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Nr. 135 - Juli 2008Gemeindebrief derevang. KirchengemeindenReichenbach an der Fils´s grüne BlättleJugend inSheffieldSeite 4-5Konfiarbeit:Schnittstelle Gemeinde- JugendSeite 6-11Kinder heute,die Jugend vonmorgenSeiten 26-28www.pixelio.deJugend - Zukunft oder Zumutung?Infos aus derGemeindeSeite 33Vereinsgründung:AmbulanterHospizdienstSeite 36


IMPRESSUMNr. 135 / Juli 2008Herausgeber:Evang. GesamtkirchengemeindeTheodor-Dipper-Platz 173262 ReichenbachRedaktionsteam:Claudia BuchtaMarion GrasPfarrer Gerhard KoppSusi Mammel-SchönGudrun MüllerPfarrer Stefan TautLayout: Anja KüstnerWenn Sie selbst einen Beitrag fürs Grüne Blättle habenoder im Team mitarbeiten wollen, melden Sie sich bittebei Pfr. Taut, 51316.Verantwortlich für den Inhalt:Pfarrer Gerhard KoppDruck: DruckWerk, UhingenBankverbindungen:KSK Reichenbach, Konto 8399751BLZ 61150020SWB Reichenbach, Konto 820845000BLZ 60090700Dieser Gemeindebrief wird von ehrenamtlichenMitarbeiterinnen und Mitarbeitern in die Häusergebracht.Der Ausgabe liegt ein Überweisungsträger für dieSammlungsaktion der Diakonie „Wieder mitten imLeben“ bei.Diese Ausgabe wird unterstützt vonRolf Roos – Fenster und Haustüren,Bismarkstraße 8, 73262 ReichenbachReichenbacher ApothekenDr. H. P. PauliDie Jugend von heuteLiebe Leser des Grünen Blättles,Jugend ist das Thema dieser Ausgabe, deshalb wollen wir uns hier zunächst einigegrundlegende Gedanken machen, wie Jugendliche heute leben, kommunizieren undhandeln. Medien spielen dabei eine zentrale Rolle.Das Kommunikationsverhalten - Handy und InternetMTV Networks und Microsoft Digital Advertising Solution haben die nach eigenenAngaben weltweit größte Studie zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen inder digitalen Welt durchgeführt: Die Studie räumt unter anderem mit der inzwischenverbreiteten Ansicht auf, für die modernen Jugendlichen sei die TV-Nutzung wenigerwichtig. Das Gegenteil sei der Fall, so die Studie. Auch für die Jugendlichen vonheute sei das Fernsehen vor dem PC das „Medium Nummer Eins“. Das Fernsehenbleibt zwar die Nummer Eins, die neuen Kommunikations- Informations- undUnterhaltungstechnologien wie Internet, Instant Messaging, E-Mail, Social Networkingmobile Telefonie und SMS werden jedoch ergänzend ausgiebig genutzt. Dabei zeigen sichdie Jugendlichen von heute als „professionelle Multitasker“, die sehr fähig im Filternvon verschiedener Informationen und Kanäle sind und bei denen die gleichzeitigeNutzung mehrerer Medien der Normalzustand ist.Die Jugendlichen von heute sind keine Technikfreaks, sondern sie nutzen die neuenTechnologien gezielt zur Kommunikation. Gleichzeitig haben sich die Interessen derJugendlichen wenig verändert - Themen wie Musik, Lifestyle, Sport, Freundeskreisund Selbstverwirklichung bleiben die zentralen Interessen. Sie lieben nicht die neuenTechnologien selbst, genießen es aber deren Möglichkeiten zur Kommunikation,Selbstdarstellung und Unterhaltung anzuwenden. Die neue Technik wird eingesetzt umdas Kommunikationsspektrum zu ergänzen ersetzt aber keineswegs das persönlicheGespräch von „Gesicht zu Gesicht“. Vielen Jugendlichen fehlt „etwas“, wenn sie ihrHandy vergessen haben oder es kaputt ist. Immer erreichbar zu sein scheint normal.Aber es gibt auch absolute Tabuthemen die mit Handy, per SMS oder E- Mail nichtübermittelt werden.Bleibt festzuhalten, dass sich das Kommunikationsverhalten durch die mobilen Telefoneverändert hat, aber telefoniert haben auch wir stundenlang - im Festnetz – und daszum Leid vieler Eltern. Was letztendlich zu einem Telefonschloss (sie erinnern sichnoch!), und zu stundenlangen Diskussionen über die Telefonrechnunggeführt hat. Hat sich die Jugend von heute wirklich so verändert oder sindes nicht einfach nur die riesigen Möglichkeiten der neuen Technologien?Susi Mammel-Schön


Jugend in Sheffield – Eine Reichenbacher Jugendliche erzähltvon ihren Erfahrungen in der fünftgrößten Stadt EnglandsIn meiner Zeit hier in Sheffield (viereinhalb Monate von April bis August) habeich bisher viele tolle Erfahrungen gemacht und natürlich viele verschiedeneMenschen kennen gelernt. Doch am extremsten ist mir der Umgang vonJugendlichen/ jungen Erwachsenen untereinander (sowohl Christen, als auchNichtchristen) aufgefallen. Davon werde ich jetzt berichten:Ganz selbstverständlich über den Glauben redenDie Jungs und Mädels scheinen im Allgemeinen eine sehr genaue Vorstellungvon ihrem Leben zu haben. Sie sind sehr selbstständig und verantwortungsbewusst(das lernen sie sehr früh in der Schule) und bilden sich zu allem ihreeigene Meinung, die sie selbstverständlich kompetent vertreten. So kommt esoft zu Diskussionen über Politik (manbemerke: z.T. bei Samstagnacht-Parties)aber dies macht es natürlich auchwesentlich einfacher für Christen, ihrenGlauben zu publizieren. Da wird mannicht für komisch gehalten und Christenund Nichtchristen verbringen ihre Zeitgenauso miteinander, wie Rockmusikhörerund Hiphopper oder „lefties“ and„rightwings“. Auch wenn das nichtheißt, dass sich alle für den christlichenKatharinas stark wachsende Kleingruppe Glauben entscheiden ist das Evangeliumimmer ein offenes Thema.Offen für Gottes EingreifenSo wie andere ihre Freunde zum Ausgehen mitnehmen, bringen Christen ganzunverbindlich ihre nichtchristlichen Freunde zum Gottesdienst oder Hauskreismit. Außer der starken Motivation der Christen zwischen 16 und 25, anderenvon ihrem Glauben weiterzusagen, ist es sehr faszinierend, wie ihr Christsein imAlltag gegenwärtig ist. Es ist total selbstverständlich füreinander zu beten undnatürlich eine direkte Reaktion von Gott zu erwarten. Also für ganz alltäglicheDinge wie, dass es beim shoppen die richtige Schuhgröße des Lieblingsschuhsgibt, aber auch für Heilung wenn jemand krank ist. Die Resonanz ist cool,besonders wenn Nichtchristen geheilt werden und Heilung ist hier etwas, wofürsich der christliche Glauben auszeichnet.Ermutigung durch WeitersagenVertrauen in Gott und der starke Wunsch seine Pläne in die Tat umzusetzen ist,was die Gemeinde prägt. Sei es im Gottesdienst im Hauskreis oder sonst was.Wodurch sich St Thomas ganz speziell auszeichnet, ist der Kult Zeugnis (Bericht)zu geben, von dem, was Gott tut. Das hat unglaubliche Auswirkungen wieErmutigung und, dass man sich immer gegenseitig an der Stange hält. Zeugnisgeben ist fester Bestandteil, von jedem Gottesdienst und Hauskreistreffen. DieLeute tauschen sich aber auch über alles aus, was sie denken, wozu Gott sieberufen hat. Das gibt auch so ein bisschen Kontrolle.Was auf jeden Fall auch noch spannend ist, ist die Tatsache, dass „Kirche“ nichtSonntagabend Gottesdienst ist sondern immer wenn man sich trifft unter Freunden.Frei nach der Bibelstelle „wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind…“Neue Leute einbeziehenDie Events sind so cool, dass Nichtchristen von sich aus hingehen und „in Kaufnehmen“, dass sie angequatscht werden. Bei so vielen verschiedenen Nationen,Kulturen und spirituellen Angeboten können es sich Christen einfach nichtleisten einfach nur mitzuschwimmen, weil sie sonst nicht auffallen würden undkeine Leute für Jesus gewinnen würden. So quasi frei nach dem Motto: wirmüssen radikal anders sein, als alles andere, sonst haben wir nichts zu bieten.Dazu gehört Hilfsbereitschaft, Gastfreundschaft und vor allem Offenheit undIntegration aller Leute die neu dazu kommen (!!!)Jesus Rocks – Gürtel: „Must have“ für Christen und NichtchristenDas Christentum ist eine akzeptierte Größe und nichts, wie man in bei unsmanchmal das Gefühl hat, etwas, das belächelt wird. Das sieht man zum Beispielan der Mode: das „Must-have-accesoire“ im Moment ist der Nietengürtel mit derklaren Botschaft „Jesus Rocks“ womit prinzipiell ja jeder einverstanden ist, nur dasmit dem „Erlöser-Ding“ steht halt noch in Frage. Fakt ist, dass es ihn überall zukaufen gibt und zu gleichen Teilen von Christen und Nichtchristen getragen wird.Also das waren jetzt ganz schön viele verschiedene Eindrücke durcheinander und ichfreu mich drauf, noch mehr von meinen Erlebnissen zu teilen, wenn ich im Augustwieder nach Hause komm, aber noch mehr freu ich mich, wieder daheim zu sein, wo esauch einfach ein bisschen gewohnter und entspannter für mich ist (.Katharina Taut, (17)derzeit in Sheffield,Yorkshire, GB


Konfirmandenarbeit ist die zentrale Schnittstelle, bei der sich die Kirchengemeindemit Jugendlichen auseinandersetzt. Deshalb bringen wir hier einigeBeiträge zum Thema Konfirmandenarbeit zur Anregung der Diskussion.Aus Kindern werden Leute – oder:auf der Suche nach „mehr“Ein Bericht über die elf Monate Konfirmandenzeit aus der Perspektive einer engagiertenMutter. Eine grundlegende Betrachtung über den Sinn und Nicht-Sinn derKonfirmandenarbeitFachliteratur für jedes LebensalterFür jedes Lebensalter gibt es Ratgeber: Geburtsvorbereitungsbücher, Stillbücher,„Mein Kind darf in den Kindergarten“ -Bücher, Ratgeber für einen guten Schulstartund viele mehr.In den einzelnen Lebensabschnitten meines Kindes hat mich eigentlich immerein „gutes“ Buch begleitet und mir ab und zu eine kleine Hilfestellung gegeben.Seit einiger Zeit stehe ich aber wohl vor dem Übelsten aller Lebensabschnitte,der allzeit gefürchteten Pubertät. Sobald man das Alter seines Kindes preis gibt,überhäufen einen Prophezeiungen wie: „Warte nur ab..“ oder Ausrufe wie „Oh je,Du kannst froh sein, wenn das vorbei ist!“ sowie die Aufzählung der wohl typischenBegleiterscheinungen wie „launisch, zickig, in sich gekehrt, aufmüpfig“ – was hörtman nicht so von überall.Vorsorglich hab ich mir die „111 Fakten, die aus allen Eltern Teenie-Versteher machen– wie Teenies ticken“ besorgt. Ein Erziehungsratgeber für die komplizierten Jahre derPubertät. Hier dürfen aber die Teenies selbst zu Wort kommen und erklären, warumsie denn gerade „so“ sind, wie sie „sind“!… und genau in diese Phase fällt die KonfirmationDas ist ja auch die Kunst, „Sender“ und „Empfänger“ – sprich in meinem Fall jetzt:Mutter und Tochter - auf eine fast gemeinsame Wellenlänge zu bringen, Antwortenzu hinterfragen und Fragen zu beantworten – zuzuhören und zu verstehen.Persönlich finde ich den Grad sehr schmal, auf dem man sich zwischen Befehl, Pflichtund Verantwortung, Verständnis und Mitgefühl bewegt gegenüber seinem „Küken“(so steht für mich unmissverständlich der Müllbeutel zum Abtransport abends immernoch im Flur, obwohl man im Laufe des Tages bereits zehnmal fast darüber gestolpertist...). ...und genau in diesen Lebensabschnitt, wo der Tag mit Traumphasen beginntund abends in Bockphasen endet, legt man ein Fest wie die Konfirmation – WARUM?In meinem schlauen Buch gibt es auch hierfür eine Seite: „Glaubst Du an Gott?“ oder„Betest Du manchmal?“ oder heißt es bei uns umgangssprachlich eher – „wie vielGeld hast Du bekommen?“ Ich muss gestehen, die letztere Frage tut sich automatischauf, wenn man den Anfragen der Verwandtschaft und Gästen gewappnet sein will.Allerdings habe ich versucht, dies in den Hintergrund zu stellen und dem eigentlichen„Sinn“ der Konfirmation nachzugehen.Was ist eigentlich der Sinn der Konfirmation?Der Duden sagt, Konfirmation ist „die Feier der Aufnahme jugendlicher evangelischerChristen in die Erwachsenengemeinde“.In dieser Erklärung steckt jede Menge Stoff zum Nachdenken:Feier: „Wie oder Was soll ich feiern? Ist ein Gottesdienst und eineSegnung nicht eine ernste Sache?“Christen: „Äh, hallo? Ich bin doch getauft und ich halt mich an diemoralischen Regeln, ich bin doch Christ oder etwa nicht?“Erwachsen: „Wann ist man bitteschön erwachsen?“Gemeinde: „Toll! Ist die Konfirmation nicht ein persönliches Fest?Ein Fest, das einen ganz alleine betrifft?“Also dann mal los auf die Suche nach denAntworten. Das Angebot, wo man diesefinden kann, ist in Reichenbach wirklich groß:Für die Jugend: Konfi-Unterricht, (Tower)gottesdienste,Home-Runs, PSH-Veranstaltungen mitPauls, YoMo und Jump4Jesus, Konfi-Camps,Jungschar und Black Pearls, Orangenaktion,Selbsterfahrung im Klettergarten und in derHöhle, Filmnächte, u.v.m. – da wird ein ¾-JahrKonfirmandenzeit viel zu kurz.Begleitend zur Konfi-Zeit gibt es für die Eltern, Konfi-Elternabende mit kleinenGruppenarbeiten und Crashkurse in Glaubensfragen, den so genannten „Basics“– sehr zu empfehlen!Die Konfirmanden-Zeit (aus Sicht des „Heranwachsenden“)Dauer-Action: Schule, Freizeitstress und Freizeitspaß, Ausflüge, Vorbereitungen fürdas Fest treffen, sonntags Gottesdienste und „gelbe Zettel“ ausfüllen, Kinderkirchebetreuen, Klamotten aussuchen, Geschenke überlegen, Zimmer umgestalten,Freunde treffen, Fez machen, Konfi-Stunden besuchen, den Lieblingshobbysnachgehen, Zimmer aufräumen, Dinge im Haushalt erledigen müssen, Familie,Geburtstage, u.v.m.


Das „Fest“ (aus meiner Sicht)Der Gottesdienst im April 2008 dann haben die Konfirmanden selbst gestaltet; eigeneIdeen, Meinungen und Ansichten ohne Scheu präsentiert und preis gegeben. DieSegnung war sehr persönlich und individuell.Und heute – hat sich was verändert?Wenn ich mir das Vorher/Nachher so betrachte, denke ich, dass sich unsere Kinderwährend dieser Konfirmandenzeit durchaus zu selbstbewussten und selbstsicherenjungen Leuten entwickelt haben, die einen „Schatz“ ins sich tragen. Ein Schatzbestehend aus Erfahrungen mit Anderen, Gesprächen und Geschnatter, Diskussionenin der Gemeinschaft. Erfahrungen wie man mit und durch den Glauben leben kannoder könnte. Erlebnisse, wie es ist, mit Gott zu leben; eine Meinung zu haben;zu etwas stehen; dem anderen zuhören und zu vertrauen; sich einem anderen zuöffnen, anderen zu helfen und sich dabei selbst zu erfahren. Festzustellen, dass„man“ jemand ist und zu erfahren, dass es jemanden gibt, der einen durch das Lebenbegleitet und geleitet.Passend für die „Pubi Lebensphase“Ich selbst bin der Ansicht, dass die Konfirmation eigentlich ganz gut in diese Pubi-Zeitpasst. Denn in der Lebensphase,- in der man neugierig nach Verborgenem sucht,- in der man Mut hat, Risiken einzugehen,- in der man auf der Suche ist nach dem „wer bin Ich?“kann man durchaus einen Weg zu seinem „Schatz“ (nicht der Schatz, den Sie jetztmeinen ( ) finden.Für Risiken und Nebenwirkungen können Sie aber leider den nicht den Arztbefragen. Und Nebenwirkungen gibt es durchaus. So ist z. B. nicht gewährleistet,dass sich Familienmitglieder auch auf den Weg machen, und nach dem „mehr“(siehe Überschrift) suchen. Ich wünsche allen Konfi-Kindern und Konfi-Eltern – dieEhemaligen und die, die jetzt folgen werden – eine erfahrensreiche Konfi-Zeit miteinem „mehr“ an......PS: es gibt noch einen Ratgeber, den ich persönlich leider noch viel zu wenig kenne– die Bibel – somit versuche ich das „mehr“ darin zu suchen und auch meinen Schatzzu finden..........but like Xavier Naidoo: „...dieser Weg, wird kein leichter sein...Gudrun MüllerMutter von Melanie, konfirmiert im April 2008Konfiarbeit zwischenKaffeeausschank und EventpädagogikIntegration in die Gemeinde, wollen wir das?Provokant! denken vielleicht die einen – Was soll das heißen?, die anderen. Esgeht schlicht um die Frage, wie stark sollen wir als Gemeinde die Konfirmandenin die Gemeindetätigkeiten einbinden. Als Mutter zweier Jungs, die geradeerst konfirmiert wurden, möchte ich die heutige, moderne und auch mutigeKonfiarbeit einmal näher betrachten.Eventpädagogik – durch Höhlen robbenSicher erinnern Sie sich noch an Ihre Konfizeit undvielleicht auch nicht immer mit Freude.MeinenKindern hingegen gefiel die Konfirmandenzeitsehr gut. Was war da anders? Zunächst begannder „Unterricht“, den man heute nicht mehr sonennen darf, weil das zu sehr nach Schule riecht,bereits im Mai, aber die Anmeldung erfolgte erst imOktober. Zeit genug also, sich zu überlegen, ob mansich auf Gott und die Kirche und deren Gemeindeeinlassen will. Mir aber missfiel, dass in dieser Zeitein Event (Ereignis, Erlebnis) das nächste jagte.Man machte einen Ausflug in eine Höhle, Filmnächte, besuchte den Klettergarten,Konfiwochenende und vieles mehr. Was hatte das nur mit der Konfirmation zutun?, fragte ich mich so manches Mal, doch bei näherer Betrachtung erkannte ich,dass es viel mit gegenseitigem Vertrauen, Vertrauen in Gott und Gruppenarbeit zutun hatte.Kaffeeausschank -Nun kam das Gemeindefest und man brauchte Helfer. Warum sollte man hiernicht auch die Konfirmanden einspannen, fragte ich völlig ahnungslos. Dochda stieß ich zunächst einmal auf Widerstand von Pfarrerseite. Das könne mannicht machen hieß es, da dies nicht deren Aufgabe sei. Das sehe ich anders,denn ich finde, wer sich konfirmieren lassen will, zeigt damit auch, dass er indie Kirchengemeinde aufgenommen werden will, für die er sich dann auch imRahmen seiner Möglichkeiten einsetzen sollte. Es ist doch sicher nicht zuvielverlangt, wenn die Konfirmanden kleinere Aufgaben übernehmen.Konfirmanden fühlen sich der Kirchengemeinde nicht zugehörigDoch auch ein Gespräch mit den Mentoren der Konfirmanden, die imvergangenen Jahr selbst Konfirmanden waren, zeigte, dass sie sich nach


wie vor der Kirchengemeinde nicht zugehörig fühlen. Sie meinten, dass essich hier doch überwiegend um ältere Menschen handele, mit denen manwenig bis keine Berührungspunkte habe. Dies ließe sich doch aber durch dieZusammenarbeit in der Kirchengemeinde ändern wie ich meine.Konsumieren ohne Gegenleistung?Kann es denn richtig sein, dass beispielsweise Mütter von KonfirmandenKuchen für das Gemeindefest backen, einen Salat mitbringen und diesen auchnoch selbst ausgeben? Das sehe ich schon als absurd an, finde aber auch in dereigenen Familie keine Mehrheit für meine Meinung.Immer wieder wird der allgemeine Konsum der Jugendlichen beklagt undauch hier scheint es um den Konsum der Annehmlichkeiten zu gehen, ohnesich selbst zu engagieren. Würde man aber im Konfi die Jugendlichen darumbitten, ihren Einsatz beim Gemeindefest zu bringen oder das Grüne Blättleauszutragen, so glaube ich kaum, dass sich jemand dem entziehen würde.Nachdem aber schon die Pfarrer der Meinung sind, dass man dies nicht machenkönne, denn dann könnten die Konfirmanden das „uncool“ finden, bleibt allesso, wie es ist. Anscheinend ist man schon zufrieden, wenn die Jugendlichenregelmäßig zum Konfi kommen. Nein, so desinteressiert ist unsere Jugendnicht, sie engagiert sich auch, wenn man sie nur fragt.Warum also Konfirmation?Auf diese Frage bekam ich vielfältige Antworten. Eine davon war, dass man dochhoffe, dass die Konfirmanden sich wenn nicht jetzt, so doch später in die Gemeindeeinbrächten. Auch verlangten gesellschaftliche Zwänge die Konfirmation und dieKirche dürfe sich nicht selbst verleugnen, indem sie Traditionen aufgäbe.Und doch...muss ich, trotz all der Schelte, der Konfiarbeit in Reichenbach ein Lob zollen.Jedes Jahr finden sich wieder zahlreiche neue Mentoren, die die Konfirmandenbegleiten möchten, also kommt doch etwas bei den Jugendlichen an. Hier nochmein Appell an die Pfarrer und die Mentoren:Bittet doch wenigstens um das Engagement, damit nicht alles auf dem Rückenderer ausgetragen wird, die sich immer und überall einbringen. Nur so können wirdas schlechte Image, dass die Jugendlichen teilweise genießen, aufpolieren.MarionGrasKommentar von Pfarrer Taut:Integration in die Volkshochschule?Welcher Jugendliche würde auf die Idee kommen, sich bei der Volkshochschuledauerhaft ehrenamtlich einzubringen, nur weil die Eltern für ihn irgendwannmal einen Pflichtkurs über Töpfern, Ausdruckstanz oder Einführung in einComputerprogramm gebucht haben? Und dass Konfirmanden von sich ausden dringenden Wunsch hegen, in die Gemeinde aufgenommen zu werden,entbehrt jeglicher statistischer und empirischer Grundlage (wer’s nicht glaubenwill, bitte mal einen Teenager fragen). Ausnahmen bestätigen die Regel.Wenn Konfirmandenarbeit Integration in die Gemeinde sein soll, dannmüssen die Eltern dies mit gutem Beispiel vorleben. Sonst sind wir nicht mehrals ein Anbieter eines hoffentlich interessanten und erlebnispädagogischangereicherten Kurses über den Einstieg in christliche Spiritualität für angehendeTeenager, der die Jugendlichen zumindest mal nicht völlig abschreckt.Was Hänschen nicht lernt…Die von vielen erwartete Integration der Konfirmanden in die christliche Gemeindehaben eigentlich Eltern, Paten und Gemeinde schon ca. 12 Jahre zuvor bei derTaufe ihrer Kleinkinder „vor Gott und dieser christlichen Gemeinde“ versprochenund sich hoffentlich ernsthaft vorgenommen. Kann es sein, dass dann allesdem Pfarrer 12 Jahre später aufgebürdet wird als spirituell – pädagogischemSupermann? Soll der richten, was zwölf Jahre versäumt wurde?Gemeinde – das sind wir…Wir fragen durchaus die Konfirmanden, sich zu engagieren … mit meist bescheidenemErfolg. Viel wichtiger ist aber, dass Sie auch als Eltern und Gemeindegliederdie Konfirmanden einladen, sich ebenso wie Sie selbst in der Gemeindeoder beim Gemeindefest zu engagieren. Oder mal wieder in einen Gottesdienstzu gehen (. Denn: Gemeinde sind wir alle!Und für intensive Kontakte zur Gemeinde sorgen z.B. die Homeruns. Wirsuchen noch dringend Menschen, die ihre Wohnzimmer für die Konfirmandenöffnen. Haben Sie Lust? Tel. 51514, 51316.PfarrerStefanTautMutter von Moritz,konfirmiert April 200810 11


Jugendliche, Ferien und der Umgang mit der ZeitEndlich Ferien!, so die einen, Oh je Ferien!, so die anderen. Zur ersten Kategoriegehören sicherlich die Schüler und deren Lehrer. Die zweite ist wahrscheinlicheher von Eltern besetzt.Für die Schüler heißt Ferien, ausschlafen, chillen, Musik hören, nicht lernenmüssen. Doch ebenso abrupt machen auch die Anbieter von FreizeitaktivitätenFerien, wie Sportvereine und Musikschulen. Die Freunde sind oftmals zuanderen Zeiten weg, als man selbst. Nun hat man so viel Zeit und muss sich erstwieder organisieren.Gedanken eines SchülersWas mach’ ich denn jetzt? Na erst mal ausschlafen, doch das gelingt mir in derersten Woche noch nicht so recht, da sich mein Körper noch nicht umgestellthat. Wetter - bescheiden, es regnet, nachdem wir in den letzten vier Wochen inder Gluthitze in der Schule schwitzen mussten, denn Hitzefrei kennen wir nurnoch aus Erzählungen.Gut, nachdem ich früh aufgewacht bin, gefrühstückt habe, ist es immernoch zu früh, um jemanden anzurufen. Also spiele ich noch ein bisschen PC.Dann rufe ich einen meiner Freunde an, doch der hat heute keine Zeit, mussKlamotten einkaufen gehen, da man sonst dafür keinen Termin findet. Alsodann den nächsten auf meiner Liste, der aber leider schon etwas ausgemachthat. Da hat sich wohl jemand früher gewagt anzurufen. Nun Nummer drei; dermuss heute zu Omas Geburtstag. Na das fängt ja schon gut an. Wenn ich jetztnicht bald eine Beschäftigung finde, kommt bestimmt meine Mutter mit einerdaher, die mir sicher nicht gefällt, wie zum Beispiel Zimmer aufräumen, Ranzenauspacken usw. Überhaupt, Mütter haben immer Ideen, wie sie uns den Tagvermiesen können. Wenn ich einfach nur chillen möchte, versteht sie das garnicht und meint, mir eine Beschäftigung besorgen zu müssen. Man kann dochauch mal gar nichts tun oder?Gedanken der Elternein wenig PC spielen. Ein wenig??? Geht das überhaupt? Ja Mama, ich höregleich auf, ich muss nur noch diesen Level spielen, hört sie bereits zum viertenMal. Ihr stinkt’s schon am ersten Tag. Jetzt ist endlich das PC Thema beendet,dann geht es zum nächsten Punkt der Tagesordnung über 4 essen. So, damithätte man schon mal wieder etwas Zeit herumgebracht. Jetzt schwingt mansich ans Telefon, um etwas mit Freunden auszumachen, doch nachdem siezunächst PC spielen „mussten“, haben die Kumpels auch keine Zeit mehr,da sie schon verabredet sind. Na, das kann ja heiter werden, denkt Mutter.Jetzt braucht sie nicht mehr lange warten, bis das Reizthema „Mir ist soooolangweilig“ kommt.Thema bekannt?Kennt Ihr/kennen Sie das so oder ähnlich auch? Während der Schulzeit istalles gut organisiert, manchmal wird es sogar ein bisschen eng mit der Zeit.Nach der Schule hat man dann noch seine Freizeitaktivitäten in Vereinen oderverschiedenen Gruppen und schon ist der Tag um. Jetzt hat man plötzlich nurnoch Zeit und es ist zunächst, als fiele man in ein tiefes Loch, aus dem man soleicht nicht wieder herauskommt.Also, was kann man in den Ferien tun?Tischtennis, Federball, Minigolf, Pit Pat, Fußball, Basketball spielen, ins Freibadgehen, Inline skaten, Rad fahren, angeln, malen, schreiben, lesen, basteln,Gesellschaftsspiele spielen, Karten spielen – fällt Euch noch etwas ein? Ach ja,da ist ja auch noch das Ferienprogramm der verschiedenen Vereine.Vielleicht könnt Ihr uns mal eine Liste Eurer Ideen und Vorschläge zukommenlassen, damit es im nächsten Jahr besser wird.MarionGrasMutter vonzwei SöhnenFerien heißt für uns, dass die Kinder abends nicht mehr ins Bett gehen, dasFernsehprogramm fremdbestimmt ist und die Zweisamkeit am Abend für ganzesechs Wochen passé ist. Während wir aufstehen müssen, schläft womöglichnoch alles, weil man ja abends nicht ins Bett kommt. Mutter kommt mittagsnach Hause und die Kinder schälen sich soeben aus der Bettdecke, um gleichdarauf am PC zu sitzen. Das Wetter ist schlecht, also gut, dann sollen sie doch12 13


Christliches Jugendfestival in Bremen:Christival 2008 - Jesus hat uns bewegt!Los gings am Mittwoch, dem 30.4. ganz früh morgens. Vollbepackt und mitgroßen Erwartungen stiegen wir in den Reisebus, der uns, vier ReichenbacherJungen und Pfarrer Taut, nach Bremen bringen sollte. Zusammen mitTeilnehmern aus Denkendorf, Esslingen und einer Fellbacher Gruppe füllten wirden Bus nach Norden. Am Nachmittag war die Unterkunft, eine Bremer Schule,erreicht. Abends dann die Eröffnungsfeier: Es gab Musik und Inputs, aber auchein negativ-positives Ereignis.Krawalle am EröffnungsabendEinigen Christivalgegnern war es gelungen, den ersten von zwei Sicherheitszäunenzu stürmen. Doch eine Gruppe von mutigen „Christivallern“ bildetegleich eine schützende Menschenkette, die verhinderte, dass die Demonstrantenbis zum Eintreffen der Polizei weiter vordringen konnten. Dieses tolleVerhalten dieser jungen Leute wurde an den nächsten Tagen immer wiedererwähnt und bejubelt.BunteProgrammauswahlAn den drei weiterenTagen fanden morgenssogenannte„Wortwechsel“ mitkurzen Predigten undLobpreisgesang statt.Nachmittags besuchtedann jeder Teilnehmerseine bereits bei derAnmeldung ausgewähltenSeminare bzw. Workshops.Am späten Nachmittaghatte man freie Zeit, so konnte man sich die Bremer Altstadt ansehen oderdie zeitgleich mit dem Christival stattfindende „Messe missionarischerMöglichkeiten“ besuchen. Abends waren die ebenfalls individuell ausgewähltenFestivals mit viel Lobpreis, Denkanstößen und Predigten.Danach konnte man dann noch beim „Nachtprogramm“ Konzerte nationaler/internationaler „Worshipkünstler“ wie z.B. Matt Redman erleben.Am Donnerstagabend war die Gemeinschaftsveranstaltung „Bergfest“ mitAbendmahl, das von Bischof Dr. Wolfgang Huber geleitet wurde, und amSonntagmorgen der Abschlussgottesdienst, bei dem die Predigt von RolandWerner, Leiter des Christival Leitungskreis, gehalten wurde. Schirmherrin desChristivals war Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.Insgesamt war das Christival, dieses Mal mit rd. 16.000 Teilnehmern, ein tolles,informatives und glaubensprägendes Ereignis, das mir viele Denkanstöße undschöne Momente gegeben hat und mir ganz sicher in guter Erinnerung bleibenwird.AdrianTomm (16)P.S. Kurzlexikon für „Nicht-Englisch-Versteher“ unter unsInput = Kurze Andacht mit christlicher BotschaftWorkshop = Arbeitsgruppe, DenkwerkstattFestival = FestWorshipkünstler = Musiker, der in seiner Musik bzw. mit seinem Gesang Gottpreist und verehrtErsteigern Sie Ihr Lieblings-Orgelwerk !Samstag, 1. November 2008, 18 Uhr, MauritiuskircheVersteigerung und Orgelkonzertzugunsten der Modernisierung des Paul-Schneider-Hausesmit Bezirkskantor Frank Oidtmann, PlochingenDie Besucherinnen und Besucher entscheiden, welches Orgelwerk gespielt wird.14 15


Sagt uns die Meinung:Jugend – Zukunft oder Zumutung…Das sagen sie von sich selbst!Wenn wir dieses Thema stellen, dann ist es nur recht und billig, dieJugendlichen selbst zu fragen: Wie seht ihr euch? Wie seht ihr die Gesellschaftum euch herum? Die Kirche? Die Erwachsenen?Aus einer Auswahl von insgesamtneun provozierendenThesen konnten sich dieJugendlichen der Klasse 9in Kleingruppen bis zu zweiThesen auswählen und kommentieren.Den Schülern warbekannt, dass ihre Antwortenim Grünen Blättle abgedrucktund eine weite Verbreitung inReichenbach finden würden. Sieentschieden selbst, ob sie dabei annonym bleiben wollten oder ihre Meinungmit ihrem Namen, bzw. ihren Initialien veröffentlicht haben wollten.Hier die unveränderten Antworten der 15 - 17 jährigen auf die vier von ihnengewählten Thesen1. Du sollst Vater und Mutter ehren… das ist ein Gebot, das bei denJugendlichen heute kaum noch gefragt ist.Viele Jugendliche sehen ihre Eltern nicht mehr als Respektspersonen.Sie haben ihren eigenen Kopf und machen meist das, was sie wollen.Im Gegensatz zu früher ist das Verhältnis von Jugendlichen gegenüberihren Eltern lockerer geworden.Jeder Jugendliche ist für sein Verhalten und sein „Tun“ selbst verantwortlich.Man muss mit den Konsequenzen leben. Aber es liegt auch an denEltern wie sie die Kinder erziehen. Wenn sie keine Grenzen setzen, warumsollte ein Jugendlicher dann auf irgendwas verzichten. Z.B. bis 23 Uhr beider Freundin bleiben? (Janine, Jenny, Maren, Carmen).2. Jugendliche von heute können nicht mehr singen, schon bei derKonfirmation kennen sie kaum noch irgendwelche Lieder.Das könnte daran liegen, dass die Jugendlichen die Lieder von ihren Elternnicht beigebracht bekommen haben. Früher war es Sitte, dass man Liederund Gedicht von Eltern und Großeltern lernt und auswendig könnenmusste. (Silke und Alexandra)Man kann auch ohne Kirche oder Lieder an Gott glauben. (Steffen, Fabian)3. Die Jugend von heute ist politisch nicht interessiert, sie lebendavon, dass andere für sie den Laden schmeißen.Wir interessieren uns nicht für Politik, weil es alles sehr langweilig ist. Undunsere Probleme behandelt es sowieso nicht. Die wären z.B. Arbeitsmarkt,Arbeitslosigkeit, Stars… (D.S.)Eine andere Meinung: Das ist völlig unkorrekt. Jugendliche sind politischsehr interessiert. Ich selber als Jugendlicher spreche öfters mit Freunden überpolitische Dinge, und hinterfrage das System.Die Erwachsenen bekommen nichts mit, weilman sonst gleich der Nazi oder der Anarchistist.Sobald man sich für zukunftsorientiertePolitik interessiert wird man ausgegrenztund nicht wahrgenommen. Oder sogar alsGefahr für die Gesellschaft bezeichnet. Undwenn man sich für moderne Politik einsetzt,wird alles getan, dass unsere Interessen kein Gehör finden, z.B. mehrAngebote für Jugendliche und soziale Interessen. (T.T., C.P., T.Z., F.B., F.K.)4. Jugendliche von heute interessieren sich nicht für Traditionen.Stimmt, weil sie sich nicht mehr so wie früher verhalten. Heute sind siefrech und beschimpfen ihre Eltern. Jugendliche gehen heutzutage nichtmehr sonntags in die Kirche oder helfen auch nicht mehr im Haushalt. Fürsolche Sachen interessieren sie sich nicht mehr, sie gehen lieber shoppenoder gehen in die Disco. Die Kirche ist „out“ und man ist „uncool“, wennman an Gott glaubt.PfarrerStefanTaut16 17


Besonders Jugendliche und junge Erwachsene suchen nach neuenFormen der Vergewisserung ihres Glaubens, nicht nur in ReichenbachGottesdienst im Grünen -Taufe und Tauferinnerung am 20. Juli in der FilsAm 20. Juli feiert die Ev. Gesamtkirchengemeinde Reichenbach die alljährlicheTaufe – und voraussichtlich auch Tauferinnerung am Filswehr.Herzliche Einladung dazu ab 10 Uhr für alle Gemeindeglieder, Täuflinge und füralle an einer Vergegenwärtigung ihrer Taufe Interessierte.Wir haben in unserem 4. Gespräch mit Kirchenrat Lautenschlager, DekanKaufmann und dessen Stellvertreter im April 2008 das O.K. bekommen:Zunächst für die Taufe am Fluss, wie sie zur Zeitdes Neuen Testamentes und in der alten Kirchevornehmlich geübt wurde. Dann aber auchfür die Feier der Tauf-Vergegenwärtigung oderTauf-Erinnerung, sofern sie abgetrennt vomTaufgottesdienst geschieht.Deshalb werden wir voraussichtlich nach demGottesdienst ein Grillfest organisieren oder imRädle ein Mittagessen einnehmen, und amNachmittag 15 Uhr die Feier der Taufvergegenwärtigungan der Fils feiern. Dazu laden wirjeden und jede Getaufte(n) ein, sich die eigeneTaufe zu vergegenwärtigen und sich ganz inder Fils unterzutauchen oder untertauchen zulassen.Unsere katholischen Geschwister vergegegenwärtigen ihre Taufe bei jederBesprengung oder Bekreuzigung mit Weihwasser.Das muss sich ja jeder Christ immer wieder selbst sagen oder sagen lassen:„Mensch, Du bist getauft. Du gehörst zu Jesus Christus, Du bist symbolischmit ihm gestorben und lebst mit IHM und für IHN und Sein kommendesFriedensreich.“Weitere Informationen bei den Pfarrern Kopp Tel.: 57 94 25 undTaut Tel.: 5 13 16 oder beim Gemeindebüro Tel.: 5 15 14.BBQ und Filmabend:GrÜneTomatenZum Grillen der besonderen Art laden wir – das Redaktionsteam des GrünenBlättles ein am Samstag, 26. Juli (1. WE in den Ferien)ab 19.00 Uhr auf demSiegenberger KirchplatzGRÜNE TOMATEN – Das Geheimnis liegt in der SauceBring and share (Salate, Saucen, Desserts etc., Grillgut)- Grill, Hackblock und Axt vorhanden- Grillgut kann mitgebracht und vor Ort diskret zerstückelt werden (- Wir übernehmen keine Haftung…Kinder können ihre Fahrzeuge mitbringen.Ab 21.00 Uhr zeigen wir den Originalfilm auf Leinwand Open Air(bei schlechtem Wetter im Jugendraum):Gema Beteiligung: 1 EUR€ pro ErwachsenerGRÜNE TOMATEN: Die frustrierte Hausfrau Evelyn (Kathy Bates, Oscarpreisträgerin)lernt Ninny (Jessica Tandy, Oscarpreisträgerin) kennen und freundet sich mit der agilenalten Dame an. Ninny erzählt Evelyn die Geschichte von Idgy und Ruth, die gemeinsamin den 30ern ein kleines Restaurant in Alabama betrieben haben, Spezialität: GrüneTomaten und Barbequeue der besonderen Art. Eine Geschichte von Freundschaft,Emanzipation, die auch Sie verzaubern wird.Meldung aus dem Esslinger Dekanat im Februar 2008:Entwicklung der GemeindegliederzahlenGegen Ende des Jahres werden die Veränderungen bei denGemeindegliederzahlen vom Oberkirchenrat bekannt gegeben. Auch wennder Trend zum Kirchenaustritt abgenommen hat, so müssen wir doch zurKenntnis nehmen, dass in den letzten 16 Jahren die Zahl der Evangelischen imKirchenbezirk Esslingen um 13.280 abgenommen hat. Wir stehen Ende 2007bei 65947 ev. Mitgliedern.18 19


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Termine bis Advent 2008Sonntag 20.07. 10:00 Am Filswehr Gottesdienst im Grünen mit Taufen Kopp, Taut(Höhe „Rädle“)15:00 Am Filswehr Tauferinnerungsfeier im Grünen Kopp, TautSonntag 10.08. 10:00 Mauritiuskirche Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl KoppSonntag 21.09. 10:00 Mauritiuskirche Gemeinsamer Gottesdienst mit Kopp, Teamanschließendem Gemeindefest MauritiusKinderkirche im PSHSonntag 28.09. 10:00 Mauritiuskirche Gottesdienst mit Abendmahl KoppSiegenbergkirche Gottesdienst zum Erntedank Taut, TeamErntedankfest 05.10. 10:00 Mauritiuskirche Tower-Gottesdienst zum Erntedank. TeamAbschluss der Talente-AktionTaufe oder Segnung?Wenn Sie Ihr Kind zur Taufe bringen wollen,selbst getauft werden oder sich Ihrer Taufevergewissern wollen, sollten Sie unbedingtan einem Taufseminar teilnehmen. Dortwird außer einer Einführung durch einen derPfarrer reichlich Gelegenheit für Ihre Fragen,Bedenken, Zweifel und Anregungen sein. Wirwollen uns in lockerer Runde zusammensetzen.Die Veranstaltung ist offen für alle Personen,die sich für Fragen der Taufe interessieren.Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro kurzvorher an.Die nächsten Termine der Taufseminare:Do. 25.09. 20:00 MauritiuskircheDo. 11.11. 20:00 SiegenbergkircheKinderkirche im PSH10:00 Siegenbergkirche GottesdienstSonntag 12.10. 10:00 Mauritiuskirche Gottesdienst mit Taufen, Mauritiuschor Kopp10:00 Siegenbergkirche Gottesdienst mit Kinderkirche K-TeamSamstag Allerheiligen 01.11. 17:00 Mauritiuskirche Orgelkonzert mit Frank Oidtmann zug. Paul-Schneider-HausSonntag 16.11. 10:00 Mauritiuskirche Ökumenischer Gottesdienst zum VolkstrauertagBuß- und Bettag 19.11. 19:00 Siegenbergkirche Gottesdienst zum Buß- und Bettag, Mauritiuschor KoppSamstag 29.11. Nellingen Konzert Mauritiuschor + Kirchenchor Nellingen1. Advent 30.11. 10:00 Mauritiuskirche Tower-Gottesdienst10:00 Kinderkirche im PSH10:00 Siegenbergkirche Gottesdienst17:00 Mauritiuskirche Geistliche Abendmusik mit Werken von Vivaldi u. a..Ausführende: Kirchenchor Nellingen, Mauritiuschor,Instrumentalensemble, Solisten.Kostenfrei und unabhängig.Bezahlen Sie einfach nichts -mit unserem Privatkonto GiroOnline.SÜDWESTBANK AG, Bahnhofstraße 1, 73262 Reichenbach,Tel. 07153/5009-0, www.suedwestbank.de22 23


Leitbild für die ev. Kindergärten in ReichenbachIm Februar diesen Jahres trafen sich Elternbeiräte, Trägervertreter und die Teams desKinderhauses Kunterbunt und des Robert Schöttle-Kindergartens um ein gemeinsamesLeitbild für die evangelischen Einrichtungen in Reichenbach zu erstellen.Hierbei wurdeüberlegt, wie indiesen beidenEinrichtungenKinder umfassendin ihrer religiösenEntwicklungbegleitet undgefördert werdenkönnen und wieFamilien in der Orientierung ethischer Maßstäbe unterstützt werden können.Gemeinsam wurden Ideen gesammelt, Inhalte diskutiert, abgewägt, und überlegtwie die erarbeiteten Ziele auch in den Einrichtungen umgesetzt werden können.Daraus ergaben sich unter anderem nachfolgende Leitsätze:- Der Kindergarten ist ein Ort an dem Kinder lernen mit Hilfe christlicherGrundwerte ihr Leben selbstbewusst, verantwortlich und gemeinschaftsfähigzu gestalten.- Jedes Kind ist von Gott gewollt, daher achten und respektieren wir diePersönlichkeit jedes Kindes unabhängig von Herkunft und Religion.- Wir holen Kinder dort ab, wo sie in ihrer individuellen religiösen Entwicklungstehen, damit sie mit Selbstvertrauen und Zuversicht ins weitere Lebenhineinwachsen können.Der vollständige Entwurf der im Team erarbeiteten Inhalte wird dann nachAbsprache mit dem Gesamtkirchengemeinderat als Leitbild für die evangelischenEinrichtungen in Reichenbach festgeschrieben und ein Flyer hierzu erstellt.Claudia QuattlenderLeitende Erzieherin imKinderhaus Kunterbunt24 25


Laßt Kinder Kinder sein:Interview mit Claudia Quattlender, leitenden Erzieherin unsererGanztagsbetreuung ev. Kinderhaus Kunterbunt, über dieHerausforderung ihrer ArbeitStefan Taut: Hier im Kinderhaus Kunterbunt werden die Jugendlichen derZukunft erzogen: Sie sind seit 30 Jahren Erzieherin. Was hat sich geändert inden letzten Jahren?Claudia Quattlender: Die Welt in der Kinder heute leben ist unsicherer undvielschichtiger geworden. So ist es auch für Kinder schwieriger gewordensich zurecht zufinden. Die Kinder brauchen individuellere Betreuung alsfrüher, mehr Zuwendung, mehr Förderung.ST: Können sie Trends erkennen, in die sich die Kinder und die Elternhäuserentwickeln?Räume für spontanes Spiel sind wichtig…CQ: Früher spielten die Kinder hauptsächlich auf der Straße. Durch dasVerkehrsaufkommen hat sich der Bewegungsradius von Kindern starkeingeschränkt. Eine Verinselung des Lebensraumes für Kinder findetstatt. Sie werden von ihren Eltern zu verschiedenen Angeboten gebracht,zu Freunden, zur Geburtstagsfeier, zum Spielen etc. Es kann fast nichtsmehr spontan ablaufen, der ganze Tagesablauf ist durchgeplant.ST: Schon mit drei Jahren?CQ: Ja, viele gehen schon ins Kinderturnen oder in die musikalischeFrüherziehung. Außerdem sind die Kinder einem großem Einfluss vonMedien ausgesetzt. Durchschnittlich sieht ein Kindergartenkind 1,5 Std. proTag fern.ST: Welche Auswirkungen hat das?CQ: Die Kinder erleben Dinge, die sie nicht verarbeiten können, ihrBewegungsdrang kommt zu kurz. Dadurch kommt es zu Spannungen diesich in Aggressivität äußern können.ST: Seit zwei Jahren tragen Sie die pädagogische Hauptverantwortungim einzigen Ganztagskindergarten in Reichenbach. Gibt es in ihrer ArbeitUnterschiede zur Arbeit in einer Regeleinrichtung ?Kinderhaus verstärkt mit FamilienaufgabenCQ: Durch die zehn Stunden Betreuungszeit pro Tag, die die Kinder bei unsverbringen, sind die Beziehungen zu den Erzieherinnen oder den anderenKindern viel intensiver. Durch das gemeinsame Essen und Schlafen hat dasKinderhaus auch verstärkt Familiencharakter.ST: D.h. Sie übernehmen also Aufgaben, die seither in den Familien ausgeübtwurden?CQ: Ja, z.B. haben wir eine große Verantwortung im Bereich Ernährung. Bei dreiMahlzeiten pro Tag sind wir maßgeblich für ein gesundes Essen verantwortlich,das war früher nicht unser Thema.ST: Wie gehen die Eltern damit um, dass sie ihre Kinder so eine lange Zeitabgeben müssen?CQ: Die Lebenssituation hat sich für viele Familien heute erschwert. Oft müssenbeide Elternteile arbeiten, ob sie wollen oder nicht. Oder es ist nur einElternteil vorhanden. Alleinerziehende sind bei unseren Eltern in derMehrheit. Die Eltern sind dankbar, dass Sie bei uns die Möglichkeit haben,in oft schwierigen familiären Konstellationen ihr Kind zu uns bringen zukönnen; zeitlich flexibel, wie es ihren Bedürfnissen entspricht.Absprachen im Team sind wichtigST: Bedeutet dies ein höheres Konfliktpotential auch unter den Kindern?CQ: Uns ist es wichtig, dass Kinder sich beiuns wohl und geborgen fühlen.Dafür ist es wichtig, dass wir einengeregelten Tagesablauf haben, dassRegeln stets eingehalten werden undfür Kinder durchschaubar sind.Absprachen im Team und mit denKindern regeln unser Zusammenleben.Das Kind steht im Mittelpunkt unsererBemühungen. Gemeinsam mit denEltern überlegen wir, wie jedes einzelne Kind seine Bedürfnisse undInteressen verwirklichen kann und wie es gezielt gefördert werden kann.Elternarbeit ist uns sehr wichtig und gerne stehen wir auch bei akutenSchwierigkeiten für Beratung und Hilfe zur Verfügung. Auf diese Weiseschaffen wir es uns diesen Herausforderungen zu stellen.ST: Und damit haben sie sich in den vergangenen zwei Jahren in Reichenbachauch schon einen guten Ruf erworben. Wie sieht es mit dem christlichenProfil aus?26 27


CQ: Die Zuwendung zu denen, die es nicht so einfach haben im Leben istfür uns eine zutiefst christliche Einstellung. Zudem verstehen wir unsals Ort, an dem Kinder lernen, ihr Leben selbstbewusst, verantwortlich undgemeinschaftsfähig zu gestalten.Dabei sollen Ihnen die christlichen Grundwerte helfen.ST: Wie sieht es mit dem Kontakt zur Kirchengemeinde aus?CQ: Wir beteiligen uns beim Gemeindefest, oder bei anderen Gottesdiensten,sie selbst kommen alle 14 Tage und erzählen eine biblische Geschichte. Wirladen auch zu unseren Festen gerne Mitglieder unserer Gemeinde ein…z.B. den Seniorenkreis. Öfters besuchen wir auch unsere NachbarinFrau Blessing, die ja nun schon seit vielen Jahren alleine lebt und sichimmer sehr über unseren Besuch freut. Mit Tabea Greiner haben wir diesesJahr auch eine tolle Berufspraktikantin gewonnen, die ihre Erfahrungen ausder Jungschargruppe bei uns einbringen kann.ST: Vielen Dank für das Gespräch…Als zentraler Ort der Jugendarbeit in Reichenbachnimmt das „neue“ Paul-Schneider-Haus Gestalt an !Ein klärendes Wort vorabNicht selten hört der Chronist im Gespräch direkt oderindirekt die Auffassung: „Mit eurem Bau geht es abernicht gerade schnell voran, wenn ihr erst für 2009 an eineEinweihung denkt“.Zu dieser Ansicht mag man kommen, zumal das erneuerteDach und die helle Fassade des Altbaus nun schon bald zweiJahre im Sonnenlicht miteinander um die Wette strahlen. Undfür unseren Architekten wäre es sicherlich kein Problem gewesen, die ganzeBaumaßnahme mit seiner dynamischen, zupackenden Art binnen eines Jahres„durchzuziehen“.Aber unsere Finanzen hätten einen solchen Parforceritt einfach nicht verkraftet.Von Anfang an war es notwendig, durch so viel Eigenleistung wie nurirgend möglich die Kosten zu drücken und - parallel dazu - durch immerneue Sponsoring-Aktionen und ein enorm zeit-intensives Engagement unserSpendenbarometer in vielen kleinen und großen Schüben in die Höhe zu treiben.Auf diesem Hintergrund können wir für die inzwischen erreichten Fortschritteauf unserer Baustelle wirklich nur dankbar sein. Im nächsten halben Jahr musses nun unsere Aufgabe sein, den bei einer solch langen Bauzeit eigentlichunvermeidlichen Ermüdungstendenzen beim finanziellen und persönlichenEngagement der Aktivisten und der Un-terstützer entgegenzuwirken.Wo stehen wir heute?Im neuen Erweiterungsflügel....ist es durch den großen Einsatz von Architekt,Handwerkerfirmen und Bauhelfern gelungen, die dringend notwendigen sanitärenAnlagen im Untergeschoss des Erweiterungsflügels (einschließlich eines Behinderten-WC im EG) innerhalb weniger Wochen provisorisch fertig zu stellen und in Betriebzu nehmen. Beim Sponsorenlauf am 7. Juni haben sie ihre erste Bewährungsprobebestanden. Und alle loben das wirklich gelungene Werk.Auch das neue großzügige Foyer hat sein Gesicht erhalten. Die moderneSchiebewand, die in der ursprünglichen Planung noch nicht vorgesehen war,erlaubt künftig eine flexible Nutzung von Foyer und Saal. Und die automatischgesteuerte neue Tür am Haupteingang ermuntert genau so wie die Glasfront zurPaulinenstrasse hin in einladender Weise zum Hereinkommen.Im Altbau....hat sich - insbesondere mit viel Eigenleistung – ebenfalls nicht weniggetan. Durch die neue Gasheizung gehören die lästigen Geräusche der früherenLuftschächte nun endgültig der Vergangenheit an. Im Untergeschoss konntedurch den Ausbau der alten Öltanks der Jungscharraum deutlich vergrößertwerden. Auch der benachbarte Jugendraum ist inzwischen mit erheblichemArbeitsaufwand saniert. Wir gehen davon aus, dass nach den Sommerferienunsere Jugendarbeit wieder zum größten Teil im modernisierten Untergeschossstattfinden kann, und zwar ohne dass z.B. eine zeitgleiche Veranstaltung im Saalempfindlich gestört wird.Was steht als nächstes an?Im zweiten Halbjahr 2008 werden sich die Baumaßnahmen wohl insbesondere auffolgende drei Schwerpunkte konzentrieren:- Abschluss der Sanierung im Untergeschoss Altbau- Fertigstellung der Außenanlagen (mit Terrasse, Parkplätzen etc.)- Abschluss beim Innenausbau des Erweiterungsflügels mit neuer Garderobe im FoyerWie bei den Jugendräumen soll auch bei den Außenanlagen möglichst viel inEigenleistung erledigt werden.Außerdem ist geplant, während der Sommerferien die Decke im Saalauszuwechseln, da sie heutigen Brandschutz – Vorschriften in keiner Weisegenügt.28 29


Es ist damit unser Ziel, die Sanierung und Erweiterung des Hauses im Untergeschosssowie im Erdgeschoss in absehbarer Zeit mit einem Einweihungsfestabschließen zu können.Vorher bleibt aber noch einiges zu tun, auch wenn man das beim Blick vonaußen nicht unbedingt annimmt.Die Sanierung im ersten und zweiten Stockwerk werden wir vermutlichzurückstellen.Und das liebe Geld?In diesem Frühjahr war die ursprünglich für den ersten Bauabschnitt angesetzteund genehmigte Kostensumme von 555.000 EUR ausgegeben. Wir sind sehrdankbar, dass es trotz der starken Baupreissteigerungen und der Mehrwertsteuererhöhunggelungen ist, den in der Planung vorgesehenen Kostenrahmennicht nur einzuhalten, sondern auch in erheblichem Umfang Maßnahmenvorzuziehen, die eigentlich erst für spätere Bauabschnitte vorgesehen waren(z.B. den Einbau einer neuen Heizung).Um die Arbeiten ohne Pause fortsetzen zu können, haben im April die Mitgliederversammlungdes CVJM und der Gesamtkirchengemeinderat einemVertrag über die Erweiterung des ersten Bauabschnitts mit einer Bausummevon ca. 366.000 EUR zugestimmt. Inzwischen hat auch der Oberkirchenrat inStuttgart grünes Licht zu dieser Vorgehensweise signalisiert, so dass wir aufweitere kirchliche Zuschüsse hoffen können.Dennoch werden wir die oben genannten Baumaßnahmen finanziell nurmit einer erheblichen Kraftanstrengung schultern können. Das gilt für Eigenleistungenauf der Baustelle ebenso wie für das Spendenaufkommen; eswird naturgemäß immer schwieriger, unser Spendenbarometer noch weitereeineinhalb Jahre im bisherigen Umfang „anzuheizen“. Ohne die Mithilfemöglichst vieler Gemeindeglieder und die anhaltend große Opferbereitschafteines „harten Kerns“ ist das schwerlich zu schaffen.Gleichzeitig können wir aber in Anbetracht dessen, was uns bisher bei unseremBauvorhaben gelingen durfte, schon jetzt nichts Besseres tun als miteinandereinzustimmen in das Lob unseres Gottes: „Nun danket alle Gott !“SiegfriedRöderSponsoringPaul-Schneider-HausEin Erfahrungsbericht über Gebet, Gesang undkunstvolles Schreiben als neue Form der KotemplationKalligraphie in der KircheDas Citypfarramt Esslingen veranstaltete einen Kalligraphiekurs in der Franziskanerkirchein Esslingen. Das Wort Kalligraphie kommt aus dem griechischen: kalós -schön und graphein - schreiben, eingraben. Neugierig geworden, meldete ich michzu diesem Schönschreibwochenende an.Die FranziskanerkircheDie Franziskanerkirche ist eigentlich eine „halbe Kirche“, denn sieist mit dem Gemeindehaus am Blarerplatz verbunden. Wenn mansie betritt, so tut sich auf der einen Seite der gotische Eingang zurKirche auf und auf der anderen der nüchtern und nahezu modernanmutende Übergang zum Gemeindehaus.christliche UnizaleDer KursDort, wo man eigentlich Kirchenbänke vermutet, standen ca. zehn einzelne Tische,schräg hintereinander aufgestellt, mit jeweils einem Stuhl davor. Es lagen etlicheKalligraphiebücher aus, sowie Papier, Stifte, Tusche, Federn und alles andere, wasman zum Schreiben benötigte.Der Kurs begann an einem Freitagabend mit einer Einführung und gemeinsamemGebet durch Herrn Pfarrer Peter Schaal-Ahlers. Die Kursleitung hatte Frau DagmarMünster-Lazi, die die Kalligraphie vor vielen Jahren für sich entdeckte und zu ihremHobby machte. Nachdem wir so eingestimmt waren, erklärte sie uns eine der vielenSchriftarten, nämlich die Unziale. Sie besteht aus Großbuchstaben und wurdevorwiegend von Mönchen angewandt, die Psalmen und Evangelien abschrieben,wobei sie selbst oft nicht lesen konnten. Dies erklärt manchen Schreibfehler, dersich auch auf Schmuckseiten eingeschlichen hat.Anders als die Mönche, die im Stehen schrieben, übten wir an diesem Abendsitzend, drei Stunden lang das Alphabet und wer jetzt glaubt, dass sei dochlangweilig, der irrt. Die Ruhe an diesem wunderschönen Ort übertrug sich auf alleTeilnehmer und jeder arbeitete und übte hoch-konzentriert Buchstaben kunstvoll zuschreiben, die er doch eigentlich seit der ersten Klasse konnte.Am nächsten Tag kamen wir wieder zu Gebet und Gesang zusammen und verbrachtenganze neun Stunden mit dem Schreiben von Gedichten und Sprüchen. Dieser Kurs wirdmir unvergesslich bleiben, denn während dieser Zeit konnte ich die Welt dadraußen, mit all dem Lärm und der Hektik, ausschalten und empfand nichtsanderes als wirklich wichtig, außer meinem Tun.Marion Gras30 31


Hallo, wir sind die neuen Erzieherinnenim Kinderhaus Kunterbunt!Seit 1. Juni 2008 sind wir – ClaudiaBuchta und Christine Richter – imKinderhaus auf dem Siegenbergtätig und möchten uns kurzvorstellen.Claudia Buchta (links im Bild):Ich wohne schon immer in Reichenbach, bin 41 Jahre alt, verheiratet undMutter von drei Kindern. Lange Jahre arbeitete ich in Esslingen als Erzieherinund vor dem Erziehungsurlaub war ich im Robert-Schöttle-Kindergartenangestellt. Während meiner Elternzeit war ich bereits als Vertretung imKinderhaus aktiv.Ich bin nun zu 42,5% angestellt und bin montags und mittwochs imKinderhaus.Christine Richter (rechts im Bild):Bei mir gibt es ähnliches wie von Frau Buchta zu berichten. Auch ichbin eine „alte Reichenbacherin“, ebenfalls 41 Jahre alt, verheiratet undhabe zwei Kinder. Meine ersten Dienstjahre als Erzieherin habe ich imMichaeliskindergarten am Siegenberg verbracht.Während meiner Elternzeit habe auch ich als Vertretung im jetzigen Kinderhausgearbeitet.Die letzten zwei Jahre verbrachte ich im Clärchen-Seyfert-Kindergarten.Meine Arbeitstage im Kinderhaus sind der Dienstag und der Donnerstag(42,5%ige Anstellung).Wir freuen uns auf die neue Herausforderung, auf die Kinder und ihre Elternund auf eine gute Teamarbeit mit Frau Quattlender und Frau Kayser.INFOS AUS DER GEMEiNDENeue Kirchenmusikerstelle auszuschreibenDie Gesamtkirchengemeinde Reichenbach sucht einen Nachfolger für dieca. 30% Stelle von Frau Münzmay. Dabei wird sich der Gesamtkirchengemeinderatüberlegen, welches Stellenprofil die neue Stelle haben soll.Diskutiert wurde bereits in der Juni Sitzung des Ges. KGR unter reger Beteiligungder Öffentlichkeit beispielsweise, ob neben der Leitung des Mauritiuschoresauch die Bildung und die Begleitung von Bands in der Gemeinde zumAufgabengebiet des bzw. der neuen Kirchenmusiker/in gehören sollten.Auch musikalische Früherziehung in unseren Kindergartengruppen, Aufbaueiner Kinderkirchenband und Jungschararbeit oder Chorprojekte bei Jugendlichenkönnten zum Aufgabengebiet gehören.Letztlich wird einiges noch – so auch in der Sitzung – auf den Bewerberund sein Profil ankommen. Die Stellenausschreibung wird von einer kleinenSteuerungsgruppe vorgenommen werden.Pfr. Taut sechs Monate in ElternzeitAb 1.1.2009 wird Pfarrer Taut sein Deputat für ein halbes Jahr von 75% aufca. 30 % reduzieren. Grund dafür ist der kleine Johannes, der am 30. Junigeboren wurde. Seine Frau Dr. Cornelia Taut wird den Jungen sechs Monatelang betreuen, dann wird sie jedoch ihre angefangene Facharztausbildungweiter fortsetzen müssen. Die Kassenärztliche Vereinigung, die momentan dieAusbildung zum Allgemeinarzt stark subventioniert, fordert die Abwicklungder Ausbildung innerhalb von maximal fünf Jahren. Elternzeit oder auchKrankheitszeiten werden hierbei nicht berücksichtigt. Von daher ist eine längerKinderpause für Frau Taut nicht möglich.Verstärkt in der Hausarbeit tätig…Pfr. Taut wird im ersten Halbjahr 2009 weiter beim Kirchengemeinderat dabeisein. In diese Zeit fallen die Neubesetzungen der Stellen von Pfr. Kopp undFrau Münzmay. Außerdem wird Pfarrer Taut die Konfirmandenarbeit fortsetzenund die Geschäfte bei den Kindergärten weiter führen. Entfallen wird für ihnder Religionsunterricht, die regelmäßigen Sonntagvormittagsgottesdienste(außer Konfirmationen) und die Kasualien (Beerdigungen). Er wird sich in dergewonnenen Zeit der Betreuung und Erziehung der vier Kinder widmen undverstärkt den Haushalt übernehmen, um seiner Frau den Rücken freizuhalten.32 33


Ab Juli 2009 wird Pfarrer Taut dann voraussichtlich wieder voll seine 75% Stelleantreten; dann kann das einjährige Kind hoffentlich durch eine Tagesmutterbetreut werden.Gemeindebüro: Geänderte ÖffnungszeitenNach den Sommerferien ändert sich vorübergehend die Öffnungszeit desGemeindebüros: Bis zum Jahresende ist (statt Dienstagnachmittag) am Montagvon 15:00 – 18:00 Uhr geöffnet.Ein NepaliMed - HilfsprojektFrauen helfen Frauen in NepalGegründet von 5 Frauen aus Baden Württemberg im Jahr 2000Schulgeld für die Mädels, deren gesamte Verpflegung und Bekleidung, eineLehrerin im Waisenhaus auch als Erzieherin und eine Haushälterin.Dazu sind ständige Spenden erforderlich und ich weiß es zu schätzen, dass vieleReichenbacher und Deizisauer hinter dem Projekt stehen! Nochmals meinenDank an alle! Es ist schön zu wissen, dass hier direkte Hilfe erfolgt! So wird einwenig Veränderung geschaffen und Nächstenliebe gezeigt!Hilfe zur Selbshilfe großgeschriebenEs ist unser Ziel, nach dem Schulabschluss der Mädels diese im Krankenhausweiter auszubilden. Diese je nach ihren Fähigkeiten! Das Dhulikhel Hospitalbietet diese Möglichkeit! Danach sollen sie zurück aufs Land gehenum anderen Frauen zu helfen. Auch so kann Hilfe zurSelbsthilfe praktiziert werden!Gerne berichte ich mehr überdas Projekt. Bitte sprechen Siemich deshalb an. Ich kommegerne zu Ihnen, Ihrem Teamoder Gruppe - auch mit Bildern.Vorerst das neueste Foto derMädels.Ein Projekt zur Unterstützung von Mädchen – Frauen im dritt - ärmstenLand unsere Erde. Hier werden Frauen und Mädchen aus Armut nochverkauft und Mädchen erhalten nur bei wohlhabenden Familien eineSchulausbildung. Die Schule kostet Geld und viele Menschen auf demLand und im Gebirge können die Kosten nicht aufbringen. So werdenallenfalls Buben in die Schule geschickt. Aus diesem Grunde haben wiruns vor 8 Jahren dazu entschlossen nur Mädchen zu fördern.Liebe Reichenbacher Christen, Spender und Spenderinnen.Für die vielen kleinen Geld – und Sachspenden, welche zur weiteren Verwendungfür das Hilfsprojekt bereits nach Nepal durch eine Freundin mitgenommenwurden, möchte ich mich sehr im Namen der Kinder bedanken.Der Arzt Prof. Dr. Ram Shresthra vom Dhulikhel – Hospital in Nepal teilte mirmit, dass es den inzwischen auf 12 Mädchen angewachsenen Kindern in ihremHostel, (Waisenhaus) gut geht. Sie werden regelmäßig gesundheitlich betreutund gehen inzwischen alle in eine öffentliche Schule. (1 Stunde Schulweg,je nach Alter und Begabung in die geeignete Klasse.) Wir zahlen jetzt dasSie können helfenRegelmäßig senden wir, vonNepaliMed einen Containermit Material für das Hospital nach Nepal. Falls Sie einen Rollstuhl, Gehwagen,Gehhilfen und andere orthopädische Geräte übrig haben, welche nocheinigermaßen gut erhalten sind, so heben Sie diese bitte auf. Ich hole diesegerne bei Ihnen ab. Auch Verbandsmaterial, Bettwäsche und Kinderbettenwerden benötigt für das neue Kinderkrankenhaus in Dhulikhel und die neueHNO – Station.In Nepal sagt man Namaste, wenn man sich begrüßt oder verabschiedet.Ich sage im Namen aller Mädchen und ihren Betreuern Danke.Gisela HauffSpendenkonto: Volksbank Schwäbisch Gmünd , BLZ 61390140, Konto109690001 Projekt Frauen helfen Frauen in Nepal.Falls Sie uns eine Spende überweisen, geben Sie bitte Ihre volle Anschrift an,sonst können wir Ihnen keine Spendenbescheinigung ausstellen.34 35


Vereinsgründung und Kunstausstellung im RathausIm April präsentierte die Hospizgruppe mit mehreren Veranstaltungen sichselbst, ihre Anliegen und ihre Aufgaben einer breiten Öffentlichkeit.Einsatzleitung Peter Löffler undDorothea Brux„Ambulanter Hospizdienst Reichenbach-Hochdorf-Lichtenwald“ heißt derneue Verein, für den am 4. Aprilzur Gründungsversammlung in’sReichenbacher Rathaus eingeladenwurde. Alle Plätze im großen Sitzungssaalwaren belegt,37 Gründungsmitglieder unterschriebendie Satzung, darunter die Vertreter allerdrei Kommunen und der evang. und kath.Kirchengemeinden. Mittlerweile sind es mehr als 70 Personen, die durch ihreMitgliedschaft die Hospizarbeit vor Ort unterstützen. Das bestätigt und ermutigtdie 13 aktiven Hospizmitarbeitenden in ihrem Einsatz für Menschen an derSchwelle zum Tod.Sich mit dem Gedanken an Sterbenund Tod zu beschäftigen, fällt unsmeist schwer. Die Ausstellung„Sterben heißt Leben – Bilder vonSterben, Tod und Auferstehung“eröffnete einen neuen Zugang.Die Besucher im Rathaus stelltenoft erstaunt fest, wie sie das eineoder andere Bild magisch anzog.Vernissage, Finissage und Info-Tag boten eindrucksvolle VorträgeKlaus Hilius führt durch die Ausstellung.und reichhaltige Informationen,sowie Gelegenheit zu Begegnungund anregenden Gesprächen. So konnte die Hospizidee im Bewusstsein derMenschen wieder etwas weiter wachsen.Aktions und Sammlungswoche der„Wieder mitten im Leben. Dank Ihrer Spende“ ist das Motto der Aktions- undSammlungswoche der Diakonie. Ihr Ziel ist, Menschen am Rande der Gesellschaftwieder „mitten ins Leben“ zu holen. Dass auch immer mehr Kinder und Jugendlicheam Rand des gesellschaftlichen Lebens stehen müssen, steht im Mittelpunktder diesjährigen „Woche der Diakonie“.Armutsproblem muß gelöst werden…„Wenn wir das Armutsproblem nicht lösen, gefährden wir die Zukunft unsererGesellschaft“, betont Oberkirchenrat Helmut Beck, Vorstandsvorsitzender desDiakonischen Werks Württemberg. „Armut im reichen Land bedeutet vor allemAusschluss aus der Gesellschaft und von der Bildung“, sagt Beck.Kindern eine Chance geben„Damit dies geändert werden kann, muss der Hartz IV-Regelsatz zumindest fürKinder um mindestens 20 Prozent steigen“. Er fordert außerdem den konsequentenAusbau von Ganztagsbetreuung auch für kleine Kinder und ein integratives Bildungskonzept,das eine längere gemeinsame Beschulung vorsieht. „Nur durchden forcierten Ausbau von Ganztagsschulen bekommen auch Kinder aus bildungsfernenMilieus eine Chance zur Teilhabe.“ Die Diakonie in Württemberg gibt derArmut eine Stimme und begleitet 23.500 Kinder und Jugendliche sowie derenEltern durch Jugendhilfemaßnahmen. Tafel- und Diakonieläden bieten armenFamilien günstige Einkaufsmöglichkeiten.270 000 Menschen werden in Württemberg unterstütztHelmut Beck bedankt sich bei allen, die die Diakonie unterstützen – sei es durchehrenamtliches Engagement oder durch eine Spende. „Ohne diese Unterstützungwäre diakonische Arbeit gar nicht mehr möglich.“ In der württembergischenDiakonie sind 40.000 Hauptamtliche und über 30.000 Ehrenamtliche engagiert.Über 270.000 Menschen in Württemberg werden von der Diakonie unterstützt,begleitet oder versorgt. Im vergangenen Jahr wurden in der Woche der Diakonieüber 541.000 Euro gespendet.Wir bitten unsere Reichenbacher Gemeindemitglieder, sich auch dieses Jahr wiederan der Sammlung für die Diakonie zu beteiligen und Menschen in materieller Notzu zeigen, dass sie nicht vergessen sind.Bei Spenden über 100 EUR erhalten Sie von der Kirchengemeinde automatisch eineSpendenbescheinigung. Bitte versehen Sie Ihre Überweisung oder das Opfertütchendafür mit einem deutlichen, gut lesbaren Absender!Weitere Informationen unter http://portal.diakonie-wuerttemberg.de/36 37


Freud und Leidunserer Gemeindemitgliedervon Februar bis Mai 2008TaufenJessica Sophie Witaszak, WeinbergstraßeSusanne Teichmann, Danziger StraßeLilli Küstner, HohenzollernstraßeSarah Berger, UhingenLeon Baligac, UhingenPaula Henny Ostertag, Danziger StraßeBestattungenSigrid Kahl geb Hollenweger, 78 Jahre, SchillerstraßeBarbara Pfeiffer geb. Kriehn, 54 Jahre, JahnstraßeBerta Hohlbauch geb. Zügel, 88 Jahre, NeuffenstraßeElse Birk geb. Weyhmüller, 88 Jahre, Uhingen (Weinbergstraße)Georg Pieldner, 55 Jahre, BlumenstraßeGertrud Schmid geb. Böbel, 84 Jahre, SilcherstraßeChristian Bahnmüller, 88 Jahre, BrunnenstraßeHans Wolfgang Hirt, 89 Jahre, Plochingen (Rechbergstraße)Karl Fischer, 86 Jahre, HermannstraßeCharlotte Nitsche geb. Kammerer, 88 Jahre, Stuttgarter StraßeHerbert Handschuh, 85 Jahre, FrühlingstrasseHorst Tondera, 68 Jahre, Neuwiesenstraße38


Wegweiser durch die KirchengemeindeEvang. GesamtkirchengemeindeGeschäftsführender Pfarrer und 2. Vorsitzenderdes Gesamtkirchengemeinderats:Pfarrer Gerhard Kopp1. Vorsitzender: Dr. Herbert FreundKirchenpflege Suzanne FischerTel. 5 30 36, Fax: 92 28 75suzannefischer@gmx.deGemeindebüro, Theodor-Dipper-Platz 1,73262 Reichenbach, Tel. 5 15 14, Fax 5 93 92gemeindebuero.reichenbach@elk-wue.deSabine BirkhoferÖffnungszeiten:Dienstag, Donnerstag, Freitag: 07:30 – 11:30Dienstag, Donnerstag 15:00 – 18:00Pfarrer Gerhard Kopp - MauritiusTheodor-Dipper-Platz 1Tel. 5 15 14 oder 57 94 25Fax 5 93 92pfarramt.reichenbach.mauritius@elk-wue.de1. Vorsitzender d. Kirchengemeinderats:Wilfried Rayher, Tel. 5 20 52Pfarrer Stefan Taut - SiegenbergIm Massau 6, Tel. 5 13 16, Fax 5 12 18Ev_pfarramt.siegenberg@arcor.de1. Vorsitzender d. Kirchengemeinderats:Dr. Herbert Freund, Tel. 55 11 65MesnerinnenMauritiuskirche:Martina Wolfer, Tel. 5 99 12Siegenbergkirche:Karin Haußer, Tel. 5 39 60Paul-Schneider-Haus (PSH)Paulinenstr. 15Hausmeisterin: Anna KloosTel. 5 12 38 oder 0170 1 41 80 75Jugendräume: Tel. 54 01 27KirchenmusikMauritiuschor und Kinderchor:Annelore Münzmay, Tel. 5 12 11MauritiusEnsemble:Andreas Münzmay, Tel. 0711 2 84 68 80Posaunenchor des CVJM:Jürgen Fischer, Tel. 5 30 36KindergärtenRobert-Schöttle-KindergartenStefanie SigleSchulstr. 25, Tel. 5 51 31Siegenbergkindergarten“Kinderhaus Kunterbunt”Claudia QuattlenderSiegenbergstr. 24, Tel. 5 11 61Christlicher Verein Junger Menschen(CVJM)Markus KellerTel. 5 53 08, Fax 61 57 212. Vorsitzender:Harald Koepff 5 41 39Krankenpflegeverein Reichenbachan der Fils e.V.Theodor-Dipper-Platz 1Vorsitzender:Pfarrer Gerhard Kopp, Tel. 5 15 14Rechnerin: Elke Schall, Tel. 5 99 84Diakoniestation Reichenbach -Hochdorf - Lichtenwaldmit Häuslicher Krankenpflege,Nachbarschaftshilfe, Essen auf RädernStuttgarter Str. 4Geschäftsführerin: Brigitte HummelTel. 95 11-0, Fax 95 11-20HospizgruppePeter Löffler, Tel. 5 95 84Dorothea Brux, Tel. 5 97 22Hospiz-Handy 0175 839 6780

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