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ident Jahrbuch / 2009

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D 14749 F Sonderausgabe<br />

<strong>Jahrbuch</strong> 2007 <strong>2009</strong><br />

Das führende Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung & Identifikation<br />

Eine<br />

Branche •<br />

stellt sich vor<br />

Barcode (1D+2D) & Mobile IT-Systeme<br />

• Druck- & Kennzeichnungs systeme<br />

• Logistiksoftware & Integration<br />

• RFID-Systeme & Sensorik<br />

• AIM-D e.V. Mitgliederliste<br />

• Fachbeiträge & Glossar<br />

<strong>Jahrbuch</strong> Online<br />

www.<strong>ident</strong>.de


Das globale AutoID-Netzwerk<br />

für Forschung und Industrie mit Ausrichtung auf<br />

Barcodes, 2D Codes, RFID und Sensorik<br />

AIM-D, Mitglied im AIM-Global-Netzwerk, ist ein Industrieverband für Unternehmen und Forschungseinrichtungen<br />

in Deutschland, Österreich und Schweiz. AIM-Mitglieder sind mittelständische Unternehmen<br />

und internationale Konzerne. Sie bieten AutoID-Technologien und -Lösungen zum Einsatz der automatischen<br />

Kennzeichnung und Identifikation von Produkten und anderen Objekten, basierend auf Barcodes, 2D<br />

Codes, RFID und Sensorik. Wir zeigen auf Messen unser erfolgreiches AutoID-Live-Szenarium, das Tracking<br />

& Tracing Theatre, organisieren Gemeinschaftsstände und stellen Verbindungen zu anderen Marktakteuren<br />

her, auch zu Forschung, Politik und anderen Verbänden.<br />

Verband für Automatische<br />

Datenerfassung, Identifikation und Mobilität<br />

AIM-D e.V.<br />

Deutschland - Österreich – Schweiz<br />

Richard-Weber-Str. 29 · D-68623 Lampertheim<br />

Telefon +49 (0) 6206 131 77 · Fax +49 (0) 6206 131 73<br />

E-Mail info@AIM-D.de · Internet www.AIM-D.de<br />

www.<strong>ident</strong>.de<br />

Bild: www.photocase.de


Ein Wegweiser für die Anwender von Auto-ID<br />

Prozessoptimierung und Rationalisierung haben immer Konjunktur und das, sowohl<br />

in Zeiten einer boomenden Weltwirtschaft, als auch in Zeiten größerer gesamtwirtschaftlicher<br />

Herausforderungen. Aber was ist nun neu daran? Schon seit Jahren<br />

haben wir es doch mit der Globalisierung der Märkte zu tun und erhalten dadurch<br />

Zugang zu neuen und größeren Märkten, aber gleichzeitig auch eine Zunahme der<br />

Konkurrenzsituation. D.h. es ändern sich zwar die jeweiligen Rahmenbedingungen,<br />

in denen das wirtschaftliche Handeln vonstatten geht, aber die eigentlichen Unternehmensziele,<br />

Aufgaben und Erfolgsstrategien bleiben davon meist unberührt. Mit<br />

konsequentem und antizyklischem Handeln kann, z.B. durch die Leistungssteigerung<br />

von Systemen, der Verstärkung von Marketingaktivitäten, die Erschließung neuer<br />

Anwendungsgebiete und die Umsetzung innovativer Lösungsansätzen, die eigene<br />

Marktposition meistens verbessert werden.<br />

Auch wenn für <strong>2009</strong> noch keine verlässlichen Marktprognosen für die Auto-ID Branche<br />

vorliegen, so wird allgemein davon ausgegangen, dass das Wachstum noch<br />

erheblich über dem der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Europa liegen wird.<br />

Der BITKOM z.B. hat für das Jahr <strong>2009</strong> in Deutschland ein Wachstum im Bereich<br />

„IT- und Geschäftsprozess-Outsourcing“ von 7,2 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro<br />

prognostiziert. Ungefähr in dieser Größenordnung wird auch der Auto-ID Markt sich<br />

voraussichtlich in <strong>2009</strong> entwickeln. Aufgrund ihrer Größe kann die Auto-ID Branche<br />

leider nicht als Wachstumsmotor einer Volkswirtschaft dienen, aber sie kann als<br />

„Wegbereiter“ und „Wegweiser“ der zu erwartenden besseren gesamtwirtschaftlichen<br />

Entwicklung dienen.<br />

Das <strong>Jahrbuch</strong> der <strong>ident</strong> ist auch ein Wegweiser. Nun schon zum 10ten mal stellt das<br />

<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> erfolgreich den Lesern und Anwendern von Systemen der „Automatischen<br />

Datenerfassung und Identifikation“, einen aktuellen und informativen Querschnitt<br />

von Unternehmen aus der Auto-ID Branche vor. Dies wird in üblicher<br />

Weise, durch Fachbeitrage und vielseitige weitere Informationen umrahmt.<br />

Dabei stehen die Auto-ID Technologien wie z.B. Barcode-Leser und<br />

Drucker, RFID, Etiketten, Applikatoren, Sensorik, Logistiksoftware,<br />

Direktmarkierung, Datenfunk und Mobile IT-Systeme, als Basistechnologien<br />

der Prozessoptimierung, im Mittelpunkt der Betrachtung.<br />

Selbstverständlich werden auch eine Vielzahl von Informationen<br />

aus dem <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>, weiteren Lesern und Interessenten<br />

im Internet unter www.<strong>ident</strong>.de zur Verfügung gestellt.<br />

Mit freundlichen Grüssen<br />

Thorsten Aha<br />

editorial<br />

Thorsten Aha<br />

Chefredakteur <strong>ident</strong><br />

3<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


4<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Inhalt<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

UNTERNEHMENSPROFILE<br />

6 Atmel GmbH<br />

7 autoID systems GmbH<br />

8 B&M Auto-ID Systeme GmbH<br />

9 Balluff GmbH<br />

10 Bizerba GmbH & Co. KG<br />

11 Bluhm Systeme GmbH<br />

12 CASIO Europe GmbH<br />

14 CipherLap EMEA<br />

15 Citizen Systems Europe GmbH<br />

16 Contrinex GmbH<br />

17 Paul Craemer GmbH<br />

18 Deister electronic GmbH<br />

19 ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH<br />

20 EBV Elektronik GmbH & Co KG<br />

22 EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH<br />

23 Euro I.D. GmbH & Co. KG<br />

24 FEINWERK- UND DRUCKTECHNIK GMBH<br />

25 FEIG ELECTRONIC GmbH<br />

26 HARTING Electric GmbH & Co. KG<br />

27 Höft & Wessel AG – Skeye<br />

28 Honeywell Scanning & Mobility<br />

29 ICS International AG<br />

30 IDENTEC SOLUTIONS AG<br />

31 IdentPro GmbH<br />

32 Intermec Technologies GmbH<br />

33 Leuze electronic GmbH + Co. KG<br />

34 INTERTRADE A.F. AG<br />

36 Motorola GmbH<br />

37 Schreiner LogiData GmbH & Co. KG<br />

38 Psion Teklogix GmbH<br />

40 Siemens AG<br />

41 Fritz Schäfer GmbH<br />

42 Texas Instruments Deutschland GmbH<br />

43 Toyota Tsusho ID Systems GmbH<br />

44 Hans TURCK GmbH & Co. KG<br />

45 Vocollect, Inc. / Vocollect Europe<br />

46 Warok GmbH<br />

47 Wolke Inks & Printers GmbH<br />

48 X-<strong>ident</strong> technology GmbH<br />

49 Zebra Technologies Europe Limited


AIM-D<br />

50 AIM-Deutschland e.V. (AIM-D)<br />

Verband für Automatische Identifikation (Auto-ID), Datenerfassung und Mobile<br />

Datenkommunikation für Deutschland, Österreich und Schweiz<br />

53 AIM Mitgliederliste<br />

AIM-D repräsentiert über 160 Mitgliedsunternehmen und AIM-Allianzpartner<br />

58 AIM Allianzpartner<br />

Liste der Allianzpartner der AIM-D<br />

FACH BEITRÄGE<br />

68 RFID Standards <strong>2009</strong><br />

Aktuelle Normen für das Warenflussmanagement<br />

77 RFID Emblem<br />

„Wo RFID drin ist, soll auch RFID drauf stehen“<br />

80 Rückverfolgbarkeit durch smarte Verpackungen<br />

Zuverlässige RFID-Kennzeichnung von Verpackungen<br />

83 RFID und Datensicherheit<br />

Auszug aus der Studie: Datensicherheit bei RFID-Anwendungen<br />

86 Die Metastudie RFID<br />

Eine umfassende Analyse von Anwendungen, Nutzen und Hindernissen<br />

der RFID-Implementierung<br />

89 Produktschutz – Was ist, was war, was wird<br />

Entwicklungsperspektiven und Potentiale um Produktpiraterie<br />

92 RFID im Einzelhandel<br />

Großes Potenzial für einen optimalen Kundenservice<br />

94 RFID-Potenzialanalyse<br />

Wirtschaftlichkeit von RFID für komplexe interne und externe Logistikprozesse<br />

96 Roadmap für organische Elektronik<br />

Ausblick auf den Markteintritt für gedruckte Elektronik bis 2020<br />

98 Data Matrix ECC 200 auf den Punkt gebracht<br />

Der Vorteil des Data Matrix Codes ist nicht nur auf dem Papieretikett zu finden<br />

sondern insbesondere in Verbindung mit dem Direct Part Marking<br />

102 Prüfen von Strichcodes und 2D Codes<br />

Fehlerminimierung durch Strichcodeprüfgeräte und 2D Code Prüfgeräte<br />

106 Das Standard-WMS<br />

Funktionale Unterstützung der Prozesse im Lager<br />

RUBRIKEN<br />

03 EDITORIAL<br />

67 TERMINE <strong>2009</strong><br />

109 AUTO-ID GLOSSAR<br />

115 IMPRESSUM<br />

Ausgabe 1 – 16.02.<br />

Mobile Terminals<br />

Barcodedrucker<br />

Lagerverwaltungssysteme<br />

Lokalisierungstechnologie (RTL)<br />

Ausgabe 2 – 23.03<br />

Industrie Scanner<br />

RFID-Reader<br />

2D Codes<br />

Drucken & Applizieren<br />

Ausgabe 3 – 21.04<br />

RFID-Systeme<br />

Datenfunk<br />

Polymer-Elektronik<br />

Direktmarkierung (DPM)<br />

Ausgabe 4 – 08.06.<br />

Etikettendruck (Barcode & RFID)<br />

Mobiles Arbeiten<br />

Near Field Communication (NFC)<br />

Zeiterfassungsssyteme<br />

Ausgabe 5 – 07.09.<br />

Lesesyteme (Reader & Gates)<br />

Kommissionierung<br />

Warehouse Management<br />

Dokumentenmanagement<br />

Ausgabe 6 – 19.10.<br />

Vision-Systeme<br />

Sensorik<br />

Spezialetiketten<br />

Industriedrucker<br />

Ausgabe 7 – 23.11.<br />

Mobile Datenerfassung<br />

Artikelsicherung (EAS & RFID)<br />

Voice-Systeme<br />

Barcode Kennzeichnung<br />

* Themen unter Vorbehalt<br />

Das <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong><br />

im Internet<br />

www.<strong>ident</strong>.de<br />

inhalt 5<br />

Themenplan <strong>ident</strong> <strong>2009</strong>*<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

6<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Atmel<br />

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Security- und RF/<br />

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Automotive-Bauteile sind weitere Produkte<br />

in Atmels Portfolio. Der Hauptsitz<br />

der 1984 gegründeten Atmel Corpora-<br />

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befindet sich in San Jose (USA/Katuer<br />

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mit Produktionsstätten in<br />

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Nordamerika und Europa.<br />

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Früher bekannt unter den Namen Tele-<br />

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seit mehr als 10 Jahren auf dem<br />

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Gebiet RFID tätig und Marktführer für<br />

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innovative Lösungen im Low-Frequencyodio<br />

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Bereich (125/134 kHz).<br />

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So erreichen Sie uns:<br />

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Mustermann Straße 2-5<br />

44858 Musterort<br />

Tel.: 05265/125366<br />

Fax: 05265/125366<br />

info@lorem-ipsum.de<br />

www.lorem-ipsum.de<br />

® - und CryptoRF ® für Anwendungen aller Art<br />

Atmel bietet alle notwendigen Komponenten für ein komplettes RFID-System, von preisgünstigen Standard-Identifikations-ICs bis<br />

hin zu hochwertigen Bauteilen für höchste Sicherheitsansprüche. Einfache Handhabung, perfekte Abstimmung der Bauteile aufeinander<br />

und weitreichende Applikationsunterstützung ermöglichen unseren Kunden schnelleres, unkomplizierteres Design. Verschiedene<br />

Frequenzen und Sicherheitskonzepte erlauben Flexibilität für Anwendungen aller Art.<br />

Atmels IDIC- und CryptoRF-Produktpalette<br />

umfasst:<br />

� 134-kHz-LF-IC für Tier-Identifikation<br />

(ISO 11784/85)<br />

� 125-/134-kHz- und 13,56-MHz „Readwrite“-Produkte,<br />

die sich je nach<br />

Kundenwunsch flexibel konfigurieren<br />

lassen (Modulation, Bitrate, Password<br />

etc.) und Schutz bieten gegen<br />

Missbrauch<br />

� Derivate für unterschiedlichste Assembly-Anforderungen<br />

(Micromodule,<br />

Atmel ist seit EPC-Gründung aktives<br />

Mitglied und wird Produkte einführen,<br />

die EPC- und ISO/IEC 18000-kompatibel<br />

sein werden.<br />

Die ICs sind je nach Produkt als Wafer,<br />

vereinzelt im Tray oder als Mikromodul<br />

erhältlich. Additiv sind mit der neuesten<br />

Generation auch Mikrochips mit grossen<br />

Gold-Kontaktflächen für die direkte<br />

Montage der Spulendrähte verfügbar.<br />

Als komplettes RFID-Produkt bietet Atmel<br />

wiederbeschreibbare Transponder<br />

Aluminium-, Gold- oder Nickel-Gold- an.<br />

Pads)<br />

� 125-/134-kHz-/13,56-MHz-Bauteile<br />

mit Lese/Schreibfunktion und erweitertem<br />

Speicher (bis 64 kBit in 16<br />

Zonen) für industrielleAnwendungen<br />

(Anticollision,<br />

verschiedene<br />

Datenraten und<br />

Modulationen)<br />

Kontinuierlich werden laufende Produkte<br />

den Anforderungen des Marktes angepasst,<br />

wobei die Kompatibilität zum<br />

Vorgänger-Produkt stets gewährleistet<br />

ist. Neue Technologien ermöglichen den<br />

Einsatz in immer kleineren Transponder-<br />

Gehäusen, die Verringerung der Stromaufnahme<br />

erhöht die Schreib- und Lese-<br />

Reichweite.<br />

-Produkten<br />

bietet Atmel flexible, skalierbare RFID-<br />

Security-System-Lösungen für Brandprotection,<br />

Zugangskontrolle, elektronische<br />

Geldbörse, Ticketing, Loyalty Cards,<br />

Kopierschutz, Produkt-Authentifizierung,<br />

Tier<strong>ident</strong>ifikation usw.<br />

� 125-/134-kHz- und 13,56-MHz-RFID-<br />

ICs mit Lese-/Schreibfunktion und<br />

Crypto-Verschlüsselung für höchste<br />

Sicherheitsanforderungen (Authentifizierung/Encryption)<br />

� Innovative Reader-ICs für HF und LF<br />

� Bauteile zur Erhöhung der Sicherheit<br />

sowohl auf der Seite des Readers als<br />

auch auf der Seite des Lesegeräts<br />

Eine breite RFID-Produktpalette, kontinierliche<br />

Produktpflege und -Weiterentwicklung<br />

sowie kundenspezifische Applikationsunterstützung<br />

machen Atmel zu<br />

Ihrem zuverlässigen Partner für aktuelle<br />

und zukünftige RFID-Designlösungen.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Atmel<br />

(in Deutschland)<br />

Theresienstraße 2<br />

D-74072 Heilbronn<br />

Tel./Fax 0 7131 67-0/ -23 40<br />

www.atmel.com<br />

www.atmel.com/products/RFID<br />

rfid@atmel.com


autoID systems GmbH<br />

Leistungsprofil<br />

Die autoID systems GmbH ist ein junges<br />

Unternehmen, das 2007 als Joint-Venture<br />

von der Georg Kohl Holding GmbH +<br />

Co. KG und Dr. Michael Groß gegründet<br />

wurde. Die Mitarbeiter bringen eine mehr<br />

als 20-jährige Erfahrung für datenbankbasierte<br />

EDV-Lösungen mit.<br />

Das Unternehmen ist spezialisiert auf<br />

Konzeption, Entwicklung und Implementierung<br />

von autoID-Lösungen. In eigenen<br />

Fertigungsumgebungen entwickeln und<br />

produzieren wir Standard- und elektronisch<br />

sowie drucktechnisch individualisierte<br />

Transponder. On-metal-Etiketten,<br />

Hochtemperatur- oder kunststoffummantelte<br />

Transponder gehören ebenso<br />

zum Angebot wie Klebeetiketten, Logistikvordrucke<br />

und papiergebundene<br />

Lösungen für alle führenden RFID-Drucker.<br />

Zum Einsatz kommen, je nach<br />

Kundenanforderung, Inlays in allen verfügbaren<br />

Bauformen und Technologien,<br />

von Niederfrequenz (125-134 KHz) über<br />

Hochfrequenz (13,65 MHz) bis zu Ultra-<br />

Hochfrequenz (868-940 MHz).<br />

Basis unserer Komplettlösungen ist die<br />

RF-Box, unsere Plug and Play Software,<br />

mit der RFID-Geräte einfach und kostengünstig<br />

in betriebswirtschaftliche EDV-<br />

Anwendungen integriert werden. An die<br />

RF-Box können Lese- und Schreibeinrichtungen<br />

sowie digitale und analoge Ein-<br />

und Ausgangsmodule seriell, per Ethernet<br />

oder über Bussysteme angeschlossen<br />

werden. Aufbauend auf der RF-Box<br />

bieten wir Standardsysteme für verschiedene<br />

Branchen an, die nicht nur Software,<br />

sondern auch Transponder sowie mobile<br />

und stationäre Lesegeräte umfassen.<br />

Darüber hinaus realisiert die autoID<br />

systems kundenangepasste Speziallösungen.<br />

Unseren Kunden stehen wir<br />

bereits bei der Analyse ihrer Anforderungen<br />

zur Seite. In eigenen Versuchseinrichtungen<br />

loten wir die Möglichkeiten für<br />

den Einsatz von Identifizierungssystemen<br />

kundenindividuell aus. Erst nach erfolgreichem<br />

Test setzen wir unsere Hard-<br />

und Softwarekomponenten in den Projekten<br />

unserer Kunden ein. Während<br />

des Echtbetriebs bieten wir Wartung und<br />

Support für einen sicheren Einsatz der<br />

Systeme an. Dank unseres weltweiten<br />

Partnernetzes können wir Standorte im<br />

In- und Ausland betreuen.<br />

Unsere Produkte und Dienstleistungen<br />

finden in verschiedenen Branchen<br />

Anwendung:<br />

• Bauteileverfolgung<br />

Spezielle on-metal-Transponder werden<br />

eingesetzt, um Bauteile in Fahrzeugen<br />

<strong>ident</strong>ifizieren zu können. Mittels dieser<br />

Spezialtransponder werden die Bauteile<br />

gekennzeichnet und mit ihren zugehörigen<br />

Attributen, wie bspw. Produktionsort<br />

und -datum gespeichert. Diese<br />

Informationen können mit einem eigens<br />

programmierten Handheld-Lesegerät<br />

bequem ausgelesen werden, ohne die<br />

Bauteile ausbauen zu müssen.<br />

• Catering Supply Chain<br />

Als Partner eines Verbundprojektes<br />

mit Airbus, EADS, B&W sowie verschiedenen<br />

Hochschul- und Fraunhoferinstituten<br />

entwickelt die autoID<br />

systems GmbH ein System zur Optimierung<br />

der Catering supply chain<br />

im Luftverkehr. Unsere RF-Box dient<br />

dabei als zentrale Datendrehscheibe.<br />

• Container Tracking<br />

Beim Container Tracking werden die<br />

Standorte von Sammelbehältern, Sendungen<br />

und Fahrzeugen über eine spezielle<br />

ID-Box verfolgt. In Satellitenbildern<br />

und Karten lassen sich die Standorte<br />

visualisieren.<br />

unternehmensprofile 7<br />

• Holz Supply Chain<br />

Basierend auf der RF-Box wurde ein<br />

System zur Verfolgung der Holz supply<br />

chain vom Wald bis zum Sägewerk<br />

implementiert, das sämtlichen Branchenstandards<br />

gerecht wird. Zur Kennzeichnung<br />

der Stämme werden nagelförmige<br />

Transponder ins Holz geschlagen,<br />

so dass die Informationen mittels<br />

RFID-Technologie übe rtragen werden<br />

können. Die Lösung wurde in den USA<br />

mit dem Computerworld Award 2005<br />

für „Innovations in manufacturing“ ausgezeichnet.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

autoID systems GmbH<br />

Heilbronner Straße 26<br />

74366 Brackenheim<br />

Tel.: +49 (0) 7135 / 99 15 44<br />

Fax: +49 (0) 7135 / 99 15 49<br />

E-Mail: p.fetsch@autoID-systems.com<br />

www.autoID-systems.com<br />

Kontakt: Peter Fetsch, Vertriebsleiter<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

8<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

B&M Auto-ID Systeme GmbH<br />

B&M bietet auf Grundlage der offenen<br />

Middleware DATAKEY mobile Lösungen<br />

für die flexible Anbindung von RFID- &<br />

Barcode-Datenerfassungsgeräten und<br />

Etikettendruckern an ERP-Systeme wie<br />

SAP ® , Microsoft Dynamics NAV ® , Infor ® ,<br />

Movex ® , Semiramis ® u.a. Die offene<br />

Hard- und Software-Strategie und die<br />

ausschließliche Verwendung von Standards,<br />

wie z.B. Cisco-WLAN-Knoten,<br />

haben sich in allen Projekten bewährt.<br />

Die B&M Gruppe ist in Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz einer der<br />

führenden unabhängigen Anbieter von<br />

Auto-ID-Hard- und Software sowie<br />

Auto-ID Komplettlösungen für Industrie,<br />

Gewerbe, Handel, Fahrverkauf, Field<br />

Services und Dienstleistung.<br />

Barcode, 2D, RFID –<br />

Mobile Solutions for ERP<br />

B&M Angebotsspektrum:<br />

• offene ERP-Middleware DATAKEY<br />

• Barcode- & 2D-Code-Scanner<br />

• RFID-Lesegeräte & Transponder<br />

• Etikettendrucker, auch RFID<br />

• Mobile Computer & PDAs<br />

• Fahrzeugterminals<br />

• Etiketten & Farbbänder<br />

Kernkompetenzen:<br />

• langjährige Erfahrung bei der<br />

Projektrealisierung & -management<br />

• eigene Technik- und Programmierabteilung<br />

• Kompetenz bei Planung und Installation<br />

von WLAN-Netzwerken<br />

• optimaler Kundennutzen durch wahlweisen<br />

oder kombinierten Ein satz von<br />

RFID und/oder Barcode<br />

• Komplettservice von Beratung bis<br />

Roll-out/Installation & Einschulung<br />

• Zertifizierter Service & Wartung<br />

Referenzen – Führende Unternehmen<br />

aus den Bereichen:<br />

• Lebensmittel-Industrie und -Handel<br />

• Pharma- und Chemie-Industrie<br />

• Stahl-, Maschinenbau- und<br />

Fahrzeug-Industrie<br />

• Papier-, Zellstoff- und Textilindustrie<br />

• Warendistribution & Speditionen<br />

• in unserer Website finden Sie zahlreiche<br />

informative Referenzberichte<br />

Mobile Computer<br />

Z.B. der Intermec CN3. Er ersetzt einen<br />

„ganzen Koffer“ voller Geräte, wie Barcode-Scanner,<br />

Handy, GPS-Navigator,<br />

Pager, Laptop und Digitalkamera durch<br />

EIN einziges kleines und handliches<br />

Gerät und gewährleistet echte „Supply<br />

Chain Mobility“.<br />

RFID-Etikettendrucker & -Leser<br />

Z.B. der Zebra RP4T, der welterste<br />

mobile RFID-Drucker, damit ist der<br />

Druck von RFID Etiketten vor Ort<br />

jederzeit möglich. Unsere breite Druckerpalette<br />

bietet optimale Lösungen<br />

für Desktop und Industrie als auch für<br />

Innendienst- & Außendienst-Einsatz.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

B&M Auto-ID Systeme GmbH<br />

Augsburger Straße 1<br />

86637 Wertingen<br />

Tel.: +49 (0) 8272 99 36 10<br />

Fax: +49 (0) 8272 99 36 40<br />

E-Mail: office@bm-autoid.de<br />

www.bm-autoid.de<br />

Kontakt: Thomas Heijnen


Balluff GmbH<br />

RFID-Systeme von Balluff<br />

Robuste Lösungen für den industriellen Einsatz<br />

Balluff bietet als führender, global tätiger Sensorspezialist und Connectivity-Anbieter<br />

mit jahrzehntelanger Erfahrung für alle Bereiche der Fabrikautomation ein Full Range<br />

Sortiment an Sensoren, RFID-Systemen, Wegmesssystemen, Zubehör und anwendungsspezifischen<br />

Kundenlösungen. Produktions- und Entwicklungsstandorte sowie<br />

Niederlassungen und Repräsentanzen mit zusammen mehr als 2.180 Mitarbeitern<br />

sind um den ganzen Globus verteilt.<br />

RFID-Systeme von Balluff sind industriebewährte<br />

Lösungen für extrem raue<br />

Umgebungen. Mit einer großen Variantenvielfalt<br />

an robusten Datenträgern und<br />

Schreib-/Leseköpfen mit hoher Schutzart<br />

lösen die Identifikationssysteme BIS<br />

fast jedes Anwendungsproblem, sei es<br />

bei der Materialflussüberwachung, der<br />

rechnergestützten Montage, der Lagerhaltung<br />

oder der Steuerung und Qualitätssicherung<br />

von flexiblen Fertigungslinien.<br />

Zu finden sind sie unter anderem<br />

aber auch bei Sterilisationsaufgaben<br />

im Inneren eines Autoklaven bei Vakuum<br />

und hohen Temperaturen sowie im<br />

Kühl- und Schmiermittelreichen Umfeld<br />

einer Werkzeugmaschine, wo sie häufig<br />

integraler Bestandteil von Tool-Managementsystemen<br />

sind.<br />

Kern der BIS-Systeme, die es in vier<br />

verschiedenen Baureihen gibt, sind<br />

ihre äußerst robusten Datenträger.<br />

Hinzu kommen eine oder mehrere<br />

Schreib-/Leseköpfe und eine Auswerteeinheit,<br />

die die Daten an die<br />

Steuerungsebene weiterleitet. Der<br />

Datenaustausch zwischen Schreib-<br />

/Lesekopf und Transponder erfolgt<br />

berührungslos und damit verschleißfrei<br />

und je nach Ausführung nicht nur<br />

im statischen, sondern auch dynamischen<br />

Betrieb. Daten und Energie,<br />

die der Datenträger benötigt, werden<br />

dazu induktiv vom Schreib-/Lesekopf<br />

eingekoppelt, was eine separate<br />

Spannungsversorgung, wie z. B eine<br />

Batterie überflüssig macht.<br />

Je nach Ausführung und Frequenz ermöglichen<br />

die Balluff Identifikations-Systeme<br />

Mit einer großen Variantenvielfalt an robusten Datenträgern<br />

und Schreib-/Leseköpfen lösen die Identifikationssysteme BIS<br />

fast jedes Anwendungsproblem<br />

unterschiedliche Reichweiten und Datenübertragungsgeschwindigkeiten.<br />

Alle Balluff Identifikationssysteme sind<br />

leicht in Neuinvestitionen sowie auch<br />

in vorhandene Anlagen zu integrieren<br />

und amortisieren sich erfahrungsgemäß<br />

bereits innerhalb von ein bis zwei Jahren.<br />

Mit Ethernet TCP/IP und den Echtzeitvarianten<br />

EtherNet/IP und PROFI-<br />

NET sind Balluff Identifikations-Systeme<br />

BIS C/L/M und S kompatibel zu den<br />

gängigen Netzwerktechniken, die zurzeit<br />

hauptsächlich von den großen Automobilisten<br />

favorisiert werden. Verfügbar<br />

sind natürlich auch erste IO-Link-fähige<br />

Lesegeräte.<br />

unternehmensprofile 9<br />

BIS-Systeme von Balluff sind häufig integraler<br />

Bestandteil von Tool-Managementsystemen von<br />

Werkzeugmaschinen<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Der Neue BIS-Handheld zum<br />

mobilen Lesen und Beschreiben<br />

der Datenträger<br />

Balluff GmbH<br />

Schurwaldstraße 9<br />

73765 Neuhausen a.d.F.<br />

Tel.: +49 (0) 7158 173-0<br />

Fax: +49 (0) 7158 5010<br />

E-Mail: balluff@balluff.de<br />

www.balluff.com<br />

Kontakt: Romeo Popescu, Thomas Peter<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

10<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Bizerba GmbH & Co. KG<br />

Der Technologiehersteller Bizerba aus Balingen hat die Radio-Frequency-<br />

Identifikation, kurz RFID, in das bestehende Produktportfolio integriert. Eines der<br />

RFID-fähigen Geräte ist dabei der manuelle Drucker der Baureihe GLP. Er ist als Bon-<br />

und Etikettendrucker sowohl in der industriellen Umgebung als auch in der Logistik<br />

im Einsatz. Durch die direkte Anbindung an stationäre Waagen wird jeder GLP zum<br />

eichfähigen Auszeichnungssystem.<br />

Vereint die klassische Preisauszeichnung<br />

mit RFID-Codierung – der Bizerba GLP 160<br />

Das Spektrum der unterschiedlichen<br />

Etikettenarten reicht dabei vom klassischen<br />

Preisauszeichnungsetikett, über<br />

Logistik- und Deklarationsetiketten bis<br />

hin zu Schmuck- und Palettenetiketten.<br />

Für die RFID-Anwendungen mit HF- und<br />

UHF-Frequenz kommen voll integrierte<br />

Schreib-Leseeinheiten zum Einsatz. Diese<br />

können Daten auf dem Transponder<br />

so genannter Smart-Labels speichern<br />

und verifizieren – zusätzlicher Platzbedarf<br />

auf dem Etikett fällt dabei ebensowenig<br />

an wie zusätzlicher Platzbedarf<br />

für das Codiersystem. Der Transponder<br />

selbst ist ein passives System, das auf<br />

der Rückseite des Etiketts angebracht<br />

ist und seine Energie aus einem Aktivierungssignal<br />

des Schreib-Lesegeräts parallel<br />

zum Druck der Etiketten bezieht.<br />

Platzsparend ist der Transponder an der<br />

Rückseite des Smart-Labels angebracht<br />

Das so genannte Easy-Link-RFID-Konzept<br />

ermöglicht es, die Drucker in ein<br />

bereits bestehendes System zu integrieren.<br />

In der Regel sind dabei auf Anwenderseite<br />

kaum Softwareanpassungen<br />

notwendig, um den Inhalt der Transponder<br />

im gleichen Arbeitsgang mit dem<br />

Druck von Klartext oder Barcodes zu<br />

programmieren. Im Versand beispielsweise<br />

lässt sich die eichzugelassene<br />

Kombination der RFID-Drucksysteme<br />

mit Bizerba Wägeeinheiten so einsetzen,<br />

dass ein maximaler Rationalisierungseffekt<br />

entsteht. Die Drucker erhalten<br />

vom Host die bereits vorbereiteten<br />

Informationen zu Empfangsadresse und<br />

Versandweg und können dann die aufzubringenden<br />

Etiketten sofort ausdrucken.<br />

Die Wartezeit auf die Etikettenerstellung<br />

wird minimiert und die EDV-Systeme<br />

werden entlastet. Eine Verknüpfung der<br />

Basisinformationen mit Prozessdaten ist<br />

leicht möglich, weil der RFID-Inhalt auch<br />

nachträglich erweitert werden kann.<br />

Das Smart-Label kann den Inhalt seines<br />

Datenspeichers an jeder Stelle im logistischen<br />

Prozeß an eine RFID-Lesestation<br />

senden und von dieser neue Daten<br />

erhalten.<br />

Unter dem Slogan „Sunrise 2010“ hat<br />

GS1 eine Aktion zur weltweiten Harmonisierung<br />

der Barcodes von EAN und<br />

UCC gestartet. Diese Barcodes werden<br />

zur Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit<br />

von Waren und zur Artikelkennzeichnung<br />

eingesetzt.Vorteil dieser Barcodes<br />

ist, daß Dateninhalte unternehmensübergreifend<br />

eindeutig definiert und weltweit<br />

gültig sind. Deshalb können sie von<br />

allen Partnern in der Kette zur Identifikation<br />

von Produkten genutzt werden. Sie<br />

ermöglichen es den Anwendern, in einer<br />

gemeinsamen Sprache zu kommunizieren.<br />

Mit dem GS1-DataBar hat GS1 eine<br />

Erweiterung der EAN-Symbologie definiert,<br />

welche den allseits bekannten EAN<br />

13 Barcode ablösen und optimieren soll.<br />

Die Hersteller von Barcode-Systemen<br />

haben sich dazu verpflichtet, ab 2010<br />

nur noch Lese- und Schreibgeräte zu<br />

liefern, welche GS1-Databar fähig sind.<br />

GS1 Databar Stacked etwa bietet die<br />

Möglichkeit eines gestapelten Aufbaus<br />

mehrerer Strichcodes – Basis ist eine<br />

der heutigen EAN-13 Symbologie vergleichbare<br />

Codierung, erweitert durch<br />

spezielle Inhalte wie zum Beispiel das<br />

Haltbarkeitsdatum. Bizerba-Systeme<br />

unterstützen schon heute die GS1 Identifikations-<br />

und Kommunikationsstandards<br />

ebenso wie deren Vorgänger von<br />

EAN und UCC.<br />

Über Bizerba:<br />

Bizerba ist ein weltweit operierendes, in<br />

vielen Bereichen marktführendes Technologieunternehmen<br />

für professionelle<br />

Systemlösungen der Wäge-, Etikettier-<br />

, Informations- und Food-Servicetechnik<br />

in den Segmenten Retail, Food-Industrie,<br />

produzierendes Gewerbe und Logistik.<br />

Branchenspezifische Hard- und Software,<br />

leistungsstarke netzwerkfähige Managementsysteme<br />

sowie ein breites Angebot<br />

von Labels, Consumables und Business<br />

Services sorgen für die transparente Steuerung<br />

integrierter Geschäftsprozesse und<br />

die hohe Verfügbarkeit der Bizerba spezifischen<br />

Leistungsmerkmale.<br />

Mit über 2.800 Mitarbeitern, 21 eigenen<br />

Gesellschaften in 20 Ländern und 58<br />

Ländervertretungen weltweit setzte die<br />

Bizerba GmbH & Co. KG 2007 im Konzern<br />

430 Mio. EUR um. Der Hauptsitz<br />

des Unternehmens ist Balingen, weitere<br />

Fertigungsstätten befinden sich in Meßkirch,<br />

Bochum, Wien (Austria), Pfäffikon<br />

(Schweiz), Mailand (Italien), Shanghai<br />

(China), Mumbay (Indien), Forest Hill<br />

(USA) und San Louis Potosi (Mexiko).<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Bizerba GmbH & Co. KG<br />

Wilhelm-Kraut-Straße 64<br />

72336 Balingen<br />

Tel.: +49 (0) 7433 12-33 00<br />

Fax: +49 (0) 7433 12-5 33 00<br />

E-Mail: claudia.gross@bizerba.com<br />

Kontakt: Claudia Gross<br />

Leiterin Unternehmenskommunikation


Bluhm Systeme GmbH<br />

Kennzeichnung für alle Fälle<br />

Bluhm Systeme beweist mit seinen 40 Jahren Erfahrung im Bereich Kennzeichnungstechnik,<br />

dass Kontinuität und Fortschritt gut zusammenpassen. Das Unternehmen<br />

ist einer der führenden Kom plettanbieter von branchenübergreifenden Kennzeichnungs<br />

lösungen für die Bereiche Produktion und Logistik. Ob glatte oder raue<br />

Ober flächen und eckige oder runde Produkte – für jede Aufgabe gibt es eine passende<br />

Etikettier- und Codierlösung.<br />

Das Angebot in der Etikettiersparte<br />

umfasst Etikettendrucker und -spender,<br />

Palettenetikettierer, Rundum- und Seitenetikettieranlagen<br />

sowie Desktop-Drucker.<br />

Von der Eimer-Etikettierung über<br />

die Fass- und Gebindeetikettierung bis<br />

hin zur zweiseitigen Palettenetikettierung<br />

ist alles möglich.<br />

Das Unternehmen verfügt außerdem<br />

über eine eigene Etikettenproduktion.<br />

Jährlich stellt Bluhm Systeme rund 1,8<br />

Milliarden Etiketten her. Ob grafisch<br />

aufwendig gestaltete Markenetiketten,<br />

Duft- und Rubbeletiketten, wasserlösliche<br />

und Sicherheitsetiketten, Labels<br />

mit Produktinformationen oder Blankoetiketten<br />

zur nachträglichen Bedruckung –<br />

Bluhm Systeme fertigt Etiketten für jede<br />

Applikation. Dafür stehen 12 Druckmaschinen<br />

mit bis zu 8 Farben sowie über<br />

100 Standardmaterialien und rund 2.500<br />

Stanzwerkzeuge für verschiedene Etikettenformate<br />

zur Verfügung.<br />

Für eine berührungslose Identifikation<br />

von Produkten bietet Bluhm Systeme<br />

verschiedene RFID-Lösungskonzepte –<br />

vom „Portable Slap & Ship“ und „Mobile<br />

Slap & Ship“ über „Code & Apply“ bis<br />

hin zum „Code, Print & Apply“-System.<br />

Zum Produktspektrum in der Codierspar-<br />

te gehören Inkjet- und Laser-Codierer<br />

sowie Thermotransfer-Direktdrucker auf<br />

Basis unterschiedlicher Technologien.<br />

Impulsgeber für Trends und Fortschritt<br />

Die Zukunft der Kennzeichnungsbranche<br />

prägt und gestaltet das Unternehmen<br />

aktiv: Bluhm Systeme engagiert sich im<br />

RFID/EPC Global Umsetzungsnetzwerk.<br />

Außerdem wirkt das Unternehmen mit in<br />

der Fachgruppe AutoID von GS1 und ist<br />

aktiv tätig im AIM Industrieverband Automatische<br />

Identifikation.<br />

Für seine Innovationskraft erhielt Bluhm<br />

Systeme bereits mehrere Auszeichnungen:<br />

so zum Beispiel 2005 den Großen<br />

Preis des Mittelstands und 2007,<br />

zum dritten Mal in Folge, den Innovationspreis<br />

der Initiative Mittelstand.<br />

Rund-um-Service<br />

Zu den Systemen bietet Bluhm Systeme<br />

mit der Bluhm Leasing auch die pas-<br />

unternehmensprofile 11<br />

sende Finanzierung an. Um Kunden<br />

optimal beraten zu können und die wirtschaftlichste<br />

Systemlösung zu finden,<br />

werden die Mitarbeiter intern geschult.<br />

Auf Wunsch erhalten auch Kunden Schulungen<br />

zu den Systemen. Kompetente<br />

Hilfe gibt es von Montag bis Freitag über<br />

die 24-h-Stunden Hotline.<br />

Als Mitglied der internationalen Bluhm-<br />

Weber Gruppe ist Bluhm Systeme Teil<br />

eines schlagkräftigen Netzwerkes, das<br />

über große Markt- und Kundennähe verfügt.<br />

Im Notfall stehen 90 Systemberater<br />

und Servicetechniker in Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz zur Verfügung.<br />

Allein in Deutschland gibt es ein<br />

breites Servicenetzwerk mit 18 Standorten.<br />

Jede Servicestation verfügt über<br />

ein eigenes Lager mit Ersatzteilen und<br />

Austauschmodulen.<br />

Für eine maximale Einsatzverfügbarkeit<br />

und Lebensdauer der Systeme werden<br />

außerdem maßgeschneiderte Wartungsverträge<br />

angeboten. Bluhm Systeme hat<br />

eine zertifizierte Qualitätssicherung nach<br />

ISO 9001:2000.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Bluhm Systeme GmbH<br />

Honnefer Str. 41<br />

53572 Unkel/Rhein<br />

Tel.: +49 (0) 2224-7708-0<br />

Fax: +49 (0) 2224-7708-20<br />

E-Mail: info@bluhmsysteme.com<br />

www.bluhmsysteme.com<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

12<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Casio Europe GmbH<br />

Partner für Systemhäuser<br />

Der Name CASIO steht im Bereich der mobilen Datenerfassung für hohe<br />

Hardwarequalität sowie für zuverlässige Projektabwicklung. Bei der Hardware sorgt<br />

kontinuierlicher Ausbau der Produktlinien dafür, dass für jeden Einsatzzweck eine<br />

ideale Hardwarebasis zur Verfügung steht. Die konsequente Umsetzung technischer<br />

Innovationen ermöglicht eine ständige Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten. Dabei<br />

entstehen immer wieder wichtige Synergien im Austausch der Entwicklungsabteilung<br />

für Mobile Industrial Solutions mit den Entwicklern der übrigen Geschäftsbereiche,<br />

in denen Miniaturisierung, Rechenleistung, Energie-Effizienz, Ergonomie und<br />

Zuverlässigkeit ebenfalls entscheidende Erfolgsfaktoren darstellen.<br />

Seit mehr als 50 Jahren ist CASIO<br />

mit der Entwicklung, der Fertigung<br />

und dem Vertrieb innovativer elektronischer<br />

Produkte erfolgreich. Bei den<br />

Consumer-Produkten sind es in erster<br />

Linie Taschenrechner, Uhren und leistungsfähige<br />

Digitalkameras, mit denen<br />

der Name Casio verbunden wird. Aber<br />

gerade in den Bereichen Handel, Logistik,<br />

Dienstleistung und der industriellen<br />

Systemlösungen hat sich Casio mit<br />

hochwertiger, innovativer Hardware und<br />

maßgeschneiderten Lösungen einen<br />

hervorragenden Namen gemacht. So ist<br />

das Unternehmen zu einem der weltweit<br />

führenden Anbieter im Bereich der mobilen<br />

Datenerfassung und Datenkommunikation<br />

herangewachsen.<br />

Der Geschäftsbereich „Mobile Industrial<br />

Solutions“, der System Division, hat<br />

sich innerhalb Europas zu einem starken<br />

Partner für Systemintegratoren entwickelt.<br />

Auf Basis der im Laufe von vielen<br />

Jahren gewachsenen Kompetenz in der<br />

Entwicklung kompakter, leichter, ergonomischer<br />

und energieeffizienter Hardware<br />

befindet sich Casio in einer exzellenten<br />

Position, um seine führende Rolle im<br />

stark wachsenden Bereich des Mobile<br />

Computing weiter auszubauen.<br />

Mit der Produktlinie der weit verbreiteten<br />

Pocket PCs und der damit verbundenen<br />

Kompetenz im Windows ® Embedded-<br />

Segment einerseits und dem aus dem<br />

Bereich MDE-Terminals resultierenden<br />

Know-how im vertikalen Markt der Indus-<br />

triegeräte andererseits, ist der Geschäftsbereich<br />

Mobile Industrial Solutions im<br />

Weltmarkt der mobilen Datentechnik hervorragend<br />

aufgestellt. Die mit führenden<br />

internationalen Partnern geschlossenen<br />

strategischen Allianzen wirken zusätzlich<br />

als wichtiger Katalysator und sorgen für<br />

wertvolle Synergieeffekte.<br />

Namhafte Referenzen<br />

Zu den größten Endkunden des<br />

Geschäftsbereichs Mobile Industrial<br />

Solutions gehören neben der Deutschen<br />

Bahn AG, die allein rund 13.000<br />

Multifunktionsterminals beim Ticketing<br />

in ihren Zügen einsetzt,<br />

weitere Staats- und Regionalbahnen,Verkehrsbetriebe<br />

und etliche namhafte<br />

Unternehmen der<br />

Transport- und Logistikbranche.<br />

DACHSER beispielsweise<br />

nutzt mehr<br />

als 7.000 Handterminals<br />

zur Ablieferscannung,<br />

Casio DT-X30: Blitzschnell<br />

scharfe Dokumentationsbilder<br />

Die Zwei-Megapixel-Kamera<br />

des Casio DT-X30 kann beispielsweise<br />

Unterschriften auf<br />

Lieferpapieren erfassen und<br />

Abliefersituationen oder auch<br />

Transportschäden durch scharfe<br />

Aufnahmen sicher und schnell<br />

dokumentieren.<br />

Thomas Uppenkamp<br />

Thomas Uppenkamp, Leiter des Bereichs Mobile<br />

Industrial Solutions bei CASIO Europe GmbH,<br />

Norderstedt: „Wir sind stolz, mit der Deutschen Bahn,<br />

Dachser, DHL, In-night Express und Kraftverkehr<br />

Nagel bedeutende Unternehmen aus dem Transportund<br />

Dienstleistungsbereich für unsere Handheld-<br />

Terminals gewonnen zu haben.“<br />

Fotodokumentation und elektronischer<br />

Unterschriftserfassung, um ein Höchstmaß<br />

an Transparenz und Effizienz bei der<br />

Sendungsverfolgung und Zustellung zu<br />

erreichen. Weitere Logistik-Dienstleister,<br />

wie DHL und Kraftverkehr Nagel,<br />

sowie unzählige Außendienst- und Service-Organisationen<br />

gehören ebenso


wie namhafte Handels- und Industrieunternehmen<br />

zu den zufriedenen Kunden.<br />

Produktpalette: Innovativ und<br />

praxisgerecht<br />

Die Bandbreite der Casio-Hardware<br />

reicht vom Scannerterminal mit geringstem<br />

Stromverbrauch bis hin zum High-<br />

Tech Pocket PC mit XScale-Prozessor,<br />

brillantem SuperColor-Display,<br />

Windows ® Embedded/Mobile sowie<br />

integrierten Zusatzmodulen, wie GPS-<br />

Empfänger, Autofokus-Kamera, Belegdrucker,<br />

Magnetkarten- und RFID-<br />

Leser. Casio Handhelds bieten alle gängigen<br />

Datenkommunikationsstandards.<br />

Mobiles Ticketing mit multifunktionalen<br />

Datenterminals<br />

Weit über 15.000 Geräte der Casio IT-3000 Baureihe<br />

sind bei der Deutschen Bahn AG, weiteren europäischen<br />

Staatsbahnen und vielen regionalen<br />

Verkehrsbetrieben im Einsatz.<br />

Neben integrierten WLAN-, IrDA- und<br />

Bluetooth ® -Modulen lassen sich je nach<br />

Modell über die verfügbaren Slots auch<br />

UMTS/HSDAP- bzw. GSM/GPRS-<br />

Mobilfunkmodule sowie eine Messaging<br />

Software für Voice-over-IP-Telefonie<br />

einsetzen.<br />

Als Highlight präsentierte Casio im<br />

Geschäftsjahr 2008/09 das kompakte<br />

Multitalent DT-X30 mit beeindruckenden<br />

technischen Details und<br />

praktischen Features. Eine hochwertige<br />

Kamera mit Autofokus, die blitzschnell<br />

scharfe Zwei-Megapixel-Bilder<br />

zur schnellen Bilddokumentation von<br />

Liefersituationen schießt, und GPS<br />

zur Erfassung der Positionskoordinaten<br />

sind Hilfsmittel, die im KEP-Bereich<br />

sowie in vielen Liefer- und Logistik-<br />

Anwendungen gefordert werden. Das<br />

integrierte GPS-Modul liefert exakte<br />

Ortsangaben und kann auch zur Navigation<br />

genutzt werden. Kontakt zur<br />

Zentrale besteht über EDGE, GPRS,<br />

GSM oder WLAN. Auf diesem Wege<br />

lassen sich erfasste Daten sofort auswerten<br />

und es wird ein optimales Tracking<br />

& Tracing sowie eine effiziente<br />

Steuerung des Fuhrparks ermöglicht.<br />

Für den Einsatz am POS und in den<br />

verschiedenen Bereichen der Handelslogistik<br />

empfiehlt Casio das<br />

besonders ergonomische Handterminal<br />

DT-X7. Während die technischen<br />

Merkmale des Scannerterminals mit<br />

Windows ® CE 5.0 denen eines modernen<br />

Pocket PCs entsprechen, konnte<br />

durch weitere Miniaturisierung der<br />

Elektronik ein größerer Spielraum für<br />

die Gehäusegestaltung erreicht werden.<br />

Dabei wurden der Barcodescanner<br />

und das transflektive Super-LCD<br />

Farbdisplay nahtlos in das kompakte<br />

Gehäuse eingelassen und durch die<br />

leicht geschwungene Gehäuseform<br />

eine exzellente Handlichkeit erreicht.<br />

Das neue Druckerhandterminal IT-<br />

3100 verfügt u.a. über einen 2D-<br />

Image-Scanner zur einfachen Erfassung<br />

von Unterschriften, Etiketten und<br />

Bildern. So lassen sich ein- und zweidimensionale<br />

Codes direkt einlesen.<br />

Im Zustelldienst lassen sich über die<br />

integrierte Kamera Beschädigungen<br />

dokumentieren oder bei Behörden,<br />

Versicherungen, Gutachtern etc.<br />

bestimmte Sachverhalte per Sofortbild<br />

festhalten. Im Verkaufsaußendienst<br />

beispielsweise kann das Casio<br />

IT-3100 Barcodes der Artikel einlesen<br />

und über den optionalen Magnetkartenleser<br />

Kunden- bzw. Kreditkartendaten<br />

erfassen. Der eingebaute<br />

Thermobelegdrucker erzeugt zum<br />

Abschluss des Vorgangs einen Lieferschein,<br />

eine Empfangsbestätigung<br />

unternehmensprofile 13<br />

Casio DT-X7: Ausgezeichnete Technik in ergonomischer<br />

Hülle<br />

Das mit dem iF product design award ausgezeichnete<br />

DT-X7 von Casio überzeugt durch hohen<br />

Bedienkomfort gepaart mit feinster Technik. Mit<br />

der optionalen VoIP Software kann man mit dem<br />

Scannerterminal auch telefonieren.<br />

oder auch eine Rechnung. Im Einsatz<br />

bei Serviceorganisationen lassen sich<br />

direkt vor Ort Berichte drucken.<br />

Ausgezeichnetes Design<br />

Für das Handterminal DT-X7 hat CASIO<br />

die weltweit bedeutendste Auszeichnung<br />

für außergewöhnlich gutes Industrie-<br />

Design, den iF product design award,<br />

erhalten. Und dies ist nicht der einzige<br />

Preis den das Terminal gewonnen hat.<br />

Das für den Retail-Einsatz entwickelte,<br />

besonders handliche Gerät überzeugt<br />

durch hohe Funktionalität und bietet<br />

alles, was am Point of Sale und im Lager<br />

wichtig ist: Hohen Bedienkomfort, einen<br />

schnellen Barcodescanner und Kommunikation<br />

via Bluetooth ® oder WLAN.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

CASIO Europe GmbH<br />

Mobile Industrial Solutions<br />

Casio-Platz 1<br />

22848 Norderstedt<br />

Tel.: +49 (0) 40-52865.407<br />

Fax: +49 (0) 40-52865.424<br />

E-Mail: solutions@casio.de<br />

www.casio-b2b.com/de<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

14<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

CipherLab<br />

Mobile Datenerfassung<br />

par excellence<br />

CiperLab ist ein weltweit führender Anbieter von Scannern, mobilen Computern und<br />

stationären Systemen für die automatische Identifizierung, Datenerfassung und<br />

Datenverarbeitung. Die Lösungen von CipherLab vereinen hochwertige Hardware<br />

mit maßgeschneiderter Software. Sie helfen Unternehmen unterschiedlichster<br />

Branchen dabei, ihre Abläufe effizienter zu gestalten und so Betriebskosten zu<br />

reduzieren. Seit 2008 ist der AIDC- Spezialist auch mit einer eigenen Niederlassung<br />

in Central Europe präsent.<br />

Mobil und kommunikationsstark<br />

CipherLab hat mobile Computer und<br />

Scanner entwickelt, die Menschen<br />

Bewegungsfreiheit lassen und es ihnen<br />

ermöglichen, Daten jederzeit und überall<br />

aufzunehmen. Mit dem handlichen und<br />

robusten Industriecomputer der Serie<br />

9400 beispielsweise lassen sich Informationen<br />

in Form von Strichcodes und<br />

RFID, über die integrierte Kamera, den<br />

Touchscreen oder einfach mit der Tastatur<br />

erfassen und verwalten. Dazu unterstützt<br />

das PC-Leichtgewicht alle gängigen<br />

drahtlosen Kommunikationsstandards<br />

inklusive Bluetooth, 802.11b/g Wi-Fi,<br />

GSM, GPRS und Quadband EDGE. Das<br />

gesamte CipherLab-Portfolio besticht<br />

durch lange Akkulaufzeiten: Die PDAs<br />

gehören zu den ausdauernsten Lösungen<br />

am Markt und sind einen ganzen Arbeitstag<br />

lang ohne Unterbrechung einsatzbereit.<br />

Neben Windows-CE 5.0-<br />

Support bietet CipherLab<br />

auch proprietäre<br />

Systeme, mit denen<br />

Daten besonders<br />

sicher verarbeitet<br />

werden können.<br />

Zuverlässig und robust<br />

CipherLab hat sich als Hersteller zuverlässiger,<br />

fest verbundener Scanner und<br />

als Pionier für kabellose Bluetooth-Scanner<br />

einen Namen gemacht. Für jede<br />

Anforderung gibt es eine entsprechende<br />

Lösung: Kontaktscanner für das sichere<br />

Lesen von Strichcodes und Symbolen<br />

aus sehr kurzer Distanz, Profiscanner<br />

mit Linear Imaging- und Laserscanverfahren<br />

sowie Bluetooth-Modelle für ein<br />

Höchstmaß an Flexibilität und Mobilität.<br />

Jüngstes Highlight: Der 1660 Pocket BT-<br />

Scanner ist mit Maßen von 9,5 x 3,5 x<br />

2 cm eines der kleinsten und leichtesten<br />

kabellosen Lesegeräte der Welt.<br />

Branchenübergreifendes Know-how<br />

CipherLab bietet Lösungen für verschiedenste<br />

Anwendungsbereiche. Egal ob<br />

in Produktion und Industrie, in Handel,<br />

Transport und Vertrieb, Lager und Logistik,<br />

im Gesundheitswesen, im öffentlichen<br />

Dienst oder in der Versorgungsbranche:<br />

die vielseitigen AIDC-Lösungen<br />

von CipherLab rationalisieren<br />

Arbeitsabläufe<br />

und sorgen für<br />

einen schnellen<br />

Return on Investment.<br />

Zu den namhaften<br />

Kunden zählen<br />

etwa Nolte Küchen, Valora, AC<br />

Nielsen, ASDA/Wal-Mart, IKEA, die<br />

Post in Polen und Brasilien, Delphi und<br />

das Hotel-Casino Circus Circus in Las<br />

Vegas. CipherLab-Geräte werden u.a.<br />

im Kunden- und Außendienst, am POS<br />

und Wareneingang, im Lager, bei Kalkulationen,<br />

Auftragsabwicklungen oder der<br />

Verfolgung von Waren entlang der Lieferkette<br />

eingesetzt.<br />

CipherLab<br />

agiert weltweit<br />

und<br />

ist neben<br />

dem Hauptsitz<br />

in Taipeh,<br />

Taiwan<br />

und Niederlassungen<br />

in China,<br />

Großbritannien<br />

und<br />

den USA seit 2008 auch in Deutschland<br />

vertreten. Über ein Netzwerk von erfahrenen<br />

und zuverlässigen Partnern liefert<br />

CipherLab erfolgreiche Lösungen für<br />

kleine, mittlere und große Unternehmen<br />

in der gesamten DACH-Region.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

CipherLab EMEA<br />

Airportpark Mönchengladbach<br />

Willicher Damm 145<br />

41066 Mönchengladbach<br />

Tel.: +49 (0) 2161-56230-0<br />

Fax: +49 (0) 2161-56230-22<br />

E-Mail: DESales@cipherlab.com<br />

www.cipherlab.de


Citizen Systems Europe GmbH<br />

Etikettendruck mit Mehrwert<br />

Drucker von Citizen optimieren ROI und Akzeptanz<br />

Citizen Systems Europe mit Hauptsitz in Esslingen ist Teil der weltweit tätigen Citizen<br />

Watch Company of Japan, die neben den weltbekannten Uhren über Mini-Drucker und<br />

Industriedrucksysteme bis hin zu Werkzeugmaschinen und Quarzoszillatoren eine<br />

breite Produktpalette anbietet.<br />

Die Etiketten- und Barcodedrucker von Citizen bieten technische Perfektion und sind dabei bedienerfreundlich und sparsam<br />

bei der Wartung und den Betriebskosten.<br />

In Europa ist das Unternehmen inzwischen<br />

eine feste Größe, wenn es um die<br />

Bereitstellung professioneller Etiketten-<br />

und Barcodedrucker für die unterschiedlichsten<br />

Einsatzgebiete geht.<br />

Seine Drucker liefern auch in der<br />

an spruchvollsten Umgebung klaglos perfekte<br />

Druckergebnisse. Wo immer ein<br />

Barcode- oder Etikettendrucker für Lagerhaltung<br />

oder Logistik gefragt ist, hat das<br />

Unternehmen die richtige Antwort. Mit seiner<br />

breiten Auswahl an Druckern für den<br />

Auto-ID-Markt, vom tragbaren Belegdrucker<br />

bis hin zu Hochgeschwindigkeits-Eti-<br />

Der CL-S700R-Etikettendrucker zeichnet sich durch<br />

einen innovativen und äußerst einfach von vorne zu<br />

bedienenden Etikettenspender mit Aufwicklung für<br />

die Trägerfolie aus.<br />

kettendruckern für die Industrie bietet Citizen<br />

hoch spezialisierte und dabei äußerst<br />

zuverlässige Produkte mit überzeugendem<br />

Preis-Leistungs-Verhältnis.<br />

Innovative Drucktechnologie für alle<br />

Die aktuellen Drucker von Citizen verfügen<br />

über eine Reihe innovativer Funktionalitäten.<br />

Dank des nach oben öffnenden<br />

Metallgehäuses beispielsweise bleibt die<br />

Stellfläche beim Einlegen oder Wechseln<br />

der Etiketten und des Farbbandes gleich,<br />

da die Drucker nicht von ihrem Stellplatz<br />

bewegt werden müssen. Selbst die Etikettenspendevorrichtung<br />

mit internem<br />

Aufwickler für die Trägerfolie bei den CL-<br />

S700R-Modellen lässt sich von vorne<br />

bedienen. Dies bedeutet für den Bediener<br />

gerade bei den in der Logistik meist<br />

vorherrschenden beengten Platzverhältnissen<br />

eine wesentliche Arbeitserleichterung,<br />

da der Drucker zur Bedienung nicht<br />

mehr von einem Stellplatz bewegt werden<br />

muss. Zudem spart dies viel Zeit, da<br />

sofort weiter gedruckt werden kann.<br />

Bedienerfreundlichkeit im Vordergrund<br />

Die Hi-Lift-Funktion, mit der sich bei<br />

allen Druckermodellen der Druckkopf<br />

senkrecht anheben lässt, ermöglicht ein<br />

unternehmensprofile 15<br />

schnelles und einfaches Einlegen und<br />

Wechseln der Druckmedien und des<br />

Farbbands. Auch der Austausch des<br />

Druckkopfs ist problemlos in wenigen<br />

Minuten erledigt.<br />

Die robuste Ganzmetallbauweise gewährleistet<br />

dabei ein hohes Maß an Zuver-<br />

lässigkeit und Genauigkeit der Thermodirekt-<br />

und Thermotransferdrucker. Die<br />

innovative Überwachungs- und Positionierungsfunktion<br />

für das Farbband ARCP<br />

(Active Ribbon Control and Positioning)<br />

gewährleistet eine konstante Spannung<br />

des Farbbandes vom ersten bis zum<br />

letzen Zentimeter und verhindert somit<br />

Knittern, Faltenbildung oder Verrutschen<br />

des Farbbands.<br />

Citizen legt außerdem besonderen Wert<br />

auf sehr niedrige Gesamtkosten. Sämtliche<br />

Verbrauchsmaterialien, insbesondere<br />

die Druckköpfe, sind daher äußerst<br />

günstig im Preis.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Citizen Systems Europe GmbH<br />

Mettinger Str. 11<br />

72738 Esslingen<br />

Tel.: +49 (0) 711/39 06 420<br />

Fax: +49 (0) 711/39 06 405<br />

Für weitere Informationen:<br />

Sales Hotline: +49 (0) 6071-20 70 70<br />

E-Mail: mbeauchamp@citizen-europe.com<br />

www.citizen-europe.com<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

16<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Contrinex GmbH<br />

RFID-Systeme für raue<br />

Umgebungsbedingungen<br />

Contrinex ist ein führender Hersteller von induktiven und photoelektrischen<br />

Sensoren. Das Schweizer Unternehmen verfügt über eine einzigartige Auswahl an<br />

Produkten, deren Leistungsfähigkeit weit über die der Standardgeräte hinausgeht.<br />

Seit der Gründung 1972 hat sich Contrinex zu einer multinationalen Gruppe mit<br />

weltweit über 500 Angestellten entwickelt. Auch heute konzentriert sich Contrinex<br />

jedoch noch ausschliesslich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von<br />

Sensorik-Produkten für industrielle Anwendungen.<br />

Da widrige Umgebungsbedingungen<br />

im industriellen Umfeld keine Seltenheit<br />

sind, hat Contrinex, basierend auf<br />

ihrer erfolgreichen induktiven Ganzmetall-Technologie,<br />

ein RFID-System mit<br />

Ganzmetallkomponenten aus Edelstahl<br />

entwickelt. Das Resultat: ConIdent ® –<br />

eine RFID-Technologie, die es erlaubt,<br />

sowohl Datenträger wie auch Schreib-/<br />

Leseköpfe in einteiligen Metallgehäusen<br />

(inklusive aktive Fläche) auszuführen.<br />

Der Einsatz dieser Ganzmetall-Technologie<br />

hat zur Folge, dass die so realisierten<br />

Datenträger und Schreib-/Leseköpfe<br />

mechanisch sowie chemisch (nahezu)<br />

unzerstörbar sind und somit Schlägen,<br />

Abrieb und Korrosion weitgehend problemlos<br />

standhalten. Da die Mehrzahl<br />

der Ganzmetall-Datenträger vollbündig<br />

eingebaut werden können, sind die Komponenten<br />

durch ihre Einbauart zudem<br />

vor mechanischer Beschädigung noch<br />

zusätzlich geschützt. Die Tatsache, dass<br />

die Tags auch in Metall vollbündig eingebaut<br />

werden können, garantiert zudem<br />

die unproblematische Datenübertragung<br />

im metallischen Umfeld.<br />

Da widrige Umgebungsbedingungen<br />

häufig mit grossen Temperaturschwankungen<br />

verbunden sind, bietet Contrinex<br />

zusätzlich Ganzmetall-Tags sowie Ganzmetall-Schreib-/Leseköpfe<br />

an, die für<br />

einen Betriebstemperaturbereich von –40<br />

bis +125 °C optimiert sind. Des Weiteren<br />

garantieren die Schutzarten IP 68 und IP<br />

68 & IP 69K, dass die Tags auch unter<br />

Wasser noch problemlos funktionieren<br />

und zum Teil (IP 68 & IP 69K-Modelle)<br />

sogar der Reinigung mit heissem Hochdruckwasserstrahl<br />

gewachsen sind. Diese<br />

rundum dichten Datenträger sowie die<br />

für Betriebstemperaturen bis 125 °C ausgelegten<br />

Schreib-/Leseköpfe und Datenträger<br />

sind in lebensmittelechte sowie<br />

korrosionsbeständige Edelstahlgehäuse<br />

(V4A / DIN 1.4435 / AISI 316L) eingebaut<br />

und somit nicht nur für den Einsatz in<br />

der Lebensmittelindustrie sondern auch<br />

in äusserst anspruchsvollen und widrigen<br />

Umgebungsbedingungen geeignet.<br />

ConIdent ® -Ganzmetall-Komponenten<br />

kommen somit mit Vorteil dort zum Einsatz,<br />

wo herkömmliche Systeme versagt<br />

haben oder schlichtweg nicht in<br />

Frage kämen und wo Beanspruchungen<br />

an Dichtigkeit, Korrosion, mechanische<br />

Beständigkeit usw. einzeln oder in Kombination<br />

auftreten.<br />

Das Ganzmetall-Lieferprogramm<br />

besteht zurzeit aus nicht bündig einbau-<br />

baren Schreib-/Leseköpfen in Baugrössen<br />

M18 und M30 mit passenden nicht<br />

bündig und bündig einbaubaren Datenträgern<br />

von Durchmesser 10 mm bis<br />

M30. Die Datenträger sind alle vom Typ<br />

schreib- und lesbar und verfügen über<br />

einen Schreib-/Lesespeicher von 2<br />

kBit. Worte oder Speicherbereiche können<br />

mittels persönlicher Identifikationsnummer<br />

(PIN) oder Datenschutz-Bits<br />

schreib- und/oder lesegeschützt werden.<br />

Hinzu kommen Interface-Geräte<br />

zum Anschluss von bis zu 4 Schreib-/<br />

Leseköpfen an Feldbussysteme Profibus,<br />

Ethernet, DeviceNet und RS485.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Contrinex GmbH<br />

Lötscher Weg 104<br />

41334 Nettetal<br />

Tel.: +49 (0) 2153-73 74 0<br />

Fax: +49 (0) 2153-73 74 75<br />

E-Mail: info@contrinex.de<br />

www.contrinex.de<br />

Kontakt: Norbert Matthes


Paul Craemer GmbH<br />

von Craemer:<br />

Modernste Palettenlogistik<br />

auf RFID-Basis.<br />

Neben der Entwicklung und Fertigung<br />

von Kunststoffpaletten gehört<br />

die Paletten logistik auf Basis von<br />

RFID-Technologie zum Kerngeschäft<br />

der Craemer Gruppe. Speziell für<br />

geschlossene Kreisläufe hat Craemer<br />

das umfassende Leistungspaket<br />

Palcontrol entwickelt.<br />

Palcontrol ist die perfekte Integration von<br />

Transpondern in ein zukunftsorientiertes<br />

Mehrwegpaletten-Konzept für eine effiziente<br />

Logistik. Als Entwickler und Produzent<br />

hochwertiger Kunststoffpaletten<br />

fungiert Craemer gleichzeitig als Systemintegrator.<br />

So entstehen im Verbund mit<br />

erfahrenen Systempartnern Komplettlösungen<br />

für Anwender, die ein Höchstmaß<br />

an Prozesssicherheit und Effizienz schätzen.<br />

Alles aus einer Hand: von der Beratung,<br />

der Lieferung und der Implementierung<br />

in bestehende Systeme.<br />

Palcontrol auf einen Blick<br />

• Ziel von Palcontrol ist die Prozessoptimierung<br />

logistischer Mehrwegkreisläufe.<br />

Parallel dazu erfolgt die Kontrolle<br />

bzw. die Rückverfolgbarkeit von<br />

Warenströmen durch lückenlose Informationen<br />

und entsprechendes Datenmanagement.<br />

• Abgedeckt wird serienmäßig der Frequenzbereich<br />

UHF (868 MHz), der dem<br />

EPC Gen2 Standard entspricht. Dieser<br />

definierte Standard ermöglicht erst die<br />

weltweite und branchenübergreifende<br />

Nutzbarkeit.<br />

• Alternative Frequenzbereiche sind projektbezogen<br />

möglich.<br />

• Die Craemer Kunststoffpaletten der<br />

Baureihe CR1 (Europalette 1200x800<br />

mm) und CR3 (Industriepalette<br />

1200x1000 mm) sind serienmäßig mit<br />

Transpondern ausgestattet.<br />

Der Kundennutzen<br />

• Transparenz bei den Logistikkosten:<br />

übersichtliche<br />

Kosten-Nutzen-Rechnung<br />

des Paletteneinsatzes<br />

• Kostensenkung durch eindeutige<br />

Waren- und Lagerplatz<strong>ident</strong>ifikation<br />

• effektives Bestandsmanagement<br />

durch bessere Sendungsverfolgung<br />

Maßstab für Qualität und<br />

Langlebigkeit: die Craemer<br />

Kunststoffpalette<br />

Die universellen Ladungsträger<br />

der CR-Baureihe sind prädestiniert<br />

für den Einsatz von RFID-<br />

Technologie, sind sie doch<br />

Mehrweglösungen par excellence.<br />

Sie vereinen die hohen<br />

Anforderungen von Industrie<br />

unternehmensprofile 17<br />

und Handel hinsichtlich ihres Einsatzspektrums<br />

und ihrer Wirtschaftlichkeit:<br />

• Äußerste Belastbarkeit und Formbeständigkeit<br />

• darum bestens geeignet für automatisierte<br />

Handlings- und Fördersysteme<br />

• Integrierte Metallprofile für den problemlosen<br />

Einsatz im Hochregallager<br />

• Hohe Ladungssicherheit durch Antirutsch-Beschichtung<br />

• Lange und reparaturfreie Lebensdauer<br />

durch perfekte Produktgestaltung,<br />

präzise Fertigungstechnik und hervorragende<br />

Materialeigenschaften<br />

• Erfolgreich getestet vom Fraunhofer<br />

Institut für Materialfluss und Logistik<br />

• Enorme Tragfähigkeit mit 1.500 kg<br />

dynamischer Last, 7.500 kg statischer<br />

Last und 1.250 kg im Hochregaleinsatz<br />

Craemer: Partner für Logistik und mehr<br />

Beratungsqualität, Flexibilität, Service<br />

und Innovationsstärke zeichnen Craemer<br />

seit vielen Jahren aus. Als Spezialist mit<br />

einzigartiger Produktvielfalt bietet Craemer<br />

kundenspezifische Sonderentwicklungen<br />

und effiziente Logistiklösungen<br />

rund um das Palettenmanagement seinen<br />

Kunden aus den Bereichen Automotive,<br />

Elektronik, Nahrungsmittelindustrie,<br />

Verpackung, Pharma und allen anderen<br />

Branchen, in denen zukunftsorientiertes<br />

Paletten und Warenhandling eine entscheidende<br />

Rolle spielt.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Paul Craemer GmbH<br />

Brocker Str. 1<br />

33442 Herzebrock-Clarholz<br />

Tel.: +49 (0) 5245/ 43-0<br />

Fax: +49 (0) 5245/ 43-201<br />

www.craemer.com<br />

Kontakt: Frank Bücker<br />

Leiter Vertrieb Projektmanagement<br />

Tel.: +49 (0) 5245 / 43-137<br />

E-Mail: frank.buecker@craemer.com<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

18<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

deister electronic – The RFID Company<br />

Die deister electronic GmbH gehört zu den führenden Entwicklern, Herstellern<br />

und Anbietern von zukunftsweisender RFID-Technologie. Kundenbeziehungen<br />

und Kooperationen mit namhaften Konzernen aus aller Welt unterstreichen diese<br />

Position. Vertriebs- und Serviceniederlassungen unterhält das Unternehmen rund<br />

um den Globus in neun Ländern.<br />

Die Produktpalette der deister electronic<br />

GmbH umfasst Hard- und Softwarelösungen<br />

für alle international etablierten<br />

Frequenzen und Technologien im LF-,<br />

HF-, UHF- und Microwellen-Bereich.<br />

Innerhalb der Unternehmenssparte Ident<br />

& Automation bietet deister electronic<br />

sowohl stationäre als auch mobile Schreib-<br />

und Leseeinheiten an, die vor allem für die<br />

Warenflusskontrolle in logistischen Prozessen<br />

und für die Bauteileerkennung in<br />

der industriellen Automation eingesetzt<br />

werden. Bei Bedarf ist auch eine Integration<br />

einzelner Komponenten in bestehende<br />

Gesamtsysteme möglich. Außerdem<br />

entwickelt und produziert deister electronic<br />

technisch spezielle Transponder für<br />

branchen- oder unternehmensspezifische<br />

Anwendungen. Eine problemlose Installation<br />

der Geräte, eine einfache Anpassung<br />

an vorhandene Rahmenbedingungen und<br />

Kundenfreundlichkeit bzgl. Bedienung und<br />

Wartung sind wichtige Faktoren, die den<br />

Markterfolg von deister-Produkten ausmachen.<br />

Ein schneller und kompetenter<br />

Kundensupport, regelmäßige Veranstaltungen<br />

und individuelle Schulungen zum<br />

Thema RFID runden das Leistungsprofil<br />

von deister electronic ab.<br />

Der Hauptsitz des Unternehmens befindet<br />

sich in Barsinghausen am Deister,<br />

nahe Hannover. Internationale Niederlassungen<br />

gibt es in Groß Britannien, Frankreich,<br />

den Niederlanden, Belgien/Luxemburg,<br />

Italien, den USA, Kanada, Singapur<br />

und Japan.<br />

Produktneuheiten<br />

Dem verstärkten Kundenwunsch nach<br />

lokaler Intelligenz im Lesegerät, Flexibilität<br />

im Datenmanagement sowie<br />

erweiterter Anschlussmöglichkeiten<br />

folgend hat deister electronic den neuen<br />

Industrie-Leser UDL150 dePXA entwickelt.<br />

Dieses UHF-Lesegerät verfügt<br />

über ein integriertes Prozessormodul<br />

mit einem 520 MHz PXA270 Prozessor<br />

und bietet die Möglichkeit, kundenspezifische<br />

Applikationen und „Middle<br />

Ware“-Funktionalitäten direkt vor Ort<br />

im Lesegerät zu betreiben. Hierbei<br />

handelt es sich um ein UHF-Lesegerät,<br />

in dem sich Reader, PC und Antenne<br />

in einem Gehäuse befinden („3-in-1“).<br />

Dies ermöglicht nicht nur eine einfache<br />

Installation, sondern schützt gleichzeitig<br />

die Antenne vor rauen Betriebsbedingungen<br />

wie Funkenflug, Feuchtigkeit<br />

und hohen Temperaturen. Das ist weltweit<br />

einmalig. deister electronic verfolgt<br />

konsequent die Philosophie integrierter,<br />

kompakter UHF-RFID Lesegeräte. Die<br />

flexibel einsetzbaren und robusten<br />

RFID-Schreib-Lesesysteme von<br />

deister electronic gewährleisten die<br />

schnelle und sichere Identifizierung von<br />

stehenden oder bewegten Objekten<br />

aus verschiedenen Distanzen. Mit<br />

einer Schreib-/ Lesereichweite von bis<br />

zu 1,5 m erlaubt der UDL150 dePXA<br />

eine sichere Identifikation und Steuerung<br />

von beliebigen Werkstückträgern<br />

oder Produktionsgütern.<br />

Leistungsspektrum<br />

• Innovative Produktpalette<br />

• Stationäre und mobile RFID-Schreib-/<br />

Lesegeräte<br />

• Transponder für alle Anwendungen<br />

• Lösungen für alle etablierten<br />

Frequenzen<br />

• Höchste Qualitätsstandards<br />

• Optimaler Support und Training<br />

So erreichen Sie uns:<br />

deister electronic GmbH<br />

Hermann-Bahlsen-Str. 11<br />

30890 Barsinghausen<br />

Tel.: +49 (0) 51 05 / 516 111<br />

Fax: +49 (0) 51 05 / 516 217<br />

E-Mail: info@deister-gmbh.de<br />

www.deister.com<br />

www.deisterrfidportal.de


ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH<br />

Die ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH<br />

ist Spezialist für Dienstleistungen<br />

rund um die Entwicklung,<br />

Integration und den Betrieb komplexer<br />

Elektronik- und IT-Systeme. Unter<br />

anderem berät das Unternehmen<br />

in Technologie- und Prozessfragen,<br />

unterstützt das Management großer IT-<br />

Projekte, bietet Engineeringleistungen<br />

Auszug Leistungsportfolio<br />

1. Herstellerneutrale Beratung<br />

• Technologie- und Potenzialanalysen<br />

• Projekt- und<br />

Programmmanagement<br />

2. Kundenindividuelle Logistiklösungen<br />

durch Nutzung moderner<br />

Technologien wie RFID, GPS,<br />

GSM, Satcom<br />

• Systemkonzeption und -design<br />

• Systementwicklung und -integration<br />

• Systembetrieb<br />

an und qualifiziert Personal. Dabei<br />

kommt vor allem sicherheitsrelevanten<br />

Themen eine hohe Bedeutung zu. Zu<br />

den Kunden der ESG gehören Unternehmen<br />

der Transport-, Verkehr- und<br />

Logistikbranche, Militär und Behörden<br />

sowie Firmen der Automobil- und der<br />

Luft- und Raumfahrtindustrie.<br />

3. Modulare Supply Chain Solutions<br />

SuCES-RFID<br />

Design, Entwicklung und Integration<br />

von RFID-Lösungen<br />

SuCES-Track<br />

Durchgängige, unternehmensübergreifende<br />

Supply-Chain-Event-Management-<br />

Lösung zur Verfolgung, Kontrolle und<br />

Steuerung beliebiger Materialströme<br />

SuCES-Load<br />

Automatisches Verlade- und Überwachungssystem<br />

zur Erfassung, Überprüfung<br />

und Steuerung sämtlicher Verladeprozesse<br />

unternehmensprofile 19<br />

Die ESG ist Spezialist für die Themen<br />

Material- und Ersatzteilmanagement,<br />

Lager- und Distributionslogistik, Supply<br />

Chain Solutions und Logistik-Outsourcing.<br />

Dabei verbindet sie als Lead Logistics<br />

Provider mit ihrem Leistungsportfolio<br />

die Optimierung der Logistikprozesse<br />

des Kunden mit den Potenzialen innovativer<br />

Technologien.<br />

SuCES-Transport<br />

Branchenlösung zur Disposition von<br />

Aufträgen und Steuerung von Liefer-<br />

und Ladeverkehren von Unternehmen<br />

und Logistikzentren, sowie deren Fahrzeug-,<br />

Behälter- und Fahrerpoolmanagement<br />

SuCES-Telematics<br />

Internetbasierendes Portal zur Erfassung,<br />

Verarbeitung und Darstellung von<br />

Telematikdaten und end-to-end-Kontrolle<br />

von Fahrzeugen und Gütern<br />

ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH<br />

Ansprechpartner: Dr. Sonja Sulzmaier<br />

E-Mail: marketing@esg.de<br />

Umsatz 2007: 186 Mio Euro<br />

Mitarbeiter 2007: 1200<br />

So erreichen Sie uns:<br />

ESG Elektroniksystem-<br />

und Logistik-GmbH<br />

82256 Fürstenfeldbruck<br />

Livry-Gargan-Straße 6<br />

Tel.: +49 (0) 89 92 16-2253<br />

Fax: +49 (0) 89 92 16-162253<br />

www.esg.de<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

20<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

EBV Elektronik<br />

RFID –<br />

Mehr als ein Chip mit Antenne<br />

Auch wenn elektronische Bauteile der<br />

Kern der RFID Technologie sind – es<br />

gehört mehr dazu, ein RFID Projekt<br />

erfolgreich zu realisieren. Zahlreiche<br />

Anwendungen haben inzwischen den<br />

konkreten Nutzen der RFID-Technologie<br />

bewiesen. Dabei ist allen Applikationen<br />

gemein, dass im Vorfeld die<br />

Geschäfts- und/oder Fertigungsprozesse<br />

genau analysiert wurden. Denn<br />

nur so kann die optimale Systemlösung<br />

gefunden und für den Gesamtprozess<br />

der höchstmögliche Nutzen generiert<br />

werden.<br />

Effizientere Prozesse dank RFID –<br />

auch für den Mittelstand<br />

Die Komplexität der RFID-Anwendungen<br />

hat dazu geführt, dass RFID<br />

häufig als Top-down-Technologie angesehen<br />

wird, die zunächst vor allem von<br />

den großen Industrie und Handelsunternehmen<br />

eingesetzt wird. Doch<br />

inzwischen haben auch kleinere und<br />

mittelständische Unternehmen erfolgreich<br />

RFID eingeführt – sei es in der<br />

Fertigung, wo häufig die Tags wieder<br />

verwendbar im geschlossenen Kreislauf<br />

eingesetzt werden, oder sei es<br />

als Open-Loop-Anwendung unter Verwendung<br />

von Einmal-Tags. Gerade im<br />

Bereich der Logistik öffnet die Technologie<br />

die Möglichkeiten intelligenter<br />

Logistik für alle Marktteilnehmer. Die<br />

wirtschaftlichen Zugangsschranken<br />

sinken zunehmend und lassen eben<br />

auch mittelständische Firmen an den<br />

Vorteilen einer effizienten Logistik partizipieren.<br />

Aber auch in der Fertigungsindustrie<br />

hat RFID seine Effizienz bewiesen. So<br />

nutzen Metall verarbeitende Betriebe<br />

heute schon die Technologie, um<br />

Werkzeuge zu verwalten. In der Qualitätskontrolle<br />

lässt sich mit RFID ein<br />

lückenloses Protokoll führen, ob alle<br />

erforderlichen Überprüfungen durchgeführt<br />

wurden. Mit jedem erfolgreich<br />

abgeschlossenen Projekt steigt auch<br />

die Akzeptanz der Technologie – so<br />

beobachten auch die Experten von<br />

EBV ein rasantes Wachstum im RFID-<br />

Markt. Die Zeichen sind deutlich zu<br />

erkennen: RFID wächst weiter in den<br />

Markt.<br />

EBV bietet Lösungen<br />

Doch selten gibt es dabei Plug & Play-<br />

Lösungen: Ausgangspunkt jeder RFID-<br />

Anwendung ist eine genaue Analyse der<br />

Geschäftsprozesse und der Abgleich mit<br />

den Möglichkeiten, die die Transponder


Rudy Van Parijs,<br />

Vice Pres<strong>ident</strong><br />

Technical<br />

Development bei<br />

EBV Elektronik<br />

„RFID ist weitaus mehr als nur ein Chip mit Antenne<br />

und Software, sondern erfordert individuell zugeschnittene<br />

Systemlösungen.“<br />

Technologie in jedem einzelnen Fall bietet.<br />

Das erfordert Know-how – bezüglich<br />

der Prozesse und der Technologie.<br />

Genau hier kann EBV Elektronik Unternehmen<br />

bei der Einführung von RFID<br />

unterstützen: Denn EBV ist nicht nur Distributor<br />

für die benötigten elektronischen<br />

Komponenten wie RFID-Chips, Transponder,<br />

Reader Module oder Antennen,<br />

sondern bietet mit seinem Partnerprogramm<br />

auch Systemlösungen an. Schon<br />

vor rund zehn Jahren hat das Unternehmen<br />

begonnen, sich mit RFID auseinanderzusetzen.<br />

Entsprechend ist die Exper-<br />

Thomas<br />

Raeymaekers,<br />

General Sales<br />

Manager RFID bei<br />

EBV Elektronik in<br />

Zentraleuropa<br />

„RFID ist bereit für den Markt und kann in Zukunft<br />

überall Anwendung finden – die Grenzen setzt<br />

alleine die Kreativität.“<br />

tise der Applikations- und Vertriebsingenieure.<br />

Alle werden zudem kontinuierlich<br />

auch in Sachen RFID geschult.<br />

Für die Realisierung stehen dem Kunden<br />

zusätzlich zu dem bewährten<br />

Netzwerk von 120 Field Application<br />

Engineers (FAE) und 240 Field Sales<br />

Engineers (FSE) ein eigenes Kompetenzteam,<br />

spezialisiert auf RFID-Technologie,<br />

zur Verfügung. In jeder Sales-<br />

Region gibt es einen absoluten Spezialisten,<br />

der sich sowohl mit der Technik<br />

als auch mit der wirtschaftlichen Beurteilung<br />

eines RFID-Einsatzes auskennt.<br />

Sie können bei der Entwicklung einer<br />

individuellen Lösung auf die Technologie<br />

führender Hersteller von RFID-<br />

Bauteilen zurückgreifen – zu den Lieferanten,<br />

deren Bauteile EBV Elektronik<br />

vertreibt, gehören RFID-Anbieter<br />

wie die Marktführer NXP Semiconductors,<br />

Texas Instruments, Atmel und<br />

STMicroelectronics.<br />

EBV kann dabei einen großen Teil der<br />

Gesamtlösung abdecken. Zudem kooperiert<br />

der Distributor mit Partnern,<br />

Spezialisten für RFID-Anwendungen,<br />

System-Integratoren, Inlay Convertern<br />

und Middleware Herstellern. Sie bieten<br />

technische Unterstützung für komplexe<br />

Anwendungen. Im Zusammenspiel zwischen<br />

Anwender, EBV, Hersteller und<br />

Partner entsteht eine individuelle Komplettlösung,<br />

unabhängig von der Branche<br />

des Anwenders, der Applikation<br />

selbst und der benötigten RFID-Tags.<br />

Gerade bei Logistik-Anwendungen sind<br />

RFID-Projekte häufig international – mit<br />

unternehmensprofile 21<br />

Richard Sonnleitner,<br />

Business<br />

Development<br />

Manager RFID &<br />

Infotainment bei<br />

EBV Elektronik<br />

„Die Bauteilpreise sind gesunken während sich die<br />

Vielfältigkeit und die Verfügbarkeit der angebotenen<br />

RFID-Bauteile stark erhöht haben. RFID rechnet sich<br />

deshalb auch für kleinere und mittlere Anwendungen..<br />

Genau diese Kunden haben in EBV einen Partner, der<br />

sowohl die unterschiedlichsten Komponenten als<br />

auch kompetente Beratung liefern kann.“<br />

60 Büros in 28 Ländern in Afrika, Europa<br />

und im Mittleren Osten kann EBV<br />

auch über Ländergrenzen hinweg Projekte<br />

betreuen.<br />

24.000 m 2 Lagerfläche, über 50.000<br />

Artikel Lagerbestand, mehr als 15.000<br />

Kunden EMEA-weit mit 1.550 Millionen<br />

Positionen pro Jahr beliefert, und<br />

das mit einer Fehlerrate von lediglich<br />

440 ppm (parts per million): Diese eindrucksvollen<br />

Zahlen demonstrieren die<br />

Leistungsfähigkeit des zentralen EBV-<br />

Lagers bei Avnet Logistics in Poing/<br />

München.<br />

Mittelfristig bietet EBV über RFID Einsatz<br />

im eigenen Warenlager seinen Kunden<br />

einen zusätzlichen Logistik-Service<br />

an und verschickt auf Wunsch Ware mit<br />

kundenspezifischen RFID-Tags.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

EBV Elektronik GmbH & Co KG<br />

Im Technologiepark 2-8,<br />

85586 Poing<br />

Tel.: + 49 (0) 8121 774 - 0<br />

Fax: + 49 (0) 8121 774 - 422<br />

E-Mail: rfid@ebv.com<br />

www.ebv.com/rfid<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

22<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH<br />

LogiMAT <strong>2009</strong> – gekennzeichnet durch<br />

„Anspruch auf Qualität“<br />

Vom 3. bis 5. März <strong>2009</strong> öffnet<br />

die LogiMAT <strong>2009</strong>, Internationale<br />

Fachmesse für Distribution-, Material-<br />

und Informationsfluss zum 7.<br />

Male auf dem neuen Stuttgarter<br />

Messegelände ihre Tore. Die Messe<br />

hat sich inzwischen zur größten<br />

jährlich stattfindenden Veranstaltung<br />

für die interne Logistik in Europa<br />

entwickelt. Sie profitiert von<br />

ihrem idealen Standort im Herzen<br />

von Baden-Württemberg als Heimat<br />

der europäischen Intralogistik.<br />

Über 800 produzierende und beratende<br />

Unternehmen sowie rund<br />

200 Lehr- und Forschungseinrichtungen<br />

beschäftigen sich mit der<br />

Bewältigung des innerbetrieblichen<br />

Materialflusses. Getreu dem Motto<br />

„Anspruch auf Qualität“ wird die<br />

LogiMAT von Jahr zu Jahr weiter<br />

zur führenden europäischen Business-Plattform<br />

ausgebaut, die sich<br />

durch Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch<br />

und Networking auf höchstem<br />

Niveau auszeichnet.<br />

Der Umzug in diesem Jahr auf das neue,<br />

europaweit modernste Messegelände<br />

am Stuttgarter Flughafen erwies sich als<br />

Punktlandung, von dem Aussteller und<br />

Besucher gleichermaßen profitierten. Auf<br />

direkten kurzen Weg gelangt der Besucher<br />

auf das Gelände. Im nächsten Jahr<br />

stehen der LogiMAT in 4 Hallen nunmehr<br />

52.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.<br />

Mit rund 700 ausstellenden Unternehmen<br />

aus 14 Ländern wird gerechnet.<br />

Zu den wichtigsten Ausstellungsbereichen<br />

der LogiMAT <strong>2009</strong> zählen neben<br />

Auto ID/ RFID, Förder- und Lagertechnik,<br />

Lager- und Betriebseinrichtungen,<br />

Robotics, Verpackung, Verladetechnik,<br />

Flurförderzeuge, Kommissioniertechnologien,<br />

Software, Entsorgung, Outsourcing,<br />

Logistics Facilities und Beratung.<br />

Inhaltlich will die Messe vor allem das<br />

Zusammenspiel der verschiedenen Prozesse<br />

in der innerbetrieblichen Logistik<br />

anschaulich machen und konzentriert<br />

sich aus diesem Grund konsequent auf<br />

diese Kernbereiche.<br />

Markenzeichen und Publikumsmagnet<br />

der LogiMAT ist auch in <strong>2009</strong> ein<br />

starkes Rahmenprogramm auf den einzelnen<br />

Foren inmitten der Messehallen.<br />

Aufgrund des großen Besucherinteresses<br />

an dem Thema „Kennzeichnung<br />

und Identifizierung“ wird im nächsten<br />

Jahr an jedem Tag ein Forum mit diesem<br />

Fokus angeboten. Am Dienstag,<br />

den 03. März richtet der AIM-Fachverband<br />

eines zum Thema „Trends beim<br />

Einsatz von Auto-ID: Barcode, 2D Code<br />

und RFID“ aus. Am Mittwoch den 04.<br />

März moderiert der Leiter des Instituts<br />

für Distributions- und Handelslogistik<br />

(IDH) des VVL e.V. Professor Dr. Rolf<br />

Jansen das Forum „Anforderungen an<br />

Transpondersysteme zum Einsatz in<br />

der Supply Chain“. Last but not<br />

least veranstaltet die Fachzeitschrift<br />

<strong>ident</strong> am Donnerstag den<br />

05. März das Forum „Informationen<br />

zum aktuellen Stand und zu<br />

weiteren Entwicklungen von Auto-<br />

ID Technologien“.<br />

Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit,<br />

unverbindlich reinzuhören<br />

und sind aufgefordert, aktiv mit<br />

zu diskutieren, um wertvolle Informationen<br />

für ihre Praxis zu sammeln.<br />

Anschließend können sie das<br />

Gehörte an den Messe ständen, die<br />

sich in unmittelbarer Nähe der Foren<br />

befinden, vertiefen. Dies entspricht<br />

ganz dem Konzept der Messe, das<br />

Rahmenprogramm genau auf die<br />

entsprechenden Ausstellungsbereiche<br />

abzustimmen, damit kurze<br />

Wege schnell zum Ziel führen.<br />

„Aussteller und Besucher haben<br />

gleichermaßen Anspruch auf Qualität“,<br />

so der Messeleiter Peter Kazander<br />

„Es macht Spaß von Jahr zu Jahr<br />

mehr gefordert zu werden, um diesem<br />

Anspruch gerecht zu bleiben“.<br />

Die LogiMAT <strong>2009</strong> ist täglich von 9 bis<br />

17 Uhr geöffnet. Ein Tages-Messeticket<br />

kostet 28 Euro inklusive Teilnahme am<br />

Rahmenprogramm und Messekatalog.<br />

Die Dauerkarte kostet 35 Euro.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www-logimat-messe.de<br />

So erreichen Sie uns:<br />

EUROEXPO<br />

Messe- und Kongress-GmbH<br />

Joseph-Dollinger-Bogen 7<br />

80912 München<br />

Tel.: +49 (0) 89/3 23 91-249<br />

Fax: +49 (0) 89/3 23 91-246<br />

E-Mail: logimat@euroexpo.de


Das Unternehmen EURO I.D. ist seit<br />

mehr als 18 Jahren einer der führenden<br />

Wegbereiter für den Einsatz von RFID in<br />

der Industrie und der Logistik, im Dienstleistungssektor,<br />

sowie bei der Tier<strong>ident</strong>ifikation.<br />

Individuelle Anwendungen mit<br />

spezifischen Randbedingungen erfordern<br />

dabei immer wieder verschiedene Transponder<br />

und Lesegeräte.<br />

Transponder<br />

Euro I.D.<br />

Euro I.D. – immer eine RFIDee<br />

besser in industriellen Prozessen<br />

Wenn sie auch in der Funktion als „Datenträger“<br />

gleich sind, so gibt es zahlreiche<br />

Unterschiede zwischen einzelnen Transpondertypen.<br />

Passive Transponder arbeiten<br />

ohne Batterie. Ihre Datenübertragungsreichweite<br />

beträgt bis zu<br />

etwa 6 m. Aktive Transponder<br />

verfügen über eine<br />

Batterie, wodurch<br />

Entfernungen bis zu<br />

100 m erzielt werden<br />

können.<br />

Die Verpackung<br />

des Transponders<br />

stellt ein weiteresUnterscheidungskriterium<br />

dar.<br />

Die Spanne reicht<br />

vom Glastransponder<br />

für die Tier- oder Werkzeug<strong>ident</strong>ifikation<br />

über Kunststoffgehäuse<br />

in den verschiedensten Bauformen<br />

oder Etiketten mit integrierten Transpondern<br />

bis hin zu Versionen mit hochtemperaturfesten<br />

Gehäusen. Aus unserer auch<br />

in 2008 ständig gewachsenen Palette bietet<br />

Euro I.D. für fast jede Applikation den<br />

nach Speicherplatz, Bauform und Größe<br />

optimalen Transponder an.<br />

Lesegeräte und Antennen<br />

Stationäre Lesesysteme kommen vorwiegend<br />

in intralogistischen Kreisläufen<br />

zum Einsatz. Zeitgemäße Geräte bieten<br />

dabei alle Möglichkeiten der industriellen<br />

Kommunikation – von RS 232, TCP/IP<br />

bis hin zu den gängigsten Feldbus-Anbindungen.<br />

Mobile Datenterminals haben<br />

dort ihre Vorteile, wo Objekte ortsungebunden<br />

<strong>ident</strong>ifiziert werden müssen – in<br />

der internen Kommissionierung ebenso<br />

wie in der externen Distribution. Datenfunkmodule<br />

(WLAN) erlauben eine<br />

Online-Anbindung dieser Arbeitsplätze<br />

an die jeweilige Leitebene.<br />

RFID ist mehr als Transponder und<br />

Lesesysteme, hier zeichnet Euro I.D.<br />

sich aus<br />

Transponder und Lesegeräte sind die<br />

„sichtbaren“ Komponenten eines RFID<br />

– Systems. Eine technisch hoch<br />

verfügbare und wirtschaftliche<br />

RFID – Lösung<br />

wird erst daraus,<br />

wenn das gewählte<br />

System in<br />

dem jeweiligen<br />

Prozess integriert<br />

wird. Es<br />

kommt also<br />

auf die optimaleApplikationsberatung<br />

an. Hier<br />

liegt die in mehr als<br />

18 Jahren gewachsene<br />

Stärke von EURO I.D. Wir<br />

unterstützen bei der Auswahl der<br />

richtigen, dass heißt der für die konkrete<br />

Anwendung am besten geeigneten und<br />

normierten, Übertragungsfrequenz: 125<br />

kHz (LF), 13,56 MHz (HF)oder 868 MHz<br />

(UHF passiv und aktiv). Passend dazu<br />

bieten wir auch die Systemintegration<br />

an. Bei der Projektumsetzung werden<br />

Sie somit von Anfang an aufgabenbezogen,<br />

systemneutral und unabhängig beraten.<br />

Pflichtenhefterstellung, Engineering<br />

Support, Systemimplementierung, Projektkoordination<br />

sowie Nachbetreuung<br />

in der Betriebsphase machen RFID von<br />

EURO ID zur betriebs- und investitionssicheren<br />

Lösung.<br />

unternehmensprofile 23<br />

Anwendungsgebiete<br />

Im Jahr 2008 haben wir u.a. folgende<br />

Projekte mit unserer RFID-Expertise<br />

begleitet und realisiert:<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

Kennzeichnung von Schalungselementen<br />

für Betonbau (LF)<br />

Kontrolle der Wartung an Gasarmaturen<br />

(LF)<br />

Kennzeichnung und Verfolgung von<br />

Dekorpapier (UHF)<br />

Erfassung von Meerforellen im<br />

Gewässer (LF)<br />

Verwaltung von Gepäcktrolleys (HF)<br />

Erfassung und Verwiegung von<br />

Schrott-Containern (UHF)<br />

Absicherung der Auswahl von Zusatzstoffen<br />

in Mischprozessen (LF)<br />

Zuordnung von Werkzeugen zum<br />

Bearbeitungsauftrag (LF)<br />

Verfolgung von Containern in der<br />

Schinkenproduktion (UHF)<br />

Kennzeichnung von Atemmasken für<br />

Feuerwehr (LF)<br />

Verfolgung von Teigbehältern in<br />

Backstraßen (LF)<br />

Lagerplatzverwaltung von Warenträgern<br />

in der Stahlindustrie (UHF)<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Euro I.D.<br />

Identifikationssysteme GmbH & Co. KG<br />

Metternicher Straße 4<br />

53919 Weilerswist<br />

Tel.: +49 (0) 22 54/94 09-0<br />

Fax: +49 (0) 22 54/94 09-70<br />

E-Mail: info@euroid.com<br />

www.euroid.com<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

24<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

FEINWERK- UND DRUCKTECHNIK GMBH<br />

Mehr als nur wirtschaftlich!<br />

F+D GmbH realisiert innovative Thermodrucker<br />

für Barcode- und RFID-Anwendungen<br />

Der hessische Hersteller F+D Feinwerk- und Drucktechnik GmbH entwickelt und produziert<br />

hochwertige Etiketten-, Karten-, BaggageTag- und Ticketdrucker. Die Drucker<br />

werden u. a. in den Bereichen Logistik, Handel, Ticketing und Industrie eingesetzt. Ein<br />

Schwerpunkt des Herstellungsprogramms sind Drucklösungen mit integrierten RFID-<br />

Schreib-/Leseeinheiten.<br />

Flexibilität, Erfahrung und eine hohe Qualität<br />

sind wesentliche Garanten für die<br />

reibungslose Abwicklung von Klein- und<br />

Großprojekten durch die F+D GmbH im<br />

Bereich der automatischen Identifikation.<br />

Hierbei konnte man in der Vergangenheit<br />

nicht nur durch eine breite Palette<br />

an „Standardprodukten“ überzeugen,<br />

sondern ist vor allem Partner von Unternehmen,<br />

die speziell entwickelte Drucklösungen<br />

für ihre Anwendung suchen.<br />

Neue Maßstäbe im Bereich der RFID-<br />

Anwendungen konnte die F+D GmbH<br />

durch die Entwicklung der Ticketdrucker<br />

zur Fußballweltmeisterschaft 2006 setzen.<br />

Erstmals wurden bei einem der weltweit<br />

größten Events flächendeckend Eintrittskarten<br />

mit Transpondern eingesetzt.<br />

Über 3,4 Mio WM-Tickets wurden hierbei<br />

durch die RFID-fähigen Ticketdrucker<br />

„TSP – Ticket Secure Printer“ der F+D<br />

GmbH bedruckt und kodiert. Durch den<br />

Einsatz der RFID-Technologie konnte im<br />

Vergleich zu vorangegangenen Turnieren<br />

ein höherer Fälschungsschutz der Tickets<br />

sowie höhere Sicherheitsstandards beim<br />

Stadioneinlass erreicht werden.<br />

Einsatzgebiete der F+D-Drucker<br />

• Handel • Zutrittskontrolle<br />

• Logistik • Pharma<br />

• Tourismus • Gepäckabfertigung<br />

• Ticketing • Fluggastabfertigung<br />

• Chemie • Gesundheitswesen<br />

• Automobilindustrie • u.v.m.<br />

Mit der RFID-Technologie steht den<br />

Anwendern eine sinnvolle Ergänzung zu<br />

den herkömmlichen Kennzeichnungsmöglichkeiten<br />

zur Verfügung. Die F+D<br />

GmbH realisierte in den vergangenen<br />

Jahren bereits ausgereifte RFID-Drucklösungen<br />

für die Bereiche Handel, Logistik,<br />

Touristik und Ticketing.<br />

Im Bereich der Fluggast- und Gepäckabfertigung<br />

präsentiert die F+D GmbH den<br />

Drucker „Pegasus“. Der Drucker ist im<br />

Monochrom- und Zweifarben-Thermodirektdruckverfahren<br />

einsetzbar. Zusätzlich<br />

gibt es optional eine RFID-Codiereinrichtung<br />

für die gängigen Standards.<br />

Die Produkte der F+D werden in Eigenfertigung<br />

im Werk in Neckarsteinach (Hessen)<br />

hergestellt und entsprechen den<br />

höchsten Anforderungen des Marktes.<br />

„Den Produktionsstandort Deutschland<br />

werden wir auch in Zukunft ganz bewusst<br />

beibehalten. Hierdurch können wir eine<br />

effiziente und schnelle Abwicklung von<br />

kundenspezifischen Projekten garantieren“<br />

so Uwe Stanitz, Geschäftsführer<br />

der F+D GmbH.<br />

Kurzprofil<br />

• Herstellung von Thermodrucktechnik<br />

• Eigene Entwicklung und Produktion<br />

• Firmenverbund mit 6 Standorten<br />

• Internationale Zertifizierungen<br />

• Mitglied der AIM-Deutschland e. V.<br />

• Partner der Transponder Roadshow<br />

Ticketdrucker “TSP - Ticket Secure Printer“<br />

BaggageTag-Drucker „PEGASUS“<br />

Individuelle Servicepakete je nach<br />

Anwendung und Anforderung, leicht verständliche<br />

Dokumentationen der Drucker<br />

in div. Sprachen und bequem über<br />

das Internet abrufbare Updates von Firmware<br />

und Treibern bilden die Grundlage<br />

für die große Zufriedenheit der Kunden<br />

im In- und Ausland.<br />

Eine umfassende Auswahl an Verbrauchsmaterialien<br />

und passender Layoutsoftware<br />

runden das leistungsstarke Lieferprogramm<br />

des Druckerherstellers ab. Für<br />

zahlreiche Thermodruck-Applikationen<br />

stehen die geeigneten Materialien zur<br />

Verfügung: Etiketten, Endlospapier, Kofferbänder,<br />

Tickets sowie Sublimations-,<br />

Transfer-, Hologramm- und Laminatfolie.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

FEINWERK- UND DRUCKTECHNIK GMBH<br />

Kirchenstraße 38<br />

69239 Neckarsteinach<br />

Tel.: +49 (0) 6229 7000<br />

Fax: +49 (0) 6229 70067<br />

E-Mail: info@FuDDruck.de<br />

www.FuDDruck.de


FEIG ELECTRONIC GmbH<br />

OBID i-scan® UHF<br />

Neuer UHF Long Range Reader und<br />

neue UHF Antennen-Generation<br />

FEIG ELECTRONIC bietet im Rahmen der OBID i-scan ® UHF Leserfamilie einen neuen<br />

UHF Long Range Reader (ID ISC.LRU3000) sowie drei neue UHF-Antennen (ID ISC.ANT.<br />

U170/170, ID ISC.ANT.U270/270 und ID ISC.ANT.U600/270) an.<br />

Neuer UHF Long Range Reader<br />

ID ISC.LRU3000<br />

Der neue UHF Long Range Reader ID ISC.<br />

LRU3000 präsentiert sich als Nachfolger<br />

des erfolgreichen LRU2000 in einem völlig<br />

neuen Design. Das neue und formschöne<br />

Metallgehäuse ist robuster als das Kunststoffgehäuse<br />

des LRU2000 und demnach<br />

noch besser geeignet für Einsatzbereiche<br />

wie Handels- und Produktionslogistik,<br />

Produktionssteuerung oder den Einbau<br />

in Flurförderzeuge. Das Gerät kann frei<br />

an die Wand montiert werden und aufgrund<br />

seiner kompakten Bauweise auch<br />

in Schaltschränke integriert werden. Alle<br />

Anschlussmöglichkeiten für Antennen,<br />

Impulsgeber oder Anzeigeelemente<br />

wurden komplett<br />

nach außen verlegt,<br />

d.h. die Installation des<br />

Readers ist ohne ein Öffnen<br />

des Gehäuses möglich<br />

und wird somit erheblich<br />

vereinfacht. An allen vier<br />

Antennenausgängen befinden sich<br />

nun optische Signalgeber zur Anzeige des<br />

jeweils aktiven Antennenausgangs. Optional<br />

ist eine Schutzkappe erhältlich, welche<br />

die Anschlüsse verdeckt, somit die volle<br />

Schutzklasse IP54 garantiert und eine Zugentlastung<br />

für die Kabel gewährleistet. Die<br />

Leistungsaufnahme des LRU3000 ist sehr<br />

niedrig, sodass die Stromversorgung über<br />

„Power over Ethernet“ erfolgen kann.<br />

Neben einer USB-Schnittstelle verfügt der<br />

Reader über einen weiteren USB-Port,<br />

um z.B. einen WLAN-Stick oder externen<br />

Speicher anschließen zu können. Der<br />

neue Reader bietet zudem insgesamt fünf<br />

digitale Eingänge und Ausgänge, die frei<br />

programmierbar sind. Der Reader weist<br />

gegenüber seinem Vorgänger eine noch<br />

bessere Lese-Performance auf, um auch<br />

sehr schwache Signale, gerade in Verbindung<br />

mit schwierigen Umgebungsbedingungen,<br />

empfangen zu können. Zudem<br />

bietet das Gerät Unterstützung von Sensor<br />

Tags. Der Application Connectivity<br />

Controller (ACC) des Readers nutzt ein<br />

Linux-Betriebssystem, enthält eine Java<br />

Virtual Machine und bietet Anwendern<br />

oder Systemintegratoren die Möglichkeit,<br />

eigene Applikationen auf die Reader-Plattform<br />

zu integrieren, um beispielsweise<br />

den Reader und die Eingänge zu steuern<br />

und zu kontrollieren.<br />

Neue UHF-Antennengeneration<br />

Zusammen<br />

mit dem neuen UHF<br />

Long Range Reader ID ISC.LRU3000<br />

werden auch drei neue UHF Antennen<br />

angeboten . Alle drei Antennen präsentieren<br />

sich wie der Reader in einem neuen,<br />

modernen Gehäuse. Dabei ist die Antenne<br />

vom Typ ID ISC.ANT.U270/270 als<br />

direkter Nachfolger der bisherigen Antenne<br />

ID ISC.ANT.U250/250 zu bezeichnen,<br />

der sich vorrangig durch das neue Design<br />

vom Vorgänger unterscheidet. Völlig neue<br />

Produkte sind die kleinere Antenne ID<br />

ISC.ANT.U170/170 und die großflächige<br />

Antenne ID ISC.ANT.U600/270.<br />

unternehmensprofile 25<br />

Mit der kleinen Antenne sind in Verbindung<br />

mit dem Long Range Reader<br />

je nach Ausgangsleistung und verwendetem<br />

Transponder Lesereichweiten<br />

bis zu 3,50 Meter realisierbar. Das entscheidende<br />

Charakteristikum der großen<br />

Antenne ist hingegen das sehr viel<br />

mehr gerichtete Lesefeld. Die Antenne<br />

hat einen 3 dB-Öffnungswinkel von 30°<br />

und ist damit vor allem für den Einsatz in<br />

Gate-Applikationen prädestiniert.<br />

OBID ® – RFID-Lesesysteme<br />

vom führenden Hersteller<br />

• OBID ® classic – LF (125 kHz)<br />

Kartenleser (Zeit + Zutritt)<br />

• OBID ® classic-pro – HF (13,56 MHz)<br />

Kartenleser (Ticketing + ePayment)<br />

• OBID ® megalock-LF (125 kHz)<br />

Transponderschließsysteme<br />

• OBID i-scan ® HF/UHF – (13,56 MHz/<br />

868-928 MHz) Smartlabel-Leser<br />

So erreichen Sie uns:<br />

FEIG ELECTRONIC GmbH<br />

Lange Straße 4<br />

35781 Weilburg<br />

Tel.: +49 (0) 64 71/31 09-0<br />

Fax: +49 (0) 64 71/31 09-99<br />

E-Mail: obid@feig.de<br />

www.feig.de<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

26<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

HARTING Electric GmbH & Co. KG<br />

HARTING UHF Transponder und<br />

Reader für alle Fälle<br />

Applikationsbeispiele mit extremen Anforderungen demonstrieren<br />

den Stand der Technik von passiven UHF-RFID-<br />

Transpondern und weisen auf neue Einsatzgebiete hin.<br />

Betonfertigbauteile, die wissen, wohin<br />

sie gehören<br />

Stahlbetonträger sollten nicht nur halten,<br />

was der Statiker berechnet hat, sondern<br />

auch genau an der Stelle verbaut werden,<br />

wo er sie geplant hat. Betonfertigbauteile<br />

lassen sich von außen aber kaum unterscheiden<br />

– also ist eine dauerhaft sichere<br />

Identifikation nötig. Der HARfid LT 86 (NT)<br />

von HARTING kann bereits im flüssigen<br />

Beton eingebracht werden und übersteht<br />

Staub, Hitze, Feuchtigkeit und Chemikalien<br />

über den gesamten Lebenszyklus.<br />

Auch mit einer Stahlarmierung kann die<br />

Lesbarkeit sichergestellt werden, da der<br />

passive UHF Transponder für „on metal“<br />

Anwendungen entwickelt ist.<br />

Schnelle Eisenbahntransporte auch mit<br />

heißer Fracht<br />

Ein entscheidender Aspekt beim Einsatz<br />

von RFID-Tags u.a. in der schienengebundenen<br />

Logistik ist die Möglichkeit,<br />

auch schnell vorbeifahrende Transponder<br />

detektieren und auslesen zu können.<br />

Lokomotiven und Waggons müssen<br />

regelmäßig gewartet und Sicherheitskontrollen<br />

unterzogen werden. RFID-Tags<br />

Mit dem LT 86 zur sicheren Baulogistik<br />

sollen dabei helfen, den Prozess zuverlässig<br />

und sicher zu gestalten. Im Test mit<br />

dem EPC-Gen2-Standard konnte selbst<br />

bei 145 km/h noch zuverlässig<br />

detektiert werden. HARTING<br />

setzt für seinen HARfid LT 86<br />

(HT) einen speziellen Kunststoff<br />

ein, der sich durch eine<br />

hohe Temperaturfestigkeit auszeichnet<br />

und ein Überleben bis<br />

180 C ermöglicht.<br />

Schlitzantennen schützen vor<br />

groben mechanischen Schlägen<br />

Nicht selten sind Transportbehälter extremen<br />

Umweltbedingungen ausgesetzt. Eine<br />

ungeschützte Montage des Transponders<br />

z.B. an einem Keg ist ausgeschlossen: zu<br />

hoch sind mechanische Belastungen und<br />

die Reinigung mit heißem Wasserdampf<br />

unter Hochdruck. Der RFID-Chip benötigt<br />

also einen besonderen Schutz, um diesen<br />

Anforderungen dauerhaft trotzen zu<br />

können. Die Lösung besteht aus einem<br />

Schlitz im Stahl: im Inneren befindet sich<br />

der HARfid SL 86 (HT), der mithilfe einer<br />

Leiterschleife an die Schlitzantenne gekoppelt<br />

ist. Diese Tag-Ausführung lässt sich<br />

aus einer Entfernung von 4,5 m lesen und<br />

lässt sich auf viele weitere Anwendungen<br />

übertragen. Der Transponder kann mittels<br />

Schrauben oder Nieten befestigt werden.<br />

Das hermetisch dichte Gehäuse erreicht<br />

Schutzklassen nach IP 67 und IP 69K,<br />

sodass es auch einem Hochdruckreiniger<br />

standhalten kann.<br />

Das komplette System<br />

Das RF800 UHF-Reader-<br />

System mit integriertem<br />

Application Client<br />

Passend zu allen Applikationen im<br />

industriellen Umfeld bietet HARTING<br />

das RF800 UHF Reader<br />

System an. Im IP<br />

67 Gehäuse steckt<br />

eine „lokale Intelligenz“<br />

für Hardware nahe Funktionen.<br />

Außerdem ist es mit einer Industrial<br />

Ethernet-Schnittstelle optimal vorbereitet<br />

zur Vernetzung, Konfiguration und<br />

Wartung von komplexen RFID-Netzwerken<br />

mittels der HARfid Software Suite.<br />

Über diese Software lassen sich auch<br />

Schnittstellen zu ERP-Systemen und<br />

Vorverarbeitung der Tag-Daten mit entsprechender<br />

„Business-Logik“ realisieren.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Hitze ist kein Problem mehr<br />

Der SL-Tag als robuste Lösung<br />

für Behälter<br />

HARTING Electric GmbH & Co. KG<br />

Wilhelm-Harting-Str. 1<br />

32339 Espelkamp<br />

Tel.: +49 (0) 5064 951 590<br />

Fax: +49 (0) 5064 951 591<br />

E-Mail: joerg.hehlgans@harting.com<br />

www.harting.com


Skeye<br />

Skeye – mobile Lösungen für<br />

Handel und Logistik<br />

Als einer der größten europäischen Hersteller von mobilen Terminals bietet Skeye<br />

als Geschäftsbereich der Höft & Wessel-Gruppe Systemlösungen für Handel und<br />

Logistik. Das vor 30 Jahren gegründete Unternehmen hat sich in den letzten Jahren<br />

zu einem führenden Anbieter für mobile RFID-Terminals entwickelt.<br />

Im deutschen Handel nimmt Skeye<br />

bereits seit den 80er Jahren eine führende<br />

Rolle in der mobilen Datenerfassung<br />

ein. Mit besonders ergonomischen mobilen<br />

Terminals werden leistungsfähige<br />

und erprobte Geräte für die Einbindung<br />

in Warenwirtschafts- und ERP-Systeme<br />

angeboten. Komplexe Informationen<br />

können einfach erfasst, verarbeitet und<br />

gut lesbar dargestellt werden. Ergänzt<br />

wird das Angebot durch IT-Backoffice-<br />

Lösungen. Die mobilen Terminals können<br />

optional mit WLAN, GPRS/Edge, GPS,<br />

RFID, Bluetooth, großem Display, Imager<br />

oder Laserscanner erworben werden.<br />

Zu den Kunden gehören die namhaften<br />

deutschen Einzelhandelsketten sowie<br />

vermehrt ausländische Handelsunternehmen.<br />

Ende 2008 wurde als neues Produkt<br />

ein besonders einfach zu bedienendes<br />

mobiles Terminal mit 3,5“ VGA-Display<br />

herausgebracht. Diese Entwicklung zielt<br />

insbesondere auf Selfscanning im Supermarkt<br />

sowie Logistik und Außendienst.<br />

Das handliche mobile Terminal im PDA-<br />

Format wiegt weniger als 300 Gramm.<br />

Trotz der geringen Größe vereint das<br />

Gerät alle Funktionen eines mobilen<br />

Computers, der über GPRS online Daten<br />

empfangen und verschicken kann, mit<br />

GPS navigiert, über Mikrofon und Lautsprecher<br />

auch als Handy und mit der<br />

eingebauten Kamera als Scanner für<br />

Barcodes bzw. als Fotoapparat genutzt<br />

werden kann. Als besondere Innovation<br />

wurde ein intuitives Bedienkonzept entwickelt.<br />

Selbst komplexe Anwendungen<br />

können dank der selektiven Beleuchtung<br />

weniger Tasten einfach und schnell<br />

auch von weniger erfahrenen Benutzern<br />

bedient werden. Das im Industriestandard<br />

gebaute Terminal übersteht<br />

einen Fall aus 1,20 Meter Höhe sowie<br />

einen Einsatz in feuchten und staubigen<br />

Umgebungen schadlos. Weitere technische<br />

Merkmale sind der mit 624 MHz<br />

getaktete PXA320-Prozessor der neuesten<br />

Generation, 128 MB DDR-RAM,<br />

das 3,5“ große und tageslichttaugliche<br />

Display mit VGA-Auflösung, WLAN-,<br />

Bluetooth- und GPRS/EDGE-Module<br />

sowie das Betriebssystem Windows<br />

embedded CE 6.0.<br />

Bei der mobilen RFID-Technologie gehört<br />

Skeye ebenfalls zu den führenden Anbie-<br />

unternehmensprofile 27<br />

tern in Europa. Das Produktangebot<br />

umfasst u. a. einen der reichweitenstärksten<br />

mobilen UHF-Scanner.<br />

In der Logistik werden insbesondere<br />

mobile Terminals mit bis zu 21 cm großen<br />

Touchdisplay nachgefragt. Zu den Kunden<br />

gehören hier Fachspeditionen ebenso<br />

wie der KEP-Bereich oder Serviceunternehmen.<br />

Die Höft & Wessel AG mit Sitz in Hannover<br />

ist ein IT-Hard- und Softwarespezialist<br />

für mobile Datenerfassung, Ticketing<br />

und Parking. Die seit 1998 börsennotierte<br />

Gesellschaft hat sich zum zunehmend<br />

international agierenden mittelständischen<br />

Unternehmen mit einem<br />

Umsatz von 100 Mio. Euro entwickelt.<br />

Von den insgesamt 500 Mitarbeitern<br />

arbeitet ein Drittel in dem für die technologische<br />

Ausrichtung wichtigen Bereich<br />

Forschung und Entwicklung.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Skeye<br />

Höft & Wessel AG<br />

Rotenburger Straße 20<br />

30659 Hannover<br />

Tel.: +49 (0) 511 – 6102-512<br />

Fax: +49 (0) 511– 6102-436<br />

E-Mail: info@skeye.com<br />

www.skeye.com<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

28<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Honeywell Scanning & Mobility<br />

Aus HandHeld Products und Metrologic<br />

wird Honeywell Scanning & Mobility<br />

In dem Geschäftsbereich Scanning<br />

& Mobility sind die Produkte<br />

und Technologien von Hand Held<br />

Products und Metrologic zusammengefasst.<br />

Beide Unternehmen<br />

hat Honeywell Ende 2007 beziehungsweise<br />

2008 erworben.<br />

Honeywell Scanning & Mobility<br />

bietet eine große Produktauswahl<br />

für die automatische<br />

Datenerfassung und -erkennung.<br />

Alles für AIDC<br />

Die Produktpalette reicht von leistungsstarken<br />

Imagern und Laser -<br />

Datenerfassungsgeräten über industrietaugliche<br />

mobile Computer sowie<br />

Barcodescanner. Das Produktportfolio<br />

von Honeywell ist eines der breitesten<br />

in der AIDC Branche und es werden<br />

Lösungen für Handel, Gesundheitswesen<br />

sowie Transport und Logistik<br />

angeboten. Vervollständigt wird<br />

das Angebot durch passende Software<br />

und kompetenten Service. Ob<br />

1D- oder 2D-Symbologien, mobil oder<br />

kabelgebunden oder auch Geräte mit<br />

extra stabilem Gehäuse und IP Klassifizierungen<br />

- alles aus einer Hand von<br />

Honeywell!<br />

Zukunftssichere mobile Lösungen<br />

Neben den Barcodescannern liegt ein<br />

Schwerpunkt bei den mobilen Computern.<br />

Erst kürzlich wurde die Dolphin<br />

Reihe überarbeitet. Der Dolphin<br />

7600 mit Windows Mobile 6.0 Classic<br />

eignet sich dank seiner kompakten,<br />

ergonomischen Form und kabelloser<br />

Funktechnologie für den Außendienst,<br />

die Lagerhaltung oder das Aktualisieren<br />

von Preisen. Der Dolphin 9950<br />

punktet mit einem integrierten Pistolengriff.<br />

Das ergonomische Design<br />

senkt die Belastung der Nutzer insbesondere<br />

bei häufigen Scans wie in<br />

der Bestandsverwaltung oder bei der<br />

Preiskontrolle. Optimal für den Einsatz<br />

im Einzelhandel, in Warenlagern<br />

oder im Vertrieb eignet sich der Dolphin<br />

7850: Dieser mobile Computer<br />

verfügt neben Imaging-Technologie<br />

ab sofort auch über drei verschiedene<br />

Laser-Scan-Optionen, die die Datenerfassung<br />

über größere Distanzen<br />

hinweg erleichtern.<br />

Your needs - our solutions<br />

Zusammen mit einem Netzwerk aus Distributoren<br />

und Wiederverkäufern werden<br />

Honeywells Produkte weltweit vertrieben.<br />

Kontaktieren Sie uns!<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Honeywell Scanning & Mobility<br />

Nijverheidsweg 9-13<br />

5627BT Eindhoven<br />

The Netherlands<br />

Tel.: +31 40 2901 600<br />

www.honeywell.com/aidc<br />

Honeywell Scanning & Mobility<br />

(Metrologic Instruments GmbH)<br />

Dornierstraße 2<br />

82178 Puchheim<br />

Germany<br />

Tel.: +49 (0) 89 89019 0<br />

www.honeywell.com/aidc<br />

Honeywell Automation<br />

and Control Solutions<br />

Honeywell Scanning & Mobility<br />

www.honeywell.com


ICS International AG<br />

IT-Logistik, die passt.<br />

Die ICS International AG mit Sitz in Neu-Anspach im Großraum Frankfurt ist einer<br />

der führenden deutschen Anbieter von IT-Systemlösungen für Produktions-, Lager-,<br />

Transport- und Handelslogistik.<br />

Unser Portfolio beinhaltet umfassende<br />

Beratung, Konzeption und Integration<br />

verschiedenster IT-Lösungen in bestehende<br />

Geschäfts- und Produktionsprozesse<br />

aus einer Hand – mit dem Ziel,<br />

die bestehenden Prozesse zu optimieren<br />

und Kosten zu senken. Zum Portfolio<br />

gehören u.a. Lagerverwaltungssysteme<br />

mit beleglosen Kommissioniersystemen<br />

wie Pick by Light, Pick by<br />

Voice oder die mobile Datenerfassung<br />

per Datenfunk sowie die Anbindung<br />

von Etikettier- und Datenerfassungssystemen.<br />

Lösungen auf dem Gebiet des<br />

wachsenden Marktes der RFID-Technologie<br />

sowie mobile Außendienstlösungen<br />

u.a. für den Service-Außendienst sind<br />

weitere Leistungen.<br />

Die Kernkompetenzen des Unternehmens<br />

spiegeln sich in den vier Geschäftsbereichen<br />

IT-Logistik Systeme, Mobile<br />

Lösungen, Etiketten & Farbbänder und<br />

Service & Support wieder.<br />

ICS ist autorisierter Premium-Solution<br />

bzw. Service-Partner von Motorola,<br />

Datalogic, Dlog und Zebra und bie-<br />

tet deutschlandweite Vor-Ort-Beratung<br />

und technischen Service. Die effizienten<br />

Lösungen beruhen auf der über 20-jährigen<br />

Erfahrung und einer Basis von über<br />

2.000 installierten Systemen.<br />

IT-Logistik Systeme<br />

Beratung, Planung und Systemintegration<br />

von IT-Logistik Systemen, Lagerverwaltungssoftware<br />

STRADIVARI ® , Staplerleitsysteme,<br />

Mobile Datenerfassung<br />

unter SAP ® ERP, beleglose Lagerverwaltungs-<br />

und Kommissioniersysteme,<br />

RFID-Anwendungen, Pick-by-Voice, Etikettiersysteme,<br />

Etikettendrucker, MDE-<br />

Terminals, Scanner, Datenfunklösungen,<br />

Funkausleuchtungen<br />

Mobile Lösungen<br />

Mobile Außendienstlösungen für Speditionen,<br />

Transportunternehmen und<br />

KEP-Dienstleister sowie für den Service-Außendienst<br />

und Technischen<br />

Kundendienst. Mobile Branchenlösungen<br />

für Entsorger und Palettendienstleister.<br />

unternehmensprofile 29<br />

Etiketten & Farbbänder<br />

für Thermo-Transfer-Drucksysteme u.a.<br />

Typenschilder, hitzebeständige Etiketten,<br />

Kabelmarkierer, beschriftbare Laserfolien.<br />

Kundenindividuelle Zusammenstellung<br />

gemäß Anforderungen, Bedarfsanalyse,<br />

Beratung, Planung und Realisierung durch<br />

Systemberater, vielfältige Materialauswahl,<br />

Etikettenauftragsdruck, eigene Herstellung<br />

Service & Support<br />

Installation, Wartung und Reparatur von<br />

MDE-Terminals, Scannern und Etikettiersystemen<br />

durch eigene Servicetechniker,<br />

Instandsetzung deutschlandweit<br />

vor Ort und im eigenen Servicecenter,<br />

Ersatzteile und -geräte, Service-Hotline,<br />

Etikettendruck<br />

Referenzen<br />

QUALITY<br />

PARTNER<br />

Tally Weijl, Braun, Dr. Mann Pharma,<br />

ELBA Bürosysteme, Fossil, Fresenius<br />

Medical Care, MAHLE Filtersysteme,<br />

ACERINOX S.A., esco, Könen Tiefkühl<br />

Service, Eberhard Bau, Ideal-Pack, VW<br />

Autostadt, Eppstein Foils, Häfele, GEL<br />

Express Logistik, Leimer, Breuninger,<br />

Rhenus Logistics<br />

So erreichen Sie uns:<br />

ICS International AG<br />

Identcode-Systeme<br />

Siemensstraße 11<br />

61267 Neu-Anspach<br />

Tel.: +49 (0) 60 81 / 94 00 -0<br />

Fax: +49 (0) 60 81 / 94 00 -75<br />

E-Mail: info@ics-<strong>ident</strong>.de<br />

www.ics-<strong>ident</strong>.de<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

30<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

IDENTEC SOLUTIONS AG<br />

IDENTEC SOLUTIONS:<br />

Visibility delivered.<br />

IDENTEC SOLUTIONS treibt seit 1999 die Entwicklung aktiver RFID-Systeme voran<br />

und ist heute der weltweite Marktführer auf diesem Gebiet. Als Technologieanbieter<br />

erarbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Partnern innovative Lösungen in<br />

verschiedensten Industriezweigen und Sparten. Diese sorgen unter anderem in<br />

Transport und Logistik, im Gesundheitswesen oder in der Halbleiterindustrie für<br />

wirtschaftlichere Prozesse. Als Lösungsanbieter liegen die Schwerpunkte vor allem<br />

in der Automobilindustrie sowie im Bereich von Oil, Gas & Mining.<br />

In der internationalen Automobilindustrie<br />

wird heute etwa jedes dritte Fahrzeug mit<br />

Hilfe von RFID-Systemen von IDENTEC<br />

SOLUTIONS gefertigt. Sie bewähren<br />

sich in vielfältigen Aufgabenstellungen,<br />

u.a. bei der Karossensteuerung vom<br />

Rohbau über Lack bis zur Endmontage,<br />

bei der Teile- und Behältersteuerung in<br />

der Produktion und der Intralogistik, bei<br />

der Qualitätskontrolle oder bei der Fahrzeugortung<br />

im Distributionsbereich.<br />

Auch in den Bereichen des Tunnelbaus,<br />

der Öl- und Gasindustrie sowie des<br />

Bergbaus hat sich IDENTEC SOLU-<br />

TIONS mit seinen Sicherheitslösungen<br />

einen hervorragenden Namen gemacht.<br />

Mitarbeitern und Besuchern von Minen<br />

oder Ölplattformen werden dabei mittels<br />

aktiven RFID Transpondern <strong>ident</strong>ifiziert<br />

und ihr Standort durch das Softwarepaket<br />

Watcher © in Echtzeit visuali-<br />

Aktive RFID-Systeme<br />

vom führenden Hersteller:<br />

- 500m Kommunikationsreichweite<br />

- hohe Batterielebensdauer der<br />

Transponder<br />

- zuverlässige Identifikation in<br />

rauen Umgebungsbedingungen<br />

- Ex-Schutz<br />

- geringe Infrastruktur<br />

- Identifikation von Personen und<br />

Objekten in Echtzeit<br />

- Nahtlose Integration in<br />

bestehende IT-Infrastruktur<br />

siert. Das System liefert somit im Notfall<br />

(überlebens)wichtige Informationen für<br />

die Koordination der Einsatzkräfte.<br />

Der RFID-Pionier zählt zahlreiche internationale<br />

Konzerne zu seinen Kunden, darunter<br />

die Deutsche Post, Daimler, Volkswagen<br />

und Infineon. Das Know-how und die<br />

Erfahrung von IDENTEC SOLUTIONS<br />

nutzen darüber hinaus Systemintegratoren<br />

wie der US-Gesundheitskonzern<br />

McKesson, e-Plate, der Hersteller elektronischer<br />

Nummernschilder, oder Intellion,<br />

dessen Gesamtlösungen zur Prozesskontrolle<br />

und -automatisierung in der Produktion<br />

und Logistik Anwendung finden.<br />

Das Technologieunternehmen mit Hauptsitz<br />

in Lustenau (Österreich) unterhält<br />

weitere Standorte in Deutschland, Norwegen,<br />

Amerika, Asien und Australien.<br />

Preisgekröntes Produktportfolio<br />

Robust, hochwertig, intelligent und<br />

genormt – diese Eigenschaften zeichnen<br />

die Produkte von IDENTEC SOLU-<br />

TIONS aus und eröffnen weite, industrielle<br />

Anwendungsmöglichkeiten. Transponder<br />

der neuesten Generation überwinden<br />

selbst unter widrigsten Umgebungsbedingungen<br />

Distanzen von bis zu 500<br />

Meter. Trotz extremer Hitze, Staub oder<br />

hoher Luftfeuchtigkeit geben sie in Echtzeit<br />

zuverlässig Auskunft, wo sich Waren,<br />

Fahrzeuge, Betriebsmittel oder Personen<br />

zu einem bestimmten Zeitpunkt befinden.<br />

Zudem sind die Transponder in der Lage,<br />

die Temperatur oder andere Umweltwerte,<br />

wie zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit<br />

in einem Lagerraum, zu messen<br />

und weiterzugeben. Dadurch empfehlen<br />

sich aktive RFID-Systeme zum einen,<br />

wenn eine verlässliche, sichere Identifikation<br />

gefragt ist. Andererseits machen<br />

sie betriebswirtschaftliche Abläufe transparent<br />

und schaffen die Grundlage, um<br />

diese Prozesse zu optimieren.<br />

RFID, die berührungslose Funkerkennung,<br />

hat sich in den vergangenen Jahren<br />

rasant entwickelt. Aus einem reinen<br />

Technologieprodukt ist ein vielseitig einsetzbares<br />

Werkzeug erwachsen. Und<br />

insbesondere aktive RFID-Systeme,<br />

deren Leistungsfähigkeit und Reichweiten<br />

kontinuierlich steigen, revolutionieren<br />

bereits ganze Branchen.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

IDENTEC SOLUTIONS AG<br />

Millennium Park 2<br />

6890 Lustenau<br />

Austria<br />

Tel.: +43 (0) 5577 87387 0<br />

Fax: +43 (0) 5577 87387 15<br />

E-Mail: info@<strong>ident</strong>ecsolutions.com<br />

www.<strong>ident</strong>ecsolutions.com


IdentPro GmbH<br />

Prozesssichere RFID-Lösungen<br />

für Identifizieren, Lokalisieren,<br />

Authentifizieren!<br />

IdentPro entwickelt und liefert UHF-basierte RFID-Systeme für das<br />

Identifizieren, Lokalisieren und Authentifizieren von Objekten und<br />

Personen im Innen- und Außenbereich.<br />

Das Leistungsspektrum umfasst Dienstleistungen<br />

und Produkte für komplette<br />

RFID-Lösungen aus einer Hand. Inklusive<br />

Leasingmöglichkeit.<br />

Wenn Sie eine prozesssichere, leistungsstarke<br />

RFID-Lösung benötigen, ist<br />

IdentPro Ihr zuverlässiger Partner. Wir<br />

freuen uns auf Ihre Anfrage!<br />

Alleinstellungsmerkmale, wie<br />

• direkte Anbindung von RFID an SQL-<br />

Datenbanken<br />

• eine autonome RFID-Integration für FFZ<br />

• der leistungsstarke Kompakt-Reader<br />

mit integrierter Antenne und PoE<br />

• semi-passive Power-Transponder<br />

(Lesereichweite bis 30 Meter) zeichnen<br />

IdentPro aus.<br />

Das Produktprogramm wird<br />

abgerundet durch<br />

• ein Echtzeit-Lokalisierungssystem<br />

(RTLS)<br />

• aktive RFID-Technik für Lesereichweiten<br />

bis 100 Meter<br />

• einen patentierten, authentifizierbaren<br />

Transponder zum Schutz vor Produktfälschungen.<br />

Kernkompetenzen<br />

• Prozesssichere Installationen<br />

• RFID-Steuergerät mit individuellen<br />

Softwarelösungen und Ansteuerung<br />

von Aktoren und Sensoren<br />

• RFID für Flurförderzeuge<br />

Einsatzgebiete:<br />

• Identifizieren (z.B. Inventur)<br />

• Lokalisieren (Finden statt Suchen)<br />

• Überwachen (z.B. Asset-Management)<br />

• Steuern (z.B. Fertigungsprozesse)<br />

• Autorisieren<br />

(z.B. Zutritt, Fahrzeugnutzung)<br />

• Dokumentieren<br />

(z.B. Beladungsvorgänge)<br />

• Authentifizieren<br />

(Schutz vor Fälschungen)<br />

Anwendungsbeispiele:<br />

• Lokalisieren von Lagerplätzen in chaotischen<br />

Lägern<br />

• Identifizieren und Tracking von Tambourkernen<br />

in der Papierproduktion<br />

• Überwachen von Fahrzeugparks im<br />

Außengelände von Autohäusern<br />

• Inventarisieren von Computer-Hardware<br />

• Behältermanagement in der Produktion<br />

• Lokalisieren von Personal in Minen<br />

• Monitoring von Großgeräten auf Baustellen<br />

• Zufahrtskontrollen an Parkplätzen<br />

• Dokumentation von Wartungsarbeiten<br />

• Sichern von Exponaten in Galerien,<br />

Museen, Hotels<br />

• Schutz vor Plagiaten<br />

• u. v. m.<br />

RFID-Systeme einfach und zuverlässig<br />

in Ihre Anwendungen integrieren<br />

<strong>ident</strong>IQ ist die intelligente Schnittstelle<br />

zwischen RFID-Infrastruktur (Lesegeräte,<br />

Antennen, Transponder) und den<br />

Servern, die Ihr Tagesgeschäft abwickeln.<br />

Das RFID-Steuergerät schafft<br />

eine saubere Trennung zwischen den<br />

beiden Bereichen und vermeidet eine<br />

Belastung Ihrer IT mit RFID-bezogenen<br />

Aufgaben. Die Installation und Anpassung<br />

einer Middleware ist überflüssig.<br />

unternehmensprofile 31<br />

Sämtliche Transponderdaten werden von<br />

<strong>ident</strong>IQ gesammelt, gefiltert (z.B. Doppellesungen)<br />

und zu „Events“ aggregiert.<br />

Diese Events stehen über eine<br />

SQL-Datenbank direkt für alle Anwendungen<br />

zur Verfügung. Und zwar in Echtzeit.<br />

Das Steuergerät kann die Events<br />

ggf. zwischenspeichern. Dadurch wird<br />

die Datensicherheit erhöht.<br />

Die Variante <strong>ident</strong>GO ist das intelligente<br />

und robuste RFID-Steuergerät für Flurförderzeuge.<br />

Die Übertragung der Events<br />

erfolgt per WLAN oder GSM/GPRS. Für<br />

eine Lokalisierung Ihrer Waren im Außenbereich<br />

kann z.B. GPS genutzt werden.<br />

Finden statt Suchen<br />

Das Echtzeit-Visualisierungsprogramm<br />

<strong>ident</strong>TOP zeigt Standorte von Objekten<br />

oder Personen auf frei definierbaren Karten<br />

wie z. B. Hallen- und Geländepläne,<br />

Landkarten, etc. Damit entfällt unproduktives<br />

Suchen.<br />

Verschiedene Abfragemöglichkeiten bieten<br />

Flexibilität für individuelle Anforderungen.<br />

So können beispielsweise einzelne<br />

Objekte gezielt abgefragt werden, Bewegungsmuster<br />

über bestimmte Zeiträume<br />

oder freie Lagerplätze gezeigt werden.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

IdentPro GmbH<br />

Südstr. 31<br />

53757 Sankt Augustin<br />

Tel.: +49 (0) 2241-866 392 0<br />

Fax: +49 (0) 2241-866 392 99<br />

E-Mail: info@<strong>ident</strong>pro.de<br />

www.<strong>ident</strong>pro.de<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

32<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Intermec Technologies<br />

Klarer Fokus auf den Channel<br />

Intermec Technologies hat eine weltweite<br />

Führungsposition in der Entwicklung,<br />

Fertigung und Integration automatisierter<br />

Systeme für Datenerfassung, Mobile<br />

Computing, RFID, Barcode-Drucker<br />

und Netzwerkkomponenten für den Aufbau<br />

von Wireless LAN. Damit bietet<br />

Intermec als einziger Hersteller ein komplettes<br />

Auto-ID Produktportfolio. Kunden<br />

aus zahlreichen Branchen nutzen<br />

die Produkte und Dienstleistungen, um<br />

Produktivität, Qualität und Reaktionsgeschwindigkeit<br />

in ihren Unternehmen zu<br />

verbessern.<br />

Doch alle technologischen Innovationen<br />

nutzen nichts ohne fachgerechte Integration<br />

in bestehenden Systemlandschaften.<br />

Deswegen legt Intermec seinen<br />

Fokus auf den Channel und setzt<br />

dabei auf Partner. Die Aufgabenbereiche<br />

innerhalb der langfristig angestrebten<br />

Zusammenarbeit sind<br />

klar abgesteckt: Intermec<br />

als Hersteller konzentriert<br />

sich auf Technologie<br />

und Entwicklung,<br />

die Partner<br />

hingegen auf<br />

die Vermarktung<br />

der Gesamtlösung.<br />

Das Vertriebsmodell von<br />

Intermec ist klar strukturiert und<br />

bietet den Partnern optimale Möglichkeiten.<br />

So hat Intermec zwei<br />

Vertriebsmannschaften mit unterschiedlicher<br />

Ausrichtung. Das eine<br />

Team betreut Groß-Kunden aus den<br />

Bereichen Retail, Konsumgüter, Industrie<br />

sowie Transport und Logistik und generiert<br />

neue Projekte, die überwiegend mit<br />

den Channel Partnern abgewickelt werden.<br />

Die andere Gruppe kümmert sich<br />

direkt um die Channel Partner und deren<br />

Geschäfte.<br />

Darüber hinaus gibt es innerhalb des<br />

Channels zwei Arten von Partner-<br />

schaften. Zum einen die limitierte Zahl<br />

der Honours Premium Partner (HPP),<br />

die besondere Qualifikationen aufweisen<br />

und direkt bei Intermec oder über<br />

die Distribution einkaufen. Zum anderen<br />

die Honours Partner (HP), die ausschließlich<br />

bei der Distribution bestellen,<br />

jedoch auch von einem dezidierten<br />

Intermec Mitarbeiter betreut werden.<br />

Die Distribution als Logistikspezialist mit<br />

großem Lager, bietet den Lösungspartnern<br />

zusätzlich einen Mehrwert in den<br />

Bereichen Service und Finanzierung.<br />

Eine Partnerschaft mit Intermec bietet<br />

viele Vorteile. Partner erhalten regelmäßig<br />

Produktinformationen und Neuigkeiten.<br />

Ferner stehen ein Web-basierter,<br />

technischer Support und spezielle<br />

Demo-Discounts zur Verfügung. In<br />

puncto Marketing werden die Partner<br />

mit einer Bilddatenbank, Produktdatenblättern<br />

sowie Public Relations Maßnahmen<br />

wie Anwenderberichte<br />

und Pressemeldungen<br />

unterstützt.<br />

Generierte Leads<br />

gibt Intermec<br />

zur Förderung<br />

des<br />

Umsatzwachstums<br />

direkt<br />

an den Channel<br />

weiter. Die HPPs nehmen<br />

zudem an einem Marketing<br />

Coop Programm teil,<br />

um gemeinsame Lösungen zu<br />

propagieren.<br />

Zu zwei zukünftigen Technologie-Themen,<br />

denen Intermec gemeinsam mit<br />

seinen Partnern und ihrer Expertise<br />

begegnet, zählen 2D-Barcode und RFID.<br />

Speziell für den 2D-Code sieht Intermec<br />

ein enormes Potenzial. Die strategische<br />

Ausrichtung in diesem Bereich zeigt sich<br />

in der von Intermec entwickelten Scanengine<br />

EX 25. Diese Engine ist ein<br />

Area Imager mit revolutionärer Autofokus-Technologie<br />

mit der der Benutzer in<br />

Sekundenschnelle jede Art von Barcode<br />

aus einer beliebigen Richtung aus einer<br />

Entfernung zwischen 15 cm und 15 m<br />

scannen kann.<br />

Als Technologiefirma, die einen nicht<br />

unerheblichen Prozentsatz des Gewinns<br />

jedes Jahr in die Forschung & Entwicklung<br />

steckt, lässt Intermec alle Zukunftstrends<br />

in seine Lösungen einfließen,<br />

um den Kunden Investitionssicherheit<br />

zu bieten.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Intermec Technologies GmbH<br />

Burgunder Straße 31<br />

40549 Düsseldorf<br />

Tel.: +49 (0) 211 536010<br />

Fax: +49 (0) 211 5360150<br />

E-Mail: Germany.marketing@intermec.com<br />

www.intermec.de


Leuze electronic GmbH + Co. KG<br />

Leuze electronic – mehr als Identifikation<br />

Seit mehr als 40 Jahren ist Leuze electronic<br />

ein führender Hersteller von optoelektronischen<br />

Sensoren, optischen und<br />

und induktiven Identifikationssystemen<br />

und Systeme für die Arbeitssicherheit.<br />

Dieses praxisorientierte Wissen wird<br />

in innovative Produkte umgesetzt,<br />

um höchsten Kundenanforderungen<br />

gerecht zu werden. Für unterschiedliche<br />

Identifikationsaufgaben stehen diverse<br />

Technologien zur Verfügung.<br />

Barcode<br />

Die Barcodetechnologie<br />

ist<br />

bewährt und<br />

kostengünstig.<br />

Selbst Anwendungen mit hohen<br />

Geschwindigkeiten können problemlos<br />

gelöst werden und sorgen so beispielsweise<br />

für kurze Durchlaufzeiten in<br />

Warenlägern. Leuze electronic bietet ein<br />

großes innovatives Portfolio mit komfortablen<br />

Anbindungsmöglichkeiten an alle<br />

gängigen internationalen Schnittstellen.<br />

2D-Code<br />

Der Data Matrix Code<br />

(ECC 200) ist der<br />

bekannteste unter den<br />

2D-Codes. Seine Verwendung<br />

findet er vor<br />

allem bei Applikationen mit dauerhaften<br />

Direktbeschriftungen auf Motorenteilen,<br />

wie sie z.B. in der Automobilindustrie<br />

produziert werden. Der Code ist dabei<br />

direkt auf dem Teil aufgebracht und sorgt<br />

für eine sichere Bauteilerückverfolgbarkeit<br />

durch den gesamten Produktionsprozess.<br />

Wir bieten unseren Kunden<br />

sowohl leistungsfähige stationäre als<br />

auch leistungsfähige Handlesegeräte mit<br />

integrierter Beleuchtung.<br />

Industrielle Bildverarbeitung<br />

Erweiterte und<br />

komplexere Aufgaben<br />

im Bereich<br />

der Identifikation,<br />

bei denen<br />

der Einsatz von<br />

Codelesegeräten nicht mehr ausreicht<br />

erfordern den Einsatz intelligenter<br />

Bildverarbeitung. Je nach Aufgabe<br />

stehen bei Leuze electronic unterschiedliche<br />

Systeme zur Verfügung.<br />

RFID<br />

Die RFID-Technologie<br />

ergänzt<br />

die optischen<br />

Systeme optimal.<br />

Bei widrigen<br />

Umgebungseinflüssen,<br />

wie z.B. Schmutz oder Hitze,<br />

zeigt RFID seine Stärken. Daten<br />

können im Prozess nicht nur gelesen,<br />

sondern auch geschrieben (aktualisiert)<br />

werden. Das Produktportfolio<br />

umfaßt Lesegeräte verschiedener Frequenzen<br />

sowie die zugehörigen Transponder<br />

(bis 200°C).<br />

unternehmensprofile 33<br />

Leuze electronic bietet mehr<br />

als Identifikation:<br />

• Leistungsstarke Optosensorik<br />

• Optische Entfernungsmessung<br />

und Positionierung<br />

• Optische Datenübertragung<br />

• Sensorik für die<br />

Arbeitssicherheit<br />

• Unsere Systeme lassen ich<br />

an alle gängigen internationalen<br />

Felbus-Systeme anbinden<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Leuze electronic GmbH + Co. KG<br />

In der Braike 1<br />

73277 Owen<br />

Tel.: +49 (0) 7021 / 573 - 0<br />

Fax: +49 (0) 7021 / 573 - 199<br />

E-Mail: info@leuze.de<br />

www.leuze.de<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

34<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Intertrade A.F. AG<br />

Partnerschaft mit Ingram Micro positiv<br />

für Kunden und Lieferanten<br />

Nach neun Jahren kann Intertrade auf<br />

eine rasante Unternehmensentwicklung<br />

zurückblicken: „Am 1. September 1999<br />

haben wir in einer Garage angefangen<br />

und seitdem eine Entwicklung hingelegt,<br />

die sich sehen lassen kann“, resümiert<br />

Axel Friedrich, Vorstandsvorsitzender<br />

der Intertrade, die ungewöhnliche<br />

Firmengeschichte. „Nun freuen wir uns<br />

sehr, zu Ingram Micro, einem weltweiten<br />

Führer im Distributionsgeschäft,<br />

gestoßen zu sein, um unser Geschäft im<br />

Auto ID/POS-Markt gemeinsam weiter<br />

auszubauen. Diese Entwicklung ist positiv<br />

für unser Unternehmen, wie auch für<br />

unsere Lieferanten und Kunden.“<br />

Axel Friedrich gründete das Unternehmen<br />

mit gerade einmal zwei Mitarbeitern.<br />

Mit der Überzeugung, die richtige<br />

Idee zur rechten Zeit zu haben, bezogen<br />

die drei motivierten Menschen ein<br />

kleines Büro in Wallenhorst. Der Wille<br />

zum Erfolg zahlte sich schnell aus.<br />

Schon zwei Jahre später zog das junge<br />

Unternehmen mit mittlerweile zehn<br />

Mitarbeitern in ein neu erstelltes Bürogebäude.<br />

Hier expandierte Intertrade zu einem der<br />

führenden Auto-ID Distributoren in Europa,<br />

mit einem inzwischen über 50-köpf igen<br />

Team und Kunden in Deutschland, Österreich,<br />

der Schweiz sowie Ost europa<br />

und Israel.<br />

Johan Vandenbussche, Vizepräs<strong>ident</strong><br />

Ingram Micro EMEA und Axel Friedrich,<br />

Vorstandsvorsitzender Intertrade, freuen sich<br />

über den erfolgreichen Geschäftsabschluss.<br />

Seit November 2008 ist Intertrade<br />

nun Mitglied der Ingram Micro Group.<br />

Ingram Micro Inc. ist der weltgrößte<br />

Distributor für Produkte und Services<br />

der Informationstechnologie und bietet<br />

umfassende Dienstleistungen in<br />

den Bereichen Electronic Commerce<br />

und Logistik. Die Intertrade A.F. AG ist<br />

in die Sparte Auto-ID/POS des Unternehmens<br />

eingeordnet, die sich auf<br />

die Bereitstellung hochqualifizierter<br />

Dienstleistungen und Produkte spezialisiert<br />

hat. „Wir freuen uns, das Intertrade-Unternehmen<br />

als Teil unseres<br />

Auto-ID/POS-Geschäfts zu integrieren“<br />

sagte Jay Forbes, Präs<strong>ident</strong><br />

Ingram Micro EMEA. „Axel und sein<br />

Team haben eine starke Marktpräsenz<br />

in Deutschland, der Schweiz, Österreich<br />

und Israel aufgebaut, die sich<br />

hervorragend in die Marktpositionen<br />

PartnerSelect<br />

value-added<br />

distribution<br />

partner<br />

einfügt, die wir derzeit innehaben und<br />

wird Ingram Micro als einen der führenden<br />

Anbieter in den Bereichen Auto-<br />

ID/POS in ganz Europa etablieren.“<br />

Produktportfolio, Leistungen und<br />

Kunden der Intertrade<br />

Das Portfolio des Distributors dreht sich<br />

rund um die mobile Datenerfassung. Barcodescanner,<br />

mobile Terminals, Etikettendrucker,<br />

RFID und Wireless-Sys teme<br />

bilden das Produktprogramm. Dabei<br />

können die Kunden – Systemhäuser und<br />

Systemintegratoren – ihre Wahl aus dem<br />

kompletten Produktportfolio führender<br />

oder strategischer Hersteller im Markt<br />

treffen. Umfassende Serviceleistungen<br />

ergänzen das Angebot und bieten den<br />

Fachhandelspartnern kompetenten technischen<br />

und vertrieblichen Support.<br />

Intertrade setzt auf Verbindlichkeit und<br />

Partnerschaft<br />

Ein Hauptgrund für den Erfolg von<br />

Intertrade ist die Präsenz vor Ort.<br />

„Augen und Ohren für die Fragen<br />

und Sorgen der Kunden zu haben, ist<br />

das Wichtigste im Geschäft“, lautet<br />

der Ratschlag von Friedrich. In einer<br />

technisch perfektionierten Welt spielt<br />

dabei die Menschlichkeit eine wichtige<br />

Rolle. Anstelle einer anonymen<br />

Beziehung im Geschäftsleben setzt<br />

Intertrade auf Verbindlichkeit und Partnerschaft.<br />

„Durch die Verbindung mit<br />

dem international aufgestellten Unternehmen<br />

Ingram Micro ist die Weiterführung<br />

dieses Konzeptes nun auch<br />

TOYOTA TSUSHO ID SYSTEMS


Firmensitz der Intertrade A.F. AG in Wallenhorst<br />

europaweit möglich. Darüber hinaus<br />

ermöglicht diese Fusion es, verstärkt<br />

auch Kompetenzen auf dem Sektor<br />

Zukunftstechnologien aufzubauen“, so<br />

der Vorstandsvorsitzende.<br />

Professional Service, Consulting und<br />

Training<br />

Schon bei der Firmengründung wurde<br />

erkannt, wie wichtig technische Kompetenz<br />

und der persönliche Kontakt<br />

zum Kunden sind. Intertrade hat daher<br />

zahlreiche zusätzliche Dienstleistungen<br />

entwickelt, um seine Fachhandelspartner<br />

optimal im Wettbewerb zu unterstützen.<br />

Die verschiedenen Serviceleistungen<br />

werden gern von den Kunden<br />

in Anspruch genommen. Dazu gehören<br />

z.B. Proof of Concept, On Site Services<br />

and Support, Rent a Lab, Customized<br />

Helpdesk und Site Survey,<br />

um nur einige zu nennen. Praxisnahe<br />

Schulungen zu einer Fülle von Themen,<br />

E-Learning sowie Consultancy-Dienstleistungen<br />

vervollständigen das Dienstleistungsspektrum<br />

des Unternehmens.<br />

Das Technik Magazin informiert über neue<br />

Produkte, Lösungen und Technologien<br />

Besonders erfolgreich sind die individuellen<br />

Trainingsstunden, die speziell auf<br />

die Anforderungen des Einzelnen zugeschnitten<br />

sind und aus aktuellen Projekten<br />

oder einem neuen Geschäftsfeld<br />

des Kunden resultieren.<br />

Ein weiterer Service für die Kunden<br />

der Intertrade ist die regelmäßige<br />

Zusendung des „Technik Magazins.<br />

Die Zeitschrift wird von Intertrade vierteljährlich<br />

publiziert und greift aktuelle<br />

unternehmensprofile 35<br />

Themen der Auto-ID Branche auf. Der<br />

Professional Service berichtet hier aus<br />

der eigenen Praxis. Von der WLAN-<br />

Planung und Realisierung bis hin zum<br />

Etikettendruck informiert das Magazin<br />

über alle Aspekte der Branche. Dazu<br />

gehört auch die Vorstellung relevanter<br />

Geräte und Technologien, die in eigenen<br />

Testreihen auf ihre Tauglichkeit hin<br />

geprüft wurden. In praxisnahen Anwenderberichten<br />

gibt die Publikation ihren<br />

Lesern Auskunft über die vielfältigen<br />

Einsatzmöglichkeiten der Auto-ID<br />

Technik und zeigt auf, welches Gerät<br />

für welchen Einsatz am besten geeignet<br />

ist. Die Auto-ID Hersteller stellen<br />

im Technik Magazin ihre neuen Produkte<br />

und Services vor.<br />

Auf diese Weise haben die Leistungen<br />

des Professional Service und die<br />

Trainings- und Consulting-Angebote<br />

maßgeblich zum Unternehmenserfolg<br />

beigetragen und sind auch weiterhin<br />

wichtige Säulen der Intertrade. Ziel<br />

ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der<br />

Fachhandelspartner zu verstärken, sie<br />

mit Kompetenz und Flexibilität lösungsgerecht<br />

zu beraten und ihnen bei der<br />

Entwicklung und Umsetzung von Projekten<br />

und Lösungen als qualifizierter<br />

Partner zur Seite zu stehen.<br />

Member of the INGRAM MICRO Group<br />

So erreichen Sie uns:<br />

INTERTRADE A.F. AG<br />

Weberstraße 2<br />

49134 Wallenhorst<br />

Tel.: +49 (0) 54 07/83 43-0<br />

Fax: +49 (0) 54 07/83 43-50<br />

E-Mail: info@intertrade-ag.de<br />

www.intertrade-ag.de<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

36<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Motorola GmbH<br />

Enterprise Digital<br />

Assistant MC75<br />

Führende Technologie von Motorola<br />

Der Geschäftsbereich Enterprise Mobility<br />

business (EMb) von Motorola bietet<br />

das branchenweit größte Portfolio für die<br />

Unternehmensmobilität. Es umfasst Produkte<br />

und Lösungen in den Bereichen<br />

Barcode Scanning, Mobile Computing,<br />

RFID und Wireless Infrastruktur. Nach<br />

der Übernahme von Symbol Technologies<br />

im Jahre 2007 vereint Motorola EMb<br />

heute mehr als 80 Jahre Motorola-Knowhow<br />

mit der über 30-jährigen Expertise<br />

von Symbol Technologies und ist damit<br />

ein weltweit führender Anbieter von Komplettlösungen<br />

für Unternehmensmobilität,<br />

mit denen Nutzer Informationen in<br />

Echtzeit am Ort des geschäftsrelevanten<br />

Geschehens erfassen, sicher übermitteln<br />

und effizient verwalten können. Unternehmen<br />

erhalten dadurch einen entscheidenden<br />

Wettbewerbsvorteil: Sie steigern<br />

ihre Produktivität und können schneller<br />

auf Kundenbedürfnisse eingehen.<br />

Branchenspezifische Lösungen<br />

Mit seinem Angebot sorgt Motorola EMb<br />

dafür, dass Unternehmen in allen ihren<br />

Bereichen mobil werden. Die Produkte<br />

und Lösungen sind auf die Anforderungen<br />

von Kunden aus verschiedenen<br />

Branchen wie Transport und Logistik,<br />

Produktion, Handel, Energieversorgung<br />

oder Gesundheitswesen abgestimmt.<br />

Das Resultat: gesteigerte Effizienz und<br />

Produktivität, verbesserte Reaktionsfähigkeit<br />

und mehr Flexibilität.<br />

RFID-Lesegerät<br />

MC9090G-RFID<br />

Das Portfolio umfasst mobile und fest<br />

installierte Scanner und Scan-Engines<br />

für eine schnelle und sichere Bestandserfassung<br />

sowie Weitergabe von Daten.<br />

Darüber hinaus bietet Motorola EMb eine<br />

große Bandbreite robuster mobiler Computer<br />

und Enterprise Digital Assistants<br />

(EDAs) mit integrierten 1D- und 2D-Barcode-Lesegeräten<br />

sowie GPS-, WAN- und<br />

Bluetooth-Schnittstellen für eine zuverlässige<br />

Erfassung und Übertragung von Sprache<br />

und Daten in Echtzeit – selbst unter<br />

extremen Bedingungen. Ebenso profitieren<br />

Kunden von einer umfassenden und<br />

jederzeit verfügbaren Enterprise-WLAN-<br />

Produktsuite für einen geschützten Zugriff<br />

auf sensible Unternehmens- und Kundendaten.<br />

Zum WLAN-Angebot gehört zudem<br />

der erste 802.11n Tri-Radio Access Point.<br />

Das Angebot wird abgerundet durch RFID-<br />

Lösungen mit Ultra High Frequency (UHF)-<br />

Technologie nach State-of-the-Art ETSI<br />

302.208-Standard für eine Bestandserfassung<br />

und -nachverfolgung in Echtzeit.<br />

Umfassende Betreuung und einzigartiger<br />

Service<br />

Motorola EMb verfügt über ein weltweites<br />

Netzwerk von mehr als 9.000 Partnern und<br />

bietet seinen Kunden optimale Betreuung<br />

durch ein umfangreiches Serviceangebot.<br />

Im Rahmen des bisher einzigartigen „Service<br />

from the Start“-Pakets repariert und<br />

ersetzt Motorola innerhalb von drei Tagen<br />

defekte Geräte und behebt selbst Schäden,<br />

die durch äußere Gewalteinwirkung<br />

entstanden sind.<br />

Referenzen<br />

Weltweit betreut Motorola EMb eine<br />

große Bandbreite namhafter Unternehmen<br />

und stattet diese mit maßgeschneiderten<br />

Lösungen aus. Zu den deutschen<br />

Kunden gehören unter anderem die<br />

Douglas Cosmetics-Kette, die Frankfurter<br />

Flughafen AG, die Hermes Logistik<br />

Gruppe, General Logistic Systems<br />

(GLS), die Dynamic Parcel Distribution<br />

GmbH (DPD), Lufthansa Technik,<br />

die Metro Group sowie die Stadtwerke<br />

München und Bielefeld. Zudem unterstützt<br />

Motorola EMb als Global Innovation<br />

Partner das DHL Innovation Center<br />

der Deutschen Post World Net bei<br />

der Entwicklung zukunftsfähiger mobiler<br />

Technologien für den Transport- und<br />

Logistikmarkt.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Motorola GmbH<br />

Enterprise Mobility business<br />

Heinrich-Hertz-Straße 1<br />

65232 Taunusstein<br />

Tel.: +49 (0) 6128-70-0<br />

Fax: +49 (0) 6128-70-4431<br />

E-Mail: EMbinfo.EMEA@motorola.com<br />

www.motorola.de<br />

Mobiler<br />

Computer<br />

MC3000


Schreiner LogiData GmbH & Co. KG<br />

Innovative RFID-Lösungen nach Maß<br />

Schreiner LogiData entwickelt und produziert innovative RFID-Lösungen für kundenindividuelle<br />

Anforderungen. Als RFID-Kompetenzcenter der Schreiner Group<br />

deckt die Tochtergesellschaft das gesamte Leistungsspektrum ab. Es reicht von<br />

der anwenderorientierten Technologieberatung über die Auswahl und Entwicklung<br />

geeigneter Hard- und Softwarekomponenten bis hin zur Fertigung und Integration<br />

der Transponder-Lösungen in bestehende Systemlandschaften. Hinzu kommt je nach<br />

Bedarf ein umfassender After-Sales-Support.<br />

Durch innovative Produktentwicklungen<br />

hat Schreiner LogiData völlig neue<br />

Anwendungsbereiche erschlossen und<br />

bietet vielen Unternehmen die Möglichkeit,<br />

Produktionsprozesse transparent zu<br />

gestalten und logistische Abläufe intelligent<br />

zu steuern. Dabei werden die High-<br />

Tech-Produkte präzise auf die Anforderungen<br />

der Kunden abgestimmt.<br />

((rfid))-FlagTag<br />

Produktion und Logistik verlangen heute<br />

nach Transpondern, die wirtschaftlich<br />

attraktiver als HardTags sind, aber dennoch<br />

durch hohe Lesereichweiten auf Metall und<br />

anderen Untergründen überzeugen. Genau<br />

das sind die Stärken des ((rfid))-FlagTag von<br />

Schreiner LogiData. Die Neuentwicklung<br />

ist besonders wirtschaftlich und flexibel einsetzbar.<br />

Je nach Kundenwunsch lässt sich<br />

das Speziallabel dauerhaft mit dem Untergrund<br />

verbinden oder auch wieder ablösen.<br />

Dank seines Aufbaus ermöglicht es zudem<br />

eine variable Antennenpositionierung – so<br />

kann etwa von einem Flurförderzeug das<br />

seitlich an einer Palette angebrachte Label<br />

erfasst werden.<br />

((rfid))-onMetal-UHF-Label<br />

In Logistik und Industrie werden eine<br />

Vielzahl metallischer Behälter und Produkte<br />

verwendet. Zur Erfassung bieten<br />

sich spezielle Label an, welche auch auf<br />

Metall gelesen und beschrieben werden<br />

können. Das ((rfid))-onMetal-UHF-Label<br />

von Schreiner LogiData berücksichtigt<br />

die physikalischen Eigenschaften von<br />

Metallen und kann somit verlässlich zur<br />

Identifikation eingesetzt werden.<br />

((rfid))-TamperProof-Label<br />

Der Handel und Verkauf gefälschter Produkte<br />

führt bei den Originalherstellern zu<br />

massiven Umsatzeinbußen. Schwer wiegt<br />

zudem der Imageschaden, den fehlerhafte<br />

oder minderwertige Produkte einem Unternehmen<br />

zufügen können. Verhindern lässt<br />

sich dieses durch eine sichere Kennzeichnung<br />

der Originalprodukte – wie etwa mit<br />

dem ((rfid))-TamperProof-Label. Es garantiert<br />

einen zuverlässigen und vor allem dauerhaften<br />

Manipulationsschutz. Das passive<br />

RFID-Label ist besonders langlebig und<br />

erlaubt den Echtheitsnachweis auch noch<br />

nach Jahren. Einmal aufgebracht, lässt sich<br />

das Label nicht mehr zerstörungsfrei lösen<br />

– ein erneuter oder unzulässiger Gebrauch<br />

ist ausgeschlossen.<br />

((rfid))-ePayment-Label<br />

unternehmensprofile 37<br />

Das ((rfid))-ePayment-Label ermöglicht<br />

die kontaktlose Bezahlung von Geldbeträgen<br />

(Mobile Payment). Hierzu wird<br />

das RFID-Label auf Mobiltelefone oder<br />

andere Objekte des täglichen Gebrauchs<br />

appliziert, wie etwa auf Geldbörsen, Armbänder<br />

oder Buttons. Kleinere Geldbeträge<br />

können damit schnell und einfach<br />

übertragen werden; die Übermittlung von<br />

personalisierten Daten und PIN-Nummern<br />

entfällt. Typische Einsatzgebiete<br />

sind beispielsweise Kinos, Museen,<br />

Verkehrsbetriebe oder Restaurantketten.<br />

Der spezifische Aufbau des Labels<br />

erlaubt auch die Anwendung auf Metall.<br />

Spezialisten im Verbund<br />

Schreiner LogiData entwickelt als zertifizierter<br />

Systemlieferant praxistaugliche<br />

und zukunftsfähige Lösungen. Das Unternehmen<br />

nutzt intensiv das Know-How der<br />

interdisziplinär besetzten Forschungs-<br />

und Entwicklungsabteilung der Schreiner<br />

HighTech-Group. Wertvolle Synergien<br />

ergeben sich zudem aus der Zusammenarbeit<br />

mit anderen Geschäftsbereichen.<br />

Das Unternehmen kombiniert seine speziellen<br />

technologischen Kompetenzen und<br />

Marktkenntnisse je nach Anforderung und<br />

entwickelt ganzheitliche Lösungen. Das<br />

Ergebnis sind bedarfsgerechte ((rfid))-<br />

Label mit Barcode, Klarschrift und Logos<br />

sowie integrierten Sicherheitsmerkmalen<br />

nach Maß. Schreiner LogiData ist<br />

damit der flexible und bewährte Entwicklungspartner<br />

für qualitativ hochwertige,<br />

innovative und maßgeschneiderte RFID-<br />

Lösungen im HF- und UHF-Bereich.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Schreiner LogiData GmbH & Co. KG<br />

Oliver Pütz-Gerbig<br />

Waldvögeleinstraße 12<br />

80995 München<br />

Tel.: +49 (0) 89-15816-110<br />

Fax: +49 (0) 89-15816-109<br />

E-Mail: info@schreiner-logidata.de<br />

www.schreiner-logidata.de<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

38<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Psion Teklogix GmbH<br />

Vertriebswege: Psion<br />

Teklogix verfügt über 40<br />

eigene Vertriebs- und Support-Niederlassungen.<br />

Somit sind unsere Produkte<br />

und Lösungen in über<br />

100 Ländern auf der ganzen<br />

Welt verfügbar. Sie werden hauptsächlich<br />

über autorisierte Vertriebspartner<br />

(Distributoren, Premium und Competence<br />

Partner) vertrieben.<br />

Die Leistungen: Psion Teklogix ist einer<br />

der führenden internationalen Anbieter<br />

mobiler Computer-Lösungen für das<br />

industrielle und professionelle Umfeld<br />

mit Schwerpunkt auf Logistik-Prozesse.<br />

Die vollständig integrierten Lösungen<br />

zur Datenerfassung und -verarbeitung<br />

umfassen robuste Hardware (Handheld-<br />

und Fahrzeug-Computer) mit Standard-Software-Tools,<br />

sichere Funknetze,<br />

RFID- und Pick-by-Voice-Lösungen, Imaging,<br />

professionelle Dienstleistungen und<br />

umfangreiche Kundendienst-Programme.<br />

Stabile und auf den Kunden speziell zugeschnittene<br />

Software-Lösungen, die von<br />

den Partnern entwickelt werden, runden<br />

das Portfolio ab.<br />

Schwerpunkte: Den Schwerpunkt bildet<br />

die Logistik-Branche (mit Teilbereichen wie<br />

Intra- oder Transport-Logistik, aber auch<br />

Lagertätigkeiten) Unsere Produkte zeichnen<br />

sich durch ihre einmalige Robustheit<br />

und benutzerfreundliche Ergonomie aus.<br />

Zudem können die mobilen Endgeräte einfach<br />

in SAP-Lösungen integriert werden.<br />

Referenzen (Auszug national und international):<br />

Albi, Bauscher, BayWa, BMW,<br />

Cargoline, Dachser, Deutsche Post,<br />

Faber-Castell, Fresh Logistics, General<br />

Motors, Hertz, Hilti, hülsta, Merck, Mettler,<br />

Meyer & Meyer, Michelin, Milupa,<br />

Multivac, Nestlé, NTB North Sea Terminal<br />

Bremerhaven, Opel, Philip Morris, Rossmann,<br />

Schenker, Siemens, Stihl, Skoda,<br />

ThyssenKrupp, Toshiba, TNT, Toyota,<br />

Tschibo, Porsche, Unternehmensgruppe<br />

Pelz, Unternehmensgruppe fischer, UPS,<br />

VW, wolfcraft, Würth, 24plus.<br />

Produktpalette/Highlights: Die Produktpalette<br />

umfasst Handheld-Computer,<br />

Fahrzeug-Computer, RFID- und<br />

Pick-by-Voice-Lösungen sowie Planung,<br />

Implementierung und Service/Support.<br />

Mobile Mitarbeiter nutzen die Produkte<br />

von Psion Teklogix in den anspruchsvollsten<br />

Umgebungen. Sie kommen<br />

überall dort zum Einsatz, wo Daten mobil<br />

erfasst bzw. abgerufen werden müssen.<br />

Der Prozess ist multifunktional ausgerichtet,<br />

weil mit verschiedenen Kommunikationsdiensten<br />

wie Push-To-Talk,<br />

VoIP sowie einer Kombination aus Server-basiertem<br />

Sprach-, Text- und Scribble-Messaging<br />

operiert wird.<br />

Highlights: Das neueste Gerät ist der<br />

NEO, ein extrem kleines, leichtes und<br />

handliches Gerät – der NEO wiegt nur<br />

275 Gramm und hat die Maße 16,5 cm<br />

(Länge) x 6,4 cm (Breite) x 3,8 cm (Tiefe).<br />

Durch den ergonomischen Formfaktor ist<br />

er ideal insbesondere für leichte Lagertätigkeiten,<br />

etwa im Einzelhandel geeignet.<br />

Der iKôn ist ein industrieweit einzigartiger,<br />

robuster PDA, der äußerst handlich<br />

und ergonomisch ist, über ein voll VGA-<br />

Touch-Display (3,7 Zoll), einen extrem<br />

leistungsfähigen Akku (5.000 mAh) verfügt<br />

und für den professionellen Einsatz<br />

auch in rauen Umgebungen konzipiert<br />

(IP65) wurde. Auffällig sind sein Design<br />

und die umfassenden, integrierten Funktionalitäten.<br />

Der robuste PDA bietet optional<br />

vier Verbindungsstandards in einem<br />

Gerät: GSM/EDGE/GPRS/UMTS/<br />

HSDPA, WLAN, Bluetooth und GPS.<br />

Der Handheld-Computer 7535 G2 ist<br />

ein leistungsfähiges Windows CE -basie-<br />

rendes Gerät mit hoher Performance<br />

und Widerstandsfähigkeit. Es verbindet<br />

einzigartige Unempfindlichkeit, einfache<br />

Integration, hohe Flexibilität und außergewöhnliche<br />

Ergonomie. Der Handheld-<br />

Computer Workabout Pro G2 bietet eine<br />

umfassende Erweiterungs- und Anpassungsfähigkeit<br />

an Kundenbedürfnisse.<br />

Mit dem Workabout Pro Speech bildet<br />

Psion Teklogix Pick-by-Voice-Lösungen<br />

ab, ergänzt durch die Partner-Geräte<br />

Talkman T2x und T5 von Vocollect. Der<br />

aktuellste Fahrzeug-Computer im Portfolio<br />

– der 8515 – hat ein kompaktes und<br />

leichtes Gehäuse, ist jedoch mit vollem<br />

Funktionalitätsumfang ausgestattet und<br />

eignet sich daher für Fahrzeuge, bei<br />

denen eine Montage aus Platzgründen<br />

nur eingeschränkt möglich ist.<br />

Zusätzliche Serviceangebote/Dienstleistungen:<br />

Teknet, das Extranet für<br />

Kunden, Partner und Lieferanten. Das<br />

Rundum-sorglos-Paket: Mit I-Serv bietet<br />

Psion Teklogix ein umfassendes Service-Konzept<br />

an<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Psion Teklogix GmbH<br />

Jakob-Kaiser-Straße 3<br />

47877 Willich<br />

Tel.: +49 (0) 2154 – 9282 0<br />

Fax: +49 (0) 2154 – 9282 200<br />

E-Mail: kontakt@psionteklogix.com<br />

www.psionteklogix.de


unternehmensprofile 39<br />

GET PRODUCTIVE<br />

SCAN.CONNECT.COMMUNICATE.<br />

Brilliantes<br />

Touchscreen-Display<br />

2,7-Zoll-Farb-Touchscreen bietet<br />

maximale Helligkeit und Auflösung<br />

Multifunktional<br />

Integrierter Imager/Scanner.<br />

Unterstützung von WLAN mit<br />

Push-To-Talk-Technologie<br />

und Bluetooth®<br />

Investitionsschutz<br />

Integration weiterer Technologien für<br />

künftige Anforderungen<br />

Äußerst robust<br />

Hält 26 Stürze auf Beton aus einer Höhe<br />

von 1,2 m aus. Schutzart IP54, bietet<br />

Schutz vor Staub und Wasser<br />

Extrem klein, extrem handlich, extrem viele Features<br />

Der Handheld-Computer NEO ist ein extrem kleines, leichtes und handliches Gerät, das durch den ergonomischen<br />

Formfaktor und sein schickes Design auffällt. Der NEO kombiniert die bewährte Robustheit der<br />

Psion-Teklogix-Produkte mit umfassenden Funktionalitäten und einem brillanten Farbdisplay in kleinem,<br />

kompakten Gehäuse. Der NEO ist insbesondere für den Einsatz im Einzelhandel, etwa zur Warendisposition,<br />

am POS (Point of Sale) oder bei Inventuren geeignet, aber auch für Lagerprozesse, in denen kleine, ergonomische<br />

Handheld-Computer bevorzugt werden.<br />

Bezugsquellen: Der NEO kann bei unserem Value Added Distributor Warok GmbH<br />

(www.warok.de) oder über ausgewählte zertifizierte Partner (www.psionteklogix.com)<br />

bezogen werden.<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

40<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Siemens AG<br />

Die richtige Lösung für jede<br />

Identifikationsaufgabe<br />

In der intelligenten Materialfluss- und Fertigungssteuerung, wie zur<br />

Just-in-Sequence-Produktion und zur sicheren Rückverfolgbarkeit von<br />

Produkten oder Chargen, werden zunehmend maschinenlesbare und automatisierte,<br />

berührungslose Identifikationssysteme eingesetzt. Dabei schicken sich<br />

zwei Technologien an, den traditionellen Barcode abzulösen: Data Matrix und RFID.<br />

Ob Data Matrix Codes (DMC) oder<br />

Radio Frequency Identification (RFID):<br />

Beide Markierungs- bzw. Erkennungssysteme<br />

überzeugen durch hohe Datensicherheit,<br />

haben sich in vielfältigen<br />

Anwendungen selbst in rauer Industrieumgebung<br />

bewährt und kommen der<br />

zunehmenden Forderung nach lückenloser<br />

Rückverfolgbarkeit von Produkten<br />

und Prozessen entgegen. Gleichzeitig<br />

sparen sie Zeit und Arbeitsaufwand<br />

gegenüber manuellen Kennzeichnungs-<br />

und Erfassungstechniken.<br />

Hauptkriterien für die Auswahl der<br />

zweckmäßigsten Speicher- und Identifikationstechnologie:<br />

• Kann der Datenträger wiederverwendet<br />

werden (Closed-Loop-Anwendung)<br />

oder geht er am Ende der Bearbeitungskette<br />

verloren (Open Loop)<br />

• Einmalige oder wiederholte Kennzeichnung/Beschreibbarkeit<br />

innerhalb der<br />

Bearbeitungskette<br />

• Erfassungsdistanz/Reichweiten und<br />

Lichtverhältnisse/Kontrast<br />

• Beschaffenheit der zu markierenden<br />

Produkte und verfügbarer Platz um<br />

eine Markierung anzubringen<br />

• Potentielle Störquellen, Umgebungstemperaturen,<br />

Schmutz und<br />

andere Einflussfaktoren<br />

Codes schnell und sicher lesen<br />

Der Data Matrix Code ist ein optisches<br />

Code-Erkennungsverfahren und ist<br />

besonders gut zur schnellen, sicheren<br />

und eindeutigen Erfassung geeignet. Er<br />

bietet eine leichte Erkennbarkeit durch<br />

seine Begrenzungsmuster und Sicherheit<br />

durch eine spezielle Datenverschlüsselung<br />

mit Datenredundanz. So können<br />

selbst teilweise verschmutzte oder<br />

beschädigte Informationen automatisch<br />

rekonstruiert werden.<br />

Die stationären Code-Lesegeräten der<br />

SIMATIC HawkEye 1500-Serie und die<br />

SIMATIC VS130-2 lesen verschiedene<br />

1D/2D-Codes. Einige Leser verfügen<br />

zudem über eine Data Matrix Druckqualitäts-Überwachung<br />

(Verifizierung) zur<br />

Prozesskontrolle. Für die Kommunikation<br />

zwischen Lesegerät und Prozesssteuerung<br />

verfügen sie standardmäßig über<br />

verschiedene Schnittstellen wie PROFI-<br />

BUS, PROFINET, Ethernet, RS232 sowie<br />

erweiterte digitale Ein- und Ausgänge.<br />

Die Hand-Lesesysteme SIMATIC<br />

HawkEye sind leistungsstarke, hochauflösende<br />

Lesegeräte für entweder<br />

Data Matrix Codes und/oder Barcodes.<br />

Die Geräte können je nach der<br />

gewählten Variante mittels RS232,<br />

USB, PS2 und Bluetooth mit einem<br />

Hostrechner kommunizieren.<br />

Immer das passende RFID-System<br />

RF-Identifikationssysteme müssen heute<br />

für den globalen Einsatz ausgelegt<br />

sein, selbst rauen Anforderungen in der<br />

Produktion und Logistik entsprechen<br />

und eine schnelle und einfache Integration<br />

und Inbetriebnahme ermöglichen.<br />

Ob für Lager, Logistik und Distribution,<br />

Montage- und Fertigungslinien oder für<br />

Transportlogistik, Verkehrsleittechnik<br />

und Objektortung - Siemens hat immer<br />

das passende Identifi-kationssystem.<br />

Die RFID-Systeme SIMATIC RF <strong>ident</strong>ifizieren<br />

sicher, schnell und wirtschaftlich,<br />

sind unempfindlich gegen Verschmutzung<br />

und speichern Produktions- sowie<br />

Qualitätsdaten direkt am Produkt ab. Die<br />

einfache Systemintegration erlaubt eine<br />

effiziente Einbindung in die Automatisierungs-<br />

sowie IT-Landschaft.<br />

Die RFID-Systeme MOBY E, MOBY U<br />

sowie SIMATIC RF300 sind speziell für<br />

industrielle Applikationen entwickelt,<br />

sind extrem zuverlässig und mit hohen<br />

Schutzarten bis IP68 ausgestattet. In<br />

der produktionsnahen Logistik sowie<br />

Distribution setzen die RFID-Systeme<br />

MOBY D und SIMATIC RF600 neue<br />

Maßstäbe, wie in puncto Zuverlässigkeit.<br />

Das RFID-System MOBY R erlaubt<br />

die Ortung und Lokalisierung in „Echtzeit“<br />

in der Transportlogistik.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Siemens AG<br />

Sensors & Communication<br />

Gleiwitzer Str. 555<br />

90475 Nürnberg<br />

Tel.: +49 (0) 911 895 0<br />

E-Mail: info.simatic-sensors@siemens.com<br />

www.siemens.de/simatic-sensors


Fritz Schäfer GmbH<br />

Internationale Präsenz, Erfahrung und ein<br />

vorbildlicher Kundenservice sind Grundlagen<br />

für die Planung und Realisierung<br />

zeitgemäßer Logistik- und Einrichtungskonzepte.<br />

SSI Schäfer zählt weltweit zu<br />

den führenden Anbietern von Lager- und<br />

Logistiksystemen und arbeitet seit Jahrzehnten<br />

für renommierte Unternehmen<br />

unterschiedlicher Branchen. Die angebotenen<br />

Leistungen reichen von der Konzeptfindung<br />

über die Lagereinrichtung mit<br />

Produkten aus eigener Herstellung bis hin<br />

zur Realisierung komplexer Logistikprojekte<br />

als Generalunternehmer. Auch RFID<br />

ist Bestandteil der Anwendungen.<br />

Das Produktprogramm von SSI Schäfer/Fritz<br />

Schäfer GmbH, Neunkirchen<br />

– gleichzeitig internationaler Hauptsitz<br />

der SSI Schäfer-Gruppe – umfasst<br />

den Kernbereich der Lagereinrichtung<br />

sowie Werkstatt-, Betriebs- und Büroeinrichtungen,<br />

Abfalltechnik und Recycling.<br />

Typische Produkte sind Lager- und<br />

Transportkästen, Fachboden-, Paletten-,<br />

Langgut- und Verschieberegale, die die<br />

Basis für manuell betriebene und vollautomatische<br />

Lagersysteme bilden.<br />

Die SSI Schäfer Noell GmbH, Giebelstadt,<br />

ergänzt das Leistungsportfolio als<br />

Spezialist für komplexe Logistiksysteme.<br />

Als Generalunternehmer hat das Unternehmen<br />

international bereits über 300<br />

Logistiksysteme realisiert. Das Spektrum<br />

reicht von der Systemplanung und -<br />

beratung über die Realisierung schlüsselfertiger<br />

Anlagen bis hin zu maßgeschneiderten<br />

After-Sales-Services.<br />

SSI Schäfer Peem GmbH, Graz, ist spezialisiert<br />

in modularer Kommissioniertechnik.<br />

Das Unternehmen plant, entwickelt<br />

und produziert hochdynamische<br />

Kleinteileförderanlagen sowie automatische<br />

Kommissionierungsanlagen und<br />

die dazugehörige Software.<br />

Salomon Automation GmbH, Friesach/<br />

Graz, realisiert als Generalunternehmer<br />

maßgeschneiderte Komplettlösungen<br />

aus einer Hand für alle Arten von Lagersystemen<br />

– sowohl vollautomatische als<br />

auch manuelle Systeme. Das Unternehmen<br />

unterstützt und begleitet die Kunden<br />

über den gesamten Lebenszyklus<br />

ihrer Logistikanlage von der Planung<br />

über die Realisierung bis hin zur Wartung<br />

des Gesamtsystems.<br />

Die Leistungen:<br />

Als „Komplettanbieter“ planen und realisieren<br />

wir Ihre Logistikprojekte – von<br />

der Konzeptfindung über die Lagereinrichtung<br />

bis zur Integration dynamischer<br />

Materialfluss-Systeme – auf Wunsch<br />

auch als Generalunternehmer.<br />

• Lager-, Kommissionier- und Transportbehälter<br />

• Fachbodenregale, Arbeitsbühnen, Verschieberegale<br />

• Paletten-, Weitspann- und Kragarmregale<br />

• Durchlauf- und Bereitstellregale<br />

• Vollautomatische Hochregalsilos und<br />

Kleinteilelager<br />

• Regalbediengeräte<br />

• Fördertechnik<br />

• IT-Systeme für Lagerverwaltung und<br />

Materialfluss-Steuerung<br />

• Sorter- und Versandsysteme<br />

• Automatische und papierlose Kommissioniersysteme<br />

unternehmensprofile 41<br />

• Behälter- und Papierhandling-Systeme<br />

• Service und Wartung<br />

• Planung und Beratung<br />

• Generalunternehmer<br />

• Werkstatt-, Betriebs- und Büroeinrichtung<br />

• Abfalltechnik und Recycling<br />

Nutzen Sie unsere Erfahrung – wir<br />

beraten Sie gerne.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Fritz Schäfer GmbH<br />

Fritz-Schäfer-Str. 20<br />

57289 Neunkirchen<br />

Germany<br />

Tel.: +49 (0) 2735 / 70-1<br />

Fax: +49 (0) 2735 / 70-333<br />

E-Mail: info@ssi-schaefer.de<br />

www.ssi-schaefer.de<br />

SSI Schäfer Peem GmbH<br />

Fischeraustr. 27<br />

8051 Graz<br />

Austria<br />

Tel.: +43 (0) 316 / 60 96 - 0<br />

Fax: +43 (0) 316 / 60 96 - 457<br />

E-Mail: sales@ssi-schaefer-peem.com<br />

SSI Schäfer Noell GmbH<br />

i_Park Klingholz 18-19<br />

97232 Giebelstadt<br />

Germany<br />

Tel.: +49 (0) 9334 / 979 - 0<br />

Fax: +49 (0) 9334 / 979 – 100<br />

E-Mail: info@ssi-schaefer-noell.com<br />

Salomon Automation GmbH<br />

Friesachstraße 15<br />

8114 Friesach/Graz<br />

Austria<br />

Tel.: +43 (0) 3127 / 200 - 0<br />

Fax: +43 (0) 3127 / 200 - 22<br />

E-Mail: office@salomon.at<br />

www.salomon.at<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

42<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Texas Instruments Deutschland GmbH<br />

Texas Instruments – ganz<br />

vorne im RFID-Markt<br />

Seit 20 Jahren leistet TI visionäre Pionierarbeit<br />

und gehört zu den führenden Unternehmen<br />

bei der Erschließung neuer Märkte<br />

für RFID-Anwendungen, wie z. B. die<br />

Wegfahrsperre in Kraftfahrzeugen, die<br />

automatische Mauterhebung, Betankungs-<br />

oder drahtlose Zahlungsvorgänge im Einzelhandel,<br />

Zeitmessung im Sport oder die<br />

Medienverwaltung im Bibliothekswesen.<br />

TI schuf 1991 den Geschäftsbereich<br />

RFID Systems als global operierende<br />

Einheit und war damit der erste international<br />

tätige Halbleiterhersteller, der RFID-<br />

Systeme entwickelte und vermarktete.<br />

In den letzten 10 Jahren konnte TI seine<br />

Erfahrung mit RFID-Lösungen bei einer<br />

Reihe von Anwendungen auf den Gebieten<br />

der Authentifizierung und der Dokumentensicherheit<br />

nutzbringend einsetzen.<br />

Heute konzentriert das Unternehmen<br />

seine Geschäftsaktivitäten auf die<br />

großen Bereiche Güterverfolgung, Produktauthentifizierung<br />

und Sicherheitsanwendungen,<br />

darunter kontaktlose<br />

Bezahlvorgänge und elektronische Identifikation.<br />

Auf diesem Anwendungsgebiet<br />

beschäftigt TI sich mit Praxisproblemen<br />

der Grenzsicherung und der Personen<strong>ident</strong>ifikation<br />

bei gleichzeitiger Erhöhung<br />

der Sicherheit und Gewährleistung<br />

des Datenschutzes des Einzelnen.<br />

Produkte und Technologien<br />

Von Texas Instruments stammen Innovationen<br />

in den Bereichen Transponder,<br />

Lesegeräte und Antennen, bei denen<br />

das Unternehmen von seiner Erfahrung<br />

in der Serienfertigung von Halbleitern<br />

und der Endmontage von Mikroelektronik-Bauteilen<br />

profitiert. Im Laufe<br />

der Jahre hat TI besonders leistungsfähige,<br />

stromsparende und kostengünstige<br />

Chips, Straps, Inlays, Lese-ICs,<br />

integrierte Transponder und Antennensysteme<br />

entwickelt, die eine Vielzahl<br />

passiver Lösungen im Niederfrequenz-<br />

(134,2 kHz), Hochfrequenz- (13,56<br />

MHz) und UHF-Bereich (860-960 MHz)<br />

unterstützen. Vier aktuelle Produktinnovationen<br />

sind z. B.:<br />

• Die TRF796x-Produktfamilie extrem<br />

sparsamer 13.56 MHZ HF Multi-Standard-RFID-Reader-ICs<br />

• Ein ultradünnes Chipmodul für kontaktloses<br />

Bezahlen<br />

• Ein kontaktloser Sicherheitschip nach<br />

ISO/IEC 14443 für universellen Einsatz<br />

• Verbesserte RF360-Smart-IC-Plattform<br />

für die sichere elektronische Identifikation<br />

bei Behörden<br />

Märkte und Anwendungen<br />

Güterverfolgung und<br />

Produktauthentifizierung<br />

Ob es um die Echtheitsprüfung und<br />

Sicherung von hochwertigen Gütern wie<br />

z. B. Luxuswaren, um die Verfolgung<br />

von Leiterplatten oder Abfallentsorgung/<br />

Recycling geht – die RFID-Technologie<br />

von Texas Instruments ermöglicht es<br />

Unternehmen, das Waren- und Gütermanagement<br />

entscheidend zu verbessern.<br />

Die Fähigkeit von RFID zur automatischen<br />

Identifikation und Verfolgung von<br />

Gütern, insbesondere zur eindeutigen<br />

Erkennung von Objekten ohne Sichtverbindung<br />

und unter widrigen Verhältnissen,<br />

sorgt für schlankere Prozesse,<br />

besseren Kundenservice und größere<br />

Datensicherheit. Die RFID-Technologie<br />

von Texas Instruments verbessert zudem<br />

in vielen Bereichen der Fertigungs- und<br />

Verfahrensindustrie die Transparenz von<br />

Güterströmen und den ROI.<br />

Kontaktloses Bezahlen<br />

TI Produkte ermöglichen schnellere, einfachere<br />

und bequemere Bezahlvorgänge<br />

und tragen so dazu bei, die Kundenerfahrung<br />

aufzuwerten und im Handel den<br />

Warenumschlag und den Umsatz zu steigern.<br />

Als Technologie-Pionier für sichere<br />

kontaktlose Anwendungen hat TI bereits<br />

zahlreiche innovative Produkte im Bereich<br />

Bezahllösungen auf den Markt gebracht.<br />

Elektronische Identifikation bei<br />

Behörden<br />

Staatliche Einrichtungen sind zunehmend<br />

mit der Notwendigkeit konfrontiert, in<br />

einem Umfeld wachsender Bedrohung<br />

sowohl effektive Identitätsprüfungen bei<br />

Personen durchzuführen als auch staatliche<br />

Grenzen zu sichern. Immer wichtiger<br />

werden daher eine rasche Ausgabe von<br />

elektronisch lesbaren Dokumenten (z. B.<br />

Reisepässe, Grenzausweise, Personalausweise<br />

und Firmenausweise) sowie<br />

deren zuverlässige Echtheitsprüfung.<br />

Weitere Informationen zu Texas Instruments<br />

und seinen RFID-Lösungen finden<br />

Sie unter www.ti.com/rfid.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Texas Instruments Deutschland GmbH<br />

RFID Systems<br />

Haggertystraße 1<br />

85350 Freising<br />

Kontakt:<br />

European Customer Support Center<br />

Tel.: +49 (0) 8161 80 2121<br />

Fax: +49 (0) 8161 80 2045<br />

E-Mail: e-rfidsupport@ti.com<br />

www.ti.com/rfid


Toyota Tsusho ID Systems GmbH<br />

TTID: Vertriebsexperte für die<br />

mobile Datenerfassung<br />

TTID: starker Partner von DENSO<br />

Die Toyota Tsusho ID Systems GmbH<br />

(TTID) ist ein unabhängiger, international<br />

agierender Vertriebsspezialist für die<br />

mobile Datenerfassung. Das Unternehmen<br />

sorgt mit Produkten und Services für<br />

hohe Standards entlang der Supply Chain.<br />

Zu den Kernmarktsegmenten zählen Produktion,<br />

Lager, Logistik, POS sowie Field<br />

und Sales Force Automation. In Europa<br />

vertreibt TTID exklusiv Handheld Terminals<br />

und Scanner von DENSO. DENSO<br />

gehört wie TTID zur Toyota Gruppe.<br />

QR Codes erobern Europa<br />

Der QR Code (Quick Response Code)<br />

ist ein von DENSO Wave entwickelter<br />

2D-Code, der in Japan seit einigen Jahren<br />

erfolgreich im Bereich mobiler Endgeräte<br />

eingesetzt wird. Dieser Trend setzt<br />

sich durch die verbindliche Einführung<br />

von GS1 im Handel im Jahre 2010 fort.<br />

Um Prozesse zu vereinfachen und zu<br />

optimieren werden die Kunden in Zukunft<br />

von 1-Dimensionalen GS1 Codes zu 2-<br />

Dimensionlaen GS1 Codes migrieren.<br />

Als Pionier im 2D Bereich hat DENSO<br />

Wave konsequenter Weise bereits heute<br />

Kunden, speziell im Lebensmittelbereich<br />

bei der Einführung von 2D codes basierend<br />

auf GS1 unterstützt.<br />

DENSO OS und WinCE<br />

DENSO bietet zwei Betriebssysteme.<br />

Anwender können somit entsprechend<br />

ihrer Anforderungen wählen:<br />

Mit DENSO OS steht ein stabiles<br />

Betriebssystem zur Verfügung, das speziell<br />

für die Anforderungen der Auto-ID-<br />

Branche entwickelt wurde, abwärtskompatibel<br />

ist und mit Browser-basierten<br />

Lösungen funktioniert. Daneben unterstützen<br />

Geräte von DENSO auch das<br />

weit verbreitete WinCE von Microsoft.<br />

Neue Standards: BHT-500<br />

und BHT-600<br />

Das in der mobilen Datenerfassung<br />

äußerst erfolgreiche<br />

Betriebssystem<br />

DENSO OS unterstützt<br />

auch die neuesten Entwicklungen<br />

von DEN-<br />

SO: die beiden innovativen<br />

Handheld<br />

Terminals BHT-<br />

500 und BHT-600.<br />

Durch Stabilität und<br />

Geschwindigkeit<br />

von DENSO OS, gepaart<br />

mit sehr guter Ergonomie und<br />

leichtem Gewicht, sind beide Geräte<br />

perfekt für den scan intensiven, unterbrechungsfreien<br />

Dauereinsatz geeignet.<br />

Beide Geräte unterstützen HTML-<br />

Browser und Terminal Emulation. Damit<br />

kann ein Webserver genutzt werden,<br />

ohne Vorprogrammierung des Geräts.<br />

Darüber hinaus laufen auf Wunsch alle<br />

Programme zentral auf einem Server,<br />

wodurch zentrale Updates möglich werden.<br />

Ebenfalls äußerst benutzerfreundlich<br />

ist der Einsatz von BHT Settings,<br />

ein Programm, mit dessen Hilfe sich<br />

mehrere BHTs gleichzeitig über WLAN<br />

am Computer konfigurieren lassen und<br />

das kostenlos auf der Website von TTID<br />

heruntergeladen werden kann.<br />

Erfolgreiche Markteinführung:<br />

modulares BHT-700<br />

Mit den neuen BHT-500 und BHT-600<br />

möchte TTID an den Erfolg des BHT-<br />

700 anknüpfen. Dieses WinCE-basierte<br />

Handheld Terminal wurde im letzten<br />

Jahr in den Markt eingeführt und hat die<br />

Erwartungen weit übertroffen. Ein Grund<br />

hierfür ist sicherlich die modulare Bauweise,<br />

die individuelle Variationen ermöglicht<br />

und für Investitionssicherheit sorgt.<br />

unternehmensprofile 43<br />

Über TTID<br />

Toyota Tsusho ID Systems GmbH gehört<br />

zur Toyota Tsusho Corporation Worldwide<br />

und ist verantwortlich für den Vertrieb<br />

und die Distribution von DENSO Handheld<br />

Terminals und Scannern in Europa. Die<br />

Toyota Tsusho Corporation Worldwide<br />

beschäftigt insgesamt 22.945 Mitarbeiter<br />

und erreichte im Jahr 2007 einen Umsatz<br />

von 52,6 Milliarden US Dollar. Die Marktsegmente<br />

von Toyota Tsusho ID Systems<br />

GmbH erstrecken sich entlang der Supply<br />

Chain, von der Herstellung über die Produktion<br />

und Logistik bis hin zum Handel.<br />

TOYOTA TSUSHO ID SYSTEMS<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Toyota Tsusho ID Systems GmbH<br />

Immermannstraße 65 B<br />

40210 Düsseldorf<br />

Tel.: +49 (0) 211 88252-0<br />

Fax: +49 (0) 211 88252-502<br />

E-Mail: info@ttid-systems.com<br />

www.ttid-systems.com<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

44<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

TURCK<br />

RFID und Bildverarbeitung<br />

Ganzheitliche Identifikation<br />

Mit dem erweiterten RFID-Paket BL <strong>ident</strong> für HF-/UHF-Betrieb und Bildverarbeitungssystemen<br />

von Banner bietet TURCK Identifikationslösungen für zahlreiche Anwendungs felder<br />

in der Indstrie – von Produktions- und Logistikprozessen bis zur Qualitätssicherung<br />

Mit BL <strong>ident</strong> bietet der Sensor-, Feldbus-,<br />

Anschlusstechnik- und Interfacespezialist<br />

TURCK eine umfangreiche RFID-Lösung<br />

für den industriellen Einsatz. Anwendungsoptimierte<br />

Weiterentwicklungen<br />

von Schreibleseköpfen und Datenträgern<br />

erschließen immer neue Applikationsfelder,<br />

von der Automobil- und Lebensmittelproduktion<br />

bis zur Intralogistik. Zu<br />

den neuesten Systemerweiterungen<br />

zählen reichweitenstarke UHF-Schreibleseköpfe<br />

im 865-MHz-Bereich.<br />

Die hohe Frequenz erlaubt Reichweiten<br />

bis zu drei Meter und erweitert damit<br />

deutlich das Anwendungsspektrum des<br />

RFID-Systems, für das bereits zahlreiche<br />

Schreibleseköpfe im störungsunempfindlichen<br />

13,56-MHz-Bereich verfügbar<br />

sind. Wurde BL <strong>ident</strong> bisher vornehmlich<br />

für die Produktionssteuerung eingesetzt,<br />

so erlauben die großen Reichweiten und<br />

die Fähigkeit zur Pulkerkennung nun<br />

auch den effizienten Einsatz in Distribution,<br />

Logistik sowie dem gesamten Supply<br />

Chain Management.<br />

HF-/UHF-Parallelbetrieb<br />

Alle Schreibleseköpfe lassen sich unabhängig<br />

von ihrer Frequenz über eine ein-<br />

In vielen Applikationen – von der Automobilproduktion<br />

bis zur Intralogistik – hat sich BL <strong>ident</strong> bewährt<br />

zige BL <strong>ident</strong>-Station in Automatisierungsnetze<br />

einbinden und bei Bedarf<br />

auch parallel betreiben. Eine aufwändige<br />

Konfiguration ist dazu nicht erforderlich.<br />

Der modulare Aufbau einer Station<br />

erlaubt an die jeweilige Applikation<br />

angepasste Ausbaustufen zwischen<br />

zwei und 16 Kanälen. Über Gateways,<br />

die für die gängigen Feldbusprotokolle<br />

Profibus-DP, DeviceNet, Ethernet/IP,<br />

Modbus-TCP und Profinet IO verfügbar<br />

sind, lässt sich die RFID-Lösung einfach<br />

in bestehende Steuerungen einbinden.<br />

Durch die robuste IP67-Ausführung und<br />

auf Wunsch CoDeSys-programmierbare<br />

Gateways ermöglicht TURCK seinen<br />

Kunden auch die konsequent dezentrale<br />

Signalverarbeitung direkt im Feld – ohne<br />

lange Signalwege.<br />

Neben Standarddatenträgern, die Temperaturen<br />

bis 120 °C vertragen, arbeitet<br />

BL <strong>ident</strong> auch mit Hochtemperatur-Tags<br />

bis 210 °C. Damit können die Datenträger<br />

beispielsweise beim Einbrennen<br />

von Lacken in der Automobilproduktion<br />

zusammen mit dem Fahrzeugträger<br />

durch den Ofen wandern und direkt<br />

danach beschrieben bzw. ausgelesen<br />

werden. Die Tags werden mit EEPROM-<br />

und FRAM-Speichern angeboten, letztere<br />

erlauben ein fast unbegrenztes Lesen<br />

und Schreiben.<br />

Das Datenträgerangebot wird wie das<br />

Portfolio der Schreibleseköpfe kontinuierlich<br />

weiterentwickelt. So sind inzwischen<br />

auch Datenträger im Programm,<br />

die sich direkt auf Metall montieren lassen,<br />

sowie Schraubdatenträger, die<br />

sogar in Autoklaven Hitze und Feuchtigkeit<br />

widerstehen. Bei den Schreibleseköpfen<br />

konnte TURCK zuletzt mit einem<br />

pfiffigen Modell für den kompromisslosen<br />

Einsatz in Rollenbahnen und einem<br />

Portfolio erweitert: Turck bietet jetzt auch in<br />

Deutschland die Kamerasysteme seines Optik-<br />

Partners Banner Engineering an<br />

Kopf mit der für industrielle Verhältnisse<br />

enormen Reichweite von 500 mm für<br />

Aufsehen sorgen.<br />

Optik ergänzt RFID<br />

Um auf allen Ebenen des Produktionsprozesses<br />

Lösungen aus einer Hand<br />

anbieten zu können, hat TURCK sein<br />

Identifikationsangebot um die Bildverarbeitungslösungen-Lösungen<br />

seines strategischen<br />

Partners Banner Engineering<br />

ergänzt. So können TURCK-Kunden bei<br />

Bedarf Synergien nutzen und die passende<br />

Kombination für ihre ID-Aufgaben<br />

wählen. Der Kunde erhält ein Lösungspaket<br />

für das gesamte Supply Chain<br />

Management – und die entsprechend<br />

verstärkte Vertriebsorganisation garantiert<br />

den nötigen Pre- und After-Sales-<br />

Support. Getreu dem Motto des Familienunternehmens:<br />

Sense it, Connect it,<br />

Bus it, Solve it.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Hans TURCK GmbH & Co. KG<br />

Witzlebenstraße 7<br />

45472 Mülheim an der Ruhr<br />

Tel.: +49 (0) 208 4952-0<br />

Fax: +49 (0) 208 4952-264<br />

E-Mail: more@turck.com<br />

www.turck.de


Vocollect, Inc. / Vocollect Europe<br />

Sprachgestütztes Arbeiten –<br />

effizient und kostensenkend<br />

Mit Vocollect Voice ® , dem Hard- und Softwaresortiment von Vocollect, lassen sich<br />

Fehlerfreiheitsraten von bis zu 99,9% und Produktivitätsteigerungen von bis zu 35%<br />

erreichen. Ebenso führen die Lösungen zu radikal verkürzten Einarbeitungszeiten<br />

sowie gestiegener Arbeitssicherheit und Arbeitszufriedenheit. Investitionen rentieren<br />

sich dadurch erfahrungsgemäß bereits nach einem Jahr oder weniger.<br />

Vocollect, gegründet 1987, zählt zu den<br />

Pionieren auf dem Gebiet der Sprachtechnolgie<br />

für industrielle Anwendungen<br />

und ist heute der weltweit führende Hersteller<br />

von Hard- und Softwarprodukten<br />

zum sprachgestützten Arbeiten in Distributionszentren<br />

und Lagern.<br />

Zum Angebotsspektrum des Unternehmens<br />

zählen die bekannten „Talkman“-<br />

Terminals – tragbare, besonders robuste<br />

und leistungsfähige Computer mit integrierter<br />

Sprachsoftware – sowie speziell<br />

für den Einsatz in rauher Umgebung<br />

gefertigte „SR“-Spracherkennungsheadsets.<br />

Seit kurzem sind auch Vocollect-eigene<br />

RFID-Reader zur Verwendung<br />

mit den Talkman-Terminals erhältlich.<br />

Ein wichtiges Produkt des Spezialisten ist<br />

darüber hinaus die Software „Vocollect<br />

Voice ® for Handhelds“. In Verbindung mit<br />

den SR-Headsets des Unternehmens lassen<br />

sich damit auch die mobilen Computer<br />

anderer Hersteller – etwa LXE, Motorola,<br />

Psion Teklogix und Intermec – zum<br />

sprachgestützten Arbeiten<br />

nutzen. Abgerundet wird<br />

Vocollects Angebot von<br />

verschiedenen<br />

Softwareprodukten zur Entwicklung und<br />

Verwaltung von sprachbasierten Anwendungen<br />

sowie von unterschiedlichem<br />

Zubehör.<br />

Weniger Ablenkungen und<br />

Unterbrechungen<br />

Die Lösungen von Vocollect führen Mitarbeiter<br />

per Sprachdialog schrittweise durch<br />

ihre Aufgaben und ersetzen umständliche<br />

Hilfsmittel wie Papierlisten, Displays<br />

und Tastaturen. Bei Bedarf lassen<br />

sich Scanner oder RFID-Reader anschließen.<br />

Grundsätzlich kann die Datenerfassung–<br />

etwa von Produktkennungen oder<br />

Gewichts- und Mengenangaben – aber<br />

auch per Sprache erfolgen.<br />

Bei der direkten Kommunikation zwischen<br />

Personal und Hostcomputer beziehungsweise<br />

Lagerverwaltungssystem bleiben<br />

Hände und Augen frei. Dadurch können<br />

sich die Mitarbeiter nicht nur deutlich<br />

besser auf ihre eigentlichen Aufgaben<br />

konzentrieren und diese erheblich flüssiger<br />

abarbeiten, sondern auch umsichtiger<br />

agieren. Zusätzlich wird mithilfe der<br />

verbalen Rückmeldungen der Mitarbeiter<br />

laufend die korrekte Ausführung der<br />

Aufträge kontrolliert. Auch der Warenbestand<br />

lässt sich so in Echtzeit überwachen.<br />

Fehler und Warenengpässe lassen<br />

sich frühzeitig korrigieren, hohe Folgekosten<br />

vermeiden.<br />

Bei den Mitarbeitern kommt die sprachgestützteArbeitsweise<br />

gut an.<br />

Da der Arbeitsfluss<br />

nicht ständig<br />

unternehmensprofile 45<br />

unterbrochen wird, empfinden sie ihre<br />

Tätigkeit als weniger belastend.<br />

Breites Anwendungsspektrum, namhafte<br />

Anwender<br />

Zum Einsatz kommen Vocollects<br />

Lösungen in verschiedensten Aufgabenbereichen:<br />

Am bekanntesten ist die Kommissionierung<br />

(„Pick-by-Voice“), aber<br />

auch bei Anwendungen wie Warenannahme,<br />

Einlagerung, Nachschub und Transport<br />

wird Vocollect Voice verwendet.<br />

Zu den Anwendern von Vocollects<br />

Technologie zählen namhafte Unternehmen<br />

aus unterschiedlichsten Branchen,<br />

darunter Metro Group, C&A, Edeka<br />

Rhein-Ruhr, Marktkauf, Rossmann,<br />

Dachser, Herma, Faber-Castell, Eismann,<br />

Würth und Wolfcraft.<br />

Weltmarktführer mit zertifizierten<br />

Partnern<br />

Vocollect, dessen Hauptsitz sich in Pittsburgh,<br />

USA, befindet, vertreibt seine Produkte<br />

in Europa über ein Netzwerk zertifizierter<br />

Partner. Unterstützt werden sie<br />

hierbei seit 2002 von Vocollects Europazentrale<br />

in Wooburn Green in der Nähe<br />

von London sowie von regionalen Managern.<br />

Weltweit ist das Unternehmen auf<br />

Erfolgskurs: Hunderttausende Menschen<br />

auf sechs Kontinenten profitieren bereits<br />

täglich von den Vorteilen der Lösung.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Vocollect Europe – Büro Zentraleuropa<br />

Regional Sales Manager Central and<br />

Eastern Europe<br />

Carlo-Schmid-Straße 31<br />

47445 Moers<br />

Tel.: +49 (0) 2841 44 02 67<br />

Fax: +49 (0) 2841 44 02 68<br />

E-Mail: voc_de@vocollect.com<br />

www.vocollect.com/de<br />

Kontakt: Frank W. Rissler<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

46<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Warok GmbH<br />

Der Auto-ID Distributor<br />

Als Value-Added-Distributor von Psion Teklogix, Höft<br />

& Wessel und SATO „veredelt“ die Warok GmbH mit<br />

ihrem umfassenden Know-How im Mobile Computing<br />

sowie in den aktuellsten drahtlosen Übertragungs- und<br />

Erfassungstechnologien, Standardprodukte durch OEM-<br />

und Third-Party-Lösungen, die neue Lösungsansätze<br />

ermöglichen. Dazu zählen mobile, integrierte oder aufsteckbare<br />

Drucker, intelligente Bordcomputer, robuste<br />

Fahrzeughalterungen, variable Endkappen sowie zukunftsweisende<br />

RFID-Leseköpfe für unterschiedliche Aufgaben.<br />

Unsere Geschichte beginnt vor mehr<br />

als 20 Jahren mit der Gründung von<br />

WAROK Steuerungstechnik und dem<br />

klaren Fokus auf die mobile Datenerfassung<br />

- der Grundstein für die heutige<br />

WAROK GmbH wurde gelegt. Ein Unternehmen,<br />

dessen Lösungen Erfahrung,<br />

Kompetenz, Flexibilität und professionelle<br />

Erweiterungsoptionen auf höchstem<br />

Niveau vereinen.<br />

Gemeinsam mit unseren Partnern erfüllen<br />

wir die sich stetig verändernden<br />

Marktanforderungen und bieten das perfekte<br />

System für mobile Anwender und<br />

den maßgeschneiderten Service, die<br />

genau auf individuelle Anforderungen<br />

zugeschnitten sind. Weil wir wissen,<br />

dass wir gemeinsam Ziele erreichen und<br />

Mehrwerte schaffen, wenn die attraktivsten<br />

Lösungen und Services beim Kunden<br />

platziert werden.<br />

In einem reibungslosen Zusammenspiel<br />

zwischen mobilen Erfassungsgeräten<br />

und mobilen Applikationen innerhalb<br />

einer mobilen Infrastruktur, werden Prozesse<br />

optimiert, vereinfacht und sorgen<br />

für wirtschaftlich bessere Kennzahlen.<br />

Diese Lösungen finden ihren Einsatz u.a.<br />

am POS (Bestandteil von Micro-Kiosk<br />

Informationssystemen), bei Inventuren,<br />

in der Warenwirtschaft, dem Flottenmanagement,<br />

im Wareneingang und Warenausgang<br />

und in vielen Transport- und<br />

Logistikbereichen. Ebenso in der Ferti-<br />

gung, im Service<br />

(Wartung, Reparaturen,Störungen,<br />

Energie-<br />

und Verbrauchsdaten<br />

ablesen), in<br />

der Logistik und<br />

im Asset- und<br />

Facility-Management.Werkstätten<br />

und Servicecenter<br />

erfassen Arbeitszeiten, führen<br />

Inventuren durch, organisieren ihre Materialentnahme,<br />

rückverfolgen eingebaute<br />

Teile und erfassen Prüfprotokolle, die sie<br />

auch auslesen.<br />

Die kontaktlose Smart Card Technologie<br />

von LEGIC wird in personenbezogenen<br />

Identifikationsanwendungen eingesetzt.<br />

Im Geschäftsbereich besonders für multifunktionale<br />

Mitarbeiter-, Besucher- und<br />

Lieferantenausweise, im Freizeitbereich<br />

für multifunktionale Mitglieder- und Gästeausweise<br />

oder als eTicket.<br />

Kundenzufriedenheit zu erreichen, ist<br />

unser höchstes Unternehmensziel.<br />

Wir nehmen uns Zeit für Fragen und<br />

Anregungen, erstellen Konzepte für<br />

die Einführung und Integration mobiler<br />

Lösungen in vorhandene IT-Infrastrukturen<br />

und bieten Workshops, Trainings<br />

und Beratungen vor Ort. Gemeinsam mit<br />

unseren Partnern garantieren wir einen<br />

aktiven Hotline-Support über Telefon<br />

oder Fernzugriff, vertriebsorientierte Pro-<br />

WAROK GmbH · Gassenäcker 2 · D-78052 Villingen-Schwenningen · Tel. +49 (0) 7721 202630<br />

Alle abgebildeten Produktfotos und Logos sind eingetragene Warenzeichen und Eigentum der jeweiligen Rechtsinhaber.<br />

Der Auto-ID<br />

Distributor<br />

jektunterstützung und einen individuellen<br />

Reparaturservice und damit Support-<br />

Kompetenz, die Ihnen ein erfolgreiches<br />

Agieren ermöglicht:<br />

• Individuelle Gerätekonfiguration<br />

• Reparaturen innerhalb von 5<br />

Arbeitstagen<br />

• Hohes Lagervolumen und damit<br />

schnelle Lieferfähigkeit<br />

• 3rd Party-Produkte.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

www.warok.de<br />

Warok GmbH<br />

Gassenäcker 2<br />

78052 Villingen-Schwenningen<br />

Tel.: +49 (0) 7721 20 26 30<br />

Fax: +49 (0) 7721 20 26 39<br />

E-Mail: info@warok.de<br />

www.warok.de


Wolke<br />

Wolke Kennzeichnungssysteme –<br />

einfach genial & genial einfach<br />

Wolke Inks & Printers gilt als weltweit führender<br />

Anbieter für wartungsfreie Kennzeichnungssysteme<br />

mit HP-Technologie.<br />

Das innovative Kennzeichnungssystem<br />

m600 wurde in Zusammenarbeit mit<br />

Hewlett-Packard im Jahr 2000 mit großer<br />

Resonanz dem internationalen Publikum<br />

vorgestellt. Mit den Drucksystemen<br />

m600 basic und m600 advanced bietet<br />

Wolke für jeden Anwender die optimale<br />

Kennzeichnungslösung. Die m600<br />

Codiersysteme kennzeichnen Produkte<br />

und Umverpackungen direkt. Variable<br />

Daten, wie z.B. Mindesthaltbarkeitsdatum,<br />

Barcodes, 2 D-Data-Matrix-Codes,<br />

Logos und Chargennummern stellen die<br />

lückenlose Rückverfolgbarkeit und Fälschungssicherheit<br />

in der Lebensmittel-<br />

, Getränke- und Pharmaindustrie sowie<br />

vielen anderen Industriezweigen sicher.<br />

Tracking & Tracing mit dem m600<br />

advanced - 2D-Datamatix Druck in<br />

höchster Qualität<br />

Mit der umfassenden industriellen Erfahrung<br />

im 2D-Datamatrix-Druck ist Wolke<br />

Inks & Printers eines der wenigen Unternehmen,<br />

die eine Lösung für alle Serialisierungsanforderungen<br />

bietet. Das<br />

Wolke Codiersystem m600 advanced<br />

ermöglicht höchste Datenverarbeitungsgeschwindigkeiten,<br />

wodurch ein höherer<br />

Produktionsausstoß erreicht wird und<br />

somit der Gewinn des Herstellers maximiert<br />

werden kann. Der m600 advanced<br />

ist serienmäßig mit USB-, Ethernet/IP<br />

und TCP/IP-Schnittstelle ausgestattet<br />

und ist in der Lage, komplette Datenbankinhalte<br />

von einem übergeordneten<br />

Rechner zu empfangen und in Echtzeit<br />

abzuarbeiten. Dies ist eine entscheidende<br />

Voraussetzung für die Umsetzung<br />

der lückenlosen Rückverfolgbarkeit.<br />

Variable Daten können direkt aus<br />

einer Datenbank gedruckt werden. Der<br />

Druck von Datamatrix-Codes gemäß der<br />

ECC 200 Standards ist mit dem m600<br />

advanced problemlos möglich. Auch<br />

die in „21 CFR Part 11“, einem Validierungsstandard<br />

der Pharmaindustrie,<br />

festgelegten Anforderungen an die Verwendung<br />

elektronischer Dokumente und<br />

Signaturen, sind mit dem m600 advanced<br />

erfüllt. Der Wolke m600 advanced<br />

ist mit den Treibern der meisten großen<br />

Bildverarbeitungsunternehmen kompatibel<br />

und lässt sich leicht in jede Produktionsanlage<br />

integrieren. Dank der Anwendung<br />

der neuesten Drucktechnologie<br />

bietet Wolke Inks & Printers, scharfe,<br />

klare Bilder, die bei hohen Datenverarbeitungsgeschwindigkeiten<br />

unabdingbar<br />

sind. Der benutzerfreundliche, wartungsfreie<br />

m600 advanced verwendet langlebige,<br />

sparsame und leicht austauschbare<br />

HP-Tintenpatronen und bietet eine<br />

5-Jahres- Garantie auf den Controller<br />

und die Druckköpfe. Der m600 advanced<br />

von Wolke maximiert die Lesbarkeit<br />

des Codes, verbessert Produktion<br />

und Effizienz und wird von Systemintegratoren<br />

und Kameraherstellern wie<br />

Uhlmann, Marchesini, Siemens, Bosch,<br />

PCE (Pharmacontol), Laetus, Seidenader,<br />

etc. bereits erfolgreich in Verpackungslinien<br />

integriert.<br />

unternehmensprofile 47<br />

Wolke Tinte „Universal Black 7482“<br />

Die von Wolke entwickelte Tinte wird<br />

in neue Hewlett Packard Kartuschen<br />

gefüllt und weltweit exklusiv über Wolke<br />

vertrieben. Durch eine sehr schnelle<br />

Trocknungszeit empfiehlt sich die<br />

UB7482 besonders für den Einsatz im<br />

Mailing- und Adressierbereich und auf<br />

lackfreien Flächen<br />

Wolke weltweit<br />

Wolke Inks & Printers besitzt ein weltweites<br />

Vertriebsnetz. Mit einer Niederlassung<br />

in Atlanta/USA forciert Wolke<br />

nun auch die Marktausdehnung in Amerika.<br />

Kontinuierliche Qualitätskontrollen<br />

und langjährige Erfahrung, in Verbindung<br />

mit dem Produktionsstandort Deutschland,<br />

gewährleisten eine hohe Zuverlässigkeit<br />

und Qualität der Produkte.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Wolke Inks & Printers GmbH<br />

Ostbahnstr. 116<br />

91217 Hersbruck<br />

Tel.: +49 (0) 9151-8161-0<br />

Fax: +49 (0) 9151-8161-59<br />

E-Mail: info@wolke.com<br />

www.wolke.com<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

48<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

X-<strong>ident</strong> technology GmbH<br />

Die X-<strong>ident</strong> technology GmbH stellt sich vor<br />

Die X-<strong>ident</strong> technology GmbH aus Düren entwickelt<br />

und produziert RFID Etiketten, Tags<br />

und Tickets auf höchstem Qualitätsniveau,<br />

die unter der Dachmarke IQ-Paper ® vertrieben<br />

werden. Das Produktportfolio der<br />

X-<strong>ident</strong> technology reicht von Zugangskontrollen<br />

(u.a. für ÖPNV, Stadien, Groß-<br />

Events) über Logistik und Waren bewegung<br />

(u.a. zur Stückzahlverwaltung,<br />

Dokumentenverfolgung und zur automatischen<br />

Sortierung) bis hin zur Produkt<strong>ident</strong>ifikation<br />

(z.B.: in Bibliotheken oder<br />

zum Originalitäts- und Wertschutz) und zur<br />

elektronischen Artikelsicherung (EAS).<br />

Die Kernkompetenz der X-<strong>ident</strong> technology<br />

ist die Kombination von Papier, Folie und<br />

Klebstoff mit Mikroelektronik. Der Laminierungsprozess<br />

mit den „nackten“ Inlays<br />

erfordert eine schonende Behandlung,<br />

solange die Chips noch nicht geschützt<br />

sind. Um einen hohen Ertrag und eine<br />

niedrige Ausschussquote in der Produktion<br />

zu erreichen, hat X-<strong>ident</strong> technology<br />

spezielle Verfahren zur Laminierung entwickelt.<br />

Der Kunde kann dabei zwischen<br />

Papier, Kunststofffolien und vielen weiteren<br />

flexiblen Rohstoffen wählen.<br />

Konstante und hohe Qualität<br />

Qualität wird bereits bei der Entwicklung<br />

des Produkts großgeschrieben. Als<br />

Grundvoraussetzung für die weitere Verarbeitung<br />

werden die ICs und/oder Inlays<br />

gleich zu Beginn qualifiziert. Diese Kompetenz<br />

wurde mit der Entwicklung und<br />

Fertigung der ersten Produkte aufgebaut.<br />

Funktionsüberprüfende Eingangstests,<br />

permanente Funktionskontrollen während<br />

der Produktion und einhundert Prozent<br />

Funktionssichernde Ausgangstests vor<br />

der Auslieferung garantieren höchstes<br />

Qualitätsniveau. Das Qualitätsmanagement<br />

der X-<strong>ident</strong> technology GmbH ist<br />

zertifiziert nach DIN EN ISO 9001.<br />

Hochvolumige Produktion<br />

Der RFID- Markt erfordert zwei Dinge:<br />

eine hohe Flexibilität im Produktdesign<br />

und gleichzeitig eine hochvolumige Herstellung<br />

bei günstigen Kosten pro Einheit.<br />

Darauf hat sich X-<strong>ident</strong> technology<br />

mit seinen Entwicklungs- und Produktionskapazitäten<br />

eingestellt. Derzeit<br />

beträgt die jährliche Produktionskapazität<br />

rund 200 Millionen kontaktlose<br />

Datenträger.<br />

Spezielle Produktentwicklungen<br />

Kundenspezifische Anwendungen erfordern<br />

oft auch spezielle Lösungen. Diese<br />

Flexibilität ist äußerst wichtig für die<br />

Umsetzung der Projekte. Das erfahrene<br />

Experten-Team für RFID, Papier<br />

und Folien sowie Klebstoffe bietet für<br />

jede Kundenanforderung die passende<br />

Lösung. Egal, ob es sich um die Entwicklung<br />

eines Transponders oder eines<br />

fertigen Produktes handelt, X-<strong>ident</strong><br />

technology ist für jede RFID- Herausforderung<br />

der richtige Lösungspartner.<br />

Durch die hauseigene Druckkompetenz<br />

können auch hier individuelle Kundenwünsche<br />

realisiert werden.<br />

Erfahrene High-Tech Konzernmutter<br />

X-<strong>ident</strong> technology GmbH gehört seit<br />

2007 zur Schreiner Group, die in sieben<br />

Geschäftsbereichen intelligente Kennzeichnungslösungen<br />

für führende Unternehmen<br />

in den Bereichen Automotive, Technik,<br />

Pharma und Finanzdienstleistungen sowie<br />

für die öffentliche Verwaltung entwickelt.<br />

Die Integration in die High-Tech Unternehmensgruppe<br />

Schreiner Group und die<br />

aktive Zusammenarbeit mit der Konzernschwester<br />

Schreiner LogiData eröffnete<br />

X-<strong>ident</strong> technology ein noch größeres Entwicklungs-<br />

und Wachstumspotenzial.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

X-<strong>ident</strong> technology GmbH<br />

Kreuzauer Straße 33<br />

52355 Dueren<br />

Tel.: +49 (0) 2421 597 324<br />

Fax: +49 (0) 2421 597 327<br />

E-Mail: info@x-<strong>ident</strong>.com<br />

www.x-<strong>ident</strong>.com


Zebra Technologies Europe Limited<br />

Zebra:<br />

Ausgezeichnete Barcode-<br />

und RFID-Drucklösungen<br />

Marktführer überzeugt mit intelligenter und hochwertiger Technik<br />

Zebra Technologies ist ein weltweit führender Anbieter von innovativen und zuverlässigen On-Demand-<br />

Drucklösungen, die Anwendern zu mehr Sicherheit, höherer Produktivität und Qualität sowie niedrigeren<br />

Kosten und einem besseren Kundenservice verhelfen. Die Barcode- und RFID-Drucker zur<br />

Erstellung von Etiketten, Belegen und Smart-Tags optimieren Prozesse in allen erdenklichen Branchen<br />

und sind bei mehr als 90 Prozent der Fortune 500-Unternehmen im Einsatz. Das breite Portfolio<br />

aus stationären und mobilen Thermodruckern, variantenreichen Verbrauchsmaterialien, Software,<br />

Vernetzungslösungen und Druckerzubehör bietet Zebra über ein engmaschiges Partnernetz.<br />

Mobil und flexibel<br />

Mobile Printing ist eine von Zebras<br />

Kernkompetenzen – Ende 2008 hat<br />

Zebra mit dem RP4T den ersten mobilen<br />

RFID-Drucker der Welt auf den Markt<br />

gebracht – damit können ab sofort auch<br />

Tags überall dort bedruckt und kodiert<br />

werden, wo sie benötigt werden. Wie mit<br />

den mobilen Barcodedruckern der MZ-,<br />

QL- oder RW-Serien für den Etiketten-<br />

oder Belegdruck, lassen sich nun auch<br />

RFID-basierte Prozesse straffen, denn<br />

der Druck direkt vor Ort spart Zeit und<br />

senkt die Fehlerquote. Dank neuester<br />

integrierter Verbindungs- und Sicherheitsoptionen<br />

lassen sich die Geräte<br />

einfach in alle wichtigen Unternehmenssysteme<br />

integrieren. Zebra verfügt über<br />

Erfahrungen in vielen verschiedenen<br />

Branchen, darunter Logistik, Industrie,<br />

Transport, Handel, Gesundheitswesen,<br />

Post- und Paketdienste, Verwaltung<br />

und Gastgewerbe. Das bedeutet ein<br />

einzigartiges Know-how bei der Anpassung<br />

von Zebra-Lösungen an spezifische<br />

Kundenanforderungen. Die Einsatzbereiche<br />

sind so vielfältig wie die<br />

Produkte: Die mobilen Drucker werden<br />

beispielsweise zur Kennzeichnung und<br />

automatischen Identifizierung von Paletten,<br />

Packstücken und Produkten entlang<br />

der Supply-Chain oder zum Druck<br />

von Lieferscheinen und –belegen bei<br />

Auslieferungen eingesetzt. In Krankenhäusern<br />

und Laboren sorgen Zebra-<br />

Drucker für mehr Patientensicherheit,<br />

denn Barcode- oder RFID-Etiketten und<br />

-Armbänder verhindern die Verwechslung<br />

von Patienten, Laborproben oder<br />

Medikamenten. Im Einzelhandel sorgen<br />

Zebra-Lösungen unter anderem für eine<br />

schnelle und komfortable Auszeichnung<br />

von Waren und Regalen, den mobilen<br />

Belegdruck am Point-of-Sale und den<br />

Abbau von Warteschlangen.<br />

Preisgekrönte Vielfalt<br />

Genau wie die mobilen Druckerserien<br />

überzeugen auch Zebras stationäre<br />

Produkte durch ihre Qualität. Hochleistungs-,<br />

Midrange- und Desktop-Drucker,<br />

Druckmodule, RFID-Drucker/Kodierer<br />

sowie Kiosk- und Kartendrucker vervollständigen<br />

das breiteste Angebot an On-<br />

Demand Thermotransfer- und Thermodirektdruckern<br />

in der Branche. Neu im<br />

unternehmensprofile 49<br />

Angebot: Die Thermo-Desktopdrucker<br />

der G-Serie mit der höchsten Druckgeschwindigkeit<br />

ihrer Klasse, die innovativen<br />

Armbanddrucker HC100 und die<br />

RFID-Drucker/-Kodierer RZ400/600.<br />

Zebra-Lösungen sind bekannt für ihre<br />

Zuverlässigkeit, einfache Bedienbarkeit<br />

und hochwertige Verarbeitung – Logistikentscheider<br />

bestätigen den guten Ruf:<br />

In der jährlich von TNS Emnid im Auftrag<br />

der Fachzeitschrift Logistik inside<br />

durchgeführten Image-Umfrage wählten<br />

sie Zebra zum zweiten Mal in Folge zur<br />

„Besten Marke“ in der Kategorie Barcode-<br />

und RFID-Drucker.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Zebra Technologies Europe Limited<br />

Mollsfeld 1<br />

40670 Meerbusch<br />

Tel.: +49 (0) 2159 6768-0<br />

Fax: +49 (0) 2159 6768-22<br />

E-Mail: germany@zebra.com<br />

www.zebra.com<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

50<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

AIM-D. e.V.<br />

Industrieverband für Automatische<br />

Datenerfassung, Identifikation und Mobilität<br />

AIM-Deutschland e.V.<br />

Deutschland – Österreich – Schweiz<br />

Verband für Automatische Identifikation<br />

(Auto-ID), Datenerfassung und Mobile<br />

Datenkommunikation.<br />

AIM-D ist der Industrieverband für Automatische<br />

Identifikation (Auto-ID), Datenerfassung und<br />

Mobile IT-Technologien. AIM-D fördert die<br />

Marktausbreitung der Auto-ID-Technologien,<br />

-Verfahren und -Dienstleistungen und repräsentiert<br />

über 160 Mitglieder in Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Dazu gehören<br />

über 20 Allianzpartner unter Universitäts- und<br />

Forschungsinstituten und anderen Verbänden.<br />

AIM-D ist Teil des internationalen Dachverbandes<br />

AIM Global, Pittsburgh (USA). AIM Global wurde<br />

1972 gegründet und zählt mehr als 700 Mitglieder<br />

in 43 Ländern.<br />

AIM-D ist eine Vereinigung innovativer<br />

mittelständischer Unternehmen mit globaler<br />

Vertriebsreichweite und internationaler<br />

Konzerne. Die Mittelständler<br />

zeigen erfolgreich, dass ihr spezielles<br />

Know-how für AutoID-Projekte aller<br />

Größenordnungen von maßgeblicher<br />

Bedeutung ist und dass auch die großen<br />

Unternehmen die Kooperation mit ihnen<br />

suchen. Im Vordergrund des Angebotes<br />

der AIM-Mitglieder stehen:<br />

• Mobile Terminals<br />

• RFID-Reader, Antennen, Smart Labels<br />

und Sensorik<br />

• Scanner, Kameras und Drucker für einund<br />

zweidimensionale Barcodes (z. B.<br />

Data Matrix)<br />

• Systeme für die Direktmarkierung<br />

(DPM: Direct Part Marking) sowie für<br />

Stimmenerkennung, Biometrie, GPS,<br />

Galileo, Sensortechnologie, Meshed<br />

Networks, Ubiquitous Computing u.a.<br />

• Software, Services und Systemintegration<br />

• Dienstleistungen für die Durchfüh-<br />

rung umfassender Projekte und für<br />

die Entwicklung spezieller Technologie-Komponenten<br />

Ziele und Werte der internationalen<br />

AIM-Organisation<br />

AIM fördert die weltweite Nutzung<br />

von Auto-ID-Technologien und mobiler<br />

Anwendungen und handelt unvoreingenommen,<br />

innovativ, umfassend und verlässlich.<br />

AIM fördert den Fortschritt und<br />

die Sicherheit des Welthandels durch die<br />

Entwicklung von Standards und unterstützt<br />

die Entwicklung von RFID zu einer<br />

weltweit akzeptierten Technologie, vergleichbar<br />

mit Mobiltelefonen. AutoID-<br />

Technologien sollen Anwendern Wettbewerbsvorteile<br />

bringen. AIM ist eine<br />

lebendige Gemeinschaft von Experten,<br />

die Technologien in die Märkte bringen<br />

und Märkte und Öffentlichkeit mit Presseveröffentlichungen,Konferenzbeiträgen,<br />

Ausstellungsaktionen und Weiterbildungsmaßnahmen<br />

informieren.<br />

Aktivitäten<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

Übernationale Zusammenarbeit unter<br />

dem Dach von AIM Global<br />

Halbjährliche Mitgliederforen mit umfassendem<br />

Fachprogramm. Das nächste<br />

AIM-Frühjahrsforum findet am 18. – 20.<br />

März 2008 in Duisburg statt. Gastgeber<br />

ist das Fraunhofer-Institut IMS.<br />

Jährlicher “AIM Technology Leadership<br />

Summit”, so in Chicago, USA, am<br />

20. - 22. April 2008.<br />

Gemeinschaftsstände für die Mitglieder<br />

auf Messen und Beteiligung an<br />

Kongressen mit Vorträgen<br />

Euro ID <strong>2009</strong>: jährliche internationale<br />

Fachmesse für Auto-ID-Technologien:<br />

5. – 7. Mai 2008 in Köln<br />

Tracking & Tracing Theatre (T&TT), ein<br />

Live-Szenarium für die prozessorientierte<br />

Demonstration von Auto-ID-Verfahren<br />

und –Technologien, gezeigt auf<br />

Messen wie CeBIT, LogiMAT und Euro<br />

ID 2008 sowie auf diversen Messen in<br />

den Niederlanden<br />

Arbeitskreise der Industrie-Experten zu<br />

Barcode, Marketing, RFID, Systemintegration,<br />

Weiterbildung.<br />

•<br />

Bereitstellung von Barcode-Standards,<br />

Mitarbeit in EU-Gremien bei der Entwicklung<br />

regulatorischer Vorschriften und<br />

Standards, z.B. über den Arbeitskreis<br />

EREG (European RFID Expert Group)<br />

Mitglieder<br />

AIM-Mitglieder und -Allianzpartner sind<br />

auf der AIM Homepage aufgelistet. Im<br />

Auto-ID-Kompetenzzentrum können sich<br />

Marktteilnehmer über die Kompetenzen<br />

der AIM-Mitgliedsunternehmen informieren<br />

und geeignete Partner für ihre Auto-<br />

ID-Lösungen finden. Unsere Mitgliederzahl<br />

wächst stetig und wir freuen uns<br />

über jedes weitere Mitglied. Wenn Sie<br />

Interesse haben, Teil dieser Industriegemeinschaft<br />

zu werden, dann rufen Sie<br />

uns bitte an oder fordern Sie über das<br />

Internet Informationen an.<br />

Vorstand<br />

Verantwortungsbereich in Klammern:<br />

Frithjof Walk, Feig Electronic (Vorsitzender)<br />

Jos. W. Fransen, Euro I.D. Identifikationssysteme<br />

(Marketing)<br />

Jörg Hennrich, Warok (PR)<br />

Ralf Sander, Motorola (RFID)<br />

Erwin Schmidt, Pepperl + Fuchs<br />

(Finanzen)<br />

Holger Schönherr, Siemens A&D<br />

(Weiterbildung)<br />

Wolfgang Weber, Pepperl + Fuchs /<br />

Omnitron (Barcode)<br />

So erreichen Sie uns:<br />

AIM-D. e.V.<br />

Richard-Weber-Str. 29, D-68623 Lampertheim<br />

Tel.: +49 (0)62 06/1 31 77<br />

Fax: +49 (0)62 06/1 31 73<br />

info@aim-d.de<br />

www.aim-d.de – www.AIMglobal.org<br />

www.kompetenzzentrum-autoid.de<br />

Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer<br />

Gabriele Habanetz, Büroleiterin


AIM-D – Industrieverband als Marketing-<br />

Verstärker seiner Mitglieder Von Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer, AIM-D e.V.<br />

Industrieverband für Automatische<br />

Datenerfassung, Identifikation und Mobilität<br />

Mit über 160 Mitgliedern bestehend aus<br />

Konzernen, mittelständischen Unternehmen,<br />

Forschungsinstituten und<br />

anderen Verbänden ist der Industrieverband<br />

AIM-D in Deutschland, Österreich<br />

und Schweiz zu einer Instanz geworden,<br />

die ganz wesentlich dazu beiträgt,<br />

dass alle Facetten der AutoID-Technologie<br />

in den Markt kommuniziert werden.<br />

Unsere Aktionen auf Messen wie<br />

CeBIT, LogiMAT und Euro ID bieten<br />

Plattformen, die Anbieter und Anwender<br />

nutzen, um sich auszutauschen<br />

und um Hilfestellung für Ihre AutoID-<br />

Projekte zu erhalten. Hier ein kurzer<br />

Rück- und Ausblick auf Schwerpunkte<br />

unserer Arbeit.<br />

Tracking & Tracing Theatre (T&TT)<br />

Auf ca. 120 Quadratmetern werden<br />

hier für AutoID-relevante Aspekte mit<br />

Objekte gezeigt, die in industriellen<br />

Lieferketten bewegt werden, vom Hersteller<br />

über den Großhändler bis zum<br />

Supermarkt oder – neu in <strong>2009</strong> – zum<br />

Teilemagazin an der Produktionslinie.<br />

Ein „Theater“ wird daraus, weil mehrmals<br />

täglich wie im Museum Rundgänge<br />

für Besuchergruppen durchgeführt<br />

werden, während derer der Einsatz der<br />

Auto-ID-Technologien und die Verarbeitung<br />

der durch sie erzeugten Signale in<br />

der dahinter liegenden Software erläutert<br />

wird. In <strong>2009</strong> steht das T&TT auf<br />

den Messen LogiMAT in Stuttgart und<br />

Euro ID in Köln.<br />

Das AIM-RFID-Emblem<br />

Das neue branchenübergreifende<br />

RFID-Emblem dient der durchgängigen<br />

Kennzeichnung von Objekten,<br />

die mit RFID Tags ausgestattet sind.<br />

Es ist deswegen notwendig, weil RFID<br />

Tags oft nicht sichtbar sind und man<br />

ihnen auch nicht ansehen kann, welche<br />

Reader-Technologie sie benötigen.<br />

Das Emblem wurde von AIM entwickelt<br />

und ist auf dem Weg, Bestandteil<br />

der Norm ISO 29160 zu werden. Seine<br />

Verwendung wird auch vom VDA (Ver-<br />

AIM-D e.v. 51<br />

band der Automobilindustrie, VDA-<br />

Empfehlung Nr. 5520 vom September<br />

2008) im Fahrzeug-Distributions-Label<br />

befürwortet. Die Codierung besteht<br />

aus einem Buchstaben und einer Ziffer<br />

oder Stern. So bedeutet „B3“: Frequenz<br />

860 - 960 MHz, RFID-Norm ISO<br />

18000-6C, Datenstruktur ISO 17365.<br />

Die möglichen Codes sind in einer<br />

zweiseitigen Tabelle enthalten, die in<br />

dem AIM-Dokument SAG-0501, v2.03<br />

enthalten ist:<br />

www.RFID.org oder www.AIM-D.de<br />

Förderaktivitäten des<br />

Bundesministeriums für Wirtschaft<br />

und Technologie in Berlin<br />

Die Bundesregierung ist vielfältig<br />

bemüht, neue Technologien zu fördern.<br />

Dafür hält sie auch engen Kontakt mit<br />

den Verbänden. So ist AIM-D Mitglied<br />

im Dialogforum RFID, das zweimal<br />

jährlich einberufen wird. Weiterhin<br />

kooperieren wir mit den Aktionsreihen<br />

„Netzwerk elektronischer Geschäftsverkehr“<br />

(ec-net: www.ec-net.de) und<br />

„Next Generation Media“ (NGM:<br />

www.nextgenerationmedia.de). Im<br />

RFID-Dialogforum wurden Arbeitspapiere<br />

erstellt und an die EU in Brüssel<br />

weiter geleitet. AIM-D nahm auch<br />

an den EU koordinierten RFID-Konferenzen<br />

in Berlin und Lissabon im<br />

Jahr 2007, sowie in Nizza im Oktober<br />

2008 teil, die von der jeweiligen<br />

EU-Ratspräs<strong>ident</strong>schaften organisiert<br />

wurden. Hier traf sich die europäische<br />

RFID Community und diskutierte über<br />

die Rolle von RFID als Infrastruktur<br />

des zukünftigen Internets. Der Termi-<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

52<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Podium auf der Konferenz „Internet der Dinge - Vernetzte Lebens- und Arbeitswelten“ am 18.11.2008 im<br />

BMWi in Berlin mit (v.l.n.r.): Rainer Glatz (VDMA), Dr. A. Goerdeler (BMWi), Prof. Dr. H. Raffler (Siemens), W.-R.<br />

Hansen (AIM-D), P. Kreuzer (VDA)<br />

nus „Internet der Dinge“ ist dabei nur<br />

ein Platzhalter für die Strukturen, die<br />

sich in den nächsten Jahren im globalen<br />

Internet herausbilden werden. AIM<br />

war auf der Rednerliste mit seinem<br />

Vorstandsvorsitzenden Frithjof Walk<br />

vertreten und hatte einen Vortrag von<br />

Frau Professor Dr. Viola Schmid von<br />

der TU Darmstadt platziert. Sie bot<br />

einen weltweiten Überblick über die<br />

Gesetzgebungsverfahren, die in einzelnen<br />

Ländern oder in den Staaten<br />

der USA auf dem Wege sind und wies<br />

darauf hin, dass hier darauf geachtet<br />

werden muss, dass keine Zersplitterung<br />

der Regularien stattfindet, denn<br />

das würde den weltweiten Einsatz von<br />

RFID erheblich erschweren. Informationen<br />

und Videos:<br />

www.internet2008.eu<br />

Direktmarkierung<br />

Direktmarkierung (engl. DPM: Direct<br />

Part Marking) bezeichnet einen Vorgang,<br />

bei dem Klarschrift oder typischerweise<br />

2D Codes ohne Etikett<br />

direkt auf metallische oder andere<br />

Oberflächen aufgebracht werden.<br />

Das erfolgt mit Hilfe von Laser oder<br />

Stiften. DPM spielt besonders dann<br />

eine Rolle, wenn Objekte schwierigen<br />

Bedingungen wie Hitze und mechanischer<br />

Belastung ausgesetzt sind,<br />

die die Anwendung von RFID verhindern,<br />

zum Beispiel Motorteile. Wie<br />

dieses Verfahren angewendet wird,<br />

zeigen wir innerhalb des Tracking &<br />

Tracing Theatres.<br />

AIM-Mitgliederforen mit<br />

Besichtigungen bei SAP in München<br />

und BMW in Leipzig<br />

Die AIM-Foren mit Mitgliederversammlung<br />

finden zweimal jährlich<br />

statt. Wir sprechen von Foren, weil das<br />

Fachprogramm jeweils überwiegt und<br />

einen nützlichen Weiterbildungseffekt<br />

bietet. Verbandsregularien, Wissenspakete,<br />

Diskussionen, Networking<br />

und Besichtigung interessanter wissenschaftlicher<br />

und industrieller Institutionen<br />

bilden zusammen ein ausgewogenes<br />

Programm. Die Vorträge<br />

werden jeweils im Mitgliederbereich<br />

unserer Homepage veröffentlicht. Im<br />

Februar 2008 haben wir das SAP Log-<br />

Centre (www.logcentre.org) in Hallbergmoos<br />

bei München besucht, im<br />

September die modernste Autofabrik<br />

Europas, das BMW-Werk in Leipzig.<br />

Bei BMW haben uns Experten erläutert,<br />

welche Rolle AutoID-Technolo-<br />

gien im dortigen Fertigungsprozess<br />

spielen. Eine Fortsetzung findet diese<br />

Aktion auf der CeBIT <strong>2009</strong>. Dort<br />

stellt uns BMW eine Rohkarosserie<br />

bereit, an der AIM-Mitgliedsunternehmen<br />

spezifische AutoID-Verfahren<br />

der Produktion zeigen werden.<br />

Sponsoren der Foren waren Ubisense,<br />

Océ und Motorola Enterprise<br />

Mobility business (ehemals Symbol).<br />

Das nächste AIM-Frühjahrsforum findet<br />

vom 18. – 20. März <strong>2009</strong> in Duisburg<br />

statt. Gastgeber und Sponsor ist<br />

unser Allianzpartner Fraunhofer-Institut<br />

IMS in Duisburg. Das Programm<br />

wird per Email an unsere Mitglieder<br />

verteilt und auf unserer Homepage<br />

veröffentlicht.<br />

Ausblick <strong>2009</strong><br />

Die nächsten größeren AIM-D-Ereignisse<br />

in <strong>2009</strong> sind die Messen CeBIT<br />

(AIM-Gemeinschaftsstand im Auto-<br />

ID/RFID Solutions Park und Forum in<br />

Halle 7) und LogiMAT (AIM-Gemeinschaftsstand<br />

und Tracking & Tracing<br />

Theatre) sowie das AIM-Frühjahrsforum<br />

vom 18. – 20. März. Die internationale<br />

AIM Community trifft sich auf<br />

dem AIM Global Technology Leaderchip<br />

Summit vom 20. - 22. April 2008<br />

in Chicago, USA.<br />

Weitere Informationen: www.AIM-D.de<br />

oder www.AIMglobal.org.<br />

Internationale Fachmesse Euro ID,<br />

5. – 7. Mai <strong>2009</strong> in Köln<br />

Dies ist die<br />

branchenübergreifende<br />

Plattform<br />

zur AutoID-<br />

Technologie<br />

(www.euro-id-messe.de): Ausstellung,<br />

Vortragsforum und Verleihung des<br />

European AutoID Award in den Kategorien<br />

Barcode, RFID und Innovatives<br />

Unternehmen. Weiterhin wird hier ein<br />

Tagesseminar aus der RFID Roadshow<br />

vom ec-net stattfinden, koordiniert von<br />

unserem Allianzpartner FTK.<br />

www.Euro-ID-Messe.de


Industrieverband für Automatische<br />

Datenerfassung, Identifikation und Mobilität<br />

AIM-Mitglieder:<br />

3M Deutschland GmbH<br />

Carl-Schurz-Straße 1<br />

41453 Neuss<br />

Tel.: +49 2131 143294<br />

Fax: +49 2131 143591<br />

ltacke1@mmm.com<br />

www.mmm.com<br />

Kontakt: Lothar Tacke<br />

ACCU-SORT Europe GmbH<br />

Europarc Dreilinden<br />

Heinrich-Hertz-Str. 3a<br />

14532 Kleinmachnow<br />

Tel.: +49 33203 8742- 0<br />

Fax: +49 33203 8472-69<br />

hartmut.moeller@accusort.com<br />

www.accusort.com<br />

Kontakt: Hartmut Möller<br />

Acteos GmbH & Co. KG<br />

Talhofstr. 30 a<br />

82205 Gilching<br />

Tel.: +49 8105 3851-0<br />

Fax: +49 8105 3851-12<br />

gunhild.wien@acteos.de<br />

www.acteos.com<br />

Kontakt: Gunhild Wien<br />

ADT Deutschland GmbH<br />

Am Schimmersfeld 5-7<br />

40880 Ratingen<br />

Tel.: +49 2102 7141- 348<br />

Fax: +49 2102 / 7141 -100<br />

hscheidt@tycoint.com<br />

www.adt-deutschland.de<br />

Kontakt: Hans Peter Scheidt<br />

advanced PANMOBIL systems<br />

GmbH & Co. KG<br />

Hansestraße 91<br />

51149 Köln<br />

Tel.: +49 2203 10 334 777<br />

Fax: +49 2203 10 334 720<br />

P.Schmidt@PANMOBIL.com<br />

www.PANMOBIL.com<br />

Kontakt: Peter Schmidt<br />

AEG Identifikationssysteme GmbH<br />

Hörvelsinger Weg 47<br />

89081 Ulm<br />

Tel.: +49 731 140088-0<br />

Fax: +49 731 9140088-9000<br />

reiner.wagner@aegid.de<br />

www.aegid.de<br />

Kontakt: Reiner Wagner<br />

Albis Technologies AG<br />

Albisriederstr. 199<br />

CH-8047 Zürich<br />

Tel.: +41 (58) 252 4828<br />

Fax: +41 (58) 252 4928<br />

azstaemmer@hispeed.ch<br />

www.albistechnologies.com/zomofi<br />

Kontakt: Zeno Staemmer<br />

ARYGON Technologies AG<br />

Erthalstr. 1<br />

55118 Mainz<br />

Tel.: +49 61313047616<br />

Fax: +49 6131-30476-20<br />

as@arygon.com<br />

www.arygon.com<br />

Kontakt: Andrea Schulze<br />

Assion Electronic GmbH<br />

Grandkaule 9<br />

53859 Niederkassel<br />

Tel.: +49 2208 90056-19<br />

Fax: +49 2208 90056-9<br />

assion@assion-electronic.de<br />

www.assion-electronic.de<br />

Kontakt: Ewald Assion<br />

ATMEL Germany GmbH<br />

Theresienstraße 2<br />

74072 Heilbronn<br />

Tel.: +49 7131 67-2910<br />

Fax: +49 7131 67-2777<br />

rfid@atmel.com<br />

www.atmel.com<br />

Kontakt: Alexander Kurz<br />

autoID systems GmbH<br />

Heilbronner Straße 26<br />

74336 Brackenheim<br />

Tel.: +49 7135 991- 540<br />

Fax: +49 7135 991- 549<br />

office@autoid-systems.com<br />

www.autoid-systems.com<br />

Kontakt: Peter Fetsch<br />

Avery Dennison<br />

Central Europe GmbH<br />

Kleinbeckstraße 3–17<br />

45549 Sprockhövel<br />

Tel.: +49 2324 7002-0<br />

Fax: +49 2324 7002-292<br />

central.europe@eu.averydennison.com<br />

www.ris.averydennison.com<br />

Kontakt: Bärbel Schleiting<br />

Avery Dennison<br />

Deutschland GmbH<br />

Ohmstrasse 3<br />

85386 Eching<br />

Tel.: +49 8165 9250<br />

Fax: +49 8165 64360<br />

info.deutschland@<br />

eu.averydennison.com<br />

www.machines.averydennison.com<br />

Kontakt: Karl-Heinz Ising<br />

AVNET<br />

Technology Solutions GmbH<br />

Lötscher Weg 66<br />

41334 Nettetal<br />

Tel.: +49 2153 733-0<br />

Fax: +49 2153 733 -193<br />

thomas.rissmann@avnet.com<br />

www.ats.avnet.com<br />

Kontakt: Thomas Rissmann<br />

Balluff GmbH<br />

Gartenstraße 21-25<br />

73765 Neuhausen<br />

Tel.: +49 7158 173398<br />

Fax: +49 7158 60154<br />

thomas.peter@balluff.de<br />

www.balluff.de<br />

Kontakt: Thomas Peter<br />

BALTECH AG<br />

Lilienthalstraße 27<br />

85399 Hallbergmoos<br />

Tel.: +49 811 9988-179<br />

Fax: +49 811 9988 111<br />

juergen.roesch@baltech.de<br />

www.baltech.de<br />

Kontakt: Jürgen Rösch<br />

Barcodat GmbH<br />

Robert-Bosch-Str. 13<br />

72280 Dornstetten<br />

Tel.: +49 7443 960 10<br />

Fax: +49 7443 3999<br />

vertrieb@barcodat.de<br />

www.barcodat.de<br />

Kontakt: Wolfgang Wagner<br />

aim mitgliederliste 53<br />

AIM-Deutschland e.V.<br />

Deutschland - Österreich - Schweiz<br />

Verband für Automatische Identifikation (Auto-ID),<br />

Datenerfassung und Mobile Datenkommunikation.<br />

Bibliotheca<br />

RFID Library Systems GmbH<br />

Lederstr. 116<br />

72764 Reutlingen<br />

Tel.: +49 7121 9264 1-0<br />

Fax: +49 7121 9264 1-11<br />

birgit.lindl@bibliotheca-rfid.com<br />

www.bibliotheca-rfid.com<br />

Kontakt: Hartmut Marder<br />

Bluhm Systeme GmbH<br />

Honnefer Straße 41<br />

53572 Unkel<br />

Tel.: +49 2224 77080<br />

Fax: +49 2224 7708-20<br />

khoppen@bluhmsysteme.com<br />

www.bluhmsysteme.com<br />

Kontakt: Kurt Hoppen<br />

Brooks Automation GmbH<br />

Gartenstr. 19<br />

95490 Mistelgau<br />

Tel.: +49 9279 991 550<br />

Fax: +49 9279 991 501<br />

ralf.fichtner@brooks.com<br />

www.brooks-rfid.com<br />

Kontakt: Ralf Fichtner<br />

BSS Systemtechnik GmbH<br />

Am Brühlfeld 73<br />

66424 Homburg<br />

Tel.: +49 6841 971045<br />

Fax: +49 6841 971010<br />

marketing@bss-systemtechnik.de<br />

www.bss-systemtechnik.de<br />

Kontakt: Christiane Bier<br />

C4 Security Print GmbH<br />

Zeilweg 42<br />

60439 Frankfurt<br />

Tel.: +49 6074 9176-0<br />

Fax: +49 6074 9176-207<br />

klaus.kraemer@c4-msb.de<br />

www.authenticare.de<br />

Kontakt: Götz Lautenbach<br />

Stand 1.1.<strong>2009</strong><br />

Casio Europe GmbH<br />

Bornbach 10<br />

22848 Norderstedt<br />

Tel.: +49 40 52865-407<br />

Fax: +49 40 52865-424<br />

solutions@casio.de<br />

www.casio-b2b.com<br />

Kontakt: Thomas Uppenkamp<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

54<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Checkpoint Systems GmbH<br />

Westerwaldstraße 3-13<br />

64646 Heppenheim<br />

Tel.: +49 06252 703 0<br />

Fax: +49 06252 703 198<br />

torsten.strauch@eur.checkpt.com<br />

www.checkpointsystems.de<br />

Kontakt: Torsten Strauch<br />

Citizen Systems Europe GmbH<br />

Mettinger Straße 11<br />

73728 Esslingen<br />

Tel.: +49 6071-207070<br />

Fax: +49 6071-207071<br />

roman@citizen-europe.com<br />

www.citizen-europe.com<br />

Kontakt: Román Aresté<br />

Craemer (Paul Craemer GmbH)<br />

Brocker Straße 1<br />

33442 Herzebrock-Clarholz<br />

Tel.: +49 (0) 5245 43-137<br />

Fax: +49 (0) 5245 43-201<br />

frank.buecker@craemer.com<br />

www.craemer.com<br />

Kontakt: Frank Bücker<br />

Data Elektronik GmbH<br />

Lessingstr. 11<br />

67551 Worms<br />

Tel.: +49 621 4108-0<br />

Fax: +49 621 4108-105<br />

Info@data-elektronik.de<br />

www.data-elektronik.de<br />

Kontakt: Jürgen Pospich<br />

Datalogic Automation S.r.l.<br />

Niederlassung Central Europe<br />

Uracher Straße 22<br />

73268 Erkenbrechtsweiler<br />

Tel.: +49 7026 6080<br />

Fax: +49 7026 5746<br />

info.automation.de@datalogic.com<br />

www.datalogic.com<br />

Kontakt: Eva Vankova<br />

Datalogic Scanning GmbH<br />

Röntgenstr. 43<br />

64291 Darmstadt<br />

Tel.: +49 (0) 6151 9358 0<br />

Fax: +49 06151 9358-97<br />

joachim.loew@datalogic.com<br />

www.scanning.datalogic.com<br />

Kontakt: Joachim Löw<br />

DC-Datensysteme<br />

Vertriebs GmbH<br />

Am Sonnenberg 3<br />

63820 Eisenfeld<br />

Tel.: +49 09374 99883<br />

Fax: +49 09374 99885<br />

DC-Datensysteme@t-online.de<br />

www.dc-datensysteme.de<br />

Kontakt: Roland Ruppert<br />

deister electronic GmbH<br />

H.-Bahlsen-Straße 11-13<br />

30890 Barsinghausen<br />

Tel.: +49 5105 516-111<br />

Fax: +49 5105 516-217<br />

info@deister-gmbh.de<br />

www.deister.com<br />

Kontakt: Joachim Gonschior<br />

Dematic GmbH<br />

Carl-Legien-Straße 15<br />

63073 Offenbach<br />

Tel.: +49 (69) 8903 2130<br />

Fax: +49 (69) 8903 1850<br />

andre.mannel@dematic.com<br />

www.dematic.com<br />

Kontakt: Dr. André Mannel<br />

Domino Deutschland GmbH<br />

Lorenz-Schott-Strasse 3<br />

55252 Mainz-Kastel<br />

Tel.: +49 06134 250-50<br />

Fax: +49 06134 250-55<br />

info@domino-deutschland.de<br />

www.domino-deutschland.de<br />

Kontakt: Ralf Zissener<br />

Dynamic Systems GmbH<br />

Argelsrieder Feld 11<br />

82234 Wessling<br />

Tel.: +49 08153 90960<br />

Fax: +49 08153 9096-11<br />

lossau@dynamic-systems.de<br />

www.dynamic-systems.de<br />

Kontakt: Dr. Harald Lossau<br />

EB<br />

Keplerstrasse 105<br />

A-8020 Graz<br />

Tel.: +43 (720) 100 300 0<br />

Fax: +43 (720) 100 300 399<br />

rfid@elektrobit.com<br />

www.elektrobit.com<br />

Kontakt: Manfred Herrmann<br />

EBV Elektronik GmbH & Co. KG<br />

Im Technologiepark 2-8<br />

85586 Poing<br />

Tel.: +49 8121 774 322<br />

Fax: +49 8121 774 427<br />

richard.sonnleitner@ebv.com<br />

www.ebv.com<br />

Kontakt: Richard Sonnleitner<br />

Elatec GmbH<br />

Hans-Pinsel-Str. 10b<br />

85540 Haar<br />

Tel.: +49 89 462307 0<br />

Fax: +49 89 462307 99<br />

RFID@elatec.de<br />

www.ElatecWorld.com<br />

Kontakt: Stefan Haertel<br />

ELTEX I<br />

ndustriekennzeichnung GmbH<br />

Lindgesfeld 27<br />

42653 Solingen<br />

Tel.: +49 0212 242080<br />

Fax: +49 0212 2420810<br />

info@eltex-<strong>ident</strong>.com<br />

www.eltex-<strong>ident</strong>.com<br />

Kontakt: Claudia Leihe<br />

ENVE Print Services GmbH<br />

Oskar-von-Miller-Straße 1<br />

86356 Neusäss<br />

Tel.: +49 0821 4801 138<br />

Fax: +49 0821 4801 189<br />

florian.moeckel@enve-print.de<br />

www.enve-print.de<br />

Kontakt: Florian Möckel<br />

EURO I.D. Identifikationssysteme<br />

GmbH & Co.KG<br />

Metternicher Straße 4<br />

53919 Weilerswist<br />

Tel.: +49 02254 9409 0<br />

Fax: +49 02254 9409 70<br />

info@euroid.com<br />

www.euroid.com<br />

Kontakt: Jos. W. Fransen<br />

euro<strong>ident</strong> GmbH<br />

Welserstr. 3<br />

87463 Dietmannsried<br />

Tel.: +49 8374 24061 0<br />

Fax: +49 8374 24061 49<br />

vertrieb@euro<strong>ident</strong>.de<br />

www.euro<strong>ident</strong>.de<br />

Kontakt: Claus-Peter Gapinski<br />

F+D Feinwerk-<br />

und Drucktechnik GmbH<br />

Kirchenstraße 38<br />

69239 Neckarsteinach<br />

Tel.: +49 06229 7000<br />

Fax: +49 06229 70067<br />

info@fuddruck.de<br />

www.fuddruck.de<br />

Kontakt: Uwe Stanitz<br />

FEIG ELECTRONIC GmbH<br />

Lange Straße 4<br />

35781 Weilburg<br />

Tel.: +49 06471 31090<br />

Fax: +49 06471310999<br />

frithjof.walk@feig.de<br />

www.feig.de<br />

Kontakt: Frithjof Walk<br />

Felix Schoeller Supply Chain<br />

Technologies GmbH & Co. KG<br />

Postfach (P.O.Box) 3667<br />

49026 Osnabrueck<br />

Tel.: +49 541 3800-347<br />

Fax: +49 541 3800981-347<br />

FMeyer-Niehoff@Felix-Schoeller.com<br />

www.felix-schoeller-technologies.com<br />

Kontakt: Frank Meyer-Niehoff<br />

Fleischhauer Datenträger GmbH<br />

Forellstr.120<br />

44653 Herne<br />

Tel.: +49 02323 98779-330<br />

Fax: +49 02323 98779-338<br />

akleinhubbert@fdas.de<br />

www.FDAS.de<br />

Kontakt: Andreas Kleinhubbert<br />

Fraunhofer IMS<br />

Finkenstr. 61<br />

47057 Duisburg<br />

Tel.: +49 0203 3783-0<br />

Fax: +49 0203 3783-266<br />

Gerd.vom.Boegel@ims.fraunhofer.de<br />

www.ims.fraunhofer.de<br />

Kontakt: Dr. Gerd vom Bögel<br />

Fraunhofer IPMS<br />

Maria-Reiche-Straße 2<br />

01109 Dresden<br />

Tel.: +49 0351 8823-215<br />

Fax: +49 0351 8823-266<br />

hansjuergen.holland@ipms.fraunhofer.de<br />

www.ipms.fraunhofer.de<br />

Kontakt: Jürgen Holland<br />

GERA-IDENT GmbH<br />

Clara-Zetkin-Str. 14<br />

07545 Gera<br />

Tel.: +49 (0) 365 - 830 700-0<br />

Fax: +49 (0) 365 - 830 700-29<br />

klaus.nitsche@gera-<strong>ident</strong>.com<br />

www.gera-<strong>ident</strong>.com<br />

Kontakt: Dr. Klaus Nitsche<br />

GOD Barcode Marketing mbH<br />

Neurott 18<br />

74931 Lobbach<br />

Tel.: +49 06226 95050<br />

Fax: +49 06226 950540<br />

post@godbm.de<br />

www.godbm.de<br />

Kontakt: Stefan Karp<br />

Hand Held Products<br />

Europaplatz 11<br />

44269 Dortmund<br />

Tel.: +49 231 532 228 50<br />

Fax: +49 231 532 228 79<br />

eusales@handheld.com<br />

www.handheld.com<br />

Kontakt: Uwe Zylka<br />

Hans Turck GmbH & Co.KG<br />

Witzlebenstr. 7<br />

45472 Mülheim<br />

Tel.: +49 208 4952 223<br />

Fax: +49 208 4952 264<br />

walter.hein@turck.com<br />

www.turck.com<br />

Kontakt: Walter Hein


HARTING AG Mitronics<br />

Leugenestraße 10<br />

CH-2500 Biel<br />

Tel.: +49 5064 951 590<br />

Fax: +49 5064 951 591<br />

mit@harting.com<br />

www.harting-mitronics.ch<br />

Kontakt: Dipl.-Ing. Jörg Hehlgans<br />

Herpa Print GmbH<br />

Niedermiebach 71<br />

53804 Much<br />

Tel.: +49 2245-91630<br />

Fax: +49 2245-9163-6<br />

wlentzsch@herpa-print.de<br />

www.herpa-print.de<br />

Kontakt: Wilfried Lentzsch<br />

HID Global<br />

c/o ASSA ABLOY Identification<br />

Technologies GmbH<br />

Am Klingenweg 6a<br />

65396 Walluf<br />

Tel.: +49 6123 791-162<br />

Fax: +49 6123 791-5162<br />

akolb@aaitg.com<br />

www.aaitg.com<br />

Kontakt: Andreas Kolb<br />

High Precision Systems GmbH<br />

Werner von Siemens Strasse 7<br />

64625 Bensheim<br />

Tel.: +49 06251 840590-0<br />

Fax: +49 06251 840590-5<br />

info@hpsgmbh.com<br />

www.hpsgmbh.com<br />

Kontakt: Hans Peter Samstag<br />

Höft & Wessel AG<br />

Rotenburger Strasse 20<br />

30659 Hannover<br />

Tel.: +49 0511 6102 0<br />

Fax: +49 0511 6102 433<br />

ig@hoeft-wessel.de<br />

www.hoeft-wessel.de<br />

Kontakt: Ilona Gnessner<br />

ICS Identcode Systeme AG<br />

Sophie-Guyer-Strasse 9<br />

CH-8330 Pfäffikon<br />

Tel.: +41 044 (952) 4444<br />

Fax: +41 044 (952) 4400<br />

info@<strong>ident</strong>code.ch<br />

www.<strong>ident</strong>code.ch<br />

Kontakt: Jiri Cerny<br />

ICS International AG Identcode-<br />

Systeme<br />

Siemensstrasse 11<br />

61267 Neu-Anspach<br />

Tel.: +49 06081 940070<br />

Fax: +49 06081 940075<br />

jdsilva@ics-<strong>ident</strong>.de<br />

www.ics-<strong>ident</strong>.de<br />

Kontakt: José da Silva<br />

Ident Verlag & Service GmbH<br />

Heinrich-Heine-Str. 5<br />

63322 Rödermark<br />

Tel.: +49 06074 920881<br />

Fax: +49 06074 93334<br />

vdl@<strong>ident</strong>.de<br />

www.<strong>ident</strong>.de<br />

Kontakt: Eckard von der Lühe<br />

IDENTEC SOLUTIONS AG<br />

Millennium Park 2<br />

A-6890 Lustenau<br />

Tel.: +49 6201 9957-0<br />

Fax: +49 6201 9957-99<br />

info@<strong>ident</strong>ecsolutions.at<br />

www.<strong>ident</strong>ecsolutions.com<br />

Kontakt: Josef Vogel<br />

IdentPro GmbH<br />

Südstrasse 31<br />

53757 Sankt Augustin<br />

Tel.: +49 2241 866 392 22<br />

Fax: +49 2241 866 392 99<br />

info@<strong>ident</strong>pro.de<br />

www.<strong>ident</strong>pro.de<br />

Kontakt: Dr.-Ing. Heinz-Jürgen<br />

Althoff<br />

Identytec GmbH & Co. KG<br />

Grosser Kolonnenweg 18 d<br />

30163 Hannover<br />

Tel.: +49 0511 820762-12<br />

Fax: +49 0511 820762-29<br />

thorsten.finke@<strong>ident</strong>ytec.de<br />

www.<strong>ident</strong>ytec.de<br />

Kontakt: Thorsten Finke<br />

ID-LABEL GMBH<br />

Saalestr.1<br />

24539 Neumünster<br />

Tel.: +49 4321 88 04 99<br />

Fax: +49 4321 88 04 90<br />

info@id-label.de<br />

www.id-label.de<br />

Kontakt: Dr. Rüdiger Dreckschmidt<br />

iDTRONIC GmbH<br />

Donnersbergweg 1<br />

67059 Ludwigshafen<br />

Tel.: +49 621 66900946<br />

Fax: +49 621 66900949<br />

info@idtronic.de<br />

www.idtronic.de<br />

Kontakt: Andreas Jaeger<br />

IMST GmbH<br />

Carl-Friedrich-Gauß-Straße 2<br />

47475 Kamp-Lintfort<br />

Tel.: +49 02842 981300<br />

Fax: +49 02842 981399<br />

contact@imst.de<br />

www.imst.de<br />

Kontakt: Matthias Schneider<br />

INCIDE S.A.<br />

Route de Coinsins 1H<br />

CH-1270 Trélex<br />

Tel.: +41 (22) 3690 891<br />

Fax: +41 (22) 3690 892<br />

mangold@incide-semi.com<br />

www.incide-semi.com<br />

Kontakt: Jürgen Mangold<br />

Indyon GmbH<br />

Schafflergraben 3<br />

82343 Pöcking<br />

Tel.: +49 8157 9036-0<br />

Fax: +49 8157-925764<br />

Andreas.plettner@indyon.de<br />

www.indyon.de<br />

Kontakt: Dr. Andreas Plettner<br />

Infineon Technologies AG<br />

Postfach<br />

81726 München<br />

Tel.: +49 89 234 26897<br />

Fax: +49 89 234 9556689<br />

tilo.pannenbaecker@infineon.com<br />

www.infineon.com/RFID<br />

Kontakt: Dr. Tilo Pannenbäcker<br />

Inotec Barcode Security GmbH<br />

Havelstr. 1-3<br />

24539 Neumünster<br />

Tel.: +49 04321 8709 0<br />

Fax: +49 04321 8709 30<br />

info@inotec.de<br />

www.inotec.de<br />

Kontakt: Stefan Meyer<br />

Intermec Technologies GmbH<br />

Burgunderstrasse 31<br />

40549 Düsseldorf<br />

Tel.: +49 0211 536010<br />

Fax: +49 0211 5360150<br />

joerg.assmann@intermec.com<br />

www.intermec.com<br />

Kontakt: Jörg Aßmann<br />

IOSS GmbH<br />

Fritz-Reichle-Ring 18<br />

78315 Radolfzell<br />

Tel.: +49 07732 / 98 27 96-0<br />

Fax: +49 07732 / 98 27 96-11<br />

info@ioss.de<br />

www.ioss.de<br />

Kontakt: Roland Nüssle<br />

Japan Pulp & Paper GmbH<br />

Immermannstraße 14-16<br />

40210 Düsseldorf<br />

Tel.: +49 0211 1604114<br />

Fax: +49 0211 365420<br />

sparisi@jpd.de<br />

Kontakt: Stefania Parisi<br />

aim mitgliederliste 55<br />

KATHREIN Werke KG<br />

Anton Kathrein Str. 1-3<br />

83022 Rosenheim<br />

Tel.: +49 8031 184 794<br />

Fax: +49 8031 184 52 794<br />

thomas.brunner@kathrein.de<br />

www.kathrein.de<br />

Kontakt: Thomas Brunner<br />

Laetus GmbH<br />

Sandwiesenstraße 27<br />

64665 Alsbach-Hähnlein<br />

Tel.: +49 06257 50090<br />

Fax: +49 06257 3119<br />

contact@laetus.com<br />

www.laetus.com<br />

Kontakt: Dirk Hendik Kneusels<br />

Leuze electronic GmbH & Co.<br />

In der Braike 1<br />

73277 Owen/Teck<br />

Tel.: +49 07021 573 0<br />

Fax: +49 07021 573 199<br />

wolfgang.peisker@leuze.de<br />

www.leuze.de<br />

Kontakt: Wolfgang Peisker<br />

LOGOPAK SYSTEME<br />

Dorfstrasse 40<br />

24628 Hartenholm<br />

Tel.: +49 4195 9975 0<br />

Fax: +49 4195 1265<br />

SDitrich@logopak.de<br />

www.logopak.com<br />

Kontakt: Stéphane Ditrich<br />

Melzer Maschinenbau GmbH<br />

Ruhrstr. 51-55<br />

58332 Schwelm<br />

Tel.: +49 2336 9292 80<br />

Fax: +49 2336 9292 85<br />

sales@melzergmbh.com<br />

www.melzergmbh.com<br />

Kontakt: Andreas Sasinski<br />

Membrain GmbH<br />

Fraunhoferstr. 9<br />

82152 Martinsried<br />

Tel.: +49 89 520 368-0<br />

Fax: +49 89 520 368 -11<br />

h.faulhaber@membrain-it.com<br />

www.membrain-it.com<br />

Kontakt: Harald Faulhaber<br />

Meshed Systems GmbH<br />

Alte Landstr. 21<br />

85521 Ottobrunn<br />

Tel.: +49 089 6666 5124<br />

Fax: +49 089 6790 4685<br />

michael.e.wernle@meshedsystems.com<br />

www.meshedsystems.com<br />

Kontakt: Dr. Michael E. Wernle<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

56<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

MICROPLEX Printware AG<br />

Panzerstraße 5<br />

26316 Varel<br />

Tel.: +49 04451 91370<br />

Fax: +49 04451 81063<br />

info@microplex.de<br />

www.microplex.de<br />

Kontakt: Heiner Harnisch<br />

MICRO-SENSYS GmbH<br />

In der Hochstedter Ecke 2<br />

Office Park im EVZ<br />

99098 Erfurt<br />

Tel.: +49 361 59 87 40<br />

Fax: +49 361 59 87 417<br />

jurisch@microsensys.de<br />

www.microsensys.de<br />

Kontakt: Reinhard Jurisch<br />

MOBA Mobile Automation AG<br />

Freiberger Straße 69-71<br />

01159 Dresden<br />

Tel.: +49 351 40908-17<br />

Fax: +49 35140908-417<br />

a.schmidt@moba.de<br />

www.moba.de<br />

Kontakt: Andreas Schmidt<br />

MOBISYS Mobile<br />

Infomationssysteme GmbH<br />

Altrottstraße 26<br />

69190 Walldorf<br />

Tel.: +49 06227 86350<br />

Fax: +49 06227 863555<br />

info@mobisys.de<br />

www.mobisys.de<br />

Kontakt: Horst-Günter Remanny<br />

Motorola Enterprise Mobility<br />

Business<br />

Waldstraße 66<br />

63128 Dietzenbach<br />

Tel.: +49 6128 70-2202<br />

Fax: +49 6128 70-4415<br />

ralf.sander@motorola.com<br />

www.motorola.com<br />

Kontakt: Ralf Sander<br />

MOTZ-Computer Service<br />

und Vertriebs gmbH<br />

Produktbereich TIPES<br />

Pfennigbreite 20-22<br />

37671 Höxter<br />

Tel.: +49 05271 97040<br />

Fax: +49 05271 970494<br />

hm@motz.de<br />

www.motz.de<br />

Kontakt: Helmut Motz<br />

Movis Mobile Vision GmbH<br />

Ludwigstr.76<br />

63067 Offenbach<br />

Tel.: +49 069 82369370<br />

Fax: +49 069 82369372<br />

rheinrich@movis-gmbh.de<br />

www.movis-gmbh.de<br />

Kontakt: Reiner Heinrich<br />

Nordic ID GmbH<br />

Heidestraße 50<br />

32051 Herford<br />

Tel.: +49 5221 34222-0<br />

Fax: +49 5221 34222-10<br />

markus.gattwinkel@nordicid.de<br />

www.nordicid.de<br />

Kontakt: Lothar Struckmeier<br />

NXP founded by Philips<br />

Bayerwaldstraße 11<br />

81737 München<br />

Tel.: +49 89 62706-305<br />

Fax: +49 89 62706-233<br />

christian.hopfmann@nxp.com<br />

www.semiconductors.philips.com<br />

Kontakt: Christian Hopfmann<br />

Océ Printing Systems GmbH<br />

Siemensallee 2<br />

85586 Poing<br />

Tel.: +49 08121 72-3450<br />

Fax: +49 08121 72-4799<br />

linti.frank@oce.de<br />

www.oce.de<br />

Kontakt: Frank Linti<br />

Omnitron AG<br />

Im Leuschnerpark 4<br />

64347 Griesheim<br />

Tel.: +49 06155 87 400<br />

Fax: +49 06155 87 4012<br />

wweber@de.pepperl-fuchs.com<br />

www.pepperl-fuchs.com<br />

Kontakt: Wolfgang Weber<br />

Opticon Sensoren GmbH<br />

Waldstr. 92<br />

63128 Dietzenbach<br />

Tel.: +49 06074 91890 0<br />

Fax: +49 06074 91890 33<br />

liane.wickenhoefer@opticon.com<br />

www.opticon.com<br />

Kontakt: Liane Wickenhoefer<br />

Paul Leibinger GmbH & Co.KG<br />

Daimlerstr. 14<br />

78532 Tuttlingen<br />

Tel.: +49 07461 92860<br />

Fax: +49 07461 9283199<br />

rlebherz@leibinger-numbering.com<br />

www.leibinger-group.com<br />

Kontakt: Robert Lebherz<br />

PAV Card GmbH<br />

Hamburger Straße 6<br />

22952 Lütjensee<br />

Tel.: +49 04154 799197<br />

Fax: +49 04154 791482<br />

timm@pavcard.de<br />

www.pavcard.de<br />

Kontakt: Susanne Timm<br />

PB-Technik GmbH<br />

Güterbahnhofstraße 3-7<br />

63450 Hanau<br />

Tel.: +49 (0) 6181-36011-32<br />

Fax: +49 (0) 6181-36011-20<br />

c.kiechle@pbt.de<br />

www.pbt.de<br />

Kontakt: Christel Kiechle<br />

PDS Peripherie-Daten-Systeme<br />

Entwicklungs- und Service GmbH<br />

Ettore-Bugatti-Straße 35<br />

51149 Köln<br />

Tel.: +49 02203 18880<br />

Fax: +49 02203 188818<br />

info@pdsgmbh.de<br />

www.pdsgmbh.de<br />

Kontakt: Raimund Müller-Rau<br />

Pepperl und Fuchs GmbH<br />

Geschäftsbereich: Fabrikautomation<br />

Königsberger Allee 87<br />

68307 Mannheim<br />

Tel.: +49 0621 7760<br />

Fax: +49 0621 7761890<br />

eschmidt@de.pepperl-fuchs.com<br />

www.pepperl-fuchs.com<br />

Kontakt: Erwin Schmidt<br />

PolyIC GmbH & Co. KG<br />

Tucherstrasse 2<br />

90763 Fürth<br />

Tel.: +49 911 20249 8154<br />

Fax: +49 911 20249 8001<br />

Wolfgang.clemens@polyic.com<br />

www.polyic.com<br />

Kontakt: Wolfgang Clemens<br />

Printmark Kennzeichnen mit<br />

System GmbH<br />

Langenzenner Str. 5<br />

91074 Herzogenaurach<br />

Tel.: +49 9132 8350-0<br />

Fax: +49 9132 8350-20<br />

kontakt@printmark.de<br />

www.printmark.de<br />

Kontakt: Thomas Kinzel<br />

Printronix Deutschland GmbH<br />

Goethering 56<br />

63067 Offenbach<br />

Tel.: +49 069 8297060<br />

Fax: +49 069 82970622<br />

okilb@printronix.com<br />

www.printronix.com<br />

Kontakt: Otto Kilb<br />

PS4B - Professional Solutions for<br />

Business GmbH<br />

Schirnbornweg 19<br />

61476 Kronberg<br />

Tel.: +49 69 97503484<br />

Fax: +49 69 97503200<br />

aim@ps4b.de<br />

www.ps4b.de<br />

Kontakt: Frank Herzog<br />

Psion Teklogix GmbH<br />

Jakob-Kaiser-Str. 3<br />

47877 Willich<br />

Tel.: +49 (2154) 9282 0<br />

Fax: +49 (2154) 9282 200<br />

Kontakt@psionteklogix.com<br />

www.psionteklogix.de<br />

Kontakt: Jürgen Heim<br />

PULSA GmbH<br />

Landweg 6<br />

32339 Espelkamp-Fiestel<br />

Tel.: +49 05743 93197 0<br />

Fax: +49 05743 93197 50<br />

rm@pulsa.de<br />

www.pulsa.de<br />

Kontakt: Ralf Möller<br />

RAKO Security Label GmbH<br />

Möllner Landstraße 15<br />

22969 Witzhave<br />

Tel.: +49 4104 693-1767<br />

Fax: +49 4104 693 2340<br />

tw@rako-security-label.com<br />

www.rako-security-label.com<br />

Kontakt: Thorsten Wischnewski<br />

REA Elektronik GmbH<br />

Teichwiesenstraße 1<br />

64367 Mühltal-Waschenbach<br />

Tel.: +49 06154 6380<br />

Fax: +49 06154 638195<br />

reainfo@rea.de<br />

www.rea.de<br />

Kontakt: Wilfried Weigelt<br />

RFID im Blick<br />

Lüneburger Str. 32<br />

21385 Amelinghausen<br />

Tel.: +49 04132-9399-682<br />

Fax: +49 04132-9399-683<br />

info@rfid-im-blick.de<br />

www.rfid-im-blick.de<br />

Kontakt: Anja Van Bocxlaer<br />

RFIDnet Bern GmbH<br />

Wankdorffeldstrasse 102<br />

CH-3000 Bern 22<br />

Tel.: +41 (31) 335 62 26<br />

Fax: +41 (31) 335 6263<br />

guerlet@rfidnet.ch<br />

www.rfidnet.ch<br />

Kontakt: David C. Gürlet<br />

RFID-Support-Center<br />

Joseph-von-Fraunhofer Str. 2-4<br />

44227 Dortmund<br />

Tel.: +49 231 9743176<br />

Fax: +49 231 9743311<br />

meiss@iml.fraunhofer.de<br />

www.rfid-support-center.de<br />

Kontakt: Christian Meiß


RF-IT Solutions GmbH<br />

Hans-Resel-Gasse 17 a<br />

A-8020 Graz<br />

Tel.: +43 (316) 711111 300<br />

Fax: +43 (316) 711111 900<br />

alexander.gauby@rf-it-solutions.com<br />

www.rf-it-solutions.com<br />

Kontakt: Alexander Gauby<br />

SATO Labelling Solutions<br />

Europe GmbH<br />

Erzheimer Str. 71<br />

69434 Hirschhorn /Neckar<br />

Tel.: +49 6272 9201 324<br />

Fax: +49 6272 9201 399<br />

sandy.schulze@de.satoeurope.com<br />

www.satoworldwide.com<br />

Kontakt: Sandy Schulze<br />

SCEMTEC Transponder<br />

Technology GmbH<br />

Gewerbeparkstraße 20<br />

51580 Reichshof-Wehnrath<br />

Tel.: +49 02265 996-0<br />

Fax: +49 02265 996-699<br />

info@scemtec.com<br />

www.scemtec.com<br />

Kontakt: Michael Schmidt<br />

Schneider-Kennzeichnung GmbH<br />

Lehmfeldstraße 7<br />

70374 Stuttgart-Bad Cannstatt<br />

Tel.: +49 0711 953949 10<br />

Fax: +49 0711 953949 59<br />

info@schk.de<br />

www.schk.de<br />

Kontakt: Helmut Schneider<br />

Schreiner LogiData<br />

GmbH & Co. KG<br />

Waldvögeleinstraße 12<br />

80995 München<br />

Tel.: +49 89 / 15816-140<br />

Fax: +49 089 15816-109<br />

puetz-gerbig@schreiner-logidata.de<br />

www.schreiner-logidata.de<br />

Kontakt: Oliver Pütz-Gerbig<br />

Seeburger AG<br />

Edisonstraße 1<br />

75015 Bretten<br />

Tel.: +49 07252-96-0<br />

Fax: +49 07252-96-2222<br />

d.schindelar@seeburger.de<br />

www.seeburger.de<br />

Kontakt: Dieter Schindelar<br />

Seiko Instruments GmbH<br />

Siemensstr. 9<br />

63263 Neu-Isenburg<br />

Tel.: +49 06102-297-0<br />

Fax: +49 06102-297-50-146<br />

Christina.Pfleiderer@seikoinstruments.de<br />

www.seiko-instruments.de<br />

Kontakt: Christina Pfleiderer<br />

Sick Vertriebs-GmbH<br />

Vertriebszentrale Deutschland<br />

Schiessstraße 56<br />

40549 Düsseldorf<br />

Tel.: +49 0211 53 01 0<br />

Fax: +49 0211 53 01 148<br />

info@sick.de<br />

www.sick.de<br />

Kontakt: Joerg Faber<br />

Siemens AG<br />

Competence Center RFID<br />

Gleiwitzer Straße 555<br />

90475 Nürnberg<br />

Tel.: +49 911 / 895 - 0<br />

Fax: +49 911 / 895 – 4203<br />

info.rfid@siemens.com<br />

www.siemens.de/rfid<br />

Kontakt: Holger Schönherr<br />

Silverstroke AG<br />

Ludwig-Erhard-Str. 2<br />

76275 Ettlingen<br />

Tel.: +49 7243 346-1254<br />

Fax: +49 7243 346-1279<br />

frank.wernert@silverstroke.com<br />

www.silverstroke.com<br />

Kontakt: Frank Wernert<br />

smart-TEC GmbH & Co KG<br />

Kolpingring 3<br />

82041 Oberhaching<br />

Tel.: +49 089 613007 83<br />

Fax: +49 089 613007 89<br />

info@smart-TEC.com<br />

www.smart-TEC.com<br />

Kontakt: Klaus Dargahi<br />

SOKYMAT AUTOMOTIVE GmbH<br />

Gewerbeparkstr.10<br />

51580 Reichshof-Wehnrath<br />

Tel.: +49 2265 9919-0<br />

Fax: +49 2265 9919-11<br />

k.schenk@sokymat-automotive.de<br />

www.sokymat-automotive.de<br />

Kontakt: Kay Schenk<br />

Suchy MIPS<br />

Schichtlstr. 32a<br />

81929 München<br />

Tel.: +49 089 62716130<br />

Fax: +49 089 6256899<br />

info@suchymips.de<br />

www.suchymips.de<br />

Kontakt: Waldemar Suchy<br />

TagStar Systems GmbH<br />

Mühlweg 2c<br />

82054 Sauerlach<br />

Tel.: +49 8104-6495-14<br />

Fax: +49 8104-6495-11<br />

bernhard.maier@tagstar-systems.de<br />

www.tagstar-systems.de<br />

Kontakt: Bernhard Maier<br />

TBN Identifikation<br />

und Netzwerke GmbH<br />

Niedenstr.63<br />

40721 Hilden<br />

Tel.: +49 2103 91165-0<br />

Fax: +49 2103 91165-29<br />

tbn@tbn.de<br />

www.tbn.de<br />

Kontakt: Peter Kern<br />

Texas Instruments<br />

Deutschland GmbH<br />

Haggertystraße 1<br />

85356 Freising<br />

Tel.: +49 8161 80 3814<br />

Fax: +49 8161 80 3197<br />

u-denk1@ti.com<br />

www.ti-rfid.com<br />

Kontakt: Ulrich Denk<br />

topex Etikettiermaschinen GmbH<br />

Daimlerstraße 2<br />

73268 Erkenbrechtsweiler<br />

Tel.: +49 07026 9316 0<br />

Fax: +49 07026 9316 91<br />

zentrale@topex-systems.de<br />

www.topex-systems.de<br />

Kontakt: Markus Sterr<br />

TOSHIBA TEC EUROPE S.A.<br />

Niederlassung Deutschland<br />

Europark Fichtenhain B15<br />

47807 Krefeld<br />

Tel.: +49 02151 838-274<br />

Fax: +49 02151 838 109<br />

info@toshibatec-eu.de<br />

www.toshibatec-eu.de<br />

Kontakt: Andreas Unterbusch<br />

TOYOTA TSUSHO ID Systems<br />

GmbH<br />

Carl-Schurz-Str. 2<br />

41460 Neuss<br />

Tel.: +49 02131 3691-0<br />

Fax: +49 02131 3691-502<br />

info@ttid-systems.com<br />

www.ttid-systems.com<br />

Kontakt: Martin Palzer<br />

TRICON Consulting<br />

GmbH & Co.KG<br />

Johann Roithner-Strasse 131<br />

A-4050 Traun<br />

Tel.: +43 (7229) 74100<br />

Fax: +43 (7229) 74100 600<br />

office@tricon-rfid.com<br />

www.tricon-rfid.com<br />

Kontakt: Manfred Pfriemer<br />

TSC Printer Europe GmbH<br />

Georg-Wimmer-Ring 25<br />

85604 Zorneding<br />

Tel.: +49 08106 37979-0<br />

Fax: +49 08106 37979-05<br />

info@tsceu.com<br />

www.tscprinters.com<br />

Kontakt: Michael Sloup<br />

aim mitgliederliste 57<br />

Ubisense AG<br />

Freie-Vogel-Str. 393<br />

44269 Dortmund<br />

Tel.: +49 (0) 231 999 55-500<br />

Fax: +49 (0) 231 999 55-111<br />

enquiries@ubisense.net<br />

www.ubisense.net<br />

Kontakt: Terry Phebey<br />

Waldemar Winckel<br />

GmbH & Co.KG<br />

In der Aue 8<br />

57319 Bad-Berleburg<br />

Tel.: +49 2751 92420<br />

Fax: +49 2751 928142<br />

info@winckel.de<br />

www.winckel.de<br />

Kontakt: Dr. Erhard Schubert<br />

WAROK GmbH<br />

Gassenäcker 2<br />

78052 Villingen-Schwenningen<br />

Tel.: +49 (0) 7721 2026-33<br />

Fax: +49 (7) 7721 2026-39<br />

dominik.rotzinger@warok.de<br />

www.warok.de<br />

Kontakt: Dominik Rotzinger<br />

Witte plusprint GmbH<br />

Sendener Stiege 4<br />

48163 Münster<br />

Tel.: +49 02536 991 0<br />

Fax: +49 02536 991 191<br />

plusprint@witte-group.de<br />

www.witte-group.de<br />

Kontakt: Otmar-Jürgen Kunz<br />

Wölco AG<br />

Waldstraße 15<br />

71139 Ehningen<br />

Tel.: +49 7034 9340-44<br />

Fax: +49 7034 9340-13<br />

FSchmiedecker@woelco.com<br />

www.woelco.com<br />

Kontakt: Franz Schmiedecker<br />

X-<strong>ident</strong> technology GmbH<br />

Kreuzauer Straße 33<br />

52355 Düren<br />

Tel.: +49 02421 597 324<br />

Fax: +49 02421 597 327<br />

dirk.boltersdorf@x-<strong>ident</strong>.com<br />

www.x-<strong>ident</strong>.com<br />

Kontakt: Dirk Boltersdorf<br />

Zebra Technologies Europe<br />

Limited<br />

Mollsfeld 1<br />

40670 Meerbusch<br />

Tel.: +49 02159 6768-0<br />

Fax: +49 02159 676822<br />

sbiermann@zebra.com<br />

www.zebra.com<br />

Kontakt: Sven Biermann<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

58 <strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Berner Fachhochschule<br />

Berner Fachhochschule BFH - das ist<br />

ein attraktives Studienangebot, das sind<br />

bestens ausgewiesene Dozierende und<br />

wissenschaftliche Mitarbeitende und<br />

das ist eine Lehr- und Lernumgebung mit<br />

moderner Infrastruktur. Dass die Studieninhalte<br />

sowohl den Praxis- als auch den<br />

Bildungsanforderungen in hohem Masse<br />

gerecht werden, zeigt sich in den guten<br />

Berufs- und Aufstiegschancen unserer<br />

Kennzeichnungstechniken zur Material-<br />

und Sendungsverfolgung sind wichtige<br />

Elemente einer funktionierenden Produktion<br />

wie auch einer funktionierenden Logistik.<br />

Was setzt man wo und wie ein, wie<br />

realisiert man es, worauf ist zu achten.<br />

Dieses Spezialwissen steht am FB VIII zur<br />

Verfügung. In Laboren können die Technologien<br />

getestet werden, wie auch die<br />

Szenarien aufgebaut werden können. Als<br />

ein Spezialgebiet hinzu kommt die Sicherheitskennzeichnung,<br />

d.h. die Kennzeichnung<br />

gegen Produktpiraterie. Ausgewie-<br />

Absolventinnen und Absolventen.<br />

Das Departement Technik und Informatik<br />

forscht und lehrt zusammen mit Unternehmen,<br />

anderen Hochschulen, nationalen<br />

und internationalen Forschungsgemeinschaften.<br />

Die Schwerpunkte sind<br />

‚Energie, Verkehr, Mobilität‘ , ‚Mobile<br />

Informationsgesellschaft‘, ‚Produktionstechnik‘<br />

und ‚Technologie am Mensch‘.<br />

Beuth Hochschule für Technik Berlin<br />

sene Spezialisten stehen mit Rat und Tat<br />

zur Seite, um Ihnen zu helfen, gegen die<br />

immer weiter fortschreitende Produktpirateie<br />

vorzugehen, ob durch Kennzeichnung<br />

oder Sicherheitssysteme.<br />

Sprechen Sie uns an, ob Barcoding,<br />

RFID, versteckte Zeichen, versteckte<br />

Farben, spezielle Signets oder auch der<br />

Aufbau ganzer Schutzsysteme – Wir finden<br />

eine praktikable Lösung zusammen<br />

mit Ihnen. Und nebenbei bilden wir auch<br />

entsprechend den Erfordernissen aus.<br />

Bremer Institut für Produktion<br />

und Logistik GmbH<br />

Das Bremer Institut für Produktion und<br />

Logistik GmbH (BIBA) ist ein ingenieurwissenschaftlichesForschungsinstitut<br />

mit Schwerpunktsetzung in der<br />

Logistik. Es erforscht und entwickelt<br />

technische sowie organisatorische<br />

Lösungen und setzt sie in Unternehmen<br />

aller Branchen – vom Handwerk<br />

bis zu großen Handels- und Industrieunternehmen<br />

– praxisgerecht um.<br />

Hierzu arbeitet das BIBA in einer Vielzahl<br />

von Projekten auf regionaler, nationaler<br />

und internationaler Ebene mit<br />

Wissenschaft und Industrie zusammen.<br />

Eine wesentliche Unterstützung<br />

bietet zudem die Anbindung des BIBA<br />

an den Fachbereich Produktionstechnik,<br />

sowie die vielfältigen Kooperationsbeziehungen<br />

zu anderen Fachbereichen<br />

der Universität Bremen.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Berner Fachhochschule<br />

Wankdorffeldstr. 102<br />

CH-3014 Bern<br />

Tel.:+41 (0)31 / 8 48 32 75<br />

Fax:+41 (0)31 / 3 33 06 25<br />

E-Mail: arno.schmidhauser@bfh.ch<br />

www.ti.bfh.ch/weiterbildung<br />

Kontakt: Herr Dr. Arno Schmidhauser<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Beuth Hochschule für Technik Berlin<br />

Fachbereich VIII<br />

Luxemburger Straße 10<br />

13353 Berlin<br />

Tel.: +49 (0)30 4504 2223<br />

Fax: +49 (0)30 4504 2008<br />

E-Mail: kraemer@tfh-berlin.de<br />

www.tfh-berlin.de<br />

Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Krämer<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Bremer Institut für Produktion<br />

und Logistik GmbH (BIBA)<br />

Hochschulring 20<br />

28359 Bremen<br />

Tel.: +49 (0)421 218 5559<br />

Fax: +49 (0)421 218 5610<br />

E-Mail: han@biba.uni-bremen.de<br />

www.biba.uni-bremen.de<br />

Kontakt: Herr Carl Hans


BVL Bundesvereinigung Logistik<br />

Die rund 9.000 Mitglieder der Bundesvereinigung<br />

Logistik (BVL) sind Teil<br />

eines gemeinnützigen, neutralen und<br />

überwiegend ehrenamtlichen Kompetenznetzwerkes.<br />

Die BVL ist damit eine Plattform für Manager<br />

der Logistik aus den Führungsebenen<br />

von Industrie, Handel, Dienstleistung,<br />

Wissenschaft und Politik. Mit über 150<br />

regionalen sowie nationalen und internationalen<br />

Veranstaltungen im Jahr bietet die<br />

Eurodata Council<br />

Stiftung zur Entwicklung und Förderung<br />

innovativer Informationstechniken (IT)<br />

und Methoden Automatischer Datenerfassung<br />

im Europäischen Verbund.<br />

Erarbeiten von Konzepten der Zielsteuerung<br />

und Rückverfolgung (Tracking &<br />

Tracing) und deren Umsetzung in der<br />

Praxis unter Einsatz von: BARCODE,<br />

2D-Symbologien, RFID-Technologien.<br />

Analyse, Beratung und Projektleitung<br />

zu nationalen und internationalen Pro-<br />

BVL den idealen Rahmen für den professionellen<br />

Austausch. Unternehmen und<br />

Wissenschaft finden über die BVL zueinander.<br />

Sie unterstützt die Kooperation<br />

unter anderem durch praxisorientierte<br />

Arbeitskreise. Ein umfassendes Weiterbildungsprogramm<br />

unter dem Dach der BVL<br />

bieten die Deutsche Außenhandels- und<br />

Verkehrs-Akademie (DAV) und die Deutsche<br />

Logistik Akademie (DLA).<br />

jekten für Mitglieder des EURODATA<br />

COUNCILS, deren angeschlossenen<br />

Verbandsmitglieder von AIM, EHIBCC,<br />

EDIFICE und für die Anwender in Industrie<br />

und Logistik. Veranstalter des Multi-<br />

Industrie-Symposiums „Barcode, RFID<br />

& Praxis“.Quelle für „ISO powered<br />

RFID“ Empfehlungen, Support für die<br />

branchenübergreifenden DIN- und ISO-<br />

Standards zu ADC in Industrie, Handel<br />

und Gesundheitswesen.<br />

Fachhochschule Osnabrück<br />

Die Fachhochschule Osnabrück versteht<br />

sich als Hochschule der modernen<br />

Dienstleistungsgesellschaft. Als University<br />

of Applied Sciences mit bewährten<br />

internationalen Studiengängen und Kooperationen<br />

gründet sie ihren Bildungsauftrag<br />

darin, den angewandten Wissenschaften<br />

in Lehre, Studium und Forschung<br />

zu dienen.<br />

Die Fachhochschule bietet in verschiedenen<br />

Studiengängen mehrere Vertiefungen<br />

mit logistik-relevanten Inhalten<br />

sowohl für den Bachelor- als auch für<br />

den Master-Abschluß an.<br />

Die Zusammenarbeit der Hochschule<br />

mit der Wirtschaft ist geprägt durch:<br />

· Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse<br />

in die Praxis zur Förderung der<br />

regionalen Standortbedingungen,<br />

· Transfer von Ergebnissen aus Forschungsprojekten,<br />

insbesondere hinsichtlich<br />

der Gestaltung von innovativen,<br />

rationellen Geschäftsprozessen<br />

in der Logistik, u. a. durch Einsatz von<br />

Identsystemen.<br />

aim allianzpartner <strong>2009</strong> 59<br />

So erreichen Sie uns:<br />

BVL Bundesvereinigung Logistik<br />

Schlachte 31<br />

28195 Bremen<br />

Tel.: +49 (0)421 17 384 21<br />

Fax: +49 (0)421 17 384 40<br />

E-Mail: Gruenrock-Kern@bvl.de<br />

www.bvl.de<br />

Kontakt: Frau Ulrike Grünrock-Kern<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Eurodata Council<br />

Kösener Straße 85<br />

06618 Naumburg<br />

Tel.: +49 (0)3445 78116 0<br />

Fax: +49 (0)3445 77016 1<br />

E-Mail: Heinrich.Oehlmann@eurodatacouncil.org<br />

www.eurodatacouncil.org<br />

Kontakt: Herr Heinrich Oehlmann<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Fachhochschule Osnabrück<br />

Caprivistr. 30a<br />

49009 Osnabrück<br />

Tel.: +49 (0)541 969 2947<br />

Fax: +49 (0)541 969 3055<br />

E-Mail: logistik@aol.com<br />

www.wi.fh-osnabrück.de<br />

Kontakt: Herr Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Bode<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

60 <strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR)<br />

Das Forschungsinstitut für Rationalisierung<br />

(FIR) ist ein gemeinnütziges<br />

An-Institut an der Rheinisch-Westfälischen<br />

Technischen Hochschule<br />

(RWTH) Aachen. Als moderner Forschungsdienstleister<br />

betreibt das FIR<br />

in jährlich ca. 40 öffentlich geförderten<br />

Forschungsprojekten gemeinsam mit<br />

Unternehmen anwendungsorientierte<br />

Forschung in den Bereichen Dienstlei-<br />

Das Fraunhofer IML bietet innovative Forschungs-,<br />

Entwicklungs-, Engineering- und<br />

Consulting-Dienstleistungen für Unternehmen<br />

aller Branchen. Mit dem openIDcenter<br />

stellt das Fraunhofer IML seit rund<br />

acht Jahren eine offene Entwicklungs-<br />

und Testplattform für RFID-Technologien<br />

in einer realen logistischen Umgebung<br />

zur Verfügung. An förder- und lagertechnischen<br />

Anlagen wird der Einsatz unterschiedlichster<br />

RFID-Komponenten für den<br />

stungsmanagement,Informationsmanagement und Produktionsmanagement.<br />

Als unabhängiger und neutraler Berater<br />

unterstützen wir Kunden aus Industrie<br />

und Dienstleistungswirtschaft bei der<br />

Auswahl und Einführung von Informationstechnologien<br />

und -systemen, der<br />

Anpassung von Strukturen und Prozessen<br />

sowie der Reorganisation von Aufbau-<br />

und Ablauforganisation.<br />

Fraunhofer-Institut für Materialfluss<br />

und Logistik (IML)<br />

Fraunhofer Institut (IZM)<br />

Das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit<br />

und Mikrointegration IZM befasst<br />

sich mit dem Design, der Technologieentwicklung<br />

und Qualitäts- sowie<br />

Zuverlässigkeitsuntersuchungen von<br />

Komponenten und Systemen der<br />

Mikroelektronik und der Mikrosystemtechnik.<br />

In diesem Umfeld entstehen<br />

ständig neue Aufgaben auf dem Gebiet<br />

innerbetrieblichen, automatisierten Materialfluss<br />

unter Realbedingungen getestet.<br />

In Industrieprojekten steht neben den<br />

Leistungstests und der Implementierung<br />

der RFID-Hardware auch die softwareseitige<br />

Systemintegration im Fokus der Forschungs-<br />

und Entwicklungsarbeiten. Neuerdings<br />

steht darüber hinaus ein automatischer<br />

Teststand zur Verfügung, auf dem<br />

Performancemessungen mit hoher Signifikanz<br />

durchgeführt werden.<br />

drahtloser Identifikationssysteme.<br />

Das Fraunhofer IZM bietet folgende<br />

Leistungen:<br />

- Prozessentwicklung Aufbau- und Verbindungstechnik<br />

- Design und Vermessung von Antennenspulen<br />

- Beratung beim Systementwurf und<br />

Machbarkeitsstudien<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR)<br />

Pontdriesch 14/16<br />

52062 Aachen<br />

Tel.: +49 (0)241 47705 510<br />

Fax: +49 (0)241 47705 199<br />

E-Mail: Tobias.Rhensius@fir.rwth-aachen.de<br />

www.fir.rwth-aachen.de<br />

Kontakt: Herr Tobias Rhensius<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Fraunhofer-Institut für Materialfluss<br />

und Logistik (IML)<br />

Joseph-von-Fraunhofer-Str. 2-4<br />

44227 Dortmund<br />

Tel.: +49 (0)231 / 9743 264<br />

Fax: +49 (0)231 / 9743 311<br />

E-Mail: rfid@iml.fraunhofer.de<br />

www.iml.fraunhofer.de<br />

www.openID-center.de<br />

Kontakt: Herr Dr. Volker Lange<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Fraunhofer Institut (IZM)<br />

Gustav-Meyer-Allee 25<br />

13355 Berlin<br />

Tel.: +49 (0) 30 464 03 632<br />

Fax: +49 (0) 30 464 03 158<br />

E-Mail: stephan.guttowski@izm.fraunhofer.de<br />

www.pb.izm.fhg.de<br />

Kontakt: Herr Dr. Stephan Guttowski


FTK Forschungsinstitut für elekommunikation e.V.<br />

Das FTK Forschungsinstitut für Telekommunikation<br />

ist als Kompetenzzentrum,<br />

Forschungs- und Beratungseinrichtung<br />

für Electronic Business, Telekommunikation,<br />

Informationstechnik und neue Medien<br />

ausgewiesen. Das Institut wurde im Jahr<br />

1991 als An-Institut der Universitäten in<br />

Hagen und Wuppertal gegründet.<br />

Die Arbeit des Instituts stützt sich dabei<br />

auf laufende Beobachtungen, Analysen<br />

und Evaluationen der Entwicklung<br />

von Märkten, Technologien und Nutzungsformen<br />

der Informationstechnik<br />

und Telekommunikation und der aus-<br />

GS1 Germany<br />

Die GS1 Germany GmbH ist eine Interessenvertretung<br />

deutscher Handels-<br />

, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen<br />

mit dem Ziel, die zwischenbetriebliche<br />

Kommunikation und die<br />

logistischen Prozesse zu optimieren.<br />

Die Standardisierung von Nachrichtenstrukturen<br />

(EANCOM) und Geschäftsprozessen<br />

in einem durch Globalisierung<br />

gekennzeichnetem Markt wird<br />

erst mit Hilfe weltweit eindeutiger<br />

sichtsreichsten Innovationen in diesen<br />

Bereichen. Als Kompetenzpartner für die<br />

Entwicklung und Umsetzung von Innovationsstrategien<br />

in Wirtschaft und Verwaltung<br />

entwickelt FTK mit interdisziplinären<br />

Teams Problemlösungen für den effizienten<br />

Einsatz neuer Informations- und<br />

Kommunikationstechnologien, zu denen<br />

insbesondere auch die RFID-Technologie<br />

zählt.<br />

Das FTK pflegt intensive Netzwerk- und<br />

Kooperationsbeziehungen zu wichtigen<br />

Akteuren im Umfeld der Entwicklung,<br />

Beratung, Implementierung und Anwen-<br />

Identifikations- und Codiersysteme<br />

beispielsweise für Adressen (GLN,<br />

ehemals ILN), Artikel und Dienstleistungen<br />

(GTIN, ehemals EAN) sowie<br />

Versandeinheiten (NVE/SSCC) möglich.<br />

Hier kommen die Verfahren der<br />

internationalen GS1-Organisation zum<br />

Tragen, deren Gründungsmitglied die<br />

GS1 Germany GmbH ist und der inzwischen<br />

weltweit über 100 Mitgliedsstaaten<br />

angehören.<br />

dung von RFID.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

FTK Forschungsinstitut für<br />

Telekommunikation<br />

Martin-Schmeißer-Weg 4<br />

44227 Dortmund<br />

Tel.: +49 (0)231 / 975056-0<br />

Fax: +49 (0)231 / 97 50 56-10<br />

E-Mail: info@ftk.de<br />

www.ftk.de<br />

Kontakt: Frau Beate Deska<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes<br />

Die Forschungsgruppe RI-ComET<br />

(Research Institute for Communication<br />

and Information, Expertise and Technology<br />

Transfer) der Hochschule für<br />

Technik und Wirtschaft des Saarlandes<br />

betreibt anforderungsspezifische und<br />

anwendungsorientierte Forschung und<br />

Entwicklung zusammen mit Partnern<br />

aus der Industrie in den Bereichen<br />

Kommunikationstechnik, Übertragungstechnik<br />

und Kommunikationsinformatik.<br />

Die Dienstleistungen umfassen Machbarkeitsstudien<br />

und Expertisen, praxisbezogene<br />

Projekte sowie Wissensver-<br />

mittlung und -aktualisierung durch Vorträge<br />

und Schulungen.<br />

Innerhalb des Forschungsschwerpunkts<br />

RFID entwickelt RI-ComET Speziallösungen<br />

für individuelle Anforderungen.<br />

Dies beinhaltet die Entwicklung und den<br />

Prototypenbau von RFID Transpondern,<br />

RFID Antennen und die Implementierung<br />

innovativer RFID Anwendungen.<br />

Pilotprojekte in der Logistik, Automobilindustrie<br />

und im Gesundheitswesen<br />

werden von RI-ComET geplant und<br />

durchgeführt.<br />

aim allianzpartner <strong>2009</strong> 61<br />

GS1 Germany GmbH<br />

Maarweg 133<br />

50825 Köln<br />

Tel.: +49 (0)221 / 94714 222<br />

Fax: +49 (0)221 / 94714 291<br />

E-Mail: schulze@gs1-germany.de<br />

www.gs1-germany.de<br />

Kontakt: Frau Mercedes Schulze<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Hochschule für Technik und Wirtschaft<br />

des Saarlandes<br />

Forschungsgruppe RI-ComET<br />

Göbenstrasse 40<br />

66117 Saarbrücken<br />

Tel.:+49 (0)681 / 5867-196<br />

Fax:+49 (0)681 / 5867-169<br />

E-Mail: Martin.Buchholz@htw-saarland.de<br />

www.ri-comet.de<br />

Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Martin Buchholz<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

62 <strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Hochschule Niederrhein –<br />

Kompetenzzentrum RFID<br />

Das „Kompetenzzentrum RFID – RFID<br />

CC“ an der Hochschule Niederrhein<br />

bündelt Know-how rund um das Thema<br />

RFID durch ein Netzwerk aus Forschung,<br />

Industrie und Fachverbänden.<br />

Neben den Schwerpunkten Textilwirtschaft,<br />

Gesundheit und Logistik wird<br />

auch branchenübergreifend Unterstützung<br />

entlang der gesamten Supply Chain<br />

geboten. Zum Leistungsspektrum des<br />

Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe<br />

bietet im Fachbereich Produktion und<br />

Wirtschaft einen spezifischen Studiengang<br />

Logistik mit unterschiedlichen<br />

Vertiefungsgebieten an. Bereits im<br />

Grundstudium werden die Grundlagen<br />

der Auto-ID vermittelt. Im Rah-<br />

Kompetenzzentrums gehören Prozess-<br />

und Investitionsberatung, Analyse und<br />

Optimierung von Geschäftsprozessen,<br />

Machbarkeitsstudien und Kosten-Nutzen-Analysen,<br />

Wissenschaftliche Begleitung,<br />

Anforderungsdefinition, Erprobung<br />

und Test von RFID –Transpondern sowie<br />

die Integration von RFID-Technologie in<br />

bestehende Logistik-, ERP- und SCM-<br />

Systeme.<br />

Hochschule Ostwestfalen-Lippe<br />

men von Diplomarbeiten und Entwicklungsprojekten<br />

mit der Industrie<br />

werden komplette inner- und außerbetriebliche<br />

Systemlösungen (Praxisanwendungen)<br />

entwickelt. Auf diesem<br />

Gebiet liegt ein Schwerpunkt unserer<br />

Arbeit.<br />

Institut für Distributions- und Handelslogistik<br />

(IDH) des VVL e. V.<br />

Das Institut für Distributions- und Handelslogistik<br />

(IDH) des VVL e. V. erforscht<br />

seit den 90er Jahren die Einsatzmöglichkeiten<br />

von EAS- und AutoID-Technologien.<br />

Das Angebot des IDH umfasst<br />

– neben der Beratung, Analyse und Konzepterstellung<br />

für diese Thematik – die<br />

Durchführung von national und international<br />

orientierten F+E- sowie Industrieprojekten<br />

und Weiterbildungsmaßnahmen.<br />

Langjähriges Know-how sichert kundenindividuelle<br />

Lösungen bei der Optimie-<br />

rung von wirtschaftlichen Strukturen und<br />

Abläufen in der Logistikkette sowie der<br />

adäquaten Nutzung von Informations-<br />

und Identifikationstechnologien.<br />

Die Arbeiten werden durch ein umfangreich<br />

ausgestattetes Test- und Demonstrationszentrum<br />

(LogIDLab® und Pack-<br />

Lab®) unterstützt, in dem die Potenziale<br />

und Restriktionen des AutoID-Einsatzes<br />

praxisgerecht ermittelt werden. Des Weiteren<br />

steht ein spezielles EAS-Labor zur<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Hochschule Niederrhein –<br />

Kompetenzzentrum RFID<br />

Webschulstr. 41-43<br />

41065 Mönchengladbach<br />

Tel.:+49 (0)2161 / 1866373<br />

Fax:+49 (0)2161 / 1866373<br />

E-Mail: rfidcc@hsnr.de<br />

www.rfidcc.de<br />

Kontakt: Prof. Dr. Georg Wilking<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Hochschule Ostwestfalen-Lippe<br />

Produktion und Wirtschaft<br />

Liebigstrasse 87<br />

32657 Lemgo<br />

Tel.: +49 (0)5261 / 702-272<br />

Fax: +49 (0)5261 / 702-275<br />

E-Mail: kurt.klose@hs-owl.de<br />

www.hs-owl.de/fb7<br />

Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. Kurt Klose<br />

Zertifizierung (nach Vorgaben des VDI)<br />

von Warensicherungsmitteln unter praxisrelevanten<br />

Bedingungen zur Verfügung.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

IDH des VVL e.V.<br />

Leonhard-Euler-Straße 5<br />

44227 Dortmund<br />

Tel.: +49 (0)231 755 5700<br />

Fax: +49 (0)231 755 5702<br />

Jansen@flog.maschinenbau.uni-dortmund.de<br />

www.flog.mb.uni-dortmund.de<br />

Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. R. Jansen


IPRI – International Performance Research<br />

Institute gGmbH<br />

Das International Performance<br />

Research Institute beschäftigt sich<br />

seit 2005 mit dem Thema Wirtschaftlichkeit<br />

von RFID-Anwendungsszenarien.<br />

Seitdem wurde RFID konsequent<br />

zu einem Schwerpunkt der<br />

Forschung am IPRI ausgebaut. Im<br />

Rahmen mehrerer drittmittelfinanzierter<br />

Forschungsprojekte wurde<br />

das Extended Performance Analysis<br />

(EPA)-Modell entwickelt. Ziel des EPA<br />

ist die Berücksichtigung aller Einflussfaktoren<br />

in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung<br />

- auch der nicht rein monetären.<br />

In den Forschungsprojekten<br />

wendet IPRI in Zusammenarbeit mit<br />

Praxispartnern das EPA-Modell im<br />

Rahmen von Fallstudien an.<br />

Institut für Seeverkehrswirtschaft<br />

und Logistik<br />

Das Institut für Seeverkehrswirtschaft und<br />

Logistik (ISL) ist eines der führenden maritimen<br />

und logistischen Forschungs- und<br />

Beratungsinstitute in Europa. Seine 50<br />

Mitarbeiter arbeiten in interdisziplinären<br />

Projektteams, ausgestattet mit moderner,<br />

aufgabengerechter Instrumentierung,<br />

an praxisorientierten Forschungs- und<br />

Entwicklungsprojekten. Im Bereich RFID<br />

stellt das ISL das Bindeglied zwischen<br />

den Anwendern in der Transportwirtschaft<br />

sowie den Technologieanbietern dar. Der<br />

Fokus liegt hierbei auf dem sinnvollen Einsatz<br />

der RFID-Technologie und deren optimaler<br />

Integration in die unternehmensinternen<br />

und -übergreifenden Geschäftsprozesse<br />

der Anwender. Der neu aufgebaute<br />

Bereich „RFID im Containerverkehr“<br />

bearbeitet aktuell im Rahmen nationaler<br />

und internationaler Projekte Fragen zur<br />

Einführung von RFID in der Containerlogistik<br />

zusammen mit namhaften Partnern<br />

aus den Bereichen Reederei, Seehafenterminal<br />

und Hinterlandverkehr.<br />

Leibniz Universität Hannover ITA<br />

Das Institut für Transport- und Automatisierungstechnik<br />

gliedert sich in drei Teilbereiche.<br />

Der erste Bereich befasst sich<br />

mit der Transporttechnik, insbesondere der<br />

Integration moderner Sensoren und hochintegrierter<br />

Elektronik in Transportsystemen.<br />

Ein Schwerpunkt in diesem Bereich stellen<br />

die Stetigförderer dar. Hier wird insbesondere<br />

der Einsatz der RFID-Technik in Transportbändern<br />

entwickelt. Im zweiten Bereich<br />

wird die Automatisierungs- und Steuerungstechnik<br />

behandelt. Schwerpunkte<br />

dabei sind: Die Steuerung für Handhabungsautomaten<br />

in der Mikrotechnologie,<br />

die Prozesssteuerung mittels RFID-Technik,<br />

Direktantriebe und die Anwendung von<br />

neuen Verfahren zur Steuerung von Montagesystemen.Schließlich<br />

befasst sich der<br />

dritte Bereich mit der Kontaktierung und<br />

Handhabung in der Mikroelektronik. Untersucht<br />

werden neue Flip-Chip- und Mikrodispensier-Verfahren<br />

zur Kontaktierung von<br />

Halbleiterchips, sowie neue Verfahren zur<br />

Fertigung von RFID-Transponder.<br />

aim allianzpartner <strong>2009</strong> 63<br />

So erreichen Sie uns:<br />

IPRI – gGmbH<br />

Königstr. 5<br />

70173 Stuttgart<br />

Tel.:+49 (0)711 / 6 20 32 68-0<br />

Fax:+49 (0)711 / 6 20 32 68-889<br />

E-Mail: mseiter@ipri-institute.com<br />

www.ipri-institute.com<br />

Kontakt: Herr Dr. Mischa Seiter<br />

So erreichen Sie uns:<br />

ISL<br />

t.i.m.e.Port II<br />

Barkhausenstraße 2<br />

27568 Bremerhaven<br />

Tel.: +49 (0)471 30 98 38 53<br />

Fax: +49 (0)471 30 98 38 55<br />

E-Mail: meyer-larsen@isl.org<br />

www.isl.org<br />

Kontakt: Herr Dr. Nils Meyer-Larsen<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Leibniz Universität Hannover ITA<br />

An der Universität 2<br />

30823 Garbsen<br />

Tel.: +49 (0)511 762 2503<br />

Fax: +49 (0)511 762 4007<br />

E-Mail: ita@ita.uni-hannover.de<br />

www.ita.uni-hannover.de<br />

Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. L. Overmeyer<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

64 <strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Technische Fachhochschule Wildau<br />

Die Technischen Fachhochschule Wildau,<br />

an der südlichen Stadtgrenze zu<br />

Berlin gelegen, ist mit 3.500 Studierenden<br />

die größte Fachhochschule Brandenburgs.<br />

Als Technische Hochschule<br />

bietet Wildau praxisnahe Lehre und Forschung<br />

in den Studiengängen der Ingenieur-,<br />

Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften.<br />

Mit der Telematik, der<br />

Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik, der<br />

Logistik und der Biosystemtechnik/Bioinformatik<br />

bietet die TFH Wildau in ihrem<br />

Portfolio einen hohen Anteil innovativer<br />

Studiengänge für die Zukunftsbranchen<br />

Der Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss<br />

Logistik an der TU München<br />

beschäftigt sich seit mehreren Jahren<br />

mit der Planung, Simulation und Realisierung<br />

von durchgängigen Logistiksystemen.<br />

In zahlreichen Industrieprojekten<br />

werden dabei die Ergebnisse<br />

aus der Forschung in die Praxis umgesetzt.<br />

Der Bereich Informationslogistik<br />

spielt dabei eine übergeordnete Rolle.<br />

Der Lehrstuhl fml bietet seine Unterstützung<br />

bei der Einführung und dem Ausbau<br />

von Auto-Ident Systemen an. Der<br />

Fokus liegt auf der dezentralen Steue-<br />

der Industrie. Neben der grundständigen<br />

Ausbildung gibt es an der TFH Wildau<br />

ein vielfältiges Weiterbildungsangebot,<br />

zu dem Fernstudiengänge, Fortbildungskurse<br />

und das Graduierten-Programm<br />

des Wildau Institute of Technology<br />

(WIT) gehören. Mit der Nähe zum neuen<br />

Großflughafen der Hauptstadtregion<br />

BBI steigt die Bedeutung als überregionaler<br />

Logistikstandort. Die TFH Wildau<br />

unterhält ein RFID Labor für die angewandte<br />

Forschung und Lehre zu Auto-<br />

ID/RFID und deren sichere Anwendung<br />

für Logistik und Telematik.<br />

Technische Universität München fml<br />

TITK Rudolstadt<br />

Das TITK ist ein gemeinnütziges, anwendungsorientiertes<br />

Forschungsinstitut mit<br />

gegenwärtig 110 Mitarbeitern. Es betreibt<br />

technologieorientierte Forschung auf dem<br />

Gebiet der organischen Konstruktions-<br />

und Funktionspolymere. Ein Arbeitsgebiet<br />

des TITK beinhaltet die Herstellung<br />

dünner organischer Schichten im Nanometer-Dickenbereich<br />

und die Mikromaterialbearbeitung<br />

mittels Lasertechnik. Ein<br />

Schwerpunktgebiet betrifft die Polymerelektronik,<br />

einschließlich Polymersolarzellen<br />

und Polymeraktoren. Das TITK-Team<br />

ist auf Grund vorhandener Erfahrung und<br />

rung von Materialflusssystemen sowie<br />

der technischen Lösung schwieriger<br />

Problemstellungen. Im Mittelpunkt steht<br />

die Umsetzung von Systemen zur Flexibilitäts-<br />

und Wirtschaftlichkeitserhöhung<br />

mit Hilfe der automatischen Identifikation.<br />

Gegenwärtig wird im fml- Versuchsfeld<br />

das Logistik-Innovations-Zentrum<br />

(LIZ) für Versuche zum Einsatz von<br />

Auto-ID-Techniken umgesetzt. Ziel des<br />

LIZ ist die Schaffung einer Versuchsumgebung,<br />

die der Forschung und Industriepartnern<br />

die Möglichkeit gibt, Auto-<br />

ID-Systeme zu testen.<br />

der gerätetechnischen Ausstattung in der<br />

Lage, eigenständig komplette Polymertransistoren<br />

aufzubauen.<br />

Erbracht werden Entwicklungsbeiträge<br />

zur Technologie der Herstellung<br />

von polymeren Feldeffekttransistoren<br />

(PFETs) und integrierten polymerelektronischen<br />

Schaltungen (IPCs),<br />

die z. B. für den späteren Einsatz in<br />

Identifikationssystemen vielfältiger<br />

Art, in intelligenten Etiketten, in elektronischen<br />

Barcodes und in anderen<br />

Transpondern vorgesehen sind.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Technische Fachhochschule Wildau<br />

Logistikmanagement / Logistikcontrolling<br />

Bahnhofstr.<br />

15745 Wildau<br />

Tel.: +49 (0)3375 / 508 240<br />

Fax: +49 (0)3375 / 508 238<br />

E-Mail: frank.gillert@tfh-wildau.de<br />

www.tfh-wildau.de/lg/<br />

Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. Frank Gillert<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Technische Universität München fml<br />

Boltzmannstr. 15<br />

85748 Garching b. Muenchen<br />

Tel.: +49 (0)89 289 159 21<br />

Fax: +49 (0)89 289 159 22<br />

E-Mail: kontakt@fml.mw.tum.de<br />

www.fml.mw.tum.de<br />

Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. W.A. Günthner<br />

So erreichen Sie uns:<br />

TITK Rudolstadt<br />

Breitscheidstr. 97<br />

07407 Rudolstadt (Schwarza)<br />

Tel.: +49 (0)3672 379 230<br />

Fax: +49 (0)3672 379 379<br />

E-Mail: heinemann@titk.de<br />

www.titk.de<br />

Kontakt: Herr Prof. Dr. Klaus Heinemann


Technische Universität Ilmenau<br />

Es ist unser Ziel als Fachgebiet Fabrikbetrieb,<br />

den Studierenden wesentliche<br />

Aspekte des Gesamtsystems von Produktion<br />

und Logistik nahe zu bringen.<br />

Praktika, Studien- und Diplomarbeiten<br />

werden gern in Partnerschaft mit Unternehmen<br />

realisiert. In der Forschung sind<br />

primär Themen im Zusammenhang mit<br />

der Planung und der Effizienzverbesserung<br />

innerbetrieblicher logistischer<br />

Systeme im weiteren Sinne relevant.<br />

TÜV Köln<br />

Im Vordergrund unserer Dienstleistung<br />

steht die Akzeptanz Ihrer Produkte bei<br />

den Anwendern und deren Sicherheitsfachkräften.<br />

Neben der eigentlichen<br />

Prüfung und Klassifizierung Ihrer Produkte<br />

durch Baumusterprüfung steht<br />

die gleich bleibende Sicherheitsqualität<br />

in der Serienfertigung durch einen<br />

zertifizierten Produktionsprozess. Ihre<br />

Universität Karlsruhe IFL<br />

Das Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme<br />

(IFL) befasst sich seit über<br />

15 Jahren mit Aufgabenstellungen der<br />

Informationslogistik und hierbei insbesondere<br />

mit der Auswahl und dem Einsatz<br />

von Identifikations- und Informationstechniken.<br />

Die gesammelten Erfahrungen geben<br />

nicht nur Impulse für die Forschung,<br />

sondern werden im Rahmen von Indus-<br />

Identsysteme sind dabei natürlich ein<br />

wichtiges und übergreifendes Thema;<br />

weitere, das Fachgebiet charakterisierende<br />

Begriffe: Hochregallager, Simulation,<br />

Industrieroboter unterschiedlicher<br />

Konfiguration, Anwendung von Industriebussen,<br />

pneumatische Antriebe und<br />

Steuerungen, Adaptive und Selektive<br />

Montage, Fabrikplanung, Produktentwicklung,<br />

Rapid Prototyping, Instandhaltung,<br />

Unternehmensplanspiel.<br />

Fragen zu den einschlägigen technischen<br />

Richtlinien (auch international)<br />

beantworten wir gerne. Gemeinsam<br />

mit unseren Kunden suchen wir technisch<br />

einwandfreie, tragbare Lösungen.<br />

In Zusammenarbeit mit unseren weltweiten<br />

Tochterunternehmen erledigen<br />

wir für Sie die Zulassungsformalitäten<br />

in anderen Ländern, z. B. in den USA.<br />

trieprojekten, Workshops und Seminaren<br />

auch an unsere Kunden und<br />

Industriepartner weitergegeben. Informations-<br />

und Materialflussanalysen<br />

werden unabhängig von Herstellern<br />

kundenspezifisch durchgeführt, um eine<br />

praxisgerechte Lösung für die Datenerfassung<br />

mit Hilfe geeigneter ID-Techniken<br />

zu erarbeiten.<br />

aim allianzpartner <strong>2009</strong> 65<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Technische Universität Ilmenau<br />

Gustav-Kirchhoff-Platz 2<br />

98684 Ilmenau<br />

Tel.: +49 (0)3677 69 38 43<br />

Fax: +49 (0)3677 69 38 40<br />

E-Mail: matthias.berge@tu-ilmenau.de<br />

www.tu-ilmenau.de/fabrikbetrieb<br />

Kontakt: Herr Dipl.-Ing. Matthias Berge<br />

So erreichen Sie uns:<br />

TÜV Köln<br />

Konstantin-Wille-Straße 1<br />

51101 Köln<br />

Tel.: +49 (0)221 / 806 2002<br />

Fax: +49 (0)221 / 806 1725<br />

www.de.tuv.com<br />

Kontakt: Herr Uwe Wienand<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Institut für Fördertechnik<br />

und Logistiksysteme<br />

Universität Karlsruhe (TH)<br />

Institut für Fördertechnik und<br />

Logistiksysteme Forschungsbereich<br />

Informationslogistik<br />

Kaiserstraße 12<br />

76128 Karlsruhe<br />

+49 (0)721 / 6088612<br />

+49 (0)721 / 661534<br />

thomas.stoll@ifl.uni-karlsruhe.de<br />

www.ifl.uni-karlsruhe.de<br />

Kontakt: Thomas Stoll<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

66 <strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Universität Leipzig – IWI<br />

Das Institut für Wirtschaftsinformatik<br />

(IWI) der Universität Leipzig deckt mit seinen<br />

drei Professuren sowie einem Fakultätsrechenzentrum<br />

die Bereiche Anwendungssysteme,<br />

Informationsmanagement<br />

und Softwareentwicklung ab. Im Mittelpunkt<br />

der Forschung stehen dabei insbesondere<br />

die Themengebiete Service-orientierte<br />

Anwendungen (Web/Grid-Services),<br />

Enterprise Application Integration,<br />

Service Science, Softwaresystemfamilien<br />

sowie RFID-Technologien.<br />

Universität Stuttgart IFT<br />

Das Institut für Fördertechnik und Logistik<br />

(IFT) bietet umfangreiche Leistungen<br />

in der praxisorientierten Forschung, Planung<br />

und Optimierung von Logistiksystemen.<br />

Im Bereich der RF-Identifikation werden<br />

seit über 10 Jahren Forschungs- und<br />

Industrieprojekte für den zuverlässigen<br />

und rentablen Einsatz der Technologie in<br />

logistischen Systemen durchgeführt.<br />

Durch eine technisch-betriebswirtschaftliche<br />

Analyse der RFID-gestützten Prozesskette<br />

ermittelt das IFT den Kundennutzen.<br />

Dem Institut stehen zwei Ver-<br />

Das Institut beschäftigt sich seit 2006<br />

mit dem Thema RFID und betreibt seit<br />

2007 ein RFID-Innovationslabor. In<br />

praktischen Demonstrationsaufbauten,<br />

in Experimenten im Rahmen von Forschungsprojekten<br />

sowie in Vorlesungen<br />

und Seminararbeiten wird Studenten als<br />

auch interessierten Firmen die RFID-<br />

Technologie zugänglich gemacht. Das<br />

IWI führt weiterhin Machbarkeitstests<br />

durch und entwickelt Abwendungsszenarien<br />

auf Basis der RFID-Technologie.<br />

suchsstände zur Verfügung, auf denen<br />

die zuverlässige Identifizierung von<br />

Gütern in statistisch abgesicherten Dauerversuchsreihen<br />

geprüft werden. Das<br />

IFT erprobt zahlreiche Parameter, die eine<br />

zuverlässige Identifikation beeinflussen,<br />

unter Anderem:<br />

- max. Geschwindigkeit beim Passieren<br />

des Antennengates<br />

- Anbringung Transponder am Gut /<br />

Ladeeinheit<br />

- unterschiedliche Transpondertypen<br />

VDEB Verband IT-Mittelstand e.V.<br />

Der VDEB ist die Vertretung des IT-Mittelstands<br />

in Deutschland. Wir sind der<br />

einzige IT-Fachverband mit klarer Profilierung<br />

nur für mittelständische Interessen.<br />

Unsere Mitglieder sind Soft- und Hardwarehersteller<br />

sowie IT-Dienstleister<br />

und EDV-Beratungsunternehmen. Mit<br />

unserer Arbeit stärken wir die mittelständischen<br />

IT-Unternehmen in ihrem Wettbewerb<br />

mit der IT-Industrie und bringen<br />

ihre Positionen in die politische Diskussion<br />

ein. Der VDEB ist beim Deutschen<br />

Bundestag akkreditiert. Weitere Kernaktivitäten<br />

des VDEB sind die Entwicklung<br />

der mittelständischen IT-Wirtschaft mittels<br />

Fachgruppenarbeit und öffentlichen<br />

Förderprojekten, Veranstaltungsorganisation,<br />

Veröffentlichung von Studien<br />

und Marktanalysen sowie die Bildung<br />

von Netzwerken und Herstellung von<br />

Geschäftskontakten. Das Vorteilspaket<br />

des VDEB bietet umfangreiche Dienstleistungen<br />

mit enormen Kostenvorteilen<br />

für IT-Unternehmen.<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Universität Leipzig – IWI<br />

Grimmaische Str. 12<br />

04109 Leipzig<br />

Tel.: +49 (0) 341 / 97 33723<br />

Fax: +49 (0) 341 / 97 33729<br />

E-Mail: sdonath@wifa.uni-leipzig.de<br />

www.iwi.uni-leipzig.de<br />

Kontakt: Frau Dipl.-Inf. Steffi Donath<br />

So erreichen Sie uns:<br />

Universität Stuttgart IFT-LL<br />

Holzgartenstr. 15B<br />

70174 Stuttgart<br />

Tel.: +49 (0)711 / 685 83771<br />

Fax: +49 (0)711 / 685 83769<br />

E-Mail: karl-heinz.wehking@ift.uni-stuttgart.de<br />

www.ift.uni-stuttgart.de<br />

Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. K.-H. Wehking<br />

So erreichen Sie uns:<br />

VDEB Verband IT-Mittelstand e.V.<br />

Augustastraße 78-80<br />

52070 Aachen<br />

Tel.: +49 (0)241 / 18 90-5 58<br />

Fax: +49 (0)241 / 18 90-5 55<br />

E-Mail: kontakt@vdeb.de<br />

www.vdeb.de<br />

Kontakt: Rolf Chung


Terminkalender Veranstaltungen <strong>2009</strong><br />

27.1.<strong>2009</strong><br />

TRANSPONDER ROADSHOW, Hannover<br />

Novotel Hannover (www.novotel.de)<br />

IBC EUROFORUM<br />

Tel.: +49 (0) 211 9686 3751<br />

www.transponder-roadshow.de<br />

28.01. - 29.01.<strong>2009</strong><br />

easyFairs VERPACKUNG NORD, Hamburg<br />

easyFairs Deutschland GmbH<br />

Tel.: +49 (0) 89 127 165 200<br />

www.easyfairs.com<br />

10.02. - 12.02.<strong>2009</strong><br />

EuroCIS, Düsseldorf<br />

Europas führende Fachmesse für IT und<br />

Sicherheit im Handel<br />

Messe Düsseldorf GmbH<br />

Tel.: +49 (0) 211 45 60 01<br />

www.eurocis.com<br />

03.03. - 05.03.<strong>2009</strong><br />

LogiMAT, Stuttgart<br />

Internationale Fachmesse für Distribution,<br />

Material- und Informationsfluss<br />

EUROEXPO Messe- & Kongress-GmbH<br />

Tel.: +49 (0) 89 32391 253<br />

www.logimat.de<br />

03.03. - 08.03.<strong>2009</strong><br />

CeBIT, Hannover<br />

Information Technology, Telecommunications,<br />

Software & Services<br />

Deutsche Messe AG<br />

Tel.: +49 (0) 511 89 33101<br />

www.cebit.de<br />

04.03. - 05.03.<strong>2009</strong><br />

10. Logistics Forum, Duisburg<br />

Veranstaltet von der BVL (Bundesvereinigung<br />

Logistik e.V.)<br />

Duisburger Mercatorhalle<br />

Tel.: +49 (0) 421 173840<br />

www.bvl.de<br />

10.03. - 13.03.<strong>2009</strong><br />

Fachmesse Anuga FoodTec, Köln<br />

Koelnmesse GmbH<br />

Tel.: +49 (0) 221 821 2164<br />

www.anugafoodtec.de<br />

18.03. - 20.03.<strong>2009</strong><br />

AIM-Frühjahrsforum und<br />

Mitgliederversammlung, Duisburg<br />

Gastgeber: Fraunhofer-Institut IMS AIM-D e.V.<br />

Tel. +49 (0) 6206 13177<br />

info@aim-d.de, www.aim-d.de<br />

31.3.<strong>2009</strong><br />

TRANSPONDER ROADSHOW, Ulm<br />

Maritim Ulm (www.maritim.de)<br />

IBC EUROFORUM<br />

Tel.: +49 (0) 211 9686 3751<br />

www.transponder-roadshow.de<br />

02.04. - 03.04.<strong>2009</strong><br />

Deutscher Materialfluss-Kongress, München<br />

VDI Wissensforum IWB GmbH<br />

Kongress mit Fachausstellung<br />

Tel.: +49 (0) 211 6214 403<br />

www.materialflusskongress.de<br />

16.04.<strong>2009</strong><br />

Tag der Logistik der BVL, deutschlandweit<br />

Tag der Logistik - eine Initiative der<br />

Bundesvereinigung Logistik (BVL)<br />

www.tagderlogistik.de<br />

20.04. - 24.04.<strong>2009</strong><br />

HANNOVER MESSE, Hannover<br />

Deutsche Messe AG<br />

Messegelände, 30521 Hannover<br />

Tel.: +49 (0) 511 89 0<br />

www.hannovermesse.de<br />

05.05. - 07.05.<strong>2009</strong><br />

EURO ID <strong>2009</strong>, EXPO XXI, Expocentre, Köln<br />

5. Int. Fachmesse & Wissensforum für Auto-ID<br />

Technologien<br />

IBC EUROFORUM<br />

Tel.: +49 (0) 211 9686 3754<br />

www.euro-id-messe.de<br />

06.05. - 07.05.<strong>2009</strong><br />

E_PROCURE & SUPPLY, Nürnberg<br />

Fachmesse mit Kongress für Beschaffungs-<br />

und Lieferanten-Management Erfahrungen<br />

- Lösungen - Trends<br />

NürnbergMesse GmbH<br />

Tel.: +49 (0) 911 8606 8660<br />

www.e-procure.de<br />

11.05. - 15.05.<strong>2009</strong><br />

ACHEMA, Frankfurt am Main<br />

Int. Ausstellungskongress für Chemische Technik,<br />

Umweltschutz und Biotechnologie<br />

Tel.: +49 (0) 69 7564 230<br />

www.achema.de<br />

12.05. - 15.05.<strong>2009</strong><br />

TRANSPORT LOGISTIC, München<br />

Internationale Fachmesse für Logistik, Telematik<br />

und Verkehr (UFI)<br />

Messe München GmbH<br />

Tel.: +49 (0) 89 949 20720<br />

www.transportlogistic.de<br />

Termine <strong>2009</strong><br />

14.05.<strong>2009</strong><br />

TRANSPONDER ROADSHOW, Wien<br />

Arcotel Kaiserwasser Wien<br />

IBC EUROFORUM<br />

Tel.: +49 (0) 211 9686 3751<br />

www.transponder-roadshow.de<br />

26.05. - 28.05.<strong>2009</strong><br />

SENSOR+TEST, Nürnberg<br />

Die Messtechnik-Messe - Internationale Messe<br />

für Sensorik, Mess- und Prüftechnik mit begleitenden<br />

Kongressen<br />

Tel.: +49 (0) 5033 9639 0<br />

www.sensor-test.de<br />

16.06. - 17.6.<strong>2009</strong><br />

RFID SysTech, Bremen<br />

5th European Workshop on RFID Systems and<br />

Technologies<br />

Technische Universitat Darmstadt<br />

Tel.: +49 (0) 06151 16 4038<br />

www.rfid-systech.org<br />

23.6.<strong>2009</strong><br />

TRANSPONDER ROADSHOW, Köln<br />

Renaissance Düsseldorf Hotel (www.renaissanceduesseldorf.com)<br />

IBC EUROFORUM<br />

Tel.: +49 (0) 211 9686 3751<br />

www.transponder-roadshow.de<br />

08.09 - 09.09.<strong>2009</strong><br />

27. Dortmunder Gespräche, Dortmund<br />

Der Logistik und IT-Event<br />

Veranstaltet von BVL, Fraunhofer-<br />

Institut IML und BITKOM<br />

Tel.: +49 (0) 231 9743193<br />

www.do-ge.de<br />

22.09. - 24.09.<strong>2009</strong><br />

DMS EXPO, Köln<br />

Fachmesse und -konferenz für elektronisches<br />

Informations- und Dokumenten-Management<br />

Koelnmesse GmbH<br />

Tel.: +49 (0) 221 821 2376<br />

www.dms-expo.de<br />

29.09. - 01.10.<strong>2009</strong><br />

FachPack + LogIntern, Nürnberg<br />

Fachmesse für Verpackungslösungen +<br />

Fachmesse für Interne Logistik<br />

NürnbergMesse GmbH<br />

Tel.: +49 (0) 911 8606 8658<br />

www.logintern.de<br />

www.fachpack.de<br />

67<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

68<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

RFID Standards <strong>2009</strong><br />

Aktuelle Normen für das Warenflussmanagement<br />

Für den Bereich RFID Standardisierung<br />

war das vergangene Jahr 2008 ein recht<br />

bewegtes Jahr. Die bedeutendsten Neuerungen<br />

haben im Bereich der Funkvorschriften<br />

für das UHF Frequenzband<br />

stattgefunden. ETSI veröffentlichte im<br />

April des vergangenen Jahres eine Revision<br />

der europäischen Funkvorschrift EN<br />

302 208 – „Electromagnetic compatibility<br />

and Radio spectrum Matters (ERM);<br />

Radio Frequency Identification Equipment<br />

operating in the band 865 MHz to<br />

868 MHz with power levels up to 2 W”.<br />

EPCglobal setzte die Arbeiten an der<br />

Entwicklung eines neuen HF Standards<br />

fort. Dieser Standard trägt die Bezeichnung:<br />

„EPCTM Radio Frequency Identity<br />

Protocols, HF version 2 RFID, Protocol<br />

for Communications at 13.56<br />

MHz“. Das Übertragungsprotokoll wird<br />

HF Systemen zukünftig ähnliche Möglichkeiten<br />

bieten, wie es die beiden<br />

Standards ISO 18000-6C bzw. EPC<br />

Class1Gen2 für UHF tun. Somit kann<br />

eine Brücke zwischen HF- und UHF-<br />

Systemen geschlossen werden. Eine<br />

Veröffentlichung des Standards ist für<br />

<strong>2009</strong> geplant.<br />

Eine Vielzahl weiterer Aktivitäten war<br />

auf dem Gebiet der batteriegestützten<br />

und mit einem Sensor ausgestatteten<br />

Transpondern und Applikationen zu verzeichnen.<br />

Verschiedene Standards wurden<br />

um entsprechende Anforderungen<br />

und Spezifikationen erweitert.<br />

ISO und nationale Standards<br />

ISO (International Standardisation Organisation)<br />

ist eine der weltweit größten<br />

Standardisierungsorganisationen. Der<br />

Hauptsitz der Organisation befindet sich<br />

Eldor Walk<br />

FEIG ELECTRONIC GmbH<br />

www.feig.de<br />

Standards zu Luftschnittstellen<br />

Die nachfolgende Tabelle liefert eine Übersicht zu verschiedenen Luftschnittstellenstandards.<br />

Es werden der Status der einzelnen Standards (veröffentlicht oder noch in Entwicklung), sowie<br />

der Anwendungsbereich aufgezeigt.<br />

Status Nummer Anwendungsbereich<br />

¸ ISO/IEC 18000-1:2008<br />

¸ ISO/IEC 18000-2:2004<br />

in Genf (Schweiz). Der Schwerpunkt<br />

der Standardisierungsaktivitäten liegt im<br />

Bereich der technischen Standards. ISO<br />

Standards sind weltweit bekannt und<br />

akzeptiert. Sie verfügen über ein hohes<br />

wirtschaftliches und soziales Ansehen.<br />

Die veröffentlichten Standards werden<br />

von nahezu allen User Gruppen angewandt.<br />

ISO Standards werden mit dem<br />

Ziel veröffentlicht die Entwicklung, Herstellung<br />

und Verteilung von Gütern und<br />

Dienstleistungen effizienter und sicherer<br />

zu gestalten. Ebenfalls zielen sie darauf<br />

ab, den Handel zwischen verschiedenen<br />

Ländern einfacher und fairer zu vollziehen<br />

und Regierungen eine technische<br />

Grundlage zur Gesetzgebung zu bieten.<br />

ISO RFID-Standards können im Wesentlichen<br />

in vier verschiedene Kategorien<br />

unterteilt werden: Luftschnittstellen,<br />

Testmethoden, Datenprotokolle und<br />

Anwendungsstandards. Für verschiedene<br />

Nutzer der RFID Technologie, wie<br />

Luftschnittstellen – Referenz-Architektur und<br />

Parameterbeschreibung<br />

Luftschnittstellen – Frequenzen unterhalb 135<br />

kHz<br />

˚ ISO/IEC FCD 18000-2<br />

Luftschnittstellen – Frequenzen unterhalb 135<br />

kHz<br />

¸ ISO/IEC 18000-3:2008 Luftschnittstellen – 13.56 MHz<br />

˚<br />

ISO/IEC 18000-3/<br />

WD Amd<br />

Luftschnittstellen – 13.56 MHz<br />

¸ ISO/IEC 18000-4:2008 Luftschnittstellen – 2.45 GHz<br />

¸ ISO/IEC 18000-6:2004 Luftschnittstellen – 860-960 MHz, Typ A und B<br />

¸<br />

ISO/IEC 18000-6:2004/<br />

Amd 1:2006<br />

Luftschnittstellen – 860-960 MHz, Typ C sowie<br />

Updates zu A und B<br />

˚ ISO/IEC FCD 18000-6 Luftschnittstellen – 860-960 MHz, Typ A, B, C<br />

¸ ISO/IEC 18000-7:2008 Luftschnittstellen – 433 MHz<br />

˚ ISO/IEC FCD 18000-7 Luftschnittstellen – 433 MHz<br />

¸ ISO/IEC TR 24710:2005 Luftschnittstellen – Elementartransponder<br />

¸ Veröffentlichte Standards ˚ Standards in Entwicklung AMD Anhang/Revision<br />

beispielsweise Endanwender, Systemintegratoren,<br />

Softwarehersteller, Readerhersteller<br />

und Transponderhersteller sind<br />

jeweils bestimmte Standards relevant.<br />

Anwendung der Standards<br />

Anwender<br />

• Auswahl der Luftschnittstellen,<br />

• Ggf. Auswahl der Datenprotokolle<br />

Systemintegrator, Anwendungsprowgrammierer<br />

• Implementierung der Datenprotokolle<br />

• Berücksichtigung der Anwendungsstandards<br />

und Einsatzempfehlungen<br />

Readerhersteller<br />

• Implementierung der Luftschnittstellen<br />

• Implementierung der Datenprotokolle<br />

• Anwendung der entsprechenden Testmethoden<br />

Hersteller von Transponder-ICs<br />

• Implementierung Luftschnittstellen<br />

• Anwendung der entsprechenden Testmethoden


Luftschnittstellen – Referenz-Architektur<br />

und Parameterdefinition (ISO/IEC<br />

18000-1)<br />

Der Standard ISO/IEC 18000-1:2008<br />

definiert Referenz-Architekturen sowie<br />

die Luftschnittstellenparameter für die<br />

verfügbaren RFID Frequenzbänder.<br />

Während der Anwendungsbereich von<br />

18000-1 auf die direkten Funktionen der<br />

Luftschnittstelle begrenzt ist und eine<br />

einheitliche, bewertungsfreie Beschreibung<br />

von Luftschnittstellen ermöglicht,<br />

liefern die weiteren Teile von ISO 18000<br />

entsprechend der jeweiligen Frequenz<br />

Vorgaben zu den einzelnen Parameter.<br />

Luftschnittstellen – Frequenzen unterhalb<br />

135 kHz (ISO/IEC 18000-2:2004)<br />

ISO/IEC 18000-2:2004 definiert eine<br />

Luftschnittstelle für RFID-Systeme. Spezifiziert<br />

werden die technisch relevanten<br />

Angaben für die Übertragung von Informationen<br />

zwischen Reader und Transponder.<br />

Dies beinhaltet Parameter wie<br />

Betriebsfrequenz, Bandbreite, Modulation,<br />

Datenkodierung und Datenrate.<br />

Ebenfalls werden die Kommunikationsprotokolle<br />

der Luftschnittstelle sowie die<br />

Antikollisionsmethode beschrieben.<br />

RFID Frequenzen<br />

< 135<br />

kHz<br />

13.56<br />

MHz<br />

433<br />

MHz<br />

862-928 MHz<br />

2.45 5.8<br />

GHz GHz<br />

0.1 1 10 100 1.000 10.000<br />

Der Standard ISO/IEC 18000-2:2004<br />

beschreibt zwei Ausführungen der Luftschnittstelle:<br />

Typ A (FDX) und Typ B<br />

(HDX). Die beiden Ausführungen unterscheiden<br />

sich lediglich in den physikalischen<br />

Parametern, während Antikollisionsverfahren<br />

und Protokoll <strong>ident</strong>isch<br />

sind. FDX-Transponder nach Typ A werden<br />

von der Schreibleseeinheit permanent<br />

mit Energie versorgt und arbeiten<br />

bei einer Betriebsfrequenz von 125 kHz.<br />

Der Datenaustausche zwischen Reader<br />

und Transponder erfolgt mit einem Full-<br />

Duplex (FDX) Übertragungsverfahren.<br />

Dies ermöglicht eine sichere und schnelle<br />

Kommunikation. Die mögliche Lesereichweite<br />

wird dadurch jedoch auf eine kurze<br />

Distanz begrenzt. HDX-Transponder werden<br />

für die Zeit der Kommunikation vom<br />

Transponder zum Reader nicht durch den<br />

Reader mit Energie versorgt. Sie beziehen<br />

ihre Energie für diesen Zeitraum aus<br />

einem integrierten Kondensator, welcher<br />

während der Übertragung von Daten<br />

durch den Reader geladen wird. Die<br />

Übertragung von Informationen erfolgt<br />

nach einem Half-Duplex (HDX) Verfahren,<br />

wodurch größere Lesereichweiten als mit<br />

einem FDX Transponder erzielt werden<br />

können. Die Arbeitsfrequenz kann bei<br />

diesen Transpondern sowohl 125 kHz als<br />

auch 134,2 kHz betragen.<br />

Luftschnittstellen – 13.56 MHz (ISO/<br />

IEC 18000-3:2008)<br />

ISO/IEC 18000-3:2008 beschreibt die<br />

Luftschnittstelle für RFID Systeme mit<br />

einer Betriebsfrequenz von 13,56 MHz.<br />

Der Standard sieht zwei Betriebsarten<br />

vor. Diese Betriebsarten sind zwar untereinander<br />

nicht vollständig kompatibel, führen<br />

aber auch nicht zu einer gegenseitigen<br />

Behinderung. Mode 1 basiert auf ISO/IEC<br />

15693 Vicinity Cards. Mode 2 beschreibt<br />

ein High Speed Interface zur Datenübertragung.<br />

Die Übertragungsrate vom Reader<br />

zum Tag beträgt 423,75 kbps, die Antwort<br />

des Tags wird zum Reader mit einer<br />

Geschwindigkeit von 105,9375 kbps<br />

übermittelt. Eine Revision des Standards<br />

wurde im September 2008 veröffentlicht.<br />

Weiterführende Arbeiten an diesem Standard<br />

sind unter der Bezeichnung ISO/IEC<br />

18000-3:2008/WD Amd 1 zu finden.<br />

Luftschnittstellen – 2.45 GHz (ISO/<br />

IEC 18000-4:2008)<br />

ISO/IEC 18000-4:2008 zeigt zwei<br />

Betriebsarten für Anwendungen bei einer<br />

Frequenz von 2,45 GHz auf. Während<br />

die erste Betriebsart sich auf einen passives<br />

System bezieht, geht die zweite<br />

Möglichkeit von einem aktiven System<br />

aus. Bei einem passiven System handelt<br />

es sich um ein so genanntes „Reader<br />

Talks First“ Protokoll. Dies bedeutet jegliche<br />

Kommunikation zwischen Reader<br />

und Transponder muss durch das Lesegerät<br />

begonnen werden. Der Transponder<br />

bezieht dabei seine Energie aus dem<br />

abgestrahlten Feld des Readers. Handelt<br />

es sich um ein aktives System, so<br />

spricht man auch von einem „Tag Tags<br />

fachbeiträge 69<br />

First“-Protokoll. Hierbei kommen batteriegestützte<br />

Transponder zum Einsatz.<br />

In solchen Systemen sendet der Reader<br />

ein kontinuierliches, unmoduliertes Feld<br />

aus. Wird ein Transponder in dieses Feld<br />

bewegt, so erfolgt dadurch seine Aktivierung.<br />

Anschließend beginnt er selbstständig<br />

damit die auf ihm gespeicherten<br />

Informationen zu senden.<br />

Luftschnittstellen – 860-960 MHz,<br />

Typen A und B (ISO/IEC 18000-<br />

6:2004)<br />

Der Standard ISO/IEC 18000-6 enthält<br />

eine Betriebsart mit zwei Ausführungsformen.<br />

Beide Typen arbeiten nach dem<br />

Verfahren „Reader Talks First“ und verwenden<br />

die gleiche Signalübertragung<br />

vom Transponder zum Reader. Typ A<br />

benutzt Pulse Interval Encoding (PIE) für<br />

die Übertragung zum Transponder und<br />

ein adaptives ALOHA-Verfahren als Antikollisionsmethode.<br />

Typ B greift dagegen<br />

auf eine Manchester Kodierung sowie<br />

ein adaptives Binary-Tree-Verfahren<br />

zurück. Eine weitere Ausführungsform<br />

wird in ISO/IEC 18000-6 AMD1:2006<br />

beschrieben. Der derzeit sich in der Entwicklung<br />

befindliche Standard ISO/IEC<br />

FCD 18000-6 wird die bisherige Version<br />

des Standards ersetzen und die drei<br />

verschiedenen Typen A, B und C zusammenfassen.<br />

Damit wird bei der Veröffentlichung<br />

dieses Standard auch ISO/<br />

IEC 18000-6 AMD1:2006 wegfallen.<br />

Luftschnittstellen – 860-960 MHz,<br />

Typ C und Updates zu Typen A und<br />

B (ISO/IEC 18000-6 AMD1:2006)<br />

Der Standard ISO/IEC 18000-6 AMD1<br />

ist in seiner Form vollständig kompatibel<br />

zu dem bestehenden EPCglobal UHF<br />

Generation 2 Air Interface Protocol. Diese<br />

Kompatibilität ermöglicht die Verwendung<br />

der gleichen Hardware-Infrastruktur<br />

und Transponder sowohl in einer mit<br />

ISO-Standards arbeitenden Umgebung<br />

als auch in einer EPC-Umgebung. Es wird<br />

lediglich mit unterschiedlichen Datenelementen<br />

gearbeitet. Die Standards sind<br />

für den weltweiten Einsatz geeignet, da<br />

das beschriebene Frequenzband von<br />

860-960 MHz zusammen mit der Variabilität<br />

der Übertragungsparameter die<br />

Verwendung unter verschiedenen nationalen<br />

Funkregulierungen erlaubt.<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

70<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Gegenüber früheren UHF-Standards<br />

bietet die EPC Generation 2 bzw. ISO/<br />

IEC 18000-6C wesentlich höhere Erfassungsraten.<br />

Eine schnellere Erfassung<br />

von Transpondern bringt nicht nur den<br />

entsprechenden Zeitvorteil, sondern<br />

sorgt gleichzeitig auch für eine erhöhte<br />

Erfassungssicherheit indem mehrere<br />

Leseversuche gestartet werden können.<br />

Insbesondere UHF-Systemen stehen<br />

aufgrund von physikalischen Gegebenheiten<br />

zur Kommunikation zwischen<br />

Reader und Transpondern oft nur kurze,<br />

unterbrochene Zeitfenster zur Verfügung.<br />

Daher gilt, je weniger Zeit für<br />

die Kommunikation benötigt wird, umso<br />

besser sind die Voraussetzungen für<br />

eine erfolgreiche Transpondererfassung.<br />

Die Signalübertragung ist nahezu fehlersicher<br />

gestaltet worden. Bei anderen<br />

Übertragungsprotokollen kann es gelegentlich<br />

zu der Erkennung von „Geistertranspondern“<br />

kommen. Diese können<br />

zufällig aufgrund von Störsignalen entstehen.<br />

Die neueren Übertragungsprotokolle<br />

von 18000-6C und EPC Gen 2<br />

stellen strengere Anforderungen an die<br />

Übertragungen von Reader- und Transpondersignalen.<br />

Um den Schutz der Privatsphäre zu<br />

gewährleisten und den aufkommenden<br />

Forderungen gerecht zu werden, ist in dem<br />

Protokoll ein Kill-Kommando vorgesehen,<br />

durch welches ein Transponder permanent<br />

zerstört bzw. unbrauchbar gemacht<br />

werden kann. Dies kann beispielsweise<br />

bei dem Verkauf von getaggter Ware an<br />

einen Endkunden erfolgen. Transponder<br />

nach Gen2 bzw. 18000-6C arbeiten im<br />

Gegensatz zu früheren Systemen mit<br />

einem 32-Bit-Passwort zum Auslösen<br />

des Kill-Vorgangs. Ein nicht autorisiertes<br />

Zerstören des Transponders ist bei der<br />

Verwendung eines 32-Bit langen Passworts<br />

nahezu unmöglich.<br />

Luftschnittstellen – 433 MHz (ISO/IEC<br />

18000-7:2008)<br />

ISO/IEC 18000-7 definiert eine Luftschnittstelle<br />

für ein aktives RFID-System<br />

bei einer Frequenz von 433 MHz. Der<br />

Standard ist, dafür vorgesehen Kompatibilität<br />

zu ermöglichen und Interoperabilität<br />

verschiedener auf dem Markt verfügbarer<br />

UHF Produkte zu gewährleisten. ISO/<br />

IEC 18000-7:2008 beschreibt die Forward<br />

und Return Link Parameter, sowie<br />

technische Eigenschaften wie Frequenz,<br />

Kanalbandbreite, maximale Ausgangsleistung,<br />

Spurious Emissions, Modulation,<br />

Bitraten und Datenverschlüsselung.<br />

Darüber hinaus beschreibt der Standard<br />

das Kommunikationsprotokoll für die Luftschnittstelle.<br />

Eine Weiterentwicklung des<br />

Standards findet zur Zeit in ISO/IEC FCD<br />

18000-7 statt.<br />

Luftschnittstellen – Allgemein<br />

Die im Jahr 2008 neu veröffentlichten,<br />

bzw. überarbeiteten Standards sind um<br />

Funktionen zur Unterstützung von Sensortags<br />

und batteriegestützten Transpondern<br />

ergänzt worden. Weiterhin wurden<br />

verschiedene allgemein gültige Verbesserungen<br />

vorgenommen. Um gewährleisten<br />

zu können, Standards auf dem aktuellen<br />

Stand der Technik anbieten zu können,<br />

wurden bereits für einige Teile des ISO/<br />

IEC 18000 Standards Revisionen geöffnet<br />

in denen Neuerungen eingepflegt<br />

werden können.<br />

Standards zu Testmethoden<br />

Luftschnittstellen – Elementartransponder<br />

(ISO/IEC TR 24710)<br />

Der Standard ISO/IEC 18000 ermöglichen<br />

die effiziente Durchführung von einfachen<br />

wie auch komplexen Datenübertragungen.<br />

Des Weiteren werden Luftschnittstellen<br />

unter der Verwendung des vollen Leistungsumfanges<br />

von RFID-Systemen definiert.<br />

Sowohl Schreib- als auch Leseoperationen<br />

werden unterstützt.<br />

Der technische Report ISO/IEC TR<br />

24710 mit dem Originaltitel „Elementary<br />

tag licence plate functionality for<br />

ISO/IEC 18000 air interface definitions“<br />

unterstützt die Implementierung von elementaren<br />

Transpondern, das heißt von<br />

Readonly- und einmalbeschreibbaren<br />

Transpondern mit einem beschränkten<br />

Datenvolumen von üblicherweise 256<br />

Bit. Der Report definiert für die Teile 2,<br />

3, 4, 6 und 7 von ISO/IEC 18000 Übertragungsparameter,<br />

die für die Kommunikation<br />

zwischen Reader und solch einem<br />

Elementartransponder erforderlich sind.<br />

Der Report spezifiziert keine eigene Luft-<br />

Die folgende Tabelle liefert eine Übersicht über die derzeit gültigen Standards zu Testmethoden.<br />

Hier werden ebenfalls Informationen zum Status der einzelnen Standards, sowie deren<br />

Anwendungsbereich aufgezeigt.<br />

Status Nummer Anwendungsbereich<br />

¸ ISO/IEC 18046:2006<br />

˚ ISO/IEC NP 18046-1<br />

˚ ISO/IEC NP 18046-2<br />

¸ ISO/IEC 18046-3:2007<br />

¸ ISO/IEC TR 18047-2:2006<br />

¸ ISO/IEC TR 18047-3:2004<br />

¸<br />

¸<br />

ISO/IEC TR 18047-3:2004/<br />

CD Cor 1:2007<br />

ISO/IEC TR 18047-4:2004/<br />

Cor 2:2008<br />

¸ ISO/IEC TR 18047-4:2004<br />

¸ ISO/IEC TR 18047-6:2008<br />

¸ ISO/IEC TR 18047-7:2005<br />

˚ ISO/IEC CD TR 18047-7<br />

Testmethoden –<br />

Leistung von RFID-Systemen<br />

Testmethoden –<br />

Leistung von RFID-Systemen<br />

Testmethoden – Leistung<br />

von Lesegeräten<br />

Testmethoden – Leistung<br />

von Transpondern<br />

Testmethoden – Konformität<br />

Luftschnittstellen Freq. < 135 kHz<br />

Testmethoden – Konformität<br />

Luftschnittstellen 13.56 MHz<br />

Testmethoden – Konformität<br />

Luftschnittstellen 13.56 MHz<br />

Testmethoden – Konformität<br />

Luftschnittstellen 13.56 MHz<br />

Testmethoden – Konformität<br />

Luftschnittstellen 2,45 GHz<br />

Testmethoden – Konformität<br />

Luftschnittstellen 860-960 MHz<br />

Testmethoden – Konformität<br />

Luftschnittstellen 433 MHz<br />

Testmethoden – Konformität<br />

Luftschnittstellen 433 MHz


schnittstelle, sondern nutzt einen Subset<br />

der Protokolle von ISO/IEC 18000.<br />

Testmethoden – Leistung von RFID-<br />

Systemen (ISO/IEC TR 18046)<br />

ISO/IEC TR 18046:2006 enthält Testmethoden<br />

zur Messung der Leistungsparameter<br />

von Transpondern und Readern.<br />

Beschrieben werden Messmethoden zur<br />

Bestimmung der Identifikationsreichweite<br />

und Identifikationsrate, der Lesereichweite<br />

und Leserate und der Schreibreichweite<br />

und Schreibrate. Mit den derzeit in<br />

der Entwicklung befindlichen Projekten<br />

18046-1, -2 und dem bereits fertig<br />

gestellten Part 3 werden die Testmethoden<br />

für Gesamtsysteme, Lesegeräte und<br />

Transponder in getrennte Standardwerke<br />

gegliedert. Die beschriebenen Testmethoden<br />

überprüfen nicht die Konformität<br />

mit regulatorischen Funkvorschriften.<br />

Testmethoden – Konformität mit Luftschnittstellenstandards<br />

(ISO/IEC TR<br />

18047 – Teile 2, 3, 4, 6 und 7)<br />

ISO/IEC TR 18047 definiert Testmethoden<br />

zur Feststellung der Konformität von<br />

RFID-Produkten (Transpondern und Readern)<br />

mit den Spezifikationen der entsprechenden<br />

Teile von ISO/IEC 18000. Transponder<br />

werden hinsichtlich der Amplitude<br />

des Rückmodulationssignals und Reader<br />

bezüglich der erzeugten Feldstärken und<br />

des Modulationsverhalten überprüft.<br />

Außerdem werden Referenzaufbauten für<br />

Transponder und Reader definiert.<br />

ISO/IEC TR 18047-3:2004/CD Cor 1<br />

überarbeitet den bereits 2004 herausgegebenen<br />

Teil für RFID-Systeme im<br />

HF-Frequenzband. Die Arbeiten an Cor<br />

1 wurden im Jahr 2007 fertig gestellt<br />

und der Standard als Ergänzung veröffentlicht.<br />

In der in 2008 veröffentlichten<br />

Cor 2 werden weitere Ergänzungen<br />

beschrieben. Ebenfalls neu in 2008 veröffentlicht<br />

wurde eine Überarbeitung<br />

von Part 6. Z. Z. laufen die Arbeiten an<br />

einer Revision von Part 7 dieses Standards.<br />

Die in diesem Standard beschriebenen<br />

Testmethoden sind ebenfalls<br />

nicht zur Überprüfung der Einhaltung<br />

von regulatorischen Vorschriften ausgelegt.<br />

Daher werden im Rahmen der<br />

Funkzulassung überprüfte Parameter<br />

hier nicht erneut berücksichtigt.<br />

Datenprotokoll – Anwendungsinterface<br />

ISO/IEC 15961 und ISO/IEC 15962 spezifizieren<br />

ein Datenprotokoll zum Austausch<br />

von Informationen in einem RFID-System.<br />

Um das komplette System verstehen zu<br />

können, müssen beide Standards herangezogen<br />

werden. Jeder Standard fokussiert<br />

sich auf ein bestimmtes Interface:<br />

15961 adressiert die Datenschnittstelle<br />

zu dem Applikationssystem, während sich<br />

15962 mit der Abbildung der Daten im<br />

Transponder sowie der Basisverarbeitung<br />

der Transponderdaten beschäftigt. 2004<br />

ist die erste Ausgabe der Datenstandards<br />

15961/15962 herausgegeben worden.<br />

Die zweite Ausgabe der Datenstandards<br />

wird um die folgenden Themen erweitert:<br />

Speichersegmentierung, Sicherheit und<br />

Authentifikation.<br />

ISO/IEC 15961 beinhaltet die Spezifikationen<br />

einer Transfersyntax, sowie die<br />

Definition von Applikationskommandos<br />

und Antworten. Daten und Kommandos<br />

werden in einer standardisierten Weise<br />

beschrieben, unabhängig von der verwendeten<br />

Luftschnittstelle. Der Standard<br />

umfasst Angaben und Richtlinien zur Darstellung<br />

der Daten als Objekte. Des Wei-<br />

Standards zu Datenprotokollen<br />

teren beschreibt er die Struktur der Object<br />

Identifier, basierend auf ISO/IEC 9834. Er<br />

definiert Kommandos und Antworten zur<br />

Datenübertragung zwischen der Applikation<br />

und dem Transponder, spezifiziert die<br />

Transfer Syntax, basierend auf den Basic<br />

Encoding Rules von ISO/IEC 8825-1 und<br />

gibt eine formale Beschreibung der Bearbeitungsprozesse<br />

unter Verwendung von<br />

ASN.1, wie in ISO/IEC 8824 beschrieben.<br />

ISO/IEC 15961 kann als Referenz<br />

bei der Entwicklung von Anwendungssoftware<br />

benutzt werden.<br />

Datentransfer zu und von Applikationen<br />

(ISO/IEC 15961-1, ISO/IEC 15961-2,<br />

ISO/IEC 15961-3, ISO/IEC 15961-4)<br />

ISO/IEC 15961-1 definiert den Datentransfer<br />

zu und von Applikationen. Unterstützt<br />

wird dies durch geeignete Anwendungskommandos<br />

und Antworten. ISO/<br />

IEC 15961-2 spezifiziert die Registrierungsprozedur<br />

von RFID Datenelementen.<br />

Noch nicht spezifizierte Datenelemente,<br />

die für neue Anwendungen erforderlich<br />

sind, werden entsprechend der definierten<br />

Prozedur angemeldet und vergeben. Die<br />

Aufgaben der Registrierungsorganisation<br />

werden beschrieben. Dazu gehört die<br />

Status Nummer Anwendungsbereich<br />

¸ ISO/IEC 15961:2004 Datenprotokoll – Anwendungsinterface<br />

˚ ISO/IEC FCD 15961-1 Datenprotokoll – Anwendungsinterface<br />

˚ ISO/IEC FCD 15961-2<br />

Datenprotokoll – Registrierung von<br />

Datenelementen<br />

˚ ISO/IEC FCD 15961-3 Datenprotokoll – Datenelemente<br />

˚ ISO/IEC NP 15961-4<br />

Datenprotokoll – Batteriegestützte<br />

Transponder und Sensoren<br />

¸ ISO/IEC 15962:2004 Datenprotokoll – Transponderinterface<br />

˚ ISO/IEC FCD 15962 Datenprotokoll – Transponderinterface<br />

¸ ISO/IEC 15963:2004 Datenprotokoll – Eindeutige Identifizierung<br />

˚ ISO/IEC FCD 15963 Datenprotokoll – Eindeutige Identifizierung<br />

˚ ISO/IEC 24791-1 Datenprotokoll – Software Infrastruktur – Architektur<br />

˚ ISO/IEC 24791-2<br />

˚ ISO/IEC 24791-3<br />

˚ ISO/IEC 24791-4<br />

˚ ISO/IEC 24791-5<br />

fachbeiträge 71<br />

Die bedeutendsten Standards zu Datenprotokollen sind in der folgenden Tabelle gelistet.<br />

Datenprotokoll – Software Infrastruktur –<br />

Datenmanagement<br />

Datenprotokoll – Software Infrastruktur –<br />

Gerätemanagement<br />

Datenprotokoll – Software Infrastruktur –<br />

Applikationsinterface<br />

Datenprotokoll – Software Infrastruktur –<br />

Geräteinterface<br />

˚ ISO/IEC 24791-6 Datenprotokoll – Software Infrastruktur – Sicherheit<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

72<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Vergabe von Application Family Identifiers<br />

(AFIs) für bestimmte Anwendungen, sowie<br />

die Zuordnung von Datenelementen zu<br />

den Applikationen und die Registrierung<br />

von Stamm-OIDs (Object Identifier). Diese<br />

bieten einen hierarchisch organisierten<br />

Ordnungsbegriff. Dies sind weltweit eindeutige<br />

Kennungen für Objekte, welche<br />

in ISO/IEC 9834-1 normiert sind. ISO/<br />

IEC 15961-3 definiert die Datenelemente<br />

sowie die Regeln zu deren Benutzung.<br />

Part 4 des Standards beschreibt Application<br />

Interface Commands bei batteriegestützten<br />

Transpondern und Transpondern<br />

mit integriertem Sensor.<br />

Datenprotokoll – Transponderinterface<br />

(ISO/IEC 15962:2004)<br />

ISO/IEC 15962:2004 fokussiert sich auf<br />

die Datenverarbeitung in der Schreibleseeinheit,<br />

sowie auf die Übersetzung<br />

der Anwendungskommandos und<br />

Daten in luftschnittstellenspezifische<br />

Transponderfunktionen. Der Standard<br />

umfasst Angaben zur Kodierung der<br />

Object Identifier, Datenverdichtungsregeln,<br />

Vorverarbeitung der Daten,<br />

Datenformatierung (Logical Memory<br />

Map) einschließlich der optionalen Verwendung<br />

einer Verzeichnisstruktur und<br />

eine Beschreibung eines Tagdrivers als<br />

Schnittstelle zu den Luftschnittstellenspezifikationen<br />

nach ISO/IEC 18000.<br />

Applikationsdaten in Datenstrukturen<br />

(ISO/IEC FCD 15962)<br />

ISO/IEC FCD 15962 beschreibt den<br />

gesamten Prozess und Methoden zur<br />

Formatierung der Applikationsdaten in<br />

Datenstrukturen, die im RFID Transponder<br />

gespeichert werden können.<br />

Datenprotokoll – Eindeutige Kennzeichnung<br />

(ISO/IEC 15963:2004)<br />

ISO/IEC 15963 beschreibt Kennzeichnungssysteme<br />

zur eindeutigen Identifikation<br />

von Transpondern.<br />

Die Anwendungsbereiche für solche<br />

eindeutigen Kennzeichnungen sind die<br />

Verfolgbarkeit der Transponder während<br />

des Fertigungsprozesses, Antikollisionsmechanismen<br />

zur Erfassung mehrerer<br />

Transponder im Erfassungsbereich eines<br />

Readers und die Verfolgung der mit dem<br />

Transponder verbundenen Ware.<br />

Anwendungsbereich von ISO/IEC 24791<br />

24791-6<br />

Security<br />

Application Context<br />

Distribution Manufacturing Retail/User etc.<br />

24791-3<br />

Device Management<br />

Struktur Anwendungsstandards<br />

Layer 5<br />

Vehicle<br />

Layer 4<br />

ISO 17364<br />

Freight Container<br />

Layer 3<br />

ISO 17365<br />

Returnable Transport Item<br />

Layer 2<br />

ISO 17366<br />

Transport Unit<br />

Layer 1<br />

ISO 17366<br />

Product Package<br />

Layer 0<br />

ISO 17367<br />

Product<br />

Datenprotokoll – Software Infrastruktur<br />

(ISO/IEC 24791, ISO/IEC<br />

24791-1, ISO/IEC 24791-2, ISO/IEC<br />

24791-3, ISO/IEC 24791-4, ISO/IEC<br />

24791-5, ISO/IEC 24791-6)<br />

Wichtiger Bestandteil eines RFID Systems<br />

ist die Software-Infrastruktur, in<br />

die der Reader eingebettet ist. In Ergänzung<br />

zu den Datenstandards 15961 und<br />

15962 wird diese durch den mehrteiligen<br />

Standard ISO 24791 beschrieben. Es<br />

werden Anforderungen, Funktionen und<br />

Schnittstellen spezifiziert. Die einzelnen<br />

Application interface<br />

Data Management<br />

Device interface<br />

15961 Command Processor<br />

Other<br />

Interrogator<br />

Processes<br />

Data Compactor<br />

Data Formatter<br />

Logical Memory<br />

Tag Driver<br />

Air interface hardware/<br />

software<br />

RF<br />

tag<br />

24791-4<br />

24791-2<br />

24791-5<br />

DATA<br />

PROTOCOL<br />

PROCESSOR<br />

24791<br />

15961<br />

15962<br />

Annexes<br />

of15962<br />

AIR<br />

Scope<br />

INTERFACE<br />

of 18000<br />

Teile befassen sich mit den Themenfeldern<br />

Architektur, Datenmanagement,<br />

Gerätemanagement, Applikationsinterface,<br />

Geräteinterface und Sicherheit.<br />

Einsatz der Transpondertechnologie<br />

in verschiedenen Applikationsfeldern<br />

-VDI 4472 (Blatt 1 – Allgemeiner Teil,<br />

Blatt 2 – HF-Systeme, Blatt 3 – UHF-<br />

Systeme, Blatt 4 – Kostenbewertung,<br />

Blatt 5 – Mehrweglogistik, Blatt 6<br />

– Kühlkette, Blatt 7 – Entsorgungslogistik,<br />

Blatt 8 – Leitfaden für das


Management von RFID Projekten, Blatt<br />

9 – Getränkelogistik, Blatt 10 – Testverfahren<br />

zur Überprüfung der Leistungsfähigkeit<br />

von Transpondersystemen)<br />

Die bereits fertig gestellten Teile der Richtlinie<br />

4472 (Part1 und Part2) beschreiben<br />

den Einsatz von RFID-Systemen in der<br />

Textilindustrie. Die verschiedenen Teilnehmer<br />

der textilen Kette wie Bekleidungshersteller,<br />

Logistikdienstleister, Fördermittel-<br />

und Transportanlagenhersteller, Finisher,<br />

Veredler, Einzelhändler und Stoffproduzenten<br />

erhalten Hinweise zum Einsatz der<br />

Transpondertechnologie.<br />

Anwendungsstandards<br />

Bei der Integration von Transpondern<br />

in Bekleidungsgegenstände werden<br />

unmittelbar nach der Herstellung der<br />

Ware Informationen zum Kleidungsstück<br />

dem Transponder zugeordnet.<br />

Diese „Verheiratung“ überdauert den<br />

gesamten Produktlebenslauf. Das Konzept<br />

„Applikation von Transpondern an<br />

Bekleidungsgegenstände“ sieht vor,<br />

dass der Transponder nicht dauerhaft<br />

mit dem Bekleidungsstück verbunden<br />

ist, sondern nur für einzelne Abläufe<br />

innerhalb der textilen Kette verwendet<br />

wird. An einem bestimmten Punkt der<br />

Im folgenden wird eine Auflistung verschiedener applikationsspezifischer Standards gezeigt.<br />

Dabei handelt es sich sowohl um nationale Standards als auch um internationale ISO<br />

Standards.<br />

Status Nummer Anwendungsbereich<br />

¸ VDI 4472-1 Anwendung – Textile Kette – allgemein<br />

¸ VDI 4472-2 Anwendung – Textile Kette – 13. 56 MHz<br />

˚ VDI 4472-3 Anwendung – Textile Kette – UHF<br />

˚ VDI 4472-4 Anwendung – Kostenbewertung<br />

¸ VDI 4472-5 Anwendung – Mehrweglogistik<br />

˚ VDI 4472-6 Anwendung – Kühlkette<br />

˚ VDI 4472-7 Anwendung – Entsorgungslogistik<br />

¸ VDI 4472-8<br />

Anwendung – Leitfaden für das Management<br />

von RFID-Projekten<br />

˚ VDI 4472-9 Anwendung – Getränkelogistik<br />

¸ VDI 4472-10<br />

Anwendung – Testverfahren zur Überprüfung<br />

der Leistungsfähigkeit von Transpondersystemen<br />

(RFID)<br />

¸ VDA 5520 Anwendung – Fahrzeug-Versand-Informationen<br />

¸ ISO 17363:2007 Anwendung – Frachtcontainer<br />

˚ ISO 17364<br />

Anwendung – Wieder verwendbare Transporteinheiten<br />

˚ ISO 17365 Anwendung – Transporteinheiten<br />

˚ ISO 17366.2 Anwendung – Produktverpackungen<br />

˚ ISO 17367.2 Anwendung – Produkttagging<br />

¸ ISO 21007-1:2005 Anwendung – Gaszylinder – Allgemeines<br />

¸ ISO 21007-2:2005<br />

Anwendung – Gaszylinder – Nummerierungsschemata<br />

¸ ISO/IEC TR 18001:2004<br />

Einsatzempfehlung – Profile für Anwendungserfordernisse<br />

¸ ISO/IEC PRF TR 24729-1 Einsatzempfehlung – RFID Label<br />

¸ ISO/IEC PRF TR 24729-2<br />

˚ ISO/IEC NP TR 24729-3<br />

Einsatzempfehlung – Recycelfähigkeit von Transpondern<br />

Einsatzempfehlung – Installation von Readern<br />

und Antennen<br />

˚ ISO/IEC NP TR 24729-4 Einsatzempfehlung – Transponderdatensicherheit<br />

fachbeiträge 73<br />

textilen Kette, zum Beispiel am Point<br />

of Sale, wird der Transponder wieder<br />

entfernt und kann für eine andere Ware<br />

wieder verwendet werden (Mehrwegtransponder).<br />

Das Blatt 1 (Allgemeiner Teil) beinhaltet<br />

allgemeine Technologiebeschreibungen<br />

sowie Definitionen und dient der Einführung<br />

in die Thematik „Transpondereinsatz<br />

in der textilen Kette“. Im Blatt<br />

2 (HF-Systeme) liegt der Fokus auf<br />

passiven hochfrequenten (13,56 MHz)<br />

RFID-Systemen und deren Einsatz in der<br />

textilen Kette. Blatt3 befindet sich Z. Z.<br />

noch in der Entwicklung und beschäftigt<br />

sich mit dem Einsatz von UHF-Systemen<br />

(860-960 MHz) in der Textilindustrie.<br />

Das sich in der Entwicklungsphase befindende<br />

Blatt 4 beschreibt Methoden zur<br />

Kostenbewertung von RFID Systemen in<br />

den verschiedenen Applikationsfeldern.<br />

Das im vergangenen Jahr veröffentlichte<br />

Blatt 5 des Standards beschreibt den<br />

Einsatz der Transpondertechnologie in<br />

der Mehrweglogistik. Die sich noch in<br />

der Entwicklung befindenden Blätter 6,<br />

7 und 9 nehmen Bezug auf die Verwendung<br />

von RFID Systemen im Bereich<br />

der Kühlkette, der Entsorgungslogistik<br />

und der Getränkelogistik. Die in 2008<br />

veröffentlichten Blätter 8 und 10 liefern<br />

eine Übersicht für das Management von<br />

RFID Projekten und beschreiben Testmethoden<br />

zur Bestimmung der Performance<br />

von Transpondersystemen.<br />

Anwendungsstandards (ISO 17363<br />

Frachtcontainer, ISO 17364 Wieder<br />

ver-wendbare Transporteinheiten, ISO<br />

17365 Transporteinheiten, ISO 17366<br />

Pro-duktverpackungen, ISO 17367<br />

Produkttagging)<br />

Diese Anwendungsstandards definieren<br />

für einzelne Anwendungen bzw.<br />

Anwendungsbereiche eine bestimmte<br />

technische Implementierung, wobei<br />

aus der Vielzahl von Technologie- und<br />

Datenstandards die jeweils am besten<br />

passende Lösung ausgewählt wird. Die<br />

Anwendungsstandards verweisen auf<br />

Luftschnittstellenstandards aus ISO/IEC<br />

18000 und die entsprechenden Datenstandards<br />

aus dem Warenflussmanagement.<br />

Betrachtet werden alle Ebenen<br />

der Lieferkette.<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

74<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Anwendungsstandards (ISO 21007-<br />

1:2005, ISO 21007-2:2005)<br />

ISO 21007 beschreibt Datenstrukturen<br />

zur eindeutigen Identifikation von Gaszylinder<br />

und verwandten Objekten. Der<br />

Standard ist unabhängig von Frequenzen<br />

und Übertragungsprotokollen. Besonders<br />

berücksichtigt wurde, dass die Datenelemente<br />

in EDI-Umgebungen (EDI bedeutet<br />

Electronic Data Interchange) problemlos<br />

eingesetzt werden können.<br />

Anwendungsempfehlung – Profile für<br />

Anwendungserfordernisse (ISO/IEC<br />

TR 18001:2004)<br />

ISO/IEC TR 18001 beschreibt Profile für<br />

Anwendungserfordernisse, die zur Auswahl<br />

von RFID-Technologien herangezogen<br />

werden können. Der Report umfasst<br />

klassifizierte Ergebnisse von drei Markterhebungen,<br />

sowie Erläuterungen einiger<br />

Zusammenhänge hinsichtlich Reichweite<br />

und Multitag-Situationen. Des Weiteren<br />

wird Bezug genommen auf die Klassifizierung<br />

von Transpondern.<br />

Einsatzempfehlungen (ISO/IEC TR<br />

24729, Teil 1 Implementation Guidelines<br />

für RFID-Label, Teil 2 Implementation<br />

Guidelines zur Recycelfähigkeit<br />

von Transpondern, Teil 3 Implementation<br />

Guidelines zur Installation von<br />

Readern und Antennen, Teil 4 Transponderdatensicherheit)<br />

Bei dem vierteiligen technischen Report<br />

ISO/IEC 24729 handelt es sich um ein erst<br />

teilweise abgeschlossenes Standardisierungsprojekt.<br />

Die Arbeiten an Teil 1 und Teil<br />

2 sind bereits beendet und die Standards<br />

veröffentlicht. Der Report soll verschiedene<br />

Einsatzempfehlungen für RFID-Geräte zum<br />

Management des Warenflusses liefern.<br />

Der Teil ISO/IEC TR 24729-1 befasst sich<br />

mit Einsatzempfehlungen für RFID-Label.<br />

Mit ISO/IEC TR 24729-2 wurden Hinweise<br />

zur Recycelfähigkeit von Transpondern<br />

erarbeitet. ISO/IEC TR 24729-3 enthält<br />

Einsatzempfehlungen zur Installation von<br />

Readern und Antennen. Hinweise zum<br />

Thema Transponderdatensicherheit werden<br />

in Teil 4 gegeben.<br />

Begriffe – Automatische Datenerfassung<br />

(ISO/IEC 19762-1, ISO/IEC 19762-3)<br />

ISO/IEC 19762-1 liefert allgemeine<br />

Bezeichnungen und Definitionen aus<br />

EPCglobal Standards<br />

Status Bezeichnung Anwendungsbereich<br />

¸ Architectural Framework Document Architektur<br />

¸ UHF Class 0 Version 1 Luftschnittstellen – UHF – Readonly<br />

¸ UHF Class 1 Version 1<br />

¸ HF Class 1 Version 1<br />

UHF Generation 2<br />

¸<br />

Version 1.1.0<br />

˚ HF Version 2<br />

EPC Tag Data Specification Version<br />

¸<br />

1.1 rev 1.3<br />

Standards zur Terminologie<br />

Status Nummer Anwendungsbereich<br />

¸ ISO/IEC 19762-1:2008 Begriffe – Automatische Datenerfassung allgemein<br />

¸ ISO/IEC 19762-3:2008 Begriffe – RFID<br />

dem Bereich der automatischen Datenerfassung.<br />

Die Begriffsdefinitionen können<br />

auch bei der Kommunikation zwischen<br />

Technologieexperten und Anwendern<br />

hilfreich sein. ISO/IEC 19762-3<br />

enthält Bezeichnungen und Definitionen<br />

zum Thema RFID im Warenflussmanagement.<br />

Erläutert werden Begriffe wie „air<br />

interface“, „alignment“ und „hop rate“.<br />

EPCglobal Standards<br />

EPCglobal ist eine von der Industrie<br />

getriebene Standardisierungsorganisation.<br />

Schwerpunkt der Arbeiten bilden von<br />

den Bedürfnissen der Industrie getriebene<br />

Luftschnittstellen – UHF – Write once<br />

read many times<br />

Luftschnittstellen – 13.56 MHz – Write<br />

once read many times<br />

Luftschnittstellen – UHF Read/Write<br />

Datenprotokoll – Datenablage im<br />

Transponder<br />

¸ Reader Protocol, Version 1.1 Datenprotokoll – Anwendungsinterface<br />

¸ Application Level Interface 1.0<br />

Datenprotokoll – Application Programming<br />

Interface<br />

¸ Object Naming Service 1.0.1 Datenprotokoll – Informationsnetzwerk<br />

¸ Reader Management Version 1.0.1 Datenprotokoll – Readersteuerung<br />

¸ Tag Data Translation 1.0<br />

Datenprotokoll – Kodierung der<br />

Transponderdaten<br />

¸ EPC LLRP 1.0.1 EPC Low Level Reader Protocol<br />

˚ EPC HLRP 1.0 EPC High Level Reader Protocol<br />

¸ EPC EPCIS 1.0.1<br />

¸<br />

¸<br />

¸<br />

EPC Interoperability Test<br />

Methodology v1.2.4<br />

EPC Tag Performance<br />

Parameters and Test Methods<br />

V1.1.0<br />

EPC/RFID Label Solution – Recommendation<br />

for the Design and Use of<br />

a Standard RFID/EPC Logistic Label,<br />

including Data Backup Function<br />

EPC Information Services (EPCIS)<br />

Version 1.0 Specification<br />

Anforderungen für EPC Interoperability<br />

Zertifizierung<br />

Tag Eigenschaften und Testmethoden<br />

Empfehlung für das Design und die<br />

Benutzung von RFID Labeln<br />

Standards rund um den Electronic Product<br />

Code. Es werden Luftschnittstellen,<br />

Testprozeduren, Datenschnittstellen und<br />

Informationsdienste spezifiziert. Alle entwickelten<br />

und veröffentlichten Standards<br />

sind freiwillig und nicht verpflichtend.<br />

Luftschnittstellen – UHF Read/Write (UHF<br />

Generation 2 Air Interface Standard)<br />

Dieser moderne UHF-Standard erlaubt ein<br />

schnelles Lesen mit bis zu 600 Transpondern<br />

pro Sekunde in Europa. Ein Kill-Kommando<br />

ermöglicht die endgültige Zerstörung<br />

des Transponders und Passwörter<br />

schützen die im Transponder abgelegten<br />

Daten. Es können EPC-Codes zwischen


16 und 496 Bit abgelegt werden und optional<br />

steht ein Speicherbereich für Anwenderdaten<br />

zur Verfügung. Die Übertragungen<br />

zu den Transpondern basieren auf<br />

einem amplitudenmodulierten Pulse Interval<br />

Encoding (PIE) Verfahren. Für Übertragungen<br />

zum Reader werden eine FM0-<br />

Kodierung oder ein Miller-modulierter Subcarrier<br />

verwendet. Weitere Eigenschaften<br />

dieser Luftschnittstelle sind in Verbindung<br />

mit dem kompatiblen Standard ISO/IEC<br />

18000-6 AMD1 beschrieben.<br />

Luftschnittstellen – HF Version 2<br />

Die Entwicklung eines neuen HF<br />

(13,56MHz) Standards zur berührungslosen<br />

Objekt<strong>ident</strong>ifikation mittels RFID<br />

Systemen steht kurz vor der Fertigstellung.<br />

Der Standard trägt den Titel<br />

„EPCTM Radio Frequency Identity Protocols,<br />

HF version 2 RFID, Protocol for<br />

Communications at 13.56 MHz“ und<br />

beschäftigt sich mit den physikalischen<br />

und logischen Anforderungen an ein<br />

passives lastmoduliertes Interrogatortalks-first<br />

(ITF) RFID Systems.<br />

Besondere Bedeutung wird dem Standard<br />

bei sämtlichen Anwendungen zukommen,<br />

bei denen sich viele Transponder gleichzeitig<br />

im Feld befinden und möglichst schnell<br />

ausgelesen werden müssen. Typische<br />

Applikationen sind das Auslesen von<br />

Transpondern, welche auf Waren, montiert<br />

durch einen RFID Tunnel, bewegt<br />

werden oder das Auslesen von Transpondern,<br />

die sich sehr schnell durch ein Feld<br />

bewegen. Des Weiteren zeichnet sich der<br />

voraussichtlich in <strong>2009</strong> verfügbare Standard<br />

im Vergleich zu älteren HF Standards<br />

besonders durch die Hardware-Kompatibilität<br />

zu vorhandener Infrastruktur und die<br />

Software-Kompatibilität zu UHF Generation<br />

2 bzw. ISO 18000-6C aus.<br />

Bereits jetzt sind erste Reader auf dem<br />

Markt verfügbar sein, welche die neu entwickelten<br />

Möglichkeiten nutzen können.<br />

Dazu wird lediglich ein Firmware Upgrade<br />

erforderlich sein, so dass bereits vorhandene<br />

Hardware weiter genutzt werden<br />

kann. In einem auf dem neuen Standard<br />

basierenden System werden Transponder<br />

wesentlich schneller erfasst und ausgelesen,<br />

als dies zur Zeit mit Systemen nach<br />

ISO 15693 bzw. 18000-3 Mode 1 möglich<br />

ist. Dies trägt gleichzeitig zu einer Steigerung<br />

der Zuverlässigkeit von HF-Systemen<br />

bei. Das Übertragungsprotokoll wird<br />

HF Systemen zukünftig ähnliche Möglichkeiten<br />

bieten, wie es die beiden Standards<br />

ISO 18000-6C bzw. EPC Gen2 für UHF<br />

tun. Somit entsteht eine Brücke zwischen<br />

UHF- und HF-Systemen.<br />

Datenprotokoll – Application Programming<br />

Interface (Application Level<br />

Inter-face)<br />

Dieser Standard enthält ein Software<br />

Application Programming Interface (API)<br />

sowie Datenspezifikationen, durch die<br />

die Anwendungsprogramme gefilterte<br />

und zusammengefasste Daten von einer<br />

Vielzahl von Readern bzw. Antennen<br />

erhalten können.<br />

Datenprotokoll – Informationsnetzwerk<br />

(Object Naming Service)<br />

Dieses Dokument spezifiziert die Verwendung<br />

des Domain Name System zur<br />

Lokalisierung von zusätzlichen, mit dem<br />

elektronischen Produktkode (EPC) verknüpften<br />

Daten und Services.<br />

Datenprotokoll – Steuerung von Readern<br />

(Reader Management)<br />

Der Standard Reader Management definiert<br />

einen Satz von Funktionen, mit denen<br />

individuelle Reader konfiguriert und überwacht<br />

werden können. Die beschriebenen<br />

Basisoperationen sind offen für zukünftige<br />

Erweiterungen. Auch herstellerspezifische<br />

Erweiterungen sind möglich.<br />

Datenprotokoll – Datenaustausch (Reader<br />

Protocol)<br />

Das Reader Protocol spezifiziert den Austausch<br />

von Daten und Kommandos zwischen<br />

einem Host und den verbundenen<br />

RFID-Readern. Funktionen zum Beschreiben,<br />

Lesen und Zerstören („Kill“) von<br />

Transpondern werden so beschrieben.<br />

Datenprotokoll – Kodierung der Transponderdaten<br />

(Tag Data Translation)<br />

Die Spezifikation Tag Data Translation<br />

beinhaltet Regeln zur Umsetzung der<br />

in dem Tag Data Standard enthaltenen<br />

Daten in ein maschinenlesbares Format.<br />

Eine eindeutige Interpretation und<br />

eine Zuordnung der verschiedenen Darstellungen<br />

der EPC-Daten (transponde-<br />

rkodiert, binär und „pure-<strong>ident</strong>ity URI“)<br />

werden gegeben.<br />

EPC LLRP 1.0.1<br />

Das EPC Low Level Reader Protocol<br />

wurde im April 2007 veröffentlicht. Der<br />

Standard beschreibt die Kommunikationsschnittstelle<br />

zwischen Reader und<br />

Steuerungssoftware und ermöglicht<br />

eine herstellerunabhängige Kommunikation<br />

mit jedem Reader, der dieses<br />

Protokoll unterstützt.<br />

EPC EPCIS<br />

Der offene Standard EPCIS, EPC-Informationsservices,<br />

dient zur Verfolgung von<br />

Produkten oder logistischen Einheiten<br />

entlang der Lieferkette. Er ist eine weitere<br />

Ebene der EPC-Standardarchitektur,<br />

die auf folgenden Punkten aufbaut: Tag<br />

Data Standards (Daten auf dem Transponder).<br />

UHF Gen2 Air Luftschnittstellenprotokoll<br />

(Transponder „spricht“ mit dem<br />

Lesegerät), Reader Protokoll (Lesegerät<br />

spricht mit der Middleware) und Application<br />

Level Event (Filterung und Sammlung<br />

ausgelesener Transponderdaten).<br />

Funkvorschriften<br />

fachbeiträge 75<br />

Funkvorschriften gelten für die Kommunikation<br />

zwischen Readern und Transpondern<br />

und haben daher wesentlichen<br />

Einfluss auf die Gestaltung des Systems.<br />

Derzeit gültige Funkvorschriften werden<br />

von ETSI (European Telecommunications<br />

Standards Institute) entwickelt. ETSI ist<br />

offiziell verantwortlich für die Entwicklung<br />

von Standards im ICT (Information and<br />

Communication Technologies) Bereich in<br />

Europa. Die mehr als 700 Mitglieder der<br />

Organisation stammen aus der ganzen<br />

Welt und setzten sich aus Firmen aus<br />

verschiedenen Branchen und Sektoren<br />

zusammen. Dies können beispielsweise<br />

Hersteller, Service Provider, Forschungseinrichtungen<br />

und Endkunden sein. Auf<br />

Grund dieser Zusammensetzung sind die<br />

entwickelten Standards sehr eng an den<br />

Bedürfnissen des Marktes orientiert.<br />

Funkparameter (ETSI EN 300 220, ETSI<br />

EN 300 330, ETSI EN 300 440)<br />

Diese Funkvorschriften bestehen schon<br />

einige Zeit und bilden die Basis für die<br />

Zulassungen von RFID-Geräten in den<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

76<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

entsprechenden Frequenzbändern. Der<br />

Standard EN 300 220 beschreibt grundlegende<br />

Anforderungen für Short Range<br />

Devices im Frequenzbereich zwischen<br />

25 MHz und 1 GHz. Gleiches zeigen die<br />

Standards EN 300 330 und EN 300 440<br />

für das Frequenzband zwischen 9 kHz<br />

und 30 MHz, sowie zwischen 1 GHz und<br />

40 GHz auf.<br />

Funkparameter UHF 2 W<br />

(ETSI EN 302 208)<br />

Eine Überarbeitung dieser Funkvorschrift<br />

wurde 2008 veröffentlicht und ermöglicht<br />

den Einsatz von passiven Transpondern<br />

im Frequenzbereich von 865 – 868<br />

MHz, dem so genannten UHF-Band. Es<br />

werden die Anforderungen zur optimalen<br />

Ausnutzung der vorhandenen Frequenzen<br />

beschrieben. Beispielsweise wird eine<br />

maximale Sendeleistung von 2 W ERP (<br />

= Effective Radiated Power) spezifiziert.<br />

Damit sind in Europa Lesereichweiten<br />

möglich, die mit denen in den USA vergleichbar<br />

sind. Die Vorschrift gilt sowohl<br />

für fest installierte als auch mobile Reader.<br />

Weiterhin können sowohl interne als<br />

auch externe Antennen benutzt werden.<br />

In der aktualisierten Version des Standards<br />

ist der zuvor notwendige Listen<br />

Before Talk Prozess eliminiert. Des<br />

Weiteren sieht der Standard einen Vierkanalplan<br />

vor. Von den vormals 15 verfügbaren<br />

Kanälen werden nur noch die<br />

Kanäle 4 (865,7 MHz), 7 (866,3 MHz),<br />

10 (866,9 MHz) und 13 (867,5 MHz) als<br />

Übertragungskanäle genutzt.<br />

Zwischen den einzelnen Kanälen ist ein<br />

Schutzband von 600 KHz angesiedelt.<br />

Dieses Band ist reserviert für die Tagantwort.<br />

Dadurch ist der Betrieb von mehr<br />

Trennung von Readerinformation<br />

und Tagantwort<br />

Funkvorschriften in Europa<br />

Status Nummer Anwendungsbereich<br />

¸ ETSI EN 300 220 Funkparameter 25 MHz – 1000 MHz<br />

¸ ETSI EN 300 330 Funkparameter 9 kHz – 30 MHz<br />

¸ ETSI EN 300 440 Funkparameter 1 GHz – 40 GHz<br />

¸ ETSI EN 302 208 Funkparameter 865 – 868 MHz<br />

¸ ETSI TR 102 436 Einsatzempfehlung für UHF-Systeme<br />

˚ ETSI TR 102 436 Einsatzempfehlung für UHF-Systeme<br />

¸ EN 50364 Maximale Strahlenbelastung – Anforderungen<br />

¸ EN 50357 Maximale Strahlenbelastung – Meßmethoden<br />

UHF-Kanalanordnung<br />

als einem Reader pro Kanal im Dense<br />

Reader Mode möglich. Die Tagantwort<br />

wird durch eine Zwischenfrequenz in<br />

die benachbarten Kanäle verschoben<br />

und interferiert dadurch nicht mit den<br />

von anderen Readern ausgesendeten<br />

Informationen. Somit ist nun der Aufbau<br />

von großen UHF RFID Installationen und<br />

Systemen mit beliebig vielen Readern<br />

auf engstem Raum möglich.<br />

Die Veröffentlichung dieses Standards<br />

ist an eine Neufassung der ERC/REC<br />

70-03 gebunden. Ebenfalls muss noch<br />

eine Überführung der revidierten Version<br />

des Standards in nationales Recht erfolgen.<br />

Dieser Prozess ist zur Zeit in den<br />

EU Mitgliedsstaaten im Gange.<br />

Einsatzempfehlungen für UHF-RFID-<br />

Systeme (ETSI TR 102 436)<br />

Dieser technische Report der ETSI enthält<br />

Empfehlungen zur Installation und<br />

Einrichtung von kleineren und mittleren<br />

RFID-Systemen. Ferner werden Richtlinien<br />

zur bestmöglichen Verwendung<br />

des Spektrums, das auf Basis des Standards<br />

EN 302208 zur Verfügung steht,<br />

gegeben. Zusätzlich geht der Report auf<br />

die Benutzung von RFID-Geräten mit<br />

reduzierter Leistung ein. Handheld-Reader<br />

oder RFID-Drucker im UHF Bereich<br />

können auch auf Basis der EN 300220<br />

betrieben werden. Weiterhin berücksichtigt<br />

das Dokument die Möglichkeiten zur<br />

2W<br />

4 RFID channels<br />

of 200 kHz<br />

865 MHz 865.7 866.3 866.9 867.5<br />

25 mW<br />

868 MHz<br />

Minimierung von Interferenzen zwischen<br />

benachbarten Lesegeräten.<br />

Maximale Strahlenbelastung (EN 50364,<br />

EN 50357)<br />

EN 50364 definiert Grenzwerte für die<br />

maximalen Strahlenbelastung, während<br />

EN 50357 Messverfahren zu deren<br />

Überprüfung enthält. Es wird zwischen<br />

Basisgrenzwerten und abgeleiteten<br />

Grenzwerten unterschieden. Die Basisgrenzwerte<br />

beziehen sich direkt auf die<br />

thermischen Auswirkungen und werden<br />

als SAR-Einheiten in W / kg angegeben<br />

(SAR = Spezifische Absorptionsrate).<br />

Die abgeleiteten Grenzwerte sind zwar<br />

einfacher zu überprüfen, beziehen sich<br />

jedoch nur auf indirekte Effekte.<br />

Was kann in <strong>2009</strong> erwartet werden?<br />

Eine der bedeutendsten Neuerung im<br />

Jahr <strong>2009</strong> wird die Veröffentlichung des<br />

neuen EPC HF Standards werden. Im<br />

Rahmen des momentan bei EPCglobal<br />

und ISO laufenden Projektes wird damit<br />

ein Standard erarbeitet, der einerseits<br />

kompatibel zu der vorhandenen Infrastruktur<br />

(ISO 15693 und ISO 18000-3)<br />

ist und gleichzeitig wesentlich verbesserte<br />

Leistungsmerkmale, insbesondere<br />

hinsichtlich der Lesegeschwindigkeit,<br />

bietet. Weiterhin können substanzielle<br />

Fortschritte bei der Entwicklung der ISO-<br />

Datenstands 24791 erwartet werden.


RFID Emblem<br />

„Wo RFID drin ist, soll auch RFID drauf stehen“<br />

Ein RFID-Transponder enthält Informationen,<br />

die zu jeder Zeit mit passenden<br />

Lesegeräten erfasst werden können.<br />

Das ist sein Zweck. Zwar sind darin<br />

in der Regel nur Identnummern für<br />

Produkte oder Transportkisten eingeschrieben,<br />

aber man sieht das eben<br />

nicht. Diese Tatsache löst im Zuge der<br />

Migration von RFID Unsicherheiten<br />

aus, ähnlich wie es bereits bei Barcode<br />

schon einmal der Fall war. Bei Barcode<br />

ist die Aufklärungsarbeit soweit fortgeschritten,<br />

daß dieser nicht mehr<br />

suspekt wirkt, inzwischen eher, wenn<br />

der Barcode fehlt. Immerhin kann der<br />

Barcode auch Informationen über die<br />

Authentizität des Produktes tragen,<br />

ebenso wie die funktechnische Alternative,<br />

der RFID-Chip.<br />

RFID-Emblem<br />

Wie gesagt, RFID sieht man nicht,<br />

also müsste man da für die Personen<br />

etwas tun, die mit Objekten umgehen,<br />

die einen RFID-Chip enthalten.<br />

Schon gibt es Nachrichten, dass eine<br />

Kommission der EU eine Kennzeichnungspflicht<br />

für RFID-Chips einführen<br />

möchte. Auch gibt es nationale Initiativen,<br />

RFID-Logos zu entwickeln, und<br />

mancher Anwender markiert die Stelle,<br />

wo ein RFID-Transponder (unsicht-<br />

Heinrich Oehlmann,<br />

Mitglied im Technischen Komitee AIM-D e.V.<br />

Obmann DIN NA 043-01-31<br />

Eurodata Council, www.eurodatacouncil.org<br />

bar) angebracht ist auf seine Weise.<br />

Das CE-Zeichen muss per Verordnung<br />

schon drauf stehen, um Standard-Konformität<br />

zu zeigen, aber bis jetzt gibt<br />

es noch keine weitere Verordnung<br />

für RFID. Der Verband der Hersteller<br />

für Komponenten und Systeme für<br />

die Automatische Identifikation „AIM-<br />

D e.V.“ in Lampertheim hatte sich<br />

bereits gemeinsam mit AIM Global Inc.<br />

der Aufgabe angenommen, einen Vorschlag<br />

für ein kontrastreiches RFID-<br />

LOGO zu entwickeln. Entstanden ist<br />

ein einprägsames Symbol.<br />

Das war bereits 2005 und ist zunächst<br />

als AIM RFID-Emblem vorgestellt worden.<br />

Inzwischen ist dieser Vorschlag<br />

von der Welt in Form des Internationalen<br />

Standardisierungskomitees „ISO“<br />

aufgenommen. Das funktioniert so: Ein<br />

ISO-Mitgliedsland macht einen Vorschlag,<br />

dies wird bei Annahme in ein<br />

Normierungsprojekt übernommen. In<br />

diesem Fall hat es das ANSI übernommen,<br />

das Emblem vorzuschlagen. Die<br />

USA hat den Vorschlag dann im Juni<br />

2008 in die Plenarsitzung in Toronto<br />

eingebracht. Das Normierungsprojekt<br />

wurde letztlich unter der Referenz<br />

ISO/IEC CD 29160 angeschoben. Das<br />

Dokument trägt den Titel: Information<br />

technology – Radio frequency <strong>ident</strong>ification<br />

for item management – RFID<br />

Emblem / La technologie d‘information<br />

– l‘<strong>ident</strong>ification de radiofréquence pour<br />

la direction d‘article – RFID Emblème<br />

Das RFID-Emblem im Detail<br />

Das Normungsprojekt ist dem Komitee<br />

ISO/IEC JTC /SC 31/WG4/SG 5<br />

zugeordnet. Der Normenausschuß DIN<br />

NA 043-01-31.4 ist das dazugehörige<br />

Spiegelgremium. Vom DIN aus wur-<br />

fachbeiträge 77<br />

den auch die Reinzeichnungen für das<br />

Logo selbst eingebracht, namentlich<br />

von Herrn Erwin Schmidt mit seinem<br />

Team bei Pepperl & Fuchs, Mannheim,<br />

als Mitglied im DIN-Arbeitskreis für<br />

Automatische Identifikation und RFID.<br />

Von dort stammen auch die Graphiken<br />

der Abbildungen.<br />

RFID-Emblem<br />

mit Index A0<br />

Das RFID Emblem weist daraufhin, dass<br />

sich darunter oder in der Verpackung<br />

ein RFID-Transponder befindet. Die<br />

Mindestmasse sollten 14x13mm nicht<br />

unterschreiten und um das Emblem<br />

herum aus Kontrastgründen eine 3mm<br />

Freiraum haben. Eine bestimmte Druckfarbe<br />

ist deshalb nicht angegeben, da<br />

diese sich auch von farbigem Untergrund<br />

abheben soll. Es ist positiver oder<br />

Negativdruck vorgesehen, zum Beispiel<br />

schwarz auf weißem Grund oder weiß<br />

auf schwarzem Grund.<br />

RFID-Emblem in Positiv- und Negativdruck<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

78<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Zweistellige Kennungen für das RFID-Emblem und deren Bedeutung<br />

(Auszug aus: AIM Global Standard for the use of the AIM RFID Emblem )<br />

2-Character<br />

Printed Code<br />

Transponder<br />

Frequency<br />

Air Interface Protocol<br />

Data Structure<br />

Defining Agency<br />

Data Structure<br />

RFID Mutually agreed Mutually agreed Mutually agreed Indicates transponders and readers/encoders<br />

A* 433 MHz ISO 18000-7 ISO JWG Indicates compatible readers/encoders<br />

A0 433 MHz ISO 18000-7 (RFU) Reserved for future use<br />

A1 433 MHz ISO 18000-7 ISO 17363 License plate ID plus optional application data<br />

A2 433 MHz ISO 18000-7 (RFU) Reserved for future use<br />

B* 860-960 MHz ISO 18000-6 C ISO JWG Indicates compatible readers/encoders<br />

B0 860-960 MHz ISO 18000-6 C (RFU) Reserved for future use<br />

B1 860-960 MHz ISO 18000-6 C ISO 17364 License plate ID plus optional application data<br />

B2 860-960 MHz ISO 18000-6 C (RFU) Reserved for future use<br />

B3 860-960 MHz ISO 18000-6 C ISO 17365 License plate ID plus optional application data<br />

B4 860-960 MHz ISO 18000-6 C (RFU) Reserved for future use<br />

B5 860-960 MHz ISO 18000-6 C ISO 17366 License plate ID plus optional application data<br />

B6 860-960 MHz ISO 18000-6 C (RFU) Reserved for future use<br />

B7 860-960 MHz ISO 18000-6 C ISO 17367 License plate ID plus optional application data<br />

B8 860-960 MHz ISO 18000-6 C ISO 17363 License plate ID plus optional application data<br />

E* 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † Indicates compatible readers/encoders<br />

E0 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † GID General Identifier<br />

E1 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † SGTIN Serialized GTIN<br />

E2 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † SSCC Serial Shipping Container Code<br />

E3 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † SGLN Serialized Global Location Number<br />

E4 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † GRAI Global Returnable Asset Identifier<br />

E5 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † GIAI Global Individual Asset Identifier<br />

E6 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † Reserved for future use<br />

H* 13.56 MHz 18000-3 M3 ISO JWG Indicates compatible readers/encoders<br />

H0 13.56 MHz 18000-3 M3 ISO 17364 License plate ID plus optional application data<br />

H1 13.56 MHz 18000-3 M3 ISO 17365 License plate ID plus optional application data<br />

H2 13.56 MHz 18000-3 M3 ISO 17366 License plate ID plus optional application data<br />

H3 13.56 MHz 18000-3 M3 ISO 17367 License plate ID plus optional application data<br />

L*


Ein zweistelliger Index ist vorgesehen,<br />

der Auskunft über Frequenz und<br />

Informationsgehalt gibt. Der Buchstabe<br />

benennt die Frequenz, die Ziffer<br />

den Anwenderstandard dazu. Ein RFID-<br />

Emblem mit Index A0 sagt aus, dass es<br />

sich um 433MHZ nach ISO/IEC 18000-<br />

7 handelt, ohne Benennung der Datenstruktur.<br />

Index B7 würde aussagen:<br />

Frequenz UHF nach ISO/IEC 18000-6C<br />

und Datenstruktur einer Transporteinheit<br />

nach ISO 17365.<br />

Andere RFID-Kennzeichnungen und<br />

Logos<br />

Selbstverständlich gibt es natürlich<br />

noch andere Initiativen, RFID-Transponder<br />

oder damit versehene Objekte zu<br />

Kennzeichnen. Diese habe entweder<br />

lokalen Charakter oder sind auf ganz<br />

spezifische Lösungen abgestimmt.<br />

Das Emblem der Berliner Verkehrsbetriebe<br />

Per RFID-Transponder kann man in<br />

Berlin die tatsächlichen Fahrten mit<br />

der S-Bahn verbuchen und sich sogar<br />

einen nachträglichen „Fahrplan“ erstellen<br />

lassen. Dazu sind zum Beispiel<br />

im Berliner Hauptbahnhof Boxen mit<br />

einem RFID-Emblem aufgestellt. Der<br />

Fahrkunde hält sein präpariertes Handy<br />

an diesen RFID-Punkt und schon<br />

ist er eingebucht. Das RFID-Logo wird<br />

von den Verkehrsbetrieben entsprechend<br />

als Kommunikationspunkt publiziert<br />

und gilt natürlich nur für diesen<br />

einen Zweck.<br />

Das EPC-Emblem<br />

Seitens EPC Global Inc., ein GS1<br />

Unternehmen, wird ein eigenes Emblem<br />

bevorzugt, das im wesendlichen den<br />

EPC-Schriftzug enthält. Dies lässt sich<br />

jedoch schon aus Lizenzgründen des<br />

EPC-Systems und aus Gründen der<br />

Systemeigenschaften nicht als allgemeines<br />

Emblem verwenden.<br />

Wettbewerb RFID-Logo<br />

Das Informationsforum RFID e.V. in<br />

Berlin hatte unter der Schirmherrschaft<br />

des Bundeswirtschaftsministeriums<br />

bis 31. Juli 2008 Studierende der<br />

Fachbereiche Design und Gestaltung<br />

zum bundesweiten Wettbewerb „RFID<br />

Referenzen zu Spezifikationen mit dem RFID-Emblem<br />

AIM Global Standard for the use of the AIM RFID Emblem and Index to <strong>ident</strong>ify RFIDenabled<br />

labels<br />

ISO 17363, Supply chain applications of RFID – Freight containers<br />

ISO 17364, Supply chain applications of RFID – Returnable transport items<br />

ISO 17365, Supply chain applications of RFID – Transport units<br />

ISO 17366, Supply chain applications of RFID – Product packaging<br />

ISO 17367, Supply chain applications of RFID – Product tagging<br />

VDA 5520 RFID in der Fahrzeugdistribution, SFVR – Standardisierung von Fahrzeug-Versand-<br />

Informationen für den RFID-Einsatz<br />

ISO/IEC CD 29160 Radio frequency <strong>ident</strong>ification for item management – RFID Emblem<br />

zeigt Gesicht!“ aufgerufen. Georg<br />

Bröhl, Leiter der Unterabteilung Informationsgesellschaft<br />

und Medien im<br />

Bundeswirtschaftsministerium sagte<br />

hierzu laut Bericht: „RFID zählt zu den<br />

wichtigsten Zukunftstechnologien für<br />

den Standort Deutschland. Wir begrüßen<br />

die Logo-Initiative sehr: Die Wirtschaft<br />

hat verstanden, dass die Akzeptanz<br />

der Verbraucher entscheidend<br />

zur flächendeckenden Einführung der<br />

Das gekürte RFID-Logo von Andreas Wiegand<br />

(Quelle www.info-rfid.de/)<br />

RFID-Technologie in verbrauchernahen<br />

Bereichen beiträgt.“ Prof. Dr. Michael<br />

ten Hompel, Vorstandsvorsitzender<br />

Informationsforum RFID e. V. betonte<br />

im Rahmen der Preisverleihung des<br />

Logo-Wettbewerbs in Berlin: „Ziel dieser<br />

Bestrebungen ist es, beim Verbraucher<br />

Vertrauen für die RFID-Technologie<br />

und ihren Nutzen zu schaffen“.<br />

Die Jury kürte im Oktober 2008 den<br />

Beitrag von Andreas Wiegand, Absolvent<br />

der Hochschule für Künste<br />

Bremen, zum Sieger des Wettbewerbs.<br />

Allerdings sehen die Delegierten<br />

in den Normierungsgremien das<br />

„Wiegand’sche Emblem“ nicht als<br />

Alternative zu dem RFID-Emblem das<br />

national über DIN und weltweit über<br />

die an ISO angeschlossenen Länder<br />

der Welt publiziert wird.<br />

fachbeiträge 79<br />

Integrationsgrad des ISO-Emblems<br />

für RFID<br />

Das ursprüngliche AIM-Emblem erfährt<br />

die Migration in die ISO-Standards und<br />

wird dadurch zum ISO-Emblem. Der<br />

„AIM Global Standard“ zum RFID-<br />

Emblem bildet dazu die Vorlage. Das<br />

Emblem ist bereits fester Bestandteil in<br />

den ISO-Anwenderstandards für RFID<br />

für Produkte, Transporteinheiten, Container,<br />

etc. für optische Erkennung. Im<br />

September 2008 ist das Emblem auch<br />

in dem RFID-Anwenderstandard „VDA<br />

5520 Fahrzeug-Distributions-Label“<br />

aufgenommen, die Migration schreitet<br />

damit weiter voran.<br />

Der AIM-Deutschland e.V., Verbände<br />

mit RFID-Anwendern, wie VDA für die<br />

Automobilindustrie oder EHIBCC für<br />

die Medizintechnik, EDIFICE für die<br />

Elektronikindustrie, usw. forcieren das<br />

RFID-Emblem, da es nach gegenwärtigem<br />

Stand das einzige Emblem ist,<br />

was generell für alle ihre Anwendungsgebiete<br />

der RFID-Technolpogie verwendet<br />

werden kann.<br />

RFID-Index zum Emblem<br />

Ein informativer Bestandteil der Spezifikation<br />

für das RFID-Emblem ist<br />

neben der technischen Reinzeichnung<br />

des Rahmens die Tabelle mit den Indexen.<br />

Die Norm „ISO/IEC 29160 RFID<br />

Emblem“ wird dazu auch ein Antragsformular<br />

beinhalten, damit die Möglichkeit<br />

gegeben ist, weitere Kennungen<br />

für spezifische RFID-Transponder aufzunehmen.<br />

Es wird also ein lebendiger<br />

Standard sein, welcher regelmäßigem<br />

Update unterworfen ist, wie alle anderen<br />

RFID-Standards unter ISO auch.<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

80<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Rückverfolgbarkeit durch smarte Verpackungen<br />

Zuverlässige RFID-Kennzeichnung von Verpackungen<br />

Der RFID-Einsatz auf allen Verpackungsebenen<br />

wird am Institut für Distributions-<br />

und Handelslogistik (IDH) des gemeinnützigen<br />

Vereins zur Förderung innovativer<br />

Verfahren in der Logistik (VVL) e.<br />

V., Dortmund untersucht. Dabei werden<br />

insbesondere technische, logistische<br />

und wirtschaftliche Gesichtspunkte<br />

berücksichtigt.<br />

Immer neue Lebensmittelskandale zeigen<br />

jedem Endkunden die Wichtigkeit der<br />

gesetzlich vorgeschriebenen lückenlosen<br />

Rückverfolgbarkeit. Die Herkunft von Produkten<br />

kann derzeit zwar vom Erzeuger<br />

über Produzenten bis zum Handel nachgewiesen<br />

werden. Die Kennzeichnung auf<br />

Produkten selbst ist aber für den Kunden<br />

oft nicht aussagekräftig, da eine Losnummer<br />

ohne den Zugriff auf die dahinterstehenden<br />

Datenbanken keine weiteren<br />

Informationen liefert. Denkbar ist es also,<br />

dass Kunden über internetfähige Mobiltelefone<br />

mit eingebautem RFID-Leser einen<br />

Transponder auslesen oder über eine eingebaute<br />

Kamera einen optischen Code<br />

erfassen können. Mit einer Losnummer<br />

oder einem EPC ist es möglich, die (automatisch<br />

generierte) Homepage sogar für<br />

einzelne Artikel mit weiteren Zusatzinformationen<br />

anzusehen.<br />

Lebenszyklus von Verpackungen<br />

Verpackungen dienen auf unterschiedlichen<br />

Ebenen dazu, Produkte zu schützen,<br />

transportierbar und lagerfähig zu<br />

machen und leichter zu <strong>ident</strong>ifizieren.<br />

Selbst bei transparenten Packstoffen<br />

kann nicht auf alle für die Lieferkette notwendigen<br />

Informationen geschlossen<br />

werden. So werden verschiedene Technologien<br />

eingesetzt, um die zu unterschiedlichen<br />

Zeitpunkten anfallenden<br />

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Rolf Jansen<br />

Dipl.-Ing. Karsten Oltersdorf<br />

Institut für Distributions- und Handelslogistik<br />

(IDH) des VVL e. V. Dortmund<br />

www.idh.vvl-ev.de<br />

Informationen zu markieren. Bei der Herstellung<br />

von Einweg-Packmitteln steht<br />

oft schon fest, welche Produkte in welcher<br />

Menge für welchen Zielmarkt eingepackt<br />

werden sollen, so dass eine<br />

Bedruckung mit statischen Daten direkt<br />

erfolgen kann. Andere Informationen wie<br />

die Chargennummer oder das Mindesthaltbarkeitsdatum<br />

fallen oft erst beim<br />

Abpackvorgang an, so dass diese Daten<br />

bei diesem Prozess<br />

nachträglich integriert,aufge-<br />

Produkt<br />

Packmittelherstellung<br />

druckt oder aufetikettiert werden<br />

müssen. Diese Form der Nachkennzeichnung<br />

führt zu höheren Kosten, die in eine<br />

Gesamtkostenrechnung mit aufzunehmen<br />

sind. RFID-Etiketten jedoch bieten<br />

als einziges Identifikationsverfahren die<br />

Möglichkeit, Daten entlang der Logistikkette<br />

beliebig oft zu aktualisieren.<br />

Einwegverpackungen werden bei der<br />

Produktnutzung entsorgt und müssen<br />

sich bereits bei einem Umlauf amortisiert<br />

haben. Das gilt insbesondere für<br />

die verwendete Identifikationslösung.<br />

Bei Mehrwegverpackungen hingegen<br />

lassen sich die Kosten des Packmaterials<br />

aber auch die Kosten für den verwendeten<br />

Identifikator aufgrund der Anzahl<br />

der Umläufe aufteilen. Das ist auch ein<br />

Grund, warum sich i. d. R. teurere RFID-<br />

Lösungen zuerst in Mehrwegsystemen<br />

etablieren. Dort gibt es durch die Nutzung<br />

eines wieder verwendbaren Identifikators<br />

gleichzeitig Vorteile im Poolmanagement<br />

und somit eine verursachergerechte<br />

Kostenverrechnung zwischen<br />

den beteiligten Partnern.<br />

So eignet sich die RFID-Technologie im<br />

Mehrwegmanagement schon für den<br />

Poolbetreiber, um mit weniger Aufwand<br />

eine höhere durchschnittliche Ladungsträgerqualität<br />

zu gewährleisten. Gleichzeitig<br />

können die eingesetzten Transponder<br />

auch von<br />

Abpacken Distribution Produktnutzung<br />

1. Wiederverwenden (Mehrwegkreislauf)<br />

2. Wiederverwerten (werkstoffliches Recycling)<br />

3. Wiederverwerten (rohstoffliches Recycling)<br />

4. Energie-Recycling<br />

Verpackung<br />

Einwegverpackung<br />

5. Deponierung<br />

allen weiteren<br />

Partnern in der Lieferkette für eigene<br />

Anwendungen genutzt werden und eine<br />

Win-win-Situation entstehen lassen. Am<br />

Ende des Lebenszyklus von Mehrweg-<br />

und auch Einwegverpackungen lässt sich<br />

durch integrierte Transponder die Entsorgungsqualität<br />

erhöhen,<br />

Wahl der richtigen Identifikationstechnologie<br />

Die verfügbaren Identifikationstechnologien<br />

haben verschiedene Eigenschaften,<br />

die je nach Anwendungsfall zu anderen<br />

Vorteilhaftigkeiten führen können. Es<br />

muss je nach Leistungsfähigkeit, Kosten<br />

und weiteren Randbedingungen abgewogen<br />

werden, welche Technologie geeig-


net ist. In der Übersicht sind die verschiedenen<br />

Auto-ID-Verfahren ihren grundlegenden<br />

Funktionsprinzipien zugeordnet.<br />

Grundsätzlich kann eine Einteilung in<br />

mechanische, optische, elektro-magnetische<br />

und biometrische Verfahren vorgenommen<br />

werden. Die mechanischen<br />

Verfahren zur Identifikation wurden vor<br />

allem in der Zeit eingesetzt, als optische<br />

und elektronische Verfahren noch nicht<br />

zur Verfügung standen, da diese in der<br />

Regel zuverlässiger sind. Sie haben<br />

heute keine große Bedeutung mehr und<br />

wurden vor allem durch optische Verfahren<br />

ersetzt.<br />

Für die Kennzeichnung von Artikeltypen<br />

haben sich Strichcodes z. B. im Handel<br />

und in vielen Bereichen der Logistik<br />

durchgesetzt, da die Codierungen<br />

bei Sichtverbindung relativ gut erfassbar<br />

sind und günstig ausdruckbar sind.<br />

Der Speicherbedarf hat sich mit der Zeit<br />

immer weiter erhöht, so dass für größere<br />

Datenmengen erst die gestapelten<br />

Strichcodes (stacked barcode) und die<br />

kombinierten (composite) Codes entwickelt<br />

wurden. Diese Hybrid-Lösungen<br />

werden derzeit nur noch in speziellen<br />

Branchen eingesetzt. 3D-Codes nutzen<br />

entweder Farbinformationen und stellen<br />

sich als farbige 2D-Codes dar oder werden<br />

mit holographischen Verfahren in<br />

transparenten Medien codiert. Mit holographischen<br />

Verfahren lassen sich sehr<br />

große Datenmengen abspeichern, da an<br />

jedem Raumpunkt, je nach Blickwinkel<br />

unterschiedliche Informationen, gespeichert<br />

sind.<br />

Infrarot-Identifikation nutzt nicht dem für<br />

das menschliche Auge sichtbare Licht,<br />

sondern Wellenlängen im IR-Bereich. So<br />

kann mit speziellen Farben für das Auge<br />

unsichtbar codiert werden, was die Verpackungsgestaltung<br />

nicht beeinflusst.<br />

Zu der Gruppe der elektromagnetischen<br />

Verfahren zählen die Magnetkarten, auf<br />

denen die Informationen durch Codierung<br />

mit magnetischen Nord- und Südbereichen<br />

auf Magnetstreifen eingesetzt<br />

werden. Zutrittssysteme und EC-Karten<br />

funktionieren nach diesem Prinzip. Chipkarten<br />

wie Telefonkarten oder SIM-Karten<br />

werden über einen definierten Kontakt<br />

ausgelesen.<br />

2D-Codes<br />

(1D-)<br />

Strichcodes<br />

Stapel-/<br />

Composit-Codes<br />

3D-Codes<br />

IRID – Infrarot-<br />

Identifikation<br />

Messungen an UHF-Transpondern<br />

UHF-Transponder arbeiten mit einer deutlich<br />

höheren Frequenz als HF-Systeme<br />

und können Daten mit wesentlich höheren<br />

Taktraten austauschen. Es können somit<br />

höhere Reichweiten als bei den induktiven<br />

Systemen erreicht werden, allerdings<br />

breitet sich das Fernfeld nicht so regelmäßig<br />

wie das Nahfeld aus, so dass durch<br />

Reflexionen Interferenzen entstehen, die<br />

zur Überlagerung von Wellen und dabei<br />

auch zur Auslöschung führen. In Punkten<br />

destruktiver Interferenz sind Transponder<br />

nicht auslesbar. Im Labor LogIDLab ®<br />

wurden umfangreiche Vermessungen von<br />

UHF-Transpondern durchgeführt. Dabei<br />

hat sich wieder die Richtungsabhängigkeit<br />

von UHF-Dipolen gezeigt.<br />

Da unterschiedliche Packgüter andere<br />

dielektrische Eigenschaften besitzen,<br />

spielt auch die Wahl des UHF-Transponders<br />

eine entscheidende Rolle. Viele am<br />

Markt erhältliche UHF-Transponder sind<br />

mit ihrer Antenne genau an den Chip ange-<br />

Erfassung von 96 bit EPC-Daten mit<br />

unterschiedlichen Technologien<br />

Lochkarten Schlüssel Prägung<br />

Klarschrift/OCR Mechanische<br />

Verfahren<br />

Optische<br />

Verfahren<br />

Sprach<strong>ident</strong>ifizierung<br />

Gesichtserkennung<br />

Auto-ID<br />

Biometrische<br />

Verfahren<br />

Fingerabdruckverfahren<br />

Datenträger Erfassungssystem<br />

Typische Leserate<br />

(1/s)*<br />

Handschrift Mensch 0,1<br />

OCR-Schrift OCR-Scanner 1<br />

Barcode Laser-Scanner ca. 5<br />

2D-Code Kamera-Scanner ca. 5<br />

HF-Tag HF-Reader 10<br />

UHF-Tag UHF-Reader 100<br />

fachbeiträge 81<br />

Magnetkarten<br />

Elektromagnetische<br />

Verfahren<br />

Iriserkennung<br />

Retinaerkennung<br />

Kontakt-<br />

Chipkarten<br />

Passive<br />

Transponder<br />

Semi-Aktive<br />

Transponder<br />

Aktive<br />

Transponder<br />

passt und können möglichst viel Energie<br />

bei der optimalen Frequenz von 868<br />

MHz in den Transponderchip einkoppeln.<br />

Befinden sich in der Nähe der Transponder<br />

Produkte mit anderen dielektrischen<br />

Eigenschaften als Luft, wird der Transponder<br />

verstimmt, da sich die Resonanzkurve<br />

hin zu niedrigen Frequenzen verschiebt.<br />

Da die RFID-Reader diese Verschiebung<br />

um 20 MHz bis 50 MHz nicht ausgleichen,<br />

dürfen und weiterhin auf den in Europa<br />

zugelassenen Kanälen zwischen 866<br />

MHz und 868 MHz senden müssen, reduziert<br />

sich bei schmalbandigen Transpondern<br />

die Reichweite drastisch.<br />

Im Projekt eePID (embedded & encoded<br />

Packaging ID) entwickelt das IDH Dortmund<br />

zusammen mit dem Institut für theoretische<br />

Elektrotechnik und Hochfrequenztechnik<br />

(HFT) der Leibniz-Universität<br />

Hannover eine Transponderlösung,<br />

die unempfindlicher gegenüber Störeinflüssen<br />

der verschiedenen Untergründe<br />

reagiert. Grundlage dafür ist ein vom HFT<br />

entwickeltes breitbandiges<br />

Antennendesign, welches sich<br />

durch konjugiert-komplexe<br />

Leistungsanpassung an den<br />

Chip auszeichnet. Damit ist es<br />

möglich, Transponder sowohl<br />

in den unterschiedlichen Fre-<br />

* Die Leserate kann sich je nach verwendeten<br />

Komponenten stark unterscheiden<br />

und ist hier als Größenordnung<br />

der Leistungsfähigkeit der einzelnen<br />

Verfahren angegeben.<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

82<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

UHF-Antennen-<br />

Gate (Prüfkörper<br />

mittig angeordnet<br />

Bewegungsrichtung (gewählte<br />

Relativgeschwindigkeit 1 m/s)<br />

Ermittlung der optimalen Ausrichtungen von UHF-<br />

Transpondern im Antennengate an einem Prüfkörper<br />

in Abhängigkeit von variablen Prüfparametern (nach<br />

/VDI4472-10/). Bezogen auf ein UHF-Antennengate<br />

die Transponderpositionen an Packstücken oder<br />

Paletten dargestellt, die sich besonders gut (grün),<br />

durchschnittlich (gelb) und besonders schlecht auslesen<br />

lassen (rot).<br />

quenzbereichen weltweit (Europa: 868<br />

MHz, USA: 915 MHz und z. B. Japan:<br />

bis 956 MHz) einzusetzen, als auch flexibel<br />

auf neue Untergründe zu reagieren.<br />

Somit führt eine Verschiebung des Resonanzverhaltens<br />

der entwickelten Transponder<br />

durch beliebige Untergründe nicht<br />

sofort zur Unlesbarkeit, sondern nur zu<br />

einer etwas geringeren Reichweite.<br />

Mit diesen Transpondern wurden Versuche<br />

mit verschiedenen Produkten<br />

durchgeführt. Die Reichweite der breitbandigen<br />

Transponder ist zwar etwas geringer<br />

als die von schmalbandigen Transpondern,<br />

dafür lassen sie sich auch in der Umgebung<br />

unterschiedlicher Materialien deutlich<br />

zuverlässiger auslesen. Die Verstimmung<br />

durch den Materialeinfluss wird also<br />

in bestimmten Grenzen kompensiert. Die<br />

Durchdringung von Paletten mit Flüssigkeiten<br />

hingegen ist unabhängig vom verwendeten<br />

Transponder nicht zu verbessern.<br />

Da Ladungsträger oder Packstücke<br />

gerade bei Kommissioniervorgängen nicht<br />

zwangsläufig mit der Transponderseite<br />

nach außen gedreht werden, liegt es nahe,<br />

die entsprechenden Behälter diagonal mit<br />

zwei oder mehr Transpondern auszustatten.<br />

Damit kann der Ausfall eines Transponders<br />

kompensiert werden und die<br />

Richtungsunabhängigkeit bzw. die Erfassungsquote<br />

gesteigert werden.<br />

Die Frage ist dann, welche ID oder welchen<br />

EPC die Transponder erhalten sollen.<br />

Wenn alle Transponder den gleichen<br />

EPC enthalten, stellt es sich für das Lesesystem<br />

so dar, als wenn nur ein Transponder<br />

erfasst wird. Für die Datenverarbeitung<br />

ist das sicherlich von Vorteil,<br />

da so mit einfachen Mitteln die Zuverlässigkeit<br />

einer RFID-Lösung erhöht werden<br />

kann. Der Nachteil ist aber, dass so<br />

der User Memory auf dem Transponder<br />

nicht nutzbar ist. Es folgen in diesem Fall<br />

sofort Redundanz- und Inkonsistenzprobleme,<br />

da nicht alle Transponder die gleichen<br />

Informationen enthalten und nicht<br />

mehr festgestellt werden kann, auf welchem<br />

Transponder die aktuellen Informationen<br />

stehen.<br />

Die andere Variante ist, Statusbits zu vergeben,<br />

so dass der erste Teil des EPC<br />

gleich ist, aber im Seriennummernbereich<br />

Ermittlung des optimalen Ausleseortes („sweet<br />

spot“) für Transponder an kreisrunden Verpackungen<br />

Zur Bestimmung optimaler Anbringungsorte von<br />

Transpondern an Packstücke muss aber auch die<br />

Art und Lage des Packgutes berücksichtigt werden.<br />

Sind z.B. runde Metalldosen in einer Kartonage aus<br />

Wellpappe verpackt, ist ein Transponder besser auslesbar,<br />

wenn sich kein Metall direkt dahinter befindet.<br />

die Transponderposition an der Palette,<br />

dem Behälter oder dem Packstück codiert<br />

ist. Damit ist es nicht nur möglich zu erfassen,<br />

in welcher Richtung ein Gate passiert<br />

wird (Warenein- oder -ausgang), sondern<br />

sogar in welche Richtung das Objekt orientiert<br />

ist. Für bestimmte Anwendungen<br />

zum Beispiel zur Maschinensteuerung<br />

bietet sich ein solches Vorgehen an, mit<br />

günstigen passiven Transpondern eine<br />

Lage- und Positionserkennung durchzu-<br />

Erfassung der Ausrichtung von Objekten durch linear<br />

polarisierte RFID-Antennen<br />

führen. So kann die rechte Seite mit „0“,<br />

die linke Seite mit „1“ codiert sein und<br />

damit erfasst werden, in welcher Ausrichtung<br />

sich ein Objekt bewegt. Dabei ist<br />

aber auch zu berücksichtigen, dass durch<br />

Reflexionen bei einer Vorbeibewegung<br />

nicht immer eindeutig aus der früheren<br />

Erfassung auf die kürzere Lesedistanz<br />

geschlossen werden kann.<br />

UHF-Dipol-Transponder haben darüber<br />

hinaus die Eigenschaft, polarisiert zu sein.<br />

Das heißt, wenn sie mit zirkular polarisierten<br />

Lesesystemen ausgelesen werden,<br />

können sie beliebig in der zum Lesegerät<br />

orthogonalen Ebene gedreht sein, um<br />

erfasst zu werden. Bei linear polarisierten<br />

Lesesystemen müssen die Transponder<br />

in der Polarisationsebene der Antenne<br />

ausgerichtet sein, damit sie mit einer<br />

gewissen Reichweite erfassbar sind.<br />

Somit ist es möglich, wenn die Ausrichtung<br />

eines Transponders auf einem Packstück<br />

bekannt ist, mit einer drehbaren<br />

linear-polarisierten Antenne oder mehreren<br />

Antennen in bekannter Ausrichtung<br />

auf die Orientierung eines Packstückes<br />

zu schließen. So kann ohne aufwendige<br />

Sensorik erfasst werden, dass ein Packstück<br />

mit Elektronikteilen oder Flaschen<br />

aufrecht transportiert wird.<br />

Zur Vereinheitlichung von Verpackungen<br />

mit RFID-Transpondern wurde der Richtlinienausschuss<br />

VDI 4472 Blatt 13<br />

gegründet. Damit soll die Richtlinienreihe<br />

auch für Verpackungen auf Transportverpackungs-<br />

und Produktverpackungsebene<br />

ausgeweitet werden. Um alle Interessen<br />

der entsprechenden Branchen zu<br />

berücksichtigen, ist es notwendig, dass<br />

sich die entsprechenden Industrievertreter<br />

zusammenfinden, um eine breite<br />

Akzeptanzbasis für diesen Standardisierungsansatz<br />

zu erhalten.


RFID und Datensicherheit<br />

Auszug aus der Studie: Datensicherheit bei RFID-Anwendungen<br />

Die Absicherung von RFID-Systemen<br />

ist ein wichtiges Thema. Ziel von Datensicherheitskonzepten<br />

ist neben der<br />

Sicherstellung von vertraulichen Daten<br />

auch die Gewährleistung eines ausreichenden<br />

Datenschutzes. Unternehmen<br />

sollten daher schon im Vorfeld eines<br />

geplanten RFID-Einsatzes Überlegungen<br />

im Hinblick auf existierende Sicherheitsanforderungen<br />

und geeignete Sicherheitsmaßnahmen<br />

anstellen.<br />

Spezifische Gefahrenpotenziale von<br />

RFID<br />

Der Einsatz der RFID-Technologie birgt<br />

spezifische Risiken für die Sicherheit von<br />

Daten. Gefährdungspotenziale existieren<br />

u. a. durch unautorisiertes Auslesen oder<br />

Verändern von Daten, das Fälschen von<br />

Transpondern und das Stören der Kommunikation<br />

zwischen Transponder und<br />

Lesegerät. Um RFID-Systeme sicher<br />

und zuverlässig zu gestalten, ist bereits<br />

bei der Konzeption der Anwendung auf<br />

geeignete Mechanismen zum Schutz der<br />

Transponder und der Datenkommunikation<br />

zwischen Transponder und Lesegerät<br />

sowie auf die Absicherung von Back-<br />

Office-Systemen zu achten.<br />

Allgemeine Sicherheitsanforderungen<br />

Für RFID-Systeme gibt es keine gene-<br />

Prof. Dr. Kurt Monse, Beate<br />

Deska<br />

RFID Support Center<br />

c/o Forschungsinstitut für<br />

Telekommunikation e.V. (FTK)<br />

www.rfid-support-center.de<br />

rell gültigen Sicherheitskonzepte oder<br />

Sicherheitsarchitekturen. Aufgrund der<br />

vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten,<br />

der unterschiedlichsten Ausprägungen<br />

von RFID-Systemen und der verschiedenen<br />

Transponderarten ist es erforderlich,<br />

das jeweilige RFID-System<br />

einer individuellen Analyse zur Ermittlung<br />

des Schutzbedarfs zu unterziehen,<br />

Hohes Risikopotenzial<br />

fachbeiträge 83<br />

um ein passendes Sicherheitsdesign<br />

zu ermöglichen. Hierbei müssen auch<br />

gesetzliche Vorgaben z.B. zum Datenschutz<br />

berücksichtigt werden. So sind<br />

alle gespeicherten Daten durch den Einsatz<br />

technischer Verfahren zur Datensicherheit<br />

vor dem Zugriff bzw. dem Auslesen<br />

oder Verändern seitens unbefugter<br />

Dritter zu schützen.<br />

Als wie wichtig schätzen Sie die Datensicherheit in Bezug auf<br />

folgende Anwendungsbereiche on RFID ein?<br />

Reisepässe oder andere<br />

Ausweisdokumente<br />

Krankenhaus:<br />

Patientenarmbänder,<br />

Elektronischer Lebenslauf für<br />

Medikamente oder Blutprodukte<br />

Anwendungen im<br />

Bereich der Near Field<br />

Kennzeichnung von Produkten zur<br />

Verhinderung von Fälschungen<br />

eTicketing: ÖPNV, Veranstaltungen<br />

Arbeitszeitenerfassungssys<br />

teme für Mitarbeiter<br />

Rückverfolgbarkeit:<br />

Teile, Ware, Produkte<br />

Supply Chain Organisation,<br />

Prozessoptimierungen<br />

0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%<br />

sehr wichtig wichtig weniger wichtig nicht wichtig<br />

Welche Gefährdungspotenziale und Problemstellungen sind Ihrer<br />

Meinung nach charakteristisch für die RFID-Technologie?<br />

Notwendigkeit durchgängiger<br />

Sichertheitskonzepte<br />

Gefahr des unerlaubten<br />

Zugriffs auf<br />

Steigende Anforderungen<br />

an Verschlüsselung und<br />

Hoher Test- und<br />

Implementierungsaufwand<br />

Zunehmende Gefahr<br />

durch Viren, Hacker<br />

Unzureichendes Wissen<br />

über spezifische Gefahren<br />

Unzureichende<br />

Standardisierung<br />

Hoher Aufwand zur<br />

Gewährleistung der Ausfall- bzw.<br />

0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%<br />

besonders relevant relevant weniger relevant nicht relevant<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

84<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Umfrage zur Datensicherheit unter<br />

700 Unternehmen<br />

Im Rahmen der vom RFID Support-<br />

Center durchgeführten Studie wurde<br />

eine Online-Befragung bei über 700<br />

Unternehmen durchgeführt. Die Beteiligungsquote<br />

lag bei 15 Prozent. Zu den<br />

Befragten zählten u. a. Unternehmen<br />

aus dem Umfeld der RFID-Branche,<br />

potenzielle Anwender sowie Experten<br />

öffentlicher und wissenschaftlicher Einrichtungen.<br />

Nachfolgend werden die<br />

wichtigsten Ergebnisse vorgestellt.<br />

Wie wichtig die Rolle der Datensicherheit<br />

für den Einsatz von RFID ist, zeigt<br />

sich ganz deutlich in den Meinungen<br />

der Umfrageteilnehmer. Die überwiegende<br />

Mehrheit der Befragten ist der<br />

Überzeugung, dass Datensicherheitsaspekte<br />

eine besondere Bedeutung<br />

bei der Realisierung von RFID-Projekten<br />

haben. Insgesamt 91 Prozent<br />

der Befragten schätzen die Bedeutung<br />

der Datensicherheit daher als wichtig<br />

bzw. sehr wichtig ein. Lediglich sieben<br />

Prozent hielten das Thema für weniger<br />

wichtig und nur ein Prozent war der<br />

Meinung, dass die Sicherung der Daten<br />

keine Relevanz für Aktivitäten im RFID-<br />

Umfeld hat.<br />

Ausweisdokumente und Gesundheitsanwendungen<br />

besonders schützenwert<br />

Bei der Bewertung der datensicherheitsrelevantenRFID-Anwendungsbereiche<br />

ergibt sich ein klares Bild. Die<br />

Sicherheit der Daten wird insbesondere<br />

im Bereich der Reisepässe oder<br />

anderer Ausweisdokumente als besonders<br />

relevant angesehen. Mehr als 84<br />

Prozent der Umfrageteilnehmer erachten<br />

Datensicherheit in diesem Anwendungsbereich<br />

als sehr wichtig, weitere<br />

elf Prozent als wichtig. Neben Ausweisdokumenten<br />

sind es vor allem Anwendungen<br />

aus dem Gesundheitswesen,<br />

bei denen der Schutz der erfassten und<br />

gespeicherten Daten als sehr wichtig<br />

eingeschätzt wird.<br />

Welche Gefährdungspotenziale und<br />

Problemstellungen existieren?<br />

Nach Meinung von 65 Prozent der<br />

Umfrageteilnehmer existiert bei RFID-<br />

Aktivitäten grundsätzlich ein hohes<br />

Risikopotenzial. Des<br />

Weiteren hält die Hälfte<br />

aller befragten Personen<br />

es für unbedingt<br />

notwendig, bei der<br />

Umsetzung von RFID-<br />

Projekten durchgängige<br />

Sicherheitskonzepte zu<br />

erarbeiten. Weniger relevant<br />

wird allerdings die<br />

Gefahr durch Viren oder<br />

Hacker eingeschätzt.<br />

Lediglich ein Drittel der<br />

Befragten sind der Meinung,<br />

dass diese Gefährdungspotenziale<br />

von<br />

besonderer Relevanz<br />

für RFID-Systeme sind.<br />

Ein ungefähr gleich großer<br />

Teil der Teilnehmer<br />

hält zudem eine unzureichendeStandardisierung<br />

für ein großes Problem.<br />

Ebenfalls als nicht<br />

besonders charakteristisch<br />

wird der Aufwand<br />

zur Gewährleistung der<br />

Ausfall- bzw. Systemsicherheit<br />

bei RFID-Systemen<br />

eingeschätzt. Nur<br />

rund 25 % der Befragten<br />

sind der Meinung, dass<br />

der Aufwand bei RFID-<br />

Anwendungen hierfür<br />

eine RFID-spezifische<br />

Fragestellung ist.<br />

Demzufolge schätzen<br />

auch lediglich 30 Prozent<br />

der befragten Personen<br />

den Sicherheitsaufwand<br />

für RFID-Projekte höher<br />

ein als für vergleichbare<br />

Auto-ID- oder IT-Projekte<br />

ein. Der Großteil der<br />

Umfrageteilnehmer (70<br />

%) vertritt die Meinung,<br />

dass der notwendige<br />

Sicherheitsaufwand nicht<br />

oder nur in manchen Fällen<br />

größer ist.<br />

RFID-Systeme bislang<br />

kein Ziel von Angriffen<br />

Obwohl Datensicherheit<br />

ein viel diskutiertes<br />

Haben Sie schon Erfahrungen mit Angriffen auf RFID-Systeme<br />

gemacht (im eigenen Unternehmen bzw. bei Kundenprojekten)?<br />

83%<br />

2% 2%<br />

sehr viele Erfahrungen viele Erfahrungen<br />

wenige Erfahrungen keine Erfahrungen<br />

Falls ja, welcher Art waren die Angriffe?<br />

38%<br />

27%<br />

Fälschung des Inhalts oder der<br />

Identität des Transponders<br />

Angriffe auf das Backend von<br />

RFID-Systeme<br />

Sonstige<br />

8%<br />

15%<br />

12%<br />

(Prozentualer Anteil der Umfrageteilnehmer die schon einen Angriff erlebt haben)<br />

Falls ja, welche Konsequenzen hatte der Angriff?<br />

22%<br />

30%<br />

Vorhandene Sicherheitssysteme<br />

wurden angepasst bzw<br />

erweitert<br />

Neue Sicherheitssysteme<br />

wurden eingesetzt<br />

22%<br />

12%<br />

Stören des Datenaustauschs<br />

durch Denial-of-Service-Angriffe<br />

Abhören der Kommunikation<br />

zwischen Transponder und<br />

Lesegerät<br />

(Prozentualer Anteil der Umfrageteilnehmer die schon einen Angriff erlebt haben)<br />

4%<br />

9%<br />

13%<br />

Ein Sicherheitskonzept wurde<br />

erarbeitet<br />

RFID-System wurde modifiziert<br />

Sonstige RFID-System wurde nicht<br />

mehr eingesetzt


Thema im Zusammenhang mit RFID<br />

ist, zeigen die Umfragergebnisse keinen<br />

Trend zu vermehrten Angriffen auf<br />

RFID-Systeme. Ganz im Gegenteil, mit<br />

insgesamt nur 16 Prozent hat nur ein<br />

sehr geringer Teil der Befragten bereits<br />

Erfahrungen mit Angriffen auf RFID-<br />

Systeme im eigenen Unternehmen bzw.<br />

in Kundenprojekten gemacht.<br />

In den meisten Fällen, d.h. in 38 Prozent<br />

aller Vorkommnisse, war die Fälschung<br />

des Transponderinhalts oder der<br />

Transponder<strong>ident</strong>ität Ziel des Angriffs.<br />

Gleich danach folgte mit 27 Prozent<br />

das Abhören der Kommunikation zwischen<br />

Transponder und Lesegerät.<br />

Lediglich in 15 Prozent der Fälle wurde<br />

der Datenaustausch durch Denial-of-<br />

Service-Angriffe gestört und nur zwölf<br />

Prozent der Angriffe bezogen sich auf<br />

die Backend-Systeme der RFID-Applikationen.<br />

Angriffe durch Viren oder<br />

Würmer spielten keine große Rolle und<br />

wurden zusammen mit verschiedenen<br />

anderen Formen der Störung von RFID-<br />

Systemen nur in acht Prozent der Fälle<br />

festgestellt.<br />

Als Konsequenz auf die erlebten<br />

Angriffe erweiterten in diesem Zusammenhang<br />

30 Prozent der Umfrageteilnehmer<br />

ihre vorhandenen Sicherheitssysteme<br />

oder passten sie an die<br />

durch den Angriff notwendiger Sicherheitsanforderungen<br />

an. 22 Prozent der<br />

Befragten modifizierten das eingesetzte<br />

RFID-System. Ebenfalls 22 Prozent<br />

nahmen den Angriff zum Anlass, ein<br />

umfassendes RFID-Sicherheitskonzept<br />

zu erarbeiten. In 13 Prozent der Fälle<br />

wurden neue Sicherheitssysteme eingesetzt<br />

und lediglich in vier Prozent<br />

aller Fälle wurde das vorhandene RFID-<br />

System nach einem Angriff nicht mehr<br />

eingesetzt. Diese Ergebnisse unterstreichen<br />

die Annahme, dass die Vorteile<br />

bzw. der Nutzen der eingesetzten<br />

RFID-Systeme auch eine unter Umständen<br />

notwendige Anpassung der Sicherheitssysteme<br />

übersteigt.<br />

Wichtige Entwicklungen für die Zukunft<br />

Bei der Frage nach den Entwicklungen,<br />

die sich zukünftig besonders auf die<br />

Verbesserung der Datensicherheit von<br />

RFID-Systemen auswirken werden,<br />

nannte die Hälfte der befragten Personen<br />

die Entwicklung fälschungssicherer<br />

Schlüssel. Rund 40 Prozent der<br />

Entwicklung fälschungssicherer<br />

Schlüssel<br />

Entwicklung eines Mindestsicherh<br />

eitsstandards<br />

Hardware-basierte<br />

Sicherungsverfahren<br />

Lightweight-Kryptographie<br />

Umfrageteilnehmer hält die Entwicklung<br />

eines Mindestsicherheitsstandards<br />

für sehr relevant, fast ebenso viele<br />

Befragte hingegen sind der Meinung,<br />

dass hardwarebasierte Sicherungsverfahren<br />

die wichtigste Entwicklung auf<br />

diesem Gebiet darstellen.<br />

Handlungsempfehlungen der Befragungsteilnehmer<br />

38 Prozent der Teilnehmer nutzten die<br />

Möglichkeit, in einer offenen Frage<br />

Handlungsempfehlungen zu geben. Die<br />

wesentlichen Ergebnisse werden im<br />

Nachfolgenden erläutert.<br />

Datensicherheit von Anfang an<br />

berücksichtigen<br />

Eine Empfehlung vieler Befragter lautet,<br />

bei geplanten RFID-Projekten<br />

möglichst früh die Sicherheitsanforderungen<br />

zu definieren und auf den<br />

konkreten Bedarf auszurichten, der je<br />

nach Anwendungsgebiet bzw. Ausgestaltung<br />

des RFID-Systems durchaus<br />

unterschiedlich sein kann. Dabei wurde<br />

darauf hingewiesen, dass neben technischen<br />

Sicherheitsmaßnahmen auch<br />

die Einführung organisatorischer Maßnahmen<br />

zwingender Bestandteil einer<br />

Gesamtlösung sein muss.<br />

Mehrfach wurde darauf hingewiesen,<br />

dass die Anforderungen an die Datensicherheit<br />

von RFID-Anwendungen nicht<br />

verallgemeinert werden können, da<br />

das Gefährdungspotenzial vom jewei-<br />

fachbeiträge 85<br />

ligen RFID-Einsatzgebiet abhängig ist.<br />

Sensible Daten sollten wenn möglich<br />

nicht auf dem Transponder, sondern<br />

nur zentral gehalten und gesichert wer-<br />

Wie relevant sind Ihrer Meinung nach folgende Entwicklungen für die<br />

Datensicherheit von RFID-Systemen?<br />

0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%<br />

besonders relevant relevant weniger relevant nicht relevant<br />

den. Auf dem Transponder sollten personenbezogene<br />

Daten durch „nichtsprechende<br />

Inhalte“ wie zum Beispiel<br />

eine ID-Nummer oder Seriennummer<br />

ersetzt werden. Obwohl von den meisten<br />

Befragten objektbezogene RFID-<br />

Anwendungen generell als sicherheitstechnisch<br />

wenig gefährdet eingestuft<br />

wurden, gaben einige Teilnehmer trotzdem<br />

zu bedenken, dass auch bei diesen<br />

Lösungen z.B. zur Rückverfolgung von<br />

Produkten eine Trennung von objekt-<br />

bzw. personenbezogenen Daten nicht<br />

immer trennscharf möglich ist.<br />

Der Umgang mit der Sicherheitsthematik<br />

sollte in den Augen eines großen<br />

Teils der Befragten offen und transparent<br />

gestaltet sein. Anwender sollten<br />

offensiv mit Sicherheitsfragen umgehen<br />

und Transparenz für alle Beteiligten<br />

über die eingesetzten Schutzmechanismen<br />

schaffen. Ein großer Teil der<br />

Befragten hält den Aspekt der Aufklärung<br />

für ein entscheidendes Kriterium<br />

bei der erfolgreichen Einführung der<br />

RFID-Technologie. Hierbei sollten die<br />

Unternehmen vor allem über den Einsatz<br />

und den Nutzen der RFID-Technologie<br />

durch die überzeugende Präsentation<br />

von RFID-Anwendungen und<br />

geeigneten Sicherheitslösungen informiert<br />

werden. Mehrfach wurde eine<br />

Festlegung von Sicherheitsstandards<br />

zur einfacheren, zukunftssicheren und<br />

gefahrlosen Einführung von RFID gefordert<br />

bzw. angeregt.<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

86<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Die Metastudie RFID<br />

Eine umfassende Analyse von Anwendungen, Nutzen<br />

und Hindernissen der RFID-Implementierung<br />

Das FIR hat eine Studie vorgelegt, die<br />

Anwendungen, Nutzen und Hindernisse<br />

der RFID-Implementierung analysiert.<br />

Die Metastudie RFID bietet schnell einen<br />

umfassenden Überblick über den Status<br />

Quo der RFID-Technologie und erleichtert<br />

damit, die Wirtschaftlichkeit des RFID-<br />

Einsatzes zu beurteilen. Dazu wurden<br />

mehr als 140 RFID-Anwendungen und<br />

mehr als 20 empirische Studien zusammenfassend<br />

ausgewertet.<br />

Das Interesse an RFID zeigt sich auch<br />

an der großen Anzahl von Publikationen<br />

rund um das Thema RFID: Studien,<br />

White Paper, Markteinschätzungen,<br />

Fallbeispiele, Potenzialanalysen, Informationsflyer,<br />

Broschüren – meist für<br />

die Zielgruppe der möglichen Anwender<br />

und häufig ergänzt durch Informationsveranstaltungen,<br />

Workshops und<br />

Tagungen. Praktiker, Analysten und<br />

Wissenschaftler sind sich einig, dass<br />

RFID sich als wichtige Technologie<br />

am Markt durchsetzen wird. Allerdings<br />

haben viele potenzielle Anwenderunternehmen<br />

nach wie vor ein Informations-<br />

und Beratungsdefizit, was die vielseitigen<br />

Anwendungsmöglichkeiten und<br />

Potenziale der Technik angeht. Dabei<br />

stehen die Unternehmen der Herausforderung<br />

gegenüber, den tatsächlichen<br />

Nutzen für die eigenen Prozesse einerseits,<br />

sowie Chancen und Risiken des<br />

RFID-Einsatzes andererseits richtig einschätzen<br />

und bewerten zu können.<br />

Bevorzugte Anwendungsgebiete<br />

Die untersuchten Fallstudien werden in<br />

Dipl.-Wirt.-Ing. Tobias Rhensius MSc<br />

Gruppenleiter Informationstechnologiemanagement<br />

Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR)<br />

an der RWTH Aachen<br />

www.fir.rwth-aachen.de<br />

der Metastudie den Hauptkategorien<br />

des CE RFID Reference Model zugeordnet.<br />

Die Verteilung der Fallbeispiele<br />

auf die Kategorien des Referenzmodells<br />

ermöglicht einen schnellen und einfachen<br />

Überblick über umgesetzte Projekte und<br />

erlaubt Rückschlüsse darauf, welche<br />

Anwendungsgebiete für den RFID-Einsatz<br />

besonders geeignet sind.<br />

Es können derzeit dem Bereich der Identifikation<br />

und Lokalisierung von Objekten<br />

mit 40% die meisten Anwendungsfälle<br />

zugeordnet werden. Am zweithäufigsten<br />

(24%) kommen RFID-Systeme in der<br />

industriellen Produktion und der damit<br />

verbundenen Prozessüberwachung und<br />

-steuerung sowie Wartung zum Einsatz.<br />

Weitere große Anwendungsfelder<br />

sind der Gesundheitssektor (14%) und<br />

Anwendungen des Handels, die Produktsicherheit<br />

und -qualität gewährleisten<br />

und zusätzliche Informationen über<br />

die Ware am Point of Sale (PoS) bereitstellen<br />

sollen (12%). Die übrigen Anwen-<br />

F. 14%<br />

C. 12%<br />

H. 5%<br />

D.<br />

3%<br />

B. 24%<br />

A. Logistical Tracking & Tracing<br />

B. Production, Monitoring and<br />

Maintenance<br />

F. eHealth Care<br />

C. Product Safety, Quality and<br />

Information<br />

dungsfelder haben jeweils nur einen<br />

Anteil von unter 5% an der Gesamtheit<br />

der Fälle. Die große Zahl von über<br />

140 Fallstudien erlaubt eine repräsentative<br />

Auswertung. Von der Verteilung<br />

der untersuchten Anwendungsfälle kann<br />

also auf die Verteilung tatsächlich implementierter<br />

RFID-Systeme in Deutschland<br />

geschlossen werden.<br />

Die Betrachtung der Unterkategorien<br />

des Anwendungsfeldes „A. Logistical<br />

Tracking and Tracing“ zeigt, dass<br />

64% der verwendeten RFID-Systeme in<br />

geschlossenen Prozessketten zum Einsatz<br />

kommt, während 36% der Anwendungen<br />

in offenen Systemen zu finden<br />

sind. Empirische Studien bestätigen,<br />

dass RFID-Systeme momentan hauptsächlich<br />

in geschlossenen logistischen<br />

Prozessen Anwendung finden. Gründe<br />

dafür sind unter anderem die leichtere<br />

Implementierung, da geschlossene<br />

Kreisläufe häufig innerhalb des eigenen<br />

Unternehmens realisiert werden sowie<br />

G.<br />

1% E.<br />

1%<br />

H. Public Services<br />

Verteilung der Anwendungsfälle auf die Hauptkategorien des CE RFID Reference Model<br />

A. 40%<br />

D. Access Control and Tracking &<br />

Tracing of Indiviuals<br />

G. Sports, Leisure and Household<br />

E. Loyalty, Membership and<br />

Payment


30%<br />

Inhouse Logistics<br />

25%<br />

Closed Loop Logistics<br />

Open Logistics<br />

die Wirtschaftlichkeit, da die Transponder<br />

wiederverwendet werden können.<br />

Die Analyse der Fallstudien verdeutlicht<br />

den klaren Fokus auf Anwendungen im<br />

Bereich logistischer Prozesse. In erster<br />

Linie zielen die implementierten Systeme<br />

darauf ab, Abläufe zu beschleunigen und<br />

Arbeitsschritte zu vereinfachen, einzusparen<br />

oder zu automatisieren. Echtzeitinformationen<br />

über Bestand und Verfügbarkeit<br />

von Gütern und Transporteinheiten erhöhen<br />

die Prozesstransparenz. Ein großes<br />

Potenzial liegt außerdem in der Fehlervermeidung<br />

und -erkennung, insbesondere<br />

bei Anwendungen der Produktionssteue-<br />

7%<br />

10%<br />

28%<br />

Postal Apllications & Dangerous<br />

Goods Logistic<br />

Manufacturing Logistics<br />

Verteilung der Anwendungsfälle in der Kategorie A. Logistical Tracking and Tracing<br />

Technologieeigenschaften und resultierende Nutzendimensionen<br />

Pulklesung<br />

Personal<br />

Kein<br />

Sichtkontakt<br />

Nutzendimension<br />

rung und der Wartung. Hier gewährleisten<br />

RFID-Systeme beispielsweise die richtige<br />

Beschickung von Just-in-Sequence-Systemen<br />

oder die lückenlose Dokumentation<br />

von Wartungsprozessen. Die Verteilung<br />

wird durch eine Reihe empirischer Studien<br />

belegt, die die Relevanz der Logistik als<br />

Hauptanwendungsgebiet der RFID-Technik<br />

unterstreichen. RFID wird demnach<br />

sowohl in internen als auch externen Logistikprozessen<br />

eingesetzt.<br />

Nutzen und Hindernisse des RFID-Einsatzes<br />

In der Forschung und Praxis ist unumstritten,<br />

dass RFID erhebliche Potenziale<br />

Automatische<br />

Datenerfassung<br />

Umsatz<br />

Wiederbeschreibbarkeit<br />

Fehlerfolgekosten<br />

Nutzentreiber<br />

Sensorintegration<br />

Abschreibungen<br />

für Unternehmen aller Größen und Branchen<br />

bietet. Viele Unternehmen wissen<br />

um den Nutzen von RFID-Systemen. Es<br />

ist jedoch schwer zu ermitteln, wo dieser<br />

Nutzen im Einzelfall erzielt werden<br />

kann und in welchen Erfolgsgrößen er<br />

sich niederschlägt.<br />

Ausgehend von über 250 potenziellen<br />

Nutzen, die auf Basis umfassender<br />

Literaturrecherchen <strong>ident</strong>ifiziert werden<br />

konnten, wurden in Expertengesprächen<br />

und Workshops sechs Hauptkategorien,<br />

sogenannte Nutzendimensionen, hergeleitet.<br />

Diese Kategorien ermöglichen<br />

die Identifikation konkreter Vorteile und<br />

ermöglichen eine spätere Bewertung.<br />

Zusätzlich werden die Technologieeigenschaften,<br />

wie Pulkleseung, Wiederbeschreibbarkeit,<br />

Speicherkapazität,<br />

etc. unterschieden.<br />

Häufig werden Eigenschaften wie zum<br />

Beispiel „Pulklesung“ oder „Sichtkontaktlosigkeit“<br />

als Nutzen des RFID-Einsatzes<br />

betrachtet. Sie stellen jedoch<br />

keinen Nutzen als solches dar sondern<br />

sind vielmehr übergeordnete technologische<br />

Eigenschaften von RFID (Technologieeigenschaften),<br />

aus denen Nutzen<br />

in verschiedenen Bereichen entsteht.<br />

Die Technologieeigenschaften „Pulklesung“<br />

und „automatische Datenerfassung“<br />

stellen an sich noch keinen Nutzen<br />

dar. Werden sie jedoch genutzt,<br />

um den Wareneingang zu automatisieren,<br />

entsteht Nutzen, unter anderem<br />

Bauform<br />

Prozessperformance<br />

fachbeiträge 87<br />

Speicherkapazität<br />

...<br />

Kapitalbindung<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

88<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Hindernisse der RFID-<br />

Einführung<br />

in Form von Kosteneinsparungen<br />

und<br />

Fehlerfolgekostenreduktion<br />

durch das<br />

Entfallen der teuren<br />

manuelle Warenvereinnahmung.<br />

Nutzen<br />

werden in verschiedenenNutzendimensionenzusammengefasst,<br />

während<br />

einzelne Nutzen, wie<br />

beispielsweise „verringerter<br />

Schwund“<br />

oder „Diebstahlsicherung“<br />

als Nutzentreiberbezeichnet<br />

werden.<br />

Organisatorische<br />

Pobleme<br />

Die Metastudie<br />

untersucht jedoch nicht nur potenzielle<br />

Nutzen, sondern auch Hemmnisse des<br />

RFID-Einsatzes. Die wesentlichen Problemfelder<br />

lassen sich demnach in zwei<br />

Gruppen einteilen. So stehen auf der<br />

einen Seite technologisch bedingte<br />

Mängel in den Feldern Technologiereife,<br />

Datensicherheit und Kosten, während<br />

auf der anderen Seite organisatorische<br />

Probleme in den Kategorien<br />

Datenschutz, Informationsbedarf, Insellösungen,<br />

unklare Nutzenpotenziale und<br />

bestehende Systeme zu finden sind.<br />

Zwar bestehen zwischen den Hindernissen<br />

gegenseitige Abhängigkeiten,<br />

dennoch wird deutlich, dass sich technologisch<br />

bedingte Problemfelder von<br />

den eher organisatorisch bedeutsamen<br />

Hindernissen differenzieren lassen. Diese<br />

Differenzierung bietet eine schnelle<br />

Antwort auf die Frage, ob das Problem<br />

im Unternehmen selbst zu lösen<br />

ist, oder ob eine Lösung außerhalb der<br />

Unternehmensgrenzen, z. B. bei der<br />

Entwicklung von Standards, gesucht<br />

werden muss.<br />

Erfahrungen mit dem RFID-Einsatz in<br />

der Praxis<br />

Die Auswertung von über 20 empirischen<br />

Studien ergab, dass sich RFID<br />

zuerst auf Ebene der Verpackungs- und<br />

Ladeeinheiten durchsetzen wird, wäh-<br />

Bestehende<br />

Systeme<br />

Insellösungen<br />

Technologiereife<br />

Unklare<br />

Nutzenpotenziale<br />

rend ein flächendeckender Einsatz auf<br />

der Ebene einzelner Produkte derzeit<br />

nicht absehbar ist. Insgesamt ist RFID<br />

bei Großunternehmen verhältnismäßig<br />

häufiger im Einsatz als bei kleinen und<br />

mittleren Unternehmen, letztere sind<br />

skeptischer, was die grundsätzliche<br />

Eignung von RFID betrifft. In Bezug<br />

auf den verwendeten Frequenzbereich<br />

fällt auf, dass mittlerweile die meisten<br />

Anwendungen im UHF-Bereich arbeiten,<br />

während noch vor wenigen Jahren<br />

der HF-Bereich dominierte. Insbesondere<br />

im industriellen Umfeld kommen<br />

auch LF-Systeme nach wie vor zum Einsatz.<br />

Es werden meist passive Systeme<br />

verwendet, bei denen die Daten zentral<br />

gespeichert (Data-on-Network) und<br />

nicht überschrieben (Write-Once) werden.<br />

Einen Einsatz der Technik auf Artikel-Ebene<br />

sehen die meisten Anwender<br />

zunächst für hochwertige Güter als realistisch<br />

an.<br />

Insgesamt wird für den RFID-Markt<br />

sowohl von Anbietern als auch von<br />

Anwendern ein starkes Wachstum<br />

vorausgesagt. Auch wenn der Bekanntheitsgrad<br />

der Technologie in den letzten<br />

Jahren gestiegen ist, ist der Kenntnisstand<br />

auch bei Praktikern, die sich<br />

in ihrem beruflichen Umfeld mit RFID<br />

beschäftigen, noch erweiterbar.<br />

Datensicherheit<br />

Informationsbedarf<br />

Kosten<br />

Datenschutz<br />

Technologisch<br />

bedingte<br />

Mängel<br />

Fazit<br />

Obwohl das Thema RFID im Rahmen<br />

vieler Veranstaltungen, Seminare, Workshops<br />

und Veröffentlichungen umfassend<br />

behandelt wird, ist der Informationsbedarf<br />

bei Anwendern und Konsumenten<br />

nach wie vor hoch. Die hohen<br />

Erwartungen in den vergangenen Jahren<br />

sind mittlerweile realistischeren Einschätzungen<br />

der Potenziale und Grenzen<br />

von RFID gewichen. Pilotprojekte in<br />

vielen verschiedenen Bereichen belegen<br />

die Nützlichkeit der Technologie, ein Allheilmittel<br />

für alle logistischen Probleme<br />

ist RFID jedoch auch nicht.<br />

Die umfassende Analyse der vorliegenden<br />

Studie trägt dazu bei, das „Hype“-Thema<br />

RFID objektiv zu beleuchten und die<br />

Debatte weiter zu versachlichen. Die<br />

Analyse des Status Quo belegt, dass zur<br />

Planung und Bewertung von RFID-Projekten<br />

ein methodisches Vorgehen zwingend<br />

erforderlich ist. Im Rahmen des von<br />

der Stiftung Industrieforschung geförderten<br />

Projekts RFID-EAs (S779) wurde<br />

deshalb ein Vorgehen zur RFID Business<br />

Case Calculation entwickelt, das<br />

sowohl technische als auch betriebswirtschaftliche<br />

Aspekte abdeckt (siehe auch<br />

www.rfid-eas.net). Die Metastudie RFID<br />

kann unter www.fir.rwth-aachen.de bezogen<br />

werden.


Produktschutz –<br />

Was ist, was war, was wird<br />

Entwicklungsperspektiven und Potentiale um Produktpiraterie<br />

Das Thema Produktpiraterie und Produktschutz wird seit Jahren stetig diskutiert,<br />

es wird angeregt und mancher Betrieb tut sogar etwas gegen die<br />

Piraterie. Dabei ist das Thema so alt wie es das „Made in Germany“ bereits<br />

gibt, das man uns schließlich in der Vergangenheit gezwungen hat, auf unsere<br />

Produkte zu schreiben, um den Markt gegen unsere Produkte zu schützen. Heute<br />

sind wir weiter. Es reicht nicht mehr „Made in Germany“ auf die Produkte zu<br />

schreiben, schließlich kann das jeder.<br />

Es reicht aber auch nicht, unsere Produkte<br />

mit einem 2-dimensionalen Barcode<br />

zu kennzeichnen und dann in<br />

einer Datenbank gegen die Identifikationsnummer<br />

zu prüfen. Den Code kann<br />

heute jeder kopieren und wer kann<br />

mit der Datenbank sagen, was Original<br />

und Fälschung ist? Ist der zuerst<br />

gemeldete die Fälschung? So einfach<br />

ist das agieren gegen Produktpiraterie<br />

nun auch nicht. Eine Datenbank<br />

allein reicht nicht aus, kann aber ein<br />

Hilfsmittel sein, baut man ein intelligentes<br />

System gegen die Produktpiraterie<br />

auf. Eines ist klar, irgendetwas<br />

hat der Schutz gegen Produktpiraterie<br />

mit Kennzeichnung und Identifikation<br />

zu tun. Ist es dann der RFID-Datenträger,<br />

der am Gut angebracht wird und<br />

eine eindeutige Nummer enthält? Wer<br />

kann hier kontrollieren und hat immer<br />

ein Lesegerät dabei. Oder ist es die<br />

unsichtbare Farbe, die uns die Überprüfung<br />

von Flaschen im Rückgabeautomaten<br />

sichert.<br />

Seit letztem Jahr ist einiges anders,<br />

Produktschutz ist gesellschaftsfähig<br />

Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Krämer<br />

Technische Fachhochschule Berlin<br />

Dekan Fachbereich VIII, Maschinenbau,<br />

Verfahrens- und Umwelttechnik<br />

geworden. Heute behandeln nicht nur<br />

Rechtsanwälte die Themen, um Patente<br />

und Gebrauchsmuster erstellen zu dürfen.<br />

Nein, selbst Verbände wie der<br />

VDMA und die BITKOM haben das<br />

Thema offen benannt und in die Diskussion<br />

gebracht. Mit der Ausschreibung<br />

des BMBF zu Innovationen gegen Produktpiraterie<br />

ist das Thema nun auch<br />

in der Politik vertreten. Damit besteht<br />

die Chance, wirklich voran zu kommen.<br />

Warum ist Produktpiraterie so bedrohlich<br />

geworden, ist die Frage. Die Bestellung<br />

mittels Internet, die Reduzierung<br />

der Fertigungstiefe auf 1 und die Verlagerung<br />

der Produktion in Teilproduktionen<br />

und Produktionsketten sowie die<br />

damit einhergehende Globalisierung<br />

und damit der Eingriff nicht autorisierter<br />

Produkte in die Produktionskette sind<br />

die Antwort. Zudem geben Standardisierung,<br />

schneller Wechsel von Lieferanten<br />

und das Vertrauen in die Logistik<br />

dem Piraten das Zepter in die Hand.<br />

Hier ist keine Branche und praktisch<br />

kein Produkt mehr ausgenommen.<br />

Eines kann konstatiert werden: Die Probleme<br />

sind heute wie früher die gleichen,<br />

auch die Lösungsansätze sind im<br />

Prinzip gleich geblieben. Warum sollte<br />

es anders aussehen, zwischen 2000<br />

und <strong>2009</strong>. Die Fälscher sind weiter am<br />

Erkennen von Produktschutz problemen – hier Anhaltspunkte:<br />

fachbeiträge 89<br />

Unkontrollierte Maschinenlaufzeiten Oft wechselnde Zulieferer<br />

Unkontrollierter Verpackungsumgang Händische Bestandsführung<br />

Ungesicherte Lieferscheine Undefinierte Verluste<br />

Unkontrollierte Mehrproduktion Unkontrollierte Entsorgung<br />

Stetige Reduktion der Absatzzahlen Auftauchen von Plagiaten<br />

Werke und die Zahlen zu Fälschungen<br />

sind weiter gestiegen. So genau weiß<br />

hier niemand Bescheid. Man begnügt<br />

sich in den Abschätzungen mit Befragungen<br />

und dabei mit Prozentangaben<br />

zu Einschätzungen von Fälschungen im<br />

eigenen Bereich.<br />

Die Partner<br />

Nicht umsonst sind Anfang 2008 im<br />

Rahmen des BMBF-Projektes „Innovationen<br />

gegen Produktpiraterie“ 10<br />

Projekte mit einer Laufzeit von 3 Jahren<br />

gestartet worden, weitere Antworten<br />

zu finden. Die gleichzeitig aufgesetzte<br />

Internet-Plattform „ConImit“<br />

– www.conimit.de – zur Information<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

90<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Technik<br />

Chemische<br />

Formulierung<br />

Elektromagnetische<br />

Wellen<br />

Optik<br />

Magnetismus<br />

Mechanik<br />

Design<br />

insbesondere mittelständischer Unternehmen<br />

soll sich in diesem Rahmen<br />

als Drehscheibe zum Austausch etablieren.<br />

Allerdings werden keine sensiblen<br />

Daten verfügbar sein. Das ist<br />

eigentlich auch klar. Doch ist in diesem<br />

Umfeld nicht alles sensibel? Und damit<br />

stellt sich das nächste Problem im Produktschutz<br />

dar. Wer kann einem wirklich<br />

helfen und will nicht nur sein eigenes<br />

Produkt verkaufen.<br />

Ja, da gibt es noch Vereine wie den<br />

APM und die VBP, Vereinigungen gegen<br />

die Produktpiraterie, die sich immer wieder<br />

durch Beschlagnahme bei Messen<br />

bemerkbar machten. Aber diesen muss<br />

man beitreten, um an Ansprechpartner<br />

zu kommen. Doch sind dies wesentlich<br />

Anwaltsvereine. Da gibt es noch den<br />

Betrachtungsbereich<br />

Womit<br />

Was<br />

Zoll, der über eine Grenzbeschlagnahme<br />

gegen gefälschte Produkte vorgehen<br />

kann. Aber auch nur, wenn das Produkt<br />

klar erkennbar ist und man einen Antrag<br />

stellt. Und da gibt es auch noch die EU,<br />

die etwas gegen die Produktpiraterie tut.<br />

Doch die Seiten sind mehr als versteckt<br />

anzusehen. Was notwendig ist, ist ein<br />

klares Austauschmedium für Informationen<br />

über den Produktschutz. Hier<br />

wäre eine Konferenz anzuregen, die nur<br />

akkreditierte Zuhörer zulässt und damit<br />

auch ein wenig vertieft auf Techniken<br />

und Lösungen eingehen kann.<br />

Lösungsansätze<br />

Aber gehen wir zu den Techniken bzw.<br />

Lösungen im Produktschutz. Um die<br />

richtige Technik einzugrenzen, kann<br />

man nur systematisch vorgehen. Als<br />

erstes ist zu verstehen, dass Produktschutz<br />

ein ganzheitlicher Ansatz<br />

ist. Eine Kennung, die jeder nachmachen<br />

kann, ist sinnlos. Eine Kennung,<br />

die niemand gegenprüfen kann, ist nur<br />

etwas für das forensische Institut oder<br />

die eigenen Spezialisten im Klagefall.<br />

Eine intelligente Lösung im Produktdesign,<br />

z.B. eine spezielle Formgebung,<br />

die nur mit Spezialmaschinen erzeugbar<br />

ist, ist ein recht teuerer Ansatz<br />

und im Rahmen der Preisdiskussion<br />

Objekt<br />

Artikel Verpackung Dokument Packstück Ladeeinheit Ladung<br />

visuell indirekt visuell direkt einfache Hilfsmittel halbautom./automatische Hilfsmittel Forensik<br />

Abläufe<br />

nur begrenzt einsetzbar. Die Sicherung<br />

über versteckte Informationen in der<br />

Software ist ein Ansatz für Geräte mit<br />

Software, bedingt aber eine genaue<br />

Nachverfolgung bei Änderungen der<br />

Software. Es muss also eine Systematik<br />

entsprechend einem Stufenansatz<br />

in der Kennzeichnung und in der Erkennung<br />

geben, um passende Lösungen<br />

anbieten zu können. Und den gibt es.<br />

Ein einfacher Ansatz zum Schutz gegen<br />

Produktpiraten ist als rein psychologischer<br />

Schutz ein angepasstes Marketing.<br />

Bringe ein Signet an und benenne<br />

es als Erstöffnungsindikator oder Originalitätssiegel.<br />

Das Sicherheitssignet<br />

wird nicht als solches benannt, sondern<br />

dient der besseren Außendarstellung.<br />

Der nächste Ansatz ist, die normale<br />

Logistik zum Schutz des Produktes zu<br />

nutzen. Der Slogan das richtige Pro-


Strukturanalyse<br />

Ablaufanalyse<br />

dukt zur richtigen Zeit am richtigen Ort<br />

muss real durch eine zeitlich und örtlich<br />

enge Material- und Sendungsverfolgung<br />

gelebt werden. Als Beispiel kann<br />

das Sicherheitssignet zu einem Logistiksignet<br />

erweitert werden.<br />

Die Frage ist, welches Objekt ist auf<br />

Originalität zu verifizieren: das Produkt,<br />

das evtl. umschließende Gut, die Verkaufsverpackung,<br />

die Transportverpackung,<br />

das verbundene Dokument (siehe<br />

Flugzeugindustrie), die Palette, der<br />

Container. Möchte man nicht jedes Mal<br />

die Umverpackungen öffnen, um das<br />

Produkt zu prüfen, ist jedes umschließende<br />

Objekt zu sichern. Nur so kann<br />

man auch den Eingriffsort der Produktpiraten<br />

lokalisieren. Das ist aufwendig,<br />

wenn man eine Extrakennung einführt.<br />

Hier der Tipp: Die Logistikkennung mit<br />

einem Sicherheitssignet versehen und<br />

nutzen, bedeutet kaum Mehraufwand.<br />

Kaum ist eingeschränkt zu sehen, da<br />

die Sicherheitskennung nicht durch<br />

Jedermann gehandhabt werden darf.<br />

Technologie Ansätze<br />

Technologisch sind diverse Ansätze<br />

verfügbar, ein Logistiksignet zum<br />

Sicherheitssignet zu erweitern: UV-<br />

und Infrarotfarben, spezielle Pigmente,<br />

Hologramme verschiedenster Sicherheitsstufen,<br />

Kippfarben, Lumineszenz,<br />

Fluoreszenz, chemisch oder mecha-<br />

Sicherheitsanalyse<br />

Technologieeinsatz<br />

nisch reaktive Farben, Thermofarben,<br />

Mikroschriften, Guillochen, Moire´-<br />

Effekte, Hidden-Image, digitale Wasserzeichen,<br />

DNA-Label und natürlich<br />

RFID-Tags uvm. .<br />

Doch reicht das? Ist die Ware so beim<br />

Kunden erkennbar oder wer soll die Originale<br />

denn wo verifizieren. Kann der<br />

Detektiv, der Servicemitarbeiter einer<br />

beauftragten Firma oder der Zoll das<br />

Produkt auf Originalität einfach prüfen<br />

oder muss man es in ein Labor bringen.<br />

Mit Öffnung der EU wurden die<br />

Zollkontrollen an den deutschen Grenzen<br />

faktisch aufgehoben. Damit können<br />

fast ohne Kontrolle die Plagiate unserer<br />

Entwicklungen nun einströmen. Der Zoll<br />

agiert zwar auch weiterhin, aber jetzt<br />

mit mobilen Eingreiftruppen. Damit ist<br />

die 100% Kontrolle der Papiere auch<br />

wieder ad acta gelegt.<br />

Welche Kennzeichnung verwendet<br />

man, um das Produkt von wem zu prüfen.<br />

Braucht man nicht eigentlich eine<br />

adaptive Kennzeichnung, d.h. eine<br />

Kennzeichnung, die sich neuen Bedingungen<br />

anpassen kann. Wie kann ich<br />

eine umschließende Verpackung mit<br />

nicht sichtbaren Kennungen kennzeichnen,<br />

ohne den Produktionsprozess<br />

wesentlich zu ändern oder auf das Produkt<br />

direkt oder indirekt einzuwirken.<br />

Was passiert mit der Kennzeichnung<br />

in der Entsorgung oder in der Wiederverwendung.<br />

Systematik ist Ansatz,<br />

Kenntnis der relevanten Technologie<br />

die Basis und Lösung zugleich. Und<br />

Lösungen sind vorhanden. Erkundigen<br />

sie sich bei den richtigen Partnern und<br />

lassen sie sich beraten. Das Kompetenzzentrum<br />

Produktschutz steht als<br />

ein Beispiel notwendiger Unabhängigkeit<br />

zur Verfügung.<br />

fachbeiträge 91<br />

Realisierung<br />

Optimierung<br />

Zusammenfassend gilt:<br />

Die Kundenzufriedenheit ist das oberste<br />

Ziel zur Marktsicherung. Die Qualität<br />

muss produziert und gesichert werden,<br />

auch auf dem Weg bis zum Endkunden.<br />

Die zugehörige Produktqualität<br />

verlangt eine adäquate Produktsicherung<br />

und die nötige Prozessqualität<br />

und Prozesssicherheit. Damit müssen<br />

sämtliche Merkmale schon auf dem<br />

Produkt oder seiner Verpackung etc.<br />

von den jeweiligen Interessenten überprüfbar,<br />

am besten messbar sein. Die<br />

zugehörige Produktsicherung ist dabei<br />

eine Kombination aus Technik, Abläufen<br />

und Geisteshaltung.<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

92<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

RFID im Einzelhandel<br />

Großes Potenzial für einen optimalen Kundenservice<br />

Für den Einzelhandel ist es in den vergangenen<br />

Jahren immer schwieriger<br />

geworden, die ständig steigenden<br />

Ansprüche von Kunden zu erfüllen.<br />

Verbraucher stehen heute vielfältige<br />

Kanäle und Einkaufsmedien zur<br />

Verfügung, mit denen sie sich bereits<br />

vor ihrem Einkauf umfassend über<br />

Produkte und Preise informieren können.<br />

Vor allem das Internet hat das Konsumverhalten<br />

in dieser Hinsicht entscheidend<br />

verändert. In der digitalen Welt<br />

bekommen Käufer sofort angezeigt,<br />

wie viele Artikel eines Produkts aktuell<br />

in einer bestimmten Größe, Farbe oder<br />

Ausstattung vorhanden sind und erhalten<br />

die Ware ihrer Wahl nach einem<br />

schnellen Bezahlvorgang nach Hause<br />

geliefert. Um mit dieser Entwicklung<br />

Schritt zu halten, müssen Einzelhändler<br />

ihren Kunden im Geschäft einen<br />

vergleichbaren Service und zusätzliche<br />

Beratungsleistungen bieten.<br />

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten von<br />

RFID-Technologie im Einzelhandel<br />

Im Vergleich zum Internet haben Einzelhändler<br />

neben ihrer Beratungsleistung<br />

noch einen weiteren entscheidenden<br />

Vorteil: die unmittelbare Verfügbarkeit<br />

von Waren direkt vor Ort.<br />

Ralf Sander<br />

Senior Sales Director EMEA Central<br />

Motorola Enterprise Mobility business<br />

Vorstandsmitglied der AIM-Deutschland e.V.<br />

www.motorola.com, www.symbol.com<br />

Kunden können die Waren direkt ansehen<br />

und aus- oder anprobieren. Dies<br />

bedeutet jedoch auch, dass ein Artikel<br />

in jeder Ausführung im Regal verfügbar<br />

sein muss. In der Realität ist dies<br />

angesichts einer zunehmenden Ausdifferenzierung<br />

von Marken- und Produktgruppen<br />

manuell kaum zu leisten.<br />

Bereits heute investiert das Servicepersonal<br />

einen Großteil seiner Zeit in<br />

das Sortieren und Auffüllen von Regalen<br />

sowie die Prüfung der Verfügbarkeit<br />

im Lager. Im Textilhandel kommt<br />

zudem die Problematik von Umkleidekabinen<br />

hinzu, in denen sich häufig<br />

Produkte ansammeln, die gleichzeitig<br />

im Verkaufsraum fehlen.<br />

RFID-Technologie kann an diesem<br />

Punkt ansetzen und den Einzelhandel<br />

unterstützen, seine Effizienz und Produktivität<br />

zu steigern sowie den Kundenservice<br />

entscheidend zu verbessern.<br />

Die möglichen Einsatzbereiche im<br />

Handel sind vielfältig und in der Praxis<br />

noch längst nicht ausgeschöpft: von<br />

der sofortigen Bestandserfassung im<br />

Verkaufsbereich und im Lager über die<br />

Senkung des Diebstahlrisikos bis hin<br />

zur automatischen Nachbestellung und<br />

Verkaufsförderung durch eine systematische<br />

Erfassung der Nachfrage von<br />

Konsumenten.<br />

Zusatzinformationen beim Blick in<br />

den Spiegel<br />

Mit Hilfe von fest installierten und mobilen<br />

RFID-Lesegeräten sind Servicemitarbeiter<br />

in der Lage, die Bewegung<br />

von Waren innerhalb des Geschäfts-<br />

raumes und des Lagers lückenlos und<br />

in Echtzeit nachzuverfolgen. Auch wenn<br />

die vom Kunden gesuchten Kleidungsstücke<br />

beispielsweise in einer Umkleidekabine<br />

liegen oder in einer anderen<br />

Filiale verfügbar sind, bekommen die<br />

Verkäufer dies sofort angezeigt. Der<br />

entscheidende Vorteil der RFID-Technologie,<br />

der dies erlaubt, liegt in der<br />

Datenübertragung auch über größere<br />

Entfernungen. So müssen Nutzer nicht<br />

mehr wie beim Barcode-Scannen jeden<br />

einzelnen Artikel in die Hand nehmen,<br />

um dessen Daten zu erfassen, sondern<br />

können geschlossene Kartons<br />

oder über die gesamte Verkaufsfläche<br />

verteilte Waren einlesen. Zudem werden<br />

mittels RFID-Tag neben dem Preis<br />

zusätzliche Informationen über Marke,<br />

Farbe, Material, Beschaffenheit, Herkunft<br />

oder Pflege angezeigt. Solche<br />

Daten lassen sich unter anderem in die<br />

Spiegel von Umkleidekabinen integrieren<br />

und werden darin visuell oder über<br />

eine Audioübertragung wiedergegeben,<br />

wenn ein Kunde ein bestimmtes Kleidungsstück<br />

anprobiert.<br />

Automatische Nachbestellung zur<br />

Vermeidung von Angebotslücken<br />

Neben der Wiedergabe zusätzlicher<br />

Produktinformationen kann mit RFID-<br />

Lösungen auch die Bestandsverwaltung<br />

optimiert werden. RFID-Systeme<br />

sammeln Daten über die Bewegung von<br />

Waren und leiten die aktuellen Informationen<br />

bei Bedarf an zentrale Verwaltungssysteme<br />

weiter. Auf dieser Basis<br />

muss die Nachbestellung von Produkten<br />

nicht mehr manuell eingegeben


werden – ein zeitaufwändiger und teilweise<br />

fehleranfälliger Prozess. Stattdessen<br />

leitet das RFID-System eine<br />

automatische Bestellung von Artikeln<br />

ein und bildet ohne Zeitverzögerung<br />

die aktuelle Kundennachfrage ab. Damit<br />

sorgt die Technologie dafür, dass jederzeit<br />

ein möglichst umfassendes Warenangebot<br />

im Geschäft vorhanden ist und<br />

keine Angebotslücken entstehen.<br />

Auch Inventuren sind mit RFID schneller<br />

und ressourcenschonender durchführbar.<br />

Servicemitarbeiter müssen nicht<br />

mehr jeden einzelnen Posten händisch<br />

zählen, um einen Überblick über den<br />

aktuellen Warenbestand zu erhalten.<br />

Sie können die Waren nach Produktkategorien<br />

mit RFID-Scannern einlesen,<br />

ohne sie aus dem Regal zu nehmen.<br />

Damit sparen die Mitarbeiter wertvolle<br />

Zeit ein, die sie für die Beratung von<br />

Kunden nutzen können. Ebenso kann<br />

RFID-Technologie dazu beitragen, Diebstahl<br />

einzudämmen, vor allem bei der<br />

Nachverfolgung wertvoller Waren wie<br />

Schmuck oder Hightech-Artikeln. Über<br />

die Verknüpfung mit Sicherheitsvorgaben<br />

lässt sich eine geschützte Übertragung<br />

der Waren gewährleisten, sodass<br />

die Produkte den durch RFID-Lesegeräte<br />

gesicherten Bereich nicht ohne<br />

Freischaltung durch autorisiertes Verkaufspersonal<br />

verlassen dürfen.<br />

Fazit<br />

Die genannten Szenarien und Beispiele<br />

zeigen, dass die Einsatzmöglichkeiten<br />

für RFID-Technologie im Einzelhandel<br />

bereits heute sehr vielfältig sind. Es ist<br />

davon auszugehen, dass sie sich mit<br />

einer Weiterentwicklung der Lösungen<br />

weiter ausdifferenzieren werden. Um<br />

dieses Potenzial voll auszuschöpfen,<br />

fachbeiträge 93<br />

benötigen Anwender maßgeschneiderte<br />

RFID-Systeme und eine umfassende<br />

Beratung. Noch besteht deutlicher Aufklärungsbedarf<br />

bei vielen potenziellen<br />

Nutzern, was die Bandbreite und Leistungsfähigkeit<br />

von RFID-Technologie<br />

angeht. Einer Untersuchung des Forschungsinstituts<br />

für Rationalisierung<br />

(FIR) an der RWTH Aachen zufolge, gibt<br />

es bei Unternehmen ein erhebliches<br />

Informationsdefizit bezüglich der vielseitigen<br />

Anwendungsbereiche. Zudem<br />

können Praktiker die hohe Zahl an Veröffentlichungen<br />

kaum überblicken, um<br />

den tatsächlichen Nutzen sowie die<br />

Chancen und Risiken von RFID richtig<br />

zu bewerten. RFID-Hersteller sind deshalb<br />

gefragt, dem Handel individuell zu<br />

erläutern, wie die spezifischen Herausforderungen<br />

angegangen und mehr Effizienz<br />

in den Verkaufs- und Verwaltungsprozessen<br />

erreicht werden kann.<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

94<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

RFID-Potenzialanalyse<br />

Wirtschaftlichkeit von RFID für komplexe interne und externe Logistikprozesse<br />

Um herauszufinden ob sich der<br />

Einsatz von RFID-Technologie wirklich<br />

nachhaltig rechnet, bieten sich<br />

RFID-Potenzialanalysen an. Stets<br />

mit dem strikt praxisorientierten<br />

Ziel, die Einsatzmöglichkeiten<br />

und Wirtschaftlichkeit von RFID<br />

für komplexe interne und externe<br />

Logistikprozesse unternehmensspezifisch<br />

unter die Lupe zu nehmen und<br />

nach einer überschaubaren Analysezeit<br />

ein einsatzreifes und herstellerneutrales<br />

RFID-Konzept zu erstellen.<br />

Um Missverständnissen vorzubeugen:<br />

Natürlich sind hochwertige Einzelkomponenten<br />

auf der Hard- und Softewareseite<br />

vonnöten, um mit RFID Erfolge zu erzielen.<br />

Was allerdings die organisatorischen<br />

Voraussetzungen für die RFID-Applikationen<br />

anbetrifft, so kann zu schnell und<br />

„von oben herab“ geplanter, nicht in<br />

jeder Konsequenz und künftigen Realisierungsstep<br />

komplett durchdachter und<br />

vor allem auf die individuellen Unternehmensbedürfnisse<br />

nicht maßgeschneiderter<br />

RFID- Einsatz wesentlich mehr<br />

Schaden anrichten als Nutzen.<br />

Denn künftiger RFID-Einsatz muss auf<br />

Analysen der Unternehmensprozesse<br />

basieren. Diese Analysen lassen sich<br />

durch schnell eingekaufte „Instantberatung“<br />

oder „Quick-Installationen“ nicht<br />

erreichen: Vielmehr bedarf es einer Evaluierung<br />

der bisherigen Unternehmensprozesse<br />

mit direkter Einbeziehung der<br />

Prozessbeteiligten als Basis für klare<br />

Aussagen, ob sich der RFID-Einsatz für<br />

ein Unternehmen beziehungsweise für<br />

Dr. Sonja Sulzmaier<br />

Manager Corporate Marketing<br />

ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH<br />

www.esg.de<br />

ausgewählte Prozesse mittel- und langfristig<br />

lohnt.<br />

Die Analysevoraussetzungen<br />

Genau hier setzen RFID-Potenzialanalysen<br />

an. Zunächst werden die für den<br />

RFID-Einsatz geeigneten Bereiche des<br />

Unternehmens eruiert: erfahrungsgemäß<br />

verfügen Unternehmen nach einem ersten<br />

Process-Screening durchschnittlich über<br />

10 bis 12 RFID-relevante Prozesse.<br />

Je nach Unternehmensgröße sind sechs<br />

bis 12 Mitarbeiter des Anwenderunternehmens<br />

involviert, durchweg Prozesskenner<br />

in verantwortlichen Funktionen wie Logistikleiter,<br />

Lagerverantwortliche oder leitende<br />

Mitarbeiter im After-Sales-Bereich.<br />

Deren Input bilden zusammen mit den<br />

RFID-relevanten Prozessen die Grundlage<br />

für die weiteren Analyseschritte.<br />

Aufwand-Nutzen-Matrix<br />

Beim Scoring, dem nächsten Step, wird<br />

jeder der RFID-relevanten Prozesse<br />

anhand von Kosten-Nutzen-Indikatoren<br />

auf seine RFID-Tauglichkeit untersucht.<br />

Auf das Scoring folgen drei weitere Analyseschritte,<br />

die Prozesse, Systeme und<br />

Wirtschaftlichkeit beleuchten. Beim Step<br />

„Prozesse“ wird auf Basis der ermittelten<br />

Ist-Daten ein Soll-Design generiert,<br />

das bereits einen konkreten RFID-<br />

Soll-Prozess ergibt, der auch die Anforderungen<br />

an die Systeme definiert. Die<br />

Analyse der Systeme umfasst Hardware,<br />

Software und Integration und resultiert<br />

unter anderem in einem Infrastruktur-<br />

Mengengerüst, das über die Anzahl und<br />

Einsatzorte der benötigten Transponder<br />

und Lesestationen informiert. Die exakte<br />

Definition der IT-, Integrations- und Kommunikations-Anforderungen<br />

ist hierbei<br />

unverzichtbarer Bestandteil der Potenzialanalyse.<br />

Auf der Nutzwert-Ebene der<br />

Analyse lassen sich die per RFID-Einsatz<br />

realisierbaren Zeitreduzierungen,<br />

Kosteneinsparungen und Steigerungen<br />

der Prozess-Qualität in einem hohen<br />

Detaillierungsgrad nachweisbar und realistisch<br />

darstellen. Kosteneinsparungen<br />

ergeben sich indirekt über verkürzte Prozesszeiten,<br />

direkt durch Bestandsreduzierungen<br />

oder Fehlervermeidung.


Kosten- und Zeitrahmen<br />

Die Kosten für eine RFID-Potenzialanalyse<br />

sind abhängig von der Anzahl der zu<br />

betrachtenden Prozesse und beginnen,<br />

beispielsweise bei mittelständischen<br />

Unternehmen mit Umsatzvolumina zwischen<br />

200 bis 300 Millionen Euro bei<br />

einem Aufwand von etwa 30 bis 40<br />

Manntagen. Bei Konzernen mit Werksverbund-Strukturen<br />

und komplexen,<br />

internationalen Logistiknetzwerken können<br />

150 bis 200 Manntage erforderlich<br />

sein. Bei Analysen einzelner Prozess-<br />

Ideen, zum Beispiel der Kosten-Nutzen-Aspekt<br />

der RFID-Ausstattung von<br />

Behältern, genügen in der Regel acht<br />

bis zehn Tage.<br />

Nutzen der RFID-Potenzialanalyse<br />

Zu den Vorteilen der RFID-Potenzialanalyse<br />

zählt die Neutralität hinsichtlich<br />

Hardware und Software, so dass<br />

jedem Interessenten eine in jeder Hinsicht<br />

neutrale Analyse als Ergebnis präsentiert<br />

wird. Die Ergebnisse der Analyse<br />

werden in einem RFID-basierten<br />

Sollprozess zusammengefasst. Diese<br />

neutrale, funktionale Anforderungsdokumentation<br />

informiert umfassend über<br />

alle für die Realisierung erforderlichen<br />

Aspekte. Mit der RFID-Potenzialanalyse<br />

lässt sich der Realisierungs- und<br />

Kostenaufwand für Hardware, Software,<br />

Installierung und Integration<br />

exakt nachvollziehen. Der Kunde hat<br />

ein detailliertes Lastenheft für die auf<br />

seine Anforderungen maßgeschneiderte<br />

Umsetzung der RFID-Technolo-<br />

fachbeiträge 95<br />

gie zur Hand. Unternehmen, die in den<br />

kommenden zwei bis drei Jahren ihre<br />

Logistik wesentlich verändern wollen<br />

oder deren Kunden bereits RFID einsetzen,<br />

sollten sich auf jeden Fall mit<br />

RFID auseinandersetzen. Der erste<br />

sinnvolle Schritt hierzu ist eine RFID-<br />

Potenzialanalyse.<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

96<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Roadmap für organische Elektronik<br />

Ausblick auf den Markteintritt für gedruckte Elektronik bis 2020<br />

Mehr und mehr Produkte, die auf<br />

organischer und gedruckter Elektronik<br />

basieren, erscheinen im Markt.<br />

Die zweite Ausgabe der Roadmap der<br />

Organic Electronics Association (OE-A)<br />

gibt einen Ausblick auf den Markteintritt<br />

für gedruckte Elektronik bis 2020. Die<br />

Roadmap deckt sieben Anwendungen<br />

von Sensoren über Radiofrequenz-Tags<br />

bis zur Photovoltaik ab. Die Roadmap<br />

bewertet zudem Herstellungsprozesse<br />

und Materialien sowie die zu erwartenden<br />

technologischen Barrieren (Red<br />

Brick Walls).<br />

Organische und gedruckte Elektronik ist<br />

eine Plattformtechnologie und ermöglicht<br />

viele neue Anwendungen, die sich<br />

in ihren Produktspezifikationen jedoch<br />

stark unterscheiden. Diese Technologie<br />

befindet sich in einem frühen Stadium<br />

und steht derzeit am Übergang von<br />

Laboraktivitäten zur Produktion. Daher<br />

ist es von besonderer Bedeutung, dass<br />

die in diesem Bereich tätigen Firmen zu<br />

einer gemeinsamen Einschätzung kommen,<br />

welche Produkte erscheinen, welche<br />

Prozesse und Materialien benötigt<br />

werden und auf welcher Zeitskala dies<br />

zu erwarten ist. Hier setzt die OE-A<br />

Roadmap an.<br />

Organische Elektronik basiert auf der<br />

Kombination von neuen Materialien –<br />

organischen und anorganischen – mit<br />

kosteneffizienten, großflächigen Herstellungsprozessen<br />

und eröffnet zahlreiche<br />

neue Anwendungen – dünn,<br />

Dr. Klaus Hecker<br />

Managing Director<br />

Organic Electronics Association (OE-A)<br />

www.vdma.org/oe-a<br />

www.oe-a.org<br />

leicht, flexibel und umweltfreundlich.<br />

Organische Elektronik ist der Schlüssel<br />

zur Herstellung und Integration einer<br />

Vielzahl von elektronischen Komponenten<br />

in kostengünstigen Rolle-zu-Rolle<br />

Prozessen. Intelligente Verpackungen,<br />

kostengünstige RFID Transponder, aufrollbare<br />

Displays, Leuchttapeten, flexible<br />

Solarzellen, Einweg-Diagnosegeräte,<br />

interaktive Spiele oder gedruckte<br />

Batterien sind nur einige wenige<br />

Beispiele für zukünftige Anwendungsfelder<br />

der organischen und gedruckten<br />

Elektronik.<br />

Roadmap<br />

Um die Anforderungen aus Produktsicht<br />

zu verdeutlichen, wurden sieben Schlüsselanwendungen<br />

ausgewählt. Derzeitige<br />

und zukünftige Spezifikationen sowie<br />

die sich daraus ergebenden technologischen<br />

Herausforderungen wurden analysiert<br />

und mit der Technologie abgeglichen,<br />

um realistische Zeitfenster für den<br />

Markteintritt zu ermitteln.<br />

Erste Produkte wie z.B. passive ID-Karten,<br />

flexible Lithium-Polymer Batterien<br />

oder Sensoren sowie organische Solar-<br />

OE-A Roadmap für Anwendungen der organischen Elektronik. Ausblick für den Markt von Produkten in<br />

grossen Stückzahlen. Diese Grafik erweitert und aktualisiert die erste OE-A Roadmap, die 2006 vorgestellt<br />

wurde. (Quelle: OE-A)


zellen sind bereits im Markt erhältlich.<br />

Weitere Anwendungen wie aufrollbare<br />

Displays mit organischen TFT-Ansteuerungen,<br />

gedruckte Radiofrequenz-<br />

Tags, organische Photovoltaik-Zellen<br />

und gedruckte Datenspeicher werden<br />

im Laufe dieses Jahres erscheinen. Es<br />

wird erwartet, dass in den nächsten<br />

Jahren alle genannten Anwendungen in<br />

großen Stückzahlen verfügbar sind und<br />

Massenmärkte erschließen.<br />

Neue Materialien<br />

So vielfältig wie die Anwendungen sind<br />

auch die technologischen Ansätze. Ob<br />

organische oder anorganische Materialien,<br />

Druck- oder andere Prozesse das<br />

Organic Electronics Association<br />

Rennen machen werden, ist noch nicht<br />

entschieden. Die Abbildung zeigt eine<br />

Prognose für die weitere Entwicklung<br />

eines technologischen Schlüsselparameters<br />

– der Ladungsträgerbeweglichkeit<br />

der halbleitenden Materialien. Die<br />

angegebenen Werte beziehen sich auf<br />

Materialien, die in kommerziellen Mengen<br />

verfügbar sind und in Massenherstellungsprozessen<br />

eingesetzt werden.<br />

Um die prognostizierten Werte zu erreichen,<br />

werden optimierte Materialien<br />

und neue Materialklassen benötigt.<br />

Red Brick Walls<br />

Um den Anforderungen zukünftiger<br />

Produktgenerationen gerecht zu wer-<br />

Die Organic Electronics Association (OE-A) ist eine Arbeitsgemeinschaft des<br />

VDMA und wurde im Dezember 2004 gegründet. Die OE-A ist die führende<br />

internationale Interessenvertretung der organischen und gedruckten Elektronik<br />

und repräsentiert die gesamte Wertschöpfungskette dieser jungen Industrie.<br />

OE-A ist Veranstalter der führenden internationalen Konferenz und Ausstellung<br />

LOPE-C – Large-area, Organic and Printed Electronics Convention (www.lopec.com),<br />

die sich an Wissenschaftler, Ingenieure, Hersteller und Investoren richtet.<br />

LOPE-C <strong>2009</strong> findet vom 23. bis 25. Juni <strong>2009</strong> in Frankfurt/Main statt.<br />

fachbeiträge 97<br />

OE-A Roadmap für die Ladungsträgerbeweglichkeit von Halbleitern für Anwendungen in der organischen Elektronik. Die Werte beziehen sich auf Materialien, die in<br />

kommerziellen Mengen verfügbar sind und auf Bauelemente, die in Massenproduktionsverfahren hergestellt wurden. Die Werte für amorphes Silizium, (a-Si) and<br />

polykristallines Silizium (poly-Si) sind zum Vergleich angegeben. (Quelle: OE-A)<br />

den, sind weitere Verbesserungen von<br />

Material, Strukturierungsverfahren und<br />

beim Schaltungsdesign unabdingbar:<br />

• Die Auflösung, Registriergenauigkeit<br />

und Prozessstabilität der Massendruck-<br />

und Strukturierungsverfahren<br />

muss weiter gesteigert werden, hier<br />

gilt es Werte >10 μm zu erreichen.<br />

• Die Ladungsträgerbeweglichkeit der<br />

halbleitenden Materialien muss weiter<br />

gesteigert werden. Mobilitätswerte<br />

von 5-10 cm_/Vs sind hier das Ziel.<br />

• Neue Verfahren und Konzepte für das<br />

Schaltungsdesign und die Qualitätskontrolle<br />

müssen entwickelt werden.<br />

Ausblick<br />

Die neue Version der OE-A Roadmap<br />

wird im Juni <strong>2009</strong> vorgestellt und wird<br />

um zusätzliche Anwendungen wie flexible<br />

Displays, OLED sowie anorganische<br />

Elektrolumineszenz Beleuchtung<br />

und intelligente Textilien erweitert.<br />

Für eine ausführliche Version der Roadmap<br />

wenden Sie sich bitte an die OE-A<br />

Geschäfsstelle.<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

98<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Data Matrix ECC 200 auf<br />

den Punkt gebracht<br />

Der Vorteil des Data Matrix Codes ist nicht nur auf dem Papieretikett<br />

zu finden sondern insbesondere in Verbindung mit dem Direct Part Marking<br />

DPM ist eine Drucktechnik, die ein Produkt<br />

direkt ohne Zwischenträger, d.h.<br />

ohne Etikett, kennzeichnet. DPM könnte<br />

auch als „Direkte Produkt Markierung“<br />

bezeichnet werden. Einfacher ist es<br />

natürlich, wenn der Data Matrix Code,<br />

wie man es vom Strichcode kennt, schön<br />

schwarz-weiß auf ein Etikett gedruckt<br />

ist. Auch hier gilt noch die alte Weisheit,<br />

alles was gut gedruckt ist, kann auch gut<br />

gelesen werden. Doch die permanente<br />

Softwareentwicklung in der Bildverarbeitung<br />

(Sensor-Scanner) ermöglicht die<br />

Realisierung von DPM-Applikationen,<br />

die früher undenkbar gewesen wären.<br />

Eine weitere wichtige Rolle spielt neben<br />

der Software die Beleuchtung, um eine<br />

stetige und hohe Leserate zu erreichen.<br />

Die 2D-Codes lassen sich drucktechnisch<br />

wie die herkömmlichen Strichcodes<br />

erstellen. Allerdings gibt es<br />

dabei einen grundsätzlichen Unterschied<br />

bei der Einhaltung von Drucktoleranzen.<br />

Hier muss nur darauf geachtet<br />

werden, dass die Zellen an der<br />

richtigen Position in der Referenzmatrix<br />

des Codes gedruckt sind. Beim<br />

2D-Code wird also die Lage einer Zelle<br />

und nicht die Breite bzw. die Größe<br />

einer Zelle bewertet.<br />

Bernhard Lenk<br />

Key Account Manager & Business<br />

Development<br />

Datalogic Automation s.r.l.<br />

www.automation.datalogic.com<br />

Um einen Matrixcode lesen zu können<br />

reicht keine Abtastlinie aus, man muss<br />

ein Bild aufnehmen. Als Lesegerät wird<br />

hier ein Sensor-Scanner mit CCD- oder<br />

CMOS-Matrix benötigt, um ein Bild des<br />

Codes in ausreichender Auflösung zu<br />

generieren. Hier wandelt sich die Technologie<br />

von der der Abtastlinie zum<br />

Bild, also vom Laser-Scanner in Verbindung<br />

mit Strichcodes hin zum Sensor-<br />

Scanner als bildverarbeitendes System,<br />

verknüpft mit dem Data Matrix.<br />

Es gab schon immer eine hohe Motivation<br />

Baugruppen, mechanische Teile,<br />

Ersatzteile, Leiterplatten mit einer bleibenden<br />

Markierung für die Identifikation<br />

zu Versehen, um diese maschinell<br />

lesbar, d.h. datentechnisch verarbeitbar<br />

zu machen. Die DPM, sprich die<br />

direkte Produktmarkierung, ist fester<br />

Bestandteil des Produkts. Damit ist ein<br />

Produkt zeitlebens <strong>ident</strong>ifizierbar und<br />

damit rückverfolgbar. Die Kennzeichnung<br />

bzw. die ID-Marke ist unverlierbar<br />

(wie eine Tätowierung), ist nicht manipulierbar<br />

(das wäre offensichtlich festzustellen)<br />

und stört nicht bei der Weiterverarbeitung<br />

(ein Etikett ist erhaben<br />

und hat andere Materialeigenschaften)<br />

eines Produkts.<br />

Eine einfache und zugleich wirkungsvolle<br />

Methode für die Umsetzung von<br />

Direktmarkierungen ist die Lasergravur<br />

durch Materialabtragung oder Farbumschlag.<br />

Die Lasergravur, Ink Jet Druck<br />

oder das direkte Ätzen des Codes ist<br />

Pro Data Matrix ECC 200 Code<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

Geringer Druckaufwand<br />

Verschleißfreie Lesetechnik auf<br />

Sensor-Basis<br />

Sehr hoher Durchsatz möglich<br />

Sehr hohe Datensicherheit<br />

Wirtschaftliche Lösung<br />

Kontra Data Matrix ECC 200 Code<br />

Das Suchmuster muss perfekt<br />

gedruckt sein<br />

dem Data Matrix direkt auf den „Code“<br />

geschrieben, denn es muss nur ein<br />

Punkt (ideal ein Quadrat) und kein<br />

maßhaltiger Strich erzeugt werden, es<br />

ist also keine große Flächeneinfärbung<br />

notwendig, was sich in der Schnelligkeit<br />

bei der Codeerstellung und in der<br />

Druckqualität niederschlägt. Der Data<br />

Matrix Code trägt seine Information<br />

nicht wie der Strichcode in der Breite<br />

der Elemente, d.h. in den Strichen und<br />

Lücken, sondern es ist der Ort einer<br />

Zelle maßgebend. Hier muss darauf<br />

geachtet werden, dass die Zellen an<br />

sich von der Größe passen und an der<br />

richtigen Position in der Referenzmatrix<br />

des Codes gedruckt sind. Beim<br />

2D-Code wird primär die Lage einer<br />

Zelle und nicht die Maßhaltigkeit einer<br />

Zelle bewertet. Deshalb muss die Zelle<br />

beim Data Matrix nur bestmöglich<br />

das Referenzgitter ausfüllen.


Vom quadratischen Ideal abweichende Zellen in<br />

Größe, Lage und Füllgrad<br />

Strichcode mit einem Ink Jet Drucker auf weißem<br />

Hintergrund gedruckt, (Werkbild Datalogic)<br />

Lesen eines geätzten Data Matrix Codes mit dem<br />

Matrix 2031 in einer SMD-Linie, (Werkbild Asys)<br />

Der Ink Jet Druck oder andere Arten<br />

der Drucktechnik, wie Lasergravur,<br />

Laser Etching, Nadelprägung oder<br />

geätzte Codes haben teilweise ihre<br />

Schwierigkeiten in der Umsetzung<br />

der geforderten Toleranzen. Solange<br />

die Position und der Füllgrad der Zellen<br />

in kleinen Toleranzen variiert lässt<br />

sich dies seitens der Lesetechnik ver-<br />

treten. Ansonsten besteht die Gefahr,<br />

dass der ganze Code nicht gelesen<br />

werden kann. Durch die moderne<br />

Lesetechnik mit neuen Decodieralgorithmen<br />

für Direct Part Marking (DPM)<br />

wird die Lesung allerdings wieder möglich<br />

gemacht.<br />

Zum Einstieg wird ein Strichcode<br />

gezeigt, der plakativ die Grenzen des<br />

direkten Drucks und die damit verbundene<br />

Herausforderung beim Lesen verdeutlicht.<br />

Hier sieht man die Schwierigkeit<br />

Striche mit einer homogenen<br />

Kantenkontur und Flächeneinfärbung<br />

zu generieren. Das ist eine der Hauptursachen,<br />

weshalb sich der Strichcode<br />

nie richtig dazu geeignet hat. Anders<br />

verhält es sich z.B. bei der Verwendung<br />

des Data Matrix Codes ECC200<br />

unter diesen Bedingungen.<br />

Die Bandbreite der DPM-Drucktechnik<br />

in Verbindung mit Data Matrix<br />

ECC 200<br />

Ein Beispiel ist der geätzte Data Matrix<br />

ECC 200, der in der Elektronikindustrie<br />

zum Einsatz kommt. Als Lesegerät wird<br />

eine Kamera benötigt, um ein Bild des<br />

Codes in ausreichender Auflösung<br />

generieren zu können. Dazu gibt es<br />

unterschiedliche Bildsensoren in CCD-<br />

oder CMOS-Technologie. Die CCD-<br />

Technologie bietet Zeilen- oder Matrix-<br />

CCD’s. Die CMOS-Technik hingegen<br />

stellt aktuell nur einen Matrix-Bildsensor<br />

zur Verfügung. Zeilen- und Matrix-<br />

Scanner haben im Einsatz unterschiedliche<br />

Vor- und Nachteile. In jedem Fall<br />

scheidet der Laserscanner zur Lesung<br />

von 2D-Codes aus, da dieser nicht in<br />

der Lage ist, einen 2D-Code präzise<br />

genug als Bild abzubilden. Ergänzend<br />

kommt hinzu, dass der Kontrast bei<br />

Direktcodierungen auf der grünlichen<br />

Leiterplatte nicht ausreichen würde.<br />

Nun zum maximal möglichen, was die<br />

Direktmarkierung hergibt. Der gebohrte<br />

Data Matrix Code ECC 200. Ein Lösung,<br />

die sich für Bleche eignet oder als unverwüstliches<br />

Etikett für alle Extreme dieser<br />

Welt. Dieser Datenträger steckt alles in<br />

die Tasche, was Temperatur und mechanischen<br />

Stress angeht.<br />

fachbeiträge 99<br />

Optische Datenträger – 2D-codes<br />

Data Matrix ECC200 zur<br />

Direktkennzeichnung, nicht<br />

erhaben, unverlierbar, nicht<br />

veränderbar, unbegrenzt<br />

haltbar, kostengünstig.<br />

Vorteile des DPM in Verbindung mit 2D-Codes,<br />

z.B. Data Matrix ECC 200<br />

Data Matrix ECC 200 in quadratischer und CNCgebohrter<br />

oder gestanzter Form, das robusteste was<br />

es gibt (Fa. Strico, Schweiz)<br />

Bewertung der Codequalität in DPM-<br />

Verfahren<br />

Entscheidend für den Leseerfolg ist<br />

zum einen die Qualität, d.h. die Güte<br />

des Codes, auf der anderen Seite<br />

die Flexibilität in der Adaption der<br />

optischen Parameter und die Steuerung<br />

der Beleuchtungseigenschaften,<br />

so dass es für den Anwender möglich<br />

ist, seine unterschiedlichen Produktionschargen<br />

ohne großen Umstellungsaufwand<br />

zu fahren.<br />

Das eine ist die normgerechte Erstellung<br />

und Anwendung des Data Matrix<br />

ECC200 und das andere ist die Welt<br />

der Codierung von Teilen bzw. Objekte<br />

unter schwierigsten Randbedingungen.<br />

Die erste Variante ermöglicht den<br />

weltweiten Einsatz und ist eine offene<br />

Lösung, die zweite Variante dagegen ist<br />

mehr der Inhouse-Lösung zugeordnet<br />

bzw. Bedarf einer bilateralen Abspra-<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

100<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Data Matrix ECC 200 - Ovalität einer Zelle<br />

Was versteht man unter der Ovalität einer Zelle im Data<br />

Matrix ECC 200?<br />

Die Ovalität ist die Größe der Abweichung bezogen auf eine<br />

kreisrunde Zelle. Das Beispiel zeigt eine nicht gewünschte<br />

Ovalität einer Zelle. Das Problem kann durch die Art der<br />

Drucktechnik oder durch den Betrchtungswinkel des Sensor-<br />

Scanners oder durch Materialveränderungen entstehen.<br />

Bewertung von Zellen z.B. bei Prägeverfahren<br />

che, wenn z.B. eine mechanische Baugruppe<br />

mit einer Nadelprägung ohne<br />

farblichen Kontrastunterschied mit runden<br />

oder gar ovalen Zellen versehen<br />

wurde. Deshalb bedienen sich offene,<br />

weltweit gültige Anwendungen gewisser<br />

Spielregeln, die in den entsprechenden<br />

Normen fixiert sind. Mit den Lesegeräten,<br />

die es Stand 2008 auf dem Markt<br />

gibt, lassen sich inzwischen nahezu alle<br />

Formen an Druckvarianten ohne großen<br />

Aufwand lesen.<br />

Die Norm ISO/IEC 15415 bildet dabei<br />

die Hauptgrundlage für die Qualitätsbestimmung,<br />

jedoch ist diese mehrheitlich<br />

nicht für DPM-Verfahren anwendbar<br />

Die Norm beschreibt die allgemeinen<br />

Anforderungen, die als Grundlage für<br />

die Messung und damit der Bewertung<br />

von 2D-Codes dienen. Dazu wird eine<br />

diffuse Reflexion vorausgesetzt und in<br />

die Bewertung von Stapelcodes und<br />

Matrixcodes unterschieden. Die Ermittlung<br />

der Güte eines Matrixcodes ist<br />

weit aus komplexer, weshalb zu diesem<br />

Zweck mit einer Kamera ein Bild aufgenommen<br />

werden muss. Es gilt dabei<br />

zwei Anforderungen zu lösen, die Reflexionswerte<br />

und die geometrische Größe<br />

eines Matrixcodes. Zu diesem Zweck<br />

ist ein Graubild zu erzeugen. Aus dem<br />

Graubild ist ein binäres Bild abzuleiten,<br />

aus dem die Schwellwerte zur Bewertung<br />

der einzelnen Messwerte gewon-<br />

Ideale runde Zelle<br />

Ideale Zelle Zelle<br />

OvaleZelle<br />

nen werden. Untersucht werden nur die<br />

auf ISO-Ebene normierten Codes wie<br />

Data Matrix, Maxi Code und QR Code.<br />

Da die Voraussetzungen der diffusen<br />

Reflexion bei DPM-Verfahren selten<br />

zutrifft, kann auch nicht auf diese Prüfnorm<br />

Bezug genommen werden. Die<br />

Absicht bei den klassischen DPM-Verfahren<br />

ist es, Metall, Glas also reflektierende<br />

Werkstoffe direkt zu kennzeichnen<br />

oder Stoffe die kaum einen<br />

Kontrast bieten wie z.B. schwarze<br />

Kunststoffe. Ein guter Ansatz DPM-<br />

Verfahren qualitativ trotzdem zu bewerten<br />

bietet die Branchenempfehlung der<br />

Luftfahrtindustrie. Diese ist ein Haupt-<br />

Data Matrix ECC 200, Bernhard Lenk<br />

Das Fachbuch zum Data Matrix ECC<br />

200 liefert sehr detaillierte Informationen<br />

über den Aufbau und die Funktionsweise<br />

des leistungsfähigen Matrixcodes.<br />

Der Fokus ist auf die praxisnahe<br />

Umsetzung gerichtet. Der Inhalt<br />

umfasst den Codeaufbau, die Codierung<br />

und Decodierung von Daten, die<br />

Codeerstellung (DPM-Verfahren), die<br />

Qualitätsprüfung und die Lesetechnik<br />

mit unterschiedlichen Beleuchtungskonzepten.<br />

Anhand von Applikationsbeispielen<br />

wird die Vielseitigkeit des<br />

Data Matrix ECC 200 in der Praxis<br />

aufgezeigt. 2007. 304 Seiten mit 335<br />

Abb., 12 Tab., Br., ISBN-13: 978-3-<br />

935551-05-2.<br />

Die schwarz-weißen Bilder zeigen Codes<br />

aus der Sicht des 2D-Lesegerätes, die<br />

vom oben genannten Lesegerät aufgenommen<br />

und decodiert wurden.<br />

Data Matrix ECC 200 in rechteckiger Form mit<br />

einem Ink Jet Drucker auf weißem Hintergrund<br />

gedruckt, (Werkbild Datalogic Automation)<br />

Data Matrix ECC 200 in quadratischer und gelaserter<br />

Form durch Lackabtragung, (Werkbild<br />

Datalogic Automation)<br />

Data Matrix ECC 200 in quadratischer und gelaserter<br />

Form mit Materialabtragung, (Werkbild<br />

Datalogic Automation)<br />

Data Matrix ECC 200 in quadratischer und<br />

gelaserter Form mit Farbumschlag, (Werkbild<br />

Datalogic Automation)<br />

Data Matrix ECC 200 in quadratischer Form<br />

und im Nadelprägeverfahren erstellt, (Werkbild<br />

Datalogic Automation)


anwender von Data Matrix ECC200 in<br />

Verbindung mit Nadeldruckverfahren,<br />

d.h. Prägeverfahren, also den klassischen<br />

DPM-Verfahren.<br />

Die Kombination der 3 Normen ISO/<br />

IEC 16022, ISO /IEC 15415 und<br />

AS9132A ist eine mögliche Grundlage,<br />

um DPM Data Matrix Codes zu<br />

bewerten.<br />

Die richtige Kombination der Normen<br />

ISO/IEC 16022, ISO/IEC 15415 und<br />

dem SAE Aerospace Standard AS9132A<br />

kann es ermöglichen, einen Data Matrix<br />

ECC200 reproduzierend auch in einem<br />

Prägeverfahren zu bewerten. D.h., wenn<br />

die Norm ISO/IEC 15415 auf Grund des<br />

DPM nicht anwendbar ist macht es Sinn,<br />

auf den Branchenstandard AS9132A<br />

ergänzend auszuweichen, um zumindest<br />

spezifische Merkmale festzuhalten und<br />

zu bewerten.<br />

Mit den DPM-Druckverfahren lassen<br />

sich nahezu alle Materialen bearbeiten.<br />

Bis auf die Nadeldruckverfahren stehen<br />

dabei die Einmalanschaffungskosten im<br />

Vordergrund, d.h. insbesondere bei der<br />

Lasergravur entstehen für die einzelne<br />

Codierung praktisch keine Kosten mehr.<br />

Anders verhält es sich bei den Nadeldruckverfahren;<br />

hier stellt die Nadel ein<br />

klares Verschleißteil dar, welches je<br />

nach Härte des zu bedruckenden Werkstoffes<br />

und in Abhängigkeit der zu bearbeitenden<br />

Stückzahl nachgearbeitet<br />

werden muss. Hier lassen sich je nach<br />

Applikation klare Wirtschaftlichkeitsrechnungen<br />

von den Herstellern vorlegen,<br />

so dass der Anwender hinsichtlich<br />

seines Durchsatzes und Materials eine<br />

Entscheidung treffen kann.<br />

Nach der Wahl des 2D-Codes, der<br />

Drucktechnik steht die Entscheidung<br />

für das Lesesystem an. Druck und<br />

Leseaufgabe sollten nach dem ersten<br />

Entscheidungsprozess auf Funktion und<br />

Zusammenspiel geprüft werden. Insbesondere<br />

im Umgang mit DPM-Markierungen<br />

ist dies ratsam, da die Codebewertung<br />

und damit die Lesbarkeit eines<br />

2D-Codes noch nicht als Standardprozess<br />

angesehen werden kann.<br />

LESEVERBESSERUNG bei DPM<br />

fachbeiträge 101<br />

Lesung eines DPM Data Matrix ECC200 Halbmond-Effekt, (Werkbild Datalogic<br />

Automation)<br />

Lesung eines DPM Data Matrix ECC200 bei glänzendem Material, (Werkbild<br />

Datalogic Automation)<br />

Lesung eines DPM Data Matrix ECC200 mit verrauschtem Hintergrund, (Werkbild<br />

Datalogic Automation)<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

102<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Prüfen von Strichcodes und 2D Codes<br />

Fehlerminimierung durch Strichcodeprüfgeräte und 2D Code Prüfgeräte<br />

In der täglichen Praxis werden<br />

Strichcodes und 2D Codes geprüft, indem<br />

mit handelsüblichen Strichcodescannern<br />

oder 2D Code Scannern die vorliegenden<br />

Muster gelesen werden. Sobald ein solcher<br />

Scanner mit einem Piepston einen<br />

erfolgreichen Lesevorgang anzeigt, gilt<br />

der Strichcode als geprüft und damit in<br />

Ordnung. Einige Scanner liefern sogar<br />

Qualitätsparameter mit um die Prüfung<br />

zu verbessern.<br />

Strichcodes, die so geprüft werden,<br />

durchlaufen die logistische Kette häufig,<br />

ohne dass Probleme zurückgemeldet<br />

werden. Es gibt aber auch Fälle, bei<br />

denen auf die oben beschriebene Weise<br />

geprüfte Strichcodes auf einmal mit<br />

leichten bis zu massiven Leseproblemen<br />

zu kämpfen haben. Wenn diese Fälle<br />

genauer analysiert werden, dann fällt<br />

zunächst auf dass diese Anwendungen<br />

von obigen Prüfkonstellationen abweichen.<br />

Bei einer weiteren Analyse fällt<br />

dann auf, dass die Scanner in diesen<br />

verschiedenen Anwendungen erheblich<br />

unterschiedliche technische Eigenschaften<br />

haben und dass die Handhabung<br />

anders ist als in der obigen Prüfkonstellation.<br />

An diesem Punkt stellt sich die Frage,<br />

für welchen Einsatzzweck Scanner entwickelt<br />

und gebaut werden. Die Antwort<br />

auf diese Frage ergibt sich, aus dem<br />

Motiv Strichcodes und Scanner einzusetzen.<br />

Das Motiv ist eine fehlermini-<br />

Wilfried Weigelt<br />

REA Elektronik GmbH<br />

www.rea.de<br />

Wolfgang Weber<br />

Omnitron AG<br />

www.pepperl-fuchs.com<br />

mierte und geschwindigkeitsoptimierte<br />

Anwendung zu erhalten. Wenn dieses<br />

Motiv auf den Scanner übertragen wird,<br />

müssen Scanner Strichcodes wie auch<br />

2D Codes möglichst schnell und sicher<br />

lesen und das unter möglichst beliebigen<br />

Leseabständen und Lesewinkeln.<br />

Des Weiteren sollen die Umgebungsbedingungen,<br />

auch Extreme, im Idealfall<br />

keinen Einfluss auf die Leseeffizienz<br />

haben. Wie oben ausgeführt, werden<br />

Strichcodes und 2D Codes unter diesen<br />

Randbedingungen geprüft. Die Konsequenz<br />

daraus ist, dass die Prüfung auf<br />

diese Weise die Fähigkeit, des zufällig<br />

zur Prüfung eingesetzten Scanners,<br />

schlechte Barcodes zu lesen, prüft.<br />

Das Ziel ist aber die Codes zu prüfen<br />

und nicht den Scanner. Die Methode<br />

mit einem Scanner einen Strichcode zu<br />

prüfen ist damit ungeeignet und führt<br />

nicht zu dem gewünschten Ergebnis.<br />

Das ursprüngliche Ziel war, den Strichcode<br />

zu prüfen. Wenn „prüfen“ genau<br />

Die Einteilung der Qualitätsaussage erfolgt in 5 Stufen<br />

ISO/IEC ANSI Mehrfachmessung Qualität<br />

4 A 3,5 bis 4 Sehr gut<br />

3 B 2,5 bis kleiner 3,5 Gut<br />

2 C 1,5 bis kleiner 2,5 Befriedigend<br />

1 D 0,5 bis kleiner 1,5 Ausreichend<br />

0 F Kleiner 0,5 Durchgefallen<br />

betrachtet wird, dann ist dies eine<br />

messtechnische Aufgabe mit dem Ziel,<br />

eine Qualitätsaussage zu erhalten, die,<br />

in gewissen Grenzen eine Abschätzung<br />

der späteren Leseeffizienz ermöglicht.<br />

Des Weiteren ist in der Messtechnik<br />

ein wesentlicher Punkt dass Messergebnisse<br />

nicht beliebig unterschiedlich<br />

ausfallen dürfen, sondern dass die Messergebnisse<br />

wiederholbar sein müssen.<br />

Die Messungen und die Prüflinge<br />

müssen bestimmte Grenzen einhalten,<br />

damit die Messtechnik keine unsinnigen<br />

Messergebnisse liefert.<br />

Für diese Aufgabe stehen Strichcodeprüfgeräte<br />

und 2D Code Prüfgeräte<br />

zur Verfügung. Klassische Prüfgeräte<br />

für Strichcodes haben Balken<br />

und Lückenbreiten vermessen und<br />

dazu noch einen Kontrastwert. Einige<br />

Geräte waren auch in der Lage, Größenbestimmungen<br />

der Strichcodes<br />

vorzunehmen. Geräte mit diesen Fähigkeiten<br />

sind heutzutage veraltet, weil


Lichtsender<br />

45 Grad<br />

Reflexionsarten – Diese Eigenschaften ergeben<br />

sich aus der Mischung der verschiedenen<br />

Reflexionsarten (Quelle: B. Lenk).<br />

Einfluss der Blende auf das gemessene<br />

Reflexionsverhalten.<br />

Lichtempfänger<br />

90 Grad<br />

Codeträger<br />

Lineare Strichcodeprüfung – Beleuchtungswinkel<br />

und Sensorwinkel.<br />

Scan line<br />

Probe mit matter Oberfläche<br />

Probe mit glänzender Oberfläche<br />

Das Bild zeigt das Reflexionsverhalten einer<br />

Oberfläche, die als Codeträger verwendet<br />

wird. Jede Oberfläche zeigt eine individuelle<br />

Reflexionskurve in dieser Art (Quelle: B. Lenk).<br />

gerichtete Reflexion<br />

gemischte Reflexion<br />

gestreute Reflexion<br />

Reflectance profile<br />

Global<br />

treshold<br />

Reflectance<br />

Response<br />

in Volts<br />

0.02<br />

0.00<br />

50°<br />

60° 70° 80° 90° 100° 110° 120° 130°<br />

angle of incidence/collection<br />

Einfluss des Beleuchtungswinkels auf die Reflexionswerte.<br />

die Prüfmethode sich als unzureichend<br />

erwiesen hat, wenn sie alleine<br />

eingesetzt wird. Diese Prüfmethode<br />

nennt man heute umgangssprachlich<br />

„traditionelle Prüfung“. 1990 wurde<br />

eine ANSI Norm eingeführt, die eine<br />

erweiterte Prüfmethodik für Strichcodes<br />

definiert hat. Die Prüfmethodik<br />

hat sich seitdem nur geringfügig<br />

geändert. Es erfolgte mit der Einführung<br />

der Prüfung für 2D Codes eine<br />

erhebliche Ergänzung bzw. Änderung<br />

für 2D Code Prüfungen.<br />

Die relevanten Normen<br />

ISO/IEC 15416 – Prüfmethode für<br />

gedruckte lineare Strichcodes.<br />

ISO/IEC 15415 – Prüfmethode für<br />

gedruckte 2D Codes (Matrix, Gestapelt,<br />

Composite).<br />

Für die Druckvorstufe (klassische<br />

Druckindustrie z.B. für Herstellung<br />

von Verpackungen) und für Etikettendrucker<br />

gelten die Normen:<br />

ISO/IEC 15421 – Anforderungen an<br />

Filmaster, die zum Herstellen von<br />

Druckplatten bzw. Zylindern verwendet<br />

werden.<br />

ISO/IEC 15419 – Anforderungen an<br />

Drucksysteme für Barcodes und 2D<br />

fachbeiträge 103<br />

Reflectance of high<br />

gloss substrate<br />

Reflectance of same<br />

high gloss substrate<br />

covered with matte<br />

tape overlay<br />

Reflectance of high<br />

gloss wax image<br />

Reflectance of high<br />

gloss wax image<br />

covered with matte<br />

overlay<br />

Codes bezüglich des Strichcodedruckes<br />

(Thermotransfer, Laser und Tintenstrahldrucker).<br />

Messgeräte benötigen eine Mindestmessgenauigkeit.<br />

Die Messgenauigkeit<br />

für Strichcodeprüfgeräte ist in folgenden<br />

Normen festgelegt:<br />

ISO/IEC 15426-1 – Messgenauigkeit<br />

für Geräte zum Messen von Strichcodes.<br />

ISO/IEC 15426-2 – Messgenauigkeit für<br />

Geräte zum Messen von 2D Codes.<br />

Die Codeartspezifischen Normen (z.B.<br />

ISO/IEC 15417 für den Code 128, ISO/<br />

IEC 16022 für den Data Matrix) definieren<br />

die Bestimmung der Qualitätsparameter<br />

die Codeartspezifisch sind.<br />

Der Bezug zur Qualitätsnorm ISO/IEC<br />

15416 bzw. ISO/IEC 15415 wird dabei<br />

erhalten.<br />

Definierte Messbedingungen<br />

Die Messtechnik verlangt definierte<br />

Messbedingungen. Diese Messbedingungen<br />

sind in den Qualitätsnormen<br />

definiert. Zunächst sind der Beleuchtungswinkel<br />

und der Winkel des Lichtempfängers<br />

über dem Prüfling festgelegt.<br />

Für lineare Strichcodes müssen<br />

diese Winkelvorgaben möglichst präzi-<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

104<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Die Beleuchtungsintensität ändert sich durch<br />

unterschiedliche Abstände und Winkel. Am<br />

Beispiel eines Data Matrix Codes kann man die<br />

Auswirkungen auf die Messergebnisse sehen.<br />

Das Prüfmuster ist unverändert.<br />

Bildunschärfe senkt Modulation von 4 (sehr<br />

gut) auf 2 (befriedigend).<br />

Beleuchtungsvariante 1 – Modulation Grad 1<br />

(ausreichend).<br />

Beleuchtungsvariante 2 – Modulation Grad 2<br />

(befriedigend).<br />

Beleuchtungsvariante 3 – Modulation Grad 4<br />

(sehr gut).<br />

se eingehalten werden, um vergleichbare<br />

und stabile Messergebnisse zu<br />

erzielen. Für 2D Codes verwendet man<br />

die gleiche Anordnung mit dem Unterschied,<br />

dass es vier Lichtsender gibt,<br />

die den Codeträger von allen vier Seiten<br />

beleuchten.<br />

Wenn die Einleitend erwähnte Prüfkonstellation<br />

vor diesem Hintergrund<br />

untersucht wird, dann fällt auf, dass<br />

Beleuchtungswinkel und Sensorwinkel<br />

beliebig ausfallen. Dies hat zur Konsequenz,<br />

dass unter dem Aspekt Prüfung,<br />

die Kontrast- und Reflexionsergebnisse<br />

einer solchen Prüfung auch beliebig<br />

ausfallen. Eine wesentliche Forderung<br />

einer messtechnischen Aufgabe, vergleichbare<br />

Ergebnisse zu erzielen, ist<br />

damit nicht erfüllt.<br />

Ein weiterer Punkt, der zu beachten ist,<br />

ist die Messblende. Je nach Anordnung<br />

wird die Messblende durch die Größe<br />

eines Lichtpunktes (Laser) oder durch<br />

eine Lochblende vor einen lichtsensitiven<br />

Sensor realisiert. Wenn die Messblenden<br />

sich verändern, verändern sich<br />

auch die Messergebnisse. Der Grund<br />

dafür ist in der Abbildung zu erkennen,<br />

die die Auswirkung auf weiße Flecken<br />

in den Balken zeigt und deren Bewertung<br />

(Defekte) zeigt. Eine große Blende<br />

lässt diese Defekte klein erscheinen.<br />

Eine kleine Blende lässt die Defekte<br />

groß erscheinen. Der Kontrasteinbruch<br />

in der Kurve ist die Bewertungsgrundlage<br />

für den Defekt.<br />

Wenn dieses Verhalten wieder auf die<br />

zu Beginn erwähnte Prüfkonstellation<br />

abgeglichen wird, dann stellt sich heraus,<br />

dass die Lichtpunktgröße eines<br />

Laserscanners sich mit dem Abstand<br />

vom Prüfmuster ändert. Das bedeutet,<br />

dass die Eigenschaften einer solchen<br />

Prüfung bezüglich der Defekte beliebig<br />

ausfallen. Im 2D Bereich bewegt sich<br />

mit variierenden Abständen das Prüfmuster<br />

aus dem optimalen Schärfebereich<br />

heraus, wenn die Abstände verändert<br />

werden. Damit wird die Messung<br />

ebenfalls unzuverlässig.<br />

Die Einführende Behauptung, dass<br />

Lesesysteme für die Qualitätsprüfung<br />

ungeeignet sind, ist mit der Darstellung<br />

anhand von Beispielen nachvollziehbar<br />

geworden. Die Messtechnik<br />

verlangt aufgrund dieser Eigenschaften<br />

eine Reihe von Bedingungen und Voraussetzungen,<br />

um nachvollziehbare<br />

Ergebnisse zu erhalten. Die Messbedingungen<br />

sind definierte Abstände<br />

und Winkel, um definierte Blenden und<br />

Reflexionsergebnisse zu erhalten. Die<br />

Lichtart muss ebenfalls definiert sein,<br />

weil verschiedene Farben und Materi-


alien mit unterschiedlichen Lichtquellen<br />

(rot, weiß etc) deutlich unterschiedliche<br />

Reflexionswerte liefern.<br />

Kalibrierung<br />

Um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen,<br />

müssen die Prüfgeräte abgeglichen<br />

werden. Dieser Abgleich erfolgt in einer<br />

Kette von vergleichen, um sich auf Nationale<br />

Standards beziehen zu können.<br />

Dies ist notwendig, weil die Ergebnisse<br />

auf diese Standards rückführbar sein<br />

müssen. Wenn das nicht der Fall ist,<br />

vergleichen sich Messergebnisse mit<br />

sich selber und Änderungen fallen nicht<br />

auf bzw. die Kalibrierung verschiebt sich<br />

unbemerkt. Die Nationalen Standards<br />

werden in Deutschland durch die Physikalisch<br />

technische Bundesanstalt (PtB)<br />

in Braunschweig definiert. In den Vereinigten<br />

Staaten ist die entsprechende<br />

Einrichtung das National Institute of<br />

Standards and Technology (NIST).<br />

In der Praxis werden von der Firma<br />

Applied Image (www.appliedimage.<br />

com) Barcodeprüfkarten hergestellt<br />

und vermessen, die auf NIST Standards<br />

rückführbar sind. Damit lassen sich die<br />

Prüfparameter (Kontraste, Metrik) mit<br />

Bezug auf nationale Standards kontrollieren.<br />

Der Hersteller eines Prüfgerätes<br />

kann damit die Geräte abgleichen.<br />

Kontrastergebnisse können mit Reflexionsstandards<br />

gemäß ISO 7724/2<br />

zusätzlich überprüft und eingestellt<br />

werden. Wenn diese Voraussetzungen<br />

erfüllt wurden und das Prüfgerät entsprechend<br />

dieser Referenzergebnisse<br />

korrekt misst, kann die Anwendermessung<br />

ausgeführt werden. Die Ausführung<br />

der Messung muss wegen der<br />

oben erläuterten Einflüsse, die das<br />

Messergebnis verändern, eine Reihe<br />

von Bedingungen einhalten:<br />

•<br />

•<br />

Abstand – Der Abstand muss immer<br />

gleich sein, damit die Winkelverhältnisse,<br />

Beleuchtungsverhältnisse und<br />

die Messblende (Bildschärfe) korrekt<br />

sind.<br />

Der Winkel des Prüflings in Relation<br />

zum Prüfgerät muss immer gleich<br />

sein, damit immer der 90° Sensorwin-<br />

•<br />

•<br />

•<br />

ke und der 45° Beleuchtungswinkel<br />

gewährleistet ist.<br />

Bei linearen Strichcodes muss die<br />

Abtastrichtung immer im 90° Winkel zu<br />

den Balken stehen, damit der Messweg<br />

einen korrekten Rückschluss auf<br />

die Größe des Codes zulässt. Im 2D<br />

Bereich wird dies durch die Bildverarbeitung<br />

gewährleistet.<br />

Der Prüfling darf keine unebene Oberfläche<br />

haben bzw. darf nicht aufgewellt<br />

oder verknickt gemessen werden,<br />

weil dies wieder die Winkel und<br />

Abstände unkontrolliert verändert.<br />

Der Messuntergrund muss immer<br />

gleich sein. Das ist insbesondere mit<br />

durchscheinenden Materialien wie<br />

Folie (mit Deckweiß) sehr wichtig. Es<br />

lassen sich aber auch Unterschiede<br />

aufgrund der Messunterlage bei 80g/<br />

m2 weißem Papier feststellen.<br />

Strichcodeprüfgeräte<br />

Dieses sind Messgeräte, die nur im<br />

Rahmen der Spezifikationen korrekt<br />

arbeiten können. Verschiedene Modelle<br />

von Strichcodeprüfgeräten eines oder<br />

verschiedener Hersteller haben bezüglich<br />

der Messgenauigkeit und der konstruktiven<br />

Merkmale unterschiedliche<br />

Eigenschaften. Diese unterschiedlichen<br />

Eigenschaften führen bei den Kontrollen<br />

mit den Referenzkarten zu Ergebnissen,<br />

die immer noch innerhalb der<br />

zulässigen Toleranzen liegen, die durch<br />

die ISO/IEC 15426-1 (bzw. -2) festgelegt<br />

sind. Die Referenzkarten müssen<br />

Messtechnisch fast ideal sein, damit<br />

die Ergebnisse zur Kontrolle und zum<br />

Abgleich sehr gut wiederholbar sind.<br />

Des Weiteren geht die Technik der<br />

Strichcodeerfassung und 2D Codeerfassung<br />

im Normalfall von diffus reflektierenden<br />

Oberflächen aus.<br />

Praktische Muster halten sich nicht an<br />

diese Idealbedingungen. Es gibt eine<br />

Vielzahl verschiedenster Muster und<br />

Materialien mit sehr unterschiedlichen<br />

Eigenschaften. In diesen Praktischen<br />

Test zeigen sich, bei Prüfgeräten die<br />

konstruktiven Merkmale in verschiedenen<br />

Messergebnissen. Der Effekt<br />

fachbeiträge 105<br />

tritt umso stärker auf umso weiter<br />

sich die Prüflinge von dem Ideal einer<br />

gleichmäßig diffus reflektieren Oberfläche<br />

entfernen. Bei Messunterschieden<br />

muss daher die korrekte Gerätefunktion<br />

und die korrekte Kalibrierung kontrolliert<br />

werden. Wenn alles in Ordnung<br />

ist und die Unterschiede trotzdem bleiben,<br />

dann kann man davon ausgehen,<br />

dass konstruktiv bedingte Unterschiede<br />

auftreten. In solchen Fällen müssen die<br />

Unterschiede beurteilt werden und in<br />

Relation zu den Geräten gesetzt werden,<br />

damit zwei Parteien einvernehmlich<br />

zusammenarbeiten können.<br />

Wenn die Messbedingungen (konstante<br />

Abstände, Winkel und Beleuchtung)<br />

beachtet werden, dann können Scanner<br />

zum prüfen einen gewissen Nutzen<br />

erfüllen, wenn diese Scanner Prüfkriterien<br />

liefern. Man kann damit Veränderungen<br />

erkennen und damit insbesondere<br />

in einer Inline Prüfung erkennen ob<br />

ein Prozess stabil arbeitet oder nicht.<br />

Die Messergebnisse sind aber immer<br />

nur relativ zu sich selbst vergleichbar.<br />

Die Qualitätsklassen sind mit kalibrierten<br />

Strichcodeprüfgeräten nicht<br />

nachvollziehbar. Eine Veränderung der<br />

Scannereigenschaften (Alterung, Staub<br />

auf Optik und Umgebungslicht) ist nicht<br />

erkennbar. Scanner, die die Beleuchtung<br />

z.B. bei sich ändernden Mustern<br />

oder Umgebungslicht zum dekodieren<br />

optimal einstellen werden Veränderungen<br />

zeigen, wo es keine gibt oder es<br />

werden keine Veränderungen gezeigt,<br />

obwohl tatsächlich welche vorhanden<br />

sind. Es bleibt damit immer eine Unsicherheit<br />

bei Einsatz von Scannern in<br />

der Qualitätsprüfung, weil die Scannereigenschaften<br />

auf optimale Leseergebnisse<br />

optimiert sind und nicht auf stabile<br />

Messergebnisse.<br />

Um sichere Ergebnisse zu erzielen,<br />

empfiehlt sich daher immer der Einsatz<br />

eines kalibrierten Strichcodeprüfgerätes.<br />

Damit die spezifizierte Messgenauigkeit<br />

erhalten bleibt, ist eine<br />

regelmäßige Prüfmittelüberwachung<br />

erforderlich und eine Gerätewartung,<br />

wenn die Prüfmittelüberwachung zu<br />

große Abweichungen von den Referenzergebnissen<br />

zeigt.<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

106<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

Das Standard-WMS<br />

Funktionale Unterstützung der Prozesse im Lager<br />

Der Begriff Logistik lässt sich vielfältig<br />

definieren, wobei nach Prof.<br />

Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Reinhardt<br />

Jünemann die Aufgaben der Logistik<br />

sind die richtige Menge, der richtigen<br />

Objekte (Güter, Personen, Energie,<br />

Informationen), am richtigen Ort<br />

(Quelle oder Senke) im System, zum<br />

richtigen Zeitpunkt, in der richtigen<br />

Qualität und zu den richtigen Kosten<br />

bereitzustellen. Diese Aufgaben – die<br />

sogenannten sechs „R“ – sind in<br />

Gesamtfunktion zu erfüllen.<br />

Zur Unterstützung der Logistik werden<br />

seit circa 1975 Softwaresysteme für das<br />

Lager eingesetzt. Wurde zu Beginn von<br />

Lagerverwaltungssystemen gesprochen,<br />

so wird im Zuge der erhöhten Funktionalität<br />

sowie der Implementierung von<br />

Optimierungsalgorithmen – Anfangs vor<br />

allem ABC-Analyse und Wegeoptimierung<br />

– der Begriff Warehouse Management<br />

System verwendet. In den letzten<br />

30 Jahren hat sich aus diesen Anfängen<br />

ein Markt entwickelt, den das Fraunhofer<br />

IML kontinuierlich beobachtet und<br />

analysiert: Der WMS-Markt. Dieser<br />

Markt ist in Bewegung, neue Anbieter<br />

mit neuen Produkten und Technologien<br />

betreten den WMS-Markt. Besonders<br />

im Rahmen von beauftragten Projekten<br />

Dipl.-Inform. Oliver Wolf<br />

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und<br />

Logistik IML<br />

Team warehouse logistics<br />

www.warehouse-logistics.com<br />

kommt es zu Weiterentwicklungen und<br />

Innovationen. Die Folge ist eine sukzessiv<br />

zunehmende Komplexität und Unüberschaubarkeit<br />

des Marktes.<br />

Der Funktionsumfang der WMS ist in<br />

der Vergangenheit, insbesondere den<br />

letzten 5 Jahren, sehr stark angewachsen.<br />

Verantwortlich hierfür sind sowohl<br />

WMS-Anbieter als auch Anwender,<br />

wobei letztere die Neuentwicklungen<br />

durch stetige Bedarfsweckung bzw. Forderung<br />

nach mehr Unterstützung immer<br />

weiter beschleunigen. Der Anwender<br />

benötigt hierbei immer mehr Funktionalität,<br />

um die Kosteneinsparpotenziale<br />

im Lager voll auszuschöpfen (z.B.<br />

automatische Nachschubsteuerung,<br />

Wege-Optimierung während der Kommissionierung,<br />

vereinfachte Inventurverfahren).<br />

Um sich vom Wettbewerb<br />

abzuheben, erweitert der WMS-Anbieter<br />

den Leistungsumfang seines WMS und<br />

dehnt ihn dabei teils bis zum Leistungsumfang<br />

von SCM- und ERP- oder Transport<br />

Management Systemen aus.<br />

Ein individuelles Standard-WMS, also ein<br />

WMS, das die individuellen Geschäftsprozesse<br />

funktional abdeckt, ohne dabei<br />

gleichzeitig notwendigerweise eine<br />

kostenintensive Individual-Lösung zu sein,<br />

erweist sich als das vom WMS-Anwender<br />

meist nachgefragte System. Diesem


fachbeiträge 107<br />

Anspruch versuchen die WMS-Anbieter<br />

nachzukommen, indem sie Systeme<br />

entwickeln, die einen modularen Aufbau<br />

besitzen, sich – gegebenenfalls vom<br />

Anwender – parametrisieren lassen und<br />

definierte Programmroutinen vorweisen,<br />

die individuell programmierte Funktionen<br />

in das System integrieren. Ein Standard-<br />

WMS besitzt alle Funktionen, die zur Führung<br />

und Optimierung von innerbetrieblichen<br />

Lagersystemen notwendig sind.<br />

Ein Großteil der WMS ist theoretisch<br />

autonom einsetzbar, das heißt, sie sind<br />

ohne Anbindung an ein übergeordnetes<br />

Host-System, das beispielsweise die<br />

Kundenauftragserfassung funktional<br />

unterstützt, funktionsfähig. In der Praxis<br />

wird ein WMS jedoch in den seltensten<br />

Fällen ohne übergeordnetes System<br />

betrieben. Knapp ein Viertel der untersuchten<br />

WMS sind Module eines größeren<br />

Softwarepakets (z.B. ERP-System,<br />

Business-Suite). Eine vollständig grafische<br />

Oberfläche – à la Windows –<br />

gehört mittlerweile zum Standard eines<br />

jeden WMS. Knapp drei Viertel aller<br />

WMS wurden unter Verwendung moderner,<br />

objektorientierter Programmiersprachen<br />

umgesetzt und sind somit auch für<br />

zukünftige Anforderungen gerüstet.<br />

Mit nur einigen wenigen Ausnahmen werden<br />

fast alle WMS in mehreren Sprachversionen<br />

angeboten. Dabei ist es möglich,<br />

mehrere Sprachversionen gleichzeitig<br />

zu installieren. Mehr als die Hälfte der<br />

WMS sind Unicode-fähig, eine Darstellung<br />

von z.B. kyrillischen, japanischen<br />

oder chinesischen Zeichen ist somit technisch<br />

möglich. Funktional wurden in den<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

108<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

vergangenen Jahren insbesondere die<br />

Unterstützung der Wareneingangsprozesse,<br />

die Verwaltung von Charge-, Seriennummer<br />

und MHD, Mandanten- und<br />

Mehrlagerfähigkeit und die Transportmittelsteuerung<br />

sowie Doppelt- / mehrfachtiefe<br />

Lagerung ausgebaut. Werden der<br />

normale Funktionsumfang der WMS und<br />

die durchschnittlichen Gewichtungspräferenzen<br />

der Anwender im Rahmen einer<br />

Potenzialanalyse zueinander in Beziehung<br />

gesetzt, so ergeben sich für die WMS-<br />

Anbieter neue Ansatzpunkte, die sie für<br />

die zielgerichtete Weiterentwicklung ihrer<br />

WMS nutzen können. Insbesondere bei<br />

Zoll, Gefahrstoffverwaltung, VMI (Vendor<br />

managed Inventory) und Doppelt- /<br />

Mehrfachtiefe Lagerung sowie Retouren<br />

bestehen große Potenziale.<br />

Generell unterstützen die heutigen<br />

WMS die verschiedensten Prozesse<br />

vom Warenein- bis zum Warenausgang.<br />

Projektspezifisch können sicherlich<br />

Anforderungen auftreten, die ohne<br />

Individualanpassungen des WMS nicht<br />

umsetzbar sind, gewöhnliche Aufgabenstellungen<br />

sind aber über Parametrisierung<br />

des WMS realisierbar. Um auch<br />

zukünftig die Anforderungen der WMS-<br />

Anwender zu erfüllen, investieren die<br />

WMS-Anbieter in die Weiterentwicklung<br />

ihrer WMS, wobei fast 80 Prozent der<br />

WMS-Anbieter jährlich mehr als 5 Prozent<br />

vom WMS-Umsatz für die Weiterentwicklung<br />

aufwenden. Der Produktlebenszyklus<br />

der WMS, die schon mehr<br />

als 15 Jahre auf dem Markt agieren,<br />

neigt sich dem Ende zu. Neuere Technologien<br />

(z.B. XML, Java, RFID) haben<br />

die Leistungsgrenzen einiger WMS aufgezeigt.<br />

Bei der Konzeption der neuen<br />

WMS werden bzw. wurden von vornherein<br />

die neuen Technologien berücksichtigt.<br />

Das Ziel war und ist es, ein hochgradig<br />

flexibles, plattform- und datenbankunabhängiges<br />

sowie branchenneutrales<br />

WMS zu entwickeln.<br />

Definitionen der Logistik<br />

Logistik ist die wissenschaftliche Lehre<br />

von der Planung, Steuerung und Optimie-<br />

rung der Material-, Personen-, Energie-<br />

und Informationsflüsse in Systemen, Netzen<br />

und Prozessen.<br />

Logistik ist eine Branchenbezeichnung,<br />

die alle Unternehmen beziehungsweise<br />

Unternehmensteile bezeichnet, die logistische<br />

Dienstleistungen erbringen. Zu<br />

den logistischen Dienstleistungen werden<br />

neben dem Transport, dem Umschlag<br />

und der Lagerung zunehmend logistische<br />

Mehrwertdienste (Value-added Services)<br />

wie kundenspezifische Verpackung,<br />

Assemblierung oder Datenhaltung und<br />

Informationsmanagement gezählt.<br />

Der Ansatz der Logistik ist eine durchgängige,<br />

vernetzte Prozessorganisation<br />

von der Beschaffung über den innerbetrieblichen<br />

Materialfluss bis hin zur Distribution<br />

an den Endabnehmer. Heute<br />

stehen kurze Durchlaufzeiten, Termintreue,<br />

hohes Qualitätsniveau und niedrige<br />

Bestände als originäre Aufgabe der<br />

Logistik im Vordergrund.<br />

Lagerverwaltungssystem – LVS<br />

Ein Lagerverwaltungssystem beschreibt<br />

im Kernbereich zunächst ein System<br />

zur Verwaltung von Mengen und Orten<br />

(Lagerorten) und insbesondere deren<br />

Beziehung zueinander. Zusätzliche Funktionen<br />

können dabei auch die Verwaltung<br />

der Transportsysteme beinhalten. Somit<br />

stellt ein Lagerverwaltungssystem im<br />

engeren Sinne ein Lagerbestandsverwaltungssystem<br />

dar.<br />

Warehouse Management System –<br />

WMS<br />

Das Warehouse Management bezeichnet<br />

im allgemeinen Sprachgebrauch<br />

dagegen die Steuerung, Kontrolle und<br />

Optimierung komplexer Lager- und Distributionssysteme.<br />

Neben den elementaren<br />

Funktionen einer Lagerverwaltung<br />

wie Mengen- und Lagerplatzverwaltung,<br />

Fördermittelsteuerung und -disposition,<br />

gehören nach dieser Betrachtungsweise<br />

auch umfangreiche Methoden und Mittel<br />

zur Kontrolle der Systemzustände und<br />

eine Auswahl an Betriebs- und Optimierungsstrategien<br />

zum Leistungsumfang.<br />

Die Aufgabe von WMS besteht in der<br />

Führung und Optimierung von innerbetrieblichen<br />

Lagersystemen.


GLOSSAR ENGLISCH/DEUTSCH<br />

2D-BARCODE – 2D-Barcode<br />

Zweidimensionaler Code mit hoher Zeichendichte, z. B.<br />

Maxi Code von United Parcel Service, ca. 100 Zeichen,<br />

oder Data Matrix mit ca. 10 bis 2300 Zeichen.<br />

ABC-ANALYSIS – ABC-Analyse<br />

Einteilung der Artikel in Umsatzklassen. Beispiel: A-<br />

Artikel machen die ersten 70 Prozent des Umsatzes,<br />

B-Artikel die nächsten 25 Prozent, C-Artikel die letzten<br />

5 Prozent des Umsatzes aus.<br />

ABRASION RESISTANCE – Abriebfestigkeit<br />

Kennzeichnet den mechanischen Widerstand einer<br />

Etikettenoberfläche, abhängig von seiner Beschaffenheit,<br />

der Art der Reibfläche, dem Scheuerdruck und<br />

der Einwirkzeit.<br />

ACCEPTANCE ANGEL – Akzeptanzwinkel<br />

Bezeichnet den optischen Öffnungswinkel, innerhalb<br />

dessen einfallende Lichtstrahlen Zugang zum Medium<br />

finden. Den Sinus dieses Akzeptanzwinkels bezeichnet<br />

man als „Numerische Apertur“.<br />

ACCESS POINT (AP) – Zugangs Punkt<br />

WLAN-Basisstation zum Übergang ins verkabelte Netz.<br />

ACTIVE TAG – AKTIVER TAG<br />

Siehe ACTIVE TRANSPONDER.<br />

ACTIVE TRANSPONDER – Aktiver Transponder<br />

Aktive Transponder besitzen einen eigenen Sender,<br />

der durch eine Batterie mit Energie versorgt wird und<br />

aktiv elektromagnetische Wellen erzeugen kann. Auf<br />

Grund der eigenen Energieversorgung über die Batterie<br />

können mit aktiven Tags größere Lesedistanzen<br />

überbrückt werden als mit passiven Tags.<br />

AD/DA-CONVERTER – AD/DA-Wandler<br />

Gerät, das analoge Signale in digitale umwandelt (AD)<br />

und wieder zurück (DA).<br />

ADD-ON SYMBOL – Zusatzcode, Zusatzsymbol<br />

Ein Barcodesymbol, das Informationen zusätzlich zu<br />

denen des Hauptsymbols trägt. Die zwei- und fünfstelligen<br />

Symbole, die in Verbindung mit EAN-13<br />

Symbolen benutzt werden, werden Zusatzsymbol<br />

genannt.<br />

ADD-ON-CODE – Add-on-Code<br />

Das EAN/UPC-Zusatzsymbol wird verwendet, um<br />

zusätzliche Informationen zur Erweiterung des EAN/<br />

UPC-Hauptsymbols zu verschlüsseln. I. d. R. handelt<br />

es sich bei den Produkten um Verlagserzeugnisse, auf<br />

denen mit Hilfe eines Zusatzsymbols wichtige Informationen<br />

für die Remission verschlüsselt werden können.<br />

Es existieren 2- sowie 5-stellige Zusatzsymbole.<br />

ADHESION – Adhäsion<br />

Wechselwirkung eines Klebstoffs mit dem zu beklebenden<br />

Substrat. Adhäsion = Klebekraft, geprüft wird<br />

die Klebekraft nach FTM 1. Dieses Prüfverfahren soll<br />

Permanenthaftung bzw. Ablösbarkeit eines Haftmaterials<br />

ermitteln. Der Anwender kann damit Haftmaterialien<br />

nach ihrer Haftung „abnehmbar“ bis „permanent“<br />

einstufen.<br />

ADVANCED CODE RECONSTRUCTION – Erweiterte<br />

Coderekonstruktion<br />

Technik bei Laserscannern, mit der omnidirektionales<br />

Lesen von kleinen Barcode-Etiketten z. B. auf schnellen<br />

Förderanlagen möglich ist. Eine Coderekonstruktion<br />

ist immer dann notwendig, wenn sich nicht alle Striche<br />

gleichzeitig im Lesestrahl befinden.<br />

AIM-D E. V. – AIM-D e. V.<br />

AIM-Deutschland e.V. ist der Industrieverband für<br />

Automatische Identifikation (Auto-ID), Datenerfassung<br />

und Mobile Datenkommunikation. AIM-D ist Mitglied<br />

von AIM Global, USA. AIM-Deutschland fördert<br />

die Anwendungen der automatischen Datenerfassung<br />

und Produkt<strong>ident</strong>ifikation und bemüht sich weltweit um<br />

deren Standardisierung.<br />

AIR INTERFACE – Luftschnittstelle<br />

Das nicht leitende Medium, meist Luft, zwischen<br />

Transponder und (Schreib-)Lese-Gerät, über das die<br />

Kommunikation erfolgt.<br />

AIR INTERFACE PROTOKOLL –<br />

Protokoll der Luftschnittstelle<br />

Ein Air Interface Protokoll beschreibt die Spezifikation<br />

der physikalischen Interaktion zwischen Lese/-Schreibeinheit<br />

und Transponder.<br />

ALGORITHM – Algorithmus<br />

Rechenvorgang, der nach einem bestimmten Schema<br />

abläuft. Hier zur schrittweisen Umformung von Zeichensätzen<br />

(Decodieralgorithmus) bzw. zur Errechnung<br />

der Prüfziffer (Prüfziffernalgorithmus).<br />

ALOHA PROCESS – Aloha-Verfahren<br />

Das Verfahren verwendet eine Form des Zeit-Multiplexings<br />

zur Aufteilung der Kanalkapazität. Da die Zeit<br />

der Datenübertragung wesentlich geringer als die der<br />

Request-Intervalle ist, kommt es selten zu einer Kollision<br />

der Übertragungen.<br />

ALPHANUMERIC – Alphanumerisch<br />

Eine Zeichenfolge, die neben Ziffern auch Buchstaben<br />

und Sonderzeichen enthält.<br />

AMBIENT INTELLIGENCE – Ambient Intelligence<br />

Ist die Bezeichnung für die Vision des elektronisch<br />

unterstützten Alltags. Ambient Intelligence beinhaltet<br />

zusätzliche Aspekte der Mensch-Maschine-Interaktion<br />

und der künstlichen Intelligenz.<br />

AMERICAN NATIONAL STANDARDS INSTITUTE<br />

(ANSI) – Amerikanisches Nationales Institute für<br />

Standardisierung<br />

Institut in den USA für die Koordination von nationalen<br />

Standards.<br />

AMERICAN STANDARD CODE FOR INFORMATION<br />

INTERCHANGE (ASCII) –<br />

Amerikanischer Standard für Informationsaustausch<br />

Ein Computercode bestehend aus 128 alphanumerischen<br />

Zeichen und Kontrollzeichen. Jedes Zeichen ist in 7 Bits<br />

verschlüsselt (8 inklusive des Paritätsbits) und dient dem<br />

Informationsaustausch zwischen Computersystemen.<br />

Der Standard ist spezifiziert in ISO 646.<br />

AMPLITUDE MODULATION (AM) – Amplitudenmodulation<br />

Form der Datenübertragung, bei der die Daten codiert<br />

werden, indem die Amplitude eines sinusförmigen<br />

Signals moduliert werden. Bei binären Daten wird zwischen<br />

zwei verschiedenen Amplitudenhöhen gewechselt<br />

(ASK Amplitude Shift Keying)<br />

ANAL OG DIGITAL CONVERTER (ADC) – Analog-Digital-<br />

Umsetzer (ADU)<br />

Elektronischer Baustein, der analoge Signale in digitale<br />

umwandelt.<br />

ANTENNA – Antenne<br />

Sende- und Empfangseinheit für elektromagnetische<br />

Wellen<br />

ANTI-COLLISION – Antikollision<br />

Mehrere Transponder können sich gleichzeitig im<br />

Antennenfeld befinden, ohne dass es zu Falschlesungen<br />

kommt.<br />

APERTURE – Blende<br />

Die Öffnung eines optischen Gerätes, z. B. einer<br />

Kamera oder eines Scanners, welches die Größe des<br />

Lichtbündels bestimmt. Die meisten (Blenden-) Öffnungen<br />

sind kreisförmig; rechtwinklige oder elliptische<br />

Öffnungen sind jedoch ebenso möglich.<br />

APPLICATION IDENTIFER (AI) – Datenbezeichner (DB)<br />

Zwei- bis vierstellige Kennziffer des GS1-Datenbezeichnersystems<br />

am Beginn eines Datenelementes,<br />

der das Format und die Bedeutung des nachfolgenden<br />

Dateninhalts eindeutig festlegt. Findet Verwendung<br />

in den Datenträgern EAN 128-Strichcode,<br />

GS1 DataBar, EAN Data Matrix.<br />

APPLICATION STANDARD – Anwendungsstandard<br />

Spezifikation, die Methoden und Bedingungen definieren,<br />

unter denen Barcode-Technologie zu einem<br />

bestimmten Zweck verwendet werden kann. Sie schreiben<br />

z. B. das Datenformat vor, optische Anforderungen<br />

und symbologiebezogene Parameter als Untermenge,<br />

definiert durch den relevanten technischen Standard.<br />

ASYNCHRONOUS TRANSMISSION –<br />

Asynchrone Datenübertragung<br />

Eine Art der Datenübertragung, die kein Timing-Signal<br />

zusätzlich zum eigentlichen Dateninhalt erfordert.<br />

Anfang und Ende eines Datenblocks werden durch<br />

Start- und Stop-Bits signalisiert.<br />

AUTHENTICATION – Authentifizierung<br />

Anmeldung eines WLAN-Teilnehmers bei einem<br />

Access Point.<br />

AUTHORIZATION – Autorisierung<br />

Erteilung von Zugriffsrechten im Netz an einen authentifizierten<br />

Benutzer.<br />

AUTODISCRIMINATION –<br />

Autodiskrimination, Selbstunterscheidung<br />

Die Fähigkeit eines Barcode-Lesegerätes, automatisch<br />

zwischen zwei oder mehr Symbologien zu unterscheiden<br />

(zum Beispiel ITF, Code 39).<br />

AUTOMATIC IDENTIFICATION AND DATA CAPTURE (AIDC) –<br />

Automatische Identifikation und Datenerfassung (Auto-ID)<br />

Dies sind Techniken zur Identifizierung, Datenerfassung,<br />

Datenerhebung und Datenübertragung. Darunter<br />

fallen Technologien wie Barcode, Smart Label,<br />

Biometrie, Mobile Datenerfassung, OCR, RFID, Spracherkennung<br />

und diverse Chipkarten-Ausprägungen.<br />

AUTOMATIC SMALL-PARTS WAREHOUSE –<br />

Automatisches Kleinteilelager (AKL)<br />

Automatisches System zur Lagerung kleinvolumiger<br />

Einheiten, i. d. R. Behälter, mit geringem bis mittlerem<br />

Gewicht.<br />

AUXILIARY CHARACTER – Hilfszeichen<br />

Ein Symbolzeichen, das Nichtdatenzeichen repräsentiert,<br />

wie zum Beispiel Start- und Stopp-Zeichen,<br />

Umschalt- (Shift-) oder Funktions-Zeichen.<br />

BACK END SYSTEM– Back-End-Systeme<br />

Back-End-Systeme sind informationstechnische Komponenten<br />

zur Unterstützung betrieblicher Basisanwendungen,<br />

z. B. für die Warenwirtschaft und Lagerverwaltung.<br />

BACKGROUND – Hintergrund<br />

Die hellen Flächen zwischen den Strichen und die<br />

Fläche um ein gedrucktes Barcodesymbol. Der Hintergrund<br />

kann das Material sein, auf dem das Symbol<br />

gedruckt ist, kann aber auch ein geeigneter heller<br />

Farbaufdruck sein.<br />

BACKSCATTER – Rückstreuung<br />

Eine Methode zur Datenübertragung zwischen Lesegeräten<br />

und passiven Transpondern. Die Methode<br />

basiert auf der Reflektion der elektromagnetischen<br />

Wellen des Lesegerätes durch den Transponder,<br />

der seine Informationen in diese reflektierten Wellen<br />

moduliert.<br />

BANDWIDTH – Bandbreiten<br />

Bezeichnet die Übertragungsleistung eines Leitungssystems<br />

und wird in BIT/s, bzw. in MBit/s angegeben.<br />

Sollte die anfallende Datenmenge die Leistungsgrenzen<br />

überschreiten, wird die Kommunikation entweder<br />

sehr langsam oder bricht gänzlich ab.<br />

BAR HEIGHT – Strichhöhe<br />

Die Länge (Höhe) der individuellen Striche in einem<br />

linearen oder mehrzeiligen Barcodesymbol (siehe MUL-<br />

TI-ROW), gemessen entlang der Achse der Striche.<br />

BAR – Strich<br />

Dunkle Linie eines Barcodesymbols.<br />

BAR WIDTH REDUCTION/INCREASE –<br />

Strichbreitenverkleinerung / -verbreiterung<br />

Der Grad, um den die Striche auf einem Filmmaster<br />

reduziert bzw. vergrößert werden müssen, um den<br />

Druckzuwachs bzw. -verlust (siehe PRINT GAIN /<br />

LOSS) auszugleichen.<br />

BAR WIDTH – Strichbreite<br />

Die Breite oder Dicke eines der individuellen Striche<br />

in einem Barcodesymbol. Die Anzahl der möglichen<br />

verschiedenen Breiten innerhalb eines bestimmten<br />

gedruckten Symbols hängt von der verwendeten<br />

Symbologie ab.<br />

BARCODE CHARACTER – Barcodezeichen<br />

Siehe SYMBOL CHARACTER.<br />

BARCODE DENSITY, SYMBOL DENSITY –<br />

Barcodedichte, Symboldichte<br />

Die Anzahl der Zeichen, die in einem Barcodesymbol<br />

linear abgebildet werden können, üblicherweise<br />

in „CPI (characters per inch)“ (Zeichen pro Inch, 1<br />

Inch = 2,54 cm) angegeben. Die Breite des schmalsten<br />

Strichs oder der schmalsten Lücke, das Verhältnis<br />

der breiten zu den schmalen Elementen und die<br />

Breite des zwischen den Zeichen auftretenden Zwischenraums<br />

(sofern vorhanden) sind die hierfür maßgebenden<br />

Faktoren.<br />

BARCODE MASTER – Strichcode-, Barcode-Master<br />

Der Originalfilm oder eine andere Abbildung eines<br />

Barcodesymbols, welches gemäß der Toleranzen hergestellt<br />

wird und zur Reproduktion mittels konventioneller<br />

Druckverfahren dient (z.B. Integration in ein<br />

gedrucktes Verpackungsdesign).<br />

BARCODE READER –<br />

Barcode-Lesegerät, Barcode-Leser<br />

Ein Gerät zur Erfassung der Daten eines Barcodesymbols.<br />

Es besteht aus zwei Komponenten: dem Scanner,<br />

der Signale proportional zur Reflexion eines jeden<br />

Elements des Symbols an den Decoder sendet und<br />

dem Decoder, der die Signale prüft, die vom Scanner<br />

kommen und sie in lesbare oder in computerkompatible<br />

Daten übersetzt. Der Decoder selbst wird manchmal<br />

Leser bzw. Lesegerät genannt.<br />

BARCODE – Strichcode, Barcode<br />

Eine Anordnung von parallelen rechteckigen Strichen<br />

und Lücken, die den Regeln einer Symbologie- Spezifikation<br />

entsprechen und Daten in einer maschinenlesbaren<br />

Form repräsentieren.<br />

BARCODE SYMBOL – Strichcodesymbol, Barcodesymbol<br />

Eine Anordnung von parallelen rechteckigen Strichen<br />

und Lücken, die den Regeln einer bestimmten Symbologie-Spezifikation<br />

entsprechen und für den Menschen<br />

lesbare Daten in einer maschinenlesbaren<br />

Form repräsentieren. Die Kombination von Symbolzeichen<br />

und Merkmalen, die von einer speziellen Symbologie<br />

benötigt werden - inklusive Hellzonen, Start-<br />

und Stop-Zeichen, Datenzeichen und Prüfzeichen, die<br />

zusammen eine vollständige, von einem Scanner lesbare<br />

Einheit bilden.<br />

auto-id glossar 109<br />

BATCH OPERATION – Batch-Betrieb<br />

Sequentielles Abarbeiten von Einzelfunktionen; d.h. ein<br />

Programm kann erst dann bearbeitet werden, wenn<br />

das vorherige beendet ist. Der Batch-Betrieb ist nicht<br />

dialog-geführt: es müssen also vorher schon alle benötigten<br />

Daten und Parameter zur Verfügung stehen.<br />

BAUD RATE – Baut-Rate<br />

Maßeinheit für die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung.<br />

1 Baud = 1 BIT/sek.<br />

BEARER BAR – Trägerbalken/ Trägerstrich<br />

Ein Strich, der jeweils oben und unten an das Barcodesymbol<br />

angrenzt, oder eine Umrahmung um das<br />

Symbol, der beim Druckvorgang für einen gleichmäßigen<br />

Andruck der Druckplatte über das gesamte<br />

Symbol hin sorgt. Der Strich verhindert auch eine<br />

Teillesung.<br />

BI-DIRECTIONAL – Bidirektional<br />

In zwei Richtungen - d.h. vorwärts und rückwärts.<br />

Bezeichnung für ein Barcodesymbol, das sowohl vorwärts<br />

als auch rückwärts erfolgreich gelesen werden<br />

kann. Bezeichnung für einen Scanner, der vorwärts<br />

und rückwärts erfolgreich arbeitet.<br />

BINARY – Binär<br />

Bezeichnung für ein Zahlensystem mit der Basis Zwei,<br />

in dem die einzelnen Zahlen durch eine Kombination<br />

von Nullen und Einsen dargestellt werden. In Maschinen<br />

kann dies elektrisch durch die Zustände „ein“<br />

und „aus“ oder in Barcodes durch schmale und breite<br />

Striche und Lücken, beziehungsweise durch das Vorhandensein<br />

oder Fehlen eines Strichs dargestellt werden.<br />

„Die Eigenschaft, jeweils einen von zwei Werten<br />

oder Zuständen annehmen zu können. Anmerkung:<br />

Der Ausdruck logisch anstelle von binär ist als missverständlich<br />

zu vermeiden. Binär ist nicht gleichbedeutend<br />

mit dual (DIN 44 300 Teil 2).<br />

BINARY CODED DECIMAL (BCD) –<br />

Binär verschlüsselte Dezimalziffern<br />

Eine Zahl im Binärcode, geschrieben in Gruppen von<br />

jeweils vier Bits. Jede Gruppe repräsentiert eine Ziffer<br />

der Zahl. Z.B. stellt 0010 0011 die dezimale Zahl 23<br />

dar. Einige Symbologien basieren auf der binären Verschlüsselung<br />

von Dezimalziffern.<br />

BIOMETRY – Biometrie<br />

Der Begriff beschreibt die Vermessung von körperlichen<br />

Eigenschaften. Umgangssprachlich wird darunter<br />

die sichere Identifikation von Personen anhand<br />

maschineller Erfassung von unveränderlichen Körpereigenschaften<br />

mit so genannten „biometrischen Verfahren“<br />

verstanden.<br />

BI-PHASE-CODING – Zweiphasencodierung<br />

Art der Codierung, bei der jedes Bit der Quelldaten<br />

durch zwei Bits ersetzt wird. Das zusätzliche Bit<br />

kann z.B. bei der Datenübertragung das Timersignal<br />

enthalten.<br />

BIT – BIT, Binärzeichen<br />

Abkürzung für „binary digit“ (binäre Ziffer/Stelle).<br />

1. Ein einzelnes Element (0 oder 1) in einer Binärziffer.<br />

2. Einheit der Informationskapazität eines<br />

binären Speichers. „ Jedes Zeichen aus einem<br />

Zeichenvorrat von zwei Zeichen. Anmerkung: Als<br />

Binärzeichen können beliebige Zeichen benutzt<br />

werden, z. B. O und L, wenn keine Verwechslung<br />

mit Ziffern zu befürchten ist, auch 0 und 1; Wortpaare<br />

wie Ja und Nein, Wahr und Falsch, 12V und<br />

2V können Paare von Binärzeichen sein. Grammatischer<br />

Hinweis: das Bit, die Bits.“ (DIN 44 300<br />

Teil 2).<br />

BIT/SECOND – Bit pro Sekunde<br />

Die gängigste Methode, Übertragungsraten in der<br />

Datenfernübertragung zu messen. Dieser Wert legt<br />

fest, wie viele Informationseinheiten pro Sekunde an<br />

einen anderen Rechner übertragen werden.<br />

BLOCK CHECK CHARACTER (BCC) – Block Check Character<br />

Zusätzliches Zeichen am Ende eines Datenblocks, um<br />

Übertragungsfehler zu erkennen und Datenintegrität<br />

zu bewahren.<br />

BLUETOOTH – Bluetooth<br />

Dies ist ein Industriestandard gemäß IEEE 802.15.1<br />

für die drahtlose (Funk-) Vernetzung von Geräten über<br />

kurze Distanz. Bluetooth bietet eine drahtlose Schnittstelle,<br />

über die sowohl mobile Kleingeräte wie Mobiltelefone<br />

und PDAs als auch Computer und Peripheriegeräte<br />

miteinander kommunizieren können.<br />

BYTE – Byte<br />

Ein Byte ist die kleinste adressierbare Speicherstelle.<br />

Es besteht aus 8 Bits. Da ein Bit zwei Zustände<br />

einnehmen kann, ermöglicht ein Byte (2 hoch 8) 256<br />

Kombination und damit die Darstellung von 256 verschiedenen<br />

Zuständen oder Zeichen.<br />

CAPACITY – Kapazität<br />

Anzahl der Bits oder Bytes, die in ein Tag program-<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

110<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

miert werden können. Dies kann die für den Anwender<br />

verfügbare Menge oder die für den Hersteller verfügbare<br />

Gesamtmenge (inklusive Paritäts- oder Kontrollbits)<br />

sein.<br />

CAPTURE FIELD – Schreib-/Lesefeld<br />

Die Region innerhalb des elektromagnetischen Feldes<br />

einer Antenne, in der die Transponder gelesen (und<br />

beschrieben) werden können.<br />

CARRIER FREQUENCY – Trägerfrequenz<br />

Grundfrequenz zur Kommunikation zwischen Transponder<br />

und (Schreib-)Lese-Gerät (gängige Trägerfrequenzen<br />

sind 128-134 kHz, 13,56 MHz, 433 MHz,<br />

2,4 GHz). Die Übertragung der Daten erfolgt durch<br />

Überlagerung der Grundschwingung mit den Schwingungen<br />

durch den Dateninhalt der Transponder.<br />

CE CERTIFICATION – CE-Zertifizierung<br />

CE steht als Abkürzung für Europäische Gemeinschaften<br />

und zeigt den mit dem Rechtsvollzug<br />

betrauten Behörden und den Verbrauchern an, dass<br />

der Hersteller erklärt, bei seinem Produkt alle geltenden<br />

EG-Richtlinien eingehalten zu haben.<br />

CENTRALE FÜR COORGANISATION GMBH (CCG) –<br />

Centrale für Coorganisation GmbH<br />

Früherer Name von GS1 Germany (Namenswechsel<br />

im Februar 2005).<br />

CENTRE PATTERN – Trennzeichen<br />

Ein Hilfszeichen, das die beiden Hälften eines EAN-13<br />

oder EAN-8 Barcodesymbols voneinander trennt.<br />

CEPT – CEPT<br />

Organisation (Conférence Européenne des Administrations<br />

des Postes et Télécommunications), die die<br />

Nutzung von Frequenzen im elektromagnetischen<br />

Spektrum innerhalb Europas regelt.<br />

CHARACTER PER INCH (CPI) – Zeichen per Zoll<br />

Verwendet zur Messung der Barcodedichte.<br />

CHARACTER SET – Zeichensatz<br />

Die gesamte Anzahl von Buchstaben, Zahlen und<br />

sonstigen Zeichen, die in einer bestimmten Barcodesymbologie<br />

verschlüsselt werden kann.<br />

CHARACTER – Zeichen<br />

Siehe CHARACTER SET, DATA CHARACTER und<br />

SYMBOL CHARACTER.<br />

CHARGE-COUPLED DEVICE (CCD) – Charge-Coupled Device<br />

Eine elektronische, lichtempfindliche Komponente, die<br />

in bestimmten Arten von Barcode-Lesegeräten in linearer<br />

oder zweidimensionaler Anordnung als lichtaufnehmendes<br />

Element verwendet wird.<br />

CHECK DIGIT / CHARACTER – Prüfziffer / Prüfzeichen<br />

Eine Ziffer oder ein Zeichen, das auf der Grundlage<br />

anderer Zeichen in einem Code berechnet wird und<br />

zur Überprüfung der Zusammensetzung des Codes<br />

dient. Siehe SYMBOL CHECK CHARACTER und<br />

DATA CHECK CHARACTER / DIGIT. „Ein Prüfzeichen<br />

im Sinne der Nummerung ist ein Nummernzeichen,<br />

das aus einer gegebenen Nummer nach<br />

bestimmten Regeln ermittelt wird, um das Prüfen<br />

dieser Nummer auf ihre Richtigkeit zu ermöglichen“<br />

(DIN 6763).<br />

CLEAR AREA – Hellzone, Ruhezone<br />

Siehe QUIET ZONE.<br />

CLOSE COUPLING – Nahkopplung<br />

RFID-Systeme mit Close-Coupling haben Reichweiten<br />

von 0,1 cm bis max. 1,0 cm. (Norm ISO/IEC 10536).<br />

CODE 128 – Code 128<br />

Alpha-numerische Barcode-Symbologie (HIBC geeignet).<br />

Der Code 128 kann 128 Zeichen darstellen<br />

(Buchstaben einschl. Gross- und Kleinschreibung).<br />

Im numerischen Bereich besteht im Gegensatz zum<br />

Code 39 eine Optimierungsmöglichkeit durch die<br />

paarweise Codierung von Ziffern (dadurch ergibt sich<br />

auch eine platzoptimierte Darstellung). Die Symbologie<br />

arbeitet mit 4 unterschiedlichen Strichstärken.<br />

CODE 39 – Code 39<br />

Alpha-numerische Barcode-Symbologie (HIBC-geeignet).<br />

Der Code 39 kann 43 Zeichen darstellen (0-9, 26<br />

Buchstaben, 7 Sonderzeichen). Jedes Zeichen wird<br />

durch eine „3„ aus „9„ Strichkombination dargestellt,<br />

bestehend aus zwei unterschiedlichen Strichstärken.<br />

CODE DIVISION MULTIPLE ACCESS (CDMA) –<br />

Code Division Multiple Access<br />

Ein Übertragungskanal hat hier eine bestimmte Frequenz,<br />

die von mehren Teilnehmern gleichzeitig<br />

benutzt werden kann. Das funktioniert ähnlich wie der<br />

Datenversand im Internet. Die übertragenen Datenpakete<br />

sind hier mit einem Code für den jeweiligen Empfänger<br />

gekennzeichnet.<br />

CODE SET – Zeichensatz<br />

Siehe CHARACTER SET.<br />

CODEWORD – Codewort<br />

Symbolzeichen, die mit der niedrigen Verschlüsselung<br />

eines oder mehrerer Datenzeichen in einer Symbolo-<br />

gie, in der mit Datenkompressions-Techniken gearbeitet<br />

wird, übereinstimmen.<br />

COMPOSITE SYMBOLOGY –<br />

Zusammengesetzte Symbologie<br />

Die im GS1 System verwendete Composite Symbology<br />

besteht aus einer linearen Komponente verbunden<br />

mit einer angrenzenden zweidimensionalen Komponente<br />

(zur Verschlüsselung weiterer Daten, wie Chargennummer<br />

oder Ablaufdatum).<br />

CONCATENATION – Verkettung<br />

Das Verknüpfen oder Verketten verschiedener Daten<br />

in einem Barcodesymbol oder des Dateninhalts von<br />

zwei oder mehreren Barcodesymbolen (auch als<br />

„Symbolanhang“ bezeichnet).<br />

CONTINUOUS CODE – Kontinuierlicher Code<br />

Eine Symbologie, in der alle Lücken Informationen<br />

enthalten. Das letzte Element eines Zeichens also<br />

direkt an das erste Element des nächsten Symbolzeichen<br />

grenzt und somit alle Elemente des Barcodes<br />

kontinuierlich Datenträger sind. Siehe DIS-<br />

CRETE CODE.<br />

CONTINUOUS INKJET – Kontinuierliche Tintenzufuhr<br />

Drucksysteme, bei denen die Druckköpfe einen kontinuierlichen<br />

Tintenstrahl von Tröpfchen mit definiertem Durchmesser<br />

erzeugen, wobei die nicht für die Bebilderung<br />

benötigten Tröpfchen beim Passieren einer Ladestation<br />

elektrisch aufgeladen und unter Einfluss des elektrischen<br />

Felds der Ablenkelektroden den Weg in einen Tröpfchenfänger<br />

nehmen, über den sie wieder in den Tintenbehälter<br />

zurückgelangen; die zum Erzeugen des Bildes benötigten<br />

Tröpfchen sind nicht geladen, werden also auch nicht<br />

abgelenkt, sondern auf das Substrat geschossen.<br />

CONTINUOUS REPLENISHMENT PROGRAM (CRP) –<br />

Kontinuierliches Warenversorgungs-Programm<br />

Es soll eine kontinuierliche Warenversorgung entlang<br />

der kompletten logistischen Kette vom Hersteller zum<br />

Händler erreicht werden.<br />

CONVENTAL PRINTING PROCESS –<br />

Konventionelles Druckverfahren<br />

Ein Druckverfahren, welches üblicherweise eine<br />

Druckplatte (oder einen Zylinder) und flüssige Tinte zur<br />

Vervielfältigung eines Bildes auf Substrat verwendet.<br />

Die umfasst Lithographie (Steindruck), Hoch-, Buchdruck,<br />

Flexodruck, Photogravurtechnik, Bildschirmverarbeitung,<br />

Heißfolienprägung.<br />

CORNER MARKS – Eckpunkte<br />

Markierungen, welche die vier Ecken des Barcodesymbols<br />

inklusive der Hellzonen anzeigen. Die Eckpunkte<br />

müssen nicht gedruckt werden.<br />

CRYPTO FUNCTION – Kryptofunktionen<br />

Kryptofunktionen sind Funktionen zur Ver- und Entschlüsselung<br />

von Daten, z. B. für eine abhörsicherere<br />

Datenübertragung.<br />

CYCLIC REDUNDANCY CHECK (CRC) –<br />

Cyclic Redundancy Check<br />

Fehlerkorrekturverfahren, das für einen gegebenen<br />

Datensatz durch den Einsatz von Polynomdivision<br />

einen Redundanzdatensatz erzeugt. Mit dessen Hilfe<br />

können unvollständig oder fehlerhaft übertragene<br />

Datensätze mit hoher Sicherheit erkannt werden.<br />

DATA CHARACTER – Datenzeichen<br />

Eine einzelne numerische Ziffer, ein alphabetisches<br />

Zeichen, ein Sonder- oder Steuerzeichen,<br />

welches Information darstellt. Vergleiche SYM-<br />

BOL CHARACTER.<br />

DATA CARRIER – Datenträger<br />

Ein Mittel, um Daten in maschinenlesbarer Form darzustellen.<br />

Datenträger werden verwendet, um Informationen<br />

automatisch verarbeitbar zu machen, z. B.<br />

Barcodes.<br />

DATA CHECK CHARACTER / DIGIT –<br />

Datenprüfzeichen / -ziffer<br />

Eine Ziffer oder ein Zeichen, berechnet auf der Grundlage<br />

der Daten, das sicherstellt, daß die Daten richtig<br />

zusammengestellt sind.<br />

DATA ELEMENT – Datenelement<br />

Datengebilde, das in seinem Aufbau und in seiner<br />

Bedeutung genau festgelegt ist. Ein Datenelement<br />

enthält einen Teil, der zur Kennung dient (hier Präfix),<br />

und einen Teil, der die Daten beinhaltet (Datenfeld/er).<br />

Ein Datenelement wird in einem von EAN•UCC<br />

spezifizierten Datenträger dargestellt.<br />

DATA FIELD – Datenelement<br />

Datengebilde, das in seinem Aufbau und in seiner<br />

Bedeutung genau festgelegt ist. Ein Datenelement<br />

enthält einen Teil, der zur Kennung dient (z. B. Datenbezeichner),<br />

und einen Teil, der die Daten beinhaltet<br />

(Datenfeld/-er). Ein Datenelement wird in einem von<br />

GS1 spezifizierten Datenträger dargestellt.<br />

DATA RATE – Datenübertragungsrate<br />

Geschwindigkeit, mit der Daten zwischen Schreib-/<br />

Lesegerät und Datenträger übertragen werden. Wird<br />

normalerweise in Bits pro Sekunde (bps) angegeben.<br />

DATA SEPARATOR CHARACTER – Datentrennzeichen,<br />

Trennzeichen<br />

Ein Hilfszeichen, das bei verketteten Datenelementen<br />

das Ende eines Dateninhaltes festlegt, um es vom<br />

Anfang des nächsten abzugrenzen.<br />

DATA SHARING – Data Sharing<br />

Dies ermöglicht den Zugriff auf gemeinsame Informationen,<br />

die dezentral abgespeichert sein können.<br />

DATA WAREHOUSE – Data Warehouse<br />

Unter einem Data Warehouse versteht man eine<br />

extensive, benutzerorientierte zentrale Datenbank zur<br />

Unterstützung des Managements im Bereich der Informationsbeschaffung,<br />

Analyse und Planung.<br />

DECODE ALGORITHM – Decodieralgorithmus<br />

Der Algorithmus, der verwendet wird, um das Strich-<br />

und Lückenmuster eines Barcodesymbols in Datenzeichen<br />

umzuwandeln.<br />

DECODER – Dekoder<br />

Ein elektronisches Gerät, welches die proportionalen<br />

elektrischen Signale vom Scanner in computerkompatible<br />

Daten umwandelt.<br />

DECODING – Decodieren<br />

Barcodezeichen in Schriftzeichen umwandeln.<br />

DELINEATOR PATTERN – Trennzeichen<br />

Ein Hilfszeichen, das in bestimmten Barcodesymbologien<br />

zwischen zwei Ziffern eines Zusatzsymbols verwendet<br />

wird.<br />

DELIVERY UNIT – Liefereinheit<br />

Nach VDA/BSL-Empfehlung 5002 eine physische<br />

Einheit, die für einen Liefervorgang gebildet wird und<br />

während des Liefervorganges nicht aufgelöst werden<br />

darf. Eine Liefereinheit kann z.B. ein Kleinladungsträger<br />

(KLT), eine Gitterbox oder ein anderer Behälter mit<br />

Ware und ggf. Hilfspackmittel sein.<br />

DENSE READER MODE – Dichte Leser Betriebsart<br />

Dies erlaubt einer großen Anzahl von Readern an<br />

einem Installationsort. Ermöglicht wird dies durch den<br />

parallelen Betrieb mehrerer Reader auf einem Kanal.<br />

Alle Reader benutzen den gleichen Frequenzbereich<br />

zur Übertragung von Energie und Daten zum Transponder.<br />

Die Antwortsignale der Transponder sind hingegen<br />

spektral von der Sendefrequenz getrennt.<br />

DENSITOMETER – Densitometer<br />

Ein Instrument zur Messung des Grades, zu welchem<br />

Licht ein Material durchdringt oder von ihm reflektiert<br />

wird. Dies geschieht durch Beleuchtung der Fläche<br />

mit einer bekannten Wellenlänge. Ein geeichter Photometer<br />

nimmt das Licht auf und mißt seinen Wert. Die<br />

Ergebnisse der Messung können als Reflexion in Prozent<br />

oder als Dichte angegeben werden.<br />

DEPTH OF FIELD – Tiefenschärfe<br />

Das Spektrum der Abstände, in denen ein Scanner ein<br />

Symbol zuverlässig lesen kann.<br />

DIFFUSE REFLECTION – Diffuse Reflexion, Streulicht<br />

Reflexion von Licht in alle Richtungen. Nichtglänzende<br />

Materialien reflektieren das Licht auf diese Art, wohingegen<br />

glänzende Materialien eine Spiegelung erzeugen.<br />

Siehe SPECULAR REFLECTION.<br />

DIN – DIN<br />

Abkürzung für „Deutsches Institut für Normung“ und<br />

„Deutsche Industrie-Norm“. DIN ist grundlegend für<br />

die Standards bei vielen Produkten aus der Industrie.<br />

DIRECTIVITY – Antennenausrichtung<br />

Fähigkeit einer Antenne, die abgestrahlten Wellen<br />

in eine bestimmte Richtung zu konzentrieren, bzw.<br />

Signale, die von Datenträgern außerhalb dieser Achse<br />

zurückgesendet werden, auszublenden.<br />

DIRECT PART MARKING (DPM) – Direktmarkierung<br />

Direktmarkierung bezieht sich auf den Prozess<br />

des Anbringens eines Symbols auf einem Gegenstand<br />

mit einer intrusiven (Material abtragenden)<br />

oder extrusiven (Material aufbringenden) Methode.<br />

Damit könne auch Codes wie der zweidimensionale<br />

Data Matrix Code ECC 200 aufgebracht werden.<br />

Zum Lesen werden spezielle optische Kameras<br />

eingesetzt.<br />

DIRECT PRINTING – Direktdruck<br />

Ein Vorgang, bei dem der Drucker das Barcodesymbol<br />

durch einen direkten Kontakt auf eine Unterlage<br />

druckt, z. B.: Flexographie.<br />

DISCRETE CODE – Diskreter Code<br />

Eine Symbologie, bei der die zwischen den Schriftzeichen<br />

auftretende Lücke (siehe INTERCHARAK-<br />

TER GAP) keine Information enthält. Jedes Zeichen<br />

beginnt und endet mit einem Strich. Vergleiche CON-<br />

TINUOUS CODE.<br />

DOCUMENT MANAGEMENT SYSTEM (DMS) –<br />

Dokumenten-Management-Systeme<br />

Systeme zum Verwalten von Dokumenten.<br />

DROP-ON-DEMAND – Tintenstrahl-Technologie<br />

Inkjet-System, bei dem die Druckköpfe durch thermisch<br />

ausgelöste Bläschenexplosion (z.B. Bubble<br />

Jet, Thermal Inkjet) diskontinuierlich Tröpfchen auf das<br />

Substrat schießen und so das Druckbild generieren.<br />

DYNAMIC CHANNEL/FREQUENCY SELECTION (DCS/DFS)<br />

– Dynamic Channel/Frequency Selection (DCS/DFS)<br />

Von der RegTP geforderte automatische Kanal/Frequenzwahl<br />

für Funknetze bei 5 GHz, soll Störungen<br />

anderer Funkdienste minimieren.<br />

EAN 128 – EAN 128<br />

Ehemaliger Name des GS1-128.<br />

EAN-BARCODE – EAN-Strichcode, -Barcode<br />

Ehemaliger Name des GS1-128-Strichcodes.<br />

EANCOM – EANCOM<br />

Kunstwort aus EAN und COMmunication: Standard<br />

für den elektronischen Datenaustausch, der ein offizielles<br />

UN/EDIFACT-Subset ist und von EAN International<br />

zum branchenübergreifenden Einsatz zur<br />

Verfügung gestellt wird. EANCOM ist empfohlener<br />

EDI-Standard für ECR.<br />

EDIFACT – EDIFACT<br />

Internationaler, branchenübergreifender Standard für<br />

den elektronischen Geschäftsdatenaustausch.<br />

EDIFACT-SUBSET – EDIFACT-Subset<br />

Eine aus dem EDIFACT-Standard abgeleitete, auf eine<br />

bestimmte Anwendergruppe zugeschnittene Untermenge<br />

der Datenfelder, die alle für diese Anwender<br />

benötigten Muss-Bestandteile enthält und den Nachrichten<br />

keine weiteren Bestandteile hinzufügt.<br />

EFFICIENT CONSUMER RESPONSE (ECR) –<br />

Efficient Consumer Response<br />

ECR ist eine gemeinsame Initiative von Herstellern<br />

mit Gross-/Einzelhändlern und weiteren Partnern der<br />

Versorgungskette mit dem Ziel, durch gemeinsame<br />

Anstrengungen die Abläufe zu verbessern und so den<br />

Konsumenten ein Optimum an Qualität, Service und<br />

Produktvielfalt kostenoptimal bieten zu können.<br />

EFFICIENT UNIT LOADS –<br />

Effiziente Lade- und Transporteinheiten<br />

Zusammenarbeit von Handel und Herstellern mit dem<br />

Ziel, durch die Gestaltung harmonisierter und integrierter<br />

Lösungen für Ladungsträger und Transportverpackungen<br />

und der Schaffung eines europäischen<br />

Regelwerkes für die Entwicklung und das Management<br />

von Mehrweg-Transportverpackungen (MTV)<br />

die Effizienz und Effektivität der Versorgungskette zu<br />

verbessern.<br />

ELEKTROG ACT – ElektroG - Gesetz<br />

Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz regelt das Inverkehrbringen,<br />

die Rücknahme und die umweltverträgliche<br />

Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten.<br />

ELECTROMAGNETIC COUPLING –<br />

Elektromagnetische Kopplung<br />

Methode, um unter Nutzung eines elektromagnetischen<br />

Feldes Daten oder Energie von einem System<br />

zu einem anderen zu übertragen.<br />

ELECTROMAGNETIC FIELD – Elektromagnetisches Feld<br />

Ein elektromagnetisches Feld umgibt einen stromdurchflossenen<br />

Leiter. Ein elektromagnetisches Feld<br />

stellt den Nahbereich bei RFID-Anwendungen dar.<br />

Der Fernbereich mit abweichenden physikalischen<br />

Eigenschaften beginnt dort, wo sich das elektromagnetische<br />

Feld vom Leiter ablöst und sich als elektromagnetische<br />

Welle im Raum ausbreitet.<br />

ELECTRONIC ARTICLE SURVEILLANCE (EAS) –<br />

Elektronische Artikelsicherung<br />

EAS arbeitet mit so genannten 1-Bit-Transpondern.<br />

Diese Transponder oder Etiketten liefern nur die Information<br />

„Transponder vorhanden“ oder „Transponder<br />

nicht vorhanden“.<br />

ELECTRONIC DATA INTERCHANGE (EDI) –<br />

Elekronischer Datenaustausch<br />

So bezeichnet man die Übermittlung strukturierter<br />

Daten mittels festgelegter Nachrichtenstandards von<br />

einer Computeranwendung in die andere, und zwar<br />

auf elektronische Weise und mit einem Minimum an<br />

menschlichen Eingriffen.<br />

ELECTRONIC DOCUMENT MANAGEMENT SYSTEM (EDMS)<br />

– Elektronische Dokumenten-Management-Systeme<br />

Systeme zum elektronischen Verwalten von Dokumenten<br />

auf dem Computer. Dokumente werden eingescannt,<br />

auf die Originale wird im Arbeitsalltag verzichtet.<br />

ELECTRONIC PRODUCT CODE (EPC) –<br />

Elektronischer Produkt Code<br />

Der Elektronische Produkt-Code ist eine weltweit eindeutige<br />

Nummer zur Identifikation beliebiger Objekte.<br />

Der EPC besteht aus einem Datenkopf mit Steuerungsdaten,<br />

einem EPC-Manager, der den Inverkehrbringer<br />

des EPC <strong>ident</strong>ifiziert, einer Artikelreferenz zur Identifizierung<br />

von Objektgruppen und einem serialisierten<br />

Nummernteil zur Identifizierung einzelner Objekte.<br />

ELEMENT – Element<br />

Ein einzelner Strich oder eine einzelne Lücke in einem<br />

Barcodesymbol (siehe BAR CODE SYMBOL). Die


Breite der individuellen Elemente kann in Moduln oder<br />

in Vielfachen des X-Moduls angegeben werden.<br />

ENABLING TECHNOLOGIES – Enabling Technologies<br />

So werden die Basistechnologien für Rationalisierungserfolge<br />

im Rahmen von ECR-Projekten bezeichnet.<br />

ENCODE – Codieren, Verschlüsseln<br />

Daten in die Form eines Codes umwandeln.<br />

ENTERPRISE-RESOURCE-PLANNING (ERP) –<br />

Enterprise-Resource-Planning<br />

Ist die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen<br />

vorhandenen Ressourcen (wie z.B. Kapital,<br />

Betriebsmittel, Personal, ...) möglichst effizient für den<br />

betrieblichen Ablauf einzuplanen.<br />

EPC MIDDLEWARE – EPC Middleware<br />

Softwarespezifikation, die den Austausch zwischen<br />

dem Lesegerät (oder mehreren Lesegeräten) und<br />

unternehmensspezifischen Informationssystemen<br />

ermöglicht.<br />

EPC NETWORK – EPC-Netzwerk<br />

Technologien, die zusammen eine unmittelbare automatische<br />

Identifikation, die Verknüpfung relevanter<br />

Stamm- und Bewegungsdaten sowie den direkten<br />

Zugriff auf die Informationen in der Wertschöpfungskette<br />

ermöglichen.<br />

EPCGLOBAL – EPCglobal<br />

Wurde 2003 aus dem Auto-ID Center gegründet.<br />

EPCglobal Inc. wird durch GS1, den Zusammenschluss<br />

von EAN International und dem Uniform Code<br />

Council (UCC), getragen. National wird EPCglobal<br />

durch die jeweillige GS1-Länderorganisation vertreten<br />

(in Deutschland durch GS1 Germany).<br />

ERP-SYSTEM – ERP-System<br />

Ein solches System besteht aus komplexer Anwendungssoftware<br />

zur Unterstützung des Enterprise-<br />

Resource-Planning.<br />

ERROR CORRECTING CODE (ECC) – Fehlerkorrektur Code<br />

Zusätzlich zum eigentlichen Dateninhalt in einem Datenstrom<br />

integrierte Bits, um über einen Polynom-Algorithmus<br />

fehlerhafte oder fehlende Daten zu berechnen.<br />

EURO-1 EXCHANGE POOL – EURO-1-Tauschpool<br />

Leere EURO-1-Paletten im Direkttausch gegen Vollgut<br />

(beladene Paletten) getauscht. Es werden vorgegebene<br />

Qualitätsstandards angelegt, die beide Paletten<br />

erfüllen müssen.<br />

EUROPEAN ARTICEL NUMBER (EAN) –<br />

Europäischer Artikelnummern<br />

Ehemaliger Name der Globalen Artikel<strong>ident</strong>nummer<br />

(GTIN).<br />

EUROPEAN TELECOMMUNICATIONS STANDARDS INSTITUTE<br />

(ETSI) – Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen<br />

Dies ist ein der drei großen Normungsorganisationen<br />

in Europa. ETSI ist ein gemeinnütziges Institut mit dem<br />

Ziel, europaweit einheitliche Standards im Bereich der<br />

Telekommunikation zu schaffen.<br />

EXTENDED ASCII – Erweiterter ASCII<br />

Ein erweiterter Zeichensatz, der in 8 Bits verschlüsselt<br />

wird und somit Werte von 0 bis 255 annehmen kann,<br />

gemäß der Norm ISO 8859.<br />

FACT – FACT<br />

Datenstruktur mit Datenbezeichnern für Material- und<br />

Transportkennzeichnung mit Referenzen zu EDIFACT,<br />

offen für allgemeine Anwendung in Verbindung mit<br />

Barcode und RFID (Industrie-Transportetikett, Automobil,<br />

Elektronik, Medizin, Stahl, Chemie, ...).<br />

FIELD OF VIEW – Lesehöhe/Lesebreite<br />

Die Länge eines Barcodes, die in einem Lesevorgang<br />

gelesen werden kann. Für Lesestifte und andere<br />

Geräte, bei denen der Scannerstrahl manuell über das<br />

Symbol gezogen werden muss, ist die Lesehöhe oder<br />

Lesebreite eine Funktion der Fähigkeit des Bedienpersonals,<br />

ruhig zu scannen.<br />

FILLER CHARACTER – Füllzeichen<br />

Ein hinzugefügtes Zeichen, das ein Datenfeld auf die<br />

vorgeschriebene Länge auffüllt.<br />

FILM MASTER – Filmmaster<br />

Ein Barcode-Master auf Film. Siehe BAR CODE<br />

MASTER.<br />

FIXED PARITY – Feste Parität<br />

Ein Barcodesymbol oder ein definierter Abschnitt eines<br />

Symbols hat eine feste Parität, wenn jedes Symbolzeichen<br />

eine gerade Parität hat oder wenn jedes Symbolzeichen<br />

eine ungerade Parität hat.<br />

FLAT-BED SCANNER – Flachbettscanner<br />

Ein omnidirektionaler Scanner, bei dem der oder die<br />

Scannerstrahlen aufwärts durch ein Fenster oder<br />

durch Schlitze gerichtet sind. Über diesen Scanner<br />

werden die Symbole gezogen.<br />

FUNCTION KEY 1 (FNC 1) – Funktionszeichen 1<br />

Ein besonderes Steuerzeichen, das mit dem Startzeichen<br />

ein eindeutiges Zwei-Zeichen-Startmuster bildet<br />

und somit die unverwechselbare Identifikation eines<br />

GS1-128-Strichcodesymbols (bzw. eines GS1 Data-<br />

Matrix) garantiert. Es wird auch als Trennzeichen bei<br />

bestimmten verketteten Datenelementen, abhängig<br />

von deren Position im Strichcodesymbol, verwendet.<br />

FONT – Schriftart<br />

Ein Zeichensatz spezieller Art und Grösse graphischen<br />

Typs.<br />

FREQUENCY DIVISION MULTIPLE ACCESS (FDMA) –<br />

Frequency Division Multiple Access<br />

Ein Übertragungskanal hat hier einen bestimmten Frequenzbereich.<br />

Dieser wird in mehrere sog. Teilbänder<br />

aufgeteilt. Wenn diesen Übertragungskanal mehrere<br />

Teilnehmer gleichzeitig nutzen, wird jedem Teilnehmer<br />

ein Teilband zugewiesen.<br />

FREQUENCY – Frequenz<br />

Anzahl der in einem Signal zyklisch wiederkehrenden<br />

Perioden pro Zeiteinheit. Basiseinheit 1Hz.<br />

FREQUENCY MODULATION (FM) – Frequenzmodulation<br />

Art der Datenübertragung, bei der die Daten durch<br />

Wechsel der Signalfrequenz codiert werden. Bei binären<br />

Signalen werden immer genau zwei Frequenzen für die<br />

Codierung von Nullen und Einsen verwendet.<br />

GALILEO – Galileo<br />

Dies ist ein europäisches Satellitennavigationssystem.<br />

Es basiert auf 30 Satelliten, die in einer Höhe von rund<br />

24.000 km die Erde umkreisen, und einem Netz von<br />

Bodenstationen, welche die Satelliten kontrollieren.<br />

Galileo ist für zivile Zwecke konzipiert und unterliegt<br />

nicht, wie das amerikanische GPS und das russische<br />

GLONASS, einer nationalen militärischen Kontrolle.<br />

GATE – Tor<br />

Wird oft auch als Tunnel oder Schleuse bezeichnet.<br />

Beim Durchqueren eines RFID Gates werden per Transponder<br />

gekennzeichnete Waren automatisch erfasst.<br />

GLOBAL DOCUMENT TYPE IDENTIFIER (GDTI) –<br />

Globale Dokumententyp-Identnummer (GDTI)<br />

Global eindeutiges GS1-Nummernsystem zur Kennzeichnung<br />

von Dokumenten.<br />

GLOBAL INDIVIDUAL ASSET IDENTIFIER (GIAI) –<br />

Globale Individuelle Anlagegut-Identnummer GIAI<br />

Dient zur Kennzeichnung eines Gutes, das dem<br />

Bestand eines Unternehmens zuzurechnen ist.<br />

GLOBAL LOCATION NUMBER (GLN) –<br />

Globale Lokationsnummer (GLN)<br />

Weltweit gültige Nummernstruktur zur eindeutigen<br />

Identifizierung von physischen, funktionalen oder<br />

rechtlichen Einheiten von Unternehmen und/oder<br />

Unternehmensteilen (z. B. Lager, Lieferpunkte wie<br />

Wareneingangsrampen).<br />

GLOBAL LOCATION NUMBER TYP 1 (GLN TYP 1) –<br />

Globale Lokationsnummer Typ 1 (GLN Typ 1)<br />

Ausprägung der Globalen Lokationsnummer (ehemals<br />

ILN), die nur dem Zwecke der eigenen Unternehmens<strong>ident</strong>ifizierung<br />

gegenüber Geschäftspartnern dient.<br />

GLOBAL LOCATION NUMBER TYP 2 (GLN TYP 2) –<br />

Globale Lokationsnummer Typ 2 (GLN Typ 2)<br />

Ausprägung der Globalen Lokationsnummer (ehemals<br />

ILN), mit der ein Unternehmen unter anderem Unternehmensteile,<br />

Artikel oder Versandeinheiten eindeutig<br />

<strong>ident</strong>ifizieren kann.<br />

GLOBAL POSITIONING SYSTEM (GPS) –<br />

Global Positioning System<br />

Ist ein satellitengestütztes Navigationssystem zur<br />

weltweiten Positionsbestimmung, das vom United<br />

States Department of Defense betrieben wird. GPS<br />

war ursprünglich zur Positionsbestimmung und Navigation<br />

im militärischen Bereich vorgesehen und wird<br />

nun aber auch im zivilen Bereich genutzt.<br />

GLOBAL RETURNABLE ASSET IDENTIFIER (GRAI) –<br />

Globale MTV-Identnummer (GRAI)<br />

Weltweit eindeutige, überschneidungsfreie Nummer,<br />

mit deren Hilfe wiederverwendbare Verpackungen<br />

und Transporthilfsmittel, wie z. B. Bierfässer,<br />

Paletten, Steigen etc. <strong>ident</strong>ifiziert werden können.<br />

Sie erleichtert Verwaltung, Abwicklung und Verfolgung<br />

dieser Behälter in der logistischen Kette und<br />

bei Inventurprozessen (ehemals EAN-Identnummer<br />

für Mehrwegtransportverpackungen).<br />

GLOBAL STANDARDS 1 (GS1) –<br />

Global Standards 1 (GS1)<br />

Internationale Organisation mit Sitz in Brüssel zur Förderung<br />

und Weiterentwicklung der GS1-Standards<br />

(u. a. GTIN, GLN, NVE, EANCOM ® ). Angeschlossen<br />

sind über 100 nationale GS1-Organisationen weltweit,<br />

für Deutschland GS1 Germany.<br />

GLOBAL SYSTEM FOR MOBILE COMMUNICATIONS (GSM) –<br />

Global System for Mobile Communications<br />

Das europäische Mobilfunknetz der zweiten Generation<br />

(G2) arbeitet im 900 MHz und 1800 MHz- Frequenzband.<br />

GLOBAL TRADE ITEM NUMBER (GTIN) –<br />

Globale Artikel<strong>ident</strong>nummer (GTIN)<br />

Global abgestimmte, einheitliche und weltweit überschneidungsfreie<br />

Artikelnummer für Produkte und Dienstleistun-<br />

gen. Sie bildet die Grundlage für den Einsatz der Scannertechnologie<br />

und erleichtert wesentlich die elektronische<br />

Kommunikation. Je nach Anwendungsumgebung hat sie<br />

ein 8-, 13- oder 14-stelliges Format (ehemals EAN).<br />

GS1-128 STANDARD – GS1-128-Standard<br />

Internationaler Standard zur Codierung von logistischen<br />

Grund- und Zusatzinformationen (z. B. Chargennummern,<br />

Mindesthaltbarkeitsdatum, GTIN-Nummer der Handelseinheit<br />

etc.). Zur Darstellung der entsprechenden Informationen<br />

wurde eine Reihe von Datenbezeichnern entwickelt,<br />

die Format und Inhalt der jeweils folgenden Daten eindeutig<br />

festlegen (ehemals EAN 128-Standard).<br />

GS1 COMPOSITE SYMBOLOGY –<br />

GS1 Composite Symbologie<br />

Von GS1 entwickelte zweidimensionale Symbologie, die<br />

aus einer linearen und einer zweidimensionalen Komponente<br />

besteht. Die lineare Komponente kann ein EAN-13,<br />

GS1-128- oder GS1 DataBar-Symbol sein. Die zweidimensionale<br />

Komponente wird auf das lineare Symbol aufgesetzt<br />

und kann nie alleine stehen.<br />

GS1 COUNTGRY PREFIX – GS1-Länderpräfix<br />

Eine durch GS1 festgelegte Indexnummer mit zwei oder<br />

mehreren Stellen, die Format und Bedeutung für das<br />

in einem EAN/UPC-Strichcodesymbol verschlüsselte<br />

Datenelement bestimmt. Die von den nationalen GS1-<br />

Organisationen vergebenen Nummernkontingente werden<br />

dem jeweiligen Länderpräfix bzw. den jeweiligen Länderpräfixen<br />

entnommen.<br />

GS1 DATABAR – GS1 DataBar<br />

Neue Familie EAN-kompatibler linearer Strichcodes (ehemals<br />

Reduced Space Symbology, RSS), die entweder<br />

weniger Druckfläche benötigen als der EAN-Code (z. B.<br />

für extrem kleine Flächen oder Produkte) oder die auf<br />

einer gegebenen Fläche mehr Informationen darstellen<br />

können. Möglich ist auch die Kombination solcher GS1<br />

DataBar-Codes mit der GS1 Composite Symbology.<br />

GS1 DATAMATRIX – GS1 DataMatrix<br />

Zweidimensionale Matrixsymbologie, die in der ISO-Version<br />

ECC 200 die GS1-Nummerierungsstrukturen unterstützt.<br />

GS1 GERMANY – GS1 Germany<br />

Wurde 1974 als Tochter des heutigen EHI Retail Institute<br />

und des Markenverbandes e. V. gegründet. Sie<br />

ist die deutsche GS1-Gesellschaft.<br />

GS1 MEMBER ORGANISATIONS –<br />

GS1-Mitgliedsorganisationen<br />

Mitglieder von GS1, die verantwortlich für die Nutzung<br />

des GS1-Standards in ihren Ländern oder zugewiesenen<br />

Regionen sind und für die korrekte Anwendung<br />

dieses Systems durch ihre Teilnehmer sorgen. GS1<br />

Germany ist die für Deutschland zuständige GS1-Mitgliedsorganisation.<br />

GS1 STANDARDS – GS1-Standards<br />

Stehen für weltweit etablierte, standardisierte Identifikations-<br />

und Kommunikationsverfahren. Die Basiselemente<br />

des GS1-Systems sind: Identifikationssysteme<br />

(z.B. die Identnummern GLN, GTIN, SSCC)<br />

Auto-ID-Systeme (Automatische Datenerfassung<br />

auf Basis von EAN 13-, GS1-128-, GS1 DataBar-<br />

sowie GS1 DataMatrix-Strichcodes und Radiofrequenztechnologie<br />

RFID etc.) Elektronische Kommunikationsstandards<br />

(z.B. EANCOM ® , WebEDI,<br />

XML etc.).<br />

GS1 US – GS1 US<br />

Ist eine GS1 Mitgliedsorganisation mit Sitz in den Vereinigten<br />

Staaten, die das GS1 System betreuen. GS1<br />

US ist auch für die Einhaltung und Verwaltung der GS1<br />

Standards in den USA und in Kanada verantwortlich.<br />

GTIN SHORTNUMBER – GTIN-Kurznummer<br />

8-stellige GTIN (ehemals EAN) für kleinvolumige Artikel.<br />

GUARD BARS, GUARD PATTERN – Randzeichen<br />

Ein Hilfszeichen, das den Anfang oder das Ende eines<br />

EAN- oder UPC-Barcodesymbols anzeigt.<br />

HALF-DUPLEX OPERATION (HDX) – Halbduplexverfahren<br />

Datenübertragung von Transponder in Richtung Lesegerät<br />

findet zeitversetzt mit der Datenübertragung in<br />

umgekehrter Richtung statt. Energieübertragung findet<br />

kontinuierlich parallel statt.<br />

HEALTH INDUSTRY BARCODE (HIBC) –<br />

Health Industry Barcode<br />

Datenstruktur unter FACT für komprimierte Produktkennzeichnung<br />

mit Artikel / Losnummer, Verfalldatum<br />

usw., offen auch für mehrreihigen Barcode und<br />

bereits für RFID.<br />

HELIUM NEON LASER (HE NE LASER) – Helium Neon Laser<br />

Eine Klasse von Lasern, die üblicherweise in Laserscannern<br />

verwendet wird. Helium und Neon dienen<br />

als Gasgemisch in Laserröhren und strahlen sichtbares,<br />

kohärentes, rotes Licht der Wellenlänge 632,8<br />

Nanometer aus.<br />

HERTZ (HZ) – Hertz (Hz)<br />

Nach dem deutschen Physiker H. Hertz (1857 - 1894)<br />

benannte Einheit für Schwingungen in einer Sekunde.<br />

Kurzzeichen Hz. 1 Kilohertz (kHz) = 1.000 Hertz,<br />

1 Megahertz (MHz) = 1 Million Hertz.<br />

auto-id glossar 111<br />

HIGH DENSITY CODE – High Density Code<br />

Ein sehr enger, im Thermotransferdruck oder Fotosatz<br />

gedruckter Barcode. Die Modulbreite bei einem<br />

Code mit großer Dichte liegt zwischen 0.19 mm und<br />

0.24 mm.<br />

HIGH DYNAMIC RANGE CMOS (HDRC) –<br />

High Dynamic Range CMOS<br />

Eine Bildaufnehmertechnologie als Alternative zu<br />

CCD. Während herkömmliche CCD-Sensoren eine<br />

Helligkeitsdynamik von 4000:1 verarbeiten können,<br />

kann mit HDRC eine Intensitätsdynamik von<br />

1000000:1 erreicht werden.<br />

HIGH-FREQUENCY (HF) – Hochfrequenz<br />

Kurze bis mittlere Reichweite, mittlere Übertragungsgeschwindigkeit,<br />

mittlere bis günstige Preisklasse der<br />

Lesegeräte. In diesem Frequenzbereich arbeiten die<br />

sog. Smart Tags (meist 13,56 MHz).<br />

HUMAN READABLE CHARACTER – Klarschriftzeichen<br />

Die Darstellung strichcodierter Datenzeichen oder<br />

Datenprüfzeichen in Standardbuchstaben oder -ziffern<br />

(in lesbarer Schrift).<br />

IDENT – <strong>ident</strong><br />

Das Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung<br />

& Identifikation. Die <strong>ident</strong> informiert praxisgerecht<br />

und branchenübergreifend über das gesamte<br />

Leistungsspektrum der Auto-ID Technologien wie z.B.<br />

RFID, Kennzeichnung, Datenkommunikation, Drucken<br />

& Applizieren, Kommissionierung, Sensorik, Logistik<br />

Software und Barcode.<br />

IMPACT PRINTER – Impact-Drucker<br />

Drucker, die Informationen auf mechanischem Weg,<br />

z.B. über ein Typenrad oder Nadeln auf das zu bedruckende<br />

Material übertragen. Die Systeme sind wartungsfreundlich<br />

und erlauben den Druck von Durchschreibesätzen.<br />

Sie arbeiten allerdings meist recht<br />

laut, und ihre Druckqualität bei grafischen Darstellungen<br />

ist begrenzt.<br />

INDEX OF REFRACTION – Brechzahl<br />

Faktor, um den die Ausbreitungsgeschwindigkeit von<br />

Licht in einem optisch dichten Medium kleiner als im<br />

freien Raum ist.<br />

INDICATOR – Indikator<br />

Erste Ziffer von links einer 14-stelligen EAN- oder<br />

UPC-Nummer. Die zu verwendenden Ziffern sind 0<br />

(für die Kennzeichnung einer Packungseinheit ohne<br />

ein Gebindekennzeichen), 1 bis 8 (für die Kennzeichnung<br />

einer Packungseinheit mit einem Gebindekennzeichen)<br />

und 9 (zur Kennzeichnung einer mengenvariablen<br />

Güter- oder Handelseinheit).<br />

INKJET – Tintenstrahl<br />

Verfahren bei dem der Farbstoff in Form von flüssiger<br />

Tinte oder verflüssigtem Wachs aufgebracht wird,<br />

unterschiedliche Technologiepatente, sehr gute Qualität<br />

für die Halbtondarstellung.<br />

INLAY – Inlay<br />

Ein RFID-Inlay besteht aus den vier Kernkomponenten<br />

Trägermaterial, RFID-Chip, Antenne und der Verbindungsschaltung<br />

zwischen Chip und Antenne.<br />

INSTITUTE OF ELECTRICAL AND ELECTRONICS ENGINEERS<br />

(IEEE) –<br />

Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE)<br />

Standardisierungsgremium in den USA.<br />

INTEGRATED ARTWORK – Integriertes Design, Etikett<br />

Gestalterische Vorgehensweise, bei der der Barcode<br />

und die anderen graphischen Elemente gemeinsam<br />

erzeugt werden.<br />

INTERCHARACTER GAP – Trennlücke<br />

Die Lücke zwischen dem letzten Strich des einen<br />

Symbolzeichens und dem ersten Strich des nächsten<br />

in einer diskreten Barcodesymbologie. Siehe DISCRE-<br />

TE CODE und CONTINUOUS CODE.<br />

INTERLEAVED CODE – Überlappender Barcode<br />

Barcode, bei dem sich die Darstellungen der verschlüsselten<br />

Zeichen durch Lücken bzw. Striche überlappen.<br />

INTERLEAVED TWO OF FIVE (ITF) – Interleaved 2 aus 5<br />

Barcode-Symbologie, die für die Codierung 14-stelliger<br />

EAN bzw. UPC-Nummern freigegeben ist.<br />

INTERNATIONAL LOCATION NUMBER (ILN) –<br />

Internationale Lokationsnummer<br />

Ehemaliger Name der Globalen Lokationsnummer (GLN)<br />

INTERNATIONAL STANDARDISATION ORGANIZATION (ISO) –<br />

Internationale Standardisierungs-Organisation<br />

Institut zur Entwicklung von Normen im technischen<br />

Bereich (gegründet: 1946; Sitz: in Genf; ca. 70 Länder<br />

sind Mitglied; www.iso.ch). Die Internationale<br />

Standardisierungs-Organisation ist ein Zusammenschluss<br />

von nationalen Institutionen, die sich mit der<br />

Normung und Standardisierung beschäftigen.<br />

INTEROPERABILITY – Interoperabilität<br />

Fähigkeit zweier Systeme unterschiedlicher Hersteller,<br />

innerhalb eines Systems zu interagieren, ohne sich<br />

gegenseitig zu stören.<br />

>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

112<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

ITEM – Artikel<br />

Durch Nummer und Bezeichnung unterscheidbare<br />

(kleinste) Einheit eines Artikelsortiments. Der Begriff<br />

„Anzahl Artikel“ sollte immer den Umfang oder die<br />

Menge eines Sortiments bezeichnen (buchmäßig<br />

oder lagermäßig vorhandene Artikel).Die Begriffe<br />

„Artikelmenge“ oder „Artikelanzahl“ sind unpräzise,<br />

da die Gefahr besteht, dass damit die Anzahl Artikeleinheiten<br />

gemeint ist. Zur klaren Unterscheidung<br />

sollte, wenn Verwechselungsgefahr besteht, von –<br />

Anzahl Artikel, wenn Oberbegriff Sortiment, – Anzahl<br />

Artikeleinheiten, wenn Oberbegriff Bestand gesprochen<br />

werden.<br />

JUST IN TIME (JIT) – Just in time<br />

Allgemein für „rechtzeitig“. Lieferung von Waren ohne<br />

Verzögerung. Wenn Zulieferer nach diesem Prinzip<br />

arbeiten, kann auf Lagerhaltung und Vorfinanzierung<br />

verzichtet werden. Hierbei ist die Verwendung von<br />

Barcodes unverzichtbar.<br />

KILL FUNKTION – Kill-Funktion<br />

Mittels dieses - gegebenenfalls passwortgeschützten<br />

- Befehls kann ein RFID-Chip durch das Schreib- /<br />

Lesegerät zerstört werden.<br />

LABEL – Etikett<br />

Dies sind in der Regel bedruckte Produkt-Informationen<br />

auf einem Trägermaterial. Das Trägermaterial ist<br />

in der Regel Papier, kann aber auch z.B. aus Kunststoff,<br />

Stoff oder Metall sein. Labels können aufgeklebt,<br />

angehangen oder wie in der Bekleidungsindustrie<br />

eingenäht werden.<br />

LABEL PRINTER – Etikettendrucker<br />

Drucker, die speziell zum Bedrucken von Etikettenmaterial<br />

ausgelegt sind. In der Regel verfügen diese<br />

Tischdrucker bzw. Desktop-Drucker über eine Schnittstelle,<br />

wodurch individuelle Daten wie z.B. Losnummern<br />

aus der laufenden Produktion oder aus einer<br />

Datenbank übernommen werden können, womit die<br />

Labels mit einem EAN-Code oder Barcode individuell<br />

bedruckt werden.<br />

LABLE PRINTING SOFTWARE – Etikettensoftware<br />

Software zum Erstellen von Etikettenlayouts.<br />

LADDER – Leiteranordnung<br />

Siehe ORIENTATION.<br />

LASER DIODE – Laser-Diode<br />

Ein Lesegerät, welches als Lichtquelle eine feste Komponente<br />

verwendet.<br />

LASER ENGRAVER – Laser-Graveur<br />

Eine Vorrichtung, die konzentrierte Hitze von einem<br />

Laserstrahl verwendet, um graphische Bilder direkt auf<br />

einen Gegenstand zu gravieren.<br />

LASER – Laser<br />

Eine Vorrichtung zur Erzeugung eines intensiven<br />

Strahls von monochromem, kohärentem Licht.<br />

(LASER = light amplification by stimulated emission<br />

of radiation).<br />

LASER MARKING – Laserbeschriftung<br />

Bei der Laserbeschriftung wird durch technische Maßnahmen<br />

Licht gebündelt und so engergiereich aufgeladen,<br />

dass es Metall zum Schmelzen bringt. Mit Lasertechnik<br />

können Metalle, Kunststoffe, Glas, Keramik,<br />

Holz, Papier, Leder und viele andere Stoffe markiert<br />

werden. Die Markierung hinterlässt durch die hohe<br />

Temperatur des fein gebündelten Laserstrahls eine<br />

unauslöschliche Gefügeänderung auf dem beschrifteten<br />

Material.<br />

LASER PRINTER – Laserdrucker<br />

Drucker, der auf dem Prinzip eines Kopiergerätes<br />

basiert. Das Tonerpulver wird nur dort auf die geladene<br />

Bildtrommel angebracht, wo der Laserstrahl zuvor die<br />

Ladungen entfernt hat. Das Abbild der Daten auf der<br />

Bildtrommel wird auf das statisch aufgeladene Papier<br />

übertragen und durch Erhitzen fixiert.<br />

LASER SCANNER – Laserscanner, Barcode-Scanner<br />

Eine Vorrichtung zum Lesen von Barcodes, die einen<br />

Laserstrahl als Lichtquelle verwendet.<br />

LEADING ZEROS – Führende Nullen<br />

Füllende Nullen auf der linken Seite einer Datensequenz.<br />

LETTERPRESS PRINTING – Buchdruck<br />

Beim Hochdruck sind die druckenden Flächen der<br />

Druckform höher als die nicht-druckenden Flächen.<br />

Dieses Druckverfahren wird auch beim Bleisatz verwendet.<br />

Das Prinzip entspricht dem eines Stempels.<br />

LICENCE PLATE – Identifikationsnummer<br />

Eine einzige Nummer, ungeachtet der Verwendung,<br />

festgelegt vom Herausgeber des Etiketts (oder<br />

des entsprechenden Stücks), angebracht an ein<br />

Objekt, vorgesehen für die Identifikation, unabhängig<br />

vom Produkt, seinem Bestimmungsort oder seiner<br />

Lebensdauer.<br />

LIGHT BARRIER – Lichtschranke<br />

Eine Lichtschranke ist ein System, bestehend aus<br />

einer Lichtquelle und einem Lichtdetektor. Wird der<br />

Lichtstrahl unterbrochen, kann eine Aktion ausgelöst<br />

werden. Bei RFID-Installationen werden Lichtschranken<br />

häufig zur Aktivierung von RFID-Schreib-/Lesegeräten<br />

eingesetzt.<br />

LIGHT EMITTING DIODE (LED) – Lichtemittierende Diode<br />

Ein Halbleiter, der als Folge einer elektronischen Stimulation<br />

Licht einer bestimmten Wellenlänge erzeugt.<br />

Die Wellenlänge wird durch die chemische Zusammensetzung<br />

des Halbleiters determiniert. Eine Reihe<br />

von Vorrichtungen ist heute erhältlich; jede mit einer<br />

bestimmten Ausgabe innerhalb einer beschränkten<br />

Bandbreite, aber innerhalb eines Spektrums zwischen<br />

600 Nanometer (Infrarot). Er wird üblicherweise als<br />

Lichtquelle in Lesestiften von der Gattung der Schlitzleser<br />

verwendet.<br />

LIGHT MARGIN – Hellzone, Ruhezone<br />

Siehe QUIET ZONE.<br />

LIGHT PEN – Lesestift<br />

Ein handgehaltenes Barcode-Lesegerät, welches über<br />

das Symbol gezogen werden muß, um es zu decodieren.<br />

LINEAR SYMBOLOGY – Lineare Symbologie<br />

Eine Barcodesymbologie, in welcher ein Symbol aus<br />

einer einzigen Reihe von Symbolzeichen besteht<br />

(Standard Barcode oder Eindimensionaler Barcode).<br />

LINERLESS LABEL – Trägerloses Etikett<br />

Etikett ohne Grundträger. Linerless Label erfordern<br />

besondere Handhabungstechniken.<br />

LISTEN-BEFORE-TALK PRINCIPLE (LBT) –<br />

Listen-Before-Talk-Prinzip (LBT)<br />

Beim Listen-Before-Talk“-Prinzip wird die Kanalbelegungssituation<br />

vor Aktivierung des Schreib-/Lesegerätes<br />

geprüft, um Kollisionen mit anderen Anwendungen<br />

auf gleicher Frequenz auszuschließen. Eine Aussendung<br />

von RFID-Signalen erfolgt nur bei freiem Kanal.<br />

LOAD UNIT – Ladeeinheit<br />

Beladung und Ladungssicherung als Lade-, Transport-<br />

oder auch Lagereinheit gehandhabt wird und während<br />

des Transportes nicht aufgelöst werden darf. Ferner<br />

kann sie als Untermenge einer Lagereinheit gegeben<br />

sein, bspw. Behälter, die auf eine Palette abgestellt<br />

werden. In vielen Fällen ist Ladeeinheit = Lagereinheit<br />

= Transporteinheit. Eine Ladeeinheit ist artikelrein oder<br />

artikelgemischt beladen. Die - aus logistischer Sicht<br />

sinnvolle - Gleichsetzung der genannten Einheiten<br />

ist vorrangig für den Lagereinheit Diejenige Handhabungseinheit<br />

(Palette, Behälter, usw.), die im Lagerbereich<br />

eingesetzt ist. Die Lagereinheit umfasst Lagerhilfsmittel<br />

und Beladung.<br />

LOCAL AREA NETWORK (LAN) – Lokales Netzwerk<br />

Im Gegensatz zu WAN, das überregional das<br />

Arbeitsstationen und Netzwerke verbindet. „Lokal“<br />

bezieht sich in diesem Sinne auf einen gemeinsamen<br />

Standort, wie beispielsweise ein Firmengelände oder<br />

einen Raum.<br />

LOGISTICS – Logistik<br />

Logistik ist die wissenschaftliche Lehre von der Planung,<br />

Steuerung und Optimierung der Material-,<br />

Personen-, Energie- und Informationsflüsse in Systemen,<br />

Netzen und Prozessen. Auch ist Logistik<br />

eine Branchenbezeichnung, die alle Unternehmen<br />

beziehungsweise Unternehmensteile bezeichnet,<br />

die logistische Dienstleistungen erbringen.<br />

LOW FREQUENCY (LF, 30–500 KHZ) – Niederfrequenz<br />

Diese Systeme weisen eine geringe Reichweite auf,<br />

arbeiten in der am häufigsten verwendeten 64-bitread-only-Technologie<br />

einwandfrei und schnell genug<br />

für viele Anwendungen wie z. B. für Zugangskontrollen,<br />

Wegfahrsperren und Lagerverwaltung (häufig<br />

125 kHz).<br />

LUX – Lux<br />

Lateinisch „Licht“. Kurzzeichen lx. Maßeinheit der<br />

Beleuchtungsstärke.<br />

MAGNIFICATION FACTOR – Vergrößerungsfaktor<br />

Dieser Faktor stellt einen Multiplikator dar, der auf die<br />

Nominalmaße einer Barcodesymbologie angewendet<br />

werden muss, um zum gedruckten Symbol zu gelangen.<br />

MASTER DATA – Stammdaten<br />

Stammdaten bezeichnen einen statischen Teil der im<br />

Lagerverwaltungssystem verwalteten Dateien. Diese<br />

Daten werden nicht durch Vorgänge im Lager verändert<br />

und werden deshalb als statisch bezeichnet.<br />

MATRIX - CODES (2D-CODES) – Matrixcodes (2D-Codes)<br />

Diese bestehen aus polygonisch, meist viereckig (rund<br />

/ oder anders geformt) angeordneten Gruppen von<br />

Datenzellen mit einem typischen Orientierungssymbol<br />

(finder patterns), an dem der Codetyp erkannt werden<br />

kann. Die Codes können mit einem 2D-Scanner<br />

gelesen werden.<br />

MICROWAFE FREQUENCY – Mikrowellen-Frequenz<br />

Kurze Reichweite für ausschließlich semi-aktive Transponder<br />

von 0,5 m bis 6 m bei rasanter Lesegeschwindigkeit<br />

wegen hoher Passagegeschwindigkeit für Fahrzeuganwendungen<br />

(2,4–2,5 GHz, 5,8 GHz und darüber).<br />

MIDDELWARE – Middleware<br />

Die RFID-Middleware ist eine Software, welche die<br />

Verbindung zwischen der RFID-Hardware (Lese/<br />

Schreibeinheit) und den Systemen der Geschäftsprozesssteuerung<br />

(ERP-Systeme, WMS) herstellt. Sie<br />

überprüft und filtert die eingehenden Daten.<br />

MISREAD – Falschlesung<br />

Eine Diskrepanz zwischen den im Symbol verschlüsselten<br />

Daten und der Ausgabe des Barcode-Lesegerätes.<br />

Der Fehler wird durch Testroutinen im Decodieralgorithmus<br />

nicht entdeckt und die ausgegebenen<br />

Daten können fälschlicherweise mit gültigen Daten im<br />

System übereinstimmen. Vergleiche NON-READ.<br />

MODULAR SYMBOLOGY – Modulare Symbologie<br />

Eine Barcodesymbologie, in der sich die Symbolzeichen<br />

aus Elementen zusammensetzen, deren Nennbreiten<br />

jeweils ein ganzzahliges Vielfaches des X-<br />

Moduls oder der Modulbreite betragen. Siehe N,K<br />

SYMBOLOGY.<br />

MODULE – Module<br />

Die Nominal- oder Nenneinheit einer Abmessung in<br />

einem Symbolzeichen. In bestimmten Symbologien<br />

können die breiten Striche und Lücken als Vielfaches<br />

eines Moduls spezifiziert sein. Gleichbedeutend mit X-<br />

Modul (X DIMENSION).<br />

MODULO – Modulo<br />

Üblicherweise verwendet in Form von Modulo-10,<br />

Modulo-103 etc.. Der Typ des Algorithmus, der verwendet<br />

wird, um das Prüfzeichen einer bestimmten<br />

Symbologie zu berechnen.<br />

MODULO-10 – Modulo-10<br />

Ein Algorithmus, der zur Berechnung einer Prüfziffer in<br />

bestimmten Barcodesymbologien verwendet wird.<br />

MODULO-103 – Modulo-103<br />

Ein Algorithmus, der zur Berechnung des Symbolprüfzeichens<br />

in Code-128 Symbolen verwendet wird.<br />

MULTI-BIT TAGS – Mehr-Bit-Transponder<br />

Ein Mehr-Bit-Transponder ist ein Transponder mit einer<br />

Speicherkapazität von mehr als einem Bit. Gegenstand<br />

der EPC-Empfehlung sind ausschließlich der Mehr-Bit-<br />

Transponder, da die Speicherung eines EPC mindestens<br />

96 Bit erfordert. 1-Bit-Transponder finden hauptsächlich<br />

in der Warensicherung Verwendung.<br />

MULTI-ROW SYMBOLOGY –<br />

Mehrzeilige Barcodesymbologie<br />

Eine Barcodesymbologie, in welcher das Symbol aus<br />

zwei oder mehr vertikal adjazenten Reihen von Symbolzeichen<br />

besteht. Vergleiche LINEAR SYMBOLOGY.<br />

N,K SYMBOLOGY – N,K Symbologie<br />

Eine Klasse von Barcodesymbologien, in der jedes<br />

Symbolzeichen N Moduln breit ist und aus K Strich-<br />

und Lückenpaaren besteht. Eine Untermenge sind die<br />

N,K,M Symbologien, wobei M die maximale Breite<br />

eines Elementes in Moduln angibt. Siehe MODULE<br />

und MODULAR SYMBOLOGY.<br />

NANOMETRE – Nanometer<br />

Eine Längeneinheit, die zur Definition der Wellenlänge<br />

(und damit der Farbe) des Lichtes verwendet wird.<br />

NEARFIELD COMMUNICATION (NFC) –<br />

Nahfeld-Kommunikation<br />

Eine drahtlose Kommunikationstechnologie für Datenverbindungen<br />

über kurze Strecken. Die NFC Technologie<br />

basiert auf der Kombination aus RFID und drahtloser<br />

Verbindungstechnologie. Sie arbeitet in einem<br />

Frequenzbereich von 13,56 MHz und bietet eine<br />

Datenübertragungsrate von maximal 424 kBit/s bei<br />

einer Reichweite von nur 20 Zentimetern. Die Parameter<br />

für NFC sind bereits durch ISO 18092, ECMA 340<br />

beziehungsweise ETSI TS 102 190 spezifiziert und sollen<br />

weltweit einheitlich sein.<br />

NO-LABEL-LOOK – No-Label-Look<br />

Etikettierung von Verpackunsbehältern mit möglichst<br />

transparenten Materialien, durch die der Eindruck<br />

einer Direktbedruckung erweckt wird.<br />

NOMINAL – Nominalgröße<br />

Fehlende Datenausgabe nach Lesung eines fehlerhaften<br />

Codes oder auf Grund einer inkorrekten<br />

Leserichtung oder -geschwindigkeit, eines Scannerversagens<br />

oder eines Bedienfehlers. Der Decodieralgorithmus<br />

erkennt den Fehler und weist die „festgestellten“<br />

Daten als ungültig zurück.<br />

NOMINAL SIZE – Nominalgröße, Nominalabmessung<br />

Bezeichnung für die „Standard-“ oder „Idealwerte“<br />

von spezifischen Parametern der Elemente, die die<br />

Zeichen eines Symbols bilden. Maximal zulässige<br />

Abweichungen von diesen Werten sind als Toleranzen<br />

des Symbols spezifiziert.<br />

NON-IMPACT-PRINTER – Non-Impact-Drucker<br />

Übertragen des Druckbild ohne mechanischen<br />

Anschlagdruck. Non-Impact-Drucker sind Blatt- oder<br />

Endlos- Laserdrucker.<br />

NON-READ, NON-SCAN – Nichtlesung<br />

Fehlende Datenausgabe nach Lesung eines feh-<br />

lerhaften Codes oder aufgrund einer inkorrekten<br />

Leserichtung oder -geschwindigkeit, eines Scannerversagens<br />

oder eines Bedienfehlers. Der Decodieralgorithmus<br />

erkennt den Fehler und weist die „festgestellten“<br />

Daten als ungültig zurück. Vergleiche<br />

MISREAD.<br />

NUMERIC – Numerisch<br />

Bezeichnet einen Zeichensatz, der nur aus Ziffern<br />

besteht. Vergleiche ALPHANUMERIC.<br />

NUMERICAL APERTURE – Numerische Apertur<br />

Der Sinus des Akzeptanzwinkels (optischer Öffnungswinkel,<br />

der halbe Scheitelwert des Kegels, innerhalb<br />

dessen einfallende Lichtstrahlen zum Medium finden).<br />

OBJECT NAME SERVICE (ONS) – Object Name Service<br />

Teil des EPC-Netzwerks, ermöglicht das Auffinden<br />

von Produktinformationen anhand eines EPC (ähnlich<br />

DNS/Internet).<br />

OCR-B FONT – OCR-B-Schrift<br />

Standardisierte maschinenlesbare optische Klarschrift<br />

(festgelegt in der ISO-Norm 1073-2). Diese Schrift<br />

wird für die Darstellung der Klarschriftzeile unterhalb<br />

des Barcodes empfohlen. Sie ist in diesem Zusammenhang<br />

jedoch nicht zur automatischen Lesung gedacht.<br />

ODETTE – ODETTE<br />

EDI-Standard der europäischen Automobilindustrie.<br />

OMNIDIRECTIONAL – Omnidirektional<br />

In alle Richtungen. Wird verwendet, um Symbole<br />

zu bezeichnen, die von entsprechenden Scannern<br />

in jeder Richtung gelesen werden können; oder zur<br />

Bezeichnung von Scannern, die Symbole richtungsunabhängig<br />

lesen können.<br />

OMNIDIRECTIONAL SCANNER – Omnidirektional Scanner<br />

Bezeichnung eines Scanners, der Symbole in jeder<br />

Richtung parallel oder nahezu parallel zur Scannerebene<br />

lesen kann. Omnidirektionaler Scanner verwenden<br />

mehrere Scanmuster, um die omnidirektionale Fähigkeit<br />

zu erreichen.<br />

ON-DEMAND PRINTING – Vor-Ort-Druck Druck<br />

des Barcodesymbols direkt auf das Druckmaterial, zu<br />

dem Zeitpunkt, an dem es benötigt wird. Üblicherweise<br />

geschieht dies durch einen computergesteuerten<br />

Drucker.<br />

OPACITY – Opazität<br />

Die Lichtundurchlässigkeit einer Substanz. Material-<br />

Opazität betrifft die Verhinderung des Durchscheinens<br />

der Rückseite oder eines darunterliegenden Materials.<br />

Die Farb-Opazität ist das Merkmal für einen Farbaufdruck,<br />

der die Reflexion des darunterliegenden Substrates<br />

verhindern soll.<br />

OPEN APPLICATION ENVIRONMENT (SYSTEM) –<br />

Offene Anwendungsumgebung System<br />

Eine Anwendung, die von unabhängigen Parteien/Teilnehmern<br />

verwendet werden kann, ohne dass bilaterale<br />

Absprachen notwendig sind.<br />

OPEN DATABASE CONNECTIVITY (ODBC) –<br />

Open Database Connectivity<br />

Standard-Programmierschnittstelle, um auf eine Vielzahl<br />

von Datenquellen zuzugreifen. Die Einrichtung<br />

erfolgt üblicherweise über die Windows-Systemsteuerung.<br />

OPTICAL CHARACTER RECOGNITION (OCR) –<br />

Optische Schrifterkennung<br />

Optische Zeichen- bzw. Buchstabenerkennung: Text-<br />

Vorlagen, die mit einem Scanner in den Computer<br />

eingelesen wurden, werden in editierbare Text-Dokumente<br />

umgewandelt. Standardisierte maschinenlesbare<br />

optische Klarschrift (festgelegt in der ISO-Norm<br />

1073-2).<br />

OPTICAL THROW – Optischer Unschärfebereich<br />

Der Abstand zwischen der Leseoptik und dem Beginn<br />

der Tiefenschärfe.<br />

ORDER PICKING – Kommissionieren<br />

Versandauftragsbezogenes Zusammenstellen von<br />

Ware, d.h. auftragsbezogene und/oder artikelbezogene<br />

Vereinzelung von Packstücken aus größeren<br />

Verpackungseinheiten.<br />

ORIENTATION – Ausrichtung, Orientierung<br />

Die Ausrichtung ist die Position eines Barcodesymbols<br />

zu einer spezifischen Richtung oder Ebene. Barcodesymbole<br />

können so positioniert werden, dass sie<br />

entweder horizontal (siehe PICKET FENCE) oder vertikal<br />

(siehe LADDER) gescannt werden können.<br />

OUTPUT DEVICE – Ausgabegerät<br />

Im Zusammenhang mit „Integriertem Design“ das letzte<br />

Glied einer Kette computergesteuerter Anlagen, mit<br />

denen die Vorlage erstellt wird; typisch hierfür ist die<br />

Zylindergravureinheit.<br />

OVERHEAD – Überhang<br />

Der Teil eines Barcodesymbols, der zusätzlich zu den<br />

verschlüsselten Daten benötigt wird, um dem Symbol<br />

eine gültige Struktur zu geben. Er besteht aus Hilfszeichen<br />

(siehe AUXILIARY CHARACTER).


OVERPRINTING – Überdruck/Eindruck<br />

Druck auf ein bereits vorbedrucktes Material.<br />

OVERSQUARED – Überquadratisch<br />

Bei einem oversquared Barcode ist die Barcodehöhe<br />

größer als die Breite des Codes.<br />

PACKAGE – Packstück<br />

Eine Versandeinheit kann in mehrere Packstücke<br />

unterteilt sein. Wichtig ist, dass eine Identifizierung<br />

und zahlenmäßige Zusammenfassung aller Packstücke<br />

für einen Versandauftrag möglich ist. In den<br />

Allgemeinen Deutschen Spediteur-Bedingungen<br />

(A DSp) wird definiert: Packstücke sind Einzelstücke<br />

oder vom Auftraggeber zu Abwicklung des Auftrages<br />

gebildete Einheiten, z.B. Kisten, Gitterboxen, Paletten,<br />

Griffeinheiten, geschlossene Ladegefäße, wie gedeckt<br />

gebaute oder mit Planen versehene Waggons, Auflieger<br />

oder Wechselbrücken, Container, Iglus.<br />

PACKAGE UNIT – Verpackungseinheit, Packstück<br />

Gütermenge, die durch die gewählte Verpackung zu<br />

einer Einheit zusammengefasst wird.<br />

PARITY – Parität<br />

System zur Prüfung binär codierter Daten. Bei „gerader“<br />

Parität werden die Datenbits so um ein Paritätsbit<br />

ergänzt, das der Binärcode eine gerade Anzahl von<br />

Einsen enthält. Bei „ungerader“ Parität wird auf eine<br />

ungerade Anzahl von Einsen ergänzt. So können Fehler<br />

festgestellt werden, die durch eine ungerade Anzahl<br />

falsch übertragner Bits entstehen. Eine gerade Anzahl<br />

von Fehlern kann nicht festgestellt werden. Außerdem<br />

können die falschen Bits nicht lokalisiert werden.<br />

PASSIVE TRANSPONDER – Transponder<br />

Im Gegensatz zum aktiven Transponder bezieht der<br />

passive Transponder die für die Daten-Funkübertragung<br />

notwendige Energie durch Induktion des Funksignals<br />

vom Schreib-/Lesegerät.<br />

PCMCIA / PCMCIA-CARTE – PCMCIA / PCMCIA-Karte<br />

Abkürzung für „Personal Computer Memory Card<br />

International Association“. Internationale Vereinigung<br />

zum Festlegen von Normen für Speicherkarten. Daraus<br />

resultierten die Standards (TYP I, TYP II und TYP<br />

III) für Erweiterungskarten im Scheckkartenformat.<br />

PERSONAL DIGITAL ASSISTANT (PDA) –<br />

Persönlicher digitaler Assistent (PDA)<br />

Dies ist ein kleiner tragbarer Computer, der meist mit<br />

einem schnell startenden Betriebssystem ausgestattet<br />

ist und neben vielen anderen Programmen hauptsächlich<br />

für die persönliche Kalender-, Adress- und<br />

Aufgabenverwaltung benutzt wird.<br />

PERVASIVE COMPUTING – Pervasive Computing<br />

Die ursprünglich von Mark Weiser formulierte Vision,<br />

der alles durchdringende Vernetzung der Mikrocomputer,<br />

wurde schnell von der Industrie aufgegriffen. Der<br />

Unterschied zu Ubiquitous Computing mag mehr akademischer<br />

Natur sein. Einschlägige Experten verstehen<br />

darunter den Ansatz, die überall eindringende und<br />

allgegenwärtige Informationsverarbeitung durch die<br />

Verwendung vorhandener Mobile-Computing-Technologien<br />

schon kurzfristig nutzbar zu machen.<br />

PHOTOMETER – Photometer<br />

Ein Instrument, das zur Messung der Intensität von<br />

Licht einer speziellen Wellenlänge benutzt wird. Siehe<br />

auch DENSITOMETER.<br />

PHYSICAL MARKUP LANGUAGE (PML) –<br />

Physical Markup Language<br />

Teil des EPC-Netzwerks, computerorientierte Sprache<br />

zur Beschreibung von physischen Objekten.<br />

PICK LIST – Pickliste<br />

Nach bestimmten Sortierkriterien zusammengestellte<br />

Entnahmepositionen. Die Pickliste kann in<br />

vielen Fällen <strong>ident</strong>isch sein mit dem Lieferschein.<br />

Im allgemeinen ist aber die Pickliste eine nach<br />

speziellen Gesichtspunkten aufbereitete, einschl.<br />

ergänzender Angaben z.B. Lagerplatz, Kundenangaben.<br />

Wird die Kommissionierliste mit Hilfe mobiler<br />

Datenendgeräte (Funkterminals, MDT o. ä.)<br />

bearbeitet, so spricht man von papierloser Kommissionierung.<br />

PICKET FENCE – Zaunanordnung<br />

Ein Begriff, der gelegentlich für die horizontale Ausrichtung<br />

von Barcodes mit vertikalen Strichen verwendet<br />

wird. Siehe ORIENTATION.<br />

PICKS – Entnahmeeinheit<br />

Aus dem Englischen stammend und bezeichnet im Allgemeinen<br />

eine Entnahmeeinheit. Leider ist die Begriffsabgrenzung<br />

zwischen Picks, und Entnahmeposition<br />

allgemein gültig nicht definiert, so dass Zahlendiskrepanzen<br />

entstehen können zwischen Anzahl Entnahmepositionen<br />

und Anzahl Picks, wobei eine Entnahmeposition<br />

in aller Regel mehr als ein Pick umfasst.<br />

PIXEL – Bildpunkt<br />

Das kleinste Bildelement, ein Bildpunkt; bildet zusammen<br />

mit anderen Bildpunkten eine Grafik. Die Bildauflösung<br />

von Digitalkameras wird in Pixeln angegeben.<br />

Bei einer Bildauflösung von z.B. 768 x 576 Pixeln<br />

besteht das Bild aus 442.368 Bildpunkten.<br />

POINT OF SALES (POS) – Point of Sales<br />

Ort des Angebotes, also den Verkaufsraum oder<br />

Marktstand. Anstelle von POS wird häufig auch der<br />

Begriff POP (Ort des Einkaufs) verwendet.<br />

POLYMER TRANSPONDER – Polymertransponder<br />

Im Unterschied zu herkömmlichen Transpondern besteht<br />

der Mikrochip eines Polymer-Transponders nicht aus Silizium.<br />

Mit diesen polymeren Halbleitermaterialien ist man<br />

in der Lage den Chip mit Drucktechniken herzustellen.<br />

PORT – Port<br />

Physischer oder logischer Anschluss in einem Netz.<br />

PRESSECODE – Pressecode<br />

Eine in Deutschland gültige Sonderform der EAN-<br />

Kennzeichnung von Zeitungen und Zeitschriften, die<br />

die Integration des Verkaufspreises erlaubt.<br />

PRINT CONTRAST – Druckkontrast<br />

Die Differenz der Reflexionswerte zwischen den dunklen<br />

Strichen und den hellen Lücken eines maschinenlesbaren<br />

Barcodesymbols. Nach ISO/IEC 15416 definiert<br />

der Symbolkontrast (SC) den Druckkontrast.<br />

PRINT CONTRAST SIGNAL (PCS) – Druck-Kontrast-Signal<br />

Ein Maß für die relative Differenz der Reflexion zwischen<br />

hellen und dunklen Elementen. PCS = RL - RD<br />

/ RL. RL = Refektionsgrad der hellen Elemente (Hintergrund)<br />

RD = Reflektionsgrad der dunklen Elemente<br />

(Striche) Für sichere Lesungen sollte der PCS-Wert im<br />

Normalfall größer als 70% sein.<br />

PRINT DIRECTION – Druckrichtung<br />

Die Richtung, in der ein Bedruckstoff durch die Druckerpresse<br />

läuft.<br />

PRINT GAIN/LOSS – Druckzuwachs / -verlust<br />

Die Verbreiterung oder Verkleinerung von Strichen,<br />

entstanden als Effekt bei der Reproduktion im Druckprozess.<br />

PRINT QUALITY – Druckqualität<br />

Die Übereinstimmung eines gedruckten optischen Symbols<br />

mit den dafür spezifizierten Anforderungen, wie z.B.<br />

Abmessungen, Reflexion, Kantenschärfe, Flecken, Fehlstellen<br />

etc., die zusammen die Durchführung des Scannvorgangs<br />

beeinflussen. Siehe VERIFICATION.<br />

PRINT TECHNOLOGY – Druckverfahren<br />

Die Drucktechnik dient der Vervielfältigung von Informationen<br />

in Form von Bild und Text. Durch so genannte<br />

Druckformen werden die Vorlagen mittels Farbe<br />

auf das Papier (oder sonstigen Bedruckstoff) übertragen.<br />

Die einzelnen Druckverfahren werden nach der<br />

Art ihrer Druckformen klassifiziert. Dabei wird grundsätzlich<br />

zwischen vier Hauptverfahren unterschieden:<br />

Hochdruck, Flachdruck, Tiefdruck, Durchdruck.<br />

PRINTABILITY GAUGE – Druckqualitätstestmarke<br />

Marken, die auf eine Unterlage gedruckt werden,<br />

um Vergleiche zur Druckqualität anzustellen oder die<br />

Druckqualität laufend zu über wachen.<br />

PULK READING – Pulkerfassung<br />

Nahezu gleichzeitige Erfassung mehrer Transponder<br />

durch ein Lesegerät. Wegen Behinderung durch Kollision<br />

werden die Transponder nicht exakt zum gleichen<br />

Zeitpunkt erfasst, sondern sehr schnell hintereinander.<br />

PRINTABILITY TEST – Druckqualitätstest<br />

Ein Test zur Überprüfung der Druckqualität.<br />

PRINTER RIBBONS – Farbbänder<br />

Farbbänder bestehen aus Wachs-, Wachs/Harz- oder<br />

reinen Harz-Verbindungen eingesetzt. Sie dienen zum<br />

Bedrucken unterschiedlichster Materialien mit Druckern<br />

(Etikettendrucker oder Foliendirektdrucker). Die<br />

Farbbandzusammensetzung muss auf das zu bedruckende<br />

Material und die Drucktemperatur abgestimmt<br />

sein, um eine optimale Druckqualität zu erzielen. Farbbänder<br />

sind in verschiedenen Farben erhältlich.<br />

PROXIMITY APPLICATION – Proximity Anwendung<br />

Leseentfernung max. 20 cm, der Transponder kann<br />

jedoch mit mehreren Verarbeitungsfunktionen ausgestattet<br />

werden, ISO 14443 für 13,56 MHz.<br />

PULK READING – Pulkerfassung<br />

Die Dateninhalte mehrerer Transponder werden quasi<br />

gleichzeitig erfasst (Antikollisionsfunktion).<br />

QUIET ZONE – Hellzone, Ruhezone<br />

Die Zone vor dem Start- und nach dem Stop-Zeichen<br />

eines Barcodesymbols, die frei von jeglichen störenden<br />

Kennzeichnungen sein muss.<br />

QUIET ZONE INDICATOR – Hellzonenindikator<br />

Ein ‘größer als’ (>) oder ein ‘kleiner als’ (> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>


<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />

114<br />

<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />

SHIPMENT UNIT – Versandeinheit<br />

Diejenige Einheit, die als Handhabungseinheit oder<br />

Gebindeeinheit an den Kunden geht und z.B. über<br />

eine NVE (Nr. der Versandeinheit) <strong>ident</strong>ifizieren wird.<br />

Die VDA Empfehlung 5002 (Dez. 1997) definiert: Als<br />

Versandeinheit wird die kleinste Einheit von Gütern<br />

(Gütermenge) bezeichnet, die mit anderen nicht fest<br />

verbunden ist und in der Transportkette vom Versender/Verlader<br />

bis zum Empfänger als geschlossener<br />

Umfang einzeln behandelt wird oder werden kann. Was<br />

eine Versandeinheit ist, bestimmt der Versender/Verlader<br />

in Abhängigkeit von den zugrunde liegenden Anforderungen<br />

des Transports, des Umschlags, durch die<br />

Art der Verpackung oder Sicherung der Einheiten.<br />

SHORT READ – Teillesung<br />

Die Lesung eines augenscheinlich gültigen kürzeren<br />

Symbols innerhalb eines längeren Symbols derselben<br />

oder einer anderen Symbologie.<br />

SHOW THROUGH – Durchscheinen<br />

Abnahme des Reflektionswertes (der Lücken) bei<br />

durchscheinenden Packmaterialien, die auftritt, wenn<br />

ein dunkles Produkt eingepackt ist.<br />

SINFOS – SINFOS<br />

Multilateraler Austausch von Artikelstammdaten mittels<br />

Pool. Hersteller sind für die Einstellung und Pflege<br />

ihrer Sortimente und damit die Aktualität und Richtigkeit<br />

der Daten verantwortlich.<br />

SLOT READER – Schlitzleser<br />

Ein Barcode-Lesegerät, in das ein berührungsloser<br />

Barcode-Leser eingebaut ist und bei dem das strichcodierte<br />

Material durch einen Schlitz geführt wird. Bei<br />

diesem Gerät muss sich das Barcodesymbol an einer<br />

bestimmten Position, bezogen auf die Kante des Trägermaterials,<br />

befinden. Siehe SLOT SCANNER.<br />

SLOT SCANNER – Schlitzscanner<br />

Feststehendes Abstands-Lesegerät, das ein Barcodesymbol<br />

omnidirektional lesen kann.<br />

SMART-CARD – Smart-Card<br />

Mit Transpondern ausgestattete Plastikkarte.<br />

SPACE – Lücke<br />

Jedes helle Element zwischen den Strichen eines Barcodesymbols.<br />

Je nach Symbologie kann es codierte<br />

Informationen enthalten.<br />

SPECTRAL RESPONSE – Spektralempfindlichkeit<br />

Die Lichtempfindlichkeit eines Lesegerätes bei Licht<br />

verschiedener Wellenlängen.<br />

SPECULAR REFLECTION –<br />

Spiegelung, spiegelnde Reflexion<br />

Reflexion einer (im allgemeinen glänzenden) Fläche,<br />

bei der der Reflexionswinkel zur Senkrechten gleich<br />

dem Einfallswinkel zur Senkrechten ist. Vergleiche<br />

DIFFUSE REFLECTION.<br />

SPOT – Fleck, Farbfleck<br />

Eine Schmutzstelle oder eine andere Fläche mit niedriger<br />

Reflexion in einem Bereich eines Symbols, dessen<br />

Reflexion möglichst hoch sein soll.<br />

SPREAD SPECTRUM – Breitband<br />

Art der Datenübertragung, bei der das Trägersignal<br />

über einen größeren Bandbereich im elektromagnetischen<br />

Spektrum verteilt wird, als es für die Übertragung<br />

eigentlich notwendig wäre. Die Übertragung<br />

wird dadurch weniger störanfällig.<br />

STACKED SYMBOLOGY – Gestapelte Symbologie<br />

Siehe MULTI-ROW SYMBOLOGY.<br />

START CHARACTER / PATTERN – Start-Zeichen / Muster<br />

Ein zusätzliches Zeichen, das den Anfang (den linken<br />

Rand) eines Barcodesymbols kennzeichnet.<br />

STOP CHARACTER / PATTERN – Stop-Zeichen / Muster<br />

Ein zusätzliches Zeichen, das das Ende (den rechten<br />

Rand) eines Barcodesymbols kennzeichnet.<br />

STORAGE UNIT – Transporteinheit<br />

Handhabungseinheit, wie sie als Warenzugang oder<br />

auch als Warenausgang auftritt. In vielen Fällen ist<br />

Transporteinheit = Lagereinheit (TSU Transport and<br />

Storage Unit).<br />

SUBSTITUTION ERROR – Substitutionsfehler<br />

Ein Zeichen, das beim Lesen eines Barcodesymbols falsch<br />

decodiert wird. Vergleiche MISREAD und NON-READ.<br />

SUBSTRATE – Trägermaterial<br />

Das Material bzw. der Träger, auf dem der Druck (ein<br />

Barcodesymbol oder OCR-Zeichen) oder ein Überzug<br />

aufgebracht wird.<br />

SUPPLY CHAIN MANAGEMENT (SCM) –<br />

Versorgungskettenmanagement<br />

Abstimmung aller logistischen Vorgänge und Funktionen<br />

innerhalb der Versorgungskette vom Lieferanten<br />

bis zum Verbraucher mit der<br />

SURFACE ACOUSTIC WAVE DEVICE (SAW)<br />

– Oberflächenwellen-Element<br />

Transponder-Technologie, bei der schwache Mikrowellensignale<br />

in Ultraschallsignale umgewandelt wer-<br />

den, die über die Oberfläche eines piezoelektrischen<br />

Kristalls laufen und an Markierungen auf der Oberfläche<br />

reflektiert werden.<br />

SYMBOL ARCHITECTURE – Symbolstruktur<br />

Die Struktur eines Barcodesymbols. Siehe SYM-<br />

BOLOGY.<br />

SYMBOL CHARACTER – Symbolzeichen<br />

Eine Anordnung dunkler und heller Elemente, die üblicherweise<br />

ein Datenzeichen, ein Hilfszeichen oder<br />

unter bestimmten Umständen zwei oder mehr Datenzeichen<br />

verschlüsselt.<br />

SYMBOL CHECK CHARACTER – Symbolprüfzeichen<br />

Ein Symbolzeichen, das unter Einbeziehung der<br />

anderen Symbolzeichen eines Barcodesymbols nach<br />

einem in der Symbologie-Spezifikation festgelegten<br />

Algorithmus berechnet wird. Es wird zur Prüfung verwendet,<br />

ob der Barcode richtig gelesen wurde. Das<br />

Symbolprüfzeichen gehört nicht zu den im Symbol<br />

verschlüsselten Daten.<br />

SYMBOL CONTRAST – Symbolkontrast<br />

Die Reflexionsdifferenz zwischen der höchsten und<br />

niedrigsten Reflexion in einem Scan-Reflexions- Profil.<br />

SYMBOL DENSITY – Symboldichte<br />

Siehe BAR CODE DENSITY.<br />

SYMBOL LENGTH – Symbollänge, Symbolbreite<br />

Die Gesamtlänge (oder -breite) eines Barcodesymbols<br />

inklusive Hellzonen.<br />

SYMBOL – Symbol<br />

Siehe BAR-CODE SYMBOL.<br />

SYMBOL WIDTH – Symbollänge<br />

Die Gesamtlänge (oder -breite) eines Barcodesymbols<br />

inklusive Hellzonen.<br />

SYMBOLOGY IDENTIFIER – Symbologie-Identifikator<br />

Eine Zeichenfolge, die vom Decoder erzeugt wird<br />

und den übertragenen, decodierten Daten vorangestellt<br />

wird; sie <strong>ident</strong>ifiziert die Symbologie, aus der<br />

die Daten decodiert wurden.<br />

SYMBOLOGY – Symbologie<br />

Eine standardisierte Form der Darstellung von Daten<br />

im Barcode. Jede Symbologie-Spezifikation beinhaltet<br />

ihre besonderen Strukturregeln bzw. ihre spezifische<br />

Symbolstruktur.<br />

TAG – Tag<br />

Identifikationsmarke auf Basis von RFID, wird auch<br />

vielfach „Tag“ geschrieben, wird manchmal mit Transponder<br />

gleich gesetzt bzw. mit dem Prozessor/Mikrochip,<br />

ebenso die Wortkombination „Smart-Tag“ ist zu<br />

finden, to tag: aus dem Engl.: Etikettieren.<br />

TAGID NUMBER (TID) – TagID-Nummer (TID)<br />

Die TagID wird vom Hersteller des Transponders zur<br />

Kennzeichnung des Transponderchips vergeben.<br />

TAG-TALKS-FIRST PRINCIPLE –<br />

Transponder-talks-first-Prinzip<br />

Das Transponder-talks-first-Prinzip ist ein Kommunikationsverfahren<br />

zwischen Schreib-/Lesegerät und<br />

Transponder, bei dem der Transponder den Kommunikationsvorgang<br />

initiiert.<br />

THERMAL PAPER – Thermopapier<br />

Spezialpapier, das bei Wärmeeinwirkung die Farbe<br />

ändert. Wird für den Thermotransferdrucker benötigt.<br />

THERMAL SUBLIMATION – Thermosublimation<br />

Druckverfahren für Halbton-Bilder. Farbstoffe werden<br />

durch Heizelemente von einer Trägerfolie abgelöst und<br />

auf eine Empfangsschicht übertragen (Papier/Folie),<br />

sehr gute Qualität.<br />

THERMOTRANSFER DIRECT PRINT – Thermodirektdrucker<br />

Ohne den Umweg über ein Etikett wird im Thermotransferverfahren<br />

die Druckinformation direkt auf die<br />

Verpackungsfolie des Produkts mit einem exakten<br />

Schriftbild aufgedruckt.<br />

THERMOTRANSFER PRINTER – Thermotransferdrucker<br />

Bei dieser Druckmethode wird die Farbe eines Farbbandes<br />

mit Hilfe von Hitze auf das zu bedruckende<br />

Medium wie z.B. unbeschichtetes Papier oder Folie<br />

übertragen bzw. aufgeschmolzen. Diese Drucktechnik<br />

findet man vor allem bei Etikettendruckern mit<br />

hohen Ansprüchen an Druckqualität, Haltbarkeit und<br />

Flexibilität des Etiketten-Materials.<br />

TIME DIVISION MULTIPLE ACCESS (TDMA) –<br />

Time Division Multiple Access<br />

Das GSM-Mobilfunknetz arbeitet mit dem TDMA-Verfahren.<br />

Eine bessere Nutzung vorhandener Frequenzen<br />

wird durch Aufteilen in sog. Zeitschlitze erreicht. Hier<br />

können bis zu acht Teilnehmer einen Übertragungskanal<br />

gleichzeitig nutzen.<br />

TOLERANCE – Toleranz<br />

Die maximal erlaubte Abweichung von einer festgelegten<br />

Abmessung oder einem anderen Wert.<br />

TRACKING & TRACING – Sendungsverfolgung<br />

Pakettransport und Paketnachforschung (Sendungs-<br />

verfolgung) bei Paket-Dienstleistern. Damit kann sich<br />

der Kunde jederzeit über den aktuellen Status einer<br />

Bestellung und Sendung informieren.<br />

TRADE UNIT – Handelseinheiten<br />

Hierunter werden jene Einheiten verstanden, die in den<br />

Transport- und Lagerprozessen vom Lieferanten bis hin<br />

zum Einzelhandelsbetrieb von Bedeutung sind (z. B.<br />

Umverpackungen, Sammelgebinde o. Ä.). In Abgrenzung<br />

zu den Verbrauchereinheiten gelangen Handelseinheiten<br />

jedoch i. d. R. nicht bis an die Einzelhandelskasse.<br />

TRANSMISSION CONTROL PROTOCOL / INTERNET PROTOCOL<br />

(TCP/IP ) –<br />

Transmission Control Protocol / Internet Protocol<br />

Standard-Protokoll zur Übertragung von Daten im<br />

Netzwerk und Internet. Wird in Windows über Systemsteuerung<br />

/ Netzwerk installiert.<br />

TRANSPONDER LABEL – Transponder-Etikett<br />

Auch Smart-Lable. Integration eines Transponders in<br />

ein Etikett.<br />

TRANSPONDER – Transponder<br />

Wortschöpfung aus den beiden Begriffen „TANSmitter“<br />

und „resPONDER“, Übertragung und Ansteuerung,<br />

passive Transponder arbeiten ohne, aktive mit Batterieunterstützung,<br />

es gibt Ein-Bit- und Mehr-Bit-Transponder,<br />

Tranponder-Bauformen: Folien-, Scheiben-, Knopf-,<br />

Glaskapsel- und Kartentransponder Transponderchips<br />

programmierbarer Datenträger. Grundsätzlich besteht<br />

ein Transpondere aus einem Mikrochip, einem Kondensator<br />

zur vorübergehenden Energiespeicherung sowie<br />

einer Antenne. Häufig ist der Kondensator in den Microchip<br />

integriert. Die Antenne wird in Form einer Spule<br />

oder eines Dipols in einen Träger eingebettet. Sie dient<br />

zur Energiegewinnung und Datenübertragung. Befindet<br />

sich der T. in einem elektromagnetischen Feld, wird dem<br />

Chip Strom induziert.<br />

TRUNCATION – Höhenverkürzung<br />

Bezeichnet ein Symbol mit normaler Breite aber reduzierter<br />

Höhe.<br />

TWO-WIDTH SYMBOLOGY – Zweibreiten-Symbologie<br />

Eine Symbologie, in der die Symbolzeichen nur aus<br />

schmalen und breiten Elementen bestehen, deren Breiten<br />

in einem konstanten Verhältnis zueinander stehen.<br />

UBIQUITOUS COMPUTING – Ubiquitous Computing<br />

Zu Deutsch, sinngemäß Allgegenwärtige Mikroelektronik.<br />

Dieser Begriff wurde von Mark Weiser geprägt.<br />

Er war Anfang der 90er Jahre Lead Scientist am Palo<br />

Alto Research Center in den USA. Nach Ferscha<br />

hat Weiser als erster einen Paradigmenwechsel in<br />

der Gestaltung von Computersystemen und deren<br />

Benutzbarkeit fordert. Heute hat sich der Begriff Pervasive<br />

Computing auf breiter Front durchgesetzt.<br />

UNIFORM CODE COUNCIL (UCC) – Uniform Code Council<br />

Früherer Name von GS1 US, die für Nordamerika<br />

zuständige GS1-Mitgliedsorganisation.<br />

UNIT LOAD – Stückgut<br />

Stückgut bezeichnet in der Logistik alles, was sich am<br />

Stück transportieren lässt, beispielsweise Kisten, beladene<br />

Paletten, Maschinen oder Anlagenteile, Kabel-,<br />

Papier- oder Blechrollen und Fässer. Die internationale<br />

Bezeichnung ist Kollo, Mehrzahl Kolli. Es leitet sich<br />

vom französischen Colis ab.<br />

UNIVERSAL SERIAL BUS (USB) –<br />

Universeller serieller Bus<br />

Der Universal Serial Bus (USB) ist ein Bussystem zur<br />

Verbindung eines Computers mit externen USB-Peripheriegeräten<br />

zum Austausch von Daten. Mit USB<br />

ausgestattete Geräte können im laufenden Betrieb<br />

miteinander verbunden werden (Hot-Plugging).<br />

ULTRA HIGH DENSITY CODE – Ultra High Density Code<br />

Ein sehr enger, im Fotosatz oder mit einem Thermotransferdrucker<br />

gedruckter Barcode. Die Modulbreite<br />

liegt hierbei unter 0.19 mm.<br />

ULTRA-HIGH-FREQUENCY (UHF) – Ultrahochfrequenz<br />

Hohe Reichweite (2–6 Meter für passive Transponder<br />

ISO/IEC 18000–6C; um 6 Meter und bis 100 m<br />

für semi-aktive Transponder) und hohe Lesegeschwindigkeit.<br />

Typische Frequenzen sind 433 MHz, 868 MHz<br />

(Europa), 915 MHz (USA), 950 MHz (Japan).<br />

UNIVERSAL PRODUCT CODE (UPC) – Universeller<br />

Produkt Code<br />

Der weltweite Standard für Artikelbezeichung wird<br />

umgangssprachlich auch Barcode genannt. Er besteht<br />

aus einem Herstellercode und einer Objektklasse. Die<br />

Speicherkapazität ist gering. Der Nachfolgestandard<br />

EPC bietet mehr.<br />

VALUE PEEL – Etikettenspender<br />

Etikettenspender dienen dem einfachen, schnellen<br />

Ablösen der Labels vom Trägermaterial. Das abgelöste<br />

Etikett wird einzeln zur Entnahme angeboten.<br />

VARIABLE PARITY – Variable Parität<br />

Verfahren zur Codierung zusätzlicher Daten in<br />

einem Barcodesymbol, unter Verwendung einer<br />

besonderen Anordnung von Symbolzeichen ungerader<br />

und gerader Parität.<br />

VERIFICATION – Vermessung, Prüfung<br />

Ein technisches Verfahren, mit dem ein Barcodesymbol<br />

gemessen wird, um zu bestimmen, ob es der<br />

für dieses Symbol festgelegten Spezifikation entspricht.<br />

VERIFIER / VERIFICATION INSTRUMENT –<br />

Barcodemessgerät<br />

Ein Gerät zur Vermessung und Analyse der Druckqualitätsmerkmale<br />

eines Strichcodsymbols, wie z.B.<br />

Strichbreite und Hellzonenlänge, Reflexionswerte<br />

sowie anderer Attribute, unter Bezugnahme auf einen<br />

Standard oder eine Norm, dem/der das Barcodesymbol<br />

entsprechen sollte.<br />

VIRTUAL PRIVATE NETWORK (VPN) –<br />

Virtual Private Network (VPN)<br />

Ein VPN arbeitet mittels Verschlüsselung auch über unsichere<br />

Kanäle (offenes Funknetz, Internet) abhörsicher.<br />

VISIBLE LASER DIODE (VLD) – Sichtbare Laserdiode<br />

Eine Laser-Diode, die mit Licht aus dem Wellenlängenbereich<br />

des sichtbaren Spektrums arbeitet.<br />

VOID – Fehlstelle, Lichtfleck<br />

Eine Fläche mit hohem Reflexionswert in einem<br />

Bereich eines Barcodesymbols, dessen Reflexion<br />

niedrig sein soll. Vergleiche SPOT.<br />

WAND – Lesestift, Lichtstift<br />

Siehe LIGHT-PEN.<br />

WAREHOUSE MANAGEMENT SYSTEM –<br />

WMS – Lagerverwaltungssystem - LVS<br />

Ein Lagerverwaltungssystem übernimmt die Aufgaben<br />

von der Verwaltung von Mengen und Lagerorten<br />

bis hin zu Steuerung, Kontrolle und Optimierung<br />

komplexer Lager- und Distributionssysteme.<br />

WEEE REGULATION – WEEE - Richtlinie<br />

Richtlinie des Europäischen Parlaments und des<br />

Rates über Elektro- und Elektronik-Altgeräte.<br />

WI-FI ALLIANCE – Wi-Fi Alliance<br />

Früher WECA, Herstellerkonsortium, das die Standardkonformität<br />

sowie Internetoperabilität von WLAN-<br />

Produkten durch Tests sicherstellen will.<br />

WLAN - IEEE 802.1X –<br />

Kabelloses Lokales Netzwerk - IEEE 802.1x<br />

Der Standard IEEE 802.1x stellt eine generelle<br />

Methode für die Authentifizierung und Autorisierung<br />

in IEEE 802-Netzen zur Verfügung. Am Netzwerkzugang,<br />

einem physikalischen Port im LAN, einem<br />

logischen IEEE 802.1q VLAN oder einem WLAN,<br />

erfolgt die Authentifizierung durch den Authenticator,<br />

der mittels eines Authentifizierungsservers (RADI-<br />

US-Server), die durch den Supplicant übermittelten<br />

Authentifizierungsinformationen prüft und gegebenenfalls<br />

den Zugriff auf die durch den Authenticator<br />

angebotenen Dienste (LAN-, VLAN oder WLAN)<br />

zulässt oder abweist.<br />

WLAN (WIRELESS LOCAL AREA NETWORK) –<br />

Kabelloses Lokales Netzwerk<br />

Bezeichnet ein „drahtloses“ lokales Funknetz,<br />

wobei meistens ein Standard der IEEE 802.11-Familie<br />

gemeint ist. Im Gegensatz zum Wireless Personal<br />

Area Network (WPAN) haben WLANs größere<br />

Sendeleistungen und Reichweiten und bieten im Allgemeinen<br />

höhere Datenübertragungsraten. Herausgeber<br />

ist das Institute of Electrical and Electronics<br />

Engineers (IEEE).<br />

WRITE ONCE READ MANY (WORM) – Write Once<br />

Read Many<br />

Möglichkeit, einen Transponder einmalig teilweise<br />

oder ganz zu programmieren und anschließend nur<br />

noch zu lesen.<br />

X-DIMENSION – X-Modul, X-Breite<br />

Die ideale Breite der schmalen Elemente eines Barcodesymbols.<br />

Siehe Z-DIMENSION.<br />

Z-DIMENSION – Z-Modul, Z-Dimension<br />

Die durchschnittlich gemessene Breite der schmalen<br />

Elemente eines Barcodesymbols. Bei Zweibreiten-<br />

Symbologien ist sie mit der Hälfte der Summe der<br />

mittleren Breite aller schmalen Striche und schmalen<br />

Lücken gleichzusetzen. Bei modularen Symbologien<br />

ist sie gleichzusetzen mit dem Quotienten aus der<br />

mittleren Gesamtzeichenbreite und der Anzahl der<br />

Moduln pro Zeichen.<br />

ZERO SUPPRESSION – Nullen-Unterdrückung<br />

Ein Verfahren, nach dem Nullen in bestimmten Positionen<br />

einer EAN- oder UPC-Artikelnummer bei der<br />

Wiedergabe im Barcodesymbol unterdrückt werden.<br />

ZIGBEE – ZigBee<br />

Bezeichnung für einen Standard (IEEE 802.15.4) zur<br />

drahtlosen Vernetzung, Kommunikation und Steuerung<br />

von Geräten oder Sensoren.


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Tim Rösner, Prof. Dr.-Ing. Klaus Krämer<br />

Thomas Wöhrle (freier Journalist)<br />

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Eckhard von der Lühe<br />

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Redaktionsbeirat:<br />

Prof. Dr.-Ing. D. Arnold, Universität Karlsruhe (TH)<br />

Manfred Arnoldi, ADC-Distribution<br />

Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer AIM-D e.V.<br />

Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, IDH / VVL e.V.<br />

Prof. Dr.-Ing. R. Jünemann<br />

Bernhard Lenk, Datalogic Automation GmbH<br />

Heinrich Oehlmann, Eurodata Council<br />

Peter M. Pastors, Institut für angewandte Kybernetik<br />

und interdisziplinäre Systemforschung<br />

Prof. Dr. Michael ten Hompel, Fraunhofer IML<br />

Josef Vogel<br />

Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender AIM-D<br />

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