ident Jahrbuch / 2009
ident Jahrbuch / 2009
ident Jahrbuch / 2009
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
D 14749 F Sonderausgabe<br />
<strong>Jahrbuch</strong> 2007 <strong>2009</strong><br />
Das führende Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung & Identifikation<br />
Eine<br />
Branche •<br />
stellt sich vor<br />
Barcode (1D+2D) & Mobile IT-Systeme<br />
• Druck- & Kennzeichnungs systeme<br />
• Logistiksoftware & Integration<br />
• RFID-Systeme & Sensorik<br />
• AIM-D e.V. Mitgliederliste<br />
• Fachbeiträge & Glossar<br />
<strong>Jahrbuch</strong> Online<br />
www.<strong>ident</strong>.de
Das globale AutoID-Netzwerk<br />
für Forschung und Industrie mit Ausrichtung auf<br />
Barcodes, 2D Codes, RFID und Sensorik<br />
AIM-D, Mitglied im AIM-Global-Netzwerk, ist ein Industrieverband für Unternehmen und Forschungseinrichtungen<br />
in Deutschland, Österreich und Schweiz. AIM-Mitglieder sind mittelständische Unternehmen<br />
und internationale Konzerne. Sie bieten AutoID-Technologien und -Lösungen zum Einsatz der automatischen<br />
Kennzeichnung und Identifikation von Produkten und anderen Objekten, basierend auf Barcodes, 2D<br />
Codes, RFID und Sensorik. Wir zeigen auf Messen unser erfolgreiches AutoID-Live-Szenarium, das Tracking<br />
& Tracing Theatre, organisieren Gemeinschaftsstände und stellen Verbindungen zu anderen Marktakteuren<br />
her, auch zu Forschung, Politik und anderen Verbänden.<br />
Verband für Automatische<br />
Datenerfassung, Identifikation und Mobilität<br />
AIM-D e.V.<br />
Deutschland - Österreich – Schweiz<br />
Richard-Weber-Str. 29 · D-68623 Lampertheim<br />
Telefon +49 (0) 6206 131 77 · Fax +49 (0) 6206 131 73<br />
E-Mail info@AIM-D.de · Internet www.AIM-D.de<br />
www.<strong>ident</strong>.de<br />
Bild: www.photocase.de
Ein Wegweiser für die Anwender von Auto-ID<br />
Prozessoptimierung und Rationalisierung haben immer Konjunktur und das, sowohl<br />
in Zeiten einer boomenden Weltwirtschaft, als auch in Zeiten größerer gesamtwirtschaftlicher<br />
Herausforderungen. Aber was ist nun neu daran? Schon seit Jahren<br />
haben wir es doch mit der Globalisierung der Märkte zu tun und erhalten dadurch<br />
Zugang zu neuen und größeren Märkten, aber gleichzeitig auch eine Zunahme der<br />
Konkurrenzsituation. D.h. es ändern sich zwar die jeweiligen Rahmenbedingungen,<br />
in denen das wirtschaftliche Handeln vonstatten geht, aber die eigentlichen Unternehmensziele,<br />
Aufgaben und Erfolgsstrategien bleiben davon meist unberührt. Mit<br />
konsequentem und antizyklischem Handeln kann, z.B. durch die Leistungssteigerung<br />
von Systemen, der Verstärkung von Marketingaktivitäten, die Erschließung neuer<br />
Anwendungsgebiete und die Umsetzung innovativer Lösungsansätzen, die eigene<br />
Marktposition meistens verbessert werden.<br />
Auch wenn für <strong>2009</strong> noch keine verlässlichen Marktprognosen für die Auto-ID Branche<br />
vorliegen, so wird allgemein davon ausgegangen, dass das Wachstum noch<br />
erheblich über dem der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Europa liegen wird.<br />
Der BITKOM z.B. hat für das Jahr <strong>2009</strong> in Deutschland ein Wachstum im Bereich<br />
„IT- und Geschäftsprozess-Outsourcing“ von 7,2 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro<br />
prognostiziert. Ungefähr in dieser Größenordnung wird auch der Auto-ID Markt sich<br />
voraussichtlich in <strong>2009</strong> entwickeln. Aufgrund ihrer Größe kann die Auto-ID Branche<br />
leider nicht als Wachstumsmotor einer Volkswirtschaft dienen, aber sie kann als<br />
„Wegbereiter“ und „Wegweiser“ der zu erwartenden besseren gesamtwirtschaftlichen<br />
Entwicklung dienen.<br />
Das <strong>Jahrbuch</strong> der <strong>ident</strong> ist auch ein Wegweiser. Nun schon zum 10ten mal stellt das<br />
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> erfolgreich den Lesern und Anwendern von Systemen der „Automatischen<br />
Datenerfassung und Identifikation“, einen aktuellen und informativen Querschnitt<br />
von Unternehmen aus der Auto-ID Branche vor. Dies wird in üblicher<br />
Weise, durch Fachbeitrage und vielseitige weitere Informationen umrahmt.<br />
Dabei stehen die Auto-ID Technologien wie z.B. Barcode-Leser und<br />
Drucker, RFID, Etiketten, Applikatoren, Sensorik, Logistiksoftware,<br />
Direktmarkierung, Datenfunk und Mobile IT-Systeme, als Basistechnologien<br />
der Prozessoptimierung, im Mittelpunkt der Betrachtung.<br />
Selbstverständlich werden auch eine Vielzahl von Informationen<br />
aus dem <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>, weiteren Lesern und Interessenten<br />
im Internet unter www.<strong>ident</strong>.de zur Verfügung gestellt.<br />
Mit freundlichen Grüssen<br />
Thorsten Aha<br />
editorial<br />
Thorsten Aha<br />
Chefredakteur <strong>ident</strong><br />
3<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
4<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Inhalt<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
UNTERNEHMENSPROFILE<br />
6 Atmel GmbH<br />
7 autoID systems GmbH<br />
8 B&M Auto-ID Systeme GmbH<br />
9 Balluff GmbH<br />
10 Bizerba GmbH & Co. KG<br />
11 Bluhm Systeme GmbH<br />
12 CASIO Europe GmbH<br />
14 CipherLap EMEA<br />
15 Citizen Systems Europe GmbH<br />
16 Contrinex GmbH<br />
17 Paul Craemer GmbH<br />
18 Deister electronic GmbH<br />
19 ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH<br />
20 EBV Elektronik GmbH & Co KG<br />
22 EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH<br />
23 Euro I.D. GmbH & Co. KG<br />
24 FEINWERK- UND DRUCKTECHNIK GMBH<br />
25 FEIG ELECTRONIC GmbH<br />
26 HARTING Electric GmbH & Co. KG<br />
27 Höft & Wessel AG – Skeye<br />
28 Honeywell Scanning & Mobility<br />
29 ICS International AG<br />
30 IDENTEC SOLUTIONS AG<br />
31 IdentPro GmbH<br />
32 Intermec Technologies GmbH<br />
33 Leuze electronic GmbH + Co. KG<br />
34 INTERTRADE A.F. AG<br />
36 Motorola GmbH<br />
37 Schreiner LogiData GmbH & Co. KG<br />
38 Psion Teklogix GmbH<br />
40 Siemens AG<br />
41 Fritz Schäfer GmbH<br />
42 Texas Instruments Deutschland GmbH<br />
43 Toyota Tsusho ID Systems GmbH<br />
44 Hans TURCK GmbH & Co. KG<br />
45 Vocollect, Inc. / Vocollect Europe<br />
46 Warok GmbH<br />
47 Wolke Inks & Printers GmbH<br />
48 X-<strong>ident</strong> technology GmbH<br />
49 Zebra Technologies Europe Limited
AIM-D<br />
50 AIM-Deutschland e.V. (AIM-D)<br />
Verband für Automatische Identifikation (Auto-ID), Datenerfassung und Mobile<br />
Datenkommunikation für Deutschland, Österreich und Schweiz<br />
53 AIM Mitgliederliste<br />
AIM-D repräsentiert über 160 Mitgliedsunternehmen und AIM-Allianzpartner<br />
58 AIM Allianzpartner<br />
Liste der Allianzpartner der AIM-D<br />
FACH BEITRÄGE<br />
68 RFID Standards <strong>2009</strong><br />
Aktuelle Normen für das Warenflussmanagement<br />
77 RFID Emblem<br />
„Wo RFID drin ist, soll auch RFID drauf stehen“<br />
80 Rückverfolgbarkeit durch smarte Verpackungen<br />
Zuverlässige RFID-Kennzeichnung von Verpackungen<br />
83 RFID und Datensicherheit<br />
Auszug aus der Studie: Datensicherheit bei RFID-Anwendungen<br />
86 Die Metastudie RFID<br />
Eine umfassende Analyse von Anwendungen, Nutzen und Hindernissen<br />
der RFID-Implementierung<br />
89 Produktschutz – Was ist, was war, was wird<br />
Entwicklungsperspektiven und Potentiale um Produktpiraterie<br />
92 RFID im Einzelhandel<br />
Großes Potenzial für einen optimalen Kundenservice<br />
94 RFID-Potenzialanalyse<br />
Wirtschaftlichkeit von RFID für komplexe interne und externe Logistikprozesse<br />
96 Roadmap für organische Elektronik<br />
Ausblick auf den Markteintritt für gedruckte Elektronik bis 2020<br />
98 Data Matrix ECC 200 auf den Punkt gebracht<br />
Der Vorteil des Data Matrix Codes ist nicht nur auf dem Papieretikett zu finden<br />
sondern insbesondere in Verbindung mit dem Direct Part Marking<br />
102 Prüfen von Strichcodes und 2D Codes<br />
Fehlerminimierung durch Strichcodeprüfgeräte und 2D Code Prüfgeräte<br />
106 Das Standard-WMS<br />
Funktionale Unterstützung der Prozesse im Lager<br />
RUBRIKEN<br />
03 EDITORIAL<br />
67 TERMINE <strong>2009</strong><br />
109 AUTO-ID GLOSSAR<br />
115 IMPRESSUM<br />
Ausgabe 1 – 16.02.<br />
Mobile Terminals<br />
Barcodedrucker<br />
Lagerverwaltungssysteme<br />
Lokalisierungstechnologie (RTL)<br />
Ausgabe 2 – 23.03<br />
Industrie Scanner<br />
RFID-Reader<br />
2D Codes<br />
Drucken & Applizieren<br />
Ausgabe 3 – 21.04<br />
RFID-Systeme<br />
Datenfunk<br />
Polymer-Elektronik<br />
Direktmarkierung (DPM)<br />
Ausgabe 4 – 08.06.<br />
Etikettendruck (Barcode & RFID)<br />
Mobiles Arbeiten<br />
Near Field Communication (NFC)<br />
Zeiterfassungsssyteme<br />
Ausgabe 5 – 07.09.<br />
Lesesyteme (Reader & Gates)<br />
Kommissionierung<br />
Warehouse Management<br />
Dokumentenmanagement<br />
Ausgabe 6 – 19.10.<br />
Vision-Systeme<br />
Sensorik<br />
Spezialetiketten<br />
Industriedrucker<br />
Ausgabe 7 – 23.11.<br />
Mobile Datenerfassung<br />
Artikelsicherung (EAS & RFID)<br />
Voice-Systeme<br />
Barcode Kennzeichnung<br />
* Themen unter Vorbehalt<br />
Das <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong><br />
im Internet<br />
www.<strong>ident</strong>.de<br />
inhalt 5<br />
Themenplan <strong>ident</strong> <strong>2009</strong>*<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
6<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Atmel<br />
Atmel Lorem RFID-ICs ipsum dolor – Flexibilität sit amet,<br />
pit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo<br />
consequat. Duis autem vel eum iriure<br />
dolor in hen-drerit in vulputate velit<br />
esse molestie con-sequat, vel illum dolo-<br />
consectetuer adipiscing elit, re eu feugiat nulla facilisis at vero eros<br />
et accumsan et iusto odio dignissim qui<br />
sed diam nonummy<br />
blandit praesent lupta-tum zzril delenit<br />
augue duis dolore te feu-gait nulla facilisi.<br />
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit, sed diam Lorem ipsum dolor sit amet, consecte-<br />
nonummy nibh Atmel euismod. entwickelt,<br />
produziert und ver-<br />
Lorem ipsum dolor sit treibt amet, weltweit consectetuer inno- adipiscing elit, sed diam nonummy nibh<br />
euismod tincidunt ut vative laoreet Microcontrol- dolore magna aliquam erat volutpat. Ut wisi enim ad<br />
minim veniam, quis ler. nostrud Mixed-Signal-, exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut ali-<br />
Security- und RF/<br />
quip ex ea commodo consequat.<br />
Automotive-Bauteile sind weitere Produkte<br />
in Atmels Portfolio. Der Hauptsitz<br />
der 1984 gegründeten Atmel Corpora-<br />
Lorem ipsum dolor sit amet, consecte- erat volutpat. Ut wisi enim ad minim venition<br />
befindet sich in San Jose (USA/Katuer<br />
adipiscing elit, sed diam nonummy am, quis nostrud exerci tation ullamcorlifornien),<br />
mit Produktionsstätten in<br />
nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore per suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea<br />
Nordamerika und Europa.<br />
magna aliquam erat volutpat. Ut wisi enim commodo consequat. Duis autem vel<br />
tuer adipiscing elit, sed diam nonummy<br />
nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore<br />
magna aliquam erat volutpat. Ut wisi<br />
enim ad minim veniam, quis nostrud exerci<br />
tation ullamcorper suscipit lobortis nisl<br />
ut aliquip ex ea com-modo consequat.<br />
Duis autem vel eum iriure dolor in hendrerit<br />
in vulputate velit esse molestie<br />
con-sequat, vel illum dolore eu feugiat<br />
nulla facilisis at vero eros et accumsan et<br />
iusto odio dignissim qui blandit praesent<br />
lupta-tum zzril delenit augue duis dolore<br />
In ad Deutschland minim veniam, entwickelt, quis nostrud produziert exerci eum iriure dolor in hen-drerit in vulputate te feu-gait nulla facilisi. Nam liber tempor<br />
und tation vertreibt ullamcorper Atmel suscipit innovative lobortis Halblei- nisl ut<br />
terprodukte aliquip ex ea für commodo Automobil- consequat. und Identifi- Duis<br />
autem kationsanwendungen.<br />
vel eum iriure dolor in hen-drerit in<br />
vulputate velit esse molestie con-sequat,<br />
vel illum dolore eu feugiat nulla facilisis<br />
at vero eros et accumsan et iusto odio<br />
dignissim qui blandit praesent lupta-tum<br />
zzril delenit augue duis dolore te feugait<br />
nulla facilisi. Lorem ipsum dolor sit<br />
amet, consectetuer adipiscing elit, sed<br />
velit esse molestie con-sequat, vel illum<br />
dolore eu feugiat nulla facilisis at vero<br />
eros et accumsan et iusto odio dignissim<br />
qui blandit praesent lupta-tum zzril delenit<br />
augue duis dolore te feu-gait nulla facilisi.<br />
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer<br />
adipiscing elit, sed diam nonummy<br />
nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore<br />
magna aliquam erat volutpat.<br />
cum soluta nobis eleifend.<br />
diam nonummy nibh euismod tincidunt ut<br />
laoreet dolore magna aliquam erat volutpat.<br />
Ut wisi enim ad minim veniam, quis<br />
nostrud exerci tation ullamcorper suscipit<br />
lobortis nisl ut aliquip ex ea com-modo<br />
consequat.<br />
Früher bekannt unter den Namen Tele-<br />
Duis autem vel eum iriure dolor in henfunken<br />
und Temic, ist Atmel in Deutschdrerit<br />
in vulputate velit esse molestie conland<br />
seit mehr als 10 Jahren auf dem<br />
sequat, vel illum dolore eu feugiat nulla<br />
Gebiet RFID tätig und Marktführer für<br />
facilisis at vero eros et accumsan et iusto<br />
innovative Lösungen im Low-Frequencyodio<br />
dignissim qui blandit praesent lupta-<br />
Bereich (125/134 kHz).<br />
tum zzril delenit augue duis dolore te feu-<br />
Mit gait seinen nulla facilisi. IDIC Nam liber tempor cum<br />
soluta nobis eleifend option congue nihil<br />
imperdiet doming id quod mazim placerat<br />
facer possim assum. Lorem ipsum<br />
dolor sit amet, consectetuer adipiscing<br />
elit, sed diam nonummy nibh euismod<br />
tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam<br />
Ut wisi enim ad minim veniam<br />
Ut wisi enim ad minim veniam, quis<br />
nostrud exerci tation ullamcorper suscipit<br />
lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo<br />
consequat. Duis autem vel eum iriure<br />
dolor in hendrerit in vulputate velit<br />
esse molestie consequat, vel illum dolore<br />
eu feugiat nulla facilisis at vero eros<br />
et accumsan et iusto odio dignissim qui<br />
blandit praesent luptatum zzril delenit<br />
augue duis dolore te feugait nulla facilisi.<br />
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer<br />
adipiscing elit, sed diam nonummy<br />
nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore<br />
consectetuer adipiscing elit, sed diam<br />
nonummy nibh euismod tincidunt ut<br />
laoreet dolore magna aliquam erat volutpat.<br />
Ut wisi enim ad minim veniam, quis<br />
nostrud exerci tation ullamcorper susci-<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Lorem ipsum dolo GmbH<br />
Mustermann Straße 2-5<br />
44858 Musterort<br />
Tel.: 05265/125366<br />
Fax: 05265/125366<br />
info@lorem-ipsum.de<br />
www.lorem-ipsum.de<br />
® - und CryptoRF ® für Anwendungen aller Art<br />
Atmel bietet alle notwendigen Komponenten für ein komplettes RFID-System, von preisgünstigen Standard-Identifikations-ICs bis<br />
hin zu hochwertigen Bauteilen für höchste Sicherheitsansprüche. Einfache Handhabung, perfekte Abstimmung der Bauteile aufeinander<br />
und weitreichende Applikationsunterstützung ermöglichen unseren Kunden schnelleres, unkomplizierteres Design. Verschiedene<br />
Frequenzen und Sicherheitskonzepte erlauben Flexibilität für Anwendungen aller Art.<br />
Atmels IDIC- und CryptoRF-Produktpalette<br />
umfasst:<br />
� 134-kHz-LF-IC für Tier-Identifikation<br />
(ISO 11784/85)<br />
� 125-/134-kHz- und 13,56-MHz „Readwrite“-Produkte,<br />
die sich je nach<br />
Kundenwunsch flexibel konfigurieren<br />
lassen (Modulation, Bitrate, Password<br />
etc.) und Schutz bieten gegen<br />
Missbrauch<br />
� Derivate für unterschiedlichste Assembly-Anforderungen<br />
(Micromodule,<br />
Atmel ist seit EPC-Gründung aktives<br />
Mitglied und wird Produkte einführen,<br />
die EPC- und ISO/IEC 18000-kompatibel<br />
sein werden.<br />
Die ICs sind je nach Produkt als Wafer,<br />
vereinzelt im Tray oder als Mikromodul<br />
erhältlich. Additiv sind mit der neuesten<br />
Generation auch Mikrochips mit grossen<br />
Gold-Kontaktflächen für die direkte<br />
Montage der Spulendrähte verfügbar.<br />
Als komplettes RFID-Produkt bietet Atmel<br />
wiederbeschreibbare Transponder<br />
Aluminium-, Gold- oder Nickel-Gold- an.<br />
Pads)<br />
� 125-/134-kHz-/13,56-MHz-Bauteile<br />
mit Lese/Schreibfunktion und erweitertem<br />
Speicher (bis 64 kBit in 16<br />
Zonen) für industrielleAnwendungen<br />
(Anticollision,<br />
verschiedene<br />
Datenraten und<br />
Modulationen)<br />
Kontinuierlich werden laufende Produkte<br />
den Anforderungen des Marktes angepasst,<br />
wobei die Kompatibilität zum<br />
Vorgänger-Produkt stets gewährleistet<br />
ist. Neue Technologien ermöglichen den<br />
Einsatz in immer kleineren Transponder-<br />
Gehäusen, die Verringerung der Stromaufnahme<br />
erhöht die Schreib- und Lese-<br />
Reichweite.<br />
-Produkten<br />
bietet Atmel flexible, skalierbare RFID-<br />
Security-System-Lösungen für Brandprotection,<br />
Zugangskontrolle, elektronische<br />
Geldbörse, Ticketing, Loyalty Cards,<br />
Kopierschutz, Produkt-Authentifizierung,<br />
Tier<strong>ident</strong>ifikation usw.<br />
� 125-/134-kHz- und 13,56-MHz-RFID-<br />
ICs mit Lese-/Schreibfunktion und<br />
Crypto-Verschlüsselung für höchste<br />
Sicherheitsanforderungen (Authentifizierung/Encryption)<br />
� Innovative Reader-ICs für HF und LF<br />
� Bauteile zur Erhöhung der Sicherheit<br />
sowohl auf der Seite des Readers als<br />
auch auf der Seite des Lesegeräts<br />
Eine breite RFID-Produktpalette, kontinierliche<br />
Produktpflege und -Weiterentwicklung<br />
sowie kundenspezifische Applikationsunterstützung<br />
machen Atmel zu<br />
Ihrem zuverlässigen Partner für aktuelle<br />
und zukünftige RFID-Designlösungen.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Atmel<br />
(in Deutschland)<br />
Theresienstraße 2<br />
D-74072 Heilbronn<br />
Tel./Fax 0 7131 67-0/ -23 40<br />
www.atmel.com<br />
www.atmel.com/products/RFID<br />
rfid@atmel.com
autoID systems GmbH<br />
Leistungsprofil<br />
Die autoID systems GmbH ist ein junges<br />
Unternehmen, das 2007 als Joint-Venture<br />
von der Georg Kohl Holding GmbH +<br />
Co. KG und Dr. Michael Groß gegründet<br />
wurde. Die Mitarbeiter bringen eine mehr<br />
als 20-jährige Erfahrung für datenbankbasierte<br />
EDV-Lösungen mit.<br />
Das Unternehmen ist spezialisiert auf<br />
Konzeption, Entwicklung und Implementierung<br />
von autoID-Lösungen. In eigenen<br />
Fertigungsumgebungen entwickeln und<br />
produzieren wir Standard- und elektronisch<br />
sowie drucktechnisch individualisierte<br />
Transponder. On-metal-Etiketten,<br />
Hochtemperatur- oder kunststoffummantelte<br />
Transponder gehören ebenso<br />
zum Angebot wie Klebeetiketten, Logistikvordrucke<br />
und papiergebundene<br />
Lösungen für alle führenden RFID-Drucker.<br />
Zum Einsatz kommen, je nach<br />
Kundenanforderung, Inlays in allen verfügbaren<br />
Bauformen und Technologien,<br />
von Niederfrequenz (125-134 KHz) über<br />
Hochfrequenz (13,65 MHz) bis zu Ultra-<br />
Hochfrequenz (868-940 MHz).<br />
Basis unserer Komplettlösungen ist die<br />
RF-Box, unsere Plug and Play Software,<br />
mit der RFID-Geräte einfach und kostengünstig<br />
in betriebswirtschaftliche EDV-<br />
Anwendungen integriert werden. An die<br />
RF-Box können Lese- und Schreibeinrichtungen<br />
sowie digitale und analoge Ein-<br />
und Ausgangsmodule seriell, per Ethernet<br />
oder über Bussysteme angeschlossen<br />
werden. Aufbauend auf der RF-Box<br />
bieten wir Standardsysteme für verschiedene<br />
Branchen an, die nicht nur Software,<br />
sondern auch Transponder sowie mobile<br />
und stationäre Lesegeräte umfassen.<br />
Darüber hinaus realisiert die autoID<br />
systems kundenangepasste Speziallösungen.<br />
Unseren Kunden stehen wir<br />
bereits bei der Analyse ihrer Anforderungen<br />
zur Seite. In eigenen Versuchseinrichtungen<br />
loten wir die Möglichkeiten für<br />
den Einsatz von Identifizierungssystemen<br />
kundenindividuell aus. Erst nach erfolgreichem<br />
Test setzen wir unsere Hard-<br />
und Softwarekomponenten in den Projekten<br />
unserer Kunden ein. Während<br />
des Echtbetriebs bieten wir Wartung und<br />
Support für einen sicheren Einsatz der<br />
Systeme an. Dank unseres weltweiten<br />
Partnernetzes können wir Standorte im<br />
In- und Ausland betreuen.<br />
Unsere Produkte und Dienstleistungen<br />
finden in verschiedenen Branchen<br />
Anwendung:<br />
• Bauteileverfolgung<br />
Spezielle on-metal-Transponder werden<br />
eingesetzt, um Bauteile in Fahrzeugen<br />
<strong>ident</strong>ifizieren zu können. Mittels dieser<br />
Spezialtransponder werden die Bauteile<br />
gekennzeichnet und mit ihren zugehörigen<br />
Attributen, wie bspw. Produktionsort<br />
und -datum gespeichert. Diese<br />
Informationen können mit einem eigens<br />
programmierten Handheld-Lesegerät<br />
bequem ausgelesen werden, ohne die<br />
Bauteile ausbauen zu müssen.<br />
• Catering Supply Chain<br />
Als Partner eines Verbundprojektes<br />
mit Airbus, EADS, B&W sowie verschiedenen<br />
Hochschul- und Fraunhoferinstituten<br />
entwickelt die autoID<br />
systems GmbH ein System zur Optimierung<br />
der Catering supply chain<br />
im Luftverkehr. Unsere RF-Box dient<br />
dabei als zentrale Datendrehscheibe.<br />
• Container Tracking<br />
Beim Container Tracking werden die<br />
Standorte von Sammelbehältern, Sendungen<br />
und Fahrzeugen über eine spezielle<br />
ID-Box verfolgt. In Satellitenbildern<br />
und Karten lassen sich die Standorte<br />
visualisieren.<br />
unternehmensprofile 7<br />
• Holz Supply Chain<br />
Basierend auf der RF-Box wurde ein<br />
System zur Verfolgung der Holz supply<br />
chain vom Wald bis zum Sägewerk<br />
implementiert, das sämtlichen Branchenstandards<br />
gerecht wird. Zur Kennzeichnung<br />
der Stämme werden nagelförmige<br />
Transponder ins Holz geschlagen,<br />
so dass die Informationen mittels<br />
RFID-Technologie übe rtragen werden<br />
können. Die Lösung wurde in den USA<br />
mit dem Computerworld Award 2005<br />
für „Innovations in manufacturing“ ausgezeichnet.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
autoID systems GmbH<br />
Heilbronner Straße 26<br />
74366 Brackenheim<br />
Tel.: +49 (0) 7135 / 99 15 44<br />
Fax: +49 (0) 7135 / 99 15 49<br />
E-Mail: p.fetsch@autoID-systems.com<br />
www.autoID-systems.com<br />
Kontakt: Peter Fetsch, Vertriebsleiter<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
8<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
B&M Auto-ID Systeme GmbH<br />
B&M bietet auf Grundlage der offenen<br />
Middleware DATAKEY mobile Lösungen<br />
für die flexible Anbindung von RFID- &<br />
Barcode-Datenerfassungsgeräten und<br />
Etikettendruckern an ERP-Systeme wie<br />
SAP ® , Microsoft Dynamics NAV ® , Infor ® ,<br />
Movex ® , Semiramis ® u.a. Die offene<br />
Hard- und Software-Strategie und die<br />
ausschließliche Verwendung von Standards,<br />
wie z.B. Cisco-WLAN-Knoten,<br />
haben sich in allen Projekten bewährt.<br />
Die B&M Gruppe ist in Deutschland,<br />
Österreich und der Schweiz einer der<br />
führenden unabhängigen Anbieter von<br />
Auto-ID-Hard- und Software sowie<br />
Auto-ID Komplettlösungen für Industrie,<br />
Gewerbe, Handel, Fahrverkauf, Field<br />
Services und Dienstleistung.<br />
Barcode, 2D, RFID –<br />
Mobile Solutions for ERP<br />
B&M Angebotsspektrum:<br />
• offene ERP-Middleware DATAKEY<br />
• Barcode- & 2D-Code-Scanner<br />
• RFID-Lesegeräte & Transponder<br />
• Etikettendrucker, auch RFID<br />
• Mobile Computer & PDAs<br />
• Fahrzeugterminals<br />
• Etiketten & Farbbänder<br />
Kernkompetenzen:<br />
• langjährige Erfahrung bei der<br />
Projektrealisierung & -management<br />
• eigene Technik- und Programmierabteilung<br />
• Kompetenz bei Planung und Installation<br />
von WLAN-Netzwerken<br />
• optimaler Kundennutzen durch wahlweisen<br />
oder kombinierten Ein satz von<br />
RFID und/oder Barcode<br />
• Komplettservice von Beratung bis<br />
Roll-out/Installation & Einschulung<br />
• Zertifizierter Service & Wartung<br />
Referenzen – Führende Unternehmen<br />
aus den Bereichen:<br />
• Lebensmittel-Industrie und -Handel<br />
• Pharma- und Chemie-Industrie<br />
• Stahl-, Maschinenbau- und<br />
Fahrzeug-Industrie<br />
• Papier-, Zellstoff- und Textilindustrie<br />
• Warendistribution & Speditionen<br />
• in unserer Website finden Sie zahlreiche<br />
informative Referenzberichte<br />
Mobile Computer<br />
Z.B. der Intermec CN3. Er ersetzt einen<br />
„ganzen Koffer“ voller Geräte, wie Barcode-Scanner,<br />
Handy, GPS-Navigator,<br />
Pager, Laptop und Digitalkamera durch<br />
EIN einziges kleines und handliches<br />
Gerät und gewährleistet echte „Supply<br />
Chain Mobility“.<br />
RFID-Etikettendrucker & -Leser<br />
Z.B. der Zebra RP4T, der welterste<br />
mobile RFID-Drucker, damit ist der<br />
Druck von RFID Etiketten vor Ort<br />
jederzeit möglich. Unsere breite Druckerpalette<br />
bietet optimale Lösungen<br />
für Desktop und Industrie als auch für<br />
Innendienst- & Außendienst-Einsatz.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
B&M Auto-ID Systeme GmbH<br />
Augsburger Straße 1<br />
86637 Wertingen<br />
Tel.: +49 (0) 8272 99 36 10<br />
Fax: +49 (0) 8272 99 36 40<br />
E-Mail: office@bm-autoid.de<br />
www.bm-autoid.de<br />
Kontakt: Thomas Heijnen
Balluff GmbH<br />
RFID-Systeme von Balluff<br />
Robuste Lösungen für den industriellen Einsatz<br />
Balluff bietet als führender, global tätiger Sensorspezialist und Connectivity-Anbieter<br />
mit jahrzehntelanger Erfahrung für alle Bereiche der Fabrikautomation ein Full Range<br />
Sortiment an Sensoren, RFID-Systemen, Wegmesssystemen, Zubehör und anwendungsspezifischen<br />
Kundenlösungen. Produktions- und Entwicklungsstandorte sowie<br />
Niederlassungen und Repräsentanzen mit zusammen mehr als 2.180 Mitarbeitern<br />
sind um den ganzen Globus verteilt.<br />
RFID-Systeme von Balluff sind industriebewährte<br />
Lösungen für extrem raue<br />
Umgebungen. Mit einer großen Variantenvielfalt<br />
an robusten Datenträgern und<br />
Schreib-/Leseköpfen mit hoher Schutzart<br />
lösen die Identifikationssysteme BIS<br />
fast jedes Anwendungsproblem, sei es<br />
bei der Materialflussüberwachung, der<br />
rechnergestützten Montage, der Lagerhaltung<br />
oder der Steuerung und Qualitätssicherung<br />
von flexiblen Fertigungslinien.<br />
Zu finden sind sie unter anderem<br />
aber auch bei Sterilisationsaufgaben<br />
im Inneren eines Autoklaven bei Vakuum<br />
und hohen Temperaturen sowie im<br />
Kühl- und Schmiermittelreichen Umfeld<br />
einer Werkzeugmaschine, wo sie häufig<br />
integraler Bestandteil von Tool-Managementsystemen<br />
sind.<br />
Kern der BIS-Systeme, die es in vier<br />
verschiedenen Baureihen gibt, sind<br />
ihre äußerst robusten Datenträger.<br />
Hinzu kommen eine oder mehrere<br />
Schreib-/Leseköpfe und eine Auswerteeinheit,<br />
die die Daten an die<br />
Steuerungsebene weiterleitet. Der<br />
Datenaustausch zwischen Schreib-<br />
/Lesekopf und Transponder erfolgt<br />
berührungslos und damit verschleißfrei<br />
und je nach Ausführung nicht nur<br />
im statischen, sondern auch dynamischen<br />
Betrieb. Daten und Energie,<br />
die der Datenträger benötigt, werden<br />
dazu induktiv vom Schreib-/Lesekopf<br />
eingekoppelt, was eine separate<br />
Spannungsversorgung, wie z. B eine<br />
Batterie überflüssig macht.<br />
Je nach Ausführung und Frequenz ermöglichen<br />
die Balluff Identifikations-Systeme<br />
Mit einer großen Variantenvielfalt an robusten Datenträgern<br />
und Schreib-/Leseköpfen lösen die Identifikationssysteme BIS<br />
fast jedes Anwendungsproblem<br />
unterschiedliche Reichweiten und Datenübertragungsgeschwindigkeiten.<br />
Alle Balluff Identifikationssysteme sind<br />
leicht in Neuinvestitionen sowie auch<br />
in vorhandene Anlagen zu integrieren<br />
und amortisieren sich erfahrungsgemäß<br />
bereits innerhalb von ein bis zwei Jahren.<br />
Mit Ethernet TCP/IP und den Echtzeitvarianten<br />
EtherNet/IP und PROFI-<br />
NET sind Balluff Identifikations-Systeme<br />
BIS C/L/M und S kompatibel zu den<br />
gängigen Netzwerktechniken, die zurzeit<br />
hauptsächlich von den großen Automobilisten<br />
favorisiert werden. Verfügbar<br />
sind natürlich auch erste IO-Link-fähige<br />
Lesegeräte.<br />
unternehmensprofile 9<br />
BIS-Systeme von Balluff sind häufig integraler<br />
Bestandteil von Tool-Managementsystemen von<br />
Werkzeugmaschinen<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Der Neue BIS-Handheld zum<br />
mobilen Lesen und Beschreiben<br />
der Datenträger<br />
Balluff GmbH<br />
Schurwaldstraße 9<br />
73765 Neuhausen a.d.F.<br />
Tel.: +49 (0) 7158 173-0<br />
Fax: +49 (0) 7158 5010<br />
E-Mail: balluff@balluff.de<br />
www.balluff.com<br />
Kontakt: Romeo Popescu, Thomas Peter<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
10<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Bizerba GmbH & Co. KG<br />
Der Technologiehersteller Bizerba aus Balingen hat die Radio-Frequency-<br />
Identifikation, kurz RFID, in das bestehende Produktportfolio integriert. Eines der<br />
RFID-fähigen Geräte ist dabei der manuelle Drucker der Baureihe GLP. Er ist als Bon-<br />
und Etikettendrucker sowohl in der industriellen Umgebung als auch in der Logistik<br />
im Einsatz. Durch die direkte Anbindung an stationäre Waagen wird jeder GLP zum<br />
eichfähigen Auszeichnungssystem.<br />
Vereint die klassische Preisauszeichnung<br />
mit RFID-Codierung – der Bizerba GLP 160<br />
Das Spektrum der unterschiedlichen<br />
Etikettenarten reicht dabei vom klassischen<br />
Preisauszeichnungsetikett, über<br />
Logistik- und Deklarationsetiketten bis<br />
hin zu Schmuck- und Palettenetiketten.<br />
Für die RFID-Anwendungen mit HF- und<br />
UHF-Frequenz kommen voll integrierte<br />
Schreib-Leseeinheiten zum Einsatz. Diese<br />
können Daten auf dem Transponder<br />
so genannter Smart-Labels speichern<br />
und verifizieren – zusätzlicher Platzbedarf<br />
auf dem Etikett fällt dabei ebensowenig<br />
an wie zusätzlicher Platzbedarf<br />
für das Codiersystem. Der Transponder<br />
selbst ist ein passives System, das auf<br />
der Rückseite des Etiketts angebracht<br />
ist und seine Energie aus einem Aktivierungssignal<br />
des Schreib-Lesegeräts parallel<br />
zum Druck der Etiketten bezieht.<br />
Platzsparend ist der Transponder an der<br />
Rückseite des Smart-Labels angebracht<br />
Das so genannte Easy-Link-RFID-Konzept<br />
ermöglicht es, die Drucker in ein<br />
bereits bestehendes System zu integrieren.<br />
In der Regel sind dabei auf Anwenderseite<br />
kaum Softwareanpassungen<br />
notwendig, um den Inhalt der Transponder<br />
im gleichen Arbeitsgang mit dem<br />
Druck von Klartext oder Barcodes zu<br />
programmieren. Im Versand beispielsweise<br />
lässt sich die eichzugelassene<br />
Kombination der RFID-Drucksysteme<br />
mit Bizerba Wägeeinheiten so einsetzen,<br />
dass ein maximaler Rationalisierungseffekt<br />
entsteht. Die Drucker erhalten<br />
vom Host die bereits vorbereiteten<br />
Informationen zu Empfangsadresse und<br />
Versandweg und können dann die aufzubringenden<br />
Etiketten sofort ausdrucken.<br />
Die Wartezeit auf die Etikettenerstellung<br />
wird minimiert und die EDV-Systeme<br />
werden entlastet. Eine Verknüpfung der<br />
Basisinformationen mit Prozessdaten ist<br />
leicht möglich, weil der RFID-Inhalt auch<br />
nachträglich erweitert werden kann.<br />
Das Smart-Label kann den Inhalt seines<br />
Datenspeichers an jeder Stelle im logistischen<br />
Prozeß an eine RFID-Lesestation<br />
senden und von dieser neue Daten<br />
erhalten.<br />
Unter dem Slogan „Sunrise 2010“ hat<br />
GS1 eine Aktion zur weltweiten Harmonisierung<br />
der Barcodes von EAN und<br />
UCC gestartet. Diese Barcodes werden<br />
zur Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit<br />
von Waren und zur Artikelkennzeichnung<br />
eingesetzt.Vorteil dieser Barcodes<br />
ist, daß Dateninhalte unternehmensübergreifend<br />
eindeutig definiert und weltweit<br />
gültig sind. Deshalb können sie von<br />
allen Partnern in der Kette zur Identifikation<br />
von Produkten genutzt werden. Sie<br />
ermöglichen es den Anwendern, in einer<br />
gemeinsamen Sprache zu kommunizieren.<br />
Mit dem GS1-DataBar hat GS1 eine<br />
Erweiterung der EAN-Symbologie definiert,<br />
welche den allseits bekannten EAN<br />
13 Barcode ablösen und optimieren soll.<br />
Die Hersteller von Barcode-Systemen<br />
haben sich dazu verpflichtet, ab 2010<br />
nur noch Lese- und Schreibgeräte zu<br />
liefern, welche GS1-Databar fähig sind.<br />
GS1 Databar Stacked etwa bietet die<br />
Möglichkeit eines gestapelten Aufbaus<br />
mehrerer Strichcodes – Basis ist eine<br />
der heutigen EAN-13 Symbologie vergleichbare<br />
Codierung, erweitert durch<br />
spezielle Inhalte wie zum Beispiel das<br />
Haltbarkeitsdatum. Bizerba-Systeme<br />
unterstützen schon heute die GS1 Identifikations-<br />
und Kommunikationsstandards<br />
ebenso wie deren Vorgänger von<br />
EAN und UCC.<br />
Über Bizerba:<br />
Bizerba ist ein weltweit operierendes, in<br />
vielen Bereichen marktführendes Technologieunternehmen<br />
für professionelle<br />
Systemlösungen der Wäge-, Etikettier-<br />
, Informations- und Food-Servicetechnik<br />
in den Segmenten Retail, Food-Industrie,<br />
produzierendes Gewerbe und Logistik.<br />
Branchenspezifische Hard- und Software,<br />
leistungsstarke netzwerkfähige Managementsysteme<br />
sowie ein breites Angebot<br />
von Labels, Consumables und Business<br />
Services sorgen für die transparente Steuerung<br />
integrierter Geschäftsprozesse und<br />
die hohe Verfügbarkeit der Bizerba spezifischen<br />
Leistungsmerkmale.<br />
Mit über 2.800 Mitarbeitern, 21 eigenen<br />
Gesellschaften in 20 Ländern und 58<br />
Ländervertretungen weltweit setzte die<br />
Bizerba GmbH & Co. KG 2007 im Konzern<br />
430 Mio. EUR um. Der Hauptsitz<br />
des Unternehmens ist Balingen, weitere<br />
Fertigungsstätten befinden sich in Meßkirch,<br />
Bochum, Wien (Austria), Pfäffikon<br />
(Schweiz), Mailand (Italien), Shanghai<br />
(China), Mumbay (Indien), Forest Hill<br />
(USA) und San Louis Potosi (Mexiko).<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Bizerba GmbH & Co. KG<br />
Wilhelm-Kraut-Straße 64<br />
72336 Balingen<br />
Tel.: +49 (0) 7433 12-33 00<br />
Fax: +49 (0) 7433 12-5 33 00<br />
E-Mail: claudia.gross@bizerba.com<br />
Kontakt: Claudia Gross<br />
Leiterin Unternehmenskommunikation
Bluhm Systeme GmbH<br />
Kennzeichnung für alle Fälle<br />
Bluhm Systeme beweist mit seinen 40 Jahren Erfahrung im Bereich Kennzeichnungstechnik,<br />
dass Kontinuität und Fortschritt gut zusammenpassen. Das Unternehmen<br />
ist einer der führenden Kom plettanbieter von branchenübergreifenden Kennzeichnungs<br />
lösungen für die Bereiche Produktion und Logistik. Ob glatte oder raue<br />
Ober flächen und eckige oder runde Produkte – für jede Aufgabe gibt es eine passende<br />
Etikettier- und Codierlösung.<br />
Das Angebot in der Etikettiersparte<br />
umfasst Etikettendrucker und -spender,<br />
Palettenetikettierer, Rundum- und Seitenetikettieranlagen<br />
sowie Desktop-Drucker.<br />
Von der Eimer-Etikettierung über<br />
die Fass- und Gebindeetikettierung bis<br />
hin zur zweiseitigen Palettenetikettierung<br />
ist alles möglich.<br />
Das Unternehmen verfügt außerdem<br />
über eine eigene Etikettenproduktion.<br />
Jährlich stellt Bluhm Systeme rund 1,8<br />
Milliarden Etiketten her. Ob grafisch<br />
aufwendig gestaltete Markenetiketten,<br />
Duft- und Rubbeletiketten, wasserlösliche<br />
und Sicherheitsetiketten, Labels<br />
mit Produktinformationen oder Blankoetiketten<br />
zur nachträglichen Bedruckung –<br />
Bluhm Systeme fertigt Etiketten für jede<br />
Applikation. Dafür stehen 12 Druckmaschinen<br />
mit bis zu 8 Farben sowie über<br />
100 Standardmaterialien und rund 2.500<br />
Stanzwerkzeuge für verschiedene Etikettenformate<br />
zur Verfügung.<br />
Für eine berührungslose Identifikation<br />
von Produkten bietet Bluhm Systeme<br />
verschiedene RFID-Lösungskonzepte –<br />
vom „Portable Slap & Ship“ und „Mobile<br />
Slap & Ship“ über „Code & Apply“ bis<br />
hin zum „Code, Print & Apply“-System.<br />
Zum Produktspektrum in der Codierspar-<br />
te gehören Inkjet- und Laser-Codierer<br />
sowie Thermotransfer-Direktdrucker auf<br />
Basis unterschiedlicher Technologien.<br />
Impulsgeber für Trends und Fortschritt<br />
Die Zukunft der Kennzeichnungsbranche<br />
prägt und gestaltet das Unternehmen<br />
aktiv: Bluhm Systeme engagiert sich im<br />
RFID/EPC Global Umsetzungsnetzwerk.<br />
Außerdem wirkt das Unternehmen mit in<br />
der Fachgruppe AutoID von GS1 und ist<br />
aktiv tätig im AIM Industrieverband Automatische<br />
Identifikation.<br />
Für seine Innovationskraft erhielt Bluhm<br />
Systeme bereits mehrere Auszeichnungen:<br />
so zum Beispiel 2005 den Großen<br />
Preis des Mittelstands und 2007,<br />
zum dritten Mal in Folge, den Innovationspreis<br />
der Initiative Mittelstand.<br />
Rund-um-Service<br />
Zu den Systemen bietet Bluhm Systeme<br />
mit der Bluhm Leasing auch die pas-<br />
unternehmensprofile 11<br />
sende Finanzierung an. Um Kunden<br />
optimal beraten zu können und die wirtschaftlichste<br />
Systemlösung zu finden,<br />
werden die Mitarbeiter intern geschult.<br />
Auf Wunsch erhalten auch Kunden Schulungen<br />
zu den Systemen. Kompetente<br />
Hilfe gibt es von Montag bis Freitag über<br />
die 24-h-Stunden Hotline.<br />
Als Mitglied der internationalen Bluhm-<br />
Weber Gruppe ist Bluhm Systeme Teil<br />
eines schlagkräftigen Netzwerkes, das<br />
über große Markt- und Kundennähe verfügt.<br />
Im Notfall stehen 90 Systemberater<br />
und Servicetechniker in Deutschland,<br />
Österreich und der Schweiz zur Verfügung.<br />
Allein in Deutschland gibt es ein<br />
breites Servicenetzwerk mit 18 Standorten.<br />
Jede Servicestation verfügt über<br />
ein eigenes Lager mit Ersatzteilen und<br />
Austauschmodulen.<br />
Für eine maximale Einsatzverfügbarkeit<br />
und Lebensdauer der Systeme werden<br />
außerdem maßgeschneiderte Wartungsverträge<br />
angeboten. Bluhm Systeme hat<br />
eine zertifizierte Qualitätssicherung nach<br />
ISO 9001:2000.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Bluhm Systeme GmbH<br />
Honnefer Str. 41<br />
53572 Unkel/Rhein<br />
Tel.: +49 (0) 2224-7708-0<br />
Fax: +49 (0) 2224-7708-20<br />
E-Mail: info@bluhmsysteme.com<br />
www.bluhmsysteme.com<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
12<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Casio Europe GmbH<br />
Partner für Systemhäuser<br />
Der Name CASIO steht im Bereich der mobilen Datenerfassung für hohe<br />
Hardwarequalität sowie für zuverlässige Projektabwicklung. Bei der Hardware sorgt<br />
kontinuierlicher Ausbau der Produktlinien dafür, dass für jeden Einsatzzweck eine<br />
ideale Hardwarebasis zur Verfügung steht. Die konsequente Umsetzung technischer<br />
Innovationen ermöglicht eine ständige Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten. Dabei<br />
entstehen immer wieder wichtige Synergien im Austausch der Entwicklungsabteilung<br />
für Mobile Industrial Solutions mit den Entwicklern der übrigen Geschäftsbereiche,<br />
in denen Miniaturisierung, Rechenleistung, Energie-Effizienz, Ergonomie und<br />
Zuverlässigkeit ebenfalls entscheidende Erfolgsfaktoren darstellen.<br />
Seit mehr als 50 Jahren ist CASIO<br />
mit der Entwicklung, der Fertigung<br />
und dem Vertrieb innovativer elektronischer<br />
Produkte erfolgreich. Bei den<br />
Consumer-Produkten sind es in erster<br />
Linie Taschenrechner, Uhren und leistungsfähige<br />
Digitalkameras, mit denen<br />
der Name Casio verbunden wird. Aber<br />
gerade in den Bereichen Handel, Logistik,<br />
Dienstleistung und der industriellen<br />
Systemlösungen hat sich Casio mit<br />
hochwertiger, innovativer Hardware und<br />
maßgeschneiderten Lösungen einen<br />
hervorragenden Namen gemacht. So ist<br />
das Unternehmen zu einem der weltweit<br />
führenden Anbieter im Bereich der mobilen<br />
Datenerfassung und Datenkommunikation<br />
herangewachsen.<br />
Der Geschäftsbereich „Mobile Industrial<br />
Solutions“, der System Division, hat<br />
sich innerhalb Europas zu einem starken<br />
Partner für Systemintegratoren entwickelt.<br />
Auf Basis der im Laufe von vielen<br />
Jahren gewachsenen Kompetenz in der<br />
Entwicklung kompakter, leichter, ergonomischer<br />
und energieeffizienter Hardware<br />
befindet sich Casio in einer exzellenten<br />
Position, um seine führende Rolle im<br />
stark wachsenden Bereich des Mobile<br />
Computing weiter auszubauen.<br />
Mit der Produktlinie der weit verbreiteten<br />
Pocket PCs und der damit verbundenen<br />
Kompetenz im Windows ® Embedded-<br />
Segment einerseits und dem aus dem<br />
Bereich MDE-Terminals resultierenden<br />
Know-how im vertikalen Markt der Indus-<br />
triegeräte andererseits, ist der Geschäftsbereich<br />
Mobile Industrial Solutions im<br />
Weltmarkt der mobilen Datentechnik hervorragend<br />
aufgestellt. Die mit führenden<br />
internationalen Partnern geschlossenen<br />
strategischen Allianzen wirken zusätzlich<br />
als wichtiger Katalysator und sorgen für<br />
wertvolle Synergieeffekte.<br />
Namhafte Referenzen<br />
Zu den größten Endkunden des<br />
Geschäftsbereichs Mobile Industrial<br />
Solutions gehören neben der Deutschen<br />
Bahn AG, die allein rund 13.000<br />
Multifunktionsterminals beim Ticketing<br />
in ihren Zügen einsetzt,<br />
weitere Staats- und Regionalbahnen,Verkehrsbetriebe<br />
und etliche namhafte<br />
Unternehmen der<br />
Transport- und Logistikbranche.<br />
DACHSER beispielsweise<br />
nutzt mehr<br />
als 7.000 Handterminals<br />
zur Ablieferscannung,<br />
Casio DT-X30: Blitzschnell<br />
scharfe Dokumentationsbilder<br />
Die Zwei-Megapixel-Kamera<br />
des Casio DT-X30 kann beispielsweise<br />
Unterschriften auf<br />
Lieferpapieren erfassen und<br />
Abliefersituationen oder auch<br />
Transportschäden durch scharfe<br />
Aufnahmen sicher und schnell<br />
dokumentieren.<br />
Thomas Uppenkamp<br />
Thomas Uppenkamp, Leiter des Bereichs Mobile<br />
Industrial Solutions bei CASIO Europe GmbH,<br />
Norderstedt: „Wir sind stolz, mit der Deutschen Bahn,<br />
Dachser, DHL, In-night Express und Kraftverkehr<br />
Nagel bedeutende Unternehmen aus dem Transportund<br />
Dienstleistungsbereich für unsere Handheld-<br />
Terminals gewonnen zu haben.“<br />
Fotodokumentation und elektronischer<br />
Unterschriftserfassung, um ein Höchstmaß<br />
an Transparenz und Effizienz bei der<br />
Sendungsverfolgung und Zustellung zu<br />
erreichen. Weitere Logistik-Dienstleister,<br />
wie DHL und Kraftverkehr Nagel,<br />
sowie unzählige Außendienst- und Service-Organisationen<br />
gehören ebenso
wie namhafte Handels- und Industrieunternehmen<br />
zu den zufriedenen Kunden.<br />
Produktpalette: Innovativ und<br />
praxisgerecht<br />
Die Bandbreite der Casio-Hardware<br />
reicht vom Scannerterminal mit geringstem<br />
Stromverbrauch bis hin zum High-<br />
Tech Pocket PC mit XScale-Prozessor,<br />
brillantem SuperColor-Display,<br />
Windows ® Embedded/Mobile sowie<br />
integrierten Zusatzmodulen, wie GPS-<br />
Empfänger, Autofokus-Kamera, Belegdrucker,<br />
Magnetkarten- und RFID-<br />
Leser. Casio Handhelds bieten alle gängigen<br />
Datenkommunikationsstandards.<br />
Mobiles Ticketing mit multifunktionalen<br />
Datenterminals<br />
Weit über 15.000 Geräte der Casio IT-3000 Baureihe<br />
sind bei der Deutschen Bahn AG, weiteren europäischen<br />
Staatsbahnen und vielen regionalen<br />
Verkehrsbetrieben im Einsatz.<br />
Neben integrierten WLAN-, IrDA- und<br />
Bluetooth ® -Modulen lassen sich je nach<br />
Modell über die verfügbaren Slots auch<br />
UMTS/HSDAP- bzw. GSM/GPRS-<br />
Mobilfunkmodule sowie eine Messaging<br />
Software für Voice-over-IP-Telefonie<br />
einsetzen.<br />
Als Highlight präsentierte Casio im<br />
Geschäftsjahr 2008/09 das kompakte<br />
Multitalent DT-X30 mit beeindruckenden<br />
technischen Details und<br />
praktischen Features. Eine hochwertige<br />
Kamera mit Autofokus, die blitzschnell<br />
scharfe Zwei-Megapixel-Bilder<br />
zur schnellen Bilddokumentation von<br />
Liefersituationen schießt, und GPS<br />
zur Erfassung der Positionskoordinaten<br />
sind Hilfsmittel, die im KEP-Bereich<br />
sowie in vielen Liefer- und Logistik-<br />
Anwendungen gefordert werden. Das<br />
integrierte GPS-Modul liefert exakte<br />
Ortsangaben und kann auch zur Navigation<br />
genutzt werden. Kontakt zur<br />
Zentrale besteht über EDGE, GPRS,<br />
GSM oder WLAN. Auf diesem Wege<br />
lassen sich erfasste Daten sofort auswerten<br />
und es wird ein optimales Tracking<br />
& Tracing sowie eine effiziente<br />
Steuerung des Fuhrparks ermöglicht.<br />
Für den Einsatz am POS und in den<br />
verschiedenen Bereichen der Handelslogistik<br />
empfiehlt Casio das<br />
besonders ergonomische Handterminal<br />
DT-X7. Während die technischen<br />
Merkmale des Scannerterminals mit<br />
Windows ® CE 5.0 denen eines modernen<br />
Pocket PCs entsprechen, konnte<br />
durch weitere Miniaturisierung der<br />
Elektronik ein größerer Spielraum für<br />
die Gehäusegestaltung erreicht werden.<br />
Dabei wurden der Barcodescanner<br />
und das transflektive Super-LCD<br />
Farbdisplay nahtlos in das kompakte<br />
Gehäuse eingelassen und durch die<br />
leicht geschwungene Gehäuseform<br />
eine exzellente Handlichkeit erreicht.<br />
Das neue Druckerhandterminal IT-<br />
3100 verfügt u.a. über einen 2D-<br />
Image-Scanner zur einfachen Erfassung<br />
von Unterschriften, Etiketten und<br />
Bildern. So lassen sich ein- und zweidimensionale<br />
Codes direkt einlesen.<br />
Im Zustelldienst lassen sich über die<br />
integrierte Kamera Beschädigungen<br />
dokumentieren oder bei Behörden,<br />
Versicherungen, Gutachtern etc.<br />
bestimmte Sachverhalte per Sofortbild<br />
festhalten. Im Verkaufsaußendienst<br />
beispielsweise kann das Casio<br />
IT-3100 Barcodes der Artikel einlesen<br />
und über den optionalen Magnetkartenleser<br />
Kunden- bzw. Kreditkartendaten<br />
erfassen. Der eingebaute<br />
Thermobelegdrucker erzeugt zum<br />
Abschluss des Vorgangs einen Lieferschein,<br />
eine Empfangsbestätigung<br />
unternehmensprofile 13<br />
Casio DT-X7: Ausgezeichnete Technik in ergonomischer<br />
Hülle<br />
Das mit dem iF product design award ausgezeichnete<br />
DT-X7 von Casio überzeugt durch hohen<br />
Bedienkomfort gepaart mit feinster Technik. Mit<br />
der optionalen VoIP Software kann man mit dem<br />
Scannerterminal auch telefonieren.<br />
oder auch eine Rechnung. Im Einsatz<br />
bei Serviceorganisationen lassen sich<br />
direkt vor Ort Berichte drucken.<br />
Ausgezeichnetes Design<br />
Für das Handterminal DT-X7 hat CASIO<br />
die weltweit bedeutendste Auszeichnung<br />
für außergewöhnlich gutes Industrie-<br />
Design, den iF product design award,<br />
erhalten. Und dies ist nicht der einzige<br />
Preis den das Terminal gewonnen hat.<br />
Das für den Retail-Einsatz entwickelte,<br />
besonders handliche Gerät überzeugt<br />
durch hohe Funktionalität und bietet<br />
alles, was am Point of Sale und im Lager<br />
wichtig ist: Hohen Bedienkomfort, einen<br />
schnellen Barcodescanner und Kommunikation<br />
via Bluetooth ® oder WLAN.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
CASIO Europe GmbH<br />
Mobile Industrial Solutions<br />
Casio-Platz 1<br />
22848 Norderstedt<br />
Tel.: +49 (0) 40-52865.407<br />
Fax: +49 (0) 40-52865.424<br />
E-Mail: solutions@casio.de<br />
www.casio-b2b.com/de<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
14<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
CipherLab<br />
Mobile Datenerfassung<br />
par excellence<br />
CiperLab ist ein weltweit führender Anbieter von Scannern, mobilen Computern und<br />
stationären Systemen für die automatische Identifizierung, Datenerfassung und<br />
Datenverarbeitung. Die Lösungen von CipherLab vereinen hochwertige Hardware<br />
mit maßgeschneiderter Software. Sie helfen Unternehmen unterschiedlichster<br />
Branchen dabei, ihre Abläufe effizienter zu gestalten und so Betriebskosten zu<br />
reduzieren. Seit 2008 ist der AIDC- Spezialist auch mit einer eigenen Niederlassung<br />
in Central Europe präsent.<br />
Mobil und kommunikationsstark<br />
CipherLab hat mobile Computer und<br />
Scanner entwickelt, die Menschen<br />
Bewegungsfreiheit lassen und es ihnen<br />
ermöglichen, Daten jederzeit und überall<br />
aufzunehmen. Mit dem handlichen und<br />
robusten Industriecomputer der Serie<br />
9400 beispielsweise lassen sich Informationen<br />
in Form von Strichcodes und<br />
RFID, über die integrierte Kamera, den<br />
Touchscreen oder einfach mit der Tastatur<br />
erfassen und verwalten. Dazu unterstützt<br />
das PC-Leichtgewicht alle gängigen<br />
drahtlosen Kommunikationsstandards<br />
inklusive Bluetooth, 802.11b/g Wi-Fi,<br />
GSM, GPRS und Quadband EDGE. Das<br />
gesamte CipherLab-Portfolio besticht<br />
durch lange Akkulaufzeiten: Die PDAs<br />
gehören zu den ausdauernsten Lösungen<br />
am Markt und sind einen ganzen Arbeitstag<br />
lang ohne Unterbrechung einsatzbereit.<br />
Neben Windows-CE 5.0-<br />
Support bietet CipherLab<br />
auch proprietäre<br />
Systeme, mit denen<br />
Daten besonders<br />
sicher verarbeitet<br />
werden können.<br />
Zuverlässig und robust<br />
CipherLab hat sich als Hersteller zuverlässiger,<br />
fest verbundener Scanner und<br />
als Pionier für kabellose Bluetooth-Scanner<br />
einen Namen gemacht. Für jede<br />
Anforderung gibt es eine entsprechende<br />
Lösung: Kontaktscanner für das sichere<br />
Lesen von Strichcodes und Symbolen<br />
aus sehr kurzer Distanz, Profiscanner<br />
mit Linear Imaging- und Laserscanverfahren<br />
sowie Bluetooth-Modelle für ein<br />
Höchstmaß an Flexibilität und Mobilität.<br />
Jüngstes Highlight: Der 1660 Pocket BT-<br />
Scanner ist mit Maßen von 9,5 x 3,5 x<br />
2 cm eines der kleinsten und leichtesten<br />
kabellosen Lesegeräte der Welt.<br />
Branchenübergreifendes Know-how<br />
CipherLab bietet Lösungen für verschiedenste<br />
Anwendungsbereiche. Egal ob<br />
in Produktion und Industrie, in Handel,<br />
Transport und Vertrieb, Lager und Logistik,<br />
im Gesundheitswesen, im öffentlichen<br />
Dienst oder in der Versorgungsbranche:<br />
die vielseitigen AIDC-Lösungen<br />
von CipherLab rationalisieren<br />
Arbeitsabläufe<br />
und sorgen für<br />
einen schnellen<br />
Return on Investment.<br />
Zu den namhaften<br />
Kunden zählen<br />
etwa Nolte Küchen, Valora, AC<br />
Nielsen, ASDA/Wal-Mart, IKEA, die<br />
Post in Polen und Brasilien, Delphi und<br />
das Hotel-Casino Circus Circus in Las<br />
Vegas. CipherLab-Geräte werden u.a.<br />
im Kunden- und Außendienst, am POS<br />
und Wareneingang, im Lager, bei Kalkulationen,<br />
Auftragsabwicklungen oder der<br />
Verfolgung von Waren entlang der Lieferkette<br />
eingesetzt.<br />
CipherLab<br />
agiert weltweit<br />
und<br />
ist neben<br />
dem Hauptsitz<br />
in Taipeh,<br />
Taiwan<br />
und Niederlassungen<br />
in China,<br />
Großbritannien<br />
und<br />
den USA seit 2008 auch in Deutschland<br />
vertreten. Über ein Netzwerk von erfahrenen<br />
und zuverlässigen Partnern liefert<br />
CipherLab erfolgreiche Lösungen für<br />
kleine, mittlere und große Unternehmen<br />
in der gesamten DACH-Region.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
CipherLab EMEA<br />
Airportpark Mönchengladbach<br />
Willicher Damm 145<br />
41066 Mönchengladbach<br />
Tel.: +49 (0) 2161-56230-0<br />
Fax: +49 (0) 2161-56230-22<br />
E-Mail: DESales@cipherlab.com<br />
www.cipherlab.de
Citizen Systems Europe GmbH<br />
Etikettendruck mit Mehrwert<br />
Drucker von Citizen optimieren ROI und Akzeptanz<br />
Citizen Systems Europe mit Hauptsitz in Esslingen ist Teil der weltweit tätigen Citizen<br />
Watch Company of Japan, die neben den weltbekannten Uhren über Mini-Drucker und<br />
Industriedrucksysteme bis hin zu Werkzeugmaschinen und Quarzoszillatoren eine<br />
breite Produktpalette anbietet.<br />
Die Etiketten- und Barcodedrucker von Citizen bieten technische Perfektion und sind dabei bedienerfreundlich und sparsam<br />
bei der Wartung und den Betriebskosten.<br />
In Europa ist das Unternehmen inzwischen<br />
eine feste Größe, wenn es um die<br />
Bereitstellung professioneller Etiketten-<br />
und Barcodedrucker für die unterschiedlichsten<br />
Einsatzgebiete geht.<br />
Seine Drucker liefern auch in der<br />
an spruchvollsten Umgebung klaglos perfekte<br />
Druckergebnisse. Wo immer ein<br />
Barcode- oder Etikettendrucker für Lagerhaltung<br />
oder Logistik gefragt ist, hat das<br />
Unternehmen die richtige Antwort. Mit seiner<br />
breiten Auswahl an Druckern für den<br />
Auto-ID-Markt, vom tragbaren Belegdrucker<br />
bis hin zu Hochgeschwindigkeits-Eti-<br />
Der CL-S700R-Etikettendrucker zeichnet sich durch<br />
einen innovativen und äußerst einfach von vorne zu<br />
bedienenden Etikettenspender mit Aufwicklung für<br />
die Trägerfolie aus.<br />
kettendruckern für die Industrie bietet Citizen<br />
hoch spezialisierte und dabei äußerst<br />
zuverlässige Produkte mit überzeugendem<br />
Preis-Leistungs-Verhältnis.<br />
Innovative Drucktechnologie für alle<br />
Die aktuellen Drucker von Citizen verfügen<br />
über eine Reihe innovativer Funktionalitäten.<br />
Dank des nach oben öffnenden<br />
Metallgehäuses beispielsweise bleibt die<br />
Stellfläche beim Einlegen oder Wechseln<br />
der Etiketten und des Farbbandes gleich,<br />
da die Drucker nicht von ihrem Stellplatz<br />
bewegt werden müssen. Selbst die Etikettenspendevorrichtung<br />
mit internem<br />
Aufwickler für die Trägerfolie bei den CL-<br />
S700R-Modellen lässt sich von vorne<br />
bedienen. Dies bedeutet für den Bediener<br />
gerade bei den in der Logistik meist<br />
vorherrschenden beengten Platzverhältnissen<br />
eine wesentliche Arbeitserleichterung,<br />
da der Drucker zur Bedienung nicht<br />
mehr von einem Stellplatz bewegt werden<br />
muss. Zudem spart dies viel Zeit, da<br />
sofort weiter gedruckt werden kann.<br />
Bedienerfreundlichkeit im Vordergrund<br />
Die Hi-Lift-Funktion, mit der sich bei<br />
allen Druckermodellen der Druckkopf<br />
senkrecht anheben lässt, ermöglicht ein<br />
unternehmensprofile 15<br />
schnelles und einfaches Einlegen und<br />
Wechseln der Druckmedien und des<br />
Farbbands. Auch der Austausch des<br />
Druckkopfs ist problemlos in wenigen<br />
Minuten erledigt.<br />
Die robuste Ganzmetallbauweise gewährleistet<br />
dabei ein hohes Maß an Zuver-<br />
lässigkeit und Genauigkeit der Thermodirekt-<br />
und Thermotransferdrucker. Die<br />
innovative Überwachungs- und Positionierungsfunktion<br />
für das Farbband ARCP<br />
(Active Ribbon Control and Positioning)<br />
gewährleistet eine konstante Spannung<br />
des Farbbandes vom ersten bis zum<br />
letzen Zentimeter und verhindert somit<br />
Knittern, Faltenbildung oder Verrutschen<br />
des Farbbands.<br />
Citizen legt außerdem besonderen Wert<br />
auf sehr niedrige Gesamtkosten. Sämtliche<br />
Verbrauchsmaterialien, insbesondere<br />
die Druckköpfe, sind daher äußerst<br />
günstig im Preis.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Citizen Systems Europe GmbH<br />
Mettinger Str. 11<br />
72738 Esslingen<br />
Tel.: +49 (0) 711/39 06 420<br />
Fax: +49 (0) 711/39 06 405<br />
Für weitere Informationen:<br />
Sales Hotline: +49 (0) 6071-20 70 70<br />
E-Mail: mbeauchamp@citizen-europe.com<br />
www.citizen-europe.com<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
16<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Contrinex GmbH<br />
RFID-Systeme für raue<br />
Umgebungsbedingungen<br />
Contrinex ist ein führender Hersteller von induktiven und photoelektrischen<br />
Sensoren. Das Schweizer Unternehmen verfügt über eine einzigartige Auswahl an<br />
Produkten, deren Leistungsfähigkeit weit über die der Standardgeräte hinausgeht.<br />
Seit der Gründung 1972 hat sich Contrinex zu einer multinationalen Gruppe mit<br />
weltweit über 500 Angestellten entwickelt. Auch heute konzentriert sich Contrinex<br />
jedoch noch ausschliesslich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von<br />
Sensorik-Produkten für industrielle Anwendungen.<br />
Da widrige Umgebungsbedingungen<br />
im industriellen Umfeld keine Seltenheit<br />
sind, hat Contrinex, basierend auf<br />
ihrer erfolgreichen induktiven Ganzmetall-Technologie,<br />
ein RFID-System mit<br />
Ganzmetallkomponenten aus Edelstahl<br />
entwickelt. Das Resultat: ConIdent ® –<br />
eine RFID-Technologie, die es erlaubt,<br />
sowohl Datenträger wie auch Schreib-/<br />
Leseköpfe in einteiligen Metallgehäusen<br />
(inklusive aktive Fläche) auszuführen.<br />
Der Einsatz dieser Ganzmetall-Technologie<br />
hat zur Folge, dass die so realisierten<br />
Datenträger und Schreib-/Leseköpfe<br />
mechanisch sowie chemisch (nahezu)<br />
unzerstörbar sind und somit Schlägen,<br />
Abrieb und Korrosion weitgehend problemlos<br />
standhalten. Da die Mehrzahl<br />
der Ganzmetall-Datenträger vollbündig<br />
eingebaut werden können, sind die Komponenten<br />
durch ihre Einbauart zudem<br />
vor mechanischer Beschädigung noch<br />
zusätzlich geschützt. Die Tatsache, dass<br />
die Tags auch in Metall vollbündig eingebaut<br />
werden können, garantiert zudem<br />
die unproblematische Datenübertragung<br />
im metallischen Umfeld.<br />
Da widrige Umgebungsbedingungen<br />
häufig mit grossen Temperaturschwankungen<br />
verbunden sind, bietet Contrinex<br />
zusätzlich Ganzmetall-Tags sowie Ganzmetall-Schreib-/Leseköpfe<br />
an, die für<br />
einen Betriebstemperaturbereich von –40<br />
bis +125 °C optimiert sind. Des Weiteren<br />
garantieren die Schutzarten IP 68 und IP<br />
68 & IP 69K, dass die Tags auch unter<br />
Wasser noch problemlos funktionieren<br />
und zum Teil (IP 68 & IP 69K-Modelle)<br />
sogar der Reinigung mit heissem Hochdruckwasserstrahl<br />
gewachsen sind. Diese<br />
rundum dichten Datenträger sowie die<br />
für Betriebstemperaturen bis 125 °C ausgelegten<br />
Schreib-/Leseköpfe und Datenträger<br />
sind in lebensmittelechte sowie<br />
korrosionsbeständige Edelstahlgehäuse<br />
(V4A / DIN 1.4435 / AISI 316L) eingebaut<br />
und somit nicht nur für den Einsatz in<br />
der Lebensmittelindustrie sondern auch<br />
in äusserst anspruchsvollen und widrigen<br />
Umgebungsbedingungen geeignet.<br />
ConIdent ® -Ganzmetall-Komponenten<br />
kommen somit mit Vorteil dort zum Einsatz,<br />
wo herkömmliche Systeme versagt<br />
haben oder schlichtweg nicht in<br />
Frage kämen und wo Beanspruchungen<br />
an Dichtigkeit, Korrosion, mechanische<br />
Beständigkeit usw. einzeln oder in Kombination<br />
auftreten.<br />
Das Ganzmetall-Lieferprogramm<br />
besteht zurzeit aus nicht bündig einbau-<br />
baren Schreib-/Leseköpfen in Baugrössen<br />
M18 und M30 mit passenden nicht<br />
bündig und bündig einbaubaren Datenträgern<br />
von Durchmesser 10 mm bis<br />
M30. Die Datenträger sind alle vom Typ<br />
schreib- und lesbar und verfügen über<br />
einen Schreib-/Lesespeicher von 2<br />
kBit. Worte oder Speicherbereiche können<br />
mittels persönlicher Identifikationsnummer<br />
(PIN) oder Datenschutz-Bits<br />
schreib- und/oder lesegeschützt werden.<br />
Hinzu kommen Interface-Geräte<br />
zum Anschluss von bis zu 4 Schreib-/<br />
Leseköpfen an Feldbussysteme Profibus,<br />
Ethernet, DeviceNet und RS485.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Contrinex GmbH<br />
Lötscher Weg 104<br />
41334 Nettetal<br />
Tel.: +49 (0) 2153-73 74 0<br />
Fax: +49 (0) 2153-73 74 75<br />
E-Mail: info@contrinex.de<br />
www.contrinex.de<br />
Kontakt: Norbert Matthes
Paul Craemer GmbH<br />
von Craemer:<br />
Modernste Palettenlogistik<br />
auf RFID-Basis.<br />
Neben der Entwicklung und Fertigung<br />
von Kunststoffpaletten gehört<br />
die Paletten logistik auf Basis von<br />
RFID-Technologie zum Kerngeschäft<br />
der Craemer Gruppe. Speziell für<br />
geschlossene Kreisläufe hat Craemer<br />
das umfassende Leistungspaket<br />
Palcontrol entwickelt.<br />
Palcontrol ist die perfekte Integration von<br />
Transpondern in ein zukunftsorientiertes<br />
Mehrwegpaletten-Konzept für eine effiziente<br />
Logistik. Als Entwickler und Produzent<br />
hochwertiger Kunststoffpaletten<br />
fungiert Craemer gleichzeitig als Systemintegrator.<br />
So entstehen im Verbund mit<br />
erfahrenen Systempartnern Komplettlösungen<br />
für Anwender, die ein Höchstmaß<br />
an Prozesssicherheit und Effizienz schätzen.<br />
Alles aus einer Hand: von der Beratung,<br />
der Lieferung und der Implementierung<br />
in bestehende Systeme.<br />
Palcontrol auf einen Blick<br />
• Ziel von Palcontrol ist die Prozessoptimierung<br />
logistischer Mehrwegkreisläufe.<br />
Parallel dazu erfolgt die Kontrolle<br />
bzw. die Rückverfolgbarkeit von<br />
Warenströmen durch lückenlose Informationen<br />
und entsprechendes Datenmanagement.<br />
• Abgedeckt wird serienmäßig der Frequenzbereich<br />
UHF (868 MHz), der dem<br />
EPC Gen2 Standard entspricht. Dieser<br />
definierte Standard ermöglicht erst die<br />
weltweite und branchenübergreifende<br />
Nutzbarkeit.<br />
• Alternative Frequenzbereiche sind projektbezogen<br />
möglich.<br />
• Die Craemer Kunststoffpaletten der<br />
Baureihe CR1 (Europalette 1200x800<br />
mm) und CR3 (Industriepalette<br />
1200x1000 mm) sind serienmäßig mit<br />
Transpondern ausgestattet.<br />
Der Kundennutzen<br />
• Transparenz bei den Logistikkosten:<br />
übersichtliche<br />
Kosten-Nutzen-Rechnung<br />
des Paletteneinsatzes<br />
• Kostensenkung durch eindeutige<br />
Waren- und Lagerplatz<strong>ident</strong>ifikation<br />
• effektives Bestandsmanagement<br />
durch bessere Sendungsverfolgung<br />
Maßstab für Qualität und<br />
Langlebigkeit: die Craemer<br />
Kunststoffpalette<br />
Die universellen Ladungsträger<br />
der CR-Baureihe sind prädestiniert<br />
für den Einsatz von RFID-<br />
Technologie, sind sie doch<br />
Mehrweglösungen par excellence.<br />
Sie vereinen die hohen<br />
Anforderungen von Industrie<br />
unternehmensprofile 17<br />
und Handel hinsichtlich ihres Einsatzspektrums<br />
und ihrer Wirtschaftlichkeit:<br />
• Äußerste Belastbarkeit und Formbeständigkeit<br />
• darum bestens geeignet für automatisierte<br />
Handlings- und Fördersysteme<br />
• Integrierte Metallprofile für den problemlosen<br />
Einsatz im Hochregallager<br />
• Hohe Ladungssicherheit durch Antirutsch-Beschichtung<br />
• Lange und reparaturfreie Lebensdauer<br />
durch perfekte Produktgestaltung,<br />
präzise Fertigungstechnik und hervorragende<br />
Materialeigenschaften<br />
• Erfolgreich getestet vom Fraunhofer<br />
Institut für Materialfluss und Logistik<br />
• Enorme Tragfähigkeit mit 1.500 kg<br />
dynamischer Last, 7.500 kg statischer<br />
Last und 1.250 kg im Hochregaleinsatz<br />
Craemer: Partner für Logistik und mehr<br />
Beratungsqualität, Flexibilität, Service<br />
und Innovationsstärke zeichnen Craemer<br />
seit vielen Jahren aus. Als Spezialist mit<br />
einzigartiger Produktvielfalt bietet Craemer<br />
kundenspezifische Sonderentwicklungen<br />
und effiziente Logistiklösungen<br />
rund um das Palettenmanagement seinen<br />
Kunden aus den Bereichen Automotive,<br />
Elektronik, Nahrungsmittelindustrie,<br />
Verpackung, Pharma und allen anderen<br />
Branchen, in denen zukunftsorientiertes<br />
Paletten und Warenhandling eine entscheidende<br />
Rolle spielt.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Paul Craemer GmbH<br />
Brocker Str. 1<br />
33442 Herzebrock-Clarholz<br />
Tel.: +49 (0) 5245/ 43-0<br />
Fax: +49 (0) 5245/ 43-201<br />
www.craemer.com<br />
Kontakt: Frank Bücker<br />
Leiter Vertrieb Projektmanagement<br />
Tel.: +49 (0) 5245 / 43-137<br />
E-Mail: frank.buecker@craemer.com<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
18<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
deister electronic – The RFID Company<br />
Die deister electronic GmbH gehört zu den führenden Entwicklern, Herstellern<br />
und Anbietern von zukunftsweisender RFID-Technologie. Kundenbeziehungen<br />
und Kooperationen mit namhaften Konzernen aus aller Welt unterstreichen diese<br />
Position. Vertriebs- und Serviceniederlassungen unterhält das Unternehmen rund<br />
um den Globus in neun Ländern.<br />
Die Produktpalette der deister electronic<br />
GmbH umfasst Hard- und Softwarelösungen<br />
für alle international etablierten<br />
Frequenzen und Technologien im LF-,<br />
HF-, UHF- und Microwellen-Bereich.<br />
Innerhalb der Unternehmenssparte Ident<br />
& Automation bietet deister electronic<br />
sowohl stationäre als auch mobile Schreib-<br />
und Leseeinheiten an, die vor allem für die<br />
Warenflusskontrolle in logistischen Prozessen<br />
und für die Bauteileerkennung in<br />
der industriellen Automation eingesetzt<br />
werden. Bei Bedarf ist auch eine Integration<br />
einzelner Komponenten in bestehende<br />
Gesamtsysteme möglich. Außerdem<br />
entwickelt und produziert deister electronic<br />
technisch spezielle Transponder für<br />
branchen- oder unternehmensspezifische<br />
Anwendungen. Eine problemlose Installation<br />
der Geräte, eine einfache Anpassung<br />
an vorhandene Rahmenbedingungen und<br />
Kundenfreundlichkeit bzgl. Bedienung und<br />
Wartung sind wichtige Faktoren, die den<br />
Markterfolg von deister-Produkten ausmachen.<br />
Ein schneller und kompetenter<br />
Kundensupport, regelmäßige Veranstaltungen<br />
und individuelle Schulungen zum<br />
Thema RFID runden das Leistungsprofil<br />
von deister electronic ab.<br />
Der Hauptsitz des Unternehmens befindet<br />
sich in Barsinghausen am Deister,<br />
nahe Hannover. Internationale Niederlassungen<br />
gibt es in Groß Britannien, Frankreich,<br />
den Niederlanden, Belgien/Luxemburg,<br />
Italien, den USA, Kanada, Singapur<br />
und Japan.<br />
Produktneuheiten<br />
Dem verstärkten Kundenwunsch nach<br />
lokaler Intelligenz im Lesegerät, Flexibilität<br />
im Datenmanagement sowie<br />
erweiterter Anschlussmöglichkeiten<br />
folgend hat deister electronic den neuen<br />
Industrie-Leser UDL150 dePXA entwickelt.<br />
Dieses UHF-Lesegerät verfügt<br />
über ein integriertes Prozessormodul<br />
mit einem 520 MHz PXA270 Prozessor<br />
und bietet die Möglichkeit, kundenspezifische<br />
Applikationen und „Middle<br />
Ware“-Funktionalitäten direkt vor Ort<br />
im Lesegerät zu betreiben. Hierbei<br />
handelt es sich um ein UHF-Lesegerät,<br />
in dem sich Reader, PC und Antenne<br />
in einem Gehäuse befinden („3-in-1“).<br />
Dies ermöglicht nicht nur eine einfache<br />
Installation, sondern schützt gleichzeitig<br />
die Antenne vor rauen Betriebsbedingungen<br />
wie Funkenflug, Feuchtigkeit<br />
und hohen Temperaturen. Das ist weltweit<br />
einmalig. deister electronic verfolgt<br />
konsequent die Philosophie integrierter,<br />
kompakter UHF-RFID Lesegeräte. Die<br />
flexibel einsetzbaren und robusten<br />
RFID-Schreib-Lesesysteme von<br />
deister electronic gewährleisten die<br />
schnelle und sichere Identifizierung von<br />
stehenden oder bewegten Objekten<br />
aus verschiedenen Distanzen. Mit<br />
einer Schreib-/ Lesereichweite von bis<br />
zu 1,5 m erlaubt der UDL150 dePXA<br />
eine sichere Identifikation und Steuerung<br />
von beliebigen Werkstückträgern<br />
oder Produktionsgütern.<br />
Leistungsspektrum<br />
• Innovative Produktpalette<br />
• Stationäre und mobile RFID-Schreib-/<br />
Lesegeräte<br />
• Transponder für alle Anwendungen<br />
• Lösungen für alle etablierten<br />
Frequenzen<br />
• Höchste Qualitätsstandards<br />
• Optimaler Support und Training<br />
So erreichen Sie uns:<br />
deister electronic GmbH<br />
Hermann-Bahlsen-Str. 11<br />
30890 Barsinghausen<br />
Tel.: +49 (0) 51 05 / 516 111<br />
Fax: +49 (0) 51 05 / 516 217<br />
E-Mail: info@deister-gmbh.de<br />
www.deister.com<br />
www.deisterrfidportal.de
ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH<br />
Die ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH<br />
ist Spezialist für Dienstleistungen<br />
rund um die Entwicklung,<br />
Integration und den Betrieb komplexer<br />
Elektronik- und IT-Systeme. Unter<br />
anderem berät das Unternehmen<br />
in Technologie- und Prozessfragen,<br />
unterstützt das Management großer IT-<br />
Projekte, bietet Engineeringleistungen<br />
Auszug Leistungsportfolio<br />
1. Herstellerneutrale Beratung<br />
• Technologie- und Potenzialanalysen<br />
• Projekt- und<br />
Programmmanagement<br />
2. Kundenindividuelle Logistiklösungen<br />
durch Nutzung moderner<br />
Technologien wie RFID, GPS,<br />
GSM, Satcom<br />
• Systemkonzeption und -design<br />
• Systementwicklung und -integration<br />
• Systembetrieb<br />
an und qualifiziert Personal. Dabei<br />
kommt vor allem sicherheitsrelevanten<br />
Themen eine hohe Bedeutung zu. Zu<br />
den Kunden der ESG gehören Unternehmen<br />
der Transport-, Verkehr- und<br />
Logistikbranche, Militär und Behörden<br />
sowie Firmen der Automobil- und der<br />
Luft- und Raumfahrtindustrie.<br />
3. Modulare Supply Chain Solutions<br />
SuCES-RFID<br />
Design, Entwicklung und Integration<br />
von RFID-Lösungen<br />
SuCES-Track<br />
Durchgängige, unternehmensübergreifende<br />
Supply-Chain-Event-Management-<br />
Lösung zur Verfolgung, Kontrolle und<br />
Steuerung beliebiger Materialströme<br />
SuCES-Load<br />
Automatisches Verlade- und Überwachungssystem<br />
zur Erfassung, Überprüfung<br />
und Steuerung sämtlicher Verladeprozesse<br />
unternehmensprofile 19<br />
Die ESG ist Spezialist für die Themen<br />
Material- und Ersatzteilmanagement,<br />
Lager- und Distributionslogistik, Supply<br />
Chain Solutions und Logistik-Outsourcing.<br />
Dabei verbindet sie als Lead Logistics<br />
Provider mit ihrem Leistungsportfolio<br />
die Optimierung der Logistikprozesse<br />
des Kunden mit den Potenzialen innovativer<br />
Technologien.<br />
SuCES-Transport<br />
Branchenlösung zur Disposition von<br />
Aufträgen und Steuerung von Liefer-<br />
und Ladeverkehren von Unternehmen<br />
und Logistikzentren, sowie deren Fahrzeug-,<br />
Behälter- und Fahrerpoolmanagement<br />
SuCES-Telematics<br />
Internetbasierendes Portal zur Erfassung,<br />
Verarbeitung und Darstellung von<br />
Telematikdaten und end-to-end-Kontrolle<br />
von Fahrzeugen und Gütern<br />
ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH<br />
Ansprechpartner: Dr. Sonja Sulzmaier<br />
E-Mail: marketing@esg.de<br />
Umsatz 2007: 186 Mio Euro<br />
Mitarbeiter 2007: 1200<br />
So erreichen Sie uns:<br />
ESG Elektroniksystem-<br />
und Logistik-GmbH<br />
82256 Fürstenfeldbruck<br />
Livry-Gargan-Straße 6<br />
Tel.: +49 (0) 89 92 16-2253<br />
Fax: +49 (0) 89 92 16-162253<br />
www.esg.de<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
20<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
EBV Elektronik<br />
RFID –<br />
Mehr als ein Chip mit Antenne<br />
Auch wenn elektronische Bauteile der<br />
Kern der RFID Technologie sind – es<br />
gehört mehr dazu, ein RFID Projekt<br />
erfolgreich zu realisieren. Zahlreiche<br />
Anwendungen haben inzwischen den<br />
konkreten Nutzen der RFID-Technologie<br />
bewiesen. Dabei ist allen Applikationen<br />
gemein, dass im Vorfeld die<br />
Geschäfts- und/oder Fertigungsprozesse<br />
genau analysiert wurden. Denn<br />
nur so kann die optimale Systemlösung<br />
gefunden und für den Gesamtprozess<br />
der höchstmögliche Nutzen generiert<br />
werden.<br />
Effizientere Prozesse dank RFID –<br />
auch für den Mittelstand<br />
Die Komplexität der RFID-Anwendungen<br />
hat dazu geführt, dass RFID<br />
häufig als Top-down-Technologie angesehen<br />
wird, die zunächst vor allem von<br />
den großen Industrie und Handelsunternehmen<br />
eingesetzt wird. Doch<br />
inzwischen haben auch kleinere und<br />
mittelständische Unternehmen erfolgreich<br />
RFID eingeführt – sei es in der<br />
Fertigung, wo häufig die Tags wieder<br />
verwendbar im geschlossenen Kreislauf<br />
eingesetzt werden, oder sei es<br />
als Open-Loop-Anwendung unter Verwendung<br />
von Einmal-Tags. Gerade im<br />
Bereich der Logistik öffnet die Technologie<br />
die Möglichkeiten intelligenter<br />
Logistik für alle Marktteilnehmer. Die<br />
wirtschaftlichen Zugangsschranken<br />
sinken zunehmend und lassen eben<br />
auch mittelständische Firmen an den<br />
Vorteilen einer effizienten Logistik partizipieren.<br />
Aber auch in der Fertigungsindustrie<br />
hat RFID seine Effizienz bewiesen. So<br />
nutzen Metall verarbeitende Betriebe<br />
heute schon die Technologie, um<br />
Werkzeuge zu verwalten. In der Qualitätskontrolle<br />
lässt sich mit RFID ein<br />
lückenloses Protokoll führen, ob alle<br />
erforderlichen Überprüfungen durchgeführt<br />
wurden. Mit jedem erfolgreich<br />
abgeschlossenen Projekt steigt auch<br />
die Akzeptanz der Technologie – so<br />
beobachten auch die Experten von<br />
EBV ein rasantes Wachstum im RFID-<br />
Markt. Die Zeichen sind deutlich zu<br />
erkennen: RFID wächst weiter in den<br />
Markt.<br />
EBV bietet Lösungen<br />
Doch selten gibt es dabei Plug & Play-<br />
Lösungen: Ausgangspunkt jeder RFID-<br />
Anwendung ist eine genaue Analyse der<br />
Geschäftsprozesse und der Abgleich mit<br />
den Möglichkeiten, die die Transponder
Rudy Van Parijs,<br />
Vice Pres<strong>ident</strong><br />
Technical<br />
Development bei<br />
EBV Elektronik<br />
„RFID ist weitaus mehr als nur ein Chip mit Antenne<br />
und Software, sondern erfordert individuell zugeschnittene<br />
Systemlösungen.“<br />
Technologie in jedem einzelnen Fall bietet.<br />
Das erfordert Know-how – bezüglich<br />
der Prozesse und der Technologie.<br />
Genau hier kann EBV Elektronik Unternehmen<br />
bei der Einführung von RFID<br />
unterstützen: Denn EBV ist nicht nur Distributor<br />
für die benötigten elektronischen<br />
Komponenten wie RFID-Chips, Transponder,<br />
Reader Module oder Antennen,<br />
sondern bietet mit seinem Partnerprogramm<br />
auch Systemlösungen an. Schon<br />
vor rund zehn Jahren hat das Unternehmen<br />
begonnen, sich mit RFID auseinanderzusetzen.<br />
Entsprechend ist die Exper-<br />
Thomas<br />
Raeymaekers,<br />
General Sales<br />
Manager RFID bei<br />
EBV Elektronik in<br />
Zentraleuropa<br />
„RFID ist bereit für den Markt und kann in Zukunft<br />
überall Anwendung finden – die Grenzen setzt<br />
alleine die Kreativität.“<br />
tise der Applikations- und Vertriebsingenieure.<br />
Alle werden zudem kontinuierlich<br />
auch in Sachen RFID geschult.<br />
Für die Realisierung stehen dem Kunden<br />
zusätzlich zu dem bewährten<br />
Netzwerk von 120 Field Application<br />
Engineers (FAE) und 240 Field Sales<br />
Engineers (FSE) ein eigenes Kompetenzteam,<br />
spezialisiert auf RFID-Technologie,<br />
zur Verfügung. In jeder Sales-<br />
Region gibt es einen absoluten Spezialisten,<br />
der sich sowohl mit der Technik<br />
als auch mit der wirtschaftlichen Beurteilung<br />
eines RFID-Einsatzes auskennt.<br />
Sie können bei der Entwicklung einer<br />
individuellen Lösung auf die Technologie<br />
führender Hersteller von RFID-<br />
Bauteilen zurückgreifen – zu den Lieferanten,<br />
deren Bauteile EBV Elektronik<br />
vertreibt, gehören RFID-Anbieter<br />
wie die Marktführer NXP Semiconductors,<br />
Texas Instruments, Atmel und<br />
STMicroelectronics.<br />
EBV kann dabei einen großen Teil der<br />
Gesamtlösung abdecken. Zudem kooperiert<br />
der Distributor mit Partnern,<br />
Spezialisten für RFID-Anwendungen,<br />
System-Integratoren, Inlay Convertern<br />
und Middleware Herstellern. Sie bieten<br />
technische Unterstützung für komplexe<br />
Anwendungen. Im Zusammenspiel zwischen<br />
Anwender, EBV, Hersteller und<br />
Partner entsteht eine individuelle Komplettlösung,<br />
unabhängig von der Branche<br />
des Anwenders, der Applikation<br />
selbst und der benötigten RFID-Tags.<br />
Gerade bei Logistik-Anwendungen sind<br />
RFID-Projekte häufig international – mit<br />
unternehmensprofile 21<br />
Richard Sonnleitner,<br />
Business<br />
Development<br />
Manager RFID &<br />
Infotainment bei<br />
EBV Elektronik<br />
„Die Bauteilpreise sind gesunken während sich die<br />
Vielfältigkeit und die Verfügbarkeit der angebotenen<br />
RFID-Bauteile stark erhöht haben. RFID rechnet sich<br />
deshalb auch für kleinere und mittlere Anwendungen..<br />
Genau diese Kunden haben in EBV einen Partner, der<br />
sowohl die unterschiedlichsten Komponenten als<br />
auch kompetente Beratung liefern kann.“<br />
60 Büros in 28 Ländern in Afrika, Europa<br />
und im Mittleren Osten kann EBV<br />
auch über Ländergrenzen hinweg Projekte<br />
betreuen.<br />
24.000 m 2 Lagerfläche, über 50.000<br />
Artikel Lagerbestand, mehr als 15.000<br />
Kunden EMEA-weit mit 1.550 Millionen<br />
Positionen pro Jahr beliefert, und<br />
das mit einer Fehlerrate von lediglich<br />
440 ppm (parts per million): Diese eindrucksvollen<br />
Zahlen demonstrieren die<br />
Leistungsfähigkeit des zentralen EBV-<br />
Lagers bei Avnet Logistics in Poing/<br />
München.<br />
Mittelfristig bietet EBV über RFID Einsatz<br />
im eigenen Warenlager seinen Kunden<br />
einen zusätzlichen Logistik-Service<br />
an und verschickt auf Wunsch Ware mit<br />
kundenspezifischen RFID-Tags.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
EBV Elektronik GmbH & Co KG<br />
Im Technologiepark 2-8,<br />
85586 Poing<br />
Tel.: + 49 (0) 8121 774 - 0<br />
Fax: + 49 (0) 8121 774 - 422<br />
E-Mail: rfid@ebv.com<br />
www.ebv.com/rfid<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
22<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH<br />
LogiMAT <strong>2009</strong> – gekennzeichnet durch<br />
„Anspruch auf Qualität“<br />
Vom 3. bis 5. März <strong>2009</strong> öffnet<br />
die LogiMAT <strong>2009</strong>, Internationale<br />
Fachmesse für Distribution-, Material-<br />
und Informationsfluss zum 7.<br />
Male auf dem neuen Stuttgarter<br />
Messegelände ihre Tore. Die Messe<br />
hat sich inzwischen zur größten<br />
jährlich stattfindenden Veranstaltung<br />
für die interne Logistik in Europa<br />
entwickelt. Sie profitiert von<br />
ihrem idealen Standort im Herzen<br />
von Baden-Württemberg als Heimat<br />
der europäischen Intralogistik.<br />
Über 800 produzierende und beratende<br />
Unternehmen sowie rund<br />
200 Lehr- und Forschungseinrichtungen<br />
beschäftigen sich mit der<br />
Bewältigung des innerbetrieblichen<br />
Materialflusses. Getreu dem Motto<br />
„Anspruch auf Qualität“ wird die<br />
LogiMAT von Jahr zu Jahr weiter<br />
zur führenden europäischen Business-Plattform<br />
ausgebaut, die sich<br />
durch Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch<br />
und Networking auf höchstem<br />
Niveau auszeichnet.<br />
Der Umzug in diesem Jahr auf das neue,<br />
europaweit modernste Messegelände<br />
am Stuttgarter Flughafen erwies sich als<br />
Punktlandung, von dem Aussteller und<br />
Besucher gleichermaßen profitierten. Auf<br />
direkten kurzen Weg gelangt der Besucher<br />
auf das Gelände. Im nächsten Jahr<br />
stehen der LogiMAT in 4 Hallen nunmehr<br />
52.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.<br />
Mit rund 700 ausstellenden Unternehmen<br />
aus 14 Ländern wird gerechnet.<br />
Zu den wichtigsten Ausstellungsbereichen<br />
der LogiMAT <strong>2009</strong> zählen neben<br />
Auto ID/ RFID, Förder- und Lagertechnik,<br />
Lager- und Betriebseinrichtungen,<br />
Robotics, Verpackung, Verladetechnik,<br />
Flurförderzeuge, Kommissioniertechnologien,<br />
Software, Entsorgung, Outsourcing,<br />
Logistics Facilities und Beratung.<br />
Inhaltlich will die Messe vor allem das<br />
Zusammenspiel der verschiedenen Prozesse<br />
in der innerbetrieblichen Logistik<br />
anschaulich machen und konzentriert<br />
sich aus diesem Grund konsequent auf<br />
diese Kernbereiche.<br />
Markenzeichen und Publikumsmagnet<br />
der LogiMAT ist auch in <strong>2009</strong> ein<br />
starkes Rahmenprogramm auf den einzelnen<br />
Foren inmitten der Messehallen.<br />
Aufgrund des großen Besucherinteresses<br />
an dem Thema „Kennzeichnung<br />
und Identifizierung“ wird im nächsten<br />
Jahr an jedem Tag ein Forum mit diesem<br />
Fokus angeboten. Am Dienstag,<br />
den 03. März richtet der AIM-Fachverband<br />
eines zum Thema „Trends beim<br />
Einsatz von Auto-ID: Barcode, 2D Code<br />
und RFID“ aus. Am Mittwoch den 04.<br />
März moderiert der Leiter des Instituts<br />
für Distributions- und Handelslogistik<br />
(IDH) des VVL e.V. Professor Dr. Rolf<br />
Jansen das Forum „Anforderungen an<br />
Transpondersysteme zum Einsatz in<br />
der Supply Chain“. Last but not<br />
least veranstaltet die Fachzeitschrift<br />
<strong>ident</strong> am Donnerstag den<br />
05. März das Forum „Informationen<br />
zum aktuellen Stand und zu<br />
weiteren Entwicklungen von Auto-<br />
ID Technologien“.<br />
Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit,<br />
unverbindlich reinzuhören<br />
und sind aufgefordert, aktiv mit<br />
zu diskutieren, um wertvolle Informationen<br />
für ihre Praxis zu sammeln.<br />
Anschließend können sie das<br />
Gehörte an den Messe ständen, die<br />
sich in unmittelbarer Nähe der Foren<br />
befinden, vertiefen. Dies entspricht<br />
ganz dem Konzept der Messe, das<br />
Rahmenprogramm genau auf die<br />
entsprechenden Ausstellungsbereiche<br />
abzustimmen, damit kurze<br />
Wege schnell zum Ziel führen.<br />
„Aussteller und Besucher haben<br />
gleichermaßen Anspruch auf Qualität“,<br />
so der Messeleiter Peter Kazander<br />
„Es macht Spaß von Jahr zu Jahr<br />
mehr gefordert zu werden, um diesem<br />
Anspruch gerecht zu bleiben“.<br />
Die LogiMAT <strong>2009</strong> ist täglich von 9 bis<br />
17 Uhr geöffnet. Ein Tages-Messeticket<br />
kostet 28 Euro inklusive Teilnahme am<br />
Rahmenprogramm und Messekatalog.<br />
Die Dauerkarte kostet 35 Euro.<br />
Weitere Informationen unter:<br />
www-logimat-messe.de<br />
So erreichen Sie uns:<br />
EUROEXPO<br />
Messe- und Kongress-GmbH<br />
Joseph-Dollinger-Bogen 7<br />
80912 München<br />
Tel.: +49 (0) 89/3 23 91-249<br />
Fax: +49 (0) 89/3 23 91-246<br />
E-Mail: logimat@euroexpo.de
Das Unternehmen EURO I.D. ist seit<br />
mehr als 18 Jahren einer der führenden<br />
Wegbereiter für den Einsatz von RFID in<br />
der Industrie und der Logistik, im Dienstleistungssektor,<br />
sowie bei der Tier<strong>ident</strong>ifikation.<br />
Individuelle Anwendungen mit<br />
spezifischen Randbedingungen erfordern<br />
dabei immer wieder verschiedene Transponder<br />
und Lesegeräte.<br />
Transponder<br />
Euro I.D.<br />
Euro I.D. – immer eine RFIDee<br />
besser in industriellen Prozessen<br />
Wenn sie auch in der Funktion als „Datenträger“<br />
gleich sind, so gibt es zahlreiche<br />
Unterschiede zwischen einzelnen Transpondertypen.<br />
Passive Transponder arbeiten<br />
ohne Batterie. Ihre Datenübertragungsreichweite<br />
beträgt bis zu<br />
etwa 6 m. Aktive Transponder<br />
verfügen über eine<br />
Batterie, wodurch<br />
Entfernungen bis zu<br />
100 m erzielt werden<br />
können.<br />
Die Verpackung<br />
des Transponders<br />
stellt ein weiteresUnterscheidungskriterium<br />
dar.<br />
Die Spanne reicht<br />
vom Glastransponder<br />
für die Tier- oder Werkzeug<strong>ident</strong>ifikation<br />
über Kunststoffgehäuse<br />
in den verschiedensten Bauformen<br />
oder Etiketten mit integrierten Transpondern<br />
bis hin zu Versionen mit hochtemperaturfesten<br />
Gehäusen. Aus unserer auch<br />
in 2008 ständig gewachsenen Palette bietet<br />
Euro I.D. für fast jede Applikation den<br />
nach Speicherplatz, Bauform und Größe<br />
optimalen Transponder an.<br />
Lesegeräte und Antennen<br />
Stationäre Lesesysteme kommen vorwiegend<br />
in intralogistischen Kreisläufen<br />
zum Einsatz. Zeitgemäße Geräte bieten<br />
dabei alle Möglichkeiten der industriellen<br />
Kommunikation – von RS 232, TCP/IP<br />
bis hin zu den gängigsten Feldbus-Anbindungen.<br />
Mobile Datenterminals haben<br />
dort ihre Vorteile, wo Objekte ortsungebunden<br />
<strong>ident</strong>ifiziert werden müssen – in<br />
der internen Kommissionierung ebenso<br />
wie in der externen Distribution. Datenfunkmodule<br />
(WLAN) erlauben eine<br />
Online-Anbindung dieser Arbeitsplätze<br />
an die jeweilige Leitebene.<br />
RFID ist mehr als Transponder und<br />
Lesesysteme, hier zeichnet Euro I.D.<br />
sich aus<br />
Transponder und Lesegeräte sind die<br />
„sichtbaren“ Komponenten eines RFID<br />
– Systems. Eine technisch hoch<br />
verfügbare und wirtschaftliche<br />
RFID – Lösung<br />
wird erst daraus,<br />
wenn das gewählte<br />
System in<br />
dem jeweiligen<br />
Prozess integriert<br />
wird. Es<br />
kommt also<br />
auf die optimaleApplikationsberatung<br />
an. Hier<br />
liegt die in mehr als<br />
18 Jahren gewachsene<br />
Stärke von EURO I.D. Wir<br />
unterstützen bei der Auswahl der<br />
richtigen, dass heißt der für die konkrete<br />
Anwendung am besten geeigneten und<br />
normierten, Übertragungsfrequenz: 125<br />
kHz (LF), 13,56 MHz (HF)oder 868 MHz<br />
(UHF passiv und aktiv). Passend dazu<br />
bieten wir auch die Systemintegration<br />
an. Bei der Projektumsetzung werden<br />
Sie somit von Anfang an aufgabenbezogen,<br />
systemneutral und unabhängig beraten.<br />
Pflichtenhefterstellung, Engineering<br />
Support, Systemimplementierung, Projektkoordination<br />
sowie Nachbetreuung<br />
in der Betriebsphase machen RFID von<br />
EURO ID zur betriebs- und investitionssicheren<br />
Lösung.<br />
unternehmensprofile 23<br />
Anwendungsgebiete<br />
Im Jahr 2008 haben wir u.a. folgende<br />
Projekte mit unserer RFID-Expertise<br />
begleitet und realisiert:<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
Kennzeichnung von Schalungselementen<br />
für Betonbau (LF)<br />
Kontrolle der Wartung an Gasarmaturen<br />
(LF)<br />
Kennzeichnung und Verfolgung von<br />
Dekorpapier (UHF)<br />
Erfassung von Meerforellen im<br />
Gewässer (LF)<br />
Verwaltung von Gepäcktrolleys (HF)<br />
Erfassung und Verwiegung von<br />
Schrott-Containern (UHF)<br />
Absicherung der Auswahl von Zusatzstoffen<br />
in Mischprozessen (LF)<br />
Zuordnung von Werkzeugen zum<br />
Bearbeitungsauftrag (LF)<br />
Verfolgung von Containern in der<br />
Schinkenproduktion (UHF)<br />
Kennzeichnung von Atemmasken für<br />
Feuerwehr (LF)<br />
Verfolgung von Teigbehältern in<br />
Backstraßen (LF)<br />
Lagerplatzverwaltung von Warenträgern<br />
in der Stahlindustrie (UHF)<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Euro I.D.<br />
Identifikationssysteme GmbH & Co. KG<br />
Metternicher Straße 4<br />
53919 Weilerswist<br />
Tel.: +49 (0) 22 54/94 09-0<br />
Fax: +49 (0) 22 54/94 09-70<br />
E-Mail: info@euroid.com<br />
www.euroid.com<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
24<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
FEINWERK- UND DRUCKTECHNIK GMBH<br />
Mehr als nur wirtschaftlich!<br />
F+D GmbH realisiert innovative Thermodrucker<br />
für Barcode- und RFID-Anwendungen<br />
Der hessische Hersteller F+D Feinwerk- und Drucktechnik GmbH entwickelt und produziert<br />
hochwertige Etiketten-, Karten-, BaggageTag- und Ticketdrucker. Die Drucker<br />
werden u. a. in den Bereichen Logistik, Handel, Ticketing und Industrie eingesetzt. Ein<br />
Schwerpunkt des Herstellungsprogramms sind Drucklösungen mit integrierten RFID-<br />
Schreib-/Leseeinheiten.<br />
Flexibilität, Erfahrung und eine hohe Qualität<br />
sind wesentliche Garanten für die<br />
reibungslose Abwicklung von Klein- und<br />
Großprojekten durch die F+D GmbH im<br />
Bereich der automatischen Identifikation.<br />
Hierbei konnte man in der Vergangenheit<br />
nicht nur durch eine breite Palette<br />
an „Standardprodukten“ überzeugen,<br />
sondern ist vor allem Partner von Unternehmen,<br />
die speziell entwickelte Drucklösungen<br />
für ihre Anwendung suchen.<br />
Neue Maßstäbe im Bereich der RFID-<br />
Anwendungen konnte die F+D GmbH<br />
durch die Entwicklung der Ticketdrucker<br />
zur Fußballweltmeisterschaft 2006 setzen.<br />
Erstmals wurden bei einem der weltweit<br />
größten Events flächendeckend Eintrittskarten<br />
mit Transpondern eingesetzt.<br />
Über 3,4 Mio WM-Tickets wurden hierbei<br />
durch die RFID-fähigen Ticketdrucker<br />
„TSP – Ticket Secure Printer“ der F+D<br />
GmbH bedruckt und kodiert. Durch den<br />
Einsatz der RFID-Technologie konnte im<br />
Vergleich zu vorangegangenen Turnieren<br />
ein höherer Fälschungsschutz der Tickets<br />
sowie höhere Sicherheitsstandards beim<br />
Stadioneinlass erreicht werden.<br />
Einsatzgebiete der F+D-Drucker<br />
• Handel • Zutrittskontrolle<br />
• Logistik • Pharma<br />
• Tourismus • Gepäckabfertigung<br />
• Ticketing • Fluggastabfertigung<br />
• Chemie • Gesundheitswesen<br />
• Automobilindustrie • u.v.m.<br />
Mit der RFID-Technologie steht den<br />
Anwendern eine sinnvolle Ergänzung zu<br />
den herkömmlichen Kennzeichnungsmöglichkeiten<br />
zur Verfügung. Die F+D<br />
GmbH realisierte in den vergangenen<br />
Jahren bereits ausgereifte RFID-Drucklösungen<br />
für die Bereiche Handel, Logistik,<br />
Touristik und Ticketing.<br />
Im Bereich der Fluggast- und Gepäckabfertigung<br />
präsentiert die F+D GmbH den<br />
Drucker „Pegasus“. Der Drucker ist im<br />
Monochrom- und Zweifarben-Thermodirektdruckverfahren<br />
einsetzbar. Zusätzlich<br />
gibt es optional eine RFID-Codiereinrichtung<br />
für die gängigen Standards.<br />
Die Produkte der F+D werden in Eigenfertigung<br />
im Werk in Neckarsteinach (Hessen)<br />
hergestellt und entsprechen den<br />
höchsten Anforderungen des Marktes.<br />
„Den Produktionsstandort Deutschland<br />
werden wir auch in Zukunft ganz bewusst<br />
beibehalten. Hierdurch können wir eine<br />
effiziente und schnelle Abwicklung von<br />
kundenspezifischen Projekten garantieren“<br />
so Uwe Stanitz, Geschäftsführer<br />
der F+D GmbH.<br />
Kurzprofil<br />
• Herstellung von Thermodrucktechnik<br />
• Eigene Entwicklung und Produktion<br />
• Firmenverbund mit 6 Standorten<br />
• Internationale Zertifizierungen<br />
• Mitglied der AIM-Deutschland e. V.<br />
• Partner der Transponder Roadshow<br />
Ticketdrucker “TSP - Ticket Secure Printer“<br />
BaggageTag-Drucker „PEGASUS“<br />
Individuelle Servicepakete je nach<br />
Anwendung und Anforderung, leicht verständliche<br />
Dokumentationen der Drucker<br />
in div. Sprachen und bequem über<br />
das Internet abrufbare Updates von Firmware<br />
und Treibern bilden die Grundlage<br />
für die große Zufriedenheit der Kunden<br />
im In- und Ausland.<br />
Eine umfassende Auswahl an Verbrauchsmaterialien<br />
und passender Layoutsoftware<br />
runden das leistungsstarke Lieferprogramm<br />
des Druckerherstellers ab. Für<br />
zahlreiche Thermodruck-Applikationen<br />
stehen die geeigneten Materialien zur<br />
Verfügung: Etiketten, Endlospapier, Kofferbänder,<br />
Tickets sowie Sublimations-,<br />
Transfer-, Hologramm- und Laminatfolie.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
FEINWERK- UND DRUCKTECHNIK GMBH<br />
Kirchenstraße 38<br />
69239 Neckarsteinach<br />
Tel.: +49 (0) 6229 7000<br />
Fax: +49 (0) 6229 70067<br />
E-Mail: info@FuDDruck.de<br />
www.FuDDruck.de
FEIG ELECTRONIC GmbH<br />
OBID i-scan® UHF<br />
Neuer UHF Long Range Reader und<br />
neue UHF Antennen-Generation<br />
FEIG ELECTRONIC bietet im Rahmen der OBID i-scan ® UHF Leserfamilie einen neuen<br />
UHF Long Range Reader (ID ISC.LRU3000) sowie drei neue UHF-Antennen (ID ISC.ANT.<br />
U170/170, ID ISC.ANT.U270/270 und ID ISC.ANT.U600/270) an.<br />
Neuer UHF Long Range Reader<br />
ID ISC.LRU3000<br />
Der neue UHF Long Range Reader ID ISC.<br />
LRU3000 präsentiert sich als Nachfolger<br />
des erfolgreichen LRU2000 in einem völlig<br />
neuen Design. Das neue und formschöne<br />
Metallgehäuse ist robuster als das Kunststoffgehäuse<br />
des LRU2000 und demnach<br />
noch besser geeignet für Einsatzbereiche<br />
wie Handels- und Produktionslogistik,<br />
Produktionssteuerung oder den Einbau<br />
in Flurförderzeuge. Das Gerät kann frei<br />
an die Wand montiert werden und aufgrund<br />
seiner kompakten Bauweise auch<br />
in Schaltschränke integriert werden. Alle<br />
Anschlussmöglichkeiten für Antennen,<br />
Impulsgeber oder Anzeigeelemente<br />
wurden komplett<br />
nach außen verlegt,<br />
d.h. die Installation des<br />
Readers ist ohne ein Öffnen<br />
des Gehäuses möglich<br />
und wird somit erheblich<br />
vereinfacht. An allen vier<br />
Antennenausgängen befinden sich<br />
nun optische Signalgeber zur Anzeige des<br />
jeweils aktiven Antennenausgangs. Optional<br />
ist eine Schutzkappe erhältlich, welche<br />
die Anschlüsse verdeckt, somit die volle<br />
Schutzklasse IP54 garantiert und eine Zugentlastung<br />
für die Kabel gewährleistet. Die<br />
Leistungsaufnahme des LRU3000 ist sehr<br />
niedrig, sodass die Stromversorgung über<br />
„Power over Ethernet“ erfolgen kann.<br />
Neben einer USB-Schnittstelle verfügt der<br />
Reader über einen weiteren USB-Port,<br />
um z.B. einen WLAN-Stick oder externen<br />
Speicher anschließen zu können. Der<br />
neue Reader bietet zudem insgesamt fünf<br />
digitale Eingänge und Ausgänge, die frei<br />
programmierbar sind. Der Reader weist<br />
gegenüber seinem Vorgänger eine noch<br />
bessere Lese-Performance auf, um auch<br />
sehr schwache Signale, gerade in Verbindung<br />
mit schwierigen Umgebungsbedingungen,<br />
empfangen zu können. Zudem<br />
bietet das Gerät Unterstützung von Sensor<br />
Tags. Der Application Connectivity<br />
Controller (ACC) des Readers nutzt ein<br />
Linux-Betriebssystem, enthält eine Java<br />
Virtual Machine und bietet Anwendern<br />
oder Systemintegratoren die Möglichkeit,<br />
eigene Applikationen auf die Reader-Plattform<br />
zu integrieren, um beispielsweise<br />
den Reader und die Eingänge zu steuern<br />
und zu kontrollieren.<br />
Neue UHF-Antennengeneration<br />
Zusammen<br />
mit dem neuen UHF<br />
Long Range Reader ID ISC.LRU3000<br />
werden auch drei neue UHF Antennen<br />
angeboten . Alle drei Antennen präsentieren<br />
sich wie der Reader in einem neuen,<br />
modernen Gehäuse. Dabei ist die Antenne<br />
vom Typ ID ISC.ANT.U270/270 als<br />
direkter Nachfolger der bisherigen Antenne<br />
ID ISC.ANT.U250/250 zu bezeichnen,<br />
der sich vorrangig durch das neue Design<br />
vom Vorgänger unterscheidet. Völlig neue<br />
Produkte sind die kleinere Antenne ID<br />
ISC.ANT.U170/170 und die großflächige<br />
Antenne ID ISC.ANT.U600/270.<br />
unternehmensprofile 25<br />
Mit der kleinen Antenne sind in Verbindung<br />
mit dem Long Range Reader<br />
je nach Ausgangsleistung und verwendetem<br />
Transponder Lesereichweiten<br />
bis zu 3,50 Meter realisierbar. Das entscheidende<br />
Charakteristikum der großen<br />
Antenne ist hingegen das sehr viel<br />
mehr gerichtete Lesefeld. Die Antenne<br />
hat einen 3 dB-Öffnungswinkel von 30°<br />
und ist damit vor allem für den Einsatz in<br />
Gate-Applikationen prädestiniert.<br />
OBID ® – RFID-Lesesysteme<br />
vom führenden Hersteller<br />
• OBID ® classic – LF (125 kHz)<br />
Kartenleser (Zeit + Zutritt)<br />
• OBID ® classic-pro – HF (13,56 MHz)<br />
Kartenleser (Ticketing + ePayment)<br />
• OBID ® megalock-LF (125 kHz)<br />
Transponderschließsysteme<br />
• OBID i-scan ® HF/UHF – (13,56 MHz/<br />
868-928 MHz) Smartlabel-Leser<br />
So erreichen Sie uns:<br />
FEIG ELECTRONIC GmbH<br />
Lange Straße 4<br />
35781 Weilburg<br />
Tel.: +49 (0) 64 71/31 09-0<br />
Fax: +49 (0) 64 71/31 09-99<br />
E-Mail: obid@feig.de<br />
www.feig.de<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
26<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
HARTING Electric GmbH & Co. KG<br />
HARTING UHF Transponder und<br />
Reader für alle Fälle<br />
Applikationsbeispiele mit extremen Anforderungen demonstrieren<br />
den Stand der Technik von passiven UHF-RFID-<br />
Transpondern und weisen auf neue Einsatzgebiete hin.<br />
Betonfertigbauteile, die wissen, wohin<br />
sie gehören<br />
Stahlbetonträger sollten nicht nur halten,<br />
was der Statiker berechnet hat, sondern<br />
auch genau an der Stelle verbaut werden,<br />
wo er sie geplant hat. Betonfertigbauteile<br />
lassen sich von außen aber kaum unterscheiden<br />
– also ist eine dauerhaft sichere<br />
Identifikation nötig. Der HARfid LT 86 (NT)<br />
von HARTING kann bereits im flüssigen<br />
Beton eingebracht werden und übersteht<br />
Staub, Hitze, Feuchtigkeit und Chemikalien<br />
über den gesamten Lebenszyklus.<br />
Auch mit einer Stahlarmierung kann die<br />
Lesbarkeit sichergestellt werden, da der<br />
passive UHF Transponder für „on metal“<br />
Anwendungen entwickelt ist.<br />
Schnelle Eisenbahntransporte auch mit<br />
heißer Fracht<br />
Ein entscheidender Aspekt beim Einsatz<br />
von RFID-Tags u.a. in der schienengebundenen<br />
Logistik ist die Möglichkeit,<br />
auch schnell vorbeifahrende Transponder<br />
detektieren und auslesen zu können.<br />
Lokomotiven und Waggons müssen<br />
regelmäßig gewartet und Sicherheitskontrollen<br />
unterzogen werden. RFID-Tags<br />
Mit dem LT 86 zur sicheren Baulogistik<br />
sollen dabei helfen, den Prozess zuverlässig<br />
und sicher zu gestalten. Im Test mit<br />
dem EPC-Gen2-Standard konnte selbst<br />
bei 145 km/h noch zuverlässig<br />
detektiert werden. HARTING<br />
setzt für seinen HARfid LT 86<br />
(HT) einen speziellen Kunststoff<br />
ein, der sich durch eine<br />
hohe Temperaturfestigkeit auszeichnet<br />
und ein Überleben bis<br />
180 C ermöglicht.<br />
Schlitzantennen schützen vor<br />
groben mechanischen Schlägen<br />
Nicht selten sind Transportbehälter extremen<br />
Umweltbedingungen ausgesetzt. Eine<br />
ungeschützte Montage des Transponders<br />
z.B. an einem Keg ist ausgeschlossen: zu<br />
hoch sind mechanische Belastungen und<br />
die Reinigung mit heißem Wasserdampf<br />
unter Hochdruck. Der RFID-Chip benötigt<br />
also einen besonderen Schutz, um diesen<br />
Anforderungen dauerhaft trotzen zu<br />
können. Die Lösung besteht aus einem<br />
Schlitz im Stahl: im Inneren befindet sich<br />
der HARfid SL 86 (HT), der mithilfe einer<br />
Leiterschleife an die Schlitzantenne gekoppelt<br />
ist. Diese Tag-Ausführung lässt sich<br />
aus einer Entfernung von 4,5 m lesen und<br />
lässt sich auf viele weitere Anwendungen<br />
übertragen. Der Transponder kann mittels<br />
Schrauben oder Nieten befestigt werden.<br />
Das hermetisch dichte Gehäuse erreicht<br />
Schutzklassen nach IP 67 und IP 69K,<br />
sodass es auch einem Hochdruckreiniger<br />
standhalten kann.<br />
Das komplette System<br />
Das RF800 UHF-Reader-<br />
System mit integriertem<br />
Application Client<br />
Passend zu allen Applikationen im<br />
industriellen Umfeld bietet HARTING<br />
das RF800 UHF Reader<br />
System an. Im IP<br />
67 Gehäuse steckt<br />
eine „lokale Intelligenz“<br />
für Hardware nahe Funktionen.<br />
Außerdem ist es mit einer Industrial<br />
Ethernet-Schnittstelle optimal vorbereitet<br />
zur Vernetzung, Konfiguration und<br />
Wartung von komplexen RFID-Netzwerken<br />
mittels der HARfid Software Suite.<br />
Über diese Software lassen sich auch<br />
Schnittstellen zu ERP-Systemen und<br />
Vorverarbeitung der Tag-Daten mit entsprechender<br />
„Business-Logik“ realisieren.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Hitze ist kein Problem mehr<br />
Der SL-Tag als robuste Lösung<br />
für Behälter<br />
HARTING Electric GmbH & Co. KG<br />
Wilhelm-Harting-Str. 1<br />
32339 Espelkamp<br />
Tel.: +49 (0) 5064 951 590<br />
Fax: +49 (0) 5064 951 591<br />
E-Mail: joerg.hehlgans@harting.com<br />
www.harting.com
Skeye<br />
Skeye – mobile Lösungen für<br />
Handel und Logistik<br />
Als einer der größten europäischen Hersteller von mobilen Terminals bietet Skeye<br />
als Geschäftsbereich der Höft & Wessel-Gruppe Systemlösungen für Handel und<br />
Logistik. Das vor 30 Jahren gegründete Unternehmen hat sich in den letzten Jahren<br />
zu einem führenden Anbieter für mobile RFID-Terminals entwickelt.<br />
Im deutschen Handel nimmt Skeye<br />
bereits seit den 80er Jahren eine führende<br />
Rolle in der mobilen Datenerfassung<br />
ein. Mit besonders ergonomischen mobilen<br />
Terminals werden leistungsfähige<br />
und erprobte Geräte für die Einbindung<br />
in Warenwirtschafts- und ERP-Systeme<br />
angeboten. Komplexe Informationen<br />
können einfach erfasst, verarbeitet und<br />
gut lesbar dargestellt werden. Ergänzt<br />
wird das Angebot durch IT-Backoffice-<br />
Lösungen. Die mobilen Terminals können<br />
optional mit WLAN, GPRS/Edge, GPS,<br />
RFID, Bluetooth, großem Display, Imager<br />
oder Laserscanner erworben werden.<br />
Zu den Kunden gehören die namhaften<br />
deutschen Einzelhandelsketten sowie<br />
vermehrt ausländische Handelsunternehmen.<br />
Ende 2008 wurde als neues Produkt<br />
ein besonders einfach zu bedienendes<br />
mobiles Terminal mit 3,5“ VGA-Display<br />
herausgebracht. Diese Entwicklung zielt<br />
insbesondere auf Selfscanning im Supermarkt<br />
sowie Logistik und Außendienst.<br />
Das handliche mobile Terminal im PDA-<br />
Format wiegt weniger als 300 Gramm.<br />
Trotz der geringen Größe vereint das<br />
Gerät alle Funktionen eines mobilen<br />
Computers, der über GPRS online Daten<br />
empfangen und verschicken kann, mit<br />
GPS navigiert, über Mikrofon und Lautsprecher<br />
auch als Handy und mit der<br />
eingebauten Kamera als Scanner für<br />
Barcodes bzw. als Fotoapparat genutzt<br />
werden kann. Als besondere Innovation<br />
wurde ein intuitives Bedienkonzept entwickelt.<br />
Selbst komplexe Anwendungen<br />
können dank der selektiven Beleuchtung<br />
weniger Tasten einfach und schnell<br />
auch von weniger erfahrenen Benutzern<br />
bedient werden. Das im Industriestandard<br />
gebaute Terminal übersteht<br />
einen Fall aus 1,20 Meter Höhe sowie<br />
einen Einsatz in feuchten und staubigen<br />
Umgebungen schadlos. Weitere technische<br />
Merkmale sind der mit 624 MHz<br />
getaktete PXA320-Prozessor der neuesten<br />
Generation, 128 MB DDR-RAM,<br />
das 3,5“ große und tageslichttaugliche<br />
Display mit VGA-Auflösung, WLAN-,<br />
Bluetooth- und GPRS/EDGE-Module<br />
sowie das Betriebssystem Windows<br />
embedded CE 6.0.<br />
Bei der mobilen RFID-Technologie gehört<br />
Skeye ebenfalls zu den führenden Anbie-<br />
unternehmensprofile 27<br />
tern in Europa. Das Produktangebot<br />
umfasst u. a. einen der reichweitenstärksten<br />
mobilen UHF-Scanner.<br />
In der Logistik werden insbesondere<br />
mobile Terminals mit bis zu 21 cm großen<br />
Touchdisplay nachgefragt. Zu den Kunden<br />
gehören hier Fachspeditionen ebenso<br />
wie der KEP-Bereich oder Serviceunternehmen.<br />
Die Höft & Wessel AG mit Sitz in Hannover<br />
ist ein IT-Hard- und Softwarespezialist<br />
für mobile Datenerfassung, Ticketing<br />
und Parking. Die seit 1998 börsennotierte<br />
Gesellschaft hat sich zum zunehmend<br />
international agierenden mittelständischen<br />
Unternehmen mit einem<br />
Umsatz von 100 Mio. Euro entwickelt.<br />
Von den insgesamt 500 Mitarbeitern<br />
arbeitet ein Drittel in dem für die technologische<br />
Ausrichtung wichtigen Bereich<br />
Forschung und Entwicklung.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Skeye<br />
Höft & Wessel AG<br />
Rotenburger Straße 20<br />
30659 Hannover<br />
Tel.: +49 (0) 511 – 6102-512<br />
Fax: +49 (0) 511– 6102-436<br />
E-Mail: info@skeye.com<br />
www.skeye.com<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
28<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Honeywell Scanning & Mobility<br />
Aus HandHeld Products und Metrologic<br />
wird Honeywell Scanning & Mobility<br />
In dem Geschäftsbereich Scanning<br />
& Mobility sind die Produkte<br />
und Technologien von Hand Held<br />
Products und Metrologic zusammengefasst.<br />
Beide Unternehmen<br />
hat Honeywell Ende 2007 beziehungsweise<br />
2008 erworben.<br />
Honeywell Scanning & Mobility<br />
bietet eine große Produktauswahl<br />
für die automatische<br />
Datenerfassung und -erkennung.<br />
Alles für AIDC<br />
Die Produktpalette reicht von leistungsstarken<br />
Imagern und Laser -<br />
Datenerfassungsgeräten über industrietaugliche<br />
mobile Computer sowie<br />
Barcodescanner. Das Produktportfolio<br />
von Honeywell ist eines der breitesten<br />
in der AIDC Branche und es werden<br />
Lösungen für Handel, Gesundheitswesen<br />
sowie Transport und Logistik<br />
angeboten. Vervollständigt wird<br />
das Angebot durch passende Software<br />
und kompetenten Service. Ob<br />
1D- oder 2D-Symbologien, mobil oder<br />
kabelgebunden oder auch Geräte mit<br />
extra stabilem Gehäuse und IP Klassifizierungen<br />
- alles aus einer Hand von<br />
Honeywell!<br />
Zukunftssichere mobile Lösungen<br />
Neben den Barcodescannern liegt ein<br />
Schwerpunkt bei den mobilen Computern.<br />
Erst kürzlich wurde die Dolphin<br />
Reihe überarbeitet. Der Dolphin<br />
7600 mit Windows Mobile 6.0 Classic<br />
eignet sich dank seiner kompakten,<br />
ergonomischen Form und kabelloser<br />
Funktechnologie für den Außendienst,<br />
die Lagerhaltung oder das Aktualisieren<br />
von Preisen. Der Dolphin 9950<br />
punktet mit einem integrierten Pistolengriff.<br />
Das ergonomische Design<br />
senkt die Belastung der Nutzer insbesondere<br />
bei häufigen Scans wie in<br />
der Bestandsverwaltung oder bei der<br />
Preiskontrolle. Optimal für den Einsatz<br />
im Einzelhandel, in Warenlagern<br />
oder im Vertrieb eignet sich der Dolphin<br />
7850: Dieser mobile Computer<br />
verfügt neben Imaging-Technologie<br />
ab sofort auch über drei verschiedene<br />
Laser-Scan-Optionen, die die Datenerfassung<br />
über größere Distanzen<br />
hinweg erleichtern.<br />
Your needs - our solutions<br />
Zusammen mit einem Netzwerk aus Distributoren<br />
und Wiederverkäufern werden<br />
Honeywells Produkte weltweit vertrieben.<br />
Kontaktieren Sie uns!<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Honeywell Scanning & Mobility<br />
Nijverheidsweg 9-13<br />
5627BT Eindhoven<br />
The Netherlands<br />
Tel.: +31 40 2901 600<br />
www.honeywell.com/aidc<br />
Honeywell Scanning & Mobility<br />
(Metrologic Instruments GmbH)<br />
Dornierstraße 2<br />
82178 Puchheim<br />
Germany<br />
Tel.: +49 (0) 89 89019 0<br />
www.honeywell.com/aidc<br />
Honeywell Automation<br />
and Control Solutions<br />
Honeywell Scanning & Mobility<br />
www.honeywell.com
ICS International AG<br />
IT-Logistik, die passt.<br />
Die ICS International AG mit Sitz in Neu-Anspach im Großraum Frankfurt ist einer<br />
der führenden deutschen Anbieter von IT-Systemlösungen für Produktions-, Lager-,<br />
Transport- und Handelslogistik.<br />
Unser Portfolio beinhaltet umfassende<br />
Beratung, Konzeption und Integration<br />
verschiedenster IT-Lösungen in bestehende<br />
Geschäfts- und Produktionsprozesse<br />
aus einer Hand – mit dem Ziel,<br />
die bestehenden Prozesse zu optimieren<br />
und Kosten zu senken. Zum Portfolio<br />
gehören u.a. Lagerverwaltungssysteme<br />
mit beleglosen Kommissioniersystemen<br />
wie Pick by Light, Pick by<br />
Voice oder die mobile Datenerfassung<br />
per Datenfunk sowie die Anbindung<br />
von Etikettier- und Datenerfassungssystemen.<br />
Lösungen auf dem Gebiet des<br />
wachsenden Marktes der RFID-Technologie<br />
sowie mobile Außendienstlösungen<br />
u.a. für den Service-Außendienst sind<br />
weitere Leistungen.<br />
Die Kernkompetenzen des Unternehmens<br />
spiegeln sich in den vier Geschäftsbereichen<br />
IT-Logistik Systeme, Mobile<br />
Lösungen, Etiketten & Farbbänder und<br />
Service & Support wieder.<br />
ICS ist autorisierter Premium-Solution<br />
bzw. Service-Partner von Motorola,<br />
Datalogic, Dlog und Zebra und bie-<br />
tet deutschlandweite Vor-Ort-Beratung<br />
und technischen Service. Die effizienten<br />
Lösungen beruhen auf der über 20-jährigen<br />
Erfahrung und einer Basis von über<br />
2.000 installierten Systemen.<br />
IT-Logistik Systeme<br />
Beratung, Planung und Systemintegration<br />
von IT-Logistik Systemen, Lagerverwaltungssoftware<br />
STRADIVARI ® , Staplerleitsysteme,<br />
Mobile Datenerfassung<br />
unter SAP ® ERP, beleglose Lagerverwaltungs-<br />
und Kommissioniersysteme,<br />
RFID-Anwendungen, Pick-by-Voice, Etikettiersysteme,<br />
Etikettendrucker, MDE-<br />
Terminals, Scanner, Datenfunklösungen,<br />
Funkausleuchtungen<br />
Mobile Lösungen<br />
Mobile Außendienstlösungen für Speditionen,<br />
Transportunternehmen und<br />
KEP-Dienstleister sowie für den Service-Außendienst<br />
und Technischen<br />
Kundendienst. Mobile Branchenlösungen<br />
für Entsorger und Palettendienstleister.<br />
unternehmensprofile 29<br />
Etiketten & Farbbänder<br />
für Thermo-Transfer-Drucksysteme u.a.<br />
Typenschilder, hitzebeständige Etiketten,<br />
Kabelmarkierer, beschriftbare Laserfolien.<br />
Kundenindividuelle Zusammenstellung<br />
gemäß Anforderungen, Bedarfsanalyse,<br />
Beratung, Planung und Realisierung durch<br />
Systemberater, vielfältige Materialauswahl,<br />
Etikettenauftragsdruck, eigene Herstellung<br />
Service & Support<br />
Installation, Wartung und Reparatur von<br />
MDE-Terminals, Scannern und Etikettiersystemen<br />
durch eigene Servicetechniker,<br />
Instandsetzung deutschlandweit<br />
vor Ort und im eigenen Servicecenter,<br />
Ersatzteile und -geräte, Service-Hotline,<br />
Etikettendruck<br />
Referenzen<br />
QUALITY<br />
PARTNER<br />
Tally Weijl, Braun, Dr. Mann Pharma,<br />
ELBA Bürosysteme, Fossil, Fresenius<br />
Medical Care, MAHLE Filtersysteme,<br />
ACERINOX S.A., esco, Könen Tiefkühl<br />
Service, Eberhard Bau, Ideal-Pack, VW<br />
Autostadt, Eppstein Foils, Häfele, GEL<br />
Express Logistik, Leimer, Breuninger,<br />
Rhenus Logistics<br />
So erreichen Sie uns:<br />
ICS International AG<br />
Identcode-Systeme<br />
Siemensstraße 11<br />
61267 Neu-Anspach<br />
Tel.: +49 (0) 60 81 / 94 00 -0<br />
Fax: +49 (0) 60 81 / 94 00 -75<br />
E-Mail: info@ics-<strong>ident</strong>.de<br />
www.ics-<strong>ident</strong>.de<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
30<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
IDENTEC SOLUTIONS AG<br />
IDENTEC SOLUTIONS:<br />
Visibility delivered.<br />
IDENTEC SOLUTIONS treibt seit 1999 die Entwicklung aktiver RFID-Systeme voran<br />
und ist heute der weltweite Marktführer auf diesem Gebiet. Als Technologieanbieter<br />
erarbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Partnern innovative Lösungen in<br />
verschiedensten Industriezweigen und Sparten. Diese sorgen unter anderem in<br />
Transport und Logistik, im Gesundheitswesen oder in der Halbleiterindustrie für<br />
wirtschaftlichere Prozesse. Als Lösungsanbieter liegen die Schwerpunkte vor allem<br />
in der Automobilindustrie sowie im Bereich von Oil, Gas & Mining.<br />
In der internationalen Automobilindustrie<br />
wird heute etwa jedes dritte Fahrzeug mit<br />
Hilfe von RFID-Systemen von IDENTEC<br />
SOLUTIONS gefertigt. Sie bewähren<br />
sich in vielfältigen Aufgabenstellungen,<br />
u.a. bei der Karossensteuerung vom<br />
Rohbau über Lack bis zur Endmontage,<br />
bei der Teile- und Behältersteuerung in<br />
der Produktion und der Intralogistik, bei<br />
der Qualitätskontrolle oder bei der Fahrzeugortung<br />
im Distributionsbereich.<br />
Auch in den Bereichen des Tunnelbaus,<br />
der Öl- und Gasindustrie sowie des<br />
Bergbaus hat sich IDENTEC SOLU-<br />
TIONS mit seinen Sicherheitslösungen<br />
einen hervorragenden Namen gemacht.<br />
Mitarbeitern und Besuchern von Minen<br />
oder Ölplattformen werden dabei mittels<br />
aktiven RFID Transpondern <strong>ident</strong>ifiziert<br />
und ihr Standort durch das Softwarepaket<br />
Watcher © in Echtzeit visuali-<br />
Aktive RFID-Systeme<br />
vom führenden Hersteller:<br />
- 500m Kommunikationsreichweite<br />
- hohe Batterielebensdauer der<br />
Transponder<br />
- zuverlässige Identifikation in<br />
rauen Umgebungsbedingungen<br />
- Ex-Schutz<br />
- geringe Infrastruktur<br />
- Identifikation von Personen und<br />
Objekten in Echtzeit<br />
- Nahtlose Integration in<br />
bestehende IT-Infrastruktur<br />
siert. Das System liefert somit im Notfall<br />
(überlebens)wichtige Informationen für<br />
die Koordination der Einsatzkräfte.<br />
Der RFID-Pionier zählt zahlreiche internationale<br />
Konzerne zu seinen Kunden, darunter<br />
die Deutsche Post, Daimler, Volkswagen<br />
und Infineon. Das Know-how und die<br />
Erfahrung von IDENTEC SOLUTIONS<br />
nutzen darüber hinaus Systemintegratoren<br />
wie der US-Gesundheitskonzern<br />
McKesson, e-Plate, der Hersteller elektronischer<br />
Nummernschilder, oder Intellion,<br />
dessen Gesamtlösungen zur Prozesskontrolle<br />
und -automatisierung in der Produktion<br />
und Logistik Anwendung finden.<br />
Das Technologieunternehmen mit Hauptsitz<br />
in Lustenau (Österreich) unterhält<br />
weitere Standorte in Deutschland, Norwegen,<br />
Amerika, Asien und Australien.<br />
Preisgekröntes Produktportfolio<br />
Robust, hochwertig, intelligent und<br />
genormt – diese Eigenschaften zeichnen<br />
die Produkte von IDENTEC SOLU-<br />
TIONS aus und eröffnen weite, industrielle<br />
Anwendungsmöglichkeiten. Transponder<br />
der neuesten Generation überwinden<br />
selbst unter widrigsten Umgebungsbedingungen<br />
Distanzen von bis zu 500<br />
Meter. Trotz extremer Hitze, Staub oder<br />
hoher Luftfeuchtigkeit geben sie in Echtzeit<br />
zuverlässig Auskunft, wo sich Waren,<br />
Fahrzeuge, Betriebsmittel oder Personen<br />
zu einem bestimmten Zeitpunkt befinden.<br />
Zudem sind die Transponder in der Lage,<br />
die Temperatur oder andere Umweltwerte,<br />
wie zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit<br />
in einem Lagerraum, zu messen<br />
und weiterzugeben. Dadurch empfehlen<br />
sich aktive RFID-Systeme zum einen,<br />
wenn eine verlässliche, sichere Identifikation<br />
gefragt ist. Andererseits machen<br />
sie betriebswirtschaftliche Abläufe transparent<br />
und schaffen die Grundlage, um<br />
diese Prozesse zu optimieren.<br />
RFID, die berührungslose Funkerkennung,<br />
hat sich in den vergangenen Jahren<br />
rasant entwickelt. Aus einem reinen<br />
Technologieprodukt ist ein vielseitig einsetzbares<br />
Werkzeug erwachsen. Und<br />
insbesondere aktive RFID-Systeme,<br />
deren Leistungsfähigkeit und Reichweiten<br />
kontinuierlich steigen, revolutionieren<br />
bereits ganze Branchen.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
IDENTEC SOLUTIONS AG<br />
Millennium Park 2<br />
6890 Lustenau<br />
Austria<br />
Tel.: +43 (0) 5577 87387 0<br />
Fax: +43 (0) 5577 87387 15<br />
E-Mail: info@<strong>ident</strong>ecsolutions.com<br />
www.<strong>ident</strong>ecsolutions.com
IdentPro GmbH<br />
Prozesssichere RFID-Lösungen<br />
für Identifizieren, Lokalisieren,<br />
Authentifizieren!<br />
IdentPro entwickelt und liefert UHF-basierte RFID-Systeme für das<br />
Identifizieren, Lokalisieren und Authentifizieren von Objekten und<br />
Personen im Innen- und Außenbereich.<br />
Das Leistungsspektrum umfasst Dienstleistungen<br />
und Produkte für komplette<br />
RFID-Lösungen aus einer Hand. Inklusive<br />
Leasingmöglichkeit.<br />
Wenn Sie eine prozesssichere, leistungsstarke<br />
RFID-Lösung benötigen, ist<br />
IdentPro Ihr zuverlässiger Partner. Wir<br />
freuen uns auf Ihre Anfrage!<br />
Alleinstellungsmerkmale, wie<br />
• direkte Anbindung von RFID an SQL-<br />
Datenbanken<br />
• eine autonome RFID-Integration für FFZ<br />
• der leistungsstarke Kompakt-Reader<br />
mit integrierter Antenne und PoE<br />
• semi-passive Power-Transponder<br />
(Lesereichweite bis 30 Meter) zeichnen<br />
IdentPro aus.<br />
Das Produktprogramm wird<br />
abgerundet durch<br />
• ein Echtzeit-Lokalisierungssystem<br />
(RTLS)<br />
• aktive RFID-Technik für Lesereichweiten<br />
bis 100 Meter<br />
• einen patentierten, authentifizierbaren<br />
Transponder zum Schutz vor Produktfälschungen.<br />
Kernkompetenzen<br />
• Prozesssichere Installationen<br />
• RFID-Steuergerät mit individuellen<br />
Softwarelösungen und Ansteuerung<br />
von Aktoren und Sensoren<br />
• RFID für Flurförderzeuge<br />
Einsatzgebiete:<br />
• Identifizieren (z.B. Inventur)<br />
• Lokalisieren (Finden statt Suchen)<br />
• Überwachen (z.B. Asset-Management)<br />
• Steuern (z.B. Fertigungsprozesse)<br />
• Autorisieren<br />
(z.B. Zutritt, Fahrzeugnutzung)<br />
• Dokumentieren<br />
(z.B. Beladungsvorgänge)<br />
• Authentifizieren<br />
(Schutz vor Fälschungen)<br />
Anwendungsbeispiele:<br />
• Lokalisieren von Lagerplätzen in chaotischen<br />
Lägern<br />
• Identifizieren und Tracking von Tambourkernen<br />
in der Papierproduktion<br />
• Überwachen von Fahrzeugparks im<br />
Außengelände von Autohäusern<br />
• Inventarisieren von Computer-Hardware<br />
• Behältermanagement in der Produktion<br />
• Lokalisieren von Personal in Minen<br />
• Monitoring von Großgeräten auf Baustellen<br />
• Zufahrtskontrollen an Parkplätzen<br />
• Dokumentation von Wartungsarbeiten<br />
• Sichern von Exponaten in Galerien,<br />
Museen, Hotels<br />
• Schutz vor Plagiaten<br />
• u. v. m.<br />
RFID-Systeme einfach und zuverlässig<br />
in Ihre Anwendungen integrieren<br />
<strong>ident</strong>IQ ist die intelligente Schnittstelle<br />
zwischen RFID-Infrastruktur (Lesegeräte,<br />
Antennen, Transponder) und den<br />
Servern, die Ihr Tagesgeschäft abwickeln.<br />
Das RFID-Steuergerät schafft<br />
eine saubere Trennung zwischen den<br />
beiden Bereichen und vermeidet eine<br />
Belastung Ihrer IT mit RFID-bezogenen<br />
Aufgaben. Die Installation und Anpassung<br />
einer Middleware ist überflüssig.<br />
unternehmensprofile 31<br />
Sämtliche Transponderdaten werden von<br />
<strong>ident</strong>IQ gesammelt, gefiltert (z.B. Doppellesungen)<br />
und zu „Events“ aggregiert.<br />
Diese Events stehen über eine<br />
SQL-Datenbank direkt für alle Anwendungen<br />
zur Verfügung. Und zwar in Echtzeit.<br />
Das Steuergerät kann die Events<br />
ggf. zwischenspeichern. Dadurch wird<br />
die Datensicherheit erhöht.<br />
Die Variante <strong>ident</strong>GO ist das intelligente<br />
und robuste RFID-Steuergerät für Flurförderzeuge.<br />
Die Übertragung der Events<br />
erfolgt per WLAN oder GSM/GPRS. Für<br />
eine Lokalisierung Ihrer Waren im Außenbereich<br />
kann z.B. GPS genutzt werden.<br />
Finden statt Suchen<br />
Das Echtzeit-Visualisierungsprogramm<br />
<strong>ident</strong>TOP zeigt Standorte von Objekten<br />
oder Personen auf frei definierbaren Karten<br />
wie z. B. Hallen- und Geländepläne,<br />
Landkarten, etc. Damit entfällt unproduktives<br />
Suchen.<br />
Verschiedene Abfragemöglichkeiten bieten<br />
Flexibilität für individuelle Anforderungen.<br />
So können beispielsweise einzelne<br />
Objekte gezielt abgefragt werden, Bewegungsmuster<br />
über bestimmte Zeiträume<br />
oder freie Lagerplätze gezeigt werden.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
IdentPro GmbH<br />
Südstr. 31<br />
53757 Sankt Augustin<br />
Tel.: +49 (0) 2241-866 392 0<br />
Fax: +49 (0) 2241-866 392 99<br />
E-Mail: info@<strong>ident</strong>pro.de<br />
www.<strong>ident</strong>pro.de<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
32<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Intermec Technologies<br />
Klarer Fokus auf den Channel<br />
Intermec Technologies hat eine weltweite<br />
Führungsposition in der Entwicklung,<br />
Fertigung und Integration automatisierter<br />
Systeme für Datenerfassung, Mobile<br />
Computing, RFID, Barcode-Drucker<br />
und Netzwerkkomponenten für den Aufbau<br />
von Wireless LAN. Damit bietet<br />
Intermec als einziger Hersteller ein komplettes<br />
Auto-ID Produktportfolio. Kunden<br />
aus zahlreichen Branchen nutzen<br />
die Produkte und Dienstleistungen, um<br />
Produktivität, Qualität und Reaktionsgeschwindigkeit<br />
in ihren Unternehmen zu<br />
verbessern.<br />
Doch alle technologischen Innovationen<br />
nutzen nichts ohne fachgerechte Integration<br />
in bestehenden Systemlandschaften.<br />
Deswegen legt Intermec seinen<br />
Fokus auf den Channel und setzt<br />
dabei auf Partner. Die Aufgabenbereiche<br />
innerhalb der langfristig angestrebten<br />
Zusammenarbeit sind<br />
klar abgesteckt: Intermec<br />
als Hersteller konzentriert<br />
sich auf Technologie<br />
und Entwicklung,<br />
die Partner<br />
hingegen auf<br />
die Vermarktung<br />
der Gesamtlösung.<br />
Das Vertriebsmodell von<br />
Intermec ist klar strukturiert und<br />
bietet den Partnern optimale Möglichkeiten.<br />
So hat Intermec zwei<br />
Vertriebsmannschaften mit unterschiedlicher<br />
Ausrichtung. Das eine<br />
Team betreut Groß-Kunden aus den<br />
Bereichen Retail, Konsumgüter, Industrie<br />
sowie Transport und Logistik und generiert<br />
neue Projekte, die überwiegend mit<br />
den Channel Partnern abgewickelt werden.<br />
Die andere Gruppe kümmert sich<br />
direkt um die Channel Partner und deren<br />
Geschäfte.<br />
Darüber hinaus gibt es innerhalb des<br />
Channels zwei Arten von Partner-<br />
schaften. Zum einen die limitierte Zahl<br />
der Honours Premium Partner (HPP),<br />
die besondere Qualifikationen aufweisen<br />
und direkt bei Intermec oder über<br />
die Distribution einkaufen. Zum anderen<br />
die Honours Partner (HP), die ausschließlich<br />
bei der Distribution bestellen,<br />
jedoch auch von einem dezidierten<br />
Intermec Mitarbeiter betreut werden.<br />
Die Distribution als Logistikspezialist mit<br />
großem Lager, bietet den Lösungspartnern<br />
zusätzlich einen Mehrwert in den<br />
Bereichen Service und Finanzierung.<br />
Eine Partnerschaft mit Intermec bietet<br />
viele Vorteile. Partner erhalten regelmäßig<br />
Produktinformationen und Neuigkeiten.<br />
Ferner stehen ein Web-basierter,<br />
technischer Support und spezielle<br />
Demo-Discounts zur Verfügung. In<br />
puncto Marketing werden die Partner<br />
mit einer Bilddatenbank, Produktdatenblättern<br />
sowie Public Relations Maßnahmen<br />
wie Anwenderberichte<br />
und Pressemeldungen<br />
unterstützt.<br />
Generierte Leads<br />
gibt Intermec<br />
zur Förderung<br />
des<br />
Umsatzwachstums<br />
direkt<br />
an den Channel<br />
weiter. Die HPPs nehmen<br />
zudem an einem Marketing<br />
Coop Programm teil,<br />
um gemeinsame Lösungen zu<br />
propagieren.<br />
Zu zwei zukünftigen Technologie-Themen,<br />
denen Intermec gemeinsam mit<br />
seinen Partnern und ihrer Expertise<br />
begegnet, zählen 2D-Barcode und RFID.<br />
Speziell für den 2D-Code sieht Intermec<br />
ein enormes Potenzial. Die strategische<br />
Ausrichtung in diesem Bereich zeigt sich<br />
in der von Intermec entwickelten Scanengine<br />
EX 25. Diese Engine ist ein<br />
Area Imager mit revolutionärer Autofokus-Technologie<br />
mit der der Benutzer in<br />
Sekundenschnelle jede Art von Barcode<br />
aus einer beliebigen Richtung aus einer<br />
Entfernung zwischen 15 cm und 15 m<br />
scannen kann.<br />
Als Technologiefirma, die einen nicht<br />
unerheblichen Prozentsatz des Gewinns<br />
jedes Jahr in die Forschung & Entwicklung<br />
steckt, lässt Intermec alle Zukunftstrends<br />
in seine Lösungen einfließen,<br />
um den Kunden Investitionssicherheit<br />
zu bieten.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Intermec Technologies GmbH<br />
Burgunder Straße 31<br />
40549 Düsseldorf<br />
Tel.: +49 (0) 211 536010<br />
Fax: +49 (0) 211 5360150<br />
E-Mail: Germany.marketing@intermec.com<br />
www.intermec.de
Leuze electronic GmbH + Co. KG<br />
Leuze electronic – mehr als Identifikation<br />
Seit mehr als 40 Jahren ist Leuze electronic<br />
ein führender Hersteller von optoelektronischen<br />
Sensoren, optischen und<br />
und induktiven Identifikationssystemen<br />
und Systeme für die Arbeitssicherheit.<br />
Dieses praxisorientierte Wissen wird<br />
in innovative Produkte umgesetzt,<br />
um höchsten Kundenanforderungen<br />
gerecht zu werden. Für unterschiedliche<br />
Identifikationsaufgaben stehen diverse<br />
Technologien zur Verfügung.<br />
Barcode<br />
Die Barcodetechnologie<br />
ist<br />
bewährt und<br />
kostengünstig.<br />
Selbst Anwendungen mit hohen<br />
Geschwindigkeiten können problemlos<br />
gelöst werden und sorgen so beispielsweise<br />
für kurze Durchlaufzeiten in<br />
Warenlägern. Leuze electronic bietet ein<br />
großes innovatives Portfolio mit komfortablen<br />
Anbindungsmöglichkeiten an alle<br />
gängigen internationalen Schnittstellen.<br />
2D-Code<br />
Der Data Matrix Code<br />
(ECC 200) ist der<br />
bekannteste unter den<br />
2D-Codes. Seine Verwendung<br />
findet er vor<br />
allem bei Applikationen mit dauerhaften<br />
Direktbeschriftungen auf Motorenteilen,<br />
wie sie z.B. in der Automobilindustrie<br />
produziert werden. Der Code ist dabei<br />
direkt auf dem Teil aufgebracht und sorgt<br />
für eine sichere Bauteilerückverfolgbarkeit<br />
durch den gesamten Produktionsprozess.<br />
Wir bieten unseren Kunden<br />
sowohl leistungsfähige stationäre als<br />
auch leistungsfähige Handlesegeräte mit<br />
integrierter Beleuchtung.<br />
Industrielle Bildverarbeitung<br />
Erweiterte und<br />
komplexere Aufgaben<br />
im Bereich<br />
der Identifikation,<br />
bei denen<br />
der Einsatz von<br />
Codelesegeräten nicht mehr ausreicht<br />
erfordern den Einsatz intelligenter<br />
Bildverarbeitung. Je nach Aufgabe<br />
stehen bei Leuze electronic unterschiedliche<br />
Systeme zur Verfügung.<br />
RFID<br />
Die RFID-Technologie<br />
ergänzt<br />
die optischen<br />
Systeme optimal.<br />
Bei widrigen<br />
Umgebungseinflüssen,<br />
wie z.B. Schmutz oder Hitze,<br />
zeigt RFID seine Stärken. Daten<br />
können im Prozess nicht nur gelesen,<br />
sondern auch geschrieben (aktualisiert)<br />
werden. Das Produktportfolio<br />
umfaßt Lesegeräte verschiedener Frequenzen<br />
sowie die zugehörigen Transponder<br />
(bis 200°C).<br />
unternehmensprofile 33<br />
Leuze electronic bietet mehr<br />
als Identifikation:<br />
• Leistungsstarke Optosensorik<br />
• Optische Entfernungsmessung<br />
und Positionierung<br />
• Optische Datenübertragung<br />
• Sensorik für die<br />
Arbeitssicherheit<br />
• Unsere Systeme lassen ich<br />
an alle gängigen internationalen<br />
Felbus-Systeme anbinden<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Leuze electronic GmbH + Co. KG<br />
In der Braike 1<br />
73277 Owen<br />
Tel.: +49 (0) 7021 / 573 - 0<br />
Fax: +49 (0) 7021 / 573 - 199<br />
E-Mail: info@leuze.de<br />
www.leuze.de<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
34<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Intertrade A.F. AG<br />
Partnerschaft mit Ingram Micro positiv<br />
für Kunden und Lieferanten<br />
Nach neun Jahren kann Intertrade auf<br />
eine rasante Unternehmensentwicklung<br />
zurückblicken: „Am 1. September 1999<br />
haben wir in einer Garage angefangen<br />
und seitdem eine Entwicklung hingelegt,<br />
die sich sehen lassen kann“, resümiert<br />
Axel Friedrich, Vorstandsvorsitzender<br />
der Intertrade, die ungewöhnliche<br />
Firmengeschichte. „Nun freuen wir uns<br />
sehr, zu Ingram Micro, einem weltweiten<br />
Führer im Distributionsgeschäft,<br />
gestoßen zu sein, um unser Geschäft im<br />
Auto ID/POS-Markt gemeinsam weiter<br />
auszubauen. Diese Entwicklung ist positiv<br />
für unser Unternehmen, wie auch für<br />
unsere Lieferanten und Kunden.“<br />
Axel Friedrich gründete das Unternehmen<br />
mit gerade einmal zwei Mitarbeitern.<br />
Mit der Überzeugung, die richtige<br />
Idee zur rechten Zeit zu haben, bezogen<br />
die drei motivierten Menschen ein<br />
kleines Büro in Wallenhorst. Der Wille<br />
zum Erfolg zahlte sich schnell aus.<br />
Schon zwei Jahre später zog das junge<br />
Unternehmen mit mittlerweile zehn<br />
Mitarbeitern in ein neu erstelltes Bürogebäude.<br />
Hier expandierte Intertrade zu einem der<br />
führenden Auto-ID Distributoren in Europa,<br />
mit einem inzwischen über 50-köpf igen<br />
Team und Kunden in Deutschland, Österreich,<br />
der Schweiz sowie Ost europa<br />
und Israel.<br />
Johan Vandenbussche, Vizepräs<strong>ident</strong><br />
Ingram Micro EMEA und Axel Friedrich,<br />
Vorstandsvorsitzender Intertrade, freuen sich<br />
über den erfolgreichen Geschäftsabschluss.<br />
Seit November 2008 ist Intertrade<br />
nun Mitglied der Ingram Micro Group.<br />
Ingram Micro Inc. ist der weltgrößte<br />
Distributor für Produkte und Services<br />
der Informationstechnologie und bietet<br />
umfassende Dienstleistungen in<br />
den Bereichen Electronic Commerce<br />
und Logistik. Die Intertrade A.F. AG ist<br />
in die Sparte Auto-ID/POS des Unternehmens<br />
eingeordnet, die sich auf<br />
die Bereitstellung hochqualifizierter<br />
Dienstleistungen und Produkte spezialisiert<br />
hat. „Wir freuen uns, das Intertrade-Unternehmen<br />
als Teil unseres<br />
Auto-ID/POS-Geschäfts zu integrieren“<br />
sagte Jay Forbes, Präs<strong>ident</strong><br />
Ingram Micro EMEA. „Axel und sein<br />
Team haben eine starke Marktpräsenz<br />
in Deutschland, der Schweiz, Österreich<br />
und Israel aufgebaut, die sich<br />
hervorragend in die Marktpositionen<br />
PartnerSelect<br />
value-added<br />
distribution<br />
partner<br />
einfügt, die wir derzeit innehaben und<br />
wird Ingram Micro als einen der führenden<br />
Anbieter in den Bereichen Auto-<br />
ID/POS in ganz Europa etablieren.“<br />
Produktportfolio, Leistungen und<br />
Kunden der Intertrade<br />
Das Portfolio des Distributors dreht sich<br />
rund um die mobile Datenerfassung. Barcodescanner,<br />
mobile Terminals, Etikettendrucker,<br />
RFID und Wireless-Sys teme<br />
bilden das Produktprogramm. Dabei<br />
können die Kunden – Systemhäuser und<br />
Systemintegratoren – ihre Wahl aus dem<br />
kompletten Produktportfolio führender<br />
oder strategischer Hersteller im Markt<br />
treffen. Umfassende Serviceleistungen<br />
ergänzen das Angebot und bieten den<br />
Fachhandelspartnern kompetenten technischen<br />
und vertrieblichen Support.<br />
Intertrade setzt auf Verbindlichkeit und<br />
Partnerschaft<br />
Ein Hauptgrund für den Erfolg von<br />
Intertrade ist die Präsenz vor Ort.<br />
„Augen und Ohren für die Fragen<br />
und Sorgen der Kunden zu haben, ist<br />
das Wichtigste im Geschäft“, lautet<br />
der Ratschlag von Friedrich. In einer<br />
technisch perfektionierten Welt spielt<br />
dabei die Menschlichkeit eine wichtige<br />
Rolle. Anstelle einer anonymen<br />
Beziehung im Geschäftsleben setzt<br />
Intertrade auf Verbindlichkeit und Partnerschaft.<br />
„Durch die Verbindung mit<br />
dem international aufgestellten Unternehmen<br />
Ingram Micro ist die Weiterführung<br />
dieses Konzeptes nun auch<br />
TOYOTA TSUSHO ID SYSTEMS
Firmensitz der Intertrade A.F. AG in Wallenhorst<br />
europaweit möglich. Darüber hinaus<br />
ermöglicht diese Fusion es, verstärkt<br />
auch Kompetenzen auf dem Sektor<br />
Zukunftstechnologien aufzubauen“, so<br />
der Vorstandsvorsitzende.<br />
Professional Service, Consulting und<br />
Training<br />
Schon bei der Firmengründung wurde<br />
erkannt, wie wichtig technische Kompetenz<br />
und der persönliche Kontakt<br />
zum Kunden sind. Intertrade hat daher<br />
zahlreiche zusätzliche Dienstleistungen<br />
entwickelt, um seine Fachhandelspartner<br />
optimal im Wettbewerb zu unterstützen.<br />
Die verschiedenen Serviceleistungen<br />
werden gern von den Kunden<br />
in Anspruch genommen. Dazu gehören<br />
z.B. Proof of Concept, On Site Services<br />
and Support, Rent a Lab, Customized<br />
Helpdesk und Site Survey,<br />
um nur einige zu nennen. Praxisnahe<br />
Schulungen zu einer Fülle von Themen,<br />
E-Learning sowie Consultancy-Dienstleistungen<br />
vervollständigen das Dienstleistungsspektrum<br />
des Unternehmens.<br />
Das Technik Magazin informiert über neue<br />
Produkte, Lösungen und Technologien<br />
Besonders erfolgreich sind die individuellen<br />
Trainingsstunden, die speziell auf<br />
die Anforderungen des Einzelnen zugeschnitten<br />
sind und aus aktuellen Projekten<br />
oder einem neuen Geschäftsfeld<br />
des Kunden resultieren.<br />
Ein weiterer Service für die Kunden<br />
der Intertrade ist die regelmäßige<br />
Zusendung des „Technik Magazins.<br />
Die Zeitschrift wird von Intertrade vierteljährlich<br />
publiziert und greift aktuelle<br />
unternehmensprofile 35<br />
Themen der Auto-ID Branche auf. Der<br />
Professional Service berichtet hier aus<br />
der eigenen Praxis. Von der WLAN-<br />
Planung und Realisierung bis hin zum<br />
Etikettendruck informiert das Magazin<br />
über alle Aspekte der Branche. Dazu<br />
gehört auch die Vorstellung relevanter<br />
Geräte und Technologien, die in eigenen<br />
Testreihen auf ihre Tauglichkeit hin<br />
geprüft wurden. In praxisnahen Anwenderberichten<br />
gibt die Publikation ihren<br />
Lesern Auskunft über die vielfältigen<br />
Einsatzmöglichkeiten der Auto-ID<br />
Technik und zeigt auf, welches Gerät<br />
für welchen Einsatz am besten geeignet<br />
ist. Die Auto-ID Hersteller stellen<br />
im Technik Magazin ihre neuen Produkte<br />
und Services vor.<br />
Auf diese Weise haben die Leistungen<br />
des Professional Service und die<br />
Trainings- und Consulting-Angebote<br />
maßgeblich zum Unternehmenserfolg<br />
beigetragen und sind auch weiterhin<br />
wichtige Säulen der Intertrade. Ziel<br />
ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der<br />
Fachhandelspartner zu verstärken, sie<br />
mit Kompetenz und Flexibilität lösungsgerecht<br />
zu beraten und ihnen bei der<br />
Entwicklung und Umsetzung von Projekten<br />
und Lösungen als qualifizierter<br />
Partner zur Seite zu stehen.<br />
Member of the INGRAM MICRO Group<br />
So erreichen Sie uns:<br />
INTERTRADE A.F. AG<br />
Weberstraße 2<br />
49134 Wallenhorst<br />
Tel.: +49 (0) 54 07/83 43-0<br />
Fax: +49 (0) 54 07/83 43-50<br />
E-Mail: info@intertrade-ag.de<br />
www.intertrade-ag.de<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
36<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Motorola GmbH<br />
Enterprise Digital<br />
Assistant MC75<br />
Führende Technologie von Motorola<br />
Der Geschäftsbereich Enterprise Mobility<br />
business (EMb) von Motorola bietet<br />
das branchenweit größte Portfolio für die<br />
Unternehmensmobilität. Es umfasst Produkte<br />
und Lösungen in den Bereichen<br />
Barcode Scanning, Mobile Computing,<br />
RFID und Wireless Infrastruktur. Nach<br />
der Übernahme von Symbol Technologies<br />
im Jahre 2007 vereint Motorola EMb<br />
heute mehr als 80 Jahre Motorola-Knowhow<br />
mit der über 30-jährigen Expertise<br />
von Symbol Technologies und ist damit<br />
ein weltweit führender Anbieter von Komplettlösungen<br />
für Unternehmensmobilität,<br />
mit denen Nutzer Informationen in<br />
Echtzeit am Ort des geschäftsrelevanten<br />
Geschehens erfassen, sicher übermitteln<br />
und effizient verwalten können. Unternehmen<br />
erhalten dadurch einen entscheidenden<br />
Wettbewerbsvorteil: Sie steigern<br />
ihre Produktivität und können schneller<br />
auf Kundenbedürfnisse eingehen.<br />
Branchenspezifische Lösungen<br />
Mit seinem Angebot sorgt Motorola EMb<br />
dafür, dass Unternehmen in allen ihren<br />
Bereichen mobil werden. Die Produkte<br />
und Lösungen sind auf die Anforderungen<br />
von Kunden aus verschiedenen<br />
Branchen wie Transport und Logistik,<br />
Produktion, Handel, Energieversorgung<br />
oder Gesundheitswesen abgestimmt.<br />
Das Resultat: gesteigerte Effizienz und<br />
Produktivität, verbesserte Reaktionsfähigkeit<br />
und mehr Flexibilität.<br />
RFID-Lesegerät<br />
MC9090G-RFID<br />
Das Portfolio umfasst mobile und fest<br />
installierte Scanner und Scan-Engines<br />
für eine schnelle und sichere Bestandserfassung<br />
sowie Weitergabe von Daten.<br />
Darüber hinaus bietet Motorola EMb eine<br />
große Bandbreite robuster mobiler Computer<br />
und Enterprise Digital Assistants<br />
(EDAs) mit integrierten 1D- und 2D-Barcode-Lesegeräten<br />
sowie GPS-, WAN- und<br />
Bluetooth-Schnittstellen für eine zuverlässige<br />
Erfassung und Übertragung von Sprache<br />
und Daten in Echtzeit – selbst unter<br />
extremen Bedingungen. Ebenso profitieren<br />
Kunden von einer umfassenden und<br />
jederzeit verfügbaren Enterprise-WLAN-<br />
Produktsuite für einen geschützten Zugriff<br />
auf sensible Unternehmens- und Kundendaten.<br />
Zum WLAN-Angebot gehört zudem<br />
der erste 802.11n Tri-Radio Access Point.<br />
Das Angebot wird abgerundet durch RFID-<br />
Lösungen mit Ultra High Frequency (UHF)-<br />
Technologie nach State-of-the-Art ETSI<br />
302.208-Standard für eine Bestandserfassung<br />
und -nachverfolgung in Echtzeit.<br />
Umfassende Betreuung und einzigartiger<br />
Service<br />
Motorola EMb verfügt über ein weltweites<br />
Netzwerk von mehr als 9.000 Partnern und<br />
bietet seinen Kunden optimale Betreuung<br />
durch ein umfangreiches Serviceangebot.<br />
Im Rahmen des bisher einzigartigen „Service<br />
from the Start“-Pakets repariert und<br />
ersetzt Motorola innerhalb von drei Tagen<br />
defekte Geräte und behebt selbst Schäden,<br />
die durch äußere Gewalteinwirkung<br />
entstanden sind.<br />
Referenzen<br />
Weltweit betreut Motorola EMb eine<br />
große Bandbreite namhafter Unternehmen<br />
und stattet diese mit maßgeschneiderten<br />
Lösungen aus. Zu den deutschen<br />
Kunden gehören unter anderem die<br />
Douglas Cosmetics-Kette, die Frankfurter<br />
Flughafen AG, die Hermes Logistik<br />
Gruppe, General Logistic Systems<br />
(GLS), die Dynamic Parcel Distribution<br />
GmbH (DPD), Lufthansa Technik,<br />
die Metro Group sowie die Stadtwerke<br />
München und Bielefeld. Zudem unterstützt<br />
Motorola EMb als Global Innovation<br />
Partner das DHL Innovation Center<br />
der Deutschen Post World Net bei<br />
der Entwicklung zukunftsfähiger mobiler<br />
Technologien für den Transport- und<br />
Logistikmarkt.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Motorola GmbH<br />
Enterprise Mobility business<br />
Heinrich-Hertz-Straße 1<br />
65232 Taunusstein<br />
Tel.: +49 (0) 6128-70-0<br />
Fax: +49 (0) 6128-70-4431<br />
E-Mail: EMbinfo.EMEA@motorola.com<br />
www.motorola.de<br />
Mobiler<br />
Computer<br />
MC3000
Schreiner LogiData GmbH & Co. KG<br />
Innovative RFID-Lösungen nach Maß<br />
Schreiner LogiData entwickelt und produziert innovative RFID-Lösungen für kundenindividuelle<br />
Anforderungen. Als RFID-Kompetenzcenter der Schreiner Group<br />
deckt die Tochtergesellschaft das gesamte Leistungsspektrum ab. Es reicht von<br />
der anwenderorientierten Technologieberatung über die Auswahl und Entwicklung<br />
geeigneter Hard- und Softwarekomponenten bis hin zur Fertigung und Integration<br />
der Transponder-Lösungen in bestehende Systemlandschaften. Hinzu kommt je nach<br />
Bedarf ein umfassender After-Sales-Support.<br />
Durch innovative Produktentwicklungen<br />
hat Schreiner LogiData völlig neue<br />
Anwendungsbereiche erschlossen und<br />
bietet vielen Unternehmen die Möglichkeit,<br />
Produktionsprozesse transparent zu<br />
gestalten und logistische Abläufe intelligent<br />
zu steuern. Dabei werden die High-<br />
Tech-Produkte präzise auf die Anforderungen<br />
der Kunden abgestimmt.<br />
((rfid))-FlagTag<br />
Produktion und Logistik verlangen heute<br />
nach Transpondern, die wirtschaftlich<br />
attraktiver als HardTags sind, aber dennoch<br />
durch hohe Lesereichweiten auf Metall und<br />
anderen Untergründen überzeugen. Genau<br />
das sind die Stärken des ((rfid))-FlagTag von<br />
Schreiner LogiData. Die Neuentwicklung<br />
ist besonders wirtschaftlich und flexibel einsetzbar.<br />
Je nach Kundenwunsch lässt sich<br />
das Speziallabel dauerhaft mit dem Untergrund<br />
verbinden oder auch wieder ablösen.<br />
Dank seines Aufbaus ermöglicht es zudem<br />
eine variable Antennenpositionierung – so<br />
kann etwa von einem Flurförderzeug das<br />
seitlich an einer Palette angebrachte Label<br />
erfasst werden.<br />
((rfid))-onMetal-UHF-Label<br />
In Logistik und Industrie werden eine<br />
Vielzahl metallischer Behälter und Produkte<br />
verwendet. Zur Erfassung bieten<br />
sich spezielle Label an, welche auch auf<br />
Metall gelesen und beschrieben werden<br />
können. Das ((rfid))-onMetal-UHF-Label<br />
von Schreiner LogiData berücksichtigt<br />
die physikalischen Eigenschaften von<br />
Metallen und kann somit verlässlich zur<br />
Identifikation eingesetzt werden.<br />
((rfid))-TamperProof-Label<br />
Der Handel und Verkauf gefälschter Produkte<br />
führt bei den Originalherstellern zu<br />
massiven Umsatzeinbußen. Schwer wiegt<br />
zudem der Imageschaden, den fehlerhafte<br />
oder minderwertige Produkte einem Unternehmen<br />
zufügen können. Verhindern lässt<br />
sich dieses durch eine sichere Kennzeichnung<br />
der Originalprodukte – wie etwa mit<br />
dem ((rfid))-TamperProof-Label. Es garantiert<br />
einen zuverlässigen und vor allem dauerhaften<br />
Manipulationsschutz. Das passive<br />
RFID-Label ist besonders langlebig und<br />
erlaubt den Echtheitsnachweis auch noch<br />
nach Jahren. Einmal aufgebracht, lässt sich<br />
das Label nicht mehr zerstörungsfrei lösen<br />
– ein erneuter oder unzulässiger Gebrauch<br />
ist ausgeschlossen.<br />
((rfid))-ePayment-Label<br />
unternehmensprofile 37<br />
Das ((rfid))-ePayment-Label ermöglicht<br />
die kontaktlose Bezahlung von Geldbeträgen<br />
(Mobile Payment). Hierzu wird<br />
das RFID-Label auf Mobiltelefone oder<br />
andere Objekte des täglichen Gebrauchs<br />
appliziert, wie etwa auf Geldbörsen, Armbänder<br />
oder Buttons. Kleinere Geldbeträge<br />
können damit schnell und einfach<br />
übertragen werden; die Übermittlung von<br />
personalisierten Daten und PIN-Nummern<br />
entfällt. Typische Einsatzgebiete<br />
sind beispielsweise Kinos, Museen,<br />
Verkehrsbetriebe oder Restaurantketten.<br />
Der spezifische Aufbau des Labels<br />
erlaubt auch die Anwendung auf Metall.<br />
Spezialisten im Verbund<br />
Schreiner LogiData entwickelt als zertifizierter<br />
Systemlieferant praxistaugliche<br />
und zukunftsfähige Lösungen. Das Unternehmen<br />
nutzt intensiv das Know-How der<br />
interdisziplinär besetzten Forschungs-<br />
und Entwicklungsabteilung der Schreiner<br />
HighTech-Group. Wertvolle Synergien<br />
ergeben sich zudem aus der Zusammenarbeit<br />
mit anderen Geschäftsbereichen.<br />
Das Unternehmen kombiniert seine speziellen<br />
technologischen Kompetenzen und<br />
Marktkenntnisse je nach Anforderung und<br />
entwickelt ganzheitliche Lösungen. Das<br />
Ergebnis sind bedarfsgerechte ((rfid))-<br />
Label mit Barcode, Klarschrift und Logos<br />
sowie integrierten Sicherheitsmerkmalen<br />
nach Maß. Schreiner LogiData ist<br />
damit der flexible und bewährte Entwicklungspartner<br />
für qualitativ hochwertige,<br />
innovative und maßgeschneiderte RFID-<br />
Lösungen im HF- und UHF-Bereich.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Schreiner LogiData GmbH & Co. KG<br />
Oliver Pütz-Gerbig<br />
Waldvögeleinstraße 12<br />
80995 München<br />
Tel.: +49 (0) 89-15816-110<br />
Fax: +49 (0) 89-15816-109<br />
E-Mail: info@schreiner-logidata.de<br />
www.schreiner-logidata.de<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
38<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Psion Teklogix GmbH<br />
Vertriebswege: Psion<br />
Teklogix verfügt über 40<br />
eigene Vertriebs- und Support-Niederlassungen.<br />
Somit sind unsere Produkte<br />
und Lösungen in über<br />
100 Ländern auf der ganzen<br />
Welt verfügbar. Sie werden hauptsächlich<br />
über autorisierte Vertriebspartner<br />
(Distributoren, Premium und Competence<br />
Partner) vertrieben.<br />
Die Leistungen: Psion Teklogix ist einer<br />
der führenden internationalen Anbieter<br />
mobiler Computer-Lösungen für das<br />
industrielle und professionelle Umfeld<br />
mit Schwerpunkt auf Logistik-Prozesse.<br />
Die vollständig integrierten Lösungen<br />
zur Datenerfassung und -verarbeitung<br />
umfassen robuste Hardware (Handheld-<br />
und Fahrzeug-Computer) mit Standard-Software-Tools,<br />
sichere Funknetze,<br />
RFID- und Pick-by-Voice-Lösungen, Imaging,<br />
professionelle Dienstleistungen und<br />
umfangreiche Kundendienst-Programme.<br />
Stabile und auf den Kunden speziell zugeschnittene<br />
Software-Lösungen, die von<br />
den Partnern entwickelt werden, runden<br />
das Portfolio ab.<br />
Schwerpunkte: Den Schwerpunkt bildet<br />
die Logistik-Branche (mit Teilbereichen wie<br />
Intra- oder Transport-Logistik, aber auch<br />
Lagertätigkeiten) Unsere Produkte zeichnen<br />
sich durch ihre einmalige Robustheit<br />
und benutzerfreundliche Ergonomie aus.<br />
Zudem können die mobilen Endgeräte einfach<br />
in SAP-Lösungen integriert werden.<br />
Referenzen (Auszug national und international):<br />
Albi, Bauscher, BayWa, BMW,<br />
Cargoline, Dachser, Deutsche Post,<br />
Faber-Castell, Fresh Logistics, General<br />
Motors, Hertz, Hilti, hülsta, Merck, Mettler,<br />
Meyer & Meyer, Michelin, Milupa,<br />
Multivac, Nestlé, NTB North Sea Terminal<br />
Bremerhaven, Opel, Philip Morris, Rossmann,<br />
Schenker, Siemens, Stihl, Skoda,<br />
ThyssenKrupp, Toshiba, TNT, Toyota,<br />
Tschibo, Porsche, Unternehmensgruppe<br />
Pelz, Unternehmensgruppe fischer, UPS,<br />
VW, wolfcraft, Würth, 24plus.<br />
Produktpalette/Highlights: Die Produktpalette<br />
umfasst Handheld-Computer,<br />
Fahrzeug-Computer, RFID- und<br />
Pick-by-Voice-Lösungen sowie Planung,<br />
Implementierung und Service/Support.<br />
Mobile Mitarbeiter nutzen die Produkte<br />
von Psion Teklogix in den anspruchsvollsten<br />
Umgebungen. Sie kommen<br />
überall dort zum Einsatz, wo Daten mobil<br />
erfasst bzw. abgerufen werden müssen.<br />
Der Prozess ist multifunktional ausgerichtet,<br />
weil mit verschiedenen Kommunikationsdiensten<br />
wie Push-To-Talk,<br />
VoIP sowie einer Kombination aus Server-basiertem<br />
Sprach-, Text- und Scribble-Messaging<br />
operiert wird.<br />
Highlights: Das neueste Gerät ist der<br />
NEO, ein extrem kleines, leichtes und<br />
handliches Gerät – der NEO wiegt nur<br />
275 Gramm und hat die Maße 16,5 cm<br />
(Länge) x 6,4 cm (Breite) x 3,8 cm (Tiefe).<br />
Durch den ergonomischen Formfaktor ist<br />
er ideal insbesondere für leichte Lagertätigkeiten,<br />
etwa im Einzelhandel geeignet.<br />
Der iKôn ist ein industrieweit einzigartiger,<br />
robuster PDA, der äußerst handlich<br />
und ergonomisch ist, über ein voll VGA-<br />
Touch-Display (3,7 Zoll), einen extrem<br />
leistungsfähigen Akku (5.000 mAh) verfügt<br />
und für den professionellen Einsatz<br />
auch in rauen Umgebungen konzipiert<br />
(IP65) wurde. Auffällig sind sein Design<br />
und die umfassenden, integrierten Funktionalitäten.<br />
Der robuste PDA bietet optional<br />
vier Verbindungsstandards in einem<br />
Gerät: GSM/EDGE/GPRS/UMTS/<br />
HSDPA, WLAN, Bluetooth und GPS.<br />
Der Handheld-Computer 7535 G2 ist<br />
ein leistungsfähiges Windows CE -basie-<br />
rendes Gerät mit hoher Performance<br />
und Widerstandsfähigkeit. Es verbindet<br />
einzigartige Unempfindlichkeit, einfache<br />
Integration, hohe Flexibilität und außergewöhnliche<br />
Ergonomie. Der Handheld-<br />
Computer Workabout Pro G2 bietet eine<br />
umfassende Erweiterungs- und Anpassungsfähigkeit<br />
an Kundenbedürfnisse.<br />
Mit dem Workabout Pro Speech bildet<br />
Psion Teklogix Pick-by-Voice-Lösungen<br />
ab, ergänzt durch die Partner-Geräte<br />
Talkman T2x und T5 von Vocollect. Der<br />
aktuellste Fahrzeug-Computer im Portfolio<br />
– der 8515 – hat ein kompaktes und<br />
leichtes Gehäuse, ist jedoch mit vollem<br />
Funktionalitätsumfang ausgestattet und<br />
eignet sich daher für Fahrzeuge, bei<br />
denen eine Montage aus Platzgründen<br />
nur eingeschränkt möglich ist.<br />
Zusätzliche Serviceangebote/Dienstleistungen:<br />
Teknet, das Extranet für<br />
Kunden, Partner und Lieferanten. Das<br />
Rundum-sorglos-Paket: Mit I-Serv bietet<br />
Psion Teklogix ein umfassendes Service-Konzept<br />
an<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Psion Teklogix GmbH<br />
Jakob-Kaiser-Straße 3<br />
47877 Willich<br />
Tel.: +49 (0) 2154 – 9282 0<br />
Fax: +49 (0) 2154 – 9282 200<br />
E-Mail: kontakt@psionteklogix.com<br />
www.psionteklogix.de
unternehmensprofile 39<br />
GET PRODUCTIVE<br />
SCAN.CONNECT.COMMUNICATE.<br />
Brilliantes<br />
Touchscreen-Display<br />
2,7-Zoll-Farb-Touchscreen bietet<br />
maximale Helligkeit und Auflösung<br />
Multifunktional<br />
Integrierter Imager/Scanner.<br />
Unterstützung von WLAN mit<br />
Push-To-Talk-Technologie<br />
und Bluetooth®<br />
Investitionsschutz<br />
Integration weiterer Technologien für<br />
künftige Anforderungen<br />
Äußerst robust<br />
Hält 26 Stürze auf Beton aus einer Höhe<br />
von 1,2 m aus. Schutzart IP54, bietet<br />
Schutz vor Staub und Wasser<br />
Extrem klein, extrem handlich, extrem viele Features<br />
Der Handheld-Computer NEO ist ein extrem kleines, leichtes und handliches Gerät, das durch den ergonomischen<br />
Formfaktor und sein schickes Design auffällt. Der NEO kombiniert die bewährte Robustheit der<br />
Psion-Teklogix-Produkte mit umfassenden Funktionalitäten und einem brillanten Farbdisplay in kleinem,<br />
kompakten Gehäuse. Der NEO ist insbesondere für den Einsatz im Einzelhandel, etwa zur Warendisposition,<br />
am POS (Point of Sale) oder bei Inventuren geeignet, aber auch für Lagerprozesse, in denen kleine, ergonomische<br />
Handheld-Computer bevorzugt werden.<br />
Bezugsquellen: Der NEO kann bei unserem Value Added Distributor Warok GmbH<br />
(www.warok.de) oder über ausgewählte zertifizierte Partner (www.psionteklogix.com)<br />
bezogen werden.<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
40<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Siemens AG<br />
Die richtige Lösung für jede<br />
Identifikationsaufgabe<br />
In der intelligenten Materialfluss- und Fertigungssteuerung, wie zur<br />
Just-in-Sequence-Produktion und zur sicheren Rückverfolgbarkeit von<br />
Produkten oder Chargen, werden zunehmend maschinenlesbare und automatisierte,<br />
berührungslose Identifikationssysteme eingesetzt. Dabei schicken sich<br />
zwei Technologien an, den traditionellen Barcode abzulösen: Data Matrix und RFID.<br />
Ob Data Matrix Codes (DMC) oder<br />
Radio Frequency Identification (RFID):<br />
Beide Markierungs- bzw. Erkennungssysteme<br />
überzeugen durch hohe Datensicherheit,<br />
haben sich in vielfältigen<br />
Anwendungen selbst in rauer Industrieumgebung<br />
bewährt und kommen der<br />
zunehmenden Forderung nach lückenloser<br />
Rückverfolgbarkeit von Produkten<br />
und Prozessen entgegen. Gleichzeitig<br />
sparen sie Zeit und Arbeitsaufwand<br />
gegenüber manuellen Kennzeichnungs-<br />
und Erfassungstechniken.<br />
Hauptkriterien für die Auswahl der<br />
zweckmäßigsten Speicher- und Identifikationstechnologie:<br />
• Kann der Datenträger wiederverwendet<br />
werden (Closed-Loop-Anwendung)<br />
oder geht er am Ende der Bearbeitungskette<br />
verloren (Open Loop)<br />
• Einmalige oder wiederholte Kennzeichnung/Beschreibbarkeit<br />
innerhalb der<br />
Bearbeitungskette<br />
• Erfassungsdistanz/Reichweiten und<br />
Lichtverhältnisse/Kontrast<br />
• Beschaffenheit der zu markierenden<br />
Produkte und verfügbarer Platz um<br />
eine Markierung anzubringen<br />
• Potentielle Störquellen, Umgebungstemperaturen,<br />
Schmutz und<br />
andere Einflussfaktoren<br />
Codes schnell und sicher lesen<br />
Der Data Matrix Code ist ein optisches<br />
Code-Erkennungsverfahren und ist<br />
besonders gut zur schnellen, sicheren<br />
und eindeutigen Erfassung geeignet. Er<br />
bietet eine leichte Erkennbarkeit durch<br />
seine Begrenzungsmuster und Sicherheit<br />
durch eine spezielle Datenverschlüsselung<br />
mit Datenredundanz. So können<br />
selbst teilweise verschmutzte oder<br />
beschädigte Informationen automatisch<br />
rekonstruiert werden.<br />
Die stationären Code-Lesegeräten der<br />
SIMATIC HawkEye 1500-Serie und die<br />
SIMATIC VS130-2 lesen verschiedene<br />
1D/2D-Codes. Einige Leser verfügen<br />
zudem über eine Data Matrix Druckqualitäts-Überwachung<br />
(Verifizierung) zur<br />
Prozesskontrolle. Für die Kommunikation<br />
zwischen Lesegerät und Prozesssteuerung<br />
verfügen sie standardmäßig über<br />
verschiedene Schnittstellen wie PROFI-<br />
BUS, PROFINET, Ethernet, RS232 sowie<br />
erweiterte digitale Ein- und Ausgänge.<br />
Die Hand-Lesesysteme SIMATIC<br />
HawkEye sind leistungsstarke, hochauflösende<br />
Lesegeräte für entweder<br />
Data Matrix Codes und/oder Barcodes.<br />
Die Geräte können je nach der<br />
gewählten Variante mittels RS232,<br />
USB, PS2 und Bluetooth mit einem<br />
Hostrechner kommunizieren.<br />
Immer das passende RFID-System<br />
RF-Identifikationssysteme müssen heute<br />
für den globalen Einsatz ausgelegt<br />
sein, selbst rauen Anforderungen in der<br />
Produktion und Logistik entsprechen<br />
und eine schnelle und einfache Integration<br />
und Inbetriebnahme ermöglichen.<br />
Ob für Lager, Logistik und Distribution,<br />
Montage- und Fertigungslinien oder für<br />
Transportlogistik, Verkehrsleittechnik<br />
und Objektortung - Siemens hat immer<br />
das passende Identifi-kationssystem.<br />
Die RFID-Systeme SIMATIC RF <strong>ident</strong>ifizieren<br />
sicher, schnell und wirtschaftlich,<br />
sind unempfindlich gegen Verschmutzung<br />
und speichern Produktions- sowie<br />
Qualitätsdaten direkt am Produkt ab. Die<br />
einfache Systemintegration erlaubt eine<br />
effiziente Einbindung in die Automatisierungs-<br />
sowie IT-Landschaft.<br />
Die RFID-Systeme MOBY E, MOBY U<br />
sowie SIMATIC RF300 sind speziell für<br />
industrielle Applikationen entwickelt,<br />
sind extrem zuverlässig und mit hohen<br />
Schutzarten bis IP68 ausgestattet. In<br />
der produktionsnahen Logistik sowie<br />
Distribution setzen die RFID-Systeme<br />
MOBY D und SIMATIC RF600 neue<br />
Maßstäbe, wie in puncto Zuverlässigkeit.<br />
Das RFID-System MOBY R erlaubt<br />
die Ortung und Lokalisierung in „Echtzeit“<br />
in der Transportlogistik.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Siemens AG<br />
Sensors & Communication<br />
Gleiwitzer Str. 555<br />
90475 Nürnberg<br />
Tel.: +49 (0) 911 895 0<br />
E-Mail: info.simatic-sensors@siemens.com<br />
www.siemens.de/simatic-sensors
Fritz Schäfer GmbH<br />
Internationale Präsenz, Erfahrung und ein<br />
vorbildlicher Kundenservice sind Grundlagen<br />
für die Planung und Realisierung<br />
zeitgemäßer Logistik- und Einrichtungskonzepte.<br />
SSI Schäfer zählt weltweit zu<br />
den führenden Anbietern von Lager- und<br />
Logistiksystemen und arbeitet seit Jahrzehnten<br />
für renommierte Unternehmen<br />
unterschiedlicher Branchen. Die angebotenen<br />
Leistungen reichen von der Konzeptfindung<br />
über die Lagereinrichtung mit<br />
Produkten aus eigener Herstellung bis hin<br />
zur Realisierung komplexer Logistikprojekte<br />
als Generalunternehmer. Auch RFID<br />
ist Bestandteil der Anwendungen.<br />
Das Produktprogramm von SSI Schäfer/Fritz<br />
Schäfer GmbH, Neunkirchen<br />
– gleichzeitig internationaler Hauptsitz<br />
der SSI Schäfer-Gruppe – umfasst<br />
den Kernbereich der Lagereinrichtung<br />
sowie Werkstatt-, Betriebs- und Büroeinrichtungen,<br />
Abfalltechnik und Recycling.<br />
Typische Produkte sind Lager- und<br />
Transportkästen, Fachboden-, Paletten-,<br />
Langgut- und Verschieberegale, die die<br />
Basis für manuell betriebene und vollautomatische<br />
Lagersysteme bilden.<br />
Die SSI Schäfer Noell GmbH, Giebelstadt,<br />
ergänzt das Leistungsportfolio als<br />
Spezialist für komplexe Logistiksysteme.<br />
Als Generalunternehmer hat das Unternehmen<br />
international bereits über 300<br />
Logistiksysteme realisiert. Das Spektrum<br />
reicht von der Systemplanung und -<br />
beratung über die Realisierung schlüsselfertiger<br />
Anlagen bis hin zu maßgeschneiderten<br />
After-Sales-Services.<br />
SSI Schäfer Peem GmbH, Graz, ist spezialisiert<br />
in modularer Kommissioniertechnik.<br />
Das Unternehmen plant, entwickelt<br />
und produziert hochdynamische<br />
Kleinteileförderanlagen sowie automatische<br />
Kommissionierungsanlagen und<br />
die dazugehörige Software.<br />
Salomon Automation GmbH, Friesach/<br />
Graz, realisiert als Generalunternehmer<br />
maßgeschneiderte Komplettlösungen<br />
aus einer Hand für alle Arten von Lagersystemen<br />
– sowohl vollautomatische als<br />
auch manuelle Systeme. Das Unternehmen<br />
unterstützt und begleitet die Kunden<br />
über den gesamten Lebenszyklus<br />
ihrer Logistikanlage von der Planung<br />
über die Realisierung bis hin zur Wartung<br />
des Gesamtsystems.<br />
Die Leistungen:<br />
Als „Komplettanbieter“ planen und realisieren<br />
wir Ihre Logistikprojekte – von<br />
der Konzeptfindung über die Lagereinrichtung<br />
bis zur Integration dynamischer<br />
Materialfluss-Systeme – auf Wunsch<br />
auch als Generalunternehmer.<br />
• Lager-, Kommissionier- und Transportbehälter<br />
• Fachbodenregale, Arbeitsbühnen, Verschieberegale<br />
• Paletten-, Weitspann- und Kragarmregale<br />
• Durchlauf- und Bereitstellregale<br />
• Vollautomatische Hochregalsilos und<br />
Kleinteilelager<br />
• Regalbediengeräte<br />
• Fördertechnik<br />
• IT-Systeme für Lagerverwaltung und<br />
Materialfluss-Steuerung<br />
• Sorter- und Versandsysteme<br />
• Automatische und papierlose Kommissioniersysteme<br />
unternehmensprofile 41<br />
• Behälter- und Papierhandling-Systeme<br />
• Service und Wartung<br />
• Planung und Beratung<br />
• Generalunternehmer<br />
• Werkstatt-, Betriebs- und Büroeinrichtung<br />
• Abfalltechnik und Recycling<br />
Nutzen Sie unsere Erfahrung – wir<br />
beraten Sie gerne.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Fritz Schäfer GmbH<br />
Fritz-Schäfer-Str. 20<br />
57289 Neunkirchen<br />
Germany<br />
Tel.: +49 (0) 2735 / 70-1<br />
Fax: +49 (0) 2735 / 70-333<br />
E-Mail: info@ssi-schaefer.de<br />
www.ssi-schaefer.de<br />
SSI Schäfer Peem GmbH<br />
Fischeraustr. 27<br />
8051 Graz<br />
Austria<br />
Tel.: +43 (0) 316 / 60 96 - 0<br />
Fax: +43 (0) 316 / 60 96 - 457<br />
E-Mail: sales@ssi-schaefer-peem.com<br />
SSI Schäfer Noell GmbH<br />
i_Park Klingholz 18-19<br />
97232 Giebelstadt<br />
Germany<br />
Tel.: +49 (0) 9334 / 979 - 0<br />
Fax: +49 (0) 9334 / 979 – 100<br />
E-Mail: info@ssi-schaefer-noell.com<br />
Salomon Automation GmbH<br />
Friesachstraße 15<br />
8114 Friesach/Graz<br />
Austria<br />
Tel.: +43 (0) 3127 / 200 - 0<br />
Fax: +43 (0) 3127 / 200 - 22<br />
E-Mail: office@salomon.at<br />
www.salomon.at<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
42<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Texas Instruments Deutschland GmbH<br />
Texas Instruments – ganz<br />
vorne im RFID-Markt<br />
Seit 20 Jahren leistet TI visionäre Pionierarbeit<br />
und gehört zu den führenden Unternehmen<br />
bei der Erschließung neuer Märkte<br />
für RFID-Anwendungen, wie z. B. die<br />
Wegfahrsperre in Kraftfahrzeugen, die<br />
automatische Mauterhebung, Betankungs-<br />
oder drahtlose Zahlungsvorgänge im Einzelhandel,<br />
Zeitmessung im Sport oder die<br />
Medienverwaltung im Bibliothekswesen.<br />
TI schuf 1991 den Geschäftsbereich<br />
RFID Systems als global operierende<br />
Einheit und war damit der erste international<br />
tätige Halbleiterhersteller, der RFID-<br />
Systeme entwickelte und vermarktete.<br />
In den letzten 10 Jahren konnte TI seine<br />
Erfahrung mit RFID-Lösungen bei einer<br />
Reihe von Anwendungen auf den Gebieten<br />
der Authentifizierung und der Dokumentensicherheit<br />
nutzbringend einsetzen.<br />
Heute konzentriert das Unternehmen<br />
seine Geschäftsaktivitäten auf die<br />
großen Bereiche Güterverfolgung, Produktauthentifizierung<br />
und Sicherheitsanwendungen,<br />
darunter kontaktlose<br />
Bezahlvorgänge und elektronische Identifikation.<br />
Auf diesem Anwendungsgebiet<br />
beschäftigt TI sich mit Praxisproblemen<br />
der Grenzsicherung und der Personen<strong>ident</strong>ifikation<br />
bei gleichzeitiger Erhöhung<br />
der Sicherheit und Gewährleistung<br />
des Datenschutzes des Einzelnen.<br />
Produkte und Technologien<br />
Von Texas Instruments stammen Innovationen<br />
in den Bereichen Transponder,<br />
Lesegeräte und Antennen, bei denen<br />
das Unternehmen von seiner Erfahrung<br />
in der Serienfertigung von Halbleitern<br />
und der Endmontage von Mikroelektronik-Bauteilen<br />
profitiert. Im Laufe<br />
der Jahre hat TI besonders leistungsfähige,<br />
stromsparende und kostengünstige<br />
Chips, Straps, Inlays, Lese-ICs,<br />
integrierte Transponder und Antennensysteme<br />
entwickelt, die eine Vielzahl<br />
passiver Lösungen im Niederfrequenz-<br />
(134,2 kHz), Hochfrequenz- (13,56<br />
MHz) und UHF-Bereich (860-960 MHz)<br />
unterstützen. Vier aktuelle Produktinnovationen<br />
sind z. B.:<br />
• Die TRF796x-Produktfamilie extrem<br />
sparsamer 13.56 MHZ HF Multi-Standard-RFID-Reader-ICs<br />
• Ein ultradünnes Chipmodul für kontaktloses<br />
Bezahlen<br />
• Ein kontaktloser Sicherheitschip nach<br />
ISO/IEC 14443 für universellen Einsatz<br />
• Verbesserte RF360-Smart-IC-Plattform<br />
für die sichere elektronische Identifikation<br />
bei Behörden<br />
Märkte und Anwendungen<br />
Güterverfolgung und<br />
Produktauthentifizierung<br />
Ob es um die Echtheitsprüfung und<br />
Sicherung von hochwertigen Gütern wie<br />
z. B. Luxuswaren, um die Verfolgung<br />
von Leiterplatten oder Abfallentsorgung/<br />
Recycling geht – die RFID-Technologie<br />
von Texas Instruments ermöglicht es<br />
Unternehmen, das Waren- und Gütermanagement<br />
entscheidend zu verbessern.<br />
Die Fähigkeit von RFID zur automatischen<br />
Identifikation und Verfolgung von<br />
Gütern, insbesondere zur eindeutigen<br />
Erkennung von Objekten ohne Sichtverbindung<br />
und unter widrigen Verhältnissen,<br />
sorgt für schlankere Prozesse,<br />
besseren Kundenservice und größere<br />
Datensicherheit. Die RFID-Technologie<br />
von Texas Instruments verbessert zudem<br />
in vielen Bereichen der Fertigungs- und<br />
Verfahrensindustrie die Transparenz von<br />
Güterströmen und den ROI.<br />
Kontaktloses Bezahlen<br />
TI Produkte ermöglichen schnellere, einfachere<br />
und bequemere Bezahlvorgänge<br />
und tragen so dazu bei, die Kundenerfahrung<br />
aufzuwerten und im Handel den<br />
Warenumschlag und den Umsatz zu steigern.<br />
Als Technologie-Pionier für sichere<br />
kontaktlose Anwendungen hat TI bereits<br />
zahlreiche innovative Produkte im Bereich<br />
Bezahllösungen auf den Markt gebracht.<br />
Elektronische Identifikation bei<br />
Behörden<br />
Staatliche Einrichtungen sind zunehmend<br />
mit der Notwendigkeit konfrontiert, in<br />
einem Umfeld wachsender Bedrohung<br />
sowohl effektive Identitätsprüfungen bei<br />
Personen durchzuführen als auch staatliche<br />
Grenzen zu sichern. Immer wichtiger<br />
werden daher eine rasche Ausgabe von<br />
elektronisch lesbaren Dokumenten (z. B.<br />
Reisepässe, Grenzausweise, Personalausweise<br />
und Firmenausweise) sowie<br />
deren zuverlässige Echtheitsprüfung.<br />
Weitere Informationen zu Texas Instruments<br />
und seinen RFID-Lösungen finden<br />
Sie unter www.ti.com/rfid.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Texas Instruments Deutschland GmbH<br />
RFID Systems<br />
Haggertystraße 1<br />
85350 Freising<br />
Kontakt:<br />
European Customer Support Center<br />
Tel.: +49 (0) 8161 80 2121<br />
Fax: +49 (0) 8161 80 2045<br />
E-Mail: e-rfidsupport@ti.com<br />
www.ti.com/rfid
Toyota Tsusho ID Systems GmbH<br />
TTID: Vertriebsexperte für die<br />
mobile Datenerfassung<br />
TTID: starker Partner von DENSO<br />
Die Toyota Tsusho ID Systems GmbH<br />
(TTID) ist ein unabhängiger, international<br />
agierender Vertriebsspezialist für die<br />
mobile Datenerfassung. Das Unternehmen<br />
sorgt mit Produkten und Services für<br />
hohe Standards entlang der Supply Chain.<br />
Zu den Kernmarktsegmenten zählen Produktion,<br />
Lager, Logistik, POS sowie Field<br />
und Sales Force Automation. In Europa<br />
vertreibt TTID exklusiv Handheld Terminals<br />
und Scanner von DENSO. DENSO<br />
gehört wie TTID zur Toyota Gruppe.<br />
QR Codes erobern Europa<br />
Der QR Code (Quick Response Code)<br />
ist ein von DENSO Wave entwickelter<br />
2D-Code, der in Japan seit einigen Jahren<br />
erfolgreich im Bereich mobiler Endgeräte<br />
eingesetzt wird. Dieser Trend setzt<br />
sich durch die verbindliche Einführung<br />
von GS1 im Handel im Jahre 2010 fort.<br />
Um Prozesse zu vereinfachen und zu<br />
optimieren werden die Kunden in Zukunft<br />
von 1-Dimensionalen GS1 Codes zu 2-<br />
Dimensionlaen GS1 Codes migrieren.<br />
Als Pionier im 2D Bereich hat DENSO<br />
Wave konsequenter Weise bereits heute<br />
Kunden, speziell im Lebensmittelbereich<br />
bei der Einführung von 2D codes basierend<br />
auf GS1 unterstützt.<br />
DENSO OS und WinCE<br />
DENSO bietet zwei Betriebssysteme.<br />
Anwender können somit entsprechend<br />
ihrer Anforderungen wählen:<br />
Mit DENSO OS steht ein stabiles<br />
Betriebssystem zur Verfügung, das speziell<br />
für die Anforderungen der Auto-ID-<br />
Branche entwickelt wurde, abwärtskompatibel<br />
ist und mit Browser-basierten<br />
Lösungen funktioniert. Daneben unterstützen<br />
Geräte von DENSO auch das<br />
weit verbreitete WinCE von Microsoft.<br />
Neue Standards: BHT-500<br />
und BHT-600<br />
Das in der mobilen Datenerfassung<br />
äußerst erfolgreiche<br />
Betriebssystem<br />
DENSO OS unterstützt<br />
auch die neuesten Entwicklungen<br />
von DEN-<br />
SO: die beiden innovativen<br />
Handheld<br />
Terminals BHT-<br />
500 und BHT-600.<br />
Durch Stabilität und<br />
Geschwindigkeit<br />
von DENSO OS, gepaart<br />
mit sehr guter Ergonomie und<br />
leichtem Gewicht, sind beide Geräte<br />
perfekt für den scan intensiven, unterbrechungsfreien<br />
Dauereinsatz geeignet.<br />
Beide Geräte unterstützen HTML-<br />
Browser und Terminal Emulation. Damit<br />
kann ein Webserver genutzt werden,<br />
ohne Vorprogrammierung des Geräts.<br />
Darüber hinaus laufen auf Wunsch alle<br />
Programme zentral auf einem Server,<br />
wodurch zentrale Updates möglich werden.<br />
Ebenfalls äußerst benutzerfreundlich<br />
ist der Einsatz von BHT Settings,<br />
ein Programm, mit dessen Hilfe sich<br />
mehrere BHTs gleichzeitig über WLAN<br />
am Computer konfigurieren lassen und<br />
das kostenlos auf der Website von TTID<br />
heruntergeladen werden kann.<br />
Erfolgreiche Markteinführung:<br />
modulares BHT-700<br />
Mit den neuen BHT-500 und BHT-600<br />
möchte TTID an den Erfolg des BHT-<br />
700 anknüpfen. Dieses WinCE-basierte<br />
Handheld Terminal wurde im letzten<br />
Jahr in den Markt eingeführt und hat die<br />
Erwartungen weit übertroffen. Ein Grund<br />
hierfür ist sicherlich die modulare Bauweise,<br />
die individuelle Variationen ermöglicht<br />
und für Investitionssicherheit sorgt.<br />
unternehmensprofile 43<br />
Über TTID<br />
Toyota Tsusho ID Systems GmbH gehört<br />
zur Toyota Tsusho Corporation Worldwide<br />
und ist verantwortlich für den Vertrieb<br />
und die Distribution von DENSO Handheld<br />
Terminals und Scannern in Europa. Die<br />
Toyota Tsusho Corporation Worldwide<br />
beschäftigt insgesamt 22.945 Mitarbeiter<br />
und erreichte im Jahr 2007 einen Umsatz<br />
von 52,6 Milliarden US Dollar. Die Marktsegmente<br />
von Toyota Tsusho ID Systems<br />
GmbH erstrecken sich entlang der Supply<br />
Chain, von der Herstellung über die Produktion<br />
und Logistik bis hin zum Handel.<br />
TOYOTA TSUSHO ID SYSTEMS<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Toyota Tsusho ID Systems GmbH<br />
Immermannstraße 65 B<br />
40210 Düsseldorf<br />
Tel.: +49 (0) 211 88252-0<br />
Fax: +49 (0) 211 88252-502<br />
E-Mail: info@ttid-systems.com<br />
www.ttid-systems.com<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
44<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
TURCK<br />
RFID und Bildverarbeitung<br />
Ganzheitliche Identifikation<br />
Mit dem erweiterten RFID-Paket BL <strong>ident</strong> für HF-/UHF-Betrieb und Bildverarbeitungssystemen<br />
von Banner bietet TURCK Identifikationslösungen für zahlreiche Anwendungs felder<br />
in der Indstrie – von Produktions- und Logistikprozessen bis zur Qualitätssicherung<br />
Mit BL <strong>ident</strong> bietet der Sensor-, Feldbus-,<br />
Anschlusstechnik- und Interfacespezialist<br />
TURCK eine umfangreiche RFID-Lösung<br />
für den industriellen Einsatz. Anwendungsoptimierte<br />
Weiterentwicklungen<br />
von Schreibleseköpfen und Datenträgern<br />
erschließen immer neue Applikationsfelder,<br />
von der Automobil- und Lebensmittelproduktion<br />
bis zur Intralogistik. Zu<br />
den neuesten Systemerweiterungen<br />
zählen reichweitenstarke UHF-Schreibleseköpfe<br />
im 865-MHz-Bereich.<br />
Die hohe Frequenz erlaubt Reichweiten<br />
bis zu drei Meter und erweitert damit<br />
deutlich das Anwendungsspektrum des<br />
RFID-Systems, für das bereits zahlreiche<br />
Schreibleseköpfe im störungsunempfindlichen<br />
13,56-MHz-Bereich verfügbar<br />
sind. Wurde BL <strong>ident</strong> bisher vornehmlich<br />
für die Produktionssteuerung eingesetzt,<br />
so erlauben die großen Reichweiten und<br />
die Fähigkeit zur Pulkerkennung nun<br />
auch den effizienten Einsatz in Distribution,<br />
Logistik sowie dem gesamten Supply<br />
Chain Management.<br />
HF-/UHF-Parallelbetrieb<br />
Alle Schreibleseköpfe lassen sich unabhängig<br />
von ihrer Frequenz über eine ein-<br />
In vielen Applikationen – von der Automobilproduktion<br />
bis zur Intralogistik – hat sich BL <strong>ident</strong> bewährt<br />
zige BL <strong>ident</strong>-Station in Automatisierungsnetze<br />
einbinden und bei Bedarf<br />
auch parallel betreiben. Eine aufwändige<br />
Konfiguration ist dazu nicht erforderlich.<br />
Der modulare Aufbau einer Station<br />
erlaubt an die jeweilige Applikation<br />
angepasste Ausbaustufen zwischen<br />
zwei und 16 Kanälen. Über Gateways,<br />
die für die gängigen Feldbusprotokolle<br />
Profibus-DP, DeviceNet, Ethernet/IP,<br />
Modbus-TCP und Profinet IO verfügbar<br />
sind, lässt sich die RFID-Lösung einfach<br />
in bestehende Steuerungen einbinden.<br />
Durch die robuste IP67-Ausführung und<br />
auf Wunsch CoDeSys-programmierbare<br />
Gateways ermöglicht TURCK seinen<br />
Kunden auch die konsequent dezentrale<br />
Signalverarbeitung direkt im Feld – ohne<br />
lange Signalwege.<br />
Neben Standarddatenträgern, die Temperaturen<br />
bis 120 °C vertragen, arbeitet<br />
BL <strong>ident</strong> auch mit Hochtemperatur-Tags<br />
bis 210 °C. Damit können die Datenträger<br />
beispielsweise beim Einbrennen<br />
von Lacken in der Automobilproduktion<br />
zusammen mit dem Fahrzeugträger<br />
durch den Ofen wandern und direkt<br />
danach beschrieben bzw. ausgelesen<br />
werden. Die Tags werden mit EEPROM-<br />
und FRAM-Speichern angeboten, letztere<br />
erlauben ein fast unbegrenztes Lesen<br />
und Schreiben.<br />
Das Datenträgerangebot wird wie das<br />
Portfolio der Schreibleseköpfe kontinuierlich<br />
weiterentwickelt. So sind inzwischen<br />
auch Datenträger im Programm,<br />
die sich direkt auf Metall montieren lassen,<br />
sowie Schraubdatenträger, die<br />
sogar in Autoklaven Hitze und Feuchtigkeit<br />
widerstehen. Bei den Schreibleseköpfen<br />
konnte TURCK zuletzt mit einem<br />
pfiffigen Modell für den kompromisslosen<br />
Einsatz in Rollenbahnen und einem<br />
Portfolio erweitert: Turck bietet jetzt auch in<br />
Deutschland die Kamerasysteme seines Optik-<br />
Partners Banner Engineering an<br />
Kopf mit der für industrielle Verhältnisse<br />
enormen Reichweite von 500 mm für<br />
Aufsehen sorgen.<br />
Optik ergänzt RFID<br />
Um auf allen Ebenen des Produktionsprozesses<br />
Lösungen aus einer Hand<br />
anbieten zu können, hat TURCK sein<br />
Identifikationsangebot um die Bildverarbeitungslösungen-Lösungen<br />
seines strategischen<br />
Partners Banner Engineering<br />
ergänzt. So können TURCK-Kunden bei<br />
Bedarf Synergien nutzen und die passende<br />
Kombination für ihre ID-Aufgaben<br />
wählen. Der Kunde erhält ein Lösungspaket<br />
für das gesamte Supply Chain<br />
Management – und die entsprechend<br />
verstärkte Vertriebsorganisation garantiert<br />
den nötigen Pre- und After-Sales-<br />
Support. Getreu dem Motto des Familienunternehmens:<br />
Sense it, Connect it,<br />
Bus it, Solve it.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Hans TURCK GmbH & Co. KG<br />
Witzlebenstraße 7<br />
45472 Mülheim an der Ruhr<br />
Tel.: +49 (0) 208 4952-0<br />
Fax: +49 (0) 208 4952-264<br />
E-Mail: more@turck.com<br />
www.turck.de
Vocollect, Inc. / Vocollect Europe<br />
Sprachgestütztes Arbeiten –<br />
effizient und kostensenkend<br />
Mit Vocollect Voice ® , dem Hard- und Softwaresortiment von Vocollect, lassen sich<br />
Fehlerfreiheitsraten von bis zu 99,9% und Produktivitätsteigerungen von bis zu 35%<br />
erreichen. Ebenso führen die Lösungen zu radikal verkürzten Einarbeitungszeiten<br />
sowie gestiegener Arbeitssicherheit und Arbeitszufriedenheit. Investitionen rentieren<br />
sich dadurch erfahrungsgemäß bereits nach einem Jahr oder weniger.<br />
Vocollect, gegründet 1987, zählt zu den<br />
Pionieren auf dem Gebiet der Sprachtechnolgie<br />
für industrielle Anwendungen<br />
und ist heute der weltweit führende Hersteller<br />
von Hard- und Softwarprodukten<br />
zum sprachgestützten Arbeiten in Distributionszentren<br />
und Lagern.<br />
Zum Angebotsspektrum des Unternehmens<br />
zählen die bekannten „Talkman“-<br />
Terminals – tragbare, besonders robuste<br />
und leistungsfähige Computer mit integrierter<br />
Sprachsoftware – sowie speziell<br />
für den Einsatz in rauher Umgebung<br />
gefertigte „SR“-Spracherkennungsheadsets.<br />
Seit kurzem sind auch Vocollect-eigene<br />
RFID-Reader zur Verwendung<br />
mit den Talkman-Terminals erhältlich.<br />
Ein wichtiges Produkt des Spezialisten ist<br />
darüber hinaus die Software „Vocollect<br />
Voice ® for Handhelds“. In Verbindung mit<br />
den SR-Headsets des Unternehmens lassen<br />
sich damit auch die mobilen Computer<br />
anderer Hersteller – etwa LXE, Motorola,<br />
Psion Teklogix und Intermec – zum<br />
sprachgestützten Arbeiten<br />
nutzen. Abgerundet wird<br />
Vocollects Angebot von<br />
verschiedenen<br />
Softwareprodukten zur Entwicklung und<br />
Verwaltung von sprachbasierten Anwendungen<br />
sowie von unterschiedlichem<br />
Zubehör.<br />
Weniger Ablenkungen und<br />
Unterbrechungen<br />
Die Lösungen von Vocollect führen Mitarbeiter<br />
per Sprachdialog schrittweise durch<br />
ihre Aufgaben und ersetzen umständliche<br />
Hilfsmittel wie Papierlisten, Displays<br />
und Tastaturen. Bei Bedarf lassen<br />
sich Scanner oder RFID-Reader anschließen.<br />
Grundsätzlich kann die Datenerfassung–<br />
etwa von Produktkennungen oder<br />
Gewichts- und Mengenangaben – aber<br />
auch per Sprache erfolgen.<br />
Bei der direkten Kommunikation zwischen<br />
Personal und Hostcomputer beziehungsweise<br />
Lagerverwaltungssystem bleiben<br />
Hände und Augen frei. Dadurch können<br />
sich die Mitarbeiter nicht nur deutlich<br />
besser auf ihre eigentlichen Aufgaben<br />
konzentrieren und diese erheblich flüssiger<br />
abarbeiten, sondern auch umsichtiger<br />
agieren. Zusätzlich wird mithilfe der<br />
verbalen Rückmeldungen der Mitarbeiter<br />
laufend die korrekte Ausführung der<br />
Aufträge kontrolliert. Auch der Warenbestand<br />
lässt sich so in Echtzeit überwachen.<br />
Fehler und Warenengpässe lassen<br />
sich frühzeitig korrigieren, hohe Folgekosten<br />
vermeiden.<br />
Bei den Mitarbeitern kommt die sprachgestützteArbeitsweise<br />
gut an.<br />
Da der Arbeitsfluss<br />
nicht ständig<br />
unternehmensprofile 45<br />
unterbrochen wird, empfinden sie ihre<br />
Tätigkeit als weniger belastend.<br />
Breites Anwendungsspektrum, namhafte<br />
Anwender<br />
Zum Einsatz kommen Vocollects<br />
Lösungen in verschiedensten Aufgabenbereichen:<br />
Am bekanntesten ist die Kommissionierung<br />
(„Pick-by-Voice“), aber<br />
auch bei Anwendungen wie Warenannahme,<br />
Einlagerung, Nachschub und Transport<br />
wird Vocollect Voice verwendet.<br />
Zu den Anwendern von Vocollects<br />
Technologie zählen namhafte Unternehmen<br />
aus unterschiedlichsten Branchen,<br />
darunter Metro Group, C&A, Edeka<br />
Rhein-Ruhr, Marktkauf, Rossmann,<br />
Dachser, Herma, Faber-Castell, Eismann,<br />
Würth und Wolfcraft.<br />
Weltmarktführer mit zertifizierten<br />
Partnern<br />
Vocollect, dessen Hauptsitz sich in Pittsburgh,<br />
USA, befindet, vertreibt seine Produkte<br />
in Europa über ein Netzwerk zertifizierter<br />
Partner. Unterstützt werden sie<br />
hierbei seit 2002 von Vocollects Europazentrale<br />
in Wooburn Green in der Nähe<br />
von London sowie von regionalen Managern.<br />
Weltweit ist das Unternehmen auf<br />
Erfolgskurs: Hunderttausende Menschen<br />
auf sechs Kontinenten profitieren bereits<br />
täglich von den Vorteilen der Lösung.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Vocollect Europe – Büro Zentraleuropa<br />
Regional Sales Manager Central and<br />
Eastern Europe<br />
Carlo-Schmid-Straße 31<br />
47445 Moers<br />
Tel.: +49 (0) 2841 44 02 67<br />
Fax: +49 (0) 2841 44 02 68<br />
E-Mail: voc_de@vocollect.com<br />
www.vocollect.com/de<br />
Kontakt: Frank W. Rissler<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
46<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Warok GmbH<br />
Der Auto-ID Distributor<br />
Als Value-Added-Distributor von Psion Teklogix, Höft<br />
& Wessel und SATO „veredelt“ die Warok GmbH mit<br />
ihrem umfassenden Know-How im Mobile Computing<br />
sowie in den aktuellsten drahtlosen Übertragungs- und<br />
Erfassungstechnologien, Standardprodukte durch OEM-<br />
und Third-Party-Lösungen, die neue Lösungsansätze<br />
ermöglichen. Dazu zählen mobile, integrierte oder aufsteckbare<br />
Drucker, intelligente Bordcomputer, robuste<br />
Fahrzeughalterungen, variable Endkappen sowie zukunftsweisende<br />
RFID-Leseköpfe für unterschiedliche Aufgaben.<br />
Unsere Geschichte beginnt vor mehr<br />
als 20 Jahren mit der Gründung von<br />
WAROK Steuerungstechnik und dem<br />
klaren Fokus auf die mobile Datenerfassung<br />
- der Grundstein für die heutige<br />
WAROK GmbH wurde gelegt. Ein Unternehmen,<br />
dessen Lösungen Erfahrung,<br />
Kompetenz, Flexibilität und professionelle<br />
Erweiterungsoptionen auf höchstem<br />
Niveau vereinen.<br />
Gemeinsam mit unseren Partnern erfüllen<br />
wir die sich stetig verändernden<br />
Marktanforderungen und bieten das perfekte<br />
System für mobile Anwender und<br />
den maßgeschneiderten Service, die<br />
genau auf individuelle Anforderungen<br />
zugeschnitten sind. Weil wir wissen,<br />
dass wir gemeinsam Ziele erreichen und<br />
Mehrwerte schaffen, wenn die attraktivsten<br />
Lösungen und Services beim Kunden<br />
platziert werden.<br />
In einem reibungslosen Zusammenspiel<br />
zwischen mobilen Erfassungsgeräten<br />
und mobilen Applikationen innerhalb<br />
einer mobilen Infrastruktur, werden Prozesse<br />
optimiert, vereinfacht und sorgen<br />
für wirtschaftlich bessere Kennzahlen.<br />
Diese Lösungen finden ihren Einsatz u.a.<br />
am POS (Bestandteil von Micro-Kiosk<br />
Informationssystemen), bei Inventuren,<br />
in der Warenwirtschaft, dem Flottenmanagement,<br />
im Wareneingang und Warenausgang<br />
und in vielen Transport- und<br />
Logistikbereichen. Ebenso in der Ferti-<br />
gung, im Service<br />
(Wartung, Reparaturen,Störungen,<br />
Energie-<br />
und Verbrauchsdaten<br />
ablesen), in<br />
der Logistik und<br />
im Asset- und<br />
Facility-Management.Werkstätten<br />
und Servicecenter<br />
erfassen Arbeitszeiten, führen<br />
Inventuren durch, organisieren ihre Materialentnahme,<br />
rückverfolgen eingebaute<br />
Teile und erfassen Prüfprotokolle, die sie<br />
auch auslesen.<br />
Die kontaktlose Smart Card Technologie<br />
von LEGIC wird in personenbezogenen<br />
Identifikationsanwendungen eingesetzt.<br />
Im Geschäftsbereich besonders für multifunktionale<br />
Mitarbeiter-, Besucher- und<br />
Lieferantenausweise, im Freizeitbereich<br />
für multifunktionale Mitglieder- und Gästeausweise<br />
oder als eTicket.<br />
Kundenzufriedenheit zu erreichen, ist<br />
unser höchstes Unternehmensziel.<br />
Wir nehmen uns Zeit für Fragen und<br />
Anregungen, erstellen Konzepte für<br />
die Einführung und Integration mobiler<br />
Lösungen in vorhandene IT-Infrastrukturen<br />
und bieten Workshops, Trainings<br />
und Beratungen vor Ort. Gemeinsam mit<br />
unseren Partnern garantieren wir einen<br />
aktiven Hotline-Support über Telefon<br />
oder Fernzugriff, vertriebsorientierte Pro-<br />
WAROK GmbH · Gassenäcker 2 · D-78052 Villingen-Schwenningen · Tel. +49 (0) 7721 202630<br />
Alle abgebildeten Produktfotos und Logos sind eingetragene Warenzeichen und Eigentum der jeweiligen Rechtsinhaber.<br />
Der Auto-ID<br />
Distributor<br />
jektunterstützung und einen individuellen<br />
Reparaturservice und damit Support-<br />
Kompetenz, die Ihnen ein erfolgreiches<br />
Agieren ermöglicht:<br />
• Individuelle Gerätekonfiguration<br />
• Reparaturen innerhalb von 5<br />
Arbeitstagen<br />
• Hohes Lagervolumen und damit<br />
schnelle Lieferfähigkeit<br />
• 3rd Party-Produkte.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
www.warok.de<br />
Warok GmbH<br />
Gassenäcker 2<br />
78052 Villingen-Schwenningen<br />
Tel.: +49 (0) 7721 20 26 30<br />
Fax: +49 (0) 7721 20 26 39<br />
E-Mail: info@warok.de<br />
www.warok.de
Wolke<br />
Wolke Kennzeichnungssysteme –<br />
einfach genial & genial einfach<br />
Wolke Inks & Printers gilt als weltweit führender<br />
Anbieter für wartungsfreie Kennzeichnungssysteme<br />
mit HP-Technologie.<br />
Das innovative Kennzeichnungssystem<br />
m600 wurde in Zusammenarbeit mit<br />
Hewlett-Packard im Jahr 2000 mit großer<br />
Resonanz dem internationalen Publikum<br />
vorgestellt. Mit den Drucksystemen<br />
m600 basic und m600 advanced bietet<br />
Wolke für jeden Anwender die optimale<br />
Kennzeichnungslösung. Die m600<br />
Codiersysteme kennzeichnen Produkte<br />
und Umverpackungen direkt. Variable<br />
Daten, wie z.B. Mindesthaltbarkeitsdatum,<br />
Barcodes, 2 D-Data-Matrix-Codes,<br />
Logos und Chargennummern stellen die<br />
lückenlose Rückverfolgbarkeit und Fälschungssicherheit<br />
in der Lebensmittel-<br />
, Getränke- und Pharmaindustrie sowie<br />
vielen anderen Industriezweigen sicher.<br />
Tracking & Tracing mit dem m600<br />
advanced - 2D-Datamatix Druck in<br />
höchster Qualität<br />
Mit der umfassenden industriellen Erfahrung<br />
im 2D-Datamatrix-Druck ist Wolke<br />
Inks & Printers eines der wenigen Unternehmen,<br />
die eine Lösung für alle Serialisierungsanforderungen<br />
bietet. Das<br />
Wolke Codiersystem m600 advanced<br />
ermöglicht höchste Datenverarbeitungsgeschwindigkeiten,<br />
wodurch ein höherer<br />
Produktionsausstoß erreicht wird und<br />
somit der Gewinn des Herstellers maximiert<br />
werden kann. Der m600 advanced<br />
ist serienmäßig mit USB-, Ethernet/IP<br />
und TCP/IP-Schnittstelle ausgestattet<br />
und ist in der Lage, komplette Datenbankinhalte<br />
von einem übergeordneten<br />
Rechner zu empfangen und in Echtzeit<br />
abzuarbeiten. Dies ist eine entscheidende<br />
Voraussetzung für die Umsetzung<br />
der lückenlosen Rückverfolgbarkeit.<br />
Variable Daten können direkt aus<br />
einer Datenbank gedruckt werden. Der<br />
Druck von Datamatrix-Codes gemäß der<br />
ECC 200 Standards ist mit dem m600<br />
advanced problemlos möglich. Auch<br />
die in „21 CFR Part 11“, einem Validierungsstandard<br />
der Pharmaindustrie,<br />
festgelegten Anforderungen an die Verwendung<br />
elektronischer Dokumente und<br />
Signaturen, sind mit dem m600 advanced<br />
erfüllt. Der Wolke m600 advanced<br />
ist mit den Treibern der meisten großen<br />
Bildverarbeitungsunternehmen kompatibel<br />
und lässt sich leicht in jede Produktionsanlage<br />
integrieren. Dank der Anwendung<br />
der neuesten Drucktechnologie<br />
bietet Wolke Inks & Printers, scharfe,<br />
klare Bilder, die bei hohen Datenverarbeitungsgeschwindigkeiten<br />
unabdingbar<br />
sind. Der benutzerfreundliche, wartungsfreie<br />
m600 advanced verwendet langlebige,<br />
sparsame und leicht austauschbare<br />
HP-Tintenpatronen und bietet eine<br />
5-Jahres- Garantie auf den Controller<br />
und die Druckköpfe. Der m600 advanced<br />
von Wolke maximiert die Lesbarkeit<br />
des Codes, verbessert Produktion<br />
und Effizienz und wird von Systemintegratoren<br />
und Kameraherstellern wie<br />
Uhlmann, Marchesini, Siemens, Bosch,<br />
PCE (Pharmacontol), Laetus, Seidenader,<br />
etc. bereits erfolgreich in Verpackungslinien<br />
integriert.<br />
unternehmensprofile 47<br />
Wolke Tinte „Universal Black 7482“<br />
Die von Wolke entwickelte Tinte wird<br />
in neue Hewlett Packard Kartuschen<br />
gefüllt und weltweit exklusiv über Wolke<br />
vertrieben. Durch eine sehr schnelle<br />
Trocknungszeit empfiehlt sich die<br />
UB7482 besonders für den Einsatz im<br />
Mailing- und Adressierbereich und auf<br />
lackfreien Flächen<br />
Wolke weltweit<br />
Wolke Inks & Printers besitzt ein weltweites<br />
Vertriebsnetz. Mit einer Niederlassung<br />
in Atlanta/USA forciert Wolke<br />
nun auch die Marktausdehnung in Amerika.<br />
Kontinuierliche Qualitätskontrollen<br />
und langjährige Erfahrung, in Verbindung<br />
mit dem Produktionsstandort Deutschland,<br />
gewährleisten eine hohe Zuverlässigkeit<br />
und Qualität der Produkte.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Wolke Inks & Printers GmbH<br />
Ostbahnstr. 116<br />
91217 Hersbruck<br />
Tel.: +49 (0) 9151-8161-0<br />
Fax: +49 (0) 9151-8161-59<br />
E-Mail: info@wolke.com<br />
www.wolke.com<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
48<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
X-<strong>ident</strong> technology GmbH<br />
Die X-<strong>ident</strong> technology GmbH stellt sich vor<br />
Die X-<strong>ident</strong> technology GmbH aus Düren entwickelt<br />
und produziert RFID Etiketten, Tags<br />
und Tickets auf höchstem Qualitätsniveau,<br />
die unter der Dachmarke IQ-Paper ® vertrieben<br />
werden. Das Produktportfolio der<br />
X-<strong>ident</strong> technology reicht von Zugangskontrollen<br />
(u.a. für ÖPNV, Stadien, Groß-<br />
Events) über Logistik und Waren bewegung<br />
(u.a. zur Stückzahlverwaltung,<br />
Dokumentenverfolgung und zur automatischen<br />
Sortierung) bis hin zur Produkt<strong>ident</strong>ifikation<br />
(z.B.: in Bibliotheken oder<br />
zum Originalitäts- und Wertschutz) und zur<br />
elektronischen Artikelsicherung (EAS).<br />
Die Kernkompetenz der X-<strong>ident</strong> technology<br />
ist die Kombination von Papier, Folie und<br />
Klebstoff mit Mikroelektronik. Der Laminierungsprozess<br />
mit den „nackten“ Inlays<br />
erfordert eine schonende Behandlung,<br />
solange die Chips noch nicht geschützt<br />
sind. Um einen hohen Ertrag und eine<br />
niedrige Ausschussquote in der Produktion<br />
zu erreichen, hat X-<strong>ident</strong> technology<br />
spezielle Verfahren zur Laminierung entwickelt.<br />
Der Kunde kann dabei zwischen<br />
Papier, Kunststofffolien und vielen weiteren<br />
flexiblen Rohstoffen wählen.<br />
Konstante und hohe Qualität<br />
Qualität wird bereits bei der Entwicklung<br />
des Produkts großgeschrieben. Als<br />
Grundvoraussetzung für die weitere Verarbeitung<br />
werden die ICs und/oder Inlays<br />
gleich zu Beginn qualifiziert. Diese Kompetenz<br />
wurde mit der Entwicklung und<br />
Fertigung der ersten Produkte aufgebaut.<br />
Funktionsüberprüfende Eingangstests,<br />
permanente Funktionskontrollen während<br />
der Produktion und einhundert Prozent<br />
Funktionssichernde Ausgangstests vor<br />
der Auslieferung garantieren höchstes<br />
Qualitätsniveau. Das Qualitätsmanagement<br />
der X-<strong>ident</strong> technology GmbH ist<br />
zertifiziert nach DIN EN ISO 9001.<br />
Hochvolumige Produktion<br />
Der RFID- Markt erfordert zwei Dinge:<br />
eine hohe Flexibilität im Produktdesign<br />
und gleichzeitig eine hochvolumige Herstellung<br />
bei günstigen Kosten pro Einheit.<br />
Darauf hat sich X-<strong>ident</strong> technology<br />
mit seinen Entwicklungs- und Produktionskapazitäten<br />
eingestellt. Derzeit<br />
beträgt die jährliche Produktionskapazität<br />
rund 200 Millionen kontaktlose<br />
Datenträger.<br />
Spezielle Produktentwicklungen<br />
Kundenspezifische Anwendungen erfordern<br />
oft auch spezielle Lösungen. Diese<br />
Flexibilität ist äußerst wichtig für die<br />
Umsetzung der Projekte. Das erfahrene<br />
Experten-Team für RFID, Papier<br />
und Folien sowie Klebstoffe bietet für<br />
jede Kundenanforderung die passende<br />
Lösung. Egal, ob es sich um die Entwicklung<br />
eines Transponders oder eines<br />
fertigen Produktes handelt, X-<strong>ident</strong><br />
technology ist für jede RFID- Herausforderung<br />
der richtige Lösungspartner.<br />
Durch die hauseigene Druckkompetenz<br />
können auch hier individuelle Kundenwünsche<br />
realisiert werden.<br />
Erfahrene High-Tech Konzernmutter<br />
X-<strong>ident</strong> technology GmbH gehört seit<br />
2007 zur Schreiner Group, die in sieben<br />
Geschäftsbereichen intelligente Kennzeichnungslösungen<br />
für führende Unternehmen<br />
in den Bereichen Automotive, Technik,<br />
Pharma und Finanzdienstleistungen sowie<br />
für die öffentliche Verwaltung entwickelt.<br />
Die Integration in die High-Tech Unternehmensgruppe<br />
Schreiner Group und die<br />
aktive Zusammenarbeit mit der Konzernschwester<br />
Schreiner LogiData eröffnete<br />
X-<strong>ident</strong> technology ein noch größeres Entwicklungs-<br />
und Wachstumspotenzial.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
X-<strong>ident</strong> technology GmbH<br />
Kreuzauer Straße 33<br />
52355 Dueren<br />
Tel.: +49 (0) 2421 597 324<br />
Fax: +49 (0) 2421 597 327<br />
E-Mail: info@x-<strong>ident</strong>.com<br />
www.x-<strong>ident</strong>.com
Zebra Technologies Europe Limited<br />
Zebra:<br />
Ausgezeichnete Barcode-<br />
und RFID-Drucklösungen<br />
Marktführer überzeugt mit intelligenter und hochwertiger Technik<br />
Zebra Technologies ist ein weltweit führender Anbieter von innovativen und zuverlässigen On-Demand-<br />
Drucklösungen, die Anwendern zu mehr Sicherheit, höherer Produktivität und Qualität sowie niedrigeren<br />
Kosten und einem besseren Kundenservice verhelfen. Die Barcode- und RFID-Drucker zur<br />
Erstellung von Etiketten, Belegen und Smart-Tags optimieren Prozesse in allen erdenklichen Branchen<br />
und sind bei mehr als 90 Prozent der Fortune 500-Unternehmen im Einsatz. Das breite Portfolio<br />
aus stationären und mobilen Thermodruckern, variantenreichen Verbrauchsmaterialien, Software,<br />
Vernetzungslösungen und Druckerzubehör bietet Zebra über ein engmaschiges Partnernetz.<br />
Mobil und flexibel<br />
Mobile Printing ist eine von Zebras<br />
Kernkompetenzen – Ende 2008 hat<br />
Zebra mit dem RP4T den ersten mobilen<br />
RFID-Drucker der Welt auf den Markt<br />
gebracht – damit können ab sofort auch<br />
Tags überall dort bedruckt und kodiert<br />
werden, wo sie benötigt werden. Wie mit<br />
den mobilen Barcodedruckern der MZ-,<br />
QL- oder RW-Serien für den Etiketten-<br />
oder Belegdruck, lassen sich nun auch<br />
RFID-basierte Prozesse straffen, denn<br />
der Druck direkt vor Ort spart Zeit und<br />
senkt die Fehlerquote. Dank neuester<br />
integrierter Verbindungs- und Sicherheitsoptionen<br />
lassen sich die Geräte<br />
einfach in alle wichtigen Unternehmenssysteme<br />
integrieren. Zebra verfügt über<br />
Erfahrungen in vielen verschiedenen<br />
Branchen, darunter Logistik, Industrie,<br />
Transport, Handel, Gesundheitswesen,<br />
Post- und Paketdienste, Verwaltung<br />
und Gastgewerbe. Das bedeutet ein<br />
einzigartiges Know-how bei der Anpassung<br />
von Zebra-Lösungen an spezifische<br />
Kundenanforderungen. Die Einsatzbereiche<br />
sind so vielfältig wie die<br />
Produkte: Die mobilen Drucker werden<br />
beispielsweise zur Kennzeichnung und<br />
automatischen Identifizierung von Paletten,<br />
Packstücken und Produkten entlang<br />
der Supply-Chain oder zum Druck<br />
von Lieferscheinen und –belegen bei<br />
Auslieferungen eingesetzt. In Krankenhäusern<br />
und Laboren sorgen Zebra-<br />
Drucker für mehr Patientensicherheit,<br />
denn Barcode- oder RFID-Etiketten und<br />
-Armbänder verhindern die Verwechslung<br />
von Patienten, Laborproben oder<br />
Medikamenten. Im Einzelhandel sorgen<br />
Zebra-Lösungen unter anderem für eine<br />
schnelle und komfortable Auszeichnung<br />
von Waren und Regalen, den mobilen<br />
Belegdruck am Point-of-Sale und den<br />
Abbau von Warteschlangen.<br />
Preisgekrönte Vielfalt<br />
Genau wie die mobilen Druckerserien<br />
überzeugen auch Zebras stationäre<br />
Produkte durch ihre Qualität. Hochleistungs-,<br />
Midrange- und Desktop-Drucker,<br />
Druckmodule, RFID-Drucker/Kodierer<br />
sowie Kiosk- und Kartendrucker vervollständigen<br />
das breiteste Angebot an On-<br />
Demand Thermotransfer- und Thermodirektdruckern<br />
in der Branche. Neu im<br />
unternehmensprofile 49<br />
Angebot: Die Thermo-Desktopdrucker<br />
der G-Serie mit der höchsten Druckgeschwindigkeit<br />
ihrer Klasse, die innovativen<br />
Armbanddrucker HC100 und die<br />
RFID-Drucker/-Kodierer RZ400/600.<br />
Zebra-Lösungen sind bekannt für ihre<br />
Zuverlässigkeit, einfache Bedienbarkeit<br />
und hochwertige Verarbeitung – Logistikentscheider<br />
bestätigen den guten Ruf:<br />
In der jährlich von TNS Emnid im Auftrag<br />
der Fachzeitschrift Logistik inside<br />
durchgeführten Image-Umfrage wählten<br />
sie Zebra zum zweiten Mal in Folge zur<br />
„Besten Marke“ in der Kategorie Barcode-<br />
und RFID-Drucker.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Zebra Technologies Europe Limited<br />
Mollsfeld 1<br />
40670 Meerbusch<br />
Tel.: +49 (0) 2159 6768-0<br />
Fax: +49 (0) 2159 6768-22<br />
E-Mail: germany@zebra.com<br />
www.zebra.com<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
50<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
AIM-D. e.V.<br />
Industrieverband für Automatische<br />
Datenerfassung, Identifikation und Mobilität<br />
AIM-Deutschland e.V.<br />
Deutschland – Österreich – Schweiz<br />
Verband für Automatische Identifikation<br />
(Auto-ID), Datenerfassung und Mobile<br />
Datenkommunikation.<br />
AIM-D ist der Industrieverband für Automatische<br />
Identifikation (Auto-ID), Datenerfassung und<br />
Mobile IT-Technologien. AIM-D fördert die<br />
Marktausbreitung der Auto-ID-Technologien,<br />
-Verfahren und -Dienstleistungen und repräsentiert<br />
über 160 Mitglieder in Deutschland,<br />
Österreich und der Schweiz. Dazu gehören<br />
über 20 Allianzpartner unter Universitäts- und<br />
Forschungsinstituten und anderen Verbänden.<br />
AIM-D ist Teil des internationalen Dachverbandes<br />
AIM Global, Pittsburgh (USA). AIM Global wurde<br />
1972 gegründet und zählt mehr als 700 Mitglieder<br />
in 43 Ländern.<br />
AIM-D ist eine Vereinigung innovativer<br />
mittelständischer Unternehmen mit globaler<br />
Vertriebsreichweite und internationaler<br />
Konzerne. Die Mittelständler<br />
zeigen erfolgreich, dass ihr spezielles<br />
Know-how für AutoID-Projekte aller<br />
Größenordnungen von maßgeblicher<br />
Bedeutung ist und dass auch die großen<br />
Unternehmen die Kooperation mit ihnen<br />
suchen. Im Vordergrund des Angebotes<br />
der AIM-Mitglieder stehen:<br />
• Mobile Terminals<br />
• RFID-Reader, Antennen, Smart Labels<br />
und Sensorik<br />
• Scanner, Kameras und Drucker für einund<br />
zweidimensionale Barcodes (z. B.<br />
Data Matrix)<br />
• Systeme für die Direktmarkierung<br />
(DPM: Direct Part Marking) sowie für<br />
Stimmenerkennung, Biometrie, GPS,<br />
Galileo, Sensortechnologie, Meshed<br />
Networks, Ubiquitous Computing u.a.<br />
• Software, Services und Systemintegration<br />
• Dienstleistungen für die Durchfüh-<br />
rung umfassender Projekte und für<br />
die Entwicklung spezieller Technologie-Komponenten<br />
Ziele und Werte der internationalen<br />
AIM-Organisation<br />
AIM fördert die weltweite Nutzung<br />
von Auto-ID-Technologien und mobiler<br />
Anwendungen und handelt unvoreingenommen,<br />
innovativ, umfassend und verlässlich.<br />
AIM fördert den Fortschritt und<br />
die Sicherheit des Welthandels durch die<br />
Entwicklung von Standards und unterstützt<br />
die Entwicklung von RFID zu einer<br />
weltweit akzeptierten Technologie, vergleichbar<br />
mit Mobiltelefonen. AutoID-<br />
Technologien sollen Anwendern Wettbewerbsvorteile<br />
bringen. AIM ist eine<br />
lebendige Gemeinschaft von Experten,<br />
die Technologien in die Märkte bringen<br />
und Märkte und Öffentlichkeit mit Presseveröffentlichungen,Konferenzbeiträgen,<br />
Ausstellungsaktionen und Weiterbildungsmaßnahmen<br />
informieren.<br />
Aktivitäten<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
Übernationale Zusammenarbeit unter<br />
dem Dach von AIM Global<br />
Halbjährliche Mitgliederforen mit umfassendem<br />
Fachprogramm. Das nächste<br />
AIM-Frühjahrsforum findet am 18. – 20.<br />
März 2008 in Duisburg statt. Gastgeber<br />
ist das Fraunhofer-Institut IMS.<br />
Jährlicher “AIM Technology Leadership<br />
Summit”, so in Chicago, USA, am<br />
20. - 22. April 2008.<br />
Gemeinschaftsstände für die Mitglieder<br />
auf Messen und Beteiligung an<br />
Kongressen mit Vorträgen<br />
Euro ID <strong>2009</strong>: jährliche internationale<br />
Fachmesse für Auto-ID-Technologien:<br />
5. – 7. Mai 2008 in Köln<br />
Tracking & Tracing Theatre (T&TT), ein<br />
Live-Szenarium für die prozessorientierte<br />
Demonstration von Auto-ID-Verfahren<br />
und –Technologien, gezeigt auf<br />
Messen wie CeBIT, LogiMAT und Euro<br />
ID 2008 sowie auf diversen Messen in<br />
den Niederlanden<br />
Arbeitskreise der Industrie-Experten zu<br />
Barcode, Marketing, RFID, Systemintegration,<br />
Weiterbildung.<br />
•<br />
Bereitstellung von Barcode-Standards,<br />
Mitarbeit in EU-Gremien bei der Entwicklung<br />
regulatorischer Vorschriften und<br />
Standards, z.B. über den Arbeitskreis<br />
EREG (European RFID Expert Group)<br />
Mitglieder<br />
AIM-Mitglieder und -Allianzpartner sind<br />
auf der AIM Homepage aufgelistet. Im<br />
Auto-ID-Kompetenzzentrum können sich<br />
Marktteilnehmer über die Kompetenzen<br />
der AIM-Mitgliedsunternehmen informieren<br />
und geeignete Partner für ihre Auto-<br />
ID-Lösungen finden. Unsere Mitgliederzahl<br />
wächst stetig und wir freuen uns<br />
über jedes weitere Mitglied. Wenn Sie<br />
Interesse haben, Teil dieser Industriegemeinschaft<br />
zu werden, dann rufen Sie<br />
uns bitte an oder fordern Sie über das<br />
Internet Informationen an.<br />
Vorstand<br />
Verantwortungsbereich in Klammern:<br />
Frithjof Walk, Feig Electronic (Vorsitzender)<br />
Jos. W. Fransen, Euro I.D. Identifikationssysteme<br />
(Marketing)<br />
Jörg Hennrich, Warok (PR)<br />
Ralf Sander, Motorola (RFID)<br />
Erwin Schmidt, Pepperl + Fuchs<br />
(Finanzen)<br />
Holger Schönherr, Siemens A&D<br />
(Weiterbildung)<br />
Wolfgang Weber, Pepperl + Fuchs /<br />
Omnitron (Barcode)<br />
So erreichen Sie uns:<br />
AIM-D. e.V.<br />
Richard-Weber-Str. 29, D-68623 Lampertheim<br />
Tel.: +49 (0)62 06/1 31 77<br />
Fax: +49 (0)62 06/1 31 73<br />
info@aim-d.de<br />
www.aim-d.de – www.AIMglobal.org<br />
www.kompetenzzentrum-autoid.de<br />
Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer<br />
Gabriele Habanetz, Büroleiterin
AIM-D – Industrieverband als Marketing-<br />
Verstärker seiner Mitglieder Von Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer, AIM-D e.V.<br />
Industrieverband für Automatische<br />
Datenerfassung, Identifikation und Mobilität<br />
Mit über 160 Mitgliedern bestehend aus<br />
Konzernen, mittelständischen Unternehmen,<br />
Forschungsinstituten und<br />
anderen Verbänden ist der Industrieverband<br />
AIM-D in Deutschland, Österreich<br />
und Schweiz zu einer Instanz geworden,<br />
die ganz wesentlich dazu beiträgt,<br />
dass alle Facetten der AutoID-Technologie<br />
in den Markt kommuniziert werden.<br />
Unsere Aktionen auf Messen wie<br />
CeBIT, LogiMAT und Euro ID bieten<br />
Plattformen, die Anbieter und Anwender<br />
nutzen, um sich auszutauschen<br />
und um Hilfestellung für Ihre AutoID-<br />
Projekte zu erhalten. Hier ein kurzer<br />
Rück- und Ausblick auf Schwerpunkte<br />
unserer Arbeit.<br />
Tracking & Tracing Theatre (T&TT)<br />
Auf ca. 120 Quadratmetern werden<br />
hier für AutoID-relevante Aspekte mit<br />
Objekte gezeigt, die in industriellen<br />
Lieferketten bewegt werden, vom Hersteller<br />
über den Großhändler bis zum<br />
Supermarkt oder – neu in <strong>2009</strong> – zum<br />
Teilemagazin an der Produktionslinie.<br />
Ein „Theater“ wird daraus, weil mehrmals<br />
täglich wie im Museum Rundgänge<br />
für Besuchergruppen durchgeführt<br />
werden, während derer der Einsatz der<br />
Auto-ID-Technologien und die Verarbeitung<br />
der durch sie erzeugten Signale in<br />
der dahinter liegenden Software erläutert<br />
wird. In <strong>2009</strong> steht das T&TT auf<br />
den Messen LogiMAT in Stuttgart und<br />
Euro ID in Köln.<br />
Das AIM-RFID-Emblem<br />
Das neue branchenübergreifende<br />
RFID-Emblem dient der durchgängigen<br />
Kennzeichnung von Objekten,<br />
die mit RFID Tags ausgestattet sind.<br />
Es ist deswegen notwendig, weil RFID<br />
Tags oft nicht sichtbar sind und man<br />
ihnen auch nicht ansehen kann, welche<br />
Reader-Technologie sie benötigen.<br />
Das Emblem wurde von AIM entwickelt<br />
und ist auf dem Weg, Bestandteil<br />
der Norm ISO 29160 zu werden. Seine<br />
Verwendung wird auch vom VDA (Ver-<br />
AIM-D e.v. 51<br />
band der Automobilindustrie, VDA-<br />
Empfehlung Nr. 5520 vom September<br />
2008) im Fahrzeug-Distributions-Label<br />
befürwortet. Die Codierung besteht<br />
aus einem Buchstaben und einer Ziffer<br />
oder Stern. So bedeutet „B3“: Frequenz<br />
860 - 960 MHz, RFID-Norm ISO<br />
18000-6C, Datenstruktur ISO 17365.<br />
Die möglichen Codes sind in einer<br />
zweiseitigen Tabelle enthalten, die in<br />
dem AIM-Dokument SAG-0501, v2.03<br />
enthalten ist:<br />
www.RFID.org oder www.AIM-D.de<br />
Förderaktivitäten des<br />
Bundesministeriums für Wirtschaft<br />
und Technologie in Berlin<br />
Die Bundesregierung ist vielfältig<br />
bemüht, neue Technologien zu fördern.<br />
Dafür hält sie auch engen Kontakt mit<br />
den Verbänden. So ist AIM-D Mitglied<br />
im Dialogforum RFID, das zweimal<br />
jährlich einberufen wird. Weiterhin<br />
kooperieren wir mit den Aktionsreihen<br />
„Netzwerk elektronischer Geschäftsverkehr“<br />
(ec-net: www.ec-net.de) und<br />
„Next Generation Media“ (NGM:<br />
www.nextgenerationmedia.de). Im<br />
RFID-Dialogforum wurden Arbeitspapiere<br />
erstellt und an die EU in Brüssel<br />
weiter geleitet. AIM-D nahm auch<br />
an den EU koordinierten RFID-Konferenzen<br />
in Berlin und Lissabon im<br />
Jahr 2007, sowie in Nizza im Oktober<br />
2008 teil, die von der jeweiligen<br />
EU-Ratspräs<strong>ident</strong>schaften organisiert<br />
wurden. Hier traf sich die europäische<br />
RFID Community und diskutierte über<br />
die Rolle von RFID als Infrastruktur<br />
des zukünftigen Internets. Der Termi-<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
52<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Podium auf der Konferenz „Internet der Dinge - Vernetzte Lebens- und Arbeitswelten“ am 18.11.2008 im<br />
BMWi in Berlin mit (v.l.n.r.): Rainer Glatz (VDMA), Dr. A. Goerdeler (BMWi), Prof. Dr. H. Raffler (Siemens), W.-R.<br />
Hansen (AIM-D), P. Kreuzer (VDA)<br />
nus „Internet der Dinge“ ist dabei nur<br />
ein Platzhalter für die Strukturen, die<br />
sich in den nächsten Jahren im globalen<br />
Internet herausbilden werden. AIM<br />
war auf der Rednerliste mit seinem<br />
Vorstandsvorsitzenden Frithjof Walk<br />
vertreten und hatte einen Vortrag von<br />
Frau Professor Dr. Viola Schmid von<br />
der TU Darmstadt platziert. Sie bot<br />
einen weltweiten Überblick über die<br />
Gesetzgebungsverfahren, die in einzelnen<br />
Ländern oder in den Staaten<br />
der USA auf dem Wege sind und wies<br />
darauf hin, dass hier darauf geachtet<br />
werden muss, dass keine Zersplitterung<br />
der Regularien stattfindet, denn<br />
das würde den weltweiten Einsatz von<br />
RFID erheblich erschweren. Informationen<br />
und Videos:<br />
www.internet2008.eu<br />
Direktmarkierung<br />
Direktmarkierung (engl. DPM: Direct<br />
Part Marking) bezeichnet einen Vorgang,<br />
bei dem Klarschrift oder typischerweise<br />
2D Codes ohne Etikett<br />
direkt auf metallische oder andere<br />
Oberflächen aufgebracht werden.<br />
Das erfolgt mit Hilfe von Laser oder<br />
Stiften. DPM spielt besonders dann<br />
eine Rolle, wenn Objekte schwierigen<br />
Bedingungen wie Hitze und mechanischer<br />
Belastung ausgesetzt sind,<br />
die die Anwendung von RFID verhindern,<br />
zum Beispiel Motorteile. Wie<br />
dieses Verfahren angewendet wird,<br />
zeigen wir innerhalb des Tracking &<br />
Tracing Theatres.<br />
AIM-Mitgliederforen mit<br />
Besichtigungen bei SAP in München<br />
und BMW in Leipzig<br />
Die AIM-Foren mit Mitgliederversammlung<br />
finden zweimal jährlich<br />
statt. Wir sprechen von Foren, weil das<br />
Fachprogramm jeweils überwiegt und<br />
einen nützlichen Weiterbildungseffekt<br />
bietet. Verbandsregularien, Wissenspakete,<br />
Diskussionen, Networking<br />
und Besichtigung interessanter wissenschaftlicher<br />
und industrieller Institutionen<br />
bilden zusammen ein ausgewogenes<br />
Programm. Die Vorträge<br />
werden jeweils im Mitgliederbereich<br />
unserer Homepage veröffentlicht. Im<br />
Februar 2008 haben wir das SAP Log-<br />
Centre (www.logcentre.org) in Hallbergmoos<br />
bei München besucht, im<br />
September die modernste Autofabrik<br />
Europas, das BMW-Werk in Leipzig.<br />
Bei BMW haben uns Experten erläutert,<br />
welche Rolle AutoID-Technolo-<br />
gien im dortigen Fertigungsprozess<br />
spielen. Eine Fortsetzung findet diese<br />
Aktion auf der CeBIT <strong>2009</strong>. Dort<br />
stellt uns BMW eine Rohkarosserie<br />
bereit, an der AIM-Mitgliedsunternehmen<br />
spezifische AutoID-Verfahren<br />
der Produktion zeigen werden.<br />
Sponsoren der Foren waren Ubisense,<br />
Océ und Motorola Enterprise<br />
Mobility business (ehemals Symbol).<br />
Das nächste AIM-Frühjahrsforum findet<br />
vom 18. – 20. März <strong>2009</strong> in Duisburg<br />
statt. Gastgeber und Sponsor ist<br />
unser Allianzpartner Fraunhofer-Institut<br />
IMS in Duisburg. Das Programm<br />
wird per Email an unsere Mitglieder<br />
verteilt und auf unserer Homepage<br />
veröffentlicht.<br />
Ausblick <strong>2009</strong><br />
Die nächsten größeren AIM-D-Ereignisse<br />
in <strong>2009</strong> sind die Messen CeBIT<br />
(AIM-Gemeinschaftsstand im Auto-<br />
ID/RFID Solutions Park und Forum in<br />
Halle 7) und LogiMAT (AIM-Gemeinschaftsstand<br />
und Tracking & Tracing<br />
Theatre) sowie das AIM-Frühjahrsforum<br />
vom 18. – 20. März. Die internationale<br />
AIM Community trifft sich auf<br />
dem AIM Global Technology Leaderchip<br />
Summit vom 20. - 22. April 2008<br />
in Chicago, USA.<br />
Weitere Informationen: www.AIM-D.de<br />
oder www.AIMglobal.org.<br />
Internationale Fachmesse Euro ID,<br />
5. – 7. Mai <strong>2009</strong> in Köln<br />
Dies ist die<br />
branchenübergreifende<br />
Plattform<br />
zur AutoID-<br />
Technologie<br />
(www.euro-id-messe.de): Ausstellung,<br />
Vortragsforum und Verleihung des<br />
European AutoID Award in den Kategorien<br />
Barcode, RFID und Innovatives<br />
Unternehmen. Weiterhin wird hier ein<br />
Tagesseminar aus der RFID Roadshow<br />
vom ec-net stattfinden, koordiniert von<br />
unserem Allianzpartner FTK.<br />
www.Euro-ID-Messe.de
Industrieverband für Automatische<br />
Datenerfassung, Identifikation und Mobilität<br />
AIM-Mitglieder:<br />
3M Deutschland GmbH<br />
Carl-Schurz-Straße 1<br />
41453 Neuss<br />
Tel.: +49 2131 143294<br />
Fax: +49 2131 143591<br />
ltacke1@mmm.com<br />
www.mmm.com<br />
Kontakt: Lothar Tacke<br />
ACCU-SORT Europe GmbH<br />
Europarc Dreilinden<br />
Heinrich-Hertz-Str. 3a<br />
14532 Kleinmachnow<br />
Tel.: +49 33203 8742- 0<br />
Fax: +49 33203 8472-69<br />
hartmut.moeller@accusort.com<br />
www.accusort.com<br />
Kontakt: Hartmut Möller<br />
Acteos GmbH & Co. KG<br />
Talhofstr. 30 a<br />
82205 Gilching<br />
Tel.: +49 8105 3851-0<br />
Fax: +49 8105 3851-12<br />
gunhild.wien@acteos.de<br />
www.acteos.com<br />
Kontakt: Gunhild Wien<br />
ADT Deutschland GmbH<br />
Am Schimmersfeld 5-7<br />
40880 Ratingen<br />
Tel.: +49 2102 7141- 348<br />
Fax: +49 2102 / 7141 -100<br />
hscheidt@tycoint.com<br />
www.adt-deutschland.de<br />
Kontakt: Hans Peter Scheidt<br />
advanced PANMOBIL systems<br />
GmbH & Co. KG<br />
Hansestraße 91<br />
51149 Köln<br />
Tel.: +49 2203 10 334 777<br />
Fax: +49 2203 10 334 720<br />
P.Schmidt@PANMOBIL.com<br />
www.PANMOBIL.com<br />
Kontakt: Peter Schmidt<br />
AEG Identifikationssysteme GmbH<br />
Hörvelsinger Weg 47<br />
89081 Ulm<br />
Tel.: +49 731 140088-0<br />
Fax: +49 731 9140088-9000<br />
reiner.wagner@aegid.de<br />
www.aegid.de<br />
Kontakt: Reiner Wagner<br />
Albis Technologies AG<br />
Albisriederstr. 199<br />
CH-8047 Zürich<br />
Tel.: +41 (58) 252 4828<br />
Fax: +41 (58) 252 4928<br />
azstaemmer@hispeed.ch<br />
www.albistechnologies.com/zomofi<br />
Kontakt: Zeno Staemmer<br />
ARYGON Technologies AG<br />
Erthalstr. 1<br />
55118 Mainz<br />
Tel.: +49 61313047616<br />
Fax: +49 6131-30476-20<br />
as@arygon.com<br />
www.arygon.com<br />
Kontakt: Andrea Schulze<br />
Assion Electronic GmbH<br />
Grandkaule 9<br />
53859 Niederkassel<br />
Tel.: +49 2208 90056-19<br />
Fax: +49 2208 90056-9<br />
assion@assion-electronic.de<br />
www.assion-electronic.de<br />
Kontakt: Ewald Assion<br />
ATMEL Germany GmbH<br />
Theresienstraße 2<br />
74072 Heilbronn<br />
Tel.: +49 7131 67-2910<br />
Fax: +49 7131 67-2777<br />
rfid@atmel.com<br />
www.atmel.com<br />
Kontakt: Alexander Kurz<br />
autoID systems GmbH<br />
Heilbronner Straße 26<br />
74336 Brackenheim<br />
Tel.: +49 7135 991- 540<br />
Fax: +49 7135 991- 549<br />
office@autoid-systems.com<br />
www.autoid-systems.com<br />
Kontakt: Peter Fetsch<br />
Avery Dennison<br />
Central Europe GmbH<br />
Kleinbeckstraße 3–17<br />
45549 Sprockhövel<br />
Tel.: +49 2324 7002-0<br />
Fax: +49 2324 7002-292<br />
central.europe@eu.averydennison.com<br />
www.ris.averydennison.com<br />
Kontakt: Bärbel Schleiting<br />
Avery Dennison<br />
Deutschland GmbH<br />
Ohmstrasse 3<br />
85386 Eching<br />
Tel.: +49 8165 9250<br />
Fax: +49 8165 64360<br />
info.deutschland@<br />
eu.averydennison.com<br />
www.machines.averydennison.com<br />
Kontakt: Karl-Heinz Ising<br />
AVNET<br />
Technology Solutions GmbH<br />
Lötscher Weg 66<br />
41334 Nettetal<br />
Tel.: +49 2153 733-0<br />
Fax: +49 2153 733 -193<br />
thomas.rissmann@avnet.com<br />
www.ats.avnet.com<br />
Kontakt: Thomas Rissmann<br />
Balluff GmbH<br />
Gartenstraße 21-25<br />
73765 Neuhausen<br />
Tel.: +49 7158 173398<br />
Fax: +49 7158 60154<br />
thomas.peter@balluff.de<br />
www.balluff.de<br />
Kontakt: Thomas Peter<br />
BALTECH AG<br />
Lilienthalstraße 27<br />
85399 Hallbergmoos<br />
Tel.: +49 811 9988-179<br />
Fax: +49 811 9988 111<br />
juergen.roesch@baltech.de<br />
www.baltech.de<br />
Kontakt: Jürgen Rösch<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Str. 13<br />
72280 Dornstetten<br />
Tel.: +49 7443 960 10<br />
Fax: +49 7443 3999<br />
vertrieb@barcodat.de<br />
www.barcodat.de<br />
Kontakt: Wolfgang Wagner<br />
aim mitgliederliste 53<br />
AIM-Deutschland e.V.<br />
Deutschland - Österreich - Schweiz<br />
Verband für Automatische Identifikation (Auto-ID),<br />
Datenerfassung und Mobile Datenkommunikation.<br />
Bibliotheca<br />
RFID Library Systems GmbH<br />
Lederstr. 116<br />
72764 Reutlingen<br />
Tel.: +49 7121 9264 1-0<br />
Fax: +49 7121 9264 1-11<br />
birgit.lindl@bibliotheca-rfid.com<br />
www.bibliotheca-rfid.com<br />
Kontakt: Hartmut Marder<br />
Bluhm Systeme GmbH<br />
Honnefer Straße 41<br />
53572 Unkel<br />
Tel.: +49 2224 77080<br />
Fax: +49 2224 7708-20<br />
khoppen@bluhmsysteme.com<br />
www.bluhmsysteme.com<br />
Kontakt: Kurt Hoppen<br />
Brooks Automation GmbH<br />
Gartenstr. 19<br />
95490 Mistelgau<br />
Tel.: +49 9279 991 550<br />
Fax: +49 9279 991 501<br />
ralf.fichtner@brooks.com<br />
www.brooks-rfid.com<br />
Kontakt: Ralf Fichtner<br />
BSS Systemtechnik GmbH<br />
Am Brühlfeld 73<br />
66424 Homburg<br />
Tel.: +49 6841 971045<br />
Fax: +49 6841 971010<br />
marketing@bss-systemtechnik.de<br />
www.bss-systemtechnik.de<br />
Kontakt: Christiane Bier<br />
C4 Security Print GmbH<br />
Zeilweg 42<br />
60439 Frankfurt<br />
Tel.: +49 6074 9176-0<br />
Fax: +49 6074 9176-207<br />
klaus.kraemer@c4-msb.de<br />
www.authenticare.de<br />
Kontakt: Götz Lautenbach<br />
Stand 1.1.<strong>2009</strong><br />
Casio Europe GmbH<br />
Bornbach 10<br />
22848 Norderstedt<br />
Tel.: +49 40 52865-407<br />
Fax: +49 40 52865-424<br />
solutions@casio.de<br />
www.casio-b2b.com<br />
Kontakt: Thomas Uppenkamp<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
54<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Checkpoint Systems GmbH<br />
Westerwaldstraße 3-13<br />
64646 Heppenheim<br />
Tel.: +49 06252 703 0<br />
Fax: +49 06252 703 198<br />
torsten.strauch@eur.checkpt.com<br />
www.checkpointsystems.de<br />
Kontakt: Torsten Strauch<br />
Citizen Systems Europe GmbH<br />
Mettinger Straße 11<br />
73728 Esslingen<br />
Tel.: +49 6071-207070<br />
Fax: +49 6071-207071<br />
roman@citizen-europe.com<br />
www.citizen-europe.com<br />
Kontakt: Román Aresté<br />
Craemer (Paul Craemer GmbH)<br />
Brocker Straße 1<br />
33442 Herzebrock-Clarholz<br />
Tel.: +49 (0) 5245 43-137<br />
Fax: +49 (0) 5245 43-201<br />
frank.buecker@craemer.com<br />
www.craemer.com<br />
Kontakt: Frank Bücker<br />
Data Elektronik GmbH<br />
Lessingstr. 11<br />
67551 Worms<br />
Tel.: +49 621 4108-0<br />
Fax: +49 621 4108-105<br />
Info@data-elektronik.de<br />
www.data-elektronik.de<br />
Kontakt: Jürgen Pospich<br />
Datalogic Automation S.r.l.<br />
Niederlassung Central Europe<br />
Uracher Straße 22<br />
73268 Erkenbrechtsweiler<br />
Tel.: +49 7026 6080<br />
Fax: +49 7026 5746<br />
info.automation.de@datalogic.com<br />
www.datalogic.com<br />
Kontakt: Eva Vankova<br />
Datalogic Scanning GmbH<br />
Röntgenstr. 43<br />
64291 Darmstadt<br />
Tel.: +49 (0) 6151 9358 0<br />
Fax: +49 06151 9358-97<br />
joachim.loew@datalogic.com<br />
www.scanning.datalogic.com<br />
Kontakt: Joachim Löw<br />
DC-Datensysteme<br />
Vertriebs GmbH<br />
Am Sonnenberg 3<br />
63820 Eisenfeld<br />
Tel.: +49 09374 99883<br />
Fax: +49 09374 99885<br />
DC-Datensysteme@t-online.de<br />
www.dc-datensysteme.de<br />
Kontakt: Roland Ruppert<br />
deister electronic GmbH<br />
H.-Bahlsen-Straße 11-13<br />
30890 Barsinghausen<br />
Tel.: +49 5105 516-111<br />
Fax: +49 5105 516-217<br />
info@deister-gmbh.de<br />
www.deister.com<br />
Kontakt: Joachim Gonschior<br />
Dematic GmbH<br />
Carl-Legien-Straße 15<br />
63073 Offenbach<br />
Tel.: +49 (69) 8903 2130<br />
Fax: +49 (69) 8903 1850<br />
andre.mannel@dematic.com<br />
www.dematic.com<br />
Kontakt: Dr. André Mannel<br />
Domino Deutschland GmbH<br />
Lorenz-Schott-Strasse 3<br />
55252 Mainz-Kastel<br />
Tel.: +49 06134 250-50<br />
Fax: +49 06134 250-55<br />
info@domino-deutschland.de<br />
www.domino-deutschland.de<br />
Kontakt: Ralf Zissener<br />
Dynamic Systems GmbH<br />
Argelsrieder Feld 11<br />
82234 Wessling<br />
Tel.: +49 08153 90960<br />
Fax: +49 08153 9096-11<br />
lossau@dynamic-systems.de<br />
www.dynamic-systems.de<br />
Kontakt: Dr. Harald Lossau<br />
EB<br />
Keplerstrasse 105<br />
A-8020 Graz<br />
Tel.: +43 (720) 100 300 0<br />
Fax: +43 (720) 100 300 399<br />
rfid@elektrobit.com<br />
www.elektrobit.com<br />
Kontakt: Manfred Herrmann<br />
EBV Elektronik GmbH & Co. KG<br />
Im Technologiepark 2-8<br />
85586 Poing<br />
Tel.: +49 8121 774 322<br />
Fax: +49 8121 774 427<br />
richard.sonnleitner@ebv.com<br />
www.ebv.com<br />
Kontakt: Richard Sonnleitner<br />
Elatec GmbH<br />
Hans-Pinsel-Str. 10b<br />
85540 Haar<br />
Tel.: +49 89 462307 0<br />
Fax: +49 89 462307 99<br />
RFID@elatec.de<br />
www.ElatecWorld.com<br />
Kontakt: Stefan Haertel<br />
ELTEX I<br />
ndustriekennzeichnung GmbH<br />
Lindgesfeld 27<br />
42653 Solingen<br />
Tel.: +49 0212 242080<br />
Fax: +49 0212 2420810<br />
info@eltex-<strong>ident</strong>.com<br />
www.eltex-<strong>ident</strong>.com<br />
Kontakt: Claudia Leihe<br />
ENVE Print Services GmbH<br />
Oskar-von-Miller-Straße 1<br />
86356 Neusäss<br />
Tel.: +49 0821 4801 138<br />
Fax: +49 0821 4801 189<br />
florian.moeckel@enve-print.de<br />
www.enve-print.de<br />
Kontakt: Florian Möckel<br />
EURO I.D. Identifikationssysteme<br />
GmbH & Co.KG<br />
Metternicher Straße 4<br />
53919 Weilerswist<br />
Tel.: +49 02254 9409 0<br />
Fax: +49 02254 9409 70<br />
info@euroid.com<br />
www.euroid.com<br />
Kontakt: Jos. W. Fransen<br />
euro<strong>ident</strong> GmbH<br />
Welserstr. 3<br />
87463 Dietmannsried<br />
Tel.: +49 8374 24061 0<br />
Fax: +49 8374 24061 49<br />
vertrieb@euro<strong>ident</strong>.de<br />
www.euro<strong>ident</strong>.de<br />
Kontakt: Claus-Peter Gapinski<br />
F+D Feinwerk-<br />
und Drucktechnik GmbH<br />
Kirchenstraße 38<br />
69239 Neckarsteinach<br />
Tel.: +49 06229 7000<br />
Fax: +49 06229 70067<br />
info@fuddruck.de<br />
www.fuddruck.de<br />
Kontakt: Uwe Stanitz<br />
FEIG ELECTRONIC GmbH<br />
Lange Straße 4<br />
35781 Weilburg<br />
Tel.: +49 06471 31090<br />
Fax: +49 06471310999<br />
frithjof.walk@feig.de<br />
www.feig.de<br />
Kontakt: Frithjof Walk<br />
Felix Schoeller Supply Chain<br />
Technologies GmbH & Co. KG<br />
Postfach (P.O.Box) 3667<br />
49026 Osnabrueck<br />
Tel.: +49 541 3800-347<br />
Fax: +49 541 3800981-347<br />
FMeyer-Niehoff@Felix-Schoeller.com<br />
www.felix-schoeller-technologies.com<br />
Kontakt: Frank Meyer-Niehoff<br />
Fleischhauer Datenträger GmbH<br />
Forellstr.120<br />
44653 Herne<br />
Tel.: +49 02323 98779-330<br />
Fax: +49 02323 98779-338<br />
akleinhubbert@fdas.de<br />
www.FDAS.de<br />
Kontakt: Andreas Kleinhubbert<br />
Fraunhofer IMS<br />
Finkenstr. 61<br />
47057 Duisburg<br />
Tel.: +49 0203 3783-0<br />
Fax: +49 0203 3783-266<br />
Gerd.vom.Boegel@ims.fraunhofer.de<br />
www.ims.fraunhofer.de<br />
Kontakt: Dr. Gerd vom Bögel<br />
Fraunhofer IPMS<br />
Maria-Reiche-Straße 2<br />
01109 Dresden<br />
Tel.: +49 0351 8823-215<br />
Fax: +49 0351 8823-266<br />
hansjuergen.holland@ipms.fraunhofer.de<br />
www.ipms.fraunhofer.de<br />
Kontakt: Jürgen Holland<br />
GERA-IDENT GmbH<br />
Clara-Zetkin-Str. 14<br />
07545 Gera<br />
Tel.: +49 (0) 365 - 830 700-0<br />
Fax: +49 (0) 365 - 830 700-29<br />
klaus.nitsche@gera-<strong>ident</strong>.com<br />
www.gera-<strong>ident</strong>.com<br />
Kontakt: Dr. Klaus Nitsche<br />
GOD Barcode Marketing mbH<br />
Neurott 18<br />
74931 Lobbach<br />
Tel.: +49 06226 95050<br />
Fax: +49 06226 950540<br />
post@godbm.de<br />
www.godbm.de<br />
Kontakt: Stefan Karp<br />
Hand Held Products<br />
Europaplatz 11<br />
44269 Dortmund<br />
Tel.: +49 231 532 228 50<br />
Fax: +49 231 532 228 79<br />
eusales@handheld.com<br />
www.handheld.com<br />
Kontakt: Uwe Zylka<br />
Hans Turck GmbH & Co.KG<br />
Witzlebenstr. 7<br />
45472 Mülheim<br />
Tel.: +49 208 4952 223<br />
Fax: +49 208 4952 264<br />
walter.hein@turck.com<br />
www.turck.com<br />
Kontakt: Walter Hein
HARTING AG Mitronics<br />
Leugenestraße 10<br />
CH-2500 Biel<br />
Tel.: +49 5064 951 590<br />
Fax: +49 5064 951 591<br />
mit@harting.com<br />
www.harting-mitronics.ch<br />
Kontakt: Dipl.-Ing. Jörg Hehlgans<br />
Herpa Print GmbH<br />
Niedermiebach 71<br />
53804 Much<br />
Tel.: +49 2245-91630<br />
Fax: +49 2245-9163-6<br />
wlentzsch@herpa-print.de<br />
www.herpa-print.de<br />
Kontakt: Wilfried Lentzsch<br />
HID Global<br />
c/o ASSA ABLOY Identification<br />
Technologies GmbH<br />
Am Klingenweg 6a<br />
65396 Walluf<br />
Tel.: +49 6123 791-162<br />
Fax: +49 6123 791-5162<br />
akolb@aaitg.com<br />
www.aaitg.com<br />
Kontakt: Andreas Kolb<br />
High Precision Systems GmbH<br />
Werner von Siemens Strasse 7<br />
64625 Bensheim<br />
Tel.: +49 06251 840590-0<br />
Fax: +49 06251 840590-5<br />
info@hpsgmbh.com<br />
www.hpsgmbh.com<br />
Kontakt: Hans Peter Samstag<br />
Höft & Wessel AG<br />
Rotenburger Strasse 20<br />
30659 Hannover<br />
Tel.: +49 0511 6102 0<br />
Fax: +49 0511 6102 433<br />
ig@hoeft-wessel.de<br />
www.hoeft-wessel.de<br />
Kontakt: Ilona Gnessner<br />
ICS Identcode Systeme AG<br />
Sophie-Guyer-Strasse 9<br />
CH-8330 Pfäffikon<br />
Tel.: +41 044 (952) 4444<br />
Fax: +41 044 (952) 4400<br />
info@<strong>ident</strong>code.ch<br />
www.<strong>ident</strong>code.ch<br />
Kontakt: Jiri Cerny<br />
ICS International AG Identcode-<br />
Systeme<br />
Siemensstrasse 11<br />
61267 Neu-Anspach<br />
Tel.: +49 06081 940070<br />
Fax: +49 06081 940075<br />
jdsilva@ics-<strong>ident</strong>.de<br />
www.ics-<strong>ident</strong>.de<br />
Kontakt: José da Silva<br />
Ident Verlag & Service GmbH<br />
Heinrich-Heine-Str. 5<br />
63322 Rödermark<br />
Tel.: +49 06074 920881<br />
Fax: +49 06074 93334<br />
vdl@<strong>ident</strong>.de<br />
www.<strong>ident</strong>.de<br />
Kontakt: Eckard von der Lühe<br />
IDENTEC SOLUTIONS AG<br />
Millennium Park 2<br />
A-6890 Lustenau<br />
Tel.: +49 6201 9957-0<br />
Fax: +49 6201 9957-99<br />
info@<strong>ident</strong>ecsolutions.at<br />
www.<strong>ident</strong>ecsolutions.com<br />
Kontakt: Josef Vogel<br />
IdentPro GmbH<br />
Südstrasse 31<br />
53757 Sankt Augustin<br />
Tel.: +49 2241 866 392 22<br />
Fax: +49 2241 866 392 99<br />
info@<strong>ident</strong>pro.de<br />
www.<strong>ident</strong>pro.de<br />
Kontakt: Dr.-Ing. Heinz-Jürgen<br />
Althoff<br />
Identytec GmbH & Co. KG<br />
Grosser Kolonnenweg 18 d<br />
30163 Hannover<br />
Tel.: +49 0511 820762-12<br />
Fax: +49 0511 820762-29<br />
thorsten.finke@<strong>ident</strong>ytec.de<br />
www.<strong>ident</strong>ytec.de<br />
Kontakt: Thorsten Finke<br />
ID-LABEL GMBH<br />
Saalestr.1<br />
24539 Neumünster<br />
Tel.: +49 4321 88 04 99<br />
Fax: +49 4321 88 04 90<br />
info@id-label.de<br />
www.id-label.de<br />
Kontakt: Dr. Rüdiger Dreckschmidt<br />
iDTRONIC GmbH<br />
Donnersbergweg 1<br />
67059 Ludwigshafen<br />
Tel.: +49 621 66900946<br />
Fax: +49 621 66900949<br />
info@idtronic.de<br />
www.idtronic.de<br />
Kontakt: Andreas Jaeger<br />
IMST GmbH<br />
Carl-Friedrich-Gauß-Straße 2<br />
47475 Kamp-Lintfort<br />
Tel.: +49 02842 981300<br />
Fax: +49 02842 981399<br />
contact@imst.de<br />
www.imst.de<br />
Kontakt: Matthias Schneider<br />
INCIDE S.A.<br />
Route de Coinsins 1H<br />
CH-1270 Trélex<br />
Tel.: +41 (22) 3690 891<br />
Fax: +41 (22) 3690 892<br />
mangold@incide-semi.com<br />
www.incide-semi.com<br />
Kontakt: Jürgen Mangold<br />
Indyon GmbH<br />
Schafflergraben 3<br />
82343 Pöcking<br />
Tel.: +49 8157 9036-0<br />
Fax: +49 8157-925764<br />
Andreas.plettner@indyon.de<br />
www.indyon.de<br />
Kontakt: Dr. Andreas Plettner<br />
Infineon Technologies AG<br />
Postfach<br />
81726 München<br />
Tel.: +49 89 234 26897<br />
Fax: +49 89 234 9556689<br />
tilo.pannenbaecker@infineon.com<br />
www.infineon.com/RFID<br />
Kontakt: Dr. Tilo Pannenbäcker<br />
Inotec Barcode Security GmbH<br />
Havelstr. 1-3<br />
24539 Neumünster<br />
Tel.: +49 04321 8709 0<br />
Fax: +49 04321 8709 30<br />
info@inotec.de<br />
www.inotec.de<br />
Kontakt: Stefan Meyer<br />
Intermec Technologies GmbH<br />
Burgunderstrasse 31<br />
40549 Düsseldorf<br />
Tel.: +49 0211 536010<br />
Fax: +49 0211 5360150<br />
joerg.assmann@intermec.com<br />
www.intermec.com<br />
Kontakt: Jörg Aßmann<br />
IOSS GmbH<br />
Fritz-Reichle-Ring 18<br />
78315 Radolfzell<br />
Tel.: +49 07732 / 98 27 96-0<br />
Fax: +49 07732 / 98 27 96-11<br />
info@ioss.de<br />
www.ioss.de<br />
Kontakt: Roland Nüssle<br />
Japan Pulp & Paper GmbH<br />
Immermannstraße 14-16<br />
40210 Düsseldorf<br />
Tel.: +49 0211 1604114<br />
Fax: +49 0211 365420<br />
sparisi@jpd.de<br />
Kontakt: Stefania Parisi<br />
aim mitgliederliste 55<br />
KATHREIN Werke KG<br />
Anton Kathrein Str. 1-3<br />
83022 Rosenheim<br />
Tel.: +49 8031 184 794<br />
Fax: +49 8031 184 52 794<br />
thomas.brunner@kathrein.de<br />
www.kathrein.de<br />
Kontakt: Thomas Brunner<br />
Laetus GmbH<br />
Sandwiesenstraße 27<br />
64665 Alsbach-Hähnlein<br />
Tel.: +49 06257 50090<br />
Fax: +49 06257 3119<br />
contact@laetus.com<br />
www.laetus.com<br />
Kontakt: Dirk Hendik Kneusels<br />
Leuze electronic GmbH & Co.<br />
In der Braike 1<br />
73277 Owen/Teck<br />
Tel.: +49 07021 573 0<br />
Fax: +49 07021 573 199<br />
wolfgang.peisker@leuze.de<br />
www.leuze.de<br />
Kontakt: Wolfgang Peisker<br />
LOGOPAK SYSTEME<br />
Dorfstrasse 40<br />
24628 Hartenholm<br />
Tel.: +49 4195 9975 0<br />
Fax: +49 4195 1265<br />
SDitrich@logopak.de<br />
www.logopak.com<br />
Kontakt: Stéphane Ditrich<br />
Melzer Maschinenbau GmbH<br />
Ruhrstr. 51-55<br />
58332 Schwelm<br />
Tel.: +49 2336 9292 80<br />
Fax: +49 2336 9292 85<br />
sales@melzergmbh.com<br />
www.melzergmbh.com<br />
Kontakt: Andreas Sasinski<br />
Membrain GmbH<br />
Fraunhoferstr. 9<br />
82152 Martinsried<br />
Tel.: +49 89 520 368-0<br />
Fax: +49 89 520 368 -11<br />
h.faulhaber@membrain-it.com<br />
www.membrain-it.com<br />
Kontakt: Harald Faulhaber<br />
Meshed Systems GmbH<br />
Alte Landstr. 21<br />
85521 Ottobrunn<br />
Tel.: +49 089 6666 5124<br />
Fax: +49 089 6790 4685<br />
michael.e.wernle@meshedsystems.com<br />
www.meshedsystems.com<br />
Kontakt: Dr. Michael E. Wernle<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
56<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
MICROPLEX Printware AG<br />
Panzerstraße 5<br />
26316 Varel<br />
Tel.: +49 04451 91370<br />
Fax: +49 04451 81063<br />
info@microplex.de<br />
www.microplex.de<br />
Kontakt: Heiner Harnisch<br />
MICRO-SENSYS GmbH<br />
In der Hochstedter Ecke 2<br />
Office Park im EVZ<br />
99098 Erfurt<br />
Tel.: +49 361 59 87 40<br />
Fax: +49 361 59 87 417<br />
jurisch@microsensys.de<br />
www.microsensys.de<br />
Kontakt: Reinhard Jurisch<br />
MOBA Mobile Automation AG<br />
Freiberger Straße 69-71<br />
01159 Dresden<br />
Tel.: +49 351 40908-17<br />
Fax: +49 35140908-417<br />
a.schmidt@moba.de<br />
www.moba.de<br />
Kontakt: Andreas Schmidt<br />
MOBISYS Mobile<br />
Infomationssysteme GmbH<br />
Altrottstraße 26<br />
69190 Walldorf<br />
Tel.: +49 06227 86350<br />
Fax: +49 06227 863555<br />
info@mobisys.de<br />
www.mobisys.de<br />
Kontakt: Horst-Günter Remanny<br />
Motorola Enterprise Mobility<br />
Business<br />
Waldstraße 66<br />
63128 Dietzenbach<br />
Tel.: +49 6128 70-2202<br />
Fax: +49 6128 70-4415<br />
ralf.sander@motorola.com<br />
www.motorola.com<br />
Kontakt: Ralf Sander<br />
MOTZ-Computer Service<br />
und Vertriebs gmbH<br />
Produktbereich TIPES<br />
Pfennigbreite 20-22<br />
37671 Höxter<br />
Tel.: +49 05271 97040<br />
Fax: +49 05271 970494<br />
hm@motz.de<br />
www.motz.de<br />
Kontakt: Helmut Motz<br />
Movis Mobile Vision GmbH<br />
Ludwigstr.76<br />
63067 Offenbach<br />
Tel.: +49 069 82369370<br />
Fax: +49 069 82369372<br />
rheinrich@movis-gmbh.de<br />
www.movis-gmbh.de<br />
Kontakt: Reiner Heinrich<br />
Nordic ID GmbH<br />
Heidestraße 50<br />
32051 Herford<br />
Tel.: +49 5221 34222-0<br />
Fax: +49 5221 34222-10<br />
markus.gattwinkel@nordicid.de<br />
www.nordicid.de<br />
Kontakt: Lothar Struckmeier<br />
NXP founded by Philips<br />
Bayerwaldstraße 11<br />
81737 München<br />
Tel.: +49 89 62706-305<br />
Fax: +49 89 62706-233<br />
christian.hopfmann@nxp.com<br />
www.semiconductors.philips.com<br />
Kontakt: Christian Hopfmann<br />
Océ Printing Systems GmbH<br />
Siemensallee 2<br />
85586 Poing<br />
Tel.: +49 08121 72-3450<br />
Fax: +49 08121 72-4799<br />
linti.frank@oce.de<br />
www.oce.de<br />
Kontakt: Frank Linti<br />
Omnitron AG<br />
Im Leuschnerpark 4<br />
64347 Griesheim<br />
Tel.: +49 06155 87 400<br />
Fax: +49 06155 87 4012<br />
wweber@de.pepperl-fuchs.com<br />
www.pepperl-fuchs.com<br />
Kontakt: Wolfgang Weber<br />
Opticon Sensoren GmbH<br />
Waldstr. 92<br />
63128 Dietzenbach<br />
Tel.: +49 06074 91890 0<br />
Fax: +49 06074 91890 33<br />
liane.wickenhoefer@opticon.com<br />
www.opticon.com<br />
Kontakt: Liane Wickenhoefer<br />
Paul Leibinger GmbH & Co.KG<br />
Daimlerstr. 14<br />
78532 Tuttlingen<br />
Tel.: +49 07461 92860<br />
Fax: +49 07461 9283199<br />
rlebherz@leibinger-numbering.com<br />
www.leibinger-group.com<br />
Kontakt: Robert Lebherz<br />
PAV Card GmbH<br />
Hamburger Straße 6<br />
22952 Lütjensee<br />
Tel.: +49 04154 799197<br />
Fax: +49 04154 791482<br />
timm@pavcard.de<br />
www.pavcard.de<br />
Kontakt: Susanne Timm<br />
PB-Technik GmbH<br />
Güterbahnhofstraße 3-7<br />
63450 Hanau<br />
Tel.: +49 (0) 6181-36011-32<br />
Fax: +49 (0) 6181-36011-20<br />
c.kiechle@pbt.de<br />
www.pbt.de<br />
Kontakt: Christel Kiechle<br />
PDS Peripherie-Daten-Systeme<br />
Entwicklungs- und Service GmbH<br />
Ettore-Bugatti-Straße 35<br />
51149 Köln<br />
Tel.: +49 02203 18880<br />
Fax: +49 02203 188818<br />
info@pdsgmbh.de<br />
www.pdsgmbh.de<br />
Kontakt: Raimund Müller-Rau<br />
Pepperl und Fuchs GmbH<br />
Geschäftsbereich: Fabrikautomation<br />
Königsberger Allee 87<br />
68307 Mannheim<br />
Tel.: +49 0621 7760<br />
Fax: +49 0621 7761890<br />
eschmidt@de.pepperl-fuchs.com<br />
www.pepperl-fuchs.com<br />
Kontakt: Erwin Schmidt<br />
PolyIC GmbH & Co. KG<br />
Tucherstrasse 2<br />
90763 Fürth<br />
Tel.: +49 911 20249 8154<br />
Fax: +49 911 20249 8001<br />
Wolfgang.clemens@polyic.com<br />
www.polyic.com<br />
Kontakt: Wolfgang Clemens<br />
Printmark Kennzeichnen mit<br />
System GmbH<br />
Langenzenner Str. 5<br />
91074 Herzogenaurach<br />
Tel.: +49 9132 8350-0<br />
Fax: +49 9132 8350-20<br />
kontakt@printmark.de<br />
www.printmark.de<br />
Kontakt: Thomas Kinzel<br />
Printronix Deutschland GmbH<br />
Goethering 56<br />
63067 Offenbach<br />
Tel.: +49 069 8297060<br />
Fax: +49 069 82970622<br />
okilb@printronix.com<br />
www.printronix.com<br />
Kontakt: Otto Kilb<br />
PS4B - Professional Solutions for<br />
Business GmbH<br />
Schirnbornweg 19<br />
61476 Kronberg<br />
Tel.: +49 69 97503484<br />
Fax: +49 69 97503200<br />
aim@ps4b.de<br />
www.ps4b.de<br />
Kontakt: Frank Herzog<br />
Psion Teklogix GmbH<br />
Jakob-Kaiser-Str. 3<br />
47877 Willich<br />
Tel.: +49 (2154) 9282 0<br />
Fax: +49 (2154) 9282 200<br />
Kontakt@psionteklogix.com<br />
www.psionteklogix.de<br />
Kontakt: Jürgen Heim<br />
PULSA GmbH<br />
Landweg 6<br />
32339 Espelkamp-Fiestel<br />
Tel.: +49 05743 93197 0<br />
Fax: +49 05743 93197 50<br />
rm@pulsa.de<br />
www.pulsa.de<br />
Kontakt: Ralf Möller<br />
RAKO Security Label GmbH<br />
Möllner Landstraße 15<br />
22969 Witzhave<br />
Tel.: +49 4104 693-1767<br />
Fax: +49 4104 693 2340<br />
tw@rako-security-label.com<br />
www.rako-security-label.com<br />
Kontakt: Thorsten Wischnewski<br />
REA Elektronik GmbH<br />
Teichwiesenstraße 1<br />
64367 Mühltal-Waschenbach<br />
Tel.: +49 06154 6380<br />
Fax: +49 06154 638195<br />
reainfo@rea.de<br />
www.rea.de<br />
Kontakt: Wilfried Weigelt<br />
RFID im Blick<br />
Lüneburger Str. 32<br />
21385 Amelinghausen<br />
Tel.: +49 04132-9399-682<br />
Fax: +49 04132-9399-683<br />
info@rfid-im-blick.de<br />
www.rfid-im-blick.de<br />
Kontakt: Anja Van Bocxlaer<br />
RFIDnet Bern GmbH<br />
Wankdorffeldstrasse 102<br />
CH-3000 Bern 22<br />
Tel.: +41 (31) 335 62 26<br />
Fax: +41 (31) 335 6263<br />
guerlet@rfidnet.ch<br />
www.rfidnet.ch<br />
Kontakt: David C. Gürlet<br />
RFID-Support-Center<br />
Joseph-von-Fraunhofer Str. 2-4<br />
44227 Dortmund<br />
Tel.: +49 231 9743176<br />
Fax: +49 231 9743311<br />
meiss@iml.fraunhofer.de<br />
www.rfid-support-center.de<br />
Kontakt: Christian Meiß
RF-IT Solutions GmbH<br />
Hans-Resel-Gasse 17 a<br />
A-8020 Graz<br />
Tel.: +43 (316) 711111 300<br />
Fax: +43 (316) 711111 900<br />
alexander.gauby@rf-it-solutions.com<br />
www.rf-it-solutions.com<br />
Kontakt: Alexander Gauby<br />
SATO Labelling Solutions<br />
Europe GmbH<br />
Erzheimer Str. 71<br />
69434 Hirschhorn /Neckar<br />
Tel.: +49 6272 9201 324<br />
Fax: +49 6272 9201 399<br />
sandy.schulze@de.satoeurope.com<br />
www.satoworldwide.com<br />
Kontakt: Sandy Schulze<br />
SCEMTEC Transponder<br />
Technology GmbH<br />
Gewerbeparkstraße 20<br />
51580 Reichshof-Wehnrath<br />
Tel.: +49 02265 996-0<br />
Fax: +49 02265 996-699<br />
info@scemtec.com<br />
www.scemtec.com<br />
Kontakt: Michael Schmidt<br />
Schneider-Kennzeichnung GmbH<br />
Lehmfeldstraße 7<br />
70374 Stuttgart-Bad Cannstatt<br />
Tel.: +49 0711 953949 10<br />
Fax: +49 0711 953949 59<br />
info@schk.de<br />
www.schk.de<br />
Kontakt: Helmut Schneider<br />
Schreiner LogiData<br />
GmbH & Co. KG<br />
Waldvögeleinstraße 12<br />
80995 München<br />
Tel.: +49 89 / 15816-140<br />
Fax: +49 089 15816-109<br />
puetz-gerbig@schreiner-logidata.de<br />
www.schreiner-logidata.de<br />
Kontakt: Oliver Pütz-Gerbig<br />
Seeburger AG<br />
Edisonstraße 1<br />
75015 Bretten<br />
Tel.: +49 07252-96-0<br />
Fax: +49 07252-96-2222<br />
d.schindelar@seeburger.de<br />
www.seeburger.de<br />
Kontakt: Dieter Schindelar<br />
Seiko Instruments GmbH<br />
Siemensstr. 9<br />
63263 Neu-Isenburg<br />
Tel.: +49 06102-297-0<br />
Fax: +49 06102-297-50-146<br />
Christina.Pfleiderer@seikoinstruments.de<br />
www.seiko-instruments.de<br />
Kontakt: Christina Pfleiderer<br />
Sick Vertriebs-GmbH<br />
Vertriebszentrale Deutschland<br />
Schiessstraße 56<br />
40549 Düsseldorf<br />
Tel.: +49 0211 53 01 0<br />
Fax: +49 0211 53 01 148<br />
info@sick.de<br />
www.sick.de<br />
Kontakt: Joerg Faber<br />
Siemens AG<br />
Competence Center RFID<br />
Gleiwitzer Straße 555<br />
90475 Nürnberg<br />
Tel.: +49 911 / 895 - 0<br />
Fax: +49 911 / 895 – 4203<br />
info.rfid@siemens.com<br />
www.siemens.de/rfid<br />
Kontakt: Holger Schönherr<br />
Silverstroke AG<br />
Ludwig-Erhard-Str. 2<br />
76275 Ettlingen<br />
Tel.: +49 7243 346-1254<br />
Fax: +49 7243 346-1279<br />
frank.wernert@silverstroke.com<br />
www.silverstroke.com<br />
Kontakt: Frank Wernert<br />
smart-TEC GmbH & Co KG<br />
Kolpingring 3<br />
82041 Oberhaching<br />
Tel.: +49 089 613007 83<br />
Fax: +49 089 613007 89<br />
info@smart-TEC.com<br />
www.smart-TEC.com<br />
Kontakt: Klaus Dargahi<br />
SOKYMAT AUTOMOTIVE GmbH<br />
Gewerbeparkstr.10<br />
51580 Reichshof-Wehnrath<br />
Tel.: +49 2265 9919-0<br />
Fax: +49 2265 9919-11<br />
k.schenk@sokymat-automotive.de<br />
www.sokymat-automotive.de<br />
Kontakt: Kay Schenk<br />
Suchy MIPS<br />
Schichtlstr. 32a<br />
81929 München<br />
Tel.: +49 089 62716130<br />
Fax: +49 089 6256899<br />
info@suchymips.de<br />
www.suchymips.de<br />
Kontakt: Waldemar Suchy<br />
TagStar Systems GmbH<br />
Mühlweg 2c<br />
82054 Sauerlach<br />
Tel.: +49 8104-6495-14<br />
Fax: +49 8104-6495-11<br />
bernhard.maier@tagstar-systems.de<br />
www.tagstar-systems.de<br />
Kontakt: Bernhard Maier<br />
TBN Identifikation<br />
und Netzwerke GmbH<br />
Niedenstr.63<br />
40721 Hilden<br />
Tel.: +49 2103 91165-0<br />
Fax: +49 2103 91165-29<br />
tbn@tbn.de<br />
www.tbn.de<br />
Kontakt: Peter Kern<br />
Texas Instruments<br />
Deutschland GmbH<br />
Haggertystraße 1<br />
85356 Freising<br />
Tel.: +49 8161 80 3814<br />
Fax: +49 8161 80 3197<br />
u-denk1@ti.com<br />
www.ti-rfid.com<br />
Kontakt: Ulrich Denk<br />
topex Etikettiermaschinen GmbH<br />
Daimlerstraße 2<br />
73268 Erkenbrechtsweiler<br />
Tel.: +49 07026 9316 0<br />
Fax: +49 07026 9316 91<br />
zentrale@topex-systems.de<br />
www.topex-systems.de<br />
Kontakt: Markus Sterr<br />
TOSHIBA TEC EUROPE S.A.<br />
Niederlassung Deutschland<br />
Europark Fichtenhain B15<br />
47807 Krefeld<br />
Tel.: +49 02151 838-274<br />
Fax: +49 02151 838 109<br />
info@toshibatec-eu.de<br />
www.toshibatec-eu.de<br />
Kontakt: Andreas Unterbusch<br />
TOYOTA TSUSHO ID Systems<br />
GmbH<br />
Carl-Schurz-Str. 2<br />
41460 Neuss<br />
Tel.: +49 02131 3691-0<br />
Fax: +49 02131 3691-502<br />
info@ttid-systems.com<br />
www.ttid-systems.com<br />
Kontakt: Martin Palzer<br />
TRICON Consulting<br />
GmbH & Co.KG<br />
Johann Roithner-Strasse 131<br />
A-4050 Traun<br />
Tel.: +43 (7229) 74100<br />
Fax: +43 (7229) 74100 600<br />
office@tricon-rfid.com<br />
www.tricon-rfid.com<br />
Kontakt: Manfred Pfriemer<br />
TSC Printer Europe GmbH<br />
Georg-Wimmer-Ring 25<br />
85604 Zorneding<br />
Tel.: +49 08106 37979-0<br />
Fax: +49 08106 37979-05<br />
info@tsceu.com<br />
www.tscprinters.com<br />
Kontakt: Michael Sloup<br />
aim mitgliederliste 57<br />
Ubisense AG<br />
Freie-Vogel-Str. 393<br />
44269 Dortmund<br />
Tel.: +49 (0) 231 999 55-500<br />
Fax: +49 (0) 231 999 55-111<br />
enquiries@ubisense.net<br />
www.ubisense.net<br />
Kontakt: Terry Phebey<br />
Waldemar Winckel<br />
GmbH & Co.KG<br />
In der Aue 8<br />
57319 Bad-Berleburg<br />
Tel.: +49 2751 92420<br />
Fax: +49 2751 928142<br />
info@winckel.de<br />
www.winckel.de<br />
Kontakt: Dr. Erhard Schubert<br />
WAROK GmbH<br />
Gassenäcker 2<br />
78052 Villingen-Schwenningen<br />
Tel.: +49 (0) 7721 2026-33<br />
Fax: +49 (7) 7721 2026-39<br />
dominik.rotzinger@warok.de<br />
www.warok.de<br />
Kontakt: Dominik Rotzinger<br />
Witte plusprint GmbH<br />
Sendener Stiege 4<br />
48163 Münster<br />
Tel.: +49 02536 991 0<br />
Fax: +49 02536 991 191<br />
plusprint@witte-group.de<br />
www.witte-group.de<br />
Kontakt: Otmar-Jürgen Kunz<br />
Wölco AG<br />
Waldstraße 15<br />
71139 Ehningen<br />
Tel.: +49 7034 9340-44<br />
Fax: +49 7034 9340-13<br />
FSchmiedecker@woelco.com<br />
www.woelco.com<br />
Kontakt: Franz Schmiedecker<br />
X-<strong>ident</strong> technology GmbH<br />
Kreuzauer Straße 33<br />
52355 Düren<br />
Tel.: +49 02421 597 324<br />
Fax: +49 02421 597 327<br />
dirk.boltersdorf@x-<strong>ident</strong>.com<br />
www.x-<strong>ident</strong>.com<br />
Kontakt: Dirk Boltersdorf<br />
Zebra Technologies Europe<br />
Limited<br />
Mollsfeld 1<br />
40670 Meerbusch<br />
Tel.: +49 02159 6768-0<br />
Fax: +49 02159 676822<br />
sbiermann@zebra.com<br />
www.zebra.com<br />
Kontakt: Sven Biermann<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
58 <strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Berner Fachhochschule<br />
Berner Fachhochschule BFH - das ist<br />
ein attraktives Studienangebot, das sind<br />
bestens ausgewiesene Dozierende und<br />
wissenschaftliche Mitarbeitende und<br />
das ist eine Lehr- und Lernumgebung mit<br />
moderner Infrastruktur. Dass die Studieninhalte<br />
sowohl den Praxis- als auch den<br />
Bildungsanforderungen in hohem Masse<br />
gerecht werden, zeigt sich in den guten<br />
Berufs- und Aufstiegschancen unserer<br />
Kennzeichnungstechniken zur Material-<br />
und Sendungsverfolgung sind wichtige<br />
Elemente einer funktionierenden Produktion<br />
wie auch einer funktionierenden Logistik.<br />
Was setzt man wo und wie ein, wie<br />
realisiert man es, worauf ist zu achten.<br />
Dieses Spezialwissen steht am FB VIII zur<br />
Verfügung. In Laboren können die Technologien<br />
getestet werden, wie auch die<br />
Szenarien aufgebaut werden können. Als<br />
ein Spezialgebiet hinzu kommt die Sicherheitskennzeichnung,<br />
d.h. die Kennzeichnung<br />
gegen Produktpiraterie. Ausgewie-<br />
Absolventinnen und Absolventen.<br />
Das Departement Technik und Informatik<br />
forscht und lehrt zusammen mit Unternehmen,<br />
anderen Hochschulen, nationalen<br />
und internationalen Forschungsgemeinschaften.<br />
Die Schwerpunkte sind<br />
‚Energie, Verkehr, Mobilität‘ , ‚Mobile<br />
Informationsgesellschaft‘, ‚Produktionstechnik‘<br />
und ‚Technologie am Mensch‘.<br />
Beuth Hochschule für Technik Berlin<br />
sene Spezialisten stehen mit Rat und Tat<br />
zur Seite, um Ihnen zu helfen, gegen die<br />
immer weiter fortschreitende Produktpirateie<br />
vorzugehen, ob durch Kennzeichnung<br />
oder Sicherheitssysteme.<br />
Sprechen Sie uns an, ob Barcoding,<br />
RFID, versteckte Zeichen, versteckte<br />
Farben, spezielle Signets oder auch der<br />
Aufbau ganzer Schutzsysteme – Wir finden<br />
eine praktikable Lösung zusammen<br />
mit Ihnen. Und nebenbei bilden wir auch<br />
entsprechend den Erfordernissen aus.<br />
Bremer Institut für Produktion<br />
und Logistik GmbH<br />
Das Bremer Institut für Produktion und<br />
Logistik GmbH (BIBA) ist ein ingenieurwissenschaftlichesForschungsinstitut<br />
mit Schwerpunktsetzung in der<br />
Logistik. Es erforscht und entwickelt<br />
technische sowie organisatorische<br />
Lösungen und setzt sie in Unternehmen<br />
aller Branchen – vom Handwerk<br />
bis zu großen Handels- und Industrieunternehmen<br />
– praxisgerecht um.<br />
Hierzu arbeitet das BIBA in einer Vielzahl<br />
von Projekten auf regionaler, nationaler<br />
und internationaler Ebene mit<br />
Wissenschaft und Industrie zusammen.<br />
Eine wesentliche Unterstützung<br />
bietet zudem die Anbindung des BIBA<br />
an den Fachbereich Produktionstechnik,<br />
sowie die vielfältigen Kooperationsbeziehungen<br />
zu anderen Fachbereichen<br />
der Universität Bremen.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Berner Fachhochschule<br />
Wankdorffeldstr. 102<br />
CH-3014 Bern<br />
Tel.:+41 (0)31 / 8 48 32 75<br />
Fax:+41 (0)31 / 3 33 06 25<br />
E-Mail: arno.schmidhauser@bfh.ch<br />
www.ti.bfh.ch/weiterbildung<br />
Kontakt: Herr Dr. Arno Schmidhauser<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Beuth Hochschule für Technik Berlin<br />
Fachbereich VIII<br />
Luxemburger Straße 10<br />
13353 Berlin<br />
Tel.: +49 (0)30 4504 2223<br />
Fax: +49 (0)30 4504 2008<br />
E-Mail: kraemer@tfh-berlin.de<br />
www.tfh-berlin.de<br />
Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Krämer<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Bremer Institut für Produktion<br />
und Logistik GmbH (BIBA)<br />
Hochschulring 20<br />
28359 Bremen<br />
Tel.: +49 (0)421 218 5559<br />
Fax: +49 (0)421 218 5610<br />
E-Mail: han@biba.uni-bremen.de<br />
www.biba.uni-bremen.de<br />
Kontakt: Herr Carl Hans
BVL Bundesvereinigung Logistik<br />
Die rund 9.000 Mitglieder der Bundesvereinigung<br />
Logistik (BVL) sind Teil<br />
eines gemeinnützigen, neutralen und<br />
überwiegend ehrenamtlichen Kompetenznetzwerkes.<br />
Die BVL ist damit eine Plattform für Manager<br />
der Logistik aus den Führungsebenen<br />
von Industrie, Handel, Dienstleistung,<br />
Wissenschaft und Politik. Mit über 150<br />
regionalen sowie nationalen und internationalen<br />
Veranstaltungen im Jahr bietet die<br />
Eurodata Council<br />
Stiftung zur Entwicklung und Förderung<br />
innovativer Informationstechniken (IT)<br />
und Methoden Automatischer Datenerfassung<br />
im Europäischen Verbund.<br />
Erarbeiten von Konzepten der Zielsteuerung<br />
und Rückverfolgung (Tracking &<br />
Tracing) und deren Umsetzung in der<br />
Praxis unter Einsatz von: BARCODE,<br />
2D-Symbologien, RFID-Technologien.<br />
Analyse, Beratung und Projektleitung<br />
zu nationalen und internationalen Pro-<br />
BVL den idealen Rahmen für den professionellen<br />
Austausch. Unternehmen und<br />
Wissenschaft finden über die BVL zueinander.<br />
Sie unterstützt die Kooperation<br />
unter anderem durch praxisorientierte<br />
Arbeitskreise. Ein umfassendes Weiterbildungsprogramm<br />
unter dem Dach der BVL<br />
bieten die Deutsche Außenhandels- und<br />
Verkehrs-Akademie (DAV) und die Deutsche<br />
Logistik Akademie (DLA).<br />
jekten für Mitglieder des EURODATA<br />
COUNCILS, deren angeschlossenen<br />
Verbandsmitglieder von AIM, EHIBCC,<br />
EDIFICE und für die Anwender in Industrie<br />
und Logistik. Veranstalter des Multi-<br />
Industrie-Symposiums „Barcode, RFID<br />
& Praxis“.Quelle für „ISO powered<br />
RFID“ Empfehlungen, Support für die<br />
branchenübergreifenden DIN- und ISO-<br />
Standards zu ADC in Industrie, Handel<br />
und Gesundheitswesen.<br />
Fachhochschule Osnabrück<br />
Die Fachhochschule Osnabrück versteht<br />
sich als Hochschule der modernen<br />
Dienstleistungsgesellschaft. Als University<br />
of Applied Sciences mit bewährten<br />
internationalen Studiengängen und Kooperationen<br />
gründet sie ihren Bildungsauftrag<br />
darin, den angewandten Wissenschaften<br />
in Lehre, Studium und Forschung<br />
zu dienen.<br />
Die Fachhochschule bietet in verschiedenen<br />
Studiengängen mehrere Vertiefungen<br />
mit logistik-relevanten Inhalten<br />
sowohl für den Bachelor- als auch für<br />
den Master-Abschluß an.<br />
Die Zusammenarbeit der Hochschule<br />
mit der Wirtschaft ist geprägt durch:<br />
· Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse<br />
in die Praxis zur Förderung der<br />
regionalen Standortbedingungen,<br />
· Transfer von Ergebnissen aus Forschungsprojekten,<br />
insbesondere hinsichtlich<br />
der Gestaltung von innovativen,<br />
rationellen Geschäftsprozessen<br />
in der Logistik, u. a. durch Einsatz von<br />
Identsystemen.<br />
aim allianzpartner <strong>2009</strong> 59<br />
So erreichen Sie uns:<br />
BVL Bundesvereinigung Logistik<br />
Schlachte 31<br />
28195 Bremen<br />
Tel.: +49 (0)421 17 384 21<br />
Fax: +49 (0)421 17 384 40<br />
E-Mail: Gruenrock-Kern@bvl.de<br />
www.bvl.de<br />
Kontakt: Frau Ulrike Grünrock-Kern<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Eurodata Council<br />
Kösener Straße 85<br />
06618 Naumburg<br />
Tel.: +49 (0)3445 78116 0<br />
Fax: +49 (0)3445 77016 1<br />
E-Mail: Heinrich.Oehlmann@eurodatacouncil.org<br />
www.eurodatacouncil.org<br />
Kontakt: Herr Heinrich Oehlmann<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Fachhochschule Osnabrück<br />
Caprivistr. 30a<br />
49009 Osnabrück<br />
Tel.: +49 (0)541 969 2947<br />
Fax: +49 (0)541 969 3055<br />
E-Mail: logistik@aol.com<br />
www.wi.fh-osnabrück.de<br />
Kontakt: Herr Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Bode<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
60 <strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR)<br />
Das Forschungsinstitut für Rationalisierung<br />
(FIR) ist ein gemeinnütziges<br />
An-Institut an der Rheinisch-Westfälischen<br />
Technischen Hochschule<br />
(RWTH) Aachen. Als moderner Forschungsdienstleister<br />
betreibt das FIR<br />
in jährlich ca. 40 öffentlich geförderten<br />
Forschungsprojekten gemeinsam mit<br />
Unternehmen anwendungsorientierte<br />
Forschung in den Bereichen Dienstlei-<br />
Das Fraunhofer IML bietet innovative Forschungs-,<br />
Entwicklungs-, Engineering- und<br />
Consulting-Dienstleistungen für Unternehmen<br />
aller Branchen. Mit dem openIDcenter<br />
stellt das Fraunhofer IML seit rund<br />
acht Jahren eine offene Entwicklungs-<br />
und Testplattform für RFID-Technologien<br />
in einer realen logistischen Umgebung<br />
zur Verfügung. An förder- und lagertechnischen<br />
Anlagen wird der Einsatz unterschiedlichster<br />
RFID-Komponenten für den<br />
stungsmanagement,Informationsmanagement und Produktionsmanagement.<br />
Als unabhängiger und neutraler Berater<br />
unterstützen wir Kunden aus Industrie<br />
und Dienstleistungswirtschaft bei der<br />
Auswahl und Einführung von Informationstechnologien<br />
und -systemen, der<br />
Anpassung von Strukturen und Prozessen<br />
sowie der Reorganisation von Aufbau-<br />
und Ablauforganisation.<br />
Fraunhofer-Institut für Materialfluss<br />
und Logistik (IML)<br />
Fraunhofer Institut (IZM)<br />
Das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit<br />
und Mikrointegration IZM befasst<br />
sich mit dem Design, der Technologieentwicklung<br />
und Qualitäts- sowie<br />
Zuverlässigkeitsuntersuchungen von<br />
Komponenten und Systemen der<br />
Mikroelektronik und der Mikrosystemtechnik.<br />
In diesem Umfeld entstehen<br />
ständig neue Aufgaben auf dem Gebiet<br />
innerbetrieblichen, automatisierten Materialfluss<br />
unter Realbedingungen getestet.<br />
In Industrieprojekten steht neben den<br />
Leistungstests und der Implementierung<br />
der RFID-Hardware auch die softwareseitige<br />
Systemintegration im Fokus der Forschungs-<br />
und Entwicklungsarbeiten. Neuerdings<br />
steht darüber hinaus ein automatischer<br />
Teststand zur Verfügung, auf dem<br />
Performancemessungen mit hoher Signifikanz<br />
durchgeführt werden.<br />
drahtloser Identifikationssysteme.<br />
Das Fraunhofer IZM bietet folgende<br />
Leistungen:<br />
- Prozessentwicklung Aufbau- und Verbindungstechnik<br />
- Design und Vermessung von Antennenspulen<br />
- Beratung beim Systementwurf und<br />
Machbarkeitsstudien<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR)<br />
Pontdriesch 14/16<br />
52062 Aachen<br />
Tel.: +49 (0)241 47705 510<br />
Fax: +49 (0)241 47705 199<br />
E-Mail: Tobias.Rhensius@fir.rwth-aachen.de<br />
www.fir.rwth-aachen.de<br />
Kontakt: Herr Tobias Rhensius<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Fraunhofer-Institut für Materialfluss<br />
und Logistik (IML)<br />
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 2-4<br />
44227 Dortmund<br />
Tel.: +49 (0)231 / 9743 264<br />
Fax: +49 (0)231 / 9743 311<br />
E-Mail: rfid@iml.fraunhofer.de<br />
www.iml.fraunhofer.de<br />
www.openID-center.de<br />
Kontakt: Herr Dr. Volker Lange<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Fraunhofer Institut (IZM)<br />
Gustav-Meyer-Allee 25<br />
13355 Berlin<br />
Tel.: +49 (0) 30 464 03 632<br />
Fax: +49 (0) 30 464 03 158<br />
E-Mail: stephan.guttowski@izm.fraunhofer.de<br />
www.pb.izm.fhg.de<br />
Kontakt: Herr Dr. Stephan Guttowski
FTK Forschungsinstitut für elekommunikation e.V.<br />
Das FTK Forschungsinstitut für Telekommunikation<br />
ist als Kompetenzzentrum,<br />
Forschungs- und Beratungseinrichtung<br />
für Electronic Business, Telekommunikation,<br />
Informationstechnik und neue Medien<br />
ausgewiesen. Das Institut wurde im Jahr<br />
1991 als An-Institut der Universitäten in<br />
Hagen und Wuppertal gegründet.<br />
Die Arbeit des Instituts stützt sich dabei<br />
auf laufende Beobachtungen, Analysen<br />
und Evaluationen der Entwicklung<br />
von Märkten, Technologien und Nutzungsformen<br />
der Informationstechnik<br />
und Telekommunikation und der aus-<br />
GS1 Germany<br />
Die GS1 Germany GmbH ist eine Interessenvertretung<br />
deutscher Handels-<br />
, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen<br />
mit dem Ziel, die zwischenbetriebliche<br />
Kommunikation und die<br />
logistischen Prozesse zu optimieren.<br />
Die Standardisierung von Nachrichtenstrukturen<br />
(EANCOM) und Geschäftsprozessen<br />
in einem durch Globalisierung<br />
gekennzeichnetem Markt wird<br />
erst mit Hilfe weltweit eindeutiger<br />
sichtsreichsten Innovationen in diesen<br />
Bereichen. Als Kompetenzpartner für die<br />
Entwicklung und Umsetzung von Innovationsstrategien<br />
in Wirtschaft und Verwaltung<br />
entwickelt FTK mit interdisziplinären<br />
Teams Problemlösungen für den effizienten<br />
Einsatz neuer Informations- und<br />
Kommunikationstechnologien, zu denen<br />
insbesondere auch die RFID-Technologie<br />
zählt.<br />
Das FTK pflegt intensive Netzwerk- und<br />
Kooperationsbeziehungen zu wichtigen<br />
Akteuren im Umfeld der Entwicklung,<br />
Beratung, Implementierung und Anwen-<br />
Identifikations- und Codiersysteme<br />
beispielsweise für Adressen (GLN,<br />
ehemals ILN), Artikel und Dienstleistungen<br />
(GTIN, ehemals EAN) sowie<br />
Versandeinheiten (NVE/SSCC) möglich.<br />
Hier kommen die Verfahren der<br />
internationalen GS1-Organisation zum<br />
Tragen, deren Gründungsmitglied die<br />
GS1 Germany GmbH ist und der inzwischen<br />
weltweit über 100 Mitgliedsstaaten<br />
angehören.<br />
dung von RFID.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
FTK Forschungsinstitut für<br />
Telekommunikation<br />
Martin-Schmeißer-Weg 4<br />
44227 Dortmund<br />
Tel.: +49 (0)231 / 975056-0<br />
Fax: +49 (0)231 / 97 50 56-10<br />
E-Mail: info@ftk.de<br />
www.ftk.de<br />
Kontakt: Frau Beate Deska<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes<br />
Die Forschungsgruppe RI-ComET<br />
(Research Institute for Communication<br />
and Information, Expertise and Technology<br />
Transfer) der Hochschule für<br />
Technik und Wirtschaft des Saarlandes<br />
betreibt anforderungsspezifische und<br />
anwendungsorientierte Forschung und<br />
Entwicklung zusammen mit Partnern<br />
aus der Industrie in den Bereichen<br />
Kommunikationstechnik, Übertragungstechnik<br />
und Kommunikationsinformatik.<br />
Die Dienstleistungen umfassen Machbarkeitsstudien<br />
und Expertisen, praxisbezogene<br />
Projekte sowie Wissensver-<br />
mittlung und -aktualisierung durch Vorträge<br />
und Schulungen.<br />
Innerhalb des Forschungsschwerpunkts<br />
RFID entwickelt RI-ComET Speziallösungen<br />
für individuelle Anforderungen.<br />
Dies beinhaltet die Entwicklung und den<br />
Prototypenbau von RFID Transpondern,<br />
RFID Antennen und die Implementierung<br />
innovativer RFID Anwendungen.<br />
Pilotprojekte in der Logistik, Automobilindustrie<br />
und im Gesundheitswesen<br />
werden von RI-ComET geplant und<br />
durchgeführt.<br />
aim allianzpartner <strong>2009</strong> 61<br />
GS1 Germany GmbH<br />
Maarweg 133<br />
50825 Köln<br />
Tel.: +49 (0)221 / 94714 222<br />
Fax: +49 (0)221 / 94714 291<br />
E-Mail: schulze@gs1-germany.de<br />
www.gs1-germany.de<br />
Kontakt: Frau Mercedes Schulze<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Hochschule für Technik und Wirtschaft<br />
des Saarlandes<br />
Forschungsgruppe RI-ComET<br />
Göbenstrasse 40<br />
66117 Saarbrücken<br />
Tel.:+49 (0)681 / 5867-196<br />
Fax:+49 (0)681 / 5867-169<br />
E-Mail: Martin.Buchholz@htw-saarland.de<br />
www.ri-comet.de<br />
Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Martin Buchholz<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
62 <strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Hochschule Niederrhein –<br />
Kompetenzzentrum RFID<br />
Das „Kompetenzzentrum RFID – RFID<br />
CC“ an der Hochschule Niederrhein<br />
bündelt Know-how rund um das Thema<br />
RFID durch ein Netzwerk aus Forschung,<br />
Industrie und Fachverbänden.<br />
Neben den Schwerpunkten Textilwirtschaft,<br />
Gesundheit und Logistik wird<br />
auch branchenübergreifend Unterstützung<br />
entlang der gesamten Supply Chain<br />
geboten. Zum Leistungsspektrum des<br />
Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe<br />
bietet im Fachbereich Produktion und<br />
Wirtschaft einen spezifischen Studiengang<br />
Logistik mit unterschiedlichen<br />
Vertiefungsgebieten an. Bereits im<br />
Grundstudium werden die Grundlagen<br />
der Auto-ID vermittelt. Im Rah-<br />
Kompetenzzentrums gehören Prozess-<br />
und Investitionsberatung, Analyse und<br />
Optimierung von Geschäftsprozessen,<br />
Machbarkeitsstudien und Kosten-Nutzen-Analysen,<br />
Wissenschaftliche Begleitung,<br />
Anforderungsdefinition, Erprobung<br />
und Test von RFID –Transpondern sowie<br />
die Integration von RFID-Technologie in<br />
bestehende Logistik-, ERP- und SCM-<br />
Systeme.<br />
Hochschule Ostwestfalen-Lippe<br />
men von Diplomarbeiten und Entwicklungsprojekten<br />
mit der Industrie<br />
werden komplette inner- und außerbetriebliche<br />
Systemlösungen (Praxisanwendungen)<br />
entwickelt. Auf diesem<br />
Gebiet liegt ein Schwerpunkt unserer<br />
Arbeit.<br />
Institut für Distributions- und Handelslogistik<br />
(IDH) des VVL e. V.<br />
Das Institut für Distributions- und Handelslogistik<br />
(IDH) des VVL e. V. erforscht<br />
seit den 90er Jahren die Einsatzmöglichkeiten<br />
von EAS- und AutoID-Technologien.<br />
Das Angebot des IDH umfasst<br />
– neben der Beratung, Analyse und Konzepterstellung<br />
für diese Thematik – die<br />
Durchführung von national und international<br />
orientierten F+E- sowie Industrieprojekten<br />
und Weiterbildungsmaßnahmen.<br />
Langjähriges Know-how sichert kundenindividuelle<br />
Lösungen bei der Optimie-<br />
rung von wirtschaftlichen Strukturen und<br />
Abläufen in der Logistikkette sowie der<br />
adäquaten Nutzung von Informations-<br />
und Identifikationstechnologien.<br />
Die Arbeiten werden durch ein umfangreich<br />
ausgestattetes Test- und Demonstrationszentrum<br />
(LogIDLab® und Pack-<br />
Lab®) unterstützt, in dem die Potenziale<br />
und Restriktionen des AutoID-Einsatzes<br />
praxisgerecht ermittelt werden. Des Weiteren<br />
steht ein spezielles EAS-Labor zur<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Hochschule Niederrhein –<br />
Kompetenzzentrum RFID<br />
Webschulstr. 41-43<br />
41065 Mönchengladbach<br />
Tel.:+49 (0)2161 / 1866373<br />
Fax:+49 (0)2161 / 1866373<br />
E-Mail: rfidcc@hsnr.de<br />
www.rfidcc.de<br />
Kontakt: Prof. Dr. Georg Wilking<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Hochschule Ostwestfalen-Lippe<br />
Produktion und Wirtschaft<br />
Liebigstrasse 87<br />
32657 Lemgo<br />
Tel.: +49 (0)5261 / 702-272<br />
Fax: +49 (0)5261 / 702-275<br />
E-Mail: kurt.klose@hs-owl.de<br />
www.hs-owl.de/fb7<br />
Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. Kurt Klose<br />
Zertifizierung (nach Vorgaben des VDI)<br />
von Warensicherungsmitteln unter praxisrelevanten<br />
Bedingungen zur Verfügung.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
IDH des VVL e.V.<br />
Leonhard-Euler-Straße 5<br />
44227 Dortmund<br />
Tel.: +49 (0)231 755 5700<br />
Fax: +49 (0)231 755 5702<br />
Jansen@flog.maschinenbau.uni-dortmund.de<br />
www.flog.mb.uni-dortmund.de<br />
Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. R. Jansen
IPRI – International Performance Research<br />
Institute gGmbH<br />
Das International Performance<br />
Research Institute beschäftigt sich<br />
seit 2005 mit dem Thema Wirtschaftlichkeit<br />
von RFID-Anwendungsszenarien.<br />
Seitdem wurde RFID konsequent<br />
zu einem Schwerpunkt der<br />
Forschung am IPRI ausgebaut. Im<br />
Rahmen mehrerer drittmittelfinanzierter<br />
Forschungsprojekte wurde<br />
das Extended Performance Analysis<br />
(EPA)-Modell entwickelt. Ziel des EPA<br />
ist die Berücksichtigung aller Einflussfaktoren<br />
in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung<br />
- auch der nicht rein monetären.<br />
In den Forschungsprojekten<br />
wendet IPRI in Zusammenarbeit mit<br />
Praxispartnern das EPA-Modell im<br />
Rahmen von Fallstudien an.<br />
Institut für Seeverkehrswirtschaft<br />
und Logistik<br />
Das Institut für Seeverkehrswirtschaft und<br />
Logistik (ISL) ist eines der führenden maritimen<br />
und logistischen Forschungs- und<br />
Beratungsinstitute in Europa. Seine 50<br />
Mitarbeiter arbeiten in interdisziplinären<br />
Projektteams, ausgestattet mit moderner,<br />
aufgabengerechter Instrumentierung,<br />
an praxisorientierten Forschungs- und<br />
Entwicklungsprojekten. Im Bereich RFID<br />
stellt das ISL das Bindeglied zwischen<br />
den Anwendern in der Transportwirtschaft<br />
sowie den Technologieanbietern dar. Der<br />
Fokus liegt hierbei auf dem sinnvollen Einsatz<br />
der RFID-Technologie und deren optimaler<br />
Integration in die unternehmensinternen<br />
und -übergreifenden Geschäftsprozesse<br />
der Anwender. Der neu aufgebaute<br />
Bereich „RFID im Containerverkehr“<br />
bearbeitet aktuell im Rahmen nationaler<br />
und internationaler Projekte Fragen zur<br />
Einführung von RFID in der Containerlogistik<br />
zusammen mit namhaften Partnern<br />
aus den Bereichen Reederei, Seehafenterminal<br />
und Hinterlandverkehr.<br />
Leibniz Universität Hannover ITA<br />
Das Institut für Transport- und Automatisierungstechnik<br />
gliedert sich in drei Teilbereiche.<br />
Der erste Bereich befasst sich<br />
mit der Transporttechnik, insbesondere der<br />
Integration moderner Sensoren und hochintegrierter<br />
Elektronik in Transportsystemen.<br />
Ein Schwerpunkt in diesem Bereich stellen<br />
die Stetigförderer dar. Hier wird insbesondere<br />
der Einsatz der RFID-Technik in Transportbändern<br />
entwickelt. Im zweiten Bereich<br />
wird die Automatisierungs- und Steuerungstechnik<br />
behandelt. Schwerpunkte<br />
dabei sind: Die Steuerung für Handhabungsautomaten<br />
in der Mikrotechnologie,<br />
die Prozesssteuerung mittels RFID-Technik,<br />
Direktantriebe und die Anwendung von<br />
neuen Verfahren zur Steuerung von Montagesystemen.Schließlich<br />
befasst sich der<br />
dritte Bereich mit der Kontaktierung und<br />
Handhabung in der Mikroelektronik. Untersucht<br />
werden neue Flip-Chip- und Mikrodispensier-Verfahren<br />
zur Kontaktierung von<br />
Halbleiterchips, sowie neue Verfahren zur<br />
Fertigung von RFID-Transponder.<br />
aim allianzpartner <strong>2009</strong> 63<br />
So erreichen Sie uns:<br />
IPRI – gGmbH<br />
Königstr. 5<br />
70173 Stuttgart<br />
Tel.:+49 (0)711 / 6 20 32 68-0<br />
Fax:+49 (0)711 / 6 20 32 68-889<br />
E-Mail: mseiter@ipri-institute.com<br />
www.ipri-institute.com<br />
Kontakt: Herr Dr. Mischa Seiter<br />
So erreichen Sie uns:<br />
ISL<br />
t.i.m.e.Port II<br />
Barkhausenstraße 2<br />
27568 Bremerhaven<br />
Tel.: +49 (0)471 30 98 38 53<br />
Fax: +49 (0)471 30 98 38 55<br />
E-Mail: meyer-larsen@isl.org<br />
www.isl.org<br />
Kontakt: Herr Dr. Nils Meyer-Larsen<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Leibniz Universität Hannover ITA<br />
An der Universität 2<br />
30823 Garbsen<br />
Tel.: +49 (0)511 762 2503<br />
Fax: +49 (0)511 762 4007<br />
E-Mail: ita@ita.uni-hannover.de<br />
www.ita.uni-hannover.de<br />
Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. L. Overmeyer<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
64 <strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Technische Fachhochschule Wildau<br />
Die Technischen Fachhochschule Wildau,<br />
an der südlichen Stadtgrenze zu<br />
Berlin gelegen, ist mit 3.500 Studierenden<br />
die größte Fachhochschule Brandenburgs.<br />
Als Technische Hochschule<br />
bietet Wildau praxisnahe Lehre und Forschung<br />
in den Studiengängen der Ingenieur-,<br />
Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften.<br />
Mit der Telematik, der<br />
Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik, der<br />
Logistik und der Biosystemtechnik/Bioinformatik<br />
bietet die TFH Wildau in ihrem<br />
Portfolio einen hohen Anteil innovativer<br />
Studiengänge für die Zukunftsbranchen<br />
Der Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss<br />
Logistik an der TU München<br />
beschäftigt sich seit mehreren Jahren<br />
mit der Planung, Simulation und Realisierung<br />
von durchgängigen Logistiksystemen.<br />
In zahlreichen Industrieprojekten<br />
werden dabei die Ergebnisse<br />
aus der Forschung in die Praxis umgesetzt.<br />
Der Bereich Informationslogistik<br />
spielt dabei eine übergeordnete Rolle.<br />
Der Lehrstuhl fml bietet seine Unterstützung<br />
bei der Einführung und dem Ausbau<br />
von Auto-Ident Systemen an. Der<br />
Fokus liegt auf der dezentralen Steue-<br />
der Industrie. Neben der grundständigen<br />
Ausbildung gibt es an der TFH Wildau<br />
ein vielfältiges Weiterbildungsangebot,<br />
zu dem Fernstudiengänge, Fortbildungskurse<br />
und das Graduierten-Programm<br />
des Wildau Institute of Technology<br />
(WIT) gehören. Mit der Nähe zum neuen<br />
Großflughafen der Hauptstadtregion<br />
BBI steigt die Bedeutung als überregionaler<br />
Logistikstandort. Die TFH Wildau<br />
unterhält ein RFID Labor für die angewandte<br />
Forschung und Lehre zu Auto-<br />
ID/RFID und deren sichere Anwendung<br />
für Logistik und Telematik.<br />
Technische Universität München fml<br />
TITK Rudolstadt<br />
Das TITK ist ein gemeinnütziges, anwendungsorientiertes<br />
Forschungsinstitut mit<br />
gegenwärtig 110 Mitarbeitern. Es betreibt<br />
technologieorientierte Forschung auf dem<br />
Gebiet der organischen Konstruktions-<br />
und Funktionspolymere. Ein Arbeitsgebiet<br />
des TITK beinhaltet die Herstellung<br />
dünner organischer Schichten im Nanometer-Dickenbereich<br />
und die Mikromaterialbearbeitung<br />
mittels Lasertechnik. Ein<br />
Schwerpunktgebiet betrifft die Polymerelektronik,<br />
einschließlich Polymersolarzellen<br />
und Polymeraktoren. Das TITK-Team<br />
ist auf Grund vorhandener Erfahrung und<br />
rung von Materialflusssystemen sowie<br />
der technischen Lösung schwieriger<br />
Problemstellungen. Im Mittelpunkt steht<br />
die Umsetzung von Systemen zur Flexibilitäts-<br />
und Wirtschaftlichkeitserhöhung<br />
mit Hilfe der automatischen Identifikation.<br />
Gegenwärtig wird im fml- Versuchsfeld<br />
das Logistik-Innovations-Zentrum<br />
(LIZ) für Versuche zum Einsatz von<br />
Auto-ID-Techniken umgesetzt. Ziel des<br />
LIZ ist die Schaffung einer Versuchsumgebung,<br />
die der Forschung und Industriepartnern<br />
die Möglichkeit gibt, Auto-<br />
ID-Systeme zu testen.<br />
der gerätetechnischen Ausstattung in der<br />
Lage, eigenständig komplette Polymertransistoren<br />
aufzubauen.<br />
Erbracht werden Entwicklungsbeiträge<br />
zur Technologie der Herstellung<br />
von polymeren Feldeffekttransistoren<br />
(PFETs) und integrierten polymerelektronischen<br />
Schaltungen (IPCs),<br />
die z. B. für den späteren Einsatz in<br />
Identifikationssystemen vielfältiger<br />
Art, in intelligenten Etiketten, in elektronischen<br />
Barcodes und in anderen<br />
Transpondern vorgesehen sind.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Technische Fachhochschule Wildau<br />
Logistikmanagement / Logistikcontrolling<br />
Bahnhofstr.<br />
15745 Wildau<br />
Tel.: +49 (0)3375 / 508 240<br />
Fax: +49 (0)3375 / 508 238<br />
E-Mail: frank.gillert@tfh-wildau.de<br />
www.tfh-wildau.de/lg/<br />
Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. Frank Gillert<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Technische Universität München fml<br />
Boltzmannstr. 15<br />
85748 Garching b. Muenchen<br />
Tel.: +49 (0)89 289 159 21<br />
Fax: +49 (0)89 289 159 22<br />
E-Mail: kontakt@fml.mw.tum.de<br />
www.fml.mw.tum.de<br />
Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. W.A. Günthner<br />
So erreichen Sie uns:<br />
TITK Rudolstadt<br />
Breitscheidstr. 97<br />
07407 Rudolstadt (Schwarza)<br />
Tel.: +49 (0)3672 379 230<br />
Fax: +49 (0)3672 379 379<br />
E-Mail: heinemann@titk.de<br />
www.titk.de<br />
Kontakt: Herr Prof. Dr. Klaus Heinemann
Technische Universität Ilmenau<br />
Es ist unser Ziel als Fachgebiet Fabrikbetrieb,<br />
den Studierenden wesentliche<br />
Aspekte des Gesamtsystems von Produktion<br />
und Logistik nahe zu bringen.<br />
Praktika, Studien- und Diplomarbeiten<br />
werden gern in Partnerschaft mit Unternehmen<br />
realisiert. In der Forschung sind<br />
primär Themen im Zusammenhang mit<br />
der Planung und der Effizienzverbesserung<br />
innerbetrieblicher logistischer<br />
Systeme im weiteren Sinne relevant.<br />
TÜV Köln<br />
Im Vordergrund unserer Dienstleistung<br />
steht die Akzeptanz Ihrer Produkte bei<br />
den Anwendern und deren Sicherheitsfachkräften.<br />
Neben der eigentlichen<br />
Prüfung und Klassifizierung Ihrer Produkte<br />
durch Baumusterprüfung steht<br />
die gleich bleibende Sicherheitsqualität<br />
in der Serienfertigung durch einen<br />
zertifizierten Produktionsprozess. Ihre<br />
Universität Karlsruhe IFL<br />
Das Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme<br />
(IFL) befasst sich seit über<br />
15 Jahren mit Aufgabenstellungen der<br />
Informationslogistik und hierbei insbesondere<br />
mit der Auswahl und dem Einsatz<br />
von Identifikations- und Informationstechniken.<br />
Die gesammelten Erfahrungen geben<br />
nicht nur Impulse für die Forschung,<br />
sondern werden im Rahmen von Indus-<br />
Identsysteme sind dabei natürlich ein<br />
wichtiges und übergreifendes Thema;<br />
weitere, das Fachgebiet charakterisierende<br />
Begriffe: Hochregallager, Simulation,<br />
Industrieroboter unterschiedlicher<br />
Konfiguration, Anwendung von Industriebussen,<br />
pneumatische Antriebe und<br />
Steuerungen, Adaptive und Selektive<br />
Montage, Fabrikplanung, Produktentwicklung,<br />
Rapid Prototyping, Instandhaltung,<br />
Unternehmensplanspiel.<br />
Fragen zu den einschlägigen technischen<br />
Richtlinien (auch international)<br />
beantworten wir gerne. Gemeinsam<br />
mit unseren Kunden suchen wir technisch<br />
einwandfreie, tragbare Lösungen.<br />
In Zusammenarbeit mit unseren weltweiten<br />
Tochterunternehmen erledigen<br />
wir für Sie die Zulassungsformalitäten<br />
in anderen Ländern, z. B. in den USA.<br />
trieprojekten, Workshops und Seminaren<br />
auch an unsere Kunden und<br />
Industriepartner weitergegeben. Informations-<br />
und Materialflussanalysen<br />
werden unabhängig von Herstellern<br />
kundenspezifisch durchgeführt, um eine<br />
praxisgerechte Lösung für die Datenerfassung<br />
mit Hilfe geeigneter ID-Techniken<br />
zu erarbeiten.<br />
aim allianzpartner <strong>2009</strong> 65<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Technische Universität Ilmenau<br />
Gustav-Kirchhoff-Platz 2<br />
98684 Ilmenau<br />
Tel.: +49 (0)3677 69 38 43<br />
Fax: +49 (0)3677 69 38 40<br />
E-Mail: matthias.berge@tu-ilmenau.de<br />
www.tu-ilmenau.de/fabrikbetrieb<br />
Kontakt: Herr Dipl.-Ing. Matthias Berge<br />
So erreichen Sie uns:<br />
TÜV Köln<br />
Konstantin-Wille-Straße 1<br />
51101 Köln<br />
Tel.: +49 (0)221 / 806 2002<br />
Fax: +49 (0)221 / 806 1725<br />
www.de.tuv.com<br />
Kontakt: Herr Uwe Wienand<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Institut für Fördertechnik<br />
und Logistiksysteme<br />
Universität Karlsruhe (TH)<br />
Institut für Fördertechnik und<br />
Logistiksysteme Forschungsbereich<br />
Informationslogistik<br />
Kaiserstraße 12<br />
76128 Karlsruhe<br />
+49 (0)721 / 6088612<br />
+49 (0)721 / 661534<br />
thomas.stoll@ifl.uni-karlsruhe.de<br />
www.ifl.uni-karlsruhe.de<br />
Kontakt: Thomas Stoll<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
66 <strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Universität Leipzig – IWI<br />
Das Institut für Wirtschaftsinformatik<br />
(IWI) der Universität Leipzig deckt mit seinen<br />
drei Professuren sowie einem Fakultätsrechenzentrum<br />
die Bereiche Anwendungssysteme,<br />
Informationsmanagement<br />
und Softwareentwicklung ab. Im Mittelpunkt<br />
der Forschung stehen dabei insbesondere<br />
die Themengebiete Service-orientierte<br />
Anwendungen (Web/Grid-Services),<br />
Enterprise Application Integration,<br />
Service Science, Softwaresystemfamilien<br />
sowie RFID-Technologien.<br />
Universität Stuttgart IFT<br />
Das Institut für Fördertechnik und Logistik<br />
(IFT) bietet umfangreiche Leistungen<br />
in der praxisorientierten Forschung, Planung<br />
und Optimierung von Logistiksystemen.<br />
Im Bereich der RF-Identifikation werden<br />
seit über 10 Jahren Forschungs- und<br />
Industrieprojekte für den zuverlässigen<br />
und rentablen Einsatz der Technologie in<br />
logistischen Systemen durchgeführt.<br />
Durch eine technisch-betriebswirtschaftliche<br />
Analyse der RFID-gestützten Prozesskette<br />
ermittelt das IFT den Kundennutzen.<br />
Dem Institut stehen zwei Ver-<br />
Das Institut beschäftigt sich seit 2006<br />
mit dem Thema RFID und betreibt seit<br />
2007 ein RFID-Innovationslabor. In<br />
praktischen Demonstrationsaufbauten,<br />
in Experimenten im Rahmen von Forschungsprojekten<br />
sowie in Vorlesungen<br />
und Seminararbeiten wird Studenten als<br />
auch interessierten Firmen die RFID-<br />
Technologie zugänglich gemacht. Das<br />
IWI führt weiterhin Machbarkeitstests<br />
durch und entwickelt Abwendungsszenarien<br />
auf Basis der RFID-Technologie.<br />
suchsstände zur Verfügung, auf denen<br />
die zuverlässige Identifizierung von<br />
Gütern in statistisch abgesicherten Dauerversuchsreihen<br />
geprüft werden. Das<br />
IFT erprobt zahlreiche Parameter, die eine<br />
zuverlässige Identifikation beeinflussen,<br />
unter Anderem:<br />
- max. Geschwindigkeit beim Passieren<br />
des Antennengates<br />
- Anbringung Transponder am Gut /<br />
Ladeeinheit<br />
- unterschiedliche Transpondertypen<br />
VDEB Verband IT-Mittelstand e.V.<br />
Der VDEB ist die Vertretung des IT-Mittelstands<br />
in Deutschland. Wir sind der<br />
einzige IT-Fachverband mit klarer Profilierung<br />
nur für mittelständische Interessen.<br />
Unsere Mitglieder sind Soft- und Hardwarehersteller<br />
sowie IT-Dienstleister<br />
und EDV-Beratungsunternehmen. Mit<br />
unserer Arbeit stärken wir die mittelständischen<br />
IT-Unternehmen in ihrem Wettbewerb<br />
mit der IT-Industrie und bringen<br />
ihre Positionen in die politische Diskussion<br />
ein. Der VDEB ist beim Deutschen<br />
Bundestag akkreditiert. Weitere Kernaktivitäten<br />
des VDEB sind die Entwicklung<br />
der mittelständischen IT-Wirtschaft mittels<br />
Fachgruppenarbeit und öffentlichen<br />
Förderprojekten, Veranstaltungsorganisation,<br />
Veröffentlichung von Studien<br />
und Marktanalysen sowie die Bildung<br />
von Netzwerken und Herstellung von<br />
Geschäftskontakten. Das Vorteilspaket<br />
des VDEB bietet umfangreiche Dienstleistungen<br />
mit enormen Kostenvorteilen<br />
für IT-Unternehmen.<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Universität Leipzig – IWI<br />
Grimmaische Str. 12<br />
04109 Leipzig<br />
Tel.: +49 (0) 341 / 97 33723<br />
Fax: +49 (0) 341 / 97 33729<br />
E-Mail: sdonath@wifa.uni-leipzig.de<br />
www.iwi.uni-leipzig.de<br />
Kontakt: Frau Dipl.-Inf. Steffi Donath<br />
So erreichen Sie uns:<br />
Universität Stuttgart IFT-LL<br />
Holzgartenstr. 15B<br />
70174 Stuttgart<br />
Tel.: +49 (0)711 / 685 83771<br />
Fax: +49 (0)711 / 685 83769<br />
E-Mail: karl-heinz.wehking@ift.uni-stuttgart.de<br />
www.ift.uni-stuttgart.de<br />
Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. K.-H. Wehking<br />
So erreichen Sie uns:<br />
VDEB Verband IT-Mittelstand e.V.<br />
Augustastraße 78-80<br />
52070 Aachen<br />
Tel.: +49 (0)241 / 18 90-5 58<br />
Fax: +49 (0)241 / 18 90-5 55<br />
E-Mail: kontakt@vdeb.de<br />
www.vdeb.de<br />
Kontakt: Rolf Chung
Terminkalender Veranstaltungen <strong>2009</strong><br />
27.1.<strong>2009</strong><br />
TRANSPONDER ROADSHOW, Hannover<br />
Novotel Hannover (www.novotel.de)<br />
IBC EUROFORUM<br />
Tel.: +49 (0) 211 9686 3751<br />
www.transponder-roadshow.de<br />
28.01. - 29.01.<strong>2009</strong><br />
easyFairs VERPACKUNG NORD, Hamburg<br />
easyFairs Deutschland GmbH<br />
Tel.: +49 (0) 89 127 165 200<br />
www.easyfairs.com<br />
10.02. - 12.02.<strong>2009</strong><br />
EuroCIS, Düsseldorf<br />
Europas führende Fachmesse für IT und<br />
Sicherheit im Handel<br />
Messe Düsseldorf GmbH<br />
Tel.: +49 (0) 211 45 60 01<br />
www.eurocis.com<br />
03.03. - 05.03.<strong>2009</strong><br />
LogiMAT, Stuttgart<br />
Internationale Fachmesse für Distribution,<br />
Material- und Informationsfluss<br />
EUROEXPO Messe- & Kongress-GmbH<br />
Tel.: +49 (0) 89 32391 253<br />
www.logimat.de<br />
03.03. - 08.03.<strong>2009</strong><br />
CeBIT, Hannover<br />
Information Technology, Telecommunications,<br />
Software & Services<br />
Deutsche Messe AG<br />
Tel.: +49 (0) 511 89 33101<br />
www.cebit.de<br />
04.03. - 05.03.<strong>2009</strong><br />
10. Logistics Forum, Duisburg<br />
Veranstaltet von der BVL (Bundesvereinigung<br />
Logistik e.V.)<br />
Duisburger Mercatorhalle<br />
Tel.: +49 (0) 421 173840<br />
www.bvl.de<br />
10.03. - 13.03.<strong>2009</strong><br />
Fachmesse Anuga FoodTec, Köln<br />
Koelnmesse GmbH<br />
Tel.: +49 (0) 221 821 2164<br />
www.anugafoodtec.de<br />
18.03. - 20.03.<strong>2009</strong><br />
AIM-Frühjahrsforum und<br />
Mitgliederversammlung, Duisburg<br />
Gastgeber: Fraunhofer-Institut IMS AIM-D e.V.<br />
Tel. +49 (0) 6206 13177<br />
info@aim-d.de, www.aim-d.de<br />
31.3.<strong>2009</strong><br />
TRANSPONDER ROADSHOW, Ulm<br />
Maritim Ulm (www.maritim.de)<br />
IBC EUROFORUM<br />
Tel.: +49 (0) 211 9686 3751<br />
www.transponder-roadshow.de<br />
02.04. - 03.04.<strong>2009</strong><br />
Deutscher Materialfluss-Kongress, München<br />
VDI Wissensforum IWB GmbH<br />
Kongress mit Fachausstellung<br />
Tel.: +49 (0) 211 6214 403<br />
www.materialflusskongress.de<br />
16.04.<strong>2009</strong><br />
Tag der Logistik der BVL, deutschlandweit<br />
Tag der Logistik - eine Initiative der<br />
Bundesvereinigung Logistik (BVL)<br />
www.tagderlogistik.de<br />
20.04. - 24.04.<strong>2009</strong><br />
HANNOVER MESSE, Hannover<br />
Deutsche Messe AG<br />
Messegelände, 30521 Hannover<br />
Tel.: +49 (0) 511 89 0<br />
www.hannovermesse.de<br />
05.05. - 07.05.<strong>2009</strong><br />
EURO ID <strong>2009</strong>, EXPO XXI, Expocentre, Köln<br />
5. Int. Fachmesse & Wissensforum für Auto-ID<br />
Technologien<br />
IBC EUROFORUM<br />
Tel.: +49 (0) 211 9686 3754<br />
www.euro-id-messe.de<br />
06.05. - 07.05.<strong>2009</strong><br />
E_PROCURE & SUPPLY, Nürnberg<br />
Fachmesse mit Kongress für Beschaffungs-<br />
und Lieferanten-Management Erfahrungen<br />
- Lösungen - Trends<br />
NürnbergMesse GmbH<br />
Tel.: +49 (0) 911 8606 8660<br />
www.e-procure.de<br />
11.05. - 15.05.<strong>2009</strong><br />
ACHEMA, Frankfurt am Main<br />
Int. Ausstellungskongress für Chemische Technik,<br />
Umweltschutz und Biotechnologie<br />
Tel.: +49 (0) 69 7564 230<br />
www.achema.de<br />
12.05. - 15.05.<strong>2009</strong><br />
TRANSPORT LOGISTIC, München<br />
Internationale Fachmesse für Logistik, Telematik<br />
und Verkehr (UFI)<br />
Messe München GmbH<br />
Tel.: +49 (0) 89 949 20720<br />
www.transportlogistic.de<br />
Termine <strong>2009</strong><br />
14.05.<strong>2009</strong><br />
TRANSPONDER ROADSHOW, Wien<br />
Arcotel Kaiserwasser Wien<br />
IBC EUROFORUM<br />
Tel.: +49 (0) 211 9686 3751<br />
www.transponder-roadshow.de<br />
26.05. - 28.05.<strong>2009</strong><br />
SENSOR+TEST, Nürnberg<br />
Die Messtechnik-Messe - Internationale Messe<br />
für Sensorik, Mess- und Prüftechnik mit begleitenden<br />
Kongressen<br />
Tel.: +49 (0) 5033 9639 0<br />
www.sensor-test.de<br />
16.06. - 17.6.<strong>2009</strong><br />
RFID SysTech, Bremen<br />
5th European Workshop on RFID Systems and<br />
Technologies<br />
Technische Universitat Darmstadt<br />
Tel.: +49 (0) 06151 16 4038<br />
www.rfid-systech.org<br />
23.6.<strong>2009</strong><br />
TRANSPONDER ROADSHOW, Köln<br />
Renaissance Düsseldorf Hotel (www.renaissanceduesseldorf.com)<br />
IBC EUROFORUM<br />
Tel.: +49 (0) 211 9686 3751<br />
www.transponder-roadshow.de<br />
08.09 - 09.09.<strong>2009</strong><br />
27. Dortmunder Gespräche, Dortmund<br />
Der Logistik und IT-Event<br />
Veranstaltet von BVL, Fraunhofer-<br />
Institut IML und BITKOM<br />
Tel.: +49 (0) 231 9743193<br />
www.do-ge.de<br />
22.09. - 24.09.<strong>2009</strong><br />
DMS EXPO, Köln<br />
Fachmesse und -konferenz für elektronisches<br />
Informations- und Dokumenten-Management<br />
Koelnmesse GmbH<br />
Tel.: +49 (0) 221 821 2376<br />
www.dms-expo.de<br />
29.09. - 01.10.<strong>2009</strong><br />
FachPack + LogIntern, Nürnberg<br />
Fachmesse für Verpackungslösungen +<br />
Fachmesse für Interne Logistik<br />
NürnbergMesse GmbH<br />
Tel.: +49 (0) 911 8606 8658<br />
www.logintern.de<br />
www.fachpack.de<br />
67<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
68<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
RFID Standards <strong>2009</strong><br />
Aktuelle Normen für das Warenflussmanagement<br />
Für den Bereich RFID Standardisierung<br />
war das vergangene Jahr 2008 ein recht<br />
bewegtes Jahr. Die bedeutendsten Neuerungen<br />
haben im Bereich der Funkvorschriften<br />
für das UHF Frequenzband<br />
stattgefunden. ETSI veröffentlichte im<br />
April des vergangenen Jahres eine Revision<br />
der europäischen Funkvorschrift EN<br />
302 208 – „Electromagnetic compatibility<br />
and Radio spectrum Matters (ERM);<br />
Radio Frequency Identification Equipment<br />
operating in the band 865 MHz to<br />
868 MHz with power levels up to 2 W”.<br />
EPCglobal setzte die Arbeiten an der<br />
Entwicklung eines neuen HF Standards<br />
fort. Dieser Standard trägt die Bezeichnung:<br />
„EPCTM Radio Frequency Identity<br />
Protocols, HF version 2 RFID, Protocol<br />
for Communications at 13.56<br />
MHz“. Das Übertragungsprotokoll wird<br />
HF Systemen zukünftig ähnliche Möglichkeiten<br />
bieten, wie es die beiden<br />
Standards ISO 18000-6C bzw. EPC<br />
Class1Gen2 für UHF tun. Somit kann<br />
eine Brücke zwischen HF- und UHF-<br />
Systemen geschlossen werden. Eine<br />
Veröffentlichung des Standards ist für<br />
<strong>2009</strong> geplant.<br />
Eine Vielzahl weiterer Aktivitäten war<br />
auf dem Gebiet der batteriegestützten<br />
und mit einem Sensor ausgestatteten<br />
Transpondern und Applikationen zu verzeichnen.<br />
Verschiedene Standards wurden<br />
um entsprechende Anforderungen<br />
und Spezifikationen erweitert.<br />
ISO und nationale Standards<br />
ISO (International Standardisation Organisation)<br />
ist eine der weltweit größten<br />
Standardisierungsorganisationen. Der<br />
Hauptsitz der Organisation befindet sich<br />
Eldor Walk<br />
FEIG ELECTRONIC GmbH<br />
www.feig.de<br />
Standards zu Luftschnittstellen<br />
Die nachfolgende Tabelle liefert eine Übersicht zu verschiedenen Luftschnittstellenstandards.<br />
Es werden der Status der einzelnen Standards (veröffentlicht oder noch in Entwicklung), sowie<br />
der Anwendungsbereich aufgezeigt.<br />
Status Nummer Anwendungsbereich<br />
¸ ISO/IEC 18000-1:2008<br />
¸ ISO/IEC 18000-2:2004<br />
in Genf (Schweiz). Der Schwerpunkt<br />
der Standardisierungsaktivitäten liegt im<br />
Bereich der technischen Standards. ISO<br />
Standards sind weltweit bekannt und<br />
akzeptiert. Sie verfügen über ein hohes<br />
wirtschaftliches und soziales Ansehen.<br />
Die veröffentlichten Standards werden<br />
von nahezu allen User Gruppen angewandt.<br />
ISO Standards werden mit dem<br />
Ziel veröffentlicht die Entwicklung, Herstellung<br />
und Verteilung von Gütern und<br />
Dienstleistungen effizienter und sicherer<br />
zu gestalten. Ebenfalls zielen sie darauf<br />
ab, den Handel zwischen verschiedenen<br />
Ländern einfacher und fairer zu vollziehen<br />
und Regierungen eine technische<br />
Grundlage zur Gesetzgebung zu bieten.<br />
ISO RFID-Standards können im Wesentlichen<br />
in vier verschiedene Kategorien<br />
unterteilt werden: Luftschnittstellen,<br />
Testmethoden, Datenprotokolle und<br />
Anwendungsstandards. Für verschiedene<br />
Nutzer der RFID Technologie, wie<br />
Luftschnittstellen – Referenz-Architektur und<br />
Parameterbeschreibung<br />
Luftschnittstellen – Frequenzen unterhalb 135<br />
kHz<br />
˚ ISO/IEC FCD 18000-2<br />
Luftschnittstellen – Frequenzen unterhalb 135<br />
kHz<br />
¸ ISO/IEC 18000-3:2008 Luftschnittstellen – 13.56 MHz<br />
˚<br />
ISO/IEC 18000-3/<br />
WD Amd<br />
Luftschnittstellen – 13.56 MHz<br />
¸ ISO/IEC 18000-4:2008 Luftschnittstellen – 2.45 GHz<br />
¸ ISO/IEC 18000-6:2004 Luftschnittstellen – 860-960 MHz, Typ A und B<br />
¸<br />
ISO/IEC 18000-6:2004/<br />
Amd 1:2006<br />
Luftschnittstellen – 860-960 MHz, Typ C sowie<br />
Updates zu A und B<br />
˚ ISO/IEC FCD 18000-6 Luftschnittstellen – 860-960 MHz, Typ A, B, C<br />
¸ ISO/IEC 18000-7:2008 Luftschnittstellen – 433 MHz<br />
˚ ISO/IEC FCD 18000-7 Luftschnittstellen – 433 MHz<br />
¸ ISO/IEC TR 24710:2005 Luftschnittstellen – Elementartransponder<br />
¸ Veröffentlichte Standards ˚ Standards in Entwicklung AMD Anhang/Revision<br />
beispielsweise Endanwender, Systemintegratoren,<br />
Softwarehersteller, Readerhersteller<br />
und Transponderhersteller sind<br />
jeweils bestimmte Standards relevant.<br />
Anwendung der Standards<br />
Anwender<br />
• Auswahl der Luftschnittstellen,<br />
• Ggf. Auswahl der Datenprotokolle<br />
Systemintegrator, Anwendungsprowgrammierer<br />
• Implementierung der Datenprotokolle<br />
• Berücksichtigung der Anwendungsstandards<br />
und Einsatzempfehlungen<br />
Readerhersteller<br />
• Implementierung der Luftschnittstellen<br />
• Implementierung der Datenprotokolle<br />
• Anwendung der entsprechenden Testmethoden<br />
Hersteller von Transponder-ICs<br />
• Implementierung Luftschnittstellen<br />
• Anwendung der entsprechenden Testmethoden
Luftschnittstellen – Referenz-Architektur<br />
und Parameterdefinition (ISO/IEC<br />
18000-1)<br />
Der Standard ISO/IEC 18000-1:2008<br />
definiert Referenz-Architekturen sowie<br />
die Luftschnittstellenparameter für die<br />
verfügbaren RFID Frequenzbänder.<br />
Während der Anwendungsbereich von<br />
18000-1 auf die direkten Funktionen der<br />
Luftschnittstelle begrenzt ist und eine<br />
einheitliche, bewertungsfreie Beschreibung<br />
von Luftschnittstellen ermöglicht,<br />
liefern die weiteren Teile von ISO 18000<br />
entsprechend der jeweiligen Frequenz<br />
Vorgaben zu den einzelnen Parameter.<br />
Luftschnittstellen – Frequenzen unterhalb<br />
135 kHz (ISO/IEC 18000-2:2004)<br />
ISO/IEC 18000-2:2004 definiert eine<br />
Luftschnittstelle für RFID-Systeme. Spezifiziert<br />
werden die technisch relevanten<br />
Angaben für die Übertragung von Informationen<br />
zwischen Reader und Transponder.<br />
Dies beinhaltet Parameter wie<br />
Betriebsfrequenz, Bandbreite, Modulation,<br />
Datenkodierung und Datenrate.<br />
Ebenfalls werden die Kommunikationsprotokolle<br />
der Luftschnittstelle sowie die<br />
Antikollisionsmethode beschrieben.<br />
RFID Frequenzen<br />
< 135<br />
kHz<br />
13.56<br />
MHz<br />
433<br />
MHz<br />
862-928 MHz<br />
2.45 5.8<br />
GHz GHz<br />
0.1 1 10 100 1.000 10.000<br />
Der Standard ISO/IEC 18000-2:2004<br />
beschreibt zwei Ausführungen der Luftschnittstelle:<br />
Typ A (FDX) und Typ B<br />
(HDX). Die beiden Ausführungen unterscheiden<br />
sich lediglich in den physikalischen<br />
Parametern, während Antikollisionsverfahren<br />
und Protokoll <strong>ident</strong>isch<br />
sind. FDX-Transponder nach Typ A werden<br />
von der Schreibleseeinheit permanent<br />
mit Energie versorgt und arbeiten<br />
bei einer Betriebsfrequenz von 125 kHz.<br />
Der Datenaustausche zwischen Reader<br />
und Transponder erfolgt mit einem Full-<br />
Duplex (FDX) Übertragungsverfahren.<br />
Dies ermöglicht eine sichere und schnelle<br />
Kommunikation. Die mögliche Lesereichweite<br />
wird dadurch jedoch auf eine kurze<br />
Distanz begrenzt. HDX-Transponder werden<br />
für die Zeit der Kommunikation vom<br />
Transponder zum Reader nicht durch den<br />
Reader mit Energie versorgt. Sie beziehen<br />
ihre Energie für diesen Zeitraum aus<br />
einem integrierten Kondensator, welcher<br />
während der Übertragung von Daten<br />
durch den Reader geladen wird. Die<br />
Übertragung von Informationen erfolgt<br />
nach einem Half-Duplex (HDX) Verfahren,<br />
wodurch größere Lesereichweiten als mit<br />
einem FDX Transponder erzielt werden<br />
können. Die Arbeitsfrequenz kann bei<br />
diesen Transpondern sowohl 125 kHz als<br />
auch 134,2 kHz betragen.<br />
Luftschnittstellen – 13.56 MHz (ISO/<br />
IEC 18000-3:2008)<br />
ISO/IEC 18000-3:2008 beschreibt die<br />
Luftschnittstelle für RFID Systeme mit<br />
einer Betriebsfrequenz von 13,56 MHz.<br />
Der Standard sieht zwei Betriebsarten<br />
vor. Diese Betriebsarten sind zwar untereinander<br />
nicht vollständig kompatibel, führen<br />
aber auch nicht zu einer gegenseitigen<br />
Behinderung. Mode 1 basiert auf ISO/IEC<br />
15693 Vicinity Cards. Mode 2 beschreibt<br />
ein High Speed Interface zur Datenübertragung.<br />
Die Übertragungsrate vom Reader<br />
zum Tag beträgt 423,75 kbps, die Antwort<br />
des Tags wird zum Reader mit einer<br />
Geschwindigkeit von 105,9375 kbps<br />
übermittelt. Eine Revision des Standards<br />
wurde im September 2008 veröffentlicht.<br />
Weiterführende Arbeiten an diesem Standard<br />
sind unter der Bezeichnung ISO/IEC<br />
18000-3:2008/WD Amd 1 zu finden.<br />
Luftschnittstellen – 2.45 GHz (ISO/<br />
IEC 18000-4:2008)<br />
ISO/IEC 18000-4:2008 zeigt zwei<br />
Betriebsarten für Anwendungen bei einer<br />
Frequenz von 2,45 GHz auf. Während<br />
die erste Betriebsart sich auf einen passives<br />
System bezieht, geht die zweite<br />
Möglichkeit von einem aktiven System<br />
aus. Bei einem passiven System handelt<br />
es sich um ein so genanntes „Reader<br />
Talks First“ Protokoll. Dies bedeutet jegliche<br />
Kommunikation zwischen Reader<br />
und Transponder muss durch das Lesegerät<br />
begonnen werden. Der Transponder<br />
bezieht dabei seine Energie aus dem<br />
abgestrahlten Feld des Readers. Handelt<br />
es sich um ein aktives System, so<br />
spricht man auch von einem „Tag Tags<br />
fachbeiträge 69<br />
First“-Protokoll. Hierbei kommen batteriegestützte<br />
Transponder zum Einsatz.<br />
In solchen Systemen sendet der Reader<br />
ein kontinuierliches, unmoduliertes Feld<br />
aus. Wird ein Transponder in dieses Feld<br />
bewegt, so erfolgt dadurch seine Aktivierung.<br />
Anschließend beginnt er selbstständig<br />
damit die auf ihm gespeicherten<br />
Informationen zu senden.<br />
Luftschnittstellen – 860-960 MHz,<br />
Typen A und B (ISO/IEC 18000-<br />
6:2004)<br />
Der Standard ISO/IEC 18000-6 enthält<br />
eine Betriebsart mit zwei Ausführungsformen.<br />
Beide Typen arbeiten nach dem<br />
Verfahren „Reader Talks First“ und verwenden<br />
die gleiche Signalübertragung<br />
vom Transponder zum Reader. Typ A<br />
benutzt Pulse Interval Encoding (PIE) für<br />
die Übertragung zum Transponder und<br />
ein adaptives ALOHA-Verfahren als Antikollisionsmethode.<br />
Typ B greift dagegen<br />
auf eine Manchester Kodierung sowie<br />
ein adaptives Binary-Tree-Verfahren<br />
zurück. Eine weitere Ausführungsform<br />
wird in ISO/IEC 18000-6 AMD1:2006<br />
beschrieben. Der derzeit sich in der Entwicklung<br />
befindliche Standard ISO/IEC<br />
FCD 18000-6 wird die bisherige Version<br />
des Standards ersetzen und die drei<br />
verschiedenen Typen A, B und C zusammenfassen.<br />
Damit wird bei der Veröffentlichung<br />
dieses Standard auch ISO/<br />
IEC 18000-6 AMD1:2006 wegfallen.<br />
Luftschnittstellen – 860-960 MHz,<br />
Typ C und Updates zu Typen A und<br />
B (ISO/IEC 18000-6 AMD1:2006)<br />
Der Standard ISO/IEC 18000-6 AMD1<br />
ist in seiner Form vollständig kompatibel<br />
zu dem bestehenden EPCglobal UHF<br />
Generation 2 Air Interface Protocol. Diese<br />
Kompatibilität ermöglicht die Verwendung<br />
der gleichen Hardware-Infrastruktur<br />
und Transponder sowohl in einer mit<br />
ISO-Standards arbeitenden Umgebung<br />
als auch in einer EPC-Umgebung. Es wird<br />
lediglich mit unterschiedlichen Datenelementen<br />
gearbeitet. Die Standards sind<br />
für den weltweiten Einsatz geeignet, da<br />
das beschriebene Frequenzband von<br />
860-960 MHz zusammen mit der Variabilität<br />
der Übertragungsparameter die<br />
Verwendung unter verschiedenen nationalen<br />
Funkregulierungen erlaubt.<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
70<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Gegenüber früheren UHF-Standards<br />
bietet die EPC Generation 2 bzw. ISO/<br />
IEC 18000-6C wesentlich höhere Erfassungsraten.<br />
Eine schnellere Erfassung<br />
von Transpondern bringt nicht nur den<br />
entsprechenden Zeitvorteil, sondern<br />
sorgt gleichzeitig auch für eine erhöhte<br />
Erfassungssicherheit indem mehrere<br />
Leseversuche gestartet werden können.<br />
Insbesondere UHF-Systemen stehen<br />
aufgrund von physikalischen Gegebenheiten<br />
zur Kommunikation zwischen<br />
Reader und Transpondern oft nur kurze,<br />
unterbrochene Zeitfenster zur Verfügung.<br />
Daher gilt, je weniger Zeit für<br />
die Kommunikation benötigt wird, umso<br />
besser sind die Voraussetzungen für<br />
eine erfolgreiche Transpondererfassung.<br />
Die Signalübertragung ist nahezu fehlersicher<br />
gestaltet worden. Bei anderen<br />
Übertragungsprotokollen kann es gelegentlich<br />
zu der Erkennung von „Geistertranspondern“<br />
kommen. Diese können<br />
zufällig aufgrund von Störsignalen entstehen.<br />
Die neueren Übertragungsprotokolle<br />
von 18000-6C und EPC Gen 2<br />
stellen strengere Anforderungen an die<br />
Übertragungen von Reader- und Transpondersignalen.<br />
Um den Schutz der Privatsphäre zu<br />
gewährleisten und den aufkommenden<br />
Forderungen gerecht zu werden, ist in dem<br />
Protokoll ein Kill-Kommando vorgesehen,<br />
durch welches ein Transponder permanent<br />
zerstört bzw. unbrauchbar gemacht<br />
werden kann. Dies kann beispielsweise<br />
bei dem Verkauf von getaggter Ware an<br />
einen Endkunden erfolgen. Transponder<br />
nach Gen2 bzw. 18000-6C arbeiten im<br />
Gegensatz zu früheren Systemen mit<br />
einem 32-Bit-Passwort zum Auslösen<br />
des Kill-Vorgangs. Ein nicht autorisiertes<br />
Zerstören des Transponders ist bei der<br />
Verwendung eines 32-Bit langen Passworts<br />
nahezu unmöglich.<br />
Luftschnittstellen – 433 MHz (ISO/IEC<br />
18000-7:2008)<br />
ISO/IEC 18000-7 definiert eine Luftschnittstelle<br />
für ein aktives RFID-System<br />
bei einer Frequenz von 433 MHz. Der<br />
Standard ist, dafür vorgesehen Kompatibilität<br />
zu ermöglichen und Interoperabilität<br />
verschiedener auf dem Markt verfügbarer<br />
UHF Produkte zu gewährleisten. ISO/<br />
IEC 18000-7:2008 beschreibt die Forward<br />
und Return Link Parameter, sowie<br />
technische Eigenschaften wie Frequenz,<br />
Kanalbandbreite, maximale Ausgangsleistung,<br />
Spurious Emissions, Modulation,<br />
Bitraten und Datenverschlüsselung.<br />
Darüber hinaus beschreibt der Standard<br />
das Kommunikationsprotokoll für die Luftschnittstelle.<br />
Eine Weiterentwicklung des<br />
Standards findet zur Zeit in ISO/IEC FCD<br />
18000-7 statt.<br />
Luftschnittstellen – Allgemein<br />
Die im Jahr 2008 neu veröffentlichten,<br />
bzw. überarbeiteten Standards sind um<br />
Funktionen zur Unterstützung von Sensortags<br />
und batteriegestützten Transpondern<br />
ergänzt worden. Weiterhin wurden<br />
verschiedene allgemein gültige Verbesserungen<br />
vorgenommen. Um gewährleisten<br />
zu können, Standards auf dem aktuellen<br />
Stand der Technik anbieten zu können,<br />
wurden bereits für einige Teile des ISO/<br />
IEC 18000 Standards Revisionen geöffnet<br />
in denen Neuerungen eingepflegt<br />
werden können.<br />
Standards zu Testmethoden<br />
Luftschnittstellen – Elementartransponder<br />
(ISO/IEC TR 24710)<br />
Der Standard ISO/IEC 18000 ermöglichen<br />
die effiziente Durchführung von einfachen<br />
wie auch komplexen Datenübertragungen.<br />
Des Weiteren werden Luftschnittstellen<br />
unter der Verwendung des vollen Leistungsumfanges<br />
von RFID-Systemen definiert.<br />
Sowohl Schreib- als auch Leseoperationen<br />
werden unterstützt.<br />
Der technische Report ISO/IEC TR<br />
24710 mit dem Originaltitel „Elementary<br />
tag licence plate functionality for<br />
ISO/IEC 18000 air interface definitions“<br />
unterstützt die Implementierung von elementaren<br />
Transpondern, das heißt von<br />
Readonly- und einmalbeschreibbaren<br />
Transpondern mit einem beschränkten<br />
Datenvolumen von üblicherweise 256<br />
Bit. Der Report definiert für die Teile 2,<br />
3, 4, 6 und 7 von ISO/IEC 18000 Übertragungsparameter,<br />
die für die Kommunikation<br />
zwischen Reader und solch einem<br />
Elementartransponder erforderlich sind.<br />
Der Report spezifiziert keine eigene Luft-<br />
Die folgende Tabelle liefert eine Übersicht über die derzeit gültigen Standards zu Testmethoden.<br />
Hier werden ebenfalls Informationen zum Status der einzelnen Standards, sowie deren<br />
Anwendungsbereich aufgezeigt.<br />
Status Nummer Anwendungsbereich<br />
¸ ISO/IEC 18046:2006<br />
˚ ISO/IEC NP 18046-1<br />
˚ ISO/IEC NP 18046-2<br />
¸ ISO/IEC 18046-3:2007<br />
¸ ISO/IEC TR 18047-2:2006<br />
¸ ISO/IEC TR 18047-3:2004<br />
¸<br />
¸<br />
ISO/IEC TR 18047-3:2004/<br />
CD Cor 1:2007<br />
ISO/IEC TR 18047-4:2004/<br />
Cor 2:2008<br />
¸ ISO/IEC TR 18047-4:2004<br />
¸ ISO/IEC TR 18047-6:2008<br />
¸ ISO/IEC TR 18047-7:2005<br />
˚ ISO/IEC CD TR 18047-7<br />
Testmethoden –<br />
Leistung von RFID-Systemen<br />
Testmethoden –<br />
Leistung von RFID-Systemen<br />
Testmethoden – Leistung<br />
von Lesegeräten<br />
Testmethoden – Leistung<br />
von Transpondern<br />
Testmethoden – Konformität<br />
Luftschnittstellen Freq. < 135 kHz<br />
Testmethoden – Konformität<br />
Luftschnittstellen 13.56 MHz<br />
Testmethoden – Konformität<br />
Luftschnittstellen 13.56 MHz<br />
Testmethoden – Konformität<br />
Luftschnittstellen 13.56 MHz<br />
Testmethoden – Konformität<br />
Luftschnittstellen 2,45 GHz<br />
Testmethoden – Konformität<br />
Luftschnittstellen 860-960 MHz<br />
Testmethoden – Konformität<br />
Luftschnittstellen 433 MHz<br />
Testmethoden – Konformität<br />
Luftschnittstellen 433 MHz
schnittstelle, sondern nutzt einen Subset<br />
der Protokolle von ISO/IEC 18000.<br />
Testmethoden – Leistung von RFID-<br />
Systemen (ISO/IEC TR 18046)<br />
ISO/IEC TR 18046:2006 enthält Testmethoden<br />
zur Messung der Leistungsparameter<br />
von Transpondern und Readern.<br />
Beschrieben werden Messmethoden zur<br />
Bestimmung der Identifikationsreichweite<br />
und Identifikationsrate, der Lesereichweite<br />
und Leserate und der Schreibreichweite<br />
und Schreibrate. Mit den derzeit in<br />
der Entwicklung befindlichen Projekten<br />
18046-1, -2 und dem bereits fertig<br />
gestellten Part 3 werden die Testmethoden<br />
für Gesamtsysteme, Lesegeräte und<br />
Transponder in getrennte Standardwerke<br />
gegliedert. Die beschriebenen Testmethoden<br />
überprüfen nicht die Konformität<br />
mit regulatorischen Funkvorschriften.<br />
Testmethoden – Konformität mit Luftschnittstellenstandards<br />
(ISO/IEC TR<br />
18047 – Teile 2, 3, 4, 6 und 7)<br />
ISO/IEC TR 18047 definiert Testmethoden<br />
zur Feststellung der Konformität von<br />
RFID-Produkten (Transpondern und Readern)<br />
mit den Spezifikationen der entsprechenden<br />
Teile von ISO/IEC 18000. Transponder<br />
werden hinsichtlich der Amplitude<br />
des Rückmodulationssignals und Reader<br />
bezüglich der erzeugten Feldstärken und<br />
des Modulationsverhalten überprüft.<br />
Außerdem werden Referenzaufbauten für<br />
Transponder und Reader definiert.<br />
ISO/IEC TR 18047-3:2004/CD Cor 1<br />
überarbeitet den bereits 2004 herausgegebenen<br />
Teil für RFID-Systeme im<br />
HF-Frequenzband. Die Arbeiten an Cor<br />
1 wurden im Jahr 2007 fertig gestellt<br />
und der Standard als Ergänzung veröffentlicht.<br />
In der in 2008 veröffentlichten<br />
Cor 2 werden weitere Ergänzungen<br />
beschrieben. Ebenfalls neu in 2008 veröffentlicht<br />
wurde eine Überarbeitung<br />
von Part 6. Z. Z. laufen die Arbeiten an<br />
einer Revision von Part 7 dieses Standards.<br />
Die in diesem Standard beschriebenen<br />
Testmethoden sind ebenfalls<br />
nicht zur Überprüfung der Einhaltung<br />
von regulatorischen Vorschriften ausgelegt.<br />
Daher werden im Rahmen der<br />
Funkzulassung überprüfte Parameter<br />
hier nicht erneut berücksichtigt.<br />
Datenprotokoll – Anwendungsinterface<br />
ISO/IEC 15961 und ISO/IEC 15962 spezifizieren<br />
ein Datenprotokoll zum Austausch<br />
von Informationen in einem RFID-System.<br />
Um das komplette System verstehen zu<br />
können, müssen beide Standards herangezogen<br />
werden. Jeder Standard fokussiert<br />
sich auf ein bestimmtes Interface:<br />
15961 adressiert die Datenschnittstelle<br />
zu dem Applikationssystem, während sich<br />
15962 mit der Abbildung der Daten im<br />
Transponder sowie der Basisverarbeitung<br />
der Transponderdaten beschäftigt. 2004<br />
ist die erste Ausgabe der Datenstandards<br />
15961/15962 herausgegeben worden.<br />
Die zweite Ausgabe der Datenstandards<br />
wird um die folgenden Themen erweitert:<br />
Speichersegmentierung, Sicherheit und<br />
Authentifikation.<br />
ISO/IEC 15961 beinhaltet die Spezifikationen<br />
einer Transfersyntax, sowie die<br />
Definition von Applikationskommandos<br />
und Antworten. Daten und Kommandos<br />
werden in einer standardisierten Weise<br />
beschrieben, unabhängig von der verwendeten<br />
Luftschnittstelle. Der Standard<br />
umfasst Angaben und Richtlinien zur Darstellung<br />
der Daten als Objekte. Des Wei-<br />
Standards zu Datenprotokollen<br />
teren beschreibt er die Struktur der Object<br />
Identifier, basierend auf ISO/IEC 9834. Er<br />
definiert Kommandos und Antworten zur<br />
Datenübertragung zwischen der Applikation<br />
und dem Transponder, spezifiziert die<br />
Transfer Syntax, basierend auf den Basic<br />
Encoding Rules von ISO/IEC 8825-1 und<br />
gibt eine formale Beschreibung der Bearbeitungsprozesse<br />
unter Verwendung von<br />
ASN.1, wie in ISO/IEC 8824 beschrieben.<br />
ISO/IEC 15961 kann als Referenz<br />
bei der Entwicklung von Anwendungssoftware<br />
benutzt werden.<br />
Datentransfer zu und von Applikationen<br />
(ISO/IEC 15961-1, ISO/IEC 15961-2,<br />
ISO/IEC 15961-3, ISO/IEC 15961-4)<br />
ISO/IEC 15961-1 definiert den Datentransfer<br />
zu und von Applikationen. Unterstützt<br />
wird dies durch geeignete Anwendungskommandos<br />
und Antworten. ISO/<br />
IEC 15961-2 spezifiziert die Registrierungsprozedur<br />
von RFID Datenelementen.<br />
Noch nicht spezifizierte Datenelemente,<br />
die für neue Anwendungen erforderlich<br />
sind, werden entsprechend der definierten<br />
Prozedur angemeldet und vergeben. Die<br />
Aufgaben der Registrierungsorganisation<br />
werden beschrieben. Dazu gehört die<br />
Status Nummer Anwendungsbereich<br />
¸ ISO/IEC 15961:2004 Datenprotokoll – Anwendungsinterface<br />
˚ ISO/IEC FCD 15961-1 Datenprotokoll – Anwendungsinterface<br />
˚ ISO/IEC FCD 15961-2<br />
Datenprotokoll – Registrierung von<br />
Datenelementen<br />
˚ ISO/IEC FCD 15961-3 Datenprotokoll – Datenelemente<br />
˚ ISO/IEC NP 15961-4<br />
Datenprotokoll – Batteriegestützte<br />
Transponder und Sensoren<br />
¸ ISO/IEC 15962:2004 Datenprotokoll – Transponderinterface<br />
˚ ISO/IEC FCD 15962 Datenprotokoll – Transponderinterface<br />
¸ ISO/IEC 15963:2004 Datenprotokoll – Eindeutige Identifizierung<br />
˚ ISO/IEC FCD 15963 Datenprotokoll – Eindeutige Identifizierung<br />
˚ ISO/IEC 24791-1 Datenprotokoll – Software Infrastruktur – Architektur<br />
˚ ISO/IEC 24791-2<br />
˚ ISO/IEC 24791-3<br />
˚ ISO/IEC 24791-4<br />
˚ ISO/IEC 24791-5<br />
fachbeiträge 71<br />
Die bedeutendsten Standards zu Datenprotokollen sind in der folgenden Tabelle gelistet.<br />
Datenprotokoll – Software Infrastruktur –<br />
Datenmanagement<br />
Datenprotokoll – Software Infrastruktur –<br />
Gerätemanagement<br />
Datenprotokoll – Software Infrastruktur –<br />
Applikationsinterface<br />
Datenprotokoll – Software Infrastruktur –<br />
Geräteinterface<br />
˚ ISO/IEC 24791-6 Datenprotokoll – Software Infrastruktur – Sicherheit<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
72<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Vergabe von Application Family Identifiers<br />
(AFIs) für bestimmte Anwendungen, sowie<br />
die Zuordnung von Datenelementen zu<br />
den Applikationen und die Registrierung<br />
von Stamm-OIDs (Object Identifier). Diese<br />
bieten einen hierarchisch organisierten<br />
Ordnungsbegriff. Dies sind weltweit eindeutige<br />
Kennungen für Objekte, welche<br />
in ISO/IEC 9834-1 normiert sind. ISO/<br />
IEC 15961-3 definiert die Datenelemente<br />
sowie die Regeln zu deren Benutzung.<br />
Part 4 des Standards beschreibt Application<br />
Interface Commands bei batteriegestützten<br />
Transpondern und Transpondern<br />
mit integriertem Sensor.<br />
Datenprotokoll – Transponderinterface<br />
(ISO/IEC 15962:2004)<br />
ISO/IEC 15962:2004 fokussiert sich auf<br />
die Datenverarbeitung in der Schreibleseeinheit,<br />
sowie auf die Übersetzung<br />
der Anwendungskommandos und<br />
Daten in luftschnittstellenspezifische<br />
Transponderfunktionen. Der Standard<br />
umfasst Angaben zur Kodierung der<br />
Object Identifier, Datenverdichtungsregeln,<br />
Vorverarbeitung der Daten,<br />
Datenformatierung (Logical Memory<br />
Map) einschließlich der optionalen Verwendung<br />
einer Verzeichnisstruktur und<br />
eine Beschreibung eines Tagdrivers als<br />
Schnittstelle zu den Luftschnittstellenspezifikationen<br />
nach ISO/IEC 18000.<br />
Applikationsdaten in Datenstrukturen<br />
(ISO/IEC FCD 15962)<br />
ISO/IEC FCD 15962 beschreibt den<br />
gesamten Prozess und Methoden zur<br />
Formatierung der Applikationsdaten in<br />
Datenstrukturen, die im RFID Transponder<br />
gespeichert werden können.<br />
Datenprotokoll – Eindeutige Kennzeichnung<br />
(ISO/IEC 15963:2004)<br />
ISO/IEC 15963 beschreibt Kennzeichnungssysteme<br />
zur eindeutigen Identifikation<br />
von Transpondern.<br />
Die Anwendungsbereiche für solche<br />
eindeutigen Kennzeichnungen sind die<br />
Verfolgbarkeit der Transponder während<br />
des Fertigungsprozesses, Antikollisionsmechanismen<br />
zur Erfassung mehrerer<br />
Transponder im Erfassungsbereich eines<br />
Readers und die Verfolgung der mit dem<br />
Transponder verbundenen Ware.<br />
Anwendungsbereich von ISO/IEC 24791<br />
24791-6<br />
Security<br />
Application Context<br />
Distribution Manufacturing Retail/User etc.<br />
24791-3<br />
Device Management<br />
Struktur Anwendungsstandards<br />
Layer 5<br />
Vehicle<br />
Layer 4<br />
ISO 17364<br />
Freight Container<br />
Layer 3<br />
ISO 17365<br />
Returnable Transport Item<br />
Layer 2<br />
ISO 17366<br />
Transport Unit<br />
Layer 1<br />
ISO 17366<br />
Product Package<br />
Layer 0<br />
ISO 17367<br />
Product<br />
Datenprotokoll – Software Infrastruktur<br />
(ISO/IEC 24791, ISO/IEC<br />
24791-1, ISO/IEC 24791-2, ISO/IEC<br />
24791-3, ISO/IEC 24791-4, ISO/IEC<br />
24791-5, ISO/IEC 24791-6)<br />
Wichtiger Bestandteil eines RFID Systems<br />
ist die Software-Infrastruktur, in<br />
die der Reader eingebettet ist. In Ergänzung<br />
zu den Datenstandards 15961 und<br />
15962 wird diese durch den mehrteiligen<br />
Standard ISO 24791 beschrieben. Es<br />
werden Anforderungen, Funktionen und<br />
Schnittstellen spezifiziert. Die einzelnen<br />
Application interface<br />
Data Management<br />
Device interface<br />
15961 Command Processor<br />
Other<br />
Interrogator<br />
Processes<br />
Data Compactor<br />
Data Formatter<br />
Logical Memory<br />
Tag Driver<br />
Air interface hardware/<br />
software<br />
RF<br />
tag<br />
24791-4<br />
24791-2<br />
24791-5<br />
DATA<br />
PROTOCOL<br />
PROCESSOR<br />
24791<br />
15961<br />
15962<br />
Annexes<br />
of15962<br />
AIR<br />
Scope<br />
INTERFACE<br />
of 18000<br />
Teile befassen sich mit den Themenfeldern<br />
Architektur, Datenmanagement,<br />
Gerätemanagement, Applikationsinterface,<br />
Geräteinterface und Sicherheit.<br />
Einsatz der Transpondertechnologie<br />
in verschiedenen Applikationsfeldern<br />
-VDI 4472 (Blatt 1 – Allgemeiner Teil,<br />
Blatt 2 – HF-Systeme, Blatt 3 – UHF-<br />
Systeme, Blatt 4 – Kostenbewertung,<br />
Blatt 5 – Mehrweglogistik, Blatt 6<br />
– Kühlkette, Blatt 7 – Entsorgungslogistik,<br />
Blatt 8 – Leitfaden für das
Management von RFID Projekten, Blatt<br />
9 – Getränkelogistik, Blatt 10 – Testverfahren<br />
zur Überprüfung der Leistungsfähigkeit<br />
von Transpondersystemen)<br />
Die bereits fertig gestellten Teile der Richtlinie<br />
4472 (Part1 und Part2) beschreiben<br />
den Einsatz von RFID-Systemen in der<br />
Textilindustrie. Die verschiedenen Teilnehmer<br />
der textilen Kette wie Bekleidungshersteller,<br />
Logistikdienstleister, Fördermittel-<br />
und Transportanlagenhersteller, Finisher,<br />
Veredler, Einzelhändler und Stoffproduzenten<br />
erhalten Hinweise zum Einsatz der<br />
Transpondertechnologie.<br />
Anwendungsstandards<br />
Bei der Integration von Transpondern<br />
in Bekleidungsgegenstände werden<br />
unmittelbar nach der Herstellung der<br />
Ware Informationen zum Kleidungsstück<br />
dem Transponder zugeordnet.<br />
Diese „Verheiratung“ überdauert den<br />
gesamten Produktlebenslauf. Das Konzept<br />
„Applikation von Transpondern an<br />
Bekleidungsgegenstände“ sieht vor,<br />
dass der Transponder nicht dauerhaft<br />
mit dem Bekleidungsstück verbunden<br />
ist, sondern nur für einzelne Abläufe<br />
innerhalb der textilen Kette verwendet<br />
wird. An einem bestimmten Punkt der<br />
Im folgenden wird eine Auflistung verschiedener applikationsspezifischer Standards gezeigt.<br />
Dabei handelt es sich sowohl um nationale Standards als auch um internationale ISO<br />
Standards.<br />
Status Nummer Anwendungsbereich<br />
¸ VDI 4472-1 Anwendung – Textile Kette – allgemein<br />
¸ VDI 4472-2 Anwendung – Textile Kette – 13. 56 MHz<br />
˚ VDI 4472-3 Anwendung – Textile Kette – UHF<br />
˚ VDI 4472-4 Anwendung – Kostenbewertung<br />
¸ VDI 4472-5 Anwendung – Mehrweglogistik<br />
˚ VDI 4472-6 Anwendung – Kühlkette<br />
˚ VDI 4472-7 Anwendung – Entsorgungslogistik<br />
¸ VDI 4472-8<br />
Anwendung – Leitfaden für das Management<br />
von RFID-Projekten<br />
˚ VDI 4472-9 Anwendung – Getränkelogistik<br />
¸ VDI 4472-10<br />
Anwendung – Testverfahren zur Überprüfung<br />
der Leistungsfähigkeit von Transpondersystemen<br />
(RFID)<br />
¸ VDA 5520 Anwendung – Fahrzeug-Versand-Informationen<br />
¸ ISO 17363:2007 Anwendung – Frachtcontainer<br />
˚ ISO 17364<br />
Anwendung – Wieder verwendbare Transporteinheiten<br />
˚ ISO 17365 Anwendung – Transporteinheiten<br />
˚ ISO 17366.2 Anwendung – Produktverpackungen<br />
˚ ISO 17367.2 Anwendung – Produkttagging<br />
¸ ISO 21007-1:2005 Anwendung – Gaszylinder – Allgemeines<br />
¸ ISO 21007-2:2005<br />
Anwendung – Gaszylinder – Nummerierungsschemata<br />
¸ ISO/IEC TR 18001:2004<br />
Einsatzempfehlung – Profile für Anwendungserfordernisse<br />
¸ ISO/IEC PRF TR 24729-1 Einsatzempfehlung – RFID Label<br />
¸ ISO/IEC PRF TR 24729-2<br />
˚ ISO/IEC NP TR 24729-3<br />
Einsatzempfehlung – Recycelfähigkeit von Transpondern<br />
Einsatzempfehlung – Installation von Readern<br />
und Antennen<br />
˚ ISO/IEC NP TR 24729-4 Einsatzempfehlung – Transponderdatensicherheit<br />
fachbeiträge 73<br />
textilen Kette, zum Beispiel am Point<br />
of Sale, wird der Transponder wieder<br />
entfernt und kann für eine andere Ware<br />
wieder verwendet werden (Mehrwegtransponder).<br />
Das Blatt 1 (Allgemeiner Teil) beinhaltet<br />
allgemeine Technologiebeschreibungen<br />
sowie Definitionen und dient der Einführung<br />
in die Thematik „Transpondereinsatz<br />
in der textilen Kette“. Im Blatt<br />
2 (HF-Systeme) liegt der Fokus auf<br />
passiven hochfrequenten (13,56 MHz)<br />
RFID-Systemen und deren Einsatz in der<br />
textilen Kette. Blatt3 befindet sich Z. Z.<br />
noch in der Entwicklung und beschäftigt<br />
sich mit dem Einsatz von UHF-Systemen<br />
(860-960 MHz) in der Textilindustrie.<br />
Das sich in der Entwicklungsphase befindende<br />
Blatt 4 beschreibt Methoden zur<br />
Kostenbewertung von RFID Systemen in<br />
den verschiedenen Applikationsfeldern.<br />
Das im vergangenen Jahr veröffentlichte<br />
Blatt 5 des Standards beschreibt den<br />
Einsatz der Transpondertechnologie in<br />
der Mehrweglogistik. Die sich noch in<br />
der Entwicklung befindenden Blätter 6,<br />
7 und 9 nehmen Bezug auf die Verwendung<br />
von RFID Systemen im Bereich<br />
der Kühlkette, der Entsorgungslogistik<br />
und der Getränkelogistik. Die in 2008<br />
veröffentlichten Blätter 8 und 10 liefern<br />
eine Übersicht für das Management von<br />
RFID Projekten und beschreiben Testmethoden<br />
zur Bestimmung der Performance<br />
von Transpondersystemen.<br />
Anwendungsstandards (ISO 17363<br />
Frachtcontainer, ISO 17364 Wieder<br />
ver-wendbare Transporteinheiten, ISO<br />
17365 Transporteinheiten, ISO 17366<br />
Pro-duktverpackungen, ISO 17367<br />
Produkttagging)<br />
Diese Anwendungsstandards definieren<br />
für einzelne Anwendungen bzw.<br />
Anwendungsbereiche eine bestimmte<br />
technische Implementierung, wobei<br />
aus der Vielzahl von Technologie- und<br />
Datenstandards die jeweils am besten<br />
passende Lösung ausgewählt wird. Die<br />
Anwendungsstandards verweisen auf<br />
Luftschnittstellenstandards aus ISO/IEC<br />
18000 und die entsprechenden Datenstandards<br />
aus dem Warenflussmanagement.<br />
Betrachtet werden alle Ebenen<br />
der Lieferkette.<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
74<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Anwendungsstandards (ISO 21007-<br />
1:2005, ISO 21007-2:2005)<br />
ISO 21007 beschreibt Datenstrukturen<br />
zur eindeutigen Identifikation von Gaszylinder<br />
und verwandten Objekten. Der<br />
Standard ist unabhängig von Frequenzen<br />
und Übertragungsprotokollen. Besonders<br />
berücksichtigt wurde, dass die Datenelemente<br />
in EDI-Umgebungen (EDI bedeutet<br />
Electronic Data Interchange) problemlos<br />
eingesetzt werden können.<br />
Anwendungsempfehlung – Profile für<br />
Anwendungserfordernisse (ISO/IEC<br />
TR 18001:2004)<br />
ISO/IEC TR 18001 beschreibt Profile für<br />
Anwendungserfordernisse, die zur Auswahl<br />
von RFID-Technologien herangezogen<br />
werden können. Der Report umfasst<br />
klassifizierte Ergebnisse von drei Markterhebungen,<br />
sowie Erläuterungen einiger<br />
Zusammenhänge hinsichtlich Reichweite<br />
und Multitag-Situationen. Des Weiteren<br />
wird Bezug genommen auf die Klassifizierung<br />
von Transpondern.<br />
Einsatzempfehlungen (ISO/IEC TR<br />
24729, Teil 1 Implementation Guidelines<br />
für RFID-Label, Teil 2 Implementation<br />
Guidelines zur Recycelfähigkeit<br />
von Transpondern, Teil 3 Implementation<br />
Guidelines zur Installation von<br />
Readern und Antennen, Teil 4 Transponderdatensicherheit)<br />
Bei dem vierteiligen technischen Report<br />
ISO/IEC 24729 handelt es sich um ein erst<br />
teilweise abgeschlossenes Standardisierungsprojekt.<br />
Die Arbeiten an Teil 1 und Teil<br />
2 sind bereits beendet und die Standards<br />
veröffentlicht. Der Report soll verschiedene<br />
Einsatzempfehlungen für RFID-Geräte zum<br />
Management des Warenflusses liefern.<br />
Der Teil ISO/IEC TR 24729-1 befasst sich<br />
mit Einsatzempfehlungen für RFID-Label.<br />
Mit ISO/IEC TR 24729-2 wurden Hinweise<br />
zur Recycelfähigkeit von Transpondern<br />
erarbeitet. ISO/IEC TR 24729-3 enthält<br />
Einsatzempfehlungen zur Installation von<br />
Readern und Antennen. Hinweise zum<br />
Thema Transponderdatensicherheit werden<br />
in Teil 4 gegeben.<br />
Begriffe – Automatische Datenerfassung<br />
(ISO/IEC 19762-1, ISO/IEC 19762-3)<br />
ISO/IEC 19762-1 liefert allgemeine<br />
Bezeichnungen und Definitionen aus<br />
EPCglobal Standards<br />
Status Bezeichnung Anwendungsbereich<br />
¸ Architectural Framework Document Architektur<br />
¸ UHF Class 0 Version 1 Luftschnittstellen – UHF – Readonly<br />
¸ UHF Class 1 Version 1<br />
¸ HF Class 1 Version 1<br />
UHF Generation 2<br />
¸<br />
Version 1.1.0<br />
˚ HF Version 2<br />
EPC Tag Data Specification Version<br />
¸<br />
1.1 rev 1.3<br />
Standards zur Terminologie<br />
Status Nummer Anwendungsbereich<br />
¸ ISO/IEC 19762-1:2008 Begriffe – Automatische Datenerfassung allgemein<br />
¸ ISO/IEC 19762-3:2008 Begriffe – RFID<br />
dem Bereich der automatischen Datenerfassung.<br />
Die Begriffsdefinitionen können<br />
auch bei der Kommunikation zwischen<br />
Technologieexperten und Anwendern<br />
hilfreich sein. ISO/IEC 19762-3<br />
enthält Bezeichnungen und Definitionen<br />
zum Thema RFID im Warenflussmanagement.<br />
Erläutert werden Begriffe wie „air<br />
interface“, „alignment“ und „hop rate“.<br />
EPCglobal Standards<br />
EPCglobal ist eine von der Industrie<br />
getriebene Standardisierungsorganisation.<br />
Schwerpunkt der Arbeiten bilden von<br />
den Bedürfnissen der Industrie getriebene<br />
Luftschnittstellen – UHF – Write once<br />
read many times<br />
Luftschnittstellen – 13.56 MHz – Write<br />
once read many times<br />
Luftschnittstellen – UHF Read/Write<br />
Datenprotokoll – Datenablage im<br />
Transponder<br />
¸ Reader Protocol, Version 1.1 Datenprotokoll – Anwendungsinterface<br />
¸ Application Level Interface 1.0<br />
Datenprotokoll – Application Programming<br />
Interface<br />
¸ Object Naming Service 1.0.1 Datenprotokoll – Informationsnetzwerk<br />
¸ Reader Management Version 1.0.1 Datenprotokoll – Readersteuerung<br />
¸ Tag Data Translation 1.0<br />
Datenprotokoll – Kodierung der<br />
Transponderdaten<br />
¸ EPC LLRP 1.0.1 EPC Low Level Reader Protocol<br />
˚ EPC HLRP 1.0 EPC High Level Reader Protocol<br />
¸ EPC EPCIS 1.0.1<br />
¸<br />
¸<br />
¸<br />
EPC Interoperability Test<br />
Methodology v1.2.4<br />
EPC Tag Performance<br />
Parameters and Test Methods<br />
V1.1.0<br />
EPC/RFID Label Solution – Recommendation<br />
for the Design and Use of<br />
a Standard RFID/EPC Logistic Label,<br />
including Data Backup Function<br />
EPC Information Services (EPCIS)<br />
Version 1.0 Specification<br />
Anforderungen für EPC Interoperability<br />
Zertifizierung<br />
Tag Eigenschaften und Testmethoden<br />
Empfehlung für das Design und die<br />
Benutzung von RFID Labeln<br />
Standards rund um den Electronic Product<br />
Code. Es werden Luftschnittstellen,<br />
Testprozeduren, Datenschnittstellen und<br />
Informationsdienste spezifiziert. Alle entwickelten<br />
und veröffentlichten Standards<br />
sind freiwillig und nicht verpflichtend.<br />
Luftschnittstellen – UHF Read/Write (UHF<br />
Generation 2 Air Interface Standard)<br />
Dieser moderne UHF-Standard erlaubt ein<br />
schnelles Lesen mit bis zu 600 Transpondern<br />
pro Sekunde in Europa. Ein Kill-Kommando<br />
ermöglicht die endgültige Zerstörung<br />
des Transponders und Passwörter<br />
schützen die im Transponder abgelegten<br />
Daten. Es können EPC-Codes zwischen
16 und 496 Bit abgelegt werden und optional<br />
steht ein Speicherbereich für Anwenderdaten<br />
zur Verfügung. Die Übertragungen<br />
zu den Transpondern basieren auf<br />
einem amplitudenmodulierten Pulse Interval<br />
Encoding (PIE) Verfahren. Für Übertragungen<br />
zum Reader werden eine FM0-<br />
Kodierung oder ein Miller-modulierter Subcarrier<br />
verwendet. Weitere Eigenschaften<br />
dieser Luftschnittstelle sind in Verbindung<br />
mit dem kompatiblen Standard ISO/IEC<br />
18000-6 AMD1 beschrieben.<br />
Luftschnittstellen – HF Version 2<br />
Die Entwicklung eines neuen HF<br />
(13,56MHz) Standards zur berührungslosen<br />
Objekt<strong>ident</strong>ifikation mittels RFID<br />
Systemen steht kurz vor der Fertigstellung.<br />
Der Standard trägt den Titel<br />
„EPCTM Radio Frequency Identity Protocols,<br />
HF version 2 RFID, Protocol for<br />
Communications at 13.56 MHz“ und<br />
beschäftigt sich mit den physikalischen<br />
und logischen Anforderungen an ein<br />
passives lastmoduliertes Interrogatortalks-first<br />
(ITF) RFID Systems.<br />
Besondere Bedeutung wird dem Standard<br />
bei sämtlichen Anwendungen zukommen,<br />
bei denen sich viele Transponder gleichzeitig<br />
im Feld befinden und möglichst schnell<br />
ausgelesen werden müssen. Typische<br />
Applikationen sind das Auslesen von<br />
Transpondern, welche auf Waren, montiert<br />
durch einen RFID Tunnel, bewegt<br />
werden oder das Auslesen von Transpondern,<br />
die sich sehr schnell durch ein Feld<br />
bewegen. Des Weiteren zeichnet sich der<br />
voraussichtlich in <strong>2009</strong> verfügbare Standard<br />
im Vergleich zu älteren HF Standards<br />
besonders durch die Hardware-Kompatibilität<br />
zu vorhandener Infrastruktur und die<br />
Software-Kompatibilität zu UHF Generation<br />
2 bzw. ISO 18000-6C aus.<br />
Bereits jetzt sind erste Reader auf dem<br />
Markt verfügbar sein, welche die neu entwickelten<br />
Möglichkeiten nutzen können.<br />
Dazu wird lediglich ein Firmware Upgrade<br />
erforderlich sein, so dass bereits vorhandene<br />
Hardware weiter genutzt werden<br />
kann. In einem auf dem neuen Standard<br />
basierenden System werden Transponder<br />
wesentlich schneller erfasst und ausgelesen,<br />
als dies zur Zeit mit Systemen nach<br />
ISO 15693 bzw. 18000-3 Mode 1 möglich<br />
ist. Dies trägt gleichzeitig zu einer Steigerung<br />
der Zuverlässigkeit von HF-Systemen<br />
bei. Das Übertragungsprotokoll wird<br />
HF Systemen zukünftig ähnliche Möglichkeiten<br />
bieten, wie es die beiden Standards<br />
ISO 18000-6C bzw. EPC Gen2 für UHF<br />
tun. Somit entsteht eine Brücke zwischen<br />
UHF- und HF-Systemen.<br />
Datenprotokoll – Application Programming<br />
Interface (Application Level<br />
Inter-face)<br />
Dieser Standard enthält ein Software<br />
Application Programming Interface (API)<br />
sowie Datenspezifikationen, durch die<br />
die Anwendungsprogramme gefilterte<br />
und zusammengefasste Daten von einer<br />
Vielzahl von Readern bzw. Antennen<br />
erhalten können.<br />
Datenprotokoll – Informationsnetzwerk<br />
(Object Naming Service)<br />
Dieses Dokument spezifiziert die Verwendung<br />
des Domain Name System zur<br />
Lokalisierung von zusätzlichen, mit dem<br />
elektronischen Produktkode (EPC) verknüpften<br />
Daten und Services.<br />
Datenprotokoll – Steuerung von Readern<br />
(Reader Management)<br />
Der Standard Reader Management definiert<br />
einen Satz von Funktionen, mit denen<br />
individuelle Reader konfiguriert und überwacht<br />
werden können. Die beschriebenen<br />
Basisoperationen sind offen für zukünftige<br />
Erweiterungen. Auch herstellerspezifische<br />
Erweiterungen sind möglich.<br />
Datenprotokoll – Datenaustausch (Reader<br />
Protocol)<br />
Das Reader Protocol spezifiziert den Austausch<br />
von Daten und Kommandos zwischen<br />
einem Host und den verbundenen<br />
RFID-Readern. Funktionen zum Beschreiben,<br />
Lesen und Zerstören („Kill“) von<br />
Transpondern werden so beschrieben.<br />
Datenprotokoll – Kodierung der Transponderdaten<br />
(Tag Data Translation)<br />
Die Spezifikation Tag Data Translation<br />
beinhaltet Regeln zur Umsetzung der<br />
in dem Tag Data Standard enthaltenen<br />
Daten in ein maschinenlesbares Format.<br />
Eine eindeutige Interpretation und<br />
eine Zuordnung der verschiedenen Darstellungen<br />
der EPC-Daten (transponde-<br />
rkodiert, binär und „pure-<strong>ident</strong>ity URI“)<br />
werden gegeben.<br />
EPC LLRP 1.0.1<br />
Das EPC Low Level Reader Protocol<br />
wurde im April 2007 veröffentlicht. Der<br />
Standard beschreibt die Kommunikationsschnittstelle<br />
zwischen Reader und<br />
Steuerungssoftware und ermöglicht<br />
eine herstellerunabhängige Kommunikation<br />
mit jedem Reader, der dieses<br />
Protokoll unterstützt.<br />
EPC EPCIS<br />
Der offene Standard EPCIS, EPC-Informationsservices,<br />
dient zur Verfolgung von<br />
Produkten oder logistischen Einheiten<br />
entlang der Lieferkette. Er ist eine weitere<br />
Ebene der EPC-Standardarchitektur,<br />
die auf folgenden Punkten aufbaut: Tag<br />
Data Standards (Daten auf dem Transponder).<br />
UHF Gen2 Air Luftschnittstellenprotokoll<br />
(Transponder „spricht“ mit dem<br />
Lesegerät), Reader Protokoll (Lesegerät<br />
spricht mit der Middleware) und Application<br />
Level Event (Filterung und Sammlung<br />
ausgelesener Transponderdaten).<br />
Funkvorschriften<br />
fachbeiträge 75<br />
Funkvorschriften gelten für die Kommunikation<br />
zwischen Readern und Transpondern<br />
und haben daher wesentlichen<br />
Einfluss auf die Gestaltung des Systems.<br />
Derzeit gültige Funkvorschriften werden<br />
von ETSI (European Telecommunications<br />
Standards Institute) entwickelt. ETSI ist<br />
offiziell verantwortlich für die Entwicklung<br />
von Standards im ICT (Information and<br />
Communication Technologies) Bereich in<br />
Europa. Die mehr als 700 Mitglieder der<br />
Organisation stammen aus der ganzen<br />
Welt und setzten sich aus Firmen aus<br />
verschiedenen Branchen und Sektoren<br />
zusammen. Dies können beispielsweise<br />
Hersteller, Service Provider, Forschungseinrichtungen<br />
und Endkunden sein. Auf<br />
Grund dieser Zusammensetzung sind die<br />
entwickelten Standards sehr eng an den<br />
Bedürfnissen des Marktes orientiert.<br />
Funkparameter (ETSI EN 300 220, ETSI<br />
EN 300 330, ETSI EN 300 440)<br />
Diese Funkvorschriften bestehen schon<br />
einige Zeit und bilden die Basis für die<br />
Zulassungen von RFID-Geräten in den<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
76<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
entsprechenden Frequenzbändern. Der<br />
Standard EN 300 220 beschreibt grundlegende<br />
Anforderungen für Short Range<br />
Devices im Frequenzbereich zwischen<br />
25 MHz und 1 GHz. Gleiches zeigen die<br />
Standards EN 300 330 und EN 300 440<br />
für das Frequenzband zwischen 9 kHz<br />
und 30 MHz, sowie zwischen 1 GHz und<br />
40 GHz auf.<br />
Funkparameter UHF 2 W<br />
(ETSI EN 302 208)<br />
Eine Überarbeitung dieser Funkvorschrift<br />
wurde 2008 veröffentlicht und ermöglicht<br />
den Einsatz von passiven Transpondern<br />
im Frequenzbereich von 865 – 868<br />
MHz, dem so genannten UHF-Band. Es<br />
werden die Anforderungen zur optimalen<br />
Ausnutzung der vorhandenen Frequenzen<br />
beschrieben. Beispielsweise wird eine<br />
maximale Sendeleistung von 2 W ERP (<br />
= Effective Radiated Power) spezifiziert.<br />
Damit sind in Europa Lesereichweiten<br />
möglich, die mit denen in den USA vergleichbar<br />
sind. Die Vorschrift gilt sowohl<br />
für fest installierte als auch mobile Reader.<br />
Weiterhin können sowohl interne als<br />
auch externe Antennen benutzt werden.<br />
In der aktualisierten Version des Standards<br />
ist der zuvor notwendige Listen<br />
Before Talk Prozess eliminiert. Des<br />
Weiteren sieht der Standard einen Vierkanalplan<br />
vor. Von den vormals 15 verfügbaren<br />
Kanälen werden nur noch die<br />
Kanäle 4 (865,7 MHz), 7 (866,3 MHz),<br />
10 (866,9 MHz) und 13 (867,5 MHz) als<br />
Übertragungskanäle genutzt.<br />
Zwischen den einzelnen Kanälen ist ein<br />
Schutzband von 600 KHz angesiedelt.<br />
Dieses Band ist reserviert für die Tagantwort.<br />
Dadurch ist der Betrieb von mehr<br />
Trennung von Readerinformation<br />
und Tagantwort<br />
Funkvorschriften in Europa<br />
Status Nummer Anwendungsbereich<br />
¸ ETSI EN 300 220 Funkparameter 25 MHz – 1000 MHz<br />
¸ ETSI EN 300 330 Funkparameter 9 kHz – 30 MHz<br />
¸ ETSI EN 300 440 Funkparameter 1 GHz – 40 GHz<br />
¸ ETSI EN 302 208 Funkparameter 865 – 868 MHz<br />
¸ ETSI TR 102 436 Einsatzempfehlung für UHF-Systeme<br />
˚ ETSI TR 102 436 Einsatzempfehlung für UHF-Systeme<br />
¸ EN 50364 Maximale Strahlenbelastung – Anforderungen<br />
¸ EN 50357 Maximale Strahlenbelastung – Meßmethoden<br />
UHF-Kanalanordnung<br />
als einem Reader pro Kanal im Dense<br />
Reader Mode möglich. Die Tagantwort<br />
wird durch eine Zwischenfrequenz in<br />
die benachbarten Kanäle verschoben<br />
und interferiert dadurch nicht mit den<br />
von anderen Readern ausgesendeten<br />
Informationen. Somit ist nun der Aufbau<br />
von großen UHF RFID Installationen und<br />
Systemen mit beliebig vielen Readern<br />
auf engstem Raum möglich.<br />
Die Veröffentlichung dieses Standards<br />
ist an eine Neufassung der ERC/REC<br />
70-03 gebunden. Ebenfalls muss noch<br />
eine Überführung der revidierten Version<br />
des Standards in nationales Recht erfolgen.<br />
Dieser Prozess ist zur Zeit in den<br />
EU Mitgliedsstaaten im Gange.<br />
Einsatzempfehlungen für UHF-RFID-<br />
Systeme (ETSI TR 102 436)<br />
Dieser technische Report der ETSI enthält<br />
Empfehlungen zur Installation und<br />
Einrichtung von kleineren und mittleren<br />
RFID-Systemen. Ferner werden Richtlinien<br />
zur bestmöglichen Verwendung<br />
des Spektrums, das auf Basis des Standards<br />
EN 302208 zur Verfügung steht,<br />
gegeben. Zusätzlich geht der Report auf<br />
die Benutzung von RFID-Geräten mit<br />
reduzierter Leistung ein. Handheld-Reader<br />
oder RFID-Drucker im UHF Bereich<br />
können auch auf Basis der EN 300220<br />
betrieben werden. Weiterhin berücksichtigt<br />
das Dokument die Möglichkeiten zur<br />
2W<br />
4 RFID channels<br />
of 200 kHz<br />
865 MHz 865.7 866.3 866.9 867.5<br />
25 mW<br />
868 MHz<br />
Minimierung von Interferenzen zwischen<br />
benachbarten Lesegeräten.<br />
Maximale Strahlenbelastung (EN 50364,<br />
EN 50357)<br />
EN 50364 definiert Grenzwerte für die<br />
maximalen Strahlenbelastung, während<br />
EN 50357 Messverfahren zu deren<br />
Überprüfung enthält. Es wird zwischen<br />
Basisgrenzwerten und abgeleiteten<br />
Grenzwerten unterschieden. Die Basisgrenzwerte<br />
beziehen sich direkt auf die<br />
thermischen Auswirkungen und werden<br />
als SAR-Einheiten in W / kg angegeben<br />
(SAR = Spezifische Absorptionsrate).<br />
Die abgeleiteten Grenzwerte sind zwar<br />
einfacher zu überprüfen, beziehen sich<br />
jedoch nur auf indirekte Effekte.<br />
Was kann in <strong>2009</strong> erwartet werden?<br />
Eine der bedeutendsten Neuerung im<br />
Jahr <strong>2009</strong> wird die Veröffentlichung des<br />
neuen EPC HF Standards werden. Im<br />
Rahmen des momentan bei EPCglobal<br />
und ISO laufenden Projektes wird damit<br />
ein Standard erarbeitet, der einerseits<br />
kompatibel zu der vorhandenen Infrastruktur<br />
(ISO 15693 und ISO 18000-3)<br />
ist und gleichzeitig wesentlich verbesserte<br />
Leistungsmerkmale, insbesondere<br />
hinsichtlich der Lesegeschwindigkeit,<br />
bietet. Weiterhin können substanzielle<br />
Fortschritte bei der Entwicklung der ISO-<br />
Datenstands 24791 erwartet werden.
RFID Emblem<br />
„Wo RFID drin ist, soll auch RFID drauf stehen“<br />
Ein RFID-Transponder enthält Informationen,<br />
die zu jeder Zeit mit passenden<br />
Lesegeräten erfasst werden können.<br />
Das ist sein Zweck. Zwar sind darin<br />
in der Regel nur Identnummern für<br />
Produkte oder Transportkisten eingeschrieben,<br />
aber man sieht das eben<br />
nicht. Diese Tatsache löst im Zuge der<br />
Migration von RFID Unsicherheiten<br />
aus, ähnlich wie es bereits bei Barcode<br />
schon einmal der Fall war. Bei Barcode<br />
ist die Aufklärungsarbeit soweit fortgeschritten,<br />
daß dieser nicht mehr<br />
suspekt wirkt, inzwischen eher, wenn<br />
der Barcode fehlt. Immerhin kann der<br />
Barcode auch Informationen über die<br />
Authentizität des Produktes tragen,<br />
ebenso wie die funktechnische Alternative,<br />
der RFID-Chip.<br />
RFID-Emblem<br />
Wie gesagt, RFID sieht man nicht,<br />
also müsste man da für die Personen<br />
etwas tun, die mit Objekten umgehen,<br />
die einen RFID-Chip enthalten.<br />
Schon gibt es Nachrichten, dass eine<br />
Kommission der EU eine Kennzeichnungspflicht<br />
für RFID-Chips einführen<br />
möchte. Auch gibt es nationale Initiativen,<br />
RFID-Logos zu entwickeln, und<br />
mancher Anwender markiert die Stelle,<br />
wo ein RFID-Transponder (unsicht-<br />
Heinrich Oehlmann,<br />
Mitglied im Technischen Komitee AIM-D e.V.<br />
Obmann DIN NA 043-01-31<br />
Eurodata Council, www.eurodatacouncil.org<br />
bar) angebracht ist auf seine Weise.<br />
Das CE-Zeichen muss per Verordnung<br />
schon drauf stehen, um Standard-Konformität<br />
zu zeigen, aber bis jetzt gibt<br />
es noch keine weitere Verordnung<br />
für RFID. Der Verband der Hersteller<br />
für Komponenten und Systeme für<br />
die Automatische Identifikation „AIM-<br />
D e.V.“ in Lampertheim hatte sich<br />
bereits gemeinsam mit AIM Global Inc.<br />
der Aufgabe angenommen, einen Vorschlag<br />
für ein kontrastreiches RFID-<br />
LOGO zu entwickeln. Entstanden ist<br />
ein einprägsames Symbol.<br />
Das war bereits 2005 und ist zunächst<br />
als AIM RFID-Emblem vorgestellt worden.<br />
Inzwischen ist dieser Vorschlag<br />
von der Welt in Form des Internationalen<br />
Standardisierungskomitees „ISO“<br />
aufgenommen. Das funktioniert so: Ein<br />
ISO-Mitgliedsland macht einen Vorschlag,<br />
dies wird bei Annahme in ein<br />
Normierungsprojekt übernommen. In<br />
diesem Fall hat es das ANSI übernommen,<br />
das Emblem vorzuschlagen. Die<br />
USA hat den Vorschlag dann im Juni<br />
2008 in die Plenarsitzung in Toronto<br />
eingebracht. Das Normierungsprojekt<br />
wurde letztlich unter der Referenz<br />
ISO/IEC CD 29160 angeschoben. Das<br />
Dokument trägt den Titel: Information<br />
technology – Radio frequency <strong>ident</strong>ification<br />
for item management – RFID<br />
Emblem / La technologie d‘information<br />
– l‘<strong>ident</strong>ification de radiofréquence pour<br />
la direction d‘article – RFID Emblème<br />
Das RFID-Emblem im Detail<br />
Das Normungsprojekt ist dem Komitee<br />
ISO/IEC JTC /SC 31/WG4/SG 5<br />
zugeordnet. Der Normenausschuß DIN<br />
NA 043-01-31.4 ist das dazugehörige<br />
Spiegelgremium. Vom DIN aus wur-<br />
fachbeiträge 77<br />
den auch die Reinzeichnungen für das<br />
Logo selbst eingebracht, namentlich<br />
von Herrn Erwin Schmidt mit seinem<br />
Team bei Pepperl & Fuchs, Mannheim,<br />
als Mitglied im DIN-Arbeitskreis für<br />
Automatische Identifikation und RFID.<br />
Von dort stammen auch die Graphiken<br />
der Abbildungen.<br />
RFID-Emblem<br />
mit Index A0<br />
Das RFID Emblem weist daraufhin, dass<br />
sich darunter oder in der Verpackung<br />
ein RFID-Transponder befindet. Die<br />
Mindestmasse sollten 14x13mm nicht<br />
unterschreiten und um das Emblem<br />
herum aus Kontrastgründen eine 3mm<br />
Freiraum haben. Eine bestimmte Druckfarbe<br />
ist deshalb nicht angegeben, da<br />
diese sich auch von farbigem Untergrund<br />
abheben soll. Es ist positiver oder<br />
Negativdruck vorgesehen, zum Beispiel<br />
schwarz auf weißem Grund oder weiß<br />
auf schwarzem Grund.<br />
RFID-Emblem in Positiv- und Negativdruck<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
78<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Zweistellige Kennungen für das RFID-Emblem und deren Bedeutung<br />
(Auszug aus: AIM Global Standard for the use of the AIM RFID Emblem )<br />
2-Character<br />
Printed Code<br />
Transponder<br />
Frequency<br />
Air Interface Protocol<br />
Data Structure<br />
Defining Agency<br />
Data Structure<br />
RFID Mutually agreed Mutually agreed Mutually agreed Indicates transponders and readers/encoders<br />
A* 433 MHz ISO 18000-7 ISO JWG Indicates compatible readers/encoders<br />
A0 433 MHz ISO 18000-7 (RFU) Reserved for future use<br />
A1 433 MHz ISO 18000-7 ISO 17363 License plate ID plus optional application data<br />
A2 433 MHz ISO 18000-7 (RFU) Reserved for future use<br />
B* 860-960 MHz ISO 18000-6 C ISO JWG Indicates compatible readers/encoders<br />
B0 860-960 MHz ISO 18000-6 C (RFU) Reserved for future use<br />
B1 860-960 MHz ISO 18000-6 C ISO 17364 License plate ID plus optional application data<br />
B2 860-960 MHz ISO 18000-6 C (RFU) Reserved for future use<br />
B3 860-960 MHz ISO 18000-6 C ISO 17365 License plate ID plus optional application data<br />
B4 860-960 MHz ISO 18000-6 C (RFU) Reserved for future use<br />
B5 860-960 MHz ISO 18000-6 C ISO 17366 License plate ID plus optional application data<br />
B6 860-960 MHz ISO 18000-6 C (RFU) Reserved for future use<br />
B7 860-960 MHz ISO 18000-6 C ISO 17367 License plate ID plus optional application data<br />
B8 860-960 MHz ISO 18000-6 C ISO 17363 License plate ID plus optional application data<br />
E* 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † Indicates compatible readers/encoders<br />
E0 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † GID General Identifier<br />
E1 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † SGTIN Serialized GTIN<br />
E2 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † SSCC Serial Shipping Container Code<br />
E3 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † SGLN Serialized Global Location Number<br />
E4 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † GRAI Global Returnable Asset Identifier<br />
E5 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † GIAI Global Individual Asset Identifier<br />
E6 860-960 MHz ISO 18000-6 C EPCglobal † Reserved for future use<br />
H* 13.56 MHz 18000-3 M3 ISO JWG Indicates compatible readers/encoders<br />
H0 13.56 MHz 18000-3 M3 ISO 17364 License plate ID plus optional application data<br />
H1 13.56 MHz 18000-3 M3 ISO 17365 License plate ID plus optional application data<br />
H2 13.56 MHz 18000-3 M3 ISO 17366 License plate ID plus optional application data<br />
H3 13.56 MHz 18000-3 M3 ISO 17367 License plate ID plus optional application data<br />
L*
Ein zweistelliger Index ist vorgesehen,<br />
der Auskunft über Frequenz und<br />
Informationsgehalt gibt. Der Buchstabe<br />
benennt die Frequenz, die Ziffer<br />
den Anwenderstandard dazu. Ein RFID-<br />
Emblem mit Index A0 sagt aus, dass es<br />
sich um 433MHZ nach ISO/IEC 18000-<br />
7 handelt, ohne Benennung der Datenstruktur.<br />
Index B7 würde aussagen:<br />
Frequenz UHF nach ISO/IEC 18000-6C<br />
und Datenstruktur einer Transporteinheit<br />
nach ISO 17365.<br />
Andere RFID-Kennzeichnungen und<br />
Logos<br />
Selbstverständlich gibt es natürlich<br />
noch andere Initiativen, RFID-Transponder<br />
oder damit versehene Objekte zu<br />
Kennzeichnen. Diese habe entweder<br />
lokalen Charakter oder sind auf ganz<br />
spezifische Lösungen abgestimmt.<br />
Das Emblem der Berliner Verkehrsbetriebe<br />
Per RFID-Transponder kann man in<br />
Berlin die tatsächlichen Fahrten mit<br />
der S-Bahn verbuchen und sich sogar<br />
einen nachträglichen „Fahrplan“ erstellen<br />
lassen. Dazu sind zum Beispiel<br />
im Berliner Hauptbahnhof Boxen mit<br />
einem RFID-Emblem aufgestellt. Der<br />
Fahrkunde hält sein präpariertes Handy<br />
an diesen RFID-Punkt und schon<br />
ist er eingebucht. Das RFID-Logo wird<br />
von den Verkehrsbetrieben entsprechend<br />
als Kommunikationspunkt publiziert<br />
und gilt natürlich nur für diesen<br />
einen Zweck.<br />
Das EPC-Emblem<br />
Seitens EPC Global Inc., ein GS1<br />
Unternehmen, wird ein eigenes Emblem<br />
bevorzugt, das im wesendlichen den<br />
EPC-Schriftzug enthält. Dies lässt sich<br />
jedoch schon aus Lizenzgründen des<br />
EPC-Systems und aus Gründen der<br />
Systemeigenschaften nicht als allgemeines<br />
Emblem verwenden.<br />
Wettbewerb RFID-Logo<br />
Das Informationsforum RFID e.V. in<br />
Berlin hatte unter der Schirmherrschaft<br />
des Bundeswirtschaftsministeriums<br />
bis 31. Juli 2008 Studierende der<br />
Fachbereiche Design und Gestaltung<br />
zum bundesweiten Wettbewerb „RFID<br />
Referenzen zu Spezifikationen mit dem RFID-Emblem<br />
AIM Global Standard for the use of the AIM RFID Emblem and Index to <strong>ident</strong>ify RFIDenabled<br />
labels<br />
ISO 17363, Supply chain applications of RFID – Freight containers<br />
ISO 17364, Supply chain applications of RFID – Returnable transport items<br />
ISO 17365, Supply chain applications of RFID – Transport units<br />
ISO 17366, Supply chain applications of RFID – Product packaging<br />
ISO 17367, Supply chain applications of RFID – Product tagging<br />
VDA 5520 RFID in der Fahrzeugdistribution, SFVR – Standardisierung von Fahrzeug-Versand-<br />
Informationen für den RFID-Einsatz<br />
ISO/IEC CD 29160 Radio frequency <strong>ident</strong>ification for item management – RFID Emblem<br />
zeigt Gesicht!“ aufgerufen. Georg<br />
Bröhl, Leiter der Unterabteilung Informationsgesellschaft<br />
und Medien im<br />
Bundeswirtschaftsministerium sagte<br />
hierzu laut Bericht: „RFID zählt zu den<br />
wichtigsten Zukunftstechnologien für<br />
den Standort Deutschland. Wir begrüßen<br />
die Logo-Initiative sehr: Die Wirtschaft<br />
hat verstanden, dass die Akzeptanz<br />
der Verbraucher entscheidend<br />
zur flächendeckenden Einführung der<br />
Das gekürte RFID-Logo von Andreas Wiegand<br />
(Quelle www.info-rfid.de/)<br />
RFID-Technologie in verbrauchernahen<br />
Bereichen beiträgt.“ Prof. Dr. Michael<br />
ten Hompel, Vorstandsvorsitzender<br />
Informationsforum RFID e. V. betonte<br />
im Rahmen der Preisverleihung des<br />
Logo-Wettbewerbs in Berlin: „Ziel dieser<br />
Bestrebungen ist es, beim Verbraucher<br />
Vertrauen für die RFID-Technologie<br />
und ihren Nutzen zu schaffen“.<br />
Die Jury kürte im Oktober 2008 den<br />
Beitrag von Andreas Wiegand, Absolvent<br />
der Hochschule für Künste<br />
Bremen, zum Sieger des Wettbewerbs.<br />
Allerdings sehen die Delegierten<br />
in den Normierungsgremien das<br />
„Wiegand’sche Emblem“ nicht als<br />
Alternative zu dem RFID-Emblem das<br />
national über DIN und weltweit über<br />
die an ISO angeschlossenen Länder<br />
der Welt publiziert wird.<br />
fachbeiträge 79<br />
Integrationsgrad des ISO-Emblems<br />
für RFID<br />
Das ursprüngliche AIM-Emblem erfährt<br />
die Migration in die ISO-Standards und<br />
wird dadurch zum ISO-Emblem. Der<br />
„AIM Global Standard“ zum RFID-<br />
Emblem bildet dazu die Vorlage. Das<br />
Emblem ist bereits fester Bestandteil in<br />
den ISO-Anwenderstandards für RFID<br />
für Produkte, Transporteinheiten, Container,<br />
etc. für optische Erkennung. Im<br />
September 2008 ist das Emblem auch<br />
in dem RFID-Anwenderstandard „VDA<br />
5520 Fahrzeug-Distributions-Label“<br />
aufgenommen, die Migration schreitet<br />
damit weiter voran.<br />
Der AIM-Deutschland e.V., Verbände<br />
mit RFID-Anwendern, wie VDA für die<br />
Automobilindustrie oder EHIBCC für<br />
die Medizintechnik, EDIFICE für die<br />
Elektronikindustrie, usw. forcieren das<br />
RFID-Emblem, da es nach gegenwärtigem<br />
Stand das einzige Emblem ist,<br />
was generell für alle ihre Anwendungsgebiete<br />
der RFID-Technolpogie verwendet<br />
werden kann.<br />
RFID-Index zum Emblem<br />
Ein informativer Bestandteil der Spezifikation<br />
für das RFID-Emblem ist<br />
neben der technischen Reinzeichnung<br />
des Rahmens die Tabelle mit den Indexen.<br />
Die Norm „ISO/IEC 29160 RFID<br />
Emblem“ wird dazu auch ein Antragsformular<br />
beinhalten, damit die Möglichkeit<br />
gegeben ist, weitere Kennungen<br />
für spezifische RFID-Transponder aufzunehmen.<br />
Es wird also ein lebendiger<br />
Standard sein, welcher regelmäßigem<br />
Update unterworfen ist, wie alle anderen<br />
RFID-Standards unter ISO auch.<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
80<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Rückverfolgbarkeit durch smarte Verpackungen<br />
Zuverlässige RFID-Kennzeichnung von Verpackungen<br />
Der RFID-Einsatz auf allen Verpackungsebenen<br />
wird am Institut für Distributions-<br />
und Handelslogistik (IDH) des gemeinnützigen<br />
Vereins zur Förderung innovativer<br />
Verfahren in der Logistik (VVL) e.<br />
V., Dortmund untersucht. Dabei werden<br />
insbesondere technische, logistische<br />
und wirtschaftliche Gesichtspunkte<br />
berücksichtigt.<br />
Immer neue Lebensmittelskandale zeigen<br />
jedem Endkunden die Wichtigkeit der<br />
gesetzlich vorgeschriebenen lückenlosen<br />
Rückverfolgbarkeit. Die Herkunft von Produkten<br />
kann derzeit zwar vom Erzeuger<br />
über Produzenten bis zum Handel nachgewiesen<br />
werden. Die Kennzeichnung auf<br />
Produkten selbst ist aber für den Kunden<br />
oft nicht aussagekräftig, da eine Losnummer<br />
ohne den Zugriff auf die dahinterstehenden<br />
Datenbanken keine weiteren<br />
Informationen liefert. Denkbar ist es also,<br />
dass Kunden über internetfähige Mobiltelefone<br />
mit eingebautem RFID-Leser einen<br />
Transponder auslesen oder über eine eingebaute<br />
Kamera einen optischen Code<br />
erfassen können. Mit einer Losnummer<br />
oder einem EPC ist es möglich, die (automatisch<br />
generierte) Homepage sogar für<br />
einzelne Artikel mit weiteren Zusatzinformationen<br />
anzusehen.<br />
Lebenszyklus von Verpackungen<br />
Verpackungen dienen auf unterschiedlichen<br />
Ebenen dazu, Produkte zu schützen,<br />
transportierbar und lagerfähig zu<br />
machen und leichter zu <strong>ident</strong>ifizieren.<br />
Selbst bei transparenten Packstoffen<br />
kann nicht auf alle für die Lieferkette notwendigen<br />
Informationen geschlossen<br />
werden. So werden verschiedene Technologien<br />
eingesetzt, um die zu unterschiedlichen<br />
Zeitpunkten anfallenden<br />
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Rolf Jansen<br />
Dipl.-Ing. Karsten Oltersdorf<br />
Institut für Distributions- und Handelslogistik<br />
(IDH) des VVL e. V. Dortmund<br />
www.idh.vvl-ev.de<br />
Informationen zu markieren. Bei der Herstellung<br />
von Einweg-Packmitteln steht<br />
oft schon fest, welche Produkte in welcher<br />
Menge für welchen Zielmarkt eingepackt<br />
werden sollen, so dass eine<br />
Bedruckung mit statischen Daten direkt<br />
erfolgen kann. Andere Informationen wie<br />
die Chargennummer oder das Mindesthaltbarkeitsdatum<br />
fallen oft erst beim<br />
Abpackvorgang an, so dass diese Daten<br />
bei diesem Prozess<br />
nachträglich integriert,aufge-<br />
Produkt<br />
Packmittelherstellung<br />
druckt oder aufetikettiert werden<br />
müssen. Diese Form der Nachkennzeichnung<br />
führt zu höheren Kosten, die in eine<br />
Gesamtkostenrechnung mit aufzunehmen<br />
sind. RFID-Etiketten jedoch bieten<br />
als einziges Identifikationsverfahren die<br />
Möglichkeit, Daten entlang der Logistikkette<br />
beliebig oft zu aktualisieren.<br />
Einwegverpackungen werden bei der<br />
Produktnutzung entsorgt und müssen<br />
sich bereits bei einem Umlauf amortisiert<br />
haben. Das gilt insbesondere für<br />
die verwendete Identifikationslösung.<br />
Bei Mehrwegverpackungen hingegen<br />
lassen sich die Kosten des Packmaterials<br />
aber auch die Kosten für den verwendeten<br />
Identifikator aufgrund der Anzahl<br />
der Umläufe aufteilen. Das ist auch ein<br />
Grund, warum sich i. d. R. teurere RFID-<br />
Lösungen zuerst in Mehrwegsystemen<br />
etablieren. Dort gibt es durch die Nutzung<br />
eines wieder verwendbaren Identifikators<br />
gleichzeitig Vorteile im Poolmanagement<br />
und somit eine verursachergerechte<br />
Kostenverrechnung zwischen<br />
den beteiligten Partnern.<br />
So eignet sich die RFID-Technologie im<br />
Mehrwegmanagement schon für den<br />
Poolbetreiber, um mit weniger Aufwand<br />
eine höhere durchschnittliche Ladungsträgerqualität<br />
zu gewährleisten. Gleichzeitig<br />
können die eingesetzten Transponder<br />
auch von<br />
Abpacken Distribution Produktnutzung<br />
1. Wiederverwenden (Mehrwegkreislauf)<br />
2. Wiederverwerten (werkstoffliches Recycling)<br />
3. Wiederverwerten (rohstoffliches Recycling)<br />
4. Energie-Recycling<br />
Verpackung<br />
Einwegverpackung<br />
5. Deponierung<br />
allen weiteren<br />
Partnern in der Lieferkette für eigene<br />
Anwendungen genutzt werden und eine<br />
Win-win-Situation entstehen lassen. Am<br />
Ende des Lebenszyklus von Mehrweg-<br />
und auch Einwegverpackungen lässt sich<br />
durch integrierte Transponder die Entsorgungsqualität<br />
erhöhen,<br />
Wahl der richtigen Identifikationstechnologie<br />
Die verfügbaren Identifikationstechnologien<br />
haben verschiedene Eigenschaften,<br />
die je nach Anwendungsfall zu anderen<br />
Vorteilhaftigkeiten führen können. Es<br />
muss je nach Leistungsfähigkeit, Kosten<br />
und weiteren Randbedingungen abgewogen<br />
werden, welche Technologie geeig-
net ist. In der Übersicht sind die verschiedenen<br />
Auto-ID-Verfahren ihren grundlegenden<br />
Funktionsprinzipien zugeordnet.<br />
Grundsätzlich kann eine Einteilung in<br />
mechanische, optische, elektro-magnetische<br />
und biometrische Verfahren vorgenommen<br />
werden. Die mechanischen<br />
Verfahren zur Identifikation wurden vor<br />
allem in der Zeit eingesetzt, als optische<br />
und elektronische Verfahren noch nicht<br />
zur Verfügung standen, da diese in der<br />
Regel zuverlässiger sind. Sie haben<br />
heute keine große Bedeutung mehr und<br />
wurden vor allem durch optische Verfahren<br />
ersetzt.<br />
Für die Kennzeichnung von Artikeltypen<br />
haben sich Strichcodes z. B. im Handel<br />
und in vielen Bereichen der Logistik<br />
durchgesetzt, da die Codierungen<br />
bei Sichtverbindung relativ gut erfassbar<br />
sind und günstig ausdruckbar sind.<br />
Der Speicherbedarf hat sich mit der Zeit<br />
immer weiter erhöht, so dass für größere<br />
Datenmengen erst die gestapelten<br />
Strichcodes (stacked barcode) und die<br />
kombinierten (composite) Codes entwickelt<br />
wurden. Diese Hybrid-Lösungen<br />
werden derzeit nur noch in speziellen<br />
Branchen eingesetzt. 3D-Codes nutzen<br />
entweder Farbinformationen und stellen<br />
sich als farbige 2D-Codes dar oder werden<br />
mit holographischen Verfahren in<br />
transparenten Medien codiert. Mit holographischen<br />
Verfahren lassen sich sehr<br />
große Datenmengen abspeichern, da an<br />
jedem Raumpunkt, je nach Blickwinkel<br />
unterschiedliche Informationen, gespeichert<br />
sind.<br />
Infrarot-Identifikation nutzt nicht dem für<br />
das menschliche Auge sichtbare Licht,<br />
sondern Wellenlängen im IR-Bereich. So<br />
kann mit speziellen Farben für das Auge<br />
unsichtbar codiert werden, was die Verpackungsgestaltung<br />
nicht beeinflusst.<br />
Zu der Gruppe der elektromagnetischen<br />
Verfahren zählen die Magnetkarten, auf<br />
denen die Informationen durch Codierung<br />
mit magnetischen Nord- und Südbereichen<br />
auf Magnetstreifen eingesetzt<br />
werden. Zutrittssysteme und EC-Karten<br />
funktionieren nach diesem Prinzip. Chipkarten<br />
wie Telefonkarten oder SIM-Karten<br />
werden über einen definierten Kontakt<br />
ausgelesen.<br />
2D-Codes<br />
(1D-)<br />
Strichcodes<br />
Stapel-/<br />
Composit-Codes<br />
3D-Codes<br />
IRID – Infrarot-<br />
Identifikation<br />
Messungen an UHF-Transpondern<br />
UHF-Transponder arbeiten mit einer deutlich<br />
höheren Frequenz als HF-Systeme<br />
und können Daten mit wesentlich höheren<br />
Taktraten austauschen. Es können somit<br />
höhere Reichweiten als bei den induktiven<br />
Systemen erreicht werden, allerdings<br />
breitet sich das Fernfeld nicht so regelmäßig<br />
wie das Nahfeld aus, so dass durch<br />
Reflexionen Interferenzen entstehen, die<br />
zur Überlagerung von Wellen und dabei<br />
auch zur Auslöschung führen. In Punkten<br />
destruktiver Interferenz sind Transponder<br />
nicht auslesbar. Im Labor LogIDLab ®<br />
wurden umfangreiche Vermessungen von<br />
UHF-Transpondern durchgeführt. Dabei<br />
hat sich wieder die Richtungsabhängigkeit<br />
von UHF-Dipolen gezeigt.<br />
Da unterschiedliche Packgüter andere<br />
dielektrische Eigenschaften besitzen,<br />
spielt auch die Wahl des UHF-Transponders<br />
eine entscheidende Rolle. Viele am<br />
Markt erhältliche UHF-Transponder sind<br />
mit ihrer Antenne genau an den Chip ange-<br />
Erfassung von 96 bit EPC-Daten mit<br />
unterschiedlichen Technologien<br />
Lochkarten Schlüssel Prägung<br />
Klarschrift/OCR Mechanische<br />
Verfahren<br />
Optische<br />
Verfahren<br />
Sprach<strong>ident</strong>ifizierung<br />
Gesichtserkennung<br />
Auto-ID<br />
Biometrische<br />
Verfahren<br />
Fingerabdruckverfahren<br />
Datenträger Erfassungssystem<br />
Typische Leserate<br />
(1/s)*<br />
Handschrift Mensch 0,1<br />
OCR-Schrift OCR-Scanner 1<br />
Barcode Laser-Scanner ca. 5<br />
2D-Code Kamera-Scanner ca. 5<br />
HF-Tag HF-Reader 10<br />
UHF-Tag UHF-Reader 100<br />
fachbeiträge 81<br />
Magnetkarten<br />
Elektromagnetische<br />
Verfahren<br />
Iriserkennung<br />
Retinaerkennung<br />
Kontakt-<br />
Chipkarten<br />
Passive<br />
Transponder<br />
Semi-Aktive<br />
Transponder<br />
Aktive<br />
Transponder<br />
passt und können möglichst viel Energie<br />
bei der optimalen Frequenz von 868<br />
MHz in den Transponderchip einkoppeln.<br />
Befinden sich in der Nähe der Transponder<br />
Produkte mit anderen dielektrischen<br />
Eigenschaften als Luft, wird der Transponder<br />
verstimmt, da sich die Resonanzkurve<br />
hin zu niedrigen Frequenzen verschiebt.<br />
Da die RFID-Reader diese Verschiebung<br />
um 20 MHz bis 50 MHz nicht ausgleichen,<br />
dürfen und weiterhin auf den in Europa<br />
zugelassenen Kanälen zwischen 866<br />
MHz und 868 MHz senden müssen, reduziert<br />
sich bei schmalbandigen Transpondern<br />
die Reichweite drastisch.<br />
Im Projekt eePID (embedded & encoded<br />
Packaging ID) entwickelt das IDH Dortmund<br />
zusammen mit dem Institut für theoretische<br />
Elektrotechnik und Hochfrequenztechnik<br />
(HFT) der Leibniz-Universität<br />
Hannover eine Transponderlösung,<br />
die unempfindlicher gegenüber Störeinflüssen<br />
der verschiedenen Untergründe<br />
reagiert. Grundlage dafür ist ein vom HFT<br />
entwickeltes breitbandiges<br />
Antennendesign, welches sich<br />
durch konjugiert-komplexe<br />
Leistungsanpassung an den<br />
Chip auszeichnet. Damit ist es<br />
möglich, Transponder sowohl<br />
in den unterschiedlichen Fre-<br />
* Die Leserate kann sich je nach verwendeten<br />
Komponenten stark unterscheiden<br />
und ist hier als Größenordnung<br />
der Leistungsfähigkeit der einzelnen<br />
Verfahren angegeben.<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
82<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
UHF-Antennen-<br />
Gate (Prüfkörper<br />
mittig angeordnet<br />
Bewegungsrichtung (gewählte<br />
Relativgeschwindigkeit 1 m/s)<br />
Ermittlung der optimalen Ausrichtungen von UHF-<br />
Transpondern im Antennengate an einem Prüfkörper<br />
in Abhängigkeit von variablen Prüfparametern (nach<br />
/VDI4472-10/). Bezogen auf ein UHF-Antennengate<br />
die Transponderpositionen an Packstücken oder<br />
Paletten dargestellt, die sich besonders gut (grün),<br />
durchschnittlich (gelb) und besonders schlecht auslesen<br />
lassen (rot).<br />
quenzbereichen weltweit (Europa: 868<br />
MHz, USA: 915 MHz und z. B. Japan:<br />
bis 956 MHz) einzusetzen, als auch flexibel<br />
auf neue Untergründe zu reagieren.<br />
Somit führt eine Verschiebung des Resonanzverhaltens<br />
der entwickelten Transponder<br />
durch beliebige Untergründe nicht<br />
sofort zur Unlesbarkeit, sondern nur zu<br />
einer etwas geringeren Reichweite.<br />
Mit diesen Transpondern wurden Versuche<br />
mit verschiedenen Produkten<br />
durchgeführt. Die Reichweite der breitbandigen<br />
Transponder ist zwar etwas geringer<br />
als die von schmalbandigen Transpondern,<br />
dafür lassen sie sich auch in der Umgebung<br />
unterschiedlicher Materialien deutlich<br />
zuverlässiger auslesen. Die Verstimmung<br />
durch den Materialeinfluss wird also<br />
in bestimmten Grenzen kompensiert. Die<br />
Durchdringung von Paletten mit Flüssigkeiten<br />
hingegen ist unabhängig vom verwendeten<br />
Transponder nicht zu verbessern.<br />
Da Ladungsträger oder Packstücke<br />
gerade bei Kommissioniervorgängen nicht<br />
zwangsläufig mit der Transponderseite<br />
nach außen gedreht werden, liegt es nahe,<br />
die entsprechenden Behälter diagonal mit<br />
zwei oder mehr Transpondern auszustatten.<br />
Damit kann der Ausfall eines Transponders<br />
kompensiert werden und die<br />
Richtungsunabhängigkeit bzw. die Erfassungsquote<br />
gesteigert werden.<br />
Die Frage ist dann, welche ID oder welchen<br />
EPC die Transponder erhalten sollen.<br />
Wenn alle Transponder den gleichen<br />
EPC enthalten, stellt es sich für das Lesesystem<br />
so dar, als wenn nur ein Transponder<br />
erfasst wird. Für die Datenverarbeitung<br />
ist das sicherlich von Vorteil,<br />
da so mit einfachen Mitteln die Zuverlässigkeit<br />
einer RFID-Lösung erhöht werden<br />
kann. Der Nachteil ist aber, dass so<br />
der User Memory auf dem Transponder<br />
nicht nutzbar ist. Es folgen in diesem Fall<br />
sofort Redundanz- und Inkonsistenzprobleme,<br />
da nicht alle Transponder die gleichen<br />
Informationen enthalten und nicht<br />
mehr festgestellt werden kann, auf welchem<br />
Transponder die aktuellen Informationen<br />
stehen.<br />
Die andere Variante ist, Statusbits zu vergeben,<br />
so dass der erste Teil des EPC<br />
gleich ist, aber im Seriennummernbereich<br />
Ermittlung des optimalen Ausleseortes („sweet<br />
spot“) für Transponder an kreisrunden Verpackungen<br />
Zur Bestimmung optimaler Anbringungsorte von<br />
Transpondern an Packstücke muss aber auch die<br />
Art und Lage des Packgutes berücksichtigt werden.<br />
Sind z.B. runde Metalldosen in einer Kartonage aus<br />
Wellpappe verpackt, ist ein Transponder besser auslesbar,<br />
wenn sich kein Metall direkt dahinter befindet.<br />
die Transponderposition an der Palette,<br />
dem Behälter oder dem Packstück codiert<br />
ist. Damit ist es nicht nur möglich zu erfassen,<br />
in welcher Richtung ein Gate passiert<br />
wird (Warenein- oder -ausgang), sondern<br />
sogar in welche Richtung das Objekt orientiert<br />
ist. Für bestimmte Anwendungen<br />
zum Beispiel zur Maschinensteuerung<br />
bietet sich ein solches Vorgehen an, mit<br />
günstigen passiven Transpondern eine<br />
Lage- und Positionserkennung durchzu-<br />
Erfassung der Ausrichtung von Objekten durch linear<br />
polarisierte RFID-Antennen<br />
führen. So kann die rechte Seite mit „0“,<br />
die linke Seite mit „1“ codiert sein und<br />
damit erfasst werden, in welcher Ausrichtung<br />
sich ein Objekt bewegt. Dabei ist<br />
aber auch zu berücksichtigen, dass durch<br />
Reflexionen bei einer Vorbeibewegung<br />
nicht immer eindeutig aus der früheren<br />
Erfassung auf die kürzere Lesedistanz<br />
geschlossen werden kann.<br />
UHF-Dipol-Transponder haben darüber<br />
hinaus die Eigenschaft, polarisiert zu sein.<br />
Das heißt, wenn sie mit zirkular polarisierten<br />
Lesesystemen ausgelesen werden,<br />
können sie beliebig in der zum Lesegerät<br />
orthogonalen Ebene gedreht sein, um<br />
erfasst zu werden. Bei linear polarisierten<br />
Lesesystemen müssen die Transponder<br />
in der Polarisationsebene der Antenne<br />
ausgerichtet sein, damit sie mit einer<br />
gewissen Reichweite erfassbar sind.<br />
Somit ist es möglich, wenn die Ausrichtung<br />
eines Transponders auf einem Packstück<br />
bekannt ist, mit einer drehbaren<br />
linear-polarisierten Antenne oder mehreren<br />
Antennen in bekannter Ausrichtung<br />
auf die Orientierung eines Packstückes<br />
zu schließen. So kann ohne aufwendige<br />
Sensorik erfasst werden, dass ein Packstück<br />
mit Elektronikteilen oder Flaschen<br />
aufrecht transportiert wird.<br />
Zur Vereinheitlichung von Verpackungen<br />
mit RFID-Transpondern wurde der Richtlinienausschuss<br />
VDI 4472 Blatt 13<br />
gegründet. Damit soll die Richtlinienreihe<br />
auch für Verpackungen auf Transportverpackungs-<br />
und Produktverpackungsebene<br />
ausgeweitet werden. Um alle Interessen<br />
der entsprechenden Branchen zu<br />
berücksichtigen, ist es notwendig, dass<br />
sich die entsprechenden Industrievertreter<br />
zusammenfinden, um eine breite<br />
Akzeptanzbasis für diesen Standardisierungsansatz<br />
zu erhalten.
RFID und Datensicherheit<br />
Auszug aus der Studie: Datensicherheit bei RFID-Anwendungen<br />
Die Absicherung von RFID-Systemen<br />
ist ein wichtiges Thema. Ziel von Datensicherheitskonzepten<br />
ist neben der<br />
Sicherstellung von vertraulichen Daten<br />
auch die Gewährleistung eines ausreichenden<br />
Datenschutzes. Unternehmen<br />
sollten daher schon im Vorfeld eines<br />
geplanten RFID-Einsatzes Überlegungen<br />
im Hinblick auf existierende Sicherheitsanforderungen<br />
und geeignete Sicherheitsmaßnahmen<br />
anstellen.<br />
Spezifische Gefahrenpotenziale von<br />
RFID<br />
Der Einsatz der RFID-Technologie birgt<br />
spezifische Risiken für die Sicherheit von<br />
Daten. Gefährdungspotenziale existieren<br />
u. a. durch unautorisiertes Auslesen oder<br />
Verändern von Daten, das Fälschen von<br />
Transpondern und das Stören der Kommunikation<br />
zwischen Transponder und<br />
Lesegerät. Um RFID-Systeme sicher<br />
und zuverlässig zu gestalten, ist bereits<br />
bei der Konzeption der Anwendung auf<br />
geeignete Mechanismen zum Schutz der<br />
Transponder und der Datenkommunikation<br />
zwischen Transponder und Lesegerät<br />
sowie auf die Absicherung von Back-<br />
Office-Systemen zu achten.<br />
Allgemeine Sicherheitsanforderungen<br />
Für RFID-Systeme gibt es keine gene-<br />
Prof. Dr. Kurt Monse, Beate<br />
Deska<br />
RFID Support Center<br />
c/o Forschungsinstitut für<br />
Telekommunikation e.V. (FTK)<br />
www.rfid-support-center.de<br />
rell gültigen Sicherheitskonzepte oder<br />
Sicherheitsarchitekturen. Aufgrund der<br />
vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten,<br />
der unterschiedlichsten Ausprägungen<br />
von RFID-Systemen und der verschiedenen<br />
Transponderarten ist es erforderlich,<br />
das jeweilige RFID-System<br />
einer individuellen Analyse zur Ermittlung<br />
des Schutzbedarfs zu unterziehen,<br />
Hohes Risikopotenzial<br />
fachbeiträge 83<br />
um ein passendes Sicherheitsdesign<br />
zu ermöglichen. Hierbei müssen auch<br />
gesetzliche Vorgaben z.B. zum Datenschutz<br />
berücksichtigt werden. So sind<br />
alle gespeicherten Daten durch den Einsatz<br />
technischer Verfahren zur Datensicherheit<br />
vor dem Zugriff bzw. dem Auslesen<br />
oder Verändern seitens unbefugter<br />
Dritter zu schützen.<br />
Als wie wichtig schätzen Sie die Datensicherheit in Bezug auf<br />
folgende Anwendungsbereiche on RFID ein?<br />
Reisepässe oder andere<br />
Ausweisdokumente<br />
Krankenhaus:<br />
Patientenarmbänder,<br />
Elektronischer Lebenslauf für<br />
Medikamente oder Blutprodukte<br />
Anwendungen im<br />
Bereich der Near Field<br />
Kennzeichnung von Produkten zur<br />
Verhinderung von Fälschungen<br />
eTicketing: ÖPNV, Veranstaltungen<br />
Arbeitszeitenerfassungssys<br />
teme für Mitarbeiter<br />
Rückverfolgbarkeit:<br />
Teile, Ware, Produkte<br />
Supply Chain Organisation,<br />
Prozessoptimierungen<br />
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%<br />
sehr wichtig wichtig weniger wichtig nicht wichtig<br />
Welche Gefährdungspotenziale und Problemstellungen sind Ihrer<br />
Meinung nach charakteristisch für die RFID-Technologie?<br />
Notwendigkeit durchgängiger<br />
Sichertheitskonzepte<br />
Gefahr des unerlaubten<br />
Zugriffs auf<br />
Steigende Anforderungen<br />
an Verschlüsselung und<br />
Hoher Test- und<br />
Implementierungsaufwand<br />
Zunehmende Gefahr<br />
durch Viren, Hacker<br />
Unzureichendes Wissen<br />
über spezifische Gefahren<br />
Unzureichende<br />
Standardisierung<br />
Hoher Aufwand zur<br />
Gewährleistung der Ausfall- bzw.<br />
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%<br />
besonders relevant relevant weniger relevant nicht relevant<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
84<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Umfrage zur Datensicherheit unter<br />
700 Unternehmen<br />
Im Rahmen der vom RFID Support-<br />
Center durchgeführten Studie wurde<br />
eine Online-Befragung bei über 700<br />
Unternehmen durchgeführt. Die Beteiligungsquote<br />
lag bei 15 Prozent. Zu den<br />
Befragten zählten u. a. Unternehmen<br />
aus dem Umfeld der RFID-Branche,<br />
potenzielle Anwender sowie Experten<br />
öffentlicher und wissenschaftlicher Einrichtungen.<br />
Nachfolgend werden die<br />
wichtigsten Ergebnisse vorgestellt.<br />
Wie wichtig die Rolle der Datensicherheit<br />
für den Einsatz von RFID ist, zeigt<br />
sich ganz deutlich in den Meinungen<br />
der Umfrageteilnehmer. Die überwiegende<br />
Mehrheit der Befragten ist der<br />
Überzeugung, dass Datensicherheitsaspekte<br />
eine besondere Bedeutung<br />
bei der Realisierung von RFID-Projekten<br />
haben. Insgesamt 91 Prozent<br />
der Befragten schätzen die Bedeutung<br />
der Datensicherheit daher als wichtig<br />
bzw. sehr wichtig ein. Lediglich sieben<br />
Prozent hielten das Thema für weniger<br />
wichtig und nur ein Prozent war der<br />
Meinung, dass die Sicherung der Daten<br />
keine Relevanz für Aktivitäten im RFID-<br />
Umfeld hat.<br />
Ausweisdokumente und Gesundheitsanwendungen<br />
besonders schützenwert<br />
Bei der Bewertung der datensicherheitsrelevantenRFID-Anwendungsbereiche<br />
ergibt sich ein klares Bild. Die<br />
Sicherheit der Daten wird insbesondere<br />
im Bereich der Reisepässe oder<br />
anderer Ausweisdokumente als besonders<br />
relevant angesehen. Mehr als 84<br />
Prozent der Umfrageteilnehmer erachten<br />
Datensicherheit in diesem Anwendungsbereich<br />
als sehr wichtig, weitere<br />
elf Prozent als wichtig. Neben Ausweisdokumenten<br />
sind es vor allem Anwendungen<br />
aus dem Gesundheitswesen,<br />
bei denen der Schutz der erfassten und<br />
gespeicherten Daten als sehr wichtig<br />
eingeschätzt wird.<br />
Welche Gefährdungspotenziale und<br />
Problemstellungen existieren?<br />
Nach Meinung von 65 Prozent der<br />
Umfrageteilnehmer existiert bei RFID-<br />
Aktivitäten grundsätzlich ein hohes<br />
Risikopotenzial. Des<br />
Weiteren hält die Hälfte<br />
aller befragten Personen<br />
es für unbedingt<br />
notwendig, bei der<br />
Umsetzung von RFID-<br />
Projekten durchgängige<br />
Sicherheitskonzepte zu<br />
erarbeiten. Weniger relevant<br />
wird allerdings die<br />
Gefahr durch Viren oder<br />
Hacker eingeschätzt.<br />
Lediglich ein Drittel der<br />
Befragten sind der Meinung,<br />
dass diese Gefährdungspotenziale<br />
von<br />
besonderer Relevanz<br />
für RFID-Systeme sind.<br />
Ein ungefähr gleich großer<br />
Teil der Teilnehmer<br />
hält zudem eine unzureichendeStandardisierung<br />
für ein großes Problem.<br />
Ebenfalls als nicht<br />
besonders charakteristisch<br />
wird der Aufwand<br />
zur Gewährleistung der<br />
Ausfall- bzw. Systemsicherheit<br />
bei RFID-Systemen<br />
eingeschätzt. Nur<br />
rund 25 % der Befragten<br />
sind der Meinung, dass<br />
der Aufwand bei RFID-<br />
Anwendungen hierfür<br />
eine RFID-spezifische<br />
Fragestellung ist.<br />
Demzufolge schätzen<br />
auch lediglich 30 Prozent<br />
der befragten Personen<br />
den Sicherheitsaufwand<br />
für RFID-Projekte höher<br />
ein als für vergleichbare<br />
Auto-ID- oder IT-Projekte<br />
ein. Der Großteil der<br />
Umfrageteilnehmer (70<br />
%) vertritt die Meinung,<br />
dass der notwendige<br />
Sicherheitsaufwand nicht<br />
oder nur in manchen Fällen<br />
größer ist.<br />
RFID-Systeme bislang<br />
kein Ziel von Angriffen<br />
Obwohl Datensicherheit<br />
ein viel diskutiertes<br />
Haben Sie schon Erfahrungen mit Angriffen auf RFID-Systeme<br />
gemacht (im eigenen Unternehmen bzw. bei Kundenprojekten)?<br />
83%<br />
2% 2%<br />
sehr viele Erfahrungen viele Erfahrungen<br />
wenige Erfahrungen keine Erfahrungen<br />
Falls ja, welcher Art waren die Angriffe?<br />
38%<br />
27%<br />
Fälschung des Inhalts oder der<br />
Identität des Transponders<br />
Angriffe auf das Backend von<br />
RFID-Systeme<br />
Sonstige<br />
8%<br />
15%<br />
12%<br />
(Prozentualer Anteil der Umfrageteilnehmer die schon einen Angriff erlebt haben)<br />
Falls ja, welche Konsequenzen hatte der Angriff?<br />
22%<br />
30%<br />
Vorhandene Sicherheitssysteme<br />
wurden angepasst bzw<br />
erweitert<br />
Neue Sicherheitssysteme<br />
wurden eingesetzt<br />
22%<br />
12%<br />
Stören des Datenaustauschs<br />
durch Denial-of-Service-Angriffe<br />
Abhören der Kommunikation<br />
zwischen Transponder und<br />
Lesegerät<br />
(Prozentualer Anteil der Umfrageteilnehmer die schon einen Angriff erlebt haben)<br />
4%<br />
9%<br />
13%<br />
Ein Sicherheitskonzept wurde<br />
erarbeitet<br />
RFID-System wurde modifiziert<br />
Sonstige RFID-System wurde nicht<br />
mehr eingesetzt
Thema im Zusammenhang mit RFID<br />
ist, zeigen die Umfragergebnisse keinen<br />
Trend zu vermehrten Angriffen auf<br />
RFID-Systeme. Ganz im Gegenteil, mit<br />
insgesamt nur 16 Prozent hat nur ein<br />
sehr geringer Teil der Befragten bereits<br />
Erfahrungen mit Angriffen auf RFID-<br />
Systeme im eigenen Unternehmen bzw.<br />
in Kundenprojekten gemacht.<br />
In den meisten Fällen, d.h. in 38 Prozent<br />
aller Vorkommnisse, war die Fälschung<br />
des Transponderinhalts oder der<br />
Transponder<strong>ident</strong>ität Ziel des Angriffs.<br />
Gleich danach folgte mit 27 Prozent<br />
das Abhören der Kommunikation zwischen<br />
Transponder und Lesegerät.<br />
Lediglich in 15 Prozent der Fälle wurde<br />
der Datenaustausch durch Denial-of-<br />
Service-Angriffe gestört und nur zwölf<br />
Prozent der Angriffe bezogen sich auf<br />
die Backend-Systeme der RFID-Applikationen.<br />
Angriffe durch Viren oder<br />
Würmer spielten keine große Rolle und<br />
wurden zusammen mit verschiedenen<br />
anderen Formen der Störung von RFID-<br />
Systemen nur in acht Prozent der Fälle<br />
festgestellt.<br />
Als Konsequenz auf die erlebten<br />
Angriffe erweiterten in diesem Zusammenhang<br />
30 Prozent der Umfrageteilnehmer<br />
ihre vorhandenen Sicherheitssysteme<br />
oder passten sie an die<br />
durch den Angriff notwendiger Sicherheitsanforderungen<br />
an. 22 Prozent der<br />
Befragten modifizierten das eingesetzte<br />
RFID-System. Ebenfalls 22 Prozent<br />
nahmen den Angriff zum Anlass, ein<br />
umfassendes RFID-Sicherheitskonzept<br />
zu erarbeiten. In 13 Prozent der Fälle<br />
wurden neue Sicherheitssysteme eingesetzt<br />
und lediglich in vier Prozent<br />
aller Fälle wurde das vorhandene RFID-<br />
System nach einem Angriff nicht mehr<br />
eingesetzt. Diese Ergebnisse unterstreichen<br />
die Annahme, dass die Vorteile<br />
bzw. der Nutzen der eingesetzten<br />
RFID-Systeme auch eine unter Umständen<br />
notwendige Anpassung der Sicherheitssysteme<br />
übersteigt.<br />
Wichtige Entwicklungen für die Zukunft<br />
Bei der Frage nach den Entwicklungen,<br />
die sich zukünftig besonders auf die<br />
Verbesserung der Datensicherheit von<br />
RFID-Systemen auswirken werden,<br />
nannte die Hälfte der befragten Personen<br />
die Entwicklung fälschungssicherer<br />
Schlüssel. Rund 40 Prozent der<br />
Entwicklung fälschungssicherer<br />
Schlüssel<br />
Entwicklung eines Mindestsicherh<br />
eitsstandards<br />
Hardware-basierte<br />
Sicherungsverfahren<br />
Lightweight-Kryptographie<br />
Umfrageteilnehmer hält die Entwicklung<br />
eines Mindestsicherheitsstandards<br />
für sehr relevant, fast ebenso viele<br />
Befragte hingegen sind der Meinung,<br />
dass hardwarebasierte Sicherungsverfahren<br />
die wichtigste Entwicklung auf<br />
diesem Gebiet darstellen.<br />
Handlungsempfehlungen der Befragungsteilnehmer<br />
38 Prozent der Teilnehmer nutzten die<br />
Möglichkeit, in einer offenen Frage<br />
Handlungsempfehlungen zu geben. Die<br />
wesentlichen Ergebnisse werden im<br />
Nachfolgenden erläutert.<br />
Datensicherheit von Anfang an<br />
berücksichtigen<br />
Eine Empfehlung vieler Befragter lautet,<br />
bei geplanten RFID-Projekten<br />
möglichst früh die Sicherheitsanforderungen<br />
zu definieren und auf den<br />
konkreten Bedarf auszurichten, der je<br />
nach Anwendungsgebiet bzw. Ausgestaltung<br />
des RFID-Systems durchaus<br />
unterschiedlich sein kann. Dabei wurde<br />
darauf hingewiesen, dass neben technischen<br />
Sicherheitsmaßnahmen auch<br />
die Einführung organisatorischer Maßnahmen<br />
zwingender Bestandteil einer<br />
Gesamtlösung sein muss.<br />
Mehrfach wurde darauf hingewiesen,<br />
dass die Anforderungen an die Datensicherheit<br />
von RFID-Anwendungen nicht<br />
verallgemeinert werden können, da<br />
das Gefährdungspotenzial vom jewei-<br />
fachbeiträge 85<br />
ligen RFID-Einsatzgebiet abhängig ist.<br />
Sensible Daten sollten wenn möglich<br />
nicht auf dem Transponder, sondern<br />
nur zentral gehalten und gesichert wer-<br />
Wie relevant sind Ihrer Meinung nach folgende Entwicklungen für die<br />
Datensicherheit von RFID-Systemen?<br />
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%<br />
besonders relevant relevant weniger relevant nicht relevant<br />
den. Auf dem Transponder sollten personenbezogene<br />
Daten durch „nichtsprechende<br />
Inhalte“ wie zum Beispiel<br />
eine ID-Nummer oder Seriennummer<br />
ersetzt werden. Obwohl von den meisten<br />
Befragten objektbezogene RFID-<br />
Anwendungen generell als sicherheitstechnisch<br />
wenig gefährdet eingestuft<br />
wurden, gaben einige Teilnehmer trotzdem<br />
zu bedenken, dass auch bei diesen<br />
Lösungen z.B. zur Rückverfolgung von<br />
Produkten eine Trennung von objekt-<br />
bzw. personenbezogenen Daten nicht<br />
immer trennscharf möglich ist.<br />
Der Umgang mit der Sicherheitsthematik<br />
sollte in den Augen eines großen<br />
Teils der Befragten offen und transparent<br />
gestaltet sein. Anwender sollten<br />
offensiv mit Sicherheitsfragen umgehen<br />
und Transparenz für alle Beteiligten<br />
über die eingesetzten Schutzmechanismen<br />
schaffen. Ein großer Teil der<br />
Befragten hält den Aspekt der Aufklärung<br />
für ein entscheidendes Kriterium<br />
bei der erfolgreichen Einführung der<br />
RFID-Technologie. Hierbei sollten die<br />
Unternehmen vor allem über den Einsatz<br />
und den Nutzen der RFID-Technologie<br />
durch die überzeugende Präsentation<br />
von RFID-Anwendungen und<br />
geeigneten Sicherheitslösungen informiert<br />
werden. Mehrfach wurde eine<br />
Festlegung von Sicherheitsstandards<br />
zur einfacheren, zukunftssicheren und<br />
gefahrlosen Einführung von RFID gefordert<br />
bzw. angeregt.<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
86<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Die Metastudie RFID<br />
Eine umfassende Analyse von Anwendungen, Nutzen<br />
und Hindernissen der RFID-Implementierung<br />
Das FIR hat eine Studie vorgelegt, die<br />
Anwendungen, Nutzen und Hindernisse<br />
der RFID-Implementierung analysiert.<br />
Die Metastudie RFID bietet schnell einen<br />
umfassenden Überblick über den Status<br />
Quo der RFID-Technologie und erleichtert<br />
damit, die Wirtschaftlichkeit des RFID-<br />
Einsatzes zu beurteilen. Dazu wurden<br />
mehr als 140 RFID-Anwendungen und<br />
mehr als 20 empirische Studien zusammenfassend<br />
ausgewertet.<br />
Das Interesse an RFID zeigt sich auch<br />
an der großen Anzahl von Publikationen<br />
rund um das Thema RFID: Studien,<br />
White Paper, Markteinschätzungen,<br />
Fallbeispiele, Potenzialanalysen, Informationsflyer,<br />
Broschüren – meist für<br />
die Zielgruppe der möglichen Anwender<br />
und häufig ergänzt durch Informationsveranstaltungen,<br />
Workshops und<br />
Tagungen. Praktiker, Analysten und<br />
Wissenschaftler sind sich einig, dass<br />
RFID sich als wichtige Technologie<br />
am Markt durchsetzen wird. Allerdings<br />
haben viele potenzielle Anwenderunternehmen<br />
nach wie vor ein Informations-<br />
und Beratungsdefizit, was die vielseitigen<br />
Anwendungsmöglichkeiten und<br />
Potenziale der Technik angeht. Dabei<br />
stehen die Unternehmen der Herausforderung<br />
gegenüber, den tatsächlichen<br />
Nutzen für die eigenen Prozesse einerseits,<br />
sowie Chancen und Risiken des<br />
RFID-Einsatzes andererseits richtig einschätzen<br />
und bewerten zu können.<br />
Bevorzugte Anwendungsgebiete<br />
Die untersuchten Fallstudien werden in<br />
Dipl.-Wirt.-Ing. Tobias Rhensius MSc<br />
Gruppenleiter Informationstechnologiemanagement<br />
Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR)<br />
an der RWTH Aachen<br />
www.fir.rwth-aachen.de<br />
der Metastudie den Hauptkategorien<br />
des CE RFID Reference Model zugeordnet.<br />
Die Verteilung der Fallbeispiele<br />
auf die Kategorien des Referenzmodells<br />
ermöglicht einen schnellen und einfachen<br />
Überblick über umgesetzte Projekte und<br />
erlaubt Rückschlüsse darauf, welche<br />
Anwendungsgebiete für den RFID-Einsatz<br />
besonders geeignet sind.<br />
Es können derzeit dem Bereich der Identifikation<br />
und Lokalisierung von Objekten<br />
mit 40% die meisten Anwendungsfälle<br />
zugeordnet werden. Am zweithäufigsten<br />
(24%) kommen RFID-Systeme in der<br />
industriellen Produktion und der damit<br />
verbundenen Prozessüberwachung und<br />
-steuerung sowie Wartung zum Einsatz.<br />
Weitere große Anwendungsfelder<br />
sind der Gesundheitssektor (14%) und<br />
Anwendungen des Handels, die Produktsicherheit<br />
und -qualität gewährleisten<br />
und zusätzliche Informationen über<br />
die Ware am Point of Sale (PoS) bereitstellen<br />
sollen (12%). Die übrigen Anwen-<br />
F. 14%<br />
C. 12%<br />
H. 5%<br />
D.<br />
3%<br />
B. 24%<br />
A. Logistical Tracking & Tracing<br />
B. Production, Monitoring and<br />
Maintenance<br />
F. eHealth Care<br />
C. Product Safety, Quality and<br />
Information<br />
dungsfelder haben jeweils nur einen<br />
Anteil von unter 5% an der Gesamtheit<br />
der Fälle. Die große Zahl von über<br />
140 Fallstudien erlaubt eine repräsentative<br />
Auswertung. Von der Verteilung<br />
der untersuchten Anwendungsfälle kann<br />
also auf die Verteilung tatsächlich implementierter<br />
RFID-Systeme in Deutschland<br />
geschlossen werden.<br />
Die Betrachtung der Unterkategorien<br />
des Anwendungsfeldes „A. Logistical<br />
Tracking and Tracing“ zeigt, dass<br />
64% der verwendeten RFID-Systeme in<br />
geschlossenen Prozessketten zum Einsatz<br />
kommt, während 36% der Anwendungen<br />
in offenen Systemen zu finden<br />
sind. Empirische Studien bestätigen,<br />
dass RFID-Systeme momentan hauptsächlich<br />
in geschlossenen logistischen<br />
Prozessen Anwendung finden. Gründe<br />
dafür sind unter anderem die leichtere<br />
Implementierung, da geschlossene<br />
Kreisläufe häufig innerhalb des eigenen<br />
Unternehmens realisiert werden sowie<br />
G.<br />
1% E.<br />
1%<br />
H. Public Services<br />
Verteilung der Anwendungsfälle auf die Hauptkategorien des CE RFID Reference Model<br />
A. 40%<br />
D. Access Control and Tracking &<br />
Tracing of Indiviuals<br />
G. Sports, Leisure and Household<br />
E. Loyalty, Membership and<br />
Payment
30%<br />
Inhouse Logistics<br />
25%<br />
Closed Loop Logistics<br />
Open Logistics<br />
die Wirtschaftlichkeit, da die Transponder<br />
wiederverwendet werden können.<br />
Die Analyse der Fallstudien verdeutlicht<br />
den klaren Fokus auf Anwendungen im<br />
Bereich logistischer Prozesse. In erster<br />
Linie zielen die implementierten Systeme<br />
darauf ab, Abläufe zu beschleunigen und<br />
Arbeitsschritte zu vereinfachen, einzusparen<br />
oder zu automatisieren. Echtzeitinformationen<br />
über Bestand und Verfügbarkeit<br />
von Gütern und Transporteinheiten erhöhen<br />
die Prozesstransparenz. Ein großes<br />
Potenzial liegt außerdem in der Fehlervermeidung<br />
und -erkennung, insbesondere<br />
bei Anwendungen der Produktionssteue-<br />
7%<br />
10%<br />
28%<br />
Postal Apllications & Dangerous<br />
Goods Logistic<br />
Manufacturing Logistics<br />
Verteilung der Anwendungsfälle in der Kategorie A. Logistical Tracking and Tracing<br />
Technologieeigenschaften und resultierende Nutzendimensionen<br />
Pulklesung<br />
Personal<br />
Kein<br />
Sichtkontakt<br />
Nutzendimension<br />
rung und der Wartung. Hier gewährleisten<br />
RFID-Systeme beispielsweise die richtige<br />
Beschickung von Just-in-Sequence-Systemen<br />
oder die lückenlose Dokumentation<br />
von Wartungsprozessen. Die Verteilung<br />
wird durch eine Reihe empirischer Studien<br />
belegt, die die Relevanz der Logistik als<br />
Hauptanwendungsgebiet der RFID-Technik<br />
unterstreichen. RFID wird demnach<br />
sowohl in internen als auch externen Logistikprozessen<br />
eingesetzt.<br />
Nutzen und Hindernisse des RFID-Einsatzes<br />
In der Forschung und Praxis ist unumstritten,<br />
dass RFID erhebliche Potenziale<br />
Automatische<br />
Datenerfassung<br />
Umsatz<br />
Wiederbeschreibbarkeit<br />
Fehlerfolgekosten<br />
Nutzentreiber<br />
Sensorintegration<br />
Abschreibungen<br />
für Unternehmen aller Größen und Branchen<br />
bietet. Viele Unternehmen wissen<br />
um den Nutzen von RFID-Systemen. Es<br />
ist jedoch schwer zu ermitteln, wo dieser<br />
Nutzen im Einzelfall erzielt werden<br />
kann und in welchen Erfolgsgrößen er<br />
sich niederschlägt.<br />
Ausgehend von über 250 potenziellen<br />
Nutzen, die auf Basis umfassender<br />
Literaturrecherchen <strong>ident</strong>ifiziert werden<br />
konnten, wurden in Expertengesprächen<br />
und Workshops sechs Hauptkategorien,<br />
sogenannte Nutzendimensionen, hergeleitet.<br />
Diese Kategorien ermöglichen<br />
die Identifikation konkreter Vorteile und<br />
ermöglichen eine spätere Bewertung.<br />
Zusätzlich werden die Technologieeigenschaften,<br />
wie Pulkleseung, Wiederbeschreibbarkeit,<br />
Speicherkapazität,<br />
etc. unterschieden.<br />
Häufig werden Eigenschaften wie zum<br />
Beispiel „Pulklesung“ oder „Sichtkontaktlosigkeit“<br />
als Nutzen des RFID-Einsatzes<br />
betrachtet. Sie stellen jedoch<br />
keinen Nutzen als solches dar sondern<br />
sind vielmehr übergeordnete technologische<br />
Eigenschaften von RFID (Technologieeigenschaften),<br />
aus denen Nutzen<br />
in verschiedenen Bereichen entsteht.<br />
Die Technologieeigenschaften „Pulklesung“<br />
und „automatische Datenerfassung“<br />
stellen an sich noch keinen Nutzen<br />
dar. Werden sie jedoch genutzt,<br />
um den Wareneingang zu automatisieren,<br />
entsteht Nutzen, unter anderem<br />
Bauform<br />
Prozessperformance<br />
fachbeiträge 87<br />
Speicherkapazität<br />
...<br />
Kapitalbindung<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
88<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Hindernisse der RFID-<br />
Einführung<br />
in Form von Kosteneinsparungen<br />
und<br />
Fehlerfolgekostenreduktion<br />
durch das<br />
Entfallen der teuren<br />
manuelle Warenvereinnahmung.<br />
Nutzen<br />
werden in verschiedenenNutzendimensionenzusammengefasst,<br />
während<br />
einzelne Nutzen, wie<br />
beispielsweise „verringerter<br />
Schwund“<br />
oder „Diebstahlsicherung“<br />
als Nutzentreiberbezeichnet<br />
werden.<br />
Organisatorische<br />
Pobleme<br />
Die Metastudie<br />
untersucht jedoch nicht nur potenzielle<br />
Nutzen, sondern auch Hemmnisse des<br />
RFID-Einsatzes. Die wesentlichen Problemfelder<br />
lassen sich demnach in zwei<br />
Gruppen einteilen. So stehen auf der<br />
einen Seite technologisch bedingte<br />
Mängel in den Feldern Technologiereife,<br />
Datensicherheit und Kosten, während<br />
auf der anderen Seite organisatorische<br />
Probleme in den Kategorien<br />
Datenschutz, Informationsbedarf, Insellösungen,<br />
unklare Nutzenpotenziale und<br />
bestehende Systeme zu finden sind.<br />
Zwar bestehen zwischen den Hindernissen<br />
gegenseitige Abhängigkeiten,<br />
dennoch wird deutlich, dass sich technologisch<br />
bedingte Problemfelder von<br />
den eher organisatorisch bedeutsamen<br />
Hindernissen differenzieren lassen. Diese<br />
Differenzierung bietet eine schnelle<br />
Antwort auf die Frage, ob das Problem<br />
im Unternehmen selbst zu lösen<br />
ist, oder ob eine Lösung außerhalb der<br />
Unternehmensgrenzen, z. B. bei der<br />
Entwicklung von Standards, gesucht<br />
werden muss.<br />
Erfahrungen mit dem RFID-Einsatz in<br />
der Praxis<br />
Die Auswertung von über 20 empirischen<br />
Studien ergab, dass sich RFID<br />
zuerst auf Ebene der Verpackungs- und<br />
Ladeeinheiten durchsetzen wird, wäh-<br />
Bestehende<br />
Systeme<br />
Insellösungen<br />
Technologiereife<br />
Unklare<br />
Nutzenpotenziale<br />
rend ein flächendeckender Einsatz auf<br />
der Ebene einzelner Produkte derzeit<br />
nicht absehbar ist. Insgesamt ist RFID<br />
bei Großunternehmen verhältnismäßig<br />
häufiger im Einsatz als bei kleinen und<br />
mittleren Unternehmen, letztere sind<br />
skeptischer, was die grundsätzliche<br />
Eignung von RFID betrifft. In Bezug<br />
auf den verwendeten Frequenzbereich<br />
fällt auf, dass mittlerweile die meisten<br />
Anwendungen im UHF-Bereich arbeiten,<br />
während noch vor wenigen Jahren<br />
der HF-Bereich dominierte. Insbesondere<br />
im industriellen Umfeld kommen<br />
auch LF-Systeme nach wie vor zum Einsatz.<br />
Es werden meist passive Systeme<br />
verwendet, bei denen die Daten zentral<br />
gespeichert (Data-on-Network) und<br />
nicht überschrieben (Write-Once) werden.<br />
Einen Einsatz der Technik auf Artikel-Ebene<br />
sehen die meisten Anwender<br />
zunächst für hochwertige Güter als realistisch<br />
an.<br />
Insgesamt wird für den RFID-Markt<br />
sowohl von Anbietern als auch von<br />
Anwendern ein starkes Wachstum<br />
vorausgesagt. Auch wenn der Bekanntheitsgrad<br />
der Technologie in den letzten<br />
Jahren gestiegen ist, ist der Kenntnisstand<br />
auch bei Praktikern, die sich<br />
in ihrem beruflichen Umfeld mit RFID<br />
beschäftigen, noch erweiterbar.<br />
Datensicherheit<br />
Informationsbedarf<br />
Kosten<br />
Datenschutz<br />
Technologisch<br />
bedingte<br />
Mängel<br />
Fazit<br />
Obwohl das Thema RFID im Rahmen<br />
vieler Veranstaltungen, Seminare, Workshops<br />
und Veröffentlichungen umfassend<br />
behandelt wird, ist der Informationsbedarf<br />
bei Anwendern und Konsumenten<br />
nach wie vor hoch. Die hohen<br />
Erwartungen in den vergangenen Jahren<br />
sind mittlerweile realistischeren Einschätzungen<br />
der Potenziale und Grenzen<br />
von RFID gewichen. Pilotprojekte in<br />
vielen verschiedenen Bereichen belegen<br />
die Nützlichkeit der Technologie, ein Allheilmittel<br />
für alle logistischen Probleme<br />
ist RFID jedoch auch nicht.<br />
Die umfassende Analyse der vorliegenden<br />
Studie trägt dazu bei, das „Hype“-Thema<br />
RFID objektiv zu beleuchten und die<br />
Debatte weiter zu versachlichen. Die<br />
Analyse des Status Quo belegt, dass zur<br />
Planung und Bewertung von RFID-Projekten<br />
ein methodisches Vorgehen zwingend<br />
erforderlich ist. Im Rahmen des von<br />
der Stiftung Industrieforschung geförderten<br />
Projekts RFID-EAs (S779) wurde<br />
deshalb ein Vorgehen zur RFID Business<br />
Case Calculation entwickelt, das<br />
sowohl technische als auch betriebswirtschaftliche<br />
Aspekte abdeckt (siehe auch<br />
www.rfid-eas.net). Die Metastudie RFID<br />
kann unter www.fir.rwth-aachen.de bezogen<br />
werden.
Produktschutz –<br />
Was ist, was war, was wird<br />
Entwicklungsperspektiven und Potentiale um Produktpiraterie<br />
Das Thema Produktpiraterie und Produktschutz wird seit Jahren stetig diskutiert,<br />
es wird angeregt und mancher Betrieb tut sogar etwas gegen die<br />
Piraterie. Dabei ist das Thema so alt wie es das „Made in Germany“ bereits<br />
gibt, das man uns schließlich in der Vergangenheit gezwungen hat, auf unsere<br />
Produkte zu schreiben, um den Markt gegen unsere Produkte zu schützen. Heute<br />
sind wir weiter. Es reicht nicht mehr „Made in Germany“ auf die Produkte zu<br />
schreiben, schließlich kann das jeder.<br />
Es reicht aber auch nicht, unsere Produkte<br />
mit einem 2-dimensionalen Barcode<br />
zu kennzeichnen und dann in<br />
einer Datenbank gegen die Identifikationsnummer<br />
zu prüfen. Den Code kann<br />
heute jeder kopieren und wer kann<br />
mit der Datenbank sagen, was Original<br />
und Fälschung ist? Ist der zuerst<br />
gemeldete die Fälschung? So einfach<br />
ist das agieren gegen Produktpiraterie<br />
nun auch nicht. Eine Datenbank<br />
allein reicht nicht aus, kann aber ein<br />
Hilfsmittel sein, baut man ein intelligentes<br />
System gegen die Produktpiraterie<br />
auf. Eines ist klar, irgendetwas<br />
hat der Schutz gegen Produktpiraterie<br />
mit Kennzeichnung und Identifikation<br />
zu tun. Ist es dann der RFID-Datenträger,<br />
der am Gut angebracht wird und<br />
eine eindeutige Nummer enthält? Wer<br />
kann hier kontrollieren und hat immer<br />
ein Lesegerät dabei. Oder ist es die<br />
unsichtbare Farbe, die uns die Überprüfung<br />
von Flaschen im Rückgabeautomaten<br />
sichert.<br />
Seit letztem Jahr ist einiges anders,<br />
Produktschutz ist gesellschaftsfähig<br />
Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Krämer<br />
Technische Fachhochschule Berlin<br />
Dekan Fachbereich VIII, Maschinenbau,<br />
Verfahrens- und Umwelttechnik<br />
geworden. Heute behandeln nicht nur<br />
Rechtsanwälte die Themen, um Patente<br />
und Gebrauchsmuster erstellen zu dürfen.<br />
Nein, selbst Verbände wie der<br />
VDMA und die BITKOM haben das<br />
Thema offen benannt und in die Diskussion<br />
gebracht. Mit der Ausschreibung<br />
des BMBF zu Innovationen gegen Produktpiraterie<br />
ist das Thema nun auch<br />
in der Politik vertreten. Damit besteht<br />
die Chance, wirklich voran zu kommen.<br />
Warum ist Produktpiraterie so bedrohlich<br />
geworden, ist die Frage. Die Bestellung<br />
mittels Internet, die Reduzierung<br />
der Fertigungstiefe auf 1 und die Verlagerung<br />
der Produktion in Teilproduktionen<br />
und Produktionsketten sowie die<br />
damit einhergehende Globalisierung<br />
und damit der Eingriff nicht autorisierter<br />
Produkte in die Produktionskette sind<br />
die Antwort. Zudem geben Standardisierung,<br />
schneller Wechsel von Lieferanten<br />
und das Vertrauen in die Logistik<br />
dem Piraten das Zepter in die Hand.<br />
Hier ist keine Branche und praktisch<br />
kein Produkt mehr ausgenommen.<br />
Eines kann konstatiert werden: Die Probleme<br />
sind heute wie früher die gleichen,<br />
auch die Lösungsansätze sind im<br />
Prinzip gleich geblieben. Warum sollte<br />
es anders aussehen, zwischen 2000<br />
und <strong>2009</strong>. Die Fälscher sind weiter am<br />
Erkennen von Produktschutz problemen – hier Anhaltspunkte:<br />
fachbeiträge 89<br />
Unkontrollierte Maschinenlaufzeiten Oft wechselnde Zulieferer<br />
Unkontrollierter Verpackungsumgang Händische Bestandsführung<br />
Ungesicherte Lieferscheine Undefinierte Verluste<br />
Unkontrollierte Mehrproduktion Unkontrollierte Entsorgung<br />
Stetige Reduktion der Absatzzahlen Auftauchen von Plagiaten<br />
Werke und die Zahlen zu Fälschungen<br />
sind weiter gestiegen. So genau weiß<br />
hier niemand Bescheid. Man begnügt<br />
sich in den Abschätzungen mit Befragungen<br />
und dabei mit Prozentangaben<br />
zu Einschätzungen von Fälschungen im<br />
eigenen Bereich.<br />
Die Partner<br />
Nicht umsonst sind Anfang 2008 im<br />
Rahmen des BMBF-Projektes „Innovationen<br />
gegen Produktpiraterie“ 10<br />
Projekte mit einer Laufzeit von 3 Jahren<br />
gestartet worden, weitere Antworten<br />
zu finden. Die gleichzeitig aufgesetzte<br />
Internet-Plattform „ConImit“<br />
– www.conimit.de – zur Information<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
90<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Technik<br />
Chemische<br />
Formulierung<br />
Elektromagnetische<br />
Wellen<br />
Optik<br />
Magnetismus<br />
Mechanik<br />
Design<br />
insbesondere mittelständischer Unternehmen<br />
soll sich in diesem Rahmen<br />
als Drehscheibe zum Austausch etablieren.<br />
Allerdings werden keine sensiblen<br />
Daten verfügbar sein. Das ist<br />
eigentlich auch klar. Doch ist in diesem<br />
Umfeld nicht alles sensibel? Und damit<br />
stellt sich das nächste Problem im Produktschutz<br />
dar. Wer kann einem wirklich<br />
helfen und will nicht nur sein eigenes<br />
Produkt verkaufen.<br />
Ja, da gibt es noch Vereine wie den<br />
APM und die VBP, Vereinigungen gegen<br />
die Produktpiraterie, die sich immer wieder<br />
durch Beschlagnahme bei Messen<br />
bemerkbar machten. Aber diesen muss<br />
man beitreten, um an Ansprechpartner<br />
zu kommen. Doch sind dies wesentlich<br />
Anwaltsvereine. Da gibt es noch den<br />
Betrachtungsbereich<br />
Womit<br />
Was<br />
Zoll, der über eine Grenzbeschlagnahme<br />
gegen gefälschte Produkte vorgehen<br />
kann. Aber auch nur, wenn das Produkt<br />
klar erkennbar ist und man einen Antrag<br />
stellt. Und da gibt es auch noch die EU,<br />
die etwas gegen die Produktpiraterie tut.<br />
Doch die Seiten sind mehr als versteckt<br />
anzusehen. Was notwendig ist, ist ein<br />
klares Austauschmedium für Informationen<br />
über den Produktschutz. Hier<br />
wäre eine Konferenz anzuregen, die nur<br />
akkreditierte Zuhörer zulässt und damit<br />
auch ein wenig vertieft auf Techniken<br />
und Lösungen eingehen kann.<br />
Lösungsansätze<br />
Aber gehen wir zu den Techniken bzw.<br />
Lösungen im Produktschutz. Um die<br />
richtige Technik einzugrenzen, kann<br />
man nur systematisch vorgehen. Als<br />
erstes ist zu verstehen, dass Produktschutz<br />
ein ganzheitlicher Ansatz<br />
ist. Eine Kennung, die jeder nachmachen<br />
kann, ist sinnlos. Eine Kennung,<br />
die niemand gegenprüfen kann, ist nur<br />
etwas für das forensische Institut oder<br />
die eigenen Spezialisten im Klagefall.<br />
Eine intelligente Lösung im Produktdesign,<br />
z.B. eine spezielle Formgebung,<br />
die nur mit Spezialmaschinen erzeugbar<br />
ist, ist ein recht teuerer Ansatz<br />
und im Rahmen der Preisdiskussion<br />
Objekt<br />
Artikel Verpackung Dokument Packstück Ladeeinheit Ladung<br />
visuell indirekt visuell direkt einfache Hilfsmittel halbautom./automatische Hilfsmittel Forensik<br />
Abläufe<br />
nur begrenzt einsetzbar. Die Sicherung<br />
über versteckte Informationen in der<br />
Software ist ein Ansatz für Geräte mit<br />
Software, bedingt aber eine genaue<br />
Nachverfolgung bei Änderungen der<br />
Software. Es muss also eine Systematik<br />
entsprechend einem Stufenansatz<br />
in der Kennzeichnung und in der Erkennung<br />
geben, um passende Lösungen<br />
anbieten zu können. Und den gibt es.<br />
Ein einfacher Ansatz zum Schutz gegen<br />
Produktpiraten ist als rein psychologischer<br />
Schutz ein angepasstes Marketing.<br />
Bringe ein Signet an und benenne<br />
es als Erstöffnungsindikator oder Originalitätssiegel.<br />
Das Sicherheitssignet<br />
wird nicht als solches benannt, sondern<br />
dient der besseren Außendarstellung.<br />
Der nächste Ansatz ist, die normale<br />
Logistik zum Schutz des Produktes zu<br />
nutzen. Der Slogan das richtige Pro-
Strukturanalyse<br />
Ablaufanalyse<br />
dukt zur richtigen Zeit am richtigen Ort<br />
muss real durch eine zeitlich und örtlich<br />
enge Material- und Sendungsverfolgung<br />
gelebt werden. Als Beispiel kann<br />
das Sicherheitssignet zu einem Logistiksignet<br />
erweitert werden.<br />
Die Frage ist, welches Objekt ist auf<br />
Originalität zu verifizieren: das Produkt,<br />
das evtl. umschließende Gut, die Verkaufsverpackung,<br />
die Transportverpackung,<br />
das verbundene Dokument (siehe<br />
Flugzeugindustrie), die Palette, der<br />
Container. Möchte man nicht jedes Mal<br />
die Umverpackungen öffnen, um das<br />
Produkt zu prüfen, ist jedes umschließende<br />
Objekt zu sichern. Nur so kann<br />
man auch den Eingriffsort der Produktpiraten<br />
lokalisieren. Das ist aufwendig,<br />
wenn man eine Extrakennung einführt.<br />
Hier der Tipp: Die Logistikkennung mit<br />
einem Sicherheitssignet versehen und<br />
nutzen, bedeutet kaum Mehraufwand.<br />
Kaum ist eingeschränkt zu sehen, da<br />
die Sicherheitskennung nicht durch<br />
Jedermann gehandhabt werden darf.<br />
Technologie Ansätze<br />
Technologisch sind diverse Ansätze<br />
verfügbar, ein Logistiksignet zum<br />
Sicherheitssignet zu erweitern: UV-<br />
und Infrarotfarben, spezielle Pigmente,<br />
Hologramme verschiedenster Sicherheitsstufen,<br />
Kippfarben, Lumineszenz,<br />
Fluoreszenz, chemisch oder mecha-<br />
Sicherheitsanalyse<br />
Technologieeinsatz<br />
nisch reaktive Farben, Thermofarben,<br />
Mikroschriften, Guillochen, Moire´-<br />
Effekte, Hidden-Image, digitale Wasserzeichen,<br />
DNA-Label und natürlich<br />
RFID-Tags uvm. .<br />
Doch reicht das? Ist die Ware so beim<br />
Kunden erkennbar oder wer soll die Originale<br />
denn wo verifizieren. Kann der<br />
Detektiv, der Servicemitarbeiter einer<br />
beauftragten Firma oder der Zoll das<br />
Produkt auf Originalität einfach prüfen<br />
oder muss man es in ein Labor bringen.<br />
Mit Öffnung der EU wurden die<br />
Zollkontrollen an den deutschen Grenzen<br />
faktisch aufgehoben. Damit können<br />
fast ohne Kontrolle die Plagiate unserer<br />
Entwicklungen nun einströmen. Der Zoll<br />
agiert zwar auch weiterhin, aber jetzt<br />
mit mobilen Eingreiftruppen. Damit ist<br />
die 100% Kontrolle der Papiere auch<br />
wieder ad acta gelegt.<br />
Welche Kennzeichnung verwendet<br />
man, um das Produkt von wem zu prüfen.<br />
Braucht man nicht eigentlich eine<br />
adaptive Kennzeichnung, d.h. eine<br />
Kennzeichnung, die sich neuen Bedingungen<br />
anpassen kann. Wie kann ich<br />
eine umschließende Verpackung mit<br />
nicht sichtbaren Kennungen kennzeichnen,<br />
ohne den Produktionsprozess<br />
wesentlich zu ändern oder auf das Produkt<br />
direkt oder indirekt einzuwirken.<br />
Was passiert mit der Kennzeichnung<br />
in der Entsorgung oder in der Wiederverwendung.<br />
Systematik ist Ansatz,<br />
Kenntnis der relevanten Technologie<br />
die Basis und Lösung zugleich. Und<br />
Lösungen sind vorhanden. Erkundigen<br />
sie sich bei den richtigen Partnern und<br />
lassen sie sich beraten. Das Kompetenzzentrum<br />
Produktschutz steht als<br />
ein Beispiel notwendiger Unabhängigkeit<br />
zur Verfügung.<br />
fachbeiträge 91<br />
Realisierung<br />
Optimierung<br />
Zusammenfassend gilt:<br />
Die Kundenzufriedenheit ist das oberste<br />
Ziel zur Marktsicherung. Die Qualität<br />
muss produziert und gesichert werden,<br />
auch auf dem Weg bis zum Endkunden.<br />
Die zugehörige Produktqualität<br />
verlangt eine adäquate Produktsicherung<br />
und die nötige Prozessqualität<br />
und Prozesssicherheit. Damit müssen<br />
sämtliche Merkmale schon auf dem<br />
Produkt oder seiner Verpackung etc.<br />
von den jeweiligen Interessenten überprüfbar,<br />
am besten messbar sein. Die<br />
zugehörige Produktsicherung ist dabei<br />
eine Kombination aus Technik, Abläufen<br />
und Geisteshaltung.<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
92<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
RFID im Einzelhandel<br />
Großes Potenzial für einen optimalen Kundenservice<br />
Für den Einzelhandel ist es in den vergangenen<br />
Jahren immer schwieriger<br />
geworden, die ständig steigenden<br />
Ansprüche von Kunden zu erfüllen.<br />
Verbraucher stehen heute vielfältige<br />
Kanäle und Einkaufsmedien zur<br />
Verfügung, mit denen sie sich bereits<br />
vor ihrem Einkauf umfassend über<br />
Produkte und Preise informieren können.<br />
Vor allem das Internet hat das Konsumverhalten<br />
in dieser Hinsicht entscheidend<br />
verändert. In der digitalen Welt<br />
bekommen Käufer sofort angezeigt,<br />
wie viele Artikel eines Produkts aktuell<br />
in einer bestimmten Größe, Farbe oder<br />
Ausstattung vorhanden sind und erhalten<br />
die Ware ihrer Wahl nach einem<br />
schnellen Bezahlvorgang nach Hause<br />
geliefert. Um mit dieser Entwicklung<br />
Schritt zu halten, müssen Einzelhändler<br />
ihren Kunden im Geschäft einen<br />
vergleichbaren Service und zusätzliche<br />
Beratungsleistungen bieten.<br />
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten von<br />
RFID-Technologie im Einzelhandel<br />
Im Vergleich zum Internet haben Einzelhändler<br />
neben ihrer Beratungsleistung<br />
noch einen weiteren entscheidenden<br />
Vorteil: die unmittelbare Verfügbarkeit<br />
von Waren direkt vor Ort.<br />
Ralf Sander<br />
Senior Sales Director EMEA Central<br />
Motorola Enterprise Mobility business<br />
Vorstandsmitglied der AIM-Deutschland e.V.<br />
www.motorola.com, www.symbol.com<br />
Kunden können die Waren direkt ansehen<br />
und aus- oder anprobieren. Dies<br />
bedeutet jedoch auch, dass ein Artikel<br />
in jeder Ausführung im Regal verfügbar<br />
sein muss. In der Realität ist dies<br />
angesichts einer zunehmenden Ausdifferenzierung<br />
von Marken- und Produktgruppen<br />
manuell kaum zu leisten.<br />
Bereits heute investiert das Servicepersonal<br />
einen Großteil seiner Zeit in<br />
das Sortieren und Auffüllen von Regalen<br />
sowie die Prüfung der Verfügbarkeit<br />
im Lager. Im Textilhandel kommt<br />
zudem die Problematik von Umkleidekabinen<br />
hinzu, in denen sich häufig<br />
Produkte ansammeln, die gleichzeitig<br />
im Verkaufsraum fehlen.<br />
RFID-Technologie kann an diesem<br />
Punkt ansetzen und den Einzelhandel<br />
unterstützen, seine Effizienz und Produktivität<br />
zu steigern sowie den Kundenservice<br />
entscheidend zu verbessern.<br />
Die möglichen Einsatzbereiche im<br />
Handel sind vielfältig und in der Praxis<br />
noch längst nicht ausgeschöpft: von<br />
der sofortigen Bestandserfassung im<br />
Verkaufsbereich und im Lager über die<br />
Senkung des Diebstahlrisikos bis hin<br />
zur automatischen Nachbestellung und<br />
Verkaufsförderung durch eine systematische<br />
Erfassung der Nachfrage von<br />
Konsumenten.<br />
Zusatzinformationen beim Blick in<br />
den Spiegel<br />
Mit Hilfe von fest installierten und mobilen<br />
RFID-Lesegeräten sind Servicemitarbeiter<br />
in der Lage, die Bewegung<br />
von Waren innerhalb des Geschäfts-<br />
raumes und des Lagers lückenlos und<br />
in Echtzeit nachzuverfolgen. Auch wenn<br />
die vom Kunden gesuchten Kleidungsstücke<br />
beispielsweise in einer Umkleidekabine<br />
liegen oder in einer anderen<br />
Filiale verfügbar sind, bekommen die<br />
Verkäufer dies sofort angezeigt. Der<br />
entscheidende Vorteil der RFID-Technologie,<br />
der dies erlaubt, liegt in der<br />
Datenübertragung auch über größere<br />
Entfernungen. So müssen Nutzer nicht<br />
mehr wie beim Barcode-Scannen jeden<br />
einzelnen Artikel in die Hand nehmen,<br />
um dessen Daten zu erfassen, sondern<br />
können geschlossene Kartons<br />
oder über die gesamte Verkaufsfläche<br />
verteilte Waren einlesen. Zudem werden<br />
mittels RFID-Tag neben dem Preis<br />
zusätzliche Informationen über Marke,<br />
Farbe, Material, Beschaffenheit, Herkunft<br />
oder Pflege angezeigt. Solche<br />
Daten lassen sich unter anderem in die<br />
Spiegel von Umkleidekabinen integrieren<br />
und werden darin visuell oder über<br />
eine Audioübertragung wiedergegeben,<br />
wenn ein Kunde ein bestimmtes Kleidungsstück<br />
anprobiert.<br />
Automatische Nachbestellung zur<br />
Vermeidung von Angebotslücken<br />
Neben der Wiedergabe zusätzlicher<br />
Produktinformationen kann mit RFID-<br />
Lösungen auch die Bestandsverwaltung<br />
optimiert werden. RFID-Systeme<br />
sammeln Daten über die Bewegung von<br />
Waren und leiten die aktuellen Informationen<br />
bei Bedarf an zentrale Verwaltungssysteme<br />
weiter. Auf dieser Basis<br />
muss die Nachbestellung von Produkten<br />
nicht mehr manuell eingegeben
werden – ein zeitaufwändiger und teilweise<br />
fehleranfälliger Prozess. Stattdessen<br />
leitet das RFID-System eine<br />
automatische Bestellung von Artikeln<br />
ein und bildet ohne Zeitverzögerung<br />
die aktuelle Kundennachfrage ab. Damit<br />
sorgt die Technologie dafür, dass jederzeit<br />
ein möglichst umfassendes Warenangebot<br />
im Geschäft vorhanden ist und<br />
keine Angebotslücken entstehen.<br />
Auch Inventuren sind mit RFID schneller<br />
und ressourcenschonender durchführbar.<br />
Servicemitarbeiter müssen nicht<br />
mehr jeden einzelnen Posten händisch<br />
zählen, um einen Überblick über den<br />
aktuellen Warenbestand zu erhalten.<br />
Sie können die Waren nach Produktkategorien<br />
mit RFID-Scannern einlesen,<br />
ohne sie aus dem Regal zu nehmen.<br />
Damit sparen die Mitarbeiter wertvolle<br />
Zeit ein, die sie für die Beratung von<br />
Kunden nutzen können. Ebenso kann<br />
RFID-Technologie dazu beitragen, Diebstahl<br />
einzudämmen, vor allem bei der<br />
Nachverfolgung wertvoller Waren wie<br />
Schmuck oder Hightech-Artikeln. Über<br />
die Verknüpfung mit Sicherheitsvorgaben<br />
lässt sich eine geschützte Übertragung<br />
der Waren gewährleisten, sodass<br />
die Produkte den durch RFID-Lesegeräte<br />
gesicherten Bereich nicht ohne<br />
Freischaltung durch autorisiertes Verkaufspersonal<br />
verlassen dürfen.<br />
Fazit<br />
Die genannten Szenarien und Beispiele<br />
zeigen, dass die Einsatzmöglichkeiten<br />
für RFID-Technologie im Einzelhandel<br />
bereits heute sehr vielfältig sind. Es ist<br />
davon auszugehen, dass sie sich mit<br />
einer Weiterentwicklung der Lösungen<br />
weiter ausdifferenzieren werden. Um<br />
dieses Potenzial voll auszuschöpfen,<br />
fachbeiträge 93<br />
benötigen Anwender maßgeschneiderte<br />
RFID-Systeme und eine umfassende<br />
Beratung. Noch besteht deutlicher Aufklärungsbedarf<br />
bei vielen potenziellen<br />
Nutzern, was die Bandbreite und Leistungsfähigkeit<br />
von RFID-Technologie<br />
angeht. Einer Untersuchung des Forschungsinstituts<br />
für Rationalisierung<br />
(FIR) an der RWTH Aachen zufolge, gibt<br />
es bei Unternehmen ein erhebliches<br />
Informationsdefizit bezüglich der vielseitigen<br />
Anwendungsbereiche. Zudem<br />
können Praktiker die hohe Zahl an Veröffentlichungen<br />
kaum überblicken, um<br />
den tatsächlichen Nutzen sowie die<br />
Chancen und Risiken von RFID richtig<br />
zu bewerten. RFID-Hersteller sind deshalb<br />
gefragt, dem Handel individuell zu<br />
erläutern, wie die spezifischen Herausforderungen<br />
angegangen und mehr Effizienz<br />
in den Verkaufs- und Verwaltungsprozessen<br />
erreicht werden kann.<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
94<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
RFID-Potenzialanalyse<br />
Wirtschaftlichkeit von RFID für komplexe interne und externe Logistikprozesse<br />
Um herauszufinden ob sich der<br />
Einsatz von RFID-Technologie wirklich<br />
nachhaltig rechnet, bieten sich<br />
RFID-Potenzialanalysen an. Stets<br />
mit dem strikt praxisorientierten<br />
Ziel, die Einsatzmöglichkeiten<br />
und Wirtschaftlichkeit von RFID<br />
für komplexe interne und externe<br />
Logistikprozesse unternehmensspezifisch<br />
unter die Lupe zu nehmen und<br />
nach einer überschaubaren Analysezeit<br />
ein einsatzreifes und herstellerneutrales<br />
RFID-Konzept zu erstellen.<br />
Um Missverständnissen vorzubeugen:<br />
Natürlich sind hochwertige Einzelkomponenten<br />
auf der Hard- und Softewareseite<br />
vonnöten, um mit RFID Erfolge zu erzielen.<br />
Was allerdings die organisatorischen<br />
Voraussetzungen für die RFID-Applikationen<br />
anbetrifft, so kann zu schnell und<br />
„von oben herab“ geplanter, nicht in<br />
jeder Konsequenz und künftigen Realisierungsstep<br />
komplett durchdachter und<br />
vor allem auf die individuellen Unternehmensbedürfnisse<br />
nicht maßgeschneiderter<br />
RFID- Einsatz wesentlich mehr<br />
Schaden anrichten als Nutzen.<br />
Denn künftiger RFID-Einsatz muss auf<br />
Analysen der Unternehmensprozesse<br />
basieren. Diese Analysen lassen sich<br />
durch schnell eingekaufte „Instantberatung“<br />
oder „Quick-Installationen“ nicht<br />
erreichen: Vielmehr bedarf es einer Evaluierung<br />
der bisherigen Unternehmensprozesse<br />
mit direkter Einbeziehung der<br />
Prozessbeteiligten als Basis für klare<br />
Aussagen, ob sich der RFID-Einsatz für<br />
ein Unternehmen beziehungsweise für<br />
Dr. Sonja Sulzmaier<br />
Manager Corporate Marketing<br />
ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH<br />
www.esg.de<br />
ausgewählte Prozesse mittel- und langfristig<br />
lohnt.<br />
Die Analysevoraussetzungen<br />
Genau hier setzen RFID-Potenzialanalysen<br />
an. Zunächst werden die für den<br />
RFID-Einsatz geeigneten Bereiche des<br />
Unternehmens eruiert: erfahrungsgemäß<br />
verfügen Unternehmen nach einem ersten<br />
Process-Screening durchschnittlich über<br />
10 bis 12 RFID-relevante Prozesse.<br />
Je nach Unternehmensgröße sind sechs<br />
bis 12 Mitarbeiter des Anwenderunternehmens<br />
involviert, durchweg Prozesskenner<br />
in verantwortlichen Funktionen wie Logistikleiter,<br />
Lagerverantwortliche oder leitende<br />
Mitarbeiter im After-Sales-Bereich.<br />
Deren Input bilden zusammen mit den<br />
RFID-relevanten Prozessen die Grundlage<br />
für die weiteren Analyseschritte.<br />
Aufwand-Nutzen-Matrix<br />
Beim Scoring, dem nächsten Step, wird<br />
jeder der RFID-relevanten Prozesse<br />
anhand von Kosten-Nutzen-Indikatoren<br />
auf seine RFID-Tauglichkeit untersucht.<br />
Auf das Scoring folgen drei weitere Analyseschritte,<br />
die Prozesse, Systeme und<br />
Wirtschaftlichkeit beleuchten. Beim Step<br />
„Prozesse“ wird auf Basis der ermittelten<br />
Ist-Daten ein Soll-Design generiert,<br />
das bereits einen konkreten RFID-<br />
Soll-Prozess ergibt, der auch die Anforderungen<br />
an die Systeme definiert. Die<br />
Analyse der Systeme umfasst Hardware,<br />
Software und Integration und resultiert<br />
unter anderem in einem Infrastruktur-<br />
Mengengerüst, das über die Anzahl und<br />
Einsatzorte der benötigten Transponder<br />
und Lesestationen informiert. Die exakte<br />
Definition der IT-, Integrations- und Kommunikations-Anforderungen<br />
ist hierbei<br />
unverzichtbarer Bestandteil der Potenzialanalyse.<br />
Auf der Nutzwert-Ebene der<br />
Analyse lassen sich die per RFID-Einsatz<br />
realisierbaren Zeitreduzierungen,<br />
Kosteneinsparungen und Steigerungen<br />
der Prozess-Qualität in einem hohen<br />
Detaillierungsgrad nachweisbar und realistisch<br />
darstellen. Kosteneinsparungen<br />
ergeben sich indirekt über verkürzte Prozesszeiten,<br />
direkt durch Bestandsreduzierungen<br />
oder Fehlervermeidung.
Kosten- und Zeitrahmen<br />
Die Kosten für eine RFID-Potenzialanalyse<br />
sind abhängig von der Anzahl der zu<br />
betrachtenden Prozesse und beginnen,<br />
beispielsweise bei mittelständischen<br />
Unternehmen mit Umsatzvolumina zwischen<br />
200 bis 300 Millionen Euro bei<br />
einem Aufwand von etwa 30 bis 40<br />
Manntagen. Bei Konzernen mit Werksverbund-Strukturen<br />
und komplexen,<br />
internationalen Logistiknetzwerken können<br />
150 bis 200 Manntage erforderlich<br />
sein. Bei Analysen einzelner Prozess-<br />
Ideen, zum Beispiel der Kosten-Nutzen-Aspekt<br />
der RFID-Ausstattung von<br />
Behältern, genügen in der Regel acht<br />
bis zehn Tage.<br />
Nutzen der RFID-Potenzialanalyse<br />
Zu den Vorteilen der RFID-Potenzialanalyse<br />
zählt die Neutralität hinsichtlich<br />
Hardware und Software, so dass<br />
jedem Interessenten eine in jeder Hinsicht<br />
neutrale Analyse als Ergebnis präsentiert<br />
wird. Die Ergebnisse der Analyse<br />
werden in einem RFID-basierten<br />
Sollprozess zusammengefasst. Diese<br />
neutrale, funktionale Anforderungsdokumentation<br />
informiert umfassend über<br />
alle für die Realisierung erforderlichen<br />
Aspekte. Mit der RFID-Potenzialanalyse<br />
lässt sich der Realisierungs- und<br />
Kostenaufwand für Hardware, Software,<br />
Installierung und Integration<br />
exakt nachvollziehen. Der Kunde hat<br />
ein detailliertes Lastenheft für die auf<br />
seine Anforderungen maßgeschneiderte<br />
Umsetzung der RFID-Technolo-<br />
fachbeiträge 95<br />
gie zur Hand. Unternehmen, die in den<br />
kommenden zwei bis drei Jahren ihre<br />
Logistik wesentlich verändern wollen<br />
oder deren Kunden bereits RFID einsetzen,<br />
sollten sich auf jeden Fall mit<br />
RFID auseinandersetzen. Der erste<br />
sinnvolle Schritt hierzu ist eine RFID-<br />
Potenzialanalyse.<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
96<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Roadmap für organische Elektronik<br />
Ausblick auf den Markteintritt für gedruckte Elektronik bis 2020<br />
Mehr und mehr Produkte, die auf<br />
organischer und gedruckter Elektronik<br />
basieren, erscheinen im Markt.<br />
Die zweite Ausgabe der Roadmap der<br />
Organic Electronics Association (OE-A)<br />
gibt einen Ausblick auf den Markteintritt<br />
für gedruckte Elektronik bis 2020. Die<br />
Roadmap deckt sieben Anwendungen<br />
von Sensoren über Radiofrequenz-Tags<br />
bis zur Photovoltaik ab. Die Roadmap<br />
bewertet zudem Herstellungsprozesse<br />
und Materialien sowie die zu erwartenden<br />
technologischen Barrieren (Red<br />
Brick Walls).<br />
Organische und gedruckte Elektronik ist<br />
eine Plattformtechnologie und ermöglicht<br />
viele neue Anwendungen, die sich<br />
in ihren Produktspezifikationen jedoch<br />
stark unterscheiden. Diese Technologie<br />
befindet sich in einem frühen Stadium<br />
und steht derzeit am Übergang von<br />
Laboraktivitäten zur Produktion. Daher<br />
ist es von besonderer Bedeutung, dass<br />
die in diesem Bereich tätigen Firmen zu<br />
einer gemeinsamen Einschätzung kommen,<br />
welche Produkte erscheinen, welche<br />
Prozesse und Materialien benötigt<br />
werden und auf welcher Zeitskala dies<br />
zu erwarten ist. Hier setzt die OE-A<br />
Roadmap an.<br />
Organische Elektronik basiert auf der<br />
Kombination von neuen Materialien –<br />
organischen und anorganischen – mit<br />
kosteneffizienten, großflächigen Herstellungsprozessen<br />
und eröffnet zahlreiche<br />
neue Anwendungen – dünn,<br />
Dr. Klaus Hecker<br />
Managing Director<br />
Organic Electronics Association (OE-A)<br />
www.vdma.org/oe-a<br />
www.oe-a.org<br />
leicht, flexibel und umweltfreundlich.<br />
Organische Elektronik ist der Schlüssel<br />
zur Herstellung und Integration einer<br />
Vielzahl von elektronischen Komponenten<br />
in kostengünstigen Rolle-zu-Rolle<br />
Prozessen. Intelligente Verpackungen,<br />
kostengünstige RFID Transponder, aufrollbare<br />
Displays, Leuchttapeten, flexible<br />
Solarzellen, Einweg-Diagnosegeräte,<br />
interaktive Spiele oder gedruckte<br />
Batterien sind nur einige wenige<br />
Beispiele für zukünftige Anwendungsfelder<br />
der organischen und gedruckten<br />
Elektronik.<br />
Roadmap<br />
Um die Anforderungen aus Produktsicht<br />
zu verdeutlichen, wurden sieben Schlüsselanwendungen<br />
ausgewählt. Derzeitige<br />
und zukünftige Spezifikationen sowie<br />
die sich daraus ergebenden technologischen<br />
Herausforderungen wurden analysiert<br />
und mit der Technologie abgeglichen,<br />
um realistische Zeitfenster für den<br />
Markteintritt zu ermitteln.<br />
Erste Produkte wie z.B. passive ID-Karten,<br />
flexible Lithium-Polymer Batterien<br />
oder Sensoren sowie organische Solar-<br />
OE-A Roadmap für Anwendungen der organischen Elektronik. Ausblick für den Markt von Produkten in<br />
grossen Stückzahlen. Diese Grafik erweitert und aktualisiert die erste OE-A Roadmap, die 2006 vorgestellt<br />
wurde. (Quelle: OE-A)
zellen sind bereits im Markt erhältlich.<br />
Weitere Anwendungen wie aufrollbare<br />
Displays mit organischen TFT-Ansteuerungen,<br />
gedruckte Radiofrequenz-<br />
Tags, organische Photovoltaik-Zellen<br />
und gedruckte Datenspeicher werden<br />
im Laufe dieses Jahres erscheinen. Es<br />
wird erwartet, dass in den nächsten<br />
Jahren alle genannten Anwendungen in<br />
großen Stückzahlen verfügbar sind und<br />
Massenmärkte erschließen.<br />
Neue Materialien<br />
So vielfältig wie die Anwendungen sind<br />
auch die technologischen Ansätze. Ob<br />
organische oder anorganische Materialien,<br />
Druck- oder andere Prozesse das<br />
Organic Electronics Association<br />
Rennen machen werden, ist noch nicht<br />
entschieden. Die Abbildung zeigt eine<br />
Prognose für die weitere Entwicklung<br />
eines technologischen Schlüsselparameters<br />
– der Ladungsträgerbeweglichkeit<br />
der halbleitenden Materialien. Die<br />
angegebenen Werte beziehen sich auf<br />
Materialien, die in kommerziellen Mengen<br />
verfügbar sind und in Massenherstellungsprozessen<br />
eingesetzt werden.<br />
Um die prognostizierten Werte zu erreichen,<br />
werden optimierte Materialien<br />
und neue Materialklassen benötigt.<br />
Red Brick Walls<br />
Um den Anforderungen zukünftiger<br />
Produktgenerationen gerecht zu wer-<br />
Die Organic Electronics Association (OE-A) ist eine Arbeitsgemeinschaft des<br />
VDMA und wurde im Dezember 2004 gegründet. Die OE-A ist die führende<br />
internationale Interessenvertretung der organischen und gedruckten Elektronik<br />
und repräsentiert die gesamte Wertschöpfungskette dieser jungen Industrie.<br />
OE-A ist Veranstalter der führenden internationalen Konferenz und Ausstellung<br />
LOPE-C – Large-area, Organic and Printed Electronics Convention (www.lopec.com),<br />
die sich an Wissenschaftler, Ingenieure, Hersteller und Investoren richtet.<br />
LOPE-C <strong>2009</strong> findet vom 23. bis 25. Juni <strong>2009</strong> in Frankfurt/Main statt.<br />
fachbeiträge 97<br />
OE-A Roadmap für die Ladungsträgerbeweglichkeit von Halbleitern für Anwendungen in der organischen Elektronik. Die Werte beziehen sich auf Materialien, die in<br />
kommerziellen Mengen verfügbar sind und auf Bauelemente, die in Massenproduktionsverfahren hergestellt wurden. Die Werte für amorphes Silizium, (a-Si) and<br />
polykristallines Silizium (poly-Si) sind zum Vergleich angegeben. (Quelle: OE-A)<br />
den, sind weitere Verbesserungen von<br />
Material, Strukturierungsverfahren und<br />
beim Schaltungsdesign unabdingbar:<br />
• Die Auflösung, Registriergenauigkeit<br />
und Prozessstabilität der Massendruck-<br />
und Strukturierungsverfahren<br />
muss weiter gesteigert werden, hier<br />
gilt es Werte >10 μm zu erreichen.<br />
• Die Ladungsträgerbeweglichkeit der<br />
halbleitenden Materialien muss weiter<br />
gesteigert werden. Mobilitätswerte<br />
von 5-10 cm_/Vs sind hier das Ziel.<br />
• Neue Verfahren und Konzepte für das<br />
Schaltungsdesign und die Qualitätskontrolle<br />
müssen entwickelt werden.<br />
Ausblick<br />
Die neue Version der OE-A Roadmap<br />
wird im Juni <strong>2009</strong> vorgestellt und wird<br />
um zusätzliche Anwendungen wie flexible<br />
Displays, OLED sowie anorganische<br />
Elektrolumineszenz Beleuchtung<br />
und intelligente Textilien erweitert.<br />
Für eine ausführliche Version der Roadmap<br />
wenden Sie sich bitte an die OE-A<br />
Geschäfsstelle.<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
98<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Data Matrix ECC 200 auf<br />
den Punkt gebracht<br />
Der Vorteil des Data Matrix Codes ist nicht nur auf dem Papieretikett<br />
zu finden sondern insbesondere in Verbindung mit dem Direct Part Marking<br />
DPM ist eine Drucktechnik, die ein Produkt<br />
direkt ohne Zwischenträger, d.h.<br />
ohne Etikett, kennzeichnet. DPM könnte<br />
auch als „Direkte Produkt Markierung“<br />
bezeichnet werden. Einfacher ist es<br />
natürlich, wenn der Data Matrix Code,<br />
wie man es vom Strichcode kennt, schön<br />
schwarz-weiß auf ein Etikett gedruckt<br />
ist. Auch hier gilt noch die alte Weisheit,<br />
alles was gut gedruckt ist, kann auch gut<br />
gelesen werden. Doch die permanente<br />
Softwareentwicklung in der Bildverarbeitung<br />
(Sensor-Scanner) ermöglicht die<br />
Realisierung von DPM-Applikationen,<br />
die früher undenkbar gewesen wären.<br />
Eine weitere wichtige Rolle spielt neben<br />
der Software die Beleuchtung, um eine<br />
stetige und hohe Leserate zu erreichen.<br />
Die 2D-Codes lassen sich drucktechnisch<br />
wie die herkömmlichen Strichcodes<br />
erstellen. Allerdings gibt es<br />
dabei einen grundsätzlichen Unterschied<br />
bei der Einhaltung von Drucktoleranzen.<br />
Hier muss nur darauf geachtet<br />
werden, dass die Zellen an der<br />
richtigen Position in der Referenzmatrix<br />
des Codes gedruckt sind. Beim<br />
2D-Code wird also die Lage einer Zelle<br />
und nicht die Breite bzw. die Größe<br />
einer Zelle bewertet.<br />
Bernhard Lenk<br />
Key Account Manager & Business<br />
Development<br />
Datalogic Automation s.r.l.<br />
www.automation.datalogic.com<br />
Um einen Matrixcode lesen zu können<br />
reicht keine Abtastlinie aus, man muss<br />
ein Bild aufnehmen. Als Lesegerät wird<br />
hier ein Sensor-Scanner mit CCD- oder<br />
CMOS-Matrix benötigt, um ein Bild des<br />
Codes in ausreichender Auflösung zu<br />
generieren. Hier wandelt sich die Technologie<br />
von der der Abtastlinie zum<br />
Bild, also vom Laser-Scanner in Verbindung<br />
mit Strichcodes hin zum Sensor-<br />
Scanner als bildverarbeitendes System,<br />
verknüpft mit dem Data Matrix.<br />
Es gab schon immer eine hohe Motivation<br />
Baugruppen, mechanische Teile,<br />
Ersatzteile, Leiterplatten mit einer bleibenden<br />
Markierung für die Identifikation<br />
zu Versehen, um diese maschinell<br />
lesbar, d.h. datentechnisch verarbeitbar<br />
zu machen. Die DPM, sprich die<br />
direkte Produktmarkierung, ist fester<br />
Bestandteil des Produkts. Damit ist ein<br />
Produkt zeitlebens <strong>ident</strong>ifizierbar und<br />
damit rückverfolgbar. Die Kennzeichnung<br />
bzw. die ID-Marke ist unverlierbar<br />
(wie eine Tätowierung), ist nicht manipulierbar<br />
(das wäre offensichtlich festzustellen)<br />
und stört nicht bei der Weiterverarbeitung<br />
(ein Etikett ist erhaben<br />
und hat andere Materialeigenschaften)<br />
eines Produkts.<br />
Eine einfache und zugleich wirkungsvolle<br />
Methode für die Umsetzung von<br />
Direktmarkierungen ist die Lasergravur<br />
durch Materialabtragung oder Farbumschlag.<br />
Die Lasergravur, Ink Jet Druck<br />
oder das direkte Ätzen des Codes ist<br />
Pro Data Matrix ECC 200 Code<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
Geringer Druckaufwand<br />
Verschleißfreie Lesetechnik auf<br />
Sensor-Basis<br />
Sehr hoher Durchsatz möglich<br />
Sehr hohe Datensicherheit<br />
Wirtschaftliche Lösung<br />
Kontra Data Matrix ECC 200 Code<br />
Das Suchmuster muss perfekt<br />
gedruckt sein<br />
dem Data Matrix direkt auf den „Code“<br />
geschrieben, denn es muss nur ein<br />
Punkt (ideal ein Quadrat) und kein<br />
maßhaltiger Strich erzeugt werden, es<br />
ist also keine große Flächeneinfärbung<br />
notwendig, was sich in der Schnelligkeit<br />
bei der Codeerstellung und in der<br />
Druckqualität niederschlägt. Der Data<br />
Matrix Code trägt seine Information<br />
nicht wie der Strichcode in der Breite<br />
der Elemente, d.h. in den Strichen und<br />
Lücken, sondern es ist der Ort einer<br />
Zelle maßgebend. Hier muss darauf<br />
geachtet werden, dass die Zellen an<br />
sich von der Größe passen und an der<br />
richtigen Position in der Referenzmatrix<br />
des Codes gedruckt sind. Beim<br />
2D-Code wird primär die Lage einer<br />
Zelle und nicht die Maßhaltigkeit einer<br />
Zelle bewertet. Deshalb muss die Zelle<br />
beim Data Matrix nur bestmöglich<br />
das Referenzgitter ausfüllen.
Vom quadratischen Ideal abweichende Zellen in<br />
Größe, Lage und Füllgrad<br />
Strichcode mit einem Ink Jet Drucker auf weißem<br />
Hintergrund gedruckt, (Werkbild Datalogic)<br />
Lesen eines geätzten Data Matrix Codes mit dem<br />
Matrix 2031 in einer SMD-Linie, (Werkbild Asys)<br />
Der Ink Jet Druck oder andere Arten<br />
der Drucktechnik, wie Lasergravur,<br />
Laser Etching, Nadelprägung oder<br />
geätzte Codes haben teilweise ihre<br />
Schwierigkeiten in der Umsetzung<br />
der geforderten Toleranzen. Solange<br />
die Position und der Füllgrad der Zellen<br />
in kleinen Toleranzen variiert lässt<br />
sich dies seitens der Lesetechnik ver-<br />
treten. Ansonsten besteht die Gefahr,<br />
dass der ganze Code nicht gelesen<br />
werden kann. Durch die moderne<br />
Lesetechnik mit neuen Decodieralgorithmen<br />
für Direct Part Marking (DPM)<br />
wird die Lesung allerdings wieder möglich<br />
gemacht.<br />
Zum Einstieg wird ein Strichcode<br />
gezeigt, der plakativ die Grenzen des<br />
direkten Drucks und die damit verbundene<br />
Herausforderung beim Lesen verdeutlicht.<br />
Hier sieht man die Schwierigkeit<br />
Striche mit einer homogenen<br />
Kantenkontur und Flächeneinfärbung<br />
zu generieren. Das ist eine der Hauptursachen,<br />
weshalb sich der Strichcode<br />
nie richtig dazu geeignet hat. Anders<br />
verhält es sich z.B. bei der Verwendung<br />
des Data Matrix Codes ECC200<br />
unter diesen Bedingungen.<br />
Die Bandbreite der DPM-Drucktechnik<br />
in Verbindung mit Data Matrix<br />
ECC 200<br />
Ein Beispiel ist der geätzte Data Matrix<br />
ECC 200, der in der Elektronikindustrie<br />
zum Einsatz kommt. Als Lesegerät wird<br />
eine Kamera benötigt, um ein Bild des<br />
Codes in ausreichender Auflösung<br />
generieren zu können. Dazu gibt es<br />
unterschiedliche Bildsensoren in CCD-<br />
oder CMOS-Technologie. Die CCD-<br />
Technologie bietet Zeilen- oder Matrix-<br />
CCD’s. Die CMOS-Technik hingegen<br />
stellt aktuell nur einen Matrix-Bildsensor<br />
zur Verfügung. Zeilen- und Matrix-<br />
Scanner haben im Einsatz unterschiedliche<br />
Vor- und Nachteile. In jedem Fall<br />
scheidet der Laserscanner zur Lesung<br />
von 2D-Codes aus, da dieser nicht in<br />
der Lage ist, einen 2D-Code präzise<br />
genug als Bild abzubilden. Ergänzend<br />
kommt hinzu, dass der Kontrast bei<br />
Direktcodierungen auf der grünlichen<br />
Leiterplatte nicht ausreichen würde.<br />
Nun zum maximal möglichen, was die<br />
Direktmarkierung hergibt. Der gebohrte<br />
Data Matrix Code ECC 200. Ein Lösung,<br />
die sich für Bleche eignet oder als unverwüstliches<br />
Etikett für alle Extreme dieser<br />
Welt. Dieser Datenträger steckt alles in<br />
die Tasche, was Temperatur und mechanischen<br />
Stress angeht.<br />
fachbeiträge 99<br />
Optische Datenträger – 2D-codes<br />
Data Matrix ECC200 zur<br />
Direktkennzeichnung, nicht<br />
erhaben, unverlierbar, nicht<br />
veränderbar, unbegrenzt<br />
haltbar, kostengünstig.<br />
Vorteile des DPM in Verbindung mit 2D-Codes,<br />
z.B. Data Matrix ECC 200<br />
Data Matrix ECC 200 in quadratischer und CNCgebohrter<br />
oder gestanzter Form, das robusteste was<br />
es gibt (Fa. Strico, Schweiz)<br />
Bewertung der Codequalität in DPM-<br />
Verfahren<br />
Entscheidend für den Leseerfolg ist<br />
zum einen die Qualität, d.h. die Güte<br />
des Codes, auf der anderen Seite<br />
die Flexibilität in der Adaption der<br />
optischen Parameter und die Steuerung<br />
der Beleuchtungseigenschaften,<br />
so dass es für den Anwender möglich<br />
ist, seine unterschiedlichen Produktionschargen<br />
ohne großen Umstellungsaufwand<br />
zu fahren.<br />
Das eine ist die normgerechte Erstellung<br />
und Anwendung des Data Matrix<br />
ECC200 und das andere ist die Welt<br />
der Codierung von Teilen bzw. Objekte<br />
unter schwierigsten Randbedingungen.<br />
Die erste Variante ermöglicht den<br />
weltweiten Einsatz und ist eine offene<br />
Lösung, die zweite Variante dagegen ist<br />
mehr der Inhouse-Lösung zugeordnet<br />
bzw. Bedarf einer bilateralen Abspra-<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
100<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Data Matrix ECC 200 - Ovalität einer Zelle<br />
Was versteht man unter der Ovalität einer Zelle im Data<br />
Matrix ECC 200?<br />
Die Ovalität ist die Größe der Abweichung bezogen auf eine<br />
kreisrunde Zelle. Das Beispiel zeigt eine nicht gewünschte<br />
Ovalität einer Zelle. Das Problem kann durch die Art der<br />
Drucktechnik oder durch den Betrchtungswinkel des Sensor-<br />
Scanners oder durch Materialveränderungen entstehen.<br />
Bewertung von Zellen z.B. bei Prägeverfahren<br />
che, wenn z.B. eine mechanische Baugruppe<br />
mit einer Nadelprägung ohne<br />
farblichen Kontrastunterschied mit runden<br />
oder gar ovalen Zellen versehen<br />
wurde. Deshalb bedienen sich offene,<br />
weltweit gültige Anwendungen gewisser<br />
Spielregeln, die in den entsprechenden<br />
Normen fixiert sind. Mit den Lesegeräten,<br />
die es Stand 2008 auf dem Markt<br />
gibt, lassen sich inzwischen nahezu alle<br />
Formen an Druckvarianten ohne großen<br />
Aufwand lesen.<br />
Die Norm ISO/IEC 15415 bildet dabei<br />
die Hauptgrundlage für die Qualitätsbestimmung,<br />
jedoch ist diese mehrheitlich<br />
nicht für DPM-Verfahren anwendbar<br />
Die Norm beschreibt die allgemeinen<br />
Anforderungen, die als Grundlage für<br />
die Messung und damit der Bewertung<br />
von 2D-Codes dienen. Dazu wird eine<br />
diffuse Reflexion vorausgesetzt und in<br />
die Bewertung von Stapelcodes und<br />
Matrixcodes unterschieden. Die Ermittlung<br />
der Güte eines Matrixcodes ist<br />
weit aus komplexer, weshalb zu diesem<br />
Zweck mit einer Kamera ein Bild aufgenommen<br />
werden muss. Es gilt dabei<br />
zwei Anforderungen zu lösen, die Reflexionswerte<br />
und die geometrische Größe<br />
eines Matrixcodes. Zu diesem Zweck<br />
ist ein Graubild zu erzeugen. Aus dem<br />
Graubild ist ein binäres Bild abzuleiten,<br />
aus dem die Schwellwerte zur Bewertung<br />
der einzelnen Messwerte gewon-<br />
Ideale runde Zelle<br />
Ideale Zelle Zelle<br />
OvaleZelle<br />
nen werden. Untersucht werden nur die<br />
auf ISO-Ebene normierten Codes wie<br />
Data Matrix, Maxi Code und QR Code.<br />
Da die Voraussetzungen der diffusen<br />
Reflexion bei DPM-Verfahren selten<br />
zutrifft, kann auch nicht auf diese Prüfnorm<br />
Bezug genommen werden. Die<br />
Absicht bei den klassischen DPM-Verfahren<br />
ist es, Metall, Glas also reflektierende<br />
Werkstoffe direkt zu kennzeichnen<br />
oder Stoffe die kaum einen<br />
Kontrast bieten wie z.B. schwarze<br />
Kunststoffe. Ein guter Ansatz DPM-<br />
Verfahren qualitativ trotzdem zu bewerten<br />
bietet die Branchenempfehlung der<br />
Luftfahrtindustrie. Diese ist ein Haupt-<br />
Data Matrix ECC 200, Bernhard Lenk<br />
Das Fachbuch zum Data Matrix ECC<br />
200 liefert sehr detaillierte Informationen<br />
über den Aufbau und die Funktionsweise<br />
des leistungsfähigen Matrixcodes.<br />
Der Fokus ist auf die praxisnahe<br />
Umsetzung gerichtet. Der Inhalt<br />
umfasst den Codeaufbau, die Codierung<br />
und Decodierung von Daten, die<br />
Codeerstellung (DPM-Verfahren), die<br />
Qualitätsprüfung und die Lesetechnik<br />
mit unterschiedlichen Beleuchtungskonzepten.<br />
Anhand von Applikationsbeispielen<br />
wird die Vielseitigkeit des<br />
Data Matrix ECC 200 in der Praxis<br />
aufgezeigt. 2007. 304 Seiten mit 335<br />
Abb., 12 Tab., Br., ISBN-13: 978-3-<br />
935551-05-2.<br />
Die schwarz-weißen Bilder zeigen Codes<br />
aus der Sicht des 2D-Lesegerätes, die<br />
vom oben genannten Lesegerät aufgenommen<br />
und decodiert wurden.<br />
Data Matrix ECC 200 in rechteckiger Form mit<br />
einem Ink Jet Drucker auf weißem Hintergrund<br />
gedruckt, (Werkbild Datalogic Automation)<br />
Data Matrix ECC 200 in quadratischer und gelaserter<br />
Form durch Lackabtragung, (Werkbild<br />
Datalogic Automation)<br />
Data Matrix ECC 200 in quadratischer und gelaserter<br />
Form mit Materialabtragung, (Werkbild<br />
Datalogic Automation)<br />
Data Matrix ECC 200 in quadratischer und<br />
gelaserter Form mit Farbumschlag, (Werkbild<br />
Datalogic Automation)<br />
Data Matrix ECC 200 in quadratischer Form<br />
und im Nadelprägeverfahren erstellt, (Werkbild<br />
Datalogic Automation)
anwender von Data Matrix ECC200 in<br />
Verbindung mit Nadeldruckverfahren,<br />
d.h. Prägeverfahren, also den klassischen<br />
DPM-Verfahren.<br />
Die Kombination der 3 Normen ISO/<br />
IEC 16022, ISO /IEC 15415 und<br />
AS9132A ist eine mögliche Grundlage,<br />
um DPM Data Matrix Codes zu<br />
bewerten.<br />
Die richtige Kombination der Normen<br />
ISO/IEC 16022, ISO/IEC 15415 und<br />
dem SAE Aerospace Standard AS9132A<br />
kann es ermöglichen, einen Data Matrix<br />
ECC200 reproduzierend auch in einem<br />
Prägeverfahren zu bewerten. D.h., wenn<br />
die Norm ISO/IEC 15415 auf Grund des<br />
DPM nicht anwendbar ist macht es Sinn,<br />
auf den Branchenstandard AS9132A<br />
ergänzend auszuweichen, um zumindest<br />
spezifische Merkmale festzuhalten und<br />
zu bewerten.<br />
Mit den DPM-Druckverfahren lassen<br />
sich nahezu alle Materialen bearbeiten.<br />
Bis auf die Nadeldruckverfahren stehen<br />
dabei die Einmalanschaffungskosten im<br />
Vordergrund, d.h. insbesondere bei der<br />
Lasergravur entstehen für die einzelne<br />
Codierung praktisch keine Kosten mehr.<br />
Anders verhält es sich bei den Nadeldruckverfahren;<br />
hier stellt die Nadel ein<br />
klares Verschleißteil dar, welches je<br />
nach Härte des zu bedruckenden Werkstoffes<br />
und in Abhängigkeit der zu bearbeitenden<br />
Stückzahl nachgearbeitet<br />
werden muss. Hier lassen sich je nach<br />
Applikation klare Wirtschaftlichkeitsrechnungen<br />
von den Herstellern vorlegen,<br />
so dass der Anwender hinsichtlich<br />
seines Durchsatzes und Materials eine<br />
Entscheidung treffen kann.<br />
Nach der Wahl des 2D-Codes, der<br />
Drucktechnik steht die Entscheidung<br />
für das Lesesystem an. Druck und<br />
Leseaufgabe sollten nach dem ersten<br />
Entscheidungsprozess auf Funktion und<br />
Zusammenspiel geprüft werden. Insbesondere<br />
im Umgang mit DPM-Markierungen<br />
ist dies ratsam, da die Codebewertung<br />
und damit die Lesbarkeit eines<br />
2D-Codes noch nicht als Standardprozess<br />
angesehen werden kann.<br />
LESEVERBESSERUNG bei DPM<br />
fachbeiträge 101<br />
Lesung eines DPM Data Matrix ECC200 Halbmond-Effekt, (Werkbild Datalogic<br />
Automation)<br />
Lesung eines DPM Data Matrix ECC200 bei glänzendem Material, (Werkbild<br />
Datalogic Automation)<br />
Lesung eines DPM Data Matrix ECC200 mit verrauschtem Hintergrund, (Werkbild<br />
Datalogic Automation)<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
102<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Prüfen von Strichcodes und 2D Codes<br />
Fehlerminimierung durch Strichcodeprüfgeräte und 2D Code Prüfgeräte<br />
In der täglichen Praxis werden<br />
Strichcodes und 2D Codes geprüft, indem<br />
mit handelsüblichen Strichcodescannern<br />
oder 2D Code Scannern die vorliegenden<br />
Muster gelesen werden. Sobald ein solcher<br />
Scanner mit einem Piepston einen<br />
erfolgreichen Lesevorgang anzeigt, gilt<br />
der Strichcode als geprüft und damit in<br />
Ordnung. Einige Scanner liefern sogar<br />
Qualitätsparameter mit um die Prüfung<br />
zu verbessern.<br />
Strichcodes, die so geprüft werden,<br />
durchlaufen die logistische Kette häufig,<br />
ohne dass Probleme zurückgemeldet<br />
werden. Es gibt aber auch Fälle, bei<br />
denen auf die oben beschriebene Weise<br />
geprüfte Strichcodes auf einmal mit<br />
leichten bis zu massiven Leseproblemen<br />
zu kämpfen haben. Wenn diese Fälle<br />
genauer analysiert werden, dann fällt<br />
zunächst auf dass diese Anwendungen<br />
von obigen Prüfkonstellationen abweichen.<br />
Bei einer weiteren Analyse fällt<br />
dann auf, dass die Scanner in diesen<br />
verschiedenen Anwendungen erheblich<br />
unterschiedliche technische Eigenschaften<br />
haben und dass die Handhabung<br />
anders ist als in der obigen Prüfkonstellation.<br />
An diesem Punkt stellt sich die Frage,<br />
für welchen Einsatzzweck Scanner entwickelt<br />
und gebaut werden. Die Antwort<br />
auf diese Frage ergibt sich, aus dem<br />
Motiv Strichcodes und Scanner einzusetzen.<br />
Das Motiv ist eine fehlermini-<br />
Wilfried Weigelt<br />
REA Elektronik GmbH<br />
www.rea.de<br />
Wolfgang Weber<br />
Omnitron AG<br />
www.pepperl-fuchs.com<br />
mierte und geschwindigkeitsoptimierte<br />
Anwendung zu erhalten. Wenn dieses<br />
Motiv auf den Scanner übertragen wird,<br />
müssen Scanner Strichcodes wie auch<br />
2D Codes möglichst schnell und sicher<br />
lesen und das unter möglichst beliebigen<br />
Leseabständen und Lesewinkeln.<br />
Des Weiteren sollen die Umgebungsbedingungen,<br />
auch Extreme, im Idealfall<br />
keinen Einfluss auf die Leseeffizienz<br />
haben. Wie oben ausgeführt, werden<br />
Strichcodes und 2D Codes unter diesen<br />
Randbedingungen geprüft. Die Konsequenz<br />
daraus ist, dass die Prüfung auf<br />
diese Weise die Fähigkeit, des zufällig<br />
zur Prüfung eingesetzten Scanners,<br />
schlechte Barcodes zu lesen, prüft.<br />
Das Ziel ist aber die Codes zu prüfen<br />
und nicht den Scanner. Die Methode<br />
mit einem Scanner einen Strichcode zu<br />
prüfen ist damit ungeeignet und führt<br />
nicht zu dem gewünschten Ergebnis.<br />
Das ursprüngliche Ziel war, den Strichcode<br />
zu prüfen. Wenn „prüfen“ genau<br />
Die Einteilung der Qualitätsaussage erfolgt in 5 Stufen<br />
ISO/IEC ANSI Mehrfachmessung Qualität<br />
4 A 3,5 bis 4 Sehr gut<br />
3 B 2,5 bis kleiner 3,5 Gut<br />
2 C 1,5 bis kleiner 2,5 Befriedigend<br />
1 D 0,5 bis kleiner 1,5 Ausreichend<br />
0 F Kleiner 0,5 Durchgefallen<br />
betrachtet wird, dann ist dies eine<br />
messtechnische Aufgabe mit dem Ziel,<br />
eine Qualitätsaussage zu erhalten, die,<br />
in gewissen Grenzen eine Abschätzung<br />
der späteren Leseeffizienz ermöglicht.<br />
Des Weiteren ist in der Messtechnik<br />
ein wesentlicher Punkt dass Messergebnisse<br />
nicht beliebig unterschiedlich<br />
ausfallen dürfen, sondern dass die Messergebnisse<br />
wiederholbar sein müssen.<br />
Die Messungen und die Prüflinge<br />
müssen bestimmte Grenzen einhalten,<br />
damit die Messtechnik keine unsinnigen<br />
Messergebnisse liefert.<br />
Für diese Aufgabe stehen Strichcodeprüfgeräte<br />
und 2D Code Prüfgeräte<br />
zur Verfügung. Klassische Prüfgeräte<br />
für Strichcodes haben Balken<br />
und Lückenbreiten vermessen und<br />
dazu noch einen Kontrastwert. Einige<br />
Geräte waren auch in der Lage, Größenbestimmungen<br />
der Strichcodes<br />
vorzunehmen. Geräte mit diesen Fähigkeiten<br />
sind heutzutage veraltet, weil
Lichtsender<br />
45 Grad<br />
Reflexionsarten – Diese Eigenschaften ergeben<br />
sich aus der Mischung der verschiedenen<br />
Reflexionsarten (Quelle: B. Lenk).<br />
Einfluss der Blende auf das gemessene<br />
Reflexionsverhalten.<br />
Lichtempfänger<br />
90 Grad<br />
Codeträger<br />
Lineare Strichcodeprüfung – Beleuchtungswinkel<br />
und Sensorwinkel.<br />
Scan line<br />
Probe mit matter Oberfläche<br />
Probe mit glänzender Oberfläche<br />
Das Bild zeigt das Reflexionsverhalten einer<br />
Oberfläche, die als Codeträger verwendet<br />
wird. Jede Oberfläche zeigt eine individuelle<br />
Reflexionskurve in dieser Art (Quelle: B. Lenk).<br />
gerichtete Reflexion<br />
gemischte Reflexion<br />
gestreute Reflexion<br />
Reflectance profile<br />
Global<br />
treshold<br />
Reflectance<br />
Response<br />
in Volts<br />
0.02<br />
0.00<br />
50°<br />
60° 70° 80° 90° 100° 110° 120° 130°<br />
angle of incidence/collection<br />
Einfluss des Beleuchtungswinkels auf die Reflexionswerte.<br />
die Prüfmethode sich als unzureichend<br />
erwiesen hat, wenn sie alleine<br />
eingesetzt wird. Diese Prüfmethode<br />
nennt man heute umgangssprachlich<br />
„traditionelle Prüfung“. 1990 wurde<br />
eine ANSI Norm eingeführt, die eine<br />
erweiterte Prüfmethodik für Strichcodes<br />
definiert hat. Die Prüfmethodik<br />
hat sich seitdem nur geringfügig<br />
geändert. Es erfolgte mit der Einführung<br />
der Prüfung für 2D Codes eine<br />
erhebliche Ergänzung bzw. Änderung<br />
für 2D Code Prüfungen.<br />
Die relevanten Normen<br />
ISO/IEC 15416 – Prüfmethode für<br />
gedruckte lineare Strichcodes.<br />
ISO/IEC 15415 – Prüfmethode für<br />
gedruckte 2D Codes (Matrix, Gestapelt,<br />
Composite).<br />
Für die Druckvorstufe (klassische<br />
Druckindustrie z.B. für Herstellung<br />
von Verpackungen) und für Etikettendrucker<br />
gelten die Normen:<br />
ISO/IEC 15421 – Anforderungen an<br />
Filmaster, die zum Herstellen von<br />
Druckplatten bzw. Zylindern verwendet<br />
werden.<br />
ISO/IEC 15419 – Anforderungen an<br />
Drucksysteme für Barcodes und 2D<br />
fachbeiträge 103<br />
Reflectance of high<br />
gloss substrate<br />
Reflectance of same<br />
high gloss substrate<br />
covered with matte<br />
tape overlay<br />
Reflectance of high<br />
gloss wax image<br />
Reflectance of high<br />
gloss wax image<br />
covered with matte<br />
overlay<br />
Codes bezüglich des Strichcodedruckes<br />
(Thermotransfer, Laser und Tintenstrahldrucker).<br />
Messgeräte benötigen eine Mindestmessgenauigkeit.<br />
Die Messgenauigkeit<br />
für Strichcodeprüfgeräte ist in folgenden<br />
Normen festgelegt:<br />
ISO/IEC 15426-1 – Messgenauigkeit<br />
für Geräte zum Messen von Strichcodes.<br />
ISO/IEC 15426-2 – Messgenauigkeit für<br />
Geräte zum Messen von 2D Codes.<br />
Die Codeartspezifischen Normen (z.B.<br />
ISO/IEC 15417 für den Code 128, ISO/<br />
IEC 16022 für den Data Matrix) definieren<br />
die Bestimmung der Qualitätsparameter<br />
die Codeartspezifisch sind.<br />
Der Bezug zur Qualitätsnorm ISO/IEC<br />
15416 bzw. ISO/IEC 15415 wird dabei<br />
erhalten.<br />
Definierte Messbedingungen<br />
Die Messtechnik verlangt definierte<br />
Messbedingungen. Diese Messbedingungen<br />
sind in den Qualitätsnormen<br />
definiert. Zunächst sind der Beleuchtungswinkel<br />
und der Winkel des Lichtempfängers<br />
über dem Prüfling festgelegt.<br />
Für lineare Strichcodes müssen<br />
diese Winkelvorgaben möglichst präzi-<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
104<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Die Beleuchtungsintensität ändert sich durch<br />
unterschiedliche Abstände und Winkel. Am<br />
Beispiel eines Data Matrix Codes kann man die<br />
Auswirkungen auf die Messergebnisse sehen.<br />
Das Prüfmuster ist unverändert.<br />
Bildunschärfe senkt Modulation von 4 (sehr<br />
gut) auf 2 (befriedigend).<br />
Beleuchtungsvariante 1 – Modulation Grad 1<br />
(ausreichend).<br />
Beleuchtungsvariante 2 – Modulation Grad 2<br />
(befriedigend).<br />
Beleuchtungsvariante 3 – Modulation Grad 4<br />
(sehr gut).<br />
se eingehalten werden, um vergleichbare<br />
und stabile Messergebnisse zu<br />
erzielen. Für 2D Codes verwendet man<br />
die gleiche Anordnung mit dem Unterschied,<br />
dass es vier Lichtsender gibt,<br />
die den Codeträger von allen vier Seiten<br />
beleuchten.<br />
Wenn die Einleitend erwähnte Prüfkonstellation<br />
vor diesem Hintergrund<br />
untersucht wird, dann fällt auf, dass<br />
Beleuchtungswinkel und Sensorwinkel<br />
beliebig ausfallen. Dies hat zur Konsequenz,<br />
dass unter dem Aspekt Prüfung,<br />
die Kontrast- und Reflexionsergebnisse<br />
einer solchen Prüfung auch beliebig<br />
ausfallen. Eine wesentliche Forderung<br />
einer messtechnischen Aufgabe, vergleichbare<br />
Ergebnisse zu erzielen, ist<br />
damit nicht erfüllt.<br />
Ein weiterer Punkt, der zu beachten ist,<br />
ist die Messblende. Je nach Anordnung<br />
wird die Messblende durch die Größe<br />
eines Lichtpunktes (Laser) oder durch<br />
eine Lochblende vor einen lichtsensitiven<br />
Sensor realisiert. Wenn die Messblenden<br />
sich verändern, verändern sich<br />
auch die Messergebnisse. Der Grund<br />
dafür ist in der Abbildung zu erkennen,<br />
die die Auswirkung auf weiße Flecken<br />
in den Balken zeigt und deren Bewertung<br />
(Defekte) zeigt. Eine große Blende<br />
lässt diese Defekte klein erscheinen.<br />
Eine kleine Blende lässt die Defekte<br />
groß erscheinen. Der Kontrasteinbruch<br />
in der Kurve ist die Bewertungsgrundlage<br />
für den Defekt.<br />
Wenn dieses Verhalten wieder auf die<br />
zu Beginn erwähnte Prüfkonstellation<br />
abgeglichen wird, dann stellt sich heraus,<br />
dass die Lichtpunktgröße eines<br />
Laserscanners sich mit dem Abstand<br />
vom Prüfmuster ändert. Das bedeutet,<br />
dass die Eigenschaften einer solchen<br />
Prüfung bezüglich der Defekte beliebig<br />
ausfallen. Im 2D Bereich bewegt sich<br />
mit variierenden Abständen das Prüfmuster<br />
aus dem optimalen Schärfebereich<br />
heraus, wenn die Abstände verändert<br />
werden. Damit wird die Messung<br />
ebenfalls unzuverlässig.<br />
Die Einführende Behauptung, dass<br />
Lesesysteme für die Qualitätsprüfung<br />
ungeeignet sind, ist mit der Darstellung<br />
anhand von Beispielen nachvollziehbar<br />
geworden. Die Messtechnik<br />
verlangt aufgrund dieser Eigenschaften<br />
eine Reihe von Bedingungen und Voraussetzungen,<br />
um nachvollziehbare<br />
Ergebnisse zu erhalten. Die Messbedingungen<br />
sind definierte Abstände<br />
und Winkel, um definierte Blenden und<br />
Reflexionsergebnisse zu erhalten. Die<br />
Lichtart muss ebenfalls definiert sein,<br />
weil verschiedene Farben und Materi-
alien mit unterschiedlichen Lichtquellen<br />
(rot, weiß etc) deutlich unterschiedliche<br />
Reflexionswerte liefern.<br />
Kalibrierung<br />
Um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen,<br />
müssen die Prüfgeräte abgeglichen<br />
werden. Dieser Abgleich erfolgt in einer<br />
Kette von vergleichen, um sich auf Nationale<br />
Standards beziehen zu können.<br />
Dies ist notwendig, weil die Ergebnisse<br />
auf diese Standards rückführbar sein<br />
müssen. Wenn das nicht der Fall ist,<br />
vergleichen sich Messergebnisse mit<br />
sich selber und Änderungen fallen nicht<br />
auf bzw. die Kalibrierung verschiebt sich<br />
unbemerkt. Die Nationalen Standards<br />
werden in Deutschland durch die Physikalisch<br />
technische Bundesanstalt (PtB)<br />
in Braunschweig definiert. In den Vereinigten<br />
Staaten ist die entsprechende<br />
Einrichtung das National Institute of<br />
Standards and Technology (NIST).<br />
In der Praxis werden von der Firma<br />
Applied Image (www.appliedimage.<br />
com) Barcodeprüfkarten hergestellt<br />
und vermessen, die auf NIST Standards<br />
rückführbar sind. Damit lassen sich die<br />
Prüfparameter (Kontraste, Metrik) mit<br />
Bezug auf nationale Standards kontrollieren.<br />
Der Hersteller eines Prüfgerätes<br />
kann damit die Geräte abgleichen.<br />
Kontrastergebnisse können mit Reflexionsstandards<br />
gemäß ISO 7724/2<br />
zusätzlich überprüft und eingestellt<br />
werden. Wenn diese Voraussetzungen<br />
erfüllt wurden und das Prüfgerät entsprechend<br />
dieser Referenzergebnisse<br />
korrekt misst, kann die Anwendermessung<br />
ausgeführt werden. Die Ausführung<br />
der Messung muss wegen der<br />
oben erläuterten Einflüsse, die das<br />
Messergebnis verändern, eine Reihe<br />
von Bedingungen einhalten:<br />
•<br />
•<br />
Abstand – Der Abstand muss immer<br />
gleich sein, damit die Winkelverhältnisse,<br />
Beleuchtungsverhältnisse und<br />
die Messblende (Bildschärfe) korrekt<br />
sind.<br />
Der Winkel des Prüflings in Relation<br />
zum Prüfgerät muss immer gleich<br />
sein, damit immer der 90° Sensorwin-<br />
•<br />
•<br />
•<br />
ke und der 45° Beleuchtungswinkel<br />
gewährleistet ist.<br />
Bei linearen Strichcodes muss die<br />
Abtastrichtung immer im 90° Winkel zu<br />
den Balken stehen, damit der Messweg<br />
einen korrekten Rückschluss auf<br />
die Größe des Codes zulässt. Im 2D<br />
Bereich wird dies durch die Bildverarbeitung<br />
gewährleistet.<br />
Der Prüfling darf keine unebene Oberfläche<br />
haben bzw. darf nicht aufgewellt<br />
oder verknickt gemessen werden,<br />
weil dies wieder die Winkel und<br />
Abstände unkontrolliert verändert.<br />
Der Messuntergrund muss immer<br />
gleich sein. Das ist insbesondere mit<br />
durchscheinenden Materialien wie<br />
Folie (mit Deckweiß) sehr wichtig. Es<br />
lassen sich aber auch Unterschiede<br />
aufgrund der Messunterlage bei 80g/<br />
m2 weißem Papier feststellen.<br />
Strichcodeprüfgeräte<br />
Dieses sind Messgeräte, die nur im<br />
Rahmen der Spezifikationen korrekt<br />
arbeiten können. Verschiedene Modelle<br />
von Strichcodeprüfgeräten eines oder<br />
verschiedener Hersteller haben bezüglich<br />
der Messgenauigkeit und der konstruktiven<br />
Merkmale unterschiedliche<br />
Eigenschaften. Diese unterschiedlichen<br />
Eigenschaften führen bei den Kontrollen<br />
mit den Referenzkarten zu Ergebnissen,<br />
die immer noch innerhalb der<br />
zulässigen Toleranzen liegen, die durch<br />
die ISO/IEC 15426-1 (bzw. -2) festgelegt<br />
sind. Die Referenzkarten müssen<br />
Messtechnisch fast ideal sein, damit<br />
die Ergebnisse zur Kontrolle und zum<br />
Abgleich sehr gut wiederholbar sind.<br />
Des Weiteren geht die Technik der<br />
Strichcodeerfassung und 2D Codeerfassung<br />
im Normalfall von diffus reflektierenden<br />
Oberflächen aus.<br />
Praktische Muster halten sich nicht an<br />
diese Idealbedingungen. Es gibt eine<br />
Vielzahl verschiedenster Muster und<br />
Materialien mit sehr unterschiedlichen<br />
Eigenschaften. In diesen Praktischen<br />
Test zeigen sich, bei Prüfgeräten die<br />
konstruktiven Merkmale in verschiedenen<br />
Messergebnissen. Der Effekt<br />
fachbeiträge 105<br />
tritt umso stärker auf umso weiter<br />
sich die Prüflinge von dem Ideal einer<br />
gleichmäßig diffus reflektieren Oberfläche<br />
entfernen. Bei Messunterschieden<br />
muss daher die korrekte Gerätefunktion<br />
und die korrekte Kalibrierung kontrolliert<br />
werden. Wenn alles in Ordnung<br />
ist und die Unterschiede trotzdem bleiben,<br />
dann kann man davon ausgehen,<br />
dass konstruktiv bedingte Unterschiede<br />
auftreten. In solchen Fällen müssen die<br />
Unterschiede beurteilt werden und in<br />
Relation zu den Geräten gesetzt werden,<br />
damit zwei Parteien einvernehmlich<br />
zusammenarbeiten können.<br />
Wenn die Messbedingungen (konstante<br />
Abstände, Winkel und Beleuchtung)<br />
beachtet werden, dann können Scanner<br />
zum prüfen einen gewissen Nutzen<br />
erfüllen, wenn diese Scanner Prüfkriterien<br />
liefern. Man kann damit Veränderungen<br />
erkennen und damit insbesondere<br />
in einer Inline Prüfung erkennen ob<br />
ein Prozess stabil arbeitet oder nicht.<br />
Die Messergebnisse sind aber immer<br />
nur relativ zu sich selbst vergleichbar.<br />
Die Qualitätsklassen sind mit kalibrierten<br />
Strichcodeprüfgeräten nicht<br />
nachvollziehbar. Eine Veränderung der<br />
Scannereigenschaften (Alterung, Staub<br />
auf Optik und Umgebungslicht) ist nicht<br />
erkennbar. Scanner, die die Beleuchtung<br />
z.B. bei sich ändernden Mustern<br />
oder Umgebungslicht zum dekodieren<br />
optimal einstellen werden Veränderungen<br />
zeigen, wo es keine gibt oder es<br />
werden keine Veränderungen gezeigt,<br />
obwohl tatsächlich welche vorhanden<br />
sind. Es bleibt damit immer eine Unsicherheit<br />
bei Einsatz von Scannern in<br />
der Qualitätsprüfung, weil die Scannereigenschaften<br />
auf optimale Leseergebnisse<br />
optimiert sind und nicht auf stabile<br />
Messergebnisse.<br />
Um sichere Ergebnisse zu erzielen,<br />
empfiehlt sich daher immer der Einsatz<br />
eines kalibrierten Strichcodeprüfgerätes.<br />
Damit die spezifizierte Messgenauigkeit<br />
erhalten bleibt, ist eine<br />
regelmäßige Prüfmittelüberwachung<br />
erforderlich und eine Gerätewartung,<br />
wenn die Prüfmittelüberwachung zu<br />
große Abweichungen von den Referenzergebnissen<br />
zeigt.<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
106<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
Das Standard-WMS<br />
Funktionale Unterstützung der Prozesse im Lager<br />
Der Begriff Logistik lässt sich vielfältig<br />
definieren, wobei nach Prof.<br />
Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Reinhardt<br />
Jünemann die Aufgaben der Logistik<br />
sind die richtige Menge, der richtigen<br />
Objekte (Güter, Personen, Energie,<br />
Informationen), am richtigen Ort<br />
(Quelle oder Senke) im System, zum<br />
richtigen Zeitpunkt, in der richtigen<br />
Qualität und zu den richtigen Kosten<br />
bereitzustellen. Diese Aufgaben – die<br />
sogenannten sechs „R“ – sind in<br />
Gesamtfunktion zu erfüllen.<br />
Zur Unterstützung der Logistik werden<br />
seit circa 1975 Softwaresysteme für das<br />
Lager eingesetzt. Wurde zu Beginn von<br />
Lagerverwaltungssystemen gesprochen,<br />
so wird im Zuge der erhöhten Funktionalität<br />
sowie der Implementierung von<br />
Optimierungsalgorithmen – Anfangs vor<br />
allem ABC-Analyse und Wegeoptimierung<br />
– der Begriff Warehouse Management<br />
System verwendet. In den letzten<br />
30 Jahren hat sich aus diesen Anfängen<br />
ein Markt entwickelt, den das Fraunhofer<br />
IML kontinuierlich beobachtet und<br />
analysiert: Der WMS-Markt. Dieser<br />
Markt ist in Bewegung, neue Anbieter<br />
mit neuen Produkten und Technologien<br />
betreten den WMS-Markt. Besonders<br />
im Rahmen von beauftragten Projekten<br />
Dipl.-Inform. Oliver Wolf<br />
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und<br />
Logistik IML<br />
Team warehouse logistics<br />
www.warehouse-logistics.com<br />
kommt es zu Weiterentwicklungen und<br />
Innovationen. Die Folge ist eine sukzessiv<br />
zunehmende Komplexität und Unüberschaubarkeit<br />
des Marktes.<br />
Der Funktionsumfang der WMS ist in<br />
der Vergangenheit, insbesondere den<br />
letzten 5 Jahren, sehr stark angewachsen.<br />
Verantwortlich hierfür sind sowohl<br />
WMS-Anbieter als auch Anwender,<br />
wobei letztere die Neuentwicklungen<br />
durch stetige Bedarfsweckung bzw. Forderung<br />
nach mehr Unterstützung immer<br />
weiter beschleunigen. Der Anwender<br />
benötigt hierbei immer mehr Funktionalität,<br />
um die Kosteneinsparpotenziale<br />
im Lager voll auszuschöpfen (z.B.<br />
automatische Nachschubsteuerung,<br />
Wege-Optimierung während der Kommissionierung,<br />
vereinfachte Inventurverfahren).<br />
Um sich vom Wettbewerb<br />
abzuheben, erweitert der WMS-Anbieter<br />
den Leistungsumfang seines WMS und<br />
dehnt ihn dabei teils bis zum Leistungsumfang<br />
von SCM- und ERP- oder Transport<br />
Management Systemen aus.<br />
Ein individuelles Standard-WMS, also ein<br />
WMS, das die individuellen Geschäftsprozesse<br />
funktional abdeckt, ohne dabei<br />
gleichzeitig notwendigerweise eine<br />
kostenintensive Individual-Lösung zu sein,<br />
erweist sich als das vom WMS-Anwender<br />
meist nachgefragte System. Diesem
fachbeiträge 107<br />
Anspruch versuchen die WMS-Anbieter<br />
nachzukommen, indem sie Systeme<br />
entwickeln, die einen modularen Aufbau<br />
besitzen, sich – gegebenenfalls vom<br />
Anwender – parametrisieren lassen und<br />
definierte Programmroutinen vorweisen,<br />
die individuell programmierte Funktionen<br />
in das System integrieren. Ein Standard-<br />
WMS besitzt alle Funktionen, die zur Führung<br />
und Optimierung von innerbetrieblichen<br />
Lagersystemen notwendig sind.<br />
Ein Großteil der WMS ist theoretisch<br />
autonom einsetzbar, das heißt, sie sind<br />
ohne Anbindung an ein übergeordnetes<br />
Host-System, das beispielsweise die<br />
Kundenauftragserfassung funktional<br />
unterstützt, funktionsfähig. In der Praxis<br />
wird ein WMS jedoch in den seltensten<br />
Fällen ohne übergeordnetes System<br />
betrieben. Knapp ein Viertel der untersuchten<br />
WMS sind Module eines größeren<br />
Softwarepakets (z.B. ERP-System,<br />
Business-Suite). Eine vollständig grafische<br />
Oberfläche – à la Windows –<br />
gehört mittlerweile zum Standard eines<br />
jeden WMS. Knapp drei Viertel aller<br />
WMS wurden unter Verwendung moderner,<br />
objektorientierter Programmiersprachen<br />
umgesetzt und sind somit auch für<br />
zukünftige Anforderungen gerüstet.<br />
Mit nur einigen wenigen Ausnahmen werden<br />
fast alle WMS in mehreren Sprachversionen<br />
angeboten. Dabei ist es möglich,<br />
mehrere Sprachversionen gleichzeitig<br />
zu installieren. Mehr als die Hälfte der<br />
WMS sind Unicode-fähig, eine Darstellung<br />
von z.B. kyrillischen, japanischen<br />
oder chinesischen Zeichen ist somit technisch<br />
möglich. Funktional wurden in den<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
108<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
vergangenen Jahren insbesondere die<br />
Unterstützung der Wareneingangsprozesse,<br />
die Verwaltung von Charge-, Seriennummer<br />
und MHD, Mandanten- und<br />
Mehrlagerfähigkeit und die Transportmittelsteuerung<br />
sowie Doppelt- / mehrfachtiefe<br />
Lagerung ausgebaut. Werden der<br />
normale Funktionsumfang der WMS und<br />
die durchschnittlichen Gewichtungspräferenzen<br />
der Anwender im Rahmen einer<br />
Potenzialanalyse zueinander in Beziehung<br />
gesetzt, so ergeben sich für die WMS-<br />
Anbieter neue Ansatzpunkte, die sie für<br />
die zielgerichtete Weiterentwicklung ihrer<br />
WMS nutzen können. Insbesondere bei<br />
Zoll, Gefahrstoffverwaltung, VMI (Vendor<br />
managed Inventory) und Doppelt- /<br />
Mehrfachtiefe Lagerung sowie Retouren<br />
bestehen große Potenziale.<br />
Generell unterstützen die heutigen<br />
WMS die verschiedensten Prozesse<br />
vom Warenein- bis zum Warenausgang.<br />
Projektspezifisch können sicherlich<br />
Anforderungen auftreten, die ohne<br />
Individualanpassungen des WMS nicht<br />
umsetzbar sind, gewöhnliche Aufgabenstellungen<br />
sind aber über Parametrisierung<br />
des WMS realisierbar. Um auch<br />
zukünftig die Anforderungen der WMS-<br />
Anwender zu erfüllen, investieren die<br />
WMS-Anbieter in die Weiterentwicklung<br />
ihrer WMS, wobei fast 80 Prozent der<br />
WMS-Anbieter jährlich mehr als 5 Prozent<br />
vom WMS-Umsatz für die Weiterentwicklung<br />
aufwenden. Der Produktlebenszyklus<br />
der WMS, die schon mehr<br />
als 15 Jahre auf dem Markt agieren,<br />
neigt sich dem Ende zu. Neuere Technologien<br />
(z.B. XML, Java, RFID) haben<br />
die Leistungsgrenzen einiger WMS aufgezeigt.<br />
Bei der Konzeption der neuen<br />
WMS werden bzw. wurden von vornherein<br />
die neuen Technologien berücksichtigt.<br />
Das Ziel war und ist es, ein hochgradig<br />
flexibles, plattform- und datenbankunabhängiges<br />
sowie branchenneutrales<br />
WMS zu entwickeln.<br />
Definitionen der Logistik<br />
Logistik ist die wissenschaftliche Lehre<br />
von der Planung, Steuerung und Optimie-<br />
rung der Material-, Personen-, Energie-<br />
und Informationsflüsse in Systemen, Netzen<br />
und Prozessen.<br />
Logistik ist eine Branchenbezeichnung,<br />
die alle Unternehmen beziehungsweise<br />
Unternehmensteile bezeichnet, die logistische<br />
Dienstleistungen erbringen. Zu<br />
den logistischen Dienstleistungen werden<br />
neben dem Transport, dem Umschlag<br />
und der Lagerung zunehmend logistische<br />
Mehrwertdienste (Value-added Services)<br />
wie kundenspezifische Verpackung,<br />
Assemblierung oder Datenhaltung und<br />
Informationsmanagement gezählt.<br />
Der Ansatz der Logistik ist eine durchgängige,<br />
vernetzte Prozessorganisation<br />
von der Beschaffung über den innerbetrieblichen<br />
Materialfluss bis hin zur Distribution<br />
an den Endabnehmer. Heute<br />
stehen kurze Durchlaufzeiten, Termintreue,<br />
hohes Qualitätsniveau und niedrige<br />
Bestände als originäre Aufgabe der<br />
Logistik im Vordergrund.<br />
Lagerverwaltungssystem – LVS<br />
Ein Lagerverwaltungssystem beschreibt<br />
im Kernbereich zunächst ein System<br />
zur Verwaltung von Mengen und Orten<br />
(Lagerorten) und insbesondere deren<br />
Beziehung zueinander. Zusätzliche Funktionen<br />
können dabei auch die Verwaltung<br />
der Transportsysteme beinhalten. Somit<br />
stellt ein Lagerverwaltungssystem im<br />
engeren Sinne ein Lagerbestandsverwaltungssystem<br />
dar.<br />
Warehouse Management System –<br />
WMS<br />
Das Warehouse Management bezeichnet<br />
im allgemeinen Sprachgebrauch<br />
dagegen die Steuerung, Kontrolle und<br />
Optimierung komplexer Lager- und Distributionssysteme.<br />
Neben den elementaren<br />
Funktionen einer Lagerverwaltung<br />
wie Mengen- und Lagerplatzverwaltung,<br />
Fördermittelsteuerung und -disposition,<br />
gehören nach dieser Betrachtungsweise<br />
auch umfangreiche Methoden und Mittel<br />
zur Kontrolle der Systemzustände und<br />
eine Auswahl an Betriebs- und Optimierungsstrategien<br />
zum Leistungsumfang.<br />
Die Aufgabe von WMS besteht in der<br />
Führung und Optimierung von innerbetrieblichen<br />
Lagersystemen.
GLOSSAR ENGLISCH/DEUTSCH<br />
2D-BARCODE – 2D-Barcode<br />
Zweidimensionaler Code mit hoher Zeichendichte, z. B.<br />
Maxi Code von United Parcel Service, ca. 100 Zeichen,<br />
oder Data Matrix mit ca. 10 bis 2300 Zeichen.<br />
ABC-ANALYSIS – ABC-Analyse<br />
Einteilung der Artikel in Umsatzklassen. Beispiel: A-<br />
Artikel machen die ersten 70 Prozent des Umsatzes,<br />
B-Artikel die nächsten 25 Prozent, C-Artikel die letzten<br />
5 Prozent des Umsatzes aus.<br />
ABRASION RESISTANCE – Abriebfestigkeit<br />
Kennzeichnet den mechanischen Widerstand einer<br />
Etikettenoberfläche, abhängig von seiner Beschaffenheit,<br />
der Art der Reibfläche, dem Scheuerdruck und<br />
der Einwirkzeit.<br />
ACCEPTANCE ANGEL – Akzeptanzwinkel<br />
Bezeichnet den optischen Öffnungswinkel, innerhalb<br />
dessen einfallende Lichtstrahlen Zugang zum Medium<br />
finden. Den Sinus dieses Akzeptanzwinkels bezeichnet<br />
man als „Numerische Apertur“.<br />
ACCESS POINT (AP) – Zugangs Punkt<br />
WLAN-Basisstation zum Übergang ins verkabelte Netz.<br />
ACTIVE TAG – AKTIVER TAG<br />
Siehe ACTIVE TRANSPONDER.<br />
ACTIVE TRANSPONDER – Aktiver Transponder<br />
Aktive Transponder besitzen einen eigenen Sender,<br />
der durch eine Batterie mit Energie versorgt wird und<br />
aktiv elektromagnetische Wellen erzeugen kann. Auf<br />
Grund der eigenen Energieversorgung über die Batterie<br />
können mit aktiven Tags größere Lesedistanzen<br />
überbrückt werden als mit passiven Tags.<br />
AD/DA-CONVERTER – AD/DA-Wandler<br />
Gerät, das analoge Signale in digitale umwandelt (AD)<br />
und wieder zurück (DA).<br />
ADD-ON SYMBOL – Zusatzcode, Zusatzsymbol<br />
Ein Barcodesymbol, das Informationen zusätzlich zu<br />
denen des Hauptsymbols trägt. Die zwei- und fünfstelligen<br />
Symbole, die in Verbindung mit EAN-13<br />
Symbolen benutzt werden, werden Zusatzsymbol<br />
genannt.<br />
ADD-ON-CODE – Add-on-Code<br />
Das EAN/UPC-Zusatzsymbol wird verwendet, um<br />
zusätzliche Informationen zur Erweiterung des EAN/<br />
UPC-Hauptsymbols zu verschlüsseln. I. d. R. handelt<br />
es sich bei den Produkten um Verlagserzeugnisse, auf<br />
denen mit Hilfe eines Zusatzsymbols wichtige Informationen<br />
für die Remission verschlüsselt werden können.<br />
Es existieren 2- sowie 5-stellige Zusatzsymbole.<br />
ADHESION – Adhäsion<br />
Wechselwirkung eines Klebstoffs mit dem zu beklebenden<br />
Substrat. Adhäsion = Klebekraft, geprüft wird<br />
die Klebekraft nach FTM 1. Dieses Prüfverfahren soll<br />
Permanenthaftung bzw. Ablösbarkeit eines Haftmaterials<br />
ermitteln. Der Anwender kann damit Haftmaterialien<br />
nach ihrer Haftung „abnehmbar“ bis „permanent“<br />
einstufen.<br />
ADVANCED CODE RECONSTRUCTION – Erweiterte<br />
Coderekonstruktion<br />
Technik bei Laserscannern, mit der omnidirektionales<br />
Lesen von kleinen Barcode-Etiketten z. B. auf schnellen<br />
Förderanlagen möglich ist. Eine Coderekonstruktion<br />
ist immer dann notwendig, wenn sich nicht alle Striche<br />
gleichzeitig im Lesestrahl befinden.<br />
AIM-D E. V. – AIM-D e. V.<br />
AIM-Deutschland e.V. ist der Industrieverband für<br />
Automatische Identifikation (Auto-ID), Datenerfassung<br />
und Mobile Datenkommunikation. AIM-D ist Mitglied<br />
von AIM Global, USA. AIM-Deutschland fördert<br />
die Anwendungen der automatischen Datenerfassung<br />
und Produkt<strong>ident</strong>ifikation und bemüht sich weltweit um<br />
deren Standardisierung.<br />
AIR INTERFACE – Luftschnittstelle<br />
Das nicht leitende Medium, meist Luft, zwischen<br />
Transponder und (Schreib-)Lese-Gerät, über das die<br />
Kommunikation erfolgt.<br />
AIR INTERFACE PROTOKOLL –<br />
Protokoll der Luftschnittstelle<br />
Ein Air Interface Protokoll beschreibt die Spezifikation<br />
der physikalischen Interaktion zwischen Lese/-Schreibeinheit<br />
und Transponder.<br />
ALGORITHM – Algorithmus<br />
Rechenvorgang, der nach einem bestimmten Schema<br />
abläuft. Hier zur schrittweisen Umformung von Zeichensätzen<br />
(Decodieralgorithmus) bzw. zur Errechnung<br />
der Prüfziffer (Prüfziffernalgorithmus).<br />
ALOHA PROCESS – Aloha-Verfahren<br />
Das Verfahren verwendet eine Form des Zeit-Multiplexings<br />
zur Aufteilung der Kanalkapazität. Da die Zeit<br />
der Datenübertragung wesentlich geringer als die der<br />
Request-Intervalle ist, kommt es selten zu einer Kollision<br />
der Übertragungen.<br />
ALPHANUMERIC – Alphanumerisch<br />
Eine Zeichenfolge, die neben Ziffern auch Buchstaben<br />
und Sonderzeichen enthält.<br />
AMBIENT INTELLIGENCE – Ambient Intelligence<br />
Ist die Bezeichnung für die Vision des elektronisch<br />
unterstützten Alltags. Ambient Intelligence beinhaltet<br />
zusätzliche Aspekte der Mensch-Maschine-Interaktion<br />
und der künstlichen Intelligenz.<br />
AMERICAN NATIONAL STANDARDS INSTITUTE<br />
(ANSI) – Amerikanisches Nationales Institute für<br />
Standardisierung<br />
Institut in den USA für die Koordination von nationalen<br />
Standards.<br />
AMERICAN STANDARD CODE FOR INFORMATION<br />
INTERCHANGE (ASCII) –<br />
Amerikanischer Standard für Informationsaustausch<br />
Ein Computercode bestehend aus 128 alphanumerischen<br />
Zeichen und Kontrollzeichen. Jedes Zeichen ist in 7 Bits<br />
verschlüsselt (8 inklusive des Paritätsbits) und dient dem<br />
Informationsaustausch zwischen Computersystemen.<br />
Der Standard ist spezifiziert in ISO 646.<br />
AMPLITUDE MODULATION (AM) – Amplitudenmodulation<br />
Form der Datenübertragung, bei der die Daten codiert<br />
werden, indem die Amplitude eines sinusförmigen<br />
Signals moduliert werden. Bei binären Daten wird zwischen<br />
zwei verschiedenen Amplitudenhöhen gewechselt<br />
(ASK Amplitude Shift Keying)<br />
ANAL OG DIGITAL CONVERTER (ADC) – Analog-Digital-<br />
Umsetzer (ADU)<br />
Elektronischer Baustein, der analoge Signale in digitale<br />
umwandelt.<br />
ANTENNA – Antenne<br />
Sende- und Empfangseinheit für elektromagnetische<br />
Wellen<br />
ANTI-COLLISION – Antikollision<br />
Mehrere Transponder können sich gleichzeitig im<br />
Antennenfeld befinden, ohne dass es zu Falschlesungen<br />
kommt.<br />
APERTURE – Blende<br />
Die Öffnung eines optischen Gerätes, z. B. einer<br />
Kamera oder eines Scanners, welches die Größe des<br />
Lichtbündels bestimmt. Die meisten (Blenden-) Öffnungen<br />
sind kreisförmig; rechtwinklige oder elliptische<br />
Öffnungen sind jedoch ebenso möglich.<br />
APPLICATION IDENTIFER (AI) – Datenbezeichner (DB)<br />
Zwei- bis vierstellige Kennziffer des GS1-Datenbezeichnersystems<br />
am Beginn eines Datenelementes,<br />
der das Format und die Bedeutung des nachfolgenden<br />
Dateninhalts eindeutig festlegt. Findet Verwendung<br />
in den Datenträgern EAN 128-Strichcode,<br />
GS1 DataBar, EAN Data Matrix.<br />
APPLICATION STANDARD – Anwendungsstandard<br />
Spezifikation, die Methoden und Bedingungen definieren,<br />
unter denen Barcode-Technologie zu einem<br />
bestimmten Zweck verwendet werden kann. Sie schreiben<br />
z. B. das Datenformat vor, optische Anforderungen<br />
und symbologiebezogene Parameter als Untermenge,<br />
definiert durch den relevanten technischen Standard.<br />
ASYNCHRONOUS TRANSMISSION –<br />
Asynchrone Datenübertragung<br />
Eine Art der Datenübertragung, die kein Timing-Signal<br />
zusätzlich zum eigentlichen Dateninhalt erfordert.<br />
Anfang und Ende eines Datenblocks werden durch<br />
Start- und Stop-Bits signalisiert.<br />
AUTHENTICATION – Authentifizierung<br />
Anmeldung eines WLAN-Teilnehmers bei einem<br />
Access Point.<br />
AUTHORIZATION – Autorisierung<br />
Erteilung von Zugriffsrechten im Netz an einen authentifizierten<br />
Benutzer.<br />
AUTODISCRIMINATION –<br />
Autodiskrimination, Selbstunterscheidung<br />
Die Fähigkeit eines Barcode-Lesegerätes, automatisch<br />
zwischen zwei oder mehr Symbologien zu unterscheiden<br />
(zum Beispiel ITF, Code 39).<br />
AUTOMATIC IDENTIFICATION AND DATA CAPTURE (AIDC) –<br />
Automatische Identifikation und Datenerfassung (Auto-ID)<br />
Dies sind Techniken zur Identifizierung, Datenerfassung,<br />
Datenerhebung und Datenübertragung. Darunter<br />
fallen Technologien wie Barcode, Smart Label,<br />
Biometrie, Mobile Datenerfassung, OCR, RFID, Spracherkennung<br />
und diverse Chipkarten-Ausprägungen.<br />
AUTOMATIC SMALL-PARTS WAREHOUSE –<br />
Automatisches Kleinteilelager (AKL)<br />
Automatisches System zur Lagerung kleinvolumiger<br />
Einheiten, i. d. R. Behälter, mit geringem bis mittlerem<br />
Gewicht.<br />
AUXILIARY CHARACTER – Hilfszeichen<br />
Ein Symbolzeichen, das Nichtdatenzeichen repräsentiert,<br />
wie zum Beispiel Start- und Stopp-Zeichen,<br />
Umschalt- (Shift-) oder Funktions-Zeichen.<br />
BACK END SYSTEM– Back-End-Systeme<br />
Back-End-Systeme sind informationstechnische Komponenten<br />
zur Unterstützung betrieblicher Basisanwendungen,<br />
z. B. für die Warenwirtschaft und Lagerverwaltung.<br />
BACKGROUND – Hintergrund<br />
Die hellen Flächen zwischen den Strichen und die<br />
Fläche um ein gedrucktes Barcodesymbol. Der Hintergrund<br />
kann das Material sein, auf dem das Symbol<br />
gedruckt ist, kann aber auch ein geeigneter heller<br />
Farbaufdruck sein.<br />
BACKSCATTER – Rückstreuung<br />
Eine Methode zur Datenübertragung zwischen Lesegeräten<br />
und passiven Transpondern. Die Methode<br />
basiert auf der Reflektion der elektromagnetischen<br />
Wellen des Lesegerätes durch den Transponder,<br />
der seine Informationen in diese reflektierten Wellen<br />
moduliert.<br />
BANDWIDTH – Bandbreiten<br />
Bezeichnet die Übertragungsleistung eines Leitungssystems<br />
und wird in BIT/s, bzw. in MBit/s angegeben.<br />
Sollte die anfallende Datenmenge die Leistungsgrenzen<br />
überschreiten, wird die Kommunikation entweder<br />
sehr langsam oder bricht gänzlich ab.<br />
BAR HEIGHT – Strichhöhe<br />
Die Länge (Höhe) der individuellen Striche in einem<br />
linearen oder mehrzeiligen Barcodesymbol (siehe MUL-<br />
TI-ROW), gemessen entlang der Achse der Striche.<br />
BAR – Strich<br />
Dunkle Linie eines Barcodesymbols.<br />
BAR WIDTH REDUCTION/INCREASE –<br />
Strichbreitenverkleinerung / -verbreiterung<br />
Der Grad, um den die Striche auf einem Filmmaster<br />
reduziert bzw. vergrößert werden müssen, um den<br />
Druckzuwachs bzw. -verlust (siehe PRINT GAIN /<br />
LOSS) auszugleichen.<br />
BAR WIDTH – Strichbreite<br />
Die Breite oder Dicke eines der individuellen Striche<br />
in einem Barcodesymbol. Die Anzahl der möglichen<br />
verschiedenen Breiten innerhalb eines bestimmten<br />
gedruckten Symbols hängt von der verwendeten<br />
Symbologie ab.<br />
BARCODE CHARACTER – Barcodezeichen<br />
Siehe SYMBOL CHARACTER.<br />
BARCODE DENSITY, SYMBOL DENSITY –<br />
Barcodedichte, Symboldichte<br />
Die Anzahl der Zeichen, die in einem Barcodesymbol<br />
linear abgebildet werden können, üblicherweise<br />
in „CPI (characters per inch)“ (Zeichen pro Inch, 1<br />
Inch = 2,54 cm) angegeben. Die Breite des schmalsten<br />
Strichs oder der schmalsten Lücke, das Verhältnis<br />
der breiten zu den schmalen Elementen und die<br />
Breite des zwischen den Zeichen auftretenden Zwischenraums<br />
(sofern vorhanden) sind die hierfür maßgebenden<br />
Faktoren.<br />
BARCODE MASTER – Strichcode-, Barcode-Master<br />
Der Originalfilm oder eine andere Abbildung eines<br />
Barcodesymbols, welches gemäß der Toleranzen hergestellt<br />
wird und zur Reproduktion mittels konventioneller<br />
Druckverfahren dient (z.B. Integration in ein<br />
gedrucktes Verpackungsdesign).<br />
BARCODE READER –<br />
Barcode-Lesegerät, Barcode-Leser<br />
Ein Gerät zur Erfassung der Daten eines Barcodesymbols.<br />
Es besteht aus zwei Komponenten: dem Scanner,<br />
der Signale proportional zur Reflexion eines jeden<br />
Elements des Symbols an den Decoder sendet und<br />
dem Decoder, der die Signale prüft, die vom Scanner<br />
kommen und sie in lesbare oder in computerkompatible<br />
Daten übersetzt. Der Decoder selbst wird manchmal<br />
Leser bzw. Lesegerät genannt.<br />
BARCODE – Strichcode, Barcode<br />
Eine Anordnung von parallelen rechteckigen Strichen<br />
und Lücken, die den Regeln einer Symbologie- Spezifikation<br />
entsprechen und Daten in einer maschinenlesbaren<br />
Form repräsentieren.<br />
BARCODE SYMBOL – Strichcodesymbol, Barcodesymbol<br />
Eine Anordnung von parallelen rechteckigen Strichen<br />
und Lücken, die den Regeln einer bestimmten Symbologie-Spezifikation<br />
entsprechen und für den Menschen<br />
lesbare Daten in einer maschinenlesbaren<br />
Form repräsentieren. Die Kombination von Symbolzeichen<br />
und Merkmalen, die von einer speziellen Symbologie<br />
benötigt werden - inklusive Hellzonen, Start-<br />
und Stop-Zeichen, Datenzeichen und Prüfzeichen, die<br />
zusammen eine vollständige, von einem Scanner lesbare<br />
Einheit bilden.<br />
auto-id glossar 109<br />
BATCH OPERATION – Batch-Betrieb<br />
Sequentielles Abarbeiten von Einzelfunktionen; d.h. ein<br />
Programm kann erst dann bearbeitet werden, wenn<br />
das vorherige beendet ist. Der Batch-Betrieb ist nicht<br />
dialog-geführt: es müssen also vorher schon alle benötigten<br />
Daten und Parameter zur Verfügung stehen.<br />
BAUD RATE – Baut-Rate<br />
Maßeinheit für die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung.<br />
1 Baud = 1 BIT/sek.<br />
BEARER BAR – Trägerbalken/ Trägerstrich<br />
Ein Strich, der jeweils oben und unten an das Barcodesymbol<br />
angrenzt, oder eine Umrahmung um das<br />
Symbol, der beim Druckvorgang für einen gleichmäßigen<br />
Andruck der Druckplatte über das gesamte<br />
Symbol hin sorgt. Der Strich verhindert auch eine<br />
Teillesung.<br />
BI-DIRECTIONAL – Bidirektional<br />
In zwei Richtungen - d.h. vorwärts und rückwärts.<br />
Bezeichnung für ein Barcodesymbol, das sowohl vorwärts<br />
als auch rückwärts erfolgreich gelesen werden<br />
kann. Bezeichnung für einen Scanner, der vorwärts<br />
und rückwärts erfolgreich arbeitet.<br />
BINARY – Binär<br />
Bezeichnung für ein Zahlensystem mit der Basis Zwei,<br />
in dem die einzelnen Zahlen durch eine Kombination<br />
von Nullen und Einsen dargestellt werden. In Maschinen<br />
kann dies elektrisch durch die Zustände „ein“<br />
und „aus“ oder in Barcodes durch schmale und breite<br />
Striche und Lücken, beziehungsweise durch das Vorhandensein<br />
oder Fehlen eines Strichs dargestellt werden.<br />
„Die Eigenschaft, jeweils einen von zwei Werten<br />
oder Zuständen annehmen zu können. Anmerkung:<br />
Der Ausdruck logisch anstelle von binär ist als missverständlich<br />
zu vermeiden. Binär ist nicht gleichbedeutend<br />
mit dual (DIN 44 300 Teil 2).<br />
BINARY CODED DECIMAL (BCD) –<br />
Binär verschlüsselte Dezimalziffern<br />
Eine Zahl im Binärcode, geschrieben in Gruppen von<br />
jeweils vier Bits. Jede Gruppe repräsentiert eine Ziffer<br />
der Zahl. Z.B. stellt 0010 0011 die dezimale Zahl 23<br />
dar. Einige Symbologien basieren auf der binären Verschlüsselung<br />
von Dezimalziffern.<br />
BIOMETRY – Biometrie<br />
Der Begriff beschreibt die Vermessung von körperlichen<br />
Eigenschaften. Umgangssprachlich wird darunter<br />
die sichere Identifikation von Personen anhand<br />
maschineller Erfassung von unveränderlichen Körpereigenschaften<br />
mit so genannten „biometrischen Verfahren“<br />
verstanden.<br />
BI-PHASE-CODING – Zweiphasencodierung<br />
Art der Codierung, bei der jedes Bit der Quelldaten<br />
durch zwei Bits ersetzt wird. Das zusätzliche Bit<br />
kann z.B. bei der Datenübertragung das Timersignal<br />
enthalten.<br />
BIT – BIT, Binärzeichen<br />
Abkürzung für „binary digit“ (binäre Ziffer/Stelle).<br />
1. Ein einzelnes Element (0 oder 1) in einer Binärziffer.<br />
2. Einheit der Informationskapazität eines<br />
binären Speichers. „ Jedes Zeichen aus einem<br />
Zeichenvorrat von zwei Zeichen. Anmerkung: Als<br />
Binärzeichen können beliebige Zeichen benutzt<br />
werden, z. B. O und L, wenn keine Verwechslung<br />
mit Ziffern zu befürchten ist, auch 0 und 1; Wortpaare<br />
wie Ja und Nein, Wahr und Falsch, 12V und<br />
2V können Paare von Binärzeichen sein. Grammatischer<br />
Hinweis: das Bit, die Bits.“ (DIN 44 300<br />
Teil 2).<br />
BIT/SECOND – Bit pro Sekunde<br />
Die gängigste Methode, Übertragungsraten in der<br />
Datenfernübertragung zu messen. Dieser Wert legt<br />
fest, wie viele Informationseinheiten pro Sekunde an<br />
einen anderen Rechner übertragen werden.<br />
BLOCK CHECK CHARACTER (BCC) – Block Check Character<br />
Zusätzliches Zeichen am Ende eines Datenblocks, um<br />
Übertragungsfehler zu erkennen und Datenintegrität<br />
zu bewahren.<br />
BLUETOOTH – Bluetooth<br />
Dies ist ein Industriestandard gemäß IEEE 802.15.1<br />
für die drahtlose (Funk-) Vernetzung von Geräten über<br />
kurze Distanz. Bluetooth bietet eine drahtlose Schnittstelle,<br />
über die sowohl mobile Kleingeräte wie Mobiltelefone<br />
und PDAs als auch Computer und Peripheriegeräte<br />
miteinander kommunizieren können.<br />
BYTE – Byte<br />
Ein Byte ist die kleinste adressierbare Speicherstelle.<br />
Es besteht aus 8 Bits. Da ein Bit zwei Zustände<br />
einnehmen kann, ermöglicht ein Byte (2 hoch 8) 256<br />
Kombination und damit die Darstellung von 256 verschiedenen<br />
Zuständen oder Zeichen.<br />
CAPACITY – Kapazität<br />
Anzahl der Bits oder Bytes, die in ein Tag program-<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
110<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
miert werden können. Dies kann die für den Anwender<br />
verfügbare Menge oder die für den Hersteller verfügbare<br />
Gesamtmenge (inklusive Paritäts- oder Kontrollbits)<br />
sein.<br />
CAPTURE FIELD – Schreib-/Lesefeld<br />
Die Region innerhalb des elektromagnetischen Feldes<br />
einer Antenne, in der die Transponder gelesen (und<br />
beschrieben) werden können.<br />
CARRIER FREQUENCY – Trägerfrequenz<br />
Grundfrequenz zur Kommunikation zwischen Transponder<br />
und (Schreib-)Lese-Gerät (gängige Trägerfrequenzen<br />
sind 128-134 kHz, 13,56 MHz, 433 MHz,<br />
2,4 GHz). Die Übertragung der Daten erfolgt durch<br />
Überlagerung der Grundschwingung mit den Schwingungen<br />
durch den Dateninhalt der Transponder.<br />
CE CERTIFICATION – CE-Zertifizierung<br />
CE steht als Abkürzung für Europäische Gemeinschaften<br />
und zeigt den mit dem Rechtsvollzug<br />
betrauten Behörden und den Verbrauchern an, dass<br />
der Hersteller erklärt, bei seinem Produkt alle geltenden<br />
EG-Richtlinien eingehalten zu haben.<br />
CENTRALE FÜR COORGANISATION GMBH (CCG) –<br />
Centrale für Coorganisation GmbH<br />
Früherer Name von GS1 Germany (Namenswechsel<br />
im Februar 2005).<br />
CENTRE PATTERN – Trennzeichen<br />
Ein Hilfszeichen, das die beiden Hälften eines EAN-13<br />
oder EAN-8 Barcodesymbols voneinander trennt.<br />
CEPT – CEPT<br />
Organisation (Conférence Européenne des Administrations<br />
des Postes et Télécommunications), die die<br />
Nutzung von Frequenzen im elektromagnetischen<br />
Spektrum innerhalb Europas regelt.<br />
CHARACTER PER INCH (CPI) – Zeichen per Zoll<br />
Verwendet zur Messung der Barcodedichte.<br />
CHARACTER SET – Zeichensatz<br />
Die gesamte Anzahl von Buchstaben, Zahlen und<br />
sonstigen Zeichen, die in einer bestimmten Barcodesymbologie<br />
verschlüsselt werden kann.<br />
CHARACTER – Zeichen<br />
Siehe CHARACTER SET, DATA CHARACTER und<br />
SYMBOL CHARACTER.<br />
CHARGE-COUPLED DEVICE (CCD) – Charge-Coupled Device<br />
Eine elektronische, lichtempfindliche Komponente, die<br />
in bestimmten Arten von Barcode-Lesegeräten in linearer<br />
oder zweidimensionaler Anordnung als lichtaufnehmendes<br />
Element verwendet wird.<br />
CHECK DIGIT / CHARACTER – Prüfziffer / Prüfzeichen<br />
Eine Ziffer oder ein Zeichen, das auf der Grundlage<br />
anderer Zeichen in einem Code berechnet wird und<br />
zur Überprüfung der Zusammensetzung des Codes<br />
dient. Siehe SYMBOL CHECK CHARACTER und<br />
DATA CHECK CHARACTER / DIGIT. „Ein Prüfzeichen<br />
im Sinne der Nummerung ist ein Nummernzeichen,<br />
das aus einer gegebenen Nummer nach<br />
bestimmten Regeln ermittelt wird, um das Prüfen<br />
dieser Nummer auf ihre Richtigkeit zu ermöglichen“<br />
(DIN 6763).<br />
CLEAR AREA – Hellzone, Ruhezone<br />
Siehe QUIET ZONE.<br />
CLOSE COUPLING – Nahkopplung<br />
RFID-Systeme mit Close-Coupling haben Reichweiten<br />
von 0,1 cm bis max. 1,0 cm. (Norm ISO/IEC 10536).<br />
CODE 128 – Code 128<br />
Alpha-numerische Barcode-Symbologie (HIBC geeignet).<br />
Der Code 128 kann 128 Zeichen darstellen<br />
(Buchstaben einschl. Gross- und Kleinschreibung).<br />
Im numerischen Bereich besteht im Gegensatz zum<br />
Code 39 eine Optimierungsmöglichkeit durch die<br />
paarweise Codierung von Ziffern (dadurch ergibt sich<br />
auch eine platzoptimierte Darstellung). Die Symbologie<br />
arbeitet mit 4 unterschiedlichen Strichstärken.<br />
CODE 39 – Code 39<br />
Alpha-numerische Barcode-Symbologie (HIBC-geeignet).<br />
Der Code 39 kann 43 Zeichen darstellen (0-9, 26<br />
Buchstaben, 7 Sonderzeichen). Jedes Zeichen wird<br />
durch eine „3„ aus „9„ Strichkombination dargestellt,<br />
bestehend aus zwei unterschiedlichen Strichstärken.<br />
CODE DIVISION MULTIPLE ACCESS (CDMA) –<br />
Code Division Multiple Access<br />
Ein Übertragungskanal hat hier eine bestimmte Frequenz,<br />
die von mehren Teilnehmern gleichzeitig<br />
benutzt werden kann. Das funktioniert ähnlich wie der<br />
Datenversand im Internet. Die übertragenen Datenpakete<br />
sind hier mit einem Code für den jeweiligen Empfänger<br />
gekennzeichnet.<br />
CODE SET – Zeichensatz<br />
Siehe CHARACTER SET.<br />
CODEWORD – Codewort<br />
Symbolzeichen, die mit der niedrigen Verschlüsselung<br />
eines oder mehrerer Datenzeichen in einer Symbolo-<br />
gie, in der mit Datenkompressions-Techniken gearbeitet<br />
wird, übereinstimmen.<br />
COMPOSITE SYMBOLOGY –<br />
Zusammengesetzte Symbologie<br />
Die im GS1 System verwendete Composite Symbology<br />
besteht aus einer linearen Komponente verbunden<br />
mit einer angrenzenden zweidimensionalen Komponente<br />
(zur Verschlüsselung weiterer Daten, wie Chargennummer<br />
oder Ablaufdatum).<br />
CONCATENATION – Verkettung<br />
Das Verknüpfen oder Verketten verschiedener Daten<br />
in einem Barcodesymbol oder des Dateninhalts von<br />
zwei oder mehreren Barcodesymbolen (auch als<br />
„Symbolanhang“ bezeichnet).<br />
CONTINUOUS CODE – Kontinuierlicher Code<br />
Eine Symbologie, in der alle Lücken Informationen<br />
enthalten. Das letzte Element eines Zeichens also<br />
direkt an das erste Element des nächsten Symbolzeichen<br />
grenzt und somit alle Elemente des Barcodes<br />
kontinuierlich Datenträger sind. Siehe DIS-<br />
CRETE CODE.<br />
CONTINUOUS INKJET – Kontinuierliche Tintenzufuhr<br />
Drucksysteme, bei denen die Druckköpfe einen kontinuierlichen<br />
Tintenstrahl von Tröpfchen mit definiertem Durchmesser<br />
erzeugen, wobei die nicht für die Bebilderung<br />
benötigten Tröpfchen beim Passieren einer Ladestation<br />
elektrisch aufgeladen und unter Einfluss des elektrischen<br />
Felds der Ablenkelektroden den Weg in einen Tröpfchenfänger<br />
nehmen, über den sie wieder in den Tintenbehälter<br />
zurückgelangen; die zum Erzeugen des Bildes benötigten<br />
Tröpfchen sind nicht geladen, werden also auch nicht<br />
abgelenkt, sondern auf das Substrat geschossen.<br />
CONTINUOUS REPLENISHMENT PROGRAM (CRP) –<br />
Kontinuierliches Warenversorgungs-Programm<br />
Es soll eine kontinuierliche Warenversorgung entlang<br />
der kompletten logistischen Kette vom Hersteller zum<br />
Händler erreicht werden.<br />
CONVENTAL PRINTING PROCESS –<br />
Konventionelles Druckverfahren<br />
Ein Druckverfahren, welches üblicherweise eine<br />
Druckplatte (oder einen Zylinder) und flüssige Tinte zur<br />
Vervielfältigung eines Bildes auf Substrat verwendet.<br />
Die umfasst Lithographie (Steindruck), Hoch-, Buchdruck,<br />
Flexodruck, Photogravurtechnik, Bildschirmverarbeitung,<br />
Heißfolienprägung.<br />
CORNER MARKS – Eckpunkte<br />
Markierungen, welche die vier Ecken des Barcodesymbols<br />
inklusive der Hellzonen anzeigen. Die Eckpunkte<br />
müssen nicht gedruckt werden.<br />
CRYPTO FUNCTION – Kryptofunktionen<br />
Kryptofunktionen sind Funktionen zur Ver- und Entschlüsselung<br />
von Daten, z. B. für eine abhörsicherere<br />
Datenübertragung.<br />
CYCLIC REDUNDANCY CHECK (CRC) –<br />
Cyclic Redundancy Check<br />
Fehlerkorrekturverfahren, das für einen gegebenen<br />
Datensatz durch den Einsatz von Polynomdivision<br />
einen Redundanzdatensatz erzeugt. Mit dessen Hilfe<br />
können unvollständig oder fehlerhaft übertragene<br />
Datensätze mit hoher Sicherheit erkannt werden.<br />
DATA CHARACTER – Datenzeichen<br />
Eine einzelne numerische Ziffer, ein alphabetisches<br />
Zeichen, ein Sonder- oder Steuerzeichen,<br />
welches Information darstellt. Vergleiche SYM-<br />
BOL CHARACTER.<br />
DATA CARRIER – Datenträger<br />
Ein Mittel, um Daten in maschinenlesbarer Form darzustellen.<br />
Datenträger werden verwendet, um Informationen<br />
automatisch verarbeitbar zu machen, z. B.<br />
Barcodes.<br />
DATA CHECK CHARACTER / DIGIT –<br />
Datenprüfzeichen / -ziffer<br />
Eine Ziffer oder ein Zeichen, berechnet auf der Grundlage<br />
der Daten, das sicherstellt, daß die Daten richtig<br />
zusammengestellt sind.<br />
DATA ELEMENT – Datenelement<br />
Datengebilde, das in seinem Aufbau und in seiner<br />
Bedeutung genau festgelegt ist. Ein Datenelement<br />
enthält einen Teil, der zur Kennung dient (hier Präfix),<br />
und einen Teil, der die Daten beinhaltet (Datenfeld/er).<br />
Ein Datenelement wird in einem von EAN•UCC<br />
spezifizierten Datenträger dargestellt.<br />
DATA FIELD – Datenelement<br />
Datengebilde, das in seinem Aufbau und in seiner<br />
Bedeutung genau festgelegt ist. Ein Datenelement<br />
enthält einen Teil, der zur Kennung dient (z. B. Datenbezeichner),<br />
und einen Teil, der die Daten beinhaltet<br />
(Datenfeld/-er). Ein Datenelement wird in einem von<br />
GS1 spezifizierten Datenträger dargestellt.<br />
DATA RATE – Datenübertragungsrate<br />
Geschwindigkeit, mit der Daten zwischen Schreib-/<br />
Lesegerät und Datenträger übertragen werden. Wird<br />
normalerweise in Bits pro Sekunde (bps) angegeben.<br />
DATA SEPARATOR CHARACTER – Datentrennzeichen,<br />
Trennzeichen<br />
Ein Hilfszeichen, das bei verketteten Datenelementen<br />
das Ende eines Dateninhaltes festlegt, um es vom<br />
Anfang des nächsten abzugrenzen.<br />
DATA SHARING – Data Sharing<br />
Dies ermöglicht den Zugriff auf gemeinsame Informationen,<br />
die dezentral abgespeichert sein können.<br />
DATA WAREHOUSE – Data Warehouse<br />
Unter einem Data Warehouse versteht man eine<br />
extensive, benutzerorientierte zentrale Datenbank zur<br />
Unterstützung des Managements im Bereich der Informationsbeschaffung,<br />
Analyse und Planung.<br />
DECODE ALGORITHM – Decodieralgorithmus<br />
Der Algorithmus, der verwendet wird, um das Strich-<br />
und Lückenmuster eines Barcodesymbols in Datenzeichen<br />
umzuwandeln.<br />
DECODER – Dekoder<br />
Ein elektronisches Gerät, welches die proportionalen<br />
elektrischen Signale vom Scanner in computerkompatible<br />
Daten umwandelt.<br />
DECODING – Decodieren<br />
Barcodezeichen in Schriftzeichen umwandeln.<br />
DELINEATOR PATTERN – Trennzeichen<br />
Ein Hilfszeichen, das in bestimmten Barcodesymbologien<br />
zwischen zwei Ziffern eines Zusatzsymbols verwendet<br />
wird.<br />
DELIVERY UNIT – Liefereinheit<br />
Nach VDA/BSL-Empfehlung 5002 eine physische<br />
Einheit, die für einen Liefervorgang gebildet wird und<br />
während des Liefervorganges nicht aufgelöst werden<br />
darf. Eine Liefereinheit kann z.B. ein Kleinladungsträger<br />
(KLT), eine Gitterbox oder ein anderer Behälter mit<br />
Ware und ggf. Hilfspackmittel sein.<br />
DENSE READER MODE – Dichte Leser Betriebsart<br />
Dies erlaubt einer großen Anzahl von Readern an<br />
einem Installationsort. Ermöglicht wird dies durch den<br />
parallelen Betrieb mehrerer Reader auf einem Kanal.<br />
Alle Reader benutzen den gleichen Frequenzbereich<br />
zur Übertragung von Energie und Daten zum Transponder.<br />
Die Antwortsignale der Transponder sind hingegen<br />
spektral von der Sendefrequenz getrennt.<br />
DENSITOMETER – Densitometer<br />
Ein Instrument zur Messung des Grades, zu welchem<br />
Licht ein Material durchdringt oder von ihm reflektiert<br />
wird. Dies geschieht durch Beleuchtung der Fläche<br />
mit einer bekannten Wellenlänge. Ein geeichter Photometer<br />
nimmt das Licht auf und mißt seinen Wert. Die<br />
Ergebnisse der Messung können als Reflexion in Prozent<br />
oder als Dichte angegeben werden.<br />
DEPTH OF FIELD – Tiefenschärfe<br />
Das Spektrum der Abstände, in denen ein Scanner ein<br />
Symbol zuverlässig lesen kann.<br />
DIFFUSE REFLECTION – Diffuse Reflexion, Streulicht<br />
Reflexion von Licht in alle Richtungen. Nichtglänzende<br />
Materialien reflektieren das Licht auf diese Art, wohingegen<br />
glänzende Materialien eine Spiegelung erzeugen.<br />
Siehe SPECULAR REFLECTION.<br />
DIN – DIN<br />
Abkürzung für „Deutsches Institut für Normung“ und<br />
„Deutsche Industrie-Norm“. DIN ist grundlegend für<br />
die Standards bei vielen Produkten aus der Industrie.<br />
DIRECTIVITY – Antennenausrichtung<br />
Fähigkeit einer Antenne, die abgestrahlten Wellen<br />
in eine bestimmte Richtung zu konzentrieren, bzw.<br />
Signale, die von Datenträgern außerhalb dieser Achse<br />
zurückgesendet werden, auszublenden.<br />
DIRECT PART MARKING (DPM) – Direktmarkierung<br />
Direktmarkierung bezieht sich auf den Prozess<br />
des Anbringens eines Symbols auf einem Gegenstand<br />
mit einer intrusiven (Material abtragenden)<br />
oder extrusiven (Material aufbringenden) Methode.<br />
Damit könne auch Codes wie der zweidimensionale<br />
Data Matrix Code ECC 200 aufgebracht werden.<br />
Zum Lesen werden spezielle optische Kameras<br />
eingesetzt.<br />
DIRECT PRINTING – Direktdruck<br />
Ein Vorgang, bei dem der Drucker das Barcodesymbol<br />
durch einen direkten Kontakt auf eine Unterlage<br />
druckt, z. B.: Flexographie.<br />
DISCRETE CODE – Diskreter Code<br />
Eine Symbologie, bei der die zwischen den Schriftzeichen<br />
auftretende Lücke (siehe INTERCHARAK-<br />
TER GAP) keine Information enthält. Jedes Zeichen<br />
beginnt und endet mit einem Strich. Vergleiche CON-<br />
TINUOUS CODE.<br />
DOCUMENT MANAGEMENT SYSTEM (DMS) –<br />
Dokumenten-Management-Systeme<br />
Systeme zum Verwalten von Dokumenten.<br />
DROP-ON-DEMAND – Tintenstrahl-Technologie<br />
Inkjet-System, bei dem die Druckköpfe durch thermisch<br />
ausgelöste Bläschenexplosion (z.B. Bubble<br />
Jet, Thermal Inkjet) diskontinuierlich Tröpfchen auf das<br />
Substrat schießen und so das Druckbild generieren.<br />
DYNAMIC CHANNEL/FREQUENCY SELECTION (DCS/DFS)<br />
– Dynamic Channel/Frequency Selection (DCS/DFS)<br />
Von der RegTP geforderte automatische Kanal/Frequenzwahl<br />
für Funknetze bei 5 GHz, soll Störungen<br />
anderer Funkdienste minimieren.<br />
EAN 128 – EAN 128<br />
Ehemaliger Name des GS1-128.<br />
EAN-BARCODE – EAN-Strichcode, -Barcode<br />
Ehemaliger Name des GS1-128-Strichcodes.<br />
EANCOM – EANCOM<br />
Kunstwort aus EAN und COMmunication: Standard<br />
für den elektronischen Datenaustausch, der ein offizielles<br />
UN/EDIFACT-Subset ist und von EAN International<br />
zum branchenübergreifenden Einsatz zur<br />
Verfügung gestellt wird. EANCOM ist empfohlener<br />
EDI-Standard für ECR.<br />
EDIFACT – EDIFACT<br />
Internationaler, branchenübergreifender Standard für<br />
den elektronischen Geschäftsdatenaustausch.<br />
EDIFACT-SUBSET – EDIFACT-Subset<br />
Eine aus dem EDIFACT-Standard abgeleitete, auf eine<br />
bestimmte Anwendergruppe zugeschnittene Untermenge<br />
der Datenfelder, die alle für diese Anwender<br />
benötigten Muss-Bestandteile enthält und den Nachrichten<br />
keine weiteren Bestandteile hinzufügt.<br />
EFFICIENT CONSUMER RESPONSE (ECR) –<br />
Efficient Consumer Response<br />
ECR ist eine gemeinsame Initiative von Herstellern<br />
mit Gross-/Einzelhändlern und weiteren Partnern der<br />
Versorgungskette mit dem Ziel, durch gemeinsame<br />
Anstrengungen die Abläufe zu verbessern und so den<br />
Konsumenten ein Optimum an Qualität, Service und<br />
Produktvielfalt kostenoptimal bieten zu können.<br />
EFFICIENT UNIT LOADS –<br />
Effiziente Lade- und Transporteinheiten<br />
Zusammenarbeit von Handel und Herstellern mit dem<br />
Ziel, durch die Gestaltung harmonisierter und integrierter<br />
Lösungen für Ladungsträger und Transportverpackungen<br />
und der Schaffung eines europäischen<br />
Regelwerkes für die Entwicklung und das Management<br />
von Mehrweg-Transportverpackungen (MTV)<br />
die Effizienz und Effektivität der Versorgungskette zu<br />
verbessern.<br />
ELEKTROG ACT – ElektroG - Gesetz<br />
Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz regelt das Inverkehrbringen,<br />
die Rücknahme und die umweltverträgliche<br />
Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten.<br />
ELECTROMAGNETIC COUPLING –<br />
Elektromagnetische Kopplung<br />
Methode, um unter Nutzung eines elektromagnetischen<br />
Feldes Daten oder Energie von einem System<br />
zu einem anderen zu übertragen.<br />
ELECTROMAGNETIC FIELD – Elektromagnetisches Feld<br />
Ein elektromagnetisches Feld umgibt einen stromdurchflossenen<br />
Leiter. Ein elektromagnetisches Feld<br />
stellt den Nahbereich bei RFID-Anwendungen dar.<br />
Der Fernbereich mit abweichenden physikalischen<br />
Eigenschaften beginnt dort, wo sich das elektromagnetische<br />
Feld vom Leiter ablöst und sich als elektromagnetische<br />
Welle im Raum ausbreitet.<br />
ELECTRONIC ARTICLE SURVEILLANCE (EAS) –<br />
Elektronische Artikelsicherung<br />
EAS arbeitet mit so genannten 1-Bit-Transpondern.<br />
Diese Transponder oder Etiketten liefern nur die Information<br />
„Transponder vorhanden“ oder „Transponder<br />
nicht vorhanden“.<br />
ELECTRONIC DATA INTERCHANGE (EDI) –<br />
Elekronischer Datenaustausch<br />
So bezeichnet man die Übermittlung strukturierter<br />
Daten mittels festgelegter Nachrichtenstandards von<br />
einer Computeranwendung in die andere, und zwar<br />
auf elektronische Weise und mit einem Minimum an<br />
menschlichen Eingriffen.<br />
ELECTRONIC DOCUMENT MANAGEMENT SYSTEM (EDMS)<br />
– Elektronische Dokumenten-Management-Systeme<br />
Systeme zum elektronischen Verwalten von Dokumenten<br />
auf dem Computer. Dokumente werden eingescannt,<br />
auf die Originale wird im Arbeitsalltag verzichtet.<br />
ELECTRONIC PRODUCT CODE (EPC) –<br />
Elektronischer Produkt Code<br />
Der Elektronische Produkt-Code ist eine weltweit eindeutige<br />
Nummer zur Identifikation beliebiger Objekte.<br />
Der EPC besteht aus einem Datenkopf mit Steuerungsdaten,<br />
einem EPC-Manager, der den Inverkehrbringer<br />
des EPC <strong>ident</strong>ifiziert, einer Artikelreferenz zur Identifizierung<br />
von Objektgruppen und einem serialisierten<br />
Nummernteil zur Identifizierung einzelner Objekte.<br />
ELEMENT – Element<br />
Ein einzelner Strich oder eine einzelne Lücke in einem<br />
Barcodesymbol (siehe BAR CODE SYMBOL). Die
Breite der individuellen Elemente kann in Moduln oder<br />
in Vielfachen des X-Moduls angegeben werden.<br />
ENABLING TECHNOLOGIES – Enabling Technologies<br />
So werden die Basistechnologien für Rationalisierungserfolge<br />
im Rahmen von ECR-Projekten bezeichnet.<br />
ENCODE – Codieren, Verschlüsseln<br />
Daten in die Form eines Codes umwandeln.<br />
ENTERPRISE-RESOURCE-PLANNING (ERP) –<br />
Enterprise-Resource-Planning<br />
Ist die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen<br />
vorhandenen Ressourcen (wie z.B. Kapital,<br />
Betriebsmittel, Personal, ...) möglichst effizient für den<br />
betrieblichen Ablauf einzuplanen.<br />
EPC MIDDLEWARE – EPC Middleware<br />
Softwarespezifikation, die den Austausch zwischen<br />
dem Lesegerät (oder mehreren Lesegeräten) und<br />
unternehmensspezifischen Informationssystemen<br />
ermöglicht.<br />
EPC NETWORK – EPC-Netzwerk<br />
Technologien, die zusammen eine unmittelbare automatische<br />
Identifikation, die Verknüpfung relevanter<br />
Stamm- und Bewegungsdaten sowie den direkten<br />
Zugriff auf die Informationen in der Wertschöpfungskette<br />
ermöglichen.<br />
EPCGLOBAL – EPCglobal<br />
Wurde 2003 aus dem Auto-ID Center gegründet.<br />
EPCglobal Inc. wird durch GS1, den Zusammenschluss<br />
von EAN International und dem Uniform Code<br />
Council (UCC), getragen. National wird EPCglobal<br />
durch die jeweillige GS1-Länderorganisation vertreten<br />
(in Deutschland durch GS1 Germany).<br />
ERP-SYSTEM – ERP-System<br />
Ein solches System besteht aus komplexer Anwendungssoftware<br />
zur Unterstützung des Enterprise-<br />
Resource-Planning.<br />
ERROR CORRECTING CODE (ECC) – Fehlerkorrektur Code<br />
Zusätzlich zum eigentlichen Dateninhalt in einem Datenstrom<br />
integrierte Bits, um über einen Polynom-Algorithmus<br />
fehlerhafte oder fehlende Daten zu berechnen.<br />
EURO-1 EXCHANGE POOL – EURO-1-Tauschpool<br />
Leere EURO-1-Paletten im Direkttausch gegen Vollgut<br />
(beladene Paletten) getauscht. Es werden vorgegebene<br />
Qualitätsstandards angelegt, die beide Paletten<br />
erfüllen müssen.<br />
EUROPEAN ARTICEL NUMBER (EAN) –<br />
Europäischer Artikelnummern<br />
Ehemaliger Name der Globalen Artikel<strong>ident</strong>nummer<br />
(GTIN).<br />
EUROPEAN TELECOMMUNICATIONS STANDARDS INSTITUTE<br />
(ETSI) – Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen<br />
Dies ist ein der drei großen Normungsorganisationen<br />
in Europa. ETSI ist ein gemeinnütziges Institut mit dem<br />
Ziel, europaweit einheitliche Standards im Bereich der<br />
Telekommunikation zu schaffen.<br />
EXTENDED ASCII – Erweiterter ASCII<br />
Ein erweiterter Zeichensatz, der in 8 Bits verschlüsselt<br />
wird und somit Werte von 0 bis 255 annehmen kann,<br />
gemäß der Norm ISO 8859.<br />
FACT – FACT<br />
Datenstruktur mit Datenbezeichnern für Material- und<br />
Transportkennzeichnung mit Referenzen zu EDIFACT,<br />
offen für allgemeine Anwendung in Verbindung mit<br />
Barcode und RFID (Industrie-Transportetikett, Automobil,<br />
Elektronik, Medizin, Stahl, Chemie, ...).<br />
FIELD OF VIEW – Lesehöhe/Lesebreite<br />
Die Länge eines Barcodes, die in einem Lesevorgang<br />
gelesen werden kann. Für Lesestifte und andere<br />
Geräte, bei denen der Scannerstrahl manuell über das<br />
Symbol gezogen werden muss, ist die Lesehöhe oder<br />
Lesebreite eine Funktion der Fähigkeit des Bedienpersonals,<br />
ruhig zu scannen.<br />
FILLER CHARACTER – Füllzeichen<br />
Ein hinzugefügtes Zeichen, das ein Datenfeld auf die<br />
vorgeschriebene Länge auffüllt.<br />
FILM MASTER – Filmmaster<br />
Ein Barcode-Master auf Film. Siehe BAR CODE<br />
MASTER.<br />
FIXED PARITY – Feste Parität<br />
Ein Barcodesymbol oder ein definierter Abschnitt eines<br />
Symbols hat eine feste Parität, wenn jedes Symbolzeichen<br />
eine gerade Parität hat oder wenn jedes Symbolzeichen<br />
eine ungerade Parität hat.<br />
FLAT-BED SCANNER – Flachbettscanner<br />
Ein omnidirektionaler Scanner, bei dem der oder die<br />
Scannerstrahlen aufwärts durch ein Fenster oder<br />
durch Schlitze gerichtet sind. Über diesen Scanner<br />
werden die Symbole gezogen.<br />
FUNCTION KEY 1 (FNC 1) – Funktionszeichen 1<br />
Ein besonderes Steuerzeichen, das mit dem Startzeichen<br />
ein eindeutiges Zwei-Zeichen-Startmuster bildet<br />
und somit die unverwechselbare Identifikation eines<br />
GS1-128-Strichcodesymbols (bzw. eines GS1 Data-<br />
Matrix) garantiert. Es wird auch als Trennzeichen bei<br />
bestimmten verketteten Datenelementen, abhängig<br />
von deren Position im Strichcodesymbol, verwendet.<br />
FONT – Schriftart<br />
Ein Zeichensatz spezieller Art und Grösse graphischen<br />
Typs.<br />
FREQUENCY DIVISION MULTIPLE ACCESS (FDMA) –<br />
Frequency Division Multiple Access<br />
Ein Übertragungskanal hat hier einen bestimmten Frequenzbereich.<br />
Dieser wird in mehrere sog. Teilbänder<br />
aufgeteilt. Wenn diesen Übertragungskanal mehrere<br />
Teilnehmer gleichzeitig nutzen, wird jedem Teilnehmer<br />
ein Teilband zugewiesen.<br />
FREQUENCY – Frequenz<br />
Anzahl der in einem Signal zyklisch wiederkehrenden<br />
Perioden pro Zeiteinheit. Basiseinheit 1Hz.<br />
FREQUENCY MODULATION (FM) – Frequenzmodulation<br />
Art der Datenübertragung, bei der die Daten durch<br />
Wechsel der Signalfrequenz codiert werden. Bei binären<br />
Signalen werden immer genau zwei Frequenzen für die<br />
Codierung von Nullen und Einsen verwendet.<br />
GALILEO – Galileo<br />
Dies ist ein europäisches Satellitennavigationssystem.<br />
Es basiert auf 30 Satelliten, die in einer Höhe von rund<br />
24.000 km die Erde umkreisen, und einem Netz von<br />
Bodenstationen, welche die Satelliten kontrollieren.<br />
Galileo ist für zivile Zwecke konzipiert und unterliegt<br />
nicht, wie das amerikanische GPS und das russische<br />
GLONASS, einer nationalen militärischen Kontrolle.<br />
GATE – Tor<br />
Wird oft auch als Tunnel oder Schleuse bezeichnet.<br />
Beim Durchqueren eines RFID Gates werden per Transponder<br />
gekennzeichnete Waren automatisch erfasst.<br />
GLOBAL DOCUMENT TYPE IDENTIFIER (GDTI) –<br />
Globale Dokumententyp-Identnummer (GDTI)<br />
Global eindeutiges GS1-Nummernsystem zur Kennzeichnung<br />
von Dokumenten.<br />
GLOBAL INDIVIDUAL ASSET IDENTIFIER (GIAI) –<br />
Globale Individuelle Anlagegut-Identnummer GIAI<br />
Dient zur Kennzeichnung eines Gutes, das dem<br />
Bestand eines Unternehmens zuzurechnen ist.<br />
GLOBAL LOCATION NUMBER (GLN) –<br />
Globale Lokationsnummer (GLN)<br />
Weltweit gültige Nummernstruktur zur eindeutigen<br />
Identifizierung von physischen, funktionalen oder<br />
rechtlichen Einheiten von Unternehmen und/oder<br />
Unternehmensteilen (z. B. Lager, Lieferpunkte wie<br />
Wareneingangsrampen).<br />
GLOBAL LOCATION NUMBER TYP 1 (GLN TYP 1) –<br />
Globale Lokationsnummer Typ 1 (GLN Typ 1)<br />
Ausprägung der Globalen Lokationsnummer (ehemals<br />
ILN), die nur dem Zwecke der eigenen Unternehmens<strong>ident</strong>ifizierung<br />
gegenüber Geschäftspartnern dient.<br />
GLOBAL LOCATION NUMBER TYP 2 (GLN TYP 2) –<br />
Globale Lokationsnummer Typ 2 (GLN Typ 2)<br />
Ausprägung der Globalen Lokationsnummer (ehemals<br />
ILN), mit der ein Unternehmen unter anderem Unternehmensteile,<br />
Artikel oder Versandeinheiten eindeutig<br />
<strong>ident</strong>ifizieren kann.<br />
GLOBAL POSITIONING SYSTEM (GPS) –<br />
Global Positioning System<br />
Ist ein satellitengestütztes Navigationssystem zur<br />
weltweiten Positionsbestimmung, das vom United<br />
States Department of Defense betrieben wird. GPS<br />
war ursprünglich zur Positionsbestimmung und Navigation<br />
im militärischen Bereich vorgesehen und wird<br />
nun aber auch im zivilen Bereich genutzt.<br />
GLOBAL RETURNABLE ASSET IDENTIFIER (GRAI) –<br />
Globale MTV-Identnummer (GRAI)<br />
Weltweit eindeutige, überschneidungsfreie Nummer,<br />
mit deren Hilfe wiederverwendbare Verpackungen<br />
und Transporthilfsmittel, wie z. B. Bierfässer,<br />
Paletten, Steigen etc. <strong>ident</strong>ifiziert werden können.<br />
Sie erleichtert Verwaltung, Abwicklung und Verfolgung<br />
dieser Behälter in der logistischen Kette und<br />
bei Inventurprozessen (ehemals EAN-Identnummer<br />
für Mehrwegtransportverpackungen).<br />
GLOBAL STANDARDS 1 (GS1) –<br />
Global Standards 1 (GS1)<br />
Internationale Organisation mit Sitz in Brüssel zur Förderung<br />
und Weiterentwicklung der GS1-Standards<br />
(u. a. GTIN, GLN, NVE, EANCOM ® ). Angeschlossen<br />
sind über 100 nationale GS1-Organisationen weltweit,<br />
für Deutschland GS1 Germany.<br />
GLOBAL SYSTEM FOR MOBILE COMMUNICATIONS (GSM) –<br />
Global System for Mobile Communications<br />
Das europäische Mobilfunknetz der zweiten Generation<br />
(G2) arbeitet im 900 MHz und 1800 MHz- Frequenzband.<br />
GLOBAL TRADE ITEM NUMBER (GTIN) –<br />
Globale Artikel<strong>ident</strong>nummer (GTIN)<br />
Global abgestimmte, einheitliche und weltweit überschneidungsfreie<br />
Artikelnummer für Produkte und Dienstleistun-<br />
gen. Sie bildet die Grundlage für den Einsatz der Scannertechnologie<br />
und erleichtert wesentlich die elektronische<br />
Kommunikation. Je nach Anwendungsumgebung hat sie<br />
ein 8-, 13- oder 14-stelliges Format (ehemals EAN).<br />
GS1-128 STANDARD – GS1-128-Standard<br />
Internationaler Standard zur Codierung von logistischen<br />
Grund- und Zusatzinformationen (z. B. Chargennummern,<br />
Mindesthaltbarkeitsdatum, GTIN-Nummer der Handelseinheit<br />
etc.). Zur Darstellung der entsprechenden Informationen<br />
wurde eine Reihe von Datenbezeichnern entwickelt,<br />
die Format und Inhalt der jeweils folgenden Daten eindeutig<br />
festlegen (ehemals EAN 128-Standard).<br />
GS1 COMPOSITE SYMBOLOGY –<br />
GS1 Composite Symbologie<br />
Von GS1 entwickelte zweidimensionale Symbologie, die<br />
aus einer linearen und einer zweidimensionalen Komponente<br />
besteht. Die lineare Komponente kann ein EAN-13,<br />
GS1-128- oder GS1 DataBar-Symbol sein. Die zweidimensionale<br />
Komponente wird auf das lineare Symbol aufgesetzt<br />
und kann nie alleine stehen.<br />
GS1 COUNTGRY PREFIX – GS1-Länderpräfix<br />
Eine durch GS1 festgelegte Indexnummer mit zwei oder<br />
mehreren Stellen, die Format und Bedeutung für das<br />
in einem EAN/UPC-Strichcodesymbol verschlüsselte<br />
Datenelement bestimmt. Die von den nationalen GS1-<br />
Organisationen vergebenen Nummernkontingente werden<br />
dem jeweiligen Länderpräfix bzw. den jeweiligen Länderpräfixen<br />
entnommen.<br />
GS1 DATABAR – GS1 DataBar<br />
Neue Familie EAN-kompatibler linearer Strichcodes (ehemals<br />
Reduced Space Symbology, RSS), die entweder<br />
weniger Druckfläche benötigen als der EAN-Code (z. B.<br />
für extrem kleine Flächen oder Produkte) oder die auf<br />
einer gegebenen Fläche mehr Informationen darstellen<br />
können. Möglich ist auch die Kombination solcher GS1<br />
DataBar-Codes mit der GS1 Composite Symbology.<br />
GS1 DATAMATRIX – GS1 DataMatrix<br />
Zweidimensionale Matrixsymbologie, die in der ISO-Version<br />
ECC 200 die GS1-Nummerierungsstrukturen unterstützt.<br />
GS1 GERMANY – GS1 Germany<br />
Wurde 1974 als Tochter des heutigen EHI Retail Institute<br />
und des Markenverbandes e. V. gegründet. Sie<br />
ist die deutsche GS1-Gesellschaft.<br />
GS1 MEMBER ORGANISATIONS –<br />
GS1-Mitgliedsorganisationen<br />
Mitglieder von GS1, die verantwortlich für die Nutzung<br />
des GS1-Standards in ihren Ländern oder zugewiesenen<br />
Regionen sind und für die korrekte Anwendung<br />
dieses Systems durch ihre Teilnehmer sorgen. GS1<br />
Germany ist die für Deutschland zuständige GS1-Mitgliedsorganisation.<br />
GS1 STANDARDS – GS1-Standards<br />
Stehen für weltweit etablierte, standardisierte Identifikations-<br />
und Kommunikationsverfahren. Die Basiselemente<br />
des GS1-Systems sind: Identifikationssysteme<br />
(z.B. die Identnummern GLN, GTIN, SSCC)<br />
Auto-ID-Systeme (Automatische Datenerfassung<br />
auf Basis von EAN 13-, GS1-128-, GS1 DataBar-<br />
sowie GS1 DataMatrix-Strichcodes und Radiofrequenztechnologie<br />
RFID etc.) Elektronische Kommunikationsstandards<br />
(z.B. EANCOM ® , WebEDI,<br />
XML etc.).<br />
GS1 US – GS1 US<br />
Ist eine GS1 Mitgliedsorganisation mit Sitz in den Vereinigten<br />
Staaten, die das GS1 System betreuen. GS1<br />
US ist auch für die Einhaltung und Verwaltung der GS1<br />
Standards in den USA und in Kanada verantwortlich.<br />
GTIN SHORTNUMBER – GTIN-Kurznummer<br />
8-stellige GTIN (ehemals EAN) für kleinvolumige Artikel.<br />
GUARD BARS, GUARD PATTERN – Randzeichen<br />
Ein Hilfszeichen, das den Anfang oder das Ende eines<br />
EAN- oder UPC-Barcodesymbols anzeigt.<br />
HALF-DUPLEX OPERATION (HDX) – Halbduplexverfahren<br />
Datenübertragung von Transponder in Richtung Lesegerät<br />
findet zeitversetzt mit der Datenübertragung in<br />
umgekehrter Richtung statt. Energieübertragung findet<br />
kontinuierlich parallel statt.<br />
HEALTH INDUSTRY BARCODE (HIBC) –<br />
Health Industry Barcode<br />
Datenstruktur unter FACT für komprimierte Produktkennzeichnung<br />
mit Artikel / Losnummer, Verfalldatum<br />
usw., offen auch für mehrreihigen Barcode und<br />
bereits für RFID.<br />
HELIUM NEON LASER (HE NE LASER) – Helium Neon Laser<br />
Eine Klasse von Lasern, die üblicherweise in Laserscannern<br />
verwendet wird. Helium und Neon dienen<br />
als Gasgemisch in Laserröhren und strahlen sichtbares,<br />
kohärentes, rotes Licht der Wellenlänge 632,8<br />
Nanometer aus.<br />
HERTZ (HZ) – Hertz (Hz)<br />
Nach dem deutschen Physiker H. Hertz (1857 - 1894)<br />
benannte Einheit für Schwingungen in einer Sekunde.<br />
Kurzzeichen Hz. 1 Kilohertz (kHz) = 1.000 Hertz,<br />
1 Megahertz (MHz) = 1 Million Hertz.<br />
auto-id glossar 111<br />
HIGH DENSITY CODE – High Density Code<br />
Ein sehr enger, im Thermotransferdruck oder Fotosatz<br />
gedruckter Barcode. Die Modulbreite bei einem<br />
Code mit großer Dichte liegt zwischen 0.19 mm und<br />
0.24 mm.<br />
HIGH DYNAMIC RANGE CMOS (HDRC) –<br />
High Dynamic Range CMOS<br />
Eine Bildaufnehmertechnologie als Alternative zu<br />
CCD. Während herkömmliche CCD-Sensoren eine<br />
Helligkeitsdynamik von 4000:1 verarbeiten können,<br />
kann mit HDRC eine Intensitätsdynamik von<br />
1000000:1 erreicht werden.<br />
HIGH-FREQUENCY (HF) – Hochfrequenz<br />
Kurze bis mittlere Reichweite, mittlere Übertragungsgeschwindigkeit,<br />
mittlere bis günstige Preisklasse der<br />
Lesegeräte. In diesem Frequenzbereich arbeiten die<br />
sog. Smart Tags (meist 13,56 MHz).<br />
HUMAN READABLE CHARACTER – Klarschriftzeichen<br />
Die Darstellung strichcodierter Datenzeichen oder<br />
Datenprüfzeichen in Standardbuchstaben oder -ziffern<br />
(in lesbarer Schrift).<br />
IDENT – <strong>ident</strong><br />
Das Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung<br />
& Identifikation. Die <strong>ident</strong> informiert praxisgerecht<br />
und branchenübergreifend über das gesamte<br />
Leistungsspektrum der Auto-ID Technologien wie z.B.<br />
RFID, Kennzeichnung, Datenkommunikation, Drucken<br />
& Applizieren, Kommissionierung, Sensorik, Logistik<br />
Software und Barcode.<br />
IMPACT PRINTER – Impact-Drucker<br />
Drucker, die Informationen auf mechanischem Weg,<br />
z.B. über ein Typenrad oder Nadeln auf das zu bedruckende<br />
Material übertragen. Die Systeme sind wartungsfreundlich<br />
und erlauben den Druck von Durchschreibesätzen.<br />
Sie arbeiten allerdings meist recht<br />
laut, und ihre Druckqualität bei grafischen Darstellungen<br />
ist begrenzt.<br />
INDEX OF REFRACTION – Brechzahl<br />
Faktor, um den die Ausbreitungsgeschwindigkeit von<br />
Licht in einem optisch dichten Medium kleiner als im<br />
freien Raum ist.<br />
INDICATOR – Indikator<br />
Erste Ziffer von links einer 14-stelligen EAN- oder<br />
UPC-Nummer. Die zu verwendenden Ziffern sind 0<br />
(für die Kennzeichnung einer Packungseinheit ohne<br />
ein Gebindekennzeichen), 1 bis 8 (für die Kennzeichnung<br />
einer Packungseinheit mit einem Gebindekennzeichen)<br />
und 9 (zur Kennzeichnung einer mengenvariablen<br />
Güter- oder Handelseinheit).<br />
INKJET – Tintenstrahl<br />
Verfahren bei dem der Farbstoff in Form von flüssiger<br />
Tinte oder verflüssigtem Wachs aufgebracht wird,<br />
unterschiedliche Technologiepatente, sehr gute Qualität<br />
für die Halbtondarstellung.<br />
INLAY – Inlay<br />
Ein RFID-Inlay besteht aus den vier Kernkomponenten<br />
Trägermaterial, RFID-Chip, Antenne und der Verbindungsschaltung<br />
zwischen Chip und Antenne.<br />
INSTITUTE OF ELECTRICAL AND ELECTRONICS ENGINEERS<br />
(IEEE) –<br />
Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE)<br />
Standardisierungsgremium in den USA.<br />
INTEGRATED ARTWORK – Integriertes Design, Etikett<br />
Gestalterische Vorgehensweise, bei der der Barcode<br />
und die anderen graphischen Elemente gemeinsam<br />
erzeugt werden.<br />
INTERCHARACTER GAP – Trennlücke<br />
Die Lücke zwischen dem letzten Strich des einen<br />
Symbolzeichens und dem ersten Strich des nächsten<br />
in einer diskreten Barcodesymbologie. Siehe DISCRE-<br />
TE CODE und CONTINUOUS CODE.<br />
INTERLEAVED CODE – Überlappender Barcode<br />
Barcode, bei dem sich die Darstellungen der verschlüsselten<br />
Zeichen durch Lücken bzw. Striche überlappen.<br />
INTERLEAVED TWO OF FIVE (ITF) – Interleaved 2 aus 5<br />
Barcode-Symbologie, die für die Codierung 14-stelliger<br />
EAN bzw. UPC-Nummern freigegeben ist.<br />
INTERNATIONAL LOCATION NUMBER (ILN) –<br />
Internationale Lokationsnummer<br />
Ehemaliger Name der Globalen Lokationsnummer (GLN)<br />
INTERNATIONAL STANDARDISATION ORGANIZATION (ISO) –<br />
Internationale Standardisierungs-Organisation<br />
Institut zur Entwicklung von Normen im technischen<br />
Bereich (gegründet: 1946; Sitz: in Genf; ca. 70 Länder<br />
sind Mitglied; www.iso.ch). Die Internationale<br />
Standardisierungs-Organisation ist ein Zusammenschluss<br />
von nationalen Institutionen, die sich mit der<br />
Normung und Standardisierung beschäftigen.<br />
INTEROPERABILITY – Interoperabilität<br />
Fähigkeit zweier Systeme unterschiedlicher Hersteller,<br />
innerhalb eines Systems zu interagieren, ohne sich<br />
gegenseitig zu stören.<br />
>> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
112<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
ITEM – Artikel<br />
Durch Nummer und Bezeichnung unterscheidbare<br />
(kleinste) Einheit eines Artikelsortiments. Der Begriff<br />
„Anzahl Artikel“ sollte immer den Umfang oder die<br />
Menge eines Sortiments bezeichnen (buchmäßig<br />
oder lagermäßig vorhandene Artikel).Die Begriffe<br />
„Artikelmenge“ oder „Artikelanzahl“ sind unpräzise,<br />
da die Gefahr besteht, dass damit die Anzahl Artikeleinheiten<br />
gemeint ist. Zur klaren Unterscheidung<br />
sollte, wenn Verwechselungsgefahr besteht, von –<br />
Anzahl Artikel, wenn Oberbegriff Sortiment, – Anzahl<br />
Artikeleinheiten, wenn Oberbegriff Bestand gesprochen<br />
werden.<br />
JUST IN TIME (JIT) – Just in time<br />
Allgemein für „rechtzeitig“. Lieferung von Waren ohne<br />
Verzögerung. Wenn Zulieferer nach diesem Prinzip<br />
arbeiten, kann auf Lagerhaltung und Vorfinanzierung<br />
verzichtet werden. Hierbei ist die Verwendung von<br />
Barcodes unverzichtbar.<br />
KILL FUNKTION – Kill-Funktion<br />
Mittels dieses - gegebenenfalls passwortgeschützten<br />
- Befehls kann ein RFID-Chip durch das Schreib- /<br />
Lesegerät zerstört werden.<br />
LABEL – Etikett<br />
Dies sind in der Regel bedruckte Produkt-Informationen<br />
auf einem Trägermaterial. Das Trägermaterial ist<br />
in der Regel Papier, kann aber auch z.B. aus Kunststoff,<br />
Stoff oder Metall sein. Labels können aufgeklebt,<br />
angehangen oder wie in der Bekleidungsindustrie<br />
eingenäht werden.<br />
LABEL PRINTER – Etikettendrucker<br />
Drucker, die speziell zum Bedrucken von Etikettenmaterial<br />
ausgelegt sind. In der Regel verfügen diese<br />
Tischdrucker bzw. Desktop-Drucker über eine Schnittstelle,<br />
wodurch individuelle Daten wie z.B. Losnummern<br />
aus der laufenden Produktion oder aus einer<br />
Datenbank übernommen werden können, womit die<br />
Labels mit einem EAN-Code oder Barcode individuell<br />
bedruckt werden.<br />
LABLE PRINTING SOFTWARE – Etikettensoftware<br />
Software zum Erstellen von Etikettenlayouts.<br />
LADDER – Leiteranordnung<br />
Siehe ORIENTATION.<br />
LASER DIODE – Laser-Diode<br />
Ein Lesegerät, welches als Lichtquelle eine feste Komponente<br />
verwendet.<br />
LASER ENGRAVER – Laser-Graveur<br />
Eine Vorrichtung, die konzentrierte Hitze von einem<br />
Laserstrahl verwendet, um graphische Bilder direkt auf<br />
einen Gegenstand zu gravieren.<br />
LASER – Laser<br />
Eine Vorrichtung zur Erzeugung eines intensiven<br />
Strahls von monochromem, kohärentem Licht.<br />
(LASER = light amplification by stimulated emission<br />
of radiation).<br />
LASER MARKING – Laserbeschriftung<br />
Bei der Laserbeschriftung wird durch technische Maßnahmen<br />
Licht gebündelt und so engergiereich aufgeladen,<br />
dass es Metall zum Schmelzen bringt. Mit Lasertechnik<br />
können Metalle, Kunststoffe, Glas, Keramik,<br />
Holz, Papier, Leder und viele andere Stoffe markiert<br />
werden. Die Markierung hinterlässt durch die hohe<br />
Temperatur des fein gebündelten Laserstrahls eine<br />
unauslöschliche Gefügeänderung auf dem beschrifteten<br />
Material.<br />
LASER PRINTER – Laserdrucker<br />
Drucker, der auf dem Prinzip eines Kopiergerätes<br />
basiert. Das Tonerpulver wird nur dort auf die geladene<br />
Bildtrommel angebracht, wo der Laserstrahl zuvor die<br />
Ladungen entfernt hat. Das Abbild der Daten auf der<br />
Bildtrommel wird auf das statisch aufgeladene Papier<br />
übertragen und durch Erhitzen fixiert.<br />
LASER SCANNER – Laserscanner, Barcode-Scanner<br />
Eine Vorrichtung zum Lesen von Barcodes, die einen<br />
Laserstrahl als Lichtquelle verwendet.<br />
LEADING ZEROS – Führende Nullen<br />
Füllende Nullen auf der linken Seite einer Datensequenz.<br />
LETTERPRESS PRINTING – Buchdruck<br />
Beim Hochdruck sind die druckenden Flächen der<br />
Druckform höher als die nicht-druckenden Flächen.<br />
Dieses Druckverfahren wird auch beim Bleisatz verwendet.<br />
Das Prinzip entspricht dem eines Stempels.<br />
LICENCE PLATE – Identifikationsnummer<br />
Eine einzige Nummer, ungeachtet der Verwendung,<br />
festgelegt vom Herausgeber des Etiketts (oder<br />
des entsprechenden Stücks), angebracht an ein<br />
Objekt, vorgesehen für die Identifikation, unabhängig<br />
vom Produkt, seinem Bestimmungsort oder seiner<br />
Lebensdauer.<br />
LIGHT BARRIER – Lichtschranke<br />
Eine Lichtschranke ist ein System, bestehend aus<br />
einer Lichtquelle und einem Lichtdetektor. Wird der<br />
Lichtstrahl unterbrochen, kann eine Aktion ausgelöst<br />
werden. Bei RFID-Installationen werden Lichtschranken<br />
häufig zur Aktivierung von RFID-Schreib-/Lesegeräten<br />
eingesetzt.<br />
LIGHT EMITTING DIODE (LED) – Lichtemittierende Diode<br />
Ein Halbleiter, der als Folge einer elektronischen Stimulation<br />
Licht einer bestimmten Wellenlänge erzeugt.<br />
Die Wellenlänge wird durch die chemische Zusammensetzung<br />
des Halbleiters determiniert. Eine Reihe<br />
von Vorrichtungen ist heute erhältlich; jede mit einer<br />
bestimmten Ausgabe innerhalb einer beschränkten<br />
Bandbreite, aber innerhalb eines Spektrums zwischen<br />
600 Nanometer (Infrarot). Er wird üblicherweise als<br />
Lichtquelle in Lesestiften von der Gattung der Schlitzleser<br />
verwendet.<br />
LIGHT MARGIN – Hellzone, Ruhezone<br />
Siehe QUIET ZONE.<br />
LIGHT PEN – Lesestift<br />
Ein handgehaltenes Barcode-Lesegerät, welches über<br />
das Symbol gezogen werden muß, um es zu decodieren.<br />
LINEAR SYMBOLOGY – Lineare Symbologie<br />
Eine Barcodesymbologie, in welcher ein Symbol aus<br />
einer einzigen Reihe von Symbolzeichen besteht<br />
(Standard Barcode oder Eindimensionaler Barcode).<br />
LINERLESS LABEL – Trägerloses Etikett<br />
Etikett ohne Grundträger. Linerless Label erfordern<br />
besondere Handhabungstechniken.<br />
LISTEN-BEFORE-TALK PRINCIPLE (LBT) –<br />
Listen-Before-Talk-Prinzip (LBT)<br />
Beim Listen-Before-Talk“-Prinzip wird die Kanalbelegungssituation<br />
vor Aktivierung des Schreib-/Lesegerätes<br />
geprüft, um Kollisionen mit anderen Anwendungen<br />
auf gleicher Frequenz auszuschließen. Eine Aussendung<br />
von RFID-Signalen erfolgt nur bei freiem Kanal.<br />
LOAD UNIT – Ladeeinheit<br />
Beladung und Ladungssicherung als Lade-, Transport-<br />
oder auch Lagereinheit gehandhabt wird und während<br />
des Transportes nicht aufgelöst werden darf. Ferner<br />
kann sie als Untermenge einer Lagereinheit gegeben<br />
sein, bspw. Behälter, die auf eine Palette abgestellt<br />
werden. In vielen Fällen ist Ladeeinheit = Lagereinheit<br />
= Transporteinheit. Eine Ladeeinheit ist artikelrein oder<br />
artikelgemischt beladen. Die - aus logistischer Sicht<br />
sinnvolle - Gleichsetzung der genannten Einheiten<br />
ist vorrangig für den Lagereinheit Diejenige Handhabungseinheit<br />
(Palette, Behälter, usw.), die im Lagerbereich<br />
eingesetzt ist. Die Lagereinheit umfasst Lagerhilfsmittel<br />
und Beladung.<br />
LOCAL AREA NETWORK (LAN) – Lokales Netzwerk<br />
Im Gegensatz zu WAN, das überregional das<br />
Arbeitsstationen und Netzwerke verbindet. „Lokal“<br />
bezieht sich in diesem Sinne auf einen gemeinsamen<br />
Standort, wie beispielsweise ein Firmengelände oder<br />
einen Raum.<br />
LOGISTICS – Logistik<br />
Logistik ist die wissenschaftliche Lehre von der Planung,<br />
Steuerung und Optimierung der Material-,<br />
Personen-, Energie- und Informationsflüsse in Systemen,<br />
Netzen und Prozessen. Auch ist Logistik<br />
eine Branchenbezeichnung, die alle Unternehmen<br />
beziehungsweise Unternehmensteile bezeichnet,<br />
die logistische Dienstleistungen erbringen.<br />
LOW FREQUENCY (LF, 30–500 KHZ) – Niederfrequenz<br />
Diese Systeme weisen eine geringe Reichweite auf,<br />
arbeiten in der am häufigsten verwendeten 64-bitread-only-Technologie<br />
einwandfrei und schnell genug<br />
für viele Anwendungen wie z. B. für Zugangskontrollen,<br />
Wegfahrsperren und Lagerverwaltung (häufig<br />
125 kHz).<br />
LUX – Lux<br />
Lateinisch „Licht“. Kurzzeichen lx. Maßeinheit der<br />
Beleuchtungsstärke.<br />
MAGNIFICATION FACTOR – Vergrößerungsfaktor<br />
Dieser Faktor stellt einen Multiplikator dar, der auf die<br />
Nominalmaße einer Barcodesymbologie angewendet<br />
werden muss, um zum gedruckten Symbol zu gelangen.<br />
MASTER DATA – Stammdaten<br />
Stammdaten bezeichnen einen statischen Teil der im<br />
Lagerverwaltungssystem verwalteten Dateien. Diese<br />
Daten werden nicht durch Vorgänge im Lager verändert<br />
und werden deshalb als statisch bezeichnet.<br />
MATRIX - CODES (2D-CODES) – Matrixcodes (2D-Codes)<br />
Diese bestehen aus polygonisch, meist viereckig (rund<br />
/ oder anders geformt) angeordneten Gruppen von<br />
Datenzellen mit einem typischen Orientierungssymbol<br />
(finder patterns), an dem der Codetyp erkannt werden<br />
kann. Die Codes können mit einem 2D-Scanner<br />
gelesen werden.<br />
MICROWAFE FREQUENCY – Mikrowellen-Frequenz<br />
Kurze Reichweite für ausschließlich semi-aktive Transponder<br />
von 0,5 m bis 6 m bei rasanter Lesegeschwindigkeit<br />
wegen hoher Passagegeschwindigkeit für Fahrzeuganwendungen<br />
(2,4–2,5 GHz, 5,8 GHz und darüber).<br />
MIDDELWARE – Middleware<br />
Die RFID-Middleware ist eine Software, welche die<br />
Verbindung zwischen der RFID-Hardware (Lese/<br />
Schreibeinheit) und den Systemen der Geschäftsprozesssteuerung<br />
(ERP-Systeme, WMS) herstellt. Sie<br />
überprüft und filtert die eingehenden Daten.<br />
MISREAD – Falschlesung<br />
Eine Diskrepanz zwischen den im Symbol verschlüsselten<br />
Daten und der Ausgabe des Barcode-Lesegerätes.<br />
Der Fehler wird durch Testroutinen im Decodieralgorithmus<br />
nicht entdeckt und die ausgegebenen<br />
Daten können fälschlicherweise mit gültigen Daten im<br />
System übereinstimmen. Vergleiche NON-READ.<br />
MODULAR SYMBOLOGY – Modulare Symbologie<br />
Eine Barcodesymbologie, in der sich die Symbolzeichen<br />
aus Elementen zusammensetzen, deren Nennbreiten<br />
jeweils ein ganzzahliges Vielfaches des X-<br />
Moduls oder der Modulbreite betragen. Siehe N,K<br />
SYMBOLOGY.<br />
MODULE – Module<br />
Die Nominal- oder Nenneinheit einer Abmessung in<br />
einem Symbolzeichen. In bestimmten Symbologien<br />
können die breiten Striche und Lücken als Vielfaches<br />
eines Moduls spezifiziert sein. Gleichbedeutend mit X-<br />
Modul (X DIMENSION).<br />
MODULO – Modulo<br />
Üblicherweise verwendet in Form von Modulo-10,<br />
Modulo-103 etc.. Der Typ des Algorithmus, der verwendet<br />
wird, um das Prüfzeichen einer bestimmten<br />
Symbologie zu berechnen.<br />
MODULO-10 – Modulo-10<br />
Ein Algorithmus, der zur Berechnung einer Prüfziffer in<br />
bestimmten Barcodesymbologien verwendet wird.<br />
MODULO-103 – Modulo-103<br />
Ein Algorithmus, der zur Berechnung des Symbolprüfzeichens<br />
in Code-128 Symbolen verwendet wird.<br />
MULTI-BIT TAGS – Mehr-Bit-Transponder<br />
Ein Mehr-Bit-Transponder ist ein Transponder mit einer<br />
Speicherkapazität von mehr als einem Bit. Gegenstand<br />
der EPC-Empfehlung sind ausschließlich der Mehr-Bit-<br />
Transponder, da die Speicherung eines EPC mindestens<br />
96 Bit erfordert. 1-Bit-Transponder finden hauptsächlich<br />
in der Warensicherung Verwendung.<br />
MULTI-ROW SYMBOLOGY –<br />
Mehrzeilige Barcodesymbologie<br />
Eine Barcodesymbologie, in welcher das Symbol aus<br />
zwei oder mehr vertikal adjazenten Reihen von Symbolzeichen<br />
besteht. Vergleiche LINEAR SYMBOLOGY.<br />
N,K SYMBOLOGY – N,K Symbologie<br />
Eine Klasse von Barcodesymbologien, in der jedes<br />
Symbolzeichen N Moduln breit ist und aus K Strich-<br />
und Lückenpaaren besteht. Eine Untermenge sind die<br />
N,K,M Symbologien, wobei M die maximale Breite<br />
eines Elementes in Moduln angibt. Siehe MODULE<br />
und MODULAR SYMBOLOGY.<br />
NANOMETRE – Nanometer<br />
Eine Längeneinheit, die zur Definition der Wellenlänge<br />
(und damit der Farbe) des Lichtes verwendet wird.<br />
NEARFIELD COMMUNICATION (NFC) –<br />
Nahfeld-Kommunikation<br />
Eine drahtlose Kommunikationstechnologie für Datenverbindungen<br />
über kurze Strecken. Die NFC Technologie<br />
basiert auf der Kombination aus RFID und drahtloser<br />
Verbindungstechnologie. Sie arbeitet in einem<br />
Frequenzbereich von 13,56 MHz und bietet eine<br />
Datenübertragungsrate von maximal 424 kBit/s bei<br />
einer Reichweite von nur 20 Zentimetern. Die Parameter<br />
für NFC sind bereits durch ISO 18092, ECMA 340<br />
beziehungsweise ETSI TS 102 190 spezifiziert und sollen<br />
weltweit einheitlich sein.<br />
NO-LABEL-LOOK – No-Label-Look<br />
Etikettierung von Verpackunsbehältern mit möglichst<br />
transparenten Materialien, durch die der Eindruck<br />
einer Direktbedruckung erweckt wird.<br />
NOMINAL – Nominalgröße<br />
Fehlende Datenausgabe nach Lesung eines fehlerhaften<br />
Codes oder auf Grund einer inkorrekten<br />
Leserichtung oder -geschwindigkeit, eines Scannerversagens<br />
oder eines Bedienfehlers. Der Decodieralgorithmus<br />
erkennt den Fehler und weist die „festgestellten“<br />
Daten als ungültig zurück.<br />
NOMINAL SIZE – Nominalgröße, Nominalabmessung<br />
Bezeichnung für die „Standard-“ oder „Idealwerte“<br />
von spezifischen Parametern der Elemente, die die<br />
Zeichen eines Symbols bilden. Maximal zulässige<br />
Abweichungen von diesen Werten sind als Toleranzen<br />
des Symbols spezifiziert.<br />
NON-IMPACT-PRINTER – Non-Impact-Drucker<br />
Übertragen des Druckbild ohne mechanischen<br />
Anschlagdruck. Non-Impact-Drucker sind Blatt- oder<br />
Endlos- Laserdrucker.<br />
NON-READ, NON-SCAN – Nichtlesung<br />
Fehlende Datenausgabe nach Lesung eines feh-<br />
lerhaften Codes oder aufgrund einer inkorrekten<br />
Leserichtung oder -geschwindigkeit, eines Scannerversagens<br />
oder eines Bedienfehlers. Der Decodieralgorithmus<br />
erkennt den Fehler und weist die „festgestellten“<br />
Daten als ungültig zurück. Vergleiche<br />
MISREAD.<br />
NUMERIC – Numerisch<br />
Bezeichnet einen Zeichensatz, der nur aus Ziffern<br />
besteht. Vergleiche ALPHANUMERIC.<br />
NUMERICAL APERTURE – Numerische Apertur<br />
Der Sinus des Akzeptanzwinkels (optischer Öffnungswinkel,<br />
der halbe Scheitelwert des Kegels, innerhalb<br />
dessen einfallende Lichtstrahlen zum Medium finden).<br />
OBJECT NAME SERVICE (ONS) – Object Name Service<br />
Teil des EPC-Netzwerks, ermöglicht das Auffinden<br />
von Produktinformationen anhand eines EPC (ähnlich<br />
DNS/Internet).<br />
OCR-B FONT – OCR-B-Schrift<br />
Standardisierte maschinenlesbare optische Klarschrift<br />
(festgelegt in der ISO-Norm 1073-2). Diese Schrift<br />
wird für die Darstellung der Klarschriftzeile unterhalb<br />
des Barcodes empfohlen. Sie ist in diesem Zusammenhang<br />
jedoch nicht zur automatischen Lesung gedacht.<br />
ODETTE – ODETTE<br />
EDI-Standard der europäischen Automobilindustrie.<br />
OMNIDIRECTIONAL – Omnidirektional<br />
In alle Richtungen. Wird verwendet, um Symbole<br />
zu bezeichnen, die von entsprechenden Scannern<br />
in jeder Richtung gelesen werden können; oder zur<br />
Bezeichnung von Scannern, die Symbole richtungsunabhängig<br />
lesen können.<br />
OMNIDIRECTIONAL SCANNER – Omnidirektional Scanner<br />
Bezeichnung eines Scanners, der Symbole in jeder<br />
Richtung parallel oder nahezu parallel zur Scannerebene<br />
lesen kann. Omnidirektionaler Scanner verwenden<br />
mehrere Scanmuster, um die omnidirektionale Fähigkeit<br />
zu erreichen.<br />
ON-DEMAND PRINTING – Vor-Ort-Druck Druck<br />
des Barcodesymbols direkt auf das Druckmaterial, zu<br />
dem Zeitpunkt, an dem es benötigt wird. Üblicherweise<br />
geschieht dies durch einen computergesteuerten<br />
Drucker.<br />
OPACITY – Opazität<br />
Die Lichtundurchlässigkeit einer Substanz. Material-<br />
Opazität betrifft die Verhinderung des Durchscheinens<br />
der Rückseite oder eines darunterliegenden Materials.<br />
Die Farb-Opazität ist das Merkmal für einen Farbaufdruck,<br />
der die Reflexion des darunterliegenden Substrates<br />
verhindern soll.<br />
OPEN APPLICATION ENVIRONMENT (SYSTEM) –<br />
Offene Anwendungsumgebung System<br />
Eine Anwendung, die von unabhängigen Parteien/Teilnehmern<br />
verwendet werden kann, ohne dass bilaterale<br />
Absprachen notwendig sind.<br />
OPEN DATABASE CONNECTIVITY (ODBC) –<br />
Open Database Connectivity<br />
Standard-Programmierschnittstelle, um auf eine Vielzahl<br />
von Datenquellen zuzugreifen. Die Einrichtung<br />
erfolgt üblicherweise über die Windows-Systemsteuerung.<br />
OPTICAL CHARACTER RECOGNITION (OCR) –<br />
Optische Schrifterkennung<br />
Optische Zeichen- bzw. Buchstabenerkennung: Text-<br />
Vorlagen, die mit einem Scanner in den Computer<br />
eingelesen wurden, werden in editierbare Text-Dokumente<br />
umgewandelt. Standardisierte maschinenlesbare<br />
optische Klarschrift (festgelegt in der ISO-Norm<br />
1073-2).<br />
OPTICAL THROW – Optischer Unschärfebereich<br />
Der Abstand zwischen der Leseoptik und dem Beginn<br />
der Tiefenschärfe.<br />
ORDER PICKING – Kommissionieren<br />
Versandauftragsbezogenes Zusammenstellen von<br />
Ware, d.h. auftragsbezogene und/oder artikelbezogene<br />
Vereinzelung von Packstücken aus größeren<br />
Verpackungseinheiten.<br />
ORIENTATION – Ausrichtung, Orientierung<br />
Die Ausrichtung ist die Position eines Barcodesymbols<br />
zu einer spezifischen Richtung oder Ebene. Barcodesymbole<br />
können so positioniert werden, dass sie<br />
entweder horizontal (siehe PICKET FENCE) oder vertikal<br />
(siehe LADDER) gescannt werden können.<br />
OUTPUT DEVICE – Ausgabegerät<br />
Im Zusammenhang mit „Integriertem Design“ das letzte<br />
Glied einer Kette computergesteuerter Anlagen, mit<br />
denen die Vorlage erstellt wird; typisch hierfür ist die<br />
Zylindergravureinheit.<br />
OVERHEAD – Überhang<br />
Der Teil eines Barcodesymbols, der zusätzlich zu den<br />
verschlüsselten Daten benötigt wird, um dem Symbol<br />
eine gültige Struktur zu geben. Er besteht aus Hilfszeichen<br />
(siehe AUXILIARY CHARACTER).
OVERPRINTING – Überdruck/Eindruck<br />
Druck auf ein bereits vorbedrucktes Material.<br />
OVERSQUARED – Überquadratisch<br />
Bei einem oversquared Barcode ist die Barcodehöhe<br />
größer als die Breite des Codes.<br />
PACKAGE – Packstück<br />
Eine Versandeinheit kann in mehrere Packstücke<br />
unterteilt sein. Wichtig ist, dass eine Identifizierung<br />
und zahlenmäßige Zusammenfassung aller Packstücke<br />
für einen Versandauftrag möglich ist. In den<br />
Allgemeinen Deutschen Spediteur-Bedingungen<br />
(A DSp) wird definiert: Packstücke sind Einzelstücke<br />
oder vom Auftraggeber zu Abwicklung des Auftrages<br />
gebildete Einheiten, z.B. Kisten, Gitterboxen, Paletten,<br />
Griffeinheiten, geschlossene Ladegefäße, wie gedeckt<br />
gebaute oder mit Planen versehene Waggons, Auflieger<br />
oder Wechselbrücken, Container, Iglus.<br />
PACKAGE UNIT – Verpackungseinheit, Packstück<br />
Gütermenge, die durch die gewählte Verpackung zu<br />
einer Einheit zusammengefasst wird.<br />
PARITY – Parität<br />
System zur Prüfung binär codierter Daten. Bei „gerader“<br />
Parität werden die Datenbits so um ein Paritätsbit<br />
ergänzt, das der Binärcode eine gerade Anzahl von<br />
Einsen enthält. Bei „ungerader“ Parität wird auf eine<br />
ungerade Anzahl von Einsen ergänzt. So können Fehler<br />
festgestellt werden, die durch eine ungerade Anzahl<br />
falsch übertragner Bits entstehen. Eine gerade Anzahl<br />
von Fehlern kann nicht festgestellt werden. Außerdem<br />
können die falschen Bits nicht lokalisiert werden.<br />
PASSIVE TRANSPONDER – Transponder<br />
Im Gegensatz zum aktiven Transponder bezieht der<br />
passive Transponder die für die Daten-Funkübertragung<br />
notwendige Energie durch Induktion des Funksignals<br />
vom Schreib-/Lesegerät.<br />
PCMCIA / PCMCIA-CARTE – PCMCIA / PCMCIA-Karte<br />
Abkürzung für „Personal Computer Memory Card<br />
International Association“. Internationale Vereinigung<br />
zum Festlegen von Normen für Speicherkarten. Daraus<br />
resultierten die Standards (TYP I, TYP II und TYP<br />
III) für Erweiterungskarten im Scheckkartenformat.<br />
PERSONAL DIGITAL ASSISTANT (PDA) –<br />
Persönlicher digitaler Assistent (PDA)<br />
Dies ist ein kleiner tragbarer Computer, der meist mit<br />
einem schnell startenden Betriebssystem ausgestattet<br />
ist und neben vielen anderen Programmen hauptsächlich<br />
für die persönliche Kalender-, Adress- und<br />
Aufgabenverwaltung benutzt wird.<br />
PERVASIVE COMPUTING – Pervasive Computing<br />
Die ursprünglich von Mark Weiser formulierte Vision,<br />
der alles durchdringende Vernetzung der Mikrocomputer,<br />
wurde schnell von der Industrie aufgegriffen. Der<br />
Unterschied zu Ubiquitous Computing mag mehr akademischer<br />
Natur sein. Einschlägige Experten verstehen<br />
darunter den Ansatz, die überall eindringende und<br />
allgegenwärtige Informationsverarbeitung durch die<br />
Verwendung vorhandener Mobile-Computing-Technologien<br />
schon kurzfristig nutzbar zu machen.<br />
PHOTOMETER – Photometer<br />
Ein Instrument, das zur Messung der Intensität von<br />
Licht einer speziellen Wellenlänge benutzt wird. Siehe<br />
auch DENSITOMETER.<br />
PHYSICAL MARKUP LANGUAGE (PML) –<br />
Physical Markup Language<br />
Teil des EPC-Netzwerks, computerorientierte Sprache<br />
zur Beschreibung von physischen Objekten.<br />
PICK LIST – Pickliste<br />
Nach bestimmten Sortierkriterien zusammengestellte<br />
Entnahmepositionen. Die Pickliste kann in<br />
vielen Fällen <strong>ident</strong>isch sein mit dem Lieferschein.<br />
Im allgemeinen ist aber die Pickliste eine nach<br />
speziellen Gesichtspunkten aufbereitete, einschl.<br />
ergänzender Angaben z.B. Lagerplatz, Kundenangaben.<br />
Wird die Kommissionierliste mit Hilfe mobiler<br />
Datenendgeräte (Funkterminals, MDT o. ä.)<br />
bearbeitet, so spricht man von papierloser Kommissionierung.<br />
PICKET FENCE – Zaunanordnung<br />
Ein Begriff, der gelegentlich für die horizontale Ausrichtung<br />
von Barcodes mit vertikalen Strichen verwendet<br />
wird. Siehe ORIENTATION.<br />
PICKS – Entnahmeeinheit<br />
Aus dem Englischen stammend und bezeichnet im Allgemeinen<br />
eine Entnahmeeinheit. Leider ist die Begriffsabgrenzung<br />
zwischen Picks, und Entnahmeposition<br />
allgemein gültig nicht definiert, so dass Zahlendiskrepanzen<br />
entstehen können zwischen Anzahl Entnahmepositionen<br />
und Anzahl Picks, wobei eine Entnahmeposition<br />
in aller Regel mehr als ein Pick umfasst.<br />
PIXEL – Bildpunkt<br />
Das kleinste Bildelement, ein Bildpunkt; bildet zusammen<br />
mit anderen Bildpunkten eine Grafik. Die Bildauflösung<br />
von Digitalkameras wird in Pixeln angegeben.<br />
Bei einer Bildauflösung von z.B. 768 x 576 Pixeln<br />
besteht das Bild aus 442.368 Bildpunkten.<br />
POINT OF SALES (POS) – Point of Sales<br />
Ort des Angebotes, also den Verkaufsraum oder<br />
Marktstand. Anstelle von POS wird häufig auch der<br />
Begriff POP (Ort des Einkaufs) verwendet.<br />
POLYMER TRANSPONDER – Polymertransponder<br />
Im Unterschied zu herkömmlichen Transpondern besteht<br />
der Mikrochip eines Polymer-Transponders nicht aus Silizium.<br />
Mit diesen polymeren Halbleitermaterialien ist man<br />
in der Lage den Chip mit Drucktechniken herzustellen.<br />
PORT – Port<br />
Physischer oder logischer Anschluss in einem Netz.<br />
PRESSECODE – Pressecode<br />
Eine in Deutschland gültige Sonderform der EAN-<br />
Kennzeichnung von Zeitungen und Zeitschriften, die<br />
die Integration des Verkaufspreises erlaubt.<br />
PRINT CONTRAST – Druckkontrast<br />
Die Differenz der Reflexionswerte zwischen den dunklen<br />
Strichen und den hellen Lücken eines maschinenlesbaren<br />
Barcodesymbols. Nach ISO/IEC 15416 definiert<br />
der Symbolkontrast (SC) den Druckkontrast.<br />
PRINT CONTRAST SIGNAL (PCS) – Druck-Kontrast-Signal<br />
Ein Maß für die relative Differenz der Reflexion zwischen<br />
hellen und dunklen Elementen. PCS = RL - RD<br />
/ RL. RL = Refektionsgrad der hellen Elemente (Hintergrund)<br />
RD = Reflektionsgrad der dunklen Elemente<br />
(Striche) Für sichere Lesungen sollte der PCS-Wert im<br />
Normalfall größer als 70% sein.<br />
PRINT DIRECTION – Druckrichtung<br />
Die Richtung, in der ein Bedruckstoff durch die Druckerpresse<br />
läuft.<br />
PRINT GAIN/LOSS – Druckzuwachs / -verlust<br />
Die Verbreiterung oder Verkleinerung von Strichen,<br />
entstanden als Effekt bei der Reproduktion im Druckprozess.<br />
PRINT QUALITY – Druckqualität<br />
Die Übereinstimmung eines gedruckten optischen Symbols<br />
mit den dafür spezifizierten Anforderungen, wie z.B.<br />
Abmessungen, Reflexion, Kantenschärfe, Flecken, Fehlstellen<br />
etc., die zusammen die Durchführung des Scannvorgangs<br />
beeinflussen. Siehe VERIFICATION.<br />
PRINT TECHNOLOGY – Druckverfahren<br />
Die Drucktechnik dient der Vervielfältigung von Informationen<br />
in Form von Bild und Text. Durch so genannte<br />
Druckformen werden die Vorlagen mittels Farbe<br />
auf das Papier (oder sonstigen Bedruckstoff) übertragen.<br />
Die einzelnen Druckverfahren werden nach der<br />
Art ihrer Druckformen klassifiziert. Dabei wird grundsätzlich<br />
zwischen vier Hauptverfahren unterschieden:<br />
Hochdruck, Flachdruck, Tiefdruck, Durchdruck.<br />
PRINTABILITY GAUGE – Druckqualitätstestmarke<br />
Marken, die auf eine Unterlage gedruckt werden,<br />
um Vergleiche zur Druckqualität anzustellen oder die<br />
Druckqualität laufend zu über wachen.<br />
PULK READING – Pulkerfassung<br />
Nahezu gleichzeitige Erfassung mehrer Transponder<br />
durch ein Lesegerät. Wegen Behinderung durch Kollision<br />
werden die Transponder nicht exakt zum gleichen<br />
Zeitpunkt erfasst, sondern sehr schnell hintereinander.<br />
PRINTABILITY TEST – Druckqualitätstest<br />
Ein Test zur Überprüfung der Druckqualität.<br />
PRINTER RIBBONS – Farbbänder<br />
Farbbänder bestehen aus Wachs-, Wachs/Harz- oder<br />
reinen Harz-Verbindungen eingesetzt. Sie dienen zum<br />
Bedrucken unterschiedlichster Materialien mit Druckern<br />
(Etikettendrucker oder Foliendirektdrucker). Die<br />
Farbbandzusammensetzung muss auf das zu bedruckende<br />
Material und die Drucktemperatur abgestimmt<br />
sein, um eine optimale Druckqualität zu erzielen. Farbbänder<br />
sind in verschiedenen Farben erhältlich.<br />
PROXIMITY APPLICATION – Proximity Anwendung<br />
Leseentfernung max. 20 cm, der Transponder kann<br />
jedoch mit mehreren Verarbeitungsfunktionen ausgestattet<br />
werden, ISO 14443 für 13,56 MHz.<br />
PULK READING – Pulkerfassung<br />
Die Dateninhalte mehrerer Transponder werden quasi<br />
gleichzeitig erfasst (Antikollisionsfunktion).<br />
QUIET ZONE – Hellzone, Ruhezone<br />
Die Zone vor dem Start- und nach dem Stop-Zeichen<br />
eines Barcodesymbols, die frei von jeglichen störenden<br />
Kennzeichnungen sein muss.<br />
QUIET ZONE INDICATOR – Hellzonenindikator<br />
Ein ‘größer als’ (>) oder ein ‘kleiner als’ (> <strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong>
<strong>ident</strong> <strong>Jahrbuch</strong> <strong>2009</strong><br />
114<br />
<strong>ident</strong> jahrbuch <strong>2009</strong><br />
SHIPMENT UNIT – Versandeinheit<br />
Diejenige Einheit, die als Handhabungseinheit oder<br />
Gebindeeinheit an den Kunden geht und z.B. über<br />
eine NVE (Nr. der Versandeinheit) <strong>ident</strong>ifizieren wird.<br />
Die VDA Empfehlung 5002 (Dez. 1997) definiert: Als<br />
Versandeinheit wird die kleinste Einheit von Gütern<br />
(Gütermenge) bezeichnet, die mit anderen nicht fest<br />
verbunden ist und in der Transportkette vom Versender/Verlader<br />
bis zum Empfänger als geschlossener<br />
Umfang einzeln behandelt wird oder werden kann. Was<br />
eine Versandeinheit ist, bestimmt der Versender/Verlader<br />
in Abhängigkeit von den zugrunde liegenden Anforderungen<br />
des Transports, des Umschlags, durch die<br />
Art der Verpackung oder Sicherung der Einheiten.<br />
SHORT READ – Teillesung<br />
Die Lesung eines augenscheinlich gültigen kürzeren<br />
Symbols innerhalb eines längeren Symbols derselben<br />
oder einer anderen Symbologie.<br />
SHOW THROUGH – Durchscheinen<br />
Abnahme des Reflektionswertes (der Lücken) bei<br />
durchscheinenden Packmaterialien, die auftritt, wenn<br />
ein dunkles Produkt eingepackt ist.<br />
SINFOS – SINFOS<br />
Multilateraler Austausch von Artikelstammdaten mittels<br />
Pool. Hersteller sind für die Einstellung und Pflege<br />
ihrer Sortimente und damit die Aktualität und Richtigkeit<br />
der Daten verantwortlich.<br />
SLOT READER – Schlitzleser<br />
Ein Barcode-Lesegerät, in das ein berührungsloser<br />
Barcode-Leser eingebaut ist und bei dem das strichcodierte<br />
Material durch einen Schlitz geführt wird. Bei<br />
diesem Gerät muss sich das Barcodesymbol an einer<br />
bestimmten Position, bezogen auf die Kante des Trägermaterials,<br />
befinden. Siehe SLOT SCANNER.<br />
SLOT SCANNER – Schlitzscanner<br />
Feststehendes Abstands-Lesegerät, das ein Barcodesymbol<br />
omnidirektional lesen kann.<br />
SMART-CARD – Smart-Card<br />
Mit Transpondern ausgestattete Plastikkarte.<br />
SPACE – Lücke<br />
Jedes helle Element zwischen den Strichen eines Barcodesymbols.<br />
Je nach Symbologie kann es codierte<br />
Informationen enthalten.<br />
SPECTRAL RESPONSE – Spektralempfindlichkeit<br />
Die Lichtempfindlichkeit eines Lesegerätes bei Licht<br />
verschiedener Wellenlängen.<br />
SPECULAR REFLECTION –<br />
Spiegelung, spiegelnde Reflexion<br />
Reflexion einer (im allgemeinen glänzenden) Fläche,<br />
bei der der Reflexionswinkel zur Senkrechten gleich<br />
dem Einfallswinkel zur Senkrechten ist. Vergleiche<br />
DIFFUSE REFLECTION.<br />
SPOT – Fleck, Farbfleck<br />
Eine Schmutzstelle oder eine andere Fläche mit niedriger<br />
Reflexion in einem Bereich eines Symbols, dessen<br />
Reflexion möglichst hoch sein soll.<br />
SPREAD SPECTRUM – Breitband<br />
Art der Datenübertragung, bei der das Trägersignal<br />
über einen größeren Bandbereich im elektromagnetischen<br />
Spektrum verteilt wird, als es für die Übertragung<br />
eigentlich notwendig wäre. Die Übertragung<br />
wird dadurch weniger störanfällig.<br />
STACKED SYMBOLOGY – Gestapelte Symbologie<br />
Siehe MULTI-ROW SYMBOLOGY.<br />
START CHARACTER / PATTERN – Start-Zeichen / Muster<br />
Ein zusätzliches Zeichen, das den Anfang (den linken<br />
Rand) eines Barcodesymbols kennzeichnet.<br />
STOP CHARACTER / PATTERN – Stop-Zeichen / Muster<br />
Ein zusätzliches Zeichen, das das Ende (den rechten<br />
Rand) eines Barcodesymbols kennzeichnet.<br />
STORAGE UNIT – Transporteinheit<br />
Handhabungseinheit, wie sie als Warenzugang oder<br />
auch als Warenausgang auftritt. In vielen Fällen ist<br />
Transporteinheit = Lagereinheit (TSU Transport and<br />
Storage Unit).<br />
SUBSTITUTION ERROR – Substitutionsfehler<br />
Ein Zeichen, das beim Lesen eines Barcodesymbols falsch<br />
decodiert wird. Vergleiche MISREAD und NON-READ.<br />
SUBSTRATE – Trägermaterial<br />
Das Material bzw. der Träger, auf dem der Druck (ein<br />
Barcodesymbol oder OCR-Zeichen) oder ein Überzug<br />
aufgebracht wird.<br />
SUPPLY CHAIN MANAGEMENT (SCM) –<br />
Versorgungskettenmanagement<br />
Abstimmung aller logistischen Vorgänge und Funktionen<br />
innerhalb der Versorgungskette vom Lieferanten<br />
bis zum Verbraucher mit der<br />
SURFACE ACOUSTIC WAVE DEVICE (SAW)<br />
– Oberflächenwellen-Element<br />
Transponder-Technologie, bei der schwache Mikrowellensignale<br />
in Ultraschallsignale umgewandelt wer-<br />
den, die über die Oberfläche eines piezoelektrischen<br />
Kristalls laufen und an Markierungen auf der Oberfläche<br />
reflektiert werden.<br />
SYMBOL ARCHITECTURE – Symbolstruktur<br />
Die Struktur eines Barcodesymbols. Siehe SYM-<br />
BOLOGY.<br />
SYMBOL CHARACTER – Symbolzeichen<br />
Eine Anordnung dunkler und heller Elemente, die üblicherweise<br />
ein Datenzeichen, ein Hilfszeichen oder<br />
unter bestimmten Umständen zwei oder mehr Datenzeichen<br />
verschlüsselt.<br />
SYMBOL CHECK CHARACTER – Symbolprüfzeichen<br />
Ein Symbolzeichen, das unter Einbeziehung der<br />
anderen Symbolzeichen eines Barcodesymbols nach<br />
einem in der Symbologie-Spezifikation festgelegten<br />
Algorithmus berechnet wird. Es wird zur Prüfung verwendet,<br />
ob der Barcode richtig gelesen wurde. Das<br />
Symbolprüfzeichen gehört nicht zu den im Symbol<br />
verschlüsselten Daten.<br />
SYMBOL CONTRAST – Symbolkontrast<br />
Die Reflexionsdifferenz zwischen der höchsten und<br />
niedrigsten Reflexion in einem Scan-Reflexions- Profil.<br />
SYMBOL DENSITY – Symboldichte<br />
Siehe BAR CODE DENSITY.<br />
SYMBOL LENGTH – Symbollänge, Symbolbreite<br />
Die Gesamtlänge (oder -breite) eines Barcodesymbols<br />
inklusive Hellzonen.<br />
SYMBOL – Symbol<br />
Siehe BAR-CODE SYMBOL.<br />
SYMBOL WIDTH – Symbollänge<br />
Die Gesamtlänge (oder -breite) eines Barcodesymbols<br />
inklusive Hellzonen.<br />
SYMBOLOGY IDENTIFIER – Symbologie-Identifikator<br />
Eine Zeichenfolge, die vom Decoder erzeugt wird<br />
und den übertragenen, decodierten Daten vorangestellt<br />
wird; sie <strong>ident</strong>ifiziert die Symbologie, aus der<br />
die Daten decodiert wurden.<br />
SYMBOLOGY – Symbologie<br />
Eine standardisierte Form der Darstellung von Daten<br />
im Barcode. Jede Symbologie-Spezifikation beinhaltet<br />
ihre besonderen Strukturregeln bzw. ihre spezifische<br />
Symbolstruktur.<br />
TAG – Tag<br />
Identifikationsmarke auf Basis von RFID, wird auch<br />
vielfach „Tag“ geschrieben, wird manchmal mit Transponder<br />
gleich gesetzt bzw. mit dem Prozessor/Mikrochip,<br />
ebenso die Wortkombination „Smart-Tag“ ist zu<br />
finden, to tag: aus dem Engl.: Etikettieren.<br />
TAGID NUMBER (TID) – TagID-Nummer (TID)<br />
Die TagID wird vom Hersteller des Transponders zur<br />
Kennzeichnung des Transponderchips vergeben.<br />
TAG-TALKS-FIRST PRINCIPLE –<br />
Transponder-talks-first-Prinzip<br />
Das Transponder-talks-first-Prinzip ist ein Kommunikationsverfahren<br />
zwischen Schreib-/Lesegerät und<br />
Transponder, bei dem der Transponder den Kommunikationsvorgang<br />
initiiert.<br />
THERMAL PAPER – Thermopapier<br />
Spezialpapier, das bei Wärmeeinwirkung die Farbe<br />
ändert. Wird für den Thermotransferdrucker benötigt.<br />
THERMAL SUBLIMATION – Thermosublimation<br />
Druckverfahren für Halbton-Bilder. Farbstoffe werden<br />
durch Heizelemente von einer Trägerfolie abgelöst und<br />
auf eine Empfangsschicht übertragen (Papier/Folie),<br />
sehr gute Qualität.<br />
THERMOTRANSFER DIRECT PRINT – Thermodirektdrucker<br />
Ohne den Umweg über ein Etikett wird im Thermotransferverfahren<br />
die Druckinformation direkt auf die<br />
Verpackungsfolie des Produkts mit einem exakten<br />
Schriftbild aufgedruckt.<br />
THERMOTRANSFER PRINTER – Thermotransferdrucker<br />
Bei dieser Druckmethode wird die Farbe eines Farbbandes<br />
mit Hilfe von Hitze auf das zu bedruckende<br />
Medium wie z.B. unbeschichtetes Papier oder Folie<br />
übertragen bzw. aufgeschmolzen. Diese Drucktechnik<br />
findet man vor allem bei Etikettendruckern mit<br />
hohen Ansprüchen an Druckqualität, Haltbarkeit und<br />
Flexibilität des Etiketten-Materials.<br />
TIME DIVISION MULTIPLE ACCESS (TDMA) –<br />
Time Division Multiple Access<br />
Das GSM-Mobilfunknetz arbeitet mit dem TDMA-Verfahren.<br />
Eine bessere Nutzung vorhandener Frequenzen<br />
wird durch Aufteilen in sog. Zeitschlitze erreicht. Hier<br />
können bis zu acht Teilnehmer einen Übertragungskanal<br />
gleichzeitig nutzen.<br />
TOLERANCE – Toleranz<br />
Die maximal erlaubte Abweichung von einer festgelegten<br />
Abmessung oder einem anderen Wert.<br />
TRACKING & TRACING – Sendungsverfolgung<br />
Pakettransport und Paketnachforschung (Sendungs-<br />
verfolgung) bei Paket-Dienstleistern. Damit kann sich<br />
der Kunde jederzeit über den aktuellen Status einer<br />
Bestellung und Sendung informieren.<br />
TRADE UNIT – Handelseinheiten<br />
Hierunter werden jene Einheiten verstanden, die in den<br />
Transport- und Lagerprozessen vom Lieferanten bis hin<br />
zum Einzelhandelsbetrieb von Bedeutung sind (z. B.<br />
Umverpackungen, Sammelgebinde o. Ä.). In Abgrenzung<br />
zu den Verbrauchereinheiten gelangen Handelseinheiten<br />
jedoch i. d. R. nicht bis an die Einzelhandelskasse.<br />
TRANSMISSION CONTROL PROTOCOL / INTERNET PROTOCOL<br />
(TCP/IP ) –<br />
Transmission Control Protocol / Internet Protocol<br />
Standard-Protokoll zur Übertragung von Daten im<br />
Netzwerk und Internet. Wird in Windows über Systemsteuerung<br />
/ Netzwerk installiert.<br />
TRANSPONDER LABEL – Transponder-Etikett<br />
Auch Smart-Lable. Integration eines Transponders in<br />
ein Etikett.<br />
TRANSPONDER – Transponder<br />
Wortschöpfung aus den beiden Begriffen „TANSmitter“<br />
und „resPONDER“, Übertragung und Ansteuerung,<br />
passive Transponder arbeiten ohne, aktive mit Batterieunterstützung,<br />
es gibt Ein-Bit- und Mehr-Bit-Transponder,<br />
Tranponder-Bauformen: Folien-, Scheiben-, Knopf-,<br />
Glaskapsel- und Kartentransponder Transponderchips<br />
programmierbarer Datenträger. Grundsätzlich besteht<br />
ein Transpondere aus einem Mikrochip, einem Kondensator<br />
zur vorübergehenden Energiespeicherung sowie<br />
einer Antenne. Häufig ist der Kondensator in den Microchip<br />
integriert. Die Antenne wird in Form einer Spule<br />
oder eines Dipols in einen Träger eingebettet. Sie dient<br />
zur Energiegewinnung und Datenübertragung. Befindet<br />
sich der T. in einem elektromagnetischen Feld, wird dem<br />
Chip Strom induziert.<br />
TRUNCATION – Höhenverkürzung<br />
Bezeichnet ein Symbol mit normaler Breite aber reduzierter<br />
Höhe.<br />
TWO-WIDTH SYMBOLOGY – Zweibreiten-Symbologie<br />
Eine Symbologie, in der die Symbolzeichen nur aus<br />
schmalen und breiten Elementen bestehen, deren Breiten<br />
in einem konstanten Verhältnis zueinander stehen.<br />
UBIQUITOUS COMPUTING – Ubiquitous Computing<br />
Zu Deutsch, sinngemäß Allgegenwärtige Mikroelektronik.<br />
Dieser Begriff wurde von Mark Weiser geprägt.<br />
Er war Anfang der 90er Jahre Lead Scientist am Palo<br />
Alto Research Center in den USA. Nach Ferscha<br />
hat Weiser als erster einen Paradigmenwechsel in<br />
der Gestaltung von Computersystemen und deren<br />
Benutzbarkeit fordert. Heute hat sich der Begriff Pervasive<br />
Computing auf breiter Front durchgesetzt.<br />
UNIFORM CODE COUNCIL (UCC) – Uniform Code Council<br />
Früherer Name von GS1 US, die für Nordamerika<br />
zuständige GS1-Mitgliedsorganisation.<br />
UNIT LOAD – Stückgut<br />
Stückgut bezeichnet in der Logistik alles, was sich am<br />
Stück transportieren lässt, beispielsweise Kisten, beladene<br />
Paletten, Maschinen oder Anlagenteile, Kabel-,<br />
Papier- oder Blechrollen und Fässer. Die internationale<br />
Bezeichnung ist Kollo, Mehrzahl Kolli. Es leitet sich<br />
vom französischen Colis ab.<br />
UNIVERSAL SERIAL BUS (USB) –<br />
Universeller serieller Bus<br />
Der Universal Serial Bus (USB) ist ein Bussystem zur<br />
Verbindung eines Computers mit externen USB-Peripheriegeräten<br />
zum Austausch von Daten. Mit USB<br />
ausgestattete Geräte können im laufenden Betrieb<br />
miteinander verbunden werden (Hot-Plugging).<br />
ULTRA HIGH DENSITY CODE – Ultra High Density Code<br />
Ein sehr enger, im Fotosatz oder mit einem Thermotransferdrucker<br />
gedruckter Barcode. Die Modulbreite<br />
liegt hierbei unter 0.19 mm.<br />
ULTRA-HIGH-FREQUENCY (UHF) – Ultrahochfrequenz<br />
Hohe Reichweite (2–6 Meter für passive Transponder<br />
ISO/IEC 18000–6C; um 6 Meter und bis 100 m<br />
für semi-aktive Transponder) und hohe Lesegeschwindigkeit.<br />
Typische Frequenzen sind 433 MHz, 868 MHz<br />
(Europa), 915 MHz (USA), 950 MHz (Japan).<br />
UNIVERSAL PRODUCT CODE (UPC) – Universeller<br />
Produkt Code<br />
Der weltweite Standard für Artikelbezeichung wird<br />
umgangssprachlich auch Barcode genannt. Er besteht<br />
aus einem Herstellercode und einer Objektklasse. Die<br />
Speicherkapazität ist gering. Der Nachfolgestandard<br />
EPC bietet mehr.<br />
VALUE PEEL – Etikettenspender<br />
Etikettenspender dienen dem einfachen, schnellen<br />
Ablösen der Labels vom Trägermaterial. Das abgelöste<br />
Etikett wird einzeln zur Entnahme angeboten.<br />
VARIABLE PARITY – Variable Parität<br />
Verfahren zur Codierung zusätzlicher Daten in<br />
einem Barcodesymbol, unter Verwendung einer<br />
besonderen Anordnung von Symbolzeichen ungerader<br />
und gerader Parität.<br />
VERIFICATION – Vermessung, Prüfung<br />
Ein technisches Verfahren, mit dem ein Barcodesymbol<br />
gemessen wird, um zu bestimmen, ob es der<br />
für dieses Symbol festgelegten Spezifikation entspricht.<br />
VERIFIER / VERIFICATION INSTRUMENT –<br />
Barcodemessgerät<br />
Ein Gerät zur Vermessung und Analyse der Druckqualitätsmerkmale<br />
eines Strichcodsymbols, wie z.B.<br />
Strichbreite und Hellzonenlänge, Reflexionswerte<br />
sowie anderer Attribute, unter Bezugnahme auf einen<br />
Standard oder eine Norm, dem/der das Barcodesymbol<br />
entsprechen sollte.<br />
VIRTUAL PRIVATE NETWORK (VPN) –<br />
Virtual Private Network (VPN)<br />
Ein VPN arbeitet mittels Verschlüsselung auch über unsichere<br />
Kanäle (offenes Funknetz, Internet) abhörsicher.<br />
VISIBLE LASER DIODE (VLD) – Sichtbare Laserdiode<br />
Eine Laser-Diode, die mit Licht aus dem Wellenlängenbereich<br />
des sichtbaren Spektrums arbeitet.<br />
VOID – Fehlstelle, Lichtfleck<br />
Eine Fläche mit hohem Reflexionswert in einem<br />
Bereich eines Barcodesymbols, dessen Reflexion<br />
niedrig sein soll. Vergleiche SPOT.<br />
WAND – Lesestift, Lichtstift<br />
Siehe LIGHT-PEN.<br />
WAREHOUSE MANAGEMENT SYSTEM –<br />
WMS – Lagerverwaltungssystem - LVS<br />
Ein Lagerverwaltungssystem übernimmt die Aufgaben<br />
von der Verwaltung von Mengen und Lagerorten<br />
bis hin zu Steuerung, Kontrolle und Optimierung<br />
komplexer Lager- und Distributionssysteme.<br />
WEEE REGULATION – WEEE - Richtlinie<br />
Richtlinie des Europäischen Parlaments und des<br />
Rates über Elektro- und Elektronik-Altgeräte.<br />
WI-FI ALLIANCE – Wi-Fi Alliance<br />
Früher WECA, Herstellerkonsortium, das die Standardkonformität<br />
sowie Internetoperabilität von WLAN-<br />
Produkten durch Tests sicherstellen will.<br />
WLAN - IEEE 802.1X –<br />
Kabelloses Lokales Netzwerk - IEEE 802.1x<br />
Der Standard IEEE 802.1x stellt eine generelle<br />
Methode für die Authentifizierung und Autorisierung<br />
in IEEE 802-Netzen zur Verfügung. Am Netzwerkzugang,<br />
einem physikalischen Port im LAN, einem<br />
logischen IEEE 802.1q VLAN oder einem WLAN,<br />
erfolgt die Authentifizierung durch den Authenticator,<br />
der mittels eines Authentifizierungsservers (RADI-<br />
US-Server), die durch den Supplicant übermittelten<br />
Authentifizierungsinformationen prüft und gegebenenfalls<br />
den Zugriff auf die durch den Authenticator<br />
angebotenen Dienste (LAN-, VLAN oder WLAN)<br />
zulässt oder abweist.<br />
WLAN (WIRELESS LOCAL AREA NETWORK) –<br />
Kabelloses Lokales Netzwerk<br />
Bezeichnet ein „drahtloses“ lokales Funknetz,<br />
wobei meistens ein Standard der IEEE 802.11-Familie<br />
gemeint ist. Im Gegensatz zum Wireless Personal<br />
Area Network (WPAN) haben WLANs größere<br />
Sendeleistungen und Reichweiten und bieten im Allgemeinen<br />
höhere Datenübertragungsraten. Herausgeber<br />
ist das Institute of Electrical and Electronics<br />
Engineers (IEEE).<br />
WRITE ONCE READ MANY (WORM) – Write Once<br />
Read Many<br />
Möglichkeit, einen Transponder einmalig teilweise<br />
oder ganz zu programmieren und anschließend nur<br />
noch zu lesen.<br />
X-DIMENSION – X-Modul, X-Breite<br />
Die ideale Breite der schmalen Elemente eines Barcodesymbols.<br />
Siehe Z-DIMENSION.<br />
Z-DIMENSION – Z-Modul, Z-Dimension<br />
Die durchschnittlich gemessene Breite der schmalen<br />
Elemente eines Barcodesymbols. Bei Zweibreiten-<br />
Symbologien ist sie mit der Hälfte der Summe der<br />
mittleren Breite aller schmalen Striche und schmalen<br />
Lücken gleichzusetzen. Bei modularen Symbologien<br />
ist sie gleichzusetzen mit dem Quotienten aus der<br />
mittleren Gesamtzeichenbreite und der Anzahl der<br />
Moduln pro Zeichen.<br />
ZERO SUPPRESSION – Nullen-Unterdrückung<br />
Ein Verfahren, nach dem Nullen in bestimmten Positionen<br />
einer EAN- oder UPC-Artikelnummer bei der<br />
Wiedergabe im Barcodesymbol unterdrückt werden.<br />
ZIGBEE – ZigBee<br />
Bezeichnung für einen Standard (IEEE 802.15.4) zur<br />
drahtlosen Vernetzung, Kommunikation und Steuerung<br />
von Geräten oder Sensoren.
Abo<br />
Mit dem ABO<br />
immer im Vorteil !<br />
Die <strong>ident</strong> kommt sieben mal<br />
im Jahr sowie ein <strong>Jahrbuch</strong><br />
der Branche direkt ins Haus.<br />
Sie erhalten kompetent aufbereitete<br />
Anwendungsberichte,<br />
aktuelle Fachinformationen,<br />
ausführliche Produkt be schreibungen<br />
und Branchen news<br />
aus dem gesamten Bereich der<br />
Automatischen Identifikation<br />
und Datenerfassung.<br />
Die <strong>ident</strong> verbindet branchenübergreifend<br />
Informationen<br />
aus Wissenschaft, Industrie<br />
und Anwendung.<br />
Ein gut strukturiertes Anbieterverzeichnis<br />
– der <strong>ident</strong> Markt<br />
– sorgt für den direkten Draht<br />
zur Branche.<br />
Ident Verlag & Service GmbH<br />
<strong>ident</strong>-Leserservice<br />
Heinrich-Heine-Straße 5<br />
D-63322 Rödermark<br />
Tel.: +49 (0)60 74 / 92 08 81<br />
Fax: +49 (0)60 74 / 93 33 4<br />
E-Mail: vdl@<strong>ident</strong>.de<br />
Internet: www.<strong>ident</strong>.de<br />
<strong>ident</strong><br />
Ident Verlag & Service GmbH<br />
<strong>ident</strong>-Leserservice<br />
Heinrich-Heine-Straße 5<br />
D-63322 Rödermark<br />
<strong>ident</strong> Abonnement<br />
Bitte liefern Sie mir ab sofort die <strong>ident</strong> zum Abo-Preis<br />
von € 66,– im Jahr inkl. Mwst., zzgl. Versandkosten<br />
(= 7 Ausgaben und ein <strong>Jahrbuch</strong>). Das Abo verlängert<br />
sich nur dann um ein Jahr, wenn es nicht 8 Wochen vor<br />
Ablauf des Bezugsjahres gekündigt wird.<br />
___________________________________________<br />
Firma<br />
___________________________________________<br />
Name<br />
___________________________________________<br />
Vorname<br />
___________________________________________<br />
Position<br />
___________________________________________<br />
Branche<br />
____________________________________________<br />
E-Mail<br />
____________________________________________<br />
Straße / Postfach<br />
____________________________________________<br />
PLZ / Ort<br />
___________________________________________<br />
Datum / 1. Unterschrift<br />
Garantie: Diese Vereinbarung kann innerhalb von 10<br />
Tagen schriftlich bei der Ident Verlag & Service GmbH<br />
widerrufen werden.<br />
Gesehen, gelesen, unterschrieben<br />
___________________________________________<br />
Datum / 2. Unterschrift<br />
Sie zahlen erst nach Erhalt der Rechnung oder per<br />
Bankeinzug:<br />
___________________________________________<br />
Kontonummer<br />
___________________________________________<br />
Bankinstitut / Bankleitzahl<br />
Impressum<br />
<strong>ident</strong><br />
Das führende Anwendermagazin<br />
für Automatische Datenerfassung & Identifikation<br />
Es erscheinen 7 Ausgaben und ein <strong>Jahrbuch</strong> pro Jahr.<br />
Offizielles Organ der AIM-D e. V.<br />
Herausgeber:<br />
Ident Verlag und Service GmbH<br />
Heinrich-Heine-Str. 5, 63322 Rödermark, Germany<br />
Tel.: +49 (0)6074 / 92 08 81, Fax: +49 (0)6074 / 93 33 4<br />
E-Mail: vdl@<strong>ident</strong>.de, Internet: www.<strong>ident</strong>.de<br />
Chefredakteur:<br />
Dipl.-Ing. Thorsten Aha (V.i.S.d.P)<br />
Durchstr. 75, 44265 Dortmund, Germany<br />
Tel.: +49 (0)231 / 72 54 60 90, Fax: +49 (0)231 / 72 54 60 91<br />
E-Mail: aha@<strong>ident</strong>.de<br />
Redaktion:<br />
Tim Rösner, Prof. Dr.-Ing. Klaus Krämer<br />
Thomas Wöhrle (freier Journalist)<br />
Maria Meriemque-Aha (Marketing)<br />
Verlagsleiter:<br />
Eckhard von der Lühe<br />
Tel.: +49 (0)6074 / 92 08 81, Fax: +49 (0)6074 / 93 33 4<br />
E-Mail: vdl@<strong>ident</strong>.de<br />
Anzeigenleiter:<br />
Bernd Pohl<br />
Tel.: +49 (0)6074 / 92 08 81, Fax: +49 (0)6074 / 93 33 4<br />
E-Mail: pohl@<strong>ident</strong>.de<br />
Abo-/Leserservice:<br />
Karin von der Lühe<br />
Tel.: +49 (0)6074 / 92 08 81, Fax: +49 (0) 6074 / 93 33 4<br />
E-Mail: vdl@<strong>ident</strong>.de<br />
Redaktionsbeirat:<br />
Prof. Dr.-Ing. D. Arnold, Universität Karlsruhe (TH)<br />
Manfred Arnoldi, ADC-Distribution<br />
Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer AIM-D e.V.<br />
Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, IDH / VVL e.V.<br />
Prof. Dr.-Ing. R. Jünemann<br />
Bernhard Lenk, Datalogic Automation GmbH<br />
Heinrich Oehlmann, Eurodata Council<br />
Peter M. Pastors, Institut für angewandte Kybernetik<br />
und interdisziplinäre Systemforschung<br />
Prof. Dr. Michael ten Hompel, Fraunhofer IML<br />
Josef Vogel<br />
Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender AIM-D<br />
Herstellung: Strube OHG, Stimmerswiesen 3, 34587 Felsberg<br />
Gestaltung/Layout/Produktion:<br />
raum-x kommunikationsdesign GbR<br />
Huckarder Straße 12, 44147 Dortmund, Germany<br />
Tel.: +49 (0) 2 31/84 79 60-35, Fax: -36<br />
E-Mail: mail@raum-x.de, www.raum-x.de<br />
Bezugsbedingungen:<br />
Jahresabonnement Euro 66,- (Einzelheft Euro 9,10)<br />
Einzelheft außerhalb des Abonnements Euro 11,50 zuzüglich Versandkosten,<br />
inkl. 7% MwSt. Ausland auf Anfrage. Das Abonnement verlängert sich<br />
jeweils um ein weiteres Jahr, falls nicht 8 Wochen vor Ende des Bezugsjahres<br />
die Kündigung erfolgt ist.<br />
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Rödermark.<br />
© Ident Verlag & Service GmbH, Rödermark.<br />
<strong>ident</strong> ist eine eingetragen Marke der Ident Verlag & Service GmbH.<br />
Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen<br />
sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen<br />
Grenzen des Urhebergesetzes ist ohne Zustim mung des Verlages unzulässig<br />
und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigung, Übersetzungen,<br />
Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen<br />
Systemen. Der Verlag gestattet die Übernahme von <strong>ident</strong>-Texten in<br />
Datenbestände, die ausschließlich für den privaten Gebrauch eines Nutzers<br />
bestimmt sind. Die Übernahme und Nutzung der Daten zu anderen Zwecken<br />
bedarf der schriftlichen Zustimmung durch die Ident Verlag & Service GmbH.<br />
Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des jeweiligen<br />
Autors wieder und decken sich nicht notwendigerweise mit der Auffassung<br />
der Redaktion. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit<br />
vollständiger Anschrift / E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen.<br />
Die <strong>ident</strong>-Redaktion und die Ident Verlag & Service GmbH, Rödermark übernehmen<br />
trotz sorgfältiger Beschaffung und Bereitstellung keine Gewähr für<br />
die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der Inhalte. Für den Fall, dass<br />
in <strong>ident</strong> unzutreffende Informationen veröffentlicht oder in Programmen oder<br />
Datenbanken Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung nur bei grober<br />
Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Verlages oder seiner Mitarbeiter in Betracht.<br />
Alle Anbieter von Beiträgen, Fotos, Illustrationen stimmen der Nutzung<br />
in der Zeitschrift <strong>ident</strong>, im Internet und auf CD-ROM zu. Alle Rechte einschließlich<br />
der weiteren Vervielfältigung zu gewerblichen Zwecken liegen<br />
bei der Ident Verlag & Service GmbH, Rödermark. Für Unverlangt eingesandte<br />
Manuskripte und Fotomaterial wird keine Haftung übernommen und<br />
können von der Redaktion nicht zurückgesandt werden.<br />
Bestellungen beim Buch- oder Zeitschriftenhandel oder<br />
beim Verlag, ISSN 1432-3559<br />
Erklärung gem. § 5 des hessischen Pressegesetzes:<br />
Ident Verlag & Service GmbH, Rödermark<br />
ISSN 1432-3559
<strong>ident</strong> – Seit 14 Jahren das Forum der<br />
Auto-ID Branche und Wegweiser für Anwender.<br />
www.<strong>ident</strong>.de