SOMEC PRESENTATION - Somec Group

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apoFokusapoResearch Anlageinformation3.2.2.6. IndustrialisierungZiel des Wachstums: Von derAgrar- zur Industrie- undDienstleistungsgesellschaftEntwicklungsgrad derVolkswirtschaft an derStruktur des Außenhandelsablesbar?Auslandsinvestitionen:Alternative zur Finanzierungaus eigener KraftBislang durchliefen alle Nationen drei klassische Entwicklungsphasen vonder Agrar-, über die Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft. Zu Recht wirddas Wachstum – welches diese Übergänge ermöglicht - als die Grundvoraussetzungfür die Wirtschaftsentwicklung angesehen. Diese Gesetzmäßigkeittrifft im noch stärkeren Maße für die Emerging Markets zu. Abgesehen vonwenigen „glücklichen“ Lieferanten strategischer Rohstoffe haben heute nurwenige Schwellenländer eine echte Entwicklungschance.Wie lässt sich erkennen, auf welcher Entwicklungsstufe sich generell einEntwicklungsland befindet? Die Antwort wird viele Anleger interessieren.Denn in Ländern, die bereits einige Industriezweige aufgebaut haben, wird esausreichend Anlagemöglichkeiten geben. Obgleich dergestalt häufig verfahrenwird, lässt sich der Industrialisierungsgrad allein aus der Struktur desAußenhandels nicht korrekt ablesen. Denn viele Importprodukte werden nurzur Veredelung ins betreffende Entwicklungsland eingeführt und wiederreexportiert (Basarökonomie). Aus diesem Grund wird ein zu hoher Industrialisierungsgradgemessen.Die Industrialisierung ist mit dem Aufbau eines Sachkapitalstocks, der Aufbaueiner Dienstleistungsgesellschaft (Billiglohnländer) mit dem von Humankapitalverbunden. In beiden Fällen sind teure Investitionen notwendig, die,wie gezeigt, aus Eigenmitteln des Landes (hohe Sparquoten bzw. Devisen ausExportüberschüssen) Landes oder mit Hilfe von Auslandskapital finanziertwerden. Erstaunlicherweise hängen hohe Sparquoten keinesfalls allein vomEinkommensniveau eines Landes ab. Gerade die BRIC-Länder China undIndien sind mit Quoten von über 30 % p. a. weltweit führend.3.2.2.7. Unterentwickeltes Rechnungswesen und SchattenwirtschaftModernes Rechnungswesenunabdingbar für korrekteGewinnermittlungSchließlich ist das Risiko eines unterentwickelten Rechnungswesens zuerwähnen. Unternehmensgewinne können nur aus einem aussagefähigenRechnungswesen zuverlässig abgelesen werden. Ohne eine objektive Methodesteht zu befürchten, dass die Wirtschaft in diesen Regionen zu stark derWillkür lokaler Behörden ausgesetzt bleibt. Spezifisch für die EmergingMarkets ist zudem, dass durch die starke Verbreitung der Schattenwirtschaftihre ökonomische Stärke statistisch nicht sichtbar wird. Ein glaubwürdigesRechnungswesen besitzt weiter gehende Konsequenzen für den Kapitalmarkt.Denn die Bewertung anhand des so genannten Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV) bleibt im Fall unsicherer Gewinnermittlung fraglich.16

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