02/11

Kurs halten auch in

schwierigen Zeiten

Der Controller als Steuermann im Unternehmen

Von BeRND BOSBAcH

Controlling ist ein tagespolitischer

Evergreen in Unternehmen

weltweit. Die neue Rubrik

„CONTROLLING DIREKT“ befasst

sich mit allen Facetten der Lenkung

und Steuerung von Prozessen, Mitarbeitern

und ganzen Betrieben.

Der Einführungsbeitrag stammt von

Bernd Bosbach, Diplom-Betriebswirt,

Bilanzbuchhalter und Geschäftsführer

der Beratungsgesellschaft MOVE 2 PROFIT

GmbH & Co. KG mit Sitz in Overath.

Wer oder was ist Controlling?

„To control“ oder „Controlling“ kommt aus

dem Amerikanischen und bedeutet so viel

wie Beherrschung, Lenkung und Steuerung

– keineswegs lässt sich „Controlling“ vom

Begriff Kontrolle herleiten. Grundsätzlich

gilt: Wer steuert und lenkt, nimmt unmittelbar

Einfluss auf den Kurs. In diesem Fall

ist es der Einfluss auf das Unternehmen.

Im Allgemeinen sind die Hauptaufgaben

des Controllers die Planung, Steuerung und

Kontrolle von Unternehmenszielen. Hierfür

steht er als Berater der Geschäftsleitung

und allen Abteilungen zur Verfügung..

Strategisches oder

operatives Controlling?

Strategisches Controlling ist durch einen

weiten Planungshorizont, sprich: langfristige

Planungen, gekennzeichnet und berücksichtigt

insbesondere auch Annahmen

über externe Entwicklungs- und Einflussfaktoren.

Es ist eine über mehrere Jahre vorausschauende

Konzeption und dient der

langfristigen Sicherung des Unternehmens.

Operatives Controlling dient dazu, die global

formulierten Strategien in konkrete und

detaillierte Planungen mit einem Planungshorizont

von ein bis drei Jahren umzuformen.

Es baut auf dem Rechnungswesen

auf und dient der Sicherung der kurz- und

mittelfristigen Ziele, welche zum Beispiel im

Rahmen des Gesamtplanes formuliert sind.

Bernd Bosbach

Diplom-Betriebswirt,

Bilanzbuchhalter und

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 PROFIT

GmbH & Co. KG

Welche Instrumente

benutzt der Controller?

Um seine vielfältigen Aufgaben zu erfüllen,

muss der Controller entsprechende Systeme

und Analysen im Unternehmen nutzen,

einführen und pflegen, wie die Installation

und Entwicklung eines Berichtswesens. Des

Weiteren muss er entsprechende Pläne und

Analysen erarbeiten, beispielsweise Budgetpläne,

Soll-Ist-Vergleiche, Deckungsbeitragsrechnungen,

Investitionsrechnungen

oder auch die operative und strategische

Unternehmensplanung. Um diese optimal

zu gestalten, nutzt er Kennzahlensysteme

und erarbeitet Benchmarks, die helfen, aussagekräftige

Vergleichsmöglichkeiten zu

bestimmen.

Wie funktioniert

Controlling im Alltag?

Die Steuerungsaufgaben werden vom Controller

umgesetzt, indem er korrigierend

in die verschiedensten Geschäftsverläufe

eingreift. Der Controller ist den Prozessen

im Unternehmen daher weder vor- noch

nachgeschaltet, er begleitet sie und wirkt

in diesem Sinne lenkend. Die Notwendigkeit

für Steuerungsmaßnahmen wird über

die Soll-Ist-Vergleiche ermittelt, wobei der

Controller oftmals auf Planungsergebnisse

anderer Abteilungen zurückgreift und dann

feststellt, ob die Planungsziele mit den erreichten

Ist-Werten übereinstimmen. Bei

Abweichungen sind entsprechende Korrekturen

fällig. Da Eingriffe in die Geschäftsverläufe

nur in Übereinstimmung mit dem

Management bzw. der Geschäftsführung

erfolgen können, ist eine permanente Rücksprache

des Controllers mit der Führungsebene

notwendig.

Wie weit reicht die

Controller-Kompetenz?

Der Controller steht in engem Kontakt mit

dem Rechnungswesen des Unternehmens.

Er erstellt anhand von Plan- und Ist-Werten

aus den einzelnen Abteilungen des

Unternehmens und mit Hilfe geeigneter

Software-Lösungen Soll-Ist-Auswertungen,

Pläne und Szenarien. Der Controller befasst

sich weiterhin mit Budgets, Forecasts, Wirtschaftlichkeitsberechnungen

etc. und übernimmt

auch die Kostenstellen- und Kostenträgerrechnungen

sowie in vielen Fällen die

Monats- und Jahresabschlussarbeiten. Weitere

Tätigkeiten können die Optimierungen

von Schnittstellen im Unternehmen sowie

Entwicklung und Administration von Informationssystemen

sein. Doch nicht nur der

präzise Umgang mit Zahlen zeichnet einen

guten Controller aus, sondern in gleichem

Maße seine Kommunikationsstärke. Denn

immer ist der Controller auch als Moderator

und Vermittler im Unternehmen gefragt.

Vor allem dann, wenn es gilt, die Ziele der

einzelnen Abteilungen abzustimmen und

zu koordinieren.

Controlling im Hause

oder ausgelagert?

Je nach Größe unterscheidet sich das Aufgabenspektrum

eines Controllers. In großen

Unternehmen ist das Controlling häufig

in verschiedene Bereiche unterteilt. Hierzu

gehören zum Beispiel das Marketingcontrolling,

Innovationscontrolling oder das

Finanzcontrolling. In diesen Fällen werden

Controller auf einen Unternehmensbereich

spezialisiert und liefern ihre Ergebnisse an

die entsprechende übergeordnete Controllingabteilung,

an die Abteilungsleitungen

oder direkt an die Geschäftsleitung. In kleinen

und mittleren Unternehmen werden

Controllingaufgaben dagegen häufig von

der Geschäftsleitung bzw. Mitarbeitern des

Rechnungswesens übernommen – oder

das Unternehmen gibt die Aufgaben des

Controllings an externe Beratungsunternehmen

weiter. Sinnvolles Szenario bei

KMUs: Implementierung eines Controlling

mit/durch externe Berater mit anschließender

Aufgabenübertragung an interne

Mitarbeiter.


Dr. Dedy Michels Simon Rottländer GmbH

Steuerberatungsgesellschaft

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(Mitglied im Bundesverband selbstständiger Buchhalter und Bilanzbuchhalter)

Wildphal 7 • 51429 Bergisch Gladbach

Telefon 02207 / 9191610 • Mobil 0152 / 58167540

E-Mail: Fibu-Service-Brueckner@t-online.de • Internet: www.brückner-buchhaltung.de

AndreAs KöHler

r ecHTs A nwA l T

Andreas Köhler • Rechtsanwalt

Hauptstraße 176 • 51465 Bergisch Gladbach

Telefon: +49 (02202) 29329-0 • Telefax: +49 (02202) 29329-32

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62

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Dienstleistung

Das Volkswagen-Zentrum in Bergisch Gladbach

GL&Lev kontakt 02/11

Der Volkswagen Konzern

hat mit seinen Pkw-

Marken Volkswagen,

Audi, SEAT und Skoda

seine Ausnahmestellung

im deutschen Groß-

kundengeschäft für das

Jahr 2010 bestätigt.

Michael König

Tel.: 02202 - 95572-48

Ralf Hilpisch

Tel.: 02202 - 95572-34

Kraftvoll „segelt“ die

VW-Flotte vor dem Wind

Nach Dataforce, dem führenden

Marktforschungs- und Beratungsinstitut

auf dem deutschen Flottenmarkt

hat der Volkswagen-Konzern im vergangenen

Jahr 153.134 Fahrzeuge (Vorjahr

135.978) der vier Konzernmarken zugelassen

und damit seine Kompetenz im Flotten-Management

deutlich unterstrichen.

Im Pkw-Markenranking belegen die

Marken Volkswagen Pkw mit 87.303 Neuzulassungen

(Vorjahr 79.639) und Audi mit

49.450 Neuzulassungen (Vorjahr 47.047)

die Plätze eins und zwei. Ein Ergebnis, das

auch die Mitarbeiter der Großkundenabteilung

in Rhein-Berg und Oberberg mit tragen.

Denn die renommierte SteinGruppe

(mit 7 Standorten) ist auch Leistungszentrum

für Großkunden; eins von etwa 200

in Deutschland. Und ein besonders umsatzstarkes

dazu.

Zwei Teams steuern bei Stein die Flotten-Bewegungen.

Eins in Engelskirchen

mit Stephan Hemmersbach und Stefan Jedlitschka,

ein anderes mit Michael König

und Ralf Hilpisch in

Bergisch Gladbach.

Beide Teams betreuen

ein breites

Feld über Olpe bis

ins Siegerland und

über Bonn bis weit in

den Rhein-Sieg-Kreis

hinein. Dem Unternehmen

sind keine

Stephan Hemmersbach

Tel.: 02263 - 809-66

Stefan Jedlitschka

Tel.: 02261 - 8107-31

Grenzen gesetzt:

Wir betreuen unsere

Kunden bundesweit,

so Michael König. Er

ist einer der wenigen

bundesweit zertifiziertenFlotten-Manager

mit Prüfung

vor der IHK. Hierdurch

dokumentiert

die SteinGruppe besondere

Kompetenz.

Flotten-Manage-

ment – das bedeutet Autoverkauf (Pkw

und Nutzfahrzeuge) mit Sonderkonditionen

in großer Stückzahl an Gewerbetreibende

nach professioneller Bedarfsanalyse, vor

allem aber mit anschließend umfassendem,

sehr individuellem Service in Bezug auf Halterhaftung,

Unfallverhütungsvorschriften

der Berufsgenossenschaften und Ladungssicherung

sowie einen umfassenden Fullservice

rund um die Mobilität

Rund 150 Großkunden betreut die Stein-

Gruppe. Großkunde ist, wer mindestens

5 Fahrzeuge p.a. der Marken des Volkswagenkonzerns

abnimmt. Die Nachfrage

steigt. Die Großkunden-Abteilung sieht

sich als „Kümmerer und Dienstleister“ der

Unternehmer. eg


64

Vitamin E für Ihr Unternehmen

Strom, Erdgas, Services

Vitamin E – es stärkt und schützt den menschlichen

Körper. Vitamin E von der Energieversorgung

Leverkusen (EVL) bringt Energieschübe

in Ihr Unternehmen. Den speziellen

Bedarf von Unternehmen bedienen die

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sowie energienahen Services.

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GL&Lev kontakt 02/11

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