Damit Menschen in Bewegung bleiben

glverlag

Damit Menschen in Bewegung bleiben

02

März / April 2012 · 3. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de

SU

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch & Stadt Bonn

W. Johann GmbH macht Autos und Nutzfahrzeuge wieder mobil

Sieg

Rhein

SiegBurg

4. Bildungsmesse gibt

praktische Tipps für

Unternehmen

TroiSdorf

VR Bank Rhein-Sieg

zeigt schon heute

die Bank von morgen

NiederkaSSel

Neugestaltung des

Mondorfer Hafens kurz

vor dem Abschluss

Bad HoNNef

11. Messe Sivita(l)

zeigt gesundes Leben

und Wohnen

loHmar

Keramik-Experten

machen Skisprung-

schanze flott

ST. auguSTiN

Fraunhofer-Campus

zeigt, wie man mit

Computern heizt

HeNNef

CONET-Group schluckt

QUEST und verdoppelt

Jahresumsatz

muCH

650.000 Euro in die

Sicherheit der Banken

investiert

eiTorf

Große Vielfalt und

Workshops beim Unternehmerinnen-Tag

BoNN

Grundsteinlegung

für neues Sparkassen-

Haus im April

Damit Menschen in Bewegung bleiben


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ZUSATZBEITRAG


SU •kontakt • Nr. 02 / 2012

iNHalT

PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Rhein-Sieg-Kreis 4

W. Johann GmbH macht Fahrzeuge mobil

DAS GESPRäCH - Touristik-Experte 6

Walter Hebbel zum Thema Kreuzfahrt

REGIO

FHDW - Interview mit Prof. A. Dartsch 7

In der Redoute wird wieder gefeiert 8

Flächenvermarktung in Rhein-Sieg 10

Rund um Köln - Die Strecke 11

MIT Rhein-Sieg 12

Wohn-, Gewerbe- und Kulturprojekt 13

in Windeck-Roßbach

RSVG: Nahverkehr der Zukunft 14

LOKAL

SIEGBURG - Besuch mit Hochspannung 16

TROISDORF - Naturmilch-Experte 18

NIEDERKASSEL - Zügiger Neubau 19

BAD HONNEF - 150. Geburtstag 20

LOHMAR - Keramik für Olympia 21

SANKT AUGUSTIN - Mit Computern

heizen und dabei Geld sparen

22

HENNEF - Wird B8 zum Nadelöhr? 23

MUCH - Raiffeisenbank investiert

in Standorte und ihre Sicherheit

24

WINDECK - Lierfelds machen den

Bahnhof in Schladern wieder flott

25

BONN - Welcher Strom im Tank? 26

NACHBARSCHAFT - Gründungsmesse 27

SERVICE

LIFESTyLE - Wellness 28

TOURISMUS - Dubai wieder sensationell 30

GOLF - 50 Jahre GC Georghausen 32

AUTO - Das neue Porsche-Cabrio 34

GESUNDHEIT - Der „Blaue Montag“ 36

GASTRONOMIE - Veltins ganz groß 38

StEuERN RECht FINANzEN

u. a. – Einheitsbewertung ab 39

– Sichere Personalsuche

– Controlling

– Bilanz der VR-Banken

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 · 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 · www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media · Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Immer mehr Gaststätten und Hotels werben um Wanderer

Immer mehr Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe im Bergischen wollen mehr Gäste aus der

Zielgruppe der Wanderer erreichen und stellen sich auf deren spezielle Bedürfnisse ein. Im Zuge der

Entwicklung der Qualtitätsfernwanderwege „Bergischer Weg“ und „Bergischer Panoramasteig“ sowie

der „Streifzüge“ wirbt das Team des Bergischen Wanderlandes aktuell für eine Positionierung als

„Gastgeber Bergisches Wanderland“. Und das Interesse ist groß. Immer mehr Betriebe in RheinBerg,

Rhein-Sieg und Oberberg unterschreiben die Kooperationsvereinbarung, mit der sie sich zu speziellen

Leistungen in den Bereichen Ausstattung, Verpflegung und Service verpflichten. Im Gegenzug erhalten

sie ein Gütezeichen und profitieren von den Marketingmaßnahmen im Rahmen der Wanderwege.

ediTorial

„15 drüber...“

Das ist ja mal eine gute

Nachricht: Die Straßen

unseres Landkreises sind

die sichersten im ganzen

Land. Die Kreispolizeibehörde

Rhein-Sieg ließ

diesen Schluss zu, als sie soeben einen

Rückgang von Verkehrsunfällen im Verhältnis

zur Bevölkerungszahl konstatierte.

Natürlich ist jeder Unfall immer noch ein

Unfall zu viel, aber die Polizei-Informationen

lassen erkennen, dass vor unserer Haustür

ordentlich gearbeitet wird. Die Verkehrserziehung

ist intensiv und erfolgreich, die

Fahrradausbildung in den Grundschulen

stimmt (weniger Unfälle in 2011), Verkehrsberatung

und -überwachung funktionieren

und die Gestaltung des Verkehrsraums

scheinbar auch. Bleiben vor allem – die

Raser und die Fahrer mit „unangepasster

Geschwindigkeit“, was manchmal „nur 15

drüber“ bedeutet. Und da müssen wir uns

wohl alle mal an die Nase fassen.

Frank Kuckelberg, Herausgeber

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Lokale Redaktion: Thomas Heinemann

Tel.: 0 22 41 - 8 66 29 89 · Mobil: 0163 - 8 46 65 69

E-Mail: th@thomas-heinemann.com

Layout: Christoph Dettmar Mediengestaltung

Druck: Graphische Betriebe Henke GmbH, Brühl

SU·kontakt – 6x jährlich

im Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch und Bonn

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2012.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: Mai / Juni 2012

Anzeigenschluß: 20. April 2012

SU•kontakt 02/12

3

IMPRESSUM


4

PROFIL DIE ERFOLGREIChEN

SU•kontakt 02/12

Kompetenz und

Erfahrung bei

Reifen und rund

ums Fahrzeug

vereint der

Premio-Service.

W. Johann GmbH macht Autos und Nutzfahrzeuge im gesamten Rheinland wieder mobil

Premio-Service hält die Region in Bewegung

Soziale Verantwortung,

aufrichtige Werte eines

soliden Familienunternehmens

und eine moderne

Unternehmensstrategie mit

schneller Beweglichkeit an

einem hart umkämpften

Markt – das scheint für

viele Unternehmen heutzutage

kaum noch vereinbar.

Doch es geht, ja sogar

beispielhaft gut, beweist

die W. Johann GmbH mit

ihrem Premio Reifen- und

Autoservice.

Das Unternehmen hat „Reifen Friedenburg“

in Troisdorf und Siegburg übernommen –

und fand sich nicht nur für diese gelungene

Übernahme unter den ausgezeichneten Handwerksbetrieben

des Jahres 2011 wieder.

Automobilservice ist ein harter Markt. Kleine

freie Werkstätten, Franchise-Meisterwerkstätten

wie Vertragswerkstätten kämpfen um jeden Kunden.

Den Überblick zwischen guten Werkstätten

und „schwarzen Schafen“, Lockangeboten und

der notwendigen Reparaturen zu behalten, scheint

für den Laien schier unmöglich. Kein Wunder also,

dass sich viele Autofahrer nach der echten „Werkstatt

des Vertrauens“ sehnen.

Vertrauen, Aufrichtigkeit und Verantwortung

sind Werte, die heute mehr denn je wieder im

Trend sind. Und es sind Werte, die das Unternehmen

Premio Reifen- und Autoservice von Werner

Johann seit der Gründung am 1. August 1993 zu

einem der erfolgreichsten Familienunternehmen

der regionalen Branche gemacht haben. Seit Januar

2010 leitet die zweite Generation, Anne

Johann-Kohnen und Marc Johann (Bild links), die

Geschicke von Premio. Standorte sind neben Köln-

Porz/Wahn auch Leverkusen-Opladen, Langenfeld

und Wuppertal. Am 1. Februar 2011 wurden die

bekannten Autoreifen-Fachwerkstätten „Reifen

Friedenburg“ in Troisdorf und Siegburg übernommen.

Mit nunmehr sieben Standorten, 75 Mitarbeitern

und acht Auszubildenden sieht man sich

für die Zukunft gut aufgestellt, sagt Anne Johann-

Kohnen: „Die beiden Friedenburg-Standorte passen

gut zu unserer Premio-Philosophie, unternehmerisch

wie auch geographisch. Wir sind nun an

der gesamten Rheinschiene präsent.“ Alle Mitarbeiter

wurden übernommen, der Friedenburg-Service

umfassend ausgebaut. Denn Premio Reifen-

und Autoservice steht für Meisterservice rund ums

Auto: Neben Reifen und Felgen liegt der zweite

Schwerpunkt des Unternehmens auf Wartung und

Inspektionen, Reparaturen jeder Art, Autoglas-Service

und Autogasumbauten. Auch kostensparende

Reifenreparaturen, sogar für Spezial- und Hochgeschwindigkeitsreifen,

bietet man durch eigene

Vulkaniseur-Meister an – das findet man heute

kaum noch.

Und es gibt noch mehr große Unterschiede zu

den Mitbewerbern, betont die Anne Johann-Kohnen:

„Unsere Stärke ist, dass wir als Familienunternehmen

ein besonders großes Interesse an der

Zufriedenheit unserer Kunden und auch unserer

Mitarbeiter haben. Von Beginn an ist die langfristige

Bindung unserer Kunden gelebte Philosophie.

Und als Familienunternehmen können wir mit neu-


PROFIL

en Konzepten und Ideen zügig den Veränderungen und Anforderungen des

Marktes folgen.“ Beweglichkeit am Markt heißt das Stichwort – und das

im doppelten Sinne: Die große Bedeutung von Mobilität der Kunden hat

man früh erkannt und darin investiert. Insbesondere im Gewerbe bedeuten

Standzeiten stets Verdienstausfälle und Kosten. So ist das Unternehmen

heute mit eigenem 24/7-Notdienst für Lastkraftwagen und Nutzfahrzeuge

mit vier parallel arbeitenden Teams im gesamten Rheinland im Einsatz.

Erfolge verbucht man auch mit der Rund-um-Flottenbetreuung, etwa für

alle namhaften Leasinggesellschaften, und dem „Mobile Fitting“, das immer

mehr Unternehmen nutzen, sagt Marc Johann: „Wir bieten unseren

Komplettservice rund um die Reifen vor Ort an. Dazu kommt eines Teams

mit einem speziell ausgestatteten und autark arbeitenden Fahrzeug nach

Terminvereinbarung zum Kunden, bringt eingelagerte oder neue Reifen

und Kompletträder mit und führt den Service schnell und professionell auf

dem Firmenparkplatz durch.“ Schon heute nutzten Unternehmen aus den

unterschiedlichsten Bereichen, etwa Software-Schmieden, Industrie und

Versicherungen diesen Service, sagt Marc Johann: „Wir kümmern uns rund

ums Thema Auto und Reifen, machen mit unserer Online-Flottenverwaltung

den Zustand der Fahrzeuge und anstehende Wartungen transparent, damit

Unternehmen den Kopf frei haben für das, was sie am besten können.“

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Frank Kuckelberg, f.kuckelberg@glverlag.de

Sabine Kuckelberg, s. kuckelberg@glverlag.de

Hermann-Löns-Str. 81

51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202.2828-0

www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

SU•kontakt 02/12

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6

PROFIL

Und die Kreuzfahrt boomt

Wie Fachmann Walter Hebbel die Situation einschätzt

SU•kontakt 02/12

Als das Kreuzfahrtschiff

„Costa Concordia“ vor

Italien auf Grund lief und

die Katastrophe erst richtig

sichtbar wurde, war es

nur legitim zu fragen: „Ist

die Seefahrt jetzt in Not?“

Immerhin gab es Stornierungen

und mancher

Urlauber entschied sich

spontan für eine andere

Reisemöglichkeit. Und

doch heißt es: Die Kreuzfahrt

boomt! Wir sprachen

darüber mit dem Touristik-

Experten Walter Hebbel.

DAS GESPRäCh

Walter Hebbel kann nur bestätigen,

was die Reisebranche seit Jahren

beobachtet: Das Kreuzfahrtgeschäft

boomt. Die Zuwächse sind Jahr für

Jahr enorm. Sie liegen bei 20 Prozent. Und

wie der Deutsche Reisebüro-Verband ermittelte,

buchten 2010 weit über eine Millionen

Passagiere eine Fahrt auf hoher See.

Aida und Hapag-Llyod sollen 2010 einen

Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro

gemacht haben.

Hebbel selber konnte in seinem Unternehmen

allein im Januar, im Monat des

Schiffunglücks, eine Steigerung von 18 Prozent

registrieren! Drei große Sommerreisen

sind bereits ausverkauft.

Walter Hebbel ist Chef

der größten Reisebüro-Kette

von Nordrhein-Westfalen mit

21 Büros in NRW und 14 im

Rhein-Main-Neckar-Gebiet.

In der hiesigen Region

gibt es Hebbel-Reisebüros

u.a. in Bonn, Hennef und

Siegburg sowie in Bergisch

Gladbach, Bensberg Leichlingen

und Leverkusen. In Leverkusen-Schlebusch

ist der

renommierte Familienbetrieb

zu Hause.

Das Schiffsunglück traf

den Firmen-Chef so überraschend

wie alle anderen

Menschen: „Ich hatte mir

bislang nicht vorstellen kön-

Walter Hebbel,

ein Touristiker

von überregionalem

Ruf,

an seinem

Arbeitsplatz

in Schlebusch.

Von der WfL

ausgezeichnet

als Unternehmer

des Jahres 2011.

Er sagt: „Nichts

ist sicherer als ein

Kreuzfahrtschiff.“

nen, dass so etwas möglich ist“, sagte er,

der nicht mehr zählen kann, wie oft er

schon Seereisen unternommen hat.

Hebbel sagt: „Kaum ein Verkehrsmittel

ist sicherer als so ein moderner Kreuzfahrtriese.“

Aber genau dieses Thema wollten

Urlauber in den Reisebüros in den letzten

Tagen immer wieder diskutieren.

Hebbel kann da mit einem eigenen guten

Beispiel aufwarten. Erst vor einem halben

Jahr schickte er wieder 30 Mitarbeiter

zur Schiffsbesichtigung nach Bremerhaven:

„Sie sollten sich schlau machen, wie es auch

in Ernstfällen an Bord zugeht, um unseren

Kunden die gewonnenen guten Eindrücke

weiterzugeben.“

Beispiel: In jeder Kabine weisen Nummern

auf das für den Reisenden im Notfall

zuständige Rettungsboot hin. Selbst das

Küchenpersonal ist ausgebildet, den Passagieren

Hilfestellung zu leisten. Und wenn

alles nach vorliegenden internationalen

Richtlinien abläuft, sei ein Schiff in nur 30

Minuten komplett evakuiert.

Auch keine Angst vor Sprachproblemen.

Zwar spricht man an Bord Englisch, doch

immer mehr Ozeanriesen bieten inzwischen

vielsprachiges Personal.

Übrigens: Wer so einen Ozeanriesen

persönlich kennenlernen will, kann dies

beim Hamburger Hafengeburtstag tun.

Hebbel bietet zum 11. Mai eine dreitägige

Komfortbusreise zu einer nie dagewesenen

AIDA-Schiffsparade mit der Weltpremiere

von AIDAmar an. E. Gravenstein


Public Relation

Andreas Dartsch ist Professor der

Betriebswirtschaft und lehrt an

der Fachhochschule der Wirtschaft

(FHDW), die auch in Bergisch Gladbach

einen Standort hat.

Daneben ist er für eine Beratungsgesellschaft

für Risikomanagement tätig.

Dartsch war von 2000 bis 2007

Bereichsleiter der Abteilung Risk Management

bei der Nationalbank in Essen, danach

leitete er die Kreditrisikostreuung bei Sal.

Oppenheim. Zuletzt war er nach Übernahme

durch die Deutschen Bank Managing

Director Risk Management für Deutschland

und Luxemburg.

Frage: Alle reden über den ESM, aber

kaum einer weiß, was da wirklich passiert.

Können Sie uns erklären, wie der ESM eine

Staatskrise wie in Griechenland in Zukunft

verhindern soll?

Andreas Dartsch: Es geht um Bürgschaften

und Notfallkredite. Und eine Bürgschaft

ist ja nichts anderes als das Verleihen einer

Bonität. Das heißt, die Gesamtheit der Euro-

Zone bürgt für einen Staat, damit es diesem

ermöglicht wird, an neue finanzielle Mittel

zu kommen. Damit aber alle Eurostaaten

zusammengefasst die beste Bonitätseinstufung

erhalten, muss es eine so genannte

Übersicherung geben. Das heißt, es muss

mehr Geld bereitgestellt werden, als gem.

FAChhOChSChuLE DER WIRtSChAFt

„Agieren unter höchster Unsicherheit“

FHDW-Finanzexperte zum Europäischen Rettungsschirm

gegenwärtigen Überlegungen gebraucht

wird.

Frage: Klingt doch vernünftig, warum sind

so viele Menschen unsicher, ob das der

richtige Weg ist?

Andreas Dartsch: Es ist ein Agieren unter

höchster Unsicherheit. Keiner weiß, an

welchem Punkt der Entwicklung wir gerade

sind. Ob es nicht vielleicht schon zu spät

ist. Aber wenn man Verantwortung übernehmen

will, muss man agieren. Entweder

so oder so. Ob es der richtige Weg ist, das

weiß im Moment wohl wirklich niemand.

Die Analogie ist der Fall der Lehmann Bank

in New York. Der Staat hatte die Rettung

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Nächster

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Oktober

REGIO

einer weiteren insolvenzbedrohten Bank

abgelehnt und bis drei Tage nach der Insolvenz

glaubten alle, dass es ganz gut läuft.

Dann begann eine weltweite Kettenreaktion

und hinterher sind wir zu der Aussage

gekommen, man hätte die Bank nicht in die

Insolvenz gehen lassen sollen.

Frage: Gibt es weitere Beispiele, die eine

Einschätzung, ob das Vorgehen richtig

oder falsch ist, leichter machen?

Andreas Dartsch: Ich nehme mal ein Beispiel

aus einem ganz anderen Bereich. Der

Yosemite-Nationalpark in den USA. Über

Jahrzehnte hat man hier intensive Brandschutzvorsorge

betrieben – mit dem Ziel,

einen Großbrand zu verhindern. Dann ist

2008 der Blitz eingeschlagen und es kam

zur größten Feuerkatastrophe, die man dort

je erlebt hat. Es fehlten die bereinigenden

kleinen Feuer zwischendurch, die den Wald

resistenter gemacht hätten. Im Moment

versucht man in Europa eine ähnliche Prophylaxe

zu betreiben, durch eine Beruhigung

der Märkte. Das ist viel Psychologie,

doch niemand weiß, was passiert, wenn

der Funke doch überspringt. Und wir sind,

wenn wir alle Zahlen zusammenrechnen,

mittlerweile bei zwei Billionen Euro, die im

Rahmen der ESM bereitgestellt wurden.

Und da stellt sich die Frage: Kann ein Staatshaushalt

das verkraften?

SU•kontakt 02/12

7


8

REGIO

Bayer zahlt 300 Mio. Euro

Gewinnbeteiligung

an seine Mitarbeiter

Der Bayer-Konzern hat in einem strategisch

und operativ sehr erfolgreichen Jahr 2011

neue Rekordwerte bei Umsatz und EBIT

erzielt. Das um Sondereinflüsse bereinigte

Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen

(EBITDA) erhöhte sich um 7,2 Prozent

auf 7,613 Milliarden Euro. Das bereinigte

Ergebnis je Aktie verbesserte sich um 15,3

Prozent auf 4,83 Euro. „Daran beteiligen wir

unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

weltweit mit 600 Millionen Euro, denn sie haben

mit ihren Leistungen und ihrem Einsatz

zu dem guten Ergebnis beigetragen“, erklärt

Dr. Richard Pott, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor

der Bayer AG. Auf die Beschäftigten

in Deutschland entfallen rund 300 Millionen

Euro (Vorjahr ca. 250 Mio. Euro). Die

Mitarbeiter erhalten Ende April ihre Erfolgsbeteiligung

zusätzlich zum Monatsentgelt.

Neuer Geschäftsführer

bei der IHK Köln

Die Industrie- und Handelskammer

Köln hat

einen neuen Chef. Mit

der Verabschiedung des

bisherigen Hauptgeschäftsführers

Dr. Herbert

Ferger in den Ruhestand, hat der bisherige

Thyssen-Manager Ulf C. Reichardt (45, Bild)

die Geschäfte übernommen. Ferger kann auf

zwölf Jahre erfolgreiche IHK-Arbeit zurückblicken

und fand dafür am 29. Februar anerkennende

Abschiedsworte Worte von NRW-

Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger.

SU•kontakt 02/12

Landräte versprechen gute Zusammenarbeit

In guter und vertrauensvoller Atmosphäre fand Anfang Februar der Antrittsbesuch des neuen

Landrates des Rheinisch-Bergischen-Kreises, Dr. Hermann-Josef Tebroke, im Siegburger Kreishaus

statt, wo er von Landrat Frithjof Kühn herzlich begrüßt wurde.

Landrat Kühn gratulierte seinem Kollegen zur neuen Tätigkeit und wünschte ihm für die anspruchsvolle

Aufgabe eine glückliche und erfolgreiche Hand. Man war sich einig, dass die gute

bisherige Zusammenarbeit im Verein Regio Köln/Bonn und Nachbarn auch über die Regionale

2010 hinaus, deren Projekte nun nach und nach vollendet werden, fortgeführt werden soll. Auch

sollen bei den Themen Tourismus und Kultur Synergien geschaffen werden – ebenso bei der

Wirtschaftsförderung und dem Ausbau der Infrastruktur. „Dort, wo es sinnvoll ist, muss die Zusammenarbeit

auch über die Grenzen von Gebietskörperschaften hinweg geführt werden; dies wollen

wir in Zukunft intensiv weiter betreiben“, bekräftigen Landrat Kühn und Landrat Dr. Tebroke.

In der Godesberger Redoute

kann wieder gefeiert werden

In Bonn-Bad Godesberg ist die historische

Begegnungsstätte „Redoute“

nach mehrmonatigen Renovierungsarbeiten

wieder glanzvoll eröffnet

worden. Mehr als 400 Gäste

aus Politik, Kultur und Wirtschaft

folgten der Einladung der neuen

Pächter und waren beeindruckt.

Rund 1,8 Millionen Euro hat die Stadt

Bonn über ihr Städtisches Gebäudemanagement

(SGB) in den Gebäudekomplex

(inkl. Redüttchen) investiert

und dabei in enger Abstimmung mit der

Unteren Denkmalbehörde gehandelt. Dabei

spielten sich die Hauptarbeiten im Inneren

ab. Parkett und Marmorböden wurden

überarbeitet und die Gebäudetechnik (Lift

und Heizung) saniert. Zudem erhielt die Re-

doute ein neues Dach im oberen Mansardenbereich.

Neue Pächter sind Rudolf von Borries

und sein Sohn Christoph. Sie bewirtschaften

auch die „Wolkenburg“ in Köln und haben

die Redoute und das Redüttchen im

vergangenen Jahr von der Firma Günnewig

übernommen. Die neuen Herren haben

große Pläne und wollen vor allem auch eine

anziehende Außengastronomie betreiben.

Die einst kurfürstliche Redoute wurde

vor jetzt 200 Jahren errichtet, ab 1953 vom

Auswärtigen Amt u.a für Staatsbankette

genutzt und 1975 zum letzten Mal umfangreich

modernisiert.

Der Vertrag mit den neuen Pächtern ist

für zehn Jahre mit einer Option um zweimal

fünf weitere Jahre unterschrieben.


Public Relation

SECURITAS bietet einen neuen Empfangsservice - Ein Angebot mit Sicherheit und Menschen, die ihren Job mögen

Wie eine Visitenkarte eines Unternehmens

Gutes Empfangspersonal braucht

viele Qualitäten: Es muss als Bollwerk

aufgebrachte Menschen

abfangen, Sendungen und Aufträge

entgegennehmen und weiterleiten

und dabei eines sein: Ein allzeit

freundliches Aushängeschild.

Doch allzuoft bleiben uns die ruppigen

Begrüßungen, wenn es denn

überhaupt Worte der Begrüßung

waren, vom Personal am Empfang in Erinnerung.

Doch das muss nicht so sein, es darf

sogar nicht so sein, ist Martin Feist überzeugt.

Er ist Area Manager der SECURITAS

Sicherheitsdienste GmbH & Co.KG und zuständig

für Dienstleistungen rund um das

Thema Sicherheit im und für das Rheinland.

„Der erste Kontakt eines Kunden mit

einem Unternehmen oder einer Institution

ist und bleibt entscheidend. Und in den

allermeisten Fällen findet dieser prägende

Erstkontakt persönlich oder telefonisch

am Empfang statt.“ Nicht selten fehlt es

Unternehmen hier an geeignetem und

motivierten Personal, das den vielfältigen

Aufgaben gerecht wird, hat Martin Feist

festgestellt. SECURITAS hat daher auf die

Anforderungen und Wünsche seiner Kunden

reagiert und einen neuen Service ins

Leben gerufen: Die Empfangsdienste. Das

Konzept dahinter ist so einfach wie genial,

verrät Martin Feist: „Als größter Sicherheitsdienstleister

mit über 19.200 Mitarbeitern

in Deutschland bringen wir das Know How

und die notwendige Technik für einen Empfangsservice

mit.“ So wird mit dem Kunden

ermittelt, welche Dienste und

Leistungen er braucht: Von

der Anlaufstelle für Besucher

und Kunden bis zum professionelle

Handling bestehender,

neuer oder erweiterter haus-

und sicherheitstechnischen

Anlagen reicht das Portfolio.

„Wir bringen alles mit, was der

Kunde braucht: Vom Kaffeelöffel

bis zur kompletten Einrichtung

mit Front Desk, Telefonzentrale

und gehobenem

Wartebereich für Besucher.“

Auch die Übernahme von

hausinternen Poststellen oder

die Verwaltung des Archiv-Managements

können durch den Empfangsservice übernommen

werden, erklärt der Area Manager:

„Gerade hier lassen sich gemeinsam

mit dem Kunden Synergien und oftmals

auch deutliche Einsparpotenziale finden,

wenn Aufgaben durch unser geschultes

Personal am Emfpangsservice mitübernommen

werden können.“ Erste Erfahrungen in

der Praxis sprechen deutlich für sich, sagt

Martin Feist zufrieden.

Ein Grund dafür ist, dass SECURITAS mit

300.000 Mitarbeitern weltweit die Auswahl,

Aus- und Weiterbildung des Personals

sehr genau nimmt. Und das sollte man

bei der Auswahl eines Sicherheitsunternehmens

nicht vergessen, betont der Area

Manager und Sicherheitsfachwirt: „Heute

kann jeder nach einem kurzen Lehrgang

ein Sicherheitsunternehmen eröffnen. Wer

REGIO

Das Modell (links) zeigt, was

SECURITAS mitbringt: Vom

freundlichen Personal über

Dienstkleidung, Computer-

und Überwachungstechnik

bis zum kompletten Mobiliar

mit Front Desk und Wartebereich,

zeigt Area Manager

Martin Feist (unten).

sich nicht von Hochglanzprospekten und

vielversprechenden Homepages täuschen

lassen will, sollte dem Anbieter grundsätzlich

einen unangemeldeten Besuch abstatten.

Das reicht meist schon aus, um von den

tollen, günstigen Angeboten wachgerüttelt

zu werden. Zudem sollte man stets nach

Qualifikationen und Referenzen fragen und

diese auch Überprüfen.“

Kontakt

SECURITAS Sicherheitsdienste

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SU•kontakt 02/12

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10

REGIO

Erfolgreiche Flächenvermarktung in Rhein-Sieg

SU•kontakt 02/12

Das im Jahr 1993 in

Kraft getretene kreisweite

Gewerbeflächenkonzept hat

sich für den Rhein-Sieg-Kreis

als Erfolg erwiesen.

Wie eine Umfrage der Wirtschaftsförderung

des Rhein-Sieg-

Kreises unter den 19 kreisangehörigen

Städten und Gemeinden ergeben

hat, konnten seither in den Gewerbegebieten

1.700 Betriebe angesiedelt werden; diese

beschäftigen rund 22.600 Arbeitskräfte.

Dabei wurden alleine in den letzten drei

Jahren Gewerbegrundstücke an 260 Betriebe

mit 2.450 Beschäftigten vermarktet.

Spitzenreiter bei der Gewerbeansiedlung

sind die Städte Troisdorf mit 310 Betrieben

und 5.300 Arbeitsplätzen, Bornheim mit

165 Betrieben und 4.250 Arbeitsplätzen

sowie Rheinbach mit 270 Betrieben und

2.000 Arbeitsplätzen.

Für Landrat

Frithjof Kühn

hat die Gewerbeflächenpolitik

des Rhein-

Sieg-Kreises

und seiner

Kommunen

entscheidend

dazu beigetragen,

dass die

Region den

Strukturwandel

nach dem

Dr. Hermann Tengler

Bonn/Berlin-

Beschluss bisher

so gut bewältigt hat. „Durch die Bereitstellung

neuer Gewerbegebiete wurde

frühzeitig die Grundlage geschaffen, dass

die private Wirtschaft im Rhein-Sieg-Kreis

expandieren konnte. Das haben vor allem

Sie präsentierten den „Berufskompass“(v.l.): Christian Bonnen, Vorstandsmitglied Kreissparkasse Köln, Petra Adams,

Sparkasse Leverkusen, Dr. Christoph Siemons, Vorstandsmitglied der Sparkasse KölnBonn und Dr. Reimar Molitor, geschäftsführendes

Vorstandsmitglied des Region Köln/Bonn e.V.

Ein Berufs-Kompass für die Jugend

Pünktlich zu den Halbjahreszeugnissen

gibt es wieder die aktualisierte

Version von „Zukunft in der Tasche“,

das Gemeinschaftsprodukt der Sparkassen

in der Wirtschaftsregion.

In diesem Jahr haben sich die Kreissparkasse

Köln, die Sparkasse KölnBonn und

die Sparkasse Leverkusen etwas Neues

einfallen lassen. Der SparkassenSchulservice

entwickelte den „Kompass:-Beruf“. Das ist

ein Test zur beruflichen Orientierung für Ju-

gendliche zwischen 13 und 18 Jahren. Er hilft,

eigene Fähigkeiten und Interessen zu erkennen

und ermittelt dazu passende Berufe. Als

Ergebnis wird ein Gutachten erzeugt, das

die Bewerbungsmappe der Schüler komplettiert.

Mit dem Berufsziel fest im Auge

können die Berufsinformationen konkretisiert

und mittels der Datenbank „Zukunft in

der Tasche“ geeignete Arbeitsstellen, Studienplätze

und Weiterbildungsangebote gefunden

werden. Die Hilfe ist kostenlos.

die kleinen und mittleren Unternehmen genutzt“,

so Landrat Kühn.

Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann

Tengler misst den Erfolg der Gewerbeflächenpolitik

jedoch nicht allein an der

Neuansiedlung von Betrieben. „Genauso

wichtig ist es aber, den schon vorhandenen

Betrieben den Spielraum für betriebswirtschaftlich

notwendige Erweiterungen oder

Umsiedlungen innerhalb der Region zu geben“,

erläutert Dr. Tengler.

Vor dem Hintergrund der demographischen

Entwicklung und der daraus resultierenden

nachlassenden Wirtschaftsdynamik

werde die Entwicklung des vorhandenen

Unternehmensbestands ohnehin weiter an

Bedeutung gewinnen.

Aktuell stehen im Rhein-Sieg-Kreis nach

Angaben der Kreiswirtschaftsförderung

noch rund 170 Hektar für Gewerbeansiedlungen

zur Verfügung.

Der Mietspiegel für

RheinBerg liegt vor

Mieterhöhungen im Rheinisch-Bergischen

Kreis sollten sich „im Rahmen“

halten. Das schlägt der aktuelle Mietspiegel

von 2011 vor, der jüngst in Bergisch

Gladbach vom Verein „Haus und

Grund Rhein-Berg“ vorgestellt wurde.

Es sind Erhöhungen zwischen 10 und 20

Cent pro Quadratmeter für Wohnungen

bis 100 qm möglich. Dabei geht der aktuelle

Trend eindeutig hin zu kleineren

Wohnungen. Und immer wichtiger: Der

energetische Zustand der Wohnung.

Der Vereinsvorsitzende Franz Heinrich

Krey sagte dazu: „Der Mietspiegel ist ein

gutes Ergebnis und eine wichtige Orientierung

für beide Seiten, um sich friedlich

auf eine Miethöhe einigen zu können.“

Denn bindend ist der Mietspiegel

nicht. Er dient aber gern als verlässliche

Grundlage für Vereinbarungen und kann

beim Verein für 3,5 Euro erworben werden.

Das kleine grüne Merkheft wurde

von Haus und Grund Rhein-Berg, dem

Mieterverein Köln und der Rheinischen

Immobilienbörse in Zusammenarbeit

mit der Stadt Bergisch Gladbach zusammengestellt.

Die Kreisstadt selbst zählt

zu den 30 teuren Städten der Republik.


Rund um Köln: Start

in hückeswagen

Die Karte zeigt, wo Autofahrer am

Ostermontag mit Störungen, sprich vorübergehenden

Straßensperren rechnen müssen.

Denn hier rollt die 96. Ausgabe des internationalen

Profiradrennens „Rund um Köln“.

Diesmal mit Start in Hückeswagen.

Als Tour-Macher Artur Tabat die Strecke jüngst

vorstellte, war’s auf den Tag sein

70. Geburtstag. Ex-Weltmeister Rudi Altig gratulierte

mit einer themenbezogenen Torte.

A59

A1

A3

Leichlingen

Leverkusen

96. Rund um Köln

Ostermontag, 9. April 2012

Strecke ELITE 196,7 km

S Sprintwertung B Bergwertung

V Verpflegung �Höchster Punkt

Odenthal

13:00 S

Bergisch L270

Gladbacher Str

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aus der rheinischen Region.

Wo immer in Köln jemand Licht anmacht, in Pulheim duscht oder in Rösrath die Heizung aufdreht: Wir sind dabei.

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Burscheid

12:53 B

Blecher ◄


A1

Altenberg

12:50

13:09 B

Scheuren ◄



1 13:20

2 14:38

1 12:41

2 13:14

Bechen

Spitze



Neutralisierter Start

11:10 Uhr

HÜCKESWAGEN

Schlossplatz

Islandstraße 11:32 B

Dhünntalsperre

Kürten

12:33 B Biesfeld

L286

K.-Dünnwald

Dombach-Sander Str.

1 13:27 B

2 14:44 B

L289

Herkenrath

14:36

A3

Bergisch Gladbach

L329

L299 14:16

K.-Niehl

KÖLN

K.-Mülheim

K.-Dellbrück

506

L288

Bensberg

Schloß Bensberg

1 13:33 B

2 14:51 B

L284

14:24

Immekeppel

L84

Hohkeppel

A4

14:08 B

K.-Deutz B55

L288

Ferrenberg

Köln-Rath Forsbach

K.-Kalk Schmitze Bud

L84

B55

1 13:39

L136

15:07 S 2 14:57

Hoffnungsthal

14:06

L284

L170

Overath

1 15:23

13:52 K23

A3

2 15:32 S

Klein- L284

Hofferhof

3 15:41 S Zielrundkurs 6,6 km

13:55 S

1 13:45

eichen

V

Ziel: 15:50 Uhr Bayenstraße

2 15:02

13:54 B Lüghauser Str.

Höhe Dreikönigenstr./Harry-Blum-Platz

Rösrath S 13:50 Hauptstr./Bahnhof


K29


L110

K28


L310

L296


506



506

K32


L286


K29


K5

12:22

Linde

483


L284

237



Start: 11:15 Uhr

Bevertalstr./Staumauer


12:04 B

Am Dimberg

L129

L299

12:16

Lindlar

A4

K11

K5

Bevertalsperre

L284


Neyetalsperre

Wipperfürth

11:45 S

Hochstraße


11:49 B Agathaberg



12:02

Frielingsdorf

L97

K21

REGIO

SU•kontakt 02/12

11


12

REGIO

Neues aus der MIT Rhein-Sieg:

Das Handwerk

als Perspektive

für junge Menschen

Der Wettbewerb um Schulabgängern

als Fachkräfte von Morgen ist längst

entbrannt. Hochschulen, Berufkollegs

und mittelständische Unternehmen

stehen in unmittelbarer Konkurrenz um

den Nachwuchs, an den immer größere

Anforderungen gestellt wird.

Das war der Tenor der gemeinsamen

Podiumsdiskussion der Mittelstands-

und Wirtschaftsvereinigung

Rhein-Sieg und der Kreishandwerkerschaft

Bonn/Rhein-Sieg. Unter der Moderation

von Andreas Stolze diskutierten Lena

Strothmann, MdB, Präsidentin der Handwerkskammer

Ostwestfalen-Lippe, Prof.

Dr. Hartmut Ihne, Präsident der Hochschule

Bonn-Rhein-Sieg, Thomas Radermacher,

Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft

Bonn/Rhein-Sieg, Thomas Wagner,

Dezernent für Schulwesen im Rhein-

Sieg-Kreis und Martin Böhm, Obermeister

Innung für Elektrotechnik Bonn/Rhein-Sieg.

Erster alpha-Treff 2012:

Wie man beim

Kunden landet

Full-House beim ersten alpha-Treff 2012:

Gastgeberin Gabriele vom Feld begrüßte

mehr als 60 Teilnehmer zum Netzwerkabend.

Als Gastredner hatte sie Wolfram

Kuhnen, Vertriebsprofi und Consulting-Chef

der IMB GmbH & Co. KG aus Grevenbroich

eingeladen. Unter dem Motto „Beim Kunden

landen“ begeisterte der Beratungskollege

von Gabriele vom Feld mit seinem Vortrag

mit praxisnahen und unterhaltsamen

Beispielen zum Thema „Akquisitionsstrategien“.

Mit frischen Impulsen für anschließende

Gespräche wurde der alpha-Treff

bei Wein und Häppchen bis in den späten

Abend ausgedehnt.

Das erste Netzwerktreffen des Jahres war

für die Gastgeberin ein besonderes Event:

SU•kontakt 02/12

Gemeinsam wurden sinnvolle Wege für die

Zukunft skizziert: So sah Thomas Wagner

großen Nachholbedarf in der Aufklärungsarbeit

über die Vielfalt und Möglichkeiten

der Handwerksberufe. Er stellte lobend fest,

dass gerade in Hauptschulen mehr Arbeit

für Berufswahl und Berufsorientierung geleistet

werde, als in alle anderen Schulen

zusammen. Hochschulpräsident Hartmut

Ihne riet zum Umdenken: „Wir müssen attraktive

Ausbildungs- und Studienpakete

vermitteln, die den jungen Leuten klar machen,

dass sie sich mit einer Ausbildung

den Weg ins Studium ebnen und nicht etwa

verbauen.“

Nicht nur dass sie mit Ingo Süstermann

aus Jüchen einen echten Schornsteinfeger

als Glücksbringer eingeladen hatte: „Die

Schubkraft der Marke alpha-das Gründer-

Forum! hat uns beflügelt und ermutigt, die

Marke alpha auszubauen.“ Ab sofort wird

aus der „Marketing-Beratung Gabriele vom

Feld“ alpha- Das Unternehmer-Forum. Unterstützt

wird Gabriele vom Feld durch Unternehmensstrategen

Klaus-Bartz-vom Feld

und die erfahrene Marketing-Assistentin

Silke Pfundner.

Im großen Hörsaal

der Hochschule Bonn

Rhein-Sieg hatte die

Mittelstands- und Wirtschaftsvereinbarung

hochkarätige Gäste

zur Podiumsdiskussion

eingeladen.

Übernachtungszahlen:

Das Siegtal hat

deutlich zugelegt

Einen spürbaren Anstieg um 9,8 Prozent

auf insgesamt 1,25 Millionen

Übernachtungsgäste hat der Rhein-

Sieg-Kreis verzeichnet. Rund 112.000

Menschen mehr als im Jahr 2010 übernachteten

im vergangenen Jahr im

Kreisgebiet. Große Gewinner sind die

Siegtalkommunen Siegburg, Hennef,

Eitorf und Windeck, wo die Gästeübernachtungen

allein um 47.000 (+16,2

Prozent) angestiegen waren. Für Dr.

Hermann Tengler, Wirtschaftsförderer

des Rhein-Sieg-Kreises, liegt dieser

Erfolg auch an den enormen Anstrengungen

zur Förderung des Tourismus

in der Siegregion, insbesondere dem

Anfang 2011 eröffneten Premium-

Wanderweg „Natursteig Sieg“ und den

Projekten der regionale.2010 entlang

der Sieg. Auch aus dem übrigen Kreisgebiet

gab es gute Zahlen. Spitzenreiter

ist die Gemeinde Alfter, die ein Plus

von 83,4 Prozent auf 30.150 Übernachtungen

im Jahr 2011 meldete.


Projekt vereint Gewerbe, Büros, Kunst und Wohnen in Windeck-Roßbach

Raus aus dem Dornröschenschlaf?

Das Windecker Waldkrankenhaus,

seit Jahren leerstehend, ist eine Jugendstil-Perle

im Dornröschenschlaf. Nun hat

sich eine Interessengemeinschaft gefunden,

die ein wohl einmaliges Wohn-,

Gewerbe- und Kulturprojekt plant.

Das ingesamt 6.000 Quadratmeter

große Gebäude soll dazu zur

Südseite mit altgewachsenem

Garten und malerischem Ausblick 30

Wohneinheiten zwischen 37 und 130 Quadratmeter

Größe sowie Gemeinschaftsräume

mit einer großen Küche erhalten.

Auf weiteren Etagen und in benachbarten

Gebäudeflügeln sollen sich Künstler

und Kunsthandwerker ansiedeln. Wiederum

ein eigener Bereich ist für Gewerbe,

Dienstleister und Gründer, etwa aus den

Bereichen Medien, Recht oder Finanzen,

vorgesehen. Auch ein Tagungs- und Seminarhaus,

das vermutlich für eine Yoga-

Akademie genutzt werden soll, sowie ein

Tonnenaufgang überm Kreis.

Mit dem starken Tonnen-Service der RSAG!

Ausstellungen

Vortragsreihen

Seminare

Workshops

12 - 19 Uhr

Eintritt frei !

Café oder Bistro und Werkstätten für einen

Betrieb aus dem Bereich Fahrradtourismus

sind bereits in Planung. Weitere Künstler,

die im „Zauberberg“ genannten Projekt ihre

Werkstätten und Ateliers erreichten wollen,

haben bereits Interesse bekundet.

Gut 18 Monate liefen die Vorbereitungen

für die Gründung einer Eigentümer-

Genossenschaft, deren bislang 15 Genossen

bereits in Kaufpreisverhandlungen mit

den bisherigen Eigentümern, den „Kölner

Kliniken GmbH“ getreten sind.

Auch wenn genaue Zahlen nicht öffentlich

sind, rechnen Kenner mit einem siebenstelligen

Betrag für Kauf und Sanierung. Bis

zum Ende des Jahres werde man weiter

an der Realisierung des Projektes arbeiten

und, soweit der Plan, das Waldkrankenhaus

kaufen, gab Wolfgang Kiehle von der

WohnBund-Beratung in Aussicht. Die Sanierungen

des Jugendstilgebäudes könnten

sodann Ende 2013 beginnen.

®

Die 11. Messe für

Gesundes Leben & Wohnen

28. - 29. April

Hotel Seminaris

Kongresspark

Bad Honnef

Alexander-von-Humboldt-Str. 20

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Zauberberg heißt das

Wohn- und Gewerbeprojekt,

dass bis Ende

2012 realisiert werden

könnte.

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REGIO

SU•kontakt 02/12

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REGIO

Herbert Adomeit (Bild), hat in seinem

Leben so manchen

wohltätigen

Schachzug gemacht.

Nun der Förderer des

Nachwuchs-Schachs

für seine Verdienste

in der Jugendarbeit

in Bonn und der Region Rhein-Sieg mit der

Verdienstmedaille des Verdienstordens der

Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Dr. Hermann-Josef Tebroke (Bild),

neuer Landrat im

Rheinisch-Bergischen

Kreis, will die guten

Kontakte zum Rhein-

Sieg-Kreis weiterpflegen.

Bei einem

Besuch im Kreishaus

verkündeten Tebroke und sein Amtskollege

Frithjof Kühn: „Dort, wo es sinnvoll ist, muss

die Zusammenarbeit auch über die Grenzen

von Gebietskörperschaften hinweg geführt

werden; dies wollen wir in Zukunft intensiv

weiter betreiben.“

Ursula Brohl-Sowa (Bild), Bonner Polizeipräsidentin,

will die

Zusammenarbeit der

Bonner und der Kreispolizeibehördestärken.

Neben bestehenden

Kooperationen

bei Geschwindigkeitsüberwachungen

sollen die Ermittlungen zur

Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen intensiviert

werden. Den Worten folgten Taten:

Im Februar wurde bereits der Startschuss für

die Einbrecher-Jagd der Aktion „Riegel vor“

gegeben.

Svenja Schulze (Bild), Wissenschaftsministerin

des Landes

NRW, stellt sich dem

heftigen Gegenwind

der Opposition beim

Thema „Leistungsvereinbarungen

für Hochschulen.“

Bei ihrem

Besuch in Sankt Augustin zur Unterzeichnung

der mit Fördergeldern verbundenen Vereinbarung

betonte sie: „Leistungsvereinbarungen

schaffen die notwendige Balance zwischen

Hochschulautonomie, Transparenz bei der

Verwendung staatlicher Mittel und den wissenschafts-

und forschungspolitischen Gesamtinteressen

des Landes.“

SU•kontakt 02/12

NAMEN

RSVG investiert in digitale Fahrzeug- und Ticket-Technik

Berührungslose Tickets und

Informationen in

Echtzeit

Ohne Informationen in

Echtzeit und schnelle,

berührungslose Ticketkontrollen

beim Einstieg wäre

im öffentlichen Nahverkehr

in Metropolen wie London

zur Rushhour das Chaos

vorprogrammiert.

Nun schnuppern auch Nutzer des

Nahverkehrs in der Region ein

wenig Metropol-Luft: Die Rhein-

Sieg-Verkehrsgesellschaft RSVG hat in den

vergangenen Wochen bereits mehr als hundert

Fahrzeuge mit neuen Bordrechnern

ausgestattet, die in Echtzeit die GPS-Positionen

an die neu in betrieb genommene

Leitstelle mitteilen. Dort errechnet ein Zentralrechner

sofort aus, wann Fahrzeuge im

weiteren Streckenverlauf an den nachfolgenden

Haltestellen eintreffen werden. Am

Bahnhof in Siegburg wurden dazu bereits

neue, dynamische Informationstafeln angebracht,

die die Abfahrtszeit der Busse in

Minuten anzeigt. Fahrzeuge der Linien, die

noch nicht mit der ITCS genannten Technik

ausgestattet wurden, werden mit der geplanten

Abfahrtszeit des Fahrplans (siehe

Beispiel rechts) angezeigt. Am Busbahnhof

Hennef und Troisdorf werden ebenfalls die

neuen Informationstafeln errichtet. Zudem

wollen die Städte Niederkassel und Troisdorf

diesen Service auch an allen anderen

Bushaltestelle jenseits der zentralen Busbahnhöfe

zum Einsatz bringen. Noch bis

Ostern will die RSVG dazu alle 293 im Liniennetz

verkehrenden Busse mit der neuen

Technologie ausstatten.

Schneller, flexibler und fälschungssicher

Auf einen bequemeren Service dürfen sich

auch alle Berufspendler freuen. Als erster

Verbund in Deutschland hat der Verkehrsverbund

Rhein-Sieg (VRS) gemeinsam mit

der VRS GmbH und der RSVG die Teilnahmeverträge

zum neuen (((eTicket Deutschland

unterzeichnet. Die Tickettechnik der

VDV-Kernapplikation GmbH & CO. KG ist

der neue nationale Standard für „elektronisches

Fahrgeldmanagement“ und kommt

deutschlandweit an allen relevanten Verkehrsverbundräumen

zum Einsatz. „Mit

nur einem einzigen Nutzermedium (Chipkarte

oder Handy) und ohne spezielle Tarifkenntnisse

und lästige Kleingeldsuche alle

öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland

nutzen zu können, könnte in den kommenden

Jahren Realität werden“, so RSVG-Geschäftsführer

Bernd Lescrinier. Elektronische

Chipkarten, sogenannte eTickets, ersetzen

bei der RSVG bereits seit einiger Zeit das

AboTicket aus Papier. Das heißt, dass das

AboTicket nur noch als Datensatz existiert,

der auf dem Chip in der Kundenkarte verschlüsselt

wird. Lesbar ist das eTicket ausschließlich

durch elektronische Lesegeräte,

die die Ticketdaten durch ein Sicherheitsmodul

entschlüsseln können. Einzel-, 4er-

und (Kurz-)ZeitTickets bleiben weiterhin

als Papierfahrscheine erhältlich, betont die

Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft.


Public Relation

LOKALES

Partner des Mittelstands im Rhein-Sieg-Kreis

Mittelständische Betriebe wie

auch Freiberufler werden bei

der Kreissparkasse Köln durch

die Fachspezialisten der regionalen

FirmenkundenCenter betreut.

Diese bieten vor Ort eine

umfassende Beratung rund um

Themen wie Investitionsdarlehen,

Betriebsmittelkredite, Leasing,

öffentliche Fördermittel,

Eigenkapitalfinanzierung oder

betriebliche Versicherungen.

Im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis

übernehmen diese Aufgabe die drei

FirmenkundenCenter Siegburg, Troisdorf

und Hennef. Im Rahmen einer

Serie stellen wir die Ansprechpartner

vor – in dieser Ausgabe das FirmenkundenCenter

Siegburg, welches die

Firmenkunden in den Städten und

Gemeinden Eitorf, Lohmar, Much,

Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth,

Siegburg und Windeck betreut.

Für das FirmenkundenCenter Siegburg

sind insgesamt 19 Mitarbeiter an zwei

Hauptstandorten in Siegburg und

Eitorf tätig. Für jede Kommune steht

Welche lokalen Themen beschäftigen

derzeit die Firmen in der

Region Siegburg?

Franz-Dieter Wirtz: Siegburg

als Wirtschaftsstandort ist zurzeit

ein großes Thema. So hat sich im

letzten Jahr eine Interessengemeinschaft

Wirtschaftsförderung

gebildet, an der auch die Kreissparkasse

Köln aktiv beteiligt ist.

Das anfangs „zarte Pflänzchen“ ist

inzwischen deutlich gewachsen.

Kürzlich fand zum zweiten Mal

ein Unternehmerfrühstück statt,

dabei nutzten 120 Siegburger

Geschäftsleute die Gelegenheit,

Kontakte zu knüpfen und Ideen

Die FirmenkundenCenter

der Kreissparkasse Köln im

rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis

zudem ein Firmenkundenbetreuer als

kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

Dies sind Manfred Buchholz

für Ruppichteroth, Uwe Glaubitz für

Lohmar, Jens Hennig für Much, Guido

Homuth für Siegburg, Dirk Nosbach

KREISSPARKASSE KöLN

Bereichsdirektor Franz-Dieter Wirtz (rechts) mit den Kundenbetreuern des FirmenkundenCenters Siegburg (von links): Guido Blönigen, Guido

Homuth, Jens Hennig, Helmut Scheidt, Dirk Nosbach, Uwe Glaubitz, Angelika Röskes, Manfred Buchholz und Stefan Uszkurat.

FRANZ-DIETER WIRTZ (50, Bild)

ist Sparkassenbetriebswirt und Bereichs-

direktor des FirmenkundenCenters

Siegburg der Kreissparkasse Köln.

auszutauschen. Das kann dem Wirtschaftsstandort

Siegburg nur gut tun.

Und worüber sprechen die Unter-

FirmenkundenCenter Siegburg

Leiter: Franz-Dieter Wirtz

An der Stadtmauer 1-5

53721 Siegburg

Tel. 02241 100-1934

Fax 02241 100-1960

für Windeck, Helmut Scheidt für Eitorf

und Stefan Uszkurat für Neunkirchen-

Seelscheid. Die Betreuung der Freiberufler

übernehmen Angelika Röskes

und Guido Blönigen. So ist gewährleis-

tet, dass die Firmenkunden von Spezi-

nehmer aus den umliegenden Kommunen

Ihres Geschäftsbereichs?

Franz-Dieter Wirtz: Hier wird jeweils

über ganz unterschiedliche

Themen diskutiert, so in Lohmar,

Much und Neunkirchen-Seelscheid

über die neuen oder geplanten Gewerbegebiete

Auelsweg, Bitzen und

Bövingen II. In Eitorf und Windeck

sieht man gespannt dem Ausbau

des Breitbandnetzes entgegen.

Zudem weitet die Unternehmer-

gemeinschaft „Schaufenster Ruppichteroth“

ihre Aktivitäten aus.

Was verbindet Sie persönlich mit

der Region rund um Siegburg?

FirmenkundenCenter Troisdorf

Leiter: Ralf Wolff

Kerpstraße 30

53844 Troisdorf

Tel. 02241 4909-10

Fax 02241 4909-99

alisten betreut werden, die mit den jeweiligen

örtlichen Gegebenheiten und

Besonderheiten bestens vertraut sind.

Leiter des FirmenkundenCenters Siegburg

ist Bereichsdirektor Franz-Dieter

Wirtz. Wir stellten ihm drei Fragen.

Franz-Dieter Wirtz: Ich bin seit

2007 Leiter des FirmenkundenCenters

Siegburg und fühle mich mit

den Menschen und der Region hier

sehr verbunden. Insgesamt bin ich

bereits seit 25 Jahren im gewerblichen

Kreditgeschäft tätig, daher

ist mir die wirtschaftliche Entwicklung

der Region ein besonderes

Anliegen. So bin ich u. a. im Stadtmarketing

Siegburg engagiert und

zudem als Geschäftsführer in der

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Windeck tätig.

Nächste Ausgabe:

FirmenkundenCenter Troisdorf

FirmenkundenCenter Hennef

Leiter: Volker Altwicker

Frankfurter Straße 112

53773 Hennef

Tel. 02242 8801-133

Fax 02242 8801-109

SU•kontakt 02/12

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LOKALES

SU•kontakt 02/12

Siegburg

Der Neubau des Wohn- und

Geschäftshauses auf dem

Kaufhallen-Areal geht zügig

voran. Und schon bald könnten

auch am oberen Markt die

Bagger rollen und ein modernes

Wohn- und Geschäftshaus

bauen.

Medienberichten zufolge plant

die Unternehmerfamilie Kranz,

ein Wohn- und Geschäftshaus, das

ehemalige Hotel Reichenstein, am

oberen Markt (Foto rechts) durch

einen Neubau zu ersetzen. Entsprechende

Pläne wurden im Februar

vorgestellt: Auf zwei Etagen mit je

knapp 1.000 Quadratmeter soll Platz

für modernen Einzelhandel entstehen.

Darüber liegt ein verborgenes,

privates Parkdeck, dass durch einen

Tunnel von der rückwärtigen Bergstraße

aus befahrbar sein soll. Obendrauf

packt Investor Wilfried Kranz

Medienberichten zufolge neun hochwertige

Stadtwohnungen. Der Bezug

könnte bereits im Frühjahr 2015 er-

4. Bildungsmesse für Unternehmen

Neubau am oberen Markt geplant, weniger Leerstände, neue Projekte

Viele Veränderungen in der Kreisstadt

folgen. Schon heute stehen die Wohnungen

in den oberen Stockwerken

leer. Gute Signale auch vom Areal der

ehemaligen Kaufhalle (Foto oben).

In einem guten Jahr soll der Neubau

an der Bahnhofstraße fertig sein, der

neben dem Modehaus Tom Taylor

(wir berichteten) nun auch den bisher

an der Kaiserstraße angesiedelten

Schuhfachmarkt „Deichmann“ beherbergen

wird. Ebenfalls einziehen sollen

ein „Depot“-Dekorationsgeschäft.

Veränderungen wird es auch rund

zweites unternehmerfrühstück in Siegburg

Besuch mit Hochspannung

D as zweite Unternehmerfrühstück der Interessengemeinschaft Wirtschaftsförderung

Siegburg widmete sich der Hochspannung: Das für seine Isolatoren

in der Elektrotechnik bekannte Unternehmen Georg Jordan GmbH gewährte

einen spannenden Einblick.

Im Siegburger Traditionsbetrieb werden mit modernster High-Tech und

höchsten Ansprüchen an Material und Verarbeitung Isolatoren für Spannungen

zwischen 12.000 und 42.000 Volt produziert. Zu den Kunden gehören unter

anderem die Bahn und Stromversorger. In einem spannenden Kurzvortrag präsentierten

die beiden Geschäftsführer Ulrich Jägers und Alexander Stern (Bild r.)

den Weg des Unternehmens von den „Rheinisch-Westfälischen Isolatorenwerken“

1950 bis zur heutigen, expandierenden Georg Jordan GmbH, mit 8,5 Millionen

Euro Umsatz im Jahr 2011.

„Nutze deine Talente - Wissen eröffnet Chancen“ lautet das Motto der nunmehr

4. Bildungsmesse in Siegburg. Am Mittwoch, 28. März, findet die Messe

von 11 bis 18 Uhr im Foyer des Kreishauses statt. Themen sind unter anderem

Personalentwicklung, Persönlichkeitsentwicklung sowie Weiterbildungsmöglichkeiten

zum Beispiel im Rechnungswesen, im Marketing, im Gesundheitswesen

oder der Büroorganisation.

Zügiger Baufortschritt

an der

Bahnhofstraße

(oben). Auch

am Markt

wird neuer

Einzelhandel

entstehen.

um den Kaufhof geben: Ein Investor

interessiert sich derzeit für den Parkplatz

hinter dem Kaufhof. Der Verkauf

des Goldberg-Areals („Ihr-Platz“) für

einen Neubau mit Einzelhandel ist

bereits unter Dach und Fach.

Kreissparkasse:

Die Zukunft in

der Tasche

„Zukunft in der Tasche“ hieß ein

regionale.2010-Projekt, dass

Schülern bei der Berufswahl helfen

sollte. Nun, mit dem Ende des

regionale-Projektes soll die Förderung

nicht enden, sagt die Kreissparkasse

Köln, die das Projekt

maßgeblich unterstützt hatte. Auf

der Internetseite www.Zukunft-inder-Tasche.de

wird das Projekt auf

Initiative der Kreissparkasse fortgesetzt

und sogar noch erweitert:

Anstelle einer DVD mit Kurzfilmen

zu den Berufsfeldern wird nun für

die Schüler der Klassen 9 der Berufseignungstest

„Kompass:Beruf“

kostenlos zur Verfügung gestellt.

Peter Altenrath, Bezirksdirektor

der Kreissparkasse Köln, gab im

Siegburger Gymnasium Alleestraße

den offiziellen Startschuss im

Rhein-Sieg-Kreis.


Public Relation

Karodur-Gruppe erweitert

Geschäftsfeld um Anhänger

Führender Anhänger-Vermieter im Rhein-Sieg-Kreis seit Anfang des Jahres teil der Karodur-Gruppe

Neu im Gewerbegebiet Junkersring

in Troisdorf ist (fast) ein „alter Bekannter“:

Zum 1. Januar 2012 hat dort

die „Karodur-Anhängercenter GmbH“

ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen.

Am gleichen Standort existierte

bis Ende letzten Jahres ebenfalls ein

Anhänger-Verleih, dessen Produktangebot

und Dienstleistungen nun im

ähnlichen Umfang eine Fortsetzung

finden. „Wir freuen uns, mit diesem

Schritt den im Rhein-Sieg-Kreis und

Köln-Bonner Raum führenden Anhänger-Vermieter

im Kreis der Karodur-

Familie zu begrüßen“, bekennt Ulrich

Hensellek, Geschäftsführer Karodur.

Strategisch wird sich das Karodur-Anhängercenter

stark auf seine Kerngebiete

fokussieren und diese entwickeln.

Dazu gehört der Ausbau der Produktgruppe

Pferdeanhänger, der Anhänger

von 750 kg bis 3,5 t für Kleingewerbe,

Cargo-Hochlader mit und ohne

Plane, Kippanhänger, Kastenanhänger

aller Größen (bis 3,5 t) sowie

Autotransporter und Sportanhänger.

Etabliert hat sich das Leistungsangebot

beim Vorgänger-Unternehmen

in den vergangenen Jahren besonders

im Sektor Vermietung. Hier sieht sich

die heutige Karodur-Anhängercenter

GmbH mit ihrer umfangreichen Anhängerpalette

als führender Anbieter

in der Region.

Über die Vermietung und den

Verkauf hinaus deckt Karodur-Anhänger

die gesamte Servicebreite im

Anhängergeschäft ab. Reparaturen

und Wartung werden markenübergreifend

für alle Fabrikate bis 3,5 t

angeboten, inklusive wöchentlichen

TÜV-Abnahmen. „Einen echten Wettbewerbsvorteil

können wir beim

Achsen-Service anbieten, der in der

Region seinesgleichen sucht“, betont

Karodur-Anhänger Geschäftsführer

Uwe Marti. „Vermutlich sind wir hier

der einzige Anbieter.“

60 Prozent des Angebotes sind

Pkw-Anhänger, 40 Prozent Pferdeanhänger.

Ulrich Hensellek: „Diese Strategie

wollen wir auch in Zukunft weiter

verfolgen. Mit diesem Angebot

war schon der Vorgänger erfolgreich,

wie uns Empfehlungen aus der Kundschaft

immer wieder bestätigen.“

Nach Gründung 1990 am anderen

Standort wurde der Unternehmenssitz

des ehemaligen Anhänger-Centers

2004 in das damals neu erschlossene

Gewerbegebiet Junkersring verlegt.

Größere Ausstellungsflächen für unterschiedliche

Anhänger-Typen bieten

seitdem kürzere Reaktionszeiten in

der Bereitstellung gewünschter Anhänger.

Uwe Marti: „Wir haben mit

der zur Verfügung stehenden Fläche

und unseren guten Kontakten ideale

Bedingungen geschaffen, Kundenwünsche

innerhalb kurzer Liefer-

bzw. Bereitstellungszeiten zu erfüllen.

Auch das bestätigen uns unsere Kunden

immer wieder.“

Außerdem setzt der Karodur-

Anhängercenter, neben einer verlässlichen

Werkstattleistung, auch beim

Hersteller auf Qualität: Seit 1990

konzentriert sich der Troisdorfer Anhängerspezialist

vornehmlich auf die

Firma Böckmann, Europas führenden

Anbieter von qualitätsbewussten

Anhängern und Marktführer bei Pferdeanhängern.

Ein Exklusivvertrag mit

Böckmann sichert Karodur einen weiteren

Wettbewerbsvorteil. Ergänzt

wird das Geschäft mit Drittanbietern

bei Spezialanhängern, die Böckmann

nicht selbst herstellt. „Dieser Weg hat

sich bewährt. So können wir unsere

gewünschte Angebotsbreite sicher-

LOKALES

stellen und unseren Kundenwünschen

entsprechen. Der Kleinunternehmer

braucht privat hin und wieder mal einen

Motorradanhänger. Und auch da

können wir ihm behilflich sein“, freut

sich Uwe Marti.

Mit dem Angebot sieht sich Karodur-Anhängercenter

für die Zukunft gut

gerüstet. Böckmann und Drittanbieter

TPV schließen die Lücke zwischen

Baumarkt und Lkw-Bedarf. Der etablierte

Werkstatt-Service begleitet den

Kunden auch im After-Sales Bereich.

Und die Pferdeanhänger? Uwe

Marti muss schmunzeln: „Den Nicht-

Reitern wird es weniger geläufig sein.

Der Kreispferdesportverband Bonn/

Rhein-Sieg e. V. ist einer der größten

im Bundesgebiet. Zusätzlich zu den

dort organisierten 62 Mitgliedsvereinen

kommen etwa 30 Kölner Vereine.“

So scheint die Region also ein

Pferde-Mekka zu sein. Kein Wunder,

dass der Firmenparkplatz einer Pferdeanhänger-Schau

gleicht. „Zielgruppengerecht

denken“, merkt Karodur-

Geschäftsführer Ulrich Hensellek

augenzwinkernd an.

Karodur-Gruppe

Zur Karodur-Gruppe gehören ebenfalls

die Karodur-Wirkteller GmbH

und die Karodur-Pressplatten

GmbH. Mit dem Produkt „Wirkteller“

für Teigrohlinge der Backindustrie

ist Karodur Weltmarkführer

und in Europa einziger Hersteller.

Experte ist Karodur ebenso in der

Technik „Wasserstrahlschneiden“.

Geschnitten werden u. a. Keramik,

synthetische Industriediamanten

und andere harte Materialien, wie

z. B. Titan bis 30 cm! Karodur-Pressplatten

produziert seit 2002 PVCund

PP-Pressplatten. In Europa ist

die Karodur-Pressplatten GmbH seit

mehreren Jahren einziger Hersteller

von gepressten PVC-Platten und

gesuchter Partner für dickere Platten;

bei PVC bis 100 Millimeter.

Kontakt

Karodur-Anhängercenter GmbH

Junkersring 60

53844 Troisdorf

Telefon: 0 22 41 / 40 08 80

Fax: 0 22 41 / 40 44 48

info@anhaengercenter-troisdorf.de

www.anhaengercenter-troisdorf.de

SU•kontakt 02/12

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LOKALES

SU•kontakt 02/12

Troisdorf

Startschuss zur umwandlung des troParks in modernen Wirtschaftspark

Troisdorfer Naturmilch für ganz Europa

Einen weiteren Schritt zu einem attraktiven

Industrie- und Gewerbepark

sind die TroPark Troisdorf und die

Wirtschaftsförderer der TROWISTA

gegangen: Als eine der letzten großen

Amtshandlungen von TroPark-Geschäftsführer

Norbert Becker ist die

Erfolgsgeschichte des bisher in Eitorf

ansässigen Unternehmens Natumi-

AG zu bezeichnen.

Am 17. August 2011 waren Natumi

und TroPark ein erstes mal in Kontakt

gekommen, am 24. August verhandelte

man bereits über den Kauf einer

Gewerbefläche, am 3. November war

der Notartermin, bei dem der Kauf

des 28.900 Quadratmeter großen

Areals im IndustrieStadtpark besiegelt

wurde. „Wir bieten Grundstücke

just in time. Jetzt zahlt es sich aus,

dass wir in den letzten Jahren die

Baufelder bereits baufertig gemacht

haben“ sagte Becker.

Das Unternehmen Natumi stellt

Getränke auf Basis von Soja, Reis

und Getreide für Eigenmarken und

große Handelsmarken her. Mit dem

Umzug nach Troisdorf soll sich die

Mitarbeiterzahl von 52 auf 75 erhöhen,

die Produktion soll von 37 Millionen

Liter zunächst auf 50 Millionen

Liter ausgeweitet werden. In Umzug,

Produktonsanlagen und Erweiterung

investiert das Unternehmen rund 20

Millionen Euro.

Neuestes Glanzstück der VR-Bank Rhein-Sieg

So sieht die Bank des 21. Jahrhunderts

aus: Transparent und

zugleich diskret, Empfangsservice

und ohne sichtbares

Bargeld.

Der Quadratur des Kreises

kommen die Anforderungen

an moderne Banken gleich:

Transparente, offene und lebendige

Räume sind im Trend und

ein höchstes Maß an Sicherheit

Pflicht. Wie eine solche Bank der

Zukunft aussieht, zeigt die wiedereröffnete

Filiale in Sieglar der

VR-Bank Rhein-Sieg eG. Keine

Panzerglaswände und dunkle

Holzvertäfelungen, sondern

warme, freundliche Farben, viel

Licht und ein einladendes, ja so-

gar gemütliches Ambiente zeigt,

bietet nun mehr Luft und Raum

für die diskrete Kundenberatung.

So wird man nicht mehr

am Schalter, sondern am Service-

Tresen freundlich Empfangen.

Je nach Wunsch und Anliegen

nimmt man entweder in einer

außergewöhnlichen Wartelounge

oder in einer der neuen und

topmodern ausgestatteten Be-

raterboxen Platz. Bargeld gibt

es künftig nicht mehr direkt am

Schalter, sondern bei Alex, Manni,

Rudi und Leo - den mit Namen

betitelten SB-Geldautomaten:

Wer etwa Geld

von Konto oder Sparbuch

wie früher am Schalter

abheben möchte, erhält

nun vor Ort eine Karte, um

sich den Wunschbetrag

am Automaten auszahlen

zu lassen. Für Geschäftskunden

und das Abheben

größerer Bargeldbeträge

steht ein gesonderter, mit

Sicherheitsschleusen geschützter

Kassenbereich

weiter zur Verfügung.

Druckerpatronen

für arme Kinder

abgeben

Leere Druckerpatronen und

Tonerkassetten sammelt das KüchenForum

Kahle an der Sieglarer

Straße für den guten Zweck: Der

Erlös der Patronen bei Recycling-

Firmen kommt dem Projekt

„Shangilia“ unter der Schirmherrschaft

von TV-Moderator Frank

Plasberg zugute. Im Shangilia-

Kinderheim in Nairobi, Kenia, erhalten

durch Spenden rund 200

Kinder eine Schul- und Berufsausbildung.


Niederkassel

Erschließung für

Gewerbe in Mondorf

An der Gottlieb-Daimler-Straße hat

mit langer Verzögerung die Erschließung

des Feldes für die Erweiterung

des Mondorfer Gewerbegebietes

begonnen. Das Gebiet wird um rund

sechs Hektar vergrößert.

Nicht mehr im

Regen stehen

Die Transparente „Kein Beton für

Mondorf“, die Anfang März noch

am Hafen hingen, haben wenig gebracht:

Die ersten drei Betonstufen mit

Pflastersteinen zum Rhein hin sind bereits

fertig, an den weiteren und nicht

unumstrittenen Stufen wird derzeit mit

Hochdruck gearbeitet. Nun war aus

dem Rathaus auch zu vernehmen, wer

für die im regionale.2010-Projekt vor-

Erweiterung des

Rathauses geht gut voran

Telefon 02241 888 444 · www.stadtwerke-troisdorf.de

Angelo, Inhaber des 'Via Veneto'

mit Energieberater Sebastiano Ferro

Natürlich ein

gutes Team!

Unser Anspruch sind individuelle

Lösungen, ein Vorort-Service

durch ausgewiesene Fachleute

und nachhaltig erzeugte Energie.

LOKALES

Neuer Hafen in Mondorf:

Erste Stufen sind fertig, Eisbude wird kommen

gesehene „Kleingastronomie“ (wir berichteten)

ausgewählt wurde: Die Be-

Der Neubau der Rathauserweiterung geht zügig voran.

Seit November wurde ein Großteil des Rohbaus hochgezo-

Gute Nachricht für Berufspendler: gen. In der Erweiterung sollen bis zum Jahresende neben

Endlich hat die Haltestelle „Südstraße“ Archivräumen insgesamt 22 Doppel- und 40 Einzelbüros

in Rheidt ihr Wartehäuschen. Zudem entstehen. 3,6 Millionen Euro hat der Stadtrat für den Bau

wurde mit einer Haltespur für Busse bewilligt. Im Oktober 2010 waren 15 Bäume gefällt, der

die Straße verbreitert.

Parkplatz verkleinert und eine Baracke abgerissen worden.

ANZEIGE-190x130_Layout 1 02.03.12 09:36 Seite 1

treiber der Eisbude am Minigolfplatz erhielten

den Zuschlag der Ausschreibung.

Und so speist der von uns modifizierte

Holzkohleofen im 'Via Veneto'

nun auch den Heizungskreislauf

für das ganze Haus.

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LOKALES

königswinter

Bad Honnef

Große Gesundheitsmesse am 28. und 29. April

11. Messe Sivita(l) –

Gesundes Leben und Wohnen

Bad Honnef ist und bleibt eine

Gesundheitsstadt. Und davon

werden die Besucher der nunmehr

11. Gesundheitsmesse

Sivita(l) und der ersten Freizeitmesse

DeLaVie zu profitieren

wissen.

Nicht ohne Grund erfreut sich die

Gesundheitsmesse Sivital(l) einer

überregionale Strahlkraft in den

Kölner und den Koblenzer Raum.

Wie kaum eine andere Messe vereint

sie renommierte Aussteller von

professionellen Mitteln, erfolgreichen

Methoden und Anwendungen der

Naturheilkunde zur Prävention, zur

Stabilisierung der Gesundheit und

sinnvollen Ergänzung der klassischen

Schulmedizin. Dabei ist die Sivita(l)

seit den Gründungstagen weitaus

mehr als reine Ausstellung: Sie ist

ein großes Wissens- und Weiterbil-

SU•kontakt 02/12

VVS Siebengebirge: RP a.D. stellt sich zur Wahl

Hans Peter Lindlar, von 2005 bis 2010 Regierungspräsdient zu Köln, will sich

zur Wahl für den Vorsitz des Verkehrsverschönerungsvereins Siebengebirge

stellen. Der bisherige Vorsitzende Herbert Krämer will mit der Mitgliederversammlung

am 16. April aus Altersgründen aus dem Amt ausscheiden. Die

starke Rolle des Naturparks Siebengebirge im regionalen Bewusstsein und die

Verdopplung der Mitgliederzahl waren Erfolge Krämers Amtszeit.

dungsforum. So findet in diesem Jahr

bereits das 8. Heilpraktiker-Fachsymposium

zur Naturheilkunde parallel

zur Messe statt. Das Fachsymposium

des Berufs- und Fachverbandes Freier

Heilpraktiker e.V richtet sich an Heilpraktiker

und Berufsanwärter, erklärt

Organisatorin Vera Wattenbach. Neben

Workshops gibt es verschiedene

Fachvortäge, etwa über systhemische

Therapieverfahren zur Psycho- und

Familientherapie, zu Migräne und zu

Tipps bei Honorarabrechnungen.

Zeitgleich findet im Kursaal die

erste Messe für aktive Freizeit, die

„deLaVie“ statt. Schwerpunkte sind

Outdoor und Sport, Reisen und Erholung,

Schönheit und Wellness sowie

Hobby und Garten.

Informationen unter

www.messe-sivital.de und

www.messe-deLaVie.de

umfassend, breit gefächert,

spannend und stets gut besucht:

Die Gesundheitsmesse Sivita(l) im

hotel Seminaris.

Bad Honnef

feiert den 150.

Geburststag

150 Jahre Stadtrechte feiert die

Stadt Bad Honnef in diesem Jahr.

Zum runden Geburtstag gibt der

Heimat- und Geschichtsverein

Löwenburg e.V. einen Jubiläumsband

heraus, der die letzten 15

Jahrzehnte unter die Lupe nimmt

und mit spannenden Fachbeiträgen

beleuchtet.

„Stätte der Zukunft oder auch

Zukunftsstadt?“ lautet etwa der

Beitrag von Wirtschaftsförderer

Adalbert Fuchs, der auf die

Bedeutung der „Gesundheits-

Stadt“ analysiert, sich aber auch

der nachhaltigen Ausrichtung

etwa als FairTrade-Town und als

„Kommune für biologische Vielfalt“

widmet.

Rund 90 Gäste der dritten Bad Honnefer-

Industriegespräche begeisterte Dr. Rainer

Baumgard (2. von links) mit dem Thema

Kryptografphe.

Verschlüsselt, geschützt, ausspioniert

Über „60 Jahre deutsche Krypto-Industrie“ referierte Dr. Rainer Baumgart

bei den nunmehr dritten Bad Honnefer Industriegesprächen in den Räumen

der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Für die alle zwei monate stattfindenden

Gespräche hatte man den ausgewiesenen IT-Sicherheitsexperten und

Vorstandsvorsitzenden der deutschlandweit tätigen secunet Security Networks

AG gewinnen können. In einem spannenden Vortrag zeigte Baumgart die Geschichte

von den ersten kryptographischen Klimmzügen der Antike über technologische

Fortschritte in Spionage und Gegenspionage bis zum Ausblick auf

Quantencomputer und die damit einhergehenden Herausforderungen für die

Krypto-Industrie auf. Anschließend schloss sich eine rege Diskussion mit den

rund 90 Gästen an.

Informationen unter www.industriegespraeche.dpg-physik.de/BadHonnef


lohmar

Damit es sich gut rutscht ist Lohmarer

Keramik im Profisport gefragt.

hightec von Ceramtec-EtEC

für Skispringer

Keramik

für Olympiasport

Dafür, dass es sich auf allen

professionellen Skisprungschanzen

vergleichbar Rutscht,

sorgt ein Hightec-Produkt aus

Lohmar. Die Spezialisten von

Ceramtec-ETEC, seit 2008 eine

Tochter des ebenfalls weltweit tätigen

Keramikexperten Ceramtec,

sind als Profis für Verschleiß- und

Korrosionsschutz bei Industrieanlagen

bekannt. Auch ballistischer

Personen- und Fahrzeugschutz

mit Hochsicherheitskeramiken

leistet das Lohmarer Unterneh-

men. Und davon profitieren auch

die Profisportler bei den Olympischen

Winterspielen in Sotschi.

„Aloslide-ICE“ heißt das System,

das Lohmarer Techniker nun auf

einer Skisprungschanze in Sotschi

bei winterlichsten Bedingungen

installiert haben. Und in der rutschigen

Bahn steckt wahre Ingenieurskunst:

Aufwendig am Computer

berechnete Keramiknoppen,

die in einer getesteten Anordnung

in Spezialkautschuk einvulkanisiert

wurden, schaffen optimale

Rutschverhältnisse. Ein integriertes

Kühlsystem und eine Eisfräse,

die die Spur immer wieder in Form

bringt, sichern im Winter wie im

Sommer gleichbleibende und

optimale Sportbedingungen für

alle Skispringer. Bereits bei den

Winterspielen 2006 in Turin, den

Asiatischen Winterspielen 2011 in

Almaty, Kasachstan, und auch auf

der Anlage der Vier-Schanzen-

Turnee in Bischofshofen ist die

Lohmarer Hightec-Keramik bereits

im Einsatz.

Zuschuss an Bürgerstiftung:

Dilettanten, aber

nicht dilettantisch

Full-Service Catering | Menüs | Flying Buffet | Showkochen | Dekoration | Fingerfood | Equipment

Ihr Genuss ist Chefsache

Christoph Kappes |

Bitzer Weg 7 |

Tel. 02247-759375 |

ckappes@ckappes.de |

Erlebnisgastronomie

53797 Lohmar

Fax: 02247-759292

www.ckappes.de

LOKALES

M it seiner

Ausbildungsförderung,

dem Studienstipendium

und auch der

Weihnachts-

Wunschbaumaktion

griff

die Bürgerstiftung Lohmar zuletzt jungen

Menschen die Arme. Ein Engagement, dass

ansteckend ist. Und das die Theaterfreunde

vom in der Region bekannten „Dilettantenverein

Neuhonrath“ begeisterte, sagt die Vereinsvorsitzende

Ulrike Pfau: „Deshalb wollen

wir mit unserer Spende dazu beitragen, dass

das Wirken der Stiftung nachhaltig gesichert

wird.“ Die Einnahmen der stets restlos ausverkauften

Aufführungen in der Vorweihnachtszeit

kamen auch in diesem Jahr vier

gemeinnützigen Einrichtungen zugute. Mit

500 Euro wurde in diesem Jahr die Bürgerstiftung

Lohmar bedacht. Renate Krämer, Vorsitzende

des Vereins, dankte für die Spende:

„Dies hilft uns nicht nur finanziell, es motiviert

uns auch, unser Engagement für Lohmar und

seine Bürgerinnen und Bürger fortzusetzen.“

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LOKALES

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Sankt augustin

RAL-Gütezeichen

sichert Qualität

von Solaranlagen

Photovoltaik und Solarenergie

zur Wassererwärmung sind voll

im Trend. Aber wie sicher ist die

Anlage auf dem Dach? Hält sie

Wind und Wetter stand, ist die

Anlage richtig geplant

und richtig

eingebaut? Und

welche Anlage

passt überhaupt

zu meinen Voraussetzungen?

Diese Kriterien

und weitere Fragestellungen wie

Brandschutz, Lebensdauer und

Finanzierung hat das RAL-Institut

Sankt Augustin unter die Lupe

genommen. Als Orientierungshilfe

im undurchschaubaren Markt

wurde nun das neue RAL Gütezeichen

„Solarenergieanlagen“

für geprüfte Anlagen eingeführt.

Fraunhofer-Institutszentrum am Schloss Biringhoven macht es vor

Mehr Rechenleistung, weniger Heizkosten

Als „Ausgewählter Ort 2011“

wurde das neue Green-IT-Rechenzentrum

des Fraunhofer-

Institutszentrums Schloss

Birlinghoven von der Initiative

„Deutschland - Land der Ideen“

ausgezeichnet.

Die Anerkennung kommt nicht

von ungefähr: Um den bislang

enormen Energieverbrauch des gesamten

Campus zu verringern hatten

die Wissenschaftler der Fraunhofer-

Gesellschaft ein umfassendes Green-

IT-Konzept auf die Beine gestellt.

Herzstück des Konzeptes ist das

neue Rechenzentrum in unmittelbarer

Nähe zum Heizkraftwerk des Campus.

Statt aufwendige Berechnungen

an Arbeitsplatzrechnern durchzuführen,

erledigen dies nun viel effizientere

Hochleistungsserver. Durch

das neue Konzept kann der Stromverbrauch

der bisherigen Arbeitsplatzrechner

auf maximal rund 20 Prozent

gesenkt werden. Die zur Kühlung der

bisherigen Server-Technik benötigte

Energie konnte halbiert werden, weil

Abwärme der Server über Leitungen

zum Blockheizkraftwerk und die zum

Campus gehörenden Bürogebäude

geführt werden. Im Sommer kann

das Kraftwerk zudem über eine „Absorptionskältemaschine“

die Servertechnik

kühlen. Rund 250 der 850

Arbeitsplatzcomputer des Campus

sind bereits an die neue Technik angebunden.

Gefördert wurde das Projekt mit

4,5 Millionen Euro aus dem Konkunkturpaket

II. Die Amortisationszeit der

neuen Technik wurde mit rund 4,8

Jahren berechnet.

HUMA: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Das Areal zwischen der Grantham-Allee

und der Post wird zum Parkplatz wiederbelebt.

Die Tankstelle (links) wurde bereits

Anfang Januar abgerissen.

Vom Rechenzentrum führen Rohre die

Wärme der Computer ins benachbarte

Kraftwerk.

Mit dem Neubau des HUMA-

Einkaufsparks und der langersehnten

Umgestaltung des Stadtzentrums

dauert es zwar noch, doch sind

die ersten Vorbereitungen bereits

sichtbar.

Nachdem die RWE bereits im vergangenen

Jahr die Hochspannungsleitungen

verändert und zum Teil

unter die Erde gelegt hatte, sind im

derzeitigen HUMA bereits in einigen

Geschäften die Lichter ausgegangen:

Die Verträge erster Mieter seien in

Vorbereitung für den geplanten Abriss

des Gebäudes nicht verlängert

worden, teilten die Projektplaner auf

Anfrage mit. Dazu zählten neben

einem Modegeschäft auch die Tank-

stelle, die Werkstatt und die Waschstraße.

Den langjährigen und großen

Ankermietern wird man einen Weiterbetrieb

ermöglichen.

Da die heutigen Parkplätze zur

Südstraße und zur Straßenbahnlinie

66 schon bald Teil der Großbaustelle

werden, haben die Investoren von

Jost Hurler den Parkplatz zwischen

der ehemaligen Post, der Hochschule

und der Rathausallee gekauft.

Dort entstehen derzeit 379 Ausweichsparkplätze

für die Zeit des

Huma-Neubaus.

Wie aus dem Rathaus zu erfahren

war, plant der Investor im Anschluss,

die Flächen in attraktiver Lage zum

neuen Zentrum langfristig zu nutzen.


Hennef

Werbegemeinschaft freut sich über Erfolge:

„Hennef braucht Frequenz

und mehr Auswahl“

Hennef ist im Aufschwung –

dieses Resümee zieht Peter

Martius, Vorsitzender der Werbegemeinschaft,

nach einem

sehr erfolgreichen Jahr 2011.

Mit 20 neuen Mitgliedern zählte

die Werbegemeinschaft zum

Jahresende 109 Unternehmer; vom

Dienstleistungsgewerbe über Hotel-

und Gastronomie bis zu Juristen

und ärzten reicht die vertretende

Palette. Besonders viel habe sich im

vergangenen Jahr im Handel getan,

sagt Martius und denkt dabei auch

an den neuen „Müllerland“ in den

ehemaligen Messehallen. Dessen

Neueröffnung hatte man im Hennefer

Einzelhandel mit gemischten Gefühlen

gesehen, sagt der Vorsitzende

der Werbegemeinschaft: „Es hat besonders

dort Unruhe gegeben, wo

es Überschneidungen im Sortiment

gab. Aber grundsätzlich haben wir

die Ansiedlung unterstützt und sehen

die Strahlkraft als wichtigen Gewinn,

der Menschen vielleicht auch in die

Hennefer Innenstadt lockt.“

Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft

Hennef, Peter Martius

(Bild links), begrüßte die Neumitglieder

(Bild oben) zum Empfang

im Rathaus.

Die Pläne von Saturn am Bahnhof

(wir berichteten) sieht Martius

mit Freude: „Nun ist es geglückt,

wir haben selber schon nicht mehr

daran geglaubt.“ Insbesondere der

mit Hochdruck an den notwendigen

Vorbereitungen arbeitenden Stadtverwaltung

spricht Martius sein Lob

aus. „Der Saturn ist für die Innenstadt

ein aktiver Impuls, der erste dieser Art

seit langem. Wir brauchen mehr Frequenz

und eine größere Auswahl im

Einzelhandel.“ Wichtig seien auch die

300 neuen Parkplätze, die mit dem

Unternehmen

zur Unterstützung

aufgerufen

Einstimmig

hatte der

Rat der

Stadt Hennef

die Einführung der Ehrenamtskarte

beschlossen. Nun sucht die

Stadt Unternehmen aus allen Bereichen,

die Ehrenamtlich besonders

aktiven Menschen mit Ermäßigungen

und Vergünstigungen

als Dankeschön unterstützen

wollen. Informationen zum Projekt

„Ehrenamtskarte NRW“ unter

www.ehrensache.nrw.de

LOKALES

Ausbau der B8:

Nicht dreispurig

ins Nadelöhr fahren

Bedenken zum Ausbau der Bundesstraße

8 jenseits der Landesgrenze

hat Bürgermeister Klaus Pipke geäußert.

Dort sieht die Planungsgemeinschaft

Mittelrhein-Westerwald

in ihrem „Raumordnungsplan Mittelrhein-Westerwald“

vor, die Bundesstraße

8 bis nach Hessen dreispurig

auszubauen. Schon heute gewinnt

die Bundesstraße zunehmend an

Bedeutung , insbesondere für die

Wirtschaft und den Warenverkehr für

den Westerwald, das obere Siegtal

und die aufstrebenden Gewerbegebiete

entlang der B8. Die ohnehin

angespannte Situation der Ortsdurchfahrten

würde durch den Ausbau der

B8 verschärft, befürchtet der Bürgermeister:

„Diesem Verkehrsaufkommen

ist die vorhandene Infrastruktur

auf der nordrheinwestfälischen Seite

im jetzigen Zustand nicht gewachsen.“

Insbesondere eine Lösung für

die enge Ortsdurchfahrt in Uckerath

wäre dafür notwendig. „Es erscheint

wenig sinnvoll, die B8 auf der einen

Landesseite auszubauen und zu beschleunigen,

wenn dann unmittelbar

hinter der Landesgrenze ein Verkehrskollaps

zu befürchten ist.“

CONEt-Group:

umsatz mehr als verdoppelt

Saturn entstehen sollen.

rfolgsmeldungen aus dem Hause CONET: Mit der Übernahme der 1997

Egegründeten QUEST Softwaredienstleistungs GmbH in Frankfurt, die über

40 Mitarbeiter und ein Netzwerk mit über 40.000 IT-Spezialisten verfügt, hat

Bewegt leben!

Info- und Erlebnistag

die CONET-Group ihres Jahresumsatz mehr als verdoppelt. Dank der Übernahme

etabliert sich die in Hennef sitzende Unternehmensgruppe nun unter den

„Hybrid IT-Dienstleistern“ – Unternehmen, die neben Beratung, Entwicklung

für Menschen ab 50+

und Projektgeschäften auch auf die Vermittlung hochspezialisierter, freiberuflicher

IT-Experten setzen. Mit 400 Mitarbeitern und einem summierten Jahres-

Sport- und Freizeitangebote, Musik umsatz von über 100 Millionen ist die Gruppe unter die Top25 der deutschen

und Kunst, aber auch Themen wie IT-System und Beratungshäuser gerückt. „Der Trend, aus Gründen der Flexibi-

Vorsorge, Wohnen im Alter sind Thelisierung und Spezialisierung auf externe IT-Fachkräfte zurückzugreifen, hält in

ma beim Informations- und Erlebnis- Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung weiter an und macht IT-Personaldiensttag

50+ am 12. Mai im Rathaus. Der leistungen zu einem Markt mit zweistelligen Wachstumsraten“, erklärt Rüdiger

Tag geht von 11 bis 18 Uhr.

Zeyen, Vorstandsvorsitzender der CONET Group.

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LOKALES

Neunkirchen

Seelscheid

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much

ruppichteroth

Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth:

650.000 Euro für mehr

Sicherheit investiert

Jetzt haben Räuber keine

Chance mehr: In allen fünf

Geschäftsstellen hat die Raiffeisenbank

Much-Ruppichteroth

in höchste Sicherheit

investiert.

Die Zeiten der Überfälle der ländlichen

Bankgeschäftsstellen dürften

nun vorbei sein. Für zusammen

rund 650.000 Euro hat die Raiffeisenbank

Much-Ruppichteroth ihre fünf

Geschäftsstellen auf den neuesten

Stand der Sicherheit gebracht. Gab

es Bargeld früher noch am Schalter,

erledigen dies nun ausschließlich

die Geldautomaten. Wer etwas von

seinem Sparbuch abheben möchte,

erhält eine Auszahlungskarte, die er

am Automaten einlösen kann. Auch

der Kassenraum ist nun perfekt und

mit schweren, gepanzerten Türen,

Fenstern und Wänden geschützt.

Zudem ist der Raum über eine „Personenvereinzelungsschleuse“

nur alleine

betretbar. Dafür sorgen gleich

mehrere verschiedene biometrische

Nur noch eine Person kann in den hochsicherheitstrakt

der Bank, den Kassenraum.

und technische Sensoren, betont Vorstand

Andre Schmeis. Weil es nun in

den Geschäftsstellen kein sichtbares

Bargeld mehr gibt und ein Räuber

nicht mehr in den Kassenraum gelangen

kann, lohnt sich ein Überfall nun

wohl kaum noch. Die Investition in

alle fünf Geschäftsstellen sei zudem

auch ein langfristiges Bekenntnis zu

den kleinsten Außenstellen wie etwa

in Ruppichteroth-Winterscheid, betont

Vorstand Ralf Löbach.

Für insgesamt vier Trainingsstunden für Schulkinder

hat die Kreissparkasse Köln die Basketballprofis der

Rhöndorf Dragons gewinnen können. Das Sporterlebnisse

mit den Profis Marco Leschek und Tim

Kasper ließ sich auch Heike Feld, Filialdirektorin in

Neunkirchen, natürlich nicht entgehen. Ermöglicht wurde der Besuch der Profi-

Sportler durch das 100pro Angebot für Kinder und Jugendliche.

Dörfer der

Berggemeinden

„haben zukunft“

Da war selbst der große Sitzungssaal

im Kreishaus fast zu klein: Bei der

Siegerehrung des Kreiswettbewerbs

„Unser Dorf hat Zukunft“ haben

Landrat Frithjof Kühn und Emil Eyermann,

Vorsitzender der Bewertungskommission,

die Preisträger empfangen.

Insgesamt 17.000 Euro waren in

drei Kategorien ausgelobt worden.

Sechs mal gab es Gold, neun mal

Silber und sieben Bronzemedaillen.

Gerade die Dorfgemeinschaften in

den Berggemeinden haben in diesem

Jahr die Jury überzeugt. Auf der von

der Kreissparkasse Köln finanzierten

Siegerehrung wurde nicht nur lange

feiert: Vierzehn Dorfgemeinschaften

wurden von den Sponsoren des Wettbewerbs

mit je 500 Euro für besondere

Leistungen prämiert.

Rhöndorf Dragons nach

Neunkirchen geholt

Neuer Geh- und Radweg

an der K17:

Bauarbeiten dauern

bis 2014

Nun kommt er

endlich, der

langersehnte

Geh- und Radweg

zwischen dem Bröl- und

dem Derenbachtal entlang der

K17 (wir berichteten). Bis Ende

Februar wurden durch das Eitorfer

Forstunternehmen Schumacher

die für den Bau der Wege

im Weg stehenden Bäume gefällt

und Sträucher gerodet. Der

eigentlich Weg wird dann ab Juni

2012 gebaut, teilt die Abteilung

Kreisstraßenbau des Planungsamtes

im Rhein-Sieg-Kreis mit.

Die Bauarbeiten sollen bis Mitte

2014 dauern. Mit Teil- und Vollsperrungen

ist zu rechnen.

Vorstandswechsel beim Waldfreibad in Much:

Neue Saison mit neuen Köpfen

Frischer Wind im Waldfreibad

Much. Das 2007 von einer Bürgerstiftung

übernommene ehemalige

Freibad der klammen Berggemeinde

geht mit einem neuen Vorstand in

das 80. Jahr seines bestehens.

Neuer Vorsitzender der Bürgerstiftung

ist Johannes Kaltenbach, der

seit 2007 als ehrenamtlicher Helfer

das Projekt unterstützte und nun für

Strukturentwicklung und Technik zuständig

ist. Elke Janßen, ehemalige

Mitarbeiterin der Gemeinde, ist die

neue Verbindungsfrau zur Gemeinde

und für Öffentlichkeitsarbeit und

Veranstaltungen im Einsatz. Ebenfalls

für Öffentlichkeitsarbeit und die

wichtigen Finanzen ist Lene Lutz zuständig,

die seit rund vier Jahren im

Helferteam aktiv war.

Erst im vergangenen Jahr waren

die drei ämter für drei weitere Jahre

im Amt bestätigt worden. Zwischenzeitlich

waren jedoch Jochen Hachenberger,

dem Mann der Baumaßnahmen,

der Finanzverantwortliche

Hermann-Josef Steimel und auch

der Vorsitzende Hartmut Erwin aus

unterschiedlichen Gründen aus ihren

ämtern zurückgetreten.


Windeck

eitorf

Neue Anlaufstelle für

touristen und Bürger

Ordnungsamt, Kulturamt und

Touristinfo in neuen Räumen

Freundlichere, hellere Räume

empfangen nun Besucher und

Bürger im Eitorfer Rathaus.

Gegenüber der Hauptpforte befinden

sich nun die neuen Räume

des Ordnungsamtes, des Kulturamtes

und auch die modernisierte Touristeninformation.

Für rund 23.000 Euro

hatte die Gemeinde die neue Touristeninformation

umgebaut und mit

neuen Möbeln zu einer Anlaufstelle

mit Reisebüro-Flair verwandelt. Die

bisherige „Wanderungen“ durch das

Rathaus bleibt den Besuchern nun

Nein, es war kein Schmuckstück

mehr: Das leerstehende

Bahnhofsgebäude im Herzen

von Windeck-Schladern. Nun

hauchen Johanna und Peter

Lierfeld dem Gebäude neues

Leben ein.

Anfang Februar wurde die lang

ersehnte Veränderung mit einem

Kaufvertrag zu Papier gebracht. Das

aus Helpenstell stammende Ehepaar

betreibt im Gewerbegebiet „Maueler

Feld“ einen Maler- und Trockenbau-

erspart. Auch das Kulturamt und das

Ordnungsamt profitierten von den

Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss

mit neuen, modernen Räumen. Insgesamt

kosteten alle Umbaumaßnahmen

rund 145.000 Euro. 135.000

Euro konnten hierfür aus dem Konjunkturpaket

II gewonnen werden.

unternehmerehepaar Lierfeld hat Bahnhof in Schladern gekauft

Ein Zentrum für Windecks Tourismus

betrieb und ist unter anderem auf

Innenausbau und Altbausanierung

spezialisiert. Das 2003 gegründete

Unternehmen hat 30 Mitarbeiter und

wurde zum Tag des Handwerks 2011

als „Handwerksbetrieb des Jahres“ in

der Kategorie „Vorbildliche Existenzgründung“

geehrt.

Nur wenige Tage nach dem Kauf

ließ das Unternehmerehepaar erste

Taten folgen: Schon jetzt läuft die

Sanierung auf Hochtouren. Bereits im

Spätsommer, geplant ist Ende September,

sollen die ersten Mieter einziehen,

freut sich die Windecker Beigeordnete

Andrea Thiel: „Der Verkauf

wurde möglich, weil die Wirtschaftsförderung,

die das gesamte Gebäude

angemietet hat, bereits Mieter

für mehr als 50 Prozent der Flächen

gefunden hat. In die erste Etage

Vielfältige

Unternehmerinnen

Im Eitorfer Schloss

Merten haben erfolgreicheUnternehmerinnen

der

Region spannende

Einblicke in ihre

vielfältigen Berufsfelder

gegeben. Auf

Initiative der Wirtschaftsförderung,

die zum ersten Mal zur „Eitorfer Vielfalt“

eingeladen hatte, gab es neben

Präsentationen auch spannende Vorträge

und Workshops von Finanzen

bis zu Meditation und Coaching.

Aus dem Dornrößchenschlag

holt

die Familie Lierfeld

den Bahnhof in

Schladern.

wird die Steuerberatungsgesellschaft

Schmitz + Partner aus Bergisch Gladbach

einziehen. Im Erdgeschoss wird

die Koch´s Backstube GmbH ein Café

eröffnen.“ Auch ein Büro für Tourismus

sowie weitere Pkw-Stellplätze

waren zuletzt in Planung.

Der Standort wäre für den Tou-

LOKALES

Eitorf macht es vor:

Plakatrahmen

sehen besser aus

Plakate, wild übereinander geklebt,

an Bäume genagelt oder

um Laternenmaste gekleistert,

wird es künftig in Eitorf nicht

mehr geben. Im Ortszentrum,

im Gewerbegebiet und entlang

sämtlicher Landstraßen dürfen

Plakate nach vorheriger Genehmigung

nur noch in modernen,

doppelseitigen Plakatrahmen

aufgehangen werden. 30 der

neuen Aluminiumrahmen bieten

nun Platz für 60 Din A1-Plakate.

Die Rahmen kosten zwischen

2,52 und 9,10 Euro pro Woche.

Das Auf- und Abhängen der

Plakate ist im Preis inbegriffen

und wird, wie auch die gesamte

Vermietung, durch eine Fachfirma

übernommen. 30 Werbeflächen

können zudem nach vorheriger

Anmeldung kostenlos von Vereinen

genutzt werden.

rismus der Region ideal: Mit direkter

Bahnanbindung durch das Siegtal an

den Rhein und dem Kulturzentrum

am Wasserfall Schladern nur wenige

Schritte entfernt dürfte sich der Bahnhof

schnell zum Tor ins Windecker

Ländchen und seinem Wander- und

Erlebnistourismus entwickeln.

SU•kontakt 02/12

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26

LOKALES AuS DER NAChBARSChAFt

Bonn

Hiobsbotschaft aus dem

Bonner Familienbetrieb BOFA -

Bonner Fahnen: Am 1. Februar

hat das Amtsgericht Bonn das

Insolvenzverfahren über den

145 Jahre alten Traditionsbetrieb

eröffnet.

Zur Insolvenzverwalterin wurde

Ingrid Trompertz, Rechtsanwältin

der deutschlandweit tätigen Kanzlei

HERMANN RWS bestellt, die bereits

im vorläufigen Insolvenzverfahren

den Geschäftsbetrieb der BOFA geführt

hatte. Wie die Kanzlei mitteilt,

sei es um die Rettung der BOFA gut

bestellt: „Der Geschäftsbetrieb hat

sich nach dem Eingang neuer Aufträge

in den vergangenen Wochen stabilisiert.

Die Auftragslage hat sich im

Vergleich zum Vorjahr sogar verbessert.

Der Geschäftsbetrieb soll weiterhin

in vollem Umfang fortgeführt

werden.“ Auf Kündigungen verzichte

SU•kontakt 02/12

Größter Messe-Kongress für Karriere-Frauen in Bonn

Am Samstag, 05. Mai, findet in Bonn

Deutschlands größter Messe-Konrgress

„women & work“ im Plenargebäude

des WCCB statt. Über 80 Top-Unternehmer

und Berater stehen den Besuchern

für Gespräche zur Verfügung. Für

Die Simulation der Sparkasse Köln Bonn zeigt das neue, lichtdurchflutete Gebäude,

das bis Mitte 2013 am Friedensplatz entstehen soll.

Bonner Fahnenhersteller BOFA ist insolvent

Betrieb geht wie gewohnt weiter,

zunächst keine Kündigungen

man zunächst, die 70 Mitarbeiter erhalten

Löhne und Gehälter in gleicher

Höhe wie bisher. Der zwischenzeitlich

eingeleitete Investorenprozess war

bereits Anfang Februar fortgeschritten.

Auch aus dem Ausland hatten

sich Interessenten gemeldet. „Ich bin

bei aller gebotenen Vorsicht überwiegend

optimistisch, dass die Bonner

Fahnenfabrik eine gute Perspektive

für einen Neubeginn mit einem Investor

hat“ teilte die Insolvenzverwalterin

mit.

Der Familienbetrieb in nunmehr

fünfter Generation mit Sitz in Bonn

hat sich auf die Herstellung und den

Vetrieb von Fahnen sowie vielfältigen

textilen Werbemitteln im In- und Ausland

spezialisiert. Im Harten Wettbewerb,

durch die Euro-Krise und verzögerte

Aufträge war das Unternehmen

ins Straucheln geraten.

Studenten und Absolventen aller Fachbereiche,

für Wiedereinsteiger und für

Frauen, die einen Job-Wechsel planen,

besteht die Möglichkeit, sich zu Vier-

Augen-Gesprächen anzumelden. Der

Kongress befasst sich mit Themen wie

Karriere-Tools und Erfolgsstrategien für

Frauen, „Zwischen Kind und Karriere“

und „Female Leadership“. Die Teilnahme

am Kongress ist kostenfrei, Sitzplätze

werden gegen Gebühr reserviert.

www.womanandwork.de

Im April Grundsteinlegung am Friedensplatz

Bau macht Fortschritte

Anfang April soll der Grundstein

für den Neubau des Sparkassen-

Gebäudes am Friedensplatz erfolgen.

Ende Februar hatte die Sparkasse

Köln Bonn zuletzt die Bürger bei

einem Informationsabend über den

nun zügigen Fortschritt der Baumaßnahmen

informiert. Im März 2010

waren die Banker ausgezogen, das

Gebäude wurde eingeebnet und im

November 2011 mit dem Neubau begonnen.

Der rund 30 Millionen Euro

teure und knapp 25.000 Quadrat-

meter großen Neubau wird neben

einer 1.700 Quadratmeter großen

Sparkassen-Geschäftsstelle noch

7.400 Quadratmeter Bürofläche für

die Sparkasse Köln-Bonn erhalten.

Im Erdgeschoss wird auf 1.200

Quadratmetern ein REWE-Markt

einziehen, weiterer Einzelhandel

unter anderem mit Bekleidung,

Drogiere, Sport und Elektronik ist

im Erdgeschoss und auch im ersten

Obergeschoss auf insgesamt 6.400

Quadratmetern geplant.

Stadtwerke fördern Elektromobilität in Bonn

Welcher Strom im Tank?

Ende Januar hat mit der Station

am Bundesbeschaffungsamt die

nunmehr die vierte Elektrotankstelle

in Bonn eröffnet, an dem

es den BonnNatur Strom

der Stadtwerke gibt. Ökostrom

lässt sich derzeit

auch in der Beethovengarage,

dem Parkhaus

am Stadthaus sowie beim

Obi-Markt an der Bornheimer

Straße tanken.

Das Unternehmen beteiligt

sich damit am Ausbau

der Infrastruktur für Elektro-Mobilität

und dem Aufbau eines E-Tankstellennetzes,

wie es für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor

üblich ist. Kunden,

die BonnNatur Strom gebucht haben,

unterstützen die Stadtwerke bei der

Anschaffung von Elektrofahrzeugen:

Für ein E-Bike gibt es 100 Euro, 300

Euro für einen Elektroroller und 500

Euro für ein Elektroauto. Zudem stel-

len die Stadtwerke eigene Elektrofahrzeuge,

die im täglichen Einsatz

sind, für Tests zur Verfügung.

Wichtig sei dabei auch, welcher

Strom in den Tank fließt, betonen die

Stadtwerke und verweisen auf zwei

jüngste Studien des Bundesumweltministeriums

und des Öko-Instituts:

Demnach ist der Klimaschutz durch

Elektromobilität nur durch Nutzung

und zusätzliche Netzeinspeisung von

Strom aus erneuerbaren Energiequellen

gewährleistet.


Innentüren

Haustüren

Parkett

Dielen

Laminat

Holzfachmarkt

Gartenholz

Gründungstag in Gummersbach

An der Finanzierung

soll der Erfolg nicht

scheitern

Am Samstag, den 21. April, ab 9:30 Uhr,

findet im Campus Gummersbach der Fachhochschule

Köln (Bild oben) die jährliche

Gründungsmesse „Unternehmen Zukunft“

statt. Nun schon zum 11. Mal. Hier gibt

es Informationen aus erster Hand für all

diejenigen, die den Schritt in die Selbstständigkeit

wagen wollen.

www.parkett-store24.de

www.holz-richter.de

AuS DER NAChBARSChAFt

Verkaufsoffenes Wochenende am 12. und 13. Mai 2012

Saisoneröffnung einzigartiger Ausstellungen

sonntags Schautag 13 bis 17 Uhr

Schmiedeweg 1

51789 Lindlar

Sa 9-18 - So 11*-18 Uhr l * Verkauf ab 13 Uhr

Tel. 0 22 66 47 35 0

info@holz-richter.de

Das Ziel der Messe ist es, den

Existenzgründerinnen und Existenzgründern

ein breites Spektrum

an Informationen bereitzustellen und

Kontakte zu allen am Gründungsprozess

beteiligten Stellen herzustellen.

Unter den Ausstellern und Anbietern

sind u. a. die Agentur für Arbeit

Bergisch Gladbach, die AOK Rheinland,

der Hotel- und Gaststättenverband,

die oberbergischen Sparkassen,

das Finanzamt, die NRW Bank

der Verein der Ingenieure, die Handwerkskammer

und natürlich die Wirtschaftsförderung

des Oberbergischen

Kreises. Harry K. Voigtsberger, der

NRW-Minister für Wirtschaft, Energie,

Bauen, Wohnen und Verkehr schreibt

dazu in einem Grußwort: „Jedes

Jahr wagen in Nordrhein-Westfalen

Schlosserstraße 33

51789 Lindlar

sonntags Schautag 13 bis 17 Uhr

Tel. 022 66 4735 830

info@giardino.de

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Gartenmöbel

Grills

Sonnenschutz

Saunen

Sichtschutz

Holzhäuser

Terrassendielen

LOKALES

rd. 90.000 Menschen den mutigen

Schritt in die Selbstständigkeit. Intensive

Beratung und Begleitung der

Existenzgründer bereits im Vorfeld

der Gründung verbessern deutlich

die Stabilität neuer Unternehmen am

Markt.

Schon bei der Planung der Gründung

werden die Grundlagen für eine

erfolgreiche Sicherung des Unternehmens

gelegt. Deshalb haben wir in

NRW gemeinsam mit den Kammern,

den kommunalen Wirtschaftsförderungen

und den Gründer- und

Technologiezentren flächendeckend

Beratungsstellen geschaffen, die

die zukünftigen Unternehmer bei

allen Fragen rund um das Thema

Gründung beraten und unterstützen.

Auch in Oberberg. Ein Ziel der

Landesregierung ist, dass kein Erfolg

versprechendes Gründungsvorhaben

an der Finanzierung scheitern darf.

Mit der landesweiten Einführung des

Mikrodarlehens NRW im vergangenen

Jahr setzen wir ein maßgebliches

Zeichen für das Gründungsland Nordrhein-Westfalen.“

Vortragsthemen

an diesem Gründertag sind u.a. der

Businessplan (Grundlage für den

späteren Erfolg), Finanzierungsmöglichkeiten

(Jochen Hellmann von der

NRW Bank) und Tipps für die Krisen-

Erkennung, ein Frühwarnsystem für

junge Unternehmer.

SU•kontakt 02/12

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28

SERVICE LIFEStyLE

Energetische

Behandlungen

sind das aktuelle

Trendthema im

Wellness-Bereich.

Dazu gehören

auch Behandlungen

wie die

Chi Nei Tsang- und

die Ayurvedische

Erlebnis-Massage.

WELLNESS: Neuerdings

spricht man von „Energetic Spa“

Die neueste Entwicklungen in der Wellness- und Spa-Branche heißt in diesem Jahr:

Energie tanken, entspannen oder die eigene Balance finden. Der Deutsche Wellness

Verband präsentierte dazu soeben auf der Beauty-Messe in Düsseldorf das

Thema „Energetic Spa“, ein Konzept auf der Basis der Vorstellung, dass Gesundheit und

Wohlbefinden eine Folge ausgeglichener, fließender Lebensenergie sind. Der energetische

Status des Menschen soll dabei durch die

Atmosphäre des Raumes, die Beziehung

zwischen Gast und Therapeut sowie die Art

der Anwendung gezielt verbessert werden.

Die Behandlungsräume werden nach energetischen

Prinzipien gebaut und eingerichtet.

Und auch die behandelnden Fachkräfte

werden in die Konzeption mit einbezogen.

SU•kontakt 02/12

Lieber ein Auto als

eine Partnerschaft

Auf die Frage, für wen man sich entscheiden würde,

wenn man zwischen Auto und Partner wählen

müsste, gaben in einer Befragung ca. 4% an, dass

der eigene Wagen wichtiger ist. Erstaunlicherweise

sagten dies mehr Frauen als Männer.

Das sind die

Möbeltrends

in diesem Jahr

Das große Trendthema für Wohnungseinrichtungen

heißt nach der äußerst erfolgreichen

Möbelmesse „imm cologne“:

Natur. Naturelle und natürliche Materialien

strahlen Ehrlichkeit und Authentizität aus.

Möbel aus Massivholz und Furnier sind

ebenso beliebt wie der Parkettfußboden.

Bei den Bezugsstoffen kommt echtes Leder

und viel Wolle und Wollfilz, gern auch

in Strick.

Außerdem auffällig: Die Möbel werden

kleiner. Immer mehr Singles wohnen auf

kleinerem Wohnraum und brauchen zierliche

und multifunktionale Möbel. Durch

die Verschmelzung der Wohnbereiche

müssen Möbel leicht und flexibel sein,

denn sie werden immer dort eingesetzt,

wo sie gerade gebraucht werden und

bleiben nicht über Jahre am selben Ort

stehen. Dazu gehören kleinere Polstermöbel,

aber auch kleine Schreibtische und

Sekretäre, denn die verwendete Kommunikationstechnik

wird auch immer kleiner.

Und: Wohnwände werden immer kompakter

und schmaler. Das klotzige TV wurde

mehr und mehr durch den eleganten

Flachbildschirm abgelöst, und durch die

Digitalisierung von Informationen braucht

der zeitgenössische Kunde nicht mehr so

viel Stauraum. LED Lichttechnik ist bei der

Möbel- und Einrichtungsbranche angekommen

und schafft neben energiesparsamer

Beleuchtung auch gerne viel farbliche

Atmosphäre.

Insgesamt kamen 115.000 Besucher zur

Messe. Das sind 14 Prozent mehr als bei

vergleichbaren Vorveranstaltungen.


Public Relation

CAR Wellness

Streusalz, Taumittel, Streugut, Nässe und

Kälte - der Winter geht nicht ohne Spuren

an uns und unseren Fahrzeugen vorüber.

Während man Schuhe putzen und polieren

sowie Kleidung in der Maschine waschen

kann, geht dies für Autos nicht so

leicht. Die Waschstraße hilft, den gröbsten

Schmutz zu entfernen. Zumindest optisch,

sagt Fachmann Björn Seeland:

„Durch Witte-

Nach dem Winter

mit einem

gepflegten Auto

in den Frühling

durchstarten!

rung und Umwelteinflüsse

wird der Autolack

stumpf

und spröde,

die sprichwörtliche

Haut des

Autos bekommt

Risse.“

Auch im InnenraumhinterlassenNässe,

Kälte und Schmutz ihre Spuren.

Bei Car Wellness kennt man dagegen ein

gutes Rezept:

Den Frühjahrs-Putz für das Auto:

Neben einer gründlichen Reinigung

und Aufbereitung des Lacks empfiehlt

sich eine

dauerhafte Lackversiegelung: Diese

Schützt die Außenhaut des Autos

langfristig vor aggressiven Witterungseinflüssen.

Bei der umfassenden Reinigung und

Aufbereitung des Innenraums erhalten

Armaturen, Polster und Leder ihr

frisches und hochwertiges Aussehen

zurück.

Rechts der originale und über Jahre verwitterte,

stumpfe Lack. Die linke Hälfte der Motorhaube

wurde von Car Wellness bereits professionell

aufbereitet und dauerhaft versiegelt.

Car Wellness Ihr Fahrzeugaufbereiter

in Sankt Augustin bringt Dienst-, Privat- und

Gebrauchtwagen wieder auf Hochglanz!

Dank Smart Repair lassen sich auch

Schäden im Lack, unansehnliche Beulen

und auch Steinschläge im Autoglas

schnell und kostengünstig beseitigen.

Gerade bei mehreren Steinschlägen auf

alten und verkratzten Autoscheiben kann

auch der Austausch der Windschutzscheibe

notwendig werden. Nach einer angemessenen

Zeit hat man wieder einen klaren

und bei

Gegenlicht

weniger blend

e n d e n

Durchblick,

spricht Björn

Seeland aus

Erfahrung als

professioneller

Fahrzeugaufbereiter.

Fachwissen

und Service,

auf das zahlreiche Kunden wie Autohäuser,

Autoliebhaber und Oldtimer-Freunde

zurückgreifen. Insbesondere bei der Rückgabe

von Leasing-Fahrzeuge sowie beim

Verkauf von Gebrauchtwagen hat sich

professionelle Aufbereitung als kostengünstige

und zugleich hochwertige Technik

zur Wertsteigerung etabliert. Über

Möglichkeiten und Kosten für das einzelne

Fahrzeug informiert Car Wellness beim

Vorab-Check.

Hoch im Kurs stehen bei Geschäftsleuten

und Unternehmen, für die ein sauberes

und gepflegtes Erscheinungsbild selbstverständlich

ist und nicht an der Tür zum

Auto aufhören sollte, der Rund-um-

Service von Car Welness.

Björn Seeland hat dafür eine Erklärung:

„Wir bieten unseren Kunden neben dem

kostenlosen Hol- und Bringservice auch

unseren Express-Service an: Auf Kundenwunsch

liefern wir Fahrzeugaufbereitungen

auch am Wochenende oder über

Nacht“

Unsere Dienstleistungen

für Sie!

• Fahrzeugreinigung / Aufbereitung

• Scheibenaustausch

• Steinschlagreparatur in

Windschutz scheiben

• Beulendoktor

• Hol- & Bringservice

• Lacktiefenreinigung / Polituren

• Lackdoktor

• Leder- und Polsterreparatur / Farbaufbereitung

• Caravanreinigung

• Lackversiegelung

Inhaber: Björn Seeland

Einsteinstraße 8

53757 Sankt Augustin

Fon 02241 - 257 257 1

Fax 02241 - 257 257 2

Mail: info@carwellness.eu

Web: www.carwellness.eu

SU•kontakt 02/12

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30

SERVICE tOuRISMuS

Die zwei als Palmen

angelegten Insel-

Ressorts (Bild unten:

Palm Jumairah) waren

bislang der Hit von

Dubai. Jetzt kommt

eine „Weltinsel“ (Bild

rechts) noch hinzu. Die

erste kleine Ferienanlage

darauf (Bild) ist

auch schon fast fertig.

SU•kontakt 02/12

Schriftsteller Jules Verne

ahnte nicht, dass es eines

Tages Motorboote mit ein

paar Hundert PS geben

würde, als er vor gut 140

Jahren seinen Roman „In

80 Tagen um die Welt“

schrieb. Und er konnte

nicht wissen, dass man

damit die ganze Welt in

nur 45 Minuten umrunden

wird: jedenfalls im Arabischen

Golf vier Kilometer

vor der Küste von Dubai.

DUBAI - nach der„Palme“

nun sogar die ganze Welt

Der kleine Wüstenstaat baut eine neue Ferien-Sensation

In nur dreijähriger Bauzeit sind dort die

Erdteile in ihren Umrissen nachgebildet

worden. 34 Millionen Tonnen Felsen als

Fundament sorgen für die nötige Stabilität -

und bilden auf 25 Kilometer Länge um „The

World“ herum das größte künstliche Riff der

Erde. Holländische Experten haben mit ihren

Spezialschiffen 320 Millionen Kubikmeter

Sand und Muschelkalk an anderer Stelle

vom Meeresgrund gesogen und damit hier

Land aufgespült. Jetzt steht die Einweihung

bevor - und Dubai ist um eine weitere Attraktion

reicher. Aus der Höhe sieht diese

neue Welt im Golf auf einer Fläche von bis

zu neun Kilometern Länge und maximal

sieben Kilometern Breite aus wie die klassische

Landkarte mit Amerika im Westen,

Australien im Südosten, mit Europa, Asien

und Afrika halbwegs in der Mitte - all das

zerlegt in 300 Inseln, die in der Form ungefähr

den einzelnen Ländern entsprechen

und deren Namen tragen sollen.

Wer nun mit der Yacht durch einen der

fünf Durchbrüche im Riff-Ring in den Innenbereich

hineinschippert, erst den wenige

Dutzend Meter langen Panama-Kanal

durchpflügt, dann auf Europa und Afrika

zufährt, sieht Handwerker bei letzten Arbeiten

zwischen Strandhäusern, Restaurant

und Lounge auf der Insel Libanon. Dort entsteht

der auf Tagesgäste ausgelegte exklusive

„Royal Island Beach Club“ als Paradies

zum Chillen, Relaxen und Genießen. Das

Restaurant wird Platz für 100 Gäste bieten,

der Steg Anlege-Möglichkeiten für bis zu

30 Meter lange Yachten. Hinter dem Projekt,

das als erstes auf The World in Kürze

eröffnen wird, steht ein indischer Investor.

Für die nächste Zukunft geplant sind

zudem organisierte Bootsausflüge in dem

Archipel - vorbei auch an der Trauminsel

Deutschland: Umgeben ist sie vollständig

von hellgelben Stränden der Extraklasse.

Die Wassertemperatur liegt bei 26 Grad,

und Niederschlag schließen die Meteorologen

für die nächsten neun Monate kategorisch

aus. Die höchste Erhebung Deutschlands

bringt es auf weniger als drei Meter.

Gleichwohl reicht der Blick von dort bis zum

Nordkap in die eine und bis weit nach Afrika

hinein in die andere Richtung.

Eine erste Privat-Villa auf „The World“ ist

sogar bereits bezogen. Sie bringt es hoch

oben in Grönland am nördlichen Ende der

künstlichen Mega-Landkarte auf über 1.000

Quadratmeter Wohnfläche verteilt auf drei

Etagen. Im Obergeschoss ist sogar ein privates

Kino untergebracht.


tOuRISMuS

Das Ahrtal lockt mit einem

„Tag der offenen Weinkeller“

Das ist neu im Ahrtal: „Ein Tag der

offenen Weinkeller“. Dazu öffnen

am 21. April zwölf Ahrwinzer ihre

Weinkeller und laden zu Einblicken

in die Weinherstellung und zur

Weinprobe ein.

Der exzellente Ruf der Ahrweine und

das Qualitätsbewusstsein der Winzer

im Ahrtal sind bei Weinkennern

und -genießern längst berühmt. Doch wenige

kennen den genauen Weg der Trauben

von der Lese im Weinberg, über die

Verarbeitung und Reife im Weinkeller bis hin

zur Abfüllung in die Flaschen. Der „Tag der

offenen Weinkeller“ in Mayschoß und Rech,

in Walporzheim, Ahrweiler und Bad Neuenahr

sowie in Heppingen und Heimersheim

macht diese Informationen möglich.

Dabei ist Abwechslung garantiert, denn

jeder Weinbaubetrieb, ob Privatwinzer oder

große Winzergenossenschaft, verarbeitet

seine Trauben auf eine ganz eigene Art und

Weise und lässt sie beispielsweise in den

verschiedensten Fässern reifen.

Um die Weinwelt des Ahrtals ganz entspannt

zu genießen, werden die Weingüter

im 20-Minuten-Takt von einem Shuttlebus-

Service angefahren. Zum „Tag der offenen

Weinkeller“ können Besucher einen „Probenpass“

zum Preis von Euro 12,- p. P. erwerben.

Der „Probenpass“ ermöglicht die

Verkostung von drei Weinen in den teilnehmenden

Weinkellern sowie die kostenfreie

Nutzung des Shuttlebus-Service.

Darüber hinaus bietet der Ahrtal-Tourismus

eine attraktive Übernachtungspauschale

an: Mit Nachtwächterführung,

Winzermenü, Ahrrotwein, Probenpass und

Transfer zu den teilnehmenden Weingütern

sowie Spielbank-Besuch in Bad Neuenahr.

SERVICE

SU•kontakt 02/12

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32

SERVICE GOLF

Wo schon der „Tatort“ ermittelte

Der GC Schloss Georghausen

feiert sein 50jähriges Bestehen

Vor 50 Jahren gründeten Gummersbacher

Golffreunde den Golfclub

Schloss Georghausen. Nach Marienburg

und Refrath entstand so der

dritte Golfclub im Raum Köln und

einer der attraktivsten der Region.

Der ARD-„Tatort“ mit Kommissar Thiel

(Axel Prahl) und dem leicht exzentrischen

Rechtsmediziner Boerne

(Jan-Josef Liefers) spielt normalerweise in

Münster. Die attraktive Platzanlage bei Lindlar

reizte die TV-Produktion jedoch so sehr,

dass sie ihre Dreharbeiten für die Ausgabe

„Höllenfahrt“ kurzerhand an das Schloss

Georghausen verlegte (Bild mit Liefers). Ein

Beweis dafür: Diese Clubanlage kann sich

sehen lassen.

Anfang Juli wird dort nun Jubiläum gefeiert.

Mit Turnieren und gesellschaftlichen

Events zwischen dem 4. und 8. Juli. Bis dahin

ist auch das 1. Grün längst wieder bespielbar,

das in den vergangenen Monaten u.a.

auch mit einer modernen Drainage komplett

neu eingerichtet wurde. Nur eine halbe

Autostunde von Köln entfernt macht der

Golfclub Schloss Georghausen bei Lindlar-

SU•kontakt 02/12

Hommerich im Bergischen Land ein höchst

attraktives Angebot von Sport und Natur.

Und nicht nur dem Golfspieler. Auffällig im

Blickpunkt steht dabei das barocke Wasserschloss,

das als Rittersitz 1466 erstmalig

erwähnt wurde. Heute ist es stilvoller Mittelpunkt

des Clublebens mit Restaurant, der Bar

und zwei großen Veranstaltungsräumen.

Die Platzanlage selber gilt als anspruchsvoll.

Während es auf den ersten neun Löcher

erst bergauf und dann bergab geht

und einige Grüns aufgrund der Hanglagen

blind angespielt werden müssen, wird das

Der Club gibt jungen

Familien eine

ungewöhnliche Chance

Für 50 junge, golfinteressierte Familien

hat sich der Club Schloss Georghausen

ausschließlich für dieses Jubiläumsjahr

etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Er bietet den Eltern, die nicht vor

1972 geboren sein sollen, die Gelegenheit

einer Mitgliedschaft zu besonders

günstigen Konditionen. Der geförderte

Preisvorteil liegt bei mehr als 60 % !

Zum Haushalt soll mindestens ein Kind

gehören, das ebenfalls nach den Regelungen

des GC Georghausen bis zur

Volljährigkeit beitragsfreies Mitglied

wird. Die Maßnahme läuft ganzjährig

bis zum 31.Dezember 2012.

Angeregt wurde die Initiative u.a.

durch die Stiftung des ehemaligen

Präsidenten und Ehrenpräsidenten

Ernst Krefting, die zur Förderung des

Golfsports, vor allem des Jugendgolfsports,

ins Leben gerufen wurde.


Spiel auf den zweiten neun Löchern entspannter.

Hier wurde auch schon die Landesmeisterschaft

von NRW ausgetragen.

Der Club selber wurde am 1. Juni 1962

im Hotel Lindenhof in Gummersbach von

19 Golfspielern gegründet. Dr. Hans-Joachim

Blobel war der erste Club-Präsident. Zwei

Jahre später hatte der Club schon 117 Mitglieder

und mit Kurt Braunschweig seinen

ersten Clubmeister, Sohn Uwe gewann bei

der Jugend. Kurt Braunschweig war später

zwölf Jahre lang auch Präsident des Clubs.

Zwanzig Jahre nach Gründung war der

Club schuldenfrei (1982). Man zählte 557

Mitglieder, darunter 140 Jugendliche und

Junioren! Die 1. Herrenmannschaft spielte

bundesweit ganz oben, 1984/85 sogar in

Gruppe eins, was der 1. Fußball-Bundesliga

entsprach. Wenig später tat es ihnen die

Seniorenmannschaft nach. Auch sie schaffte

den Aufstieg unter die zwölf Besten

Deutschlands.

Wie attraktiv der Golfclub Schloss Georghausen

heute ist, zeigt u.a. schon die

Mitgliederzahl: In den letzten vier Jahren

GOLF

Club-Präsident Bernd Supe-Dienes hat gut lachen.

Der Geschäftsführer der Dienes-Werke für industrielle

Messer und Schneidsysteme in Overath, sieht seinen

Club auch im Jubiläumsjahr bestens aufgestellt.

Und der Präsident

ist mit dem Club-

Image sehr zufrieden

Club-Präsident ist seit 2008 der Unternehmer

Bernd-Supe-Dienes. Im

Club-Magazin „Grün Leser“ stellte

kamen 161 neue Mitglieder hinzu. eg ihm der Autor die Frage: „Was macht un-

Golfen geht auch günstig!

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Die beginnt Golf die und Saison Günstig- immer

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SERVICE

seren Club zur Nr. 1 im Bergischen und

Oberbergischen Land (unser Anspruch) und

was kann man als Alleinstellungsmerkmal

noch herausarbeiten, um sich auch weiterhin

so erfolgreich als Golfanlage zu behaupten?“

Der Präsident antwortete: „Golfplatz

und Clubhaus sind seit der Gründung kontinuierlich

weiter entwickelt worden. Die drei

Säulen Platz, Clubhaus und Mitgliedschaft

machen uns stark. Hier unterscheiden wir

uns bei genauem Hinsehen. Georghausen

ist freundschaftlich verbunden mit den Top

Clubs in NRW. Wir verkehren auf Augenhöhe

mit Refrath, Hubbelrath, Bergisch Land,

Myllendonk u.a.“

An noch mehr Professionalität, etwa an ein

hauptamtlich eingesetztes Clubmanagement,

denkt der Präsident gegenwärtig

nicht: „Aus der bisherigen Erfahrung hat

sich die Führung durch gewählte Mitglieder

bewährt. Es fällt mir auch leicht, vakante Positionen

wieder mit engagierten und qualifizierten

Mitgliedern zu besetzen.“ Und

das sollte auch so bleiben. Nicht ohne Stolz

sagte Supe-Dienes: „Das Image des Clubs

ist in etwa so wie es sein sollte.“

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SU•kontakt 02/12

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34

SERVICE AutO

SU•kontakt 02/12

Ford mit 2011

hoch zufrieden

Ford blickt in Deutschland

auf ein sehr erfolgreiches

Gewerbekundengeschäft

in 2011 zurück. Ford konnte

seine Zulassungen um

22 % steigern und wuchs

damit deutlich stärker als

der Gesamtmarkt (17 %).

Insgesamt setzte Ford

knapp 49.000 Fahrzeuge

an Gewerbekunden ab.

Der Marktanteil in diesem

Segment betrug im vergangenen

Jahr 6,8 %). Das

wichtigste Modell für Gewerbekunden

war der Ford

Focus (Bild unten), von dem

11.300 Einheiten abgesetzt

wurden, gefolgt vom Ford

Mondeo (rechts) mit 8.400

Einheiten (plus 36 %) und

dem Ford S-MAX mit 7.100

Einheiten (plus 54 Prozent).

Die neuen Carrera Cabriolets werden in diesen Tagen in Deutschland eingeführt. Die Preise

für das 911 Carrera Cabrio mit 350 PS (257 kW) beginnen bei 100.532 Euro; das 400 PS

(294 kW) Carrera S Cabrio startet bei 114.931 Euro einschließlich 19 Prozent Mehrwertsteuer.

Das 911 Carrera Cabriolet

debütiert mit einem

ganz neuen Dachkonzept

Die Porsche AG, Stuttgart, verdoppelt

den Fahrspaß mit dem neuen

911 Carrera und stellt dem Coupé

ein Cabriolet zur Seite. Nur wenige

Monate nach dem Debüt der neuen

Generation des Sportwagen-Klassikers

folgen in diesen Tagen (März)

die offenen Modelle 911 Carrera und

911 Carrera S im Design des neuen

Elfers.

Was das Coupé mit der neuen Alu-

Stahl-Karosserie begann, setzt

das Cabriolet mit dem völlig neu

entwickelten Verdeck fort: So bleibt die typische

911-Dachkontur erstmals in vollem

Umfang erhalten. Das Cabriolet macht auch

geschlossen eine gute Figur. Intelligenter

Leichtbau, der auch den Einsatz von Ma-

gnesium bei der Verdeckkonstruktion beinhaltet,

sorgt für weniger Gewicht und mehr

Sportlichkeit, für weniger Verbrauch und

mehr Komfort. Auch bei den offenen Elfern

ist es Porsche gelungen, die Gewichtsspirale

umzukehren und die neuen Cabrio-

Modelle deutlich leichter als ihre Vorgänger

zu machen.

Die beiden neuen Cabriolets verfügen

jeweils über den gleichen Antrieb wie die

Carrera Coupés. Im Heck des 911 Carrera

Cabrio arbeitet ein 3,4-Liter-Boxermotor

mit 350 PS (257 kW), dessen Kraft über ein

Siebengang-Schaltgetriebe auf die Hinterräder

wirkt. Der offene 911 Carrera S hat

einen 3,8-Liter-Sechszylinder mit 400 PS

(294 kW) und ebenfalls serienmäßig ein

Siebengang-Schaltgetriebe.


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SERVICE GESuNDhEIt

Den Betroffenen fällt das Aufstehen

schwer, sie fühlen

sich kaputt und können sich

schlecht konzentrieren, so

die Ergebnisse unter 1.002

Befragten. Wissenschaftler glauben, dass

der Grund im veränderten Tagesrhythmus

am Wochenende liegt - der für einen besonders

schlechten Schlaf in der Nacht zum

Montag sorgt. Die gute Nachricht: Montagshänger

lassen sich einfach verhindern.

Jeder sechste Erwerbstätige klagt hierzulande

laut forsa-Umfrage über fehlenden

Tatendrang und Mattigkeit nach dem Wochenende;

bei den 18- bis 29-Jährigen sind

es sogar doppelt so viele. Die größte Gruppe

der Montagsmüden machen Angestellte

und Arbeiter aus; Selbständige und Beamte

sind seltener betroffen.

Mehr als zwei Drittel der Montagsmuffel

kommen gemäß forsa montags nicht aus

dem Bett, über die Hälfte fühlt sich matt

und zerschlagen, und 35 Prozent fällt es

schwer, sich zu konzentrieren. „Einige unter

uns gehen quasi im Halbschlaf zur Arbeit“,

sagt Dr. Alexander Blau, Arzt und Schlafforscher

an der Charité Universitätsmedizin

Berlin. Nach der Zeitumstellung im Frühjahr

sei der Montagsblues besonders heftig.

Besonders gefährdet für miese Stimmung

am Montag sind alle, die am Wochenende

ausschlafen, meint Blau. „Abendtypen“

oder Nachteulen beispielsweise

schlafen unter der Woche nur fünf, sechs

Stunden - obwohl der Durchschnittsdeutsche

mindestens sieben zur Erholung

braucht - und sammeln so ein Schlafdefizit

an. An den freien Tagen wird dann ausgeschlafen.

Gleiches gilt für die Langschläfer: Am

Wochenende dürfen sie endlich mal im

Bett bleiben. Auch wer feiert und dann

bis mittags schläft, steuert auf einen Montagsblues

zu. Denn Schlafforscher wie Blau

sehen den veränderten Tagesrhythmus am

Wochenende als Ursache.

Normalerweise schüttet der Organismus

regelmäßig bestimmte Hormone aus: Melatonin,

wenn man schlafen soll und Kortisol,

wenn die Nacht ihrem Ende zugeht. Wer

am Wochenende den Tag zur Nacht macht,

bringt diesen sensiblen Rhythmus durcheinander.

Das kann mitunter sogar tödlich

sein: So sterben montags besonders viele

Menschen an Herzproblemen. „Ein Grund

könnte der erhöhte Blutdruck infolge eines

SU•kontakt 02/12

Immer wieder

montags sind

Stimmung und

Konzentration

„im Keller“

Was tun gegen den

„Montagsblues“?

Gehören auch Sie zu dem nicht

eben kleinen Kreis der Montagsmuffel?

Einer forsa-Umfrage im Auftrag

von Hoggar ® /STADA GmbH zufolge

hat nahezu jeder dritte Deutsche

zwischen 18 und 29 Jahren regelmäßig

einen Montagsblues.

starken Stressgefühls

am Montag

sein“, sagt Blau.

Die forsa-Umfrage

zeigt auch, dass

ältere Menschen

weniger Probleme

mit dem Aufstehen

am Montag haben.

Die Wissenschaft

bestätigt das Phänomen:

Der Chronotyp

verändert

sich mit der Zeit.

Wer in jungen

Jahren eine Nachteule

ist, bleibt das

nicht unbedingt

sein Leben lang. „Je

älter wir werden,

desto mehr Frühtypen

sind unter

uns“, sagt Blau. Ein

Grund dafür könnte

sein, dass ältere

Menschen auch am

Wochenende ihren

normalen Rhythmus

fortsetzen.

Frühes Zubettgehen

am Sonntagabend,

wie es

laut forsa 40 Prozent der Montagsmüden

tun, oder ein Mittagsschläfchen, dem jeder

Fünfte frönt, sind dagegen kontraproduktiv.

Dadurch riskiere man nur, sich nachts schlaflos

umher zu wälzen sagt Blau.

Unruhe vor Beginn der neuen Woche,

Zeitumstellung oder veränderter Schlafrhythmus

- es gibt viele Gründe, warum

man nicht in den Schlaf findet: „Zunächst

sollten einfache Schlafregeln beachtet

werden.

Auch Hausmittel wie warme Milch, Baldrian

oder Passionsblumenkraut kann man

probieren“, rät Blau. Wem das nicht beim

Einschlummern hilft, der kann kurzfristig

freiverkäufliche Einschlafhilfen wie die so

genannten Antihistaminika versuchen.

Empfehlenswert sind Präparate mit dem

Wirkstoff Doxylamin, der beispielsweise in

Hoggar ® Night oder Schlafsterne ® enthalten

ist. Wer unter andauernden Schlafstörungen

mit Erschöpfungszuständen leidet,

sollte je doch einen Schlafmediziner zu Rate

ziehen.


Versorgung auf hohem Niveau

Im Sommer 2006 startete die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus Bergisch

Gladbach. Das Konzept der Hotel Klinik ist zukunftsweisend und auf die Bedürfnisse

anspruchsvoller und selbstbewusster Patienten zugeschnitten. Medizinische

Spitzenversorgung ist hier gepaart mit individueller Betreuung. Hinzu kommt ein

angenehmes Ambiente mit wohnlichem Flair. Bei dem wundervollen Blick über die

Stadt Bergisch Gladbach, das Bergische Land bis hin zur Kölner Bucht fühlen Sie

sich aufgehoben und umsorgt wie in einem guten Hotel.

Individuelle Behandlung und sensible Gastlichkeit

In der Hotel Klinik stehen Sie mit Ihren persönlichen Wünschen und individuellen

Bedürfnissen im Mittelpunkt. In einer Atmosphäre des Wohlbefindens können

Sie sich ganz entspannt auf exklusiven Service, gehobenen Komfort und spezifisch

abgestimmte Abläufe verlassen. Die Räumlichkeiten sind mit warmen und sanften

Farben gestaltet, die Einrichtung ist von anspruchsvoller Unaufdringlichkeit.

Die persönliche Zuwendung des behandelnden Arztes und die sensible Betreuung

durch besonders geschultes Servicepersonal sind zwei wichtige Elemente, mit denen

die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus alles für Ihr Wohlergehen und

Ihre Genesung tut.

Komfort im Überblick

• Vollklimatisiertes Patientenzimmer in gehobener Hotelausstattung

mit außen liegendem Sonnenschutz

• Komfortables Bad mit Haartrockner, Bademantel und täglichem

Handtuchwechsel

• TV mit Flachbildschirm, DVD-/CD-Player und Radio

• Schreibtisch mit Utensilien und Internetanschluss

• Minibar mit individueller Bestückung

• Mehrere Tageszeitungen zur Auswahl

• Frühstück und Abendessen in Buffetform im Klinikbistro

• Entspannung und Erholung in der Klinik Lounge

Ärzte in der Hotel Klinik

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Herr Dr. med. Andreas Hecker

Kontakt: 0 22 02 / 1 22 - 2300

Gefäßchirurgische Abteilung

Herr Dr. med. Klaus Bieber

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300

Frauenklinik, Brustzentrum

Herr Prof. Dr. med.

Bernhard Liedtke

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2400

Medizinische Klinik und

Gastroenterologie

Herr Dr. med. Heinz Christian

Rieband

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2150

Medizinische Klinik und

Kardiologie

Herr Prof. Dr. med.

Hans-Peter Hermann

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2100

Psychiatrie, Psychosomatik und

Psychotherapie

Herr Prof. Dr. med. Ulrich

Schultz-Venrath

Herr Dr. med. Heinrich Knott

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 3100

Unfall- und Gelenkchirurgie

Herr Prof. Dr. med. Michael

Schnabel

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300

Die Klinik für Anästhesiologie,

Schmerztherapie und Intensivmedizin

Herr Dr. med. Manfred Molls

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2500

Das Institut für Diagnostische

Radiologie und Nuklearmedizin

Frau Dr. med. habil.

Gudrun Lasek

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2200


38

SERVICE GAStRONOMIE

Veltins erzielte 2011 das

beste Ergebnis seiner

Brauereigeschichte

Die Brauerei C. & A. Veltins, Meschede-Grevenstein, hat im Geschäftsjahr

2011 einen historischen Ausstoßrekord von 2,69 Mio. hl (+4,2%) erreicht

und damit ihre dynamische Entwicklung im wettbewerbsintensiven

Premium-Markt fortgesetzt. Dabei bereitete den Sauerländer Traditionsbrauern

vor allem die Stamm-Marke Veltins mit einem Zuwachs von 5,9%

viel Freude. Der Gesamtumsatz stieg auf 280 Mio. Euro.

haben gezeigt, dass auch

in einer unverändert ange-

„Wir

spannten Branche Erfolgsgeschichten

geschrieben werden können,

wenn verbrauchernahe Produkte, offensives

Marketing und kraftvoller Vertrieb als

Einheit antreten“, sagte Veltins-Generalbevollmächtigter

Michael Huber auf der Bilanzpressekonferenz

in Düsseldorf.

So wird das Unternehmen noch in diesem

Frühjahr mit drei neuen Produkten im

Markt starten. Mit dem alkoholfreien Erfrischungsgetränk

„Veltins Fassbrause“, der

Biermixinnovation „V+Powerfruits“ und

dem Fruchtweinmix Bayão mit Cuba Libre-

Flavour. Der Wachstumsschub der Brauerei

C. & A. Veltins im Geschäftsjahr 2011 wurde

durch eine stabile Marktperformance fortgeschrieben,

so dass die Privatbrauerei mit

2,69 Mio. hl (+4,2 %) soviel Bier und Biermischgetränke

herstellte wie nie zuvor und

dabei sogar das Rekordhoch vom Fußball-

WM-Jahr 2006 übertrumpfte.

„Die Attraktivität unserer Marken und der

zugehörigen Aktivitäten in der Kombination

SU•kontakt 02/12

mit einer soliden und durchdringenden Vertriebsarbeit

sind unsere Antwort auf einen

schrumpfenden Biermarkt“, sagte Huber.

Wie sich die Brauerei deutlich über Marktniveau

platzierte, zeigt auch der Zuwachs

von 494.000 hl (+2,5 %) im Fassbierbereich.

Andere Premium-Marken verbuchten

bei diesem traditionellen Gastronomiegebinde

zumeist erhebliche Verluste.

Die Marke Veltins legte über alle Sorten

insgesamt mit 5,9 % zu, dabei konnte das

Mehrwegflaschensegment überproportional

starke Gewinne von 7,8 % verbuchen.

Der Mehrweganteil des Unternehmens

liegt mit 96 % unverändert weit über Branchendurchschnitt.

Die Privatbrauerei erwartet für 2012 einen

erheblichen Kostendruck durch die Erhöhung

von Rohstoff- und Energiekosten,

der vor allem die mittleren und kleineren

Brauereien überdurchschnittlich belasten

dürfte. Dabei sieht sich die Veltins Brauerei

mit ihren Beteiligungen im Getränkefachgroßhandel

(Umsatz 2011 gesamt: 417 Mio.

Euro) allerdings gut aufgestellt.

5 FRAGEN AN DEN WEIN-ExPERTEN

Klaus Rüsing

Thema heute

Weinexoten

Frage: Herr Rüsing, die Weinwelt wächst zusammen.

Wie sehen Sie die Entwicklung?

Klaus Rüsing: Vor 21 Jahren gab es eine

Vergleichsprobe zwischen „Neue Welt“ und

Bordeaux. Die Neue Welt wurde besser bewertet.

Eine Sensation! Heute wundert sich

keiner mehr über sehr gute Qualitäten aus

Kalifornien oder Chile.

Frage: Wo sollte man heute hinsehen?

Klaus Rüsing: Durch moderne Kellertechniken

und dem Klimawandel können heute

Weine produziert werden, wo früher nicht

dran zu denken gewesen wäre. China ist jetzt

schon der viertgrößte Produzent in Bezug auf

die Rebfläche. Nur Spanien, Italien und Frankreich

haben mehr Reben.

Frage: Ich habe noch nie einen Wein aus

China getrunken. Wie sieht es denn mit der

Qualität aus?

Klaus Rüsing: Durch Kooperationen mit international

erfahrenden Weinerzeugern wie

Miguel Torres, Remy Martin usw. steigert sich

die Qualität. Der Riesenmarkt Asien verlangt

nach guten, trinkbaren Weinen. China ist auf

dem Weg dahin. I

Frage: Welche Exoten gibt es sonst noch?

Klaus Rüsing: Am Berg Athos in Griechenland

werden seit ein paar Jahren Weine ohne

Harzkonservierung hergestellt. Die treffen den

europäischen Geschmack. Vielleicht auch ein

Weg aus der Krise.

Frage: Ok. Wein als Lösung der Griechenlandkrise.

Was noch?

Klaus Rüsing: Auf den Golanhöhen in Israel

wird ein interessanter Wein angebaut. Aber

auch Weine aus Brasilien wollen auf den

Markt. Es gibt sogar Wein von einer ehemaligen

Halde in Duisburg. Auf jeden Fall werden

wir in den nächsten Jahren noch einige Überraschungen

erleben.

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Im Blickpunkt

StEuERN: Fahrten zwischen Wohnung

und Arbeitsstätte � S. 40

FINANzEN: Bayer AG Leverkusen

meldet Rekordumsatz � S. 43


PERSONAL: Stillstand vermeiden durch die richtige Besetzung von Schlüsselfunktionen � Seite 42

SU •kontakt

CONtROLLING: Für mittelständische

unternehmen bedeutsam � S. 44

FINANZEN

Volks- und

Raiffeisenbanken

steigern das

Gesamtvolumen

� Seite 46

GL&Lev SU•kontakt special 03/09 02/12

39

© shutterstock


40

Im Blickpunkt Steuern

SU•kontakt 02/12

Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte –

„offensichtlich verkehrsgünstiger“ Weg anstatt kürzester Weg

Verfassungsmäßigkeit

der Einheitsbewertung

Von UWE HAPP

Beim Bundesverfassungsgericht

ist eine Verfassungsbeschwerde

gegen die Einheitsbewertung

von Grundstücken anhängig.

Daher gehen bei den Finanzämtern

derzeit vermehrt Anträge und

Einsprüche ein, mit denen die Aufhebung

der Grundstückseinheitswert-

sowie der Grundsteuermessbescheide

beantragt werden.

Laut einer Pressemitteilung vom

12.01.2012 des Finanzministeriums

NRW lässt die Finanzverwaltung diese

Einsprüche bzw. die Anträge bis zur Entscheidung

des Bundesverfassungsgerichts

ruhen. Formal unzulängliche Einsprüche

werden dabei in zulässige Anträge umgedeutet.

Splittingtarif für eingetragene

Lebenspartnerschaften

Eingetragene Lebenspartner sind bis zu einer

Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

im Rahmen der Lohn- und Einkommensteuer

vorläufig wie Ehegatten zu

behandeln. Dies entschied der 4. Senat des

Finanzgerichts Köln in seinem Beschluss

vom 07.12.2011.

Das Bundesverfassungsgericht hatte

schon Mitte des Jahres 2010 die Ungleichbehandlung

von Ehe und eingetragener

Lebenspartnerschaft im Erbschaftsteuerrecht

als verfassungswidrig angesehen. Das

Finanzgericht Köln hält es daher für möglich,

dass auch das Einkommensteuerrecht

insoweit verfassungswidrig ist. Die bereits

zu dieser Frage anhängigen Verfassungsbeschwerden

beim Bundesverfassungsgericht

hätten hiernach durchaus Erfolgsaussichten.

Eingetragene Lebenspartnerschaften

von Grundstücken

uwe happ

Dipl.-Kfm., Steuerberater

und Partner in der

Schmitz+Partner

Steuerberatungs-

gesellschaft

sollten Einkommensteuerbescheide, sofern

Ihnen nicht das Splittingverfahren gewährt

wurde, im Hinblick auf die jüngste Rechtsprechungsentwicklung

offen halten.

Fahrten zwischen Wohnung

und Arbeitsstätte

Zur Abgeltung der Aufwendungen für die

Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte

ist für jeden Arbeitstag, an dem der

Arbeitnehmer die Arbeitsstätte aufsucht

und für jeden vollen Kilometer der Entfernung

zwischen Wohnung und Arbeitsstätte

eine Entfernungspauschale von 0,30 Euro

pro Kilometer anzusetzen. Für die Bestimmung

der Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung

zwischen Wohnung und

Arbeitsstätte maßgebend. Eine andere als

die kürzeste Straßenverbindung kann nach

§ 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 4 S. 4 EStG zugrunde

gelegt werden, wenn diese „offensichtlich

verkehrsgünstiger“ ist und vom Arbeitnehmer

regelmäßig für die Wege zwischen

Wohnung und Arbeitsstätte benutzt wird.

Der Bundesfinanzhof hat nun konkretisiert,

unter welchen Voraussetzungen die

Entfernungspauschale für einen längeren

als den kürzesten Weg zwischen Wohnung

und Arbeitsstätte in Anspruch genommen

werden kann.

„Offensichtlich verkehrsgünstiger“ i.S.

des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 4 EStG ist

die vom Arbeitnehmer gewählte Straßenverbindung,

wenn sich jeder unvoreingenommene,

verständige Verkehrsteilnehmer

unter den gegebenen Verkehrsverhältnissen

für die Benutzung der Strecke entschieden

hätte. Eine Mindestzeitersparnis

von 20 Minuten ist nicht stets erforderlich.

Vielmehr sind alle Umstände des Einzelfalls,

wie z.B. die Streckenführung, die Schaltung

von Ampeln o.ä. in die Beurteilung einzubeziehen.

Eine Straßenverbindung kann auch dann

„offensichtlich verkehrsgünstiger“ sein,

wenn bei ihrer Benutzung nur eine geringe

Zeitersparnis zu erwarten ist. In dieser Entscheidung

hat der BFH zudem klargestellt,

dass nur die tatsächlich benutzte Straßenverbindung

in Betracht kommt. Eine bloß

mögliche, aber vom Steuerpflichtigen nicht

benutzte Straßenverbindung kann der Berechnung

der Entfernungspauschale nicht

zugrunde gelegt werden.

Arbeitszimmer

Grundsätzlich sind Aufwendungen für ein

häusliches Arbeitszimmer sowie Kosten der

Ausstattung nicht abzugsfähig. Steht für

die betriebliche oder berufliche Tätigkeit

kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung,

können Aufwendungen bis zu 1.250 EUR

abgezogen werden.

Bildet das Arbeitszimmer den Mittelpunkt

der gesamten betrieblichen und

beruflichen Tätigkeit, ist sogar ein unbeschränkter

Abzug der Kosten möglich,

selbst wenn der Steuerpflichtige über einen

anderen Arbeitsplatz verfügt.

Mit zwei Urteilen hat der Bundesfinanzhof

kürzlich entschieden, dass weder bei

einem Lehrer noch bei einem Richter der

Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit im

häuslichen Arbeitszimmer stattfindet.

Maßgeblich bei der Beurteilung des Mittelpunktes

sei, ob – unter Berücksichtigung

der Verkehrsanschauung – das qualitativ

für eine bestimmte steuerbare Tätigkeit

Typische im häuslichen Arbeitszimmer

ausgeübt werde. In diesen Fällen, in denen

die das Berufsbild prägende Tätigkeit

außerhalb des häuslichen Arbeitszimmers

stattfände, könne auch eine zeitlich weit

überwiegende Nutzung des häuslichen Arbeitszimmers

keine Verlagerung des Mittelpunkts

bewirken.


Mit Ordnung und

Struktur in die Zukunft

Mit System und Know-How bringt Welteroth Business Advisors kleine

und mittelständische Unternehmen auf Erfolgskurs

Es sind manchmal ganz einfache, kleine

Schritte und Veränderungen, die Unternehmensberater

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mit Strategien und begleitet die Mitarbeiter

bei der Umsetzung“ erklärt der

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für Qualitätsmanagement, steht

ihm die Unternehmensberatung Jochheim

zur Seite. „Gemeinsam haben wir

zehn Experten, die ihre Erfahrungen und

erprobten Modelle aus den unterschiedlichsten

Branchen und aus der täglichen

Praxis mit einbringen.“ Gerade wenn

Generationswechsel in Unternehmen anstehen,

strenge Qualitätsansprüche von

Front Desk Services

„All-Inclusive-Empfang“

Auftraggebern aus der Industrie Sorgen

bereiten oder Arbeitsabläufe z.B. nach

dem Toyota 5S-System optimiert werden

müssen, sollte man auf das Know-

How eines Experten aus der Industrie

setzen, rät der Unternehmensberater.

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Stillstand vermeiden durch sichere Besetzung vakanter Schlüsselfunktionen

Personalsuche

Im Blickpunkt Personal

SU•kontakt 02/12

Von HELMUT RUCKRIEGEL

Wenn etwas verlegt wurde oder

verloren gegangen ist, heißt es oft

einfach: wer suchet, der findet.

Bleibt dann nur zu fragen:

wann, wie, wo?

Im Bereich der Personalsuche helfen derlei

einfache Fragen und Antworten nicht

wirklich weiter. Daher sind zunächst

grundsätzliche Fragen zu klären:

Welche negativen Folgen kann die Nichtbesetzung

der Stelle für ein Unternehmen

haben?

Oder: Welche positive Entwicklung erwartet

ein Unternehmen durch die Besetzung der

Stelle?

Schließlich soll gezielt und zu einem optimalen

Zeitpunkt eine offene Stelle, eine

vakante Schlüsselfunktion mit einem geeigneten

Menschen besetzt werden – um ein

Arbeitsvolumen zu erledigen, um Kundenaufträge

zu erfüllen, um letztlich das Unternehmen

voran zu bringen.

Inhalt

1 Bestimmung des Stellenziels

2 Definition der Haupt- und Nebenaufgaben

3 Ermittlung des Anforderungsprofils

der Stelle

4 Festlegung der Suchstrategie und

-wege

5 Durchführung des Auswahlprozesses

6 Gestaltung des Arbeitsvertrages

7 Einführung des neuen Mitarbeiters

Auch in der Personalsuche gilt also: Nur

wer sein Ziel kennt, kann es auch erreichen.

Um die Anforderungen an eine systematische

Personalsuche besser einschät-

helmut Ruckriegel

Personalmanager

PersonalCoachingKöln

zen zu können, helfen häufig Vergleiche:

An die Reparatur eines VW-Käfermotors

wagen sich viele heran.

Bei einer Instandsetzung eines BMW-

Reihensechszylindermotors lichtet sich

der Kreis.

Die Überholung eines Jaguar-Zwölfzylindermotors

trauen sich dann nur noch

wenige zu.

Die Suche, Auswahl und Integration von

neuen Mitarbeitern gehört zu den anspruchvollsten

und zugleich wichtigsten

Tätigkeiten in einem Unternehmen.

Anmerkungen, Fragen

Was soll erreicht werden?

Besteht Klarheit über die Aufgaben?

Kernkompetenzen des Unternehmens?

Was findet sich in der Stelle wieder?

Was ist angemessen, was ist notwendig?

Gespräche, Arbeitsproben, Auswahltage,

Assessment-Center?

Sind Entgelte und Rahmenbedingungen

wettbewerbsfähig?

Wie kann das Leistungspotential rasch

erschlossen werden?

Zu aufwändig?

Eine mittelgroße Stellenanzeige in einer

überregionalen Zeitung kann schnell einmal

10.000,- Euro kosten. Scheidet ein Mitar-

beiter auf einer Schlüsselfunktion innerhalb

des ersten halben Jahres nach der Einstellung

wieder aus, ist außer dem Gehalt häufig

auch Geld für Schulung und Einarbeitung

ausgegeben und das bei einer nicht

zufriedenstellenden Leistung. Da kommen

schnell einmal 30.000,- Euro zusammen,

und in Summe sind dann rasch 40.000 Euro

erreicht, die fehlinvestiert sind!

Warum ist die Besetzung vakanter Positionen

im Laufe der letzten Jahre schwieriger

geworden, was hat sich im Laufe der letzten

Jahre geändert, was ist gleich geblieben?

Gleich geblieben ist, dass eine optimale Besetzung

erfolgen soll:

„In other words, we ask how to find the

best possible man, how to produce the

best possible work, and how to secure the

best possible effects.“

(Hugo Münsterberg, Psychology and Industrial Efficiency,

Boston and New York, Houghton Mifflin Company, 1913, p.

23-24)

Alles andere ist leider schwieriger geworden.

Allein schon der demografische Wandel

führt dazu, dass in einzelnen Berufsfeldern

nur wenige Bewerber zu Verfügung stehen.

Dann die Suche: Das Wann, Wie und Wo

hängt von der Zielgruppe ab. Eine Reinigungskraft

findet man noch gut über Annoncen

in Anzeigenblättern. Beim Einkäufer

für Investitionsgüter oder beim Konstruktionsingenieur

müssen hingegen schon

besondere Aktivitäten erfolgen, um erfolgreich

zu sein. Zudem sind die Stellenanforderungen

differenzierter geworden, die

Lebensläufe der Menschen haben häufiger

und mehr Brüche als früher, die Qualifikationen

sind schwerer zu vergleichen und

damit wird es in Summe komplizierter herauszufinden,

ob ein Bewerber geeignet ist.

Das ‚Bauchgefühl‘ hilft oft, gravierende

Fehlentscheidungen zu verhindern – eine

systematische Vorgehensweise hilft hingegen

immer, um Schlüsselfunktionen richtig

zu besetzen und damit ein Unternehmen

nachhaltig voranzubringen. Es muss nicht

sein, dass man von Wettbewerbern wieder

einmal nur die Rücklichter sieht.

Wenn im Text die männliche Form gewählt ist, so geschieht

dies allein aus sprachlichen Gründen. Es sind immer Frauen

und Männer gleichermaßen gemeint.


Bayer AG steigerte Umsatz

auf 36,5 Milliarden Euro

Erfolg verbindet.

Viel Zuversicht für die weitere Geschäftsentwicklung

Der Bayer-Konzern Der Konzernumsatz stieg im Geschäfts-

hat in einem strategisch jahr 2011 um 4,1 Prozent auf 36,528

und operativ sehr erfolg- (Vorjahr: 35,088) Milliarden Euro. Bereireichen

Jahr 2011 nigt um Währungs- und Portfolioeffekte (wpb.)

neue Rekordwerte bei entspricht das einem Zuwachs von 5,5 Prozent.

Umsatz und EBIT erzielt. „Damit haben wir den Rekord aus dem Jahr

„Unsere nach dem ersten 2010 noch übertroffen“, sagte Dekkers

Quartal angehobenen

Die Geschäftsentwicklung in den Wachstums-

Konzernziele haben wir

ländern trug mit einem Plus von währungsbe-

erreicht“, sagte der

reinigt (wb.) 9,0 Prozent überproportional dazu

Vorstandsvorsitzende

bei. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg deutlich

Dr. Marijn Dekkers auf

der Bilanz-Pressekonfe-

um 52,0 Prozent auf 4,149 (2,730) Milliarden

renz in Leverkusen. Zu- Euro. Die Sondereinflüsse beliefen sich per saldo

dem habe das Unterneh- auf minus 876 Millionen (minus 1,722 Milliarden)

men gute Fortschritte bei Euro. Darin sind Sonderaufwendungen von 741

Innovationen sowie beim Millionen Euro für die konzernweite Restruktu-

Ausbau seiner Aktivitäten rierungsinitiative, 260 Millionen für Rechtsfälle

in Wachstumsländern sowie Erträge aus Desinvestitionen von 99 Mil-

gemacht. lionen Euro enthalten.

Besonders deutlich legte das Konzernergebnis

mit einem Plus von 89,9 Prozent auf 2,470

(1,301) Milliarden Euro zu. Das bereinigte Ergebnis

je Aktie verbesserte sich um 15,3 Prozent auf

4,83 (4,19) Euro. „Eine Stärke ist nach wie vor unsere

gute Entwicklungspipeline bei Pharma. Hier

AZ_Schmitz+Partner_SU-Kontakt 190x65:Layout waren wir 1 04.07.11 2011 besonders 15:32 Seite erfolgreich“, 1 sagte

Wir sind eine expandierende Kanzlei und bieten mittelständischen Unternehmen

aller Rechtsformen sowie Privatpersonen eine ganzheitliche Beratung.

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Finanzen

Dekkers. „Positiv bei HealthCare ist zudem unsere

gute Stellung in den Wachstumsmärkten.“ Im

Pharma-Geschäft lag der Umsatz mit 9,949 Milliarden

Euro wpb. um 0,6 Prozent über Vorjahr.

Der Umsatz mit Rohstoffen für Schaumstoffe

(Polyurethanes) verbesserte sich wpb. um 9,5

Prozent. Die hochwertigen Kunststoffe (Polycarbonates)

legten wpb. um 5,6 Prozent zu und die

Rohstoffe für Lacke, Klebstoffe und Spezialitäten

wpb. um 4,5 Prozent. Der Bereich Industrial Operations

erzielte ein Umsatzplus von wpb. 21,9

Prozent. Insgesamt stieg der Umsatz mit hochwertigen

Materialien um 6,7 (wpb. 8,2) Prozent

auf 10,832 (10,154) Milliarden Euro.

Für das laufende Jahr stellte Dekkers trotz einer

von Unsicherheiten geprägten konjunkturellen

Lage eine leichte Steigerung des bereinigten Ergebnisses

in Aussicht. Und sagte sehr zuversichtlich

zur weiteren Entwicklung: „Wir sind ordentlich

ins Geschäftsjahr 2012 gestartet.“ Insgesamt

erwartet der Konzern für 2012 einen Umsatzanstieg

von etwa 3 Prozent. Im übrigen plant das

Unternehmen Sachanlageinvestitionen von 1,5

Milliarden Euro und Investitionen in immaterielle

Vermögenswerte von 0,4 Milliarden Euro.

Erfreulich: Der Aufsichtsrat der Bayer AG

stimmte der Empfehlung des Vorstands zu, der

Hauptversammlung am 27. April für das Geschäftsjahr

2011 die Zahlung einer Dividende

von 1,65 (Vorjahr: 1,50) Euro je Aktie vorzuschlagen.

Bei 826.947.808 dividendenberechtigten

Aktien entspricht der Vorschlag einer Ausschüttungssumme

von 1,364 (Vorjahr: 1,240) Milliarden

Euro.

Klaus Schmitz

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Klaus Martin Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Norbert Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Uwe Happ

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Alexander Panten

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Im Blickpunkt


44

Im Blickpunkt

Controlling

SU•kontakt 02/12

Von JöRG SCHNEIDER

Im Baugewerbe wird er nach wie

vor noch gesucht, in vielen anderen

Branchen ist dieser Typus aber nicht

mehr up-to-date: Der klassische Kalkulator,

Herr über Stück-, Materialund

Fertigungskosten, wird mehr

und mehr durch den Computer und

entsprechende Kalkulationsprogramme

ersetzt.

Doch die Erfahrung zeigt: Gerade in

vielen mittelständischen Unternehmen

fehlt es an einer verantwortlichen

Instanz, die die Vielzahl von Kostenarten

verstehen und auch interpretieren

kann. Negative Folge: Oftmals schleichen

sich kleine Fehler in die zu kalkulierenden

Positionen ein, die niemand erkennt, die

sich jahrelang halten und negative Auswirkungen

auf alle möglichen Bereiche des

Unternehmens haben.

Gute, alte Zeiten?

Nicht immer war früher alles besser. So werden

externe Berater häufig in ein Unternehmen

gerufen, um z. B. mehr Transparenz

oder Ordnung in ein vorhandenes Zahlenwerk

zu bringen. Dabei stellen sie oftmals

fest, dass ein Mitarbeiter mit dem Wissen

und dem Status eines Kalkulators in diesen

Unternehmen schmerzlich vermisst wird.

Warum? Weil er immer eine sehr zentrale

Position inne hatte. Er erhielt unter anderem

vom Vertrieb jede Menge Anfragen, wie

zum Beispiel: Wie hoch sind die Herstellkosten

für ein Produkt mit dem Anforderungsprofil

XYZ? Daraufhin errechnete der

Kalkulator die individuellen Material- und

Fertigungskosten, addierte die nötigen Zuschläge,

um schließlich den relevanten Preis

an den Verkauf zu übermitteln, der diesen

dann als Basispreis für den jeweiligen Kunden

nutzen konnte. Ein verlässlicher Vorgang

auf kurzem Wege.

Fehlerhafte, neue Zeiten?

Ohne den Kalkulator ist heutzutage folgendes

Szenario üblich: Der Vertrieb braucht

einen Preis für ein neues Produkt. Das ERP-

System (ERP = Enterprise-Resource-Planning

bzw. Unternehmensressourcenpla-

Ein Berufsstand vor der Renaissance?

Der Kalkulator

Jörg Schneider

Dipl. Kaufmann (FH),

Controller und

Gesellschafter der

MOVE 2 profit

GmbH & Co. KG

nung) übernimmt die Kalkulation. Aus der

Konstruktionsabteilung und dem Einkauf

fließen die entsprechenden Mengen- und

Preisangaben für die Materialkosten in das

Computersystem ein. Aus der Arbeitsvorbereitung

und der Controllingabteilung werden

die Zahlen für die zu berücksichtigende

Zeit und den relevanten Stundensatz für die

Fertigungskosten eingegeben. Die Zuschläge

fügt das Programm hinzu – schon hat

man die entsprechenden Herstellkosten für

ein bestimmtes Produkt. Das funktioniert

in der Regel auch gut – zumindest in den

meisten Fällen. Leider aber zeigt die Praxis

einen relativ hohen Fehleranteil in diesen

Kalkulationen, und – was das eigentlich

Schlimme ist - keiner bemerkt es.

Nicht erkannt – nicht gebannt

Bei unseren praktischen Einsätzen in den

unterschiedlichsten Unternehmen mussten

wir feststellen, dass die dezentralen Eingaben

in das ERP-System eine Menge Fehler-

möglichkeiten beinhalten. In aller Regel wird

das von niemandem mehr wahrgenommen,

da es keine weitere Kontrollinstanz

gibt, und das ERP-System es nicht erkennen

kann. Fazit: Die Fehler etablieren sich und

pflanzen sich unter Umständen unerkannt

über Jahre hinweg fort. So produzieren

kleine, fehlerhafte Eingaben (die Klassiker:

unrichtige Kommastellen oder vergessene

Erinnerungseingaben wie 1 Cent) falsche

Herstellkosten und damit falsche Verkaufspreise.

Dadurch wird ein Produkt entweder

zu teuer und ist damit schlecht oder gar

nicht zu verkaufen, oder es ist zu billig und

erwirtschaftet zu wenig oder gar keinen Ertrag.

Als weitere Folge der fehlerhaften Preise

können die Bestandsbewertung ebenso

wie Rohertragsaussagen und somit auch

das Betriebsergebnis nicht korrekt sein.

Verantwortung übernehmen

Hatte in früheren Zeiten der Kalkulator die

Verantwortung für die Plausibilität der zu

ermittelnden Kosten, wird sie heute auf

Computer und ERP-Programm übertragen.

Dass dies nur begrenzt funktionieren kann,

ist verständlich. Nach wie vor sollte in einem

Unternehmen jemand für die Plausibilität

von Zahlen zuständig sein. Jemand, der

hinterfragt und die Logik eines Ergebnisses

auch schon mal in Frage stellt. Das bedeutet

aber auch, dass dieser Jemand tief in

verschiedene Bereiche einsteigen muss, um

die richtigen Antworten zu erhalten. Nur so

lassen sich potenzielle Fehlerquellen systematisch

unterbinden. Früher nannte man

diesen Mitarbeiter einen Kalkulator. Vielleicht

wird das Berufsbild nach eingehender

Prüfung ja doch wieder etwas populärer.


Kunden begeistern und

Mitarbeiter motivieren

Seit über 26 Jahren steht das familiengeführte

Unternehmen ARMON für faire Zusammenarbeit

mit Kunden und Mitarbeitern.

„Es ist uns ein persönliches Anliegen, dass

sich unsere externen Kollegen bei unseren

Kunden wohl fühlen. Nur dann stehen sie

100-prozentig hinter ihrer Arbeit“, so die Bad

Honnefer Niederlassungsleiterin Claudia Ulrich

(Foto). Die Mitarbeiter, viele sind schon langjährig

bei ARMON beschäftigt, werden nach

dem Tarifvertrag des IGZ/DGB entlohnt. Alle Mitarbeiter erhalten sogar

übertarifliche Vergütung bereits seit Mai 2011. Der Tarifvertrag ist

noch bis 2013 gültig und gibt allen Beteiligten eine lange Planungssicherheit.

Durch das derzeit so positive Geschäftsklima werden einige

Mitarbeiter in direkte Anstellungsverhältnisse übernommen. Man

spricht in der Branche vom so genannten Klebeeffekt. „Wir freuen

uns, wenn die Kunden unsere Mitarbeiter einstellen. Es zeigt uns,

dass unsere Personalauswahl richtig war und dass wir unser Handwerk

verstehen“, so Claudia Ulrich weiter. „Wir suchen derzeit neue

Kollegen aus Handwerk und Industrie, auch im kaufmännischen Bereich

sind noch Stellen zu besetzen. Das ARMON-Team Bad Honnef

freut sich auf Sie!“

Informieren Sie sich unter www.armon.de oder direkt in der Niederlassung

Bad Honnef:

ARMON GmbH Vogelsbitze 3 53604 Bad Honnef

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Ihrer Wettbewerbsfähigkeit:

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um Stillstand zu vermeiden

personalwirtschaftliches Know-how –

damit drängende Aufgaben angepackt werden

Ausschöpfung von Potenzialen –

weil die eigenen die besten Mitarbeiter sind

Senkung der Fehlzeiten –

um Kostenbalance zu erreichen

Leistungssteigerung –

damit unterm Strich mehr übrig bleibt

Personalmanagement auf Zeit –

weil sonst keiner Zeit dafür hat

ARM-09073-anz 4c sp 25.02.2009 15:05 Uhr Seite 1

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46

Verbund der Volks- und Raiffeisenbanken der Region zieht gute Bilanz:

Geno-Banken sind zufrieden: Unternehmen

zeigen mehr Bereitschaft zur Investition

Im Blickpunkt Finanzen

Optimistische Ausblicke und

einen zufriedenen Rückblick auf das

Jahr 2011 gaben Bankensprecher

Karl-Josef Schmitz und sein Kollege

Jürgen Pütz für die Volks- und

Raiffeisenbanken der Region Bonn

Rhein-Sieg.

Die beiden Vorstände der Raiffeisenbank

Sankt Augustin und der Volksbank

Bonn Rhein-Sieg zogen zur

Jahrespressekonferenz der Volksbanken und

Raiffeisenbanken der Region Bonn Rhein-

Sieg e.V. im Bonner Volksbank-Haus ein positives

Resümee für neun Banken der Region.

Der Erfolg in Zahlen:

Ein Blick in die Zahlen spricht für sich: Um

1,9 Prozent und 134 Millionen Euro stieg

das Gesamtkundenvolumen auf 7,194 Milliarden

Euro. Auch die Zahl der Mitglieder

stieg um 2.989 (+2,13 Prozent) auf 143,343.

Spürbar im Trend liegen die angebotenen

Online-Konten, deren Zahl sich um elf Prozent

auf 85.505 erhöht hat. Gestiegen ist

auch die Zahl der Geldausgabeautomaten

in der Region: Mit zehn neuen Geräten

SU•kontakt 02/12

Volle Auftragsbücher, Mut zu Investition, florierende Geschäfte: Der Optimismus der regionalen

Unternehmen stimmt die Bankensprecher Karl-Josef Schmitz (links) und Jürgen Pütz zuversichtlich.

kann man nun an 166 Bankautomaten

der Genossenschaftsbanken in der Region

Bonn Rhein-Sieg kostenlos Geld abheben.

Gestiegen sind auch die Spenden der Banken

für die und in der Region: 697.000 Euro

- 19.000 Euro mehr als im Vorjahr - konnten

zur Unterstützung gemeinnütziger Zwecke

im Jahr 2011 bereitgestellt werden.

Gewachsen ist auch die Zahl der Mitglieder

und den Kunden. Ein Plus von 2,13 Prozent

auf 143.343 Bankteilhaber unter den Gesamtkunden

bestätigt den Erfolgskurs der

Genossenschaftsbanken.

Solide Werte als Erfolgsmotor:

Die hohe Mitgliederquote unter den Kunden

spreche zudem für sich, erklärt Karl-

Josef Schmitz: „Die Kunden haben eine

große Verbundenheit zu unserem Haus

und leben das auch.“ So stehen die Genossenschaftsbanken

seit jeher für solide Werte

- ein Umstand, der in der Bankenkrise

viele Menschen zu den Genossenschaftsbanken

gelockt hat. Sehr gefragt und geschätzt

sei zudem die Kombination modernem

Online-Bankings mit der klassischen,

unveränderten Möglichkeit einer persönlichen

Beratung in den Geschäftsstellen

und Filialen. Persönlicher Service schaffe

Vertrauen und einen engen Kundenkontakt

und dürfe nicht durch Online-Banking

ersetzt, sondern ergänzt und könne, dank

der Übernahme von Arbeit durch digitale

Helfer, sogar ausgebaut werden, sagen

die beiden Vorstände. Durchweg positive

Entwicklungen verbuchte man 2011 auch

im Kreditgeschäft, bei der Baufinanzierung

und dem Bausparen, sagt Jürgen Pütz.

Trotz zunehmender Investitionsbereitschaft

bei Unternehmen spüre man noch Zurückhaltung

bei Privatkunden, erklärt Karl-Josef

Schmitz: „Die Kunden wollen eine schnelle

Verfügbarkeit ihres Geldes und Sicherheit

für ihr Geld. Es überwiegt die Sorge über

die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen,

daher wollen viele Kunden ihr

Geld nicht langfristig anlegen.“ Dabei prüfe

man ausführlich und genau, ob und für

wen und in welchem Umfang eine Geldanlage

in Frage kommt, betont Jürgen Pütz:

Immobilien, Edelmetalle, neue Märkte und

Unternehmensanlagen sind Auszüge aus

der breiten Streuung, welche die Genossenschaftsbanken

der Region zur Geldanlage

anbieten.

Das Jahr 2012 - ganz im

Zeichen der Genossenschaften

Seit Jahren ziehen die Genossenschaftsbanken

als Volksbanken und Raiffeisenbanken

der Region Bonn Rhein-Sieg e.V.

an einem Strang und nutzen Synergien.

Dazu zählen die VR-Bank Bonn, VR-Bank

Rhein-Sieg, Volksbank Bonn Rhein-Sieg,

Volksbank Wachtberg, Raiffeisenbank

Rheinbach-Voreifel, Raiffeisenbank Much-

Ruppichteroth, Raiffeisenbank Sankt Augustin

und die Rosbacher Raiffeisenbank mit

insgesamt 1.366 Mitarbeitern an 91 Standorten.

Am 31. August feiert der Rheinisch-

Westfälische Genossenschaftstag sein 150.

Bestehen in Bonn, am 1. September findet

auf dem Bonner Marktplatz ein Genossenschaftstag

statt, auf dem sich die regionalen

Banken präsentieren werden.


Public Relation

Bergisch Gladbacher Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung rückt damit in die TOP 20 auf

MSRG und DORNBACH unter

einem Dach – Fokus auf Mittelstand

Zum Jahresbeginn 2012 hat sich

die Wirtschaftsprüfungs- und

Steuerberatungsgesellschaft MSRG

(Michels Simon Rottländer Groß

GmbH) mit Sitz in Köln und

Bergisch Gladbach der bundes-

weit aktiven DORNBACH-Gruppe

angeschlossen.

Damit gehört das Unternehmen jetzt

zu den TOP 20 Wirtschaftsprüfern

in Deutschland. „Das ist für unsere

Mandanten und unsere Kanzleien der

richtige Schritt“, freut sich Seniorpartner

Stephan Michels über diesen Wachstumsschub.

Mehr Service und breiteres Portfolio

Denn besonders die steigenden Anforderungen

bei Abschlussprüfungen und das

komplexe nationale und internationale

Steuerrecht machen es nötig, mehr Kompetenzen

zu bündeln. Der Zusammenschluss

bedeutet für MSRG, den Mandanten ein

breiteres Portfolio an Leistungen anbieten

zu können.

„Auch im Bereich der Steuerberatung wird

aufgrund der Komplexität eine Spezialisierung

einzelner Berater auf Branchen und

auf Themen wichtiger. Die Zusammenarbeit

mit den Spezialisten der DORNBACH-

Gruppe wird uns im Beratungsgeschäft

erheblich unterstützen“ so Claudia Rottländer,

Gründungspartnerin der MSRG.

„Zudem haben wir über Dornbach Zugang

zum internationalen Netzwerk GMN International,

was zunehmend an Bedeutung

gewinnt.“ ergänzt Claudia Hopp, Steuerberaterin

der Gesellschaft in Bergisch

Gladbach.

Optimale Ergänzung

„Mit Dornbach arbeiten wir bereits seit

mehr als zehn Jahren ausgezeichnet in

verschiedenen Bereichen zusammen, beide

Seiten kennen sich sehr gut. Und beide

Gesellschaften ergänzen sich mit ihrer mittelständisch

geprägten Mandantenstruktur

hervorragend“, erläutert Michels.

MSRG Partner: (v.l.n.r.) Rolf Groß, Dr. Gabriele Rahier, Claudia Rottländer, Stephan Michels, Helmut Brendt.

MSRG, gegründet im Jahr 2000, beschäftigt

in seinen Büros in Köln und Bergisch

Gladbach über 50 Mitarbeiter, davon 12

Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater. In

Bergisch Gladbach firmiert die Kanzlei für

den Bereich Steuerberatung unverändert

unter dem Namen MSRG Dr. Dedy Michels

Simon Rottländer. Im Fokus der Tätigkeiten

stehen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung.

MSRG hat sich durch

die hohe Beratungsqualität und die Orientierung

an den Wünschen und Bedürfnissen

der Mandanten einen hervorragenden

Ruf erarbeitet.

Steuern

Dornbach ist an 17 Standorten in Deutschland

tätig. Gegründet 1954 in Koblenz,

beschäftigt Dornbach heute mehr als 300

Mitarbeiter. Damit gehört das neue Unternehmen

zu den 20 größten Wirtschaftsprüfungs-

und Steuerberatungsgesellschaften

in Deutschland.

Auch als MSRG DORNBACH wird die Kanzlei

schwerpunktmäßig für kleine und mittelständische

Unternehmen, Freiberufler und

Privatpersonen tätig sein. Daneben werden

auch Non-Profit-Organisationen wie gemeinnützige

Einrichtungen, Stiftungen und

Vereine sowie öffentliche Unternehmen

umfassend betreut.

„Für die Mandanten bleibt alles beim alten.

Bei der Betreuung und den Ansprechpartnern

ändert sich nichts“, so Stephan Michels.

Nichts, außer dem Namen: Die Gesellschaft

in Köln und Bergisch Gladbach firmiert ab

sofort unter MSRG DORNBACH GmbH.

Weitere Informationen zu den Gesellschaften

sind im Internet unter www.dornbach.de

und www.msrg.de zu finden.

SU•kontakt 02/12

47

Im Blickpunkt


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