KammerNachrichten 12/05 - Kammer der ZiviltechnikerInnen für ...

aikammer.org
  • Keine Tags gefunden...

KammerNachrichten 12/05 - Kammer der ZiviltechnikerInnen für ...

InhaltKommentarBrief des PräsidentenArchitekt DI Werner Nussmüller . . . . . 2In eigener SacheDr. Karl-Peter Pany . . . . . . . . . . . . . . . . 3Kammervollversammlung2005Kammer legt Rechnung . . . . . . . . . . . . 4Kammerumlagenbeschluss 2006 . . . . . 7Booklet LebensraumgestaltenArchitekten und Ingenieurkonsulentenim Überblick . . . . . . . . . . 8Architekt DI Werner NussmüllerEine Kammervollversammlung ist vorüber,die nächste folgt Anfang Februar- wir arbeiten schon intensiv an denHausaufgaben.Wie aus dem Bericht ersichtlich, geht es hiebeiausschließlich um die Entscheidung, obdie Kammerdirektion und das Ziviltechniker-Forum in das Haus Mariahilferstrasse 4umziehen. Der Vorstand ist überzeugt, dassdies eine einmalige Gelegenheit für ein neuesImage des Außenauftritts der Kammer unddes Ziviltechniker-Forums darstellt. In Verbindungmit dem Haus der Architektur ergebensich hiebei Synergien, die langfristigpositiv zu bewerten sind.Ich bitte schon jetzt alle KollegInnen möglichstvollzählig bei dieser Abstimmunganwesend zu sein, um eine so wichtige Entscheidungauf eine breite Basis zu stellen.Dies wird auch die erste Kammervollversammlungseit 1.1 1974 sein, die nicht vonDr. Pany geleitet wird.Ich möchte nochmals die Gelegenheit benutzen,ihm für seinen Einsatz für die Kammerzu danken.- Er hat es geschafft, das bestfunktionierendeKammeramt Österreichs aufzubauen.■IMPRESSUMKammernachrichtenEigentümer, Herausgeber, Verleger: Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulentenfür Steiermark und KärntenFür den Inhalt verantwortlich: Dr. Karl-Peter Pany, alle: 8010 Graz Schönaugasse 7Tel (0316) 82 63 44-0, Fax (0316) 82 63 44 DW 25, email: office@aikammer.org,internet: http://www.aikammer.orgP.b.b. Erscheinungsort: Graz, Verlagspostamt: 8010 Graz, GZ 02Z032861 M2KammerNachrichten 12/05


KommentarIn eigener SacheEs war sehr schön,es hat mich sehr gefreut,......soll Kaiser Franz Josef (1830-1916) immer zum Abschied gesagt haben.Dr. Karl-Peter PanyWenn ich heute an dieser Stelledieses Zitat verwende, will ichmich natürlich in keiner Weisemit ihm vergleichen. Was auchnicht gut möglich wäre, weder vom Alter her,noch von der Würde, noch von vielem anderen.Auch nicht von seinem Einfluss auf denBerufsstand der österreichischen Ziviltechniker,war er es doch, der 1860 diesen Berufsstandals verlängerten Arm der Behörden insLeben gerufen hat. Nein, ich verwende seineWorte einfach nur, um mich an dieser Stellevon Ihnen zu verabschieden.1971 wurde ich im Alter von 27 Jahren zumjüngsten Kammeramtsdirektor Österreichsernannt und bin heute mit 35 Dienstjahren derbei weitem dienstälteste Kammerdirektor.Wieweit das ein Verdienst ist, sei dahingestelltund unterliegt natürlich der persönlichenBeurteilung jedes einzelnen.Aber einmal kommt die Zeit des Abschiedsund diese Zeit ist nun gekommen. Ich möchtemich aber bei Ihnen nicht verabschieden,ohne mich zu bedanken. Bedanken dafür, dassich in der Kammer nicht nur 35 Jahre langtätig sein, sondern dass ich während dieserZeit viele hervorragende Persönlichkeitenkennen lernen durfte. Ich denke hier an eineReihe großartiger Präsidenten und Funktionäreauf Bundes- und Landesebene, die das Bildder Berufsvertretung nachhaltig geprägthaben, aber auch an viele Mitglieder, diedurch ihr Interesse am Kammergeschehen ander Fortentwicklung ihrer Berufsvertretungmitgewirkt haben. Auch in Politik, Verwaltungund bei anderen Interessensvertretungenhabe ich viele Menschen kennen gelernt, die -allen gängigen Vorurteilen zum Trotz - mitEngagement und großem persönlichen Einsatzam Werk sind und viel für den Berufsstandder Ziviltechniker leisten. Sie alle habendazu beigetragen, dass die Arbeit für michnicht nur reiner Broterwerb, sondern oft auchein Vergnügen war.Bedanken möchte ich mich zum Schluss aberganz besonders bei den Mitarbeiterinnen undMitarbeitern in der Kammer. Ein langjährig eingespieltesTeam, das trotzdem noch immer mitEngagement bei der Sache ist, hat es mir leichtgemacht, Chef zu sein. Spontan drängt sich mirin diesem Zusammenhang der Vergleich miteinem Schiedsrichter auf, der ein qualitativhoch stehendes und gleichzeitig faires Spiel zuleiten hat. Da ist es leicht, gut auszuschauen.Am 1.1.2006 räume ich das Feld und mache -was die Administration betrifft - Platz für frischenWind in der Kammer. Auch wenn fürSie heute in der Kammer ein gut eingearbeitetesTeam tätig ist, so heißt das nicht, dass esnicht noch besser werden könnte. Das Bessereist bekanntlich der Feind des Guten. In diesemSinne wünsche ich der bisherigen Kammerdirektor-StellvertreterinDr. Dagmar Gruberfür die künftige Leitung der Kammerdirektionviel Erfolg. Sie war seit 14 Jahrenmeine Stellvertreterin und kennt den Betriebund das Umfeld so gut wie sonst niemand.Allein dieser Umstand garantiert, dass Sieadministrativ auch weiterhin in guten Händensind.Jedenfalls Danke schön für alles und Ihnenallen alles Gute für die Zukunft. ■IhrKammerNachrichten 12/05 3


AktuellSEKTION ARCHITEKTENAndexer:Regelungfür Anwärterüberfällig∆Der Vorsitzende der Sektion Architekten,Architekt Dipl.-Ing. Christian Andexer,berichtete, dass die Bau- und Vergabekultursowie das Wettbewerbswesen ein Dauerthemain der Sektionsarbeit darstellen. Als Erfolgsind die von der Sektion Architekten initiiertenBeschlüsse der Stmk. Landesregierungund des Magistrates Graz zum Thema Baukulturzu werten, allerdings fehlt noch einewirksame Umsetzung in die Praxis. Die weitereInitiative der Sektion Architekten zurInstallierung eines Gestaltungsbeirates inGraz hat trotz vieler Gespräche zu keinempositiven Ergebnis geführt.Bedauerlich ist nach Meinung von Andexerauch, dass im Rahmen der Novelle des Ziviltechnikergesetzeswiederum keine Regelungüber den Status und die Rechte der AnwärterEingang gefunden hat. Schwierigkeiten gibtes auch im Bereich des Bundesvergabegesetzes,da die Forderungen insbesondere derArchitektenschaft im Rahmen der Bundeskammerkeine Berücksichtigung gefundenhaben.Zum Abschluss seines Berichtes bedauerteAndexer die bei den Entscheidungsträgernfestzustellende große Gleichgültigkeit gegenüberden Anliegen der Architekten. Dadurchhat die Kammer einen schweren Stand.Zudem macht es die Gleichgültigkeit der Mitgliederschwer, die Ziele der Architektenschaftglaubwürdig zu vertreten. Wünschenswertwäre eine größere Solidarität der Architektenschaftim Sinne dieser Berufsgruppe. ■ZIVILTECHNIKERGESETZNOVELLEUND VERGABEGESETZGruber:NeuesVergabegesetzab 1.2.2006∆Kammerdirektor-Stellvertreterin Dr. DagmarGruber referierte über die wesentlichenInhalte beider Gesetze. Das Ziviltechnikergesetzist am 19.11.2005 in Kraft getretenund sieht vor, dass FH-Absolventen ebensowie Absolventen der Technischen Universitätenmit drei Jahren Praxis Ziviltechniker werdenkönnen.Bezüglich des Bundesvergabegesetzes 2006liegt seit 7.11.2005 eine beschlossene Regierungsvorlagevor, welche nach Beschlussfassungim Parlament noch am 1.2.2006 in Krafttreten soll.Die Vorlage sieht allerdings nach wie vor keinenVorrang für die Trennung von Planungund Ausführung vor. Aus diesem Grunde istbeabsichtigt, dass seitens der Kammer in dennächsten Tagen bei Gesprächen mit Politikernauf die Notwendigkeit der Trennung nochmalshingewiesen wird, genauso wie sich dieKammer für eine Anhebung der Schwellenwerteeinsetzen wird.■PENSIONSFONDS –WOHLFAHRTSEINRICHTUNGENTomes:VerloreneAnwartschaftengehören beseitigt∆Die Vorsitzende des WE-Kuratoriums, ArchitektinDipl.-Ing. Evelyne Tomes, wies einleitenddarauf hin, dass die laufende Informationder WE von den Mitgliedern durchaus positivangenommen wird.Was die mögliche Überführung der Wohlfahrtseinrichtungender Bundeskammer in dasstaatliche Pensionssystem anlangt, sind derzeitdie Gespräche nach wie vor im Gange.Die WE stellt derzeit eine gut funktionierendePensionseinrichtung für Ziviltechniker dar,was die Verhandlungsposition der Kammerdurchaus stärkt. Allerdings sind die Verfassungsgerichtshofbeschwerdenbetreffend dieBewertung der Grund dafür, dass ein endgültigesVerhandlungsergebnis noch nicht vorliegt,da seitens des Sozialministeriums derAusgang dieser Verfassungsgerichtshofbeschwerdenund die daraus resultierendenfinanziellen Auswirkungen abgewartet werdensollen.Die Gespräche werden dennoch weitergeführt, vor allem betreffend die verlorenenAnwartschaften und die Berücksichtigung derAnliegen der Anwärter.Sowohl der Wohlfahrtsfonds als auch derSterbekassenfonds haben ein positives Ergebnis.■PENSIONSFONDS RECHNUNGSPRÜFUNGS- –BERICHT WOHLFAHRTSEINRICHTUNGEN2004Architekt Dipl.-Ing. Martin Kiesel, dergemeinsam mit Dipl.-Ing. Ursula Hasitschkadie Rechnungsprüfung durchgeführt hat, wiesin seinem Rechnungsprüfungsbericht insbesondereauf die Kosten des schließlich zu keinemErgebnis geführten Wettbewerbes fürden Umbau des Kammerlokals in der Schönaugasse7 hin. Außerdem ist nach Auffassungder Rechnungsprüfer der Abgangbeim Haus Schönaugasse 7 in Höhe von€ 67.117,07 sehr hoch.In der anschließenden Diskussion berichteteArchitekt Dipl.-Ing. Andreas Mikula in seinerEigenschaft als Rechnungsprüfer des Jahres2005 und seinerzeitiges Mitglied des Bauausschussesüber die Vorgänge, die zum Kaufdes Hauses Schönaugasse 7 im Jahr 2002geführt haben bis zur Beendigung des Wettbewerbsprojektesim Jahr 2005. Er bezeichnetedie Vorgangsweise des Vorstandes in dieserAngelegenheit als unprofessionell. Sollte dieKammer wieder ein Projekt derartiger Größenordnungin Angriff nehmen wollen, solltesie es in die Hand von versierten Fachleutenlegen.Dipl.-Ing.Dr. Wolfram Walluschek-Wallfeldverwies darauf, dass es in AngelegenheitHausumbau und geplanter Übersiedlung indie Mariahilferstraße 4 offensichtlich vieleDesinformationen gibt. Der geplante Umbaudes Hauses Schönaugasse 7 konnte deshalbnicht realisiert werden, da nach Beendigungdes Architektenwettbewerbes zu viele Variantenbezüglich einer Abänderung untersuchtwurden und dadurch zu hohe Kosten entstandensind. Es sei dem aktiven Eingreifen desKammervorstandes zuzuschreiben, dass nochdie Notbremse gezogen werden konnte unddamit ein nicht noch höherer Schaden entstandenist. Der Kammervorstand hat esschlussendlich als nicht zielführend angesehen,die hohen Kosten für einen Umbau zutragen.Debattiert wurde im Rahmen des Rechnungsprüfungsberichtesauch die Regelung derNachfolge von Kammerdirektor Pany und diedaraus resultierenden Kosten.Der Antrag auf Genehmigung des Rechnungsabschluss2004 wurde schlussendlichmit 39 Prostimmen, 29 Gegenstimmen und 15Enthaltungen angenommen.■KammerNachrichten 12/05 5


AktuellRECHNUNGSPRÜFER 2006Zu Rechnungsprüfern für das Jahr 2006 wurdenbestellt: Architektin Dipl.-Ing. AlexandraStingl, Trofaiach, und Dipl.-Ing. RudolfKulterer, Ing.Kons. f. Landwirtschaft, St.Veit/Glan, als Ersatzrechnungsprüfer ArchitektinDipl.-Ing. Veronika Hofrichter-Ritter,Graz, und Dipl.-Ing. Helmut Wackenreuther,Ing.Kons. f. Kulturtechnik und Wasserwirtschaft,Klagenfurt.■RECHNUNGSPRÜFER ÖFFENTLICHKEITSARBEIT 2006Architekt Dipl.-Ing. Fritz Wiesenhoferberichtete über die Neustrukturierung derÖffentlichkeitsarbeit ab September 2005.Diese wird gemeinsam vom IngenieurkonsulentenDipl.-Ing. Thomas Eichholzer, ArchitektDipl.-Ing. Fritz Wiesenhofer, PräsidentArchitekt Dipl.-Ing. Werner Nussmüller undMedienberater Martin Novak in wöchentlichenTreffen diskutiert. Diesem Gremiumobliegt es auch, die unterschiedlichen Projektezu koordinieren.Neben dieser lokalen Öffentlichkeitsarbeitwerden auch Beiträge an Konstruktiv geliefert,Presseaussendungen vorgenommen undPressekonferenzen abgehalten.■RECHNUNGSPRÜFER ZIVILTECHNIKER-FORUM 2006Architekt Dipl.-Ing. Karl-Heinz Winklerund Dipl.-Ing. Gerald Fuxjäger berichtetenüber die Tätigkeit des Ziviltechniker-Forums,wobei Basis aller Aktivitäten eine Studie überdie Kundenwünsche ist. Kooperationen mitder AIA und GAT, dem Forum für Mediation,Bauen und Umwelt, den Verwaltungsakademienin Steiermark und Kärnten sowie derBauakademie Übelbach, dem Institut für FortbildungBau führen dazu, dass das Angebotdes Ziviltechniker-Forums an Fortbildungsveranstaltungenein gutes Niveau erreicht hatund von den Mitgliedern vermehrt in Anspruchgenommen wird.■INTERNATIONALISIERUNGS-CENTER (ICS)Simitis:Will ZiviltechnikernbeiPlanungsexporthelfen∆Der Geschäftsführer des neu gegründetenICS, Mag. Demitrius Simitis, berichtete überdie Aktivitäten dieser Exportförderungsgesellschaftund bot den Ziviltechnikern an, dieLeistungen seiner Gesellschaft vor allem fürden Export von Planungsleistungen in dieneuen Mitgliedsländer der EU in Anspruch zunehmen. Dieses Angebot gilt sowohl für diesteirischen als auch die Kärntner Ziviltechniker.■KAMMER GRAZVOR STANDORTWECHSEL?Fuxjäger/Winkler(v.l.): Standortwechselvon ZT-Forum und KammerdirektioninVorbereitungPräsident Architekt Dipl.-Ing. Nussmüllererläuterte zunächst den Beschluss des Kammervorstandesbetreffend die Vorbereitungeines Standortwechsels von der Schönaugasse7 in die Mariahilferstraße 4. In der Folgeerläuterten Dipl.-Ing. Gerald Fuxjäger undArchitekt Dipl.-Ing. Karl-Heinz Winkler alsGeschäftsführer des Ziviltechniker-Forumsdas Angebot der Landesimmobiliengesellschaft(LIG) und wiesen darauf hin, dass diesesfür das Ziviltechniker-Forum und auch fürdie Kammer große Vorteile brächte. Es handeltsich zwar um ein desolates Haus, dasaber eine Chance zur Neugestaltung bietet,Die bei der Vollversammlung gezeigten Präsentationenfinden Sie im Internet unterwww.aikammer.org, Rubrik ZT-Informationen(Kammervollversammlung) zum Nachlesen.∆weil dadurch eine grundlegende Strukturänderungmöglich ist. Eine Machbarkeitsstudiedes Ziviltechniker-Forums habe dabei ergeben,dass das Projekt weiter verfolgt werdensoll und ein Mietvertrag mit der LIG zu verhandelnwäre. Abgeschlossen kann ein Mietvertragallerdings nur mit Zustimmung derKammervollversammlung werden.In der folgenden Diskussion wurden Fragendes Denkmalschutzes, der Statik, der ökonomischenNutzung vorhandener Flächen sowieder Belichtung, der Belüftung etc. behandelt.Weiteres Diskussionsthema war die „fiktiveMiete“, welche im Budget der Kammer alsAusgabenpost aufscheint, sowie die Kosten,welche für die Kammer zusätzlich bei einerÜbersiedlung anfallen und von den Mitgliedernzu tragen sind.Nach einer weiteren längeren Diskussionstellte Dipl.-Ing. Heinz Rossmann denAntrag, das Projekt grundsätzlich weiter zuverfolgen und zunächst eine genaue Standortanalysezu erstellen. Diese muss eine Auflistungaller Planungskosten, der Folgekostenund der Mietkosten umfassen. Erst eineGegenüberstellung aller Einnahmen und Ausgabensowie aller Aspekte eines allfälligenUmzuges könnten eine außerordentlicheKammervollversammlung Anfang 2006 in dieLage versetzen, eine endgültige Entscheidungzu treffen. Dieser Antrag wurde von der Kammervollversammlungangenommen undgleichzeitig festgestellt, dass den Mitgliederndie Möglichkeit eingeräumt werden sollte, imInternet zum geplanten Umzug auf einerDiskussionsplattform Stellung zu nehmen. ■JAHRESVORANSCHLAGUND KAMMERUMLAGE 2006Walluschek-Wallfeld:Kammerbudgetum 5 % gesenkt∆Nach Erläuterung des Jahresvoranschlagesdurch Dipl.-Ing.Dr. Wolfram Walluschek-Wallfeld und Diskussion über den eigenenRechnungskreis Haus Schönaugasse 7 wurdender Jahresvoranschlag sowie die darausresultierenden Kammerumlagen mehrheitlichbeschlossen.Die Kammervollversammlung wurde vomPräsidenten um 19.50 Uhr geschlossen. ■6KammerNachrichten 12/05


Kammerumlagenbeschluss 2006AktuellDie von den Mitgliedern zu leistenden Umlagen und sonstigen Beiträge werden für das Kalenderjahr 2005 gem. § 52 Abs. 1 und Abs. 2 Ziviltechnikerkammergesetzwie folgt festgesetzt:1. Kammerumlage1.1 für Ziviltechniker mit ausgeübter Befugnis gemäß §§ 2 und 3 Umlagenordnung1.1.1 Kammer-Mindestumlage für Umsätze des Jahres 2004bis € 72.673,00 gem. § 2 Umlagenordnung1.1.2 Zur Kammer-Mindestumlage wird die Umsatzumlagefür Umsätze des Jahres 2004 ab € 72.673,00 gemäß § 3 (1)der Umlagenordnung hinzugerechnet.1.1.3 Kammerhöchstumlage gemäß § 3 (3) Umlagenordnungbei einem Umsatz von € 7.000.000,00 bzw. Nichtmeldungdes UmsatzesStarterbonus:1.1.4 Kammerumlage für Mitglieder, die zwischen dem1.1.2006 und 30.6.2006 erstmalig die Befugnis aktivieren:1.1.5 Kammerumlage für Mitglieder, die zwischen dem1.7.2006 und 31.12.2006 erstmalig die Befugnis aktivieren:1.1.6 Kammerumlage für Kammermitglieder, die ihre Befugnis erstmalszwischen dem 1.1.2005 und 1.7.2005 aktiviert haben, undderen Befugnis seit diesem Zeitpunkt ununterbrochen aktiv ist:1.1.7 Kammerumlage für Kammermitglieder, die ihre Befugnis erstmalszwischen dem 1.7.2005 und 31.12.2005 aktiviert haben,und deren Befugnis seit diesem Zeitpunkt ununterbrochenaktiv ist:1.1.8 Kammerumlage für Kammermitglieder, die ihre Befugnis erstmalszwischen dem 1.7.2004 und 31.12.2004 aktiviert haben,und deren Befugnis seit diesem Zeitpunkt ununterbrochenaktiv ist:1.2. für ZT-Gesellschaften mit eigener ZT-Befugnis gem. §§ 2 und 3 Umlagenordnung1.2.1 Kammer-Mindestumlage gem. § 2 UmlagenordnungZT-Gesellschaften bezahlen keine Kammer-Mindestumlage,da diese den Einzelziviltechnikern vorgeschrieben wird.1.2.2 Umsatzumlage für Umsätze des Jahres 2004 ab€ 72.673,00 gemäß § 3 (2) der Umlagenordnung.1.2.3 Kammerhöchstumlage gemäß § 3 (3) Umlagenordnungbei einem Umsatz über € 7.000.000,00 bzw. Nichtmeldungdes Umsatzes1.3. für Ziviltechniker mit ruhender Befugnis gemäß § 2 Umlagenordnung€ 1.045,00€ 3.966,2950% der gem. Punkt 1.1.1. errechneten Umlage,mindestens jedoch € 600,00Dieser Betrag ist die Berechnungsgrundlagefür eine allfällige Aliquotierung gem. 1.4.50% der gem. Punkt 1.1.1. errechneten Umlage,mindestens jedoch € 300,00Dieser Betrag ist die Berechnungsgrundlagefür eine allfällige Aliquotierung gem. 1.475% der sich gem. Punkt 1.1.1. errechnetenUmlage,somit € 784,0050% der gem. Punkt 1.1.1. errechneten Umlage für das1. Halbjahr mindestens jedoch € 300,0075% der gem. Punkt 1.1.1. errechneten Umlage für das2. Halbjahr somit € 392,0075% der gem. Punkt 1.1.1. errechneten Umlage für das1. Halbjahr somit € 392,00100 % der sich gem. Punkt 1.1.1. und 1.1.2. errechnetenUmlage für das 2. Halbjahr€ 0,00€ 2.921,291.3.1 Kammer-Umlage gem. § 2 (2) Umlagenordnung € 600,001.3.2 WE-Pensionsempfänger mit ruhender Befugnis sowieZiviltechniker mit ruhender Befugnis über 70 Jahre1.4. AliquotierungUmsatz € –72.67372,67 € 0,00Bei Austritt, Übertritt, Erlöschen der Befugnis, bei erstmaligem Ruhen bei Inanspruchnahme der WE-Pension sowie erstmaliger Aktivierungder Befugnis ist die Kammerumlage 2006 (siehe Punkt 1.1. – 1.3.) monatsweise zu aliquotieren. Dabei wird ein begonnener Monatals voller Monat gerechnet.33*72,67 * 0,88Umsatz € –72.673 *72,67 * 0,882. Verspätungsumlage gem. § 4 Umlagenordnung12 % p.a. der rückständigen Umlagen und sonstigenBeiträge nach Eintritt der Fälligkeit.3. Mahnumlage gem. § 5 UmlagenordnungPro Mahnschreiben € 8,004. Übertrittsgebühr gem. § 6 UmlagenordnungDie Übertrittsgebühr aus dem örtlichen Wirkungsbereicheiner anderen Länderkammer in den Wirkungsbereich derKammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten fürSteiermark und Kärnten beträgt € 0,005. Pauschbetrag für EWR-Dienstleistungserbringer (BGBl. Nr. 694/1995, 695/1995) sowieSchweizerische Dienstleistungserbringergem. § 7 UmlagenordnungIm Kalenderjahr des Ansuchens um Eintragung in dieEWR-Dienstleistungserbringer-Liste beträgt derPauschbetrag € 150,00Sollten in einem Kalenderjahr mehrere Projektegemeldet werden, ist der Pauschbetrag nur einmal fällig6. FälligkeitenDie Kammerumlage ist zu folgenden Terminen fällig:28. Februar 2006 1 /2 Kammerumlage31. Juli 2006 1/2 KammerumlageSonstige Umlagen und Beiträge sind einen Monat nach Vorschreibung fällig. Starterbonus und Nachforderungen aufgrund geänderter Umlagenvorschreibungengemäß § 8 Abs. 3 Umlagenordnung sowie aufgrund eines berechnungsrelevanten Statuswechsels während des Kalenderjahres bzw. Aliquotierung(siehe Punkt 1.4.) sind einen Monat nach Vorschreibung fällig.KammerNachrichten 12/05 7

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine