Dezember 2008 - Gornergrat Bahn

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Dezember 2008 - Gornergrat Bahn

einfach retourMatterhorn Gotthard Bahn, Gornergrat Bahn, Glacier Express: mehr erfahren 2/08Bahn(an)reiseHans-Rudolf Mooserüber die Schieneals sichere Strasse.Seite 4Gut für GüterTäglicher Bahnkunde:Frischer Kopfsalat.Seite 8BahnbauerPeter Spuhler formtdie Bahn mit.Seite 14


einfach retour · 3EditorialFür was steht die Matterhorn Gotthard Bahn? IhrLogo zeigt das Matterhorn, umweht vom Bergwind.Der Name darunter ist gleichzeitig auch das Programm:Matterhorn Gotthard Bahn – das ist die Bahnzwischen dem Matterhorn und dem Gotthard. DieBahn, die für viel «Zug» sorgt in den Talschaften undDestinationen vom Osten bis zum Westen derSchweizer Alpen.20 Prozent mehr Menschen als im Vorjahr reisten2008 mit der Matterhorn Gotthard Bahn. Die MatterhornGotthard Bahn «zieht». Was sie Skifahrern undLangläufern, Autofahrern und Lastwagenfahrern, Hoteliers,Gütertransporteuren, Winter-Ausflüglern undGästen zwischen dem Matterhorn und dem Gotthardalles bietet, lesen Sie im vorliegenden Magazin.Christoph KronigLeiter UnternehmenskommunikationImpressumHerausgeber:Matterhorn Gotthard BahnGornergrat BahnAdresse:Nordstrasse 20, 3900 BrigRedaktionsteam:Christoph Kronig, Susanne PerrenFotos:Bernhard Lochmatter,Christoph Kronig, Archiv MGBahnErscheinungsweise: 2-mal jährlichAuflage: 30000 ExemplareGrafik, Layout und Druck:Mengis Druck und Verlag AGTerbinerstrasse 2, 3930 Visp© Herausgeber; Nachdruck odersonstige Wiedergabe nur mitschriftlicher Bewilligung gestattet.Inhalt4Die Bahn erschliesstZermatt optimalBahnchef Mooser über die ganzjährige,komfortable Anreise nach Zermatt7Unten kalt,oben fegt die «Guggsa»Klaus Garbely kennt im Gommerlaufjede Kurve8Ein Kopfsalatfährt selten alleinIn Visp entsteht ein neuer Güterterminal10Die Kunstdes perfekten SkisZai-Skier gleiten mit Steinenaus Bündner Bergen11KreuzwortEin Bahnrätsel zum Mitmachen12Ich und meine BahnKunden erkunden die Werkstätteder Matterhorn Gotthard Bahn14Anspruchsvolle WagenBahnunternehmer Peter Spuhler schätztseine Stammkunden aus dem WallisSeite 4Seite 7Seite 8Seite 14


einfach retour · 4«Die Bahn erschliesstZermatt optimal»Bahndirektor Hans-Rudolf Mooser über die Anreise nach Zermatt und die Chancender Topstation als umweltfreundlicher Trendsetter.Hans-Rudolf Mooser, die MatterhornGotthard Bahn hielt sich bisher ausder Diskussion «Strasse Täsch–Zermatt»heraus. Weshalb?Hans-Rudolf Mooser: Die Strasse verläuftüber den Grund der Gemeinden Täsch undZermatt. Sie sind zusammen mit dem KantonWallis zuständig. Die Matterhorn GotthardBahn hat die Aufgabe, Zermatt aufder Schiene sicher und optimal zu erschliessenund zu versorgen.Was können die Gäste von dieser optimalenErschliessung erwarten?Wir haben mit Partnern den Matterhorn TerminalTäsch (MTT) und den Bahnhof Visprealisiert. Am Parkhaus des MTT haben sichprivate Investoren aus dem Mattertal beteiligt,an der Bahnstation die öffentliche Hand.Überdies beschafften wir neues Rollmaterialfür den Zermatt Shuttle, für den Regionalverkehrder Linie Brig–Visp–Zermatt undden Glacier Express. Zwischen dem MTTund Zermatt sowie zwischen Visp und Zermatthaben wir das Fahrplanangebot aufden Fahrplanwechsel im Dezember 2007markant ausgebaut. Zermatt ist heute abTäsch mit der Bahn von Donnerstag bisSonntag ganzjährig rund um die Uhr erreichbar.Zu den Hauptverkehrszeiten verbindenwir den NEAT-Vollknoten Visp imHalbstundentakt mit Zermatt.Hat die Bahn damit die Spitze im Betrieberreicht oder wollen Sie die Leistungennoch steigern?Wir verbessern das System Bahn laufend.Auf der Strecke Täsch–Zermatt haben wirnoch Kapazität. Der Bahnhof Zermattstösst mit dem zunehmenden Verkehrsaufkommenaber an seine Kapazitätsgrenzen.Jährlich frequentieren 3 Mio. Personen denBahnhof. An Spitzentagen sind es 12 000Reisende. Dieses zentrale Ankunftstorwollen wir kundenfreundlich weiterentwickeln.An- und Abreisen inklusive Gepäck-und Güterumschlag sollen komfortablerwerden. Vom zentralen Bahnhof ausbieten wir Partnern vor Ort Hand, den Innerortsverkehrzu verbessern.In Visp realisieren wir im Westen im GebietBockbart einen Güterterminal mit direktemAnschluss an die A9 und an die SBB. Zudemsind wir bestrebt, die Fahrzeit zwischenVisp und Zermatt zu verkürzen.


einfach retour · 5Der Matterhorn Terminal Täsch ist einewichtige Einnahmequelle der Bahn.Fürchten Sie um Ihre Pfründe?Der MTT ist wichtig für die MatterhornGotthard Bahn, aber auch für alle touristischenBetriebe von Zermatt. Durch denMTT gewann die Anreise für die Auto fahrendenGäste von Zermatt an Qualität. Diehohe Auslastung – sowohl des Terminals alsauch des Zermatt Shuttles – verdeutlicht,dass der gebotene Service den Bedürfnissender Auto fahrenden Gäste entspricht.Die Kundenumfrage vom Sommer, die einunabhängiges Institut für uns vorgenommenhat, bestätigt uns eine hohe Zufriedenheitder Gäste mit der heutigen Anreisenach Zermatt, inklusive Parken.In den MTT wurden CHF 80 Mio. investiert,CHF 30 Mio. davon gewährtenBund und Kanton. Sind diese Investitionsgelderan Bedingungen geknüpft?Ja. Die Vereinbarung besagt unter anderem,dass in den nächsten 25 Jahren keinKapazitätsausbau der Strasse Täsch–Zermatterfolgen soll. Damit finanziert dieöffentliche Hand Infrastrukturen, die nichtkurz danach durch andere öffentliche Investitionenwieder zunichtegemacht werden.Das ist nicht etwa eine Spezialregelungfür Täsch. Die öffentliche Handschützt dadurch ihre Investitionen.Würden die Gäste Ihrer Meinung nachbis nach Zermatt fahren, wenn Siekönnten?Die letzte Umfrage diesbezüglich führtedie Schweizerische Tourismusfachschule imSommer 2001 durch – vor dem Bau desMTT. Befragt wurden ausschliesslich Gäste,die mit dem Personenwagen bis nach«Ökologie wirdbei der Ferienzielwahlje länger, je mehrzu einem Kriterium»Täsch angereist sind. Von den befragtenGästen hat die Mehrheit (60 Prozent) angegeben,mit der Erschliessung ab Täschzufrieden zu sein. Nur knapp 8 Prozent warenunzufrieden, 32 Prozent blieben ohneAngaben. Rund die Hälfte (48 Prozent)hielt zudem den Ausbau der Strasse biseingangs Zermatt nicht für notwendig.Lediglich 26 Prozent sprachen sich dafüraus. Mit dem MTT und dem verdichtetenShuttle-Betrieb zwischen Täsch und Zermattstieg die Kundenzufriedenheit starkan.2005 haben 53 Prozent der Stimmbürgervon Zermatt einem Ausbau zugestimmt.Steht die MGBahn diesen Leutenvor dem Glück?Waren die Ja-Stimmen in der Abstimmung2005 effektiv ein Votum für die Öffnungder Strasse? In den letzten zwei Jahrzehntenwurde wenig in die Wintersicherheitder Strasse investiert: Die vor 20 Jahren inAussicht gestellte Galerie Meiggern wurdebis heute nicht gebaut. Das kann auch zuProteststimmen unter den Ja-Stimmen führen.Sie wollen nicht primär die Öffnungder Strasse, jedoch den politischen Druckauf die Behörden erhöhen, um die Strassewintersicher auszubauen. Die MatterhornGotthard Bahn stellt sicher, dass der wichtigsteZugangsweg nach Zermatt mit einemTop-Angebot ganzjährig sichergestelltwird.Autofrei ist ein Markenzeichen vonZermatt. Wie sehen Sie die Weiterentwicklungdieser Top-Station?Zermatt hat die Chance, sich als nachhaltigeund umweltfreundliche Top-Destinationzu positionieren. Ökologie wird beider Ferienzielwahl je länger, je mehr zu einemKriterium. In vergleichbaren Destinationensetzt man bereits auf die MarkeUmwelt.


einfach retour · 6Bahndirektor Hans-Rudolf Mooser: «Die Matterhorn Gotthard Bahn stellt den Zugang zu Zermatt mit einem Top-Angebotganzjährig sicher.»Viel unterwegsMit ihrem Angebotsausbau hat die Matterhorn GotthardBahn mehr Menschen mit der Bahn befördert:Die Frequenzen im Geschäftsjahr 2008 stiegen um20 Prozent (per Ende Oktober). Besonders bevorzugthaben die Fahrgäste Reisen nach Zermatt oder inRichtung Goms. Im Knoten Andermatt stieg die Belebungum 7 Prozent, in Disentis um 10 Prozent.Möglich machten dies die Anbindung an den NEAT-Bahnhof Visp, die Ostausfahrt in Brig und die neuenKometzüge für den Regionalverkehr. Der AgglomerationsverkehrBrig–Visp blieb 2008 noch unter denErwartungen: Die Bevölkerung nutzte die 30 zusätzlichenVerbindungen zwischen Brig und Visp nochzu wenig. 2009 sollen vor allem Pendler sowieBrig–Visp-Reisende generell mit diversen Aktionenzum Umsteigen animiert werden.Eine öffentliche Strasse wäre doch einprobates Mittel für die erfolgreicheDestinationsentwicklung?Gemäss Benchmark Report zum alpinenTourismus ist Zermatt der erfolgreichstealpine Tourismusort der Schweiz und derzweiterfolgreichste des Alpenraums. Erfolgdurch Strasse oder nicht: Es ist weder daseine noch das andere belegbar. Fakt ist: Dietouristische Entwicklung von Zermatt warin den letzten 20 Jahren besser als bei allenanderen grösseren Tourismusdestinationender Schweiz, ungeachtet einer öffentlichenZufahrt.Entspricht eine Strasse mitten ins Dorfvon Zermatt dem Wunsch der heutigenGäste?Das müsste eine Gästebefragung erst zeigen.Sollten die Gäste den Ausbau der Strassebis eingangs Zermatt als nötig erachten,heisst das noch nicht, dass sie auch bereitwären, für eine Komfortsteigerung – sofernsie dies als solche beurteilen – auch zu zahlen.Letztlich entscheidet die Nachfrage.Werden Sie die Eröffnung dieser Strassemiterleben?Die Zermatter haben Anspruch auf eine erhöhteSicherheit auf der Strasse Täsch–Zermatt, das ist unbestritten. Doch solltensie abwägen, was mehr Erfolg bringt: eineöffentliche Strasse mit allen Auswirkungenoder die einzigartige Marke «autofrei». Dieheutige Lösung mit dem MTT und dem hohenStandard des öffentlichen Verkehrsbringt viele Vorteile.Zudem liegen die Verkehrsprioritäten imOberwallis und im Bezirk Visp anderweitig:Stalden leidet unter zunehmender Belastungdes Durchgangsverkehrs und pochtschon seit Langem auf eine Lösung. Grächenhat immer noch keine durchgehendezweispurige Strasse. Allein deshalb bin ichüberzeugt, dass ich eine öffentliche Strassenach Zermatt wohl nicht erleben werde.


einfach retour · 7Unten kalt,oben fegt die «Guggsa»Mit den Abfahrtsskiern ruckelte Klaus Garbely die ersten Male über die Loipe.Inzwischen nahm er 17-mal am Gommerlauf teil.An diesem Sport muss etwas dran sein: Mit25 zog es Klaus Garbely, Lokführer aus Reckingen,nach Lern- und Arbeitsjahren inder Deutschschweiz ins Goms zurück –nicht nur wegen des Langlaufs, aber auch.17 Gommerläufe sind es inzwischen geworden.«Den ersten Lauf absolvierte ichohne einen Meter Training. Als Gommerlief man einfach den Gommer», lacht er.«Ich trainierenach Lustund Laune»Nun ist letzterer, der Lauf, so eigenwilligwie seine Läufer. «Ich lief 15 Gommerläufebei schlechtem Wetter. In Blitzingen war eskalt, in Oberwald fegte die ‹Guggsa› wieein ausgewachsener Schneesturm. DieSkier klebten, denn wachsen kann man beidiesen wechselnden Verhältnissen nichtrichtig», erzählt Garbely.Auf die Skatingskier kommt jetzt nur nochAbfahrtswachs. Klaus Garbely trainiert regelmässig,um der Fitness willen, aber «immernach Lust und Laune». Die fünf Skatingschrittehat er sich selber beigebracht:Fünf Saisons feilte er an den verschiedenenRhythmen, symmetrisch, asymmetrisch,langes Gleiten. Er kontrollierte Puls undspürte so heraus, wie er das Rennen angehenwollte.Am Anfang war der SkiNoch heute lacht er über seine ersten Gehodereben Gleitversuche auf der Loipe.Klaus Garbely, dazumal 10-jährig, startetean Familienrennen. «Teilnehmen ging überalles. Ungeachtet dessen, ob man langlaufenkonnte oder nicht.» In der Schulehätten sie ebenfalls das Langlaufen geübt.Wer welche besass, zog die Langlaufskieran. Die anderen ruckelten unverdrossenmit den Abfahrtsskiern im Schlittschuhschrittnach Münster und zurück.Lokführer Klaus Garbely: «Ein gut präparierter Ski ist der halbe Lauf.»Später freilich, im Skiclub Obergoms, gingsmit richtigen Langlaufskiern ringer. Dennochhat Klaus Garbely eine Rennkarrierean den Nagel gehängt. «Ich habe kein Talenterkannt», sagt er von sich.Erprobtes statt ExperimenteSo wurden die Gommerläufe zum persönlichenWettrennen mit und gegen sich: «Ichsage mir jedes Jahr bewusst: langsam starten.Dann hänge ich mich an einen, denich kenne, mein Ehrgeiz treibt mich an undab Ulrichen ists ein Krampf», spasst er.Auf die Theorien vom Ernähren vor demWettkampf pfeift der Skater. «Das essen,was man gewohnt ist. Ich esse am WettkampfmorgenBrot mit Butter und Konfitüre,wie ich das morgens immer tue.» Ein-mal, am Jungfraumarathon, hat Garbelyexperimentiert: Er ass einen Teller Spaghetti.Das ging drei Kilometer lang gut. «Danachmusste ich aufgeben. Mir war übel.»Am 22. Februar 2009 will er es noch einmalwissen. Er wird sich in Blitzingen erneutsagen: «Langsam starten.»Mit der Bahn ins ZielImmer gut in Form ist die Matterhorn GotthardBahn: Als fahrende Tribüne begleitet sie den GommerlaufJahr für Jahr von Blitzingen nach Oberwald.Die Reisenden im Extrazug fahren bequem mit derSpitze mit. Die Platzzahl ist beschränkt.


einfach retour · 8Ein Kopfsalatfährt selten alleinDie Matterhorn Gotthard Bahn liefert alle Jahre 50 000 Tonnen Güter von Visp nach Zermatt.Der neue Güterterminal Bockbart Visp wird zum attraktiven Logistikcenter für Transporteure.Gut für alle GüterDas soll bis 2012 ändern: Auf dem GebietBockbart, nahe der Automobilkontrolle,baut die Matterhorn Gotthard Bahn fürrund 23,5 Mio. Franken auf 15 400 Quadratmeterneinen neuen Güterterminal.«Visp West liegt nahe der Autobahn undstrategisch optimal für den Güterverkehrim Oberwallis», sagt Projektleiter EgonGsponer.Im neuen Logistikcenter der MatterhornGotthard Bahn können alle Güterartenumgeschlagen werden: Einzelwagenladungen,Stückgutsendungen, Wechselbehälter-Transportsysteme (Normalcontainer oderKopfsalat auf ReisenIn der Verteilzentrale in Bern läuft der Betrieb nachGeschäftsschluss auf Hochtouren: Bis 01.30 Uhr frühliegen die bestellten Lebensmittel für die Coop-Filialenversandbereit in Transportcontainern. Der frischeKopfsalat, der um 8 Uhr im Kühlregal der VerkaufsstelleZermatt liegt, fährt zusammen mit anderenWaren um 2 Uhr in einem Extragüterzug von Bernnach Brig. Von dort transportieren Lastwagen dieContainer für die Verkaufsstelle Zermatt bis um5 Uhr auf den Güterbahnhof Visp, wo sie erneut aufdie Bahn verladen werden. Um 05.32 Uhr verlässtder MGBahn-Güterzug den Terminal. Er trifft um06.33 Uhr in der Güterhalle Zermatt ein. Bis um7 Uhr werden die Container entladen und auf Elektromobilenin die Verkaufsstelle geliefert. Um 8 Uhrliegen jene frischen Kopfsalate bereit, die der Gemüseproduzentfür Coop kaum acht Stunden zuvor inBern angeliefert hat.Ein Rangiermitarbeiter der Bahn steuertden Umlad der Kühlcontainer auf dieBahn.


einfach retour · 9Projektleiter Egon Gsponer inspiziert das Gelände Bockbart in Visp West.ATCS-Container); es wird eine Mineralöl-Umpumpstation haben und eine grosszügigeFahrzeugverladerampe.Offen für TransporteureAushängeschild wird die gedeckte Güterhallemit integrierter Revisionsgrube undLastwagen-Andockstellen. Sie wird auf300 Quadratmetern auch Drittkunden undanderen Logistikdienstleistern offenstehen.Vor der Güterhalle steht zudem ein 20-Tonnen-Portalkran. Auf dieser Güterplattformkann künftig so zirka alles umgeschlagenwerden, was den Weg insOberwallis findet. «Wir wollen noch mehrGüter auf die Bahn bringen», bekräftigtEgon Gsponer.Im Frühjahr 2009 soll die Baubewilligungvorliegen. Noch sind fünf Einsprachen hängig.Die Anrainer hegen Bedenken wegendes Lärms. «Die Bahn fährt leiser als grosseLastwagen auf der Strasse», ist Egon Gsponerüberzeugt.Grosskunden wie Migros und Coop zählen auf die Bahn.Sie bringt die Frischware nach Zermatt.Baustoffe für NeatAuf der Neat-Baustelle Sedrun sind die Güterdienstleistungender Matterhorn Gotthard Bahn gefragt:Die Bahn liefert Baustoffe wie zum Beispiel Zementfür die tägliche Betonherstellung, Betriebs- undSprengstoffe sowie Armierungs- und Konstruktionsstahl.Insgesamt 50 000 Tonnen Baustoffe fährt dieBahn jährlich von Disentis nach Sedrun. Zum Vergleich:Ebenso viele Tonnen Güter transportiert dieBahn nach Zermatt.In Visp werden die Güterzüge neu formiert.


einfach retour · 10Die Kunst des perfekten SkisEin Künstler baut Skier. Das fährt sich besser als nur schön. Nicht nur, weil die Zai-Skier die Kraftder Bündner Bergwelt in sich tragen.Simon JacometDer 45-jährige Disentiser liess sich nach einemKunststudium in Florenz zum Skilehrer und Skiexpertenausbilden. Nach Jahren in der Ausbildung widmeteer sich der Skientwicklung und wirkte u.a. beiVölkl und Salomon führend mit. 2003 eröffnete ermit Investoren eine Manufaktur in Disentis. Zai istromanisch und bedeutet «zäh».«Carving war überfällig», sagt er, der dasThema Ende der 80er-Jahre angeschobenhat.Innen und aussen formvollendet schön: Simon Jacomet und seine Zai-Skier.StichwortHausberg Caischavedra bleibt immer gut.Paradepisten Die Walliser Gletschergebiete inZermatt und Saas-Fee sind ein Erlebnis.Die erste Bahnfahrt Mein Vater arbeitete bei derdamaligen Furka-Bahn. Als Kind fuhr ich oft nachBrig. Heute steige ich mit meinen Kunden gerne inden Glacier Express.Skitests Unbedingt! Vielleicht schätzt man denCharakter eines Skis – oder eben nicht.Simon Jacomet, 45, geht ungern Kompromisseein. Als Künstler treibt ihn sein Sinnfür vollendete Formen an, als Skilehrer suchter nach dem perfekten Ski und als Erfindertüftelt er mit Materialien, die man so nichtin einem Ski vermuten würde: Einer seinerZai-Skier besteht in seinem Kern aus Gneisaus Andeer.Dem Carving voraus«Dank einer neuen und patentiertenTechnologie lässt sich der Steinkern biegen»,erklärt der Disentiser Skibauer. Jacometgilt als Vordenker des Carving-Skis.Der Ski lebtVor mehr als zehn Jahren zog er sich vonder Skilehrerfront einstweilen zurück. «Ichwollte etwas eigenes machen und dabeidie Skitechnik vorantreiben», sagt er. Warenes die Lernjahre bei Salomon und derAbstecher im RTC-Team, die ihn zum Ski-Bauer machten? «Nicht nur. RTC ist alshervorragender Ski eher in der Carving-Nischepositioniert. Zai interpretiert das Skifahrenganzheitlicher; Carving ist nur einTeil davon. Die Zai-Skier laufen lebendigund anwenderfreundlich», sagt Jacomet.Auf dem Papier erklärt sich das so: Um einenCarving-Ski optimal zu fahren, sollteman die Carving-Technik in den Beinenhaben. Zai hingegen erlaubt Skifahrern jederKönnerklasse enge und weite Schwüngeoder Spuren zu zeichnen; das im Tiefschneeund auf der Piste. «Für mich bliebauch die Buckelpiste immer ein Thema»,fügt der Designer an.Ein Ski von WeltZai-Kunden – pro Jahr setzt die Manufakturan die 700 bis 800 Skier ab, das günstigstePaar inklusive Bindung, Carbon-Stöckenund exklusivem Skisack zu 3300Franken – reisen eigens aus Amerika undder ganzen Welt an. Skifahrer Franco Cavegnwechselte nach seiner Weltcupkarrierezu Zai und Antonio Banderas, derspanische Schauspieler, hat sich gleich dreiPaar gekauft.


einfach retour · 11Die Matterhorn Gotthard Bahn gratuliert denGewinnerinnen und Gewinnern des Rätsels im«einfach retour» 1/08. Medea Augsburger-Gentinetta,Naters; Marianne Garbely, Reckingen; Elvira Anthamatten,Visp; Lothar Brunner, Naters; Lia Zenhäusern, Bürchen; LizKonan, Glis; Maximiliane Escher, Termen; Dr. Pedro Galliker,Andermatt; Ida Roten, Ried-Brig; Daniel Sarbach, Brigerbad;Jörg Schindler, Kurort Berggiesshübel (D); Ruth Schädler,Visp; Anneliese Thiem, Horgen; Sr. Petra Marzetta, Brig;Christine Hart, Hausham (D); Rosmarie Walker, Andermatt;Brigitte Henseler, Bitsch; Willy Sterren, Baltschieder; WaltherColette, Glis; Marcel Kronig, Zermatt.Diese Angaben sind ohne Gewähr.Lösung zu «einfach retour» 1/08Naturwonne AlbulaGlacier Express: Auf der Albula-Strecke im UNESCO-Welterbe.Ein Bahntraum von einer Strecke ist die Albula-Linie,auf der auch der Glacier Express Away-Angebot «Winterzauber Glacier Ex-Ein ausgesuchtes Vergnügen ist das Railverkehrt.Beide, Bahn und Berglandschaft, press»:stehen seit dem 7. Juli 2008 als «Rhätische Zwischen Kurven und ergreifenden Ausblickengeniessen die Reisenden einen frischBahn in der Landschaft Albula/Bernina» aufder Welterbeliste der UNESCO.zubereiteten Lunch der Extraklasse.Die mehr als 100-jährige Bahnstrecke ist www.railaway.chbezüglich Bautechnik und Linienführungeine Meisterleistung und bildet in Harmoniemit der Natur ein weltberühmtes Paradestückder Bahnpionierzeit.Fahrt mit allen SinnenAn Bord des Glacier Express zwischen Churund St. Moritz lässt sich das neue UNESCO-Welterbe und der Zauber dieser spektakulärenLandschaft bestens entdecken.1. Preis: 2 5-Tages-Erlebnis-Card-Pässe im Wert von je Fr. 175.–, 2. Preis: 2 3-Tages-Erlebnis-Card-Pässe im Wert von je Fr. 125.–3. Preis: 2 2-Tages-Erlebnis-Card-Pässe im Wert von je Fr. 95.–, 4.–20. Preis: Baseball-Cap Gornergrat Bahn im Wert von je Fr. 9.–.Einsendeschluss: 27. Februar 2009. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.Einsenden an: Matterhorn Gotthard Bahn, «einfach retour», Nordstrasse 20, 3900 Brig. E-Mail: info@mgbahn.ch, Betreff: einfach retour.


einfach retour · 12Ich und meineMatterhorn Gotthard BahnEin Besuch, wo die Eisenbahnwagen zu Hause sind: Die Depots und Werkstätten der Matterhorn Gotthard Bahnstanden an einem Oktobertag allen offen. Bahnversierte, Fans und Familien blickten hinter das Bahnmetier.An die 2500 Begeisterte nahmendie Gelegenheit wahr, einenSamstag lang im Bahndepot derMatterhorn Gotthard Bahn im Glisergrundhinter die Welt derSchienen und Maschinen zu blicken.Anlass für den Tag der offenenTüre war ein Jubiläum: DieMatterhorn Gotthard Bahn feierteals solche ihr fünfjähriges Bestehen.Mini und MaxiMinizüge begeisterten die Jungen,maximale Technik fesseltedie Ältern unter den Besucherinnenund Besuchern. Zwischenmodernsten Bahnwagen und ausgestelltenLokomotiven erfuhrendie Gäste vieles über das aktuelleBetriebsgeschehen. Zum Beispiel,dass die Matterhorn GotthardBahn täglich mit 320 Zügen unterwegsist; dass 2007 genau5,67 Mio. Personen an, die 112Mio. Kilometer mit der Bahn zurückgelegthaben; dass 90 Lokführerund 60 Zugbegleiterinnenund -begleiter sich von 4.10 Uhrbis 00.40 Uhr den Dienst teilenoder etwa, dass die MatterhornGotthard Bahn elf Bahnhöfeganzjährig und vier weitere in Gemeinschaftmit Partnern bedient.Die täglich verkehrenden 320 Züge wollen gewartet sein.Die Reisenden der Matterhorn Gotthard Bahn liessen es sich nicht nehmen, die Bahnwagen auf Herz und Nieren zu inspizieren.


einfach retour · 13Von Bahn zu Bahnins BadMit einem Pass in fünf Skigebiete.Die Skigebiete Winterhorn undRealp, Gemsstock und Nätschensowie Sedrun-Oberalp und derSnowpark Valtgeva bieten imWinter einen gemeinsamen Skipass,der in allen fünf Skigebietengilt. Die Zugfahrt mit der MatterhornGotthard Bahn zwischenDisentis/Sedrun–Andermatt–Göschenenund Niederwald (Goms)ist inbegriffen. Neu im Winter2008/09: Im Bad Sedrun erhaltendie Bahnreisenden 20 ProzentErmässigung auf Einzeleintritte(ohne Wellness). Ein 6-Tages-Skipassfür einen Erwachsenen kostetbeispielsweise 244 Franken,für Kinder von 6 bis 12 Jahren121 Franken.Glacier Express im SchneeImmer beliebter:Der Glacier Express verkehrt noch öfters.Erstmals verkehren im Winterzwei Glacier-Express-Kompositionenpro Tag und Richtung zwischenZermatt und St. Moritz beziehungsweisezwischen Churund Visp. RhB und MatterhornGotthard Bahn beschaffen imHinblick auf die neue Sommersaisonzudem für CHF 20 Mio.zwei neue Panoramazüge, sodassab Sommer 2009 im Glacier Expressausschliesslich moderne Panoramawagenim einheitlichenGlacier-Express-Look im Einsatzstehen werden.Schlitten aufTrendfahrtBei jedem Wetter richtig:Schlitten fahrenam Gornergrat.Vom Rotenboden auf 2819 mü. M. führt die Schlittenpiste übereine Höhendifferenz von 237 Meternach Riffelberg. Noch einmalund noch einmal – das mögenKinder. Deshalb erlaubt die Schlitten-Tageskartedie An- und Rückfahrtmit der Gornergrat Bahn abZermatt und ihre unlimitierte Benützungvon Riffelberg nachRotenboden. Bei der Station Rotenbodenwerden Schlitten vermietet.Die Schlittelbahn ist jenach Schneeverhältnissen vonMitte Dezember bis Mitte Aprilgeöffnet.Online-TicketSchnell, bequem undohne Anstehen:MGBahn führt 2009Online-Tickets ein.Ab 2009 werden die Kundenonline ihre Tickets für Fahrtenmit der MGBahn sowie derenProdukte kaufen können. In einemzweiten Schritt sollen Buchungenbzw. der Ticket- undder Produktverkauf der GornergratBahn sowie des Glacier Expressebenfalls online verfügbarsein.www.gornergrat.ch/winter


einfach retour · 14«Die Wagen der Matterhorn Gotthard Bahn sindtechnisch anspruchsvoll»Der Bahnunternehmer Peter Spuhler über die Matterhorn Gotthard Bahnals Stammkunde, Innovationen und die Triebkraft von kleineren Bahnen.Peter Spuhler, Ihnen fliegen trotz Krisedie Aufträge ins Haus. Was stimmt Siezuversichtlich?Durch die Finanzkrise ändert sich kurzfristigfür unsere Exporttätigkeit nichts. ImMoment ist unsere Auftragslage gut. Siegarantiert uns in den kommenden Jahreneine Grundauslastung. Der Zeithorizont inunserer Branche ist länger als beispielsweisein der Konsumgüterindustrie, d.h., allfälligeAuswirkungen eines Wirtschaftsabschwungeswerden sich erst späterbemerkbar machen. Tritt allerdings ein längererwirtschaftlicher Abschwung ein,kann sich dies auch auf Stadler auswirken.Der momentan hohe Frankenkurs gegenüberdem Euro ist für uns längerfristignachteilig.Sie stiegen als Betriebsökonom HSGins Eisenbahngeschäft ein. Weshalbdie Bahn?Beim Bahnbau geht es um ein fassbaresProdukt, dessen Baufortschritt täglichsichtbar wird. Diese Arbeit und dieBranche haben mich sofort fasziniert,als ich 1987 bei der damaligen StadlerFahrzeuge AG eintrat. Auch dieTechnik, die bei der Konstruktionvon Eisenbahnfahrzeugen zur Anwendungkommt, hat mich immerbegeistert.1989 erhielt ich die Chance, diese Firmamit damals 18 Mitarbeitenden zuübernehmen. Da es immer meinWunsch war, Unternehmer zu werden,packte ich die einmalige Gelegenheit.Sie führen heute 2000 Leute,begannen einst mit 18: Wie bautman einen Konzern auf, der auf einigewenige Abnehmer fokussiert?Im In- und vor allem auch im Ausland existierennicht mehr so wenige Abnehmerwie vor 20 Jahren. Die Liberalisierungder Bahn hat neue Kundenauf den Markt gebracht und damit neueMöglichkeiten eröffnet. Wir haben vonBeginn weg auf Innovation und Export gesetzt.Innovation ist nötig, um die Wettbewerbsfähigkeitzu erhalten. Unser Lohnniveauist zu hoch, als dass wir über denPreis konkurrenzieren können. Wir hebenuns über die Innovation von unseren Konkurrentenab. Der Export ist entscheidend:Der Binnenmarkt Schweiz istzu klein, um mittel- und langfristigStadler Rail konstant auszulasten.Ihre ersten Erfolge feierten Sie mitkleinen Bahnen. Begünstigte dies spätereGrossaufträge von den SBB?Einer unserer ersten Aufträge waren dieShuttle-Züge Täsch–Zermatt der damaligenBVZ. Diese wie auch andere Kundender ersten Stunde haben uns immer dieStange gehalten. Solche Aufträge habenden Innovationsgeist gefördert.Sie produzierten dieneuen KOMET-Triebzüge.Welchen Stellenwertnimmt dieser Auftragin Ihrem Portfolioein?Das Auftragsvolumen von42 Mio. Franken ist sehr bedeutendfür unseren ProduktzweigTailor-Made-Fahrzeuge(massgeschneiderteZüge, Anm. d. Red.).


einfach retour · 15Im Vergleich zu grösseren Serien mag eszwar eher klein sein, doch in Bezug auf dietechnische Herausforderung erreicht dieserAuftrag mindestens dasselbe Niveau wiegrosse Serien. Bei den Tailor-Made-Fahrzeugenmüssen wir auch künftig besteTechnik auf hohem Niveau anbieten.«Die Shuttle-ZügeTäsch–Zermatt habenunseren Innovationsgeistgefördert»Was unterscheidet die Wagen derMGBahn von anderen Bahnen?Sie sind technisch anspruchsvoller, da siezusätzlich einen Zahnradantrieb und einekomplexere Steuerung besitzen. Auch diegeringe Fahrzeugbreite ist eine technischeHerausforderung, die wir gerne lösen. DerKOMET-Triebzug der MGBahn weist vieleInnovationen mit hohem Kundennutzenauf. Die kleineren Bahnen waren beimKundennutzen immer führend und habenfür die SBB vielfach den Weg geebnet.Sind bei den Zahnrad-MeterspurbahnenTechnologiesprünge denkbar?Es sind viele Elemente des Gelenktriebwagensin den KOMET eingeflossen. DerKOMET besitzt alle Komfortelemente heutigerTriebzüge. Insofern ist er mit denGelenktriebwagen und dem FLIRT, demflinken, leichten, innovativen Regional-Triebzug, zu vergleichen.Die MGBahn setzt auf Triebzüge –spurt sie einen Trend vor?Es hat in den letzten Jahren bei den meistenBahnen eine eindeutige Tendenz inRichtung Triebzüge gegeben.Wie lange dauert es von Auftrag biszur Auslieferung eines Zuges?Wir haben für unsere Kunden Arriva undVeolia in Holland sehr anspruchsvolle Aufträgevon der Vertragsunterschrift über dasEngineering bis zum fertigen Zug in der Rekordzeitvon 12 Monaten abgewickelt. Allerdingsstützen wir uns bei diesen Fahrzeugenauf Erfahrungen von früherenSerien ab. Wird ein komplett neuer Zugkonstruiert, dauert das Engineering längerund die entsprechende Zeitspanne kannohne weiteres zwei Jahre betragen.Stadler-Rail-CEO Peter Spuhler: «Aus dem harten Verhandlungsmarathon mit demMGBahn-Management ergab sich eine tiefe Freundschaft.»Sie sind auch schon mit der MGBahngereist.Ja, ein Glas Wein im Glacier Express, Skifahren auf dem Gornergrat ist einfach toll;die Landschaften sind wunderschön.Wie nehmen Sie das Walliser Unternehmenwahr?Sehr positiv. Das Angebot nach Zermatt istseit der Eröffnung des Lötschberg-Basistunnelshervorragend. Der Glacier Expressist ein absoluter Premium-Zug punktoKomfort und Service. Aus einem hartenVerhandlungsmarathon, den wir mit demMGBahn-Management geführt haben, ergabsich eine tiefe Freundschaft. DieMGBahn hat eine einzigartige Firmenkulturund arbeitet sehr professionell. Das Einzige,was ich bis heute nicht verstehe, ist,dass wir Ostschweizer als «Üsserschwiizer»bezeichnet werden …Ihre Wunsch-Zugreise?Mit dem Zug Kanada oder durch die Anden.Peter SpuhlerDer SVP-Nationalrat und HSG-Ökonom Peter Spuhler,49, kaufte 1989 die Stadler Rail und baute siezum Milliardenkonzern auf. Für die Matterhorn GotthardBahn fertigte sein Unternehmen u.a. die ShuttlezügeTäsch–Zermatt. 2009 liefert Stadler Rail erneutPanoramazüge für den Glacier Express im Wertvon 20 Mio. Franken aus.Fitnessfaktor Als ehemaliger Hockeyspieler undGrenadierkompanie-Kommandant betreibe ich nachwie vor regelmässig Fitnesstraining.Work-life-Balance Familie und Sport gleichen aus.Eishockey Als einstiger Hockeyaner stehen mir dieStadtzürcher Hockeyclubs ZSC Lions und GCK Lionsnahe.Unwiderstehlich gut Die Matterhorn GotthardBahn!

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